{"id":7177,"date":"2021-03-03T15:27:58","date_gmt":"2021-03-03T13:27:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7177"},"modified":"2021-03-03T15:28:00","modified_gmt":"2021-03-03T13:28:00","slug":"schabbat-kapitel-18","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-18\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 18"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-126b\">126b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-127a\">127a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-127b\">127b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-128a\">128a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-128b\">128b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-129a\">129a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-129b\">129b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-126b\">Blatt 126b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup><bold>M<\/bold><small>AN DARF WEGEN DER<\/small> G<small>\u00c4STE ODER WEGEN DER<\/small> S<small>T\u00d6RUNG DES<\/small> S<small>TUDIUMS SOGAR VIER ODER F\u00dcNF<\/small> H<small>AUFEN<\/small> S<small>TROH ODER<\/small> G<small>ETREIDE FORTR\u00c4UMEN, JEDOCH KEINE<\/small> S<small>CHEUNE<\/small>. M<small>AN DARF REINE<\/small> H<small>EBE<\/small>, D<small>EMAJ, ERSTEN<\/small> Z<small>EHNTEN, VON DEM DIE<\/small> H<small>EBE ENTRICHTET WORDEN IST, ZWEITEN<\/small> Z<small>EHNTEN UND<\/small> G<small>EHEILIGTES, DIE AUSGEL\u00d6ST WORDEN SIND, GETROCKNETE<\/small> L<small>UPINEN, DA SIE DEN<\/small> A<small>RMEN ZUR<\/small> S<small>PEISE DIENEN, FORTR\u00c4UMEN, NICHT ABER<\/small> U<small>NVERZEHNTETES,<\/small> [<small>ERSTEN<\/small>] Z<small>EHNTEN, VON DEM DIE<\/small> H<small>EBE NICHT ENTRICHTET WORDEN IST, ZWEITEN<\/small> Z<small>EHNTEN UND<\/small> G<small>EHEILIGTES, DIE NICHT AUSGEL\u00d6ST WORDEN SIND, ODER<\/small> L<small>AUCH UND<\/small> S<small>ENF<\/small>. R. \u0160<small>IMO\u0351N B.<\/small> G<small>AMLU\u00c9L ERLAUBT ES AUCH BEIM<\/small> L<small>AUCH, WEIL ER ALS<\/small> F<small>UTTER F\u00dcR<\/small> K<small>R\u00c4HEN DIENT<\/small> <sup>ii,1<\/sup>. B<small>\u00dcNDEL<\/small> S<small>TROH,<\/small> G<small>EH\u00d6LZ UND JUNGE<\/small> R<small>EISER DARF MAN FORTBEWEGEN, WENN MAN SIE ALS<\/small> V<small>IEHFUTTER BESTIMMT HAT, SONST ABER DARF MAN SIE NICHT FORTBEWEGEN.<\/small><\/p>\n<p>GEMARA. Wenn man f\u00fcnf fortr\u00e4umen darf, um so mehr vier!? R. \u1e24isda erwiderte: Vier von f\u00fcnf. Manche erkl\u00e4ren: Vier von einer kleinen Scheune, f\u00fcnf von einer gro\u00dfen Scheune.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft demnach: jedoch keine Scheune?<\/p>\n<p>Da\u00df man hei einer Scheune nicht den Anfang<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> machen darf, und zwar nach R. Jehuda, nach dem das Gesetz vom Abgesonderten Geltung hat. \u0160emu\u00e9l aber erkl\u00e4rt: Vier oder f\u00fcnf, wie die Leute gew\u00f6hnlich sprechen ; wenn man aber will, darf man auch mehr<\/p>\n<h2 id=\"blatt-127a\">Blatt 127a<\/h2>\n<p>fortr\u00e4umen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft demnach: jedoch keine Scheune!?<\/p>\n<p>Da\u00df man sie nicht vollst\u00e4ndig ausr\u00e4umen darf, weil man Vertiefungen gl\u00e4tten k\u00f6nnte; fortzur\u00e4umen beginnen aber darf man, und zwar nach R. \u0160imo\u0351n, nach dem das Gesetz vom Abgesonderten keine Geltung hat.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf [mit der Fortr\u00e4umung] einer Scheune nicht beginnen, wohl aber darf man in dieser einen Gang machen zum Ein- und Ausgehen.<\/p>\n<p>Wieso einen Gang machen, du sagst ja, man d\u00fcrfe [mit der Fortr\u00e4umung] nicht beginnen!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: man darf beim Ein- und Ausgehen mit den F\u00fc\u00dfen einen Gang machen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Vom zusammengeh\u00e4uften Getreide darf man am \u0160abbath brauchen, wenn man mit dem Gebrauche schon am Vorabend des \u0160abbaths begonnen hat, wenn aber nicht, darf man davon am \u0160abbath nicht brauchen<\/p>\n<p>so R. \u0160imo\u0351n ; R. A\u1e25a erlaubt es.<\/p>\n<p>Wo denkst du hin!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: so R. A\u1e25a; R. \u0160imo\u0351n erlaubt es. Es wird gelehrt: Wieviel betr\u00e4gt das Quantum des zusammengeh\u00e4uften Getreides? Ein Lethekh<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>. R. Ni\u1e25umi b. Zekharja fragte Abajje: Wieviel betr\u00e4gt das Quantum des zusammengeh\u00e4uften Getreides? Dieser erwiderte: Sie sagten, das Quantum des zusammengeh\u00e4uften Getreides m\u00fcsse ein Lethekh betragen.<\/p>\n<p>Sie fragten : Sind die vier oder f\u00fcnf Haufen, von denen er spricht, so zu verstehen, nur in vier oder f\u00fcnf Haufen, nicht aber in mehr [kleineren], wonach lieber [die Wiederholungen] des Gehens einzuschr\u00e4nken sind, oder ist lieber [das Gewicht] der Last<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> zu vermindern?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Eines lehrt, man d\u00fcrfe sogar vier oder f\u00fcnf Haufen \u00d6l- und Weinkr\u00fcge fortr\u00e4umen, und ein anderes lehrt, in zehn oder f\u00fcnfzehn. Ihr Streit besteht wahrscheinlich in folgendem: nach der einen Ansicht sind lieber [die Wiederholungen] des Gehens einzuschr\u00e4nken, und nach der anderen Ansicht ist lieber [das Gewicht] der Last zu mindern.<\/p>\n<p>Nein, alle sind der Ansicht, man schr\u00e4nke lieber [die Wiederholungen] des Gehens ein, und \u00bbzehn oder f\u00fcnfzehn\u00ab bezieht sich nicht, wie du glaubst, auf die Haufen, sondern auf die Kr\u00fcge. Hier besteht somit kein Widerspruch, denn das Eine spricht von dem Falle, wo nur je einer im Haufen fortgeschafft werden kann, und das Andere von dem Falle, wenn zwei oder drei fortgeschafft werden k\u00f6nnen, wie beispielsweise die Kr\u00fcge<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> von Harpanja.<\/p>\n<p>Sie fragten: Vier oder f\u00fcnf Haufen, von denen er spricht, auch wenn man viele G\u00e4ste hat, oder alles nach der Anzahl der G\u00e4ste? Und darf, wenn du entscheidest, alles nach der Anzahl der G\u00e4ste, einer f\u00fcr alle fortr\u00e4umen, oder jeder nur f\u00fcr sich selbst?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Rabba erz\u00e4hlte im Namen R. \u1e24ijas: Einst kam Rabbi nach einem Orte und fand den Platz f\u00fcr die Sch\u00fcler zu enge; da ging er aufs Feld hinaus, und als er es voll Garben fand, schaffte Rabbi die Garben vom ganzen Felde fort. Hieraus, da\u00df man sich nach der Anzahl der G\u00e4ste richte. Ferner erz\u00e4hlte R. Joseph im Namen R. Ho\u0161a\u0351jas: Einst kam R. \u1e24ija nach einem Orte und fand den Platz f\u00fcr die Sch\u00fcler zu enge; da ging er aufs Feld hinaus, und als er es voll Garben fand, schaffte R. \u1e24ija die Garben vom ganzen Felde fort. Hieraus, da\u00df man sich nach der Anzahl der G\u00e4ste richte.<\/p>\n<p>Aber immerhin besteht noch die Frage, ob einer f\u00fcr alle, oder jeder f\u00fcr sich fortr\u00e4ume.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Da schaffte Rabbi die Garben fort. Hat sie denn nach deiner Ansicht Rabbi selber fortgeschafft? Vielmehr befahl er, und man schaffte sie fort; jeder schaffte f\u00fcr sich selber fort.<\/p>\n<p>W<small>EGEN DER<\/small> G<small>\u00c4STE<\/small> &amp;<small>C.<\/small> R. Jo\u1e25anan sagte: Die Gastfreundschaft ist ebenso bedeutend wie der fr\u00fchzeitige Besuch des Lehrhauses, denn er lehrt: wegen der G\u00e4ste und wegen der St\u00f6rung des Studiums. R. Dimi aus Nehardea\u0351 sagte: Sie ist noch bedeutender als der fr\u00fchzeitige Besuch des Lehrhauses, denn er lehrt zuerst: wegen der G\u00e4ste, und nachher: wegen der St\u00f6rung des Studiums. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Die Gastfreundschaft ist bedeutender als der Empfang der G\u00f6ttlichkeit, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a><em>und er sprach: O Herr, wenn ich Gnade vor deinen Augen gefunden habe, so gehe doch nicht vor\u00fcber &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: Komm und siehe, wie anders die Art des Heiligen, gepriesen sei er, ist, als die Art eines [Menschen aus] Fleisch und Blut, Bei einem [Menschen aus] Fleisch und Blut vermag das Kleinere nicht zum Gr\u00f6\u00dferen zu sagen: \u00bbWarte, bis ich zu dir komme\u00ab, beim Heiligen, gepriesen sei er, hei\u00dft es aber: <em>und er sprach: O Herr, wenn ich doch gefunden habe &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>R. Jehuda b. \u0160ila sagte im Namen R. Asis im Namen R. Jo\u1e25anans: Von sechs Dingen genie\u00dft der Mensch die Fr\u00fcchte auf dieser Welt, w\u00e4hrend ihm das Kapital f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Welt erhalten bleibt, und zwar: Gastfreundschaft, Krankenbesuch, Andacht beim Gebete, fr\u00fchzeitiger Besuch des Lehrhauses, Erziehung der Kinder zum Studium der Tora und die Beurteilung seines N\u00e4chsten zu seinen Gunsten.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, wir haben ja gelernt: Von folgenden Dingen genie\u00dft der Mensch, wenn er sie \u00fcbt, die Fr\u00fcchte auf dieser Welt, w\u00e4hrend das Kapital ihm f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Welt erhalten bleibt, und zwar: Ehrerbietung gegen Vater und Mutter, Wohlt\u00e4tigkeit, Friedensstiftung zwischen einem Menschen und seinem N\u00e4chsten, das Studium der Tora aber wiegt sie alle auf. Nur diese und jene nicht!?<\/p>\n<p>Auch jene geh\u00f6ren zur Wohlt\u00e4tigkeit.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-127b\">Blatt 127b<\/h2>\n<p>Eine andere Lesart: Diese geh\u00f6ren zu jenen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten : Wer \u00fcber seinen N\u00e4chsten g\u00fcnstig urteilt, \u00fcber den urteilt man ebenfalls g\u00fcnstig. Einst kam ein Mann aus Obergalil\u00e4a herab und vermietete sich bei einem Hausherrn im S\u00fcden<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> auf drei Jahre. Am Vorabend des Vers\u00f6hnungstages sprach er zu ihm: Gib mir meinen Lohn, ich will mein Weib und meine Kinder ern\u00e4hren gehen. Dieser erwiderte: Ich habe kein Geld. Jener sprach: So gib mir Fr\u00fcchte. Dieser erwiderte: Ich habe keine.<\/p>\n<p>So gib mir ein St\u00fcck Land.<\/p>\n<p>Ich habe keines.<\/p>\n<p>So gib mir ein Vieh.<\/p>\n<p>Ich habe keines.<\/p>\n<p>So gib mir Kissen und Polster.<\/p>\n<p>Ich habe keine. Darauf nahm er seine Ger\u00e4tschaften \u00fcber den R\u00fccken und ging mi\u00dfmutig nach Hause. Nach dem Feste nahm der Hausherr den Lohn und eine Ladung f\u00fcr drei Esel, einer mit Speisen, einer mit Getr\u00e4nken und einer mit verschiedenen Kostbarkeiten, mit sich und zog zu jenem. Nachdem sie gegessen und getrunken hatten und er ihm seinen Lohn gezahlt hatte, sprach er zu ihm: Wessen verd\u00e4chtigtest du mich, als du zu mir sagtest, \u00bbGib mir meinen Lohn\u00ab, und ich dir erwiderte, \u00bbich habe kein Geld\u00ab?<\/p>\n<p>Ich dachte, du h\u00e4ttest eine Gelegenheit gehabt, billig Waren zu kaufen und das Geld daf\u00fcr verwendet.<\/p>\n<p>Wessen verd\u00e4chtigtest du mich, als du mir sagtest, \u00bbGib mir ein Vieh\u00ab, und ich dir erwiderte, \u00bbich habe kein Vieh\u00ab?<\/p>\n<p>Ich dachte, es w\u00e4re bei anderen vermietet.<\/p>\n<p>Wessen verd\u00e4chtigtest du mich, als du zu mir sagtest, \u00bbGib mir ein St\u00fcck Land\u00ab, und ich dir erwiderte, \u00bbIch habe kein Land\u00ab?<\/p>\n<p>Ich dachte, es w\u00e4re an andere verpachtet.<\/p>\n<p>Wessen verd\u00e4chtigtest du mich, als ich dir erwiderte, \u00bbIch habe keine Fr\u00fcchte\u00ab?<\/p>\n<p>Ich dachte, sie w\u00e4ren nicht verzehntet.<\/p>\n<p>Wessen verd\u00e4chtigtest du mich, als ich dir erwiderte, \u00bbIch habe keine Kissen und Polster\u00ab?<\/p>\n<p>Ich dachte, du h\u00e4ttest dein ganzes Verm\u00f6gen dem Himmel geweiht. Da sprach er: Beim Kult, so war es auch; ich hatte mein ganzes Verm\u00f6gen geweiht, weil mein Sohn Hyrqanos sich nicht mit der Tora befa\u00dft hatte. Als ich aber zu meinen Genossen im S\u00fcden kam, l\u00f6sten sie mir mein Gel\u00fcbde auf. Und wie du mich zu meinen Gunsten beurteilt hast, so m\u00f6ge Gott auch \u00fcber dich zu deinen Gunsten urteilen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lebrten: Einst kaufte ein Frommer ein jisra\u00e9litisches M\u00e4dchen los, und als sie in die Herberge kamen, legte er sie zu seinen F\u00fc\u00dfen. Am folgenden Tage stieg er hinab, nahm ein Tauchbad und lehrte seine Sch\u00fcler. Alsdann sprach er zu ihnen: Wessen verd\u00e4chtigtet ihr mich, als ich das M\u00e4dchen zu meinen F\u00fc\u00dfen gelegt hatte?<\/p>\n<p>Wir dachten, unter uns w\u00e4re ein Sch\u00fcler, von dem der Meister nicht \u00fcberzeugt ist.<\/p>\n<p>Wessen verd\u00e4chtigtet ihr mich, als ich hinabstieg und ein Tauchbad nahm?<\/p>\n<p>Wir dachten, der Meister h\u00e4tte durch die Beschwerlichkeit der Reise Samenergu\u00df gehabt. Da sprach er zu ihnen: Beim Kult, so war es auch. Und wie ihr mich zu meinen Gunsten beurteilt habt, so m\u00f6ge Gott auch \u00fcber euch zu eueren Gunsten urteilen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten : Einst hatten die Schriftgelehrten ein Anliegen an eine Matrone, bei der alle Vornehmen Roms zu verkehren pflegten, und sie sprachen: Wer geht hin? Da sprach R. Jeho\u0161ua\u0351: Ich gehe hin. Hierauf ging R. Jeho\u0161ua\u0351 in Begleitung seiner Sch\u00fcler zu ihr hin. Als sie den Eingang ihres Hauses erreichten, nahm er in einer Entfernung von vier Ellen die Tephillin ab, trat ein und schlo\u00df vor ihnen die T\u00fcr ab. Als er herauskam, stieg er hinab, nahm ein Tauchbad und unterrichtete seine Sch\u00fcler. Alsdann sprach er zu ihnen: Wessen verd\u00e4chtigtet ihr mich, als ich meine Tephillin abnahm?<\/p>\n<p>Wir sagten, der Meister h\u00e4tte gedacht, Dinge der Heiligkeit d\u00fcrfen nicht an einen Ort der Unreinheit kommen.<\/p>\n<p>Wessen verd\u00e4chtigtet ihr mich, als ich die T\u00fcr abschlo\u00df?<\/p>\n<p>Wir dachten, er h\u00e4tte eine Staatsangelegenheit mit ihr [zu besprechen].<\/p>\n<p>Wessen verd\u00e4chtigtet ihr mich, als ich hinabstieg und ein Tauchbad nahm?<\/p>\n<p>Wir dachten, sie k\u00f6nnte mit dem Speichel ihres Mundes die Kleider des Meisters bespritzt haben. Da sprach er zu ihnen: Beim Kult, so war es auch, und wie ihr mich zu meinen Gunsten beurteilt habt, so m\u00f6ge Gott auch \u00fcber euch zu eueren Gunsten urteilen.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF REINE<\/small> H<small>EBE<\/small> &amp;<small>C. FORTR\u00c4UMEN.<\/small> Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist f\u00fcr den Fall n\u00f6tig, wenn sie sich in der Hand eines Jisra\u00e9liten befindet; man k\u00f6nnte glauben, es sei verboten, da diese f\u00fcr ihn nicht verwendbar ist, so lehrt er uns, da\u00df es, da sie f\u00fcr einen Priester verwendbar ist, zul\u00e4ssig sei.<\/p>\n<p>D<small>EMAJ<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Demaj ist ja f\u00fcr ihn nicht verwendbar !?<\/p>\n<p>Da es, wenn er sein Verm\u00f6gen preisgeben und ein Armer sein wollte, f\u00fcr ihn verwendbar sein w\u00fcrde, so ist es auch jetzt f\u00fcr ihn verwendbar. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Man darf den Armen und den einquartierten Truppen Demaj zu essen geben. Auch sagte R. Hona: Es wird gelehrt: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe den Armen und den einquartierten Truppen kein Demaj zu essen geben; die Schule Hilleis sagt, man d\u00fcrfe den Armen und den einquartierten Truppen Demaj zu essen geben.<\/p>\n<p>E<small>RSTEN<\/small> Z<small>EHNTEN, VON DEM DIE<\/small> H<small>EBE ENTRICHTET WORDEN IST.<\/small> Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn er bereits von den Halmen abgehoben, und davon nur die Zehnthebe<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> und nicht die gro\u00dfe Hebe<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> abgesondert worden ist. R. Abahu sagte n\u00e4mlich im Namen des Re\u0161 Laqi\u0161: Der erste Zehnt, den man vorher von den Halmen abgesondert hat, ist von der gro\u00dfen Hebe frei, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a><em>ihr sollt davon eine Hebe f\u00fcr den Herrn abheben, einen Zehnten vom Zehnten,<\/em> einen Zehnten vom Zehnten habe ich dir geboten, nicht aber die gro\u00dfe Hebe und die Zehnthebe vom Zehnten. R. Papa sprach zu Abajje: Demnach sollte er davon frei sein, auch wenn er ihm<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> beim Getreidehaufen zuvorgekommen ist!? Dieser erwiderte: Deinetwegen sagt die Schrift: <a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a><em>Von all eueren Gaben sollt ihr abheben &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>Woraus ersiehst du dies<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Dieses ist bereits Getreide, jenes aber nicht.<\/p>\n<p>Z<small>WEITEN<\/small> Z<small>EHNTEN<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn man den Grundwert, aber nicht das F\u00fcnftel entrichtet hat; er lehrt uns, da\u00df es vom F\u00fcnftel nicht abh\u00e4ngig sei.<\/p>\n<p>G<small>ETROCKNETE<\/small> L<small>UPINEN<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Nur getrocknete und keine feuchten, denn solche sind bitter und man i\u00dft sie nicht.<\/p>\n<p>N<small>ICHT ABER<\/small> U<small>NVERZEHNTETES<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-128a\">Blatt 128a<\/h2>\n<p>des rabbanitisch Unverzehnteten n\u00f6tig, zum Beispiel in einem undurchlochten Pflanzentopfe gezogen<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>[N<small>ICHT<\/small>] <small>ERSTEN<\/small> Z<small>EHNTEN<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn er ihm<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> beim Getreidehaufen zuvorgekommen ist; wenn davon der Zehnt, nicht aber die gro\u00dfe Hebe entrichtet worden ist. Man k\u00f6nnte glauben, es verhalte sich so, wie R. Papa zu Abajje gesagt<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a> hat, so lehrt er uns, da\u00df es sich so verhalte, wie Abajje ihm erwidert hat.<\/p>\n<p>[N<small>ICHT<\/small>] <small>ZWEITEN<\/small> Z<small>EHNTEN<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn sie zwar ausgel\u00f6st worden sind, jedoch nicht nach Vorschrift: Wenn man den Zehnten durch ein ungem\u00fcnztes Silberst\u00fcck ausgel\u00f6st hat, w\u00e4hrend der Allbarmherzige sagt:<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a><em>du sollst das Geld in<\/em> <em>deiner Hand binden,<\/em> eine Sache, worauf eine Figur<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>sich befindet. Oder wenn man Geheiligtes durch ein Grundst\u00fcck ausweiht, w\u00e4hrend der Allbarmherzige sagt:<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>er gebe das Geld und erstehe es.<\/em><\/p>\n<p>O<small>DER<\/small> L<small>AUCH.<\/small> Die Rabbanan lehrten: Man darf Efeu fortbewegen, weil es als Rehfutter verwendbar ist, Senf, weil es als Taubenfutter verwendbar ist. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, man d\u00fcrfe aucb Glassplitter fortbewegen, weil sie als Strau\u00dfenfutter verwendbar sind. R. Nathan sprach zu ihm : Demnach darf man auch B\u00fcndel Reisig fortbewegen, weil sie als Elefantenfutter verwendbar sind !?<\/p>\n<p>Und R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l?<\/p>\n<p>Strau\u00dfe sind nicht selten, Elefanten sind selten. Amemar sagte: Dies nur, wenn man Strau\u00dfe hat. R. A\u0161i sprach zu Amemar: R. Nathan wandte ja gegen R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l ein, man sollte demnach auch B\u00fcndel Reisig fortbewegen d\u00fcrfen, weil sie als Elefantenfutter verwendbar sind; wieso sollte man es nicht, wenn man Elefanten hat!?<\/p>\n<p>Vielmehr meint er die Verwendbarkeit, ebenso hierbei die Verwendbarkeit.<\/p>\n<p>Abajje sagte: R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, R. \u0160imo\u0351n, R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l und R. A\u0351qiba sind s\u00e4mtlich der Ansicht, alle Jisra\u00e9liten seien F\u00fcrstenkinder. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, wie eben gesagt<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>worden ist. R. \u0160imo\u0351n, denn wir haben gelernt: F\u00fcrstenkinder d\u00fcrfen sich eine Wunde mit Rosen\u00f6l bestreichen, denn F\u00fcrstenkinder pflegen sich damit auch am Wochentage zu schmieren. R. \u0160imo\u0351n sagt, alle Jisra\u00e9liten seien F\u00fcrstenkinder. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l und R. A\u0351qiba, denn es wird gelehrt: Wenn man von einem tausend Minen zu fordern hat und er ein Gewand im Werte von hundert Minen tr\u00e4gt, so ziehe man ihm dieses aus und lasse ihn ein ihm geb\u00fchrendes Gewand tragen. Hierzu wird im Namen R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls und im Namen R. A\u0351qibas gelehrt, ein solches Gewand geb\u00fchre jedem Jisra\u00e9liten.<\/p>\n<p>B<small>\u00dcNDEL<\/small> S<small>TROH<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Die Rabbanan lehrten: B\u00fcndel Stroh, Geh\u00f6lz und Reiser darf man fortbewegen, wenn man sie als Viehfutter reserviert hat, sonst aber darf man sie nicht fortbewegen. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, B\u00fcndel, die man mit einer Hand tr\u00e4gt, d\u00fcrfe man fortbewegen, die man mit beiden H\u00e4nden tr\u00e4gt, d\u00fcrfe man nicht fortbewegen. Von B\u00fcndeln Polei, Ysop und Thymian darf man, wenn man sie als Holz<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>gesammelt hat, am \u0160abbath nicht brauchen, wenn aber als Viehfutter, so darf man davon am \u0160abbath brauchen. Man darf mit der Hand abkneifen und essen, nicht aber mit einem Ger\u00e4te; man darf etwas zerreiben und essen, nicht aber viel mit einem Ger\u00e4te<\/p>\n<p>so R. Jehuda; die Weisen sagen, man d\u00fcrfe etwas mit den Fingerspitzen zerreiben und essen, nicht aber viel mit der Hand, wie man es am Wochentage macht. Dasselbe gilt auch von Minze, Raute und anderen Gew\u00fcrzkr\u00e4utern.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft Minze?<\/p>\n<p>Nanja<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Polei? R. Jehuda erwiderte: Saturei.<\/p>\n<p>Ysop?<\/p>\n<p>Abrota<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Thymian?<\/p>\n<p>Dies wird Qornitha genannt.<\/p>\n<p>Aber einst bot ja jemand Qornitha feil, und es war Lattich!?<\/p>\n<p>Vielmehr, Polei ist Saturei, Ysop ist Abrota, und Qornitha ist Lattich.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Gesalzenes Fleisch darf man am \u0160abbath fortbewegen, ungesalzenes darf man, wie R. Hona sagt, fortbewegen, und wie R. \u1e24isda sagt, nicht fortbewegen.<\/p>\n<p>Wieso sagt R. Hona, man d\u00fcrfe es fortbewegen, R. Hona war ja ein Sch\u00fcler Rabhs, und Rabh ist ja der Ansicht R. Jehudas, nach dem das Gesetz vom Abgesonderten Geltung hat!?<\/p>\n<p>Beim hinsichtlich des Essens Abgesonderten ist er der Ansicht R. Jehudas, beim hinsichtlich der Fortbewegung Abgesonderten ist er der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns.<\/p>\n<p>Wieso sagt R. \u1e24isda, man d\u00fcrfe es nicht fortbewegen, einst war ja R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Ami bei R. \u1e24isda, und er sah da eine [geschlachtete] Ente aus der Sonne in den Schatten tragen, weil R. \u1e24isda gesagt hatte, er sehe hierin einen Geldschaden !?<\/p>\n<p>Anders ist es bei einer Ente, die als Rohfleischschnitte verwendbar ist.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einen gesalzenen Fisch darf man fortbewegen, einen ungesalzenen Fisch darf man nicht fortbewegen; Fleisch darf man, ob gesalzen oder ungesalzen, fortbewegen. Eine geschlossene Lehre nach R. \u0160imo\u0351n.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf Knochen fortbewegen, weil sie als Hundefutter verwendbar sind; verdorbenes Fleisch, weil es f\u00fcr Tiere als<\/p>\n<h2 id=\"blatt-128b\">Blatt 128b<\/h2>\n<p>Futter verwendbar ist; offenstehendes<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>Wasser, weil es f\u00fcr eine Katze verwendbar ist. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, solches d\u00fcrfe man \u00fcberhaupt nicht aufbewahren, wegen der Gefahr<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>ii,2<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF F\u00dcR DIE<\/small> K<small>\u00dcCHLEIN EINEN<\/small> K<small>ORB ST\u00dcLPEN, DAMIT SIE AUF- UND ABSTEIGEN<\/small>. W<small>ENN EIN<\/small> H<small>UHN FORTLAUFT, DARF MAN ES ZUR\u00dcCKJAGEN, BIS ES WIEDER HINEINGEHT<\/small>. M<small>AN DARF<\/small> K<small>\u00c4LBER UND<\/small> F<small>\u00dcLLEN AUF \u00d6FFENTLICHEM<\/small> G<small>EBIETE H\u00dcPFEN LASSEN.<\/small> E<small>INE<\/small> F<small>RAU DARF IHR<\/small> K<small>IND G\u00c4NGELN.<\/small> R. J<small>EHUDA SAGTE:<\/small> D<small>IES NUR, WENN ES EINEN<\/small> [F<small>USS<\/small>] <small>ANSETZT UND DEN ANDEREN HEBT, WENN ES SIE ABER NACHSCHLEPPT, IST ES VERBOTEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Wenn ein Vieh in einen Wassergraben f\u00e4llt, so hole man Kissen und Polster und lege sie ihm unter, und wenn es dann heraufkommt, so ist nichts dabei. Man wandte ein : Wenn ein Vieh in einen Wassergraben f\u00e4llt, so reiche man ihm Futter an Ort und Stelle, damit es nicht verende. Nur Futter darf man ihm reichen, Kissen und Polster aber nicht!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, wenn es mit der F\u00fctterung m\u00f6glich<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>ist, das andere, wenn es mit der F\u00fctterung nicht m\u00f6glich ist. Ist es mit der F\u00fctterung m\u00f6glich, so bleibe es bei der F\u00fctterung, wenn aber nicht, so hole man Kissen und Polster und lege sie ihm unter.<\/p>\n<p>Man entzieht ja eine Sache ihrer Benutzbarkeit<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, die Entziehung der Benutzbarkeit ist nur rabbanitisch [verboten], die Tierqu\u00e4lerei aber biblisch, und das biblische Verbot verdr\u00e4ngt das rabbanitische.<\/p>\n<p>W<small>ENN EIN<\/small> H<small>UHN FORTL\u00c4UFT<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Nur zur\u00fcckjagen, nicht aber zerren, somit lernen wir hier dasselbe, was die Rabbanan gelehrt haben: Man darf ein Vieh, ein Wild oder ein Gefl\u00fcgel im Hofe herumzerren, jedoch kein Huhn.<\/p>\n<p>Weshalb kein Huhn? Abajje erwiderte: Weil es nach oben strebt<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Eines lehrt, man d\u00fcrfe ein Vieh, ein Wild oder ein Gefl\u00fcgel im Hofe herumzerren, jedoch nicht auf \u00f6ffentlichem Gebiete, eine Frau aber d\u00fcrfe ihr Kind auf \u00f6ffentlichem Gebiete g\u00e4ngeln, und um so eher im Hofe, w\u00e4hrend ein Anderes lehrt, man d\u00fcrfe ein Vieh, ein Wild oder ein Gefl\u00fcgel im Hofe nicht schleifen, wohl aber treiben, da\u00df es eintrete!?<\/p>\n<p>Dies widerspricht sich ja selbst: zuerst hei\u00dft es, man d\u00fcrfe es nicht schleifen, wonach das Zerren erlaubt ist, und nachher hei\u00dft es, nur treiben, wonach das Zerren verboten ist!? Abajje erwiderte: Der Schlu\u00dfsatz gilt von einem Huhn. Abajje sagte: Wer ein Huhn schlachtet, presse es auf die Erde mit untergeschlagenen F\u00fc\u00dfen, oder hebe es hoch, denn wenn man es mit den F\u00fc\u00dfen auf die Erde setzt, kann es [durch das Zappeln] die Halsorgane<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>durchrei\u00dfen.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF AM<\/small> F<small>ESTE KEIN<\/small> T<small>LER ENTBINDEN, WOHL ABER DARF MAN IHM<\/small> H<small>ILFE LEISTEN.<\/small> M<small>AN DARF AM<\/small> \u0160<small>ABBATH EINE<\/small> F<small>RAU ENTBINDEN; AUCH DARF MAN F\u00dcR SIE EINE<\/small> H<small>EBAMME VON EINEM<\/small> O<small>RTE NACH EINEM ANDEREN HOLEN, IHRETWEGEN DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH ENTWEIHEN, UND IHR DIE<\/small> N<small>ABELSCHNUR UNTERBINDEN<\/small>, <small>UND WIE<\/small> R. J<small>OSE SAGT, AUCH DURCHSCHNEIDEN.<\/small> A<small>LLES, WAS ZUR<\/small> B<small>ESCHNEIDUNG NOTWENDIG IST, DARF MAN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH VERRICHTEN.<\/small><\/p>\n<p>GEM ARA. Wie geschehe die Hilfeleistung? R. Jehuda erwiderte: Man halte die Geburt, damit sie nicht auf die Erde falle. R. Na\u1e25man erwiderte : Man dr\u00fccke ihm den Leib, damit die Geburt herauskomme. \u00dcbereinstimmend mit R. Jehuda wird gelehrt: Wie leistet man [dem Muttertiere] Hilfe? Man halte die Geburt, damit sie nicht auf die Erde falle; man blase ihr in die Nase und lege ihr die Zitze ins Maul, damit sie sauge. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte: Wir pflegten am Feste einem reinen Tiere Liebestat zu erweisen. Was macht man da? Abajje erwiderte: Man legt [dem Muttertiere] ein St\u00fcck Salz in die Geb\u00e4rmutter, damit es an die Geburtswehen denke und sich [der Geburt] zuwende. Ferner bespritzt man die Geburt mit dem Fruchtwasser, damit [das Muttertier] es rieche und sich diesem zuwende. Jedoch nur bei einem reinen<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>Tiere, nicht aber bei einem unreinen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Das unreine wendet sich von der Geburt nicht ab, und wenn es sich abwendet, wendet es sich ihr nicht mehr zu.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF EINE<\/small> F<small>RAU<\/small> &amp;<small>C. ENTBINDEN.<\/small> Merke, er lehrt, da\u00df man eine Frau entbinden darf, und da\u00df man f\u00fcr sie eine Hebamme aus einem Orte nach einem anderen holen darf, was schlie\u00dft die Erlaubnis, ihretwegen den \u0160abbath zu entweihen, noch weiter ein?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft folgende Lehre der Rabbanan ein: Braucht sie Licht, so stecke ihr eine Freundin ein Licht an, braucht sie \u00d6l, so hole ihr eine Freundin \u00d6l in der Hand, und wenn es in der Hand nicht reicht, so hole sie es ihr im Haare, und wenn es im Haare nicht reicht, so hole sie es ihr in einem Gef\u00e4\u00dfe.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Braucht sie Licht, so stecke ihr eine Freundin ein Licht an. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen einer Blinden n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, es sei verboten, weil sie es ja \u00fcberhaupt nicht sieht, so lehrt er uns, [da\u00df dies erlaubt sei,] weil sie dadurch beruhigt wird; sie denkt n\u00e4mlich, ist etwas n\u00f6tig, so sieht es meine Freundin und besorgt es mir. \u00abBraucht sie \u00d6l &amp;c.\u00bb Dies<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>sollte ja schon wegen des Ausdr\u00fcckens [verboten] sein!?<\/p>\n<p>Rabba und R. Joseph sagten beide, beim Haare gebe es kein Ausdr\u00fccken. R. A\u0161i erwiderte: Du kannst auch sagen, beim Haare gebe es wohl ein Ausdr\u00fccken, denn [dies ist zu verstehen,] sie hole es in einem Gef\u00e4\u00dfe im Haare; soweit m\u00f6glich mu\u00df dies auf ungew\u00f6hnliche Weise geschehen.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls : Wegen einer W\u00f6chnerin darf man, solange die Geb\u00e4rmutter offen ist, den \u0160abbath entweihen, ob sie es verlangt oder nicht verlangt; ist die Geb\u00e4rmutter geschlossen, so darf<\/p>\n<h2 id=\"blatt-129a\">Blatt 129a<\/h2>\n<p>man ihretwegen den \u0160abbath nicht mehr entweihen, ob sie es verlangt oder nicht verlangt. So lehrte es R. A\u0161i, Mar Zu\u1e6dra lehrte es wie folgt; R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wegen einer W\u00f6chnerin darf man, solange die Geb\u00e4rmutter offen ist, den \u0160abbath entweihen, ob sie es verlangt oder nicht verlangt; ist die Geb\u00e4rmutter geschlossen, so darf man ihretwegen den \u0160abbath entweihen, wenn sie es verlangt, verlangt sie es nicht, so darf man ihretwegen den \u0160abbath nicht entweihen. Rabina sprach zu Meremar: Mar Zu\u1e6dra lehrte es erleichternd, und R. A\u0161i lehrte es erschwerend; nach wem ist die Halakha zu entscheiden? Dieser erwiderte: Die Halakha ist wie Mar Zu\u1e6dra; bei Lebensgefahr ist in einem Zweifel erleichternd zu entscheiden.<\/p>\n<p>Wann beginnt die Geb\u00e4rmutter sich zu \u00f6ffnen? Abajje sagte: Sobald sie sich auf den Geb\u00e4rstuhl setzt. R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sagte: Sobald das Blut zu flie\u00dfen beginnt. Manche sagen: Sobald ihre Freundinnen sie an den Armen tragen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wie lange ist die Geb\u00e4rmutter offen? Abajje sagte: Drei Tage. Raba sagte im Namen R. Jehudas: Sieben Tage. Manche sagen: Drei\u00dfig Tage.<\/p>\n<p>In Nehardea\u0351 sagten sie: Bei einer W\u00f6chnerin sind drei, sieben, und drei\u00dfig [Tage zu unterscheiden] : in den drei Tagen entweihe man ihretwegen den \u0160abbath, ob sie es verlangt oder nicht verlangt; in den sieben Tagen entweihe man ihretwegen den \u0160abbath, wenn sie es verlangt, und entweihe ihn nicht, wenn sie es nicht verlangt; in den drei\u00dfig Tagen darf man ihretwegen den \u0160abbath nicht entweihen, auch wenn sie es verlangt, wohl aber darf man es von einem Aram\u00e4er tun lassen. Dies nach R. U\u0351la, dem Sohne R. E\u0351leajs, welcher sagt, man d\u00fcrfe alles, was ein Kranker braucht, von einem Aram\u00e4er verrichten lassen. Auch nach R. Hamnuna, denn R. Hamnuna sagte, auch wenn keine Gefahr vorliegt, d\u00fcrfe man einem Nichtjuden sagen, und er verrichte es.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls : F\u00fcr eine W\u00f6chnerin sind drei\u00dfig Tage festgesetzt.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht?<\/p>\n<p>In Nehardea\u0351 erkl\u00e4rten sie, hinsichtlich des Reinigungsbades<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>. Raba sagte: Dies nur, wenn ihr Mann abwesend ist, ist aber ihr Mann bei ihr, so erw\u00e4rmt er sie. So geschah es mit der Tochter R. \u1e24isdas, da\u00df sie w\u00e4hrend der Abwesenheit ihres Mannes innerhalb der drei\u00dfig Tage badete und sich erk\u00e4ltete; da brachte man ihr Bett zu [ihrem Manne] Raba nach Pumbeditha.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: In der Regenzeit darf man f\u00fcr eine W\u00f6chnerin am \u0160abbath eine Herdflamme machen. Hieraus w\u00e4re zu entnehmen, nur f\u00fcr eine W\u00f6chnerin und nicht f\u00fcr einen Kranken, nur in der Regenzeit und nicht im Sommer. Dem ist aber nicht so; es gibt keinen Unterschied zwischen einer W\u00f6chnerin und einem anderen Kranken, zwischen der Regenzeit und dem Sommer.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: R. \u1e24ija b. Abin sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wenn jemand sich zur Ader gelassen und sich erk\u00e4ltet hat, so darf man f\u00fcr ihn, selbst in der Jahreszeit des Tamuz eine Herdflamme machen. F\u00fcr \u0160emu\u00e9l zerspaltete man einst einen Wacholderstuhl [zum Heizen]. F\u00fcr R. Jehuda zerspaltete man einst einen Zederntisch. Als man einst f\u00fcr Rabba eine Bank zerspaltete, sprach Abajje zu Rabba: Der Meister \u00fcbertritt ja das Verbot:<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a><em>du sollst nicht zerst\u00f6ren<\/em>!? Dieser erwiderte: Die Zerst\u00f6rung meines K\u00f6rpers geht vor.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Der Mensch verkaufe sogar die Balken seines Hauses und kaufe Schuhe f\u00fcr seine F\u00fc\u00dfe. Wer sich aber zur Ader gelassen und nichts zum Essen hat, verkaufe sogar die Schuhe von seinen F\u00fc\u00dfen und besorge sich daf\u00fcr das N\u00f6tige zu einer Mahlzeit.<\/p>\n<p>Was ist das N\u00f6tige zu einer Mahlzeit?<\/p>\n<p>Rabh sagt, Fleisch; \u0160emu\u00e9l sagt, Wein. Rabh sagt, Fleisch: Leben ersetzt Leben. \u0160emu\u00e9l sagt, Wein: Rotes ersetzt Rotes.<\/p>\n<p>F\u00fcr \u0160emu\u00e9l pflegte man an einem Tage, an dem er sich zur Ader lie\u00df, eine Milzspeise zu bereiten. R. Jo\u1e25anan pflegte zu trinken, bis ihm der Dunst aus den Ohren kam. R. Na\u1e25man pflegte zu trinken, bis ihm die Milz schwamm. R. Joseph pflegte zu trinken, bis es aus den Wunden des Schr\u00f6pfapparates hervorquoll. Raba pflegte nach dreij\u00e4hrigem<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>Weine zu suchen. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sprach zu den Sch\u00fclern: Ich bitte euch, wenn ihr euch zur Ader lasset, so sagt zu euren Frauen: \u00bbNa\u1e25man besucht uns\u00ab. Jede List ist verboten, folgende List ist aber erlaubt. Wer sich zur Ader gelassen hat und [Wein zu kaufen] nicht imstande ist, nehme einen abgeriebenen Zuz und gehe in sieben L\u00e4den<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>, bis er ein Viertellog zusammengekostet hat. Wenn nicht dies, so esse er sieben schwarze Datteln, bestreiche seine Schl\u00e4fen mit \u00d6l und schlafe in der Sonne. Ablet traf einst \u0160emu\u00e9l in der Sonne schlafen; da sprach er zu ihm: Weiser der Juden, kann Schlechtes gut sein!? Dieser erwiderte : Ich habe mich heute zur Ader gelassen. Das war es aber nicht; es gibt einen Tag im Jahre, an dem die Sonne wohltuend ist, das ist der Tag, auf den die Jahreswende des Tamuz f\u00e4llt. Er wollte es ihm aber nicht verraten.<\/p>\n<p>Rabh und \u0160emu\u00e9l sagten beide: Wer die Mahlzeit nach dem Aderlasse leicht nimmt, mit dem nimmt man es im Himmel inbetreff seines Unterhaltes leicht, indem man sagt: Er selber schonte sein Leben nicht, wie sollte ich ihn schonen !?<\/p>\n<p>Rabh und \u0160emu\u00e9l sagten beide: Wer sich zur Ader l\u00e4\u00dft, setze sich nicht an einen Ort, an dem eine Zugluft weht, vielleicht zapft ihm der Bader [das Blut] bis auf ein Viertellog ab, und wenn die Zugluft ihm noch mehr abzieht, k\u00f6nnte er in Gefahr geraten. \u0160emu\u00e9l pflegte sich zur Ader zu lassen in einem Hause, das sieben Ziegel und einen Blendziegel stark war; eines Tages lie\u00df er sich zur Ader und f\u00fchlte sich schwach, da untersuchte er [das Haus], und es fehlte ein Blendziegel.<\/p>\n<p>Rabh und \u0160emu\u00e9l sagten beide: Wer sich zur Ader gelassen hat, genie\u00dfe etwas und gehe erst dann aus. Wenn er nichts gegessen hat und auf eine Leiche st\u00f6\u00dft, k\u00f6nnte sein Gesicht gelb werden, wenn er auf einen M\u00f6rder st\u00f6\u00dft, k\u00f6nnte er sterben, und wenn er auf jene Sache<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>st\u00f6\u00dft, k\u00f6nnte er jene Sache<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>bekommen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-129b\">Blatt 129b<\/h2>\n<p>Rabh und \u0160emu\u00e9l sagten beide: Wer sich zur Ader gelassen hat, ruhe ein wenig aus und stehe dann auf. Der Meister sagte n\u00e4mlich: Wegen f\u00fcnf Dinge ist man dem Tode n\u00e4her als dem Leben, und zwar: wenn man gegessen hat und sofort aufsteht; wenn man getrunken hat und sofort aufsteht; wenn man geschlafen hat und sofort aufsteht; wenn man sich zur Ader gelassen hat und sofort aufsteht; wenn man den Beischlaf ausge\u00fcbt hat und sofort aufsteht.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l sagte: Die Blutentnahme soll alle drei\u00dfig Tage erfolgen; an eine Lebensperiodc<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>angelangt, schr\u00e4nke man sie ein, an eine weitere<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>Lebensperiode angelangt, schr\u00e4nke man sie noch mehr ein. Ferner sagte \u0160emu\u00e9l: Die Blutentziehung soll am Sonntag, Mittwoch und Freitag erfolgen, nicht aber am Montag und Donnerstag. Der Meister sagte n\u00e4mlich: Nur wer Verdienste der Vorfahren hat, lasse sich am Montag und Donnerstag zur Ader, weil an diesen Tagen der Gerichtshof droben und der Gerichtshof hienieden<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>gleichzeitig tagen.<\/p>\n<p>Weshalb nicht am Dienstag?<\/p>\n<p>Weil dann der Mars paarig<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>[an die Reihe kommt].<\/p>\n<p>Aber auch am Freitag kommt er ja paarig an die Reihe!?<\/p>\n<p>Da die Menge sich schon daran gew\u00f6hnt hat, [so hei\u00dft es hier\u00fcber:]<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><em>der Herr beh\u00fctet die Einf\u00e4ltigen.<\/em><\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l sagte: An einem Mittwoch, der der vierte, der vierzehnte oder der vierundzwanzigste [des Monats] ist, und an einem, dem keine vier Tage [im Monat] folgen, ist [der Aderla\u00df] gef\u00e4hrlich. An einem Neumondstage und dem folgenden ist er schw\u00e4chend, am dritten ist er gef\u00e4hrlich; am Vorabend des Festes ist er schw\u00e4chend; am Vorabend des Wochenfestes ist er gef\u00e4hrlich. Wegen des Wochenfestes haben es die Rabbanan auch bei allen anderen verboten, denn an diesem Tage weht ein Wind Namens Tibbuah<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>, der, h\u00e4tten die Jisra\u00e9liten die Tora nicht in Empfang genommen, ihr Fleisch und Blut verzehrt haben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l sagte: Wenn jemand nur ein Weizenkorn i\u00dft und sich sofort zur Ader l\u00e4\u00dft, so hat er es nur f\u00fcr dieses Weizenkorn getan. Dies nur dann, wenn zur Heilung, wenn aber zur Erleichterung, so erleichtert es auch. Wer sich zur Ader gelassen hat, trinke gleich darauf, esse aber erst nach einem halben Mil<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>. Sie fragten : Ist das Trinken gleich darauf dienlich, sp\u00e4ter aber sch\u00e4dlich, oder weder sch\u00e4dlich noch dienlich?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden. Sie fragten: Ist das Essen nach einem halben Mil dienlich, sp\u00e4ter oder fr\u00fcher aber sch\u00e4dlich, oder weder sch\u00e4dlich noch dienlich?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>Rabh rief aus: Hundert Schr\u00f6pfk\u00f6pfe um einen Zuz, hundert K\u00f6pfe [schneiden] um einen Zuz, hundert Schnurrb\u00e4rte [stutzen], um nichts<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>. R. Joseph sagte : Als wir noch bei R. Hona waren, pflegte man da an einem Tage, an dem die Sch\u00fcler frei hatten, zu sagen: \u00bbHeute ist der Schnurrbarttag\u00ab, und ich wu\u00dfte nicht, was dies zu bedeuten hatte.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> N<small>ABELSCHNUR UNTERBINDEN.<\/small> Die Rabbanan lehrten: Man darf die Nabelschnur unterbinden; R. Jose sagt, auch durchschneiden und die Nachgeburt aufbewahren, um das Kind zu erw\u00e4rmen. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte : F\u00fcrstinnen verwahren sie in Becken \u00d6l, reiche Frauen in Wollflocken, arme Frauen in Watte.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagte im Namen des Rabba b. Abuha im Namen Rabhs: Die Weisen pflichten R. Jose bei, da\u00df man die Nabelschnur eines Zwillings durchschneiden darf.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Weil sie sich von einander losrei\u00dfen<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Na\u1e25man im Namen des Rabba b. Abuha im Namen Rabhs: Alles, was im Abschnitte der Zurechtweisung<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>auf gez\u00e4hlt wird, darf man f\u00fcr eine W\u00f6chnerin tun. Da hei\u00dft <em>es<\/em>:<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a><em>Und was deine Geburt betrifft: am Tage, an dem da geboren wurdest, wurde weder deine Nabelschnur durchschnitten, noch wurdest du zur Reinigung mit Wasser gewaschen, noch mit Salz gerieben, noch in Windeln gewickelt. Und was deine Geburt betrifft: am Tage, an dem du geboren wurdest;<\/em> hieraus, da\u00df man am \u0160abbath Geburtshilfe leisten darf. <em>Wurde weder deine Nabelschnur durchschnitten;<\/em> hieraus, da\u00df man am \u0160abbath die Nabelschnur durchschneiden darf. <em>Noch wurdest du zur Reinigung mit Wasser gewaschen;<\/em> hieraus, da\u00df man am \u0160abbath das Kind baden darf. <em>Noch mit Salz gerieben;<\/em> hieraus, da\u00df man am \u0160abbath das Kind mit Salz einreiben darf. <em>Noch in Windeln gewickelt;<\/em> hieraus, da\u00df man am \u0160abbath das Kind wickeln darf.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn von dieser vor dem \u0160abbath noch nicht entnommen worden ist, so gilt sie als Abgesondertes.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein kleineres Quantum gilt nicht als Scheune.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Man kann das Quantum von vier bis f\u00fcnf Haufen auch in kleinen Gef\u00e4\u00dfen fortschaffen.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentlich K\u00f6rbe, vieil. Korbflaschen oder Kr\u00fcge.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 18,3.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d3\u05e8\u05d5\u05d8<\/span> (<span dir=\"rtl\">\u05d3\u05e8\u05d5\u05dd\u05d0<\/span>) vieil. Ortsname, od. Benennung des s\u00fcdl. Jud\u00e4a, wird stets im Gegensatze zu Galil\u00e4a genannt.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dem. Absch. V, Anm. 5.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dem. Absch. V, Anm. 5.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 18,26.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Levite dem Priester, der die \u00bbgro\u00dfe Hebe\u00ab zu bekommen hat.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 18,29.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df im letzten Falle die gro\u00dfe Hebe nicht zu entrichten ist, im ersten aber wohl.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Ertrag aus einem solchen ist nach der Tora nicht zu yerzehnten, jedoch rabbanitisch.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Levite dem Priester, der die \u00bbgro\u00dfe Hebe\u00ab zu bekommen hat.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Oben Blatt 127b.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,25.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Abschn. VII, Anm. 55.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 27,19.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur F\u00fcrsten halten sich Strau\u00dfe.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. zum Trocknen, als Brennmaterial.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Arab.-syr. Benennung der Minze.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. Abschn. XIV, Anm. 57.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Das man nicht trinken darf; cf.\u00a0Ter. VIII, 4.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil ein Mensch davon trinken k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Vieh zu retten.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Kissen k\u00f6nnen am \u0160. nicht mehr benutzt werden; dies gilt als Abzweigung des \u00bbNiederrei\u00dfens \u00bb und ist daher verboten.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es sich str\u00e4ubt, zieht es die F\u00fc\u00dfe ein, soda\u00df es getragen wird.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Luft- u. Speiser\u00f6hre; w\u00f6rtl. die Zeichen, da das Vieh nur durch das Durchschneiden dieser beiden Organe zum Essen erlaubt wird.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Das zum Essen erlaubt ist.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Holen des \u00d6les im Haare.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Das sie nicht zu nehmen braucht, damit sie sich nicht erk\u00e4lte.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 20,19.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. dreibl\u00e4tterigem, soll wohl hei\u00dfen, nachdem der Weinstock dreimal die Bl\u00e4tter gewechselt hat.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>In jedem Laden lasse er sich eine Weinprobe geben; zu einem Verkaufe wird es jedoch nicht kommen, da man ein ung\u00fcltiges Geldst\u00fcck nicht in Zahlung nehmen wird.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Schwein.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Aussatz.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem 40. Lebensjahre.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem 60. Lebensjahre.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bq. Blatt 82a.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. in den paarigen Stunden u. zweimal. Von den 7 Planeten beginnt jeder an einem bestimmten Wochentage und wird st\u00fcndlich vom n\u00e4chsten abgel\u00f6st; am Dienstag beginnt der Mars, soda\u00df er in der 8., 15. u. 22. Stunde abermals an die Reihe kommt. Sowohl der Mars als auch die Paare (cf.\u00a0Pes. Blatt 110a) gelten als unheilbringend.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 116,6.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentlich Schlachtung; ein hinschlachtender, verheerender Wind.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer Zeit, w\u00e4hrend der man diesen Weg zur\u00fccklegen kann.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Als unentgeltliche Zugabe zum Aderla\u00df. So nach manchen Handschriften; die Erkl\u00e4rung Raschis nach unserem Texte ist unwahrscheinlich.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Wodurch sie in Gefahr geraten k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel Kap. 16.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 16,4.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 126b 127a 127b 128a 128b 129a 129b Blatt 126b iMAN DARF WEGEN DER G\u00c4STE ODER WEGEN DER ST\u00d6RUNG DES STUDIUMS SOGAR VIER ODER F\u00dcNF HAUFEN STROH ODER GETREIDE FORTR\u00c4UMEN, JEDOCH KEINE SCHEUNE. MAN DARF REINE HEBE, DEMAJ, ERSTEN ZEHNTEN, VON DEM DIE HEBE ENTRICHTET WORDEN IST, ZWEITEN ZEHNTEN UND GEHEILIGTES, DIE AUSGEL\u00d6ST WORDEN SIND, GETROCKNETE LUPINEN, DA SIE DEN ARMEN ZUR SPEISE DIENEN, FORTR\u00c4UMEN, NICHT ABER UNVERZEHNTETES, [ERSTEN] ZEHNTEN, VON DEM DIE HEBE NICHT ENTRICHTET WORDEN IST, ZWEITEN ZEHNTEN UND GEHEILIGTES, DIE NICHT AUSGEL\u00d6ST WORDEN SIND, ODER LAUCH UND SENF. R. \u0160IMO\u0351N B. GAMLU\u00c9L ERLAUBT ES AUCH BEIM LAUCH, WEIL ER ALS FUTTER F\u00dcR KR\u00c4HEN DIENT ii,1. B\u00dcNDEL STROH, GEH\u00d6LZ UND JUNGE REISER DARF MAN FORTBEWEGEN, WENN MAN SIE ALS VIEHFUTTER BESTIMMT HAT, SONST ABER DARF MAN SIE NICHT FORTBEWEGEN. GEMARA. Wenn man f\u00fcnf fortr\u00e4umen darf, um so mehr vier!? R. \u1e24isda erwiderte: Vier von f\u00fcnf. 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