{"id":7180,"date":"2021-03-03T16:15:11","date_gmt":"2021-03-03T14:15:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7180"},"modified":"2021-03-03T16:15:13","modified_gmt":"2021-03-03T14:15:13","slug":"schabbat-kapitel-19","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-19\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 19"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-130a\">130a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-130b\">130b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-131a\">131a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-131b\">131b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-132a\">132a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-132b\">132b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-133a\">133a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-133b\">133b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-134a\">134a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-134b\">134b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-135a\">135a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-135b\">135b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-136a\">136a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-136b\">136b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-137a\">137a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-137b\">137b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-130a\">Blatt 130a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>R.<\/bold> ELIE\u0351ZER <small>SAGTE:<\/small> H<small>AT MAN AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS KEIN<\/small> G<small>ER\u00c4T<\/small> [<small>ZUR<\/small> B<small>ESCHNEIDUNG<\/small>] <small>BESORGT, SO HOLE MAN ES AM<\/small> \u0160<small>ABBATH OFFEN; ZUR<\/small> Z<small>EIT DER<\/small> G<small>EFAHR<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>VERH\u00dcLLE MAN ES VOR<\/small> Z<small>EUGEN<\/small><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>. F<small>ERNER SAGTE<\/small> R. E<small>LIE\u0351ZER<\/small> : M<small>AN DARF SOGAR<\/small> B<small>\u00c4UME F\u00c4LLEN, UM<\/small> K<small>OHLEN ZU BEREITEN UND<\/small> E<small>ISEN<\/small><a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> <small>HERZUSTELLEN.<\/small> R. A\u0351<small>QIBA SAGTE EINE<\/small> R<small>EGEL:<\/small> J<small>EDE<\/small> A<small>RBEIT, DIE MAN AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS VERRICHTEN KANN, VERDR\u00c4NGT DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH NICHT, DIE MAN ABER AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS NICHT VERRICHTEN KANN, VERDR\u00c4NGT DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH.<\/small><\/p>\n<p>GEMARA. Sie fragten: Ist der Grund R. Elie\u0351zers<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>: aus Liebe zu den Geboten oder wegen des Verdachtes?<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Ob man es vor Zeugen verh\u00fcllt holen darf: wenn du sagst, aus Liebe zu den Geboten, so darf man es nur offen tragen und nicht verh\u00fcllt, und wenn du sagst, wegen des Verdachtes, so ist es [vor Zeugen] auch verh\u00fcllt erlaubt. Wie ist es nun damit?<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: R. Levi sagte: R. Elie\u0351zer sagt dies nur wegen der Liebe zu den Geboten. Desgleichen wird gelehrt: Man hole es offen und nicht verh\u00fcllt<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer. R. A\u0161i sagte: Dies ist auch aus unserer Mi\u0161na zu entnehmen, die lehrt, da\u00df man es zur Zeit der Gefahr vor Zeugen verh\u00fclle; nur zur Zeit der Gefahr, sonst aber nicht. Schlie\u00dfe hieraus, aus Liebe zu den Geboten. Schlie\u00dfe hieraus. Ein anderes lehrt : Man hole es offen und nicht verh\u00fcllt<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer. R. Jehuda sagte im Namen R. Elie\u0351zers : Zur Zeit der Gefahr pflegte man es vor Zeugen verh\u00fcllt zu holen.<\/p>\n<p>Sie fragten: Ist unter Zeugen, von denen er spricht, er und noch jemand zu verstehen, oder m\u00fcssen es zwei au\u00dfer ihm sein?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Zur Zeit der Gefahr, verh\u00fclle man es vor Zeugen. Erkl\u00e4rlich ist dies, wenn du sagst, zwei au\u00dfer ihm, wieso aber hei\u00dft es Zeugen, wenn du sagst, er und noch jemand!?<\/p>\n<p>Unter Zeugen ist zu verstehen, die in einem anderen Falle Zeugen sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F<small>ERNER SAGTE<\/small> R. E<small>LIE\u0351ZER.<\/small> Die Rabbanan lehrten: In der Ortschaft R. Elie\u0351zers f\u00e4llte man am \u0160abbath B\u00e4ume, um Kohlen zu bereiten und Eisen herzustellen. In der Ortschaft R. Jose des Galil\u00e4ers a\u00df man Gefl\u00fcgelfleisch mit Milch. Einst kam Levi zu Joseph, dem Vogelf\u00e4nger<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>, und als man ihm einen in Milch [gekochten] Pfauenkopf vorsetzte, a\u00df er ihn nicht. Als er hierauf zu R. Ami kam, sprach dieser zu ihm: Weshalb hast du sie nicht in den Bann getan? Dieser erwiderte: Es ist die Ortschaft des R. Jehuda h. Bethera, und ich dachte, er hat ihnen vielleicht nach R. Jose dem Galil\u00e4er vorgetragen. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jose der Galil\u00e4er sagte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a><em>ihr sollt keinerlei Aas essen,<\/em> und darauf hei\u00dft es:<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a><em>du sollst nicht ein Zicklein in der Milch seiner Mutter kochen;<\/em> was als Aas verboten ist, darf man nicht in Milch kochen. Man k\u00f6nnte nun glauben, man d\u00fcrfe auch kein Gefl\u00fcgel in Milch kochen, da es als Aas verboten ist, so hei\u00dft es: <em>in der Milch seiner Mutter,<\/em> ausgenommen ist das Gefl\u00fcgel, das keine Muttermilch hat. R. Ji\u00e7\u1e25aq erz\u00e4hlte: Im Jisra\u00e9lland gab es eine Stadt, wo sie nach R. Elie\u0351zer verfuhren, und sie starben da nur im nat\u00fcrlichen Alter. Und noch mehr, als einst die ruchlose Regierung \u00fcber Jisra\u00e9l Religionsverfolgung verh\u00e4ngte, die Beschneidung [zu unterlassen], verh\u00e4ngte sie sie \u00fcber diese Stadt nicht.<\/p>\n<p>Es wird ferner gelehrt : R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte : Jedes Gebot, da\u00df sie mit Freuden angenommen haben, beispielsweise die Beschneidung, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a><em>ich freue mich \u00fcber dein Wort wie einer, der gro\u00dfe Beute<\/em> <em>fand,<\/em> \u00fcben sie jetzt noch mit Freuden aus; jedes Gebot aber, das sie in Gez\u00e4nk angenommen haben, beispielsweise die Inzestgesetze, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a><em>und Mo\u0161e h\u00f6rte das Volk familienweise weinen,<\/em> n\u00e4mlich wegen der Familienangelegenheiten, \u00fcben sie jetzt noch in Gez\u00e4nk aus, denn es gibt keinen Ehevertrag ohne Streit.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: Jedes Gebot, dessentwillen die Jisra\u00e9liten sich zur Zeit der Religionsverfolgung dem Tode preisgegeben haben, beispielsweise [die Unterlassung] des G\u00f6tzendienstes und die Beschneidung, wird von ihnen jetzt noch festgehalten; jedes Gebot aber, dessen twill en die Jisra\u00e9liten zur Zeit der Religionsverfolgung sich dem Tode nicht preisgegeben haben, beispielsweise [das Gebot] der Tephillin, halten sie jetzt noch l\u00e4ssig.<\/p>\n<p>R. Jannaj sagte: Die Tephillin erfordern einen reinen K\u00f6rper, wie Eli\u0161a\u0351 der Fl\u00fcgelmann.<\/p>\n<p>Wie ist dies zu verstehen? Abajje erwiderte; Da\u00df man mit ihnen keine Bl\u00e4hungen von sich gebe. Raba erwiderte: Da\u00df man mit ihnen nicht schlafe.<\/p>\n<p>Weshalb nennt man ihn Eli\u0161a\u0351 den Fl\u00fcgelmann?<\/p>\n<p>Einst verh\u00e4ngte die ruchlose Regierung Religionsverfolgung \u00fcber Jisra\u00e9l, da\u00df man n\u00e4mlich dem, der Tephillin auf sein Haupt anlegt, das Gehirn durchbohre; Eli\u0161a\u0351 aber legte die Tephillin an und ging auf die Stra\u00dfe hinaus. Da bemerkte ihn ein Scherge, und er lief fort. Als dieser ihm nachgesetzt und ihn ergriffen hatte, nahm er sie von seinem Haupte und hielt sie in der Hand. Dieser fragte ihn : Was hast du da in deiner Hand? Jener erwiderte: Taubenfl\u00fcgel. Hierauf streckte er seine Hand aus, und es waren tats\u00e4chlich Taubenfl\u00fcgel. Deshalb nennt man ihn den Fl\u00fcgelmann.<\/p>\n<p>Weshalb nannte er ihm Taubenfl\u00fcgel und nicht die anderer V\u00f6gel?<\/p>\n<p>Weil die Gemeinschaft Jisra\u00e9ls mit einer Taube verglichen wird, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a><em>wie die Fl\u00fcgel einer Taube, mit Silber bedeckt, und ihre Fittiche mit dem Rotgelb des Goldes.<\/em> Wie die Fl\u00fcgel die Taube besch\u00fctzen, so besch\u00fctzen Jisra\u00e9l die Gebote.<\/p>\n<p>R. Abba b. R. Ada erz\u00e4hlte im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs : Einst hatte man vergessen, am Vorabend des \u0160abbaths das Beschneidungsmesser zu besorgen,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-130b\">Blatt 130b<\/h2>\n<p>und gegen den Willen R. Elie\u0351zers holte man es am \u0160abbath \u00fcber D\u00e4cher und Geh\u00f6fte. R. Joseph wandte ein: Wieso gegen den Willen R. Elie\u0351zers, im Gegenteil, dieser erlaubt es ja!? Wolltest du sagen, gegen den Willen R. Elie\u0351zers, der auch durch \u00f6ffentliches Gebiet erlaubt, sondern im Einverst\u00e4ndnis mit den Rabbanan, die es durch \u00f6ffentliches Gebiet verbieten und nur \u00fcber D\u00e4cher, Geh\u00f6fte und Gehege erlauben, so ist dies ja nach ihnen garnicht erlaubt, denn es wird gelehrt: wie man es durch \u00f6ffentliches Gebiet nicht holen darf, so darf man es auch \u00fcber D\u00e4cher, Gehege und Geh\u00f6fte nicht holen!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. A\u0161i, gegen den Willen R. Elie\u0351zers und seiner Streitgenossen, sondern im Einverst\u00e4ndnis mit R. \u0160imo\u0351n.\u00a0Wir haben n\u00e4mlich gelernt: R. \u0160imo\u0351n sagt: D\u00e4cher, Gehege und Geh\u00f6fte, gelten s\u00e4mtlich als ein Gebiet bez\u00fcglich Ger\u00e4te, die sich da am \u0160abbath befinden, nicht aber bez\u00fcglich Ger\u00e4te, die sich am \u0160abbath in der Wohnung befinden.<\/p>\n<p>R. Zera fragte R. Asi : Darf man umhertragen in einer Durchgangshalle, an der [die Anwohner] sich nicht durch einen E\u0351rub beteiligt haben? Sagen wir, sie gleiche einem Geh\u00f6fte, wie man in einem [gemeinsamen] Geh\u00f6fte umhertragen darf, auch wenn man da keinen E\u0351rub bereitet hat, ebenso darf man auch in dieser umhertragen, auch wenn [die Anwohner] sich nicht beteiligt haben, oder gleicht er einem Geh\u00f6fte nicht, denn dieses hat vier W\u00e4nde, jene aber nicht, oder auch, da man sich in einem Geh\u00f6fte aufh\u00e4lt, in jener aber nicht. Er schwieg und antwortete nichts. Ein anderes Mal traf er ihn, als er dasa\u00df und vorlas: R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 erz\u00e4hlte im Namen R. Jehuda des F\u00fcrsten: Einst hatte man vergessen, das Beschneidungsmesser am Vorabend des \u0160abbaths zu besorgen, und man holte es am \u0160abbath. Den Gelehrten aber war es mi\u00dff\u00e4llig, da\u00df man die Worte der Weisen unbeachtet lie\u00df und nach R. Elie\u0351zer verfuhr, denn erstens hatte man R. Elie\u0351zer in den Bann<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>getan, und zweitens ist bei [einem Streite zwischen] einem einzelnen und einer Mehrheit die Halakha nach der Mehrheit zu entscheiden. Da sprach R. O\u0161a\u0351ja zu ihnen: Ich fragte diesbez\u00fcglich R. Jehuda den Beschneider, und er sagte mir, es war in einer Durchgangshalle, an der [die Anwohner] sich nicht beteiligt hatten, und man holte [das Messer] von der einen Seite nach der anderen Seite. Da sprach er zu ihm: Ist der Meister der Ansicht, da\u00df man in einer Durchgangshalle umhertragen darf, wenn [die Anwohner] sich nicht beteiligt haben? Dieser erwiderte: Freilich. Jener sprach: Oft habe ich dich ja darnach gefragt, und du hast mir nichts erwidert !? Du hast dich wahrscheinlich durch die Intensit\u00e4t deines Studiums daran erinnert. Dieser erwiderte: Freilich, durch die Intensit\u00e4t meines Studiums erinnerte ich mich daran.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: R. Zera sagte im Namen Rabhs: In einer Durchgangshalle, an der [die Anwohner] sich nicht [durch einen E\u0351rub] beteiligt haben, darf man nur vier Ellen fortbewegen. Abajje sprach: R. Zera sagte dies und erkl\u00e4rte es nicht, und erst Rabba b. Abuha kam und erkl\u00e4rte es. R. Na\u1e25man sagte n\u00e4mlich im Namen des Rabba b. Abuha im Namen Rabhs: In einer Durchgangshalle, an der sich [die Anwohner] nicht [durch einen E\u0351rub] beteiligt haben, darf man, wenn die Geh\u00f6fte mit den H\u00e4usern durch einen E\u0351rub verbunden sind, nur vier Ellen, und wenn die Geh\u00f6fte nicht mit den H\u00e4usern durch einen E\u0351rub verbunden sind, unbeschr\u00e4nkt fortbewegen. R. \u1e24anina aus \u1e24oz\u00e4a sprach zu Rabba: Wenn die Geh\u00f6fte mit den H\u00e4usern durch einen E\u0351rub verbunden sind, wohl deshalb, weil dann die Geh\u00f6fte ihre Eigenheit als solche verloren haben und als H\u00e4user gelten, und Rabh vertrete seine Ansicht, denn Rabh sagte, die Durchgangshalle werde nur dann durch Pfosten und Balken erlaubt<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>, wenn die H\u00e4user und die Geh\u00f6fte nach dieser offen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-131a\">Blatt 131a<\/h2>\n<p>sind, w\u00e4hrend hierbei nur H\u00e4user und keine Geh\u00f6fte vorhanden sind, somit sollten, auch wenn sie nicht durch einen E\u0351rub verbunden sind, die H\u00e4user als geschlossen<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>angesehen werden, wonach nur Geh\u00f6fte und keine H\u00e4user vorhanden sind<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Die [Anwohner] k\u00f6nnen ihre Rechte am Geh\u00f6fte einem von ihnen \u00fcberlassen<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Aber dann ist es ja nur ein Haus und keine H\u00e4user!?<\/p>\n<p>Man kann es vom Morgen bis Mittag einem und vom Mittag bis zum Abend einem anderen \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Aber dann hat es ja dieser zu einer Zeit, wo jener es nicht hat, und jener zu einer Zeit, wo dieser es nicht hat!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. A\u0161i, die H\u00e4user sind es ja, die die Geh\u00f6fte [zum Umhertragen] verboten<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>machen, und diese gelten als nicht vorhanden.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Nicht bei allem sagte R. Elie\u0351zer, da\u00df das zur Aus\u00fcbung des Gebotes Erforderliche den \u0160abbath verdr\u00e4nge. Die zwei Brote<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>sind ja ebenfalls eine Pflicht des Tages, dennoch mu\u00df es<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>R. Elie\u0351zer diesbez\u00fcglich aus einer Wortanalogie folgern. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Elie\u0351zer sagte: Woher, da\u00df das zur Bereitung der zwei Brote Erforderliche den \u0160abbath verdr\u00e4ngt? Bei der Erstlingsgarbe<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>hei\u00dft es <em>bringen,<\/em> und bei den zwei Broten hei\u00dft es <em>bringen<\/em>; wie bei der Erstlingsgarbe, bei der es <em>bringen<\/em> hei\u00dft, das hierzu Erforderliche den \u0160abbath verdr\u00e4ngt, ebenso verdr\u00e4ngt bei den zwei Broten, bei denen es <em>bringen<\/em> hei\u00dft, das hierzu Erforderliche den \u0160abbath. Und es ist entbehrlich<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>; w\u00e4re es nicht entbehrlich, so k\u00f6nnte man einwenden: wohl bei der Erstlingsgarbe, die man zu diesem Behufe m\u00e4hen mu\u00df, auch wenn bereits Gem\u00e4htes vorhanden ist, w\u00e4hrend man bei den zwei Broten, wenn bereits Gem\u00e4htes vorhanden ist, nicht zu m\u00e4hen braucht. Aber es ist entbehrlich; merke, es hei\u00dft ja bereits :<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a><em>ihr sollt die Erstlingsgarbe von euerer Ernte zum Priester bringen,<\/em> wozu hei\u00dft es wiederum : <a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a><em>seit dem Tage eueres Bringens<\/em>? Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df es nur hierf\u00fcr zu verwenden ist.<\/p>\n<p>Es ist ja aber nur an einer Stelle<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>entbehrlich, und wir wissen ja von R. Elie\u0351zer, da\u00df er der Ansicht ist, wenn nur an einer Stelle entbehrlich, sei zwar ein Schlu\u00df zu folgern, aber auch zu widerlegen !?<\/p>\n<p>[Die Worte :] <a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a><em>ihr sollt darbringen,<\/em> sind einschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Was schlie\u00dft dies<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>aus: wollte man sagen, den Feststrau\u00df, so wird ja gelehrt: Der Feststrau\u00df und all seine Erfordernisse verdr\u00e4ngen den \u0160abbath<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer!? Wollte man sagen, die Festh\u00fctte, so wird ja gelehrt: Die Festh\u00fctte und all ihre Erfordernisse verdr\u00e4ngen den \u0160abbath<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer!? Wollte man sagen, das Unges\u00e4uerte, so wird ja gelehrt: Das Unges\u00e4uerte und all seine Erfordernisse verdr\u00e4ngen den \u0160abbath<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer!? Wollte man sagen, die Posaune<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>, so wird ja gelehrt: Die Posaune und all ihre Erfordernisse verdr\u00e4ngen den \u0160abbath<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer!? R.Ada b. Ahaba erwiderte: Dies schlie\u00dft [das Ankn\u00fcpfen] der \u00c7i\u00e7ith an das Gewand und [das Anbringen] der Mezuza an die T\u00fcr aus. Desgleichen wird gelehrt: Sie stimmen \u00fcberein, da\u00df man schuldig sei, wenn man die \u00c7i\u00e7ith an das Gewand gekn\u00fcpft oder die Mezuza an die T\u00fcr angebracht hat.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? R. Joseph erwiderte: Weil f\u00fcr diese keine Zeit<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>festgesetzt ist. Abajje sprach zu ihm: Im Gegenteil, wenn f\u00fcr diese keine Zeit festgesetzt ist, ist ja jede Zeit<\/p>\n<h2 id=\"blatt-131b\">Blatt 131b<\/h2>\n<p>f\u00fcr sie die geeignete!? Vielmehr, sagte R. Na\u1e25man im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs, und wie manche sagen, R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, weil er es in der Hand hat, sie preiszugeben<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Der Feststrau\u00df und all seine Erfordernisse verdr\u00e4ngen den \u0160abbath<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer. Woher folgert dies R. Elie\u0351zer; wenn von der Erstlingsgarbe und den zwei Broten<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>, so werden ja diese f\u00fcr den Allerh\u00f6chsten verwendet!?<\/p>\n<p>Vielmehr, die Schrift sagt:<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a><em>am Tage,<\/em> am Tage, auch am \u0160abbath.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht: wollte man sagen, hinsichtlich des Fortbewegens, so ist ja kein Schriftvers n\u00f6tig, um das Fortbewegen<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>zu erlauben!?<\/p>\n<p>Vielmehr, hinsichtlich des hierzu Erforderlichen.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Dies deutet darauf, da\u00df es am Tage und nicht nachts geschehen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Woher entnimmt R. Elie\u0351zer, da\u00df nur am Tage und nicht nachts?<\/p>\n<p>Dies folgert er aus [dem Verse:] <a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a><em>ihr sollt sieben Tage lang vor dem Herrn, eurem Gott, fr\u00f6hlich sein,<\/em> Tage und nicht N\u00e4chte.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Auch [dieser Vers] ist n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, man folgere durch [die Worte] <em>sieben Tage<\/em><a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>von der Festh\u00fctte, wie diese Tage und N\u00e4chte, ebenso jene Tage und N\u00e4chte, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Sollte es<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>der Allbarmherzige vom Feststrau\u00dfe gelehrt haben, von dem man es hinsichtlich jener folgern k\u00f6nnte!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte einwenden: wohl der Feststrau\u00df, der der vier Arten<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>\u00abDie Festh\u00fctte und all ihre Erfordernisse verdr\u00e4ngen den \u0160abbath<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer.\u00bb Woher folgert dies R. Elie\u0351zer: wenn von der Erstlingsgarbe und den zwei Broten, so werden diese ja f\u00fcr den Allerh\u00f6chsten verwendet!? Wenn vom Feststrau\u00dfe, so ben\u00f6tigt dieser ja der vier Arten!?<\/p>\n<p>Vielmehr, aus den Worten <em>sieben Tage,<\/em> die auch beim Feststrau\u00dfe gebraucht werden; wie bei diesem seine Erfordernisse den \u0160abbath verdr\u00e4ngen, so verdr\u00e4ngen auch bei jener die Erfordernisse den \u0160abbath.<\/p>\n<p>Sollte es der Allbarmherzige von der Festh\u00fctte gelehrt haben, von der man es hinsichtlich jener folgern k\u00f6nnte!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte einwenden: wohl die Festh\u00fctte, die nachts und tags Geltung hat.<\/p>\n<p>\u00abDas Unges\u00e4uerte und all seine Erfordernisse verdr\u00e4ngen den \u0160abbath<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer. \u00bb Woher folgert dies R. Elie\u0351zer : wenn von der Erstlingsgarbe und den zwei Broten, so werden diese ja f\u00fcr den Allerh\u00f6chsten verwendet!? Wenn vom Feststrau\u00dfe, so ben\u00f6tigt dieser ja der vier Arten !? Wenn von der Festh\u00fctte, so hat diese ja nachts und tags Geltung!?<\/p>\n<p>Vielmehr, er folgert dies aus [den Worten] <em>f\u00fcnfzehn,<\/em> die auch beim H\u00fcttenfeste gebraucht werden; wie da die Erfordernisse den \u0160abbath verdr\u00e4ngen, so verdr\u00e4ngen die Erfordernisse auch hierbei den \u0160abbath.<\/p>\n<p>Sollte es der Allbarmherzige vom Unges\u00e4uerten gelehrt haben, von dem man es auch hinsichtlich jener folgern k\u00f6nnte!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte einwenden: wohl das Unges\u00e4uerte, das f\u00fcr Frauen wie f\u00fcr M\u00e4nner Geltung hat.<\/p>\n<p>\u00abDie Posaune und all ihre Erfordernisse verdr\u00e4ngen den \u0160abbath<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer.\u00bb Woher folgert dies R. Elie\u0351zer: wenn von der Erstlingsgarbe und den zwei Broten, so werden diese ja f\u00fcr den Allerh\u00f6chsten verwendet!? Wenn vom Feststrau\u00dfe, so ben\u00f6tigt er ja der vier Arten!? Wenn von der Festh\u00fctte, so hat diese ja nachts und tags Geltung!? Wenn vom Unges\u00e4uerten, so hat es ja f\u00fcr Frauen wie M\u00e4nner Geltung!?<\/p>\n<p>Vielmehr, die Schrift sagt:<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a><em>als Tag des L\u00e4rmblasens soll er euch gelten,<\/em> auch am \u0160abbath. In welcher Hinsicht: wollte man sagen, hinsichtlich des Blasens, so wurde ja in der Schule \u0160emu\u00e9ls gelehrt : <a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a><em>Ihr sollt keinerlei Arbeit verrichten,<\/em> ausgenommen das Posaunenblasen und das Herausnehmen des Brotes, die Kunstfertigkeiten und keine Arbeiten sind!?<\/p>\n<p>Vielmehr, hinsichtlich des hierzu Erforderlichen.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Dies deutet darauf, da\u00df es am Tage und nicht nachts geschehen mu\u00df.<\/p>\n<p>Woher entnimmt R. Elie\u0351zer, da\u00df nur tags und nicht nachts!?<\/p>\n<p>Dies folgert er aus [dem Verse :]<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a><em>am Vers\u00f6hnungstage sollt ihr in euerem ganzen Lande die Posaune erschallen lassen,<\/em> und man folgere vom einen auf das andere<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Sollte es der Allbarmherzige von der Posaune gelehrt haben, von der man es hinsichtlich jener folgern k\u00f6nnte!?<\/p>\n<p>Vom Posaunenblasen am Neujahrstage ist es nicht zu folgern, denn dieses bringt die Erinnerung an Jisra\u00e9l vor ihren Vater im Himmel; vom Posaunenblasen am Vers\u00f6hnungstage ist es ebenfalls nicht zu folgern, denn der Meister sagte, sobald der Gerichtshof in die Posaune sto\u00dfen lie\u00df, wurden die Sklaven nach Hause entlassen, und Felder kehren in den Besitz ihrer [fr\u00fcheren] Eigent\u00fcmer zur\u00fcck<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>(Der Meister sagte:) Die Beschneidung und alle ihre Erfordernisse verdr\u00e4ngen den \u0160abbath<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer. Woher folgert dies R. Elie\u0351zer : wenn von jenen anderen, [so ist ja bei jeder einzuwenden,] wie wir bereits gesagt haben ; ferner auch : wohl jene, die, wenn die festgesetzte<\/p>\n<h2 id=\"blatt-132a\">Blatt 132a<\/h2>\n<p>Zeit vor\u00fcber ist, keine Geltung mehr haben.<\/p>\n<p>Vielmehr, folgendes ist der Grund R. Elie\u0351zers: die Schrift sagt:<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><em>Am achten Tage soll seine Vorhaut beschnitten werden,<\/em> auch am \u0160abbath.<\/p>\n<p>Sollte es der Allbarmherzige von der Beschneidung gelehrt haben, von der man es hinsichtlich jener folgern k\u00f6nnte!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte einwenden : wohl die Beschneidung, wegen der dreizehn B\u00fcndnisse geschlossen wurden<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan streiten gegen [R. Elie\u0351zer] nur hinsichtlich der Erfordernisse zur Beschneidung, alle stimmen jedoch \u00fcberein, da\u00df die Beschneidung selbst den \u0160abbath verdr\u00e4ngt. Woher dies? U\u0351la erwiderte: Dies ist eine \u00fcberlieferte Halakha. Ebenso sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq, es sei eine \u00fcberlieferte Halakha. Man wandte ein: Woher, da\u00df die Lebensrettung den \u0160abbath verdr\u00e4ngt? Dies erkl\u00e4rte R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja: Wenn die Beschneidung, die nur an einem Gliede des Menschen vorgenommen wird, den \u0160abbath verdr\u00e4ngt, so ist [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern, da\u00df die Lebensrettung den \u0160abbath verdr\u00e4ngt. Wieso kann, wenn du sagst, dies sei eine \u00fcberlieferte Halakha, von einer Halakha [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere gefolgert werden!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja sprach zu ihm: A\u0351qiba, die Verunreinigung durch einen gerstengro\u00dfen Knochen [eines Leichnams] ist eine \u00fcberlieferte Halakha, und die Verunreinigung durch ein Viertellog Blut [eines Leichnams] soll durch [einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere gefolgert werden, aber man kann von einer \u00fcberlieferten Halakha keinen [Schlu\u00df vom] Leichteren auf das Schwerere folgern. Vielmehr, sagte R. Elea\u0351zar, dies ist aus [dem Worte] <em>Zeichen<\/em><a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>zu folgern.<\/p>\n<p>Demnach sollten auch die Tephillin den \u0160abbath verdr\u00e4ngen, bei denen es ebenfalls <em>Zeichen<\/em> hei\u00dft!?<\/p>\n<p>Vielmehr, es ist [aus dem Worte] <em>B\u00fcndnis<\/em><a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>zu folgern.<\/p>\n<p>Demnach sollte auch [die Beschneidung] eines Erwachsenen, bei der es ebenfalls <em>B\u00fcndnis<\/em> hei\u00dft, den \u0160abbath verdr\u00e4ngen !?<\/p>\n<p>Vielmehr, dies ist aus [dem Worte] <em>Geschlecht<\/em><a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>zu folgern.<\/p>\n<p>Demnach sollte auch das \u00c7i\u00e7ithgebot, bei dem es ebenfalls <em>Geschlecht<\/em> hei\u00dft, den \u0160abbath verdr\u00e4ngen!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Na\u1e25mian b. Ji\u00e7\u1e25aq, man folgere hinsichtlich dessen, wobei es <em>Zeichen, B\u00fcndnis<\/em> und <em>Geschlecht<\/em> hei\u00dft, von dem, wobei es <em>Zeichen, B\u00fcndnis<\/em> und <em>Geschlecht<\/em> hei\u00dft, w\u00e4hrend bei jenen nur eines [dieser Worte] gebraucht wird. R. Jo\u1e25anan erwiderte: Die Schrift sagt: <em>am [achten] Tage,<\/em> am Tage, auch am \u0160abbath. Re\u0161 Laqi\u0161 sprach zu R. Jo\u1e25anan: Demnach sollten auch [die Opfer] derer, die der S\u00fchne ben\u00f6tigen<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>, bei denen es ebenfalls <em>Tag<\/em><a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>hei\u00dft, den \u0160abbath verdr\u00e4ngen!? \u2014 Bei diesen deutet dies darauf, da\u00df es nur am Tage und nicht nachts zu erfolgen hat. \u2014 Demnach sollte es auch [bei der Beschneidung] darauf deuten, da\u00df es nur am Tage und nicht nachts zu erfolgen habe!? \u2014 Dies geht aus [den Worten] <em>acht Tage alt<\/em><a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>hervor. \u2014 Auch bei jenen geht es ja aus [den Worten:]<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a><em>am Tage, da er ihm befohlen hat<\/em>, hervor!? \u2014 Obgleich es aus [den Worten:] <em>am Tage, da er ihm befohlen hat<\/em>, hervorgeht, ist es dennoch [hervorzuheben] n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, da\u00df diese, da der Allbarmherzige sie bei Armut geschont<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>hat, [ihre Opfer] auch nachts darbringen d\u00fcrfen, so lehrt er uns. Rabina wandte ein: Demnach<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>sollte bei diesen auch ein Laie und ein Trauernder zul\u00e4ssig sein!? \u2014 Die Schrift hat sie ja wieder<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>eingeschlossen. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erkl\u00e4rte: Die Schrift sagt: <em>am achten<\/em>, am achten, auch am \u0160abbath. \u2014 [Das Wort] <em>am achten<\/em> ist ja dazu n\u00f6tig, den siebenten auszuschlie\u00dfen!? \u2014 Hinsichtlich des siebenten geht es hervor aus [den Worten]: <em>acht Tage alt.<\/em> \u2014 Aber immerhin ist ja eines n\u00f6tig, um den siebenten Tag auszuschlie\u00dfen, und eines, um den neunten auszuschlie\u00dfen. Wenn nur eines vorhanden w\u00e4re, k\u00f6nnte man glauben, am siebenten nicht, weil die Zeit [zur Beschneidung] noch nicht herangereicht ist, vom achten ab aber habe sie begonnen!? \u2014 Am richtigsten ist vielmehr die Erkl\u00e4rung R. Jo\u1e25anans.<\/p>\n<p>Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Jo\u1e25anan, gegen R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob.<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a><em>Am achten ist zu beschneiden<\/em>, auch am \u0160abbath. Wie aber halte ich aufrecht [die Worte:]<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a><em>wer ihn entweiht, soll sterben<\/em>? Dies bezieht sich auf andere Arbeiten au\u00dfer der Beschneidung. Vielleicht aber umgekehrt: Dies bezieht sich auch auf die Beschneidung, und (die Worte): <em>am achten ist zu beschneiden<\/em>, sind zu verstehen, au\u00dfer am \u0160abbath!? Daher hei\u00dft es: <em>am Tage<\/em>, auch am \u0160abbath. Raba sprach: Was veranla\u00dfte anfangs diesen Tanna zu seiner Erkl\u00e4rung, und was veranla\u00dfte ihn sp\u00e4ter zu seinem Einwurfe? \u2014 Er lehrte wie folgt: <em>Am achten ist zu beschneiden<\/em>, auch am \u0160abbath. Wie aber halte ich aufrecht [die Worte:] <em>wer ihn entweiht, soll sterben<\/em>? Dies bezieht sich auf andere Arbeiten, au\u00dfer der Beschneidung. Die Beschneidung aber verdr\u00e4ngt ihn, denn es ist [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: der Aussatz verdr\u00e4ngt ja den Tempeldienst<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>und der Tempeldienst den \u0160abbath, dennoch verdr\u00e4ngt ihn<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>die Beschneidung, um wieviel<\/p>\n<h2 id=\"blatt-132b\">Blatt 132b<\/h2>\n<p>mehr verdr\u00e4ngt sie den \u0160abbath, den sogar der Tempeldienst verdr\u00e4ngt. \u2014 Wieso sagte er: vielleicht aber umgekehrt? \u2014 Er lehrt darauf wie folgt: Woher, da\u00df [das Gesetz vom] Aussatze strenger ist, vielleicht ist das des \u0160abbaths strenger, da es bei diesem viele Strafen und Verordnungen gibt? Oder auch: woher<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>, da\u00df deshalb, weil [das Gesetz vom] Aussatze strenger ist, vielleicht deshalb, weil die Person an sich unzul\u00e4ssig<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>ist, und [die Worte] <em>am achten ist zu beschneiden<\/em>, sind zu verstehen, au\u00dfer am \u0160abbath!? Daher hei\u00dft es: <em>am Tage<\/em>, auch am \u0160abbath.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die Beschneidung verdr\u00e4ngt [das Gesetz vom] Aussatze, ob zur festgesetzten Zeit oder au\u00dferhalb der Zeit<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>. Das Fest verdr\u00e4ngt sie nur zur festgesetzten Zeit. \u2014 Woher dies? \u2014 Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a><em>Soll das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten werden<\/em>, auch wenn sich daran ein Aussatzfleck befindet. Wie aber halte ich aufrecht den Schriftvers:<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a><em>sei behutsam mit der Plage des Aussatzes?<\/em> Wenn an anderen Stellen, au\u00dfer [der Stelle] der Beschneidung. Vielleicht aber umgekehrt: Dies bezieht sich auch auf die [Stelle der] Beschneidung,und [die Worte:] <em>soll das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten werden<\/em>, sind zu verstehen, wenn kein Aussatzfleck sich daran befindet!? Daher hei\u00dft es <em>Fleisch<\/em>, auch wenn sich daran ein Aussatzfleck befindet. Raba sprach: Was veranla\u00dfte anfangs diesen Tanna zu seiner Auslegung, und was veranla\u00dfte ihn sp\u00e4ter zu seinem Einwurfe? \u2014 Er lehrte wie folgt: <em>Soll das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten werden<\/em>, auch wenn sich daran ein Aussatzfleck befindet. Wie aber halte ich aufrecht [den Schriftvers:] <em>sei mit der Plage des Aussatzes behutsam?<\/em> Wenn an anderen Stellen au\u00dfer [der Stelle] der Beschneidung. Die Beschneidung aber verdr\u00e4ngt den Aussatz, denn dies ist [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn die Beschneidung das strengere [Gesetz vom] \u0160abbath verdr\u00e4ngt, um wieviel mehr das des Aussatzes. \u2014 Wieso sagte er: vielleicht aber umgekehrt? \u2014 Er lehrt darauf wie folgt: Woher, da\u00df [das Gesetz] vom \u0160abbath strenger ist, vielleicht ist das des Aussatzes strenger, denn dieser verdr\u00e4ngt den Tempeldienst, w\u00e4hrend der Tempeldienst den \u0160abbath verdr\u00e4ngt!? Daher hei\u00dft es <em>Fleisch<\/em>, auch wenn sich daran ein Aussatzfleck befindet. Eine andere Lesart: Die Beschneidung verdr\u00e4ngt [das Gesetz] vom Aussatze, aus dem Grunde, weil ein Gebot ein Verbot verdr\u00e4ngt. \u2014 Wieso sagte er: vielleicht aber umgekehrt? \u2014 Er lehrt darauf, wie folgt: Das Gebot verdr\u00e4ngt das Verbot nur dann, wenn es nur ein Verbot ist, w\u00e4hrend es hierbei ein Gebot und ein Verbot<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>ist. Wie aber halte ich aufrecht [den Schriftvers:] <em>soll das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten werden?<\/em> Wenn daran kein Aussatzfleck ist. Daher hei\u00dft es <em>Fleisch<\/em>, auch wenn ein Aussatzfleck daran ist. \u2014 Allerdings bei einem Erwachsenen, bei dem es <em>Fleisch<\/em><a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>hei\u00dft, desgleichen bei einem [achtt\u00e4gigen] Kinde, bei dem es ebenfalls <em>Fleisch<\/em><a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>hei\u00dft, woher dies von der Beschneidung eines Mittelj\u00e4hrigen<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>!? Abajje erwiderte: Man folgere es von beiden. Von [der Beschneidung] eines Erwachsenen ist es nicht zu entnehmen, denn auf [die Unterlassung] ist die Ausrottung gesetzt, von der eines [achtt\u00e4gigen] Kindes ist es nicht zu entnehmen, denn sie erfolgt zur festgesetzten Zeit. Das Gemeinsame bei beiden ist, da\u00df sie beschnitten werden, und dies verdr\u00e4ngt [das Gesetz vom] Aussatze, ebenso verdr\u00e4ngt die Beschneidung jedes anderen [das Gesetz vom] Aussatze.<\/p>\n<p>Raba erkl\u00e4rte: Daf\u00fcr, da\u00df die Beschneidung zur festgesetzten Zeit [das Gesetz vom Aussatze] verdr\u00e4ngt, ist gar kein Schriftvers n\u00f6tig, denn es ist durch [einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere zu folgern: wenn sie das strengere [Gesetz vom] \u0160abbath verdr\u00e4ngt, um wieviel mehr das Gesetz vom Aussatze<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>. R. Saphra sprach zu Raba: Woher, da\u00df [das Gesetz vom] \u0160abbath strenger ist, vielleicht ist das Gesetz vom Aussatze strenger, denn dieses verdr\u00e4ngt den Tempeldienst, und der Tempeldienst verdr\u00e4ngt den \u0160abbath!? \u2014 Dies nicht, weil [das Gesetz vom] Aussatze strenger ist, sondern, weil die Person an sich unzul\u00e4ssig ist. \u2014 Wieso denn, er kann ja den Aussatzfleck ausschneiden und den Tempeldienst verrichten!? \u2014 Er w\u00fcrde noch des Reinigungsbades ben\u00f6tigen. \u2014 Allerdings bei unreinen Aussatzmalen, wie ist es aber bez\u00fcglich reiner Aussatzmale zu erkl\u00e4ren!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. A\u0161i, das Gebot verdr\u00e4ngt das Verbot nur in einem Falle, wie beim Zusammentreffen von Beschneidung und Aussatz, oder \u00c7i\u00e7ith und Mischgewebe, wobei das Gebot bei der \u00dcbertretung des Verbotes ausge\u00fcbt wird, hierbei aber<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>wird ja bei der \u00dcbertretung des Verbotes das Gebot nicht ausge\u00fcbt. Den Streit<\/p>\n<h2 id=\"blatt-133a\">Blatt 133a<\/h2>\n<p>R. Saphra f\u00fchren auch die Tanna\u00edm der folgenden Lehre: <em>Fleisch<\/em>, es ist zu beschneiden, auch wenn ein Aussatzfleck daran ist \u2014 so R. Jo\u0161ija. R. Jonathan sagt, dies sei gar nicht n\u00f6tig; wenn sie das strengere [Gesetz vom] \u0160abbath verdr\u00e4ngt, um so eher das des Aussatzes.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: <em>Fleisch<\/em>, es ist zu beschneiden, auch wenn ein Aussatzfleck daran ist \u2014 so R. Jo\u0161ija. Wozu ist hierf\u00fcr ein Schriftvers n\u00f6tig, dies<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>ist ja eine unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit, und die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit ist ja erlaubt!? Abajje erwiderte: Dies ist nach R. Jehuda n\u00f6tig, welcher sagt, auch die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit sei verboten. Raba erwiderte: Du kannst auch sagen, nach R. \u0160imo\u0351n, denn R. \u0160imo\u0351n pflichtet bei in [einem Falle gleich] dem Kopfabschlagen<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>ohne zu t\u00f6ten. \u2014 H\u00e4lt denn Abajje nichts davon? Abajje und Raba sagen ja beide, R. \u0160imo\u0351n pflichte bei in [einem Falle gleich] dem Kopfabschlagen ohne zu t\u00f6ten!? \u2014 Nachdem er es von Raba geh\u00f6rt, erkannte er es an. Manche beziehen die Erkl\u00e4rungen Abajjes und Rabas auf folgende Lehre:<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a><em>Sei mit der Plage des Aussatzes behutsam, indem du genau beobachtest und tust;<\/em> du darfst es nicht direkt tun, wohl aber darfst du es durch die Bastschnur am Fu\u00dfe oder die Tragstange an der Schulter erfolgen lassen, und wenn dadurch [der Aussatzfleck] entfernt wird, so ist nichts dabei. Wozu ist hierf\u00fcr ein Schriftvers n\u00f6tig, dies ist ja eine unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit, und die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit ist ja erlaubt!? Abajje erwiderte: Dies ist nach R. Jehuda n\u00f6tig, welcher sagt, auch die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit sei verboten. Raba erwiderte: Du kannst auch sagen, nach R. \u0160imo\u0351n, denn R. \u0160imo\u0351n pflichtet bei in [einem Falle gleich] dem Kopfabschlagen, ohne zu t\u00f6ten. \u2014 H\u00e4lt denn Abajje nichts davon? Abajje und Raba sagen ja beide, R. \u0160imo\u0351n pflichte bei in [einem Falle gleich] dem Kopfabschlagen, ohne zu t\u00f6ten!? \u2014 Nachdem er es von Raba geh\u00f6rt, erkannte er es an. \u2014 Wof\u00fcr verwendet R. \u0160imo\u0351n nach der Erkl\u00e4rung Abajjes [das Wort] <em>Fleisch<\/em>? R. A\u0351mram erwiderte: F\u00fcr den Fall, wenn jemand sagt, er beabsichtige [mit der Beschneidung] den Aussatzfleck zu entfernen. \u2014 Allerdings bei einem Erwachsenen, wie ist dies aber bez\u00fcglich eines Kindes zu erkl\u00e4ren!? R. Me\u0161ar\u0161ija erwiderte: Wenn der Vater des Kindes sagt, er beabsichtige damit den Aussatzfleck seines Kindes zu entfernen. \u2014 Falls aber jemand anwesend ist, kann es<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>ja dieser tun!? R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagte n\u00e4mlich: Wenn in irgend einem Falle ein Gebot und ein Verbot zusammentreffen \u2014 kann man beide aus\u00fcben, so ist es recht, wenn aber nicht, so verdr\u00e4ngt das Gebot das Verbot. \u2014 Wenn niemand anwesend ist.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Das Fest verdr\u00e4ngt sie nur zur festgesetzten Zeit. Woher<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>dies? \u1e24izqija sagte, auch wurde es in der Schule \u1e24izqijas gelehrt: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a><em>ihr sollt nichts davon bis zum Morgen \u00fcbrig lassen<\/em>; [die Worte] <em>bis zum Morgen<\/em> brauchten ja nicht wiederholt<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>zu werden, und wenn sie dennoch wiederholt werden, so gibt die Schrift zum Verbrennen noch einen zweiten Morgen. Abajje erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a><em>ein Brandopfer von \u0160abbath zu \u0160abbath<\/em>; nicht aber ein Brandopfer des Wochentages am \u0160abbath, noch ein Brandopfer des Wochentages am Feste. Raba erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a><em>nur das allein d\u00fcrft ihr bereiten<\/em>; nur das, aber keine Werkzeuge; allein, aber keine au\u00dferzeitliche Beschneidung, hinsichtlich welcher man sonst [einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere folgern w\u00fcrde. R. A\u0161i erwiderte:<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a><em>Ein Ruhetag<\/em>, das ist ein Gebot. Bez\u00fcglich des [Feierns am] Feste gibt es somit ein Gebot und ein Verbot, und das Gebot verdr\u00e4ngt nicht ein Verbot samt Gebot.<\/p>\n<p>R. A\u0351<small>QIBA SAGTE EINE<\/small> R<small>EGEL &amp;C<\/small>. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Die Halakha ist wie R. A\u0351qiba. Desgleichen haben wir auch hinsichtlich des Pesa\u1e25opfers gelernt. R. A\u0351qiba sagte eine Regel: Jede Arbeit, die man am Vorabend des \u0160abbaths verrichten kann, verdr\u00e4ngt den \u0160abbath nicht; das Schlachten [des Pesa\u1e25opfers] aber, das am Vorabend des \u0160abbaths nicht verrichtet werden kann, verdr\u00e4ngt den \u0160abbath. Hierzu sagte R. Jehuda im Namen Rabhs, die Halakha sei wie R. A\u0351qiba. Und beides ist n\u00f6tig. W\u00fcrde er es nur von der Beschneidung gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] nur bei dieser verdr\u00e4nge das hierzu Erforderliche, das man am Vorabend des \u0160abbaths verrichten kann, den \u0160abbath nicht, weil die \u00dcbertretung nicht mit der Ausrottung belegt ist, beim Pesa\u1e25opfer aber, wobei [die \u00dcbertretung] mit der Ausrottung belegt ist, verdr\u00e4ngt es ihn wohl. Und w\u00fcrde er es nur vom Pesa\u1e25opfer gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil wegen dieses keine dreizehn B\u00fcndnisse geschlossen wurden<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>, bei der Beschneidung aber, wegen der dreizehn B\u00fcndnisse geschlossen wurden, verdr\u00e4nge es den \u0160abbath wohl. Daher ist beides n\u00f6tig.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF AM<\/small> \u0160<small>ABBATH ALLES VERRICHTEN, WAS ZUR<\/small> B<small>ESCHNEIDUNG ERFORDERLICH IST<\/small>: [<small>DIE<\/small> V<small>ORHAUT<\/small>] <small>BESCHNEIDEN, [DIE<\/small> E<small>ICHEL<\/small>] <small>ENTBL\u00d6SSEN, [DAS<\/small> B<small>LUT<\/small>] <small>ABSAUGEN UND [AUF DIE<\/small> W<small>UNDE<\/small>] <small>EIN<\/small> P<small>FLASTER UND<\/small> K<small>\u00dcMMEL LEGEN<\/small>. H<small>AT MAN IHN NICHT AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS ZERRIEBEN, SO ZERKAUE<\/small><a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a><small>MAN IHN MIT DEN<\/small> Z<small>\u00c4HNEN UND LEGE IHN AUF; HAT MAN NICHT AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS DEN<\/small> W<small>EIN UND DAS<\/small> \u00d6<small>L<\/small> <small>VERMENGT, SO TUE MAN JEDES BESONDERS AUF<\/small>. M<small>AN DARF VON VORNHEREIN KEINE<\/small> E<small>ICHELH\u00dcLLE ANFERTIGEN, WOHL ABER WICKELE MAN EIN<\/small> L<small>\u00c4PPCHEN UM; HATTE MAN ES NICHT AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS BESORGT, SO HOLE MAN ES UM DEN<\/small> F<small>INGER GEWICKELT, SELBST AUS EINEM ANDEREN<\/small> H<small>OFE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Merke, er z\u00e4hlt ja alles auf, was schlie\u00dfen [die Worte]<\/p>\n<h2 id=\"blatt-133b\">Blatt 133b<\/h2>\n<p>\u00bballes, was zur Beschneidung erforderlich\u00ab ein? \u2014 Sie schlie\u00dfen das ein, was die Rabbanan gelehrt haben: Solange der Beschneidende sich mit der Beschneidung befa\u00dft, darf er die Hautfasern entfernen, ob solche, die die Beschneidung ung\u00fcltig machen, oder solche, die die Beschneidung nicht ung\u00fcltig machen; ist er fertig, so darf er nur Hautfasern abl\u00f6sen, die die Beschneidung ung\u00fcltig machen, nicht aber solche, die die Beschneidung nicht ung\u00fcltig machen. \u2014 Wer ist der Tanna, welcher lehrt, da\u00df er, sobald er fertig ist, sie nicht mehr abl\u00f6sen darf? Rabba b. Bar \u1e24ana erwiderte im Namen R. Jo\u1e25anans: Es ist R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn der vierzehnte<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, so h\u00e4ute man das Pesa\u1e25opfer bis zur Brust<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>ab \u2014 so R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa; die Weisen sagen, man h\u00e4ute es ganz ab. \u2014 Wieso denn, vielleicht ist R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa, dieser Ansicht nur da, worauf [die Schriftworte:]<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a><em>er ist mein Gott, ich will ihn verherrlichen<\/em>, nicht zu beziehen sind, hierbei aber, worauf [die Schriftworte:] <em>er<\/em> <em>ist mein Gott, ich will ihn verherrlichen<\/em>, zu beziehen<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>sind, pflichtet er bei. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: <em>Er ist mein Gott, ich will ihn verherrlichen<\/em>, verherrliche ihn<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>bei der Ausf\u00fchrung der Gebote. Ihm [zu Ehren] errichte dir eine sch\u00f6ne Festh\u00fctte, [schaffe dir] einen sch\u00f6nen Feststrau\u00df an, eine sch\u00f6ne Posaune, sch\u00f6ne \u00c7i\u00e7ith, eine sch\u00f6ne Torarolle, schreibe sie auf seinem Namen mit sch\u00f6ner Tinte, mit sch\u00f6ner Feder, durch einen ge\u00fcbten Schreiber und h\u00fclle sie in sch\u00f6ne Seidengew\u00e4nder. Abba \u0160a\u00fal erkl\u00e4rte: <em>Er ist mein Gott, ich will ihn verherrlichen<\/em>; gleiche ihm<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>: wie er gn\u00e4dig und barmherzig ist, so sei auch du gn\u00e4dig und barmherzig!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. A\u0161i, hier ist R. Jose vertreten, denn wir haben gelernt: Einerlei ob [der Neumond] klar erschienen ist oder nicht klar erschienen ist, darf man dieserhalb<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> den \u0160abbath entweihen; R.Jose sagt, ist er klar erschienen, d\u00fcrfe man dieserhalb den \u0160abbath nicht<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>entweihen. \u2014 Wieso denn, vielleicht ist R. Jose dieser Ansicht nur da, wo der \u0160abbath \u00fcberhaupt nicht verdr\u00e4ngt zu werden braucht, hierbei aber, wo der \u0160abbath bereits verdr\u00e4ngt worden ist, pflichtet er bei. Vielmehr, erkl\u00e4rten die Nehardeenser, hier sind die Rabbanan, die gegen R. Jose streiten, vertreten, denn wir haben gelernt: Vier Priester<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>traten ein; zwei hielten die zwei Schichten [Schaubrote] in den H\u00e4nden, und zwei hielten zwei Schalen [Weihrauch] in den H\u00e4nden; ihnen gingen vier [Priester] voran, zwei, um die [alten] zwei Schichten, und zwei, um die zwei Schalen<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>fortzunehmen. Die Hereinbringenden standen in der Nordseite mit dem Gesichte nach der S\u00fcdseite, und die Herausbringenden standen in der S\u00fcdseite mit dem Gesichte nach der Nordseite; die einen zogen [die alten] hervor, und die anderen legten [die frischen] nieder, der Handr\u00fccken des einen gegen den Handr\u00fccken des anderen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a><em>best\u00e4ndig vor mir<\/em>. R. Jose sagt, auch wenn die einen [zuerst] fortnehmen und die anderen [nachher] niederlegen, hei\u00dfe dies best\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man l\u00f6se bei der Beschneidung die Hautfasern ab; l\u00f6st man sie nicht ab, so zieht man sich die Ausrottung<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>zu. \u2014 Wer? R. Kahana erwiderte: der Beschneidende. R. Papa wandte ein: Der Beschneidende kann ja sagen: Ich habe die H\u00e4lfte des Gebotes ausge\u00fcbt, \u00fcbt ihr die andere H\u00e4lfte<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>aus!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Papa, der Erwachsene<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>. R. A\u0161i wandte ein: Vom Erwachsenen hei\u00dft es ja ausdr\u00fccklich:<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a><em>ein unbeschnittener Mann aber, der nicht beschneidet<\/em>!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. A\u0161i, tats\u00e4chlich der Beschneidende, wenn er n\u00e4mlich [die Beschneidung] am Vorabend des \u0160abbaths bei D\u00e4mmerung begonnen und man zu ihm gesagt hat: \u00bbDu wirst nicht fertig\u00ab, er aber erwidert hat: \u00bbIch werde wohl fertig\u00ab. Da er sie vollzogen hat und nicht fertig geworden ist, so hat er eine Wuude<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>gemacht und sich die Ausrottung zugezogen.<\/p>\n<p>[D<small>AS<\/small> B<small>LUT<\/small>] <small>ABSAUGEN &amp;C<\/small>. R. Papa sagte: Wenn ein Beschneidender [das Blut] nicht absaugt, so ist dies lebensgef\u00e4hrlich, und man setze ihn ab. \u2014 Selbstverst\u00e4ndlich ist es lebensgef\u00e4hrlich, da man dieserhalb den \u0160abbath entweiht!? \u2014 Man k\u00f6nnte glauben, das Blut sei [an dieser Stelle] angesammelt<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>, so lehrt er uns, da\u00df es [im Fleische] verteilt ist. Es gleicht [dem Auflegen von] Pflaster und K\u00fcmmel: wie bei diesem die Unterlassung lebensgef\u00e4hrlich ist, so ist auch bei jenem die Unterlassung lebensgef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>[A<small>UF DIE<\/small> W<small>UNDE<\/small>] <small>EIN<\/small> P<small>FLASTER LEGEN<\/small>. Abajje erz\u00e4hlte: Mutter sagte mir, da\u00df gegen jedes Leiden das Pflaster aus sieben Teilen Talg und einem Teile Wachs bestehen m\u00fcsse. Raba sagte: Aus Wachs und Harz. Als Raba dies in Ma\u1e25oza vortrug, zerrissen die S\u00f6hne des Arztes Minjamin ihre Kleider; da sprach er zu ihnen: Ein [Heilmittel] habe ich noch f\u00fcr euch zur\u00fcckgelassen. \u0160emu\u00e9l sagte n\u00e4mlich: Wer sich das Gesicht gewaschen und nicht gut abgetrocknet hat, dem schl\u00e4gt das Gesicht aus.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-134a\">Blatt 134a<\/h2>\n<p>Welches Mittel gibt es dagegen? Man wasche es viel mit Mangoldsaft.<\/p>\n<p>H<small>AT MAN IHN NICHT AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS ZERRIEBEN<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Was man bei der Beschneidung am \u0160abbath nicht tun darf, darf man am Feste tun: man darf K\u00fcmmel zerreiben und Wein mit \u00d6l vermengen. Abajje sprach zu R. Joseph: K\u00fcmmel am Feste zerreiben wohl deshalb, weil man ihn beim Kochen verwenden kann, somit sollte man auch Wein mit \u00d6l am \u0160abbath vermengen [d\u00fcrfen], da es f\u00fcr einen Kranken verwendbar ist!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man darf nicht am \u0160abbath Wein mit \u00d6l f\u00fcr einen Kranken vermengen; R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagt im Namen R. Me\u00edrs, man d\u00fcrfe Wein mit \u00d6l wohl vermengen. R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar erz\u00e4hlte: Einst hatte R. Me\u00edr Leibschmerzen, und ich wollte f\u00fcr ihn Wein mit \u00d6l vermengen; er aber lie\u00df es nicht zu. Da sprachen wir zu ihm: Meister, sollen deine Worte noch w\u00e4hrend deines Lebens geltungslos bleiben!? Darauf erwiderte er uns: Obgleich ich so sage und meine Genossen anders sagen, lie\u00df mich lebtags mein Herz dennoch nicht die Worte meiner Genossen \u00fcbertreten. Er nahm es also nur mit sich selbst strenger, f\u00fcr jeden anderen aber ist es erlaubt. \u2014 Da<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>ist das Umr\u00fchren nicht erforderlich, hierbei aber ist das Umr\u00fchren erforderlich. \u2014 Sollte man aber auch hierbei zubereiten und nicht umr\u00fchren!? \u2014 Das lehrt er ja auch: lege, jedoch jedes besonders.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf [am Feste] den Senf nicht durch seinen Durchschlag seihen, auch darf man ihn nicht mit einer Kohle s\u00fc\u00dfen. Abajje sprach zu R. Joseph: Womit ist es hierbei anders, als bei unserer Lehre, man d\u00fcrfe ein Ei in einen Senfdurchschlag tun!? Dieser erwiderte: Da hat es nicht den Anschein des Klaubens, hierbei aber hat es den Anschein des Klaubens.<\/p>\n<p>\u00abMan darf ihn nicht mit einer Kohle s\u00fc\u00dfen.\u00bb Es wird ja aber gelehrt, man d\u00fcrfe ihn mit einer Kohle s\u00fc\u00dfen!? \u2014 Das ist kein Widerspruch; eines gilt von einer Metallkohle, und eines gilt von einer Holzkohle<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>. Abajje sprach zu R. Joseph: Womit ist dies anders, als [das Braten von] Fleisch<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>auf Kohlen!? Dieser erwiderte: Dies ist anders nicht m\u00f6glich, hierbei aber ist es m\u00f6glich<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Abajje fragte R. Joseph: Darf man [am Feste] k\u00e4sen? Dieser erwiderte: Es ist verboten. \u2014 Womit ist dies anders als das Kneten!? Dieser erwiderte: Dies ist nicht anders<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>m\u00f6glich, hierbei ist es m\u00f6glich. \u2014 Die Nehardeenser sagten ja aber, frischer K\u00e4se sei bek\u00f6mmlich!? \u2014 Dies ist wie folgt zu verstehen: selbst frischer K\u00e4se ist bek\u00f6mmlich.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF KEINE<\/small> E<small>ICHELH\u00dcLLE ANFERTIGEN &amp;C<\/small>. Abajje sagte: Mutter sagte mir: Man wende den Saum dieser Eichelh\u00fclle nach au\u00dfen, sonst k\u00f6nnten Fasern kleben bleiben und [beim Abrei\u00dfen dem Kinde] die Harnr\u00f6hre zerrei\u00dfen. Die Mutter Abajjes f\u00fctterte [die Eichelh\u00fclle] bis zur Mitte. Abajje sagte: Ist f\u00fcr ein Kind keine Eichelh\u00fclle vorhanden, so hole man ein L\u00e4ppchen mit einem Saume und wickele es [um das Glied] mit dem Saume nach unten, w\u00e4hrend man die obere Seite umschlage.<\/p>\n<p>Ferner sagte Abajje: Mutter sagte mir: Wenn bei einem Kinde der Anus nicht kenntlich ist, so bestreiche man es mit \u00d6l und halte es gegen die Sonne; sodann rei\u00dfe man die durchscheinende Stelle mit einer Gerste kreuz und quer auf, nicht aber mit einem Ger\u00e4te aus Metall, weil dadurch eine Entz\u00fcndung entstehen kann.<\/p>\n<p>Ferner sagte Abajje: Mutter sagte mir: Wenn ein Kind nicht saugt, so hat es den Mund erk\u00e4ltet. Welches Mittel gibt es dagegen? Man hole ein Gef\u00e4\u00df mit Kohlen und halte es ihm gegen den Mund, bis er warm wird, sodann wird es saugen.<\/p>\n<p>Ferner sagte Abajje: Mutter sagte mir: Wenn ein Kind nicht atmet, so schwinge man es in einer Schwinge, und es wird atmen.<\/p>\n<p>Ferner sagte Abajje: Mutter sagte mir: Wenn ein Kind keinen Laut von sich gibt, so hole man seine Nachgeburt und streiche es damit, sodann wird es Laute von sich geben.<\/p>\n<p>Ferner sagte Abajje: Mutter sagte mir: Wenn ein Kind sehr mager ist, so hole man seine Nachgeburt und streiche es damit von der schmalen nach der breiten Seite, und wenn es sehr dick ist, von der breiten nach der schmalen Seite.<\/p>\n<p>Ferner sagte Abajje: Mutter sagte mir: Wenn ein Kind rot ist, so ist das Blut noch nicht [in den K\u00f6rper] eingedrungen; man warte daher, bis das Blut eingedrungen ist, und beschneide es erst dann. Wenn es gelb ist, so hat es noch nicht [gen\u00fcgend] Blut; man warte daher, bis es [gen\u00fcgend] Blut hat, und beschneide es erst dann. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Nathan erz\u00e4hlte: Als ich in den \u00fcberseeischen St\u00e4dten reiste, kam einst eine Frau, deren erstes Kind durch die Beschneidung starb, deren zweites dabei ebenfalls starb, und brachte mir das dritte. Als ich bemerkte, da\u00df es rot war, sprach ich zu ihr: Warte, bis das Blut [in den K\u00f6rper] eingedrungen ist. Da wartete sie, bis das Blut eingedrungen war, und lie\u00df es dann beschneiden. Es blieb am Leben, und man benannte es nach mir \u00bbNathan der Babylonier\u00ab. Ferner kam einst, als ich in Kappadokien reiste, eine Frau, deren erstes Kind durch die Beschneidung starb, deren zweites dabei ebenfalls starb, und brachte mir das dritte. Als ich bemerkte, da\u00df es gelb war, betrachtete ich es n\u00e4her, da fand ich, da\u00df es nicht [gen\u00fcgend] Blut hatte. Hierauf sprach ich zu ihr: Warte, bis es [gen\u00fcgend] Blut hat. Da wartete sie und lie\u00df es dann beschneiden. Es blieb am Leben, und man benannte es nach mir \u00bbNathan der Babylonier\u00ab.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF DAS<\/small> K<small>IND BADEN, OB VOR DER<\/small> B<small>ESCHNEIDUNG ODER NACH DER<\/small> B<small>ESCHNEIDUNG;<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-134b\">Blatt 134b<\/h2>\n<p><small>MAN BERIESELE ES MIT DER<\/small> H<small>AND, NICHT ABER MIT EINEM<\/small> G<small>EF\u00c4SSE<\/small>. R. E<small>LE\u0351AZAR B<\/small>. A\u0351<small>ZARJA SAGT, MAN D\u00dcRFE DAS<\/small> K<small>IND BADEN AM DRITTEN<\/small> T<small>AGE [DER<\/small> B<small>ESCHNEIDUNG<\/small>]<small>, DER AUF EINEN<\/small> \u0160<small>ABBATH F\u00c4LLT, DENN ES HEISST:<\/small><a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a> <em>und es geschah am dritten Tage, als sie Schmerzen hatten<\/em>. W<small>EGEN EINES<\/small> Z<small>WEIFELHAFTEN<\/small><a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a><small>UND EINES<\/small> Z<small>WITTERS DARF MAN DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH NICHT ENTWEIHEN;<\/small> R. J<small>EHUDA ERLAUBT ES WEGEN EINES<\/small> Z<small>WITTERS<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Du sagtest ja im Anfangssatze, da\u00df man das Kind sogar baden darf!? \u2014 R. Jehuda und Rabba b. Abuha erkl\u00e4rten beide, er lehre, auf welche Weise [es erfolge]: man darf das Kind baden, ob vor der Beschneidung oder nach der Beschneidung, und zwar beriesele man es mit der Hand, nicht aber mit einem Gef\u00e4\u00dfe. Raba sprach: Er lehrt ja aber, man darf baden!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, meint er es wie folgt: man darf das Kind baden, ob vor der Beschneidung oder nach der Beschneidung, am ersten Tage wie gew\u00f6hnlich, und am dritten Tage, der auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, beriesele man es mit der Hand, nicht aber mit einem Gef\u00e4\u00dfe. R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja sagt, man d\u00fcrfe das Kind am dritten age, der auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, auch baden, denn es hei\u00dft: <em>und es geschah am dritten Tage, als sie Schmerzen hatten<\/em>. \u00dcbereinstimmend mit Raba wird gelehrt: Man darf das Kind baden, ob vor der Beschneidung oder nach der Beschneidung, am ersten Tage wie gew\u00f6hnlich, und am dritten Tage, der auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, beriesele man es mit der Hand. R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja sagt, man d\u00fcrfe das Kind am dritten Tage, der auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, auch baden. Und obgleich es hierf\u00fcr keinen direkten Beweis gibt, so gibt es doch eine Andeutung, denn es hei\u00dft: <em>und es geschah am dritten Tage, als sie Schmerzen hatten<\/em>. Das Berieseln darf nicht mit einem Becher, einem Teller oder sonst einem Gef\u00e4\u00dfe erfolgen, sondern nur mit der Hand. Dies nach dem ersten Tanna. Was hei\u00dft: obgleich es hierf\u00fcr keinen direkten Beweis gibt, so gibt es doch eine Andeutung<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>? \u2014 Bei einem Erwachsenen heilt die Wunde nicht schnell, bei einem Kinde heilt sie schnell.<\/p>\n<p>Einst kam jemand vor Raba, und er entschied ihm nach seiner Ansicht. Als Raba hierauf unp\u00e4\u00dflich wurde, sprach er: Wozu lie\u00df ich mich eigentlich in einen Auslegungsstreit mit jenem Greise ein<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>!? Da sprachen die Sch\u00fcler zu ihm: Es gibt ja eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit dem Meister! Dieser erwiderte: Aus unserer Mi\u0161na ist ihre Ansicht zu entnehmen. \u2014 Wieso? \u2014 Er lehrt, R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja sagt, man d\u00fcrfe das Kind baden am dritten Tage, der auf einen \u0160abbath f\u00e4llt. Erkl\u00e4rlich ist es, wenn du sagst, der erste Tanna spreche vom Berieseln, da\u00df darauf R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja sagt, man d\u00fcrfe es baden; wenn du aber sagst, der erste Tanna lehre, man d\u00fcrfe am ersten Tage baden und am dritten Tage berieseln, wieso sagt demnach R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja, man d\u00fcrfe es baden, es sollte ja hei\u00dfen, man d\u00fcrfe es auch [am dritten Tage] baden!?<\/p>\n<p>Als R. Dimi kam, sagte er im Namen R. Elea\u0351zars, die Halakha sei wie R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja. Im Westen diskutierten sie dar\u00fcber: den ganzen K\u00f6rper baden, oder nur die [Stelle der] Beschneidung baden? Da sprach zu ihnen einer der Rabbanan, Namens R. Ja\u0351qob: Wahrscheinlich den ganzen K\u00f6rper baden. Wieso w\u00e4re dies, wollte man sagen, die [Stelle der] Beschneidung baden, weniger als [das Waschen] einer Wunde mit warmem Wasser!? Rabh sagte n\u00e4mlich, da\u00df man am \u0160abbath [die Behandlung] einer Wunde mit warmem Wasser und \u00d6l nicht zu unterlassen<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a> braucht. R. Joseph wandte ein: Unterscheidest du denn nicht zwischen warmem Wasser, das am \u0160abbath, und solchem, das am Vorabend des \u0160abbaths gew\u00e4rmt wurde!? R. Dimi entgegnete: Woher, da\u00df sie \u00fcber Wasser streiten, das am \u0160abbath aufgew\u00e4rmt wurde, vielleicht streiten sie \u00fcber solches, das am Vorabend des \u0160abbaths aufgew\u00e4rmt wurde!? Abajje sprach: Ich wollte darauf antworten, R. Joseph aber kam mir zuvor: hier liegt ja eine Lebensgefahr<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>vor. Es wurde auch gelehrt: Als Rabin kam, sagte er im Namen R. Abahus im Namen R. Elea\u0351zars, und wie manche sagen, im Namen R. Abahus im Namen R. Jo\u1e25anans, die Halakha sei wie R. Elea\u0351zar b. A\u0351zarja, ob das Wasser am \u0160abbath aufgew\u00e4rmt wurde oder das Wasser am Vorabend des \u0160abbaths aufgew\u00e4rmt wurde, ob beim Baden des ganzen K\u00f6rpers oder beim Baden [der Stelle] der Beschneidung, weil hierbei eine Lebensgefahr vorliegt.<\/p>\n<p>Der Text. Rabh sagt, man brauche am \u0160abbath die Behandlung einer Wunde mit warmem Wasser und \u00d6l nicht zu unterlassen; \u0160emu\u00e9l sagt, man tue es auf eine andere Stelle und lasse es auf die Wunde herabflie\u00dfen. Man wandte ein: Man darf nicht \u00d6l und warmes Wasser auf Watte tun, um sie am \u0160abbath auf eine Wunde zu legen !? \u2014 Da ist es wegen des Ausdr\u00fcckens [verboten]. \u2014 Komm und h\u00f6re: Man darf nicht am \u0160abbath warmes Wasser und \u00d6l auf Watte tun, die sich auf einer Wunde befindet!? \u2014 Da ist es ebenfalls wegen des Ausdr\u00fcckens verboten. \u00dcbereinstimmend mit \u0160emu\u00e9l wird gelehrt: Man darf nicht am \u0160abbath warmes Wasser und \u00d6l auf eine Wunde tun, wohl aber darf man es auf eine andere Stelle tun und auf die Wunde herabflie\u00dfen lassen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf trockene Watte und trockenen Schwamm auf eine Wunde legen, nicht aber trockenen Bast und trokkene Fetzen<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>. \u2014 Hier besteht ja ein Widerspruch hinsichtlich der Fetzen<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>!? \u2014 Das ist kein Widerspruch; dieses gilt von neuen und jenes von alten<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>. Abaj je sagte: Hieraus ist zu entnehmen, da\u00df Fetzen heilend wirken.<\/p>\n<p>W<small>EGEN EINES<\/small> Z<small>WEIFELHAFTEN UND EINES<\/small> Z<small>WITTERS &amp;C<\/small>. Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a><em>Seine Vorhaut<\/em>; die Vorhaut eines entschieden [zur Beschneidung Pflichtigen] verdr\u00e4ngt den \u0160abbath, nicht aber verdr\u00e4ngt die des Zweifelhaften den \u0160abbath. Die Vorhaut eines entschieden [zur Beschneidung Pflichtigen] verdr\u00e4ngt den \u0160abbath, nicht aber verdr\u00e4ngt die des Zwitters den \u0160abbath. R. Jehuda sagt, die des<\/p>\n<h2 id=\"blatt-135a\">Blatt 135a<\/h2>\n<p>Zwitters verdr\u00e4ngt den \u0160abbath, auch ist darauf die Ausrottung gesetzt. Die Vorhaut eines entschieden [zur Beschneidung Pflichtigen] verdr\u00e4ngt den \u0160abbath, nicht aber verdr\u00e4ngt die des bei D\u00e4mmerung geborenen<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>[Kindes] den \u0160abbath. Die Vorhaut eines entschieden zur Beschneidung Pflichtigen verdr\u00e4ngt den \u0160abbath, nicht aber verdr\u00e4ngt die eines vorhautlos geborenen [Kindes] den \u0160abbath. Die Schule \u0160ammajs sagt n\u00e4mlich, von diesem m\u00fcsse man einen Tropfen B\u00fcndnisblut flie\u00dfen lassen, und die Schule Hillels sagt, dies sei nicht n\u00f6tig. R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels stimmen \u00fcberein, da\u00df man von einem vorhautlos geborenen [Kinde] einen Tropfen B\u00fcndnisblut flie\u00dfen lassen m\u00fcsse, denn dies ist nur eine verschobene Vorhaut, sie streiten nur \u00fcber einen Proselyten, der bereits beschnitten ist; die Schule \u0160ammajs sagt, man m\u00fcsse von ihm einen Tropfen B\u00fcndnisblut flie\u00dfen lassen, und die Schule Hillels sagt, man brauche von ihm keinen Tropfen B\u00fcndnisblut flie\u00dfen zu lassen.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Nicht aber verdr\u00e4ngt die des Zweifelhaften den \u0160abbath. Was schlie\u00dft dies<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>ein? \u2014 Dies schlie\u00dft das ein, was die Rabbanan gelehrt haben: Wegen eines Siebenmonatskindes entweihe man den \u0160abbath, wegen eines Achtmonatskindes darf man den \u0160abbath nicht entweihen; ist es zweifelhaft, ob es ein Siebenmonatskind oder ein Achtmonatskind ist, so darf man seinetwegen den \u0160abbath nicht entweihen. Ein Achtmonatskind gleicht einem Steine, und man darf es nicht fortbewegen, wohl aber darf die Mutter sich niederbeugen und es s\u00e4ugen, wegen der Gefahr<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Rabh sagt, die Halakha sei wie der erste Tanna, und \u0160emu\u00e9l sagt, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar. Dem R. Ada b. Ahaba wurde ein vorhautloses Kind geboren und er brachte es zu dreizehn Beschneidenden, bis er ihm schlie\u00dflich die Harnr\u00f6hre<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>durchschnitt. Da sprach er: Dies geschah mir, weil ich die Ansicht Rabhs<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>\u00fcbertreten habe. R. Na\u1e25man sprach zu ihm: Hast du etwa die Ansicht \u0160emu\u00e9ls nicht \u00fcbertreten? Auch \u0160emu\u00e9l spricht ja nur vom Wochentage, nicht aber vom \u0160abbath. Er aber war der Ansicht, es sei entschieden eine verschobene Vorhaut. Es wurde n\u00e4mlich gelehrt: Rabba sagt, man bef\u00fcrchte, es ist vielleicht eine verschobene Vorhaut, R. Joseph sagt, es ist entschieden eine verschobene Vorhaut. R. Joseph sprach: Dies entnehme ich aus folgender Lehre. R. Elie\u0351zer ha-Qappar sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels stimmen \u00fcberein, da\u00df man von einem vorhautlos geborenen [Kinde] einen Tropfen B\u00fcndnisblut flie\u00dfen lassen m\u00fcsse, sie streiten nur, ob man dieserhalb den \u0160abbath entweihe; die Schule \u0160ammajs sagt, man entweihe dieserhalb den \u0160abbath, die Schule Hillels sagt, man entweihe dieserhalb den \u0160abbath nicht. Demnach sind nach dem ersten Tanna<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>alle der Ansicht, da\u00df man dieserhalb den \u0160abbath entweihe. \u2014 Vielleicht sind nach dem ersten Tanna alle der Ansicht, da\u00df man ihn nicht entweihe!? \u2014 Sollte uns R. Elie\u0351zer ha-Qappar nur den Grund der Schule \u0160ammajs lehren wollen<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>!? \u2014 Vielleicht meint er es wie folgt: dar\u00fcber<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>streiten die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>R. A\u0161i sagte: Ist die Mutter geburtsunrein, so mu\u00df die Beschneidung am achten [Tage] erfolgen, ist die Mutter nicht geburtsunrein<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>, so braucht die Beschneidung nicht am achten [Tage] zu erfolgen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a><em>wenn ein Weib niederkommt und einen Knaben gebiert, so ist sie unrein rein &amp;c., am achten Tage ist seine Vorhaut zu beschneiden<\/em>. Abajje sprach zu ihm: Die fr\u00fcheren<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>Geschlechter beweisen ja, da\u00df die Beschneidung am achten [Tage] zu erfolgen hat, auch wenn die Mutter nicht geburtsunrein ist!? Dieser erwiderte: Mit der Gesetzgebung ist die Halakha neu<\/p>\n<h2 id=\"blatt-135b\">Blatt 135b<\/h2>\n<p>eingef\u00fchrt worden. \u2014 Dem ist ja aber nicht so, es wird ja gelehrt: \u00dcber ein Kind, das durch Kaiserschnitt hervorgeholt worden ist, oder das zwei Vorh\u00e4ute hat, streiten R. Hona und R. \u1e24ija b. Rabh; einer sagt, man entweihe seinetwegen den \u0160abbath, und einer sagt, man entweihe ihn nicht. Sie streiten nur, ob man seinetwegen den \u0160abbath entweihe, am achten [Tage] aber ist es bestimmt zu beschneiden!? \u2014 Eines h\u00e4ngt vom anderen<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a> ab. Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm: Mancher im Hause geborener [Sklave] ist am ersten [Tage] zu beschneiden, und mancher im Hause geborener [Sklave] ist am achten [Tage] zu beschneiden; mancher f\u00fcr Geld gekaufter [Sklave] ist am ersten [Tage] zu beschneiden, und mancher f\u00fcr Geld gekaufter [Sklave] ist am achten [Tage] zu beschneiden. Mancher f\u00fcr Geld gekaufter [Sklave] ist am ersten [Tage] zu beschneiden, und mancher f\u00fcr Geld gekaufter [Sklave] ist am achten [Tage] zu beschneiden, und zwar: kauft jemand eine schwangere Sklavin, die bei ihm gebiert, so ist [das Kind] kein f\u00fcr Geld gekauftes, das am achten [Tage] zu beschneiden ist; kauft jemand eine Sklavin mit ihrem Kinde, so ist es ein f\u00fcr Geld gekauftes, das am ersten [Tage] zu beschneiden ist. Mancher im Hause geborener [Sklave] ist am achten [Tage] zu beschneiden, wenn n\u00e4mlich jemand eine Sklavin kauft, die bei ihm schwanger wird und gebiert, so ist [das Kind] ein im Hause geborenes, das am achten [Tage] zu beschneiden ist. R. \u1e24ama sagte: Wenn sie zuerst gebiert und nachher untertaucht, so ist [das Kind] ein im Hause geborenes, das am ersten [Tage] zu beschneiden ist, und wenn sie zuerst untertaucht und nachher gebiert, so ist [das Kind] ein im Hause geborenes, das am achten [Tage] zu beschneiden ist. Der erste Tanna unterscheidet also nicht zwischen dem Geb\u00e4ren nach dem Untertauchen und dem Geb\u00e4ren vor dem Untertauchen, es ist am achten [Tage] zu beschneiden, auch wenn die Mutter nicht geburtsunrein ist. Raba sprach: Allerdings kann es nach R. \u1e24ama vorkommen, da\u00df mancher im Hause geborener [Sklave] am ersten [Tage] zu beschneiden ist, und mancher im Hause geborener [Sklave] am achten [Tage] zu beschneiden ist, da\u00df mancher f\u00fcr Geld gekaufter [Sklave] am ersten [Tage] zu beschneiden ist und mancher f\u00fcr Geld gekaufter [Sklave] am achten [Tage] zu beschneiden ist. Wenn sie zuerst gebiert und nachher untertaucht, so ist es ein im Hause geborener [Sklave], der am ersten [Tage] zu beschneiden ist; wenn sie zuerst untertaucht und nachher gebiert, so ist es ein im Hause geborener [Sklave], der am achten [Tage] zu beschneiden ist; ein f\u00fcr Geld gekaufter [Sklave],der am achten [Tage] zu beschneiden ist, wenn n\u00e4mlich jemand eine schwangere Sklavin kauft und sie nach dem Untertauchen gebiert; ein f\u00fcr Geld gekaufter [Sklave], der am ersten [Tage] zu beschneiden ist, wenn n\u00e4mlich einer die Sklavin und ein anderer das Kind kauft. Nach dem ersten Tanna aber k\u00f6nnen zwar alle anderen F\u00e4lle vorkommen, wieso aber kann es vorkommen, da\u00df ein im Hause geborener [Sklave] am ersten [Tage] zu beschneiden ist!? R. Jirmeja erkl\u00e4rte: Wenn jemand eine Sklavin wegen des Kindes kauft. \u2014 Allerdings nach demjenigen, welcher sagt, der Besitz der Fr\u00fcchte gleiche nicht dem Besitze des Kapitals, wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, der Besitz der Fr\u00fcchte gleiche dem des Kapitals!? R. Me\u0161ar\u0161ija erwiderte: Wenn jemand eine Sklavin kauft mit der Bedingung, sie nicht untertauchen zu lassen.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte: Was bei einem Menschen drei\u00dfig Tage alt wird, ist keine Fehlgeburt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a><em>was seine Ausl\u00f6sung betrifft, so sollst du ihn einen Monat alt ausl\u00f6sen<\/em>; was acht Tage bei einem Vieh, ist keine Fehlgeburt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a><em>vom achten Tage ab und weiter wird es als Opfer wohlgef\u00e4llig &amp;c.<\/em> \u2014 Demnach ist es, solange es noch nicht so alt ist, zweifelhaft; wieso darf man es<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a><\/p>\n<h2 id=\"blatt-136a\">Blatt 136a<\/h2>\n<p>beschneiden!? R. Ada b. Ahaba erwiderte: Man beschneide es auf jeden Fall: ist es lebensf\u00e4hig, so beschneidet man es ja zu Recht, wenn aber nicht, so schneidet man ja nur ein St\u00fcck [totes] Fleisch. \u2014 Wieso wird demnach gelehrt, man d\u00fcrfe wegen eines zweifelhaften, ob ein Siebenmonatskind oder ein Achtmonatskind, den \u0160abbath nicht entweihen, man sollte es doch auf jeden Fall beschneiden: ist es lebensf\u00e4hig, beschneidet man es ja zu Recht, wenn aber nicht, so schneidet man ja nur ein St\u00fcck [totes] Fleisch!? Mar, der Sohn Rabinas, erwiderte: Ich und R. Nihumi b. Zekharja haben es erkl\u00e4rt: beschneiden darf man es tats\u00e4chlich, und dies gilt nur von den Beschneidungsger\u00e4ten, nach R. Elie\u0351zer<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm: <a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a><em>Und wenn eines von den Tieren verendet, die euch zum Essen dienen<\/em>; dies schlie\u00dft noch die Achtmona tsgeburt<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>ein, die durch das Schlachten nicht rein<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>wird. R. Jose b. R. Jehuda und R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n sagen, sie werde durch das Schlachten rein. Ihr Streit besteht wahrscheinlich in folgendem: nach einer Ansicht ist sie lebensf\u00e4hig, und nach einer Ansicht ist sie nicht lebensf\u00e4hig. Raba wandte ein: Weshalb streiten sie demnach \u00fcber die Rein- und Unreinheit, sie sollten doch \u00fcber die Genu\u00dff\u00e4higkeit streiten!? Vielmehr sind alle der Ansicht, diese sei nicht lebensf\u00e4hig, nur sind R. Jose b. R. Jehuda und R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n der Ansicht, sie gleiche einem Totverletzten; wie das Totverletzte, obgleich es nicht lebensf\u00e4hig ist, durch das Schlachten rein wird, ebenso auch diese, und die Rabbanan sind der Ansicht, sie gleiche nicht dem Totverletzten; das Totverletzte hatte eine Zeit der Tauglichkeit, diese aber hatte keine Zeit der Tauglichkeit. Wenn du aber einwendest, wie es denn bez\u00fcglich eines von Geburt an Totverletzten zu erkl\u00e4ren sei, [so ist zu erwidern:] bei diesem gibt es ein Schlachten bei der Gattung, bei jener aber gibt es kein Schlachten bei der Gattung<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Sie fragten: Streiten die Rabbanan gegen R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>oder nicht, und ist, wenn du sagst, sie streiten wohl, die Halakha wie er oder nicht? \u2014 Komm und h\u00f6re: Ein am Feste geborenes Kalb darf man am Feste schlachten. \u2014 Dies gilt von dem Falle, wenn man von ihm wei\u00df, da\u00df es keine Fr\u00fchgeburt ist. \u2014 Komm und h\u00f6re: Sie stimmen \u00fcberein, da\u00df es, wenn es mit dem Fehler geboren ist, als Vorbereitetes gelte<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a>. \u2014 Dies ebenfalls, wenn es keine Fr\u00fchgeburt ist. \u2014 Komm und h\u00f6re: R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l. Wenn die Halakha wie er ist, so streiten sie ja gegen ihn. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df, wenn [das Kind]<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a>vom Dache herabgefallen oder von einem L\u00f6wen gefressen worden ist, es als lebensf\u00e4higes gilt, sie streiten nur \u00fcber den Fall, wenn es geg\u00e4hnt<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>hat und gestorben ist; nach der einen Ansicht gilt es als lebensf\u00e4hig, und nach der anderen Ansicht gilt es nicht als lebensf\u00e4hig. In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung? \u2014 Ob es von der Schwagerehe<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a>befreit.<\/p>\n<p>\u00abAlle stimmen darin \u00fcber ein, da\u00df, wenn [das Kind] vom Dache herabgefallen oder von einem L\u00f6wen gefressen worden ist, es als lebensf\u00e4hig gilt.\u00bb Aber R. Papa und R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, waren ja einst bei dem Sohne des R. Idi b. Abin, und als er f\u00fcr sie ein dreij\u00e4hriges Kalb bereitete, das am siebenten Tage geschlachtet wurde, sprachen sie: W\u00fcrdest du damit bis zum Abend gewartet haben, so w\u00fcrden wir gegessen haben, jetzt aber essen wir nicht!? \u2014 Vielmehr, wenn es geg\u00e4hnt hat und darauf gestorben ist, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es nicht als lebensf\u00e4hig gilt, sie streiten nur \u00fcber den Fall, wenn es vom Dache gefallen oder von einem L\u00f6wen gefressen worden ist; nach der einen Ansicht gilt es nicht als lebensf\u00e4hig, und nach der anderen Ansicht gilt es als lebensf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Dem Sohne des R. Dimi b. Joseph wurde ein Kind geboren, und es starb innerhalb drei\u00dfig Tagen. Als er sich hinsetzte und \u00fcber es Trauer hielt, sprach sein Vater zu ihm: Du willst wohl Leckereien [desTrauermahles] essen! Dieser erwiderte: Ich wei\u00df von ihm, da\u00df es keine Fr\u00fchgeburt war.<\/p>\n<p>R. A\u0161i kam zu R. Kahana, und es ereignete sich bei ihm ein Todesfall innerhalb drei\u00dfig Tagen. Als er ihn sich hinsetzen und die Trauer abhalten sah, sprach er zu ihm: H\u00e4lt denn der Meister nichts von dem, was R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls gesagt hat, da\u00df n\u00e4mlich die Halakha wie R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sei!? Da erwiderte dieser: Ich wei\u00df von ihm, da\u00df es keine Fr\u00fchgeburt war.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Wenn [das Kind] innerhalb drei\u00dfig Tagen gestorben und [die Mutter einem anderen] angetraut worden ist, so ist an<\/p>\n<h2 id=\"blatt-136b\">Blatt 136b<\/h2>\n<p>ihr, wie Rabina im Namen Rabas sagt, wenn sie die Frau eines Jisra\u00e9liten ist, die \u1e24ali\u00e7a zu vollziehen, und wenn sie die Frau eines Priesters ist, die \u1e24ali\u00e7a nicht<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>zu vollziehen, und wie R. \u0160erebja im Namen Rabas sagt, ob so oder so, die \u1e24ali\u00e7a zu vollziehen. Rabina sprach zu R. \u0160erebja: So sagte Raba abends, am [n\u00e4chsten] Morgen aber trat er davon zur\u00fcck. Dieser erwiderte: Ihr habt sie also erlaubt<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>; mag es noch sein Wille sein, da\u00df ihr auch Talg erlaubt.<\/p>\n<p>R. J<small>EHUDA ERLAUBT &amp;C<\/small>. R. \u0160ezbi sagte im Namen R. \u1e24isdas: Nicht in jeder Hinsicht sagt R. Jehuda, da\u00df der Zwitter als Mann zu betrachten sei, denn w\u00e4re dies der Fall, so m\u00fc\u00dfte er bei Sch\u00e4tzgel\u00fcbden<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>gesch\u00e4tzt werden. \u2014 Woher, da\u00df er nicht gesch\u00e4tzt wird? \u2014 Es wird gelehrt: <a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a><em>Der Mann<\/em>, nicht aber der Geschlechtslose und der Zwitter. Man k\u00f6nnte glauben, er werde nicht im Werte eines Mannes gesch\u00e4tzt, wohl aber im Werte einer Frau, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a><em>der Mann, und wenn es ein Weib ist<\/em>; nur wenn es ein Mann oder ein Weib ist, nicht aber der Geschlechtsakte<\/p>\n<h2 id=\"blatt-137a\">Blatt 137a<\/h2>\n<p>und der Zwitter. Und eine anonyme Lehre im Siphra ist von R. Jehuda. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Auch wir haben gelernt: Jeder ist zur Weihung des Ents\u00fcndigungswassers<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>zul\u00e4ssig, ausgenommen ein Tauber, ein Bl\u00f6der und ein Minderj\u00e4hriger; nach R. Jehuda ist ein Minderj\u00e4hriger zul\u00e4ssig, die Frau aber und der Zwitter unzul\u00e4ssig. Schlie\u00dfe hieraus. \u2014 Womit ist aber die Beschneidung anders? \u2014 Weil es hei\u00dft: <a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a><em>alles, was m\u00e4nnlich ist, soll beschnitten werden<\/em>.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND ZWEI<\/small> K<small>INDER ZU BESCHNEIDEN HAT, EINES NACH<\/small> \u0160<small>ABBATH UND EINES AM<\/small> \u0160<small>ABBATH, UND ER VERGESSENTLICH DAS NACH<\/small> \u0160<small>ABBATH ZU BESCHNEIDENDE AM<\/small> \u0160abbath beschnitten hat, so ist er schuldig; <small>WENN EINES AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS UND EINES AM<\/small> \u0160<small>ABBATH ZU BESCHNEIDEN IST, UND ER VERGESSENTLICH DAS AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS ZU BESCHNEIDENDE AM<\/small> \u0160<small>ABBATH BESCHNITTEN HAT, SO IST ER NACH<\/small> R. E<small>LIE\u0351ZER EIN<\/small> S<small>\u00dcNDOPFER SCHULDIG UND NACH<\/small> R. J<small>EHO\u0160UA\u0351 FREI<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Hona las [in unserer Mi\u0161na] \u00bbschuldig\u00ab, und R. Jehuda las \u00bbfrei\u00ab. R. Hona las \u00bbschuldig\u00ab, denn es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351 stimmen \u00fcberein, da\u00df man schuldig ist, wenn man zwei Kinder zu beschneiden hat, eines am \u0160abbath und eines nach \u0160abbath, und vergessentlich das nach \u0160abbath zu beschneidende am \u0160abbath beschnitten hat; sie streiten vielmehr \u00fcber den Fall, wenn man zwei Kinder zu beschneiden hat, eines am Vorabend des \u0160abbaths und eines am \u0160abbath, und vergessentlich das am Vorabend des \u0160abbaths zu beschneidende am \u0160abbath beschnitten hat. Nach R. Elie\u0351zer ist man ein S\u00fcndopfer schuldig und nach R. Jeho\u0161ua\u0351 frei. Beide folgern es vom G\u00f6tzendienste<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>. R. Elie\u0351zer ist der Ansicht, dies gleiche dem G\u00f6tzendienste, wie man wegen des G\u00f6tzendienstes, bez\u00fcglich dessen der Allbarmherzige gesagt hat, da\u00df man es nicht tue, [ein S\u00fcndopfer] schuldig ist, wenn man es getan hat, ebenso auch hierbei. R. Jeho\u0161ua\u0351 aber [erkl\u00e4rt]: Da handelt es sich nicht um ein Gebot, w\u00e4hrend es sich hierbei um ein Gebot handelt. R. Jehuda liest \u00bbfrei\u00ab, denn es wird gelehrt: R. Me\u00edr sagte: R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351 stimmen \u00fcberein, da\u00df man frei ist, wenn man zwei Kinder zu beschneiden hat, eines am Vorabend des \u0160abbaths, und eines am \u0160abbath, und vergessentlich das am Vorabend des \u0160abbaths zu beschneidende am \u0160abbath besclmitten hat; sie streiten vielmehr \u00fcber den Fall, wenn man zwei Kinder zu beschneiden hat, eines nach \u0160abbath und eines am \u0160abbath, und vergessentlich das nach \u0160abbath zu beschneidende am \u0160abbath beschnitten hat. Nach R. Elie\u0351zer ist man ein S\u00fcndopfer schuldig und nach R. Jeho\u0161ua\u0351 frei. Beide folgern es vom G\u00f6tzendienste. R. Elie\u0351zer ist der Ansicht, dies gleiche dem G\u00f6tzendienste, wie man wegen des G\u00f6tzendienstes, bez\u00fcglich dessen der Allbarmherzige gesagt hat, da\u00df man es nicht tue, [ein S\u00fcndopfer] schuldig ist, wenn man es getan hat, ebenso auch hierbei. R. Jeho\u0161ua\u0351 aber [erkl\u00e4rt]: Da ist man nicht mit der Aus\u00fcbung eines Gebotes besch\u00e4ftigt, w\u00e4hrend man hierbei mit der Aus\u00fcbung eines Gebotes besch\u00e4ftigt ist.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija lehrte: R. Me\u00edr sagte: R. Elie\u0351zer und R. Jeho\u0161ua\u0351 stimmen \u00fcberein, da\u00df man schuldig ist, wenn man zwei Kinder zu beschneiden hat, eines am Vorabend des \u0160abbaths und eines am \u0160abbath, und vergessentlich das am Vorabend des \u0160abbaths zu beschneidende am \u0160abbath beschnitten hat; sie streiten vielmehr, wenn man zwei Kinder zu beschneiden hat, eines nach \u0160abbath und eines am \u0160abbath, und vergessentlich das nach \u0160abbath zu beschneidende am \u0160abbath beschnitten hat. Nach R. Elie\u0351zer ist man ein S\u00fcndopfer schuldig und nach R. Jeho\u0161ua\u0351 frei. \u2014 Wenn man nach R. Jeho\u0161ua\u0351 schon wegen des zweiten Falles, wobei man kein Gebot<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a>ausge\u00fcbt hat, frei ist, wieso ist man wegen des ersten Falles, wobei man ein Gebot ausge\u00fcbt hat, schuldig!? In der Schule R. Jannajs erkl\u00e4rten sie: Der erste Fall, wenn man das am \u0160abbath zu beschneidende bereits am Vorabend beschnitten hat, denn der \u0160abbath braucht nicht mehr verdr\u00e4ngt zu werden; w\u00e4hrend er im zweiten Falle zu verdr\u00e4ngen ist. R. A\u0161i sprach zu R. Kahana: Auch im ersten Falle ist ja der \u0160abbath zu verdr\u00e4ngen, wegen anderer Kinder!? \u2014 F\u00fcr diesen Mann ist er es aber nicht.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>E<\/bold><small>IN<\/small> K<small>IND KANN AM ACHTEN, AM NEUNTEN, AM ZEHNTEN, AM ELFTEN UND AM ZW\u00d6LFTEN [<\/small>T<small>AGE<\/small>] <small>BESCHNITTEN WERDEN, ABER NICHT FR\u00dcHER ODER SP\u00c4TER<\/small>. W<small>IESO<\/small>? G<small>EW\u00d6HNLICH AM ACHTEN; WURDE ES BEI<\/small> D<small>\u00c4MMERUNG GEBOREN, SO WIRD ES AM NEUNTEN<\/small><a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a><small>BESCHNITTEN; WURDE ES AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS BEI<\/small> D<small>\u00c4MMERUNG GEBOREN, SO WIRD ES AM ZEHNTEN<\/small><a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a><small>BESCHNITTEN; IST DER<\/small> S<small>ONNTAG EIN<\/small> F<small>ESTTAG, SO WIRD ES AM ELFTEN<\/small><a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a><small>BESCHNITTEN; SIND ES DIE BEIDEN<\/small> N<small>EUJAHRSTAGE, SO WIRD ES AM ZW\u00d6LFTEN BESCHNITTEN<\/small>. I<small>ST DAS<\/small> K<small>IND KRANK, SO BESCHNEIDE MAN ES ERST, WENN ES GESUND WIRD<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. \u0160emu\u00e9l sagte: Hat das Fieber es verlassen, so gew\u00e4hre man ihm noch die sieben Tage<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a>zu seiner Erholung. Sie fragten: M\u00fcssen es [volle Tage] von Stunde zu Stunde sein? \u2014 Komm und h\u00f6re: Luda lehrte, der Tag seiner Genesung gleiche dem Tage seiner Geburt. Doch wohl: wie es bei der Geburt nicht von Stunde zu Stunde zu sein<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>braucht, ebenso braucht es bei seiner Genesung nicht von Stunde zu Stunde zu sein. \u2014 Nein, der Tag seiner Genesung ist mehr als der Tag seiner Geburt; der Tag seiner Geburt braucbt nicht von Stunde zu Stunde zu sein, der Tag seiner Genesung aber mu\u00df von Stunde zu Stunde sein<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup> <bold>F<\/bold><small>OLGENDE<\/small> H<small>AUTFASERN MACHEN DIE<\/small> B<small>ESCHNEIDUNG UNG\u00dcLTIG: DAS DEN GR\u00d6SSEREN<\/small> T<small>EIL DER<\/small> E<small>ICHEL BEDECKENDE<\/small> F<small>LEISCH<\/small>; <small>ER<\/small><a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a><small>DARF AUCH KEINE<\/small> H<small>EBE ESSEN<\/small>. E<small>IN<\/small> B<small>ELEIBTER SCHNEIDE ES DES<\/small> A<small>NSCHEINES WEGEN FORT<\/small>. B<small>ESCHNITTEN UND DIE<\/small> E<small>ICHEL NICHT ENTBL\u00d6SST, GILT ALS NICHT BESCHNITTEN<\/small>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-137b\">Blatt 137b<\/h2>\n<p>GEMARA. R. Abina erkl\u00e4rte im Namen des R. Jirmeja b. Abba im Namen Rabhs: Das Fleisch, welches den gr\u00f6\u00dferen Teil der Eichel bedeckt<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>E<small>IN<\/small> B<small>ELEIBTER &amp;C<\/small>. \u0160emu\u00e9l sagte: Wenn ein Kind stark befleischt ist, so richte man sich danach: ist es bei Erektion als beschnitten zu erkennen, so braucht man es nicht [nochmals] zu beschneiden, wenn aber nicht, so beschneide man es [nochmals]. In einer Barajtha wurde gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte: Wenn ein Kind stark befleischt ist, so richte man sich danach: ist es bei der Erektion nicht als beschnitten zu erkennen, so beschneide man es [nochmals], sonst aber braucht man es nicht [nochmals] zu beschneiden. \u2014 Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen? \u2014 Ein Unterschied besteht zwischen ihnen in dem Falle, wenn es nicht genau zu erkennen ist<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>B<small>ESCHNITTEN UND DIE<\/small> E<small>ICHEL NICHT ENTBL\u00d6SST<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Der Beschneidende spreche: Der uns durch seine Gebote geheiligt und uns die Beschneidung befohlen hat. Der Vater des Kindes spreche: Der uns durch seine Gebote geheiligt und uns befohlen hat, es in das B\u00fcndnis unseres Vaters Abraham aufzunehmen. Die Anwesenden sprechen: Wie es in das B\u00fcndnis getreten ist, so m\u00f6ge es auch in das Studium der Tora, unter den Hochzeitsbaldachin und zu guten Werken treten. Der den Segen spricht, spreche: Der den Liebling vom Leibe aus geheiligt, ein Gesetz an sein Fleisch gesetzt und seine Nachfolger mit dem Zeichen des heiligen B\u00fcndnisses besiegelt hat. Darum, um dieser verdienstvollen Handlung willen, o lebendiger Gott, unser Anteil, befiehl die Lieblichkeit unseres Fleisches vor der H\u00f6lle zu bewahren, deines B\u00fcndnisses wegen, da\u00df du auf unser Fleisch gedr\u00fcckt. Gepriesen seist du, o Herr, der du das B\u00fcndnis schlie\u00dfest. Wer Proselyten beschneidet, spreche: Gepriesen seist du, o Herr, unser Gott, K\u00f6nig der Welt, der du uns durch deine Gebote geheiligt und uns die Beschneidung befohlen hast. Der den Segen spricht, spreche: Der uns durch seine Gebote geheiligt und uns befohlen hat, die Proselyten zu beschneiden und von ihnen das B\u00fcndnisblut tropfen zu lassen. Wenn nicht das B\u00fcndnisblut, w\u00fcrden n\u00e4mlich Himmel und Erde nicht bestehen, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a><em>wenn nicht mein B\u00fcndnis Tag und Nacht, so w\u00fcrde ich die Ordnungen von Himmel und Erde nicht gesetzt haben<\/em>. Gepriesen seist du, o Herr, der du das B\u00fcndnis schlie\u00dfest. Wer Sklaven beschneidet, spreche: Der uns durch seine Gebote geheiligt und uns befohlen hat, Sklaven zu beschneiden und von ihnen das B\u00fcndnisblut tropfen zu lassen. Wenn nicht das B\u00fcndnisblut, w\u00fcrden n\u00e4mlich Himmel und Erde nicht bestehen, wie es hei\u00dft: <em>wenn nicht mein B\u00fcndnis Tag und Nacht, so w\u00fcrde ich die Ordnungen von Himmel und Erde nicht gesetzt haben<\/em>. Gepriesen seist du, o Herr, der du das B\u00fcndnis schlie\u00dfest.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Religionsverfolgung.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit man nicht in Verdacht gerate, man hole es deshalb heimlich, weil man es f\u00fcr private Zwecke brauche.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Anfertigung eines Messers zur Beschneidung.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man es offen tragen mu\u00df.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Oder J\u00e4ger, so nach den Kommentaren. M\u00f6glicherweise ist <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d9\u05e9\u05d1\u05d0<\/span> Compositum von <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d9\u05e9 \u05d1\u05d0<\/span> f\u00fcr <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d1\u05d0<\/span> Familienoberhaupt.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,21.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,21.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 119,162.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 11,10.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 68,14.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Blatt 19a u. Bm. Blatt 59b. Nach einer anderen Erkl\u00e4rung hei\u00dft <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05de\u05d5\u05ea\u05d9<\/span> Angeh\u00f6riger der Schule \u0160ammajs, nach der die Halakha nicht entschieden wird.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Pfosten und ein Balken dar\u00fcber gelten fiktiv als abschlie\u00dfende Wand, und das Tragen in diesem Raume ist erlaubt.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie durch die Geh\u00f6fte von der Durchgangshalle getrennt sind.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach sollte es verboten sein, Gegenst\u00e4nde in einem solchen Durchgang umherzutragen.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf dann Sachen aus seinem Hause nach seinem Hofe bringen.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Geh\u00f6ft und Durchgang werden nach Rabh sonst als ein Gebiet betrachtet.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. Wajikra 23,17.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man sie am \u0160. zubereiten d\u00fcrfe.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 23,10.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort \u00bbbringen\u00ab ist nur als Wortanalogie zu verwenden, da es sonst ganz entbehrlich ist.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,10.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. VI, Anm. 126.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,17.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Die obige Bemerkung RJ.s, da\u00df RE. nicht bez\u00fcglich aller Gebote dieser Ansicht sei.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Genauer Blashorn, das am Neujahrsfeste in genau vorgeschriebenen Tonarten (cf.\u00a0Rh. Blatt 33b) zu blasen ist; cf.\u00a0Bamidbar 29,1.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Es braucht daher nicht gerade am \u0160. zu erfolgen.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df ihm das bez\u00fcgl. Gebot nicht mehr obliegt.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. Wajikra 23,17.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,35.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Das biblisch gar nicht verboten ist.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Die sowohl bei der Festh\u00fctte ais auch beim Feststrau\u00dfe gebraucht werden.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die Erfordernisse dieses Gebotes den \u0160. verdr\u00e4ngen.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 29,1.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,25.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,9.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie es am Vers\u00f6hnungstage am Tage zu erfolgen hat, ebenso auch am Neujahr.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 25,8ff. Dies ist ein besonders bedeutender Akt und erfolgt daher nur am Tage.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 12,3.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Im bez\u00fcglichen Abschnitte (Bereschit Kap. 17) kommt das Wort \u00bbB\u00fcndnis\u00ab 13mal vor.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Das sowohl beim \u0160abbathgesetze (Schemot 31, 13), als auch beim Beschneidungsgesetze (Bereschit 17, 11) gebraucht wird.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Das bei beiden gebraucht wird; cf.\u00a0Schemot 31, 16 u. Bereschit 17, 9.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Das bei beiden gebraucht wird; cf.\u00a0Schemot 31,16 u. Bereschit 17,12.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Unreinen, die durch die Darbringung eines Opfers S\u00fchne erlangen.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 14,10.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bereschit 17,12.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 7,38.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df f\u00fcr diese ein Opfer aus einer Mehlspeise gen\u00fcgt; cf.\u00a0Wajikra Kap. 1.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn bei diesen erleichtert worden ist.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df bei ihnen keine Ausnahme zu machen sei.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 12,3.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 31,14.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist dem Priester verboten, den Aussatz (Grinde, Ausschl\u00e4ge, cf.\u00a0Wajikra Kap. 13) auf operativem Wege zu entfernen, um den Tempeldienst verrichten zu d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Aussatz; die Beschneidung darf erfolgen, auch wenn sich an der Vorhaut ein Aussatzmal befindet.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df der Priester das Aussatzmal nicht entfernen darf.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Da der Priester das Reinigungsbad erst am Abend nehmen darf.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Beschneidung wegen Krankheit od. Schw\u00e4che des Kindes verschoben wurde.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 12,3.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 24,8.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Worte \u00bbSei behutsam\u00ab sind ein Verbot, und darauf folgt: alles zu tun.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bereschit 17,14.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ley. 12,3.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Eines erwachsenen Kindes, dessen Beschn. noch dem Vater obliegt; cf.\u00a0Bereschit 17,10.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Schriftvers bezieht sich demnach auf die versp\u00e4tete Beschneidung eines Kindes.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man das Aussatzmal abschneidet, um den Tempeldienst zu verrichten.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Entfernung des Aussatzmales.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. VII, Anm. 88.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 24,8.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Kind beschneiden, ohne Absicht der Entfernung des Aussatzmales.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Erkl\u00e4rung dieses ganzen Diskurses vgl. die Parallelstelle Blatt 24b und die bez\u00fcgl. Anmerkungen.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,10.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Im 2. Absatze des Verses.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 28,10.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,16.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,3.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Vergl. ob. Anm. 40.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Alles mu\u00df m\u00f6glichst auf ungew\u00f6hnliche Weise erfolgen.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. XVI, Anm. 38 u. 39.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. XVI, Anm. 38 u. 39.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 15,2.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Sobald die Opferteile herausgenommen werden, ist das Fleisch nicht mehr f\u00fcr Gott bestimmt, dagegen ist aber die sorgf\u00e4ltige Behandlung der Beschneidung eine \u00bbg\u00f6ttliche\u00ab Handlung.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. schm\u00fccke dich vor ihm; <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e0\u05d6\u05d4\u05d5<\/span> gleich <span dir=\"rtl\">\u05d6\u05d4\u05d6\u05d0<\/span> <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e0\u05d9<\/span> <em>ich und er<\/em> [sc. <em>handeln gleich<\/em>].<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. schm\u00fccke dich vor ihm; <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e0\u05d6\u05d4\u05d5<\/span> gleich <span dir=\"rtl\">\u05d6\u05d4\u05d6\u05d0<\/span> <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e0\u05d9<\/span> <em>ich und er<\/em> [sc. <em>handeln gleich<\/em>].<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen der Weihung des Neumondes, da sie keinen festen Kalender hatten. Au\u00dferhalb des \u0160abbathgebietes befindliche Zeugen, die den Neumond sehen, d\u00fcrfen das \u0160abbathgebiet \u00fcberschreiten, um dem Gerichtshofe Mitteilung davon zu machen.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Da ihn wohl auch das Gericht gesehen haben wird.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>In den Tempel, um w\u00f6chentlich die Schaubrote zu wechseln.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Der abgelaufenen Woche.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 25,30.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen der Entweihung des \u0160.s, da diese Beschneidung ung\u00fcltig ist.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Entweihung des \u0160.s ist durch die Aus\u00fcbung des Gebotes erfolgt.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sich beschneiden l\u00e4\u00dft; hier handelt es sich \u00fcberhaupt nicht um die Entweihung des \u0160.s, sondern um die Ung\u00fcltigkeit der Beschneidung.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 17,14.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Unn\u00f6tig am \u0160., da die Beschneidung eines Erwachsenen an diesem nicht erfolgen darf.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Absaugen entstehe gar keine Wunde, und es sei deshalb erlaubt.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Mischung von \u00d6l und Wein gegen andere Krankheiten.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine solche l\u00f6scht man durch das Eintauchen.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Das am Feste erlaubt ist, obgleich man dabei die Kohlen l\u00f6scht.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Man kann den Senf am Tage vorher zubereiten.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Da frisches Brot besser ist.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 34,20.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Von dem man nicht wei\u00df, ob es im 8. oder 9. Monat geboren ist. Nach der Annahme des T. ist es im ersten Falle nicht lebensf\u00e4hig.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentlich ist dies ja ein riehtiger Beweis.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Er hielt seine Erkrankung f\u00fcr eine Bestrafung.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend nach dieser Auslegung nach dem ersten Autor das Baden der Beschneidungswunde am 3. Tage verboten ist.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Fall, an dem man es am \u0160abbath aufw\u00e4rmen darf.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Erstere sch\u00fctzen nur vor Absch\u00fcrfungen, w\u00e4hrend die letzteren heilen.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Fetzen sind ja dasselbe, wie Watte.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nicht mehr heilen.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 12,3.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Von dem man nicht bestimmt wei\u00df, ob die Beschneidung am \u0160abbath stattzufinden hat.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Die F\u00e4lle des Zweifels werden ja einzeln aufgez\u00e4hlt.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die Mutter durch Entstehung von Galaktopyretos.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Niemand wollte die Blutabtropfung am \u0160. vornehmen, soda\u00df er gezwungen war, es unkundig selber zu tun.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem dies nach der Schule Hillels \u00fcberhaupt nicht n\u00f6tig ist.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Der gegen RE. streitet.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Halakha wird ja nach der Schule Hillels entschieden.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob man einen Tropfen Blut flie\u00dfen lassen mu\u00df.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn zBs. eine Neubekehrte vor dem Untertauchen gebiert, oder das Kind durch einen Kaiserschnitt hervorgeholt worden ist.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 12,2.3.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Abraham bis zur Gesetzgebung, wo die Reinheitsgesetze noch nicht geboten waren.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Entweihung des \u0160abbaths, von der Beschneidung am 8. Tage.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 18,16.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 22,27.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath; am 8. Tage kann man nicht wissen, ob es drei\u00dfig Tage leben wird.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem man sie sonst am \u0160. besorgen darf; cf.\u00a0Blatt 130a.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 11,39.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Soll wohl hei\u00dfen: die Fr\u00fchgeburt.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Es gilt als verendet u. ist nach Wajikra 11,39 unrein.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Fr\u00fchgeburt kommt eine Schlachtung \u00fcberhaupt nicht vor.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtlich des Altwerdens von 30 bezw. 8 Tagen.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man darf den Fehler am Feste untersuchen.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Innerhalb der genannten Zeit.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Lebenszeichen gegeben.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 25,5; dies kann nur ein lebensf\u00e4higes Kind.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Geschiedene oder \u1e24alu\u00e7a darf von einem Priester nicht geheiratet werden, und mit R\u00fccksicht darauf, ist sie in diesem Falle, von der \u1e24. befreit.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Einem fremden Manne ohne \u1e24ali\u00e7a.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn jemand sein oder eines anderen Wert dem Heiligtume weiht.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 27,3.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 4.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar Kap. 19.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 17,10.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>S\u00e4mtliche Verbote werden mit dem G\u00f6tzendienste verglichen; cf.\u00a0Bamidbar 15,29.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die Beschneidung noch gar nicht f\u00e4llig war.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Der erste Abend, der viell. zum vorangehenden Tage geh\u00f6rt, wird nicht mitgez\u00e4hlt.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil in einem Falle des Zweifels wegen der Beschneidung der \u0160. bezw. das Fest nicht zu entweihen ist.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem in einem solchen Falle auf das Fest folgenden Tage.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Krankheitstage z\u00e4hlen nicht mit, soda\u00df es erst am achten Tage seiner Genesung zu beschneiden ist.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Beschneidung hat am 8. Tage zu erfolgen, auch wenn er nicht voll ist.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>L. lehrt nur, da\u00df es sieben Tage sein m\u00fcssen.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn dies nicht entfernt worden ist, falls er Priester ist.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht des ganzen Umfanges.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Barajtha nur dann, wenn es ganz wie unbeschnitten aussieht.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 33,25.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 130a 130b 131a 131b 132a 132b 133a 133b 134a 134b 135a 135b 136a 136b 137a 137b Blatt 130a i R. ELIE\u0351ZER SAGTE: HAT MAN AM VORABEND DES \u0160ABBATHS KEIN GER\u00c4T [ZUR BESCHNEIDUNG] BESORGT, SO HOLE MAN ES AM \u0160ABBATH OFFEN; ZUR ZEIT DER GEFAHR1 VERH\u00dcLLE MAN ES VOR ZEUGEN2. FERNER SAGTE R. ELIE\u0351ZER : MAN DARF SOGAR B\u00c4UME F\u00c4LLEN, UM KOHLEN ZU BEREITEN UND EISEN3 HERZUSTELLEN. R. A\u0351QIBA SAGTE EINE REGEL: JEDE ARBEIT, DIE MAN AM VORABEND DES \u0160ABBATHS VERRICHTEN KANN, VERDR\u00c4NGT DEN \u0160ABBATH NICHT, DIE MAN ABER AM VORABEND DES \u0160ABBATHS NICHT VERRICHTEN KANN, VERDR\u00c4NGT DEN \u0160ABBATH. GEMARA. Sie fragten: Ist der Grund R. Elie\u0351zers4: aus Liebe zu den Geboten oder wegen des Verdachtes? In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung? Ob man es vor Zeugen verh\u00fcllt holen darf: wenn du sagst, aus Liebe zu den Geboten, so darf man es nur offen tragen und nicht verh\u00fcllt, und wenn du &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7066,"parent":5020,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7180","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7180"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7180\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7181,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7180\/revisions\/7181"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5020"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}