{"id":7184,"date":"2021-03-03T16:36:10","date_gmt":"2021-03-03T14:36:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7184"},"modified":"2021-03-03T16:36:13","modified_gmt":"2021-03-03T14:36:13","slug":"schabbat-kapitel-20","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-20\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 20"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-137b\">137b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-138a\">138a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-138b\">138b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-139a\">139a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-139b\">139b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-140a\">140a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-140b\">140b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-141a\">141a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-141b\">141b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-137b\">Blatt 137b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> R. ELIE\u0351ZER <small>SAGT, MAN D\u00dcRFE AM<\/small> F<small>ESTE EINEN<\/small> S<small>EIHER AUFSPANNEN UND AM<\/small> \u0160<small>ABBATH IN EINEN BEREITS AUFGESPANNTEN [<\/small>W<small>EIN<\/small>] <small>GIESSEN; DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, MAN D\u00dcRFE AM<\/small> F<small>ESTE KEINEN<\/small> S<small>EIHER AUFSPANNEN<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>UND AM<\/small> \u0160<small>ABBATH IN EINEN BEREITS AUFGESPANNTEN KEINEN [<\/small>W<small>EIN<\/small>] <small>GIESSEN, WOHL ABER AM<\/small> F<small>ESTE IN EINEN BEREITS AUFGESPANNTEN<\/small> <small>[<\/small>W<small>EIN<\/small>] <small>GIESSEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wenn nach R. Elie\u0351zer schon die Erweiterung eines provisorischen Zeltes verboten ist, wieso darf man ein solches von vornherein errichten!? \u2014 Welches Bewenden hat es damit? \u2014 Wir haben gelernt: Die Klappe einer Luke darf man schlie\u00dfen, wie R. Elie\u0351zer sagt, wenn sie beweglich angebracht ist, sonst aber nicht; die Weisen sagen, ob so oder so d\u00fcrfe man sie schlie\u00dfen. Hierzu sagte Rabba b. Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df man am Feste kein provisorisches Zelt machen darf, und um so weniger am \u0160abbath, und sie streiten nur \u00fcber die Erweiterung; R. Elie\u0351zer ist der Ansicht, man d\u00fcrfe am Feste nicht erweitern, und um so weniger am \u0160abbath, und die Weisen sagen, man d\u00fcrfe es am \u0160abbath erweitern, und um so mehr am Feste. \u2014 R. Elie\u0351zer ist der Ansicht R. Jehudas. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Der Festtag unterscheidet sich vom \u0160abbath nur hinsichtlich der Bereitung von Speisen; R. Jehuda erlaubt [am Feste] auch das, was zur Bereitung von Speisen erforderlich ist. \u2014 Vielleicht sagt es R. Jehuda nur von Erfordernissen, die man nicht schon am Vorabend des Festes bereiten kann, sagt er es etwa auch von solchen, die man schon am Vorabend des Festes bereiten kann!? \u2014 R. Elie\u0351zer ist weitergehend als R. Jehuda.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> W<small>EISEN SAGEN<\/small>. Sie fragten: Was geschieht, wenn man aufgespannt hat? R. Joseph erwiderte: Hat man aufgespannt, so ist man ein S\u00fcndopfer schuldig. Abajje sprach zu ihm: Demnach ist man auch schuldig, wenn man ein Kr\u00fcglein an einen Haken aufh\u00e4ngt!? Vielmehr,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-138a\">Blatt 138a<\/h2>\n<p>sagte Abajje, ist dies nur ein rabbanitisches [Verbot], da\u00df man nicht ebenso verfahre, wie am Wochentage. Abajje fa\u00dfte B\u00fcndel von Lehren zusammen<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> und trug vor: Man darf einen Schlauch, einen Durchschlag, einen Baldachin oder einen zusammenlegbaren Stuhl nicht aufspannen; hat man sie aufgespannt, so ist man frei, aber es ist verboten. Bleibende Zelte darf man nicht aufspannen; hat man sie aufgespannt, so ist man ein S\u00fcndopfer schuldig. Ein gew\u00f6hnliches Bett, einen Dreifu\u00dfstuhl oder einen Kissenstuhl darf man von vornherein umlegen<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>U<small>ND AM<\/small> \u0160<small>ABBATH IN EINEN BEREITS AUFGESPANNTEN KEINEN [<\/small>W<small>EIN<\/small>] <small>GIESSEN<\/small>. Sie fragten: Was geschieht, wenn man gegossen hat? R. Kahana erwiderte: Hat man gegossen, so ist man ein S\u00fcndopfer schuldig. R. \u0160e\u0161eth wandte ein: Gibt es denn etwas, wegen dessen man nach den Rabbanan ein S\u00fcndopfer schuldig, das aber nach R. Elie\u0351zer von vornherein erlaubt ist!? R. Joseph entgegnete: Etwa nicht, wegen einer goldenen Stadt<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> ist man ja nach R. Me\u00edr ein S\u00fcndopfer schuldig, w\u00e4hrend nach R. Elie\u0351zer dies von vornherein erlaubt ist!? \u2014 Welche Lehre meint er? \u2014 Es wird gelehrt: Eine Frau darf nicht mit einer goldenen Stadt ausgehen; ist sie ausgegangen, so ist sie ein S\u00fcndopfer schuldig \u2014 so R. Me\u00edr. Die Weisen sagen, sie d\u00fcrfe damit nicht ausgehen, ist sie ausgegangen, sei sie frei. R. Elie\u0351zer sagt, eine Frau d\u00fcrfe von vornherein mit einer goldenen Stadt ausgehen. Abajje sprach zu ihm: Du glaubst wohl, R. Elie\u0351zer beziehe sich auf R. Me\u00edr, welcher sagt, sie sei ein S\u00fcndopfer schuldig; er bezieht sich auf die Rabbanan, welche sagen, es sei straffrei, aber verboten, und hierzu sagt er, es sei von vornherein erlaubt. \u2014 egen welcher Arbeit ist er zu warnen<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>? \u2014 Raba sagte, wegen Klaubens, R. Zera sagte, wegen Beuteins. Raba sprach: Meine Ansicht ist einleuchtender; das Klauben geschieht in der Weise, da\u00df man das Genie\u00dfbare nimmt und den Abfall zur\u00fcckl\u00e4\u00dft, ebenso nimmt man auch hierbei das Genie\u00dfbare und l\u00e4\u00dft den Abfall zur\u00fcck. R. Zera sprach: Meine Ansicht ist einleuchtender; das Beuteln geschieht in der Weise, da\u00df der Abfall nach oben kommt und das Genie\u00dfbare unten bleibt, ebenso bleibt auch hierbei der Abfall oben und das Genie\u00dfbare flie\u00dft nach unten.<\/p>\n<p>Rami b. Je\u1e25ezqel lehrte: Man darf kein Gewand zeltartig<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> aufspannen; hat man es aufgespannt, so ist man frei, von vornherein aber ist es verboten. War daran ein Faden oder eine Schnur befestigt, so darf man es von vornherein aufziehen. R. Kahana fragte Rabh: Darf man einen Baldachin [aufschlagen]? Dieser erwiderte: Auch kein Bett. \u2014 Darf man ein Bett [aufschlagen]? Dieser erwiderte: Auch einen Baldachin. \u2014 Darf man ein Bett und einen Baldachin [aufschlagen]? Dieser erwiderte: Einen Baldachin nicht, ein Bett wohl. Er widersprach sich aber nicht. \u2014 Das, was er ihm gesagt hat, auch kein Bett, gilt von einem karmanischen<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>; das, was er ihm gesagt hat, auch einen Baldachin, gilt von einem, von dem Rami b. Je\u1e25ezqel spricht<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>; und das, was er ihm gesagt hat, einen Baldachin nicht, ein Bett wohl, gilt von den unserigen. R. Joseph erz\u00e4hlte: Ich sah, da\u00df im Hause R. Honas die Baldachindecken am [\u0160abbath] abends aufgespannt und morgens wieder zusammengeschlagen<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> waren.<\/p>\n<p>Rabh sagte im Namen R. \u1e24ijas: Einen Vorhang darf man aufspannen und zusammenfalten. Ferner sagte \u0160emu\u00e9l im Namen R. \u1e24ijas:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-138b\">Blatt 138b<\/h2>\n<p>Einen Brautbaldachin<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>darf man aufspannen und abnehmen. R. \u0160e\u0161eth, Sohn des R. Idi, sagte: Dies nur, wenn das Dach keine Handbreite hat, wenn es aber eine Handbreite hat, ist es verboten. Und auch, wenn es keine Handbreite hat, nur dann, wenn es weniger als drei [Handbreiten] von der Dachspitze keine Handbreite hat, wenn es aber weniger als drei [Handbreiten] von der Dachspitze eine Handbreite hat, ist es verboten. Auch nur dann, wenn die Schr\u00e4ge keine Handbreite<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>betr\u00e4gt, betr\u00e4gt aber die Schr\u00e4ge eine Handbreite, so wird auch die Schr\u00e4ge des Zeltes als Zelt betrachtet. Auch nur dann, wenn es keine Handbreite \u00fcber das Bett herabh\u00e4ngt, wenn es aber eine Handbreite \u00fcber das Bett herabh\u00e4ngt, so ist es verboten.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u0160e\u0161eth, Sohn des R. Idi: [Breite] Filzh\u00fcte sind erlaubt<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>. \u2014 Es wird ja aber gelehrt, Filzh\u00fcte seien verboten!? \u2014 Das ist kein Widerspruch; dies, wenn [die Krampe] eine Handbreite hat, jenes, wenn sie keine Handbreite hat. \u2014 Demnach ist man schuldig, wenn man ein Gewand eine Handbreite [\u00fcber dem Kopfe] h\u00e4ngen l\u00e4\u00dft!? \u2014 Vielmehr, das ist kein Widerspruch; das eine, wenn er fest sitzt, das andere, wenn er lose sitzt<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rami b. Je\u1e25ezqel sandte an R. Hona: Sage uns doch jene sch\u00f6nen Dinge, die du uns einst im Namen Rabhs gesagt hast, zwei inbetreff des \u0160abbaths und eines inbetreff der Tora. Da lie\u00df er ihm antworten: Es wird gelehrt, man d\u00fcrfe am \u0160abbath einen Schlauch an den Riemen aufspannen. Hierzu sagte Rabh, dies sei nur von zwei Personen gelehrt worden, bei einer Person sei es verboten<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>. Abajje sagte: Einen Baldachin d\u00fcrfen sogar zehn Personen nicht, weil es nicht m\u00f6glich ist, da\u00df nicht etwas herabh\u00e4ngt. \u2014 Was weiter? \u2014 Es wird gelehrt, wenn von einem Kochherde ein Fu\u00df fehlt, d\u00fcrfe man ihn fortbewegen, wenn zwei, d\u00fcrfe man ihn nicht fortbewegen. Hierzu sagte Rabh, auch wenn einer fehlt, sei es verboten, weil zu ber\u00fccksichtigen ist, man k\u00f6nnte ihn befestigen. \u2014 Was inbetreff der Tora? \u2014 Rabh sagte: Dereinst wird die Tora bei Jisra\u00e9l in Vergessenheit geraten. Es hei\u00dft n\u00e4mlich:<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a><em>der Herr wird \u00fcber dich wundersame Plagen verh\u00e4ngen<\/em>, und ich w\u00fcrde nicht gewu\u00dft haben, was unter \u00bbwundersam\u00ab zu verstehen sei; wenn es aber hei\u00dft:<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a><em>darum handle ich noch einmal mit diesem Volke wunderbar, wunderbar und wundersam, da\u00df die Weisheit seiner Weisen verloren geht<\/em>, so ist hieraus zu entnehmen, da\u00df mit \u00bbwundersam\u00ab die Tora gemeint sei.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Als unsere Lehrer in der Akademie zu Jahne zusammentraten, sprachen sie: Dereinst wird die Tora bei Jisra\u00e9l in Vergessenheit geraten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a><em>Siehe, es sollen Tage kommen, spricht der Herr, da will ich Hunger in das Land senden, nicht Hunger nach Brot, nicht Durst nach Wasser, sondern die Worte des Herrn zu h\u00f6ren<\/em>. Ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>sie werden von einem Meere zum anderen wanken<\/em>, <em>und von Ost und West umherschweifen, um das Wort des Herrn zu suchen; sie werden es aber nicht finden<\/em>. Das Wort des Herrn, das ist die Halakha; das Wortdes Herrn, das ist das Ende<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>; das Wort des Herrn, das ist die Prophetie. \u2014 Was meint er mit [den Worten:] <em>sie werden umherschweifen, um das Wort des Herrn zu suchen<\/em>? \u2014 Sie sagten, dereinst werde eine Frau einen Laib Brot von Hebe nehmen und damit in die Bet- und Lehrh\u00e4user umhergehen, um zu erfahren, ob er unrein oder rein sei, niemand aber wird es wissen. \u2014 Ob rein oder unrein steht ja ausdr\u00fccklich geschrieben:<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a><em>von jeder Art Speise, die gegessen wird<\/em>!? \u2014 Vielmehr, um zu wissen, ob er erstgradig oder zweitgradig<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>unrein sei, niemand aber wird es wissen. \u2014 Aber auch dies ist ja eine Mi\u0161na, denn wir haben gelernt, wenn ein Kriechtier sich in einem Ofen befindet, sei das darin befindliche Brot zweitgradig [unrein], weil der Ofen selbst erstgradig ist!? \u2014 Sie werden \u00fcber das, was R. Ada b. Ahaba zu Raba gesagt hat, im Zweifel sein: Der Ofen sollte doch als mit Unreinheit ausgef\u00fcllt<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>betrachtet werden, und das Brot somit erstgradig [unrein] sein!? Dieser erwiderte: Der Ofen ist nicht als mit Unreinheit ausgef\u00fcllt zu betrachten, denn es wird gelehrt: Man k\u00f6nnte glauben, jedes Gef\u00e4\u00df werde durch die Luft eines unreinen Tongef\u00e4\u00dfes unrein, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a><em>alles, was sich darin befindet, werde unrein; von jeder Art Speise, die gegessen wird;<\/em> Speisen werden durch die Luft eines [unreinen] Tongef\u00e4\u00dfes unrein, Gef\u00e4\u00dfe aber werden nicht durch die Luft eines [unreinen] Tongef\u00e4\u00dfes unrein.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj sagte: Beh\u00fcte und bewahre, da\u00df etwa die Tora bei Jisra\u00e9l in Vergessenheit geraten k\u00f6nnte, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a><em>es wird unvergessen im Munde seiner Nachkommen bleiben.<\/em> Wieso aber halte ich aufrecht [die Worte:] <em>sie werden umherschweifen, um das Wort des Herrn zu suchen; sie werden es aber nicht finden<\/em>? Sie werden<\/p>\n<h2 id=\"blatt-139a\">Blatt 139a<\/h2>\n<p>keine klare Halakha und keine klare Lehre an einer Stelle finden<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jose b. Eli\u0161a\u0351 sagte: Wenn du ein Zeitalter siehst, \u00fcber das viele Leiden verh\u00e4ngt werden, so gehe und untersuche die Richter Jisra\u00e9ls, denn jedes Verh\u00e4ngnis, das \u00fcber die Welt kommt, kommt nur wegen der Richter Jisra\u00e9ls, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a><em>h\u00f6ret doch dies, H\u00e4upter des Hauses Ja\u0351qob, Gebieter des Hauses Jisra\u00e9l, die ihr Recht verabscheuet und alles Gerade krumm machet<\/em>. Ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a><em>man baut \u00c7ijon mit Blut [und Jeru\u0161alem mit Frevel]. Seine H\u00e4upter sprechen Recht f\u00fcr Bestechung, ihre Priester lehren f\u00fcr Lohn; ihre Propheten wahrsagen durch Zauberei und st\u00fctzen sich auf den Herrn &amp;c<\/em>. Sie sind Frevler, jedoch berufen sie sich auf den, der durch sein Wort die Welt erschaffen hat. Entsprechend den drei S\u00fcnden, die in ihrer Hand, brachte der Heilige, gepriesen sei er, \u00fcber sie drei Verh\u00e4ngnisse, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a><em>darum soll euretwegen \u00c7ijon zum Felde umgepfl\u00fcgt werden, Jeru\u0161alem ein Tr\u00fcmmerhaufen und der Tempelberg zur bewaldeten H\u00f6he<\/em>, Der Heilige, gepriesen sei er, l\u00e4\u00dft ferner seine G\u00f6ttlichkeit nicht eher \u00fcber Jisra\u00e9l ruhen, als bis die schlechten Richter und Aufseher aus Jisra\u00e9l entfernt sind, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a><em>ich will meine Hand wieder gegen dich kehren, wie mit Lauge all dein unedles Metall l\u00e4utern und all dein Zinn ausscheiden; deine Richter will ich dir wieder einsetzen wie dereinst, und wie zuvor deine R\u00e4te<\/em>. U\u0351la sagte: Jerusalem wird nur durch Gerechtigkeit<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>erl\u00f6st werden, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a><em>\u00c7ijon soll durch Recht erl\u00f6st werden, und seine Heimkehrenden durch Gerechtigkeit<\/em>. R. Papa sagte: Wenn die Hochm\u00fctigen aufh\u00f6ren, h\u00f6ren auch die Magier<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>auf; wenn die [schlechten] Richter aufh\u00f6ren, h\u00f6ren auch die Befehlshaber auf. Wenn die Hochm\u00fctigen aufh\u00f6ren, h\u00f6ren auch die Magier auf, denn es hei\u00dft: <em>ich will wie mit Lauge all dein unedles Metall<\/em><a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a><em>l\u00e4utern<\/em>; wenn die [schlechten] Richter aufh\u00f6ren, h\u00f6ren auch die Befehlshaber auf, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a><em>der Herr hat deine Richter entfernt, deinen Feind hinwegger\u00e4umt<\/em>.<\/p>\n<p>R. Malaj sagte im Namen des R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a><em>zerbrochen hat der Herr den Stab der Frevler, den Stock der Gewaltherrscher. Zerbrochen hat der Herr den Stab der Frevler<\/em>, das sind die Richter, die ihren Exekutivbeamten als Stab dienen; <em>den Stock der Gewaltherrscher<\/em>, das sind die Schriftgelehrten aus den Familien der Richter. Mar Zu\u1e6dra erkl\u00e4rte: Das sind die Schriftgelehrten, die unwissenden Richtern das b\u00fcrgerliche Gesetz lehren.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar b. Malaj sagte im Namen des Re\u0161 Laqi\u0161: Es hei\u00dft: <a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a><em>denn euere H\u00e4nde sind mit Blut besudelt und euere Finger mit S\u00fcnde; L\u00fcge redeten euere Lippen, euere Zunge spricht Frevel. Euere H\u00e4nde sind mit Blut besudelt<\/em>, das sind die Richter; <em>und euere Finger mit S\u00fcnde<\/em>, das sind die Gerichtsschreiber; <em>L\u00fcge redeten euere Lippen<\/em>, das sind die Rechtsanw\u00e4lte; <em>euere Zunge spricht Frevel<\/em>, das sind die Gerichtsparteien.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Malaj im Namen des R. Ji\u00e7\u1e25aq aus Magdela: Seit dem Tage, an dem Joseph sich von seinen Br\u00fcdern getrennt hatte, hatte er den Geschmack des Weines nicht gekostet, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a><em>und auf den Scheitel des Geweihten unter seinen Br\u00fcdern<\/em>. R. Jose b. \u1e24anina sagte: Auch sie hatten den Geschmack des Weines nicht gekostet, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a><em>dann tranken sie und berauschten sich mit ihm<\/em>; demnach hatten sie sich bis dahin nicht berauscht. \u2014 Und jener!? \u2014 Berauscht hatten sie sich nicht, getrunken hatten sie aber wohl.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Malaj: Als Belohnung f\u00fcr:<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a><em>er wird sich in seinem Herzen freuen, wenn er dich erblickt<\/em>, war es ihm beschieden, das Orakelschild auf seinem Herzen zu tragen.<\/p>\n<p>Die Leute aus Baskar sandten an Levi folgende Fragen: Wie verh\u00e4lt es sich mit einem Baldachin? Wie verh\u00e4lt es sich mit Hopfen in einem Weinberge<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>? Wie verh\u00e4lt es sich mit einem Leichnam am Feste<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>? W\u00e4hrend [der Bote] ging, kehrte die Seele Levis zur Ruhe ein. Da sprach \u0160emu\u00e9l zu R. Menasja: Bist du weise, so sende du ihnen Antwort. Da lie\u00df er ihnen folgendes antworten: Hinsichtlich des Baldachins haben wir es nach jeder Richtung untersucht und keine M\u00f6glichkeit gefunden, es zu erlauben. \u2014 Sollte er ihnen doch nach Rami b. Je\u1e25ezqel<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>erwidert haben!? \u2014 Weil sie nicht gesetzeskundig<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>waren. \u2014 Hopfen im Weinberge ist eine Mischsaat. \u2014 Sollte er ihnen doch nach R. Tryphon erwidert haben!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Hopfen in einem Weinberge ist, wie R. Tryphon sagt, keine Mischsaat; die Weisen sagen, Hopfen in einem Weinberge sei Mischsaat. Und es ist uns bekannt, da\u00df bei Gesetzen, die f\u00fcr das Land bestimmt sind, au\u00dferhalb des Landes die Halakha nach den erleichternden zu entscheiden ist. \u2014 Weil sie nicht gesetzeskundig waren. Rabh lie\u00df bekanntmachen: Wer Hopfen in einem Weinberge s\u00e4en will, s\u00e4e. R. A\u0351mram der Fromme lie\u00df dieserhalb gei\u00dfeln. R. Me\u0161ar\u0161ija gab einem nichtj\u00fcdischen Knaben eine Peru\u1e6da, und dieser s\u00e4ete f\u00fcr ihn<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>. \u2014 Sollte er doch einem jisra\u00e9litischen Knaben geben!? \u2014 Er k\u00f6nnte sich daran gew\u00f6hnen. \u2014 Sollte er einem erwachsenen Nichtjuden geben!? \u2014 Es k\u00f6nnte zu einer Verwechselung mit einem Jisra\u00e9liten kommen. \u2014 Bez\u00fcglich des Leichnams lie\u00df er ihm folgendes antworten: Es d\u00fcrfen sich mit ihm weder Jud\u00e4er noch Aram\u00e4er befassen, weder am ersten Festtage, noch am zweiten Festtage. \u2014 Dem ist ja aber nicht so!? R. Jehuda b. \u0160ilath erz\u00e4hlte ja im Namen R. Asis: Einst ereignete sich ein solcher Fall in einem Bethause zu Mao\u0351n an einem Festtage n\u00e4chst einem \u0160abbath,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-139b\">Blatt 139b<\/h2>\n<p>ich wei\u00df nicht, ob vor- oder nachher, und als man zu R. Jo\u1e25anan kam, sprach er: M\u00f6gen sich Nichtjuden mit ihm befassen. Auch sagte Raba, da\u00df mit einem Leichnam am ersten Festtage Nichtjuden, und am zweiten Festtage auch Jisra\u00e9liten sich befassen d\u00fcrfen, selbst am zweiten Tage des Neujahrsfestes, was bei einem Ei<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>nicht der Fall<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>ist. \u2014 Weil sie nicht gesetzeskundig waren.<\/p>\n<p>R. Abin b. R. Hona sagte im Namen des R. \u1e24ama b. Gorja: Man darf sich am \u0160abbath in eine Baldachindecke nebst den daran befestigten Riemen h\u00fcllen und ohne Bedenken auf \u00f6ffentliches Gebiet hinausgehen. \u2014 Womit ist es hierbei anders als bei der Lehre R. Honas!? R. Hona sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Wer am \u0160abbath mit einem Gewande ausgeht, das unvorschriftsm\u00e4\u00dfige \u00c7i\u00e7ith hat, ist ein S\u00fcndopfer schuldig<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>. \u2014 \u00c7i\u00e7ith sind dem Gewande gegen\u00fcber wesentlich und verlieren ihre Bedeutung nicht, diese aber sind unwesentlich und ohne Bedeutung.<\/p>\n<p>Rabba b. R. Hona sagte: Man darf am Feste bei einem Durchschlage eine List anwenden, indem man ihn ausspannt, um Granat\u00e4pfel hineinzulegen, nachher aber Weinhefe hineinsch\u00fcttet. R. A\u0161i sagte: Jedoch nur dann, wenn man tats\u00e4chlich Granat\u00e4pfel hineingelegt hat. \u2014 Womit ist es hierbei anders, als bei folgender Lehre!? Man darf am Halbfeste Met zum Gebrauche am Halbfeste brauen, nicht zum Gebrauche am Halbfeste ist es verboten; einerlei ob Met aus Datteln oder Met aus Gerste. Obgleich man alten hat, darf man eine List anwenden<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>und vom neuen trinken. \u2014 Da ist es<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>nicht offensichtlich, hierbei aber ist es offensichtlich.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fcler sprachen zu R. A\u0161i: Hat der Meister jenen Gelehrtenj\u00fcnger gesehen, Namens R. Hona b. R. \u1e24ivan, manche sagen, Namens R. Hona b. R. \u1e24alvan, der einen Knoblauchkopf in den Spund eines Weinfasses stopfte, indem er sagte, er habe ihn nur verwahren wollen; der sich ferner auf eine F\u00e4hre schlafen legte, sich auf die andere Seite hin\u00fcberfahren lie\u00df und da seine Fr\u00fcchte bewachte, indem er sagte, er habe nur schlafen wollen? Da erwiderte er ihnen: Ihr sprechet von einer List; dies ist eine List bei einem rabbanitischen [Verbote]<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>, das ein Gelehrtenj\u00fcnger nicht von vornherein \u00fcbertritt.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF<\/small> W<small>ASSER AUF<\/small> W<small>EINHEFE GIESSEN, DAMIT SIE KLAR WERDE,<\/small> M<small>AN DARF<\/small> W<small>EIN DURCH EIN<\/small> T<small>UCH ODER EINEN<\/small> W<small>EIDENKORB SEIHEN<\/small>. M<small>AN DARF EIN<\/small> E<small>I IN EINEN<\/small> S<small>ENFSEIHER TUN<\/small>. M<small>AN DARF AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small> H<small>ONIGWEIN BEREITEN;<\/small> R. J<small>EHUDA SAGT, AM<\/small> \u0160<small>ABBATH IN EINEM<\/small> B<small>ECHER, AM<\/small> F<small>ESTE AUCH IN EINER<\/small> F<small>LASCHE UND AM<\/small> H<small>ALBFESTE SOGAR IN EINEM<\/small> F<small>ASSE<\/small>; R. \u00c7<small>ADOQ SAGT, GANZ NACH<\/small> [<small>DER<\/small> Z<small>AHL<\/small>] <small>DER<\/small> G<small>\u00c4STE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Zee\u0351ri sagte: Man darf am \u0160abbath ohne Bedenken klaren Wein und klares Wasser in einen Durchschlag tun, tr\u00fcbes aber nicht. Man wandte ein: R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, man d\u00fcrfe ohne Bedenken am \u0160abbath ein Fa\u00df Wein mit der Hefe durchsch\u00fctteln und in einen Durchschlag tun!? Zee\u0351ri erkl\u00e4rte: In der Kelter selbst<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF<\/small> W<small>EIN DURCH EIN<\/small> T<small>UCH SEIHEN<\/small>. R. \u0160imi b. \u1e24ija sagte: Nur darf man keine Vertiefung eindr\u00fccken.<\/p>\n<p>O<small>DER DURCH EINEN<\/small> W<small>EIDENKORB<\/small>. R. \u1e24ija b. A\u0161i sagte im Namen Rabhs: Nur darf er keine Handbreite vom Boden des Gef\u00e4\u00dfes abstehen. Rabh sagte: Man darf einen Lappen \u00fcber die H\u00e4lfte des K\u00fcbels ausbreiten, nicht aber \u00fcber den ganzen K\u00fcbel. R. Papa sagte: Man darf kein Gezweige auf die M\u00fcndung eines Kr\u00fcgleins [unter dem] Fasse tun, weil dies wie ein Seiher aussieht. Im Hause R. Papas g\u00f6ssen sie langsam<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>Met aus einem Gef\u00e4\u00dfe in das andere um. Da sprach R. A\u1e25a aus Diphte zu Rabina: Es bleiben ja einzelne Tropfen zur\u00fcck!? \u2014 Im Hause R. Papas waren solche Tropfen ohne Bedeutung.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF EIN<\/small> E<small>I IN EINEN<\/small> S<small>ENFSEIHER TUN<\/small>. Ja\u0351qob Qor\u1e25a lehrte: Weil<\/p>\n<h2 id=\"blatt-140a\">Blatt 140a<\/h2>\n<p>dies nur wegen der F\u00e4rbung<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>geschieht. Es wurde gelehrt: Wenn man am Vorabend des \u0160abbaths Senf vermengt hat, so darf man ihn, wie Rabh sagte, am n\u00e4chsten Tage mit einem Ger\u00e4te durchr\u00fchren, nicht aber mit der Hand. \u0160emu\u00e9l sprach zu ihm: R\u00fchrt man ihn denn an jedem anderen Tage mit der Hand durch, das w\u00e4re ja eine Speise f\u00fcr Esel!? Vielmehr, sagte \u0160emu\u00e9l, r\u00fchre man ihn mit der Hand durch, nicht aber mit einem Ger\u00e4te. Es wurde gelehrt: R. Elea\u0351zar sagt, ob so oder so sei es verboten; R. Jo\u1e25anan sagt, ob so oder so sei es erlaubt. Abajje und Raba sagten beide, die Halakha sei nicht wie R. Jo\u1e25anan. Sp\u00e4ter bekannte sich R. Jo\u1e25anan zur Ansicht R. Elea\u0351zars, und R. Elea\u0351zar bekannte sich zur Ansicht \u0160emu\u00e9ls. Abajje und Raba sagten dann beide, die Halakha sei wie R. Jo\u1e25anan. Die Mutter Abajjes bereitete es f\u00fcr ihn, und er a\u00df nicht. Die Frau Zee\u0351ris bereitete es f\u00fcr R. \u1e24ija b. A\u0161i, und er a\u00df nicht. Da sprach sie zu ihm: Ich habe es f\u00fcr deinen Meister bereitet, und er a\u00df, du aber issest nicht! Raba b. \u0160aba erz\u00e4hlte: Einst stand ich vor Rabina, als man ihm [den Senf] mit einem Knoblauchstengel umr\u00fchrte, und er a\u00df.<\/p>\n<p>Mar Zu\u1e6dra sagte: Die Halakha ist nicht wie all diese Lehren, sondern wie folgende Lehre: Wenn man am Vorabend des \u0160abbaths Senf vermengt hat, so darf man ihn am n\u00e4chsten Tage sowohl mit der Hand, als auch mit einem Ger\u00e4te durchr\u00fchren; ferner darf man Honig hineintun, jedoch nicht umr\u00fchren, sondern nur mischen. Wenn man am Vorabend des \u0160abbaths Kresse zerrieben hat, so darf man am folgenden Tage \u00d6l, Essig und Minze hineintun, jedoch nicht umr\u00fchren, sondern nur mischen. Wenn man am Vorabend des \u0160abbaths Knoblauch zerrieben hat, so darf man am folgenden Tage Bohnen und Graupen hineintun, jedoch nicht umr\u00fchren, sondern nur mischen. \u2014 \u00abUnd Minze hineintun.\u00bb Was ist Minze? \u2014 Nanja<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>. Abajje sagte: Hieraus ist zu entnehmen, da\u00df Nanja gut f\u00fcr die Kresse ist.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small> H<small>ONIGWEIN BEREITEN<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Man darf am \u0160abbath Honigwein bereiten, nicht aber \u00d6lwein<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>. \u2014 Was hei\u00dft Honigwein und was hei\u00dft \u00d6lwein? \u2014 Honigwein wird aus Wein, Honig und Pfeffer bereitet; \u00d6l wein wird aus altem Weine, klarem Wasser und Balsam bereitet, und zwar als Abk\u00fchlungsmittel im Badehause. R. Joseph erz\u00e4hlte: Einst folgte ich Mar U\u0351qaba ins Bad; als ich herauskam, reichte er mir einen Becher solchen Weines, und ich f\u00fchlte [die K\u00e4lte] von meinem Kopfhaare bis zu den Zehenn\u00e4geln. H\u00e4tte er mir noch einen zweiten Becher zu trinken gegeben, so w\u00fcrde ich gef\u00fcrchtet haben, man werde mir dies<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> in der zuk\u00fcnftigen Welt von meinem Verdienste abziehen. \u2014 Aber Mar U\u0351qaba trank ihn ja t\u00e4glich!? \u2014 Anders war es bei Mar U\u0351qaba, der daran gew\u00f6hnt war.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF NICHT<\/small> A<small>SANT IN LAUWARMES<\/small> W<small>ASSER WEICHEN, WOHL ABER DARF MAN IHN IN<\/small> E<small>SSIG TUN<\/small>. M<small>AN<\/small> D<small>ARF NICHT<\/small> W<small>ICKEN EINWEICHEN<\/small><a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> <small>NOCH SP\u00dcLEN, WOHL ABER DARF MAN SIE IN EIN<\/small> S<small>IEB ODER IN EINEN<\/small> K<small>ORB TUN<\/small><a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a><small><\/small>. M<small>AN DARF NICHT<\/small> H<small>\u00c4CKSEL IM<\/small> S<small>IEBE SIEBEN ODER AUF EINEN HOHEN<\/small> P<small>LATZ TUN, DAMIT DIE<\/small> S<small>PREU ABFALLE, WOHL ABER DARF MAN ES MIT DEM<\/small> S<small>IEBE AUFNEHMEN UND IN DIE<\/small> K<small>RIPPE TUN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Sie fragten: Was geschieht, wenn man eingeweicht hat? R. Ada aus Nere\u0161 antwortete vor R. Joseph: Hat man eingeweicht, so ist man ein S\u00fcndopfer schuldig. Abajje sprach zu ihm: Demnach ist man schuldig, wenn man ein St\u00fcckchen rohes Fleisch in Wasser einweicht!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Abajje, dies ist nur rabbanitisch [verboten], weil man nicht so verfahren darf, wie man am Wochentage verf\u00e4hrt. R. Jo\u1e25anan fragte R. Jannaj: Darf man Asant in kaltes Wasser weichen? Dieser erwiderte: Es ist verboten. \u2014 Wir haben ja aber gelernt, man d\u00fcrfe nicht Asant in lauwarmes Wasser weichen, wonach es in kaltes erlaubt ist!? Dieser erwiderte: Welchen Unterschied gibt es demnach<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>zwischen mir und dir!? Unsere Mi\u0161na lehrt die Ansicht eines einzelnen. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man darf Asant weder in warmes noch in kaltes Wasser weichen; R. Jose sagt, in warmes sei es verboten, in kaltes sei es erlaubt. \u2014 Wof\u00fcr wird dies verwendet!? \u2014 Gegen Herzbeschwerden.<\/p>\n<p>R. A\u1e25a b. Joseph litt an Herzbeschwerden, und als er vor Mar U\u0351qaba kam, sprach dieser zu ihm: Geh und trinke drei \u0160eqel Asant in drei Tagen. Da ging er und trank ihn am Donnerstag und am Freitag. Am folgenden Tage kam er ins Lehrhaus und fragte diesbez\u00fcglich, und man erwiderte ihm: In der Schule R. Adas, wie manche sagen, in der Schule des Mar b. Ada, wurde gelehrt: Man darf ohne Bedenken auch einen Kab oder zwei Kab trinken. Da sprach er: Ich frage nicht, ob man ihn trinken darf, ich frage nur, ob man ihn einweichen darf. Da sprach R. \u1e24ija b. Abin: Ich hatte einen solchen Fall, und als ich zu (deinem Lehrer) R. Ada b. Ahaba kam und ihn fragte, wu\u00dfte er es nicht. Hierauf ging ich zu R. Hona und er erwiderte: So sagte Rabh, man weiche ihn in kaltes Wasser und stelle es warm<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>. \u2014 Nach dem, der es erlaubt? \u2014 Auch nach dem, der es verbietet, gilt dies nur von dem Falle, wenn man ihn [an den Tagen vorher] nicht getrunken hat, in diesem Falle aber, wo er ihn am Donnerstag und am Freitag getrunken hat, k\u00f6nnte er, wenn er ihn am \u0160abbath nicht trinkt, in Lebensgefahr geraten.<\/p>\n<p>R. A\u1e25a b. Joseph ging gest\u00fctzt an der Schulter seines Schwestersohnes R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq. Da sprach er zu ihm: Wenn wir an das Haus R. Saphras kommen, f\u00fchre mich zu ihm. Als sie an dasselbe herankamen, f\u00fchrte er ihn hinein. Da fragte er ihn: Darf man am \u0160abbath ein Hemd reiben? Bezweckt man damit, es geschmeidig zu machen, somit ist es erlaubt, oder bezweckt man damit, einen Glanz zu erzielen, somit ist es verboten? Jener erwiderte: Man bezweckt damit, es geschmeidig zu machen, somit ist es erlaubt. Als er herauskam, sprach [R. Na\u1e25man] zu ihm: Was fragte ihn der Meister? Dieser erwiderte: Ich fragte ihn, ob man am \u0160abbath ein Hemd reiben d\u00fcrfe, und er erwiderte mir, es sei erlaubt. \u2014 Dem Meister sollte es ja auch hinsichtlich eines Sudariums fraglich sein!? \u2014 Bez\u00fcglich eines Sudariums war es mir nicht fraglich; diesbez\u00fcglich fragte ich bereits R. Hona, und er entschied mir, es sei verboten. \u2014 Sollte es doch der Meister vom Sudarium entscheiden!? Dieser erwiderte: Bei diesem hat es den Anschein, als wolle man einen Glanz erzielen, bei jenem aber nicht.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-140b\">Blatt 140b<\/h2>\n<p>R. \u1e24isda sagte: Man darf das Hemd vom Stocke<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>herunterziehen, nicht aber den Stock aus dem Hemde herausziehen. Raba sagte: Ist es ein Weberrohr, so ist es erlaubt.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte: Ein B\u00fcndel Kr\u00e4uter darf man fortbewegen, wenn es als Viehfutter verwendbar ist, sonst aber nicht. R. \u1e24ija b. A\u0161i sagte im Namen Rabhs: Eine R\u00e4ucherstange f\u00fcr Fleisch darf man fortbewegen, eine f\u00fcr Fische darf man nicht<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>fortbewegen.<\/p>\n<p>R. Qa\u1e6d\u1e6dina sagte: Wenn jemand in der Mitte eines [Ehe]bettes steht, so ist es ebenso, als w\u00fcrde er auf dem Bauche einer Frau stehen. Dies ist aber nichts.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24isda: Wenn ein J\u00fcnger Kr\u00e4uter kauft, so kaufe er l\u00e4ngliche, denn B\u00fcndel wie B\u00fcndel, und die L\u00e4nge nebenbei.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24isda: Wenn ein J\u00fcnger Rohr kauft, so kaufe er l\u00e4ngliches, denn B\u00fcndel wie B\u00fcndel, und die L\u00e4nge nebenbei.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24isda: Ein [armer] J\u00fcnger esse keine Kr\u00e4uter, weil sie Appetit machen.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24isda: Ich a\u00df keine Kr\u00e4uter, als ich arm war, und ich esse keine Kr\u00e4uter, wo ich reich bin. Als ich arm war, weil sie Appetit machen; wo ich reich bin, denn ich sage, wo Kr\u00e4uter hineinkommen, m\u00f6gen lieber Fleisch und Fische kommen.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24isda: Ein J\u00fcnger, der nicht gen\u00fcgend Brot hat, breche nicht [bei der Tafel] das Brot an. \u2014 Aus welchem Grunde? \u2014 Weil er es nicht mit wohl wollendem Auge tut.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24isda: Ich pflegte damals nicht eher anzubrechen, als bis ich das Gef\u00e4\u00df durchsucht und [das N\u00f6tige] gefunden hatte.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24isda: Wer Gerstenbrot vertragen kann und Weizenbrot i\u00dft, \u00fcbertritt das Verbot, nichts zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Auch sagte R. Papa: Wer Met vertragen kann und Wein trinkt, \u00fcbertritt das Verbot, nichts zu zerst\u00f6ren. Dies ist aber nichts; das Nichtzerst\u00f6ren des K\u00f6rpers ist wichtiger.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24isda: Ein J\u00fcnger, der kein \u00d6l [zum H\u00e4ndereinigen] hat, wasche [die H\u00e4nde] mit Sumpfsch\u00e4um.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24isda: Wenn ein J\u00fcnger Fleisch kauft, so kaufe er vom Halse, denn dieses besteht aus drei Fleischarten<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24isda: Wenn ein J\u00fcnger ein Unterkleid kauft, so kaufe er ein in Nehar Abba gefertigtes, und wasche es alle drei\u00dfig Tage. Ich b\u00fcrge daf\u00fcr, da\u00df es dann ein Jahr von zw\u00f6lf Monaten h\u00e4lt. \u2014 Was bedeutet das Wort Kitona [Unterkleid]? \u2014 Kita na\u00e9h [sch\u00f6ne Klasse].<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24isda: Ein J\u00fcnger setze sich nicht auf eine neue Matte, da diese die Kleider verdirbt.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24isda: Ein J\u00fcnger gebe seine Kleider nicht seiner Wirtin zum Waschen. Dies ist deshalb unschicklich, weil sie darauf etwas bemerken k\u00f6nnte, was ihn ver\u00e4chtlich machen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sprach zu seinen T\u00f6chtern: Seid keusch in Gegenwart eurer M\u00e4nner. Esset kein Brot<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>in Gegenwart euerer M\u00e4nner. Esset nachts keine Kr\u00e4uter, esset nachts keine Datteln und trinket nachts keinen Met<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>. Verrichtet nicht eure Notdurft an derselben Stelle, wo eure M\u00e4nner es tun. Klopft jemand an die T\u00fcr, so fraget nicht, \u00bbwer da?\u00ab, sondern \u00bbwer<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>da?\u00ab. Fassen sie euch mit der einen Hand an die Perle und mit der anderen an die Muschel, so lasset sie die Perle anfassen, die Muschel aber nicht; erst wenn sie ganz aufgeregt sind, lasset sie.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF NICHT<\/small> W<small>ICKEN EINWEICHEN<\/small>. Unsere Mi\u0161na vertritt nicht die Ansicht des folgenden Tanna, denn es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob sagt, man sehe das Sieb \u00fcberhaupt nicht an.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF AM<\/small> \u0160<small>ABBATH VOR DEM<\/small> M<small>ASTVIEH [DIE<\/small> K<small>RIPPE<\/small>] <small>AUSRAFFEN UND VOR DEM<\/small> W<small>EIDEVIEH [DAS<\/small> F<small>UTTER<\/small>]<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a><small>NACH DER<\/small> S<small>EITE SCHIEBEN \u2014 SO<\/small> R. D<small>OSA<\/small>; <small>DIE<\/small> W<small>EISEN VERBIETEN ES<\/small>. M<small>AN DARF DAS VOR DEM EINEN<\/small> V<small>IEH LIEGENDE [<\/small>F<small>UTTER<\/small>] <small>FORTNEHMEN UND VOR EIN ANDERES LEGEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Sie fragten: Streiten die Rabbanan gegen den Anfangssatz, gegen den Schlu\u00dfsatz oder gegen beide? \u2014 Komm und h\u00f6re: Es wird gelehrt: Die Weisen sagen, man d\u00fcrfe weder dieses noch jenes nach der Seite schieben. R. \u1e24isda sagte: Der Streit besteht nur hinsichtlich einer Bodenkrippe<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>, bei einer aus einem Gef\u00e4\u00dfe bestehenden Krippe aber stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es erlaubt sei. \u2014 Gibt es denn aber jemand, der es bei einer Bodenkrippe erlaubt, man ebnet ja Vertiefungen!? \u2014 Vielmehr, ist dies gelehrt worden, so wird es wie folgt lauten: R. \u1e24isda sagte: Der Streit besteht nur hinsichtlich einer aus einem Gef\u00e4\u00dfe bestehenden Krippe, bei einer Bodenkrippe aber stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es verboten sei.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF &amp;C. FORTNEHMEN<\/small>. Eines lehrt, man d\u00fcrfe das vor einem Vieh, dessen Maul sauber ist, liegende [Futter] fortnehmen und vor ein Vieh legen, dessen Maul schmutzig ist, und ein Anderes lehrt, man d\u00fcrfe das vor einem Vieh, dessen Maul schmutzig ist, liegende [Futter] fortnehmen und vor ein Vieh legen, dessen Maul sauber ist!? Abajje erkl\u00e4rte: Beide [stimmen \u00fcberein], da\u00df man das vor einem Esel liegende [Futter] vor einen Ochsen legen darf, und da\u00df man das vor einem Ochsen liegende nicht vor einen Esel legen darf. Das Eine aber, das lehrt, man d\u00fcrfe das vor einem Vieh, dessen Maul sauber ist, liegende [Futter] fortnehmen, spricht von einem Esel, der nicht geifert, und vor ein Vieh legen, dessen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-141a\">Blatt 141a<\/h2>\n<p>Maul schmutzig ist, n\u00e4mlich vor eine Kuh, die wohl geifert. Und das Andere, das lehrt, man d\u00fcrfe das vor einem Vieh, dessen Maul schmutzig ist, liegende [Futter] fortnehmen, spricht ebenfalls von einem Esel, der beim Fressen nicht w\u00e4hlerisch ist, und vor ein Vieh legen, dessen Maul sauber ist, ebenfalls vor eine Kuh, die beim Fressen w\u00e4hlerisch ist.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF DAS<\/small> S<small>TROH AUF DEM<\/small> B<small>ETTE NICHT MIT DER<\/small> H<small>AND AUFSCH\u00dcTTELN, WOHL ABER MIT DEM<\/small> K<small>\u00d6RPER; IST ES ABER ALS<\/small> V<small>IEHFUTTER BESTIMMT, ODER LIEGT DARAUF EIN<\/small> K<small>ISSEN ODER EIN<\/small> L<small>AKEN, SO DARF MAN ES AUCH MIT DER HAND AUFSCH\u00dcTTELN. ELNE WALKERPRESSE IM<\/small> H<small>AUSHALTE DARF MAN \u00d6FFNEN, JEDOCH NICHT DAMIT PRESSEN, DIE DER<\/small> W<small>ALKER ABER DARF MAN \u00dcBERHAUPT NICHT BER\u00dcHREN<\/small>. R. J<small>EHUDA SAGT, WAR SIE BEREITS AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS GE\u00d6FFNET, SO DARF MAN SIE V\u00d6LLIG \u00d6FFNEN UND [DAS<\/small> G<small>EWAND<\/small>] <small>HERAUSZIEHEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Na\u1e25man sagte: Man darf einen Rettich herausziehen, wenn er [in der Erde] mit dem Oberteile nach oben sitzt, nicht aber, wenn mit dem Oberteile nach unten<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>. R. Ada b. Abba sagte: In der Schule Rabhs sagten sie, es gebe eine Lehre gegen die Ansicht R. Na\u1e25mans: Man darf das Stroh auf dem Bette nicht mit der Hand aufsch\u00fctteln, wohl aber mit dem K\u00f6rper; ist es aber als Viehfutter bestimmt, oder liegt darauf ein Kissen oder ein Laken, so darf man es auch mit der Hand aufsch\u00fctteln. Demnach<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>ist die indirekte Fortbewegung keine Fortbewegung. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Pfefferk\u00f6rner darf man einzeln mit einem Messerstiele zerdr\u00fccken, zwei zusammen nicht. Raba sagte: Da es auf ungew\u00f6hnliche Weise erfolgt, darf man auch viele.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Wer im Wasser badet, trockne sich zuerst ab und steige erst nachher herauf, denn er k\u00f6nnte [das Wasser<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>] vier Ellen in einem Neutralgebiete tragen. \u2014 Demnach sollte auch das Hinabsteigen verboten sein, da man durch seine Kraft<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>das Wasser vier Ellen fortdr\u00e4ngt!? \u2014 Beim Neutralgebiete haben sie [die T\u00e4tigkeit durch] seine Kraft nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Abajje, manche sagen, R. Jehuda, sagte: Den Schmutz an den F\u00fc\u00dfen darf man am Boden abwischen, nicht aber an der Wand. Raba erkl\u00e4rte: An der Wand deshalb nicht, weil es den Anschein des Bauens<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>hat. \u2014 Dies ist ja aber ein d\u00f6rfisches Bauen!? Vielmehr, sagte Raba, darf man ihn an der Wand abwischen, nicht aber am Boden, weil man Vertiefungen ebnen k\u00f6nnte. Es wurde gelehrt: Mar, der Sohn Rabinas, sagte, ob so oder so, sei es verboten; R. \u1e24isda sagte, ob so oder so, sei es erlaubt. \u2014 Woran darf man ihn nach Mar, dem Sohne Rabinas, abwischen? \u2014 Man wische ihn an einem Balken ab.<\/p>\n<p>Raba sagte: Man darf sich nicht in die M\u00fcndung des Pfostens [einer Durchgangshalle] setzen, denn es k\u00f6nnte ihm ein Gegenstand fortrollen und er zum Heranholen verleitet werden.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Man darf nicht einen Eimer [auf der Erde] rollen, weil man Vertiefungen ebnen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Man darf nicht die M\u00fcndung einer Flasche mit Werg verstopfen, weil man zum Ausdr\u00fccken kommen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>R. Kahana sagte: Den Schmutz am Gewande darf man von der Innenseite abreiben, nicht aber von der Au\u00dfenseite. Man wandte ein: Schmutz, der sich auf einem Schuh befindet, darf man mit der R\u00fcckenseite eines Messers, und der sich auf einem Gewande befindet, nur mit dem Fingernagel abkratzen, jedoch darf man nicht abreiben. Wahrscheinlich darf man \u00fcberhaupt nicht abreiben!? \u2014 Nein, man darf ihn nicht von der Au\u00dfenseite abreiben, wohl aber von der Innenseite.<\/p>\n<p>R. Abahu sagte im Namen R. Elea\u0351zars im Namen R. Jannajs: Man darf [den Schmutz von] einem neuen Schuh abkratzen, nicht aber von<\/p>\n<h2 id=\"blatt-141b\">Blatt 141b<\/h2>\n<p>einem alten. \u2014 Womit darf man ihn abkratzen? R. Abahu erwiderte: Mit der R\u00fcckenseite eines Messers. Da sprach ein Greis zu ihm: Streiche deine Lehre wegen der folgenden, die R. \u1e24ija lehrte: Man darf [den Schmutz] weder von einem neuen noch von einem alten Schuh abkratzen. Ferner darf man den im Schuh oder in der Sandale steckenden Fu\u00df nicht mit \u00d6l bestreichen, wohl aber darf man den Fu\u00df mit \u00d6l bestreichen und ihn in den Schuh oder in die Sandale stecken. Man darf auch den ganzen K\u00f6rper mit \u00d6l schmieren und sich dann ohne Bedenken auf einer gegerbten Haut w\u00e4lzen<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>. R. \u1e24isda sagte: Dies wurde von dem Falle gelehrt, wenn man sie blank machen will, wenn man sie aber bearbeiten will, ist es verboten. \u2014 Selbstverst\u00e4ndlich!? Und gibt es denn jemand, der sie blank zu machen erlaubt!? \u2014 Vielmehr, ist dies gelehrt worden, so wird es wie folgt lauten: R. \u1e24isda sagte: Dies wurde nur von dem Falle gelehrt, wenn man [soviel \u00d6l verwendet], da\u00df sie blank wird<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>, soviel aber, da\u00df man sie bearbeiten kann, ist verboten.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Ein Kleiner darf nicht mit dem Schuh eines Gro\u00dfen<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>ausgehen, wohl aber darf er mit dem Gewande eines Gro\u00dfen ausgehen; eine Frau darf nicht mit einem geplatzten Schuh ausgehen, auch darf sie mit einem solchem die \u1e24ali\u00e7a nicht vollziehen; hat sie sie vollzogen, so ist sie g\u00fcltig. Man darf ferner nicht mit einem neuen Schuh ausgehen. Von welchem Schuh sagten sie dies? Von einem Frauenschuh. Bar Qappara lehrte: Dies wurde nur von dem Falle gelehrt, wenn sie mit diesem nicht eine Stunde vor Tages[ende] ausgegangen ist, ist sie aber mit diesem am Vorabend des \u0160abbaths ausgegangen, so ist es erlaubt. Fines lehrt, man d\u00fcrfe einen Schuh vom Leisten herunterziehen, und ein anderes lehrt, man d\u00fcrfe ihn nicht herunterziehen!? \u2014 Das ist kein Widerspruch; dies nach R. Elie\u0351zer<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>und jenes nach den Rabbanan. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Der Schuh auf dem Leisten ist nach R. Elie\u0351zer rein und nach den Weisen verunreinigungsf\u00e4hig. \u2014 Einleuchtend ist dies nach Raba, welcher sagt, man d\u00fcrfe eine Sache, die f\u00fcr eine [am \u0160abbath] verbotene Arbeit bestimmt<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>ist, sowohl um ihrer selbst willen, als auch ihres Platzes wegen [fortbewegen], wie ist es aber nach Abajje zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, man d\u00fcrfe sie nur um ihrer selbst willen [fortbewegen], nicht aber ihres Platzes wegen<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>!? \u2014 Dies gilt von dem Falle, wenn [der Schuh] lose<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>sitzt. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jehuda sagt, sitzt er lose, sei es erlaubt. \u2014 Nur wenn er lose sitzt, nicht aber, wenn er straff sitzt; einleuchtend ist es nach Abajje, welcher sagt, man d\u00fcrfe eine Sache, die f\u00fcr eine [am \u0160abbath] verbotene Arbeit bestimmt ist, um ihrer selbst willen [fortbewegen], nicht aber ihres Platzes wegen, wieso aber ist es nach Raba, welcher sagt, man d\u00fcrfe sie sowohl um ihrer selbst willen, als auch ihres Platzes wegen [fortbewegen], nur bei einem lose sitzenden erlaubt, es sollte ja auch bei einem straff sitzenden erlaubt sein!? \u2014 Die Lehre R. Jehudas bezieht sich auf die Ansicht R. Elie\u0351zers, denn es wird gelehrt: R. Jehuda sagte im Namen R. Elie\u0351zers: Wenn er lose sitzt, ist es erlaubt.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er \u00fcber dem Gef\u00e4\u00dfe eine Art Zelt bildet, was wegen Bauens verboten ist.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber die genannten Gegenst\u00e4nde bestanden einzelne Lehren, u. er fa\u00dfte sie zusammen.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Gegenst\u00e4nde werden nach dem Gebrauche nicht auseinandergenommen, sondern nur stehend an die Wand gelehnt.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Art Brosche mit einer Ansicht von Jerusalem (cf.\u00a0Blatt 59a), die man am \u0160abbath nicht tragen darf.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Der \u00dcbertreter ist nur dann schuldig, wenn Zeugen ihn gewarnt haben, die betreffende Arbeit sei verboten; hierbei mu\u00df die Hauptarbeit (cf.\u00a0Blatt 73a) genannt werden.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf 2 od. 4 Pf\u00e4hle, an den Seiten \u00fcberh\u00e4ngend.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Das auseinandergenommen und wieder zusammengestellt wird.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn eine Schnur daran gebunden ist.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man die Baldachindecke abnehmen darf, so darf man sie auch aufspannen.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Der nur an 2 Stangen aufgespannt wird; das Dach hat keine Handbreite, und er gilt daher nicht als Zelt.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Mittelpunkte.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160. zu tragen, obgleich die Krampe ein Zeltdach bildet.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Tragen eines solchen Hutes ist nicht wegen Zeltmachens verboten, sondern, weil der Wind ihn herabwehen und man zum Tragen \u00fcber 4 Ellen auf \u00f6ffentl. Gebiete veranla\u00dft werden kann.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Schlauch wurde an Pf\u00e4hlen gespannt, damit er offen bleibe; bei einer Person war es wohl schwieriger.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 28,5.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 29,14.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 8,11.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 12.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Die messianische Zeit.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 11,34.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ms.\u00a0Abschn. III, Anm. 7.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ganze Luft, die das Brot mit dem Kriechtiere verbindet, ist unrein, somit sollte die \u00dcbertragung direkt vom Kriechtiere ausgehen.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 11,33.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 31,21.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen der vielen Meinungsverschiedenheiten.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Michah 3,9.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 10.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 12.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 1,25.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Sp\u00e4thebr\u00e4ischen hat das im Texte gebrauchte Wort <span dir=\"rtl\">\u05e6\u05d3\u05e7\u05d4<\/span> die Bedeutung Almosen, das wohl hier gemeint ist.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 1,27.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Perser.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Im angezogenen Schriftverse werden die Worte <span dir=\"rtl\">\u05dd\u05d2<\/span> (Metall) u. <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d3\u05d9\u05dc<\/span> (Zinn) gebraucht, worin der T. die Worte <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05dd<\/span> <em>gro\u00df<\/em> (Hochm\u00fctige) u. <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d3\u05dc<\/span> <em>trennen<\/em> (die Jisra\u00e9l von Gott trennen) findet.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Zeph. 3,15.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 14,5.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 59,3.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 49,26.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 43,34.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 4,14.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob es Mischsaat ist.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob man ihn bestatten darf.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Blatt 138a, nach dem es erlaubt ist, wenn eine Schnur daran ist.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Erlaubt man es ihnen in dem einen Falle, so nehmen sie es in einem anderen Falle noch leichter.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist nach ihm erlaubt, jedoch tue man es nicht direkt, um andere nicht zu verleiten.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Das am Feste gelegt verboten ist.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Am 2. Tage des Neujahrsfestes ist es diesbez\u00fcglich strenger.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen der \u00c7i\u00e7ith, die dann nichts weiter als eine \u00bbLast\u00ab sind.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Als brauche man ihn f\u00fcr das Fest.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man ihn nicht f\u00fcr das Fest braucht; andere wissen nicht, da\u00df er noch alten hat.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Das nur von vornherein offensichtlich verboten ist.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo der ganze Vorrat sich in diesem Zustande befindet u. so getrunken wird.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df der Satz am Boden zur\u00fcckblieb.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Wof\u00fcr nur der Dotter geeignet ist; genie\u00dfbar ist auch das Wei\u00dfe, soda\u00df hierbei keine Absonderung des Abfalles erfolgt.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. XVIII, Anm. 19.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil dieser mehr als Gesundheitsmittel getrunken wird.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es mir nicht geschadet hat; so Raschi. Vielleicht aber entgegengesetzt: man w\u00fcrde ihm die Wonne des Genusses von seinem Verdienste abgezogen haben.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit der Schmutz nach oben steige.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich Schmutz durchf\u00e4llt.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn du meinst, da\u00df ich den Sinn der Mi\u0161na nicht kenne.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. vor die Sonne.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Den man zum Trocknen durch die \u00c4rmel zieht.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Letztere ist unappetitlich u. gilt daher als Abgesondertes. So nach den Tosaphoth. Nach Raschi gilt dies von Rauchfleisch bezw. den Rauchfischen selber, weil ersteres auch roh gegessen wird, letzteres aber nicht.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Fett, mager u. Knorpel.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl \u00fcberm\u00e4\u00dfig viel.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Dinge verursachen Bl\u00e4hungen.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Textsprache mit weibl. Suffix, um anzudeuten, man erwarte nicht den Besuch eines Mannes.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>So richtig gegen die traditionelle Erkl\u00e4rung der Kommentare, auch im jerusal. Talmud belegt.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Eines am Boden umgitterten Raumes f\u00fcr das Futter.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. XVII, Anm. 6.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man das Stroh mit dem K\u00f6rper aufsch\u00fctteln darf.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>An seinem K\u00f6rper.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Abschn. XI, Anm. 91.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Als bestreiche man die W\u00e4nde mit Lehm.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich dadurch die Haut mit \u00d6l bestrichen wird.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne jedoch dies zu beabsichtigen.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er ihm abf\u00e4llt, k\u00f6nnte er zum Tragen verleitet werden.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem er nicht als brauchbare Sache gilt, somit darf man ihn auch am \u0160. nicht gebrauchen.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Was hierbei vom Schuhleisten gilt.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen des Leistens sollte es auch nach den Weisen verboten sein.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df man den Leisten nicht zu ber\u00fchren braucht.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 137b 138a 138b 139a 139b 140a 140b 141a 141b Blatt 137b i R. ELIE\u0351ZER SAGT, MAN D\u00dcRFE AM FESTE EINEN SEIHER AUFSPANNEN UND AM \u0160ABBATH IN EINEN BEREITS AUFGESPANNTEN [WEIN] GIESSEN; DIE WEISEN SAGEN, MAN D\u00dcRFE AM FESTE KEINEN SEIHER AUFSPANNEN1 UND AM \u0160ABBATH IN EINEN BEREITS AUFGESPANNTEN KEINEN [WEIN] GIESSEN, WOHL ABER AM FESTE IN EINEN BEREITS AUFGESPANNTEN [WEIN] GIESSEN. GEMARA. Wenn nach R. Elie\u0351zer schon die Erweiterung eines provisorischen Zeltes verboten ist, wieso darf man ein solches von vornherein errichten!? \u2014 Welches Bewenden hat es damit? \u2014 Wir haben gelernt: Die Klappe einer Luke darf man schlie\u00dfen, wie R. Elie\u0351zer sagt, wenn sie beweglich angebracht ist, sonst aber nicht; die Weisen sagen, ob so oder so d\u00fcrfe man sie schlie\u00dfen. Hierzu sagte Rabba b. Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df man am Feste kein provisorisches Zelt machen darf, und um so weniger am \u0160abbath, und &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7066,"parent":5020,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7184","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7184","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7184"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7184\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7185,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7184\/revisions\/7185"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5020"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7184"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}