{"id":7194,"date":"2021-03-03T17:59:28","date_gmt":"2021-03-03T15:59:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7194"},"modified":"2021-03-03T17:59:30","modified_gmt":"2021-03-03T15:59:30","slug":"schabbat-kapitel-23","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/schabbat-kapitel-23\/","title":{"rendered":"Schabbat Kapitel 23"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/\" data-type=\"page\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabba<\/a><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/berachot\/\">t<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-148a\">148a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-148b\">148b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-149a\">149a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-149b\">149b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-150a\">150a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-150b\">150b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-151a\">151a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-151b\">151b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-152a\">152a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-152b\">152b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-153a\">153a<\/a>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-148a\">Blatt 148a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>M<\/bold>AN <small>DARF VON SEINEM<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN<\/small> K<small>R\u00dcGE<\/small> W<small>EIN, ODER<\/small> K<small>R\u00dcGE<\/small> \u00d6<small>L LEIHEN, NUR DARF MAN NICHT SAGEN<\/small>: \u00bbB<small>ORGE MIR<\/small>\u00ab; <small>EBENSO EINE<\/small> F<small>RAU VON IHRER<\/small> F<small>REUNDIN<\/small> B<small>ROTE<\/small>. W<small>ENN ER IHM NICHT TRAUT, SO LASSE IHM DIESER SEINEN<\/small> M<small>ANTEL UND RECHNE MIT IHM NACH<\/small> \u0160<small>ABBATH AB<\/small>. E<small>BENSO VERFAHRE MAN IN<\/small> J<small>ERU\u0160ALEM AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> P<small>ESA\u1e24FESTES, DER AUF EINEN<\/small> \u0160<small>ABBATH F\u00c4LLT: MAN LASSE SEINEN<\/small> M<small>ANTEL<\/small> [<small>BEIM<\/small> V<small>IEHH\u00c4NDLER<\/small>] <small>UND HOLE SICH EIN<\/small> P<small>ESA\u1e24LAMM, UND NACH DEM<\/small> F<small>ESTE RECHNE MAN MIT IHM AB<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Raba b. R. \u1e24anan sprach zu Abajje: Womit ist das Leihen anders als das Borgen<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Beim Leihen wird man nicht zum Anschreiben verleitet, beim Borgen wird man zum Anschreiben verleitet.<\/p>\n<p>Aber auch am Wochentage sagt man ja oft \u00bbLeihe mir\u00ab statt \u00bbBorge mir\u00ab, ohne darauf zu achten, wobei man zum Anschreiben veranla\u00dft wird, somit k\u00f6nnte man ja am \u0160abbath ebenfalls zum Anschreiben verleitet werden!? Dieser erwiderte: Allerdings kann man am Wochentage, da es einerlei ist, ob man \u00bbBorge mir\u00ab oder \u00bbLeihe mir\u00ab sagt, ohne darauf achten zu m\u00fcssen, zum Anschreiben veranla\u00dft werden, am \u0160abbath aber, wo die Rabbanan das Leihen erlaubt haben, das Borgen aber nicht, unterscheidet man es genau, und man wird zum Anschreiben nicht verleitet.<\/p>\n<p>Raba b. R. \u1e24anan sprach ferner zu Abajje: Merke, die Rabbanan sagten ja, da\u00df man am Feste jede Arbeit, soweit dies m\u00f6glich ist, auf ungew\u00f6hnliche Weise verrichte, weshalb befolgen es die Frauen nicht, wenn sie mit ihren Kr\u00fcgen Wasser sch\u00f6pfen?<\/p>\n<p>Weil es nicht m\u00f6glich ist. Wie sollten sie es denn anders machen: sollten etwa, die gew\u00f6hnlich mit einem gro\u00dfen Kruge sch\u00f6pfen, es mit einem kleinen tun, so w\u00fcrden sie ja mehr zu gehen haben; sollten etwa, die gew\u00f6hnlich mit einem kleinen Kruge sch\u00f6pfen, es mit einem gro\u00dfen tun, so w\u00fcrden sie ja eine schwerere<\/p>\n<h2 id=\"blatt-148b\">Blatt 148b<\/h2>\n<p>Last zu tragen haben; sollten sie etwa [\u00fcber den Krug] ein Tuch ausbreiten, so k\u00f6nnten sie ja zum Ausdr\u00fccken verleitet werden; sollten sie ihn etwa mit einem Deckel zudecken, so k\u00f6nnten sie ja, wenn er sich abl\u00f6st, zum Anknoten verleitet werden. Es ist also anders nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Ferner sprach Raba b. R. \u1e24anan zu Abajje: Wir haben gelernt, man d\u00fcrfe am Feste nicht in die H\u00e4nde klatschen, in die H\u00fcften schlagen oder tanzen, und wir sehen ja, da\u00df manche es tun, ohne da\u00df man ihnen etwas sagtl?<\/p>\n<p>Auch nach deiner Ansicht: Raba sagte ja, man d\u00fcrfe sich nicht in die M\u00fcndung des Pfostens [einer Durchgangshalle] setzen, weil, wenn ihm ein Gegenstand fortrollt, man zum Heranholen verleitet werden k\u00f6nnte, und wir sehen ja, da\u00df manche ihre Kr\u00fcge absetzen und sich in die M\u00fcndung der Durchgangshalle setzen, ohne da\u00df man ihnen etwas sagtl? Vielmehr lasse man Jisra\u00e9l lieber unbewu\u00dft [\u00fcbertreten], als da\u00df sie es wissentlich tun. Er glaubte aus [seinen Worten] zu entnehmen, dies gelte nur von einem rabbanitischen [Verbote] und nicht von einem der Tora; dies ist aber nichts, es gibt hierbei keinen Unterschied, ob rabbanitisch oder nach der Tora. Bei der Hinzuf\u00fcgung zum Vers\u00f6hnungstage<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>handelt es sich ja um ein Gebot der Tora, dennoch sehen wir manche bis zum Finsterwerden essen und trinken, ohne da\u00df man ihnen etwas sagt.<\/p>\n<p>E<small>BENSO EINE<\/small> F<small>RAU VON IHRER<\/small> F<small>REUNDIN<\/small> B<small>ROTE<\/small>. Dies ist also nur am \u0160abbath verboten, am Wochentage aber erlaubt, somit w\u00e4re anzunehmen, da\u00df unsere Mi\u0161na nicht die Ansicht Hillels vertritt. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Ebenso sagte Hillel, eine Frau d\u00fcrfe ihrer Freundin einen Laib Brot nur dann borgen, wenn sie ihn in Geld eingesch\u00e4tzt hat, denn sie k\u00f6nnten sonst, wenn der Weizen im Preise steigt, zur Wucherei kommen.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, sie vertrete die Ansicht Hillels, denn das eine gilt von Orten, wo [die Brote] einen festen Preis haben, und das andere von Orten, wo sie keinen festen Preis haben.<\/p>\n<p>W<small>ENN ER IHM NICHT TRAUT<\/small>. Es wurde gelehrt: Das am Feste Verborgte ist, wie R. Joseph sagt, [gerichtlich] nicht einzufordern, und wie Rabba sagt, wohl einzufordern. R. Joseph sagt, es sei nicht einzufordern, denn wolltest du sagen, es sei wohl einzufordern, so k\u00f6nnte man zum Anschreiben verleitet werden. Rabba sagt, es sei wohl einzufordern, denn wolltest du sagen, es sei nicht einzufordern, so w\u00fcrde er ihm ja nichts borgen, wodurch dieser um die Festfreude k\u00e4me.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wenn er ihm nicht traut, so lasse ihm dieser seinen Mantel. Erkl\u00e4rlich ist es, da\u00df er seinen Mantel lasse und mit ihm nach \u0160abbath abrechne, wenn du sagst, es sei nicht einzufordern; wozu aber braucht er ihm seinen Mantel zu lassen, wenn du sagst, es sei wohl einzufordern, jener kann es ja [durch Gericht] einfordern!?<\/p>\n<p>Jener kann sagen, er wolle mit ihm nicht prozessieren. R. Idi b. Abin wandte ein: Wenn jemand eine Kuh schlachtet und sie am Neujahrstage aush\u00f6kert, so wird die Schuld erlassen, falls der [vorangehende] Monat voll<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> war, wenn aber nicht, so wird die Schuld nicht erlassen. Was ist da zu erlassen, wenn du sagst, sie sei \u00fcberhaupt nicht einzufordern!?<\/p>\n<p>Anders ist es da, wo es sich herausstellt, da\u00df dieser Tag ein Wochentag<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> war.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re, aus dem Schlu\u00dfsatze: Wenn aber nicht, so wird die Schuld nicht erlassen. Erkl\u00e4rlich ist es, da\u00df er lehrt, die Schuld werde nicht erlassen, wenn du sagst, sie sei einzufordern; was aber ist da nicht zu erlassen, wenn du sagst, sie sei \u00fcberhaupt nicht einzufordern!?<\/p>\n<p>Wenn er ihm bezahlt, darf er nehmen.<\/p>\n<p>Demnach ist es im Anfangssatze zu nehmen verboten, wenn er ihm bezahlen will!?<\/p>\n<p>Im Anfangssatze mu\u00df er zu ihm sagen: \u00bbich erlasse sie dir\u00ab, im Schlu\u00dfsatze braucht er ihm nicht zu sagen: \u00bbich erlasse sie dir\u00ab. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn jemand im Siebentj\u00e4hre eine Schuld bezahlt, so sage jener: \u00bbich erlasse sie dir\u00ab; erwidert dieser: \u00bbdennoch [bezahle ich sie]\u00ab, so nehme er an, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a><em>dieses ist das Wort des Erlasses<\/em>. R. Ivja nahm [in einem solchen Falle] ein Pfand. Rabba b. U\u0351la [forderte] durch List ein.<\/p>\n<p>E<small>BENSO AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> P<small>ESA\u1e24FESTES<\/small>. R. Jo\u1e25anan sagte: Man darf am \u0160abbath das Pesa\u1e25opfer heiligen und am Feste das Festopfer.<\/p>\n<p>Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Ebenso verfahre man in Jeru\u0161alem am Vorabend des Pesa\u1e25festes, der auf einen \u0160abbath f\u00e4llt: man lasse seinen Mantel [beim Viehh\u00e4ndler] und hole sich sein Pesa\u1e25lamm, und nach dem Feste rechne man mit ihm ab.<\/p>\n<p>Dies gilt von dem Falle, wenn jemand andere an seinem Pesa\u1e25lamme<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> beteiligt; in diesem Falle war es schon vorher geheiligt.<\/p>\n<p>Wir haben ja aber gelernt, man d\u00fcrfe am Feste von vornherein keine Verhandlung \u00fcber [die Beteiligung] an einem Vieh f\u00fchren!?<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei, wo er mit ihm bekannt ist; es ist ebenso, als h\u00e4tte er mit ihm bereits vorher verhandelt.<\/p>\n<p>R. Ho\u0161a\u0351ja lehrte ja aber, man d\u00fcrfe zu einem bekannten Hirten gehen, der ihm ein Lamm zum Pesa\u1e25opfer gebe, das er heilige, und mit dem er sich seiner Pflicht entledige!?<\/p>\n<p>Hier wird es ebenfalls als bereits geheiligt betrachtet, da er mit ihm bekannt ist.\u2013 Es hei\u00dft ja aber: das er heilige!?<\/p>\n<p>Das Heiligen ist nur eine rabbanitische Verbesserung.<\/p>\n<p>Kann R. Jo\u1e25anan dies denn gesagt haben, er sagte ja, die Halakha sei wie die geschlossene Mi\u0161na, und wir haben gelernt: Man darf nichts weihen, noch Sch\u00e4tzgel\u00fcbde<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> oder Banngel\u00fcbde<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> tun, noch die Hebe und den Zehnten abheben<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>; dies alles sagten sie bez\u00fcglich des Festes, und [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere ist es bez\u00fcglich des \u0160abbaths zu folgern!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; jenes gilt von Verpflichtungen, f\u00fcr die eine Zeit festgesetzt ist, und dieses gilt von Verpflichtungen, f\u00fcr die keine Zeit festgesetzt ist<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup> M<small>AN DARF SEINE<\/small> G<small>\u00c4STE UND SEINE<\/small> L<small>ECKERGERICHTE M\u00dcNDLICH Z\u00c4HLEN, NICHT ABER VON<\/small> G<small>ESCHRIEBENEM<\/small>. M<small>AN DARF BEI<\/small> T<small>ISCH DIE<\/small> P<small>ORTIONEN UNTER SEINE<\/small> K<small>INDER UND SEINE<\/small> F<small>AMILIENANGEH\u00d6RIGEN DURCH DAS<\/small> L<small>OS VERTEILEN, NUR DARF MAN NICHT VORS\u00c4TZLICH EINE GROSSE<\/small> P<small>ORTION GEGEN EINE KLEINE SETZEN<\/small>. M<small>AN DARF AM<\/small> F<small>ESTE \u00dcBER DIE<\/small> O<small>PFERST\u00dcCKE<\/small><a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a><small>DAS<\/small> L<small>OS WERFEN, NICHT ABER \u00dcBER DIE<\/small> P<small>ORTIONEN<\/small>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-149a\">Blatt 149a<\/h2>\n<p>GEMARA. Aus welchem Grunde? R. Bebaj erkl\u00e4rte: Mit R\u00fccksicht darauf, man k\u00f6nnte Streichungen vornehmen. Abajje erkl\u00e4rte: Mit R\u00fccksicht darauf, man k\u00f6nnte profane Urkunden lesen.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen, wenn es hoch an der Wand geschrieben ist; hierbei ist nach demjenigen, welcher sagt, mit R\u00fccksicht auf Streichungen, nichts zu bef\u00fcrchten, und nach demjenigen, welcher sagt, mit R\u00fccksicht auf das Lesen [profaner Urkunden], wohl zu bef\u00fcrchten.<\/p>\n<p>Aber auch nach demjenigen, welcher sagt, mit R\u00fccksicht auf Streichungen, sollte man doch auch das Lesen [profaner Urkunden] ber\u00fccksichtigen!? Und ist ferner [in diesem Falle] <a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>Streichung nicht zu bef\u00fcrchten, wir haben ja gelernt, man d\u00fcrfe bei Lampenlicht nicht lesen, und hierzu sagte Rabba, selbst wenn es sich zwei Mann hoch befindet, selbst zwei Ochsenstecken hoch und selbst zehn Stockwerke \u00fcbereinander, d\u00fcrfe man nicht lesen<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, einen Unterschied gibt es zwischen ihnen, wenn es niedrig an der Wand geschrieben ist; hierbei ist nach demjenigen, welcher sagt, mit R\u00fccksicht auf Streichungen, wohl zu bef\u00fcrchten, und nach demjenigen, welcher sagt, mit R\u00fccksicht auf das Lesen [profaner Urkunden], ist hierbei nichts zu bef\u00fcrchten, weil man eine Wand mit einer Urkunde nicht verwechselt.<\/p>\n<p>Aber auch nach demjenigen, welcher sagt, mit R\u00fccksicht auf das Lesen [profaner Urkunden], sollte man doch auch Streichungen ber\u00fccksichtigen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, einen Unterschied gibt es zwischen ihnen, wenn es in eine Platte oder in eine Schreibtafel eingegraben ist; hierbei ist nach demjenigen, welcher sagt, mit R\u00fccksicht auf Streichungen, nichts zu bef\u00fcrchten, und nach demjenigen, welcher sagt, mit R\u00fccksicht auf das Lesen [profaner Urkunden], wohl zu bef\u00fcrchten.<\/p>\n<p>Aber auch nach demjenigen, welcher sagt, mit R\u00fccksicht auf Streichungen, ist ja auch das Lesen [profaner Urkunden] zu ber\u00fccksichtigen!? Wolltest du erwidern, man verwechsle nicht eine Platte oder Schreibtafel mit einer Urkunde, so wird ja gelehrt: Man darf von einem Verzeichnis an der Wand zusammenz\u00e4hlen, wieviel [G\u00e4ste] man innerhalb und wieviel man au\u00dferhalb zu setzen, und wieviel Portionen man ihnen vorzusetzen hat, nicht aber von einem Verzeichnis auf einer Platte oder Schreibtafel. In welchem Falle: wollte man sagen, wenn es geschrieben ist, so ist ja das eine nicht anders als das andere; doch wohl, wenn es eingegraben ist, und er lehrt, von einem Verzeichnis an der Wand, nicht aber von einem Verzeichnis auf einer Platte oder einer Schreibtafel!?<\/p>\n<p>Vielmehr, tats\u00e4chlich, wenn es hoch an der Wand geschrieben ist, jedoch ist von der Lehre Rabbas nichts einzuwenden, denn \u00fcber die Lehre Rabbas streiten Tanna\u00edm. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man darf seine G\u00e4ste und seine Leckergerichte m\u00fcndlich z\u00e4hlen, nicht aber von Geschriebenem; R. A\u1e25a erlaubt es von einer Schrift an der Wand. In welchem Falle: wollte man sagen, wenn es niedrig geschrieben ist, so sind ja Streichungen zu ber\u00fccksichtigen; doch wohl, wenn es hoch geschrieben ist. Hieraus, da\u00df \u00fcber die Lehre Rabbas Tanna\u00edm streiten. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Diese Tanna\u00edm f\u00fchren denselben Streit, wie die folgenden Tanna\u00edm. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man darf am \u0160abbath nicht in einen Spiegel<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>schauen; R. Me\u00edr erlaubt es, wenn der Spiegel an der Wand befestigt ist. An der Wand befestigt ist es wohl deshalb anders, weil man sich w\u00e4hrenddessen<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>erinnert, und auch wenn er nicht befestigt ist, erinnert man sich ja w\u00e4hrenddessen!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um einen Spiegel aus Metall, und nach [einer Lehre] R. Na\u1e25mans im Namen des Rabba b. Abuha. R. Na\u1e25man sagte n\u00e4mlich im Namen des Rabba b. Abuha: Sie sagten deshalb, [die Benutzung] eines Metallspiegels sei verboten, weil man mit einem solchen die losen Haare zu entfernen pflegt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf die Aufschriften unter Figuren und Gem\u00e4lden am \u0160abbath nicht lesen; das Gem\u00e4lde selbst darf man auch am Wochentage nicht betrachten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a><em>ihr sollt euch nicht den G\u00f6tzen zuwenden<\/em>.<\/p>\n<p>Wieso geht dies daraus hervor? R. \u1e24anina erkl\u00e4rte: Ihr sollt euch nicht dem, was ihr selber gefertigt, zuwenden<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF UNTER SEINE<\/small> K<small>INDER<\/small> &amp;<small>C. DURCH DAS<\/small> L<small>OS VERTEILEN<\/small>. Nur unter seine Kinder und seine Familienangeh\u00f6rigen, nicht aber unter Fremde. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Nach einer Lehre R. Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls, denn R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Tischgenossen<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>, die es miteinander genau nehmen, \u00fcbertreten das Verbot des Messens, des Wiegens, des Z\u00e4hlens, des Leihens und des Bezahlens am Feste, und nach<\/p>\n<h2 id=\"blatt-149b\">Blatt 149b<\/h2>\n<p>der Ansicht (der Schule) Hillels, auch des Wuchers<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach sollte dies auch von seinen Kindern und seinen Familienangeh\u00f6rigen gelten!?<\/p>\n<p>Bei seinen Kindern und seinen Familienangeh\u00f6rigen ist es mit einer Lehre R. Jehudas im Namen Rabhs zu begr\u00fcnden. R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Man darf seinen Kindern und seinen Familienangeh\u00f6rigen auf Wucher borgen, um sie den Geschmack des Wuchers kosten zu lassen.<\/p>\n<p>Demnach sollte doch auch eine gro\u00dfe Portion gegen eine kleine erlaubt sein!? \u2013Dem ist auch so, nur ist [unsere Mi\u0161na] l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Man darf bei Tisch Portionen unter seine Kinder und seine Familienangeh\u00f6rigen durch das Los verteilen, auch eine gro\u00dfe Portion gegen eine kleine. Dies (aus dem Grunde) wegen der Lehre R. Jehudas im Namen Rabhs. Nur unter seine Kinder und seine Familienangeh\u00f6rigen, nicht aber unter Fremde. Dies (aus dem Grunde) wegen der Lehre R. Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls. Eine gro\u00dfe Portion gegen eine kleine an Fremde ist sogar am Wochentage verboten.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Wegen Gl\u00fccksspieles.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF<\/small> &amp;<small>C. DAS<\/small> L<small>OS WERFEN<\/small>. Was hei\u00dft: nicht aber \u00fcber die Portionen? R. Ja\u0351qob, Sohn der Tochter Ja\u0351qobs, erkl\u00e4rte: Nicht aber die Portionen vom vorherigen Wochentage am Feste.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, auch die Portionen vom Wochentage, da es hei\u00dft: <a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a><em>dein Volk ist wie die streitenden<\/em><a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a><em>Priester<\/em>, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Ja\u0351qob, Sohn der Tochter Ja\u0351qobs: Durch wen sein N\u00e4chster bestraft worden ist, den l\u00e4\u00dft man nicht in den Kreis<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>des Heiligen, gepriesen sei er.<\/p>\n<p>Woher dies: wollte man sagen, weil es hei\u00dft: <a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a><em>Und der Herr sprach: Wer will A\u1e25\u00e1b bet\u00f6ren, da\u00df er [zur Schlacht] ziehe und in Ramoth Gilea\u0351d falle? Und der eine sagte dies, der andere das. Da trat der Geist hervor, stellte sich vor den Herrn und sprach: Ich will ihn bet\u00f6ren &amp;c.\u00a0Er antwortete: Ich will ausgehen und zum L\u00fcgengeiste in aller seiner Propheten Mund werden. Er sprach alsdann: Ja, du wirst die Bet\u00f6rung vollbringen; geh hinaus und tue also<\/em>. Und auf unsere Frage, was dies f\u00fcr ein Geist war, erwiderte R. Jo\u1e25anan, es war der Geist Naboths; und [die Worte] <em>geh hinaus<\/em> erkl\u00e4rte Rabh: geh aus meinem Kreise hinaus. Vielleicht aber das aus dem Grunde, weil es hei\u00dft: <a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a><em>wer L\u00fcgen redet, soll nicht vor meinen Augen bestehen<\/em>. Wollte man sagen, hieraus: <a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a><em>du hast dich mehr an Schande ges\u00e4ttigt als an Ehre; trinke nun auch du und werde vorh\u00e4utig. Du hast dich mehr an Schande ges\u00e4ttigt, als an Ehre<\/em>, dies bezieht sich auf Nebukhadne\u00e7ar; <em>trinke nun auch du und werde vorh\u00e4utig<\/em>, dies bezieht sich auf \u00c7idqija. Aber erstens bezieht sich der ganze Schriftvers auf Nebukhadne\u00e7ar, und ferner war ja \u00c7idqija ein Gerechter, was konnte er denn daf\u00fcr<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>? R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Als jener Frevler dies auch an diesem Gerechten ver\u00fcben wollte, ward sein Glied dreihundert Ellen lang.<\/p>\n<p>Vielmehr hieraus:<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a><em>Auch ist es dem Gerechten nicht gut, zu strafen<\/em>. <em>\u00bb<\/em>Nicht gut\u00ab, hei\u00dft \u00bbschlecht\u00ab, und es hei\u00dft: <a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a><em>denn du bist nicht ein Gott, der an Frevel Wohlgefallen hat; wer schlecht ist, darf bei dir nicht weilen<\/em>. Du, Herr, bist ein Gerechter, in deiner Wohnung darf der Schlechte nicht weilen.<\/p>\n<p>Woher ist es erwiesen, da\u00df \u00bb\u1e24ala\u0161im\u00ab<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>die Bedeutung \u00bblosen\u00ab hat?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a><em>Wie bist du vom Himmel gefallen, du strahlender Morgenstern; wie bist du zu Boden gehauen, der du die V\u00f6lker niederstrecktest [\u1e25ole\u0161] &amp;c<\/em>. Hierzu sagte Rabba b. R. Hona: Dies lebrt, da\u00df [Nebukhadne\u00e7ar] zu losen pflegte, wer von den Gro\u00dfen der Reiche an diesem Tage zum m\u00e4nnlichen Beischlaf zu verwenden sei. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a><em>alie K\u00f6nige der V\u00f6lker ruhten &amp;c<\/em>. Dies erkl\u00e4rte R. Jo\u1e25anan: Sie ruhten vom m\u00e4nnlichen Beischlaf.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jo\u1e25anan: W\u00e4hrend aller Tage dieses Frevlers war kein Lachen im Munde irgend eines Gesch\u00f6pfes, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a><em>es ruht, es rastet die ganze Welt, sie brechen in Jubel aus<\/em>; bis dahin gab es demnach keinen Jubel.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq im Namen R. Jo\u1e25anans: Es ist verboten, im Hause dieses Frevlers zu stehen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a><em>und Bockteufel sollen dort umherspringen<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Als dieser Frevler dies auch an jenem Gerechten ver\u00fcben wollte, ward sein Glied dreihundert Ellen lang und umgab die ganze Tischgesellschaft, denn es hei\u00dft: <em>du hast dich mehr an Schande ges\u00e4ttigt als an Ehre, trinke nun auch du und werde vorh\u00e4utig<\/em>; der Zahlenwert des Wortes <em>A\u0351rel [vorh\u00e4utig]<\/em> betr\u00e4gt dreihundert.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jehuda im Namen Rabhs: Als dieser Frevler in die H\u00f6lle hinabstieg, wurden alle H\u00f6llenbewohner ersch\u00fcttert; sie sprachen: Kommt er vielleicht, um \u00fcber uns zu herrschen? Oder kommt er, gleich uns geschw\u00e4cht zu werden? Denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a><em>auch du bist schwach geworden wie wir, du bist uns gleich geworden<\/em>. Da ert\u00f6nte eine Hallstimme und sprach:<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a><em>Vor wem hast du an Annehmlichkeit voraus? Fahre hinab und lasse dir bei den Unbeschnittenen betten<\/em>. [Es hei\u00dft:]<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a><em>wie hat der Bedr\u00fccker geendet, aufgeh\u00f6rt hat Madheba<\/em>. R. Jehuda erkl\u00e4rte im<\/p>\n<h2 id=\"blatt-150a\">Blatt 150a<\/h2>\n<p>Namen Rabhs: Aufgeh\u00f6rt hat diese Nation, die zu sagen pflegte: medod vehabe [mi\u00df und gib her]. Manche erkl\u00e4ren: Die zu sagen pflegte: meod meod habe [recht viel gib her, ohne Ma\u00df].<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a><em>Und noch gr\u00f6\u00dfere Macht als zuvor wurde mir verliehen<\/em>. R. Jehuda erkl\u00e4rte im Namen des R. Jirmeja b. Abba: Dies lehrt, da\u00df er auf einem m\u00e4nnlichen L\u00f6wen ritt und ihm [als Z\u00fcgel] eine Schlange an den Kopf band. Zur Best\u00e4tigung des Schriftverses: <a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a><em>Selbst die Tiere des Feldes gebe ich ihm, da\u00df sie ihm dienstbar seien<\/em>.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF AM<\/small> \u0160<small>ABBATH KEINE<\/small> A<small>RBEITER MIETEN, AUCH DARF MAN SEINEN<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN NICHT BEAUFTRAGEN, F\u00dcR IHN<\/small> A<small>RBEITER ZU MIETEN<\/small>. M<small>AN DARF NICHT DIE<\/small> D<small>UNKELHEIT AN DER<\/small> G<small>RENZE<\/small><a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a><small>ABWARTEN, UM<\/small> A<small>RBEITER ZU MIETEN ODER<\/small> F<small>R\u00dcCHTE ZU HOLEN; MAN DARF ABER AN DER<\/small> G<small>RENZE DIE<\/small> D<small>UNKELHEIT ABWARTEN, UM DA<\/small> F<small>R\u00dcCHTE ZU BEWACHEN, SODANN DARF MAN WELCHE IN DER<\/small> H<small>AND MITNEHMEN<\/small>. A<small>BBA<\/small> \u0160<small>A\u00daL SAGTE EINE<\/small> R<small>EGEL<\/small>: W<small>EGEN EINER<\/small> S<small>ACHE, MIT DER ICH JEMAND BEAUFTRAGEN DARF, DARF ICH DIE<\/small> D<small>UNKELHEIT<\/small> [<small>AN DER<\/small> G<small>RENZE<\/small>] <small>ABWARTEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Selbstverst\u00e4ndlich, welchen Unterschied gibt es denn zwischen ihm und seinem N\u00e4chsten!? R. Papa erwiderte: Wenn der N\u00e4chste ein Nichtjude ist. R. A\u0161i wandte ein: Einen Nichtjuden zu beauftragen ist ja des Feierns wegen [verboten]!?<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, wenn der N\u00e4chste ein Jisra\u00e9lit ist, und er lehrt uns folgendes, da\u00df man n\u00e4mlich zu seinem N\u00e4chsten nicht sagen darf: \u00bbMiete f\u00fcr mich Arbeiter\u00ab, wohl aber [zum Arbeiter] sagen darf: \u00bbWir wollen sehen, ob du dich abends bei mir einfinden wirst.\u00ab Unsere Mi\u0161na vertritt die Ansicht des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Qor\u1e25a, denn es wird gelehrt: Man darf nicht zu einem sagen: \u00bbWir wollen sehen, ob du dich abends bei mir einfinden wirst.\u00ab R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Qor\u1e25a sagt, man d\u00fcrfe zu einem sagen: \u00bbWir wollen sehen, ob du dich abends bei mir einfinden wirst.\u00ab Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Die Halakha ist wie R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Qor\u1e25a.<\/p>\n<p>Ferner sagte Rabba b. Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans: Was ist der Grund des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Qor\u1e25a? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a><em>deinen Gesch\u00e4ften nachzugehen und Gespr\u00e4che zu f\u00fchren<\/em>; das [gesch\u00e4ftliche] Sprechen ist verboten, das Denken ist erlaubt. R. A\u1e25a b. R. Hona wies Raba auf einen Widerspruch hin: Kann R. Jo\u1e25anan denn gesagt haben, nur das Sprechen sei verboten, das Denken aber erlaubt, wonach das Denken nicht dem Sprechen gleicht, Rabba b. Bar \u1e24ana sagte ja im Namen R. Jo\u1e25anans, man d\u00fcrfe \u00fcberall [\u00fcber Worte der Tora] nachdenken, nur nicht in der Badestube und im Aborte!?<\/p>\n<p>Anders ist es da; es hei\u00dft: <a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><em>dein Lager soll heilig sein<\/em>, was da nicht der Fall ist.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber auch:<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a><em>es soll bei dir kein sch\u00e4ndliches Wort sein<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen einer Lehre R. Jehudas n\u00f6tig, denn R. Jehuda sagte: Es ist verboten, vor einem nackten Nichtjuden das \u0160ema\u0351 zu lesen.<\/p>\n<p>Wieso vor einem Nichtjuden, dies ist ja auch vor einem Jisra\u00e9liten verboten!?<\/p>\n<p>Dies ist selbstverst\u00e4ndlich. Vor einem Jisra\u00e9liten ist es selbstverst\u00e4ndlich verboten; man k\u00f6nnte aber glauben, vor einem Nichtjuden sei es erlaubt, da es von ihm hei\u00dft:<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a><em>deren Fleisch dem Fleische des Esels gleicht<\/em>, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es tats\u00e4chlich so!?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a><em>und die Scham ihres Vaters sahen sie nicht<\/em><a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Ist denn das Sprechen<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>verboten, R. \u1e24isda und R. Hamnuna sagten ja beide, man d\u00fcrfe am \u0160abbath Kalkulationen zu gottgef\u00e4lligen Zwecken aufstellen!? Auch sagte R. Elea\u0351zar, man d\u00fcrfe am \u0160abbath Gaben f\u00fcr die Armen festsetzen. Auch sagte R. Ja\u0351qob b. Idi im Namen R. Jo\u1e25anans, man d\u00fcrfe sich am \u0160abbath mit der Lebensrettung und Gemeindeinteressen befassen. Ferner darf man Beth\u00e4user besuchen, um f\u00fcr \u00f6ffentliche Angelegenheiten Sorge zu tragen. Auch sagte R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani im Namen R. Jonathans, man d\u00fcrfe am \u0160abbath Theater, Zirkusse und Basiliken besuchen, um f\u00fcr \u00f6ffentliche Interessen zu sorgen. Und in der Schule Mena\u0161es wurde gelehrt, man d\u00fcrfe sich am \u0160abbath um ein M\u00e4dchen bem\u00fchen, es zu verheiraten, ebenso um einen Knaben, ihm die Schriftkunde und ein Handwerk zu lehren.<\/p>\n<p>Die Schrift sagt: <em>deinen Gesch\u00e4ften nachzugehen und Gespr\u00e4che zu f\u00fchren<\/em>; deine Gesch\u00e4fte sind verboten, g\u00f6ttliche Gesch\u00e4fte sind erlaubt.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Kalkulationen, von [welchen man sagt:] \u00bbWas geht es dich an?\u00ab, oder \u00bbWas ist dabei?\u00ab sind am \u0160abbath erlaubt. Ebenso wird gelehrt: Kalkulationen \u00fcber vergangene oder zuk\u00fcnftige Angelegenheiten sind am \u0160abbath verboten; solche aber von<\/p>\n<h2 id=\"blatt-150b\">Blatt 150b<\/h2>\n<p>[welchen man sagt:] \u00bbWas geht dies dich an?\u00ab, oder \u00bbWas ist dabei?\u00ab sind erlaubt. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Man darf am \u0160abbath unn\u00f6tige Kalkulationen machen, jedoch keine n\u00f6tigen. Zum Beispiel: Man darf zu seinem N\u00e4chsten sagen: \u00bbSo und so viele Arbeiter habe ich f\u00fcr dieses Feld gemietet\u00ab, \u00bbSo und so viele Denarien habe ich auf diese Wohnung gewendet\u00ab, man darf aber nicht sagen: \u00abSo und so viel habe ich bereits auf gewendet und so und so viel mu\u00df ich noch zuwenden\u00ab!?<\/p>\n<p>Auch nach deiner Auffassung widerspricht sich ja jene Lehre<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>selbst; vielmehr gilt das eine, wenn der Lohn des Arbeiters noch bei ihm ist, und das andere, wenn der Lohn des Arbeiters nicht mehr bei ihm ist.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF NICHT DIE<\/small> D<small>UNKELHEIT<\/small> [<small>AN DER<\/small> G<small>RENZE<\/small>] <small>ABWARTEN<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Einst passierte es einem Frommen, da\u00df [der Zaun] seines Feldes einen Ri\u00df bekam, und nachdem er ihn auszubessern beschlossen hatte, erinnerte er sich, da\u00df es \u0160abbath war. Da unterlie\u00df er es und besserte ihn nicht aus. Da geschah ihm ein Wunder, da\u00df [an dieser Stelle] ein Kaperngestr\u00e4uch hervorspro\u00df, aus dem er den Unterhalt f\u00fcr sich und f\u00fcr seine Familienangeh\u00f6rigen zog.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Man darf zu seinem N\u00e4chsten sagen: \u00bbMorgen gehe ich nach jener Stadt\u00ab, denn, wenn sich [auf dem Wege] H\u00fctten<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>befinden, darf man sogar [am \u0160abbath] gehen.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Man darf nicht die Dunkelheit an der Grenze abwarten, um Arbeiter zu mieten oder Fr\u00fcchte zu holen. Allerdings nicht, um Arbeiter zu mieten, da man dies am \u0160abbath nicht darf, bez\u00fcglich des Holens von Fr\u00fcchten aber sollte man doch sagen: ist da eine Umz\u00e4unung, so darf man dies [auch am \u0160abbath]!?<\/p>\n<p>Dies kommt bei Fr\u00fcchten vor, die noch [am Boden] haften.<\/p>\n<p>R. O\u0161a\u0351ja lehrte ja aber, man d\u00fcrfe nicht die Dunkelheit an der Grenze abwarten, um Stoppeln und Stroh zu holen. Allerdings Stoppeln, wenn sie noch am Boden haften, wie kann dies aber bei Stroh vorkommen?<\/p>\n<p>Wenn das Stroh verfault<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>ist.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Man darf die Dunkelheit an der Grenze abwarten, um f\u00fcr die Interessen einer Braut oder eines Leichnams zu sorgen. Nur wegen der Interessen einer Braut oder eines Leichnams, nicht aber wegen anderer Angelegenheiten. Einleuchtend ist dies bez\u00fcglich einer anderen Angelegenheit, \u00e4hnlich der einer Braut, zum Beispiel eine Myrte<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>abschneiden; eine Angelegenheit aber \u00e4hnlich der eines Leichnams ist ja das Herbeiholen von Sarg und Totengewand, und er lehrt, nur f\u00fcr einen Leichnam, sonst aber nicht. Weshalb denn, man sollte doch sagen: ist da eine Umz\u00e4unung, so darf man dies [auch am \u0160abbath]!?<\/p>\n<p>Beim Leichnam gilt dies vom Zuschneiden eines Totengewandes.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF DIE<\/small> D<small>UNKELHEIT ABWARTEN<\/small>. Obgleich man den Unterscheidungssegen noch nicht gesprochen<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>hat; aber R. Elea\u0351zar b. Antigonos sagte ja im Namen des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob, es sei verboten, seine Gesch\u00e4fte zu verrichten, bevor man den Unterscheidungssegen gesprochen hat!? Wolltest du sagen, wenn man bereits den Unterscheidungssegen im Gebete gesprochen hat, so sagte ja R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls, wer den Unterscheidungssegen im Gebete gesprochen hat, m\u00fcsse ihn auch \u00fcber den Becher sprechen!? Wolltest du sagen, wenn man ihn \u00fcber den Becher gesprochen hat: wo gibt es denn einen Becher auf dem Felde!? R. Nathan b. Ami erkl\u00e4rte es vor Raba: Dies gilt von dem Falle, wenn man sich zwischen den Keltern<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>befindet. R. Abba sprach zu R. A\u0161i: Im Westen sprachen wir nur: \u00bbDer zwischen Heilig und Profan unterscheidet\u00ab, dann verrichteten wir unsere Gesch\u00e4fte. R. A\u0161i erz\u00e4hlte: Als wir im Hause R. Kahanas waren, sprach er: \u00bbDer zwischen Heilig und Profan unterscheidet\u00ab, dann spalteten wir Holz.<\/p>\n<p>A<small>BBA<\/small> \u0160<small>A\u00daL SAGTE EINE<\/small> R<small>EGEL<\/small>: W<small>EGEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Sie fragten: Worauf bezieht sich Abba \u0160a\u00fal? Wollte man sagen, auf den Anfangssatz, man d\u00fcrfe die Dunkelheit nicht an der Grenze abwarten, um Arbeiter zu<\/p>\n<h2 id=\"blatt-151a\">Blatt 151a<\/h2>\n<p>mieten oder Fr\u00fcchte zu holen, wieso sagt er demnach: wegen einer Sache, mit der ich jemand beauftragen darf, darf ich die Dunkelheit abwarten, er m\u00fc\u00dfte ja sagen: wegen einer Sache, mit der ich einen anderen nicht beauftragen darf, darf ich die Dunkelheit nicht abwarten!? Und wollte man sagen, auf den Schlu\u00dfsatz: man d\u00fcrfe die Dunkelheit an der Grenze abwarten, um da Fr\u00fcchte zu bewachen, sodann d\u00fcrfe man sie mit der Hand mitnehmen, so m\u00fc\u00dfte er ja sagen: mit einer Sache, wegen der ich die Dunkelheit abwarten darf, darf ich jemand beauftragen!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich auf den Schlu\u00dfsatz, Abba \u0160a\u00fal bezieht sich aber auf folgende Lehre: R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Man darf zu seinem N\u00e4chsten sagen: \u00bbBewache du meine in deinem Gebiete befindlichen Fr\u00fcchte, und ich werde deine in meinem Gebiete befindlichen bewachen.\u00ab Hierauf bezugnehmend sprach Abba \u0160a\u00fal zum ersten Tanna: Auch du pflichtest wohl bei, da\u00df man zu seinem N\u00e4chsten sagen darf: \u00bbBewache du meine in deinem Gebiete befindlichen Fr\u00fcchte, und ich werde deine in meinem Gebiete befindlichen bewachen.\u00ab Wegen einer Sache, mit der ich jemand beauftragen darf, darf ich auch die Dunkelheit abwarten.<\/p>\n<p>Was schlie\u00dft die Regel ein?<\/p>\n<p>Sie schlie\u00dft folgendes ein, was die Rabbanan gelehrt haben: Man darf nicht die Dunkelheit an der Grenze abwarten, um ein Ter heimzubringen; befindet es sich au\u00dferhalb des Gebietes, so rufe man es, damit es herankomme. Abba \u0160a\u00fal sagte eine Regel: Wegen einer Sache, mit der ich jemand beauftragen darf, darf ich die Dunkelheit abwarten. Man darf die Dunkelheit abwarten, um f\u00fcr die Interessen einer Braut oder f\u00fcr die Interessen eines Leichnams zu sorgen, f\u00fcr ihn Sarg und Totengewand zu holen. Man darf auch zu einem sagen: \u00bbGeh nach diesem Orte, und wenn du in diesem Orte nicht bekommst, hole aus jenem Orte; bekommst du nicht f\u00fcr eine Mine, so hole f\u00fcr zweihundert<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>. R. Jose b. R. Jehuda sagt: Nur darf man ihm einen bestimmten [zu zahlenden] Preis nicht nennen.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup> M<small>AN DARF DIE<\/small> D<small>UNKELHEIT AN DER<\/small> G<small>RENZE ABWARTEN, UM F\u00dcR DIE<\/small> I<small>NTERESSEN EINER<\/small> B<small>RAUT ODER F\u00dcR DIE<\/small> I<small>NTERESSEN EINES<\/small> L<small>EICHNAMS ZU SORGEN, F\u00dcR IHN<\/small> S<small>ARG UND<\/small> T<small>OTENGEWAND ZU HOLEN<\/small>. W<small>ENN EIN<\/small> N<small>ICHTHUDE AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small> F<small>L\u00d6TEN GEBRACHT HAT, SO DARF SIE DER<\/small> J<small>ISRA\u00c9LIT<\/small> [<small>NIE<\/small>] <small>ZUR<\/small> T<small>RAUER BENUTZEN, ES SEI DENN, SIE SIND AUS EINEM NAHEN<\/small> O<small>RTE<\/small><a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a><small>GEBRACHT WORDEN<\/small>. H<small>ATTE MAN<\/small> [<small>AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>] <small>F\u00dcR<\/small> [<small>EINEN<\/small> N<small>ICHTJUDEN<\/small>] <small>EINEN<\/small> S<small>ARG GEFERTIGT ODER EIN<\/small> G<small>RAB GEGRABEN, SO DARF EIN<\/small> J<small>ISRA\u00c9LIT DARIN BEERDIGT WERDEN; WENN ABER F\u00dcR DEN<\/small> J<small>ISRA\u00c9LITEN, SO DARF ER NIE DARIN BEERDIGT WERDEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Was hei\u00dft \u00bbnaher Ort\u00ab? Rahh erkl\u00e4rte: W\u00f6rtlich, aus einem nahen<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>Orte. \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte: Man nehme an, da\u00df sie sich \u00fcber Nacht nur au\u00dferhalb der Stadtmauer befunden<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>haben.<\/p>\n<p>Aus unserer Mi\u0161na ist die Ansicht \u0160emu\u00e9ls zu entnehmen, denn diese lehrt, da\u00df, wenn man f\u00fcr ihn einen Sarg gefertigt oder ein Grab gegraben hat, ein Jisra\u00e9lit darin beerdigt werden d\u00fcrfe. Demnach ist es in einem Zweifel<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>erlaubt, ebenso ist es auch hierbei in einem Zweifel erlaubt. Und es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Rabh: Wenn in einer Stadt, in der Jisra\u00e9liten und Nichtjuden wohnen, eine Badeanstalt vorhanden ist, die am \u0160abbath in Betrieb ist, so darf man, falls die Mehrheit aus Nichtjuden besteht, abends sofort baden, falls aber die Mehrheit aus Jisra\u00e9liten besteht, erst nach einem Zeitr\u00e4ume, in dem das Wasser hei\u00df werden kann; wenn H\u00e4lfte gegen H\u00e4lfte, so ist es verboten, und man mu\u00df einen Zeitraum abwarten, in dem das Wasser hei\u00df werden kann. R. Jehuda sagt, in einer kleinen Wanne<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>d\u00fcrfe man, wenn da Vornehmheit ist, [abends] sofort baden.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft Vornehmheit? R. Jehuda erkl\u00e4rte im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs, des Sohnes R. Jehudas: Wenn da ein vornehmer Mann ist, der zehn Sklaven hat, die ihm zehn Kessel [Wasser] mit einem Male aufw\u00e4rmen, so ist es in einer kleinen Wanne [abends] sofort zu baden erlaubt.<\/p>\n<p>H<small>ATTE MAN<\/small> [<small>AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>] <small>F\u00dcR IHN EINEN<\/small> S<small>ARG GEFERTIGT ODER EIN<\/small> G<small>RAB GEGRABEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Wieso denn, man sollte doch auch hierbei einen Zeitraum abwarten, in dem man dies machen kann!? U\u0351la erwiderte: Wenn [das Grab] sich auf offener Stra\u00dfe befindet<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Allerdings ein Grab, wie ist es aber bez\u00fcglich des Sarges zu erkl\u00e4ren!? R. Abahu erwiderte: Wenn [der Sarg] sich am Grabe befindet.<\/p>\n<p><sup>v,1<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF ALLE<\/small> E<small>RFORDERNISSE DES<\/small> L<small>EICHNAMS VERRICHTEN: MAN DARF IHN SALBEN UND SP\u00dcLEN, NUR KEIN<\/small> G<small>LIED AN IHM R\u00dcHREN; MAN DARF FERNER DAS UNTER IHM BEFINDLICHE<\/small> P<small>OLSTER HERAUSZIEHEN UND IHN AUF DEM<\/small> S<small>ANDE LIEGEN LASSEN, DAMIT ER UNVERSEHRT BLEIBE; FERNER DARF<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-151b\">Blatt 151b<\/h2>\n<p><small>MAN IHM DAS<\/small> K<small>INN FESTBINDEN, NICHT UM ES ZU HEBEN, SONDERN DAMIT ES NICHT WEITER<\/small> [<small>SINKE<\/small>]. E<small>BENSO DARF MAN EINEN GEBROCHENEN<\/small> B<small>ALKEN MIT EINER<\/small> B<small>ANK ODER EINEM<\/small> S<small>EITENBRETTE EINES<\/small> B<small>ETTES ST\u00dcTZEN, NICHT UM IHN ZU HEBEN, SONDERN DAMIT ER NICHT WEITER<\/small>[<small>BRECHE<\/small>].<\/p>\n<p>GEMARA. R. Jehuda erz\u00e4hlte ja aber im Namen \u0160emu\u00e9ls: Einst folgte ein Sch\u00fcler R. Me\u00edrs ihm in die Badestube und wollte f\u00fcr ihn [den Boden] absp\u00fclen; da sprach dieser: Man darf nicht absp\u00fclen. Als jener den Boden [mit \u00d6l] bestreichen wollte, sprach dieser: Man darf nicht bestreichen<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Ein Boden mit einem Boden<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>ist zu verwechseln, ein Leichnam mit einem Boden ist nicht zu verwechseln.<\/p>\n<p>Was schlie\u00dft [das Wort] \u00bballe\u00ab ein?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft folgendes ein, was die Rabbanan gelehrt haben: Man darf k\u00fchlende Ger\u00e4te und Metallger\u00e4te holen und ihm auf den Bauch legen, damit er nicht aufdunse; ferner darf man ihm die \u00d6ffnungen verstopfen, damit keine Luft eindringe. Auch \u0160elomo sprach in seiner Weisheit:<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a><em>Ehe noch der silberne Strick zerrei\u00dft<\/em>: das ist das R\u00fcckenmark. <em>Und die goldene Schale zerbricht<\/em>: das ist das Zeugungsglied. <em>Und der Eimer am Born zertr\u00fcmmert<\/em>: das ist der Bauch. <em>Und das Rad am Brunnen zerbricht<\/em>: das ist der Mist, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a><em>und ich werde euch den Mist ins Gesicht streuen, den Mist euerer Feste<\/em>. Hierzu sagte R. Hona, manche sagen, R. \u1e24aga: Das sind die Leute, die die Tora lassen und ihre Tage zu Festen machen. R. Levi sagte im Namen R. Papis im Namen R. Jeho\u0161ua\u0351s: Nach drei Tagen platzt ihm der Bauch und wirft ihm [den Mist] aufs Gesicht, indem er spricht: Nimm, was du in mich hineingetan hast.<\/p>\n<p><sup>v,2<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF AM<\/small> \u0160<small>ABBATH NICHT EINEM<\/small> T<small>OTEN DIE<\/small> A<small>UGEN ZUDR\u00dcCKEN; EINEM<\/small> S<small>TERBENDEN AUCH NICHT AM<\/small> W<small>OCHENTAGE<\/small>. W<small>ER EINEM<\/small> S<small>TERBENDEN DIE<\/small> A<small>UGEN ZUDR\u00dcCKT, IST EIN<\/small> B<small>LUTVERGIESSER<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Wer einem Sterbenden die Augen zudr\u00fcckt, ist ein Blutvergie\u00dfer. Dies ist ebenso, wie wenn jemand seinen Finger auf ein ausgehendes Licht legt, wodurch es sofort erlischt. Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: W\u00fcnscht jemand, da\u00df die Augen des Toten sich schlie\u00dfen, so blase er ihm Wein in die Nase, tue etwas \u00d6l zwischen seine Wimpern und fasse seine gro\u00dfen Zehen an, sodann schliessen sie sich von selbst.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagte: Man entweihe den \u0160abbath wegen eines einen Tag alten lebenden Kindes, man entweihe aber den \u0160abbath nicht wegen des toten David, des K\u00f6nigs Jisra\u00e9ls<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>. Man entweihe den \u0160abbath wegen eines einen Tag alten lebenden Kindes, denn die Tora sagt, da\u00df man seinethalben einen \u0160abbath entweihe, damit es viele \u0160abbathe halte. Man entweihe den \u0160abbath nicht wegen des toten David, des K\u00f6nigs Jisra\u00e9ls, denn sobald der Mensch tot ist, ist er von den Geboten frei. Das ist es, was R. Jo\u1e25anan gesagt hat:<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a><em>Mit den Toten frei<\/em>; sobald der Mensch gestorben ist, ist er von den Geboten frei. Ferner wird gelehrt: R.\u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: Ein einen Tag altes lebendes Kind braucht man vor Maulw\u00fcrfen und M\u00e4usen nicht zu bewachen, den toten O\u0351g, K\u00f6nig von Ba\u0161an<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>, m\u00fc\u00dfte man vor Maulw\u00fcrfen und M\u00e4usen bewachen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a><em>euere Furcht und euer Schrecken sei \u00fcber alle &amp;c<\/em>. Solange der Mensch lebt, f\u00fcrchten ihn die Tiere, sobald er stirbt, h\u00f6rt die Furcht auf. R. Papa sagte: Es ist uns \u00fcberliefert, da\u00df ein L\u00f6we zwei Personen nicht anf\u00e4llt<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wir sehen ja aber, da\u00df er wohl anf\u00e4llt!?<\/p>\n<p>Dies nach Rami b. Abba, denn Rami b. Abba sagte: Ein Tier gewinnt nur dann Macht \u00fcber einen Menschen, wenn er ihm wie ein Vieh erscheint, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a><em>und der Mensch in Herrlichkeit hat nicht Bestand; er wird beherrscht, wenn er wie ein Vieh erscheint<\/em>.<\/p>\n<p>R. \u1e24anina sagte: Man darf nicht in einem Hause allein schlafen, und wer in einem vereinzelt stehenden Hause schl\u00e4ft, wird von der Lilith<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> \u00fcberfallen.<\/p>\n<p>Ferner wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: \u00dcbe [Wohltat], so lange du Gelegenheit und Mittel hast und es noch in deiner Macht steht. Auch \u0160elomo spricht in seiner Weisheit:<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a><em>Und gedenke deines Sch\u00f6pfers in deiner Jugend, ehe denn die b\u00f6sen Tage kommen<\/em>, das sind die Tage des Greisenalters; <em>und die Jahre herannahen, von denen du sagen wirst: sie gefallen mir nicht<\/em>, das sind die messianischen Tage, in denen es weder Verdienst noch Verschuldung gibt. Er streitet somit gegen \u0160emu\u00e9l, denn \u0160emu\u00e9l sagte: Es gibt keinen anderen Unterschied zwischen dieser Welt und den messianischen Tagen, als die Knechtschaft der Regierungen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a><em>nie wird der D\u00fcrftige im Lande aufh\u00f6ren<\/em>.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Elea\u0351zar ha-Qappar sagte: Stets flehe der Mensch wegen dieser Sache<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>um Erbarmen; ist er selbst nicht [in diese Lage] gekommen, so kann sein Sohn kommen, ist sein Sohn nicht gekommen, so kann sein Sohnessohn kommen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a><em>egen dieser Tat<\/em>, und hierzu wurde in der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls gelehrt: Es ist ein um die Welt sich drehendes Rad<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>. R. Joseph sagte: Es ist uns \u00fcberliefert, da\u00df ein Gelehrter nicht verarmt.<\/p>\n<p>Wir sehen ja aber, da\u00df er wohl verarmt!?<\/p>\n<p>Wenn er auch verarmt, betteln geht er aber nicht. R. \u1e24ija sprach zu seiner Frau: Wenn ein Armer kommt, bringe ihm Brot entgegen, damit man auch deinen Kindern Brot entgegenbringe. Da sprach sie zu ihm: Du verfluchest sie! Er erwiderte: Es ist ein Schriftvers: <em>wegen dieser Tat<\/em>, und hierzu wurde in der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls gelehrt: Es ist ein um die Welt sich drehendes Rad.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Gamli\u00e9l Berabbi sagte:<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a><em>Und er wird dir Erbarmen geben und sich deiner erbarmen<\/em>; wer sich seiner Mitmenschen erbarmt, dessen erbarmt man sich im Himmel, und wer sich seiner Mitmenschen nicht erbarmt, dessen erbarmtman sich auch nicht im Himmel.<\/p>\n<p><a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a><em>Ehe sich noch die Sonne verfinstert und das Licht<\/em>, das sind die Stirn und die Nase; <em>und der Mond<\/em>, das ist die Seele; <em>und die Sterne<\/em>, das sind die Wangen; <em>und die Wolken nach dem Regen wiederkehren<\/em>, das ist das Augenlicht des Menschen, das nach dem Weinen schwindet.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l sagte: Bis zu vierzig Jahren kommt die Tr\u00e4ne wieder, sp\u00e4ter nicht mehr. R. Na\u1e25man sagte: Bis zu vierzig Jahren sch\u00e4rft das Stibium [das Augenlicht], sp\u00e4ter erh\u00e4lt es dasselbe nur, erweitert es aber nicht, selbst wenn [der Spritzenkolben] dick wie ein Weberrohr ist.<\/p>\n<p>Was lehrt er uns damit?<\/p>\n<p>Je dicker der Spritzenkolben ist, desto wirksamer ist es.<\/p>\n<p>Dem R. \u1e24anina starb eine Tochter, und er weinte \u00fcber sie nicht. Da sprach seine Frau zu ihm: Du scheinst eine Henne aus deinem Hause fortgebracht zu haben!? Er erwiderte: Beides noch, Kinderlosigkeit und Blindheit!? Er h\u00e4lt also mit dem, was R. Jo\u1e25anan im Namen des R. Jose b. Qe\u00e7arta gesagt hat: Es gibt sechs Arten Tr\u00e4nen, von denen drei zutr\u00e4glich und drei sch\u00e4dlich sind: vom Rauch, vom Weinen und vom<\/p>\n<h2 id=\"blatt-152a\">Blatt 152a<\/h2>\n<p>[schmerzhaften] Stuhlgang sind sie sch\u00e4dlich; vom Gew\u00fcrze, vom Lachen und von [scharfen] Fr\u00fcchten sind sie zutr\u00e4glich.<\/p>\n<p><a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a><em>Zur Zeit, wo die H\u00fcter des Hauses zittern, und &amp;c.\u00a0kr\u00fcmmen. Zur Zeit, wo die H\u00fcter des Hauses zittern<\/em>, das sind die Flanken und die Rippen; <em>und die starken M\u00e4nner sich kr\u00fcmmen<\/em>, das sind die Schenkel; <em>und die M\u00fcllerinnen m\u00fc\u00dfig stehen<\/em>, das sind die Z\u00e4hne; <em>und finster werden, die durch die Fenster sehen<\/em>, das sind die Augen.<\/p>\n<p>Der Kaiser sprach zu R. Jeho\u0161ua\u0351 b. \u1e24ananja: Weshalb bist du nicht in das Abidanhaus gekommen? Dieser erwiderte: Der Berg ist mit Schnee bedeckt, seine Umgebung voll Reif, seine Hunde bellen nicht, und seine M\u00fcller mahlen nicht<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>mehr. In der Schule Rabhs sagten sie: Ich suche bereits, was ich nicht verloren<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>habe.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jose b. Qisma sagte: Besser sind zwei als drei<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>; wehe, da\u00df das eine fortgeht und nie wiederkehrt.<\/p>\n<p>Was ist das? R. \u1e24isda erwiderte: die Jugend. Als R. Dimi kam, sagte er: Die Jugend ist ein Rosenkranz, das Alter ist ein Weidenkranz<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>. Im Namen R. Me\u00edrs wurde gelehrt: Mahle mit den Z\u00e4hnen, so findest du es in den Schritten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a><em>da hatten wir Brot genug, und befanden uns wohl und erlebten kein Unheil<\/em>. \u0160emu\u00e9l sprach zu R. Jehuda: Scharfsinniger, \u00f6ffne deinen Sack und tue Brot hinein. Bis vierzig Jahren ist das Essen zutr\u00e4glich, von da ab ist das Trinken zutr\u00e4glich.<\/p>\n<p>Einst sprach ein Eunuch zu R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Qor\u1e25a: Wie weit ist es von hier nach Qor\u1e25ina<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Wie von hier bis Gozneja<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>. Der Min\u00e4er sprach ferner: Einen kahlen Bock um vier [Geldst\u00fccke], Dieser erwiderte: Ein kastrierter Hammel um acht. Als jener bemerkte, da\u00df er keine Schuhe anhatte, sprach er: Zu Pferd der K\u00f6nig, auf einem Esel der Edelherr, mit Schuhen an den F\u00fc\u00dfen der gew\u00f6hnliche Mann; besser als einer, der weder dies noch jenes hat, ist derjenige, der verscharrt und begraben ist. Dieser erwiderte: Eunuch, Eunuch, dreierlei sagtest du mir und dreierlei sollst du h\u00f6ren: die Zierde des Antlitzes ist der Bart, die Freude des Herzens ist die Frau,<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a><em>ein vom Herrn verliehener Besitz sind Kinder<\/em>; gepriesen sei Gott, der diesem Manne dies alles vorenthalten hat. Jener sprach: Z\u00e4nkischer Glatzkopf!<\/p>\n<p>Dieser erwiderte: Kastrierter Hammel, es ist eine Zurechtweisung.<\/p>\n<p>Rabbi sprach zu R. \u0160imo\u0351n b. \u1e24alaphta: Weshalb konnten wir dich am Feste nicht begr\u00fc\u00dfen, wie deine Vorfahren von meinen Vorfahren begr\u00fc\u00dft zu werden pflegten? Dieser erwiderte: Die [kleinen] Felsen sind hoch geworden, die naheliegenden sind von einander entfernt worden, aus zweien sind drei<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>geworden, und der Friedensstifter des Hauses<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>hat seine T\u00e4tigkeit eingestellt.<\/p>\n<p><a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a><em>Und die T\u00fcr nach der Stra\u00dfe verschlossen wird &amp;c.<\/em>, das sind die \u00d6ffnungen am [K\u00f6rper des] Menschen; <em>indem das Ger\u00e4usch der M\u00fchle abnimmt<\/em>, wo der Magen nicht mehr verdaut; <em>und man aufsteht beim Laute eines Vogels<\/em>, wo selbst ein V\u00f6gelchen ihn aus dem Schlafe weckt; <em>und alle S\u00e4ngerinnen niedergebeugt sind<\/em>, wo selbst die Laute der S\u00e4nger und S\u00e4ngerinnen ihn niederdr\u00fccken<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>. Auch Barzilaj aus Gilea\u0351d sprach zu David:<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a><em>Achtzig Jahre bin ich jetzt alt; k\u00f6nnte ich da noch Gutes und Schlechtes unterscheiden?<\/em> Hieraus, da\u00df bei den Greisen die Sinne sich ver\u00e4ndern. <em>Oder w\u00fcrde dein Knecht einen Geschmack von dem haben, was ich esse und trinke?<\/em> Hieraus, da\u00df bei den Greisen die Lippen schlotterig werden. <em>Oder k\u00f6nnte ich noch der Stimme der S\u00e4nger und S\u00e4ngerinnen lauschen<\/em>? Hieraus, da\u00df bei den Greisen die Ohren abgestumpft werden. Rabh sagte: Barzilaj aus Gilea\u0351d war ein L\u00fcgner; im Hause Rabbis war eine zweiundneunzigj\u00e4hrige Magd, die noch den Topf zu kosten pflegte. Raba sagte: Barzilaj aus Gilea\u0351d fr\u00f6nte der Wollust, und wer der Wollust fr\u00f6nt, den \u00fcberf\u00e4llt [fr\u00fchzeitiges] Alter.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R. Jose sagte: Die Schriftgelehrten nehmen, je \u00e4lter sie werden, an Weisheit zu, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a><em>bei Greisen ist Weisheit, langes Leben ist Einsicht<\/em>; die Leute aus dem gemeinen Volke nehmen, je \u00e4lter sie werden, an Torheit zu, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a><em>entzieht Wohlbew\u00e4hrten die Rede und beraubt Greise des gesunden Verstandes<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a><em>Auch f\u00fcrchtet man sich vor Anh\u00f6hen<\/em>, selbst ein kleines H\u00fcgelchen erscheint ihm als gewaltiger Berg; <em>und Schrecknisse auf dem Wege<\/em>, wenn er auf dem Wege geht, ist er voller Beunruhigung; <em>und es bl\u00fcht der Mandelbaum<\/em>, das ist das H\u00fcftbein; <em>und es schleppt sich die Heuschrecke<\/em>, das sind die Hinterbacken; <em>und es versagt der Reiz<\/em>, das ist die Leidenschaft. R. Kahana las<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>Bibelabschnitte vor Rabh, und als er an diesen Vers herankam, seufzte dieser und st\u00f6hnte. Da sprach er: Es scheint, da\u00df bei Rabh die Leidenschaft aufgeh\u00f6rt hat. R. Kahana sagte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a><em>denn er gebot, da geschah es<\/em>, das ist die Frau; <em>er befahl, da stand es da<\/em>, das sind die Kinder. Es wird gelehrt: Die Frau ist ein Schlauch voll Unrat; ihre \u00d6ffnung ist voll Blut, dennoch l\u00e4uft jeder ihr nach.<\/p>\n<p><a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a><em>Denn der Mensch geht zu seinem ewigen Hause hin<\/em>. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Dies lehrt, da\u00df man jedem Gerechten eine seiner Ehre geb\u00fchrende Wohnung errichtet. Ein Gleichnis. Wenn ein K\u00f6nig [aus Fleisch und Blut] mit seiner Dienerschaft in die Stadt kommt, treten sie alle in ein Tor ein, beim \u00dcbernachten aber gibt man jedem eine seiner Ehre geb\u00fchrende Wohnung.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a><em>denn die Jugend und die Schw\u00e4rze des Haares sind eitel<\/em>. Die [schlechten] Dinge, die der Mensch in seiner Jugend tut, verschw\u00e4rzen ihm das Gesicht im Alter.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq: Schmerzhaft ist der Wurm dem Fleische des Toten, wie eine Nadel dem Fleische des Lebenden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a><em>solange sein Fleisch auf ihm, schmerzt ihn<\/em>. R. \u1e24isda sagte: Die Seele des Menschen trauert \u00fcber ihn sieben Tage, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a><em>und seine Seele trauert \u00fcber ihn<\/em>, und es hei\u00dft:<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a><em>und er veranstaltete f\u00fcr seinen Vater eine siebent\u00e4gige Trauer<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Wenn ein Toter keine Leidtragenden<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>hinterl\u00e4\u00dft, so m\u00fcssen zehn Leute hingehen und sich auf seinen Platz<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>hinsetzen. Einst starb jemand in der Nachbarschaft R. Jehudas und hinterlie\u00df keine Leidtragenden; da brachte R. Jehuda an jedem [der sieben] Tage je zehn<\/p>\n<h2 id=\"blatt-152b\">Blatt 152b<\/h2>\n<p>Leute, die auf seinem Platze sa\u00dfen. [Nach sieben Tagen] erschien er R. Jehuda im Traume und sprach zu ihm: M\u00f6gest du Befriedigung finden, wie du mir Befriedigung verschafft hast.<\/p>\n<p>R. Abahu sagte: Der Tote wei\u00df alles, was man, bevor der Rollstein<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>sich schlie\u00dft, vor ihm spricht. Hier\u00fcber streiten R. \u1e24ija und R. \u0160imo\u0351n b. Rabbi: Einer sagt, bis der Rollstein sich schlie\u00dft, und einer sagt, bis das Fleisch verwest ist. Einer sagt, bis das Fleisch verwest ist, denn es hei\u00dft: <em>solange sein Fleisch auf ihm, schmerzt ihn, und seine Seele trauert \u00fcber ihn<\/em>. Und einer sagt, bis der Rollstein sich schlie\u00dft, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a><em>und der Staub zur Erde zur\u00fcckkehrt, wie er gewesen &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a><em>Und der Geist kehrt zu Gott zur\u00fcck, der ihn gegeben hat<\/em>. Gib ihn ihm zur\u00fcck, wie er ihn dir gegeben hat, [wie er dir] in Reinheit, ebenso du ihm in Reinheit. Ein Gleichnis. Einst verteilte ein K\u00f6nig aus Fleisch und Blut unter seine Diener k\u00f6nigliche Gew\u00e4nder; die Klugen wickelten sie zusammen und legten sie in die Truhe, die Toren aber verrichteten in diesen ihre Arbeit. Als nach Tagen der K\u00f6nig nach seinen Gew\u00e4ndern verlangte, gaben die Klugen sie ihm sauber zur\u00fcck, die Toren aber gaben sie ihm schmutzig zur\u00fcck. Da freute sich der K\u00f6nig \u00fcber die Klugen, \u00fcber die Toren aber z\u00fcrnte er. Darauf ordnete er bez\u00fcglich der Klugen an: Die Gew\u00e4nder sind in die Schatzkammer zu bringen, und diese m\u00f6gen in Frieden nach Hause gehen. Bez\u00fcglich der Toren aber ordnete er an: Die Gew\u00e4nder sind zum W\u00e4scher zu bringen, und diese sperre man ins Gef\u00e4ngnis. Ebenso spricht auch der Heilige, gepriesen sei er, \u00fcber den Leib der Gerechten: <a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a><em>Er komme in Frieden, sie m\u00f6gen auf ihren Lagerst\u00e4tten ruhen<\/em>. Und von ihrer Seele hei\u00dft es:<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a><em>so m\u00f6ge die Seele meines Herrn in das B\u00fcndel des Lebens eingebunden sein<\/em>. \u00dcber den Leib der Frevler aber spricht er: <a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a><em>Keinen Frieden, spricht der Herr, gibt es f\u00fcr die Frevler<\/em>. Und von ihrer Seele hei\u00dft es:<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a><em>und die Seele deiner Feinde m\u00f6ge er in de Schleuderpfanne fortschleudern<\/em>.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagte: Die Seelen der Gerechten werden unter dem Throne der Herrlichkeit verwahrt, wie es hei\u00dft: <em>so m\u00f6ge die Seele meines Herrn in das B\u00fcndel des Lebens eingebunden sein<\/em>; die der Frevler werden hin- und<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a>hergeschleudert. [Ein Engel steht an einem Ende der Welt und ein anderer Engel am anderen Ende der Welt und sie schleudern einander ihre Seelen zu,] wie es hei\u00dft: <em>und die Seele deiner Feinde m\u00f6ge er in der Schleuderpfanne fortschleudern<\/em>. Rabba sprach zu R. Na\u1e25man: Wie ist es mit den Mittelm\u00e4\u00dfigen? Dieser erwiderte: W\u00e4re ich tot, so w\u00fcrde ich euch dies nicht gesagt haben. \u0160emu\u00e9l sagte, die einen und die anderen werden dem Duma \u00fcbergeben; die einen haben Ruhe, die anderen haben keine Ruhe. R. Mari sagte (zu ihm): Auch die Gerechten werden dereinst in Staub verwandelt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a><em>und der Staub zur Erde zur\u00fcckkehrt, wie er gewesen<\/em>.<\/p>\n<p>Einst gruben Gr\u00e4ber auf einem Grundst\u00fccke R. Na\u1e25mans, und R. A\u1e25aj b. Jo\u0161ija<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>schnaubte sie an. Da kamen sie zu R. Na\u1e25man und sprachen zu ihm: Ein Mann schnaubte uns an. Hierauf ging er hin und sprach: Wer ist der Herr? Jener erwiderte: Ich bin A\u1e25aj b. Jo\u0161ija. Dieser sprach: Sagte etwa nicht R. Mari, da\u00df auch die Gerechten dereinst in Staub verwandelt werden!? Jener erwiderte: Was ist das f\u00fcr ein Mari, den ich nicht kenne? Da sprach dieser: Die Schrift sagt ja: <em>und der Staub zur Erde zur\u00fcckkehrt, wie er gewesen<\/em>. Jener erwiderte: Wer dich [das Buch] Qoheleth lehrte, lehrte dich nicht [das Buch] der Spr\u00fcche. In diesem hei\u00dft es:<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a><em>der Neid ist eine F\u00e4ulnis der Knochen<\/em>; wer Neid in seinem Herzen tr\u00e4gt, dessen Knochen verfaulen, wer keinen Neid in seinem Herzen tr\u00e4gt, dessen Knochen verfaulen nicht. Hierauf betastete ihn dieser und bemerkte an ihm etwas Fa\u00dfbares. Da sprach er: M\u00f6ge doch der Meister ins Haus kommen! Jener entgegnete: Du hast nun bekundet, da\u00df du auch die Propheten nicht gelesen hast, denn es hei\u00dft; <a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a><em>damit ihr erkennet, da\u00df ich der Herr bin, wenn ich euere Gr\u00e4ber \u00f6ffne<\/em>.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber:<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a><em>denn Erde bist du, und zu Erde mu\u00dft du wieder werden<\/em>!? Jener erwiderte: Dies erfolgt eine Stunde vor der Auferstehung der Toten.<\/p>\n<p>Ein Min\u00e4er sprach zu R. Abahu: Ihr sagt, die Seelen der Gerechten werden unter dem Throne der Herrlichkeit verwahrt, wieso konnte demnach die Totenbeschw\u00f6rerin den \u0160emu\u00e9l<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>durch Nekromantie heraufsteigen lassen? Dieser erwiderte: Es war innerhalb der zw\u00f6lf Monate. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Zw\u00f6lf Monate bleibt der K\u00f6rper erhalten, und die Seele steigt auf und ab; nach zw\u00f6lf Monaten verwest der K\u00f6rper, und die Seele steigt hinauf, ohne wieder herabzukommen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-153a\">Blatt 153a<\/h2>\n<p>R. Jehuda, Sohn des R. \u0160emu\u00e9l b. \u0160ila, sagte im Namen Rabhs: Aus der Trauerrede \u00fcber einen Menschen ist zu ersehen, ob er ein Kind der zuk\u00fcnftigen Welt ist oder nicht.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so. Rabh sagte ja zu R. \u0160emu\u00e9l b. \u0160ila: Halte die Trauerrede [\u00fcber mich] mit W\u00e4rme, denn ich bin da anwesend<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, wenn die W\u00e4rme [auf die H\u00f6rer] einwirkt, das andere, wenn sie nicht einwirkt. Abajje sprach zu Rabba: Wer wird beispielsweise den Meister mit W\u00e4rme betrauern, den ja ganz Pumbeditha ha\u00dft<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>!? Dieser erwiderte: Es gen\u00fcgt, wenn du und Rabba b. R. \u1e24anan es tun.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar fragte Rabh: Wer ist ein Kind der zuk\u00fcnftigen Welt? Dieser erwiderte:<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a><em>Und deine Ohren werden hinter dir den Ruf vernehmen: Das ist der Weg, in dem ihr wandeln sollt! Wenn ihr nach rechts oder nach links abbieget<\/em>. R. \u1e24anina sagte: Mit dem seine Lehrer zufrieden sind.<\/p>\n<p><a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a><em>Und auf der Stra\u00dfe gehen die Klagenden umher<\/em>. Hierzu sagen die Galil\u00e4er: \u00dcbe Taten aus, die man dir vor deiner Bahre nachsagen kann. Die Jud\u00e4er sagen: \u00dcbe Taten aus, die man dir hinter deiner Bahre nachsagen kann. Sie streiten aber nicht; diese nach ihrem Brauche, und jene nach ihrem<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>Brauche.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: R. Elie\u0351zer sagte: Tue Bu\u00dfe einen Tag vor deinem Tode. Die Sch\u00fcler sprachen zu R. Elie\u0351zer: Wei\u00df denn der Mensch, an welchem Tage er sterben wird? Dieser erwiderte: Um so mehr mu\u00df er heute Bu\u00dfe tun, vielleicht stirbt er morgen; es ergibt sich also, da\u00df er all seine Tage in Bu\u00dfe verbringt. Ebenso sagte \u0160elomo in seiner Weisheit:<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a><em>Zu jeder Zeit m\u00f6gen deine Kleider wei\u00df sein, und deinem Haupte mangele es nie an \u00d6l<\/em>. R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj sagte ein Gleichnis: Einst lud ein K\u00f6nig seine Diener zur Mahlzeit und setzte ihnen keine Zeit fest. Die Klugen schm\u00fcckten sich und setzten sich vor die T\u00fcr des K\u00f6nigs, indem sie sprachen: Fehlt denn etwas<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>im Hause des K\u00f6nigs? Die Toren dagegen gingen zur Arbeit fort, indem sie sprachen: Gibt es denn eine Mahlzeit ohne Vorbereitung? Als der K\u00f6nig pl\u00f6tzlich nach seinen Dienern verlangte, traten die Klugen geschm\u00fcckt ein, die Toren dagegen traten in ihrem Schmutze ein. Da freute sich der K\u00f6nig \u00fcber die Klugen und z\u00fcrnte \u00fcber die Toren und sprach: Diese da, die sich zur Mahlzeit geschm\u00fcckt haben, m\u00f6gen sich setzen und essen und trinken; jene aber, die sich zur Mahlzeit nicht geschm\u00fcckt haben, m\u00f6gen stehen bleiben und zuschauen. Der Schwiegersohn R. Me\u00edrs sagte im Namen R. Me\u00edrs: Auch jene k\u00f6nnten noch wie Diensttuende aussehen. Vielmehr sollen diese und jene sitzen; diese jedoch werden essen, jene aber hungern, diese werden trinken, jene aber d\u00fcrsten, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a><em>Der Herr spricht also: Siehe, meine Knechte werden essen, ihr aber sollt hungern; siehe, meine Knechte werden trinken, ihr aber sollt d\u00fcrsten; siehe, meine Knechte werden vor Fr\u00f6hlichkeit jubeln, ihr aber sollt vor Herzensweh aufschreien<\/em>. Eine andere Erkl\u00e4rung: <em>Zu jeder Zeit m\u00f6gen deine Kleider wei\u00df sein<\/em>, das ist das \u00c7i\u00e7ithgewand; <em>und deinem Haupte mangele es nie an \u00d6l<\/em>, das sind die Tephillin.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Leihen (<span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d0\u05dc\u05d4<\/span>) erfolgt auf k\u00fcrzere Zeit, das Borgen (<span dir=\"rtl\">\u05d4\u05dc\u05d5\u05d0\u05d4<\/span>) auf l\u00e4ngere Zeit; ferner hat nach dem Sprachgebrauche bei ersterem die R\u00fcckgabe in natura zu erfolgen, bei letzterem aber ist gleichwertiger Ersatz zu leisten.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des Vers\u00f6hnungstages.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sb. Abschn. X, Anm. 3.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Da der Tag zum vorangehenden Monat geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 15,2.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Schemot 12,4.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 27,2ff.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev, 27,28.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man die Fr\u00fcchte vorher nicht essen darf und sie dadurch zum Gen\u00fcsse brauchbar macht.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr das Pesa\u1e25- bezw. Festopfer, von denen RJ. spricht, ist ein bestimmter Tag festgesetzt, die angezogene Lehre aber spricht von der Weihung anderer Opfer.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Verteilung an die Priester.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es ganz hoch geschrieben ist.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich in diesem Falle das Ausl\u00f6schen nicht zu bef\u00fcrchten ist.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil man verleitet werden k\u00f6nnte, sich vergessentlich das Haar zu schneiden.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend man Messer od. Schere holt.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 19,4.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach Raschi; nach anderer Erkl\u00e4rung liest er die Pr\u00e4position <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dc<\/span> (zu) wie <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dc<\/span> (Gott) u. <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e4\u05e0\u05d5<\/span> als Pie\u0351l: ihr sollt Gott nicht aus euerem Sinne entschwinden lassen.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Die am Feste an einem Tische speisen, jeder seines.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 148b.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Hoschea 4,4.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Um Streit unter den Priestern zu vermeiden, sei dies erlaubt.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. in die Umz\u00e4unung, in die Abgrenzung.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 22,20\u201322.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 101,7.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Chabakuk 2,16.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer rabbinischen Sage, auf die der hier folgende Ausspruch Bezug nimmt, trieb Nebukhadne\u00e7ar mit den von ihm besiegten K\u00f6nigen P\u00e4derastie, was ihm aber bei \u00c7idqija nicht gelungen war.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 17,26.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps.5,5.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Das in der Mi\u0161na gebrauchte Wort f\u00fcr Lose werfen.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 14,12.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 18.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 7.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 13,21.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 14,10.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 32,19.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 14,4.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Daniel 4,33.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 27,6.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man darfnicht den Ausgang des \u0160abbaths an der \u00e4u\u00dfersten Grenze des \u0160abbathgebietes abwarten, um die genannten Arbeiten sofort verrichten zu k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 58,13.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,15.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,15.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 23,20.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 9,23.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Noa war Nichtjude.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>In gesch\u00e4ftlichen Angelegenheiten, wie Kalkulationen udgl.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Anfangs hei\u00dft es, \u00fcber vergangene Dinge sei es verboten, sp\u00e4ter aber, gleichg\u00fcltige seien erlaubt.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>In kleinen Abst\u00e4nden, wodurch beide St\u00e4dte vereinigt werden.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Solches darf man am \u0160abbath \u00fcberhaupt nicht fortbewegen.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese wird bei der Hochzeitsfeier verwendet.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Darf man die am \u0160abbath verbotene Arbeit sofort beginnen.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo man einen Becher bei der Hand hat.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. Denare; die gew\u00f6hnliche Mine, Geldbetrag, m\u00f6glicherweise gepr\u00e4gte Goldm\u00fcnze, in der Bibel als Gewicht bekannt, hat 100 Denare.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Innerhalb des \u0160.gebietes.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. nur wenn dies sicher ist; bei etwaigem Zweifel ist es verboten.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Jedoch innerhalb des \u0160.gebietes; bei etwaigem Zweifel ist es erlaubt.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Schon die Tosaphoth weisen darauf hin, da\u00df diese Mi\u0161nastelle garnicht von einem Falle des Zweifels spricht; sie streichen diesen ganzen Passus.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der man abends annehmen kann, sie sei erst eben gew\u00e4rmt worden.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist offenbar, da\u00df es nicht f\u00fcr den Jisra\u00e9liten bereitet wurde.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man es nicht bewegen darf, darf man es auch nicht zum Streichen benutzen.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Er hat es ihm nicht wegen des Fortbewegens verboten, sondern wegen des Gl\u00e4ttens des Bodens, obgleich beim gepflasterten Boden eines Badehauses das Ebnen von Vertiefungen nicht zu ber\u00fccksichtigen ist, weil man ihn mit einem anderen Boden verwechseln k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 12,6.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Mal. 2,3.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Blatt 30b.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 88,6.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der j\u00fcd. Sage hatte dieser K\u00f6nig eine fabelhaft riesige Gr\u00f6\u00dfe; cf.\u00a0Ber. Blatt 54b.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 9,2.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Schrift spricht in der Mehrzahl.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 49,13.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Nachtgespenst (von <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05dd\u05dc\u05d4<\/span> Nacht), \u00e4hnlich den Harpyien in der altgriechischen Sage. Ganz gegen die Konstruktion u. gegen die ausdr\u00fcckliche Erkl\u00e4rung des Sohar Bd.III ep. fol.\u00a045a ist die \u00fcbliche \u00dcbersetzung: wer allein in einem Hause schl\u00e4ft.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 12,1.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 15,11.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen der Armut.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 15,10.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e0\u05dc\u05dc<\/span> <em>wegen<\/em>, gl. <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05dc\u05e0\u05dc<\/span> <em>Rad, Kreis<\/em>.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 13,18.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 12,2.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 3.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Anspielung auf seine Altersschw\u00e4che u. Gebrechlichkeit.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Gebrechliche geht so, als suche er etwas.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Alter mu\u00df man einen Stab als St\u00fctze haben.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderer Erkl\u00e4rung Dornenkranz.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 44,17.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu Deutsch ungef\u00e4hr: Glatzstadt, Anspielung auf den Namen Qor\u1e25a, dh. Glatze.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Ungef\u00e4hr: Eunuchia; ein solcher Ortsname ist sonst unbekannt, wahrscheinlich erdichtet.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 127,3.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Alter mu\u00df man einen Stab als St\u00fctze haben.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Zeugungsglied; das Ganze gibt eine bildliche Darstellung von der Gebrechlichkeil des K\u00f6rpers.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 12,4.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl.: ihm als Grube [nach Handschriften, als Plauderei] erscheinen.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 19,36.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 12,12.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 20.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 12,5.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. teilte; <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e1\u05d9\u05e7<\/span>, wohl derivativ von <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e1\u05d5\u05e7<\/span> (Bibelvers), Bibelverse lesen.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 33,9.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 12,5.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 11,10.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 14,22.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 10,10.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 10,10.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rth Tr\u00f6stende, dh. solche, die der Tr\u00f6stung ben\u00f6tigen.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo er starb.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor die \u00d6ffnung der in den Felsen gehauenen Gr\u00e4berh\u00f6hle (<span dir=\"rtl\">\u05d7\u05e7\u05d1\u05e8<\/span> oder <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05ea \u05d7\u05e7\u05d1\u05e8<\/span> cf.\u00a0Ah. XV,8), von der aus man in die Gr\u00e4ber oder Gr\u00fcfte (<span dir=\"rtl\">\u05db\u05d5\u05db\u05d9\u05df<\/span>) gelangte, wurde au\u00dfer dem eigentlichen in die \u00d6ffnung geschobenen Verschlu\u00dfsteine noch ein gro\u00dfer schwerer Stein herangerollt; urspr\u00fcnglich rund und zum Rollen eingerichtet, daher die Bezeichnung Rollstein (<span dir=\"rtl\">\u05d2\u05d5\u05dc\u05dc<\/span>). Damit dieser Stein nicht von selber fortrollte, hatte er an einer oder beiden Seiten eine St\u00fctze, genannt <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d5\u05e4\u05e7<\/span> der Schlagende, weil sie gegen den Stein schlug.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 12,7.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 12,7.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 57,2.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 25,29.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 48,22.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 25,29.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>So sinngem\u00e4\u00df; das im Texte gebrauchte Wort <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d6\u05de\u05de\u05d6\u05ea<\/span> wird verschieden erkl\u00e4rt (eingescnlossen, gebunden, baumelnd, schmutzig), u. etymologisch abenteuerlich begr\u00fcndet.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 12,7.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Der auf dieser Stelle bestattet war.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 14,30.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 37,13.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 3,19.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. 1. B. Schmuel Kap.28.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies war also auch bei einem so bedeutenden Manne erforderlich.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Leute von P. waren Diebe und Betr\u00fcger (cf.\u00a0Hul. 127a), und er mu\u00dfte sie oft zurechtweisen.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 30,21.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 12,5.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>In G. pflegten die Klagenden vor, in J. dagegen hinter der Bahre zu gehen.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 9,8.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Tafel kann zu jeder Zeit beginnen.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 65,13,14.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Schabbat in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Schabbat | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 148a 148b 149a 149b 150a 150b 151a 151b 152a 152b 153a Blatt 148a i MAN DARF VON SEINEM N\u00c4CHSTEN KR\u00dcGE WEIN, ODER KR\u00dcGE \u00d6L LEIHEN, NUR DARF MAN NICHT SAGEN: \u00bbBORGE MIR\u00ab; EBENSO EINE FRAU VON IHRER FREUNDIN BROTE. WENN ER IHM NICHT TRAUT, SO LASSE IHM DIESER SEINEN MANTEL UND RECHNE MIT IHM NACH \u0160ABBATH AB. EBENSO VERFAHRE MAN IN JERU\u0160ALEM AM VORABEND DES PESA\u1e24FESTES, DER AUF EINEN \u0160ABBATH F\u00c4LLT: MAN LASSE SEINEN MANTEL [BEIM VIEHH\u00c4NDLER] UND HOLE SICH EIN PESA\u1e24LAMM, UND NACH DEM FESTE RECHNE MAN MIT IHM AB. GEMARA. Raba b. R. \u1e24anan sprach zu Abajje: Womit ist das Leihen anders als das Borgen1? Dieser erwiderte: Beim Leihen wird man nicht zum Anschreiben verleitet, beim Borgen wird man zum Anschreiben verleitet. Aber auch am Wochentage sagt man ja oft \u00bbLeihe mir\u00ab statt \u00bbBorge mir\u00ab, ohne darauf zu achten, wobei man zum Anschreiben veranla\u00dft wird, somit k\u00f6nnte man ja &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7066,"parent":5020,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7194","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7194"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7194\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7196,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7194\/revisions\/7196"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5020"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}