{"id":7229,"date":"2021-03-15T13:52:44","date_gmt":"2021-03-15T11:52:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7229"},"modified":"2021-03-17T16:11:19","modified_gmt":"2021-03-17T14:11:19","slug":"erwuin-kapitel-1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/schabbat\/erwuin-kapitel-1\/","title":{"rendered":"Eruwin Kapitel 1"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Erwuin in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/eruwin\/\" data-type=\"page\" data-id=\"5029\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Eruwin<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-2a\">2a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-2b\">2b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-3a\">3a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-3b\">3b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-4a\">4a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-4b\">4b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-5a\">5a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-5b\">5b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-6a\">6a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-6b\">6b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-7a\">7a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-7b\">7b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-8a\">8a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-8b\">8b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-9a\">9a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-9b\">9b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-10a\">10a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-10b\">10b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-11a\">11a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-11b\">11b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-12a\">12a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-12b\">12b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-13a\">13a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-13b\">13b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-14a\">14a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-14b\">14b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-15a\">15a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-15b\">15b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-16a\">16a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-16b\">16b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-17a\">17a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-17b\">17b<\/a>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-2a\">Blatt 2a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> E<small>IN<\/small> D<small>URCHGANG<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>, <small>DER MEHR ALS ZWANZIG<\/small> E<small>LLEN HOCH IST, MUSS VERRINGERT WERDEN<\/small>; R.J<small>EHUDA SAGT, DIES SEI NICHT N\u00d6TIG. DER MEHR ALS ZEHN ELLEN BREIT IST, MUSS VERRINGERT WERDEN; HAT ER ABER DIE FORM EINES T\u00dcRRAHMENS, SO IST DIES NICHT N\u00d6TIG, AUCH WENN ER MEHR ALS ZEHN<\/small> E<small>LLEN BREIT IST.<\/small><\/p>\n<p>GEMARA. Dort haben wir gelernt: Eine Festh\u00fctte, die mehr als zwanzig Ellen hoch ist, ist unbrauchbar; nach R.Jehuda aber brauchbar. Weshalb lehrt er von der Festh\u00fctte, sie sei unbrauchbar, w\u00e4hrend er beim Durchgang ein Mittel lehrt!?<\/p>\n<p>Die Festh\u00fctte ist [ein Gebot] der Tora, daher lehrt er, sie sei unbrauchbar, beim Durchgang aber ist es nur eine rabbanitische<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> Anordnung, daher gibt er ein Mittel an. Wenn du aber willst, sage ich: Auch bei [Geboten] der Tora lehrt er sonst ein Mittel; jedoch lehrt er bei der Festh\u00fctte, sie sei unbrauchbar, weil deren [Unbrauchbarkeitsfalle<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>] viel sind, beim Durchgang dagegen, bei dem sie nicht viel sind, gibt er ein Mittel an.<\/p>\n<p>R.Jehuda sagte im Namen Rabhs: Die Weisen entnehmen [ihre Ansicht] von der Pforte des Tempels, w\u00e4hrend R.Jehuda [seine] von der Pforte der Tempelhalle entnimmt. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Die T\u00fcr des Tempels hatte eine H\u00f6he von zwanzig Ellen und eine Breite von zehn Ellen; die der Tempelhalle hatte eine H\u00f6he von vierzig Ellen und eine Breite von zwanzig Ellen. Beide folgern aus ein und demselben Schriftverse:<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> <em>Er schlachte es an der T\u00fcr der Stiftsh\u00fctte<\/em>; die Rabbanan sind der Ansicht, die Heiligkeit des Tempels sei eine andere als die der Tempelhalle, und wenn hier von der T\u00fcr die Rede ist, sei damit die T\u00fcr des Tempels<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> gemeint; und R.Jehuda ist der Ansicht, die Heiligkeit des Tempels und der Tempelhalle sei die gleiche, und wenn hier von der T\u00fcr der Stiftsh\u00fctte die Rede ist, beziehe sich dies auf beide. Wenn du aber willst, sage ich, auch nach R.Jehuda gleiche die Heiligkeit der Tempelhalle nicht der des Tempels, und hierbei ist der Grund R.Jehudas, weil es hei\u00dft: <em>an der T\u00fcr der Halle des Tempels<\/em><a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>.\u2013Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Hie\u00dfe es: <em>an der T\u00fcr der Halle<\/em>, so w\u00fcrdest du Recht haben, es hei\u00dft aber: <em>an der T\u00fcr der Halle des Tempels<\/em>, somit ist die T\u00fcr des Tempels zu verstehen, die nach der Tempelhalle ge\u00f6ffnet ist.\u2013Jener Schriftvers spricht ja aber von der Stiftsh\u00fctte!?<\/p>\n<p>Wir finden, da\u00df die Stiftsh\u00fctte auch Tempel und der Tempel auch Stiftsh\u00fctte genannt wird. Wieso sagte, wolltest du nicht so erkl\u00e4ren, R.Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls, Heilsopfer, die man vor dem \u00d6ffnen der Tempelt\u00fcren geschlachtet hat, seien unbrauchbar, denn es hei\u00dft: <em>er schlachte es an der T\u00fcr[\u00f6ffnung] der Stiftsh\u00fctte<\/em>, nur wenn sie ge\u00f6ffnet, nicht aber wenn sie geschlossen ist, die Schrift spricht ja von der Stiftsh\u00fctte!? Vielmehr, weil wir finden, da\u00df der Tempel auch Stiftsh\u00fctte und die Stiftsh\u00fctte auch Tempel genannt wird.<\/p>\n<p>Allerdings finden wir, da\u00df der Tempel auch Stiftsh\u00fctte genannt wird, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a><em>ich werde meine Wohnh\u00fctte unter euch aufschlagen<\/em>, woher aber, da\u00df die Stiftsh\u00fctte auch Tempel genannt wird? Wollte man sagen, weil es hei\u00dft: <a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a><em>sodann brachen die Qehathiten<\/em> <em>auf<\/em>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-2b\">Blatt 2b<\/h2>\n<p><em>die Tr\u00e4ger des Heiligtums<\/em><a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>, so ist ja damit die Bundeslade gemeint!?<\/p>\n<p>Vielmehr, aus folgendem : <a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a><em>sie sollen mir ein Heiligtum errichten, da\u00df ich in ihrer Mitte wohne<\/em><a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Sollten sowohl die Rabbanan als auch R.Jehuda es<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>von der T\u00fcr des Vorhof tores entnehmen, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>die* L\u00e4nge des Vorhofes soll hundert Ellen betragen, die Breite f\u00fcnfzig Ellen und die H\u00f6he f\u00fcnf Ellen<em>, ferner :<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a><\/em>f\u00fcnfzehn Ellen Umh\u00e4nge auf der einen Seite,* ferner :<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a><em>und ebenso f\u00fcr die andere Seite<\/em>, <em>zu beiden Seiten des Vorhofes f\u00fcnfzehn Ellen Umh\u00e4nge;<\/em> wie nun da die T\u00fcr\u00f6ffnung [eine H\u00f6he von] f\u00fcnf und eine Breite von zwanzig Ellen<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>hatte, ebenso sollte auch hierbei bei [einer H\u00f6he] von f\u00fcnf eine Breite von zwanzig Ellen zul\u00e4ssig sein!?<\/p>\n<p>Eine solche hei\u00dft allerdings T\u00fcr des Vorhof tores, nicht aber schlechthin T\u00fcr. Wenn du aber willst, sage ich: Die Angabe, f\u00fcnfzehn Ellen an jeder Seite, bezieht sich auf die H\u00f6he<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wieso auf die H\u00f6he, es hei\u00dft ja: <em>und die H\u00f6he f\u00fcnf Ellen<\/em>!?<\/p>\n<p>\u00dcber dem Altar<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wieso kann R.Jehuda es von der T\u00fcr der Tempelhalle entnehmen, wir haben ja gelernt, da\u00df, wenn [der Durchgang] mehr als zehn [Ellen] breit ist, er zu verringern sei, und R.Jehuda streitet dagegen nicht!? Abajje erwiderte: Er streitet dagegen in einer Barajtha. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Der mehr als zehn [Ellen] breit ist, mu\u00df verringert werden; R.Jehuda sagt, dies sei nicht n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Sollte er auch in unserer Mi\u0161na dagegen streiten!?\u2013Er streitet bez\u00fcglich der H\u00f6he, und dies bezieht sich auch auf die Breite.<\/p>\n<p>R.Jehuda entnimmt es also von der Pforte der Vorhalle. Es wird gelehrt: Ein Durchgang, der mehr als zwanzig Ellen hoch ist, mu\u00df verringert werden, nach R.Jehuda aber ist er auch bis vierzig und f\u00fcnfzig Ellen brauchbar. Hierzu lehrte Bar Qappara, auch bis hundert Ellen. Allerdings kann dies nach Bar Qappara eine \u00dcbertreibung sein, nach R. Jehuda<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>aber, der nicht \u00fcbertreibt, ist zwar [die H\u00f6he von] vierzig Ellen von der T\u00fcr der Tempelhalle zu entnehmen, wieso aber f\u00fcnfzig!? R.\u1e24isda erwiderte: Rabh<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> wurde durch folgende Lehre irregef\u00fchrt: Es wird gelehrt: Ein Durchgang, der mehr als zwanzig Ellen hoch ist, h\u00f6her als die T\u00fcr des Tempels, mu\u00df verringert werden. Er dachte, da\u00df R.Jehuda, da die Rabbanan es von der T\u00fcr des Tempels entnehmen, es ebenfalls von der T\u00fcr der Tempelhalle entnimmt; dem ist aber nicht so, R.Jehuda entnimmt es von der T\u00fcr der k\u00f6niglichen Schl\u00f6sser.<\/p>\n<p>Wenn die Rabbanan es von der T\u00fcr\u00f6ffnung des Tempels entnehmen, so sollten ja auch, wie beim Tempel, T\u00fcren erforderlich sein, w\u00e4hrend wir gelernt haben, der Durchgang m\u00fcsse, wie die Schule \u0160ammajs sagt, aus Pfosten und Querbalken, und wie die Schule Hillels sagt, aus Pfosten oder Querbalken bestehen!?<\/p>\n<p>Die T\u00fcren des Tempels dienten nur zum Schutze.<\/p>\n<p>Demnach sollte doch die Form eines T\u00fcrrahmens nicht n\u00fctzen, da ja [die T\u00fcr] des Tempels die Form eines T\u00fcrrahmens hatte und dennoch nur zehn Ellen breit war, w\u00e4hrend wir gelernt haben, da\u00df, wenn er die Form eines T\u00fcrrahmens hat, man ihn nicht zu verringern brauche, auch wenn er mehr als zehn [Ellen] breit ist!?<\/p>\n<p>Diese Begr\u00fcndung r\u00fchrt ja von Rabh her, und dieser sprach auch zu R.Jehuda, der vor ihm \u1e24ija b. Rabh lehrte, man brauche ihn nicht zu verringern: lehre, man m\u00fcsse ihn verringern.<\/p>\n<p>Demnach sollte kein Sims n\u00fctzen, da ja [die T\u00fcr] des Tempels einen Sims<\/p>\n<h2 id=\"blatt-3a\">Blatt 3a<\/h2>\n<p>hatte und dennoch nur zwanzig Ellen hoch war!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Dar\u00fcber waren f\u00fcnf Ebenholzsimse \u00fcbereinander.<\/p>\n<p>Was ist dies f\u00fcr ein Einwand, vielleicht bezieht sich die Lehre von den Simsen auf [die T\u00fcr] der Tempelhalle!? \u2013Was soll diese Entgegnung: vielleicht glich die Verzierung des Tempels der Verzierung der Tempelhalle!? Wie-so sagte demnach R.Ile\u00e1 im Namen Rabhs, da\u00df, wenn [der Querbalken] vier [Handbreiten] breit ist, er nicht stark za sein brauche, und wenn er einen Sims hat, man ihn nicht zu verringern brauche, auch wenn er mehr als zwanzig Ellen hoch ist!? R.Joseph erwiderte: Die Lehre vom Simse ist eine Barajtha<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wer lehrte sie!? Abajje erwiderte: \u1e24ama, Sohn des Rabbab. Abuha, lehrte sie.<\/p>\n<p>Auch wenn sie eine Barajtha ist, ist dies ja ein Einwand gegen Rabh!?<\/p>\n<p>Rabh kann dir erwidern: auch wenn ich ganz ausscheide, widersprechen ja die Lehren<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>einander. Vielmehr mu\u00dft du erkl\u00e4ren, da\u00df hier\u00fcber Tanna\u00edm streiten, ebenso erkl\u00e4re ich dies. R.Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Ohne Rabh w\u00fcrden die Lehren einander nicht widersprechen, denn der Grund der Rabbanan ist vielleicht der, damit man dies merke, und [die Hinzuf\u00fcgung] \u00bbh\u00f6her als die T\u00fcr des Tempels\u00ab ist nur ein Merkzeichen. \u2013Einleuchtend ist die Erkl\u00e4rung des R.Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq, wenn er nicht der Ansicht Rabbas ist, wozu aber ist, wenn er der Ansicht Rabbas ist, welcher sagte :<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a><em>damiteuere Geschlechter<\/em> , <em>da\u00df ich die Jisra\u00e9liten habe in H\u00fctten wohnen lassen<\/em>, bis zwanzig Ellen merke man, da\u00df man sich in einer H\u00fctte befindet, h\u00f6her als zwanzig Ellen merke man es nicht mehr, da es nicht in die Augen f\u00e4llt, wonach sie auch bei der Festh\u00fctte bez\u00fcglich der Bemerkbarkeit streiten, dieser Streit in beiden F\u00e4llen n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Beides ist n\u00f6tig. W\u00fcrde er es nur bei der Festh\u00fctte gelehrt haben, so k\u00f6nnte man glauben, R.Jehuda vertrete seine Ansicht nur bei dieser, weil sie als Aufenthaltsort dient, und man es<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>daher merkt, beim Durchgang aber, den man nur passiert, pflichte er den Rabbanan bei. Und w\u00fcrde er es nur [beim Durchgang] gelehrt haben, so k\u00f6nnte man glauben, die Rabbanan vertreten nur bei diesem ihre Ansicht, bei jenem aber pflichten sie R.Jehuda bei. Daher ist beides n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft Sims? R.\u1e24ama, Sohn des Rabba b. Abuha, erkl\u00e4rte: Nesterartige [Verzierungen], Als R.Dimi kam, sagte er: Im Westen erkl\u00e4ren sie: Zedernleisten. Nach dem es Zedernleisten waren, gilt dies um so mehr von nesterartigen Verzierungen, und nach dem es nesterartige Verzierungen waren, gilt es nicht von Zedernleisten.<\/p>\n<p>Nach dem es Zedernleisten waren, wohl deswegen, weil sie hervorstehen ;<\/p>\n<p>auch bei der Festh\u00fctte steht ja [die Bedachung] hervor, dennoch ist sie nach den Rabbanan [\u00fcber zwanzig Ellen] nicht zul\u00e4ssig!?<\/p>\n<p>Vielmehr, da sie wertvoll sind, wei\u00df man es.<\/p>\n<p>Befindet sich der Querbalken zum Teil innerhalb und zum Teil au\u00dferhalb<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>der zwanzig [Ellen], die Bedachung [der Festh\u00fctte] zum Teil innerhalb und zum Teil au\u00dferhalb der zwanzig Ellen, so ist es, wie Rabba sagte, beim Durchgang zul\u00e4ssig und bei der Festh\u00fctte unzul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Beim Durchgang ist dies wohl deshalb zul\u00e4ssig, weil [der Querbalken] als d\u00fcnn<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>zu betrachten ist, ebenso sollte auch bei der Festh\u00fctte [die Bedachung] als d\u00fcnn betrachtet werden!?<\/p>\n<p>Wenn du sie d\u00fcnn machst, gew\u00e4hrt sie mehr Sonne als Schatten<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ebenso kann ja der Querbalken, wenn du ihn zu d\u00fcnn machst, vom Winde fortgetragen<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a> wer den!? Du mu\u00dft also erkl\u00e4ren, er werde dessen ungeachtet als eiserne Stange<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>betrachtet, ebenso auch hierbei: dessen ungeachtet gew\u00e4hrt sie ja mehr Schatten als Sonne!? Raba ausParziqa<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>erwiderte: Bei der Festh\u00fctte, die f\u00fcr einen einzelnen bestimmt ist, bleibt es<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>unbemerkt, beim Durchgang, der f\u00fcr das Publikum bestimmt ist, macht einer den anderen darauf aufmerksam. Rabina erwiderte: Bei der Festh\u00fctte, die ein Gebot der Tora ist, haben die Rabbanan erschwert, beim Durchgang, der ein rabbanitisches Gebot ist, haben die Rabbanan nicht erschwert. R.Ada b. Mathna lehrte es entgegengesetzt: So ist es, wie Rabba sagte, beim Durchgang unzul\u00e4ssig und bei der Festh\u00fctte zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Bei der Festh\u00fctte ist dies wohl deshalb zul\u00e4ssig, weil [die Bedachung] als d\u00fcnn zu betrachten ist, ebenso sollte auch beim Durchgang [der Querbalken] als d\u00fcnn betrachtet werden!?<\/p>\n<p>Wenn du den Querbalken zu d\u00fcnn machst, kann er vom Winde fortgetragen werden.<\/p>\n<p>Ebenso gew\u00e4hrt ja auch [die Bedachung], wenn du sie zu d\u00fcnn machst, mehr Sonne als Schatten!? Du mu\u00dft also erkl\u00e4ren, dessen ungeachtet gew\u00e4hrt sie mehr Schatten als Sonne, ebenso auch hierbei: dessen ungeachtet wird er als eiserne Stange betrachtet!? Raba aus Parziqa erwiderte: Bei der Festh\u00fctte, die f\u00fcr einen einzelnen bestimmt ist, liegt es ihm ob, und er beobachtet es<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>, beim Durchgang, der f\u00fcr das Publikum bestimmt ist, verl\u00e4\u00dft sich einer auf den anderen, und man beobachtet es nicht. Die Leute sagen n\u00e4mlich: Ein gemeinschaftlicher Topf ist nicht warm und nicht kalt. Rabina erwiderte: Bei der Festh\u00fctte, die ein Gebot der Tora ist, ist keine Versch\u00e4rfung n\u00f6tig, beim Durchgang, der ein rabbanitisches Gebot ist, ist eine Versch\u00e4rfung n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Wie bleibt es damit?<\/p>\n<p>Rabba b.R.U\u0351la sagte, es sei bei beiden unzul\u00e4ssig, Raba sagte, es sei bei beiden zul\u00e4ssig, denn wir haben es vom Hohlraume<\/p>\n<h2 id=\"blatt-3b\">Blatt 3b<\/h2>\n<p>der Festh\u00fctte gelernt, und wir haben es vom Hohlraume des Durchgangs gelernt. R.Papa sprach zu Raba: Es gibt eine Lehre als St\u00fctze f\u00fcr dich: Ein Durchgang, der mehr als zwanzig Ellen hoch ist, h\u00f6her als die T\u00fcr des Tempels, mu\u00df verringert werden. Beim Tempel ma\u00df ja der Hohlraum zwanzig [Ellen], R.\u0160imib.A\u0161i wandte gegen R.Papa ein: \u00abWie mache man es<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>? Man lege den Balken an das Ende von zwanzig Ellen, unterhalb\u00bb<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Lies: oberhalb.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber: unterhalb!?<\/p>\n<p>Er lehrt uns folgendes: zu niedrig, wie zu hoch; wie er nur dann zu hoch ist, wenn der Hohlraum mehr als zwanzig Ellen hat, ebenso ist er nur dann zu niedrig, wenn der Hohlraum keine zehn Handbreiten hat.<\/p>\n<p>Abajje sagte im Namen R.Na\u1e25mans: Die Elle wird bei der Festh\u00fctte und dem Durchgang zu f\u00fcnf und bei der Mischfrucht zu sechs [Handbreiten] gerechnet.<\/p>\n<p>In welchem Falle wird die Elle beim Durchgang zu f\u00fcnf [Handbreiten] gerechnet?<\/p>\n<p>Bei der H\u00f6he und bei der Durchgangsl\u00fccke<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Bei der Ausdehnung<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>am Durchgang, wobei vier Ellen erforderlich sind, ist dies ja aber erleichternd!?<\/p>\n<p>Nach demjenigen, welcher sagt, hierf\u00fcr seien vier Handbreiten ausreichend. Wenn du aber willst, sage ich: vier Ellen, nur spricht er von den meisten<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>F\u00e4llen.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht wird die Elle bei der Festh\u00fctte zu f\u00fcnf [Handbreiten] gerechnet?<\/p>\n<p>Hinsichtlich der H\u00f6he und der schiefen Wand<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>. \u2013Aber hinsichtlich der Gr\u00f6\u00dfe der Festh\u00fctte, die vier Ellen haben mu\u00df, ist dies ja erleichternd!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Rabbi sagte: Ich sage, eine Festh\u00fctte, die nicht vier zu vier Ellen hat, ist unbrauchbar.<\/p>\n<p>Nach den Rabbanan, welche sagen, sie brauche nur den Kopf, den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers und den Tisch zu fassen. Wenn du aber willst, sage ich: Tats\u00e4chlich nach Rabbi, nur spricht er von den meisten<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>F\u00e4llen.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht wird die Elle bei der Mischfrucht zu sechs [Handbreiten] gerechnet?<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Platte und des Vorlands des Weinberges. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Die Platte des Weinberges mu\u00df, wie die Schule \u0160ammajs sagt, vierundzwanzig, und wie die Schule Hillels sagt, sechzehn Ellen<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>haben. Das Vorland des Weinberges mu\u00df, wie die Schule \u0160ammajs sagt, sechzehn, und wie die Schule Hillels sagt, zw\u00f6lf Ellen haben. Was hei\u00dft Platte des Weinberges? Was in der Mitte des Weinberges zerst\u00f6rt worden ist. Sind da keine sechzehn Ellen vorhanden, so darf man darauf keine Saaten s\u00e4en, sind da sechzehn Ellen vorhanden, so lasse man den Raum zur Bearbeitung frei und bes\u00e4e den Rest. Was hei\u00dft Vorland des Weinberges? Der Raum zwischen dem Zaune und dem Weinberge. Sind da keine zw\u00f6lf Ellen vorhanden, so darf man da keine Saaten s\u00e4en, sind da zw\u00f6lf Ellen vorhanden, so lasse man den Raum zur Bearbeitung frei und bes\u00e4e den Rest.<\/p>\n<p>Aber bei der Vereinigung, zu der vier Ellen erforderlich sind, ist dies ja erleichternd!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Ein Weinberg, dessen Beete von einander keine vier Ellen entfernt sind, sei, wie R.\u0160imo\u0351n sagt, kein Weinberg; die Weisen sagen, er sei wohl ein Weinberg, denn man betrachte die zwischenliegenden<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>als nicht vorhanden.<\/p>\n<p>Nach den Rabbanan, welche sagen, er sei ein Weinberg. Wenn du aber willst, sage ich: Tats\u00e4chlich nach R.\u0160imo\u0351n, nur spricht er von den meisten F\u00e4llen<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>. Raba aber sagte im Namen R.Na\u1e25mans: Die Elle hat immer sechs [Handbreiten], nur wird sie bei diesen reichlich und bei jenen knapp gemessen. Man wandte ein: Alle Ellen, von denen die Weisen \u00fcberall sprechen, haben sechs [Handbreiten], nur d\u00fcrfen sie nicht genau sein. Einleuchtend<\/p>\n<h2 id=\"blatt-4a\">Blatt 4a<\/h2>\n<p>ist dies nach Raba, denn in dem einen Falle m\u00fcssen sie reichlich und im anderen knapp sein, gegen Abajje aber ist dies ja ein Einwand!?<\/p>\n<p>Abajje kann dir erwidern: Lies: bei der Mischfrucht hat die Elle sechs [Handbreiten].<\/p>\n<p>Wenn es aber im Schlu\u00dfsatze hei\u00dft, R.\u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l sagt, die Elle, von der die Weisen bei der Mischfrucht sprechen, habe sechs Handbreiten, nur d\u00fcrfe sie nicht genau sein, so spricht ja der erste Tanna von allen Ellen!?\u2013 Abajje kann dir erwidern: Da ist ja R.\u0160imo\u0351nb.Gamli\u00e9l, der ebenso sagt, wie ich; ich bin seiner Ansicht.<\/p>\n<p>Nach Abajje streiten hier\u00fcber Tanna\u00edm auf jeden Fall, streiten sie auch nach Raba?<\/p>\n<p>Raba kann dir erwidern: R.\u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l lehrt uns folgendes, da\u00df n\u00e4mlich bei der Mischfrucht die Elle nicht genau gemessen wird.<\/p>\n<p>Sollte er doch sagen, bei der Mischfrucht werde die Elle nicht genau gemessen; wenn er aber sagt, sie habe bei dieser sechs [Handbreiten], so schlie\u00dft dies wohl die Elle bei der Festh\u00fctte und beim Durchgang aus!?<\/p>\n<p>Nein, dies schlie\u00dft die Elle bei [der Messung] des Fundamentes und des Vorsprunges<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>[des Altars] aus. Es hei\u00dft n\u00e4mlich:<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> <em>Und dies sind die Ma\u00dfe des Altars in Ellen<\/em>, <em>die Elle zu einer [gew\u00f6hnlichen] Elle und einer Handbreite gerechnet. Sein Fu\u00df eine Elle hoch, die Breite eine Elle, und er reicht bis oben hinauf<\/em>, <em>eine Spanne breit ringsum, das ist die H\u00f6he des Altars. Sein Fu\u00df eine Elle<\/em>, das ist das Fundament; <em>die Breite eine Elle,<\/em> das ist der Vorsprung; <em>und er reicht bis oben hinauf,<\/em> das sind die H\u00f6rner; <em>das ist die H\u00f6he des Altars<\/em>, das ist der goldene Altar.<\/p>\n<p>R.\u1e24ija b.A\u0161i sagte im Namen Rabhs: [Die Lehren von den] Quantit\u00e4ten<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>, denTrennungen<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>und den Umz\u00e4unungen<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>sind Mo\u0161e amSinaj \u00fcberlieferte Halakhoth.<\/p>\n<p>[Die Lehre] von den Ma\u00dfen ist ja aus der Tora!? Es hei\u00dft n\u00e4mlich : <a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a><em>ein Land mit Weizen und Gerste &amp;c.<\/em>, und hierzu sagte R.\u1e24anin, dieser ganze Schriftvers stehe nur der Ma\u00dfe wegen. Weizen, wegen der folgenden Lehre: Wenn jemand in ein auss\u00e4tziges Haus tritt und seine Kleider auf der Schulter und seine Sandalen und seine Ringe in den H\u00e4nden<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>tr\u00e4gt, so ist er samt diesen sofort unrein; wenn er aber seine Kleider [am K\u00f6rper], seine Sandalen an den F\u00fc\u00dfen und seine Ringe an den Fingern anhat, so ist er sofort unrein, diese aber bleiben rein, bis er solange verweilt hat, als man ein Peras<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>essen kann, Weizenbrot und nicht Gerstenbrot, und zwar angelehnt und mit Zukost. Gerste, wegen der folgenden Lehre: Ein gerstengro\u00dfer Knochen [von einem Toten] verunreinigt durch Ber\u00fchren und Tragen, nicht aber durch Bezeltung<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>. Weinst\u00f6cke, [dies deutet auf] das Quantum eines Viertellog<\/p>\n<h2 id=\"blatt-4b\">Blatt 4b<\/h2>\n<p>Wein f\u00fcr den Nazir\u00e4er<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>. Feigen, [dies deutet auf] das Quantum einer D\u00f6rrfeige hinsichtlich des Hinaustragens<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>am \u0160abbath. Granat\u00e4pfel, wegen der folgenden Lehre: F\u00fcr alle Gef\u00e4\u00dfe eines Privatmannes<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>gilt die Gr\u00f6\u00dfe eines Granatapfels<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>. Ein Land mit Oliven\u00f6l, ein Land, dessen s\u00e4mtliche Quantit\u00e4ten Olivengr\u00f6\u00dfe haben.<\/p>\n<p>S\u00e4mtliche Quantit\u00e4ten, wie kommst du darauf, da sind ja die ebengenannten!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: die meisten Quantit\u00e4ten haben Olivengr\u00f6\u00dfe. Honig, die Gr\u00f6\u00dfe einer gro\u00dfen getrockneten Dattel hinsichtlich des [Essens am] Vers\u00f6hnungstage.<\/p>\n<p>Glaubst du vielleicht, da\u00df die Ma\u00dfe in der Schrift geschrieben stehen? Sie sind vielmehr eine \u00fcberlieferte Halakha, die Rabbanan aber st\u00fctzen sie durch Schriftverse.<\/p>\n<p>Die Lehre von den Trennungen ist ja aus der Tora!? Es hei\u00dft n\u00e4mlich:<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a><em>er<\/em> <em>soll den Leib baden<\/em>, es darf keine Trennung zwischen seinem Leibe und dem Wasser sein; <em>im Wasser<\/em>, in angesammeltem Wasser<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>; <em>den Leib im Wasser<\/em>, worin sein ganzer Leib sich befindet; eine Elle zu einer Elle in einer H\u00f6he von drei Ellen. Die Weisen berechneten das Wasser f\u00fcr das Tauchbad auf vierzig Se\u00e1.<\/p>\n<p>Die Halakha ist wegen des Haares n\u00f6tig, und zwar nach einer Lehre des Rabba b.R.Hona. Rabba b.R.Hona sagte n\u00e4mlich: Ein verknotetes Haar ist eine Trennung, drei sind keine<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>Trennung, von zweien wei\u00df ich es nicht.<\/p>\n<p>Aber auch hinsichtlich des Haares ist es ja aus der Tora, denn es hei\u00dft: <em>er soll seinen ganzen Leib im Wasser baden<\/em>, auch was zum Leibe geh\u00f6rt, n\u00e4mlich das Haar!?<\/p>\n<p>Die Halakha bezieht sich auf die kleinere H\u00e4lfte wegen der gr\u00f6\u00dferen, und auf das, worauf man nicht achtet, wegen dessen, worauf man achtet. Dies nach R.Ji\u00e7\u1e25aq, denn R.Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Nach der Tora gilt es nur dann als Trennung, wenn die gr\u00f6\u00dfere H\u00e4lfte [des Haares vom Wasser unber\u00fchrt bleibt] und man darauf achtet, nicht aber, wenn man darauf nicht achtet, jedoch haben sie es auch bei der gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte, wo man darauf nicht achtet, wegen der gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte, wo man darauf achtet, und bei der kleineren H\u00e4lfte, wo man darauf achtet, wegen der gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte, wo man darauf achtet, angeordnet.<\/p>\n<p>Sollten sie es doch auch bei der kleineren H\u00e4lfte, wo man darauf nicht achtet, wegen der kleineren H\u00e4lfte, wo man darauf achtet, oder wegen der gr\u00f6sseren H\u00e4lfte, wo man darauf nicht achtet, angeordnet haben!?<\/p>\n<p>Bei dieser selbst ist es nur eine rabbanitische Anordnung, und wir sollten wegen einer Anordnung eine Anordnung verf\u00fcgen!?<\/p>\n<p>Die Lehre von den Umz\u00e4unungen ist ja aus der Tora, denn der Meister sagte, die Bundeslade habe neun [Handbreiten] und der S\u00fchnedeckel eine Handbreite gehabt, zusammen zehn<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies nach R.Jehuda, welcher sagt, das Geb\u00e4ude selbst wurde mit einer Elle von sechs und die Ger\u00e4te mit einer von f\u00fcnf [Handbreiten] gemessen<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wie ist es aber nach R.Me\u00edr zu erkl\u00e4ren, welcher sagte, alles wurde mit der gew\u00f6hnlichen Elle<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>gemessen!?<\/p>\n<p>Nach R.Me\u00edr bezieht sich die Halakha auf die Dehnung<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>, die Verbindung<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>und die schiefe Wand<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Um wieviel verringere man<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> [den Durchgang], wenn er mehr als zw anzig Ellen hoch ist und man ihn verringern will?<\/p>\n<p>Um wieviel man ihn verringere, soviel als n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Vielmehr, in welcher Weite verringere man ihn? R.Joseph sagt, eine Handbreite, Abajje sagt, vier [Handbreiten].<\/p>\n<p>Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df ihr Streit in folgendem besteht: derjenige, der eine Handbreite sagt, ist der Ansicht, man d\u00fcrfe [am \u0160abbath] unter dem Balken seine Arbeit verrichten<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>, und derjenige, der vier<\/p>\n<h2 id=\"blatt-5a\">Blatt 5a<\/h2>\n<p>[Handbreiten] sagt, ist der Ansicht, man d\u00fcrfe unter dem Balken keine Arbeit verrichten<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Nein, beide sind der Ansicht, man d\u00fcrfe seine Arbeit unter dem Balken verrichten, und ihr Streit besteht in folgendem: einer ist der Ansicht, der Querbalken diene nur als Kennzeichen, und einer ist der Ansicht, der Querbalken diene als Wand<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>. Wenn du aber willst, sage ich: beide sind auch der Ansicht, der Querbalken diene nur als Kennzeichen, und ihr Streit besteht dar\u00fcber, ob das Kennzeichen unten dem Kennzeichen oben gleicht; einer ist der Ansicht, das untere Kennzeichen gleiche dem oberen Kennzeichen<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>, und einer ist der Ansicht, das untere Kennzeichen gleiche nicht dem oberen Kennzeichen. Wenn du aber willst, sage ich: beide sind der Ansicht, das untere Kennzeichen gleiche dem oberen Kennzeichen, und sie streiten dar\u00fcber, ob eine Reduktion<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>zu ber\u00fccksichtigen ist.<\/p>\n<p>Wie tief grabe man, wenn [der Durchgang] keine zehn Handbreiten [hoch] ist und man ihn zur erforderlichen H\u00f6he erg\u00e4nzen will? \u2013 Wie tief man grabe, man grabe so tief als n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Vielmehr, in welcher Ausdehnung? R. Joseph sagt, vier [Handbreiten], und Abajje sagt, vier Ellen.<\/p>\n<p>Es ist anzunehmen, da\u00df sie \u00fcber die Lehre R.Amis und R.A\u0161is streiten, denn es wurde gelehrt: Wenn die Seitenwand nahe dem Durchgang durchbrochen wird, so ist, wie im Namen R.Amis und R.A\u0161is gelehrt wurde, falls eine Latte von vier [Handbreiten] zur\u00fcckbleibt<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>, eine L\u00fccke von zehn [Ellen<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>] zul\u00e4ssig; wenn aber nicht, so ist nur eine von weniger als drei [Handbreiten<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>] zul\u00e4ssig, nicht aber eine von drei [Handbreiten<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>]. R. Joseph ist also der Ansicht R.Amis, Abajje ist aber nicht der Ansicht R.Amis<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Abajje kann dir erwidern: da handelt es sich um die Wiederherstellung des Durchgangs, hierbei aber um die Errichtung des Durchgangs, daher nur dann, wenn vier Ellen vorhanden sind, sonst aber nicht. Abajje sprach: Dies entnehme ich aus folgender Lehre: Die Durchgangsgasse wird nur dann durch Pfosten und Balken erlaubt, wenn H\u00e4user und Vorh\u00f6fe nach dieser ge\u00f6ffnet sind. Wie ist dies denn bei vier [Handbreiten] m\u00f6glich!? Wolltest du sagen, wenn die T\u00fcren sich in der [gegen\u00fcberliegenden] mittelsten Wand befinden, so sagte ja R.Na\u1e25man, es sei uns \u00fcberliefert, da\u00df eine Durchgangsgasse nur dann durch Pfosten und Balken erlaubt<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>wird, wenn sie l\u00e4nger als breit<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>ist und H\u00e4user und Vorh\u00f6fe nach dieser ge\u00f6ffnet sind!?<\/p>\n<p>Und R.Joseph!?<\/p>\n<p>Die T\u00fcr kann sich in einem Winkel befinden. Abajje sprach [ferner] : Dies entnehme ich aas folgendem: Rami b.\u1e24ama sagte im Namen R.Honas, da\u00df, wenn ein Pfosten aus der Seitenwand der Durchgangsgasse hervorragt<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>, er, falls er vier Ellen breit ist, als Pfosten gelte, und kein Pfosten sei au\u00dferdem n\u00f6tig, und falls er vier Ellen breit ist, er als Durchgangswand gelte, und ein Pfosten sei au\u00dferdem n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Und R.Joseph!?<\/p>\n<p>Um die Eigenschaft eines Pfostens zu verlieren, m\u00fcssen es allerdings vier Ellen sein, als Durchgang zu gelten, gen\u00fcgen jedoch auch vier [Handbreiten].<\/p>\n<p>Der Text. Ramib.\u1e24ama sagte im Namen R.Honas: Wenn ein Pfosten aus der Seitenwand des Durchgangs hervorragt, so gilt er, falls er keine vier Ellen breit ist, als Pfosten, und kein Pfosten ist au\u00dferdem n\u00f6tig; ist<\/p>\n<h2 id=\"blatt-5b\">Blatt 5b<\/h2>\n<p>er aber vier Ellen breit, so gilt er als Durchgang, und ein Pfosten ist au\u00dferdem n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Wo stelle man diesen Pfosten hin: stellt man ihn neben jenen, so ist er ja nur eine Erweiterung desselben!? R.Papa erwiderte: Man stelle ihn auf die andere Seite. R.Hona, Sohn des R.Jeho\u0161ua\u0351, erwiderte: Du kannst auch sagen, da\u00df man ihn neben jenen stelle, nur mu\u00df er etwas gr\u00f6\u00dfer oder kleiner sein.<\/p>\n<p>R.Hona, Sohn des R.Jeho\u0161ua\u0351, sagte: Dies gilt nur von einem Durchgang, der acht [Ellen] breit ist, wenn er aber nur sieben breit<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>ist, so ist [die Durchgangsgasse] schon aus dem Grunde erlaubt, weil das Stehende mehr ist als die L\u00fccke. Dies ist [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere, vom Vorhofe, zu folgern: der Vorhof wird durch Pfosten und Balken nicht erlaubt, dennoch ist er es, wenn [von der Umz\u00e4unung] das Stehende mehr ist als die L\u00fccke, um wieviel mehr ist es die Durchgangsgasse, die durch Pfosten und Balken erlaubt wird, wenn das Stehende mehr ist als die L\u00fccke.<\/p>\n<p>Wohl der Vorhof, bei dem eine L\u00fccke bis zehn [Ellen] zul\u00e4ssig ist, w\u00e4hrend beim Durchgang nur eine bis vier [Ellen] zul\u00e4ssig ist !?<\/p>\n<p>R.Hona, Sohn des R.Jeho\u0161ua\u0351, ist der Ansicht, da\u00df auch beim Durchgang eine L\u00fccke bis zehn [Ellen] zul\u00e4ssig sei.\u2013 Diese Begr\u00fcndung bezieht sich ja auf die Lehre R.Honas<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>, und dieser sagt ja, da\u00df nur eine L\u00fccke von vier Ellen zul\u00e4ssig sei!?<\/p>\n<p>R.Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, begr\u00fcndet seine eigene Ansicht. R.A\u0161i sagte: Auch bei einer Durchgangs wand von acht [Ellen] ist kein Pfosten au\u00dferdem n\u00f6tig. Wie du es nimmst: ist das Stehende mehr, so ist [der Durchgang] aus dem Grunde erlaubt, weil das Stehende mehr ist als die L\u00fccke, und ist die L\u00fccke mehr, so gilt sie als Pfosten. Und wenn du auf den Fall hinweisest, falls sie gleichm\u00e4\u00dfig sind, so besteht hier ein Zweifel bei einem rabbanitischen Gesetze, und wenn ein Zweifel bei einem rabbanitischen Gesetze besteht, so ist erleichternd zu entscheiden.<\/p>\n<p>R.\u1e24anin b. Raba sagte im Namen Rabhs: An der Seite einer Durchgangsgasse<\/p>\n<h2 id=\"blatt-6a\">Blatt 6a<\/h2>\n<p>ist eine L\u00fccke bis zehn [Ellen] zul\u00e4ssig, an der Vorderseite<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> nur bis vier [Ellen].<\/p>\n<p>An der Seite wohl deshalb bis zehn, weil sie als T\u00fcr betrachtet wird, somit sollte sie auch an der Vorderseite als T\u00fcr betrachtet werden!? R.Hona, Sohn des R.Jeho\u0161ua\u0351, erwiderte: Wenn sich die L\u00fccke im Winkel befindet, und in einem Winkel wird keine T\u00fcr gemacht. R.Hona aber sagte: Sowohl da als auch dort nur vier [Ellen]. R.Hona sprach zu R.\u1e24anin b.Raba wie folgt: Streite nicht gegen mich; Rabh kam einst nach Damharja<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>und entschied nach meiner Ansicht. Dieser erwiderte: Rabh fand eine Ebene und umz\u00e4unte<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>sie. R.Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Die Ansicht R.Honas ist einleuchtender, denn es wird gelehrt: Die krumme Durchgangsgasse ist, wie Rabh sagt, als offen, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, als geschlossen<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>zu behandeln. In welchem Falle: wollte man sagen, wenn [das Knie] mehr als zehn [Ellen] hat, wieso k\u00f6nnte \u0160emu\u00e9l sagen, sie sei als geschlossen zu behandeln; doch wohl, wenn es nur zehn [Ellen] hat, und da Rabh sagt, sie gelte als offen, so ist er wohl der Ansicht, da\u00df auch an der Seitenwand nur eine L\u00fccke bis vier [Ellen] zul\u00e4ssig sei.<\/p>\n<p>Und R.\u1e24anin b.Raba!?<\/p>\n<p>Anders ist es da, wo das Publikum da durchgeht.<\/p>\n<p>Demnach vertritt R.Hona seine Ansicht auch in einem Falle, wo das Publikum da nicht durchgeht,<\/p>\n<p>womit ist es hierbei anders als bei der Lehre R.Amis und R.A\u0161is<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Jene gilt von dem Falle, wenn eine Schwelle<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>zur\u00fcckbleibt, diese aber von dem Falle, wenn keine Schwelle zur\u00fcckbleibt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wie errichtet man einen E\u0351rub<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>f\u00fcr die \u00f6ffentliche Stra\u00dfe? Man mache eine Art T\u00fcrrahmen an einem Ende und Pfosten und Querbalken am anderen Ende. \u1e24ananja sagt, nach der Schule \u0160ammajs mache man an beiden Enden auch T\u00fcren, die man beim Eintreten und Verlassen schlie\u00dfen mu\u00df, und nach der Schule Hillels mache man eine T\u00fcr an einem Ende und einen Pfosten und Querbalken am anderen Ende.<\/p>\n<p>Kann man denn f\u00fcr eine \u00f6ffentliche Stra\u00dfe einen E\u0351rub errichten, es wird ja gelehrt: Noch mehr sagte R.Jehuda: Wer zwei [gegen\u00fcberliegende<\/p>\n<h2 id=\"blatt-6b\">Blatt 6b<\/h2>\n<p>] H\u00e4user auf beiden Seiten der Stra\u00dfe hat, darf an beide Enden je einen Pfosten oder je einen Querbalken setzen und in der Mitte nehmen und geben. Jene sprachen zu ihm: Auf diese Weise kann man f\u00fcr das \u00f6ffentliche Gebiet keinen E\u0351rub machen. Wolltest du sagen, auf diese Weise nicht, wohl aber durch eine T\u00fcr, so sagt ja Rabba b. Bar \u1e24ana im Namen R.Jo\u1e25anans, da\u00df, wenn die Tore Jeru\u0161alems nicht nachts geschlossen w\u00e4ren, man da [wegen Tragens] auf \u00f6ffentlichem Gebiete schuldig<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>w\u00e4re. Auch sagte U\u0351la, da\u00df, wenn die T\u00fcren der Stadttore von Ma\u1e25oza nachts nicht geschlossen worden w\u00e4ren, es als \u00f6ffentliches Gebiet betrachtet worden w\u00e4re!? R.Jehuda erwiderte: Er meint es wie folgt: Wie errichtet man einen E\u0351rub f\u00fcr Durchgangsgassen, die in \u00f6ffentliche Stra\u00dfen m\u00fcnden? Man mache eine Art T\u00fcrrahmen an der einen Seite und einen Pfosten und Querbalken an der anderen Seite. Es wurde gelehrt: Rabh sagte, die Halakha sei wie der erste Tanna, und \u0160emu\u00e9l sagte, die Halakha sei wie \u1e24ananja.<\/p>\n<p>Sie fragten: Mu\u00df man nach \u1e24ananja gem\u00e4\u00df der Ansicht Hillels die T\u00fcr auch schlie\u00dfen oder nicht?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R.Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, man brauche sie nicht zu schlie\u00dfen, und ebenso sagte R.Mathna im Namen \u0160emu\u00e9ls, man brauche sie nicht zu schlie\u00dfen. Manche lesen: R.Mathna sagte: Ich hatte einen solchen Fall, und \u0160emu\u00e9l sagte mir, man brauche sie nicht zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Man fragte R.A\u0351nan: Mu\u00df man sie schlie\u00dfen oder nicht? Dieser erwiderte: Seht doch die Tore von Nehardea\u0351 an, die bis zur H\u00e4lfte in der Erde<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>sitzen, dennoch geht da Mar \u0160emu\u00e9l ein und aus, ohne ihnen etwas zu sagen. R.Kahana entgegnete: Diese waren halbgeschlossen. Als R.Nahman kam, sprach er: Schafft die Erde fort!<\/p>\n<p>R.Na\u1e25man w\u00e4re demnach der Ansicht, man m\u00fcsse sie schlie\u00dfen?<\/p>\n<p>Nein, wenn sie nur zum Schliessen geeignet sind, auch wenn sie nicht geschlossen werden.<\/p>\n<p>In Nehardea\u0351 befand sich eine krumme Durchgangsgasse, und man unterwarf sie der erschwerenden Seite der Ansicht Rabhs und der erschwerenden Seite der Ansicht \u0160emu\u00e9ls; man erkl\u00e4rte, sie ben\u00f6tige der T\u00fcren. Nach der erschwerenden Ansicht Rabhs, welcher sagt, sie gelte als offen; da aber Rabh sagt, die Halakha sei wie der erste Tanna<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>, daher wie \u0160emu\u00e9l, welcher sagt, die Halakha sei wie \u1e24ananja<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>. Da aber \u0160emu\u00e9l sagt, sie gelte als geschlossen, daher wie Rabh, welcher sagt, sie gelte als offen.<\/p>\n<p>Darf man denn nach, den Erschwerungen zweier Ansichten verfahren, es wird ja gelehrt: Die Halakha ist stets nach der Schule Hillels zu entscheiden, jedoch ist es jedem \u00fcberlassen, entweder nach der Ansicht der Schule \u0160ammajs oder nach der der Schule Hillels zu verfahren. Wer nach den Erleichterungen der Schule \u0160ammajs und den Erleichterungen der Schule Hillels [verf\u00e4hrt], ist ein \u00dcbelt\u00e4ter, wer nach den Erschwerungen der Schule \u0160ammajs und den Erschwerungen der Schule Hillels, \u00fcber den spricht die Schrift: <a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>der <em>Tor wandelt im Finsteren<\/em>. Vielmehr, entweder nach der Schule \u0160ammajs in ihren Erleichterungen und ihren Erschwerungen, oder nach der Schule Hillels in ihren Erleichterungen und ihren Erschwerungen.<\/p>\n<p>Dies widerspricht sich ja selbst: zuerst sagst du, die Halakha sei stets nach der Schule Hillels zu entscheiden, nachher aber sagst du, es sei jedem \u00fcberlassen, nach der Schule \u0160ammajs zu verfahren!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; eines vor [der Entscheidung] der Hallstimme<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>und eines nach [der Entscheidung] der Hallstimme. Wenn du willst, sage ich: beides nach [der Entscheidung] der Hallstimnie, jedoch<\/p>\n<h2 id=\"blatt-7a\">Blatt 7a<\/h2>\n<p>nach R.Jeho\u0161ua\u0351, der die Hallstimme nicht beachtet. Wenn du aber willst, sage ich: Er meint es wie folgt: Wenn du sonstwo zwei Tanna\u00edm oder zwei Amora\u00edm findest, die gleich den Schulen \u0160ammajs und Hillels einen Streit f\u00fchren, so darf man weder nach den Erleichterungen des einen und des anderen verfahren, noch nach den Erschwerungen des einen und des anderen, sondern entweder nach den Erleichterungen und Erschwerungen des einen, oder nach den Erleichterungen und Erschwerungen des anderen.<\/p>\n<p>Immerhin besteht ja ein Einwand<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>!? R.Na\u1e25man b.Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Sie verfuhren nur nach Rabh; R.Hona sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs, die Halakha sei [wie der erste Tanna], jedoch sei danach nicht zu entscheiden.<\/p>\n<p>Wie ist es aber nach R.Adab.Ahaba zu erkl\u00e4ren, der im Namen Rabhs sagte, die Halakha sei [wie der erste Tanna], und man entscheide auch danach!? R.\u0160ezbi erwiderte: Man darf nur dann nicht nach den Erschwerungen zweier Ansichten verfahren, wenn sie einander widersprechen, wie beispielsweise bei der Lehre von R\u00fcckgrat und Sch\u00e4del. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Das R\u00fcckgrat<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>und der Sch\u00e4del, wenn an ihnen etwas fehlt. Was hei\u00dft fehlen beim R\u00fcckgrat? Die Schule \u0160ammajs sagt, zwei Wirbel, die Schule Hillels sagt, ein Wirbel. Beim Sch\u00e4del? Die Schule \u0160ammajs sagt, [ein Loch] in der Gr\u00f6\u00dfe eines Bohrers, die Schule Hillels sagt, [ein St\u00fcck,] dessen Fehlen den Tod eines Lebenden herbeif\u00fchren w\u00fcrde. Hierzu sagte \u0160emu\u00e9l, dasselbe gelte auch vom Totverletzten<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>. Wenn aber die Ansichten einander nicht widersprechen, ist es erlaubt.<\/p>\n<p>Wenn sie einander widersprechen, darf man es also nicht; R.Mesarseja wandte ein: Einst sammelte R.A\u0351qiba am ersten \u0160eba\u1e6d<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>Etrogfr\u00fcchte und entrichtete von diesen beide Zehnte<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>, einen nach der Ansicht der Schule \u0160ammajs und einen nach der Ansicht der Schule Hillels!?<\/p>\n<p>R.A\u0351qiba war dar\u00fcber selbst im Unklaren; er wu\u00dfte n\u00e4mlich nicht, ob es<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>nach der Schule Hillels der erste \u0160eba\u1e6d oder der f\u00fcnfzehnte \u0160eba\u1e6d ist, und verfuhr daher in beiden F\u00e4llen erschwerend<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R.Joseph sa\u00df vor R.Hona und trug vor: R.Jehuda sagte im Namen Rabhs: Sie streiten nur \u00fcber den Fall, wenn an beiden Seiten [der Durchgangsgasse] Landstra\u00dfen oder offene Pl\u00e4tze sich befinden, wenn aber auf der einen Seite eine Landstra\u00dfe und auf der anderen Seite eine Ebene<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>, oder auf beiden Seiten Ebenen sich befinden, so errichte man an der einen Seite eine Art T\u00fcrrahmen und an der anderen Seite einen Pfosten und einen Querbalken.<\/p>\n<p>Wenn schon, falls auf der einen Seite eine Landstra\u00dfe und auf der anderen Seite eine Ebene sich befindet, eine Art T\u00fcrrahmen an der einen Seite und Pfosten und Querbalken an der anderen Seite ausreicht, um wieviel mehr, wenn an beiden Seiten sich Ebenen befinden!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: Wenn eine Stra\u00dfe auf der einen Seite und eine Ebene auf der anderen Seite sich befindet, so ist es ebenso, als w\u00e4ren es Ebenen auf beiden Seiten. Dann setzte er im Namen R.Jehudas hinzu: Wenn aber die Durchgangsgasse in ein Geh\u00f6ft m\u00fcndet, so ist \u00fcberhaupt nichts n\u00f6tig. Abajje sprach zu R.Joseph: Diese Lehre R.Jehudas ist von \u0160emu\u00e9l, denn wenn sie von Rabh w\u00e4re, so w\u00fcrde Rabh sich<\/p>\n<h2 id=\"blatt-7b\">Blatt 7b<\/h2>\n<p>in einem Widerspruche befinden. R.Jirmeja b.Abba sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Wenn eine Durchgangsgasse in ihrer ganzen [Breite] nach einem Vorhofe zu durchbrochen wird und die gegen\u00fcberliegende Vorhofwand ebenfalls durchbrochen<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>wird, so ist der Vorhof<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>erlaubt und der Durchgang verboten. Weshalb denn, dies ist ja nicht anders, als wenn ein Durchgang in ein Geh\u00f6ft m\u00fcndet!? Dieser erwiderte: Ich wei\u00df es nicht. Aber in Dura-Dereu\u0351tha<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>befand sich ein in ein Geh\u00f6ft m\u00fcndender Durchgang, und als ich vor R.Jehuda trat und ihn fragte, sagte er, es sei weiter nichts n\u00f6tig. Wenn nun nach Rabh ein Widerspruch bestehen w\u00fcrde, so wird er es im Namen \u0160emu\u00e9ls gesagt haben, und es besteht kein Widerspruch. Nachdem aber R.\u0160e\u0161eth zu R.Joseph, und wie manche sagen, zu R.Joseph b. Abba, gesagt hat, er wolle es ihm erkl\u00e4ren, das eine gelte von dem Falle, wenn sie durch einen E\u0351rub verbunden sind, und das andere von dem Falle, wenn sie nicht durch einen E\u0351rub verbunden sind, w\u00fcrde sich auch Rabh nicht in einem Widerspruche befinden, denn das eine gilt von dem Falle, wenn die Leute des Vorhofes mit den Leuten der Durchgangsgasse durch einen E\u0351rab verbunden sind, und das andere von<\/p>\n<h2 id=\"blatt-8a\">Blatt 8a<\/h2>\n<p>dem Falle, wenn sie nicht verbunden sind.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit in dem Falle, wenn sie durch einen E\u0351rub verbunden sind, und in dem Falle, wenn sie nicht verbunden sind, nach unserer bisherigen Annahme, da\u00df [Rabh und \u0160emu\u00e9l] streiten, einerlei ob sie durch einen E\u0351rub verbunden sind oder nicht verbunden sind?<\/p>\n<p>Im F alle, wenn sie nicht verbunden sind, streiten sie \u00fcber [einen Durchgang], der von au\u00dfen<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>zu sehen ist und innen nicht. Und im Falle, wenn sie verbunden sind, streiten sie \u00fcber die Lehre R.Josephs, welcher sagt, es sei nur dann [erlaubt], wenn [die Durchgangsgasse] in die Mitte des Geh\u00f6ftes<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>m\u00fcndet, jedoch verboten, wenn sie in eine Seite des Geh\u00f6ftes m\u00fcndet. Rabba sagte: Das, was du sagst, wenn in die Mitte des Geh\u00f6ftes, sei es erlaubt, gilt nur dann, wenn sie<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>sich nicht gegen\u00fcber liegen, nicht aber, wenn sie sich gegen\u00fcber liegen. R.Me\u0161ar\u0161eja sagte: Das, was du sagst, nicht gegen\u00fcber sei es erlaubt, gilt nur dann, wenn es ein \u00f6ffentliches Geh\u00f6ft ist; wenn es einem einzelnen geh\u00f6rt, kann es Vorkommen, da\u00df er sich \u00fcberlegt und da<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>II\u00e4user baut, und dies gleicht einer Durchgangsgasse, die in die Seite des Geh\u00f6ftes m\u00fcndet und verboten ist.<\/p>\n<p>Woher entnimmst du, da\u00df man zwischen einem \u00f6ffentlichen Geh\u00f6fte und einem privaten unterscheide?<\/p>\n<p>Rabin b. Ada erz\u00e4hlte im Namen R.Ji\u00e7\u1e25aqs: Einst kam vor Rabbi ein Fall, da\u00df eine Durchgangsgasse [in ihrer L\u00e4nge] an der einen Seite auf einen See und an der anderen Seite auf einen Schutthaufen stie\u00df, und er entschied weder erlaubend noch verbietend. Nicht verbietend, da W\u00e4nde<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>vorhanden waren, nicht erlaubend, da der Schutthaufen abgetragen werden und der See eine Sandbank hervorbringen kann. Ist denn das Abtragen des Schutthaufens zu ber\u00fccksichtigen, wir haben ja gelernt, da\u00df man auf einem zehn Handbreiten hohen Schutthaufen auf \u00f6ffentlichem Gebiete am \u0160abbath durch ein \u00fcber diesem befindliches Fenster [Gegenst\u00e4nde] werfen<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> d\u00fcrfe!? Demnach ist zwischen einem \u00f6ffentlichen und einem privaten Schutthaufen zu unterscheiden, ebenso unterscheide man hierbei zwisehen einem \u00f6ffentlichen und einem privaten Geh\u00f6fte.<\/p>\n<p>Welcher Ansicht waren die Rabbanan<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a>? R.Joseph b.Evd\u00e4mi erwiderte: Es wird gelehrt, die Weisen verbieten es. R.Na\u1e25man sagte: Die Halakha ist wie die Weisen. Manche lesen: R.Joseph b.Evd\u00e4mi erwiderte: Es wird gelehrt, die Weisen erlauben es. R.Na\u1e25man sagte: Die Halakha ist nicht wie die Weisen. Meremar grenzte Sura<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>durch ein Flechtwerk ab, indem er sagte, der See kann eine Sandbank hervorbringen. In Sura befand sich eine krumme Durchgangsgasse, da legten sie eine Matte zusammen und legten sie an die Stelle der Kr\u00fcmmung. R.\u1e24isda sprach: Dies entspricht weder der Ansicht Rabhs noch der Ansicht \u0160emu\u00e9ls; nach Rabh, welcher sagt, eine solche gelte als offen, ist eine Art T\u00fcrrahmen erforderlich, und nach \u0160emu\u00e9l, welcher sagt, sie gelte als geschlossen, ist dies nur dann der Fall, wenn da ein richtiger Pfosten vorhanden ist, die [Matte] aber ist ja nichts, da ein Wind sie fortwehen kann. Hat man sie aber mit einem Pflocke befestigt, so ist es zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Der Text. R.Jirmeja b. Abba sagte im Namen Rabhs: Wenn eine Durchgangsgasse in ihrer ganzen Breite offen in einen Vorhof m\u00fcndet, dessen gegen\u00fcberliegende [Wand] ebenfalls durchbrochen ist, so ist der Vorhof erlaubt<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>und der Durchgang verboten. Rabba b. U\u0351la sprach zu R.Bebaj b. Abajje: Meister, dies lehrt ja unsere Mi\u0161na: Wenn ein kleiner Vorhof nach einem gro\u00dfen durchbrochen ist, so ist der gro\u00dfe erlaubt<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a>und der kleine verboten, weil er als Pforte des gro\u00dfen anzusehen ist. Dieser erwiderte: Wollte man es hieraus entnehmen, so k\u00f6nnte man glauben, nur wo das Publikum nicht verkehrt, wo aber das Publikum verkehrt, sei auch der Vorhof [verboten ].<\/p>\n<p>Aber auch dies haben wir ja gelernt: Ein Vorhof, dessen eine Seite das Publikum als Eingang und dessen andere Seite es als Ausgang benutzt, gilt als \u00f6ffentliches Gebiet hinsichtlich der Unreinheit<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>und als Privatgebiet hinsichtlich des \u0160abbaths!?<\/p>\n<p>Wollte man es hieraus entnehmen, so k\u00f6nnte man glauben, nur wenn<\/p>\n<h2 id=\"blatt-8b\">Blatt 8b<\/h2>\n<p>[die Durchg\u00e4nge] nicht gegen\u00fcber liegen, nicht aber wenn sie gegen\u00fcber liegen.<\/p>\n<p>Wozu sind beide Lehren nach Rabba n\u00f6tig, nach dem es verboten ist, wenn [die Durchg\u00e4nge] gegen\u00fcber liegen, wonach man die Lehre Rabhs auf den Fall beziehen mu\u00df, wenn sie sich nicht gegen\u00fcber liegen!?<\/p>\n<p>Wollte man es hieraus entnehmen, so k\u00f6nnte man glauben, nur hinsichtlich des Werfens<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>, nicht aber hinsichtlich des Tragens, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Wenn eine Durchgangsgasse die Form eines Vielfu\u00dfes<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>hat, so mache man, wie Abajje sagt, die Form eines T\u00fcrrahmens beim gr\u00f6\u00dften [Durchgang], w\u00e4hrend f\u00fcr die \u00fcbrigen Pfosten und Querbalken ausreichend sind. Raba sprach zu ihm: Also nach \u0160emu\u00e9l, welcher sagt, er gelte als geschlossen,<\/p>\n<p>wozu ist demnach die Form eines T\u00fcrrahmens n\u00f6tig!? Ferner wurde ja bei jener krummen Durchgangsgasse in Nehardea\u0351<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>die Ansicht Rabhs ber\u00fccksichtigt!? Vielmehr, sagte Raba, man mache auf der einen Seite die Form eines T\u00fcrrahmens an allen [Durchg\u00e4ngen], w\u00e4hrend f\u00fcr die der anderen Seite Pfosten und Querbalken ausreichen.<\/p>\n<p>R.Kahana b.Ta\u1e25lipha sagte im Namen des R.Kahana b. Matithja im Namen des R.Kahana b.Malkiju im Namen R.Kahanas, des Meisters Rabhs, und wie manche sagen, ist R.Kahana b.Malkiju [identisch mit] R.Kahana, dem Meister Rabhs: Wenn eine Seitenwand der Durchgangsgasse l\u00e4nger und eine k\u00fcrzer ist, so lege man, wenn weniger als vier Ellen, den Querbalken schr\u00e4g, wenn aber vier Ellen, so lege man ihn gegen\u00fcber der k\u00fcrzeren. Raba sagte: In beiden F\u00e4llen lege man ihn gegen\u00fcber der k\u00fcrzeren. Und ich will sowohl meinen Grund als auch ihren Grund erkl\u00e4ren. Mein Grund: der Querbalken soll ja als Kennzeichen dienen, wenn er aber schr\u00e4g liegt, so ist er kein Kennzeichen<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>mehr. Ihr Grund: der Querbalken soll ja als Wand dienen, und eine solche ist er, auch wenn er schr\u00e4g liegt. R.Kahana sprach: Da es eine Lehre von Kahanas<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>ist, so will auch ich hierzu etwas sagen: Man lege den Querbalken nur dann schr\u00e4g, wenn die Abschr\u00e4gung zehn [Ellen] nicht \u00fcbersteigt, wenn sie aber zehn [Ellen] \u00fcbersteigt, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man ihn gegen\u00fcber der k\u00fcrzeren lege.<\/p>\n<p>Sie fragten: Darf man unter dem Querbalken seine Arbeit verrichten? Rabh, R.\u1e24ija und R.Jo\u1e25anan sagen, man d\u00fcrfe unter dem Querbalken seine Arbeit verrichten, \u0160emu\u00e9l, R.\u0160imo\u0351n b. Rabbi und R.\u0160imo\u0351n b.Laqi\u0161 sagen, man d\u00fcrfe unter dem Querbalken seine Arbeit nicht verrichten.<\/p>\n<p>Es ist anzunehmen, da\u00df sie folgenden Streit f\u00fchren: die einen sind der Ansicht, der Querbalken diene nur als Kennzeichen, und die anderen sind der Ansicht, der Querbalken diene als Wand<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Nein, alle sind der Ansicht, der Querbalken diene nur als Kennzeichen, und sie f\u00fchren folgenden Streit: die einen sind der Ansicht, das Kennzeichen sei die innere [Kante], und die anderen sind der Ansicht, das Kennzeichen sei die \u00e4u\u00dfere [Kante]. Wenn du aber willst, sage ich: alle sind der Ansicht, [der Querbalken] diene als Wand, und sie f\u00fchren folgenden Streit: die einen sind der Ansicht, die innere Kante schlie\u00dfe sie bis unten ab, und die anderen sind der Ansicht, die \u00e4u\u00dfere Kante schlie\u00dfe sie bis unten ab. R.\u1e24isda sagte: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df es zwischen den Pfosten<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>verboten sei.<\/p>\n<p>Rami b. \u1e24ama fragte R.\u1e24isda: Wie ist es, wenn man in beide Seitenw\u00e4nde der Durchgangsgasse, ausw\u00e4rts<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>, Pfl\u00f6cke einschl\u00e4gt und \u00fcber diese einen Querbalken legt? Dieser erwiderte: Nach dem es erlaubt<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>ist, ist [ein solcher Durchgang] verboten, und nach dem es verboten ist, ist er erlaubt. Raba sagte: Auch nach dem es verboten ist, ist es verboten, da sich der Querbalken \u00fcber der Durchgangsgasse befinden mu\u00df, was hierbei nicht der Fall ist. R.Ada b.Mathna wandte gegen Raba ein: Ist der Querbalken weniger als drei [Handbreiten] entfernt oder schwebend<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-9a\">Blatt 9a<\/h2>\n<p>so ist kein zweiter Querbalken n\u00f6tig, betr\u00e4gt die Entfernung drei [Handbreiten], so ist ein zweiter Querbalken n\u00f6tig. R.\u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, betr\u00e4gt sie keine vier [Handbreiten], so ist kein zweiter Querbalken n\u00f6tig, betr\u00e4gt sie vier [Handbreiten], so ist ein zweiter Querbalken n\u00f6tig. Unter \u00bbentfernt\u00ab ist wohl zu verstehen: au\u00dferhalb, und unter \u00bbschwebend\u00ab: innerhalb!?<\/p>\n<p>Nein, beides innerhalb, nur ist unter \u00bbentfernt\u00ab zu verstehen: an einer Seite, und unter \u00bbschwebend\u00ab an beiden Seiten. Man k\u00f6nnte n\u00e4mlich glauben, nur eine Seite gelte als verbunden, nicht aber beide Seiten, so lehrt er uns. R.A\u0161i erkl\u00e4rte: Entfernt und schwebend; wenn man n\u00e4mlich in beide Seitenw\u00e4nde der Durchgangsgasse zwei Pfl\u00f6cke schr\u00e4g eingeschlagen<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>hat, die weder in ihrer Steigung noch in ihrer Kr\u00fcmmung<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>drei [Handbreiten] haben. Man k\u00f6nnte glauben, [der Balken] werde nur entweder als verl\u00e4ngert oder als herabgedr\u00fcckt, nicht aber als verl\u00e4ngert und herabgedr\u00fcckt betrachtet, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>R.Zakkaj rezitierte vor R.Jo\u1e25anan: [Der Raum] zwischen den Pfosten und unter dem Querbalken gilt als Neutralgebiet<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>. Dieser sprach zu ihm: Geh, lehre dies drau\u00dfen. Abajje sagte: Die Ansicht R. Jo\u1e25anans ist einleuchtend bez\u00fcglich des Raumes unter dem Querbalken, der Raum zwischen den Pfosten<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>aber ist verboten. Raba aber sagte, auch der Raum zwischen den Pfosten sei erlaubt. Raba sprach: Dies entnehme ich aus folgendem: Als R.Dimi kam, sagte er im Namen R.Jo\u1e25anans, da\u00df auf einem Raume von weniger als vier zu vier [Handbreiten]<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>sowohl die Leute auf dem \u00f6ffentlichen Gebiete als auch die Leute auf dem Privatgebiete ihre Last schultern d\u00fcrfen, jedoch nicht tauschen.<\/p>\n<p>Und Abajje!?<\/p>\n<p>Dies, wenn er drei [Handbreiten] hoch ist.<\/p>\n<p>Abajje sprach: Ich entnehme dies aus folgendem: R.\u1e24ama b.Gorja sagte im Namen Rabhs, der Raum der T\u00fcrh\u00f6hlung ben\u00f6tige noch eines Pfostens<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a>, um erlaubtes Gebiet zu sein. Wolltest du einwenden, wenn er vier zu vier [Handbrei- ten]<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>hat, so sagte ja R.\u1e24anin b.Raba im Namen Rabhs, der Raum der T\u00fcr\u00f6ffnung ben\u00f6tige, auch wenn er keine vier zu vier [Handbreiten] hat, eines Pfostens, um erlaubtes Gebiet zu sein.<\/p>\n<p>Und Raba!?<\/p>\n<p>Dies, wenn [die T\u00fcr] in Neutralgebiet f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wenn aber in \u00f6ffentliches Gebiet, so ist es erlaubt,<\/p>\n<p>der B\u00fcrger auf der Erde und der Fremde in den h\u00f6chsten Himmeln<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Freilich, er findet seinesgleichen<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a>und erwacht. R.Hona, Sohn des Jeho\u0161ua\u0351, sprach zu Raba: Du bist also nicht der Ansicht, da\u00df [nach R.Jo\u1e25anan der Raum] zwischen den Pfosten verboten sei; aber Rabba b. Bar \u1e24ana sagte ja im Namen R.Jo\u1e25anans, da\u00df, wenn [die Seitenwand] der Durchgangsgasse aus Pfosten hergestellt ist, die von einander weniger als vier [Handbreiten] entfernt sind, hierauf der Streit zwischen R.\u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l und den Rabbanan<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>zu beziehen sei. Nach R.\u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, nach dem sie verbunden werden, darf man seine Arbeit bis zur inneren Kante des inneren<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a>Pfostens verrichten, nach den Rabbanan aber, welche sagen, sie werden nicht verbunden, darf man seine Arbeit bis zur inneren Kante des \u00e4u\u00dfersten verrichten; alle stimmen also \u00fcberein, da\u00df es zwischen den Pfosten verboten sei!?<\/p>\n<p>Und Raba!?<\/p>\n<p>Dies ebenfalls, wenn [die T\u00fcr] in Neutralgebiet f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wenn aber in \u00f6ffentliches Gebiet, so ist es erlaubt,<\/p>\n<p>der B\u00fcrger auf der Erde und der Fremde in den h\u00f6chsten Himmeln!?<\/p>\n<p>Freilich, er findet seinesgleichen und erwacht. R.A\u0161i erkl\u00e4rte: Wenn die Pfosten weniger als vier [Handbreiten]<\/p>\n<h2 id=\"blatt-9b\">Blatt 9b<\/h2>\n<p>von einander entfernt sind und eine Ausdehnung von vier Ellen haben. Nach R.\u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, welcher sagt, sie werden mit einander verbunden, geh\u00f6rt [dieser Raum] zur Durchgangsgasse, somit ist noch ein Pfosten n\u00f6tig, um [den Durchgang] erlaubt zu machen, nach den Rabbanan aber, welche sagen, sie werden nicht verbunden, ist kein anderer Pfosten n\u00f6tig<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Aber auch nach R.\u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l ist er ja ein Durchgang, der von au\u00dfen zu merken<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>und von innen nicht zu merken ist!?<\/p>\n<p>Diese Erkl\u00e4rung ist ja nur nach R.Jo\u1e25anan n\u00f6tig, und als Rabin kam, sagte er im Namen R.Jo\u1e25anans, da\u00df, wenn er von au\u00dfen zu merken und von innen nicht zu merken ist, er nicht als Pfosten gelte.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Ist er von innen zu merken und von au\u00dfen nicht, so gilt er als Pfosten, ist er von au\u00dfen zu merken und von innen nicht, so besteht hier\u00fcber ein Streit zwischen R.\u1e24ija und R.\u0160imo\u0351n b.Rabbi: einer sagt, er gelte als Pfosten, und einer sagt, er gelte nicht als Pfosten. Es ist zu beweisen, da\u00df R.\u1e24ija es ist, welcher sagt, er gelte als Pfosten. R.\u1e24ija lehrte n\u00e4mlich, da\u00df, wenn die Wand an einer Seite eine Vertiefung hat, einerlei ob dies von au\u00dfen zu merken ist und von innen nicht, oder von innen zu merken ist und von au\u00dfen nicht, dies als Pfosten gelte. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Sollte denn R.Jo\u1e25anan dies nicht geh\u00f6rt haben? Vielmehr hat auch er dies geh\u00f6rt, ist aber nicht dieser Ansicht, ebenso ist es auch m\u00f6glich, da\u00df auch R.\u1e24ija nicht dieser Ansicht<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>ist!?<\/p>\n<p>Was soll dies: R.Jo\u1e25anan ist nicht dieser Ansicht, und er lehrte es auch nicht, wieso aber w\u00fcrde R.\u1e24ija es gelehrt haben, wenn er nicht dieser Ansicht w\u00e4re!?<\/p>\n<p>Rabba b. R.Hona sagte: Wenn er von au\u00dfen zu merken ist und von innen nicht, so gilt er als Pfosten. Rabba sprach: Gegen diese Lehre wenden wir ein: Wenn ein kleiner Vorhof nach einem gro\u00dfen durchbrochen ist, so ist der gro\u00dfe erlaubt<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>und der kleine verboten, weil er als Pforte des gro\u00dfen anzusehen ist. Wenn dem nun so w\u00e4re, so sollte auch der kleine erlaubt sein, da [f\u00fcr diesen der Durchgang] yon au\u00dfen zu merken und von innen nicht zu merken ist!? R.Zera erwiderte: Wenn die W\u00e4nde des kleinen in den gro\u00dfen hineinragen.<\/p>\n<p>Sollen sie<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a>als verbunden gelten und dann erlaubt sein!? Wolltest du sagen, wenn sie von einander weit entfernt<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>sind, so lehrte ja R.Ada b.Abimi vor R.\u1e24anina, wenn der kleine zehn und der gro\u00dfe elf [Ellen]<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>hat!? Rabina erwiderte: Wenn die Wand der einen Seite zwei und die der anderen Seite vier [Handbreiten] entfernt ist.<\/p>\n<p>Sollte die eine Wand als verbunden gelten und dieser erlaubt sein!?<\/p>\n<p>Hier ist die Ansicht Rabbis vertreten, welcher sagt, es<\/p>\n<h2 id=\"blatt-10a\">Blatt 10a<\/h2>\n<p>seien zwei Pfeiler erforderlich. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Der Vorhof ist auch durch einen Pfeiler<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>erlaubt, Rabbi sagt, nur durch zwei Pfeiler.<\/p>\n<p>Was soll dies: einleuchtend ist die Erkl\u00e4rung, wenn der kleine [Vorhof] zehn und der gro\u00dfe elf [Ellen] hat, wenn du sagst, da\u00df, faBs es von au\u00dfen zu merken ist und von innen nicht, er nicht als Pfosten gelte, da\u00df Rabbi der Ansicht R.Joses<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a>ist, und ferner von den Erkl\u00e4rungen R. Zeras und Rabinas abzusehen ist, da doch Rabbi der Ansicht R.Joses<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a> ist; was aber soll die Erkl\u00e4rung, [dies gelte von dem Falle,] wenn der gro\u00dfe [Vorhof] elf [Ellen] hat, wenn du sagst, da\u00df, falls es von au\u00dfen zu merken ist und von innen nicht, er als Pfosten gelte, da\u00df die Erkl\u00e4rungen R.Zeras und Rabinas anzuerkennen sind, und ferner Rabbi nicht der Ansicht R.Joses ist? Wie du es nimmst: will er hervorheben, da\u00df der gro\u00dfe erlaubt ist, so gen\u00fcgen ja zehn [Ellen] und zwei Handbreiten, und will er hervorheben, da\u00df der kleine verboten ist, so sollte er es von dem Falle lehren, wenn sie mehr von einander abweichen!? Vielmehr ist hieraus zu schlie\u00dfen, da\u00df, wenn es von au\u00dfen zu merken ist und von innen nicht, er nicht als Pfosten gelte. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>R.Joseph sagte: Ich h\u00f6rte diese Lehre nicht. Abajje sprach zu ihm: Du selbst sagtest<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>sie uns, und zwar sagtest du sie uns in Bezug auf folgende Lehre: Rami b. Abba sagte im Namen R.Honas: Wenn ein Pfosten von der Wand des Durchgangs<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>ausl\u00e4uft, so gilt er, falls er keine vier Ellen [breit] ist, als Pfosten, und man darf da von der inneren Kante ab seine Arbeit verrichten, und falls er vier Ellen breit ist, als Durchgang, und man darf da keine Arbeit verrichten. Hierzu sagtest du, da\u00df hieraus dreierlei zu entnehmen sei: es sei zu entnehmen, da\u00df [der Raum] zwischen den Pfosten verboten sei, es sei zu entnehmen, da\u00df die Ausdehnung des Durchgangs vier [Ellen] betragen k\u00f6nne, und es sei zu entnehmen, da\u00df, wenn es von au\u00dfen zu merken ist und von innen nicht, er als Pfosten gelte. Die Halakha ist: wenn es von au\u00dfen zu merken ist und von innen nicht, so gilt er als Pfosten.\u2013So die Halakha, wo dieses widerlegt<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> wurde!?<\/p>\n<p>Weil R.\u1e24ija \u00fcbereinstimmend<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>lehrte.<\/p>\n<p>D<small>ER MEHR ALS ZEHN<\/small> [E<small>LLEN<\/small>] <small>BREIT IST, MUSS VERRINGERT WERDEN<\/small>. Abajje sagte: Es wird gelehrt: Der mehr als zehn [Ellen] breit ist, mu\u00df verringert werden; R.Jehuda sagt, man brauche ihn nicht zu verringern.<\/p>\n<p>Wie breit<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>R.A\u1e25i wollte vor R.Joseph sagen, dreizehn Ellen und ein Drittel, und zwar ist dies [durch einen Schlu\u00df] vom Leichteren auf das Schwerere, von den Brunnenpfeilern,<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a>zu folgern: bei den Brunnenpfeilern ist es ja erlaubt, wenn die L\u00fccke mehr als das Stehende<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a>ist, dennoch ist nur eine Breite von dreizehn Ellen und einem Drittel zul\u00e4ssig, um wieviel mehr ist beim Durchgang, bei dem es nicht erlaubt ist, wenn die L\u00fccke mehr als das Stehende ist, nur eine Breite von dreizehn Ellen und einem Drittel zul\u00e4ssig. Aber dies eben gibt [den Ausschlag]: bei den Brunnenpfeilern, bei denen es erlaubt ist, wenn die L\u00fccke mehr als das Stehende ist, ist nur eine Breite von dreizehn Ellen und einem Drittel zul\u00e4ssig, beim Durchgang aber, bei dem es nicht erlaubt ist, wenn die L\u00fccke mehr als das Stehende ist, ist auch mehr als dreizehn Ellen und ein Drittel zul\u00e4ssig. Oder wie folgt: bei den Brunnenpfeilern, bei denen eine Erleichterung zugelassen wurde, ist auch eine zweite Erleichterung zul\u00e4ssig, beim Durchgang aber ist gar keine zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Levi lehrte: Wenn ein Durchgang zwanzig [Ellen] breit ist, so stecke man in die Mitte eine Stange, und dies gen\u00fcgt. Er lehrte dies, und er selbst sagte auch, die Halakha sei nicht wie diese Lehre. Manche sagen, \u0160emu\u00e9l habe im Namen Levis gesagt, die Halakha sei nicht wie diese Lehre.<\/p>\n<p>Wie mache man es nun? \u0160emu\u00e9l erwiderte im Namen Levis: Man setze in die Mitte einen zehn [Handbreiten] hohen Pfeiler, der vier<\/p>\n<h2 id=\"blatt-10b\">Blatt 10b<\/h2>\n<p>Ellen in die L\u00e4nge des Durchgangs<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>hineinragt. Oder man verfahre nach R.Jehuda. R.Jehuda sagte n\u00e4mlich, da\u00df man, wenn ein Durchgang f\u00fcnfzehn Ellen breit ist, da einen Pfeiler von drei Ellen in einer Entfernung von zwei Ellen<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a>setze.<\/p>\n<p>Wozu denn, man k\u00f6nnte ja ebenso einen Pfeiler von anderthalb Ellen setzen, und zwei Ellen weiter einen [zweiten] Pfeiler von ander thalb<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a>Ellen!? Hieraus ist somit zu entnehmen, da\u00df, wenn das Stehende mehr ist als die L\u00fccke, jedoch nach zwei Seiten geteilt, es nichts sei!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich, kann ich dir erwidern, ist dies wohl g\u00fcltig, nur ist es hierbei anders, da der freie Raum an der einen Seite und der freie Raum an der anderen Seite<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a>die Bedeutung [des Mittelpfeilers] aufheben.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte ja ebenso einen eine Elle breiten Pfeiler setzen, eine Elle weiter einen [zweiten] eine Elle breiten Pfeiler und eine Elle weiter einen [dritten] eine Elle breiten Pfeiler!? Hieraus ist somit zu entnehmen, da\u00df, wenn das Stehende der L\u00fccke gleicht, dies nichts sei!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich, kann ich dir erwidern, ist dies sonst erlaubt, hierbei aber ist es anders, da der freie Raum an der einen Seite und an der anderen Seite die Bedeutung [des letzten Pfeilers] aufheben.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte ja ebenso in einer Entfernung von einer Elle einen anderthalb Ellen breiten Pfeiler setzen, und eine Elle weiter, einen [zweiten] anderthalb Ellen breiten Pfeiler!?<\/p>\n<p>Dem ist auch so, nur haben die Rabbanan ihn nicht so sehr bel\u00e4stigt.<\/p>\n<p>Es ist ja aber zu ber\u00fccksichtigen, man k\u00f6nnte die gro\u00dfe \u00d6ffnung lassen und durch die kleine<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>gehen!? R.Ada b.Mathna erwiderte: Es ist feststehend, da\u00df niemand die gro\u00dfe \u00d6ffnung l\u00e4\u00dft und durch die kleine geht.<\/p>\n<p>Womit ist es hierbei anders als bei der Lehre von R.Ami<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a>und R.Asi!?<\/p>\n<p>Da<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>hat man weniger zu gehen, hier aber nicht.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Das Leder des Sitzes und das Loch desselben werden zur Handbreite<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a>vereinigt.<\/p>\n<p>Was ist das f\u00fcr ein Leder des Sitzes? Rabba b. Bar \u1e24ana erwiderte im Namen R. Jo\u1e25anans: Das Leder des Klosettsitzes.<\/p>\n<p>Wieviel<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Als R.Dimi kam, sagte er: Zwei Finger an der einen Seite, zwei Finger an der anderen Seite und zwei Finger frei in der Mitte. Als Rabin kam, sagte er: Anderthalb Finger an der einen Seite, anderthalb Finger an der anderen Seite und ein Finger<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>frei in der Mitte. Abajje fragte R.Dimi: Streitet ihr? Dieser erwiderte: Nein; einer spricht vom Daumen, einer spricht vom kleinen Finger, und wir streiten nicht. Jener sprach: Doch, ihr streitet wohl, und zwar in dem Falle, wenn das Stehende an beiden Seiten zusammen mehr ist als die L\u00fccke: nach deiner Ansicht gilt es als stehend, auch wenn an beiden Seiten, nach Rabin aber nur dann, wenn an einer Seite, nicht aber, wenn an beiden Seiten zusammen. Wollte man sagen, ihr streitet nicht, so m\u00fc\u00dfte ja Rabin sagen :ein und ein Drittel Finger an der einen Seite, ein und ein Drittel Finger an der anderen Seite und ein und ein Drittel Finger frei in der Mitte.<\/p>\n<p>Wenn wir aber streiten, so m\u00fc\u00dfte ich ja sagen: ein und zwei Drittel Finger an der einen Seite, ein und zwei Drittel Finger an der anderen Seite und zwei und zwei Drittel Finger frei in der Mitte!? Sollten wir streiten, so w\u00fcrde der Streit in dem Falle bestehen, wenn die L\u00fccke dem Stehenden gleicht.<\/p>\n<p>H<small>AT ER DIE<\/small> F<small>ORM EINES<\/small> T<small>\u00dcRRAHMENS, SO IST DIES NIGHT N\u00d6TIG, AUCH WENN ER MEHR ALS ZEHN<\/small> E<small>LLEN BREIT IST<\/small>. Wir sehen also, da\u00df die Form eines T\u00fcrrahmens bei der Breite und der Sims bei der H\u00f6he wirksam ist; wie ist es, wenn umgekehrt?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Es wird gelehrt:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-11a\">Blatt 11a<\/h2>\n<p>Ein Durchgang, der mehr als zwanzig Ellen hoch ist, mu\u00df verringert werden; hat er die Form eines T\u00fcrrahmens, so ist dies nicht n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Wie verh\u00e4lt es sich mit dem Simse bei der Breite?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Es wird gelehrt: Ein Durchgang, der mehr als zwanzig Ellen hoch ist, mu\u00df verringert werden, der breiter als zehn [Ellen] ist, mu\u00df verringert werden. Hat er die Form eines T\u00fcrrahmens, so ist dies nicht n\u00f6tig; hat er einen Sims, so ist dies nicht n\u00f6tig. Dies bezieht sich wohl auch auf den Schlu\u00dfsatz.<\/p>\n<p>Nein, nur auf den Anfangssatz.<\/p>\n<p>R.Jehuda lehrte \u1e24ija b.Rabh vor Rabh: Man braucht ihn nicht zu verringern. Da sprach dieser: Lehre ihn, man m\u00fcsse ihn wohl verringern. R. Joseph sagte: Aus den Worten unseres Meisters lernen wir, da\u00df ein Vorhof, [dessen W\u00e4nde] gr\u00f6\u00dftenteils aus T\u00fcren und Fenstern bestehen, durch eine Art T\u00fcrrahmen nicht erlaubt wird.<\/p>\n<p>Wieso?<\/p>\n<p>Der Durchgang ist verboten, wenn er mehr als zehn [Ellen] breit ist, und der Vorhof ist verboten, wenn die L\u00fccke mehr ist als das Stehende; wie nun der mehr als zehn Ellen breite Durchgang nicht durch die Form eines T\u00fcrrahmens erlaubt wird, ebenso wird der Vorhof, wenn die L\u00fccke mehr ist als das Stehende, nicht durch die Form eines T\u00fcrrahmens erlaubt.<\/p>\n<p>Allerdings nicht der Durchgang, wenn er mehr als zehn [Ellen] breit ist, weil es nach R.Me\u00edr auch bei den Brunnenpfeilern<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a>nicht erlaubt ist, w\u00e4hrend es nach aller Ansicht bei den Brunnenpfeilern erlaubt ist, wenn die L\u00fccke mehr ist als das Stehende, wo dies beim Vorhofe verboten ist. Jenem w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Diese W\u00e4nde k\u00f6nnen auch gro\u00dftenteils aus T\u00fcren und Fenstern bestehen, nur mu\u00df das Stehende mehr sein als die L\u00fccke. Wie ist dies<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a>gr\u00f6\u00dftenteils m\u00f6glich!? Wahrscheinlich ist zu lesen: gro\u00dfenteils aus T\u00fcr\u00f6ffnungen und Fenstern bestehen, nur mu\u00df das Stehende mehr sein als die L\u00fccke. R.Kahana entgegnete: Diese Lehre spricht von l\u00fcckenhaften T\u00fcr\u00f6ffnungen.<\/p>\n<p>Welche hei\u00dfen l\u00fcckenhafte T\u00fcr\u00f6ffnungen?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber streitenR.Re\u1e25umi und R.Joseph: einer sagt, die keine [richtigen] Pfosten<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a>haben, und einer sagt, die keine Oberschwelle haben. Auch R.Jo\u1e25anan ist der Ansicht Rabhs, denn Rabin b.R.Ada erz\u00e4hlte im Namen R.Ji\u00e7\u1e25aqs: Einst steckte jemand aus Beth-\u1e24ivarthan vier Stangen in die vier Ecken seines Feldes und spannte \u00fcber diese Ranken aus; und als die Sache vor die Weisen kam, erlaubten sie es ihm bez\u00fcglich der Mischfrucht<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a>. Hierzu sagte Re\u0161 Laqi\u0161, wie sie es ihm bez\u00fcglich der Mischfrucht erlaubt haben, so haben sie es ihm bez\u00fcglich des \u0160abbaths erlaubt; R.Jo\u1e25anan aber sagte, bez\u00fcglich der Mischfrucht haben sie es ihm erlaubt, bez\u00fcglich des \u0160abbaths haben sie es ihm nicht erlaubt. In welchem Falle: wollte man sagen, an der Seite<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a>, so sagte ja R.\u1e24isda, da\u00df, wenn man die Form eines T\u00fcrrahmens an der Seite macht, dies ung\u00fcltig sei, doch wohl oben, und zwar waren sie mehr als zehn [Ellen von einander entfernt], denn wenn nur zehn, so w\u00fcrde ja R.Jo\u1e25anan nicht gesagt haben, bez\u00fcglich des \u0160abbaths nicht.<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich nur zehn, und an der Seite, und sie streiten auch \u00fcber die Lehre R. \u1e24isdas<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ich will auf einen Widerspruch hinweisen, in dem sowohl R. Jo\u1e25an an als auch Re\u0161 Laqi\u0161 sich befinden. Re\u0161 Laqi\u0161 sagte im Namen des<\/p>\n<h2 id=\"blatt-11b\">Blatt 11b<\/h2>\n<p>R.Jehuda b. R.\u1e24anina, das Rutengeflecht mache erlaubt<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a>bei der Mischfrucht, nicht aber beim \u0160abbathgesetze, und R.Jo\u1e25anan sagte, wie es beim \u0160abbathgesetze nicht als Zaun gilt, ebenso gelte es nicht als Zaun bez\u00fcglich der Mischfrucht. Allerdings braucht Re\u0161 Laqi\u0161 sich nicht in einem Widerspruche zu befinden, denn das eine ist seine eigene Ansicht und das andere die seines Lehrers, R.Jo\u1e25anan aber befindet sich ja in einem Widerspruche!? Richtig w\u00e4re es allerdings, wenn du sagen w\u00fcrdest, jene Lehre handle von dem Falle, wenn man sie<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>oben, und diese von dem Falle, wenn man sie an der Seite [gelegt hat], wie ist es aber zu erkl\u00e4ren, wenn du sagst, beide von dem Falle, wenn an der Seite!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich beide von dem Falle, wenn an der Seite, jedoch jene, wenn [die Stangen] nur zehn [Ellen von einander entfernt sind], diese aber, wenn mehr als zehn.<\/p>\n<p>Woher entnimmst du, da\u00df [bei der Mischfrucht] zwischen zehn und mehr als zehn unterschieden wird?<\/p>\n<p>R.Jo\u1e25anan sprach zu Re\u0161 Laqi\u0161: Hat sich etwa nicht folgendes zugetragen? Einst kam R.Jeho\u0161ua\u0351 zu R.Jo\u1e25anan b. Nuri, um bei ihm die Tora zu studieren, obgleich er selber im Gesetze von der Mischfrucht kundig war, und er traf ihn zwischen den B\u00e4umen sitzen. Da spannte er eine Ranke von einem Baume zum anderen aus und sprach zu ihm: Meister, d\u00fcrfte man da [Saaten] s\u00e4en, wenn hier Weinst\u00f6cke w\u00e4ren? Dieser erwiderte: Bei zehn [Ellen]<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a>ist es erlaubt, wenn mehr als zehn, so ist es verboten. In welchem Falle: wollte man sagen, wenn man sie oben [spannt], wieso ist es, wenn mehr als zehn, verboten, es wird ja gelehrt, da\u00df, wenn da Spitzpfl\u00f6cke sind und man sie oben durch ein Rutengeflecht verbindet, es erlaubt sei, auch wenn sie mehr als zehn [Ellen von einander entfernt] sind!? Wahrscheinlich an der Seite, dennoch sagte er ihm, da\u00df es bei zehn erlaubt sei, und wenn mehr als zehn, verboten. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Der Text. R.\u1e24isda sagte: Wenn man die Form des T\u00fcrrahmens an der Seite macht, so ist dies nichts. Ferner sagte R.\u1e24isda: Der T\u00fcrrahmen, von dem sie sprechen, mu\u00df fest sein, da\u00df er eine T\u00fcr halten kann, wenn auch eine T\u00fcr aus Stroh.<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 sagte im Namen R.Jannajs: Der T\u00fcrrahmen mu\u00df auch ein Kennzeichen f\u00fcr die T\u00fcrangel haben.<\/p>\n<p>Was ist dies f\u00fcr ein Kennzeichen? R.Ivja erwiderte: Eine Angelpfanne.<\/p>\n<p>R.A\u1e25a, Sohn R.Ivjas, traf die Sch\u00fcler R.A\u0161is und fragte sie: Sagte der Meister etwas \u00fcber die Form des T\u00fcrrahmens? Diese erwiderten: Er sagte nichts.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Die Form des T\u00fcrrahmens, von dem sie sprechen, besteht aus einer Stange an der einen Seite, einer Stange an der anderen Seite und einer Stange \u00fcber diesen.<\/p>\n<p>M\u00fcssen sie einander ber\u00fchren oder brauchen sie es nicht? R.Na\u1e25man sagte, sie brauchen einander nicht zu ber\u00fchren; R.\u0160e\u0161eth sagte, sie m\u00fcssen einander ber\u00fchren. Einst traf R. Na\u1e25man beim Exilarchen eine Entscheidung nach seiner Ansicht; da sprach R.\u0160e\u0161eth zu seinem Diener R.Gada: Geh, ziehe [die Pf\u00e4hle] heraus und wirf sie fort. Dieser ging hin, zog sie heraus und warf sie fort; als aber die Leute des Exilarchen ihn bemerkten, sperrten sie ihn ein. Hierauf ging R.\u0160e\u0161eth zur T\u00fcr und sprach: Gada, komm heraus. Da kam er heraus.<\/p>\n<p>R.\u0160e\u0161eth traf Rabbab.\u0160emu\u00e9l und fragte ihn: Hat der Meister etwas \u00fcber die Form des T\u00fcrrahmens gelernt? Dieser erwiderte: Jawohl, ich habe folgendes gelernt: Die Bogent\u00fcr ist nach R.Me\u00edr zur Mezuza pflichtig und nach den Weisen frei; sie stimmen jedoch \u00fcberein, da\u00df, wenn die Schenkel<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a>zehn [Handbreiten] haben, sie pflichtig sei. Abajje sagte: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df, wenn [die ganze T\u00fcr] zehn [Handbreiten] hoch ist, die Schenkel aber keine drei [Handbreiten hoch] sind, oder die Schenkel drei [hoch] sind, [die ganze T\u00fcr aber] keine zehn [Handbreiten] hoch ist, dies nichts sei; sie streiten vielmehr \u00fcber den Fall, wenn die Schenkel drei und [die ganze T\u00fcr] zehn [Handbreiten] hoch sind, [die Bogenspitze] aber keine vier [Handbreiten] breit ist, jedoch Raum vorhanden ist, sie auf vier zu erweitern; R.Me\u00edr ist der Ansicht, man erweitere<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a>sie zur Erg\u00e4nzung, und die Rabbanan sind der Ansicht, man erweitere sie nicht zur Erg\u00e4nzung.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup>D<small>ER VORSCHRIFTSM\u00c4SSIGE<\/small> D<small>URCHGANG BESTEHT, WIE DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, AUS EINEM<\/small> P<small>FOSTEN UND EINEM<\/small> Q<small>UERBALKEN, UND WIE DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, AUS EINEM<\/small> P<small>FOSTEN ODER EINEM<\/small> Q<small>UERBALKEN;<\/small> R.E<small>LIEZER SAGT, AUS ZWEI<\/small> P<small>FOSTEN<\/small>. E<small>IN<\/small> S<small>CH\u00dcLER SPRACH VOR<\/small> R.A\u0351<small>QIBA IM<\/small> N<small>AMEN<\/small> R.J<small>I\u0160MA\u0351\u00c9LS:<\/small> D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS UND DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS STREITEN NICHT \u00dcBER EINEN<\/small> D<small>URCHGANG, DER WENIGER ALS VIER<\/small> E<small>LLEN<\/small> [<small>BREIT<\/small>] <small>IST, OB ER DURCH EINEN<\/small> P<small>FOSTEN ODER EINEN<\/small> Q<small>UERBALKEN ERLAUBT WIRD<\/small>; <small>SIE STREITEN NUR \u00dcBER EINEN VON VIER BIS ZEHN<\/small> E<small>LLEN BREITEN: DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT<\/small>, P<small>FOSTEN UND<\/small> Q<small>UERBALKEN, UND DIE<\/small> S<small>CHULE HILLELS SAGT<\/small>, P<small>FOSTEN ODER<\/small> Q<small>UERBALKEN<\/small>. R.A\u0351<small>QIBA ENTGEGNETE<\/small>: S<small>IE STREITEN \u00dcBER DEN EINEN UND DEN ANDEREN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Also weder nach \u1e24ananja noch nach dem ersten Tanna<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a>!? R.Jehuda erwiderte: Er meint es wie folgt: wie ist der geschlossene Durchgang<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a>vorschriftsm\u00e4\u00dfig? Die Schule \u0160ammajs sagt, Pfosten und Querbalken, die Schule Hillels sagt, Pfosten oder Querbalken.<\/p>\n<p>\u00abDie Schule \u0160ammajs sagt, Pfosten und Querbalken.\u00bb Demnach w\u00e4re die Schule \u0160ammajs der Ansicht, nach der Tora seien vier W\u00e4nde erforderlich?<\/p>\n<p>Nein, wegen des Werfens<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a>ist man schon bei drei [W\u00e4nden] schuldig, das Tragen ist aber nur [dann erlaubt], wenn vier vorhanden sind.<\/p>\n<p>\u00abDie Schule Hillels sagt, Pfosten oder Querbalken.\u00bb Demnach w\u00e4re die Schule Hillels der Ansicht, nach der Tora seien drei W\u00e4nde erforderlich?<\/p>\n<p>Nein, wegen des Werfens<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a>ist man schon bei zwei [W\u00e4nden] schuldig, das Tragen ist aber nur [dann erlaubt], wenn drei vorhanden sind.<\/p>\n<p>R.E<small>LIE\u0351ZER SAGT, AUS ZWEI<\/small> P<small>FOSTEN<\/small>. Sie fragten: Meint R.Elie\u0351zer zwei Pfosten und einen Querbalken, oder meint er zwei Pfosten ohne Querbaiken?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Einst besuchte R.Elie\u0351zer seinen Sch\u00fcler R.Jose b.Perida in Oblin und traf ihn in einem Durchgang sitzen, der nur einen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-12a\">Blatt 12a<\/h2>\n<p>Pfosten hatte. Da sprach er zu ihm: Mein Sohn, mache noch einen zweiten Pfosten. Dieser fragte: Brauche ich ihn denn zu schlie\u00dfen? Jener erwiderte: Schlie\u00dfe ihn, was ist denn dabei. R.\u0160imo\u0351nb.Gamli\u00e9l sagte: Die Schule Hillels und die Schule \u0160ammajs streiten nicht \u00fcber einen Durchgang, der weniger als vier Ellen [breit] ist, f\u00fcr einen solchen ist \u00fcber- haupt nichts n\u00f6tig; sie streiten nur \u00fcber einen von vier bis zehn Ellen breiten: die Schule \u0160ammajs sagt, Pfosten und Querbalken, und die Schule Hillels sagt, Pfosten oder Querbalken. Hier hei\u00dft es also:brauche ich ihn denn zu schlie\u00dfen. Erkl\u00e4rlich ist die Entgegnung: brauche ich ihn denn zu schlie\u00dfen, wenn du sagst, zwei Pfosten und ein Querbalken, was aber hei\u00dft \u00bbzu schlie\u00dfen\u00ab, wenn du sagst, zwei Pfosten ohne Querbalken!?<\/p>\n<p>Er meinte es wie folgt: brauche ich ihn denn mit Pfosten zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: R.\u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l sagte: Die Schule Hillels und die Schule \u0160ammajs streiten nicht \u00fcber einen Durchgang, der weniger als vier Ellen [breit] ist, f\u00fcr einen solchen ist \u00fcberhaupt nichts n\u00f6tig. Wir haben ja aber gelernt: Ein Sch\u00fcler sprach vor R.A\u0351qiba im Namen R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls: Die Schule Hillels und die Schule \u0160ammajs streiten nicht \u00fcber einen Durchgang, der weniger als vier Ellen breit ist, ob er durch einen Pfosten oder einen Querbalken erlaubt wird!? R.A\u0161i erwiderte: Er meinte es wie folgt: f\u00fcr einen solchen ist weder Querbalken und Pfosten, nach der Schule \u0160ammajs, noch zwei Pfosten, nach R.Elie\u0351zer, n\u00f6tig, vielmehr ist f\u00fcr ihn ein Querbalken oder ein Pfosten ausreichend, nach der Schule Hillels.<\/p>\n<p>Wieviel<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a>!? R.A\u1e25laj, manche sagen, R.Je\u1e25i\u00e9l, erwiderte: Bei vier [Handbreiten]. R.\u0160e\u0161eth sagte im Namen des R.Jirmeja b.Abba im Namen Rabhs: Die Weisen pflichten R.Elie\u0351zer bei bez\u00fcglich der Pfeiler<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a>des Vorhofes. R.Na\u1e25man sagte: Die Halakha ist wie R.Elie\u0351zer bez\u00fcglich der Pfeiler des Vorhofes. R.Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sprach: Rabbi ist es, der ihm beipflichtet.<\/p>\n<p>Wenn die Halakha wie er ist, so streiten ja andere gegen ihn?<\/p>\n<p>Es sind die Rabbanan. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Der Vorhof ist durch einen Pfeiler erlaubt, Rabbi sagt, durch zwei Pfeiler.<\/p>\n<p>R.Asi sagte im Namen R.Jo\u1e25anans: Der [Durchgang] des Vorhofes mu\u00df zwei Pfeiler haben. R.Zera sprach zu R.Asi: Kann R.Jo\u1e25anan dies denn gesagt haben, du selbst sagtest ja im Namen R.Jo\u1e25anans, die Pfeiler des Vorhofes m\u00fcssen vier [Handbreiten] haben!? Wolltest du sagen, vier an der einen und vier an der anderen Seite, so lehrte ja R.Ada b. Abimi vor R.\u1e24ananja, wie manche sagen, vor R.\u1e24anina b.Papi, in dem Falle, wenn der kleine [Vorhof] zehn und der gro\u00dfe elf [Ellen]<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a>hat!?<\/p>\n<p>Als R.Zera von seinen Seereisen zur\u00fcckkehrte, erkl\u00e4rte er es: Wenn an nur einer Seite, vier [Handbreiten], wenn an beiden Seiten, irgend wieviel an der einen Seite und irgend wieviel an der anderen Seite. Die Lehre des Ada b. Abimi ist nach Rabbi, und zwar ist er der Ansicht R.Joses<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R.Joseph sagte im Namen R.Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls: F\u00fcr [den Durchgang] des Vorhofes gen\u00fcgt ein Pfeiler. Abajje sprach zu R.Joseph: Kann denn \u0160emu\u00e9l dies gesagt haben, er sagte ja zu R.\u1e24ananja b. \u0160ila, da\u00df er bei einer Entscheidung darauf achte, da\u00df entweder [ein Pfeiler] die gr\u00f6\u00dfere H\u00e4lfte der Wand einnehme oder zwei Pfeiler vorhanden seien!? Dieser erwiderte: Ich aber kenne folgendes Ereignis: Einst wurde in Dura-Dereu\u0351tha [die Wand] eines Vorhofes durch eine Meereszunge zerst\u00f6rt, und als die Sache vor R.Jehuda kam, entschied er, da\u00df nur ein Pfeiler n\u00f6tig sei. Jener entgegnete: Anders ist es bei einer Meereszunge, da die Weisen beim Wasser erleichtert haben. So fragte R.\u1e6cabla den Rabh, ob die schwebende Wand eine Ruine zu erlaubtem Gebiete mache, und dieser erwiderte, die schwebende Wand sei nur beim Wasser<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a>zul\u00e4ssig, weil die Weisen beim Wasser erleichtert haben.<\/p>\n<p>Aber immerhin befindet sich ja \u0160emu\u00e9l in einem Widerspruche!?<\/p>\n<p>Als R.Papa und R.Hona, Sohn des R.Jeho\u0161ua\u0351, aus dem Lehrhause kamen, erkl\u00e4rten sie, wenn an nur einer Seite, vier [Handbreiten], wenn an beiden Seiten, irgend wieviel an der einen Seite und irgend wieviel an der anderen Seite. R.Papa sprach: Ich w\u00fcrde folgenden Einwand erhoben haben: \u0160emu\u00e9l sagte zu R.\u1e24ananja b.\u0160ila, da\u00df er bei einer Entscheidung darauf achte, da\u00df entweder [ein Pfeiler] die gr\u00f6\u00dfere H\u00e4lfte der Wand einnehme oder zwei Pfeiler vorhanden seien. Wozu braucht der Pfeiler die gr\u00f6\u00dfere H\u00e4lfte der Wand einzunehmen, ein Pfeiler von vier [Handbreiten] ist ja ebenfalls ausreichend!? Wolltest du sagen, er spreche von der gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte einer sieben [Handbreiten] breiten Wand, bei der vier die gr\u00f6\u00dfere H\u00e4lfte bilden, so sind ja auch keine vier n\u00f6tig, f\u00fcr eine solche gen\u00fcgen ja drei und etwas dar\u00fcber, denn R.A\u1e25laj, und wie manche sagen, R.Je\u1e25i\u00e9l, sagte, es sei bis vier<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a>zul\u00e4ssig!?<\/p>\n<p>Wenn du willst, sage ich, das eine gilt von einem Vorhofe und das andere von einem Durchgang, und wenn du willst, sage ich, \u00fcber die Lehre R.A\u1e25lajs selbst streiten Tanna\u00edm.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn eine Meereszunge in einen Vorhof dringt, so darf man am \u0160abbath aus diesem kein Wasser sch\u00f6pfen, es sei denn, da\u00df man eine zehn Handbreiten hohe Umz\u00e4unung macht. Dies nur dann, wenn die L\u00fccke mehr als zehn [Ellen breit] ist, wenn aber weniger, so ist dies nicht n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Nur sch\u00f6pfen darf man nicht, wohl aber darf man da tragen<\/p>\n<p>der Vorhof hat ja eine L\u00fccke<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a>, die nach verbotenem Gebiete f\u00fchrt!?<\/p>\n<p>Dies gilt nur von von dem Falle, wenn eine Schwelle<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a>noch zur\u00fcckbleibt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-12b\">Blatt 12b<\/h2>\n<p>R.Jehuda sagte: Wirft jemand etwas<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a>in eine mit einem Pfosten versehene Durchgangsgasse, [deren Anwohner] sich nicht vereinigt<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a>haben, so ist er schuldig; ist sie mit einem Querbalken versehen, so ist er frei. R.\u0160e\u0161eth wandte ein: Nur dann, wenn [die Anwohner] sich nicht vereinigt haben, wenn sie sich aber vereinigt haben, so ist er schuldig, auch wenn sie mit einem Querbalken versehen ist,<\/p>\n<p>kann dieser Laib<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a>sie denn zum Privat- oder \u00f6ffen\u00fcichen Gebiete machen, es wird ja gelehrt, da\u00df, wenn jemand etwas in einen gemeinsamen Vorhof oder in eine Durchgangsgasse, die nicht offen ist, wirft, er schuldig sei, einerlei ob sie sich durch einen E\u0351rub vereinigt haben oder nicht!?<\/p>\n<p>Vielmehr, ist dies gelehrt worden, so wird es wie folgt lauten: R.Jehuda sagte: Wirft jemand etwas<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a>in eine mit einem Pfosten versehene Durchgangsgasse, die zur Vereinigung nicht geeignet<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a>ist, so ist er schuldig; ist sie mit einem Querbalken versehen, so ist er frei. Demnach ist er der Ansicht, der Pfosten gelte als Wand und der Querbalken als Kennzeichen. Ebenso sagte auch Rabba, der Pfosten gelte als Wand und der Querbalken als Kennzeichen. Raba aber sagte, sowohl der eine als auch der andere gelte als Kennzeichen. R.Ja\u0351qob b.Abba wandte gegen Raba ein: Wirft jemand etwas<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a>in eine Durchgangsgasse, so ist er schuldig, wenn sie einen Pfosten hat, wenn aber nicht, so ist er frei!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: wenn sie nur eines Pfostens<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a>ben\u00f6tigt, so ist der Werfende schuldig, wenn aber eines Pfostens und noch etwas<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a>dazu, so ist der Werfende frei. Jener wandte ferner gegen ihn ein: Noch mehr sagte R.Jeliuda: Wer zwei [gegen\u00fcberliegende] H\u00e4user auf beiden Seiten der Stra\u00dfe hat, darf an beiden Enden je einen Pfosten oder je einen Querbalken setzen und in der Mitte nehmen und geben. Jene sprachen zu ihm: Auf diese Weise kann man f\u00fcr das \u00f6ffentliche Gebiet<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a>keinen E\u0351rub machen!?<\/p>\n<p>R.Jehuda ist (da) der Ansicht, da\u00df nach der Tora zwei W\u00e4nde gen\u00fcgen<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R.Jehuda sagte im Namen Rabhs: Ist die Durchgangsgasse ebenso lang wie breit, so ist [f\u00fcr den Durchgang] ein Pfosten von irgend welcher Breite nicht ausreichend. R.\u1e24ija b.A\u0161i sagte im Namen Rabhs: Ist die Durchgangsgasse ebenso lang wie breit, so ist [f\u00fcr den Durchgang] ein eine Handbreite breiter Querbalken nicht ausreichend. R.Zera sprach: Wie genau sind doch die Lehren der Greise; da die L\u00e4nge und die Breite gleichm\u00e4\u00dfig sind, so gleicht er einem Vorhofe, und f\u00fcr den Vorhof ist Querbalken oder Pfosten nicht ausreichend, sondern ein Pfeiler von vier [Handbreiten]. R.Zera sprach: Ich w\u00fcrde folgenden Einwand erhoben haben: soll doch dieser Pfosten als Pfeiler von irgend welcher Breite betrachtet werden und zul\u00e4ssig sein!?<\/p>\n<p>Ihm entging das, was R.Asi im Namen R.Jo\u1e25anans gesagt hat, da\u00df n\u00e4mlich der Pfeiler des Vorhofes vier [Handbreiten] haben m\u00fcsse. R.Na\u1e25man sagte: Es ist uns \u00fcberliefert, da\u00df eine Durchgangsgasse, f\u00fcr die Pfosten und Querbalken ausreichend sind, l\u00e4nger als breit sein mu\u00df und H\u00e4user und Vorh\u00f6fe in diese m\u00fcnden m\u00fcssen, und da\u00df ein Vorhof, f\u00fcr den nicht Querbalken und Pfosten ausreichen, sondern ein vier [Handbreiten] breiter Pfeiler, viereckig sein mu\u00df.<\/p>\n<p>Nur viereckig und nicht rund!?<\/p>\n<p>Nein, er meint es wie folgt: ist er l\u00e4nger als breit, so ist er eine Durchgangsgasse, und f\u00fcr eine Durchgangsgasse sind auch Pfosten und Querbalken ausreichend, wenn aber nicht, so ist er ein Vorhof.<\/p>\n<p>Um wieviel [mu\u00df er l\u00e4nger sein]?<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l dachte zu sagen, er m\u00fcsse zweimal so lang als breit sein, da sprach Rabh zu ihm: Mein Freund<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a>sagte, auch irgend wieviel.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-13a\">Blatt 13a<\/h2>\n<p>E<small>IN<\/small> S<small>CH\u00dcLER SPRACH IM<\/small> N<small>AMEN<\/small> R.J<small>I\u0160MA\u0351\u00c9LS<\/small> &amp;<small>C<\/small>. R.A\u0351<small>QIBA ENTGEGNETE:<\/small> S<small>IE STREITEN \u00dcBER DEN EINEN UND DEN ANDEREN<\/small>. R.A\u0351<small>QIBA SAGT JA DASSELBE, WAS DER ERSTE<\/small> T<small>ANNA<\/small>!?<\/p>\n<p>S<small>IE STREITEN BEZ\u00dcGLICH DER<\/small> L<small>EHRE<\/small><a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a>R.A<small>\u1e24LAJS, BEZIEHUNGSWEISE<\/small> R.J<small>E\u1e24I\u00c9LS; ES IST ABER NICHT BEKANNT<\/small><a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a>. Es wird gelehrt: R. A\u0351qiba erwiderte: Nicht R.Ji\u0161ma\u0351\u00e9l sagte dies, sondern dieser Sch\u00fcler selbst, und die Halakha ist wie dieser Sch\u00fcler.<\/p>\n<p>Dies widerspricht sich ja selbst: zuerst sagst du, nicht R.Ji\u0161ma\u0351\u00e9l habe dies gesagt, demnach ist die Halakha nicht wie jener, und darauf sagst du, die Halakha sei wie jener Sch\u00fcler!? R.Jehuda erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls: R.A\u0351qiba sagte dies nur, um dadurch den Scharfsinn der Sch\u00fcler anzuregen. R.Na\u1e25man b.Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Er sagte nur, dies leuchte ein<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R.Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Wenn da irgendwo findest, ein Sch\u00fcler habe etwas im Namen R.Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls vor R.A\u0351qiba gesagt, so ist es R.Me\u00edr, der zuerst bei R.Ji\u0161ma\u0351\u00e9l und dann bei R.A\u0351qiba famulierte. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R.Me\u00edr erz\u00e4hlte: Als ich bei R.Ji\u0161ma\u0351\u00e9l war, pflegte ich Vitriol<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a>in die Tinte za tun, und er sagte mir nichts; als ich aber [sp\u00e4ter] zu R.A\u0351qiba kam, verbot er es mir.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R.Jehuda erz\u00e4hlte im Namen \u0160emu\u00e9ls im Namen R.Me\u00edrs: Als ich bei R.A\u0351qiba lernte, pflegte ich Vitriol in die Tinte zu tun, und er sagte mir nichts; als ich aber [sp\u00e4ter] zu R.Ji\u0161ma\u0351\u00e9l kam, fragte er mich: Mein Sohn, was ist deine Besch\u00e4ftigung? Ich erwiderte ihm: Ich bin [Tora]Schreiber. Da sprach er zu mir: Mein Sohn, sei vorsichtig bei deiner Arbeit, denn sie ist eine Gottesarbeit; wenn du nur einen Buchstaben auslassest oder einen Buchstaben zuviel [schreibst], zerst\u00f6rst<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a>du die ganze Welt. Ich erwiderte ihm: Ich habe etwas, das ich in die Tinte tue, es ist Vitriol. Darauf entgegnete er mir: Darf man denn Vitriol in die Tinte tun, die Tora sagt ja: <a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a><em>er<\/em> <em>schreibe<\/em>, <em>und er verwische<\/em>, eine Schrift, die sich verwischen l\u00e4\u00dft!?<\/p>\n<p>Was sagte ihm jener, und was erwiderte ihm dieser? \u2013Er sprach zu ihm wie folgt: selbstverst\u00e4ndlich bin ich im Schreiben der defekten und vollen [Worte] kundig, aber ich brauche auch nicht zu bef\u00fcrchten, eine Fliege k\u00f6nnte sich auf das H\u00e4kchen des Daleth setzen, es verwischen und aus diesem ein Re\u0161<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a>machen, denn ich habe etwas, das ich in die Tinte tue, n\u00e4mlich Vitriol. Es besteht also ein Widerspruch sowohl bez\u00fcglich des Famulierens<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a>als auch bez\u00fcglich des Verbotes!? Allerdings kann man den Widerspruch bez\u00fcglich des Famulierens erkl\u00e4ren: er kam zuerst zu R. A\u0351qiba, und da er ihn nicht verstand<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a>, ging er zu R.Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, bei dem er das Gesetz lernte, und kehrte dann zu R.A\u0351qiba zur\u00fcck, dessen Erl\u00e4uterungen er dann verstand; aber bez\u00fcglich des Verbotes besteht ja ein Widerspruch!?<\/p>\n<p>Dem ist auch so.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R.Jehuda sagte: R.Me\u00edr sagt, man d\u00fcrfe in jede Tinte Vitriol tun, au\u00dfer [zum Schreiben] des Abschnittes von der Ehebruchverd\u00e4chtigten<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a>;R.Ja\u0351qob sagte in seinem Namen, au\u00dfer [zum Schreiben] des Abschnittes von der Ehebruchverd\u00e4chtigten im Tempel<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen? R.Jirmeja erwiderte: Ob man [diesen Abschnitt ] <a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a>aus der Tora ausradieren darf. Diese Tann aim f\u00fchren denselben Streit, wie die Tanna\u00edm der folgenden Lehre: Die Rolle, die f\u00fcr eine Ehebruchverd\u00e4chtigte geschrieben wurde, ist f\u00fcr eine andere unbrauchbar; R.A\u1e25i b.Jo\u0161ija sagt, sie sei auch f\u00fcr eine andere brauchbar. R.Papa entgegnete: Vielleicht ist dem nicht so; der erste Tanna ist dieser Ansicht nur da, denn da [die Rolle] einmal f\u00fcr Rahel bestimmt war, kann sie nicht mehr f\u00fcr Lea bestimmt werden, einen Abschnitt der Tora aber, der ohne Bestimmung geschrieben wurde, darf man wohl ausradie- ren. R.Na\u1e25manb.Ji\u00e7\u1e25aq entgegnete: Vielleicht ist dem nicht so; R.A\u1e25i b. Jo\u0161ija ist dieser Ansicht nur da, wo [die Rolle] immerhin f\u00fcr eine Ehebruchverd\u00e4chtigte geschrieben wurde, einen Abschnitt der Tora aber, der ja zum Studium geschrieben wurde, darf man nicht ausradieren.<\/p>\n<p>Aber h\u00e4lt denn R.A\u1e25i b.Jo\u0161ija nichts von dem, was wir gelernt haben: Wenn jemand einen Scheidebrief f\u00fcr seine Frau geschrieben und [von der Scheidung] abgekommen ist, und darauf ein Mitb\u00fcrger ihn trifft und zu<\/p>\n<h2 id=\"blatt-13b\">Blatt 13b<\/h2>\n<p>ihm spricht: du hei\u00dfest ebenso wie ich, und deine Frau hei\u00dft ebenso wie meine Frau, so ist der Scheidebrief f\u00fcr diese unbrauchbar!?<\/p>\n<p>Es ist ja nicht gleich; [bei der Scheidung] hei\u00dft es: <a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a><em>er<\/em> <em>schreibe f\u00fcr sie<\/em>, wonach das Schreiben f\u00fcr sie erfolgen mu\u00df, [bei der Ehebruchverd\u00e4chtigten] aber hei\u00dft es :<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a><em>er<\/em> <em>verfahre mit ihr<\/em>, wonach das Verfahren f\u00fcr sie erfolgen mu\u00df, und das Verfahren besteht im Verwischen.<\/p>\n<p>R.A\u1e25a b.\u1e24anina sagte: Offenbar und bekannt ist es dem, durch dessen Wort die Welt erschaffen wurde, da\u00df im Zeitalter R.Me\u00edrs niemand war, der ihm gleichk\u00e4me; nur deshalb setzten sie die Halakha nicht wie er fest, weil seine Genossen nicht in die Tiefe seiner Gedanken zu dringen vermochten. Er erkl\u00e4rte n\u00e4mlich das Unreine als rein und begr\u00fcndete es, und ebenso das Reine als unrein und begr\u00fcndete es. Es wird gelehrt: Er hie\u00df nicht R.Me\u00edr, sondern R.Nehoraj, und nur deshalb wird er R.Me\u00edr genannt, weil er die Augen der Weisen in der Halakha aufleuchten [me\u00edr] machte. Eigentlich hie\u00df er auch nicht R.Nehoraj, sondern R.Ne\u1e25emja, und manche sagen, R.Elea\u0351zar b.A\u0351rakh, und nur deshalb wird er R.Nehoraj genannt, weil er die Augen der Weisen in der Halakha auf leuchten [manhir] machte. Rabbi sagte: Da\u00df ich scharfsinniger bin als meine Genossen, kommt daher, weil ich R.Me\u00edr von hinten<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a>sah; h\u00e4tte ich ihn aber von vorn gesehen, so w\u00e4re ich noch scharfsinniger, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a><em>deine Augen sollen deinen Meister sehen<\/em>.<\/p>\n<p>R.Abahu sagte im Namen R. Jo\u1e25an ans: R.Me\u00edr hatte einen Sch\u00fcler Namens Symmachos, der \u00fcber jeden unreinen Gegenstand achtundvierzig Gr\u00fcnde der Unreinheit und \u00fcber jeden reinen Gegenstand achtundvierzig Gr\u00fcnde der Reinheit sagte. Es wird gelehrt: In Jabne war ein talentvoller J\u00fcnger, der hundertundf\u00fcnfzig Gr\u00fcnde aufzuf\u00fchren vermochte, da\u00df das Kriechtier rein sei. Rabina sprach: Auch ich kann deduzieren, da\u00df es rein ist: Wenn eine Schlange, die [Menschen] t\u00f6tet und dadurch Unreinheit verbreitet, rein ist, um wieviel mehr ist es das Kriechtier, das nicht t\u00f6tet und keine Unreinheit verbreitet!? Dies ist aber nichts, sie tut dies nur wie der Dorn<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R.Abba sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Drei Jahre stritten die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels: eine sagte, die Halakha sei nach ihr zu entscheiden, und eine sagte, die Halakha sei nach ihr zu entscheiden. Da ert\u00f6nte eine Hallstimme und sprach: [Die Worte] der einen und der anderen sind Worte des lebendigen Gottes; jedoch ist die Halakha nach der Schule Hillels zu entscheiden.<\/p>\n<p>Wenn aber [die Worte] der einen und der anderen Worte des lebendigen Gottes sind, weshalb war es der Schule Hillels beschieden, da\u00df die Halakha nach ihr entschieden wurde?<\/p>\n<p>Weil sie vertr\u00e4glich und bescheiden war, und sowohl ihre eigene Ansicht als auch die der Schule \u0160ammajs studierte; noch mehr, sie setzte sogar die Worte der Schule \u0160ammajs vor ihre eigenen. So zum Beispiel in folgender Lehre: Wenn jemand sich mit dem Kopfe und dem gr\u00f6\u00dferen Teile des K\u00f6rpers in der Festh\u00fctte befindet, den Tisch aber in der Stube<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a> hat, so ist sie nach der Schule \u0160ammajs unbrauchbar und nach der Schule Hillels brauchbar. Die Schule Hillels sprach zu der Schule \u0160ammajs: Einst besuchten ja die \u00c4ltesten der Schule \u0160ammajs und die \u00c4ltesten der Schule Hillels den R.Jo\u1e25anan b. He\u1e25oranith und trafen ihn nur mit dem Kopfe und mit dem gr\u00f6\u00dferen Teile des K\u00f6rpers in der Festh\u00fctte, w\u00e4hrend der Tisch sich in der Stube befand. Die Schule \u0160ammajs erwiderte: Soll dies ein Beweis sein!? Sie sprachen ja auch zu ihm: Wenn du stets so verfahren bist, so hast du in deinem Leben nie das Gebot von der Festh\u00fctte ausge\u00fcbt. Dies lehrt dich, da\u00df, wenn jemand sich erniedrigt, der Heilige, gepriesen sei er, ihn erh\u00f6ht, und wenn jemand sich erh\u00f6ht, der Heilige, gepriesen sei er, ihn erniedrigt. Wer nach Gr\u00f6\u00dfe jagt, vor dem flieht sie; wer vor der Gr\u00f6\u00dfe flieht, dem jagt sie nach. Wer das Schicksal dr\u00e4ngt, den dr\u00e4ngt das Schicksal, wer sich von seinem Schicksal verdr\u00e4ngen l\u00e4\u00dft, dem steht das Schicksal bei.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Zwei und ein halbes Jahr stritten die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels: eine sagte, es w\u00e4re f\u00fcr den Menschen besser, nicht erschaffen worden zu sein, als da\u00df er erschaffen worden ist, und eine sagte, es sei f\u00fcr den Menschen besser, da\u00df er erschaffen worden ist, als da\u00df er nicht erschaffen worden w\u00e4re. Darauf stimmten sie ab und kamen \u00fcberein, da\u00df es f\u00fcr den Menschen zwar besser w\u00e4re, nicht erschaffen worden zu sein, nachdem er aber erschaffen worden ist, untersuche er seine Handlungen; manche lesen: erw\u00e4ge er seine Handlungen<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup>D<small>ER<\/small> Q<small>UERBALKEN, VON DEM SIE SPRECHEN, MUSS SO BREIT SEIN, UM EINEN<\/small> H<small>ALBZIEGEL AUFNEHMEN ZU K\u00d6NNEN<\/small>. D<small>ER<\/small> H<small>ALBZIEGEL HAT DIE<\/small> H<small>\u00c4LFTE EINES DREI<\/small> H<small>ANDBREITEN LANGEN<\/small> Z<small>IEGELS, JEDOCH GEN\u00dcGT F\u00dcR DEN<\/small> Q<small>UERBALKEN DIE<\/small> B<small>REITE EINER<\/small> H<small>ANDBREITE, UM EINEN<\/small> H<small>ALBZIEGEL SEINER<\/small> <sup>iv<\/sup>L<small>\u00c4NGE NACH AUFNEHMEN ZU K\u00d6NNEN<\/small>. E<small>R MUSS BREIT GENUG SEIN, UM EINEN<\/small> H<small>ALBZIEGEL AUFNEHMEN, UND STARK GENUG, UM EINEN<\/small> H<small>ALBZIEGEL TRAGEN ZU K\u00d6NNEN;<\/small> R.J<small>EHUDA SAGT, WENN NUR BREIT GENUG, AUCH WENN NICHT<\/small> <sup>v<\/sup><small>STARK GENUG<\/small>. I<small>ST ER AUS<\/small> S<small>TROH<\/small><a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a><small>ODER<\/small> R<small>OHR, SO IST ER ALS AUS<\/small> M<small>ETALL BESTEHEND ZU BETRACHTEN; IST ER KR\u00dcMM, SO IST ER ALS GERADE ZU BETRACHTEN; IST ER RUND, SO IST ER ALS VIERECKIG ZU BETRACHTEN<\/small>. W<small>AS DREI<\/small> H<small>ANDBREITEN IM<\/small> K<small>REISE HAT, HAT EINE<\/small> H<small>ANDBREITE IM<\/small> D<small>URCHMESSER<\/small><a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-14a\">Blatt 14a<\/h2>\n<p>GEMARA. Wieso eine Handbreite, er m\u00fc\u00dfte ja anderthalb breit sein!?<\/p>\n<p>Wenn er so breit ist, um eine Handbreite aufzunehmen, so kann man die \u00fcberragende halbe Handbreite mit Lehm bestreichen, etwas an der einen Seite und etwas an der anderen Seite. Rabba b. R.Hona sagte, der Querbalken, von dem sie sprechen, m\u00fcsse so stark sein, um einen Halbziegel tragen zu k\u00f6nnen, die Tr\u00e4ger des Balkens brauchen jedoch nicht so stark zu sein, um Querbalken und Halbziegel tragen zu k\u00f6nnen. R. \u1e24isda sagte, diese und jener m\u00fcssen auch<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a>den Halbziegel tragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>R.\u0160e\u0161eth sagte: Wenn man einen Querbalken \u00fcber den Durchgang legt und \u00fcber diesen eine Matte ausbreitet, die bis drei [Handbreiten] vom Boden herabh\u00e4ngt, so ist hier weder Querbalken noch Zaun vorhanden: kein Querbalken, da er bedeckt ist, kein Zaun, da es ein Zaun ist, durch den Ziegen durchschl\u00fcpfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn ein Querbalken aus einer Wand herausragt und die gegen\u00fcberliegende Wand nicht ber\u00fchrt, ebenso wenn zwei Querbalken aus zwei gegen\u00fcberliegenden W\u00e4nden herausragen und einander nicht ber\u00fchren, so ist, wenn die [Entfernung] keine drei [Handbreiten] betr\u00e4gt, kein anderer Querbalken n\u00f6tig; betr\u00e4gt sie aber drei [Handbreiten], so ist ein anderer Querbalken n\u00f6tig. R.\u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l sagt, betr\u00e4gt [die Entfernung] keine vier [Handbreiten], sei kein anderer Querbalken n\u00f6tig,betr\u00e4gt sie vier [Handbreiten], sei ein anderer Querbalken n\u00f6tig. Ebenso ist, wenn zwei Querbalken, von denen weder der eine noch der andere allein einen Halbziegel aufnehmen kann, neben einander liegen, wenn sie zusammen einen Halbziegel von anderthalb Handbreiten der Breite nach aufnehmen k\u00f6nnen, kein anderer Querbalken n\u00f6tig, wenn aber nicht, ein anderer Querbalken n\u00f6tig. R.\u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, wenn sie [auseinander ger\u00fcckt] einen (Halb-)Ziegel von drei [Handbreiten] der L\u00e4nge nach aufnehmen k\u00f6nnen, sei kein anderer Querbalken n\u00f6tig, wenn aber nicht, sei noch ein anderer Querbalken n\u00f6tig. Befindet sich einer oben und einer unten, so betrachte man, wie R.Jose b. R.Jehuda sagt, den oberen, als l\u00e4ge er ebenfalls unten, oder den unteren, als l\u00e4ge er ebenfalls oben, nur darf der obere nicht h\u00f6her als zwanzig [Ellen] und der untere nicht niedriger als zehn [Handbreiten] sein. Abajje sagte: R. Jose b. R.Jehuda ist in einem Falle der Ansicht seines Vaters, und in einem Falle streitet er gegen ihn. In einem Falle ist er der Ansicht seines Vaters, indem er ebenfalls der Ansicht ist, da\u00df zu betrachten<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a>sei, und in einem Falle streitet er gegen ihn, indem R.Jehuda der Ansicht ist, [der Querbalken] d\u00fcrfe sich oberhalb zwanzig [Ellen] befinden, w\u00e4hrend R.Jose b. R.Jehuda der Ansicht ist, nur innerhalb zwanzig [Ellen] und nicht oberhalb zwanzig.<\/p>\n<p>R.J<small>EHUDA SAGT, WENN NUR BREIT GENUG, AUCH<\/small> &amp;<small>C.<\/small> R.Jehuda lehrte \u1e24ija b.Rabh vor Rabh: Wenn nur breit genug, auch wenn nicht stark genug. Da sprach dieser: Lehre ihn: breit und stark genug.<\/p>\n<p>R.Ilea\u0351j sagte ja aber im Namen Rabhs, wenn nur breit genug, brauche er nicht stark genug zu sein!?<\/p>\n<p>Anders ist es, wenn er vier [Handbreiten] breit ist.<\/p>\n<p>I<small>ST ER AUS<\/small> S<small>TROH<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Er lehrt uns damit, da\u00df zu betrachten<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a>sei, und das ist ja dasselbe!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, nur wenn er aus dem gleichen Material besteht, nicht aber, wenn aus einem anderen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>I<small>ST ER KRUMM, SO IST ER ALS GERADE ZU BETRACHTEN<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Er lehrt uns damit das, was R.Zera gesagt hat. R.Zera sagte n\u00e4mlich: Befindet sich [der Querbalken] innerhalb und die Kr\u00fcmmung au\u00dferhalb des Durchgangs, oder dieser innerhalb der zwanzig [Ellen] und die Kr\u00fcmmung oberhalb der zwanzig, oder dieser oberhalb der zehn [Handbreiten] und die Kr\u00fcmmung unterhalb, so ist, wenn man die Kr\u00fcmmung abziehen w\u00fcrde und dazwischen keine drei [Handbreiten] sein w\u00fcrden, kein anderer Querbalken n\u00f6tig, wenn aber wohl, so ist ein anderer Querbalken n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Aber auch dies ist ja selbstverst\u00e4ndlich?! \u2013<\/p>\n<p>N\u00f6tig ist es wegen des Falles, wenn sich dieser innerhalb und die Kr\u00fcmmung au\u00dferhalb des Durchgangs befindet; man k\u00f6nnte glauben, es sei zu ber\u00fccksichtigen, man k\u00f6nnte veranla\u00dft werden, sich nach dieser zu richten, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>I<small>ST EH RUND, SO IST ER ALS VIERECKIG ZU BETRACHTEN<\/small>. Wozu ist dies weiter n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Schlu\u00dfsatzes n\u00f6tig: Was drei Handbreiten im Kreise hat, hat eine Handbreite im Durchmesser.<\/p>\n<p>Woher dies? R.Jo\u1e25anan erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a> <em>Er<\/em> <em>fertigte das Meer, gegossen, von einem Rande bis zum anderen zehn Ellen weit, ringsum rund und f\u00fcnf Ellen hoch; und eine Schnur von drei\u00dfig Ellen umspannte dasselbe ringsum.<\/em><\/p>\n<p>Die Dicke des Randes<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a>kommt ja noch hinzu!? R.Papa erwiderte: Vom Rande hei\u00dft es, da\u00df er einem Lilienblatt glich, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a><em>und seine Dicke betrug eine Handbreite, und sein Rand war wie der Rand eines Bechers gestaltet, nach der Art einer Lilienbl\u00fcte; zweitausend Bath fa\u00dfte es<\/em>.<\/p>\n<p>Aber immerhin kommt ja irgend eine Dicke hinzu!?<\/p>\n<p>Er spricht vom inneren [Umfang].<\/p>\n<p>R.\u1e24ija lehrte: Das Meer, das \u0160elomo gemacht hatte, fa\u00dfte einhundertundf\u00fcnfzig Tauchb\u00e4der der Reinigung.<\/p>\n<p>Aber das Tauchbad hat ja vierzig<\/p>\n<h2 id=\"blatt-14b\">Blatt 14b<\/h2>\n<p>Se\u00e1!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: <a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a><em>Er soll seinen Leib im Wasser baden<\/em>: in angesammeltem Wasser; <em>den ganzen Leib im Wasser baden:<\/em> worin sein ganzer Leib sich befindet; eine Elle zu einer Elle in einer H\u00f6he von drei Ellen. Danach berechneten die Weisen das Wasser f\u00fcr das Tauchbad auf vierzig Se\u00e1. Auf dreihundert Quadratellen kommen mithin hundert, und auf einhundertundf\u00fcnfzig f\u00fcnfzig [Tauchb\u00e4der]. Demnach sind ja [f\u00fcr einhundertundf\u00fcnfzig Tauchb\u00e4der] vierhundertundf\u00fcnfzig Quadratellen ausreichend, w\u00e4hrend [das Meer] f\u00fcnfhundert<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a>Quadratellen fa\u00dfte!?<\/p>\n<p>Dies nur bei einem Viereck, w\u00e4hrend das von \u0160elomo gefertigte Meer rund war.<\/p>\n<p>Merke, das Quadrat ist ja um ein Viertel gr\u00f6sser als der Kreis, wonach von vierhundert hundert und von hundert f\u00fcnfundzwanzig fehlen, somit fehlen ja einhundertf\u00fcnfundzwanzig!?<\/p>\n<p>Rami b. Je\u1e25ezqel lehrte, da\u00df das von \u0160elomo gefertigte Meer in seinen unteren drei Ellen viereckig und in seinen oberen zwei Ellen rund war<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a>. Allerdings kann es nicht umgekehrt gewesen sein, da es hei\u00dft, der Rand war rund, vielleicht aber nur eine [Elle] !?<\/p>\n<p>Dies ist nicht einleuchtend, denn es hei\u00dft: <em>zweitausend Bath fa\u00dfte es;<\/em> das Bath hat drei Se\u00e1, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a><em>das Bath ist ein Zehntel<\/em><a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a><em>des Kor<\/em>, somit hatte [das Meer] sechstausend Se\u00e1<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber:<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a><em>es<\/em> <em>fa\u00dfte dreitausend<\/em> <em>Bath<\/em>!?<\/p>\n<p>F\u00fcr die H\u00e4ufung<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a>. Abajje sagte: Hieraus ist zu entnehmen, da\u00df die H\u00e4ufung ein Drittel betr\u00e4gt. Ebenso haben wir gelernt: Ein Kasten, eine Truhe, ein Schrank, ein Bienenkorb aus Stroh oder Rohr und ein Wasserbeh\u00e4lter eines alexandrinischen Schiffes, die einen flachen Boden haben und vierzig Se\u00e1 Fl\u00fcssiges, gleich zwei Kor<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a>Trockenes fassen, sind rein<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup>D<small>IE<\/small> P<small>FOSTEN, VON DENEN SIE SPRECHEN, M\u00dcSSEN EINE<\/small> H<small>\u00d6HE VON ZEHN<\/small>H<small>ANDBREITEN UND K\u00d6NNEN EINE BELIEBIGE<\/small> B<small>REITE UND<\/small> D<small>ICKE HABEN<\/small>. R.J<small>OSE SAGT, EINE<\/small> B<small>REITE VON DREI<\/small> H<small>ANDBREITEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. D<small>IE<\/small> P<small>FOSTEN, VON DENEN SIE SPRECHEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df eine anonyme Mi\u0161na<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a>die Ansicht R.Elie\u0351zers vertritt, welcher sagt, es seien zwei Pfosten erforderlich.<\/p>\n<p>Nein, die Pfosten allgemein.<\/p>\n<p>Demnach sollte er auch vom Querbalken<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a>lehren: die Querbalken, n\u00e4mlich die Querbalken allgemein!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: die Pfosten, \u00fcber die R.Elie\u0351zer und die Weisen streiten, m\u00fcssen eine H\u00f6he von zehn Handbreiten und k\u00f6nnen eine beliebige Breite und Dicke haben.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft beliebig?<\/p>\n<p>R.\u1e24ija lehrte: Selbst wie eine Mantelschnur.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Hat jemand den Pfosten in die Mitte der Durchgangsgasse<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a>gesetzt, so steht ihm nur eine halbe Durchgangsgasse frei.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Lies: so steht ihm eine halbe Durchgangsgasse frei.<\/p>\n<p>Aber auch dies ist ja selbstverst\u00e4ndlich?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man bef\u00fcrchte, er k\u00f6nnte verleitet werden, sich der ganzen zu bedienen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Raba sagte: Hat jemand den Pfosten des Durchgangs drei [Handbreiten] vom Boden oder von der Wand entfernt gesetzt, so ist dies nichts. Und selbst R.\u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, welcher sagt, man betrachte es als verbunden, ist dieser Ansicht nur in dem Falle, wenn [die Entfernung] sich oben befindet, nicht aber in dem Falle, wenn sie sich unten befindet, da es ein Zaun ist, durch den Ziegen durchschl\u00fcpfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>R.J<small>OSE SAGT, EINE<\/small> B<small>REITE VON DREI<\/small> H<small>ANDBREITEN<\/small>. R.Joseph sagte im Namen R.Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist nicht wie R.Jose, weder bei der Salztunke<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a>noch bei den Pfosten. R.Hona b. \u1e24enana sprach zu ihm: Du sagtest uns dies nur bez\u00fcglich der Salztunke und nicht bez\u00fcglich der Pfosten; bei der Salztunke wohl deshalb nicht, weil die Rabbanan gegen ihn streiten, und ebenso streiten ja die Rabbanan gegen ihn auch bei den Pfosten!? Dieser erwiderte: Anders ist es bei den Pfosten, da auch Rabbi seiner Ansicht<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a>ist. R.Re\u1e25umi lehrte es wie folgt: R.Jehuda, Sohn des R.\u0160emu\u00e9l b. \u0160ilath, sagte im Namen Rabhs: Die Halakha ist nicht wie R.Jose, weder bei der Salztunke noch bei den Pfosten. Man fragte ihn: Hast du es gesagt? Dieser erwiderte: Nein. Raba sprach: Bei Gott, er hat dies gesagt, und ich lernte es von ihm.<\/p>\n<p>Weshalb ist er davon zur\u00fcckgetreten?<\/p>\n<p>Weil R.Jose [stets] seinen Grund<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a>hat. Raba b. R. \u1e24anan fragte Abajje: Wie ist die Halakha? Dieser erwiderte: Geh, sieh, wie das Volk verf\u00e4hrt. Manche beziehen dies auf folgende Lehre: Wer des Durstes wegen Wasser trinkt, spreche [den Segen] \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab. R.Tryphon sagt: \u00bbDer viele Seelen und ihre Bed\u00fcrfnisse erschafft\u00ab. Diesbez\u00fcglich fragte R.\u1e24anan den Abajje, wie die Halakha sei, und dieser erwiderte: Geh, sieh, wie das Volk verf\u00e4hrt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-15a\">Blatt 15a<\/h2>\n<p>Es wurde gelehrt: Ein Pfosten, der bereits<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a>steht, ist, wie Abajje sagt, ein [rituell brauchbarer] Pfosten, und wie Raba sagt, kein Pfosten. Wenn man am Tage vorher mit ihm \u00fcberhaupt nicht gerechnet<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a>hat, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df er kein Pfosten ist, sie streiten nur \u00fcber den Fall, wenn man am Tage vorher mit ihm gerechnet hat: Abajje sagt, er sei ein Pfosten, da man am Tage vorher mit ihm gerechnet hat, und Raba sagt, er sei keiner, da er von vornherein nicht zu diesem Zwecke aufgestellt wurde, (so gilt er nicht als Pfosten). Man glaubte [im Lehrhause], da\u00df sie, wie sie bez\u00fcglich eines Pfostens streiten, auch bez\u00fcglich einer Wand streiten. Komm und h\u00f6re: Wenn jemand seine Festh\u00fctte zwischen B\u00e4umen errichtet, soda\u00df die B\u00e4ume die W\u00e4nde bilden, so ist sie brauchbar!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn er sie von vornherein zu diesem Zwecke gepflanzt hat.<\/p>\n<p>Demnach ist dies ja selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, es sei zu ber\u00fccksichtigen, er k\u00f6nnte sich des Baumes<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a>bedienen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Befindet sich da<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a> ein Baum, eine Steinwand oder eine Strauchhecke, so wird er als Doppelpfeiler betrachtet!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn man sie von vornherein zu diesem Zwecke errichtet hat.<\/p>\n<p>Was lehrt er uns demnach damit!?<\/p>\n<p>Er lehrt uns, da\u00df die Strauchhecke aus St\u00e4ben bestehen kann, die weniger als drei Handbreiten von einander entfernt sind, wor\u00fcber Abajje den Rabba befragte.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn das Ge\u00e4st eines Baumes zur Erde herabh\u00e4ngt, so darf man, falls es keine drei Handbreiten von der Erde absteht, darunter [am \u0160abbath] tragen!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich ebenfalls um den Fall, wenn er von vornherein zu diesem Zwecke gepflanzt wurde.<\/p>\n<p>Demnach sollte man doch unter dem ganzen umhertragen d\u00fcrfen, wieso sagte nun R.Hona, Sohn des R.Jeho\u0161ua\u0351, man d\u00fcrfe darunter nur auf dem Raume von zwei Se\u00e1fl\u00e4chen<a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a> umhertragen!?<\/p>\n<p>Weil dieser ein Wohnraum ist, der wegen des Luftraumes [au\u00dferhalb] benutzt<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a>wird, und in einem Wohnraume, der wegen des Luftraumes [au\u00dferhalb] benutzt wird, darf man am \u0160abbath umhertragen, nur wenn er nicht mehr als zwei Se\u00e1fl\u00e4chen hat.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn jemand den \u0160abbath auf einem zehn [Handbreiten] hohen H\u00fcgel feiert, der von vier Ellen bis zwei Se\u00e1fl\u00e4chen gro\u00df ist, oder in einer Vertiefung von zehn [Handbreiten], die von vier Ellen bis zwei Se\u00e1fl\u00e4chen gro\u00df ist, oder auf einem Stoppelfelde, das von Halmen umgeben ist, so darf er innerhalb dieses Raumes und zweitausend Ellen<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a>au\u00dferhalb desselben gehen. Wolltest du erwidern, hier handle es sich ebenfalls um den Fall, wenn sie von vornherein zu diesem Zwecke errichtet worden sind, so kann dies allerdings vom Stoppelfelde gelten, wie ist es aber hinsichtlich des H\u00fcgels und der Vertiefung zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Vielmehr, hinsichtlich einer solchen Wand stimmen alle \u00fcberein, da\u00df sie als Wand gilt, sie streiten nur \u00fcber den Pfosten. Abajje vertritt seine Ansicht, da\u00df n\u00e4mlich der Pfosten als Wand dient, und die bereits bestehende Wand gilt als Wand, und Raba vertritt seine Ansicht, da\u00df n\u00e4mlich der Pfosten nur als Kennzeichen dient, und ein Kennzeichen ist er nur dann, wenn er von vornherein zu diesem Zwecke aufgestellt wird, sonst aber nicht.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn Steine aus einer Steinwand herausragen und von einander weniger als drei [Handbreiten] entfernt sind, so ist kein anderer Pfosten n\u00f6tig, sind sie aber von einander drei [Handbreiten] entfernt, so ist ein anderer Pfosten n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich ebenfalls um den Fall, wenn man sie von vornherein zu diesem Zwecke eingebaut hat.<\/p>\n<p>Demnach ist dies ja selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, diese dienen nur als Verbindung mit einem neuen Bauwerke, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R.\u1e24ija lehrte: Wenn eine Wand an einer Seite eine Vertiefung hat, einerlei, ob dies von au\u00dfen zu merken ist und von innen nicht, oder von innen zu merken ist und von au\u00dfen nicht, so gilt dies als Pfosten!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich ebenfalls um den Fall, wenn sie von vornherein zu diesem Zwecke gemacht worden ist.<\/p>\n<p>Was lehrt er uns demnach damit!?<\/p>\n<p>Er lehrt uns, da\u00df, wenn es von au\u00dfen zu merken ist und von innen nicht, es als Pfosten gelte!<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Rabh sa\u00df einst in einer Durchgangsgasse, und R.Hona sa\u00df vor ihm und sprach zu seinem Diener: Geh, hole mir einen Krug Wasser. W\u00e4hrend er zur\u00fcckkam, st\u00fcrzte der Pfosten ein. Da winkte er ihm mit der Hand, und dieser blieb auf seinem Platze stehen. R.Hona sprach zu ihm: Will der Meister nicht mit der Dattelpalme<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a>rechnen? Dieser erwiderte: Dieser J\u00fcnger glaubt, die Leute h\u00e4tten keine Halakha gelernt; haben wir denn gestern mit dieser gerechnet!? Nur deshalb, weil sie mit dieser nicht gerechnet hatten, wenn aber wohl, so w\u00fcrde sie als Pfosten gegolten haben!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, da\u00df Abajje und Raba \u00fcber den Fall streiten, wenn man damit nicht gerechnet hat, wenn man aber damit gerechnet hat, gelte er als Pfosten. Dies kann aber nicht sein. Am Hause des Bar Habo befand sich ein Balkontr\u00e4ger, und Abajje und Raba stritten \u00fcber ihn<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a>w\u00e4hrend ihres ganzen Lebens.<\/p>\n<p><sup>vii<\/sup>A<small>LLES KANN ALS<\/small> P<small>FOSTEN VERWENDET WERDEN, SELBST EIN LEBENDES<\/small> W<small>ESEN<\/small>; R.M<small>E\u00cdR VERBIETET DIES<\/small>. E<small>IN SOLCHES IST FERNER, WENN ES ALS<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-15b\">Blatt 15b<\/h2>\n<p>R<small>OLLSTEIN<\/small><a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a><small>VERWENDET WIRD, VERUNREINIGEND; NACH<\/small> R.M<small>E\u00cdR IST ES REIN<\/small>. F<small>ERNER KANN MAN AUF EIN SOLCHES SCHEIDEBRIEFE SCHREIBEN; NACH<\/small> R.J<small>OSE DEM<\/small> G<small>ALIL\u00c4ER IST ES DAZU UNBRAUCHBAR<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wird gelehrt: R.Me\u00edr sagte: Ein lebendes Wesen darf weder als Wand f\u00fcr eine Festh\u00fctte, noch als Pfosten f\u00fcr einen Durchgang, noch als Pfeiler f\u00fcr einen Brunnen, noch als Rollstein f\u00fcr ein Grab verwendet werden. Im Namen R.Jose des Galil\u00e4ers sagten sie, man d\u00fcrfe auf ein solches auch keine Scheidebriefe schreiben.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R.Jose des Galil\u00e4ers?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt : <a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a><em>Brief<\/em>; ich wei\u00df dies nur von einem Briefe, woher, da\u00df auch jede andere Sache einbegriffen ist? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn253\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref253\" role=\"doc-noteref\"><sup>253<\/sup><\/a><em>er schreibe ihr<\/em>, auch auf alles andere. Weshalb hei\u00dft es demnach <em>Brief<\/em>? Um dir zu sagen: wie ein Brief eine leblose Sache ist und nicht i\u00dft, ebenso alles andere, was leblos ist und nicht i\u00dft.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Hei\u00dft es denn auf einen Brief, es hei\u00dft ja nur <em>Brief,<\/em> und dies bedeutet nur, da\u00df die Worte zu schreiben sind.<\/p>\n<p>Was folgern die Rabbanan aus [den Worten:] <em>so schreibe er<\/em>?<\/p>\n<p>Hieraus folgern sie, da\u00df sie nur durch ein Schriftst\u00fcck geschieden wird und nicht durch Geld. Man k\u00f6nnte n\u00e4mlich glauben, da die Scheidung der Antrauung<a href=\"#fn254\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref254\" role=\"doc-noteref\"><sup>254<\/sup><\/a>gleicht, k\u00f6nne auch die Scheidung durch Geld erfolgen, wie die Antrauung durch Geld erfolgt, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Woher entnimmt dies R.Jose der Galil\u00e4er?<\/p>\n<p>Er folgert dies aus [dem Worte] <em>Trennungsbrief<\/em>; nur der Brief und nichts anderes trennt sie.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Aus [dem Worte] <em>Trennungsbrief<\/em> folgere man, da\u00df es eine Sache sein mu\u00df, die zwischen ihm und ihr vollst\u00e4ndig<a href=\"#fn255\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref255\" role=\"doc-noteref\"><sup>255<\/sup><\/a>trennt. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Sagte er: da hast du einen Scheidebrief mit der Bedingung, da\u00df du nie Wein trinkest, oder: mit der Bedingung, da\u00df du nie in das Haus deines Vaters gehest, so ist dies keine Trennung; wenn aber bis nach drei\u00dfig Tagen, so ist dies eine Trennung.<\/p>\n<p>Und R.Jose der Galil\u00e4er!?<\/p>\n<p>Er folgert dies aus dem [Worte] <em>Trennung<\/em><a href=\"#fn256\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref256\" role=\"doc-noteref\"><sup>256<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Sie deuten [das Wort] <em>Trennung<\/em> nicht.<\/p>\n<p><sup>viii<\/sup>W<small>ENN EINE<\/small> K<small>ARAWANE IN EINEM<\/small> T<small>ALE LAGERT, DAS SIE MIT DEM<\/small> S<small>PANNZEUG DER<\/small> T<small>IERE<\/small> U<small>MGEBEN HAT, SO DARF MAN IN DIESEM UMIIERTRAGEN, NUR MUSS DIE<\/small> U<small>MZ\u00c4UNUNG ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN HOCH SEIN UND D\u00dcRFEN DIE<\/small> L<small>\u00dcCKEN NICHT MEHR BETRAGEN ALS DAS<\/small> U<small>MBAUTE<\/small>. E<small>INE<\/small> L<small>\u00dcCKE VON UNGEF\u00c4HR ZEHN<\/small> E<small>LLEN IST ZUL\u00c4SSIG, WEIL SIE ALS<\/small> T<small>\u00dcR\u00d6FFNUNG ANZUSEHEN IST; EINE GR\u00d6SSERE IST VERBOTEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wurde gelehrt: Gleicht die L\u00fccke dem Stehenden, so ist es, wie R.Papa sagt, erlaubt, und wie R.Hona, Sohn des R.Jeho\u0161ua\u0351, sagt, verboten. R.Papa sagt, es sei erlaubt, denn der Allbarmherzige lehrte Mo\u0161e<a href=\"#fn257\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref257\" role=\"doc-noteref\"><sup>257<\/sup><\/a>wie folgt: mehr als die H\u00e4lfte darf nicht offen sein. R.Hona, Sohn des R.Jeho\u0161ua\u0351, sagt, es sei verboten, denn der Allbarmherzige lehrte Mo\u0161e wie folgt: mehr als die H\u00e4lfte mu\u00df umz\u00e4unt sein.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Und d\u00fcrfen die L\u00fccken nicht mehr betragen als das Umbaute. Demnach ist ebensoviel erlaubt!?<\/p>\n<p>Folgere nicht, ebensoviel sei erlaubt, sondern, wenn das Umbaute mehr ist als die L\u00fccken, sei es erlaubt.<\/p>\n<p>Demnach sollte er ja, wenn es gleichm\u00e4\u00dfig verboten ist, lehren: die L\u00fckken d\u00fcrfen nicht ebensoviel sein wie das Umbaute!?<\/p>\n<p>Das ist ein Einwand.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn jemand seine Festh\u00fctte mit Spie\u00dfen oder Seitenbrettern von einem Bette b\u00e4lkt, so ist sie, wenn der Abstand zwischen ihnen<a href=\"#fn258\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref258\" role=\"doc-noteref\"><sup>258<\/sup><\/a>ihnen gleicht, brauchbar!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn sie hin- und hergeschoben<a href=\"#fn259\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref259\" role=\"doc-noteref\"><sup>259<\/sup><\/a>werden.<\/p>\n<p>Man kann ja [den Abstand] genau bemessen!? R.Ami erwiderte: Wenn man einen \u00dcberschu\u00df l\u00e4\u00dft. Raba erwiderte: Liegen diese der Breite nach, so lege man [die H\u00fcttenbedachung] der L\u00e4nge nach, liegen diese der L\u00e4nge nach, so lege man jene der Breite<a href=\"#fn260\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref260\" role=\"doc-noteref\"><sup>260<\/sup><\/a>nach.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn eine Karawane in einem Tale lagert, das sie mit Kamelen, S\u00e4tteln, Sattelkissen,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-16a\">Blatt 16a<\/h2>\n<p>Lasts\u00e4cken, Rohr und Str\u00e4uchern umgeben hat, so darf man in diesem umhertragen, nur darf ein Kamel vom anderen nicht um ein Kamel, ein Sattel vom anderen nicht um einen Sattel, ein Sattelkissen vom anderen nicht um ein Sattelkissen entfernt sein!?<\/p>\n<p>Hier ebenfalls, da\u00df man sie hin- und herschieben<a href=\"#fn261\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref261\" role=\"doc-noteref\"><sup>261<\/sup><\/a>kann.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Somit gibt es bei der Umz\u00e4unung<a href=\"#fn262\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref262\" role=\"doc-noteref\"><sup>262<\/sup><\/a>drei Grade: sind [die Latten] weniger als drei [Handbreiten breit], so d\u00fcrfen sie von einander keine drei [Handbreiten] abstehen, soda\u00df eine Ziege nicht mit einem Satze hindurch kann. Sind sie drei oder von drei bis vier [Handbreiten breit], so darf [der Abstand] von einander nicht so gro\u00df sein, wie ihre Breite, soda\u00df die L\u00fccke nicht dem Stehenden gleichkommt; wenn aber die L\u00fccke mehr ist als das Stehende, so ist es<a href=\"#fn263\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref263\" role=\"doc-noteref\"><sup>263<\/sup><\/a>auch l\u00e4ngs dem Stehenden verboten. Sind sie vier [Handbreiten] bis zehn Ellen [breit], so darf [der Abstand] von einander nicht so gro\u00df sein, wie ihre Breite, soda\u00df die L\u00fccke nicht dem Stehenden gleichkommt; wenn aber die L\u00fccke dem Stehenden gleichkommt, so ist es l\u00e4ngs dem Stehenden erlaubt und l\u00e4ngs der L\u00fccke verboten; ist aber das Stehende mehr als die L\u00fccke, so ist es auch l\u00e4ngs der L\u00fccke erlaubt. Hat [der Zaun] eine L\u00fccke von mehr als zehn [Ellen], so ist es verboten. Wenn da Spitzpf\u00e4hle sind und man sie oben durch ein Rutengeflecht verbindet, so ist es erlaubt, auch wenn sie von einander mehr als zehn [Ellen entfernt] sind. Der Anfangssatz lehrt also, da\u00df, wenn sie von drei bis vier [Handbreiten breit] sind, [der Abstand] von einander nicht so gro\u00df wie die Breite sein d\u00fcrfe. Dies ist eine Widerlegung R.Papas!?<\/p>\n<p>R.Papa kann dir erwidern: unter \u00bbwie die Breite\u00ab ist zu verstehen, da\u00df man sie hin- und herschieben kann. Dies ist auch einleuchtend, denn er lehrt, da\u00df, wenn die L\u00fccke mehr ist als das Stehende, es auch l\u00e4ngs dem Stehenden verboten sei; demnach ist es erlaubt, wenn gleich dem Stehenden. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Demnach w\u00e4re dies ja eine Widerlegung R. Honas, des Sohnes R.Jeho\u0161ua\u0351s!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: wie ist nach deiner Ansicht der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: ist aber das Stehende mehr als die L\u00fccke, so ist es auch l\u00e4ngs der L\u00fccke erlaubt; demnach ist es verboten, wenn gleich der L\u00fccke!?<\/p>\n<p>Der Schlu\u00dfsatz widerspricht also der Ansicht R.Papas und der Anfangssatz widerspricht der Ansicht R. Honas, des Sohnes R.Jeho\u0161ua\u0351s!?<\/p>\n<p>Der Schlu\u00dfsatz widerspricht nicht der Ansicht R.Papas, denn im Schlu\u00dfsatze hei\u00dft es deshalb: das Stehende mehr als die L\u00fccke, weil es im Anfangssatze hei\u00dft: die L\u00fccke mehr als das Stehende. Und der Anfangssatz widerspricht nicht der Ansicht R.Honas, des Sohnes R.Jeho\u0161ua\u0351s, denn im Anfangssatze hei\u00dft es deshalb: die L\u00fccke mehr als das Stehende, weil er im Schlu\u00dfsatze lehren will: das Stehende mehr als die L\u00fccke.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist es nach R.Papa, da\u00df er sie<a href=\"#fn264\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref264\" role=\"doc-noteref\"><sup>264<\/sup><\/a>nicht zusammen lehrt, nach R.Hona, dem Sohne des R.Jeho\u0161ua\u0351, aber sollte er sie doch zusammen lehren: sind sie weniger als drei oder drei [Handbreiten breit], so d\u00fcrfen sie von einander keine drei [Handbreiten] abstehen!?<\/p>\n<p>Die Unbrauchbarkeit im Anfangssatze gleicht nicht der Unbrauchbarkeit im Schlu\u00dfsatze: im Anfangssatze deshalb nicht, damit nicht eine Ziege mit einem Satze hindurch k\u00f6nne, im Schlu\u00dfsatze deshalb nicht, damit nicht die L\u00fccke dem Stehenden gleichkomme.<\/p>\n<p>\u00bbWeniger als drei [Handbreiten]\u00ab. Dies nach den Rabbanan, welche sagen, bei weniger als drei [Handbreiten Abstand] gelte es als verbunden<a href=\"#fn265\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref265\" role=\"doc-noteref\"><sup>265<\/sup><\/a>, nicht aber bei drei [Handbreiten], dagegen hei\u00dft es im Schlu\u00dfsatze: von drei bis vier [Handbreiten], also nach R.\u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, welcher<\/p>\n<h2 id=\"blatt-16b\">Blatt 16b<\/h2>\n<p>sagt, bei weniger als vier [Handbreiten Abstand] gelte es als verbunden, denn nach den Rabbanan sind ja drei und vier dasselbe, wieso k\u00f6nnte es hei\u00dfen: von drei bis vier, [ausschlie\u00dflich]!? Abajje erwiderte: Da der Anfangssatz die Ansicht der Rabbanan vertritt, so vertritt auch der Schlu\u00dfsatz die Ansicht der Rabbanan, denn die Rabbanan pflichten bei, da\u00df, wenn der entsprechende [Abstand] erlaubt werden soll, vier [Handbreiten] von Bedeutung sind, weniger aber nicht. Raba erwiderte: Da der Schlu\u00dfsatz die Ansicht des R.\u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l vertritt, so vertritt auch der Anfangssatz die Ansicht des R.\u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, denn nur oben gilt es nach R.\u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l<a href=\"#fn266\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref266\" role=\"doc-noteref\"><sup>266<\/sup><\/a>als verbunden, unten aber gilt es nicht als verbunden, da es einem Zaune gleicht, durch den Ziegen durchschl\u00fcpfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Diese W\u00e4nde k\u00f6nnen auch gr\u00f6\u00dftenteils aus T\u00fcren und Fenstern bestehen, nur mu\u00df das Stehende mehr sein als die L\u00fccke. Wie ist dies gr\u00f6\u00dftenteils m\u00f6glich!? Vielmehr wenn sie gro\u00dfenteils aus T\u00fcren und Fenstern bestehen, sind sie erlaubt, nur mu\u00df das Stehende mehr sein als L\u00fccke. Wenn es aber der L\u00fccke gleicht, ist es also verboten. Dies ist ja eine Widerlegung R.Papas!?<\/p>\n<p>Eine Widerlegung. Die Halakha ist aber wie R.Papa.<\/p>\n<p>Widerlegt und so die Halakha!?<\/p>\n<p>Allerdings, denn unsre Mi\u0161na stimmt mit ihm \u00fcberein. Diese lehrt, da\u00df die L\u00fccken nicht mehr als das Umbaute sein d\u00fcrfen, wonach es gleich diesem erlaubt ist.<\/p>\n<p><sup>ix<\/sup>S<small>IE D\u00dcRFEN ES<\/small><a href=\"#fn267\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref267\" role=\"doc-noteref\"><sup>267<\/sup><\/a><small>AUCH MIT DREI STRICKEN \u00dcBEREINANDER UMSPANNEN, NUR DARF EIN<\/small> S<small>TRICK VOM ANDEREN KEINE DREI<\/small> H<small>ANDBREITEN ENTFERNT SEIN<\/small>. D<small>IE<\/small> S<small>T\u00c4RKE DER<\/small> S<small>TRICKE, IHRE<\/small> D<small>ICKE MUSS MEHR ALS EINE<\/small> H<small>ANDBREITE<\/small> <small>HABEN, SODASS DIE GANZE<\/small> [H<small>\u00d6HE<\/small>] <small>ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN BETRAGE<\/small>. <sup>x,1<\/sup>S<small>IE D\u00dcRFEN ES AUCH MIT<\/small> R<small>OHRST\u00c4BEN UMZ\u00c4UNEN, NUR DARF<\/small> [<small>DER<\/small> A<small>BSTAND<\/small>] <small>ZWISCHEN EINEM<\/small> R<small>OHRE UND DEM ANDEREN KEINE DREI<\/small> H<small>ANDBREITEN BETRAGEN<\/small>. S<small>IE SAGTEN ES NUR VON EINER<\/small> K<small>ARAWANE<\/p>\n<p>SO<\/small> R.J<small>EHUDA; DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, SIE SPRECHEN NUR DESHALB VON EINER<\/small> K<small>ARAWANE, WEIL DIES DAS<\/small> G<small>EW\u00d6HNLICHE IST<\/small>. E<small>INE<\/small> W<small>AND, DIE NICHT AUS KREUZ UND QUER LAUFENDEN<\/small> S<small>T\u00c4BEN BESTEHT, GILT NICHT ALS<\/small> W<small>AND<\/p>\n<p>SO<\/small> R.J<small>OSE B.<\/small> R.J<small>EHUDA<\/small>; <small>DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, EINES VON BEIDEM<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R.Hamnuna sagte: Sie sagten, da\u00df, wenn beim Senkrechten das Stehende mehr ist als die L\u00fccke, es g\u00fcltig sei; wie ist es aber, fragte R.Hamnuna, beim Wagerechten? Abajje erwiderte: Komm und h\u00f6re: Die St\u00e4rke der Stricke, ihre Dicke mu\u00df mehr als eine Handbreite haben, soda\u00df die ganze [H\u00f6he] zehn Handbreiten betrage. Wozu brauchen sie, wenn dem so<a href=\"#fn268\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref268\" role=\"doc-noteref\"><sup>268<\/sup><\/a>w\u00e4re, mehr als eine Handbreite [dick] zu sein, man k\u00f6nnte ja [einen Abstand] von weniger als drei [Handbreiten] lassen und einen Strick von irgend welcher Dicke ziehen, [einen Abstand] von weniger als drei [Handbreiten] lassen und einen Strick von irgend welcher Dicke ziehen und [einen Abstand] von weniger als vier [Handbreiten] lassen und einen Strick von irgend welcher Dicke ziehen<a href=\"#fn269\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref269\" role=\"doc-noteref\"><sup>269<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Glaubst du? Wo lasse man [den Abstand] von weniger als vier [Handbreiten]: l\u00e4\u00dft man ihn unten, so gleicht es ja einem Zaune, durch den Ziegen durchschl\u00fcpfen k\u00f6nnen; l\u00e4\u00dft man ihn oben, so wird ja die Bedeutung [des obersten Strickes] durch den freien Raum \u00fcber und unter diesem<a href=\"#fn270\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref270\" role=\"doc-noteref\"><sup>270<\/sup><\/a>aufgehoben; und l\u00e4\u00dft man ihn in der Mitte, so ist zwar das Stehende mehr als die L\u00fccke, jedoch nach beiden Seiten verteilt, somit w\u00e4re hieraus zu entnehmen, da\u00df, wenn das Stehende mehr ist als die L\u00fccke, auch nach zwei Seiten verteilt, dies zul\u00e4ssig sei!?<\/p>\n<p>Vielmehr, R.Hamnuna fragte bez\u00fcglich einer etwas mehr als sieben [Handbreiten breiten] Matte, von der man drei [Handbreiten] ausschneidet und etwas mehr als vier<a href=\"#fn271\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref271\" role=\"doc-noteref\"><sup>271<\/sup><\/a>zur\u00fcckl\u00e4\u00dft und sie etwas weniger als drei [Handbreiten \u00fcber der Erde] ausspannt. R.A\u0161i sagte: Er fragte bez\u00fcglich einer schwebenden Wand. So fragte R.\u1e6cabla den Rabh, ob die schwebende Wand eine Ruine zu erlaubtem Gebiete mache, und dieser erwiderte, die schwebende Wand sei nur beim Wasser<a href=\"#fn272\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref272\" role=\"doc-noteref\"><sup>272<\/sup><\/a>zul\u00e4ssig, weil die Weisen beim Wasser erleichtert haben.<\/p>\n<p>[S<small>IE D\u00dcRFEN ES AUCH MIT<\/small> R<small>OHRST\u00c4BEN UMZ\u00c4UNEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>.] Nur eine Karawane, ein einzelner aber nicht, dagegen wird ja aber gelehrt, R.Jehuda sagt, sie haben all diese [l\u00fcckenhaften] W\u00e4nde beim \u0160abbathgesetze f\u00fcr den einzelnen nicht mehr als bis zwei Se\u00e1fl\u00e4chen erlaubt!?<\/p>\n<p>Wie R.Na\u1e25man, und wie manche sagen, R.Bebaj b. Abajje, erkl\u00e4rt hat, dies beziehe sich auf den ganzen erforderlichen Raum, ebenso spricht [R. Jehuda]<a href=\"#fn273\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref273\" role=\"doc-noteref\"><sup>273<\/sup><\/a>vom ganzen erforderlichen Raume<a href=\"#fn274\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref274\" role=\"doc-noteref\"><sup>274<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Worauf bezieht sich das, was R.Na\u1e25man, beziehungsweise R.Bebaj b. Abajje, gesagt hat?<\/p>\n<p>Auf folgende Lehre: Eine Wand, die nicht aus kreuz und quer laufenden St\u00e4ben besteht, gilt nicht als Wand<\/p>\n<p>so R.Jose b. R.Jehuda. Aber kann R.Jose b. R.Jehuda dies denn gesagt haben, es wird ja gelehrt: Das Gesetz von der Strickwand gilt sowohl vom einzelnen als auch von einer Karawane. Welchen Unterschied gibt es zwischen einem einzelnen und einer Karawane? F\u00fcr den einzelnen ist es bis zwei Se\u00e1fl\u00e4chen zul\u00e4ssig, f\u00fcr zwei ist es bis zwei Se\u00e1fl\u00e4chen zul\u00e4ssig, drei dagegen gelten als Karawane, und f\u00fcr sie ist es bis sechs [Se\u00e1fl\u00e4chen] zul\u00e4ssig<\/p>\n<p>so R.Jose b.R.Jehuda; die Weisen sagen, sowohl f\u00fcr den einzelnen als auch f\u00fcr eine Karawane sei es nach Bedarf zul\u00e4ssig, nur d\u00fcrfen keine zwei Se\u00e1fl\u00e4chen unbenutzt<a href=\"#fn275\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref275\" role=\"doc-noteref\"><sup>275<\/sup><\/a>bleiben!? Hierzu sagte R.Na\u1e25man, und wie manche sagen, R.Bebaj b.Abajje, [in unserer Mi\u0161na] spreche er<a href=\"#fn276\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref276\" role=\"doc-noteref\"><sup>276<\/sup><\/a>vom ganzen Bedarf.<\/p>\n<p>R.Na\u1e25man trug vor im Namen unseres Meisters \u0160emu\u00e9l: F\u00fcr den einzelnen ist es bis zwei Se\u00e1fl\u00e4chen zul\u00e4ssig, f\u00fcr zwei ist es bis zwei Se\u00e1fl\u00e4chen zul\u00e4ssig, drei gelten als Karawane, und f\u00fcr sie ist es bis sechs [Se\u00e1fl\u00e4chen] zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Du l\u00e4ssest die Rabbanan und entscheidest nach R.Jose b.R.Jehuda!? Hierauf lie\u00df R.Na\u1e25man seinen Dolmetsch vortreten und vortragen: Was ich euch vorgetragen habe, war ein Irrtum von mir, vielmehr sagten sie wie folgt: F\u00fcr den einzelnen ist es bis zwei Se\u00e1fl\u00e4chen zul\u00e4ssig, f\u00fcr zwei ist es bis zwei Se\u00e1fl\u00e4chen zul\u00e4ssig, drei gelten als Karawane, und f\u00fcr sie ist es nach Bedarf zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Der Anfangssatz nach<\/p>\n<h2 id=\"blatt-17a\">Blatt 17a<\/h2>\n<p>R.Jose b. R.Jehuda und der Schlu\u00dfsatz nach den Rabbanan!?<\/p>\n<p>Allerdings, weil auch sein Vater [R.Jehuda] seiner Ansicht ist.<\/p>\n<p>R.Gidel sagte im Namen Rabhs: [Zuweilen] ist es f\u00fcr drei sogar bis f\u00fcnf [Se\u00e1fl\u00e4chen] verboten, und zuweilen sogar bis sieben zul\u00e4ssig. Sie sprachen zu ihm: Sagte Rabh dies? Er erwiderte: Bei der Tora, den Propheten und den Hagiographen, da\u00df Rabh dies sagte. R.A\u0161i sprach: Was ist denn dabei auffallend, vielleicht meint er es wie folgt: wenn sie sechs [Se\u00e1fl\u00e4chen] brauchen und sieben umz\u00e4unen, so ist es sogar bis sieben erlaubt; wenn sie aber f\u00fcnf brauchen und sieben umz\u00e4unen, so ist es auch bis f\u00fcnf verboten<a href=\"#fn277\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref277\" role=\"doc-noteref\"><sup>277<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Aber das, was gelehrt wird, da\u00df keine zwei Se\u00e1fl\u00e4chen unbenutzt bleiben d\u00fcrfen, bezieht sich ja wahrscheinlich auf die Personen<a href=\"#fn278\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref278\" role=\"doc-noteref\"><sup>278<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Nein, unbenutzt von Ger\u00e4ten<a href=\"#fn279\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref279\" role=\"doc-noteref\"><sup>279<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: \u00dcber den Fall, wenn sie drei waren und einer gestorben, oder wenn sie zwei waren<a href=\"#fn280\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref280\" role=\"doc-noteref\"><sup>280<\/sup><\/a>und einer hinzugekommen ist, [streiten] R.Hona und R.Ji\u00e7\u1e25aq; einer sagt, der \u0160abbath sei ausschlaggebend, und einer sagt, die Bewohner<a href=\"#fn281\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref281\" role=\"doc-noteref\"><sup>281<\/sup><\/a>seien ausschlaggebend. Es ist zu beweisen, da\u00df R.Hona es ist, welcher sagt, der \u0160abbath sei ausschlaggebend; Rabba erz\u00e4hlte n\u00e4mlich, er habe R.Hona gefragt und R.Jehuda gefragt, wie es denn sei, wenn jemand einen E\u0351rub gemacht hat mit einer T\u00fcr<a href=\"#fn282\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref282\" role=\"doc-noteref\"><sup>282<\/sup><\/a>rechnend und die T\u00fcr geschlossen wurde, mit einem Fenster<a href=\"#fn283\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref283\" role=\"doc-noteref\"><sup>283<\/sup><\/a>rechnend und das Fenster geschlossen<a href=\"#fn284\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref284\" role=\"doc-noteref\"><sup>284<\/sup><\/a>wurde, und dieser habe erwidert, es sei erlaubt, da es [beim Eintritt] des \u0160abbaths erlaubt war. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Es ist anzunehmen, da\u00df R.Hona und R.Ji\u00e7\u1e25aq denselben Streit f\u00fchren wie R.Jose und R.Jehuda. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn ein Hof [am \u0160abbath] nach beiden Seiten hin durchbrochen wurde, ebenso wenn ein Haus nach beiden Seiten hin durchbrochen wurde, und ebenso wenn von einem Durchgang die Querbalken oder Pfosten entfernt wurden, so sind sie an diesem \u0160abbath erlaubt und f\u00fcr die Zukunft verboten<\/p>\n<p>so R.Jehuda. R.Jose sagt, sind sie an diesem \u0160abbath erlaubt, seien sie auch f\u00fcr die Zukunft erlaubt, und sind sie f\u00fcr die Zukunft verboten, seien sie auch an diesem \u0160abbath verboten. Demnach w\u00e4re R.Hona der Ansicht R.Jehudas und R.Ji\u00e7\u1e25aq der Ansicht R.Joses.<\/p>\n<p>R.Hona kann dir erwidern: meine Ansicht gilt auch nach R.Jose, denn R.Jose vertritt seine Ansicht nur da, wo die W\u00e4nde nicht vorhanden sind, nicht aber hierbei, wo die W\u00e4nde vorhanden sind. Ebenso kann dir R.Ji\u00e7\u1e25aq erwidern: meine Ansicht gilt auch nach R.Jehuda, denn R.Jehuda vertritt seine Ansicht nur da, wo die Insassen vorhanden sind, nicht aber hierbei, wo die Insassen nicht vorhanden sind.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, EINES VON BEIDEM<\/small>. Dasselbe sagt ja auch der erste Tanna!?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen bez\u00fcglich eines einzelnen in einer bewohnten Gegend<a href=\"#fn285\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref285\" role=\"doc-noteref\"><sup>285<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>x,2<\/sup><bold>V<\/bold><small>IER<\/small> D<small>INGE HAT MAN IM<\/small> K<small>RIEGSLAGER GESTATTET: MAN DARF<\/small> H<small>OLZ AUS JEDEM<\/small> O<small>RTE HOLEN, UND MAN IST DA VOM<\/small> H<small>\u00c4NDEWASCHEN, VON<\/small> [<small>DER<\/small> V<small>ERZEHNTUNG DES<\/small>] D<small>EMAJ<\/small><a href=\"#fn286\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref286\" role=\"doc-noteref\"><sup>286<\/sup><\/a><small>UND VOM<\/small> E\u0351<small>RUB BEFREIT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Wenn das Heer in einen freiwilligen Krieg<a href=\"#fn287\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref287\" role=\"doc-noteref\"><sup>287<\/sup><\/a>zieht, so steht ihnen der Raub von getrocknetem Holze frei; R.Jehuda b. Thema sagt, sie d\u00fcrfen auch \u00fcberall lagern. Ferner sind sie da zu bestatten, wo sie gefallen sind.<\/p>\n<p>\u00abSo steht ihnen der Raub von getrocknetem Holze frei.\u00bb Dies geh\u00f6rt ja zu den Verordnungen Jeho\u0161ua\u0351s, denn der Meister sagte, Jeho\u0161ua\u0351 habe zehn Verordnungen getroffen, da\u00df man n\u00e4mlich Tiere in [fremden] Geb\u00fcschen weiden und da\u00df man in [fremden] Feldern Holz sammeln d\u00fcrfe!?<\/p>\n<p>Dies bezog sich auf Dornen und Disteln, hier aber handelt es sich um anderes Geh\u00f6lz. Oder aber: dies bezog sich auf [am Boden] haftendes, hier aber handelt es sich um gef\u00e4lltes<a href=\"#fn288\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref288\" role=\"doc-noteref\"><sup>288<\/sup><\/a>. Oder aber: dies bezog sich auf feuchtes, hier aber handelt es sich um trockenes.<\/p>\n<p>\u00abR. Jehuda b. Thema sagt, sie d\u00fcrfen auch \u00fcberall lagern. Ferner sind sie da zu bestatten, wo sie gefallen sind.\u00bb Selbstverst\u00e4ndlich, diese sind ja Pflichttote, und der Pflichttote erwirbt seinen Platz!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn [der Gefallene Angeh\u00f6rige] hat, die ihn bestatten.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-17b\">Blatt 17b<\/h2>\n<p>Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Pflichttoter ist derjenige, der niemand hat, der ihn bestattet. Wenn er<a href=\"#fn289\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref289\" role=\"doc-noteref\"><sup>289<\/sup><\/a>aber ruft und jemand ihm antwortet, so ist er kein Pf lichttoter.<\/p>\n<p>Erwirbt denn der Pflichttote seinen Platz, es wird ja gelehrt: Wenn jemand einen Toten auf der Landstra\u00dfe liegen findet, so lege er ihn rechts oder links der Landstra\u00dfe; [ist auf der einen Seite] ein Brachfeld und [auf der anderen] ein Ackerfeld, so lege er ihn auf das Brachfeld; wenn ein Ackerfeld und ein Saatfeld, so lege er ihn auf das Ackerfeld; sind beide Acker-, beide Saat- oder beide Brachfelder, so lege er ihn auf die Seite, die ihm beliebt!? R.Bebaj erwiderte: Dies gilt von einem Toten, der auf der ganzen Stra\u00dfenbreite liegt, und da er zu entfernen ist, so lege er ihn auf die Seite, die ihm beliebt.<\/p>\n<p>V<small>OM<\/small> H<small>\u00c4NDEWASCHEN<\/small>. Abajje sagte: Dies lehrten sie nur vom Waschen vor [der Mahlzeit, das Waschen] nachher aber ist Pflicht. R.\u1e24ija b. A\u0161i sagte: Weshalb sagten sie, das Waschen nach [der Mahlzeit] sei Pflicht? Weil es ein feines Salz<a href=\"#fn290\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref290\" role=\"doc-noteref\"><sup>290<\/sup><\/a>gibt, das die Augen blendet. Abajje sagte: Davon befindet sich ein Teilchen in einem Kor. R.A\u1e25a, der Sohn Rabas, fragte R.A\u0161i: Wie ist es, wenn man Salz<a href=\"#fn291\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref291\" role=\"doc-noteref\"><sup>291<\/sup><\/a>mi\u00dft? Dieser erwiderte: Dann erst recht.<\/p>\n<p>V<small>ON<\/small> [<small>DER<\/small> V<small>ERZEHNTUNG DES<\/small>] D<small>EMAJ<\/small>. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Man darf den Armen und den einquartierten Truppen Demaj zu essen geben. R.Hona sagte: Es wird gelehrt: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe den Armen und den einquartierten Truppen kein Demaj zu essen geben, die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe den Armen und den einquartierten Truppen Demaj zu essen geben.<\/p>\n<p>U<small>ND VOM<\/small> E\u0351<small>RUB<\/small>. In der Schule R.Jannajs sagten sie: Dies lehrten sie nur vom Hof-E\u0351rub<a href=\"#fn292\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref292\" role=\"doc-noteref\"><sup>292<\/sup><\/a>, zum Gebiet-E\u0351rub<a href=\"#fn293\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref293\" role=\"doc-noteref\"><sup>293<\/sup><\/a>aber sind sie verpflichtet, denn R.\u1e24ija lehrte, wegen [der \u00dcbertretung des Gebotes vom] Gebiet-E\u0351rub sei nach der Tora zu gei\u00dfeln. R.Jonathan wandte ein: Ist denn auf ein Verbot, bei dem [die Verneinung] <em>al [nicht]<\/em> gebraucht<a href=\"#fn294\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref294\" role=\"doc-noteref\"><sup>294<\/sup><\/a>wird, die Gei\u00dfelung gesetzt!? R.Aha b.Ja\u0351qob entgegnete: Es hei\u00dft ja auch:<a href=\"#fn295\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref295\" role=\"doc-noteref\"><sup>295<\/sup><\/a><em>wendet euch nicht<\/em> <em>[al] an die Totenbeschw\u00f6rer und die Wahrsager<\/em>; ist etwa auch dieserhalb nicht zu gei\u00dfeln!?<\/p>\n<p>Der Einwand R.Jonathans ist wie folgt zu verstehen: dies ist ja ein Verbot, worauf die Verwarnung auf Todesstrafe durch das Gericht gesetzt<a href=\"#fn296\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref296\" role=\"doc-noteref\"><sup>296<\/sup><\/a>ist, und wegen eines Verbotes, worauf die Verwarnung der Todesstrafe durch das Gericht gesetzt ist, ist nicht zu gei\u00dfeln!? R. A\u0161i erwiderte: Hei\u00dft es etwa: nichts hinaustragen, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn297\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref297\" role=\"doc-noteref\"><sup>297<\/sup><\/a><em>nicht hinausgehen<\/em><a href=\"#fn298\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref298\" role=\"doc-noteref\"><sup>298<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>In einem an 3 Seiten umz\u00e4unten oder von H\u00e4usern umgebenen Raume darf am \u0160abbath nicht umhergetragen werden (cf.\u00a0Sab. Blatt 6a), es sei denn, da\u00df auch an der 4. Seite eine Art Torwand errichtet wird, wozu schon ein einziger Pfosten od. ein von Wand zu Wand reichender Querbalken ausreicht. Unter \u00bbDurchgang\u00ab in unserem Traktate ist eine solche Torwand zu verstehen, zuweilen auch der von Privath\u00e4usern umgebene Raum, eine Art Sackgasse, die an einer Seite in die \u00f6ffentliche Stra\u00dfe m\u00fcndet; in vorliegender \u00dcbersetzung mit \u00bbDurchgangsgasse\u00ab wiedergegeben.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Tora ist das Tragen am \u0160abbath nur auf einem richtigen \u00f6ffentlichen Gebiete verboten.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>In der angezogenen Mi\u0161na werden viele F\u00e4lle aufgef\u00fchrt, die die Festh\u00fctte unbrauchbar machen.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 3,2.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine gr\u00f6\u00dfere T\u00fcr f\u00fchrt nicht diese Bezeichnung.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein solcher Vers ist in der Schrift nicht bekannt; nach den Tosaphisten liegt hier eine Verschmelzung von Jechezkel 40,48 u. ib. 47,1 vor.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 26,11.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 10,21.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Heiligtum, Benennung des Tempels.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 25,8.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte das Verbum, aus dem das Wort Stiftsh\u00fctte gebildet ist.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Die zul\u00e4ssige Breite der T\u00fcr\u00f6ffnung.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 27,18.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib.V. 14.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 38,15.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 50 E.n langen W\u00e4nde hatten an beiden Seiten je 15 E.n Umh\u00e4nge, mithin blieben f\u00fcr die Tor\u00f6ffnung 20 E.n.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>An beiden Seiten des Tores waren die Umh\u00e4nge 15 E.n hoch.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Der 10 E.n hoch war.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Der oben Col. a den Grund RJ.s angibt.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Der oben Col. a den Grund RJ.s angibt.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie r\u00fchrt nicht von Rabh her, somit besteht hier kein Widerspruch.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>In der angezogenen Lehre wird ja ausdr\u00fccklich hervorgehoben, da\u00df die Rabbanan es von der Tempelt\u00fcr entnehmen.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,43.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man in einer H\u00fctte weilt, selbst wenn sie h\u00f6her als 20 E.n ist.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Balken so dick ist, da\u00df er sich innerhalb und au\u00dferhalb der 20 E.n befindet.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Was \u00fcber die 20 E.n ragt, gilt als nicht vorhanden.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Bedachung der Festh\u00fctte mu\u00df so dick sein, da\u00df sie mehr Schatten als Sonne gew\u00e4hre; cf.\u00a0Suk. Blatt 2a.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Balken mu\u00df eine bestimmte, weiter n\u00e4her bezeichnete St\u00e4rke haben.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er in Wirklichkeit haltbar ist.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Oft, wie auch hier <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e8\u05d6\u05e7\u05d9\u05d0<\/span>, Parzaqja, nach manchen mit Porsica, einer Stadt in Mesopotamien, identisch.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn vom Balken bezw. der H\u00fcttenbedachung an einer Stelle innerhalb der 20 E.n etwas fehlt.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn vom Balken bezw. der H\u00fcttenbedachung an einer Stelle innerhalb der 20 E.n etwas fehlt.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Durchgang niedriger, wenn er zu hoch ist.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Balken mu\u00df sich demnach innerhalb der 20 E.n befinden.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Wand eine L\u00fccke von 10 E.n hat, so ist sie unbrauchbar.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Vertiefung, wenn er nicht gen\u00fcgend hoch ist; weit. Blatt 5a.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>In den meisten F\u00e4llen wird bez\u00fcgl. des Durchgangs bezw. der Festh\u00fctte die Elle zu 5 Hb.n gerechnet, wo dies aber erleichternd ist, wie im angezogenen Falle, wird sie zu 6 gerechnet.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Bedachung nicht bis zum \u00e4u\u00dfersten Ende des Bodens reicht; cf.\u00a0Suk. Blatt 17a.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>In den meisten F\u00e4llen wird bez\u00fcgl. des Durchgangs bezw. der Festh\u00fctte die Elle zu 5 Hb.n gerechnet, wo dies aber erleichternd ist, wie im angezogenen Falle, wird sie zu 6 gerechnet.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Um darauf andere Saaten s\u00e4en zu d\u00fcrfen; zur weiteren Erkl\u00e4rung dieser Mi\u0161na vgl. Kil. IV, 1.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Beete auf dem als Zwischenraum erforderlichen Raume.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 35, mut. mut.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Um die Mitte des Altars, dessen untere H\u00e4lfte breiter war.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 43,13.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei Speisen, die entweder an u. f\u00fcr sich od. aus Anla\u00df des Tages nicht gegessen werden d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim rituellen Untertauchen darf keine Stelle des K\u00f6rpers vom Wasser unber\u00fchrt bleiben; jede am K\u00f6rper bezw. am unterzutauchenden Objekte haftende Sache bildet eine \u00bbTrennung\u00ab und macht das Untertauchen wirkungslos.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df sie eine bestimmte H\u00f6he (10 Handbreiten) haben m\u00fcssen.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,8.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Last u. nicht als Kleidungsst\u00fcck bezw. Schmuck.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Durchbrochenes [sc. Brot]; die H\u00e4lfte eines 8 Eier gro\u00dfen Brotes.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch das Zusammensein m einem Zelte.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Das zu trinken ihm verboten ist; cf.\u00a0Bamidbar 6,2ff.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sab. Blatt 76b.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Hausherr, als Gegs. zum bez\u00fcgl. Handwerker.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Gef\u00e4\u00df ein granatapfelgro\u00dfes Loch hat, so ist es nicht mehr verunreinigungsf\u00e4hig.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 14,9.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Es braucht kein Quellenwasser zu sein.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei dreien ist der Knoten nicht so sehr fest, um das Eindringen des Wassers verhindern zu k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Luftraum bis zur H\u00f6he von zehn Handbreiten geh\u00f6rt zum Boden; vgl. hierzu Suk. Blatt 4a.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach war die Bundeslade niedriger.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Von 6 Hb.n.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>In manchen F\u00e4llen wird eine Wand od. ein Zaun als nach unten bezw. oben gedehnt (erweitert) gedacht; vgl. zBs. Suk. Blatt 4b u. die bez\u00fcgl. Erkl\u00e4rung.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einem Abstande von weniger als 3 Hb.n; cf.\u00a0Sab. Blatt 97a.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>In manchen F\u00e4llen wird eine gerade Wand als schiefstehend gedacht; vgl. zBs. Suk. Blatt 4a.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch Erh\u00f6hung der Schwelle.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Man richte sich nach der \u00e4u\u00dferen Kante des Balkens, u. da die untere Erh\u00f6hung schmal ist, f\u00e4llt der Balken in die Augen, wenn man unter ihm steht.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Man richte sich nach der inneren Kante des Balkens.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df ein Gebiet von 4 Hb.n erforderlich ist.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr den Querbalken oben gen\u00fcgt eine Handbreite.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Der nachtr\u00e4glichen Schwellenerh\u00f6hung durch Abtreten; es sind daher 4 Hb.n erforderlich.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Ende der Seitenwand, direkt am Durchgang.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Bis 10 E.n wird die L\u00fccke als Pforte betrachtet.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Latte von 4 Hb.n bildet keine Wand f\u00fcr sich, jedoch gilt sie, falls sie von der stehengebliebenen Wand keine 3 Hb.n entfernt ist, als mit dieser vereinigt.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Die L\u00fccke wird als T\u00fcr benutzt. Der aus Latten und Querbalken bestehende Durchgang verliert seine Bedeutung.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach A. m\u00fc\u00dfte auch die Latte 4 E.n breit sein.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Be f\u00fcr die Anwohner.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn f\u00fcr die L\u00e4nge 4 Hb.n ausreichen, so mu\u00df ja die Breite noch weniger haben, w\u00e4hrend eine T\u00fcr mindestens 4 Hb.n haben mu\u00df.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Breite.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Und der Pfosten in der Breite 4E.n einnimmt.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom \u00fcber die Breite vorragenden Pfosten.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einer Breite von 20 E.n, von denen der Durchgang die H\u00e4lfte einnimmt.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>So in den meisten Stellen; hier <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05de\u05d7\u05e8\u05d9\u05d0<\/span> (das anscheinend f\u00fcr diese Lesart sprechende Wortspiel Rh. 21a d\u00fcrfte sich nur auf die erste Silbe beziehen), an manchen Stellen variierend.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus besonderer Vorsicht; die Einwohner dieser Stadt beobachteten die gesetzlichen Vorschriften nicht, daher traf er f\u00fcr sie eine besonders erschwerende Entscheidung.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Gilt sie als offen, so mu\u00df auch am Knie eine Art T\u00fcrrahmen gemacht werden, gilt sie als geschlossen, so ist dies nicht n\u00f6tig.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der eine L\u00fccke bis zehn E.n zul\u00e4ssig ist; cf.\u00a0supra Blatt 5a.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>An der Stelle der L\u00fccke.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>E\u0351. bezeichnet neben seiner engeren Bedeutung (cf.\u00a0Ber. Blatt 39b, Anm. 112) die fiktive Verbindung zweier Gebiete oder die fiktive Umz\u00e4unung eines \u00f6ffentlichen Gebietes, wodurch es zum Privatgebiete wird.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur dadurch werde es zum Neutralgebiete.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie nie geschlossen wurden.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Form eines T\u00fcrrahmens gen\u00fcge.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem eine T\u00fcr erforderlich ist.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 2,14.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine himmlische Stimme entschied, da\u00df die Halakha nach der Schule H.s zu entscheiden sei; weit. Blatt 13b.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Wieso durfte man nach den erschwerenden Ansichten beider verfahren.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Leichnam, auch olivengro\u00dfe Fleischtcile desselben, ist schon durch seine Anwesenheit im Raume verunreinigend, einzelne Knochen dagegen nur dann, wenn man sie ber\u00fchrt oder tr\u00e4gt. Der Sch\u00e4del und das R\u00fcckgrat gleichen dem Leichnam, wenn sie vollst\u00e4ndig sind, wenn defekt, werden sie nur als Knochen betrachtet.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Vieh, bei dem nach dem Schlachten eine den Tod herbeif\u00fchrende Verletzung entdeckt wird, darf nicht gegessen werden. Hierbei ist nun die Ansicht der Schule S.s erleichternd und die der Schule H.s erschwerend. In einem solchen Falle darf nicht nach den erschwerenden oder erleichternden Seiten beider einander widersprechenden Ansichten verfahren werden.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcnfter Monat des j\u00fcdischen Kalenders, ungef\u00e4hr dem Februar entsprechend.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Es war an der Wende des 2., an dem der 2. Zehnt (cf.\u00a0Ms.\u00a0I,1ff.), zum 3. Jahre, an dem der Armenzehnt (ib. V,6) zu entrichten ist, des 7j\u00e4hrigen \u0160emi\u1e6dazyklus (cf.\u00a0Schemot 23,10, Dewarim 15,1ff). Der 1. \u0160eba\u1e6d geh\u00f6rt nach der Schule \u0160.s zum 3. und nach der Schule H.s zum 2. Jahre; cf.\u00a0Rh. Blatt 2a.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Beginn des Jahres f\u00fcr die Baumfr\u00fcchte.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Jedoch nur nach der Schule H.s.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. kein richtiges \u00f6ffentl. Gebiet; in einem solchen Gebiete darf man am \u0160abbath weniger als 4 E.n tragen; cf.\u00a0Sab. 6a.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Weniger als zehn E.n.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Benutzung am \u0160abbath.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl Ortsname; die \u00dcbersetzung Hirtendorf (Raschi) ist sprachlich unzul\u00e4ssig.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Vorhofe aus, au\u00dferhalb der Durchgangsgasse. Wenn der Vorhof breiter ist als die Durchgangsgasse u. die Breitenwand in der ganzen Breite des letzteren durchbrochen ist, so hat die durchbrochene Stelle nur vom Hofe aus das Aussehen einer T\u00fcr.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einer Verschmelzung der Gebiete kann ja nur der gegen\u00fcberliegende, in der Hofwand befindliche Durchbruch ber\u00fccksichtigt werden; das Geh\u00f6ft trennt also zwischen der Durchgangsgasse und dem \u00f6ffentl. Gebiete, wenn er breiter ist als diese, wenn aber eine Wand desselben in gleicher Linie mit der Wand der Durchgangsgasse l\u00e4uft, so hat es den Anschein, als m\u00fcnde der Durchgang direkt in das \u00f6ffentliche Gebiet.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Durchbruch der Durchgangsgasse u. der des Geh\u00f6ftes.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf der \u00fcberragenden Stelle des Geh\u00f6ftes.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Der See an der einen Seite u. der Schutthaufen an der anderen Seite.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil der Schutthaufen Privatgebiet ist; man ber\u00fccksichtige demnach nicht, er k\u00f6nnte abgetragen werden.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtlich der Durchgangsgasse, bez\u00fcgl. welcher man Rabbi fragte.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Stadt S. lag an einem See, in den die Durchgangsgassen m\u00fcn deten; er betrachtete ihn jedoch nicht als ausreichende Wand.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Benutzung am \u0160abbath.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Benutzung am \u0160abbath.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einem Zweifel hinsichtl. der Unreinheit ist es auf Privatgebiet unrein und auf \u00f6ffentl. Gebiete rein.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Man d\u00fcrfe in diesen am \u0160. nichts aus \u00f6ffentlichem Gebiete werfen, da er als Privatgebiet betrachtet wird, jed. sei es kein richtiges Priyatgebiet, um in diesem auch tragen zu d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Durchgangsgasse an beiden Seiten viele Durchg\u00e4nge hat.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Blatt 6b.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die Grenze der Durchgangsgasse nicht mit der k\u00fcrzeren Wand abschlie\u00dft.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Autor und die Tradenten hie\u00dfen Kahana.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Die erst mit der inneren Kante des Querbalkens abgeschlossen wird.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Durchgang aus 2 Pfosten ohne Querbalken besteht.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>In die Dicke der Wand nach der Stra\u00dfe zu.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Im vorangehenden Falle. Wenn der Raum unter dem Balken zur Durchgangsgasse geh\u00f6rt, so gilt die \u00e4u\u00dfere Kante des Querbalkens als Grenze, und da in diesem Falle diese die W\u00e4nde nicht ber\u00fchrt, so ist ein solcher Durchgang nicht zul\u00e4ssig.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Querbalken nicht von Wand zu Wand reicht u. auf einem in der Mitte befindlichen Pflocke ruht.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Oben in die Dicke der Wand, nach innen und nach oben gebogen.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. wenn sie keine 3 Handbreiten lang sind, soda\u00df der Querbalken als mit der Wand verbunden gilt.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Und geh\u00f6rt nicht zur Durchgangsgasse; cf.\u00a0Sab. Blatt 3b, Anm. 22.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne Querbalken.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen \u00f6ffentlichem u. Privatgebiet.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Raum der T\u00fcrh\u00f6hlung zwischen den Pfeilern ist also verbotenes Gebiet.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Pfeiler 4 Hb.n dick sind, soda\u00df der Raum als besonderes Gebiet gilt.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. dies ist ja ganz widersinnig.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Stehende Redensart im T. Der Raum der T\u00fcr\u00f6ffnung hat dieselbe Eigenschaft wie das Neutralgebiet; er gilt daher als solches, wenn er sich diesem anschlie\u00dft.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcgl. des nicht bis zur Wand reichenden Querbalkens.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>S\u00e4mtliche Pfosten werden verbunden, somit beginnt der Pfostenraum schon mit dem ersten.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend der Raum zwischen den Pfosten nach RJ. erlaubtes Gebiet ist.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach sollte kein anderer Pfosten n\u00f6tig sein.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Er trug nur eine Lehre vor, die er geh\u00f6rt hatte.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Benutzung am \u0160abbath.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Die W\u00e4nde des kleinen und die des gro\u00dfen Vorhofes.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der kleine Vorhof um so viel schm\u00e4ler ist, da\u00df dessen W\u00e4nde mehr als 3 Hb.n von den W\u00e4nden des gro\u00dfen entfernt sind.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach kann der gro\u00dfe Vorhof nur um 3 Hb.n an jeder Seite breiter sein.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die nach \u00f6ffentl. Gebiete liegende Wand durchbrochen wird und die L\u00fccke keine 10 E.n hat.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df Pfosten und Pfeiler 3 Hb.n haben m\u00fcssen.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>In dieser Lehre wird also horvorgehoben, da\u00df der gro\u00dfe Vorhof nur dann erlaubt ist, wenn er an beiden Seiten Pfeiler von je 3 Hb.n hat.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>RJ. hatte infolge einer schweren Krankheit sein ganzes Wissen vergessen.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Und da die Wand bedeutend st\u00e4rker ist, so ist dieser zwar von au\u00dfen zu merken, jedoch nicht von innen.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Blatt 9b.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Blatt 9b.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Darf er nach RJ. sein.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Weiler Blatt 17b.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine aus Eckpfeilern bestehende fiktive Umz\u00e4unung ist ausreichend.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Es sind dann 2 Durchg\u00e4nge.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der Wand; die 2 E.n gelten als ausgef\u00fcllt, da der Pfeiler breiter ist, soda\u00df der Durchgang nur 10 E.n hat.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch in diesem Falle ist die Pfeilerwand am Eingang mehr bebaut als frei, jedoch besteht sie aus 2 Teilen.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>An beiden Seiten des von der Wand abstehenden Pfeilers ist der freie Raum bedeutend breiter als dieser selbst.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Wodurch die gro\u00dfe \u00d6ffnung ihre Bedeutung als Durchgang verliert u. als L\u00fccke zu betrachten ist.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcglich der durch-brochenen Seitenwand; ob. Blatt 5a.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die kleine \u00d6ffnung sich an einer Seitenwand befindet.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcgl. der Verunreinigung durch einen unter diesem liegenden Teil eines Leichnams, was nur dann der Fall ist, wenn das Leder mindestens eine Handbreite hat.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie gro\u00df darf das Loch im Leder sein.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der ersten Ansicht hat es zusammen 6, nach der zweiten 4 Finger.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Weiter Blatt 17b.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Bestehende mehr sein soll.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn Steine fehlen und hervorragen; so richt, gegen anderslautende Erkl\u00e4rung; vgl. auch Tosaphath zu Men. 33b sv. <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05dc\u05d9\u05ea<\/span>.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Baumfeld mu\u00df vom Gem\u00fcsefelde 4 Ellen entfernt sein, was, wenn sie durch einen Zaun getrennt sind, nicht n\u00f6tig ist; auch die Ranken wurden diesbez\u00fcglich als Zaun betrachtet.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er die Ranken nicht \u00fcber die Stangen, sondern um diese gezogen hat.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der R.L. nichts h\u00e4lt, w\u00e4hrend sie nach RJ. beim \u0160abbathgesetze Geltung hat.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Pfeiler zu Pfeiler gezogen, gilt es als Zaun.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Ranken, bezw. die Guirlanden.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die B\u00e4ume nicht mehr als 10 E.n voneinander entfernt sind.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Pfosten unter dem Bogen.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Fiktiv; dh. es wird als bereits erweitert betrachtet.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Fragende glaubte, es handle sich hier um eine nach beiden Seiten offene Durchgangsgasse, wor\u00fcber diese streiten; ob. Blatt 6a.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Durchgang einer an 3 Seiten geschlossenen Durchgangsgasse.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus \u00f6ffentlichem Gebiete in einen mit 3 bezw. 2 W\u00e4nden umgebenen Raum; ein richtiges Priyatgebiet, um in diesem am \u0160abbath auch tragen zu d\u00fcrfen, ist er jedoch nicht.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus \u00f6ffentlichem Gebiete in einen mit 3 bezw. 2 W\u00e4nden umgebenen Raum; ein richtiges Priyatgebiet, um in diesem am \u0160abbath auch tragen zu d\u00fcrfen, ist er jedoch nicht.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Von welcher Breite ab ist ein Pfosten erforderlich.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn eine Wand nach einem \u00f6ffentl. Gebiete durchbrochen ist, m\u00fcssen Pfeiler an beiden Seiten der L\u00fccke zur\u00fcckbleiben.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach k\u00f6nnen die Pfeiler des gro\u00dfen nur je 3 Hb.n haben.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach welchem der Pfosten od. Pfeiler 3 Hb.n haben mu\u00df.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. infra Blatt 87b.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr einen Durchgang unter 4 Hb.n sei kein Pfeiler erforderlich; wenn die Wand nur 7 Hb.n hat, so braucht der Pfeiler demnach nur etwas \u00fcber 3 Hb.n zu haben.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte: in seiner ganzen Ausdehnung; dh. mehr als 10 E.n.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Erh\u00f6hung, ein Rest von der Wand in H\u00f6he von 10 Hb.n, der jed. durch das Wasser nicht zu sehen ist.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath aus \u00f6ffentlichem Gebiete.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn mehrere Vorh\u00f6fe durch eine gemeinsame Durchgangsgasse verbunden sind, so d\u00fcrfen die Anwohner am \u0160abbath nichts aus ihrem Privatgebiete nach dem gemeinsamen, der Durchgangsgasse, tragen. Um eine diesbez\u00fcgliche Erlaubnis zu erzielen, m\u00fcssen sie gemeinschaftlich eine Speise zusammenbringen, einen E\u0351rub, der in einen der H\u00f6fe niedergelegt wird.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch den die Vereinigung erfolgt ist.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath aus \u00f6ffentlichem Gebiete.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie an beiden Seiten offen ist.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath aus \u00f6ffentlichem Gebiete.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn eine Seite geschlossen ist.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn beide Seiten offen sind, in welchem Falle an der anderen Seite die Form eines T\u00fcrrahmens erforderlich ist.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach ist dies bei einer Durchgangsgasse selbst nach den Rabbanan zul\u00e4ssig, weil der Pfosten als Wand gilt.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Als welche die beiden gegen\u00fcberliegenden H\u00e4user gelten; die beiden Pfosten sind nur ein Kennzeichen.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Sein Oheim R.\u1e24ija.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcgl. eines Durchgangs unter 4 Hb.n; ob. Blatt 12a.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer seiner Ansicht ist.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Jedoch nicht, da\u00df die Halakha so sei.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi: atramentum, Schreiberschw\u00e4rze.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Da dadurch Blasphemien entstehen k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 5,23.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Es w\u00fcrde zBs. Dewarim 6,4 hei\u00dfen: Gott sei <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d7\u05e8<\/span>, ein anderer, statt <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d7\u05d3<\/span>, einzig.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der anderen Lehre famulierte er zuerst bei RA\u0351.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Er hatte zu wenig Wissen, um die scharfsinnigen Erl\u00e4uterungen RA\u0351.s zu verstehen.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Abschnitt Bamidbar 5,11ff.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr eine Ehebruchverd\u00e4chtigte.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Der wegen der Ehebruchverd\u00e4chtigten zu verwischen ist.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 24,1.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 5,30.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Er sa\u00df beim Vortrage RM.s unmittelbar hinter diesem.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 30,20.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>Der ebenfalls durch einen Stich t\u00f6ten kann, ohne unrein zu sein.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie zu klein ist; cf.\u00a0Suk. Blatt 3a.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der 1. Lesart, die bereits begangenen, nach der 2. Lesart, die zu begehenden.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Erg\u00e4nzung der Worte RJ.s.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie schon die Kommentare bemerken, mathematisch ungenau.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte: Querbalken und Halbziegel.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>Als w\u00e4re seine Beschaffenheit, bezw. Lage vorschriftsm\u00e4\u00dfig.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Als w\u00e4re seine Beschaffenheit, bezw. Lage vorschriftsm\u00e4\u00dfig.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch dieser Fall gleicht dem vorangehenden.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 7,23. 26.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Wandung, die beim Durchmesser des Innenraumes nicht mitgerechnet wird.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 7,23. 26.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 14,9.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>10\u00d710\u00d75=500.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>3\u00d7100=300 u. 2\u00d7100=200\u201450=150; 300+150=450.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 45,14.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Kor hat 30 Se\u00e1.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Das sind also 150 Tauchb\u00e4der zu 40 Se\u00e1.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>Diwrej hajamim 4,5.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Messung von Trockenem.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Kor hat 30 Se\u00e1.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die Unreinheit nicht empf\u00e4nglich, da sie wegen ihrer Gr\u00f6\u00dfe nicht unter den Begriff Gef\u00e4\u00df fallen.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>Die von Pfeilern in der Mehrzahl spricht.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Oben Blatt 13b.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>Ihrer L\u00e4nge.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sab. Blatt 108aff.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Blatt 10a.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Gesetzeskunde. Das <span dir=\"rtl\">\u05d5<\/span> in <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d9\u05de\u05d5\u05e7\u05d5<\/span> ist Suffix. Die Lesart <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05de\u05d5<\/span> (seines Volkes, sc. der Gelehrte, <em>\u03bd\u03bf\u03bc\u03b9\u03ba\u00f3\u03c2<\/em>) beruht auf Unkenntnis der talmud. Sprache.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er nicht zu dem Zwecke aufgestellt wurde, um einen rituell vorschriftsm\u00e4\u00dfigen Durchgang herzustellen.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ein anderer vorhanden war, der am \u0160abbath fortgekommen ist.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Feste von den Fr\u00fcchten pfl\u00fccken.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>An einen Brunnen; cf.\u00a0infra Blatt 17b.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Fl\u00e4che f\u00fcr 2 Se\u00e1 Aussaat. So nach dem Wortlaute des Textes; jedoch zu verstehen: der Raum darunter hat nur dann den Charakter eines Wohnraumes, wenn er nicht mehr als 2 Se\u00e1fl\u00e4chen hat.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein solcher Raum wird nicht wegen seines Innenraumes benutzt, zum Wohnen od. zur Aufbewahrung, sondern wegen des Au\u00dfenraumes, zur Bewachung der Umgebung od. zum Schutze gegen die Sonne. Ausf\u00fchrl. weiter Blatt 22a.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Entfernung darf am \u0160abbath nicht \u00fcberschritten werden; cf.\u00a0Ber. Blatt 39b, Anm. 112.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>Die am Durchgang stand, u. die als Pfosten dienen k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser diente zugleich als Pfosten an einem Durchgang.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Verschl\u00fcsse eines Grabes; vgl. Sab. Blatt 152b, Anm. 101.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn252\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 24,2.<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn253\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 24,2.<a href=\"#fnref253\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn254\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Fortgehen und Sein [sc. Weib], im Anschl\u00fcsse an Dewarim 24,2.<a href=\"#fnref254\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn255\" role=\"doc-endnote\"><p>Die G\u00fcltigkeit des Scheidebriefes darf nicht von irgendwelchen Bedingungen abh\u00e4ngig sein.<a href=\"#fnref255\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn256\" role=\"doc-endnote\"><p>Statt der l\u00e4ngeren Form <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05d9\u05ea\u05d5\u05ea<\/span> sollte die Schrift die k\u00fcrzere Form <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05ea<\/span> gebrauchen.<a href=\"#fnref256\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn257\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Vorschriften \u00fcber die Umz\u00e4unungen sind Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberliefert worden; ob. Blatt 4a.<a href=\"#fnref257\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn258\" role=\"doc-endnote\"><p>Der mit brauchbarer H\u00fcttenbedachung angef\u00fcllt werden kann.<a href=\"#fnref258\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn259\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die Zwischenr\u00e4ume, demnach m\u00fcssen diese etwas gr\u00f6\u00dfer sein.<a href=\"#fnref259\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn260\" role=\"doc-endnote\"><p>Die taugliche Bedachung mu\u00df dann etwas gr\u00f6\u00dfer als der Abstand sein.<a href=\"#fnref260\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn261\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die Zwischenr\u00e4ume, demnach m\u00fcssen diese etwas gr\u00f6\u00dfer sein.<a href=\"#fnref261\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn262\" role=\"doc-endnote\"><p>Vgl. hierzu Kil.IV,4.<a href=\"#fnref262\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn263\" role=\"doc-endnote\"><p>S\u00e4mereien zu s\u00e4en, falls sich auf der anderen Seile des Zaunes Weinst\u00f6cke befinden.<a href=\"#fnref263\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn264\" role=\"doc-endnote\"><p>Die F\u00e4lle von 3 Hb.n Breite u. mehr als 3 Hb.n.<a href=\"#fnref264\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn265\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 9a.<a href=\"#fnref265\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn266\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einem Abstande bis zu 4 Hb.n.<a href=\"#fnref266\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn267\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Tal, von dem in der vorangehenden Mi\u0161na gesprochen wird.<a href=\"#fnref267\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn268\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es auch wagerecht zul\u00e4ssig sei, wenn das Stehende mehr ist als die L\u00fccke.<a href=\"#fnref268\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn269\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Abstand von weniger als 3 Hb.n gilt als nicht vorhanden, somit bilden diese drei Stricke mit den 3 Abst\u00e4nden einen Zaun von 6 u. eine L\u00fccke von 4 Hb.n.<a href=\"#fnref269\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn270\" role=\"doc-endnote\"><p>Da der Abstand unter diesem mehr als 3 Hb.n betr\u00e4gt u. der freie Raum \u00fcber diesem \u00fcberhaupt keine Abgrenzung hat.<a href=\"#fnref270\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn271\" role=\"doc-endnote\"><p>Unten einen ganz schmalen Streifen.<a href=\"#fnref271\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn272\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. infra Blatt 87b.<a href=\"#fnref272\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn273\" role=\"doc-endnote\"><p>In unsrer Mi\u0161na.<a href=\"#fnref273\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn274\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend bis zu 2 Se\u00e1fl\u00e4chen dies auch f\u00fcr den einzelnen gilt.<a href=\"#fnref274\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn275\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht soviel mehr als sie brauchen.<a href=\"#fnref275\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn276\" role=\"doc-endnote\"><p>R. Jose, nach dem eine nicht aus kreuz und quer laufenden St\u00e4ben bestehende Wand unbrauchbar ist; f\u00fcr 2 Se\u00e1fl\u00e4chen bezw. f\u00fcr 6 ist auch eine solche brauchbar.<a href=\"#fnref276\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn277\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil 2 Se\u00e1 unbenutzt bleiben; die Umz\u00e4unung ist dann unbrauchbar.<a href=\"#fnref277\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn278\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. f\u00fcr jede Person sind 2 Se\u00e1fl\u00e4chen zul\u00e4ssig, somit d\u00fcrfen es f\u00fcr drei Personen keine 8 sein, wohl aber 7 S.<a href=\"#fnref278\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn279\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn beispielsweise 3 Personen nur 2 Se\u00e1fl\u00e4chen brauchen, d\u00fcrfen sie auf diese Weise keine 4 umz\u00e4unen.<a href=\"#fnref279\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn280\" role=\"doc-endnote\"><p>Aber einen f\u00fcr 3 zul\u00e4ssigen Raum umz\u00e4unt haben.<a href=\"#fnref280\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn281\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der ersten Ansicht richte man sich in beiden F\u00e4llen nur danach, ob es bei Beginn des \u0160.s zul\u00e4ssig war, ohne R\u00fccksicht auf die sp\u00e4teren Ereignisse, somit ist es im 1. Falle erlaubt u. im 2. verboten; nach der anderen Ansicht richte man sich nach der Zahl der Insassen, demnach ist es im 1. Falle verboten u. im 2. erlaubt.<a href=\"#fnref281\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn282\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch diese am \u0160. aus einem Hofe in einen anderen zu gelangen.<a href=\"#fnref282\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn283\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch diese am \u0160. aus einem Hofe in einen anderen zu gelangen.<a href=\"#fnref283\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn284\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160.; ob man sich dann einer anderen T\u00fcr, bezw. eines anderen Fensters bedienen darf.<a href=\"#fnref284\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn285\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem ersten Tanna ist es bei einem einzelnen nur in der W\u00fcste (gleich der Karawane) erlaubt, nach den Weisen auch in einer bewohnten Ortschaft.<a href=\"#fnref285\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn286\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Blatt 40b,Anm. 131.<a href=\"#fnref286\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn287\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Ggs. zu den in der Schrift gebotenen Kriegen gegen die Urbewohner Pal\u00e4stinas.<a href=\"#fnref287\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn288\" role=\"doc-endnote\"><p>Das der Eigent\u00fcmer bereits f\u00fcr den eigenen Gebrauch bestimmt hat.<a href=\"#fnref288\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn289\" role=\"doc-endnote\"><p>Der den Toten auffindet.<a href=\"#fnref289\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn290\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jt. Blatt 39a, Anm.<a href=\"#fnref290\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn291\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob auch dann die H\u00e4nde zu waschen sind.<a href=\"#fnref291\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn292\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Vereinigung zweier H\u00f6fe.<a href=\"#fnref292\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn293\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u0160abbathgebiet verlassen zu d\u00fcrfen; cf.\u00a0Ber. 39b, Anm. 112.<a href=\"#fnref293\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn294\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Verbote in der Schrift werden mit der verneinenden Partikel <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05d0<\/span>, <em>nicht,<\/em> eingeleitet, dagegen aber wird hierbei (Schemot 16,29) die gleichbedeutende Partikel <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dc<\/span> gebraucht, die aber weniger das Verbot als den Wunsch ausdr\u00fcckt: <em>nicht doch.<\/em><a href=\"#fnref294\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn295\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 19,31.<a href=\"#fnref295\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn296\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Bestrafung erfolgt nur dann, wenn der \u00dcbertreter oder Verbrecher gewarnt worden ist, und zwar mu\u00df bei der Warnung die auf die Tat gesetzte Strafe genannt werden; in diesem Falle kann nur die Todesstrafe und nicht die Gei\u00dfelung genannt werden.<a href=\"#fnref296\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn297\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 16,29.<a href=\"#fnref297\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn298\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur auf das Hinaustragen von Sachen ist die Todesstrafe gesetzt.<a href=\"#fnref298\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Erwuin in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Eruwin | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 2a 2b 3a 3b 4a 4b 5a 5b 6a 6b 7a 7b 8a 8b 9a 9b 10a 10b 11a 11b 12a 12b 13a 13b 14a 14b 15a 15b 16a 16b 17a 17b Blatt 2a i EIN DURCHGANG1, DER MEHR ALS ZWANZIG ELLEN HOCH IST, MUSS VERRINGERT WERDEN; R.JEHUDA SAGT, DIES SEI NICHT N\u00d6TIG. DER MEHR ALS ZEHN ELLEN BREIT IST, MUSS VERRINGERT WERDEN; HAT ER ABER DIE FORM EINES T\u00dcRRAHMENS, SO IST DIES NICHT N\u00d6TIG, AUCH WENN ER MEHR ALS ZEHN ELLEN BREIT IST. GEMARA. Dort haben wir gelernt: Eine Festh\u00fctte, die mehr als zwanzig Ellen hoch ist, ist unbrauchbar; nach R.Jehuda aber brauchbar. Weshalb lehrt er von der Festh\u00fctte, sie sei unbrauchbar, w\u00e4hrend er beim Durchgang ein Mittel lehrt!? Die Festh\u00fctte ist [ein Gebot] der Tora, daher lehrt er, sie sei unbrauchbar, beim Durchgang aber ist es nur eine rabbanitische2 Anordnung, daher gibt er ein Mittel an. Wenn du aber &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7217,"parent":5020,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7229","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7229","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7229"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7229\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7241,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7229\/revisions\/7241"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5020"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7217"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7229"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}