{"id":7262,"date":"2021-04-01T09:50:10","date_gmt":"2021-04-01T07:50:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7262"},"modified":"2021-04-13T13:06:03","modified_gmt":"2021-04-13T11:06:03","slug":"eruwin-kapitel-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/eruwin\/eruwin-kapitel-3\/","title":{"rendered":"Eruwin Kapitel 3"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Eruwin in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/eruwin\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Eruwin<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26b\">26b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27a\">27a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27b\">27b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28a\">28a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28b\">28b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29a\">29a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29b\">29b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30a\">30a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30b\">30b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31a\">31a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31b\">31b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-32a\">32a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-32b\">32b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-33a\">33a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-33b\">33b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-34a\">34a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-34b\">34b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-35a\">35a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-35b\">35b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-36a\">36a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-36b\">36b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-37a\">37a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-37b\">37b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-38a\">38a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-38b\">38b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-39a\">39a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-39b\">39b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-40a\">40a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-40b\">40b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-41a\">41a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-41b\">41b<\/a>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbersetzung<\/h2>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-26b\">Blatt 26b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup><bold>M<\/bold><small>IT ALLEM<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> KANN<small> MAN EINEN<\/small> E\u0351<small>RUB<\/small><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> <small>MACHEN ZUR<\/small> V<small>EREINIGUNG UND ZUR<\/small> V<small>ERBINDUNG<\/small><a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>, <small>AUSSER MIT<\/small> W<small>ASSER ODER<\/small> S<small>ALZ<\/small>. A<small>LLES DARF MIT DEM<\/small> G<small>ELDE VOM<\/small> [<small>ZWEITEN<\/small>] Z<small>EHNTEN<\/small><a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> <small>GEKAUFT WERDEN, AUSSER<\/small> W<small>ASSER UND<\/small> S<small>ALZ<\/small>. W<small>ER SICH<\/small> S<small>PEISEN ABGELOBT, DEM SIND<\/small> W<small>ASSER UND<\/small> S<small>ALZ ERLAUBT<\/small>. M<small>AN DARF EINEN<\/small> E\u0351<small>RUB BEREITEN F\u00dcR EINEN<\/small> N<small>AZIR\u00c4ER<\/small><a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> <small>AUS<\/small> W<small>EIN UND F\u00dcR EINEN<\/small> J<small>ISRA\u00c9LITEN AUS<\/small> H<small>EBE<\/small><a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>; S<small>YMMACHOS SAGT, NUR AUS<\/small> P<small>ROFANEM<\/small>. M<small>AN DARF F\u00dcR EINEN<\/small> P<small>RIESTER DEN<\/small> E\u0351<small>RUB AUF EINEM<\/small> G<small>R\u00c4BERPFLUGE<\/small><a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> <small>NIEDERLEGEN;<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-27a\">Blatt 27a<\/h2>\n<p>R.J<small>EHUDA SAGT, SOGAR ZWISCHEN<\/small> G<small>R\u00c4BERN, WEIL ER DA DURCH EINE<\/small> S<small>CHEIDEWAND GEDECKT HINGEHEN UND ESSEN KANN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Jo\u1e25anan sagte: Aus allgemeinen Regeln ist nichts zu entnehmen, auch wenn es \u00bbau\u00dfer\u00ab hei\u00dft.<\/p>\n<p>Wenn er sagt: auch wenn es \u00bbau\u00dfer\u00ab hei\u00dft, so bezieht er sich nicht auf unsere [Lehre]; auf welche nun?<\/p>\n<p>Auf folgende: Zu allen Geboten, die von einer bestimmten Zeit abh\u00e4ngig sind, sind M\u00e4nner verpflichtet, Frauen aber befreit, zu solchen, die nicht von einer bestimmten Zeit abh\u00e4ngig sind, sind sowohl Frauen als auch M\u00e4nner verpflichtet. Ist denn die Regel, Frauen seien von allen Geboten frei, die von einer bestimmten Zeit abh\u00e4ngig sind, stichhaltig, das Unges\u00e4uerte [am Pesa\u1e25feste], die Festfreude und die Versammlung<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> sind ja Gebote, die von einer bestimmten Zeit abh\u00e4ngig sind, dennoch sind Frauen zu diesen verpflichtet!? Und sind ferner Frauen zu allen Geboten, die von einer bestimmten Zeit nicht abh\u00e4ngig sind, verpflichtet, auch das Studium der Tora, die Fortpflanzung, die Ausl\u00f6sung des [erstgeborenen] Sohnes<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> sind ja Gebote, die von einer bestimmten Zeit nicht abh\u00e4ngig sind, dennoch sind Frauen von diesen frei!? Vielmehr, sagte R.Jo\u1e25anan, ist aus allgemeinen Regeln nichts zu entnehmen, selbst wenn es \u00bbau\u00dfer\u00ab hei\u00dft. Abajje, nach anderen, R.Jirmeja, sagte: Auch wir haben gelernt: Sie sagten noch eine weitere Regel: Alles, was vom Flu\u00dfbehafteten getragen wird, ist unrein<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>,wovon aber der Flu\u00dfbehaftete getragen wird, ist rein, mit Ausnahme dessen, was als Lager und Sitz verwendbar ist, und des Menschen. Gibt es denn weiter nichts mehr, dazu [geh\u00f6rt ja auch], was zum Reiten verwendbar.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft zum Reiten: sitzt er darauf, so ist es ja ein Sitz!?<\/p>\n<p>Wir meinen es wie folgt: dazu [geh\u00f6rt ja auch] der Sattelbogen, denn es wird gelehrt, der Sattel sei als Sitzger\u00e4t und der Sattelbogen<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>als Reitger\u00e4t unrein. Vielmehr ist hieraus zu schlie\u00dfen, da\u00df aus allgemeinen Regeln nichts zu entnehmen sei, auch wenn es \u00bbau\u00dfer\u00ab hei\u00dft. Rabina, manche sagen, R.Na\u1e25man, sagte: Auch wir haben gelernt: Mit allem kann man einen E\u0351rub machen zur Vereinigung und zur Verbindung, au\u00dfer mit Wasser oder Salz. Gibt es denn nichts mehr, dazu [geh\u00f6ren ja auch] Schw\u00e4mme und Morcheln!? Vielmehr ist hieraus zu schlie\u00dfen, da\u00df von allgemeinen Regeln nichts zu entnehmen sei, auch wenn es \u00bbau\u00dfer\u00ab hei\u00dft.<\/p>\n<p>A<small>LLES DARF MIT DEM<\/small> G<small>ELDE VOM<\/small> [<small>ZWEITEN<\/small>] Z<small>EHNTEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. R.Elie\u0351zer und R.Jose b.\u1e24anina [streiten] : einer bezieht [folgendes] auf den E\u0351rub, und einer bezieht es auf den [zweiten] Zehnten. Einer bezieht es auf den E\u0351rub: nur mit Wasser besonders und Salz besonders darf man keinen E\u0351rub bereiten, wohl aber mit Wasser und Salz<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>zusammen. Und einer bezieht dies auf den [zweiten] Zehnten: nur Wasser besonders und Salz besonders darf f\u00fcr Geld vom [zweiten Zehnten] nicht gekauft werden, wohl aber Wasser und Salz zusammen. Nach dem, der dies auf den [zweiten] Zehnten bezieht, gilt es um so eher vom E\u0351rub; nach dem aber, der dies auf den E\u0351rub bezieht, gilt dies vom [zweiten] Zehnten nicht, weil daf\u00fcr nur Fr\u00fcchte [gekauft werden] d\u00fcrfen. Als R.Ji\u00e7\u1e25aq kam, bezog er es auf den [zweiten] Zehnten. Man wandte ein: R.Jehuda b.Gadi\u0161 bekundete vor R.Elie\u0351zer, da\u00df man in seinem v\u00e4terlichen Hause Fischtunke f\u00fcr Geld vom [zweiten] Zehnten kaufte. Dieser sprach zu ihm: Du hast dies vielleicht nur von dem Falle geh\u00f6rt, wenn sie mit Eingeweiden von Fischen verr\u00fchrt ist. Und auch R.Jehuda b.Gadi\u0161 sagt dies ja nur von der Fischtunke, die, da Fett darin ist, Fr\u00fcchten gleicht, nicht aber von Wasser und Salz!? R.Joseph erwiderte: Dies gilt von<\/p>\n<h2 id=\"blatt-27b\">Blatt 27b<\/h2>\n<p>dem Falle, wenn man \u00d6l hineingetan hat. Abajje sprach zu ihm: Dann sollte es ja wegen des \u00d6ls [erlaubt] sein!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn er ihm das Wasser und das Salz mitbezahlt<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>hat.<\/p>\n<p>Ist es denn, wenn mitbezahlt, erlaubt?<\/p>\n<p>Freilich, es wird auch gelehrt: Ben-Bag-Bag sagte:<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a><em>Rinder,<\/em> dies<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>lehrt, da\u00df Rinder samt der Haut<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>gekauft werden d\u00fcrfen;<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a><em>Schafe<\/em>, dies lehrt, da\u00df Schafe samt der Wolle gekauft werden d\u00fcrfen; <a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>Wein<\/em>, dies lehrt, da\u00df Wein samt dem Kruge gekauft werden d\u00fcrfe; <a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a><em>und Rauschtrank,<\/em> dies lehrt, da\u00df ges\u00e4uerter Lauerwein gekauft werden d\u00fcrfe. R.Jo\u1e25anan sprach: Wer mir [das Wort] <em>Rinder<\/em> nach Ben-Bag-Bag erkl\u00e4rt, dem trage ich die Kleider ins Badehaus nach.<\/p>\n<p>Weshalb?<\/p>\n<p>Die \u00fcbrigen sind alle n\u00f6tig, nur nicht [das Wort] <em>Rinder<\/em>.<\/p>\n<p>Wieso sind sie n\u00f6tig?<\/p>\n<p>W\u00fcrde der Allbarmherzige nur <em>Rinder<\/em> geschrieben haben, so k\u00f6nnte man glauben, nur Rinder d\u00fcrfen samt der Haut gekauft werden, weil sie zum K\u00f6rper geh\u00f6rt, nicht aber Schafe samt der Wolle, die nicht zum K\u00f6rper geh\u00f6rt. W\u00fcrde der Allbarmherzige <em>Schafe<\/em> geschrieben haben, so k\u00f6nnte man glauben, weil [die Wolle] am K\u00f6rper haftet, nicht aber Wein samt dem Kruge. W\u00fcrde der Allbarmherzige nur <em>Wein<\/em> geschrieben haben, so k\u00f6nnte man glauben, weil er in diesem gewahrt wird, nicht aber ges\u00e4uerten Lauerwein, der nur eine G\u00e4rung ist<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>. W\u00fcrde der Allbarmherzige nur <em>Rauschtrank<\/em> geschrieben haben, so k\u00f6nnte man glauben, darunter sei die [berauschende] qe\u0131\u0351lische Feige zu verstehen, die eine Frucht ist, nicht aber Wein samt dem Kruge. Und w\u00fcrde der Allbarmherzige Wein samt dem Kruge geschrieben haben, so k\u00f6nnte man glauben, weil er in diesem gewahrt wird, nicht aber Schafe samt der Wolle; daher schrieb der Allbarmherzige <em>Schafe<\/em>, auch samt der Wolle. Wozu aber hei\u00dft es <em>Rinder<\/em>!? Wolltest du sagen, h\u00e4tte der Allbarmherzige <em>Rinder<\/em> nicht geschrieben, so w\u00fcrde man gesagt haben, Schafe nur samt der Haut, nicht aber samt der Wolle, daher schrieb der Allharmherzige <em>Rinder<\/em> zur Einschlie\u00dfung der Haut, um aus dem \u00fcberfl\u00fcssigen <em>Schafe<\/em> auch Wolle einzuschlie\u00dfen, so w\u00fcrde man aber bei Fortlassung von <em>Rinder<\/em> nicht gesagt haben, Schafe nur samt der Haut und nicht samt der Wolle, denn wenn dem so w\u00e4re, so sollte der Allbarmherzige <em>Rinder<\/em> schreiben und <em>Schafe<\/em> fortlassen<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>. Wozu ist nun, wo der Allbarmherzige <em>Schafe<\/em> schreibt, auch samt der Wolle, [das Wort] <em>Rinder<\/em> n\u00f6tig: wenn Schafe samt der Wolle gekauft werden d\u00fcrfen, um wieviel mehr Rinder samt der Haut!? Das ist es, was R.Jo\u1e25anan sagte, da\u00df, wenn ihm jemand [das Wort] <em>Rinder<\/em> nach Bem-Bag-Bag erkl\u00e4rte, er ihm die Kleider ins Badehaus nachtragen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Worin streiten R.Jehuda b. Gadi\u0161 und Pv.Elie\u0351zer und die weiter folgenden Tanna\u00edm?<\/p>\n<p>R.Jehuda b. Gadi\u0161 undR.Elie\u0351zer wenden hierbei [die hermeneutische Regel] von der \u00bbEinschlie\u00dfung und Ausschlie\u00dfung\u00ab an, w\u00e4hrend die folgenden Tanna\u00edm [die hermeneutische Regel] von der \u00bbGeneralisierung und Spezialisierung\u00ab anwenden. R.Jehuda b. Gadi\u0161 und R. Elie\u0351zer wenden [die hermeneutische Regel] von der \u00bbEinschlie\u00dfung und Ausschlie\u00dfung\u00ab an: [Es hei\u00dft :]<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a><em>und<\/em> <em>gib das Geld hin um was du begehrst<\/em>, einschlie\u00dfend; <em>Rinder, Schafe, Wein und Rauschtrank,<\/em> ausschlie\u00dfend; <em>und alles, wonach du Verlangen hast,<\/em> wiederum einschliessend, und wenn auf eine Einschlie\u00dfung eine Ausschlie\u00dfung und wiederum eine Einschlie\u00dfung folgt, so ist auch alles andere eingeschlossen, (Was ist eingeschlossen?) eingeschlossen ist alles andere; (was ist ausgeschlossen?) ausgeschlossen ist nach R.Elie\u0351zer Fischtunke und nach R. Jehuda b. Gadi\u0161 Wasser und Salz. Die folgenden Tanna\u00edm wenden [die hermeneutische Regel] von der \u00bbGeneralisierung und Spezialisierung an, denn es wird gelehrt: <em>Und gib Geld hin f\u00fcr alles, was du begehrst,<\/em> generell; <em>Rinder, Schafe, Wein und Rauschtrank,<\/em> speziell; <em>und alles, wonach du Verlangen hast,<\/em> wiederum generell, und wenn auf eine Generalisierung eine Spezialisierung und wiederum eine Generalisierung folgt, so richte man sich nach dem Speziellen; wie das Spezielle Frucht aus Frucht ist<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>und seine Nahrung aus dem Boden zieht, ebenso alles andere, was Frucht aus Frucht ist und seine Nahrung aus dem Boden zieht. Ein Anderes lehrt: Wie das Spezielle Erdgeborenes ist, ebenso alles andere, was Erdgeborenes ist<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen? Abajje erwiderte: Einen Unterschied zwischen ihnen gibt es bei Fischen: nach dem, der Frucht aus Frucht, was seine Nahrung aus dem Boden zieht, sagt, auch Fische, da ihre Nahrung vom Boden kommt, und nach dem, der Erdgeborenes sagt, Fische [nicht], da diese aas dem Wasser erschaffen sind.<\/p>\n<p>Kann denn Abajje gesagt haben, die Nahrang der Fische komme aus dem Boden, er sagte ja, da\u00df, wer einePutitha<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>gegessen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28a\">Blatt 28a<\/h2>\n<p>hat, viermal, wer eine Ameise, f\u00fcnfmal, wer eine Hornis, sechsmal Gei\u00dfelhiebe erhalte, wenn dem so<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>w\u00e4re, so sollte er wegen einer Pu\u1e6ditha auch wegen [Essens] eines (auf der Erde kriechenden) Kriechtieres Gei\u00dfelhiebe erhalten!? Vielmehr, sagte Rabina, besteht ein Unterschied zwischen ihnen beim Gefl\u00fcgel; nach dem, der Frucht aus Frucht, was seine Nahrung aus dem Boden zieht, sagt, auch dieses, da seine Nahrung vom Boden kommt, und nach dem, der Erdgeborenes sagt, Gefl\u00fcgel [nicht], da es aus dem Schlamme erschaffen wurde.<\/p>\n<p>Was ist der Grund dessen, der Gefl\u00fcgel einschlie\u00dft, und was ist der Grund dessen, der Gefl\u00fcgel ausschlie\u00dft?<\/p>\n<p>Wer Gefl\u00fcgel einschlie\u00dft, ist der Ansicht, die zweite Generalisierung sei die Hauptsache, und wenn auf die Spezialisierung eine Generalisierung folgt, so ist die Generalisierung eine Hinzuf\u00fcgung zur Spezialisierung, somit ist alles einbegriffen, und die erste Generalisierung dient dazu, das auszuschlie\u00dfen, was nicht in zwei Hinsichten<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>gleich ist. Und wer Gefl\u00fcgel ausschlie\u00dft, ist der Ansicht, die erste Generalisierung sei die Hauptsache, und wenn auf die Generalisierung eine Spezialisierung folgt, so enth\u00e4lt die Generalisierung nur das, was die Spezialisierung nennt, nur dieses, anderes aber nicht, und die zweite Generalisierung dient dazu, das ei!nz uschlie\u00dfen, was in allen drei Hinsichten gleich ist<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R.Jehuda sagte im Namen des R.\u0160emu\u00e9l b. \u0160ilath im Namen Rabhs: Man darf einen E\u0351rub bereiten aus Kardamom<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>, Portulak und Melilotenklee, nicht aber aus Getreidegras und schlechten Datteln.<\/p>\n<p>Darf man denn einen E\u0351rub aus Melilotenklee bereiten, es wird ja gelehrt, Melilotenklee m\u00f6gen nur diejenigen essen, die viele Kinder haben, nicht aber diejenigen, die keine haben, und wenn er hart zur Saat ist, auch diejenigen nicht, die viele Kinder haben!?<\/p>\n<p>Dies ist auf den zu beziehen, der nicht hart zur Saat ist, f\u00fcr solche, die viele Kinder haben. Wenn du willst, sage ich: tats\u00e4chlich auch f\u00fcr solche, die keine Kinder haben, da er verwendbar ist f\u00fcr solche, die viele Kinder haben. Wir haben ja auch gelernt, da\u00df man einen E\u0351rub f\u00fcr einen Nazir\u00e4er aus Wein und f\u00fcr einen Jisra\u00e9liten aus Hebe bereiten d\u00fcrfe; also deshalb, weil er, wenn auch nicht f\u00fcr diesen, f\u00fcr einen anderen verwendbar ist, ebenso ist er hierbei wenn auch nicht f\u00fcr diesen, f\u00fcr einen anderen verwendbar.<\/p>\n<p>Wenn da aber willst, sage ich: Rabil spricht vom medischen Melilotenklee<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Darf man es denn nicht aus Getreidegras, R.Jehuda sagte ja im Namen Rabhs, man d\u00fcrfe aus Hopfen und Getreidegras einen E\u0351rub bereiten, und man spreche \u00fcber sie den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; eines sagte Rabh, bevor er nach Babylonien kam, und eines sagte er, nachdem er nach Babylonien<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> gekommen war.<\/p>\n<p>Ist Babylonien denn Mehrheit der Welt!? Es wird ja gelehrt: Wenn jemand Bohnen, Gerste und Bockshornklee als Gr\u00fcnkraut ges\u00e4et hat, so ist seine Absicht gegen\u00fcber dem Verfahren der ganzen Welt bedeutungslos; daher ist die Saat zehntpflichtig und das Kraut zehntfrei. Wenn jemand Kresse und Rauke als Gr\u00fcnkraut ges\u00e4et hat, so sind sie als Kraut und als Saat zu verzehnten; wenn jemand sie wegen der Saat ges\u00e4et hat, so sind sie als Saat und als Kraut zu verzehnten.<\/p>\n<p>Rabh spricht von solchen, die im Garten wachsen.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr sind Raukenk\u00f6rner<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28b\">Blatt 28b<\/h2>\n<p>verwendbar? R.Jo\u1e25anan erwiderte: Die Fr\u00fcheren, die keinen Pfeffer hatten, zerstie\u00dfen es und tunkten darin den Braten.<\/p>\n<p>Wenn R.Zera von seinem Studium m\u00fcde war, pflegte er hinzugehen und sich an die T\u00fcr des R.Jehuda b. Ami zu setzen; er sagte n\u00e4mlich, wenn die Rabbanan herauskommen und hineingehen, werde ich vor ihnen aufstehen und daf\u00fcr Belohnung erhalten. Einst kam ein Schulknabe heraus, und er fragte ihn: Was lehrte dich dein Meister? Dieser erwiderte: Da\u00df man \u00fcber Hopfen [den Segen] \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab und \u00fcber Getreidegras [den Segen] \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab spreche. Da sprach er: Im Gegenteil, das Umgekehrte leuchtet ein; dieses hat ja seine Nahrung vom Boden, jener<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>aber von der Luft!? Die Halakha ist, wie der Schulknabe [gesagt hat], denn jener ist eine fertige Frucht, dieses aber nicht. Und das, was du sagst, dieses habe seine Nahrung vom Boden und jener von der Luft, ist nichts; auch der Hopfen hat seine Nahrung vom Boden, denn wir sehen ja, da\u00df, wenn man die Rispen abschneidet, der Hopfen abstirbt.<\/p>\n<p>Darf man denn aus schlechten Datteln keinen E\u0351rub bereiten, es wird ja gelehrt: Palmkohl<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>darf f\u00fcr Geld vom [zweiten] Zehnten gekauft werden und ist als Speise nicht verunreinigungsf\u00e4hig; schlechte Datteln d\u00fcrfen f\u00fcr Geld vom [zweiten] Zehnten gekauft werden und sind auch als Speise verunreinigungsf\u00e4hig. R.Jehuda sagt, Palmkohl gelte in jeder Hinsicht als Holz, nur d\u00fcrfe er f\u00fcr Geld vom [zweiten] Zehnten gekauft werden; schlechte Datteln gelten in jeder Hinsicht als Frucht, nur brauchen sie nicht verzehntet zu werden.<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um Fr\u00fchlings datteln<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wieso sagt R. Jehuda von solchen, sie seien zehntfrei, es wird ja gelehrt: R. Jehuda sagte: Die bethjonischen<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>Feigen werden nur hinsichtlich der Verzehntung genannt; die bethjonischen Feigen und die tobinischen Datteln sind zehntpflichtig!?<\/p>\n<p>Vielmehr, tats\u00e4chlich handelt es sich nicht um Fr\u00fchlingsdatteln, nur ist es bei der Unreinheit (von Speisen)<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>anders; wie R.Jo\u1e25anan erkl\u00e4rt hat, man k\u00f6nne sie mittelst des Feuers s\u00fc\u00df machen, ebenso ist auch hierbei zu erkl\u00e4ren, weil man sie mittelst des Feuers s\u00fc\u00df machen<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>kann.<\/p>\n<p>Worauf bezieht sich die Erkl\u00e4rung R.Jo\u1e25anans?<\/p>\n<p>Auf folgende Lehre: Bittere Mandeln sind klein zehntpflichtig, gro\u00df zehntfrei; s\u00fc\u00dfe sind gro\u00df zehntpflichtig, klein zehntfrei. R.\u0160imo\u0351n b.R.Jose sagt im Namen seines Vaters, [die bitteren seien] ob so oder so zehntfrei, manche lesen: ob so oder so zehntpflichtig. R.Ilea\u0351 erz\u00e4hlte: R.\u1e24anina entschied in Sepphoris nach dem, welcher sagt, ob so oder so zehntfrei. Wozu sind sie brauchbar nach dem, welcher sagt, ob so oder so zehntpflichtig? Hierzu sagte R.Jo\u1e25anan, man k\u00f6nne sie durch das Feuer s\u00fc\u00df machen.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: R.Jehuda sagt, Palmkohl gilt in jeder Hinsicht als Holz, nur darf er f\u00fcr Geld vom [zweiten] Zehnten gekauft werden. Dies sagt ja auch der erste Tanna!? Abajje erwiderte: Ein Unterschied besteht zwischen ihnen, wenn man ihn kocht oder schmort<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>. Raba wandte ein: Gibt es denn jemand, welcher sagt, er sei auch gekocht oder geschmort keine [Speise], es wird ja gelehrt: Die Haut und die Eihaut sind nicht als Speise verunreinigungsf\u00e4hig; hat man die Haut gesotten oder die Eihaut [zu essen] gedacht, so sind sie als Speisen verunreinigungsf\u00e4hig!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, besteht ein Unterschied zwischen ihnen hinsichtlich des Segensspruches. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: \u00dcber Palmkohl [spreche man], wie R.Jehuda sagt, \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab. R.Jehuda sagt, \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab, denn er ist eine Speise; \u0160emu\u00e9l sagt, \u00bbAlles entsteht durch sein Wort\u00ab, denn da er sp\u00e4ter hart wird, spreche man \u00fcber ihn nicht den Segen \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab. \u0160emu\u00e9l sprach zu R.Jehuda: Scharfsinniger, deine Ansicht ist einleuchtend, denn der Rettich wird ja sp\u00e4ter ebenfalls hart, dennoch sprechen wir \u00fcber ihn [den Segen] \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab. Das ist aber nichts; wohl pflanzt man den Rettich wegen des jungen Rettichs; man pflanzt aber nicht die Palme wegen des Palmkohls. Und obgleich \u0160emu\u00e9l R.Jehuda lobte, ist die Halakha dennoch wie \u0160emu\u00e9l.<\/p>\n<p>Der Text. R.Jehuda sagte im Namen Rabhs: Aus Hopfen und Getreidegras darf man einen E\u0351rub bereiten und man spricht \u00fcber sie \u00bbDer die Bodenfrucht erschafft\u00ab. Mit welchem Quantum Hopfen?<\/p>\n<p>Wie R. Je\u1e25i\u00e9l gesagt hat, eine Hand voll, ebenso hierbei, eine Hand voll.<\/p>\n<p>Mit welchem Quantum Getreidegras? Rabba b. \u1e6cobija b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte im Namen Rabhs: Mit einem Bauernb\u00fcndel.<\/p>\n<p>R.\u1e24ilqija b. \u1e6cobija sagte: Man darf einen E\u0351rub aus Laugenwurzel<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>bereiten.<\/p>\n<p>Aus Laugenwurzel, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: aus dem Kraut der Laugenwurzel.<\/p>\n<p>Mit welchem Quantum? R.Je\u1e25iel erwiderte: Eine Hand voll. R.Jirmeja ging in die D\u00f6rfer, und man fragte ihn, ob man einen E\u0351rub aus frischen Bohnen bereiten d\u00fcrfe. Er wu\u00dfte es nicht. Als er ins Lehrhaus kam, sprachen sie zu ihm: So sagte R.Jannaj: man darf einen E\u0351rub aus frischen Bohnen bereiten.<\/p>\n<p>Mit welchem Quantum? R.Je\u1e25i\u00e9l erwiderte: Eine Hand voll.<\/p>\n<p>R.Hamnuna sagte: Man darf einen E\u0351rub aus rohem Mangold bereiten.<\/p>\n<p>Dem ist aber nicht so, R.\u1e24isda sagte ja, roher Mangold t\u00f6te einen gesunden Menschen!?<\/p>\n<p>Er spricht von halb gekochtem.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29a\">Blatt 29a<\/h2>\n<p>Manche lesen: R.Hamnuna sagte: Man darf keinen E\u0351rub aus rohem Mangold bereiten, denn R.\u1e24isda sagte, roher Mangold t\u00f6te einen gesunden Mensehen.<\/p>\n<p>Wir sehen ja aber, da\u00df manche ihn essen und nicht sterben!?<\/p>\n<p>Er spricht von halbgekochtem.<\/p>\n<p>R.\u1e24isda sagte: Die Mangoldspeise ist zutr\u00e4glich f\u00fcr das Herz und gut f\u00fcr die Augen und noch mehr f\u00fcr die Ged\u00e4rme. Abajje sagte: Dies nur, wenn sie auf dem Herde steht und \u00bbtuch, tuch\u00ab<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>macht.<\/p>\n<p>Einst sprach Raba: Ich f\u00fchle mich<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>wie Ben A\u0351zaj in den Stra\u00dfen von \u1e6ciberjas. Da fragte ihn ein J\u00fcnger: Mit welchem Quantum von \u00c4pfeln [darf mein einen E\u0351rub bereiten]? Dieser erwiderte: Darf man denn \u00fcberhaupt einen E\u0351rub aus \u00c4pfeln bereiten!?<\/p>\n<p>Etwa nicht, wir haben ja gelernt: S\u00e4mtliche Speisen werden zu einem halben Peras vereinigt, um den Leib untauglich<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>zu machen, zum Quantum von zwei Mahlzeiten zu einem E\u0351rub und zur Eigr\u00f6\u00dfe hinsichtlich der Verunreinigung von Speisen.<\/p>\n<p>Was ist dies f\u00fcr ein Einwand: wollte man sagen, weil es s\u00e4mtliche Speisen hei\u00dft, zu welchen auch diese geh\u00f6ren, so sagte ja R.Jo\u1e25anan, aus allgemeinen Regeln sei nichts zu entnehmen, auch wenn es \u00bbau\u00dfer\u00ab hei\u00dft!?<\/p>\n<p>Vielmehr, weil es hei\u00dft: zum Quantum von zwei Mahlzeiten zu einem E\u0351rub und zur Eigr\u00f6\u00dfe bez\u00fcglich der Verunreinigung von Speisen, und auch diese sind als Speisen verunreinigungsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Wieviel? R.Na\u1e25man erwiderte: Bei \u00c4pfeln ein Kab. Man wandte ein: R. \u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar sagt, ein U\u0351kla<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>Gew\u00fcrze, eine Litra Kr\u00e4uter, zehn N\u00fcsse, f\u00fcnf Pfirsiche, zwei Granat\u00e4pfel und einen Etrog<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>. Hierzu sagte Gursaq b. Dari im Namen des R.Menasja b.Segobli im Namen Rabhs, da\u00df dieses Ma\u00df auch f\u00fcr den E\u0351rub gelte. Diese sollten ja Pfirsichen gleichen<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Jene sind gesch\u00e4tzt, diese aber nicht. R.Joseph sprach: M\u00f6ge der Herr es R.Menasja b.Segobli verzeihen; ich sagte es ihm bez\u00fcglich einer Mi\u0161na, und er bezieht es auf die Barajtha. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: In der Tenne gebe man dem Armen nicht weniger als einen halben Kab Weizen, einen Kab Gerste, wie R.Me\u00edr sagt, einen halben Kab Gerste, anderthalb Kab Dinkel, einen Kab Trockenfeigen, eine Mine Pre\u00dffeigen, wie R.A\u0351qiba sagt, eine halbe, ein halbes Log Wein, wie R.A\u0351qiba sagt, ein Viertellog, und ein Viertellog \u00d6l, wie R.A\u0351qiba sagt, ein Achtellog. Von allen anderen Fr\u00fcchten, sagt Abba \u0160a\u00fal, gebe man soviel, da\u00df er es verkaufen und daf\u00fcr Speise f\u00fcr zwei Mahlzeiten erhalten kann. Hierzu sagte Rabh, dies gelte auch f\u00fcr den E\u0351rub.<\/p>\n<p>Womit ist diese [Lehre] bevorzugter als jene: wollte man sagen, weil in jener auch Gew\u00fcrze genannt werden, die nicht zum Essen sind, so werden ja auch hier Weizen und Gerste genannt, die nicht zum Essen sind!?<\/p>\n<p>Vielmehr, hier wird ein halbes Log Wein genannt, und Rabh sagte, da\u00df man aus zwei Viertellog Wein einen E\u0351rub bereiten k\u00f6nne. Da hier dieses Quantum erforderlich ist, so ist zu schlie\u00dfen, da\u00df das, was Rabh gesagt hat, dasselbe Ma\u00df gelte auch f\u00fcr den E\u0351rub, sich auf diese Mi\u0161na beziehe. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Zum Quantum von zwei Mahlzeiten zu einem E\u0351rub. R.Joseph wollte sagen, nur wenn die eine f\u00fcr eine Mahlzeit reicht und die andere f\u00fcr eine Mahlzeit reicht, da sprach Rabba zu ihm: Auch wenn [von einer] nur die H\u00e4lfte, ein Drittel oder ein Viertel vorhanden ist.<\/p>\n<p>Der Text. Rabh sagte: Man kann einen E\u0351rub aus zwei Viertellog Wein bereiten. Ist denn soviel n\u00f6tig, es wird ja gelehrt: R.\u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar sagte: Wein, als zum Essen n\u00f6tig, Essig, als zum Eintunken n\u00f6tig, Oliven und Zwiebeln, als zum Essen<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>n\u00f6tig, [s\u00e4mtlich] zu zwei Mahlzeiten!?<\/p>\n<p>Dies gilt von gekochtem Wein.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Essig, als zum Eintunken n\u00f6tig. R.Gidel sagte im Namen Rabhs: Als zum Eintunken von zwei Kr\u00e4utermahlzeiten n\u00f6tig ist. Manche lesen: R.Gidel sagte im Namen Rabhs: Als zum Eintunken von Kr\u00e4utern, die zu zwei Mahlzeiten<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>gegessen werden, n\u00f6tig ist.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Oliven und Zwiebeln, als zum Essen n\u00f6tig, zu zwei Mahlzeiten. Darf man denn einen E\u0351rub aus Zwiebeln bereiten, es wird ja gelehrt: R.\u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar erz\u00e4hlte: Einst verbrachte R.Me\u00edr den \u0160abbath in \u00c1rdisqa<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>, und jemand kam zu ihm und sprach: Meister, ich habe einen E\u0351rub aus Zwiebeln bereitet, um nach \u1e6cib\u0131\u0351n zu gehen. Da lie\u00df ihn R.Me\u00edr in seinen vier Ellen<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>sitzen!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; hier waren es Bl\u00e4tter, w\u00e4hrend dort von den Zwiebelk\u00f6pfen gesprochen wird. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn jemand eine Zwiebel gegessen hat und am folgenden Morgen tot ist, so frage man nicht nach der Ursache seines Todes. Hierzu sagte \u0160emu\u00e9l, dies gelte nur von den Bl\u00e4ttern, Zwiebelk\u00f6pfe schaden nicht, und auch von Bl\u00e4ttern gelte dies nur dann, wenn sie keine<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29b\">Blatt 29b<\/h2>\n<p>Spanne gro\u00df sind, sind sie aber eine Spanne gro\u00df, sei nichts dabei. R.Papa sagt: Dies nur, wenn man darauf keinen Met trinkt, wenn man aber darauf Met trinkt, ist nichts dabei.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: man esse keine Zwiebeln, wegen des darin enthaltenen Giftes<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>. Einst a\u00df R.\u1e24anina eine halbe Zwiebel und die H\u00e4lfte des darin befindlichen Giftes; da erkrankte er und war dem Tode nahe. Seine Genossen aber flehten f\u00fcr ihn um Erbarmen, und er blieb am Leben, weil die Zeit seiner ben\u00f6tigte.<\/p>\n<p>R.Zera sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Man darf einen E\u0351rub aus Met bereiten, auch macht er bei einem Quantum von drei Log das Tauchbad<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>untauglich. R.Kahana wandte ein: Selbstverst\u00e4ndlich, wodurch unterscheidet sich dieser denn von farbigem Wasser, denn wir haben gelernt, R.Jose sagt, drei Log farbiges Wasser machen das Tauchbad untauglich!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, jenes hei\u00dft farbiges Wasser, dieser aber hei\u00dft Met.<\/p>\n<p>Welches Quantum ist zu einem E\u0351rub n\u00f6tig? R.A\u1e25a, Sohn des R.Joseph, wollte vor R.Joseph sagen, Met [im Quantum] von zwei Vierteln<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>, denn wir haben gelernt: Wer [am \u0160abbath] Wein hinaustr\u00e4gt, als zur Mischung des Bechers<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>n\u00f6tig ist. Hierzu wird gelehrt, als zur Mischung eines sch\u00f6nen Bechers n\u00f6tig ist, und unter \u00bbsch\u00f6ner Becher\u00ab ist der Becher des Tischsegens<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>zu verstehen. Hierzu sagte R. Na\u1e25man im Namen des Rabba b. Abuha, der Becher des Tischsegens m\u00fcsse den vierten Teil eines Viertellogs enthalten, so da\u00df er gemischt auf ein Viertellog komme. Dies nach Raba, denn Raba sagte, ein Wein, dem man auf einen Teil nicht drei Teile Wasser heimischen kann, sei kein Wein. Und im Schlu\u00dfs\u00e4tze [jener Lehre] hei\u00dft es: alle anderen Fl\u00fcssigkeiten bei einem Viertellog, und ebenso beim Ausgu\u00dfwasser ein Viertellog. Wie da vierfach, ebenso hierbei vierfach<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>. Dies ist aber nichts; da [ist ein solches Quantum erforderlich], weil weniger ohne Bedeutung ist, hierbei aber rechnet man damit, da man morgens und abends einen Becher<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>zu trinken pflegt.<\/p>\n<p>Welches Quantum Datteln? R.Joseph erwiderte: Ein Kab Datteln. R. Joseph sprach: Dies entnehme ich aus folgender Lehre: Wenn jemand D\u00f6rrfeigen [von Hebe] gegessen und Datteln bezahlt hat, so komme Se- gen \u00fcber ihn. In welchem Falle: wollte man sagen, im Werte, wenn er f\u00fcr einen Zuz gegessen und f\u00fcr einen Zuz bezahlt hat, wieso komme Segen \u00fcber ihn, er hat ja f\u00fcr einen Zuz gegessen und f\u00fcr einen Zuz bezahlt!? Doch wohl quantitativ, wenn er ein Ma\u00df<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>D\u00f6rrfeigen im Werte von einem Zuz gegessen und ein Ma\u00df Datteln im Wert von vier bezahlt hat, und da er lehrt, Segen komme \u00fcber ihn, so sind ja Datteln wertvoller. Abajje sprach zu ihm: Tats\u00e4chlich, wenn er f\u00fcr einen Zuz gegessen und f\u00fcr einen Zuz bezahlt hat, und Segen komme \u00fcber ihn deshalb, weil er Schwerverk\u00e4ufliches gegessen und Leichtverk\u00e4ufliches bezahlt hat.<\/p>\n<p>Von \u0160etita<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>sind, wie R.A\u1e25a b. Pin\u1e25as sagte, zwei L\u00f6ffel erforderlich. Von ger\u00f6steten \u00c4hren sind, wie Abajje sagte, zwei pumbedithische Ma\u00dfe<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> erforderlich. Abajje sagte: Mutter sagte mir, ger\u00f6stete \u00c4hren seien zutr\u00e4glich f\u00fcr das Herz und verscheuchen [schlechte] Gedanken.<\/p>\n<p>Ferner sagte Abajje: Mutter sagte mir, da\u00df, wenn jemand an Herzschw\u00e4che leidet, man f\u00fcr ihn Fleisch von der rechten Flanke eines Widders auf Rinderkot vom Monat Nisan brate, und wenn kein Rinderkot vorhanden ist, man statt dessen Sp\u00e4ne einer Bachweide nehme; er esse dies und trinke darauf verschnittenen<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>Wein.<\/p>\n<p>R.Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Alles, was Zukost ist, soviel man damit<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>i\u00dft; alles, was keine Zukost ist, soviel man davon i\u00dft. Rohes Fleisch, soviel man davon i\u00dft; gebratenes Fleisch, wie Rabba sagt, soviel man damit i\u00dft, und wie R.Joseph sagt, soviel man davon i\u00dft. R.Joseph sprach: Dies entnehme ich daraus, da\u00df die Perser gebratenes Fleisch ohne Brot essen. Abajje sprach zu ihm: Sind denn die Perser die Mehrheit der Welt!? Es wird ja gelehrt, f\u00fcr Arme ein Gewand der Armen<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>und f\u00fcr Reiche ein Gewand der Reichen ; es braucht aber f\u00fcr Arme kein Gewand der Reichen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-30a\">Blatt 30a<\/h2>\n<p>zu sein. Wolltest du sagen, da erschwerend und dort erschwerend, so wird ja gelehrt, R.\u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagt, man bereite den E\u0351rub f\u00fcr einen Kranken oder einen Greis aus [zwei] f\u00fcr ihn ausreichenden Mahlzeiten, und f\u00fcr einen Gefr\u00e4\u00dfigen aus [zwei] f\u00fcr einen Durchschnittsmenschen ausreichenden Mahlzeiten!?<\/p>\n<p>Das ist ein Einwand.<\/p>\n<p>Kann R.\u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar dies denn gesagt haben, es wird ja gelehrt, R.\u0160imo\u0351nb.Elea\u0351zar sagt, f\u00fcr O\u0351g, den K\u00f6nig von Basan, sei eine seinem Umfange entsprechende T\u00fcr<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>erforderlich!?<\/p>\n<p>Und Abajje!?<\/p>\n<p>Wie sollte man es denn da anders machen, etwa ihn zerst\u00fcckeln und hinausbringen!?<\/p>\n<p>Sie fragten: Streiten die Rabbanan gegen R.\u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar oder nicht!?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R.Jo\u1e25anans, f\u00fcr O\u0351g, den K\u00f6nig von Basan sei eine T\u00fcr von vier [Handbreiten] erforderlich.<\/p>\n<p>Dies in dem Falle, wenn viele kleinere \u00d6ffnungen vorhanden sind und darunter eine von vier [Handbreiten], da man bei einer Erweiterung bestimmt diese er weitern<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> w\u00fcrde.<\/p>\n<p>R.\u1e24ija b.R.A\u0161i sagte im Namen Rabhs: Man darf einen E\u0351rub aus rohem Fleische bereiten. R.\u0160imi b.\u1e24ija sagte: Man darf einen E\u0351rub aus rohen Eiern bereiten.<\/p>\n<p>Wieviel?<\/p>\n<p>R.Na\u1e25manb. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: eines; Sinaj<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> sagte, zwei.<\/p>\n<p>W<small>ER SICH<\/small> S<small>PEISEN ABGELOBT, DEM SIND<\/small> W<small>ASSER<\/small> &amp;<small>C<\/small>. <small>ERLAUBT<\/small>. Demnach hei\u00dfen nur Wasser und Salz nicht \u00bbSpeise\u00ab, wohl aber hei\u00dft alles andere \u00bbSpeise\u00ab, somit w\u00e4re dies eine Widerlegung Rabhs und \u0160emu\u00e9ls, denn Rabh und \u0160emu\u00e9l sagen beide, da\u00df man den Segen \u00bbDer allerlei Speisen erschafft\u00ab nur \u00fcber die f\u00fcnf Getreidearten<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>spreehe!?<\/p>\n<p>Sind sie denn nicht bereits widerlegt worden!? Mag auch dies eine Widerlegung sein. R.Hona erwiderte: Wenn er sich alles, was n\u00e4hrt, abgelobt hat.<\/p>\n<p>Nur Wasser und Salz n\u00e4hren nicht, wohl aber n\u00e4hrt alles andere, dagegen erz\u00e4hlte ja Rabba b.Bar \u1e24ana: Als wir R.Jo\u1e25anan folgten, um genezaretische Fr\u00fcchte zu essen, pflegten wir jeder, wenn wir hundert waren, je zehn zu nehmen, und wenn wir zehn waren, je hundert zu nehmen; und obgleich ein Korb von drei Se\u00e1 keine hundert von diesen fassen konnte, a\u00df er sie alle und schwor, da\u00df er noch keine Nahrung gekostet habe!?<\/p>\n<p>Sage: Speise.<\/p>\n<p>R.Hona sagte im Namen Rabhs: [Sagt jemand:] \u00bbich schw\u00f6re, diesen Laib nicht zu essen\u00ab, so darf er f\u00fcr ihn als E\u0351rub verwendet werden, [wenn aber:] \u00bbdieser Laib sei mir [verboten]\u00ab, so darf er f\u00fcr ihn nicht<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>als E\u0351rub verwendet werden. Man wandte ein: Wenn jemand sich den Genu\u00df eines Laibes abgelobt hat, so darf er f\u00fcr ihn als E\u0351rub verwendet werden. Doch wohl, wenn er gesagt hat: \u00bbsei mir [verboten]\u00ab!?<\/p>\n<p>Nein, wenn er gesagt hat: \u00bbdiesen [nicht zu essen]\u00ab. Dies ist auch einleuchtend, denn es hei\u00dft im Schlu\u00dfs\u00e4tze: Nur dann, wenn er gesagt hat: \u00bbich schw\u00f6re von diesem nichts zu kosten\u00ab.<\/p>\n<p>Wenn er demnach nicht als E\u0351rub verwendet werden darf, falls er gesagt hat: \u00bbsei mir [verboten]\u00ab, wozu hei\u00dft es weiter, da\u00df er f\u00fcr ihn nicht als E\u0351rub verwendet werden d\u00fcrfe, falls er gesagt hat: \u00bbdieser Laib sei heilig\u00ab, weil Geheiligtes nicht als E\u0351rub verwendet werden darf, er sollte ja beim [Profanen] unterscheiden: dies nur wenn er gesagt hat: \u00bbdiesen [nicht zu essen]\u00ab, wenn er aber gesagt hat: \u00bbsei mir [verboten]\u00ab, so darf er f\u00fcr ihn nicht als E\u0351rub verwendet werden!?<\/p>\n<p>R.Hona kann dir erwidern: wenn er f\u00fcr ihn als E\u0351rub verwendet werden darf, falls er gesagt hat: \u00bbsei mir [verboten]\u00ab, ist ja dagegen vom Anfangssatze<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>ein Einwand zu erheben.<\/p>\n<p>[Die Lehre] ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Wenn jemand sich den Genu\u00df eines Laibes abgelobt hat, so darf er f\u00fcr ihn als E\u0351rub verwendet werden, und selbst wenn er gesagt hat: \u00bbsei mir [verboten]\u00ab, ist es ebenso, als w\u00fcrde er gesagt haben: \u00bbich schw\u00f6re, von diesem nichts zu kosten\u00ab.<\/p>\n<p>Immerhin ist dies ein Einwand gegen R.Hona!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht R.Elie\u0351zers, denn es wird gelehrt: R.Elie\u0351zer sagte: [Sagt jemand:] \u00bbich schw\u00f6re, diesen Laib nicht zu essen\u00ab, so darf er f\u00fcr ihn als E\u0351rub verwendet werden; [wenn aber:] \u00bbdieser Laib sei mir [verboten]\u00ab, so darf er f\u00fcr ihn nicht als E\u0351rub verwendet werden.<\/p>\n<p>Kann R.Elie\u0351zer denn dies gesagt haben, es wird ja gelehrt: Die Regel hierbei ist: bezieht er das Verbot des Genie\u00dfens von der Speise auf seine Person, so darf sie f\u00fcr ihn als E\u0351rub verwendet<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>werden, ist ihm aber die Speise an sich verboten, so darf sie f\u00fcr ihn nicht als E\u0351rub verwendet werden. R. Elie\u0351zer sagte: [Sagt jemand:] \u00bbdieser Laib sei mir [verboten]\u00ab, so darf er f\u00fcr ihn als E\u0351rub verwendet werden; [wenn aber:] \u00bbdieser Laib sei heilig\u00ab, so darf er f\u00fcr ihn nicht als E\u0351rub verwendet werden, weil Geheiligtes nicht als E\u0351rub verwendet werden darf!?<\/p>\n<p>Zwei Tanna\u00edm streiten \u00fcber die Ansicht R.Elie\u0351zers.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF EINEN<\/small> E\u0351<small>RUB BEREITEN F\u00dcR EINEN<\/small> N<small>AZIR\u00c4ER AUS<\/small> W<small>EIN<\/small> &amp;<small>C.<\/small> Unsere Mi\u0161na vertritt somit nicht die Ansicht der Schule \u0160ammajs, denn es wird gelehrt: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe keinen E\u0351rub bereiten f\u00fcr einen Nazir\u00e4er aus Wein und f\u00fcr einen Jisra\u00e9liten aus Hebe; die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe einen E\u0351rub bereiten f\u00fcr einen Nazir\u00e4er aus Wein und f\u00fcr einen Jisra\u00e9liten aus Hebe. Die Schule Hillels sprach zur Schule \u0160ammajs: Pflichtet ihr etwa nicht bei, da\u00df man zum Vers\u00f6hnungstage<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>f\u00fcr einen Erwachsenen einen E\u0351rub bereiten d\u00fcrfe? Diese erwiderte: Freilich.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-30b\">Blatt 30b<\/h2>\n<p>Jene sprach: Wie man f\u00fcr einen Erwachsenen zum Vers\u00f6hnungstage einen E\u0351rub bereiten darf, ebenso darf man einen E\u0351rub bereiten f\u00fcr einen Nazir\u00e4er aus Wein und f\u00fcr einen Jisra\u00e9liten aus Hebe.<\/p>\n<p>Und die Schule \u0160ammajs!?<\/p>\n<p>Da ist es ja am Tage [der Bereitung] eine geeignete Mahlzeit, hier aber ist sie auch am Tage [der Bereitung] ungeeignet.<\/p>\n<p>Also nicht nach\u1e24ananja, denn es wird gelehrt: \u1e24ananja sagt, die Sch ule \u0160ammajs habe bez\u00fcglich des E\u0351rubs nichts zugegeben; vielmehr m\u00fcsse er sein Lager und all seine Gebrauchsger\u00e4te dahin<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>bringen.<\/p>\n<p>Wessen Ansicht vertritt folgende Lehre: Hat jemand seinen E\u0351rub in schwarzen [Gew\u00e4ndern] niedergelegt, so darf er da nicht in wei\u00dfen hingehen: hat er ihn in wei\u00dfen niedergelegt, so darf er da nicht in schwarzen hingehen. Wessen nun? R.Na\u1e25manb. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Die des \u1e24ananja, nach der Schule \u0160ammajs.<\/p>\n<p>Nach \u1e24ananja darf er also nur in schwarzen nicht hingehen, wohl aber in wei\u00dfen, und dieser sagt ja, er m\u00fcsse sein Lager und seine Gebrauchsger\u00e4te dahinbringen!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: hat jemand seinen E\u0351rub in wei\u00dfen [Gew\u00e4ndern] niedergelegt und mu\u00df schwarze anlegen, so darf er da auch in wei\u00dfen nicht hingehen. Nach wessen Ansicht? R.Na\u1e25manb.Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Nach \u1e24ananja, nach der Schule \u0160ammajs.<\/p>\n<p>S<small>YMMACHOS SAGT, NUR AUS<\/small> P<small>ROFANEM.<\/small> Bez\u00fcglich des Weines f\u00fcr einen Nazir\u00e4er streitet er also nicht: weshalb?<\/p>\n<p>Dieser kann um die Aufl\u00f6sung nachsuchen.<\/p>\n<p>Auch bei der Hebe kann man ja um Aufl\u00f6sung nachsuchen<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Wenn man es auf l\u00f6st, so ist es ja Unverzehntetes<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Man kann ja die Hebe<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>von anderem absondern!?<\/p>\n<p>Genossen stehen nicht im Verdachte, die Hebe von Nichtzusammenliegendem abzusondern.<\/p>\n<p>Man kann ja die Hebe davon selbst absondern!?<\/p>\n<p>Wenn dann das [f\u00fcr den E\u0351rub] erforderliche Quantum fehlen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Wieso ist dies ausgemacht<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>\u2013 Vielmehr, Symmachos ist der Ansicht der Rabbanan, welche sagen, alles, was des Feierns<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>wegen verboten ist, sei auch bei D\u00e4mmerung<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>verboten.<\/p>\n<p>Wessen Ansicht vertritt das, was wir gelernt haben: In manchen F\u00e4llen richte man sich nach der Person: bei der Handvoll<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>zum Speisopfer, bei der hohlen Hand<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>R\u00e4ucherwerk, beim Trinken eines Schluckes am Vers\u00f6hnungs tage<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>und bei der Speise zu zwei Mahlzeiten f\u00fcr den E\u0351rub. Wessen nun? R.Zera erwiderte: Die des Symmachos, welcher sagt, [die Speise] m\u00fcsse f\u00fcr die betreffende Person brauchbar sein.<\/p>\n<p>Er streitet also gegen R.\u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar, denn es wird gelehrt: R.\u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar sagt, man bereite einen E\u0351rub f\u00fcr einen Kranken oder einen Greis aus [zwei] f\u00fcr ihn ausreichenden Mahlzeiten und f\u00fcr einen Gefr\u00e4\u00dfigen aus [zwei] f\u00fcr einen Durchschnittsmenschen ausreichenden Mahlzeiten.<\/p>\n<p>Beziehe dies<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>auf einen Kranken und einen Greis, nicht aber auf einen Gefr\u00e4\u00dfigen, da seine Eigenart gegen\u00fcber der aller anderen Menschen bedeutungslos ist.<\/p>\n<p>F<small>\u00dcR EINEN<\/small> P<small>RIESTER AUF EINEM<\/small> G<small>R\u00c4BERPFLUGE<\/small>. Denn R.Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, man d\u00fcrfe auf einem Gr\u00e4berpfluge [die Erde] wegblasen<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>und weitergehen. Auch sagte R.Jehuda b. Ami im Namen R.Jehudas, ein ausgetretener Gr\u00e4berpflug sei rein.<\/p>\n<p>R.J<small>EHUDA SAGT, SOGAR ZWISCHEN<\/small> G<small>R\u00c4BERN<\/small>. Es wird gelehrt: Weil er da in einer Truhe, einer Kiste oder in einem Schrank gesch\u00fctzt hinkommen kann. Er ist also der Ansicht, das bewegliche Zelt hei\u00dfe Zelt<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>, somit f\u00fchren sie denselben Streit wie die Tanna\u00edm der folgenden Lehre: Wer in einer Truhe, einer Kiste oder in einem Schrank in das Land der weitlichen V\u00f6lker kommt, ist nach Rabbi unrein<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>und nach R.Jose b. R.Jehuda rein. Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Einer ist der Ansicht, das bewegliche Zelt hei\u00dfe kein Zelt, und einer ist der Ansicht, das bewegliche Zelt hei\u00dfe Zelt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-31a\">Blatt 31a<\/h2>\n<p>Es wird gelehrt, R.Jehuda sagt, man d\u00fcrfe f\u00fcr einen reinen Priester einen E\u0351rub aus reiner Hebe auf ein Grab niederlegen; allerdings kann er selbst da in einer Truhe, einer Kiste oder in einem Schrank hinkommen, wenn man aber [die Speise] da niederlegt, wird sie ja unrein!?<\/p>\n<p>Wenn sie f\u00fcr die Unreinheit nicht empf\u00e4nglich<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>ist, oder wenn sie mit Fruchtsaft<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>geknetet ist.<\/p>\n<p>Wie bringt man da [die Speise] hin<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Auf einem flachen Holzger\u00e4te, das keine Unreinheit annimmt<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es bezeltet<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> ja!?<\/p>\n<p>Man trage es senkrecht.<\/p>\n<p>Was ist demnach der Grund der Rabbanan!?<\/p>\n<p>Sie sind der Ansicht, man d\u00fcrfe f\u00fcr zur Nutznie\u00dfung verbotene Dinge kein Haus<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>kaufen.<\/p>\n<p>Demnach ist R.Jehuda der Ansicht, dies sei erlaubt!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, die Gebote seien nicht zur Nutznie\u00dfung verlichen worden.<\/p>\n<p>\u00dcber die Lehre Rabas, da\u00df n\u00e4mlich die Gebote nicht zur Nutznie\u00dfung verlichen worden sind, streiten somit Tanna\u00edm?<\/p>\n<p>Raba kann dir entgegnen: dies allerdings, wenn alle der Ansicht w\u00e4ren, man d\u00fcrfe einen E\u0351rub nur zu Gebotszwecken bereiten; alle aber sind der Ansicht, die Gebote seien nicht zur Nutznie\u00dfung verlichen worden, und ihr Streit besteht in folgendem : einer ist der Ansicht, man d\u00fcrfe einen E\u0351rub nur zu Gebotszwecken bereiten, und einer ist der Ansicht, man d\u00fcrfe einen E\u0351rub bereiten auch zu Freigestelltem.<\/p>\n<p>\u00dcber die Lehre R.Josephs, da\u00df man n\u00e4mlich einen E\u0351rub nur zu Gebotszwecken bereiten d\u00fcrfe, streiten somit Tanna\u00edm?<\/p>\n<p>R.Joseph kann dir erwidern: alle sind der Ansicht, man d\u00fcrfe einen E\u0351rub nur zu Gebotszwecken bereiten, auch sind alle der Ansicht, die Gebote seien nicht zur Nutznie\u00dfung verlichen worden, und ihr Streit besteht vielmehr in folgendem: einer ist der Ansicht, sobald der E\u0351rub f\u00fcr einen die Eignung [des Platzes] erwirkt hat, habe er an der Aufbewahrung<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>kein Interesse mehr, und einer ist der Ansicht, er habe an der Aufbewahrung Interesse, da er ihn n\u00f6tigenfalls essen kann.<\/p>\n<p><sup>ii,1<\/sup><bold>M<\/bold><small>AN DARF EINEN<\/small> E\u0351<small>RUB BEREITEN AUS<\/small> D<small>EMAJ, AUS ERSTEM<\/small> Z<small>EHNTEN, VON DEM DIE<\/small> H<small>EBE ABGESONDERT WORDEN IST, AUS ZWEITEM<\/small> Z<small>EHNTEN UND<\/small> G<small>EHEILIGTEM, DIE AUSGEL\u00d6ST WORDEN SIND, NICHT ABER AUS<\/small> U<small>NVERZEHNTETEM, AUS ERSTEM<\/small> Z<small>EHNTEN, VON DEM DIE<\/small> H<small>EBE NICHT ABGESONDERT WORDEN IST, UND AUS ZWEITEM<\/small> Z<small>EHNTEN UND GEHEILIGTEM, DIE NICHT AUSGEL\u00d6ST WORDEN SIND<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Demaj ist ja f\u00fcr ihn nicht verwendbar!?<\/p>\n<p>Da es, wenn er sein Verm\u00f6gen preisgeben und ein Armer sein wollte, f\u00fcr ihn verwendbar sein w\u00fcrde, so ist es auch jetzt f\u00fcr ihn verwendbar. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Man darf den Armen und den einquartierten Truppen Demaj zu<\/p>\n<h2 id=\"blatt-31b\">Blatt 31b<\/h2>\n<p>essen geben. Auch sagte R.Hona: Es wird gelehrt: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe den Armen kein Demaj zu essen geben; die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe den Armen Demaj zu essen geben.<\/p>\n<p>A<small>US ERSTEM<\/small> Z<small>EHNTEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn er bereits von den Halmen abgehoben und davon nur die Zehnthebe<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>und nicht die gro\u00dfe Hebe abgesondert worden ist. Dies nach R.Abahu im Namen des Re\u0161 Laqi\u0161, denn R.Abahu sagte im Namen des Re\u0161 Laqi\u0161: Der erste Zehnt, den man vorher von den Halmen abgesondert hat, ist von der gro\u00dfen Hebe frei, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a><em>ihr sollt davon eine Hebe f\u00fcr den Herrn abheben<\/em>, <em>einen Zehnten vom<\/em> <em>Zehnten<\/em>; einen Zehnten vom Zehnten habe ich dir geboten, nicht aber die gro\u00dfe Hebe und die Zehnthebe vom Zehnten. R.Papa sprach zu Abajje: Demnach [sollte er davon frei sein], auch wenn er ihm<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>beim Getreidehaufen zuvorgekommen ist!? Dieser erwiderte: Deinetwegen sagt die Schrift:<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a><em>von<\/em> <em>all eueren Zehnten sollt ihr eine Hebe f\u00fcr den Herrn<\/em> Was veranla\u00dft dich dazu<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Dieses ist bereits Getreide, jenes aber ist kein Getreide.<\/p>\n<p>A<small>US ZWEITEM<\/small> Z<small>EHNTEN UND<\/small> G<small>EHEILIGTEM, DIE AUSGEL\u00d6ST WORDEN SIND<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn man den Grundwert, aber nicht das F\u00fcnftel<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>entrichtet hat; er lehrt uns, da\u00df es vom F\u00fcnftel nicht abh\u00e4ngig sei.<\/p>\n<p>N<small>ICHT ABER AUS<\/small> U<small>NVERZEHNTETEM.<\/small> Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des rabbanitisch Unverzehnteten n\u00f6tig, zum Beispiel in einem undurchlochten Pflanzentopfe<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>gezogen.<\/p>\n<p>A<small>US ERSTEM<\/small> Z<small>EHNTEN, VON DEM DIE<\/small> H<small>EBE NICHT ABGESONDERT WORDEN IST<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn er ihm<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> beim Getreidehaufen zuvorgekommen ist; wenn davon die Zehnthebe, aber nicht die gro\u00dfe Hebe entrichtet worden ist. Man k\u00f6nnte glauben, es verhalte sich so, wie R.Papa zu Abajje gesagt hat, so lehrt er uns, da\u00df es sich so verhalte, wie dieser ihm erwidert hat.<\/p>\n<p>A<small>US ZWEITEM<\/small> Z<small>EHNTEN UND<\/small> G<small>EHEILIGTEM, DIE NICHT AUSGEL\u00d6ST WORDEN SIND<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn man sie zwar ausgel\u00f6st hat, jedoch nicht nach Vorschrift; wenn man den Zehnten durch ein ungem\u00fcnztes Silberst\u00fcck ausgel\u00f6st hat, w\u00e4hrend der Allbarmherzige sagt:<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a><em>du sollst das Geld binden<\/em>, eine Sache, worauf eine Figur<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>sich befindet. Oder wenn man Geheiligtes durch ein Grundst\u00fcck ausgeweiht hat, w\u00e4hrend der Allbarmherzige sagt:<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a><em>er<\/em> <em>gebe das Geld und erstehe es.<\/em><\/p>\n<p><sup>ii,2<\/sup><bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND SEINEN<\/small> E\u0351<small>RUB SCHICKT<\/small><a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a><small>DURCH EINEN<\/small> T<small>AUBEN,<\/small> B<small>L\u00d6DEN<\/small>, M<small>INDERJ\u00c4HRIGEN ODER EINEN, DER<\/small> [<small>DAS<\/small> G<small>ESETZ VOM<\/small>] E\u0351<small>RUB NICHT ANERKENNT, SO IST DER<\/small> E\u0351<small>RUB UNG\u00dcLTIG<\/small>; <small>WENN ER ABER JEMAND IHN IN<\/small> E<small>MPFANG ZU NEHMEN<\/small><a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a><small>BEAUFTRAGT HAT, SO IST ER G\u00dcLTIG<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Der Minderj\u00e4hrige nicht, dagegen sagte ja R.Hona, der Minderj\u00e4hrige d\u00fcrfe [die Speisen zum] E\u0351rub einfordern!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine gilt vom Gebiet-E\u0351rub und das andere gilt vom Hof-E\u0351rub<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>O<small>DER EINEN, DER<\/small> [<small>DAS<\/small> G<small>ESETZ VOM<\/small>] E\u0351<small>RUB NICHT ANERKENNT<\/small>. Wer ist es? R.\u1e24isda erwiderte: Samaritaner.<\/p>\n<p>W<small>ENN ER ABER JEMAND IHN IN<\/small> E<small>MPFANG ZU NEHMEN BEAUFTRAGT HAT, SO IST ER G\u00dcLTIG<\/small>. Es ist ja zu bef\u00fcrchten, er bringt ihn vielleicht nicht hin!?<\/p>\n<p>Wie R.\u1e24isda erkl\u00e4rt hat, wenn man dabei steht und ihn beobachtet, ebenso auch hier indem Falle, wenn man dabeisteht und ihn beobachtet.\u2013 Es ist ja zu bef\u00fcrchten, jener nimmt ihn vielleicht nicht in Empfang!?<\/p>\n<p>Wie R.Je\u1e25i\u00e9l erkl\u00e4rt hat, es gilt als feststehend, ein Bote f\u00fchre seinen Auftrag aus, ebenso auch hierbei, es gilt als feststehend, ein Bote f\u00fchre seinen Auftrag aus.<\/p>\n<p>Worauf bezieht sich das, was R.\u1e24isda und R. Je\u1e25i\u00e9l gesagt haben?<\/p>\n<p>Auf folgende Lehre: Wenn man den E\u0351rub einem Elefanten gegeben hat, und er ihn hingebracht hat, einem Affen, und er ihn hingebracht hat, so ist er ung\u00fcltig; wenn er aber jemand ihn in Empfang zu nehmen beauftragt hat, so ist er g\u00fcltig.<\/p>\n<p>Vielleichtbringt er ihn nicht hin!? R.\u1e24isda erwiderte: Wenn man dabei steht und ihn beobachtet.<\/p>\n<p>Vielleicht nimmt ihn jener nicht in Empfang!? R.Je\u1e25i\u00e9l erwiderte: Es gilt als feststehend, ein Bote f\u00fchre seinen Auftrag aus.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sagt, bei [einem Gebote der] Tora gilt es nicht<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>als feststehend, da\u00df ein Bote seinen Auftrag ausf\u00fchre, bei [einem Gebote der]<\/p>\n<h2 id=\"blatt-32a\">Blatt 32a<\/h2>\n<p>Schriftkundigen gilt es als feststehend, da\u00df ein Bote seinen Auftrag ausf\u00fchre. R.\u0160e\u0161eth sagt, bei beiden gilt es als feststehend, da\u00df ein Bote seinen Auftrag ausf\u00fchre. R.\u0160e\u0161eth sprach: Woher entnehme ich dies? Aus dem, was wir gelernt haben: Sofort nachdem die Schwingegarbe<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>dargebracht wurde, wurde das neue [Getreide] erlaubt; den Fern wohnenden<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> war es von Mittag ab erlaubt. Das Verbot des neuen [Getreides] ist ja aus der Tora, dennoch lehrt er, da\u00df es den Fernwohnenden von Mittag ab erlaubt war; doch wohl, weil es als feststehend gilt, da\u00df ein Bote seinen Auftrag ausf\u00fchre.<\/p>\n<p>Und R.Na\u1e25man!?<\/p>\n<p>Da wird auch der Grund angegeben: weil man wu\u00dfte, da\u00df das Gericht bei [der Darbringung] nicht l\u00e4ssig ist. Manche lesen: R.Na\u1e25man sagte: Woher entnehme ich dies? Er gibt den Grund an, weil man wu\u00dfte, da\u00df das Gericht bei [der Darbringung] nicht l\u00e4ssig ist; nur das Gericht ist nicht l\u00e4ssig, wohl aber ist ein Bote l\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Und R.\u0160e\u0161eth!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: das Gericht bis zur H\u00e4lfte des Tages, sonst ein Bote den ganzen Tag. R.\u0160e\u0161eth sprach: Woher entnehme ich dies? Es wird gelehrt: Wenn eine Frau ein W\u00f6chnerinnen- oder ein Flu\u00dfbehafteten-Opfer<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>darzubringen hat, so bringe sie das Geld dazu, lege es in die Sammelb\u00fcchse<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>und tauche unter, und abends darf sie Geheiligtes essen. Doch wohl, weil wir sagen, ein Bote f\u00fchre seinen Auftrag aus<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und R.Na\u1e25man!?<\/p>\n<p>Da ist es nach R.\u0160ema\u0351ja zu erkl\u00e4ren, denn R.\u0160ema\u0351ja sagte: Es gilt als feststehend, da\u00df das Priestergericht von da nicht eher fortgeht, als bis das ganze Geld in der Sammelb\u00fcchse verbraucht ist. R.\u0160e\u0161eth sprach: Woher entnehme ich dies? Es wird gelehrt: Wenn jemand zu seinem N\u00e4chsten sagt: \u00bbgeh, sammle dir Feigen von meinem Feigenb\u00e4ume\u00ab, so darf dieser davon gelegentlich [unverzehntet] essen oder den zweifellosen Zehnten<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>entrichten; wenn aber: \u00bbf\u00fclle dir diesen Korb mit Feigen von meinem Feigenbaume\u00ab, so darf dieser davon gelegentlich [unverzehntet] essen oder sie als Demaj<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>verzehnten. Dies gilt nur von einem Manne aus dem gemeinen Volke, wenn aber [der Eigent\u00fcmer] ein Genosse ist, so darf dieser davon essen, ohne es zu verzehnten<\/p>\n<p>so Rabbi. R.\u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l sagte: Dies gilt nur von einem Manne aus dem gemeinen Volke, wenn aber [der Eigent\u00fcmer] ein Genosse ist, so darf dieser davon nicht eher essen, als bis er sie vcrzchntet hat, weil Genossen nicht verd\u00e4chtig sind, die Hebe von Nichtzusammenliegendem zu entrichten. Rabbi sprach: Meine Worte sind einleuchtender als die Worte meines Vaters: lieber m\u00f6gen Genossen verd\u00e4chtig sein, die Hebe von Nichtzusammenliegendem zu entrichten, als da\u00df Leute aus dem gemeinen Volke Unverzehntetes essen sollten. Sie streiten nur dar\u00fcber, ob er verd\u00e4chtig ist oder nicht, alle stimmen aber \u00fcberein, da\u00df der Bote seinen Auftrag ausf\u00fchre<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und R.Na\u1e25man!?<\/p>\n<p>Da ist es nach R. Hanina aus \u1e24oz\u00e4a zu erkl\u00e4ren, denn R.\u1e24anina aus \u1e24oz\u00e4a sagte: Es ist feststehend, da\u00df ein Genosse nichts Unfertiges<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>aus der Hand l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Dies gilt nur von einem Manne aus dem gemeinen Volke, wenn aber [der Eigent\u00fcmer] ein Genosse ist, so darf dieser davon essen, ohne es zu verzehnten<\/p>\n<p>so Rabbi. Wem soll der Mann aus dem ge- meinen Volke es gesagt haben: wollte man sagen, einem Manne aus dem gemeinen Volke seinesgleichen, wieso verzehnte er sie als Demaj, dieser w\u00fcrde ja nicht<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>gehorchen. Und wolltest du sagen, wenn ein Mann aus dem gemeinen Volke es einem Genossen sagt, wie ist demnach der Schlu\u00df- satz zu erkl\u00e4ren: Meine Worte sind einleuchtender als die Worte meines Vaters: lieber m\u00f6gen Genossen verd\u00e4chtig sein, die Hebe von Nichtzusammenliegendem zu entrichten, als da\u00df Leute aus dem gemeinen Volke Unverzehntetes essen sollten; wieso Leute aus dem gemeinen Volke!? Rabina erwiderte: Der Anfangssatz in dem Falle, wenn ein Mann aus dem gemeinen Volke es za einem Genossen sagt, und der Schlu\u00dfsatz in dem Falle, wenn ein Genosse es zu einem Manne aus dem gemeinen Volke sagt und ein Genosse es h\u00f6rt. Rabbi ist der Ansicht, dieser Genosse d\u00fcrfe davon<\/p>\n<h2 id=\"blatt-32b\">Blatt 32b<\/h2>\n<p>essen und brauche sie nicht zu verzehnten, da der erste Genosse f\u00fcr diese den Zehnten sicher entrichtet<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>hat; R.\u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l aber ist der Ansicht, er d\u00fcrfe davon nicht eher essen, als bis er sie verzehntet hat, da Genossen nicht verd\u00e4chtig sind, die Hebe von Nichtzusammenliegendem zu entrichten. Hierzu sagte Rabbi: Lieber m\u00f6gen Genossen verd\u00e4chtig sein, die Hebe von Nichtzusammenliegendem zu entrichten, als da\u00df Leute aus dem gemeinen Volke Unverzehntetes essen sollten.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Rabbi ist der Ansicht, ein Genosse \u00fcbertrete lieber ein geringf\u00fcgiges Verbot, als einen Mann aus dem gemeinen Volke ein schweres Verbot \u00fcbertreten zu lassen, und R.\u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l ist der Ansicht, ein Genosse lasse lieber einen Mann aus dem gemeinen Volke ein schweres Verbot \u00fcbertreten, als selber ein geringf\u00fcgiges Verbot zu \u00fcbertreten.<\/p>\n<p><sup>iii,1<\/sup><bold>H<\/bold><small>AT JEMAND DEN<\/small> E\u0351<small>RUB AUF EINEN<\/small> B<small>AUM OBERHALB ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN NIEDERGELEGT, SO IST ER KEIN<\/small> E\u0351<small>RUB, WENN UNTERHALB ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN, SO IST DER<\/small> E\u0351<small>RUB G\u00dcLTIG<\/small>. H<small>AT ER IHN IN EINE<\/small> G<small>RUBE GELEGT, SELBST HUNDERT<\/small> E<small>LLEN TIEF, SO IST DER<\/small> E\u0351<small>RUB G\u00dcLTIG.<\/small><\/p>\n<p>GEMARA. R.\u1e24ijab. Abba, R.Asi und Raba b. Nathan sa\u00dfen beisammen, R.Na\u1e25man sa\u00df neben ihnen, und sie warfen folgende Frage auf: Wo soll der Baum sich befinden: wenn auf einem Privatgebiete, so ist es ja einerlei ob oberhalb oder unterhalb, das Privatgebiet steigt ja bis zum Himmel, und wenn auf \u00f6ffentlichem Gebiete, wo beabsichtigte er den \u0160abbath zu verbringen, wenn oberhalb, so befindet er sich ja mit dem E\u0351rub auf ein und derselben Stelle!?<\/p>\n<p>Vielmehr, wenn er den \u0160abbath unterhalb zu verbringen<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>beabsichtigte.<\/p>\n<p>Man bedient sich ja aber des Baumes [am \u0160abbath]<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich, wenn [der Baum] sich auf \u00f6ffentlichem Gebiete befindet und er den \u0160abbath unterhalb [zehn Handbreiten] zu verbringen beabsichtigte, jedoch nach Rabbi, welcher sagt, bei dem, was nur des Feierns wegen [verboten] ist, haben sie bei D\u00e4mmerung kein Verbot angeordnet. Da sprach R.Na\u1e25man zu ihnen: Recht so! Ebenso sagte \u0160emu\u00e9l: Recht so! Sie sprachen zu ihm: Habt ihr es so gel\u00f6st?<\/p>\n<p>Auch sie l\u00f6sten es ja so!?<\/p>\n<p>Vielmehr, sie sprachen zu ihm wie folgt: Habt ihr es in die Gemara gesetzt? Dieser erwiderte: Jawohl. Es wurde auch gelehrt: R.Na\u1e25man sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Hier handelt es sich um einen Baum auf \u00f6ffentlichem Gebiete, der zehn [Handbreiten] hoch und vier breit ist, und wenn er den \u0160abbath unten zu verbringen beabsichtigte, und zwar nach Rabbi, welcher sagt, bei dem, was nur des Feierns wegen verboten ist, haben sie bei D\u00e4mmerung kein Verbot angeordnet.<\/p>\n<p>Raba sagte: Dies lehrten sie nur von einem Baume au\u00dferhalb des Weichbildes der Stadt, wenn er sich aber innerhalb des Weichbildes der Stadt befindet, so ist der E\u0351rub auch oberhalb zehn [Handbreiten] g\u00fcltig, weil die Stadt als ausgef\u00fcllt<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>anzusehen ist.<\/p>\n<p>Demnach sollte dies auch au\u00dferhalb des Weichbildes der Stadt gelten, denn Raba sagte, wer einen E\u0351rub niederlegt, habe vier Ellen, somit sind diese Privatgebiet, und das Privatgebiet steigt ja bis zum Himmel!? R.Ji\u00e7\u1e25aq, Sohn des R.Me\u0161ar\u0161eja, erwiderte: Hier handelt es sich um einen Baum, der au\u00dferhalb vier Ellen<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a><\/p>\n<h2 id=\"blatt-33a\">Blatt 33a<\/h2>\n<p>hinausragt, und wenn er den \u0160abbath am Stamme zu verweilen beabsichtigte.<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es demnach \u00bboberhalb\u00ab und \u00bbunterhalb\u00ab<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Wenn [der Ast] senkrecht ausl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Er kann ihn ja aber von oben her<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>holen !?<\/p>\n<p>Wenn die Leute da [ihre Last] schultern. U\u0351la sagte n\u00e4mlich: Wenn jemand etwas wirft und es auf einem neun [Handbreiten] hohen Pfahle liegen bleibt, auf dem die Leute [ihre Last] schultern, so ist er schuldig.<\/p>\n<p>Was ist das [f\u00fcr ein Streit zwischen] Rabbi und den Rabbanan?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Hat man den E\u0351rub auf einen Baum oberhalb zehn Handbreiten niedergelegt, so ist er kein E\u0351rub, wenn unterhalb zehn Handbreiten, so ist der E\u0351rub g\u00fcltig, jedoch darf man ihn nicht fortnehmen ; wenn innerhalb drei [Handbreiten], darf man ihn auch fortnehmen. Hat man ihn in einen Fruchtkorb gelegt und diesen an den Baum geh\u00e4ngt, selbst h\u00f6her als zehn Handbreiten, so ist der E\u0351rub g\u00fcltig<\/p>\n<p>so Rabbi. Die Weisen sagen, wenn der E\u0351rub sich auf einer Stelle befindet, aus der man ihn nicht fortnehmen darf, sei er kein E\u0351rub.<\/p>\n<p>Worauf bezieht sich das, was die Weisen sagen: wenn auf den Schlu\u00dfsatz, so w\u00e4ren sie demnach der Ansicht, da\u00df es auch seitlich<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>verboten sei; und wenn auf den Anfangssatz, [so ist einzuwenden:] von welchem Baume gilt dies: ist er keine vier [Handbreiten stark], so ist er ja Freigebiet<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>, und ist er vier [Handbrei? ten<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>stark], so n\u00fctzt es ja nicht, da\u00df man [den E\u0351rub] in einen Fruchtkorb legt!? Rabina erwiderte: Der Anfangssatz gilt von dem Falle, wenn er vier [Handbreiten] stark ist, und der Schlu\u00dfsatz, wenn er keine vier [Handbreiten] stark ist, der Fruchtkorb ihn aber auf vier [Handbreiten] erg\u00e4nzt. Rabbi ist der Ansicht R.Me\u00edrs und der Ansicht R.Jehudas. Er ist<\/p>\n<h2 id=\"blatt-33b\">Blatt 33b<\/h2>\n<p>der Ansicht R.Me\u00edrs, welcher sagt, man erweitere<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>zur Erg\u00e4nzung, und er ist der Ansicht R.Jehudas, welcher sagt, der E\u0351rub m\u00fcsse sich auf einem vier [Handbreiten] breiten Raume befinden, was aber der Baum [ohne den Korb] nicht ist.<\/p>\n<p>Wo [lehrt dies] R.Jehuda?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R.Jehuda sagte: Wenn jemand auf \u00f6ffentlichem Gebiete einen Balken [in die Erde] steckt und darauf seinen E\u0351rub niederlegt, so ist, wenn er zehn [Handbreiten] hoch und vier breit ist, der E\u0351rub g\u00fcltig, und wenn er keine zehn [Handbreiten] hoch und vier breit ist, der E\u0351rub nicht g\u00fcltig.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, erst recht, er befindet sich ja mit seinem E\u0351rub auf ein und demselben<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>Gebiete!?<\/p>\n<p>Er meint es vielmehr wie folgt: ist er zehn [Handbreiten] hoch, so mu\u00df er oben vier breit sein, ist er keine zehn [Handbreiten] hoch, so braucht er oben keine vier breit zu sein.<\/p>\n<p>Also nicht wie R.Jose b. R.Jehuda, denn es wird gelehrt: R.Jose b. R.Jehuda sagte: Wenn jemand auf \u00f6ffentlichem Gebiete eine Stange [in die Erde] gesteckt, worauf er einen Korb gestellt hat, und [einer] etwas wirft und es darin liegen bleibt, so ist er schuldig.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, wie R.Jose b. R.Jehuda, denn da ist die Stange von den W\u00e4nden<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>umgeben, hierbei aber nicht. R.Jirmeja erwiderte: Anders ist es bei einem Fruchtkorbe, den man neigen und nach innerhalb zehn [Handbreiten] bringen kann<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R.Papa sa\u00df und trug diese Lehre vor; da wandte Rabh b. \u0160aba gegen R.Papa ein. Wie mache er<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a>es? Am ersten [Tage] bringe er [den E\u0351rub] hin und bleibe bei ihm, bis es dunkel wird, sodann nehme er ihn mit und gehe seines Weges, und am zweiten bleibe er bei ihm, bis es dunkel wird, und er darf ihn essen und seines Weges gehen. Weshalb denn, man sollte<\/p>\n<h2 id=\"blatt-34a\">Blatt 34a<\/h2>\n<p>ja sagen: da er, wenn er will, ihn hinbringen kann, sei es, auch wenn er ihn nicht hinbringt, als h\u00e4tte er ihn hingebracht!? R.Zera erwiderte: Mit R\u00fccksicht auf den Fall, wenn ein Fest unmittelbar auf den \u0160abbath<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>folgt. Er wandte gegen ihn ein: Wenn jemand, in der Absicht seinen Aufenthalt am \u0160abbath auf \u00f6ffentlichem Gebiete zu nehmen, seinen E\u0351rub auf eine Wand unterhalb zehn Handbreiten legt, so ist sein E\u0351rub g\u00fcltig, wenn aber oberhalb zehn Handbreiten, so ist er ung\u00fcltig. Wenn in der Absicht seinen Aufenthalt am \u0160abbath auf der Spitze eines Taubenschlages oder eines Schrankes<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a>zu nehmen, so ist er, wenn oberhalb zehn Handbreiten, g\u00fcltig, und wenn unterhalb zehn Handbreiten, ung\u00fcltig. Weshalb denn, auch hierbei sollte man ja sagen: man kann ihn neigen<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a>und nach innerhalb der zehn Handbreiten bringen!? R.Jirmeja erwiderte: Hier handelt es sich um einen befestigten Schrank. Raba erwiderte: Du kannst auch sagen, um einen nichtbefestigten Schrank, wenn er aber sehr hoch ist, soda\u00df er, wenn man ihn neigen<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>w\u00fcrde, au\u00dferhalb der vier Ellen hinausragen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>In welchem Falle: hat er Fenster und Stricke, so kann man ihn ja durch die Fenster an den Stricken heranholen!?<\/p>\n<p>Wenn er keine Fenster und Stricke hat.<\/p>\n<p>H<small>AT ER IHN IN EINE<\/small> G<small>RUBE GELEGT, SELBST HUNDERT<\/small> E<small>LLEN TIEF &amp;C<\/small>. Wo soll sich diese Grube befinden: wollte man sagen, in einem Privatgebiete,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-34b\">Blatt 34b<\/h2>\n<p>so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, das Privatgebiet steigt ja bis zum Himmel, und wie es nach oben steigt, ebenso dringt es nach unten, und wenn sie sich auf \u00f6ffentlichem Gebiete befindet, [so ist einzuwenden:] wo beabsichtigte er den Aufenthalt am \u0160abbath zu nehmen: wenn oben, so befindet er sich ja auf einem anderen Gebiete als sein E\u0351rub, und wenn unten, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, er befindet sich ja mit seinem E\u0351rub auf ein und demselben Gebiete!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn er sich in einem Neutralgebiete befindet und den Aufenthalt am \u0160abbath oben zu nehmen beabsichtigt hat, und zwar nach Rabbi, welcher sagt, bei dem, was nur des Feierns wegen verboten ist, haben sie bei D\u00e4mmerung nicht verboten.<\/p>\n<p><sup>iii,2<\/sup> <bold>H<\/bold><small>AT ER DEN E\u0351RUB AUF DIE<\/small> S<small>PITZE EINER<\/small> S<small>TANGE ODER EINES<\/small> S<small>TUMPENS GELEGT, DIE<\/small> [<small>VOM<\/small> S<small>TAMME<\/small>] <small>GETRENNT SIND UND IN DER<\/small> E<small>RDE STECKEN, SO IST ER G\u00dcLTIG, AUCH WENN SIE HUNDERT<\/small> E<small>LLEN HOCH SIND<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R.Ada b. Mathna wies Raba auf einen Widerspruch hin: Nur wenn sie [vom Stamme] getrennt sind und in der Erde stecken, nicht aber, wenn sie nicht [vom Stamme] getrennt sind (und in der Erde stecken), also nach den Rabbanan, welche sagen, auch bei dem, was nur des Feierns wegen verboten ist, haben sie bei D\u00e4mmerung verboten, w\u00e4hrend du vom Anfangssatze sagst, er sei nach Rabbi; der Anfangssatz nach Rabbi und der Schlu\u00dfsatz nach den Rabbanan!? Dieser erwiderte: Rami b.\u1e24ama wies bereits R.\u1e24isda auf diesen Widerspruch hin, und dieser erwiderte ihm: Allerdings der Anfangssatz nach Rabbi und der Schlu\u00dfsatz nach den Rabbanan. Rabina erwiderte: Die ganze Lehre ist nach Rabbi, im Schlu\u00dfsatze aber wird ber\u00fccksichtigt, man k\u00f6nnte etwas abbrechen<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Einst kamen Truppen nach Nehardea\u0351; da sprach R.Na\u1e25man zu [den J\u00fcngern]: Geht aufs Feld hinaus und dr\u00fccket [das Rohr als Sitze] ein, damit wir da morgen hingehen und darauf sitzen k\u00f6nnen. Rami b.\u1e24ama wandte gegen R.Na\u1e25man ein, und wie manche sagen, wandte es R.U\u0351qaba b.Abba gegen R.Na\u1e25man ein: Nur wenn sie [vom Stamme] getrennt sind und in der Erde stecken, nicht aber wenn sie nicht [vom Stamme] getrennt sind (und in der Erde stecken)!? Dieser erwiderte: Da handelt es sich um hartes Rohr<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Woher entnimmst du, da\u00df zwischen hartem Rohr und nicht hartem zu unterscheiden sei?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt, Rohr, Dornen und Disteln geh\u00f6ren zur Baumart und sind keine Mischsaat<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> in einem Weinberge, dagegen lehrt ein Anderes, Rohr, Kassia und Weiden geh\u00f6ren zur Krautart und sind Mischsaat in einem Weinberge. Diese Lehren widersprechen ja einander!? Wahrscheinlich gilt das eine von hartem Rohr und das andere von nicht hartem. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Geh\u00f6rt denn Kassia zur Krautart, wir haben ja gelernt, da\u00df man keine Raute auf wei\u00dfe Kassia pfropfen d\u00fcrfe, weil dies Krautpflanze auf Baumpflanze ist!? R.Papa erwiderte: Kassia und wei\u00dfe Kassia sind voneinander verschieden.<\/p>\n<p><sup>iii,3<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND<\/small> [<small>DEN<\/small> E\u0351<small>RUB<\/small>] <small>IN EINEN<\/small> S<small>CHRANK GELEGT UND DEN<\/small> S<small>CHL\u00dcSSEL VERLOREN HAT, SO IST ER G\u00dcLTIG<\/small>; R.E<small>LIE\u0351ZER SAGT, WENN ER NICHT WEISS, DASS DER<\/small> S<small>CHL\u00dcSSEL AUF SEINEM<\/small> P<small>LATZE LIEGT, SEI DER<\/small> E\u0351<small>RUB UNG\u00dcLTIG<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Weshalb denn, er befindet sich ja auf einem anderen Gebiete als sein E\u0351rub<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>!? Rabh und \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rten beide, hier handle es sich um einen Schrank aus Ziegelsteinen, und zwar nach R.Me\u00edr, welcher sagt, man d\u00fcrfe von vornherein ein Loch machen und [Fr\u00fcchte] hervorholen. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn ein mit Fr\u00fcchten gef\u00fcllter Raum schadhaft wird, so darf man durch die schadhafte Stelle [Fr\u00fcchte] hervorholen; R.Me\u00edr sagt, man d\u00fcrfe von vornherein ein Loch machen und sie hervorholen.<\/p>\n<p>Aber R.Na\u1e25man b. Ada sagte ja im Namen \u0160emu\u00e9ls, dies gelte von einer Schicht<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>von Ziegelsteinen!?<\/p>\n<p>Auch hier handelt es sich um eine Schicht von Ziegelsteinen.<\/p>\n<p>Aber R.Zera sagte ja, da\u00df sie dies nur vom Feste und nicht vom \u0160abbath gesagt haben!?<\/p>\n<p>Auch hier wird vom Feste gesprochen.<\/p>\n<p>Wieso wird demnach hierzu gelehrt, R. Elie\u0351zer sagt, wenn er [den Schl\u00fcssel] in der Stadt verloren hat, sei der E\u0351rub g\u00fcltig, und wenn er ihn auf dem Felde verloren hat, sei er ung\u00fcltig; welchen Unterschied gibt es denn am Feste zwischen Stadt und Feld!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-35a\">Blatt 35a<\/h2>\n<p>[Diese Lehre] ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Wenn jemand den E\u0351rub in einen Schrank gelegt, ihn abgeschlossen und den Schl\u00fcssel verloren hat, so ist er g\u00fcltig; dies nur am Feste, wenn aber am \u0160abbath, so ist er ung\u00fcltig; findet sich der Schl\u00fcssel, ob in der Stadt oder auf dem Felde, so ist der E\u0351rub ung\u00fcltig. R.Elie\u0351zer sagt, wenn in der Stadt, sei er g\u00fcltig, wenn auf dem Felde, sei er ung\u00fcltig. Wenn in der Stadt, so ist er g\u00fcltig, nach R.\u0160imo\u0351n, welcher sagt, sowohl D\u00e4cher, als auch H\u00f6fe und Gehege seien ein Gebiet hinsichtlich der Ger\u00e4te, die sich am \u0160abbath da befinden. Wenn auf dem Felde, so ist er kein E\u0351rub, nach den Rabbanan<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a>. Rabba und R.Joseph erkl\u00e4rten beide, hier handle es sich um einen Schrank aus Holz; einer ist der Ansicht, ein solcher sei ein Ger\u00e4t, und bei Ger\u00e4ten gibt es kein Bauen und Niederrei\u00dfen, und einer ist der Ansicht, ein solcher sei ein Zelt. Sie f\u00fchren denselben Streit, wie die Tanna\u00edm der folgenden Lehre: Wenn [ein Flu\u00dfbehafteter] auf eine Kiste, eine Truhe oder einen Schrank [mit der Faust] klopft, so sind sie unrein, und nach R.Ne\u1e25emja und R.\u0160imo\u0351n rein. Ihr Streit besteht wahrscheinlich in folgendem: nach der einen Ansicht gelten sie als Ger\u00e4t, und nach der andederen Ansicht gelten sie als Zelt. Abajje erwiderte: Meinst du? Es wird ja gelehrt, auch ein Zelt sei, wenn es<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>gesch\u00fcttelt wird, unrein, und auch ein Ger\u00e4t sei, wenn es nicht gesch\u00fcttelt wird, rein. Und im Schlu\u00dfsatze lehrt er: Werden sie gesch\u00fcttelt, so sind sie unrein. Die Regel ist: Wird es durch seine Kraft gesch\u00fcttelt, so ist es unrein, wenn aber durch eine Ersch\u00fctterung<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>, so ist es rein!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Abajje, alle stimmen \u00fcberein, da\u00df es unrein sei, wenn es durch seine Kraft gesch\u00fcttelt wird, und da\u00df es rein sei, wenn durch Ersch\u00fctterung, hier aber handelt es sich um die Ersch\u00fctterung durch seine Kraft, und ihr Streit besteht in folgendem: nach der einen Ansicht hei\u00dft dies ein Sch\u00fctteln, imd nach der anderen Ansicht hei\u00dft dies kein Sch\u00fctteln.<\/p>\n<p>Von welchem Falle handelt unsere Mi\u0161na? Abajje und Raba erkl\u00e4rten beide, sie handle von dem Falle, wenn das Schlo\u00df mit einem Stricke festgebunden ist und man ein Messer zum Durchschneiden braucht; der erste Tanna ist der Ansicht R.Joses, welcher sagt, jedes Ger\u00e4t d\u00fcrfe am \u0160abbath fortbewegt werden, ausgenommen die gro\u00dfe S\u00e4ge und das Pflugeisen, und R.Elie\u0351zer ist der Ansicht R.Ne\u1e25emjas, welcher sagt, sogar ein Gewand und sogar ein L\u00f6ffel d\u00fcrfen nur zu ihrem eigentlichen Gebrauche fortbewegt werden.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN<\/small> [<small>DER E\u0351RUB<\/small>] <small>AUS DEM<\/small> \u0160abbath<small>GEBIETE HINAUSGEROLLT IST, EIN<\/small> S<small>TEINHAUFEN AUF IHN GEFALLEN IST, VERBRANNT WORDEN IST ODER ALS<\/small> H<small>EBE UNREIN GEWORDEN IST, SO IST ER, WENN NOCH AM<\/small> T<small>AGE, KEIN<\/small> E\u0351<small>RUB, UND WENN ES SCHON DUNKEL WAR, G\u00dcLTIG<\/small>. I<small>ST ES ZWEIFELHAFT, SO IST ES, WIE<\/small> R.M<small>E\u00cdR UND<\/small> R.J<small>EHUDA SAGEN, WIE BEI EINEM<\/small> E<small>SEL- UND<\/small> K<small>AMELTREIBER<\/small><a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>; R.J<small>OSE UND<\/small> R.\u0160imo\u0351n<small> SAGEN, DER ZWEIFELHAFTE<\/small> E\u0351<small>RUB SEI G\u00dcLTIG<\/small>. R.J<small>OSE SAGTE<\/small>: E<small>UTOLMIOS<\/small><a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a><small>BEKUNDETE IM<\/small> N<small>AMEN VON F\u00dcNF<\/small> \u00c4<small>LTESTEN, DASS DER ZWEIFELHAFTE<\/small> E\u0351<small>RUB G\u00dcLTIG SEI<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. W<small>ENN DER<\/small> E\u0351<small>RUB AUS DEM<\/small> \u0160abbath<small>GEBIETE HINAUSGEROLLT IST<\/small>. Raba sagte: Dies nur, wenn er au\u00dferhalb vier Ellen hinausgerollt ist, nicht aber, wenn innerhalb vier Ellen, da, wer einen E\u0351rub niederlegt, vier Ellen hat.<\/p>\n<p>E<small>IN<\/small> S<small>TEINHAUFEN AUF IHN GEFALLEN IST &amp;C<\/small>. Sie glaubten, wenn man ihn, falls man es w\u00fcnscht, fortr\u00e4umen kann; demnach vertritt also unsere Mi\u0161na nicht die Ansicht Rabbis, denn Rabbi sagt ja, bei dem, was nur des Feierns wegen verboten ist, haben sie bei D\u00e4mmerung nicht verboten!?<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, nach Rabbi, denn dies gilt von dem Falle, wenn man [zum Fortr\u00e4umen] Hacke und Axt braucht. Und beides ist n\u00f6tig. W\u00fcrde er es nur vom Hinausrollen gelehrt haben, so k\u00f6nnte man glauben, weil er nicht in seiner N\u00e4he ist, wenn aber ein Steinhaufen darauf gefallen ist, wo er ja in seiner N\u00e4he ist, sei er g\u00fcltig. Und w\u00fcrde er es nur vom Steinhaufen gelehrt haben, so k\u00f6nnte man glauben, weil er verdeckt<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>ist, wenn aber fortgerollt, soda\u00df oft ein Wind ihn zur\u00fcckbringen kann, sei er g\u00fcltig. Daher ist beides n\u00f6tig.<\/p>\n<p>V<small>ERBRANNT WORDEN IST ODER ALS<\/small> H<small>EBE UNREIN GEWORDEN IST<\/small>. Wozu [beides]?<\/p>\n<p>Er lehrt es vom Verbranntwerden, um dir die Ansicht R.Joses<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>hervorzuheben,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-35b\">Blatt 35b<\/h2>\n<p>und er lehrt es vom Unreinwerden als Hebe, um dir die Ansicht R.Me\u00edrs<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>hervorzuheben.<\/p>\n<p>Ist R.Me\u00edr denn der Ansicht, bei einem Zweifel sei erschwerend zu entscheiden, wir haben ja gelernt: Wenn ein Unreiner zum Untertauchen hinabgestiegen ist und es zweifelhaft ist, ob er untergetaucht ist oder nicht untergetaucht ist, oder sogar entschieden untergetaucht ist und es zweifelhaft ist, ob er in vierzig Se\u00e1<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a>untergetaucht ist oder nicht in vierzig Se\u00e1 untergetaucht ist, oder in einem von zwei Tauchb\u00e4dern untergetaucht ist, von denen eines vierzig Se\u00e1 und eines keine vierzig Se\u00e1 hat, und nicht wei\u00df, in welchem er untergetaucht ist, so ist er im Zweifel unrein. Dies gilt nur von einer schweren Unreinheit, ist es aber eine leichte Unreinheit, wenn beispielsweise jemand unreine Speisen gegessen oder unreine Getr\u00e4nke getrunken hat, mit dem Kopfe und dem gr\u00f6\u00dferen Teile des K\u00f6rpers in gesch\u00f6pftem Wasser untergetaucht<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>ist, oder einem auf den Kopf und den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers drei Log gesch\u00f6pftes Wasser gekommen<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>ist und er zum Untertauchen herabgestiegen ist, und es zweifelhaft ist, ob er untergetaucht ist oder nicht untergetaucht ist, oder sogar entschieden untergetaucht ist und es zweifelhaft ist, ob er in vierzig Se\u00e1 untergetaucht ist oder nicht in vierzig Se\u00e1 untergetaucht ist, oder in einem von zwei Tauchb\u00e4dern untergetaucht ist, von denen eines vierzig Se\u00e1 und eines keine vierzig Se\u00e1 hat, und er nicht wei\u00df, in welchem er untergetaucht ist, so ist er im Zweifel rein<\/p>\n<p>so R.Me\u00edr; nach R.Jose ist er unrein!?<\/p>\n<p>R.Me\u00edr ist der Ansicht, das Gesetz von den \u0160abbathsgebieten sei aus der Tora.<\/p>\n<p>Ist denn R.Me\u00edr der Ansicht, das Gesetz von den \u0160abbathsgebieten sei aus der Tora, wir haben ja gelernt: Kann man<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a>[das Hindernis] nicht aufgehen lassen? Diesbez\u00fcglich sagte R.Dostaj b. Jannaj im Namen R.Me\u00edrs: Ich habe geh\u00f6rt, da\u00df man Berge<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a>durchsteche. Wieso darf man, wenn du sagst, das Gesetz von den \u0160abbathgebieten sei aus der Tora, Berge durchstechen, R.Na\u1e25man sagte ja im Namen des Rabba b. Abuha, man d\u00fcrfe weder bei [der Messung] der Asylst\u00e4dte<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>noch beim genickbrochenen Kalbe<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a>Berge durchstechen, weil sie aus der Tora sind!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine ist seine eigne Ansicht, das andere ist die Ansicht seines Lehrers. Dies ist auch zu beweisen, denn es hei\u00dft: Diesbez\u00fcglich sagte R.Dostaj b. Jannaj im Namen R.Me\u00edrs: Ich habe geh\u00f6rt, da\u00df man Berge durchsteche. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Ich will auf einen Widerspruch hinweisen, in dem R.Me\u00edr sich mit sich selbst bei [Geboten] der Tora befindet. Wir haben gelernt: Wenn jemand nachts einen ber\u00fchrt hat und nicht wei\u00df, ob er lebendig oder tot war, und ihn am folgenden Morgen tot findet, so ist er nach R.Me\u00edr rein, nach den Weisen aber unrein, weil man sich bei allen Unreinheiten nach dem Zustande bei ihrer Auffindung richte!? R.Jirmeja erwiderte: Unsere Mi\u0161na spricht von dem Falle, wenn das Kriechtier w\u00e4hrend der ganzen D\u00e4mmerzeit da gelegen hat.<\/p>\n<p>Sollte denn R.Jose von einem solchen Falle gesagt haben, der E\u0351rub sei in einem Zweifel brauchbar!? Rabba und R.Joseph erkl\u00e4rten beide, hier handle es sich um zwei Gruppen von Zeugen, von denen eine bekundet, er sei schon w\u00e4hrend des Tages unrein geworden, und eine bekundet, er sei erst bei Dunkelheit<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a>unrein geworden. Raba erkl\u00e4rte: Da gibt es zwei Belassungen<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a>zur<\/p>\n<h2 id=\"blatt-36a\">Blatt 36a<\/h2>\n<p>Erleichterung, hierbei aber gibt es nur eine Belassung zur Erleichterung.<\/p>\n<p>Aber auch R.Jose befindet sich ja in einem Widerspr\u00fcche mit sich selbst!? R.Hona b.\u1e24enana erwiderte: Anders ist es bei der Unreinheit, die ihren Ursprung in der Tora hat.<\/p>\n<p>Das \u0160abbathgesetz ist ja ebenfalls aus der Tora!?<\/p>\n<p>R.Jose ist der Ansicht, das Gesetz von den \u0160abbathgebieten sei rabbanitisch. Wenn du aber willst, sage ich: das eine ist seine eigne Ansicht, das andere ist die Ansicht seines Lehrers. Dies ist auch zu beweisen, denn es hei\u00dft: R.Jose sagte: Eutolmios bekundete im Namen von f\u00fcnf \u00c4ltesten, da\u00df der zweifelhafte E\u0351rub g\u00fcltig sei. Schlie\u00dfe hieraus. Raba erkl\u00e4rte: Da ist der Grund R.Joses der, weil man den Unreinen in seinem bisherigen Zustande belasse und annehme, er sei nicht untergetaucht.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, man belasse doch das Tauchbad in seinem bisherigen Zustande und nehme an, da\u00df nichts gefehlt habe!?<\/p>\n<p>Wenn das Tauchbad vorher nicht nachgemessen wurde<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Von welchem Falle sagt R.Jose, der zweifelhafte E\u0351rub sei g\u00fcltig? Wenn man einen E\u0351rub aus Hebe bereitet hat und es zweifelhaft ist, ob sie bereits am Tage unrein war oder es erst nach der Dunkelheit geworden ist, desgleichen auch, wenn es von den Fr\u00fcchten<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a>zweifelhaft ist, ob sie bereits am Tage verzehntet waren oder erst nach der Dunkelheit verzehntet worden sind. In einem solchen Falle ist der zweifelhafte E\u0351rub g\u00fcltig. Wenn man aber einen E\u0351rub aus Hebe bereitet hat und es zweifelhaft ist, ob sie rein oder unrein<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>war, desgleichen auch, wenn es von den Fr\u00fcchten zweifelhaft<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a>ist, ob sie verzehntet worden sind, so ist dies kein zweifelhafter E\u0351rub, der g\u00fcltig ist.<\/p>\n<p>Bei der Hebe<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a>wohl deshalb, weil man sage, die Hebe sei bei ihrem bisherigen Zustande zu belassen, und sie war dann rein, somit sollte man ja auch von den Fr\u00fcchten sagen, sie seien bei ihrem bisherigen Zustande zu belassen<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>, und sie waren dann un verzehntet!?<\/p>\n<p>Lies nicht: es zweifelhaft ist, ob sie bereits am Tage verzehntet waren, sondern: es zweifelhaft ist, ob sie bereits am Tage bemischt worden sind oder erst nach der Dunkelheit bemischt worden sind.<\/p>\n<p>R.\u0160emu\u00e9l b. R.Ji\u00e7\u1e25aq fragte R.Hona: Wie ist es, wenn jemand zwei Brote<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a>vor sich hat, eines unrein und eines rein, und sagt: bereitet mir einen E\u0351rub mit dem reinen, wo es sich auch befindet<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a>? Dies ist fraglich sowohl nach R.Me\u00edr als auch nach R.Jose. Dies ist fraglich nach R.Me\u00edr, denn R.Me\u00edr ist vielleicht seiner Ansicht nur da, wo Reines garnicht vorhanden ist, w\u00e4hrend hierbei [auch] Reines vorhanden ist. Oder aber: auch R.Jose ist dieser Ansicht nur da, wo dieser [den E\u0351rub], wenn er rein ist, kennt, w\u00e4hrend er ihn hierbei \u00fcberhaupt nicht kennt. Dieser erwiderte: Sowohl nach R.Jose als auch nach R.Me\u00edr mu\u00df es noch am Tage eine brauchbare Mahlzeit sein, was hierbei nicht der Fall ist.<\/p>\n<p>Raba fragte R.Na\u1e25man: Wie ist es, wenn jemand von einem Laib [gesagt hat:] \u00bber sei heute profan und morgen heilig\u00ab, und man f\u00fcr ihn mit diesem einen E\u0351rub bereitet<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a>hat? Dieser erwiderte: Der E\u0351rub ist g\u00fcltig.<\/p>\n<p>Wie ist es, [wenn er gesagt hat:] \u00bber sei heute heilig und morgen profan\u00ab, und man f\u00fcr ihn mit diesem einen E\u0351rub bereitet hat? Dieser erwiderte: Der E\u0351rub ist ung\u00fcltig.<\/p>\n<p>Was ist der Unterschied? Dieser erwiderte: Wenn du ein Kor Salz gemessen haben<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a>wirst. [Sagte er:] \u00bbheute profan und morgen heilig\u00ab, so ist im Zweifel die Heiligkeit darauf nicht gekommen; [sagte er:] \u00bbheute heilig und morgen profan\u00ab, so ist im Zweifel die Heiligkeit davon nicht fort<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Wenn jemand mit einer am selben Tage untergetauchten Kanne<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a>[Wein] von einem Fasse mit unverzehntetem Zehnten<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a>absch\u00f6pft und sagt: \u00bbdies sei, sobald es dunkel ist, Zehnthebe\u00ab, so sind seine Worte g\u00fcltig; sagt er: \u00bbbereitet mir damit einen E\u0351rub\u00ab, so hat er nichts<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>gesagt. Raba sagte: Dies besagt, da\u00df der E\u0351rub mit dem Schl\u00fcsse des [scheidenden] Tages<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a>G\u00fcltigkeit erlange, denn wieso hat er nichts<\/p>\n<h2 id=\"blatt-36b\">Blatt 36b<\/h2>\n<p>gesagt, wenn man sagen wollte, der E\u0351rub erlange G\u00fcltigkeit mit dem Beginn des [kommenden] Tages, falls er sagt: \u00bbbereitet mir damit einen E\u0351rub\u00ab<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a>!? R.Papa entgegnete: Du kannst sogar sagen, der E\u0351rub erlange G\u00fcltigkeit mit dem Beginn des Tages, denn es mu\u00df schon am Tage eine verwendbare Mahlzeit sein, was hierbei nicht der Fall ist.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF EINEN<\/small> E\u0351<small>RUB BEDINGUNGSWEISE NIEDERLEGEN<\/small><a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a><small>UND SPRECHEN<\/small>: \u00bb<small>KOMMEN DIE<\/small> N<small>ICHTJUDEN<\/small><a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a><small>AUS DER<\/small> O<small>STSEITE, SO SEI MEIN<\/small> E\u0351<small>RUB NACH<\/small> W<small>ESTEN G\u00dcLTIG<\/small>, [<small>KOMMEN SIE<\/small>]<small> AUS DER<\/small> W<small>ESTSEITE, SO SEI MEIN<\/small> E\u0351<small>RUB NACH<\/small> O<small>STEN G\u00dcLTIG, KOMMEN SIE VON DA UND VON DORT, SO SEI ES MIR VORBEHALTEN, NACH DER MIR BELIEBIGEN<\/small> R<small>ICHTUNG ZU GEHEN, UND KOMMEN SIE WEDER VON DA NOCH VON DORT, SO SEI MIR<\/small> [<small>DAS<\/small> R<small>ECHT<\/small>] <small>DER<\/small> L<small>EUTE<\/small><a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a><small>MEINER<\/small> S<small>TADT<\/small>\u00ab. \u00bbK<small>OMMT EIN<\/small> G<small>ELEHRTER<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a>AUS DER<\/small> O<small>STSEITE, SO SEI MEIN E\u0351RUB NACH<\/small> O<small>STEN G\u00dcLTIG,<\/small> [<small>KOMMT EINER<\/small>]<small> AUS DER<\/small> W<small>ESTSEITE, SO SEI MEIN<\/small> E\u0351<small>RUB NACH<\/small> W<small>ESTEN G\u00dcLTIG, KOMMEN WELCHE VON DA UND VON DORT, SO SEI ES MIR VORBEHALTEN, NACH DER MIR BELIEBIGEN<\/small> R<small>ICHTUNG ZU GEHEN, UND KOMMT KEINER, WEDER DA NOCH DORT, SO SEI MIR<\/small> [<small>DAS<\/small> R<small>ECHT<\/small>] <small>DER<\/small> L<small>EUTE MEINER<\/small> S<small>TADT<\/small>\u00ab. R.J<small>EHUDA SAGT, IST EINER VON IHNEN SEIN<\/small> L<small>EHRER, SO GEHE ER ZU SEINEM<\/small> L<small>EHRER, SIND BEIDE SEINE<\/small> L<small>EHRER, SO GEHE ER NACH DER IHM BELIEBIGEN<\/small> R<small>ICHTUNG<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Als R.Ji\u00e7\u1e25aq kam, lehrte er unsere ganze Mi\u0161na umgekehrt<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a>. Es besteht ein Widerspruch sowohl bez\u00fcglich der Nichtjuden als auch bez\u00fcglich des Gelehrten!?<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Nichtjuden besteht kein Widerspruch, denn eine [Lesart] spricht von einem Exekutivbeamten<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a>und eine von einem Ortsvorsteher<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a>. Und bez\u00fcglich des Gelehrten besteht ebenfalls kein Widerspruch, denn eine spricht von einem Gelehrten, der Vortr\u00e4ge h\u00e4lt, und eine von einem Kinderlehrer<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R.J<small>EHUDA SAGT, IST EINER VON IHNEN SEIN<\/small> L<small>EHRER &amp;C<\/small>. Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Oft ist einem ein Kollege lieber als ein Lehrer. Rabh sagte: Aus einer Lehre Ajos ist zu entnehmen, da\u00df nach unserer Mi\u0161na nicht zu entscheiden sei; Ajo lehrte n\u00e4mlich: R.Jehuda sagt, niemand k\u00f6nne sich bedingungsweise zwei Eventualit\u00e4ten gleichzeitig vorbehalten; vielmehr, kommt der Gelehrte aus der Ostseite, so ist sein E\u0351rub nach Osten g\u00fcltig, und kommt der Gelehrte aus der Westseite, so ist sein E\u0351rub nach Westen g\u00fcltig, jedoch nicht da und dort.<\/p>\n<p>Da und dort wohl deswegen nicht, weil es keine fiktive Feststellung<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a>gibt, ebenso sollte es keine fiktive Feststellung geben, auch wenn nach Osten oder Westen!? R.Jo\u1e25anan erwiderte: Wenn der Gelehrte bereits eingetroffen<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a>var.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, aus der Mi\u0161na ist ja zu entnehmen, da\u00df nicht nach der Lehre Ajos zu entscheiden sei!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht einleuchtend, denn wir wissen von R.Jehuda, da\u00df er von der fiktiven Feststellung nichts h\u00e4lt. Wir haben n\u00e4mlich<\/p>\n<h2 id=\"blatt-37a\">Blatt 37a<\/h2>\n<p>gelernt: Wenn jemand<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a>Wein bei Samaritanern kauft, so spreche er: \u00bbzwei Log, die ich absondern werde, sollen Hebe, zehn erster Zehnt, und neun zweiter Zehnt sein\u00ab; diesen lasse er [durch Geld] ausgeweiht sein, und er darf sofort trinken<\/p>\n<p>so R.Me\u00edr; R.Jehuda, R.Jose und R.\u0160imo\u0351n verbieten<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a>dies. U\u0351la sagte: Aus unserer Mi\u0161na ist zu entnehmen, da\u00df nicht nach der Lehre Ajos zu entscheiden sei.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, R.Jehuda, R.Jose und R.\u0160imo\u0351n verbieten es!?<\/p>\n<p>U\u0351la teilt sie in zwei Paare: so R.Me\u00edr und R.Jehuda; R.Jose und R.\u0160imo\u0351n verbieten es.<\/p>\n<p>Ist R.Jose denn der Ansicht, es gebe keine fiktive Feststellung, wir haben ja gelernt: R.Jose sagte: Wenn zwei Frauen ihre Vogelpaare<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a>gemeinschaftlich gekauft oder [das Geld f\u00fcr] ihre Vogelpaare dem Priester gegeben haben, so darf er nach Belieben als Brandopfer und als S\u00fcndopfer<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a>darbringen!? Rabba erwiderte: Dies in dem Falle, wenn [die Frauen] es<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a>vereinbart haben.<\/p>\n<p>Was lehrt er uns demnach damit!?<\/p>\n<p>Er lehrt uns das, was R.\u1e24isda gesagt hat; R.\u1e24isda sagte n\u00e4mlich, die Vogelpaare<\/p>\n<h2 id=\"blatt-37b\">Blatt 37b<\/h2>\n<p>werden nur beim Kaufen durch den Eigent\u00fcmer und bei der Darbringung durch den Priester bezeichnet<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Aber ist denn R.Jose der Ansicht, es gebe keine fiktive Feststellung, es wird ja gelehrt: Wenn ein Mann aus dem gemeinen Volke zu einem Genossen spricht: kaufe mir ein B\u00fcndel Kr\u00e4uter, kaufe mir eine Semmel, so braucht er sie nicht zu verzehnten<\/p>\n<p>so R.Jose; die Weisen sagen, er m\u00fcsse<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a>sie verzehnten!?<\/p>\n<p>Wende es um.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn jemand sagt: \u00bbder Zehnt, den ich zuhause habe, sei durch den Sela\u0351 ausgeweiht, der mir aus dem Beutel in die Hand kommen wird\u00ab, so ist er, wie R.Jose sagt, ausgeweiht!?<\/p>\n<p>Wende es um und lies: R.Jose sagt, er sei nicht ausgeweiht.<\/p>\n<p>Was veranla\u00dft dich, zwei Lehren wegen einer umzuwenden, wende die eine wegen zweier um!?<\/p>\n<p>Diese ist entschieden verkehrt, denn im Schlu\u00dfsatze hei\u00dft es: R.Jose pflichtet jedoch bei, da\u00df, wenn er gesagt hat: \u00bbder Zehnt, den ich zuhause habe, sei durch den neuen Sela\u0351 ausgeweiht, der mir aus dem Beutel in die Hand kommen wird\u00ab, er ausgeweiht sei. Wenn es nun hier hei\u00dft, er sei ausgeweiht, so mu\u00df es ja dort hei\u00dfen, er sei nicht ausgeweiht.<\/p>\n<p>Von welchem neuen Sela\u0351 gilt dies: sind solche zwei oder drei vorhanden, soda\u00df eine fiktive Feststellung erfolgt, so ist dies ja der erste Fall, ist nur einer vorhanden, wieso hei\u00dft es: der kommen<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a>wird!?<\/p>\n<p>Da er im Anfangssatze lehrt: kommen wird, so lehrt er auch im Schlu\u00dfsatze: kommen wird.<\/p>\n<p>Raba fragte R.Na\u1e25man: Wer ist der Tanna, welcher lehrte, da\u00df es auch beim Rabbani tischen keine fiktive Feststellung gebe? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn jemand zu f\u00fcnf [Personen] spricht: \u00bbich bereite den E\u0351rub f\u00fcr einen von euch, der mir belieben wird, wenn es mir belieben sollte, soll er gehen d\u00fcrfen, und wenn es mir nicht belieben sollte, soll er nicht gehen d\u00fcrfen\u00ab, so ist, wenn er noch am Tage gew\u00e4hlt hat, der E\u0351rub g\u00fcltig, wenn aber nach Anbruch der Dunkelheit, der E\u0351rub ung\u00fcltig. Da schwieg er und erwiderte nichts.<\/p>\n<p>Sollte er ihm doch erwidert haben, es sei Ajo!?<\/p>\n<p>Er hatte es nicht geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>R.Joseph erwiderte: Willst du [den Streit zwischen] Tanna\u00edm aus der Welt schaffen? [Hier\u00fcber streiten] Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: [Sagte jemand:] \u00bbich bereite einen E\u0351rub f\u00fcr die \u0160abbathe des ganzen Jahres, wenn es mir belieben sollte, will ich gehen, und wenn es mir nicht belieben sollte, will ich nicht gehen\u00ab, so ist sein E\u0351rub, wenn er noch am Tage beschlossen hat, g\u00fcltig, wenn aber nach Anbruch der Dunkelheit, wie R.\u0160imo\u0351n sagt, g\u00fcltig, und wie die Weisen sagen, ung\u00fcltig. Wir wissen ja aber von R.\u0160imo\u0351n, da\u00df er von der fiktiven Feststellung<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a>nichts h\u00e4lt, somit befindet sich ja R.\u0160imo\u0351n mit sich selbst im Widerspr\u00fcche!?<\/p>\n<p>Vielmehr, man wende [diese Lehre] um.<\/p>\n<p>Wieso ein Widerspruch, vielleicht gibt es nach R.\u0160imo\u0351n nur bei Geboten der Tora keine fiktive Feststellung, wohl aber bei rabbanitischen!?<\/p>\n<p>R.Joseph ist der Ansicht, wer von der fiktiven Feststellung h\u00e4lt, nach dem gelte sie bei Gesetzen der Tora und bei rabbanitischen, und wer von der fiktiven Feststellung nichts h\u00e4lt, nach dem gilt sie weder bei Gesetzen der Tora noch bei rabbanitischen. Raba erwiderte: Hierbei<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a>ist es anders, weil durch die Erstlinge<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a>der Rest kenntlich sein<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a>mu\u00df. Abajje sprach zu ihm: Demnach sollten, wenn jemand zwei unverzehntete Granat\u00e4pfel vor sich liegen hat und sagt: \u00bbfalls es heute regnet, sei dieser Hebe f\u00fcr jenen, und falls es heute nicht regnet, sei jener Hebe f\u00fcr diesen\u00ab, seine Worte ung\u00fcltig sein, einerlei ob es regnet oder nicht regnet!? Wolltest du sagen, dem sei auch so, so haben wir ja gelernt: [Wenn jemand sagt:] \u00bbdie Hebe dieses Haufens und seine Zehnte seien in der Mitte enthalten\u00ab, oder: \u00bbdie Zehnthebe sei in der Mitte enthalten\u00ab, so hat er, wie R.\u0160imo\u0351n sagt, einen Namen<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a>genannt!?<\/p>\n<p>Hierbei ist es anders, weil [das \u00dcbrige] sich ringsum<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a>befindet. Wenn du aber willst, sage ich: wie er auch den Grund lehrt: Sie sprachen zu R.Me\u00edr: Pflichtest du etwa nicht bei, da\u00df, wenn der Schlauch platzt, er r\u00fcckwirkend Unverzehntes getrunken haben wird!? Er erwiderte ihnen: Wenn er platzt<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wie sind ihre Worte nach unserer vorherigen Auffassung zu verstehen, da\u00df durch die Erstlinge der Rest kenntlich sein m\u00fcsse?<\/p>\n<p>Sie meinten es wie folgt: Nach unserer Ansicht mu\u00df durch die Erstlinge der Rest kenntlich sein, aber auch du solltest<\/p>\n<h2 id=\"blatt-38a\">Blatt 38a<\/h2>\n<p>ja beipflichten, da\u00df, wenn der Schlauch platzt, er r\u00fcckwirkend Unverzehntes getrunken haben wird!? Darauf erwiderte dieser: Wenn er platzt.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup> <bold>R.<\/bold> E<small>LIE\u0351ZER SAGT, WENN EIN<\/small> F<small>ESTTAG N\u00c4CHST EINEM \u0160ABBATH<\/small><a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a><small>F\u00c4LLT, OB VOR- ODER NACHHER, D\u00dcRFE MAN ZWEI<\/small> E\u0351<small>RUBIN BEREITEN UND SPRECHEN<\/small>: \u00bb<small>MEIN<\/small> E\u0351<small>RUB F\u00dcR DEN ERSTEN<\/small> [T<small>AG<\/small>]<small> NACH<\/small> O<small>STEN UND F\u00dcR DEN ZWEITEN NACH<\/small> W<small>ESTEN<\/small>\u00ab, \u00bb[<small>MEIN<\/small> E\u0351<small>RUB<\/small>]<small> F\u00dcR DEN ERSTEN NACH<\/small> W<small>ESTEN UND F\u00dcR DEN ZWEITEN NACH<\/small> O<small>STEN\u00ab, \u00bbMEIN<\/small> E\u0351<small>RUB GELTE F\u00dcR DEN ERSTEN<\/small> [T<small>AG<\/small>]<small>, W\u00c4HREND AM ZWEITEN MIR<\/small> [<small>DAS<\/small> R<small>ECHT<\/small>]<small> DER<\/small> L<small>EUTE MEINER<\/small> S<small>TADT SEI\u00ab, \u00bbMEIN E\u0351RUB GELTE F\u00dcR DEN ZWEITEN, W\u00c4HREND AM ERSTEN MIR<\/small> [<small>DAS<\/small> R<small>ECHT<\/small>]<small> DER<\/small> L<small>EUTE MEINER<\/small> S<small>TADT SEI\u00ab<\/small>. D<small>IE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, ENTWEDER IST DER<\/small> E\u0351<small>RUB NACH EINER<\/small> R<small>ICHTUNG G\u00dcLTIG ODER NACH GAR KEINER, ENTWEDER IST ER AN BEIDEN<\/small> T<small>AGEN G\u00dcLTIG ODER AN GAR KEINEM<\/small>. W<small>IE MACHE MAN ES?<\/small> A<small>M ERSTEN BRINGE MAN<\/small> [<small>DEN E\u0351RUB<\/small>]<small> HIN UND BLEIBE BEI IHM, BIS ES DUNKEL WIRD, SODANN NEHME MAN IHN MIT UND GEHE SEINES<\/small> W<small>EGES, UND AM ZWEITEN BLEIBE MAN BEI IHM, BIS ES DUNKEL WIRD, SODANN DARF MAN IHN ESSEN UND SEINES<\/small> W<small>EGES GEHEN; MAN GEWINNT SOWOHL DEN<\/small> W<small>EG ALS AUCH DEN E\u0351RUB<\/small><a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a>. W<small>IRD<\/small> [<small>DER<\/small> E\u0351<small>RUB<\/small>]<small> AM ERSTEN<\/small> [T<small>AGE<\/small>]<small> GEGESSEN, SO IST ER F\u00dcR DEN ERSTEN G\u00dcLTIG UND F\u00dcR DEN ZWEITEN NICHT<\/small>. R.E<small>LIE\u0351ZER SPRACH ZU IHNEN<\/small>: I<small>HR PFLICHTET MIR BEI, DASS ES ZWEI VERSCHIEDENE<\/small> H<small>EILIGKEITEN<\/small><a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a><small>SIND<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Nach einer Richtung, n\u00e4mlich f\u00fcr beide Tage, f\u00fcr beide Tage, n\u00e4mlich nach einer Richtung; dies ist ja also eins und dasselbe!?<\/p>\n<p>Die Rabbanan sprachen zu R.Elie\u0351zer wie folgt: Pflichtest du etwa nicht bei, da\u00df man keinen E\u0351rub f\u00fcr einen halben Tag nach Norden und f\u00fcr einen halben Tag nach S\u00fcden bereiten k\u00f6nne!? Dieser erwiderte: Allerdings.<\/p>\n<p>Wie man keinen f\u00fcr einen halben Tag nach Norden und f\u00fcr einen halben Tag nach S\u00fcden bereiten kann, ebensowenig kann man dies, wenn es zwei Tage sind, f\u00fcr einen Tag nach Osten und f\u00fcr einen Tag nach Westen.<\/p>\n<p>Und R.Elie\u0351zer!?<\/p>\n<p>Da ist es eine Heiligkeit, hierbei sind es zwei von einander verschiedene Heiligkeiten. Und R.Elie\u0351zer sprach zu ihnen: Pflichtet ihr etwa nicht bei, da\u00df, wenn jemand einen E\u0351rub f\u00fcr den ersten Tag mit den F\u00fc\u00dfen<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a>bereitet hat, er f\u00fcr den zweiten Tag abermals den E\u0351rub mit den F\u00fc\u00dfen bereiten m\u00fcsse, oder wenn sein E\u0351rub am ersten Tage verzehrt wurde, er f\u00fcr den zweiten nicht mehr gelte!? Diese erwiderten: Allerdings.<\/p>\n<p>Es sind somit zwei von einander verschiedene Heiligkeiten.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Dies ist ihnen zweifelhaft, und sie entscheiden da erschwerend und dort erschwerend. Jene sprachen ferner zu R.Elie\u0351zer: Pflichtest du etwa nicht bei, da\u00df man (von vornherein) keinen E\u0351rub am Feste f\u00fcr den \u0160abbath bereiten darf!? Dieser erwiderte: Allerdings.<\/p>\n<p>Demnach ist es also eine Heiligkeit<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und R.Elie\u0351zer!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen der Vorbereitung<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a>[verboten].<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer f\u00fcr den ersten Tag den E\u0351rub mit den F\u00fcssen bereitet hat, mu\u00df f\u00fcr den zweiten Tag abermals den E\u0351rub mit den F\u00fc\u00dfen bereiten; ist sein E\u0351rub am ersten Tage verzehrt worden, so gilt er nicht mehr f\u00fcr den zweiten Tag<\/p>\n<p>so Rabbi; R.Jehuda sagt, dieser sei<\/p>\n<h2 id=\"blatt-38b\">Blatt 38b<\/h2>\n<p>[wie ein] Esel- und Kameltreiber<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a>. R.\u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l und R.Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R.Jo\u1e25anan b. Beroqa, sagen, wer f\u00fcr den ersten Tag einen E\u0351rub mit seinen F\u00fc\u00dfen bereitet hat, brauche nicht abermals den E\u0351rub f\u00fcr den zweiten mit den F\u00fc\u00dfen zu bereiten, wenn sein E\u0351rub am ersten Tage verzehrt worden ist, gelte er auch f\u00fcr den zweiten.<\/p>\n<p>Rabh sagte: Die Halakha ist wie die vier \u00c4ltesten, und zwar nach R.Elie\u0351zer, welcher sagt, es seien zwei voneinander verschiedene Heiligkeiten. Folgende sind die vier \u00c4ltesten: R.\u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, R.Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R.Jo\u1e25anan b. Beroqa, R.Elea\u0351zar b. R.\u0160imo\u0351n und der Anonymus<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a>R.Jose b. Jehuda. Manche sagen, einer von ihnen sei R.Elie\u0351zer, und der Anonymus R.Jose b. Jehuda sei fortzulassen.<\/p>\n<p>Aber wir wissen ja von R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l und R.Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, dem Sohne des R.Jo\u1e25anan b. Beroqa, da\u00df sie entgegengesetzter Ansicht sind!?<\/p>\n<p>Wende [jene Lehre] um.<\/p>\n<p>Demnach sind sie ja derselben Ansicht wie Rabbi!?<\/p>\n<p>Lies: ebenso sagen R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l &amp;c.&nbsp;<\/p>\n<p>Sollte er auch Rabbi mitrechnen!?<\/p>\n<p>Rabbi lehrte dies zwar, ist aber nicht dieser Ansicht.<\/p>\n<p>Vielleicht lehren es auch jene Rabbanan, ohne dieser Ansicht zu sein!?<\/p>\n<p>Rabh ist es so \u00fcberliefert worden.<\/p>\n<p>Als die Seele R.Honas zur Ruhe eingekehrt war, trat R.\u1e24isda ein und wies auf einen Widerspruch hin, in welchem Rabh sich mit sich selbst befindet: Kann Rabh denn gesagt haben, die Halakha sei wie die vier \u00c4ltesten, und zwar nach R.Elie\u0351zer, welcher sagt, es seien zwei voneinander verschiedene Heiligkeiten, es wurde ja gelehrt, da\u00df, wenn ein \u0160abbath und ein Fest [auf einander folgen, das Ei], das an einem [dieser Tage] gelegt wurde, wie Rabh sagt, am anderen verboten sei!? Rabba erwiderte: Dies ist wegen der Vorbereitung verboten. Es wird n\u00e4mlich gelehrt:<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a><em>Und am sechsten Tage sollen sie vorbereiten<\/em>; der Wochentag bereitet f\u00fcr den \u0160abbath vor, der Wochentag bereitet f\u00fcr das Fest vor, nicht aber bereitet das Fest f\u00fcr den \u0160abbath vor, noch bereitet der \u0160abbath f\u00fcr das Fest vor. Abajje sprach zu ihm: Wir haben gelernt: Wie mache man es? Man bringe [den E\u0351rub] hin und bleibe bei ihm, bis es dunkel wird, sodann nehme man ihn mit und gehe seines Weges, und am zweiten Tage bleibe man bei ihm, bis es dunkel wird, sodann darf man ihn essen und seines Weges gehen. Das Fest bereitet ja f\u00fcr den \u0160abbath vor!? Dieser<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a>erwiderte: Du glaubst wohl, der E\u0351rub erlange G\u00fcltigkeit mit dem Schlusse des [scheidenden] Tages, der E\u0351rub erlangt G\u00fcltigkeit mit dem Beginn des [kommenden] Tages, soda\u00df der \u0160abbath f\u00fcr sich selbst vorbereitet.<\/p>\n<p>Demnach sollte man ja einen E\u0351rub mit einer Kanne<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a>bereiten d\u00fcrfen!?<\/p>\n<p>Es mu\u00df schon am Tage eine verwendbare Mahlzeit sein, was hierbei nicht der Fall ist.<\/p>\n<p>Wir haben ja aber gelernt, R.Elie\u0351zer sagt, wenn ein Festtag n\u00e4chst einem \u0160abbath f\u00e4llt, ob vor- oder nachher, d\u00fcrfe man zwei E\u0351rubin bereiten; es mu\u00df ja schon am Tage eine verwendbare Mahlzeit sein, was hierbei nicht der Fall<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a>ist!?<\/p>\n<p>Du glaubst wohl, man lege sie da am Ende der zweitausend Ellen nieder und dort am Ende der zweitausend Ellen nieder, nein, man lege sie da am Ende von tausend Ellen nieder und dort am Ende von tausend Ellen nieder.<\/p>\n<p>Wieso sagte nun R. Jehuda, wer f\u00fcr den ersten Tag einen E\u0351rub mit den F\u00fc\u00dfen bereitet hat, bereite auch f\u00fcr den zweiten Tag einen E\u0351rub mit den F\u00fc\u00dfen, und wer f\u00fcr den ersten Tag einen E\u0351rub mit Brot bereitet hat, bereite auch f\u00fcr den zweiten Tag einen E\u0351rub mit Brot, das Fest bereitet ja f\u00fcr den \u0160abbath<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a>vor!? Dieser erwiderte: Du glaubst wohl, man gehe hin und spreche etwas; nein, man gehe hin und setze sich schweigend<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a>nieder.<\/p>\n<p>Also nach R.Jo\u1e25anan b.Nuri, welcher sagt, herrenlose Sachen erwerben ihren Platz f\u00fcr den \u0160abbath<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, nach den Rabbanan, denn die Rabbanan streiten gegen R.Jo\u1e25anan b.Nuri nur bez\u00fcglich eines Schlafenden, der es<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a>nicht sprechen kann, bei einem Wachenden aber, der, wenn er will, es sprechen kann, gilt es, auch wenn er es nicht gesprochen hat, als gesprochen. Rabba b. R.\u1e24anin sprach zu Abajje: Der Meister w\u00e4re von seiner Ansicht abgekommen, wenn er folgende Lehre geh\u00f6rt h\u00e4tte: Man darf am \u0160abbath nicht bis zum Ende seines Feldes gehen, um zu sehen, was da n\u00f6tig<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a><\/p>\n<h2 id=\"blatt-39a\">Blatt 39a<\/h2>\n<p>sei; desgleichen darf man nicht bis zum Stadttore gehen, um sofort<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a>ins Badehaus eintreten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das ist aber nichts; er h\u00f6rte dies, ist aber von seiner Ansicht nicht abgekommen. Da ist es<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a>ersichtlich, hierbei aber nicht; ist es ein Gelehrter, so kann man glauben, er habe sich im Nachsinnen \u00fcber eine Halakha verlaufen, und ist es ein Mann aus dem gemeinen Volke, so kann man glauben, ein Esel sei ihm fortgekommen<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der Text. R.Jehuda sagte: Hat er f\u00fcr den ersten Tag einen E\u0351rub mit den F\u00fc\u00dfen bereitet, so bereite er f\u00fcr den zweiten einen E\u0351rub mit den F\u00fc\u00dfen; hat er am ersten einen E\u0351rub mit Brot bereitet, so bereite er f\u00fcr den zweiten Tag einen E\u0351rub mit Brot Hat er f\u00fcr den ersten einen E\u0351rub mit Brot bereitet, so kann er<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a>f\u00fcr den zweiten einen mit den F\u00fc\u00dfen bereiten; hat er f\u00fcr den ersten einen E\u0351rub mit den F\u00fc\u00dfen bereitet, so kann er f\u00fcr den zweiten keinen Erub mit Brot bereiten, weil man nicht von vornherein [am Feste f\u00fcr den \u0160abbath] einen E\u0351rub mit Brot bereiten darf. \u00abHat er f\u00fcr den ersten Tag einen E\u0351rub mit Brot bereitet, so bereite er f\u00fcr den zweiten Tag einen E\u0351rub mit Brot.\u00bb \u0160emu\u00e9l sagte: Nur mit demselben Brote. R.A\u0161i sagte: Dies ist auch aus unserer Mi\u0161na zu entnehmen; denn sie lehrt: Wie mache man es? Am ersten bringe man [den E\u0351rub] hin und bleibe bei ihm, bis es dunkel ist, sodann nehme man ihn mit und gehe seines Weges, und am zweiten bleibe man bei ihm, bis es dunkel ist, sodann darf man ihn essen und seines Weges gehen.<\/p>\n<p>Und jene Rabbanan<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielleicht lehrt er nur einen guten Rat<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>vii<\/sup> <bold>R.<\/bold> J<small>EHUDA SAGTE:<\/small> M<small>AN KANN F\u00dcR DAS<\/small> N<small>EUJAHR, WENN MAN EINEN<\/small> S<small>CHALTTAG<\/small><a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a><small>BEF\u00dcRCHTET, ZWEI<\/small> E\u0351<small>RUBIN BEREITEN UND SPRECHEN<\/small>: \u00bb<small>MEIN<\/small> E\u0351<small>RUB F\u00dcR DEN ERSTEN<\/small> [T<small>AG<\/small>] <small>NACH<\/small> O<small>STEN UND F\u00dcR DEN ZWEITEN NACH<\/small> W<small>ESTEN\u00ab, \u00bbF\u00dcR DEN ERSTEN NACH<\/small> W<small>ESTEN UND F\u00dcR DEN ZWEITEN NACH<\/small> O<small>STEN\u00ab, \u00bbMEIN<\/small> E\u0351<small>RUB GELTE F\u00dcR DEN ERSTEN<\/small> [T<small>AG<\/small>]<small>, W\u00c4HREND AM ZWEITEN MIR<\/small> [<small>DAS<\/small> R<small>ECHT<\/small>]<small> DER<\/small> L<small>EUTE MEINER<\/small> S<small>TADT SEI\u00ab, \u00bbMEIN<\/small> E\u0351<small>RUB GELTE F\u00dcR DEN ZWEITEN, W\u00c4HREND AM ERSTEN MIR<\/small> [<small>DAS<\/small> R<small>ECHT<\/small>] <small>DER<\/small> L<small>EUTE MEINER<\/small> S<small>TADT SEI<\/small>\u00ab. <sup>viii<\/sup> D<small>IE<\/small> W<small>EISEN STIMMTEN IHM ABER NICHT BEI<\/small>. F<small>ERNER SAGTE<\/small> R.J<small>EHUDA:<\/small> M<small>AN DARF AM ERSTEN<\/small> F<small>ESTTAGE \u00dcBER EINEN<\/small> K<small>ORB<\/small> F<small>R\u00dcCHTE BEDINGUNGSWEISE BESTIMMEN<\/small><a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a><small>UND SIE AM ZWEITEN ESSEN; EBENSO DARF MAN EIN AM ERSTEN<\/small> [T<small>AGE<\/small>]<small> GELEGTES<\/small> E<small>I AM ZWEITEN ESSEN<\/small>. D<small>IE<\/small> W<small>EISEN STIMMTEN IHM ABER, NICHT BEI<\/small>. <sup>ix<\/sup> R.D<small>OSA B<\/small>. A<small>RCHINOS SAGTE<\/small>: W<small>ER AM ERSTEN<\/small> T<small>AGE DES<\/small> N<small>EUJAHRSFESTES VOR DAS<\/small> V<small>ORBETERPULT TRITT, SAGE<\/small>: \u00bbS<small>PORNE UNS AN, O<\/small> H<small>ERR, UNSER<\/small> G<small>OTT, AN DIESEM<\/small> N<small>EUMONDSTAGE, OB HEUTE ODER MORGEN<\/small>\u00ab. A<small>M FOLGENDEN<\/small> T<small>AGE SAGE ER: \u00bbOB HEUTE ODER GESTERN<\/small>\u00ab. D<small>IE<\/small> W<small>EISEN STIMMTEN IHM ABER NICHT BEI<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wer ist es, der ihm nicht beigestimmt hat? Rabh erwiderte: Es ist R.Jose, denn es wird gelehrt: Die Weisen pflichten R.Elie\u0351zer bei, da\u00df man f\u00fcr das Neujahr, wenn man einen Schalttag bef\u00fcrchtet, zwei E\u0351rubin bereiten k\u00f6nne und sprechen: \u00bbmein E\u0351rub f\u00fcr den ersten [Tag] nach Osten und f\u00fcr den zweiten nach Westen\u00ab, \u00bbf\u00fcr den ersten Tag nach Westen und f\u00fcr den zweiten nach Osten\u00ab, \u00bbmein E\u0351rub gelte f\u00fcr den ersten [Tag], w\u00e4hrend am zweiten mir [das Recht] der Leute meiner Stadt sei\u00ab, \u00bbmein E\u0351rub gelte f\u00fcr den zweiten, w\u00e4hrend am ersten mir [das Recht] der Leute meiner Stadt sei\u00ab. R.Jose verbietet dies. R.Jose sprach zu ihnen: Pflichtet ihr mir etwa nicht bei, da\u00df, wenn Zeugen<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a>nach der Zeit des Vespergebetes kommen, man sowohl diesen Tag als auch den folgenden<\/p>\n<h2 id=\"blatt-39b\">Blatt 39b<\/h2>\n<p>als heilig<a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a>behandle?<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Dies nur deshalb, damit man ihn nicht geringsch\u00e4tze.<\/p>\n<p>F<small>ERNER SAGTE<\/small> R.J<small>EHUDA &amp;C<\/small>. Und [alle F\u00e4lle] sind n\u00f6tig; w\u00fcrde er es nur vom Neujahr gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] da\u00df R.Jehuda nur hierbei dieser Ansicht ist, weil man dabei nichts tut, w\u00e4hrend er bez\u00fcglich eines Fruchtkorbes, wobei es den Anschein hat, als bereite man das Unverzehntete zu, den Rabbanan beipflichte. Und w\u00fcrde er nur diese beiden F\u00e4lle gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil hierbei nichts zu ber\u00fccksichtigen ist, w\u00e4hrend er bez\u00fcglich des Eies, wobei [am \u0160abbath] abgefallene Fr\u00fcchte und ausflie\u00dfender Saft<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a>zu ber\u00fccksichtigen sind, den Rabbanan beipflichte. Daher sind alle n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Von welchem Falle sagte R.Jehuda, man d\u00fcrfe \u00fcber einen Korb mit Fr\u00fcchten am ersten Festtage bedingungsweise bestimmen und sie am zweiten essen? Wenn jemand zwei K\u00f6rbe mit unverzehnteten Fr\u00fcchten vor sich hat, so spreche er: \u00bbist der heutige Tag profan und der morgige heilig, so sei der eine [Korb] Hebe f\u00fcr den anderen, und ist der heutige Tag heilig und der morgige profan, so seien meine Worte nichtig\u00ab. Sodann bezeichne er ihn und stelle ihn fort. Am folgenden Tage spreche er: \u00bbist der heutige Tag profan, so sei der eine [Korb] Hebe f\u00fcr den anderen, und ist der heutige Tag heilig, so seien meine Worte nichtig\u00ab. Sodann bezeichne er ihn, und er darf [vom zweiten] essen. R.Jose verbietet dies. Ebenso verbietet dies R.Jose an beiden Festtagen der Diaspora<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Einst wurde beim Exilarchen ein Reh aufgetragen, das am ersten Festtage gefangen und am zweiten Festtage geschlachtet wurde. R.Na\u1e25man und R.\u1e24isda a\u00dfen davon, R.\u0160e\u0161eth a\u00df davon nicht. Da sprach R.Na\u1e25man: Was ist mit R.\u0160e\u0161eth zu machen, wenn er kein Rehfleisch i\u00dft. R.\u0160e\u0161eth entgegnete: Wie sollte ich davon essen, Isi lehrte ja, (manche lesen: hat doch Isi gelehrt:) R.Jose habe dies ebenso an beiden Festtagen der Diaspora verboten!? Raba sprach: Was ist dies f\u00fcr eine Entgegnung, vielleicht meinte er es wie folgt: ebenso verbietet dies R.Jose an beiden Tagen des Neujahrsfestes der Diaspora!?<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es demnach \u00bbder Diaspora\u00ab, es m\u00fc\u00dfte ja hei\u00dfen in<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a>der Diaspora!? R.Asi sprach: Was ist dies f\u00fcr eine Entgegnung, vielleicht meint er es wie folgt: ebenso vergleicht R.Jose das Verbot an beiden Festtagen der Diaspora mit dem der beiden Tage des Neujahrsfestes, da\u00df es n\u00e4mlich, wie die Rabbanan [lehren], erlaubt ist!? Hierauf traf R.\u0160e\u0161eth Rabba b.\u0160emu\u00e9l und fragte ihn: Hat der Meister etwas \u00fcber die Heiligkeiten<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a>[der Festtage] gelernt? Dieser erwiderte: Ich habe folgendes gelernt: R.Jose pflichtet bei bez\u00fcglich der beiden Tage der Diaspora. Da sprach jener: Wenn du sie triffst, sage ihnen nichts davon. R.A\u0161i sagte: Mir erz\u00e4hlte Amemar, jenes Reh war nicht [am ersten Festtage] gefangen worden, sondern [am selben<\/p>\n<h2 id=\"blatt-40a\">Blatt 40a<\/h2>\n<p>Tage] von au\u00dferhalb des \u0160abbathgebietes gekommen; wer davon a\u00df, war der Ansicht, was f\u00fcr den einen Jisra\u00e9liten gebracht wird, sei f\u00fcr einen anderen Jisra\u00e9liten erlaubt, und wer davon nicht a\u00df, war der Ansicht, bei allem, was in das Haus des Exilarchen kommt, werde mit allen Rabbanan gerechnet.<\/p>\n<p>Aber R.\u0160e\u0161eth traf ja Rabba b. \u0160emu\u00e9l und fragte<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a>ihn!?<\/p>\n<p>Dies ist nie geschehen.<\/p>\n<p>Einst wurden R\u00fcben nach Ma\u1e25oza gebracht, und Raba erlaubte, als er sah, da\u00df sie welk waren, davon zu kaufen, indem er sagte, sie seien gewi\u00df am vorherigen Tage gepfl\u00fcckt worden. Wollte man einwenden, sie sind ja von au\u00dferhalb des \u0160abbathgebietes eingef\u00fchrt worden, so ist, was f\u00fcr einen Jisra\u00e9liten eingef\u00fchrt wurde, einem anderen Jisra\u00e9liten erlaubt, und umsomehr diese, die f\u00fcr die Nichtjuden eingef\u00fchrt worden sind. Als er aber bemerkte, da\u00df man noch mehr brachte, verbot er dies<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Einst erlaubte Rabina, an Myrten, die die G\u00e4rtner am zweiten Festtage geschnitten hatten, abends sofort [nach Ausgang des Festes] zu riechen. Da sprach Raba b. Ta\u1e25lipha zu Rabina: M\u00f6ge der Meister es ihnen verbieten, weil sie in der Tora nicht kundig sind. R. \u0160ema\u0351ja wandte ein: Also nur aus dem Grunde, weil sie in der Tora nicht kundig sind, wenn sie aber in der Tora kundig w\u00e4ren, w\u00e4re es ihnen erlaubt; man mu\u00df ja so lange warten, wie [das Abschneiden] dauert!? Hierauf gingen sie zu Raba und fragten ihn, und er erwiderte ihnen: Man mu\u00df so lange warten, wie [das Abschneiden] dauert.<\/p>\n<p>R.D<small>OSA SAGTE<\/small>: W<small>ER &amp;C. VOR DAS<\/small> V<small>ORBETERPULT TRITT &amp;C<\/small>. Rabba erz\u00e4hlte: Als wir bei R.Hona waren, fragten wir, ob am Neujahrsfeste [im Gebete] des Neumonds zu erw\u00e4hnen sei: erw\u00e4hne man dessen, da sie auch durch die Zusatzopfer getrennt<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a>sind, oder gen\u00fcgt eine Erw\u00e4hnung f\u00fcr beide? Dieser erwiderte: Ihr habt es gelernt: R.Dosa sagte: Wer &amp;c.&nbsp;vor das Vorbeterpult tritt &amp;c.&nbsp;Dies<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a>bezieht sich wohl auf die Erw\u00e4hnung.<\/p>\n<p>Nein, auf die bedingungsweise Bestimmung. Dies ist auch einleuchtend, denn in einer Barajtha wird gelehrt: Ebenso verfuhr R.Dosa an allen Neumonden des ganzen Jahres. Erkl\u00e4rlich ist es, da\u00df sie ihm nicht zugestimmt haben, wenn du sagst, es beziehe sich auf die bedingungsweise Bestimmung, weshalb aber stimmten sie ihm nicht zu, wenn du sagst, es beziehe sich auf die Erw\u00e4hnung<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a>selbst!?<\/p>\n<p>Wozu ist, wenn du sagst, es beziehe sich auf die bedingungsweise Bestimmung, der Streit \u00fcber beides n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Dies ist n\u00f6tig: W\u00fcrde er es nur vom Neujahrsfeste gelehrt haben, so k\u00f6nnte man glauben, die Rabbanan seien dieser Ansicht nur in diesem Falle, weil man sie geringzusch\u00e4tzen<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a>veranla\u00dft werden k\u00f6nnte, w\u00e4hrend sie bez\u00fcglich der Neumonde des ganzen Jahres R.Jose zustimmen. Und w\u00fcrde er es nur [von den Neumonden] gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] R.Dosa sei dieser Ansicht nur bei diesen, w\u00e4hrend er bei jenem den Rabbanan zustimme. Daher ist beides n\u00f6tig. Man wandte ein: Wenn das Neujahr auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, so spreche man, wie die Schule \u0160ammajs sagt, zehn, und wie die Schule Hillels sagt, neun Segensspr\u00fcche. Wenn dem nun so<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a>w\u00e4re, so m\u00fc\u00dfte man ja nach der Schule \u0160ammajs<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a>elf [sprechen]!? R.Zera erwiderte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-40b\">Blatt 40b<\/h2>\n<p>Anders ist [der Segen des] Neumonds; da man ihn beim Morgengebete und beim Abendgebete<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a>einschaltet, schaltet man ihn auch beim Zusatzgebete ein.<\/p>\n<p>Aber ist denn die Schule \u0160ammajs der Ansicht, da\u00df man ihn einschalte, es wird ja gelehrt, da\u00df, wenn der Neumond auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, man, wie die Schule \u0160ammajs sagt, acht, und wie die Schule Hillels sagt, sieben Segensspr\u00fcche spreche!?<\/p>\n<p>Ein Einwand.<\/p>\n<p>\u00dcber die Einschaltung selbst streiten Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: Wenn ein \u0160abbath auf einen Neumond oder auf ein Halbfest f\u00e4llt, so spreche man im Abend-, im Morgen- und im Vespergebete wie gew\u00f6hnlich sieben Segensspr\u00fcche, und der Bedeutung [des Tages] erw\u00e4hne man im Tempeldienstsegen; R.Elie\u0351zer sagt im Danksegen. Hat jemand deren nicht erw\u00e4hnt, so lasse man ihn [das Gebet] wiederholen. Das Zusatzgebet beginne man mit der \u0160abbathformel und schlie\u00dfe man mit der \u0160abbathformel, und der Heiligkeit des Tages erw\u00e4hne man in der Mitte. R.\u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l und R.Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R.Jo\u1e25anan b.Beroqa, sagen, sobald man sieben Segensspr\u00fcche spricht, beginne man mit der \u0160abbathformel und schlie\u00dfe man mit der \u0160abbathformel, und der Heiligkeit des Tages erw\u00e4hne man in der Mitte.<\/p>\n<p>Wie bleibt es damit<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a>!? R.\u1e24isda erwiderte: Eine Erw\u00e4hnung gen\u00fcgt f\u00fcr beide. Ebenso sagte auch Rabba, eine Erw\u00e4hnung gen\u00fcge f\u00fcr beide.<\/p>\n<p>Ferner erz\u00e4hlte Rabba: Als wir bei R.Hona waren, fragten wir [ihn], ob man den Zeitsegen<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a>am Neujahr und am Vers\u00f6hnungstage spreche: spreche man ihn, da sie von Zeit zu Zeit eintreffen, oder spreche man ihn nicht, da sie nicht \u00bbFeste\u00ab<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a>hei\u00dfen. Er wu\u00dfte es nicht. Als ich zu R.Jehuda kam, sagte er: Ich spreche den Zeitsegen auch \u00fcber einen neuen K\u00fcrbis<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a>. Da sprach ich zu ihm: Ich frage nicht, ob es erlaubt sei, ich frage, ob dies Pflicht sei. Dieser erwiderte: Rabh und \u0160emu\u00e9l sagen beide, man spreche den Zeitsegen nur an den drei Festen. Man wandte ein:<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a><em>Gib einen Anteil an sieben, auch an acht<\/em>. R.Elie\u0351zer sagte: <em>Sieben<\/em>, das sind die sieben Tage der Sch\u00f6pfung; <em>acht<\/em>, das sind die acht Tage bis zur Beschneidung. R.Jeho\u0161ua\u0351 sagte: <em>Sieben<\/em>, das sind die sieben Tage des Pesa\u1e25festes; <em>acht<\/em>, das sind die acht Tage des H\u00fcttenfestes; und wenn es noch <em>auch<\/em> hei\u00dft, so schlie\u00dft dies auch das Wochenfest, das Neujahr und den Vers\u00f6hnungstagein. Doch wohl hinsichtlich des Zeitsegens!?<\/p>\n<p>Nein, hinsichtlich des [Fest]segens. Dies ist auch einleuchtend; wieso k\u00f6nnte damit der Zeitsegen gemeint sein, dieser wird ja nicht an allen sieben Tagen gesprochen!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; wenn er an einem Tage nicht gesprochen wurde, wird er am n\u00e4chsten oder am \u00fcbern\u00e4chsten Tage gesprochen.<\/p>\n<p>Immerhin ist dazu ein Becher<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a>erforderlich.<\/p>\n<p>Dies w\u00e4re also eine St\u00fctze f\u00fcr R.Na\u1e25man, denn R.Na\u1e25man sagte, man spreche den Zeitsegen sogar auf der Stra\u00dfe?<\/p>\n<p>Dies ist kein Beweis; vielleicht nur dann, wenn sich ihm ein Becher trifft.<\/p>\n<p>Allerdings am Wochenfeste und am Neujahr, wie mache man es aber am Vers\u00f6hnungstage: wenn man dar\u00fcber den Segen spricht und darauf trinkt, so hat man ja, sobald man den Zeitsegen spricht, [den Vers\u00f6hnungstag] auf sich genommen, und [das Trinken] ist dann verboten!? So fragte einst R.Jirmeja b. Abba den Rabh, ob er [die Arbeit] schon eingestellt<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a>habe, und dieser erwiderte, jawohl, er habe sie eingestellt. Wollte man dar\u00fcber den Segen sprechen, und [den Becher] stehen lassen, so mu\u00df ja, wer den Segen [\u00fcber Genu\u00dfmittel] spricht, davon auch kosten. Und wollte man ihn einem Kinde [zu kosten] geben, so ist ja die Halakha nicht wie R.A\u1e25a [b. Ja\u0351qob]<a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a>, weil [das Kind] sich daran<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a>gew\u00f6hnen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Wie bleibt es damit? Die Rabbanan sandten R.Jeba den Greis am Vorabend des Neujahrs zu R.\u1e24isda, indem sie zu ihm sprachen: Beobachte, wie er verf\u00e4hrt, dann komm und erz\u00e4hle es uns. Als dieser ihn bemerkte, sprach er zu ihm: Hebt jemand ein feuchtes [Holzst\u00fcck] auf, so braucht<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a>erden Platz. Darauf holte man ihm einen Becher Wein, und er sprach den Weihesegen und den Zeitsegen. Die Halakha ist, man spreche den Zeitsegen auch am Neujahr und am Vers\u00f6hnungstage. Und die Halakha ist, man spreche den Zeitsegen sogar auf der Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Ferner erz\u00e4hlte Rabba: Als wir bei R.Hona waren, fragten wir [ihn], ob ein J\u00fcnger, der am Vorabend des \u0160abbaths im Fasten weilt, dasselbe beenden d\u00fcrfe. Er wu\u00dfte es nicht. Darauf kam ich vor R.Jehuda, und er wu\u00dfte es ebenfalls nicht. Da sprach Raba: Wollen wir es untersuchen. Es wird gelehrt: Wenn der Neunte Ab auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, oder wenn<\/p>\n<h2 id=\"blatt-41a\">Blatt 41a<\/h2>\n<p>der Vorabend des Neunten Ab<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a>auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, so esse und trinke man nach Bedarf, und man darf sogar eine Mahlzeit bereiten gleich der des \u0160elomo zu seiner Zeit. F\u00e4llt der Neunte Ab auf einen Vorabend des \u0160abbaths, so lasse man sich [Speise im Quantum eines] Eies holen und esse, damit man nicht gekasteiet in den \u0160abbath trete. Ferner wird gelehrt: R.Jehuda erz\u00e4hlte: Einst sa\u00dfen wir am Neunten Ab, der auf einen Vorabend des \u0160abbaths fiel, vor R.A\u0351qiba, und man brachte ihm ein weiches Ei, das er ohne Salz schl\u00fcrfte, und nicht etwa, weil er Appetit darauf hatte, sondern, um den Sch\u00fclern die Halakha<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a>zu demonstrieren. R.Jose aber sagt, man m\u00fcsse das Fasten beenden. R.Jose sprach zu ihnen: Pflichtet ihr mir etwa nicht bei, da\u00df, wenn der Neunte Ab auf einen Sonntag f\u00e4llt, man [mit dem Essen] noch am Tage aufh\u00f6re. Diese erwiderten: Allerdings. Jener sprach: Welchen Unterschied gibt es denn, ob man in [den \u0160abbath] gekasteiet tritt, oder diesen gekasteiet beschlie\u00dft!? Diese erwiderten: Wenn du dies vom Beschl\u00fcsse sagst, wo man den ganzen Tag gegessen und getrunken hat, willst du es auch vom Eintritte in Kasteiung sagen, wo man den ganzen Tag weder gegessen noch getrunken hat!? Hierzu sagte U\u0351la, die Halakha sei wie R.Jose.<\/p>\n<p>Ist denn nach R.Jose zu verfahren, ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Man verf\u00fcge kein allgemeines Fasten an Neumonden, am \u1e24anukafeste und Purimfeste; hat man mit dem Fasten begonnen, so unterbreche man es nicht<\/p>\n<p>so R.Gamli\u00e9l. R.Me\u00edr sprach: Obgleich R.Gamli\u00e9l gesagt hat, man unterbreche es nicht, so pflichtet er dennoch bei, da\u00df man [an diesen das Fasten] nicht beende. Desgleichen auch, wenn der Neunte Ab auf einen Vorabend des \u0160abbaths f\u00e4llt. Ferner wird gelehrt: Nach dem Hinscheiden R.Gamli\u00e9ls trat R.Jeho\u0161ua\u0351 ein, um dessen Worte aufzuheben. Da stand R.Jo\u1e25anan b. Nuri (auf seine F\u00fc\u00dfe) auf und sprach: Ich sehe ein, da\u00df der Rumpf dem Kopfe folgen mu\u00df. W\u00e4hrend aller [Lebens]-tage R.Gamli\u00e9ls setzten wir die Halakha nach ihm fest, und nun willst du seine Worte aufheben! Jeho\u0161ua\u0351, man wird auf dich nicht h\u00f6ren, denn die Halakha wurde bereits nach R.Gamli\u00e9l festgesetzt. Und niemand war da, der dem widersprach.<\/p>\n<p>Im Zeitalter R.Gamli\u00e9ls verfuhr man nach R.Gamli\u00e9l, im Zeitalter R.Joses verfuhr man nach R.Jose.<\/p>\n<p>Verfuhr man denn im Zeitalter R.Gamli\u00e9ls nach R.Gamli\u00e9l, es wird ja gelehrt: R.Elea\u0351zar b. \u00c7adoq<a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a>erz\u00e4hlte: Ich geh\u00f6re zu den Nachkommen Sen\u00e1bs<a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a>, aus dem Stamme Binjamin; als einst der Neunte Ab auf einen \u0160abbath fiel, verlegten wir [das Fasten] auf den Sonntag und beendeten es nicht, weil wir dann unser Fest hatten. Nur am Feste selbst, am Vorabend des Festes mu\u00df man es also beenden!? Rabina erwiderte: Anders ist ein solches angeordnetes Fest; da man an diesem einzelne Stunden fasten darf, darf man auch an den Vorabenden [das Fasten] beenden, am \u0160abbath aber darf man einzelne Stunden nicht fasten, daher darf man an Vorabenden [das Fasten] nicht beenden.<\/p>\n<p>R.Joseph sagte: Ich h\u00f6rte diese Lehre nicht. Abajje sprach zu ihm: Du selbst sagtest sie uns, und zwar sagtest du sie uns in Bezug auf folgende Lehre: Man verf\u00fcge kein allgemeines Fasten an Neumonden &amp;c.&nbsp;Hierzu sagtest du: R.Jehuda sagte im Namen Rabhs: Dies ist die Ansicht R.Me\u00edrs, die er im Namen R.Gamli\u00e9ls lehrte; die Weisen aber sagen, man faste dann und beende auch [das Fasten]. Dies bezieht sich wohl auf alle [genannten Tage].<\/p>\n<p>Nein, nur auf das \u1e24anukafest und das Purimfest.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-41b\">Blatt 41b<\/h2>\n<p>Dies ist auch einleuchtend; wollte man sagen, auf alle, so fragte ja bez\u00fcglich dieser Rabba den R.Jehuda, und er entschied es ihm nicht.<\/p>\n<p>Nach deiner Ansicht [ist ja einzuwenden]: Mar Zu\u1e6dra trug im Namen R.Honas vor, die Halakha sei, man faste dann und beende auch [das Fasten], und diesbez\u00fcglich fragte Rabba den R.Hona, und er entschied es ihm nicht!? Vielmehr ist zu erkl\u00e4ren: dies bevor er es geh\u00f6rt hat, jenes nachdem er es geh\u00f6rt hat, ebenso auch hierbei: dies bevor er es geh\u00f6rt hat, jenes nachdem er es geh\u00f6rt hat.<\/p>\n<p>Mar Zu\u1e6dra trug im Namen R.Honas vor: Die Halakha ist, man faste dann und beende auch [das Fasten].<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Was als Nahrungsmittel dient.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Er. Blatt 6a, Anm. 84.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur gemeinsamen Benutzung der H\u00f6fe und Durchgangsgassen durch einen E\u0351rub.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 14,22.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem der Weingenu\u00df verboten ist; Bamidbar 6,12.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nur einem Priester erlaubt ist.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Den er nicht betreten darf; cf.Ber. 19b, Anm. 50.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>In Jeru\u0161alem am H\u00fcttenfeste des Erla\u00dfjahres; cf.&nbsp;Dewarim 31,10ff.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Schemot 13,12ff.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch wenn keine Ber\u00fchrung erfolgt.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Festhalten beim Reiten.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Salzwasser wird als Speise betrachtet.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man das Wasser u. das Salz nicht direkt, sondern um soviel mehr f\u00fcr das \u00d6l bezahlt.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,26.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Aufz\u00e4hlung der einzelnen Dinge, wo es doch hei\u00dft: alles, was beliebt; wahrscheinh folgert er dies aus dem Pr\u00e4fix <span dir=\"rtl\">\u05d1<\/span>, das hebr. mit hei\u00dft.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>An dieser haftet nicht mehr die Heiligkeit des zweiten Zehnten.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,26.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,26.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,26.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Man braucht dazu den Krug nicht.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Rinder haben keine Wolle.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,26.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Animalien und Vegetabilien, die durch Befruchtung entstehen und Fr\u00fcchte hervorbringen.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Weltsch\u00f6pfung; cf.&nbsp;Bereschit l,24ff.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi ein kleines Wasserreptil.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df auch Fische [Wassertiere] ihre Nahrung aus dem Boden ziehen.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Somit sind nur Fische ausgeschlossen, die allerdings \u00bbFrucht aus Frucht\u00ab sind, aber ihre Nahrung nicht aus dem Boden ziehen.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle sind es : Frucht aus Frucht, Nahrung vom Boden, Erdgeborenes.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach jer. T., der mit <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05e7\u05d5\u05dc\u05d9<\/span> erkl\u00e4rt; nach \u00c4rukh ein salziges Kraut.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Der unsch\u00e4dlich ist.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo sie Getreidegras a\u00dfen u. es somit eine Speise ist.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Hopfen, der an Rispen w\u00e4chst.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Junge Triebe der Palme, die anfangs weich und e\u00dfbar sind.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Die \u00fcberhaupt nicht besser werden u. somit eine reife Frucht sind. Statt <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d3\u05e0\u05d9\u05e1\u05d7\u05e0\u05d9<\/span> ist mit A\u0351rukh <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d3\u05e0\u05d9\u05e1\u05e0\u05d9<\/span> zu lesen, dh. solche, die schon im Monate Nisan reif sind.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Parallelstelle hat <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d9\u05ea \u05d4\u05d9\u05e0\u05d9<\/span> cf.Bm. 88a, Anm.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der die angezogene Lehre spricht.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim E\u0351rub dagegen mu\u00df die Speise beim Niederlegen e\u00dfbar sein.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem ersten Tanna gilt er in diesem Falle hinsichtl. der Unreinheit als Speise.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e7\u05dc\u05d9\u05d0<\/span> entweder vom aram. <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05dc\u05d9<\/span> <em>verbrennen<\/em>, da diese verbrannt u. die Asche als Lauge gebraucht wurde, oder aus dem arab.kali.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Nachahmung des Schalles beim Kochen.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. gut gestimmt; Ben A\u0351zaj, der in den Stra\u00dfen von \u1e6ciberjas Lehrvortr\u00e4ge zu halten pflegte, war der bedeutendste Gelehrte seiner Zeit; cf.&nbsp;Bek. 58a.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Hebe zu essen, wenn sie unrein sind.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Hohlma\u00df, 1\/20 Kab; cf.&nbsp;Bm. Blatt 90a.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Betr\u00e4gt das Minimum des Armenzehnten.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Mithin sollten 5 reichen.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Zuspeise zum Brot.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Zuspeise zum Brot.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Varr. Adraskus, Ardigas.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Er erkl\u00e4rte den E\u0351. als ung\u00fcltig, u. da der Tragende sich auf dem Wege befand, so durfte er weder hin noch zur\u00fcck.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Schlange, wahrscheinl. wegen der Giftigkeit dieses Tieres so benannt; so Raschi. Nach and. Erkl\u00e4rung hei\u00dft <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d7\u05e9<\/span> der l\u00e4ngliche Samenstengel der Zwiebel.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Tauchbad mu\u00df aus Quellwasser bestehen, 3 Log gesch\u00f6pftes Wasser machen es unbrauchbar.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Eines Kab; 1 Kab = 4 Log.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Verd\u00fcnnung mit Wasser. Wer ein solches Quantum aus Privatgebiet in ein \u00f6ffentliches hinaustr\u00e4gt, ist schuldig.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Blatt 51a.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtl. des Hinaustragens am \u0160abbath ist f\u00fcr den Wein das Quantum eines Viertels eines Viertellogs festgesetzt, f\u00fcr andere Fl\u00fcssigkeiten, auch Met, das Vierfache, ebenso ist beim E\u0351rub aus Met das Vierfache des Weines erforderlich.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Von einem Viertellog.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte Griva, urspr\u00fcngl. Name eines Trockenma\u00dfes, sprachl. greko-pers. Ursprunges (Lagarde, <em>Abhandlungen<\/em> p.&nbsp;29).<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Speise aus ger\u00f6steten \u00c4hren u. Honig.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. Handvoll, Ma\u00df in diesem Umfange.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>So rieht, nach Raschi trotz der Etymologie der Lexikographen (\u05de\u05e8\u05e7\u05d0 meracum <em>klar, rein, lauter, unvermischt<\/em>).<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Brot zu zwei Mahlzeiten.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein St\u00fcck Kleiderstoff von 3 zu 3 Fingerbreiten wird f\u00fcr Arme als \u00bbGewand\u00ab betrachtet und ist verunreini gungsf\u00e4hig; f\u00fcr Reiche ist es erst mit 3 zu 3 Handbreiten.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ein Raum, in dem sich ein Leichnam befindet, mehrere T\u00fcren hat u. man eine T\u00fcr bestimmt hat, ihn durch diese hinauszubringen, so sind die \u00fcbrigen rein; cf.&nbsp;Er. Blatt 68a. O\u0351g, K\u00f6nig von Ba\u0161an, soll von riesenhafter Gr\u00f6\u00dfe gewesen sein; cf.&nbsp;Ber. Blatt 54b.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man mit den \u00fcbrigen nicht rechnet, bleiben sie rein; wenn aber gleichm\u00e4\u00dfig gro\u00dfe vorhanden sind, sind alle unrein.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Vieil. Sioni (vom lat. sciens) der Wissende; Benennung R. Josephs; cf.&nbsp;Ber. Blatt 64a.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Blatt 35b, Anm. 33.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der letzteren Fassung ist jede Art von Nutznie\u00dfung ausgeschlossen.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem es nur dann erlaubt ist, wenn er sich das Essen abgeschworen hat.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Da nur die Handlung nicht von ihm ausgehen darf.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>An dem einem Erwachsenen der Genu\u00df jeglicher Speise verboten ist; demnach ist f\u00fcr den E\u0351. auch eine Speise brauchbar, von der die betreffende Person nicht genie\u00dfen darf, wohl aber eine andere.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo er diesen Tag zu verbringen gedenkt.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df dies keine Hebe sei.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Dessen Genu\u00df ebenfalls verboten ist.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr diese, die nun Unverzehntetes ist.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur von dem Falle zu sprechen, wenn der E\u0351rub das genaue Quantum hat.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sab. Blatt 8b, Anm. 89.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor Eintritt des \u0160abbaths, zu welcher Zeit der E\u0351rub niedergelegt wird; die Absonde- rung der Hebe ist am \u0160. des Feierns wegen verboten.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. Mehl; cf.&nbsp;Wajikra 2,2.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. ib. 16,12.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Das strafbare Quantum.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Regel in der angezogenen Lehre, da\u00df man sich beim E\u0351rub nach dem Bedarf der betreffenden Person richte.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Um zu sehen, ob sich da Gebeine von einem Leichnam befinden.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Es sch\u00fctzt, wenn es gro\u00df u. nicht selber verunreinigungsf\u00e4hig ist, vor der Unreinheit der Umgebung.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Nichtj\u00fcdische L\u00e4nder sind levitisch unrein; cf.&nbsp;Sab. Blatt 15a.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Speisen u. Fr\u00fcchte werden verunreinigungsf\u00e4hig, erst wenn sie befeuchtet worden sind.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser macht f\u00fcr die Unreinheit nicht empf\u00e4nglich.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Gef\u00e4\u00df wird ja unrein.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Empf\u00e4nglichkeit f\u00fcr die Unreinheit m\u00fcssen die Ger\u00e4te eine Vertiefung haben.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man es wagerecht tr\u00e4gt; cf.&nbsp;Sab. Blatt 17a.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf also vom Grabe keinen Nutzen haben.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Des \u00c8rubs auf dem Grabe.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Die der Levite an den Priester zu entrichten hat.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 18,26.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Levite, an den der Zehnt zu entrichten ist, dem Priester, der vorher die gro\u00dfe Hebe zu erhalten hat.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 18,28.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Diesbez\u00fcglich zwischen dem Getreide am Halm und dem Getreide im Haufen zu unterscheiden.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. Wajikra 27,31.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Ertrag ist nur rabbanitisch zu verzehnten.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Levite, an den der Zehnt zu entrichten ist, dem Priester, der vorher die gro\u00dfe Hebe zu erhalten hat.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,25.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e6\u05d5\u05e8\u05d4<\/span> Figur, aus dem W. <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e6\u05e8\u05ea<\/span> abgeleitet.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 27,19; anders der Wortlaut des mas. Textes.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er ihn f\u00fcr ihn niederlege.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er ihn f\u00fcr ihn niederlege.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Beide H\u00f6fe sind an sich erlaubt, wobei nur eine Kundgebung der Vereinigung erforderlich ist.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man verlasse sich nicht darauf.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 23,10ff.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Jerusalem, die nicht wu\u00dften, ob die Schwingegarbe bereits dargebracht wurde.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 12,6 u. 15,28.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Seq. VI,1.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df n\u00e4mlich die Priester das Opfer rechtzeitig darbringen.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Falls er davon eine richtige Mahlzeit essen will; der Eigent\u00fcmer kann aus anderem Vorr\u00e4te f\u00fcr diese den Zehnten nicht entrichtet haben, weil er nicht wissen konnte, wieviel dieser sammeln wird.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil der Eigent\u00fcmer sie verzehntet haben kann.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Eigent\u00fcmer hat den Auftrag, den Zehnten zu entrichten.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtl. der priesterl. Abgaben.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er an nimmt, der Eigent\u00fcmer habe sie bereits verzehntet.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Von anderen Fr\u00fcchten.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Oberhalb 10 Hb.n gilt der Baum (wenn 4 breit) als Privatgebiet, u. da jener sich in einem \u00f6ffentl. Gebiete befindet, darf er am \u0160. den E\u0351. nicht herabholen.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man den E\u0351. herabholt; dies ist wegen des Feierns verboten (cf.&nbsp;Jt. Blatt 36b), u. der E\u0351. sollte auch unterhalb 10 Hb.n ung\u00fcltig sein.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. als w\u00e4re der Raum zwischen den H\u00e4usern mit Erde ausgef\u00fcllt; somit befindet sich fiktiv der Boden selber oberhalb 10 Hb.n.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo er auch den E\u0351rub niederlegt.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ein Ast wagerecht hinausragt, so kommt es nur darauf an, ob sich dieser in einer H\u00f6he von 10 Hb.n befindet.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Er kann auf den Baum oberhalb 10 Hb.n hinaufsteigen u. den E\u0351. holen.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man die Sache nicht auf den Baum selbst legt, sondern auf die Seite; in diesem Falle ist es sonst erlaubt; cf.&nbsp;Sab. Blatt 154b.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Raum unter 4 Hb.n bildet kein Gebiet f\u00fcr sich, vielmehr wird er mit dem angrenzenden verschmolzen.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Er gilt dann als Privatgebiet.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. man tiefe aus; falls die \u00d6ffnung nicht gro\u00df genug aber in der Dicke der Wand Raum zur Erweiterung vorhanden ist, so wird sie fiktiv als erweitert betrachtet. Ebenso wird hierbei der Korb mit dem Baume vereinigt, somit befindet sich der \u00c8. auf einem 4 Hb.n breiten Platze.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter 10 Hb.n ist er \u00f6ffentliches Gebiet, auf dem der Niederlegende sich befindet.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Korbes; diese reichen fiktiv bis zum Erdboden, somit sind 4 Hb.n vorhanden.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne ihn von seinem Platze fortzunehmen, da er gro\u00df ist.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer f\u00fcr beide Tage des Festes vor einem \u0160abbath einen E\u0351rub bereiten will; ausf\u00fchrl. weit. Blatt 38a.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>An dem man ihn nicht hinbringen darf.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Und da seinen E\u0351. niederlegt.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne ihn von seinem Platze fortzunehmen, da er gro\u00df ist.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Bis 10 Hb.n vom Erdboden.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der Stange od. vom Stumpen, was beim Baume nicht zu ber\u00fccksichtigen ist.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte: Speierling; da handelt es sich wohl um Gezweige dieses Baumes.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Kil. I,1ff.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er ohne Schl\u00fcssel zum E\u0351. nicht gelangen kann.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Ziegelsteine lose auf einander liegen.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man am \u0160. gefundene Gegenst\u00e4nde einander nicht zureichen d\u00fcrfe; cf.&nbsp;infra Blatt 95b.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch das Aufschlagen des Flu\u00dfbehaf teten.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Die der Flu\u00dfbehaftete verursacht.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Sprichw\u00f6rtl. Bezeichnung f\u00fcr einen, der nicht wei\u00df, wohin er sich wenden soll; (\u00e4hnl. arare bove et asino;) der Eseltreiber mu\u00df hinterher gehen, der F\u00fchrer des Kamels mu\u00df voran gehen, wer beide zusammen antreiben will, wei\u00df nicht, wie er dies machen soll. Ist der E\u0351. g\u00fcltig, so verliert er die 2000 E.n jenseits seiner Wohnung, ist er ung\u00fcltig, so verliert er sie jenseits des E\u0351., mithin darf er nur die 2000 E.n zwischen seiner Wohnung u. dem E\u0351. gehen.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d1\u05d8\u05d5\u05dc\u05de\u05d5\u05dd<\/span>, wohl nicht Ptolem\u00e4us, der im T. <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05dc\u05de\u05d9<\/span> hei\u00dft.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht zu erreichen.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df der E\u0351. g\u00fcltig ist, obgleich er wom\u00f6glich nicht mehr vorhanden ist.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df der E\u0351. ung\u00fcltig ist, obgleich man ihn beim bisherigen Zustande der Reinheit belassen sollte.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieses Quantum Wasser mu\u00df das Tauchbad haben.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ms.&nbsp;III, Anm. 7.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Nachdem er das Tauchbad genommen hat; cf.&nbsp;Sab. Blatt 14a.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Messen des \u0160abbathgebietes; cf.&nbsp;infra Blatt 58a.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man messe nicht die B\u00f6schungen des Berges, sondern den Durchmesser.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar 35,11ff.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 21,1ff.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle wird der Tatbestand von Zeugen bekundet.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Belassung einer Person od. einer Sache beim bisherigen Zustande, falls es zweifelhaft ist, wann die \u00c4nderung eingetreten ist. In unserem Falle nehme man also an, da\u00df die als Leichnam aufgefundene Person bis zur Wahrnehmung noch gelebt hat, u. ferner nehme man an, da\u00df der Betreffende bis dahin rein war.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Es befand sich \u00fcberhaupt nicht im Zustande der Tauglichkeit.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man als E\u0351. niedergelegt hat.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Schon vor dem Niederlegen.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Schon vor dem Niederlegen.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist im 1. Falle der E\u0351. g\u00fcltig.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Der E\u0351. sollte auch im 1. Falle ung\u00fcltig sein.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Hebe, da profane auch unrein gegessen werden d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Und man beide als E\u0351. niedergelegt hat.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Der folgende Tag beginnt schon mit Anbruch der Nacht. Aus Geheiligtem darf kein E\u0351rub bereitet werden.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sab. Blatt 4a, Anm. 29.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>In beiden F\u00e4llen ist es f\u00fcr die Zeit des Zweifels beim bisherigen Zustande zu belassen.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Die untergetauchte Sache wird erst mit Anbruch der Dunkelheit rein. In unserem Falle darf der Inhalt der Kanne, so lange diese unrein ist, nicht als Zehnthebe erkl\u00e4rt werden, da sie durch Ber\u00fchrung mit der unreinen Kanne unbrauchbar werden w\u00fcrde.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Levite mu\u00df vom Zehnten, den er vom Jisra\u00e9liten erh\u00e4lt, noch eine Hebe an den Priester entrichten.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil der Wein bei D\u00e4mmerung noch Unverzehntetes war.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. beim Beginn der D\u00e4mmerung.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Dann gilt ja schon der Inhalt der Kanne als Zehnthebe.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Je einen E\u0351rub an beiden Seiten seines \u0160abbathgebietes u. sich die Entscheidung f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag vorbehalten, welcher r\u00fcckwirkend g\u00fcltig sein soll.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor denen man fliehen will.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>2000 E.n nach jeder Richtung.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Den man h\u00f6ren will.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man vor dem Gelehrten nach der entgegengesetzten Richtung fliehen, und mit den NichtJuden zusammentreffen will.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>So sinngem\u00e4\u00df, nach Raschi Steuereinnehmer; Etymologie ungekl\u00e4rt.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem man ein Anliegen unterbreiten will.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. \u00bb\u0160ema\u0351\u00ablehrer; die Lesart RJ.s spricht von dem Falle, wenn beide aus entgegengesetzter Richtung kommen.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Handlung gilt fiktiv als entschieden, noch bevor die Entscheidung in Wirklichkeit eingetreten ist. Hierbei soll der E\u0351. f\u00fcr die Seite g\u00fcltig sein, noch bevor festgestellt ist, da\u00df der Gelehrte da eintreffen wird.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Er aber nicht wei\u00df, in welcher Seite.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des \u0160abbaths u. keine Zeit mehr hatte, die priesterl. Abgaben abzusondern.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl deswegen, weil es keine fiktive Feststellung gibt, welche Teile als priesterl. Abgaben abgehen werden.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Vogelnester; als W\u00f6chnerinnen-Opfer (cf.&nbsp;Wajikra 12,1ff.).<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Schon vorher ist es fiktiv festgestellt, welches f\u00fcr die eine und welches f\u00fcr die andere bestimmt ist.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df sie mit dem Belieben des Priesters einverstanden sind.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Welches als Brandopfer und welches als S\u00fcndopfer dargebracht werden soll; sonst kann der Priester beliebig w\u00e4hlen.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er welche auch f\u00fcr sich gekauft hat; weil es keine fiktive Feststellung gibt, soda\u00df ihm alles geh\u00f6rt u. er jenem nichts Unverzehntetes geben darf.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Text gebrauchte Wort hat den Begriff: zuf\u00e4llig in die Hand geraten.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der oben angezogenen Lehre vom Weine der Samaritaner.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der oben angezogenen Lehre vom Weine der Samaritaner.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die priesterl. Abgaben; cf.&nbsp;Dewarim 18,4.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Hebe mu\u00df so abgesondert werden, da\u00df das Zur\u00fcckbleibende als Profanes kenntlich ist; hierbei kommt die fiktive Feststellung \u00fcberhaupt nicht in Betracht.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die genannten Abgaben m\u00fcssen von diesem Haufen abgesondert werden.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend die Abgaben sich in der Mitte befinden u. sich somit unterscheiden lassen.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Erst dann denke man dar\u00fcber nach; dh. dies kommt kaum vor.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Es sind von einander verschiedene Feiertage, u. der E\u0351. des einen gilt nicht f\u00fcr den anderen.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Den man essen darf.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Die des \u0160abbaths und die des Festes.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. wenn man an der gew\u00fcnschten Stelle keinen aus einer Speise bestehenden E\u0351rub niederlegen l\u00e4\u00dft, sondern hingeht und den Eintritt des \u0160abbaths da abwartet.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist ebenso, als w\u00fcrde man den E\u0351. in der Mitte des Tages niederlegen.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf nichts am Feste f\u00fcr den \u0160abbath vorbereiten.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist der E\u0351. g\u00fcltig, so verliert er die entgegengesetzte Richtung.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Dessen Ansicht anonym gelehrt wird; cf.&nbsp;Sab. Blatt 46a, Anm. 105.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 16,5.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach manchen Texten; die kursierenden Ausgaben haben Rabba, die Erstausgabe Abajje, Vocativ.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit unverzehntetem Weine, wor\u00fcber ob. Blatt 36a.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Fragende glaubte, dies gelte von dem Falle, wenn er die E\u0351rubin an beiden Seiten am Ende der 2000 Ellen niedergelegt hat, soweit er auch ohne E\u0351rub gehen darf; wenn der E\u0351. auf der einen Seite G\u00fcltigkeit erlangt, wodurch er die betreffende Stelle als \u0160abbathaufenthalt w\u00e4hlt, verliert er die 2000 E.n auf der entgegengesetzten Seite u. der E\u0351. ist f\u00fcr ihn unerreichbar.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er die Wende beider Tage nicht genau abpassen kann, so mu\u00df er schon vor Eintritt derselben seinen Willen aussprechen, also am ersten Tage den E\u0351. f\u00fcr den zweiten Tag vorbereiten.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei Dunkelheit erfolgt die Wirkung des E\u0351. von selber.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer sie findet, darf sie 2000 E.n nach jeder Richtung tragen; ebenso kann auch der Schlafende bewu\u00dftlos seinen Platz erwerben.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er da am \u0160. Aufenthalt nehmen wolle.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Verrichtungen f\u00fcr nach dem \u0160.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Ausgang des \u0160.s; auch hierbei m\u00fc\u00dfte, w\u00e4re das Sprechen verboten, auch hinzugehen und zu verweilen verboten sein.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man sofort nach dem \u0160. eine verbotene Arbeit verrichten will.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Den er holen geht.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Falls der E\u0351. fortgekommen ist.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>Die oben gegen die Lehre Rabbas polemisieren.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Man nehme den E\u0351. mit, damit er nicht fortkomme, jedoch darf f\u00fcr den zweiten Tag auch ein anderes Brot verwendet werden.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Elul, der letzte Monat desr Kalenderjahres, Schaltmonat ist, dh. 30 Tage hat, so wird das Neujahrsfest 2 Tage gefeiert.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>Da von beiden Feiertagen nur einer heilig u. an diesen die Absonderung der priesterl. Abgaben verboten ist, so treffe man am ersten Tage folgende Bestimmung: ist heute Alltag, so sei die Absonderung g\u00f6ltig, ist heute Feiertag, so sei sie ung\u00fcltig, und ebenso auch am 2. Feiertage; sodann darf man am 2. Tage auf jeden Fall von den Fr\u00fcchten essen.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Die dann den Neumond gesehen.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach sind beide Tage an sich heilig.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ebenfalls am Feiertage gewonnen werden; man k\u00f6nnte zu pfl\u00fccken bezw. auszupressen verleitet werden; cf.&nbsp;Sab. 143b.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>Au\u00dferhalb Pal\u00e4stinas, wo s\u00e4mtliche Feste 2 Tage gefeiert werden.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Die erstere Fassung bedeutet: die [nur] in der Diaspora gefeiert werden.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob die beiden Tage sich voneinander unterscheiden.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob die beiden Tage sich voneinander unterscheiden.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Die gro\u00dfe Menge war entschieden f\u00fcr Jisra\u00e9liten bestimmt.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Neujahrsfeste werden Zusatzopfer f\u00fcr das Neujahrsfest u. f\u00fcr den Neumond besonders dargebracht.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die Weisen ihm nicht zustimmten.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>Weshalb sollte man denn am Neumond des Neumonds nicht erw\u00e4hnen.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die bedingungsweise Bestimmung bekundet man, da\u00df nur ein Tag heilig ist.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man wegen des Neumonds einen besonderen Segensspruch spreche.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der die Segensspr\u00fcche \u00fcber die Bedeutung des Tages besonders zu sprechen sind.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>An einem Wochentage.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob man des Neumonds im Gebete des Neujahrsfestes erw\u00e4hne.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Segen, der bei besonderen Ereignissen u. an den Festen zu sprechen ist; cf.&nbsp;Suk. Blatt 46a.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. Wallfahrts- od. Pilgerfeste; cf.&nbsp;Schemot 23,14.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>Erstmalig im Jahre.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 11,2.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit Wein, zur Einweihung des Festes, bei welcher Gelegenheit der Zeitsegen gesprochen wird, den die meisten nur am ersten Tage haben.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des \u0160abbaths; sobald jemand am Vorabend des \u0160abbaths oder des Festes durch Einstellung der Arbeit oder Sprechen des Segens kundtut, da\u00df f\u00fcr ihn die Feier des Tages beginne, so ist er allen Gesetzen des Tages unterworfen, auch wenn gesetzlich die Feier erst viel sp\u00e4ter beginnt.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>Der dies erlaubt.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vers\u00f6hnungstage zu trinken.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. betritt; dieses selbst ist kaum verwendbar. Dh. Du bist wohl nicht umsonst zu mir gekommen.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>An dem Fleisch verboten und die Mahlzeit einzuschr\u00e4nken ist.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man am Vorabend des \u0160abbaths das Fasten nicht beende.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p>Der zur Zeit RG.s lebte; cf.&nbsp;Jt. Blatt 22b.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn252\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Mi\u0161na separata (Tan. IV,5) hat <span dir=\"rtl\">\u05e1\u05e0\u05d0\u05d4<\/span> (Var. <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e0\u05d0\u05d1<\/span>); f\u00fcr diese war der 10. Ab ein Familienfest; cf.&nbsp;Tan. Blatt 26a.<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Eruwin in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Eruwin | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 26b 27a 27b 28a 28b 29a 29b 30a 30b 31a 31b 32a 32b 33a 33b 34a 34b 35a 35b 36a 36b 37a 37b 38a 38b 39a 39b 40a 40b 41a 41b \u00dcbersetzung Blatt 26b iMIT ALLEM1 KANN MAN EINEN E\u0351RUB2 MACHEN ZUR VEREINIGUNG UND ZUR VERBINDUNG3, AUSSER MIT WASSER ODER SALZ. ALLES DARF MIT DEM GELDE VOM [ZWEITEN] ZEHNTEN4 GEKAUFT WERDEN, AUSSER WASSER UND SALZ. WER SICH SPEISEN ABGELOBT, DEM SIND WASSER UND SALZ ERLAUBT. MAN DARF EINEN E\u0351RUB BEREITEN F\u00dcR EINEN NAZIR\u00c4ER5 AUS WEIN UND F\u00dcR EINEN JISRA\u00c9LITEN AUS HEBE6; SYMMACHOS SAGT, NUR AUS PROFANEM. MAN DARF F\u00dcR EINEN PRIESTER DEN E\u0351RUB AUF EINEM GR\u00c4BERPFLUGE7 NIEDERLEGEN; Blatt 27a R.JEHUDA SAGT, SOGAR ZWISCHEN GR\u00c4BERN, WEIL ER DA DURCH EINE SCHEIDEWAND GEDECKT HINGEHEN UND ESSEN KANN. GEMARA. R. Jo\u1e25anan sagte: Aus allgemeinen Regeln ist nichts zu entnehmen, auch wenn es \u00bbau\u00dfer\u00ab hei\u00dft. Wenn er sagt: auch wenn es \u00bbau\u00dfer\u00ab hei\u00dft, so bezieht &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7217,"parent":5029,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7262","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7262","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7262"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7262\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7291,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7262\/revisions\/7291"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5029"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7217"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7262"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}