{"id":7300,"date":"2021-04-13T14:18:37","date_gmt":"2021-04-13T12:18:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7300"},"modified":"2021-04-13T14:18:38","modified_gmt":"2021-04-13T12:18:38","slug":"eruwin-kapitel-6","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/eruwin\/eruwin-kapitel-6\/","title":{"rendered":"Eruwin Kapitel 6"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Eruwin in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/eruwin\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Eruwin<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-61b\">61b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-62a\">62a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-62b\">62b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-63a\">63a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-63b\">63b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-64a\">64a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-64b\">64b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-65a\">65a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-65b\">65b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-66a\">66a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-66b\">66b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-67a\">67a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-67b\">67b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-68a\">68a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-68b\">68b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-69a\">69a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-69b\">69b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-70a\">70a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-70b\">70b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-71a\">71a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-71b\">71b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-72a\">72a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-72b\">72b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-73a\">73a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-73b\">73b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-74a\">74a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-74b\">74b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-75a\">75a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-75b\">75b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-76a\">76a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-76b\">76b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-61b\">Blatt 61b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>W<\/bold>ENN <small>JEMAND EINEN<\/small> H<small>OF BEWOHNT MIT EINEM<\/small> N<small>ICHTJUDEN ODER MIT EINEM, DER<\/small> [<small>DAS<\/small> G<small>ESETZ VOM<\/small>] E\u0351<small>RUB NICHT ANERKENNT, SO MACHT DIESER IHN F\u00dcR IHN VERBOTEN<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>; R.E<small>LIE\u0351ZER B<\/small>. J<small>A\u0351QOB SAGT, ER MACHE IHN NUR DANN VERBOTEN, WENN ZWEI<\/small> J<small>ISRAE\u0351LITEN IHN EINANDER VERBOTEN<\/small><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> <small>MACHEN<\/small>. <sup>ii<\/sup> R.G<small>AMLIE\u0351L ERZ\u00c4HLTE:<\/small> E<small>INST WOHNTE EIN<\/small> S<small>ADUZ\u00c4ER IN<\/small> J<small>ERU\u0160ALEM MIT UNS IN EINER<\/small> D<small>URCHGANGSGASSE, UND UNSER<\/small> V<small>ATER SPRACH ZU UNS<\/small>: E<small>ILET UND BRINGET DIE<\/small> G<small>ER\u00c4TE NACH DER<\/small> D<small>URCHGANGSGASSE, BEVOR ER<\/small> [<small>SEINE<\/small>]<small> HINAUSBRINGT<\/small><a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a><small>UND SIE EUCH VERBOTEN MACHT<\/small>. R.J<small>EHUDA ERZ\u00c4HLTE ES IN EINER ANDEREN<\/small> F<small>ASSUNG<\/small>: E<small>ILET UND VERRICHTET EUERE<\/small> G<small>ESCH\u00c4FTE IN DER<\/small> D<small>URCHGANGSGASSE, BEVOR ER<\/small> [<small>SEINE<\/small> G<small>ER\u00c4TE<\/small>] <small>HINAUSBRINGT UND SIE EUCH VERBOTEN MACHT<\/small>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-62a\">Blatt 62a<\/h2>\n<p>GEMARA. Abajje b. Abin und R. \u1e24enana b. Abin sa\u00dfen beisammen, neben ihnen sa\u00df Abajje, und sie sprachen: Allerdings ist R. Me\u00edr<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> der Ansicht, die Wohnung eines Nichtjuden gelte als Wohnung<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>, somit ist es einerlei, ob einer da wohnt oder zwei; welcher Ansicht ist aber R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob: ist er der Ansicht, die Wohnung eines Nichtjuden gelte als Wohnung, so sollte er auch einem verboten machen, und gilt sie nicht als Wohnung, so sollte er auch zweien nicht verboten machen!? Da sprach Abajje zu ihnen: Kann R. Me\u00edr denn der Ansicht sein, die Wohnung eines Nichtjuden gelte als Wohnung, es wird ja gelehrt, der Hof eines Nichtjuden gleiche einem Viehstalle<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielmehr sind alle der Ansicht, die Wohnung eines Nichtjuden gelte nicht als Wohnung, und sie streiten \u00fcber eine Ma\u00dfregel<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>, damit man von seinen Taten nichts lerne. R.Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob ist der Ansicht, da ein Nichtjude des Blutvergie\u00dfens verd\u00e4chtig<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>ist, so haben die Rabbanan diese Ma\u00dfregel nur bei zweien getroffen, weil es oft vorkommt, da\u00df [zwei mit ihm] wohnen, bei einem aber haben sie, weil es selten ist, keine Ma\u00dfregel getroffen. R. Me\u00edr aber ist der Ansicht, da es vorkommt, da\u00df [auch einer] mit ihm wohnt, sagten die Rabbanan, wo ein Nichtjude [wohnt], sei der E\u0351rub wirkungslos, und wo ein Nichtjude [wohnt], sei das Aufgeben seines Gebietes wirkungslos, es sei denn, er vermiete es, und ein Nichtjude vermietet nicht.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde: wollte man sagen, weil er bef\u00fcrchtet, [der Jisra\u00e9lit] k\u00f6nnte es ersitzen, so gilt dies allerdings nach demjenigen, welcher sagt, es sei eine feste Vermietung erforderlich; wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, es sei nur eine lose Vermietung erforderlich!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R.\u1e24isda sagte, es m\u00fcsse eine feste Vermietung sein; R.\u0160e\u0161eth sagte, eine lose Vermietung.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft lose und was hei\u00dft feste: wollte man sagen, fest hei\u00dfe sie, wenn [der Mietspreis] eine Peru\u1e6da<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>betr\u00e4gt, und lose hei\u00dfe sie, wenn er keine Peru\u1e6da betr\u00e4gt, so gibt es ja niemand, welcher sagt, da\u00df dies bei einem Nichtjuden nicht um weniger als eine Peru\u1e6da erfolgen k\u00f6nne, denn R. Ji\u00e7\u1e25aq b. R. Ja\u0351qob b. Gijori lie\u00df im Namen R.Jo\u1e25anans sagen: Wisset, da\u00df man von einem Nichtjuden auch um weniger als eine Peru\u1e6da mieten kann. Ferner sagte R. \u1e24ija b. Abba im Namen R.Jo\u1e25anans: Ein Noa\u1e25ide<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> ist wegen [eines Betrages von] weniger als einer Peru\u1e6da hinzurichten, ohne da\u00df er zur\u00fcck zu erstatten<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>ist.<\/p>\n<p>Vielmehr, fest hei\u00dft sie, wenn sie durch Dokumente und Beamte erfolgt, lose, wenn ohne Dokumente und Beamte. Einleuchtend ist es nun nach demjenigen, welcher sagt, es sei eine feste Vermietung erforderlich, wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, es jsei nur eine lose Vermietung erforderlich!?<\/p>\n<p>Dennoch vermietet ein Nichtjude nicht, weil er Zauberei f\u00fcrchtet.<\/p>\n<p>Der Text. Der Hof eines Nichtjuden gleicht einem Viehstalle, und man darf Gegenst\u00e4nde aus dem Hofe nach den H\u00e4usern und aus den H\u00e4usern nach dem Hofe bringen; wohnt da aber ein Jisra\u00e9lit, so macht er ihn verboten<\/p>\n<p>so R.Me\u00edr; R.Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob sagt, er mache ihn nur dann verboten, wenn zwei Jisra\u00e9liten ihn einander verboten machen.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Der Hof eines Nichtjuden gleicht einem Viehstalle.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-62b\">Blatt 62b<\/h2>\n<p>Wir haben ja aber gelernt, da\u00df, wenn jemand mit einem Nichtjuden in einem Hofe wohnt, dieser ihn f\u00fcr ihn verboten mache!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, wenn er sich da befindet, das andere, wenn er sich da nicht befindet.<\/p>\n<p>Welcher Ansicht ist er: ist er der Ansicht, eine Wohnung ohne Eigent\u00fcmer gelte als Wohnung, so sollte auch ein Nichtjude verboten machen, und ist er der Ansicht, eine Wohnung ohne Eigent\u00fcmer gelte nicht als Wohnung, so sollte auch ein Jisra\u00e9lit nicht verboten machen!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist er der Ansicht, eine Wohnung ohne Eigent\u00fcmer gelte nicht als Wohnung; bei einem Jisra\u00e9liten, der, wenn er sich da befindet, verboten macht, haben die Rabbanan, auch wenn er sich da nicht befindet, Verbot angeordnet, ein Nichtjude aber, bei dem es, auch wenn er sich da befindet, nur eine Ma\u00dfregel ist, damit man von seinen Taten nichts lerne, macht verboten, wenn er sich da befindet, nicht aber (macht er verboten), wenn er sich da nicht befindet.<\/p>\n<p>Macht er denn nicht verboten, wenn er sich da nicht befindet, wir haben ja gelernt, da\u00df, wenn jemand sein Haus verl\u00e4\u00dft und den \u0160abbath in einer anderen Stadt verbringen geht, ob ein Nichtjude oder ein Jisra\u00e9lit, \u00e9r, wie R.Me\u00edr sagt, [den gemeinsamen Hof] verboten mache!?<\/p>\n<p>Dies, wenn er am selben Tage zur\u00fcckkommt. R.Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist wie R.Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob. R.Hona sagte: der Brauch ist wie R.Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob. R.Jo\u1e25anan sagte: das Volk pflegt nach R.Elie\u0351zer b.Ja\u0351qob zu verfahren<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Abajje fragte R.Joseph: Es steht bei uns fest, da\u00df die Lehre des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob nur einen Kab fasse, aber gel\u00e4utert ist; ferner sagte auch R.Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls, die Halakha sei wie R.Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob; darf dies nun ein Sch\u00fcler in der Ortschaft seines Lehrers<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>entscheiden? Dieser erwiderte: R.\u1e24isda entschied nicht bei Lebzeiten R.Honas sogar \u00fcber ein Ei<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>mit Molkenbrei, bez\u00fcglich dessen man jhn gefragt hat. R.Ja\u0351qob b.Abba fragte Abajje: Darf man in der Ortschaft seines Lehrers nach der Fastenrolle<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>entscheiden, die ja niedergeschrieben und festgelegt ist? Dieser erwiderte: Folgendes sagte R.Joseph: R.\u1e24isda entschied nicht bei Lebzeiten R.Honas \u00fcber ein Ei mit Molkenbrei, bez\u00fcglich dessen man ihn gefragt hat. R.\u1e24isda traf in Kaphri Entscheidungen bei Lebzeiten R.Honas<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-63a\">Blatt 63a<\/h2>\n<p>R.Hamnuna traf in \u1e24arta zu Argez<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>Entscheidungen bei Lebzeiten R. \u1e24isdas.<\/p>\n<p>Rabina untersuchte in Babylonien das Sch\u00e4chtmesser<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>, da sprach R.A\u0161i zu ihm: Wieso tut dies der Meister!? Dieser erwiderte: R.Hamnuna traf ja auch in \u1e24arta zu Argez Entscheidungen bei Lebzeiten R.\u1e24isdas. Jener entgegnete: Es wurde gelehrt: er traf keine Entscheidungen. Dieser erwiderte: Es wurde gelehrt: er traf Entscheidungen, und es wurde gelehrt: er traf keine Entscheidungen; bei Lebzeiten seines Lehrers R.Hona traf er keine Entscheidungen, bei Lebzeiten R.\u1e24isdas traf er Entscheidungen, weil er Sch\u00fcler und Kollege desselben war, und auch ich bin Sch\u00fcler und Kollege des Meisters.<\/p>\n<p>Raba sagte: Ein J\u00fcnger darf [das Messer] f\u00fcr sich selbst untersuchen. Einst kam Rabina nach Ma\u1e25oza, und als sein Gastwirt ihm das Messer [zur Untersuchung] zeigte, sprach er zu ihm: Geh, bringe es zu Raba. Jener entgegnete: H\u00e4lt denn der Meister nichts von dem, was Raba gesagt hat, da\u00df n\u00e4mlich ein J\u00fcnger [das Messer] f\u00fcr sich selbst untersuchen d\u00fcrfe? Dieser erwiderte: Ich kaufe ja davon<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R.Elea\u0351zar aus Hagron ja und R.A\u1e25a b.Ta\u1e25lipha besuchten R.A\u1e25a, den Sohn R.Iqas, in der Ortschaft des R.A\u1e25a b. Ja\u0351qob. R.A\u1e25a, der Sohn R. Iqas, wollte f\u00fcr sie ein Drittlingskalb<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>bereiten, und er brachte ihnen das Sch\u00e4chtmesser und zeigte es ihnen. Da sprach R.A\u1e25a b.Ta\u1e25lipha: Nimmt er gar keine R\u00fccksicht auf den Alten<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>!? R.Elea\u0351zar aus Hagronja erwiderte: So sagte Raba: ein J\u00fcnger darf [das Messer] f\u00fcr sich untersuchen. Hierauf untersuchte er es, und es passierte<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>!hm ein Unfall.<\/p>\n<p>Raba sagte ja aber, ein J\u00fcnger d\u00fcrfe es f\u00fcr sich selbst untersuchen!?<\/p>\n<p>Anders war es da, wo sie schon begonnen hatten, auf seine Ehre [R\u00fccksicht zu nehmen]. Wenn du aber willst, sage ich: anders war es bei R.A\u1e25a b. Ja\u0351qob, der sehr bedeutend war. Raba sagte: Jemand von einem Verbote zur\u00fcckhalten darf man sogar in Gegenwart [seines Lehrers].<\/p>\n<p>Einst sa\u00df Rabina vor R.A\u0161i und sah jemand seinen Esel am \u0160abbath an eine Dattelpalme binden; da schrie er ihn an, jener aber beachtete ihn nicht. Darauf rief er: Dieser Mann sei im Banne. Hierauf fragte er [R.A\u0161i]: Ist diese [meine] Handlungsweise als Ehrverletzung zu betrachten? Dieser erwiderte:<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a><em>Keine Weisheit, keine Einsicht und kein Ausweg wider den Herrn<\/em>; wenn der Name Gottes entweiht wird, erweise man auch einem Lehrer keine Ehre.<\/p>\n<p>Raba sagte: In seiner Anwesenheit ist es verboten, und man verdient dieserhalb den Tod; in seiner Abwesenheit ist es zwar verboten, jedoch verdient man dieserhalb nicht den Tod.<\/p>\n<p>In seiner Abwesenheit etwa nicht, es wird ja gelehrt: R.Elie\u0351zer sagte: Die S\u00f6hne Ahrons<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>sind nur deshalb gestorben, weil sie eine Halakha in Anwesenheit ihres Lehrers Mo\u0161e entschieden haben!?<\/p>\n<p>Was legten sie aus?<\/p>\n<p><a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a><em>Die S\u00f6hne Ahrons, des Priesters, sollen Feuer auf den Altar legen<\/em>. Sie sagten: Obgleich das Feuer vom Himmel herabkommt, so ist es dennoch Gebot, Profanes zu holen. Auch hatte R.Elie\u0351zer einen Sch\u00fcler, der in seiner Gegenwart die Halakha entschied; da sprach er zu seiner Frau Imma Salom: Es w\u00fcrde mich wundern, wenn dieser das Jahr \u00fcberleben sollte. Und er \u00fcberlebte das Jahr nicht. Da sprach sie zu ihm: Bist du etwa ein Prophet? Er erwiderte: Ich bin nicht Prophet noch Prophetensohn; es ist mir aber [aus meinem v\u00e4terlichen Hause] \u00fcberliefert, wer eine Halakha in Gegenwart seines Lehrers entscheidet, verdiene den Tod. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R.Jo\u1e25anans: Jener Sch\u00fcler hie\u00df Jehuda b. Gorja und war drei Parasangen von ihm entfernt.<\/p>\n<p>Da geschah es in seiner Gegenwart.<\/p>\n<p>Er sagte ja aber, da\u00df er drei Parasangen von ihm entfernt<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>war!?<\/p>\n<p>Wozu nannte er, nach deiner Auffassung, seinen Namen und den Namen seines Vaters? Nur damit man nicht sage, dies sei eine Fabel.<\/p>\n<p>R.\u1e24ija b.Abba sagte im Namen R.Jo\u1e25anans: Wer eine Halakha in Gegenwart seines Lehrers entscheidet, verdient, da\u00df eine Schlange ihn bei\u00dfe, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a><em>und Elihu, der Sohn Barakh\u00e9ls, aus Buz, hub also an: Ich bin noch jung an Jahren &amp;c., darum war ich furchtsam [za\u1e25alti]<\/em>, und ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a><em>mit dem Gifte der [Schlangen, die] im Staube schleichen [zo\u1e25le].<\/em> Zee\u0351ri sagte im Namen R.\u1e24aninas: Er hei\u00dft ein S\u00fcnder, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a><em>in meinem Herzen berge ich dein Wort, damit ich mich nicht vor dir vers\u00fcndige,<\/em> R.Hamnuna wies auf einen Widerspruch hin: Es hei\u00dft: <em>in meinem Herzen berge ich dein Wort<\/em>, und [dem widersprechend] hei\u00dft es:<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a><em>ich verk\u00fcndete Gerechtigkeit in gro\u00dfer Versammlung<\/em>!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, als I\u0351ra der Ja\u00edrite<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>noch lebte, das andere, als ira der Ja\u00edrite nicht mehr lebte.<\/p>\n<p>R.Abba b.Zabhda sagte: Wer die [Priester]geschenke einem Priester gibt, bringt eine Hungersnot \u00fcber die Welt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a><em>I\u0351ra der Ja\u00edrite war Priester bei David<\/em>; war er denn Priester nur f\u00fcr David und nicht auch f\u00fcr die ganze Welt? Vielmehr pflegte er die [Priester]geschenke [nur] ihm zu geben, und darauf folgt:<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a><em>und in den Tagen Davids war eine Hungersnot<\/em>.<\/p>\n<p>R.Elie\u0351zer sagte: Man enthebt ihn<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>seiner W\u00fcrde, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a><em>da sprach Elea\u0351zar, der Priester, zu den Kriegsleuten &amp;c.<\/em>; obgleich er ihnen gesagt hatte, [Gott] habe dem Bruder seines Vaters und nicht ihm befohlen, wurde er dennoch bestraft, denn es hei\u00dft [von Jeho\u0161ua\u0351]:<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a><em>er soll vor Elea\u0351zar den Priester treten,<\/em> doch finden wir nicht, da\u00df Jeho\u0161ua\u0351 seiner n\u00f6tig h\u00e4tte<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R.Levi sagte: Wer etwas vor seinem Lehrer antwortet, steigt kinderlos in die Unterwelt. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a><em>da antwortete Jeho\u0161ua\u0351, Sohn Nuns, der von seiner J\u00fcnglingszeit an Mo\u0161es Diener gewesen war, und sprach: O<\/em><\/p>\n<h2 id=\"blatt-63b\">Blatt 63b<\/h2>\n<p><em>Herr, Mo\u0161e, wehre es ihnen!<\/em> Und ferner hei\u00dft <em>es<\/em>:<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a><em>dessen Sohn Nun, dessen Sohn Jeho\u0161ua\u0351<\/em><a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>. Es streitet somit gegen R.Abba b.Papa, denn R.Abba b.Papa sagte, Jeho\u0161ua\u0351 sei nur deshalb bestraft worden, weil er Jisra\u00e9l eine Nacht von der Fortpflanzung zur\u00fcckgehalten hatte. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><em>w\u00e4hrend aber Jeho\u0161ua\u0351 sich in Jeri\u1e25o befand, schaute er einst auf und sah &amp;c.<\/em> Und ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a><em>da erwiderte er: Ich bin ein Heeresf\u00fcrst des Herrn; ich bin nun gekommen &amp;c.<\/em> Dieser sprach n\u00e4mlich zu ihm: Gestern habt ihr das best\u00e4ndige Abendopfer ausfallen lassen, und jetzt habt ihr das Studium der Tora vernachl\u00e4ssigt.<\/p>\n<p>Wegen welcher [S\u00fcnde] bist du gekommen? Dieser erwiderte: Ich bin nun<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>gekommen. Hierauf: <a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a><em>Da ging Jeho\u0161ua\u0351 jene Nacht in die Vertiefung.<\/em> Hierzu sagte R.Jo\u1e25anan: Dies lehrt, da\u00df er sich jene Nacht in die Halakha vertieft hatte, und es ist \u00fcberliefert, da\u00df, so lange die Bundeslade und die G\u00f6ttlichkeit nicht auf ihrem Platze weilten, ihnen der Beischlaf verboten war. R.\u0160emu\u00e9l b. Inja sagte im Namen Rabhs: Das Studium der Tora ist bedeutender als die Darbringung des best\u00e4ndigen Opfers, denn er sagte zu ihm: ich bin nun<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>gekommen.<\/p>\n<p>R.Beruna sagte im Namen Rabhs: Wer in einem Raume schl\u00e4ft, in dem Mann und Frau wohnen, \u00fcber den hei\u00dft <em>es<\/em>:<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a><em>die Frauen meines Volkes vertreibt ihr aus ihrem behaglichen Hause.<\/em> R.Joseph sagte: Selbst wenn die Frau Menstruierende ist. Raba sagte: Ist die Frau Menstruierende, so komme Segen \u00fcber ihn. Dies ist aber nichts; wer hat sie denn bisher bewacht?<\/p>\n<p>Einst sprachen die Anwohner der Durchgangsgasse, in der La\u1e25man, der Sohn Ristaqs, wohnte, zu ihm: Vermiete<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>uns dein Gebiet. Er vermietete es ihnen aber nicht. Als sie zu Abajje kamen und es ihm erz\u00e4hlten, sprach er zu ihnen: Tretet eure Gebiete an einen ab, sodann wird ein einzelner dem Nichtjuden gegen\u00fcberstehen, und einem einzelnen kann ein Nichtjude sie nicht verboten machen. Jene entgegneten: Dies aus dem Grunde, weil [ein einzelner mit einem Nichtjuden] nicht zu wohnen pflegt, und diese wohnen ja. Dieser erwiderte: Die Abtretung der Gebiete an einen ist selten, und bei Seltenem haben die Rabbanan keine Ma\u00dfnahme<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>getroffen. Als hierauf R.Hona, Sohn des R.Jeho\u0161ua\u0351, diese Lehre Raba vortrug, sprach dieser zu ihm: Dadurch<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>hebst du ja f\u00fcr diese<\/p>\n<h2 id=\"blatt-64a\">Blatt 64a<\/h2>\n<p>Durchgangsgasse das Gesetz vom E\u0351rub auf!?<\/p>\n<p>Sie bereiten einen E\u0351rub<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Man w\u00fcrde ja aber sagen, der E\u0351rub sei wirksam, auch wenn da ein Nichtjude wohnt!?<\/p>\n<p>Man macht es bekannt.<\/p>\n<p>Eine Bekanntmachung f\u00fcr kleine Kinder<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>!? Vielmehr, sagte Raba, gehe jemand von ihnen und freunde sich mit ihm an, sodann borge er von ihm einen Platz und lege da etwas nieder; er gleicht dann seinem Mietling und seinem Erntesammler, und R.Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, auch ein Mietling oder Erntesammler [des Nichtjuden] k\u00f6nne zum E\u0351rub beitragen, und dies gen\u00fcge. Abajje fragte R.Joseph: Wie ist es, wenn sich da f\u00fcnf Mietlinge oder f\u00fcnf Erntesammler<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>befinden? Dieser erwiderte: Sollten sie, weil sie es vom Mietling und vom Erntesammler erleichternd sagten, es auch erschwerend gesagt haben!?<\/p>\n<p>Der Text. R.Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Auch ein Mietling oder Erntesammler kann zum E\u0351rub beitragen, und das gen\u00fcgt. R.Na\u1e25man sprach: Wie vortrefflich ist diese Lehre. R.Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wer ein Viertellog Wein getrunken hat, darf keine Entscheidung treffen. R.Na\u1e25man sprach: Diese Lehre ist nicht zutreffend; so lange ich nicht ein Viertellog Wein getrunken habe, sind meine Gedanken nicht klar. Raba sprach zu ihm: Wieso sagt dies der Meister, R. A\u1e25a b.\u1e24anina sagte ja: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a><em>wer sich Huren gesellt, bringt sein Verm\u00f6gen durch<\/em>; wenn jemand sagt, diese Lehre sei gut<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>und jene sei nicht gut, so bringt er das Verm\u00f6gen der Tora durch!? Dieser erwiderte: Ich trete davon zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Rabba b. R.Hona sagte: Der Trunkene darf das Gebet nicht verrichten, hat er dies getan, so ist sein Gebet g\u00fcltig; der Berauschte darf das Gebet nicht verrichten, hat er es getan, so ist sein Gebet ein Greuel.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft trunken und was hei\u00dft berauscht?<\/p>\n<p>Wie folgt. R.Abba b. \u0160umani und R.Menasja b.Jirmeja aus Diphte verabschiedeten sich voneinander an der F\u00e4hre des Flusses Jopati, und sie sprachen: Jeder von uns sage etwas, was der andere nicht geh\u00f6rt hat; Mari b.R.Hona sagte n\u00e4mlich, man verabschiede sich von seinem N\u00e4chsten nur bei einer Lehre, denn dadurch erinnert er sich seiner. Da begann der eine und sprach: Was hei\u00dft trunken und was hei\u00dft berauscht? Trunken hei\u00dft, wenn man noch vor dem K\u00f6nig sprechen kann; berauscht hei\u00dft, wenn man vor dem K\u00f6nig nicht mehr sprechen kann. Hierauf begann der andere und sprach: Was mache derjenige, der das Verm\u00f6gen eines Proselyten<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>in Besitz genommen hat, da\u00df es ihm erhalten<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>bleibe? Er kaufe daf\u00fcr<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>eine<\/p>\n<h2 id=\"blatt-64b\">Blatt 64b<\/h2>\n<p>Torarolle. R.\u0160e\u0161eth sagte: Auch der Ehemann f\u00fcr das Verm\u00f6gen seiner Frau. Raba sagte: Auch wenn man ein Gesch\u00e4ft gemacht und einen Gewinn erzielt hat. R.Papa sagte: Auch wenn man einen Fund gemacht hat. R.Na\u1e25man b.Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Auch wenn man daf\u00fcr nur Tephillin schreiben l\u00e4\u00dft. Hierzu sagte R.\u1e24anin, nach anderen, R.\u1e24anina: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a><em>da tat Jisra\u00e9l ein Gel\u00fcbde<\/em><a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a><em>&amp;c<\/em>.<\/p>\n<p>Rami b. Abba sagte: Ein Mil des Weges oder ein wenig Schlaf verscheuchen den Wein. R.Na\u1e25man sagte im Namen des Rabba b.Abuha: Dies nur, wenn man ein Viertellog getrunken hat, wenn aber mehr als ein Viertellog, so steigert der Weg um so mehr die M\u00fcdigkeit und der Schlaf den Rausch.<\/p>\n<p>Aber verscheucht denn ein Mil des Weges den Wein, es wird ja gelehrt: Einst befand sich R.Gamli\u00e9l, auf einem Esel reitend, auf der Reise von A\u0351kko nach Kezib, und R.Ilea\u0351j ging hinter ihm einher. Da fand er eine Semmel auf dem Wege und sprach zu ihm: Ilea\u0351j,hebe die Semmel vom Wege auf. Hierauf begegnete er einem Nichtjuden und sprach zu ihm: Mabgaj<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>, nimm die Semmel von Ilea\u0351j. Sp\u00e4ter schlo\u00df sich ihm R.Ilea\u0351j an und fragte ihn: Woher bist du? Dieser erwiderte: Aus den H\u00fcttend\u00f6rfern.<\/p>\n<p>Wie hei\u00dft du?<\/p>\n<p>Ich hei\u00dfe Mabgaj.<\/p>\n<p>Kannte dich R.Gamli\u00e9l jemals? Dieser erwiderte: Nein. Da erkannten wir, da\u00df R.Gamli\u00e9l es durch heilige Inspiration getroffen hatte. Auch lernten wir dann dreierlei: wir lernten, da\u00df man nicht an Speisen vor\u00fcbergehen d\u00fcrfe; wir lernten, da\u00df man sich nach der Mehrheit der Reisenden<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>richte; und wir lernten, da\u00df die Nutznie\u00dfung vom Ges\u00e4uerten eines Nichtjuden nach dem Pesa\u1e25feste erlaubt<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>sei. Als er in Kezib angelangt war, kam jemand und bat um die Aufl\u00f6sung seines Gel\u00fcbdes. Da fragte er seinen Begleiter: Haben wir ein Viertellog italischen Wein getrunken? Dieser erwiderte: Jawohl.<\/p>\n<p>Wenn dem so ist, so mag er uns folgen, bis unser Wein geschwunden ist. Hierauf folgte er ihnen drei Mil, bis zum Stufengange von \u00c7or. Als R.Gamli\u00e9l am Stufengange von \u00c7or angelangt war, stieg er vom Esel ab, h\u00fcllte sich ein, setzte sich nieder und l\u00f6ste ihm sein Gel\u00fcbde auf. Wir lernten dann vielerlei: wir lernten, da\u00df ein Viertellog italischer Wein berausche; wir lernten, da\u00df der Berauschte keine Entscheidung treffen d\u00fcrfe; wir lernten, da\u00df der Weg den Wein verscheuche; und wir lernten, da\u00df man Gel\u00fcbde weder reitend noch gehend noch stehend, sondern nur sitzend aufl\u00f6sen k\u00f6nne. Hier wird also gelehrt: drei Mil!?<\/p>\n<p>Anders ist der italische Wein, der berauschender ist.<\/p>\n<p>Aber R.Na\u1e25man sagte ja im Namen des Rabba b. Abuha, da\u00df dies nur von dem Falle gelehrt worden sei, wenn man ein Viertellog getrunken hat, wenn aber mehr<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>als ein Viertellog, der Weg um so mehr die M\u00fcdigkeit und der Schlaf den Rausch steigere!?<\/p>\n<p>Anders ist es, wenn man reitet. Jetzt nun, wo du darauf gekommen bist, ist auch gegen Rami b. Abba nichts einzuwenden, denn anders ist es, wenn man reitet.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R.Na\u1e25man sagte ja, da\u00df man Gel\u00fcbde ob gehend ob stehend ob reitend aufl\u00f6sen k\u00f6nne!?<\/p>\n<p>[Hier\u00fcber streiten] Tanna\u00edm: es gibt einen, welcher sagt, man gebe eine Anleitung<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>zum Bereuen, und es gibt einen, welcher sagt, man gebe keine Anleitung zum Bereuen. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte n\u00e4mlich im Namen R. Jo\u1e25anans: Welche Anleitung gab R.Gamli\u00e9l jenem Manne? <a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a><em>Mancher spricht [Worte] wie Schwertstiche, aber die Zunge der Weisen ist Heilung<\/em>; wer [ein Gel\u00fcbde] ausspricht, verdient, da\u00df man ihn mit einem Schwerte durchsteche, nur sind die Worte der Weisen<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>eine Heilung.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Man darf an Speisen nicht vor\u00fcbergehen. R.Jo\u1e25anan sagte im Namen des R.\u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Dies wurde nur von den fr\u00fcheren Generationen gelehrt, wo die T\u00f6chter Jisra\u00e9ls nicht der Zauberei ergeben waren, in den sp\u00e4teren Generationen aber, wo die T\u00f6chter Jisra\u00e9ls der Zauberei ergeben sind, gehe man wohl vor\u00fcber. Es wird gelehrt: An ganzen [Broten] gehe man vor\u00fcber, an Brocken aber nicht. R.Asi sprach zu R.A\u0161i: \u00dcben sie denn mit Brocken keine [Zauberei], es hei\u00dft ja: <a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a><em>und sie entweihten mich bei meinem Volke mit Haufen Gerste und Brocken Brotes<\/em>!?<\/p>\n<p>Sie pflegten es als Belohnung zu nehmen<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-65a\">Blatt 65a<\/h2>\n<p>R.\u0160e\u0161eth sagte im Namen des R.Elea\u0351zar b. A\u0351zarja: Ich kann die ganze Welt von dem Tage an, an dem der Tempel zerst\u00f6rt wurde, bis jetzt vom Strafgerichte befreien, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a><em>darum h\u00f6re dieses, du Elende, die du trunken<\/em><a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a><em>bist, doch nicht vom Weine<\/em>. Man wandte ein: Kauf und Verkauf eines Berauschten ist g\u00fcltig; hat er eine S\u00fcnde begangen, auf die die Todesstrafe gesetzt ist, so ist er hinzurichten, auf die Gei\u00dfelhiebe gesetzt sind, so erh\u00e4lt er Gei\u00dfelhiebe. Die Regel ist: Er gilt in jeder Beziehung als vollsinnig, nur ist er vom Gebete befreit!?<\/p>\n<p>Das, was er sagte, er k\u00f6nne befreien, bezieht sich auch nur auf [die Vernachl\u00e4ssigung] des Gebetes. R.\u1e24anina sagte: Dies jedoch nur, wenn er den Rausch Lo\u1e6ds<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>nicht erlangt hat, hat er aber den Rausch Lo\u1e6ds erlangt, so ist er von allem frei.<\/p>\n<p>R.\u1e24anina sagte: Wer aus \u00dcbermut das Schild<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>vor\u00fcbergehen l\u00e4\u00dft, dem werden Leiden verschlossen und besiegelt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a><em>ein Stolz sind die Rinnen [aphiqe] der Schilder, mit festem Siegel verschlossen<\/em>.<\/p>\n<p>Wieso ist es erwiesen, da\u00df aphiq die Bedeutung vor\u00fcbergehen hat?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a><em>meine Br\u00fcder haben sich treulos gezeigt wie ein Bach, wie die Wasserstr\u00f6me [aphiq] gehen sie vor\u00fcber.<\/em> R.Jo\u1e25anan sagt, die Lehre laute: wer nicht hervorbringt<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wieso ist es erwiesen, da\u00df mapiq die Bedeutung bioslegen hat!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a><em>es wurden sichtbar die Betten [aphiqe] des Meeres, und blosgelegt wurden die Grundfesten des Weltalls<\/em>.<\/p>\n<p>Merke, die Schriftverse sind ja nach dem einen und nach dem anderen [auszulegen], welchen Unterschied gibt es nun zwischen ihnen!?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen, ob man wie R.\u0160e\u0161eth verfahren d\u00fcrfe, der seinen Schlaf seinem Diener anzuvertrauen<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>pflegte; einer ist der Ansicht des R.\u0160e\u0161eth, und einer ist nicht der Ansicht des R.\u0160e\u0161eth.<\/p>\n<p>R.\u1e24ija b. A\u0161i sagte im Namen Rabhs: Wer keine ruhigen Gedanken hat, verrichte das Gebet nicht, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>wer in Bedr\u00e4ngnis, lehre nicht. R.\u1e24anina pflegte an einem Tage, an dem er im Zorn war, das Gebet nicht zu verrichten, indem er sagte, es hei\u00dft: wer in Bedr\u00e4ngnis, lehre nicht. Mar-U\u0351qaba pflegte an einem Tage des S\u00fcdwindes<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>zu Gericht nicht zu gehen. R.Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Die Lehre bedarf der Klarheit wie an einem Tage des Nordwindes. Abajje sagte: W\u00fcrde Mutter zu mir gesagt haben: reiche<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>mir den Molkenbrei, so w\u00fcrde ich nicht gelernt haben. Raba sagte: Bei\u00dft<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>mich eine Laus, so lerne ich nichts. F\u00fcr Mar, den Sohn Rabinas, fertigte seine Mutter sieben Gew\u00e4nder an f\u00fcr die sieben Tage<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R.Jehuda sagte: Die Nacht ist nur zum Schlafen erschaffen worden. R.\u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagte: Der Mond ist nur zum Studium erschaffen worden. Man sagte zu R.Zera: Deine Lehren sind scharfsinnig. Dieser erwiderte: Sie sind vom Tage. Die Tochter R.\u1e24isdas fragte R.\u1e24isda: Will der Meister nicht ein wenig schlafen? Dieser erwiderte ihr: Bald kommen die Tage, die lang und kurz<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>sind; dann werden wir viel schlafen. R.Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Wir sind Tagesarbeiter. R.A\u1e25a b. Ja\u0351qob pflegte zu borgen und zu bezahlen<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R.Elie\u0351zer sagte: Wer von der Reise kommt, bete drei Tage nicht, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a><em>und ich versammelte sie am Flusse, der nach A\u1e25ava hinflie\u00dft, und wir lagerten dort drei Tage; alsdann<\/em><a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a><em>nahm ich das Volk in Augenschein &amp;c<\/em>. Der Vater \u0160emu\u00e9ls pflegte, wenn er von der Reise kam, drei Tage das Gebet nicht zu verrichten. \u0160emu\u00e9l pflegte in einem Raume, in dem Met sich befand, das Gebet nicht zu verrichten. R.Papa pflegte in einem Raume, in dem Fischsalat sich befand, das Gebet nicht zu verrichten.<\/p>\n<p>R.\u1e24anina sagte: Wer sich in seiner [Wein]stimmung bes\u00e4nftigen l\u00e4\u00dft, hat etwas von der Eigenschaft seines Sch\u00f6pfers, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a><em>und als der Herr den lieblichen Duft roch &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>R.\u1e24ija sagte: Wer beim Weine seine Gedanken beh\u00e4lt, besitzt die Eigenschaft der siebzig \u00c4ltesten. [Das Wort] jajin [Wein] betr\u00e4gt siebzig, und [das Wort] sod [Geheimnis] betr\u00e4gt siebzig; wenn Wein hineingeht, kommt das Geheimnis heraus.<\/p>\n<p>R.\u1e24anin sagte: Der Wein ist nur zur Tr\u00f6stung der Trauernden und zur Abfindung f\u00fcr die Frevler erschaffen worden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a><em>gebt Rauschtrank dem Untergehenden &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>R.\u1e24anin b. Papa sagte: Derjenige, in dessen Haus der Wein nicht wie Wasser gegossen wird, hat den Segen noch nicht erreicht; denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a><em>er wird dein Brot und dein Wasser segnen<\/em>; wie man Brot f\u00fcr Geld vom zweiten Zehnten kaufen darf, ebenso Wasser, das man f\u00fcr Geld vom zweiten Zehnten kaufen darf, das ist n\u00e4mlich Wein. Er nennt ihn also Wasser:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-65b\">Blatt 65b<\/h2>\n<p>wird er in seinem Hause wie Wasser gegossen, so hat er den Segen erreicht, sonst aber nicht.<\/p>\n<p>R.Ilea\u0351j sagte: An drei Dingen erkennt man einen Menschen: an seinem Becher, an seinem Beutel und an seinem Zorn. Manche sagen, auch an seinem Lachen.<\/p>\n<p>R.Jehuda sagte im Namen Rabhs: Einst kam vor Rabbi ein Fall, da\u00df ein Jisra\u00e9lit und ein Nichtjude im hinteren [Hofe wohnten] und ein Jisra\u00e9lit im vorderen<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>, und er verbot es; ebenso vor R.\u1e24ija, und er verbot es. Rabba und R.Joseph sa\u00dfen vor R.\u0160e\u0161eth bei Beendigung seines Vortrages, und R.\u0160e\u0161eth sa\u00df und sprach: Rabh fa\u00dfte also seine Lehre nach R.Me\u00edr. Da nickte Rabba mit dem Kopfe. Darauf sprach R.Joseph: Wie k\u00f6nnen nur zwei bedeutende M\u00e4nner, wie ihr es seid, sich in einer solchen Sache irren!? Wozu braucht, wenn nach R.Me\u00edr, ein Jisra\u00e9lit im vorderen Hofe [zu wohnen]!? Wolltest du sagen, es habe sich so zugetragen, so fragte man ja Rabh bez\u00fcglich des hinteren in seinem Gebiete<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>, und er erwiderte, es sei erlaubt.<\/p>\n<p>Wenn etwa nach R.Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob, so sagt er ja, nur dann, wenn zwei Jisra\u00e9liten ihn einander verboten machen!? Und wenn nach R.A\u0351qiba, welcher sagt, der Fu\u00df, dem sein Platz erlaubt ist, mache einen anderen<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>verboten, so braucht es ja nicht ein Nichtjude zu sein, dies gilt ja auch von einem Jisra\u00e9liten!? R.Hona, Sohn des R.Jeho\u0161ua\u0351, erwiderte: Tats\u00e4chlich nach R.Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob und nach R.A\u0351qiba, und zwar in dem Falle, wenn sie sich durch einen E\u0351rub vereinigt haben; nur wenn sich da ein Nichtjude befindet, ist es verboten, wenn sich da aber kein Nichtjude befindet, ist es nicht verboten.<\/p>\n<p>R.Elie\u0351zer fragte Rabh: Wie ist es, wenn ein Jisra\u00e9lit und ein Nichtjude im vorderen [Hofe wohnen] und ein Jisra\u00e9lit im hinteren Hofe: ist es nur in jenem Falle [verboten], weil ein [gemeinsames] Wohnen nicht selten ist, denn der Nichtjude f\u00fcrchtet<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>, indem er glaubt, der Jisra\u00e9lit k\u00f6nnte kommen und ihn fragen, wo denn der mit ihm wohnende Jisra\u00e9lit geblieben sei, w\u00e4hrend er in diesem Falle<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>sagen kann, er sei fortgegangen; oder aber, er f\u00fcrchtet auch in diesem Falle, indem er glaubt, der Jisra\u00e9lit k\u00f6nnte ihn \u00fcberraschen und es sehen? Dieser erwiderte:<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a><em>Gib dem Weisen, so wird er noch weiser werden<\/em><a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 und die Sch\u00fcler R.\u1e24aninas kehrten einst in einer Herberge ein, wo der Mieter<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>nicht anwesend war, wohl aber der Vermieter, und sie warfen die Frage auf, ob man [das Gebiet] von ihm mieten<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>d\u00fcrfe. Kann er [den Mieter] nicht abfinden, so ist es fraglos, da\u00df man von ihm nicht mieten kann, fraglich ist es nur in dem Falle, wenn er jenen abfinden kann: kann man von ihm mieten, da er jenen abfinden kann, oder aber, er hat ihn ja nicht abgefunden? Da sprach Re\u0161 Laqi\u0161 zu ihnen: Zun\u00e4chst wollen wir mieten, und wenn wir zu unseren Lehrern im S\u00fcden kommen, werden wir diesbez\u00fcglich fragen. Als sie dahin kamen und R.Aphes fragten, erwiderte er: Ihr habt recht getan, da\u00df ihr gemietet habt.<\/p>\n<p>R.\u1e24anina b. Joseph, R.\u1e24ija b. Abba und R.Asi kehrten einst in einer Herberge ein, und der Nichtjude, der Eigent\u00fcmer der Herberge, kam am \u0160abbath<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>an; da warfen sie die Frage auf, ob man von ihm das Gebiet mieten d\u00fcrfe. Gleicht das Mieten der Bereitung des E\u0351rub, und wie die Bereitung des E\u0351rub noch am Tage<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>erfolgen mu\u00df, ebenso das Mieten noch am Tage, oder gleicht das Mieten der Aufgabe des Besitzrechtes, und wie die Aufgabe des Besitzrechtes auch am \u0160abbath erfolgen kann, ebenso das Mieten auch am \u0160abbath? Da sprach R.\u1e24anina b. Joseph: Wir wollen mieten. R.Asi aber sagte: Wir wollen nicht mieten. Hierauf sprach R. \u1e24ija b. Abba zu ihnen: Wir wollen uns auf die Worte des Greises st\u00fctzen und wohl mieten. Als sie hierauf zu R.Jo\u1e25anan kamen und ihn fragten, erwiderte er ihnen: Ihr habt recht getan, da\u00df ihr gemietet habt. Die Nehardee\u0351nser<\/p>\n<h2 id=\"blatt-66a\">Blatt 66a<\/h2>\n<p>staunten dar\u00fcber: kann R.Jo\u1e25anan dies denn gesagt haben, R.Jo\u1e25anan sagte ja, das Mieten gleiche der Bereitung des E\u0351rub, doch wohl: wie die Bereitung des E\u0351rub noch am Tage erfolgen mu\u00df, ebenso das Mieten noch am Tage!?<\/p>\n<p>Nein, wie der E\u0351rub keine Peru\u1e6da<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>zu betragen braucht, ebenso braucht der Mietspreis keine Peru\u1e6da zu betragen, wie ferner die Beteiligung am E\u0351rub durch einen Mietling und einen Erntesammler [des Nichtjuden] erfolgen kann, ebenso das Mieten durch einen Mietling und einen Erntesammler, und wie endlich, wenn f\u00fcnf Personen in einem Hofe wohnen, einer den E\u0351rub f\u00fcr alle niederlegt, ebenso erfolgt, wenn f\u00fcnf Personen in einem Hofe wohnen, das Mieten durch einen f\u00fcr alle. R.Elea\u0351zar staunte<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>dar\u00fcber. Da sprach R.Zera: Weshalb staunte R.Elea\u0351zar? Darauf sprach R.\u0160e\u0161eth: Ein so bedeutender Mann wie R.Zera wei\u00df nicht, weshalb R.Elea\u0351zar staunte! Dem widerspricht die Ansicht seines Lehrers \u0160emu\u00e9l, denn \u0160emu\u00e9l sagte: In allen F\u00e4llen, wo sie einander [den Hof] verboten machen, aber einen E\u0351rub bereiten k\u00f6nnen, kann man das Besitzrecht<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>aufgeben, wo sie einen E\u0351rub bereiten k\u00f6nnen und einander [den Hof] nicht verboten machen, oder ihn einander verboten machen und keinen E\u0351rub bereiten k\u00f6nnen, kann man das Besitzrecht nicht aufgeben. Wenn sie einander [den Hof] verboten machen, aber einen E\u0351rub bereiten k\u00f6nnen, kann man das Besitzrecht aufgeben: beispielsweise zwei H\u00f6fe, einer hinter dem anderen. Wenn sie einen E\u0351rub bereiten k\u00f6nnen und [den Hof] einander nicht verboten machen, kann man das Besitzrecht nicht aufgeben: beispielsweise zwei H\u00f6fe mit einer T\u00fcr dazwischen. Wenn sie ihn einander verboten machen und keinen E\u0351rub bereiten k\u00f6nnen, kann man das Besitzrecht nicht aufgeben, dies schlie\u00dft wohl den Fall ein, wenn da ein Nichtjude mitwohnt. Und da man, wenn er am vorangehenden Tage anwesend ist,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-66b\">Blatt 66b<\/h2>\n<p>von ihm am vorangehenden Tage mieten kann, so gilt dies wohl von dem Falle, wenn er am \u0160abbath kommt, und er lehrt, da\u00df, wenn sie ihn einander verboten machen und keinen E\u0351rub bereiten k\u00f6nnen, man das Besitzrecht nicht aufgeben k\u00f6nne. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>R.Joseph sagte: Ich h\u00f6rte diese Lehre nicht. Abajje sprach zu ihm: Du selbst sagtest sie uns, und zwar sagtest du sie uns in Bezug auf folgende Lehre: \u0160emu\u00e9l sagte: Es gibt keine Aufgabe des Besitzrechtes [zum Verkehr] zwischen zwei H\u00f6fen, und es gibt keine Aufgabe des Besitzrechtes bei einer Ruine<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>. Hierzu sagtest du uns, die Lehre \u0160emu\u00e9ls, es gebe keine Aufgabe des Besitzrechtes [zum Verkehr] zwischen zwei H\u00f6fen, beziehe sich nur auf zwei H\u00f6fe mit einer T\u00fcr dazwischen, wenn sich aber einer hinter dem anderen befindet, kann man, da sie einander verboten<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>machen, das Besitzrecht wohl aufgeben. Dieser erwiderte: Sollte ich dies im Namen \u0160emu\u00e9ls gesagt haben? \u0160emu\u00e9l sagte ja, da\u00df wir uns beim [Gesetze vom] E\u0351rub an den Wortlaut unserer Mi\u0161na zu halten haben: die Bewohner eines<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>Hofes, nicht aber: die Bewohner von H\u00f6fen!? Jener entgegnete: Da\u00df wir uns beim [Gesetze vom] E\u0351rub an den Wortlaut unserer Mi\u0161na zu halten haben, sagtest du uns in Bezug auf folgende Lehre: Denn die Durchgangsgasse ist f\u00fcr die H\u00f6fe das, was der Hof f\u00fcr die H\u00e4user.<\/p>\n<p>Der Text: \u0160emu\u00e9l sagte: Es gibt keine Aufgabe des Besitzrechtes [zum Verkehr] zwischen zwei H\u00f6fen, und es gibt keine Aufgabe des Besitzrechtes bei einer Ruine. R.Jo\u1e25anan aber sagte: Es gibt eine Aufgabe des Besitzrechtes [zum Verkehr] zwischen zwei H\u00f6fen, und es gibt eine Aufgabe des Besitzrechtes bei einer Ruine. Und beides ist n\u00f6tig. W\u00fcrde er es nur von zwei H\u00f6fen gelehrt haben, so k\u00f6nnte man glauben, \u0160emu\u00e9l vertrete seine Ansicht nur bei diesen, weil jeder f\u00fcr sich allein benutzt wird, bei einer Ruine aber, die von beiden benutzt wird, pflichte er R.Jo\u1e25anan bei. Und w\u00fcrde er es nur von dieser gelehrt haben, so k\u00f6nnte man glauben, R.Jo\u1e25anan vertrete seine Ansicht nur bei dieser, w\u00e4hrend er bei jenen \u0160emu\u00e9l beipflichte. Daher ist beides n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Das, was \u0160emu\u00e9l gesagt hat, es gebe keine Aufgabe des Besitzrechtes [zum Verkehr] zwischen zwei H\u00f6fen, bezieht sich nur auf zwei H\u00f6fe mit einer T\u00fcr dazwischen, wenn aber von zwei H\u00f6fen einer sich hinter dem anderen befindet, kann man, da sie einander verboten machen, das Besitzrecht wohl aufgeben. Raba sagte: Wenn von zwei H\u00f6fen einer sich hinter dem anderen befindet, kann man das Besitzrecht zuweilen aufgeben und zuweilen nicht aufgeben. Und zwar: wenn sie den E\u0351rub im vorderen niedergelegt haben und einer, einerlei ob vom hinteren oder vom vorderen, vergessen hat, sich am E\u0351rub zu beteiligen, so ist [der Verkehr] in beiden verboten; wenn sie den E\u0351rub im hinteren niedergelegt haben und einer vom hinteren vergessen hat, sich am E\u0351rub zu beteiligen, so ist [der Verkehr] in beiden verboten; wenn aber einer vom vorderen vergessen hat, sich am E\u0351rub zu beteiligen, so ist [der Verkehr] im hinteren erlaubt<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>und im vorderen verboten. Wenn sie den E\u0351rub im vorderen niedergelegt haben und einer, einerlei ob vom hinteren oder vom vorderen, vergessen hat, sich am E\u0351rub zu beteiligen, so ist [der Verkehr] in beiden verboten. An wen sollte denn der Bewohner<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>des hinteren sein Besitzrecht abtreten: wenn an die Bewohner des hinteren, so haben sie ja ihren E\u0351rub nicht bei sich, und wenn an die Bewohner des vorderen, so kann ja jemand aus dem einen Hofe nicht sein Besitzrecht an die Bewohner des anderen Hofes abtreten. An wen sollte ferner der Bewohner<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>des vorderen sein Besitzrecht abtreten: wenn an die Bewohner des vorderen, so macht ja der hintere<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>[den Hof] verboten, und wenn an die Bewohner des hinteren, so kann ja jemand aus einem Hofe nicht sein Besitzrecht an die Bewohner des anderen Hofes abtreten. Wenn sie den E\u0351rub im hinteren niedergelegt haben und einer vom hinteren vergessen hat, sich am E\u0351rub zu beteiligen, so ist [der Verkehr] in beiden verboten. An wen sollte denn der Bewohner des hinteren sein Besitzrecht abtreten: wenn an die Bewohner des hinteren, so macht ja der vordere [den Hof] verboten, und wenn an die Bewohner des vorderen, so kann ja jemand aus einem Hofe nicht sein Besitzrecht an die Bewohner des anderen Hofes<\/p>\n<h2 id=\"blatt-67a\">Blatt 67a<\/h2>\n<p>abtreten. Hat einer vom vorderen vergessen, sich am E\u0351rub zu beteiligen, so ist [der Verkehr] im hinteren entschieden erlaubt; dieser ist n\u00e4mlich abgeschlossen, und der Verkehr ist da erlaubt, w\u00e4hrend es im vorderen verboten ist. R.Hona, Sohn des R.Jeho\u0161ua\u0351, sprach zu Raba: Weshalb ist, wenn ein Bewohner des hinteren vergessen hat, sich am E\u0351rub zu beteiligen, [der Verkehr] in beiden verboten, dieser Bewohner des hinteren kann ja sein Besitzrecht an die Bewohner des hinteren abtreten, sodann ist dem vorderen [der Verkehr] mit diesem erlaubt!?<\/p>\n<p>Dies nach R. Elie\u0351zer, welcher sagt, er brauche sein Besitzrecht nicht jedem besonders abzutreten, ich aber sagte es nach den Rabbanan, welche sagen, er m\u00fcsse sein Besitzrecht jedem besonders abtreten.<\/p>\n<p>Wenn R.\u1e24isda und R.\u0160e\u0161eth einander begegneten, erbebten die Lippen R.\u1e24isdas vor dem vielen Wissen R.\u0160e\u0161eths, und R.\u0160e\u0161eth erbebte am ganzen K\u00f6rper vor dem Scharfsinn R.\u1e24isdas. Einst fragte R.\u1e24isda den R.\u0160e\u0161eth: Wie ist es, wenn sich an beiden Seiten der Stra\u00dfe zwei H\u00e4user befinden und Nichtjuden sie am \u0160abbath mit einem Zaune versehen<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a>haben? Nach demjenigen, welcher sagt, ein Bewohner des einen Hofes k\u00f6nne sein Besitzrecht an einen Bewohner des anderen Hofes nicht abtreten, ist es nicht fraglich, denn wenn in dem Falle, wo man, falls man es wollte, am vorangehenden Tage einen E\u0351rub bereiten k\u00f6nnte, ein Bewohner des einen Hofes nicht sein Besitzrecht an einen Bewohner des anderen Hofes abtreten kann, um wieviel weniger hierbei, wo sie, falls sie es wollten, am vorangehenden Tage keinen E\u0351rub bereiten k\u00f6nnten; fraglich ist es nur nach demjenigen, welcher sagt, ein Bewohner des einen Hofes k\u00f6nne sein Besitzrecht an einen Bewohner des anderen Hofes abtreten: kann man das Besitzrecht nur dann aufgeben, wenn man, falls man es wollte, am vorangehenden Tage einen E\u0351rub bereiten k\u00f6nnte, hierbei aber, wo sie, falls sie es wollten, am vorangehenden Tage keinen E\u0351rub bereiten k\u00f6nnten, kann man auch das Besitzrecht nicht aufgeben, oder gibt es hierbei keinen Unterschied? Dieser erwiderte: Sie k\u00f6nnen ihr Besitzrecht nicht aufgeben.<\/p>\n<p>Wie ist es, wenn der Nichtjude am \u0160abbath<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>stirbt? Nach demjenigen, welcher sagt, man d\u00fcrfe von ihm mieten, ist es nicht fraglich, denn wenn zweierlei<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>erlaubt ist, um wieviel mehr eines; fraglich ist es nur nach demjenigen, welcher sagt, man d\u00fcrfe nicht mieten: ist nur zweierlei verboten, eines aber erlaubt, oder gibt es hierbei keinen Unterschied? Dieser erwiderte: Ich sage, sie k\u00f6nnen ihr Besitzrecht aufgeben, Hamnuna sagt, sie k\u00f6nnen ihr Besitzrecht nicht aufgeben.<\/p>\n<p>R.Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wenn [der Hof] eines Nichtjuden<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a>eine vier zu vier [Handbreiten] gro\u00dfe nach einer Ebene f\u00fchrende \u00d6ffnung hat, so macht er den \u00fcbrigen Bewohnern der Durchgangsgasse sie nicht verboten, selbst wenn er den ganzen Tag durch die Durchgangsgasse Kamele und Wagen f\u00fchrt, weil er die ihm allein [zug\u00e4ngliche] \u00d6ffnung bevorzugt. Sie fragten: Wie ist es, wenn die \u00d6ffnung nach einem Gehege f\u00fchrt? R.\u1e24anan b.Ami erwiderte unter Berufung auf eine \u00dcberlieferung: Auch wenn die \u00d6ffnung nach einem Gehege f\u00fchrt. Rabba und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-67b\">Blatt 67b<\/h2>\n<p>R.Joseph sagten beide: Ein Nichtjude mache verboten, wenn [sein Hof nach einem Gehege f\u00fchrt], das zwei Se\u00e1fl\u00e4chen<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>hat, wenn aber mehr als zwei Se\u00e1fl\u00e4chen, mache er nicht verboten, und ein Jisra\u00e9lit mache nicht verboten, wenn es zwei Se\u00e1fl\u00e4chen hat, und verboten, wenn mehr<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>als zwei Se\u00e1fl\u00e4chen. Raba b. \u1e24aqlaj fragte R.Hona: Wie ist es, wenn [ein Hof] eine \u00d6ffnung nach einem Gehege hat? Dieser erwiderte: Sie sagten, bei zwei Se\u00e1fl\u00e4chen mache es verboten, wenn aber mehr als zwei Se\u00e1fl\u00e4chen, mache es nicht verboten.<\/p>\n<p>U\u0351la sagte im Namen R.Jo\u1e25anans: Wer<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>etwas in ein nicht mit der Wohnung verbundenes Gehege, das gr\u00f6\u00dfer ist als eine Zweise\u00e1fl\u00e4che, oder gar in ein solches von einem Kor oder zwei Kor wirft, ist schuldig, weil es ein geschlossener Raum ist, dem nur die Bewohner fehlen. R.Hona b. \u1e24enana wandte ein: Von einem zehn [Handbreiten] hohen und vier breiten Felsen auf dem Meere darf man nichts ins Meer, noch aus dem Meere auf diesen bringen; ist er niedriger<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>, so darf man dies. Wie weit? Bis zwei Se\u00e1fl\u00e4chen. Worauf bezieht sich dies: wollte man sagen, auf den Schlu\u00dfsatz, wieso nur bis zwei Se\u00e1fl\u00e4chen und nicht mehr, man bringt ja aus einem Neutralgebiete<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>nach einem Neutralgebiete!? Doch wohl auf den Anfangssatz, und [die Lehre] ist wie folgt zu verstehen: von einem zehn [Handbreiten] hohen und vier breiten Felsen auf dem Meere darf man nichts ins Meer, noch aus dem Meere auf diesen bringen. Wie weit? Bis zwei Se\u00e1fl\u00e4chen. Ist er aber gr\u00f6\u00dfer als zwei Se\u00e1fl\u00e4chen, so darf man<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> umhertragen. Er gilt somit als Neutralgebiet. Dies ist also eine Widerlegung R.Jo\u1e25anans? Raba erwiderte: Nur wer eine Barajtha zu erkl\u00e4ren nicht imstande ist, entnimmt hieraus eine Widerlegung R.Jo\u1e25anans. Tats\u00e4chlich bezieht es sich auf den Anfangssatz, und [die Lehre] ist wie folgt zu verstehen: Auf [dem Felsen] selbst darf man wohl umhertragen. Wie weit? Bis zwei Se\u00e1fl\u00e4chen. R.A\u0161i erkl\u00e4rte: Tats\u00e4chlich bezieht es sich auf den Anfangssatz, denn sie sagten dies, und sie selbst sagten jenes. Sie sagten, in einem nicht mit der Wohnung verbundenen Gehege von mehr als zwei Se\u00e1fl\u00e4chen d\u00fcrfe man nicht mehr als vier Ellen tragen, und sie sagten auch, man d\u00fcrfe nichts aus einem Privatgebiete nach einem Neutralgebiete bringen. Bei [einem Felsen] von zwei Se\u00e1fl\u00e4chen, auf dem man in seiner ganzen Ausdehnung umhertragen darf, haben die Rabbanan das Umhertragen aus dem Meere nach diesem oder aus diesem nach dem Meere verboten, weil er dann ein richtiges Privatgebiet ist; hat er aber mehr als zwei Se\u00e1fl\u00e4chen, soda\u00df man auf diesem in seiner ganzen Ausdehnung nichts umhertragen darf, so haben die Rabbanan das Umhertragen aus diesem nach dem Meere und aus dem Meere nach diesem erlaubt, weil man sonst glauben k\u00f6nnte, er sei richtiges Privatgebiet, und man w\u00fcrde verleitet werden, auf diesem in seiner ganzen Ausdehnung umherzutragen.<\/p>\n<p>Womit ist dies<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>anders!?<\/p>\n<p>[Das Umhertragen] auf diesem ist nicht selten, aus diesem nach dem Meere oder aus dem Meere nach diesem ist es selten.<\/p>\n<p>Einst wurde das f\u00fcr ein Kind<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>vorbereitete warme Wasser ausgesch\u00fcttet. Da sprach Rabba zu ihnen: Holt warmes Wasser aus meiner Wohnung<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>. Abajje sprach: Wir haben ja keinen E\u0351rub bereitet! Jener erwiderte: So st\u00fctzen wir uns auf die Verbindung<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>. Dieser entgegnete: Wir haben ja auch keine Verbindung gemacht!? Jener erwiderte: So sage man einem Nichtjuden, da\u00df er es hole. Hierauf sprach Abajje: Ich wollte gegen den Meister einen Einwand erheben, R.Joseph aber lie\u00df mich nicht, denn R.Joseph erz\u00e4hlte im Namen R.Kahanas: Als wir bei R.Jehuda waren, sagte er, bei einem [Verbote] der Tora erhebe man zuerst einen [etwaigen] Einwand und entscheide nachher<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>, bei einem rabbanitischen aber entscheide man zuerst und nachher erst erhebe man einen [etwaigen] Einwand. Hierauf fragte er: Welchen Einwand wolltest du gegen den Meister erheben!? Dieser erwiderte: Das Besprengen<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>ist nur des Feierns wegen verboten, und ebenso ist der Auftrag an einen Nichtjuden<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>nur<\/p>\n<h2 id=\"blatt-68a\">Blatt 68a<\/h2>\n<p>des Feierns wegen verboten; wie nun das des Feierns wegen verbotene Besprengen den \u0160abbath nicht<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>verdr\u00e4ngt, ebenso sollte der des Feierns wegen verbotene Auftrag an einen Nichtjuden den \u0160abbath nicht<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>verdr\u00e4ngen!? Jener entgegnete: Unterscheidest du denn nicht zwischen einem mit einer Handlung verbundenen Verbote des Feierns wegen und einem mit einer Handlung nicht verbundenen Verbote des Feierns wegen!? (Der Meister sagte ja auch nicht zum Nichtjuden, da\u00df er es aufw\u00e4rme.) Hierauf sprach Rabba b.R.\u1e24anan zu Abajje: In einer Durchgangsgasse, in der zwei bedeutende M\u00e4nner, wie ihr es seid, wohnen, ist weder ein E\u0351rub da, noch eine Verbindung!? Dieser erwiderte: Was sollen wir machen; f\u00fcr den Meister ist es<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>nicht passend, ich bin mit meinem Studium besch\u00e4ftigt, und die anderen [Bewohner] achten darauf nicht. Auch w\u00fcrde es nicht n\u00fctzen, wenn ich ihnen vom Brote aus meinem Brotkorbe zueignen<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a>w\u00fcrde, denn ich k\u00f6nnte es ihnen nicht [immer] geben, falls sie es von mir verlangen w\u00fcrden, somit w\u00e4re ja die Verbindung ung\u00fcltig. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn einer von den Bewohnern der Durchgangsgasse etwas vom Wein und vom \u00d6l<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>verlangt und man ihm nicht gibt, so ist die Verbindung ung\u00fcltig.<\/p>\n<p>Sollte ihnen der Meister ein Viertellog vom Essig im Fasse<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a>zueignen!?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt, [Dinge aus dem] Speicher k\u00f6nnen nicht zur Verbindung verwendet werden.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, da\u00df sie wohl zur Verbindung verwendet werden k\u00f6nnen!? R. O\u0161a\u0351ja erwiderte: Das ist kein Widerspruch; das eine nach der Schule \u0160ammajs und das andere nach der Schule Hilleis. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Befindet sich der Leichnam<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a>in einem Hause, das mehrere T\u00fcren hat, so ist der [Hohlraum] aller T\u00fcren unrein; wird eine derselben ge\u00f6ffnet, so ist diese unrein, und alle \u00fcbrigen sind rein; hat man beschlossen, ihn durch eine derselben, oder durch ein vier zu vier [Handbreiten] gro\u00dfes Fenster hinauszubringen, so sch\u00fctzen diese alle \u00fcbrigen T\u00fcren. Die Schule \u0160ammajs sagt, dies nur, wenn man es noch vor seinem Tode beschlossen hatte; die Schule Hillels sagt, auch wenn nach seinem Tode<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Einst wurde das f\u00fcr ein Kind vorbereitete warme Wasser ausgesch\u00fcttet. Da sprach Raba zu ihnen: Wir wollen die Mutter fragen; braucht sie es ebenfalls, so w\u00e4rme ein Nichtjude der Mutter wegen<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a>welches an. R. Me\u0161ar\u0161eja sprach zu Raba: Die Mutter i\u00dft ja Datteln<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Vielleicht nur aus Abstumpfung, die sie befallen hat.<\/p>\n<p>Einst wurde das f\u00fcr ein Kind vorbereitete warme Wasser ausgesch\u00fcttet. Da sprach Raba zu ihnen: R\u00e4umet meine Sachen aus der M\u00e4nnerstube nach der Frauenstube, so will ich mich da aufhalten und ihnen meinen Hof<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>abtreten. Rabina sprach zu Raba: \u0160emu\u00e9l sagte ja, Bewohner des einen Hofes k\u00f6nnen ihr Besitzrecht nicht an Bewohner eines anderen Hofes abtreten!? Dieser erwiderte: Ich bin der Ansicht R.Jo\u1e25anans, welcher sagt, Bewohner des einen Hofes k\u00f6nnen ihr Besitzrecht an Bewohner eines anderen Hofes abtreten.<\/p>\n<p>Der Meister kann ja, wenn er nicht<\/p>\n<h2 id=\"blatt-68b\">Blatt 68b<\/h2>\n<p>der Ansicht \u0160emu\u00e9ls ist, auf seinem Platze verbleiben und ihnen seinen Hof abtreten, worauf jene ihn dem Meister zur\u00fcck abtreten k\u00f6nnen, denn Rabh sagte, man k\u00f6nne [seinen Besitz] abtreten und ihn zur\u00fcck [an sich] abtreten lassen!?<\/p>\n<p>In dieser Hinsicht bin ich der Ansicht \u0160emu\u00e9ls, welcher sagt, man k\u00f6nne nicht [seinen Besitz] abtreten und ihn zur\u00fcck [an sich] abtreten lassen.<\/p>\n<p>Ist es denn nicht bei beiden derselbe Grund: [den Besitz] abtreten und ihn zur\u00fcck [an sich] abtreten lassen wohl deshalb nicht, weil man, sobald man [seinen Besitz] abgetreten hat, da nichts mehr zu schaffen hat und als Bewohner eines anderen Hofes gilt, und Bewohner des einen Hofs nicht [ihr Besitzrecht] an Bewohner eines anderen Hofes abtreten k\u00f6nnen, somit kann es ja auch der Meister<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>nicht abtreten!?<\/p>\n<p>Da ist es ein anderer Grund: damit nicht die Worte der Rabbanan als Scherz und Spott<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>erscheinen.<\/p>\n<p>Der Text. Rabh sagt, man k\u00f6nne [seinen Besitz] abtreten und ihn zur\u00fcck [an sich] abtreten lassen; \u0160emu\u00e9l sagt, man k\u00f6nne nicht [seinen Besitz] abtreten und ihn zur\u00fcck an sich abtreten lassen. Es ist anzunehmen, da\u00df Rabh und \u0160emu\u00e9l denselben Streit f\u00fchren wie die Rabbanan<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a>und R.Elie\u0351zer: Rabh ist der Ansicht der Rabbanan, und \u0160emu\u00e9l ist der Ansicht R.Elie\u0351zers.<\/p>\n<p>Rabh kann dir erwidern: meine Ansicht gilt auch nach R.Elie\u0351zer, denn R.Elie\u0351zer sagt nur deshalb, wer den Besitz seines Hofes aufgibt, gebe auch den Besitz seines Hauses auf, weil niemand in einem Hause ohne Hof wohnt, sagt er dies etwa auch hinsichtlich der vollst\u00e4ndigen Lossagung!? Und auch \u0160emu\u00e9l kann dir erwidern: meine Ansicht gilt sogar nach den Rabbanan, denn die Rabbanan sagen nur, aufgegeben sei nur das, was man aufgibt, nicht aber das, was man nicht aufgibt; von dem aber, was man aufgibt, sagt man sich vollst\u00e4ndig los. R.A\u1e25a b. \u1e24ana sagte im Namen R.\u0160e\u0161eths: [Hier\u00fcber streiten] Tanna\u00edm: Wenn jemand<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>sein Besitzrecht [am Hofe] aufgibt und dahin etwas [aus seinem Hause] bringt, ob versehentlich oder absichtlich, so macht er ihn<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>verboten<\/p>\n<p>so R.Me\u00edr; R.Jehuda sagt, wenn absichtlich, mache er ihn verboten, wenn versehentlich, mache er ihn nicht verboten. Ihr Streit besteht wohl in folgendem: einer ist der Ansicht, man k\u00f6nne ihn abtreten und zur\u00fcck [an sich] abtreten lassen, und einer ist der Ansicht, man k\u00f6nne ihn nicht abtreten und zur\u00fcck [an sich] abtreten lassen. R.A\u1e25a b. Ta\u1e25lipha erwiderte im Namen Rabas: Nein, alle sind der Ansicht, man k\u00f6nne ihn nicht abtreten und zur\u00fcck [an sich] abtreten lassen, und ihr Streit besteht darin, ob man einen bei Versehen mit R\u00fccksicht auf die Absicht ma\u00dfregle; einer ist der Ansicht, man ma\u00dfregle bei Versehen mit R\u00fccksicht auf die Absicht, und einer ist der Ansicht, man ma\u00dfregle nicht bei Versehen mit R\u00fccksicht auf die Absicht. R.A\u0161i aber sagte, Rabh und \u0160emu\u00e9l f\u00fchren denselben Streit wie R.Elie\u0351zer und die Rabbanan.<\/p>\n<p>R.G<small>AMLI\u00c9L ERZ\u00c4HLTE<\/small>: E<small>INST WOHNTE EIN<\/small> S<small>ADUZ\u00c4ER MIT UNS<\/small>. Wer spricht hier von einem Saduz\u00e4er?<\/p>\n<p>[Die Mi\u0161na] ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Ein Saduz\u00e4er gleicht einem Nichtjuden; R.Gamli\u00e9l<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>sagt, ein Saduz\u00e4er gleiche nicht einem Nichtjuden. Hierzu erz\u00e4hlte R.Gamli\u00e9l: Einst wohnte ein Saduz\u00e4er in Jeru\u0161alem mit uns in einer Durchgangsgasse, und unser Vater sprach zu uns: Eilet und bringet die Ger\u00e4te nach der Durchgangsgasse, bevor er [seine] hinausgeschafft und sie euch verboten macht. Es wird auch gelehrt: Wenn jemand mit einem Nichtjuden, einem Saduz\u00e4er oder einen Boethos\u00e4er [in einem Hofe] wohnt, so machen sie ihn ihm verboten; R.Gamli\u00e9l sagt, ein Saduz\u00e4er und ein Boethos\u00e4er machen nicht verboten. Einst wohnte in Jeru\u0161alem ein Saduz\u00e4er mit R.Gamli\u00e9l in einer Durchgangsgasse, und R.Gamli\u00e9l sprach zu seinen S\u00f6hnen: Kinder, eilet und bringet hinaus, was ihr hinauszubringen habt, und bringet herein, was ihr hereinzubringen habt, bevor dieses Scheusal [seines] hinausbringt und sie euch verboten macht, denn noch hat er euch sein Besitzrecht abgetreten. So R.Me\u00edr. R.Jehuda erz\u00e4hlte dies in einer anderen Fassung: Eilet und verrichtet euere Gesch\u00e4fte in der Durchgangsgasse, bevor es dunkel wird und er sie euch verboten macht.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Bringet hinaus, was ihr hinauszuhringen habt, und bringet herein, was ihr hereinzubringen habt, bevor dieses Scheusal [seines] hinausbringt und sie euch verboten macht. Demnach macht er nicht verboten, wenn zuerst sie hinausbringen und nachher er hinausbringt,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-69a\">Blatt 69a<\/h2>\n<p>und [dem widersprechend] haben wir gelernt, da\u00df, wenn jemand sein Besitzrecht abgetreten hat und da etwas hinausbringt, ob versehentlich oder absichtlich, er nach R.Me\u00edr verboten mache!? R.Joseph erwiderte: Lies: er nicht verboten mache. Abajje erwiderte: Das ist kein Widerspruch; das eine in dem Falle, wenn die Anwohner der Durchgangsgasse sie in Besitz genommen haben, und das eine in dem Falle, wenn die Anwohner der Durchgangsgasse sie nicht in Besitz genommen haben. Es wird auch gelehrt: Hat er<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a>hinausgebracht, bevor er sein Besitzrecht abgetreten hat, ob versehentlich oder absichtlich, so kann er [sein Besitzrecht] aufgeben<\/p>\n<p>so R.Me\u00edr; R.Jehuda sagt, wenn versehentlich, k\u00f6nne er es aufgeben, wenn absichtlich, k\u00f6nne er es nicht aufgeben. Hat er sein Besitzrecht abgetreten, und darauf da etwas hinausgebracht, ob versehentlich oder absichtlich, so macht er<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>verboten<\/p>\n<p>so R.Me\u00edr; R.Jehuda sagt, wenn absichtlich, mache er verboten, wenn versehentlich, mache er nicht verboten. Diese Worte gelten nur, wenn die Anwohner der Durchgangsgasse sie nicht in Besitz genommen haben, wenn aber die Anwohner der Durchgangsgasse sie in Besitz genommen haben, macht er sie, ob versehentlich oder absichtlich, nicht verboten.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: R.Jehuda erz\u00e4hlte dies in einer anderen Fassung: Eilet und verrichtet euere Gesch\u00e4fte in der Durchgangsgasse, bevor es dunkel wird und er sie euch verboten macht. Demnach gilt er als Nichtjude, w\u00e4hrend wir ja gelernt haben: bevor er [seine] hinausbringt<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Lies: bevor der Tag zuende<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>ist. Wenn du aber willst, sage ich: das ist kein Einwand; eines gilt von einem Abtr\u00fcnnigen, der heimlich den \u0160abbath entweiht, und eines gilt von einem Abtr\u00fcnnigen, der den \u0160abbath \u00f6ffentlich<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a>entweiht.<\/p>\n<p>Wessen Ansicht vertritt demnach folgende Lehre: Der Abtr\u00fcnnige und der Frechling kann sein Besitzrecht nicht aufgeben. Ist denn der Frechling ein Abtr\u00fcnniger? Vielmehr lese man: der freche Abtr\u00fcnnige<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>kann sein Besitzrecht nicht aufgeben. Also nach R.Jehuda.<\/p>\n<p>Einst ging jemand [am \u0160abbath] mit einem Siegelringe<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>aus, und als R.Jehuda der F\u00fcrst ihn bemerkte, verbarg er ihn. Da sprach er: Dieser beispielsweise kann nach R.Jehuda das Besitzrecht aufgeben.<\/p>\n<p>R.Hona sagte: Ein abtr\u00fcnniger Jisra\u00e9lit ist derjenige, der den \u0160abbath \u00f6ffentlich entweiht. R.Na\u1e25man sprach zu ihm: Nach wem: wenn nach R.Me\u00edr, welcher sagt, wer einer Sache verd\u00e4chtig ist, sei auch bez\u00fcglich der ganzen Tora verd\u00e4chtig, so gilt es ja auch von jedem aller anderen Verbote der Tora, und wenn nach den Rabbanan, so sagen sie ja, wer [der \u00dcbertretung] einer Sache der Tora verd\u00e4chtig ist, sei nicht bez\u00fcglich der ganzen Tora verd\u00e4chtig, es sei denn, da\u00df er durch G\u00f6tzendienst<\/p>\n<h2 id=\"blatt-69b\">Blatt 69b<\/h2>\n<p>abtr\u00fcnnig ist!? R.Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Bez\u00fcglich der Abtretung und der Aufgabe seines Besitzrechtes. Wie gelehrt wird: Ein abtr\u00fcnniger Jisra\u00e9lit, der auf der Stra\u00dfe den \u0160abbath beobachtet, kann sein Besitzrecht aufgeben, der auf der Stra\u00dfe den \u0160abbath nicht beobachtet, kann sein Besitzrecht nicht aufgeben. Sie sagten n\u00e4mlich, ein Jisra\u00e9lit k\u00f6nne [am \u0160abbath] das Besitzrecht empfangen und das Besitzrecht abtreten, ein Nichtjude aber nur, wenn er vermietet.<\/p>\n<p>Auf welche Weise?<\/p>\n<p>Er spreche zu ihm: Mein Gebiet sei dir abgetreten; mein Gebiet sei zu deinen Gunsten aufgegeben. Dieser erwirbt es, ohne einer \u00dcbereignung<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a> zu ben\u00f6tigen. R.A\u0161i erwiderte: Nach dem folgenden Tanna, der es mit dem \u0160abbath ebenso streng nimmt, wie mit dem G\u00f6tzendienste. Es wird n\u00e4mlich gelehrt:<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a><em>Von euch<\/em>, nicht aber von euch allen, ausgenommen der Abtr\u00fcnnige; <em>von euch<\/em>, bei euch habe ich diesen Unterschied gemacht, nicht aber bei den weltlichen<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>V\u00f6lkern; <a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a><em>vom Vieh<\/em>, dies schlie\u00dft Leute ein, die dem Vieh gleichen. Hieraus folgerten sie, da\u00df man Opfer von jisra\u00e9litischen Frevlern annehme, damit sie Bu\u00dfe tun, nicht aber von einem Abtr\u00fcnnigen, einem, der [den G\u00f6tzen] Wein libiert, und einem, der den \u0160abbath \u00f6ffentlich entweiht. Dies widerspricht sich ja selbst; zuerst hei\u00dft es: <em>von euch<\/em>, nicht aber von euch allen, ausgenommen der Abtr\u00fcnnige, und darauf hei\u00dft es, da\u00df man von jisra\u00e9litischen Frevlern Opfer annehme!? Dies ist jedoch kein Widerspruch, wenn man den Anfangssatz auf einen Abtr\u00fcnnigen bez\u00fcglich der ganzen Tora und den Mittelsatz auf einen Abtr\u00fcnnigen bez\u00fcglich einer Sache bezieht. Wie ist aber demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: nicht aber von einem Abtr\u00fcnnigen und einem, der [den G\u00f6tzen] Wein libiert. Was hei\u00dft Abtr\u00fcnniger: wenn ein Abtr\u00fcnniger bez\u00fcglich der ganzen Tora, so lehrt dies ja der Anfangssatz, und wenn bez\u00fcglich einer Sache, so widerspricht dies ja dem Mittelsatze!? Wahrscheinlich meint er es wie folgt: nicht aber von einem Abtr\u00fcnnigen bez\u00fcglich des Libierens [f\u00fcr die G\u00f6tzen] und bez\u00fcglich der \u00f6ffentlichen Entweihung des \u0160abbaths. Der G\u00f6tzendienst und die [Entweihung des] \u0160abbaths gleichen somit einander. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN VON DEN<\/small> A<small>NWOHNERN DES<\/small> H<small>OFES EINER VERGESSEN HAT, SICH AM<\/small> E\u0351<small>RUB ZU BETEILIGEN, SO IST ES IHM UND IHNEN VERBOTEN, ETWAS IN SEIN<\/small> H<small>AUS ODER AUS DIESEM ZU BRINGEN, IHRE ABER SIND IHM UND IHNEN ERLAUBT; HABEN SIE IHM IHR<\/small> B<small>ESITZRECHT ABGETRETEN, SO IST ES IHM ERLAUBT UND IHNEN VERBOTEN; SIND ES<\/small><a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a><small>ZWEI, SO MACHEN SIE ES EINANDER VERBOTEN; EINER KANN N\u00c4MLICH DAS<\/small> B<small>ESITZRECHT SOWOHL ABTRETEN ALS AUCH EMPFANGEN, ZWEI ABER K\u00d6NNEN DAS<\/small> B<small>ESITZRECHT ABTRETEN, NICHT ABER EMPFANGEN<\/small>. <sup>iv<\/sup> W<small>ANN KANN MAN DAS<\/small> B<small>ESITZRECHT ABTRETEN<\/small>? D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, SOLANGE ES NOCH<\/small> T<small>AG<\/small><a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a><small>IST, UND DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, AUCH NACH<\/small> E<small>INBRUCH DER<\/small> D<small>UNKELHEIT<\/small>. W<small>ER SEIN<\/small> B<small>ESITZRECHT ABGETRETEN HAT UND DA ETWAS HINAUSBRINGT, OB VERSEHENTLICH ODER ABSICHTLICH, MACHT ES VERBOTEN<\/p>\n<p>SO<\/small> R.M<small>E\u00cdR<\/small>; R.J<small>EHUDA SAGT, WENN ABSICHTLICH, MACHE ER VERBOTEN, WENN VERSEHENTLICH, MACHE ER NICHT VERBOTEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Nur sein Haus ist verboten, sein [Anteil am] Hofe ist erlaubt. In welchem Falle: hat er sein Besitzrecht aufgegeben, wieso ist sein Haus verboten, und hat er sein Besitzrecht nicht aufgegeben, wieso ist sein Hof erlaubt!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn er das Besitzrecht seines Hofes aufgegeben hat und das Besitzrecht seines Hauses nicht aufgegeben hat; die Rabbanan sind der Ansicht, wer das Besitzrecht seines Hofes aufgibt, gebe das Besitzrecht seines Hauses nicht auf, weil man auch in einem Hause ohne Hof zu wohnen pflegt.<\/p>\n<p>I<small>HRE ABER SIND IHM UND IHNEN ERLAUBT<\/small>. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Weil er ihr Gast ist.<\/p>\n<p>H<small>ABEN SIE IHM IHR<\/small> B<small>ESITZRECHT ABGETRETEN, SO IST ES IHM ERLAUBT UND IHNEN VERBOTEN<\/small>. Sollten auch sie als seine G\u00e4ste betrachtet werden!?<\/p>\n<p>Einer bei f\u00fcnf gilt als Gast, f\u00fcnf bei einem gelten nicht als G\u00e4ste.<\/p>\n<p>Hieraus w\u00e4re also zu entnehmen, man k\u00f6nne sein Besitzrecht abtreten und zur\u00fcck [an sich] abtreten lassen!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: wenn sie ihm von vornherein<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>ihr Besitzrecht abgetreten haben, so ist es ihm erlaubt und ihnen verboten.<\/p>\n<p>S<small>IND ES ZWEI, SO MACHEN SIE ES EINANDER VERBOTEN<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist f\u00fcr den Fall n\u00f6tig, wenn darauf einer sein Besitzrecht seinem N\u00e4chsten abtritt; man k\u00f6nnte glauben, es sei ihm dann erlaubt, so lehrt er uns, [da\u00df es ihm verboten sei,] weil der Hof zur Zeit, da jener das Besitzrecht aufgab, ihm nicht erlaubt war.<\/p>\n<p>E<small>INER KANN N\u00c4MLICH DAS<\/small> B<small>ESITZRECHT ABTRETEN<\/small>. Wozu dies wiederum, es wurde ja bereits sowohl von der Abtretung als auch vom Empfange gelehrt!?<\/p>\n<p>N\u00f6tig ist der Schlu\u00dfsatz: zwei k\u00f6nnen ihr Besitzrecht abtreten.<\/p>\n<p>Auch dies ist ja selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, es sei zu ber\u00fccksichtigen, auch er k\u00f6nnte ihnen [das Besitzrecht] abtreten,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-70a\">Blatt 70a<\/h2>\n<p>so lehrt er uns.<\/p>\n<p>N<small>ICHT ABER DAS<\/small> B<small>ESITZRECHT EMPFANGEN<\/small>. Wozu dies?<\/p>\n<p>Dies ist f\u00fcr den Fall n\u00f6tig, auch wenn sie zu ihm gesagt haben: Erwirb, um abzutreten<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Abajje fragte Rabba: Wie ist es, wenn f\u00fcnf Personen in einem Hofe wohnen und einer vergessen hat, sich am E\u0351rub zu beteiligen: mu\u00df er sein Besitzrecht jedem einzeln abtreten oder nicht? Dieser erwiderte: Er mu\u00df es jedem einzeln abtreten. Er wandte gegen ihn ein: Einer, der sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat, kann sein Besitzrecht abtreten an einen, der sich am E\u0351rub beteiligt hat; zwei, die sich am E\u0351rub beteiligt haben, k\u00f6nnen ihr Besitzrecht abtreten an einen, der sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat; zwei, die sich am E\u0351rub nicht beteiligt haben, k\u00f6nnen ihr Besitzrecht abtreten an zwei, die sich am E\u0351rub beteiligt haben, oder an einen, der sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat. Nicht aber kann einer, der sich am E\u0351rub beteiligt hat, sein Besitzrecht abtreten an einen, der sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat, noch k\u00f6nnen zwei, die sich am E\u0351rub beteiligt haben, ihr Besitzrecht abtreten an zwei, die sich am E\u0351rub nicht beteiligt haben, noch k\u00f6nnen zwei, die sich am E\u0351rub nicht beteiligt haben, ihr Besitzrecht abtreten an zwei, die sich ebenfalls am E\u0351rub nicht beteiligt haben. Der Anfangssatz lehrt also, einer, der sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat, k\u00f6nne sein Besitzrecht an einen abtreten, der sich am E\u0351rub beteiligt hat. In welchem Falle: ist weiter keiner vorhanden, mit wem sollte er sich denn am E\u0351rub beteiligt haben? Doch wohl, wenn noch jemand vorhanden ist, und er lehrt: an einen, der sich am E\u0351rub beteiligt hat!?<\/p>\n<p>Und Rabba!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn noch jemand vorhanden war und gestorben ist.<\/p>\n<p>Wie ist, wenn noch jemand vorhanden war und gestorben ist, der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: nicht aber kann einer, der sich am E\u0351rub beteiligt hat, sein Besitzrecht abtreten an einen, der sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat. Wenn noch jemand vorhanden war und gestorben ist, weshalb denn nicht!? Doch wohl, wenn noch jemand vorhanden ist, und wenn der Schlu\u00dfsatz [von einem Falle handelt], wenn noch jemand vorhanden ist, ebenso auch der Anfangssatz, wenn noch jemand vorhanden ist!?<\/p>\n<p>Wieso denn, der eine so und der andere anders. Dies ist auch zu beweisen, denn im Schl\u00fcsse des Anfangssatzes hei\u00dft es: zwei, die sich am E\u0351rub nicht beteiligt haben, k\u00f6nnen ihr Besitzrecht abtreten an zwei, die sich am E\u0351rub beteiligt haben; nur an zwei, nicht aber an einen. Abajje aber erkl\u00e4rte: Unter \u00bban zwei\u00ab ist zu verstehen: an einen von den zweien.<\/p>\n<p>Demnach sollte es ja hei\u00dfen: an einen, der sich am E\u0351rub beteiligt hat, beziehungsweise an einen, der sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat!?<\/p>\n<p>Dies ist ein Einwand.<\/p>\n<p>\u00abEiner, der sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat, kann sein Besitzrecht abtreten an einen, der sich am E\u0351rub beteiligt hat.\u00bb Nach Abajje, wenn [noch jemand] vorhanden ist, und er lehrt uns, da\u00df er das Besitzrecht nicht an jeden abzutreten brauchte; und nach Rabba, wenn noch jemand vorhanden war und gestorben ist, und man ber\u00fccksichtige nicht den Fall, wenn noch jemand vorhanden ist.<\/p>\n<p>\u00abZwei, die sich am E\u0351rub beteiligt haben, k\u00f6nnen ihr Besitzrecht abtreten an einen, der sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat.\u00bb Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man ma\u00dfregle ihn, weil er sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>\u00abZwei, die sich am E\u0351rub nicht beteiligt haben, k\u00f6nnen ihr Besitzrecht abtreten an zwei, die sich am E\u0351rub beteiligt haben.\u00bb Nach Rabba lehrt er den Schlu\u00dfsatz zur Erkl\u00e4rung<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>des Anfangssatzes, und nach Abajje ist er n\u00f6tig wegen des Falles, wenn zwei sich am E\u0351rub nicht beteiligt haben. Man k\u00f6nnte glauben, es sei zu ber\u00fccksichtigen, auch er<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a>k\u00f6nnte [das Besitzrecht] ihnen abtreten, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>\u00abOder an einen, der sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat.\u00bb Wozu dies!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, nur dann, wenn manche sich am E\u0351rub beteiligt haben und manche sich am E\u0351rub nicht beteiligt haben, wenn aber alle sich am E\u0351rub nicht beteiligt haben, ma\u00dfregle man sie, damit das Gesetz vom E\u0351rub nicht in Vergessenheit gerate, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>\u00abNicht aber kann einer, der sich am E\u0351rub beteiligt hat, sein Besitzrecht abtreten an einen, der sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat.\u00bb Nach Abajje lehrt er den Schlu\u00dfsatz zur Erkl\u00e4rung<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a>des Anfangssatzes, und nach Rabba lehrt er diesen Fall auch im Schlu\u00dfsatze, weil er entsprechend im Anfangssatze lehrt.<\/p>\n<p>\u00abNoch k\u00f6nnen zwei, die sich am E\u0351rub beteiligt haben, ihr Besitzrecht abtreten an zwei, die sich am E\u0351rub nicht beteiligt haben.\u00bb Wozu ist dies weiter n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Dies ist f\u00fcr den Fall n\u00f6tig, wenn einer von den beiden sein Besitzrecht an seinen N\u00e4chsten abgetreten hat; man k\u00f6nnte glauben, es sei dann erlaubt, so lehrt er uns, da\u00df es verboten ist, weil der Hof zur Zeit, da jener das Besitzrecht aufgab, ihm nicht erlaubt war.<\/p>\n<p>\u00abNoch k\u00f6nnen zwei, die sich am E\u0351rub nicht beteiligt haben, ihr Besitzrecht abtreten an zwei, die sich ebenfalls am E\u0351rub nicht beteiligt haben.\u00bb Wozu ist dies weiter n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Dies ist f\u00fcr den Fall n\u00f6tig, wenn sie [zu einem] gesagt haben: Erwirb, um abzutreten<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Raba fragte R.Na\u1e25man: Kann ein Erbe das Besitzrecht<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a>aufgeben: kann man nur dann das Besitzreeht aufgeben, falls man, wenn man es<\/p>\n<h2 id=\"blatt-70b\">Blatt 70b<\/h2>\n<p>wollte, am vorangehenden Tage sich am E\u0351rub beteiligen konnte, dieser aber, der, auch wenn er es wollte, sich am E\u0351rub nicht beteiligen konnte, kann auch das Besitzrecht nicht aufgeben, oder aber, der Sohn ist ja der Fu\u00df seines Vaters? Dieser erwiderte: Ich sage, er k\u00f6nne das Besitzrecht aufgeben, die aus der Schule \u0160emu\u00e9ls aber lehrten, er k\u00f6nne das Besitzrecht nicht aufgeben. Er wandte gegen ihn ein: Die Regel ist: Was f\u00fcr einen Teil des \u0160abbaths erlaubt ist, ist f\u00fcr den ganzen \u0160abbath erlaubt, und was f\u00fcr einen Teil des \u0160abbaths verboten ist, ist f\u00fcr den ganzen \u0160abbath verboten; ausgenommen der Fall, wenn jemand das Besitzrecht aufgibt. Was f\u00fcr einen Teil des \u0160abbaths erlaubt ist, ist f\u00fcr den ganzen \u0160abbath erlaubt: wenn man beispielsweise einen E\u0351rub durch eine T\u00fcr<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a>oder ein Fenster bereitet hat und diese [am \u0160abbath] geschlossen<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a>wurden. Die Regel schlie\u00dft noch den Fall ein, wenn von einem Durchgang der Balken oder der Pfosten entfernt worden<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a>ist. Was f\u00fcr einen Teil des \u0160abbaths verboten ist, ist f\u00fcr den ganzen \u0160abbath verboten: wenn beispielsweise Nichtjuden zwei H\u00e4user auf beiden Seiten der Stra\u00dfe am \u0160abbath durch einen Zaun verbunden<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a>haben. Die Regel schlie\u00dft noch den Fall ein, wenn ein Nichtjude<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a>am \u0160abbath stirbt. Hierzu lehrt er: ausgenommen der Fall, wenn jemand das Besitzrecht aufgibt<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a>. Nur er selbst, nicht aber sein Erbe!?<\/p>\n<p>Sage: ausgenommen die Bestimmung von der Aufgabe des Besitzrechtes. Er wandte ferner gegen ihn ein: Wenn einer von den Anwohnern des Hofes stirbt und sein Besitzrecht einem Fremden hinterl\u00e4\u00dft, so macht er ihn verhoten, wenn noch<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>am Tage, wenn aber nach Einbruch der Dunkelheit, so macht er ihn nicht verboten. Wenn der Fremde<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a>stirbt und sein Besitzrecht einem der Anwohner des Hofes hinterl\u00e4\u00dft, so macht er ihn nicht verboten, wenn noch am Tage, wenn aber nach Einbruch der Dunkelheit, so macht er ihn<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a> verboten. Wieso macht er ihn nun verboten, er kann ja [sein Besitzrecht] aufgeben!?<\/p>\n<p>Unter \u00bbverboten\u00ab, von dem er spricht, [ist auch zu verstehen,] so lange er [sein Besitzrecht] nicht auf gibt.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn ein Jisra\u00e9lit und ein Proselyt sich zusammen in einem Speicher aufhalten und der Proselyt<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a>noch<\/p>\n<h2 id=\"blatt-71a\">Blatt 71a<\/h2>\n<p>am Tage stirbt, selbst wenn ein anderer Jisra\u00e9lit sein Verm\u00f6gen in Besitz nimmt, macht er ihn verboten; wenn aber nach Einbruch der Dunkelheit, selbst wenn ein anderer Jisra\u00e9lit sein Verm\u00f6gen nicht in Besitz nimmt, macht er ihn nicht verboten. Dies widerspricht sich ja selbst; zuerst hei\u00dft es: wenn noch am Tage, selbst wenn [ein Jisra\u00e9lit sein Verm\u00f6gen] in Besitz nimmt, demnach um so eher, wenn niemand es in Besitz nimmt; im Gegenteil, wenn niemand es in Besitz nimmt, macht ihn ja niemand verboten!? R.Papa erwiderte: Lies: selbst wenn er es nicht in Besitz nimmt.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber: selbst wenn er es in Besitz nimmt!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: selbst wenn er es nicht noch am Tage, sondern erst nach Einbrach der Dunkelheit in Besitz genommen hat; da er es schon am Tage in Besitz nehmen konnte, macht er ihn verboten.<\/p>\n<p>\u00abWenn aber nach Einbruch der Dunkelheit, selbst wenn ein anderer Jisra\u00e9lit sein Verm\u00f6gen nicht in Besitz nimmt, macht er ihn nicht verboten.\u00bb Selbst wenn ein anderer Jisra\u00e9lit es nicht in Besitz nimmt, demnach um so eher, wenn er es in Besitz nimmt; im Gegenteil, wenn er es in Besitz nimmt, macht er ihn ja verboten!? R.Papa erwiderte: Lies: selbst wenn er es in Besitz nimmt.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber: selbst wenn er es nicht in Besitz nimmt!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: selbst wenn er es nach Einbruch der Dunkelheit in Besitz nimmt; da er es noch am Tage nicht in Besitz nehmen konnte, macht er ihn nicht verboten. Im Anfangssatze hei\u00dft es also, er mache verboten; weshalb macht er verboten, er kann ja das Besitzrecht aufgeben!?<\/p>\n<p>Unter \u00bbverboten\u00ab, von dem er spricht, [ist auch zu verstehen,] so lange er [sein Besitzrecht] nicht aufgibt. R.Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte: Jene Lehren<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a>sind nach der Schule \u0160ammajs, welche sagt, man k\u00f6nne am \u0160abbath das Besitzrecht nicht aufgeben. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wann kann man das Besitzrecht abtreten? Die Schule \u0160ammajs sagt, solange es noch Tag ist, und die Schule Hillels sagt, auch nach Einbruch der Dunkelheit.<\/p>\n<p>U\u0351la sagte: Folgendes ist der Grund der Schule Hilleis. Es ist ebenso, als w\u00fcrde jemand sagen: wende<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a>dich zu den besseren. Abajje entgegnete: Wieso ist der Fall, wenn der Nichtjude<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a>am \u0160abbath stirbt, [zu vergleichen mit der Aufforderung:] wende dich zu den besseren!? Ihr Streit besteht vielmehr in folgendem: Die Schule \u0160ammajs ist der Ansicht, die Aufgabe des Besitzrechtes gelte als Verkauf des Besitzrechtes, und der Verkauf des Besitzrechtes ist am \u0160abbath verboten, und die Schule Hillels ist der Ansicht, dies sei nichts weiter als eine Lossagung von seinem Besitzrechte, und die Lossagung von seinem Besitzrechte ist am \u0160abbath erlaubt.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN EIN<\/small> H<small>AUSHERR<\/small> G<small>ESELLSCHAFTER SEINER<\/small> N<small>ACHBARN<\/small><a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a><small>IST, SO BRAUCHEN SIE, WENN MIT DIESEM AM<\/small> W<small>EIN UND MIT JENEM AM<\/small> W<small>EIN, WEITER KEINEN<\/small> E\u0351<small>RUB ZU BEREITEN, WENN ABER MIT DIESEM AM<\/small> E<small>EIN UND MIT JENEM AM<\/small> \u00d6<small>L, SO BEN\u00d6TIGEN SIE EINES<\/small> E\u0351<small>RUBS<\/small>; R.\u0160<small>IMO\u0351N SAGT, OB SO ODER SO BEN\u00d6TIGEN SIE KEINES<\/small> E\u0351<small>RUBS<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Rabh sagte: Nur, wenn in einem Gef\u00e4\u00dfe. Raba sagte: Dies ist auch zu beweisen, denn es hei\u00dft: wenn aber mit diesen am Wein und mit jenen am \u00d6l, so ben\u00f6tigen sie eines E\u0351rubs. Einleuchtend ist es, wenn du sagst, der Anfangssatz, wenn in einem Gef\u00e4\u00dfe, und der Schlu\u00dfsatz, wenn in zwei Gef\u00e4\u00dfen; welchen Unterschied aber gibt es zwischen Wein und Wein, und Wein und \u00d6l, wenn du sagst, der Anfangssatz, wenn in zwei Gef\u00e4\u00dfen, und der Schlu\u00dfsatz, wenn in zwei Gef\u00e4\u00dfen!? Abajje erwiderte: Wein und Wein sind als E\u0351rub verwendbar, Wein und \u00d6l sind als E\u0351rub nicht verwendbar.<\/p>\n<p>R.\u0160<small>IMO\u0351N SAGT, OB SO ODER SO BEN\u00d6TIGEN SIE KEINES<\/small> E\u0351<small>RUBS<\/small>. Auch wenn mit diesem am Wein und mit jenem am \u00d6l!? Rabba erwiderte: Hier handelt es sich um einen Hof zwischen zwei Durchgangsgassen, und R.\u0160imo\u0351n vertritt hierbei seine Ansicht. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: R.\u0160imo\u0351n sagte: Dies ist<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a>ebenso, als wenn drei H\u00f6fe Ausg\u00e4nge zu einander und Ausg\u00e4nge nach \u00f6ffentlichem Gebiete haben; sind die zwei \u00e4u\u00dferen mit dem mittelsten durch einen E\u0351rub verbunden, so ist diesem mit jenen<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a>und jenen mit diesem [zu verkehren] erlaubt, beiden \u00e4u\u00dferen aber miteinander verboten. Abajje sprach zu ihm: Es ist ja nicht gleich; da lehrt er, den beiden \u00e4u\u00dferen [miteinander] verboten, w\u00e4hrend er hierbei lehrt, ein E\u0351rub sei \u00fcberhaupt nicht n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Nicht n\u00f6tig ist der E\u0351rub nur f\u00fcr die Nachbarn mit dem Hausherrn, die Nachbarn unter einander ben\u00f6tigen wohl eines E\u0351rubs. R.Joseph erkl\u00e4rte: R.\u0160imo\u0351n und die Rabbanan f\u00fchren<\/p>\n<h2 id=\"blatt-71b\">Blatt 71b<\/h2>\n<p>denselben Streit, wie R. Jo\u1e25anan b. Nuri und die Rabbanan. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn jemand, der am selben Tage untergetaucht<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a>ist, auf Wein schwimmendes \u00d6l ber\u00fchrt, so macht er nur das \u00d6l unbrauchbar; R.Jo\u1e25anan b. Nuri sagt, beide seien mit einander verbunden. Die Rabbanan sind der Ansicht jener Rabbanan, und R.\u0160imo\u0351n ist der Ansicht des R.Jo\u1e25anan b.Nuri.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R.Elea\u0351zar b.Tadaj sagt, sie ben\u00f6tigen in beiden F\u00e4llen eines E\u0351rubs.<\/p>\n<p>Auch wenn mit diesem am Wein und mit jenem am Wein!? Rabba erwiderte: \u00dcber den Fall, wenn dieser mit seiner Flasche kommt und hineingie\u00dft und jener mit seiner Flasche kommt und hineingie\u00dft, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df dies als E\u0351rub gilt, sie streiten vielmehr \u00fcber den Fall, wenn sie gemeinschaftlich ein Fa\u00df Wein gekauft haben. R.Elea\u0351zar b.Tadaj ist der Ansicht, es gebe keine fiktive Feststellung<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a>, und die Rabbanan sind der Ansicht, es gebe eine fiktive Feststellung. R. Joseph erkl\u00e4rte: R.Elea\u0351zar b.Tadaj und die Rabbanan streiten dar\u00fcber, ob man sich auf die Verbindung<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a>st\u00fctze, wo ein E\u0351rub erforderlich ist: nach der einen Ansicht st\u00fctze man sich auf diese, nach der anderen Ansicht st\u00fctze man sich auf diese nicht. R.Joseph sprach: Woher entnehme ich dies? R.Jehuda sagte im Namen Rabhs, die Halakha sei wie R.Me\u00edr<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a>, und R.Beruna sagte im Namen Rabhs, die Halakha sei wie R.Elea\u0351zar b. Tadaj; doch wohl deshalb, weil [beides] aus ein und demselben Grunde, Abajje sprach zu ihm: Wozu zwei Halakhoth, wenn [beides] aus ein und demselben Grunde!?<\/p>\n<p>Er lehrt uns damit, da\u00df man beim E\u0351rub nicht nach zwei Erschwerungen<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a>verfahre.<\/p>\n<p>Was ist das [f\u00fcr ein Streit zwischen] R.Me\u00edr und den Rabbanan?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Der E\u0351rub zur Vereinigung der H\u00f6fe ist aus Brot zu bereiten; will man dazu Wein verwenden, so ist dies unzul\u00e4ssig. Zur Verbindung an der Durchgangsgasse ist er aus Wein zu bereiten, und wenn man will, kann man dazu auch Brot verwenden. Man mache einen E\u0351rub zur Vereinigung der H\u00f6fe und eine Verbindung f\u00fcr die Durchgangsgasse, damit nicht das Gesetz vom E\u0351rub<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a>bei den Kindern in Vergessenheit gerate, denn sie k\u00f6nnten glauben, ihre Vorfahren h\u00e4tten keinen E\u0351rub bereitet<\/p>\n<p>so R.Me\u00edr; die Weisen sagen, entweder ein E\u0351rub oder eine Verbindung. Hier\u00fcber streiten R.Ni\u1e25umi und Rabba; einer sagt, alle stimmen \u00fcberein, da\u00df, wenn Brot verwendet wird, eines gen\u00fcge, und sie streiten<\/p>\n<h2 id=\"blatt-72a\">Blatt 72a<\/h2>\n<p>nur, wenn Wein verwendet wird, und einer sagt, alle stimmen \u00fcberein, da\u00df, wenn Wein verwendet wird, beides erforderlich sei, und sie streiten nur, wenn Brot verwendet wird. Man wandte ein: Die Weisen sagen, entweder ein E\u0351rub oder eine Verbindung. Doch wohl: entweder ein E\u0351rub f\u00fcr die H\u00f6fe, mit Brot, oder eine Verbindung f\u00fcr die Durchgangsgasse, mit Wein!? R.Gidel erwiderte im Namen Rabhs: Er meint es wie folgt: entweder ein E\u0351rub f\u00fcr die H\u00f6fe, aus Brot, und beide sind erlaubt, oder eine Verbindung f\u00fcr die Durchgangsgasse, aus Brot, und beide sind erlaubt. R.Jehuda sagte im Namen Rabhs: Die Halakha ist wie R.Me\u00edr. R.Hona sagte: Der Brauch ist wie R.Me\u00edr. R.Jo\u1e25anan sagte: Das Volk pflegt nach R.Me\u00edr zu verfahren<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN F\u00dcNF<\/small> P<small>ARTEIEN DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH IN EINEM<\/small> S<small>AALE<\/small><a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a><small>VERBRINGEN, SO IST, WIE DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, EIN<\/small> E\u0351<small>RUB F\u00dcR JEDE<\/small> P<small>ARTEI BESONDERS, UND WIE DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, EIN<\/small> E\u0351<small>RUB F\u00dcR ALLE ZUSAMMEN N\u00d6TIG; DIESE PFLICHTET JEDOCH BEI, DASS, WENN MANCHE IN<\/small> K<small>AMMERN ODER<\/small> S<small>\u00d6LLERN WEILEN, EIN<\/small> E\u0351<small>RUB F\u00dcR JEDE<\/small> P<small>ARTEI BESONDERS N\u00d6TIG SEI<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R.Na\u1e25man sagte: Der Streit besteht nur bei einem Gitterwerke, bei einer zehn [Handbreiten] hohen Wand aber stimmen alle \u00fcberein, da\u00df ein E\u0351rub f\u00fcr jede Partei besonders n\u00f6tig sei. Manche lesen: R.Na\u1e25man sagte: Der Streit besteht auch bei einem Gitterwerke. Hier\u00fcber streiten R.\u1e24ija und R.\u0160imo\u0351n b. Rabbi: einer sagt, der Streit bestehe bei bis zur Decke reichenden W\u00e4nden, bei nicht bis zur Decke reichenden W\u00e4nden stimmen alle \u00fcberein, da\u00df ein E\u0351rub f\u00fcr alle zusammen reiche; und einer sagt, der Streit bestehe bei nicht bis zur Decke reichenden W\u00e4nden, bei bis zur Decke reichenden W\u00e4nden stimmen alle \u00fcberein, da\u00df f\u00fcr jede Partei besonders ein E\u0351rub n\u00f6tig sei. Man wandte ein: R.Jehuda<\/p>\n<h2 id=\"blatt-72b\">Blatt 72b<\/h2>\n<p>der Interpretator<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a>sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels stimmen \u00fcberein, da\u00df bei bis zur Decke reichenden W\u00e4nden ein E\u0351rub f\u00fcr jede Partei besonders n\u00f6tig sei, sie streiten nur bei nicht bis zur Decke reichenden W\u00e4nden: die Schule \u0160ammajs sagt, ein E\u0351rub f\u00fcr jede Partei besonders, und die Schule Hilleis sagt, ein E\u0351rub f\u00fcr alle zusammen. Dies ist eine Widerlegung dessen, welcher sagt, sie streiten bei bis zur Decke reichenden W\u00e4nden, und eine St\u00fctze f\u00fcr den, welcher sagt, sie streiten bei nicht bis zur Decke reichenden W\u00e4nden. Dies ist eine Widerlegung der Fassung, nach der R.Na\u1e25man sagte, der Streit bestehe nur bei einem Gitterwerke; aber ist dies auch eine Widerlegung der Fassung, nach der R.Na\u1e25man sagte, der Streit bestehe auch bei einem Gitterwerke!?<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man kann dir erwidern: sie streiten bei einer Wand, und dies gilt auch von einem Gitterwerke; sie streiten nur deshalb bei einer Wand, um dir die weitestgehende Ansicht der Schule Hillels hervorzuheben.<\/p>\n<p>Sollten sie doch bei einem Gitterwerke streiten, um dir die weitestgehende Ansicht der Schule \u0160ammajs hervorzuheben!?<\/p>\n<p>Die erleichternde Ansieht ist bevorzugter. R.Na\u1e25man sagte im Namen Rabhs: Die Halakha ist wie R.Jehuda der Interpretator. R.Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sprach: Dies ist auch aus unserer Mi\u0161na zu entnehmen, denn er lehrt: diese pflichtet jedoch bei, da\u00df, wenn sie in Kammern oder S\u00f6llern weilen, ein E\u0351rub f\u00fcr jede Partei besonders n\u00f6tig sei. Was hei\u00dft Kammer und was hei\u00dft S\u00f6ller: wollte man sagen, wirkliche Kammern und wirkliche S\u00f6ller, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich!? Doch wohl solche, die Kammern und S\u00f6llern gleichen, wenn n\u00e4mlich die W\u00e4nde bis zur Decke reichen. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Dies nur, wenn sie den E\u0351rub anderswo hinbringen, wenn aber [die anderen] den E\u0351rub zu ihnen bringen, so stimmen alle \u00fcberein, da\u00df ein E\u0351rub f\u00fcr alle zusammen reiche.<\/p>\n<p>Wessen Ansicht vertritt die Lehre, da\u00df, wenn f\u00fcnf<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a>zum E\u0351rub beigetragen haben und ihn anderswo hinbringen wollen, dies einer f\u00fcr alle tue, (wessen)? Die der Schule Hillels. Manche lesen: Dies nur, wenn [die anderen] den E\u0351rub zu ihnen bringen, wenn sie aber den E\u0351rub anderswo hinbringen, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df ein E\u0351rub f\u00fcr jede Partei besonders n\u00f6tig sei. Wessen Ansicht vertritt die Lehre, da\u00df, wenn f\u00fcnf zum E\u0351rub beigetragen haben und ihren E\u0351rub anderswo hinbringen wollen, dies einer f\u00fcr alle tue, (wessen)? Keines von ihnen.<\/p>\n<p><sup>vii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN<\/small> B<small>R\u00dcDER AM<\/small> T<small>ISCHE IHRES<\/small> V<small>ATERS SPEISEN UND IN IHREN EIGENEN<\/small> H<small>\u00c4USERN<\/small><a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a><small>SCHLAFEN, SO IST EIN<\/small> E\u0351<small>RUB F\u00dcR JEDEN BESONDERS N\u00d6TIG; DAHER MUSS, WER SICH AM<\/small> E\u0351<small>RUB ZU BETEILIGEN VERGESSEN HAT, SEIN<\/small> B<small>ESITZRECHT AUFGEBEN<\/small>. N<small>UR DANN, WENN SIE IHREN<\/small> E\u0351<small>RUB ANDERSWO HINBRINGEN, WENN ABER DER<\/small> E\u0351<small>RUB ZU IHNEN GEBRACHT WIRD ODER SIE KEINE ANDEREN<\/small> M<small>ITBEWOHNER IM<\/small> H<small>OFE HABEN, BRAUCHEN SIE KEINEN<\/small> E\u0351<small>RUB<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Hieraus w\u00e4re also zu entnehmen, da\u00df der Raum des \u00dcbernachtens ausschlaggebend sei!? R.Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Dies lehrten sie von solchen, die ihren Unterhalt [vom Vater] beziehen<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand im Hofe seines N\u00e4chsten ein Torh\u00e4uschen, eine Veranda oder einen Balkon hat, so macht er ihn f\u00fcr ihn nicht verboten, wenn aber einen Strohschuppen, einen Rinderstall, einen Holzschuppen oder einen Speicher, so macht er ihn f\u00fcr ihn verboten; R. Jehuda sagt, nur ein Wohnraum mache verboten. R.Jehuda erz\u00e4hlte: Bar Nappa\u1e25a hatte in U\u0161a f\u00fcnf H\u00f6fe, und als man diesbez\u00fcglich die Weisen fragte, sagten sie, nur ein Wohnhaus mache verboten.<\/p>\n<p>\u00bbEin Wohnhaus\u00ab, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: ein Wohnraum.<\/p>\n<p>Was<\/p>\n<h2 id=\"blatt-73a\">Blatt 73a<\/h2>\n<p>hei\u00dft Wohnraum? Rabh sagte, ein Raum zum Speisen; \u0160emu\u00e9l sagte, ein Raum zum \u00dcbernachten. Man wandte ein: Hirten, Feigentrockner, H\u00fcttenbewohner und Obstw\u00e4chter gelten als Leute der Stadt, wenn sie in der Stadt zu \u00fcbernachten pflegen, wenn sie aber auf dem Felde zu \u00fcbernachten<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a> pflegen, so haben sie zweitausend [Ellen] nach jeder Richtung!?<\/p>\n<p>Bei diesen sind wir Zeugen, da\u00df es ihnen lieber w\u00e4re, wenn man ihnen auch ihr Brot da hinbringen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>R.Joseph sagte: Ich h\u00f6rte diese Lehre nicht. Abajje sprach zu ihm: Du selbst sagtest sie uns, und zwar sagtest du sie uns in Bezug auf folgende Lehre: Wenn Br\u00fcder am Tische ihres Vaters speisen und in ihren eigenen H\u00e4usern schlafen, so ist ein E\u0351rub f\u00fcr jeden besonders n\u00f6tig. Wir sprachen zu dir: Hieraus w\u00e4re also zu entnehmen, da\u00df der Raum des \u00dcbernachtens ausschlaggebend sei? Und du erwidertest uns: R.Jehuda sagte im Namen Rabhs, dies lehrten sie von solchen, die ihren Unterhalt [vom Vater] beziehen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand f\u00fcnf Frauen<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a>hat, die Unterhalt von ihrem Manne beziehen, oder f\u00fcnf Diener, die Unterhalt von ihrem Herrn beziehen, so ist es<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a>nach R.Jehuda b. Bethera f\u00fcr Frauen erlaubt und f\u00fcr Diener verboten, und nach R.Jehuda b. Baba f\u00fcr Diener erlaubt und f\u00fcr Frauen verboten. Rabh sagte: Was ist der Grund des R.Jehuda b. Baba? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a><em>Dani\u00e9l blieb am Hofe des K\u00f6nigs<\/em><a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Entschieden ist es von einem Sohne bei seinem Vater, wie wir gesagt haben; bez\u00fcglich einer Frau bei ihrem Manne und eines Dieners bei seinem Herrn besteht ein Streit zwischen R.Jehuda b. Bethera und R.Jehuda b.Baba; wie verh\u00e4lt es sich aber mit einem Sch\u00fcler bei seinem Lehrer?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Als Rabh bei R.\u1e24ija weilte, sagte er: Wir brauchen keinen E\u0351rub, denn wir verlassen uns auf den Tisch R.\u1e24ijas. Als R.\u1e24ija bei Rabbi weilte, sagte er: Wir brauchen keinen E\u0351rub, denn wir verlassen uns auf den Tisch Rabbis.<\/p>\n<p>Abajje fragte Rabba: Kann, wenn f\u00fcnf<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a>zumE\u0351rub beigetragen haben und sie ihn anderswo hinbringen wollen, dies einer f\u00fcr alle tun, oder ist f\u00fcr jeden besonders ein E\u0351rub n\u00f6tig? Dieser erwiderte: Ein E\u0351rub f\u00fcr alle.<\/p>\n<p>Aber von den Br\u00fcdern, die Beitragenden gleichen, lehrt er ja, es sei ein E\u0351rub f\u00fcr jeden besonders n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn sie noch Mitbewohner haben; da jene verboten machen, machen auch diese verboten. Dies ist auch einleuchtend, denn er lehrt: nur dann, wenn sie ihren E\u0351rub anderswo hinbringen, wenn aber der E\u0351rub zu ihnen gebracht wird oder sie keine anderen Mitbewohner im Hofe haben, brauchen sie keinen E\u0351rub. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>R.\u1e24ija b.Abin fragte R.\u0160e\u0161eth: Messen wir das \u0160abbathgebiet f\u00fcr die J\u00fcnger des Lehrhauses, die ihr Brot auf dem Lande essen und im Lehrhause \u00fcbernachten, vom Lehrhause aus oder vom Lande aus? Dieser erwiderte: Wir messen es vom Lehrhause aus.<\/p>\n<p>Aber f\u00fcr den, der seinen E\u0351rub innerhalb der zweitausend Ellen niederlegt und nach Hause zur\u00fcckkehrt und da \u00fcbernachtet, messen wir ja das \u0160abbathgebiet von seinem E\u0351rub aus!?<\/p>\n<p>Bei diesem sind wir Zeugen, und bei jenem sind wir Zeugen; bei diesem sind wir Zeugen, da\u00df es ihm lieber w\u00e4re, wenn er da auch schlafen k\u00f6nnte, bei jenen sind wir Zeugen, da\u00df es ihnen lieber w\u00e4re, wenn man ihnen auch das Brot ins Lehrhaus bringen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Rami b. \u1e24ama fragte R.\u1e24isda: Gelten Vater und Sohn oder Lehrer und Sch\u00fcler als Mehrheit oder als einzelne<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a>? Bed\u00fcrfen sie [f\u00fcr einander] eines E\u0351rubs, oder brauchen sie keinen E\u0351rub? Wird ihre Durchgangsgasse durch Balken und Pfosten<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a>erlaubt oder nicht? Dieser erwiderte: Ihr habt es gelernt: Vater und Sohn, Lehrer und Sch\u00fcler gelten, wenn sie keine Mitbewohner haben, als einzelne und brauchen keinen E\u0351rub, und ihre Durchgangsgasse wird durch Balken und Pfosten erlaubt.<\/p>\n<p><sup>viii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN F\u00dcNF<\/small> H<small>\u00d6FE, DIE<\/small> E<small>ING\u00c4NGE ZU EINANDER UND<\/small> E<small>ING\u00c4NGE ZUR<\/small> D<small>URCHGANGSGASSE HABEN, ZUSAMMEN EINEN<\/small> E\u0351<small>RUB ZUR<\/small> V<small>EREINIGUNG DER<\/small> H<small>\u00d6FE, JEDOCH KEINE<\/small> V<small>ERBINDUNG F\u00dcR DIE<\/small> D<small>URCHGANGSGASSE GEMACHT HABEN, SO IST IHNEN<\/small> [<small>DER<\/small> V<small>ERKEHR<\/small>] <small>IN DEN<\/small> H<small>\u00d6FEN ERLAUBT UND IN DER<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-73b\">Blatt 73b<\/h2>\n<p>D<small>URCHGANGSGASSE VERBOTEN; HABEN SIE EINE<\/small> V<small>ERBINDUNG F\u00dcR DIE<\/small> D<small>URCHGANGSGASSSE GEMACHT, SO IST IHNEN<\/small> [<small>DER<\/small> V<small>ERKEHR<\/small>] <small>DA UND DORT ERLAUBT<\/small>. W<small>ENN SIE EINEN<\/small> E\u0351<small>RUB ZUR<\/small> V<small>EREINIGUNG DER<\/small> H<small>\u00d6FE UND EINE<\/small> V<small>ERBINDUNG F\u00dcR DIE<\/small> D<small>URCHGANGSGASSE GEMACHT HABEN UND EINER VON DEN<\/small> B<small>EWOHNERN EINES<\/small> H<small>OFES SICH AM<\/small> E\u0351<small>RUB<\/small> [<small>ZU BETEILIGEN<\/small>] <small>VERGESSEN HAT, SO IST IHNEN<\/small> [<small>DER<\/small> V<small>ERKEHR<\/small>] <small>DA UND DORT ERLAUBT; WENN ABER EINER VON DEN<\/small> A<small>NWOHNERN DER<\/small> D<small>URCHGANGSGASSSE SICH AN DER<\/small> V<small>ERBINDUNG<\/small> [<small>ZU BETEILIGEN<\/small>] <small>VERGESSEN HAT, SO IST IHNEN<\/small> [<small>DER<\/small> V<small>ERKEHR<\/small>] <small>IN DEN<\/small> H<small>\u00d6FEN ERLAUBT UND IN DER<\/small> D<small>URCHGANGSGASSSE VERBOTEN<\/small>. D<small>IE<\/small> D<small>URCHGANGSGASSE IST F\u00dcR DIE<\/small> H<small>\u00d6FE DAS, WAS DER<\/small> H<small>OF F\u00dcR DIE<\/small> H<small>\u00c4USER<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Also nach R.Me\u00edr, welcher sagt, es sei ein E\u0351rub und eine Verbindung erforderlich; wie ist nun der Mittelsatz zu erkl\u00e4ren: haben sie eine Verbindung f\u00fcr die Durchgangsgasse gemacht, so ist ihnen [der Verkehr] da und dort erlaubt; dies nach den Rabbanan, welche sagen, eines gen\u00fcge!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand, denn er meint: haben sie auch eine Verbindung gemacht.<\/p>\n<p>Wie ist der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: wenn sie einen E\u0351rub zur Vereinigung der H\u00f6fe bereitet und eine Verbindung f\u00fcr die Durchgangsgasse gemacht haben und einer von den Bewohnern eines Hofes sich am E\u0351rub [zu beteiligen] vergessen hat, so ist ihnen [der Verkehr] da und dort erlaubt. In welchem Falle: hat er sein Besitzrecht nicht aufgegeben, wieso ist es ihnen erlaubt!? Doch wohl, wenn er es aufgegeben hat; wie ist demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: wenn aber einer von den Anwohnern der Durchgangsgasse sich an der Verbindung [zu beteiligen] vergessen hat, so ist [der Verkehr] in den H\u00f6fen erlaubt und in der Durchgangsgasse verboten. Weshalb in der Durchgangsgasse verboten, wenn er es aufgegeben hat!? Wolltest du sagen, R.Me\u00edr sei der Ansicht, bei der Durchgangsgasse gebe es keine Abtretung des Besitzrechtes, so wird ja gelehrt: denn nocla hat er<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a>euch sein Besitzrecht abgetreten<\/p>\n<p>so R.Me\u00edr. Vielmehr in dem Falle, wenn er es nicht abgetreten hat, und wenn der Schlu\u00dfsatz von einem Falle spricht, wenn er es nicht abgetreten hat, so spricht auch der Anfangssatz von einem Falle, wenn er es nicht abgetreten hat. Der Anfangssatz und Schlu\u00dfsatz nach R. Me\u00edr und der Mittelsatz nach den Rabbanan!?<\/p>\n<p>Die ganze [Mi\u0161na] nach R.Me\u00edr, denn R.Me\u00edr sagt nur deshalb, es seien E\u0351rub und Verbindung erforderlich, damit nicht das Gesetz vom E\u0351rub bei den Kindern in Vergessenheit gerate, hierbei aber, wo die meisten [Anwohner] den E\u0351rub bereiten, vergessen sie es nicht.<\/p>\n<p>R.Jehuda sagte: Rabh liest nicht [den Passus]: \u00abEing\u00e4nge zu einander haben\u00bb. Ebenso sagte R.Kahana, Rabh lese nicht [den Passus]: \u00abEing\u00e4nge zu einander haben\u00bb. Manche sagen, R.Kahana selbst lese nicht [den Passus]: \u00abEing\u00e4nge zu einander haben\u00bb. Abajje fragte R.Joseph: Was ist der Grund desjenigen, der nicht liest [den Passus]: \u00abEing\u00e4nge zu einander haben\u00bb?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, eine Verbindung, bei der [die Gegenst\u00e4nde] nicht durch den Eingang zur Durchgangsgasse herein- und herausgebracht<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a>werden, sei keine Verbindung. Er wandte gegen ihn ein: Wenn ein Hausherr Gesellschafter seiner Nachbarn ist, so brauchen sie, wenn mit diesem am Wein und mit jenem am Wein, weiter keinen E\u0351rub<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a>zu bereiten!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn sie ihn<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a>heraus- und hereingebracht haben. Er wandte gegen ihn ein: Wie geschieht die Verbindung f\u00fcr die Durchgangsgasse<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a>&amp;c.!?<\/p>\n<p>Dies ebenfalls, wenn sie es heraus- und hereingebracht haben. Rabba b.\u1e24anan wandte ein: Demnach ist die Verbindung ung\u00fcltig, wenn jemand einem Brot in seinem Korbe \u00fcbereignet!? Wolltest du sagen, dem sei auch so, so sagte ja R.Jehuda im Namen Rabhs, da\u00df, wenn eine Gesellschaft bei Tisch sitzt und die Heiligkeit des Tages eintritt, sie das Brot auf dem Tische als E\u0351rub bestimmen k\u00f6nnen, und wie manche sagen, als Verbindung, und hierzu sagte Rabba, sie streiten nicht, vielmehr gilt das eine, wenn sie in der Wohnung speisen, und das andere, wenn sie im Hofe speisen!?<\/p>\n<p>Der Grund Rabhs ist vielmehr folgender: er ist der Ansicht, die Durchgangsgasse wird nur dann durch Pfosten und Balken erlaubt, wenn H\u00e4user und H\u00f6fe nach dieser ge\u00f6ffnet sind.<\/p>\n<p>Der Text. Rabh sagt, eine Durchgangsgasse werde durch Pfosten und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-74a\">Blatt 74a<\/h2>\n<p>Balken nur dann erlaubt, wenn H\u00e4user und H\u00f6fe nach dieser ge\u00f6ffnet sind; \u0160emu\u00e9l sagt, auch ein Haus und ein Hof; R.Jo\u1e25anan sagt, selbst eine Ruine. Abajje fragte R.Joseph: Sagt es R.Jo\u1e25anan auch von einem Weinbergstege? Dieser erwiderte: R.Jo\u1e25anan sagt es nur von einer Ruine, die als Wohnung brauchbar ist, nicht aber von einem Weinbergstege, der nicht als Wohnung brauchbar ist. R.Hona b. \u1e24enana sprach: R.Jo\u1e25anan vertritt hierbei seine Ansicht. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: R.\u0160imo\u0351n sagte, sowohl D\u00e4cher, als auch Gehege und H\u00f6fe seien ein Gebiet hinsichtlich der Ger\u00e4te, die sich am \u0160abbath da befinden, nicht aber hinsichtlich der Ger\u00e4te, die sich am \u0160abbath im Hause befinden. Hierzu sagte Rabh, die Halakha sei wie R.\u0160imo\u0351n, jedoch nur dann, wenn sie da keinen E\u0351rub bereitet haben, wenn sie aber einen E\u0351rub bereitet haben, ber\u00fccksichtigen wir, man k\u00f6nnte verleitet werden, Sachen aus den H\u00e4usern nach dem Hofe zu bringen. \u0160emu\u00e9l aber sagte, ob sie da einen E\u0351rub bereitet haben oder nicht. Ebenso sagte R.Jo\u1e25anan, die Halakha sei wie R.\u0160imo\u0351n, ob sie da einen E\u0351rub bereitet haben oder nicht. Demnach ber\u00fccksichtigen wir nicht, man k\u00f6nnte verleitet werden, Sachen aus den H\u00e4usern nach dem Hofe zu bringen, ebenso ber\u00fccksichtigen wir hierbei nicht, man k\u00f6nnte verleitet werden, Sachen aus dem Hofe nach der Ruine zu bringen.<\/p>\n<p>R.Beruna sa\u00df und trug diese Lehre vor; da sprach R.Elea\u0351zar zu ihm: J\u00fcnger des<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a>Lehrhauses, sagte \u0160emu\u00e9l dies? Dieser erwiderte: Freilich. Da sprach jener: So zeige mir seine Wohnung. Dieser zeigte sie ihm. Hierauf kam er zu \u0160emu\u00e9l und sprach zu ihm: Sagte der Meister dies? Dieser erwiderte: Jawohl.<\/p>\n<p>Der Meister selbst sagte ja aber, da\u00df wir uns beim [Gesetze vom] E\u0351rub an den Wortlaut unserer Mi\u0161na zu halten haben: die Durchgangsgasse ist f\u00fcr die H\u00f6fe<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a>das, was der Hof f\u00fcr die H\u00e4user!? Dieser schwieg.<\/p>\n<p>Hat er [diese Erwiderung] anerkannt oder nicht?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Abuha b.Ihi setzte an der Durchgangsgasse, in<\/p>\n<h2 id=\"blatt-74b\">Blatt 74b<\/h2>\n<p>der er wohnte, einen Pfosten, und \u0160emu\u00e9l erlaubte es. Als sp\u00e4ter R.A\u0351nan kam und ihn<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a>umst\u00fcrzte, sprach jener: Ich wohne in dieser Durchgangsgasse seit jeher auf Veranlassung des Meisters \u0160emu\u00e9l, und nun kommt R.A\u0351nan b.Rabh und st\u00fcrzt ihn um! Hieraus ist zu entnehmen, da\u00df er sie nicht anerkannt hat.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich, kann ich dir erwidern, hat er sie wohl anerkannt, und da [erlaubte er es deshalb], weil ein Kastellan in seinem Hause zu speisen und im Bethause zu \u00fcbernachten<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a>pflegte. Abuha b.Ihi war der Ansicht, der Raum des Speisens sei ausschlaggebend, \u0160emu\u00e9l aber vertrat hierbei seine Ansicht, da\u00df der Raum des \u00dcbernachtens ausschlaggebend sei.<\/p>\n<p>R.Jehuda sagte im Namen Rabhs: Wenn auf der einen Seite der Durchgangsgasse ein Nichtjude und auf der anderen Seite ein Jisra\u00e9lit wohnt, so k\u00f6nnen [seine Nachbarn] mit diesem keinen E\u0351rub machen, um [Sachen] durch ihre Fenster und seine T\u00fcr nach der Durchgangsgasse zu bringen. Abajje fragte R.Joseph: Sagte dies Rabh auch von einem Hofe? Dieser erwiderte: Jawohl. Wenn er es von diesem nicht gesagt h\u00e4tte, so k\u00f6nnte man annehmen, Rabh [sage es] aus dem Grunde, weil er der Ansicht ist, die Durchgangsgasse werde durch Pfosten und Balken nur dann erlaubt, wenn H\u00e4user und H\u00f6fe<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a>nach dieser ge\u00f6ffnet sind.<\/p>\n<p>Wozu beides<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Dies ist n\u00f6tig. W\u00fcrde er nur jenes gelehrt haben, so k\u00f6nnte man glauben, die Wohnung eines Nichtjuden gelte als Wohnung, so lehrt er<\/p>\n<h2 id=\"blatt-75a\">Blatt 75a<\/h2>\n<p>uns [hier], da\u00df die Wohnung eines Nichtjuden nicht als Wohnung gelte. Und w\u00fcrde er nur dies gelehrt haben, so w\u00fcrde man nicht gewu\u00dft haben, wieviel H\u00e4user [erforderlich seien], so lehrt er uns [dort]: H\u00e4user, zwei. Da aber Rabh dies auch von einem Hofe gesagt hat, so ist folgendes der Grund Rabhs: er ist der Ansicht, man d\u00fcrfe nicht allein mit einem Nichtjuden [wohnen]. R.Joseph sprach: Deshalb h\u00f6rte ich auch, R.\u1e6cabla [hierbei das Wort] Nichtjude zweimal<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a>sprechen, was ich nicht verstanden hatte.<\/p>\n<p><sup>ix<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN VON ZWEI<\/small> H<small>\u00d6FEN, EINER HINTER DEM ANDEREN, DER HINTERE<\/small><a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a> <small>EINEN<\/small> E\u0351<small>RUB UND DER VORDERE KEINEN<\/small> E\u0351<small>RUB GEMACHT HAT, SO IST<\/small> [<small>DER<\/small> V<small>ERKEHR IM<\/small>] <small>HINTEREN ERLAUBT UND IM VORDEREN VERBOTEN; WENN DER VORDERE UND NICHT DER HINTERE, SO IST ER IN BEIDEN VERBOTEN<\/small>. W<small>ENN DIESER F\u00dcR SICH UND JENER F\u00dcR SICH EINEN<\/small> E\u0351<small>RUB GEMACHT HAT, SO IST ER IN DIESEM F\u00dcR SICH UND IN JENEM F\u00dcR SICH ERLAUBT<\/small>. N<small>ACH<\/small> R.A\u0351<small>QIBA IST ER IM VORDEREN VERBOTEN, WEIL DAS<\/small> B<small>ETRETUNGSRECHT<\/small> [<small>DES HINTEREN<\/small>]<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a> <small>IHN VERBOTEN MACHT; DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, DAS<\/small> B<small>ETRETUNGSRECHT<\/small> [<small>DES HINTEREN<\/small>] <small>MACHE IHN NIGHT VERBOTEN<\/small>. <sup>x<\/sup> W<small>ENN EINER AUS DEM VORDEREN VERGESSEN UND SICH AM<\/small> E\u0351<small>RUB NIGHT BETEILIGT HAT, SO IST ER IM HINTEREN ERLAUBT UND IM VORDEREN VERBOTEN; WENN EINER AUS DEM HINTEREN VERGESSEN UND SICH AM<\/small> E\u0351<small>RUB NIGHT BETEILIGT HAT, SO IST ER IN BEIDEN VERBOTEN<\/small>. W<small>ENN SIE IHREN<\/small> E\u0351<small>RUB AN EINEM<\/small> O<small>RTE NIEDERGELEGT HABEN UND EINER, OB AUS DEM HINTEREN ODER AUS DEM VORDEREN, VERGESSEN UND SICH AM<\/small> E\u0351<small>RUB NIGHT BETEILIGT HAT, SO IST ER IN BEIDEN VERBOTEN<\/small>. G<small>EH\u00d6REN SIE EINZELNEN, SO BRAUCHEN SIE KEINEN<\/small> E\u0351<small>RUB ZU MACHEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Als R.Dimi kam, sagte er im Namen R.Jannajs: Dies ist die Ansicht R.A\u0351qibas, welcher sagt, auch der Fu\u00df, dem sein Platz erlaubt ist, mache au\u00dferhalb seines Platzes verboten; die Weisen aber sagen, wie der Fu\u00df, dem [sein Platz] erlaubt ist, nicht verboten macht, ebenso mache auch der Fu\u00df, dem [sein Platz] verboten ist, nicht verboten.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wenn der vordere und nicht der hintere, so ist er in beiden verboten. Nach wem: wenn nach R.A\u0351qiba, so braucht es ja nicht ein Fu\u00df zu sein, dem [sein Platz] verboten ist, dies gilt ja auch von dem, dem er erlaubt ist; doch wohl nach den Rabbanan!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich nach R.A\u0351qiba, nur lehrt er das eine und sogar das andere<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wenn dieser f\u00fcr sich und jener f\u00fcr sich einen E\u0351rub gemacht hat, so ist er in diesem f\u00fcr sich und in jenem f\u00fcr sich erlaubt. Nur wenn [der hintere] einen E\u0351rub gemacht hat, wenn aber nicht, ist er in beiden verboten. Dieser Autor lehrt also, der Fu\u00df, dem [sein Platz] erlaubt ist, mache nicht verboten, dem er verboten ist, mache verboten. Wer ist es: wollte man sagen R.A\u0351qiba, so gilt dies ja auch von einem Fu\u00dfe, dem er erlaubt ist; doch wohl die Rabbanan. Ferner ist ja, wenn der Schlu\u00dfsatz nach R.A\u0351qiba ist, der Anfangssatz nicht nach R.A\u0351qiba!?<\/p>\n<p>Die ganze [Mi\u0161na] ist nach R.A\u0351qiba, nur ist sie l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Wenn dieser f\u00fcr sich und jener f\u00fcr sich einen E\u0351rub gemacht hat, so ist er f\u00fcr diesen f\u00fcr sich und f\u00fcr jenen f\u00fcr sich erlaubt; dies jedoch nur, wenn er<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a>eine H\u00f6hung gemacht hat, wenn er aber keine H\u00f6hung gemacht hat, so ist er im vorderen verboten<\/p>\n<p>so R.A\u0351qiba; nach R.A\u0351qiba ist er n\u00e4mlich im vorderen verboten, weil das Betretungsrecht [des hinteren] ihn verboten macht. Die Weisen sagen, das Betretungsrecht [des hinteren] mache ihn nicht verboten. R.Bebaj b.Abajje wandte ein: Geh\u00f6ren sie einzelnen, so brauchen sie keinen E\u0351rub zu machen. Wenn aber mehreren, m\u00fcssen sie einen E\u0351rub machen; hieraus, da\u00df der Fu\u00df, dem sein Platz erlaubt ist, nicht verboten mache, und dem er verboten ist, verboten mache!? Ferner wandte Rabina ein: Wenn einer aus dem vorderen vergessen und sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat, so ist er im hinteren erlaubt und im vorderen verboten; wenn einer aus dem hinteren vergessen und sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat, so ist er in beiden verboten. Nur wenn er es vergessen hat, wenn er aber nicht vergessen hat, ist er in beiden erlaubt. Hieraus, da\u00df der Fu\u00df, dem [sein Platz] erlaubt ist, nicht verboten mache, und dem er verboten ist, wohl verboten mache!?<\/p>\n<p>Als Rabin kam, sagte er vielmehr im Namen R.Jannajs: Hierbei gibt es drei verschiedene Ansichten. Der erste Tanna ist der Ansicht, der Fu\u00df, dem [sein Platz] erlaubt ist, mache nicht verboten, und der Fu\u00df, dem er verboten ist, mache verboten; R. A\u0351qiba ist der Ansicht, auch der Fu\u00df, dem er erlaubt ist, mache verboten; und die anderen Rabbanan sind der Ansicht, wie der Fu\u00df, dem er erlaubt ist, nicht verboten macht, so mache auch der Fu\u00df, dem er verboten ist, nicht verboten.<\/p>\n<p>W<small>ENN SIE UIREN<\/small> E\u0351<small>RUB AN EINEM<\/small> O<small>RTE NIEDERGELEGT HABEN UND EINER, OB AUS DEM HINTEREN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Was hei\u00dft \u00bban einem Orte\u00ab? R. Jehuda erkl\u00e4rte im Namen Rabhs: Der vordere [Hof], und er nennt ihn deshalb \u00bbein Ort\u00ab, weil er ein bestimmter Ort<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a>f\u00fcr beide ist. Ebenso wird gelehrt:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-75b\">Blatt 75b<\/h2>\n<p>Wenn sie ihren E\u0351rub im vorderen niedergelegt haben und einer, ob aus dem vorderen oder aus dem hinteren, vergessen und sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat, so sind beide verboten. Wenn sie ihren E\u0351rub im hinteren niedergelegt haben und einer aus dem hinteren vergessen und sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat, so sind beide verboten; wenn einer aus dem vorderen vergessen und sich am E\u0351rub nicht beteiligt hat, so sind beide verboten<\/p>\n<p>so R.A\u0351qiba. Die Weisen sagen, in diesem Falle sei der hintere erlaubt und der vordere verboten.<\/p>\n<p>Rabba b.\u1e24anan sprach zu Abajje: Die Rabbanan sind wohl deshalb der Ansicht, der hintere sei erlaubt, weil die Pforte geschlossen ist und er nur f\u00fcr sich benutzt wird, ebenso ist ja auch nach R.A\u0351qiba die Pforte geschlossen, und er wird nur f\u00fcr sich benutzt!? Dieser erwiderte: Der E\u0351rub veranla\u00dft [den Verkehr].<\/p>\n<p>Und die Rabbanan, der E\u0351rub veranla\u00dft ja [den Verkehr]!?<\/p>\n<p>Dieser kann sagen: Ich habe mich zu meinem Nutzen mit dir verbunden und nicht zu meinem Schaden.<\/p>\n<p>Und R.A\u0351qiba, dieser kann ja sagen: Ich habe mich zu meinem Nutzen mit dir verbunden und nicht zu meinem Schaden!?<\/p>\n<p>Der andere kann sagen: Ich trete dir mein Besitzrecht ab.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>[Bewohner des] einen Hofes k\u00f6nnen ihr Besitzrecht nicht an [Bewohner] eines anderen Hofes abtreten.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l und R.Jo\u1e25anan<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a>f\u00fchren somit denselben Streit, wie die Rabbanan und R.A\u0351qiba; \u0160emu\u00e9l w\u00e4re also der Ansicht der Rabbanan und R. Jo\u1e25anan der Ansicht R.A\u0351qibas.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l kann dir erwidern: meine Ansicht gilt auch nach R.A\u0351qiba, denn R.A\u0351qiba sagt dies nur von zwei H\u00f6fen einer hinter dem anderen, die einander [den Verkehr] verboten machen, nicht aber da, wo sie ihn einander nicht verboten machen. Auch R.Jo\u1e25anan kann dir erwidern: meine Ansicht gilt auch nach den Rabbanan, denn die Rabbanan sagen dies nur hierbei, weil [der hintere Hof] sagen kann: Solange du mir [dein Besitzrecht] nicht abgetreten hast, machst du mich verboten, aber macht er ihn etwa da<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a>verboten!?<\/p>\n<p>G<small>EH\u00d6REN SIE EINZELNEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. R.Joseph sagte: Rabbi lehrte, wenn es drei<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a>sind, seien sie verboten. R.Bebaj sprach zu ihnen: H\u00f6rt nicht auf ihn. Ich selbst sagte es ihm, ich sagte es im Namen des R.Ada b.Ahaba, und zwar sagte ich: wenn rabim [mehrere] im vorderen sind. Da rief R.Joseph: Herr Abrahams, ich verwechselte<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a>rabim mit Rabbi! \u0160emu\u00e9l aber sagt, solange nicht zwei im hinteren und einer im vorderen sind, seien sie erlaubt. R.Elea\u0351zar sagte: Ein Nichtjude gleicht mehreren<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ein [einzelner] Jisra\u00e9lit macht wohl deshalb nicht verboten, weil mancher es<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a>wei\u00df, und mancher, der es nicht wei\u00df, annimmt, sie h\u00e4tten einen E\u0351rub bereitet, und dies sollte ja auch bei einem Nichtjuden ber\u00fccksichtigt werden; mancher wei\u00df es, und mancher, der es nicht wei\u00df, nimmt an, er habe [sein Gebiet] vermietet!?<\/p>\n<p>Wenn ein Nichtjude vermietet, schreit er es aus.<\/p>\n<p>R.Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wenn von zehn H\u00e4usern eines hinter dem anderen sich befindet, so braucht nur das innerste<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a>einen E\u0351rub zu bereiten, und dies gen\u00fcgt. R.Jo\u1e25anan sagt, sogar das \u00e4u\u00dferste m\u00fcsse es.<\/p>\n<p>Das \u00e4u\u00dferste gilt ja nur als Torh\u00e4uschen!?<\/p>\n<p>Das \u00e4u\u00dferste des innersten<a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Einer ist der Ansicht, was einem einzelnen als Torh\u00e4uschen dient, gelte als Torh\u00e4uschen, und einer ist der Ansicht, es gelte nicht als Torh\u00e4uschen.<\/p>\n<p>R.Na\u1e25man sagte im Namen des Rabba b.Abuha im Namen Rabhs: Wenn zwischen zwei H\u00f6fen drei H\u00e4user sich befinden, so gehe der eine durch das eine<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a>und lege seinen E\u0351rub im [mittelsten Hause] nieder, und der andere durch das andere und lege seinen E\u0351rub im [mittelsten Hause] nieder. Das eine gilt als Torh\u00e4uschen nach dem einen [Hofe], das andere<\/p>\n<h2 id=\"blatt-76a\">Blatt 76a<\/h2>\n<p>gilt als Torh\u00e4uschen nach dem anderen, und das mittelste ist das Haus, in dem der E\u0351rub niedergelegt wurde, und braucht zum [E\u0351rub]brote nichts beizutragen.<\/p>\n<p>Re\u1e25aba pr\u00fcfte die J\u00fcnger<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a>: Ist, wenn zwischen zwei H\u00f6fen zwei H\u00e4user sich befinden und einer durch das eine<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a>geht und seinen E\u0351rub im anderen niederlegt, und der andere durch das andere geht und seinen E\u0351rub in jenem<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a>niederlegt, der E\u0351rub eines jeden g\u00fcltig oder nicht? Kann [das eine] f\u00fcr diesen als Haus und f\u00fcr jenen als Torh\u00e4uschen, und [das andere] f\u00fcr jenen als Haus und f\u00fcr diesen als Torh\u00e4uschen gelten? Diese erwiderten: Beide haben keinen g\u00fcltigen E\u0351rub. Wie du es nimmst: betrachtest du es als Torh\u00e4uschen, so wird ja gelehrt, da\u00df, wenn jemand seinen E\u0351rub in einem Torh\u00e4uschen, einer Veranda oder einer Galerie niederlegt, er kein E\u0351rub sei, und betrachtest du es als Haus, so tr\u00e4gt er ja<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a>in ein Haus, mit dem er nicht durch einen E\u0351rub verbunden ist.<\/p>\n<p>Womit ist es hierbei anders als bei der Lehre Rabas!? Raba sagte n\u00e4mlich: Wenn zwei Personen jemand beauftragt haben, f\u00fcr sie einen E\u0351rub niederzulegen, und er ihn f\u00fcr einen noch am Tage und f\u00fcr den anderen bei D\u00e4mmerung niedergelegt hat, und der E\u0351rub desjenigen, f\u00fcr den er am Tage niedergelegt wurde, bei D\u00e4mmerung, und der E\u0351rub desjenigen, f\u00fcr den er bei D\u00e4mmerung niedergelegt wurde, bei Dunkelheit verzehrt wurde, so ist der E\u0351rub eines jeden g\u00fcltig<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es ist ja nicht gleich; da ist es zweifelhaft, ob [die D\u00e4mmerung] zum Tage oder zur Nacht geh\u00f6rt, was auch nicht festzustellen ist; hierbei aber mu\u00df es ja, wenn es f\u00fcr den einen als Haus gilt, auch f\u00fcr den anderen als Haus gelten, und wenn es f\u00fcr den einen als Torh\u00e4uschen gilt, auch f\u00fcr den anderen als Torh\u00e4uschen gelten.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Ihm ist die Benutzung am \u0160. verboten, da auch dieser Verf\u00fcgungsrecht hat u. am E\u0351. sich nicht beteiligt.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer mit ihnen wohnt; sie k\u00f6nnen dann keinen E\u0351. bereiten.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Und dadurch von der Durchgangsgasse Besitz ergreift.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Der in der Mi\u0161na nicht genannte Autor dieser Ansicht; jed. in manchen Ausgaben der Mi\u0161na separata genannt.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Er ist Mitbesitzer des Hofes, u. das dem Jisra\u00e9liten allein geh\u00f6rende Haus ist ein anderes Gebiet.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>RM. wird weiter als Autor dieser Lehre genannt.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Man macht einem, der zusammen mit einem Nichtjuden wohnt, Schwierigkeiten, damit er die Wohnung verlasse.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Und einer schon aus diesem Grunde nicht mit ihm allein in einem Hofe wohnt.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Mindestbetrag bei jedem Rechtsgesch\u00e4fte.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>H\u00e4ufige Bezeichnung f\u00fcr \u00bbNichtjude\u00ab (da Noa\u1e25 als Stammvater des Menschengeschlechtes angesehen wird), der aber kein G\u00f6tzendiener ist.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Er wird trotzdem hingerichtet. Der Raub geh\u00f6rt zu den 7 den Noa\u1e25iden auferlegten Verboten (cf.\u00a0Syn. Blatt 56a), auf deren \u00dcbertretung die Todesstrafe gesetzt ist.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Tan. Blatt 26b.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Da dies unbestritten und klar ist.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich jeder Laie wissen d\u00fcrfte, da\u00df der Geim\u00df desselben erlaubt ist.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Bekannte Schrift aus vortalmudischer Zeit, in der die j\u00fcd. Nationalfeste aufgez\u00e4hlt sind, an denen Fasten und Trauer verboten sind.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Der nicht in K., aber ebenfalls in Babylonien wohnte.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderer Erkl. ist Argez Name des Erbauers.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Sch\u00e4chtmesser mu\u00df vor der Benutzung dem Ortsgelehrten zur Untersuchung vorgelegt werden.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist nicht mehr f\u00fcr mich selber.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d9\u05dc\u05ea\u05d0<\/span> wird verschieden erkl\u00e4rt: dreij\u00e4hrig, ein Drittel des Lebensalters entwickelt, bezw. das dritte in der Geburtsfolge.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>R.A\u1e25a b. Ja\u0351qob, der Ortsgelehrter war.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. er wurde gestraft.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 21,30.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 10,1ff.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 1,7.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Angabe hat doch wohl eine halakhische Bedeutung, da sonst der Wohnort jenes Sch\u00fclers belanglos w\u00e4re.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 32,6.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 32,24.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 119,11.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 40,10.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Er war ein Priester Davids (cf.\u00a02. B. Schmuel 20,26), nach dem T. sein Lehrer.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 20,26.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 21,1.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Einen, der in Anwesenheit seines Lehrers Entscheidungen trifft.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 31,21.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 27,21.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Ihm wurde keine Gelegenheit geboten, von seiner Priesterw\u00fcrde Gebrauch zu machen.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 11,28.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Diwrej hajamim 7,27.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Genealogie bricht also mit Jeho\u0161ua\u0351 ab, da er keine Kinder hatte.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Jehoschua 5,13.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 14.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. wegen der letzteren.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Jehoschua 8,13.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. wegen der letzteren.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Michah 2,9.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Um da einen E\u0351. machen zu d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Bestimmung ist nur eine Ma\u00dfnahme, damit man nicht mit ihm wohne; cf.\u00a0supra Blatt 62a.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn alle ihre Gebiete an einen abtreten.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Untereinander, obgleich er wirkungslos ist.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Bekanntmachung gilt ja den sp\u00e4teren Generationen.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Und einer vergessen hat, sich am E\u0351. zu beteiligen.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 29,3.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort <span dir=\"rtl\">\u05d6\u05d5\u05e0\u05d5\u05ea<\/span> wird in <span dir=\"rtl\">\u05d6\u05d5 \u05e0\u05d0\u05d4<\/span> aufgel\u00f6st.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Hinterlassenschaft eines Proselyten ohne absteigende Erben ist Freigut.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Das leicht erworbene Verm\u00f6gen schwindet auch leicht.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl mit einem Teile desselben.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 21,2.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Etwas Gott zu weihen.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinl. nom. appell. D\u00f6rfling, Bauer, was RI. nicht gewu\u00dft zu haben scheint.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Er erlaubte RI. nicht, diese zu essen, weil die meisten Reisenden Nichtjuden waren.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Dankesbezeugung des Nichtjuden gilt ale Nutznie\u00dfung. Das Ereignis geschah nach dem Pesa\u1e25feste.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Viertellog des kr\u00e4ftigen italischen Weins gleicht einem gr\u00f6\u00dferen Quantum des gew\u00f6hnlichen.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Eventualit\u00e4t, die zur Unterlassung des Gel\u00fcbdes gef\u00fchrt haben w\u00fcrde; RG. ist dieser Ansicht, und zu diesem Zwecke war eine reife \u00dcberlegung n\u00f6tig.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 12,18.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Aufl\u00f6sung.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 13,19.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Schrift meint nicht, da\u00df sie damit, sondern da\u00df sie daf\u00fcr den Namen Gottes durch Zauberei entweihten.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 51,21.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Trunkene ist f\u00fcr seine S\u00fcnden nicht verantwortlich.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. v\u00f6llige Sinnlosigkeit; cf.\u00a0Bereschit 19,30ff.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter \u00bbSchild\u00ab ist nach Raschi das Achtzehngebet zu verstehen, von dem der 2. Segen die Schlu\u00dfformel \u00bbSchild Abrahams\u00ab hat, dh. aus Trunkenheit das Gebet vernachl\u00e4ssigt.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 41,7.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 6,15.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. das Gebet nicht verrichtet.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 22,16.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Er beauftragte ihn, ihn zum Gebete zu wecken. Nach R\u1e24. mu\u00df man zum Beten von selbst erwachen, damit man ganz klare Gedanken habe.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein solcher Vers befindet sich in der Schrift nicht.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderer Erkl\u00e4rung: an einem wolkigen Tage, jed. etymol. unbegr\u00fcndet.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die kleinste Arbeit u. die kleinste St\u00f6rung beeintr\u00e4chtigen das Studium.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die kleinste Arbeit u. die kleinste St\u00f6rung beeintr\u00e4chtigen das Studium.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Um vom Ungeziefer verschont zu bleiben.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Tage nach dem Tode; diese sind quantitativ lang, qualitativ kurz, da man dann nichts mehr verrichten kann.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er am Tage verhindert war, sein Pensum zu absolvieren, holte er es nachts ein.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Ezr. 8,15.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Erst dann war er im Vollbesitze seiner geistigen Kr\u00e4fte.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 8,21.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 31,6.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 23,25.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch den die Bewohner des hinteren gehen mu\u00dften, um zur Stra\u00dfe zu gelangen.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob er Gegenst\u00e4nde aus seinem Hause nach seinem Hofe bringen d\u00fcrfe.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. supra Blatt 59b, Anm. 148.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Jisra\u00e9liten zu ermorden; wohnen beide im hinteren Hofe, so kann er nicht behaupten, sein Nachbar sei fortgegangen, denn der Jisra\u00e9lit vom vorderen Hofe m\u00fc\u00dfte ihn fortgehen gesehen haben.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn beide im vorderen Hofe wohnen.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 9,9.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. es ist in beiden F\u00e4llen verboten.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Mieter u. Vermieter waren Nichtjuden.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Um f\u00fcr den gemeinsamen Hof einen E\u0351. zu errichten.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend hatten sie einen E\u0351. bereitet, da der abwesende Nichtjude den gemeinsamen Hof nicht verboten macht.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des \u0160.s.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. supra Blatt 62a, Anm. 9.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Wieso sie es vom Nichtjuden gemietet haben.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Hat man einen E\u0351rub zu bereiten vergessen, so k\u00f6nnen die Beteiligten am \u0160. ihr Gebiet an einen von ihnen abtreten.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen 2 H\u00e4usern.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Besitzer des hinteren hat Durchgangsrecht, da er nicht anders zur Stra\u00dfe gelangen kann.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. k\u00f6nnen ihr Besitzrecht aufgeben; dies der Wortlaut der weiter Blatt 69b folgenden Mi\u0161na.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die vorderen ihr Besitzrecht aufgeben.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Der vergessen hat, sich am E\u0351rub zu beteiligen.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Der vergessen hat, sich am E\u0351rub zu beteiligen.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Besitzer des hinteren hat Durchgangsrecht, da er nicht anders zur Stra\u00dfe gelangen kann.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>An beiden Seiten der H\u00e4user, soda\u00df die zwischen beiden liegende Stra\u00dfe einen abgeschlossenen Hof bildet.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn 2 Jisra\u00e9liten mit einem Nichtjuden gemeinsam einen Hof haben u. sie von ihm sein Gebiet nicht gemietet haben; ob einer dem anderen am \u0160abbath sein Besitzrecht abtreten k\u00f6nne.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Mieten von einem Nichtjuden und das Besitzrecht abtreten.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Der in eine von Jisra\u00e9liten bewohnte Durchgangsgasse m\u00fcndet.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Fl\u00e4che, auf der man zwei Se\u00e1 Aussaat s\u00e4en kann. Ist das Gehege klein, so hat er den Verkehr durch die Durchgangsgasse nicht aufgegeben.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil ihm der Verkehr in einem solchen am \u0160. verboten ist, w\u00e4hrend eines von 2 Se\u00e1 ihm f\u00fcr den \u0160.verkehr ausreicht.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath aus \u00f6ffentlichem Gebiete.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Der unter 10 Handbreiten hohe Felsen ist Neutralgebiet (cf.\u00a0Sab. Blatt 3b, Anm. 22) gleich dem Meere.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei dieser Gr\u00f6\u00dfe gilt er nicht mehr als Privatgebiet.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei dieser Gr\u00f6\u00dfe gilt er nicht mehr als Privatgebiet.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus R\u00fccksicht, man k\u00f6nnte ein Verbot \u00fcbertreten, hat man also ein anderes Verbot erlaubt, aus einem Neutralgebiete nach einem Privatgebiete, bezw. umgekehrt zu tragen.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Das am \u0160abbath beschnitten werden sollte.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Die sich im selben Hofe befand.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Zusammenschlu\u00df der einzelnen H\u00f6fe einer gemeinsamen Durchgangsgasse hinsichtl. des Verkehrs am \u0160. hei\u00dft <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d9\u05ea\u05d5\u05e3<\/span>, Verbindung (Societ\u00e4t), wor\u00fcber weiter Blatt 79b.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sich herausstellt, da\u00df der Einwand nicht stichhaltig u. das Verbot im betreffenden Falle nicht anwendbar ist.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Eines rituell Unreinen mit dem Ents\u00fcndigungswasser.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160. eine einem Jisra\u00e9liten verbotene Arbeit zu verrichten.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch wenn es sich um die Aus\u00fcbung eines Gebotes handelt.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch wenn es sich um die Aus\u00fcbung eines Gebotes handelt.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Beitr\u00e4ge zum E\u0351rub einzufordern.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Beitrag zum E\u0351rub.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Die als E\u0351. niedergelegt werden.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Beitrag zum E\u0351rub.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar 19,14ff.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Schule \u0160.s ist der Ansicht, es gebe keine fiktive Feststellung, wohl aber gibt es eine solche nach der Schule H.s; der sp\u00e4ter erfolgte Beschlu\u00df hat fiktiv schon vorher bestanden, ebenso besteht ihr Streit auch hierbei, ob die fiktive Sonderung eines Teiles vom Inhalte des Fasses als E\u0351rub g\u00fcltig ist.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die dies erlaubt ist; cf.\u00a0Sab. Blatt 129a.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. auch kalte Speisen.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit man das in seinem Hofe befindliche Wasser nach dem anderen, in dem das Kind sich befand, tragen d\u00fcrfe; er wollte nicht in der nach dem Hofe gelegenen M\u00e4nnerstube verbleiben, damit er nichts vergessentlich nach diesem bringe.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sich ebenfalls in einem anderen Hofe befindet.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Gebiet am \u0160. ohne weiteres von einem Besitzer auf einen anderen und von diesem zur\u00fcck an sich \u00fcbergehen zu lassen.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den ersteren gibt man seinen Besitz nicht vollst\u00e4ndig auf, nach dem letzteren wohl; cf.\u00a0supra Blatt 26b.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Der vergessen hat, sich am E\u0351. zu beteiligen.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die \u00fcbrigen Anwohner, da er dadurch die Aufgabe des Besitzrechtes zur\u00fcckzieht.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Erstausgabe hat auf der ganzen Seite <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05f3 \u05e9\u05de\u05e2\u05d6\u05df \u05d1\u05df \u05d2\u05de\u05dc\u05d9\u05d0\u05dc<\/span>, manche Texte haben diese Lesart auch in der Mi\u0161na; in der weiter angezog. \u00bbBarajtha mu\u00df es <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05e9\u05d1 \u05f4\u05d2<\/span> hei\u00dfen, in der Mi\u0161na dagegen erz\u00e4hlt dies sein Sohn <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05f4\u05e0<\/span>.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Jisra\u00e9lit, der sich am E\u0351. nicht beteiligt hat, seine Sachen nach dem gemeinsamen Hofe.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er sich sein Gebiet zur\u00fcck angeeignet hat.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach kann er sein Besitzrecht aufgeben.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Das in der Mi\u0161na gebrauchte <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05e6\u05d0<\/span> <em>fortgehen<\/em> (Hiph. <em>hinausbringen<\/em>) bezieht sich auf den Vorabend des \u0160.s.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Im letzteren Falle gilt er als Nichtjude.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Der den \u0160. \u00f6ffentlich entweiht.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinl. mit eingesetztem Steine, den man am \u0160abbath nicht tragen darf; cf.\u00a0Sab. 59b.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch Mantelgriff od. dergl.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 1,2.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Von diesen werden unterschiedslos Opfer angenommen; cf.\u00a0Hul. Blatt 13b.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 1,2.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Die sich am E\u0351. nicht beteiligt u. denen die \u00fcbrigen Bewohner des Hofs ihren Besitz abgetreten haben.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend vor Eintritt des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser Satz ist ein Fall f\u00fcr sich u. keine Fortsetzung des ersten Falles.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Der zweite erwirbt den Besitz nicht.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er von dem Falle spreche, wenn einer gestorben ist, sonst mu\u00df das Besitzrecht an beide abgetreten werden.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>A. versteht unter \u00bbzwei\u00ab: einer von zweien.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er von dem Falle spreche, wenn beide vorhanden sind.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Der zweite erwirbt den Besitz nicht.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Vater sich am E\u0351. nicht beteiligt hat.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Um durch diese eine Verbindung zwischen zwei H\u00f6fen herzustellen.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch Einsturz u. dgl. Man darf dann andere \u00d6ffnungen benutzen, od. Gegenst\u00e4nde \u00fcber den Zaun werfen.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Wodurch er wirkungslos wird.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn an beiden Seiten der H\u00e4user Z\u00e4une errichtet werden, soda\u00df der Raum zwischen beiden einen gemeinsamen Hof bildet, u. einer der Besitzer sein Besitzrecht an den anderen abtritt.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Der mit Jisra\u00e9liten auf einem Hofe wohnt u. ihn ihnen verboten macht; cf.\u00a0supra Blatt 61b.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor der Aufgabe ist der Verkehr verboten, nachher aber erlaubt.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend vor Eintritt des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Der ein Haus im betreffenden Hofe hat.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Im ersten Falle kann er sich noch am E\u0351. beteiligen, im zweiten aber nicht.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Der keine absteigenden Erben hat.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Oben Blatt 70b.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn jemand einen Fremden die Hebe von seinen Fr\u00fcchten absondern antrifft und ihm von den besseren zu nehmen zuruft, so ist die Absonderung g\u00fcltig, falls bessere wirklich vorhanden sind, da er dadurch sein Einverst\u00e4ndnis kundgibt. Ebenso bekundet derjenige, der sein Besitzrecht am \u0160. aufgibt, da\u00df er sich am E\u0351. zu beteiligen nur vergessen hat.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Der im Hofe mitwohnt; cf.\u00a0Anm. 161.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Die mit ihm in derselben Durchgangsgasse wohnen; wenn die genannten Genu\u00dfmittel tats\u00e4chlich ihr gemeinsamer Besitz sind u. nicht Beitr\u00e4ge zum E\u0351.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 45b.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Einer kann sich mit 2 von einander getrennten durch einen E\u0351. verbinden.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Unreiner, der das Tauchbad genommen hat, erlangt v\u00f6llige Reinheit erst nach Sonnenuntergang.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Welche H\u00e4lfte dem einen u. welche dem anderen geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen den H\u00f6fen in der Durchgangsgasse; der Streit besteht nun darin, ob au\u00dferdem in jedem Hofe besonders ein E\u0351. n\u00f6tig sei.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die Verbindung an der Durchgangsgasse den Hof vom E\u0351. nicht befreit.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>RM. ist in 2 Hinsichten (hier\u00fcber weiter) erschwerender Ansicht, daher st\u00fctzt sich Rabh bei der Festsetzung der Halakha in einer Hinsicht auf RE., der dasselbe lehrt.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Au\u00dfer dem E\u0351. zur Vereinigung der H\u00f6fe ist auch die Verbindung f\u00fcr die Durchgangsgasse erforderlich.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Tan. Blatt 26b.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Der durch Scheidew\u00e4nde in 5 R\u00e4ume geteilt ist, von denen jeder eine T\u00fcr nach dem Hofe hat.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer andern Lesart <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e1\u05d1\u05da<\/span>, das als Professionsname, Gitterflechter, od. als Ortsname erkl\u00e4rt wird.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Anwohner eines Hofes.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Alle in einem Hofe.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht solche, die wirklich an seinem Tische speisen.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich sie in der Stadt zu essen pflegen.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Von denen jede eine eigene Wohnung im selben Hofe hat.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Sich ihrer E\u0351rub-Pflicht durch den E\u0351. des Ehemanns, bezw. des Herrn zu entledigen.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Daniel 2,49.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Diener geh\u00f6rt also zum Hause seines Herrn.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Anwohner eines Hofes.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen welchen weiter Blatt 75a unterschieden wird.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Was nur dann der Fall ist, wenn mehrere H\u00f6fe in diese m\u00fcnden; die Frage ist, ob 2 H\u00f6fe eines Vaters und eines Sohnes zusammengeh\u00f6ren oder nicht.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Saduz\u00e4er; cf.\u00a0supra Blatt 68b.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die H\u00f6fe durch T\u00fcren verbunden sind, so kann die T\u00fcr zur Durchgangsgasse \u00fcbergangen werden.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich das Fa\u00df sich in einem Vorhofe befindet.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Wein durch die H\u00f6fe und die Durchgangsgasse.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>In der angezogenen Mi\u0161na hei\u00dft es, da\u00df einer den \u00fcbrigen den Mitbesitz der Speise in seinem Hofe \u00fcbereigne.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach dem Sprachgebrauche; RB. war ein Sch\u00fcler Rabhs (cf.\u00a0Pes. Blatt 103a), somit kann es auch hei\u00dfen: Sch\u00fcler Rabhs.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Mehrzahl.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil in dieser nur ein Haus und ein Hof waren.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Bethaus hatte ebenfalls eine T\u00fcr nach der Durchgangsgasse; als RA\u0351. den Pfosten umst\u00fcrzte, \u00fcbernachtete der Kastellan nicht mehr im Bethause.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Mehrere; da aber der Hof des Nichtjuden nicht mitgerechnet wird, so bleibt nur einer zur\u00fcck.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies lehrte er bereits ob. Blatt 74a.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der Durchgangsgasse u. vom Hofe.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Von dem aus man \u00fcber den vorderen zur Stra\u00dfe gelangen kann.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>Von dem aus man \u00fcber den vorderen zur Stra\u00dfe gelangen kann.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. nicht nur dies, sondern auch dies, eine unn\u00f6tige Steigerung; im 1. Falle lehrt er, da\u00df nach RA\u0351. der Fu\u00df, dem sein Platz verboten ist, verboten mache, und im 2. lehrt er es auch von einem, dem sein Platz erlaubt ist.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Besitzer des inneren Hofes am Durchgang zum \u00e4u\u00dferen.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch die Bewohner des hinteren Hofes m\u00fcssen den vorderen benutzen, um zur Stra\u00dfe zu gelangen; zur Erkl\u00e4rung ob. Blatt 66.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Die oben Blatt 68a \u00fcber die Aufgabe des Besitzrechtes an die Bewohner eines anderen Hofes streiten.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei 2 H\u00f6fen nebeneinander.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>In einem Hofe zwei; sie m\u00fcssen einen E\u0351rub machen.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>RJ. verga\u00df infolge einer Krankheit sein ganzes Studium; sein Sch\u00fcler Abajje erinnerte ihn oft seiner eigenen Lehren, die er nie geh\u00f6rt zu haben glaubte: cf.\u00a0supra Foll. 10b,41a,66b,73a.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er im hinteren Hofe wohnt, macht er ebenfalls verboten.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er da allein wohnt.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Das vom Hofe am meisten entfernt ist; die \u00fcbrigen gelten als Torh\u00e4uschen, da der Bewohner des innersten sie passieren mu\u00df, um nach dem Hofe zu gelangen.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Das dem innersten Hause n\u00e4chst gelegene, das 9. vom Hofe aus. Dieses Haus wird nur von einem als Durchgang benutzt u. ben\u00f6tigt eines E\u0351rub, die \u00fcbrigen dagegen gelten als \u00f6ffentlicher Durchgang.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Bewohner des einen Hofes durch das n\u00e4chstliegende Haus.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch folgende Frage.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Bewohner des einen Hofes durch das n\u00e4chstliegende Haus.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die beiden H\u00f6fe nicht miteinander, sondern mit dem ansto\u00dfenden Hause durch einen e\u0351. verbunden sein wollten, er ihn aber im anderen, es als Torh\u00e4uschen benutzend, niederlegt.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er da etwas am \u0160. bringt.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcglich der D\u00e4mmerung besteht ein Zweifel, und beim E\u0351. ist bei einem solchen erleichternd zu entscheiden.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Eruwin in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Eruwin | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 61b 62a 62b 63a 63b 64a 64b 65a 65b 66a 66b 67a 67b 68a 68b 69a 69b 70a 70b 71a 71b 72a 72b 73a 73b 74a 74b 75a 75b 76a 76b Blatt 61b i WENN JEMAND EINEN HOF BEWOHNT MIT EINEM NICHTJUDEN ODER MIT EINEM, DER [DAS GESETZ VOM] E\u0351RUB NICHT ANERKENNT, SO MACHT DIESER IHN F\u00dcR IHN VERBOTEN1; R.ELIE\u0351ZER B. JA\u0351QOB SAGT, ER MACHE IHN NUR DANN VERBOTEN, WENN ZWEI JISRAE\u0351LITEN IHN EINANDER VERBOTEN2 MACHEN. ii R.GAMLIE\u0351L ERZ\u00c4HLTE: EINST WOHNTE EIN SADUZ\u00c4ER IN JERU\u0160ALEM MIT UNS IN EINER DURCHGANGSGASSE, UND UNSER VATER SPRACH ZU UNS: EILET UND BRINGET DIE GER\u00c4TE NACH DER DURCHGANGSGASSE, BEVOR ER [SEINE] HINAUSBRINGT3UND SIE EUCH VERBOTEN MACHT. R.JEHUDA ERZ\u00c4HLTE ES IN EINER ANDEREN FASSUNG: EILET UND VERRICHTET EUERE GESCH\u00c4FTE IN DER DURCHGANGSGASSE, BEVOR ER [SEINE GER\u00c4TE] HINAUSBRINGT UND SIE EUCH VERBOTEN MACHT. Blatt 62a GEMARA. Abajje b. Abin und R. \u1e24enana b. Abin sa\u00dfen beisammen, neben &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7217,"parent":5029,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7300","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7300","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7300"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7300\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7301,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7300\/revisions\/7301"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5029"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7217"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7300"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}