{"id":7321,"date":"2021-04-16T10:33:44","date_gmt":"2021-04-16T08:33:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7321"},"modified":"2021-04-16T10:33:47","modified_gmt":"2021-04-16T08:33:47","slug":"eruwin-kapitel-8","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/eruwin\/eruwin-kapitel-8\/","title":{"rendered":"Eruwin Kapitel 8"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Eruwin in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/eruwin\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Eruwin<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-82a\">82a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-82b\">82b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-83a\">83a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-83b\">83b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-84a\">84a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-84b\">84b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-85a\">85a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-85b\">85b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-86a\">86a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-86b\">86b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-87a\">87a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-87b\">87b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-88a\">88a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-88b\">88b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-89a\">89a<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-82a\">Blatt 82a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>A<\/bold>UF <small>WELCHE<\/small> W<small>EISE ERFOLGT DIE<\/small> V<small>ERBINDUNG F\u00dcR DAS<\/small> \u0160<small>ABBATHGEBIET<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>? M<small>AN LEGE DAS<\/small> F<small>ASS<\/small> [W<small>EIN<\/small>]<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a><small>NIEDER UND SPRECHE<\/small>: D<small>IES SEI F\u00dcR ALLE<\/small> E<small>INWOHNER MEINER<\/small> S<small>TADT, F\u00dcR JEDEN, DER DAS<\/small> H<small>AUS EINES<\/small> L<small>EIDTRAGENDEN ODER EIN<\/small> G<small>ASTMAHL BESUCHEN WILL<\/small>. W<small>ER NOCH AM<\/small> T<small>AGE<\/small><a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> <small>DAMIT GERECHNET HAT, DEM IST ES ERLAUBT, WER NACH<\/small> A<small>NBRUCH DER<\/small> D<small>UNKELHEIT, DEM IST ES VERBOTEN, WEIL MAN NACH<\/small> A<small>NBRUCH DER<\/small> D<small>UNKELHEIT KEINEN<\/small> E\u0351<small>RUB MACHEN KANN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R.Joseph sagte: Man darf einen E\u0351rub nur zu einer gottgef\u00e4lligen Handlung machen.<\/p>\n<p>Was lehrt er uns da, wir haben ja gelernt: f\u00fcr jeden, der das Haus eines Leidtragenden oder ein Gastmahl besuchen will!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, [die Mi\u0161na] lehre das Gew\u00f6hnliche, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>W<small>ER NOCH AM<\/small> T<small>AGE DAMIT GERECHNET HAT<\/small>. Hieraus w\u00e4re also zu entnehmen, da\u00df es keine fiktive Feststellung gebe, denn wenn es eine fiktive Feststellung geben w\u00fcrde, m\u00fc\u00dfte ja r\u00fcckwirkend festgestellt sein, da\u00df dies bereits am Tage<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>sein Wille war!? R.A\u0161i erwiderte: Er meint: ihm dies mitgeteilt, beziehungsweise nicht mitgeteilt worden ist<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R.A\u0161i sagte: Ein sechsj\u00e4hriges Kind gen\u00fcgt seiner Pflicht mit dem E\u0351rub seiner Mutter. Man wandte ein: Ein Kind, das noch seiner Mutter bedarf, gen\u00fcgt seiner Pflicht mit dem E\u0351rub seiner Mutter, das seiner Mutter nicht mehr bedarf, gen\u00fcgt seiner Pflicht nicht mehr mit dem E\u0351rub seiner Mutter. \u00c4hnlich haben wir auch von der Festh\u00fctte gelernt: Ein Kind, das seiner Mutter nicht mehr bedarf, ist zur Festh\u00fctte verpflichtet. Hierzu fragten wir: Welches hei\u00dft ein Kind, das seiner Mutter nicht mehr bedarf? In der Schule R.Jannajs erkl\u00e4rten sie: Das seine Notdurft verrichtet, und das seine Mutter nicht abzuwischen braucht. R.\u0160imo\u0351n b.Laqi\u0161 erkl\u00e4rte: Das beim Erwachen nicht \u00bbMutter\u00ab ruft.<\/p>\n<p>\u00bbMutter\u00ab wie kommst du darauf, auch Erwachsene rufen ja so!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: das vom Schlafe erwacht und nicht ruft: \u00bbMutter<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>, Mutter\u00ab!<\/p>\n<h2 id=\"blatt-82b\">Blatt 82b<\/h2>\n<p>Bei welchem [Alter]? Ungef\u00e4hr im Alter von vier oder f\u00fcnf Jahren<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>!? R.Jeho\u0161ua\u0351, Sohn des R.Idi, erwiderte: R.Asi spricht von dem Falle, wenn der Vater in der Nordseite und die Mutter in der S\u00fcdseite f\u00fcr ihn den E\u0351rub niedergelegt haben; auch ein sechsj\u00e4hriges ist lieber zusammen mit seiner Mutter. Man wandte ein: Ein Kind, das noch seiner Mutter bedarf, gen\u00fcgt seiner Pflicht mit dem E\u0351rub seiner Mutter bis zum sechsten Lebensjahre. Dies ist eine Widerlegung R.Jeho\u0161ua\u0351s, des Sohnes R.Idis. Eine Widerlegung.<\/p>\n<p>Ist dies auch eine Widerlegung R.Asis<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>R.Asi kann dir erwidern: bis, (und bis) einschlie\u00dflich.<\/p>\n<p>Dies w\u00e4re also eine Widerlegung des R.Jannaj und des Re\u0161 Laqic?<\/p>\n<p>Dies ist keine Widerlegung; das eine, wenn sein Vater in der Stadt ist, das andere, wenn sein Vater nicht in der Stadt ist<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf einen E\u0351rub machen f\u00fcr seinen minderj\u00e4hrigen Sohn, seine minderj\u00e4hrige Tochter, seinen kenaa\u0351nitischen Knecht und seine kenaa\u0351nitische Magd, sowohl mit ihrem Wissen als auch ohne ihr Wissen, f\u00fcr seinen j\u00fcdischen Knecht, seine j\u00fcdische Magd, seinen erwachsenen Sohn, seine erwachsene Tochter und seine Frau darf man es nur mit ihrem Wissen. Ein anderes lehrt: Man darf einen E\u0351rub machen f\u00fcr seinen erwachsenen Sohn, seine erwachsene Tochter, seinen j\u00fcdischen Knecht, seine j\u00fcdische Magd und seine Frau nur mit ihrem Wissen; f\u00fcr seinen nichtj\u00fcdischen Knecht, seine nichtj\u00fcdische Magd, seinen minderj\u00e4hrigen Sohn und seine minderj\u00e4hrige Tochter darf man es sowohl mit ihrem Wissen als auch ohne ihr Wissen, weil ihre Hand seiner gleicht. Wenn diese einen E\u0351rub f\u00fcr sich gemacht haben und ihr Herr dies f\u00fcr sie ebenfalls<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>getan hat, so ist der des Herrn g\u00fcltig, ausgenommen bei der Frau, weil sie es ablehnen kann.<\/p>\n<p>Womit ist die Frau anders? Rabba erwiderte: Die Frau und die ihr gleichen<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Ausgenommen bei der Frau, weil sie es ablehnen kann. Nur wenn sie es ablehnt, wenn sie aber nichts sagt, gen\u00fcgt sie der Pflicht mit dem [E\u0351rub] ihres Mannes, und im Anfangssatze lehrt er, da\u00df dies nur mit ihrem Wissen erfolgen k\u00f6nne, doch wohl, wenn sie zustimmen!?<\/p>\n<p>Nein, \u00bbmit ihrem Wissen\u00ab hei\u00dft, wenn sie schweigen; wenn sie nicht ausdr\u00fccklich \u00bbnein\u00ab sagen.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber, da\u00df, wenn diese einen E\u0351rub gemacht haben und ihr Herr dies f\u00fcr sie ebenfalls getan hat, der des Herrn g\u00fcltig sei; dies in dem Falle, wenn sie nichts gesagt haben, und er lehrt: ausgenommen bei der Frau, die ihrer Pflicht nicht gen\u00fcgt!? Raba erwiderte: Wenn man selber einen E\u0351rub macht, so gibt es ja keine gr\u00f6\u00dfere Ablehnung als dies.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ELCHES<\/small> Q<small>UANTUM MUSS ER HABEN<\/small>? D<small>AS<\/small> Q<small>UANTUM VON ZWEI<\/small> M<small>AHLZEITEN F\u00dcR JEDEN<\/small>. M<small>AHLZEITEN F\u00dcR DEN<\/small> A<small>LLTAG UND NICHT F\u00dcR DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small><\/p>\n<p><small>SO<\/small> R.M<small>E\u00cdR<\/small>; R.J<small>EHUDA SAGT: F\u00dcR DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH UND NICHT F\u00dcR DEN<\/small> A<small>LLTAG<\/small>. B<small>EIDE WOLLEN DAMIT ERLEICHTERN<\/small><a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>. R.J<small>O\u1e24ANAN B.<\/small> B<small>EROQA SAGT, EIN<\/small> P<small>ONDIONBROT BEI<\/small> [<small>EINEM<\/small> P<small>REISE VON<\/small>] <small>EINEM<\/small> S<small>ELA\u0351 F\u00dcR VIER<\/small> S<small>EA\u0351<\/small> [M<small>EHL<\/small>]. R.\u0160<small>IMO\u0351N SAGT<\/small>: Z<small>WEI<\/small> [D<small>RITT<\/small>]<small>TEILE EINES EIN<\/small> D<small>RITTEL<\/small> K<small>AB GROSSEN<\/small> B<small>ROTES<\/small>. D<small>IE<\/small> H<small>\u00c4LFTE<\/small> [<small>GILT ALS<\/small> M<small>ASS<\/small>] <small>BEIM AUSS\u00c4TZIGEN<\/small><a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>H<small>AUSE; DIE<\/small> H<small>\u00c4LFTE DER<\/small> H<small>\u00c4LFTE MACHT DEN<\/small> K<small>\u00d6RPER UNTAUGLICH<\/small><a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wieviel betr\u00e4gt die Speise f\u00fcr zwei Mahlzeiten? R.Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Zwei Bauernbrote. R.Ada b.Ahaba erwiderte: Zwei Nehar-Papa-Brote. R.Joseph fragte R.Joseph, den Sohn Rabas: Wessen Ansicht ist dein Vater?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht R.Me\u00edrs.<\/p>\n<p>Auch ich bin der Ansicht R.Me\u00edrs, denn gegen R.Jehuda ist einzuwenden: man pflegt ja zu sagen: f\u00fcr Leckereien ist Platz da<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R.J<small>O\u1e24ANAN B<\/small>.B<small>EROQA SAGT<\/small>. Es wird gelehrt: Ihre Ansichten stimmen ann\u00e4hernd \u00fcberein.<\/p>\n<p>Wieso stimmen sie \u00fcberein, nach R.Jo\u1e25anan kommen ja vier Mahlzeiten auf einen Kab<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>, w\u00e4hrend nach R.\u0160imo\u0351n neun Mahlzeiten auf einen Kab<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>kommen!? R.\u1e24isda erwiderte: Ziehe ein Drittel [als Verdienst] des Kr\u00e4mers ab.<\/p>\n<p>Dann sind es ja nach dem einen neun und nach dem anderen<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>sechs!?<\/p>\n<p>Nach einer anderen Erkl\u00e4rung: R.\u1e24isdas, denn R.\u1e24isda sagte, man ziehe die H\u00e4lfte [als Verdienst] des Kr\u00e4mers ab.<\/p>\n<p>Dann sind es ja nach dem einen neun und nach dem anderen<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>acht!?<\/p>\n<p>Deshalb sagt er ja auch, ihre Ansichten stimmen ann\u00e4hernd \u00fcberein.<\/p>\n<p>R.\u1e24isda befindet sich ja mit sich selbst in Widerspruch!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn der Hausherr Holz gibt, das andere, wenn der Hausherr kein Holz gibt.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> H<small>\u00c4LFTE<\/small> [<small>GILT ALS<\/small> M<small>ASS<\/small>] <small>BEIM AUSS\u00c4TZIGEN<\/small> H<small>AUSE; DIE<\/small> H<small>\u00c4LFTE DER<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-83a\">Blatt 83a<\/h2>\n<p>H<small>\u00c4LFTE MACHT DEN<\/small> K<small>\u00d6RPER UNTAUGLICH<\/small>. Es wird gelehrt: Die H\u00e4lfte der H\u00e4lfte der H\u00e4lfte [gilt als Ma\u00df] bei der Verunreinigung von Speisen.<\/p>\n<p>Weshalb lehrt es unser Tanna nicht von der Verunreinigung von Speisen?<\/p>\n<p>Weil ihre Ma\u00dfe nicht \u00fcbereinstimmen<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Welches Quantum hat die H\u00e4lfte eines Peras? Etwas weniger als zwei Eier<\/p>\n<p>so R.Jehuda; R.Jose sagt, reichlich zwei Eier. Rabbi berechnete: zwei Eier und etwas dar\u00fcber. Wieviel betr\u00e4gt das etwas? Ein Zwanzigstel Ei. Bez\u00fcglich der Unreinheit von Speisen wird aber gelehrt: R.Nathan und R.Dosa sagen, unter Ei, von dem sie da sprechen, ist eines mit der Schale zu verstehen; die Weisen sagen, eines ohne Schale<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>. Raphram b. Papa sagte im Namen R.\u1e24isdas: Dies ist die Ansicht R.Jehudas und R.Joses, die Weisen aber sagen, reichlich anderthalb Eier.<\/p>\n<p>Mit Weisen ist ja R.Jo\u1e25anan b.Beroqa gemeint, somit ist dies ja selbstverst\u00e4ndlich<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Er lehrt uns, da\u00df sie reichlich sein m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Als R.Dimi kam, erz\u00e4hlte er: Bonius sandte einst Rabbi einen Scheffel<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>Artischoken<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>aus Na\u00fasa, und Rabbi sch\u00e4tzte ihn auf zweihundertsiebzehn Eier Inhalt.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr eine Se\u00e1 war diese: wenn eine solche, wie sie in der W\u00fcste gebr\u00e4uchlich war, so fa\u00dft sie ja hundertvierundvierzig [Eier], wenn eine jeru\u0161alemische, so fa\u00dft sie ja hundertdreiundsiebzig [Eier], und wenn eine sepphoritische, so fa\u00dft sie ja zweihundertundsieben [Eier]!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich eine sepphoritische, nur ist dazu noch die Teighebe hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Die Teighebe betr\u00e4gt ja neun<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> [Eier], somit sollte es ja weniger sein!?<\/p>\n<p>Vielmehr, man f\u00fcge noch die nach Rabbi hinzukommenden \u00dcbersch\u00fcsse<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>hinzu.<\/p>\n<p>Demnach sollten es mehr sein!?<\/p>\n<p>Da diese kein ganzes Ei betragen, so nimmt er es nicht genau.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die jeru\u0161alemische Se\u00e1 ist um ein Sechstel gr\u00f6\u00dfer als die der W\u00fcste, die sepphoritische ist um ein Sechstel gr\u00f6\u00dfer als die jeru\u0161alemische, mithin ist die sepphoritische um ein Drittel gr\u00f6\u00dfer als die der W\u00fcste.<\/p>\n<p>Ein Drittel welcher: wollte man sagen, ein Drittel der der W\u00fcste, so betr\u00e4gt ja das Drittel achtundvierzig, w\u00e4hrend das Mehr dreiundsechzig betr\u00e4gt!? Wenn ein Drittel der jeru\u0161alemischen, so betr\u00e4gt ja das Drittel achtundf\u00fcnfzig abz\u00fcglich eines Drittels, w\u00e4hrend das Mehr dreiundsechzig betr\u00e4gt!? Wenn [ein Drittel] der sepphoritischen, so betr\u00e4gt ja das Drittel neunundsechzig, w\u00e4hrend das Mehr dreiundsechzig betr\u00e4gt!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R.Jirmeja, meint er es wie folgt: mithin ist die sepphoritische Se\u00e1 um nahezu ein Drittel derselben gr\u00f6\u00dfer als die der W\u00fcste; dieses Drittel hat nahezu die H\u00e4lfte der der W\u00fcste. Rabina wandte ein: Hei\u00dft es denn \u00bbnahezu\u00ab!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Rabina, meint er es wie folgt: mithin ist ein Drittel der sepphoritischen einschlie\u00dflich der \u00dcbersch\u00fcsse Rabbis um ein Drittel Ei gr\u00f6\u00dfer als die H\u00e4lfte [der Se\u00e1] der W\u00fcste<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a><em>Das Erste eueres Teigs<\/em>, im Quantum eueres<\/p>\n<h2 id=\"blatt-83b\">Blatt 83b<\/h2>\n<p>Teigs. Wieviel ist dieses? Wie der Teig in der W\u00fcste. Welches Quantum hat der Teig der W\u00fcste? Wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a><em>ein O\u0351mer ist ein Zehntel des Epha<\/em>. Hieraus folgerten sie sieben Viertellog Mehl und etwas dar\u00fcber sei zur Teighebe pflichtig. Diese sind gleich sechs jeru\u0161alemischen und f\u00fcnf sepphoritischen. Hieraus folgerten sie: wer dieses Quantum i\u00dft, ist gesund und gesegnet, wer mehr, ist ein Fresser, wer weniger, ist darmkrank.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN DIE<\/small> B<small>EWOHNER DES<\/small> H<small>OFES UND DIE<\/small> B<small>EWOHNER DER<\/small> G<small>ALERIE<\/small><a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> <small>VERGESSEN UND KEINEN<\/small> [<small>GEMEINSAMEN<\/small>] E\u0351<small>RUB GEMACHT HABEN, SO GEH\u00d6RT ALLES, WAS<\/small><a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a><small>ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN HOCH IST, ZUR<\/small> G<small>ALERIE, UND WAS NIEDRIGER IST, ZUM<\/small> H<small>OFE<\/small>. D<small>ER<\/small> S<small>CHUTTWALL EINER<\/small> G<small>RUBE ODER EIN<\/small> F<small>ELSEN GEH\u00d6RT, WENN ER ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN HOCH IST, ZUR<\/small> G<small>ALERIE, WENN NIEDRIGER, ZUM<\/small> H<small>OFE<\/small>. D<small>IES GILT NUR VON DEM, WAS NAHE IST, WAS ABER ENTFERNT IST, GEH\u00d6RT AUCH ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN HOCH ZUM<\/small> H<small>OFE<\/small>. W<small>AS HEISST NAHE<\/small>? W<small>ENN KEINE VIER<\/small> H<small>ANDBREITEN ENTFERNT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Selbstverst\u00e4ndlich ist es, da\u00df, wenn [der Verkehr]<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>mit diesem durch eine T\u00fcr und mit jenem durch eine T\u00fcr m\u00f6glich ist, dies dem Falle von einem Fenster zwischen zwei H\u00f6fen<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>gleiche, wenn mit diesem durch Werfen<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>und mit jenem durch Werfen, dies dem Falle von einer Wand zwischen zwei H\u00f6fen<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>gleiche, wenn mit diesem durch Hinableiten<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>und mit jenem durch Hinableiten dies dem Falle von einem Graben zwischen zwei H\u00f6fen<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>gleiche, wenn mit diesem durch eine T\u00fcr und mit jenem durch Werfen, dies [der Lehre] des Rabba b.R.Hona im Namen R.Na\u1e25mans<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>gleiche, und wenn mit diesem durch eine T\u00fcr und mit jenem durch Hinableiten, dies [der Lehre] des R.\u0160ezbi im Namen R.Na\u1e25mans<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>gleiche; wie ist es aber, wenn mit diesem durch Hinableiten und mit jenem durch Werfen?<\/p>\n<p>Rabh sagte, er sei beiden verboten; \u0160emu\u00e9l sagte, [der Raum] geh\u00f6re zu dem [Hofe], mit dem es durch Hinableiten m\u00f6glich ist, weil die Benutzung f\u00fcr diesen bequemer und f\u00fcr jenen beschwerlicher ist, und was f\u00fcr den einen bequemer und f\u00fcr den anderen beschwerlicher zu benutzen ist, geh\u00f6rt zu dem, f\u00fcr den die Benutzung bequemer ist.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wenn die Bewohner des Hofes und die Bewohner der Galerie vergessen und keinen [gemeinsamen] E\u0351rub gemacht haben, so geh\u00f6rt alles, was zehn Handbreiten hoch ist, zur Galerie, und was niedriger ist, zum Hofe. Er glaubte, unter<\/p>\n<h2 id=\"blatt-84a\">Blatt 84a<\/h2>\n<p>\u00bbBewohner der Galerie\u00ab seien die Bewohner des S\u00f6llers zu verstehen, und er nenne sie deshalb \u00bbBewohner der Galerie\u00ab, weil sie \u00fcber die Galerie hinaufsteigen. Hieraus, da\u00df das, womit der eine durch Hinableiten und der andere durch Werfen [verkehrt], zu dem geh\u00f6re, mit dem es durch Hinableiten erfolgt!?<\/p>\n<p>Wie R.Hona erkl\u00e4rt hat, darunter seien die Bewohner der Galerie zu verstehen, ebenso sind auch hierbei die Bewohner der Galerie zu verstehen.<\/p>\n<p>Wie ist demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: und was niedriger ist, zum Hofe. Weshalb denn, dies [gleicht ja dem Falle], wenn mit diesem durch eine T\u00fcr und mit jenem durch eine T\u00fcr!?<\/p>\n<p>Unter \u00bbzum Hofe\u00ab ist zu verstehen: auch zum Hofe, und zwar ist beiden<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>[der Verkehr] verboten. Dies ist auch einleuchtend, denn im Schlu\u00dfsatze lehrt er: Dies nur von dem, was nahe ist, was aber entfernt ist, geh\u00f6rt auch zehn Handbreiten hoch zum Hofe. Was hei\u00dft \u00bbzum Hofe\u00ab: wollte man sagen, zum Hofe und erlaubt<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>,<\/p>\n<p>weshalb denn, das Gebiet geh\u00f6rt ja beiden!? Vielmehr, \u00bbzum Hofe\u00ab: auch zum Hofe, und mit beiden verboten<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>. Ebenso hei\u00dft \u00bbzum Hofe\u00ab auch hierbei: auch zum Hofe, und mit beiden verboten. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Der Schuttwall einer Grube oder ein Felsen geh\u00f6rt, wenn er zehn Handbreiten hoch ist, zur Galerie<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>, wenn niedriger, zum Hofe!? R.Hona erwiderte: Zu den Bewohnern der Galerie.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist dies vom Felsen, wie ist es aber bez\u00fcglich der Grube<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>zu erkl\u00e4ren!? R.Ji\u00e7\u1e25aq, Sohn des R.Jehuda, erwiderte: Hier handelt es sich um einen Brunnen voll Wasser.<\/p>\n<p>[Beim Sch\u00f6pfen] wird es ja vermindert!?<\/p>\n<p>Da es erlaubt ist, wenn er voll ist, so ist es erlaubt, auch wenn er nicht voll ist.<\/p>\n<p>Im Gegenteil: da es verboten ist, wenn er nicht voll ist, so sollte es verboten sein, auch wenn er voll ist!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Abajje, hier handelt es sich um eine Grube voll Fr\u00fcchte.<\/p>\n<p>Es werden ja welche fortgenommen!?<\/p>\n<p>Wenn sie unverzehntet sind. Dies ist auch zu beweisen: er lehrt von dieser, wie vom Felsen<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Wozu lehrt er es demnach sowohl von einer Grube als auch von einem Felsen!?<\/p>\n<p>Dies ist n\u00f6tig. W\u00fcrde er nur vom Felsen gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil bei diesem nichts zu ber\u00fccksichtigen ist, bei einer Grube aber ist zu ber\u00fccksichtigen, sie k\u00f6nnte zuweilen mit verzehnteten Fr\u00fcchten gef\u00fcllt sein. Daher ist beides<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn die Bewohner des Hofes und die Bewohner des S\u00f6llers vergessen und keinen [gemeinsamen] E\u0351rub bereitet haben, so benutzen die Bewohner des Hofes die unteren zehn [Handbreiten] und die Bewohner des S\u00f6llers die oberen<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>zehn. Zum Beispiel. Wenn ein Vorsprung aus einer Wand unterhalb zehn [Handbreiten] hervorragt, so geh\u00f6rt er zum Hofe, wenn oberhalb<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>zehn, so geh\u00f6rt er zum S\u00f6ller. Was dazwischen, ist also [f\u00fcr beide] verboten!? R.Na\u1e25man erwiderte: Hier handelt es sich um eine neunzehn [Handbreiten hohe] Wand; wenn der Vorsprung unterhalb zehn hervorragt, so ist es ebenso, als w\u00fcrde [der Verkehr] mit jenem durch eine T\u00fcr und mit diesem durch Hinableiten, wenn oberhalb zehn, als w\u00fcrde er mit diesem durch eine T\u00fcr und mit jenem durch Werfen erfolgen.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Desgleichen ist es, wenn es zwei Altane sind, einer \u00fcber<\/p>\n<h2 id=\"blatt-84b\">Blatt 84b<\/h2>\n<p>dem anderen, und man es<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>am oberen und nicht am unteren gemacht hat, beiden verboten, es sei denn, sie haben einen E\u0351rub gemacht!? R.Ada b.Ahaba erwiderte: Wenn die unteren nach oben sch\u00f6pfen kommen<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>. Abajje erwiderte: Wenn beide sich innerhalb derselben zehn [Handbreiten]<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>befinden, und er lehrt [diesen Fall], und dies gilt selbstverst\u00e4ndlich [von einem anderen Falle]: selbstverst\u00e4ndlich ist es ihnen verboten, wenn sie es am unteren und nicht am oberen gemacht haben, denn sie machen einander verboten, weil sie sich innerhalb derselben zehn [Handbreiten] befinden, aber er lehrt uns, da\u00df dies auch von dem Falle gilt, wenn sie es am oberen und nicht am unteren gemacht haben, obgleich man sagen k\u00f6nnte, [das Wasser] geh\u00f6re, da es von dem einen bequem und vom anderen unbequem erreicht werden kann, zu dem, von dem es bequem erreicht werden kann, denn sie befinden sich innerhalb derselben zehn [Handbreiten] und machen es einander verboten. So lehrte auch R.Na\u1e25man im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wenn sich ein Dach nahe der \u00f6ffentlichen Stra\u00dfe befindet, so ist eine feste Leiter erforderlich, um [den Verkehr] mit diesem erlaubt zu machen. Nur eine feste Leiter, nicht aber eine provisorische. Wohl deshalb, weil sie, da sie sich<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>innerhalb derselben zehn [Handbreiten] befinden, es einander verboten machen. R.Papa wandte ein: Vielleicht in dem Falle, wenn die Leute da Kopfbedeckung und Sudarium ablegen<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-85a\">Blatt 85a<\/h2>\n<p>R.Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wenn ein Brunnen sich zwischen zwei H\u00f6fen befindet und von der einen Wand vier [Handbreiten] entfernt ist und von der anderen Wand vier entfernt ist, so darf der eine einen Vorsprung [aus der Wand] hervorragen lassen und [aus dem Brunnen] sch\u00f6pfen und der andere einen Vorsprung hervorragen lassen und sch\u00f6pfen. Als eigene Ansicht sagte R.Jehuda, auch ein St\u00fcck Rohr gen\u00fcge. Abajje sprach zu R.Joseph: Die Lehre R.Jehudas ist von \u0160emu\u00e9l, denn Rabh<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>sagte ja, niemand k\u00f6nne einem anderen etwas durch die Luft verboten machen<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Aus welcher Lehre \u0160emu\u00e9ls [sollte er dies entnommen haben]: wollte man sagen, aus dem, was R.Na\u1e25man im Namen \u0160emu\u00e9ls gesagt hat, da\u00df, wenn ein Dach sich nahe einer \u00f6ffentlichen Stra\u00dfe befindet, eine feste Leiter n\u00f6tig sei, um den Verkehr mit diesem erlaubt zu machen, so kann es ja nach R.Papa erkl\u00e4rt<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>werden!? Vielmehr, hieraus: so darf der eine einen Vorsprung [aus der Wand] hervorragen lassen und [aus dem Brunnen] sch\u00f6pfen und der andere einen Vorsprung hervorragen lassen und sch\u00f6pfen. Nur wenn er einen solchen hervorragen l\u00e4\u00dft, wenn aber nicht, sagen wir, man k\u00f6nne einem anderen durch die Luft etwas verboten machen.<\/p>\n<p>Aus welcher Lehre Rabhs [ist dies zu entnehmen]: wollte man sagen, hieraus: Wenn es zwei Altane sind, einer \u00fcber dem anderen, und man dies<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>nur am oberen und nicht am unteren gemacht hat, so ist [das Sch\u00f6pfen] beiden verboten, es sei denn, sie haben [gemeinsam] einen E\u0351rub gemacht. Hierzu sagte R.Hona im Namen Rabhs: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn sie nahe [\u00fcbereinander] liegen, wenn aber vier [Handbreiten von einander] entfernt, so ist es vom oberen aus erlaubt und vom unteren aus verboten Aber vielleicht ist es hierbei anders; da [der Verkehr] diesem durch Werfen und durch Hinableiten, jenem aber nur durch Hinableiten m\u00f6glich ist, so ist es ebenso, als wenn jenem durch Werfen und diesem durch eine T\u00fcr<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Vielmehr, aus dem, was R.Na\u1e25man im Namen des Rabba b.Abuha im Namen Rabhs gesagt hat: Wenn zwischen zwei H\u00e4usern drei Ruinen sich befinden, so darf [der Bewohner des] einen die in seiner N\u00e4he befindliche durch Werfen benutzen und der des anderen die in seiner N\u00e4he befindliche durch Werfen benutzen, und die mittelste ist verboten.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-85b\">Blatt 85b<\/h2>\n<p>R.Beruna sa\u00df und trug diese Lehre vor, da sprach R.Elea\u0351zar zu ihm: J\u00fcnger des Lehrhauses, sagte Rabh dies? Dieser erwiderte: Freilich.<\/p>\n<p>So zeige mir seine Wohnung. Dieser zeigte sie ihm. Hierauf kam er zu Rabh und sprach zu ihm: Sagte der Meister dies? Dieser erwiderte: Jawohl. Jener sprach: Der Meister selbst sagte ja aber, da\u00df, wenn mit dem einen durch Hinableiten und mit dem anderen durch Werfen, es beiden verboten<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>sei!? Dieser erwiderte: Du glaubst wohl, [dies gelte von dem Falle,] wenn sie in einer Reihe stehen; nein, wenn sie im Dreieck<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>stehen.<\/p>\n<p>R.Papa sprach zu Raba: Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df \u0160emu\u00e9l nichts von dem h\u00e4lt, was R.Dimi gesagt hat. Als R.Dimi kam, sagte er n\u00e4mlich im Namen R.Jo\u1e25anans: Auf einem Raume von weniger als vier zu vier [Handbreiten ]<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>d\u00fcrfen sowohl die Leute auf dem \u00f6ffentlichen Gebiete ab auch die Leute auf dem Privatgebiete ihre Last schultern, jedoch nicht tauschen.<\/p>\n<p>Da handelt es sich um Gebiete der Tora<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>, hier aber um rabbanitische Gebiete, und die Rabbanan haben f\u00fcr ihre Worte eine gr\u00f6\u00dfere Festigung getroffen, als f\u00fcr die der Tora.<\/p>\n<p>Rabina sprach zu Raba: Kann Rabh dies<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>denn gesagt haben, es wurde ja gelehrt: [Wenn jemand] zwei H\u00e4user auf beiden Seiten des \u00f6ffentlichen Gebietes hat, so darf er, wie Rabba b. R.Hona im Namen Rabhs sagt, nichts aus einem in das andere<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>werfen, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, wohl aus einem in das andere werfen!? Dieser erwiderte: Wir haben es ja erkl\u00e4rt, wenn das eine h\u00f6her und das andere niedriger ist, weil [der Gegenstand] fortrollen und man ihn zu holen verleitet werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND SEINEN<\/small> \u00c9<small>RUB IN EINEM<\/small> T<small>ORH\u00c4USCHEN, IN EINER<\/small> V<small>ERANDA ODER IN EINER<\/small> G<small>ALERIE NIEDERLEGT, SO IST ER KEIN<\/small> E\u0351<small>RUB; WOHNT DA JEMAND, SO MACHT ER NICHT<\/small><a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a><small>VERBOTEN<\/small>. W<small>ENN IN EINEM<\/small> S<small>TROHSCIIUPPEN, IN EINEM<\/small> R<small>INDERSTALL, IN EINEM<\/small> H<small>OLZSTALL ODER IN EINEM<\/small> S<small>PEICHER, SO IST DER<\/small> E\u0351<small>RUB G\u00dcLTIG; WOHNT DA JEMAND, SO MACHT ER VERBOTEN<\/small>. R. J<small>EHUDA SAGT, WENN DER<\/small> H<small>AUSHERR DA<\/small> Z<small>\u00dcTRITT<\/small><a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a><small>HAT, MACHE<\/small> [<small>DER<\/small> B<small>EWOHNER<\/small>] <small>NICHT VERBOTEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R.Jehuda, Sohn des R.\u0160emu\u00e9l b.\u0160ilath, sagte: Wenn man seinen E\u0351rub auf eine Stelle niederlegt, von der [die Weisen] gesagt haben, da\u00df, wenn jemand da wohnt, er verboten mache, so ist er kein E\u0351rub, ausgenommen das einem einzelnen geh\u00f6rende Torh\u00e4uschen. Auf eine Stelle, von der die Weisen gesagt haben, man d\u00fcrfe da keinen E\u0351rub niederlegen, darf man den [E\u0351rub zur] Verbindung<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>niederlegen, ausgenommen der Luftraum der Durchgangsgasse.<\/p>\n<p>Was lehrt er uns da, wir haben ja gelernt, da\u00df, wenn jemand seinen E\u0351rub in einem Torh\u00e4uschen, in einer Veranda oder in einer Galerie niederlegt, er kein E\u0351rub sei; nur kein E\u0351rub, wohl aber zur Verbindung!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des einem einzelnen geh\u00f6renden Torh\u00e4uschens und wegen des Luftraumes einer Durchgangsgasse n\u00f6tig, von denen nichts gelehrt wird. Desgleichen wird gelehrt: Wenn jemand den E\u0351rub in einem Torh\u00e4uschen, in einer Veranda, in einer Galerie, in einem Hofe oder in einer Durchgangsgasse niederlegt, so ist er g\u00fcltig. Wir haben ja aber gelernt, er sei kein E\u0351rub!? Vielmehr lese man: g\u00fcltig als [E\u0351rub zur] Verbindung.<\/p>\n<p>Er ist ja in der Durchgangsgasse nicht verwahrt!?<\/p>\n<p>Sage: in einem Hofe der Durchgangsgasse.<\/p>\n<p>R.Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wenn eine Gesellschaft bei Tisch sitzt und die Heiligkeit des Tages eintritt, so k\u00f6nnen sie das Brot auf dem Tische als E\u0351rub bestimmen. Manche sagen, als Verbindung. Rabba sagte: Sie streiten nicht; das eine, wenn sie in der Wohnung speisen, und das andere, wenn sie im Hofe speisen. Abajje sprach zu Rabba: Es gibt eine Lehre als St\u00fctze f\u00fcr dich: Der E\u0351rub zur Vereinigung des Hofes wird im Hofe und zur Verbindung f\u00fcr die Durchgangsgasse wird in der Durchgangsgasse [niedergelegt]. Dagegen wandten wir ein: Wieso der Hof-E\u0351rub im Hofe, wir haben ja gelernt, da\u00df, wenn man den E\u0351rub in einem Torh\u00e4uschen, in einer Veranda oder in einer Galerie niederlegt, er kein E\u0351rub sei!? Vielmehr lese man: der E\u0351rub zur Vereinigung des Hofes in einem Hause des Hofes und zur Verbindung f\u00fcr die Durchgangsgasse in einem Hofe der Durchgangsgasse.<\/p>\n<p>R.J<small>EHUDA SAGT, WENN<\/small> [<small>DER<\/small> H<small>AUSHERR<\/small>] <small>DA<\/small> Z<small>UTRITT HAT<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Was hei\u00dft Zutritt?<\/p>\n<p>Wie zum Beispiel bei den H\u00f6fen des Bonius<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>b. Bonius. Einst kam er zu Rabbi, und dieser sprach: Macht Platz f\u00fcr den Mann von hundert Minen. Darauf kam ein anderer, und er sprach: Macht Platz<\/p>\n<h2 id=\"blatt-86a\">Blatt 86a<\/h2>\n<p>f\u00fcr den Mann von zweihundert Mienen. Da sprach R.Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. R.Jose zu ihm: Meister, der Vater von jenem besitzt tausend Schiffe auf dem Meere und ebenso tausend St\u00e4dte auf dem Festlande. Dieser erwiderte: Wenn du zu seinem Vater kommst, sage ihm, da\u00df er ihn zu mir nicht in solchen Kleidern schicke.<\/p>\n<p>Rabbi ehrte die Reichen, ebenso ehrte R.A\u0351qiba die Reichen. Dies nach einem Vortrage des Raba b.Mari:<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a><em>M\u00f6ge er immerdar vor dem Angesichte Gottes sitzen, bestelle Gnade und Treue, ihn zu beh\u00fcten;<\/em> in welchem Falle wird er immerdar vor dem Angesichte Gottes sitzen? Wenn Gnade und Wahrheit ihn beh\u00fcten<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rabba b.Bar \u1e24ana erkl\u00e4rte: Beispielsweise ein Pflugpflock<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>. R.Na\u1e25man sagte: In der Schule \u0160emu\u00e9ls wurde gelehrt: Ist es ein Gegenstand, den man am \u0160abbath fortnehmen darf, so macht er ihn<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>verboten; ist es ein Gegenstand, den man am \u0160abbath nicht fortnehmen darf, so macht er ihn nicht verboten. Ebenso wird gelehrt: Hat [der Hausherr] da unverzehntete Fr\u00fcchte liegen, hat er da Metallklumpen oder andere Sachen liegen, die man am \u0160abbath nicht fortnehmen darf, so macht er ihn nicht verboten<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND SEIN<\/small> H<small>AUS VERL\u00c4SST UND DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH IN EINER ANDEREN<\/small> S<small>TADT VERBRINGEN GEHT, OB EIN<\/small> N<small>ICHTJUDE ODER EIN<\/small> J<small>ISRA\u00c9LIT, SO MACHT ER<\/small> [<small>DEN<\/small> H<small>OF<\/small>] <small>VERBOTEN<\/p>\n<p>SO<\/small> R.M<small>E\u00cdR<\/small>; R.J<small>EHUDA SAGT, ER MACHE IHN NICHT VERBOTEN<\/small>; R.J<small>OSE SAGT, EIN<\/small> N<small>ICHTJUDE MACHE IHN VERBOTEN, EIN<\/small> J<small>ISRA\u00c9LIT MACHE IHN NICHT VERBOTEN, WEIL EIN<\/small> J<small>ISRA\u00c9LIT NICHT AM<\/small> \u0160<small>ABBATH HEIMZUKEHREN PFLEGT<\/small>. R.\u0160<small>IMO\u0351N SAGT, SELBST AVER SEIN<\/small> H<small>AUS VERLASSEN HAT UND DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH BEI SEINER<\/small> T<small>OCHTER IN DERSELBEN<\/small> S<small>TADT VERBRINGEN GEHT, MACHE IHN NICHT VERBOTEN, WEIL ER ES SICH BEREITS AUS DEM<\/small> S<small>INN GESCHLAGEN HAT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Rabh sagte: Die Halakha ist wie R.\u0160imo\u0351n.\u00a0Dies gilt nur von einer Tochter, nicht aber von einem Sohne, denn die Leute sagen: Bellt dich ein Hund an, geh hinein, bellt dich eine H\u00fcndin an, geh hinaus<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup> <bold>A<\/bold><small>US EINEM<\/small> B<small>R\u00dcNNEN ZWISCHEN ZWEI<\/small> H<small>\u00d6FEN DARF MAN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH NICHT SCH\u00d6PFEN, ES SEI DENN, SIE HABEN IN DER<\/small> M<small>ITTE EINE ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN HOHE<\/small> S<small>CHEIDEWAND GEMACHT, OB UNTEN ODER AM<\/small> R<small>ANDE<\/small>. R.\u0160<small>IMO\u0351N B<\/small>. G<small>AMLI\u00c9L SAGTE<\/small>: D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, UNTEN, DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, OBEN<\/small>. R.J<small>EHUDA SPRACH<\/small>: D<small>IE<\/small> S<small>CHEIDEWAND KANN JA NICHT MEHR SEIN ALS DIE<\/small> W<small>AND ZWISCHEN IHNEN<\/small><a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. R.Hona erkl\u00e4rte: Unten<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>hei\u00dft wirklich unten, oben<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> hei\u00dft wirklich oben; beides gilt vom Brunnen[becken], R.Jehuda erkl\u00e4rte: Unten hei\u00dft unterhalb des Wassers, oben hei\u00dft oberhalb des Wassers. Rabba b. R.\u1e24anan sprach zu Abajje: R.Jehuda erkl\u00e4rt, unten hei\u00dfe unterhalb des Wassers<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>, nicht wirklich unten [am Brunnenbecken], wohl deshalb, weil das Wasser sich vermischt; aber wenn unterhalb des Wassers vermischt es sich ja<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>ebenfalls!? Dieser erwiderte: Du hast das nicht geh\u00f6rt, was R.Jehuda im Namen Rabhs, und wie manche hinneigen, im Namen R.\u1e24ijas, gesagt hat, da\u00df n\u00e4mlich die Spitzen der St\u00e4be eine Handbreite aus dem Wasser hervorragen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Ferner: R.Jehuda erkl\u00e4rt, oben hei\u00dfe oberhalb des Wassers, nicht wirklich oben [am Brunnenbecken], wohl deshalb, weil das Wasser sich vermischt; aber wenn oberhalb des Wassers vermischt es sich ja ebenfalls!? Dieser erwiderte: Du hast das nicht geh\u00f6rt, was Ja\u0351qob Qor\u1e25a gesagt hat, da\u00df n\u00e4mlich die Spitzen der St\u00e4be eine Handbreite in das Wasser hineinragen m\u00fcssen<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wieso sagt nun R.Jehuda, ein vier [Handbreiten breiter] Balken bewirke Erlaubnis<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>bei einer Ruine, und desgleichen sagte R.Na\u1e25man im<\/p>\n<h2 id=\"blatt-86b\">Blatt 86b<\/h2>\n<p>Namen des Rabba b.Abuha, ein vier [Handbreiten breiter] Balken bewirke Erlaubnis beim Wasser<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>, der Eimer gelangt ja zur anderen Seite und holt [von dort]!? Dieser erwiderte: Den Rabbanan ist es bekannt, da\u00df der Eimer nicht mehr als vier Handbreiten auslenke.<\/p>\n<p>Aber das Wasser vermischt sich ja unter dem Balken!?<\/p>\n<p>Vielmehr, beim Wasser haben die Weisen erleichtert. So fragte R.\u1e6cabla den Rabh, ob die schwebende Wand eine Ruine zu erlaubtem Gebiete mache, und dieser erwiderte, die schwebende Wand sei nur beim Wasser zul\u00e4ssig, weil die Weisen beim Wasser erleichtert haben.<\/p>\n<p>R.J<small>EHUDA SPRACH<\/small>: D<small>IE<\/small> S<small>CHEIDEWAND KANN JA NICHT MEHR SEIN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R.Job\u1e25anans: R.Jehuda sagte dies nach der Ansicht R.Joses, welcher sagt, die schwebende Wand mache erlaubt sogar auf dem Festlande. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: L\u00e4\u00dft man die W\u00e4nde [der Festh\u00fctte] von oben nach unten herabh\u00e4ngen, so ist sie, wenn sie drei Handbreiten vom Boden abstehen, unbrauchbar; ragen sie von unten nach oben, so ist sie, wenn sie zehn Handbreiten hoch sind, brauchbar. R.Jose sagt, wie von unten nach oben zehn, ebenso [gen\u00fcgen] von oben nach unten zehn<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dies ist aber nichts; weder ist R.Jehuda der Ansicht R.Joses, noch ist R.Jose der Ansicht R.Jehudas. R.Jehuda ist nicht der Ansicht R.Joses, denn R.Jehuda sagt es nur vom Hof-E\u0351rub, der ein rabbanitisches Gebot ist, nicht aber von der Festh\u00fctte, die ein Gebot der Tora ist. R.Jose ist nicht der Ansicht R.Jehudas, denn R.Jose sagt es nur von der Festh\u00fctte, wobei es sich um ein auszu\u00fcbendes Gebot handelt, nicht aber vom \u0160abbath, wobei es sich um ein mit der Steinigung belegtes Verbot handelt. Wenn du aber einwendest: durch wen geschah es denn bei jenem Ereignis in Sepphoris<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>? Da geschah es nicht durch R.Jose, sondern durch R.Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Jose. Als n\u00e4mlich R.Dimi kam, erz\u00e4hlte er: Einst verga\u00dfen sie die Torarolle noch am Tage<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>[ins Bethaus] zu bringen; da breiteten sie am folgenden Tage ein Laken \u00fcber die S\u00e4ulen<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>aus, holten die Torarolle und lasen aus ihr.<\/p>\n<p>\u00bbSie breiteten aus\u00ab; ist es denn von vornherein erlaubt, alle pflichten ja bei, da\u00df mah am \u0160abbath kein provisorisches Zelt machen d\u00fcrfe!?<\/p>\n<p>Vielmehr, sie fanden auf den S\u00e4ulen ausgebreitete Laken vor, da holten sie die Torarolle und lasen aus ihr.<\/p>\n<p>Rabba sagte: R.Jehuda und R.\u1e24anina b. A\u0351qiba lehrten das gleiche. R. Jehuda lehrte das, was wir eben gesagt haben, und R.\u1e24anina b. A\u0351qiba, wie wir gelernt haben: R.\u1e24anina b.A\u0351qiba sagte: Wenn ein Altan [\u00fcber dem Wasser] vier zu vier Ellen hat, so darf man [in der Mitte] ein vier zu<\/p>\n<h2 id=\"blatt-87a\">Blatt 87a<\/h2>\n<p>vier [Handbreiten gro\u00dfes Loch<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>] bohren und [Wasser] sch\u00f6pfen. Abajje sprach zu ihm: Vielleicht ist dem nicht so; R.Jehuda ist zwar der Ansicht, da\u00df man die Wand [fiktiv] nach unten dehne, nicht aber, da\u00df man sie biege<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>und dehne. Oder R.\u1e24anina b. A\u0351qiba ist vielleicht dieser Ansicht nur beim See von \u1e6ciberias, weil er einen Damm hat und von D\u00f6rfern und Gehegen umgeben ist, nicht aber bei anderen Gew\u00e4ssern<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Nach der Lehre des R.\u1e24anina b. A\u0351qiba darf [der Altan], wenn er knapp drei Handbreiten von der Wand entfernt ist, vier Ellen lang und etwas \u00fcber elf [Handbreiten] breit<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>sein. Ist er stehend [angebracht]; so darf er zehn Handbreiten hoch und sechs Handbreiten nebst zwei \u00dcbersch\u00fcssen breit<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>sein. R.Hona, Sohn des R.Jeho\u0161ua\u0351, sagte: Befindet er sich in einem Winkel, so darf er zehn Handbreiten hoch und zwei Handbreiten nebst zwei \u00dcbersch\u00fcssen breit<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>sein.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: R.\u1e24anina b.A\u0351qiba sagte, da\u00df, wenn ein Altan [\u00fcber dem Wasser] vier zu vier Ellen hat, man [in der. Mitte] ein Loch von vier zu vier [Handbreiten] bohre und [Wasser] sch\u00f6pfe; in welchem Falle kann dies nun vorkommen!?<\/p>\n<p>Wenn er m\u00f6rserartig<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>ist.<\/p>\n<p><sup>vii<\/sup> <bold>A<\/bold><small>US EINEM \u00dcBER DEN<\/small> H<small>OF SICH HINZIEHENDEN<\/small> W<small>ASSERLAUF<\/small><a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a><small>DARF MAN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH NICHT SCH\u00d6PFEN, ES SEI DENN, MAN HAT AN SEINEM<\/small> Z<small>UFLUSS UND AN SEINEM<\/small> A<small>USFLUSS EINE ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN HOHE<\/small> S<small>CHEIDEWAND GEMACHT<\/small>. (R.J<small>EHUDA SAGT, DIE<\/small> [H<small>OF<\/small>]<small>WAND \u00dcBER DIESEN GELTE ALS<\/small> S<small>CHEIDEWAND<\/small>.) R.J<small>EHUDA ERZ\u00c4HLTE<\/small>: B<small>EIM<\/small> W<small>ASSERLAUF ZU<\/small> A<small>BEL GESCHAH ES, DASS MAN AUF<\/small> B<small>ESTIMMUNG DER<\/small> W<small>EISEN AUS DIESEM AM<\/small> \u0160<small>ABBATH SCH\u00d6PFTE<\/small>. J<small>ENE ERWIDERTEN<\/small>: W<small>EIL ER DAS<\/small> M<small>ASS<\/small><a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a><small>NICHT HATTE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Hat man [eine Scheidewand] am Zuflu\u00df und nicht am Ausflu\u00df oder am Ausflu\u00df und nicht am Zuflu\u00df gemacht, so darf man daraus am \u0160abbath nicht sch\u00f6pfen; nur wenn man eine zehn Handbreiten hohe Scheidewand am Ausflu\u00df und am Zuflu\u00df gemacht hat. R.Jehuda sagt, die [Hof] wand \u00fcber diesen gelte als Scheidewand. R.Jehuda erz\u00e4hlte: Beim Wasserlauf zu Abel geschah es, da\u00df man auf Bestimmung der Weisen aus diesem am \u0160abbath sch\u00f6pfte. Jene erwiderten: Soll dies ein Beweis sein? Weil er weder zehn Handbreiten tief noch vier breit war.<\/p>\n<p>Ein Anderes lehrt: Wenn ein Wasserlauf sich den Fenstern entlang hinzieht, so darf man, wenn er weniger als drei [Handbreiten] hat, einen Eimer herunterlassen und sch\u00f6pfen; hat er drei, so darf man keinen Eimer herunterlassen und sch\u00f6pfen. R.\u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, hat er weniger als vier [Handbreiten], d\u00fcrfe man einen Eimer herunterlassen und sch\u00f6pfen; hat er vier, d\u00fcrfe man keinen Eimer herunterlassen und sch\u00f6pfen. \u2014 Wovon wird hier gesprochen: wollte man sagen, vom Wasserlaufe seihst, so d\u00fcrfte ja R.Dimi, der, als er kam, im Namen R.Jo\u1e25anans sagte, es gehe kein Neutralgebiet unter vier [Handbreiten], diese Lehre [auf Grund eines Streites] von Tanna\u00edm gesagt hahen!? \u2014 Vielmehr, von den Ufern, und zwar bez\u00fcglich des Umtausches<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>. \u2014 Als R. Dimi kam, sagte er ja aber im Namen R.Jo\u1e25anans, auf einem R\u00e4ume von weniger als vier zu vier [Handbreiten]<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>d\u00fcrfen sowohl die Leute auf dem Privatgebiete als auch die Leute auf dem \u00f6ffentlichen Gebiete ihre Last schultern, jedoch nicht tauschen!? \u2014 Da handelt es sich um Gebiete der Tora, hier aber um rabbanitische Gebiete<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>. \u2014 R.Jo\u1e25anan sagte<\/p>\n<h2 id=\"blatt-87b\">Blatt 87b<\/h2>\n<p>es ja aber auch von rabbanitischen Gebieten!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn zwischen zwei H\u00f6fen eine zehn Handbreiten hohe und vier breite Wand sich befindet, so m\u00fcssen sie zwei und nicht [zusammen] einen E\u0351rub machen. Befinden sich auf dieser Fr\u00fcchte, so d\u00fcrfen die einen von der einen Seite hinaufsteigen und essen und die anderen von der anderen Seite hinaufsteigen und essen. Wird die Wand<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>bis zehn Ellen durchbrochen, so k\u00f6nnen sie nach Belieben entweder zwei oder [zusammen] einen E\u0351rub machen, weil dies als T\u00fcr gilt; wenn aber mehr, so machen sie [zusammen] einen E\u0351rub und nicht zwei. Hierzu fragten wir, wie es denn sei, wenn sie keine vier [Handbreiten] hat, und Rabh erwiderte, sie befinde sich im Luftr\u00e4ume zweier Gebiete, und man d\u00fcrfe auf dieser nichts um ein Haar weit fortbewegen, und R. Jo\u1e25anan erwiderte, die einen d\u00fcrfen von der einen Seite [Fr\u00fcchte] hinaufbringen und essen, und die anderen d\u00fcrfen von der anderen Seite hinaufbringen und essen. R.Jo\u1e25anan vertritt hierbei seine Ansicht, denn als R.Dimi kam, sagte er im Namen R.Jo\u1e25anans, auf einem R\u00e4ume von weniger als vier zu vier [ Handbreiten ]<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>d\u00fcrfen sowohl die Leute auf dem \u00f6ffentlichen Gebiete als auch die Leute auf dem Privatgebiete ihre Last schultern, jedoch nicht tauschen<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>. \u2014 Diese Lehre<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>sagte Zee\u0351ri<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>. \u2014 Gegen Zee\u0351ri ist ja aus jener Lehre<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>ein Einwand zu entnehmen!? \u2014 Er bezieht es<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>auf das Wasser selbst. Nach R.Dimi aber streiten hier\u00fcber Tanna\u00edm. \u2014 Sollte doch [der Wasserlauf] als Nische eines Neutralgebietes<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>gelten!? Abajje b.Abin und R.\u1e24anina b.Abin erkl\u00e4rten beide: Beim Neutralgebiete gibt es keine<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>Nischen. R.A\u0161i erkl\u00e4rte: Du kannst sogar sagen, beim Neutralgebiete gebe es Nischen, aber nur anschlie\u00dfend, hierbei<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>aber ist es entfernt. Rabina erkl\u00e4rte: Wenn man an den Enden Sch\u00fctzen<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>gemacht hat. Die Rabbanan vertreten hierbei ihre Ansicht, und R.\u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l vertritt seine Ansicht<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>viii<\/sup> <bold>V<\/bold><small>ON EINEM<\/small> A<small>LTAN \u00dcBER EINEM<\/small> G<small>EW\u00c4SSER DARF MAN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH NICHT SCH\u00d6PFEN, ES SEI DENN, MAN HAT IHN<\/small><a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a><small>MIT EINER ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN HOHEN<\/small> U<small>MZ\u00c4UNUNG VERSEHEN, OB OBEN ODER UNTEN<\/small>. D<small>ESGLEICHEN IST ES, WENN ES ZWEI<\/small> A<small>LTANE SIND, EINER \u00dcBER DEM ANDEREN, UND MAN ES AM OBEREN UND NICHT AM UNTEREN GEMACHT HAT, BEIDEN VERBOTEN, ES SEI DENN, SIE HABEN EINEN<\/small> E\u0351<small>RUB GEMACHT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Unsere Mi\u0161na vertritt also nicht die Ansicht des \u1e24ananja b.A\u0351qabja, denn es wird gelehrt: \u1e24ananja b.A\u0351qabja sagte: Wenn ein Altan vier zu vier [Ellen] hat, so bohre man darin ein Loch<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>von vier zu vier [Handbreiten] und sch\u00f6pfe. R.Jo\u1e25anan erwiderte im Namen des R.Jose b.Zimra: R.\u1e24ananja b.A\u0351qabja erlaubte es nur beim See von \u1e6ciberias, weil er einen Damm hat und von D\u00f6rfern und Gehegen umgeben ist, nicht aber bei anderen Gew\u00e4ssern.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Dreierlei erlaubte R.\u1e24ananj a b.A\u0351qabja den Leuten von \u1e6ciberias: Wasser vom Altan aus am \u0160abbath zu sch\u00f6pfen, [Fr\u00fcchte] im Strauche zu verwahren und sich mit einem Handtuche abzutrocknen. Am \u0160abbath Wasser vom Altan aus zu sch\u00f6pfen, wie wir eben gesagt haben. Welches Bewenden hat es mit der Verwahrung [von Fr\u00fcchten] im Strauche?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Wenn jemand sich fr\u00fchmorgens aufmacht, um Abfall<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>zu sammeln, so macht er, wenn er ihn [fr\u00fchmorgens sammelt], damit der Tau haften<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a>bleibe, verunreinigungsf\u00e4hig, wenn aber, um [am Tage] von seiner Arbeit nicht gest\u00f6rt zu werden, nicht verunreinigungsf\u00e4llig. Bei den Leuten von \u1e6ciberias geschieht es gew\u00f6hnlich,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-88a\">Blatt 88a<\/h2>\n<p>um von der Arbeit nicht gest\u00f6rt zu werden.<\/p>\n<p>Welches Bewenden hat es mit dem Abtrocknen mit einem Handtuche?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Man darf sich [am \u0160abbath] mit einem Handtuche abtrocknen und es aufs Fenster legen, nur darf man es nicht den Badedienern geben, weil sie im Verdachte stehen, [es auszudr\u00fccken]; R.\u0160imo\u0351n sagt, man d\u00fcrfe es auch in der Hand nach Hause bringen.<\/p>\n<p>Rabba b. R.Hona sagte: Dies lehrten sie nur vom Sch\u00f6pfen, das Fortgie\u00dfen<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>ist jedoch verboten. R.\u0160ezbi wandte ein: Womit ist es hierbei anders als bei der [Abflu\u00df]grube<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Da sickert [das Wasser in die Erde] ein, hierbei aber nicht. Manche lesen: Rabba b.R.Hona sagte: Man glaube nicht, nur das Sch\u00f6pfen sei erlaubt, nicht aber das Fortgie\u00dfen, vielmehr ist auch das Fortgie\u00dfen erlaubt. R.\u0160ezbi sprach: Selbstverst\u00e4ndlich, dies ist ja [ebenso wie bei] der [Abflu\u00df] grube!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, weil da [das Wasser] einsickert, hierbei aber nicht, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>D<small>ESGLEICHEN IST ES, WENN ES ZWEI<\/small> A<small>LTANE SIND, EINER<\/small> &amp;<small>C<\/small>. R.Hona sagte im Namen Rabhs: Dies nur, wenn sie nebeneinander sind, wenn aber [in der Breite] von einander entfernt, so ist es von dem oberen aus erlaubt. Rabh vertritt hiermit seine Ansicht, denn Rabh sagte, niemand k\u00f6nne etwas einem anderen durch die Luft verboten machen<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rabba sagte im Namen R.\u1e24ijas und R.Joseph im Namen R.O\u0161a\u0351jas: Beim \u0160abbathgebiete hat [das Gesetz vom] Raube<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>Geltung, und die [benutzte] Ruine kehrt zum Eigent\u00fcmer zur\u00fcck.\u2013 Dies widerspricht sich ja selbst: du sagst, beim \u0160abbathgebiete habe [das Gesetz vom] Raube Geltung, wonach [der Besitzer die Ruine] erwirbt, dann aber: die Ruine kehrt zum Eigent\u00fcmer zur\u00fcck, wonach er sie nicht erwirbt!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: beim \u0160abbathgebiete hat [das Gesetz vom] Raube Geltung, insofern als die Ruine zum Eigent\u00fcmer zur\u00fcckkehrt. Rabba sprach: Gegen diese Lehre wandten wir ein: Desgleichen ist es, wenn es zwei Altane sind, einer \u00fcber dem anderen &amp;c.\u00a0Weshalb ist es beiden verboten, wenn du sagst, beim \u0160abbathgebiet habe [das Gesetz vom] Raube Geltung<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>!? R.\u0160e\u0161eth erwiderte: In dem Falle, wenn sie die Umz\u00e4unung [des oberen] gemeinsam gemacht haben.<\/p>\n<p>Demnach<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> sollte es [verboten sein], auch wenn sie [eine Umz\u00e4unung] am unteren gemacht haben!?<\/p>\n<p>Wenn sie eine solche am unteren machen, so bekunden sie: ich will mit dir nichts gemein haben.<\/p>\n<p><sup>ix<\/sup> <bold>I<\/bold><small>N EINEM<\/small> H<small>OFE, DER WENIGER ALS VIER<\/small> E<small>LLEN HAT, DARF MAN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH KEIN<\/small> W<small>ASSER AUSGIESSEN, ES SEI DENN, MAN HAT DARIN EINE<\/small> [A<small>BFLUSS<\/small>]-<small>GRUBE GEMACHT, DIE VOM<\/small> G<small>RUBENRAND BIS UNTEN ZWEI<\/small> S<small>E\u00c1 FASST, OB INNERHALB ODER AUSSERHALB<\/small> [<small>DES<\/small> H<small>OFES<\/small>]; <small>NUR MUSS MAN SIE, WENN AUSSERHALB, BEDECKEN, INNERHALB BRAUCHT MAN SIE NICHT ZU BEDECKEN<\/small>. <sup>x<\/sup> R.E<small>LIE\u0351ZER B.<\/small> J<small>A\u0351QOB SAGTE<\/small>: I<small>E\u0351N EINER VIER<\/small> E<small>LLEN BEDECKTEN<\/small> G<small>OSSE AUF \u00d6FFENTLICHEM<\/small> G<small>EBIETE DARF MAN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small> W<small>ASSER AUSGIESSEN; DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, SELBST WENN DAS<\/small> D<small>ACH ODER DER<\/small> H<small>OF HUNDERT<\/small> E<small>LLEN GROSS IST, D\u00dcRFE MAN NICHT<\/small> [<small>DIREKT<\/small>] <small>IN DIE<\/small> G<small>OSSE GIESSEN, VIELMEHR GIESSE MAN AUFS<\/small> D<small>ACH, VON DEM DAS<\/small> W<small>ASSER IN DIE<\/small> G<small>OSSE ABFLIESST<\/small>. D<small>ER HOF UND DIE<\/small> V<small>ERANDA WERDEN MITEINANDER ZU DEN VIER<\/small> E<small>LLEN VEREINIGT<\/small>. <sup>xi<\/sup> D<small>ESGLEICHEN AUCH, WENN VON ZWEI EINANDER GEGEN\u00dcBERLIEGENDEN<\/small> B<small>AUWERKEN<\/small><a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>[<small>DIE<\/small> B<small>EWOHNER<\/small>] <small>DES EINEN EINE<\/small> [A<small>BFLUSS<\/small>]<small>GRUBE GEMACHT HABEN UND DIE DES ANDEREN KEINE<\/small> [A<small>BFLUSS<\/small>]<small>GRUBE GEMACHT HABEN: DIE EINE<\/small> [A<small>BFLUSS<\/small>]<small>GRUBE GEMACHT HABEN, D\u00dcRFEN ES, DIE KEINE GEMACHT HABEN, D\u00dcRFEN ES NICHT<\/small><a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Aus welchem Grunde? Rabh erwiderte: Weil ein Mensch t\u00e4glich zwei Se\u00e1 Wasser zu verbrauchen pflegt. Ist [der Hof] vier Ellen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-88b\">Blatt 88b<\/h2>\n<p>gro\u00df, so will man ihn sprengen, ist er kleiner, so will man es fortgie\u00dfen; daher ist es, wenn man eine [Abflu\u00df] grube gemacht hat, erlaubt, wenn aber nicht, verboten<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>. R.Zera erkl\u00e4rte: Bei vier Ellen sickert [das Wasser in die Erde] ein, wenn weniger als vier Ellen, sickert es nicht ein.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen? Abajje erwiderte: Einen Unterschied gibt <em>es<\/em> zwischen ihnen, wenn er lang und schmal<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>ist.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Der Hof und die Veranda werden miteinander zu den vier Ellen vereinigt. Erkl\u00e4rlich ist dies nach R.Zera, gegen Rabh ist dies ja aber ein Einwand<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>!? R.Zera erkl\u00e4rte es nach Rabh: Wenn die Veranda \u00fcber den ganzen Hof geht.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: In einem Hofe, der keine vier zu vier Ellen hat, darf man am \u0160abbath kein Wasser ausgie\u00dfen. Erkl\u00e4rlich ist dies nach Rabh, gegen R.Zera ist dies ja aber ein Einwand<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>R.Zera kann dir erwidern: dies nach den Rabbanan, w\u00e4hrend unsere Mi\u0161na die Ansicht des R.Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob vertritt.<\/p>\n<p>Was veranla\u00dft R.Zera, unsere Mi\u0161na nach R.Elie\u0351zerb. Ja\u0351qob zu erkl\u00e4ren!? Raba erwiderte: Unsere Mi\u0161na ist ihm auffallend; weshalb lehrt er: in einem Hofe, der weniger hat, er sollte doch lehren: in einem Hofe, der nicht vier zu vier Ellen hat!? Vielmehr ist hieraus zu entnehmen, da\u00df sie die Ansicht des R.Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>vertritt. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Wenn aber der Schlu\u00dfsatz die Ansicht des R.Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob lehrt, so ist ja der Anfangssatz nicht nach R.Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob!?<\/p>\n<p>Die ganze [Mi\u0161na] ist nach R.Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob, nur ist sie l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: In einem Hofe, der weniger als vier Ellen hat, darf man am \u0160abbath kein Wasser ausgie\u00dfen; hat er aber vier Ellen, so darf man ausgie\u00dfen, denn R.Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob sagt, man d\u00fcrfe in eine vier Ellen bedeckte Gosse auf \u00f6ffentlichem Gebiete am \u0160abbath Wasser ausgie\u00dfen.<\/p>\n<p>R.E<small>LIE\u0351ZER B.<\/small>J<small>\u00c2QOB SAGTE<\/small>:I<small>N EINER BEDECKTEN<\/small>G<small>OSSE<\/small>. Unsere Mi\u0161na vertritt also nicht die Ansicht \u1e24ananjas, denn es wird gelehrt: \u1e24ananja sagt, auch wenn das Dach hundert Ellen gro\u00df ist, d\u00fcrfe man auf dieses nicht gie\u00dfen, weil das Dach [das Wasser] nicht aufsaugt, sondern es abflie\u00dfen l\u00e4\u00dft. Es wird gelehrt: Diese Worte gelten nur vom Sommer, in der Regenzeit aber darf man unbeschr\u00e4nkt [Wasser] ausgie\u00dfen und es wiederholen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? Raba erwiderte: Man hat dann nichts dagegen, wenn das Wasser auf der Stelle<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>aufgesogen wird. Abajje sprach zu ihm: Auch beim Ausgu\u00dfwasser<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>hat man ja nichts dagegen, wenn es auf der Stelle aufgesogen wird, dennoch lehrt er, da\u00df man es nicht [in die Gosse] gie\u00dfen d\u00fcrfe!? Dieser erwiderte: Was sollte da ber\u00fccksichtigt werden: wenn etwa die Beschmutzung seines Hofes, so ist er ja dann ohnehin schmutzig, und wenn etwa, man w\u00fcrde sagen, aus seiner Rinne flie\u00dfe Wasser, so flie\u00dfen ja dann alle Rinnen.<\/p>\n<p>R.Na\u1e25man sagte: In der Regenzeit darf man, wenn die [Abflu\u00df]-grube zwei Se\u00e1 fa\u00dft, zwei Se\u00e1, und wenn sie eine Se\u00e1 fa\u00dft, eine Se\u00e1 gie\u00dfen; im Sommer darf man, wenn sie zwei Se\u00e1 fa\u00dft, zwei Se\u00e1, und wenn sie eine Se\u00e1 fa\u00dft, \u00fcberhaupt nichts gie\u00dfen.<\/p>\n<p>Sollte man doch auch im Sommer, wenn sie eine Se\u00e1 fa\u00dft, eine Se\u00e1 gie\u00dfen d\u00fcrfen!?<\/p>\n<p>Es ist zu ber\u00fccksichtigen, man k\u00f6nnte zwei Se\u00e1 zu gie\u00dfen verleitet werden.<\/p>\n<p>Dies sollte ja auch in der Regenzeit ber\u00fccksichtigt werden!?<\/p>\n<p>Was sollte dann ber\u00fccksichtigt werden: wenn etwa die Beschmutzung [seinesHofes], so ist er ja dann ohnehin schmutzig, und wenn etwa, man w\u00fcrde sagen, aus seiner Rinne flie\u00dfe Wasser, so flie\u00dfen ja dann alle Rinnen. Abaj je sagte: Daher sogar auch ein Kor und zwei Kor.<\/p>\n<p>D<small>ESGLEICHEN AUCH, WENN VON ZWEI EINANDER GEGEN\u00dcBERLIEGENDEN<\/small> B<small>AUWERKEN<\/small>. Raba sagte: Selbst wenn sie [zusammen] einen E\u0351rub gemacht haben. Abajje sprach (zu ihm): Aus welchem Grunde: wollte man sagen, weil [zwei] mehr Wasser verbrauchen, so wird ja gelehrt, man d\u00fcrfe, ob in eine [Abflu\u00df]grube, ein Brackgef\u00e4\u00df, einen Teich oder ein Boot, selbst wenn sie am Vorabend des \u0160abbaths mit Wasser gef\u00fcllt worden sind, am \u0160abbath Wasser gie\u00dfen!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-89a\">Blatt 89a<\/h2>\n<p>Vielmehr, ist dies gelehrt worden, so wird es wie folgt lauten: Raba sagte: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn sie [zusammen] keinen E\u0351rub gemacht haben, haben sie aber einen E\u0351rub gemacht, so ist es ihnen erlaubt.<\/p>\n<p>Weshalb nicht, wenn sie keinen E\u0351rub gemacht haben? R.A\u0161i erwiderte: Mit R\u00fccksicht darauf, sie k\u00f6nnten verleitet werden, [das Wasser] in Gef\u00e4\u00dfen aus ihrer Wohnung [nach der Grube] zu bringen.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Das man sich au\u00dferhalb des Weichbildes seines Wohnortes durch Niederlegen eines E\u0351. f\u00fcr den \u0160. reservieren kann.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. andere Genu\u00dfmittel, die als E\u0351. bestimmt werden.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er sich sp\u00e4ter daf\u00fcr entschieden hat; fiktiv besteht die Entscheidung schon beim Niederlegen des E.s.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter \u00bbgerechnet\u00ab ist zu verstehen, wenn ihm dies bekannt war; hat er vom e\u0351. \u00fcberhaupt nichts gewu\u00dft, so ist die r\u00fcckwirkende Kundgebung wirkungslos.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Solange ruft, bis die Mutter wirklich kommt.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend RA. das 6. Lebensjahr als Grenze angibt.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem Wortlaute dieser Lehre ist das 6. Jahr nicht einbegriffen.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle geh\u00f6rt es bis zum 6. Lebensjahre zur Mutter.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>An einer anderen Stelle.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Die selbstst\u00e4ndig handeln k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem einen ist die Mahlzeit am \u0160. reichhaltiger, nach dem anderen i\u00dft man weniger, da man dann 3 (bezw. 4) Mahlzeiten u. am Alltag nur 2 Mahlzeiten abh\u00e4lt.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn jemand in einem auss\u00e4tzigen Hause so lange verweilt, als man die H\u00e4lfte eines solchen Brotes aufessen kann, so sind seine Kleider unrein; cf.\u00a0supra Blatt 4a.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Hat man ein solches Quantum unreiner Speisen gegessen, so darf man nichts Geheiligtes essen.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Die \u0160.mahlzeit ist reichhaltiger, trotzdem man an diesem Tage 3mal i\u00dft.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>1 Sela\u0351 hat 48 Pondion (= Dupondion) u. 1 Se\u00e1 hat 6 Kab; bei einem Preise von \u00bc Sela\u0351 (12 Pondion) f\u00fcr die Se\u00e1 hat das f\u00fcr 2 Mahlzeiten reichende Pondionbrot \u00bd Kab.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>2 Teile (= \u2154) eines \u2153 Kab gro\u00dfen Brotes reichen nach ihm f\u00fcr 2 Mahlzeiten.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach RJ., der vom Ladenpreise spricht.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach RJ., der vom Ladenpreise spricht.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist nicht genau die H\u00e4lfte.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf jeden Fall stimmt dies mit dem Quantum eines halben Peras weder nach R.Jehuda noch nach R.Jose \u00fcberein.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00bd Kab hat 12 Eier, u. da nach R.\u1e24isda die H\u00e4lfte als Verdienst des Kr\u00e4mers abzuziehen ist, so hat das Pondionbrot 6 Eier.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Modius, hier mit Se\u00e1 identisch.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>In den Ausgaben verst\u00fcmmelt u. von Raschi als \u00bbName der Se\u00e1\u00ab erkl\u00e4rt. Weiter wird zwar von einer Teighebe gesprochen, was aber durchaus nicht beweist, da\u00df es sich in diesem Falle um Getreide handelte.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach den Tosaphoth (die Ausgaben haben: acht); die Teighebe betr\u00e4gt ein Vierundzwanzigstel, demnach hat die Se\u00e1 ohne Teighebe 207 u. mit dieser 216 Eier.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach R. hat die H\u00e4lfte eines Peras 2 Eier u. etwas dar\u00fcber.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Se\u00e1 Rabbis hatte 217 Eier, von der ein Drittel 72\u2153 betr\u00e4gt, w\u00e4hrend \u00bd Se\u00e1 der W\u00fcste 72 Eier hat.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 15,20.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 16,36.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Der oberen Stockwerke, die eine gemeinsame Treppe zum Hofe hat.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Innerhalb 10 Hb.n von der Galerie.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen 2 H\u00f6fen, die durch einen Raum getrennt u. nicht durch einen E\u0351. verbunden sind.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 76a.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Sache 10 Hb.n hoch geworfen werden mu\u00df.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 76b.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>In eine Tiefe von 10 Hb.n; unter \u00bbWerfen\u00ab und \u00bbHinableilen\u00ab ist das Hantieren von unten nach oben, bezw. von oben nach unten zu verstehen.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 78b.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 77a.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 77a.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie sie einander verboten machen.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Verkehr mit diesem.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie sie einander verboten machen.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der ersten Auffassung: zu den S\u00f6llern.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Inhalt der Grube od. das Wasser liegt ja tiefer als das Niveau des Bodens und ist f\u00fcr die Bewohner der Galerie nur durch Hinableiten zu erreichen, nach der Ansicht \u0160emu\u00e9ls.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Der nicht vermindert wird.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Felsen mu\u00df dies gelehrt werden, damit man wisse, da\u00df es sich um eine gleich diesem nicht zu reduzierende Grube handle.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom S\u00f6ller aus nach unten gemessen.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom S\u00f6ller aus nach unten gemessen.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Loch umz\u00e4unt, durch welches Wasser aus dem darunter befindlichen See gesch\u00f6pft wird; ausf\u00fchrl. weiter Blatt 87b.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Verkehr erfolgt bei beiden durch Hinableiten.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. keine 10 Hb.n von einander entfernt sind.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies gilt von dem Falle, wenn der Balkon, wo sich die Leiter befindet, keine 10 Hb.n vom Boden entfernt ist, u. obgleich dieser von der Stra\u00dfe aus nicht benutzt werden darf, ist es verboten.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Wof\u00fcr er auch bei 10 Hb.n verwendbar ist, somit steht er mit der Stra\u00dfe in Verbindung.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>RJ. war ein Sch\u00fcler R.s u. \u0160.s; von einem dieser beiden wird er es wohl geh\u00f6rt haben.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Brunnen befindet sich innerhalb 4 Hb.n, u. man braucht \u00fcberhaupt keine Vorrichtung, um aus diesem sch\u00f6pfen zu d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Vor\u00fcbergehenden es tats\u00e4chlich benutzen; cf.\u00a0Anm. 50.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Loch umz\u00e4unt, durch welches Wasser aus dem darunter befindlichen See gesch\u00f6pft wird; ausf\u00fchrl. weiter Blatt 87b.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>In unserem Falle vom Brunnen dagegen gleichen sie einander.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur eine T\u00fcr kann den Verkehr verbinden; beiden sollte der Verkehr mit den Ruinen verboten sein, da sie, von welchem Falle es hier handelt, mit keinem durch eine T\u00fcr verbunden sind.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Ruinen sind von einander getrennt, w\u00e4hrend der Verkehr mit der mittelsten beiden verboten ist.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen \u00f6ffentlichem u. Privatgebiete.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 77a, Anm. 12.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man durch die Luft f\u00fcr einen andern nicht verboten machen k\u00f6nne.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich der Gegenstand in der Luft, oberhalb 10 Hb.n, die nicht mehr zum \u00f6ffentlichen Gebiete geh\u00f6rt, bewegt wird.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Verkehr im Hofe.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Handfassung; \u00e4hnl. deutsch: Fu\u00df fassen.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die Durchgangsgasse; cf.\u00a0supra Blatt 67b, Anm. 121.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sehr verm\u00f6gend war u. in allen seinen fremden Personen zur Verf\u00fcgung gestellten H\u00e4usern Wertgegenst\u00e4nde liegen hatte.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 61,8.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Reiche ist imstande, Gnade u. Wohltat auszu\u00fcben.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Gew\u00e4hrt dem Hauseigent\u00fcmer Zutritt.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Bewohner den Hof, weil er den Gegenstand entfernen kann.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 68, mut. mut.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Der zankende Schwiegersohn, bezw. die zankende Schwiegertochter.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Den beiden H\u00f6fen.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Bezieht sich auf den Streit zwischen \u0160. u. H.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Bezieht sich auf den Streit zwischen \u0160. u. H.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Brunnenboden.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Wasser h\u00f6her ist als die Scheidewand.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach \u0160. ist eine vollst\u00e4ndige Scheidewand erforderlich, nach H. nur oben eine Teilung.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ein Balken aus der Wand einer Ruine bis zur anderen hin\u00fcberragt, so darf man am \u0160. unter diesem umhertragen.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er einen Brunnen zwischen zwei H\u00f6fen teilt.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie brauchen \u00fcberhaupt nicht bis zur Erde zu reichen.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo die schwebende Wand am \u0160. erlaubt wurde; RJ. war da Ortsgelehrter.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des \u0160.s.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Um zwischen dem Hause, in dem die Torarolle sich befunden hatte, u. dem Bethause einen abgegrenzten Durchgang zu bilden.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Vier E.n haben 24 Hb.n, somit ist das Loch von einer als stehend gedachten Wand von 10 Hb.n umgeben.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>In unserem Falle hat das Loch ringsum keine W\u00e4nde, sondern einen flachen Boden, der als stehende Wand gedacht werden mu\u00df.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie weiter folgt, galt die Erlaubnis R\u1e24.s nur f\u00fcr die Einwohner von \u1e6ciberias.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Entfernung unter 3 Hb.n gilt nicht als L\u00fccke, somit ist der Altan mit der Wand vereinigt; wenn man in der Mitte den Abstand in der L\u00e4nge von 4 Hb.n um 1 Hb. erweitert, wird dadurch ein 4 Hb.n gro\u00dfes Loch mit einer 10 Hb.n hohen Umz\u00e4unung gebildet.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er 4 Hb.n von der Wand entfernt ist u. eine Hb. nebst \u00dcberschu\u00df an jeder Seite als nach der Wand gebogen gedacht wird, so wird dadurch ebenfalls ein 4 Hb.n gro\u00dfes Loch mit einer 10 Hb.n hohen Umz\u00e4unung gebildet.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man ihn stehend stellt; cf.\u00a0Anm. 86 mut. mut.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Sollte nicht <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e1\u05d9\u05ea\u05d0<\/span> eine Nebenbedeutung haben, so ist der Vergleich etwas dunkel; gemeint ist, der Altan m\u00fcsse ein flaches Ger\u00fcst bilden, das mit einer Wand in gar keiner Ber\u00fchrung steht.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Der im Privatgebiete als Neutralgebiet gilt.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Um als besonderes Gebiet zu gelten, 10 Hb.n tief u. 4 Hb.n breit.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. den Eimer ans Ufer hinstellen u. von da aus in den Wasserlauf herablassen; falls das Ufer 3 bezw. 4 Hb.n hat, gilt es als besonderes Gebiet, u. es ist verboten.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen \u00f6ffentlichem u. Privatgebiet.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 77a, Anm. 13.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen 2 H\u00f6fen.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen \u00f6ffentlichem u. Privatgebiet.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Falle von der Hand zwischen 2 H\u00f6fen, handelt es sich um 2 Privatgebiete, wobei die Translozierung nur rabbanitisch verboten ist.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Wonach auch bei rabbanitischen Gebieten das Austauschen verboten ist.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Namen RJ.s, w\u00e4hrend RD. gegen ihn streitet.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Wasserlauf, aus der zu entnehmen ist, da\u00df es auf rabbanit. Gebiete erlaubt ist.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Streit zwischen R\u0160. u. den Weisen.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Nische in einer Wand auf \u00f6ffentl. Gebiete geh\u00f6rt zum \u00f6ffentl. Gebiete (cf.\u00a0Sab. Blatt 7b); ebenso sollte auch der Wasserlauf, auch wenn er im Hofe die f\u00fcr ein besonderes Gebiet (Neutralgebiet) erforderliche Breite nicht hat, als solches gelten, da er sie au\u00dferhalb der Stadt hat.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist kein nach der Tora geltendes Sondergebiet, u. die Vertiefung bezvv. die Verl\u00e4ngerung gleicht nicht diesem selber.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Wasser laufe, der die erforderliche Breite erst in einer Entfernung hat.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in der Mitte 3 bezw. 4 Hb.n durchbrochen sind; auf die Breite dieser Unterbrechung bezieht sich der obige Streit zwischen R\u0160. u. den Rabbanan.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei welchem Abstande eine Verbindung erfolgt; cf.\u00a0supra Blatt 9a.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Oder das in diesem befindliche 4\u00d74 Handbreiten gro\u00dfe Loch.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Umz\u00e4unung ist nicht n\u00f6tig, weil die Wandung des Loches fiktiv 10 Hb.n nach unten gezogen wird.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Getreide u. Fr\u00fcchten, zBs. Stroh, Stoppeln, Strauch udgl., um darin Fr\u00fcchte aufzubewahren.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit er feucht bleibe. Fr\u00fcchte werden nur dann verunreinigungsf\u00e4hig, wenn sie auf Wunsch des Eigent\u00fcmers befeuchtet worden sind; cf .Wajikra 11,38.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch das im Altan befindliche Loch, weil das Wasser vom Strome fortgetragen wird.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>In die man Wasser gie\u00dfen darf, obgleich es fortgetragen wird.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 85a, Anm. 52 mut. mut.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Die geraubte Sache geht in den Besitz des R\u00e4ubers \u00fcber; auch die Benutzung einer fremden Ruine am \u0160. ist Raub.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die Umz\u00e4unung des oberen Altans geh\u00f6rt der ganze Raum unter diesem bis zum Wasser zu diesem; wenn durch den unteren das Sch\u00f6pfen verboten wird, so wird von ihm das fremde, also geraubte Gebiet, wohl erworben.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die unteren am oberen beteiligt sind.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Und der dazwischenliegende Hof keine 4 E.n gro\u00df ist.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wasser auf den Hof gie\u00dfen.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Man will das Wasser nur fortgie\u00dfen, und man kann veranla\u00dft werden, es direkt auf das \u00f6ffentl. Gebiet zu gie\u00dfen.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein solcher wird nicht gesprengt.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn meiner Ecke die Veranda sich befindet, ist der Hof nicht mehr 4eckig.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Er mu\u00df demnach viereckig sein.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem nicht die Form, sondern der Umfang ma\u00dfgebend ist.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Da der Hof ohnehin schmutzig ist.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Das man in die Gosse gie\u00dft; das Gie\u00dfen in diese ist verboten, auch wenn deren Boden gro\u00df genug ist, um das Wasser an Ort und Stelle aufzusaugen.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Eruwin in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Eruwin | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 82a 82b 83a 83b 84a 84b 85a 85b 86a 86b 87a 87b 88a 88b 89a Blatt 82a i AUF WELCHE WEISE ERFOLGT DIE VERBINDUNG F\u00dcR DAS \u0160ABBATHGEBIET1? MAN LEGE DAS FASS [WEIN]2NIEDER UND SPRECHE: DIES SEI F\u00dcR ALLE EINWOHNER MEINER STADT, F\u00dcR JEDEN, DER DAS HAUS EINES LEIDTRAGENDEN ODER EIN GASTMAHL BESUCHEN WILL. WER NOCH AM TAGE3 DAMIT GERECHNET HAT, DEM IST ES ERLAUBT, WER NACH ANBRUCH DER DUNKELHEIT, DEM IST ES VERBOTEN, WEIL MAN NACH ANBRUCH DER DUNKELHEIT KEINEN E\u0351RUB MACHEN KANN. GEMARA. R.Joseph sagte: Man darf einen E\u0351rub nur zu einer gottgef\u00e4lligen Handlung machen. Was lehrt er uns da, wir haben ja gelernt: f\u00fcr jeden, der das Haus eines Leidtragenden oder ein Gastmahl besuchen will!? Man k\u00f6nnte glauben, [die Mi\u0161na] lehre das Gew\u00f6hnliche, so lehrt er uns. WER NOCH AM TAGE DAMIT GERECHNET HAT. Hieraus w\u00e4re also zu entnehmen, da\u00df es keine fiktive Feststellung gebe, denn wenn es eine &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7217,"parent":5029,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7321","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7321","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7321"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7321\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7322,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7321\/revisions\/7322"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5029"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7217"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7321"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}