{"id":7325,"date":"2021-04-16T10:59:01","date_gmt":"2021-04-16T08:59:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7325"},"modified":"2021-04-16T10:59:03","modified_gmt":"2021-04-16T08:59:03","slug":"eruwin-kapitel-9","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/eruwin\/eruwin-kapitel-9\/","title":{"rendered":"Eruwin Kapitel 9"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Eruwin in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/eruwin\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Eruwin<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-89a\">89a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-89b\">89b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-90a\">90a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-90b\">90b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-91a\">91a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-91b\">91b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-92a\">92a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-92b\">92b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-93a\">93a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-93b\">93b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-94a\">94a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-94b\">94b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-95a\">95a<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-89a\">Blatt 89a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>S<\/bold>\u00c4MTLICHE D<small>\u00c4CHER DER<\/small> S<small>TADT SIND EIN<\/small> G<small>EBIET, NUR DARF NICHT EIN<\/small> D<small>ACH ZEHN<\/small> [H<small>ANDBREITEN<\/small>] <small>H\u00d6HER ODER ZEHN NIEDRIGER SEIN<\/p>\n<p>SO<\/small> R.M<small>E\u00edR; DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, JEDES IST EIN<\/small> G<small>EBIET F\u00dcR SICH<\/small>. R. \u0160<small>IMO\u0351N SAGT, SOWOHL<\/small> D<small>\u00c4CHER ALS AUCH<\/small> H<small>\u00d6FE UND<\/small> G<small>EHEGE SEIEN EIN<\/small> G<small>EBIET HINSICHTLICH DER<\/small> G<small>ER\u00c4TE, DIE SICH AM<\/small> \u0160<small>ABBATH DA BEFINDEN, NICHT ABER HINSICHTLICH DER<\/small> G<small>ER\u00c4TE, DIE SICH AM<\/small> \u0160<small>ABBATH IM<\/small> H<small>AUSE BEFINDEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Abajje b. Abin und R.\u1e24anina b. Abin sa\u00dfen beisammen, neben ihnen sa\u00df Abajje, und sie sagten: Allerdings sind die Rabbanan der Ansicht, wie die Wohnungen unten geteilt sind, ebenso sind sie oben geteilt, welcher Ansicht aber ist R.Me\u00edr: ist er der Ansicht, die Wohnungen seien auch oben geteilt, wie unten, weshalb sind [die D\u00e4cher] ein Gebiet, und ist er der Ansicht, sie seien nicht geteilt, weil oberhalb zehn [Handbreiten] alles ein Gebiet ist, so sollte dies auch dann gelten, wenn ein Dach zehn [Handbreiten] h\u00f6her oder zehn niedriger ist!? Da sprach Abajje zu ihnen: Ihr habt das nicht geh\u00f6rt, was R.Ji\u00e7\u1e25aq b.Evd\u00e4mi gesagt hat: R.Me\u00edr sagte: \u00dcberall, wo du zwei Gebiete findest, die aber ein Gebiet<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> sind, beispielsweise eine zehn [Handbreiten] hohe und vier breite S\u00e4ule in einem Privatgebiete, ist es verboten, darauf [seine Last] zu schultern, mit R\u00fccksicht auf eine Anh\u00f6he auf \u00f6ffentlichem Gebiete<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>. Ebenso auch hierbei, mit R\u00fccksicht auf eine Anh\u00f6he auf \u00f6ffentlichem Gebiete. Sie glaubten daraus zu entnehmen, dies gelte auch von einem M\u00f6rser oder einem K\u00fcbel, da sprach Abajje zu ihnen: So sagte der Meister: R.Me\u00edr sagte es nur von einer S\u00e4ule und einem M\u00fchlensockel, weil man f\u00fcr diese einen festen Platz hat.<\/p>\n<p>Aber auch die Wand zwischen zwei H\u00f6fen hat ja einen festen Platz, dennoch sagte R.Jehuda, aus den Worten R.Me\u00edrs sei zu eruieren, da\u00df D\u00e4cher ein Gebiet f\u00fcr sich sind, H\u00f6fe ein Gebiet f\u00fcr sich sind und Gehege ein Gebiet f\u00fcr sich sind; demnach darf man [Gegenst\u00e4nde] \u00fcber die Wand tragen!? R.Hona b. Jehuda erwiderte im Namen R.\u0160e\u0161eths: Nein, nur durch die T\u00fcren herein- und hinausbringen.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, JEDES IST EIN<\/small> G<small>EBIET F\u00dcR SICH<\/small>. E<small>S WURDE GELEHRT<\/small>: Rabh sagte, man d\u00fcrfe [auf einem Dache] nur vier Ellen<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> tragen; \u0160emu\u00e9l sagte, man d\u00fcrfe auf dem ganzen tragen<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>. Wenn die W\u00e4nde kenntlich<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> sind, streitet niemand, sie streiten nur \u00fcber den Fall, wenn die W\u00e4nde nicht kenntlich sind. Rabh sagt, man d\u00fcrfe nur vier Ellen tragen, da wir nicht sagen, die W\u00e4nde werden nach oben gedehnt, und \u0160emu\u00e9l sagt, man d\u00fcrfe auf dem ganzen tragen, da wir sagen, die W\u00e4nde werden nach oben gedehnt.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Die Weisen sagen, jedes ist ein Gebiet f\u00fcr sich<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>. Richtig ist dies nach \u0160emu\u00e9l, gegen Rabh ist<\/p>\n<h2 id=\"blatt-89b\">Blatt 89b<\/h2>\n<p>dies ja aber ein Einwand!?<\/p>\n<p>In der Schule Rabhs erkl\u00e4rten sie es im Namen Rabhs, da\u00df man nicht zwei Ellen auf einem und zwei Ellen auf einem anderen Dache tragen darf.<\/p>\n<p>R.Elea\u0351zar erz\u00e4hlte ja aber: Als wir in Babylonien waren, [war uns folgendes bekannt:] In der Schule Rabhs sagten sie im Namen Rabhs, man d\u00fcrfe da nur vier Ellen umhertragen; aber die aus der Schule \u0160emu\u00e9ls hatten eine Lehre: sie<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> haben nur ihr Dach [zur Verf\u00fcgung]. Unter \u00bbihr Dach\u00ab ist wohl zu verstehen, man d\u00fcrfe auf dem ganzen umhertragen!?<\/p>\n<p>Ist [diese Lehre] etwa bedeutender als eine Mi\u0161na? Diese erkl\u00e4rten wir, da\u00df man nicht zwei Ellen auf einem und zwei Ellen auf einem anderen Dache tragen darf, ebenso ist auch jene: zwei Ellen auf einem und zwei Ellen auf einem anderen Dache.<\/p>\n<p>R.Joseph sagte: Ich h\u00f6rte diese Lehre nicht. Abajje sprach zu ihm: Du selbst sagtest sie uns, und zwar sagtest du sie uns in Bezug auf folgende Lehre: Wenn ein gro\u00dfes Dach neben einem kleinen sich befindet, so ist [das Tragen] auf dem gro\u00dfen erlaubt und auf dem kleinen<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> verboten. Hierzu sagtest du zu uns: R.Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn [die Bewohner] des einen [Hauses] Zutritt zum anderen und die des anderen Zutritt zu jenem haben, weil auf der Wand des kleinen<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> getreten wird, wenn sie aber keinen Zutritt zu einander haben, sei es auf beiden<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>erlaubt. Dieser erwiderte: Ich sagte euch folgendes: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn das eine eine Umz\u00e4unung hat und das andere eine Umz\u00e4unung<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> hat, soda\u00df es auf dem gro\u00dfen wegen der Seitenteile<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>erlaubt ist, w\u00e4hrend das kleine in seiner ganzen Breite offen liegt; wenn aber weder das eine noch das andere eine Umz\u00e4unung hat, so ist es auf beiden verboten.<\/p>\n<p>Du sprachst ja aber zu uns von Bewohnern!?<\/p>\n<p>Habe ich zu euch von Bewohnern gesprochen, so werde ich folgendes gesagt haben: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn das eine eine zum Wohnen geeignete Umz\u00e4unung hat und das andere eine zum Wohnen geeignete Umz\u00e4unung hat, soda\u00df es auf dem gro\u00dfen wegen der Seitenteile erlaubt ist, w\u00e4hrend das kleine in seiner ganzen Breite offen liegt; wenn aber nur das gro\u00dfe eine zum Wohnen geeignete Umz\u00e4unung hat, das kleine aber keine zum Wohnen geeignete Umz\u00e4unung hat, so ist es f\u00fcr die Bewohner des gro\u00dfen auch auf dem kleinen erlaubt.<\/p>\n<p>Weshalb?<\/p>\n<p>Da sie keine Umz\u00e4unung gemacht haben, so haben sie darauf verzichtet. So sagte auch R.Na\u1e25man: Wenn jemand eine feste Leiter f\u00fcr sein Dach gemacht hat, so ist ihm das Tragen auf allen D\u00e4chern<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>erlaubt.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Wenn jemand einen S\u00f6ller auf seinem Dache baut und davor eine kleine H\u00f6hung<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>on vier [Handbreiten] macht, so ist ihm [das Tragen] auf allen D\u00e4chern erlaubt. Raba sagte: Zuweilen ist es wegen einer kleinen H\u00f6hung verboten, wenn man sie n\u00e4mlich vor dem<\/p>\n<h2 id=\"blatt-90a\">Blatt 90a<\/h2>\n<p>Garten seines Hauses macht, soda\u00df man annimmt, er habe sie zur Bewachung seines Gartens gemacht<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rami b. \u1e24ama fragte: Wie ist es bei zwei Ellen auf einem Dache und zwei Ellen auf einer [danebenstehenden] S\u00e4ule<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>? Rabba entgegnete: Was fragt er da: ist es ihm denn hinsichtlich eines Neutralgebietes und eines Privatgebietes fraglich<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Und Rami b.Hama!?<\/p>\n<p>In seinem Scharfsinn dachte er dar\u00fcber nicht nach. Seine Frage mu\u00df vielmehr wie folgt lauten: Wie ist es bei zwei Ellen auf einem Dache und zwei Ellen auf einer S\u00e4ulenhalle<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>: sagen wir, sie seien, da weder dieses noch jenes zur Wohnung geeignet ist, ein Gebiet, oder aber ist es, da es von einem Dache nach einem anderen Dache verboten<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>ist, auch von einem Dache nach einer S\u00e4ulenhalle verboten? R.Bebaj b.Abajje fragte: Wie ist es bei zwei Ellen auf einem Dache und zwei Ellen in einer Ruine<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>? R.Kahana entgegnete: Ist dies denn nicht das gleiche, bez\u00fcglich dessen Rami b. \u1e24ama [gefragt hat]!? R.Bebaj b. Abajje erwiderte: Komme ich etwa mit Fremdem, um zu zanken!? Eine S\u00e4ulenhalle ist zur Wohnung nicht verwendbar, eine Ruine aber ist zur Wohnung verwendbar.<\/p>\n<p>Wieso ist dies ihm, wenn sie zur Wohnung verwendbar ist, \u00fcberhaupt fraglich!?<\/p>\n<p>Er meint es nur eventuell: wenn du entscheidest, weil die S\u00e4ulenhalle nicht zur Wohnung verwendbar ist, so ist die Ruine wohl zur Wohnung verwendbar, oder aber: zur Zeit wird sie nicht als Wohnung verwendet?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>Auf gleichm\u00e4\u00dfigen D\u00e4chern nach R.Me\u00edr, oder auf einem einzelnen Dache nach den Rabbanan darf man, wie Rabh sagt, unbeschr\u00e4nkt, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, nur vier Ellen tragen.<\/p>\n<p>Rabh, welcher sagt, man d\u00fcrfe unbeschr\u00e4nkt tragen, befindet sich ja mit sich selbst im Widerspruche<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Da ist die Umz\u00e4unung nicht kenntlich, hierbei aber ist die Umz\u00e4unung<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>kcnntlich.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l, welcher sagt, man d\u00fcrfe nur vier Ellen tragen, befindet sich ja mit sich selbst im Widerspruche<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Da haben sie nicht mehr<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>als zwei Se\u00e1fl\u00e4chen, hierbei aber haben sie mehr als zwei Se\u00e1fl\u00e4chen, denn da die W\u00e4nde f\u00fcr unten bestimmt sind und nicht f\u00fcr oben, so gleicht es einem Gehege von mehr als zwei Se\u00e1fl\u00e4chen, das nicht einer Wohnung angeschlossen ist, und in einem Gehege von mehr als zwei Se\u00e1fl\u00e4chen, das nicht einer Wohnung angeschlossen ist, darf man nicht mehr als vier Ellen tragen.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Auf einem Schiffe darf man, wie Rabh sagt, unbeschr\u00e4nkt, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, nur vier Ellen tragen. Rabh sagt, man d\u00fcrfe auf diesem unbeschr\u00e4nkt tragen, da es W\u00e4nde hat; \u0160emu\u00e9l sagt,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-90b\">Blatt 90b<\/h2>\n<p>man d\u00fcrfe auf diesem nur vier Ellen tragen, weil die W\u00e4nde nur dazu bestimmt sind, das Wasser zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. R.\u1e24ija b. Joseph fragte \u0160emu\u00e9l: Ist die Halakha wie du, oder ist die Halakha wie Rabh? Dieser erwiderte: Die Halakha ist wie Rabh. R.Gidel sagte im Namen des R.\u1e24ija b. Joseph: Rabh pflichtet jedoch bei, da\u00df, wenn man es umgest\u00fclpt hat, man auf diesem nur vier Ellen tragen d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Wozu umgest\u00fclpt: wollte man sagen, um darunter zu wohnen, so ist es ja nicht anders, als bei einem einzelnen Dache!?<\/p>\n<p>Vielmehr, wenn man es umgest\u00fclpt hat, um es zu pichen<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>. R.A\u0161i bezieht dies auf [die Lehre vom] Schiffe; R.A\u1e25a, Sohn Rabas, bezieht dies auf [die Lehre von der] S\u00e4ulenhalle. Es wurde n\u00e4mlich gelehrt: In einer S\u00e4ulenhalle auf einer Ebene darf man, wie Rabh sagt, unbeschr\u00e4nkt, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, nur vier [Ellen] tragen. Rabh sagt, man d\u00fcrfe da unbeschr\u00e4nkt tragen, denn wir sagen, der Deckenrand reiche [fiktiv] bis unten und schlie\u00dfe sie ab; \u0160emu\u00e9l sagt, man d\u00fcrfe da nicht mehr als vier [Ellen] tragen, denn wir sagen nicht, der Deckenrand reiche bis unten und schlie\u00dfe sie ab.<\/p>\n<p>Sollte man doch nach Rabh, nach der Ansicht R.Me\u00edrs, vom Dache nach dem Hofe tragen d\u00fcrfen!?<\/p>\n<p>Hierbei wird [die Lehre des] R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Evd\u00e4mi<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Sollte man doch nach \u0160emu\u00e9l, nach der Ansicht der Rabbanan, vom Dache nach dem Gehege tragen d\u00fcrfen? Rabba b. U\u0351la erwiderte: Hierbei wird ber\u00fccksichtigt, das Dach k\u00f6nnte vermindert<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>werden.<\/p>\n<p>Demnach sollte man auch aus einem Gehege nach einem Gehege nicht tragen d\u00fcrfen, da man verleitet werden k\u00f6nnte, auch dann zu tragen, wenn es vermindert<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>wird!?<\/p>\n<p>Hierbei ist es, wenn es vermindert wird, kenntlich, da<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>aber ist es, wenn es vermindert wird, nicht kenntlich.<\/p>\n<p>R.Jehuda sagte: Wenn du dar\u00fcber nachdenkst, sind nach R.Me\u00edr<\/p>\n<h2 id=\"blatt-91a\">Blatt 91a<\/h2>\n<p>D\u00e4cher ein Gebiet f\u00fcr sich, H\u00f6fe ein Gebiet f\u00fcr sich und Gehege ein Gebiet f\u00fcr sich, nach den Weisen D\u00e4cher und H\u00f6fe ein Gebiet und Gehege ein Gebiet f\u00fcr sich, und nach R.\u0160imo\u0351n alle zusammen ein Gebiet. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Rabh, und es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R.Jehuda. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Rabh: S\u00e4mtliche D\u00e4cher der Stadt sind ein Gebiet, man darf nichts vom Dache nach dem Hofe oder vom Hofe nach dem Dache bringen; Ger\u00e4te, die sich am \u0160abbath im Hofe befinden, darf man im Hofe umhertragen, die sich auf den D\u00e4chern befinden, darf man auf den D\u00e4chern umhertragen, nur d\u00fcrfen sie nicht zehn [Handbreiten] h\u00f6her oder zehn niedriger sein<\/p>\n<p>so R.Me\u00edr; die Weisen sagen, jedes gelte als besonderes Gebiet, und man d\u00fcrfe da nur vier [Ellen] tragen. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R.Jehuda: Rabbi erz\u00e4hlte: Als wir die Tora bei R.\u0160imo\u0351n in Teqoa\u0351 studierten, pflegten wir das \u00d6l und das Tuch vom Hofe nach dem Dache, vom Dache nach dem Hofe, vom Hofe nach einem anderen Hofe, vom Hofe nach einem Gehege und vom Gehege nach einem anderen Gehege zu tragen, bis wir zur Quelle kamen, wo wir zu baden pflegten. R. Jehuda erz\u00e4hlte: Zur Zeit der Gefahr<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>pflegten wir die Torarolle vom Hofe nach dem Dache, vom Dache nach dem Hofe und vom Hofe nach einem Gehege zu tragen, um da aus dieser zu lesen. Man erwiderte ihm: Von der Zeit der Gefahr ist nichts zu beweisen.<\/p>\n<p>R.\u0160<small>IMO\u0351N SAGT, SOWOHL<\/small> D<small>\u00c4CHER<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Rahh sagte: Die Halakha ist wie R.\u0160imo\u0351n, aber nur, wenn sie [besonders] keinen E\u0351rub gemacht haben, nicht aber, wenn sie [besonders] einen E\u0351rub gemacht haben, weil zu ber\u00fccksichtigen ist, man k\u00f6nnte verleitet werden, Ger\u00e4te aus der Wohnung nach einem [anderen] Hofe zu bringen. \u0160emu\u00e9l sagte: Ob sie einen E\u0351rub gemacht haben oder keinen E\u0351rub gemacht haben. Ebenso sprach R.Jo\u1e25anan: (Wer hat es dir zugeraunt?) Ob sie einen E\u0351rub gemacht haben oder nicht. R.\u1e24isda wandte ein: Nach \u0160emu\u00e9l und R.Jo\u1e25anan k\u00f6nnte man ja von zwei in einem Hofe sich befindenden Ger\u00e4ten sagen, das eine sei [zu tragen] erlaubt und das andere verboten<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>R.\u0160imo\u0351n vertritt hierbei seine Ansicht, da\u00df dies nicht zu ber\u00fccksichtigen sei. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: R.\u0160imo\u0351n sagte: Dies ist ebenso, als wenn drei H\u00f6fe Ausg\u00e4nge zu einander und Ausg\u00e4nge nach \u00f6ffentlichem Gebiete haben; sind die zwei \u00e4u\u00dferen mit dem mittelsten durch einen E\u0351rub verbunden, so ist diesem mit jenen und jenen mit diesem [zu verkehren] erlaubt, beiden \u00e4u\u00dferen aber miteinander verboten. Er ber\u00fccksichtigt also nicht, man k\u00f6nnte Ger\u00e4te aus dem einen Hofe nach dem anderen zu bringen verleitet werden, ebenso ber\u00fccksichtigt er hierbei nicht, man k\u00f6nnte Ger\u00e4te aus der Wohnung nach dem Hofe zu bringen verleitet werden. R. \u0160e\u0161eth wandte ein: R.\u0160imo\u0351n sagt, sowohl D\u00e4cher als auch H\u00f6fe und Gehege seien ein Gebiet hinsichtlich der Ger\u00e4te, die sich am \u0160abbath da befinden, nicht aber hinsichtlich der Ger\u00e4te, die sich am \u0160abbath im Hause befinden. Allerdings k\u00f6nnen, wenn sie einen E\u0351rub gemacht haben, Ger\u00e4te des Hauses sich im Hofe befinden, wieso aber k\u00f6nnen Ger\u00e4te des Hauses sich im Hofe befinden, wenn sie keinen E\u0351rub gemacht haben!? Er fragte dies, und er selbst erkl\u00e4rte es: Kopfbedeckung und Sudarium<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn die Bewohner des Hofes und die Bewohner<\/p>\n<h2 id=\"blatt-91b\">Blatt 91b<\/h2>\n<p>der Galerie vergessen und keinen [gemeinsamen] E\u0351rub gemacht haben, so geh\u00f6rt alles, was zehn Handbreiten<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>hoch ist, zur Galerie, und was niedriger ist, zum Hofe. Dies nur, wenn diese mehrere sind und jene mehrere sind, und diese einen E\u0351rub f\u00fcr sich gemacht haben und jene einen E\u0351rub f\u00fcr sich gemacht haben, oder wenn es einzelne sind, die keinen E\u0351rub zu machen brauchen; wenn es aber mehrere sind und sie vergessen und [besonders] keinen E\u0351rub gemacht haben, so sind Dach, Hof, S\u00e4ulenhalle und Galerie ein Gebiet. Nur, wenn sie [besonders] keinen E\u0351rub gemacht haben, nicht aber, wenn sie [besonders] einen E\u0351rob gemacht haben!?<\/p>\n<p>Dies nach den Rabbanan. Dies ist auch zu beweisen, denn vom Gehege und von der Durchgangsgasse wird es nicht gelehrt. Schlie\u00dfe hieraas.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn f\u00fcnf H\u00f6fe Eingange zu einander und Eing\u00e4nge zur Durchgangsgasse haben und sie alle vergessen und keinen E\u0351rub gemacht haben, so d\u00fcrfen sie nichts aus dem Hofe nach der Durchgangsgasse oder aus der Durchgangsgasse nach dem Hofe bringen; Ger\u00e4te, die sich am \u0160abbath im Hofe befinden, sind im Hofe zu tragen erlaubt und in der Durchgangs gasse verboten; R.\u0160imo\u0351n erlaubt dies. R.\u0160imo\u0351n sagte n\u00e4mlich, wenn es mehrere sind und sie vergessen und keinen E\u0351rab gemacht haben, seien Dach, Hof, S\u00e4ulenhalle, Galerie, Gehege und Durchgangsgasse zusammen ein Gebiet. Nur wenn sie keinen E\u0351rub gemacht haben, nicht aber, wenn sie einen E\u0351rub gemacht haben!?<\/p>\n<p>Unter \u00bbkeinen E\u0351rub gemacht\u00ab ist zu verstehen, wenn die H\u00f6fe zusammen keinen E\u0351rub gemacht haben, wohl aber die H\u00f6fe mit den H\u00e4usern.\u2013 Es hei\u00dft ja aber: keinen E\u0351rub gemacht!?<\/p>\n<p>Unter \u00bbkeinen E\u0351rub gemacht\u00ab ist zu verstehen: keine Verbindung<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>. Wenn du aber willst, sage ich: R.\u0160imo\u0351n sagte es nach der Ansicht der Rabbanan: nach meiner Ansicht ist es einerlei, ob sie einen E\u0351rub gemacht haben oder keinen E\u0351rub gemacht haben, aber auch ihr solltet mir beipflichten, da\u00df, wenn sie keinen E\u0351rub gemacht haben, sie ein Gebiet seien. Die Rabbanan aber erwiderten ihm: Nein, sie sind zwei Gebiete.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Und in der Durchgangsgasse verboten. Dies w\u00e4re eine St\u00fctze der Lehre R.Zeras im Namen Rabhs: R.Zera sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: In einer Durchgangsgasse, f\u00fcr die keine Verbindung getroffen worden ist, darf man nur vier Ellen tragen.<\/p>\n<p>Lies: nach der Durchgangsgasse verboten.<\/p>\n<p>Das lehrt ja bereits der Anfangssatz!?<\/p>\n<p>Er braucht eine unn\u00f6tige Lehre; man k\u00f6nnte n\u00e4mlich glauben, die Rabbanan streiten gegen R.\u0160imo\u0351n nur \u00fcber den Fall, wenn sie einen E\u0351rub gemacht haben, pflichten ihm aber bei, wenn sie keinen E\u0351rub gemacht haben, so lehrt er uns.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-92a\">Blatt 92a<\/h2>\n<p>Rabina sprach zu R.A\u0161i: Kann R.Jo\u1e25anan dies<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>denn gesagt haben, er sagte doch, die Halakha sei wie die anonyme Mi\u0161na, und wir haben gelernt: Wenn zwischen zwei H\u00f6fen eine zehn [Handbreiten] hohe und vier breite Wand sich befindet, so m\u00fcssen sie zwei und nicht [zusammen] einen E\u0351rub machen. Befinden sich auf dieser Fr\u00fcchte, so d\u00fcrfen die einen von der einen Seite hinaufsteigen und essen, und die anderen von der anderen Seite hinaufsteigen und essen, nur d\u00fcrfen sie nichts nach unten bringen!?<\/p>\n<p>Unter \u00bbunten\u00ab ist zu verstehen, unten in die Wohnung.<\/p>\n<p>R.\u1e24ija lehrte ja aber, nur d\u00fcrfe nicht der eine auf seinem Platze stehen und essen und der andere auf seinem Platze stehen und essen!? Dieser erwiderte: Woher wei\u00df es R.\u1e24ija, wenn Rabbi es nicht gelehrt hat<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Wenn von zwei H\u00f6fen, zwischen denen eine Ruine sich befindet, einer einen E\u0351rub gemacht hat und der andere keinen E\u0351rub gemacht hat, so geh\u00f6rt sie, wie R.Hona sagt, zu dem, der keinen E\u0351rub gemacht hat, und nicht zu dem, der einen E\u0351rub gemacht hat, weil man verleitet werden k\u00f6nnte, Ger\u00e4te aus der Wohnung nach der Ruine zu bringen. \u1e24ija b.Rabh aber sagte, auch zu dem, der einen E\u0351rub gemacht hat. [Der Verkehr] ist in beiden verboten. Wolltest du sagen, in beiden erlaubt, [so ist zu entgegnen:] weshalb darf man nicht aus einem Hofe, der keinen E\u0351rub gemacht hat, nach einem Hofe bringen, der einen E\u0351rub gemacht hat<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Da<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>sind die Ger\u00e4te des Hauses im Hofe aufgehoben, und man k\u00f6nnte verleitet werden, sie hinauszubringen, hierbei, in der Ruine, aber sind die Ger\u00e4te des Hofes in der Ruine nicht aufgehoben, und man wird nicht verleitet, sie hinauszubringen. Manche lesen: \u1e24ija b. Rabh aber sagte, auch zu dem, der einen E\u0351rub gemacht hat. [Der Verkehr] ist in beiden erlaubt. Wolltest du sagen, beiden verboten, weil man auch aus einem Hofe, der keinen E\u0351rub gemacht hat, nach einem Hofe, der einen E\u0351rub gemacht hat, nichts bringen darf, [so ist zu entgegnen:] da haben es die Rabbanan deshalb nicht erlaubt, weil Ger\u00e4te des Hauses im Hofe aufgehoben sind und man sie hinauszubringen verleitet werden k\u00f6nnte, in einer Ruine aber sind sie nicht aufgehoben.<\/p>\n<p><sup>ii,1<\/sup> <bold>B<\/bold><small>EFINDET SICH EIN GROSSES<\/small> D<small>ACH NEBEN EINEM KLEINEN<\/small> D<small>ACHE, SO IST<\/small> [<small>DER<\/small> V<small>ERKEHR<\/small>] <small>AUF DEM GROSSEN ERLAUBT<\/small><a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a><small>UND AUF DEM KLEINEN VERBOTEN<\/small>. I<small>ST EIN GROSSER<\/small> H<small>OF NACH EINEM KLEINEN DURCHBROCHEN, SO IST<\/small> [<small>DER<\/small> V<small>ERKEHR<\/small>] <small>IM GROSSEN ERLAUBT UND IM KLEINEN VERBOTEN, WEIL DIES ALS<\/small> T<small>\u00dcR DES GROSSEN GILT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wozu braucht er beides zu lehren?<\/p>\n<p>Nach Rabh lehrt er, das Dach m\u00fcsse dem Hofe gleichen: wie beim Hofe die W\u00e4nde kenntlich sind, ebenso m\u00fcssen auch beim Dache die W\u00e4nde kenntlich<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>sein. Nach \u0160emu\u00e9l, da\u00df das Dach dem Hofe gleichen mu\u00df: wie bei einem Hofe die Menge da<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>herumtritt, ebenso ein Dach, wenn die Menge da<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> herumtritt<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Raba, R.Zera und Rabba b. R.\u1e24anan sa\u00dfen beisammen, Abajje sa\u00df neben ihnen, und sie sprachen: Aus unserer Mi\u0161na ist zu entnehmen, da\u00df die Bewohner des gro\u00dfen \u00fcber das kleine verf\u00fcgen k\u00f6nnen, nicht aber die Bewohner des kleinen \u00fcber das gro\u00dfe. Zum Beispiel: Sind Weinst\u00f6cke im gro\u00dfen, so darf man im kleinen keine Saaten<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>s\u00e4en; hat man ges\u00e4et<\/p>\n<h2 id=\"blatt-92b\">Blatt 92b<\/h2>\n<p>so sind die Saaten verboten und die Weinst\u00f6cke erlaubt. Sind Weinst\u00f6cke im kleinen, so darf man im gro\u00dfen Saaten s\u00e4en. Befindet sich die Frau im gro\u00dfen und der Scheidebrief<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>im kleinen, so ist sie geschieden; befindet sich die Frau im kleinen und der Scheidebrief im gro\u00dfen, so ist sie nicht geschieden. Befindet sich das Publikum im gro\u00dfen und der Vorbeter<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>im kleinen, so entledigt es sich seiner Pflicht; befindet sich das Publikum im kleinen und der Vorbeter im gro\u00dfen, so entledigt es sich seiner Pflicht nicht. Befinden sich neun<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>im gro\u00dfen und einer im kleinen, so werden sie vereinigt; befinden sich neun im kleinen und eine im gro\u00dfen, so werden sie nicht vereinigt. Befindet sich Kot im gro\u00dfen, so darf man im kleinen das \u0160ema\u0351 nicht lesen; befindet sich Kot im kleinen, so darf man im gro\u00dfen das \u0160ema\u0351 lesen. Da sprach Abaj je zu ihnen: Demnach finden wir also, da\u00df die Scheidewand<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>Verbot erwirkt: w\u00e4re da keine Scheidewand, so d\u00fcrfte man vier Ellen entfernt Saaten s\u00e4en, w\u00e4hrend es jetzt verboten ist!? R.Zera entgegnete Abajje: Finden wir etwa nicht, da\u00df eine Scheidewand Verbot erwirkt, wir haben ja gelernt, da\u00df, wenn ein gro\u00dfer Hof nach einem kleinen durchbrochen ist, [der Verkehr] im gro\u00dfen erlaubt und im kleinen verboten sei, weil dies als T\u00fcr des gro\u00dfen gilt; wenn man aber die \u00dcberragungen des gro\u00dfen abz\u00e4unt<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>, ist er auch in diesem verboten!? Dieser erwiderte: Dies hei\u00dft eine Entfernung der Scheidewand. Rabba entgegnete Abajje: Finden wir etwa nicht, da\u00df eine Scheidewand Verbot erwirkt, es wurde ja gelehrt, da\u00df, wenn<\/p>\n<h2 id=\"blatt-93a\">Blatt 93a<\/h2>\n<p>man auf eine S\u00e4ulenhalle, die [an zwei Seiten] Latten<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>hat, H\u00fcttenbedachung<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>legt, sie [als Festh\u00fctte] brauchbar sei; wenn man aber vorden Latten eine Wand<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>zieht, so ist sie unbrauchbar!? Abajje erwiderte ihm: Nach meiner Ansicht ist sie brauchbar, nach deiner Ansicht aber ist dies ja eine Entfernung der W\u00e4nde. Rabba b. R.\u1e24anan entgegnete Abajje: Finden wir etwa nicht, da\u00df eine Scheidewand Verbot erwirkt, es wird ja gelehrt, da\u00df, wenn ein Haus zur H\u00e4lfte eine Decke hat und zur H\u00e4lfte keine Decke hat, man, wenn sich da Weinst\u00f6cke befinden, dort<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>s\u00e4en d\u00fcrfe. Wenn man aber die Decke \u00fcber das ganze erweitert, ist es verboten!? Dieser erwiderte: Dies ist eine Entfernung der Wand<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>. Hierauf lie\u00df Raba durch R. \u0160ema\u0351ja b. Zee\u0351ra Abajje entgegnen: Finden wir etwa nicht, da\u00df eine Scheidewand Verbot erwirkt, es wird ja gelehrt: Die Scheidewand ist beim Weinberge zuweilen erleichternd und zuweilen erschwerend. Zum Beispiel. Wenn ein Weinberg bis zur Basis der Scheidewand bebaut ist, so darf man von der Basis der Scheidewand ab Saaten s\u00e4en; ist da aber keine Scheidewand, so darf man nur vier Ellen entfernt s\u00e4en. Hierbei ist die Scheidewand beim Weinberge erleichternd. Wieso erschwerend? Ist er es elf Ellen von der Scheidewand, so darf man dazwischen keine Saaten<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>s\u00e4en; ist da aber keine Scheidewand, so darf man vier Ellen entfernt s\u00e4en. Hierbei ist die Scheidewand erschwerend!? Dieser erwiderte: Nach deiner Ansicht k\u00f6nntest du ja gegen mich einen Einwand aus einer Mi\u0161na erheben, denn wir haben gelernt: Die Platte des Weinberges mu\u00df, wie die Schule \u0160ammajs sagt, vierundzwanzig Ellen, und wie die Schule Hillels sagt, sechzehn Ellen haben<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>. Das Vorland des Weinberges mu\u00df, wie die Schule \u0160ammajs sagt, sechzehn Ellen, und wie die Schule Hilleis sagt, zw\u00f6lf Ellen haben. Was hei\u00dft Platte des Weinberges? Was in der Mitte des Weinberges einging. Sind da keine sechzehn Ellen vorhanden, so darf man darauf keine Saaten s\u00e4en; sind da sechzehn Ellen vorhanden, so lasse man einen Raum zur Bearbeitung<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>frei und bes\u00e4e den Rest. Was hei\u00dft Vorland des Weinberges? Was zwischen dem Zaune und dem Weinberge liegt. Sind da keine zw\u00f6lf Ellen vorhanden, so darf man darauf keine Saaten s\u00e4en; sind da zw\u00f6lf Ellen vorhanden, so lasse man einen Raum zur Bearbeitung frei und bes\u00e4e den Rest. Hierbei ist vielmehr folgender Grund zu ber\u00fccksichtigen: vier Ellen am Weinberge sind ein Raum zur Bearbeitung, vier Ellen an der Wand gibt man preis, weil sie nicht bes\u00e4et<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>werden, und was dazwischen sich befindet, ist nur dann von Bedeutung, wenn es vier Ellen sind, sonst aber nicht.<\/p>\n<p>R.Jehuda sagte: Wenn es drei Gehege neben einander sind, die zwei \u00e4u\u00dferen an den Seiten \u00fcberragend und das mittelste nicht \u00fcberragend<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>, ein einzelner in diesem und ein einzelner in jenem, so gelten sie als Karawane<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>, und man gebe ihnen den ganzen Raum, den sie ben\u00f6tigen. (Dies ist entschieden.) Wenn das mittelste \u00fcberragend und die beiden \u00e4usseren nicht \u00fcberragend<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>, ein einzelner in diesem, ein einzelner in jenem und ein einzelner im anderen, so gebe man ihnen nur sechs<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>[Se\u00e1]. Sie fragten: Wie ist es, wenn einer in dem einen, einer im anderen und zwei im mittelsten: wenden sie sich da, so sind es drei, wenden sie sich dort, so sind es drei; oder aber geh\u00f6rt einer da und einer dort? Wie ist es, falls du entscheidest, einer geh\u00f6re da und einer dort, wenn zwei in diesem, zwei in jenem und einer im mittelsten: in diesem Falle sind es drei, wenn er sich da wendet, und drei, wenn er sich dort wendet, oder aber: vielleicht nach der einen Seite, vielleicht nach der and eren<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> Seite? Die Halakha ist, bei beiden Fragen erleichternd.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-93b\">Blatt 93b<\/h2>\n<p>R.\u1e24isda sagte: Ein Absturz von f\u00fcnf und eine Wand von f\u00fcnf [Handbreiten ]<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>werden nicht vereinigt; der Absturz allein oder die Wand allein mu\u00df die ganze [H\u00f6he] haben. Man wandte ein: Zwei H\u00f6fe \u00fcbereinander, der obere zehn Handbreiten h\u00f6her als der untere, oder wenn sie einen Absturz von f\u00fcnf und eine Wand von f\u00fcnf haben, m\u00fcssen zwei und nicht zusammen einen E\u0351rub machen; wenn weniger, so machen sie einen E\u0351rub und nicht zwei!? Raba erwiderte: R.\u1e24isda pflichtet hinsichtlich des unteren bei, weil von diesem aus zehn [Handbreiten] zu sehen sind.<\/p>\n<p>Demnach sollte der untere beide<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>und nicht einen E\u0351rub machen, und der obere weder einen noch zwei<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>!? Rabba b.U\u0351la erwiderte: Wenn der obere an beiden Seiten eine Wand hat, bis auf zehn Ellen [in der Mitte]. \u2013Wie erkl\u00e4rst du demnach den Schlu\u00dfsatz: wenn weniger, so machen sie einen E\u0351rub und nicht zwei; sie sollten doch nach Belieben einen E\u0351rub oder zwei machen<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>d\u00fcrfen!? Rabba, der Sohn Rabas, erwiderte: Wenn der untere in seiner ganzen Breite nach dem oberen durchbrochen ist.<\/p>\n<p>Demnach sollte ja der untere nur einen E\u0351rub<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>und nicht zwei machen, der obere aber nach Belieben entweder zwei oder einen!?<\/p>\n<p>Freilich, dem ist auch so, und was gelehrt wird, da\u00df sie, wenn weniger, einen E\u0351rub und nicht zwei machen, bezieht sich auf den unteren.<\/p>\n<p>Meremar trug vor: Ein Absturz von f\u00fcnf und eine Wand von f\u00fcnf [Handbreiten] werden vereinigt. Rabina traf R.A\u1e25a, den Sohn Rabas, und fragte ihn: Lehrte der Meister etwas \u00fcber die Wand? Dieser erwiderte: Nein. Die Halakha ist, ein Absturz von f\u00fcnf und eine Wand von f\u00fcnf [Handbreiten] werden vereinigt.<\/p>\n<p>R.Ho\u0161a\u0351ja fragte: Machen am \u0160abbath hinzukommende Bewohner<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a> [den Raum] verboten? R.\u1e24isda erwiderte: Komm und h\u00f6re: Wenn ein gro\u00dfer Hof nach einem kleinen durchbrochen wird, so ist [der Verkehr] im gro\u00dfen erlaubt und im kleinen verboten, weil dies als T\u00fcr des gro\u00dfen gilt. Rabba entgegnete: Vielleicht, wenn es bereits am Tage<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>geschehen ist, Abajje sprach zu ihm: Der Meister sage nicht: vielleicht, wenn es bereits am Tage geschehen ist, sondern: wenn es tats\u00e4chlich bereits am Tage geschehen ist. Der Meister selber erz\u00e4hlte ja, er habe R.Hona gefragt und R.Jehuda gefragt, wie es denn sei, wenn jemand einen E\u0351rub gemacht hat, mit einer T\u00fcr rechnend<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>, und die T\u00fcr geschlossen wurde, mit einem Fenster rechnend, und das Fenster geschlossen<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>wurde, und dieser habe erwidert, es sei erlaubt, da es [beim Eintritt] des \u0160abbaths erlaubt war.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Wenn die Wand zwischen zwei H\u00f6fen [am \u0160abbath] einst\u00fcrzt, so darf man da, wie Rabh sagt, nur vier Ellen tragen; \u0160emu\u00e9l sagt, der eine d\u00fcrfe bis zur Basis der Wand tragen, und der<\/p>\n<h2 id=\"blatt-94a\">Blatt 94a<\/h2>\n<p>andere d\u00fcrfe bis zur Basis der Wand tragen. Die Ansicht Rabhs wurde nicht ausdr\u00fccklich gelehrt, sondern aus einem Schl\u00fcsse gefolgert. Rabh und \u0160emu\u00e9l sa\u00dfen n\u00e4mlich in einem Hofe, und die Wand dazwischen st\u00fcrzte ein. Da rief ihnen \u0160emu\u00e9l zu: Holet ein Gewand und spannt es<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>aus. Da wandte Rabh das Gesicht<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>ab. Hierauf sprach \u0160emu\u00e9l: Wenn Abba es so genau nimmt, so holet seinen G\u00fcrtel und bindet es damit fest.<\/p>\n<p>Wozu war dies nach \u0160emu\u00e9l n\u00f6tig, er ist ja der Ansicht, der eine d\u00fcrfe bis zur Basis der Wand tragen, und der andere d\u00fcrfe bis zur Basis der Wand tragen!?<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l tat dies nur, um ungeniert zu sein.<\/p>\n<p>Sollte Rabh, wenn er der Ansicht war, es sei verboten, es ihm doch gesagt haben!?<\/p>\n<p>Es war die Ortschaft \u0160emu\u00e9ls.<\/p>\n<p>Weshalb wandte er demnach das Gesicht ab!?<\/p>\n<p>Damit man nicht glaube, er sei von seiner Ansicht abgekommen und [jetzt] der Ansicht \u0160emu\u00e9ls.<\/p>\n<p><sup>ii,2<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN EIN<\/small> H<small>OF NACH \u00d6FFENTLICHEM<\/small> G<small>EBIETE DURCHBROCHEN IST UND MAN ETWAS<\/small> [<small>AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>] <small>AUS DIESEM IN EIN<\/small> P<small>RIVATGEBIET ODER AUS EINEM<\/small> P<small>RIVATGEBIETE IN DIESEN TR\u00c4GT, SO IST MAN SCHULDIG<\/small><a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a><\/p>\n<p><small>SO<\/small> R. E<small>LIE\u0351ZER; DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, WENN AUS DIESEM IN \u00d6FFENTLICHES<\/small> G<small>EBIET ODER AUS \u00d6FFENTLICHEM<\/small> G<small>EBIETE IN DIESEN, SEI MAN FREI<\/small><a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>, <small>WEIL ER ALS<\/small> N<small>EUTRALGEBIET GILT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Ist er denn nach R.Elie\u0351zer, weil er nach \u00f6ffentlichem Gebiete durchbrochen ist, \u00f6ffentliches Gebiet!?<\/p>\n<p>Freilich, denn R.Elie\u0351zer vertritt hierbei seine Ansicht. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R.Jehuda sagte im Namen R.Elie\u0351zers: Wenn das Publikum sich einen Weg<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>ausgesucht hat, so ist er ausgesucht.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R.Gidel sagte ja im Namen Rabhs, dies nur dann, wenn ihm auf diesem Felde ein Weg verloren<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>ging!? Wolltest du sagen, auch hierbei, wenn ihm ein Weg auf diesem Hofe verloren<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>ging, so sagte ja R.\u1e24anina, der Streit beziehe sich nur auf die Stelle bis zur Wand<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Sage: der Streit bezieht sich auf die Stelle der Wand. Wenn du aber willst, sage ich: sie streiten \u00fcber den Stra\u00dfenrand: R.Elie\u0351zer ist der Ansicht, der Stra\u00dfenrand gleiche der Stra\u00dfe, und die Rabbanan sind der Ansicht, der Stra\u00dfenrand gleiche nicht der Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Sollten sie doch \u00fcber den Stra\u00dfenrand allgemein streiten!?<\/p>\n<p>W\u00fcrden sie \u00fcber den Stra\u00dfenrand allgemein streiten, so k\u00f6nnte man glauben, die Rabbanan streiten gegen R.Elie\u0351zer nur \u00fcber den Fall, wenn Prellsteine vorhanden sind, pflichten ihm aber bei, wenn keine Prellsteine vorhanden sind, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Er sagt ja aber \u00bbaus<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>diesem\u00ab!?<\/p>\n<p>Da die Rabbanan \u00bbaus diesem\u00ab sagen, sagt er ebenfalls \u00bbaus diesem\u00ab.<\/p>\n<p>Wieso sagen die Rabbanan, wenn R.Elie\u0351zer vom Stra\u00dfenrande spricht, \u00bbaus diesem\u00ab<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Die Rabbanan sprachen zu R.Elie\u0351zer wie folgt: Du pflichtest uns ja bei, da\u00df man frei ist, wenn man aus diesem nach \u00f6ffentlichem Gebiete oder aus \u00f6ffentlichem Gebiete nach diesem tr\u00e4gt, wolil deshalb, weil er Neutralgebiet ist, und beim Stra\u00dfenrande ist es ja dasselbe.<\/p>\n<p>Und R.Elie\u0351zer!?<\/p>\n<p>Auf jenem tritt das Publikum nicht herum, auf diesem tritt das Publikum herum.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN<\/small> [<small>AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>] <small>EIN<\/small> H<small>OF AN ZWEI<\/small> S<small>EITEN NACH \u00d6FFENTLICHEM<\/small> G<small>EBIETE DURCHBROCHEN WIRD ODER EIN<\/small> H<small>AUS AN ZWEI<\/small> S<small>EITEN DURCHBROCHEN WIRD ODER VON EINEM<\/small> D<small>URCHGANG<\/small> B<small>ALKEN ODER<\/small> P<small>FOSTEN ENTFERNT WERDEN, SO IST DA<\/small> [<small>DER<\/small> V<small>ERKEHR<\/small>] <small>AN DIESEM<\/small> \u0160<small>ABBATH ERLAUBT UND F\u00dcR DIE<\/small> Z<small>UKUNFT VERBOTEN<\/p>\n<p>SO<\/small> R.J<small>EHUDA<\/small>. R.J<small>OSE SAGTE<\/small>: I<small>ST ES AN DIESEM<\/small> \u0160<small>ABBATH ERLAUBT, SO IST ES AUCH F\u00dcR DIE<\/small> Z<small>UKUNFT ERLAUBT, UND IST ES F\u00dcR DIE<\/small> Z<small>UKUNFT VERBOTEN, SO IST ES AUCH AN DIESEM<\/small> \u0160<small>ABBATH VERBOTEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Um welchen Fall handelt es sich: wollte man sagen, wenn [die L\u00fccke] zehn [Ellen] hat, so sollte sie doch, wenn sie an einer Seite als T\u00fcr gilt, auch an zwei Seiten als T\u00fcr gelten, und wenn mehr als zehn, so sollte dies auch dann gelten, wenn an einer Seite!? Rabh erwiderte: Tats\u00e4chlich, wenn sie zehn [Ellen] hat, jedoch in dem Falle, wenn sie sich in einem Winkel befindet, weil man in einem Winkel keine T\u00fcr zu machen pflegt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-94b\">Blatt 94b<\/h2>\n<p>O<small>DER EIN<\/small> H<small>AUS AN ZWEI<\/small> S<small>EITEN DURCHBROCHEN WIRD<\/small>. Wenn an einer Seite wohl deshalb nicht, weil wir sagen, der Rand der Decke reiche [fiktiv] bis unten und schlie\u00dfe es ab, somit sollten wir, auch wenn an zwei Seiten, sagen, der Rand der Decke reiche [fiktiv] bis unten und schlie\u00dfe es ab!? In der Schule Rabhs erkl\u00e4rten sie im Namen Rabhs: Wenn der Ri\u00df sich in einem Winkel befindet und die Decke abgeschr\u00e4gt ist, wobei man nicht sagen kann, der Rand der Decke reiche [fiktiv] bis unten und schlie\u00dfe es ab. \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte: Auch wenn mehr als zehn<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach sollte es ja auch von dem Falle gelten, wenn an einer Seite!?<\/p>\n<p>Wegen des Hauses<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Aber hinsichtlich eines Hauses selbst ist ja einzuwenden: wenn an einer Seite wohl deshalb nicht, weil wir sagen, der Rand der Decke reiche [fiktiv] bis unten und schlie\u00dfe es ab, somit sollten wir, auch wenn an zwei Seiten, sagen, der Rand der Decke reiche bis unten und schlie\u00dfe es ab!? Ferner: ist \u0160emu\u00e9l denn der Ansicht, der Rand der Decke reiche [fiktiv] bis unten und schlie\u00dfe es ab, es wurde ja gelehrt, da\u00df man in einer S\u00e4ulenhalle auf einer Ebene, wie Rabh sagt, unbeschr\u00e4nkt, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, nur vier Ellen tragen d\u00fcrfe!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; nur bei vier [W\u00e4nden]<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>ist er nicht dieser Ansicht, wohl aber bei drei.<\/p>\n<p>Aber immerhin besteht ja [der erste] Einwand!?<\/p>\n<p>Wie sie in der Schule Rabhs im Namen Rabhs erkl\u00e4rt haben, wenn die L\u00fccke sich in einem Winkel befindet und die Decke abgeschr\u00e4gt ist, ebenso hierbei, wenn die L\u00fccke sich in einem Winkel befindet und der Decken [winkel] vier [Seiten]<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>hat. \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rt nicht wie Rabh, denn es wird nicht von einer abgeschr\u00e4gten [Decke] gelehrt, und Rabh erkl\u00e4rt nicht wie \u0160emu\u00e9l, denn demnach gleicht es ja einer S\u00e4ulenhalle, und Rabh vertritt seine Ansicht, da\u00df man in einer S\u00e4ulenhalle unbeschr\u00e4nkt tragen d\u00fcrfe. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: In einer S\u00e4ulenhalle auf einer Ebene darf man, wie Rabh sagt, unbeschr\u00e4nkt und, wie \u0160emu\u00e9l sagt, nur vier Ellen tragen. Rabh sagt, man d\u00fcrfe unbeschr\u00e4nkt tragen, denn wir sagen, der Rand der Decke reiche [fiktiv] bis unten und schlie\u00dfe es ab; \u0160emu\u00e9l sagt, man d\u00fcrfe nur vier Ellen tragen, denn wir sagen nicht, der Rand der Decke reiche bis unten und schlie\u00dfe es ab. Bei zehn [Ellen] streiten sie nicht, sie streiten nur bei mehr als zehn. Manche sagen: Bei mehr als zehn streiten sie nicht, sie streiten nur bei zehn.<\/p>\n<p>Nach wem sagte R.Jehuda,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-95a\">Blatt 95a<\/h2>\n<p>ein vier [Handbreiten breiter] Balken bewirke Erlaubnis bei einer Ruine<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>, und nach wem sagte R.Na\u1e25man im Namen des Rabba b.Abuha, ein vier [Handbreiten breiter] Balken bewirke Erlaubnis beim Wasser?<\/p>\n<p>Nach der Lesart, nach der sie bei zehn nicht streiten, gilt dies von einem zehn [Ellen langen Balken] nach aller Ansicht, und nach der Lesart, nach der sie bei zehn streiten, nach Rabh.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df Abajje und Raba denselben Streit wie Rabh und \u0160emu\u00e9l f\u00fchren. Es wurde n\u00e4mlich gelehrt: Wenn man auf eine S\u00e4ulenhalle, die [an zwei Seiten] Latten<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> hat, H\u00fcttenbedachung legt, so ist sie [als Festh\u00fctte] brauchbar; hat sie keine Latten, so ist sie, wie Abajje sagt, brauchbar, und wie Raba sagt, unbrauchbar. Abajje sagt, sie sei brauchbar, denn wir sagen, der Rand der Decke reiche [fiktiv] bis unten und schlie\u00dfe es ab; Raba sagt, sie sei unbrauchbar, denn wir sagen nicht, der Rand der Decke reiche [fiktiv] bis unten und schlie\u00dfe es ab. Abajje w\u00e4re also der Ansicht Rabhs und Raba der Ansicht \u0160emu\u00e9ls.<\/p>\n<p>\u00dcber die Ansicht \u0160emu\u00e9ls<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>streiten sie nicht, sie streiten nur \u00fcber die Ansicht Rabhs. Abajje ist entschieden der Ansicht Rabhs, nach Raba aber ist Rabh dieser Ansicht nur da, weil die W\u00e4nde f\u00fcr die S\u00e4ulenhalle gemacht worden sind, nicht aber hierbei, wo die W\u00e4nde nicht f\u00fcr die Festh\u00fctte gemacht worden sind.<\/p>\n<p>R.J<small>OSE SAGTE<\/small>: I<small>ST ES<\/small> &amp;<small>C. ERLAUBT<\/small>. Sie fragten: Meint R.Jose, da\u00df es erlaubt sei, oder da\u00df es verboten sei? R.\u0160e\u0161eth erwiderte: Da\u00df es verboten sei. Ebenso sagte R.Jo\u1e25anan: Da\u00df es verboten sei. Ebenso wird gelehrt: R.Jose sagte: Wie es f\u00fcr die Zukunft verboten ist, so ist es auch an diesem \u0160abbath verboten. Es wurde gelehrt: R.\u1e24ija b. Joseph sagte, die Halakha sei wie R.Jose; \u0160emu\u00e9l sagte, die Halakha sei wie R.Jehuda.<\/p>\n<p>Kann \u0160emu\u00e9l dies denn gesagt haben, wir haben ja gelernt: R.Jehuda sagte, diese Worte gelten nur vom Gebiet-E\u0351rub, beim Hof-E\u0351rub aber kann dies sowohl mit seinem Wissen als auch ohne sein Wissen erfolgen, weil man jemand in seiner Abwesenheit bevorteilen und nicht benachteiligen<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>kann. Hierzu sagte R.Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist wie R.Jehuda. Noch mehr: \u00fcberall, wo R.Jehuda etwas \u00fcber den E\u0351rub lehrt, ist die Halakha wie er. Hierzu fragte R.\u1e24ana aus Bagdad R.Jehuda, ob \u0160emu\u00e9l dies auch vom Durchgang, von dem der Balken oder der Pfosten entfernt wurde, gesagt habe, und dieser erwiderte, er habe es ihm nur vom E\u0351rub und nicht von den W\u00e4nden<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>gesagt!? R.A\u0351nan erwiderte: Mir wurde dies von \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rt: eines sagte er von einem [Hofe], der nach einem Neutralgebiete durchbrochen ist, und eines von einem, der nach \u00f6ffentlichem Gebiete durchbrochen ist<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup> <bold>U<\/bold><small>NTER EINEM \u00dcBER ZWEI<\/small> H<small>\u00c4USERN<\/small><a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a><small>ERBAUTEN<\/small> S<small>\u00d6LLER, EBENSO UNTER<\/small> S<small>CHWIBBOGEN<\/small><a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a><small>DARF MAN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH TRAGEN<\/p>\n<p>SO<\/small> R.J<small>EHUDA; DIE<\/small> W<small>EISEN VERBIETEN DIES<\/small>. F<small>ERNER SAGTE<\/small> R.J<small>EHUDA, MAN K\u00d6NNE IN EINER OFFENEN<\/small> D<small>URCHGANGSGASSE EINEN<\/small> E\u0351<small>RUB MACHEN; DIE<\/small> W<small>EISEN VERBIETEN DIES<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Rabba sagte: Man glaube nicht, R.Jehuda sage dies deshalb, weil er der Ansicht ist, nach der Tora seien zwei W\u00e4nde [ausreichend], vielmehr deshalb, weil er der Ansicht ist, der Rand der Decke reiche [fiktiv] bis unten und schlie\u00dfe es ab. Abajje wandte gegen ihn ein: Noch mehr sagte R.Jehuda: Wer zwei [gegen\u00fcberliegende] H\u00e4user auf beiden Seiten der Stra\u00dfe hat, darf an beide Enden je einen Pfosten oder je einen Querbalken setzen und in der Mitte nehmen und geben. Jene sprachen zu ihm: Auf diese Weise kann man f\u00fcr das \u00f6ffentliche Gebiet keinen E\u0351rub machen!? Dieser erwiderte: Hieraus ist dies<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>wohl zu entnehmen, aus jener Lehre aber nicht. R.A\u0161i sprach: Dies ist auch aus unserer Mi\u0161na zu entnehmen. Er lehrt: ferner sagte R.Jehuda, man k\u00f6nne in einer offenen Durchgangsgasse einen E\u0351rub machen; die Weisen verbieten dies. Erkl\u00e4rlich ist es, wenn du sagst, [im ersten Falle] aus dem Grunde, weil er der Ansicht ist, der Rand der Decke reiche [fiktiv] bis unten und schlie\u00dfe es ab, da\u00df er \u00bbferner\u00ab lehrt<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>, was aber bedeutet das \u00bbferner\u00ab, wenn du sagst, [auch im ersten Falle,] weil er der Ansicht ist, nach der Tora seien zwei W\u00e4nde [ausreichend]!? Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. gleichartig, wie beispielsweise im folgendem Falle: auch eine solche S\u00e4ule ist Privatgebiet, jed. ein gesondertes Gebiet in einem anderen.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Privatgebiet auf \u00f6ffentlichem Gebiete ist.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Die D\u00e4cher sind nicht voneinander getrennt u. machen einander verboten.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Die W\u00e4nde der H\u00e4user werden fiktiv nach oben ausgedehnt.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die H\u00e4user von einander etwas entfernt sind; in diesem Falle gilt jedes Dach als abgeschlossenes Gebiet.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach darf man auf dem ganzen tragen.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Bewohner der betreffenden H\u00e4user.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Das kleine Dach m\u00fcndet in seiner ganzen Breite in das gro\u00dfe, u. die Abgrenzung ist von diesem aus nicht bemerkbar.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die von der unteren nach oben fiktiv gezogen wird; die Bewohner der beiden H\u00e4user haben Zutritt zueinander.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil nach \u0160. die W\u00e4nde fiktiv nach oben verl\u00e4ngert werden.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Jedoch ohne Zwischenwand zwischen beiden.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>An beiden Seiten, die das kleinere \u00fcberragen.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die anderen es nicht getan haben, so haben sie auf die Benutzung verzichtet.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Gemeint ist wohl eine kleine Pforte zu den \u00fcbrigen D\u00e4chern; sonst in diesem Sinne nicht gebr\u00e4uchlich, worauf schon die Tosaphoth hinweisen.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Und auf die Benutzung der D\u00e4cher verzichtet.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob sie nach Rabh einander hinsichtlich der 4 Ellen erg\u00e4nzen.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob man von einem nach dem andern tragen d\u00fcrfe; dies ist selbstverst\u00e4ndlich verboten, da die S\u00e4ule als Privatgebiet u. das Dach als Neutralgebiet gilt.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ebenfalls als Neutralgebiet gilt, jedoch einem anderen Eigent\u00fcmer geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Da einem anderen Eigent\u00fcmer geh\u00f6rig.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ebenfalls als Neutralgebiet gilt, jedoch einem anderen Eigent\u00fcmer geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Blatt 89a ist er entgegengesetzter Ansicht.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Fiktiv, um die D\u00e4cher.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Blatt 89a ist er entgegengesetzter Ansicht.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Da nach \u0160.die W\u00e4nde der H\u00e4user fiktiv nach oben gedehnt werden.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Die W\u00e4nde haben keinerlei Wirkung, u. das Schiff gleicht diesbez\u00fcglich einer S\u00e4ule.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. Blatt 89a, hinsichtl. einer Anh\u00f6he auf \u00f6ffenti. Gebiete.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es keine 2 Se\u00e1fl\u00e4chen hat, ist es Privatgebiet, w\u00e4hrend das Gehege als Neutralgebiet gilt.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 25, mut. mut.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einem Dache, das keine Umz\u00e4unung hat.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Religionsverfolgung.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn eines sich bei Beginn des \u0160.s in der Wohnung befunden hatte.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man am \u0160. am K\u00f6rper in den Hof gebracht hat.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. supra Blatt 83b, Anm. 30.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Der H\u00f6fe zur gemeinsamen Benutzung der Durchgangsgasse.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df alle H\u00f6fe ein Gebiet seien.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>R\u1e24. war ein Sch\u00fcler R.s, der die Mi\u0161na lehrte.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Lehre Rabhs, ob. Blatt 91a.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Lehre Rabhs, ob. Blatt 91a.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ganze Front des kleinen ist frei, w\u00e4hrend sie f\u00fcr das gro\u00dfe nur eine Art T\u00fcr bildet.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Dach gilt nur dann als Privatgebiet, wenn es die W\u00e4nde des Hauses nicht \u00fcberragt, soda\u00df diese fiktiv nach oben verl\u00e4ngert werden u. es umz\u00e4unen, sonst aber ist es Neutralgebiet.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Von einem zum anderen.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Von einem zum anderen.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df die Wand zwischen beiden nicht fiktiv verl\u00e4ngert wird, sonst ist der Verkehr auch auf dem kleinen erlaubt.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. Dewarim 22,9.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Mann kann der Frau den Scheidebrief zuwerfen.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Der das Gebet u. andere Liturgien vorliest.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu jedem heiligen Akte sind mindestens 10 M\u00e4nner erforderlich.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Die dadurch entsteht, da\u00df der gro\u00dfe den kleinen an beiden Seiten \u00fcberragt.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Des gro\u00dfen \u00fcber den kleinen, an beiden Seiten, soda\u00df der gro\u00dfe ebenso breit ist wie der kleine; in diesem Falle hat auch der gro\u00dfe nur 3 W\u00e4nde.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Festh\u00fctte 2 vorschriftsm\u00e4\u00dfige W\u00e4nde hat u. 2 W\u00e4nde nur durch Latten von einer Handbreite an den Winkeln markiert sind.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Laubwerk zur Bedeckung der Festh\u00fctte; cf.\u00a0Suk. Blatt 11aff.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>L\u00e4ngs der richtigen W\u00e4nde, soda\u00df die Latten nicht mehr zu sehen sind.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>In der anderen H\u00e4lfte, da der Rand der Decke in der Mitte des Hauses fiktiv nach unten gezogen wird u. als Scheidewand gilt.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Die fiktive Wand in der Mitte kann nicht mehr gezogen werden.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus einem weiter folgenden Grunde.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Um da Saaten s\u00e4en zu d\u00fcrfen: cf.\u00a0Kil.IV,1ff.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>4 Ellen.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Um beim Pfl\u00fcgen die Wand nicht zu besch\u00e4digen.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Die beiden \u00e4u\u00dferen breiter als das mittelste, soda\u00df dieses an beiden Seiten in seiner ganzen Breite in jene m\u00fcndet.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Die einen gro\u00dferen Raum als \u0160.gebiet belegen k\u00f6nnen; cf.\u00a0supra Blatt 16b ff.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 55 mut. mut.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwei Se\u00e1fl\u00e4chen f\u00fcr jeden. Der mittelste kann sich nur mit dem einen od. dem anderen verbinden, soda\u00df es nur 2 Bewohner sind.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen des obwaltenden Zweifels geh\u00f6ren sie \u00fcberhaupt nicht zusammen.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Rande desselben, soda\u00df es zusammen 10 Hb.n sind.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. f\u00fcr sich allein.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Der untere ist durch einen Zaun abgeschlossen, w\u00e4hrend der obere offen liegt; diesem sollte ein E\u0351. \u00fcberhaupt nichts n\u00fctzen, da ihn der untere verboten macht.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 10 E\u0351.n in der Mitte gelten f\u00fcr beide als T\u00fcr.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. f\u00fcr sich allein.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn zBs. eine Wand zwischen zwei H\u00f6fen am \u0160. einst\u00fcrzt.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor Eintritt des \u0160.s.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie am \u0160. zu benutzen.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob man sich einer anderen \u00d6ffnung bedienen d\u00fcrfe.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Ersatz f\u00fcr die eingest\u00fcrzte Wand.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil man nach ihm im Hofe nichts mehr tragen durfte.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er als \u00f6ffentliches Gebiet gilt; cf.\u00a0Sab. Blatt 2a, Anm. 2.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn bereits geschehen, jed. nicht von vornherein.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch ein privates Feld.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn einer fr\u00fcher da war.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die \u00f6ffentliche Stra\u00dfe bis \u00fcber den Zaun ging, und nur von dieser Stelle sagte RE., es sei \u00f6ffentliches Gebiet.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach RE. gilt also der ganze Hof als \u00f6ffenti. Gebiet.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies gilt also vom ganzen Hofe.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem ganzen Hofe, w\u00e4hrend er doch zugibt, da\u00df dieser Neutralgebiet sei, u. nur bez\u00fcglich des Zaunplatzes streitet.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Bezieht sich auf den ersten, von einem Hofe handelnden Fall.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Von dem dies nur in dem Falle gilt, wenn an zwei Seiten.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Der S\u00e4ulenhalle fehlen alle 4 W\u00e4nde.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Deckenwinkel mit einem Doppelwinkel abbricht.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 86a, Anmm.76u. 77.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 93a, Anmm. 46\u201448.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch A. pflichtet bei, da\u00df sie nach \u0160. als Festh\u00fctte untauglich sei.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 46b, Anm. 73.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 81b, Anm. 99.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim ersteren ist es erlaubt, da die Translozierong nur rabbanitisch verboten ist.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf beiden Seiten des \u00f6ffentl. Gebietes.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Stra\u00dfen\u00fcberf\u00fchrung; w\u00f6rtl. offene Br\u00fccke.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df nach der Tora f\u00fcr das Privatgebiet 2 W\u00e4nde gen\u00fcgen.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Da dies in der 2. Lehre nicht ber\u00fccksichtigt wird.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Eruwin in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Eruwin | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 89a 89b 90a 90b 91a 91b 92a 92b 93a 93b 94a 94b 95a Blatt 89a i S\u00c4MTLICHE D\u00c4CHER DER STADT SIND EIN GEBIET, NUR DARF NICHT EIN DACH ZEHN [HANDBREITEN] H\u00d6HER ODER ZEHN NIEDRIGER SEIN SO R.ME\u00edR; DIE WEISEN SAGEN, JEDES IST EIN GEBIET F\u00dcR SICH. R. \u0160IMO\u0351N SAGT, SOWOHL D\u00c4CHER ALS AUCH H\u00d6FE UND GEHEGE SEIEN EIN GEBIET HINSICHTLICH DER GER\u00c4TE, DIE SICH AM \u0160ABBATH DA BEFINDEN, NICHT ABER HINSICHTLICH DER GER\u00c4TE, DIE SICH AM \u0160ABBATH IM HAUSE BEFINDEN. GEMARA. Abajje b. Abin und R.\u1e24anina b. Abin sa\u00dfen beisammen, neben ihnen sa\u00df Abajje, und sie sagten: Allerdings sind die Rabbanan der Ansicht, wie die Wohnungen unten geteilt sind, ebenso sind sie oben geteilt, welcher Ansicht aber ist R.Me\u00edr: ist er der Ansicht, die Wohnungen seien auch oben geteilt, wie unten, weshalb sind [die D\u00e4cher] ein Gebiet, und ist er der Ansicht, sie seien nicht geteilt, weil oberhalb zehn [Handbreiten] alles &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7217,"parent":5029,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7325","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7325","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7325"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7325\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7327,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7325\/revisions\/7327"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5029"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7217"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7325"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}