{"id":7330,"date":"2021-04-16T13:58:00","date_gmt":"2021-04-16T11:58:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7330"},"modified":"2021-04-16T13:58:00","modified_gmt":"2021-04-16T11:58:00","slug":"eruwin-kapitel-10","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/eruwin\/eruwin-kapitel-10\/","title":{"rendered":"Eruwin Kapitel 10"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Eruwin in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/eruwin\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Eruwin<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-95a\">95a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-95b\">95b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-96a\">96a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-96b\">96b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-97a\">97a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-97b\">97b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-98a\">98a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-98b\">98b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-99a\">99a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-99b\">99b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-100a\">100a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-100b\">100b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-101a\">101a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-101b\">101b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-102a\">102a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-102b\">102b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-103a\">103a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-103b\">103b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-104a\">104a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-104b\">104b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-105a\">105a<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-95a\">Blatt 95a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>W<\/bold>ER [<small>AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>] T<small>EPHILLIN FINDET, BRINGE SIE PAARWEISE<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>HEIM<\/small>; R.G<small>AMLI\u00c9L SAGT, JE ZWEI<\/small> [P<small>AARE<\/small>]. D<small>IESE<\/small> W<small>ORTE GELTEN NUR VON GEBRAUCHTEN, BEI NEUEN<\/small><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a><small>BRAUCHT MAN ES NICHT<\/small>. F<small>INDET MAN SIE IN<\/small> P<small>AGKETEN ODER<\/small> B<small>\u00dcNDELN, SO WARTE MAN, BIS ES DUNKEL WIRD, UND BRINGE SIE HEIM; BEI<\/small> G<small>EFAHR BEDECKE MAN SIE UND GEHE SEINES<\/small> W<small>EGES<\/small>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-95b\">Blatt 95b<\/h2>\n<p><sup>ii<\/sup> R.\u0160<small>IMO\u0351N SAGT, MAN REICHE SIE SEINEM<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN UND DER<\/small> N<small>\u00c4CHSTE SEINEM<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN, BIS SIE SO ZUM \u00c4USSERSTEN<\/small> H<small>OFE GELANGEN<\/small>. D<small>ESGLEICHEN REICHE MAN SEIN<\/small> K<small>IND<\/small><a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> <small>SEINEM<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN UND DER<\/small> N<small>\u00c4CHSTE SEINEM<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN, AUCH BIS HUNDERT<\/small>. R.J<small>EHUDA SAGTE<\/small>: M<small>AN DARF SEINEM<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN EIN<\/small> F<small>ASS REICHEN UND DER<\/small> N<small>\u00c4CHSTE SEINEM<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN, AUCH AUSSERHALB DES<\/small> \u0160<small>ABBATHGEBIETES<\/small>. J<small>ENE SPRACHEN ZU IHM<\/small>: D<small>IESES DARF NICHT WEITER GELANGEN ALS DIE<\/small> F<small>\u00dcSSE SEINES<\/small> E<small>IGENT\u00dcMERS<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Nur ein Paar und nicht mehr, somit vertritt unsere anonyme Mi\u0161na nicht die Ansicht R.Me\u00edrs, denn R.Me\u00edr sagt ja, man d\u00fcrfe soviel als m\u00f6glich anziehen und sich in soviel als m\u00f6glich h\u00fcllen. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Dahin darf man<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>sein ganzes E\u00dfgeschirr bringen; ebenso darf man alles anziehen, was man nur anziehen kann, und sich in alles h\u00fcllen, worin man sich h\u00fcllen kann.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df diese anonyme [Lehre] von R.Me\u00edr ist?<\/p>\n<p>Weil hierzu gelehrt wird: Man darf [Kleider] anziehen, hinausbringen und ausziehen, und wiederum anziehen, hinausbringen und ausziehen, selbst den ganzen Tag<\/p>\n<p>so R.Me\u00edr. Raba erwiderte: Du kannst auch sagen, die des R.Me\u00edr, denn da haben es die Rabbanan so [erlaubt], wie es am Wochentage erfolgt, und ebenso hierbei, wie es am Wochentage erfolgt. Kleider legt man am Wochentage soviel an, als beliebt, daher haben die Rabbanan dies auch bei einer Rettung erlaubt; Tephillin legt man auch am Wochentage nur ein Paar an, daher auch bei einer Rettung nur ein Paar und nicht mehr.<\/p>\n<p>R.G<small>AMLI\u00c9L SAGT, JE ZWEI<\/small>. Welcher Ansicht ist er: ist er der Ansicht, der \u0160abbath sei eine Zeit f\u00fcr die Tephillin, so sollte man nur ein Paar und nicht mehr [retten], und ist er der Ansicht, der \u0160abbath sei keine Zeit f\u00fcr die Tephillin, und nur zur Rettung haben die Rabbanan es in der Weise erlaubt, wie man sie anzulegen pflegt, so sollte man auch mehr [retten] d\u00fcrfen!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist er der Ansicht, der \u0160abbath sei keine Zeit f\u00fcr die Tephillin, und wenn die Rabbanan das Retten in der Weise des Anlegens erlaubt haben, dann nur an der Stelle, da man die Tephillin [anlegt].<\/p>\n<p>Demnach nur ein Paar und nicht mehr!? R. \u0160emu\u00e9l b.R.Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Am Kopfe ist Raum da, zwei Tephillin anzulegen.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist dies hinsichtlich der [Tephilla] des Kopfes, wie ist es aber hinsichtlich der der Hand zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Nach R.Hona, denn R.Hona sagte: Oft kommt mancher vom Felde mit seinem B\u00fcndel auf dem Kopfe, sodann nimmt er [die Tephilla] vom Kopfe und befestigt sie an den Arm.<\/p>\n<p>Allerdings sagte es R.Hona, damit man sie nicht ver\u00e4chtlich behandle, sagte er etwa, da\u00df dies<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> sonst geb\u00fchrlich sei!?<\/p>\n<p>Vielmehr, wie R.\u0160emu\u00e9l b.R.Ji\u00e7\u1e25aq erkl\u00e4rt hat, am Kopfe sei Raum da, zwei Tephillin anzulegen, ebenso ist auch an der Hand Raum da, zwei Tephillin anzulegen. In der Schule Mena\u0161es wurde gelehrt:<sup>6<\/sup><em>An deine Hand<\/em>: der Armmuskel;<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a><em>zwischen deinen Augen<\/em>: der Scheitel.<\/p>\n<p>Wo?<\/p>\n<p>Wo das Hirn<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> eines Kindes weich ist.<\/p>\n<p>Es ist anzunehmen, da\u00df sie \u00fcber das, was R.\u0160emu\u00e9l b. R.Ji\u00e7\u1e25aq gesagt hat, streiten: der erste Tanna h\u00e4lt nichts von dem, was R.\u0160emu\u00e9l b. R.Ji\u00e7\u1e25aq gesagt hat, und R.Gamli\u00e9l h\u00e4lt wohl von dem, was R.\u0160emu\u00e9l b. R.Ji\u00e7\u1e25aq gesagt hat.<\/p>\n<p>Nein, alle halten von dem, was R.\u0160emu\u00e9l b. R.Ji\u00e7\u1e25aq gesagt hat, und sie streiten vielmehr, ob der \u0160abbath eine Zeit f\u00fcr die Tephillin ist; der erste Tanna ist der Ansicht, der \u0160abbath sei eine Zeit f\u00fcr die Tephillin, und R.Gamli\u00e9l ist der Ansicht, der \u0160abbath sei keine Zeit f\u00fcr die Tephillin. Wenn du willst, sage ich: alle sind der Ansicht, der \u0160abbath sei eine Zeit f\u00fcr die Tephillin, und sie streiten vielmehr, ob die [Aus\u00fcbung der] Gebote der Beabsichtigung ben\u00f6tige; der erste Tanna ist der Ansicht, um seiner Pflicht zu gen\u00fcgen, ben\u00f6tige man der Beabsichtigung<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>, und R.Gamli\u00e9l ist der Ansicht, man ben\u00f6tige nicht der Beabsichtigung<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>. Wenn du willst, sage ich: alle sind der Ansicht, man<\/p>\n<h2 id=\"blatt-96a\">Blatt 96a<\/h2>\n<p>ben\u00f6tige, um seiner Pflicht zu gen\u00fcgen, der Beabsichtigung nicht, und sie streiten vielmehr \u00fcber das Verbot der Hinzuf\u00fcgung; der erste Tanna ist der Ansicht, zur \u00dcbertretung des Verbotes der Hinzuf\u00fcgung sei die Beabsichtigung nicht erforderlich, und R.Gamli\u00e9l ist der Ansicht, zur \u00dcbertretung des Verbotes der Hinzuf\u00fcgung sei die Beabsichtigung erforderlich. Wenn du aber willst, sage ich: wenn wir der Ansicht sind, der \u0160abbath sei eine Zeit f\u00fcr die Tephillin, stimmen alle \u00fcberein, die Beabsichtigung sei weder zur \u00dcbertretung des Verbotes noch um der Pflicht zu gen\u00fcgen erforderlich, und sie streiten<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>vielmehr \u00fcber die \u00dcbertretung eines Verbotes au\u00dferhalb der Pflichtzeit; der erste Tanna ist der Ansicht, hierzu sei die Beabsichtigung nicht erforderlich, und R.Gamli\u00e9l ist der Ansicht, zur \u00dcbertretung eines Verbotes au\u00dferhalb der Pflichtzeit sei die Beabsichtigung erforderlich.<\/p>\n<p>Demnach sollte ja nach R.Me\u00edr auch ein Paar [verboten sein<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>]!? Ferner m\u00fc\u00dfte demnach, wer am achten [Tage des H\u00fcttenfestes] in der Festh\u00fctte schl\u00e4ft, Gei\u00dfelhiebe erhalten<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Am richtigsten ist es vielmehr, wie wir zuerst erkl\u00e4rt haben.<\/p>\n<p>Wer ist es, welcher sagt, der \u0160abbath sei eine Zeit f\u00fcr die Tephillin?<\/p>\n<p>Das ist R.A\u0351qiba, denn es wird gelehrt: <a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a><em>Du sollst diese Satzung zur festgesetzten Zeit beobachten, von Jahrestag zu Jahrestag<\/em>; Tag, nicht aber nachts; von Tag, nicht aber jeden Tag, ausgenommen sind \u0160abbathe und Festtage<\/p>\n<p>so R.Jose der Galil\u00e4er. R.A\u0351qiba sagt, diese Satzung beziehe sich nur auf das Pesa\u1e25fest<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach vertritt das, was wir gelernt haben, das Pesa\u1e25fest und die Beschneidung seien auszu\u00fcbende Gebote<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>, nicht die Ansicht R.A\u0351qibas, denn nach R.A\u0351qiba, der sie auf das Pesa\u1e25fest bezieht, gibt es ja bei diesem auch ein Verbot!? Dies nach R.Abin im Namen R.Ilea\u0351js, denn R.Abin sagte im Namen R.Ilea\u0351js: \u00dcberall, wo es <em>achte, da\u00df nicht<\/em> und <em>nicht<\/em> hei\u00dft, wird ein Verbot ausgedr\u00fcckt!?<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, sie vertrete die Ansicht R.A\u0351qibas, denn bei einem Verbote ist das <em>achte<\/em> ein Verbot, und bei einem Gebote ist das <em>achte<\/em> ein Gebot.<\/p>\n<p>Ist denn R.A\u0351qiba der Ansicht, der \u0160abbath sei eine Zeit f\u00fcr die Tephillin, es wird ja gelehrt: R.A\u0351qiba sagte: Man k\u00f6nnte glauben, die Tephillin seien an \u0160abbathen und Festen anzulegen, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a><em>sie sollen zum Wahrzeichen an deiner Hand sein<\/em>; [an Tagen,] an denen ein Zeichen n\u00f6tig ist, ausgenommen diese, die an sich ein Zeichen sind!?<\/p>\n<p>Vielmehr, es ist der Tanna der folgenden Lehre: Wer die Nacht wachend verbringt, darf, wenn er will, [die Tephillin] ablegen, und wenn er will, anlegen<\/p>\n<p>so R. Nathan; Jonathan Qitoni sagt, nachts lege man die Tephillin nicht an. Wenn nun nach dem ersten Tanna die Nacht eine Zeit f\u00fcr die Tephillin ist, so ist auch der \u0160abbath eine Zeit f\u00fcr die Tephillin.<\/p>\n<p>Vielleicht aber ist er der Ansicht, die Nacht sei eine Zeit f\u00fcr die Tephillin, der \u0160abbath sei keine Zeit f\u00fcr die Tephillin, denn wir wissen auch von R.A\u0351qiba, da\u00df er der Ansicht ist, die Nacht sei eine Zeit f\u00fcr die Tephillin, der \u0160abbath aber sei keine Zeit f\u00fcr die Tephillin!?<\/p>\n<p>Vielmehr, es ist der Tanna der folgenden Lehre: Mikhal, die Tochter des Ku\u0161iten<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>, legte die Tephillin an, und die Weisen wehrten es ihr nicht; die Frau [des Propheten] Jona ging auf die Wallfahrt<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>, und die Weisen wehrten es ihr nicht. Wenn die Weisen es ihr nicht wehrten, so waren sie wohl der Ansicht, dies sei kein von einer bestimmten Zeit abh\u00e4ngiges Gebot<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Vielleicht waren<\/p>\n<h2 id=\"blatt-96b\">Blatt 96b<\/h2>\n<p>sie der Ansicht R.Joses, welcher sagt, das St\u00fctzen<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>sei den Frauen freigestellt<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>!? Wieso haben sie, wolltest du nicht so sagen, der Frau Jonas, die auf die Wallfahrt ging, es nicht gewehrt, gibt es denn jemand, welcher sagt, die Wallfahrt sei kein von einer bestimmten Zeit abh\u00e4ngiges Gebot!? Sie waren also der Ansicht, es sei [den Frauen] freigestellt, ebenso ist es ihnen auch hierbei freigestellt.<\/p>\n<p>Vielmehr, es ist der Tanna der folgenden Lehre: Wer [am \u0160abbath] Teph\u00eellin findet, bringe sie paarweise heim, ob Mann oder Frau, ob neue oder gebrauchte<\/p>\n<p>so R.Me\u00edr; R. Jehuda verbietet es bei neuen und erlaubt es bei gebrauchten. Sie streiten also nur, \u00fcber neue und gebrauchte, nicht aber \u00fcber eine Frau. Hieraus ist somit zu entnehmen, da\u00df dies kein von einer bestimmten Zeit abh\u00e4ngiges Gebot ist, und zu allen von einer bestimmten Zeit nicht abh\u00e4ngigen Geboten sind Frauen verpflichtet.<\/p>\n<p>Vielleicht ist er der Ansicht R.Joses, welcher sagt, das St\u00fctzen sei den Frauen freigestellt!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht anzunehmen, denn nicht R.Me\u00edr ist der Ansicht R.Joses, und nicht R.Jehuda ist der Ansicht R.Joses. R.Me\u00edr ist nicht der Ansicht R.Joses, denn wir haben gelernt, da\u00df man Kinder vom Posaunenblasen<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> nicht zur\u00fcckhalte, wonach man Frauen wohl zur\u00fcckhalte, und eine anonyme Mi\u0161na ist nach R.Me\u00edr. R.Jehuda ist nicht der Ansicht R.Joses, denn es wird gelehrt:<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a><em>Sprich zu den S\u00f6hnen Jisra\u00e9ls; und er soll st\u00fctzen<\/em>; nur die S\u00f6hne Jisra\u00e9ls st\u00fctzen, nicht aber st\u00fctzen die T\u00f6chter Jisra\u00e9ls; R.Jose und R.\u0160imo\u0351n sagen, den Frauen sei es zu st\u00fctzen freigestellt; eine anonyme [Lehre im] Siphra ist nach R.Jehuda.<\/p>\n<p>R.Elie\u0351zer sagte: Wenn jemand purpurblaue Wolle auf der Stra\u00dfe findet, so ist sie, wenn in Streckstreifen, unbrauchbar<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>, und wenn in F\u00e4den, brauchbar.<\/p>\n<p>Wenn in Streckstreifen wohl deshalb nicht, weil man annehme, sie sei zu einem Gew\u00e4nde gef\u00e4rbt worden, und ebenso k\u00f6nnen ja auch F\u00e4den zu einem Gew\u00e4nde gesponnen worden sein!?<\/p>\n<p>Wenn sie gezwirnt<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>sind.<\/p>\n<p>Aber auch gezwirnte k\u00f6nnen ja zu einer Kleiderborte gedreht worden sein!?<\/p>\n<p>Wenn sie geschnitten sind, und so sehr bem\u00fcht<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> man sich damit sicher nicht. Raba wandte ein: Bem\u00fcht sich denn jemand, ein Amulett in der Form von Tephillin zu fertigen, dennoch haben wir gelernt, dies gelte nur von gebrauchten [Tephillin], bei neuen aber brauche man es nicht<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>R.Zera sprach zu seinem Sohne Ahaba: Geh und lehre vor ihnen: Wenn jemand purpurblaue Wolle auf der Stra\u00dfe findet, so ist sie, wenn in Streckstreifen, unbrauchbar, und wenn in geschnittenen F\u00e4den, brauchbar, weil man sich damit nicht so sehr bem\u00fcht<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>. Raba entgegnete: Ist dies denn, weil Ahaba, der Sohn R.Zeras, es gelehrt hat, mit Edelsteinen beh\u00e4ngt worden, wir haben ja gelernt, dies gelte nur von gebrauchten [Tephillin], bei neuen aber brauche man es nicht!? Vielmehr, sagte Raba, besteht dar\u00fcber, ob man sich bem\u00fcht oder nicht bem\u00fcht, [ein Streit von] Tanna\u00edm. Es wird n\u00e4mlich gelehrt; Wer [am \u0160abbath] Tephillin findet, bringe sie paarweise heim, ob ein<\/p>\n<h2 id=\"blatt-97a\">Blatt 97a<\/h2>\n<p>Mann oder eine Frau, ob neue oder gebrauchte<\/p>\n<p>so R.Me\u00edr; R.Jehuda verbietet es bei neuen und erlaubt es bei gebrauchten. Demnach ist einer der Ansicht, man bem\u00fche<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>sich, und einer ist der Ansicht, man bem\u00fche sich nicht.<\/p>\n<p>Nach dem aber, was der Vater des \u0160emu\u00e9l b. R. Ji\u00e7\u1e25aq gelehrt hat, gebraucht hei\u00dfen solche, die Riemen<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>mit Knoten haben, und neu hei\u00dfen solche, die Riemen ohne Knoten haben, sind alle der Ansicht, man bem\u00fche sich nicht<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Man kann ja eine Schleife machen!? R.\u1e24isda erwiderte: Dies besagt eben, da\u00df eine Schleife bei den Tephillin unzul\u00e4ssig sei. Abajje erwiderte: R.Jehuda vertritt hierbei seine Ansicht, da\u00df eine Schleife als Knoten<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>gelte.<\/p>\n<p>Nur darum, weil eine Schleife als Konten gilt, sonst w\u00e4re dies zul\u00e4ssig; aber R.Jehuda, Sohn des R.\u0160emuel b. \u0160ilath, sagte ja im Namen Rabhs, der Knoten der Tephillin sei eine Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberlieferte Halakha, und hierzu sagte R.Na\u1e25man, der Schmuck<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> m\u00fcsse sich ausw\u00e4rts befinden!?<\/p>\n<p>Man kann eine dem Knoten \u00e4hnliche Schleife machen.<\/p>\n<p>R.\u1e24isda sagte im Namen Rabhs: Wer Tephillin von einem Unbew\u00e4hrten kauft<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>, untersuche zwei Tephillin der Hand und eine des Kopfes, oder zwei des Kopfes und eine der Hand.<\/p>\n<p>Wie du es nimmst: kauft er von einem, so sollte er entweder drei der Hand oder drei des Kopfes untersuchen, kauft er von zwei oder drei Personen, so sollte er jede untersuchen!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich, wenn er sie von einem kauft, nur mu\u00df er sowohl bez\u00fcglich der der Hand als auch bez\u00fcglich der des Kopfes bew\u00e4hrt sein.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, Rabba b. \u0160emu\u00e9l lehrte ja, bei [einem Einkauf von] Tephillin untersuche man drei der Hand und des Kopfes; doch wohl entweder drei der Hand oder drei des Kopfes!?<\/p>\n<p>Nein, drei, unter denen sich der Hand und des Kopfes befinden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Aber R.Kahana lehrte ja, bei [einem Einkauf von] Tephillin untersuche man zwei, der Hand und des Kopfes!?<\/p>\n<p>Hierbei ist die Ansicht Rabbis vertreten, welcher sagt, zwei Male gelten als Feststellung.<\/p>\n<p>Wie erkl\u00e4rst du nach Rabbi den Schlu\u00dfsatz: ebenso beim zweiten Packet und ebenso beim dritten Packet; sind denn nach Rabbi drei erforderlich!?<\/p>\n<p>Rabbi pflichtet bei mehreren Packeten bei, die man von zwei, drei Personen kauft.<\/p>\n<p>Demnach sollte auch das vierte und das f\u00fcnfte untersucht werden!?<\/p>\n<p>Freilich, dem ist auch so, und nur deshalb lehrt er es von dreien, [um anzudeuten,] da\u00df er hierbei aus seiner Feststellung tritt; in Wirklichkeit aber gilt dies auch vom vierten und f\u00fcnften.<\/p>\n<p>F<small>INDET MAN SIE IN<\/small> P<small>ACKETEN ODER<\/small> B<small>\u00dcNDELN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Was hei\u00dft Packete und was hei\u00dft B\u00fcndel? R.Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Packete und B\u00fcndel sind dasselbe, nur sind Packete in Paaren, und B\u00fcndel viele zusammengebunden.<\/p>\n<p>S<small>O WARTE MAN, BIS ES DUNKEL WIRD, UND BRINGE SIE HEIM<\/small>. Weshalb denn, man sollte sie doch paarweise heimbringen!? R.Ji\u00e7\u1e25aq, Sohn des R.Jehuda, erwiderte: Mir wurde dies von meinem Vater erkl\u00e4rt: Kann man sie alle paarweise vor Sonnenuntergang heimbringen, so bringe man sie paarweise heim, wenn aber nicht, so warte man, bis es dunkel wird, und bringe sie heim.<\/p>\n<p>B<small>EI<\/small> G<small>EFAHR BEDECKE MAN SIE UND GEHE SEINES<\/small> W<small>EGES<\/small>. Es wird ja aber gelehrt, da\u00df man sie bei Gefahr [in Abst\u00e4nden von] weniger als vier Ellen trage!? Rabh erwiderte: Das ist kein Einwand; dies bei Gefahr vor Nichtjuden<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>, jenes bei Gefahr vor R\u00e4ubern. Abajje sprach zu ihm: Du<\/p>\n<h2 id=\"blatt-97b\">Blatt 97b<\/h2>\n<p>hast unsere Mi\u0161na auf den Fall bezogen, wenn Gefahr vor Nichtjuden, wie erkl\u00e4rst du nun den Schlu\u00dfsatz: R.\u0160im\u00f3n sagt, man reiche sie seinem N\u00e4chsten und der N\u00e4chste seinem N\u00e4chsten; dadurch wird es ja um so mehr bekannt!?<\/p>\n<p>[Die Mi\u0161na] ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: dies nur bei Gefahr vor Nichtjuden, wenn aber Gefahr vor R\u00e4ubern besteht, trage man sie [in Abst\u00e4nden von] weniger als vier Ellen.<\/p>\n<p>R.\u0160<small>IMO\u0351N SAGT, MAN REICHE SIE SEINEM<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Einer ist der Ansicht, man trage sie lieber [in Abst\u00e4nden von] weniger als vier Ellen, denn wenn man sie seinem N\u00e4chsten und der N\u00e4chste seinem N\u00e4chsten reicht, erfolgt die [Entweihung] des \u0160abbaths noch \u00f6ffentlicher, und einer ist der Ansicht, man reiche sie lieber seinem N\u00e4chsten, denn wenn man sie [in Abst\u00e4nden von] weniger als vier Handbreiten tr\u00e4gt, k\u00f6nnte man, wenn man daran nicht denkt, vier Ellen auf \u00f6ffentlichem Gebiete zu tragen verleitet werden.<\/p>\n<p>D<small>ESGLEICHEN EIN<\/small> K<small>IND<\/small>. Wie kommt da sein Kind hin!?<\/p>\n<p>In der Schule Mena\u0161es wurde gelehrt: Wenn die Mutter es auf dem Felde gebar.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: auch bis hundert?<\/p>\n<p>Obgleich ihm das Anfassen nachteilig ist, dennoch ist dies zu bevorzugen.<\/p>\n<p>R.J<small>EHUDA SAGTE<\/small>: M<small>AN DARF SEINEM<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN EIN<\/small> F<small>ASS REICHEN<\/small>. H\u00e4lt R.Jehuda denn nichts von dem, was wir gelernt haben, da\u00df n\u00e4mlich Tiere und Sachen den F\u00fc\u00dfen des Eigent\u00fcmers<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>gleichen? Re\u0161 Laqi\u0161 erwiderte im Namen Levi des Greisen: Hier handelt es sich um den Fall, wenn man [den Inhalt] aus einem Fasse in das andere gie\u00dft, und R.Jehuda vertritt hierbei seine Ansicht, da\u00df n\u00e4mlich das Wasser unwesentlich ist. Wir haben n\u00e4mlich gelernt, R.Jehuda befreit davon<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>, soweit es das Wasser betrifft, weil es unwesentlich ist.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft demnach: dieses<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>darf nicht gelangen!?<\/p>\n<p>Dessen Inhalt darf nicht weiter gelangen, als die F\u00fc\u00dfe seines Eigent\u00fcmers.<\/p>\n<p>Aber R.Jehuda sagte es ja nur von dem Falle, wenn das Wasser im Teig enthalten ist, sagt er es etwa auch von dem Falle, wenn es gesondert<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>ist: wenn es nach R.Jehuda in einer gekochten Speise seine Eigenheit nicht verliert, wie gelehrt wird, R.Jehuda sagt, Wasser und Salz verlieren sich im Teig, nicht aber in der gekochten Speise, weil diese d\u00fcnn ist, wie sollte es seine Eigenheit verlieren, wenn es gesondert ist!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, hier handelt es sich um den Fall, wenn das Fa\u00df und nicht das Wasser<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>seinen Platz f\u00fcr den \u0160abbath erworben hat, und das Fa\u00df verliert seine Bedeutung gegen\u00fcber dem Wasser. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wer [am \u0160abbath] einen Lebenden in einem Bette hinausbringt, ist auch wegen des Bettes frei, weil das Bett nur Nebens\u00e4chliches ist; wer Speisen unter dem festgesetzten Quantum<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>in einem Gef\u00e4\u00dfe hinausbringt, ist auch wegen des Gef\u00e4\u00dfes frei, weil das Gef\u00e4\u00df nur Nebens\u00e4chliches ist. R.Joseph wandte ein: R.Jehuda sagt, bei einer Karawane<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>reiche einer das Fa\u00df seinem N\u00e4chsten und der N\u00e4chste seinem N\u00e4chsten. Nur bei einer Karawane, sonst aber nicht!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R.Joseph, auch unsere Mi\u0161na lehrt dies von einer Karawane. Abajje erkl\u00e4rte: Ist es eine Karawane, [so ist es erlaubt,] auch wenn das Fa\u00df und das Wasser ihren Platz f\u00fcr den \u0160abbath erworben haben, ist es keine Karawane, nur wenn das Fa\u00df und nicht das Wasser seinen Platz f\u00fcr den \u0160abbath erworben hat. R.A\u0161i erkl\u00e4rte: Hier handelt es sich um ein herrenloses Fa\u00df und herrenloses Wasser.<\/p>\n<p>Wer ist es, der zu ihm sprach?<\/p>\n<p>Es ist R.Jo\u1e25anan b.Nuri, welcher sagt, herrenlose Gegenst\u00e4nde erwerben ihren Platz f\u00fcr den \u0160abbath.<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es aber: dieses darf nicht weiter gelangen als die F\u00fc\u00dfe seines Eigent\u00fcmers!?<\/p>\n<p>Dieses darf nicht weiter gelangen als Ger\u00e4te, die Eigent\u00fcmer haben.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND AUF EINER<\/small> S<small>CHWELLE EINE<\/small> S<small>CHRIFTROLLE<\/small><a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a><small>LIEST UND SIE AUS SEINER<\/small> H<small>AND ROLLT<\/small><a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>, <small>SO ROLLE ER SIE ZU SICH HERAN<\/small>. W<small>ENN JEMAND EINE<\/small> S<small>CHRIFTROLLE AUF DEM<\/small> D<small>ACHE LIEST UND SIE AUS SEINER<\/small> H<small>AND ROLLT, SO DARF ER SIE, FALLS SIE DIE ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN<\/small> [<small>VON DER<\/small> E<small>RDE<\/small>] <small>NICHT ERREICHT HAT, ZU SICH HER ANROLLEN, HAT SIE DIE ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN ERREICHT, SO WENDE ER SIE AUF DIE<\/small> S<small>CHRIFTSEITE<\/small><a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a><small>UM<\/small>. R.J<small>EHUDA SAGT, AUCH WENN SIE NUR EINE<\/small> N<small>ADELBREITE VON der<\/small> E<small>RDE ABSTEHT, ROLLE ER SIE ZU SICH HERAN<\/small>. R.\u0160<small>IMO\u0351N SAGT, SELBST WENN SIE DIE<\/small> E<small>RDE<\/small> [<small>BER\u00dcHRT<\/small>], <small>ROLLE ER SIE ZU SICH HERAN, DENN DU HAST KEIN<\/small> [V<small>ERBOT<\/small>] <small>DES<\/small> F<small>EIERNS WEGEN, DAS VOR DEN HEILIGEN<\/small> S<small>CHRIFTEN<\/small> S<small>TAND HIELTE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Von welcher Schwelle gilt dies: wollte man sagen, wenn die Schwelle Privatgebiet und [der Raum] vor ihr \u00f6ffentliches Gebiet ist, und man ber\u00fccksichtige nicht, sie k\u00f6nnte [ganz aus seiner Hand] fallen und er sie zu holen veranla\u00dft werden, also nach R.\u0160imo\u0351n, welcher<\/p>\n<h2 id=\"blatt-98a\">Blatt 98a<\/h2>\n<p>sagt, [ein Verbot] des Feierns wegen halte nicht Stand vor den heiligen Schriften, wie erkl\u00e4rst du nun den Schlu\u00dfsatz: R.Jehuda sagt, auch wenn sie nur eine Fadenbreite von der Erde absteht, rolle er sie zu sich heran. R.\u0160imo\u0351n sagt, selbst wenn sie den Boden [ber\u00fchrt], rolle er sie zu sich heran. Der Anfangssatz und der Schlu\u00dfsatz nach R.\u0160imo\u0351n und der Mittelsatz nach R.Jehuda!? R.Jehuda erwiderte: Allerdings, der Anfangssatz und der Schlu\u00dfsatz nach R.\u0160imo\u0351n und der Mittelsatz nach R. Jehuda. Rabba erwiderte: Hier handelt es sich um eine Schwelle, auf der [das Publikum] herumtritt, und wegen der Sch\u00e4ndung der heiligen Schriften haben die Rabbanan es erlaubt. Abajje wandte gegen ihn ein: Wenn innerhalb vier Ellen, so rolle er sie zu sich heran, wenn au\u00dferhalb vier Ellen, so wende er sie auf die Schriftseite um. Wenn du sagst, es handle sich um eine Schwelle, auf der [das Publikum] herumtritt, so ist es ja einerlei, ob innerhalb vier Ellen oder au\u00dferhalb vier Ellen!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Abajje, handelt es sich um eine Schwelle, die Neutralgebiet ist, und vor der \u00f6ffentliches Gebiet liegt; innerhalb vier Ellen, wo er, selbst wenn sie herabf\u00e4llt und er sie holt, sich nicht eines S\u00fcndopfers schuldig macht, haben die Rabbanan es erlaubt, au\u00dferhalb vier Ellen, wo er, wenn er sie holt, sich eines S\u00fcndopfers schuldig macht, haben die Rabbanan es nicht erlaubt.<\/p>\n<p>Demnach sollte ja aber auch innerhalb vier Ellen ber\u00fccksichtigt werden, er k\u00f6nnte verleitet werden, sie aus \u00f6ffentlichem Gebiete nach Privatgebiet zu bringen!? Wolltest du sagen, da sie durch ein Neutralgebiet getrennt sind, sei nichts dabei, so sagte ja Raba, wer etwas auf \u00f6ffentlichem Gebiete vier Ellen in der H\u00f6he<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>tr\u00e4gt, sei schuldig!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um eine breite Schwelle, soda\u00df er sich w\u00e4hrenddessen erinnern<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>kann. Wenn du willst, sage ich: tats\u00e4chlich handelt es sich um eine Schwelle, die nicht breit ist, denn heilige Schriften pflegt man zu besehen und erst dann hinzulegen<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es ist ja aber zu ber\u00fccksichtigen, er k\u00f6nnte sie auf \u00f6ffentlichem Gebiete besehen und sie direkt nach dem Privatgebiete bringen!?<\/p>\n<p>Hier ist Ben A\u0351zaj vertreten, welcher sagt, das Gehen gleiche dem Stehen<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Er k\u00f6nnte sie ja aber werfen, und R.Jo\u1e25anan sagte, Ben A\u0351zaj pflichte hinsichtlich des Werfens bei!? R.Ada b.Ahaba erwiderte: Dies besagt eben,da\u00df man heilige Schriften nicht werfen d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>W<small>ENN JEMAND AUF DEM<\/small> D<small>ACHE LIEST<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Ist dies denn erlaubt, es wird ja gelehrt, man habe den Schreibern von heiligen B\u00fcchern, Tephillin und Mezuzoth nicht erlaubt, einen Bogen auf die Schriftseite zu wenden, vielmehr breite man \u00fcber sie<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>einGewand!?<\/p>\n<p>Da ist dies m\u00f6glich, hierbei aber nicht, und wenn man sie nicht umwendet, ist dies eine noch gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4ndung der heiligen Schriften.<\/p>\n<p>\u00abWende er sie auf die Schriftseite um\u00bb, sie liegt ja nicht<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Wenn die Wand schief ist.<\/p>\n<p>Wie erkl\u00e4rst du, wenn [die Mi\u0161na] auf den Fall bezogen wird, wenn die Wand schief ist, den Schlu\u00dfsatz: R.Jehuda sagt, auch wenn sie nur eine Fadenbreite absteht, rolle er sie zu sich heran; sie liegt<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>ja!?<\/p>\n<p>[Die Mi\u0161na] ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Diese Worte gelten nur<\/p>\n<h2 id=\"blatt-98b\">Blatt 98b<\/h2>\n<p>von einer schiefen Wand, wenn aber die Wand nicht schief ist, rolle man sie zu sich heran, falls sie \u00fcber drei [Handbreiten] vom Boden absteht, falls aber unter drei [Handbreiten], wende man sie auf die Schriftseite um.<\/p>\n<p>R.J<small>EHUDA SAGT, AUCH WENN SIE NUR<\/small> &amp;<small>C. VON DER<\/small> E<small>RDE ABSTEHT<\/small> &amp;<small>C<\/small>. [Die Sache] mu\u00df also auf etwas liegen; somit besteht \u00fcber das, was Raba gesagt hat, da\u00df n\u00e4mlich nach den Rabbanan [die Sache] auch innerhalb drei [Handbreiten] auf etwas liegen<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>m\u00fcsse, ein Streit von Tanna\u00edm!?<\/p>\n<p>Vielmehr, die ganze [Mi\u0161na] ist nach R.Jehuda, nur ist sie l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Diese Worte gelten nur von einer schiefen Wand, wenn aber die Wand nicht schief ist, rolle man sie zu sich heran, auch wenn sie weniger als drei Handbreiten [von der Erde absteht], denn R.Jehuda ist der Ansicht, auch wenn sie nur eine Fadenbreite von der Erde absteht, rolle man sie zu sich heran, weil [die Sache] auf etwas ruhen mu\u00df.<\/p>\n<p><sup>iv,1<\/sup> <bold>A<\/bold><small>UF EINEN<\/small> V<small>ORSPRUNG VOR DEM<\/small> F<small>ENSTER DARF MAN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small> [S<small>ACHEN<\/small>] <small>LEGEN UND VON DIESEM NEHMEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wohin ragt dieser Vorsprung: wollte man sagen, in \u00f6ffentliches Gebiet, so ist ja zu ber\u00fccksichtigen, wenn [die Sache] herunterf\u00e4llt, k\u00f6nnte man sie zu holen verleitet werden, und wenn in Privatgebiet, ist dies ja selbstverst\u00e4ndlich!? Abajje erwiderte: Tats\u00e4chlich, wenn er in \u00f6ffentliches Gebiet ragt, und das Legen, von dem er lehrt, bezieht sich auf zerbrechliche<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>Sachen. Ebenso wird gelehrt: Auf einen in \u00f6ffentliches Gebiet ragenden Vorsprung vor dem Fenster darf man Teller, Becher, Kr\u00fcge und Flaschen stellen und sich [seiner<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>] l\u00e4ngs der ganzen Wand bis zu den untersten zehn [Handbreiten] bedienen. Befindet sich unter diesem noch ein Vorsprung, so darf man diesen [vollst\u00e4ndig] benutzen, den oberen aber nur in [der Breite] des Fensters<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Von welchem Vorsprung gilt dies: hat er keine vier [Handbreiten], so ist er ja ein Freigebiet<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>, und man darf ihn ja auch gegen\u00fcber dem Fenster nicht benutzen, und hat er vier, so darf man ihn ja l\u00e4ngs der ganzen Wand benutzen<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>!? Abajje erwiderte: Wenn der untere vier [Handbreiten] und der obere keine vier hat, das Fenster aber ihn auf vier erg\u00e4nzt; gegen\u00fcber dem Fenster darf man ihn benutzen, weil er als Erweiterung<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>des Fensters gilt, nicht aber das \u00dcberragende an der einen und an der anderen Seite.<\/p>\n<p><sup>iv,2<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF AUF<\/small> P<small>RIVATGEBIET STEHEN UND<\/small> [<small>EINE<\/small> S<small>ACHE<\/small>] <small>AUF \u00d6FFENTLICHEM<\/small> G<small>EBIETE BEWEGEN, AUF \u00d6FFENTLICHEM<\/small> G<small>EBIETE STEHEN UND<\/small> [<small>EINE<\/small> S<small>ACHE<\/small>] <small>AUF<\/small> P<small>RIVATGEBIET BEWEGEN, JEDOCH NIGHT AUSSERHALB DER VIER<\/small> E<small>LLEN<\/small><a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a><small>BRINGEN<\/small>. <sup>v<\/sup> M<small>AN DARF NIGHT AUF<\/small> P<small>RIVATGEBIET STEHEN UND IN \u00d6FFENTLICHES<\/small> G<small>EBIET URINIEREN ODER AUF \u00d6FFENTLICHEM<\/small> G<small>EBIETE STEHEN UND IN<\/small> P<small>RIVATGEBIET URINIEREN, DESGLEICHEN NIGHT SPUCKEN<\/small>. R.J<small>EHUDA SAGT, AUCH WENN DER<\/small> S<small>PEICHEL IM<\/small> M<small>UNDE AUFGESAMMELT IST, D\u00dcRFE MAN KEINE VIER<\/small> E<small>LLEN GEHEN, OHNE IHN AUSGESPUCKT ZU HABEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R.\u1e24enana b. \u0160elemja lehrte \u1e24ija b. Rabh vor Rabh: Man darf nicht auf Privatgebiet stehen und [eine Sache] auf \u00f6ffentlichem Gebiete bewegen. Da sprach dieser: Du l\u00e4\u00dft die Rabbanan und entscheidest nach R.Me\u00edr!? Dieser glaubte, da der Schlu\u00dfsatz die Ansicht R.Me\u00edrs vertritt,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-99a\">Blatt 99a<\/h2>\n<p>lehre auch der Anfangssatz nach R.Me\u00edr, dem ist aber nicht so; der Schlu\u00dfsatz nach R.Me\u00edr und der Anfangssatz nach den Rabbanan.<\/p>\n<p>J<small>EDOCH NICHT AUSSERHALB DER VIER<\/small> E<small>LLEN BRINGEN<\/small>. Wenn man aber hinausgebracht hat, ist man ein S\u00fcndopfer schuldig; somit w\u00e4re dies eine St\u00fctze f\u00fcr Raba, denn Raba sagte, wer etwas vier [Ellen] in der H\u00f6he<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>tr\u00e4gt, sei schuldig.<\/p>\n<p>Lehrt er etwa, man sei, wenn man hinausgebracht hat, ein S\u00fcndopfer schuldig, vielleicht ist man, wenn man hinausgebracht hat, frei, und nur von vornherein ist es verboten. Manche lesen: Wenn man hinausgebracht hat, ist man frei, und nur von vornherein ist es verboten; dies w\u00e4re eine Widerlegung Rabas, denn Raba sagte, wer etwas vier [Ellen] in der H\u00f6he tr\u00e4gt, sei schuldig.<\/p>\n<p>Lehrt er etwa, man sei frei, wenn man hinausgebracht hat, und nur von vornherein sei es verboten, vielleicht ist man, wenn man hinausgebracht hat, ein S\u00fcndopfer schuldig.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF NICHT AUF<\/small> P<small>RIVATGEBIET STEHEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. R.Joseph sagte: Hat man uriniert oder gespuckt, so ist man ein S\u00fcndopfer schuldig.<\/p>\n<p>Die Fortnahme (und das Niederlegen) mu\u00df ja aber von einem R\u00e4ume von vier [Handbreiten]<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>erfolgen, was hierbei nicht der Fall ist!?<\/p>\n<p>Seine Absicht macht es zu einem solchen R\u00e4ume. Wieso sagte Raba, wolltest du nicht so sagen, da\u00df, wenn jemand etwas wirft und es im Maule eines Hundes oder in der \u00d6ffnung eines Schmelzofens<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>liegen bleibt, er ein S\u00fcndopfer schuldig sei, das Niederlegen mu\u00df ja auf einen Raum von vier [Handbreiten] erfolgen, was hierbei nicht der Fall ist!? Seine Absicht macht es also zu einem solchen R\u00e4ume, ebenso macht auch hierbei seine Absicht es zu einem solchen Raume.<\/p>\n<p>Raba fragte: Wie ist es, wenn er auf Privatgebiet steht und die Spitze seines Gliedes sich auf \u00f6ffentlichem Gebiete befindet: richten wir uns nach der Herkunft<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>, oder richten wir uns nach dem Hervorkommen?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>D<small>ESGLEICHEN NICHT SPUCKEN<\/small>. R.J<small>EHUDA SAGT<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Auch wenn man ihn<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>nicht umgedreht hat? Wir haben ja aber gelernt: Wenn jemand mit ungereinigten H\u00e4nden einen Feigenkuchen<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>i\u00dft und die Hand in den Mund steckt, um einen Span zu entfernen, so ist er nach R.Me\u00edr unrein, und nach R.Jose rein. R.Jehuda sagt, hat er ihn<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>umgedreht, sei er unrein, hat er ihn nicht umgedreht, sei er rein<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>!? R.Jo\u1e25anan erwiderte: Die Ansichten sind zu vertauschen. Re\u0161 Laqi\u0161 erwiderte: Tats\u00e4chlich brauchst du sie nicht zu vertauschen, denn hier handelt es sich um Schleim<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: R.Jehuda sagt, wenn der Schleim sich aufgesammelt hat. Doch wohl auch Speichel, wenn er sich aufgesammelt hat.<\/p>\n<p>Nein, nur Schleim, wenn er sich aufgesammelt hat.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: R.Jehuda sagt, auch wenn der Schleim oder der Speichel sich aufgesammelt bat, d\u00fcrfe man keine vier Ellen gehen, ohne ihn ausgespuckt zu haben!?<\/p>\n<p>Am richtigsten ist es vielmehr, wie wir zuerst erkl\u00e4rt haben.<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Wer in Gegenwart seines Lehrers schleimt, verdient den Tod, denn es bei\u00dft<small>:<\/small> <a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a><em>die mich hassen, wollen den tod<\/em>, und man lese nicht: <em>die mich hassen<\/em>, sondern: <em>die mich verha\u00dft machen<\/em>.<\/p>\n<p>Man ist ja aber gezwungen!?<\/p>\n<p>Wir sprechen vom Schleimen und Ausspucken.<\/p>\n<p><sup>vi,1<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF NICHT AUF<\/small> P<small>RIVATGEBIET STEHEN UND AUS \u00d6FFENTLICHEM GEBIETE TRINKEN ODER AUF \u00d6FFENTLICHEM<\/small> G<small>EBIETE STEHEN UND AUS<\/small> P<small>RIVATGEBIET TRINKEN, ES SEI DENN, DASS MAN DEN<\/small> K<small>OPF UND DEN GR\u00d6SSEREN<\/small> T<small>EIL DES<\/small> K<small>\u00d6RPERS DA HIN\u00dcBERGEBEUGT HAT, WO MAN TRINKT<\/small>. E<small>BENSO BEI EINER<\/small> K<small>ELTER<\/small><a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Der Anfangssatz<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>nach den Rabbanan und der Schlu\u00dfsatz nach R.Me\u00edr!? R.Joseph erwiderte: [Der Scblu\u00dfsatz spricht] von Dingen, die man braucht<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>, nach aller Ansicht. Sie fragten: Wie ist es bei einem Neutralgebiete? Abajje erwiderte: Es ist ja dasselbe<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>. Raba erwiderte: Dieses<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>ist ja an sich nur eine Ma\u00dfregel, und wir sollten eine Ma\u00dfregel f\u00fcr eine Ma\u00dfregel treffen!? Abajje sprach: Dies entnehme ich aus folgendem: ebenso bei einer Kelter<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>. Raba erkl\u00e4rt, [dieser Fall spreche]<\/p>\n<h2 id=\"blatt-99b\">Blatt 99b<\/h2>\n<p>vom Zehnten<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>. Ebenso erkl\u00e4rte R.\u0160e\u0161eth, der Fall von der Kelter spreche vom Zehnten. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Man darf [vom Weine] \u00fcber der Kelter<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>zehntfrei trinken, ob mit hei\u00dfem oder kaltem<\/p>\n<p>so R.Me\u00edr; R.Elie\u0351zer b. \u00c7adoq verpflichtet [zu verzehnten]; die Weisen sagen, mit hei\u00dfem sei er zehntpflichtig, mit kaltem frei, weil man den Rest zur\u00fcckgie\u00dft.<\/p>\n<p><sup>vi,2<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF UNTERHALB ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN<\/small> [W<small>ASSER<\/small>] <small>VON DER<\/small> R<small>INNE AUFFANGEN; AUS DER<\/small> R<small>INNE<\/small><a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a><small>DARF MAN IN JEDEM<\/small> F<small>ALLE TRINKEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Nur auffangen und nicht ansetzen<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>, aus welchem Grunde? R.Na\u1e25man erwiderte: Dies gilt von einer Traufe weniger als drei [Handbreiten] vom Dache, und was weniger als drei vom Dache absteht, gleicht dem Dache<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>. Ebenso wird gelehrt: Man darf auf einem Privatgebiete stehen, die Hand oberhalb zehn Handbreiten halten und [Wasser] aus einer weniger als drei [Handbreiten] vom Dache<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>abstehenden [Traufe] auffangen, nur darf man nicht ansetzen. Ein Anderes lehrt: Man darf nicht auf einem Privatgebiete stehen, die Hand oberhalb zehn Handbreiten erheben und sie an eine weniger als drei [Handbreiten] vom Dache abstehende [Traufe] ansetzen, wohl aber darf man [Wasser] auffangen und trinken.<\/p>\n<p>A<small>US DER<\/small> R<small>INNE DARF MAN IN JEDEM<\/small> F<small>ALLE TRINKEN<\/small>. E<small>S WIRD GELEHRT<\/small>: Hat die Rinne vier zu vier [Handbreiten], so ist es verboten, weil es ebenso ist, als bringe man aus einem Gebiete nach einem anderen.<\/p>\n<p><sup>vii<\/sup> <bold>I<\/bold><small>ST EIN<\/small> B<small>RUNNEN AUF \u00d6FFENTLICHEM<\/small> G<small>EBIETE MIT EINEM ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN HOHEN<\/small> S<small>CHUTTWALL UMGEBEN, SO DARF MAN AUS DIESEM DURCH EIN \u00dcBER DIESEM BEFINDLICHES<\/small> F<small>ENSTER SCH\u00d6PFEN<\/small>. A<small>UF EINEN ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN HOHEN<\/small> M<small>ISTHAUFEN AUF \u00d6FFENTLICHEM<\/small> G<small>EBIETE DARF MAN DURCH EIN \u00dcBER DIESEM BEFINDLICHES<\/small> F<small>ENSTER AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small> W<small>ASSER GIESSEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Um welchen Fall handelt es sich: wollte man sagen, nahe [der Wand], so braucht ja der Schuttwall keine zehn [Handbreiten] hoch zu sein<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>!? R.Hona erwiderte: Hier handelt es sich um den Fall, wenn er vier [Handbreiten] von der Wand absteht; nur wenn er einen zehn [Handbreiten hohen] Schuttwall hat, wenn er aber keinen zehn [hohen] Schuttwall hat, tr\u00e4gt man aus einem Privatgebiete nach einem Privatgebiete \u00fcber ein \u00f6ffentliches Gebiet. R.Jo\u1e25anan erwiderte: Du kannst auch sagen, nahe [der Wand], denn er lehrt uns folgendes: Brunnen und Schuttwall werden zu den zehn [Handbreiten] vereinigt.<\/p>\n<p>M<small>ISTHAUFEN AUF \u00d6FFENTLICHEM<\/small> G<small>EBIETE<\/small> &amp;<small>C<\/small>. [Ber\u00fccksichtigen wir denn nicht, der Misthaufen k\u00f6nnte abgetragen werden, Rabin b. R.Ada erz\u00e4hlte ja im Namen R.Ji\u00e7\u1e25aqs, da\u00df einst vor Rabbi ein Fall kam, da\u00df eine Durchgangsgasse [in ihrer L\u00e4nge] auf der einen Seite auf einen Misthaufen und auf der anderen Seite auf einen See stie\u00df und er weder erlaubend noch verbietend entschied. Nicht erlaubend, da der Misthaufen abgetragen werden und die See eine Sandbank hervorbringen k\u00f6nnte; nicht verbietend, da W\u00e4nde<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>vorhanden waren!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine gilt von einem privaten, das andere gilt von einem \u00f6ffentlichen<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>viii,1<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN DAS<\/small> G<small>E\u00c4ST EINES<\/small> B<small>AUMES ZUR<\/small> E<small>RDE HERABH\u00c4NGT, SO DARF MAN, FALLS ES KEINE DREI<\/small> H<small>ANDBREITEN VON DER<\/small> E<small>RDE ABSTEHT, DARUNTER<\/small> [<small>AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>] <small>TRAGEN<\/small>. S<small>IND DIE<\/small> W<small>URZELN DREI<\/small> H<small>ANDBREITEN HOCH \u00dcBER DER<\/small> E<small>RDE, SO DARF MAN DARAUF NICHT SITZEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R.Hona, Sohn des R.Jeho\u0161ua\u0351, sagte: Man darf unter diesem nicht tragen, [wenn er] mehr als zwei Se\u00e1fl\u00e4chen [einnimmt].<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Weil er eine Wohnung ist, die nur wegen des<\/p>\n<h2 id=\"blatt-100a\">Blatt 100a<\/h2>\n<p>Luftraumes<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>benutzt wird, und wenn die Wohnung nur wegen des Luftraumes benutzt wird, darf man da nicht mehr als zwei Se\u00e1fl\u00e4chen tragen.<\/p>\n<p>S<small>IND DIE<\/small> W<small>URZELN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. <small>\u00dcBER DER<\/small> E<small>RDE<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Es wurde gelehrt: Wenn die Wurzeln eines Baumes oberhalb drei [Handbreiten] und wieder unterhalb drei ragen, so darf man, wie Rabba sagt, sich ihrer bedienen, und wie R.\u0160e\u0161eth sagt, sich ihrer nicht bedienen. Rabba sagt, man d\u00fcrfe sich ihrer bedienen, denn was weniger als drei [Handbreiten] vom Boden absteht, gleicht dem Boden; R.\u0160e\u0161eth sagt, man d\u00fcrfe sich ihrer nicht bedienen, denn da sie von Verbo ten em<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>kommen, sind sie ebenfalls verboten. Wenn sie einer Klippe<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>gleichen, so sind die oben<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>hervorkommenden [zur Benutzung] verboten und die unten hervorkommenden erlaubt; \u00fcber die seitw\u00e4rts hervorkommenden streiten Rabba und R.\u0160e\u0161eth. Ebenso \u00fcber [einen Baum] in einem Wassergraben<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>und \u00fcber einen in einem Winkel<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Abajje hatte eine Dattelpalme, die durch eine Luke hinausragte<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>, und als er vor R.Joseph kam, erlaubte ihm dieser [die Benutzung]. Da sprach R.A\u1e25a b.Ta\u1e25lipha: Er hat es dir nach Rabba erlaubt.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man d\u00fcrfe ihn, wenn er nicht mehr als drei [Handbreiten] \u00fcber das Dach ragt, auch nach R.\u0160e\u0161eth benutzen, da das Haus als gef\u00fcllt<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>gilt, so lehrt er uns. \u2013Wir haben gelernt: Sind die Wurzeln drei Handbreiten hoch \u00fcber der Erde, so darf man darauf nielli; sitzen. In welchem Falle: sind sie nicht [nach unten] gebogen, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich; doch wohl, wenn sie [nach unten] gebogen sind!?<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich, wenn sie nicht [nach unten] gebogen sind, und er lehrt uns folgendes: obgleich sie auf einer Seite gleich hoch mit dem Erdboden sind.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn die Wurzeln eines Baumes drei Handbreiten \u00fcber der Erde hoch sind, oder wenn unter ihnen ein Hohlraum von drei Handbreiten ist, obgleich eine Seite gleich hoch ist mit dem Erdboden, so darf man darauf nicht sitzen, weil man nicht auf einen Baum steigen darf, sich nicht auf einen Baum st\u00fctzen darf und sich nicht auf einen Baum lehnen darf. Ferner darf man nicht am Vorabend auf einen Baum steigen und da den ganzen Tag sitzen, ob auf einen Baum oder auf ein Tier. Wohl aber darf man in einer Grube, einem Graben, einer H\u00f6hle und an einem Zaune klettern und hinaufsteigen, klettern und herabsteigen, selbst wenn sie hundert Ellen haben. Eines lehrt, wenn man hinaufgestiegen ist, d\u00fcrfe man herabsteigen, und ein Anderes lehrt, man d\u00fcrfe nicht herabsteigen!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn noch am Tage, das andere, wenn nachdem es dunkel geworden<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>war. Wenn du willst, sage ich: beide, wenn nachdem es dunkel geworden war, dennoch besteht hier kein Widerspruch; das eine, wenn versehentlich, das andere, wenn vors\u00e4tzlich. Wenn du aber willst, sage ich: beide, wenn versehentlich, und hierbei streiten sie, ob man bei Versehen wegen Vors\u00e4tzlichkeit ma\u00dfregle; einer ist der Ansicht, man ma\u00dfregle wohl, und einer ist der Ansicht, man ma\u00dfregle nicht.<\/p>\n<p>R.Hona, Sohn des R.Jeho\u0161ua\u0351, sagte: [Hier\u00fcber streiten] Tanna\u00edm: Wenn einmal zu sprengendes [Blut]<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>mit einmal zu sprengendem vermischt worden ist, so ist es einmal zu sprengen; wenn viermal zu sprengendes mit viermal zu sprengendem, so ist es viermal zu sprengen; wenn viermal zu sprengendes mit einmal zu sprengendem, so ist es, wie R.Elie\u0351zer sagt, viermal, und wie R.Jeho\u0161ua\u0351 sagt, einmal zu sprengen. R.Elie\u0351zer sprach zu ihm: Man \u00fcbertritt ja<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>das Verbot des Verminderns!? R.Jeho\u0161ua\u0351 entgegnete ihm: Man \u00fcbertritt ja<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>das Verbot des Hinzuf\u00fcgens!? R. Elie\u0351zer erwiderte: Sie sagten es nur von dem Falle, wenn es gesondert<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>ist. R.Jeho\u0161ua\u0351 entgegnete: Auch das Verbot des Verminderns bezieht sich nur auf den Fall, wenn es gesondert<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>ist. Ferner sprach R.Jeho\u0161ua\u0351: Wenn du [mehr] sprengst, \u00fcbertrittst du das Verbot des Hinzuf\u00fcgens und \u00fcbst eine Handlung mit den H\u00e4nden aus, wenn du aber nicht [gen\u00fcgend] sprengst, \u00fcbertrittst du zwar das Verbot des Verminderns, \u00fcbst aber keine Handlung mit den H\u00e4nden aus. Nach R.Elie\u0351zer, der da sagt, die Aus\u00fcbung<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>sei zu bevorzugen, steige man hierbei<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>herunter, nach R.Jeho\u0161ua\u0351, der da sagt, die Unterlassung<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>sei zu bevorzugen, steige man hierbei nicht herunter.<\/p>\n<p>Vielleicht ist dem nicht so; R.Elie\u0351zer ist nur da der Ansicht, die Aus\u00fcbung sei zu bevorzugen, wo man ein wirkliches Gebot aus\u00fcbt, hierbei aber, wo man kein wirkliches Gebot aus\u00fcbt, steige man nicht herunter. Oder aber: R.Jeho\u0161ua\u0351 ist nur da der Ansicht, die Unterlassung sei zu bevorzugen, wo man kein direktes Verbot \u00fcbertritt, hierbei aber, wo man ein<\/p>\n<h2 id=\"blatt-100b\">Blatt 100b<\/h2>\n<p>direktes Verbot<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>\u00fcbertritt, steige man herunter. \u2014 Eines lehrt, dies gelte sowohl von einem feuchten als auch von einem verdorrten Baume, und ein Anderes lehrt, dies gelte nur von einem feuchten und nicht von einem verdorrten<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>Baume!? R.Jehuda erwiderte: Das ist kein Widerspruch; eines gilt von [einem Baume], der seine Zweige noch wechselt, und eines von [einem Baume], der seine Zweige nicht mehr wechselt.<\/p>\n<p>Einen, der seine Zweige noch wechselt, nennst du verdorrt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das ist kein Widerspruch; eines gilt vom Sommer und eines gilt von der Regenzeit<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Im Sommer fallen ja Fr\u00fcchte<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>ab!?<\/p>\n<p>Wenn er keine Fr\u00fcchte hat.<\/p>\n<p>Es fallen ja aber Str\u00e4ucher ab!?<\/p>\n<p>Wenn er beschnitten ist.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, als Rabh nach Aphsa\u1e6dia kam, verbot er es ja bei einem beschnittenen!?<\/p>\n<p>Rabh fand eine Ebene und umz\u00e4unte sie<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rami b. Abba sagte im Namen R.Asis: Man darf am \u0160abbath nicht auf Gras gehen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a><em>wer mit den F\u00fc\u00dfen dr\u00e4ngt, ist ein S\u00fcnder<\/em>. Eines lehrt, man d\u00fcrfe am \u0160abbath auf Gras gehen, und ein Anderes lehrt, dies sei verboten!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; eines gilt von feuchtem, und eines gilt von trockenem<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>. Wenn du willst, sage ich: beide von feuchtem, nur gilt eines vom Sommer<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>und eines von der Regenzeit. Wenn du willst, sage ich: beide vom Sommer, dennoch ist dies kein Widerspruch; eines in dem Falle, wenn man Schuhe anhat, und eines in dem Falle, wenn man keine Schuhe<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a>anhat. Wenn du willst, sage ich: beide in dem Falle, wenn man Schuhe anhat, dennoch ist dies kein Widerspruch; eines in dem Falle, wenn [die Schuhe] Spitzen haben, und eines in dem Falle, wenn sie keine Spitzen haben. Wenn du aber willst, sage ich: beide in dem Falle, wenn sie Spitzen haben, nur gilt eines von dem Falle, wenn [das Gras] verschlungen<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>ist, und eines von dem Falle, wenn es nicht verschlungen ist. Da wir jetzt aber nach R.\u0160ime\u0351n<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>entscheiden, ist es in allen F\u00e4llen erlaubt.<\/p>\n<p>Ferner sagte Rami b.\u1e24ama im Namen R.Asis: Es ist verboten, seine Frau zur [ehelichen] Pflicht zu zwingen, denn es hei\u00dft: <em>wer mit F\u00fc\u00dfen dr\u00e4ngt, ist ein S\u00fcnder<\/em>. Auch sagte R.Jeho\u0161ua\u0351 b.Levi: Wer seine Frau zur [ehelichen] Pflicht zwingt, bekommt ungeratene Kinder. R.Iqa b. \u1e24enana sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers: <a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a><em>wo keine Einsicht, da kein Gutes<\/em>. Ebenso wird gelehrt: <em>Wo keine Einsicht, da kein Gutes<\/em>, wer seine Frau zur [ehelichen] Pflicht zwingt; <em>wer mit den F\u00fc\u00dfen dr\u00e4ngt, ist ein S\u00fcnder<\/em>, wer den Beischlaf aus\u00fcbt und ihn wiederholt.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, Raba sagte ja, wer m\u00e4nnliche Kinder<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>zeugen will, \u00fcbe den Beischlaf aus und wiederhole ihn!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; dies, wenn [sie es] w\u00fcnscht, jenes, wenn [sie es] nicht w\u00fcnscht.<\/p>\n<p>R.\u0160emu\u00e9l b.Na\u1e25mani sagte im Namen R.Jo\u1e25anans: Eine Frau, die ihren Mann zur [ehelichen] Pflicht auffordert, bekommt Kinder, wie es solche sogar im Zeitalter Mo\u0161es nicht gegeben hat. Beim Zeitalter Mo\u0161es hei\u00dft es:<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a><em>schafft euch M\u00e4nner weise, einsichtig und wohlbekannt nach eueren St\u00e4mmen<\/em>, und darauf folgt:<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a><em>da nahm ich euere Stammh\u00e4upter, weise und wohlbekannte M\u00e4nner<\/em>; einsichtige fand er aber nicht. Bei Lea aber hei\u00dft es:<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a><em>Lea ging ihm entgegen und sprach: Zu mir mu\u00dft du kommen, denn ich habe dich gemietet<\/em>, und [von ihren Kindern] hei\u00dft es: <a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a><em>von den Nachkommen Jissakhars, die Einsicht in den Zeiten hatten, so da\u00df sie wu\u00dften, was Jisra\u00e9l tun sollte, zweihundert Hauptleute, und all ihre Br\u00fcder unter ihrem Befehle<\/em>.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R.Ji\u00e7\u1e25aq b.Evd\u00e4mi sagte ja: Mit zehn Fl\u00fcchen wurde \u1e24ava belegt: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a><em>zum Weibe aber sprach er: Vermehren will ich<\/em>, das sind die zwei Blutungen, die Menstruationsblutung und die Jungfernschaftsblutung; <em>dein M\u00fchsal<\/em>, das ist die Qual der Kindererziehung; <em>deine Schwangerschaft<\/em>, das ist die Qual der Schwangerschaft; <em>mit Schmerzen sollst du Kinder geb\u00e4ren<\/em>, dem Wortlaute gem\u00e4\u00df; <em>nach deinem Manne sollst du verlangen<\/em>, dies lehrt, da\u00df die Frau nach ihrem Manne verlangt, wenn er sich auf die Reise begibt; <em>er aber soll \u00fcber dich herrschen<\/em>, dies lehrt, da\u00df die Frau mit dem Herzen verlangt, der Mann aber mit dem Munde. Dies ist nur eine sch\u00f6ne Sittlichkeit der Frau.<\/p>\n<p>Wir meinen damit, da\u00df sie sich bei ihm einschmeicheln mu\u00df.<\/p>\n<p>Es sind ja nur sieben!?<\/p>\n<p>Als R.Dimi kam, sagte er: Sie geht eingeh\u00fcllt, wie ein Leidtragender; sie ist von jedem Manne getrennt, und sie ist [wie] in einem Gef\u00e4ngnis eingesperrt. \u2014 Wieso von jedem Manne getrennt: wollte man sagen, indem ihr das Alleinsein<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a> verboten ist, so ist ja auch ihm das Alleinsein verboten!?\u2013 Vielmehr, indem sie zweien verboten<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>ist. In einer Barajtha wird gelehrt: Sie l\u00e4\u00dft das Haar wachsen, wie die Lilith, sie hockt nieder und uriniert, wie ein Vieh, und sie dient dem Manne als Polster.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Dies<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>ist zu ihrem Vorteile. R.\u1e24ija sagte n\u00e4mlich: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a><em>er belehrt uns durch die Tiere des Feldes, und durch die V\u00f6gel des Himmels gibt er uns Weisheit; er belehrt uns durch die Tiere<\/em>, das ist das Maultier, dasniederkauert und uriniert; <em>er gibt uns Weisheit durch die V\u00f6gel des Himmels<\/em>, das ist der Hahn, der vorher [die Henne] karessiert und sie erst nachher begattet.<\/p>\n<p>R.Jo\u1e25anan sagte: W\u00fcrde die Tora nicht verliehen worden sein, so k\u00f6nnten wir Keuschheit von der Katze, [das Verbot] des Raubens von der Ameise, [das Verbot] des Ehebruches von der Taube und Anstand vom Hahne lernen, der vorher [die Henne] karessiert und sie erst nachher begattet. \u2014 Wodurch \u00fcberredet er sie? R.Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Er sagt zu ihr: Ich werde dir ein Kleid kaufen, das dir bis zu den F\u00fc\u00dfen<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>reicht. Nachher aber sagt er zu ihr: Mag [die Katze] den Kamm<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>des Hahnes holen, wenn er hat und es dir nicht kauft.<\/p>\n<p><sup>viii,2<\/sup> <bold>M<\/bold><small>IT DER<\/small> T<small>\u00dcR DES<\/small> H<small>INTERHOFES<\/small><a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>, <small>DER<\/small> D<small>ORNENSPERRE VOR EINER<\/small> M<small>AUERL\u00dcCKE UND<\/small> W<small>EIDENGEFLECHTEN DARF MAN<\/small> [<small>AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>] <small>NUR DANN<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-101a\">Blatt 101a<\/h2>\n<p><small>SCHLIESSEN, WENN SIE VOM<\/small> B<small>ODEN ABSTEHEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Mit der schleifenden T\u00fcr, dem schleifenden Weidcngeflechte und der schleifenden Gittert\u00fcr<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>darf man, wenn sie angebunden sind und h\u00e4ngen, am \u0160abbath schlie\u00dfen, und selbstverst\u00e4ndlich am Feste<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>!? Abajje erwiderte: Wenn sie Angelhaken haben. Raba erwiderte: Wenn sie Angelhaken hatten. Man wandte ein: Mit der schleifenden T\u00fcr, dem schleifenden Weidengeflechte und der schleifenden Gittert\u00fcr darf man, wenn sie angebunden sind und h\u00e4ngen und vom Boden abstehen, auch nur eine Haarbreite, [am \u0160abbath] schlie\u00dfen, sonst aber darf man mit ihnen nicht schlie\u00dfen!? Abajje erkl\u00e4rt es nach seiner Ansicht, und Raba erkl\u00e4rt es nach seiner Ansicht. Abajje erkl\u00e4rt es nach seiner Ansicht: entweder sie haben einen Angelhaken, oder sie stehen vom Boden ab. Raba erkl\u00e4rt es nach seiner Ansicht: entweder sie hatten einen Angelhaken, oder sie stehen vom Boden ab.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Mit Dornenpfl\u00f6cken und Dornengebunden, die man [als Verschlu\u00df] f\u00fcr eine L\u00fccke in der Hofmauer gefertigt hat, darf man, wenn sie angebunden sind und h\u00e4ngen, am \u0160abbath schlie\u00dfen, und selbstverst\u00e4ndlich am Feste. R.\u1e24ija lehrte: Mit einer verwaisten schleifenden T\u00fcr darf man [am \u0160abbath] nicht schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Welche hei\u00dft eine verwaiste T\u00fcr? Manche sagen, die aus einem Brette besteht, und manche sagen, die keine Angel hat.<\/p>\n<p>R.Jehuda sagte: Man darf [am Fenster] einen Brandhaufen von oben nach unten [schichten], nicht aber von unten nach<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>oben. Dasselbe gilt auch von einem Ei, einem Topfe, einem Bette und einem Fasse.<\/p>\n<p>Einst sprach ein Min\u00e4er zu R.Jeho\u0161ua\u0351 b.\u1e24ananja: Dorniger, von euch hei\u00dft es:<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a><em>der beste unter ihnen wie ein Dorn<\/em>. Dieser erwiderte: Tor, hinunter zum Schl\u00fcsse des Verses: <a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a><em>ihre Rechtschaffenen wie eine Schutzh\u00fctte<\/em> .<\/p>\n<p>Wleso hei\u00dft es demnach: <em>der beste unter ihnen wie ein Dorn<\/em>?<\/p>\n<p>Wie die Dornen die Mauerl\u00fccke sch\u00fctzen, so sch\u00fctzen uns unsere Besten. Eine andere Erkl\u00e4rung: Die Besten unter ihnen wie ein Dorn, die die weltlichen V\u00f6lker f\u00fcr das Fegefeuer zermalmen<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a>, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a><em>auf und drisch, Tochter \u00c7ijon, denn ich will dein Horn eisern und deine Klauen ehern machen, damit du viele V\u00f6lker zermalmst<\/em>.<\/p>\n<p><sup>ix<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF NICHT AUF<\/small> P<small>RIVATGEBIET STEHEN UND<\/small> [<small>EINE<\/small> T<small>\u00dcR<\/small>] <small>AUF \u00d6FFENTLICHEM<\/small> G<small>EBIETE<\/small><a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a><small>\u00d6FFNEN ODER AUF \u00d6FFENTLICHEM<\/small> G<small>EBIETE STEHEN UND EINE<\/small> T<small>\u00dcR AUF<\/small> P<small>RIVATGEBIET \u00d6FFNEN, ES SEI DENN, MAN HAT EINEN ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN HOHEN<\/small> Z<small>AUN<\/small><a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a><small>GEMACHT<\/p>\n<p>SO<\/small> R.M<small>E\u00cdR<\/small>. S<small>IE SPRACHEN ZU IHM<\/small>: A<small>UF DEM<\/small> Z<small>\u00dcCHTERMARKTE ZU<\/small> J<small>ERU\u0160ALEM PFLEGTEN SIE<\/small> [<small>DIE<\/small> T<small>\u00dcREN<\/small>] <small>ZU SCHLIESSEN UND DEN<\/small> S<small>CHL\u00dcSSEL AUFS<\/small> F<small>ENSTER \u00dcBER DER<\/small> T<small>\u00dcR ZU LEGEN<\/small>. R.J<small>OSE SAGTE, ES WAR AUF DEM<\/small> W<small>OLLH\u00c4NDLERMARKTE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Und die Rabbanan, R.Me\u00edr spricht vom \u00f6ffentlichen Gebiete, und sie erwidern ihm [mit einem Falle vom] Neutralgebiete!? Raba b. Bar \u1e24ana sagte n\u00e4mlich im Namen R.Jo\u1e25anans: W\u00e4ren die Tore Jeru\u0161alems nachts nicht geschlossen, so w\u00fcrde man da [wegen Tragens] auf \u00f6ffentlichem Gebiete schuldig<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>sein!? R.Papa erwiderte: Dies bevor [die Stadtmauer] L\u00fccken hatte, jenes nachdem sie L\u00fccken hatte. Raba erkl\u00e4rte: Der Schlu\u00dfsatz spricht von Gartenpforten<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>, und er meint es wie folgt: Man darf nicht auf einem Privatgebiete stehen und [die T\u00fcr] in einem Neutralgebiete \u00f6ffnen oder auf einem Neutralgebiete stehen und die T\u00fcr in einem Privatgebiete \u00f6ffnen, es sei denn, man hat einen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-101b\">Blatt 101b<\/h2>\n<p>zehn Handbreiten hohen Zaun gemacht<\/p>\n<p>so R.Me\u00edr. Sie sprachen zu ihm: Auf dem Z\u00fcchtermarkte zu Jeru\u0161alem pflegten sie [die T\u00fcren] zuschliessen und den Schl\u00fcssel aufs Fenster \u00fcber der T\u00fcr zu legen. R.Jose sagte, es war auf dem Wollh\u00e4ndlermarkte.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die T\u00fcren von Gartenpforten darf man, wenn sie innen ein Torh\u00e4uschen haben, von innen, wenn au\u00dfen, von au\u00dfen, wenn da und dort, da und dort, und wenn weder da noch dort, weder da noch dort \u00f6ffnen und schlie\u00dfen. Ebenso L\u00e4den, die nach \u00f6ffentlichem Gebiete ge\u00f6ffnet sind: befindet sich das Schlo\u00df unterhalb zehn [Handbreiten], so hole man am Vorabend den Schl\u00fcssel und lege ihn auf die Schwelle, und am folgenden Tage darf man [die T\u00fcr] \u00f6ffnen und schliessen, worauf man ihn zur\u00fcck auf die Schwelle lege; befindet sich das Schlo\u00df oberhalb zehn [Handbreiten], so hole man am Vorabend den Schl\u00fcssel und lege ihn aufs Schlo\u00df, und am folgenden Tage darf man [die T\u00fcr] \u00f6ffnen und schlie\u00dfen, worauf man ihn zur\u00fcck auf seinen Platz<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>lege<\/p>\n<p>so R.Me\u00edr. Die Weisen sagen, auch wenn das Schlo\u00df sieb oberhalb zehn Handbreiten befindet, hole man am Vorabend den Schl\u00fcssel und lege ihn auf die Schwelle, und am folgenden Tage darf man [die T\u00fcr] \u00f6ffnen und schlie\u00dfen, worauf man ihn zur\u00fcck auf seinen Platz oder aufs Fenster \u00fcber der T\u00fcr lege. Hat das Fenster vier zu vier [Handbreiten], so ist es verboten, weil es ebenso ist, als w\u00fcrde man [den Schl\u00fcssel] aus einem Gebiete nach einem anderen tragen. Wenn er \u00bbebenso L\u00e4den\u00ab sagt, so ist ja zu entnehmen, da\u00df es sich um eine Schwelle handelt, die Neutralgebiet ist; von welchem Schlosse gilt dies: hat es keine vier [Handbreiten], so ist es ja Freigebiet<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>, und hat es vier, wieso sagen die Rabbanan, auch wenn sich das Schlo\u00df oberhalb zehn [Handbreiten] befindet, d\u00fcrfe man am Vorabend den Schl\u00fcssel holen, ihn auf die Schwelle legen und am folgenden Tage [die T\u00fcr] \u00f6ffnen und schlie\u00dfen und ihn zur\u00fcck auf die Schwelle oder aufs Fenster \u00fcber der T\u00fcr legen, man tr\u00e4gt ja aus einem Neutralgebiete nach einem Privatgebiete!? Abajje erwiderte: Tats\u00e4chlich, wenn es keine vier [Handbreiten] hat, aber Platz vorhanden ist, es zu erweitern und auf vier [Handbreiten] zu erg\u00e4nzen. Ihr Streit besteht in folgendem: R.Me\u00edr ist der Ansicht, man erweitere<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> [fiktiv] zur Erg\u00e4nzung, und die Rabbanan sind der Ansicht, man erweitere nicht zur Erg\u00e4nzung. R.Bebaj b.Abajje sagte: Aus dieser Lehre ist dreierlei zu entnehmen: es ist zu entnehmen, da\u00df man zur Erg\u00e4nzung [fiktiv] erweitere, es ist zu entnehmen, da\u00df R.Me\u00edr von [seiner Lehre bez\u00fcglich der] Gartenpforten<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>abgekommen sei, und aus der Ansicht der Rabbanan ist zu entnehmen, da\u00df nach R.Dimi zu entscheiden sei. Als R.Dimi kam, sagte er n\u00e4mlich im Namen R.Jo\u1e25anans: Auf einem R\u00e4ume von weniger als vier zu vier [Handbreiten]<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>d\u00fcrfen sowohl die Leute auf dem \u00f6ffentlichen Gebiete als auch die Leute auf dem Privatgebiete ihre Last schultern, jedoch nicht tauschen.<\/p>\n<p><sup>x<\/sup> <bold>E<\/bold><small>INEN<\/small> S<small>CHIEBERIEGEL, DER AM<\/small> E<small>NDE EINEN<\/small> K<small>NAUF<\/small><a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a><small>HAT, IST NACH<\/small> R.E<small>LIE\u0351ZER ANZUFASSEN VERBOTEN<\/small>; R.J<small>OSE ERLAUBT DIES<\/small>. R.E<small>LI\u00caZER SPRACH<\/small>; I<small>M<\/small> B<small>ETHAUSE ZU<\/small> \u1e6c<small>IBERIAS PFLEGTE MAN HIERBEI ERLAUBEND ZU VERFAHREN, BIS<\/small> R.G<small>AMLI\u00c9L UND DIE<\/small> \u00c4<small>LTESTEN KAMEN UND ES IHNEN VERBOTEN<\/small>. R.J<small>OSE ERWIDERTE<\/small>: M<small>AN VERFUHR HIERBEI VERBIETEND, UND<\/small> R.G<small>AMLI\u00c9L UND DIE<\/small> \u00c4<small>LTESTEN KAMEN UND ERLAUBTEN ES IHNEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. \u00dcber einen, der an der Schnur getragen werden<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a>kann,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-102a\">Blatt 102a<\/h2>\n<p>streitet niemand, sie streiten nur \u00fcber einen, der an der Schnur nicht getragen werden kann; einer ist der Ansicht, da er einen Knauf hat, gelte er als Ger\u00e4t, und einer ist der Ansicht, da er an der Schnur nicht getragen werden kann, gelte er nicht als solches.<\/p>\n<p><sup>xi<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF IM<\/small> T<small>EMPEL MIT EINEM SCHLEIFENDEN<\/small> S<small>CHIEBERIEGEL VERSCHLIESSEN, NICHT ABER IN DER<\/small> P<small>ROVINZ; MIT EINEM<\/small> [<small>DANEBEN<\/small>] <small>LIEGENDEN IST ES DA UND DORT VERBOTEN<\/small>. R.J<small>EHUDA SAGT, MIT EINEM<\/small> [<small>DANEBEN<\/small>] <small>LIEGENDEN<\/small><a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a><small>SEI ES IM<\/small> T<small>EMPEL ERLAUBT, MIT EINEXM SCHLEIFENDEN AUCH IN DER PROVINZ<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Welcher hei\u00dft ein schleifender Schieberiegel, mit dem man im Tempel schlie\u00dfen darf und nicht in der Provinz? Der [an einem Ende] angebunden ist und mit dem anderen Ende zur Erde reicht. R.Jehuda sagt, mit einem solchen sei es auch in der Provinz erlaubt, und ein schleifender Schieberiegel, mit dem es im Tempel erlaubt und in der Provinz verboten ist, sei einer, der nicht befestigt ist und nicht h\u00e4ngt, sondern den man herauszieht und in einen Winkel legt. R.Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist wie R.Jehuda beim schleifenden [Schieberiegel]. Raba sagte: Dies nur, wenn er an die T\u00fcr gebunden ist.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, als R.\u1e6cabla einst nach Ma\u1e25oza kam und einen an der T\u00fcrleiste h\u00e4ngen sah, sagte er dazu nichts!?<\/p>\n<p>Dieser konnte an der Schnur getragen werden. Einst kam R.Ivja nach Nehardea\u0351 und sah jemand [den Schieberiegel] mit Bast befestigen; da sprach er: Mit diesem darf man nicht verschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>R.Zera fragte: Wie ist es, wenn er sich gesenkt<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>hat? R.Joseph erwiderte: Was ist ihm da fraglich, hat er denn nicht das geh\u00f6rt, was gelehrt wird, da\u00df es n\u00e4mlich, wenn er sich [von der Schnur] gel\u00f6st hat, verboten, und wenn gesenkt, erlaubt sei, und wie R.Jehuda sagt, auch dann verboten, wenn er sich nur gesenkt und nicht gel\u00f6st hat, wozu R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls sagte, die Halakha sei bez\u00fcglich des gesenkten wie R.Jehuda!?<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? Abajje erwiderte: Weil es den Anschein des Bauens hat.<\/p>\n<p>R.Ni\u1e25umi b. Zekharja fragte Abajje: Wie ist es, wenn man daran einen Stiel gemacht<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>hat? Dieser erwiderte: Du sprichst von einer Klopfkeule!? Es wurde gelehrt: R.Ni\u1e25umi b.Ada sagte: Hat man daran einen Stiel gemacht, so ist es erlaubt. Bei R.Pedath hatten sie einen Balken, den zehn [Personen] tragen mu\u00dften, um damit die T\u00fcr abzusperren, dennoch hatte er nichts dagegen, indem er sagte: es hat den Charakter eines Ger\u00e4tes. Bei Meister \u0160emu\u00e9l befand sich ein M\u00f6rser, der eine Artabe<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a>fa\u00dfte, und Meister \u0160emu\u00e9l erlaubte, ihn vor die T\u00fcr zu stellen, indem er sagte: es hat den Charakter eines Ger\u00e4tes.<\/p>\n<p>Rami b. Je\u1e25ezqel sandte an R.A\u0351mram: M\u00f6ge uns doch der Meister etwas von jenen sch\u00f6nen Dingen sagen, die du uns im Namen R.Asis \u00fcber die Zeltspreizen auf den Schiffen gesagt hast. Dieser lie\u00df ihm erwidern: So sagte R.Asi: wenn die Zeltspreizen auf den Schiffen eine Handbreite haben oder auch keine Handbreite haben, jedoch keine drei [Handbreiten] von einander abstehen, so darf man am folgenden Tage<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>eine Matte holen und \u00fcber diese ausbreiten, weil dies nur eine Hinzuf\u00fcgung zu einem provisorischen Zelte ist, und dies ist erlaubt.<\/p>\n<p>R.Hona hatte Widder, die am Tage Schatten und nachts Luft<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>brauchten. Als er diesbez\u00fcglich zu Rabh kam, sprach dieser zu ihm: Rolle die Matte [am Vorabend] zusammen und lasse eine Handbreite zur\u00fcck, und am folgenden Tage<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a>schlage sie ganz auf; dies ist dann nur eine Hinzuf\u00fcgung zu einem provisorischen Zelte und erlaubt.<\/p>\n<p>Rabh sagte im Namen R.\u1e24ijas: Einen Vorhang darf man am \u0160abbath aufspannen und zusammenfalten. Einen Brautbaldachin darf man am \u0160abbath aufspannen und abnehmen. R.\u0160e\u0161eth, Sohn des R.Idi, sagte: Dies jedoch nur, wenn das Dach keine Handbreite hat, wenn aber das Dach eine Handbreite hat, ist es verboten. Und auch wenn das Dach keine Handbreite hat, nur dann, wenn es weniger als drei [Handbreiten] von der Spitze keine Handbreite hat, wenn es aber weniger als drei [Handbreiten] von der Spitze eine Handbreite hat, ist es verboten. Und auch wenn es weniger als drei [Handbreiten] von der Spitze keine Handbreite<\/p>\n<h2 id=\"blatt-102b\">Blatt 102b<\/h2>\n<p>hat, nur dann, wenn die Schr\u00e4ge<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a>keine Handbreite betr\u00e4gt, betr\u00e4gt aber die Schr\u00e4ge eine Handbreite, so wird auch die Schr\u00e4ge des Zeltes als Zelt betrachtet. Ferner sagte R.\u0160e\u0161eth, Sohn des R.Idi: Der [breite] Filzhut ist erlaubt<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, er sei verboten!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn [die Kr\u00e4mpe] eine Handbreite hat, das andere, wenn sie keine Handbreite hat.<\/p>\n<p>Demnacb ist es verboten, das Gewand eine Handbreite [\u00fcber den Kopf] h\u00e4ngen zu lassen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das ist kein Widerspruch; das eine, wenn er fest sitzt, das andere, wenn er lose sitzt<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>xii<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF IM<\/small> T<small>EMPEL DIE UNTERE<\/small> A<small>NGEL<\/small> [<small>IN DIE<\/small> P<small>FANNE<\/small>] <small>EINHEBEN, NICHT ABER IN DER<\/small> P<small>ROVINZ; DIE OBERE IST DA UND DORT VERBOTEN<\/small>. R.J<small>EHUDA SAGT, DIE OBERE IM<\/small> T<small>EMPEL UND DIE UNTERE AUCH IN DER<\/small> P<small>ROVINZ<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten; Man darf im Tempel die T\u00fcrangel eines Schreines, einer Truhe und eines Schrankes einheben, in der Provinz darf man sie<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a>nur hineinsto\u00dfen; die obere [Angel] darf man weder da noch dort einheben, mit R\u00fccksicht darauf, man k\u00f6nnte sie<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a>befestigen; hat man sie befestigt, so ist man ein S\u00fcndopfer schuldig. [Die T\u00fcrangel] eines Brunnens, einer Zisterne und eines Anbaues darf man nicht einheben; hat man sie eingehoben, so ist man ein S\u00fcndopfer schuldig.<\/p>\n<p><sup>xiii,1<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF IM<\/small> T<small>EMPEL EIN<\/small> P<small>FLASTER WIEDER<\/small><a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a><small>AUFLEGEN, NICHT ABER IN DER<\/small> P<small>ROVINZ; ERSTMALIG IST ES DA UND DORT VERBOTEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Wenn ein Pflaster sich von einer Wunde losl\u00f6st, so darf man es am \u0160abbath wieder auflegen; R.Jehuda sagt, hat es sich nach unten verschoben, d\u00fcrfe man es nach oben schieben, wenn nach oben, d\u00fcrfe man es nach unten schieben. Ferner darf man einen Teil des Pflasters l\u00f6sen und die \u00d6ffnung der Wunde abwischen, dann einen anderen Teil des Pflasters l\u00f6sen und die \u00d6ffnung der Wunde abwischen; das Pflaster selbst aber darf man nicht abwischen, weil man dabei zerreibt; hat man zerrieben, so ist man ein S\u00fcndopfer schuldig. R.Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist wie R.Jehuda. R.\u1e24isda sagte: Dies<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a>nur, wenn es auf einem Ger\u00e4te liegen bleibt, wenn aber auf der Erde, so stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es verboten sei. Mar b.R.A\u0161i erz\u00e4hlte: Einst stand ich vor meinem Vater, als ihm [ein Pflaster] auf das Polster fiel, und er heftete es wieder an. Da sprach ich zu ihm: H\u00e4lt denn der Meister nichts von dem, was R. \u1e24isda gesagt hat, da\u00df der Streit nur \u00fcber den Fall besteht, wenn es auf einem Ger\u00e4te liegen bleibt, wenn aber auf der Erde, sei es verboten, und \u0160emu\u00e9l sagte, die Halakha sei wie R.Jehuda!? Er erwiderte: Ich halte nichts davon.<\/p>\n<p><sup>xiii,2<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF IM<\/small> T<small>EMPEL EINE<\/small>S<small>AITE ZUSAMMENKNOTEN, JEDOCH NICHT IN DER<\/small> P<small>ROVINZ; ANF\u00c4NGLICH<\/small> [<small>EINE SPANNEN<\/small>] <small>IST DA UND DORT VERBOTEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Wenn die Saite einer Zither platzte, knotete er sie nicht zusammen, sondern machte eine Schleife!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; eines nach den Rabbanan, und eines nach R.Elie\u0351zer. Nach R.Elie\u0351zer, welcher sagt, die Zubereitungen eines Gebotes<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>verdr\u00e4ngen den \u0160abbath, darf man sie knoten, und nach den Rabbanan, welche sagen, sie verdr\u00e4ngen ihn nicht, darf man nur eine Schleife machen.<\/p>\n<p>Wenn nach R.Elie\u0351zer, so sollte es auch anf\u00e4nglich [erlaubt] sein!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das ist kein Widerspruch; eines nach R.Jehuda<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a>und eines nach den Rabbanan.<\/p>\n<p>R.Jehuda vertritt wohl hierbei die Ansicht R.Elie\u0351zers, und nach diesem darf man sie ja auch von<\/p>\n<h2 id=\"blatt-103a\">Blatt 103a<\/h2>\n<p>vornherein spannen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das ist kein Widerspruch; eines nach R.\u0160imo\u0351n und eines nach den Rabbanan. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn einem Leviten eine Saite seiner Zither platzt, so knote er sie zusammen; R.\u0160imo\u0351n sagt, er mache eine Schleife. R.\u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar sprach: (Auch) eine solche gibt ja keinen Ton; vielmehr wickle man den unteren [Teil ab, dessen Ende] man oben befestige, oder den oberen [Teil, dessen Ende] man unten befestige. Wenn du willst, sage ich: beides nach den Rabbanan, dennoch besteht hier kein Widerspruch; eines, wenn sie in der Mitte [platzt], und eines, wenn an einem Ende<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a>. Wenn du aber willst, sage ich: beides, wenn in der Mitte, nur ist nach der einen Ansicht zu ber\u00fccksichtigen<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>und nach der anderen Ansicht nicht zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p><sup>xiii,3<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF IM<\/small> T<small>EMPEL EINE<\/small> B<small>LATTER ABL\u00d6SEN, NICHT ABER IN DER<\/small> P<small>ROVINZ; MIT EINEM<\/small> G<small>ER\u00c4TE IST ES DA UND DORT VERBOTEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Das Hintragen<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a>, die Herbeischaffung von au\u00dferhalb des \u0160abbathgebietes und die Abl\u00f6sung einer ihm anhaftenden Blatter verdr\u00e4ngen [den \u0160abbath] nicht; R.Elie\u0351zer sagt, sie verdr\u00e4ngen ihn wohl!? R.Elea\u0351zar und R.Jose b.\u1e24anina [erkl\u00e4rten es]. Einer erkl\u00e4rte, beide handeln von feuchten [Blattern], dennoch bestehe hier kein Widerspruch, denn eines spreche [von der Abl\u00f6sung] mit der Hand und eines von der Abl\u00f6sung mit einem Ger\u00e4te; und einer erkl\u00e4rte, beide handeln [von der Abl\u00f6sung] mit der Hand, dennoch bestehe hier kein Widerspruch, denn eines spreche von einer feuchten [ Blatter ]<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a>und eines von einer trockenen.<\/p>\n<p>Weshalb erkl\u00e4rt derjenige, nach dem eines von [der Abl\u00f6sung] mit der Hand und eines von [der Abl\u00f6sung] mit einem Ger\u00e4te spricht, nicht, da\u00df eines von einer feuchten und eines von einer trockenen spreche?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: eine trockene darf man sogar mit einem Ger\u00e4te abl\u00f6sen, denn eine solche br\u00f6ckelt ab.<\/p>\n<p>Weshalb erkl\u00e4rt derjenige, nach dem eines von einer feuchten und eines von einer trockenen spricht, nicht, da\u00df eines von [der Abl\u00f6sung] mit der Hand und eines von [der Abl\u00f6sung] mit einem Ger\u00e4te spreche?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: von [der Abl\u00f6sung] mit einem Ger\u00e4te haben wir ja ausdr\u00fccklich gelernt, mit einem Ger\u00e4te sei es \u00fcberall verboten.<\/p>\n<p>Und der andere!?<\/p>\n<p>Dort lehrt er es abermals, weil er den Streit zwischen R.Elie\u0351zer und den Rabbanan lehren will.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>In jener Lehre gleicht es<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a>dem Hintragen und der Herbeischaffung von au\u00dferhalb des \u0160abbathgebietes, die nur rabbanitisch verboten sind.<\/p>\n<p>Und der andere!?<\/p>\n<p>Hinsichtlich des Hintragens ist er nicht der Ansicht R.Nathans, welcher sagt, das Lebende trage sich selbst, und hinsichtlich der Herbeischaffung von au\u00dferhalb des \u0160abbathgebietes ist er der Ansicht R.A\u0351qibas, welcher sagt, das Gesetz von den \u0160abbathgebieten sei aus der Tora<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a>. R.Joseph wandte ein: R.Elie\u0351zer sprach: Es ist ja [ein Schlu\u00df] vom Schwereren auf das Leichtere zu folgern: wenn das Schlachten, das als wirkliche Arbeit [verboten sein sollte], den \u0160abbath verdr\u00e4ngt, wie sollten diese [Verrichtungen], die nur des Feierns<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a>wegen [verboten] sind, den \u0160abbath nicht verdr\u00e4ngen!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R.Joseph, handeln beide von [der Abl\u00f6sung] mit der Hand, nur haben sie, was beim Tempeldienst des Feierns wegen [verboten] ist, im Tempel erlaubt, nicht aber haben sie in der Provinz erlaubt, was im Tempel des Feierns wegen verboten ist<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Abajje sa\u00df und trug diese Lehre vor; da wandte R.Saphra gegen Abajje ein: Wenn jemand auf einer Schwelle eine Schriftrolle liest und sie aus seiner Hand<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a>rollt, so rolle er sie zu sich heran. Dies ist ja eine des Feierns wegen [verbotene] Tempelarbeit<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>in der Provinz, dennoch wird nicht ber\u00fccksichtigt, sie k\u00f6nnte [aus seiner Hand] fallen und er sie zu holen verleitet werden!?<\/p>\n<p>Wir haben dies ja auf den Fall bezogen, wenn die Schwelle Neutralgebiet ist und \u00f6ffentliches Gebiet vor ihr liegt, da er ein Ende in der Hand h\u00e4lt, ist es nicht einmal ein Verbot des Feierns wegen. Er wandte ferner gegen ihn ein: Man darf beim Dunkelwerden das Pesa\u1e25lamm in den Ofen h\u00e4ngen. Dies ist ja eine des Feierns wegen [verbotene] Tempelarbeit in der Provinz, dennoch wurd enicht ber\u00fccksichtigt, man k\u00f6nnte Kohlen sch\u00fcren!? Da schwieg er. Als jener zu R.Joseph kam, erz\u00e4hlte er ihm vom Einwand, den R.Saphra gegen ihn erhob. Da sprach dieser: Weshalb erwidertest du ihm nicht, die Teilnehmer<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a>seien achtsam!?<\/p>\n<p>Und Abajje!? \u2013Wir sagen wohl, die Priester seien achtsam, nicht aber, die Teilnehmer seien achtsam.<\/p>\n<p>Raba erkl\u00e4rte: [Unsere Mi\u0161na] vertritt die Ansicht R.Elie\u0351zers, welcher sagt, die Zubereitungen eines Gebotes<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a>verdr\u00e4ngen den \u0160abbath, jedoch pflichtet R.Elie\u0351zer bei, da\u00df, soweit m\u00f6glich, dies auf ungew\u00f6hnliche Weise erfolgen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Woher dies?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Wenn<\/p>\n<h2 id=\"blatt-103b\">Blatt 103b<\/h2>\n<p>ein Priester eine Blatter bekommt, so bei\u00dfe sie ihm sein Genosse mit den Z\u00e4hnen ab. Nur mit den Z\u00e4hnen, nicht aber mit einem Ger\u00e4te; nur sein Genosse, nicht aber er selber. Wer [lehrt dies]: wollte man sagen, die Rabbanan, so sollte es doch, wenn es nach ihnen auch sonst nur des Feierns wegen [verboten] ist, im Tempel einerlei sein, ob er selber oder sein Genosse!? Doch wohl R.Elie\u0351zer, nach dem man dieserhalb sonst ein S\u00fcndopfer schuldig ist, und hierbei mu\u00df dies, obgleich die Zubereitungen eines Gebotes den \u0160abbath verdr\u00e4ngen, soweit m\u00f6glich auf ungew\u00f6hnliche Weise erfolgen.<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich die Rabbanan; wenn er sie auf dem Bauche bekommt, ist dem auch so, hier aber handelt es sich um den Fall, wenn er sie auf dem R\u00fccken oder den Schultergelenken bekommen hat, soda\u00df er selber sie nicht abnehmen kann.<\/p>\n<p>Wenn die Rabbanan, so darf er sie ihm ja auch mit der Hand abnehmen!? Ferner w\u00e4re hieraus das zu entnehmen, was R.Elea\u0351zar<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a>gesagt hat, denn R. Elea\u0351zar sagte, sie streiten nur \u00fcber [die Verrichtung] mit der Hand, mit einem Ger\u00e4te aber sei es nach aller Ansicht verboten.<\/p>\n<p>Auch nach deiner Meinung, da\u00df es R.Elie\u0351zer ist, darf er es ihm ja mit der Hand abnehmen<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Was soll dies? Allerdings ist es, wenn du sagst, R.Elie\u0351zer, mit der Hand [verboten] mit R\u00fccksicht auf ein Ger\u00e4t; wenn du aber sagst, die Rabbanan, so sollte er sie ihm ja mit der Hand abnehmen. Und nichts weiter [dar\u00fcber].<\/p>\n<p><sup>xiv,1<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN EIN<\/small> P<small>RIESTER SICH DEN<\/small> F<small>INGER VERLETZT, SO UMWICKLE ER IHN IM<\/small> T<small>EMPEL MIT<\/small> B<small>AST, NICHT ABER IN DER<\/small> P<small>ROVINZ; UM<\/small> B<small>LUT ABZUZIEHEN IST ES DA UND DORT VERBOTEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R.Jehuda, Sohn des R.\u1e24ija, sagte: Dies lehrten sie nur vom Bast, ein G\u00fcrtelchen aber ist eine Hinzuf\u00fcgung<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a>zu den [priesterlichen] Gew\u00e4ndern. R.Jo\u1e25anan aber sagte, eine Hinzuf\u00fcgung zu den Gew\u00e4ndern hei\u00dfe nur das, was da angelegt wird, wo die Gew\u00e4nder getragen werden, was aber da angelegt wird, wo die Gew\u00e4nder nicht getragen werden, hei\u00dfe nicht Hinzuf\u00fcgung zu den Gew\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Es sollte ja aber als Trennung<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a>gelten!?<\/p>\n<p>An der linken Hand. Oder auch an der rechten, jedoch an einer Stelle, die beim Tempeldienst unber\u00fchrt bleibt Er streitet somit gegen Raba, denn Raba sagte im Namen R.\u1e24isdas: An einer Stelle, wo die Gew\u00e4nder getragen werden, gilt auch ein F\u00e4serchen als Trennung, an einer Stelle, wo die Gew\u00e4nder nicht getragen werden, gilt nur [ein Streifen] von drei zu drei [Fingerbreiten] als Trennung, nicht aber einer weniger als drei zu drei. Gegen R.Jo\u1e25anan streitet er entschieden, streitet er aber auch gegen R.Jehuda, den Sohn R.\u1e24ijas?<\/p>\n<p>Anders ist es bei einem G\u00fcrtelchen, da es wesentlich<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a>ist. Eine andere Lesart: R.Jehuda, Sohn des R.\u1e24ija, sagte: Dies lehrten sie nur vom Bast, ein G\u00fcrtelchen aber<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a>ist eine Trennung. R.Jo\u1e25anan aber sagte, [ein Streifen] weniger als drei zu drei [Fingerbreiten] gelte als Trennung nur da, wo die Gew\u00e4nder getragen werden, wo aber die Gew\u00e4nder nicht getragen werden, gelte nur [ein Streifen] von drei zu drei [Fingerbreiten]<\/p>\n<h2 id=\"blatt-104a\">Blatt 104a<\/h2>\n<p>als Trennung, nicht aber einer weniger als drei. \u00dcbereinstimmend mit Raba im Namen R.\u1e24isdas.<\/p>\n<p>Streitet er gegen R.Jehuda, den Sohn des R.\u1e24ija?<\/p>\n<p>Anders ist es bei einem G\u00fcrtelchen, da es wesentlich ist.<\/p>\n<p>Weswegen lehrt er es nach R.Jo\u1e25anan vom Bast, er sollte es doch von einem G\u00fcrtelchen lehren!?<\/p>\n<p>Nebenbei lehrt er uns, da\u00df Bast heilsam sei.<\/p>\n<p><sup>xiv,2<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF<\/small> S<small>ALZ AUF DIE<\/small> A<small>LTARRAMPE STREUEN, DAMIT MAN NICHT AUSGLEITE; FERNER DARF MAN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH MITTELST DES<\/small> R<small>ADES AUS DEM<\/small> W<small>LNDEBRUNNEN<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a>UND DEM GROSSEN<\/small> B<small>RUNNEN SCH\u00d6PFEN, AM<\/small> F<small>ESTE AUCH AUS DEM<\/small> Q<small>UELLBRUNNEN<\/small><a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. R.Iqa aus Par\u0161unja<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a>wies Raba auf einen Widerspruch hin: Wir haben gelernt, man d\u00fcrfe Salz auf die Altarrampe streuen, damit man nicht ausgleite; nur im Tempel, nicht aber in der Provinz, und dem widersprechend wird gelehrt, da\u00df, wenn ein Hof durch Regenwasser verschlammt worden ist, man Stroh hole und da streue!?<\/p>\n<p>Anders das Stroh, weil man es nicht aufgibt. R.A\u1e25a, der Sohn Rabas, sprach zu R.A\u0161i: In welchem Falle Salz [streuen]: gibt man es auf, so f\u00fcgt man ja zum Bauwerke hinzu, w\u00e4hrend es hei\u00dft:<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a><em>das alles durch die Hand des Herrn verzeichnet, er hat mich<\/em><a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a><em>unterwiesen<\/em>, und gibt man es nicht auf, so ist es ja eine Trennung<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Beim Hinbringen der Opferglieder zur Rampe, das nicht zum Tempeldienste geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Etwa nicht, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a><em>der Priester soll alles hinbringen, und auf dem Altar aufr\u00e4uchern<\/em>, und der Meister sagte, dies sei das Hinbringen der Opferteile zur Altarrampe!?<\/p>\n<p>Vielmehr, beim Hinbringen des Holzes zum Holzsto\u00dfe, das nicht zum Tempeldienste geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Raba trug vor: Wenn ein Hof durch Regenwasser verschlammt worden ist, so hole man Stroh und streue da. R.Papa sprach zu Raba: Es wird ja aber gelehrt, da\u00df man, wenn man streut, weder mit einem Korbe noch mit einer Kiepe, sondern nur mit einem Bruchst\u00fccke einer Kiepe streuen d\u00fcrfe!? Hierauf lie\u00df Raba seinen Dolmetsch vortreten und vortragen: Was ich euch vorgetragen habe, ist ein Irrtum von mir, vielmehr sagten sie folgendes im Namen R.Elie\u0351zers: Man streue weder mit einem Korbe noch mit einer Kiepe, sondern mit einem Bruchst\u00fccke einer Kiepe.<\/p>\n<p>D<small>ARF MAN &amp;C. AUS DEM<\/small> W<small>INDEBRUNNEN SCH\u00d6PFEN<\/small>. Als einst U\u0351la bei R. Mena\u0161e eingekehrt war, kam ein Mann und klopfte an die T\u00fcr; da sprach er: Wer da? Mag der K\u00f6rper dessen entweiht werden, der den \u0160abbath<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a>entweiht. Da sprach Rabba zu ihm: Sie haben nur musikalische Ger\u00e4usche verboten. Abajje wandte gegen ihn ein: Man darf am \u0160abbath f\u00fcr einen Kranken [Wein] mit einem Saugheber abziehen und Wasser aus einem Brausegef\u00e4\u00dfe<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a>laufen lassen. Nur f\u00fcr einen Kranken und nicht f\u00fcr einen Gesunden, doch wohl, wenn [der Kranke] schl\u00e4ft und man ihn wecken<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a>will; demnach ist die Hervorbringung eines Ger\u00e4usches verboten!?<\/p>\n<p>Nein, wenn er wach ist und man ihn einschl\u00e4fern will, weil es sich wie der Ton eines Schallinstrumentes anh\u00f6rt. Er wandte gegen ihn ein: Wer seine Fr\u00fcchte vor den V\u00f6geln und seine K\u00fcrbisse vor den Tieren bewacht, bewache sie auf gew\u00f6hnliche Weise auch am \u0160abbath, nur darf er nicht klopfen, in die H\u00e4nde klatschen oder mit dem Fu\u00dfe stampfen, wie er dies am Wochentage zu tun pflegt. Doch wohl, weil man dabei ein Ger\u00e4usch hervorbringt und die Hervorbringung eines Ger\u00e4usches verboten ist!? R.A\u1e25a b.Ja\u0351gob erwiderte: Aus R\u00fccksicht darauf, er k\u00f6nnte eine Scholle ergreif en.<\/p>\n<p>Aber R.Jehuda sagte ja im Namen Rabhs, Frauen d\u00fcrfen nicht mit N\u00fcssen spielen, doch wohl, weil man dabei ein Ger\u00e4usch hervorbringt und die Hervorbringung eines Ger\u00e4usches verboten ist!?<\/p>\n<p>Nein, weil sie Ritzen ebnen k\u00f6nnten. Wieso sagte R.Jehuda, wolltest du nicht so erkl\u00e4ren, Frauen d\u00fcrfen nicht mit \u00c4pfeln spielen, dadurch wird ja kein Ger\u00e4usch hervorgebracht; vielmehr, deshalb, weil sie Ritzen ebnen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Ferner darf man am \u0160abbath mittelst des Rades aus dem Windebrunnen und aus dem gro\u00dfen Brunnen sch\u00f6pfen. Also nur im Tempel und nicht in der Provinz; doch wohl, weil man dabei ein Ger\u00e4usch hervorbringt und dies verboten ist!?<\/p>\n<p>Nein, weil man auch f\u00fcr seinen Garten und seine Ruine sch\u00f6pfen k\u00f6nnte. Amemar erlaubte in Ma\u1e25oza mittelst einer Winde zu sch\u00f6pfen, indem er sagte: Die Rabbanan haben ber\u00fccksichtigt, man k\u00f6nnte f\u00fcr seinen Garten und seine Ruine sch\u00f6pfen, und hier gibt es<\/p>\n<h2 id=\"blatt-104b\">Blatt 104b<\/h2>\n<p>weder G\u00e4rten noch Ruinen. Als er aber sah, da\u00df sie Flachs<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a>einweichten, verbot er es ihnen.<\/p>\n<p>A<small>US DEM<\/small> Q<small>UELLBRUNNEN<\/small>. Was hei\u00dft Quellbrunnen? \u0160emu\u00e9l erwiderte: Ein Brunnen, \u00fcber den sie Worte hervorsprudeln<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a>lie\u00dfen, und man erlaubte ihn. Man wandte ein: Sie erlaubten nicht alle Quellbrunnen, sondern nur diesen. Was hei\u00dft \u00bbnur diesen\u00ab, wenn du erkl\u00e4rst, \u00fcber den sie Worte hervorsprudeln<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a>lie\u00dfen!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R.Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq, ein Brunnen quellenden Wassers, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a><em>wie ein Brunnen sein Wasser hervorquellen l\u00e4\u00dft &amp;c.<\/em><\/p>\n<p>Der Text. Sie erlaubten nicht alle Quellbrunnen, sondern nur diesen. Als die Exulanten heimzogen, lagerten sie an diesem, und die Propheten unter ihnen erlaubten ihn ihnen. Aber nicht die Propheten unter ihnen, vielmehr war es ein von ihren Vorfahren \u00fcberlieferter Brauch.<\/p>\n<p><sup>xv<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN<\/small> [<small>AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>] <small>EIN<\/small> K<small>RIECHTIER IM<\/small> T<small>EMPEL GEFUNDEN WIRD, SO BRINGE ES EIN<\/small> P<small>RIESTER MIT SEINEM<\/small> G<small>\u00dcRTEL<\/small><a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a><small>HINAUS, UM NICHT DIE<\/small> U<small>NREINHEIT IM<\/small> T<small>EMPEL WEILEN ZU LASSEN<\/p>\n<p>SO<\/small> R.J<small>O\u1e24ANAN B.<\/small> B<small>EROQA<\/small>; R.J<small>EHUDA SAGT, MIT EINER H\u00d6LZERNEN<\/small> Z<small>ANGE, UM NIGHT DIE<\/small> U<small>NREINHEIT ZU VERMEHREN<\/small>. A<small>US WELCHER<\/small> S<small>TELLE BRINGE MAN ES<\/small> [<small>AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>] <small>FORT<\/small>? A<small>US DEM<\/small> I<small>NNENRAUME DES<\/small> T<small>EMPELS, AUS DER<\/small> V<small>ORHALLE UND ZWISCHEN DER<\/small> V<small>ORHALLE UND DEM<\/small> A<small>LTAR<\/p>\n<p>SO<\/small> R.\u0160<small>IMO\u0351N B.<\/small>N<small>ANNOS<\/small>. R.A\u0351<small>QIBA SAGT, MAN BRINGE ES AUS JEDER<\/small> S<small>TELLE FORT, DERENTWEGEN MAN SICH<\/small><a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a><small>BEI<\/small> V<small>ORSATZ DER<\/small> A<small>USROTTUNG UND BEI<\/small> V<small>ERSEHEN EINES<\/small> S<small>\u00dcNDOPFERS SCHULDIG MACHT<\/small>. A<small>N JEDER ANDEREN<\/small> S<small>TELLE ST\u00dcLPE MAN DAR\u00dcBER EINEN<\/small> K<small>\u00dcBEL<\/small><a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a>. R.\u0160<small>IMO\u0351N SAGTE<\/small>: W<small>O DIE<\/small> W<small>EISEN DIR ETWAS ERLAUBT HABEN, HABEN SIE DIR NUR DEINES<\/small><a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a><small>GEGEBEN<\/small>; [<small>IM<\/small> T<small>EMPEL<\/small>] <small>HABEN SIE DIR NUR DAS ERLAUBT, WAS SONST NUR DES<\/small> F<small>EIERNS WEGEN<\/small> [<small>VERBOTEN<\/small>] <small>IST<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R.\u1e6cobi b. Qisana sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wer etwas, das durch ein Kriechtier unrein geworden ist, in den Tempel bringt, ist schuldig, wenn aber ein Kriechtier selbst, so ist er frei.<\/p>\n<p>Weshalb?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a><em>M\u00e4nner und Frauen sollt ihr hinausschaffen<\/em>; nur das, was im Tauchbade Reinheit erlangt, nicht aber das Kriechtier, das keine Reinheit erlangt. Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: <em>M\u00e4nner und Frauen sollt ihr hinausschaffen<\/em>; ausgenommen Tongef\u00e4\u00dfe<\/p>\n<p>so R.Jose der Galil\u00e4er. Doch wohl deshalb, weil sie durch das Tauchbad keine Reinheit erlangen.<\/p>\n<p>Nein, nur das, was eine Urunreinheit<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a>werden kann, ausgenommen das Tongef\u00e4\u00df, das nicht eine Urunreinheit werden kann. Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df hier\u00fcber Tanna\u00edm streiten. Wenn ein Kriechtier im Tempel gefunden wird, so bringe es ein Priester mit seinem G\u00fcrtel hinaus, um nicht die Unreinheit im Tempel weilen zu lassen<\/p>\n<p>so R. Jo\u1e25anan b.Beroqa; R.Jehuda sagt, mit einer h\u00f6lzernen Zange, um nicht die Unreinheit zu vermehren. Ihr Streit besteht wahrscheinlich in folgendem: derjenige, welcher sagt, um nicht weilen zu lassen, ist der Ansicht, wer ein Kriechtier in den Tempel bringt, sei schuldig<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a>, und derjenige, welcher sagt, um nicht zu vermehren, ist der Ansicht, wer ein Kriechtier in den Tempel bringt, sei frei.<\/p>\n<p>Nein, alle sind der Ansicht, er sei schuldig, und ihr Streit besteht in folgendem: einer ist der Ansicht, man lasse lieber die Unreinheit weilen, und einer ist der Ansicht, man vermehre lieber die Unreinheit.<\/p>\n<p>Vielmehr, wie die folgenden Tanna\u00edm. Wir haben gelernt: Aus welcher Stelle bringe man es fort &amp;c.\u00a0Ihr Streit besteht wahrscheinlich in folgendem: derjenige, welcher sagt, aus dem Vorhofe nicht, ist der Ansicht, wer ein Kriechtier in den Tempel bringt, sei frei, und derjenige, welcher sagt, aus dem ganzen Vorhofe, ist der<\/p>\n<h2 id=\"blatt-105a\">Blatt 105a<\/h2>\n<p>Ansicht, er sei schuldig. R.Jo\u1e25anan entgegnete: Beide folgerten sie es<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a> aus ein und demselben Schriftverse:<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a><em>Die Priester aber begaben sich ins Innere des Tempels des Herrn, um ihn zu reinigen, und schafften alle Unreinheit, die sie im Tempel des Herrn vorfanden, in den Vorhof des Tempels des Herrn hinaus, und die Leviten nahmen es in Empfang, um es in den Qidronbach hinauszuschaffen<\/em>. Einer ist der Ansicht: da dies durch Leviten im Vorhofe verrichtet wurde, so gibt es da keine Unreinheit<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a>, und einer ist der Ansicht: wo dies durch die Leviten nicht m\u00f6glich<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a>war, wurde es durch die Priester verrichtet, und wo dies durch die Leviten m\u00f6glich war, brauchten die Priester sich nicht zu verunreinigen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Jeder darf in den Tempel eintreten, um Bauund Reparaturarbeit zu verrichten und Unreinheit hinauszubringen, jedoch ist es durch Priester vorzuziehen; sind da keine Priester vorhanden, so treten Leviten ein, und sind da keine Leviten vorhanden, so treten Jisra\u00e9liten ein. Diese und jene nur reine, aber keine unreinen. R.Hona sagte: R.Kahana tritt f\u00fcr die Priester [Kahane] ein; denn R.Kahana lehrte: Da es hei\u00dft:<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a><em>nur zum [inneren] Vorhang darf er nicht hineingehen<\/em>, so k\u00f6nnte man glauben, gebrechenbehaftete Priester d\u00fcrfen nicht zwischen Vorhalle und Altar eintreten, um [bei den] Blechplatten<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a>zu arbeiten, daher hei\u00dft es <em>nur<\/em>, teilend. Vorzuziehen sind gebrechenfreie, sind aber keine gebrechenfreien vorhanden, so treten gebrechenbehaftete ein; vorzuziehen sind reine, sind aber keine reinen vorhanden, so treten unreine ein; von diesen und jenen nur Priester und nicht Jisra\u00e9liten. Sie fragten: Wer trete von Unreinem und Gebrechenbehaftetem ein? R. \u1e24ija b. A\u0161i sagte, der Unreine trete ein, denn ihm ist auch der Gemeindedienst<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a>erlaubt; R.Elea\u0351zar sagte, der Gebrechenbehaftete trete ein, denn er darf auch Geheiligtes essen.<\/p>\n<p>R.\u0160<small>IMO\u0351N SAGTE &amp;C<\/small>. Worauf bezieht sich R.\u0160imo\u0351n?<\/p>\n<p>Auf das, was wir gelernt haben: Wer bei Einbruch der Dunkelheit auch nur eine Elle au\u00dferhalb seines \u0160abbathgebietes sich befindet, darf nicht mehr hineingehen; R.\u0160imo\u0351n sagt, auch wenn f\u00fcnfzehn Ellen d\u00fcrfe er noch hineingehen, weil die Feldmesser die Me\u00df [stricke] nicht fest anziehen, wegen der sich Irrenden<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a>. Der erste Tanna lehrt, man d\u00fcrfe nicht mehr hineingehen, und hierzu sagt R.\u0160imo\u0351n, man d\u00fcrfe wohl hineingehen.<\/p>\n<p>[I<small>M<\/small> T<small>EMPEL<\/small>] <small>HABEN SIE DIR NUR DAS ERLAUBT, WAS SONST NUR DES<\/small> F<small>EIERNS WEGEN<\/small> [<small>VERBOTEN<\/small>] <small>IST<\/small>. Worauf bezieht sich dies?<\/p>\n<p>Auf jene Lehre: der erste Tanna sagt, er knote sie<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a>zusammen, und hierzu sagt R.\u0160imo\u0351n, er d\u00fcrfe nur eine Schleife machen. Eine Schleife, derentwegen man sich keines S\u00fcndopfers schuldig machen<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a>kann, haben die Rabbanan [im Tempel] erlaubt, einen Knoten, dessentwegen man sich eines S\u00fcndopfers schuldig machen<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a>kann, haben die Rabbanan nicht erlaubt.<\/p>\n\n<p class=\"hetext\">\n\u05d4\u05b7\u05d3\u05b0\u05e8\u05b8\u05df \u05e2\u05b2\u05dc\u05b8\u05da\u05b0 \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05d5\u05b9\u05e6\u05b5\u05d0 \u05ea\u05bc\u05b0\u05e4\u05b4\u05d9\u05dc\u05bc\u05b4\u05d9\u05df \u05d5\u05bc\u05e1\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05e7\u05b8\u05d0 \u05dc\u05b8\u05d4\u05bc \u05de\u05b7\u05e1\u05bc\u05b6\u05db\u05b6\u05ea \u05e2\u05b5\u05d9\u05e8\u05d5\u05bc\u05d1\u05b4\u05d9\u05df\n<\/p>\n\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>An Haupt und Arm, wie man sie wochentags anzulegen pflegt.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Die keine Gebrauchssspuren haben u. vieil, gar keine richtigen Tephillin sind.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn seine Frau auf freiem Felde gebiert.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einer Feuersbrunst; cf.\u00a0Sab. Blatt 120a.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Tephillin am \u0160. am Arm zu tragen.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 6,8.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl die Hirnschale, die Fontanelle.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Somit darf man nur ein Paar anlegen, da die Hinzuf\u00fcgung verboten ist.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne Beabsichtigung hat man das Gebot ausge\u00fcbt, jedoch nicht das Verbot der Hinzuf\u00fcgung.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Indem wir annehmen, da\u00df am \u0160. keine Tephillin anzulegen sind.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Anlegen der Tephillin am \u0160. ist ebenfalls eine Hinzuf\u00fcgung.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man nur 7 Tage in der Festh\u00fctte zu verweilen hat.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 13,10; dieser Schriftvers befindet sich in einem der Tephillinabschnitte.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Wovon vorangehend gesprochen wird.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df bei Unvors\u00e4tzlichkeit kein Opfer darzubringen ist, wie dies bei einem Verbote der Fall ist.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 13,9.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Benennung des K\u00f6nigs \u0160a\u00fal; cf.\u00a0Mq. Blatt 16b.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur heiligen St\u00e4tte an den Festen; cf.\u00a0Schemot 23,17.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Den von einer bestimmten Zeit abh\u00e4ngenden Geboten ist die Frau nicht unterworfen.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Hand auf den Kopf des Opfertieres; cf.\u00a0Wajikra 1,4 u\u00f6.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich sie dazu nicht verpflichtet sind.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Neujahrsfeste; cf.\u00a0Wajikra 23,24.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 1,2.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Als \u00c7i\u00e7ith verwendet zu werden, da sie f\u00fcr diesen Zweck gef\u00e4rbt werden mu\u00df.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Solche werden gew\u00f6hnlich zum Weben nicht verwendet.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Die F\u00e4den wieder zusammenzukn\u00fcpfen, um sie zu einer Borte zu verwenden.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie vielleicht keine Tephillin, sondern Amulette in \u00e4hnlicher Form sind.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Die F\u00e4den wieder zusammenzukn\u00fcpfen, um sie zu einer Borte zu verwenden.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Amulette in der Form von Tephillin zu fertigen.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit denen die Tephillin an den Kopf und den Arm befestigt werden.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Man bringe \u00bbneue\u00ab Tephillin deshalb nicht heim, weil man sie ohne Knoten nicht anlegen kann u. das Fertigen eines solchen am \u0160. verboten ist.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf am \u0160. auch keine Schleife machen.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Knoten, der in der Form eines Buchstaben gemacht wird.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>In gr\u00f6\u00dferen Mengen, zum Wiederverkauf.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Religionsverfolgung; in diesem Falle lasse man sie liegen.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. sie d\u00fcrfen nur da hingebracht werden, wohin der Eigent\u00fcmer selbst gehen darf.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der R\u00fccksichtnahme auf das \u0160abbathgebiet; ausf\u00fchrl. Jt. Blatt 37a.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der obigen Erkl\u00e4rung spricht ja auch RJ. nicht vom Fasse selber, sondern vom Inhalte.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. sein Wesen behalten hat.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Wasser erst am \u0160.aus einem Flu\u00df in das Fa\u00df gekommen ist (cf.\u00a0supra Blatt 46a), in welchem Falle es jeder nach seinem Platze bringen darf.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sab. Blatt 76b.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Die kein Wasser zum Trinken hat.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Buch der hl. Schrift enthaltend.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Und das eine Ende in seiner Hand zur\u00fcckbleibt.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit der Schrift gegen die Wand, um sie zu sch\u00fctzen.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rth \u00fcber sich, dh. oberhalb 10 Hb.n, wo der Luftraum gar nicht mehr zum \u00f6ffentlichen Gebiete geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Er bleibt auf der Schwelle stehen, u. erst dann bringt er die Rolle in die Wohnung, soda\u00df er nicht mehr direkt aus \u00f6ffentlichem Gebiete nach Privatgebiet, sondern nach, bezw. aus einem Neutralgebiete.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Reim Besehen bleibt er auf der Schwelle stehen.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er die Schwelle passiert, ist es ebenso, als bliebe er da stehen.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man sie vor Schmutz und Staub sch\u00fctzen will.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf der Wand, somit sollte es \u00fcberhaupt erlaubt sein, die Rolle an sich zu ziehen.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf der Wand, somit sollte dies verboten sein.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur dann ist man, wenn man sie fortnimmt, ein S\u00fcndopfer schuldig; cf.\u00a0Sab. Blatt 4a ff.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Die, wenn sie in das \u00f6ffentliche Gebiet fallen, zerbrechen.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Einschiebung nach Raschi, gegen den einfachen Sinn des Textes.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier werden nur zerbrechliche Sachen aufgez\u00e4hlt.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Das man vom Hause u. von der Stra\u00dfe aus nur provisorisch u. nicht permanent benutzen darf.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Er ist Privatgebiet.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. L\u00f6ehe; stehender Ausdruck f\u00fcr Wandnischen nach \u00f6ffenti, oder Privatgebiet.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>In \u00f6fferitl. Gebiete.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rth \u00fcber sich, dh. oberhalb 10 Hb.n, wo der Luftraum gar nicht mehr zum \u00f6ffentlichen Gebiete geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Translozierung am \u0160.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo es verbrannt wird; es wird also forlgenommen, nicht aber niedergelegt.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Urin kommt aus dem K\u00f6rper, der sich auf Privatgebiet befindet.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Speichel im Munde, zum Ausspucken.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Hebe, die man nur unter Beobachtung der rituellen Reinheitsgesetze essen darf.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Speichel im Munde, zum Ausspucken.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Speisen werden nur dann verunreinigungsf\u00e4hig, wenn sie durch eine Fl\u00fcssigkeit befeuchtet worden sind; der Speichel wird nach RJ. nur dann als solcher betrachtet, wenn er bereits im Munde zum Aus spucken hervorgesto\u00dfen wurde.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Den man auf jeden Fall ausspuckt.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 8,36.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Kelter darf man unverzehnteten Wein trinken.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Die vorangehende Mi\u0161na.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu denen auch Getr\u00e4nke geh\u00f6ren; bei solchen ist es auch nach den Rabbanan verboten, weil man verleitet werden k\u00f6nnte, sie nach dem Gebiete zu bringen, in dem man sich befindet.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Man bringt aus einem Gebiete nach einem anderen.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Verbot des Tragens nach od. aus einem Neutralgebiete; nach der Tora ist es nicht verboten.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Da von \u00f6ffentlichem und Privatgebiet im ersten Falle gelehrt wird, so spricht wohl dieser Fall von einer Kelter, die Neutralgebiet (keine 10 Hb.n hoch) ist.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Hierbei handelt es sich \u00fcberhaupt nicht um das. \u0160abbathgesetz.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Mas. IV, Anm. 3.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in das \u00f6ffentliche Gebiet ragt.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Mund oder ein Gef\u00e4\u00df an die Traufe, als ob man aus dieser sch\u00f6pfe.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Und geh\u00f6rt zum Privatgebiete.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Eines fremden Gebietes.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Brunnen allein ist 10 Hb.n tief, also Privatgebiet.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Der See u. der Misthaufen gelten als W\u00e4nde.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Einen solchen tr\u00e4gt man nicht ab.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 15 a, Anm. 234.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Mitte der Wurzeln, die h\u00f6her als 3 Hb.n ist.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Wurzeln in ihrer Verzweigung eine Klippe oder einen H\u00fcgel bilden.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Oberhalb 3 Hb.n.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Baum in einem Graben steht u. die Wurzeln vom Boden des Grabens gemessen 3 Hb.n hoch sind, nicht aber von den Ufern aus.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Baum in einem Winkel von 2 W\u00e4nden steht u. das Gezweige weniger als 3 Hb.n von den W\u00e4nden absteht.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Weniger als 3 Hb.n \u00fcber dem Dache, w\u00e4hrend der Abstand von der Erde bedeutend gr\u00f6\u00dfer war; die Palme befand sich im Hause.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Luftraum des Hauses gilt als fester Boden.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Er darf dann nicht herabsteigen, als Ma\u00dfregelung.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Opfertieren; \u00fcber die Art u. Anzahl der Sprengungen des Opferblutes an den Altar ausf\u00fchrl. Zeb. Abschnitt V.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man zu wenig sprengt.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man zuviel sprengt.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle aber wird das einmal zu sprengende Blut als Wasser betrachtet.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle aber wird das einmal zu sprengende Blut als Wasser betrachtet.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Gebotes, das mit einem Verbote verbunden ist.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit wird ein Gebot ausge\u00fcbt, da das Verweilen auf dem Baume verboten ist.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Verbotes, das mit einem Gebote verbunden ist.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch das Verweilen auf dem Baume.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein solcher gilt nicht mehr als am Erdboden haftend.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Regenzeit ist es verboten, weil andere nicht erkennen, da\u00df der Baum verdorrt ist.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Die vom Vorjahre zur\u00fcckgeblieben sind.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 6a, Anm. 80.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 19,2.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 99 mut. mut.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Da in manchen Gr\u00e4sern K\u00f6rner sind, die man absch\u00fctteln k\u00f6nnte, ist es verboten.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil man barfu\u00df mit den Zehen Gr\u00e4ser ausrei\u00dft.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Man zertritt es, u. es ist verboten.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit am \u0160. erlaubt ist.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 19,2.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. wer all seine Kinder m\u00e4nnlich machen will.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 1,13.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 30,16.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Diwrej hajamim 12,33.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 3,16.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit einem fremden Manne.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend dem Manne die Polygamie erlaubt ist.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df sie zur\u00fcckgezogen lebt u. nicht f\u00fcr den Erwerb zu sorgen hat, u. da\u00df sie bei der Beiwohnung eine bequemere Lage hat; die 3. Eigenheit wird als Z\u00fcchtigkeit erkl\u00e4rt.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 35,11.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Hahn l\u00e4\u00dft vorher die Fl\u00fcgel h\u00e4ngen, nachher sch\u00fcttelt er den Kamm.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Hahn l\u00e4\u00dft vorher die Fl\u00fcgel h\u00e4ngen, nachher sch\u00fcttelt er den Kamm.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese wird nur selten benutzt u. daher nicht richtig eingeh\u00e4ngt, sondern entweder mit einer Schnur befestigt od. \u00fcberhaupt nur angelehnt. Beim R\u00fccken und Aufstellen wird der Boden aufgew\u00fchlt u. zerschrammt; dasselbe gilt auch von den folgenden Verschl\u00fcssen.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>So richtig nach der Lesart des jeru\u0161. T. Das in unseren Texten gebrauchte Wort bedeutet sonst Pflugsterze, die nach Raschi oft als T\u00fcrverschlu\u00df verwendet wurde.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie brauchen vom Boden nicht abzustehen.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht zuerst zwei Scheite nebeneinander u. nachher ein drittes dar\u00fcber legen, weil dies dem Bauen gleicht, vielmehr halte man eines und lege zwei darunter; ebenso bei den weiter genannten Gegenst\u00e4nden.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Michah 7,4.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Michah 7,4.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d3\u05e7<\/span> gl. <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05d3\u05e7<\/span>, von <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d5\u05e7<\/span> <em>zermalmen<\/em>.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Michah 4,13.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit einem Schl\u00fcssel, damit man nicht ihn zu tragen verleitet werde.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Der ihn vom \u00f6ffentl. Gebiete trennt; dies bezieht sich auf den zweiten Fall.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeru\u0161alem gilt also als Neutralgebiet.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Die kein \u00f6ffentliches Gebiet sind, sondern als Neutralgebiet gelten.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Aufs Schlo\u00df. Gemeint sind wohl einfache Holzriegel.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Von dem aus man nach einem anderen Gebiete tragen darf, w\u00e4hrend es nach RM., falls es sich oberhalb 10 Hb.n befindet, Privatgebiet ist.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 33b, Anm. 120 mut. mut.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob. col.\u00a0a.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen \u00f6ffentlichem und Privatgebiet.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df er auch als Keule verwendet werden kann.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist die Schnur, mit der er an der T\u00fcr befestigt ist, stark genug, so ist es ersichtlich, da\u00df er zur T\u00fcr geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Der \u00fcberhaupt nicht angebunden ist; die Benutzung hat den Anschein des Bauens.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Riegel durch das Loch der Unterschwelle in die Erde dringt. So Raschiu. Tosaphoth; anders, jed. ebenso verworren und etymologisch dunkel, ist die Erkl. des Arukh.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Und \u00fcberhaupt nicht angebunden; er hat dann die Form eines Gebrauchsger\u00e4tes.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>In manchen Texten richtig <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e8\u05d3\u05d9\u05d1<\/span>; (<em>\u1f00\u03f1\u03c4\u03ac\u03b2\u03b7<\/em>) persisches Hohlma\u00df (55,81 Liter); nach Rashi ein Lethekh, nach A\u0351rukh \u00bd Lethekh.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. am \u0160abbath.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Wochentags wurden daher tags\u00fcber \u00fcber sie Matten od. Decken gebreitet.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. am \u0160abbath.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Mittelpunkte aus.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160. zu tragen, obgleich die Kr\u00e4mpe ein Zeltdach bildet.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Tragen eines solchen Hutes ist nicht wegen Zeltmachens verboten, sondern weil der Wind ihn forttragen u. man ihn zu holen verleitet werden k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie nicht ganz herausgesprungen sind.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit Handwerksger\u00e4ten.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ein Priester es bei der Verrichtung des Tempeldienstes abgenommen hat.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man ein abgel\u00f6stes Pflaster wieder auflegen darf.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Die an sich verbotenen Handlungen, die zur Aus\u00fcbung desselben n\u00f6tig sind; cf.\u00a0Sab. Blatt 130aff.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem die Schleife dem Knoten gleicht; cf.\u00a0Sab. Blatt 113a.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Schleife reicht dann aus.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Man k\u00f6nnte verleitet werden, auch am Ende einen Knoten zu machen.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Pesa\u1e25opfers in den Tempel.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Deren Entfernung am \u0160. auch mit der Hand verboten ist.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Abl\u00f6sung einer Blatter; die Abl\u00f6sung einer feuchten mit einem Ger\u00e4te ist auch nach der Tora verboten.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach sind beide Verrichtungen nach der Tora verboten.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach sind die genannten Verrichtungen nur des Feierns wegen und nicht nach der Tora verboten.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Pesa\u1e25opf er wird daheim untersucht u. erst nachher nach dem Tempel gebracht.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Und das eine Ende in seiner Hand zur\u00fcckbleibt.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. heilige Verrichtung, da hier von einer Rolle der hl. Schrift gesprochen wird.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Pesa\u1e25opfer; cf.\u00a0Schemot 12,4.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Die an sich verbotenen Handlungen, die zur Aus\u00fcbung desselben n\u00f6tig sind; cf.\u00a0Sab. Blatt 130aff.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>So richtig trotz aller alten Ausgaben (Elie\u0351zer); cf.\u00a0Sab. Blatt 94b.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es durch einen anderen erfolgt.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist verboten u. event, der Tempeldienst ung\u00fcltig; cf.\u00a0Zeb. Blatt 18a.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Tempeldienst mu\u00df alles mit blosser Hand angefa\u00dft werden.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend R\u1e24. nur von einem unwesentlichen Streifen spricht.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Das nicht zu den priesterl. Gew\u00e4ndern geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Vieil. Exilantenbrunnen.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Etymolog, zul\u00e4ssig: kalter Brunnen.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderen Lesarten und Stellen: Pa\u0161runja, bezw. Pe\u0161renja.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Diwrej hajamim 28,19.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Bau des Tempels wurde vorgeschrieben, auch zur Rampe darf nichts hinzugef\u00fcgt werden.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Priester gingen beim Tempeldienste barfu\u00df, und ihre Fu\u00dfsohlen mu\u00dften den Boden ber\u00fchren.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 1,13.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Jede Herbeif\u00fchrung eines Ger\u00e4usches oder Tones ist am S. verboten.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Tropfgef\u00e4\u00dfe, aus dem das Wasser beim \u00d6ffnen des oben befindlichen Loches rauschend bezw. Tropfend in ein darunter befindliches Metallgef\u00e4\u00df lief u. ein Ger\u00e4usch verursachte; wahrscheinl. zum Einschl\u00e4fern bezw. Wecken eines Kranken benutzt.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies erfolgt durch jede Art von Ger\u00e4usch.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>In das am \u0160. gesch\u00f6pfte Wasser.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. hervorquellen; nach Raschi ist <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e7\u05e8\u05d5<\/span> Hiph. von <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05e8\u05d0<\/span> <em>rufen<\/em>: \u00fcber den man eine Kundmachung ausgerufen hatte.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Danach handelt es sich um einen bestimmten Brunnen.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 6,7.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich dadurch der G\u00fcrtel unrein wird, da das Suchen nach einem geeigneten Gegenstande Zeit beanspruchen w\u00fcrde.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man sie unrein betritt; also auch aus dem Vorhofe.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Kessel, der im Tempel verschiedenen Zwecken diente; cf.\u00a0Tan.V,5.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Was nach der Tora erlaubt ist.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 5,3.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ms.\u00a0III, Anm. 7.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Fortschaffung ist eine Pflicht der Tora.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend beide der Ansicht sind, man sei dieserhalb schuldig.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>Diwrej hajamim 29,16.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. mit der Unreinheit werde es da nicht so streng genommen.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie das Innere des Tempels nicht betreten durften.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 21,23.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Verkleidung im Tempel; cf.\u00a0Bamidbar 17,3.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Das best\u00e4ndige Opfer, das nicht ausfallen darf.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 52b, Anmm. 171\u2014173.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Levite, dem eine Saite geplatzt ist, ob. Blatt 102b; R\u0160. erkl\u00e4rt hier, weshalb er in jenem Falle erleichternder u. in diesem erschwerender Ansicht ist.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Au\u00dferhalb des Tempels.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Au\u00dferhalb des Tempels.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Eruwin in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Eruwin | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 95a 95b 96a 96b 97a 97b 98a 98b 99a 99b 100a 100b 101a 101b 102a 102b 103a 103b 104a 104b 105a Blatt 95a i WER [AM \u0160ABBATH] TEPHILLIN FINDET, BRINGE SIE PAARWEISE1 HEIM; R.GAMLI\u00c9L SAGT, JE ZWEI [PAARE]. DIESE WORTE GELTEN NUR VON GEBRAUCHTEN, BEI NEUEN2BRAUCHT MAN ES NICHT. FINDET MAN SIE IN PAGKETEN ODER B\u00dcNDELN, SO WARTE MAN, BIS ES DUNKEL WIRD, UND BRINGE SIE HEIM; BEI GEFAHR BEDECKE MAN SIE UND GEHE SEINES WEGES. Blatt 95b ii R.\u0160IMO\u0351N SAGT, MAN REICHE SIE SEINEM N\u00c4CHSTEN UND DER N\u00c4CHSTE SEINEM N\u00c4CHSTEN, BIS SIE SO ZUM \u00c4USSERSTEN HOFE GELANGEN. DESGLEICHEN REICHE MAN SEIN KIND3 SEINEM N\u00c4CHSTEN UND DER N\u00c4CHSTE SEINEM N\u00c4CHSTEN, AUCH BIS HUNDERT. R.JEHUDA SAGTE: MAN DARF SEINEM N\u00c4CHSTEN EIN FASS REICHEN UND DER N\u00c4CHSTE SEINEM N\u00c4CHSTEN, AUCH AUSSERHALB DES \u0160ABBATHGEBIETES. JENE SPRACHEN ZU IHM: DIESES DARF NICHT WEITER GELANGEN ALS DIE F\u00dcSSE SEINES EIGENT\u00dcMERS. GEMARA. Nur ein Paar und nicht &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7217,"parent":5029,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7330","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7330","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7330"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7330\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7332,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7330\/revisions\/7332"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5029"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7217"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7330"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}