{"id":7342,"date":"2021-04-16T14:40:56","date_gmt":"2021-04-16T12:40:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7342"},"modified":"2021-04-16T14:40:59","modified_gmt":"2021-04-16T12:40:59","slug":"sukka-kapitel-1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/sukka\/sukka-kapitel-1\/","title":{"rendered":"Sukka Kapitel 1"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Sukka in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/sukka\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Sukka<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-2a\">2a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-2b\">2b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-3a\">3a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-3b\">3b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-4a\">4a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-4b\">4b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-5a\">5a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-5b\">5b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-6a\">6a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-6b\">6b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-7a\">7a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-7b\">7b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-8a\">8a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-8b\">8b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-9a\">9a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-9b\">9b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-10a\">10a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-10b\">10b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-11a\">11a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-11b\">11b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-12a\">12a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-12b\">12b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-13a\">13a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-13b\">13b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-14a\">14a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-14b\">14b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-15a\">15a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-15b\">15b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-16a\">16a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-16b\">16b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-17a\">17a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-17b\">17b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-18a\">18a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-18b\">18b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-19a\">19a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-19b\">19b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-20a\">20a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-20b\">20b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-2a\">Blatt 2a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>E<\/bold><small>INE<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE, DIE MEHR ALS ZWANZIG<\/small> E<small>LLEN HOCH IST, IST UN-BRAUCHBAR, NACH<\/small> R. J<small>EHUDA ABER BRAUCHBAR; DIE KEINE ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN HOCH IST, DIE KEINE DREI<\/small> W<small>\u00c4NDE HAT UND DIE MEHR<\/small> S<small>ONNE ALS<\/small> S<small>CHATTEN<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>GEW\u00c4HRT, IST UNBRAUCHBAR<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Dort haben wir gelernt: Ein Durchgang, der mehr als zwanzig Ellen hoch ist, mu\u00df verringert werden ; R. Jehuda sagt, dies sei nicht n\u00f6tig. Weshalb lehrt er von der Festh\u00fctte, sie sei unbrauchbar, w\u00e4hrend er vom Durchgange ein Mittel lehrt!?<\/p>\n<p>Die Festh\u00fctte ist [ein Gebot] der Tora, daher lehrt er, sie sei unbrauchbar, der Durchgang aber ist nur rabbanitisch, daher gibt er ein Mittel an. Wenn du aber willst, sage ich: auch bei [Geboten] der Tora lehrt er sonst ein Mittel; jedoch lehrt er von der Festh\u00fctte, sie sei unbrauchbar, weil deren [Un-brauchbarkeitsf\u00e4lle] viel sind, beim Durchgange dagegen, bei dem sie nicht viel sind, gibt er ein Mittel an.<\/p>\n<p>Woher dies? Raba erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a><em>damit eure Geschlechter wissen, da\u00df ich die Kinder Jisra\u00e9l in H\u00fctten habe wohnen lassen:<\/em> bis zwanzig Ellen merkt man, da\u00df man sich in einer H\u00fctte befindet, ist sie h\u00f6her als zwanzig Ellen, so merkt man nicht mehr, da\u00df man sich in einer H\u00fctte befindet, weil das Auge da nicht hinreicht. R. Zera entnimmt dies hieraus:<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a><em>Und eine H\u00fctte wird da sein als Schatten vor der Hitze tags\u00fcber<\/em>; bis zwanzig Ellen befindet man sich im Schatten der H\u00fcttenbedachung, ist sie h\u00f6her als zwanzig Ellen, so befindet man sich nicht mehr im Schatten der H\u00fcttenbedachung, sondern im Schatten der W\u00e4nde. Abajje sprach zu ihm: Demnach ist, wenn jemand seine Festh\u00fctte zwischen den \u00c1\u0161teroth. Qarnajim<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> errichtet, diese ebenfalls keine Festh\u00fctte!? Dieser erwiderte: Bei dieser ist, wenn du die \u00c1\u0161teroth Qarnajim entfernst, ein Schatten der H\u00fcttenbedachung vorhanden, bei jener aber ist, wenn du die W\u00e4nde entfernst, kein Schatten der H\u00fcttenbedachung vorhanden. Raba entnimmt dies hieraus:<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a><em>Sieben Tage sollt ihr in H\u00fctten wohnen<\/em> ; die Tora sagt damit, da\u00df man die ganzen sieben Tage seine permanente Wohnung verlasse und in einer provisorischen Wohnung wohne. Bis zwanzig Ellen errichtet man eine provisorische Wohnung, h\u00f6her als zwanzig Ellen errichtet man keine provisorische Wohnung mehr, sondern nur eine permanente. Abajje sprach zu ihm: Demnach ist, wenn jemand W\u00e4nde aus Eisen errichtet und \u00fcber diese H\u00fcttenbedachung legt, diese ebenfalls keine Festh\u00fctte!? Dieser erwiderte: Ich meine es wie folgt: bis zu zwanzig Ellen errichtet man auch eine provisorische Wohnung, somit gen\u00fcgt man seiner Pflicht, wenn man eine permanente errichtet hat, h\u00f6her als zwanzig Ellen, errichtet man [keine provisorische, sondern nur] eine permanente Wohnung, somit gen\u00fcgt man seiner Pflicht nicht, auch wenn man eine provisorische errichtet<\/p>\n<h2 id=\"blatt-2b\">Blatt 2b<\/h2>\n<p>hat. Sie alle erkl\u00e4ren nicht wie Rabba, denn da<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> bezieht sich das \u00bbWissen\u00ab auf die kommenden Geschlechter. Wie R. Zera erkl\u00e4ren sie ebenfalls nicht, weil jener Schriftvers sich auf die messianischen Tage bezieht.<\/p>\n<p>Und R. Zera!?<\/p>\n<p>Demnach sollte die Schrift sagen: <em>und ein Baldachin wird da sein als Schatten tags\u00fcber,<\/em> wenn es aber hei\u00dft: <em>und eine H\u00fctte wird da sein als Schatten tags\u00fcber,<\/em> so ist hieraus beides zu entnehmen. Wie Raba erkl\u00e4ren sie ebenfalls nicht, wegen des Einwandes Abajjes.<\/p>\n<p>Wessen Ansicht vertritt die Lehre R. Jo\u0161ijas, der im Namen Rabhs lehrt, da\u00df n\u00e4mlich der Streit nur \u00fcber den Fall besteht, wenn die W\u00e4nde nicht bis zur H\u00fcttenbedachung reichen, wenn aber die W\u00e4nde bis zur H\u00fcttenbedachung reichen, sie unbrauchbar sei, auch wenn sie h\u00f6her als zwanzig Ellen ist? Die des Ruba, der erkl\u00e4rt, weil das Auge da nicht hinreicht, wenn aber die W\u00e4nde bis zur H\u00fcttenbedachung reichen, erreicht sie das Auge.<\/p>\n<p>Wessen Ansicht vertritt die Lehre R. Honas, der im Namen Rabhs lehrte, da\u00df n\u00e4mlich der Streit nur \u00fcber den Fall besteht, wenn [die Festh\u00fctte] nur vier zu vier Ellen hat, wenn sie aber mehr als vier zu vier Ellen hat, sei sie brauchbar, auch wenn sie h\u00f6her als zwanzig Ellen ist? Die des R. Zera, der erkl\u00e4rt, wegen des Schattens, wenn sie aber breiter ist, wird sie von der H\u00fctten-bedachung beschattet.<\/p>\n<p>Wessen Ansicht vertritt die Lehre des R. \u1e24anan b.Rabba, der im Namen Rabhs lehrte, da\u00df n\u00e4mlich der Streit nur \u00fcber den Fall besteht, wenn [die Festh\u00fctte] nicht mehr als den Kopf, den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers und den Tisch fa\u00dft, wenn sie aber mehr als den Kopf, den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers und den Tisch fa\u00dft, sie brauchbar sei, auch wenn sie h\u00f6her als zwanzig Ellen ist? Keines von ihnen.<\/p>\n<p>Allerdings besteht der Streit R. Jo\u0161ijas gegen R. Hona und R. \u1e24anan b.Rabba in folgendem: diese normieren die Ausdehnung, jener aber normiert die Ausdehnung nicht; aber R. Hona und R. \u1e24anan b. Rabba streiten wohl \u00fcber die Brauchbarkeit der Festh\u00fctte: einer ist der Ansicht, die Festh\u00fctte sei mit vier Ellen brauchbar, und einer ist der Ansicht, die Festh\u00fctte sei brauchbar schon wenn sie den Kopf, den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers und den Tisch fa\u00dft.<\/p>\n<p>Nein, beide sind der Ansicht, die Festh\u00fctte sei brauchbar, wenn sie den Kopf, den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers und den Tisch fa\u00dft, und ihr Streit besteht in folgendem: einer ist der Ansicht, sie<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> streiten \u00fcber [eine Festh\u00fctte], die den Kopf, den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers und den Tisch fa\u00dft, wenn aber mehr als den Kopf, den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers und den Tisch, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df sie brauchbar ist, und einer ist der Ansicht, sie streiten \u00fcber eine, die den Kopf, den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers und den Tisch fa\u00dft, bis zu vier Ellen, ist sie aber gr\u00f6\u00dfer als vier Ellen, so ist sie nach aller Ansicht brauchbar. Man wandte ein: Eine Festh\u00fctte, die mehr als zwanzig Ellen hoch ist, ist unbrauchbar ; nach R. Jehuda ist sie bis vierzig und f\u00fcnfzig Ellen brauchbar. R. Jehuda sprach: Die Festh\u00fctte der K\u00f6nigin Helena in Lud war ja h\u00f6her als zwanzig Ellen, und die \u00c4ltesten gingen da ein und aus, ohne ihr etwas zu sagen. Jene erwiderten: Soll dies ein Beweis sein!? Sie war eine Frau und von der Festh\u00fctte frei. Dieser entgegnete: Sie hatte ja sieben S\u00f6hne, und ferner pflegte sie ja alles nach der Anweisung der Weisen zu tun!?<\/p>\n<p>Wozu brauchte er darauf hinzuweisen, da\u00df sie alles nach der Anweisung der Weisen zu tun pflegte!?<\/p>\n<p>Er sprach zu ihnen wie folgt: wenn ihr erwidern wolltet, ihre S\u00f6hne waren minderj\u00e4hrig, und Minderj\u00e4hrige sind von der Festh\u00fctte frei, so war es ja, da sie sieben waren, nicht m\u00f6glich, da\u00df unter ihnen nicht einer war, der seiner Mutter nicht ben\u00f6tigte!? Und wenn ihr erwidern wolltet, ein Minderj\u00e4hriger, der seiner Mutter nicht ben\u00f6tigt, sei nur rabbanitisch verpflichtet und sie habe das Rabbanitische nicht beachtet, so komm und h\u00f6re: ferner pflegte sie ja alles nach Anweisung der Weisen zu tun!? Einleuchtend ist dies nach demjenigen, welcher sagt, sie streiten \u00fcber eine Festh\u00fctte, deren W\u00e4nde nicht bis zur H\u00fcttenbedachung reichen, denn eine K\u00f6nigin pflegt sich in einer H\u00fctte aufzuhalten, deren W\u00e4nde nicht bis zur H\u00fcttenbedachung reichen, wegen des Luftzuges, aber pflegt denn nach demjenigen, weleher<\/p>\n<h2 id=\"blatt-3a\">Blatt 3a<\/h2>\n<p>sagt, sie streiten \u00fcber eine kleine Festh\u00fctte, eine K\u00f6nigin sich in einer kleinen Festh\u00fctte aufzuhalten!? Rabba b.Ada erwiderte: Hier handelt es sich um eine Festh\u00fctte<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>, die in K\u00e4mmerchen geteilt war.<\/p>\n<p>Pflegt denn eine K\u00f6nigin sich in einer Festh\u00fctte aufzuhalten, die in K\u00e4mmerchen geteilt ist? R. A\u0161i erwiderte: Hier handelt es sich um eine darin befindliche Kammer. Die Rabbanan sind der Ansicht, ihre S\u00f6hne sa\u00dfen in der tauglichen Festh\u00fctte, und sie in einer Kammer, aus Keuschheit, und deshalb sagten ihr [die \u00c4ltesten] nichts, R. Jehuda ist der Ansicht, auch ihre S\u00f6hne sa\u00dfen bei ihr, und dennoch sagten sie ihr nichts.<\/p>\n<p>R. \u0160emu\u00e9l b.Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Die Halakha ist, sie mu\u00df den Kopf, den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers und den Tisch fassen. R. Abba sprach zu ihm : Also nach der Schule \u0160ammajs<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>? Manche lesen: R. Abba sprach: Wer lehrte dich dies? Jener erwiderte: So nach der Schule \u0160ammajs, und weiche davon nicht ab. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq wandte ein : Woher, da\u00df die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels \u00fcber eine kleine Festh\u00fctte streiten, vielleicht streiten sie \u00fcber eine gro\u00dfe, wenn man n\u00e4mlich an der T\u00fcr der Festh\u00fctte sitzt und der Tisch sich in der Stube befindet: die Schule \u0160ammajs ber\u00fccksichtigt, man k\u00f6nnte sich nach dem Tische hin\u00fcberneigen, und die Schule Hillels ber\u00fccksichtigt dies nicht!? Dies ist auch zu beweisen, denn er lehrt: Wenn jemand sich mit dem Kopfe und dem gr\u00f6\u00dferen Teile des K\u00f6rpers in der Festh\u00fctte befindet, den Tisch aber in der Stube<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>hat, so ist sie nach der Schule \u0160ammajs unbrauchbar und nach der Schule Hillels brauchbar. Wenn dem so w\u00e4re, so sollte es doch hei\u00dfen: wenn die Festh\u00fctte fa\u00dft, beziehungsweise nicht fa\u00dft!?<\/p>\n<p>Streiten sie denn nicht \u00fcber eine kleine Festh\u00fctte, es wird ja gelehrt: Fa\u00dft sie den Kopf, den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers und den Tisch, so ist sie brauchbar; Rabbi sagt, nur wenn sie vier zu vier Ellen hat. Dagegen lehrt ein Anderes: Rabbi sagt, eine Festh\u00fctte, die keine vier zu vier Ellen hat, sei unbrauchbar ; die Weisen sagen, auch wenn sie nur den Kopf und den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers fa\u00dft, sei sie brauchbar. Vom Tische aber lehrt er nicht; demnach widersprechen ja [die Lehren] einander!? Vielmehr ist hieraus zu entnehmen, da\u00df die eine nach der Schule \u0160ammajs und die andere nach der Schule Hillels lehrt. Mar Zu\u1e6dra sagte: Dies geht auch aus der Mi\u0161na hervor, denn er lehrt: so ist sie nach der Schule \u0160ammajs unbrauchbar und nach der Schule Hillels brauchbar: wenn dem so<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>w\u00e4re, so sollte es ja hei\u00dfen: so hat man nach der Schule \u0160ammajs seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt und nach der Schule Hillels seiner Pflicht gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es nun demnach: wenn jemand sich befindet?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich streiten sie \u00fcber beides, sie streiten \u00fcber eine kleine Festh\u00fctte, und sie streiten \u00fcber eine gro\u00dfe Festh\u00fctte, nur ist [die Lehre] l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Wenn jemand sich mit dem Kopfe und dem gr\u00f6\u00dferen Teile des K\u00f6rpers in der Festh\u00fctte befindet, den Tisch aber in der Wohnung hat, so hat er, wie die Schule \u0160ammajs sagt, seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt, und wie die Schule Hillels sagt, seiner Pflicht gen\u00fcgt; die nicht mehr als den Kopf und den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers fa\u00dft, ist nach der Schule \u0160ammajs unbrauchbar und nach der Schule Hillels brauchbar.<\/p>\n<p>Wer lehrte folgende Lehre der Rabbanan : Ein Haus, das keine vier zu vier Ellen hat, ist von der Mezuza und vom Gel\u00e4nder<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>frei, es ist nicht durch Aussatz<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>verunreinigungsf\u00e4hig, es verf\u00e4llt nicht<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>als Haus einer ummauerten Stadt, man kehrt wegen eines solchen nicht vom Kriegsschauplatze<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>heim, es beteiligt sich nicht am E\u0351rub<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>und an der Verbindung<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>, man legt da den E\u0351rub nicht nieder,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-3b\">Blatt 3b<\/h2>\n<p>es kann nicht zur Vereinigung zwischen zwei Ortschaften<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>dienen, und es ist zwischen Br\u00fcdern und Gesellschaftern nicht zu teilen. Es ist also Rabbi und nicht die Rabbanan?<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, da\u00df es die Rabbanan sind, denn die Rabbanan sagen dies nur von der Festh\u00fctte, die ja nur provisorisch zur Wohnung dient, bei einem Hause aber, das zur permanenten Wohnung dient, pflichten sie bei, da\u00df es, wenn es vier Ellen zu vier Ellen hat, von Menschen bewohnt wird, wenn aber nicht, von Menschen nicht bewohnt wird.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Ist von der Mezuza und vom Gel\u00e4nder frei, es ist durch Aussatz nicht verunreinigungsf\u00e4hig, es verf\u00e4llt nicht als Haus einer ummauerten Stadt, man kehrt wegen eines solchen nicht vom Kriegsschauplatze heim. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>In all diesen F\u00e4llen hei\u00dft es Haus.<\/p>\n<p>\u00abEs beteiligt sich nicht am E\u0351rub und an der Verbindung, man legt da den E\u0351rub nicht nieder.\u00bb Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Weil es zur Wohnung nicht geeignet ist.<\/p>\n<p>Nur den E\u0351rub zur Vereinigung des Hofes lege man da nicht nieder, wohl aber zur Verbindung f\u00fcr die Durchgangsgasse; aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Weil es nicht weniger ist als ein Hof in der Durchgangsgasse. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Der E\u0351rub zur Vereinigung des Hofes wird im Hofe und zur Verbindung der Durchgangsgasse wird in der Durchgangsgasse [niedergelegt]. Dagegen wandten wir ein: Wieso der Hof-E\u0351rub im Hofe, wir haben ja gelernt, da\u00df, wenn man den E\u0351rub in einem Torh\u00e4uschen, einer Veranda oder einer Galerie niederlegt, er kein E\u0351rub sei, und wer da wohnt, [den Hof] nicht verboten<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>mache!? Vielmehr lese man : der E\u0351rub zur Vereinigung des Hofes in einem Hause des Hofes, und zur Verbindung f\u00fcr die Durchgangsgasse in einem Hofe der Durchgangsgasse. Und dieses ist nicht weniger als ein Hof in der Durchgangsgasse.<\/p>\n<p>\u00abEs kann nicht zur Vereinigung zwischen zwei Ortschaften dienen.\u00bb Es ist nicht einmal mit einer W\u00e4chterh\u00fctte zu vergleichen. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Die W\u00e4chterh\u00fctte ist f\u00fcr ihren Zweck brauchbar, dieses aber ist f\u00fcr seinen Zweck nicht brauchbar.<\/p>\n<p>\u00abEs ist zwischen Br\u00fcdern und Gesellschaftern nicht zu teilen.\u00bb Nur wenn es keine vier Ellen hat, wenn es aber vier Ellen hat, ist es zu teilen, w\u00e4hrend wir doch gelernt haben, man teile einen Hof nur dann, wenn vier Ellen f\u00fcr den einen und vier Ellen f\u00fcr den anderen zur\u00fcckbleiben!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: bei diesem gilt nicht das Gesetz der Teilung des Hofes. R. Hona sagte n\u00e4mlich: Der Hof ist nach den T\u00fcren<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> zu teilen, und R. \u1e24isda sagte, jede T\u00fcr erhalte vier Ellen [vom Hofe], und der Rest sei gleichm\u00e4\u00dfig zu teilen. Nur ein Haus, das bestehen bleibt, erh\u00e4lt einen Teil am Hofe, ein solches aber, das zum Niederrei\u00dfen bestimmt ist, erh\u00e4lt keinen Teil am Hofe.<\/p>\n<p>Wenn sie h\u00f6her als zwanzig Ellen ist und man sie durch Kissen und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-4a\">Blatt 4a<\/h2>\n<p>Polster<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>verringert, so ist dies keine Verringerung, auch wenn man sie<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> aufgibt, da sein Beschlu\u00df gegen\u00fcber dem aller anderen Menschen<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>bedeutungslos ist. Wenn Stroh und man es aufgibt, so ist dies eine Verringerung, und um so mehr, wenn Erde und man sie aufgibt. Wenn Stroh, das man sp\u00e4ter nicht<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>fortnimmt, oder Erde ohne Beschlu\u00dffassung, so besteht hier\u00fcber ein Streit zwischen R. Jose und den Rabbanan, denn wir haben gelernt: Wenn man ein Haus mit Stroh oder Ger\u00f6ll gef\u00fcllt und es aufgegeben hat, so gilt es als nicht vorhanden. Nur wenn man es aufgibt, nicht aber, wenn man es nicht aufgibt. Hierzu wird gelehrt: R. Jose sagt: Stroh, das man sp\u00e4ter nicht fortnimmt, gleicht Erde ohne Beschlu\u00dffassung und es gilt<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>als nicht vorhanden, Erde, die man sp\u00e4ter fortnimmt, gleicht Stroh ohne Beschlu\u00dffassung, und es gilt nicht als nicht vorhanden.<\/p>\n<p>Wenn sie h\u00f6her als zwanzig Ellen ist und Gestr\u00e4uch [von der H\u00fcttenbedachung] innerhalb der zwanzig Ellen herabh\u00e4ngt, so ist sie, wenn es mehr Schatten als Sonne gew\u00e4hrt, brauchbar, wenn aber nicht, unbrauchbar. Von einer, die zehn Handbreiten<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>hoch ist, aber Gestr\u00e4uch [von der H\u00fcttenbedachung] innerhalb der zehn Handbreiten herabh\u00e4ngt. wollte Abajje sagen, sie sei, wenn es mehr Sonne als Schatten gew\u00e4hrt, brauchbar<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>, da sprach Raba zu ihm: Eine solche ist ja eine stinkige Wohnung, und kein Mensch wohnt in einer stinkigen Wohnung.<\/p>\n<p>Wenn sie h\u00f6her als zwanzig Ellen ist und man darin ein Podium l\u00e4ngs der Mittelwand<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>errichtet, das die f\u00fcr die Festh\u00fctte erforderliche Gr\u00f6\u00dfe hat, so ist sie brauchbar; wenn aber l\u00e4ngs einer Seiten wand, so ist sie, falls vom Rande des Podiums bis zur [gegen\u00fcberliegenden] Wand vier Ellen vorhanden<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>sind, unbrauchbar, wenn aber weniger, brauchbar.<\/p>\n<p>Er lehrt uns damit, da\u00df wir die Wand als schief<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>betrachten, und dies haben wir ja bereits gelernt: Wenn [das Dach eines] Hauses durchbrochen ist und man oben H\u00fcttenbedachung legt, so ist es, wenn von der Wand bis zur H\u00fcttenbedachung vier Ellen vorhanden sind, [als Festh\u00fctte] unbrauchbar. Wenn weniger, ist es demnach brauchbar!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, nur da, wo die Wand an sich brauchbar<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>ist, nicht aber hierbei, wo die Wand unbrauchbar ist, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Wenn sie h\u00f6her als zwanzig Ellen ist und man ein Podium in der Mitte errichtet, so ist sie, wenn an jeder Seite vom Rande des Podiums bis zur Wand vier Ellen vorhanden sind, brauchbar, wenn aber weniger als vier Ellen, unbrauchbar.<\/p>\n<p>Er lehrt uns damit, da\u00df wir die Wand als schief betrachten, und dies ist ja dasselbe!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, wir sagen zwar, die schiefe Wand sei an einer Seite zul\u00e4ssig, nicht aber an jeder Seite, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Wenn sie niedriger als zehn Handbreiten ist und man darin eine auf zehn Handbreiten erg\u00e4nzende Vertiefung macht, so ist sie, wenn vom Rande der Vertiefung bis zur Wand drei Handbreiten vorhanden<\/p>\n<h2 id=\"blatt-4b\">Blatt 4b<\/h2>\n<p>sind, unbrauchbar, wenn aber weniger als drei Handbreiten, brauchbar.<\/p>\n<p>Womit ist es da<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>anders, da\u00df du da weniger als vier Ellen, hierbei aber weniger als drei Handbreiten sagst!?<\/p>\n<p>Da, wo eine Wand vorhanden ist, ist [ein Abstand] weniger als vier Ellen zul\u00e4ssig, hierbei aber, wo die Wand erst werden soll, gilt sie als solche bei [einem Abstand] unter drei Handbreiten, sonst aber nicht.<\/p>\n<p>\u00dcber den Fall, wenn sie h\u00f6her als zwanzig Ellen ist und man darin eine zehn Handbreiten hohe S\u00e4ule errichtet, die den f\u00fcr die Festh\u00fctte erforderlichen Umfang hat, wollte Abajje sagen, man dehne die W\u00e4nde<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>nach oben, da sprach Raba zu ihm: Es sind erkennbare W\u00e4nde erforderlich, die nicht vorhanden sind.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn man vier Stangen<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>aufstellt und dar\u00fcber H\u00fcttenbedachung legt, so ist es [als Festh\u00fctte] nach R. Ja\u0351qob brauchbar und nach den Weisen unbrauchbar. R. Hona sagte: Der Streit besteht nur, wenn am Rande des Daches, denn R. Ja\u0351qob ist der Ansicht, wir sagen, man dehne die W\u00e4nde<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>nach oben, und die Rabbanan sind der Ansicht, wir sagen nicht, man dehne die W\u00e4nde nach oben; wenn aber in der Mitte des Daches, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es unbrauchbar sei. R. Na\u1e25man sagte : Der Streit besteht, wenn in der Mitte<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>des Daches. Sie fragten: Besteht der Streit nur \u00fcber den Fall, wenn in der Mitte des Daches, wenn aber am Rande des Daches, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es brauchbar ist, oder besteht der Streit \u00fcber diesen und jenen Fall?<\/p>\n<p>Die Frage bleibt unentschieden. Man wandte ein: Wenn man vier Stangen in die Erde steckt und dar\u00fcber H\u00fcttenbedachung legt, so ist es nach R. Ja\u0351qob [als Festh\u00fctte] brauchbar und nach den Weisen unbrauchbar. In der Erde ist es ja ebenso, wie in der Mitte<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>des Daches, dennoch ist es nach R. Ja\u0351qob brauchbar!? Dies ist eine Widerlegung R. Honas. Eine Widerlegung. Ferner streiten sie ja, wenn in der Mitte, wenn aber am Rande des Daches, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es brauchbar ist, somit ist dies eine Widerlegung R. Honas in beidem!?<\/p>\n<p>R. Hona kann dir erwidern: sie streiten \u00fcber den Fall, wenn in der Mitte des Daches, und dies gilt auch von dem Falle, wenn am Rande des Daches, und nur deshalb streiten sie \u00fcber den Fall, wenn in der Mitte des Daches, um dir die weitergehende Ansicht R. Ja\u0351qobs hervorzuheben, da\u00df es n\u00e4mlich brauchbar ist, auch wenn man sie in der Mitte des Daches aufstellt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn man vier Stangen in die Erde steckt und dar\u00fcber H\u00fcttenbedachung legt, so werden sie, wie R. Ja\u0351qob sagt, falls sie geh\u00f6hlt und gekantet<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>eine Handbreite nach der einen Seite und eine Handbreite nach der anderen Seite haben, als Doppelpfeiler<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> betrachtet, wenn aber nicht, nicht als Doppelpfeiler betrachtet. R.Ja\u0351qob sagt n\u00e4mlich, f\u00fcr die Festh\u00fctte gen\u00fcgen Doppelpfeiler von je einer Handbreite; die Weisen aber sagen, zwei [W\u00e4nde] m\u00fcssen vorschriftsm\u00e4\u00dfig sein und f\u00fcr die dritte gen\u00fcgt eine Handbreite.<\/p>\n<p>E<small>INE, DIE KEINE ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN HOCH IST<\/small>. Woher dies?<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt : Rabh, R. \u1e24anina, R. Jo\u1e25anan und R. \u1e24abiba<\/p>\n<p>manche setzen in der ganzen Sektion von den Feiertagen, \u00fcberall, wo diese Gelehrtengesellschaft vorkommt, R. Jonathan statt R. Jo\u1e25anan<\/p>\n<p>lehrten: Die Bundeslade hatte neun [Handbreiten] und der S\u00fchnedeckel eine Handbreite, zusammen zehn, und es hei\u00dft :<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a><em>dort werde ich mich dir offenbaren und mit dir reden vom S\u00fchnedeckel aus<\/em>. Ferner wird auch gelehrt: R.Jose sagte: Nie ist die G\u00f6ttlichkeit unten herabgekommen,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-5a\">Blatt 5a<\/h2>\n<p>und nie sind Mo\u0161e und Elijahu in die H\u00f6he gestiegen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><em>der Himmel ist Himmel des Herrn, und die Erde hat er den Menschenkindern gegeben<\/em><a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ist denn die G\u00f6ttlichkeit nicht unten herabgekommen, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a><em>der Herr stieg auf den Berg Sinaj herab<\/em>!?<\/p>\n<p>Oberhalb zehn Handbreiten.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber:<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a><em>an diesem Tage werden seine F\u00fc\u00dfe auf dem Olivenberge stehen<\/em>!?<\/p>\n<p>Oberhalb zehn Handbreiten.<\/p>\n<p>Sind denn Mo\u0161e und Elijahu nicht in die H\u00f6he gestiegen, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a><em>Mo\u0161e stieg zu Gott hinauf<\/em> !? <em>\u2013<\/em> Unterhalb zehn [Handbreiten].<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja <em>aber<\/em>:<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a><em>Elijahu stieg im Sturm in den Himmel<\/em>.<\/p>\n<p>Unterhalb zehn [Handbreiten].<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber: <a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a><em>er erfa\u00dft den Anblick des Thrones, er zieht seine Wolke \u00fcber ihn<\/em>, und R. Tan\u1e25um sagte, dies lehre, da\u00df der Allm\u00e4chtige \u00fcber ihn den Glanz seiner G\u00f6ttlichkeit ausgebreitet und ihn \u00fcberw\u00f6lkt hatte<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Uterhalb zehn [Handbreiten].<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a><em>er erfa\u00dft den Anblick des Thrones<\/em>!?<\/p>\n<p>Er senkte ihm den Thron bis auf zehn [Handbreiten] herab, und er erfa\u00dfte ihn.<\/p>\n<p>Allerdings war die Bundeslade neun Handbreiten [hoch], denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a><em>sie sollen eine Lade aus Akazienholz anfertigen, zwei und eine halbe Elle lang, anderthalb Ellen breit und anderthalb Ellen<\/em><a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a><em>hoch,<\/em> woher aber, da\u00df der S\u00fchnedeckel eine Handbreite hatte?<\/p>\n<p>R. \u1e24anina lehrte: Die Tora hat L\u00e4nge, Breite und H\u00f6he aller von Mo\u0161e gefertigten Ger\u00e4te angegeben, vom S\u00fchnedeckel aber hat sie nur L\u00e4nge und Breite, nicht aber die H\u00f6he angegeben. Du kannst dies jedoch vom unbedeutendsten aller Ger\u00e4te<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> entnehmen, von dem es hei\u00dft :<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a><em>du sollst eine in Handbreite ringsum-laufende Leiste an ihm anbringen<\/em>; wie diese eine Handbreite, ebenso jener eine Handbreite.<\/p>\n<p>Sollte er es doch von den anderen Ger\u00e4ten<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a> folgern!?<\/p>\n<p>Ergreifst du viel, so hast du nichts ergriffen, ergreifst du wenig, so hast du es ergriffen.<\/p>\n<p>Sollte er es vom Stirnblatte<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> folgern!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Das Stirnblatt war eine Art Platte aus Gold, zwei Finger breit, und reichte von Ohr zu Ohr; darauf waren zwei Zeilen eingraviert: <em>Jod<\/em> und <em>He<\/em><a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>oben und <em>geheiligt dem<\/em> unten. R. Elie\u0351zer b. Jose erz\u00e4hlte : Ich habe es in Rom gesehen, und darauf waren [die Worte]<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a><em>geheiligt dem Herrn<\/em> in einer Zeile eingraviert.<\/p>\n<p>Man folgere von einem Ger\u00e4te auf ein Ger\u00e4t, nicht aber folgere man von einem Schmuck auf ein Ger\u00e4t.<\/p>\n<p>Sollte es vom Kranze<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>folgern, denn der Meister sagte, [die Dicke] des Kranzes hatte nur ein Minimum!?<\/p>\n<p>Man folgere von einem Ger\u00e4te auf ein Ger\u00e4t, nicht aber folgere man von der Verzierung eines Ger\u00e4tes auf ein Ger\u00e4t.<\/p>\n<p>Auch die Leiste war ja nur eine Verzierung!?<\/p>\n<p>Die Leiste befand sich unter [der Tischplatte].<\/p>\n<p>Allerdings nach demjenigen, welcher sagt, die Leiste befand sich unter [der Platte], wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, die Leiste befand sich \u00fcber dieser, demnach war sie ja eine Verzierung!?<\/p>\n<p>Vielmehr, man folgere von einem Gegenstande, bei dem die Tora ein Ma\u00df angegeben hat, auf einen Gegenstand, bei dem die Tora ein Ma\u00df angegeben hat, nicht aber ist vom Stirnblatte und vom Kranze zu entnehmen, bei denen die Tora \u00fcberhaupt kein Ma\u00df angegeben hat.<\/p>\n<p>R. Hona entnimmt dies hieraus :<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a><em>Auf das Gesicht des S\u00fchnedeckels<\/em>. und das Gesicht hat nicht weniger als eine Handbreite.<\/p>\n<p>Vielleicht wie das Gesicht des Bar Jukhni<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-5b\">Blatt 5b<\/h2>\n<p>Ergreifst du viel, so hast du nichts ergriffen, ergreifst du wenig, so hast du es ergriffen.<\/p>\n<p>Vielleicht wie das Gesicht eines V\u00f6gelchens? R. A\u1e25a b.Ja\u0351qob erwiderte: R. Hona folgert dies durch das Wort <em>Gesicht;<\/em> hier hei\u00dft es: <em>auf das Gesicht des S\u00fchnedeckels<\/em>, und dort<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>vom Gesichte seines Vaters Ji\u00e7haq<\/em>.<\/p>\n<p>Sollte er es durch das Wort <em>Gesicht<\/em> folgern, das von Gott gebraucht wird, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a><em>wie das Gesicht Gottes, indem du mir gn\u00e4dig warst<\/em>!?<\/p>\n<p>Ergreifst du viel, so hast du nichts ergriffen, ergreifst du wenig, so hast du es ergriffen.<\/p>\n<p>Sollte er es vom Kherub folgern, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a><em>gegen den S\u00fchnedeckel hin sollen die Gesichter der Kherubim gerichtet sein<\/em>!? R. A\u1e25a b.Ja\u0351qob erwiderte: Es ist uns \u00fcber liefert, da\u00df das Gesicht der Kherubim nicht kleiner als eine Handbreite ist, und auch R. Hona folgert es hieraus.<\/p>\n<p>Weshalb hei\u00dft er Kherub? R. Abahu erwiderte: Ke rabja [wie ein Kind]; in Babylonien wird n\u00e4mlich der Knabe Rabja genannt. Abajje sprach zu ihm: Wieso hei\u00dft es demnach:<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a><em>das Gesicht des einen war das Gesicht eines Kherubs, das Gesicht des zweiten war das Gesicht eines Menschen<\/em>, Kherub und Mensch sind ja dasselbe!?<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Gesicht und ein kleines Gesicht.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df der Innenraum ohne die H\u00fcttenbedachung allein zehn Handbreiten haben mu\u00df, vielleicht mit der H\u00fcttenbedachung!?<\/p>\n<p>Vielmehr, er folgert dies vom stetigen Tempel. Es hei\u00dft :<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a><em>das Haus, das der K\u00f6nig \u0160elomo f\u00fcr den Herrn baute, war sechzig Ellen lang, zwanzig Ellen breit und drei\u00dfig Ellen hoch<\/em>, ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a><em>die H\u00f6he des einen Kherub betrug zehn Ellen, und ebenso die des zweiten Kherub<\/em>, und hierzu wird gelehrt: Wie im stetigen Tempel die Kherubim bis zu einem Drittel des ganzen Hauses reichten, ebenso reichten die Kherubim in der Stiftsh\u00fctte bis zu einem Drittel des ganzen Hauses. Die [H\u00f6he der] Stiftsh\u00fctte betrug zehn Ellen, wie es hei\u00dft :<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a><em>zehn Ellen betrug die L\u00e4nge des Brettes<\/em>, das sind n\u00e4mlich sechzig Handbreiten, ein Drittel hat zwanzig Handbreiten, und wenn man davon zehn Handbreiten f\u00fcr die H\u00f6he der Bundeslade mit dem S\u00fchnedeckel abzieht, so bleiben es zehn, und es hei\u00dft :<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a><em>die Kherubim sollen ihre Fl\u00fcgel nach oben ausgebreitet halten, indem sie mit ihren Fl\u00fcgeln den S\u00fchnedeckel bedecken;<\/em> hier nennt es die Tora oberhalb zehn Handbreiten \u00bbbedecken\u00ab.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df die Fl\u00fcgel \u00fcber ihrem Kopfe ausgebreitet waren, vielleicht in gleicher H\u00f6he mit ihrem Kopfe<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>!? R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erwiderte: Es hei\u00dft <em>oben<\/em>.<\/p>\n<p>Vielleicht waren sie noch h\u00f6her ausgebreitet!?<\/p>\n<p>Hei\u00dft es denn <em>oben dar\u00fcber<\/em>?<\/p>\n<p>Allerdings nach R. Me\u00edr, welcher sagt, alles wurde da mit einer gew\u00f6hnlichen Elle<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>gemessen, wie ist es aber nach R. Jehuda zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, das Geb\u00e4ude mit einer Elle von sechs Handbreiten und die Ger\u00e4te mit einer von f\u00fcnf, wonach die Bundeslade mit dem S\u00fchnedeckel zusammen nur achteinhalb [Handbreiten] hatte und elfeinhalb zur\u00fcckblieben; demnach m\u00fc\u00dfte auch die Festh\u00fctte elf einhalb Handbreiten hoch sein!?<\/p>\n<p>Vielmehr, nach R. Jehuda ist dies eine \u00dcberlieferung. R. \u1e24ija b.A\u0161i sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs : Die Lehren von den Quantit\u00e4ten<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>, den Trennungen<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>und den Umz\u00e4unungen<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>sind Mo\u0161e vom Sinaj \u00fcberlieferte Halakhoth.<\/p>\n<p>[Die Lehre] von den Ma\u00dfen ist ja aus der Tora!? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a><em>ein Land mit Weizen und Gerste, mit Weinst\u00f6cken, Feigen und Granat\u00e4pfeln, ein Land mit Oliven\u00f6l und Honig<\/em>, und hierzu sagte R. \u1e24anina, dieser ganze Schriftvers stehe nur wegen der Ma\u00dfe. Weizen, wegen des auss\u00e4tzigen<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>Hauses, denn wir haben gelernt: Wenn jemand in ein auss\u00e4tziges Haus tritt und seine Kleider auf der Schulter und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-6a\">Blatt 6a<\/h2>\n<p>seine Sandalen und seine Ringe in den H\u00e4nden<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>tr\u00e4gt, so ist er samt diesen sofort unrein; wenn er aber seine Kleider am K\u00f6rper, seine Sandalen an den F\u00fc\u00dfen und seine Ringe an den Fingern anhat, so ist er sofort unrein, diese aber bleiben rein, bis er so lange verweilt, als man ein Peras essen kann, Weizenbrot und nicht Gerstenbrot, und zwar angelehnt<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>und mit Zukost. Gerste [wegen der folgenden Lehre:] Ein gerstengro\u00dfer Knochen [von einem Toten] verunreinigt durch Ber\u00fchren und Tragen, nicht aber durch Bezeltung<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>. Weinst\u00f6cke [dies deutet auf] das Quantum eines Viertellog Wein f\u00fcr den Nazir\u00e4er<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>. Feigen, [dies deutet auf] das Quantum einer D\u00f6rrfeige hinsichtlich des Hinaustragens<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>am \u0160abbath. Granat\u00e4pfel, wegen der folgenden Lehre: F\u00fcr alle Gef\u00e4\u00dfe eines Privatmannes<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>gilt die Gr\u00f6\u00dfe eines Granatapfels<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>. Ein Land mit Oliven\u00f6l, ein Land, dessen s\u00e4mtliche Quantit\u00e4ten Olivengr\u00f6\u00dfe haben.<\/p>\n<p>S\u00e4mtliche Quantit\u00e4ten, wie kommst du darauf, da sind ja die ebengenannten!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: dessen meiste Quantit\u00e4ten Olivengr\u00f6\u00dfe haben. Honig, die Gr\u00f6\u00dfe einer getrockneten Dattel hinsichtlich [des Essens am] Vers\u00f6hnungstage. Sie sind ja somit aus der Tora!?<\/p>\n<p>Glaubst du etwa, da\u00df die Quantit\u00e4ten in der Schrift geschrieben stehen!? Sie sind vielmehr eine [\u00fcberlieferte] Halakha, und der Schriftvers ist nur eine Anlehnung.<\/p>\n<p>[Die Lehre] von den Trennungen ist ja aus der Tora!? Es hei\u00dft n\u00e4mlich: <a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>er <em>soll den Leib im Wasser baden<\/em>, es darf keine Trennung zwischen ihm und dem Wasser sein.<\/p>\n<p>Die Halakha bezieht sich auf das Haar. Dies nach Rabba b.Bar \u1e24ana, denn Rabba b.Bar \u1e24ana sagte: Ein verknotetes Haar ist eine Trennung, drei sind keine<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>Trennung, von zweien wei\u00df ich es nicht.<\/p>\n<p>Aber auch hinsichtlich des Haares ist es ja aus der Tora, denn es hei\u00dft: <em>er soll den Leib im Wasser baden<\/em>, auch was zum Leibe geh\u00f6rt, n\u00e4mlich das Haar!?<\/p>\n<p>Die Halakha bezieht sich auf<\/p>\n<h2 id=\"blatt-6b\">Blatt 6b<\/h2>\n<p>eine Lehre R. Ji\u00e7\u1e25aqs, denn R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Nach der Tora gilt es nurdann als Trennung, wenn die gr\u00f6\u00dfere H\u00e4lfte [des Haares vom Wasser unber\u00fchrt bleibt] und man darauf achtet, nicht aber, wenn man darauf nicht achtet, jedoch haben sie es auch bei der gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte, wo man darauf nicht achtet, wegen der gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte, wo man darauf achtet, und bei der kleineren H\u00e4lfte, wo man darauf achtet, wegen der gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte, wo man darauf achtet, angeordnet.<\/p>\n<p>Sollten sie es doch auch bei der kleineren H\u00e4lfte, wo man darauf nicht achtet, Verbot wegen der kleineren H\u00e4lfte, wo man darauf achtet, oder wegen der gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte, wo man darauf nicht achtet, angeordnet haben!?<\/p>\n<p>Bei dieser selbst ist es ja nur eine rabbanitische Anordnung, und wir sollten wegen einer Anordnung eine verf\u00fcgen!? Die Lehre von den Umz\u00e4unungen, wie wir eben gesagt<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>haben.<\/p>\n<p>Allerdings nach R. Jehuda, wie ist es aber nach R. Me\u00edr<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>zu erkl\u00e4ren !?<\/p>\n<p>Die [\u00fcberlieferte] Halakha bezieht sich auf die Dehnung<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>, die Verbindung<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>und die schiefe Wand<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>D<small>IE KEINE DREI<\/small> W<small>\u00c4NDE HAT<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Zwei vorschriftsm\u00e4\u00dfig, und f\u00fcr die dritte reicht eine Handbreite ; R. \u0160imo\u0351n sagt, drei vorschriftsm\u00e4\u00dfig, und f\u00fcr die vierte reicht auch eine Handbreite.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Die Rabbanan sind der Ansicht, die \u00fcberlieferte [Schreibart] sei ma\u00dfgebend<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>, und R. \u0160imo\u0351n ist der Ansicht, die Lesart sei ma\u00dfgebend. Die Rabanan sind der Ansicht, die \u00fcberlieferte [Schreibart] sei ma\u00dfgebend, und es hei\u00dft :<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a><em>in einer H\u00fctte, in einer H\u00fctte, in H\u00fctten<\/em>, das sind vier; zwei [W\u00e4nde] vorschriftsm\u00e4\u00dfig und die dritte hat die [\u00fcberlieferte] Halakha auf eine Handbreite herabgesetzt. R. \u0160imo\u0351n ist der Ansicht, die Lesart sei ma\u00dfgebend, und es hei\u00dft: <em>in H\u00fctten, in H\u00fctten, in H\u00fctten<\/em>, das sind sechs; eines ist an sich n\u00f6tig, soda\u00df vier zur\u00fcckbleiben: drei W\u00e4nde vorschriftsm\u00e4\u00dfig und die vierte hat die [\u00fcberlieferte] Halakha auf eine Handbreite herabgesetzt. Wenn du willst, sage ich: alle sind der Ansicht, die Lesart sei ma\u00dfgebend, und ihr Streit besteht in folgendem: einer ist der Ansicht, auch f\u00fcr die H\u00fcttenbedachung sei ein Schriftvers n\u00f6tig, und einer ist der Ansicht, f\u00fcr die H\u00fcttenbedachung sei kein Schriftvers<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>n\u00f6tig. Wenn du willst, sage ich: alle sind der Ansicht, die \u00fcberlieferte [Schreibart] sei ma\u00dfgebend, und ihr Streit besteht in folgendem: einer ist der Ansicht, die [\u00fcberlieferte] Halakha sei zur Verminderung<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>da, und einer ist der Ansicht, die Halakha sei zar Hinzuf\u00fcgung<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>da. Wenn du aber willst, sage ich: alle sind der Ansicht, die [\u00fcberlieferte] Halakha sei zur Verminderung da, ferner auch, da\u00df die \u00fcberlieferte [Schreibart] ma\u00dfgebend sei, und ihr Streit besteht darin, ob auch der erste [Schriftvers]<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> zur Forschung verwendet werde: einer ist der Ansicht, auch der erste sei zur Forschung zu verwenden, und einer ist der Ansicht, der erste sei nicht zur Forschung zu verwenden. R. Mathna erkl\u00e4rte : Der Grund R. \u0160imons ist aus folgendem zu entnehmen :<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a><em>und eine H\u00fctte wird da sein als Schatten vor der Hitze tags\u00fcber und als Zuflucht und Obdach vor Unwetter und Regen<\/em><a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wo kommt nun diese Handbreite<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>hin? Rabh erwiderte: Man setze sie an die vorstehende [Wand]. R. Kahana und R. Asi sprachen zu Rabh:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-7a\">Blatt 7a<\/h2>\n<p>Sollte man sie doch in einem schr\u00e4gen Winkel<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>stellen !? Da schwieg Rabh. Es wurde auch gelehrt: \u0160emu\u00e9l sagte im Namen Levis: Man setze sie an die vorstehende [Wand]. Ebenso lehren sie im Lehrhause, man setze sie an die vorstehende [Wand]. R. \u0160imo\u0351n, nach anderen R. Jeho\u0161ua\u0351 b.Levi, sagte: Man mache sie<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>in einer reichlichen Handbreite und stelle sie weniger als drei Handbreiten von der Wand entfernt, denn weniger als drei [Handbreiten] (von der Wand) entfernt, gilt es als verbunden<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte : Eine Festh\u00fctte, die in der Art eines Durchganges errichtet<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>ist, ist brauchbar, und diese<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>Handbreite stelle man auf die Seite, die ihm beliebt. R. Simon, nach anderen R. Jeho\u0161u\u00e1 b. Levi, sagte: Man verwende ein Brett von etwas \u00fcber vier [Handbreiten] und stelle es weniger als drei [Handbreiten] von der Wand entfernt, denn weniger als drei [Handbreiten] (von der Wand) entfernt, gilt als verbunden.<\/p>\n<p>Weshalb ist da<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>eine reichliche Handbreite ausreichend, hierbei<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>aber vier [Handbreiten] erforderlich?<\/p>\n<p>Da, wo es zwei vorschriftsm\u00e4\u00dfige W\u00e4nde<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>sind, reicht eine reichliche Handbreite aus, hierbei aber, wo es keine zwei vorschriftsm\u00e4\u00dfige W\u00e4nde<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>sind, nur wenn es ein Brett von vier [Handbreiten] ist, sonst aber nicht. Raba sagte: Sie wird nur durch eine T\u00fcrform<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>brauchbar. Manche lesen : Raba sagte : Sie wird auch durch eine T\u00fcrform<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>brauchbar. Manche lesen: Raba sagte: Auch ist eine T\u00fcrform<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>er forder lieh. R. A\u0161i traf R. Kahana, wie er bei einer reichlichen Handbreite noch eine T\u00fcrform machte; da sprach er zu ihm: H\u00e4lt denn der Meister nichts von dem, was Raba gesagt hat? Raba sagte n\u00e4mlich, sie w\u00e4re auch durch eine T\u00fcrform brauchbar? Dieser erwiderte: Ich halte von jener Lesart, nach der Raba gesagt hat, es sei auch eine T\u00fcrform erforderlich.<\/p>\n<p>\u00abZwei vorschriftsm\u00e4\u00dfig &amp;c.\u00bb Raba sagte: Ebenso auch beim \u0160abbathgesetze : da solches f\u00fcr die Festh\u00fctte als Wand gilt, gilt es auch beim \u0160abbath<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> als Wand. Abajje wandte gegen ihn ein: Ber\u00fccksichtigen wir denn [die Schlu\u00dffolgerung] \u00bbda\u00ab, es wird ja gelehrt: Die Wand der Festh\u00fctte gleicht der Wand f\u00fcr den \u0160abbath<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>, nur d\u00fcrfen die St\u00e4be keine drei Handbreiten voneinander abstehen. Beim \u0160abbath ist es noch strenger als bei der Festh\u00fctte, indem sie beim \u0160abbath nur dann zul\u00e4ssig ist, wenn das Bestehende mehr ist als das Durchbrochene, was bei der Festh\u00fctte nicht der Fall<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>ist. Doch wohl beim \u0160abbath des H\u00fcttenfestes noch strenger als bei der Festh\u00fctte<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a>, und wir folgern nicht \u00bbda\u00ab<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Nein, strenger an einem gew\u00f6hnlichen \u0160abbath als an einem \u0160abbath des H\u00fcttenfestes<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach sollte er auch lehren : strenger ist es sonst bei der Festh\u00fctte als bei der Festh\u00fctte am \u0160abbath, indem sonst f\u00fcr die Festh\u00fctte eine reichliche Handbreite erforderlich ist, w\u00e4hrend bei der Festh\u00fctte am \u0160abbath keine reichliche Handbreite erforderlich ist, vielmehr ist ein Pfosten ausreichend, denn du selbst sagtest ja, da\u00df, wenn man auf eine Durchgangsgasse, die einen Pfosten<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>hat, H\u00fcttenbedachung gelegt hat, dies [als Festh\u00fctte] brauchbar sei!?<\/p>\n<p>Dies [zu lehren] ist nicht n\u00f6tig ; wenn dies vom Leichteren auf das Strengere<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>angewandt wird, um so eher vom Strengeren auf das Leichtere.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-7b\">Blatt 7b<\/h2>\n<p>Der Text. Raba sagte: Wenn man auf eine Durchgangsgasse, die einen Pfeiler hat, H\u00fcttenbedachung legt, so ist dies [als Festh\u00fctte] brauchbar. Ferner sagte Raba: Wenn man auf Brunnenpfeiler<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>H\u00fcttenbedachung legt, so ist dies [als Festh\u00fctte] brauchbar. Und [alle drei Lehren] sind n\u00f6tig. W\u00fcrde er es nur von der Durchgangsgasse gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil da zwei richtige W\u00e4nde vorhanden sind, nicht aber gilt dies von den Brunnenpfeilern, wo keine zwei richtigen W\u00e4nde vorhanden sind. W\u00fcrde er es nur von den Brunnenpfeilern gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil da dem Namen nach vier W\u00e4nde vorhanden sind, nicht aber wenn man H\u00fcttenbedachung auf eine Durchgangsgasse legt, wo auch keine vier W\u00e4nde dem Namen nach vorhanden sind. Und w\u00fcrde er es nur von diesen beiden gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] man folgere nur vom Strengen auf das Leichtere, nicht aber vom Leichteren auf das Strengere. Daher [sind alle Lehren] n\u00f6tig.<\/p>\n<p>D<small>IE MEHR<\/small> S<small>ONNE ALS<\/small> S<small>CHATTEN GEW\u00c4HRT<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Nur wenn die Sonne durch die H\u00fcttenbedachung [dringt], nicht aber wenn durch die W\u00e4nde. R. Jo\u0161ija sagt, auch durch die W\u00e4nde. R. Jemar b. \u0160elemja sagte im Namen Abajjes: Was ist der Grund R. Jo\u0161ijas? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a><em>du sollst die Bundeslade mit dem Vorhange bedecken;<\/em> der Vorhang war ja eine Scheidewand, und der Allbarmherzige nennt dies \u00bbbedecken\u00ab. Demnach gleichen die W\u00e4nde der H\u00fcttenbedachung.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Dies besagt, da\u00df er [oben] ein wenig \u00fcbergeschlagen werde, damit er wie eine Bedachung aussehe.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Rabbi, R. Jo\u0161ija, R. Jehuda, die Schule \u0160ammajs, R. \u0160imo\u0351n (b.Gamli\u00e9l), R. Gamli\u00e9l, R. Elie\u0351zer und die anderen<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>sind s\u00e4mtlich der Ansicht, die Festh\u00fctte m\u00fcsse eine permanente Wohnung sein. Rabbi, denn es wird gelehrt: Rabbi sagt, eine Festh\u00fctte, die keine vier zu vier Ellen hat, ist unbrauchbar. R. Jo\u0161ija, wie wir eben gesagt haben. R. Jehuda, denn wir haben gelernt: Eine Festh\u00fctte, die mehr als zwanzig Ellen hoch ist, ist unbrauchbar, nach R. Jehuda aber brauchbar. R. Gamli\u00e9l, denn es wird gelehrt: Wenn jemand seine Festh\u00fctte auf der H\u00f6he eines Wagens oder auf der H\u00f6he eines Schiffes macht, so ist sie nach R. Gamli\u00e9l unbrauchbar und nach R. A\u0351qiba brauchbar. Die Schule \u0160ammajs, denn wir haben gelernt: Wenn jemand sich mit dem Kopfe und dem gr\u00f6\u00dferen Teile des K\u00f6rpers in der Festh\u00fctte befindet, den Tisch aber in der Stube hat, so ist sie nach der Schule \u0160ammajs unbrauchbar und nach der Schule Hillels brauchbar. R. \u0160imo\u0351n, denn es wird gelehrt : Zwei<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> m\u00fcssen vorschriftsm\u00e4\u00dfig sein und f\u00fcr die Mitte reicht eine Handbreite; R. \u0160imo\u0351n sagt, drei vorschriftsm\u00e4\u00dfig, und f\u00fcr die vierte eine Handbreite. R. Elie\u0351zer, denn wir haben gelernt: Wenn jemand seine Festh\u00fctte nach der Art einer Binsenh\u00fctte<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>macht, oder an eine Wand<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>lehnt, so ist sie nach R. Elie\u0351zer unbrauchbar, weil sie kein Dach hat, und nach den Weisen brauchbar. Die Anderen, denn es wird gelehrt: Andere sagen, eine Festh\u00fctte, die nach der Art eines Taubenschlages gemacht ist, sei unbrauchbar, weil sie keine Winkel hat.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte : Eine Festh\u00fctte, die nach der Art eines Kalkofens<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a> gemacht, ist, ist, wenn im Kreise vierundzwanzig Personen sitzen k\u00f6nnen, brauchbar, wenn aber nicht, unbrauchbar.<\/p>\n<p>Also nach Rabbi, welcher sagt, eine Festh\u00fctte, die keine vier zu vier Handbreiten hat, sei unbrauchbar. Merke, ein Mensch nimmt ja beim Sitzen eine Elle ein, und da alles, was drei Handbreiten im Umfange hat, im Durchmesser<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a><\/p>\n<h2 id=\"blatt-8a\">Blatt 8a<\/h2>\n<p>eine Handbreite hat, so gen\u00fcgen auch zw\u00f6lf!?<\/p>\n<p>Dies nur bei einem Kreise, in einem Quadrate aber ist mehr<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>erforderlich.<\/p>\n<p>Merke, das Quadrat ist ja um ein Viertel gr\u00f6\u00dfer als der Kreis, somit gen\u00fcgen ja sechzehn!?<\/p>\n<p>Dies nur bei einem Kreise in einem Quadrate, bei einem Quadrate in einem Kreise<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>aber ist mehr erforderlich, wegen der Winkelvorspr\u00fcnge.<\/p>\n<p>Merke, eine Elle des Quadrats hat ja [ungef\u00e4hr] eine Elle und zwei F\u00fcnftel in der Diagonale, somit gen\u00fcgen ja siebzehn abz\u00fcglich eines F\u00fcnftels!?<\/p>\n<p>Er nahm es nicht genau.<\/p>\n<p>Allerdings sagen wir bei einer Kleinigkeit, man nehme es nicht genau, sagen wir etwa auch bei einer gro\u00dfen [Differenz], man nehme es nicht genau!? Mar Qa\u0161i\u0161a, Sohn des R. \u1e24isda, sprach zu R. A\u0161i: Du glaubst wohl, eine Person brauche eine Elle, drei Personen brauchen zwei Ellen.<\/p>\n<p>Das sind also sechzehn, und erforderlich sind ja siebzehn abz\u00fcglich eines F\u00fcnftels!?<\/p>\n<p>Er nahm es nicht genau.<\/p>\n<p>Allerdings sagen wir erschwerend, man nehme es nicht genau, sagten wir etwa auch erleichternd, man nehme es nicht genau!? R. Asi sprach zu R. A\u0161i: Tats\u00e4chlich ist f\u00fcr jede Person eine Elle erforderlich, nur z\u00e4hlt R. Jo\u1e25anan den Raum, den die Personen einnehmen, nicht<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>mit; es sind somit achtzehn [Ellen], w\u00e4hrend [ungef\u00e4hr] siebzehn abz\u00fcglich eines F\u00fcnftels erforderlich sind; das ist es, womit er es nicht genau nahm, und zwar nahm er es erschwerend nicht genau. Die Rabbanan von C\u00e4sarea, und wie manche sagen, die Richter von C\u00e4sarea, sagten: Der Kreis im Quadrate ist um ein Viertel<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a> [kleiner],<\/p>\n<h2 id=\"blatt-8b\">Blatt 8b<\/h2>\n<p>das Quadrat im Kreise ist um die H\u00e4lfte<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a>kleiner. Das ist aber nichts; wir sehen ja, da\u00df es nicht soviel ist.<\/p>\n<p>R. Levi sagte im Namen R. Me\u00edrs : Von den beiden T\u00f6pferh\u00fctten, von denen sich eine in der zweiten<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>befindet, ist die innere als Festh\u00fctte unbrauchbar und zur Mezuza pflichtig<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a>, die \u00e4u\u00dfere hingegen als Festh\u00fctte brauchbar und von der Mezuza frei.<\/p>\n<p>Warum denn, die \u00e4u\u00dfere sollte doch als Torh\u00e4uschen der inneren gelten und zur Mezuza pflichtig sein!?<\/p>\n<p>Weil dies<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a>nicht so bestimmt ist.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die H\u00fctten der Nichtjuden, der Frauen, der Tiere, der Samaritaner, oder sonst irgend eine H\u00fctte sind<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>[als Festh\u00fctte] brauchbar, nur m\u00fcssen sie vorschriftsm\u00e4\u00dfig \u00fcberdacht sein.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft vorschriftsm\u00e4\u00dfig? R. \u1e24isda erwiderte: Die H\u00fcttenbedachung mu\u00df zur Beschattung<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a>dienen.<\/p>\n<p>Was schlie\u00dfen [die Worte] \u00bboder sonst irgend eine H\u00fctte\u00ab ein?<\/p>\n<p>Sie schlie\u00dfen die H\u00fctten der Hirten, der Feigenh\u00fcter, der Stadtw\u00e4chter und der Fruchtw\u00e4chter ein. Die Rabbanan haben n\u00e4mlich gelehrt: Die H\u00fctten der Hirten, der Feigenh\u00fcter, der Stadtw\u00e4chter, der Fruchtw\u00e4chter, oder sonst irgend eine H\u00fctte sind [als Festh\u00fctte] brauchbar, nur m\u00fcssen sie vorschriftsm\u00e4\u00dfig \u00fcber-dacht sein. Was hei\u00dft vorschriftsm\u00e4\u00dfig? R. \u1e24isda erwiderte: Die H\u00fcttenbedachung mu\u00df zur Beschattung dienen.<\/p>\n<p>Was schlie\u00dfen hier [die Worte] \u00bboder sonst irgend eine H\u00fctte\u00ab ein?<\/p>\n<p>Sie schlie\u00dfen eine H\u00fctte der Nichtjuden, der Frauen, der Tiere und der Samaritaner ein. F\u00fcr den Autor [der Lehre] von den H\u00fctten der Nichtjuden, der Frauen, der Tiere und der Samaritaner sind diese bedeutender, da sie permanent sind, und er lehrt \u00bboder sonst irgend eine H\u00fctte\u00ab, um die H\u00fctten deer Hirten, der Feigenh\u00fcter, der Stadtw\u00e4chter und der Fruchtw\u00e4chter ein-zuschlie\u00dfen, die nicht permanent sind. Und f\u00fcr den Autor [der Lehre] von den H\u00fctten der Hirten, der Feigenh\u00fcter, der Stadtw\u00e4chter und der Fruchtw\u00e4chter sind diese bedeutender, da diese der Pflicht unterworfen sind, und er lehrt \u00bboder sonst irgend eine H\u00fctte\u00ab, um die H\u00fctten der Nichtjuden, der Frauen, der Tiere und der Samaritaner einzuschlie\u00dfen, die der Pflicht nicht unterworfen sind.<\/p>\n<p><sup>i,2<\/sup> <bold>E<\/bold><small>INE ALTE<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE IST NACH DER<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS UNBRAUCHBAR UND<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-9a\">Blatt 9a<\/h2>\n<p><small>NACH DER<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS BRAUCHBAR<\/small>. W<small>ELCHE HEISST EINE ALTE<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE<\/small>? D<small>IE MAN DREISSIG<\/small> T<small>AGE VOR DEM<\/small> F<small>ESTE ERRICHTET HAT<\/small>. H<small>AT MAN SIE ABER F\u00dcR DAS<\/small> F<small>EST ERRICHTET, SO IST SIE BRAUCHBAR, SELBST WENN SEIT<\/small> A<small>NFANG DES<\/small> J<small>AHRES<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Was ist der Grund der Schule \u0160ammajs?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt :<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a><em>sieben Tage H\u00fcttenfest f\u00fcr den Herrn;<\/em> es mu\u00df eine H\u00fctte sein, die f\u00fcr das Fest gemacht wurde.<\/p>\n<p>Und die Schule Hillels!?<\/p>\n<p>Dieser [Schriftvers] ist wegen einer Lehre des R. \u0160e\u0161eth n\u00f6tig, denn R. \u0160e\u0161eth sagte im Namen R. A\u0351qibas : Woher, da\u00df das Holz der Festh\u00fctte w\u00e4hrend der ganzen sieben Tage [zur Verwendung] verboten ist? Es hei\u00dft: <em>sieben Tage H\u00fcttenfest f\u00fcr den Herrn.<\/em> Ferner wird gelehrt: R. Jehuda b.Bethera sagte: Wie das Festopfer den Namen Gottes<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>tr\u00e4gt, ebenso tr\u00e4gt auch die Festh\u00fctte den Namen Gottes, denn es hei\u00dft: <em>sieben Tage H\u00fcttenfest f\u00fcr den Herrn;<\/em> wie das Fest[opfer] f\u00fcr den Herrn, ebenso die Festh\u00fctte f\u00fcr den Herrn.<\/p>\n<p>Auch die Schule \u0160ammajs braucht ja diesen [Schriftvers] hierf\u00fcr!? Allerdings, dem ist auch so.<\/p>\n<p>Was ist demnach der Grund der Schule \u0160ammajs?<\/p>\n<p>Es gibt noch einen anderen Schriftvers:<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a><em>das H\u00fcttenfest sollst du dir sieben Tage machen;<\/em> es mu\u00df eine H\u00fctte sein, die f\u00fcr das Fest gemacht wurde.<\/p>\n<p>Und die Schule Hillels!?<\/p>\n<p>Dieser Vers deutet darauf, da\u00df man auch am Halbfeste eine Festh\u00fctte<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>mache.<\/p>\n<p>Und die Schule \u0160ammajs!?<\/p>\n<p>Sie ist der Ansicht R. Elie\u0351zers, welcher sagt, man mache am Halbfeste keine Festh\u00fctte.<\/p>\n<p>H\u00e4lt denn die Schule Hillels nichts von dem, was R. Jehuda im Namen Rabhs gelehrt hat!? R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Hat man [die \u00c7i\u00e7ith] aus Kettenfransen<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a>, Noppen oder Webezotten gefertigt, so sind sie untauglich, wenn von [fertigen] Kn\u00e4ulen, so sind sie tauglich. Als ich dies \u0160emu\u00e9l vortrug, sprach er zu mir: Auch wenn man sie von [fertigen] Kn\u00e4ulen gefertigt hat, sind sie untauglich, weil das Spinnen zu diesem Zwecke erfolgen mu\u00df. Ebenso<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>sollte auch hierbei die Festh\u00fctte als solche gemacht werden m\u00fcssen!? Anders ist es da; die Schrift sagt :<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a><em>du sollst dir Quasten fertigen,<\/em> dir: zum Behufe deiner Pflicht.<\/p>\n<p>Auch hierbei hei\u00dft es ja: <em>das H\u00fcttenfest sollst da dir machen,<\/em> dir: zum Behufe deiner Pflicht!?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft das Geraubte aus.<\/p>\n<p>Auch da schlie\u00dft es ja das Geraubte aus!?<\/p>\n<p>Da gibt es noch einen anderen Schriftvers :<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a><em>sie sollen sich [\u00c7i\u00e7ith] machen,<\/em> aus eigenem.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-9b\">Blatt 9b<\/h2>\n<p><bold>W<\/bold><small>ENN MAN DIE<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE UNTER EINEM<\/small> B<small>AUME MACHT, SO IST ES EBEN SO, ALS H\u00c4TTE MAN SIE IM<\/small> H<small>AUSE GEMACHT<\/small>. V<small>ON ZWEI<\/small> H<small>\u00dcTTEN<\/small> \u00dc<small>BEREINANDER IST DIE OBERE BRAUCHBAR UND DIE UNTERE UNBRAUCHBAR<\/small>; R. J<small>EHUDA SAGT, IST KEIN<\/small> B<small>EWOHNER IN DER OBEREN, SEI DIE UNTERE BRAUCHBAR<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Raba sagte: Dies lehrten sie nur von einem Baume, der mehr Schatten als Sonne gew\u00e4hrt, wenn er aber mehr Sonne als Schatten gew\u00e4hrt, so ist sie brauchbar.<\/p>\n<p>Woher dies?<\/p>\n<p>Er lehrt: so ist es ebenso, als h\u00e4tte man sie im Hause gemacht; weshalb lehrt er: so ist es ebenso, als h\u00e4tte man sie im Hause gemacht, er sollte doch lehren: so ist sie unbrauchbar!? Vielmehr lehrt er uns folgendes: wenn der Baum dem Hause gleicht: wie das Haus mehr Schatten als Sonne gew\u00e4hrt, ebenso ein Baum, der mehr Schatten als Sonne gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Was n\u00fctzt es, da\u00df er mehr Sonne als Schatten gew\u00e4hrt, mit der brauchbaren H\u00fcttenbedachung ist ja die unbrauchbare H\u00fcttenbedachung<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a>verbunden!? R.Papa erwiderte : Wenn man [die Zweige] niedergedr\u00fcckt<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>hat.<\/p>\n<p>Wenn niedergedr\u00fcckt, so braucht dies ja nicht gelehrt zu werden!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, auch in dem Falle, wenn man sie niederdr\u00fcckt, ber\u00fccksichtige man den Fall, wenn man sie nicht niederdr\u00fcckt, so lehrt er uns, da\u00df wir dies nicht ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Was lehrt er uns damit, dies haben wir ja bereits gelernt: Hat man Weinlaub, K\u00fcrbisbl\u00e4tter oder Epheu \u00fcber [die Festh\u00fctte] gezogen und dar\u00fcber H\u00fcttenbedachung gelegt, so ist sie unbrauchbar; wenn aber die H\u00fcttenbedachung mehr ist oder man jene abgehauen hat, so ist sie brauchbar. In welchem Falle: wollte man sagen, wenn man sie nicht niedergedr\u00fcckt hat, so verbindet man ja unbrauchbare H\u00fcttenbedachung mit der brauchbaren; doch wohl, wenn man sie niedergedr\u00fcckt hat, somit ist hieraus zu entnehmen, da\u00df man dies nicht ber\u00fccksichtige!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, nur wenn es bereits erfolgt ist, nicht aber von vornherein, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>V<small>ON ZWEI<\/small> H<small>\u00dcTTEN \u00dcBEREINANDER<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Die Rabbanan lehrten :<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a><em>In H\u00fctten sollt ihr wohnen;<\/em> nicht aber in einer H\u00fctte unter einer H\u00fctte, noch in einer H\u00fctte unter einem Baume, noch in einer H\u00fctte in einem Hause.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, \u00bbin H\u00fctten\u00ab hei\u00dft ja in verschiedenartigen!? R.Na\u1e25man b.Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Die Schreibart ist \u00bb<em>in einer<\/em><a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a><em>H\u00fctte<\/em>\u00ab.<\/p>\n<p>R. Jirmeja sagte: Zuweilen sind beide brauchbar, zuweilen sind beide unbrauchbar, zuweilen ist die untere brauchbar und die obere unbrauchbar, und zuweilen ist die untere unbrauchbar und die obere brauchbar. Zuweilen sind beide brauchbar, wenn beispielsweise die untere mehr Sonne als Schatten und die obere mehr Schatten als Sonne gew\u00e4hrt, und die obere sieb innerhalb der zwanzig Ellen befindet. Zuweilen sind beide unbrauchbar, wenn beispielsweise beide mehr Schatten als Sonne gew\u00e4hren und die obere h\u00f6her als zwanzig Ellen ist. Zuweilen ist die untere brauchbar und die obere unbrauchbar, wenn beispielsweise die untere mehr Schatten als Sonne und die obere mehr Sonne als Schatten gew\u00e4hrt, und beide sich innerhalb der zwanzig Ellen befinden. Zuweilen ist die obere brauchbar und die untere unbrauchbar, wenn beispielsweise beide mehr Schatten als Sonne gew\u00e4hren, und die<\/p>\n<h2 id=\"blatt-10a\">Blatt 10a<\/h2>\n<p>obere sich innerhalb der zwanzig Ellen befindet.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>N\u00f6tig ist es wegen des Falles, wo die untere brauchbar und die obere unbrauchbar ist; man k\u00f6nnte glauben, man ber\u00fccksichtige die Verbindung der unbrauchbaren H\u00fcttenbedachung mit der brauchbaren H\u00fcttenbedachung, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Wie viel mu\u00df die eine H\u00fcttenbedachung von der anderen abstehen, um die untere unbrauchbar zu machen? R.Hona erwiderte: Eine Handbreite, so finden wir es auch bei der Verunreinigung durch Bezeltung, da\u00df es bei einer Handbreite<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a>erfolgt. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: [Ein Raum von] einer Handbreite zu einer Handbreite in der H\u00f6he einer Handbreite bewirkt die Unreinheit und begrenzt die Unreinheit; hat er weniger, so bewirkt er nicht und begrenzt auch nicht. R. \u1e24isda und Rabba b.R. Hona sagen, vier [Handbreiten], denn wir finden keinen [vollst\u00e4ndigen] Raum unter vier [Handbreiten]. \u0160emu\u00e9l sagt, zehn [Handbreiten].<\/p>\n<p>Was ist der Grund \u0160emu\u00e9ls?<\/p>\n<p>Wie die Brauchbarkeit, so auch die Unbrauchbarkeit; wie die Brauchbarkeit bei zehn [Handbreiten] erfolgt, so auch die Unbrauchbarkeit bei zehn.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt : R. Jehuda sagt, ist kein Bewohner in der oberen, so ist die untere brauchbar. Was hei\u00dft \u00bbkein Bewohner\u00ab : wollte man sagen, w\u00f6rtlich keine Bewohner, so bewirken es ja nicht die Bewohner!? Vielmehr ist unter \u00bbkeine Bewohner\u00ab zu verstehen, wenn sie zur Benutzung ungeeignet ist, wenn sie n\u00e4mlich keine zehn [Handbreiten] hoch ist. Demnach ist der erste Tanna der Ansicht, sie sei unbrauchbar, auch wenn [die obere] als Wohnung ungeeignet ist!? Als R. Dimi kam, sagte er: Im Westen erkl\u00e4ren sie: wenn die untere die Polster und Kissen der oberen nicht tragen<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>kann, so ist sie brauchbar.<\/p>\n<p>Demnach ist der erste Tanna der Ansicht, sie sei unbrauchbar, auch wenn sie sie nicht tragen kann!?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen, wenn sie sie im Not-falle tragen kann.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>H<\/bold><small>AT MAN DAR\u00dcBER EIN<\/small> L<small>AKEN AUSGEBREITET, WEGEN DER<\/small> S<small>ONNE, ODER DARUNTER, WEGEN DES<\/small> A<small>BFALLS, ODER ES \u00dcBER DAS<\/small> H<small>IMMELBETT AUSGEBREITET, SO IST SIE UNBRAUCHBAR, WOHL ABER DARF MAN<\/small> [<small>EIN<\/small> L<small>AKEN<\/small>] <small>\u00dcBER DIE<\/small> B<small>ETTSTANGEN<\/small><a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a><small>AUSBREITEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. \u1e24isda sagte: Nur wegen des Abfalls, wenn aber zur Verzierung, so ist sie brauchbar.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, es hei\u00dft ja: wegen des Abfalls!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, dasselbe gelte auch, wenn zur Verzierung, und er lehre nur deshalb: wegen des Abfalls, weil dies der gew\u00f6hnliche Fall ist, so lehrt er uns. Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Hat man [die Festh\u00fctte] vorschriftsm\u00e4\u00dfig \u00fcberdacht, mit Tapeten und gewirkten Teppichen verziert und darin N\u00fcsse, Mandeln, Pfirsiche, Granat\u00e4pfel, Traubenb\u00fcschel, \u00c4hrenkr\u00e4nze, Weine, \u00d6le und feines Mehl<\/p>\n<h2 id=\"blatt-10b\">Blatt 10b<\/h2>\n<p>ausgeh\u00e4ngt, so ist es verboten, davon bis zum Ablaufe des letzten Festtages zu genie\u00dfen; hat man sich dies vorbehalten, so h\u00e4ngt alles von seinem Vorbehalte ab.<\/p>\n<p>Vielleicht an der Seite<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Die Verzierung der Festh\u00fctte verringert die Festh\u00fctte<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a>nicht. R. A\u0161i sagte: An der Seite<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>verringert sie sie wohl. Minjamin, dem Diener R. A\u0161is, wurde ein Gewand im Wasser durchn\u00e4\u00dft, und er breitete es \u00fcber die Festh\u00fctte aus. Da sprach R. A\u0161i zu ihm: Nimm es fort, damit man nicht sage: sie \u00fcberdachen [die Festh\u00fctte] mit einer f\u00fcr Unreinheit empf\u00e4nglichen Sache.<\/p>\n<p>Man sieht aber, da\u00df es feucht<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a>ist!?<\/p>\n<p>Ich meine, sobald es trocken ist.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Ist die Verzierung vier [Handbreiten]<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a>entfernt, so ist sie, wie R. Na\u1e25man sagt, brauchbar, und wie R. \u1e24isda und Rabba b.R. Hona sagen, unbrauchbar. Einst besuchten R. \u1e24isda und Rabba b.R. Hona den Exilarchen, und R. Na\u1e25man<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a>lie\u00df sie in einer Festh\u00fctte schlafen, in der die Verzierung vier Handbreiten entfernt war. Sie schwiegen und sagten dazu nichts. Hierauf sprach er zu ihnen: Sind die Rabbanan von ihrer Lehre zur\u00fcckgetreten? Da erwiderten sie: Wir sind Boten einer gottgef\u00e4lligen Handlung und von der Festh\u00fctte frei.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Man darf in der Festh\u00fctte unter einem Baldachin schlafen, obgleich es ein [flaches] Dach hat, jedoch nur dann, wenn es keine zehn [Handbreiten] hoch ist.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wer in der Festh\u00fctte unter einem Baldachin schl\u00e4ft, hat seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn es zehn [Handbreiten] hoch ist. Man wandte ein: Wer in der Festh\u00fctte unter einem Bett schl\u00e4ft, hat seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt!?<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l hat dies ja bereits erkl\u00e4rt, wenn das Bett zehn [Handbreiten] hoch ist.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re : Oder es \u00fcber das Himmelbett ausgebreitet, so ist sie unbrauchbar!?<\/p>\n<p>Da ebenfalls, wenn es zehn [Handbreiten] hoch ist.<\/p>\n<p>Er lehrt ja aber nicht so!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: \u00bbBettstangen\u00ab sind zwei, das Himmelbett hat vier [Stangen]. Hat man [ein Laken] auf ein Himmelbett ausgebreitet, so ist sie unbrauchbar, wenn auf die Bettstangen, so ist sie brauchbar, nur d\u00fcrfen die Bettstangen keine zehn [Handbreiten] \u00fcber das Bett ragen. Demnach gilt dies vom Himmelbett, auch wenn es keine zehn [Handbreiten] hoch ist!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei einem Himmelbett, da es stabil ist.<\/p>\n<p>Auch eine Festh\u00fctte \u00fcber einer Festh\u00fctte ist ja stabil, und \u0160emu\u00e9l sagte, der Brauchbarkeit<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>gleiche die Unbrauchbarkeit!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, da, wo die Festh\u00fctte unbrauchbar werden soll, sind zehn [Handbreiten] erforderlich, hierbei aber, wo es<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a>als Zelt gelten soll, gilt es als solches auch bei weniger als zehn Handbreiten.<\/p>\n<p>R. Ta\u1e25lipha b.Abimi sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wer nackt unter einem Baldachinbett schl\u00e4ft, strecke den Kopf aus dem Baldachin und lese das \u0160ema\u0351<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>. Man wandte ein : Wer nackt unter einem Baldachin schl\u00e4ft, darf nicht den Kopf herausstrecken und das \u0160ema\u0351 lesen!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn es zehn [Handbreiten] hoch ist. Dies ist auch einleuchtend, denn im Schlu\u00dfsatze lehrt er: dies ist ebenso, als wenn jemand sich nackt in einem Zimmer befindet, der nicht den Kopf herausstrecken und das \u0160ema\u0351 lesen darf. Schlie\u00dfe dies hieraus. Ein Zimmer gilt, auch wenn es keine zehn [Handbreiten] hoch ist, als Zelt, da es<\/p>\n<h2 id=\"blatt-11a\">Blatt 11a<\/h2>\n<p>stabil und nicht weniger als ein Baldachin ist.<\/p>\n<p>Eine andere Lesart: R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Man darf in der Festh\u00fctte unter einem Hochzeitsbaldachin<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a>schlafen, weil es kein [flaches] Dach hat, auch wenn es zehn [Handbreiten] hoch ist. Man wandte ein: Wer in der Festh\u00fctte unter einem Baldachin schl\u00e4ft, hat seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn es ein [flaches] Dach hat.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: \u00bbBettstangen\u00ab sind zwei, das Himmelbett hat vier [Stangen]. Hat man [ein Laken] auf ein Himmelbett ausgebreitet, so ist sie unbrauchbar, wenn auf Bettstangen, so ist sie brauchbar, nur d\u00fcrfen die Bettstangen keine zehn Handbreiten \u00fcber das Bett ragen. Demnach ist sie, wenn sie h\u00f6her als zehn [Handbreiten] \u00fcber das Bett ragen, unbrauchbar, obgleich es kein [flaches] Dach hat!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei den Bettstangen, da sie stabil sind.<\/p>\n<p>Wenn sie stabil sind, sollten sie ja einem Himmelbett gleichen!?<\/p>\n<p>Im Vergleich zum Himmelbette sind sie nicht stabil, im Vergleich zum Baldachin sind sie stabil.<\/p>\n<p>Rabba b.R. Hona trug vor: Man darf [in der Festh\u00fctte] unter einem Baldachin schlafen, obgleich es ein Dach hat, auch wenn es zehn [Handbreiten] hoch ist. Also nach R. Jehuda, welcher sagt, das provisorische<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a> Zelt k\u00f6nne nicht das permanente Zelt aufheben. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: R. Jehuda erz\u00e4hlte: Es war bei uns Brauch, unter dem Bette zu schlafen, in Gegenwart der \u00c4ltesten.<\/p>\n<p>Sollte er doch sagen, die Halakha sei wie R. Jehuda!? W\u00fcrde er gesagt haben, die Halakha sei wie R. Jehuda, so k\u00f6nnte man glauben, dies gelte nur von einem Bette, auf dem [zu schlafen] es bestimmt ist, nicht aber von einem Baldachin, unter dem zu<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>schlafen es bestimmt ist, so lehrt er uns den Grund R. Jehudas; weil das provisorische Zelt nicht das permanente Zelt verdr\u00e4ngen kann, einerlei ob ein Bett oder ein Baldachin.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup> <bold>H<\/bold><small>AT MAN<\/small> W<small>EINLAUB<\/small>, K<small>\u00dcRBISBL\u00c4TTER ODER<\/small> E<small>PHEU \u00dcBER<\/small> [<small>DIE<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE<\/small>] <small>GEZOGEN UND DAR\u00dcBER<\/small> H<small>\u00dcTTENBEDACHUNG GELEGT, SO IST SIE UNBRAUCHBAR; WENN ABER DIE<\/small> H<small>\u00dctTENBEDACHUNG MEHR IST, ODER MAN JENE ABGEHAUEN HAT, SO IST SIE BRAUCHBAR<\/small>. D<small>IE<\/small> R<small>EGEL IST<\/small> : W<small>AS F\u00dcR DIE<\/small> U<small>NREINHEIT EMPF\u00c4NGLICH IST UND WAS NICHT AUS DER<\/small> E<small>RDE W\u00c4CHST, IST ALS<\/small> H<small>\u00dcTTENBEDACHUNG NICHT VERWENDBAR; WAS F\u00dcR DIE<\/small> U<small>NREINHEIT NICHT EMPF\u00c4NGLICH IST UND AUS DER<\/small> E<small>RDE W\u00c4CHST, IST ALS<\/small> H<small>\u00dcTTENBEDACHUNG VERWENDBAR<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Joseph sa\u00df vor R. Hona und trug vor: Oder man jene abgehauen hat, so ist sie brauchbar; hierzu sagte Rabh, man m\u00fcsse sie jedoch ein wenig sch\u00fctteln<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a>. Da sprach R. Hona zu ihm: Dies sagte \u0160emu\u00e9l. Da wandte R. Joseph das Gesicht weg und sprach: Sagte ich dir etwa, da\u00df \u0160emu\u00e9l dies nicht gesagt hat!? Rabh sagte es und \u0160emu\u00e9l sagte es. R. Hona erwiderte: Ich meine es wie folgt: dies sagte \u0160emu\u00e9l und nicht Rabh, denn nach Rabh ist sie brauchbar. Einst hing n\u00e4mlich R. A\u0351mram der Fromme \u00c7i\u00e7ith in das Gewand seiner Hausgenossin ein, indem er sie einkn\u00fcpfte, ohne [vorher] die Enden abgeschnitten<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a>zu haben, und als er dieserhalb vor R. \u1e24ija b.A\u0161i kam, sprach dieser zu ihm: Folgendes sagte Rabh : man schneide [die Enden] ab, und sie sind tauglich. Demnach erfolgt durch das Abschneiden die Anfertigung, ebenso erfolgt auch hierbei durch das Abhauen die Anfertigung.<\/p>\n<p>Ist denn \u0160emu\u00e9l nicht der Ansicht, man sage nicht, durch das Abschneiden erfolge die Anfertigung. \u0160emu\u00e9l lehrte ja im Namen R. \u1e24ijas, da\u00df, wenn man [die \u00c7i\u00e7ith] an zwei Zipfeln zusammen einh\u00e4ngt und die Enden nachher durchschneidet, sie brauchbar seien. Doch wohl, wenn man sie zuerst knotet und nachher durchschneidet!?<\/p>\n<p>Nein, wenn man sie zuerst durchschneidet und nachher knotet.<\/p>\n<p>Wozu braucht dies von dem Falle, wenn man sie zuerst durchschneidet und nachher knotet, gelehrt zu werden!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, es sei<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a>f\u00fcr jeden Zipfel eine besondere<\/p>\n<h2 id=\"blatt-11b\">Blatt 11b<\/h2>\n<p>Schnur erforderlich, so lehrt er uns. Man wandte ein: Hat man sie eingeh\u00e4ngt und die Enden der F\u00e4den nicht abgeschnitten, so sind sie untauglich. Doch wohl f\u00fcr immer untauglich!? Dies ist also eine Widerlegung Rabhs.<\/p>\n<p>Rabh kann dir erwidern: unter untauglich ist zu verstehen, sie sind untauglich, bis man sie abschneidet. \u0160emu\u00e9l aber sagt, f\u00fcr immer untauglich. Ebenso sagte Levi, f\u00fcr immer untauglich. Ebenso sagte R. Mathna im Namen \u0160emu\u00e9ls, f\u00fcr immer untauglich. Manche lesen : R. Mathna sagte : Ich hatte einst einen solchen Fall, und als ich vor \u0160emu\u00e9l kam, sagte er zu mir, sie seien f\u00fcr immer untauglich. Man wandte ein : Hat man sie eingeh\u00e4ngt und die Enden der F\u00e4den nachher abgeschnitten, so sind sie untauglich. Ferner wird auch von der Festh\u00fctte gelehrt:<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a><em>Du sollst machen,<\/em> nicht aber bereits Gemachtes. Hieraus folgerten sie, da\u00df, wenn man Weinlaub, K\u00fcrbisbl\u00e4tter oder Epheu \u00fcber [die Festh\u00fctte] gezogen und dar\u00fcber H\u00fcttenbedachung gelegt hat, sie unbrauchbar sei. In welchem Falle: wollte man sagen, wenn man sie nicht abgehauen hat, so sind sie ja schon deshalb unbrauchbar, weil sie [am Roden] haften, wozu [die Regr\u00fcndung]: <em>du sollst machen,<\/em> nicht aus bereits Gemachtem!? Doch wohl, wenn man sie abgehauen hat, und er lehrt, sie sei unbrauchbar. Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df wir nicht sagen, durch das Abhauen erfolge die Anfertigung. Dies ist also eine Widerlegung Rabhs.<\/p>\n<p>Rabh kann dir erwidern, hier handelt es sich um den Fall, wenn man sie nur abgeknickt hat, soda\u00df die Fertigung nicht zu merken ist.<\/p>\n<p>Aber aus [dem Falle], wenn man sie eingeh\u00e4ngt und nachher [die Enden] abgeschnitten hat, ist ja ein Einwand gegen Rabh zu entnehmen!?<\/p>\n<p>Ein Einwand.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df sie [denselben Streit f\u00fchren] wie die folgenden Tanna\u00edm: hat man \u00fcbertreten und sie<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a>abgepfl\u00fcckt, so ist sie untauglich<\/p>\n<p>so R. \u0160imo\u0351n b.Jeho\u00e7adaq; nach den Weisen ist sie tauglich. Sie glaubten, da\u00df nach aller Ansicht der Feststrau\u00df des Zusammenbindens<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a>ben\u00f6tige und da\u00df wir hinsichtlich des Feststrau\u00dfes<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a>von der Festh\u00fctte folgern, bei der es [ausdr\u00fccklich] hei\u00dft: <em>du sollst fnachen,<\/em> nicht aber bereits Gemachtes, somit besteht wohl ihr Streit in folgendem: nach dem sie tauglich ist, ist der Ansicht, bei der Festh\u00fctte erfolge durch das Abhauen die Anfertigung, und ebenso erfolgt beim Feststrau\u00df durch das Abpfl\u00fccken die Anfertigung, und nach dem sie untauglich ist, ist der Ansicht, bei der Festh\u00fctte erfolge durch das Abhauen nicht die Anfertigung, und ebenso erfolgt beim Feststrau\u00df durch das Abpfl\u00fccken nicht die Anfertigung.<\/p>\n<p>Nein, alle sind der Ansicht, bei der Festh\u00fctte erfolge durch das Abhauen nicht die Anfertigung, hier aber streiten sie, ob man hinsichtlich des Feststrau\u00dfes von der Festh\u00fctte folgere; nach dem sie tauglich, ist der Ansicht, man folgere nicht hinsichtlich des Feststrau\u00dfes von der Festh\u00fctte, und nach dem sie untauglich ist, ist der Ansicht, man folgere hinsichtlich des Feststrau\u00dfes von der Festh\u00fctte. Wenn du aber willst, sage ich: sind wir der Ansicht, der Feststrau\u00df ben\u00f6tige des Zusammenbindens, so stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man hinsichtlich des Feststrau\u00dfes von der Festh\u00fctte folgere, hier aber streiten sie \u00fcber folgendes: einer ist der Ansicht, er ben\u00f6tige des Zusammenbindens, und einer ist der Ansicht, er ben\u00f6tige nicht des Zusammenbindens. Sie f\u00fchren aber denselben Streit wie die Tanna\u00edm der folgenden Lehre: Der Feststrau\u00df ist zusammengebunden oder nicht zusammengebunden tauglich; R. Jehuda sagt, zusammengebunden sei er tauglich, nicht zusammengebunden sei er untauglich.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Jehudas?<\/p>\n<p>Er folgert dies durch [das Wort] nehmen vom Ysopb\u00fcndel; da<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>ihr sollt ein B\u00fcndel Ysop nehmen,<\/em> und hier<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>ihr sollt euch am ersten Tage nehmen;<\/em> wie da zusammengebunden, ebenso auch hier zusammengebunden.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Aus [dem Worte] <em>nehmen<\/em> ist nichts<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a>zu deduzieren.<\/p>\n<p>Wessen Ansicht vertritt die Lehre, es sei Gebot, den Feststrau\u00df zusammenzubinden, und wenn man ihn nicht zusammengebunden hat, er ebenfalls tauglich sei: wenn die des R. Jehuda, wieso ist er tauglich, wenn man ihn nicht zusammengebunden hat, und wenn die der Rabbanan, wieso ist dies ein Gebot!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich die der Rabbanan, und nur deshalb, weil es hei\u00dft :<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a><em>er ist mein Gott, ich will ihn verherrlichen,<\/em> verherrliche ihn bei [der Aus\u00fcbung] der Gebote<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> R<small>EGEL HIERBEI IST<\/small> : W<small>AS F\u00dcR DIE<\/small> U<small>NREINHEIT EMPF\u00c4NGLICH IST<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Woher dies? Re\u0161 Laqi\u0161 erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a><em>und ein Gew\u00f6lk stieg aus der Erde;<\/em> wie das Gew\u00f6lk eine Sache ist, die f\u00fcr die Unreinheit nicht empf\u00e4nglich ist und ihre Nahrung ai\u00fcs der Erde zieht, ebenso mu\u00df auch die H\u00fcttenbedachung eine Sache sein, die f\u00fcr die Unreinheit nicht empf\u00e4nglich ist und ihre Nahrung aus der Erde zieht.<\/p>\n<p>Allerdings nach demjenigen, welcher sagt, es waren<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a>Wolken der Herrlichkeit, wie ist dies aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, sie hatten sich wirkliche H\u00fctten gefertigt!? Es wird n\u00e4mlich ge lehrt :<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a><em>Denn in H\u00fctten habe ich die Kinder Jisra\u00e9l wohnen lassen,<\/em> es waren Wolken der Herrlichkeit<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer. R. A\u0351qiba sagt: Sie fertigten sich wirkliche H\u00fctten. Richtig ist es nun nach R. Elie\u0351zer, wie ist es aber nach R. A\u0351qiba zu erkl\u00e4ren!? Als R. Dimi kam, er kl\u00e4rte er im Namen R. Jo\u1e25anans : Die Schrift sagt :<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a><em>das H\u00fcttenfest sollst du dir machen,<\/em> man vergleiche die Festh\u00fctte mit dem Fest[opfer] : wie das Festopfer eine Sache ist, die f\u00fcr die Unreinheit nicht empf\u00e4ngrlich ist und ihre Nahrung aus der Erde zieht, ebenso mu\u00df auch die H\u00fcttenbedachung eine Sache sein, die f\u00fcr die Unreinheit nicht empf\u00e4nglich ist und ihre Nahrung aus der Erde zieht.<\/p>\n<p>Demnach sollte<\/p>\n<h2 id=\"blatt-12a\">Blatt 12a<\/h2>\n<p>doch, wie das Festopfer Lebendes ist, auch die H\u00fcttenbedachung Lebendes<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a>sein!? Als Rabin kam, erkl\u00e4rte er vielmehr im Namen R. Jo\u1e25anans : Die Schrift sagt :<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a><em>wenn du von deiner Tenne und von deiner Kelter einheimsest,<\/em> die Schrift spricht also vom Abfall der Tenne und der Kelter<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Vielleicht aber von [den Fr\u00fcchten] der Tenne und der Kelter selbst? R. Zera erwiderte : Es hei\u00dft <em>Kelter,<\/em> und diese<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a>ist zur Bedachung nicht verwendbar. R. Jirmeja wandte ein: Vielleicht der aus \u0160enir kommende geronnene Wein, der einem Feigenkuchen gleicht!? R. Zera sprach: Bis jetzt hatten wir es, und nun kam R. Jirmeja und trieb einen Keil<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a>hinein. R. A\u0161i erkl\u00e4rte: <em>Von deiner Tenne,<\/em> nicht aber die Tenne selbst : <em>von deiner Kelter,<\/em> nicht aber die Kelter selbst. R. \u1e24isda entnimmt dies aus folgendem :<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a><em>Geht aufs Gebirge hinaus und holt euch Zweige vom Olivenbaume und Zweige vom \u00d6lbaume und Zweige von der Myrte und Zweige von Palmen und Zweige von dichtbelaubten B\u00e4umen.<\/em><\/p>\n<p>Myrten sind ja dasselbe, was dichtbelaubte B\u00e4ume<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a>!? R. \u1e24isda erwiderte : Wilde Myrten f\u00fcr die Festh\u00fctte und dichtr belaubte B\u00e4ume f\u00fcr den Feststrau\u00df.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>S<\/bold><small>TROHB\u00dcNDEL<\/small>, H<small>OLZB\u00dcNDEL UND<\/small> R<small>EISIGB\u00dcNDEL D\u00dcRFEN ALS<\/small> H<small>\u00dcTTENBEDACHUNG NICHT VERWENDET WERDEN; HAT MAN SIE ABER GEL\u00d6ST, SO SIND SIE BRAUCHBAR<\/small>. S<small>IE ALLE SIND AUCH ALS<\/small> W<small>\u00c4NDE BRAUCHBAR<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Ja\u0351qob sagte: Ich h\u00f6rte yon R. Jo\u1e25anan zweierlei: eines \u00fcber diese Lehre, und eines \u00fcber folgende Lehre: Wenn jemand eine Miete aush\u00f6hlt, um daraus eine Festh\u00fctte zu machen, so ist dies keine Festh\u00fctte. Eine [begr\u00fcndete er:] mit R\u00fccksicht auf einen Speicher<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a>, und eine [begr\u00fcndete er:] <em>du sollst machen,<\/em> nicht aber bereits<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a>Gemachtes. Ich wei\u00df jedoch nicht, welches mit R\u00fccksicht auf einen Speicher, und welches wegen [der Folgerung] <em>du sollst machen,<\/em> nicht aber bereits Gemachtes, [verboten ist]. R. Jirmeja sprach: Wir wollen es sehen. R. \u1e24ija b.Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Weshalb sagten sie, da\u00df man Strohb\u00fcndel, Holzb\u00fcndel und Reisigb\u00fcndel nicht als H\u00fcttenbedachung verwenden darf? Weil es vorkommen kann, da\u00df mart abends mit seinem B\u00fcndel auf der Schulter heimkommt und es auf seine H\u00fctte zum Trocknen legt, nachher sich aber \u00fcberlegt, es da als H\u00fcttenbedachung zu lassen, und die Tora sagt: <em>du sollst machen,<\/em> nicht aber bereits Gemachtes. Wenn diese mit R\u00fccksicht auf einen Speicher<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a> [verboten sind,] so ist wohl jene wegen [der Folgerung:] <em>du sollst machen,<\/em> nicht aber bereits Gemachtes [Verboten]. R. Ja\u0351qob aber hatte die Lehre des R. \u1e24ija b.Abba nicht geh\u00f6rt. R. A\u0161i sprach: Ist etwa bei der [Festh\u00fctte aus] Strohb\u00fcndeln und Holzb\u00fcndeln nur ein Speicher und nicht auch [die Folgerung:] <em>du sollst machen,<\/em> nicht aber bereits Gemachtes, zu ber\u00fccksichtigen!? Oder ist etwa bei der Aush\u00f6hlung einer Tenne nur [die Folgerung:] <em>du sollst machen,<\/em> nicht aber bereits Gemachtes, und nicht auch ein Speicher zu ber\u00fccksichtigen!?<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan kann dir erwidern: hier hei\u00dft es \u00bbd\u00fcrfen nicht verwendet werden\u00ab, nur von vornherein d\u00fcrfen sie nicht als H\u00fcttenbedachung<\/p>\n<h2 id=\"blatt-12b\">Blatt 12b<\/h2>\n<p>verwendet werden, mit R\u00fccksicht auf einen Speicher, nach der Tora ist es jedoch zul\u00e4ssig, da aber hei\u00dft es \u00bbso ist dies keine Festh\u00fctte\u00ab, auch wenn bereits erfolgt, wonach sie auch nach der Tora keine Festh\u00fctte ist.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen Rabhs : Hat man sie mit Pfeilen<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a>\u00fcberdacht, so ist sie, wenn es m\u00e4nnliche sind, brauchbar, und wenn es weibliche sind, unbrauchbar.<\/p>\n<p>\u00abWenn es m\u00e4nnliche sind, brauchbar.\u00bb Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, bei den m\u00e4nnlichen seien die weiblichen zu ber\u00fccksichtigen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>\u00abWenn es weibliche sind, unbrauchbar.\u00bb Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, die zum Ausf\u00fcllen bestimmte Vertiefung<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a>gelte nicht als Aufnehmendes, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Raba b.Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans : Hat man sie mit Flachsb\u00fcscheln \u00fcberdacht, so ist sie unbrauchbar; wenn mit Flachsstengeln, so ist sie brauchbar; von Flachsb\u00fcndeln wei\u00df ich es nicht. Ich wei\u00df jedoch nicht, was Flachsb\u00fcndel sind. Nennt er \u00bbFlachsb\u00fcndel\u00ab gebrochen und nicht gehechelt, geweicht und nicht gebrochen aber nennt er \u00bbFlachsstengel\u00ab, oder nennt er \u00bbFlachsb\u00fcndel\u00ab auch geweicht und nicht gebrochen?<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: S\u00fc\u00dfholz und Beifu\u00df d\u00fcrfen als H\u00fcttenbedachung verwendet werden. Abajje sagte: S\u00fc\u00dfholz darf als H\u00fcttenbedachung verwendet werden, Beifu\u00df aber nicht.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Da er \u00fcbelriechend wird, k\u00f6nnte man [die Festh\u00fctte] verlassen und fortgehen.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-13a\">Blatt 13a<\/h2>\n<p>R. \u1e24anan b.Raba sagte : Dornen und Disteln d\u00fcrfen als H\u00fcttenbedachung verwendet werden. Abajje sagte: Dornen d\u00fcrfen als H\u00fcttenbedachung verwendet werden, Disteln nicht.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Da ihre Bl\u00e4tter abfallen, k\u00f6nnte man [die Festh\u00fctte] verlassen und fortgehen.<\/p>\n<p>R. Gidel sagte: Der untere Quirl der Dattelpalme darf als H\u00fcttenbedachung verwendet werden, obgleich [das Ge\u00e4st] verbunden ist, denn die nat\u00fcrliche<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a>Bindung ist keine Bindung, selbst wenn man es nachher zusammenbindet, denn das Zusammenbinden des Zusammenhaitenden<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a>ist kein Zusammenbinden.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte im Namen des Rabina b.\u0160ila: Der Quirl der Str\u00e4ucher darf als H\u00fcttenbedachung verwendet werden, obgleich [das Ge\u00e4st] verbunden ist, denn die nat\u00fcrliche Bindung ist keine Bindung, selbst wenn man es nachher zusammenbindet, denn das Zusammenbinden des Zusammenhaltenden ist kein Zusammenbinden. Ebenso wird auch gelehrt: Rohr und Ge\u00e4st d\u00fcrfen als H\u00fcttenbedachung verwendet werden.<\/p>\n<p>Vom Rohr ist es ja selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Lies: Rohr vom Ge\u00e4st darf als H\u00fcttenbedachung verwendet werden.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24isda im Namen des Rabina b.\u0160ila: Mit Sumpflattich gen\u00fcgt man seiner Pflicht<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a>am Pesa\u1e25feste. Man wandte ein :<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a><em>Ysop<\/em>, aber kein griechischer Ysop, kein Schminkysop, kein Waldysop, kein r\u00f6mischer Ysop oder sonst ein Ysop mit einem Beinamen<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a>!? Abajje erwiderte: Was vor der Gesetzgebung verschiedene Namen hatte, und die Tora darauf geachtet hat, bei dem gibt es auch<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a>einen Beinamen, dieser aber hatte vor der Gesetzgebung \u00fcberhaupt keine verschiedenen<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a> Namen. Raba erwiderte: Auch dieser hei\u00dft schlechthin Lattich, und nur deshalb nennt man ihn Sumpflattich, weil er im Sumpfe zu finden ist.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte: Das Zusammenbinden von einem [Teile] hei\u00dft nicht Zusammenbinden, bei dreien hei\u00dft es Zusammenbinden, \u00fcber zwei streiten R. Jose und die Rabbanan. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Beim Gebote vom Ysop sind drei Str\u00fcnke erforderlich, die drei Stengel<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a>haben. R. Jose sagt, beim Gebote vom Ysop seien drei Stengel erforderlich; als Rest gen\u00fcgen zwei und als Stumpf<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a>irgend wieviel. Er war also der Ansicht, wenn zwei als Rest, so gen\u00fcgen zwei auch von vornherein, und nur als besondere Gebotsbefolgung lehre er drei. Wenn nun nach R. Jose drei als besondere Gebotsbefolgung, so sind ja nach den Rabbanan drei unerl\u00e4\u00dflich. Es wird ja aber gelehrt: R. Jose sagte: Wenn das Ysopb\u00fcndel von vornherein nur zwei oder als Rest nur einen hat, so ist es untauglich; es ist nur dann tauglich, wenn es von vornherein drei und als Rest zwei hat!?<\/p>\n<p>Wende es um: nach R.Jose sind drei unerl\u00e4\u00dflich, nach den Rabbanan drei nur als besondere Gebotsbefolgung. Es wird auch gelehrt: Wenn das Ysopb\u00fcndel von vornherein zwei und als Rest einen [Stengel] hat, ist es tauglich; untauglich ist es nur dann, wenn es von vornherein oder als Rest nur einen hat.<\/p>\n<p>Wieso untauglich, wenn einen als Rest, du sagtest ja, wenn es einen als Rest, sei es tauglich!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: wenn es von vornherein<\/p>\n<h2 id=\"blatt-13b\">Blatt 13b<\/h2>\n<p>einen hat, wie es als Rest [tauglich ist].<\/p>\n<p>Meremar trug vor: Die Rohrb\u00fcndel von Sura d\u00fcrfen als H\u00fcttenbedachung verwendet werden, obgleich sie zusammengebunden sind, denn sie sind nur der Z\u00e4hlung wegen zusammengebunden. R. Abba sagte : Die Weidenzelte sind, wenn man die Knotenenden gel\u00f6st hat, tauglich.<\/p>\n<p>Sie sind ja aber unten zusammengebunden!? R. Papa erwiderte: Wenn man sie gel\u00f6st hat. R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sagte: Du kannst sogar sagen, auch wenn man sie nicht gel\u00f6st hat, denn das Zusammenbinden, das nicht zum Umhertragen erfolgt, gilt nicht als Zusammenbinden.<\/p>\n<p>R. Abba sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls : Die Kr\u00e4uter, von denen die Weisen gesagt haben, man gen\u00fcge mit ihnen seiner Pflicht am Pesa\u1e25feste, \u00fcbertragen<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a>die Unreinheit, bilden keine Scheidewand vor der Unreinheit<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a> und machen als L\u00fccke<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a>die Festh\u00fctte unbrauchbar. Aus welchem Gr\u00fcnde?<\/p>\n<p>Da sie, wenn sie verdorren, abbr\u00f6ckeln und zerfallen, so gelten sie als nicht vorhanden.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Abba im Namen R. Honas : Winzert man f\u00fcr die Kelter, so gibt es keine Stiele<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a>. R. Menasja b.Gada sagte im Namen R. Honas : M\u00e4ht man zur Bedachung, so gibt es keine Stiele<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a>. Nach dem, der dies vom M\u00e4hen lehrt, gilt dies umsomehr vom Winzern. da [die Stengel] unerw\u00fcnscht sind, damit sie den Wein nicht aufsaugen; nach dem es aber beim Winzern keine Stiele gibt, gibt es beim M\u00e4hen wohl Stiele, weil [die \u00c4hren] erw\u00fcnscht sind, damit [die Halme] nicht auseinanderfallen. Es ist anzunehmen, da\u00df \u00fcber die Lehre des R. Menas ja b.Gada Tanna\u00edm [streiten]. Es wird n\u00e4mlich gelehrt, Feigenzweige, an denen Feigen, Traubenb\u00fcschel, an denen Trauben, Halme, an denen \u00c4hren, und Dattelzweige, an denen Datteln sind, sind s\u00e4mtlich, wenn der Abfall mehr als das E\u00dfbare ist [als H\u00fcttenbedachung] brauchbar, wenn aber nicht, unbrauchbar. Andere sagen, der Halme m\u00fcssen mehr sein als des E\u00dfbaren mit den Stielen zusammen. Ihr Streit besteht wahrscheinlich in folgendem: einer ist der Ansicht, hierbei gebe es Stiele, und einer ist der Ansicht, hierbei gebe es keine Stiele. Nach R. Abba<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a>streiten Tanna\u00edm hier\u00fcber bestimmt, aber ist auch nach Rabbi Menas ja b.Gada anzunehmen, da\u00df hier\u00fcber Tanna\u00edm streiten?<\/p>\n<p>R. Menasja b.Gada kann dir erwidern: wenn man zur H\u00fcttenbedachung m\u00e4het, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es hierbei keine Stiele gebe, hier aber handelt es sich um den Fall, wo man sie zum Essen gem\u00e4het und sich nachher \u00fcberlegt hat, sie zur H\u00fcttenbedachung zu verwenden.<\/p>\n<p>Was ist, wenn man sie zum Essen gem\u00e4het hat, der Grund der Rabbanan!? Wolltest du erwidern, die Rabbanan seien der Ansicht, durch die \u00dcberlegung, sie als H\u00fcttenbedachung zu verwenden, werde sein Beschlu\u00df aufgehoben, so wird ja dadurch der Beschlu\u00df nicht aufgehoben,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-14a\">Blatt 14a<\/h2>\n<p>denn wir haben gelernt: Alle Ger\u00e4te werden durch die blo\u00dfe Bestimmung<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a>verunreinigungsf\u00e4hig, von ihrer Verunreinigungsf\u00e4higkeit enthoben aber nur durch eine t\u00e4tliche \u00c4nderung. Die T\u00e4tigkeit hebt die [fr\u00fchere] T\u00e4tigkeit und die Bestimmung<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a>auf, die Bestimmung aber hebt weder die T\u00e4tigkeit noch die Bestimmung auf. Wolltest du erwidern, dies gelte nur von Ger\u00e4ten, die von Bedeutung sind, bei den Stielen aber, die nur zum Gebrauche beim Essen dienen, erfolge [die Verunreinigungsf\u00e4higkeit] durch die Bestimmung und schwinde durch die Bestimmung, so haben wir ja gelernt: alle Stiele von Fr\u00fcchten, die man auf der Tenne gedroschen hat, sind rein, nach R. Jose aber verunreinigungsf\u00e4hig. Allerdings stimmt dies nach demjenigen, welcher sagt, \u00bbgedroschen\u00ab hei\u00dfe: die B\u00fcndel<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a>gel\u00f6st, wie ist es aber nach dem zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, \u00bbgedroschen\u00ab hei\u00dfe wirklich gedroschen!?<\/p>\n<p>Da<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a> ebenfalls in dem Falle man sie gedroschen hat.<\/p>\n<p>Was ist demnach der Grund der Anderen!?<\/p>\n<p>Sie sind der Ansicht R. Joses, denn wir haben gelernt: nach R. Jose aber verunreinigungsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Was soll dies: allerdings ist da der Grund R. Joses, weil sie eine Verwendung haben, nach R. \u0160imo\u0351n b.Laqi\u0161, denn R. \u0160imo\u0351n b.Laqi\u0161 sagte, man k\u00f6nne dadurch<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a> [das Getreide] mit der Forke wenden, welche Verwendung aber haben sie hierbei!?<\/p>\n<p>Sie sind verwendbar, indem man, wenn man [die Bedachung] niederrei\u00dft, die Strohhalme anfassen kann.<\/p>\n<p>Der Text. Alle Stiele von Fr\u00fcchten, die man in der Tenne gedroschen hat, sind nicht verunreinigungsf\u00e4hig, nach R. Jose aber verunreinigungsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft \u00bbgedroschen\u00ab?<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rt, wirklich gedroschen, und R. Elie\u0351zer erkl\u00e4rt, die B\u00fcndel gel\u00f6st.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist es nach R. Elie\u0351zer, welcher erkl\u00e4rt, die B\u00fcndel gel\u00f6st, da\u00df sie nach R. Jose verunreinigungsf\u00e4hig sind, was aber ist der Grund R. Joses, nach R. Jo\u1e25anan, welcher erkl\u00e4rt, wirklich gedroschen!?<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n erwiderte: Weil man dadurch [das Getreide] mit der Forke wenden kann.<\/p>\n<p>R. Elie\u0351zer sagte: Weshalb wird das Gebet der Frommen mit deiner Forke<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a>verglichen? Um dir zu sagen: wie die Forke das Getreide auf der Tenne von Ort zu Ort wendet, so wendet auch das Gebet der Frommen die Stimmung des Heiligen, gepriesen sei er, aus der Stimmung der Unbarmherzigkeit in die Stimmung der Barmherzigkeit.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF DIE [<\/small>F<small>ESTH\u00dcTTE<\/small>] <small>MIT<\/small> B<small>RETTERN \u00dcBERDACHEN<\/small><\/p>\n<p><small>SO<\/small> R. J<small>EHUDA<\/small>; R. M<small>E\u00cdR VERBIETET DIES<\/small>. H<small>AT MAN DAR\u00dcBER EIN VIER<\/small> H<small>ANDBREITEN BREITES<\/small> B<small>RETT GELEGT, SO IST SIE BRAUCHBAR, NUR DARF MAN UNTER DIESEM NICHT SCHLAFEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Rabh sagte: Der Streit besteht nur \u00fcber Bretter, die vier [Handbreiten] haben, denn R. Me\u00edr ber\u00fccksichtigt bei solchen eine richtige Decke<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a>, und R. Jehuda ber\u00fccksichtigt die Decke nicht; bei Brettern aber, die keine vier [Handbreiten] haben, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df sie brauchbar ist. \u0160emu\u00e9l sagte: Der Streit besteht \u00fcber solche, die keine vier [Handbreiten] haben, wenn sie aber vier [Handbreiten] haben, so stimmen alle \u00fcberein, da\u00df sie unbrauchbar ist.<\/p>\n<p>\u00bbWenn sie keine vier [Handbreiten] haben\u00ab, auch weniger als drei, und solche, sind ja nur St\u00e4be!? R.Papa erkl\u00e4rte: Er meint es wie folgt: haben sie vier [Handbreiten], so ist sie nach aller Ansicht unbrauchbar, haben sie keine drei, so ist sie nach aller Ansicht brauchbar, weil solche nur St\u00e4be sind, ihr Streit besteht \u00fcber solche, die zwischen drei und vier haben ; einer ist der Ansicht, bei solchen sei nichts zu ber\u00fccksichtigen, da sie nicht [die Breite] eines besonderen Raumes<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a>haben, und einer ist der Ansicht, bei solchen sei wohl zu ber\u00fccksichtigen, da sie breiter sind als der Verbindungsabstand<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Hat man dar\u00fcber ein vier Handbreiten breites Brett gelegt, so ist sie brauchbar, nur darf man unter diesem nicht schlafen. Erkl\u00e4rlich ist es, da\u00df man darunter nicht schlafen darf, nach \u0160emu\u00e9l, welcher sagt, der Streit bestehe \u00fcber den Fall, wenn sie keine vier haben, wenn sie aber vier haben, alle \u00fcbereinstim men, da\u00df sie unbrauchbar ist; weshalb aber darf man nach R. Jehuda unter diesem nicht schlafen, nach Rabh, welcher sagt, der Streit bestehe \u00fcber den Fall, wenn sie vier haben, wenn sie aber keine vier haben, alle, \u00fcbereinstimmen, da\u00df sie brauchbar ist!?<\/p>\n<p>Du glaubst wohl, da\u00df dies nach aller Ansicht gilt, der Schlu\u00dfsatz ist nach R. Me\u00edr.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-14b\">Blatt 14b<\/h2>\n<p>Zwei T\u00fccher werden<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a>vereinigt, zwei Bretter werden nicht vereinigt; R. Me\u00edr sagt, Bretter ebenso wie T\u00fccher. Allerdings ist nach \u0160emu\u00e9l, welcher sagt, der Streit bestehe \u00fcber den Fall, wenn sie keine vier haben, wenn sie aber vier haben, alle \u00fcbereinstimmen, da\u00df sie unbrauchbar ist, unter \u00bbvereinigt\u00ab zu verstehen, zu vier [Handbreiten] vereinigt, um welchen Fall handelt es sich aber nach Rabh, welcher sagt, der Streit bestehe \u00fcber den Fall, wenn sie keine vier haben, wenn sie aber keine vier haben, alle \u00fcbereinstimmen, da\u00df sie brauchbar ist: haben sie vier, so ist ja die Vereinigung nicht n\u00f6tig, und haben sie keine vier, so sind es ja nur St\u00e4be!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich, wenn sie vier haben, und unter \u00bbvereinigt\u00ab ist die Vereinigung zu vier Ellen am Rande<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a>zu verstehen. Eine andere Lesart: Allerdings ist nach \u0160emu\u00e9l, welcher sagt, der Streit bestehe \u00fcber den Fall, wenn sie keine vier haben, wenn sie aber vier haben, alle \u00fcbereinstimmen, da\u00df sie unbrauchbar ist, unter \u00bbvereinigt\u00ab die Vereinigung zu vier Ellen am Rande zu verstehen, nach Rabh aber ist allerdings nach R. Me\u00edr unter \u00bbvereinigt\u00ab die Vereinigung zu vier Ellen am Rande zu verstehen, was ist aber unter \u00bbnicht vereinigt\u00ab nach R. Jehuda zu verstehen, nachdem sie brauchbar ist, auch wenn sie vier [Handbreiten] haben, sie sind ja nichts weiter als St\u00e4be!?<\/p>\n<p>Da R. Me\u00edr \u00bbvereinigt\u00ab sagt, sagt R. Jehuda \u00bbnicht vereinigt\u00ab. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Rabh und es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit \u0160emu\u00e9l. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Rabh. Hat man sie mit Brettern aus Zedern bedacht, die keine vier [Handbreiten] haben, so ist sie nach aller Ansicht brauchbar; haben sie vier, so ist sie nach R. Me\u00edr unbrauchbar und nach R. Jehuda brauchbar. R. Jehuda erz\u00e4hlte: Einst holten wir zur Zeit der Gefahr<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a>Bretter von vier [Handbreiten], legten sie auf eine Galerie und setzten uns darunter. Da sprachen sie zu ihm: Sollte dies ein Beweis sein!? Aus der Zeit der Gefahr ist kein Beweis zu erbringen. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit \u0160emu\u00e9l: Hat man sie mit Brettern \u00fcberdacht, die vier [Handbreiten] haben, so ist sie nach aller Ansicht unbrauchbar; hat sie keine vier, so ist sie nach R. Me\u00edr unbrauchbar und nach R. Jehuda brauchbar. R. Me\u00edr pflichtet jedoch bei, da\u00df, wenn zwischen dem einen Brett und dem anderen ein Abstand [in der Breite] eines Brettes vorhanden ist, man Abfall<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a>dar\u00fcber lege, und sie ist brauchbar. Desgleichen pflichtet R. Jehuda bei, da\u00df, wenn man dar\u00fcber ein vier Handbreiten breites Brett legt, sie allerdings brauchbar, jedoch unter diesem zu schlafen verboten ist, und wer darunter schl\u00e4ft, seiner Pflicht nicht gen\u00fcge.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Hat man sie<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a>auf die Kante gelegt, so ist sie, wie R. Hona sagt, unbrauchbar, und wie R. \u1e24isda und Rabba b. R. Hona sagen, brauchbar. Einst traf R. Na\u1e25man in Sura ein, und R. \u1e24isda und Rabba b.R. Hona kamen zu ihm und fragten ihn: Wie ist es, wenn man sie auf die Kante legt? Er erwiderte ihnen: Sie ist unbrauchbar, denn sie gleichen Metallspie\u00dfen<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a>. Darauf sprach R. Hona zu ihnen: Habe ich euch nicht gesagt, da\u00df ihr mir zustimmen sollt? Diese erwiderten: Hat uns etwa der Meister eine Begr\u00fcndung gesagt, und haben wir sie zur\u00fcckgewiesen!? Jener entgegnete: Habt ihr etwa nach einer Begr\u00fcndung gefragt, und ich euch sie nicht gesagt!? Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen. Fa\u00dft sie nicht den Kopf, den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers und den Tisch, oder hat sie eine L\u00fccke, durch die eine Ziege mit einem Satze durchschl\u00fcpfen kann, oder hat man dar\u00fcber ein vier Handbreiten breites Brett gelegt, obgleich es nur drei einnimmt, so ist sie unbrauchbar. Wie kann dies<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a>vorkommen? Doch wohl, wenn man sie auf die Kante legt.<\/p>\n<p>Nein, hier handelt es sich um den Fall, wenn man es an der T\u00fcr der Festh\u00fctte<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a>legt und es drei Handbreiten innerhalb und eine au\u00dferhalb einnimmt. Diese [Handbreite] gilt als eine \u00fcber die Festh\u00fctte hinausragende Latte, und die \u00fcber die Festh\u00fctte hinausragende Latte gleicht der Festh\u00fctte.<\/p>\n<p><bold>E<\/bold><small>INE<\/small> D<small>ECKE OHNE<\/small> E<small>STRICH<\/small><a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a><small>MUSS MAN, WIE<\/small> R. J<small>EHUDA SAGT, NACH DER<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-15a\">Blatt 15a<\/h2>\n<p>S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS LOCKERN UND JE EINE<\/small> [P<small>LANKE<\/small>] <small>ZWISCHEN ZWEIEN FORTNEHMEN, UND NACH DER<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS ENTWEDER LOCKERN ODER JE EINE ZWISCHEN ZWEIEN FORTNEHMEN<\/small> ;<sup>vii<\/sup> R. M<small>E\u00cdR SAGT, MAN NEHME JE EINE<\/small> [P<small>LANKE<\/small>] <small>ZWISCHEN ZWEIEN FORT, BRAUCHE ABER NICHT ZU LOCKERN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Allerdings ist der Grund der Schule Hillels, weil [es hei\u00dft:] <a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a><em>du sollst machen,<\/em> nicht aber bereits Gemachtes; wenn man aber lockert, macht man etwas, und wenn man die eine [Planke] zwischen zweien fortnimmt, macht man etwas. Was aber ist der Grund der Schule \u0160ammajs, wenn etwa, weil [es hei\u00dft:] <em>du sollst machen,<\/em> nicht aber bereits Gemachtes, so sollte doch eines gen\u00fcgen, und wenn aus R\u00fcckksicht auf eine richtige Decke<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a>, so sollte es doch gen\u00fcgen, wenn man je eine [Planke] zwischen zweien fortnimmt!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich mit R\u00fccksicht auf eine richtige Decke, und sie meint es wie folgt: selbst wenn man lockert, nur dann, wenn man je eine [Planke] zwischen zweien fortnimmt, sonst aber nicht.<\/p>\n<p>Wie ist demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren : R. Me\u00edr sagt, man nehme eine [Planke] aus der Mitte fort, brauche aber nicht zu r\u00fctteln. R. Me\u00edr sagt ja dasselbe, was die Schule \u0160ammajs!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hilleis streiten hier\u00fcber nicht.<\/p>\n<p>Er lehrt uns somit, da\u00df R. Me\u00edr von der R\u00fccksicht auf eine richtige Decke nichts h\u00e4lt, und hier\u00fcber streiten sie ja bereits einmal!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Man darf [die Festh\u00fctte] mit Brettern bedachen<\/p>\n<p>so R. Jehuda ; R. Me\u00edr verbietet dies. R. \u1e24ija b.Abba erwiderte im Namen R. Jo\u1e25anans: Die erstere Lehre spricht von gehobelten Brettern, und mit R\u00fccksicht auf wirkliche Ger\u00e4te<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Nach R. Jehuda aber, der im Namen Rabhs sagt, sie sei brauchbar, wenn man sie mit m\u00e4nnlichen<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a>Pfeilen, und unbrauchbar, wenn man sie mit weiblichen \u00fcberdacht hat, also bei m\u00e4nnlichen die weiblichen nicht bejr\u00fccksichtigt, sollte man doch auch bei gehobelten Brettern keine wirklichen Ger\u00e4te ber\u00fccksichtigen!? Du mu\u00dft vielmehr sagen, da\u00df sie in der ersten Lehre \u00fcber die Ber\u00fccksichtigung einer richtigen Decke streiten und auch in der zweiten Lehre \u00fcber die Ber\u00fccksichtigung einer richtigen Decke streiten; wozu dieser Streit zweimal!?<\/p>\n<p>In der zweiten Lehre spricht R. Jehuda zu R. Me\u00edr : Du verbietest Bretter mit R\u00fccksicht auf eine richtige Decke, aber dies gilt ja nur nach der Schule \u0160ammajs, die Schule Hillels aber ber\u00fccksichtigt es ja nicht!? Darauf erwiderte R. Me\u00edr : die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels streiten hier\u00fcber \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>Allerdings stimmt dies nach Rabh, welcher sagt, sie streiten \u00fcber [Bretter], die vier Handbreiten haben, denn R. Me\u00edr ber\u00fccksichtigt eine richtige Decke und R. Jehuda ber\u00fccksichtigt eine richtige Decke nicht, wor\u00fcber aber streiten sie in der zweiten Lehre nach \u0160emu\u00e9l, welcher sagt, sie streiten \u00fcber [Bretter], die keine vier haben, wenn sie aber vier haben, alle \u00fcbereinstimmen, da\u00df sie unbrauchbar<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a>ist ! ?<\/p>\n<p>Sie streiten \u00fcber die Aufhebung<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a>der Decke; einer ist der Ansicht, sie werde dadurch aufgehoben, und einer ist der Ansicht, sie werde dadurch nicht aufgehoben.<\/p>\n<p><sup>viii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN MAN SEINE<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE MIT<\/small> S<small>PIESSEN ODER<\/small> S<small>EITENBRETTERN VON EINEM<\/small> B<small>ETTE B\u00c4LKT, SO IST SIE, WENN DER<\/small> A<small>BSTAND<\/small><a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a><small>ZWISCHEN IHNEN DIESEM GLEICHT, BRAUCHBAR. WENN MAN EINE<\/small> M<small>IETE AUSH\u00d6HLT, UM DARAUS EINE<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE ZU MACHEN, SO IST DIES KEINEF FSTH\u00dcTTE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Dies w\u00e4re also eine Widerlegung R. Honas, des Sohnes R. Jeho\u0161ua\u0351s. Denn es wurde gelehrt. Gleicht die Bresche dem bestehenden, so ist es, wie R. Papa sagt, erlaubt<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a>, und wie R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sagt, verboten.<\/p>\n<p>R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, kann dir erwidern: unter \u00bbdiesem gleicht\u00ab ist zu verstehen, da\u00df man [die H\u00fcttenbedachung] hineinlegen und herausnehmen<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a>kann.<\/p>\n<p>Man kann es ja genau<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a>bemessen!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-15b\">Blatt 15b<\/h2>\n<p>R. Ami erwiderte : [Der Abstand] mu\u00df etwas gr\u00f6\u00dfer sein. Raba erwiderte: du kannst auch sagen, man mache ihn nicht gr\u00f6\u00dfer ; liegen sie \u00fcber die L\u00e4nge, so lege man die H\u00fcttenbedachung \u00fcber die Breite und liegen sie \u00fcber die Breite, so lege man diese \u00fcber die L\u00e4nge.<\/p>\n<p>O<small>DER<\/small> S<small>EITENBRETTERN VON EINEM<\/small> B<small>ETTE<\/small>. Dies w\u00e4re also eine St\u00fctze f\u00fcr R. Ami b.\u1e24abjomi, denn R. Ami b.\u1e24abjomi sagte: Hat man sie mit Gelump \u00fcberdeckt, so ist sie<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a>unbrauchbar,<\/p>\n<p>Wie R. \u1e24anan im Namen Rabbis erkl\u00e4rt hat, dies gelte von einem Seitenbrette nebst beiden F\u00fc\u00dfen oder einem Querbrette nebst beiden F\u00fc\u00dfen, ebenso hierbei vom Seitenbrette nebst beiden F\u00fc\u00dfen oder einem Querbrette nebst beiden F\u00fc\u00dfen<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Worauf bezieht sich das, was R. \u1e24anan im Namen Rabbis gesagt hat?<\/p>\n<p>Auf folgende Lehre : Das Bett wird nur zusammengesetzt<\/p>\n<h2 id=\"blatt-16a\">Blatt 16a<\/h2>\n<p>unrein und nur zusammengesetzt rein<\/p>\n<p>so R. Elie\u0351zer : die Weisen sagen, es werde auch in einzelnen Teilen unrein, und in einzelnen Teilen rein. Welche [Teile] sind<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a>es? R. \u1e24anan erwiderte im Namen Rabbis: Das Seitenbrett mit beiden F\u00fc\u00dfen, das Querbrett mit beiden F\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Welche Verwendung haben diese?<\/p>\n<p>Man kann sie an die Wand st\u00fctzen, sich auf sie setzen und Stricke spinnen.<\/p>\n<p>Der Text. R.Ami B. \u1e6cabjomi sagte: Hat man sie mit Gelump \u00fcberdacht, so ist sie unbrauchbar.<\/p>\n<p>Welches Gelump? Abajje erwiderte: Lappen, die keine drei zu drei [Fingerbreiten] haben, und somit weder f\u00fcr Arme noch f\u00fcr Reiche verwendbar sind. \u00dcbereinstimmend mit R. Ami b.\u1e6cabjomi wird gelehrt: Eine Matte aus Binsen oder Bast und Reste derselben d\u00fcrfen, auch wenn sie das Ma\u00df<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a>nicht mehr haben, zur H\u00fcttenbedachung nicht verwendet werden; Rohrmatten d\u00fcrfen, wenn es gro\u00dfe sind, als H\u00fcttenbedachung verwendet werden, nicht aber wenn es kleine<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a>sind; R. Elie\u0351zer sagt: auch jene sind<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a>verunreinigungsf\u00e4hig, und es darf als H\u00fcttenbedachung nicht verwendet werden.<\/p>\n<p>W<small>ENN MAN EINE<\/small> M<small>IETE AUSH\u00d6HLT<\/small>. R. Hona sagte: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn [unten] kein eine Handbreite hoher Hohlraum in einer Ausdehnung von sieben [Handbreiten] vorher war, wenn aber [unten] ein eine Handbreite hoher Hohlraum in einer Ausdehnung von sieben [Handbreiten] vorher<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a>war, so ist dies eine Festh\u00fctte. Es wird auch gelehrt: Wenn man eine Miete aush\u00f6hlt, um daraus eine Festh\u00fctte zu machen, so ist dies eine Festh\u00fctte. Wir haben ja aber gelernt, dies sei keine Festh\u00fctte? Wahrscheinlich ist nach R. Hona [zu erkl\u00e4ren]. Schlie\u00dfe hieraus. Manche weisen auf einen Widerspruch hin. Wir haben gelernt, wenn man eine Miete aush\u00f6hlt, um daraus eine Festh\u00fctte zu machen, dies keine Festh\u00fctte sei, dagegen wird gelehrt, dies sei eine Festh\u00fctte!? R. Hona erwiderte: Das ist kein Einwand; eines wenn [unten] ein eine Handbreite hoher Hohlraum in einer Ausdehnung von sieben [Handbreiten] vorher war, und eines, wenn [unten] kein eine Handbreite hoher Hohlraum in einer Ausdehnung von sieben [Handbreiten] vorher war.<\/p>\n<p><sup>xi,1<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN MAN DIE<\/small> W<small>\u00c4NDE<\/small> [<small>F\u00dcR DIE<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE<\/small>] <small>VON OBEN NACH UNTEN HERABH\u00c4NGEN L\u00c4SST, SO IST SIE, WENN SIE DREI<\/small> H<small>ANDBREITEN VON DER<\/small> E<small>RDE ABSTEHEN, UNBRAUCHBAR; WENN SIE VON UNTEN NACH OBEN RAGEN, SO IST SIE, WENN SIE ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN HOCH IST, BRAUCHBAR<\/small>. R. J<small>OSE SAGT, WIE VON UNTEN NACH OBEN ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN EBENSO VON OBEN NACH UNTEN ZEHN<\/small> H<small>ANDBREITEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Einer ist der Ansicht, die schwebende Wand sei zul\u00e4ssig<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a>, und einer ist der Ansicht, die schwebende Wand sei nicht zul\u00e4ssig. Dort haben wir gelernt: Aus einem Brunnen zwischen zwei H\u00f6fen darf man am \u0160abbath nicht sch\u00f6pfen, es sei denn, sie haben in der Mitte eine zehn Handbreiten [hohe] Scheidewand gemacht, ob unten oder innerhalb des Randes<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a>. R. \u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l sagte: Die Schule \u0160ammajs sagt, oben<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a>, die Schule Hillels sagt, unten.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-16b\">Blatt 16b<\/h2>\n<p>R. Jehuda sprach: Diese Scheidewand kann ja nicht mehr sein, als die Wand zwischen<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a>ihnen. Rabba b.Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans : R. Jehuda sagte dies nach der Ansicht R. Joses, welcher sagt, die schwebende Wand sei zul\u00e4ssig. Dies ist aber nichts; weder ist R. Jehuda der Ansicht R. Joses, noch ist R. Jose der Ansicht R. Jehudas. R. Jehuda ist nicht der Ansicht R. Joses, denn R. Jehuda sagt es nur vom Hof-E\u0351rub, der rabbanitisch ist, nicht aber von der Festh\u00fctte, die [ein Gebot] der, Tora ist. R. Jose ist nicht der Ansicht R. Jehudas, denn R. Jose sagt es nur von der Festh\u00fctte, wo es sich um ein auszu\u00fcbendes Gebot handelt, nicht aber vom \u0160abbath, wobei es sich um ein mit der Steinigung belegtes Verbot handelt. Wenn du aber einwendest: durch wen geschah es denn bei jenem Ereignis in Sepphoris<a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a>? Da geschah es nicht durch R. Jose, sondern durch R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b.Jose. Als n\u00e4mlich R. Dimi kam, erz\u00e4hlte er: Einst verga\u00dfen sie die Torarolle<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a>am Vorabend des \u0160abbaths [ins Bethaus] zu bringen; da breiteten sie am folgenden Tage Laken \u00fcber die S\u00e4ulen<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a>aus, holten die Torarolle und lasen aus ihr.<\/p>\n<p>\u00bbSie breiteten aus\u00ab, wie kommst du darauf, wieso holten sie sie am \u0160abbath!?<\/p>\n<p>Vielmehr, sie fanden auf den S\u00e4ulen ausgebreitete Laken vor, da holten sie die Torarolle und lasen aus ihr.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte im Namen Abimis : Eine Matte von vier [Handbreiten] und etwas dar\u00fcber ist als Wand<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a>der Festh\u00fctte zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Wie mache man es?<\/p>\n<p>Man h\u00e4nge sie in die Mitte, weniger als drei [Handbreiten] von unten und weniger als drei [Handbreiten] von oben, da [ein Abstand von] weniger als drei [Handbreiten] als verbunden gilt<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, eine Verbindung erfolge nur an einer Seite, nicht aber an zwei Seiten, so lehrt er uns. Man wandte ein: Eine Matte von sieben [Handbreiten] und etwas dar\u00fcber ist als Wand der Festh\u00fctte zul\u00e4ssig!?<\/p>\n<p>Jene Lehre spricht von einer [hohen] Festh\u00fctte, und sie lehrt uns, da\u00df man die W\u00e4nde von oben nach unten herabh\u00e4ngen lassen darf, nach R. Jose.<\/p>\n<p>R. Ami sagte: Ein Brett von vier [Handbreiten] und etwas dar\u00fcber ist<a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a>als Wand der Festh\u00fctte zul\u00e4ssig, wenn man es weniger als drei Handbreiten von der Wand stellt, da [ein Abstand von] weniger als drei [Handbreiten] (von der Wand) als verbunden gilt.<\/p>\n<p>Was lehrt er uns damit?<\/p>\n<p>Er lehrt uns folgendes : das Ma\u00df einer kleinen Festh\u00fctte betr\u00e4gt sieben Handbreiten<a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-17a\">Blatt 17a<\/h2>\n<p>^ix,2 x^ <bold>H<\/bold><small>AT MAN DIE<\/small> H<small>\u00dcTTENBEDACHUNG DREI<\/small> H<small>ANDBREITEN VON DEN<\/small> W<small>\u00c4NDEN<\/small><a href=\"#fn253\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref253\" role=\"doc-noteref\"><sup>253<\/sup><\/a> <small>ENTFERNT, SO IST SIE UNBRAUCHBAR<\/small>. W<small>ENN<\/small> [<small>DAS<\/small> D<small>ACH EINES<\/small>] H<small>AUSES DURCHBROCHEN IST UND MAN OBEN<\/small> H<small>\u00dcTTENBEDACHUNG LEGT, SO IST ES, WENN VON DER<\/small> W<small>AND BIS ZUR<\/small> H<small>\u00dcTTENBEDACHUNG VIER<\/small> E<small>LLEN VORHANDEN SIND<\/small>, [<small>ALS<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE<\/small>] <small>UNBRAUCHBAR; EBENSO DER MIT EINEM<\/small> S<small>\u00c4ULENGANGE UMGEBENE<\/small><a href=\"#fn254\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref254\" role=\"doc-noteref\"><sup>254<\/sup><\/a>H<small>OF<\/small>. W<small>ENN MAN EINE GROSSE<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE RINGSUM MIT ETWAS \u00dcBERDACHT HAT, DAS ZUR<\/small> H<small>\u00dcTTENBEDACHUNG NICHT VERWENDET WERDEN DARF, SO IST SIE, WENN ES VIER<\/small> E<small>LLEN EINNIMMT, UNBRAUCHBAR<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wozu all diese F\u00e4lle?<\/p>\n<p>Sie sind n\u00f6tig. W\u00fcrde er es nur vom durchbrochenen Hause gelehrt, haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil die W\u00e4nde f\u00fcr das Haus errichtet sind, nicht aber gelte dies vom mit einem S\u00e4ulengange umgebenen Hofe, wo die W\u00e4nde nicht f\u00fcr die Halle errichtet sind ; daher ist dies n\u00f6tig. Und w\u00fcrde er nur diese beiden F\u00e4lle gelehrt haben, [so k\u00f6nnte man glauben,] weil die H\u00fcttenbedachung brauchbar ist, nicht aber, wenn man eine gro\u00dfe Festh\u00fctte ringsum mit etwas \u00fcberdacht hat, das zur H\u00fcttenbedachung nicht verwendet werden darf, wo die H\u00fcttenbedachung eine unbrauchbare ist. Daher [sind alle F\u00e4lle] n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Rabba erz\u00e4hlte: ich traf die J\u00fcnger der Schule Rabhs, die da sa\u00dfen und lehrten: der Abstand<a href=\"#fn255\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref255\" role=\"doc-noteref\"><sup>255<\/sup><\/a>macht [die Festh\u00fctte] bei drei [Handbreiten] unbrauchbar, die unbrauchbare H\u00fcttenbedachung macht sie bei vier [Handbreiten] unbrauchbar. Da sprach ich zu ihnen: da\u00df der Abstand sie bei drei [Handbreiten] unbrauchbar mache, wi\u00dft ihr aus dem, was wir gelernt haben, sie sei unbrauchbar, falls man die H\u00fcttenbedachung drei Handbreiten von den W\u00e4nden entfernt hat, somit sollte sie durch die unbrauchbare H\u00fcttenbedachung erst bei vier Ellen unbrauchbar werden, denn wir haben gelernt, da\u00df, wenn [das Dach eines] Hauses durchbrochen ist und man oben H\u00fcttenbedachung gelegt hat, es, wenn von der Bedachung bis zur Wand vier Ellen vorhanden sind, [als Festh\u00fctte] unbrauchbar seil? Sie erwiderten mir: Davon ist abzusehen; Rabh und \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rten beide, da gilt dies als krumme<a href=\"#fn256\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref256\" role=\"doc-noteref\"><sup>256<\/sup><\/a>Wand. Hierauf sprach ich zu ihnen : Ist [in der Mitte] weniger als vier [Handbreiten] unbrauchbare H\u00fcttenbedach\u00fcng vorhanden und weniger als drei [Handbreiten] Abstand daneben, ist sie ja brauchbar, wenn man aber [diese Stelle] mit Spie\u00dfen<a href=\"#fn257\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref257\" role=\"doc-noteref\"><sup>257<\/sup><\/a>ausf\u00fcllt, so ist sie<a href=\"#fn258\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref258\" role=\"doc-noteref\"><sup>258<\/sup><\/a>unbrauchbar. Sollte der Abstand, der schon bei drei [Handbreiten die Festh\u00fctte] unbrauchbar macht, nicht einmal soviel sein, wie die unbrauchbare H\u00fcttenbedachung, die sie erst mit vier unbrauchbar macht!? Sie sprachen dann zu mir: Dies ist ja auch nach deiner Ansicht [einzuwenden], da\u00df die unbrauchbare H\u00fcttenbedachung [die Festh\u00fctte] bei vier Ellen unbrauchbar macht: ist [in der Mitte] weniger als vier Ellen unbrauchbare H\u00fcttenbedachung vorhanden und weniger als drei [Handbreiten] Abstand daneben, so ist sie ja brauchbar, wenn man aber [diese Stelle] mit Spie\u00dfen ausf\u00fcllt, so ist sie unbrauchbar. Sollte denn der Abstand, der schon bei drei [Handbreiten die Festh\u00fctte] unbrauchbar macht, nicht einmal soviel sein, wie die unbrauchbare H\u00fcttenbedachung, die sie erst mit vier Ellen unbrauchbar macht!? Darauf erwiderte ich ihnen: Was soll dies: allerdings stimmt dies nach meiner Ansicht, da\u00df n\u00e4mlich vier Ellen [sie unbrauchbar machen], denn<\/p>\n<h2 id=\"blatt-17b\">Blatt 17b<\/h2>\n<p>es kommt auf das Vorhandensein und Nichtvorhandensein des Ma\u00dfes<a href=\"#fn259\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref259\" role=\"doc-noteref\"><sup>259<\/sup><\/a> an, und da die Ma\u00dfe einander nicht gleichen, werden sie auch nicht vereinigt; nach eurer Ansicht erfolgt es ja wegen der Unterbrechung<a href=\"#fn260\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref260\" role=\"doc-noteref\"><sup>260<\/sup><\/a>, und es ist ja einerlei, ob die Unterbrechung durch unbrauchbare H\u00fcttenbedachung oder durch unbrauchbare H\u00fcttenbedachung und Abstand erfolgt!? Abajje sprach zu ihm: Zugegeben, da\u00df nach der Ansicht des Meisters bei einer gro\u00dfen Festh\u00fctte die Ma\u00dfe einander nicht gleichen, aber gleichen sie etwa einander nicht bei einer kleinen<a href=\"#fn261\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref261\" role=\"doc-noteref\"><sup>261<\/sup><\/a>Festh\u00fctte!? Dieser erwiderte: Bei einer solchen nicht deshalb, weil die Ma\u00dfe einander gleichen, sondern weil die Festh\u00fctte dann die erforderliche Gr\u00f6\u00dfe nicht hat.<\/p>\n<p>Werden denn Dinge, die hinsichtlich ihres Ma\u00dfes einander nicht gleichen, nicht vereinigt, wir haben ja gelernt: Kleiderstoff [ini der Gr\u00f6\u00dfe] von drei zu drei, Sackzeug, von vier zu vier, Leder, von f\u00fcnf zu f\u00fcnf, Matte, von sechs zu sechs<a href=\"#fn262\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref262\" role=\"doc-noteref\"><sup>262<\/sup><\/a>[Handbreiten]. Hierzu wird gelehrt: Kleiderstoff und Sackzeug, Sackzeug und Leder, Leder und Matte werden mit einander vereinigt!?<\/p>\n<p>Da wird ja der Grund angegeben: R. \u0160imo\u0351n erkl\u00e4rte: Aus dem Grunde, weil sie alle f\u00fcr die Verunreinigung durch das Sitzen<a href=\"#fn263\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref263\" role=\"doc-noteref\"><sup>263<\/sup><\/a>geeignet sind. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn man von diesen allen [einen Flicken von] einer Handbreite zu einer Handbreite ausscheidet, so ist er verunreinigungsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Welche Verwendung hat [ein Flicken von] einer Handbreite zu einer Handbreite? R. \u0160imo\u0351n b.Laqi\u0161 erwiderte im Namen R. Jannajs: Man kann ihn als Flikken f\u00fcr eine Eseldecke verwenden.<\/p>\n<p>So trugen sie diese Lehre in Sura vor, in Nehardea\u0351 aber lehrten sie wie folgt : R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls : Unbrauchbare H\u00fcttenbedachung macht [die Festh\u00fctte] unbrauchbar, in der Mitte bei vier [Handbreiten] und am Rande bei vier Ellen. Rabh sagte: Sowohl am Rande als auch in der Mitte bei vier Ellen.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Hat man dar\u00fcber ein vier Handbreiten breites Brett gelegt, so ist sie brauchbar. Erkl\u00e4rlich ist es nach Rabh, welcher sagt, sowohl in der Mitte als auch am Rande bei vier Ellen, da\u00df sie brauchbar ist, wieso ist sie aber nach \u0160emu\u00e9l brauchbar, welcher sagt, in der Mitte bei vier [Handbreiten]!?<\/p>\n<p>Dies in dem Falle, wenn am Rande.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Zwei T\u00fccher werden vereinigt, zwei Bretter werden nicht vereinigt ; R. Me\u00edr sagt, Bretter ebenso wie T\u00fccher. Allerdings ist nach der Lesart, nach der Rabh sagt, sowohl in der Mitte als auch am Rande vier Ellen, unter \u00bbvereinigt\u00ab zu verstehen, zu vier Ellen vereinigt; von welchem Falle aber gilt dies nach der Lesart, nach der Rabh sagt, in der Mitte vier [Handbreiten]; haben sie vier [Handbreiten], so ist ja keine Vereinigung n\u00f6tig, und haben sie keine vier [Handbreiten] so sind sie ja nur St\u00e4be<a href=\"#fn264\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref264\" role=\"doc-noteref\"><sup>264<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich, wenn sie vier [Handbreiten] haben, und unter \u00bbvereinigt\u00ab ist zu verstehen, zu vier Ellen vereinigt, n\u00e4mlich am Rande.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Hat man sie mit Brettern aus Zedern bedacht, die vier [Handbreiten] haben, so ist sie nach aller Ansicht unbrauchbar; haben sie keine vier, so ist sie nach R. Me\u00edr unbrauchbar und nach R. Jehuda brauchbar. Jedoch<\/p>\n<h2 id=\"blatt-18a\">Blatt 18a<\/h2>\n<p>pflichtet R. Me\u00edr bei, da\u00df, wenn ein Brett vom anderen Brette die Breite eines Brettes absteht, man dazwischen Abfall<a href=\"#fn265\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref265\" role=\"doc-noteref\"><sup>265<\/sup><\/a>lege, und sie ist brauchbar. Richtig ist es nun nach demjenigen, welcher sagt, sowohl in der Mitte als auch am Rande vier Ellen, da\u00df sie brauchbar ist; wieso aber ist sie brauchbar nach demjenigen, welcher sagt, in der Mitte vier [Handbreiten]!? R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, erwiderte : Dies gilt von einer Festh\u00fctte, die genau acht [Ellen] hat; wenn man ein Brett und Abfall, ein Brett und Abfall, ein Brett und Abfall an der einen Seite, und ein Brett und Abfall, ein Brett und Abfall, ein Brett und Abfall an der an deren Seite legt, so sind es zweimal Abfall in der Mitte, wobei sie brauchbar ist<a href=\"#fn266\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref266\" role=\"doc-noteref\"><sup>266<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Wenn eine gro\u00dfe Festh\u00fctte<a href=\"#fn267\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref267\" role=\"doc-noteref\"><sup>267<\/sup><\/a>eine offene Stelle von drei [Handbreiten] hat und man sie verringert, ob durch Rohrst\u00e4be oder durch Spie\u00dfe<a href=\"#fn268\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref268\" role=\"doc-noteref\"><sup>268<\/sup><\/a>, so hei\u00dft dies eine Verringerung; bei einer kleinen<a href=\"#fn269\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref269\" role=\"doc-noteref\"><sup>269<\/sup><\/a> Festh\u00fctte ist dies, wenn mit Rohrst\u00e4ben, eine Verringerung, und wenn mit Spie\u00dfen, keine Verringerung. Dies nur wenn am Rande, wenn aber in der Mitte, so streiten hier\u00fcber R. A\u1e25a und Rabina; einer sagt, in der Mitte gebe es eine Verbindung, und einer sagt, in der Mitte gebe es keine Verbindung.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde sagt der eine, auch in der Mitte gebe es eine Verbindung?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Wenn ein Querbalken aus einer Wand herausragt und die gegen\u00fcberliegende Wand nicht ber\u00fchrt, ebenso wenn zwei Querbalken aus zwei gegen\u00fcberliegenden W\u00e4nden herausragen und einander nicht ber\u00fchren, so ist, wenn [der Abstand] weniger als drei [Handbreiten] betr\u00e4gt, kein anderer Querbalken<a href=\"#fn270\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref270\" role=\"doc-noteref\"><sup>270<\/sup><\/a>n\u00f6tig, betr\u00e4gt er aber drei [Handbreiten], so ist noch ein anderer Querbalken n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Anders ist es beim Querbalken, der nur eine rabbanitische Anordnung ist.<\/p>\n<p>Was ist der Grund desjenigen, welcher sagt, in der Mitte gebe es keine Verbindung?<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wenn sich in [der Decke] eines Hauses eine Luke befindet, die eine Handbreite im Geviert hat, so ist, wenn sich die Unreinheit im Hause befindet, das ganze Haus unrein, was sich aber gegen\u00fcber der Luke befindet, rein<a href=\"#fn271\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref271\" role=\"doc-noteref\"><sup>271<\/sup><\/a>; befindet sich die Unreinheit [unten] gegen\u00fcber der Luke, so ist das ganze Haus rein. Hat die Luke keine Handbreite im Geviert, so ist, wenn sich die Unreinheit im Hause befindet, was sich gegen\u00fcber der Luke befindet, rein, und wenn sie sich gegen\u00fcber der Luke befindet, das ganze Haus rein<a href=\"#fn272\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref272\" role=\"doc-noteref\"><sup>272<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Anders sind die Unreinheitsgesetze, die so \u00fcberliefert sind.<\/p>\n<p>R. Jehuda b. Elea\u0351j trug vor : Wenn [das Dach eines] Hauses durchbrochen ist und man oben H\u00fcttenbedachung gelegt hat, so ist es [als Festh\u00fctte] brauchbar. Da sprach R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b.Jose vor ihm : Meister, erkl\u00e4re [deine Worte] !<\/p>\n<p>So erkl\u00e4rte mein Vater : wenn vier Ellen [von der Wand], so ist sie unbrauchbar, wenn weniger als vier Ellen, so ist sie brauchbar.<\/p>\n<p>R. Jehuda b.Elea\u0351j trug vor: Abroma<a href=\"#fn273\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref273\" role=\"doc-noteref\"><sup>273<\/sup><\/a>sind [zum Essen] erlaubt. Da sprach R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b.Jose zu ihm : Meister, erkl\u00e4re [deine Worte] ! Dieser erwiderte: So sagte mein Vater: aus diesem Orte sind sie verboten, aus jenem Orte erlaubt. So sagte auch Abajje: \u00c7a\u1e25anta<a href=\"#fn274\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref274\" role=\"doc-noteref\"><sup>274<\/sup><\/a>aus dem Flusse Bab sind [zum Essen] erlaubt.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde: wollte man sagen, weil dessen Wasser rei\u00dfend ist, und der unreine Fisch, da er kein R\u00fckkenmark<a href=\"#fn275\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref275\" role=\"doc-noteref\"><sup>275<\/sup><\/a>hat, da nicht existieren k\u00f6nne, so sehen wir ja, da\u00df er [in solchem Gew\u00e4sser] wohl existiert: Und wollte man sagen, weil dessen Wasser salzig ist, und der unreine Fisch, da er keine Schuppen hat, da nicht existieren k\u00f6nne, so sehen wir ja, da\u00df er [in solchem Gew\u00e4sser] wohl existiert!?<\/p>\n<p>Vielmehr, weil dessen Grund keinen unreinen Fisch gedeihen l\u00e4\u00dft. Rabina sprach: Jetzt aber, wo der Flu\u00df Ethon und der Flu\u00df Gamda in diesen m\u00fcnden, sind sie verboten.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Wenn man auf einen S\u00e4ulengang, der Latten<a href=\"#fn276\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref276\" role=\"doc-noteref\"><sup>276<\/sup><\/a>hat, H\u00fcttenbedachung legt, so ist er [als Festh\u00fctte] brauchbar; hat er keine Latten, so ist er, wie Abajje sagt, brauchbar, und wie R.aba sagt, unbrauchbar.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-18b\">Blatt 18b<\/h2>\n<p>Abajje sagt, er sei brauchbar, denn wir sagen, der Rand der Decke reicht [fiktiv] bis unten und schlie\u00dft sie ab; Raba sagt, er sei unbrauchbar, denn wir sagen nicht, der Rand der Decke reicht bis unten und schlie\u00dft sie ab. Raba sprach zu Abajje: Nach deiner Ansicht, der Rand der Decke reiche [fiktiv] bis unten und schlie\u00dfe sie ab, [sollte sie brauchbar sein,] auch wenn die mittelste Wand durchgebrochen ist!? Dieser erwiderte: In diesem Falle pflichte ich dir bei, da sie einer offenen Durchgangsgasse gleicht. Es w\u00e4re anzunehmen, da\u00df Abajje und Raba denselben Streit f\u00fchren wie Rabh und \u0160emu\u00e9l. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: In einer S\u00e4ulenhalle auf einer Ebene darf man, wie Rabh sagt, [am \u0160abbath] unbeschr\u00e4nkt umhertragen, weil wir sagen, der Rand der Decke reicht [fiktiv] bis unten und schlie\u00dft sie ab, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, nicht mehr als vier Ellen, weil wir nicht sagen, der Rand der Decke reicht bis unten und schlie\u00dft sie ab.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-19a\">Blatt 19a<\/h2>\n<p>\u00dcber die Ansicht \u0160emu\u00e9ls streitet<a href=\"#fn277\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref277\" role=\"doc-noteref\"><sup>277<\/sup><\/a>niemand, sie streiten nur \u00fcber die Ansicht Rabhs: Abajje ist entschieden der Ansicht Rabhs, aber auch Raba kann sagen: Rabh ist dieser Ansicht nur da, wo die W\u00e4nde wegen der S\u00e4ulenhalle errichtet sind, nicht aber hierbei, wo sie nicht zu diesem Zwecke<a href=\"#fn278\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref278\" role=\"doc-noteref\"><sup>278<\/sup><\/a>errichtet sind.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Ebenso der mit einem S\u00e4ulengange umgebene Hof. Weshalb denn, man sollte doch sagen, der Rand der Decke reicht [fiktiv] bis unten und schlie\u00dft sie ab!? Raba erkl\u00e4rte es nach Abajje: Wenn man die Decke abgeglichen<a href=\"#fn279\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref279\" role=\"doc-noteref\"><sup>279<\/sup><\/a> hat. So lehrten sie diese Halakha in Sura, in Pumbeditha aber lehrten sie sie wie folgt: Wenn man auf einen S\u00e4ulengang, der keine Latten hat, H\u00fcttenbedachung legt, so ist er nach aller Ansicht unbrauchbar, hat er Latten, so ist er, wie Abajje sagt, brauchbar, und wie Raba sagt, unbrauchbar. Abajje sagt, er sei brauchbar, weil [die Latten] als verbunden gelten; Raba sagt, er sei unbrauchbar, weil sie nicht als verbunden gelten. Die Halakha ist wie die erste Lesart.<\/p>\n<p>Einst traf R. A\u0161i den R. Kahana H\u00fcttenbedachung \u00fcber einen S\u00e4ulengang legen, der keine Latten hatte. Da sprach er zu ihm: H\u00e4lt denn der Meister nichts von dem, was Raba gesagt hat, sie sei, wenn sie Latten hat, brauchbar, und wenn sie keine Latten hat, unbrauchbar!? Da zeigte er ihm, da\u00df sie von innen zu sehen und von au\u00dfen gleichm\u00e4\u00dfig waren, oder von au\u00dfen zu sehen und von innen gleichm\u00e4\u00dfig<a href=\"#fn280\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref280\" role=\"doc-noteref\"><sup>280<\/sup><\/a> waren. Es wird n\u00e4mlich gelehrt : Ist er von au\u00dfen zu sehen und innen gleichm\u00e4\u00dfig, so gilt er als<a href=\"#fn281\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref281\" role=\"doc-noteref\"><sup>281<\/sup><\/a>Balken, und was da der Balken, ist hier-bei die Latte.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Abfall<a href=\"#fn282\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref282\" role=\"doc-noteref\"><sup>282<\/sup><\/a>, der \u00fcber die Festh\u00fctte hinausragt, wird wie die Festh\u00fctte selbst angesehen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft \u00bbAbfall, der \u00fcber die Festh\u00fctte hinausragt\u00ab? U\u0351la erkl\u00e4rte: Rohr, das \u00fcber die Festh\u00fctte<a href=\"#fn283\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref283\" role=\"doc-noteref\"><sup>283<\/sup><\/a> hinausragt.<\/p>\n<p>Es sind ja drei W\u00e4nde erforderlich!?<\/p>\n<p>Wenn solche vorhanden sind.<\/p>\n<p>Es ist ja die Brauchbarkeit der Festh\u00fctte<a href=\"#fn284\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref284\" role=\"doc-noteref\"><sup>284<\/sup><\/a>erforderlich!?<\/p>\n<p>Wenn sie vorhanden ist.<\/p>\n<p>Es ist ja mehr Schatten als Sonne erforderlich!?<\/p>\n<p>Wenn er vorhanden ist.<\/p>\n<p>Wozu braucht dies demnach gelehrt zu werden!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, dem sei nicht so, weil [die W\u00e4nde] f\u00fcr die Innenseite und nicht f\u00fcr die Au\u00dfenseite [der Festh\u00fctte] errichtet wurden, so lehrt er uns. Rabba und R. Joseph erkl\u00e4rten beide: Hier handelt es sich um Rohr, das an der Vorderseite der Festh\u00fctte hervorragt, mit dem auch eine [Seiten]wand hervorsteht; man k\u00f6nnte glauben, [das Hervorragende] hat ja nicht die Brauchbarkeit der Festh\u00fctte, so lehrt er uns. Rabba b.Bar \u1e24ana erkl\u00e4rte im Namen R. Jo\u1e25anans: Dies bezieht sich auf eine Festh\u00fctte, die gr\u00f6\u00dferenteils mehr Schatten als Sonne und kleinstenteils mehr Sonne als Schatten gew\u00e4hrt; man k\u00f6nnte glauben, sie sei wegen dieses Bi\u00dfchens unbrauchbar, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft \u00bbhinausragt\u00ab?<\/p>\n<p>Was \u00fcber die Brauchbarkeit der Festh\u00fctte<a href=\"#fn285\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref285\" role=\"doc-noteref\"><sup>285<\/sup><\/a>hinausragt. R. O\u0161a\u0351ja erkl\u00e4rte: Dies bezieht auf weniger als drei Handbreiten unbrauchbare<a href=\"#fn286\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref286\" role=\"doc-noteref\"><sup>286<\/sup><\/a>H\u00fcttenbedachung bei einer kleinen Festh\u00fctte.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft \u00bbhinausragt\u00ab?<\/p>\n<p>Was aus dem Begriffe \u00bbFesth\u00fctte\u00ab hinausragt. R. Ho\u0161a\u0351ja wandte ein: Diese ist ja nicht weniger als eine freie<a href=\"#fn287\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref287\" role=\"doc-noteref\"><sup>287<\/sup><\/a>Stelle, und bewirkt denn eine freie Stelle von weniger als drei Handbreiten die Unbrauchbarkeit einer kleinen Festh\u00fctte!? R. Abba erwiderte ihm : Diese wird mitvereinigt<a href=\"#fn288\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref288\" role=\"doc-noteref\"><sup>288<\/sup><\/a>und man darf darunter schlafen, jene aber wird zwar mitvereinigt, jedoch darf man darunter nicht schlafen.<\/p>\n<p>Aber gibt es denn etwas, das unbrauchbar ist und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-19b\">Blatt 19b<\/h2>\n<p>mitvereinigt wird!? R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Elja\u0161ib erwiderte: Freilich, der d\u00fcnne Schlamm beweist dies: er wird zum Ma\u00dfe von vierzig Se\u00e1<a href=\"#fn289\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref289\" role=\"doc-noteref\"><sup>289<\/sup><\/a>mitvereinigt, jedoch wird dem, der darin untertaucht, das Tauchbad nicht angerechnet.<\/p>\n<p><sup>xi,1<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND SEINE<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE NACH DER<\/small> A<small>RT EINER<\/small> B<small>INSENH\u00dcTTE<\/small><small><a href=\"#fn290\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref290\" role=\"doc-noteref\"><sup>290<\/sup><\/a><\/small> M<small>ACHT, ODER AN EINE<\/small> W<small>AND LEHNT, SO IST SIE NACH<\/small> R. E<small>LIE\u0351ZER<\/small> U<small>NBRAUCHBAR<\/small>, W<small>EIL<\/small> S<small>IE<\/small> K<small>EIN<\/small> D<small>ACH<\/small> H<small>AT,<\/small> U<small>ND<\/small> N<small>ACH<\/small> D<small>EN<\/small> W<small>EISEN<\/small> B<small>RAUCHBAR<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer pflichtet jedoch bei, da\u00df, wenn man sie eine Handbreite vom Boden hochhebt, beziehungsweise eine Handbreite von der Wand abstehen l\u00e4\u00dft, sie brauchbar sei.<\/p>\n<p>Was ist der Grund der Rabbanan?<\/p>\n<p>Die Schr\u00e4ge des Zeltes gilt als Zelt. Abajje traf R. Joseph in der Festh\u00fctte unter einem Brautbaldachin<a href=\"#fn291\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref291\" role=\"doc-noteref\"><sup>291<\/sup><\/a> schlafen. Da sprach er zu ihm: Also nach R. Elie\u0351zer; du l\u00e4\u00dft also die Rabbanan und verf\u00e4hrst nach R. Elie\u0351zer!?<\/p>\n<p>Dieser erwiderte: Eine Barajtha lehrt entgegengesetzt: so ist sie nach R. Elie\u0351zer brauchbar und nach den Weisen unbrauchbar.<\/p>\n<p>Du l\u00e4\u00dft die Mi\u0161na und verf\u00e4hrst nach einer Barajtha!? Dieser erwiderte: Die Mi\u0161na ist von einem Einzelnen<a href=\"#fn292\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref292\" role=\"doc-noteref\"><sup>292<\/sup><\/a>, denn es wird gelehrt: Wenn jemand eine Festh\u00fctte nach der Art einer Binsenh\u00fctte macht, oder an eine Wand lehnt, so ist sie, wie R. Nathan lehrt, nach R. Elie\u0351zer unbrauchbar, weil sie kein Dach hat, und nach den Weisen brauchbar.<\/p>\n<p><sup>xi,2<\/sup> <bold>E<\/bold><small>INE GROSSE<\/small> R<small>OHRMATTE IST, WENN MAN SIE ALS<\/small> U<small>NTERLAGE GEFERTIGT HAT, F\u00dcR DIE<\/small> U<small>NREINHEIT EMPF\u00c4NGLICH UND ZUR<\/small> H<small>\u00dcTTENBEDACHUNG UNBRAUCHBAR, UND WENN ALS<\/small> B<small>EDACHUNG, ZUR<\/small> H<small>\u00dcTTENBEDACHUNG BRAUCHBAR UND F\u00dcR DIE<\/small> U<small>NREINHEIT NICHT EMPF\u00c4NGLICH<\/small>. R. E<small>LIE\u0351ZER SAGT, OB EINE KLEINE ODER EINE GROSSE: HAT MAN SIE ALS<\/small> U<small>NTERLAGE GEFERTIGT<\/small>, <small>SO IST SIE F\u00dcR DIE<\/small> U<small>NREINHEIT EMPF\u00c4NGLICH UND ZUR<\/small> H<small>\u00dcTTENBEDACHUNG UNBRAUCHBAR, UND WENN ALS<\/small> B<small>EDACHUNG, ZUR<\/small> H<small>\u00dcTTENBEDACHUNG BRAUCHBAR UND F\u00dcR DIE<\/small> U<small>NREINHEIT NICHT EMPF\u00c4NGLICH<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Dies widerspricht sich ja selbst: er sagt, da\u00df, wenn man sie als Unterlage gefertigt hat, sie f\u00fcr die Unreinheit empf\u00e4nglich und zur H\u00fcttenbedachung unbrauchbar sei, nur wenn man sie als Unterlage gefertigt hat, ohne Bestimmung aber gilt sie als Bedachung, und sp\u00e4ter lehrt er, da\u00df, wenn man sie als Bedachung gefertigt hat, sie zur H\u00fcttenbedachung brauchbar und f\u00fcr die Unreinheit nicht empf\u00e4nglich sei, nur wenn man sie als Bedachung gefertigt hat, ohne Bestimmung aber gilt sie als Unterlage!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine gilt von einer gro\u00dfen und das andere von einer kleinen.<\/p>\n<p>Allerdings besteht nach den Rabbanan kein Widerspruch, nach R. Elie\u0351zer aber besteht ja der Widerspruch!? Es wird ja gelehrt: R. Elie\u0351zer sagt, ob eine kleine oder eine gro\u00dfe; hat man sie als Unterlage gefertigt, so ist sie f\u00fcr die Unreinheit empf\u00e4nglich und zur H\u00fcttenbedachung unbrauchbar, nur wenn man sie als Unterlage gefertigt hat, ohne Bestimmung aber gilt sie als Bedachung; im Schlu\u00dfsatze aber hei\u00dft es, da\u00df, wenn man sie zur Bedachung gefertigt hat, sie als H\u00fcttenbedachung brauchbar und f\u00fcr die Unreinheit nicht empf\u00e4nglich sei, nur wenn man sie zur Bedachung gefertigt hat, ohne Bestimmung aber gilt sie als Unterlage!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, hinsichtlich einer gro\u00dfen stimmen sie \u00fcberein, da\u00df sie ohne Bestimmung als Bedachung gelte, sie streiten nur \u00fcber eine kleine ; der erste Tanna ist der Ansicht, eine kleine gelte ohne Bestimmung als Unterlage, und R. Elie\u0351zer ist der Ansicht, auch eine kleine ohne Bestimmung gelte als Bedachung. Er meint es wie folgt: eine gro\u00dfe Rohrmatte<\/p>\n<h2 id=\"blatt-20a\">Blatt 20a<\/h2>\n<p>ist, wenn man sie als Unterlage gefertigt hat, f\u00fcr die Unreinheit empf\u00e4nglich und zur H\u00fcttenbedachung unbrauchbar; nur wenn man sie als Unterlage gefertigt hat, ohne Bestimmung ist es ebenso, als h\u00e4tte man sie als Bedachung gefertigt, und sie ist zur H\u00fcttenbedachung brauchbar. Eine kleine ist, wenn man sie als Bedachung gefertigt hat, zur H\u00fcttenbedachung brauchbar; nur wenn man sie als Bedachung gefertigt hat, ohne Bestimmung ist es ebenso, als h\u00e4tte man sie als Unterlage gefertigt, und sie ist zur H\u00fcttenbedachung unbrauchbar. Hierzu sagte R. Elie\u0351zer : ob eine kleine oder eine gro\u00dfe, sie ist ohne Bestimmung zur H\u00fcttenbedachung brauchbar. Abajje sprach zu ihm: Wieso sagt R. Elie\u0351zer demnach \u00bbob eine kleine oder auch eine gro\u00dfe\u00ab, er m\u00fc\u00dfte ja sagen \u00bbob eine gro\u00dfe oder eine kleine\u00ab!? Ferner streiten sie ja \u00fcberhaupt nur \u00fcber eine gro\u00dfe, und R. Elie\u0351zer ist erschwerend!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Eine gro\u00dfe Rohrmatte darf man zur H\u00fcttenbedachung verwenden ; R. Elie\u0351zer sagt, ist sie f\u00fcr die Unreinheit nicht<a href=\"#fn293\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref293\" role=\"doc-noteref\"><sup>293<\/sup><\/a>empf\u00e4nglich, so darf man sie zur H\u00fcttenbedachung verwenden. Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Papa, hinsichtlich einer kleinen stimmen sie \u00fcberein, da\u00df sie ohne Bestimmung als Unterlage gelte, sie streiten nur \u00fcber eine gro\u00dfe; der erste Tanna ist der Ansicht, eine gro\u00dfe ohne Bestimmung gelte als Bedachung, und R. Elie\u0351zer ist der Ansicht, auch eine gro\u00dfe ohne Bestimmung gelte als Unterlage.<\/p>\n<p>Was bedeuten [seine Worte] \u00bbhat man sie als Unterlage gefertigt\u00ab?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: auch ohne Bestimmung gilt sie als Unterlage, es sei denn, man hat sie zur Bedachung gefertigt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Eine gro\u00dfe Matte aus Binsen oder Bast darf zur H\u00fcttenbedachung verwendet werden, eine kleine darf zur H\u00fcttenbedachung nicht verwendet werden; eine aus Rohr oder Schilf darf, wenn sie geflochten ist, zur H\u00fcttenbedachung verwendet werden, und wenn sie gewebt ist, nicht zur H\u00fcttenbedachung verwendet werden. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b. Jose sagte im Namen seines Vaters : Sowohl diese als auch jene darf zur H\u00fcttenbedachung verwendet werden. Mit seinen Worten \u00fcbereinstimmend sagte es auch R. Dosa.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Alle Matten sind durch eine Leiche verunreinigungsf\u00e4hig<\/p>\n<p>so R. Dosa; die Weisen sagen, durch Auftreten.<\/p>\n<p>Nur durch Auftreten, und nicht durch eine Leiche, wir haben ja gelernt: Alles, was durch Auftreten verunreinigungsf\u00e4hig ist, ist auch durch eine Leiche verunreinigungsf\u00e4hig!?<\/p>\n<p>Sage: auch durch Auftreten.<\/p>\n<p>Welche Matten sind es? R. Evd\u00e4mi b.Hamduri erkl\u00e4rte : Marzuble.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft Marzuble? R. Abba erwiderte: Mazbele<a href=\"#fn294\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref294\" role=\"doc-noteref\"><sup>294<\/sup><\/a>. R. \u0160imo\u0351n b.Laqi\u0161 erkl\u00e4rte: Einfache Matten. Re\u0161 Laqi\u0161 vertritt hiermit seine Ansicht, denn Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Ich will die S\u00fchne<a href=\"#fn295\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref295\" role=\"doc-noteref\"><sup>295<\/sup><\/a>f\u00fcr R. \u1e24ija und seine S\u00f6hne sein. Als die Tora zuerst bei Jisra\u00e9l in Vergessenheit geriet, kam E\u0351zra aus Babylonien und begr\u00fcndete sie; sp\u00e4ter geriet sie abermals in Vergessenheit, und Hillel, der Babylonier, kam und begr\u00fcndete sie; und als sie wiederum in Vergessenheit geriet, kamen R. 1e24 und seine S\u00f6hne und begr\u00fcndeten sie wieder. Und R. Hija und seine S\u00f6hne sagten folgendes: R. Dosa und die Weisen streiten nicht<\/p>\n<h2 id=\"blatt-20b\">Blatt 20b<\/h2>\n<p>\u00fcber die Matten aus U\u0161a, ob diese verunreinigungsf\u00e4hig sind, auch nicht \u00fcber die Matten aus \u1e6ciberjas<a href=\"#fn296\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref296\" role=\"doc-noteref\"><sup>296<\/sup><\/a>, ob sie rein sind, sie streiten nur \u00fcber diejenigen, die aus anderen Ortschaften kommen; nach der einen Ansicht gleichen sie, da man sie zum Sitzen nicht benutzt, denen, die aus \u1e6ciberjas kommen, und nach der anderen Ansicht gleichen sie, da zuweilen mancher sie zum Sitzen benutzt, denen, die aus U\u0161a kommen.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Alle Matten sind durch eine Leiche verunreinigungsf\u00e4hig<\/p>\n<p>so R. Dosa. Es wird ja aber gelehrt: Mit seinen Worten \u00fcbereinstimmend sagte es auch R. Dosa!?<\/p>\n<p>Da ist kein Einwand; das eine, wenn sie einen Rand<a href=\"#fn297\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref297\" role=\"doc-noteref\"><sup>297<\/sup><\/a>haben, das andere, wenn sie keinen Rand haben. Man wandte ein: Matten aus Korkholz, aus Bast, aus Sackzeug oder aus Ro\u00dfhaar sind durch eine Leiche verunreinigungsf\u00e4hig<\/p>\n<p>so R. Dosa; die Weisen sagen, auch durch Auftreten. Erkl\u00e4rlich ist dies nach demjenigen, welcher Marzuble erkl\u00e4rt, denn solche aus Korkholz oder aus Binsen sind als Fruchtk\u00f6rbe und solche aus Sackzeug oder Ro\u00dfhaar sind als Beutel und K\u00f6rbchen verwendbar; nach demjenigen aber, der einfache Matten erkl\u00e4rt, sind solche aus Sackzeug und Ro\u00dfhaar allerdings als Vorh\u00e4nge und Siebe verwendbar, wof\u00fcr aber<a href=\"#fn298\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref298\" role=\"doc-noteref\"><sup>298<\/sup><\/a>sind solche aus Korkholz oder Binsen verwendbar!?<\/p>\n<p>Sie sind als Bottichdeckel verwendbar. Manche lesen: Erkl\u00e4rlich ist dies nach demjenigen, der einfache Matten erkl\u00e4rt, denn solche aus Korkholz oder Binsen sind als Bottichdeckel und solche aus Sackzeug und Ro\u00dfhaar als Vorh\u00e4nge und Siebe verwendbar, nach demjenigen aber, der Marzuble erkl\u00e4rt, sind allerdings solche aus Sackzeug oder Ro\u00dfhaar als Beutel und K\u00f6rbchen verwendbar, wof\u00fcr aber sind solche aus Korkholz oder Binsen verwendbar!?<\/p>\n<p>Sie sind als Fruchtk\u00f6rbe verwendbar.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt : R. \u1e24ananja erz\u00e4hlte : Als ich mich in die Diaspora begab, traf ich da einen Greis und er sagte mir, man d\u00fcrfe eine Matte zur H\u00fcttenbedachung verwenden, und als ich zu meinem Oheim R. Jeho\u0161ua\u0351 kam, pflichtete er ihm bei. R. \u1e24isda sagte: Dies nur, wenn sie keinen Rand hat. U\u0351la sagte: Die Matten aus Mahoza w\u00e4ren, wenn sie keinen Rand h\u00e4tten, zur H\u00fcttenbedachung brauchbar. Ebenso wird gelehrt: Man darf eine Matte zur H\u00fcttenbedachung verwenden; hat sie einen Rand, so darf man sie zur H\u00fcttenbedachung nicht verwenden.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. <span dir=\"rtl\">\u05e1\u05d5\u05db\u05d4<\/span> ist von <span dir=\"rtl\">\u05e1\u05db\u05da<\/span> <em>bedecken, beschatten,<\/em> abgeleitet, deren Hauptzweck ist also die Beschattung.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,43.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 4,6.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Name hoher Berge (vgl. Gn. 14,5), die das Tal am Fu\u00dfe vollst\u00e4ndig beschatten.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,42.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Im von R. angezogenen Schriftverse.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>R. Jehuda u. die Rabbanan in unserer Mi\u0161na.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Festh\u00fctte selbst war gro\u00df.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Schule Hilleis braucht sie den Tisch nicht zu fassen; cf.\u00a0infra Blatt 23a.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die H\u00fctte an der Wohnung angebracht ist.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es sich um eine kleine Festh\u00fctte han-delt, die tats\u00e4chlich nicht mehr fa\u00dft.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>An einem flachen Dache; cf.\u00a0Dewarim 22,8.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 14,34ff.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem K\u00e4ufer; cf.\u00a0Wajikra 25,29.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 20.5.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn mehrere H\u00e4user einen gemeinsamen Hof haben, so ist es am \u0160abbath verboten, Gegenst\u00e4nde aus den Wohnungen nach dem Hofe od. umgekehrt zu tragen, da der Hof als anderes Gebiet gilt; die Nachbarn k\u00f6nnen sich jedoch fiktiv vereinigen, indem sie am Freitag zu einer Speise gemeinschaftlich beitragen, die in einem der zum Hofe geh\u00f6renden H\u00e4user niedergelegt wird. Diese Speise hei\u00dft E\u0351rub (Vermischung, Verschmelzung, Vereinigung) vollst, <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e8\u05d5\u05d1 \u05d7\u05e6\u05e8\u05d5\u05ea<\/span>, Hof-E\u0351rub.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Mehrere H\u00f6fe an einer Durchgangsgasse m\u00fcssen sich eben-falls durch einen E\u0351. fiktiv verbinden.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtlich des \u0160abbathgebietes ; cf.\u00a0Er. Blatt 57a.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Den \u00fcbrigen Anwohnern des Hofes f\u00fcr den Verkehr am \u0160abbath; cf.\u00a0Er. Blatt 85bff.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn beispielsweise bei der Teilung der eine 2 kleine H\u00e4user u. der andere ein gro\u00dfes erh\u00e4lt, so erh\u00e4lt der erste auch \u2154 vom gemeinsamen Hofe.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man auf den Fu\u00dfboden legt.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die Dauer des H\u00fcttenfestes.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Es sind Wertgegenst\u00e4nde, die kein Mensch aufgibt.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die Dauer des H\u00fcttenfestes.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ein Leichnam sich darin befindet; cf.\u00a0Ah. XV, 6,7.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Mindesth\u00f6he f\u00fcr die Festh\u00fctte.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. gerettet, sc. die Tauglichkeit derselben; die Zacken, die als H\u00fcttenbedachung untauglich sind, gelten als nicht vorhanden.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Der dem Eingange gegen\u00fcberliegenden Wand.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Wand gilt, da sie h\u00f6her als 20 Ellen ist, als nicht vorhanden, u. die zweiw\u00e4ndige Festh\u00fctte ist unbrauchbar.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Die H\u00fcttenbedachung ist breiter als das den brauchbaren Teil der Festh\u00fctte bildende Podium, somit mu\u00df die unten abstehende Wand als schr\u00e4g gedacht werden.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht h\u00f6her als 20 Ellen.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Verringerung der H\u00f6he.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die S\u00e4ule den f\u00fcr die Festh\u00fctte erforderlichen Fl\u00e4chenraum hat, so denke man sich die Seitenfl\u00e4chen derselben als W\u00e4nde, die fiktiv bis zur H\u00fcttenbedachung reichen.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf einem flachen Dache.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Hauses. Die 4 Stangen an den 4 Enden des Daches markieren die Festh\u00fctte, u. die W\u00e4nde des Hauses werden fiktiv nach oben gedehnt, soda\u00df sie zugleich als solche f\u00fcr die Festh\u00fctte dienen.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der einen Ansicht gelten die Stangen, wenn sie nach jeder Seite eine Handbreite breit sind, als W\u00e4nde.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Da in diesem Falle keine W\u00e4nde vorhanden sind, die fiktiv nach oben zu dehnen sind.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die runden Stangen so dick sind, da\u00df, wenn man sie viereckig hobelt und aush\u00f6hlt, ein Winkel von der angegebenen Breite zur\u00fcckbleibt.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. im Winkel aneinander gesetzt, soda\u00df jede Seite eine handbreite Wand hat.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 25,22.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 115,16.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach ist die H\u00f6he von 10 Handbreiten die Grenze von 2 verschiedenen Gebieten.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 19,20.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 14,4.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 19,3.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg\u00b7. 2,11.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 26.9.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e8\u05e9\u05d6<\/span> wird in <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05d9\u05e8\u05e9 \u05e9\u05d3\u05d9 \u05d6\u05d9\u05d5<\/span> aufgel\u00f6st.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 26,9.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 25,10.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Elle hat 6 Handbreiten.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Tischleiste.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 25,25.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Die mehr als eine Handbreite hatten.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Das bedeutend d\u00fcnner war.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Gottesname Jah.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 28,36.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Schemot 25,11,24,25 ; 30,3.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 16,14.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jom. Blatt 80a Anm. 201.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 27,30.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 33,10.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 25,20.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 10,14.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 6,2.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 26.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 26,16.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. Ib. 25,20.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Raum unter den Fl\u00fcgeln hatte also keine 10 Handbreiten.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Von 6 Handbreiten.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei Speisen, die entweder an sich oder aus Anla\u00df des Tages verboten sind.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Untertauchen zur rituellen Reinigung darf keine Stelle des K\u00f6rpers vom Wasser unber\u00fchrt bleiben, jede \u00bbTrennung\u00ab (dh. am K\u00f6rper, bezw. untergetauchten Objekt haftender Gegenstand) macht das U. wirkungslos<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Wozu auch die W\u00e4nde der Festh\u00fctte geh\u00f6ren.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,8.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 14,34 ff.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Last und nicht als Kleidungsst\u00fcck oder Schmuck.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df das Essen weniger Zeit beansprucht.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. durch das Zusammensein in einem Zelte.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Den zu trinken ihm verboten ist; cf.\u00a0Bamidbar 6,2ff.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sab. Blatt 76b.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Hausherr, als Ggs. zum bez\u00fcgl. Handwerker.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Gef\u00e4\u00df ein granatapfelgro\u00dfes Loch hat, so ist es nicht mehr verunreinigungsf\u00e4hig.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 14,9,<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei diesen ist der Knoten nicht so fest, um das Eindringen des Wassers zu verhindern.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die W\u00e4nde 10 Handbreiten hoch sein m\u00fcssen.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem dies aus dem angezog. Schriftvers hervorgeht.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Die fiktive Dehnung einer Wand; ob. Blatt 4b Anm. 34.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einem Abstande von weniger als 3 Handbreiten; cf.\u00a0Sab. Blatt 97a.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 4a.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,42,43 ist die massor. Schreibweise zweimal defect. <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e1\u05db\u05ea<\/span> (also in der Einzahl) u. einmal plene <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e1\u05db\u05d5\u05ea<\/span> (also in der Mehrzahl) 2\u00d71+1\u00d72=4; die massoret. Lesart ist dagegen an allen 3 Stellen <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e1\u05db\u05d5\u05ea<\/span> 3\u00d72=6.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,42,43 ist die massor. Schreibweise zweimal defect. <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e1\u05db\u05ea<\/span> (also in der Einzahl) u. einmal plene <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e1\u05db\u05d5\u05ea<\/span> (also in der Mehrzahl) 2\u00d71+1\u00d72=4; die massoret. Lesart ist dagegen an allen 3 Stellen <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e1\u05db\u05d5\u05ea<\/span> 3\u00d72=6.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Da diese die eigentliche Festh\u00fctte ist.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Der 3. Wand, da\u00df f\u00fcr diese eine Handbreite ausreiche.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine 4. Wand.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Die erste Nennung des Wortes \u00bbH\u00fctte\u00ab, die an sich n\u00f6tig ist.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 4,6.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Schutze sind 4 W\u00e4nde erforderlich.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 3., handbreite Wand.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Richtung beider W\u00e4nde, ein Dreieck bildend.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 3., handbreite Wand.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit der ansto\u00dfenden Wand, soda\u00df sie eine Wand von 4 Handbreiten bildet, den gr\u00f6\u00dferen Teil der vorschriftsm\u00e4\u00dfigen (7 Handbreiten).<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus 2 gegen\u00fcberstehenden W\u00e4nden.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 3., handbreite Wand.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn beide W\u00e4nde in einem Winkel stehen.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn beide W\u00e4nde sich gegen\u00fcberstehen.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Die W\u00e4nde bilden einen Winkel und markieren so die Festh\u00fctte.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Die W\u00e4nde bilden nur einen Durchgang.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwei Pfosten von je einer halben Handbreite an beiden Seiten u. eine Latte dar\u00fcber; cf.\u00a0Er. Blatt 11b.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man eine T\u00fcrform macht, brauchen die beiden Pfosten zusammen keine Handbreite zu haben.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Einer der beiden Pfosten mu\u00df eine Handbreite haben.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Sonst gilt nur eine H\u00fctte von 3 W\u00e4nden als Privatgebiet hinsichtl. des \u0160.s, um Gegenst\u00e4nde aus der Wohnung nach dieser bringen zu d\u00fcrfen; am \u0160. des H\u00fcttenfestes gilt jed. auch die hinsichtl. des Festes brauchbare H\u00fctte (2 W\u00e4nde und eine Handbreite) als Privatgebiet.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie braucht keine feste zu sein, vielmehr kann sie auch aus ganz d\u00fcnnen, weniger als 3 Handbreiten von einander abstehenden St\u00e4ben od. wagerechten Latten bestehen; cf.\u00a0Er. Blatt 16b.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Die beiden W\u00e4nde d\u00fcrfen noch au\u00dferdem durchbrochen sein, soda\u00df zusammen das Durchbrochene mehr als das Bestehende betr\u00e4gt.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieselbe H\u00fctte, die hinsichtl. des Festes brauchbar ist, gilt, wenn das Fest mit einem \u0160. zusammentrifft, nicht als Privatgebiet.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. sie in der einen Hinsicht brauchbar ist, ist sie auch in der anderen Hinsicht brauchbar.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>An einem gew\u00f6hnl. \u0160. wird eine solche H\u00fctte nicht als Privatgebiet betrachtet, wohl aber an einem mit dem H\u00fcttenfeste zusammentreffenden \u0160.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>An der einen Seite, als 3. Wand.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u0160abbathgesetz ist strenger als das der Festh\u00fctte.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Brunnen auf \u00f6ffentl. Gebiete gilt als Privatgebiet; um aus diesem am \u0160. sch\u00f6pfen zu d\u00fcrfen, werden ringsum 4 winklige Doppelpfeiler gesetzt, wodurch der umgrenzte Raum Privatgebiet wird; cf.\u00a0Er. Blatt 17b.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 40,3.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Oft gebrauchte Bezeichnung f\u00fcr R. Me\u00edr; cf.\u00a0Hor. Blatt 13b.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4nde der Festh\u00fctte.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Kegelf\u00f6rmig, mit einem von den W\u00e4nden auslaufenden Dache.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die H\u00fcttenwand schr\u00e4g an eine andere Wand lehnt, soda\u00df sie zugleich als Dach dient.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. rund.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Kreis von 12 Ellen ergibt einen Durchmesser von 4 Ellen, u. mehr als 4 Ellen ist ja auch nach R. nicht n\u00f6tig.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Umfang des Quadrates ist gr\u00f6\u00dfer als der des Kreises vom gleichen Durchmesser.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Festh\u00fctte mu\u00df jede gerade Wand 4 Ellen haben.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Kreis von 24 Ellen hat einen Durchmesser von 8 Ellen, u. da jede Person ringsum eine Elle einnimmt u. der Kreis innerhalb gezogen wird, so wird der Durchmesser auf 6 Ellen reduziert, soda\u00df der Kreis 18 Ellen hat.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Das sind also 12 Ellen.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Des ersten Quadrates, demnach mu\u00df das erste Quadrat 24 haben. Da\u00df diese Berechnung mathem. ungenau ist, bemerkt schon der T. selbst.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Die T\u00f6pfer bewohnten 2 H\u00fctten, eine innerhalb der anderen, von denen die innere als Wohn- u. Lagerraum diente, die \u00e4u\u00dfere aber als Arbeits- u. Verkaufsraum.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Da diese sein st\u00e4ndiger Aufenthaltsort ist.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die \u00e4u\u00dfere der inneren gegen\u00fcber nur die Bedeutung eines Torh\u00e4uschens hat.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich sie nicht als Festh\u00fctte errichtet worden ist.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie mu\u00df von vornherein zum Schutze gegen die Sonne errichtet sein.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,24.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Das am Feste darzubringende Opfer ist zwar Eigentum des Darbringenden, jedoch darf er davon erst nach der Aufr\u00e4ucherung der Opferteile genie\u00dfen, als h\u00e4tte er es vom Altar erhalten.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,13.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Falls man sie nicht vor dem Feste gemacht hat.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach Raschi; nach anderen Abf\u00e4lle (<span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d5\u05e6\u05d9\u05dd<\/span> u. <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05e6\u05e5<\/span>, abschneiden, od. <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d5\u05e5<\/span> Dorn, was an den Dornen h\u00e4ngen bleibt).<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Beide stimmen \u00fcberein, da\u00df aie \u00c7i\u00e7ith zu diesem Behufe gefertigt werden m\u00fcssen.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 22,12.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 15,38.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Baumzweige sind, da sie am Boden haften, als H\u00fcttenbedachung unbrauchbar.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit der brauchbaren vermischt, soda\u00df es nicht zu merken ist; ist diese mehr, so ist es zul\u00e4ssig.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,42.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Einzahl; ob. Blatt 6b Anm. 89.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Raum von einer Handbreite lang, breit u. hoch gilt hinsichtl. der Unreinheit als \u00bbZelt\u00ab, dh. die Unreinheit des darin befindlichen Leichenteiles wird auch auf den darin befindl. reinen Gegenstand \u00fcbertragen; die Wandung od. das Dach \u00fcber demselben gilt als Scheidewand u. begrenzt sie. Wenn der Raum nach einer Richtung keine Handbreite hat, so ist der darin befindl. unreine Gegenstand wagerecht nicht verunreinigend, wohl aber senkrecht, u. selbst das oben vorhandene Dach begrenzt sie nicht.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Die obere ist dann unbrauchbar.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Je eine am Kopfende u. am Fu\u00dfende, die durch eine Stange verbunden sind, soda\u00df das dar\u00fcber ausgebreitete Laken ein schr\u00e4ges Dach bildet.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>An den W\u00e4nden; unter der H\u00fcttenbedachung aber ist es verboten.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Falls sie h\u00f6her als 20 Ellen ist.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn dadurch der Raum auf weniger als 7 Handbreiten beschr\u00e4nkt wird.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es nur provisorisch zum Trocknen ausgebreitet worden ist.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der H\u00fcttenbedachung, soda\u00df dadurch ein besonderer Raum gebildet wird.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Er war Gerichtspr\u00e4sident und Walter im Hause des Exilarchen.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. wenn die obere 10 Handbreiten hat.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Bett, w\u00e4hrend der \u00fcbrige Teil der Festh\u00fctte brauchbar bleibt.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich der Nackte das \u0160ema\u0351 nicht lesen darf, weil das B. nicht als Zelt, sondern nur als Umh\u00fcllung gilt.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. das bewegliche; das Bett kann verschieden umgestellt werden, w\u00e4hrend die Festh\u00fctte sich an einer Stelle befindet.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. das bewegliche; das Bett kann verschieden umgestellt werden, w\u00e4hrend die Festh\u00fctte sich an einer Stelle befindet.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Letzteres gilt als Zelt, ersteres aber nicht.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Man mu\u00df die Festh\u00fctte machen u. nicht die fertige benutzen.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Einh\u00e4ngen der \u00c7i\u00e7ith wird der Faden 4fach zusammengelegt u. durch das Zipfelloch gezogen, darauf werden die Enden abgeschnitten, soda\u00df 8 F\u00e4den entstehen, u. die vorschriftsm\u00e4\u00dfigen Knoten gemacht. RA\u0351 hatte die Enden abzuschneiden vergessen. soda\u00df beim Einknoten die \u00c7i\u00e7ith untauglich waren.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Schon beim Einh\u00e4ngen.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,13.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Beeren der Myrte, die zum Feststrau\u00df geh\u00f6rt, die ihn unbrauchbar machen, wenn sie in gro\u00dfer Menge vorhanden sind; am Feste ist das Abpfl\u00fccken verboten.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Aller 3 Arten derselben; cf.\u00a0Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df das bereits gefertigte untauglich ist.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,22.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Schlu\u00dffolgerungen durch Wortanalogie sind nur dann anzuerkennen, wenn sie \u00fcberliefert sind.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 15,2.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie aufs Sch\u00f6nste auszu\u00fcben.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 2,6.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Die H\u00fctten, in denen die Jisra\u00e9liten in der W\u00fcste wohnten.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,43.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,13.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl Produkte des Lebenden; vieil, aber nichts weiter als ein Einwurf.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,13.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Stroh und Gezweige.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Frucht derselben; der Wein.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Kann auch hei\u00dfen: schlug mit einer Keule drein.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Nechemja 8,15.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn dies erlaubt w\u00e4re, k\u00f6nnte man einen Speicher als Festh\u00fctte benutzen.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine ist somit nur rabbanitisch aus R\u00fccksicht verboten u. eine nach der Tora.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier wird die Einspeicherung von Holzb\u00fcndeln als Grund angegeben.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den Kommentaren, Holzst\u00e4be, die als Pfeilenteile verwendet werden; zugespitzt, zum Einstecken in den Pfeil, hei\u00dfen sie m\u00e4nnlich, mit einen Loche, zur Aufnahme desselben, hei\u00dfen sie weiblich. Erstere sind einfache Holzst\u00fccke u. nicht verunreinigungsf\u00e4hig, letztere gelten als Aufnahmegef\u00e4\u00dfe u. sind verunreinigungsf\u00e4hig.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Loch zum Einstecken des Pfeiles wird durch diesen f\u00fcr die Dauer verstopft, somit ist der Stiel kein Gef\u00e4\u00df.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. durch den Himmel.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. des einzelnen, dh. wenn nicht einzelne Teile zusammengebunden werden.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Bitterkraut zu essen; cf.\u00a0Schemot 12,8.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 19,6.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Ebenso sollte auch hier nur Lattich ohne Beinamen erforderlich sein.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit Beinamen ist es unbrauchbar.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Alle Arten sind einbegriffen.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach Raschi zSt. u. den \u00fcbrigen Kommentaren; Sab. Blatt 109b erkl\u00e4rt Raschi: mit je 3 Stengeln.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn beim Gebrauche noch soviel zur\u00fcckbleibt.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch Bezeltung.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie grenzen die Unreinheit nicht ab; cf.\u00a0supra Blatt 10a Anm. 145.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. als Luft; die Stelle worauf sie sich befinden, gilt als nicht \u00fcberdacht.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur \u00dcbertragung der Unreinheit; sonst \u00fcbertragen die Stiele die Unreinheit auf die Frucht, weil sie zum Anfassen erw\u00fcnscht sind.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. das Stroh \u00fcbertr\u00e4gt die Unreinheit nicht auf die \u00c4hren, die zur Bedachung nicht erw\u00fcnscht sind.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem es beim M\u00e4hen Stiele gibt.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man das Ger\u00e4t als fertig betrachtet.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Hat man beispielsweise aus einem Felle eine Lederdecke gemacht od. es als solche bestimmt, so ist es ein fertiges Ger\u00e4t u. verunreinigungsf\u00e4hig, auch wenn man daraus Schuhe zu machen sich \u00fcberlegt; beginnt man mit dem Zuschneiden, so ist es bis zur Fertigstellung der Schuhe nicht mehr verunreinigungsf\u00e4hig.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies gilt nicht als T\u00e4tigkeit, sondern nur als Bestimmung.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Streite zwischen den Weisen und den Anderen.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Stroh daran ist.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier handelt es sich nicht um einen wirklichen Vergleich, sondern um einen Gleichklang; die Forke hei\u00dft <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05ea\u05e8<\/span> u. das Verbum bedeutet beten.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Da solche auch f\u00fcr gew\u00f6hnliehe Geb\u00e4ude verwendet werden, so k\u00f6nnte man verleitet werden, der Festh\u00fctte \u00fcberhaupt fern zu bleiben.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>Vier Handbreiten; cf.\u00a0Sab. Blatt 4b u\u00f6.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Abstand unter 3 Handbreiten gilt nicht als Unterbrechung.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu 4 Handbreiten, um als unbrauchbare H\u00fcttenbedachung zu gelten.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Daches, direkt an der Wand ; wenn weniger, so gilt es als Fortsetzung der Wand.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Religionsverfolgung.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Bodengew\u00e4chsen, wie Strohudgl. So nach Raschi; sonst hat das im Texte gebrauchte Wort die Bedeutung Latte.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 4 Handbreiten breiten Bretter.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in allen F\u00e4llen als H\u00fcttenbedachung untauglich sind.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df ein 4 breites Brett nur 3 einnimmt.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber die 4. Seite, die keine Wand hat u. als T\u00fcr dient; auf dieser Seite kann das oben liegende Brett nicht als Fortsetzung der Wand gelten.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Bretter oben lose aufliegen u. nicht durch einen Estrich dar\u00fcber zusammengef\u00fcgt sind.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,13.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Da solche auch f\u00fcr gew\u00f6hnliehe Geb\u00e4ude verwendet werden, so k\u00f6nnte man verleitet werden, der Festh\u00fctte \u00fcberhaupt fern zu bleiben.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>Sind solche verboten, weil sie auch zu anderem Gebrauche verwendet werden; es ist zu ber\u00fccksichtigen, man w\u00fcrde auch richtige verunreinigungsf\u00e4hige Ger\u00e4te dazu verwenden.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den Kommentaren, Holzst\u00e4be, die als Pfeilenteile verwendet werden; zugespitzt, zum Einstecken in den Pfeil, hei\u00dfen sie m\u00e4nnlich, mit einen Loche, zur Aufnahme desselben, hei\u00dfen sie weiblich. Erstere sind einfache Holzst\u00fccke u. nicht verunreinigungsf\u00e4hig, letztere gelten als Aufnahmegef\u00e4\u00dfe u. sind verunreinigungsf\u00e4hig.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Planken gew\u00f6hnlicher Zimmerdecken haben ja 4 Handbreiten.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach aller Ansicht ist es verboten, ein 4 Handbreiten breites Brett als H\u00fcttenbedachung zu verwenden; anders ist es aber, wenn man durch irgend eine T\u00e4tigkeit den Wunsch kundgibt, aus einer Wohnung eine Festh\u00fctte zu errichten.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Der mit brauchbarer H\u00fcttenbedeckung ausgef\u00fcllt werden kann.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist die Wandung des Geb\u00e4udes zur H\u00e4lfte durchgebrochen, so wird es noch als Privatgebiet betrachtet, u. das Umhertragen am \u0160abbath ist da erlaubt.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Demnach mu\u00df der Abstand etwas gr\u00f6\u00dfer sein.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Mi\u0161na lehrt, da\u00df der Abstand diesen gleichen m\u00fcsse.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie fr\u00fcher verunreinigungsf\u00e4hig waren, obgleich sie es nicht mehr sind.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>Die noch verwendbar u. verunreinigungsf\u00e4hig sind.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Die einzeln verwendbar sind.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>Die f\u00fcr die Verunreinigungsf\u00e4higkeit erforderliche Gr\u00f6\u00dfe.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>Erstere werden nur als Dachdecke verwendet, letztere auch zu anderem Gebrauche.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie auch als Unterlagen benutzt werden.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein solcher Raum gilt als H\u00fctte, und beim Aush\u00f6hlen werden nur die W\u00e4nde erh\u00f6ht.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtlich : manche erlaubt, sc. die Festh\u00fctte, bezw. das Gebiet hinsichtlich des \u0160abbathgeseizes.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Oberhalb des Wassers. So nach Handschriften u. der Parallelstelle Er. Blatt 86a.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>Entgegengesetzt in der genannten Parallelstelle.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>Die sich \u00fcber dem Brunnen schwebend befindet.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>Wobei eine schwebende Wand erlaubt wurde; S. war der Wohnort R. Joses.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in einem Privathause aufbewahrt wurde.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p>Um das Gebiet abzugrenzen, da sich auf dem selben Hofe od. Durchgange mehrere H\u00e4user befanden.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie genau 10 Handbreiten hoch ist.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>Somit bildet die Matte eine 10 Handbreiten hohe Wand.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es 10 Handbreiten lang ist und man es senkrecht stellt.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn252\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Schule Hillels mu\u00df sie den Kopf, den gr\u00f6\u00dferen Teil des K\u00f6rpers u. den Tisch fassen k\u00f6nnen (cf.\u00a0infra Blatt 28a), u. diese Gr\u00f6\u00dfe ist hierf\u00fcr ausreichend.<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn253\" role=\"doc-endnote\"><p>Horizontal.<a href=\"#fnref253\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn254\" role=\"doc-endnote\"><p>Die H\u00f6fe waren an 3 Seiten von H\u00e4usern umgeben, die offene Veranden mit einem Dache dar\u00fcber hatten. Ein solcher Hof hatte die H\u00e4user als W\u00e4nde u. war ringsum gedeckt.<a href=\"#fnref254\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn255\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. die Luft; der Abstand zwischen dor H\u00fcttenbedachung u. der Wand.<a href=\"#fnref255\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn256\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. nur dann, wenn die unbrauchbare H\u00fcttenbedachung sich am Rande befindet, aus dem angegebenen Grunde, in der Mitte aber ist sie bei 4 Handbreiten unbrauchbar.<a href=\"#fnref256\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn257\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Dingen, die f\u00fcr die Unreinheit empf\u00e4nglich sind.<a href=\"#fnref257\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn258\" role=\"doc-endnote\"><p>Da diese mit unbrauchbarer H\u00fcttenbedachung vereinigt werden.<a href=\"#fnref258\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn259\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Gr\u00f6\u00dfe von 4 Ellen ist als Ma\u00df f\u00fcr die Untauglichmachnng festgesetzt.<a href=\"#fnref259\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn260\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Mi\u0161na spricht nicht von einer unbrauchbaren H\u00fcttenbedachung von 4 Handbreiten.<a href=\"#fnref260\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn261\" role=\"doc-endnote\"><p>Von sieben Handbreiten ; sie sind bei 4 Handbreiten untauglicher H\u00fcttenbedachung unbrauchbar.<a href=\"#fnref261\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn262\" role=\"doc-endnote\"><p>In dieser Gr\u00f6\u00dfe sind sie verunreinigungsf\u00e4hig.<a href=\"#fnref262\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn263\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ein Flu\u00dfbehafteter auf ihnen sitzt; diesbez\u00fcglich ist f\u00fcr alle die gleiche Gr\u00f6\u00dfe festgesetzt.<a href=\"#fnref263\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn264\" role=\"doc-endnote\"><p>Und zur H\u00fcttenbedachung brauchbar.<a href=\"#fnref264\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn265\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Bodengew\u00e4chsen, wie Strohudgl. So nach Raschi; sonst hat das im Texte gebrauchte Wort die Bedeutung Latte.<a href=\"#fnref265\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn266\" role=\"doc-endnote\"><p>Die unbrauchbare Bedachung befindet sich in diesem Falle innerhalb 4 Ellen von der Wand (1 Elle = 6 Handbreiten); in der Mitte befinden sich jed. 8 Handbreiten brauchbare H\u00fcttenbedachung.<a href=\"#fnref266\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn267\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die H\u00fcttenbedachung derselben.<a href=\"#fnref267\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn268\" role=\"doc-endnote\"><p>Verunreinigungsf\u00e4hige Gegenst\u00e4nde.<a href=\"#fnref268\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn269\" role=\"doc-endnote\"><p>Von genau 7 Handbreiten.<a href=\"#fnref269\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn270\" role=\"doc-endnote\"><p>Um eine hinsichtl. des \u0160abbaths begrenzte Durchgangsgasse herzustellen.<a href=\"#fnref270\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn271\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es nicht \u00bbbezeltet\u00ab wird.<a href=\"#fnref271\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn272\" role=\"doc-endnote\"><p>Hieraus, da\u00df auch eine \u00d6ffnung unter 3 Handbreiten eine Unterbrechung bildet.<a href=\"#fnref272\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn273\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Art kleiner Fische.<a href=\"#fnref273\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn274\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Art kleiner Fische, eingelegt od. zerhackt.<a href=\"#fnref274\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn275\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach dem Wortlaute; wahrscheinl. Wirbels\u00e4ule.<a href=\"#fnref275\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn276\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 17a Anm. 246.<a href=\"#fnref276\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn277\" role=\"doc-endnote\"><p>R. ist seiner Ansicht u. A. nicht.<a href=\"#fnref277\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn278\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie werden durch die umliegenden S\u00e4uleng\u00e4nge gebildet.<a href=\"#fnref278\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn279\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit der Wand, soda\u00df der Deckenrand nicht zu sehen ist u. auch nicht fiktiv nach unten reichen kann.<a href=\"#fnref279\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn280\" role=\"doc-endnote\"><p>Die yon RK. errichtete Festh\u00fctte hatte 2 vorschriftsm\u00e4\u00dfige W\u00e4nde, eine 3., f\u00fcr die eine Handbreite ausreicht, eine Latte der Halle gebildet, die nur an einer Seite der Wand hervorragte.<a href=\"#fnref280\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn281\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtl. des E\u0351rub.<a href=\"#fnref281\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn282\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Bodengew\u00e4chsen, wie Strohudgl. So nach Raschi; sonst hat das im Texte gebrauchte Wort die Bedeutung Latte.<a href=\"#fnref282\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn283\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber die mittelste Wand, soda\u00df ein Teil \u00fcber die Festh\u00fctte hinaus \u00fcberdacht ist.<a href=\"#fnref283\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn284\" role=\"doc-endnote\"><p>Die erforderliche Mindestgr\u00f6\u00dfe war 7 Handbreiten, da dieser Raum auf jeden Fall von der Festh\u00fctte getrennt ist.<a href=\"#fnref284\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn285\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Bedachung nicht ganz vorschriftsm\u00e4\u00dfig ist.<a href=\"#fnref285\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn286\" role=\"doc-endnote\"><p>Das in der obigen Lehre gebrauchte W. <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e1\u05dc<\/span> [Untaugliches] l\u00e4\u00dft all diese Erkl\u00e4rungen zu.<a href=\"#fnref286\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn287\" role=\"doc-endnote\"><p>In der H\u00fcttenbedachung, die \u00fcberhaupt nicht \u00fcberdacht ist.<a href=\"#fnref287\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn288\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit der brauchbaren H\u00fcttenbedachung zur erforderlichen Gr\u00f6\u00dfe.<a href=\"#fnref288\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn289\" role=\"doc-endnote\"><p>Wassers, das zum Tauchbade erforderlich ist.<a href=\"#fnref289\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn290\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 7b Anmm. 119 u. 120.<a href=\"#fnref290\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn291\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieses hat kein flaches Dach u. gilt nicht als Zelt.<a href=\"#fnref291\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn292\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Weisen lehren diesen Streit in der Fassung der Barajtha.<a href=\"#fnref292\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn293\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man sie als Bedachung gefertigt hat.<a href=\"#fnref293\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn294\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den Kommentaren eine Art Mattenkissen.<a href=\"#fnref294\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn295\" role=\"doc-endnote\"><p>Formel der Ehrerbietung bei Nennung des verstorbenen Vaters oder Lehrers; cf.\u00a0Qid. Blatt 31b.<a href=\"#fnref295\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn296\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese sind sehr hart und als Unterlage nicht zu verwenden, jene hingegen sind als Unterlage verwendbar.<a href=\"#fnref296\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn297\" role=\"doc-endnote\"><p>Und etwas auf nehmen k\u00f6nnen; solche gelten als Gef\u00e4\u00df.<a href=\"#fnref297\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn298\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn nicht als Unterlage.<a href=\"#fnref298\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Sukka in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Sukka | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 2a 2b 3a 3b 4a 4b 5a 5b 6a 6b 7a 7b 8a 8b 9a 9b 10a 10b 11a 11b 12a 12b 13a 13b 14a 14b 15a 15b 16a 16b 17a 17b 18a 18b 19a 19b 20a 20b Blatt 2a i EINE FESTH\u00dcTTE, DIE MEHR ALS ZWANZIG ELLEN HOCH IST, IST UN-BRAUCHBAR, NACH R. JEHUDA ABER BRAUCHBAR; DIE KEINE ZEHN HANDBREITEN HOCH IST, DIE KEINE DREI W\u00c4NDE HAT UND DIE MEHR SONNE ALS SCHATTEN1 GEW\u00c4HRT, IST UNBRAUCHBAR. GEMARA. Dort haben wir gelernt: Ein Durchgang, der mehr als zwanzig Ellen hoch ist, mu\u00df verringert werden ; R. Jehuda sagt, dies sei nicht n\u00f6tig. Weshalb lehrt er von der Festh\u00fctte, sie sei unbrauchbar, w\u00e4hrend er vom Durchgange ein Mittel lehrt!? Die Festh\u00fctte ist [ein Gebot] der Tora, daher lehrt er, sie sei unbrauchbar, der Durchgang aber ist nur rabbanitisch, daher gibt er ein Mittel an. Wenn du aber willst, sage ich: auch bei &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7335,"parent":7334,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7342","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7342","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7342"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7342\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7345,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7342\/revisions\/7345"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7334"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7335"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7342"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}