{"id":7348,"date":"2021-04-16T15:08:40","date_gmt":"2021-04-16T13:08:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7348"},"modified":"2021-04-16T15:08:42","modified_gmt":"2021-04-16T13:08:42","slug":"sukka-kapitel-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/sukka\/sukka-kapitel-2\/","title":{"rendered":"Sukka Kapitel 2"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Sukka in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/sukka\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Sukka<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-20b\">20b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-21a\">21a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-21b\">21b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-22a\">22a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-22b\">22b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-23a\">23a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-23b\">23b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-24a\">24a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-24b\">24b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25a\">25a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25b\">25b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26a\">26a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26b\">26b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27a\">27a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27b\">27b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28a\">28a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28b\">28b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29a\">29a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29b\">29b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-20b\">Blatt 20b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>W<\/bold>ER <small>IN DER<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE UNTER EINEM<\/small> B<small>ETTE SCHL\u00c4FT, GEN\u00dcGT SEINER<\/small> P<small>FLICHT NICHT<\/small>. R. J<small>EHUDA ERZ\u00c4HLTE<\/small> : B<small>EI UNS WAR ES<\/small> B<small>RAUCH, UNTER DEM<\/small> B<small>ETTE ZU SCHLAFEN IN<\/small> G<small>EGENWART DER<\/small> \u00c4<small>LTESTEN, UND DIESE SAGTEN UNS DAZU NICHTS<\/small>, R. \u0160<small>IMO\u0351N ERZ\u00c4HLTE<\/small> : E<small>INST SCHLIEF \u1e6cABI, DER<\/small> K<small>NECHT<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9LS, UNTER DEM<\/small> B<small>ETTE, UND<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9L SPRACH ZU DEN<\/small> \u00c4<small>LTESTEN<\/small>: S<small>EHT DOCH, MEIN<\/small> K<small>NECHT<\/small> \u1e6c<small>ABI IST EIN<\/small> S<small>CHRIFTGELEHRTER UND WEISS, DASS<\/small> K<small>NECHTE VON DER<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE FREI SIND; ER SCHL\u00c4FT DAHER UNTER DEM<\/small> B<small>ETTE<\/small>. I<small>N DIESER<\/small> W<small>EISE LERNTEN WIR, DASS DERJENIGE, DER UNTER DEM<\/small> B<small>ETTE SCHL\u00c4FT, SEINER<\/small> P<small>FLICHT NICHT GEN\u00dcGE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Es sind ja keine zehn [Handbreiten] vorhanden<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>!? \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte: Wenn das Bett zehn [Handbreiten hoch] ist. Dort haben wir gelernt: Sowohl ein Loch, das durch Wasser oder Kriechtiere gebohrt worden oder durch Salzfra\u00df entstanden ist, als auch eines, das durch die Steinlagen oder Balkenschichten entstanden ist<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>, gilt als Zelt hinsichtlich der Unreinheit; R. Jehuda sagt, ein Zelt, das nicht durch Menschenh\u00e4nde gemacht ist, gilt nicht als Zelt. Was ist der Grund R. Jehudas?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-21a\">Blatt 21a<\/h2>\n<p>Er folgert dies durch [das Wort] <em>Zelt<\/em> von der Stiftsh\u00fctte; hier<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>folgende Lehre gilt, wenn jemand in einem Zelle stirbt,<\/em> und da<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>er spannte das Zelt \u00fcber die Stiftsh\u00fctte aus;<\/em> wie da durch Menschenh\u00e4nde, ebenso hierbei durch Menschenh\u00e4nde.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> wiederholt <em>Zelt,<\/em> einschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>R. Jehuda ist also der Ansicht, ein Zelt, das nicht durch Menschenh\u00e4nde gemacht ist, gelte nicht als Zelt; ich will auf einen Widerspruch hinweisen: In Jeru\u0161alem waren auf Felsen gebaute H\u00f6fe, die unterh\u00f6hlt waren, wegen eines etwaigen unterirdischen Grabes<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>, dahin brachte man schwangere Frauen, die da niederkamen und ihre S\u00f6hne zur [Wartung der roten] Kuh gro\u00dfzogen. Nun brachte man<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> da Ochsen mit Holztafeln auf den R\u00fccken, und auf diese setzte man die Kinder hinauf; sie hatten steinerne Becher in den H\u00e4nden, und als sie zum [Flu\u00dfe] \u0160iloa\u1e25 herankamen, stiegen sie ins Wasser und f\u00fcllten sie, sodann kamen sie herauf und sa\u00dfen wieder auf. R. Jose sagte: Wegen eines etwaigen unterirdischen Grabes lie\u00dfen sie sie von ihren Pl\u00e4tzen aus herunter und f\u00fcllten sie. Hierzu wird gelehrt : R. Jehuda sagte : Man holte keine Holztafeln, sondern nur Ochsen. Ochsen bilden ja ein nicht durch Menschenh\u00e4nde gemachtes Zelt, dennoch lehrt er, da\u00df man nach R. Jehuda keine Holztafeln, sondern nur Ochsen holte<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>!? Als R. Dimi kam, erkl\u00e4rte er im Namen R. Elea\u0351zars : R. Jehuda pflichtet bei, wenn [das Zelt] Faustgr\u00f6\u00dfe<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> hat. Ebenso wird auch gelehrt: Bei Schluchten und Felsspalten pflichtet R. Jehuda bei. Eine Holztafel hat ja viele Faustgr\u00f6\u00dfen, dennoch lehrt er, da\u00df man, wie R. Jehuda sagt, keine Holztafeln sondern nur Ochsen holte!? Abajje erwiderte: Man brauchte keine Holztafeln zu holen. Raba erwiderte: Man holte \u00fcberhaupt keine Holztafeln, weil ein Kind \u00fcberm\u00fctig ist, und es k\u00f6nnte den Kopf oder eines seiner Glieder hervorstrecken und durch ein etwaiges unterirdisches<\/p>\n<h2 id=\"blatt-21b\">Blatt 21b<\/h2>\n<p>Grab unrein werden. \u00dcbereinstimmend mit Raba wird gelehrt: R. Jehuda sagte : Man holte \u00fcberhaupt keine Holztafeln, denn da ein Kind \u00fcberm\u00fctig ist, k\u00f6nnte es den Kopf oder eines seiner Glieder hervorstrecken und durch ein etwaiges unterirdisches Grab unrein werden; vielmehr holte man \u00e4gyptische Ochsen, die breitb\u00e4uchig sind, und setzte auf diese Kinder mit steinernen Bechern in den H\u00e4nden, und als sie zum [Flu\u00dfe] \u0160iloah herankamen, stiegen sie hinab und f\u00fcllten sie, dann kamen sie herauf und sa\u00dfen wieder auf.<\/p>\n<p>Aber ein Bett hat ja viele Faustgr\u00f6\u00dfen, dennoch haben wir gelernt: R. Jehuda erz\u00e4hlte: Bei uns war es Brauch, unter dem Bette zu schlafen in Gegenwart der \u00c4ltesten!<\/p>\n<p>Anders ist das Bett, das zum Schlafen darauf<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>bestimmt ist.<\/p>\n<p>Auch bei den Ochsen sitzt man ja auf diesen!? Als Rabin kam, erkl\u00e4rte er im Namen R. Elea\u0351zars: Anders ist es bei den Ochsen, da sie den Hirten bei Sonne vor der Sonne und bei Regen vor dem Regen Schutz gew\u00e4hren.<\/p>\n<p>Auch das Bett gew\u00e4hrt ja Schutz den darunter befindlichen Schuhen und Sandalen!? Vielmehr erkl\u00e4rte Raba, anders ist bei den Ochsen [deren R\u00fckken] den D\u00e4rmen Schutz gew\u00e4hrt, wie es hei\u00dft<em>:<\/em><a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a><em>mit Haut und Fleisch bekleidest du mich und bedeckst mich mit Knochen und Sehnen,<\/em> Wenn du aber willst sage ich : R. Jehuda vertritt seine Ansicht, denn er sagt, die Festh\u00fctte m\u00fcsse eine permanente Wohnung sein; das Bett ist ein provisorisches Zelt, die Festh\u00fctte aber ein permanentes Zelt, und das provisorische Zelt kann das permanente Zelt nicht aufheben.<\/p>\n<p>Auch R. \u0160imo\u0351n ist ja der Ansicht die Festh\u00fctte m\u00fcsse eine permanente Woh nung sein, und das provisorische Zelt hebt das permanente Zelt auf!? Freilich, darin streiten sie eben; einer ist der Ansicht, das provisorische Zelt hebe das permanente Zelt auf, und einer ist der Ansicht, das provisorische Zelt hebe das permanente Zelt nicht auf.<\/p>\n<p>R.\u0160<small>IMO\u0351N ERZ\u00c4HLTE:<\/small> E<small>INST<\/small> [<small>SCHLIEF<\/small>] \u1e6c<small>ABI, DER<\/small> K<small>NECHT<\/small>. Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagte: Aus dem Gespr\u00e4che R. Gamli\u00e9ls lernten wir zweierlei: Wir lernten, da\u00df Sklaven von der Festh\u00fctte frei sind, und wir lernten, da\u00df, wer unter dem Bette schl\u00e4ft, seiner Pficht nicht gen\u00fcge. Sollte er doch sagen: aus den Worten<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>R. Gamli\u00e9ls ! ?<\/p>\n<p>Er lehrt uns nebenbei das, was R. A\u1e25a b. Ada, und wie manche sagen, R. A\u1e25a b. Ada, im Namen R. Hamnunas im Namen Rabhs gesagt hat : Woher, da\u00df sogar das [profane] Gespr\u00e4ch der Schriftgelehrten des Studiums bedarf? Es hei\u00dft :<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a><em>seine Bl\u00e4tter<\/em><a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a><em>verwelken nicht.<\/em><\/p>\n<p><sup>ii,1<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND SEINE<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE MIT DEN<\/small> F<small>\u00dcSSEN EINES<\/small> B<small>ETTES ST\u00dcTZT, SO IST SIE BRAUCHBAR<\/small>; R. J<small>EHUDA SAGT, WENN SIE NICHT ALLEIN STEHEN KANN, SEI SIE UNBRAUCHBAR<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Was ist der Grund R. Jehudas? &#8211; Hier\u00fcber streiten R. Zera und Abba b. Mamal; einer sagt, weil sie keine permanente ist, und einer sagt, weil man sie mit einer f\u00fcr die Unreinheit empf\u00e4nglichen Sache aufrecht h\u00e4lt. Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Wenn man eiserne Spie\u00dfe in die Erde steckt und dar\u00fcber H\u00fcttenbedachung legt: nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil sie keine permanente ist, ist diese ja permanent, und nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil man sie mit einer f\u00fcr die Unreinheit empf\u00e4nglichen Sache aufrecht h\u00e4lt, h\u00e4lt man sie auch in diesem Falle mit einer f\u00fcr die Unreinheit empf\u00e4nglichen Sache aufrecht. Abajje sagte: Dies lehrten sie nur in dem Falle, wenn man sie mit [dem Bette] gest\u00fctzt hat, wenn man aber \u00fcber das Bett H\u00fcttenbedachung geleg<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>hat, so ist sie brauchbar.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil sie nicht permanent ist, ist sie ja in diesem Falle permanent, und nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil man sie mit einer f\u00fcr die Unreinheit empf\u00e4nglichen Sache aufrecht h\u00e4lt, h\u00e4lt man sie in diesem Falle nicht mit einer f\u00fcr die Unreinheit empf\u00e4nglichen Sache aufrecht.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-22a\">Blatt 22a<\/h2>\n<p><sup>ii,2<\/sup> <bold>E<\/bold><small>INE UNDICHTE<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE<\/small><a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>, <small>DIE MEHR<\/small> S<small>CHATTEN ALS<\/small> S<small>ONNE GEW\u00c4HRT, IST BRAUCHBAR; IST SIE DICHT WIE EIN<\/small> H<small>AUS, SO IST SIE, AUCH WENN MAN KEINE<\/small> S<small>TERNE DURCHSEHEN KANN, BRAUCHBAR<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Was hei\u00dft \u00bbundicht\u00ab?<\/p>\n<p>Rabh erkl\u00e4rte, eine d\u00fcrftig [\u00fcberdachte] Festh\u00fctte; \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte, eine Stange dar\u00fcber, eine Stange darunter. Rabh lehrt hier eine [Lehre] und \u0160emu\u00e9l lehrt zwei Lehren. Rabh lehrt eine: eine undichte Festh\u00fcttc hei\u00dft d\u00fcrftig [unbedacht], die aber mehr Schatten als Sonne gew\u00e4hrt, ist brauchbar. \u0160emu\u00e9l lehrt zwei: undicht hei\u00dft durcheinander, mithin lehrt er zwei [Lehren]: eine undichte Festh\u00fctte ist brauchbar, und die mehr Schatten als Sonne gew\u00e4hrt, ist brauchbar. Abajje sagte: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn eine [Stange] von der anderen keine drei Handbreiten absteht, wenn sie aber voneinander drei Handbreiten abstehen, ist sie unbrauchbar. Raba sagte: auch wenn sie voneinander drei Handbreiten abstehen, gilt dies nur in dem Falle, wenn das Dach<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>keine Handbreite hat, hat das Dach aber eine Handbreite, so ist sie brauchbar, denn wir sagen: dr\u00fccke sie<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>[fiktiv] herunter. Raba sprach: Woher entnehme ich, da\u00df, wenn es eine Handbreite hat, wir sagen, man dr\u00fccke es [fiktiv] herunter, und wenn es keine Handbreite hat, wir nicht sagen, man dr\u00fccke es [fiktiv] herunter? Wir haben gelernt: Wenn die Balken des Erdgescho\u00dfes und des S\u00f6llers keinen Estrich haben und genau \u00fcbereinander liegen, so ist, wenn unter einem<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> eine Unreinheit sich befindet, [der Raum] darunter<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>unrein, wenn zwischen den unteren und dem oberen, [der Raum] dazwischen unrein, und wenn auf dem oberen, [der Raum] dar\u00fcber bis zum Himmel unrein. Liegen die oberen wie zwischen den unteren, so ist, wenn eine Unreinheit sich unter [einem] befindet, der Raum unter allen unrein, und wenn \u00fcber [einem], der Raum dar\u00fcber bis zum Himmel unrein. Hierzu wird gelehrt: Diese Worte gelten nur in dem Falle, wenn sie eine Handbreite haben und der Zwischenraum eine Handbreite im Geviert hat, wenn aber der Zwischenraum keine Handbreite im Geviert hat, so ist, wenn eine Unreinheit sich unter einem befindet, [der Raum] darunter unrein, dazwischen und dar\u00fcber aber rein. Hieraus, da\u00df, wenn es eine Handbreite hat, wir sagen, man dr\u00fccke es [fiktiv] herunter, und wenn es keine Handbreite hat, wir nicht sagen, man dr\u00fccke es [fiktiv] herunter. Schlie\u00dfe dies hieraus.<\/p>\n<p>R. Kahana sa\u00df und trug diese Lehre vor; da sprach R. A\u0161i zu ihm: Sagen wir denn nicht, wenn es keine Handbreite hat, man dr\u00fccke es [fiktiv] herunter, es wird gelehrt: Wenn ein Querbalken aus einer Wand herausragt und die gegen\u00fcberliegende Wand nicht ber\u00fchrt, ebenso wenn zwei Querbalken aus zwei gegen\u00fcberliegenden W\u00e4nden herausragen und einander nicht ber\u00fchren, so ist, wenn der Abstand weniger als drei [Handbreiten] betr\u00e4gt, kein anderer Querbalken<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>n\u00f6tig, betr\u00e4gt er aber drei [Handbreiten], so ist noch ein anderer Querbalken n\u00f6tig. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l<\/p>\n<h2 id=\"blatt-22b\">Blatt 22b<\/h2>\n<p>sagt, wenn weniger als vier [Handbreiten], sei kein anderer Querbalken n\u00f6tig, wenn vier, sei noch ein anderer Querbalken n\u00f6tig. Ebenso ist wenn zwei Querbalken, von denen weder der eine noch der andere allein einen Halbziegel<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>aufnehmen kann, nebeneinander liegen, wenn sie zusammen eine Handbreite zum Aufnehmen eines Halbziegels haben, kein anderer Querbalken n\u00f6tig, wenn aber nicht, noch ein anderer Querbalken n\u00f6tig. R. \u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l sagt, wenn sie [auseinander ger\u00fcckt] zusammen einen Ziegelstein von drei Handbreiten aufnehmen k\u00f6nnen, sei kein anderer Querbalken n\u00f6tig, wenn aber nicht, sei noch ein anderer Querbalken n\u00f6tig. Ist einer h\u00f6her und der andere niedriger, so betrachte man, wie R. Jose b.R. Jehuda sagt, den h\u00f6heren, als l\u00e4ge er ebenfalls niedriger, oder den niedrigeren, als l\u00e4ge er ebenfalls h\u00f6her, nur darf der h\u00f6here nicht h\u00f6her als zwanzig Ellen und der niedrigere nicht niedriger als zehn [Handbreiten] sein. Wenn aber beide innerhalb zwanzig, sagen wir, man dr\u00fccke es [fiktiv] herunter, auch wenn es keine Handbreite hat!? Dieser erwiderte : Lies richtig wie folgt : nur darf der h\u00f6here nicht h\u00f6her als zwanzig [Ellen] sein, sondern innerhalb zwanzig, und der niedrigere in einer N\u00e4he von weniger als drei [Handbreiten] sein; ebenso darf der niedrigere nicht niedriger als zehn [Handbreiten] sein, sondern h\u00f6her als zehn, und der h\u00f6here in einer N\u00e4he von weniger als drei [Handbreiten]. Bei einem [Abstand] von drei [Handbreiten] aber sagen wir, sobald es keine Handbreite hat, nicht, man dr\u00fccke es [fiktiv] herunter.<\/p>\n<p>D<small>IE MEHR<\/small> S<small>CHATTEN ALS<\/small> S<small>ONNE GEW\u00c4HRT, IST BRAUCHBAR<\/small>. Wenn aber gleichm\u00e4\u00dfig, ist sie unbrauchbar, und im vorangehenden Abschnitt haben wir gelernt, die mehr Sonne als Schatten gew\u00e4hrt, sei unbrauchbar, wonach sie, wenn gleichm\u00e4\u00dfig, brauchbar ist!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine von oben und das andere von unten<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>. R. Papa sagte : Das ist es, was die Leute sagen: Oben wie ein Zuz, unten wie ein Stater<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>I<small>ST SIE DICHT WIE EIN<\/small> H<small>AUS<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Ist sie dicht wie ein Haus, so ist sie brauchbar, selbst wenn man keine Sterne durchsehen kann; sind die Sonnenstrahlen<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>nicht durchzusehen, so ist sie nach der Schule \u0160ammajs unbrauchbar und nacn der Schule Hillels brauchbar.<\/p>\n<p><bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND EINE<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE AUF EINEM<\/small> W<small>AGEN ODER AUF DER<\/small> H<small>\u00d6HE EINES<\/small> S<small>CHIFFES MACHT, SO IST SIE BRALCHBAR UND MAN DARF AM<\/small> F<small>ESTTAGE ZU IHR HINAUFSTEIGEN<\/small>. W<small>ENN AUF DEM<\/small> W<small>IPFEL EINES<\/small> B<small>AUMES ODER AUF DEM<\/small> R<small>\u00dcCKEN EINES<\/small> K<small>AMELS<\/small>, <sup>iii<\/sup> <small>SO IST SIE BRAUCHBAR, JEDOCH DARF MAN AM<\/small> F<small>ESTTAGE ZU IHR NICHT HINAUFSTEIGEN<\/small>. S<small>IND ZWEI<\/small> W<small>\u00c4NDE DURCH EINEN<\/small> B<small>AUM UND EINE DURCH<\/small> M<small>ENSCHENH\u00c4NDE<\/small><a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a><small>ODER ZWEI DURCH<\/small> M<small>ENSCHENH\u00c4NDE UND EINE DURCH EINEN<\/small> B<small>AUM<\/small> [<small>GEST\u00dc<\/small>TZT], <small>SO IST SIE BRAUCHBAR, JEDOCH DARF MAN AM<\/small> F<small>ESTTAGE ZU IHR NICHT HINAUFSTEIGEN. DLE REGEL IST<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-23a\">Blatt 23a<\/h2>\n<p><small>FALLS SIE, WENN DER<\/small> B<small>AUM ENTFERNT WIRD, AUCH ALLEIN STEHEN BLEIBEN KANN, SO IST SIE BRAUCHBAR UND MAN DARF AM<\/small> F<small>ESTTAGE ZU IHR HINAUFSTEIGEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wer ist der Autor unserer Mi\u0161na?<\/p>\n<p>Es ist R. A\u0351qiba, denn es wird gelehrt: Wenn jemand seine Festh\u00fctte auf der H\u00f6he eines Schiffes macht, so ist sie nach R. Gamli\u00e9l unbrauchbar und nach R. A\u0351qiba brauchbar. Einst reisten R. Gamli\u00e9l und R. A\u0351qiba auf einem Schiffe, und R. A\u0351qiba errichtete eine Festh\u00fctte auf der H\u00f6he des Schiffes. Als aber am folgenden Tage ein Wind sich erhob und sie niederri\u00df, sprach R. Gamli\u00e9l zu ihm: A\u0351qiba, wo ist deine Festh\u00fctte? Abajje sagte: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df sie, wenn sie einem gew\u00f6hnlichen Winde auf dem Festlande nicht widerstehen kann, nichts sei, ferner streitet niemand, ob sie brauchbar sei, wenn sie einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Winde auf dem Festlande<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> widerstehen kann, sie streiten nur \u00fcber den Fall, wenn sie einem gew\u00f6hnlichen Winde auf dem Festlande widerstehen, aber einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Winde auf dem Festlande nicht wider stehen kann. R. Gamli\u00e9l ist der Ansicht, die Festh\u00fctte m\u00fcsse eine permanente Wohnung sein, und da sie einem gew\u00f6hnlichen Winde auf dem Meere nicht widerstehen kann, so ist sie ja nichts, und R.A\u0351qiba ist der Ansicht, die Festh\u00fctte m\u00fcsse eine provisorische Wohnung sein, und da sie einem gew\u00f6hnlichen Winde auf dem Festlande widerstehen kann, so ist sie brauchbar.<\/p>\n<p>O<small>DER AUF DEM<\/small> R<small>\u00dcCKEN EINES<\/small> K<small>AMELS<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Wer ist der Autor unserer Mi\u0161na? Es ist R. Me\u00edr, denn es wird gelehrt: Wenn man seine Festh\u00fctte auf dem R\u00fccken eines Tieres macht, so ist sie nach R. Me\u00edr brauchbar und nach R. Jehuda unbrauchbar.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Jehudas?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a><em>das H\u00fcttenfest sollst du dir sieben Tage machen;<\/em> eine Festh\u00fctte, die sieben [Tage stehen bleiben] kann, hei\u00dft Festh\u00fctte, die sieben [Tage] nicht [stehen bleiben] kann, hei\u00dft nicht Festh\u00fctte.<\/p>\n<p>Und R. Me\u00edr!?<\/p>\n<p>Auch eine solche ist nach der Tora brauchbar, und nur die Rabbanan haben [die Unbrauchbarkeit] angeordnet. Hat man ein Tier zur Wand einer Festh\u00fctte gemacht, so ist sie nach R. Me\u00edr unbrauchbar und nach R. Jehuda brauchbar. R. Me\u00edr sagte n\u00e4mlich : Ein lebendes Wesen darf weder als Wand f\u00fcr eine Festh\u00fctte, noch als Pfosten f\u00fcr einen Durchgang, noch als Pfeiler<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>zu einem Brunnen, noch als Rollstein f\u00fcr ein Grab verwendet werden. Im Namen R. Jose des Galil\u00e4ers sagten sie, man d\u00fcrfe auf ein solches auch keine Scheidebriefe schreiben.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Me\u00edrs?<\/p>\n<p>Abajje erwiderte: Es k\u00f6nnte verenden. R. Zera erwiderte: Es k\u00f6nnte fortlaufen. \u00dcber einen festgebundenen Elefanten streitet niemand, denn selbst, wenn er verendet, hat sein Kadaver zehn Handbreiten, sie streiten nur \u00fcber einen nicht festgebundenen Elefanten; nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, es k\u00f6nnte verenden, bef\u00fcrchte man es bei diesem nicht, nach demjenigen aber, welcher erkl\u00e4rt, es k\u00f6nnte fortlaufen, ist es auch bei diesem zu bef\u00fcrchten.<\/p>\n<p>Sollte doch auch nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, es k\u00f6nnte verenden, ber\u00fccksichtigt werden, es k\u00f6nnte fortlaufen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, \u00fcber einen nicht festgebundenen Elefanten streitet niemand, sie streiten nur \u00fcber ein festgebundenes Tier; nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, es k\u00f6nnte verenden, ist dies zu bef\u00fcrchten; nach demjenigen aber, welcher erkl\u00e4rt, es k\u00f6nnte fortlaufen, ist hierbei nichts zu bef\u00fcrchten.<\/p>\n<p>Sollte doch auch nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, es k\u00f6nnte fortlaufen, ber\u00fccksichtigt werden, es k\u00f6nnte verenden!?<\/p>\n<p>Sterben ist ungew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p>Zwischen [den F\u00fc\u00dfen des Tieres] ist ja ein offener Raum<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>vorhanden!?<\/p>\n<p>Wenn man ihn mit Palmen- und Lorbeerzweigen ausf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Vielleicht legt es sich nieder!?<\/p>\n<p>Wenn es von oben aus mit Stricken festgebunden ist.<\/p>\n<p>Welche Bedeutung hat nun die Erkl\u00e4rung, es k\u00f6nnte verenden, wenn es von oben mit Stricken festgebunden<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>ist!?<\/p>\n<p>Oftmals reicht es nur bis auf weniger als drei Handbreiten von der H\u00fcttenbedachung, und wenn es verendet,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-23b\">Blatt 23b<\/h2>\n<p>schrumpft es zusammen, ohne da\u00df man es merkt<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Kann Abajje denn gesagt haben, R. Me\u00edr ber\u00fccksichtige das Sterben und R. Jehuda ber\u00fccksichtige das Sterben nicht, wir haben ja gelernt: Wenn eine Jisra\u00e9litin mit einem Priester verheiratet und er nach dem \u00dcberseelande ausgewandert ist, so darf sie, in der Annahme, da\u00df er lebt, Hebe essen. Dagegen wandten wir ein: [Sagt er]<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>\u00bbda hast du deinen Scheidebrief, auf da\u00df er eine Stunde vor meinem Tode [G\u00fcltigkeit erlange]\u00ab, so darf sie fortan keine Hebe mehr essen!? Hierzu sagte Abajje: Das ist kein WiderSpruch; das eine nach R. Me\u00edr, der das Sterben bef\u00fcrchtet, und das andere nach R. Jehuda, der das Sterben nicht bef\u00fcrchtet. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Was mache er, wenn er am Vorabend des \u0160abbaths bei Samaritanern Wein gekauft hat und die Heiligkeit des Tages herangereicht ist, bevor er abgesondert<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>hat? Er spreche: \u00bbzwei Log, die ich absondern werde, sollen Hebe, zehn erster Zehnt und neun zweiter Zehnt sein\u00ab; diesen lasse er durch Geld ausgeweiht sein, und er darf sofort trinken<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr ; R. Jehuda, R. Jose und R. \u0160imo\u0351n verbieten<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>dies.<\/p>\n<p>Wende es um:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-24a\">Blatt 24a<\/h2>\n<p>R. Me\u00edr ber\u00fccksichtigt das Sterben, und R. Jehuda ber\u00fccksichtigt das Sterben nicht. Es<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>wird n\u00e4mlich gelehrt: Hat man ein Tier als Wand f\u00fcr eine Festh\u00fctte verwendet, so ist sie nach R. Me\u00edr unbrauchbar und nach R. Jehuda brauchbar.<\/p>\n<p>R. Me\u00edr befindet sich ja mit sich selbst in einem Widerspruche!?<\/p>\n<p>R. Me\u00edr kann dir erwidern : das Sterben ist h\u00e4ufig, das Platzen des Schlauches ist selten, da man ihn einem W\u00e4chter \u00fcbergeben kann.<\/p>\n<p>R. Jehuda befindet sich ja aber mit sich selbst in einem Widerspruche!?<\/p>\n<p>Der Grund R. Jehudas ist nicht, weil er das Platzen des Schlauches bef\u00fcrchtet, sondern weil er von der fiktiven Feststellung<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>nichts h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Bef\u00fcrchtet denn R. Jehuda nicht das Platzen des Schlauches, im Schlu\u00dfsatze wird ja gelehrt: Sie sprachen zu R. Me\u00edr: Pflichtest du etwa nicht bei, da\u00df, wenn der Schlauch platzt, er r\u00fcckwirkend Unverzehntetes getrunken haben wird!? Er erwiderte ihnen: Wenn er platzt<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>. Demnach bef\u00fcrchtet R. Jehuda das Platzen des Schlauches!?<\/p>\n<p>Da sagte R. Jehuda zu R. Me\u00edr: Ich halte nichts von der fiktiven Feststellung, du aber, der du von der fiktiven Feststellung h\u00e4ltst, solltest doch zugeben, da\u00df der Schlauch platzen k\u00f6nnte!? Darauf erwiderte dieser : Wenn er platzt.<\/p>\n<p>Ber\u00fccksichtigt denn R. Jehuda nicht das Sterben, wir haben ja gelernt: R. Jehuda sagt, man halte f\u00fcr ihn<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> auch eine andere Frau in Bereitschaft, weil seine Frau sterben k\u00f6nnte!?<\/p>\n<p>Hierzu wurde ja bereits gelehrt: R. Hona b.R. Jeho\u0161ua\u0351 erkl\u00e4rte: Bei der S\u00fchne haben sie eine besondere Vorsichtsma\u00dfregel getroffen.<\/p>\n<p>Sowohl nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, es k\u00f6nnte verenden, als auch nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, es k\u00f6nnte fortlaufen, ist es ja nach der Tora eine brauchbare Wand, und nur die Rabbanan haben dies ber\u00fccksichtigt, somit sollte es ja nach R. Me\u00edr als Rollstein<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>verunreinigungsf\u00e4hig sein, w\u00e4hrend wir doch gelernt haben, nach R. Jehuda sei es als Rollstein verunreinigungsf\u00e4hig und nach R. Me\u00edr rein!? Vielmehr erkl\u00e4rte R. A\u1e25a b.Ja\u0351qob: R. Me\u00edr ist der Ansicht, eine Wand, die durch einen Geist steht, sei keine Wand. Manche lesen: R. A\u1e25a b.Ja\u0351qob erkl\u00e4rte: R. Me\u00edr ist der Ansicht, eine Wand, die nicht durch Menschenh\u00e4nde gemacht ist, sei keine Wand.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen, wenn man sie auf einen aufgeblasenen Schlauch st\u00fctzt; nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, eine durch einen Geist stehende Wand sei keine Wand, diese steht ja ebenfalls durch einen Geist<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>, und nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, eine nicht durch Menschenh\u00e4nde gemachte Wand sei keine Wand, ist ja diese<\/p>\n<h2 id=\"blatt-24b\">Blatt 24b<\/h2>\n<p>durch Menschenh\u00e4nde gemacht.<\/p>\n<p>Der Meister sagte : Im Namen R. Jose des Galil\u00e4ers sagten sie, man d\u00fcrfe auf ein solches auch keine Scheidebriefe schreiben. Was ist der Grund R. Jose des Galil\u00e4ers?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt :<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a><em>Brief,<\/em> ich wei\u00df es nur von einem Briefe, woher, da\u00df auch jede Sache einbegriffen ist? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a><em>er schreibe ihr,<\/em> auch auf alles andere. Weshalb hei\u00dft es demnach <em>Brief<\/em>? Um dir zu sagen: wie ein Brief eine leblose Sache ist und nicht i\u00dft, ebenso alles andere, was leblos ist und nicht i\u00dft.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Hie\u00dfe es: auf einen Brief, so w\u00fcrdest du recht haben, es hei\u00dft aber nur <em>Brief<\/em>, und dies besagt nur, da\u00df Worte zu schreiben sind.<\/p>\n<p>Was folgern die Rabbanan aus [den Worten] <em>so schreibe er<\/em>?<\/p>\n<p>Hieraus folgern sie, da\u00df sie nur durch ein Schriftst\u00fcck geschieden wird und nicht durch Geld. Man k\u00f6nnte glauben, da die Scheidung der Antrauung<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>gleicht, k\u00f6nne auch die Scheidung durch Geld erfolgen, wie die Antrauung durch Geld erfolgt, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Woher entnimmt R. Jose der Galil\u00e4er dies?<\/p>\n<p>Er folgert dies aus [dem Worte] <em>Trennungs-brief;<\/em> nur der Brief und nichts anderes trennt sie.<\/p>\n<p>Und jene!?<\/p>\n<p>Aus diesem folgere man, da\u00df es eine Sache sein mu\u00df, die zwischen ihm und ihr vollst\u00e4ndig trennt. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: [Sagte er:] da hast du deinen Scheidebrief mit der Bedingung, da\u00df du nie Wein trinkest, oder : mit der Bedingung, da\u00df du nie in das Haus deines Vaters gehst, so ist dies keine Trennung; wenn aber: bis nach drei\u00dfig Tagen, so ist dies eine Trennung.<\/p>\n<p>Und dieser!?<\/p>\n<p>Er folgert dies aus [dem Worte] <em>Trennung<\/em><a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und jene!?<\/p>\n<p>Sie deuten das Wort <em>Trennung<\/em> nicht.<\/p>\n<p><sup>iv,1<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND SEINE<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE ZWISCHEN<\/small> B<small>\u00c4UMEN MACHT, SODASS DIE<\/small> B<small>\u00c4UME DIE<\/small> W<small>\u00c4NDE BILDEN, SO IST SIE BRAUCHBAR<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. A\u1e25a b.Ja\u0351qob sagte: Eine Wand, die einem gew\u00f6hnlichen Winde nicht widerstehen kann, ist keine Wand.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wenn jemand eine Festh\u00fctte zwischen B\u00e4umen errichtet, soda\u00df die B\u00e4ume die W\u00e4nde bilden, so ist sie brauchbar. Diese bewegen sich ja hin und her!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um feste [B\u00e4ume].<\/p>\n<p>Da ist ja der Wipfel!?<\/p>\n<p>Wenn man ihn mit Palmen- und Lorbeerzweigen befestigt hat.<\/p>\n<p>Wozu braucht er dies demnach zu lehren!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man ordne dennoch Verbot an, da man verleitet werden k\u00f6nnte, sich des Baumes zu bedienen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Befindet sich da<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>ein Baum, eine Steinwand oder eine Strauchhecke, so werden sie als Doppelpfeiler<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>betrachtet!?<\/p>\n<p>Da ebenfalls in dem Falle, wenn man sie mit Palmen- und Lorbeerzweigen befestigt hat.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn das Ge\u00e4st eines Baumes zur Erde herabh\u00e4ngt, so darf man, falls es keine drei Handbreiten von der Erde absteht, darunter [am \u0160abbath] nicht tragen. Warum denn, es bewegt sich ja hin und her!?<\/p>\n<p>Da ebenfalls, wenn man es mit Palmen- und Lorbeerzweigen befestigt hat.<\/p>\n<p>Demnach sollte man doch unter dem ganzen umhertragen d\u00fcrfen, wieso sagte nun R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, man d\u00fcrfe darunter nur<\/p>\n<h2 id=\"blatt-25a\">Blatt 25a<\/h2>\n<p>auf dem Raume von zwei Se\u00e1fl\u00e4chen<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> umhertragen!?<\/p>\n<p>Weil dieser eine Wohnung ist, die nur wegen des Luftraums benutzt<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>wird, und wenn die Wohnung nur wegen des Luftraums benutzt wird, darf man da nicht mehr als zwei Se\u00e1fl\u00e4chen tragen.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn jemand den \u0160abbath auf einem zehn [Handbreiten] hohen H\u00fcgel feiert, der von vier Ellen bis zwei Se\u00e1fl\u00e4chen gro\u00df ist, oder in einer Vertief ung von zehn [Handbreiten], die von vier Ellen bis zwei Seafl\u00e4chen gro\u00df ist, oder auf einem Stoppelfelde, das von Halmen umgeben ist, so darf er innerhalb dieses Raumes und zweitausend Ellen<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>au\u00dferhalb desselben gehen. Obgleich [die \u00c4hren] sich hin und her bewegen!?<\/p>\n<p>Da ebenfalls, wenn man sie mit Palmen- oder Lorbeerzweigen befestigt hat.<\/p>\n<p><sup>iv,2<\/sup> <bold>B<\/bold><small>OTEN GOTTGEF\u00c4LLIGER<\/small> H<small>ANDLUNGEN SIND VON DER<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE FREI<\/small>; K<small>RANKE UND IHRE<\/small> W<small>\u00c4RTER SIND VON DER<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE FREI<\/small>. M<small>AN DARF GELEGENTLICH AUSSERHALB DER<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE ESSEN UND TRINKEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten :<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a><em>Wenn du in deinem Hause sitzest,<\/em> ausgenommen derjenige, der sich mit der Aus\u00fcbung eines Gebotes befa\u00dft ;<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a><em>wenn du auf dem Wege gehest,<\/em> ausgenommen der Br\u00e4utigam. Hieraus folgerten sie: wer eine Jungfrau ehelicht, ist frei, und wer eine Witwe ehelicht, ist verpflichtet<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wieso ist dies erwiesen? R. Papa<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>erwiderte: Aus [dem Worte] <em>Weg;<\/em> wie der Weg Freigestelltes ist, ebenso bei allem anderen, was freigestellt, ausgenommen dieser, der sich mit der Aus\u00fcbung eines Gebotes befa\u00dft.<\/p>\n<p>Es kann ja auch vorkommen, da\u00df einer zur Aus\u00fcbung eines Gebotes geht, dennoch sagt der Allbarmherzige, da\u00df er [das \u0160ema\u0351] lese!?<\/p>\n<p>Demnach m\u00fc\u00dfte der Schriftvers lauten \u00bbbeim Sitzen und beim Gehen\u00ab, wenn es aber hei\u00dft: wenn du gehst, wenn du sitzest, [so bedeutet dies:] wenn du f\u00fcr dich gehst, bist du verpflichtet, wenn aber zur Aus\u00fcbung eines Gebotes, so bist du frei.<\/p>\n<p>Demnach sollte es auch von dem gelten, der eine Witwe ehelicht!?<\/p>\n<p>Wer eine Jungfrau ehelicht, ist zerstreut, wer eine Witwe ehelicht, ist nicht zerstreut.<\/p>\n<p>Wenn derjenige frei ist, der zerstreut ist, so sollte demnach auch der frei sein, dessen Schiff im Meer unterging, der ebenfalls zerstreut ist!? Wolltest du sagen, dem sei auch so, so sagte ja R. Aba b.Zabda im Namen Rabhs, der Trauernde sei zu allen in der Tora genannten Geboten verpflichtet, mit Ausnahme der Tephillin, weil es von ihnen Kopfschmuck hei\u00dft!?<\/p>\n<p>Da ist er durch die Aus\u00fcbung eines Gebotes zerstreut, hier aber ist er durch Freigestelltes zerstreut.<\/p>\n<p>Da\u00df derjenige, der sich mit einer gottgef\u00e4lligen Handlung befa\u00dft, von einem Gebote frei ist, braucht ja nicht hieraus entnommen zu werden, dies wird ja aus folgendem entnommen!? Es wird gelehrt: <a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a><em>Es waren aber M\u00e4nner vorhanden, die durch eine Leiche eines Menschen unrein geworden waren &amp;c<\/em>.; wer waren diese M\u00e4nner? Es waren<\/p>\n<h2 id=\"blatt-25b\">Blatt 25b<\/h2>\n<p>die Tr\u00e4ger des Sarges Josephs<\/p>\n<p>so R. Jose der Galil\u00e4er; R. A\u0351qiba sagt, es waren Mi\u0161a\u00e9l und El\u00e7aphan, die sich mit [den Leichen von] Nadab und Abihu befa\u00dft<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>hatten. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte : W\u00e4ren es die Tr\u00e4ger des Sarges Josephs gewesen, so k\u00f6nnten sie bereits rein sein, und w\u00e4ren es Mi\u0161a\u00e9l und El\u00e7aphan, so k\u00f6nnten sie ebenfalls bereits rein<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>sein ; vielmehr waren es M\u00e4nner, die sich mit einem Pflichttoten befa\u00dft hatten, und der siebente Tag<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>fiel auf den Vorabend des Pesa\u1e25festes, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a><em>sie konnten an diesem Tage das Pesa\u1e25opfer nicht herrichten;<\/em> an diesem Tage konnten sie es nicht herrichten, am folgenden aber konnten sie es herrichten.<\/p>\n<p>Beide sind n\u00f6tig. H\u00e4tte man es nur hieraus gefolgert, [so k\u00f6nnte man glauben:] weil die Zeit der Pesa\u1e25pflicht noch nicht<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>herangereicht war, nicht aber da, wo die Zeit des \u0160ema\u0351lesens bereits herangereicht ist. Und h\u00e4tte man es nur aus jener Lehre gefolgert, [so k\u00f6nnte man glauben:] weil [die Unterlassung] nicht mit der Ausrottung belegt ist, nicht aber da, wo [die Unterlassung] mit der Ausrottung belegt ist. Daher ist beides n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Der Text. R. Abba b.Zadba sagte im Namen Rabhs: Der Trauernde ist zu allen in der Tora genannten Geboten verpflichtet, mit Ausnahme der Tephillin, weil es von ihnen Schmuck hei\u00dft. Der Allbarmherzige sprach zu Je\u1e25ezq\u00e9l:<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a><em>deinen Schmuck binde dir um &amp;c.,<\/em> nur du bist<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>verpflichtet, jeder andere aber ist frei. Dies jedoch nur am ersten Tage; denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a><em>und ihr Ende wie an einem bitteren Tage.<\/em><\/p>\n<p>Ferner sagte R. Abba b.Zabda im Namen Rabhs: Der Trauernde ist zur Festh\u00fctte verpflichtet.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, R. Abba b. Zabda sagte ja im Namen Rabhs, wer sich qu\u00e4lt, sei von der Festh\u00fctte frei, und auch dieser ist gequ\u00e4lt<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>, so lehrt er uns, da\u00df dies nur von dem Falle gilt, wenn die Qual selbst<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>kommt, dieser aber, der sich selber Qual verursacht, sollte sich beruhigen.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Abba b.Zabda im Namen Rabhs: Der Br\u00e4utigam, die Hochzeitskameraden und alle Hochzeitsangeh\u00f6rigen sind die ganzen sieben Tage<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>von der Festh\u00fctte frei.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Weil sie sich belustigen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen ja in der Festh\u00fctte essen und sich in der Festh\u00fctte belustigen!?<\/p>\n<p>Keine Lustigkeit als nur im Hochzeitsgemache.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen ja in der Festh\u00fctte essen und sich im Hochzeitsgemache belustigen!?<\/p>\n<p>Keine Lustigkeit als nur am Orte des Speisens.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen ja das Hochzeitsgemach in der Festh\u00fctte einrichten!? Abajje erwiderte: Wegen des Alleinseins<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>. Raba erwiderte: Wegen der Qual des Br\u00e4utigams<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen, wenn da Leute ein- und ausgehen; nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, wegen des Alleinseins, ist dies nicht zu ber\u00fccksichtigen, und nach demjenigen aber, welcher erkl\u00e4rt, wegen der Qual des Br\u00e4utigams, ist dies wohl zu ber\u00fccksichtigen. R. Zera sagte: Ich a\u00df in der Festh\u00fctte und belustigte mich im Hochzeitsgemache; ich war um so lustiger, da ich beide [Gebote] aus\u00fcbte.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten, der Br\u00e4utigam, die Hochzeitskameraden und alle zur Hochzeit Geh\u00f6rigen sind vom Gebete und von den Tephillin<\/p>\n<h2 id=\"blatt-26a\">Blatt 26a<\/h2>\n<p>frei, zum \u0160ema\u0351lesen aber verpflichtet. Im Namen R. \u0160ilas sagten sie, der Br\u00e4utigam sei frei, die Hochzeitskameraden und die zur Hochzeit Geh\u00f6rigen seien verpflichtet.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. \u1e24ananja b.A\u0351qiba sagte: Schreiber von Torarallen, Tephillin und Mezuzoth, sie selbst, die H\u00e4ndler, und alle anderen, die sieh mit Ritualien befassen, dies schlie\u00dft Purpurf\u00e4denverk\u00e4ufer<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>ein, sind vom \u0160ema\u0351lesen, vom Gebete, von den Tephillin und von allen in der Tora genannten Geboten frei. Zur Best\u00e4tigung der Worte R. Jose des Galil\u00e4ers, denn R. Jose der Galil\u00e4er sagte, wer sich mit einem Gebote befa\u00dft, sei von [einem anderen] Gebote frei.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Tagreisende sind am Tage von der Festh\u00fctte frei und nachts verpflichtet; Nachtreisende sind nachts von der Festh\u00fctte frei und am Tage verpflichtet; die am Tage und nachts reisen, sind sowohl am Tage als auch nachts von der Festh\u00fctte frei; die in Angelegenheiten eines Gebotes reisen, sind sowohl am Tage als auch nachts frei. So verfuhren auch R. \u1e24isda und Rabba b.R. Hona; wenn sie zum Festsabbath zum Exilarchen gingen, schliefen sie am Ufer [des Flusses] von Sura, indem sie sagten: Wir sind Boten einer gottgef\u00e4lligen Handlung und [von der Festh\u00fctte] frei.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten : St\u00e4dtische Tagw\u00e4chter sind am Tage von der Festh\u00fctte frei und nachts verpflichtet; st\u00e4dtische Nachtw\u00e4chter sind nachts von der Festh\u00fctte frei und am Tage verpflichtet; Stadtw\u00e4chter f\u00fcr Tag und Nacht sind von der Festh\u00fctte sowohl am Tage als auch nachts frei; W\u00e4chter von Gem\u00fcse- und Obstg\u00e4rten sind sowohl am Tage als auch nachts frei.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen ja eine Festh\u00fctte da errichten und darin sitzen !? Abajje erwiderte : Sitzen gleich dem Wohnen<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>. Raba erwiderte: Die Bresche lockt den Dieb<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen, wenn er einen Haufen Fr\u00fcchte<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>zu bewachen hat.<\/p>\n<p>K<small>RANKE UND IHRE<\/small> W<small>\u00c4RTER<\/small>. Die Rabbanan lehrten : Der Kranke, von dem sie sprechen, braucht nicht ein gef\u00e4hrlich Kranker zu sein, sondern auch wenn er nicht gef\u00e4hrlich krank ist; selbst wenn er nur an Augenschmerzen leidet, oder nur Kopfschmerzen hat. R. \u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l erz\u00e4hlte: Als ich einst in C\u00e4sarea an Augenschmerzen litt, erlaubte R. Jose Berabbi mir und meinem W\u00e4rter au\u00dferhalb der Festh\u00fctte zu schlafen. Rabh erlaubte R. A\u1e25a Bardela in der Festh\u00fctte unter einem Baldachin zu schlafen, wegen der M\u00fccken. Raba erlaubte R. A\u1e25a b. Ada au\u00dferhalb der Festh\u00fctte zu schlafen, wegen des \u00fcblen Tongeruches. Raba vertrat hierbei seine Ansicht, denn Raba sagte, wer sich dabei qu\u00e4lt, sei von der Festh\u00fctte frei.<\/p>\n<p>Wir haben ja aber gelernt, Kranke und ihre W\u00e4rter seien von der Festh\u00fctte frei; nur der Kranke, nicht aber, wer sich dabei qu\u00e4lt!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen: der Kranke ist mit seinem W\u00e4rter frei, wer sich dabei qu\u00e4lt, ist nur selber frei, seine W\u00e4rter aber nicht.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF GELEGENTLICH AUSSERHALB DER<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE ESSEN UND TRINKEN<\/small>. Was hei\u00dft ein gelegentliches Essen? R. Joseph erwiderte: Zwei oder drei Bissen<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>. Abajje sprach zu ihm: Oft reicht dies ja f\u00fcr einen, somit ist es ja eine ordentliche Mahlzeit!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Abajje, soviel als ein J\u00fcnger kostet, wenn er zur Vorlesung geht.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf gelegentlich au\u00dferhalb der Festh\u00fctte essen, nicht aber darf man gelegentlich au\u00dferhalb der Festh\u00fctte schlafen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? R. A\u0161i erwiderte: Mit R\u00fccksicht darauf, man k\u00f6nnte fest einschlafen. Abajje sprach zu ihm: Wieso wird demnach gelehrt, man d\u00fcrfe gelegentlich mit den Tephillin schlafen, jedoch keinen regelm\u00e4\u00dfigen Schlaf, es ist ja zu bef\u00fcrchten, man k\u00f6nnte fest einschlafen!? R. Joseph, Sohn des R. I\u0351leaj, erwiderte: Wenn man seinen Schlaf anderen anvertraut<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>. R. Me\u0161ar\u0161eja wandte ein: Dein B\u00fcrge ben\u00f6tigt ja eines B\u00fcrgen!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Rabba b.Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans, in dem Falle, wenn man nur den Kopf auf die Knie st\u00fctzt. Raba erkl\u00e4rte: Beim Schlafe gibt es keine Regelm\u00e4\u00dfigkeit<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Eines lehrt, man d\u00fcrfe gelegentlich mit den Tephillin schlafen, jedoch keinen regelm\u00e4\u00dfigen Schlaf, ein Anderes lehrt, sowohl einen regelm\u00e4\u00dfigen, als auch einen gelegentlichen, und ein Anderes wiederum lehrt, weder einen regelm\u00e4\u00dfigen, noch einen gelegentlichen!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; eines, wenn man sie in der Hand h\u00e4lt, eines, wenn man sie am Kopfe hat, und eines, wenn mit einem Gewande bedeckt<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft ein gelegentlicher Schlaf?<\/p>\n<p>Rami b. Je\u1e25ezqel lehrte: Als man hundert Ellen gehen kann. Ebenso wird auch gelehrt: Wer mit den Tephillin schl\u00e4ft und Samenergu\u00df bekommt, fasse sie<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>am Riemen an, nicht aber an der Kapsel selbst<\/p>\n<p>so R. Ja\u0351qob.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-26b\">Blatt 26b<\/h2>\n<p>Die Weisen sagen, man d\u00fcrfe mit den Tephillin gelegentlich schlafen, jedoch keinen regelm\u00e4\u00dfigen Schlaf. Was ist ein gelegentlicher Schlaf? Als man hundert Ellen gehen kann.<\/p>\n<p>Rabh sagte: Ein Mensch darf am Tage nicht mehr als den Schlaf eines Pferdes schlafen.<\/p>\n<p>Wieviel ist der Schlaf eines Pferdes?<\/p>\n<p>Sechzig Atemz\u00fcge. Abajje erz\u00e4hlte: Der Schlaf des Meisters<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>war wie der des Rabh, der des Rabh wie der des Rabbi, der des Rabbi wie der des David, der des David wie der des Pferdes, und der [Schlaf] des Pferdes ist sechzig Atemz\u00fcge. Abajje schlief<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>so lange, als man von Pumbeditha bis Be Kube<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>gehen kann ; da las R. Joseph \u00fcber ihn :<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a><em>Bis wie lange, Fauler, willst du liegen, wann wirst du aufstehen von deinem Schlafe<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer am Tage schlafen geht, darf, wenn er will, [die Tephillin] abnehmen, und wenn er will, sie anbehalten; nachts mu\u00df er sie abnehmen und darf sie nicht anbehalten<\/p>\n<p>so R. Nathan. R. Jose sagt, junge Leute m\u00fcssen immer abnehmen und d\u00fcrfen nicht anbehalten, weil bei diesen die Verunreinigung h\u00e4ufig ist.<\/p>\n<p>R. Jose ist demnach der Ansicht, der Samenergu\u00dfbehaftete d\u00fcrfe keine Tephillin anlegen!? Abajje erwiderte: Dies gilt von jungen Leuten, die ihre Frauen bei sich haben, denn sie k\u00f6nnten dazu veranla\u00dft werden. Die Rabbanan lehrten: Hat man vergessen und mit den Tephillin den Beischlaf ausge\u00fcbt, so fa\u00dfe man sie nicht am Riemen und nicht an der Kapsel an, sondern wasche zuerst die H\u00e4nde und nehme sie erst dann ab, weil die H\u00e4nde t\u00e4tig sind.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>E<\/bold><small>INST BRACHTE MAN<\/small> R. J<small>O\u1e24ANAN B<\/small>. Z<small>AKKAJ EINE<\/small> S<small>PEISE ZUM<\/small> K<small>OSTEN UND<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9L ZWEI<\/small> D<small>ATTELN UND EINEN<\/small> E<small>IMER<\/small> W<small>ASSER; DA SPRACHEN SIE<\/small> : B<small>RINGET SIE NACH DER<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE HINAUF<\/small>. U<small>ND ALS MAN<\/small> R. \u00c7<small>ADOQ EINE<\/small> S<small>PEISE VON WENIGER ALS<\/small> E<small>IGR\u00d6SSE REICHTE, NAHM ER SIE<\/small><a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a><small>MIT EINEM<\/small> T<small>UCHE, ASS SIE AUSSERHALB DER<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE UND SPRACH NACHHER NICHT DEN<\/small> S<small>EGEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Ein Tatfall zur Widerlegung<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>[Unsere Mi\u0161na] ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten : wenn man es aber f\u00fcr sich selber strenger nehmen will, so tue man es, und es ist keine Gro\u00dftuerei. Einst brachte man auch R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj eine Speise zum Kosten und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-27a\">Blatt 27a<\/h2>\n<p>R. Gamli\u00e9l zwei Datteln und einen [Eimer] Wasser, und sie sprachen : Bringet sie nach der Festh\u00fctte hinauf. Und als man R, \u00c7adoq eine Speise von weniger als Eigr\u00f6\u00dfe reichte, nahm er sie mit einem Tuche, a\u00df sie au\u00dferhalb der Festh\u00fctte und sprach nachher nicht den Segen.<\/p>\n<p>In Eigr\u00f6\u00dfe mu\u00df es demnach in der Festh\u00fctte erfolgen, somit ist dies ja eine Widerlegung R. Josephs und Abajjes<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielleicht sind bei [einer Speise] weniger als in Eigr\u00f6\u00dfe H\u00e4ndewaschen und Segensspruch nicht erforderlich, in Eigr\u00f6\u00dfe aber sind H\u00e4ndewaschen und Segensspruch wohl erforderlich.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup> <bold>R.<\/bold> E<small>LIE\u0351ZER SAGT, MAN SEI VIERZEHN<\/small> M<small>AHLZEITEN IN DER<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE ZU ESSEN VERPFLICHTET, EINE AM<\/small> T<small>AGE UND EINE NACHTS<\/small> ; <small>DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, MIT<\/small> A<small>USNAHME DER<\/small> N<small>ACHT DES ERSTEN<\/small> F<small>ESTTAGES GEBE ES DAF\u00dcR KEINE<\/small> F<small>ESTSETZUNG<\/small>. F<small>ERNER SAGTE<\/small> R. E<small>LIE\u0351ZER:<\/small> W<small>ER<\/small> [<small>IN DER<\/small> N<small>ACHT<\/small>] <small>DES ERSTEN<\/small> F<small>ESTTAGES NICHT GEGESSEN HAT, HOLE ES IN DER<\/small> N<small>ACHT DES LETZTEN<\/small> F<small>ESTTAGES NACH<\/small>. D<small>IE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, ES GEBE DAF\u00dcR KEINEN<\/small> E<small>RSATZ; HIER\u00dcBER HEISST ES<\/small> :<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a><em>Krummes kann nicht gerade werden, das Fehlende kann nicht nachgetragen werden.<\/em><\/p>\n<p>GEMARA. Was ist der Grund R. Elie\u0351zers?<\/p>\n<p>Sitzen<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>gleich dem Wohnen: wie in der Wohnung eine am Tage und eine in der Nacht, ebenso in der Festh\u00fctte eine am Tage und eine in der Nacht.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Gleich der Wohnung: wie man in der Wohnung, wenn man will, i\u00dft, und wenn man will, nicht i\u00dft, ebenso in der Festh\u00fctte, wenn man will, esse man, und wenn man will, esse man nicht.<\/p>\n<p>Demnach sollte dies auch von der Nacht des ersten Festtages gelten!? R. Jo\u1e25anan erwiderte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jeho\u00e7adaq: Hierbei hei\u00dft es <em>f\u00fcnfzehn,<\/em> und beim Feste des Unges\u00e4uerten hei\u00dft es <em>f\u00fcnfzehn<\/em><a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>, wie es da in der ersten Nacht Pflicht ist<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>und weiterhin Freigestelltes, ebenso ist es hier in der ersten Nacht Pflicht und weiterhin Freigestelltes.<\/p>\n<p>Woher dies da?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt :<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a><em>abends sollt ihr Unges\u00e4uertes<\/em> essen, die Schrift hat dies zur Pflicht gemacht.<\/p>\n<p>F<small>ERNER SAGTE<\/small> R. E<small>LIE\u0351ZER<\/small>. R. Elie\u0351zer sagt ja aber, da\u00df man vierzehn Mahlzeiten in der Festh\u00fctte essen<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>m\u00fcsse, eine am Tage und eine nachts!? Bira erwiderte im Namen R. Amis : R. Elie\u0351zer ist davon abgekommen.<\/p>\n<p>Womit hole man sie nach: wenn etwa mit Brot, so \u00e4\u00dfe man ja eine Tagesmahlzeit!?<\/p>\n<p>Vielmehr, unter \u00bbnachholen\u00ab ist zu verstehen, man hole sie mit Leckereien nach. Ebenso wird gelehrt: Hat man sie mit Leckereien nachgeholt, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Der Procurator des K\u00f6nigs Agrippa fragte R. Elie\u0351zer: Darf ich, der ich gew\u00f6hnlich nur eine Mahlzeit t\u00e4glich esse, nur eine Mahlzeit essen und entbunden sein? Dieser erwiderte: An jedem anderen Tage l\u00e4\u00dft du dir zu Ehren eine Anzahl Zuspeisen zugeben, und zu Ehren deines Sch\u00f6pfers willst du dir nun nicht eine einzige Zuspeise zugeben lassen. Ferner fragte ihn jener: Darf ich, der ich zwei Frauen habe, eine in \u1e6ciberjas und eine in Sepphoris, und zwei Festh\u00fctten, eine in \u1e6ciberjas und eine in Sepphoris, aus einer Festh\u00fctte nach der anderen gehen und entbunden sein? Dieser erwiderte: Nein, denn ich bin der Ansicht, wer aus einer Festh\u00fctte nach einer anderen geht, hat die Gebotserf\u00fcllung der ersteren aufgehoben<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-27b\">Blatt 27b<\/h2>\n<p>Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagt, man d\u00fcrfe nicht aus einer Festh\u00fctte nach einer anderen gehen, auch keine Festh\u00fctte am Halbfeste machen; die Weisen sagen, man d\u00fcrfe aus einer Festh\u00fctte nach einer anderen gehen, auch eine Festh\u00fctte am Halbfeste machen. Sie stimmen jedoch \u00fcberein, da\u00df, wenn sie eingest\u00fcrzt ist, man sie am Halbfeste wieder aufbaue.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Elie\u0351zers?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a><em>das H\u00fcttenfest sollst du dir sieben Tage machen;<\/em> mache eine Festh\u00fctte, die f\u00fcr sieben Tage bestimmt ist. Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Der Allbarmherzige meint es wie folgt: mache dir eine H\u00fctte am Feste. \u00abSie stimmen jedoch \u00fcberein, da\u00df, wenn sie eingest\u00fcrzt ist, man sie am Halbfeste wieder aufbaue.\u00bb Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, diese sei eine andere, und nicht f\u00fcr sieben [Tage] errichtet, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagt: Wie man am ersten Festtage seiner Pflicht nicht mit dem Feststrau\u00dfe seines N\u00e4chsten gen\u00fcgen kann, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a><em>ihr sollt euch am ersten Tage pr\u00e4chtige Baumfr\u00fcchte, Palmzweige, nehmen,<\/em> nur von eurem, ebenso kann man seiner Pflicht nicht mit der Festh\u00fctte seines N\u00e4chsten gen\u00fcgen, denn es hei\u00dft: <em>das H\u00fcttenfest sollst du dir sieben Tage machen,<\/em> von deinem. Die Weisen sagen: Obgleich sie gesagt hat, man k\u00f6nne am ersten Festtage seiner Pflicht nicht mit dem Feststrau\u00dfe seines N\u00e4chsten gen\u00fcgen, dennoch kann man seiner Pflicht mit der Festh\u00fctte eines N\u00e4chsten gen\u00fcgen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a><em>alle Eingeborenen in Jisra\u00e9l sollen in H\u00fctten wohnen,<\/em> dies lehrt, da\u00df ganz Jisra\u00e9l in einer Festh\u00fctte wohnen kann.<\/p>\n<p>Was folgern die Rabbanan aus [dem Worte] <em>dir<\/em>?<\/p>\n<p>Dies verwenden sie zur Ausschlie\u00dfung des Geraubten; vom Geborgten aber hei\u00dft es: <em>alle Eingeborenen<\/em>.<\/p>\n<p>Was folgert R. Elie\u0351zer aus [den Worten] <em>alle Eingeborenen<\/em>?<\/p>\n<p>Hieraus folgert er hinsichtlich eines Proselyten, der sich inzwischen<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>bekehrt, und eines Minderj\u00e4hrigen, der inzwischen gro\u00dfj\u00e4hrig geworden ist<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Da sie sagen, man mache eine Festh\u00fctte am Halbfeste, so ist hierf\u00fcr kein Schriftvers n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst kam R. Elea\u0351j nach Lud, um seinen Lehrer R. Elie\u0351zer am Feste zu besuchen; da sprach dieser zu ihm: Elea\u0351j, du geh\u00f6rst also nicht zu denen, die am Feste feiern!? R. Elie\u0351zer sagte n\u00e4mlich: Ich lohe mir die Faulenzer, die am Feste das Haus nicht verlassen, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a><em>sei fr\u00f6hlich samt deinem Hause<\/em>.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte ja: Woher, da\u00df man am Feste seine Lehrer besuchen mu\u00df? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a><em>warum gehst du heute zu ihm, es ist doch heute weder Neumondstag noch \u0160abbath?<\/em> Demnach ist man am Neumondstage und am \u0160abbath seinen Lehrer zu besuchen verpflichtet!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; dies wenn man gehen und noch am selben Tage zur\u00fcckkommen kann, und jenes, wenn man gehen und nicht mehr am selben Tage zur\u00fcckkommen kann.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten : Einst feierte R. Elie\u0351zer den \u0160abbath in der Festh\u00fctte des Jo\u1e25anan b.Elea\u0351j zu C\u00e4sarea, wie manche sagen, C\u00e4sar\u00e4on, in Obergalil\u00e4a, und als die Sonne die Festh\u00fctte erreichte, fragte dieser: Darf ich dar\u00fcber ein Laken ausbreiten? Jener aber sprach: Du hast keinen Stamm in Jisra\u00e9l, aus dem nicht ein Richter hervorgegangen w\u00e4re. Als die Sonne zur Mitte der Festh\u00fctte reichte, fragte dieser : Darf ich dar\u00fcber ein Laken ausbreiten? Jener aber sprach: Du hast keinen Stamm in Jisra\u00e9l, aus dem nicht Propheten hervorgegangen w\u00e4ren. Aus den St\u00e4mmen Jehuda und Binjamin sind K\u00f6nige auf Verordnung von Propheten hervorgegangen. Als aber die Sonne zu den F\u00fc\u00dfen R. Elie\u0351zers reichte, nahm Jo\u1e25anan ein Laken und breitete es dar\u00fcber. Da nahm R. Elie\u0351zer sein Gewand \u00fcber seinen R\u00fccken und ging hinaus. Nicht etwa, weil er ihn ausweichend abfertigen wollte, sondern weil er nie etwas sagte, was er nicht von seinem Lehrer geh\u00f6rt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Wieso aber tat er dies? R. Elie\u0351zer selbst sagte ja, man d\u00fcrfe nicht aus einer Festh\u00fctte nach einer anderen gehen!?<\/p>\n<p>Es war ein anderes Fest<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Elie\u0351zer selbst sagte ja aber: ich lobe mir die Faulenzer, die am Feste das Haus nicht verlassen!?<\/p>\n<p>Es war ein gew\u00f6hnlicher \u0160abbath.<\/p>\n<p>Er sollte dies doch aus seiner eigenen Lehre entscheiden!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Die Klappe einer Luke darf man [am \u0160abbath] schlie\u00dfen, wie R. Elie\u0351zer sagt, wenn sie beweglich angebracht ist, sonst aber nicht<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a> ; die Weisen sagen, ob so oder so, d\u00fcrfe man sie schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Da verliert sie ihre Bedeutung, hier aber verliert es seine Bedeutung nicht<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28a\">Blatt 28a<\/h2>\n<p>Die Rabbanan lehrten : Einst feierte R. Elie\u0351zer den \u0160abbath in Obergalil\u00e4a, und man fragte ihn da drei\u00dfig die Festh\u00fctte betreffende Rechtsfragen. \u00dcber zw\u00f6lf erwiderte er, er habe [die Entscheidung] geh\u00f6rt, und \u00fcber achtzehn erwiderte er, er habe [die Entscheidung] nicht geh\u00f6rt. Nach R. Jeso b. Jehuda war es umgekehrt; \u00fcber achtzehn erwiderte er, er habe [die Entscheidung] geh\u00f6rt, und \u00fcber zw\u00f6lf, erwiderte er, er habe [die Entscheidung] nicht geh\u00f6rt. Sie sprachen zu ihm: Beruhen all deine Worte nur auf Geh\u00f6rtem? Da erwiderte er ihnen: Ihr wollt mich n\u00f6tigen, etwas zu sagen, was ich von meinen Lehrern nicht geh\u00f6rt habe. Nie im Leben war jemand fr\u00fcher als ich im Lehrhause; nie im Leben schlief ich im Lehrhause, weder einen regelm\u00e4\u00dfigen Schlaf noch einen gelegentlichen Schlaf; nie im Leben lie\u00df ich jemand im Lehrhause zur\u00fcck und ging fort; nie sprach ich unn\u00fctzes Gespr\u00e4ch; und nie sagte ich etwas, was ich nicht von meinem Lehrer geh\u00f6rt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Man erz\u00e4hlt von R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj, er habe nie im Leben unn\u00fctzes Gespr\u00e4ch gesprochen, er sei nie im Leben vier Ellen ohne Tora und ohne Tephillin gegangen, nie in seinem Leben sei jemand fr\u00fcher als er im Lehrhause gewesen, er habe nie im Leben im Lehrhause geschlafen, weder einen regelm\u00e4\u00dfigen Schlaf noch einen gelegentlichen Schlaf, er habe nie im Leben in schmutzigen Durchg\u00e4ngen [\u00fcber Gesetzesworte] nachgedacht, er habe, wenn er fortging, nie jemand im Lehrhause zur\u00fcckgelassen, nie habe ihn jemand m\u00fc\u00dfig sitzen getroffen, sondern nur studieren, nie habe ein anderer als er selbst die T\u00fcr f\u00fcr seine Sch\u00fcler ge\u00f6ffnet, nie habe er etwas gesagt, was er nicht von seinem Lehrer geh\u00f6rt h\u00e4tte, und nie habe er gesagt, es sei Zeit, das Lehrhaus zu verlassen, ausgenommen die Vorabende des Pesa\u1e25festes und die Vorabende des Vers\u00f6hnungstages. Dies war nach ihm auch die Gepflogenheit seines Sch\u00fclers R. Elie\u0351zer.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten : Achtzig Sch\u00fcler hatte Hillel der \u00c4ltere, drei\u00dfig von ihnen waren w\u00fcrdig, da\u00df die Gottheit auf ihnen ruhe, wie auf unserem Lehrer Mo\u0161e, drei\u00dfig von ihnen waren w\u00fcrdig, da\u00df f\u00fcr sie die Sonne stehen bleibe, wie f\u00fcr Jeho\u0161ua\u0351, den Sohn Nuns, und zwanzig waren mittelm\u00e4\u00dfig. Der bedeutendste von ihnen war Jonathan b.U\u0351zi\u00e9l, der kleinste unter ihnen war R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj. Von R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj erz\u00e4hlt man, da\u00df er von der Schrift, Mi\u0161na, Talmud, Halakha, Agada, Subtilit\u00e4ten der Tora, Subtilit\u00e4ten der Schriftkundigen, [Folgerungen von] Wichtigem auf das Geringere und durch Wortanalogie, Astronomie<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>und Geometrie, Gespr\u00e4che der Dienstengel und Gespr\u00e4che der D\u00e4monen, Palmens\u00e4useln<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>, W\u00e4scher- und Fuchsfabeln, Gro\u00dfen und Kleinen nichts zur\u00fcckgelassen<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>habe. Gro\u00dfes, die Sph\u00e4renkunde, Kleines, die Disputationen von Abajje<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>und Raba. Damit geht in Erf\u00fcllung, was geschrieben steht :<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a><em>meine Lieben Besitz erben zu lassen, und ihre Schatzkammern f\u00fclle ich.<\/em> Wenn nun schon der Kleinste von ihnen so war, um wie viel bedeutender mu\u00df schon der Gr\u00f6\u00dfte unter ihnen gewesen sein. Man erz\u00e4hlt von R. Jonathan b.\u00dazi\u00e9l, da\u00df, wenn er da sa\u00df und sich mit der Tora befa\u00dfte, jeder Vogel, der \u00fcber ihn flog, verbrannte.<\/p>\n<p><sup>vii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND SICH MIT DEM<\/small> K<small>OPFE UND DEM GR\u00d6SSEREN<\/small> T<small>EILE DES<\/small> K<small>\u00d6RPERS IN DER<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE BEFINDET, DEN<\/small> T<small>ISCH ABER IN DER<\/small> S<small>TUBE HAT, SO IST SIE NACH DER<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS UNBRAUCHBAR, UND NACH DER<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS BRAUCHBAR<\/small>. D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SPRACH ZU DER<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS:<\/small> D<small>IE<\/small> \u00c4<small>LTESTEN DER<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS UND DIE<\/small> \u00c4<small>LTESTEN DER<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS BESUCHTEN JA EINST<\/small> R. J<small>O\u1e24ANAN B<\/small>.H<small>E\u1e24ORANITH UND TRAFEN IHN MIT DEM<\/small> K<small>OPFE UND DEM GR\u00d6SSEREN<\/small> T<small>EILE DES<\/small> K<small>\u00d6RPERS IN DER<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE, W\u00c4HREND SEIN<\/small> T<small>ISCH SICH IN DER<\/small> S<small>TUBE BEFAND, UND SIE SAGTEN DAZU NICHTS<\/small>. D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS ERWIDERTE<\/small> : S<small>OLL DIES EIN<\/small> B<small>EWEIS SEIN<\/small>!? S<small>IE SPRACHEN JA AUCH ZU IHM:<\/small> W<small>ENN DU STETS SO VERFAHREN BIST, SO HAST DU IN DEINEM<\/small> L<small>EBEN NIE DAS<\/small> G<small>EBOT DER<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE AUSGE\u00dcBT<\/small>. F<small>RAUEN,<\/small> S<small>KLAVEN UND<\/small> M<small>INDERJ\u00c4HRIGE SIND VON DER<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE FREI<\/small> <sup>viii<\/sup>. E<small>IN<\/small> K<small>IND, DAS SEINER<\/small> M<small>UTTER NICHT MEHR BEDARF, IST ZUR<\/small> F<small>ESTH\u00dcTTE VERPFLICHTET<\/small>. A<small>LS EINST DIE<\/small> S<small>CHWIEGERTOCHTER<\/small> \u0160<small>AMMAJS DES<\/small> \u00c4<small>LTEREN NIEDERKAM, DURCHBRACH ER DEN<\/small> E<small>STRICH UND LEGTE DES<\/small> K<small>INDES WEGEN<\/small> H<small>\u00dcTTENBEDACHUNG \u00dcBER DEM<\/small> B<small>ETTE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a><em>Eingeborener,<\/em> irgend ein Eingeborener; <em>der Eingeborener [ist],<\/em> ausgenommen Frauen; <em>jeder,<\/em> dies schlie\u00dft Minderj\u00e4hrige ein.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Der Eingeborene, ausgenommen Frauen. Demnach sind unter \u00bbEingeborene\u00ab sowohl Frauen als auch M\u00e4nner zu verstehen, und [dem widersprechend] wird gelehrt:<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a><em>Der<\/em><a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a><em>Eingeborene,<\/em> dies schlie\u00dft die eingeborenen Frauen ein, die ebenfalls [am Vers\u00f6hnungstage] zur Kasteiung verpflichtet sind. Demnach sind unter \u00bbEingeborene\u00ab nur M\u00e4nner zu verstehen!? Raba erwiderte: [Beide Gesetze] sind \u00fcberlieferte Lehren und die Rabbanan haben sie nur an die Schriftverse angelehnt.<\/p>\n<p>Wo Schriftvers, wo Lehre<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>!? Und wozu ferner der Schriftvers, wozu die \u00fcberlieferte Lehre!? Die Festh\u00fctte ist ja ein von einer bestimmten Zeit abh\u00e4ngiges Gebot, und Frauen sind ja von jedem von einer bestimmten Zeit abh\u00e4ngigen Gebote frei. Und bez\u00fcglich des Vers\u00f6hnungstages geht es aus [der Lehre] R. Jehudas im Namen Rabhs hervor, denn R. Jehuda sagte im Namen Rabhs, und ebenso lehrte man es in der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a><em>ein Mann oder ein Weib<\/em>, die<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28b\">Blatt 28b<\/h2>\n<p>Schrift hat damit die Frau hinsichtlich aller Strafgesetze der Tora dem Manno gleichgestellt. Abajje erwiderte: Tats\u00e4chlich ist das Gebot der Festh\u00fctte eine \u00fcberlieferte Lehre, und sie ist dennoch n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, das Sitzen<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>gleiche dem Wohnen, wie in der Wohnung Mann und Frau, ebenso auch in der Festh\u00fctte Mann und Frau, so lehrt er uns. Raba erwiderte: [Die \u00fcberlieferte Lehre] ist n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, man folgere aus dem Worte <em>f\u00fcnfzehn<\/em><a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>, das auch beim Feste des Unges\u00e4uerten gebraucht wird, wie da Frauen verpflichtet sind, ebenso seien sie auch hierbei verpflichtet, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Wozu ist nun, wo du sagst, das Gebot der Festh\u00fctte sei eine \u00fcberlieferte Lehre, der Schriftvers n\u00f6tig?<\/p>\n<p>Um Proselyten einzuschlie\u00dfen; man k\u00f6nnte glauben, der Allbarmherzige sagt ja <em>alle Eingeborenen in Jisra\u00e9l,<\/em> nicht aber Proselyten, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Hinsichtlich des Vers\u00f6hnungstages geht es ja schon [aus der Lehre] R. Jehudas im Namen Rabhs<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a>hervor!?<\/p>\n<p>Es ist wegen des Kasteiungszusatzes<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>n\u00f6tig; da der Allbarmherzige den Kasteiungszusatz von Strafe und Verwarnung ansgeschlossen<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>hat, so k\u00f6nnte man glauben, Frauen seien dazu \u00fcberhaupt nicht verpflichtet, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: <em>Jeder,<\/em> dies schlie\u00dft Minderj\u00e4hrige ein. Es wird ja aber gelehrt, Frauen, Sklaven und Minderj\u00e4hrige seien von der Festh\u00fctte frei!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn der Minderj\u00e4hrige bereits zur Ein\u00fcbung herangewachsen ist, und das andere, wenn der Minderj\u00e4hrige noch nicht zur Ein\u00fcbung herangewachsen ist.<\/p>\n<p>Der zur Ein\u00fcbung herangewachsene Minderj\u00e4hrige ist ja nur rabbanitisch [verpflichtet]!?<\/p>\n<p>Rabbanitisch, und der Schriftvers ist nur eine Anlehnung.<\/p>\n<p>E<small>IN<\/small> K<small>IND, DAS SEINER<\/small> M<small>UTTER NICHT MEHR BEDARF<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Welches hei\u00dft ein Kind, das seiner Mutter nicht mehr bedarf? In der Schule R. Jannajs erkl\u00e4rten sie: Das seine Notdurft verrichtet und seine Mutter es nicht abzuwischen braucht. R. \u0160imo\u0351n erkl\u00e4rte : Das beim Erwachen nicht \u00bbMutter\u00ab ruft.<\/p>\n<p>Auch Erwachsene rufen ja \u00bbMutter\u00ab!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das beim Erwachen nicht ruft \u00bbMutter, Mutter!\u00ab<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a><\/p>\n<p>A<small>LS EINST DIE<\/small> S<small>CHWIEGERTOCHTER<\/small> [\u0160<small>AMMAJS<\/small>] &amp;<small>C. NIEDERKAM<\/small>. Ein Tatfall zur Widerlegung!?<\/p>\n<p>[Unsere Mi\u0161na] ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: \u0160ammaj ist hierbei erschwerend; und als einst die Schwiegertochter \u0160ammajs des \u00c4lteren niederkam, durchbrach er den Estrich und legte des Kindes wegen H\u00fcttenbedachung \u00fcber dem Bette.<\/p>\n<p><sup>ix<\/sup> <bold>W<\/bold><small>\u00c4HREND ALLER SIEBEN<\/small> T<small>AGE MACHE MAN SEINE<\/small> F<small>ESTHUTTE ZUM PERMANENTEN UND SEINE<\/small> W<small>OHNUNG ZUM GELEGENTLICHEN<\/small> [A<small>UFENTHALTE<\/small>]. W<small>ANN DARF MAN, WENN ES REGNET, FORTSCHAFFEN<\/small><a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>? W<small>ENN DER<\/small> B<small>REI VERDIRBT<\/small>. S<small>IE SAGTEN EIN<\/small> G<small>LEICHNIS<\/small>. D<small>IES IST EBENSO, ALS WENN EIN<\/small> D<small>IENER SEINEM<\/small> H<small>ERRN EINEN<\/small> B<small>ECHER EINZUSCHENKEN SICH ANSCHICKT UND DIESER IHM DIE<\/small> K<small>ANNE INS<\/small> G<small>ESICHT SCH\u00dcTTET<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: W\u00e4hrend aller sieben Tage mache man seine Festh\u00fctte zum permanenten und seine Wohnung zum zeitweiligen [Aufenthalte]. Zum Beispiel. Hat man sch\u00f6ne Ger\u00e4te, so bringe man sie in die Festh\u00fctte, sch\u00f6ne Polster, so bringe man sie in die Festh\u00fctte; auch esse, trinke und verbringe man in der Festh\u00fctte. Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Sitzen<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>gleich dem Wohnen; hieraus folgerten sie, da\u00df man w\u00e4hrend aller sieben Tage seine Festh\u00fctte zum permanenten und seine Wohnung zum zeitweiligen [Aufenthalte] mache. Zum Beispiel. Hat man sch\u00f6ne Ger\u00e4te, so bringe man sie in die Festh\u00fctte ; sch\u00f6ne Polster, so bringe man sie in die Festh\u00fctte; auch esse, trinke, verbringe und studiere man in der Festh\u00fctte.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, Raba sagte ja: Schrift und Mi\u0161na [lese man] in der Festh\u00fctte, [Talmud] studiere man aber au\u00dferhalb der Festh\u00fctte!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine fl\u00fcchtig, das andere erl\u00e4uternd. So pflegten auch Raba [und Rami] b.\u1e24ama, wenn sie [vom Vortrage] R. \u1e24isdass<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29a\">Blatt 29a<\/h2>\n<p>aufstanden, zuerst die Lehre zusammen fl\u00fcchtig durchzunehmen und nachher erl\u00e4uternd zu besprechen. Raba sagte : Trinkgef\u00e4\u00dfe lasse man<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> in der Festh\u00fctte, Speisegef\u00e4\u00dfe bringe man aus der Festh\u00fctte fort. Krug und Eimer au\u00dferhalb der Festh\u00fctte; die [irdene] Leuchte in der Festh\u00fctte, und wie manche sagen, au\u00dferhalb der Festh\u00fctte. Sie streiten aber nicht; das eine gilt von einer gro\u00dfen Festh\u00fctte und das andere von einer kleinen Festh\u00fctte.<\/p>\n<p>W<small>ENN ES REGNET<\/small>. Es wird gelehrt: Wenn der Graupenbrei<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>verdirbt. Abajje sa\u00df in der Festh\u00fctte vor R. Joseph und ein Wind erhob sich und trug Gestr\u00e4uch<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>heran. Da sprach R. Joseph: R\u00e4umet mir die Gef\u00e4\u00dfe von hier fort. Hierauf sprach Abajje zu ihm: Es wird ja gelehrt: wenn der Brei verdirbt!? Jener erwiderte: Ich bin empfindlich, f\u00fcr mich ist dies ebenso, als wenn der Brei verderben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand in der Festh\u00fctte gespeist hat und, weil Regen gefallen, herabgekommen ist, so bem\u00fche man ihn bis er seine Mahlzeit beendet hat nicht wieder hinaufzugehen. Wenn jemand in der Festh\u00fctte geschlafen hat und, weil Regen gefallen, herabgekommen ist, so bem\u00fche man ihn, bis es hell wird, nicht wieder hinaufzugehen. Sie fragten: [Hei\u00dft es] \u00bba\u0351d \u0161ejeo\u0351r\u00ab [bis er aufwacht], oder \u00bba\u0351d \u0161ejeo\u0351r\u00ab [bis es hell wird]?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: A\u0351d \u0161ejeo\u0351r und die Morgenr\u00f6te aufsteigt. Wozu die Wiederholung? Vielmehr lese man a\u0351d \u0161ejeo\u0351r und die Morgenr\u00f6te aufsteigt.<\/p>\n<p>S<small>IE SAGTEN EIN<\/small> G<small>LEICHNIS<\/small>. D<small>IES IST EBENSO<\/small>. Sie fragten: Wer sch\u00fcttet wem?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Es wird gelehrt: Und der Herr ihm die Kanne ins Gesicht sch\u00fcttet und spricht: Ich mag deine Bedienung nicht.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die Sonnenfinsternis<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>ist eine b\u00f6se Vorbedeutung f\u00fcr die ganze Welt. Ein Gleichnis. Dies ist ebenso, als wenn ein K\u00f6nig aus Fleisch und Blut seinen Dienern ein Festmahl bereitet und f\u00fcr sie eine Lampe hinstellt, dann aber \u00fcber sie zornig wird und zu seinem Diener spricht: Nimm die Lampe fort und lasse sie im Finstern sitzen.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Me\u00edr sagte: Verdunkeln die Himmelslichter, so ist dies eine schlechte Vorbedeutung f\u00fcr die Feinde<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>Jisra\u00e9ls, weil sie an Schl\u00e4ge gew\u00f6hnt sind. Ein Gleichnis. Wer ist betr\u00fcbt, wenn der Lehrer in die Schule mit dem Riemen in der Hand kommt? Betr\u00fcbt ist derjenige, der t\u00e4glich gepr\u00fcgelt zu werden pflegt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die Sonnenfinsternis ist eine schlechte Vorbedeutung f\u00fcr die V\u00f6lker der Welt, die Mondfinsternis ist eine schlechte Vorbedeutung f\u00fcr die Feinde Jisra\u00e9ls, denn die Jisra\u00e9liten rechnen nach dem Monde und die V\u00f6lker der Welt nach der Sonne. Die Finsternis im Osten ist eine schlechte Vorbedeutung f\u00fcr die Bewohner des Ostens, die Finsternis im Westen ist eine schlechte Vorbedeutung f\u00fcr die Bewohner des Westens, die Finsternis im Zenith ist eine schlechte Vorbedeutung f\u00fcr die ganze Welt. Hat sie das Aussehen von Blut, so f\u00e4hrt das Schwert \u00fcber die Welt; eines Sackes<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>, so fahren Pfeile des Hungers \u00fcber die Welt, des einen oder des anderen so fahren Schwert und Pfeile des Hungers \u00fcber die Welt. Tritt die Finsternis beim Untergange<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>ein, so kommt die Heimsuchung langsam, wenn beim Hervortreten, so kommt sie schnell; manche sagen, es sei umgekehrt. Du hast keine Nation, die geschlagen wird, mit der nicht zugleich ihre Gottheit geschlagen wird, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a><em>an allen G\u00f6ttern Mi\u00e7rajims werde ich Strafgericht \u00fcben<\/em>. Zur Zeit aber, wo die Jisra\u00e9liten den Willen Gottes tun, haben sie vor all diesem nicht zu f\u00fcrchten, wie es hei\u00dft :<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a><em>so spricht der Herr: An die Weise der V\u00f6lker gew\u00f6hnt euch nicht, so braucht ihr nicht vor den Zeic\u1e25en des Himmels zu zittern, m\u00f6gen vielmehr die V\u00f6lker vor ihnen zittern;<\/em> die V\u00f6lker m\u00f6gen zittern, Jisra\u00e9l aber zittre nicht.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wegen viererlei tritt Sonnenfinsternis ein: wenn ein Gerichtsoberhaupt stirbt und nicht nach Geb\u00fchr betrauert wird, wenn ein verlobtes M\u00e4dchen in der Stadt [bei Notzucht um H\u00fclfe] schreit und niemand ihm hilft, wegen der P\u00e4derastie, und wenn das Blut zweier Br\u00fcder zusammen vergossen wird. Wegen viererlei tritt Finsternis der Himmelslichter ein: wegen der Pasquillenschreiber, wegen der Falschzeugen, wegen der Kleinviehz\u00fcchter im Jisra\u00e9llande<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>und wegen derer, die gute Obstb\u00e4ume niederhauen. Wegen viererlei verf\u00e4llt das Verm\u00f6gen der B\u00fcrger an die Regierung: wegen derjenigen, die bezahlte Schuldscheine verwahren, wegen der Wucherer, wegen derjenigen, die<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29b\">Blatt 29b<\/h2>\n<p>warnen konnten und dies unterlassen, und wegen derjenigen, die \u00f6ffentlich Almosen versprechen und nicht entrichten, Rabh sagte: Wegen viererlei erleidet das Verm\u00f6gen der B\u00fcrger Einbu\u00dfe: wegen derjenigen, die den Lohn des Arbeiters zur\u00fcckhalten, wegen derjenigen, die den Arbeiter um seinen Lohn berauben, wegen derjenigen, die das Joch von ihrem Halse werfen und es ihren N\u00e4chsten aufb\u00fcrden, und wegen der Hochm\u00fctigkeit. Die Hochm\u00fctigkeit wiegt sie alle auf; von den Bescheidenen aber hei\u00dft es:<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a><em>die Bescheidenen werden das Land erben<\/em>. <a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a><em>Der Spro\u00df meiner Pflanzung, das Werk meiner H\u00e4nde, zur Verherrlichung.<\/em><\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Bett ist keine 10 Handbreiten hoch, um als H\u00fctte zu gelten.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch den Abstand zwischen den Steinen oder Balken.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 19,14.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 40,19.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Im angezogenen Schriftverse.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Es k\u00f6nnten sich da Leichenteile befinden, deren Unreinheit nach oben dringt, bis sie von einem abgeschlossenen Hohlraume unterbrochen wird (cf.\u00a0supra Blatt 10a Anm. 145).<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Reinigung des Hochpriesters.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil schon der K\u00f6rper des Ochsen eine Bezeltung bildet, um jede Unreinheit zu begrenzen.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Mehr als Handbreite; in einem solchen Falle gilt es als Zelt, auch wenn es nicht durch Menschenh\u00e4nde gemacht wurde.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Und nicht darunter; es gilt daher nicht als Zelt.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 10,11.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Text gebrauchte Wort f\u00fcr \u00bbGespr\u00e4ch\u00ab bedeutet das profane Gespr\u00e4ch.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 1,3.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Ggs. zur Frucht; auch diese sind von Nutzen.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Bedachung auf brauchbare Stangen gelegt, die W\u00e4nde aber aus Betten hergestellt hat.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Bezieht sich auf die H\u00fcttenbedachung.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Die h\u00f6her liegenden Stangen.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Die \u00fcberragende Stange; sie liegen fiktiv in gleicher H\u00f6he.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Balken des Erdgescho\u00dfes.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 10a Anm. 145.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fot. 18a Anm. 261.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Der ganze Ziegel hat 3 Handbreiten.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Fl\u00e4che, auf die Sonnenstrahlen fallen, ist breiter als die Spalte, durch die sie eindringen; ist die Sonnenfl\u00e4che unten gleichm\u00e4\u00dfig, so dringt entschieden weniger Sonne durch.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Der bedeutend gr\u00f6\u00dfer ist.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Sonnensterne, einzelne Lichtpunkte der Sonne.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn eine od. zwei W\u00e4nde von der Erde aus gezogen sind; vgl. jed. Sab. Blatt 154b.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Der einem gew\u00f6hnlichen auf dem Meere entspricht.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,13.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 7b Anm. 115.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Die durch das Tier gebildete Wand ist unter dem Bauche zwischen den Beinen durchbrochen.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Die durch die T\u00fcr gebildete Wand bleibt ja bestehen.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einem Abst\u00e4nde von mehr als 3 Handbreiten gilt es nicht mehr als vorhanden u. die Wand ist unbrauchbar.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Priester zu seiner Frau.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Die priesterlichen Abgaben; dies ist am \u0160abbath verboten.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil das Gef\u00e4\u00df platzen u. der fiktiv abgesonderte Wein sich mit dem profanen vermischen k\u00f6nnte; die Bef\u00fcrchtung des Platzens des Gef\u00e4\u00dfes gleicht der Bef\u00fcrchtung des Todesfalles.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Lehre ist es, auf die Abajje sich beruft.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df noch vor der Absonderung fiktiv festgestellt ist, welcher Teil des Weines Hebe sein wird.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. dies ist nicht zu bef\u00fcrchten.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Hochpriester vor dem Vers\u00f6hnungstage, da er bei der S\u00fcndenvergebung eine Frau besitzen mu\u00df.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Verschlusse eines Grabes; cf.\u00a0Sab. Blatt 152b Anm. 101.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr Geist, Luft, Wind hat die Textsprache das gleiche Wort.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 24,1.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 24,1.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rt.: Fortgehen und Werden [sc. Weib], im Anschlu\u00df an Dewarim 24,2.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05ea<\/span> ist k\u00fcrzer als <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05d9\u05ea\u05d5\u05ea<\/span> und sollte daher gebraucht werden.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>An einem Brunnen auf \u00f6ffentlichem Gebiete.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 7b Anm. 115.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bd. 2 S. 42 Anm. 233.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser wird nicht wegen des Innenraumes benutzt, zum Wohnen od. zur Aufbewahrung, sondern wegen des Au\u00dfenraumes, zur Bewachung der Umgebung od. als Schutz gegen die Sonne.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Blatt 39b Anm. 112.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 6,7.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 6,7.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u0160ema\u0351 zu lesen.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>So in den Parallelstellen u. Handschriften.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 6,9.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra Kap. 10.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieses Ereignis geschah viel sp\u00e4ter.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Ihrer Unreinheit, an dem sie abends untertauchen sollten.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 9.6.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Als sie sich an den Toten verunreinigten.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 24,17.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einem Todesfalle.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 8,10.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. empfindet Schmerz; im Texte das gleiche Wort f\u00fcr beide Begriffe.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch den Aufenthalt in der Festh\u00fctte, zBs. durch Regen, K\u00e4lte udgl.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Dauer der Hochzeitsfestes.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Festh\u00fctten befanden sich gew\u00f6hnlich auf entlegenen Pl\u00e4tzen, wo wenig Verkehr, u. wenn der Br\u00e4utigam die Festh\u00fctte verl\u00e4\u00dft, k\u00f6nnte einer der Hochzeitskameraden mit der Braut allein zur\u00fcckbleiben.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>In der engen u. unbehaglichen Festh\u00fctte.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Zu den \u00c7i\u00e7ith (Schauf\u00e4den); cf.\u00a0Bamidbar 15,38.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Gebote von der Festh\u00fctte wird das Wort \u00bbsitzen\u00ab gebraucht; er m\u00fc\u00dfte da seine Wohnung verlegen, u. dies w\u00fcrde f\u00fcr ihn sehr beschwerlich sein.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Gelegenheit macht Diebe; der W\u00e4chter darf daher nicht in der Festh\u00fctte sitzen.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Die er auch von der Festh\u00fctte gut beobachten kann.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Die von den Tosapholh verteidigte Lesart <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d9\u05e6\u05d9<\/span> (Eier) der kursierenden Ausgaben beruht wahrscheinlich auf einem Irrtum.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Jemand ihn zu wecken beauftragt.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Festh\u00fctte ist zwischen ordentlichem u. gelegentlichem Schlafe nicht zu unterscheiden, da oft einem auch der letztere ausreicht.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Im 1. Falle ist jeder Schlaf verboten, da sie ihm aus der Hand fallen k\u00f6nnen, im 2. der gelegentliche erlaubt, im 3. jeder erlaubt.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er sie sofort abnehmen mu\u00df.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl am Tage.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl am Tage.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Entfernung wird oft im Talmud als kurze Strecke genannt, jedoch ohne genaue Angabe.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 6,9.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er die H\u00e4nde nicht gewaschen hatte.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Vorangehend wird gelehrt, da\u00df man gelegentlich innerhalb der Festh\u00fctte essen darf.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ob. Blatt 26a ein derartiges Quantum als gelegentliche Mahlzeit bezeichnen.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 1,15.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 26a Anm. 68.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf, Wajikra 23,6,34 u. Bamidbar 28,17 u. 29,12.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Unges\u00e4uertes zu essen.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,18.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Ersatz am letzten Tage n\u00fctzt ja nicht, da man die Mahlzeit nicht in der Festh\u00fctte i\u00dft.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>R\u00fcckwirkend, soda\u00df er bisher das Gebot nicht ausge\u00fcbt hat.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,13.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 42.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend des Halbfestes.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese haben am Halbfeste eine Festh\u00fctte zu errichten.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,26.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>Melachim 4,23.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Es war eine gew\u00f6hnliche Laube u. keine Festh\u00fctte, u. er fragte, ob dies am Feste erlaubt sei.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil man die Wand vergr\u00f6\u00dfert u. somit baut.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Klappe geh\u00f6rt zur Wand, das Laken aber wird nachher entfernt u. gilt nicht als Vergr\u00f6\u00dferung der Wand.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Umkreisungen, sc. der Himmelsk\u00f6rper; cf.\u00a0Bd. 2. S. 171. Anm. 97.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Was <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d9\u05d7\u05ea \u05d3\u05e7\u05dc\u05d9\u05dd<\/span> bedeutet, wei\u00df Raschi nicht, ebenso lassen auch die \u00fcbr. Kommentare im Stiche. Nach Arukh pflegte man ein Laken zwischen Palmen aufzuh\u00e4ngen u. die Bewegungen verschiedenartig zu deuten.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Das er nicht studiert h\u00e4tte.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Die talmudische Scholastik.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr.8,21.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,42.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 16,29.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. was alles eingeboren ist.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus ein und demselben Worte werden einander widersprechende Schl\u00fcsse gefolgert.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 5,6.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Festh\u00fctte; die Schrift gebraucht hierbei diesen Ausdruck.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Die priesterlichen Abgaben; dies ist am \u0160abbath verboten.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies braucht demnach nicht aus dem Artikel des Wortes <em>Eingeborener<\/em> gefolgert zu werden.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Kasteiung beginnt am R\u00fcsttage noch vor Eintritt des Abends.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jom. Blatt 81a.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Solange ruft, bis die Mutter herankommt.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. Sachen u. Speisen u. sich in die Wohnung begeben.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Festh\u00fctte; die Schrift gebraucht hierbei diesen Ausdruck.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem Gebrauche.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Der leicht verderblich ist.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Abfall von der H\u00fcttenbedachung.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. wird die Sonne geschlagen, dh. dunkel.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Euphem. f\u00fcr Jisra\u00e9l.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus Ziegenhaar, von schwarzgrauer Farbe.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. beim Eintreten, nach der Vorstellung des Talmud in den f\u00fcr sie bestimmten Raum.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,12.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 10,2.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Die fremde Grundst\u00fccke besch\u00e4digen lassen.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 37,11.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 60,21.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Sukka in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Sukka | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 20b 21a 21b 22a 22b 23a 23b 24a 24b 25a 25b 26a 26b 27a 27b 28a 28b 29a 29b Blatt 20b i WER IN DER FESTH\u00dcTTE UNTER EINEM BETTE SCHL\u00c4FT, GEN\u00dcGT SEINER PFLICHT NICHT. R. JEHUDA ERZ\u00c4HLTE : BEI UNS WAR ES BRAUCH, UNTER DEM BETTE ZU SCHLAFEN IN GEGENWART DER \u00c4LTESTEN, UND DIESE SAGTEN UNS DAZU NICHTS, R. \u0160IMO\u0351N ERZ\u00c4HLTE : EINST SCHLIEF \u1e6cABI, DER KNECHT R. GAMLI\u00c9LS, UNTER DEM BETTE, UND R. GAMLI\u00c9L SPRACH ZU DEN \u00c4LTESTEN: SEHT DOCH, MEIN KNECHT \u1e6cABI IST EIN SCHRIFTGELEHRTER UND WEISS, DASS KNECHTE VON DER FESTH\u00dcTTE FREI SIND; ER SCHL\u00c4FT DAHER UNTER DEM BETTE. IN DIESER WEISE LERNTEN WIR, DASS DERJENIGE, DER UNTER DEM BETTE SCHL\u00c4FT, SEINER PFLICHT NICHT GEN\u00dcGE. GEMARA. Es sind ja keine zehn [Handbreiten] vorhanden1!? \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte: Wenn das Bett zehn [Handbreiten hoch] ist. Dort haben wir gelernt: Sowohl ein Loch, das durch Wasser oder Kriechtiere gebohrt worden oder durch &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7335,"parent":7334,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7348","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7348","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7348"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7348\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7349,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7348\/revisions\/7349"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7334"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7335"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7348"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}