{"id":7351,"date":"2021-04-16T15:23:20","date_gmt":"2021-04-16T13:23:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7351"},"modified":"2021-04-16T15:23:23","modified_gmt":"2021-04-16T13:23:23","slug":"sukka-kapitel-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/sukka\/sukka-kapitel-3\/","title":{"rendered":"Sukka Kapitel 3"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Sukka in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/sukka\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Sukka<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29b\">29b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30a\">30a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30b\">30b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31a\">31a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31b\">31b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-32a\">32a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-32b\">32b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-33a\">33a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-33b\">33b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-34a\">34a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-34b\">34b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-35a\">35a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-35b\">35b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-36a\">36a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-36b\">36b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-37a\">37a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-37b\">37b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-38a\">38a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-38b\">38b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-39a\">39a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-39b\">39b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-40a\">40a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-40b\">40b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-41a\">41a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-41b\">41b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-42a\">42a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-42b\">42b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-29b\">Blatt 29b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>D<\/bold><small>ER GERAUBTE<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>ODER VERDORRTE<\/small> P<small>ALMENZWEIG IST UNTAUGLICH; DER VON EINER<\/small> A<small>\u0160ERA ODER AUS EINER ABTR\u00dcNNIGEN<\/small> S<small>TADT<\/small><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> <small>HERR\u00dcHRENDE IST UNTAUGLICH<\/small>. D<small>ESSEN<\/small> S<small>PITZE ABGEBROCHEN IST ODER DESSEN<\/small> B<small>L\u00c4TTER GETRENNT<\/small><a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> <small>SIND, IST UNTAUGLICH, DESSEN<\/small> B<small>L\u00c4TTER GESPREIZT SIND, IST UNTAUGLICH<\/small>. R. J<small>EHUDA SAGT, MAN BINDE IHN JEDOCH OBEN ZUSAMMEN. DLE<\/small> S<small>TEINPALMEN DES<\/small> E<small>ISENBERGES SIND TAUGLICH<\/small>. E<small>IN<\/small> P<small>ALMENZWEIG, DER DREI<\/small> H<small>ANDBREITEN HAT, DASS MAN IHN SCH\u00dcTTELN KANN, IST TAUGLICH<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Er lehrt dies allgemein, einerlei ob am ersten Festtage oder am zweiten Festtage: erkl\u00e4rlich ist dies vom verdorrten, denn er mu\u00df \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> sein, was ein solcher nicht ist, vom geraubten aber ist dies allerdings erkl\u00e4rlich hinsichtlich des ersten Festtages, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a><em>euch,<\/em> nur von eurem, weshalb aber nicht am zweiten Festtage!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-30a\">Blatt 30a<\/h2>\n<p>R. Jo\u1e25anan erwiderte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b.Jo\u1e25aj : Weil dies ein mit einer Uebertretung verbundenes Gebot sein w\u00fcrde. Es hei\u00dft :<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a><em>ihr bringt Geraubtes, Lahmes und Krankes herbei;<\/em> das Geraubte gleicht dem Lahmen; wie es f\u00fcr das Lahme kein Mittel mehr gibt, ebenso gibt es f\u00fcr das Geraubte kein Mittel mehr, einerlei ob vor der Desperation<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> oder nach der Desperation. Allerdings vor der Desperation, denn der Allbarmherzige sagt:<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a><em>wenn jemand von euch<\/em><a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>* <em>darbringt,<\/em> und dies ist nicht seines, wieso aber nach der Desperation, er hat es ja durch die Desperation erworben!? Doch wohl deshalb, weil es ein mit einer \u00dcbertretung verbundenes Gebot ist.<\/p>\n<p>Ferner sagt R. Jo\u1e25anan im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Es hei\u00dft: <a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a><em>Ich, der Herr, bin ein Freund des Rechtes, hasse Raub beim Brandopfer<\/em>. Ein Gleichnis. Als einst ein K\u00f6nig aus Fleisch und Blut an einem Zollamte vor\u00fcberging, sprach er zu seinen Dienern: Entrichtet den Zoll an die Zollbeamten. Da sprachen sie zu ihm : Der Zoll ist ja vollst\u00e4ndig dein!? Darauf erwiderte er ihnen: Von mir sollen alle anderen Reisenden lernen, den Zoll nicht zu hinterziehen. Ebenso spricht der Heilige, gepriesen sei er: Ich, der Herr, hasse Raub beim Brandopfer, von mir sollen meine Kinder lernen, sich vom Geraubten fernzuhalten.<\/p>\n<p>Es wird auch gelehrt: R.Ami sagte: Der verdorrte ist untauglich, weil er nicht \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab ist, der geraubte ist untauglich, weil dies ein mit einer \u00dcbertretung verbundenes Gebot w\u00e4re. Er streitet somit gegen R. Ji\u00e7\u1e25aq, denn R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Na\u1e25mani sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Dies lehrten sie nur vom ersten Festtage, am zweiten aber gen\u00fcgt man seiner Pflicht mit einem geraubten, wie man seiner Pflicht auch mit einem geborgten gen\u00fcgt. R. Na\u1e25man b.Ji\u00e7\u1e25aq wandte ein: Der geraubte oder verdorrte Palmenzweig ist untauglich. Der geborgte aber ist demnach tauglich. Wann: wollte man sagen, am ersten Festtage, so hei\u00dft es ja <em>euch,<\/em> nur von eurem, w\u00e4hrend dieser nicht seiner ist, doch wohl am zweiten Festtage, und er lehrt, der geraubte sei untauglich!? Raba erwiderte: Tats\u00e4chlich am ersten Festtage, und [von jenem] ist es selbstverst\u00e4ndlich; selbstverst\u00e4ndlich ist der geborgte untauglich, da er nicht ihm geh\u00f6rt, man k\u00f6nnte aber glauben, der geraubte sei tauglich, weil beim Geraubten gew\u00f6hnlich eine Desperation des Eigent\u00fcmers erfolgt und er als seiner anzusehen sei so lehrt er uns. R. Hona sprach zu den H\u00e4ndlern<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>: Wenn ihr Myrten von Nichtjuden kauft, so schneidet sie nicht selber ab, sondern lasset sie von jenen abschneiden und euch geben. Dies aus dem Grunde, weil Nichtjuden die Grundst\u00fccke gew\u00f6hnlich rauben und ein Grundst\u00fcck nicht geraubt<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>werden kann. Daher sollen jene sie abschneiden,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-30b\">Blatt 30b<\/h2>\n<p>damit sie durch die Desperation des Eigent\u00fcmers in ihren Besitz und durch Besitzwechsel in euren Besitz gelangen. \u2014 Aber auch, wenn die H\u00e4ndler sie abschneiden, gelangen sie ja selber durch die Desperation des Eigent\u00fcmers in ihren Besitz und durch Besitzwechsel in unseren<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>Besitz!? \u2014 Hier handelt es sich um die Ho\u0161a\u0351na<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>der H\u00e4ndler selber. \u2014 Sie sollten sie doch durch die t\u00e4tliche \u00c4nderung<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>besitznehmen!? \u2014 Er ist der Ansicht, der Feststrau\u00df ben\u00f6tige nicht des Zusammenbindens. Und selbst wenn du sagst, der Feststrau\u00df ben\u00f6tige wohl des Zusammenbindens, ist dies eine \u00c4nderung, bei der die fr\u00fchere Beschaffenheit zur\u00fcck hergestellt werden<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>kann, und eine \u00c4nderung, bei der die fr\u00fchere Beschaffenheit zur\u00fcck hergestellt werden kann, hei\u00dft nicht \u00c4nderung. \u2014 Sie sollten sie doch durch die \u00c4nderung des Namens besitznehmen, denn zuerst waren es ja Myrten und jetzt ist es eine Ho\u0161a\u0351na!? \u2014<\/p>\n<h2 id=\"blatt-31a\">Blatt 31a<\/h2>\n<p>Die Myrte wird auch vorher Ho\u0161a\u0351na genannt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten : Eine geraubte oder eine auf \u00f6ffentlichem Gebiete<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>errichtete Festh\u00fctte ist nach R. Elie\u0351zer untauglich und nach den Weisen tauglich. R. Na&amp;#x1E25;man sagte: Der Streit besteht nur \u00fcber den Fall, wenn jemand seinen N\u00e4chsten packt und ihn aus seiner Festh\u00fctte hinauswirft. R. Elie\u0351zer vertritt hierbei seine Ansicht, da\u00df man seiner Pflicht nicht mit der Festh\u00fctte seines N\u00e4chsten gen\u00fcge, somit ist diese, wenn ein Grundst\u00fcck nicht geraubt werden kann, eine geborgte Festh\u00fctte, und wenn ein Grundst\u00fcck geraubt werden kann, eine geraubte Festh\u00fctte. Auch die Rabbanan vertreten ihre Ansicht, da\u00df man seiner Pflicht mit der Festh\u00fctte seines N\u00e4chsten gen\u00fcge, und da ein Grundst\u00fcck nicht geraubt werden kann, so ist sie eine geborgte Festh\u00fctte. Hat jemand aber Holz geraubt und daraus eine Festh\u00fctte gemacht, so stimmen alle \u00fcberein, da\u00df jener nur den Holzwert zu beanspruchen hat. \u2014 Woher dies? \u2014 Weil er von dieser gleichlautend wie von der auf \u00f6ffentlichem Gebiete errichteten [Festh\u00fctte] lehrt; wie bei der auf \u00f6ffentlichem Gebiete errichteten der Boden nicht ihm geh\u00f6rt, ebenso die [geraubte] Festh\u00fctte, wenn [der Boden] nicht ihm geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Einst kam eine Frau zu R. Na\u1e25man und klagte vor ihm: Der Exilarch und alle Rabbanan sitzen in einer geraubten Festh\u00fctte. Sie schrie<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>, aber R. Na\u1e25man beachtete sie nicht. Hierauf sprach sie zu ihm: Eine Frau, deren Ahn<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>dreihundert und achtzehn Sklaven hatte, klagt vor euch, und ihr beachtet sie nicht! Da sprach R. Na\u1e25man zu ihnen: Diese ist nur eine Schreierin; sie hat nur den Holzwert zu beanspruchen.<\/p>\n<p>Rabina sagte: Beim geraubten und zur Festh\u00fctte verwandten Klotze haben die Rabbanan die Balken-Verordnung<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>gelten lassen.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, womit ist ein solcher anders als anderes Holz!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, bei diesem nicht, weil Holz immer zu haben ist, dieser aber nicht, so lehrt er uns. Dies jedoch nur w\u00e4hrend der sieben [Festtage], nach den sieben [Festtagen] ist er in natura zur\u00fcckzugeben. Hat man ihn aber mit M\u00f6rtel befestigt, so braucht man auch nach den sieben [Festtagen] nur den Wert zu ersetzen.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Der verdorrte ist untauglich, nach R. Jehuda aber tauglich. Raba sprach: Der Streit besteht nur \u00fcber den Palmenzweig, die Rabbanan sind n\u00e4mlich der Ansicht, man vergleiche den Palmenzweig mit dem Etrog, wie der Etrog \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>sein mu\u00df, ebenso mu\u00df auch der Palmenzweig \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab sein, und R. Jehuda ist der Ansicht, man vergleiche nicht den Palmenzweig mit dem Etrog; vom Etrog aber stimmen alle \u00fcberein, er m\u00fcsse \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab sein.<\/p>\n<p>Braucht denn nach R. Jehuda der Palmenzweig nicht \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab zu sein, wir haben ja gelernt, R. Jehuda sagt, man binde ihn jedoch oben zusammen; doch wohl, weil er pr\u00e4chtig sein mu\u00df!?<\/p>\n<p>Nein, aus dem [weiter] gelehrten Grunde: R. Jehuda sagte im Namen R. Tryphons: <em>Palmenzweige<\/em>, sie m\u00fcssen zusammen<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>sein; sind sie lose, so binde man sie zusammen.<\/p>\n<p>Braucht er denn nach ihm nicht \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab zu sein, wir haben ja gelernt: Man binde den Feststrau\u00df nur mit Gleichartigem zusammen<\/p>\n<p>so R. Jehuda. Doch wohl, weil er \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab sein mu\u00df!?<\/p>\n<p>Nein, Raba sagte ja, auch mit Bast und auch mit Rinde der Palme.<\/p>\n<p>Was ist da der Grund R. Jehudas?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, der Feststrau\u00df bed\u00fcrfe des Zusammenbindens, und wenn man dazu eine andere Art verwendet, so sind es f\u00fcnf Arten.<\/p>\n<p>Braucht denn nach R. Jehuda der Etrog \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab zu sein, es wird ja gelehrt: Wie man die vier Arten der Festpalme nicht mindern darf, ehenso darf man zu diesen nichts hinzuf\u00fcgen. Hat man keinen Etrog bekommen, so darf man nicht statt dessen eine Quitte, einen Granatapfel oder sonst etwas anderes nehmen. Verwelkte sind tauglich, verdorrte sind untauglich. R. Jehuda sagt, auch verdorrte. R. Jehuda sprach:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-31b\">Blatt 31b<\/h2>\n<p>Einst vererbten ja die Gro\u00dfv\u00e4ter ihre Feststr\u00e4u\u00dfe ihren Enkeln!? Diese erwiderten: Soll dies ein Beweis sein!? Aus einem Notfalle<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>st nichts zu beweisen. Immerhin wird gelehrt, nach R. Jehuda seien auch verdorrte brauchbar, und dies bezieht sich wohl auf alle!?<\/p>\n<p>Nein, nur auf den Palmenzweig.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Wie man sie nicht mindern darf, ebenso darf man zu diesen nichts hinzuf\u00fcgen. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, da R. Jehuda sagt, der Feststrau\u00df ben\u00f6tige des Zusammenbindens, so d\u00fcrfe man gesondert eine andere Art [hinzuf\u00fcgen], so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Hat man keinen Etrog bekommen, so darf man nicht statt dessen einen Granatapfel, eine Quitte oder sonst etwas nehmen. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man nehme wohl, damit das Gesetz vom Etrog nicht in Vergessenheit gerate, so lehrt er uns, weil oft dadurch ein Verderb entstehen kann, denn man k\u00f6nnte sich daran gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Der alte Etrog ist untauglich, nach R. Jehuda tauglich. Dies ist eine Widerlegung Rabas. Eine Widerlegung.<\/p>\n<p>Er braucht also nach ihm nicht \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab zu sein, und wir haben ja gelernt, der lauchgr\u00fcne [Etrog] sei nach R. Me\u00edr tauglich und nach R. Jehuda untauglich; doch wohl, weil er \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab sein mu\u00df!?<\/p>\n<p>Nein, weil die Frucht noch nicht reif ist.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Die Gr\u00f6\u00dfe des kleinsten Etrogs ist, wie R. Me\u00edr sagt, die einer Nu\u00df, und wie R. Jehuda sagt, die eines Eies. Doch wohl, weil er \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab sein mu\u00df!?<\/p>\n<p>Nein, weil die Frucht noch nicht reif ist.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Die des gro\u00dfen, damit man zwei in einer Hand halten kann<\/p>\n<p>so R. Jehuda; R. Jose sagt, sogar einen mit beiden H\u00e4nden. Doch wohl aus dem Grunde, weil er \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab sein mu\u00df!?<\/p>\n<p>Nein, da Raba gesagt hat, man halte den Feststrau\u00df in der Rechten und den Etrog in den Linken, so k\u00f6nnte, wenn man sie verkehrt h\u00e4lt und umtauschen will, [der Etrog herabfallen und] untauglich werden.<\/p>\n<p>Gegen R. Jehuda [ist ja einzuwenden:] es hei\u00dft ja \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab!?<\/p>\n<p>Dies erkl\u00e4rt er: [eine Frucht,] die von einem Jahre zum anderen auf dem Baume \u00bbwohnen\u00ab<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>bleibt.<\/p>\n<p>D<small>ER VON EINER<\/small> A<small>\u0160ERA ODER EINER ABTR\u00dcNNIGEN<\/small> S<small>TADT HERR\u00dcHRENDE<\/small>. Ist denn der von einer A\u0161era herr\u00fchrende untauglich, Raba sagte ja, man nehme keinen zum G\u00f6tzendienst verwandten Palmenzweig, wenn man aber einen solchen genommen hat, sei er tauglich!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um eine A\u0161era [aus der Zeit] Mo\u0161es, die als zertr\u00fcmmert<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>gilt, und somit das Ma\u00df nicht hat. Dies ist auch zu beweisen, denn er lehrt von dieser gleichlautend wie von der abtr\u00fcnnigen Stadt<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>D<small>ESSEN<\/small> S<small>PITZE ABGEBROCHEN IST<\/small>. R. Hona sagte, dies nur, wenn sie ganz abgebrochen ist, wenn aber nur geplatzt, so ist er tauglich.<\/p>\n<p>Ist er denn tauglich, wenn geplatzt, es wird ja gelehrt: der gebogene, stachelige,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-32a\">Blatt 32a<\/h2>\n<p>geplatzte oder sichelartig gekr\u00fcmmte Palmenzweig ist untauglich, der vertrocknete ist untauglich, der wie vertrocknet aussieht, ist tauglich!? R. Papa erwiderte: Wenn er einer Gabel<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>gleicht. Vom sichelartig gekr\u00fcmmten Palmenzweig sagte Raba, nur wenn nach vorn, wenn aber nach hinten, so ist dies ja die Art ihres Wachsens. R. Na\u1e25man sagte: Nach der Seite ist es ebenso wie nach vorn. Manche sagen: wie nach hinten. Ferner sagte Raba: Ein Palmenzweig, der die Bl\u00e4tter an einer Seite hat, ist fehlerhaft und daher untauglich.<\/p>\n<p>D<small>ESSEN<\/small> B<small>L\u00c4TTER GETRENNT SIND<\/small>. R. Papa erkl\u00e4rte Getrennt, wenn er wie ein Besen<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>ist; gespreizt, wenn [die Bl\u00e4tter] abstehen. R. Papa fragte: Wie ist es, wenn die Doppelspitze<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>geteilt ist?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Jo\u1e25anan sagte im Namen des R. Jeho\u0161u\u00e1 b.Levi: Fehlt die Doppelsitze, so ist er untauglich. Dies gilt wohl auch in dem Falle, wenn sie geteilt ist.<\/p>\n<p>Nein, anders ist es, wenn sie ganz fehlt, denn er ist ja unvollst\u00e4ndig. Manche lesen: R. Jo\u1e25anan sagte im Namen des R. Jeho\u0161u\u00e1 b.Levi: Ist die Doppelspitze geteilt, so ist es ebenso, als fehle sie ganz, mid er ist untauglich.<\/p>\n<p>R. J<small>EHUDA SAGT<\/small>. Es wird gelehrt: R. Jehuda sagte im Namen R. Tryphons:<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a><em>Palmenzweige<\/em>, zusammengebunden<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>; wenn [die Bl\u00e4tter] abstehen, binde man sie zusammen. Rabina sprach zu R. A\u0161i: Woher, da\u00df unter <em>Palmenzweige<\/em> junge Zweige zu verstehen sind, vielleicht vertrocknete!?<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen zusammen<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>sein, was diese nicht sind.<\/p>\n<p>Vielleicht der Strunk<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>\u00bbZusammen\u00ab, demnach m\u00fcssen sie getrennt werden k\u00f6nnen, w\u00e4hrend dieser dauernd \u00bbzusammen\u00ab ist.<\/p>\n<p>Vielleicht die jungen Palmen<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>? Abajje erwiderte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a><em>ihire Wege sind liebliche Wege, und alle ihre Stege sind Wohlfahrt<\/em><a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>. Raba Tospa\u00e1h sprach zu Rabina: Vielleicht zwei Palmenzweige?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft <em>Kapath<\/em> [Zweig]<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>. Vielleicht ein [Blatt]?<\/p>\n<p>Dieses hei\u00dft <em>Kaph<\/em>.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> S<small>TEINPALMEN DES<\/small> E<small>ISENBERGES SIND TAUGLICH<\/small>. Abajje sagte: Dies nur, wenn die Spitze des einen [Blattes] bis zur Wurzel des anderen reicht, wenn aber die Spitze des einen bis zur Wurzel des anderen nicht reicht, sind sie untauglich. Ebenso wird gelehrt: Die Steinpalmen sind untauglich. Wir haben ja aher gelernt, sie seien tauglich!? Wahrscheinlich ist nach Abajje [zu erkl\u00e4ren]. Manche weisen auf einen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-32b\">Blatt 32b<\/h2>\n<p>Widerspruch hin. Wir haben gelernt, die Steinpalmen seien tauglich, dagegen wird gelehrt, sie seien untauglich!? Abajje erwiderte: Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn die Spitze des einen [Blattes] bis zur Wurzel des anderen reicht, das andere, wenn die Spitze des einen bis zur Wurzel des anderen nicht reicht.<\/p>\n<p>R. Marjon sagte im Namen des R. Jeho\u0161u\u00e1 b.Levi, wie manche sagen, lehrte es Rabba b. Mari im Namen des R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj: Zwei Dattelpalmen befinden sich im Tale Ben Hinnom, zwischen denen ein Rauch aufsteigt; diese sind es, von denen wir gelernt haben, die Steinpalmen des Eisenberges seien tauglich. Da befindet sich die T\u00fcr des Fegefeuers.<\/p>\n<p>E<small>IN<\/small> P<small>ALMENZWEIG, DER DREI<\/small> H<small>ANDBREITEN HAT<\/small>. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die [Mindest]gr\u00f6\u00dfe der Myrte und der Bachweide ist drei und des Palmenzweiges vier [Handbreiten], soda\u00df der Palmenzweig die Myrte um eine Handbreite \u00fcberrage. R. Parnakh sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Schon der Strunk<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>des Palmenzweiges mu\u00df die Myrte um eine Handbreite \u00fcberragen.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Ein Palmenzweig, der drei Handbreiten hat, da\u00df man ihn sch\u00fctteln kann, ist ja tauglich!?<\/p>\n<p>Lies: und<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>man ihn sch\u00fctteln kann, ist tauglich. Nach dem einen gem\u00e4\u00df seiner Ansicht, und nach dem anderen gem\u00e4\u00df seiner Ansicht.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Die [Mindest]gr\u00f6\u00dfe der Myrte und der Bachweide ist drei und des Palmenzweiges ist vier [Handbreiten]. Doch wohl mit den Bl\u00e4ttern!?<\/p>\n<p>Nein, au\u00dfer den Bl\u00e4ttern.<\/p>\n<p>Der Text. Die [Mindest]gr\u00f6\u00dfe der Myrte und der Bachweide ist drei und des Palmenzweiges ist vier [Handbreiten]. R. Tryphon sagte: Eine Elle von f\u00fcnf Handbreiten. Raba sprach: M\u00f6ge der Herr R. Tryphon verzeihen! Wenn wir eine Myrte<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>von drei [Handbreiten] nicht finden, um wieviel weniger eine von f\u00fcnf [Handbreiten]. Als R. Dimi kam, erkl\u00e4rte er: Die Elle, die sonst sechs Handbreiten hat, soll f\u00fcnf<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> haben; nach dieser rechne man drei f\u00fcr die Myrte und das \u00fcbrige f\u00fcr den Palmenzweig.<\/p>\n<p>Das sind demnach drei und drei F\u00fcnftel, somit befindet sich ja \u0160emu\u00e9l mit sich selbst im Widerspruche: hier sagte R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls, die [Mindest]gr\u00f6\u00dfe der Myrte und der Bachweide sei drei [Haudbreiten], dagegen sagte R. Hona im Namen \u0160emu\u00e9ls, die Halakha sei wie R. Tryphon !?<\/p>\n<p>Er nahm es nicht genau.<\/p>\n<p>Allerdings sagen wir erschwerend, man nehme es nicht genau, sagen wir etwa auch erleichternd, man nehme es nicht genau!? Als Rabin kam, erkl\u00e4rte er: Die Elle, die sonst f\u00fcnf Handbreiten hat, soll sechs<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>haben; nach dieser rechne man drei f\u00fcr die Myrte und das \u00fcbrige f\u00fcr die Festpalme.<\/p>\n<p>Das sind demnach zwei und eine halbe, somit befindet sich ja \u0160emu\u00e9l immer noch im Widerspruche mit sich selbst!?<\/p>\n<p>Er nahm es nicht genau, und zwar erschwerend, denn R. Hona sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, die Halakha sei wie R. Tryphon.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE GERAUBTE ODER VERDORRTE<\/small> M<small>YRTE IST UNTAUGLICH; DIE VON EINER<\/small> A<small>\u0160ERA ODER EINER ABTR\u00dcNNIGEN<\/small> S<small>TADT HERR\u00dcHRENDE IST UNTAUGLICH<\/small>. D<small>EREN<\/small> S<small>PITZE ABGEBROCHEN IST, DEREN<\/small> B<small>L\u00c4TTER ABGETRENNT SIND ODER DEREN<\/small> B<small>EEREN MEHR SIND ALS DIE<\/small> B<small>L\u00c4TTER, IST UNTAUGLICH; HAT MAN SIE VERMINDERT, SO IST SIE TAUGLICH, JEDOCH DARF MAN SIE NICHT AM<\/small> F<small>ESTTAGE VERMINDERN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a><em>Zweig e vom dichtbelaubten Baume<\/em>, einem Baume, der dicht belaubt ist, dessen Zweige den Stamm bedecken. Welcher ist das? Das ist die Myrte.<\/p>\n<p>Vielleicht der Olivenbaum!?<\/p>\n<p>Er mu\u00df geflechtartig<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>sein, was dieser nicht ist.<\/p>\n<p>Vielleicht die Platane!?<\/p>\n<p>Die Zweige m\u00fcssen den Stamm bedecken, was bei dieser nicht der Fall ist.<\/p>\n<p>Vielleicht der Oleander!? Abajje erwiderte: <a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a><em>Ihre Wege sind liebliche Wege<\/em>, was bei diesem nicht der Fall<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>ist. Raba entnimmt dies hieraus:<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a><em>liebet Wahrheit und Frieden<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wie eine Flechte geflochten und einer Kette gleich, das ist die Myrte. R. Elie\u0351zer sagte: <em>Zweige vom dichtbelaubten Baume<\/em>, einem Baume, dessen Holz und Frucht den gleichen Geschmack haben, das ist die Myrte. Es wird gelehrt: Die dichtbelaubte ist tauglich, die nicht dichtbelaubte ist untauglich. Was hei\u00dft dichtbelaubte? R. Jehuda erwiderte: Wenn sich je drei Bl\u00e4tter an einem Quirl befinden. R. Kahana sagte: Auch zwei und eines [abwechselnd]. R. A\u1e25a, der Sohn Rabas, pflegte sogar nach einer zu suchen, die zwei und eines [abwechselnd] hat, weil dies aus dem Munde R. Kahanas hervorging. Mar b.Amemar sprach zu R. A\u0161i: Mein Vater pflegte eine solche wilde Myrte zu nennen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn die meisten Bl\u00e4tter abgefallen sind und nur der kleinere Teil zur\u00fcckgeblieben, so ist sie tauglich, nur mu\u00df die Dichtheit bestehen bleiben.<\/p>\n<p>Dies widerspricht sich ja selbst: zuerst hei\u00dft es, sie sei tauglich, wenn die meisten Bl\u00e4tter abgefallen sind, und nachher lehrt er, die Dichtheit m\u00fcsse bestehen bleiben; wieso ist die Dichtheit m\u00f6glich, wenn je zwei abgefallen sind!? Abajje erwiderte: Dies kann bei der \u00e4gyptischen<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>Myrte der Fall sein, die ja sieben<\/p>\n<h2 id=\"blatt-33a\">Blatt 33a<\/h2>\n<p>[Bl\u00e4tter] an einem Quirl hat, sod a\u00df, wenn vier abfallen, drei noch zur\u00fcckbleiben. Abajje sprach: Hieraus zu entnehmen, da\u00df die \u00e4gyptische Myrte als Ho\u0161a\u0351na tauglich ist.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, sie sei untauglich, weil sie einen Beinamen<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>hat, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Vielleicht ist dem auch so!?<\/p>\n<p>Der Allbarmherzige sagt: <em>vom dichtbelaubten Baume<\/em>, ohne Unterschied.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn die meisten Bl\u00e4tter verdorrt und nur drei Zweiglein mit drei feuchten Bl\u00e4ttern zur\u00fcckgeblieben sind, so ist sie tauglich. R. \u1e24isda sagte: Und zwar an der Spitze eines jeden.<\/p>\n<p>D<small>EREN<\/small> S<small>PITZE ABGEBROCHEN IST<\/small>. U\u0351la b.\u1e24enana lehrte: Wenn die Spitze abgebrochen und an dieser Stelle eine Knospe aufgebl\u00fcht ist, so ist sie tauglich. R. Jirmeja fragte: Wie ist es, wenn die Spitze am Vorabend des Festes abgebrochen wurde und die Knospe erst am Feste aufbl\u00fcht: gibt es bei Geboten eine Verdr\u00e4ngung<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>oder nicht?<\/p>\n<p>Dies ist ja zu entscheiden aus dem, was wir gelernt haben: Wenn man es<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>bedeckt hat und es aufgedeckt worden ist, so braucht man es nicht mehr zu bedecken; hatte der Wind es bedeckt, so mu\u00df man es bedecken. Hierzu sagte Rabba b.Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn es wieder aufgedeckt worden ist, wenn es aber nicht wieder aufgedeckt worden ist, so braucht man es nicht zu bedecken. Dagegen wandten wir ein: Wieso braucht man, wenn es wieder aufgedeckt worden ist, es zu bedecken, [das Gebot] ist ja verdr\u00e4ngt<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>worden!? Und R. Papa erwiderte, bei Geboten gebe es keine Verdr\u00e4ngung!?<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Lehre R.Papas selbst ist es ihm fraglich: war es ihm entschieden, da\u00df es bei Geboten keine Verdr\u00e4ngung gebe, ob erleichternd oder erschwerend, oder war es ihm fraglich. somit gilt dies nur erschwerend und nicht erleichternd.<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>Es ist anzunehmen, da\u00df sie [denselben Streit f\u00fchren,] wie die folgenden Tanna\u00edm: Hat man \u00fcbertreten und sie<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>abgepfl\u00fcckt, ist sie untauglich<\/p>\n<p>so R. Elea\u0351zar b.\u00c7adoq; nach den Weisen ist sie tauglich. Sie glaubten, da\u00df nach aller Ansicht der Feststrau\u00df des Zusammenbindens nicht ben\u00f6tige, und wenn man auch sagt, er ben\u00f6tige des Zusammenbindens, so folgern wir nicht hinsichtlich des Feststrau\u00dfes von der Festh\u00fctte, denn von dieser hei\u00dft es:<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a><em>du sollst machen<\/em>, nicht aber bereits Gemachtes; somit besteht ihr Streit in folgendem: nach dem sie untauglich ist, ist der Ansicht, bei Geboten gebe es eine Verdr\u00e4ngung, und nach dem sie tauglich ist, ist der Ansicht, bei Geboten gebe es keine Verdr\u00e4ngung.<\/p>\n<p>Nein, alle sind der Ansicht, bei Geboten gebe es keine Verdr\u00e4ngung, hier aber streiten sie, ob man hinsichtlich des Feststrau\u00dfes von der Festh\u00fctte folgerte: einer ist der Ansicht, man folgere hinsichtlich des Feststrau\u00dfes von der Festh\u00fctte, und einer ist der Ansicht, man folgere nicht hinsichtlich des Feststrau\u00dfes von der Festh\u00fctte. Wenn du aber willst, sage ich: sind wir der Ansicht, der Feststrau\u00df ben\u00f6tige des Zusammenbindens, so stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man hinsichtlich des Feststrau\u00dfes von der Festh\u00fctte folgert, hier aber streiten sie, ob der Feststrau\u00df des Zusammenbindens ben\u00f6tige, und sie f\u00fchren denselben Streit wie die Tanna\u00edm der folgenden Lehre: Der Feststrau\u00df ist zusammengebunden oder nicht zusammengebunden tauglich; R. Jehuda sagt, zusammengebunden sei er tauglich, nicht zusammengebunden sei er untauglich.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Jehudas? Er folgert dies durch [das Wort] <em>nehmen<\/em> von Ysopb\u00fcndel; hier<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>ihr sollt euch am ersten Tage nehmen<\/em>, und dort<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>ihr sollt euch ein B\u00fcndel Ysop nehmen<\/em>; wie dort zusammengebunden, ebenso auch hier zusammengebunden.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Aus [dem Worte] <em>nehmen<\/em> ist nichts zu deduzieren.<\/p>\n<p>Wer lehrte das, was die Rabbanan gelehrt haben, es sei Gebot, den Feststrau\u00df zusammenzubinden, und wenn man ihn nicht zusammengefunden hat, er ebenfalls tauglich sei; wenn R. Jehuda, wieso ist er tauglich, wenn man ihn nicht zusammengebunden hat, und wenn die Rabbanan, wieso ist dies ein Gebot!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich die Rabbanan, und nur deshalb, weil es hei\u00dft:<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a><em>er ist mein Gott, ich will ihn verherrlichen<\/em>.<\/p>\n<p>O<small>DER DEREN<\/small> B<small>EEREN MEHR SIND<\/small>. R. \u1e24isda sagte: Folgendes sagte unser gro\u00dfer Meister, Gott stehe ihm bei: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn sie sich an einer Stelle befinden, wenn aber an zwei oder drei Stellen zerstreut, so ist sie tauglich. Raba sprach zu ihm: Wenn an zwei oder drei Stellen, so ist sie ja scheckig und untauglich!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-33b\">Blatt 33b<\/h2>\n<p>Vielmehr, ist dies gelehrt worden, so wird es wie folgt lauten: Oder deren Beeren mehr sind als die Bl\u00e4tter, so ist sie untauglich. R. \u1e24isda sagte: Folgendes sagte unser gro\u00dfer Meister, Gott stehe ihm bei: Dies lehrten sie nur von dem Falle, wenn die Beeren [schon] schwarz sind, wenn aber die Beeren [noch] gr\u00fcn sind, so ist dies eine besondere Art der Myrte, und sie ist tauglich. R. Papa sagte: Rote gleichen schwarzen, denn R. \u1e24anina sagte: Das schwarze Blut<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>ist eigentlich rot, nur hat es einen Stich bekommen.<\/p>\n<p>H<small>AT MAN SIE VERMINDERT, SO IST SIE TAUGLICH<\/small>. Wann vermindert: wollte man sagen, bevor man [den Strau\u00df] zusammengebunden hat, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, und wenn nachdem man ihn zusammengebunden hat, so war sie ja vorher<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>verdr\u00e4ngt, somit w\u00e4re hieraus zu entnehmen, da\u00df die fr\u00fchere Verdr\u00e4ngung nicht als Verdr\u00e4ngung gelte?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich nachdem man ihn zusammengebunden hat, nur ist er der Ansicht, das Zusammenbinden sei nichts weiter als eine Zubereitung, und die blo\u00dfe Zubereitung ist bedeutungslos.<\/p>\n<p>J<small>EDOCH DARF MAN SIE NIGHT AM<\/small> F<small>ESTTAGE VERMINDERN<\/small>. Wenn man aber \u00fcbertreten und sie abgepfl\u00fcckt hat, so ist sie demnach brauchbar; wann sind [die Beeren] schwarz<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>geworden: wenn bereits am vorangehenden Tage, so war sie ja vorher<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>verdr\u00e4ngt, somit w\u00e4re hieraus zu entnehmen, da\u00df die fr\u00fchere Verdr\u00e4ngung nicht als Verdr\u00e4ngung gelte, doch wohl erst am Festtage; es war also tauglich und wurde verdr\u00e4ngt, somit w\u00e4re hieraus zu entnehmen, da\u00df, was tauglich war und verdr\u00e4ngt worden ist, wieder tauglich werden k\u00f6nne?<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich, wenn sie bereits vorher schwarz waren, somit ist hieraus zu entnehmen, da\u00df die fr\u00fchere Verdr\u00e4ngung nicht als Verdr\u00e4ngung gelte, nicht aber ist hieraus zu entnehmen, da\u00df, was tauglich war und verdr\u00e4ngt worden ist, wieder tauglich werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf sie am Feste nicht vermindern. Im Namen des R. Elie\u0351zer b. R. \u0160imo\u0351n sagten sie, man d\u00fcrfe sie vermindern,<\/p>\n<p>Man richtet ja aber eine Sache am Festtage<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>her!? R. A\u0161i erwiderte: Wenn man sie zum Essen abpfl\u00fcckt, mid R. Elie\u0351zer b, R. \u0160imo\u0351n ist der Ansicht seines Vaters, die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>sei erlaubt.<\/p>\n<p>Abajje und Raba sagen ja aber beide, R. \u0160imo\u0351n pflichtete bei in [einem Falle gleich] dem Kopfabschlagen ohne zu t\u00f6ten<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn man noch eine andere Ho\u0161a\u0351na hat<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Hat sich das Gebinde am Feste gel\u00f6st, so binde man [den Feststrau\u00df] wie ein Kr\u00e4uterb\u00fcndel zusammen.<\/p>\n<p>Warum denn, man kann ja eine Schleife machen!?<\/p>\n<p>Hier ist die Ansicht R. Jehudas vertreten, welcher sagt, die Schleife gelte als richtiger Knoten<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>. Nach R. Jehuda ist ja aber ein richtiges Zusammenbinden erforderlich!?<\/p>\n<p>Dieser Tanna ist seiner Ansicht in einer Hinsicht, und streitet gegen ilin in der anderen Hinsicht.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE GERAUBTE ODER VERDORRTE<\/small> B<small>AGHWEIDE IST UNTAUGLICH; DIE VON EINER<\/small> A<small>\u0160ERA ODER EINER ABTR\u00dcNNIGEN<\/small> S<small>TADT HERR\u00dcHRENDE IST UNTAUGLICH<\/small>. D<small>EREN<\/small> S<small>PITZE ABGEBROCHEN IST, DEREN<\/small> B<small>L\u00c4TTER ABGETRENNT SIND, UND DIE<\/small> \u00c7<small>APH\u00c7APHA<\/small><a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a><small>SIND UNTAUGLICH<\/small>. D<small>IE WELKE, DEREN<\/small> B<small>L\u00c4TTER ZUM<\/small> T<small>EIL ABGEL\u00d6ST SIND, UND DIE<\/small> W<small>IESENWEIDE<\/small><a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a><small>SIND UNTAUGLICH<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a><em>Bachweiden<\/em>, die am Bache wachsen. Eine andere Erkl\u00e4rung: <em>Bachweiden<\/em>, deren Bl\u00e4tter l\u00e4nglich sind, wie ein Bach. Ein Anderes lehrt: <em>Bachweiden<\/em>; ich wei\u00df dies nur von Bachweiden, woher dies auch von den Wiesenweiden und den Bergweiden? Es hei\u00dft <em>Bachweiden<\/em><a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>, jede Art. Abba \u0160a\u00fal sagte: <em>Weiden<\/em>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-34a\">Blatt 34a<\/h2>\n<p>zwei, eine f\u00fcr den Feststrau\u00df, und eine f\u00fcr [die Prozession] im Tempel<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Woher wissen es die Rabbanan von [der Bachweide] im Tempel?<\/p>\n<p>Es ist eine \u00fcberlieferte Lehre. R. A\u0161i sagte n\u00e4mlich im Namen R. Jo\u1e25anans: Die [Lehren von den] zehn Setzlingen<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>, der Bachweide und [der Prozession] des Wassergie\u00dfens<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>sind Mo\u0161e am Sinaj \u00fcberlieferte Halakhoth.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: <em>Bachweiden<\/em>, die am Bache wachsen, ausgenommen die \u00c7aph\u00e7apha, die zwischen den Bergen w\u00e4chst. R. Zera sprach: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> <em>was an vielem Gew\u00e4sser w\u00e4chst, machte er zur \u00c7aph\u00e7apha<\/em><a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>. Abajje sprach zu ihm: Vielleicht ist dies eine Erkl\u00e4rung: was an vielem Gew\u00e4sser w\u00e4chst, das ist n\u00e4mlich die \u00c7aph\u00e7apha!?<\/p>\n<p>Was hei\u00dft demnach <em>machte er<\/em>!? R. Abahu sagte: Der Heilige, gepriesen sei er, sprach: Ich dachte, die Jisra\u00e9liten werden vor mir wie das sein, was an vielem Gew\u00e4sser w\u00e4chst, n\u00e4mlich die Bachweide, sie aber machen sich zur \u00c7aph\u00e7apha zwischen den Bergen. Manche setzen diesen Vers in die Barajtha<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>selbst: <em>was an vielem Gew\u00e4sser w\u00e4chst, machte er zur \u00c7aph\u00e7apha<\/em>. R. Zera wandte ein: Vielleicht ist dies eine Erkl\u00e4rung: was an vielem Gew\u00e4sser w\u00e4chst, das ist n\u00e4mlich die \u00c7aph\u00e7apha!?<\/p>\n<p>Was hei\u00dft demnach <em>machte er<\/em>!? Der Heilige, gepriesen sei er, sprach: Ich dachte, die Jisra\u00e9liten werden vor mir wie das sein, was an vielem Gew\u00e4sser w\u00e4chst, n\u00e4mlich die Bachweide, und sie machten sich zur \u00c7aph\u00e7apha zwischen den Bergen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Welche hei\u00dft Bachweide und welche hei\u00dft \u00c7aph\u00e7apha? Bei der Bachweide ist der Stiel rot und das Blatt l\u00e4nglich mit glattem Rande, bei der \u00c7aph\u00e7apha ist der Stiel wei\u00df und das Blatt rund mit sichelartigem<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>Rande.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: Gleicht [der Rand] einer Sichel, ist sie tauglich, gleicht er einer S\u00e4ge, so ist sie untauglich!? Abajje erwiderte: Was dort gelehrt wird, bezieht sich auf die Schilfweide. Abajje sagte: Hieraus zu entnehmen, da\u00df die Schilfweide als Ho\u0161a\u0351na tauglich ist.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, sie sei untauglich, weil sie einen Beinamen<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>hat, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Vielleicht ist dem auch so!?<\/p>\n<p>Der Allbarmherzige sagt <em>Bachweiden<\/em><a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>, jede Art.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte: Folgende drei Dinge haben nach der Zerst\u00f6rung des Tempels ihre Namen gewechselt: Schilf weide statt Bachweide und Bachweide statt Schilfweide.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Hinsichtlich des Feststrau\u00dfes.<\/p>\n<p>Blashorn statt Trompete und Trompete statt Blashorn.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Hinsichtlich des Blashorns zum Neujahrsfeste<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Tisch statt Tischchen und Tischchen statt Tisch.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Im Handel<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>. Abajje sagte: Auch wir wollen manches nennen: Pansen<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>statt Bl\u00e4ttermagen und Bl\u00e4ttermagen statt Pansen.<\/p>\n<p>In welcher Beziehung ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Wenn man eine Nadel in der Wandung des Pansen<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>findet. Raba b. Joseph sagte: Auch wir wollen manches nennen: Borsippa<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>statt Babylon und Babylon statt Borsippa.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-34b\">Blatt 34b<\/h2>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Scheidebriefe<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup> <bold>R.<\/bold> J<small>I\u0160MA\u0351\u00c9L SAGT, DREI<\/small> M<small>YRTEN, ZWEI<\/small> B<small>ACHWEIDEN, EIN<\/small> P<small>ALMENZWEIG UND EIN<\/small> E<small>TROG<\/small><a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>, <small>AUCH WENN ZWEI<\/small> [M<small>YRTEN<\/small>] <small>ABGEBROCHENE<\/small> S<small>PITZEN HABEN UND NUR DIE DRITTE UNBESCH\u00c4DIGT IST<\/small>; R. T<small>RYPHON SAGT, AUCH WENN ALLE DREI ABGEBROCHENE<\/small> S<small>PITZEN HABEN<\/small>. R. <small>A\u0351QIBA SAGT, WIE NUR EIN<\/small> P<small>ALMENZWEIG UND EIN<\/small> E<small>TROG, EBENSO NUR EINE<\/small> M<small>YRTE UND EINE<\/small> B<small>ACHWEIDE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wird gelehrt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l sagte:<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a><em>Pr\u00e4chtige Baumfrucht<\/em>, eine; <em>Palmenzweige<\/em><a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>, einer, <em>\u00c4ste von dichtbelauhtem Baume<\/em><a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>, drei; <em>und Bachweiden<\/em>, zwei, auch wenn zwei abgebrochene Spitzen haben und nur die dritte unbesch\u00e4digt ist. R. Tryphon sagt, (drei,) auch wenn alle drei abgebrochene Spitzen haben. R. A\u0351qiba sagt, wie nur ein Palmenzweig und ein Etrog, ebenso nur eine Myrte und eine B ach weide. R. Elie\u0351zer sprach zu ihm: Man k\u00f6nnte glauben, auch der Etrog mit diesen zusammen in einem Gebinde, so ist zu erwidern: es hei\u00dft nicht: Pr\u00e4chtige Baumfrucht und Palmenzweige, vielmehr hei\u00dft es: Palmenzweige. Woher, da\u00df sie von einander abh\u00e4ngig<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>sind? Es hei\u00dft: <em>ihr sollt nehmen<\/em>, das Nehmen mu\u00df ein vollst\u00e4ndiges<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>sein.<\/p>\n<p>Welcher Ansicht ist R. Ji\u0161m\u00e1\u00e9l: sind nach ihm unbesch\u00e4digte [Myrten] erforderlich, so sollten doch alle unbesch\u00e4digt sein m\u00fcssen, und sind keine unbesch\u00e4digten erforderlich, so sollte es doch keine sein m\u00fcssen!? Bira\u00e1 erwiderte im Namen R. Amis: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l ist davon<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>abgekommen. R. Jehuda sagte im Namen R. \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist wie R. Tryphon. \u0160emu\u00e9l vertritt hiermit seine Ansicht, denn \u0160emu\u00e9l sagte zu den Myrtenverk\u00e4ufern: Verkaufet billig, sonst trage ich nach R. Tryphon vor.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde: wollte man sagen, weil er erleichternder ist, so sollte er nach R. A\u0351qiba vortragen, der noch erleichternder ist!?<\/p>\n<p>Drei ohne Spitzen sind nicht selten, eine mit Spitze ist selten.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>D<\/bold><small>ER GERAUBTE ODER VERDORRTE<\/small> E<small>TROG IST UNTAUGLICH; DER VON EINER<\/small> A<small>\u0160ERA ODER EINER ABTR\u00dcNNIGEN<\/small> S<small>TADT HERR\u00dcHRENDE IST UNTAUGLICH<\/small>. V<small>OM<\/small> U<small>NGEWEIHTEN IST ER UNTAUGLICH; VON UNREINER<\/small> H<small>EBE IST ER UNTAUGLICH<\/small>. V<small>ON REINER<\/small> H<small>EBE DARF MAN IHN NICHT NEHMEN, HAT MAN IHN BEREITS GENOMMEN, SO IST ER TAUGLICH<\/small>. V<small>OM<\/small> D<small>EMAJ IST ER NACH DER<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS UNTAUGLICH UND NACH DER<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS TAUGLICH<\/small>. V<small>OM ZWEITEN<\/small> Z<small>EHNTEN DARF MAN IN<\/small> J<small>ERU\u0160ALEM NICHT NEHMEN; HAT MAN IHN BEREITS GENOMMEN, SO IST ER TAUGLICH<\/small>. <sup>vi<\/sup> H<small>AT ER \u00dcBER DEN GR\u00d6SSEREN<\/small> T<small>EIL EINEN<\/small> S<small>CHORF, FEHLT IHM DIE<\/small> K<small>NOSPE, IST ER ENTSCHALT ODER GEPLATZT, ODER HAT ER EIN<\/small> L<small>OCH, SODASS ETWAS FEHLT, SO IST SA UNTAUGLICH<\/small>. H<small>AT ER EINEN<\/small> S<small>CHORF \u00dcBER DEN KLEINEREN<\/small> T<small>EIL, FEHLT IHM DER<\/small> S<small>TIEL, HAT ER EIN<\/small> L<small>OCH, OHNE DASS DA ETWAS FEHLT, SO IST ER TAUGLICH<\/small>. D<small>ER \u00c4THIOPISCHE<\/small><a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>E<small>TROG IST UNTAUGLICH, DER LAUCHGR\u00dcNE IST NACH<\/small> R. M<small>E\u00cdR TAUGLICH UND NACH<\/small> R. J<small>EHUDA UNTAUGLICH<\/small>. <sup>vii<\/sup> D<small>IE<\/small> G<small>R\u00d6SSE DES KLEINSTEN<\/small> E<small>TROG IST, WIE<\/small> R. M<small>E\u00cdR SAGT, DIE EINER<\/small> N<small>USS, UND WIE<\/small> R. J<small>EHUDA SAGT, DIE EINES<\/small> E<small>IES; DIE DES GROSSEN, DASS MAN ZWEI IN EINER<\/small> H<small>AND HALTEN KANN<\/p>\n<p>SO<\/small> R. J<small>EHUDA;<\/small> R. J<small>OSE SAGT, SOGAR EINEN MIT BEIDEN<\/small> H<small>\u00c4NDEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a><em>Pr\u00e4chtige Baumfrucht<\/em>, ein Baum,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-35a\">Blatt 35a<\/h2>\n<p>dessen Holz und Frucht den gleichen Gesclimack haben, das ist der Etrog.<\/p>\n<p>Vielleicht der Pfeffer!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Me\u00edr sagte: Wenn es hei\u00dft:<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a><em>ihr werdet B\u00e4ume pflanzen<\/em>, so wei\u00df ich ja, da\u00df ein Baum e\u00dfbarer Frucht gemeint sei, wozu hei\u00dft es:<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a><em>B\u00e4ume e\u00dfbarer Frucht<\/em>? Auch ein Baum, dessen Holz und Frucht den gleichen Geschmack haben, n\u00e4mlich die Pfefferstaude. Dies lehrt dich, da\u00df die Pfefferstaude dem Gesetze vom Ungeweihten unterliege, und da\u00df es im Jisra\u00e9llande an nichts fehle, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a><em>darin nichts fehlt<\/em>.<\/p>\n<p>Dies ist ja nicht m\u00f6glich; wie sollte man es machen: nimmt man ein Korn, so ist es ja nicht zu merken, und nimmt man zwei oder drei, so spricht ja der Allbarmherzige von einer Frucht und nicht von zwei oder drei Fr\u00fcchten. Dies ist also nicht m\u00f6glich. Rabbi sagte: Man lese nicht <em>hadar<\/em> [pr\u00e4chtig], sondern <em>haddir<\/em> [der Stall]; wie es in einem Stalle Gro\u00dfe und Kleine, Heile und Fehlerhafte gibt, ebenso mu\u00df es bei dieser Gro\u00dfe und Kleine, Heile und Fehlerhafte geben.<\/p>\n<p>Gibt es denn nicht auch bei anderen Fr\u00fcchten Gro\u00dfe und Kleine, Heile und Fehlerhafte!?<\/p>\n<p>Er meint es vielmehr wie folgt: wenn bereits die Kleinen<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a> kommen, die Gro\u00dfen<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>noch vorhanden sind. R. Abahu sagte: Man lese nicht <em>hadar<\/em>, sondern <em>haddar<\/em><a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>, [eine Frucht,] die von einem Jahre zum anderen Jahre auf dem Baume \u00bbwohnen\u00ab bleibt. Ben A\u0351zaj sagte: Man lese nicht <em>hadar<\/em>, sondern <em>hydor<\/em>, denn im Griechischen wird das Wasser <em>?\u03b4\u03c9?<\/em> genannt. Welche Frucht w\u00e4chst an jedem Wasser? Sage, dies ist der Elrog.<\/p>\n<p>D<small>ER VON EINER<\/small> A<small>\u0160ERA ODER EINER ABTR\u00dcNNIGEN<\/small> S<small>TADT HERR\u00dcHRENDE IST UNTAUGLICH<\/small>. Aus wclchem Grunde?<\/p>\n<p>Da er zum Verbrennen bestimmt ist, so hat er nicht die erforderliche Gr\u00f6\u00dfe<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>V<small>OM<\/small> U<small>NGEWEIHTEN IST ER UNTAUGLICH<\/small>. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber streiten R. \u1e24ija b. Abin und R. Asi; einer erkl\u00e4rt, weil er zum Essen nicht erlaubt ist, und einer erkl\u00e4rt, weil er keinen Geldwert<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>hat. Sie glaubten, nach dem das Erlaubtsein zum Essen erforderlich ist, der Geldwert nicht erforderlich sei, und nach dem der Geldwert erforderlich ist, das Erlaubtsein zum Essen nicht erforderlich sei. Wir haben gelernt: Von unreiner Hebe ist er untauglich. Erkl\u00e4rlich ist dies nur nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil er zum Essen verboten ist, weshalb aber nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil er keinen Geldwert hat, er ist ja f\u00fcr den K\u00fcchenbrand<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>verwendbar!?<\/p>\n<p>Vielmehr, alle stimmen \u00fcberein, da\u00df er zum Essen erlaubt sein m\u00fcsse, sie streiten nur \u00fcber den Geldwert; einer ist der Ansicht, das Erlaubtsein zum Essen sei erforderlich, der Geldwert sei nicht erforderlich, und einer ist der Ansicht, auch der Geldwert sei erforderlich.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen bei einem vom zweiten Zehnten in Jeru\u0161alem nach R. Me\u00edr<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>; nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil er zum Essen verboten ist, ist dieser ja zum Essen erlaubt, und nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil er keinen Geldwert hat, ist ja der [zweite] Zehnt Eigentum<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>Gottes. Es ist zu beweisen, da\u00df R. Asi es ist, welcher erkl\u00e4rt, weil er keinen Geldwert hat, denn R. Asi sagte: Mit einem Etrog vom zweiten Zehnten gen\u00fcgt man nach R. Me\u00edr nicht seiner Pflicht am Feste, nach den Weisen aber gen\u00fcgt man damit seiner Pflicht am Feste. Zu beweisen.<\/p>\n<p>Der Text. R. Asi sagte: Mit einem Etrog vom zweiten Zehnten gen\u00fcgt man nach R. Me\u00edr nicht seiner Pflicht am Feste, nach den Weisen aber gen\u00fcgt man damit seiner Pflicht am Feste. Mit Unges\u00e4uertem vom zweiten Zehnten gen\u00fcgt man nach R. Me\u00edr nicht seiner Pflicht am Pesa\u1e25feste, nach den Weisen aber gen\u00fcgt man damit seiner Pflicht am Pesa\u1e25feste. Teig vom zweiten Zehnten ist nach R. Me\u00edr von der Teighebe frei und nach den Weisen zur Teighebe pflichtig. R. Papa wandte ein: Einleuchtend ist dies vom Teige, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a><em>das erste eurer Teige<\/em>, ebenso auch vom Etrog, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a><em>euch<\/em>, von eurem, weshalb aber [nicht mit] Unges\u00e4uertem, hei\u00dft es denn: euer Unges\u00e4uertes!? Raba b. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, nach anderen R. Jemar b.\u0160elemja erwiderte: Dies ist aus [dem Worte] <em>Brot<\/em> zu entnehmen; hierbei<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>Brot des Elends<\/em>, und dort<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>wenn ihr vom Brote des Landes esset<\/em>, wie da von eurem und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-35b\">Blatt 35b<\/h2>\n<p>nicht vom Zehnten, ebenso hierbei von eurem und nicht vom Zehnten. Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Teig vom zweiten Zehnten ist von der Teighebe frei<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; die Weisen sagen, er sei zur Teighebe pflichtig.<\/p>\n<p>\u00bbIhm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen\u00ab, das ist ja dasselbe!?<\/p>\n<p>Vielmehr, streiten sie auch \u00fcber jene, wie sie \u00fcber [den Teig] streiten, oder ist es beim Teige anders, weil es in der Schrift zweimal<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a><em>eurer Teige<\/em> hei\u00dft?<\/p>\n<p>V<small>ON UNREINER<\/small> H<small>EBE IST ER UNTAUGLICH<\/small>. Weil er zum Essen verboten ist.<\/p>\n<p>V<small>ON REINER<\/small> H<small>EBE DARF MAN IHN NIGHT NEHMEN<\/small>. Hier\u00fcber streiten R. Ami und R. Asi; einer erkl\u00e4rt, weil man ihn [verunreinigungs]f\u00e4hig<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> macht, und einer erkl\u00e4rt, weil man [die Schale] unbrauchbar<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>macht.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Wenn man ihn mit Ausschlu\u00df der Schale [als Zehnt] bestimmt hat; nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil man ihn [verunreinigungs]f\u00e4hig macht, ist dies zu ber\u00fccksichtigen, und nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil man [die Schale] unbrauchbar macht, ist dies nicht zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>H<small>AT MAN IHN GENOMMEN, SO IST ER TAUGLICH<\/small>. Nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil man ihn nicht essen darf, darf man ja diesen essen, und nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil er keinen Geldwert hat, hat ja dieser einen Geldwert.<\/p>\n<p>V<small>ON<\/small> D<small>EMAJ<\/small>. Was ist der Grund der Schule Hillels?<\/p>\n<p>Da er, wenn er sein Verm\u00f6gen preisgegeben und Armer sein wollte, f\u00fcr ihn verwendbar sein w\u00fcrde, so ist auch jetzt bei ihm [das Wort] <em>eurer<\/em> anwendbar. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Man darf den Armen und den einquartierten Truppen Demaj zu essen geben.<\/p>\n<p>Und die Schule \u0160ammajs!?<\/p>\n<p>Der Arme darf kein Demaj essen. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Man darf den Armen und den einquartierten Truppen kein Demaj zu essen geben. Hierzu sagte R. Hona: Es wird gelehrt: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe den Armen und den einquartierten Truppen kein Demaj zu essen geben, und die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe den Armen und den einquartierten Truppen wohl Demaj zu essen geben.<\/p>\n<p>V<small>OM ZWEITEN<\/small> Z<small>EHNTEN IN<\/small> J<small>ERU\u0160ALEM<\/small>. Nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil man ihn [verunreinigungs]f\u00e4hig macht, macht man ihn [verunreinigungs]f\u00e4hig, und nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil man [die Schale] unbrauchbar macht, macht man sie unbrauchbar.<\/p>\n<p>H<small>AT MAN IHN GENOMMEN, SO IST ER TAUGLICH<\/small>. Nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil er zum Essen verboten ist, gilt dies nach aller Ansicht, und nach demjenigen, welcher erkl\u00e4rt, weil er keinen Geldwert hat, ist hier die Ansicht der Rabbanan vertreten<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>H<small>AT ER EINEN<\/small> S<small>CHORF<\/small>. R. \u1e24isda sagte: Folgendes sagte unser gro\u00dfer Meister, Gott stehe ihm bei: Dies nur, wenn an einer Stelle, wenn aber an zwei oder drei Stellen, so ist er tauglich. Raba wandte ein: Im Gegenteil, an zwei oder drei Stellen ist er ja scheckig und [um so mehr] untauglich!?<\/p>\n<p>Vielmehr, ist dies gelehrt worden, so mu\u00df es sich auf den Schlu\u00dfsatz beziehen: \u00fcber den kleineren Teil, so ist er tauglich. Hierzu sprach R. \u1e24isda: Folgendes sagte unser gro\u00dfer Meister, Gott stehe ihm bei: Dies nur, wenn an einer Stelle, wenn aber an zwei oder drei Stellen, so ist er scheckig und untauglich. Raba sagte: Wenn aber an der Spitze, so ist er auch [durch einen Schorf] irgend wie gro\u00df untauglich.<\/p>\n<p>F<small>EHLT IHM DIE<\/small> K<small>NOSPE<\/small>. R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Elea\u0351zar lehrte: Fehlt ihm die Keule<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>I<small>ST ER ENTSCHALT<\/small>. Raba sagte: Wenn der Etrog entschalt ist und wie eine rote unreife Dattel aussieht, so ist er tauglich.<\/p>\n<p>Wir haben ja aber gelernt, entschalt sei er untauglich!?<\/p>\n<p>Das: ist kein Widerspruch; das eine vollst\u00e4ndig, das andere teilweise<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-36a\">Blatt 36a<\/h2>\n<p>O<small>DER GEPLATZT, ODER HAT ER EIN<\/small> L<small>OCH<\/small>. U\u0351la b. \u1e24anina lehrte: Ein durchgehendes Loch<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>irgend wie gro\u00df, ein nicht durchgehendes in der Gr\u00f6\u00dfe eines Assar. Raba fragte: Wie ist es, wenn am Etrog Zeichen der Totverletzung<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>entstehen?<\/p>\n<p>Was ist ihm fraglich: wenn entschalt, so haben wir es ja gelernt, wenn geplatzt, so haben wir es ja gelernt, und wenn durchlocht, so haben wir es ja gelernt!?<\/p>\n<p>Ihm ist der Fall fraglich, den U\u0351la im Namen R. Jo\u1e25anans lehrte: Wenn die Lunge sich wie ein Wasserkrug sch\u00fctteln<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>l\u00e4\u00dft, so ist es tauglich. Hierzu sagte Raba: Dies nur, wenn die Bronchien intakt sind, wenn aber die Bronchien nicht intakt sind, ist es totverletzt. Wie ist es nun hierbei<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>: gilt dies nur [bei der Lunge], die der Luft nicht ausgesetzt ist und heilen kann, nicht aber bei diesem, der der Luft ausgesetzt ist und verfault, oder gibt es hierbei keinen Unterschied?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Der aufgedunsene, faule, eingelegte, gesottene, sowie der \u00e4thiopische<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>, wei\u00dfe und scheckige Etrog ist untauglich. Der kugelrunde Etrog ist untauglich; manche sagen, auch der Zwilling. Der unreife Etrog ist nach R. A\u0351qiba untauglich und nach den Weisen tauglich. Hat man ihn in einer Form gezogen, soda\u00df er eine andere Gestalt erhalten hat, so ist er untauglich. Hier wird also vom aufgedunsenen und vom faulen gelehrt; doch wohl aufgedunsen von au\u00dfen und faul von innen.<\/p>\n<p>Nein, beides von au\u00dfen, dennoch ist nichts einzuwenden; eines, wenn er aufgedunsen ist, ohne faul zu sein, und eines, wenn er faul ist, ohne aufgedunsen zu sein.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Der \u00e4thiopische Etrog ist untauglich.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, der \u00e4thiopische sei tauglich, der dem \u00e4thiopischen \u00e4hnliche<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>sei untauglich!? Abajje erwiderte: Unsere Mi\u0161na spricht eben von einem dem \u00e4thiopischen \u00e4hnlichen. Raba erwiderte: Das ist kein Widerspruch; das eine f\u00fcr uns, das andere<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>\u00abDer unreife Etrog ist nach R. A\u0351qiba untauglich und nach den Weisen tauglich. \u00bb Rabba sagte: R. A\u0351qiba und R. \u0160imo\u0351n sagten das gleiche. R. A\u0351iqba lehrte das, was wir eben gesagt haben, was R. \u0160imo\u0351n?<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Nach R, \u0160imo\u0351n sind die Etrogim [zehnt]frei, solange sie klein sind. Abajje sprach zu ihm: Vielleicht ist dem nicht so: R. A\u0351qiba ist dieser Ansicht nur hierbei, da ein \u00bbpr\u00e4chtiger\u00ab erforderlich ist, was ein solcher nicht ist, dort aber ist er der Ansicht der Rabbanan; oder aber: R. \u0160imo\u0351n ist dieser Ansicht nur dort, da es hei\u00dft:<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a><em>von allem Ertrag deiner Aussaat sollst da den Zehnten entrichten<\/em>, nur wie die Leute sie zur Aussaat zu verwenden pflegen, hierbei aber ist er der Ansicht der Rabbanan!? Und nichts weiter [dar\u00fcber].<\/p>\n<h2 id=\"blatt-36b\">Blatt 36b<\/h2>\n<p>\u00abHat man ihn in einer Form gezogen, soda\u00df er eine andere Gestalt erhalten hat.\u00bb Raba sagte: Dies nur, wenn er eine andere Gestalt erhalten hat, in seiner gew\u00f6hnlichen Gestalt aber ist er tauglich.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, es hei\u00dft ja: eine andere Gestalt!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn er bretterartig<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>wurde.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Von einem Etrog, den M\u00e4use angenagt haben, sagte Rabh, er sei nicht \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. \u1e24anina a\u00df<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>ja davon und gen\u00fcgte damit<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>seiner Pflicht!?<\/p>\n<p>Gegen R. \u1e24anina ist ja aus unserer Mi\u0161na einzuwenden!?<\/p>\n<p>Gegen R. \u1e24anina ist aus unserer Mi\u0161na nichts einzuwenden, denn diese spricht vom ersten Tage, und er [tat dies] am zweiten Tage, aber gegen Rabh ist ja [aus dem Verfahren R. \u1e24aninas] einzuwenden!?<\/p>\n<p>Rabh kann dir erwidern: anders ist das [Annagen von] M\u00e4usen, denn dies ist widerw\u00e4rtig. Manche lesen: Rabh sagte, ein solcher sei \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab, denn R. \u1e24anina a\u00df davon und gen\u00fcgte damit seiner Pflicht.<\/p>\n<p>Gegen R. \u1e24anina ist ja aber aus unserer Mi\u0161na einzuwenden!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; diese spricht vom ersten Tage, er aber [tat dies] am zweiten Tage.<\/p>\n<p>D<small>ES KLEINSTEN<\/small> E<small>TROG &amp;C<\/small>. Raphram b. Papa sagte: Wie sie den Streit \u00fcber diesen f\u00fchren, so f\u00fchren sie den Streit \u00fcber die eckigen Steine. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Drei eckige Steine darf man am \u0160abbath nach dem Aborte<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>bringen. In welcher Gr\u00f6\u00dfe? R. Me\u00edr sagt, in der einer Nu\u00df, R. Jehuda sagt, in der eines Eies.<\/p>\n<p>D<small>ES GROSSEN, DASS MAN HALTEN &amp;C<\/small>. Es wird gelehrt: R. Jehuda erz\u00e4hlte: Einst kam R. A\u0351qiba ins Bethaus mit einem Etrog auf der Schulter; da sprachen sie zu ihm: Dieser ist nicht \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab. R. Jose erwiderte: Soll dies ein Beweis sein!? Nur sie<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>sagten zu ihm, dieser sei nicht \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab.<\/p>\n<p><sup>viii<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF DEN<\/small> F<small>ESTSTRAUSS NUR MIT<\/small> G<small>LEICHARTIGEM ZUSAMMENBINDEN<\/small><\/p>\n<p><small>SO<\/small> R. J<small>EHUDA<\/small>; R. M<small>E\u00cdR SAGT, SOGAR MIT EINER<\/small> S<small>CHNUR<\/small>. R. M<small>E\u00cdR SPRACH<\/small>: D<small>IE<\/small> L<small>EUTE IN<\/small> J<small>ERU\u0160ALEM PFLEGTEN JA IHRE<\/small> F<small>ESTSTR\u00c4USSE MIT<\/small> G<small>OLDTRESSEN ZUSAMMENZUBINDEN<\/small>. J<small>ENE ERWIDERTEN IHM<\/small>: U<small>NTEN BANDEN SIE SIE MIT<\/small> G<small>LEICHARTIGEM ZUSAMMEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Raba sagte: Auch mit Bast und auch mit Rinde der Palme. Ferner sagte Raba: Was ist der Grund R. Jehudas? Er ist der Ansicht, der Feststrau\u00df ben\u00f6tige des Zusammenbindens, und wenn man eine andere Art verwendet, so sind es f\u00fcnf Arten. Ferner sagte Raba: Woher entnehme ich, da\u00df Bast und Rinde der Palme zur Art des Feststrau\u00dfes geh\u00f6ren? Es wird gelehrt:<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a><em>In H\u00fctten sollt ihr wohnen<\/em>, in einer H\u00fctte, gleichviel woraus<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jehuda sagt, die Festh\u00fctte d\u00fcrfe nur aus einer der vier Arten des Feststrau\u00dfes hergestellt sein. Dies ist auch durch einen Schlu\u00df zu beweisen: wenn zum Feststrau\u00dfe, der nicht in den N\u00e4chten wie an den Tagen Geltung hat, die vier Arten erforderlich sind, um wieviel mehr sind zur Festh\u00fctte, die in den N\u00e4chten wie an den Tagen Geltung hat, die vier Arten erforderlich. Man erwiderte ihm: Ein Schlu\u00df, der zur Erschwerung gefolgert wird, aber eine Erleichterung zur Folge hat, ist kein Schlu\u00df; wenn man nun die vier Arten nicht findet, m\u00fc\u00dfte man demnach [das Gebot] unterlassen,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-37a\">Blatt 37a<\/h2>\n<p>w\u00e4hrend die Tora sagti:<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a><em>in H\u00fctten sollt ihr sieben Tage wohnen<\/em>, eine H\u00fctte, gleichviel woraus. So hei\u00dft es auch [im Buche] E\u0351zra: <a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a><em>geht aufs Gebirge hinaus und holt euch Zweige vom Olivenbaum und Zweige vom wilden \u00d6lbaum und Zweige von der Myrte und Zweige von Palmen und Zweige von dichtbelaubten B\u00e4umen, und errichtet H\u00fctten nach Vorschrift<\/em>. (R. Jehuda ist der Ansicht, diese zu den W\u00e4nden, und die Zweige der Myrten, der Palmen und der dichtbelaubten B\u00e4ume zur Bedachung.) Und wir haben gelernt: Man darf die Festh\u00fctte mit Brettern \u00fcberdachen<\/p>\n<p>so R. Jehuda. Hieraus, da\u00df Bast und Rinde der Palme zur Art des Feststrau\u00dfes geh\u00f6ren. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Kann R. Jehuda denn gesagt haben, nur die vier Arten und nichts anderes, es wird ja gelehrt: Hat man sie mit Brettern aus Zedern \u00fcberdacht, die vier Handbreiten haben, so ist sie nach aller Ansicht unbrauchbar; haben sie keine vier Handbreiten, so ist sie nach R. Me\u00edr unbrauchbar und nach R. Jehuda brauchbar; jedoch pflichtet R. Me\u00edr bei, da\u00df wenn ein Brett vom anderen Brette die Breite eines Brettes absteht, man dazwischen Abfall lege, und sie ist brauchbar!?<\/p>\n<p>Unter \u00bbZeder\u00ab ist die Myrte zu verstehen. Dies nach Rabba b. R. Hona, denn Rabba b. R. Hona sagte im Namen der Schule Rabhs: Es gibt zehn Arten von Zedern, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a><em>ich will die W\u00fcste mit Zedern, Akazien, Myrten &amp;c<\/em>.<\/p>\n<p>R. M<small>E\u00cdR SAGT, SOGAR MIT EINER<\/small> S<small>CHNUR &amp;C<\/small>. Es wird gelehrt: R. Me\u00edr sprach: Die Vornehmen in Jeru\u0161alem pflegten ja ihre Feststr\u00e4u\u00dfe mit Goldtressen zusammenzubinden. Jene erwiderten ihm: Soll dies ein Beweis sein!? Unten banden sie sie mit Gleichartigem zusammen.<\/p>\n<p>Rabba sprach zu den Leuten, die beim Exilarchen die Ho\u0161a\u0351na zu binden pflegten: Wenn ihr die Ho\u0161a\u0351na f\u00fcr das Haus des Exilarchen bindet, lasset eine Handhabe<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a>zur\u00fcck, damit [beim Anfassen die Schnur] keine Trennung bilde. Raba aber sagt, was dazu geh\u00f6rt, bilde keine Trennung.<\/p>\n<p>Rabba sagte: Man fasse die Ho\u0161a\u0351na nicht mit einem Gewande an, denn es ist ja ein richtiges Anfassen<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>erforderlich, das dadurch verhindert wird. Raba aber sagt, auch das Anfassen mit etwas anderem hei\u00dfe Anfassen. Raba sprach: Woher entnehme ich, da\u00df das Anfassen mit etwas anderem Anfassen hei\u00dfe? Wir haben gelernt: Ist das Ysopb\u00fcndel zu kurz, so binde man einen Faden oder eine Spindel daran und tauche es ein, sodann ziehe man es herauf, fasse das Ysopb\u00fcndel selbst an und sprenge. Wieso denn, der Allbarmherzige sagt ja:<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a><em>er nehme und tauche ein<\/em>? Vielmehr ist hieraus zu entnehmen, da\u00df das Anfassen mit etwas anderem Anfassen hei\u00dfe.<\/p>\n<p>Wieso denn, vielleicht ist es da anders, wo man es anbindet, soda\u00df es der Sache selbst gleicht!?<\/p>\n<p>Vielmehr, hieraus: F\u00e4llt sie<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>us der R\u00f6hre in den Trog, so ist es ung\u00fcltig. Es ist also<\/p>\n<h2 id=\"blatt-37b\">Blatt 37b<\/h2>\n<p>g\u00fcltig, wenn man sie [aus dieser] hineinsch\u00fcttet. Wieso denn, der Allbarmherzige sagt ja;<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a><em>er nehme und sch\u00fctte<\/em>? Vielmehr ist hieraus zu entnehmen, da\u00df das Anfassen mit etwas anderem Anfassen hei\u00dfe.<\/p>\n<p>Ferner sagte Rabba: Man stecke nicht den Palmenzweig in die Ho\u0161a\u0351na, weil dadurch die Bl\u00e4tter zwischenfallen und eine Trennung bilden k\u00f6nnten. Raba aber sagt, Gleichartiges bilde keine Trennung.<\/p>\n<p>Ferner sagte Rabba: Man schneide vom Palmenzweig nichts ab, wenn er mit der Ho\u0161a\u0351na zusammengebunden<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>ist, weil dazwischen die. Bl\u00e4tter sich l\u00f6sen und eine Trennung bilden. Raba aber sagt, Gleichartiges bilde keine Trennung.<\/p>\n<p>Ferner sagte Rabba: An der Myrte des Gebotes darf man nicht riechen, am Etrog des Gebotes darf man wohl riechen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Die Myrte ist zum Riechen bestimmt, und sobald man sie abgesondert hat, hat man sie vom Riechen abgesondert; der Etrog aber ist zum Essen bestimmt, und sobald man ihn abgesondert hat, hat man ihn nur vom Essen abgesondert.<\/p>\n<p>Ferner sagte Rabba: An einer [am Strauche] haftenden Myrte darf man [am Feste] riechen, an einem [am Baume] haftenden Etrog darf man nicht riechen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Die Myrte ist zum Riechen bestimmt, und auch, wenn man dies erlaubt, wird man zum Abtrennen derselben nicht<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>verleitet, der Etrog aber ist zum Essen bestimmt, und wenn man dies erlauben w\u00fcrde, k\u00f6nnte man zum Abpfl\u00fckken desselben verleitet werden.<\/p>\n<p>Ferner sagte Rabba: Man halte den Feststrau\u00df in der Rechten und den Etrog in der Linken.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Jener fa\u00dft drei<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> Gebote, dieser aber nur ein Gebot. R. Jirmeja sprach zu R. Zeriqa: Weshalb sagt man im Segensspruchenur \u00bbdes Nehmens des Palmenzweiges\u00ab?<\/p>\n<p>Weil dieser h\u00f6her ist als jene alle.<\/p>\n<p>Man kann ja den Etrog h\u00f6her halten und den Segen [\u00fcber ihn] sprechen!? Dieser erwiderte: Jener ist an sich h\u00f6her als die anderen.<\/p>\n<p><sup>ix,1<\/sup> <bold>A<\/bold><small>N WELCHER<\/small> S<small>TELLE<\/small> [<small>IM<\/small> L<small>OBLIEDE<\/small>] <small>SCH\u00dcTTELTE MAN IHN?<\/small> B<small>EI<\/small> [<small>DEN<\/small> W<small>ORTEN<\/small>] \u00bbD<small>ANKET DEM<\/small> H<small>ERRN\u00ab, AM<\/small> B<small>EGINNE UND AM<\/small> S<small>CHL\u00dcSSE<\/small> [<small>DES<\/small> A<small>BSCHNITTES<\/small>], <small>UND BEI<\/small> [<small>DEN<\/small> W<small>ORTEN<\/small>] \u00bbA<small>CH<\/small>, H<small>ERR HILF DOCH<\/small>!\u00ab<\/p>\n<p><small>SO DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, AUCH BEI<\/small> [<small>DEN<\/small> W<small>ORTEN<\/small>] \u00bbA<small>CH<\/small>, H<small>ERR, LASS GELINGEN<\/small>\u00ab. R. <small>A\u0351QIBA SPRACH<\/small>: I<small>CH BEOBACHTETE<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9L UND<\/small> R. J<small>EHO\u0160\u00dcA, UND W\u00c4HREND DAS GANZE<\/small> V<small>OLK DIE<\/small> F<small>ESTSTR\u00c4USSE SCH\u00dcTTELTE, SCH\u00dcTTELTEN SIE DIESE NUR BEI<\/small> [<small>DEN<\/small> W<small>ORTEN<\/small>] \u00bbA<small>CH<\/small>, H<small>ERR, HILF DOCH<\/small>!\u00ab<\/p>\n<p>GEMARA. Wer spricht<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>vom Sch\u00fctteln?<\/p>\n<p>Dort<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>hei\u00dft es: ein Palenzweig, der drei Handbreiten hat, da\u00df man ihn sch\u00fctteln kann, ist tauglich, und hierzu fragt er, an welcher Stelle man ihn sch\u00fcttle.<\/p>\n<p>Dort wird gelehrt: Wie verfuhr er mit den zwei Broten und den zwei L\u00e4mmern<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>am Wochenfeste? Er legte die zwei Brote auf die zwei L\u00e4mmer und schob beide H\u00e4nde unter sie, sodann hob er sie hoch und schwang sie hin und her, nach oben und nach unten, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a><em>die geschwungen und hochgehoben wurden<\/em>. R. Jo\u1e25anan sagte: Hin und her, f\u00fcr den, dessen die vier Himmelsrichtungen sind; nach oben und nach unten, f\u00fcr den, dessen Himmel und Erde sind. Im Westen lehrten sie wie folgt: R. \u1e24ama b.U\u0351qaba sagte im Namen des R. Jose b.R. \u1e24anina: Hin und her, um die b\u00f6sen Winde zur\u00fcckzuhalten; nach oben und nach unten, um b\u00f6se Taue zur\u00fcckzuhalten. R. Jose b.Abin, nach anderen R. Jose b.Zebida, sagte: Dies besagt, da\u00df sogar das Nebens\u00e4chliche des Gebotes Heimsuchungen zur\u00fcckh\u00e4lt: das Schwingen ist ja nur Nebens\u00e4chliches<\/p>\n<h2 id=\"blatt-38a\">Blatt 38a<\/h2>\n<p>des Gebotes, dennoch h\u00e4lt es b\u00f6se Winde und Taue zur\u00fcck. Raba sagte: Ebenso auch der Feststrau\u00df. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob schwang ihn hin und her und sprach: Dies ist ein Pfeil in die Augen des Satans. Das ist aber nicht tunlich, weil man ihn dadurch reizt.<\/p>\n<p><sup>ix,2<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ER SICH AUF DER<\/small> R<small>EISE BEFUNDEN UND DEN<\/small> F<small>ESTSTRAUSS ZU NEHMEN KEINE<\/small> G<small>ELEGENHEIT HATTE, NEHME IHN SOBALD ER NACH<\/small> H<small>AUSE KOMMT, SOGAR BEI<\/small> T<small>ISCHE<\/small>. H<small>AT ER IHN MORGENS NICHT GENOMMEN, SO NEHME ER IHN ABENDS, DENN<\/small> [<small>DAS<\/small> G<small>EBOT<\/small>] <small>DES<\/small> F<small>ESTSTRAUSSES ERSTRECKT SICH AUF DEN GANZEN<\/small> T<small>AG<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Du sagst, man nehme ihn bei Tische, wonach man seinetwegen [die Mahlzeit] unterbreche; ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Hat man sie<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>begonnen, so unterbreche man nicht!? R. Saphra erwiderte: Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn noch am Tage Zeit vorhanden ist, das andere, wenn am Tage keine Zeit mehr vorhanden ist. Raba erwiderte: Was ist dies \u00fcberhaupt f\u00fcr ein Widerspruch: Vielleicht gilt das eine von [einem Gebote] der Tora und das andere von einem rabbanitischen<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>!? Vielmehr, sagte Raba, will man auf einen Widerspruch hinweisen, so weise man auf folgenden Widerspruch hin: [er] nehme ihn, sobald er nach Hause kommt, wonach er [die Mahlzeit] unterbreche, und nachher lehrt er: hat er ihn morgens nicht genommen, so nehme er ihn abends, wonach er sie nicht unterbreche!? R. Saphra erwiderte: Das ist kein Widerspruch; das eine, wenn noch am Tage Zeit vorhanden ist, und das andere, wenn am Tage keine Zeit mehr vorhanden ist. R. Zera sprach: Was ist dies f\u00fcr ein Einwand: vielleicht ist es tatt\u00e4chlich Gebot, [die Mahlzeit] zu unterbrechen, hat man sie aber nicht unterbrochen, so nehme man ihn abends, denn [das Gebot] des Feststrau\u00dfes erstreckt sich auf den ganzen Tag. Vielmehr, sagte R. Zera, tatt\u00e4chlich, wie wir zuerst erkl\u00e4rt haben, wenn du aber erwiderst, das eine sei [ein Gebot] der Tora und das andere ein rabbanitisches, so handelt es sich hier um den zweiten Festtag, der ebenfalls rabbanitisch ist. Dies ist auch zu beweisen, denn er lehrt: wer sich auf der Reise befunden und den Feststrau\u00df zu nehmen keine Gelegenheit hatte; wollte man sagen, am ersten Tage, so ist es ja nicht erlaubt.<\/p>\n<p><sup>x<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN EINEM EIN<\/small> S<small>KLAVE, EINE<\/small> F<small>RAU, ODER EIN<\/small> M<small>INDERJ\u00c4HRIGER<\/small> [<small>DAS<\/small> L<small>OBLIED<\/small>] <small>VORLIEST, SO SPRECHE ER IHNEN NACH, WAS SIE IHM VORLESEN, UND<\/small> F<small>LUCH TREFFE<\/small><a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a><small>IHN<\/small>. W<small>ENN EIN<\/small> E<small>RWACHSENER IHM VORLIEST, SO ANTWORTE ER NUR<\/small> \u00bbH<small>ALLELUJA<\/small>\u00ab. <sup>xi,1<\/sup> I<small>N<\/small> O<small>RTEN, WO ES \u00dcBLICH IST, SIE<\/small><a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a><small>ZU WIEDERHOLEN, WIEDERHOLE MAN SIE, SIE EINMAL ZU LESEN, LESE MAN SIE EINMAL, NACHHER DEN<\/small> S<small>EGEN ZU SPRECHEN, SPRECHE MAN NACHHER DEN<\/small> S<small>EGEN; ALLES NACH DEM<\/small> L<small>ANDESBRAUCHE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: In der Tat sagten sie, ein [minderj\u00e4hriger] Sohn k\u00f6nne f\u00fcr seinen Vater, ein Sklave f\u00fcr seinen Herrn und eine Frau f\u00fcr ihren Mann den [Tisch]segen sprechen, aber die Weisen sagten: Fluch treffe den, dem seine Frau oder seine Kinder den [Tisch]segen vorsprechen. Raba sagte: Bedeutende Lehren sind<\/p>\n<h2 id=\"blatt-38b\">Blatt 38b<\/h2>\n<p>vom Brauche beim Lobliede zu entnehmen. Er<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>spricht \u00bbHalleluja\u00ab und sie<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>antworten \u00bbHalleluja\u00ab; hieraus, da\u00df es Gebot ist, \u00bbHalleluja\u00ab zu antworten. Er spricht:<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a><em>Preiset, ihr Knechte des Herrn<\/em>, und sie sprechen \u00bbHalleluja\u00ab; hieraus, da\u00df, wenn ein Erwachsener vorliest, man \u00bbHalleluja\u00ab antworte. Er spricht:<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a><em>Danket dem Herrn<\/em> und sie antworten: <em>Danket dem Herrn<\/em>; hieraus, da\u00df es Gebot ist, mit den Anf\u00e4ngen; der Abs\u00e4tze<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>zu antworten. Es wurde auch gelehrt: R. \u1e24anan b.Raba sagte: Es ist Gebot, mit den Anf\u00e4ngen der Abs\u00e4tze zu antworten. Er spricht:<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a><em>Ach, Herr, hilf doch<\/em>, und sie antworten: <em>Ach, Herr, hilf doch<\/em>; hieraus, da\u00df, wenn ein Minderj\u00e4hriger einem vorliest, er ihm nachspreche. Er spricht:<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a><em>Ach, Herr, la\u00df doch gelingen<\/em>, und sie antworten: <em>Ach, Herr, la\u00df doch gelingen<\/em>; hieraus, da\u00df man, wenn man will, wiederholen darf. Er spricht:<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a><em>Gepriesen der Kommende<\/em>, und sie antworten:<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a><em>Im Namen des Herrn<\/em>; hieraus<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a>, da\u00df das Zuh\u00f6ren dem Antworten gleicht.<\/p>\n<p>Man fragte R. \u1e24ija b. Abba: Wie ist es, wenn man zugeh\u00f6rt und nicht geantwortet hat? Dieser erwiderte: Gelehrte, Schullehrer, Volksvorsteher und Redner sagten, wenn man zugeh\u00f6rt und nicht geantwortet hat, habe man seiner Pflicht gen\u00fcgt. Es wurde auch gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b.Pazi sagte im Namen des R. Jeho\u0161u\u00e1 b.Levi im Namen Bar Qapparas: Woher, da\u00df das Zuh\u00f6ren dem Antworten gleiche? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a><em>alle Worte, die Jo\u0161ijahu gelesen hat<\/em>; las sie etwa Jo\u0161ijahu, \u0160aphan las sie ja, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a><em>und \u0160aphan las dem K\u00f6nige all diese Worte vor<\/em>!? Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df das Zuh\u00f6ren dem Antworten gleiche.<\/p>\n<p>Vielleicht las sie Jo\u0161ijahu selbst,nachdem ihm \u0160aphan vorgelesen hatte!? R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erwiderte: Dies ist nicht einleuchtend, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a><em>weil dein Herz erweicht ward und du dich vor dem Herrn gedem\u00fctigt hast, als du all diese Worte h\u00f6rtest<\/em>; als du h\u00f6rtest, nicht als du lasest. Raba sagte: Man sage nicht \u00bbGesegnet sei der Kommende\u00ab und darauf \u00bbim Namen des Herrn\u00ab, sondern zusammen: \u00bbGesegnet sei der Kommende im Namen des Herrn\u00ab. R. Saphra sprach zu ihm: Mo\u0161e, du hast Recht; aber ob so oder so, schlie\u00dft<\/p>\n<h2 id=\"blatt-39a\">Blatt 39a<\/h2>\n<p>man ja den Satz, somit ist nichts dabei. Raba sagte: Man sage nicht \u00bbSein gro\u00dfer Name<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>sei\u00ab und nachher \u00bbgepriesen\u00ab, sondern zusammen: \u00bbSein gro\u00dfer Name sei gepriesen\u00ab. R. Saphra sprach zu ihm: Mo\u0161e, du hast Recht; aber ob so oder so, schlie\u00dft man ja den Satz, somit ist nichts dabei.<\/p>\n<p>I<small>N<\/small> O<small>RTEN, WO ES \u00dcBLICH IST SIE ZU WIEDERHOLEN<\/small>. Es wird gelehrt: Rabbi wiederholte manche [Verse]. R. Elea\u0351zar b.Pro\u1e6do f\u00fcgte da manches hinzu.<\/p>\n<p>Was f\u00fcgte er hinzu? Abajje erwiderte: Er f\u00fcgte die Wiederholung [der Verse] von \u00bbIch danke\u00ab ab hinzu.<\/p>\n<p>N<small>ACHHER DEN<\/small> S<small>EGEN ZU SPRECHEN, SPRECHE MAN<\/small>. Abajje sagte: Dies lehrten sie nur vom [Segen] nachher, vorher aber ist es Gebot, den Segen zu sprechen. R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen \u0160emu\u00e9ls: \u00dcber alle Gebote spreche man den Segen vor [o\u0351ber] ihrer Aus\u00fcbung.<\/p>\n<p>Wieso ist es eiwiesen, da\u00df o\u0351ber die Bedeutung \u00bbvor\u00ab hat?<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man b.Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a><em>da lief A\u1e25imaa\u0351\u00e7 den Weg durch die Aue und kam dem Mohren vor [vajaa\u0351bor]<\/em>. Abajje erwiderte: Hieraus:<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a><em>er aber ging vor [a\u0351bar] ihnen<\/em>. Wenn du aber willst, sage ich: hieraus:<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a><em>vor ihnen schreitet [vajaa\u0351bor] ihr K\u00f6nig, und der Herr an ihrer Spitze<\/em>.<\/p>\n<p><sup>xi,2<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN MAN VON SEINEM<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN IM<\/small> S<small>IEBENTJAHRE EINEN<\/small> F<small>ESTSTRAUSS KAUFT, SO GEBE IHM DIESER EINEN<\/small> E<small>TROG ALS<\/small> G<small>ESCHENK, WEIL MAN IHN IM<\/small> S<small>IEBENTJAHRE NICHT KAUFEN DARF<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wie ist es, wenn er ihn ihm nicht als Geschenk geben will? R. Hona erwiderte: So lasse er ihn den Preis f\u00fcr den Etrog auf den Preis f\u00fcr den Feststrau\u00df aufschlagen.<\/p>\n<p>Er kann ihn ja direkt bezahlen!?<\/p>\n<p>Man darf einem Manne aus dem gemeinen Volke<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a>f\u00fcr Siebentjahrsfr\u00fcchte kein Geld geben. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man darf einem Manne aus dem gemeinen Volke Geld f\u00fcr Siebentjahrsfr\u00fcchte nicht mehr als zu drei Mahlzeiten geben. Hat man ihm aber [mehr] gegeben, so sage man: \u00bbdieses Geld sei ausgeweiht durch Fr\u00fcchte, die ich zu Hause habe\u00ab, und diese esse er [unter Beobachtung der] Heiligkeitsvorschriften<\/p>\n<h2 id=\"blatt-39b\">Blatt 39b<\/h2>\n<p>f\u00fcr Siebentjahrsfr\u00fcchte. Dies nur in dem Falle, wenn man von Freigut kauft, wenn man aber von Bewachtem<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a>kauft, darf man ihm auch nicht einen halben Assar geben. R. \u0160e\u0161eth wandte ein: Vom Freien nur zu drei Mahlzeiten und nicht mehr; ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Raute, wilde Beermelde, Portulak, Bergkoriander, Flu\u00dfepich und die Wiesenrauke sind zehntfrei und d\u00fcrfen im Siebentjahre von jedem gekauft<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a>werden, weil man dergleichen nicht verwahrt!? Er erhob diesen Einwand und er selber erkl\u00e4rte es: Sie lehrten dies vom Betrage einer Ration<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a>[man]. Ebenso erkl\u00e4rte Rabba b.Bar \u1e24ana im Namen R. Jo\u1e25anans: Sie lehrten des vom Betrage einer Ration.<\/p>\n<p>Wieso ist es erwiesen, da\u00df \u00bbman\u00ab die Bedeutung Ration<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>hat?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a><em>und der K\u00f6nig wies ihnen [vajman] ihre t\u00e4gliche Ration an &amp;c<\/em>.<\/p>\n<p>Demnach sollte dies auch vom Feststrau\u00dfe gelten!?<\/p>\n<p>Der Feststrau\u00df ist aus dem sechsten<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a>Jahre, das in das Siebentjahr hineinreicht.<\/p>\n<p>Demnach ist ja auch der Etrog aus dem sechsten Jahre, das in das Siebentjahr hineinreicht!?<\/p>\n<p>Beim Etrog richten wir uns nach dem Pfl\u00fccken.<\/p>\n<p>Aber sowohl nach R. Gamli\u00e9l als auch nach R. Elie\u0351zer richten wir uns ja beim Etrog hinsichtlich des Siebentjahrs nach dem Knospen, denn wir haben gelernt: Der Etrog gleicht in dreifacher Hinsicht dem Baume und in einer Hinsicht dem Kraute. Er gleicht in dreifacher Hinsicht dem Baume: hinsichtlich des Ungeweihten, der Vierjahrsfrucht und des Siebentjahres<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a>; in einer Hinsicht dem Kraute: da\u00df beim Pfl\u00fccken seine<\/p>\n<h2 id=\"blatt-40a\">Blatt 40a<\/h2>\n<p>Verzehntung erfolge<\/p>\n<p>so R. Gamli\u00e9l. R. Elie\u0351zer sagt, der Etrog gleiche in jeder Hinsicht dem Baume!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht des Autors der folgenden Lehre: R. Jose sagte: Eutolmios bekundete im Namen von f\u00fcnf \u00c4ltesten, da\u00df man sich beim Etrog hinsichtlich des Verzehntens nach dem Pfl\u00fccken richte; unsere Meister aber stimmten in U\u0161a ab und beschlossen, sowohl hinsichtlich des Verzehntens als auch hinsichtlich des Siebentjahres.<\/p>\n<p>Wer spricht da vom Siebentjahre!?<\/p>\n<p>[Diese Lehre] ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: beim Etrog hinsichtlich des Verzehntens nach dem Pfl\u00fccken und hinsichtlich des Siebentjahres nach dem Knospen; unsere Meister aber stimmten in U\u0161a ab und beschlossen, da\u00df man sich beim Etrog sowohl hinsichtlich des Verzehntens als auch hinsichtlich des Siebentjahres nach dem Pfl\u00fccken richte.<\/p>\n<p>Also nur aus dem Grunde, weil der Palmenzweig aus dem sechsten Jahre ist, das in das Siebentjahr hineinreicht, aus dem Siebentjahre selber aber ist er demnach heilig; warum denn, er ist ja nichts weiter als Holz, und Holz unterliegt ja nicht der Heiligkeit des Siebentjahres!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn man Bl\u00e4tter von Stauden und Weinst\u00f6cken auf dem Felde aufschobert, so sind sie, wenn man sie zur F\u00fctterung sammelt, der Heiligkeit des Sieben tj abres unterworfen, und wenn man sie als Brennholz sammelt, der Heiligkeit des Siebentjahres nicht unterworfen.<\/p>\n<p>Anders ist es bei diesen, da die Schrift ausdr\u00fccklich sagt:<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a><em>f\u00fcr euch zum Essen<\/em>, f\u00fcr euch wie zum Essen; nur das, wobei die Nutznie\u00dfung mit der Vernichtung erfolgt, ausgenommen das [Brenn]-holz, wobei die Nutznie\u00dfung erst nach der Vernichtung erfolgt<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es gibt ja aber auch Kienholz<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a>, bei dem die Nutznie\u00dfung bei der Vernichtung erfolgt!? Raba erwiderte: Gew\u00f6hnliches Holz ist zum Heizen bestimmt.<\/p>\n<p>\u00dcber das Brennholz [streiten] Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: Man darf Fr\u00fcchte vom Siebentj\u00e4hre nicht zu Einweich- oder Waschlauge verwenden; R. Jose sagt, man d\u00fcrfe sie wohl dazu verwenden.<\/p>\n<p>Was ist der Grund des ersten Tanna?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt: <em>zum Essen<\/em>, nicht aber zu Einweich- oder Waschlauge.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Joses?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt: <em>f\u00fcr euch<\/em>, f\u00fcr all eure Bed\u00fcrfnisse, auch zu Eiuweich- oder Waschlauge.<\/p>\n<p>Und der erste Tanna, es hei\u00dft ja: <em>f\u00fcr euch<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies erkl\u00e4rt er: f\u00fcr euch wie zum Essen, nur das, wobei die Nutznie\u00dfung mit der Vernichtung erfolgt, ausgenommen Einweich- und Waschlauge, wobei die Nutznie\u00dfung erst nach der Vernichtung [der Fr\u00fcchte] erfolgt.<\/p>\n<p>Und R. Jose, es hei\u00dft ja: <em>zum Essen<\/em>!?<\/p>\n<p>Hieraus folgert er: zum Essen, nicht aber zu einem Pflaster. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: <em>Zum Essen<\/em>, nicht aber zu einem Pflaster. Du sagst, zum Essen, nicht aber zu einem Pflaster, vielleicht ist dem nicht so, sondern: nicht zu Waschlauge!? Da es <em>f\u00fcr euch<\/em> hei\u00dft, so ist ja die Waschlauge einbegriffen, somit bedeutet <em>zum Essen<\/em>: zum Essen und nicht zu einem Pflaster. Was veranla\u00dft dich, die Waschlauge einzuschlie\u00dfen und das Pflaster auszuschlie\u00dfen? Ich schlie\u00dfe die Waschlauge ein, die f\u00fcr jeden<\/p>\n<h2 id=\"blatt-40b\">Blatt 40b<\/h2>\n<p>Menschen verwendbar ist, und ich schlie\u00dfe das Pflaster aus, das nicht f\u00fcr jeden Menschen verwendbar ist.<\/p>\n<p>Wer lehrte folgende Lehre der Rabbanan: <em>Zum Essen<\/em>, nicht aber zu einem Pflaster, <em>zum Essen<\/em>, nicht aber zum Sprengen; <em>zum Essen<\/em>, nicht aber daraus ein Brechmittel zu bereiten. Wer? R. Jose, denn nach den Rabbanan ist ja auch Einweich- und Waschlauge [auszuschlie\u00dfen].<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: [Fr\u00fcchte vom] Siebentjahre sind nur im Kaufwege<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a> auszuweihen, R. Jo\u1e25anan aber sagte, sowohl im Kaufwege als auch durch Ausweihung<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Elea\u0351zars?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a><em>in solchem Jobeljahre &amp;c<\/em>. und darauf folgt:<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a><em>wenn ihr etwas verkaufet<\/em>, also nur im Kaufwege und nicht durch Ausweihung.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Jo\u1e25anans? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a><em>denn das ist ein Joheljahr, es soll heilig sein<\/em>; wie Geheiligtes sowohl im Kaufwege als auch durch Ausweihung, ebenso [Fr\u00fcchte vom] Siebentj\u00e4hre, sowohl im Kaufwege als auch durch Ausweihung.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr verwendet R. Jo\u1e25anan [die Worte] <em>wenn ihr etwas verkaufet<\/em>?<\/p>\n<p>Diese verwendet er f\u00fcr die Lehre des R. Jose b.\u1e24anina, denn es wird gelehrt: R. Jose b.\u1e24anina sagte: Komm und sieh, wie streng sogar der Staub<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a>Mes Siebentjahrsgesetzes ist. Wer mit Fr\u00fcchten des Siebentjahres handelt, verkauft zuletzt sogar seine Mobilien und seine Sachen, denn es hei\u00dft: <em>in solchem Jobeljahre sollt ihr ein jeder wieder zu seinem Besitze kommen<\/em>, und darauf folgt: <em>wenn ihr eurem N\u00e4chsten etwas verkaufet &amp;c<\/em><a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr verwendet R. Elea\u0351zar den Schriftvers R. Jo\u1e25anans!?<\/p>\n<p>Diesen verwendet er f\u00fcr folgende Lehre: <em>Denn das ist ein Joheljahr, es soll heilig sein<\/em>; wie Geheiligtes seinen Preis<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a>erfa\u00dft, ebenso erfa\u00dft die Siebentjahrs[frucht] ihren Preis. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Elea\u0351zar und es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Jo\u1e25anan. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Elea\u0351zar: Die Siebentjahrs[frucht] erfa\u00dft ihren Preis, denn es hei\u00dft: <em>denn das ist ein Jobeljahr, es soll euch heilig sein<\/em>; wie Geheiligtes seinen Preis erfa\u00dft, ebenso erfa\u00dft die Siebentjalirs[frucht] ihren Preis. Demnach sollte wie das Geheiligte seinen Preis erfa\u00dft und selbst profan wird, auch die Siebentjahrs[frucht] ihren Preis erfassen und selbst profan werden!? Es hei\u00dft <em>sein<\/em>, es verbleibt bei seiner Wesenheit. Zum Beispiel. Hat man f\u00fcr die Siebentjahrsfr\u00fcchte Fleisch gekauft, so ist beides im Siebentjahre<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a>fortzuschaffen; hat man f\u00fcr das Fleisch Fische gekauft, so wird das Fleisch profan und die Fische treten an seine Stelle; hat man f\u00fcr die Fische Wein gekauft, so werden die Fische profan und der Wein tritt an ihre Stelle; hat man f\u00fcr den Wein \u00d6l gekauft, so wird der Wein profan und das \u00d6l tritt an seine Stelle. Das Allerletzte verf\u00e4llt also vom Siebentjahrsgesetze, w\u00e4hrend die origin\u00e4re Frucht verboten bleibt. Da er \u00bbverkauft\u00ab lehrt, so ist zu entnehmen, nur im Kaufwege und nicht durch Ausweihung. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit R. Jo\u1e25anan: Sowohl Siebentjahrs[frucht] als auch zweiter Zehnt d\u00fcrfen durch Tier, Wild oder Gefl\u00fcgel, lebend oder geschlachtet, ausgeweiht werden<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; die Weisen sagen, sie d\u00fcrfen nur durch geschlachtete ausgeweiht werden, nicht aber d\u00fcrfen sie durch lebendige ausgeweiht werden, mit R\u00fccksicht darauf, man k\u00f6nnte sie in ganzen Herden z\u00fcchten. Raba sagte: Der Streit besteht nur \u00fcber m\u00e4nnliche [Tiere], \u00fcber<\/p>\n<h2 id=\"blatt-41a\">Blatt 41a<\/h2>\n<p>weibliche aber stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man sie nur durch geschlachtete und nicht durch lebendige ausweihen darf, mit R\u00fccksicht darauf, man k\u00f6nnte sie in ganzen Herden z\u00fcchten. R. A\u0161i sagte: Jener Streit<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a> besteht nur \u00fcber die origin\u00e4re Frucht, \u00fcber den Erl\u00f6s aber stimmen alle \u00fcberein, sowohl im Kaufwege als auch durch Ausweihung. Weshalb aber gebraucht er [den Ausdruck] \u00bbkaufen\u00ab? Da er im Anfangssatze [den Ausdruck] \u00bbkaufen\u00ab gebraucht, gebraucht er auch im Schlu\u00dfsatze<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a>[den Ausdruck] \u00bbkaufen\u00ab. Rabina wandte gegen R. A\u0161i ein: Wie mache man es, wenn man einen Sela\u0351 vom Erl\u00f6se von Siebentjahrs[frucht] hat und daf\u00fcr ein Hemd<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a>kaufen will? Man gehe zu einem bekannten Kr\u00e4mer und spreche zu ihm: \u00bbGib mir f\u00fcr einen Sela\u0351 Fr\u00fcchte\u00ab, und wenn dieser sie ihm gibt, spreche man: \u00bbDiese Fr\u00fcchte seien dir geschenkt\u00ab; und jener sage: \u00bbDa hast du diesen Sela\u0351 als Geschenk\u00ab; alsdann darf man daf\u00fcr kaufen, was man w\u00fcnscht. Hier handelt es sich ja um den Erl\u00f6s, dennoch lehrt er, nur im Kaufwege, nicht aber durch Ausweihung!? Vielmehr, sagte R. A\u0161i, der Streit hesteht nur \u00fcber den Erl\u00f6s, \u00fcber die origin\u00e4re Frucht aber stimmen alle \u00fcberein, nur im Kaufwege, nicht aber durch Ausweihung.<\/p>\n<p>Er lehrt ja aber: sowohl Siebentjahrs[frucht] als auch zweiter Zehnt!?<\/p>\n<p>Unter \u00bbSiebentjahrs[frucht]\u00ab ist der Erl\u00f6s der Siebentjahrs[frucht] zu verstehen. Wolltest du nicht so erkl\u00e4ren, so w\u00e4re unter \u00bbZehnt\u00ab ebenfalls der origin\u00e4re Zehnt zu verstehen, w\u00e4hrend es doch hei\u00dft:<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a><em>du solisi das Geld in deiner Hand binden<\/em><a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a>. Vielmehr ist der Erl\u00f6s des Zehnten zu verstehen, ebenso ist der Erl\u00f6s der Siebentjahrs[fr\u00fccht] zu verstehen.<\/p>\n<p><sup>xii<\/sup> <bold>A<\/bold><small>NFANGS WURDE DER<\/small> F<small>ESTSTRAUSS IM<\/small> T<small>EMPEL ALLE SIEBEN<\/small> T<small>AGE UND IN DER<\/small> P<small>ROVINZ NUR EINEN<\/small> T<small>AG GENOMMEN; NACHDEM ABER DER<\/small> T<small>EMPEL ZERST\u00d6RT WURDE, ORDNETE<\/small> R. J<small>O\u1e24ANAN B.<\/small>Z<small>AKKAJ AN, DASS DER<\/small> F<small>ESTSTRAUSS AUCH IN DER<\/small> P<small>ROVINZ ALLE SIEBEN<\/small> T<small>AGE GENOMMEN WERDE, ZUR<\/small> E<small>RINNERUNG AN DEN<\/small> T<small>EMPEL, UND DASS AM GANZEN<\/small> S<small>CHWINGETAGE<\/small><a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a>[<small>FRISCHE<\/small> F<small>ELDFRUCHT<\/small>] <small>VERBOTEN SEI<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Woher, da\u00df wir Anordnungen zur Erinnerung an den Tempel treffen? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a><em>siehe, ich will dir einen Verband anlegen, dich von deinen Wunden heilen, Sprach des Herrn, weil sie dich eine Verstossene nennen, \u00c7ijon, um die sich niemand k\u00fcmmert<\/em>; \u00abum die sich niemand k\u00fcmmert\u00bb, demnach k\u00fcmmere man sich wohl.<\/p>\n<p>D<small>ASS AM GANZEN<\/small> S<small>CHWINGETAGE<\/small>. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Gar schnell k\u00f6nnte der Tempel erbaut werden, und man w\u00fcrde sagen: Im Vorjahre a\u00dfen wir frische [Feldfrucht] mit dem Aufleuchten des Ostens, ebenso wollen wir auch jetzt mit dem Aufleuchten des Ostens essen. Man w\u00fcrde aber nicht bedenken, da\u00df im Vorjahre, wo keine Schwingegarbe [dargebracht wurde], das Aufleuchten des Ostens die Erlaubnis bewirkt hat, in diesem Jahre aber, wo die Schwingegarbe [darzubringen] ist, die Schwingegarbe die Erlaubnis bewirkt.<\/p>\n<p>Wann sollte der Bau des Tempels fertig werden: wenn erst am sechzehnten [Nisan], so ist es ja schon mit dem Aufleuchten des Ostens erlaubt, und wenn bereits am f\u00fcnfzehnten, so ist es ja von Mittag ab erlaubt, denn wir haben gelernt, den Fernwohnenden<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a>war es von Mittag ab erlaubt, weil das Gericht bei [der Darbringung] nicht l\u00e4ssig war!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn er nachts oder kurz vor Sonnenuntergang fertig wird. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erkl\u00e4rte: R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj verf\u00fcgte dies nacli der Ansicht R. Jehudas, welcher sagt [am sechzehnten] sei es nach der Tora verboten, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a><em>bis zu diesem Tage selbst<\/em>, bis zum \u00bbselbst\u00ab des Tages, und er ist der<\/p>\n<h2 id=\"blatt-41b\">Blatt 41b<\/h2>\n<p>Ansicht, \u00bbbis\u00ab hei\u00dfe einschlie\u00dflich.<\/p>\n<p>Ist er denn seiner Ansicht, er streitet ja gegen ihn!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Nachdem der Tempel zerst\u00f6rt wurde, ordnete R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj an, da\u00df am ganzen Schwingetage [diesj\u00e4hrige Feldfrucht] verboten sei. R. Jehuda sprach zu ihm: Dies ist ja auch nach der Tora verboten, denn es hei\u00dft: <em>bis zu diesem Tage selbst<\/em>, bis zum \u00bbselbst\u00ab des Tages.<\/p>\n<p>R. Jehuda hatte ihn mi\u00dfverstanden; er glaubte, jener meine es rabbanitisch; dem ist aber nicht so, er meinte nach der Tora.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber Ordnete an\u00ab!?<\/p>\n<p>\u00bbOrdnete an\u00ab hei\u00dftj er legte [den Schriftvers] aus<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a>und ordnete es an.<\/p>\n<p><sup>xiii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN DER ERSTE<\/small> F<small>ESTTAG AUF EINEN<\/small> \u0160<small>ABBATH F\u00c4LLT, SO BRFNGT DAS GANZE<\/small> V<small>OLK SEINE<\/small> F<small>ESTSTR\u00c4\u00dcSSE<\/small> [<small>AM<\/small> V<small>ORABENDE<\/small>] <small>NACH DEM<\/small> B<small>ETHAUSE, UND AM N\u00c4CHSTEN<\/small> M<small>ORGEN KOMMT JEDER FR\u00dcH, ERKENNT DEN SEINIGEN UND NIMMT IHN<\/small>. D<small>IE<\/small> W<small>EISEN SAGTEN N\u00c4MLICH, AM ERSTEN<\/small> F<small>ESTTAGE GEN\u00dcGE MAN SEINER<\/small> P<small>FLICHT NICHT MIT DEM<\/small> F<small>ESTSTRAUSSE SEINES<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN, AN DEN \u00dcBRIGEN<\/small> T<small>AGEN DES<\/small> F<small>ESTES GEN\u00dcGE MAN SEINER<\/small> P<small>FLICHT AUCH MIT DEM<\/small> F<small>ESTSTRAUSSE SEINES<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN<\/small>. <sup>xiv<\/sup> R. J<small>OSE SAGT, WENN DER ERSTE<\/small> F<small>ESTTAG AUF EINEN<\/small> \u0160<small>ABBATH F\u00c4LLT UND MAN VERGESSENTLICH DEN<\/small> F<small>ESTSTRAUSS AUF \u00d6FFENTLICHES<\/small> G<small>EBIET HINAUSTR\u00c4GT, SO IST MAN<\/small><a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a> <small>FREI, WEIL MAN IHN F\u00dcGLICH<\/small><a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a><small>HINAUSGETRAGEN HAT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a><em>Ihr sollt nehmen<\/em>, Das Nehmen mu\u00df durch jeden besonders erfolgen; <em>euch<\/em>, nur von eurem, ausgenommen das Geborgte und das Geraubte. Hieraus folgerten die Weisen, da\u00df man am ersten Festtage seiner Pflicht nicht mit dem Feststrau\u00dfe seines N\u00e4chsten gen\u00fcge, es sei denn, da\u00df dieser ihn ihm schenkt. Einst reisten R. Gamli\u00e9l, R. Jeho\u0161ua\u0351, R. Elea\u0351zar b.A\u0351zarja und R. A\u0351qiba auf einem Schiffe, und nur R. Gamli\u00e9l hatte einen Feststrau\u00df, den er um tausend Zuz gekauft hatte. Da nahm ihn R. Gamli\u00e9l, gen\u00fcgte damit seiner Pflicht und schenkte ihn R. Jeho\u0161ua\u0351: dann nahm ihn R. Jeho\u0161ua\u0351, gen\u00fcgte damit seiner Pflicht und schenkte ihn R. Elea\u0351zar b.A\u0351zarja; dann nahm ihn R. Elea\u0351zar b.A\u0351zarja, gen\u00fcgte damit seiner Pflicht und schenkte ihn R. A\u0351qiba; dann nahm ihn R. A\u0351qiba, gen\u00fcgte damit seiner Pflicht und gab ihn R. Gamli\u00e9l zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Wozu erz\u00e4hlt er, da\u00df er ihn ihm zur\u00fcckgab?<\/p>\n<p>Beil\u00e4ufig lehrt er uns etwas: da\u00df eine Schenkung mit der Bedingung der R\u00fcckgabe Schenkung hei\u00dfe. So sagte auch Raba: [Wenn jemand zu einem sagt:] \u00bbda hast du diesen Etrog mit der Bedingung, da\u00df du ihn mir zur\u00fcckgibst\u00ab, und dieser ihn nimmt und damit seiner Pflicht gen\u00fcgt, so hat er, wenn er ihn ihm zur\u00fcckgibt, seiner Pflicht gen\u00fcgt, und wenn er ihn ihm nicht zur\u00fcckgibt, seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Wozu erz\u00e4hlt er, da\u00df er ihn um tausend Zuz gekauft hatte?<\/p>\n<p>Um dich wissen zu lassen, wie lieb ihnen die Gebote waren. Mar b. Amemar sprach zu R. A\u0161i: Mein Vater pflegte mit diesem das Gebet zu verrichten. Man wandte ein: Man darf nicht Tephillin in seiner Hand oder eine Torarolle in seinem Sch\u00f6\u00dfe halten und beten; ferner darf man mit ihnen nicht urinieren, auch nicht mit ihnen schlafen, weder einen regelm\u00e4\u00dfigen Schlaf noch einen gelegentlichen Schlaf. \u0160emu\u00e9l sagte: Messer, Sch\u00fcssel, Brot und Geld gleichen hierin<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a>diesen.<\/p>\n<p>Da ist es ja kein Gebot, und man ist dabei beunruhigt, hierbei aber ist es ein Gebot, und man ist dabei nicht beunruhigt.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Elea\u0351zar b.\u00c7adoq erz\u00e4hlte: Die Leute in Jeru\u0161alem pflegten wie folgt zu verfahren. Verlie\u00df einer seine Wohnung, mit dem Feststrau\u00dfe in der Hand; ging er in das Bethaus, mit dem Feststrau\u00dfe in der Hand; las er das \u0160ema\u0351 und verrichtete er das Gebet, mit dem Feststrau\u00dfe in der Hand; las er aus der Tora oder erhob er die H\u00e4nde [zum Priestersegen], so legte er ihn auf die Erde; ging er Kranke besuchen oder Leidtragende tr\u00f6sten, mit dem Feststrau\u00dfe in der Hand; ging er ins Lehrhaus, so schickte er den Feststrau\u00df durch einen Sohn, seinen Sklaven oder seinen Boten [nach Hause].<\/p>\n<p>Was lehrt er uns damit?<\/p>\n<p>Wie achtsam sie mit den Geboten waren.<\/p>\n<p>R. J<small>OSE SAGT, WENN DER<\/small> F<small>ESTTAG<\/small>. Abajje sprach: Dies lehrten sie nur<\/p>\n<h2 id=\"blatt-42a\">Blatt 42a<\/h2>\n<p>von dem Falle, wenn man seiner Pflicht noch nicht gen\u00fcgt hat, hatte man aber seiner Pflicht bereits gen\u00fcgt, so ist man schuldig.<\/p>\n<p>Mit dem Aufheben hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt!? Abajje erwiderte: Wenn man ihn verkehrt anfa\u00dft. Raba erwiderte: Du kannst auch sagen, nicht verkehrt, jedoch in dem Falle, wenn man ihn in einem Gef\u00e4\u00dfe hinaustr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Raba selbst sagte ja, das Anfassen mit einer anderen Sache gelte als Anfassen!?<\/p>\n<p>Dies nur in w\u00fcrdiger Weise, nicht aber in ver\u00e4chtlicher Weise.<\/p>\n<p>R. Hona sagte: R. Jose lehrte, wenn unter dem Gefl\u00fcgel<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a>ein Gefl\u00fcgelbrandopfer gefunden wird, und [ein Priester] im Glauben, es sei ein S\u00fcndopfer, es gegessen hat, so ist er frei.<\/p>\n<p>Er lehrt uns somit, da\u00df, wenn man bei einem Gebote<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a>sich geirrt hat, man frei sei, und dies ist ja dasselbe!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man sei nur da frei, wo man sich bei einem Gebote geirrt und ein Gebot ausge\u00fcbt hat, nicht aber hierbei, wo er sich bei einem Gebote geirrt und kein Gebot ausge\u00fcbt hat, so lehrt er uns. Man wandte ein: R. Jose sagt: Wenn er am \u0160abbath das best\u00e4ndige Opfer nicht vorschriftsm\u00e4\u00dfig untersucht<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a>geschlachtet hat, so ist er ein S\u00fcndopfer schuldig, auch ist ein anderes best\u00e4ndiges Opfer erforderlich. [Dieser erwiderte:] Hieraus ist nichts zu entnehmen, denn hierzu wurde gelehrt: R. \u0160emu\u00e9l b.A\u1e25itaj erkl\u00e4rte im Namen R. Hamnuna des Greisen im Namen des R, Ji\u00e7\u1e25aq b.A\u0161ijan im Namen R. Honas im Namen Rabhs: Wenn er es aus der Kammer geholt hat, in der sich die nicht untersuchten befinden.<\/p>\n<p><sup>xv<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE<\/small> F<small>RAU DARF DEN<\/small> F<small>ESTSTRAUSS AM<\/small> \u0160<small>ABBATH AUS DER<\/small> H<small>AND IHRES<\/small> S<small>OHNES ODER IHRES<\/small> M<small>ANNES NEHMEN UND IHN IN<\/small> W<small>ASSER STELLEN<\/small>. R. J<small>EHUDA SAGT, AM<\/small> \u0160<small>ABBATH D\u00dcRFE MAN IHN WIEDER<\/small> [<small>IN<\/small> W<small>ASSER<\/small>] <small>STELLEN, AM<\/small> F<small>ESTTAGE<\/small> [W<small>ASSER<\/small>] <small>ZUGIESSEN UND AM<\/small> H<small>ALBFESTE<\/small> [<small>DAS<\/small> W<small>ASSER<\/small>] <small>WECHSELN<\/small>. E<small>IN<\/small> M<small>INDERJ\u00c4HRIGER, DER<\/small> [<small>DEN<\/small> F<small>ESTSTRAUSS<\/small>] <small>ZU SCH\u00dcTTELN VERSTEHT, IST ZUM<\/small> F<small>ESTSTRAUSSE VERPFLICHTET<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, eine Frau d\u00fcrfe ihn, da sie dazu nicht verpflichtet ist, [am \u0160abbath] nicht nehmen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>E<small>IN<\/small> M<small>INDERJ\u00c4HRIGER, DER<\/small> [<small>DEN<\/small> F<small>ESTSTRAUSS<\/small>] <small>ZU SCH\u00dcTTELN VERSTEHT<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Ein Minderj\u00e4hriger, der [den Feststrau\u00df] zu sch\u00fctteln versteht, ist zum Feststrau\u00dfe verpflichtet; sich in das \u00c7i\u00e7ithgewand zu h\u00fcllen, ist zum \u00c7i\u00e7ithgebote verpflichtet; seine Tephillin zu beh\u00fcten, dem mu\u00df sein Vater Tephillin kaufen; und wenn [das Kind] zu sprechen versteht, mu\u00df sein Vater ihn die Tora und das \u0160ema\u0351lesen lehren.<\/p>\n<p>Was ist unter Tora zu verstehen? R. Hamnuna erwiderte: [Der Vers:]<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a><em>Die Tora hat uns Mo\u0161e anbefohlen zum Erbbesitze f\u00fcr die Gemeinde Ja\u0351qohs<\/em>.<\/p>\n<p>Was ist unter \u0160ema\u0351lesen zu verstehen?<\/p>\n<p>Der erste Vers. Wenn er seinen K\u00f6rper [vor Unreinheit] zu h\u00fcten versteht, so darf man [Speisen] in Reinheit essen, die er mit dem K\u00f6rper ber\u00fchrt hat; wenn er seine H\u00e4nde [vor Unreinheit] zu h\u00fcten versteht, so darf man [Speisen] in Reinheit essen, die er mit den H\u00e4nden [ber\u00fchrt] hat; wenn er befragt<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a>werden kann, und es im Zweifel l\u00e4\u00dft, so ist das Zweifelhafte auf Privatgebiet unrein und auf \u00f6ffentlichem Gebiete rein. Wenn er die H\u00e4nde [zum Priestersegen] auszubreiten versteht, so wird ihm die Hebe auf der Tenne zugeteilt. Wenn er zu sch\u00e4chten<\/p>\n<h2 id=\"blatt-42b\">Blatt 42b<\/h2>\n<p>versteht, darf man von seiner Sch\u00e4chtung essen. R. Hona sagte: Dies nur, wenn ein Erwachsener neben ihm steht. Wenn [das Kind] eine Getreidespeise im Quantum einer Olive essen kann, entferne man sich<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a>vier Ellen von seinem Kote und seinem Urin. R. \u1e24isda sagte: Dies nur, wenn er es essen kann in einer Zeit, in der man ein Peras i\u00dft. R. \u1e24ija, Sohn des R. Jeba, sagte: Bei einem Erwachsenen, auch wenn er es in der Zeit, in der man ein Peras i\u00dft, nicht essen kann, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a><em>wer an Weisheit zunimmt, nimmt an Schmerzen zu<\/em>. Kann er Gebratenes im Quantum einer Olive aufessen, so z\u00e4hle man ihn beim Schlachten des Pesa\u1e25lammes mit, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a><em>jeder gem\u00e4\u00df seinem, Essen<\/em>. R. Jehuda sagte: Nur dann, wenn er das E\u00dfbare herauszunehmen versteht, wenn man ihm beispielsweise einen Klumpen gibt und er ihn fortwirft, eine Nu\u00df und er zugreift.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter Raub versteht der Talmud unrechtm\u00e4\u00dfig erworbenes Eigentum.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 13,14ff.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie manche erkl\u00e4ren, geteilt, in der Mitte durchgetrennt, nach anderen hingegen, von der Mittelrippe abgetrennt und an dieser befestigt.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Mal. 1,13.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Des rechtm\u00e4\u00dfigen Eigent\u00fcmers; dies erfolgt, sobald er den Schaden beklagt u. somit die Hoffnung auf Wiedererlangung aufgibt (cf.\u00a0B. 23a) soda\u00df die Sache auch Eigentum des Besitzers wird; cf.\u00a0Bq. 68a.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 1,2.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Von dem, was euch geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes 61,8.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Kurzwarenh\u00e4ndler, Hausierer, so nach Raschi; nach anderen: Lieferant des F\u00fcrsten.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. es geht durch Desperation nicht in den Besitz des R\u00e4ubers \u00fcber, soda\u00df derjenige den Raub begeht, der die Gew\u00e4chse pfl\u00fcckt.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. des K\u00e4ufers, in dessen Besitz es kein Geraubtes ist.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00bbHilf doch!\u00ab; Benennung der Bachweide (oft aber auch des ganzen Feststrau\u00dfes, sowie anderer Arten desselben), da das Gebet bei der Prozession, wobei diese verwendet wird, mit diesem Worte beginnt.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch das Zusammenbinden aller 3 Arten werden sie in einen Strau\u00df verwandelt.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Man braucht nur den Strau\u00df auseinanderzunehmen.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies gilt als Beraubung des Publikums.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Diener des Exilarchen hatten von ihr Holz geraubt, das sie zur Festh\u00fctte verwandten, u. sie verlangte durchaus das Holz selbst zur\u00fcck.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Erzvater Abraham.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Um die Bu\u00dffertigen nicht abzuschrekken, wurde verordnet, da\u00df der R\u00e4uber (cf.\u00a0Anm. 1) eines zu einem Bauwerke verwandten Balkens diesen nicht in natura zur\u00fcckzugeben braucht, sondern nur den Wert zu ersetzen hat; cf.\u00a0Git. Blatt 55a. Dies gilt auch von der Festh\u00fctte, obgleich sie nur einen geringen Wert hat.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies seine Bezeichnung in der Schrift; Lev, 23,40.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e4\u05d5\u05ea<\/span> (Pl. von <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e4\u05d4<\/span> <em>Wipfel<\/em> od, <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e3<\/span> <em>Hand<\/em>, \u00fcbertrag. <em>Zweig<\/em>) Wajikra 23,40 wird von <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e4\u05ea<\/span>, <em>binden<\/em> abgeleitet.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>In Gro\u00dfst\u00e4dten sind frische Str\u00e4u\u00dfe schwer erreichbar.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Er Hest <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05d3\u05e8<\/span> (aus <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d5\u05e8<\/span> <em>wohnen<\/em>) <em>der wohnt<\/em>, statt <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05d3\u05e8<\/span> <em>pr\u00e4chtig<\/em>.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die A. vernichtet werden mu\u00df (cf.\u00a0Dewarim 12,2 ff.), so gilt sie als vernichtet und hat fiktiv das vorschriftsm\u00e4\u00dfige Ma\u00df nicht mehr.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die A. vernichtet werden mu\u00df (cf.\u00a0Dewarim 12,2 ff.), so gilt sie als vernichtet und hat fiktiv das vorschriftsm\u00e4\u00dfige Ma\u00df nicht mehr.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Vollst\u00e4ndig geteilt, <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05de\u05e0\u05d9\u05e7<\/span> ist nach Raschi ein pinzettenartiges Schreibger\u00e4t; wahrscheinlicher ist jed. die Erkl. des Arukh, es sei eine Art zweispitzige Gabel, da es oft neben <span dir=\"rtl\">\u05e1\u05db\u05d9\u05e0\u05d0<\/span> (Messer) genannt wird.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Der aus einzelnen Ruten zusammengebunden ist.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Mittelrippe bis zur Wurzel der oberen Bl\u00e4tter.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e4\u05d5\u05ea<\/span> (Pl. von <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e4\u05d4<\/span> <em>Wipfel<\/em> od, <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e3<\/span> <em>Hand<\/em>, \u00fcbertrag. <em>Zweig<\/em>) Wajikra 23,40 wird von <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e4\u05ea<\/span>, <em>binden<\/em> abgeleitet.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e4\u05d5\u05ea<\/span> (Pl. von <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e4\u05d4<\/span> <em>Wipfel<\/em> od, <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e3<\/span> <em>Hand<\/em>, \u00fcbertrag. <em>Zweig<\/em>) Wajikra 23,40 wird von <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e4\u05ea<\/span>, <em>binden<\/em> abgeleitet.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Der untere Teil, an dem keine Bl\u00e4tter sind; bei diesem stehen keine Bl\u00e4tter ab.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Deren Bl\u00e4tter auseinander gespreizt sind, die sich jedoch biegen und zusammenbinden lassen.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 3,17.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Raschi: diese aber sind stuchlig.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Die def. Schreibart <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e4\u05ea<\/span> ist ein Sing. st. constr.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Bis zu den Bl\u00e4ttern.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Also au\u00dfer dem Teile, den man\u00abin der Hand h\u00e4lt.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. Geflochtenes; dh. eine sch\u00f6ne Myrte, deren Bl\u00e4tter, wie weiter folgt, wie ein Geflecht aussehen m\u00fcssen.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man rechne nach gro\u00dfen Handbreiten, 5 in einer 6 Handbreiten gro\u00dfen Elle; RT. sagt nicht, die Myrte m\u00fcsse eine Elle von 5 Handbreiten gro\u00df sein, sondern da\u00df man mit einer solchen messe.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 37 mut. mut.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d1\u05ea<\/span> <em>verflochten, verzweigt, dichtbelaubt<\/em>.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 3,17.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Der O. ist eine Giftpflanze.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 8,19.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer anderen Erkl\u00e4rung Rasch is ist <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e6\u05e8\u05d0\u05d4<\/span> ein Adjektivum von <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e6\u05e8<\/span> <em>Grenze, Rand<\/em>, dh. die am Rande des Feldes w\u00e4chst u. daher reicher an Bl\u00e4ttern ist; nach R. \u1e24ananel ist <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e6\u05f3<\/span> aus <span dir=\"rtl\">\u05e6\u05e8<\/span>, <span dir=\"rtl\">\u05e6\u05e8\u05e8<\/span> <em>zusammenpressen<\/em> abzuleiten, deren Bl\u00e4tter zusammengepre\u00dft sind.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in der Schrift ohne Beinamen genannten Utensilien d\u00fcrfen keinen solchen haben; cf.\u00a0supra Blatt 13a.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Myrte war bei Eintritt der Pflicht untauglich u. somit f\u00fcr das Gebot verdr\u00e4ngt worden u. bleibt es auch.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Blut eines geschlachteten Tieres; cf.\u00a0Dewarim 17,13.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Es war bedeckt u. die Pflicht bestand nicht mehr.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. supra Blatt 11b Anm. 163.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,13.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,22.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib, 15,2.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Einer Menstruierenden; aus der F\u00e4rbung desselben wird die Herkunft festgestellt; cf.\u00a0Nid. Blatt 19a.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Zusammenbinden des Feststrau\u00dfes war die Myrte untauglich u. f\u00fcr das Gebot verdr\u00e4ngt.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie vorangehend gelehrt wird, ist sie nur dann verboten, wenn die Beeren schwarz sind, nicht aber, wenn sie gr\u00fcn sind.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 55 mut. mut.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Man macht aus der untauglichen Myrte eine taugliche.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Verminderung wird nicht beabsichtigt.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist die erlaubte T\u00e4tigkeit von der unerlaubten untrennbar, so ist sie auch nach RS. Verboten.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die Herrichtung nicht n\u00f6tig ist, so ist sie auch erlaubt.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Der am Feste nicht gemacht werden darf.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Art Bachweide mit runden Bl\u00e4ttern: cf.\u00a0Bd. I S. 540 Anm. 319.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Text gebrauchte Wort bezeichnet ein Feld od. eine Wiese, f\u00fcr die die nat\u00fcrliche Bew\u00e4sserung durch den Regen ausreicht.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Mehrzahl.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier\u00fcber weiter Blatt 45a.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sb. I,6.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier\u00fcber weiter Blatt 48a.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 17,5.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Wonach diese eine minderwertige Art ist.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ihn als Beleg anf\u00fchrt, u. RZ. ist es, der dagegen den Einwand erhebt.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Gezahnt. Die Z\u00e4hne der Sichel sind nach einer Seite geneigt, die der S\u00e4ge an beiden Seiten gleich.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in der Schrift ohne Beinamen genannten Utensilien d\u00fcrfen keinen solchen haben; cf.\u00a0supra Blatt 13a.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Mehrzahl.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer das Blashorn Posaune nennt, der nenne sie so f\u00fcr den Gebrauch am Vers\u00f6hnungstage.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Man kann von dem einen sprechen u. das andere erhalten.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist eine Haut der Magenwand eines Tieres durchlocht, so ist es rituell zum Essen erlaubt; cf.\u00a0Bd. I S. 540 Anm. 324.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist eine Haut der Magenwand eines Tieres durchlocht, so ist es rituell zum Essen erlaubt; cf.\u00a0Bd. I S. 540 Anm. 324.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Sonst als Vorstadt von Babylon bekannt; zur talmudischen Zeit hatte die ganze Stadt diesen Namen angenommen.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>In denen der gegenw\u00e4rtige Ortsname genau anzugeben ist.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Sind zum Feststrau\u00dfe erforderlich.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Die def. Schreibart <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e4\u05ea<\/span> ist ein Sing. st. constr.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 3 Worte <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e0\u05e3 \u05e2\u05e5 \u05e2\u05d1\u05d5\u05ea<\/span> weisen auf 3 Myrten hin.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Verwendung von 3 Arten wird keinerlei Gebot ausge\u00fcbt.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05dc\u05e7\u05d7\u05ea\u05dd<\/span> aufgel\u00f6st in <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05e7\u05d7<\/span>* nehmen* u. <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05dd<\/span>* ganz, vollst\u00e4ndig*.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df 3 erforderlich sind; erforderlich ist eine, u. diese mu\u00df unbesch\u00e4digt sein.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Von besonders dunkler F\u00e4rbung.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 19,23.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 19,23.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 8,9.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Die diesj\u00e4hrigen bezw. die vorj\u00e4hrigen Fr\u00fcchte; der Etrog bleibt mehrere Jahre am Baume.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Die diesj\u00e4hrigen bezw. die vorj\u00e4hrigen Fr\u00fcchte; der Etrog bleibt mehrere Jahre am Baume.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 31b Anm. 23.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 31b Anm. 24.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er zum Gen\u00fcsse verboten ist.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. zum Brennen unter dem Kochtopfe.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem er tauglich ist.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr den Besitzer ohne Geldwert.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 15,21.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,3.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 15,19.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar 15,20,21.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Feststrau\u00df wird in Wasser gestellt, damit er nicht vertrockne, u. wenn man den Etrog ber\u00fchrt u. befeuchtet, so wird er dadurch verunreinigungsf\u00e4hig; cf.\u00a0Wajikra 11,38.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie durch das h\u00e4ufige Anfassen beschmutzt.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach R. Me\u00edr ist der zweite Zehnt Geheiligtes.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber den Begriff dieses Wortes sind die Erkl\u00e4rer uneinig; nach den einen ist es synonym mit Knospe, nach den anderen hingegen der \u00e4u\u00dferste Teil des Stieles, der tief in dio Frucht dringt.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Vollst\u00e4ndig entschalt ist er tauglich, da er ein gleichm\u00e4\u00dfiges Aussehen hat.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein solches macht ihn untauglich.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Verletzungen od. Krankheiten, die bei einem Tiere als t\u00f6tliche Verletzungen gelten u. es rituell ungenie\u00dfbar machen.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das innere Gewebe zerfallen ist u. nur die \u00e4u\u00dfere Haut zusammengehalten wird.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Innere bis auf die Samenkapseln zerfallen ist.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Von besonders dunkler F\u00e4rbung.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>In seiner F\u00e4rbung.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die ersteren, die Babylonier, ist er tauglich, nicht aber f\u00fcr die letzteren, die Pal\u00e4stinenser, da er bei ihnen selten ist.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,22.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Sinn ist nicht recht klar; nach Raschi wie die Bretter am Rade einer Wasserm\u00fchle, also rippig; nach anderen Erkl\u00e4rern viereckig.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Er ist untauglich.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. tunkte darin, sc. sein Brot.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit dem angebrochenen Etrog.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sab. Blatt 81a.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Gegner R. A?qibas. Besser die handschriftliche Lesart: er aber erwiderte ihnen: Dieser sei pr\u00e4chtig. Die Lesart der kursierenden Ausgaben ist eine Emendation.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,42.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,42.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Nechemja 8,15.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 41,19.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter der zusammengebundenen Stelle, um da anfassen zu k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. vollst\u00e4ndiges Nehmen; cf.\u00a0supra Blatt 34b Anm. 83.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 19,18.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Asche der roten Kuh (cf.\u00a0Bamidbar Kap. 19), die aus der R\u00f6hre in den Trog gesch\u00fcttet werden mu\u00df.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 19,17.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der P. unten l\u00e4nger ist als die H., und man das \u00dcberragende abschneidet, so werden die untersten Bl\u00e4tter von der Mittelrippe abgetrennt.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil man ihn haftend genie\u00dft.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 3 Arten.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Frage setzt dies ja voraus.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 29b.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 23,19,20.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 29,27.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Verschiedene Handlungen, wozu auch die Mahlzeit geh\u00f6rt, die man vor dem Vespergebete nicht beginnen darf; cf.\u00a0Sab. Blatt 9b.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Jene Lehre handelt vom Gebete, das rabbanitisch ist.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er nicht lesen gelernt hat, bezw. sich solcher Vorleser bedient.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Verse des Lobliedes, beim Singen desselben.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Vorbeter, bezw. das Publikum.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Vorbeter, bezw. das Publikum.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 113,1.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 118,1.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Vorbeter sie spricht; in diesem Falle gen\u00fcgt das \u00bbHalleluja\u00ab nicht.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 118,25.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V,25.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 26.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V,25.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man es nicht wiederholt.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>Melachim 22,16; die hier zitierten Verse weichen in ihrem Wortlaute vom masor. Texte stark ab.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>Melachim 22,10.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 19.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Satz aus dem Kaddisch (Huldigungssegen), der bei jedem Gebete vom Vorbeter gesprochen wird.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 18,23.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 33,3.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Michah 2,13.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Der verd\u00e4chtig ist, Siebentjahrsfrucht zu verkaufen.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man sieht, da\u00df er tats\u00e4chlich seine Bodenerzeugnisse im Siebentjahre nicht freigibt.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch um gr\u00f6\u00dfere Betr\u00e4ge.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr 3 Mahlzeiten.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr 3 Mahlzeiten.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Daniel 1,5.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Feststrau\u00df vom 15. des 1. Monats ist vom vergangenen Jahre.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man sich nach dem Knospen richte.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,6.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend der Feststrau\u00df nicht zum Brennen bestimmt ist, soda\u00df die Benutzung dem Essen gleicht.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Z\u00fcnden od. zur Beleuchtung.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Man verkaufe sie an einen anderen u. die Heiligkeit wird auf den Erl\u00f6s \u00fcbertragen.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Indem man sie durch eigenes Geld ausvveiht.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,13.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 14.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 12.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Talmudische Redewendung f\u00fcr den leichtesten Fall der \u00dcbertretung irgend eines Gesetzes.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Fortsetzung dieser Androhung in der Parallelstelle Qid. Blatt 20a.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn Geheiligtes durch Geld ausgel\u00f6st wird, so wird die Heiligkeit auf das Geld \u00fcbertragen, w\u00e4hrend jenes profan wird.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 26,13 u. Ms.\u00a0V,6ff.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen RE. u. RJ.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. in der folgenden Barajtha, in der von den f\u00fcr den Zehnterl\u00f6s gekauften Dingen gesprochen wird.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr den Erl\u00f6s von Siebentjahrsfr\u00fcchten d\u00fcrfen nur Genu\u00dfmittel gekauft werden.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,25.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Zehnt darf nur durch gepr\u00e4gte M\u00fcnzen ausgeweiht werden; das W. <span dir=\"rtl\">\u05d6\u05e6\u05e8\u05ea<\/span> wird v. <span dir=\"rtl\">\u05e6\u05d6\u05e8\u05d4<\/span> <em>Figur<\/em> abgeleitet.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Tag, an dem die Schwingegarbe (Wajikra 23,10 ff.) dargebracht, wurde, der 2. Tag des Pesa\u1e25festes (16. Nisan). Bis zu diesem Tage ist es verboten, diesj\u00e4hrige Feldfr\u00fcchte zu essen; cf.\u00a0ib. V. 14.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 30,17.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Jeru\u0161alem, die die genaue Zeit der Darbringung nicht kannten.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,14.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df das W. \u00bbbis\u00ab einschlie\u00dflich zu verstehen sei.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der Darbringung des S\u00fcndopfers.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Er dachte nur an seine Pflicht u. verga\u00df dar\u00fcber den \u0160abbath.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,40.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus Besorgnis, man k\u00f6nnte sie fallen lassen, wird die Andacht beeintr\u00e4chtigt.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Altar, wo die dargebrachten Tiere hingeworfen werden.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Das S\u00fcndopfer vor Ablauf der Frist zu essen.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Opfertiere werden in einem besonderen Raume auf ihre Fehlerlosigkeit untersucht.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 33,4.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob er die bez\u00fcgl. Unreinheit ber\u00fchrt hat, u. er zu antworten wei\u00df ob ja, ob nein, od. es ihm zweifelhaft ist.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Beten od. \u0160ema?lesen.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 1,18.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,4.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Sukka in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Sukka | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 29b 30a 30b 31a 31b 32a 32b 33a 33b 34a 34b 35a 35b 36a 36b 37a 37b 38a 38b 39a 39b 40a 40b 41a 41b 42a 42b Blatt 29b i DER GERAUBTE1 ODER VERDORRTE PALMENZWEIG IST UNTAUGLICH; DER VON EINER A\u0160ERA ODER AUS EINER ABTR\u00dcNNIGEN STADT2 HERR\u00dcHRENDE IST UNTAUGLICH. DESSEN SPITZE ABGEBROCHEN IST ODER DESSEN BL\u00c4TTER GETRENNT3 SIND, IST UNTAUGLICH, DESSEN BL\u00c4TTER GESPREIZT SIND, IST UNTAUGLICH. R. JEHUDA SAGT, MAN BINDE IHN JEDOCH OBEN ZUSAMMEN. DLE STEINPALMEN DES EISENBERGES SIND TAUGLICH. EIN PALMENZWEIG, DER DREI HANDBREITEN HAT, DASS MAN IHN SCH\u00dcTTELN KANN, IST TAUGLICH. GEMARA. Er lehrt dies allgemein, einerlei ob am ersten Festtage oder am zweiten Festtage: erkl\u00e4rlich ist dies vom verdorrten, denn er mu\u00df \u00bbpr\u00e4chtig\u00ab4 sein, was ein solcher nicht ist, vom geraubten aber ist dies allerdings erkl\u00e4rlich hinsichtlich des ersten Festtages, denn es hei\u00dft: 5euch, nur von eurem, weshalb aber nicht am zweiten Festtage!? Blatt 30a R. Jo\u1e25anan &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7335,"parent":7334,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7351","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7351","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7351"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7351\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7352,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7351\/revisions\/7352"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7334"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7335"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7351"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}