{"id":7370,"date":"2021-04-19T09:05:38","date_gmt":"2021-04-19T07:05:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7370"},"modified":"2021-04-19T09:05:39","modified_gmt":"2021-04-19T07:05:39","slug":"beitzah-kapitel-1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/beitzah\/beitzah-kapitel-1\/","title":{"rendered":"Beitzah Kapitel 1"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Beitzah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/beitzah\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Beitzah<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-2a\">2a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-2b\">2b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-3a\">3a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-3b\">3b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-4a\">4a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-4b\">4b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-5a\">5a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-5b\">5b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-6a\">6a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-6b\">6b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-7a\">7a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-7b\">7b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-8a\">8a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-8b\">8b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-9a\">9a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-9b\">9b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-10a\">10a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-10b\">10b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-11a\">11a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-11b\">11b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-12a\">12a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-12b\">12b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-13a\">13a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-13b\">13b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-14a\">14a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-14b\">14b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-15a\">15a<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-2a\">Blatt 2a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>E<\/bold>IN <small>AM<\/small> F<small>ESTTAGE GELEGTES<\/small> E<small>I DARF<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>, <small>WIE DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, GEGESSEN WERDEN, UND WIE DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, NICHT GEGESSEN WERDEN<\/small>. D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT<\/small>, S<small>AUERTEIG<\/small><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> <small>IN<\/small> O<small>LIVEN-GR\u00d6SSE, GES\u00c4UERTES<\/small> B<small>ROT IN<\/small> D<small>ATTELGR\u00d6SSE, DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, BEIDES IN<\/small> O<small>LIVENGR\u00d6SSE<\/small>. <sup>ii<\/sup> W<small>ER AM<\/small> F<small>ESTTAGE<\/small> W<small>ILD ODER<\/small> G<small>EFL\u00dcGEL SCHLACHTET, GRABE, WIE DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MIT EINER<\/small> S<small>CHAUFEL<\/small> [E<small>RDE AUF<\/small>] <small>UND BEDECKE<\/small> [<small>DAS<\/small> B<small>LUT<\/small>]<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>; <small>DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, MAN D\u00dcRFE NUR DANN SCHLACHTEN, WENN MAN<\/small> E<small>RDE VOM<\/small> T<small>AGE<\/small> [<small>VORHER<\/small>] <small>VORR\u00c4TIG HAT; JEDOCH PFLICHTET SIE BEI, DASS, WENN MAN BEREITS GESCHLACHTET HAT, MAN<\/small> [E<small>RDE<\/small>] <small>MIT EINER<\/small> S<small>CHAUFEL AUFGRABE UND<\/small> [<small>DAS<\/small> B<small>LUT<\/small>] <small>BEDECKE<\/small>. D<small>ENN<\/small> H<small>ERDASCHE GILT ALS<\/small> V<small>ORR\u00c4TIGES<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wovon gilt dies: wollte man sagen, von einer zum Schlachten bestimmten Henne, was ist demnach der Grund der Schule Hilleis, es ist ja nur eine abgetrennte Speise, und wenn von einer zum Eierlegen bestimmten Henne, was ist demnach der Grund der Schule \u0160ammajs, es ist ja Abgesondertes!?<\/p>\n<p>Was ist das f\u00fcr ein Einwand, vielleicht h\u00e4lt die Schule \u0160ammajs nichts vom [Verbote des] Abgesonderten!?<\/p>\n<p>Sie waren der Ansicht, auch wer das Abgesonderte erlaubt, verbietet das Neuentstandene<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>. Was ist nun der Grund der Schule \u0160ammajs!? R. Na\u1e25man erwiderte: Tats\u00e4chlich gilt dies von einer zum Eierlegen bestimmten Henne, und wer vom [Verbote des] Abgesonderten h\u00e4lt, h\u00e4lt auch vom [Verbote des] Neuentstandenen, und wer vom [Verbote des] Abgesonderten nichts h\u00e4lt, h\u00e4lt auch nichts vom [Verbote des] Neuentstandenen. Die Schule \u0160ammajs ist der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>, und die Schule Hillels ist der Ansicht R. Jehudas.<\/p>\n<p>Kann R. Na\u1e25man dies denn gesagt haben, wir haben ja gelernt: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe [am \u0160abbath] Knochen und Nu\u00dfschalen vom Tische fortnehmen; die Schule Hillels sagt, man nehme die ganze Platte<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> fort und sch\u00fcttle sie ab. Hierzu sagte R. Na\u1e25man: Wir wissen nur, da\u00df die Schule \u0160ammajs der Ansicht R. Jehudas und die Schule Hillels der Ansieht R. \u0160imons ist!?<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man kann dir erwidern: beim \u0160abbath, wobei der Tanna anonym<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> nach R. \u0160imo\u0351n lehrt, denn wir haben gelernt, man d\u00fcrfe K\u00fcrbisse f\u00fcr das Vieh oder ein Aas f\u00fcr die Hunde zerschneiden, lasse man die Schule Hillels<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> die Ansicht R. \u0160imo\u0351ns vertreten; beim Festtage aber, wobei der Tanna anonym nach R. Jehuda lehrt,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-2b\">Blatt 2b<\/h2>\n<p>denn wir haben gelernt, man d\u00fcrfe kein Holz von einem Balken abspalten, auch nicht von einem am Festtage zerbrochenen<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> Balken, lasse man die Schule Hillels die Ansicht R. Jehudas vertreten.<\/p>\n<p>Merke, der unsere Mi\u0161na anonym lehrte, ist ja Rabbi, weshalb lehrt er sie beim \u0160abbath anonym nach R. \u0160imo\u0351n und beim Festtage anonym nach R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, der \u0160abbath ist streng, und man wird nicht verleitet, ihn geringzusch\u00e4tzen, daher lehrt er anonym nach R. \u0160imo\u0351n, der erleichternd ist, der Festtag aber ist leichter, und da man ihn geringzusch\u00e4tzen verleitet werden k\u00f6nnte, lehrt er nach R. Jehuda, der erschwerend ist.<\/p>\n<p>Weshalb streiten sie, wenn du es auf eine zum Eierlegen bestimmte Henne bezogen hast, wegen des Abgesonderten, \u00fcber das Ei, sie sollten \u00fcber die Henne selbst<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>streiten!?<\/p>\n<p>Um dir die weitgehendere Ansicht der Schule \u0160ammajs hervorzuheben, da\u00df sogar das Neuentstandene erlaubt ist.<\/p>\n<p>Sollten sie \u00fcber die Henne selbst streiten, um dir die weitgehendere Ansicht der Schule Hillels hervorzuheben, da\u00df sogar das Abgesonderte verboten ist!? Wolltest du sagen, die erlaubende Ansicht sei zu bevorzugen, so sollten sie \u00fcber beides streiten: die zum Eierlegen bestimmte Henne und das Ei derselben d\u00fcrfen, wie die Schule \u0160ammajs sagt, gegessen werden, und wie die Schule Hillels sagt, nicht gegessen werden!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Rabba, tats\u00e4chlich gilt dies von einer zum Schlachten bestimmten Henne, jedoch an einem Festtage unmittelbar nach dem \u0160abbath, wegen der Vorbereitung<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>. Nach Rabba ist das heute gelegte Ei gestern fertig geworden, und Rabba vertritt hierbei<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>seino Ansicht. Rabba sagte n\u00e4mlich:<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> <em>Und am sechsten Tage sollen sie vorbereiten, was sie heimbringen<\/em>; der Wochentag bereitet f\u00fcr den \u0160abbath vor, der Wochentag bereitet f\u00fcr den Festtag vor, nicht aber bereitet der Festtag f\u00fcr den \u0160abbath vor, noch bereitet der \u0160abbath f\u00fcr den Festtag vor. Abajje sprach zu ihm: Demnach sollte es an einem sonstigen Festtage erlaubt sein!?<\/p>\n<p>Mit R\u00fccksicht auf einen Festtag nach dem \u0160abbath.<\/p>\n<p>Sollte es doch an einem gew\u00f6hnlichen \u0160abbath erlaubt sein!?<\/p>\n<p>Mit R\u00fccksicht auf einen \u0160abbath nach dem Festtage.<\/p>\n<p>Ber\u00fccksichtigen wir dies denn, es wird ja gelehrt: Wenn man eine Henne am Festtage schlachtet und in dieser fertige Eier findet, so darf man sie essen. Wenn nun dem so w\u00e4re, so sollte man bei diesen die am selben Tage gelegten ber\u00fccksichtigen!? Dieser erwiderte: Fertige Eier in der Henne sind etwas Seltenes, und bei Seltenem haben die Rabbanan nichts ber\u00fccksichtigt. R. Joseph erkl\u00e4rte: Hierbei sind<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>abgefaliene Fr\u00fcchte<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>ber\u00fccksichtigt worden. Abajje sprach zu ihm: Abgefallene Fr\u00fcchte sind aus dem Grunde [verboten], weil ber\u00fccksichtigt wird, man k\u00f6nnte hinaufsteigen und pfl\u00fccken; dies ist also nur eine Ber\u00fcck sichtigung,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-3a\">Blatt 3a<\/h2>\n<p>und wir sollten eine Ber\u00fccksichtigung f\u00fcr eine Ber\u00fccksichtigung treffen!?<\/p>\n<p>Bei beidem ist es dieselbe Ber\u00fccksichtigung. R. Ji\u00e7\u1e25aq erkl\u00e4rte: Hierbei ist<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>ausflie\u00dfender Saft<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>ber\u00fccksichtigt worden. Abajje sprach zu ihm: Der ausflie\u00dfende Saft ist ja nur aus dem Grunde [verboten], weil ber\u00fccksichtigt wird, man k\u00f6nnte ihn direkt auspressen; dies ist also nur eine Ber\u00fccksichtigung, und wir sollen eine Ber\u00fccksichtigung f\u00fcr eine Ber\u00fccksichtigung treffen!?<\/p>\n<p>Bei beidem ist es dieselbe Ber\u00fccksichtigung. Diese alle erkl\u00e4ren nicht wie R. Na\u1e25man, wegen unseres Einwandes, wie Rabba erkl\u00e4ren sie ebenfalls nicht, da sie von der Vorbereitung nichts halten; weshalb aber erkl\u00e4rt R.Joseph nicht wie R. Ji\u00e7\u1e25aq?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: das Ei ist eine Speise, Fr\u00fcchte sind eine Speise, der Saft aber ist keine Speise.<\/p>\n<p>Weshalb erkl\u00e4rt R. Ji\u00e7\u1e25aq nicht wie R. Joseph!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: das Ei ist eingeschlossen, der Saft ist eingeschlossen<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>, Fr\u00fcchte aber liegen frei.<\/p>\n<p>Auch R. Jo\u1e25anan ist der Ansicht, hierbei sei ausflie\u00dfender Saft ber\u00fccksichtigt worden. R. Jo\u1e25anan wies n\u00e4mlich auf einen Widerspruch hin, in dem sich R. Jehuda befindet, und erkl\u00e4rte ihn auch. Wir haben gelernt: Man darf keine Fr\u00fcchte ausdr\u00fccken, um Saft zu gewinnen; ist er von selber ausgeflossen, so ist er verboten. R. Jehuda sagte: Sind sie zum Essen bestimmt, so ist, was ausflie\u00dft, erlaubt, und sind sie zur [Gewinnung von] Saft bestimmt, so ist, was ausflie\u00dft, verboten. Demnach gilt es<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>als abgetrennte Speise, und dem widersprechend wird gelehrt: Ferner sagte R. Jehuda: Man darf am ersten Festtage \u00fcber einen Korb Fr\u00fcchte bedingungsweise bestimmen<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>und sie am zweiten essen; ebenso darf man ein am ersten [Tage] gelegtes Ei am zweiten essen. Nur am zweiten und nicht am ersten!? Und R. Jo\u1e25anan erkl\u00e4rte, man wende die Lehre<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>um. Wenn er sie als einander widersprechend bezeichnet, so ist ja zu entnehmen, da\u00df es [bei beidem] der gleiche Grund ist<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>. Rabina erkl\u00e4rte: Tats\u00e4chlich brauchst du sie nicht umzuwenden, denn<\/p>\n<h2 id=\"blatt-3b\">Blatt 3b<\/h2>\n<p>R. Jehuda sagte es nach der Ansicht der Rabbanan: nach mir ist es sogar am ersten [Festtage] erlaubt, weil es eine abgetrennte Speise ist, aber auch ihr solltet mir beipflichten, da\u00df es am zweiten [Tage] erlaubt ist, da es ja zwei verschiedene Heiligkeiten<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>sind. Die Rabbanan aber erwiderten ihm: Nein, es ist die gleiche<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>Heiligkeit. Rabina, Sohn des R. U\u0351la, erkl\u00e4rte: Hier handelt es sich um eine zum Eierlegen bestimmte Henne, und R. Jehuda vertritt hierbei seine Ansicht, da\u00df es Abgesondertes ist. Man wandte ein: Man darf ein Ei, einerlei ob am \u0160abbath oder am Festtage gelegt, nicht fortbewegen, um damit ein Gef\u00e4\u00df zuzudecken oder den Fu\u00df eine Bettstelle zu st\u00fctzen; wohl aber darf man darauf ein Gef\u00e4\u00df st\u00fclpen, damit es nicht zerbrochen werde. In einem Zweifel ist es verboten; vermischte es sich unter tausend, so sind alle verboten. Allerdings ist es nach Rabba, welcher erkl\u00e4rt, wegen der Vorbereitung, ein Zweifel [eines Verbotes] der Tora, und bei einem Zweifel [eines Verbotes] der Tora ist erschwerend zu entscheiden, nach R. Joseph und R. Ji\u00e7\u1e25aq aber, die erkl\u00e4ren, aus Ber\u00fccksichtigung, ist es ja Zweifel eines rabbanitischen [Verbotes], und bei einem Zweifel eines rabbanitischen [Verbotes] ist ja erleichternd zu entscheiden!? (Dieser erwiderte:) Der Schlu\u00dfsatz spricht von einem Zweifel der Totverletzung<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wie ist demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: vermischte es sich unter tausend, so sind alle verboten. Allerdings ist es, wenn du sagst, ein Zweifel, ob am Festtage oder am Wochentage [gelegt], eine Sache, f\u00fcr die es ein Erlaubtwerden<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>gibt, und wof\u00fcr es ein Erlaubtwerden gibt, verliert sich auch im Tausendfachen nicht, wenn du aber sagst, ein Zweifel der Totverletzung, ist es ja eine Sache, f\u00fcr die es kein Erlaubtwerden gibt, und sollte doch in der Mehrheit aufgehen!? Wolltest du sagen, ein Ei sei etwas Bedeutendes und gehe nicht auf, so stimmt dies allerdings nach demjenigen, welcher sagt, die Lehre laute \u00bbwenn<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>man es gew\u00f6hnlich z\u00e4hlt\u00ab, wie ist es aber nach demjenigen zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, die Lehre laute \u00bbwas<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>man gew\u00f6hnlich z\u00e4hlt\u00ab!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Hat jemand B\u00fcndel Bockshornklee von Mischfrucht (des Weinbergs), so sind sie zu verbrennen; sind sie mit anderen und die anderen mit anderen vermischt worden, so sind sie alle zu verbrennen<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; die Weisen sagen, sie gehen unter zweihundertundeinem auf. R. Me\u00edr sagte also: Was man [beim Verkaufe] gew\u00f6hnlich z\u00e4hlt, macht zum Genusse verboten. Die Weisen aber sagen, nur sechs Dinge machen zum Genusse verboten; R. A\u0351qiba sagt, sieben, Folgende sind es: Zerreibbare N\u00fcsse<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>, bedanische Granat\u00e4pfel, verspundete F\u00e4sser [mit Wein], Mangoldstr\u00fcnke, Kohltriebe und der griechische K\u00fcrbis; R. A\u0351qiba f\u00fcgt noch das hausbackene Brot hinzu. Was zum Ungeweihten geh\u00f6rt, macht als Ungeweihtes [verboten], was zur Mischfrucht (des Weinberges), als Mischfrucht (des Weinberges). Hier\u00fcber wurde gelehrt: R. Jo\u1e25anan sagt, die Lehre laute, \u00bbwas man gew\u00f6hnlich z\u00e4hlt\u00ab, und R. \u0160imo\u0351n b.Laqi\u0161 sagt, die Lehre laute \u00bbwenn man es gew\u00f6hnlich z\u00e4hlt\u00ab. Richtig ist dies nun nach R.\u0160imo\u0351n b.Laqi\u0161, wie ist es aber nach R. Jo\u1e25anan zu erkl\u00e4ren!? R. Papa erwiderte: Dieser Tanna ist der Autor [der Lehre] von der Litra getrockneter Feigen, welcher sagt, alles was gez\u00e4hlt wird, gehe sogar bei einem rabbanitischen [Verbote] nicht auf, und um so weniger bei einem der Tora. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn eine Litra getrockneter Feigen [von Hebe] am Rande einer Pre\u00dfform gelegen hat, und man nicht wei\u00df, in welcher Form man sie gepre\u00dft hat, oder am Rande eines Fasses, und man nicht wei\u00df, in welchem Fa\u00dfe man sie gepre\u00dft hat, oder am Rande eines Bienenkorbes, und man nicht wei\u00df, in welchem Bienenkorbe man sie gepre\u00dft<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> hat, so werden, wie R. Me\u00edr sagt, nach R. Elie\u0351zer die oberen [Feigen]<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a><\/p>\n<h2 id=\"blatt-4a\">Blatt 4a<\/h2>\n<p>als einzelne betrachtet, und die oberen gehen unter den unteren<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>auf, und nach R. Jeho\u0161ua\u0351 gehen sie nur unter hundert anderen am Rande befindlichen<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>auf, und wenn keine [hundert vorhanden] sind, so sind die am Rande befindlichen verboten, und die am Boden befindlichen erlaubt. R. Jehuda sagt, nach R. Elie\u0351zer gehen sie unter hundert am Rande befindlichen auf, und wenn keine [hundert vorhanden] sind, so sind die am Rande befindlichen verboten und die am Boden befindlichen erlaubt, nach R. Jeho\u0161ua\u0351 aber gehen sie nicht einmal unter dreihundert anderen am Rande befindlichen auf. Wenn man sie aber in der Form gepre\u00dft und wei\u00df nicht, in welcher Form man sie gepre\u00dft hat, so stimmen alle \u00fcberein, da\u00df sie aufgehen<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>\u00bbSo stimmen alle \u00fcberein\u00ab, darin besteht ja ihr Streit!? R. Papa erwiderte: Er meint es wie folgt: wenn man sie in einer Form gepre\u00dft hat und nicht wei\u00df, an welcher Stelle der Form<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> man sie gepre\u00dft hat, ob n\u00f6rdlich oder s\u00fcdlich, so stimmen alle \u00fcberein, da\u00df sie aufgehen. R. A\u0161i sagte: Tats\u00e4chlich handelt es sich um den Zweifel, ob am Festtage oder am Wochentage [gelegt], es ist aber eine Sache, f\u00fcr die es ein Erlaubtwerden gibt, und eine Sache, f\u00fcr die es ein Erlaubtwerden gibt, geht auch bei einem rabbanitischen [Verbote] nicht auf<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Manche sagen im Namen R. Elie\u0351zers, Ei und Henne d\u00fcrfen beide gegessen werden.<\/p>\n<p>In welchem Falle: wollte man sagen, wenn die Henne zum Schlachten bestimmt ist, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df es und die Mutter erlaubt sind, und wollte man sagen, wenn die Henne zum Eierlegen bestimmt ist, so sind ja beide verboten!? R. Zera erwiderte: Es darf durch die Mutter gegessen<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>werden.<\/p>\n<p>In welchem Falle? Abajje erwiderte: Wenn man sie zum Beispiel ohne Bestimmung gekauft hat; wird sie geschlachtet, so ergibt es sich, da\u00df sie zum Schlachten bestimmt war, wird sie nicht geschlachtet, so ergibt es sich, da\u00df sie zum Eierlegen bestimmt war. R. Mari sagte: Er lehrt nur eine \u00dcbertreibung<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Manche sagen im Namen R. Elie\u0351zers, Ei und Henne, K\u00fcchlein und Schale d\u00fcrfen gegessen werden. Was hei\u00dft Schale: wollte man sagen, die wirkliche Schale, so ist ja die Schale nicht e\u00dfbar, und wollte man sagen, das K\u00fcchlein in der Schale, so streiten ja die Rabbanan gegen R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> nur \u00fcber den Fall, wenn es noch nicht zur Welt gekommen ist, nicht aber \u00fcber den Fall, wenn es bereits zur Welt gekommen ist!? Vielmehr ist [der Ausdruck] \u00bbK\u00fcchlein und Schale\u00ab nur eine \u00dcbertreibung, ebenso ist auch hier der Ausdruck \u00bbEi und Henne\u00ab nur eine \u00dcbertreibung.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Wenn ein \u0160abbath und ein Festtag [aufeinander folgen, so ist das Ei], das an einem [dieser Tage] gelegt wurde, am anderen, wie Rabh sagt, verboten; R. Jo\u1e25anan sagt, das an einem Tage gelegt wurde, ist am anderen erlaubt. Demnach w\u00e4re Rabh der Ansicht, die Heiligkeit [beider Tage] sei die gleiche<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>und [dem widersprechend] sagte Rabh, die Halakha sei wie die vier \u00c4ltesten<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>, nach R. Elie\u0351zer, welcher sagt, es seien zwei verschiedene Heiligkeiten!?<\/p>\n<p>Vielmehr, sie streiten \u00fcber die Vorbereitung des Rabba<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>. Rabh h\u00e4lt von der Vorbereitung des Rabba und R. Jo\u1e25anan h\u00e4lt nichts von der Vorbereitung des Rabba. [Hier\u00fcber streiten auch] Tanna\u00edm: Das am \u0160abbath gelegte [Ei] darf am Feste und das am Feste gelegte [Ei] darf am \u0160abbath gegessen werden; R. Jehuda sagt im Namen R. Elie\u0351zers, hier\u00fcber bestehe noch ein Streit: nach der Schule \u0160ammajs darf es gegessen werden, und nach der Schule Hillels darf es nicht gegessen werden.<\/p>\n<p>Der Gastwirt des R. Ada b.Ahaba hatte zum \u0160abbath am Feste [vorher] gelegte Eier, und kam zu ihm fragen, ob man sie heute backen d\u00fcrfe, um sie morgen zu essen? Dieser erwiderte: Du glaubst<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>wohl, [bei einem Streite zwischen] Rabh und R. Jo\u1e25anan sei die Halakha wie R. Jo\u1e25anan zu entscheiden, aber auch R. Jo\u1e25anan erlaubt nur, es am folgenden Tage zu trinken, nicht aber, es am selben Tage [zu ber\u00fchren]. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man darf ein Ei, einerlei ob am \u0160abbath oder am Festtage gelegt, nicht fortbewegen, um damit ein Gef\u00e4\u00df zuzudecken, oder damit den Fu\u00df einer Bettstelle zu st\u00fctzen.<\/p>\n<p>Der Gastwirt R. Papas, manche sagen, jemand anders, der vor R. Papa kam, hatte zum Feste am \u0160abbath vorher gelegte Eier und fragte ihn, ob man sie morgen essen d\u00fcrfe? Dieser erwiderte: Gehe jetzt und komm morgen. Rabh bestellte n\u00e4mlich keinen Dolmetsch an einem Festtage f\u00fcr den folgenden wegen Trunkenheit<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>. Als jener am folgenden Tage kam, sprach er zu ihm: H\u00e4tte ich sofort entschieden, so w\u00fcrde ich mich<\/p>\n<h2 id=\"blatt-4b\">Blatt 4b<\/h2>\n<p>geirrt und gesagt haben, [bei einem Streite zwischen] Rabh und R. Jo\u1e25anan sei die Halakha wie R. Jo\u1e25anan zu entscheiden, w\u00e4hrend Raba gesagt hat, bei diesen<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>drei Dingen sei die Halakha wie Rabh, sowohl erleichternd als auch erschwerend.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Wenn am \u0160abbath Holz vom Baume<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>abf\u00e4llt, so darf man es am [darauffolgenden] Festtage nicht verheizen. Du darfst mir aber nicht [meine Lehre \u00fcber] das Ei<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>entgegenhalten.<\/p>\n<p>Weshalb?<\/p>\n<p>Das Ei ist auch am selben Tage zum Trinken verwendbar, und wenn es erst am folgenden Tage erlaubt ist, so wei\u00df man, da\u00df es am selben Tage verboten ist, das Holz aber ist f\u00fcr denselben Tag<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>nicht verwendbar, und wenn man es am folgenden Tage erlauben w\u00fcrde, k\u00f6nnte man glauben, es sei sonst auch am selben Tage erlaubt, und nur [in diesem Falle nicht], wegen des \u0160abbaths, weil es dann zum Heizen nicht verwendbar ist. R. Mathna sagte: Wenn am Festtage Holz vom Baume in den Ofen f\u00e4llt, so darf man vorr\u00e4tiges Holz zuf\u00fcgen und jenes mitheizen.<\/p>\n<p>Man verwendet ja aber Verbotenes<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Da das meiste aus Erlaubtem besteht, so sch\u00fcrt man Erlaubtes.<\/p>\n<p>Man hebt ja direkt ein Verbot auf, und wir haben ja gelernt, man d\u00fcrfe ein Verbot nicht direkt aufheben<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies nur bei einem [Verbote] der Tora, ein rabbanitisches aber darf man aufheben.<\/p>\n<p>Wie ist es aber nach R. A\u0161i zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, wof\u00fcr es ein Erlaubtwerden gibt, werde nicht aufgehoben, auch wenn [das Verbot] rabbanitisch ist!?<\/p>\n<p>Dies nur, wo das Verbotene bestehen<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>bleibt, hier aber wird ja das Verbotene verbrannt.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Von den beiden Festtagen in der Diaspora<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>sagt Rabh, [das Ei], das an einem gelegt wurde, sei am anderen erlaubt; R. A\u0161i sagt, das an einem gelegt wurde, sei am anderen verboten.<\/p>\n<p>Demnach w\u00e4re R. A\u0161i der Ansicht, die Heiligkeit beider sei die gleiche, w\u00e4hrend doch R. A\u0161i zwischen beiden Festtagen den Unterscheidungssegen las!?<\/p>\n<p>R. A\u0161i war es zweifelhaft, daher verfuhr er in der einen Hinsicht erschwerend und in der anderen Hinsicht erschwerend. R. Zera sagte: Die Ansicht A\u0161is ist einleuchtender; jetzt sind wir ja in der Festsetzung des Neumondes kundig, dennoch feiern wir zwei Tage. Abajje sagte: Die Ansicht Rabhs ist einleuchtender; wir haben gelernt, da\u00df man es<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>fr\u00fcber durch Feuer signale anzeigte, wegen des Unfugs der Samaritaner aber angeordnet habe, da\u00df Boten ausziehen. Demnach m\u00fc\u00dfte man, wenn der Unfug der Samaritaner aufh\u00f6rt, nur einen Tag feiern, wo die Boten hinkommen, nur einen Tag feiern.<\/p>\n<p>Weshalb aber feiern wir jetzt zwei Tage, wo wir in der Festsetzung des Neumondes kundig sind?<\/p>\n<p>Weil sie von dort sagen lie\u00dfen: Seid behutsam mit den bei euch eingef\u00fchrten Br\u00e4uchen eurer Vorfahren, denn bei einer Religionsverfolgung<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a> k\u00f6nnte ja ein Verderb entstehen.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Von den beiden Tagen des Neujahrsfestes sagten Rabh und \u0160emu\u00e9l beide, [das Ei], das an einem gelegt wurde, sei [auch] am anderen verboten. Denn wir haben gelernt: Anfangs nahm man die Zeugenaussage [\u00fcber das Erscheinen] des Neumondes den ganzen Tag<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> entgegen; als aber einst die Zeugen sich versp\u00e4teten und die Leviten mit<\/p>\n<h2 id=\"blatt-5a\">Blatt 5a<\/h2>\n<p>dem Gesange zu einem Versto\u00dfe<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>kamen, ordnete man an, die Zeugen nur bis zur Vesperzeit zu empfangen, und wenn Zeugen sp\u00e4ter kommen, so ist dieser Tag heilig und der folgende ebenfalls.<\/p>\n<p>Rabba sagte: Seit der Anordnung des R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj ist das Ei [am zweiten Tage] erlaubt, denn wir haben gelernt: Nach der Zerst\u00f6rung des Tempels ordnete R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj an, die Zeugenaussage \u00fcber [das Erscheinen] des Neumondes den ganzen Tag zu empfangen<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>. Abajje sprach zu ihm: Rabh und \u0160emu\u00e9l sagen ja beide, das Ei sei [am zweiten] verboten!? Dieser erwiderte: Ich nenne dir R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj und du h\u00e4ltst mir Rabh und \u0160emu\u00e9l entgegen !?<\/p>\n<p>Gegen Rabh und \u0160emu\u00e9l ist ja ein Einwand aus der Mi\u0161na zu erheben !?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; dies f\u00fcr uns, jenes f\u00fcr sie<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>. R. Joseph sagte: Auch nach der Anordnung des R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj ist das Ei [am zweiten] verboten.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Dies ist durch Abstimmung erfolgt, und was durch Abstimmung [verboten] wurde, kann nur durch eine andere Abstimmung erlaubt werden. R.Joseph sprach: Woher entnehme ich dies? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a><em>Geh, sage ihnen: Kehret in eure Zelte zur\u00fcck<\/em>. Ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a><em>Wenn das Widderhorn geblasen wird, sollen sie den Berg hinansteigen<\/em>. Ferner haben wir gelernt: [Fr\u00fcher] brachte man aus allen eine Tagreise entfernten Orten um Jeru\u0161alem [die Fr\u00fcchte des] vierj\u00e4hrigen Weinberges nach Jeru\u0161alem. Welche sind die Grenzorte? S\u00fcdlich<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>E\u0351lath, n\u00f6rdlich<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>A\u0351qrabath, westlich Lud und \u00f6stlich der Jarden. Hierzu sagte U\u0351la, nach anderen Rabba b.Bar \u1e24ana, im Namen R. Jo\u1e25anans: Aus welchem Grunde? Um die Stra\u00dfen Jeru\u0161alems mit Fr\u00fcchten zu schm\u00fccken. Ferner wird gelehrt: R. Elie\u0351zer hatte einen vierj\u00e4hrigen Weinberg im Osten von Lud, seitw\u00e4rts von Kephar \u1e6cabi, und er wollte ihn den Armen freigeben<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>. Da<\/p>\n<h2 id=\"blatt-5b\">Blatt 5b<\/h2>\n<p>sprachen seine Sch\u00fcler zu ihm: Meister, bereits haben deine Genossen gegen dich abgestimmt und [einen solchen] erlaubt: Nur weil sie abgestimmt haben, sonst aber nicht<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wer sind diese Genossen?<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj.<\/p>\n<p>Wozu das \u00bbferner\u00ab?<\/p>\n<p>Merke, es hei\u00dft ja bereits: <a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a><em>seid zum dritten Tage bereit, n\u00e4hert euch keinem Weibe<\/em>, wozu hei\u00dft es wiederum: <em>geh, sage ihnen: Kehret in eure Zelte zur\u00fcck<\/em>? Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df jede Abstimmung nur durch eine andere Abstimmung aufgehoben werden kann. Wolltest du erwidern, wegen des Gebotes der Beiwohnung<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>, so hei\u00dft es: <em>wenn das Widderhorn geblasen wird, sollen sie den Berg hinansteigen<\/em>. Merke, es hei\u00dft ja bereits:<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a><em>selbst Schafe und Rinder d\u00fcrfen nirgends in der N\u00e4he dieses Berges weiden<\/em>, wozu hei\u00dft es wiederum: <em>wenn das Widderhorn geblasen wird<\/em>? Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df jede Abstimmung nur durch eine andere Abstimmung aufgehoben werden kann. Wolltest du erwidern, nur bei einem [Verbote] der Tora, nicht aber bei einem rabbanitischen, so komm und h\u00f6re [die Lehre] vom vierj\u00e4hrigen Weinberge; bei diesem ist es<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>ja rabbanitisch, dennoch sprachen sie zu ihm: Bereits haben deine Genossen gegen dich abgestimmt und [einen solchen] erlaubt. Wolltest du erwidern, auch \u00fcber das Ei lie\u00df R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj abstimmen und erlaubte es, so ist ja die Beschlu\u00dffassung nur \u00fcber die Zeugenaussage erfolgt, nicht aber \u00fcber das Ei. Abajje sprach zu ihm: Ist denn \u00fcber das Ei \u00fcberhaupt eine Abstimmung erfolgt, das Ei ist ja von der Zeugenaussage abh\u00e4ngig: ist die Zeugenaussage unzul\u00e4ssig, so ist das Ei verboten, ist die Zeugenaussage zul\u00e4ssig, so ist das Ei erlaubt!?<\/p>\n<p>R. Ada und R. \u0160almon, beide aus Be Klo\u1e25ith, sagten: Das Ei ist auch nach der Anordnung des R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj verboten.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Gar schnell wird der Tempel erbaut, und man w\u00fcrde sagen: Im Vorjahre a\u00dfen wir am zweiten Festtage ein [am ersten gelegtes] Ei, wir wollen auch jetzt essen. Man w\u00fcrde aber nicht bedenken, da\u00df es im Vorjahre zwei [verschiedene] Heiligkeiten<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>waren, jetzt aber ist es die gleiche Heiligkeit.<\/p>\n<p>Demnach sollte man<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>auch keine Zeugenaussage entgegennehmen, denn gar schnell wird der Tempel erbaut, und man w\u00fcrde sagen: Im Vorjahre nahmen wir die Zeugenaussage \u00fcber [das Erscheinen] des Neumondes den ganzen Tag entgegen, wir wollen sie auch jetzt entgegennehmen!?<\/p>\n<p>Was soll dies: die [Entgegennahme der] Zeugenaussage ist dem Gerichte \u00fcberlassen, w\u00e4hrend das Ei jedem \u00fcberlassen ist. Raba sagte: Das Ei ist auch nach der Anordnung des R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj verboten, denn pflichtet etwa R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj nicht bei, da\u00df, wenn Zeugen nach der Vesperzeit kommen, sowohl dieser Tag als auch der folgende heilig zu halten ist!? Ferner sagte Raba: Die Halakha ist bei diesen drei Lehren<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>wie Rabh, sowohl erleichternd als auch erschwerend.<\/p>\n<p>Raba sagte: Mit einem Leichnam d\u00fcrfen sich am ersten Festtage<\/p>\n<h2 id=\"blatt-6a\">Blatt 6a<\/h2>\n<p>Nichtjuden befassen, am zweiten Festtage auch Jisra\u00e9liten, und dies gilt sogar von beiden Tagen des Neujahrsfestes, was aber bei einem Ei nicht der Fall ist. Die Nehardee\u0351nser sagen, dies gelte auch von einem Ei. Zu ber\u00fccksichtigen ist ja nur, der Elul k\u00f6nnte interkaliert<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>werden, aber R. \u1e24enana b. Kahana sagte, seit den Tagen E\u0351zras sei der Elul nie interkaliert worden. Mar Zu\u1e6dra sagte: Dies nur, wenn [der Leichnam] bereits l\u00e4ngere Zeit liegt, wenn aber nicht, so lasse man ihn liegen. R. A\u0161i sagte: Auch wenn er nicht l\u00e4ngere Zeit gelegen hat, lasse man ihn nicht liegen, denn inbetreff des Toten haben die Weisen den zweiten Festtag dem Alltage gleichgestellt, sogar hinsichtlich des Zuschneidens eines [Toten]gewandes und des Abschneidens einer Myrte<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>. Rabina sagte: Jetzt aber, wo Gebern<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>vorhanden sind, unterlasse man dies.<\/p>\n<p>Einst sa\u00df Rabina am Neujahrsfeste<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>vor R. A\u0161i, und als er bemerkte, da\u00df dieser betr\u00fcbt war, sprach er zu ihm: Weshalb ist der Meister betr\u00fcbt? Dieser erwiderte: Ich habe keinen Speise-E\u0351rub niedergelegt. Da sprach jener: So bereite ihn der Meister doch jetzt, denn Raba sagte, man d\u00fcrfe an einem Tage des Festes f\u00fcr den anderen einen Spcisen-E\u0351rub unter Bedingung<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>niederlegen. Dieser entgegnete: Raba sagte dies allerdings von den zwei Festtagen in der Diaspora, sagte er dies etwa auch von den beiden Tagen des Neujahrsfestes<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Aber die Nehardee\u0351nser sagten ja, selbst ein Ei<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>sei erlaubt!? R. Mordekhaj sprach zu ihm: Der Meister sagte mir ausdr\u00fccklich, er halte nichts von der Lehre der Nehardee\u0351nser.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Ein am Festtage ausgebr\u00fctetes K\u00fcchlein ist, wie Rabh sagt, verboten, und wie \u0160emu\u00e9l, nach anderen R. Jo\u1e25anan, sagt, erlaubt. Rabh sagt, es sei verboten, denn es ist Abgesondertes. \u0160emu\u00e9l, nach anderen R. Jo\u1e25anan, sagt, es sei erlaubt, denn durch das Schlachten macht es sich selber erlaubt<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>. R. Kahana und R. A\u0161i sprachen zu Rabh: Welchen Unterschied gibt es zwischen diesem und einem am Festtage geborenen<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>Kalbe!? Dieser erwiderte: Dieses gilt durch das Schlachten der Mutter als Vorr\u00e4tiges<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen diesem und einem von einem Totverletzten<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>geborenen Kalbe!? Da schwieg Rabh. Rabba, nach anderen R. Joseph, sprach: Weshalb schwieg Rabh, er sollte ihnen doch erwidern: dieses ist durch die Mutter f\u00fcr die Hunde brauchbar und gilt daher als Vorr\u00e4tiges! Abajje erwiderte ihm: Wenn<\/p>\n<h2 id=\"blatt-6b\">Blatt 6b<\/h2>\n<p>das, was f\u00fcr Menschen als Vorr\u00e4tiges gilt, nicht f\u00fcr Hunde als Vorr\u00e4tiges gilt, wie sollte das, was f\u00fcr Hunde als Vorr\u00e4tiges gilt, als Vorr\u00e4tiges f\u00fcr Menschen gelten!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Man<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>darf K\u00fcrbisse f\u00fcr das Vieh zerschneiden und ein Aas f\u00fcr die Hunde. R. Jehuda sagt, war das Aas am Vorabend des \u0160abbaths noch nicht vorhanden, sei es verboten, weil es kein Vorr\u00e4tiges ist. Dieser erwiderte: Freilich, was als Vorr\u00e4tiges f\u00fcr Menschen gilt, gilt nicht als Vorr\u00e4tiges f\u00fcr Hunde, denn was f\u00fcr Menschen brauchbar ist, wirft man den Hunden nicht vor, was aber als Vorr\u00e4tiges f\u00fcr Hunde gilt, gilt als Vorr\u00e4tiges auch f\u00fcr Menschen, denn ein Mensch i\u00dft, was f\u00fcr ihn geeignet ist. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Rabh, und es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit \u0160emu\u00e9l, beziehungsweise mit R. Jo\u1e25anan. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit Rabh: Ein am Festtage geborenes Kalb ist erlaubt, ein am Festtage ausgebr\u00fctetes K\u00fccblein ist verboten. Welchen Unterschied gibt es zwischen diesem und jenem? Jenes gilt durch das Schlachten der Mutter als Vorr\u00e4tiges, dieses gilt nicht durch das Schlachten der Mutter als Vorr\u00e4tiges. Es gibt eine Lehre \u00fcbereinstimmend mit \u0160emu\u00e9l, beziehungsweise mit R. Jo\u1e25anan: Ein am Festtage geborenes Kalb ist erlaubt, ein am Festtage ausgebr\u00fctetes K\u00fcchlein ist erlaubt. Aus welchem Grunde? Jenes gilt durch das Schlachten der Mutter als Vorr\u00e4tiges, dieses macht sich selber durch das Schlachten erlaubt<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Ein am Festtage ausgebr\u00fctetes K\u00fcchlein ist verboten; R. Elie\u0351zer b.Ja\u0351qob sagt, es sei sogar am Wochentage verboten, da seine Augen noch nicht ge\u00f6ffnet sind. Wessen Ansicht vertritt folgende Lehre:<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a><em>Jedes Kriechtier, das auf der Erde kriecht<\/em>, dies schlie\u00dft K\u00fcchlein ein, deren Augen noch nicht ge\u00f6ffnet sind. Wessen? Die des R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob.<\/p>\n<p>R. Hona sagte im Namen Rabhs: das Ei ist mit seinem Hervorkommen fertig. Was hei\u00dft \u00bbmit seinem Hervorkommen fertig\u00ab: wollte man sagen, mit seinem Hervorkommen fertig, indem man es mit Milch essen darf, wonach es, solange es sich in der Henne befindet, mit Milch zu essen verboten ist, so wird ja gelehrt, da\u00df man, wenn man eine Henne schlachtet und darin fertige Eier findet, diese mit Milch essen d\u00fcrfe!?<\/p>\n<p>Vielmehr, es wird mit seinem Hervorkommen fertig, indem man es am Festtage essen darf.<\/p>\n<p>Demnach ist es im Leibe der Mutter am Festtage zu essen verboten, w\u00e4hrend gelehrt wird, da\u00df man, wenn man eine Henne schlachtet und darin fertige Eier findet, diese am Festtage essen d\u00fcrfe!? Wolltest du sagen, die Barathja lehre, was unsere Mi\u0161na nicht<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>lehrt, so lehrt dies ja auch diese: ein am Festtage gelegtes Ei darf, wie die Schule \u0160ammajs sagt, gegessen werden, und wie die Schule Hillels sagt, nicht gegessen werden, die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels streiten also nur \u00fcber das gelegte, im Leibe der Mutter aber ist es demnach nach aller Ansicht erlaubt. Wolltest du sagen, nach der Schule Hillels sei es auch im Leibe der Mutter verboten, und nur deshalb lehre er es von einem gelegten, um dir die \u039bveitgehendere Ansicht der Schule \u0160ammajs hervorzuheben, da\u00df n\u00e4mlich auch das gelegte erlaubt sei, so vertritt demnach die Lehre, da\u00df man, wenn man eine Henne schlachtet und darin fertige Eier findet, sie am Festtage essen d\u00fcrfe, weder die Ansicht der Schule \u0160ammajs noch die der Schule Hillels!?\u2013 Vielmehr, es wird mit seinem Hervorkommen fertig, indem es zum Ausbr\u00fcten verwendbar ist, w\u00e4hrend es im Leibe der Mutter zum Ausbr\u00fcten nicht verwendbar ist.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Beim Kauf<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>und Verkauf. So sagte jemand einst: \u00bbWer hat fertige<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>Eier?\u00ab Als<\/p>\n<h2 id=\"blatt-7a\">Blatt 7a<\/h2>\n<p>ihm darauf [der Verk\u00e4ufer] Eier von einer geschlachteten [Henne] geben wollte, kam er zu R. Ami, und dieser entschied, der Kauf sei arglistig und er k\u00f6nne zur\u00fccktreten.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, er brauchte sie tats\u00e4chlich zum Essen, und nur deshalb sagte er fertige, weil solche reifer sind, wonach nur die Differenz herauszuzahlen sei, so lehrt er uns. Einst sagte jemand: \u00bbWer hat Bruteier, wer hat Bruteier?\u00ab Als ihm darauf der Verk\u00e4ufer parthenogenetische<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>Eier gab, kam er zu R. Ami, und dieser entschied, der Kauf sei arglistig und er k\u00f6nne zur\u00fccktreten.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, er brauchte sie tats\u00e4chlich zum Essen, und nur deshalb sagte er Bruteier, weil solche fetter sind, wonach nur die Differenz her auszuzahlen sei, so lehrt er uns. Wenn du aber willst, sage ich: es wird mit seinem Hervorkommen fertig, es wird mit dem Hervorkommen der gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte fertig. Dies nach R. Jo\u1e25anan, denn R. Jo\u1e25anan sagte: Wenn das Ei zur gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte am Vorabend des Festtages hervorgekommen und zur\u00fcckgetreten war, so darf man es am Festtage essen. Manche erkl\u00e4ren: Es wird mit seinem Hervorkommen fertig, nur mit seinem vollst\u00e4ndigen Hervorkommen, nicht aber mit dem Hervorkommen der gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte. Dies schlie\u00dft die Lehre R. Jo\u1e25anans aus.<\/p>\n<p>Der Text: wenn man eine Henne schlachtet und darin fertige Eier findet, so darf man sie mit Milch essen; R. Ja\u0351qob sagt, sind sie durch Adern verbunden, sei es verboten.<\/p>\n<p>Wer ist der Autor der folgenden Lehre der Rabbanan: Wer vom Aas eines kleinen Vogels i\u00dft, von dessen Eierknoten, von den Knochen oder den Adern, oder von dem Fleische eines Lebenden, ist rein; wenn aber vom Eierstocke, vom Kr\u00f6pfe, von den D\u00e4rmen, oder wenn er das Fett schmilzt und es trinkt, so ist er unrein. Wer ist es nun, der lehrt, wer vom Eierknoten i\u00dft, sei rein<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>? R. Joseph erwiderte: Es ist nicht R. Ja\u0351qob, denn R. Ja\u0351qob sagt ja, sie seien, wenn sie durch Adern verbunden sind, [mit Milch] verboten. Abajje sprach zu ihm: Wieso denn: vielleicht sagt R. Ja\u0351qob dies nur hinsichtlich des Verbotes, nicht aber hinsichtlich der Unreinheit<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>!? Wolltest da sagen, demnach sollte man dies<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>auch hinsichtlich der Unreinheit ber\u00fccksichtigen, so w\u00e4re dies ja eine Vermehrung der Unreinheit, und wegen einer rabbanitischen [Anordnung] vermehren wir die Unreinheit nicht. Manche lesen: Wer ist es nun, der lehrt, wer vom Eierstocke i\u00dft, sei unrein? R. Joseph erwiderte: Es ist R. Ja\u0351qob, welcher sagt, sie seien, wenn sie durch Adern verbunden sind, mit Milch verboten. Abajje sprach zu ihm: Woher, da\u00df unter Eierstock die Eier zu verstehen sind, die sich im Eierstocke befinden, vielleicht der Eierstock selbst!? Wolltest du erwidern, vom Eierstocke selbst brauchte dies nicht gelehrt zu werden, so lehrt er es ja auch vom Kropfe und den D\u00e4rmen, obgleich auch diese Fleisch sind, weil es Leute gibt, die sie nicht essen, ebenso lehrt er es auch von jenem, weil es Leute gibt, die ihn nicht essen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Was sich am Tage begattet, gebiert am Tage, was sich nachts begattet, gebiert nachts; was sich sowohl am Tage als auch nachts begattet, gebiert sowohl am Tage als auch nachts. Was sich am Tage begattet, gebiert am Tage, das ist das Huhn. Was sich nachts begattet, gebiert nachts, das ist die Fledermaus. Was sich sowohl am Tage als auch nachts begattet, gebiert sowohl am Tage als auch nachts, das ist der Mensch und alles, was ihm gleicht.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Was sich am Tage begattet, gebiert am Tage, das ist das Huhn. In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Hinsichtlich [einer Lehre] des R. Mari, Sohnes des R. Kahana, denn R. Mari, Sohn des R. Kahana, sagte: Wenn man am Vorabend des Festtages das H\u00fchnernest untersucht und darin kein Ei gefunden hat, und am folgenden Morgen darin ein Ei findet, so ist es erlaubt.<\/p>\n<p>Er hat ja untersucht!?<\/p>\n<p>Er hat vielleicht nicht genau untersucht, und auch wenn er genau untersucht hat, war es vielleicht zur gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte hervorgekommen und zur\u00fcckgetreten, nach R. Jo\u1e25anan<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Joseb.\u0160a\u00fal sagte ja im Namen Rabhs, da\u00df, wenn jemand am Vorabend des Festtages das H\u00fchnernest untersucht und darin kein Ei gefunden hat, und am folgenden Morgen darin ein Ei findet, es verboten sei!? \u2013Da sind es parthenogenetische<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach k\u00f6nnten es ja auch bei [der Lehre] R. Maris parthenogenetische sein!?<\/p>\n<p>Wenn bei der [Henne] ein Hahn ist.<\/p>\n<p>Aber auch wenn ein Hahn bei ihr ist, k\u00f6nnen es ja parthenogenetische sein!? Rabina erwiderte: Wir wissen, da\u00df, wenn ein Hahn bei ihr ist, sie keine parthenogenetischen [legt].<\/p>\n<p>Bis zu welcher [Entfernung]? R. Gamda erwiderte im Nainen Rablis: Da\u00df sie seine Stimme am Tage<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>h\u00f6rt. R.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-7b\">Blatt 7b<\/h2>\n<p>Mari traf eine Entscheidung bei [einer Entfernung von] sechzig H\u00e4usern<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>. Liegt ein Flu\u00df zwischen ihnen, so geht sie nicht hin\u00fcber; ist eine Br\u00fccke da, so geht sie hin\u00fcber, wenn aber nur ein Steg, so geht sie nicht hin\u00fcber. Einst ereignete es sich, da\u00df eine auch \u00fcber einen Steg hin\u00fcberging.<\/p>\n<p>Weshalb nur, wo du es<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>auf parthenogenetische beziehst, wenn man es untersucht hat, dies sollte doch auch von dem Falle gelten, wenn man es nicht untersucht hat!? \u2013Wenn man es nicht untersucht hat, kann es von gestern sein.<\/p>\n<p>Es kann ja, auch wenn man untersucht hat, zur gr\u00f6\u00dferen H\u00e4lfte hervorgekommen und zur\u00fcckgetreten sein, nach R. Jo\u1e25anan<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Der Fall R. Jo\u1e25anans ist selten.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jose b.\u0160a\u00fal im Namen Rabhs: Bei zerriebenem Knoblauch ist die Gefahr des Offenstehens<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT<\/small>, S<small>AUERTEIG IN<\/small> O<small>LIVENGR\u00d6SSE<\/small>. Was ist der Grund der Schule \u0160ammajs?<\/p>\n<p>Der Allbarmherzige brauchte es ja nur vom Ges\u00e4uerten und nicht vom Sauerteige zu schreiben, und ich w\u00fcrde gesagt haben: wenn das Ges\u00e4uerte, dessen S\u00e4ure nicht intensiv ist, bei Olivengr\u00f6\u00dfe [verboten ist], um wieviel mehr der Sauerteig, dessen S\u00e4ure intensiv ist. Wozu schreibt es der Allbarmherzige vom Sauerteige? Um dir zu sagen, das Quantum des einen gleiche nicht dem Quantum des anderen.<\/p>\n<p>Und die Schule Hillels!?<\/p>\n<p>Beides ist n\u00f6tig. W\u00fcrde es der Allbarmherzige nur vom Sauerteige geschrieben haben, so k\u00f6nnte man sagen, weil seine S\u00e4ure intensiv ist; und w\u00fcrde es der Allbarmherzige nur vom Ges\u00e4uerten geschrieben haben, so k\u00f6nnte man sagen, weil es genie\u00dfbar ist, nicht aber der Sauerteig, der ungenie\u00dfbar ist. Daher ist beides n\u00f6tig.<\/p>\n<p>H\u00e4lt denn die Schule \u0160ammajs nichts von dem, was R. Zera gesagt hat!? R. Zera sagte n\u00e4mlich: Der Schriftvers beginnt mit \u00bbSauerteig\u00ab und schlie\u00dft mit \u00bbGes\u00e4uertem\u00ab<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>, um dir zu sagen, einerlei ob Sauerteig oder Ges\u00e4uertes.<\/p>\n<p>\u00dcber das Essen streitet niemand, sie streiten nur \u00fcber die Fortschaffung<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>; die Schule \u0160ammajs ist der Ansicht, man folgere nicht hinsichtlich der Fortschaffung vom Essen, und die Schule Hillels ist der Ansicht, man folgere hinsichtlich der Fortschaffung vom Essen. Ebenso wurde gelehrt: R. Jose b.\u1e24anina sagte: Der Streit besteht nur \u00fcber die Fortschaffung, \u00fcber das Essen aber stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es bei beiden in Olivengr\u00f6\u00dfe erfolgt. Ebenso wird auch gelehrt:<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a><em>Es darf bei dir kein Sauerteig und es darf hei dir kein Ges\u00e4uertes zu sehen<\/em> <em>sein<\/em>; hier\u00fcber besteht der Streit zwischen der Schule \u0160ammajs und der Schule Hillels; die Schule \u0160ammajs sagt, Sauerteig in Olivengr\u00f6\u00dfe, Ges\u00e4uertes in Dattelgr\u00f6\u00dfe, und die Schule Hillels sagt, beides in Olivengr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>W<small>ER AM<\/small> F<small>ESTTAGE<\/small> W<small>ILD ODER<\/small> G<small>EFL\u00dcGEL SCHLACHTET &amp;C<\/small>. \u00bbSchlachtet\u00ab, nur wenn bereits erfolgt, nicht aber von vornherein, dagegen hei\u00dft es im Schlu\u00dfsatze: die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe nur dann schlachten, wonach der erste Tanna der Ansicht ist, man d\u00fcrfe [von vornherein] schlachten!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; man darf nicht schlachten und [das Blut] bedecken.<\/p>\n<p>Wenn es aber im Schlu\u00dfsatze hei\u00dft: jedoch pflichtet sie bei, da\u00df, wenn man bereits geschlachtet hat, man [Erde] mit einer Schaufel aufgrabe und das Blut bedecke, so spricht ja der Anfangssatz nicht vom bereits erfolgten!? Rabba erwiderte: Er meint es wie folgt: was antworte man dem, der schlachten will und um Rat fragen kommt? Die Schule \u0160ammajs sagt, man antworte ihm: [geh] schlachte, grabe [Erde] auf und bedecke [das Blut]; die Schule Hillels sagt, er d\u00fcrfe nur dann schlachten, wenn er Erde vom Tage [vorher] vorr\u00e4tig hat. R. Joseph erkl\u00e4rte: Er meint es wie folgt: was antworte man dem, der schlachten will und um Rat fragen kommt? Die Schule \u0160ammajs sagt, man antworte ihm; geh, grabe [Erde] auf, schlachte und bedecke [das Blut]; die Schule Hillels sagt, er d\u00fcrfe nur dann schlachten, wenn er Erde vom Tage [vorher] vorr\u00e4tig hat. Abajje sprach zu R. Joseph: Der Meister und Rabba streiten also \u00fcber die Lehre des R. Zera im Namen Rabhs, denn R. Zera sagte im Namen Rabhs: Wer [ein Wild] schlachtet, mu\u00df unten und oben Erde streuen, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a><em>er sch\u00fctte das Blut fort und bedecke es in<\/em><a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a><em>Erde<\/em>; es hei\u00dft nicht \u00bbmit Erde\u00ab sondern \u00bbin Erde\u00ab, das lehrt, da\u00df der Schlachtende Erde oben und Erde unten streuen mu\u00df. Der Meister h\u00e4lt also von der Lehre R. Zeras und Rabba h\u00e4lt nichts von der Lehre R. Zeras. Dieser erwiderte: Sowohl ich als auch Rabba halten beide von der Lehre R. Zeras, und unser Streit besteht vielmehr in folgendem: Rabba ist der Ansicht, nur wenn unten bereits Erde vorhanden ist, sonst aber nicht, denn es ist zu ber\u00fccksichtigen, er k\u00f6nnte es sich \u00fcberlegen und nicht schlachten<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>, nach meiner Ansicht aber erst recht, denn wenn man ihm dies nicht erlaubt, k\u00f6nnte er um die Festfreude kommen.<\/p>\n<p>J<small>EDOCH PFLICHTET SIE BEI, DASS, WENN MAN BEREITS GESCHLACHTET HAT, MAN<\/small> [E<small>RDE<\/small>] <small>MIT EINER<\/small> S<small>CHAUFEL AUFGRABE UND ES BEDECKE<\/small>. R. Zeriqa sagte im Namen R. Jehudas: Dies nur, wenn die Schaufel vom Tage [vorher in der Erde] steckt.<\/p>\n<p>Man zerreibt ja [die Erde]!?<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. A\u0161i erwiderte im Namen Rabhs: Wenn die Erde locker ist.<\/p>\n<p>Man macht<\/p>\n<h2 id=\"blatt-8a\">Blatt 8a<\/h2>\n<p>ja eine Grube!?<\/p>\n<p>Dies nach R. Abba, denn R. Abba sagte: Wer am \u0160abbath eine Grube macht und nur die Erde braucht, ist frei<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>D<small>ENN<\/small> H<small>ERDASCHE GILT ALS<\/small> V<small>ORR\u00c4TIGES<\/small>. R. Jehuda sprach: Wer spricht hier von Herd[asche]!? Raba erwiderte: Er meint es wie folgt: Herdasche aber gilt als Vorr\u00e4tiges. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Dies nur, wenn er bereits am Vorabende des Festes geheizt worden ist, wenn er aber am Festtage selbst geheizt worden ist, ist es verboten; kann man darin noch ein Ei<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>backen, so ist es erlaubt. Ebenso wird gelehrt: Wenn sie gesagt haben, Herdasche gelte als Vorr\u00e4tiges, so gilt dies nur von dem Falle, wenn er bereits am Vorabend des Festes geheizt worden ist, wenn er aber am Festtage selbst geheizt worden ist, so ist es verboten; kann man darin noch ein Ei backen, so ist es erlaubt. Hat man Erde in seinen Garten oder in seine Ruine gebracht, so darf man damit<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>bedecken.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jehuda: Man darf einen Korb voll Erde bringen und ihn zu jedem Gebrauche verwenden. Mar Zutra trug im Namen Mar Zutra des Gro\u00dfen vor: Dies nur, wenn man daf\u00fcr eine besondere Ecke bestimmt hat. Man wandte ein: Man darf am Festtage keinen Koj<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> schlachten; hat man ihn bereits geschlachtet, so darf man das Blut nicht bedecken. Wenn dem nun so<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>w\u00e4re, so sollte man es nach R. Jehuda bedecken!?<\/p>\n<p>Und auch nach deiner Auffassung kann man es ja mit Herdasche oder mit [Erde], in der eine Schaufel steckt, bedecken!? Vielmehr, wenn man solche nkht hat, ebenso, wenn man auch jene nicht hat.<\/p>\n<p>Wieso gilt dies demnach nur von Zweifelhaftem, dies sollte ja auch von Zweif ellosem<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a>gelten!?<\/p>\n<p>Von diesem ist es selbstverst\u00e4ndlich; selbstverst\u00e4ndlich darf man das zweifellose [Wild] nicht schlachten, man k\u00f6nnte aber glauben, wegen der Festfreude d\u00fcrfe man das Zweifelhafte schlachten, ohne [das Blut] zu bedecken, so lehrt er uns.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-8b\">Blatt 8b<\/h2>\n<p>Wenn er aber im Schlu\u00dfsatze lehrt, da\u00df man, wenn man ihn bereits geschlachtet hat, das Blut nicht bedecken d\u00fcrfe, so spricht ja der Anfangssatz von dem Falle, wenn man [vorr\u00e4tige Erde] hat!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Rabba, Herdasche gilt f\u00fcr das zweifellose [Wild] als Vorr\u00e4tiges, nicht aber f\u00fcr das zweifelhafte.<\/p>\n<p>F\u00fcr das zweifelhafte wohl deshalb nicht, weil man eine Grube macht, und auch beim zweifellosen macht man ja eine Grube!?<\/p>\n<p>Vielmehr wegen der Begr\u00fcndung R. Abbas<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>. Ebenso sollte ja auch bei jenem die Begr\u00fcndung R. Abbas gelten!?<\/p>\n<p>Vielmehr beim zweifelhaften ist es verboten, weil man [die Erde] zerreiben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Sollte man doch das Zerreiben auch beim zweifellosen ber\u00fccksichtigen!?<\/p>\n<p>Wenn beim zweifellosen auch ein Zerreiben erfolgt. kommt das Gebot und verdr\u00e4ngt das Verbot.<\/p>\n<p>Allerdings sagen wir, ein Gebot verdr\u00e4nge ein Verbot, jedoch nur in einem Falle wie bei Aussatz und Beschneidung<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>oder [wollenen] \u00c7i\u00e7ith<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a>an einem Linnengewande, wobei man mit der \u00dcbertretung des Verbotes das Gebot aus\u00fcbt, w\u00e4hrend man hierbei mit der \u00dcbertretung des Verbotes das Gebot nicht aus\u00fcbt!?<\/p>\n<p>Das ist kein Ein\u039bvand; man kann es beim Zerreiben bedecken.<\/p>\n<p>Aber bez\u00fcglich des Festtages besteht ja ein Gebot und ein Verbot, und das Gebot<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>kann ja nicht ein Verbot und ein Gebot verdr\u00e4ngen!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, bei der Herdasche denkt man wohl an das zweifellose, nicht aber an das zweifelhafte. Raba vertritt hiermit seine Ansicht, denn Raba sagte: Hat man Erde geholt, um damit [n\u00f6tigenfalls] Kot zu bedecken, so darf man damit das Blut eines Gefl\u00fcgels<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>bedecken, um damit das Blut eines Gefl\u00fcgels zu bedecken, so darf man damit keinen Kot bedecken. Die Nehardee\u0351nser sagen, auch wenn man Erde geholt hat, um damit das Blut eines Gefl\u00fcgels zu bedecken, d\u00fcrfe man damit Kot bedecken. Im Westen sagten sie: Hier\u00fcber streiten R. Jose b. \u1e24ama und R. Zera, und wie manche sagen, Raba, Sohn des R. Joseph b. \u1e24ama, und R. Zera; einer sagt, der Koj gleiche diesbez\u00fcglich dem Kote, und einer sagt, der Koj gleiche diesbez\u00fcglich nicht dem Kote. Es ist zu beweisen, da\u00df Raba es ist, welcher sagt, der Koj gleiche diesbez\u00fcglich dem Kote. Raba sagte n\u00e4mlich: Hat man Erde geholt, um damit Kot<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>zu bedecken, so darf man damit das Blut eines Gefl\u00fcgels bedecken, um damit das Blut eines Gefl\u00fcgels zu bedecken, so darf man damit keinen Kot bedecken. Schlie\u00dfe hieraus. Rami, Sohn des R. Jeba, erkl\u00e4rte: Das Blut des Koj darf man deshalb nicht bedecken, weil zu ber\u00fccksichtigen ist, man k\u00f6nnte seinen Talg erlauben<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach sollte dies auch am Wochentage gelten!?<\/p>\n<p>Am Wochentage nimmt man an, er wolle im Hofe graben.<\/p>\n<p>Was ist anzunehmen, wenn man ihn auf dem M\u00fcllhaufen schlachtet!? Was ist anzunehmen, wenn man um Rat fr\u00e4gt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, am Wochentage hei\u00dfen ihn die Rabbanan, wenn es auch zweifelhaft ist, sich bem\u00fchen und [das Blut] bedecken gehen, aber w\u00fcrden sie am Festtage, wenn es zweifelhaft ist, ihn sich bem\u00fchen und es bedecken<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>ei\u00dfen!?<\/p>\n<p>R. Zera lehrte: Sie sagten es nicht nur von einem Koj, vielmehr darf man auch, wenn man ein Vieh und ein Wild oder ein Gefl\u00fcgel geschlachtet hat und das Blut desselben vermischt worden ist, es am Festtage nicht bedecken. R.Jose b.Jasjan sagte: Dies nur, wenn man es nicht mit einem Schaufelstich bedecken kann, wenn man es aber mit einem Schaufelstich bedecken kann, ist es erlaubt.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6mite glauben, bei einem Schaufelstich seien zwei Schaufelstiche zu ber\u00fccksichtigen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Raba sagte: Hat man Gefl\u00fcgel am Vorabend des Festes geschlachtet, so darf man [das Blut] nicht am Festtage bedecken. Hat man Teig am<\/p>\n<h2 id=\"blatt-9a\">Blatt 9a<\/h2>\n<p>Vorabende des Festes bereitet, so darf man die Teighebe am Festtage absondern. Der Vater \u0160emu\u00e9ls sagte: Wenn man Teig am Vorabend des Festes bereitet hat, darf man die Teighebe am Festtage nicht absondern.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l streitet demnach gegen seinen Vater, denn \u0160emu\u00e9l sagte, man d\u00fcrfe von, ausl\u00e4ndischem Teige<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>zun\u00e4chst essen und die Teighebe zur\u00fccklassen!? Raba erwiderte: Pflichtet etwa \u0160emu\u00e9l nicht bei, da\u00df sie, sobald man sie als solche bestimmt hat. Gemeinen verboten ist!?<\/p>\n<p><sup>iii,1<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE DIE<\/small> L<small>EITER NICHT VON EINEM<\/small> T<small>AUBENSCHLAGE ZUM ANDEREN TRAGEN, WOHL ABER VON EINEM<\/small> F<small>LUGLOCHE NACH DEM ANDEREN NEIGEN; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS ERLAUBT DIES<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. \u1e24anau b.Ami sagte: Der Streit besteht nur, wenn auf \u00f6ffentlichem Gebiete, denn die Schule \u0160ammajs ist der Ansicht, wer dies sieht, k\u00f6nnte glauben, er wolle das Dach verschmieren, und die Schule Hillels ist der Ansicht, der Taubenschlag beweise es, wenn, aber in Privatgebiet, so stimmen alle \u00fcber ein, da\u00df es erlaubt sei.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Jehuda sagte ja im Namen Rabhs, was die Weisen des Anscheins wegen verboten haben, sei auch in der verborgensten Kammer verboten!?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: Man breite sie<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>vor der Sonne aus, jedoch nicht vor dem Volke; R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n verbieten dies. Manche lesen: R. \u1e24anan b.Ami sagte: Der Streit besteht nur, wenn in Privatgebiet, denn die Schule \u0160ammajs h\u00e4lt n\u00e4mlich von [der Lehre] R. Jehudas im Namen Rabhs und die Schule Hillels h\u00e4lt nichts von [der Lehre] R. Jehudas im Namen Rabhs, aber wenn auf \u00f6ffentlichem Gebiete, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es verboten sei.<\/p>\n<p>Rabh ist demnach der Ansicht der Schule \u0160ammajs<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber [streiten] Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: Man breite sie vor der Sonne aus, jedoch nicht vor dem Volke; R.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-9b\">Blatt 9b<\/h2>\n<p>Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n Anerbieten dies.<\/p>\n<p>Unsere Mi\u0161na vertritt also nicht die Ansicht des Autors der folgenden Lehre: R.\u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels stimmen \u00fcberein, da\u00df man die Leiter von einem Taubenschlage zum andern bringen d\u00fcrfe, sie streiten nur \u00fcber das Zur\u00fcckbringen; die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe sie nicht zur\u00fcckbringen, und die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe sie auch zur\u00fcckbringen. R. Jehuda sprach: Diese Worte gelten nur von einer Taubenschlagleiter, \u00fcber eine S\u00f6llerleiter aber stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es verboten sei. R. Dosa sagt, man d\u00fcrfe sie von einem Flugloche nach dem anderen neigen. Manche sagen im Namen R. Dosas, man d\u00fcrfe sie auch herant\u00e4nzeln.<\/p>\n<p>Die S\u00f6hne R. \u1e24ijas gingen auf die D\u00f6rfer hinaus, und als sie zur\u00fcckkamen, fragte sie ihr Vater: Ist euch irgend eine [Rechtsfrage] vorgelegt worden? Diese erwiderten: Ein Fall von einer Leiter ist uns vorgelegt worden, und wir erlaubten es. Da sprach er zu ihnen: Gehet hinaus und verbietet, was ihr erlaubt habt. Sie hatten n\u00e4mlich gefolgert: wenn R. Jehuda sagt, sie streiten nicht \u00fcber eine S\u00f6llerleiter, so ist wohl der erste Tanna der Ansicht, sie streiten wohl. Das ist aber nichts; R. Jehuda erkl\u00e4rt nur den Grund des ersten Tanna.<\/p>\n<p>Woher dies?<\/p>\n<p>Weil er lehrt, man d\u00fcrfe die Leiter von einem Taubenschlage zum andern bringen. Wieso hei\u00dft es, wenn du sagen wolltest, sie streiten \u00fcber eine S\u00f6llerleiter, man d\u00fcrfe die Leiter von einem Taubenschlage zum andern bringen, es m\u00fc\u00dfte ja hei\u00dfen, man d\u00fcrfe die Leiter an einen Taubenschlag bringen!? Wahrscheinlich ist dies wie folgt zu verstehen: nur die Taubenschlagleiter, nicht aber eine S\u00f6llerleiter.<\/p>\n<p>Und jene!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja nicht Taubenschlagleiter, vielmehr hei\u00dft es von einem Taubenschlage zum andern, auch zu mehreren Taubenschl\u00e4gen. Manche lesen: Diese erwiderten: Ein Fall vom Neigen der S\u00f6llerleiter ist uns vorgelegt worden, und wir erlaubten es. Da sprach er zu ihnen: Gehet hinaus und verbietet, was ihr erlaubt habt. Sie hatten n\u00e4mlich gefolgert: was der erste Tanna verbietet, erlaubt R. Dosa. Das ist aber nichts; vielmehr verbietet R. Dosa, was der erste Tanna erlaubt.<\/p>\n<p>W<small>OHL ABER VON EINEM<\/small> F<small>LUGLOGHE NACH DEM ANDEREN NEIGEN &amp;C<\/small>. Demnach ist bei der Festfreude die Schule \u0160ammajs erschwerend und die Schule Hillels erleichternd. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Wer am Festtage Wild oder Gefl\u00fcgel schlachtet, grabe, wie die Schule \u0160ammajs sagt, mit einer Schaufel [Erde auf] und bedecke [das Blut]; die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe nur dann schlachten, wenn man Erde vom Tage [vorher] vorr\u00e4tig hat. R. Jo\u1e25anan erwiderte: Man wende die Lehre um.<\/p>\n<p>Wozu dies: vielleicht ist die Schule \u0160ammajs dieser Ansicht nur da, wo eine [in der Erde] steckende Schaufel bereits vorhanden ist, nicht aber, wo eine bereits [in der Erde] steckende Schaufel nicht vorhanden<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>ist. Oder vielleicht ist die Schule Hillels dieser Ansicht nur hierbei, wo der Taubenschlag darauf<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>hinweist, da aber nicht!? Wenn man aber auf einen Widerspruch hinweisen will, so ist es folgender: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe [von den Tauben] nur dann nehmen, wenn man sie am Tage [vorher] bef\u00fchlt hat; die Schule Hillels sagt, man brauche nur sich [vorher] hinzustellen, und zu sagen: diese oder jene werde ich nehmen. Demnach ist bei der Festfreude die Schule \u0160ammajs erschwerend und die Schule Hillels erleichternd. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Wer am Festtage Wild oder Gefl\u00fcgel schlachtet [&amp;c.] R. Jo\u1e25anan erwiderte: Man wende die Lehre um.<\/p>\n<p>Wozu dies: vielleicht ist die Schule \u0160ammajs dieser Ansicht nur da,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-10a\">Blatt 10a<\/h2>\n<p>wo eine [in der Erde] steckende Schaufel bereits vorhanden ist, nicht aber, wo eine bereits [in der Erde] steckende Schaufel nicht vorhanden<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> ist. Oder vielleicht ist die Schule Hillels dieser Ansicht nur hierbei, wo es sich ja um das [rabbanitische Verbot des] Abgesonderten handelt, daher gen\u00fcgt es, wenn man sich [vorher] hingestellt und gesagt hat: diese oder jene werde ich nehmen, da aber nicht!? Wenn man aber auf einen Widerspruch hinweisen will, so ist es folgender: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe [am Feste] keine Stampfe<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>nehmen, um darauf Fleisch zu zerhacken; die Schule Hillels erlaubt dies. Demnach ist bei der Festfreude die Schule \u0160ammajs erschwerend und die Schule Hillels erleichternd. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Wer am Festtage Wild oder Gefl\u00fcgel schlachtet &amp;c.\u00a0R. Jo\u1e25anan erwiderte: Man wende die Lehre um.<\/p>\n<p>Wozu dies: vielleicht ist die Schule \u0160ammajs dieser Ansicht nur da, wo eine [in der Erde] steckende Schaufel bereits vorhanden ist, nicht aber, wo eine bereits [in der Erde] stekkende Schaufel nicht vorbanden<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>ist. Oder vielleicht ist die Schule Hillels dieser Ansicht nur hierbei, wo es immerhin ein Ger\u00e4t<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>st, da aber nicht!? Wenn man aber auf einen Widerspruch hinweisen will, so ist es folgender: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe die [am Feste abgezogene] Haut nicht zum Darauftreten<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>hinlegen, auch nur dann aufheben, wenn ein olivengro\u00dfes St\u00fcck Fleisch<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a>Maran haftet; die Schule Hillels erlaubt dies. Demnach ist bei der Festfreude die Schule \u0160ammajs erschwerend und die Schule Hillels erleichternd. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Wer am Festtage Wild oder Gefl\u00fcgel schlachtet &amp;c.\u00a0R. Jo\u1e25anan erwiderte: Man wende die Lehre um.<\/p>\n<p>Wozu dies: vielleicht ist die Schule \u0160ammajs dieser Ansicht nur da, wo ine bereits [in der Erde] steckende Schaufel vorhanden ist, nicht aber, wo eine bereits [in der Erde] steckende Schaufel nicht vorhanden<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>ist. Oder vielleicht ist die Schule Hillels dieser Ansicht nur hierbei, weil man darauf sitzen kann, da aber nicht!? Wenn man aber auf einen Widerspruch hinweisen will, so ist es folgender: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe am Festtage die Schalter [der Kr\u00e4merbuden] nicht abnehmend<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a>; die Schule Hillels erlaubt sogar sie wieder einzuh\u00e4ngen. Demnach ist bei. der Festfreude die Schule \u0160ammajs erschwerend und die Schule Hillels erleichternd. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Wer am Festtage Wild oder Gefl\u00fcgel schlachtet [&amp;c.]. Allerdings befindet sich die Schule \u0160ammajs nicht mit sich selbst in Widerspruch, denn da ist ja eine bereits [in der Erde] steckende Schaufel vorhanden, hierbei aber ist keine [in der Erde] steckende Schaufel<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a>vorhanden, aber die Schule Hillels befindet sich ja in Widerspruch mit sich selbst!? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Man wende die Lehre um. Oder aber die Schule Hillels ist dieser Ansicht nur hierbei, weil es bei Ger\u00e4ten kein Bauen und kein Niederrei\u00dfen<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>gibt, da aber nicht.<\/p>\n<p><sup>iii,2<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE<\/small> [<small>VON DEN<\/small> T<small>AUBEN<\/small>] <small>NUR DANN NEHMEN, WENN MAN SIE AM<\/small> T<small>AGE<\/small> [<small>VORHER<\/small>] <small>BEF\u00dcHLT HAT; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, MAN BRAUCHE NUR SICH VORHER HINZUSTELLEN UND ZU SAGEN: DIESE ODER JENE WERDE ICH NEHMEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. \u1e24anan b. Ami sagte: Der Streit besteht nur \u00fcber die erste Brut; die Schule \u0160ammajs ist der Ansicht, es sei zu ber\u00fccksichtigen, er k\u00f6nnte [vom Schlachten] abkommen<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a>, und die Schule Hillels ist der Ansicht, dies sei nicht zu ber\u00fccksichtigen; \u00fcber die zweite Brut<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>aber stimmen alle \u00fcber ein, man brauche nur sich vorher hinzustellen und zu sprechen: diese oder jene werdeich nehmen.<\/p>\n<p>Wozu braucht man nach der Schule Hillels zu sagen: diese oder jene werde ich nehmen, sollte man sagen: von diesen werde ich morgen nehmen!? Wolltest du erwidern, die Schule Hilleis halte nichts von der fiktiven<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>Feststellung, so haben wir ja gelernt: Befindet sich der Leichnam<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>in einem Hause, das mehrere T\u00fcren hat, so ist [der Holilraum] aller T\u00fcren unrein; wird eine derselben ge\u00f6ffnet, so ist diese unrein, und alle \u00fcbrigen sind rein; hat man beschlossen, ihn durch eine derselben oder durch ein vier zu vier [Handbreiten] gro\u00dfes Fenster hinauszubringen, so sch\u00fctzen diese alle \u00fcbrigen T\u00fcren. Die Schule \u0160ammajs sagt, dies nur, wenn man es noch vor seinem Tode beschlossen hatte; die Schule Hillels sagt, auch wenn nach seinem Tode<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Hierzu wurde ja gelehrt: Rabba sagte, da\u00df n\u00e4mlich Ger\u00e4te, die nachher<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a>hineinkommen, rein sind. Ebenso sagte R. O\u0161aja, da\u00df n\u00e4mlich Ger\u00e4te, die nachher hineinkommen, rein sind. Also nur nachher, r\u00fcckwirkend aber nicht. Raba erkl\u00e4rte: Tats\u00e4chlich auch r\u00fcckwirkend<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>, hier aber aus dem Grunde, man k\u00f6nnte eine herumbewegen und sie wieder loslassen, eine herumbewegen und sie wieder loslassen, und man w\u00fcrde nicht zur Verwendung gelangende Dinge herumbewegt haben.<\/p>\n<p>Du sagtest ja aber, es gen\u00fcge, wenn man nur sagt: diese oder jene werde ich nehmen!?<\/p>\n<p>Dies nur am Vorabend des Festtages<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>, am Festtage selbst aber ist es verboten, weil es vorkommen kann, da\u00df man<\/p>\n<h2 id=\"blatt-10b\">Blatt 10b<\/h2>\n<p>die fett [aussehenden] mager oder die mager [aussehenden] fett findet, und man w\u00fcrde nicht zur Verwendung gelangende Dinge herumbewegt haben. Auch kann man sie alle mager finden und loslassen, und man w\u00fcrde um seine Festfreude kommen.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN MAN SCHWARZE<\/small> [T<small>AUBEN<\/small>] <small>BESTIMMT HAT UND WEISSE FINDET, WEISSE<\/small> [<small>BESTIMMT HAT<\/small>] <small>UND SCHWARZE FINDET, ODER ZWEI<\/small> [<small>BESTIMMT HAT<\/small>] <small>UND DREI FINDET, SO SIND SIE VERBOTEN; WENN MAN ABER DREI BESTIMMT HAT UND ZWEI FINDET, SO SIND SIE ERLAUBT<\/small>. W<small>ENN MAN DIE IM<\/small> N<small>ESTE<\/small> [<small>BESTIMMT HAT<\/small>] <small>UND WELCHE VOR DEM<\/small> N<small>ESTE FINDET, SO SIND SIE VERBOTEN; SIND ABER AUSSER DIESEN KEINE ANDEREN VORHANDEN, SO SIND SIE ERLAUBT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Selbstverst\u00e4ndlich!? Rabba erwiderte: Hier handelt es sich um den Fall, wenn man schwarze und wei\u00dfe<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>bestimmt hat, mid am folgenden Morgen die schwarzen auf dem Platze der wei\u00dfen und die wei\u00dfen auf dem Platze der schwarzen gefunden hat; man k\u00f6nnte glauben, sie seien dieselben und h\u00e4tten nur [das Nest] gewechselt, so lehrt er uns, [da\u00df man annehme,] jene seien fort und diese seien andere.<\/p>\n<p>Dies w\u00e4re somit eine St\u00fctze f\u00fcr R. \u1e24anina, denn R. \u1e24anina sagte, bei Mehrheit und Wahrscheinlichkeit<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a>richte man sich nach der Mehrheit.<\/p>\n<p>Wie Abajje erkl\u00e4rt<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>hat, wenn sich ein Brett vor dem Taubenschlage<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a> befindet, ebenso auch hierbei, wenn sich da ein Brett befindet.<\/p>\n<p>O<small>DER ZWEI BESTIMMT HAT UND DREI FINDET, SO SIND SIE VERBOTEN<\/small>. Wie du es nimmst: sind es andere, so sind es ja andere, sind es dieselben, so ist ja eine andere unter ihnen.<\/p>\n<p>D<small>REI BESTIMMT HAT UND ZWEI FINDET, SO SIND SIE ERLAUBT<\/small>. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Es sind dieselben, nur ist eine fortgeflogen. Unsere Mi\u0161na lehrt somit nach Rabbi und nicht nach den Rabbanan, denn es wird gelehrt: Wenn man eine Mine<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>hingelegt hat und zweihundert [Denare] findet, so besteht [dieses Geld] aus Profanem und zweitem Zehnten<\/p>\n<p>so Rabbi; die Weisen sagen, alles sei profan. Wenn man zweihundert [Denare] hingelegt hat und eine [Mine] findet, so ist eine Mine geblieben und eine Mine fortgenommen worden<\/p>\n<p>so Rabbi; die Weisen sagen, alles sei profan.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, nach den Rabbanan, denn hierzu wird ja gelehrt: R.Jo\u1e25anan und R. Elea\u0351zar erkl\u00e4rten beide, anders sei es bei jungen Tauben, die herumzuh\u00fcpfen pflegen<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Hierzu wurde ja aber gelehrt, R. Jo\u1e25anan und R. Elea\u0351zar [streiten] hier\u00fcber: einer sagt, der Streit bestehe \u00fcber zwei Geldbeutel, w\u00e4hrend bei einem alle \u00fcbereinstimmen, es sei profan, und einer sagt, der Streit bestehe \u00fcber einen Geldbeutel, w\u00e4hrend bei zwei alle \u00fcbereinstimmen, eine Mine sei geblieben und eine Mine sei fortgenommen worden. Aller dings ist es nach demjenigen, welcher sagt, der Streit bestehe \u00fcber zwei Geldbeutel, zu erkl\u00e4ren n\u00f6tig, bei jungen Tauben sei es anders, weil sie herurnzuh\u00fcpfen pflegen; wozu ist aber diese Erkl\u00e4rung n\u00f6tig nach demjenigen, welcher sagt, der Streit bestehe \u00fcber einen Geldbeutel, w\u00e4hrend bei zwei alle \u00fcbereinstimmen, eine Mine sei geblieben und eine Mine sei fortgenommen worden, du sagst ja, da\u00df sie \u00fcber zwei Beutel \u00fcberhaupt nicht streiten!? R. A\u0161i erwiderte: Hier handelt es sich um zusammengebundene junge Tauben und zusammengebundene Geldbeutel; junge Tauben rei\u00dfen sich von einander los, Geldbeutel aber rei\u00dfen sich von einander nicht los.<\/p>\n<p>Und Rabbi!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: auch bei Geldbeuteln kommt es vor, da\u00df sich der Knoten l\u00f6st.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-11a\">Blatt 11a<\/h2>\n<p>W<small>ENN MAN DIE IM<\/small> N<small>ESTE<\/small> [<small>BESTIMMT<\/small>] <small>HAT UND WELCHE VOR DEM<\/small> N<small>ESTE FINDET, SO SIND SIE VERBOTEN<\/small>. Dies w\u00e4re also eine St\u00fctze f\u00fcr R. \u1e24anina, denn R. \u1e24anina sagte, bei Mehrheit und Wahrscheinlichkeit<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>richte man sich nach der Mehrheit. Abajje erwiderte: Wenn [vor dem Taubenschlage] ein Brett<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>sich befindet. Raba erwiderte: Hier handelt es sich um zwei Nester \u00fcbereinander; wenn man die im unteren Neste bestimmt und die im oberen nicht bestimmt hat und welche [vor] dem unteren findet und im oberen keine, so sind sie selbstverst\u00e4ndlich verboten, wir nehmen an, jene seien fortgeflogen und diese heruntergeh\u00fcpft, aber auch wenn man die im oberen Neste bestimmt und die im unteren nicht bestimmt hat und welche [vor] dem oberen findet und im unteren keine, sind sie verboten, denn wir nehmen an, jene seien fortgeflogen und diese heraufgeflattert.<\/p>\n<p>S<small>IND ABER AUSSER DIESEN KEINE ANDEREN VORHANDEN, SO SIND SIE ERLAUBT<\/small>. In welchem Falle: wollte man sagen, wenn sie fliegen k\u00f6nnen, so ist ja anzunehmen, da\u00df jene fortgeflogen und diese andere sind, und wenn sie nur h\u00fcpfen k\u00f6nnen, so ist ja, wenn innerhalb f\u00fcnfzig Ellen ein anderes Nest vorhanden ist, anzunehmen, es seien [andere] herangeh\u00fcpft, und wenn innerhalb f\u00fcnfzig Ellen kein anderes Nest vorhanden ist, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df sie erlaubt sind, denn R. U\u0351qaba b.\u1e24ama sagte, was h\u00fcpfen kann, h\u00fcpft nicht weiter als f\u00fcnfzig Ellen!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich, wenn innerhalb f\u00fcnfzig Ellen ein Nest vorhanden ist, jedoch um die Ecke; man k\u00f6nnte glauben, sie seien herangeh\u00fcpft, so lehrt er uns, da\u00df sie nur dann heranh\u00fcpfen, wenn sie das Nest sehen, wenn aber nichts h\u00fcpfen sie nicht heran.<\/p>\n<p><sup>v,2<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE KEINE<\/small> S<small>TAMPFE NEHMEN, UM DARAUF<\/small> F<small>LEISCH ZU ZERHACKEN; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS ERLAUBT DIES<\/small>. D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE DIE<\/small> [<small>AM<\/small> F<small>ESTE ABGEZOGENE<\/small>] H<small>AUT NICHT ZUM<\/small> D<small>ARAUFTRETEN<\/small><a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a><small>HINLEGEN, AUCH NUR DANN AUFHEBEN, WENN EIN OLIVENGROSSES<\/small> S<small>T\u00dcCK<\/small> F<small>LEISCH DARAN<\/small><a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a><small>HAFTET; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS ERLAUBT DIES<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wird gelehrt: Sie stimmen \u00fcberein, da\u00df man sie, wenn man das Fleisch bereits zerhackt hat, nicht anfassen darf. Abajje sagte: Der Streit besteht nur \u00fcber eine Stampfe, \u00fcber einen Fleischblock<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a> aber stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es erlaubt sei.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, es hei\u00dft ja Stampfe!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, dies gelte auch von einem Fleischblock, und er lehre es nur deshalb von einer Stampfe, um die entgegengesetzte Ansicht der Schule Hillels hervorzuheben, da\u00df sie sogar einen f\u00fcr eine [am Feste] verbotene Arbeit bestimmten Gegenstand erlaube, so lehrt er uns. Manche lesen: Abajje erwiderte: Dies ist wegen eines neuen Fleischblockes n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben [er sei verboten,] weil man sich<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a>\u00fcberlegen k\u00f6nnte und darauf nicht hacken, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Ber\u00fccksichtigt denn die Schule \u0160ammajs nicht die \u00dcberlegung, es wird ja gelehrt: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe nicht<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a>den Schl\u00e4chter und das Messer zum Vieh noch das Vieh zum Schl\u00e4chter und dem Messer bringen; die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe das eine zum suaderen bringen. Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe nicht das Gew\u00fcrz und die Keule zum M\u00f6rser noch den M\u00f6rser zu dem Gew\u00fcrze und der Keule bringen; die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe das eine zum anderen bringen!?<\/p>\n<p>Was soll dies: allerdings kann man sich bei einem Vieh \u00fcberlegen, indem man sich sagt, ich lasse dieses magere Vieh und hole ein anderes, das fetter ist als dieses, desgleichen bei einer Topfspeise, indem man sich sagt, ich lasse diese Topfspeise, zu der Gew\u00fcrz n\u00f6tig ist, und hole eine andere, zu der kein Gew\u00fcrz n\u00f6tig ist, was ist aber hierbei anzunehmen: etwa sich \u00fcberlegen und es nicht zerhacken? [Das Vieh] ist ja bereits geschlachtet und zum zerhacken bestimmt.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE DIE<\/small> [<small>AM<\/small> F<small>ESTTAGE ABGEZOGENE<\/small>] H<small>AUT NICHT ZUM<\/small> D<small>ARAUFTRETEN HINLEGEN<\/small>. Es wird gelehrt: Sie stimmen \u00fcberein, da\u00df man darauf Fleisch zum Braten salzen<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a>darf, Abajje sprach: Nur zum Braten, nicht aber f\u00fcr den Kochtopf<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, wir haben ja gelernt: zum Braten!?<\/p>\n<p>Folgendes lehrt er uns: sogar zum Braten [so stark salzen] wie f\u00fcr den Kochtopf ist verboten.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf [am Feste] Fettst\u00fccke weder salzen noch wenden; im Namen R. Jeho\u0161ua\u0351s sagten sie, man d\u00fcrfe sie in der Luft auf Pfl\u00f6cken ausbreiten. R. Mathna sagte: Die Halakha ist wie R. Jeho\u0161ua\u0351. Manche lesen: R. Mathna sagte: Die Halakha ist nicht wie R. Jeho\u0161ua\u0351.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist dies nach denjenigen, welche sagen, die Halakha sei wie R. Jeho\u0161ua\u0351, denn er lehrt uns, da\u00df die Halakha wie der Einzelne sei, da man sonst glauben k\u00f6nnte, [bei einem Streite] zwischen einem Einzelnen und einer Mehrheit ist ja die Halakha nach der Mehrheit zu entscheiden; wozu aber ist dies nach denjenigen n\u00f6tig, welche sagen, die Halakha sei nicht wie R, Jeho\u0161ua\u0351, [bei einem Streite] zwischen einem Einzelnen und einer Mehrheit ist ja die Halakha selbstverst\u00e4ndlich nach der Mehrheit zu entscheiden!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, der Grund R. Jeho\u0161ua\u0351s sei einleuchtend, denn man k\u00f6nnte, wenn dies nicht erlaubt ist, das Schlachten ganz unterlassen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Womit ist dies anders als [das Hinlegen der] Haut zum Darauftreten!? Bei dieser ist es nicht ersichtlich, da sie auch zum Sitzen verwendbar<\/p>\n<h2 id=\"blatt-11b\">Blatt 11b<\/h2>\n<p>ist, hierbei aber k\u00f6nnte man folgern: die Rabbanan haben es erlaubt, damit sie nicht \u00fcbelriechend werde, so ist es ja einerlei, ob Ausbreiten oder Salzen!? R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Man darf mehrere St\u00fccke Fleisch zusammen salzen, auch wenn man nur eines braucht. R. Ada b.Ahaba wandte eine List an und salzte St\u00fcck nach St\u00fcck<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>v,1<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE AM<\/small> F<small>ESTTAGE DIE<\/small> S<small>CHALTER NICHT ABNEHMEN; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS ERLAUBT SOGAR, SIE WIEDER EINZUH\u00c4NGEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Welche Schalter? U\u0351la erwiderte: Schalter der Kr\u00e4merbuden. Ferner sagte U\u0351la: Dreierlei haben sie als Beendigung wegen des Anfangs<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>erlaubt, und zwar: die Haut zum Darauftreten [hinlegen], die Schalter der Kr\u00e4merbuden [abnehmen] und beim Tempel[dienste]<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a> ein Pflaster wieder auflegen. Re\u1e25aba sagte im Namen R. Jehudas: Auch die Beendigung, wenn man f\u00fcr den Festbedarf ein Fa\u00df ge\u00f6ffnet oder den Teig angeschnitten<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a>hat, nach R. Jehuda, welcher sagt, er d\u00fcrfe [den Verkauf] beendigen.<\/p>\n<p>Von der Haut zum Darauftreten haben wir es ja ausdr\u00fccklich gelernt!?<\/p>\n<p>Da dies nach der Schule Hillels aus dem Grunde [erlaubt ist], weil sie verwendbar ist, sich darauf zu setzen, so k\u00f6nnte man glauben, auch ein am Vorabend des Festes [abgezogenes], so lehrt er uns, da\u00df man die Beendigung wegen des Anfangs erlaubt habe, nur vom Festtage, nicht aber vom Vorabend des Festes.<\/p>\n<p>Von den Schaltern der Kr\u00e4merbuden haben wir es ja ebenfalls ausdr\u00fccklich gelernt: die Schule Hillels erlaubt sogar sie wieder einzuh\u00e4ngen!?<\/p>\n<p>Da dies nach der Schule Hillels aus dem Grunde [erlaubt] ist, weil es bei Ger\u00e4ten kein Bauen und kein Niederrei\u00dfen gibt, so k\u00f6nnte man glauben, auch solche an H\u00e4usern, so lehrt er uns, da\u00df man die Beendigung wegen des Anfangs erlaubt habe, nur der Kr\u00e4merbuden, nicht aber der H\u00e4user.<\/p>\n<p>Vom Wieder auf legen eines Pflasters beim Tempel[dienste] haben wir es ja ebenfalls ausdr\u00fccklich gelernt: Man darf im Tempel ein Pflaster wieder auflegen, nicht aber in der Provinz!? Da dies aus dem Grunde [erlaubt ist], weil es im Tempel kein [Verbot] des Feierns wegen gibt, so k\u00f6nnte man glauben, auch ein Priester, der nicht den Tempeldienst verrichtet, so lehrt er uns, da\u00df man die Beendigung wegen des Anfangs erlaubt habe, nur der den Tempeldienst verrichtet, nicht aber, der den Tempeldienst nicht verrichtet.<\/p>\n<p>Vom \u00d6ffnen eines Fasses haben wir es ja ebenfalls ausdr\u00fccklich gelernt: Wer f\u00fcr den Festbedarf ein Fa\u00df ge\u00f6ffnet oder einen Leib angeschnitten hat, darf [den Verkauf], wie R. Jehuda sagt, beendigen, und wie die Weisen sagen, nicht beendigen!? Da die Rabbanan die Unreinheit der Leute aus dem gemeinen Volke w\u00e4hrend des Festes der Reinheit gleichgestellt haben, so k\u00f6nnte man glauben, auch wenn man nicht angefangen hat, so lehrt er uns, da\u00df man die Beendigung wegen des Anfangs erlaubt habe, nur wenn er bereits angefangen hat, nicht aber, wenn er nicht angefangen hat.<\/p>\n<p>Weshalb z\u00e4hlt U\u0351la dies nicht mit? [Von dem, wor\u00fcber] ein Streit besteht, spricht er nicht.<\/p>\n<p>Auch \u00fcber jene besteht ja ein Streit!?<\/p>\n<p>Die Ansicht der Schule \u0160ammajs gegen die Schule Hillels gilt nichts<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Unsere Mi\u0161na vertritt nicht die Ansicht des Autors der folgenden Lehre: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels stimmen \u00fcberein, da\u00df man am Festtage die Schalter abnehmen darf, sie streiten nur \u00fcber das Wiedereinh\u00e4ngen; die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe sie nicht wiedereinh\u00e4ngen, und die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe sie wiedereinh\u00e4ngen. Diese Worte gelten nur, Wenn sie Angeln haben, wenn sie aber keine Angeln haben, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es erlaubt ist.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: Diese Worte gelten nur, wenn sie keine Angeln haben, wenn sie aber Angeln haben, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es verboten ist!?<\/p>\n<p>Abajje erwiderte: Wenn sie Angeln an der Seite haben, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es verboten ist, wenn sie \u00fcberhaupt keine Angeln haben, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df es erlaubt ist, sie streiten nur \u00fcber<\/p>\n<h2 id=\"blatt-12a\">Blatt 12a<\/h2>\n<p>den Fall, wenn sie Angeln in der Mitte haben; nach der einen Ansicht ber\u00fccksichtige man bei der Angel in der Mitte die Angel an der Seite, und nach der anderen Ansicht ber\u00fccksichtige man dies nicht.<\/p>\n<p><sup>v,3<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE EIN<\/small> K<small>IND, EINEN<\/small> F<small>ESTSTRAUSS, ODER EINE<\/small> T<small>ORAROLLE NICHT AUF \u00d6FFENTLICHES<\/small> G<small>EBIET HINAUSTRAGEN; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS ERLAUBT DIES<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Ein Sch\u00fcler rezitierte vor R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Evd\u00e4mi: Wer am Feste ein freiwilliges Brandopfer darbringt, erh\u00e4lt Gei\u00dfelhiebe. Dieser sprach zu ihm: Dies hast du wohl von der Schule \u0160ammajs, nach der man nicht sage, da das Hinaustragen f\u00fcr das N\u00f6tige<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a>erlaubt worden ist, sei es auch f\u00fcr das Unn\u00f6tige erlaubt, denn nach der Schule Hilleis, nach der man sage, da das Hinaustragen f\u00fcr das N\u00f6tige erlaubt worden ist, sei es auch f\u00fcr das Unn\u00f6tige erlaubt, sollte man auch hierbei sagen: da das Schlachten f\u00fcr das N\u00f6tige erlaubt worden ist, sei es auch f\u00fcr das Unn\u00f6tige erlaubt. Rabba wandte ein: Woher, da\u00df die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels hier\u00fcber streiten, vielleicht streiten sie dar\u00fcber, ob [das Gesetz] vom Hinausbringen und dem E\u0351rub<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a>nur f\u00fcr den \u0160abbath gilt und nicht f\u00fcr das Fest. Eine ist der Ansicht, [das Gesetz] vom Hinausbringen und dem E\u0351rub gilt f\u00fcr den \u0160abbath und f\u00fcr das Fest, und eine ist der Ansicht, [das Gesetz] vom Hinausbringen und dem E\u0351rub gilt f\u00fcr den \u0160abbath und nicht f\u00fcr das Fest, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a><em>ihr sollt am \u0160ahbathtage keine Last aus euren H\u00e4usern tragen<\/em>, nur am \u0160abbath und nicht am Feste. R.Joseph entgegnete: Demnach sollten sie \u00fcber [das Hinaustragen von] Steinen streiten!? Da sie nun nicht \u00fcber [das Hinaustragen von] Steinen streiten, so streiten sie wohl \u00fcber das Hinaustragen von Unn\u00f6tigem. Und auch R. Jo\u1e25anan ist der Ansicht, da\u00df sie dar\u00fcber streiten, ob es, da es f\u00fcr das N\u00f6tige erlaubt worden ist, auch f\u00fcr das Unn\u00f6tige erlaubt ist. Ein Sch\u00fcler rezitierte n\u00e4mlich vor R. Jo\u1e25anan: Wer am Festtage die Spannader<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a>mit Milch kocht und sie i\u00dft, erh\u00e4lt f\u00fcnffach Gei\u00dfelhiebe: Gei\u00dfelhiebe wegen des Kochens<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a>der Spannader [am Feste], Gei\u00dfelhiebe wegen des Essens der Spannader, Gei\u00dfelhiebe wegen des Kochens von Fleisch mit Milch, Gei\u00dfelhiebe wegen des Essens von Fleischmit Milch und Gei\u00dfelhiebe wegen des Feueranz\u00fcndens<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a>. Da sprach dieser zu ihm: Geh, lehre dies drau\u00dfen:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-12b\">Blatt 12b<\/h2>\n<p>vom Anz\u00fcnden und vom Kochen ist dies nie gelehrt worden, und wenn du glaubst, es sei wohl gelehrt worden, so wird dies die Ansicht der Schule \u0160ammajs sein, nach der man nicht sage, da das Hinaustragen f\u00fcr das N\u00f6tige erlaubt worden ist, sei es auch f\u00fcr das Unn\u00f6tige erlaubt, und ebenso sage man hierbei nicht, da das Feueranz\u00fcnden f\u00fcr das N\u00f6tige erlaubt worden ist, sei es auch f\u00fcr das Unn\u00f6tige erlaubt; nach der Schule Hillels aber, nach der man sage, da das Hinaustragen f\u00fcr das N\u00f6tige erlaubt worden ist, sei es auch f\u00fcr das Unn\u00f6tige erlaubt, ist es auch hierbei, da das Feueranz\u00fcnden f\u00fcr das N\u00f6tige erlaubt worden ist, auch f\u00fcr das Unn\u00f6tige erlaubt.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE AM<\/small> F<small>ESTTAGE DEM<\/small> P<small>RIESTER NICHT DIE<\/small> T<small>EIGHEBE UND DIE<\/small> P<small>RIESTERGABEN<\/small><a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a><small>BRINGEN, EINERLEI OB SIE GESTERN ABGEHOBEN WORDEN SIND ODER HEUTE ABGEHOBEN WORDEN SIND; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS ERLAUBT DIES<\/small>. D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SPRACH ZU IHNEN<\/small>: E<small>S IST JA EINE<\/small> A<small>NALOGIE: DIE<\/small> T<small>EIGHEBE UND DIE<\/small> P<small>RIESTERGABEN GEH\u00d6REN ZU DEN<\/small> G<small>EF\u00c4LLEN DES<\/small> P<small>RIESTERS<\/small><a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a><small>UND DIE<\/small> H<small>EBE<\/small><a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a><small>GEH\u00d6RT EBENFALLS ZU DEN<\/small> G<small>EF\u00c4LLEN DES<\/small> P<small>RIESTERS, WIE MAN IHM DIE<\/small> H<small>EBE NICHT HINBRINGEN DARF, EBENSO DARF MAN DIE<\/small> P<small>RIESTERGABEN NICHT HINBRINGEN<\/small>. D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS ERWIDERTE<\/small>: N<small>EIN, WENN IHR DIES VON DER<\/small> H<small>EBE SAGT, DIE MAN<\/small> [<small>AM<\/small> F<small>ESTE<\/small>] <small>ABZUHEBEN NICHT BEFUGT IST, WOLLT IHR DIES AUCH VON DEN<\/small> P<small>RIESTERGABEN SAGEN, DIE MAN ABZUHEBEN BEFUGT IST<\/small>!?<\/p>\n<p>GEMARA. Sie glaubten, heute abgehoben und heute geschlachtet, beziehungsweise gestern abgehoben und gestern geschlachtet, somit lehrt unsere Mi\u0161na weder nach R. Jose noch nach R. Jehuda, sondern nach den Anderen. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jehuda sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels stimmen \u00fcberein, da\u00df man Priestergaben, die am Vorabend des Festes abgehoben wurden, zusammen mit den Priestergaben, die von einem heute geschlachteten [Vieh] heute abgehoben wurden, hinbringen darf, sie streiten nur, ob man sie allein hinbringen darf; die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe sie nicht hinbringen, und die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe sie hinbringen. Die Schule \u0160ammajs deduzierte: Die Teighebe und die Priestergaben geh\u00f6ren zu den Gef\u00e4llen des Priesters und die Hebe geh\u00f6rt ebenfalls zu den Gef\u00e4llen des Priesters, wie man die Hebe nicht hinbringen darf, ebenso darf man die Priestergaben nicht hinbringen. Die Schule Hillels erwiderte: Nein; wenn ihr dies von der Hebe sagt, die man [am Feste] abzuheben nicht befugt ist, wollt ihr dies auch von den Priestergaben sagen, die man abzuheben befugt ist!? R. Jose sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels stimmen \u00fcberein, da\u00df man die Priestergaben hinbringen darf, sie streiten nur \u00fcber die Hebe; die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe sie nicht hinbringen, und die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe sie wohl hinbringen. Die Schule Hillels deduzierte: Die Teighebe und die Priestergaben geh\u00f6ren zu den Gef\u00e4llen des Priesters und die Hebe geh\u00f6rt ebenfalls zu den Gef\u00e4llen des Priesters; wie man die Priestergaben hinbringen darf, ebenso darf man die Hebe hinbringen. Die Schule \u0160ammajs erwiderte: Nein; wenn ihr dies von den Priestergaben sagt, die man [am Feste] abzuheben befugt ist, wollt ihr dies auch von der Hebe sagen, die man abzuheben nicht befugt ist!? Andere sagen: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels stimmen \u00fcberein, da\u00df man die Hebe nicht hinbringen darf, sie streiten nur \u00fcber die Priestergaben; die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe sie nicht hinbringen, und die Schule Hillels sagt, man d\u00fcrfe sie wohl hinbringen. Sie lehrt also nach den Anderen, und nicht nach R. Jehuda. Raba erwiderte: Hei\u00dft es etwa: heute abgehoben und heute geschlachtet, es hei\u00dft ja nur: [heute] abgehoben, wenn n\u00e4mlich [das Vieh] gestern geschlachtet wurde.<\/p>\n<p>Also nach R. Jehuda und nicht nach den Anderen?<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen nach den Anderen, denn [sie sprechen] von den des gestern Geschlachteten.<\/p>\n<p>Demnach sagen sie ja dasselbe wie R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen beim Nebenherigen<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a>. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist wie R. Jose.<\/p>\n<p>R. Tobi, Sohn des R. Ne\u1e25emja, hatte einen Krug Wein von Hebe, Da kam er vor R. Joseph und fragte ihn: Darf ich ihn heute dern Priester bringen? Dieser erwiderte: Folgendes sagte R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls: die Halakha ist wie R. Jose. Der Hauswirt des Raba b. R. \u1e24anan hatte B\u00fcndel Senfstengel und fragte ihn: Darf man sie am Festtage zerreiben und davon essen? Er wu\u00dfte es nicht. Hierauf kam er vor Raba, und dieser erwiderte: Man darf am Festtage \u00c4hren zerreiben und Schoten zerbr\u00f6ckeln. Abajje wandte gegen ihn ein: Wer am Vorabend des \u0160abbaths \u00c4hren zerreibt, darf sie am folgenden Tage voii Hand in Hand worfeln und essen, jedoch nicht in einem K\u00f6rbchen oder einer Sch\u00fcssel. Wer am Vorabend des Festes \u00c4hren zerreibt, darf sie am folgenden Tage nach und nach worfeln und essen, sogar in einem K\u00f6rbchen oder einer Sch\u00fcssel, jedoch nicht auf einem Tablett, in einer Schwinge oder einem Siebe. Nur wenn am Vorabend des Festes, nicht aber, wenn am Festtage selbst!?<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, wenn am Festtage selbst, da er es aber im Anfangssatze vom Vorabend des \u0160abbaths lehrt, lehrt er auch im Sclilu\u00dfsatze vom Vorabend des Festes.<\/p>\n<p>Demnach gibt es ja Hebe, die man [am Feste] abzuheben befugt<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a>ist, w\u00e4hrend wir gelernt haben: Nein, wenn ihr dies von der Hebe sagt, die man abzuheben nicht befugt ist &amp;c.!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, nach Rabbi und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-13a\">Blatt 13a<\/h2>\n<p>das andere nach R. Jose b. R. Jehuda. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Hat man \u00c4hren eingebracht, um daraus Teig zu machen, so darf man davon gelegentlich essen und ist [von der Hebe] frei; wenn aber, um sie zu zerreiben<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a>, so sind sie nach Rabbi [zur Hebe] pflichtig und nach R. Jose b. R. Jehuda frei.<\/p>\n<p>Aber nach R. Jose b. R. Jehuda kann dies ja vorkommen, wenn man n\u00e4mlich \u00c4hren eingebracht hat, um daraus Teig zu machen, und man sich am Festtage sie nur zu zerreiben \u00fcberlegt, soda\u00df sie an diesem Tage zehntpflichtig werden!?<\/p>\n<p>Vielmehr, unter \u00bbHebe\u00ab ist die Hebe der meisten [F\u00e4lle] zu verstehen.<\/p>\n<p>Abajje sagte: Der Streit besteht nur \u00fcber \u00c4hren, \u00fcber H\u00fclsenfr\u00fcchte aber stimmen alle \u00fcberein, da\u00df B\u00fcndel zehntpflichtig sind. Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Wenn jemand unverzehntete B\u00fcndelBockshornklee hat, so entk\u00f6rne er sie und berechne die Menge der Saatk\u00f6rner und sondere [den Zehnten] nur von den Saatk\u00f6rnern ab und nicht von den Stengeln. Wahrscheinlich nach R. Jose b.R. Jehuda, welcher sagt, [B\u00fcndel] seien sonst nicht zehntpflichtig, diese aber wohl.<\/p>\n<p>Nein, nach Rabbi. Nach Rabbi gilt dies ja auch von \u00c4hren, wieso nur Bockshornklee!?<\/p>\n<p>Wenn nach R. Jose b.R. Jehuda, so sollte er es von anderen Arten H\u00fclsenfr\u00fcchten lehren, und umsomehr Bockshomklee!? Vielmehr ist dies vom Bockshornklee zu lehren n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, da die Stengel den Geschmack der Frucht haben, sei [der Zehnte] auch von den Stengeln abzusondern, so lehrt er uns. Manche lesen: Abajje sagte: der Streit besteht nur \u00fcber \u00c4hren, \u00fcber H\u00fclsenfr\u00fcchte aber stimmen alle \u00fcberein, da\u00df B\u00fcndel nicht zehntpflichtig<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a>sind. Man wandte ein: Wenn jemand unverzehntete B\u00fcndel Bockshornklee hat, so entk\u00f6rne er sie, berechne die Menge der Saatk\u00f6rner und sondere den [Zehnten] nur von den Saatk\u00f6rnern und nicht von den Stengeln ab. Doch wohl unverzehntet inbetreff der gro\u00dfen<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a>Hebe!?<\/p>\n<p>Nein, inbetreff der Zehnthebe<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a>. Dies nach R. Abahu im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161, denn R. Abahu sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b.Laqi\u0161: Der erste Zehnt, den man noch von den Halmen abgesondert hat, wird durch den Namen zur Zehnthebe pflichtig<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a>. Wozu braucht [der Levite] sie zu entk\u00f6rnen, er kann ja [zum Priester] sagen: Wie man sie mir gegeben hat, so gebe ich sie dir!? Raba erwiderte: Dies ist eine Ma\u00dfregelung<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a>. Ebenso wird auch gelehrt: Wenn man dem Leviten den Zehnten in Halmen gegeben hat, so mu\u00df er sie dreschen<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a>, wenn in Trauben, so mu\u00df er Wein daraus machen, wenn in Oliven, so mu\u00df er daraus \u00d6l machen, und erst dann sondere er die Zehnthebe ab und gebe sie dem Priester. Wie n\u00e4mlich die gro\u00dfe Hebe nur aus der Tenne und aus der Kelter zu entrichten ist, so ist auch die Zehnthebe<\/p>\n<h2 id=\"blatt-13b\">Blatt 13b<\/h2>\n<p>\u00a0nur aus der Tenne und aus der Kelter zu entrichten.<\/p>\n<p>Wieso demnach nur berechnen, es ist ja ein richtiges Messen<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a>erforderlich!? Dies nach Abba Elea\u0351zar b.Gimal, denn es wird gelehrt: Abba Elea\u0351zar b. Gimal sagte:<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a><em>Eure Hebe wird euch angerechnet werden<\/em>, der Schriftvers spricht von zwei<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a>Oeben, von der gro\u00dfen Hebe und von der Zehnthebe; wie die gro\u00dfe Hebe nach Sch\u00e4tzung<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a>und durch Bestimmung<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a>entrichtet werden kann, so auch die Zehnthebe nach Sch\u00e4tzung und durch Bestimmung.<\/p>\n<p>Der Text: R. Abahu sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161: Der erste Zehnt, den man von den Halmen abgesondert hat, wird durch den Namen zur Zehnthebe pflichtig.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? Raba erwiderte: Weil er bereits den Namen Zehnt tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n b.Laqi\u0161 sagte: Der erste Zehnt, den man von den Halmen entrichtet hat, ist von der gro\u00dfen Hebe frei, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a><em>ihr sollt davon eine Hebe f\u00fcr den Herrn abheben, einen Zehnten vom Zehnten<\/em>, einen Zehnten vom Zehnten habe ich dir geboten, nicht aber die gro\u00dfe Hebe und die Zehnthebe vom Zehnten. R. Papa sprach zu Abajje: Demnach sollte er davon frei sein, auch wenn er ihm<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a>beim Getreidehaufen zuvorgekommen ist!? Dieser erwiderte: Deinetwegen sagt die Schrift: <a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a><em>von all euren Zehnten<\/em><a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a><em>sollt ihr eine Hebe f\u00fcr den Herrn abheben<\/em>,<\/p>\n<p>Was veranla\u00dft dich dazu<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Dieses ist bereits Getreide, jenes aber ist kein Getreide.<\/p>\n<p>Dort wird gelehrt: Wer Gerste sch\u00e4lt, darf einzeln sch\u00e4len und essen, wenn er aber sch\u00e4lt und in die Hand legt, so ist sie zehntpflichtig. R. Elea\u0351zar sagte: Ebenso hinsichtlich des \u0160abbaths<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, f\u00fcr Rabh sch\u00e4lte ja seine Frau ganze Becher, und ebenso sch\u00e4lte f\u00fcr R. \u1e24ija seine Frau ganze Becher!?<\/p>\n<p>Vielmehr, ist dies gesagt worden, so wird es sich auf den Schlu\u00dfsatz beziehen: Wer Weizen\u00e4hren zerreibt, darf von Hand in Hand worfeln und essen; wenn er aber worfelt und in den Scho\u00df legt, so ist er zehntpflichtig. R. Elea\u0351zar sagte: Ebenso hinsichtlich des \u0160abbaths. R. Abba b.Mamal wandte ein: Der Anfangssatz gilt also nur vom Zehnten, nicht aber vom \u0160abbath; gibt es denn [eine T\u00e4tigkeit], die hinsichtlich des \u0160abbaths nicht als abschlie\u00dfende Arbeit und hinsichtlich des Zehnten als abschlie\u00dfende Arbeit gilt? R. \u0160e\u0161eth, Sohn des R. Idi, entgegnete: Etwa nicht, dies ist ja bei der Tenne<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a>hinsichtlich des Zehnten der Fall. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wann gelten sie hinsichtlich der Verzehntung als in der Tenne befindlich? Gurken und K\u00fcrbisse, sobald sie die F\u00e4serchen verlieren, und wenn man auf den Verlust der F\u00e4serchen nicht wartet, sobald man einen Haufen aufschichtet. Desgleichen haben wir von den Zwiebeln gelernt: Sobald man einen Haufen aufschichtet. Am \u0160abbath aber ist man wegen des Aufschichtens eines Haufens frei!? Vielmehr mu\u00dft du sagen, [am \u0160abbath] habe die Tora nur die bezweckte Arbeit<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a> verboten, ebenso hat auch hierbei die Tora nur die bezweckte Arbeit verboten.<\/p>\n<p>Auf welche Weise zerreibe man sie?<\/p>\n<p>Abajje sagte im Namen R. Josephs, zwischen einem und dem anderen [Finger]; R. Ivja sagte im Namen R. Josephs, zwischen einem und zwei [Fingern]. Raba sagte: Sobald man auf ungew\u00f6hnliche Weise verf\u00e4hrt, ist es sogar zwischen einem und allen [Fingern] erlaubt.<\/p>\n<p>Auf welche Weise worfele man sie? R. Ada b.Ahaba erwiderte im Namen Rabhs: Von den Fingergelenken aufw\u00e4rts.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-14a\">Blatt 14a<\/h2>\n<p>Im Westen lachten sie dar\u00fcber; sobald man auf ungew\u00f6hnliche Weise verf\u00e4hrt, ist es sogar mit der ganzen Handfl\u00e4che erlaubt. Vielmehr, sagte R. Elea\u0351zar, man worfele sogar mit der ganzen Handfl\u00e4che und der ganzen Kraft.<\/p>\n<p><sup>vii<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT<\/small>, G<small>EW\u00dcRZE D\u00dcRFEN MIT EINER H\u00d6LZERNEN<\/small> K<small>EULE<\/small>, S<small>ALZ ABER IN EINEM<\/small> K<small>R\u00dcGLEIN MIT EINER<\/small> H<small>OLZKELLE<\/small><a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a><small>ZERSTOSSEN WERDEN; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT<\/small>, G<small>EW\u00dcRZE D\u00dcRFEN WIE GEW\u00d6HNLICH MIT EINER STEINERNEN<\/small> K<small>EULE UND<\/small> S<small>ALZ MIT EINER H\u00d6LZERNEN<\/small> K<small>EULE ZERSTOSSEN WERDEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Alle stimmen \u00fcberein, bei Salz m\u00fcsse es auf ungew\u00f6hnliche Weise erfolgen; aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>R. Hona und R. \u1e24isda [streiten hier\u00fcber]; einer erkl\u00e4rt, weil zu jeder Speise Salz n\u00f6tig ist, nicht aber sind zu jeder Speise Gew\u00fcrze n\u00f6tig, und einer erkl\u00e4rt, weil jedes Gew\u00fcrz schal wird; Salz aber wird nicht schal.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen, wenn man [am Vorabend] wei\u00df, welche Speise man kochen<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a>wird, oder auch beim Safran<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Alles, was zersto\u00dfen wird, darf auf gew\u00f6hnliche Weise zersto\u00dfen werden.<\/p>\n<p>Auch Salz, du sagtest ja, beim Salze m\u00fcsse es auf ungew\u00f6hnliche Weise erfolgen!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansieht des Autors der folgenden Lehre: R. Me\u00edr sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hilleis stimmen \u00fcberein, da\u00df man alles, was zersto\u00dfen wird, auf gew\u00f6hnliche Weise zersto\u00dfen darf, und Salz damit, sie streiten nur, ob man dieses allein zersto\u00dfen darf; die Schule \u0160ammajs sagt, Salz in einem Kr\u00fcglein mit einer Holzkelle, und nur zum Braten<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a>und nicht f\u00fcr den Kochtopf, und die Schule Hillels sagt, mit jeder Sache.<\/p>\n<p>\u00bbMit jeder Sache\u00ab, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: f\u00fcr jede Sache. R. A\u1e25a B\u00e1rdela sprach zu seinem Sohne: Wenn du [Salz] sto\u00dfest, neige [den M\u00f6rser] seitlich und sto\u00dfe. R. \u0160e\u0161eth h\u00f6rte einst den Schall einer M\u00f6rserkeule; da sprach er: Das ist nicht in meinem Hause.<\/p>\n<p>Vielleicht seitlich geneigt!?<\/p>\n<p>Er h\u00f6rte einen hellen Schall.<\/p>\n<p>Vielleicht waren es Gew\u00fcrze!?<\/p>\n<p>Beim Gew\u00fcrz ist der Schall dumpf.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf keine Graupen machen, auch nichts in einem M\u00f6rser sto\u00dfen.<\/p>\n<p>Beides<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: man darf deshalb keine Graupen machen, weil man nichts in einem M\u00f6rser sto\u00dfen darf. Sollte er lehren: man darf nichts in einem M\u00f6rser sto\u00dfen!?<\/p>\n<p>W\u00fcrde er nur gelehrt haben, man d\u00fcrfe nichts in einem M\u00f6rser sto\u00dfen, so k\u00f6nnte man glauben, nur in einem gro\u00dfen M\u00f6rser, in einem kleinen aber wohl, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, man d\u00fcrfe nichts in einem gro\u00dfen M\u00f6rser zersto\u00dfen, wohl aber darf man in einem kleinen sto\u00dfen!? Abajje erwiderte: Die angezogene Lehre bezieht<\/p>\n<h2 id=\"blatt-14b\">Blatt 14b<\/h2>\n<p>sich eben auf einen gro\u00dfen M\u00f6rser. Raba erwiderte: Das ist kein Widerspruch; das eine f\u00fcr uns, das andere f\u00fcr sie<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a>. Als einst R. Papi bei Mar \u0160emu\u00e9l eingekehrt war und man ihm Graupenbrei vorsetzte, a\u00df er davon nicht.<\/p>\n<p>Vielleicht machte man [die Graupen] in einem kleinen M\u00f6rser!?<\/p>\n<p>Er sah, da\u00df sie sehr fein waren.<\/p>\n<p>Vielleicht waren sie vom vorangehenden Tage!?<\/p>\n<p>Er sah, da\u00df sie noch vom Sch\u00e4len gl\u00e4nzten. Wenn du willst, sage ich: anders war es im Hause des Mar \u0160emu\u00e9l, wegen der Lasterhaftigkeit der Diener.<\/p>\n<p><sup>viii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ER AM<\/small> F<small>ESTTAGE<\/small> H<small>\u00dcLSENFR\u00dcCHTE LIEST, LESE, WIE DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, DAS<\/small> E<small>SSBARE HERAUS UND ESSE, UND WIE DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, WIE GEW\u00d6HNLICH, IM<\/small> S<small>CHOSSE, IN EINEM<\/small> K<small>\u00d6RBCHEN ODER IN EINER<\/small> S<small>CH\u00dcSSEL, JEDOCH NICHT AUF EINEM<\/small> T<small>ABLETT, IN EINER<\/small> S<small>CHWINGE<\/small> <small>ODER EINEM<\/small> S<small>IEBE<\/small>. R. G<small>AMLI\u00c9L SAGT, MAN D\u00dcRFE SIE SOGAR IN<\/small> W<small>ASSER SP\u00dcLEN UND<\/small> [<small>DEN<\/small> A<small>BFALL<\/small>] <small>ABSCH\u00d6PFEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wird gelehrt: R. Gamli\u00e9l sagte: Diese Worte gelten nur, wenn das E\u00dfbare mehr ist als der Abfall, wenn aber der Abfall mehr ist als das E\u00dfbare, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df man nur das E\u00dfbare herauslesen und den Abfall zur\u00fccklassen d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Gibt es denn jemand, der es erlaubt, wenn der Abfall mehr ist als das E\u00dfbare<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn es viel Arbeit macht und quantitativ wenig ist<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. G<small>AMLI\u00c9L SAGT, MAN D\u00dcRFE SIE SOGAR IN<\/small> W<small>ASSER SP\u00dcLEN UND<\/small> [<small>DEN<\/small> A<small>BFALL<\/small>] <small>ABSCH\u00d6PFEN<\/small>. Es wird gelehrt: R. Elea\u0351zar b.\u00c7adoq erz\u00e4hlte: Im Hause R. Gamli\u00e9ls verfuhr man wie folgt: Man holte einen Eimer voll Linsen und \u00fcbergo\u00df sie mit Wasser, soda\u00df das E\u00dfbare unten blieb und der Abfall nach oben schwamm.<\/p>\n<p>Es wird ja aber entgegengesetzt gelehrt!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine gilt von Sand, das andere von Spreu<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>ix<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE AM<\/small> F<small>ESTTAGE<\/small> [<small>SEINEM<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN<\/small>] <small>NUR FERTIGE<\/small> P<small>ORTIONEN<\/small><a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a><small>SCHICKEN<\/small>; <small>DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, MAN D\u00dcRFE AUCH<\/small> V<small>IEH<\/small>, W<small>ILD UND<\/small> G<small>EFL\u00dcGEL SCHICKEN, OB LEBEND ODER GESCHLACHTET<\/small>. M<small>AN DARF<\/small> W<small>EIN<\/small>, \u00d6<small>L, FEINES<\/small> M<small>EHL UND<\/small> H<small>\u00dcLSENFR\u00dcGHTE SCHICKEN, JEDOCH KEIN<\/small> G<small>ETREIDE<\/small><a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a>; R. \u0160<small>IMO\u0351N ERLAUBT AUCH<\/small> G<small>ETREIDE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Je\u1e25i\u00e9l lehrte: Jedoch keine Gruppe<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a>. Es wird gelehrt: Eine Gruppe besteht aus nicht weniger als drei Personen. R. A\u0161i fragte: Wie ist es bei drei Personen mit drei verschiedenen Arten?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>R.\u0160<small>IMO\u0351N ERLAUBT AUCH<\/small> G<small>ETREIDE<\/small>. Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n erlaubt auch Getreide: Weizen, woraus man<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a>eine Lydierspeise machen kann, Gerste, die man seinem Vieh geben kann, und Linsen, woraus man Gr\u00fctze machen kann.<\/p>\n<p><sup>x<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF<\/small> K<small>LEIDER SCHICKEN, OB GEN\u00c4HT ODER UNGEN\u00c4HT, SELBST WENN<\/small> M<small>ISCHGEWEBE AN IHNEN<\/small><a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a><small>IST, WENN SIE NUR ZUM<\/small> F<small>ESTE N\u00d6TIG SIND; JEDOCH KEINE GENAGELTE<\/small> S<small>ANDALE UND KEINEN UNGEN\u00c4HTEN<\/small> S<small>CHUH<\/small>. R. J<small>EHUDA<\/small> <small>SAGT, AUCH KEINEN WEISSEN<\/small> S<small>CHUH, WEIL ER NOCH DES<\/small> H<small>ANDWERKERS BEN\u00d6TIGT<\/small>. D<small>IE<\/small> R<small>EGEL IST<\/small>: W<small>AS MAN AM<\/small> F<small>ESTTAGE BENUTZT, DARF MAN AUCH<\/small> [<small>AM<\/small> F<small>ESTTAGE<\/small>] <small>SCHICKEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Allerdings sind gen\u00e4hte [Kleidungsst\u00fccke] zum Tragen verwendbar, ebenso sind ungen\u00e4hte zum Zudecken verwendbar, wof\u00fcr aber sind [Kleider] aus Mischgewebe verwendbar!? Wolltest du sagen, man kann sich solche unterlegen, so wird ja gelehrt:<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a><em>Komme nicht auf deinen Leib<\/em>, du darfst es dir aber unterlegen; jedoch sagten die Weisen, auch dies sei verboten, da eine Faser an seinem Leibe haften bleiben k\u00f6nnte. Wolltest du erwidern, man lege etwas dazwischen, so sagte ja R. \u0160imo\u0351n b.Pazi im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b.Levi im Namen des R. Jose b.\u0160a\u00fal im Namen Rabbis im Namen der heiligen Gemeinde zu Jeru\u0161alem, auch wenn zelin Polster \u00fcbereinander liegen und Mischgewebe sich unten befindet, sei es verboten, darauf zu schlafen, denn es hei\u00dft: <em>komme nicht auf deinen Leib<\/em>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, als Vorhang.<\/p>\n<p>U\u0351la sagte ja aber, ein A^orhang sei deshalb verunreinigungsf\u00e4hig, weil oft der Diener sich mit diesem erw\u00e4rmt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, dies<\/p>\n<h2 id=\"blatt-15a\">Blatt 15a<\/h2>\n<p>gilt von harten [Stoffen]<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a>. R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sagte n\u00e4mlich, die harten Filzdecken aus Nere\u0161 seien<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a>erlaubt. R. Papa sagte: Pantoffeln<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a>sind nicht als Mischgewebe verboten. Raba sagte: Geldbeutel sind als Mischgewebe nicht [verboten]. Saatbeutel sind als Mischgewebe [verboten]. R. A\u0161i sagte, weder diese noch jene sind als Mischgewebe verboten, weil man sich mit diesen nicht w\u00e4rmt.<\/p>\n<p>J<small>EDOCH KEINE GENAGELTE<\/small> S<small>ANDALE<\/small>. Warum keine genagelte Sandale?<\/p>\n<p>Wegen jenes Ereignisses<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a>. Abajje sagte: Eine genagelte Sandale darf man [am Feste] nicht anziehen, wohl aber umhertragen. Man darf sie nicht anziehen wegen jenes Ereignisses; man darf sie umhertragen, denn er lehrt, man d\u00fcrfe sie nicht schicken, und wenn man sagen wollte, man d\u00fcrfe sie nicht umher tragen, so brauchte ja, wenn sogar das Umhertragen verboten ist, dies nicht vom Schicken gelehrt zu werden.<\/p>\n<p>U<small>ND KEINEN UNGEN\u00c4HTEN<\/small> S<small>CHUH<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Sogar in dem Falle, wenn er mit Stiften befestigt ist.<\/p>\n<p>R. J<small>EHUDA SAGT, AUCH KEINEN WEISSEN<\/small> S<small>CHUH<\/small>. Es wird gelehrt: R. Jehuda erlaubt den schwarzen und verbietet den wei\u00dfen, weil er noch der Schmiere<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a>bedarf; R. Jose verbietet den scliwarzen, weil er noch gegl\u00e4ttet werden mu\u00df. Sie streiten aber nicht; der eine nach dem Brauche seiner Ortschaft und der andere nach dem Brauche seiner Ortschaft. In der Ortschaft des einen fertigte man ihn mit der Fleischseite nach innen, und in der Ortschaft des anderen fertigte man ihn mit der Fleischseite nach au\u00dfen<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> R<small>EGEL IST<\/small>: W<small>AS MAN AM<\/small> F<small>ESTTAGE BENUTZT, DARF MAN AUCH<\/small> [<small>AM<\/small> F<small>ESTTAGE<\/small>] <small>SCHICKEN<\/small>. R. \u0160e\u0161eth erlaubte den J\u00fcngern, am Festtage Tephillin zu schicken. Abajje sprach zu ihm: Wir haben ja aber gelernt, man d\u00fcrfe nur das schicken, was man am Festtage auch benutzt!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: was man am Wochentage benutzt, darf man am Festtage schicken. Abajje sprach: Da wir uns nun mit den Tephillin befassen, wollen wir dar\u00fcber etwas sagen: Wenn jemand [am Vorabend des \u0160abbaths] mit den Tephillin am Haupte sich auf dem Heimwege befindet und die Sonne untergeht, so bedecke er sie mit der Hand, bis er nach Hause kommt. Wenn jemand mit den Tephillin am Haupte im Lehrhause sitzt<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a>und die Heiligkeit des [\u0160abbath-]Tages eintritt, so bedecke er sie mit der Hand, bis er nach Hause kommt. R. Hona, Sohn des R. Iqa, wandte ein: Wenn jemand mit den Tephillin am Haupte sich auf dem Heimwege befindet und die Heiligkeit des Tages eintritt, so bedecke er sie mit der Hand, bis er das der Stadtmauer n\u00e4chstgelegene Haus erreicht. Wenn jemand [mit den Tephillin am Haupte] im Lehrhause sitzt und die Heiligkeit des Tages eintritt, so bedecke er sie mit der Hand, bis er das dem Lehrhause n\u00e4chstgelegene Haus erreicht!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, wenn sie da aufgehoben sind, das andere, wenn sie da nicht aufgehoben sind.<\/p>\n<p>Wieso lehrt er dies, wenn sie da nicht aufgehoben sind, von dem Falle, wenn am Haupte, dies gilt ja auch von dem Falle, wenn sie auf der Erde liegen!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wer [am \u0160abbath] Tephillin findet, bringe sie paarweise<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a>heim.<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine, wenn sie vor Dieben und vor Hunden aufgehoben sind, das andere, wenn sie nur vor Hunden und nicht vor Dieben aufgehoben sind. Man k\u00f6nnte glauben, die Mehrheit der Pl\u00fcnderer besteht ja aus Jisra\u00e9liten, die sie nicht mi\u00df\u00e4chtlich behandeln, so lehrt er uns.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Am selben Tage.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist am Pesa\u1e25feste verboten; cf.\u00a0Schemot 12,19; 13,7; Dewarim 16,4.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. Wajikra 17,13.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Ersteres war am Feste bezw. am \u0160abbath vorhanden, jed. zur Benutzung od. Verwendung verboten, letzteres, wie in diesem Falle das Ei, war vorher \u00fcberhaupt nicht vorhanden.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Der vom Verbote des Abgesonderten nichts h\u00e4lt; cf.\u00a0Sab. Blatt 44b.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ein am Sabbath verwendbares Ger\u00e4t ist.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Wonach zu entscheiden ist; cf.\u00a0Bd. I S. 567 Anm. 105.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Halakha wird (mit wenigen Ausnahmen) nach der Schule H.s entschieden.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Wodurch er zum Verheizen bestimmt wird.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Die, weil zum Legen bestimmt. Abgesondertes ist.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist es nach der Schule H.s verboten.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df auch das von der Natur Zubereitete event. verboten ist.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 16,5.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Schule H.s.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Fr\u00fcchte, die am \u0160abbath abfallen, sind aus dem weiter folgenden Grunde zu essen verboten.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Schule H.s.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Der, wenn dies am \u0160abbath erfolgt, verboten ist; cf.\u00a0Sab. Blatt 143b.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Henne, bezw. in den Fr\u00fcchten.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Was von den Fr\u00fcchten gewonnen wird.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist verboten, die priesterlicben Abgaben von Fr\u00fcchten am Festtage abzusondern; da von beiden Festtagen nur einer heilig ist, so treffe man ev. am 1. Tage folgende Bestimmung: ist heute Alltag, so sei die Absonderung g\u00fcltig, ist heute Feiertag, so sei sie ung\u00fcltig, u. ebenso am 2. Tage.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Der aus zum Essen bestimmten Fr\u00fcchten ausflie\u00dfende Saft sei nach RJ. verboten, nach den Rabbanan erlaubt.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Weshalb es verboten ist.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Einer der beiden Tage ist nicht heilig.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>In dieser Lehre handelt es sich um die 2 Tage des Neujahrsfestes, f\u00fcr das 2 Tage festgesetzt sind; vgl. Rh. Blatt 30b.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn \u00fcber die Henne ein Zweifel obwaltet, ob sie nicht totverletzt u. zum Essen verboten ist.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem Feste ist es auf jeden Fall erlaubt.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Sache, die mancher ihrer Bedeutung wegen nicht nach dem Augenma\u00dfe, sondern nur gez\u00e4hlt verkauft; darauf ist die weiter folgende Lehre zu beziehen.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Was nur gez\u00e4hlt verkauft wird, wozu Eier nicht geh\u00f6ren.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bd. I S. 426 Anm. 3.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Die F\u00e4sser mit profanen Fr\u00fcchten unterliegen dem Zweifel.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Die am Rande gelegen haben; \u00fcber die unteren besteht kein Zweifel.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Anzahl der F\u00e4sser ist gleichg\u00fcltig.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn 100 F\u00e4sser vorhanden sind.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter den \u00fcbrigen Feigen dieser Form.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie liegen nicht besonders u. k\u00f6nnen nicht gez\u00e4hlt werden.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es nach dem Feste \u00fcberhaupt erlaubt ist, so verfahre man bei einem Zweifel erschwerend, obgleich es sich um ein rabbanitisches Verbot handelt.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Wird die Henne gegessen, so darf auch das Ei gegessen werden.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man beide essen d\u00fcrfe.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem junge K\u00fcchlein, die noch nicht sehen k\u00f6nnen, zum Essen verboten sind; cf.\u00a0infra Blatt 6b.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie gelten als ein Tag.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Er. Blatt 38b.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Vorbereitung, die durch die Natur erfolgt ist; das am Feste im K\u00f6rper der Henne fertig gewordene Ei ist am unmittelbar folgenden \u0160abbath verboten; cf.\u00a0supra Blatt 2b.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn gefragt wird, ob man sie heute f\u00fcr morgen braten darf.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Er hielt am Feste keinen Vortrag, weil er sich berauschen k\u00f6nnte, u. der Trunkene keine Rechtsfrage entscheiden darf.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Ei am \u0160. u. F., bei den beiden Festtagen in der Diaspora u. den beiden Neujahrstagen; cf.\u00a0infra Blatt 5b.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte Palme, die oft als Gattungsname f\u00fcr B\u00e4ume allgemein gebraucht wird.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Von dem RJ. oben lehrt, da\u00df es am folgenden Tage erlaubt sei.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Den \u0160., da man nicht heizen darf.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Sch\u00fcren des Feuers.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf die Mehrheit, worin das Verbotene sich verliert, nicht direkt herbeif\u00fchren; cf.\u00a0Ter. V,9.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie beispielsweise bei der Vermischung einer verbotenen mit einer erlaubten Speise.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Suk. Blatt 46 Anm. 74b.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob der eben verstrichene Tag der 30. des vergangenen oder der 1. des kommenden Monats ist, um dies au\u00dferhalb Jeru\u0161alems zu verk\u00fcnden; cf.\u00a0Rh. Blatt 22b.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem Verbote, das Gesetz zu studieren, wodurch die Kalenderkunde in Vergessenheit geraten k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Den 30. Elul, der schon im Voraus zum Neujahrs tage bestimmt wurde, da man mit der Best\u00e4tigung durch die Zeugen rechnete.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie sangen das Alltagslied, u. durch die nachher erfolgte Zeugenaussage stellte es sich heraus, da\u00df es tats\u00e4chlich der Neujahrstag war.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Beide Tage sind nicht heilig, vielmehr werden 2 Tage nur des Zweifels wegen gefeiert.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Pal\u00e4stinenser feiern einen Tag, die Babylonier 2 Tage.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 5,27.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 19,13.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>So richtig nach der Mi\u0161na separata.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>So richtig nach der Mi\u0161na separata.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Um nicht die Fr\u00fcchte nach J. bringen zu m\u00fcssen.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Erlaubnis konnte also durch eine Abstimmung erfolgen.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 19,15.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df sie von da ab dazu verpflichtet waren, u. nicht nur das bisherige Verbot aufzuheben.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 34,3.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Bringen nach Jeru\u0161alem aus dem Umkreise einer Tagesreise.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>An einem Tage wegen des Zweifels.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Vesperzeit.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Ei am \u0160. u. F., bei den beiden Festtagen in der Diaspora u. den beiden Neujahrstagen; cf.\u00a0infra Blatt 5b.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df das Fest auf den 2. Tag fallen w\u00fcrde.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Die auf die Bahre gelegt wurde.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Denen die Jisra\u00e9liten Frohndienst leisten mu\u00dften, wovon sie am Feiertage befreit waren.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. an den beiden Tagen des N., dh. aus 2 Tagen bestehenden.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist der 1. der eigentliche Festtag, so ist am 2. die Zubereitung von Speisen \u00fcberhaupt erlaubt, u. ist der 2. der eigentl. Festtag, so ist am 1. die Bereitung des E\u0351rub zul\u00e4ssig.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Die beide heilig sind.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Das an diesem Tage gelegt worden ist.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor dem Schlachten ist es \u00fcberhaupt zum Genusse verboten, u. wenn es durch das Schlachten erlaubt wird, so erfolgt dies in jeder Hinsicht.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Das nach einer weiter folgenden Lehre nach aller Ansicht erlaubt ist.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Die im geschlachteten Muttertier befindliche Geburt wird durch die Schlachtung des Muttertieres zum Genusse erlaubt; das Kalb gilt daher noch vor der Geburt als Vorr\u00e4tiges.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Das durch das Schlachten des totverletzten Muttertieres nicht zum Genusse erlaubt wird.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte befindet sich die angezogene Lehre in der Mitte des vorangehenden Einwurfs.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor dem Schlachten ist es \u00fcberhaupt zum Genusse verboten, u. wenn es durch das Schlachten erlaubt wird, so erfolgt dies in jeder Hinsicht.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 11,42.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Es sei danach nicht zu entscheiden.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Verpflichtet sich jemand Bruteier zu lie fern, so m\u00fcssen es fertig gelegte sein.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. Gacker-Eier.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. durch Scharren in die Erde entstandene.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Wonach sie nicht als Fleisch gelten.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie gelten zwar nicht als Fleisch, als besondere Erschwerung aber darf man sie mit Milch nicht essen.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie als Erschwerung als unrein zu erkl\u00e4ren.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es in einem solchen Falle erlaubt ist.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Und wahrscheinl. nachts gelegt.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nicht so weit wie nachts reicht.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Hahn war 60 H\u00e4user von der Henne entfernt, dennoch nahm er eine Begattung an u. erlaubte er das Ei.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Lehre des RJb\u0160.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es in einem solchen Falle erlaubt ist.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Fl\u00fcssigkeit, die offen gestanden hat, ist zum Genusse verboten, weil eine Schlange daraus getrunken haben kann; cf.\u00a0Az. 30a.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Schemot 12,19.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Dos Ges\u00e4uerten aus dem Hause f\u00fcr die Dauer des Pesa\u1e25festes.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 13,7.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. Wajikra 17,13.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Pr\u00e4position <span dir=\"rtl\">\u05d1<\/span> in der Bedeutung mit ist \u00fcberfl\u00fcssig u. bedeutet in; das Blut mu\u00df sich zwischen 2 Erdschichten befinden.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Er w\u00fcrde dann unn\u00f6tig Erde gegraben haben.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die Grube nicht bezweckt wird, so gilt dies nur als Zerst\u00f6rung, weswegen man nicht schuldig ist.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Daf\u00fcr war das Holz bereits am vorangehenden Tage bestimmt, u. da die Asche verwendet werden darf, darf man damit auch das Blut bedecken.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Da sie f\u00fcr jeden Gebrauch bestimmt ist.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcglich dessen ein Zweifel obwaltet, ob es sein Vieh ist, dessen Blut nicht zu bedecken ist, od. ein Wild, dessen Blut zu badecken ist.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man auf diese Weise die Erde verwenden darf.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die Halakha nach der Schule H.s entschieden wird, nach der es auch bei einem Wild verboten ist.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil man wegen der zerst\u00f6renden T\u00e4tigkeit am \u0160abbath nicht schuldig ist.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist verboten, den Aussatz operativ zu entfernen (cf.\u00a0Dewarim 24,8); die Beschneidung hat jedoch zu erfolgen, selbst wenn an dieser Stelle ein Aussatz sich befindet.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Die trotz des Verbotes des Mischgewebes einzukn\u00fcpfen sind.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Bedeckens des Blutes.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim 1. Falle liegt eine M\u00f6glichkeit vor, w\u00e4hrend man \u00fcber den 2. vorher bestimmen kann.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch diesbez\u00fcglich besteht ein Zweifel, ob es n\u00e4mlich zur Verwendung kommt.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Man w\u00fcrde annehmen, er sei ein Wild.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Fragende schlie\u00dft daraus, da\u00df es entschieden ein Wild ist.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Der eine Schaufelstich erfolgt f\u00fcr das Wild, soda\u00df wegen des Viehs nichts erfolgt ist.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Von dem die Teighebe nur rabbanitisch abzusondern ist; die Genie\u00dfbarkeit h\u00e4ngt nicht von der Absonderung ab u. m\u00fc\u00dfte auch am Festtage erlaubt sein.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Na\u00dfgevvordene Kleider am Sabbath.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4hrend die Halakha nach der Schule Hillels entschieden wird.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Vielmehr k\u00f6nnte der Zuschauende glauben, er wolle am Feste das Dach ausbessern.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df keine andere verbotene Arbeit verrichtet werden soll.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Vielmehr k\u00f6nnte der Zuschauende glauben, er wolle am Feste das Dach ausbessern.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Die zum Zerstampfen von Graupen, also f\u00fcr eine verbotene Arbeit bestimmt ist.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Vielmehr k\u00f6nnte der Zuschauende glauben, er wolle am Feste das Dach ausbessern.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Das man immerhin fortbewegen darf.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Wodurch es gegerbt wird.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Wodurch es am Feste verwendbar ist.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Vielmehr k\u00f6nnte der Zuschauende glauben, er wolle am Feste das Dach ausbessern.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Und als Ladentisch aufschlagen.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. hierbei gibt es keine solche Begr\u00fcndung.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Schule S.s wird das Aufschlagen und Einheben des Schalters als Niederrei\u00dfen bezw. Bauen betrachtet u. ist daher verboten.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Man hat sie dann unn\u00f6tig bef\u00fchlt u. bewegt; hat man dies aber am Tage vorher getan, so ist man dazu entschlossen.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Man pflegt nur die 1. Brut bei den Alten zu lassen.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Er habe bei seiner Bestimmung am vorangehenden Tage tats\u00e4chlich diejenigen Tauben gemeint, die er am folgenden Tage herausnimmt.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar 19,14ff.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der letzten hat man vorher fiktiv die T\u00fcr bestimmt, die man sp\u00e4ter benutzt.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch nach der Schule H.s; hierbei gibt es \u00fcberhaupt keine fiktive Feststellung.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Schule H.s h\u00e4lt also von der fiktiven Feststellung.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man sie dann untersucht hat u. wei\u00df, welche man morgen nehmen will.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>In 2 von einander getrennten Nestern.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinlich ist es, da\u00df die Tauben dieselben sind u. nur ihre Nester gewechselt haben, dagegen bilden die fremden Tauben, dh. die nicht bestimmten, die Mehrheit, und der talm. Grundsatz lautet: was sich absondert, kommt von der Mehrheit.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. infra Blatt 11a.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf dem fremde Tauben sich niederlassen; somit ist es auch wahrscheinlich, da\u00df sobald die im Schlage befindlichen ihr Nest verlassen, diese ihren Platz einnehmen.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom 2. Zehnten.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Es sind wohl dieselben, was aber beim Gelde nicht der Fall ist.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinlich ist es, da\u00df die Tauben dieselben sind u. nur ihre Nester gewechselt haben, dagegen bilden die fremden Tauben, dh. die nicht bestimmten, die Mehrheit, und der talm. Grundsatz lautet: was sich absondert, kommt von der Mehrheit.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf dem fremde Tauben sich niederlassen; somit ist es auch wahrscheinlich, da\u00df sobald die im Schlage befindlichen ihr Nest verlassen, diese ihren Platz einnehmen.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Wodurch es gegerbt wird.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Wodurch es am Feste verwendbar ist.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Knochenbrecher.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Um ihn zu schonen; man w\u00fcrde ihn unn\u00f6tig fortbewegt haben.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Feste, wenn sie von einander entfernt sind, weil die Schlachtung unterbleiben k\u00f6nnte u. die unn\u00f6tige M\u00fche am Feste verboten ist.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich dadurch die Haut bearbeitet wird.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Wozu mehr Salz n\u00f6tig ist,<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Nachdem er ein St\u00fcck gesalzen hatte, nahm er ein anderes unter dem Vorwande, dieses sei besser.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Es sind T\u00e4tigkeiten, die am Feste, weil f\u00fcr dieses nicht erforderlich, verboten sein sollten, jed. haben sie es erlaubt, damit man nicht die ganze Arbeit unterlasse.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Auflegen eines Pflasters ist am \u0160abbath verboten (cf.\u00a0Sab. ## Blatt 75ab); wenn aber ein Priester, der auf einer Wunde an der Hand ein Pflaster tr\u00e4gt, dieses vor dem Tempeldienste abgenommen hat, weil beim Tempeldienste nichts an der Hand haften darf, so darf er es nachher wieder auflegen.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Aush\u00f6kern an die Wallfahrer (cf.\u00a0Schemot 23,17; Dewarim 16,16), unter denen sich auch Lreute aus dem gemeinen Volke befinden, die die Reinheitsgesetze nicht beobachten u. mit dem Weine od. Brote in Ber\u00fchrung gekommen sind; man darf nach RJ. den Rest auch nach dem Feste an jedermann verkaufen; cf.\u00a0Hg. Blatt 26a.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die Halakha nach der Schule H.s entschieden wird.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Was zur Bereitung von Speisen erforderlich ist, ist erlaubt.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df das Hinausbringen aus einem Gebiete nach einem anderen (cf.\u00a0Sab. Blatt 6a) verboten ist, jed. durch einen E\u0351rub erlaubt wird.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 17,22.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Nervus ischiaticus; cf.\u00a0Bereschit 32,33.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Da das Essen der S. verboten ist, so ist diese Arbeit unn\u00f6tig und somit strafbar.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Da das Essen der S. verboten ist, so ist diese Arbeit unn\u00f6tig und somit strafbar.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Verschiedene ihm zukommende Teile vom geschlachteten Vieh; cf.\u00a0Dewarim 18,3.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 24 Priestergef\u00e4lle werden Bq. 110b aufgez\u00e4hlt.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Von den Feldfr\u00fcchten.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach RJ. ist es erlaubt, die des gestern Geschlachteten zusammen mit denen des heute Geschlachteten hinzubriniren, was nach den Anderen verboten ist.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Getreide wird hebe- und zehntpflichtig erst, wenn es vollst\u00e4ndig fertig ist. Werden die \u00c4hren \u00fcberhaupt nicht gedroschen, sondern nur zerrieben u. gegessen, so erfolgt dies durch das Zerreiben, u. ist dies am Feste erlaubt, so ist dana auch die Hebe abzuheben.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Und die Fruchtkerne nach u. nach roh zu essen; sie gelten als fertig.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Texte gebrauchte Wort bedeutet: von dem die priesterlichen und levit. Abgaben noch nicht entrichtet worden sind.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Die vom Getreide zu allererst abzuheben ist.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Die der Levite vom Zehnten an den Priester zu entrichten hat.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich das Getreide noch gar nicht zehntpflichtig ist.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er sich beeilt hat, den Zehnten vor dem Dreschen zu nehmen.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. zur Tenne machen.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Levite hat einen Zehnten vom Zehnten zu entrichten.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 18,27.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Der masor. Text hat die Einzahl, dagegen haben manche Handschriften u. der Samaritaner die Mehrzahl \u00bbHeben\u00ab.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie braucht nicht genau gemessen zu werden.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf von den Fr\u00fcchten essen, auch wenn die Hebe nur bestimmt u. noch nicht effektiv abgehoben worden ist.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 18,26.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Levite dem Priester, der die \u00bbgro\u00dfe Hebe\u00ab vorher zu bekommen hat.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 18,29.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Im masor. Texte: euren Gaben.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Diesbez\u00fcglich zwischen dem Getreide am Halme u. dem Getreide im Haufen zu unterscheiden, wo doch die Verzehntung nach der Einfuhr f\u00e4llig wird.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man in die Hand hineinsch\u00e4lt, so ist dies eine Abzweigung des Dreschens, u. man ist schuldig.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo das Getreide zehntpflichtig wird.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. die Kunst arbeit, mit Bezugnahme auf Schemot 31,4; dh. die endgiltige Arbeit, der keine andere zu folgen braucht.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf ganz ungew\u00f6hnliche Weise, sowohl worin als auch womit es zersto\u00dfen wird.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der 1. Erkl\u00e4rung mu\u00df es auf ungew\u00f6hnliche Weise erfolgen, da es vorher besorgt werden konnte.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Der ebenfalls nicht schal wird.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Wof\u00fcr man wenig braucht.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. beide S\u00e4tze widersprechen einander; nach dem 1. ist nur das m\u00fchevolle Sto\u00dfen von Graupen verboten.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>In Pal\u00e4stina, wo man sich Dienerschaft hielt, ist es wegen deren Nichtbeachtung der Vorschriften verboten.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist ja selbstverst\u00e4ndlich, da das wenigere sich verliert u. es am Feste \u00fcberhaupt verboten ist, sich damit zu befassen.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter \u00bbmehr Abfall\u00ab ist zu verstehen, wenn das Lesen mehr Arbeit macht.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Ersterer setzt sich unten, letztere schwimmt oben.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Die sofort gegessen u. nicht verwahrt werden.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man es am Feste nicht mahlen u. somit nicht verwenden darf.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Sendung darf nicht durch eine ganze Gruppe von Menschen erfolgen, damit es nicht den Anschein eines \u00f6ffentlichen Verkaufes habe.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Noch am Feste.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df man sie nicht tragen darf.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 19,19.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nicht w\u00e4rmen, auf denen zu sitzen erlaubt ist.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich sie aus Mischgewebe gefertigt sind.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Hausschuhe, nach anderen eine Art Socken.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einer Flucht kam man durch solche zu Schaden; cf.\u00a0Sab. Blatt 60a.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Pasta aus Kieselerde, woraus wohl eine Lederschw\u00e4rze bereitet wurde.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Er mu\u00dfte daher gegl\u00e4ttet werden.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Lehrh\u00e4user befanden sich au\u00dferhalb der Stadt.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Kopfe u. am Arme.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Beitzah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Beitzah | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 2a 2b 3a 3b 4a 4b 5a 5b 6a 6b 7a 7b 8a 8b 9a 9b 10a 10b 11a 11b 12a 12b 13a 13b 14a 14b 15a Blatt 2a i EIN AM FESTTAGE GELEGTES EI DARF1, WIE DIE SCHULE \u0160AMMAJS SAGT, GEGESSEN WERDEN, UND WIE DIE SCHULE HILLELS SAGT, NICHT GEGESSEN WERDEN. DIE SCHULE \u0160AMMAJS SAGT, SAUERTEIG2 IN OLIVEN-GR\u00d6SSE, GES\u00c4UERTES BROT IN DATTELGR\u00d6SSE, DIE SCHULE HILLELS SAGT, BEIDES IN OLIVENGR\u00d6SSE. ii WER AM FESTTAGE WILD ODER GEFL\u00dcGEL SCHLACHTET, GRABE, WIE DIE SCHULE \u0160AMMAJS SAGT, MIT EINER SCHAUFEL [ERDE AUF] UND BEDECKE [DAS BLUT]3; DIE SCHULE HILLELS SAGT, MAN D\u00dcRFE NUR DANN SCHLACHTEN, WENN MAN ERDE VOM TAGE [VORHER] VORR\u00c4TIG HAT; JEDOCH PFLICHTET SIE BEI, DASS, WENN MAN BEREITS GESCHLACHTET HAT, MAN [ERDE] MIT EINER SCHAUFEL AUFGRABE UND [DAS BLUT] BEDECKE. DENN HERDASCHE GILT ALS VORR\u00c4TIGES. GEMARA. 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