{"id":7375,"date":"2021-04-19T09:20:24","date_gmt":"2021-04-19T07:20:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7375"},"modified":"2021-04-19T09:20:27","modified_gmt":"2021-04-19T07:20:27","slug":"beitzah-kapitel-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/beitzah\/beitzah-kapitel-2\/","title":{"rendered":"Beitzah Kapitel 2"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Beitzah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/beitzah\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Beitzah<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-15b\">15b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-16a\">16a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-16b\">16b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-17a\">17a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-17b\">17b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-18a\">18a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-18b\">18b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-19a\">19a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-19b\">19b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-20a\">20a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-20b\">20b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-21a\">21a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-21b\">21b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-22a\">22a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-22b\">22b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-23a\">23a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-23b\">23b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-15b\">Blatt 15b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>W<\/bold>ENN <small>EIN<\/small> F<small>ESTTAG AUF EINEN<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> \u0160<small>ABBATHS F\u00c4LLT, SO<\/small> <small>DARF MAN NICHT AM<\/small> F<small>ESTTAGE DIREKT F\u00dcR DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH KOCHEN, VIELMEHR KOCHE MAN F\u00dcR DEN<\/small> F<small>ESTTAG, UND WAS ZUR\u00dcCKBLEIBT, BLEIBE F\u00dcR DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>. A<small>M<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> F<small>ESTTAGES BEREITE MAN EINE<\/small> S<small>PEISE<\/small> [<small>ALS<\/small> E\u0351<small>RUB<\/small>], <small>WORAUF MAN SICH F\u00dcR DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH ST\u00dcTZE<\/small>. D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, ZWEI<\/small> S<small>PEISEN, UND DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, EINE<\/small> S<small>PEISE; BEIDE STIMMEN JEDOCH \u00dcBEREIN, DASS EIN<\/small> F<small>ISCH UND DAS<\/small> E<small>I DARAUF ALS ZWEI<\/small> S<small>PEISEN GELTEN<\/small>. H<small>AT MAN<\/small> [<small>DIE<\/small> S<small>PEISE<\/small>] <small>AUFGEGESSEN ODER IST SIE ABHANDEN GEKOMMEN, SO DARF MAN DARAUFHIN NICHT DIREKT KOCHEN; HAT MAN DAVON ETWAS ZUR\u00dcCKGELASSEN, SO ST\u00dcTZE MAN SICH DARAUF<\/small> [<small>BEIM<\/small> K<small>OCHEN<\/small>] <small>F\u00dcR DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Woher dies? \u0160emu\u00e9l erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a><em>gedenke den \u0160abbathtag zu heiligen<\/em>, denke an ihn, sobald du ihn vergessen k\u00f6nntest.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? Raba erwiderte: Damit man eine sch\u00f6ne Portion f\u00fcr den \u0160abbath und eine sch\u00f6ne Portion f\u00fcr den Festtag w\u00e4hle. R. A\u0161i erwiderte: Damit man folgere: wenn man am Festtage f\u00fcr den \u0160abbath nicht backen darf, um wieviel weniger (am Festtage) f\u00fcr den Wochentag.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Am Vorabend des Festtages bereite man eine Speise, worauf man sich f\u00fcr den \u0160abbath st\u00fctze. Erkl\u00e4rlich ist es nach R. A\u0161i, welcher sagt, damit man sage: wenn man am Festtage f\u00fcr den \u0160abbath nicht backen darf [&amp;c.], da\u00df dies am Vorabend des Festes erfolge und nicht aber am Festtage selbst, wieso aber nach Raba am Vorabend des Festes, dies k\u00f6nnte nach ihm ja auch am Festtage selbst erfolgen!?<\/p>\n<p>Dem ist auch so, nur ist eine Fahrl\u00e4ssigkeit ber\u00fccksichtigt worden. Folgender Tanna entnimmt dies hieraus: <a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> <em>Was ihr backen wollt, backet, und was ihr kochen wollt, kochet;<\/em> hieraus folgerte R. Elea\u0351zar, man d\u00fcrfe backen, nur was bereits gebacken, und kochen, nur was bereits gekocht ist. Hierin finden die Weisen eine Anlehnung f\u00fcr den Speisen-E\u0351rub in der Tora.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst sa\u00df R. Elie\u0351zer und trug den ganzen Tag \u00fcber die Gesetze des Festtages vor. Als die erste Gruppe hinausging, sprach er: Das sind Leute der Tonne<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>. Als die zweite Gruppe [hinausging], sprach er: Das sind Leute des Fasses. Als die dritte Gruppe [hinausging], sprach er: Das sind Leute des Kruges. Als die vierte Gruppe [hinausging], sprach er: Das sind Leute der Flasche. Als die f\u00fcnfte Gruppe [hinausging], sprach er: Das sind Leute des Bechers. Als die sechste Gruppe hinauszugehen begann, sprach er: Das sind Leute des Fluches<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>. Hierauf richtete er seine Augen auf seine Sch\u00fcler, und ihre Gesichter fingen an, sich zu ver\u00e4ndern. Da sprach er zu ihnen: Kinder, nicht \u00fcber euch sagte ich dies, sondern \u00fcber jene, die hinausgegangen sind, die n\u00e4mlich das ewige Leben lassen und sich mit dem zeitlichen Leben befassen. Bei ihrer Verabschiedung sprach er zu ihnen: <a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a><em>Gehet, esset Fettes, trinkt S\u00fc\u00dfes und schickt Anteile an den, f\u00fcr den nichts angerichtet ist; denn der heutige Tag ist unserem Herrn heilig. Darum seid nicht traurig, denn die Freude an dem Herrn ist eure St\u00e4rke<\/em>.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Die das ewige Leben lassen und sich mit dem zeitlichen Leben befassen. Die Festfreude ist ja Gebot!?<\/p>\n<p>R. Elie\u0351zer vertritt seine Ansicht, die Festfreude sei Freigestelltes. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Elie\u0351zer sagt, am Festtage tue man nichts als nur essen und trinken, oder nur sitzen und lernen; R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, man teile ihn: die H\u00e4lfte f\u00fcr den Herrn und die H\u00e4lfte f\u00fcr sich. R. Jo\u1e25anan sagte: Beide folgerten aus denselben Schriftversen; ein Schriftvers lautet: <a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a><em>eine Festversammlung f\u00fcr den Herrn, deinen Gott<\/em>, dagegen lautet ein anderer: <a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a><em>eine Festversammlung f\u00fcr euch<\/em>; wie ist dies zu erkl\u00e4ren? R. Elie\u0351zer erkl\u00e4rt: entweder ausschlie\u00dflich f\u00fcr den Herrn oder ausschlie\u00dflich f\u00fcr euch; und R. Jeho\u0161ua\u0351 erkl\u00e4rt: man teile ihn, die H\u00e4lfte f\u00fcr den Herrn und die H\u00e4lfte f\u00fcr euch.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: <em>f\u00fcr den nichts angerichtet ist<\/em>? R. \u1e24isda erwiderte: F\u00fcr den, der keinen Speisen-E\u0351rub niedergelegt hat. Manche erkl\u00e4ren: F\u00fcr den, der nichts hatte, einen Speisen-E\u0351rub niederzulegen; wer aber hatte und keinen niedergelegt hat, ist ein Frevler.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: <em>denn die Freude an dem Herrn, die ist eure St\u00e4rke<\/em>? R. Jo\u1e25anan erwiderte im Namen des R. Elea\u0351zar b.R. \u0160imo\u0351n: Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Jisra\u00e9l: Kinder, borgt auf meine Rechnung und feiert die Heiligkeit des Tages; vertraut auf mich, denn ich werde es bezahlen.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jo\u1e25anan im Namen des R. Elea\u0351zar b.R. \u0160imo\u0351n: Wenn jemand w\u00fcnscht, da\u00df ihm seine G\u00fcter erhalten bleiben, so pflanze er in ihnen eine Eiche<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> [adar], denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a><em>m\u00e4chtig [adir] ist der Herr in der H\u00f6he<\/em>. Oder worauf schon der Name \u00bbidra\u00ab deutet, denn die Leute sagen: Was bedeutet \u00bbidra\u00ab? Was von Generation zu Generation [dare dare] bestehen bleibt. Ebenso wird gelehrt: Ein Feld, in dem eine Eiche sich befindet, wird weder entrissen noch geraubt, und sein Ertrag bleibt gewahrt.<\/p>\n<p>R. Ta\u1e25lipha, Bruder des Rabanaj aus \u1e24oz\u00e4a, lehrte: Der ganze Lebensbedarf<\/p>\n<h2 id=\"blatt-16a\">Blatt 16a<\/h2>\n<p>des Menschen wird ihm [in den Tagen zwischen] Neujahr und dem Vers\u00f6hnungstage bestimmt, ausgenommen die Ausgaben f\u00fcr die \u0160abbathe und die Festtage und f\u00fcr den Unterricht seiner Kinder in der Tora. Hat er daf\u00fcr weniger ausgegeben, so zieht man es ihm ab, hat er daf\u00fcr mehr ausgegeben, so legt man ihm zu. R. Abahu sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a><em>sto\u00dfet am Neumonde in die Posaune, am Verborgenen<\/em><a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a><em>auf den Tag unseres Festes<\/em>; an welchem Feste bleibt der Mond verborgen? Sage: am Neujahrsfeste<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>. Und darauf hei\u00dft es:<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a><em>denn das ist eine Festsetzung f\u00fcr Jisra\u00e9l, ein Recht des Gottes Ja\u0351qobs<\/em>.<\/p>\n<p>Wieso ist es erwiesen, da\u00df Festsetzung die Bedeutung Lebensbedarf hat?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a><em>sie a\u00dfen das Festgesetzte, das ihnen der Pare\u1f41 gab<\/em>. Mar Zu\u1e6dra entnimmt es hieraus:<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a><em>La\u00df mich mein festgesetztes Brot dahinnehmen<\/em>.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Man erz\u00e4hlt von \u0160ammaj dem \u00c4lteren, da\u00df er an jedem Tage zu Ehren des \u0160abbaths a\u00df. Fand er ein sch\u00f6nes Vieh, so sprach er: Dieses sei zu Ehren des \u0160abbaths. Fand er darauf ein sch\u00f6neres, so hob er dieses auf und a\u00df das erste. Anders aber war das Verfahren Hillels des \u00c4lteren; all seine Werke waren um des Himmels willen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a><em>gepriesen sei der Herr Tag f\u00fcr Tag<\/em><a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>. Ebenso wird gelehrt: Die Schule \u0160ammajs sagt, vom Sonntag ab f\u00fcr den \u0160abbath; die Schule Hillels sagt, <em>gepriesen sei der Herr Tag f\u00fcr Tag<\/em>.<\/p>\n<p>R. \u1e24ama b.R. \u1e24anina sagte: Wer seinem N\u00e4chsten ein Geschenk macht, braucht es ihn nicht wissen zu lassen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>Mo\u0161e wu\u00dfte nicht, da\u00df die Haut seines Antlitzes strahlend geworden war<\/em>. Man wandte ein: <a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a><em>Om kund zu tun, da\u00df ich der Herr bin, der euch heiligt<\/em>. Der Heilige, gepriesen sei er, sprach n\u00e4mlich<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>zu Mo\u0161e: Mo\u0161e, ich habe ein kostbares Geschenk in meiner Schatzkammer, dessen Name ist \u0160abbath, und ich will es Jisra\u00e9l geben; geh und teile es ihnen mit. Hieraus folgernd, sagte R. \u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l: Wer einem Kinde ein St\u00fcckchen Brot gibt, lasse es seine Mutter wissen!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine gilt von einem Geschenke, das [auch sonst] bekannt wird, und das andere gilt von einem Geschenke, das [sonst] nicht bekannt wird.<\/p>\n<p>Aber auch der \u0160abbath w\u00fcrde ja auch sonst bekannt geworden sein!?<\/p>\n<p>Dessen Belohnung w\u00fcrde nicht bekannt geworden sein.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Wer einem Kinde ein St\u00fcckchen Brot gibt, lasse es seine Mutter wissen.<\/p>\n<p>Wie mache man es?<\/p>\n<p>Man bestreiche es mit \u00d6l, oder trage ihm etwas Schminke auf.<\/p>\n<p>Jetzt aber, wo wir Zauberei bef\u00fcrchten? R. Papa erwiderte: Man bestreiche es mit derselben Art<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Alle Gebote, die der Heilige, gepriesen sei er, Jisra\u00e9l erteilt hat, erteilte er ihnen \u00f6ffentlich, ausgenommen den \u0160abbath, den er ihnen heimlich verliehen hat, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a><em>ein Zeichen [des B\u00fcndnisses] sei er zwischen mir und den Kindern Jisra\u00e9ls f\u00fcr immer<\/em><a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach sollten ja die Nichtjuden dessentwegen nicht bestraft werden!?<\/p>\n<p>Den \u0160abbath teilte er ihnen mit, dessen Belohnung aber teilte er ihnen nicht mit. Wenn du aber willst, sage ich: auch dessen Belohnung teilte er ihnen mit, jedoch lie\u00df er sie von der erweiterten<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>Seele nichts wissen. R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 sagte n\u00e4mlich: Am Vorabend des \u0160abbaths gibt der Heilige, gepriesen sei er, dem Menschen eine erweiterte Seele, die er ihm beim Ausgange des \u0160abbaths abnimmt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a><em>er ruhte und atmete auf<\/em>; nachdem er geruht: wehe, fort ist die Seele<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>A<small>M<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> F<small>ESTES BEREITE MAN EINE<\/small> S<small>PEISE<\/small>. Abajje sagte: Sie lehrten dies nur von einer gekochten Speise, Brot aber nicht.<\/p>\n<p>Weshalb kein Brot: wollte man sagen, es sei eine als Zukost dienende Speise erforderlich, was das Brot nicht ist, so ist ja auch der Graupenbrei keine Zukost, denn R. Zera sagte<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>, die t\u00f6richten Babylonier essen Brot mit Brot, dennoch sagte Ni\u1e25umi b.Zekharja im Namen Abaj jes, man d\u00fcrfe einen E\u0351rub aus Graupenbrei bereiten!?<\/p>\n<p>Vielmehr, erforderlich ist eine seltenere Speise; Brot ist nicht selten, w\u00e4hrend Graupenbrei seltener ist. Manche lesen: Abajje sagte: Sie lehrten dies nur von einer gekochten Speise, Brot aber nicht.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde: wollte man sagen, es sei eine seltenere Speise erforderlich, w\u00e4hrend das Brot nicht selten ist, so ist ja auch der Graupenbrei selten, dennoch sagte R. Ni\u1e25umi b. Zekharja im Namen Abajjes, man d\u00fcrfe keinen E\u0351rub aus Graupenbrei bereiten!?<\/p>\n<p>Vielmehr erforderlich ist eine als Zukost dienende Speise, was Brot nicht ist, und ebenso ist der Graupenbrei keine Zukost, denn R. Zera sagt, die t\u00f6richten Babylonier essen Brot mit Brot.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija lehrte: Die Linsen am Boden des Topfes<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>dienen als Speisen-E\u0351rub; jedoch nur, wenn sie das Quantum einer Olive haben. R. Ji\u00e7\u1e25aq, Sohn des R. Jehuda, sagte: Man darf das Fett von einem Messer abkratzen und es zum Spe\u00eesen-E\u0351rub bestimmen, jedoch nur, wenn es das Quantum einer Olive hat.<\/p>\n<p>R. A\u0161i sagte im Namen Rabhs: Bei kleinen gesalzenen Fischen gilt nicht [das Verbot] des von Nichtjuden Gekochten. R.Joseph sagte: Hat ein Nichtjude sie gebraten, so darf man sie als Speisen-E\u0351rub verwenden. Hat ein Nichtjude aus solchen eine Fischspeise gemacht, so ist sie verboten.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, die Fischtunke sei das<\/p>\n<h2 id=\"blatt-16b\">Blatt 16b<\/h2>\n<p>Haupts\u00e4chliche, so lehrt er uns, da\u00df das Mehl das Haupts\u00e4chliche ist.<\/p>\n<p>R. Abba sagte: Der Speisen-E\u0351rub mu\u00df Olivengr\u00f6\u00dfe haben. Sie fragten: Eine Olive f\u00fcr alle [Beteiligten] zusammen oder eine Olive f\u00fcr jeden besonders?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Abba sagte im Namen Rabhs: Der Speisen-E\u0351rub mu\u00df Olivengr\u00f6\u00dfe haben, ob f\u00fcr einen oder f\u00fcr hundert.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Hat man [diese Speise] aufgegessen oder ist sie abhanden gekommen, so darf man daraufhin nicht direkt kochen; hat man davon etwas zur\u00fcckbehalten, so st\u00fctze man sich darauf [beim Kochen] f\u00fcr den \u0160abbath. Unter \u00bbetwas\u00ab ist wohl zu verstehen, auch wenn sie keine Olivengr\u00f6\u00dfe hat!?<\/p>\n<p>Nein, nur wenn sie Olivengr\u00f6\u00dfe hat.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Diese Speise<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>soll eigentlich gebraten sein, jedoch kann sie auch eingelegt, gesotten und gekocht sein, der spanische Thunfisch, auch wenn man ihn am Vorabend des Festes mit hei\u00dfem Wasser begossen hat. F\u00fcr den anf\u00e4nglichen [E\u0351rub] und f\u00fcr den zur\u00fcckbleibenden Rest desselben ist kein Quantum festgesetzt. Doch wohl \u00fcberhaupt kein festgesetztes Quantum!?<\/p>\n<p>Nein, kein festgesetztes Quantum nach oben, wohl aber nach unten.<\/p>\n<p>R. Hona sagte im Namen Rabhs: Beim Speisen-E\u0351rub ist die Kenntnis<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> erforderlich.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich ist die Kenntnis des Niederlegenden erforderlich, ist aber auch die Kenntnis dessen erforderlich, f\u00fcr den er niedergelegt worden ist oder nicht? Komm und h\u00f6re: Der Vater \u0160emu\u00e9ls pflegte den E\u0351rub f\u00fcr ganz Nehardea\u0351, und R. Ami und R. Asi pflegten ihn f\u00fcr ganz \u1e6ciberjas niederzulegen. R. Ja\u0351qob b.Idi lie\u00df bekannt machen: Wer keinen Speisen-E\u0351rub niedergelegt hat, komme und verlasse sich auf meinen.<\/p>\n<p>Bis zu welcher Entfernung? R. Ni\u1e25umi b.Zekharja erwiderte im Namen Abajjes: Bis zur Sabbatligrenze<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Einst bemerkte Mar \u0160emu\u00e9l, da\u00df der Blinde, der vor ihm Agada vorzutragen pflegte, betr\u00fcbt war. Da fragte er ihn: Weshalb bist du betr\u00fcbt? Dieser erwiderte: Weil ich keinen Speisen-E\u0351rub niedergelegt habe. Da sprach er zu ihm: Verlasse dich auf meinen. Als er im n\u00e4chsten Jahre wiederum bemerkte, da\u00df er betr\u00fcbt war, fragte er ihn: Weshalb bist du betr\u00fcbt? Dieser erwiderte: Weil ich keinen Speisen-E\u0351rub niedergelegt habe. Da sprach er zu ihm: Du bist ein Frevler; f\u00fcr alle Welt ist es erlaubt, f\u00fcr dich aber verboten.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn ein Festtag auf einen Vorabend des \u0160abbaths f\u00e4llt, so darf man weder einen Gebiets-E\u0351rub<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>, noch einen Hof-E\u0351rub<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>machen; Rabbi sagte, man d\u00fcrfe einen Hof-E\u0351rub machen, jedoch keinen Gebiets-E\u0351rub, denn du kannst ihm verbieten, was [an diesem Tage] verboten ist, nicht aber, was an diesem erlaubt<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>ist. Es wurde gelehrt: Rabh sagt, die Halakha sei wie der erste Tanna, und \u0160emu\u00e9l sagt, die Halakha sei wie Rabbi. Sie fragten: Ist die Halakha wie Rabbi erleichternd oder erschwerend?<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich erleichternd!?<\/p>\n<p>Weil n\u00e4mlich R. Elea\u0351zar der Diaspora bekannt machen lie\u00df: Nicht wie ihr in Babylonien lehrt, Rabbi erlaube und die Weisen verbieten, vielmehr verbietet Rabbi und die Weisen erlauben. Wie ist es nun?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re. R. Ta\u1e25lipha b.Evd\u00e4mi entschied einst nach \u0160emu\u00e9l, und Rabh bemerkte hier\u00fcber: Schon die erste Entscheidung dieses Gelehrtenj\u00fcngers ist verderblich. Allerdings verderblich, wenn du sagst, er meine es erleichternd, wieso aber verderblich, wenn du sagst, er meine es erschwerend!?<\/p>\n<p>Da viele [durch die Unterlassung] zu einem Versto\u00dfe<\/p>\n<h2 id=\"blatt-17a\">Blatt 17a<\/h2>\n<p>kommen, so ist dies verderblich. Raba sagte im Namen R. \u1e24isdas im Namen R. Honas: Die Halakha ist wie Rabbi, da\u00df es verboten ist.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn ein Festtag auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, so spreche man im Gebete, wie die Schule \u0160ammajs sagt, acht Segensspr\u00fcche, den des \u0160abbaths besonders und den des Festtages besonders, und wie die Schule Hillels sagt, sieben, man beginne und schlie\u00dfe mit der \u0160abbathformel und erw\u00e4hne der Heiligkeit des Tages in der Mitte. Rabbi sagt, man schlie\u00dfe auch: \u00bbDer den \u0160abbath, Jisra\u00e9l und die Zeiten heiligt.\u00ab Ein Sch\u00fcler rezitierte vor Rabina: \u00bbDer Jisra\u00e9l, den \u0160abbath und die Zeiten heiligt.\u00ab Da sprach er zu ihm: Heiligt etwa Jisra\u00e9l den \u0160abbath, er ist ja seit jeher<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>heilig!? Sage vielmehr: \u00bbDer den \u0160abbath. Jisra\u00e9l und die Zeiten heiligt.\u00ab R. Joseph sprach: Die Halakha ist wie Rabbi, und zwar nach der Erkl\u00e4rung Rabinas.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn ein \u0160abbath auf einen Neumond oder ein Halbfest f\u00e4llt, so spreche man im Abendgebete, im Morgengebete und im Vespergebete sieben Segensspr\u00fcche, und der Bedeutung [des Tages] erw\u00e4hne man im Tempeldienstsegen; hat jemand dessen nicht erw\u00e4hnt, so lasse man ihn [das Gebet] wiederholen. R. Elie\u0351zer sagt, im Danksegen. Das Zusatzgebet beginne man mit der \u0160abbathformel und schlie\u00dfe man mit der \u0160abbathformel. Der Heiligkeit des Tages erw\u00e4hne man in der Mitte. R. \u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l und R. Ji\u0161m\u00e1\u00e9l, Sohn des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa, sagen, sobald man sieben Segensspr\u00fcche spricht<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>, beginne man mit der \u0160abbathformel und schlie\u00dfe man mit der \u0160abbath-formel, und der Heiligkeit des Tages erw\u00e4hne man in der Mitte. R. Hona sagte: Die Halakha ist nicht wie dieses Gelehrtenpaar.<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b.A\u0161i sagte im Namen Rabhs: Man darf an einem Tage des Festes f\u00fcr den anderen einen Gebiets-E\u0351rub unter Bedingung<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>niederlegen. Raba sagte: Man darf an einem Tage des Festes f\u00fcr den anderen einen Speisen-E\u0351rub unter Bedingung niederlegen. Wer dies vom Gebiets-E\u0351rub lehrt, nach dem gilt dies um so mehr vom Speisen-E\u0351rub, und wer dies vom Speisen-E\u0351rub lehrt, nach dem gilt dies vom Gebiets-E\u0351rub nicht, weil man sich an einem Feiertage keinen Aufenthaltsort eignen<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>kann.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf an einem Tage des Festes nicht f\u00fcr den anderen backen. Tats\u00e4chlich sagten sie aber, eine Frau d\u00fcrfe den ganzen Topf mit Fleisch f\u00fcllen, obgleich sie nur ein St\u00fcck braucht; ein B\u00e4cker d\u00fcrfe das ganze Fa\u00df mit Wasser f\u00fcllen, obgleich er nur einen Krug braucht, backen darf er jedoch nur das, was er braucht. R. \u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar sagt, eine Hausfrau d\u00fcrfe den ganzen Ofen mit Broten f\u00fcllen, da das Brot sich im vollen Ofen besser b\u00e4ckt. Raba sagte: Die Halakha ist wie R. \u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar.<\/p>\n<p>Sie fragten: Wie ist es, wenn jemand keinen Speisen-E\u0351rub niedergelegt hat; ist ihm [das Backen] verboten und auch sein Mehl verboten, oder ist es nur ihm verboten, sein Mehl aber erlaubt?<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Ob er das Mehl anderen zueignen<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> mu\u00df: sagst du, ihm sei es verboten und auch sein Mehl sei verboten, so mu\u00df er es anderen abtreten, und sagst du, nur ihm sei es verboten, sein Mehl aber sei nicht verboten, so braucht er es nicht anderen abzutreten.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wer keinen Speisen-E\u0351rub niedergelegt hat, darf nicht backen, nicht kochen und nicht warmstellen, weder f\u00fcr sich noch f\u00fcr andere, auch d\u00fcrfen andere f\u00fcr ihn nicht backen und auch nicht kochen. Was mache er nun? Er eigne sein Mehl anderen zu, und diese backen und kochen f\u00fcr ihn. Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df es ihm verboten ist und auch sein Mehl verboten ist. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Sie fragten: Wie ist es, wenn er \u00fcbertreten und gebacken hat?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Was mache derjenige, der keinen Speisen-E\u0351rub niedergelegt hat? Er eigne sein Mehl anderen zu und diese backen und kochen f\u00fcr ihn. Wenn es [erlaubt w\u00e4re], sollte er doch lehren: hat er<\/p>\n<h2 id=\"blatt-17b\">Blatt 17b<\/h2>\n<p>\u00fcbertreten und gebacken, so ist es erlaubt. R. Ada b.Mathna entgegnete: Der Tanna lehrt nur ein Mittel f\u00fcr das Erlaubte, nicht aber ein Mittel f\u00fcr das Verbotene.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wer einen Speisen-E\u0351rub niedergelegt hat, darf backen, kochen und warmstellen, und wenn er nachher seinen E\u0351rub aufessen will, so steht es ihm frei; hat er ihn, bevor er gebacken oder warmgestellt hat, aufgegessen, so darf er nicht backen, nicht kochen und nicht warmstellen, weder f\u00fcr sich noch f\u00fcr andere, auch d\u00fcrfen andere f\u00fcr ihn nicht backen und nicht kochen. Wohl aber darf er f\u00fcr den Festtag kochen, und was \u00fcbrigbleibt, f\u00fcr den \u0160abbath lassen; jedoch darf er dabei keine List anwenden, und wenn er eine List angewendet hat, so ist [die Speise] verboten. R. A\u0161i erwiderte: Du sprichst von einer List: anders ist es bei einer List, mit der die Rabbanan es strenger genommen haben, als mit einer absichtlichen \u00dcbertretung. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Hier ist die Ansicht \u1e24ananjas vertreten, nach der Schule \u0160ammajs. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: \u1e24ananja sagte: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe nur dann backen, wenn man den E\u0351rub aus Brot gemacht hat, man d\u00fcrfe nur dann kochen, wenn man den E\u0351rub aus einer gekochten Speise gemacht hat, man d\u00fcrfe nur dann warmstellen, wenn man Wasser bereits am Vorabend des Festes warmgestellt hat; die Schule Hillels sagt, man mache den E\u0351rub aus einer Speise und bereite daraufhin seinen ganzen Bedarf.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wer am \u0160abbath versehentlich seine Fr\u00fcchte verzehntet hat, darf sie essen, wenn vors\u00e4tzlich, so darf er sie nicht essen.<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn er noch andere Fr\u00fcchte hat.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wer am \u0160abbath versehentlich Ger\u00e4te zur Reinigung untergetaucht hat, darf sie benutzen, wenn vors\u00e4tzlich, so darf er sie nicht benutzen.<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn er noch andere Ger\u00e4te hat. Oder aber er kann welche borgen.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wer am \u0160abbath versehentlich gekocht hat, darf [die Speise] essen, wenn vors\u00e4tzlich, so darf er sie nicht essen.<\/p>\n<p>Anders ist das Verbot am \u0160abbath<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, ZWEI<\/small> S<small>PEISEN<\/small>. Unsere Mi\u0161na vertritt also nicht die Ansicht des Autors der folgenden Lehre: R. \u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels stimmen \u00fcberein, da\u00df zwei Speisen erforderlich sind, sie streiten nur \u00fcber einen Fisch und das Ei darauf, die Schule \u0160ammajs sagt, es seien zwei [besondere] Speisen erforderlich, und die Schule Hillels sagt, diese eine Speise gen\u00fcge. Femer stimmen sie \u00fcberein, da\u00df, wenn man ein gekochtes Ei zerbr\u00f6ckelt und in den Fisch tut oder Porreek\u00f6pfe zerreibt und in den Fisch tut, diese als zwei Speisen gelten. Raba sagte: Die Halakha ist wie unser Tanna, nach der Schule Hillels.<\/p>\n<p>H<small>AT MAN DIE<\/small> S<small>PEISE AUFGEGESSEN ODER IST SIE ABHANDEN GEKOMMEN, SO DARF MAN DARAUFHIN NICHT KOCHEN &amp;C<\/small>. Abajje sagtc: Es ist uns \u00fcberliefert, da\u00df, wenn der E\u0351rub aufgegessen wurde nach dem man den Teig zuzubereiten angefangen hat, man es beenden d\u00fcrfe.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>F<\/bold><small>\u00c4LLT<\/small> [<small>DAS<\/small> F<small>EST<\/small>] <small>AUF EINEN<\/small> T<small>AG NACH DEM<\/small> \u0160<small>ABBATH, SO TAUCHE MAN ALLES<\/small> [<small>ZUR<\/small> R<small>EINIGUNG<\/small>], <small>WIE DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, VOR DEM<\/small> \u0160<small>ABBATH UNTER, UND WIE DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT<\/small>, G<small>ER\u00c4TE VOR DEM<\/small> \u0160<small>ABBATH UND<\/small> M<small>ENSCHEN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>. <sup>iii<\/sup> S<small>IE STIMMEN \u00dcBEREIN, DASS MAN<\/small> W<small>ASSER IN EINEM<\/small> S<small>TEINGEF\u00c4SSE<\/small> [<small>MIT REINEM<\/small>] <small>IN<\/small> B<small>ER\u00dcHRUNG<\/small><a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><small>BRINGEN D\u00dcRFE, UM ES ZU REINIGEN, JEDOCH NICHT UNTERTAUCHEN<\/small><a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>. M<small>AN DARF VON<\/small> B<small>EHUF ZU<\/small> B<small>EHUF ODER VON<\/small> G<small>ESELLSCHAFT ZU<\/small> G<small>ESELLSCHAFT UNTERTAUCHEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Alle stimmen somit \u00fcberein, da\u00df man ein Gef\u00e4\u00df am \u0160abbath nicht [untertauchen] d\u00fcrfe; weshalb? Rabba erwiderte: Mit R\u00fccksicht darauf, man k\u00f6nnte es in die Hand nehmen und vier Ellen auf<\/p>\n<h2 id=\"blatt-18a\">Blatt 18a<\/h2>\n<p>\u00f6ffentlichem Gebiete tragen. Abajje sprach zu ihm: Wie ist es in dem Falle zu erkl\u00e4ren, wenn man einen Brunnen in seinem Hofe hat!? Dieser erwiderte: Bei einem Brunnen in seinem Hofe ist ein Brunnen auf \u00f6ffentlichem Gebiete ber\u00fccksichtigt worden.<\/p>\n<p>Allerdings am \u0160abbath, wie ist es aber hinsichtlich des Festtages zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Am Festtage mit R\u00fccksicht auf den \u0160abbath.<\/p>\n<p>Ber\u00fccksichtigen wir dies denn, wir haben ja gelernt: Sie stimmen \u00fcberein, da\u00df man Wasser in einem Steingef\u00e4\u00dfe zur Reinigung [mit reinem] in Ber\u00fchrung bringen darf, jedoch nicht untertauchen. Wenn dem so w\u00e4re, sollte man bei der Ber\u00fchrung das Untertauchen ber\u00fccksichtigen!?<\/p>\n<p>Meinst du: wenn man reines Wasser hat, ist ja die Ber\u00fchrung nicht n\u00f6tig; doch wohl, wenn man keines hat, und wenn man keines hat, ist man dabei vorsichtig<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>. Er wandte gegen ihn ein: Man darf mit einem [rituell] unreinen Eimer Wasser sch\u00f6pfen<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>, und er wird rein. Wenn dem so w\u00e4re, sollte man ber\u00fccksichtigen, man k\u00f6nnte veranla\u00dft werden, ihn direkt unterzutauchen!?<\/p>\n<p>Hierbei ist es anders: da nur das Sch\u00f6pfen erlaubt ist, so denkt man daran. Er wandte gegen ihn ein: Ein am Vorabend des Festes unrein gewordenes Gef\u00e4\u00df darf man am Festtage nicht untertauchen, ein am Festtage [unrein gewordenes] darf man am Festtage wohl untertauchen. Wenn dem so w\u00e4re, sollte nian doch beim am Festtage unrein gewordenen das am Vorabend des Festes unrein gewordene ber\u00fccksichtigen!? Die Verunreinigung am Festtage ist selten, und bei Seltenem haben die Rabbanan es nicht ber\u00fccksichtigt. Er wandte gegen ihn ein: Das durch eine Ununreinheit unrein gewordene Gef\u00e4\u00df darf man am Festtage nicht untertauchen, das durch ein Erst verunreinigtes [unrein gewordene] darf man am Festtage untertauchen. Wenn dem so w\u00e4re, sollte man doch auch bei diesem das andere ber\u00fccksichtigen!?<\/p>\n<p>Am Erstverunreinigten kann es ja nur bei Priestern<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>vorkommen, und Priester sind vorsichtig.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. \u1e24ija b.A\u0161i sagte im Namen Rabhs: Eine Menstruierende, die keine [reinen] Kleider hat, darf eine List anwenden und in den Kleidern<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>untertauchen. Wenn dem so w\u00e4re, sollte man doch ber\u00fccksichtigen, sie k\u00f6nnte veranla\u00dft werden, diese allein unterzutauchen!?<\/p>\n<p>Hierbei ist es anders; da sie es nur in den Kleidern darf, denkt sie daran. R. Joseph erkl\u00e4rte: Mit R\u00fccksicht darauf<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>, man k\u00f6nnte zum Ausdr\u00fccken veranla\u00dft werden. Abajje sprach zu ihm: Allerdings Ger\u00e4te, die ausgedr\u00fcckt werden, wie ist es aber hinsichtlich Ger\u00e4ten zu erkl\u00e4ren, die nicht ausgedr\u00fcckt werden!? Dieser erwiderte: Bei diesen sind jene ber\u00fccksichtigt worden. Darauf erhob er gegen ihn all jene Einw\u00e4nde, und dieser erwiderte dasselbe, was wir erwidert haben. R. Bebaj erkl\u00e4rte: Mit R\u00fccksicht darauf<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>, man k\u00f6nnte es<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>aufschieben. \u00dcbereinstimmend mit R. Bebaj wird gelehrt: Man darf kein am Vorabend des Festes unrein gewordenes Ger\u00e4t am Feste untertauchen, mit R\u00fccksicht darauf, man k\u00f6nnte es aufschieben. Raba erkl\u00e4rte: Weil es den Anschein hat, als bessere man das Ger\u00e4t aus<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach sollte dies auch von einem Menschen gelten!?<\/p>\n<p>Bei einem Menschen erscheint es als K\u00fchlung.<\/p>\n<p>Allerdings in gutem Wasser, wie ist es aber bei schlechtem Wasser zu erkl\u00e4ren!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Es kommt vor, da\u00df man erhitzt heimkommt und sogar in Einweichwasser badet.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-18b\">Blatt 18b<\/h2>\n<p>Allerdings im Sommer, wie ist es aber hinsichtlich der Regenzeit zu erkl\u00e4ren!? R. Na\u1e25man b.Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Es kommt vor, da\u00df man vom Felde mit Lehm und Kot beschmutzt heimkommt und sogar in der Regenzeit badet.<\/p>\n<p>Allerdings am \u0160abbath, wie ist es aber hinsichtlich des Vers\u00f6hnungstages zu erkl\u00e4ren!? Raba erwiderte: Gibt es denn etwas, das am \u0160abbath erlaubt und am Vers\u00f6hnungstag verboten w\u00e4re!? Da es nun am \u0160abbath erlaubt ist, ist es auch am Vers\u00f6hnungstage erlaubt.<\/p>\n<p>H\u00e4lt denn Raba von [der Folgerung] \u00bbda\u00ab, wir haben ja gelernt: Wer Zahnschmerzen hat, darf keinen Essig durch die Z\u00e4hne schl\u00fcrfen, wohl aber darf er wie gew\u00f6hnlich [Speisen in Essig] tunken, und wenn er gesund wird, so ist nichts dabei. Wir wiesen auf einen Widerspruch hin: Man darf nicht schl\u00fcrfen und ausspeien, wohl aber schl\u00fcrfen und herunterschlucken!? Und Abajje erwiderte, die Mi\u0161na spreche eben vom Schl\u00fcrfen und Ausspeien. Raba aber erwiderte: Du kannst auch sagen, vom Schl\u00fcrfen und Herunterschlucken, dennoch besteht hier kein Widerspruch; eines vor dem Eintunken<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> und eines nach dem Eintunken. Wenn dem so w\u00e4re, so sollte man doch sagen: \u00bbda\u00ab es vor dem Eintunken erlaubt ist, sei es auch nach dem Eintunken erlaubt!?<\/p>\n<p>Raba ist von jener Erkl\u00e4rung abgekommen.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df er von jener abgekommen ist, vielleicht ist er von dieser abgekommen!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht anzunehmen, denn es wird gelehrt: Alle, die ein Reinigungsbad nehmen m\u00fcssen, baden wie gew\u00f6hnlich, sowohl am Neunten Ab als auch am Vers\u00f6hnungstage<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>S<small>IE STIMMEN \u00dcBEREIN, DASS MAN<\/small> W<small>ASSER IN EINEM<\/small> S<small>TEINGEF\u00c4SSE &amp;C. IN<\/small> B<small>ER\u00dcHRUNG BRINGEN D\u00dcRFE<\/small>. Was hei\u00dft: jedoch nicht untertauchen. \u0160emu\u00e9l erwiderte: Man darf am Festtage das Gef\u00e4\u00df nicht durch das Wasser untertauchen, um es zu reinigen<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wer lehrte unsere Mi\u0161na: weder Rabbi noch die Rabbanan!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man darf das Gef\u00e4\u00df nicht durch das Wasser untertauchen, um es zu reinigen, auch darf man kein Wasser in einem Steingef\u00e4\u00dfe [mit reinem] in Ber\u00fchrung bringen, um es zu reinigen<\/p>\n<p>so Rabbi. Die Weisen sagen, man d\u00fcrfe ein Gef\u00e4\u00df durch das Wasser untertauchen, um es zu reinigen, auch Wasser in einem Steingef\u00e4\u00dfe [mit reinem] in Ber\u00fchrung bringen, um es zu reinigen. Wer nun: wenn Rabbi, so widerspricht dem ja der Fall von der Ber\u00fchrung, und wenn die Rabbanan, so widerspricht dem ja der Fall vom Untertauchen.<\/p>\n<p>Wenn du willst, sage ich: Rabbi, und wenn du willst, sage ich: die Rabbanan. Wenn du willst, sage ich: Rabbi, denn der Anfangssatz der Barajtha gilt vom Festtage und der Schlu\u00dfsatz vom \u0160abbath, w\u00e4hrend unsere Mi\u0161na nur vom Festtage spricht, und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-19a\">Blatt 19a<\/h2>\n<p>wenn du willst, sage ich: die Rabbanan, denn unsere Mi\u0161na spricht nur vom \u0160abbath<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf das am Vorabend des Festes unrein gewordene Gef\u00e4\u00df nicht bei D\u00e4mmerung untertauchen; R. \u0160imo\u0351n \u0160ezori sagt, auch am Wochentage sei es verboten, weil man den Sonnenuntergang [abwarten] mu\u00df<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Braucht man nach dem ersten Tanna nicht den Sonnenuntergang [abzuwarten]!? Raba sprach: Ich traf die Sch\u00fcler des Lehrhauses, und diese sagten: Der Streit bestehe darin, ob aus der Handlungsweise die Absicht zu erkennen sei. Hier handslt es sich um den Fall, wenn jemand bei D\u00e4mmerung mit einem Ger\u00e4te in der Hand l\u00e4uft, um es unterzutauchen: einer ist der Ansicht, er laufe deshalb, weil er wei\u00df, da\u00df man den Sonnenuntergang [abwarten<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>] mu\u00df, und einer ist der Ansicht, er laufe deshalb, weil er es mit seiner Arbeit [eilig hat]. Da sprach ich zu ihnen: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df aus der Handlungsweise die Absicht zu erkennen sei, und sie streiten \u00fcber den Fall, wenn einem etwas an einem [unreinen Gegenstande], der kleiner ist als eine Linse, unrein wurde und er vor die Rabbanan fragen kommt, ob ein Gegenstand kleiner als eine Linse verunreinigend sei oder nicht. Einer ist der Ansicht, wenn er dies nicht wei\u00df, wei\u00df er auch nicht, da\u00df Sonnenuntergang erforderlich sei, und einer ist der Ansicht, dies wei\u00df er nicht, [die Ben\u00f6tigung des] Sonnenunterganges aber wei\u00df er wohl.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF VON<\/small> B<small>EHUF ZU<\/small> B<small>EHUF UNTERTAUCHEN<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Wieso von Behuf zu Behuf? Wer das \u00d6lgef\u00e4\u00df<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>f\u00fcr den Wein, oder das Weingef\u00e4\u00df f\u00fcr das \u00d6l verwenden will, darf dies. Wieso von Gesellschaft zu Gesellschaft? Wer [das Pesa\u1e25lamm] mit einer Gesellschaft zu essen beabsichtigt<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>hat, und es dann mit einer andern essen will, darf dies.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN BRINGE<\/small> H<small>EILSOPFER DAR UND ST\u00dcTZE<\/small><a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> <small>NICHT, JEDOCH KEINE<\/small> B<small>RANDOPFER; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, MAN BRINGE<\/small> H<small>EILSOPFER UND<\/small> B<small>RANDOPFER DAR UND ST\u00dcTZE AUCH<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. U\u0351la sagte: Der Streit besteht nur \u00fcber das St\u00fctzen des Heilsopfers und die Darbringung des Wallfahrts-Brandopfers<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>. Die Schule \u0160ammajs ist der Ansicht:<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a><em>ihr sollt es als Fest des Herrn feiern<\/em>, nur das Festopfer und nicht das Wallfahrts-Brandopfer, und die Schule Hillels ist der Ansicht: <em>des Herrn<\/em>, was alles des Herrn ist; Gelobtes und Gespendetes aber d\u00fcrfen nach aller Ansicht am Festtage nicht dargebracht werden. Man wandte ein: R. \u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels stimmen \u00fcberein, da\u00df kein nicht zum Feste geh\u00f6rendes Brandopfer am Festtage dargebracht werden darf, sie streiten nur \u00fcber ein zum Feste geh\u00f6rendes Brandopfer und ein nicht zum Feste geh\u00f6rendes Heilsopfer; die Schule \u0160ammajs sagt, man bringe sie nicht dar, und die Schule Hillels sagt, man bringe sie wohl dar!?<\/p>\n<p>Berichtige es wie folgt: R.\u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels stimmen \u00fcberein, da\u00df keine nicht zum Feste geh\u00f6renden Brand- und Heilsopfer am Festtage dargebracht werden d\u00fcrfen, ferner auch, da\u00df das zum Feste geh\u00f6rende Heilsopfer dargebracht werden darf, sie streiten nur \u00fcber das zum Feste geh\u00f6rende Brandopfer; die Schule \u0160ammajs sagt, man bringe es nicht dar, und die Schule Hillels sagt, man bringe es wohl dar. R.Joseph erwiderte: Willst du etwa den Streit zwischen Tanna\u00edm aus der Welt schaffen!? Hier\u00fcber [streiten] Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: Beim zum Feste geh\u00f6renden Heilsopfer erfolge, wie die Schule \u0160ammajs sagt, das St\u00fctzen am Vorabend des Festes und das Schlachten am Festtage, und wie die Schule Hillels sagt, das St\u00fctzen (am Festtage) und das Schlachten am Festtage. Gelobtes und Gespendetes aber d\u00fcrfen nach aller Ansicht am Festtage<\/p>\n<h2 id=\"blatt-19b\">Blatt 19b<\/h2>\n<p>nicht dargebracht werden. Diese Tanna\u00edm [f\u00fchren denselben Streit] wie die Tanna\u00edm der folgenden Lehre: Man darf am Pesa\u1e25feste kein Dankopfer darbringen, wegen des dazugeh\u00f6renden Ges\u00e4uerten, auch nicht am Wochenfeste, weil es ein Festtag ist, wohl aber bringe man sein Dankopfer am H\u00fcttenfeste dar. R.\u0160imo\u0351n sagte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a><em>am Pesa\u1e25feste, am Wochenfeste und am H\u00fcttenfeste<\/em>, was am Pesa\u1e25feste darzubringen ist, ist auch am Wochenfeste und am H\u00fcttenfeste darzubringen, und was am Pesa\u1e25feste nicht dargebracht werden darf, darf auch am Wochenfeste und am H\u00fcttenfeste nicht dargebracht werden. R. Elea\u0351zar b.R. \u0160imo\u0351n sagt, man bringe am H\u00fcttenfeste sein Dankopfer dar, und man gen\u00fcgt damit der Pflicht der Festfreude, nicht aber des Festopfers<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Man darf am Pesa\u1e25feste kein Dankopfer darbringen wegen des dazugeh\u00f6renden Ges\u00e4uerten. Selbstverst\u00e4ndlich!? R. Ada b.R. Ji\u00e7\u1e25aq, wie manche sagen, R. \u0160emu\u00e9l b.Abba, erwiderte: Hier handelt es sich um den vierzehnten [Nisan], und er ist der Ansicht, man d\u00fcrfe nicht Geheiligtes in den Untauglichkeitsraum<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>bringen. \u00abAuch nicht am Wochenfeste, weil es ein Festtag ist.\u00bb Er ist n\u00e4mlich der Ansicht, Gelobtes und Gespendetes d\u00fcrfen am Festtage nicht dargebracht werden. (Der Meister sagte:) \u00abWohl aber bringe man sein Dankopfer am H\u00fcttenfeste dar.\u00bb Wann: wollte man sagen, am Feste selbst, so sagtest du ja, am Wochenfeste nicht, weil es ein Festtag ist!?<\/p>\n<p>Vielmehr, an den Halbfesttagen. \u00abR. \u0160imo\u0351n sagte: Es hei\u00dft: <em>am Pesa\u1e25feste, am Wochenfeste und am H\u00fcttenfeste<\/em>, was am Pesa\u1e25feste darzubringen ist, ist auch am Wochenfeste und am H\u00fcttenfeste darzubringen, und was am Pesa\u1e25feste nicht dargebracht werden darf, darf auch am Wochenfeste und am H\u00fcttenfeste nicht dargebracht werden.\u00bb R. Zera wandte ein: Wenn wir [am Feste] sogar Sp\u00e4ne absclineiden, um wieviel mehr sollte man Gelobtes und Gespendetes [darbringen d\u00fcrfen]!? Abajje erwiderte: Alle stimmen \u00fcberein, da\u00df die Darbringung erlaubt ist, sie streiten nur \u00fcber das Verbot des Vers\u00e4umens<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>. Der erste Tanna ist der Ansicht, der Allbarmherzige sagt<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a><em>drei Male<\/em>, auch nicht der Reihe<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>nach, und R. \u0160imo\u0351n ist der Ansicht, nur der Reihe nach und nicht au\u00dfer der Reihe. \u00abR. Elea\u0351zar b.R. \u0160imo\u0351n sagt, man bringe am H\u00fcttenfeste sein Dankopfer dar.\u00bb Wann: wollte man sagen, an den Halb festlagen, so sagt ja der erste Tanna dasselbe!?<\/p>\n<p>Vielmehr am Feste selbst, und er ist der Ansicht, Gelobtes und Gespendetes d\u00fcrfen am Festtage dargebracht werden.<\/p>\n<p>Weshalb lehrt er dies gerade vom H\u00fcttenfeste?<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar b.R. \u0160imo\u0351n vertritt hierbei seine Ansicht, denn es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagte: Die Schrift brauchte ja nicht<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>das H\u00fcttenfest zu nennen, wo sie ja von diesem spricht, und wenn sie es dennoch nennt, so besagt dies, da\u00df dieses das letzte ist. R. Elea\u0351zar b.R. \u0160imo\u0351n sagte: Dies besagt, da\u00df dieses [das Verbot des Vers\u00e4umens] veranla\u00dft. \u00abUnd man gen\u00fcgt damit der Pflicht der Festfreude, nicht aber des Festopfers.\u00bb Selbstverst\u00e4ndlich, dieses ist ja ein Pflichtopfer, und das Pflichtopfer kann ja nur von Profanem dargebracht werden!?<\/p>\n<p>Dies ist deshalb n\u00f6tig, selbst wenn man sie [unter dieser Bedingung] abgesondert hat. R. \u0160imo\u0351n b. Laqi\u0161 fragte n\u00e4mlich R. Jo\u1e25anan: Wie ist es, wenn jemand sagt: \u00bbIch nehme auf mich, ein Dankopfer darzubringen, da\u00df ich mich damit des Festopfers entledige\u00ab. \u00bbIch will Nazir\u00e4er sein und [die Opfer beim] Haarschneiden<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>vom Gelde des zweiten Zehnten darbringen\u00ab? Dieser erwiderte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-20a\">Blatt 20a<\/h2>\n<p>Das Gel\u00fcbde ist g\u00fcltig, ohne da\u00df er sich [des Festopfers] entledigt, er ist Nazir\u00e4er, ohne das Haar schneiden zu lassen<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Einst sprach Jemand [letztwillig]: Gebet jenem vierhundert Zuz, und er soll meine Tochter heiraten. Darauf sprach R. Papa: Die vierhundert Zuz soll er erhalten, und die Tochter kann er, wenn er will, heiraten, wenn er will, nicht heiraten.<\/p>\n<p>Also nur deshalb, weil er gesagt hat: gebet ihm, und er soll heiraten, h\u00e4tte er aber gesagt: er soll heiraten und gebet ihm, so w\u00fcrde er sie nur dann erhalten, wenn er sie heiratet, sonst aber nicht.<\/p>\n<p>Meremar sa\u00df und trug es<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>als selbst\u00e4ndige Lehre vor. Da sprach Rabina zu ihm: Ihr lehrt es so, wir aber lehren es als eine von Re\u0161 Laqi\u0161 an R. Jo\u1e25anan gerichtete Frage.<\/p>\n<p>Ein Sch\u00fcler rezitierte vor R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Abba:<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a><em>Und er brachte das Brandopfer dar und besorgte es nach Vorschrift<\/em>, nach Vorschrift des freiwilligen Brandopfers; dies lehrt, da\u00df das pflichtige Brandopfer des St\u00fctzens ben\u00f6tige. Da sprach dieser zu ihm: Dies hast du wohl von der Schule \u0160ammajs, die hinsichtlich des pflichtigen Heilsopfers nicht vom freiwilligen Heilsopfer folgert, denn nach der Schule Hillels ist ja, da sie hinsichtlich des pflichtigen Heilsopfers vom freiwilligen Heilsopfer folgert, auch wegen des pflichtigen Brandopfers kein Schriftvers n\u00f6tig, da man ja hinsichtlich dessen vom freiwilligen Brandopfer folgern kann.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df die Schule Hillels hinsichtlich des pflichtigen Heilsopfer vom freiwilligen Heilsopfer folgert, vielleicht folgert sie es vom pflichtigen Brandopfer, und hinsichtlich des pflichtigen Brandopfers selbst ist ein Schriftvers n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Vom freiwilligen Heilsopfer wohl deshalb nicht, weil dieses h\u00e4ufig ist, ebenso ist auch vom Pflichtigen Brandopfer nicht zu folgern, da dieses vollst\u00e4ndig [verbrannt] wird.<\/p>\n<p>Vielmehr, man folgere von beiden<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Schule \u0160ammajs ist also der Ansicht, beim pflichtigen Heilsopfer sei das St\u00fctzen nicht erforderlich; es wird ja aber gelehrt: R. Jose sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels stimmen \u00fcberein, da\u00df das St\u00fctzen erforderlich sei, sie streiten nur, ob das Schlachten dem St\u00fctzen unmittelbar folgen mu\u00df; die Schule \u0160ammajs sagt, dies sei nicht n\u00f6tig, und die Schule Hillels sagt, dies sei wohl n\u00f6tig!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht des Autors der folgenden Lehre: R. Jose b.R. Jehuda sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels streiten nicht, ob das Schlachten dem St\u00fctzen unmittelbar folgen mu\u00df, sie streiten vielmehr, ob beim [pflichtigen Heilsopfer] das St\u00fctzen \u00fcberhaupt erforderlich sei; die Schule \u0160ammajs sagt, es sei nicht erforderlich, und die Schule Hillels sagt, es sei wohl erforderlich.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst brachte Hillel der \u00c4ltere am Festtage ein Brandopfer nach dem Tempelhofe zum St\u00fctzen; da sammelten sich die Sch\u00fcler \u0160ammajs des \u00c4lteren um ihn und fragten ihn: Welches Bewenden hat es mit diesem Vieh? Dieser erwiderte ihnen: Es ist ein weibliches<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>, und ich habe es als Heilsopfer hergebracht. Darauf streichelte er es am Schweife, und jene gingen fort. An diesem Tage gewann die Schule \u0160ammajs die Oberhand \u00fcber die Schule Hillels und wollte die Halakha nach ihrer Ansicht festsetzen. Da lie\u00df ein Greis von den Sch\u00fclern \u0160ammajs des \u00c4lteren, Baba b.Bu\u1e6da war sein Name, der wu\u00dfte, da\u00df die Halakha wie die Schule Hillels sei, alles Schlachtvieh<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>Jeru\u0161alems<\/p>\n<h2 id=\"blatt-20b\">Blatt 20b<\/h2>\n<p>holen, brachte es nach der Tempelhalle und sprach: Wer st\u00fctzen will, komme und st\u00fctze. Hierauf gewann die Schule Hillels die Oberhand und setzte die Halakha nach ihrer Ansicht fest, und niemand war da, der dem widersprach. Ferner ereignete es sich, da\u00df ein Sch\u00fcler aus der Schule Hillels sein Brandopfer nach dem Tempelhofe zum St\u00fctzen brachte; da begegnete ihm ein Sch\u00fcler aus der Schule \u0160ammajs und sprach zu ihm: Was hei\u00dft St\u00fctzen? Jener erwiderte: Was hei\u00dft Schweigen? Darauf brachte er ihn durch einen Verweis zum Schweigen, und dieser ging fort. Abajje sprach: Ein Gelehrtenj\u00fcnger antworte daher seinem Kollegen, der ihm etwas sagt, nicht mehr, als dieser zu ihm gesprochen hat; dieser sprach: Was hei\u00dft St\u00fctzen? und jener erwiderte entsprechend: Was hei\u00dft Scliweigen?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Die Schule Hillels sprach zu der Schule \u0160ammajs: Wenn es schon dann, wo es f\u00fcr einen Gemeinen verboten<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>ist, f\u00fcr Gott erlaubt ist, um wieviel mehr mu\u00df es dann, wo es f\u00fcr einen Gemeinen erlaubt ist, f\u00fcr Gott erlaubt sein!? Die Schule \u0160ammajs erwiderte: Gelobtes und Gespendetes beweisen [das Gegenteil]: sie sind f\u00fcr Gott<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> verboten, w\u00e4hrend einem Gemeinen [das Schlachten] erlaubt ist. Die Schule Hillels entgegnete: Wohl kein Gelobtes und Gespendetes, weil daf\u00fcr keine Zeit festgesetzt ist, w\u00e4hrend aber f\u00fcr das Wallfahrts-Brand-opfer eine Zeit festgesetzt ist. Die Schule \u0160ammajs erwiderte: Auch f\u00fcr dieses ist keine Zeit festgesetzt. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wer das Festopfer am ersten Festtage nicht dargebracht hat, bringe es w\u00e4hrend des ganzen Festes dar, auch am letzten Tage. Die Schule Hillels entgegnete: Doch ist daf\u00fcr eine Zeil festgesetzt. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Ist das Fest vor\u00fcber, ohne da\u00df man das Festopfer dargebracht hat, so ist man daf\u00fcr nicht haftbar<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>. Die Schule \u0160ammajs erwiderte: Es hei\u00dft ja bereits<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a><em>f\u00fcr euch<\/em>, aber nicht f\u00fcr Gott. Die Schule Hillels entgegnete: Es hei\u00dft ja bereits<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a><em>des Herrn<\/em>, was alles des Herrn ist.<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es demnach <em>f\u00fcr euch<\/em>?<\/p>\n<p>F\u00fcr euch und nicht f\u00fcr Nichtjuden, f\u00fcr euch und nicht f\u00fcr Hunde.<\/p>\n<p>Abba \u0160a\u00fal lehrte es in anderem Wortlaute: Wenn schon dann, wo dein Herd geschlossen ist, der Herd deines Meisters ge\u00f6ffnet ist, um wieviel mehr mu\u00df dann, wo dein Herd ge\u00f6ffnet ist, der Herd deines Meisters ge\u00f6ffnet sein!? So geb\u00fchrt es sich auch: es darf ja nicht der Tisch deines Meisters leer und deiner voll sein.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Einer ist der Ansicht, Gelobtes und Gespendetes d\u00fcrfen am Festtage dargebracht werden, und einer ist der Ansicht, sie d\u00fcrfen am Festtage nicht dargebracht werden. R. Hona sagte: Sage nicht, da\u00df nach demjenigen, nach dem Gelobtes und Gespendetes am Festtage nicht dargebracht werden d\u00fcrfen, es nach der Tora erlaubt sei und nur die Rabbanan es verboten haben, mit R\u00fccksicht darauf, man k\u00f6nnte sie [zum Feste] aufschieben, vielmehr ist es auch nach der Tora nicht zul\u00e4ssig, denn die zwei Brote<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>sind ja Pflicht des Tages, bei denen also das Aufschieben nicht zu ber\u00fccksichtigen ist, dennoch verdr\u00e4ngt [deren Bereitung] weder den \u0160abbath noch den Festtag.<\/p>\n<p>Sie fragten: Wie ist es nach dem, welcher sagt, Gelobtes und Gespendetes d\u00fcrfen am Festtage nicht dargebracht werden, wenn man \u00fcbertreten und sie geschlachtet hat? Raba erwiderte: Man sprenge das Blut, um das Fleisch essen zu d\u00fcrfen. Rabbab.R. Hona erwiderte: Man sprenge das Blut, um abends die Opferteile aufzur\u00e4uchern.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen, wenn das Fleisch unrein geworden oder abhanden gekommen ist; nach Raba sprenge man dann [das Blut] nicht, nach Rabba b. R. Hona sprenge man es wohl. Man wandte ein: Wenn man die L\u00e4mmer des Wochenfestes auf einen anderen Namen<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>oder wenn man sie vor oder nach der Zeit geschlachtet hat, so ist das Blut zu sprengen und das Fleisch zu essen; ist es ein \u0160abbath, so sprenge man es nicht; hat man es gesprengt, so ist das Opfer wohlgef\u00e4llig, soda\u00df abends die Opferteile<\/p>\n<h2 id=\"blatt-21a\">Blatt 21a<\/h2>\n<p>aufzur\u00e4uchern sind. \u00bbHat man es gesprengt\u00ab, nur wenn es bereits erfolgt ist, von vornherein aber nicht. Richtig ist dies nach Raba, gegen Rabba b.R. Hona ist dies ja aber ein Einwand!?<\/p>\n<p>Dies ist ein Einwand. Wenn du aber willst, sage ich: anders ist die des Feierns wegen am \u0160abbath [verbotene Arbeit] als die des Feierns wegen am Feste [verbotene Arbeit]<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Ivja der Greis fragte R. Hona: Darf man ein zur H\u00e4lfte einem Nichtjuden und zur H\u00e4lfte einem Jisra\u00e9liten geh\u00f6rendes Vieh am Festtage schlachten? Dieser erwiderte: Es ist erlaubt. Jener sprach: Womit ist ein solches anders als Gelobtes und Gespendetes<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Ein Rabe<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>fliegt. Als jener hinausging, sprach sein Sohn Rabba zu ihm: War es nicht R. Ivja der Greis, den der Meister als bedeutenden Mann r\u00fchmte? Dieser erwiderte: Was sollte ich mit ihm machen!? Ich bin heute [in einer Stimmung von]<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a><em>st\u00e4rkt mich mit Trauhenkuchen, erquickt mich mit \u00c4pfeln<\/em>, und er fragt mich Dinge, die der Begr\u00fcndung ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Was ist wirklich der Grund?<\/p>\n<p>Ein zur H\u00e4lfte einem Nichtjuden und zur H\u00e4lfte einem Jisra\u00e9liten geh\u00f6rendes Vieh darf man am Festtage schlachten, weil kein olivengro\u00dfes St\u00fcck Fleisch ohne Schlachten m\u00f6glich ist, Gelobtes und Gespendetes darf man am Festtage nicht schlachten, weil die Priester [ihren Anteil] vom Tische Gottes erhalten<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Hisda sagte: Ein zur H\u00e4lfte einem Nichtjuden und zur H\u00e4lfte einem Jisra\u00e9liten geh\u00f6rendes Vieh darf man am Festtage schlachten, weil kein olivengro\u00dfes St\u00fcck Fleisch ohne Schlachten m\u00f6glich ist: den zur H\u00e4lfte einem Nichtjuden und zur H\u00e4lfte einem Jisra\u00e9liten geh\u00f6renden Teig darf man am Festtage nicht backen, weil man ihn beim Kneten teilen kann. R. \u1e24ana b. \u1e24anilaj wandte ein: Hundeteig<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>ist, wenn die Hirten davon essen, zur Teighebe pflichtig; ferner darf man damit einen E\u0351rub bereiten und eine Verbindung herstellen, dar\u00fcber den Segen sprechen und den gemeinsamen Tischsegen, ihn am Festtage backen und man gen\u00fcgt damit<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> seiner Pflicht am Pesa\u1e25feste. Weshalb denn, man kann ihn ja beim Kneten teilen<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Anders ist es beim Hundeteig, weil man [die Hunde] eventuell mit einem Aase befriedigen kann<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>H\u00e4lt denn R. \u1e24isda von der Eventualit\u00e4t, es wurde ja gelehrt: Wer am Festtage f\u00fcr den Wochentag backt, erh\u00e4lt, wie R. \u1e24isda sagt, Gei\u00dfelhiebe, und wie Rabba sagt, keine Gei\u00dfelhiebe. R. \u1e24isda sagt, er erhalte Gei\u00dfelhiebe, denn wir sagen nicht, eventuell k\u00f6nnte er [das Geb\u00e4ck] gebrauchen, wenn n\u00e4mlich G\u00e4ste eintreffen, daher ist es auch jetzt f\u00fcr ihn brauchbar; Rabba sagt, er erhalte keine Gei\u00dfelhiebe, denn wir ber\u00fccksichtigen die Eventualit\u00e4t wohl!?<\/p>\n<p>Vielmehr, man sage nicht: eventuell [zu befriedigen] m\u00f6glich, sondern in dem Falle, wenn die Hirten ein Aas haben, soda\u00df sie sie bestimmt damit befriedigen.<\/p>\n<p>Man fragte R. Hona: D\u00fcrfen die D\u00f6rflinge, denen man Proviant f\u00fcr die Truppen zu liefern auferlegt hat, am Festtage backen? Dieser erwiderte: Wir beobachten: falls sie es dulden, da\u00df man davon einem Kinde ein St\u00fcckchen Brot gibt, so ist jedes [Brot] f\u00fcr ein Kind brauchbar, sodann ist es erlaubt, wenn aber nicht, ist es verboten.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: Als einst \u0160imo\u0351n der Temanite abends nicht im Lehrhause war und R. Jehuda b.Baba ihn darauf traf, fragte er ihn: Weshalb warst du gestern abend nicht im Lehrhause? Dieser erwiderte: Ein Trupp kam in unsere Stadt und wollte die ganze Stadt pl\u00fcndern; da schlachteten wir f\u00fcr sie ein Kalb, verpflegten sie und lie\u00dfen sie in Frieden ziehen. Da sprach jener: Es w\u00fcrde mich wundern, wenn ihr nicht euren Verdienst durch euren Verlust eingeb\u00fc\u00dft haben solltet. Die Tora sagte ja <em>f\u00fcr euch<\/em>, nicht aber f\u00fcr Nichtjuden. Weshalb denn, es war ja zum Essen<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>brauchbar!? R.Joseph erwiderte: Es war ein totverletztes Kalb.<\/p>\n<p>Es war ja f\u00fcr Hunde brauchbar!?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber [streiten] Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt:<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a><em>Nur was zur Speise f\u00fcr allerlei Seelen geh\u00f6rt, das allein darf von euch zubereitet werden<\/em>; aus den Worten <em>f\u00fcr allerlei Seelen<\/em> k\u00f6nnte man entnehmen, auch die Seele eines Tieres sei einbegriffen, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a><em>wer die Seele eines Tieres erschl\u00e4gt, der soll es bezahlen<\/em>, so hei\u00dft es <em>euch<\/em>, f\u00fcr euch, und nicht f\u00fcr Hunde<\/p>\n<p>so R. Jose der Galil\u00e4er.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-21b\">Blatt 21b<\/h2>\n<p>R. A\u0351qiba sagt, auch die Seele eines Tieres sei einbegriffen. Wieso aber hei\u00dft es <em>euch<\/em>? F\u00fcr euch und nicht f\u00fcr Nichtjuden.<\/p>\n<p>Was veranla\u00dft dich, Hunde einzuschlie\u00dfen und Nichtjuden auszuschlie\u00dfen?<\/p>\n<p>Ich schlie\u00dfe Hunde ein, weil deren Verpflegung dir obliegt, und ich schlie\u00dfe Nichtjuden aus, weil deren Verpflegung dir nicht obliegt.<\/p>\n<p>Abajje sprach zu R. Joseph: Wieso d\u00fcrfen wir nach R. Jose dem Galil\u00e4er, welcher erkl\u00e4rt: f\u00fcr euch und nicht f\u00fcr Hunde, am Festtage Fruchtkerne vor die Tiere werfen!? Dieser erwiderte: Weil man sie zum Heizen verwenden kann.<\/p>\n<p>Allerdings trockene, wie ist es aber hinsichtlich feuchter zu erkl\u00e4ren!? Dieser erwiderte: Sie sind bei einem gro\u00dfen Feuer verwendbar.<\/p>\n<p>Allerdings am Festtage, wie ist es aber hinsichtlich des \u0160abbaths zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Man wirft sie zusammen mit Brot. Dies nach \u0160emu\u00e9l, denn \u0160emu\u00e9l sagte, man d\u00fcrfe das Brot zu jedem Gebrauche verwenden. Er<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>streitet somit gegen R. Jeho\u0161ua\u0351 b.Levi, denn R. Jeho\u0161ua\u0351 b.Levi sagte, man d\u00fcrfe einen Nichtjuden zur Mahlzeit am \u0160abbath einladen, nicht aber am Festtage, mit R\u00fccksicht darauf, man k\u00f6nnte seinetwegen mehr [kochen]. R. Aha b.Ja\u0351qob sagte, auch nicht am \u0160abbath, wegen der Reste der Becher<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach ist dies ja auch bei unseren der Fall!?<\/p>\n<p>Unsere sind f\u00fcr H\u00fchner verwendbar.<\/p>\n<p>Auch ihre sind ja f\u00fcr H\u00fchner verwendbar!?<\/p>\n<p>Bei ihren ist die Nutznie\u00dfung verboten.<\/p>\n<p>Man kann sie ja wegen der Becher fortbewegen, sagte etwa nicht Raba, man d\u00fcrfe die Kohlenpfanne wegen der Asche fortbewegen, auch wenn Holzst\u00fccke sich in dieser befinden!?<\/p>\n<p>Da ist die Nutznie\u00dfung nicht verboten, diese aber sind zur Nutznie\u00dfung verboten. R. A\u1e25a aus Diphte sprach zu Rabina: Diese sollten ja nicht weniger sein als ein Kotbecken<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a>!? Dieser erwiderte: Darf man von vornherein etwas zum Kotbecken maclien<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Raba f\u00fchrte Mar \u0160emu\u00e9l umher und trug ihm vor: Man darf einen Nichtjuden zur Mahlzeit am \u0160abbath einladen, nicht aber am Festtage, mit R\u00fccksicht darauf, man k\u00f6nnte seinetwegen mehr [kochen]. Wenn ein Nichtjude Meremar und Mar Zu\u1e6dra an einem Festtage besuchte, sprachen sie zu ihm: Bist du mit dem zufrieden, was wir f\u00fcr uns bereitet haben, so ist es recht, wenn aber nicht, so k\u00f6nnen wir uns deinetwegen besonders nicht bem\u00fchen.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS SAGT, MAN D\u00dcRFE KEIN<\/small> W<small>ASSER F\u00dcR DIE<\/small> F<small>\u00dcSSE W\u00c4RMEN, ES SEI DENN, DASS ES AUCH ZUM<\/small> T<small>RINKEN BRAUCHBAR IST; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS ERLAUBT DIES<\/small>. M<small>AN DARF EINE<\/small> F<small>LAMME HERRICHTEN UND SICH DARAN W\u00c4RMEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Sie fragten: Wer lehrte die [Lehre] von der Flamme: sind alle dieser Ansicht, und die Schule \u0160ammajs unterscheidet zwischen dem Genusse des ganzen K\u00f6rpers<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>und dem Genusse eines einzelnen Gliedes, oder lehrt dies die Schule Hillels, und die Schule \u0160ammajs unterscheidet nicht?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe keine Flamme herrichten, um sich daran zu w\u00e4rmen; die Schule Hillels erlaubt dies.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup> <bold>B<\/bold><small>EI DREI<\/small> D<small>INGEN IST<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9L ERSCHWEREND, NACH DER<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS: MAN DARF AM<\/small> F<small>ESTTAGE NICHT VON VORNHEREIN<\/small> W<small>ASSER<\/small> [<small>F\u00dcR DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>] <small>WARMSTELLEN; MAN DARF AM<\/small> F<small>ESTTAGE KEINE<\/small> L<small>EUCHTE AUFRICHTEN; MAN DARF<\/small> [<small>AM<\/small> F<small>ESTE<\/small>] <small>KEINE GROBEN<\/small> B<small>ROTE, SONDERN NUR<\/small> F<small>LADEN BACKEN<\/small>. R. G<small>AMLI\u00c9L SAGTE<\/small>: I<small>N MEINEM<\/small> V<small>ATERHAUSE BACKTEN SIE NIE GROBE<\/small> B<small>ROTE, SONDERN NUR<\/small> F<small>LADEN<\/small>. J<small>ENE ERWIDERTEN IHM<\/small>: W<small>AS SOLL UNS DEIN<\/small> V<small>ATERHAUS: SIE WAREN ERSCHWEREND F\u00dcR SICH UND ERLEICHTERND F\u00dcR GANZ<\/small> J<small>ISRA\u00c9L, AUCH GROBES<\/small> B<small>ROT UND<\/small> K<small>UCHEN ZU BACKEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. In welchem Falle: hat man einen Speisen-E\u0351rub niedergelegt, was ist demnach der Grund der Schule \u0160ammajs, und hat man keinen Speisen-E\u0351rub niedergelegt, was ist demnach der Grund der Schule Hillels!? R. Hona erwiderte: Tats\u00e4chlich, wenn man keinen Speisen-E\u0351rub niedergelegt hat, denn das zum Leben N\u00f6tige haben die Rabbanan erlaubt. R. Hona vertritt hierbei seine Ansicht, denn R. Hona sagte: Wer keinen Speisen-E\u0351rub niedergelegt hat, f\u00fcr den darf man ein Brot bakken, eine Speise kochen und eine Kerze anstecken. Im Namen R. Ji\u00e7\u1e25aqs sagten sie, auch einen kleinen Fisch braten. Ebenso wird gelehrt: Wer keinen Speisen-E\u0351rub niedergelegt hat, f\u00fcr den darf man ein Brot<\/p>\n<h2 id=\"blatt-22a\">Blatt 22a<\/h2>\n<p>backen, eine Speise warmstellen, eine Kerze anstecken und einen Krug [Wasser] w\u00e4rmen. Manche sagen, auch einen kleinen Fisch braten. Raba erwiderte: Tats\u00e4chlich wenn man einen niedergelegt hat, anders ist aber das Warmstellen, da es ersichtlich ist, da\u00df dies f\u00fcr den \u0160abbath erfolgt. Abajje wandte gegen ihn ein: \u1e24ananja sagte: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe nur dann backen, wenn man den E\u0351rub aus Brot gemacht hat, man d\u00fcrfe nur dann kochen, wenn man den E\u0351rub aus einer gekochten Speise gemacht hat, und man d\u00fcrfe nur dann warmstellen, wenn man Wasser bereits am Vorabend des Festes warmgestellt hat. Wenn man Wasser warmgestellt hat, ist es also erlaubt, obgleich es ersichtlich ist, da\u00df dies f\u00fcr den \u0160abbath erfolgt!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Abajje, hier handelt es sich um den Fall, wenn man einen E\u0351rub gemacht hat, f\u00fcr das eine und nicht f\u00fcr das andere<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>, nach \u1e24ananja, gem\u00e4\u00df der Ansicht der Schule \u0160ammajs.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF KEINE<\/small> L<small>EUCHTE AUFRICHTEN<\/small>. Welche Arbeit ist dies denn!? R. \u1e24enana b.Bisna erwiderte: Hier handelt es sich um einen aus Gliedern zusammengesetzten Leuchter, bei dem es den Anschein des Bauens hat. Die Schule \u0160ammajs ist der Ansicht, bei Ger\u00e4ten gebe es ein Bauen, und die Schule Hillels ist der Ansicht, bei Ger\u00e4ten gebe es kein Bauen und kein Niederrei\u00dfen. Einst war U\u0351la bei R. Jehuda zu Besuch, und sein Diener kam und stellte f\u00fcr ihn die Leuchte hin. Da richtete R. Jehuda gegen U\u0351la folgenden Einwand: Wer \u00d6l in eine Leuchte tut, ist wegen Anz\u00fcndens schuldig, und wer davon braucht, ist wegen L\u00f6schens<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>schuldig. Dieser erwiderte: Ich achtete nicht darauf<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rabh sasrte: Schnuppen ist erlaubt.<\/p>\n<p>Abba b.Martha fragte Abajje: Darf man das Licht wegen jener Sache<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> ausl\u00f6schen? Dieser erwiderte: Man kann es ja in einem anderen Zimmer.<\/p>\n<p>Wie ist es, wenn man kein anderes Zimmer hat?<\/p>\n<p>Man kann ja eine Scheidewand machen.<\/p>\n<p>Wie ist es, wenn man nichts hat, womit eine Scheidewand zu machen?<\/p>\n<p>Man kann ja ein Gef\u00e4\u00df \u00fcber [das Licht] st\u00fclpen.<\/p>\n<p>Wie ist es, wenn man kein Gef\u00e4\u00df hat? Dieser erwiderte: Es ist verboten. Jener wandte gegen ihn ein: Man darf kein Scheit aus Sparsamkeit ausl\u00f6schen, wohl aber ist es erlaubt, damit das Zimmer oder die Speise nicht anrauche!? Dieser erwiderte: Dies ist die Ansicht R. Jehudas, w\u00e4hrend ich nach den Rabbanan entschieden habe.<\/p>\n<p>Abajje fragte Rabba: Darf man am Festtage eine Feuersbrunst l\u00f6schen? Wenn Lebensgefahr vorliegt, ist es mir nicht fraglich, denn es ist sogar am \u0160abbath erlaubt, fraglich ist es mir nur in dem Falle, wenn nur ein Geldschaden vorliegt. Dieser erwiderte: Es ist verboten. Er wandte gegen ihn ein: Man darf kein Scheit aus Sparsamkeit ausl\u00f6schen, wohl aber ist es erlaubt, damit das Zimmer oder die Speise nicht anrauche!?<\/p>\n<p>Dies ist die Ansicht R. Jehudas, w\u00e4hrend ich nach den Rabbanan entschieden habe.<\/p>\n<p>R. A\u0161i fragte Amemar: Darf man am Festtage das Auge schmieren<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a>? Wenn Gefahr vorliegt, zum Beispiel wegen Eiterns, Stechens, Blutens, Tr\u00e4nens, Entz\u00fcndung, oder deren Beginn, ist es mir nicht fraglich, derentwegen ist es sogar am \u0160abbath erlaubt, fraglich ist es mir nur bei Abnahme der Krankheit und zur Kl\u00e4rung des Auges. Dieser erwiderte: Es ist verboten. Er wandte gegen ihn ein: Man darf kein Scheit ausl\u00f6schen [&amp;c.]!? Dieser erwiderte dasselbe, was jene erwidert haben.<\/p>\n<p>Amemar erlaubte am \u0160abbath das Auge von einem Nichtjuden schmieren zu lassen. Manche sagen, Amemar selbst habe sich das Auge von einem Nichtjuden schmieren lassen. Da sprach R. A\u0161i zu Amemar: Wohl deshalb, weil U\u0351la, Sohn des R. Ilaj, gesagt hat, da\u00df man alles, was ein Kranker braucht, von einem Nichtjuden verrichten lassen d\u00fcrfe, und auch R. Hamnuna gesagt hat, da\u00df man sogar in F\u00e4llen, wo keine Gefahr vorliegt, einem Nichtjuden es zu tun sagen d\u00fcrfe, aber dies nur dann, wenn man selbst nicht mithilft, w\u00e4hrend der Meister mithilft, indem er [das Auge] schlie\u00dft und \u00f6ffnet!? Jener erwiderte: Schon R. Zebid wandte dasselbe ein, und ich erwiderte ihm, das Mithelfen sei belanglos.<\/p>\n<p>Amemar erlaubte, am zweiten Tage des Neujahrsfestes das Auge zu schmieren. Da sprach R. A\u0161i zu Amemar: Raba sagte ja, da\u00df mit einem Leichnam am ersten Festtage Nichtjuden und am zweiten Tage auch Jisra\u00e9liten sich befassen d\u00fcrfen, und dies gelte auch von beiden Tagen des Neujahrsfestes, was bei einem Ei<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>nicht der Fall ist!? Dieser erwiderte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-22b\">Blatt 22b<\/h2>\n<p>Ich bin der Ansicht der Nehardee\u0351nser, welche sagen, da\u00df dies auch von einem Ei gelte. Zu ber\u00fccksichtigen ist ja nur, der Elul k\u00f6nnte interkaliert<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>werden, aber R. \u1e24enana b.Kahana sagte, seit den Tagen des E\u0351zra sei der Elul nie interkaliert worden.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF KEINE GROBEN<\/small> B<small>ROTE, SONDERN NUR<\/small> F<small>LADEN BACKEN<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe am Pesa\u1e25feste keine groben Brote backen, die Schule Hillels erlaubt dies.<\/p>\n<p>Welches hei\u00dft grobes Brot? R. Hona erwiderte: Eine Handbreite [dick], denn auch die Schaubrote<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>waren eine Handbreite dick. R.Joseph wandte ein: Wenn dies f\u00fcr die kundigen [Priester]<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>gilt, sollte es auch f\u00fcr Unkundige gelten!? Wenn dies von gebeuteltem Brote gilt, sollte es auch von ungebeuteltem Brote gelten!? Wenn dies bei trockenem Holze gilt, sollte es auch bei feuchtem Holze gelten!? Wenn dies bei einem hei\u00dfen Ofen gilt, sollte es auch bei einem kalten Ofen gelten!? Wenn dies bei einem Metallofen gilt, sollte es auch bei einem t\u00f6nernen Ofen gelten!? R. Jirmeja b.Abba sagte: Ich fragte meinen Lehrer, das ist Rabh, privatim, was \u00bbgrobes Brot\u00ab hei\u00dfe, [und er erwiderte:] viel Brot. Manche lesen: R. Jirmeja b. Abba sagte: Rabh erz\u00e4hlte, er habe seinen Lehrer, das ist unser heiliger Meister, privatim gefragt, was \u00bbgrobes Brot\u00ab hei\u00dfe, [und dieser erwiderte:] viel Brot.<\/p>\n<p>Weshalb hei\u00dft es \u00bbgrobes Brot\u00ab?<\/p>\n<p>Weil es viel zu kneten ist. Oder aber, in der Ortschaft dieses Tanna sagte man \u00bbgrobes Brot\u00ab statt \u00bbviel Brot\u00ab.<\/p>\n<p>Merke, der Grund ist ja der, weil man unn\u00f6tige Arbeit verrichtet, somit sollte dies ja auch von anderen Festen gelten, warum nur vom Pesa\u1e25feste!?<\/p>\n<p>Dem ist auch so, nur befa\u00dft sich da der Tanna mit dem Pesa\u1e25feste. Ebenso wird gelehrt: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe am Festtage nicht viel Brot backen; die Schule Hillels erlaubt dies.<\/p>\n<p><sup>vii<\/sup> <bold>A<\/bold><small>BER ER LEHRTE AUCH DREI<\/small> D<small>INGE ERLEICHTERND: MAN DARF AM<\/small> F<small>ESTTAGE DAS<\/small> L<small>AGERZIMMER<\/small><a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a><small>FEGEN UND DAS<\/small> R<small>\u00c4UCHERWERK<\/small><a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a><small>HINSTELLEN, UND MAN DARF F\u00dcR DIE<\/small> A<small>BENDE DES<\/small> P<small>ESA\u1e24FESTES EIN RUMPEGEBRATENES<\/small><a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> B<small>\u00d6CKCHEN BEREITEN; DIE<\/small> W<small>EISEN VERBIETEN DIES<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. A\u0161i sagte: Der Streit<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>besteht nur \u00fcber den Fall, wenn zum R\u00e4uchern [der Kleider], wenn aber zum Riechen, so ist es nach aller Ansicht erlaubt. Man wandte ein: Man darf am Festtage das Lagerzimmer nicht fegen; im Hause R. Gamli\u00e9ls fegten sie wohl. R. Elea\u0351zar b. \u00c7adoq sagte: Oft begleitete ich meinen Vater in das Haus R. Gamli\u00e9ls, und sie hatten da am Festtage das Lagerzimmer nicht gefegt; vielmehr fegten sie es am Vorabend des Festes und breiteten Laken aus, und wenn am folgenden Tage G\u00e4ste kamen, nahm man die Laken fort, soda\u00df das Zimmer von selbst gefegt wurde. Sie sprachen zu ihm: Auf diese Weise ist es sogar am \u0160abbath erlaubt. Auch darf man am Festtage das R\u00e4ucherwerk nicht hinstellen; im Hause R. Gamli\u00e9ls stellte man es hin. R. Elea\u0351zar b.\u00c7adoq sagte: Oft begleitete ich meinen Vater in das Haus R. Gamli\u00e9ls, und sie stellten da am Festtage das Raucherwerk nicht hin; vielmehr brachten sie am Vorabend des Festes eiserne R\u00e4ucherpfannen, r\u00e4ucherten sie an und verstopften die Zugl\u00f6cher, und wenn am folgenden Tage G\u00e4ste kamen, \u00f6ffnete man die Zugl\u00f6cher, soda\u00df das Zimmer von selbst durchr\u00e4uchert wurde. Sie sprachen zu ihm: Auf diese Weise ist es sogar am \u0160abbath erlaubt.<\/p>\n<p>Vielmehr, ist dies gelehrt ivorden, so wird es wie folgt lauten: R. Asi sagte: Der Streit besteht nur \u00fcber den Fall, wenn zum Riechen, wenn aber zum Rauuhern [der Kleider], so ist es [nach aller Ansicht] verboten.<\/p>\n<p>Sie fragten: Darf man [am Feste Fr\u00fcchte] r\u00e4uchern<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>R. Jirmeja b.Abba sagte im Namen Rabhs, es sei<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a>Verboten, und \u0160emu\u00e9l sagte, es sei erlaubt. R. Hona sagt, es sei verboten, weil man dabei [die Kohlen] l\u00f6scht. R. Na\u1e25man sprach zu ihm: Soll doch der Meister begr\u00fcnden: weil man [die Spezereien] anz\u00fcndet!? Dieser erwiderte: Anfangs l\u00f6scht man und nachher z\u00fcndet man an. R. Jehuda sagte: Auf einer Kohle ist es verboten, auf einer [hei\u00dfen] Scherbe<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>ist es erlaubt. Rabba sagte: Auch auf einer Scherbe sei es verboten, weil man einen Duft erzeugt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-23a\">Blatt 23a<\/h2>\n<p>Rabba und R. Joseph sagten beide, es sei verboten, am Festtage ein [Gew\u00fcrz]gef\u00e4\u00df auf Seidengew\u00e4nder zu legen, weil man einen Duft erzeugt.<\/p>\n<p>Womit ist es hierbei anders als bei [folgender Lehre:] Man darf [Gew\u00fcrzholz] zerreiben und daran riechen, abkneifen und daran riechen.<\/p>\n<p>Da ist ja der Duft vorhanden und man erweitert ihn nur, w\u00e4hrend man ihn hierbei erzeugt. Raba sagte, auch auf einer Kohle sei es erlaubt, wie [beim Braten von] Fleisch auf Kohlen.<\/p>\n<p>R. Gebiha aus Be Kathil trug an der Pforte des Exilarchen vor: R\u00e4uchern ist erlaubt. Amemar fragte: Welches R\u00e4uchern: wenn das R\u00e4uchern<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>durch einen \u00c4rmel, so ist dies ja eine Kunstarbeit, und wenn das R\u00e4uchern [von Fr\u00fcchten], so ist dies ja ebenfalls verboten, da man [die Kohlen] l\u00f6scht!? R. A\u0161i erwiderte: Tats\u00e4chlich das R\u00e4uchern [von Fr\u00fcchten], wie auch [das Braten von] Fleisch auf Kohlen [erlaubt ist]. Manche lesen: Amemar fragte: Welches R\u00e4uchern: wenn das R\u00e4uchern durch einen \u00c4rmel, so ist dies ja eine Kunstarbeit, und wenn das R\u00e4uchern [von Fr\u00fcchten], so ist es ja ebenfalls verboten, da man einen Duft erzeugt!? R. A\u0161i erwiderte: Ich habe es ihm gesagt, und zwar im Namen eines bedeutenden Mannes. Tats\u00e4chlich das R\u00e4uchern [von Fr\u00fcchten], wie auch [das Braten von] Fleisch auf Kohlen [erlaubt ist].<\/p>\n<p>E<small>IN RUMPFGEBRATENES<\/small> B<small>\u00d6CKCHEN BEREITEN<\/small>. Es wird gelehrt: R. Jose erz\u00e4hlte: Theodos aus Rom f\u00fchrte in der Gemeinde Roms ein, an den Pesa\u1e25abenden rumpfgebratene B\u00f6ckchen zu essen. Da lie\u00df man ihm sagen: W\u00e4rest du nicht Theodos, so w\u00fcrden wir \u00fcber dich den Bann verh\u00e4ngt haben, weil du Jisra\u00e9l au\u00dferhalb [Jeru\u0161alems] Geheiligtes zu essen veranlassest.<\/p>\n<p>Geheiligtes, wie kommst du darauf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: Geheiligtem \u00c4hnliches.<\/p>\n<p><sup>viii<\/sup> <bold>D<\/bold><small>REI<\/small> D<small>INGE ERLAUBT<\/small> R. E<small>LEA\u0351ZAR B.<\/small>A\u0351<small>ZARJA, W\u00c4HREND DIE<\/small> W<small>EISEN SIE VERBIETEN: SEINE<\/small> K<small>UH WURDE<\/small> [<small>AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>] <small>MIT EINEM<\/small> R<small>IEMEN AN DEN<\/small> H<small>\u00d6RNERN AUSGETRIEBEN; MAN DARF AM<\/small> F<small>ESTTAGE DAS<\/small> V<small>IEH STRIEGELN; MAN DARF<\/small> P<small>FEFFER IN EINER DAZU BESTIMMTEN<\/small> M<small>\u00dcHLE MAHLEN<\/small>. R. J<small>EHUDA SAGT, MAN D\u00dcRFE AM<\/small> F<small>ESTTAGE DAS<\/small> V<small>IEH NICHT STRIEGELN, WEIL MAN DABEI EINE<\/small> W<small>UNDE MACHT, WOHL ABER K\u00c4MMEN, DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, MAN D\u00dcRFE WEDER STRIEGELN NOCH K\u00c4MMEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Demnach hatte R. Elea\u0351zar b.A\u0351zarja nur eine Kuh, w\u00e4hrend ja Rabh, und wie manche sagen, R. Jehuda im Namen Rabhs, sagte, R. Elea\u0351zar habe von seiner Herde j\u00e4hrlich dreizehntausend K\u00e4lber als Zehnten entrichtet!?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Es war nicht seine Kuh, sondern die seiner Nachbarin, und da er es ihr nicht wehrte, wird sie nach ihm benannt.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF AM<\/small> F<small>ESTTAGE DAS<\/small> V<small>IEH STRIEGELN<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Was hei\u00dft Striegeln und was K\u00e4mmen?<\/p>\n<p>Das Striegeln erfolgt mit einem klein [z\u00e4hnigen Ger\u00e4te] und macht Wunden, das K\u00e4mmen erfolgt mit einem gro\u00df[z\u00e4hnigen] und macht keine Wunden. Diesbez\u00fcglich gibt es drei Ansichten: R. Jehuda ist der Ansicht, die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit sei verboten, das Striegeln erfolgt mit feinen [Z\u00e4hnen] und macht Wunden, das K\u00e4mmen aber erfolgt mit groben und macht keine Wunden, und man ber\u00fccksichtige beim K\u00e4mmen nicht das Striegeln. Die Rabbanan sind wie R. Jehuda der Ansicht, die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit sei verboten, und man ber\u00fccksichtige beim K\u00e4mmen das Striegeln. Und R. Elea\u0351zar b.A\u0351zarja ist der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns, die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit sei erlaubt, somit ist sowohl das Striegeln als auch das K\u00e4mmen erlaubt. Raba sagte im Namen R. Na\u1e25mans im Namen \u0160emu\u00e9ls, und wie manche sagen, sagte es R. Na\u1e25man selbst: Die Halakha ist wie R. \u0160imo\u0351n, denn R. Elea\u0351zar b.A\u0351zarja pflichtet ihm bei. Raba sprach zu R. Na\u1e25man: So sage doch der Meister, die Halakha sei wie R. Jehuda, denn die Weisen pflichten ihm bei!? Dieser erwiderte: Ich bin der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns, und auch R. Elea\u0351zar b.A\u0351zarja pflichtet ihm bei.<\/p>\n<p><sup>ix<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE<\/small> P<small>FEFFERM\u00dcHLE IST ALS DREIFACHES<\/small> G<small>ER\u00c4T VERUNREINIGUNGSF\u00c4HIG:<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-23b\">Blatt 23b<\/h2>\n<p><small>ALS AUFNAHMEF\u00c4HIGES<\/small><a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>G<small>EF\u00c4SS, ALS<\/small> M<small>ETALLGER\u00c4T UND ALS<\/small> S<small>IEBEGER\u00c4T<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wird gelehrt: Der untere [Teil] als aufnahmef\u00e4higes Gef\u00e4\u00df, der mittlere als Sieb und der obere als Metallger\u00e4t<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>x<\/sup> <bold>E<\/bold><small>IN<\/small> K<small>INDERW\u00c4GELCHEN IST DURCH DAS<\/small> A<small>UFTRETEN VERUNREINIGUNGSF\u00c4HIG, DARF AM<\/small> \u0160<small>ABBATH FORTBEWEGT WERDEN UND NUR AUF<\/small> G<small>EW\u00c4NDERN GESCHLEIFT WERDEN<\/small>. R. J<small>EHUDA SAGT, KEIN<\/small> G<small>ER\u00c4T D\u00dcRFE GESCHLEIFT WERDEN, AUSGENOMMEN EIN<\/small> W<small>AGEN, WEIL ER<\/small> [<small>DIE<\/small> E<small>RDE NUR<\/small>] <small>EINDR\u00dcCKT<\/small><a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Ein Kinderw\u00e4gelchen ist durch das Auftreten verunreinigungsf\u00e4hig, weil [das Kind] sich darauf st\u00fctzt<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>. Es darf am \u0160abbath fortbewegt werden, weil es als Ger\u00e4t gilt. Es darf nur auf Gew\u00e4ndern geschleift werden. Nur auf Gew\u00e4ndern und nicht auf der Erde; aus welchem Grunde? Weil man eine Schramme macht. Also nach R. Jehuda, welcher sagt, die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit sei verboten, denn wenn nach R. \u0160imo\u0351n, so sagt er ja, die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit sei erlaubt, wie wir gelernt haben, R. \u0160imo\u0351n sagt, man d\u00fcrfe ein Bett, einen Stuhl oder eine Bank r\u00fccken, nur d\u00fcrfe man absichtlich keine Schramme machen. Wie ist aber der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: R. Jehuda sagt, kein Ger\u00e4t d\u00fcrfe geschleift werden, ausgenommen ein Wagen, weil er [die Erde nur] eindr\u00fcckt. Er dr\u00fcckt also nur [die Erde] ein und macht keine Schramme!?<\/p>\n<p>Zwei Tanna\u00edm streiten \u00fcber die Ansicht R. Jehudas.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 20,8.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 16,23.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Schlemmer, die Wein aus der Tonne trinken u. keine Zeit f\u00fcr das Studium der Tora haben.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Da das Lehrhaus leer zu werden begann.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Nechemja 8,10.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,8.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 29,35.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein derartiger Baum ist bekannt, u. bei etwaiger Abwesenheit ger\u00e4t sein Name als Besitzer nicht in Vergessenheit.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 93,4.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 81,4.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. Fest, besond. das Neujahrsfest.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Die \u00fcbrigen Feste fallen in die Mitte des Monats, bei Vollmond.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 81,5.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 47,22.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 30,8.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 68.20.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Er vertraute auf Gott, da\u00df er das richtige f\u00fcr den \u0160abbath finden werde.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 34,29.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 31,13.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Der angezogene Schriftvers handelt vom Gebote des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man ihm eine N\u00e4scherei gibt.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 31,17.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05e2\u05dc\u05dd<\/span> wird def. geschrieben u. wird v. <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05dc\u05dd<\/span> <em>verbergen, verheimlichen<\/em>, abgeleitet.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. zweite Seele; als solche bezeichnet der Talmud die innere Behaglichkeit u. Seelenruhe des gl\u00e4ubigen Juden am \u0160abbath.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 31,17.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Statt der Aufl\u00f6sung des W.s <span dir=\"rtl\">\u05d6\u05d9\u05e0\u05e4\u05e9<\/span> er atmete auf, in <span dir=\"rtl\">\u05d6\u05d9 \u05d0\u05d1\u05e8\u05d4 \u05e0\u05e4\u05e9<\/span>, sollte es besser hei\u00dfen: <span dir=\"rtl\">\u05d6\u05d9 \u05d0\u05d9\u05e0\u05d4 \u05e0\u05e4\u05e9<\/span> wehe, die Seele ist nicht mehr.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber die Babylonier, die Brot mit Graupenbrei a\u00dfen.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Der imbeabsichtigt zur\u00fcckgelassene Rest.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr den E\u0351rub.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die Speise als E\u0351rub niedergelegt worden ist.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u0160abbathgebiet betr\u00e4gt 2000 Ellen nach jeder Richtung.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Verlassen des \u0160abbathgebietes.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Vereinigung von H\u00f6fen.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Tragen aus einem Gebiete nach dem anderen ist am Feste erlaubt, somit kann die Bereitung eines bez\u00fcglichen E\u0351rub nicht verboten sein.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Heiligkeit des \u0160.s ist von der Festsetzung des Neumondes nicht abh\u00e4ngig.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch bei den zuerst genannten Gebeten.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 6a Anm. 73 mut. mut.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies kann nur vorher erfolgen.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Um f\u00fcr ihn Speisen bereiten zu d\u00fcrfen, da auch andere f\u00fcr ihn daraus nichts bereiten d\u00fcrfen, solange es ihm geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Das viel strenger ist, da auf die \u00dcbertretung die Steinigung gesetzt ist.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Rituell unrein gewordenes Trinkwasser wird wieder rein, wenn man es in einem Steingef\u00e4\u00dfe in ein Tauchbad setzt, soda\u00df das Niveau des Wassers dem des Tauchbades gleicht.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Untertauchen einer Sache mu\u00df zu einem bestimmten Behufe erfolgen; \u00fcberlegt man sich, es zu einem anderen Behufe zu verwenden, so ist ein abermaliges Untertauchen erforderlich. Ebenso mu\u00df derjenige, der zum Essen des Pesa\u1e25lammes mit einer bestimmten Gesellschaft bereits untergetaucht ist, sich aber \u00fcberlegt, es mit einer anderen zu essen, abermals untertauchen.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Somit ist das Unreinwerden selten, und bei Seltenem braucht dies nicht ber\u00fccksichtigt zu werden.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne da\u00df die Absicht des Untertauchens ersichtlich ist.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Das am Erstverunreinigten verunreinigte Gef\u00e4\u00df ist zweitgradig unrein, das Profanes nicht verboten macht.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich die Kleider nicht am Feste untergetaucht werden d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist das Untertauchen von Ger\u00e4ten (eigentl. Sachen, worunter auch Kleider einbegriffen sind) am Feste verboten.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist das Untertauchen von Ger\u00e4ten (eigentl. Sachen, worunter auch Kleider einbegriffen sind) am Feste verboten.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Untertauchen von unreinen Dingen, bis zum Feste, da man dann Zeit hat.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Vorher war es nicht verwendbar.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor der Mahlzeit, als Vorspeise; man nimmt an, es geh\u00f6re zur Mahlzeit.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>An denen das Baden verboten ist.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in der Mi\u0161na genannte Manipulation darf nicht zu dem Zwecke erfolgen, um ein unreines Gef\u00e4\u00df unterzutauchen.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Lesarten des Textes variieren hier; zur Feststellung desselben sei auf Raschi verwiesen.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieses bleibt auch nach dem Untertauchen bis zum Sonnenunterg\u00e4nge unrein.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Wochentage ist die zul\u00e4ssig u. die Reinheit erfolgt erst nach Sonnenuntergang, am Feste aber verboten, weil die Reinheit erst sp\u00e4ter erfolgt u. man unn\u00f6tig untertaucht.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Das er zur Verwendung f\u00fcr \u00d6l untergetaucht hat.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Und zu diesem Behufe untergetaucht ist.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Die H\u00e4nde auf dem Kopfe des Opfers; cf.\u00a0Wajikra 3,2.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Brandopfer des Erscheinens, sc. im Tempel, an den 3 biblischen Festen; cf.\u00a0Schemot 23,17.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,41.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,16.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieses ist PfHcht u. daher von Profanem darzubringen.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des Pesa\u1e25festes darf Ges\u00e4uertes nur bis zur 4. Stunde gegessen werden.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf die Darbringung des Gespendeten u. Gelobten keine 3 Feste vers\u00e4umen; cf.\u00a0Rh. Blatt 4b.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 23,14.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem ersten Tanna bringe man seine gelobten u. freiwilligen Opfer am H\u00fcttenfeste dar (um nicht wegen deren Darbringung nach Jeru\u0161alem reisen zu m\u00fcssen), da man dies weder am Versammlungsfeste noch am H\u00fcttenfeste kann, u. drei Feste nicht vor\u00fcbergehen lassen darf; R\u0160. aber sagt, \u00abwas am P. darzubringen ist\u00bb, dh. die darzubringen man vor dem P. gelobt hat, k\u00f6nnen nur an diesem folgenden W. oder H. dargebracht werden, sp\u00e4ter aber nicht, \u00abwas am P. nicht dargebracht wird\u00bb, dh. die darzubringen man nach dem P. gelobt hat, brauchen nicht am diesem folgenden W. od. H. dargebracht zu werden, vielmehr hat es bis zum n\u00e4chstj\u00e4hrigen H. Zeit, da ein Vers\u00e4umnis nur dann stattgefunden hat, wenn die 3 Feste der Reihe nach, dh. mit dem P. beginnend, verstrichen sind.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 16,16.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar 6,18.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Opfer beim Haarschneiden, vom Gelde des 2. Zehnten bringen zu d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Die obige Frage des R\u0160. u. Die Entscheidung.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 9,16.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Wird ein Einwand hinsichtl. deg einen erhoben, so ist auf das andere hinzuweisen.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Das als Brandopfer nicht dargebracht wird. Er wollte Streit vermeiden u. sasrte ihnen nicht die Wahrheit.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte: alle Schafe Qedars (cf.\u00a0Jeschajahu 60.7) dh. das beste Vieh.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath ist das Schlachten der Opfer erlaubt, w\u00e4hrend dem Laien die Bereitung von Speisen verboten ist; am Feste ist die Bereitung von Speisen erlaubt.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Darbringung derselben am Feste.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Da mit einer Verhinderung zu rechnen ist, so erledige man es am 1. Tage.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,16.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,41.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 23,17 ff,<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Brandopfer statt als Heilsopfer.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Am \u0160abbath ist es strenger.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>An denen man ebenfalls einen Anteil hat.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Bekannte Redensart als ausweichende Antwort.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Schir haSchirim 2,5.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Ersteres wird f\u00fcr den Jisra\u00e9liten geschlachtet, letzteres f\u00fcr Gott.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Stark mit Kleie vermischt.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. mit aus diesem bereiteten Unges\u00e4uerten.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Und nur den Anteil der Hunde backen.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man ein solches hat; das Backen erfolgt somit nur f\u00fcr die Hirten.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch f\u00fcr Jisra\u00e9liten.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,16.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 24,18.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>R. Hona, der oben lehrt, wenn man vom Brote einem Kinde gibt, sei das Backen f\u00fcr Nichtjuden erlaubt.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man fortr\u00e4umen mu\u00df, w\u00e4hrend das Fortbewegen nichtverwendbarer Sachen verboten ist.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Das man ja fortbewegen darf.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur das Fortnehmen ist erlaubt, jed. nicht das Heranholen.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie dies durch das Essen erfolgt.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Warmstellon.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Das auch am Feste verboten ist. Durch die Entnahme von \u00d6l geht die Leuchte fr\u00fcher aus.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Was der Diener tat.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen des geschlechtlichen Verkehrs, der in einem hellen Raume verboten ist.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Heilmittel.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Das am Feste gelegt verboten ist.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Und das Fest auf den 2. Tag fallen.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf, Schemot 25,30.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in der Herrichtung des Schaubrotes kundig waren; cf.\u00a0Jom. Blatt 38a.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Mi\u0161na separata hat <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d9\u05df \u05d4\u05de\u05d8\u05d5\u05ea<\/span>, zwischen den Lagern, gemeint ist der Speiseraum, wo die Polsterlager zum Speisen sich befanden.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Mahlzeit.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bd. II S. 466 Anm. 52.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber das R\u00e4ucherwerk am Feste.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit sie den Duft anziehen.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil es nur eine Feinschmeckerei u. zum Essen nicht n\u00f6tig ist.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Wobei man nicht l\u00f6scht u. auch nicht direkt anz\u00fcndet.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer Erkl\u00e4rung des A\u0351rukh pflegte man Spezereien durch einen \u00c4rmel zu r\u00e4uchern: nach Rasch i ist <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d9\u05d8\u05d6\u05e8\u05d0<\/span> aus <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d8\u05e8<\/span> <em>binden, kn\u00fcpfen<\/em> abzuleiten: die \u00c4rmel in Falten legen.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Ggs. zu den sog. \u00bbflachen Ger\u00e4ten\u00ab, die keine Vertiefung zur Aufnahme haben.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Die einzelnen Teile gelten nicht als nicht verunreinigungsf\u00e4hige Bruchst\u00fccke, sondern sind auch an sich verunreinigungsf\u00e4hig.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Und die Erde nicht aufw\u00fchlt.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Es gilt als Sitzger\u00e4t.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Beitzah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Beitzah | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 15b 16a 16b 17a 17b 18a 18b 19a 19b 20a 20b 21a 21b 22a 22b 23a 23b Blatt 15b i WENN EIN FESTTAG AUF EINEN VORABEND DES \u0160ABBATHS F\u00c4LLT, SO DARF MAN NICHT AM FESTTAGE DIREKT F\u00dcR DEN \u0160ABBATH KOCHEN, VIELMEHR KOCHE MAN F\u00dcR DEN FESTTAG, UND WAS ZUR\u00dcCKBLEIBT, BLEIBE F\u00dcR DEN \u0160ABBATH. AM VORABEND DES FESTTAGES BEREITE MAN EINE SPEISE [ALS E\u0351RUB], WORAUF MAN SICH F\u00dcR DEN \u0160ABBATH ST\u00dcTZE. DIE SCHULE \u0160AMMAJS SAGT, ZWEI SPEISEN, UND DIE SCHULE HILLELS SAGT, EINE SPEISE; BEIDE STIMMEN JEDOCH \u00dcBEREIN, DASS EIN FISCH UND DAS EI DARAUF ALS ZWEI SPEISEN GELTEN. HAT MAN [DIE SPEISE] AUFGEGESSEN ODER IST SIE ABHANDEN GEKOMMEN, SO DARF MAN DARAUFHIN NICHT DIREKT KOCHEN; HAT MAN DAVON ETWAS ZUR\u00dcCKGELASSEN, SO ST\u00dcTZE MAN SICH DARAUF [BEIM KOCHEN] F\u00dcR DEN \u0160ABBATH. GEMARA. Woher dies? \u0160emu\u00e9l erwiderte: Die Schrift sagt:1gedenke den \u0160abbathtag zu heiligen, denke an ihn, sobald du ihn vergessen k\u00f6nntest. 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