{"id":7382,"date":"2021-04-19T11:22:35","date_gmt":"2021-04-19T09:22:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7382"},"modified":"2021-04-19T11:42:38","modified_gmt":"2021-04-19T09:42:38","slug":"beitzah-kapitel-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/beitzah\/beitzah-kapitel-3\/","title":{"rendered":"Beitzah Kapitel 3"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Beitzah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/beitzah\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Beitzah<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-23b\">23b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-24a\">24a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-24b\">24b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25a\">25a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25b\">25b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26a\">26a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26b\">26b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27a\">27a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27b\">27b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28a\">28a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28b\">28b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29a\">29a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29b\">29b<\/a>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-23b\">Blatt 23b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>M<\/bold>AN <small>DARF AM<\/small> F<small>ESTTAGE KEINE<\/small> F<small>ISCHE AUS DEM<\/small> G<small>EHEGE FANGEN UND IHNEN KEIN<\/small> F<small>UTTER REICHEN, WOHL ABER DARF MAN<\/small> W<small>ILD UND<\/small> G<small>EFL\u00dcGEL AUS DEM<\/small> G<small>EHEGE FANGEN UND IHNEN<\/small> F<small>UTTER REICHEN<\/small>. R. \u0160<small>IMO\u0351N B.<\/small>G<small>AMLI\u00c9L SAGT, NICHT ALLE<\/small> G<small>EHEGE GLEICHEN EINANDER<\/small>. D<small>IE<\/small> R<small>EGEL IST<\/small>: W<small>ENN NOCH EIN ABERMALIGES<\/small> F<small>ANGEN<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>N\u00d6TIG IST, SO IST ES<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-24a\">Blatt 24a<\/h2>\n<p><small>VERBOTEN, WENN EIN ABERMALIGES<\/small> F<small>ANGEN NICHT N\u00d6TIG IST, SO IST ES ERLAUBT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Man darf am Festtage kein Wild und kein Gefl\u00fcgel aus dem Gehege fangen, auch darf man ihnen kein Futter reichen. Es besteht also ein Widerspruch hinsichtlich des Wildes und hinsichtlich des Gefl\u00fcgels!? Allerdings ist der Widerspruch hinsichtlich des Wildes zu erkl\u00e4ren: das eine nach R. Jehuda und das andere nach den Rabbanan, denn wir haben gelernt: R. Jehuda sagt, wer einen Vogel in einen Schlag oder ein Reh in ein Haus einf\u00e4ngt, sei schuldig, nur in ein Haus und nicht in ein Gehege; die Weisen sagen, einen Vogel in einen Schlag, ein Reh in einen Garten, in einen Hof oder in ein Gehege. Aber liinsichtlich des Gefl\u00fcgels besteht ja ein Widerspruch!? Wolltest du sagen, hinsichtlich dessen bestehe kein Widerspruch, denn das eine gelte von einem Gehege mit Bedachung und das andere von einem Gehege ohne Bedachung, so gleicht ja auch ein Haus einem Gehege mit Bedachung, dennoch gilt dies sowohl nach R. Jehuda als auch nach den Rabbanan nur [vom Einfangen] eines Vogels in einen Schlag, nicht aber in ein Haus!? Rabba b.R. Hona erwiderte: Diese [Lehre] spricht von Waldv\u00f6geln, die sich nicht z\u00e4hmen lassen. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde n\u00e4mlich gelehrt: Er wird deshalb Waldvogel genannt, weil er sowohl im Hause als auch im Freien wohnt<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Da du nun darauf<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> gekommen bist, so ist auch der Widerspruch hinsichtlich des Wildes zu erkl\u00e4ren, denn das eine gilt von einem kleinen Gehege und das eine gilt von einem gro\u00dfen Gehege.<\/p>\n<p>Welches hei\u00dft ein kleines Gehege und welches hei\u00dft ein gro\u00dfes Gehege? R. A\u0161i erwiderte: Wenn man [dem Tiere] nachl\u00e4uft und es mit einem Satze erhascht, ist es ein kleines Gehege, sonst aber ist es ein gro\u00dfes Gehege. Oder aber, wenn es Winkel [zum Entwischen] hat, ist es ein gro\u00dfes Gehege, sonst aber ist es ein kleines Gehege. Oder aber, wenn der Schatten der einen Wand auf die andere f\u00e4llt, ist es ein kleines Gehege, sonst aber ist es ein gro\u00dfes Gehege.<\/p>\n<p>R. \u0160<small>IMO\u0351N B.<\/small>G<small>AMLI\u00c9L SAGT, NICHT ALLE<\/small> G<small>EHEGE GLEICHEN EINANDER &amp;C<\/small>. R. Jo\u1e25anan sagte im Namen R. Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist wie R. \u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l. Abajje sprach zu ihm: \u00bbDie Halakha ist\u00ab, streitet denn jemand dagegen!? Dieser erwiderte: Was kommt es darauf an!? Jener entgegnete: Eine Lehre vortragen nur als Singsang!?<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> R<small>EGEL IST<\/small>: W<small>ENN NOCH EIN ABERMALIGES<\/small> F<small>ANGEN N\u00d6TIG IST &amp;C<\/small>. Was hei\u00dft ein abermaliges Fangen? R. Joseph erwiderte im Namen R. Jehudas im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wenn man sagt: hole ein Netz, wir wollen es einfangen. Abajje sprach zu ihm: Beim [Einfangen von] G\u00e4nsen und H\u00fchnern sagt man ja ebenfalls: hole ein Netz, wir wollen sie einfangen, dennoch wird gelehrt, wer G\u00e4nse, H\u00fchner oder Haustauben<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> einf\u00e4ngt, sei frei!? Rabba b.R. Hona erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Diese kommen abends in ihren K\u00e4fig, jene kommen abends nicht in ihren K\u00e4fig.<\/p>\n<p>Aber Tauben, die sich im Schlage und auf dem Boden aufhalten, kommen ja ebenfalls abends in ihren K\u00e4fig, dennoch wird gelehrt, wer [am Feste] im Schlage und auf dem Boden sich aufhaltende Tauben oder in Nestern und W\u00f6lbungen nistende V\u00f6gel f\u00e4ngt, sei schuldig!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Rabba b. R. Hona im Namen \u0160emu\u00e9ls, diese kommen abends in ihren K\u00e4fig, und ihre Nahrung liegt dir ob, jene kommen abends in ihren K\u00e4fig, ihre Nahrung liegt dir aber nicht ob. R.Mari erwiderte: Diesen rau\u00df man [beim Einfangen] auflauern, jenen braucht man nicht aufzulauern<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Auflauern mu\u00df man ja allen!?<\/p>\n<p>Wir meinen, auch wenn sie in ihren K\u00e4fig zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN MAN AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> F<small>ESTTAGES<\/small> T<small>IER-<\/small>, G<small>EFL\u00dcGEL- UND<\/small> F<small>ISCHNETZE AUSGELEGT HAT, SO DARF MAN AUS DIESEN AM<\/small> F<small>ESTTAGE NUR DANN NEHMEN, WENN MAN WEISS, DASS SIE BEREITS AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> F<small>ESTES GEFANGEN WAREN<\/small>. E<small>INST BRACHTE EIN<\/small> N<small>ICHTJUDE<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9L<\/small> F<small>ISCHE<\/small> [<small>AM<\/small> F<small>ESTE<\/small>], <small>DA SPRACH ER<\/small>: S<small>IE SIND ZWAR ERLAUBT, JEDOCH WILL ICH SIE IHM NICHT ABNEHMEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Ein Tatfall zur Widerlegung!? &#8211; [Die Mi\u0161na] ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Wovon ein Zweifel obwaltet, ob es [am Vorabend] vorr\u00e4tig war, ist verboten, nach R. Gamli\u00e9l aber erlaubt; einst brachte auch ein Nichtjude R. Gamli\u00e9l Fische [am Feste], da sprach er: Sie sind zwar erlaubt, jedoch will ich sie ihm nicht abnehmen. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist nicht wie R. Gamli\u00e9l. Manche beziehen dies auf folgende Lehre: Wovon ein Zweifel obwaltet, ob es [am Vorabend] vorr\u00e4tig war, ist nach R. Gamli\u00e9l erlaubt und nach R. Jeho\u0161ua\u0351 verboten. Hierzu sagte R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls, die Halakha sei wie R. Jeho\u0161ua\u0351. Manche beziehen dies auf folgende Lehre: Man darf am Festtage Tiere aus den Beh\u00e4ltern schlachten, nicht aber<\/p>\n<h2 id=\"blatt-24b\">Blatt 24b<\/h2>\n<p>solche aus Fangnetzen<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> und J\u00e4gergarnen; R. \u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar sagte: Wenn man kommt und [die Fangnetze] vom Vorabend des Festes besch\u00e4digt findet, so sind [die Tiere] bestimmt am Vorabend des Festes gefangen<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> worden und somit erlaubt, und wenn man kommt und sie am Festtage besch\u00e4digt findet, so sind sie bestimmt am Festtage gefangen worden und somit verboten. Dies widerspricht sich ja selbst: zuerst sagst du, da\u00df, wenn man kommt und sie vom Vorabend des Festes besch\u00e4digt findet, [die Tiere] bestimmt am Vorabend gefangen worden sind, nur wenn man sie dann besch\u00e4digt findet, wenn aber ein Zweifel obwaltet, sind sie demnach verboten, [dagegen aber] hei\u00dft es im Schlu\u00dfsatze, da\u00df, wenn man kommt und sie am Festtage besch\u00e4digt findet, sie bestimmt am Festtage gefangen worden sind, nur wenn man sie dann besch\u00e4digt findet, wenn aber ein Zweifel obwaltet, gelten sie als bereits am Vorabende des Festtages gefangen und sind erlaubt!? Vielmehr meint er es wie folgt: Kommt man und findet [die Netze] vom Vorabend des Festes besch\u00e4digt, so sind sie bestimmt am Vorabend des Festes gefangen worden und somit erlaubt, ist es aber zweifelhaft, so ist es ebenso, als w\u00e4ren sie am Festtage selbst gefangen worden und sie sind verboten. Hierzu sagte R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar.<\/p>\n<p>D<small>A SPRACH ER<\/small>: S<small>IE SIND ZWAR ERLAUBT<\/small>. In welcher Hinsicht erlaubt?<\/p>\n<p>Rabh sagt, abzunehmen, und Levi sagt, zu essen. Rabh sagte: Nie vers\u00e4ume man das Lehrhaus, auch nicht eine Stunde, denn ich und Levi, wir waren beide anwesend, als Rabbi diese Lehre vortrug; abends sagte er, es sei erlaubt, sie zu essen, und am [folgenden] Morgen sagte er, es sei erlaubt, sie abzunehmen. Ich war dann im Lehrhause, und bin so [von der ersten Lehre] abgekommen, Levi war dann nicht im Lehrhause, und ist von dieser nicht abgekommen. Man wandte ein: Wenn ein Nichtjude einem Jisra\u00e9liten ein Geschenk bringt, selbst schlammige Fische oder Fr\u00fcchte desselben Tages, so sind sie erlaubt. Einleuchtend ist dies nach demjenigen, der abzunehmen erlaubt sagt, sind denn aber nach demjenigen, der sie zu essen erlaubt sagt, Fr\u00fcchte desselben Tages zu essen erlaubt!?<\/p>\n<p>Sind denn, auch nach deiner Auffassung, Fr\u00fcchte desselben Tages fortzubewegen erlaubt!? Vielmehr gilt dies von zerschnittenen<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>&nbsp;Fischen und in Kraut eingelegten Fr\u00fcchten, und nur deshalb nennt er sie \u00bbdesselben Tages\u00ab, weil sie so [frisch] sind, als w\u00e4ren sie am selben Tage [gepfl\u00fcckt] worden. R. Papa sagte: Die Halakha ist, wenn ein Nichtjude einem Jisra\u00e9liten am Festtage ein Geschenk bringt, sei es verboten, wenn von derselben Art noch am Boden haftet, und auch abends so lange als [das Pfl\u00fccken] dauert<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>; wenn aber von derselben Art nichts am Boden haftet, so ist es, wenn aus demselben [\u0160abbath]gebiete, erlaubt, wenn von au\u00dferhalb des [\u0160abbath]gebietes, verboten. Und was f\u00fcr einen Jisra\u00e9liten gebracht wird, ist f\u00fcr einen anderen Jisra\u00e9liten erlaubt.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-25a\">Blatt 25a<\/h2>\n<p>Rabba b.R. Hona sagte im Namen Rabhs: Wenn man am Vorabend des Festes den Teich absperrt<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>und am folgenden Morgen in diesem Fische findet, so sind sie erlaubt. R. \u1e24isda sprach: Aus den Worten unseres Meisters lernen wir, da\u00df, wenn ein Tier in einem Obstgarten haust, man nicht [die Jungen f\u00fcr das Fest] besonders zu bestimmen braucht. R. Na\u1e25man sprach: Unser Kollege geriet unter die Gro\u00dfen. Manche lesen: Rabba b.R. Hona sprach: Aus den Worten unseres Meisters lernen wir, da\u00df, wenn ein Tier in einem Obstgarten haust, man nicht [die Jungen f\u00fcr das Fest] besonders zu bestimmen braucht. R. Na\u1e25man sprach: Der Sohn unseres Kollegen geriet unter die Gro\u00dfen. Hierbei hat man ja keine T\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt, w\u00e4hrend man da eine T\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt hat. Und ist etwa keine besondere Bestimmung n\u00f6tig, es wird ja gelehrt: Wenn ein Tier in einem Obstgarten haust, so mu\u00df man [die Jungen f\u00fcr das Fest] besonders bestimmen; einem frei umherfliegenden Vogel mu\u00df man etwas an den Fl\u00fcgel binden, damit man ihn nicht mit der Mutter verwechsle. Dies bekundeten sie im Namen von \u0160ema\u0351ja und Ptollion!? Dies ist eine Widerlegung.<\/p>\n<p>Ist denn eine Bestimmung n\u00f6tig, es wird ja gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar sagte: Die Schule \u0160ammajs und die Schule Hillels stimmen \u00fcberein, da\u00df, wenn man [Tauben] im Neste bestimmt hat und welche vor dem Neste findet, sie verboten sind. Diese Worte gelten nur von im Schlage und auf dem Boden sich aufhaltenden Tauben und in Nestern und W\u00f6lbungen nistenden V\u00f6geln, G\u00e4nse aber, H\u00fchner, Haustauben und im Obstgarten hausende Tiere sind erlaubt, ohne da\u00df man sie besonders zu bestimmen braucht. Einem frei umherfliegenden Vogel binde man etwas an den Fl\u00fcgel, damit man ihn nicht mit der Mutter verwechsle. An denen etwas festgebunden ist, die bef\u00fchlt worden sind, sind, wenn sie sich in Gew\u00f6lben, H\u00e4usern, Graben oder H\u00f6hlen befinden, erlaubt, wenn aber auf B\u00e4umen, verboten, weil man heraufsteigen und etwas abpfl\u00fccken k\u00f6nnte. [Tauben,] an denen etwas festgebunden ist, oder die bef\u00fchlt worden sind, sind \u00fcberall als fremdes Eigentum verboten!? R. Na\u1e25man [b. Ji\u00e7\u1e25aq] erwiderte: Das ist kein Einwand; das eine gilt von den Jungen und das andere von der Mutter.<\/p>\n<p>Gen\u00fcgt denn f\u00fcr die Mutter die Bestimmung, diese mu\u00df ja eingefangen werden!? Vielmehr, erwiderte R. Na\u1e25man b.Ji\u00e7\u1e25aq, gilt beides von den Jungen, nur gilt das eine von einem nahe der Stadt gelegenen Garten und das andere von einem nicht nahe der Stadt gelegenen Garten.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>E<\/bold><small>IN IN<\/small> L<small>EBENSGEFAHR<\/small> S<small>CHWEBENDES<\/small> V<small>IEH DARF MAN<\/small><a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a><small>NUR DANN SCHLACHTEN<\/small>, <small>WENN MAN VON DIESEM NOCH AM<\/small> T<small>AGE EIN OLIVENGROSSES<\/small> S<small>T\u00dcCK GEBRATEN ESSEN KANN;<\/small> R. A\u0351<small>QIBA SAGT, AUCH WENN NUR EIN OLIVENGROSSES<\/small> S<small>T\u00dcCK ROH VON DER<\/small> S<small>CHLACHTSTELLE<\/small><a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>. H<small>AT MAN ES AUF DEM<\/small> F<small>ELDE GESCHLACHTET<\/small>, <small>SO DARF MAN ES NICHT AN EINER<\/small> S<small>TANGE ODER AUF EINER<\/small> T<small>RAGE HEIMBRINGEN, WOHL ABER GLIEDWEISE IN DER<\/small> H<small>AND<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Rami b.Abba sagte: Enth\u00e4uten und Zerlegen erfolgt beim Brandopfer, und dasselbe gilt auch f\u00fcr Schl\u00e4chter; die Tora lehrt damit Lebensart, da\u00df man vor dem Enth\u00e4uten und dem Zerlegen vom Fleische nicht esse.<\/p>\n<p>Was schlie\u00dft dies aus: wollte man sagen, die Lehre R. Honas, denn R. Hona sagte, das lebende Vieh befinde sich solange im Zustande des Verbotenen<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>, bis dir bekannt wird, wie es geschlachtet worden ist, das geschlachtete Vieh befinde sich solange im Zustande des Erlaubten, bis dir bekannt wird, wodurch es verboten worden<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>ist, so lehrt ja unsere Mi\u0161na \u00fcbereinstimmend mit R. Hona!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: R. A\u0351qiba sagt, auch wenn nur ein olivengro\u00dfes St\u00fcck roh von der Schlachtstelle. Doch wohl w\u00f6rtlich, von der Stelle, wo es geschlachtet wird<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Nein, von der Stelle, wo es die Speisen verdaut<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Aber R. \u1e24ija lehrte ja: W\u00f6rtlich, von der Stelle, wo es geschlachtet wird!?<\/p>\n<p>Vielmehr, Rami b. Abba lehrt uns Lebensart. Es wird n\u00e4mlich gelehrt:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-25b\">Blatt 25b<\/h2>\n<p>Man beginne Knoblauch oder Zwiebel nicht an der Kopfseite zu essen, sondern an der Bl\u00e4tterseite; wer so i\u00dft, ist gefr\u00e4\u00dfig. Desgleichen trinke man seinen Becher nicht mit einem Zuge aus; wer so trinkt, ist gierig.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer seinen Beclier in einem Zuge trinkt, ist gierig, wer in zwei, ist gesittet, wer in drei, ist hochm\u00fctig.<\/p>\n<p>Ferner sagte Rami b.Abba: Der Epheu hackt die F\u00fc\u00dfe der Frevler<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>ab. Die Pflanze<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>ackt die F\u00fc\u00dfe der Schl\u00e4chter und der Mentruierenden Beiwohnenden<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>ab. Die Lupine hackt die F\u00fc\u00dfe der Feinde Jisra\u00e9ls<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>ab, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a><em>die Kinder Jisra\u00e9ls fuhren fori das zu tun, was dem Herrn mi\u00dffiel, und sie verehrten die Baa\u0351le, die A\u0161taroth, die G\u00f6tter Arams, die G\u00f6tter \u00c7idons, die G\u00f6tter Moabs, die G\u00f6tter der A\u0351mmoniten und die G\u00f6tter der Peli\u0161tim; sie verlie\u00dfen den Herrn und verehrten ihn nicht<\/em>. Wenn es hei\u00dft: <em>sie verlie\u00dfen den Herrn<\/em>, so wei\u00df ich ja, da\u00df sie ihn nicht verehrten, wozu hei\u00dft es: <em>und sie verehrten ihn nicht<\/em>? R. Elea\u0351zar erwiderte: Der Heilige, gepriesen sei er, sprach: Nicht einmal der Lupine, die man siebenmal kocht und zum Nachtisch i\u00dft, haben meine Kinder mich gleichgestellt. Im Namen R. Me\u00edrs wurde gelehrt: Die Tora wurde deshalb den Jisra\u00e9liten gegeben, weil sie keck<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>sind. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt:<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a><em>An seiner Rechten ein feuriges Gesetz f\u00fcr sie<\/em>; der Heilige, gepriesen sei er, sprach: Diese sind w\u00fcrdig, da\u00df ihnen das feurige Gesetz verliehen werde. Manche erkl\u00e4ren: Die Eigenheit dieser ist wie Feuer; w\u00e4re n\u00e4mlich den Jisra\u00e9liten die Tora nicht gegeben worden, so k\u00f6nnte kein Volk und kein Sprachstamm vor ihnen bestehen. Das ist es, was \u0160imo\u0351n b.Laqi\u0161 gesagt hat: Es gibt drei Kecke: Jisra\u00e9l unter den V\u00f6lkern, den Hund unter den Tieren und den Hahn unter den V\u00f6geln. Manche sagen, auch die Ziege unter dem Kleinvieh. Manche sagen, auch die Kaper<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>unter den Str\u00e4uchern.<\/p>\n<p>H<small>AT MAN ES AUF DEM<\/small> F<small>ELDE GESCHLACHTET, SO DARF MAN ES NICHT AN EINER<\/small> S<small>TANGE HEIMBRINGEN<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Der Blinde darf [am Feste] nicht mit seinem Stabe ausgehen, noch der Hirt mit seiner Tasche; ferner darf weder ein Mann noch eine Frau in einem Tragsessel ausgehen.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Ja\u0351qob b.Idi lie\u00df ja mitteilen: In unserer Nachbarschaft war ein Greis, der auf einer S\u00e4nfte getragen wurde, und als man vor R. Jeho\u0161ua\u0351 b.Levi kam und ihn diesbez\u00fcglich fragte, erwiderte er: Wenn die Menge seiner<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>bedarf, ist es erlaubt. Unsere Meister st\u00fctzten sich auch auf die worte des A\u1e25i \u0160aqja, der erz\u00e4hlte, er habe R. Hona<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>von Hini nach \u0160ili und von \u0160ili nach Hini gebracht. Ferner erz\u00e4hlte auch R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq, er habe Mar \u0160emu\u00e9l von der Sonne nach dem Schatten und vom Schatten nach der Sonne gebracht!?<\/p>\n<p>Da wird ja auch der Grund angegeben: wenn die Menge seiner bedarf, ist es erlaubt.<\/p>\n<p>R. Na\u1e25man sprach zu \u1e24ama b.Ada: \u00c7ijons-Bote, wenn du dort hingehst, mache einen Umweg und gehe \u00fcber den Stufengang vor \u00c7or; besuche da R. Ja\u0351qob b.Idi und frage ihn: Was sagt ihr vom Tragsessel? W\u00e4hrend er hinging, kehrte die Seele des R. Ja\u0351qob b. Idi zur Ruhe ein, und als er da eintraf, fand er R. Zeriqa vor und fragte ihn: Was sagt ihr vom Tragsessel? Dieser erwiderte: Folgendes sagte R. Ami: Nur darf man nicht schultern.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: nur darf man nicht schultern? R. Jose, der Sohn Rabas, erwiderte: Auf einer Schultertrage<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Na\u1e25man erlaubte ja [seiner Frau] Jalta, sich auf einer Schultertrage tragen zu lassen!?<\/p>\n<p>Anders war es bei Jalta, die \u00e4ngstlich war. Amemar und Mar Zu\u1e6dra trug man am \u0160abbath der Festwoche auf einer Schultertrage, weil sie \u00e4ngstlich waren, und manche sagen, wegen der Bel\u00e4stigung des Publikums<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup> <bold>I<\/bold><small>ST EIN<\/small> E<small>RSTGEBORENES<\/small><a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a><small>IN EINE<\/small> G<small>RUBE GEFALLEN, SO STEIGE EIN<\/small> S<small>ACHKUNDIGER<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-26a\">Blatt 26a<\/h2>\n<p><small>HINAB UND UNTERSUCHE ES; HATTE ES<\/small> [<small>BEREITS VORHER<\/small>] <small>EIN<\/small> G<small>EBRECHEN, SO HOLE MAN ES HERAUF UND SCHLACHTE ES, WENN ABER NICHT, SO DARF MAN ES NICHT SCHLACHTEN<\/small>. R. \u0160<small>IMO\u0351N SAGT, IST DAS<\/small> G<small>EBRECHEN NICHT BEREITS AM<\/small> T<small>AGE<\/small> [<small>VORHER<\/small>] <small>BEMERKT WORDEN, SEI ES KEIN<\/small> V<small>ORR\u00c4TIGES<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Worin besteht ihr Streit: wollte man sagen, ob man Gebrechen untersuchen darf, R. Jehuda sei der Ansicht, man d\u00fcrfe am Feste Gebrechen untersuchen, und R. \u0160imo\u0351n sei der Ansicht, man d\u00fcrfe am Feste Gebrechen nicht untersuchen, so sollten sie doch streiten, ob man Gebrechen untersuchen d\u00fcrfe!?<\/p>\n<p>Von einem in eine Grube gefallenen Erstgeborenen ist es besonders zu lehren n\u00f6tig. Man k\u00f6nnte glauben, man d\u00fcrfe wegen der Tierqu\u00e4lerei eine List anwenden<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>und es heraufholen, nach R. Jeho\u0161ua\u0351<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Wieso hei\u00dft es demnach: darf man es nicht schlachten, es m\u00fc\u00dfte ja hei\u00dfen: darf man es nicht heraufholen und schlachten!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn man es bereits heraufgeholt hat; man k\u00f6nnte glauben, man d\u00fcrfe es dann schlachten, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Wieso schlachten, es ist ja gebrechenfrei!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn es ein Gebrechen bekommen hat.<\/p>\n<p>Es ist ja<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>Abgesondertes!?<\/p>\n<p>Vielmehr, wenn es am Vorabend des Festes ein vor\u00fcbergehendes Gebrechen hatte und jetzt ein bleibsndes hat; man k\u00f6nnte glauben, da man mit diesem gerechnet hat, d\u00fcrfe man es schlachten, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn ein gebrechenfreies Erstgeborenes in eine Grube gefallen ist, so steige, wie R. Jehuda der F\u00fcrst sagt, ein Sachkundiger hinab und untersuche es; hat es ein Gebrechen, so hole man es herauf und schlachte es, wenn aber nicht, so schlachte man es nicht. R, \u0160imo\u0351n b.Menasja sprach zu ihm: Sie sagten ja, man d\u00fcrfe am Festtage keine Gebrechen untersuchen!? Vielmehr, hat es ein Gebrechen am Vorabend des Festes bekommen, so darf man es am Festtage nicht untersuchen,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-26b\">Blatt 26b<\/h2>\n<p>hat es ein Gebrechen am Festtage bekommen, so ist es, wie R. \u0160imo\u0351n sagt, kein Vorr\u00e4tiges; sie stimmen jedoch \u00fcberein, da\u00df, wenn es mit einem Gebrechen geboren wurde, es Vorr\u00e4tiges sei.<\/p>\n<p>Rabba b.R. Hona trug vor: Wird es mit dem Gebrechen geboren, so darf man es von vornherein am Festtage untersuchen. R. Na\u1e25man sprach zu ihm: Mein Vater lehrte, da\u00df, wenn man \u00fcbertreten und es untersucht hat, es untersucht sei, und du sagst, man d\u00fcrfe es von vornherein untersuchen!? Abajje sprach: Die Ansicht des Rabba b.R. Hona ist einleuchtender. Es werden n\u00e4mlich<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>drei F\u00e4lle gelehrt: hat es ein Gebrechen am Vorabend des Festes bekommen, so darf man es am Festtage nicht untersuchen; von vornherein nicht, ist es aber geschehen, so ist nichts dabei. Hat es ein Gebrechen am Festtage bekommen, so ist es, wie R. \u0160imo\u0351n sagt, kein Vorr\u00e4tiges; auch dann nicht, wenn bereits geschehen. Sodann hei\u00dft es: sie stimmen jedoch \u00fcberein, da\u00df, wenn es mit einem Gebrechen geboren wird, es Vorr\u00e4tiges sei; auch von vornherein.<\/p>\n<p>Aber als R. O\u0161a\u0351ja kam, brachte er ja folgende Lehre mit: Ob es das Gebrechen am Vorabend des Festes bekommen hat oder am Festtage selbst: die Weisen sagen, es sei kein Vorr\u00e4tiges!?<\/p>\n<p>Dem widerspricht ja jene [Lehre]!?<\/p>\n<p>Jene hat Ada b.Ukhmi korrumpiert und gelehrt. R. Na\u1e25man b.Ji\u00e7\u1e25aq sprach: Dies geht auch aus unserer Mi\u0161na hervor, denn diese lehrt: R. \u0160imo\u0351n sagt, ist das Gebrechen nicht bereits am Vorabend des Festes bemerkt worden, sei es kein Vorr\u00e4tiges. Was hei\u00dft \u00bbist das Gebrechen nicht bemerkt worden\u00ab: wollte man sagen, \u00fcberhaupt nicht bemerkt worden, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, braucht dies denn gelehrt zu werden!? Doch wohl nicht am Vorabend des Festes von einem Sachkundigen untersucht, ob es ein bleibendes oder vor\u00fcbergehendes Gebrechen ist, und er lehrt, es sei nicht Vorr\u00e4tiges. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Hillel fragte Rabba: Gibt es Abgesondertes f\u00fcr die H\u00e4lfte des \u0160abbaths<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>oder nicht?<\/p>\n<p>In welchem Falle: waren sie<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>ei D\u00e4mmerung verwendbar, so waren sie ja vervrendbar, und waren sie dann nicht verwendbar, so waren sie ja nicht verwendbar<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn sie [bei D\u00e4mmerung] verwendbar waren, nachher aber unverwendbar wurden und dann wieder verwendbar geworden sind. Wie ist es nun? Dieser erwiderte: Es ist Abgesondertes. Jener wandte gegen ihn ein: Sie stimmen jedoch \u00fcberein, da\u00df, wenn es mit einem Gebrechen geboren wurde, es Vorr\u00e4tiges sei. Weshalb nun, man sollte doch sagen, dieses Erstgeborene war urspr\u00fcnglich durch die Mutter verwendbare<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>, ist sp\u00e4ter durch seine Geburt unverwendbar und durch die Untersuchung das Sachkundigen wieder verwendbar geworden!? Abajje, nach anderen R. Saphra, erwiderte: Wenn die Sachkundigen [bei der Geburt] anwesend<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>waren. Manche lesen: Dieser erwiderte: Es gibt kein Abgesondertes f\u00fcr die H\u00e4lfte des \u0160abbaths. Ihm w\u00e4re eine St\u00fctze zu erbringen: Sie stimmen jedoch \u00fcber ein, da\u00df, wenn es mit einem Gebrechen geboren wurde, es Vorr\u00e4tiges sei. Dieses Erstgeborene war ja urspr\u00fcnglich durch die Mutter verwendbar, ist sp\u00e4ter durch seine Geburt unverwendbar und durch die Untersuchung des Sachkundigen wieder verwendbar geworden. Abajje, nach anderen R. Saphra, erwiderte: Wenn die Sachkundigen [bei der Geburt] anwesend waren.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn jemand Trauben i\u00dft und [einen Teil] zur\u00fcckl\u00e4\u00dft und aufs Dach bringt, um daraus Rosinen zu machen, oder Feigen i\u00dft und [einen Teil] zur\u00fcckl\u00e4\u00dft und aufs Dach bringt, um daraus D\u00f6rrfeigen zu machen, so darf er [am Feste] davon nur dann essen, wenn er sie noch am Tage reserviert hat; dasselbe gilt auch von Pfirsichen, Quitten und anderen Arten von Fr\u00fcchten. In welchem Falle: waren sie [am Vorabend] verwendbar, so ist ja das Reservieren nicht n\u00f6tig, und waren sie dann nicht verwendbar, so n\u00fctzt ja das Reservieren nicht!? Wolltest du sagen, wenn man nicht wei\u00df, ob sie verwendbar waren oder nicht, so sagte ja R. Kahana, abgesonderte Trokkenfr\u00fcchte seien, wenn sie getrocknet haben, erlaubt, auch wenn der Eigent\u00fcmer es<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>nicht wei\u00df. Doch wohl, wenn sie bereits verwendbar waren, sp\u00e4ter aber unverwendbar und dann wieder verwendbar geworden sind. Wozu ist das Reservieren n\u00f6tig, wenn du sagst, es sei kein Abgesondertes?<\/p>\n<p>Was nutzt, wenn es Abgesondertes ist, das Reservieren!? Vielmehr gilt dies von dem Falle, wenn sie halb verwendbar waren. Manche essen solche und manche essen sie nicht: reserviert man sie, so tut man dies kund, reserviert man sie nicht, so tut man es nicht kund. R. Zera sprach: Komm und h\u00f6re [einen Einwand] von Bohnen und Linsen: Bohnen und Linsen sind ja urspr\u00fcnglich zum Kauen verwendbar, tut man sie in den Topf, so werden sie<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>unverwendbar und wenn sie gar werden,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-27a\">Blatt 27a<\/h2>\n<p>so sind sie erlaubt!? Abajje erwiderte: Nach deinem Einwand ist ja von gekochten Speisen allgemein einzuwenden: solche sind ja bei D\u00e4mmerung<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>kochend, dennoch i\u00dft man sie abends!? Vielmehr ist es; wenn sie durch Menschenh\u00e4nde verwendbar werden, \u00fcberhaupt nicht fraglich, fraglich ist es nur, wenn sie durch den Himmel verwendbar werden.<\/p>\n<p>R. Jehuda der F\u00fcrst hatte ein Erstgeborenes und schickte es zu R. Ami; dieser aber wollte es nicht untersuchen. Da sprach R. Zeriqa, nach anderen R. Jirmeja, zu ihm: [Bei einem Streite] zwischen R. Jehuda und R. \u0160imo\u0351n<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>ist ja die Halakha wie R. Jehuda!? Hierauf schickte er es zu R. Ji\u00e7\u1e25aq dem Schmied, und auch dieser wollte es nicht untersuchen. Da sprach R. Jirmeja, nach anderen R. Zeriqa, zu ihm: [Bei einem Streite] zwischen R. Jehuda und R.\u0160imo\u0351n ist ja die Halakha wie R. Jehuda!? R. Abba sprach zu ihm: Weshalb lie\u00dfest du die Rabbanan nicht nach R. \u0160imo\u0351n entscheiden!? Dieser fragte: Welche [St\u00fctze] hast du<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>denn? Jener erwiderte: Folgendes sagte R. Zera: Die Halakha ist wie R.\u0160imo\u0351n.&nbsp;Da rief einer: M\u00f6ge es mir beschieden sein, dort<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>hinzukommen und diese Lehre aus dem Munde des Meisters zu h\u00f6ren! Als dieser dahin kam und R. Zera traf, fragte er ihn: Lehrte der Meister, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n? Dieser erwiderte: Nein, ich sagte nur, [seine Ansicht] sei zu bevorzugen, denn unsere Mi\u0161na lehrt: R. \u0160imo\u0351n sagt, ist das Gebrechen nicht bereits am Tage vorher bemerkt worden, so sei es kein Vorr\u00e4tiges, und eine Barajtha lehrt dasselbe im Namen der Weisen; es ist also zu entnehmen, da\u00df seine Ansicht zu bevorzugen ist.<\/p>\n<p>Wie bleibt es damit? R.Joseph erwiderte: Komm und h\u00f6re: Es h\u00e4ngt an festen Seilen<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>. R. \u0160imo\u0351n b.Pazi sagte n\u00e4mlich im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b.Levi im Namen des R. Jose b.Sa\u00fal im Namen Rabbis im Namen der heiligen Gemeinde zu Jeru\u0161alem, R. \u0160imo\u0351n [b.Menasja] und seine Genossen haben gesagt, die Halakha sei wie R. Me\u00edr.<\/p>\n<p>\u00bbHaben gesagt\u00ab, diese waren ja bedeutend fr\u00fcher als er!?<\/p>\n<p>Vielmehr, sie lehrten nach der Ansicht R. Me\u00edrs, denn wir haben gelernt: Wenn man das Erstgeborene schlachtet und erst nachher das Gebrechen [einem Sachkundigen] zeigt, so ist es nach R. Jehuda erlaubt; R. Me\u00edr sagt, da es ohne Sachkundigen geschlachtet worden sei, sei es verboten. R. Me\u00edr ist somit der Ansicht, die Untersuchung des Erstgeborenen gleiche nicht der Untersuchung auf Totverletzung: die Untersuchung des Erstgeborenen erfolgt beim Leben und die Untersuchung auf Totverletzung erfolgt nach dem Schlachten; und hieraus, da\u00df die Untersuchung auf Totverletzung auch am Festtage und die Untersuchung des Erstgeborenen nur am Vorabend des Festes erfolgen darf. Abajje sprach zu ihm: Streiten sie denn \u00fcber die Untersuchung von Gebrechen, sie streiten ja \u00fcber die Ma\u00dfregelung!? Rabba b.Bar \u1e24ana sagte n\u00e4mlich im Namen R. Jo\u1e25anans: Alle stimmen \u00fcber ein, da\u00df [die Untersuchung] auf ein Augenh\u00e4utchen<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>verboten sei, weil es sich<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>ver\u00e4ndert, sie streiten nur \u00fcber ein Gebrechen am K\u00f6rper: R. Me\u00edr ist der Ansicht, man ber\u00fccksichtige bei Gebrechen am K\u00f6rper Gebrechen am Auge, w\u00e4hrend R. Jehuda der Ansicht ist, man ber\u00fccksichtige es nicht. R. Na\u1e25man b.Ji\u00e7\u1e25aq sprach: Dies geht auch aus der Mi\u0161na hervor, denn er lehrt: R. Me\u00edr sagt, da es ohne Sachkundigen geschlachtet worden ist, sei es verboten, schlie\u00dfe hieraus, da\u00df dies nur eine Ma\u00dfregelung ist. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>Ami aus Vardina pflegte die Erstgeborenen im Hause des F\u00fcrsten zu untersuchen, am Festtage aber untersuchte er nicht. Als man dies R. Ami erz\u00e4hlte, sprach er: Er tut recht, da\u00df er nicht untersucht.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Ami selbst untersuchte ja!?\u2013 R. Ami untersuchte am<\/p>\n<h2 id=\"blatt-27b\">Blatt 27b<\/h2>\n<p>Tage vorher, und am Festtage selbst fragte er nur, wieso [das Gebrechen] entstanden ist. So brachte jemand einst sp\u00e4t am Vorabend des Festes ein Erstgeborenes zu Raba, als er sich den Kopf k\u00e4mmte; da erhob er seine Augen, besichtigte das Gebrechen und sprach zu jenem: Geh jetzt und komm morgen. Als er am folgenden Tage kam, fragte er ihn: Wie trug es sich zu? Jener erwiderte: An der einen Seite der Hecke war Gerste ausgestreut, und dieses befand sich auf der anderen Seite, und als es davon fressen wollte, steckte es den Kopf durch und zerri\u00df sich an der Hecke die Lippe. Dieser sprach: Hast du dies vielleicht absichtlich veranla\u00dft? Jener erwiderte: Nein.<\/p>\n<p>Woher wei\u00dft du, da\u00df es bei [absichtlicher] Veranlassung verboten ist?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt:<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a><em>Kein Gebrechen darf an ihm sein<\/em>; ich wei\u00df nur, da\u00df man ihm kein Gebrechen [beibringen] darf, woher, da\u00df man es nicht durch andere verursachen darf, da\u00df man ihm beispielsweise keinen Teig oder keine Prei\u00dffeige auf das Ohr legen darf, damit ein Hund komme und es nehme<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>? Es hei\u00dft: <em>kein Gebrechen<\/em>, er sagt <em>Gehrechen<\/em> und es hei\u00dft <em>kein Gehrechen<\/em><a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>V<\/bold><small>ERENDET EIN<\/small> V<small>IEH, SO DARF MAN ES NICHT VON DER<\/small> S<small>TELLE R\u00dcHREN<\/small>, E<small>INST FRAGTE MAN<\/small> R. T<small>RYPHON DIESBEZ\u00dcGLICH UND BEZ\u00dcGLICH VERUNREINIGTER<\/small> T<small>EIGHEBE; DA GING ER INS<\/small> L<small>EHRHAUS UND FRAGTE ES, UND MAN ERWIDERTE IHM, MAN D\u00dcRFE SIE NICHT VON DER<\/small> S<small>TELLE R\u00dcHREN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Es ist also anzunehmen, da\u00df eine anonyme Mi\u0161na nicht die Ainsicht R. \u0160imo\u0351ns vertritt, denn wir hahen gelernt: R. \u0160imo\u0351n sagt, man d\u00fcrfe K\u00fcrbisse f\u00fcr das Vieh zerschneiden und ein Aas f\u00fcr die Hunde. R. Jehuda sagt, war das Aas am Vorabend des \u0160abbaths noch nicht vorhanden, sei es verboten.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, sie vertrete die Ansicht \u0160imo\u0351ns, denn R. \u0160imo\u0351n pflichtet bei, da\u00df es bei verendeten Lebewesen verboten sei<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Richtig ist dies allerdings nach Mar b.Amemar, der im Namen Rabas sagte, R. \u0160imo\u0351n pflichte bei, da\u00df es bei verendeten Lebewesen verboten sei, wie ist es aber nach Mar, dem Sohne des R. Joseph, zu erkl\u00e4ren, der im Namen Rabas sagte, R. \u0160imo\u0351n sei der Ansicht, da\u00df es auch bei verendeten Lebewesen erlaubt sei!?<\/p>\n<p>Zee\u0351ri bezog sie auf ein Vieh von Geheiligtem<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>. Dies ist auch einleuchtend, denn er lehrt: diesbez\u00fcglich und bez\u00fcglich verunreinigter Teighebe; wie die Teighebe heilig ist, ebenso ein Vieh, das heilig ist.<\/p>\n<p>Also nur Geheiligtes, bei Profanem ist es aber erlaubt; richtig ist dies allerdings nach Mar, dem Sohne des R. Joseph, der im Namen Rabas sagte, R.\u0160imo\u0351n sei der Ansicht, da\u00df es auch bei verendeten Lebewesen erlaubt sei, wie ist es aber nach Mar b. Amemar zu erkl\u00e4ren, der im Namen Rabas sagte, R. \u0160imo\u0351n pflichte bei, da\u00df es bei verendeten Lebewesen verboten sei!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um ein in Lebensgefahr schwebendes Tier, nach aller Ansicht<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>vi,1<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF AM<\/small> F<small>ESTTAGE NICHT VON VORNHEREIN \u00dcBER EIN<\/small> V<small>IEH VERHANDELN, WOHL ABER DARF MAN AM<\/small> V<small>ORABEND VERHANDELN, SCHLACHTEN UND UNTER EINANDER VERTEILEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Was hei\u00dft: nicht verhandeln? R. Jehuda erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Man darf am Festtage nicht von vornherein den Preis f\u00fcr ein Vieh vereinbaren.<\/p>\n<p>Wie mache man es? Rabh erwiderte: Man bringe zwei Viehst\u00fccke, stelle sie nebeneinander und spreche: Das eine wie das andere<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>. Ebenso wird gelehrt: Man darf nicht zu seinem N\u00e4chsten sprechen: Ich beteilige mich [an deinem Vieh] mit einem Sela\u0351, ich beteilige mich mit zwei, wohl aber darf man sprechen: Ich beteilige mich mit der H\u00e4lfte, einem Drittel oder einem Viertel.<\/p>\n<p><sup>vi,2<\/sup> <bold>R.<\/bold> J<small>EHUDA SAGT, MAN D\u00dcRFE<\/small> F<small>LEISCH GEGEN EIN<\/small> G<small>ER\u00c4T ODER EIN<\/small> H<small>ACKEMESSER<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-28a\">Blatt 28a<\/h2>\n<p><small>WIEGEN; DIE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, MAN D\u00dcRFE AUF DIE<\/small> W<small>AGSCHALE \u00dcBERHAUPT NICHT HINSEHEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Was hei\u00dft: \u00fcberhaupt nicht? R. Jehuda erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Selbst um es dadurch vor M\u00e4usen zu verwahren. R. Idi b.Abin sagte: Jedoch nur, wenn man es an den Wiegehaken<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>h\u00e4ngt. Ferner sagte R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls: Ein ge\u00fcbter Schl\u00e4chter darf das Fleisch auch in der Hand nicht wiegen. Ferner sagte R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls: Ein ge\u00fcbter Schl\u00e4chter darf das Fleisch nicht im Wasser<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>wiegen. R. \u1e24ija b. A\u0161i sagte ferner: Man darf am Fleische keine Handhabe machen. Rabina sagte: Mit der Hand ist es jedoch erlaubt. R. Hon a sagte: Man darf am Fleische ein Zeichen machen. So pflegte es Rabba b.R. Hona dreieckig<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>zu schneiden. R. \u1e24ija und R. \u0160imo\u0351n b.Rabbi wogen<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>am Festtage ein Teil gegen ein Teil.<\/p>\n<p>Nach wessen Ansicht: weder nach R. Jehuda noch nach den Rabbanan!? R. Jehuda sagt ja, man d\u00fcrfe Fleisch gegen ein Ger\u00e4t oder gegen ein Hackemesser wiegen, nur gegen ein Ger\u00e4t, nicht aber gegen etwas anderes, und die Rabbanan sagen ja, man d\u00fcrfe die Wagschale \u00fcberhaupt nicht ansehen.<\/p>\n<p>Sie verfuhren nach R. Jeho\u0161ua\u0351, denn es wird gelehrt: R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, man d\u00fcrfe am Festtage ein St\u00fcck gegen ein St\u00fcck wiegen. R. Joseph sagte: Die Halakha ist wie R. Jeho\u0161ua\u0351, denn \u00fcbereinstimmend mit ihm wird auch im [Traktate von den] Erstgeborenen gelehrt: Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Die Nutznie\u00dfung der untauglich gewordenen Opfertiere geh\u00f6rt dem Heiligtume, und [das Fleisch] des Erstgeborenen darf man Teil gegen Teil wiegen. Abajje sprach zu ihm: Vielleicht ist dem nicht so: R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt dies nur hierbei, wo keine Mi\u00dfachtung von Geheiligtem vorliegt, nicht aber da, wo eine Mi\u00dfachtung von Geheiligtem vorliegt. Oder auch, die Rabbanan sagen es nur da, wo es sich nicht um Alltagsarbeit [am Feste] handelt, nicht aber hierbei, wo es sich um Alltagsarbeit [am Feste] handelt.<\/p>\n<p>Demnach nahmen sie<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>es mit einander genau, aber einst brachte man ja in das Haus Rabbis sieben Fische, und als es sich herausstellte, da\u00df R. \u1e24ija f\u00fcnf von diesen erhielt, achtete R. \u0160imo\u0351n b.Rabbi nicht darauf!? R. Papa erwiderte: Setze einen anderen zwischen sie: entweder waren es R. \u1e24ija und R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l b.R. Jose, oder R. \u0160imo\u0351n b.Rabbi und Bar Qappara.<\/p>\n<p><sup>vii,1<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF AM<\/small> F<small>ESTTAGE KEIN<\/small> M<small>ESSER WETZEN, WOHL ABER EINES \u00dcBER DAS ANDERE SCHLEIFEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Hona sagte: Dies lehrten sie nur von einem steinernen Schleifger\u00e4te, an einem h\u00f6lzernen aber ist es erlaubt. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Das, was du sagst, an einem steinernen sei es verboten, gilt nur vom Sch\u00e4rfen, zur Entfernung der Fettigkeit aber ist es erlaubt. Demnach ist an einem h\u00f6lzernen sogar das Sch\u00e4rfen erlaubt. Manche beziehen dies auf den Schlu\u00dfsatz: an einem h\u00f6lzernen aber ist es erlaubt. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Das, was du sagst, an einem h\u00f6lzernen sei es erlaubt, gilt nur von der Entfernung der Fettigkeit, das Sch\u00e4rfen aber ist verboten. Demnach ist es an einem steinernen sogar zur Entfernung der Fettigkeit verboten. Manche beziehen dies auf unsere Mi\u0161na: Man darf am Festtage kein Messer wetzen. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Dies lehrten sie nur vom Sch\u00e4rfen, zur Entfernung der Fettigkeit ist es jedoch erlaubt. Demnach ist [das Schleifen] des einen \u00fcber das andere auch zum Sch\u00e4rfen erlaubt. Manche beziehen dies auf den Schlu\u00dfsatz: Wohl aber eines \u00fcber das andere schleifen. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Dies lehrten sie nur von der Entfernung der Fettigkeit, zum Sch\u00e4rfen aber ist es verboten. Demnach ist es an einem Schleifger\u00e4te sogar zur Entfernung der Fettigkeit verboten.<\/p>\n<p>Wer ist der Autor, welcher lehrt, das Wetzen sei verboten? R. \u1e24isda erwiderte: Das ist nicht R, Jehuda. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Der Festtag unterscheidet sich vom \u0160abbath nur hinsichtlich der Bereitung von Speisen; R. Jehuda erlaubt [am Feste] auch das, was zur Bereitung von Speisen erforderlich ist. Raba sprach zu R. \u1e24isda: Wir wollen in deinem Namen vortragen, die Halakha sei wie R. Jehuda. Dieser erwiderte: M\u00f6ge es der Wille [Gottes] sein, da\u00df ihr alle derartig sch\u00f6nen Dinge in meinem Namen vortraget.<\/p>\n<p>R. Ne\u1e25emja, Sohn des R.Joseph, erz\u00e4hlte: Einst stand ich vor Raba, als er ein Messer am Rande eines Korbes schliff, und ich fragte ihn:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28b\">Blatt 28b<\/h2>\n<p>Will der Meister es sch\u00e4rfen oder die Fettigkeit entfernen? Er erwiderte: Die Fettigkeit entfernen. Ich sah es ihm aber an, da\u00df er es zum Sch\u00e4rfen tat. Er war also der Ansicht, so sei zwar die Halakha, jedoch lehre man es nicht [\u00f6ffentlich]. Auch erz\u00e4hlte Abajje: Einst stand ich vor dem Meister, als er ein Messer am Rande einer M\u00fchle schliff, und ich fragte ihn: Will der Meister es sch\u00e4rfen oder die Fettigkeit entfernen? Er erwiderte: Die Fettigkeit entfernen. Ich sah es ihm aber an, da\u00df er es zum Sch\u00e4rfen tat. Er war also der Ansicht, so sei zwar die Halakha, jedoch lehre man es nicht [\u00f6ffentlich].<\/p>\n<p>Sie fragten: Darf man am Festtage das Messer einem Gelehrten zeigen<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>R. Mari, Sohn des R. Bisna, erlaubt es und die Rabbanan verbieten es. R. Joseph sagte, ein Gelehrter d\u00fcrfe es f\u00fcr sich untersuchen und einem anderen borgen. Ferner sagte R.Joseph: Das stumpf gewordene Messer darf man am Feste<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>sch\u00e4rfen. Jedoch nur dann, wenn es im Notfalle schneidet.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda, nach anderen R. Joseph, trug vor: Beim schartigen Messer, dem abgebrochenen Spie\u00dfe und dem Ausraffen von Ofen und Herd am Festtage kommen wir zum Streite zwischen R. Jehuda und den Rabbanan. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Der Festtag unterscheidet sich vom \u0160abbath nur hinsichtlich der Bereitung von Speisen; R. Jehuda erlaubt auch das, was zur Bereitung von Speisen erforderlich ist.<\/p>\n<p>Was ist der Grund des ersten Tanna?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a><em>nur das allein darf von euch bereitet werden<\/em>, nur das, nicht aber, was zur Bereitung erforderlich ist.<\/p>\n<p>Und R. Jehuda!?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt <em>euch<\/em>, all eure Bed\u00fcrfnisse.<\/p>\n<p>Und der erste Tanna, es hei\u00dft ja <em>euch<\/em>!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: <em>euch<\/em>, nicht aber f\u00fcr Nichtjuden.<\/p>\n<p>Und jener, es hei\u00dft ja <em>nur das<\/em>!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: es hei\u00dft <em>nur das<\/em> und es hei\u00dft <em>euch<\/em>, jedoch ist dies kein Widerspruch, denn das eine gilt von Vorbereitungen, die man am Vorabend des Festes erledigen kann, und das andere gilt von Vorbereitungen, die man am Vorabend des Festes nicht erledigen kann.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Einen zerbogenen Spie\u00df darf man am Festtage nicht ausbessern.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>N\u00f6tig ist dies: selbst wenn man ihn mit der Hand gerade biegen kann. Ferner sagte R. Jehuda im Namen \u0160emu\u00e9ls: Hat man mit dem Spie\u00dfe am Festtage das Fleisch gebraten, so darf man ihn nicht mehr fortbewegen. R. Ada b. Ahaba sagte im Namen R. Malkijus: Man darf ihn herausziehen und in eine Ecke legen. R. \u1e24ija b.A\u0161i sagte im Namen R. Honas: Jedoch nur dann, wenn ein olivengro\u00dfes St\u00fcck Fleisch daran ist. Rabina sagte: Man darf ihn fortbewegen, auch wenn kein St\u00fcck Fleisch daran ist, wie dies bei einem Dorn auf \u00f6ffentlichem Gebiete<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>der Fall ist, R. \u1e24enana, Sohn des R. Iqa, sagte: [Die Lehren] vom Spie\u00dfe, von den Sklavinnen<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>und von den Gr\u00fcbchen[^385]sind von R. Malkiju, die von den Haarlocken<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>, von der Asche<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>und vom K\u00e4se<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>sind von R. Malkija<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>. R. Papa sagte: Was auf eine Mi\u0161na oder eine Barajtha Bezug hat, ist von R. Malkija, selbst\u00e4ndige Lehren sind von R. Malkiju. Als Merkzeichen diene dir: die Mi\u0161na ist K\u00f6nigin<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen hinsichtlich [der Lehre von] den Sklavinnen<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>vii,2<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF ZUM<\/small> S<small>CHL\u00c4CHTER NICHT SAGEN<\/small>: W<small>IEGE MIR F\u00dcR EINEN<\/small> D<small>ENAR<\/small> F<small>LEISCH AB, VIELMEHR SCHLACHTE DIESER UND VERTEILE UNTER IHNEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wie mache man es?<\/p>\n<p>Wie folgt: in Sura pflegt man zu<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29a\">Blatt 29a<\/h2>\n<p>verlangen: ein Tri\u1e6da<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>, oder ein halbes Tri\u1e6da; in Nara\u0161 pflegt man zu verlangen: ein \u1e24ilqa, oder ein halbes \u1e24ilqa; in Pumbeditha pflegt man zu verlangen: ein Uzja, oder ein halbes Uzja; in Nehar Paqod und in Matha Me\u1e25asja pflegt man zu verlangen: ein Riba\u0351, oder ein halbes Riba\u0351.<\/p>\n<p><sup>viii,1<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF ZU SEINEM<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN SAGEN<\/small>: F<small>\u00dcLLE MIR DIESES<\/small> G<small>EF\u00c4SS, NICHT ABER: EIN<\/small> M<small>ASS<\/small>; R. J<small>EHUDA SAGT, IST ES EIN<\/small> M<small>ASSGEF\u00c4SS, D\u00dcRFE MAN ES NICHT F\u00dcLLEN<\/small>. A<small>BBA<\/small> \u0160<small>A\u00daL B.<\/small>B<small>O\u1e6cNITH F\u00dcLLTE DIE<\/small> M<small>ASSE AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> F<small>ESTES UND GAB SIE DEN<\/small> K<small>\u00c4UFERN AM<\/small> F<small>ESTTAGE<\/small>. A<small>BBA<\/small> \u0160<small>A\u00daL SAGT, AUCH AM<\/small> H<small>ALBFESTE VERFAHRE ER EBENSO, WEGEN DES<\/small> S<small>CHAUMES<\/small><a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> <small>DER<\/small> M<small>ASSGEF\u00c4SSE<\/small>. D<small>IE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, AUCH AM<\/small> W<small>OCHENTAGE VERFUHR ER EBENSO, WEGEN DER<\/small> N<small>EIGE<\/small><a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a><small>DER<\/small> M<small>ASSGEF\u00c4SSE<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Was hei\u00dft: nicht aber: ein Ma\u00df? R. Jehuda erwiderte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Nicht aber ein als Ma\u00df bestimmtes Gef\u00e4\u00df, wohl aber darf man ein als Ma\u00df verf\u00fcgbares Gef\u00e4\u00df f\u00fcllen; hierzu sagt R. Jehuda, man d\u00fcrfe auch ein als Ma\u00df verf\u00fcgbares Gef\u00e4\u00df nicht f\u00fcllen.<\/p>\n<p>Demnach ist bei der Festfeier R. Jehuda erschwerend und die Rabbanan sind erleichternd, und wir wissen ja, da\u00df sie entgegengesetzter Ansicht sind!?<\/p>\n<p>Wir haben n\u00e4mlich gelernt: R. Jehuda sagt, man d\u00fcrfe Fleisch gegen ein Ger\u00e4t oder gegen ein Hackemesser wiegen; die Weisen sagen, man d\u00fcrfe auf die Wagschale \u00fcberhaupt nicht hinsehen. Demnach ist R. Jehuda erleichternd und die Rabbanan sind erschwerend, somit befinden sich ja R. Jehuda und die Rabbanan mit sich selbst in einem Widerspruche!?<\/p>\n<p>R. Jehuda befindet sich nicht mit sich selbst in einem Widerspruche, denn da ist es kein zum Messen dienendes Ger\u00e4t, hier aber ist es ein zum Messen dienendes. Ebenso befinden sich die Rabbanan nicht mit sich selbst in einem Widerspruche, denn da verf\u00e4hrt man, wie man am Wochentage<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>verf\u00e4hrt, hierbei aber verf\u00e4hrt man nicht, wie man am Wochentage verf\u00e4hrt. Raba erkl\u00e4rte: Unter \u00bbnicht aber: ein Ma\u00df\u00ab ist zu verstehen, man d\u00fcrfe den Namen des Ma\u00dfes nicht nennen, wohl aber darf man ein als Ma\u00df bestimmtes Gef\u00e4\u00df f\u00fcllen; hierzu sagt R. Jehuda, man d\u00fcrfe auch ein als Ma\u00df bestimmtes Gef\u00e4\u00df nicht f\u00fcllen.<\/p>\n<p>Demnach ist bei der Festfeier R. Jehuda erschwerend und die Rabbanan sind erleichternd, und wir wissen ja, da\u00df sie entgegengesetzter Ansicht sind. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: R. Jehuda sagt, man d\u00fcrfe Fleisch gegen ein Ger\u00e4t oder gegen ein Hackemesser wiegen; die Weisen sagen, man d\u00fcrfe auf die Wagschale \u00fcberhaupt nicht hinsehen. Demnach ist R. Jehuda erleichternd und die Rabbanan sind erschwerend, somit befinden sich ja R. Jehuda und die Rabbanan mit sich selbst in einem Widerspruche!?<\/p>\n<p>R. Jehuda befindet sich nicht mit sich selbst in einem Widerspruche, denn da ist es kein zum Messen bestimmtes Ger\u00e4t, hierbei ist es ein zum Messen bestimmtes. Ebenso befinden sich die Rabbanan nicht mit sich selbst in einem Widerspruche, denn da verf\u00e4hrt man, wie man am Wochentage verf\u00e4hrt, hierbei aber verf\u00e4hrt man nicht, wie man am Wochentage verf\u00e4hrt. Manche reichen n\u00e4mlich Wein in einem Me\u00dfgef\u00e4\u00dfe, und man trinkt daraus<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>A<small>BBA<\/small> \u0160<small>A\u00daL B.<\/small> B<small>O\u1e6cNITH<\/small>. Es wird gelehrt: Auch am Halbfeste verfuhr er ebenso wegen der St\u00f6rung<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>im Lehrhause. Die Rabbanan lehrten: Er sammelte dreihundert Kr\u00fcge Wein vom Schaume der Ma\u00dfe, und seine Genossen sammelten dreihundert Kr\u00fcge \u00d6l von der Neige der Ma\u00dfe, und sie brachten sie zu den Schatzmeistern [des Tempels] nach Jeru\u0161alem. Da sprachen diese zu ihnen: Ihr braucht dies<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>nicht. Diese erwiderten: Wir wollen davon nichts haben. Da sprachen jene: Da ihr es so streng nehmt, so verwendet es zu gemeinn\u00fctzigen Zwecken. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wer etwas geraubt hat und nicht wei\u00df, von wem, verwende es zu gemeinn\u00fctzigen Zwecken.<\/p>\n<p>Was sind solche? R. \u1e24isda erwiderte: Brunnen, Graben und H\u00f6hlen.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda f\u00fchrte Rabbana U\u0351qaba umher und trug vor: Man darf am Festtage keine Gerste messen und seinem Tiere geben, wohl aber darf man ohne Bedenken mit einem Kab oder Doppelkab sch\u00f6pfen und seinem Tiere geben. Der B\u00e4cker darf Gew\u00fcrze messen und in den Topf tun, damit er die Speise nicht verderbe.<\/p>\n<p>R. Jirmeja b.Abba sagte im Namen Rabhs: Eine Frau darf am Festtage Mehl messen und in den Teig tun, damit sie die Teighebe g\u00f6nnerhaft absondern k\u00f6nne; \u0160emu\u00e9l sagt, es sei verboten.<\/p>\n<p>In der Schule \u0160emu\u00e9ls wurde ja aber gelehrt, es sei erlaubt!? Abajje erwiderte: Da nun \u0160emu\u00e9l gesagt hat, es sei verboten und in der Schule \u0160emu\u00e9ls gelehrt wurde, es sei erlaubt, so lehrt er uns damit eine Lehre f\u00fcr die Praxis<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29b\">Blatt 29b<\/h2>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf am Festtage kein Mehl zweitmalig sieben; im Namen des R. Papjas und des R. Jehuda b. Bethera sagten sie, man d\u00fcrfe es wohl. Sie stimmen \u00fcberein, da\u00df, wenn da eine Scholle oder ein Span hinein gefallen ist, man es d\u00fcrfe. Ein Sch\u00fcler lehrte vor Rabina: Man darf am Festtage kein Mehl zweitmalig sieben; ist eine Scholle oder eine Span hinein gefallen, so suche man sie mit der Hand heraus. Da sprach er zu ihm: Dies ist erst recht verboten, da es den Anschein des Klaubens<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>hat.<\/p>\n<p>Raba, Sohn R. Hona des Kleinen, trug an der Pforte von Nehardea\u0351 vor: Man darf am Festtage Mehl zweitmalig sieben<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>. Darauf sprach R. Na\u1e25man: Gehet, sagte Abba: Fort deine G\u00fcte, auf Dornen geworfen. Sieh doch, wie viele Siebe in Nehardea\u0351 im Verkehr sind.<\/p>\n<p>Die Frau R.Josephs siebte das Mehl auf der R\u00fcckseite<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>des Siebes; da sprach er zu ihr: Achte darauf, ich will gutes Brot haben. Die Frau R. A\u0161is siebte das Mehl auf die R\u00fcckseite des Tisches, da sprach R. A\u0161i: Sie ist eine Tochter des Rami b.\u1e24ama, und Rami b.\u1e24ama war ein Mann [frommer] Taten; h\u00e4tte sie es nicht in ihrem Elternhause gesehen, so w\u00fcrde sie es nicht getan haben.<\/p>\n<p><sup>viii,2<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF ZU EINEM BEKANNTEN<\/small> K<small>R\u00c4MER GEHEN UND ZU IHM SAGEN:<\/small> G<small>IB MIR EINE<\/small> A<small>NZAHL<\/small> E<small>IER ODER<\/small> N<small>\u00dcSSE, DENN AUCH<\/small> P<small>RIVATLEUTE PFLEGEN SOLCHE ZU<\/small> H<small>AUSE ZU Z\u00c4HLEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Man darf zu einem bekannten Hirten gehen und zu ihm sagen: Gib mir ein B\u00f6ckchen oder ein L\u00e4mmchen. Zu einem bekannten Schl\u00e4chter und zu ihm sagen: Gib mir eine H\u00fcfte oder eine Keule. Zu einem bekannten Gefl\u00fcgelz\u00fcchter und zu ihm sagen: Gib mir eine Turteltaube oder junge Taube. Zu einem bekannten B\u00e4cker und zu ihm sagen: Gib mir ein Brot oder eine Semmel. Zu einem bekannten Kr\u00e4mer und zu ihm sagen: Gib mir zwanzig Eier, f\u00fcnfzig N\u00fcsse, zehn Pfirsiche, f\u00fcnf Granat\u00e4pfel und einen Etrog. Nur darf man kein Ma\u00df nennen; R. \u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar sagt, man d\u00fcrfe auch keine Geldsumme nennen.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Gehege gro\u00df ist u. ein Erjagen erforderlich ist.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d3\u05e8\u05d5\u05e8<\/span> von <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d6\u05e8<\/span> in <em>wohnen<\/em>.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df beide Lehren die Ansicht der Weisen vertreten.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bd. I S. 935 Anm. 33.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. Bd. I S. 755 Anm. 19.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie an diesem Tage gefangen worden sein k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist durch das Zerren u. die Bef reiungsversuche der gefangenen Tiere erfolgt.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Kann auch hei\u00dfen: von roten, die noch rote KiiBmen haben, dh. die frisch sind, jed, nicht vom selben Tage.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Um von der am Feste geleisteten Arbeit keinen Nutzen zu haben.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>So da\u00df keine Fische hineinkommen.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Feste, wenn nur aus dem Grunde, damit es nicht verende.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Halse, ohne erst das Tier abh\u00e4uten u. zerlegen zu m\u00fcssen.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Fleisch ist verboten, solange man nicht wei\u00df, da\u00df das Vieh vorschriftsm\u00e4\u00dfig geschlachtet wurde. Entdeckt man nach dem vorschriftsm\u00e4\u00dfigen Schlachten eine Verletzung an einem inneren Organe, die das Tier zum Genusse verboten macht, und wei\u00df man nicht, ob diese vor oder nach dem Schlachten entstanden ist, so ist das Tier erlaubt.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Fleisch ist verboten, solange man nicht wei\u00df, da\u00df das Vieh vorschriftsm\u00e4\u00dfig geschlachtet wurde. Entdeckt man nach dem vorschriftsm\u00e4\u00dfigen Schlachten eine Verletzung an einem inneren Organe, die das Tier zum Genusse verboten macht, und wei\u00df man nicht, ob diese vor oder nach dem Schlachten entstanden ist, so ist das Tier erlaubt.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Halse, wozu das Enth\u00e4uten des Tieres nicht erforderlich ist.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. <span dir=\"rtl\">\u05d8\u05d1\u05d7<\/span> hat die weitere Bedeutung vernichten, zermalmen u. unter <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d9\u05ea \u05d4\u05d8\u05d1\u05d9\u05d7\u05d4<\/span> sind die Verdauungsorgane zu verstehen; um zu diesen zu gelangen, mu\u00df das Tier zerlegt werden.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Grenzverr\u00fcckung begehen; diese Pflanze wird als Grenzzeichen benutzt.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Der vorzeitige Genu\u00df der Baumfr\u00fcchte vor Ablauf der 3 Jahre; cf.&nbsp;Wajikra 19,23.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Erstere essen vorzeitig vom Fleische, bevor das Tier enth\u00e4utet, zerlegt u, untersucht worden ist; letztere \u00fcben die Beiwohnung vorzeitig aus, bevor die Frau das Reinigungsbad genommen hat.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Euphem. f\u00fcr Jisr. selbst. Die Lupine ist so bitter, da\u00df sie erst nach siebenmaligem Kochen genie\u00dfbar ist; auch Jisra\u00e9l hat die 7 im folgenden Verse genannten G\u00f6tzen verehrt u. wurde 7 mal gez\u00fcchtigt, ohne sich zu bessern.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Schoftim 10,6.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Tora soll sie bessern.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,2.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl wegen des schnellen Wachsens (cf.&nbsp;Sab. Blatt 30b): da pfl\u00fcckt man sie, u. schon w\u00e4chst sie wieder.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Vortragenden im Lehrhause.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>In einem Tragsessel.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Tragenden legen gegenseitig einer die Hand auf die Schulter des anderen, soda\u00df sie eine Lehne bilden.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Das aufstehen u. warten mu\u00dfte; sie wurden daher schnell vor\u00fcbergetragen.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Das erstgeborene Tier darf in der Jetztzeit nur dann geschlachtet werden, wenn es ein Gebrechen hat.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Indem man voraussetze, es habe bestimmt ein Gebrechen bekommen.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Sab. Blatt 117b.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es vorher kein Gebrechen hatte u. somit zum Schlachten verboten war.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>In der vorher zitierten Barajtha.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn beispielsweise Fr\u00fcchte am Beginn des \u0160abbaths zum Essen tauglich, dann aber zum Trocknen abgesondert worden sind, sind sie w\u00e4hrend des Trocknens am \u0160abbath verboten.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Die abgesonderten Fr\u00fcchte am Vorabend des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Im 1. Falle sind sie selbstverst\u00e4ndlich verboten (cf.&nbsp;Sab. Fol, 45a).<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch das Schlachten des Tieres wird, auch der Embryo erlaubt, selbst ein Erstgeborenes.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Und das Gebrechen festgestellt haben; es war nie unverwendbar.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df sie es bereits am Vorabend waren.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Solange sie kochen.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Vorabend des \u0160abbaths.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Er. Blatt 46b.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Halakha nach R\u0160. zu entscheiden.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>RZ. lebte in Pal\u00e4stina.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>So richt, nach Raschi; die \u00dcbersetzung des W.s <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e9\u05dc\u05d9<\/span> in der angebl, bibl, Bedeutung B\u00e4ume ist gegen den Sinn.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor der Pupille, das Erblindung verursacht. Vieil. falsche Auffassung vom Star.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem Schlachten; das Gebrechen waar vor\u00fcbergehend, erscheint aber nach dem Schlachten als dauerndes.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 22,21.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Und ihm das Ohr besch\u00e4dige.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Partikel <span dir=\"rtl\">\u05db\u05dc<\/span> ist \u00fcberfl\u00fcssig u. deutet hierauf.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Feste fortzuschaffen, falls sie am Vorabend gesund waren.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Das zur Nutznie\u00dfung verboten ist; es ist daher am Feste nicht verwendbar.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man mit diesem gerechnet hat; Geheiligtes aber, das nicht zu verwenden ist, ist verboten.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem Feste kann dann \u00fcber den Preis verhandelt werden.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil es den Anschein des Wiegens hat.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Gef\u00e4\u00df, in dem sich eine Skala befand, wurde mit Wasser gef\u00fcllt u. durch das Steigen des Wassers das Gewicht des Fleisches festgestellt.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er es durch einen Boten sandte, damit seine Angeh\u00f6rigen es erkennen.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie untereinander zu teilen hatten.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>R. \u1e24ija u. R. \u0160imo\u0351n, die nach dem obigen Berichte das Fleisch untereinander so genau teilten.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor dem Sch\u00e4chten mu\u00df das Schlachtmesser von einem Sachkundigen untersucht werden, ob es ganz schartenfrei ist.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es schartenfrei ist, soda\u00df man es vor dem Feste nichts merkte.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,16.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Den man am \u0160abbath in kleinen Strecken tragen darf; cf.&nbsp;Sab. Blatt 42a.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ket. Blatt 59b u. 61b. <ftnote id=\"fn385\">64 Cf. Nid. Blatt 52a.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/ftnote><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Az. Blatt 29a.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Mak. Blatt 21a.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Az. Fol 35a.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese beiden Namen k\u00f6nnen leicht miteinander verwechselt werden.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Malketha; \u00e4hnlich klingt der Name Malkija.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese bezieht sich auf eine Mi\u0161na, ist aber nach RP. von R. Malkija.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi sind es mundartliche Benennungen der zum Aush\u00f6kern zerteilten Fleischst\u00fccke nach anderen mundartl. Benennungen eines Hohlma\u00dfes. Nach manchen Lexikographen bedeutet <span dir=\"rtl\">\u05d8\u05e8\u05d8\u05d0<\/span> ein Drittel, <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05e7\u05d0<\/span> ein F\u00fcnftel, <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d6\u05d6\u05d9\u05d0<\/span> ein Sechstel, u. <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d1\u05e2\u05d0<\/span> ein Viertel; jed. sind die etjmol. Ableitungen dieser Worte sehr gewagt.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit der Schaum sich setze, bezw. keine Neige im Ma\u00dfgef\u00e4\u00dfe zur\u00fcckbleibe.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit der Schaum sich setze, bezw. keine Neige im Ma\u00dfgef\u00e4\u00dfe zur\u00fcckbleibe.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man kein Gewichtsst\u00fcck vor sich hat, verwendet man ein gleich wiegendes Ger\u00e4tst\u00fcck.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Es hat also durchaus nicht den Anschein des Verkaufes.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit er am Feste von jeder Besch\u00e4ftigung frei sei.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies abzuliefern, da die K\u00e4ufer darauf verzichten.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es auch erlaubt ist, so entscheide man nicht danach.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies geh\u00f6rt zu den am \u0160abbath verbotenen Hauptarbeiten cf.&nbsp;Sab. Blatt 73a.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Alle wissen ohnehin, da\u00df dies erlaubt ist.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf ungew\u00f6hnliche Weise.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Beitzah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Beitzah | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 23b 24a 24b 25a 25b 26a 26b 27a 27b 28a 28b 29a 29b Blatt 23b i MAN DARF AM FESTTAGE KEINE FISCHE AUS DEM GEHEGE FANGEN UND IHNEN KEIN FUTTER REICHEN, WOHL ABER DARF MAN WILD UND GEFL\u00dcGEL AUS DEM GEHEGE FANGEN UND IHNEN FUTTER REICHEN. R. \u0160IMO\u0351N B.GAMLI\u00c9L SAGT, NICHT ALLE GEHEGE GLEICHEN EINANDER. DIE REGEL IST: WENN NOCH EIN ABERMALIGES FANGEN1 N\u00d6TIG IST, SO IST ES Blatt 24a VERBOTEN, WENN EIN ABERMALIGES FANGEN NICHT N\u00d6TIG IST, SO IST ES ERLAUBT. GEMARA. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Man darf am Festtage kein Wild und kein Gefl\u00fcgel aus dem Gehege fangen, auch darf man ihnen kein Futter reichen. Es besteht also ein Widerspruch hinsichtlich des Wildes und hinsichtlich des Gefl\u00fcgels!? Allerdings ist der Widerspruch hinsichtlich des Wildes zu erkl\u00e4ren: das eine nach R. Jehuda und das andere nach den Rabbanan, denn wir haben gelernt: R. Jehuda sagt, wer einen Vogel &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7366,"parent":7364,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7382","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7382","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7382"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7382\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7391,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7382\/revisions\/7391"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7364"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7366"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7382"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}