{"id":7392,"date":"2021-04-19T11:50:18","date_gmt":"2021-04-19T09:50:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7392"},"modified":"2021-04-19T11:50:21","modified_gmt":"2021-04-19T09:50:21","slug":"beitzah-kapitel-5","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/beitzah\/beitzah-kapitel-5\/","title":{"rendered":"Beitzah Kapitel 5"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Beitzah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/beitzah\/\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Beitzah<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-35b\">35b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-36a\">36a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-36b\">36b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-37a\">37a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-37b\">37b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-38a\">38a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-38b\">38b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-39a\">39a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-39b\">39b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-40a\">40a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-40b\">40b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-35b\">Blatt 35b<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>M<\/bold>AN <small>DARF AM<\/small> F<small>ESTTAGE<\/small> F<small>R\u00dcCHTE DURCH EINE<\/small> L<small>UKE HERABLASSEN<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>, <small>JEDOCH NICHT AM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>. M<small>AN DARF<\/small> F<small>R\u00dcGHTE WEGEN DER<\/small> T<small>RAUFE MIT<\/small> G<small>EF\u00c4SSEN ZUDECKEN, DESGLEICHEN<\/small> K<small>R\u00dcGE<\/small> W<small>EIN UND<\/small> K<small>R\u00dcGE<\/small> \u00d6<small>L<\/small>. M<small>AN DARF AM<\/small> \u0160<small>ABBATH EIN<\/small> G<small>EF\u00c4SS UNTER DIE<\/small> T<small>RAUFE STELLEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wurde gelehrt: R. Jehuda und R. Nathan [streiten]; einer liest \u00bbma\u0161ilin\u00ab<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>, und einer liest \u00bbma\u0161\u1e25ilin\u00ab. Mar Zu\u1e6dra sprach: Wer \u00bbma\u0161ilin\u00ab liest, liest nicht falsch, und wer \u00bbma\u0161\u1e25ilin\u00ab liest, liest nicht falsch. Wer \u00bbma\u0161ilin\u00ab liest, liest nicht falsch, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a><em>denn deine Oliven fallen [ji\u0161al] ab<\/em>; wer \u00bbma\u0161\u1e25ilin\u00ab liest, liest nicht falsch, denn wir haben gelernt: Der \u0161a\u1e25ul und der kasul; \u00bb\u0161a\u1e25ul\u00ab hei\u00dft [ein Vieh], dessen H\u00fcfte sich gel\u00f6st hat, \u00bbkasul\u00ab hei\u00dft eines, dessen eine H\u00fcfte h\u00f6her ist als die andere. R. Na\u1e25manb.Ji\u00e7\u1e25aq sprach: Auch wer \u00bbma\u0161irin\u00ab liest, liest nicht falsch, wer \u00bbma\u0161\u1e25irin\u00ab liest, liest nicht falsch, und wer \u00bbman\u0161irin\u00ab liest, liest nicht falsch. Wer \u00bbma\u0161irin\u00ab liest, liest nicht falsch, denn wir haben gelernt: R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l sagt, ein Nazir\u00e4er d\u00fcrfe sich den Kopf nicht mit Ton reiben, weil er das Haar ausfallen [ma\u0161ir] macht. Wer \u00bbma\u0161\u1e25irin\u00ab liest, liest nicht falsch, denn wir haben gelernt: Die Rasierzange<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> und die Haarschneideschere sind verunreinigungsf\u00e4hig, auch wenn sie geteilt wurden. Wer \u00bbman\u0161irin\u00ab liest, liest nicht falsch, denn wir haben gelernt: Wenn einem [am \u0160abbath] seine Kleider ins Wasser gefallen [na\u0161ru] sind, so darf er oline Bedenken in ihnen gehen. Oder aus folgender Lehre: Was hei\u00dft Nachlese? Was beim M\u00e4hen herabf\u00e4llt [no\u0161er].<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Man darf am Festtage Fr\u00fcchte durch eine Luke herablassen. Wieviel? R. Zera erwiderte im Namen R. Asis, und wie manche sagen, R. Asi im Namen R. Jo\u1e25anans: Wie wir gelernt haben: Man darf wegen der G\u00e4ste oder wegen der St\u00f6rung des Studiums<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> vier, sogar f\u00fcnf Haufen Stroh oder Getreide fortr\u00e4umen.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es da anders, wo es sich um die St\u00f6rung des Studiums handelt, nicht aber hierbei, wo keine St\u00f6rung des Studiums vorliegt!? Oder aber, da aus dem Grunde<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>, weil kein Geldschaden vorliegt, hierbei aber, wo ein Geldschaden vorliegt, ist auch mehr erlaubt!? Oder umgekehrt, da sind [nur] vier oder f\u00fcnf Haufen erlaubt, weil der \u0160abbath streng ist, und man nicht verleitet wird, ihn zu mi\u00dfachten, am Festtage aber, der leichter ist, den zu mi\u00dfachten man verleitet werden k\u00f6nnte, sollte \u00fcberhaupt nichts erlaubt sein!?<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Jedoch keine Scheune. Und \u0160emu\u00e9l erkl\u00e4rte,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-36a\">Blatt 36a<\/h2>\n<p>unter \u00bbjedoch keine Scheune\u00ab sei zu verstehen, man d\u00fcrfe sie nicht ganz<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> ausr\u00e4umen, weil man Vertiefungen ebnen k\u00f6nnte. Wie ist es nun hierbei: ist es nur am \u0160abbath verboten, weil er streng ist, nicht aber am Festtage, der leichter ist, oder aber: wenn es schon da verboten ist, wo eine St\u00f6rung des Studiums vorliegt, um so mehr hierbei, wo eine St\u00f6rung des Studiums nicht vorliegt? Ferner: hierbei haben wir gelernt, man d\u00fcrfe am Festtage Fr\u00fcchte durch eine Luke herablassen, und hierzu sagte R. Na\u1e25man, nur vom selben Dache, nicht aber von einem Dache nach einem anderen. Und desgleichen wird gelehrt, man d\u00fcrfe keine [Fr\u00fcchte] von einem Dache nach einem anderen bringen, selbst wenn die D\u00e4cher gleichm\u00e4\u00dfig sind. Wie ist es nun da: ist es nur hierbei verboten, weil der Festtag leichter ist und man verleitet werden k\u00f6nnte, ihn zu mi\u00dfachten, am \u0160abbath aber, der streng ist und den zu mi\u00dfachten man nicht verleitet wird, ist es erlaubt, oder aber: wenn es schon hierbei verboten ist, wo eine Besch\u00e4digimg der Fr\u00fcchte vorliegt, um so mehr da, wo keine Besch\u00e4digung der Fr\u00fcchte vorliegt? Ferner: hierbei wird gelehrt, man d\u00fcrfe [die Fr\u00fcchte] nicht mit Stricken durch Fenster herablassen und nicht mittels Leitern herabbringen. Wie ist es nun da: ist es nur hierbei, am Festtage, verboten, weil keine St\u00f6rung des Studiums vorliegt, da aber, am \u0160abbath, wo eine St\u00f6rung des Studiums vorliegt, ist es erlaubt, oder aber: wenn es schon hierbei, wo eine Besch\u00e4digung der Fr\u00fcchte vorliegt, verboten ist, um so mehr da, wo keine Besch\u00e4digung der Fr\u00fcchte vorliegt?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF<\/small> F<small>R\u00dcCHTE ZUDECKEN<\/small>. U\u0351la sagte, sogar Schichten Ziegelsteine; R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte, nur Fr\u00fcchte, die ja verwendbar sind. R. Ji\u00e7\u1e25aq vertritt hiermit seine Ansicht, denn R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte, man d\u00fcrfe ein Ger\u00e4t nur zum Behufs einer Sache fortbewegen, die man am \u0160abbath fortbewegen darf.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Man darf Fr\u00fcchte mit Gef\u00e4\u00dfen zudecken. Nur Fr\u00fcchte, aber keine Schichten Ziegelsteine!?<\/p>\n<p>Dasselbe gilt auch von Schichten Ziegelsteinen, da er aber im Anfangssatze lehrt, man d\u00fcrfe Fr\u00fcchte herablassen, so lehrt er auch im Schlu\u00dfsatze, man d\u00fcrfe Fr\u00fcchte zudecken.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Desgleichen Kr\u00fcge Wein<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> und Kr\u00fcge \u00d6l!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um Unverzehntetes<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dies ist auch einleuchtend; wolltest du sagen, Kr\u00fcge Wein und Kr\u00fcge \u00d6l, die erlaubt sind, so lehrt er es ja bereits im Anfangssatze von Fr\u00fcchlen.<\/p>\n<p>Von Kr\u00fcgen Wein und Kr\u00fcgen \u00d6l ist dies besonders zu lehren n\u00f6tig: man k\u00f6nnte glauben, sie haben nur einen erheblichen Schaden<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>ber\u00fccksichtigt, nicht aber haben sie einen unerheblichen Schaden ber\u00fccksichtigt, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Man darf am \u0160abbath ein Gef\u00e4\u00df unter die Traufe<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>stellen!?<\/p>\n<p>Wenn die Traufe verwendbar ist.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Man darf am \u0160abbath Matten \u00fcber Ziegelsteine ausbreiten!?<\/p>\n<p>Wenn sie von einem Bauwerke zur\u00fcckgeblieben sind und man sich auf sie lehnen kann.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Man darf am \u0160abbath Matten \u00fcber Steine ausbreiten!?<\/p>\n<p>Wenn die Steine eckig und f\u00fcr den Abort verwendbar sind.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Man darf am \u0160abbath eine Matte \u00fcber einen Bienenstock ausbreiten, bei Sonnenschein, wegen der Sonne, und bei Regen, wegen des Regens; jedoch darf man nicht beabsichtigen, [die Bienen] einzufangen!?<\/p>\n<p>Da ebenfalls, wenn Honig darin ist. R. U\u0351qaba aus Mesan sprach zu R. A\u0161i: Allerdings im Sommer, wo Honig darin ist, wie ist es aber hinsichtlich der Regenzeit zu erkl\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Wegen der zwei Honigscheiben<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Diese zwei Honigscheiben sind ja aber Abgesondertes!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn man sich deren Gebrauch vorbehalten hat.<\/p>\n<p>Weshalb lehrte er, wenn es demnach verboten ist, falls man es sich nicht vorbehalten hat, man d\u00fcrfe nicht beabsichtigen, [die Bienen] einzufangen, er sollte doch einen Unterschied beim ersten Falle selbst lehren: diese Worte gelten nur, wenn man sich [den Gebrauch] vorbehalten hat, wenn man es sich aber nicht vorbehalten hat, ist es verboten!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: selbst wenn man sich den Gebrauch vorbehalten hat, darf man nicht beabsichtigen, [die Bienen] einzufangen.<\/p>\n<p>Wie ist, wo du es R. Jehuda addiziert hast, der vom Abgesonderten nichts h\u00e4lt, der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: nur darf man nicht beabsichtigen, [die Bienen] einzufangen; dies ist ja nach R. \u0160imon, welcher sagt, die unbeabsichtigte T\u00e4tigkeit sei erlaubt!?<\/p>\n<p>Glaubst du, nach R. \u0160imo\u0351n? Abajje und Raba sagten ja beide, da\u00df R. \u0160imo\u0351n in [einem Falle gleich] dem Kopfabschlagen ohne zu t\u00f6ten<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>beipflichtel? Tats\u00e4chlich das ganze nach R. Jehuda, und hier handelt es sich um den Fall, wenn [der Bienenstock] Fensterchen<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>hat. Man lese nach R. Jehuda nicht:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-36b\">Blatt 36b<\/h2>\n<p>Jedoch darf man nicht beabsichtigen, [die Bienen] einzufangen, sondern: man darf [den Bienenstock] nicht zum Fangnetze machen<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, [das Fangen] sei nur bei einer Art verboten, die man gew\u00f6hnlich f\u00e4ngt, bei einer Art aber, die man gew\u00f6hnlich nicht f\u00e4ngt, sei es erlaubt, so lehrt er uns. R. A\u0161i erwiderte: Lehrt er etwa: im Sommer und in der Regenzeit, er lehrt ja nur: bei Sonnenschein wegen der Sonne und bei Regen wegen des Regens!? Beides kommt in den Tagen des Nisan und in den Tagen des Ti\u0161ri vor, wo sowohl Sonne und Regren als auch Honiff vorhanden ist.<\/p>\n<p>M<small>AN DARF AM<\/small> \u0160<small>ABBATH EIN<\/small> G<small>EF\u00c4SS UNTER DIE<\/small> T<small>RAUFE STELLEN<\/small>. Es wird gelehrt: Wird das Gef\u00e4\u00df voll, so darf man es ohne Aufh\u00f6r ausgie\u00dfen und wieder unterstellen. In die M\u00fchlen s tube Abajjes rieselte der Regen herein, und als er vor Rabba kam, sprach dieser zu ihm: Geh, bringe da dein Bett hinein, damit [die M\u00fchle] f\u00fcr dich einem Kotbecken<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>gleiche, sodann darfst du sie hin ausbringen. Darauf sa\u00df Abajje und warf die Frage auf: Darf man denn etwas von vornherein zum Kotbecken machen!? Als aber w\u00e4hrenddessen die M\u00fchle Abajjes einst\u00fcrzte, sprach er: Geschieht mir recht, da ich die Worte des Meisters \u00fcbertreten habe.<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l sagte: Das Kotbecken und das Uringef\u00e4\u00df darf man auf den Misthaufen hinausbringen, und wenn man sie zur\u00fcckbringt, gie\u00dfe man Wasser hinein<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>und bringe sie zur\u00fcck. Hieraus folgerten sie, da\u00df man das Kotbecken nur wegen des Gef\u00e4\u00dfes hinausbringen darf, [den Kot] besonders aber nicht. Aber komm und h\u00f6re: Als man einst im Gew\u00fcrze R. A\u0161is eine Maus fand, sprach er: Fa\u00dft sie am Scliwanze und bringt sie fort.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ESWEGEN MAN AM<\/small> \u0160<small>ABBATH SCHULDIG<\/small><a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><small>IST, OB DES<\/small> F<small>EIERNS<\/small><a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a><small>WEGEN, OB ES EIN<\/small> F<small>REIGESTELLTES<\/small><a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a><small>IST, OB ES EIN<\/small> G<small>EBOT<\/small><a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a><small>IST, DESWEGEN IST MAN AUCH AM<\/small> F<small>ESTTAGE SCHULDIG<\/small>. F<small>OLGENDES DES<\/small> F<small>EIERNS WEGEN: MAN DARF AUF KEINEN<\/small> B<small>AUM STEIGEN, AUF KEINEM<\/small> T<small>IERE REITEN, NICHT AUF DEM<\/small> W<small>ASSER SCHWIMMEN, NICHT IN DIE<\/small> H<small>\u00c4NDE KLATSCHEN, NICHT IN DIE<\/small> H<small>\u00dcFTEN SCHLAGEN UND NICHT TANZEN<\/small>. F<small>OLGENDES ALS<\/small> F<small>REIGESTELLTES: MAN DARF KEINE<\/small> G<small>ERICHTSVERHANDLUNG ABHALTEN, SICH KEINE<\/small> F<small>RAU ANTRAUEN, DIE<\/small> \u1e24<small>ALI\u00c7A NICHT ERTEILEN UND DIE<\/small> S<small>CHWAGEREHE NICHT VOLLZIEHEN<\/small>. F<small>OLGENDES ALS<\/small> G<small>EBOT: MAN DARF NICHTS DEM<\/small> H<small>EILIGTUME WEIHEN, KEIN<\/small> S<small>CH\u00c4TZGEL\u00dcBDE TUN, KEIN<\/small> B<small>ANNGEL\u00dcBDE<\/small><a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a><small>TUN, UND NICHT DIE<\/small> H<small>EBE UND DEN<\/small> Z<small>EHNTEN ABHEBEN<\/small>. D<small>IES ALLES SAGTEN SIE VOM<\/small> F<small>ESTTAGE, UND UM SO MEHR GILT DIES VOM<\/small> \u0160<small>ABBATH<\/small>. D<small>ER<\/small> F<small>ESTTAG UNTERSCHEIDET SICH VOM<\/small> \u0160<small>ABBATH NUR HINSICHTLICH DER<\/small> [B<small>EREITUNG VON<\/small>] S<small>PEISEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. M<small>AN DARF AUF KEINEN<\/small> B<small>AUM STEIGEN<\/small>. Weil man etwas abpfl\u00fccken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>A<small>UF KEINEM<\/small> T<small>IERE REITEN<\/small>. Weil man au\u00dferhalb des \u0160abbathgebietes hinauskommen k\u00f6nnte. Hieraus w\u00e4re zu entnehmen, das [Gesetz vom] \u0160abbathgebiete sei aus der Tora!?<\/p>\n<p>Vielmehr, weil man eine Gerte abschneiden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>N<small>ICHT AUF DEM<\/small> W<small>ASSER SCHWIMMEN<\/small>. Weil man einen Schwimmschlauch anfertigen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>N<small>ICHT IN DIE<\/small> H<small>\u00c4NDE KLATSCHEN, NICHT IN DIE<\/small> H<small>\u00dcFTEN SCHLAGEN UND NICHT TANZEN<\/small>. Weil man Musikinstrumente anfertigen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>F<small>OLGENDES ALS<\/small> F<small>REIGESTELLTES: MAN DARF KEINE<\/small> G<small>ERICHTSVERHANDLUNG ABHALTEN<\/small>. Man \u00fcbt ja ein Gehet aus!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn ein Geeigneterer vorhanden ist.<\/p>\n<p>S<small>ICH KEINE<\/small> F<small>RAU ANTRAUEN<\/small>. Man \u00fcbt ja ein Gebot aus!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn man Frau und Kinder hat.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-37a\">Blatt 37a<\/h2>\n<p>D<small>IE<\/small> \u1e24<small>ALI\u00c7A NICHT ERTEILEN UND DIE<\/small> S<small>CHWAGEREHE NICHT VOLLZIEHEN<\/small>. Man \u00fcbt ja ein Gehot aus!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn ein \u00e4lterer [Bruder] vorhanden ist, und es ist Gebot, da\u00df der \u00e4ltere die Schwagerehe vollziehe.<\/p>\n<p>Weshalb ist dies alles [verboten]?<\/p>\n<p>Weil man zum Schreiben veranla\u00dft werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>F<small>OLGENDES ALS<\/small> G<small>EBOT: MAN DARF NICHTS DEM<\/small> H<small>EILIGTUME WEIHEN, KEIN<\/small> S<small>CH\u00c4TZGEL\u00dcBDE TUN, KEIN<\/small> B<small>ANNGEL\u00dcBDE TUN<\/small>. Mit R\u00fccksicht auf Kauf und Verkauf.<\/p>\n<p>N<small>ICHT DIE<\/small> H<small>EBE UND DEN<\/small> Z<small>EHNTEN ABHEBEN<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>R. Joseph lehrte, selbst in dem Falle, wenn man sie am selben Tage dem Priester<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>gibt. Dies gilt aher nur von Fr\u00fcchten, die seit dem Tage vorher zehntpflichtig waren, von Fr\u00fcchten aber, die erst jetzt zehntpflichtig werden, beispielsweise die Teighebe vom Teige, darf man sie absondern und dem Priester geben.<\/p>\n<p>Sind denn jene nur Freigestelltes und nicht des Feierns wegen [verboten], und sind denn diese nur Gebote und nicht des Feierns wegen [verboten]!? R. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Dies ist als selbstverst\u00e4ndlich zu verstehen: selbstverst\u00e4ndlich ist das des Feierns wegen Verbotene verboten, aber auch Freigestelltes ist des Feierns wegen verboten; und selbstverst\u00e4ndlich ist Freigestelltes des Feierns wegen verboten, aber auch ein Gebot ist des Feierns verboten.<\/p>\n<p>D<small>IES ALLES SAGTEN SIE VOM<\/small> F<small>ESTTAGE<\/small>. Ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Man darf am Festtage Fr\u00fcchte durch eine Luke herablassen, jedoch nicht am \u0160abbath!? R. Joseph erwiderte: Das ist kein Widerspruch; das eine nach R. Elie\u0351zer und das andere nach R. Jeho\u0161ua\u0351. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn ein [Vieh] und sein Junges in eine Grube gefallen<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> sind, so hole man, wie R. Elie\u0351zer sagt, das eine herauf, um es zu schlachten, und schlachte es, und das andere f\u00fcttere man an Ort und Stelle, damit es nicht verende. R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, man bediene sich einer List: man hole eines herauf, um es zu schlachten, schlachte es aber nicht, sodann hole man das andere herauf und schlachte, welches man will. Abajje sprach zu ihm: Wieso denn, vielleicht ist R. Elie\u0351zer dieser Ansicht nur da, wo man [das Vieh] f\u00fcttern kann, nicht aber hierbei, wo dies nicht m\u00f6glich ist. Oder vielleicht ist R. Jeho\u0161ua\u0351 dieser Ansicht nur da, wo man sich einer List bedienen kann, nicht aber hierbei, wo dies nicht m\u00f6glich ist. Vielmehr, erwiderte R. Papa, das ist kein Widerspruch; das eine nach der Schule \u0160ammajs und das andere nach der Schule Hillels. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Die Schule \u0160ammajs sagt, man d\u00fcrfe nicht [am Feste] ein Kind, einen Feststrau\u00df oder eine Torarolle auf \u00f6ffentliches Gebiet hinaustragen; die Schule Hillels erlaubt dies.<\/p>\n<p>Vielleicht aber ist dem nicht so; die Schule \u0160ammajs sagt dies nur vom Hinaustragen, nicht aber von der Fortbewegung!?<\/p>\n<p>Erfolgt etwa nicht die Fortbewegung wegen des Hinaustragens!?<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>V<\/bold><small>IEH UND<\/small> G<small>ER\u00c4TE GLEICHEN DEN<\/small> F<small>\u00dcSSEN DES<\/small> E<small>IGENT\u00dcMERS<\/small><a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>. W<small>ENN JEMAND EIN<\/small> V<small>IEH SEINEM<\/small> S<small>OHNE ODER EINEM<\/small> H<small>IRTEN \u00dcBERGIBT, SO GLEICHEN DIESE DEN<\/small> F<small>\u00dcSSEN DES<\/small> E<small>IGENT\u00dcMERS<\/small>. G<small>ER\u00c4TE, DIE F\u00dcR EINEN DER<\/small> B<small>R\u00dcDER IM<\/small> H<small>AUSE BESTIMMT SIND, GLEICHEN SEINEN<\/small> F<small>\u00dcSSEN, DIE NICHT BESTIMMT SIND, D\u00dcRFEN<\/small> [<small>DAHIN GEBRACHT WERDEN, WO ALLE<\/small>] <small>HINGEHEN D\u00dcRFEN<\/small>. <sup>iv<\/sup> W<small>ENN JEMAND AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> F<small>ESTES VON SEINEM<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN EIN<\/small> G<small>ER\u00c4T BORGT, SO GLEICHT ES DEN<\/small> F<small>\u00dcSSEN DES<\/small> B<small>ORGENDEN; WENN AM<\/small> F<small>ESTTAGE, SO GLEICHT ES DEN<\/small> F<small>\u00dcSSEN DES<\/small> V<small>ERBORGENDEN<\/small>. W<small>ENN EINE<\/small> F<small>RAU VON IHRER<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN<\/small> G<small>EW\u00dcRZ<\/small>, W<small>ASSER ODER<\/small> S<small>ALZ ZU IHREM<\/small> T<small>EIGE BORGT, SO GLEICHT DIESES DEN<\/small> F<small>\u00dcSSEN BEIDER<\/small><a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>; R. J<small>EHUDA ENTBINDET BEIM<\/small> W<small>ASSER, WEIL NICHTS<\/small> W<small>ESENTLICHES DARAN IST<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Unsere Mi\u0161na lehrt nicht nach R. Dosa, denn es wird gelehrt:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-37b\">Blatt 37b<\/h2>\n<p>R. Dosa, wie manche sagen, Abba \u0160a\u00fal, sagte: Wenn jemand am Vorabend des Festes von seinem N\u00e4chsten ein Vieh kauft, so gleicht es den F\u00fc\u00dfen des K\u00e4ufers, obgleich jener es ihm erst am Festtage \u00fcbergibt; wenn jemand ein Vieh einem Hirten \u00fcbergibt, so gleicht es den F\u00fc\u00dfen des Hirten, obgleich er es ihm erst am Festtage \u00fcbergibt.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, nach R. Dosa, dennoch besteht hier kein Widerspruch; das eine gilt von einem Hirten und das andere gilt von zwei Hirten<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>. Dies ist auch zu beweisen, denn er lehrt: seinem Sohne<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>oder einem Hirten. Schlie\u00dfe hieraus. Rabba b.Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Die Halakha ist wie R. Dosa.<\/p>\n<p>Kann R. Jo\u1e25anan dies denn gesagt haben, er sagte ja, die Halakha sei wie die anonyme Mi\u0161na, und eine solche lehrt ja, Vieh und Ger\u00e4te gleichen den F\u00fc\u00dfen des Eigent\u00fcmers!?<\/p>\n<p>Haben wir etwa nicht erkl\u00e4rt, das eine gelte von einem Hirten und das andere gelte von zwei Hirten!?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn zwei gemeinsam ein Gewand geborgt haben, einer, um in diesem morgens ins Lehrhaus zu gehen und einer um in diesem abends zu einem Gastmahle zu gehen, und einer einen E\u0351rub in der Nordseite gemacht hat, und einer einen E\u0351rub in der S\u00fcdseite gemacht hat, so darf derjenige, der den E\u0351rub in der Nordseite gemacht hat, es n\u00f6rdlich so weit tragen wie derjenige, der den E\u0351rub in der S\u00fcdseite gemacht hat, und derjenige, der den E\u0351rub in der S\u00fcdseite gemacht hat, es s\u00fcdlich so weit tragen wie derjenige, der den E\u0351rub in der Nordseite gemacht hat. Haben sie das Gebiet geteilt und in die Mitte<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>genommen, so d\u00fcrfen sie es nicht von der Stelle r\u00fchren.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: wenn zwei gemeinsam ein Fa\u00df und Vieh gekauft haben, so ist, wie Rabh sagt, das Fa\u00df erlaubt<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>und das Vieh verboten, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, das Fa\u00df ebenfalls verboten.<\/p>\n<p>Welcher Ansicht ist Rabh: ist er der Ansicht, es gebe eine fiktive<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>Feststellung, so sollte auch das Vieh erlaubt sein, und ist er der Ansicht, es gebe keine fiktive Feststellung, so sollte auch das Fa\u00df verboten sein!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist er der Ansicht, es gebe eine fiktive Feststellung, anders ist es aber bei einem Vieh, da die Gebiete<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>voneinander ihre Nahrung ziehen. R. Kahana und R. Asi Sprachen zu Rabh: Sie haben also das Verbot des Abgeordneten nicht ber\u00fccksichtigt und das Verbot hinsichtlich des \u0160abbathgebietes ber\u00fccksichtigt!? Da schwieg Rabh.<\/p>\n<p>Wie bleibt es nun damit?<\/p>\n<p>R. Ho\u0161aja sagt, es gebe eine fiktive Feststellung, und R. Jo\u1e25anan sagt, es gebe keine fiktive Feststellung.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Befindet sich der Leichnam<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>in einem Hause, das mehrere T\u00fcren hat, so ist [der Hohlraum] aller T\u00fcren unrein, wird eine derselben ge\u00f6ffnet, so ist diese unrein und alle \u00fcbrigen sind rein; hat man beschlossen, ihn durch eine derselben oder durch ein vier zu vier [Handbreiten] gro\u00dfes Fenster hinauszubringen, so sch\u00fctzt diese alle \u00fcbrigen T\u00fcren. Die Schule \u0160ammajs sagt, dies nur, wenn man es noch vor seinem Tode beschlossen hatte; die Schule Hillels sagt, auch wenn nach seinem Tode. Und hierzu wurde gelehrt: R. Ho\u0161aja sagte, nur die Ger\u00e4te, die nachher<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>hineinkommen, sind rein. Nur nachher, r\u00fcckwirkend aber nicht!?<\/p>\n<p>Wende es um: R. Ho\u0161aja sagt, es gebe keine fiktive Feststellung, und R. Jo\u1e25anan sagt, es gebe eine fiktive Feststellung.<\/p>\n<p>Ist R. Jo\u1e25anan denn der Ansicht, es gebe eine fiktive Feststellung. R. Asi sagte ja im Namen R. Jo\u1e25anans: Br\u00fcder, die [eine Erbschaft] geteilt<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>haben, gelten als K\u00e4ufer und m\u00fcssen im Jobeljahre<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>einander zur\u00fcckerstatten<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>. Wolltest du sagen, R. Jo\u1e25anan halte nichts von der fiktiven Feststellung bei einem Gebote der Tora, wohl aber bei einem rabbanitischen, so lehrte ja Ajo: R. Jehuda sagt, niemand k\u00f6nne sich bedingungsweise zwei Eventualit\u00e4ten gleichzeitig vorbehalten<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>\u00ab; vielmehr, kommt der Gelehrte aus der Ostseite, so ist sein E\u0351rub nach Osten g\u00fcltig, und wenn aus der Westseite, so ist sein E\u0351rub nach Westen g\u00fcltig, jedoch nicht da und dort. Dagegen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-38a\">Blatt 38a<\/h2>\n<p>wandten wir ein: Da und dort wohl deshalb nicht, weil es keine fiktive Feststellung gibt, ebeso sollte es keine fiktive Feststellung geben, auch wenn nach Osten oder Westen!? Und R. Jo\u1e25anan erwiderte: Wenn der Gelehrte bereits eingetroffen war. Hieraus, da\u00df R. Jo\u1e25anan von der fiktiven Feststellung nichts h\u00e4lt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, tats\u00e4chlich wende man es<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>nicht um, aber R. Ho\u0161aja h\u00e4lt nichts von der fiktiven Feststellung nur bei einem Gebote der Tora, wohl aber h\u00e4lt er davon bei rabbanitischen. Mar Zu\u1e6dra trug vor: Die Halakha ist wie R. Ho\u0161aja. \u0160emu\u00e9l sagte: Der Ochs eines Z\u00fcchters gleicht den F\u00fc\u00dfen jedermanns<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>, der des Hirten gleicht den F\u00fc\u00dfen der Stadtleute.<\/p>\n<p>W<small>ENN JEMAND AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> F<small>ESTES VON SEINEM<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN EIN<\/small> G<small>ER\u00c4T BORGT<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn er es ihm erst am Festtage \u00fcbergibt; man k\u00f6nnte glauben, es sei nicht in seinen Besitz \u00fcbergegangen, so lehrt er uns. Dies ist eine St\u00fctze f\u00fcr R. Jo\u1e25anan, denn R. Jo\u1e25anan sagte: Wenn jemand am Vorabend des Festes von seinem N\u00e4chsten ein Ger\u00e4t borgt, so gleicht es den F\u00fc\u00dfen des Borgenden, auch wenn er es ihm erst am Festtage \u00fcbergibt.<\/p>\n<p>W<small>ENN AM<\/small> F<small>ESTTAGE, SO GLEICHT ES DEN<\/small> F<small>\u00dcSSEN DES<\/small> V<small>ERBORGENDEN<\/small>. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn er es von ihm h\u00e4ufig zu borgen pflegt; man k\u00f6nnte glauben, es sei in seinen Besitz \u00fcbergegangen, so lehrt er uns. Dieser denkt n\u00e4mlich: da er bisher nicht gekommen ist, so hat er wohl jemand anders gefunden, von dem er es borgt.<\/p>\n<p>W<small>ENN EINE<\/small> F<small>RAU VON IHRER<\/small> N<small>\u00c4CHSTEN BORGT<\/small>. Als R. Abba [nach Pal\u00e4stina] hinaufgehen wollte, sprach er wie folgt: M\u00f6ge es der Wille [Gottes] sein, da\u00df ich etwas sage, was angenommen wird. Nachdem er hinaufgekommen war, traf er R. Jo\u1e25anan, R. \u1e24anina b.Papi und R. Zera, und wie manche sagen, R. Abahu, R. \u0160imo\u0351n b.Pazi und R. Ji\u00e7\u1e25aq den Schmied, die dasa\u00dfen und sagten: Weshalb denn, das Wasser und das Salz sollten doch dem Teige gegen\u00fcber ihre Wesentlichkeit verlieren!? Da sprach R. Abba zu ihnen: Sollte denn, wenn ein Kab Weizen des einen<\/p>\n<h2 id=\"blatt-38b\">Blatt 38b<\/h2>\n<p>sich unter zehn eines anderen vermischt, dieser essen und sich freuen!? Als sie aber \u00fcber ihn lachten, rief er: Habe ich euch etwa eure R\u00f6cke genommen!? Da lachten sie wiederum \u00fcber ihn. R. Ho\u0161aja sprach: Sie hatten recht, da\u00df sie \u00fcber ihn lachten; von Weizen und Gerste sprach er wohl deshalb nicht, weil es verschiedene Arten sind, und eine Art sich in einer anderen Art sich verliert<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>, und dasselbe gilt auch von Weizen und Weizen. Zugegeben, da\u00df es sich nach R. Jehuda nicht verliert, nach den Rabbanan aber verliert es sich<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>wohl, R. Saphra sprach zu ihm: Mo\u0161e, du hast recht<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>. Jene haben jedoch das nicht geh\u00f6rt, was R. \u1e24ija aus Ktesiphon im Namen Rabhs gesagt hat, da\u00df, wenn jemand in der Tenne seines N\u00e4chsten Ger\u00f6ll herausliest, er ihm den Wert des Weizens ersetzen<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>m\u00fcsse. Also deshalb, weil er ihm das Quantum vermindert hat, ebenso hat er auch hierbei das Quantum vermindert<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>. Abajje sprach zu ihm: Unterscheidel denn der Meister n\u00eeclit zwischen dem Gelde, das man einfordern kann, und dem Gelde, das man nicht einfordern<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>kann!? Dieser erwiderte: Wie willst du nach deiner Ansicht [folgendes erkl\u00e4ren]: R. \u1e24isda sagte: Aas verliert sich unter Geschlachtetem<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>, weil Geschlachtetes nicht die Eigenschaft des Aases<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>annehmen kann; das Geschlachtete verliert sich unter Aas nicht, weil das Aas die Eigenschaft des Gesclilachteten<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>annehm en kann. Verliert es sich hierbei nicht, wenn es einen Eigent\u00fcmer hat!? Wolltest du sagen, dem sei auch so, so wird ja gelehrt: R. Jo\u1e25anan b.Nuri sagte: Herrenlose Sachen erwerben ihr \u0160abbathgebiet<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>, und obgleich sie keinen Eigent\u00fcmer haben, ist es ebenso, als h\u00e4tten sie einen Eigent\u00fcmer. Jener entgegnete: Willst du etwa ein rituelles Verbot mit einer Geldangelegenheit vergleichen!? Bei einem rituellen Verbote verliert sich [das Geringere], bei einer Geldangelegenheit aber nicht.<\/p>\n<p>Was ist nun der Grund<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Abajje erkl\u00e4rte, weil sie den Teig gemeinsam<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>bereiten k\u00f6nnten; Raba erkl\u00e4rte, weil Gew\u00fcrze des Geschmacks wegen verwendet werden, und was einen Geschmack verleiht, sich nicht verliert; R. A\u0161i erkl\u00e4rte, weil es eine Sache ist, wof\u00fcr es ein<\/p>\n<h2 id=\"blatt-39a\">Blatt 39a<\/h2>\n<p>Erlaubtwerden gibt, und wof\u00fcr es ein Erlaubtwerden<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>gibt, verliert sich auch im Tausendfachen nicht.<\/p>\n<p>R. J<small>EHUDA ENTBINDET BEIM<\/small> W<small>ASSER<\/small>. Nur beim Wasser, beim Salz aber nicht; es wird ja aber gelehrt: R. Jehuda sagt, Wasser und Salz verlieren sich sowohl im Teige als auch in der gekochten Speise!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine gilt von Feinsalz und das andere gilt von Grobsalz<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: R. Jehuda sagt, Wasser und Salz verlieren sich im Teige, nicht aber in der gekochten Speise, weil diese d\u00fcnn ist!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine gilt von einer dicken und das andere von einer d\u00fcnnen.<\/p>\n<p><sup>v,1<\/sup> <bold>E<\/bold><small>INE<\/small> K<small>OHLE GLEICHT DEN<\/small> F<small>\u00dcSSEN DES<\/small> E<small>IGENT\u00dcMERS<\/small><a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>, <small>EINE<\/small> F<small>LAMME<\/small><a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> <small>ABER<\/small> [<small>GEH\u00d6RT<\/small>] <small>\u00dcBERALL HIN<\/small>. A<small>N EINER<\/small> K<small>OHLE DES<\/small> H<small>EILIGTUMS BEGEHT MAN EINE<\/small> V<small>ERUNTREUUNG, EINE<\/small> F<small>LAMME ABER DARF MAN NICHT NIESSBRAUCHEN, JEDOCH BEGEHT MAN DARAN KEINE<\/small> V<small>ERUNTREUUNG<\/small>. W<small>ENN MAN EINE<\/small> K<small>OHLE AUF \u00d6FFENTLICHES<\/small> G<small>EBIET HINAUSBRINGT, IST MAN SCHULDIG, WENN EINE<\/small> F<small>LAMME, IST MAN FREI<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: F\u00fcnferlei wurde von der Kohle gelehrt: eine Kohle gleicht den F\u00fc\u00dfen des Eigent\u00fcmers, eine Flamme aber [geh\u00f6rt] \u00fcberall hin; an einer Kohle des Heiligtums begeht man eine Veruntreuung, eine Flamme aber darf man nicht nie\u00dfbrauchen, jedoch begeht man daran keine Veruntreuung; eine Kohle vom G\u00f6tzendienste ist verboten, eine Flamme aber erlaubt; wenn man eine Kohle auf \u00f6ffentliches Gebiet hinausbringt, ist man schuldig, wenn eine Flamme, ist man frei; wer sich den Genu\u00df von seinem N\u00e4chsten abgelobt hat, dem ist seine Kohle verboten, seine Flamme aber erlaubt.<\/p>\n<p>Weshalb ist eine Flamme vom G\u00f6tzendienste erlaubt und eine des Heiligtums verboten?<\/p>\n<p>Der G\u00f6tzendienst ist widerw\u00e4rtig und man h\u00e4lt sich davon fern, daher haben die Rabbanan dabei keine Ma\u00dfnahme getroffen, das Heiligtum ist nicht \u039bviderw\u00e4rtig und man h\u00e4lt sich davon nicht fern, daher haben die Rabbanan dabei eine Ma\u00dfnahme getroffen.<\/p>\n<p>W<small>ENN MAN EINE<\/small> K<small>OHLE AUF \u00d6FFENTLICHES<\/small> G<small>EBIET HINAUSBRINGT, IST MAN SCHULDIG, WENN EINE<\/small> F<small>LAMME, IST MAN FREI<\/small>. Es Wird ja abcT gelehrt, wer eine Flamme irgend welcher Gr\u00f6\u00dfe hinausbringt, sei schuldig!? R. \u0160e\u0161eth erwiderte: Wenn er sie an einem Spane hinausbringt.<\/p>\n<p>Dann ist er ja wegen des Spans schuldig!?<\/p>\n<p>Wenn er die Gr\u00f6\u00dfe nicht hat. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wenn man Holz hinausbringt, als man damit ein leichtes Ei<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>kochen kann. Abajje erwiderte: Wenn er einen Gegenstand mit \u00d6l bestreicht und es ansteckt.<\/p>\n<p>Dann ist er ja wegen des Gegenstandes schuldig!?<\/p>\n<p>Bei einer Scherbe.<\/p>\n<p>Dann ist er ja wegen der Scherbe schuldig!?<\/p>\n<p>Wenn sie die Gr\u00f6\u00dfe nicht hat. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Eine Scherbe, als man sie zwischen Bretter<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a> legt, so R. Jehuda.<\/p>\n<p>Wie kann demnach der in unserer Mi\u0161na gelehrte Fall vorkommen, man sei frei, wenn man eine Flamme hinausbringt?<\/p>\n<p>Wenn man sie beispielsweise auf \u00f6ffentliches Gebiet hinausbl\u00e4st<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>v,2<\/sup> <bold>D<\/bold><small>ER<\/small> B<small>RUNNEN EINES<\/small> E<small>INZELNEN GLEICHT DEN<\/small> F<small>\u00dcSSEN<\/small><a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a><small>DES<\/small> E<small>INZELNEN, DER DER<\/small> S<small>TADTLEUTE GLEICHT DEN<\/small> F<small>\u00dcSSEN DER<\/small> S<small>TADTLEUTE, UND DER DER<\/small> A<small>USZ\u00dcGLER AUS<\/small> B<small>ABYLONIEN GLEICHT DEN<\/small> F<small>\u00dcSSEN DES<\/small> S<small>CH\u00d6PFENDEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Raba wies R. Na\u1e25man auf einen Widerspruch hin: Wir haben gelernt, der Brunnen eines Einzelnen gleiche den F\u00fc\u00dfen eines Einzelnen, und dem widersprechend [wird gelehrt], flie\u00dfende Str\u00f6me und sprudelnde Quellen gleichen den F\u00fc\u00dfen jedermanns!? Raba erwiderte: [Unsere Mi\u0161na] handelt von angesammeltem Wasser. Es wird auch gelehrt: R. \u1e24ija b. Abin sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls, sie handele von angesammeltem Wasser.<\/p>\n<p>D<small>ER DER<\/small> A<small>USZ\u00dcGLER AUS<\/small> B<small>ABYLONIEN GLEICHT DEN<\/small> F<small>\u00dcSSEN DER<\/small> S<small>CH\u00d6PFENDEN<\/small>. Es wurde gelehrt: Wenn jemand sch\u00f6pft und seinem N\u00e4chsten gibt, so gleicht es, wie R. Na\u1e25man sagt, den F\u00fc\u00dfen dessen, f\u00fcr den es gesch\u00f6pft wird, und wie R. \u0160e\u0161eth sagt, den F\u00fc\u00dfen dessen, der sch\u00f6pft.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Einer ist der Ansicht, der Brunnen sei herrenlos<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>, und einer ist der Ansicht, der Brunnen sei gemeinschaftliches Eigentum. Raba wandte gegen R. Na\u1e25man ein: [Sagt jemand zu<\/p>\n<h2 id=\"blatt-39b\">Blatt 39b<\/h2>\n<p>einem:] \u00bbich sei dir Banngut\u00ab, so ist es dem Abgelobten verboten<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>; [sagt er:] \u00bbsei du mir Banngut\u00ab, so ist es dem Gelobenden verboten<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>; [sagt er:] \u00bbich dir und du mir\u00ab, so ist es beiden verboten. Beiden ist [die Benutzung] von Dingen, die den Ausz\u00fcglern aus Babylonien geh\u00f6ren, erlaubt, und von Dingen, die den B\u00fcrgern dieser Stadt<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>geh\u00f6ren,, verboten. Folgende sind Dinge, die den Ausz\u00fcglern aus Babylonien geh\u00f6ren: der Tempelberg, die Tempelzellen, die Tempelvorh\u00f6fe und ein Brunnen in der Mitte der Stra\u00dfe. Folgende geh\u00f6ren [den B\u00fcrgern] der Stadt: der Marktplatz, das Bethaus und das Badehaus. Wieso ist nun der Brunnen, wenn du sagst, er sei gemeinschaftliches Eigentum, erlaubt, wir haben ja gelernt, da\u00df, \u039b\u03bd\u03b2\u03b7\u03b7 Gesellschafter sich den Genu\u00df von einander abgeloben, sie nicht den [gemeinschaftlichen] Hof betreten d\u00fcrfen, um im Brunnen zu baden!?<\/p>\n<p>Baden allerdings nicht, hier aber handelt es sich um Wassersch\u00f6pfen, denn der eine sch\u00f6pft seines und der andere sch\u00f6pft seines.<\/p>\n<p>Demnach ist R. Na\u1e25man der Ansicht, es gebe eine fiktive Feststellung, dagegen haben wir gelernt: Br\u00fcder, die zugleich Gesellschafter sind, sind, wenn sie zum Aufgeld verpflichtet sind, vom Viehzehnten frei, und wenn sie zum Viehzehnten verpflichtet<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>sind, vom Aufgeld frei. Hierzu sagte R. A\u0351nan, dies sei nur von dem Falle gelehrt worden, wenn sie Ziegen gegen L\u00e4mmer und L\u00e4mmer gegen Ziegen geteilt haben, wenn aber Ziegen gegen Ziegen und L\u00e4mmer gegen L\u00e4mmer, so hat jeder seinen Anteil bekommen, der ihm von vornherein<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>zukam; R. Na\u1e25man aber sagte, auch wenn sie Ziegen gegen Ziegen und L\u00e4mmer gegen L\u00e4mmer geteilt haben, sage man nicht, es sei sein Anteil, der ihm von vornherein zukam<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Vielmehr, alle stimmen \u00fcberein, der Brunnen sei herrenlos, hier aber streiten sie \u00fcber den Fall, wenn man einen Fund f\u00fcr seinen N\u00e4chsten aufhebt; einer ist der Ansicht, [der N\u00e4chste] erwerbe ihn, und einer ist der Ansicht, er erwerbe ihn nicht<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND SEINE<\/small> F<small>R\u00dcCHTE IN EINER ANDEREN<\/small> S<small>TADT HAT UND DIE<\/small> B<small>EWOHNER DIESER<\/small> S<small>TADT EINEN E\u0351RUB GEMACHT HABEN, UM IHM VON SEINEN<\/small> F<small>R\u00dcCHTEN BRINGEN ZU D\u00dcRFEN, SO D\u00dcRFEN SIE IHM NICHT BRINGEN; HAT ER EINEN E\u0351RUB GEMACHT, SO GLEICHEN SEINE<\/small> F<small>R\u00dcCHTE IHM SELBST<\/small><a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>. <sup>vii,1<\/sup> W<small>ENN JEMAND<\/small> G<small>\u00c4STE ZU SICH EINGELADEN HAT, SO D\u00dcRFEN SIE KEINE<\/small> T<small>ISCHGABEN<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-40a\">Blatt 40a<\/h2>\n<p><small>MITNEHMEN, ES SEI DENN, DASS ER IHNEN IHRE<\/small> T<small>ISGHGABEN BEREITS AM<\/small> V<small>ORABEND DES<\/small> F<small>ESTES ZUGEEIGNET HAT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wurde gelehrt: Wenn jemand bei seinem N\u00e4chsten Fr\u00fcchte verwahrt, so gleichen sie, wie Rabh sagt, den F\u00fc\u00dfen dessen, bei dem sie verwahrt werden, und wie \u0160emu\u00e9l sagt, den F\u00fc\u00dfen dessen, der sie zur Verwahrung gegeben hat. Rabh und \u0160emu\u00e9l vertreten somit ihre Ansichten, denn wir haben gelernt: Hat er ihn<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a>mit Erlaubnis hineingebracht, so ist der Eigent\u00fcmer des Hofes schuldig; Rabbi sagt, er sei nur dann schuldig, wenn er die Bewachung \u00fcbernommen hat. Hierzu sagte R. Hona im Namen Rabhs, die Halakha sei wie die Weisen, und \u0160emu\u00e9l sagte, die Halakha sei wie Rabbi. Rabh ist also der Ansicht der Rabbanan und \u0160emu\u00e9l der Ansicht Rabbis.<\/p>\n<p>Rabh kann dir erwidern: meine Ansicht gilt auch nach Rabbi, denn Rabbi ist seiner Ansicht nur da, wo er ihm nichts gesagt hat, hierbei aber hat er ja die Bewachung \u00fcbernommen. Und auch \u0160emu\u00e9l kann dir erwidern: meine Ansicht gilt auch nach den Rabbanan, denn die Rabbanan sind ihrer Ansicht nur da, weil der Eigent\u00fcmer es w\u00fcnscht, da\u00df sein Ochs sich im Besitze seines N\u00e4chsten befinde, damit er nicht schuldig sei, wenn dieser einen Schaden anrichtet, aber w\u00fcnscht etwa jemand, da\u00df seine Fr\u00fcchte sich im Besitze seines N\u00e4chsten befinden!?<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Hat er einen E\u0351rub gemacht, so gleichen seine Fr\u00fcchte ihm selbst. Was n\u00fctzt ihm sein E\u0351rub, wenn du sagst, sie gleichen den F\u00fc\u00dfen dessen, bei dem sie verwahrt werden!? R. Hona erwiderte: Im Lehrhause erkl\u00e4rten sie: wenn er ihm eine Ecke abgetreten hat.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn jemand G\u00e4ste zu sich eingeladen hat, so d\u00fcrfen sie keine Tischgaben mitnehmen, es sei denn, da\u00df er ihnen ihre Tischgaben bereits am Vorabend des Festes zugeeignet hat. Was n\u00fctzt die Zueignung durch einen anderen, wenn du sagst, sie gleichen den F\u00fc\u00dfen dessen, bei dem sie verwahrt werden!?<\/p>\n<p>Hierbei ist es, da er sie ihnen durch einen anderen zugeeignet hat, ebenso, als h\u00e4tte er ihnen eine Ecke abgetreten. Wenn du aber willst, sage ich: anders ist es, wo er sie ihnen zugeeignet hat.<\/p>\n<p>Bei R. \u1e24ana b. \u1e24anilaj hing Fleisch am T\u00fcrriegel, und als er vor R. \u1e24ona kam, sprach er zu ihm: Hast du es selber aufgeh\u00e4ngt, so geh und nimm es mit, haben sie<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>es aufgeh\u00e4ngt, so darfst du es nicht mitnehmen.<\/p>\n<p>Durfte er es denn mitnehmen, wenn er selbst es aufgeh\u00e4ngt hat, R. \u1e24ona war ja ein Sch\u00fcler Rabhs, und Rabh sagt ja, sie gleichen den F\u00fc\u00dfen dessen, bei dem sie verwahrt werden!?<\/p>\n<p>Anders ist es, wenn am T\u00fcrriegel; dies ist ebenso, als wenn man eine Ecke abtritt. R. Hillel sprach zu R. A\u0161i: Weshalb durfte er es nicht mitnehmen, wenn jene es aufgeh\u00e4ngt haben, \u0160emu\u00e9l sagte ja, der Ochs des Z\u00fcchters gleiche den F\u00fc\u00dfen jedermanns!? Rabina sprach zu R. A\u0161i: Weshalb durfte er es nicht mitnehmen, wenn jene es aufgeh\u00e4ngt haben, Rabba b. Bar \u1e24ana sagte ja im Namen R. Jo\u1e25anans, die Halakha sei wie R. Dosa<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>!? R. A\u0161i sprach zu R. Kahana: Weshalb durfte er es nicht mitnehmen, wenn jene es aufgeh\u00e4ngt haben, wir haben ja gelernt: Vieh und Ger\u00e4te gleichen den F\u00fc\u00dfen des Eigent\u00fcmers!?<\/p>\n<p>Vielmehr, anders war es bei R. \u1e24ana b. \u1e24anilaj, der ein bedeutender Mann und nur in ein Studium vertieft war; er sprach zu ihm wie folgt: Hast du es selber aufgeh\u00e4ngt, so hast du es dir gemerkt und deine Gedanken davon nicht abgewandt, und du darfst es mitnehmen, haben jene es f\u00fcr dich aufgeh\u00e4ngt, so hast du deine Gedanken davon abgewandt, und du darfst es nicht mitnehmen.<\/p>\n<p><sup>vii,2<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN DARF KEINE<\/small> S<small>TEPPENTIERE TR\u00c4NREN UND SCHLACHTEN, WOHL ABER DARF MAN<\/small> H<small>AUSTIERE TR\u00c4NKEN UND SCHLACHTEN<\/small>. H<small>A\u00dcSTIEBE SIND SOLCHE, DIE IN DER STADT \u00dcBERNACHTEN<\/small>, S<small>TEPPENTIERE SIND SOLCHE, DIE AUF DEM<\/small> A<small>NGER \u00dcBERNACHTEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wozu braucht er \u00bbtr\u00e4nken und schlachten\u00ab zu lehren?<\/p>\n<p>Er lehrt uns nebenbei, da\u00df man das Vieh vor dem Schlachten tr\u00e4nke, wegen des Anhaftens der Haut<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Folgende sind Steppentiere und folgende sind Haustiere: Steppentiere sind solche, die um das Pesa\u1e25fest ausgetrieben werden, auf dem Anger weiden und zur Zeit das ersten Regenfalles eingetrieben werden; Haustiere sind solche, die ausgetrieben werden und au\u00dferhalb des Stadtgebietes weiden, zur\u00fcckkehren und innerhalb des Stadtgebietes \u00fcbernachten. Rabbi sagt, diese und jene seien Haustiere; Steppentiere seien vielmehr solche, die ausgetrieben werden und auf dem Anger weiden, und weder im Sommer noch in der Regenzeit nach der Siedelung kommen.<\/p>\n<p>H\u00e4lt denn Rabbi [vom Verbote] des Abgesonderten, R, \u0160imo\u0351n b.Rabbi fragte ja Rabbi, wie es sich nach R. \u0160imo\u0351n mit den unreifen Datteln<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>verhalte, und er erwiderte, nach R. \u0160imo\u0351n gelten nur D\u00f6rrfeigen und R.osinen<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>als Abgesondertes!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-40b\">Blatt 40b<\/h2>\n<p>Wenn du willst, sage ich: diese<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>gleichen D\u00f6rrfeigen und Rosinen. Wenn du willst, sage ich: er erwiderte es nur nach der Ansicht R.\u0160imo\u0351ns, er selber aber ist nicht dieser Ansicht. Wenn du aber willst, sage ich: er saugte dies nach der Ansicht der Rabbanan: Nach mir gibt es \u00fcberhaupt kein Abgesondertes, aber auch ihr solltet mir beipflichten, da\u00df solche, die um das Pesa\u1e25fest ausgetrieben werden und weiden, und zur Zeit des ersten Regenfalls eingetrieben werden, Haustiere seien. Die Rabbanan aber erwiderten ihm: Nein, solche sind Steppentiere.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Dache wegen des Regens.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>All die folgenden Verba <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d7\u05e8, \u05e0\u05e9\u05e8, \u05e9\u05d7\u05dc, \u05e0\u05e9\u05dc<\/span> haben die Bedeutung <em>herabfallen<\/em>.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt.28,40.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Hebr. <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d7\u05d5\u05e8<\/span>, die das Haar a bwirft.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man den Raum braucht.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Nur 4 od. 5.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Sind nur 4 od. 5 Haufen vorhanden, so darf man nicht alle fortr\u00e4umen u. den Boden frei machen.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Er nennt keine Ziegelsteine.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Die gleich Ziegelsteinen nicht verwendbar sind.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Regen f\u00fcgt ja Fr\u00fcchten einen erheblicheren Schaden zu als Kr\u00fcgen mit Wein und \u00d6l.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Traufe ist ebenfalls nicht verwendbar.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man als Nahrung f\u00fcr die Bienen zur\u00fcckl\u00e4\u00dft.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch nach R\u0160. ist es verboten, wenn die verbotene Handlung unvermeidlich ist.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Soda\u00df die Bienen beim Zudecken nicht eingefangen werden.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf die Fensterchen nicht schlie\u00dfen.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Die M\u00fchle war aus Ton u. wurde durch den Regen aufgew\u00fchlt u. schmutzig.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Da das Gef\u00e4\u00df selber als \u00bbAbgesondertes wegen Schmutzigkeit\u00ab gilt u. nicht fortbewegt werden darf.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach rabbinischer Bestimmung.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Handlung nur aus diesem Grunde (cf.\u00a0Bd. I S. 455 Anm. 89) verboten ist.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Jed. am \u0160abbath verboten.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Jed. am \u0160abbath verboten.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 27,28.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist dann nicht ersichthch, dci\u00df man es im eigenen Interesse tut, vielmehr hat es den Anschein, man tue es im Interesse des Priesters.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Festtage, an dem man das Vieh nur zum Schlachten heraufholen darf, dagegen ist es aber verboten, ein Vieh samt seinem Jungen am selben Tage zu schlachten; cf.\u00a0Wajikra 22,28.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie d\u00fcrfen nui da gebracht werden, wohin der Eigent\u00fcmer selbst gehen darf.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Teig, bezw. die Speisen, f\u00fcr die das Gew\u00fcrz verwendet worden ist, darf nur dahin gebrachi werden, wohin beide gehen d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Sind in der Stadt mehrere Hirten vorhanden, so wei\u00df man nicht, welcher das Vieh \u00fcbernimmt, u. man richte sich nach dem Eigent\u00fcmer.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies hei\u00dft einem seiner S\u00f6hne.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. jeder an der \u00e4u\u00dfersten Grenze seines \u0160abbathgebietes (2000 Ellen).<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeder darf es nach seinem E\u0351rubgebiete bringen.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Schon vor der Teilung ist festgestellt, welchen Teil sp\u00e4ter der eine u. welchen der andere erhalten wird.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die fiktiv getrennten H\u00e4lften des Viehs.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bamidbar 19,14ff.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem Beschl\u00fcsse, die eine T\u00fcr zu benutzen.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Den immobilen Nachla\u00df ihres Vaters.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 25,8 ff.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil es keine fiktive Feststellung gibt, da\u00df der Vater den einen Teil diesem und den anderen Teil jenem vermacht hat. Gekaufte Immobilien fallen im Jobeljahr an den fr\u00fcheren Eigent\u00fcmer zur\u00fcck.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man am \u0160abbath einen von au\u00dferhalb kommenden Gelehrten besuchen will; cf.\u00a0Er. Blatt 36b.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Den obigen Streit zwischen RH. u. RJ.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er zum Verkaufe an jedermann bestimmt ist; cf.\u00a0Anm. 24 mut. mut.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist tats\u00e4chlich sein Gewinn.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Men. Blatt 22a.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Raschi in Frageform; besser jed. die Lesart mancher Texte: er hat recht.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Da dieses beim Verkaufe mitgemessen wird.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. mut. mut.; durch das Wasser ist das Quantum des Teiges vergr\u00f6\u00dfert worden.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Beimischung von Getreide od. der Entfernung von Ger\u00f6ll entsteht f\u00fcr den einen ein Geldschaden, was beim Wasser nicht der Fall ist.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn von 3 St\u00fccken Fleisch 2 von einem geschlachteten Vieh herr\u00fchren u. eines von einem Aase, so ist das, was von einem von diesen ber\u00fchrt wird, nicht unrein, denn man nehme an, die Ber\u00fchrung sei mit dem geschlachteten erfolgt.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Das bez\u00fcgl. dessen geltende Gesetz; es sind somit 2 verschiedene Arten, u. die eine verliert sich in der Mehrheit.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es in Verwesung \u00fcbergeht, verliert es die Eigenschaft des Aases.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer sie findet, darf sie 2000 Ellen nach jeder Richtung bringen, nicht aber nach der Stelle, da er seinen E\u0351rub niedergelegt hat.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df nach unserer Mi\u0161na Wasser, Gew\u00fcrz und Salz ihre Wesentlichkeit nicht verlieren.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Und jede ihn nach ihrem Gebiete bringen.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem Feste, u. an Ort und Stelle auch am Feste.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>So sinngem\u00e4\u00df nach dem Talmud an anderen Stellen u. Raschi. Im Texte: Sedomisches Salz u. Astrokanisches Salz, nach den Lexikographen Ortsnamen; w\u00e4hrend aher Sedom schon aus der Bibel als Salzgegend bekannt ist. variieren die Versuche zur Identifizierung des zweiten Namens.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 24 mut. mut.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man beispielsweise eine Kerze an einer fremden Flamme ansteckt.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein H\u00fchnerei; cf.\u00a0Sab. Blatt 80b.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit sie trocknen; in dieser Gr\u00f6\u00dfe ist man wegen des Hinausbringens am \u0160abbath schuldig.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl, wirft; die Sache aber, woran sie haftet, in der Hand beh\u00e4lt.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 24 mut. mut.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wasser wird somit Eigentum des Sch\u00f6pfenden. <ftnote>61. Es geh\u00f6rt dem ganzen Volke, auch dem, f\u00fcr den das Wasser gesch\u00f6pft wurde, u. der Sch\u00f6pfende handelt nur in seinem Auftrage.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Von jenem zu genie\u00dfen.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Von jenem zu genie\u00dfen.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese sind Privatbesitz der B\u00fcrger, zu denen auch sie beide geh\u00f6ren, die von einander nichts genie\u00dfen d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Gesellschafter sind vom Viehzehnten frei, Br\u00fcder dagegen verpflichtet. Wenn Br\u00fcder die Erbschaft ihres Vaters gemeinsam antreten, werden sie in beiden Beziehungen als Br\u00fcder (Nachfolger eines einem einzelnen geh\u00f6renden Verm\u00f6gens) betrachtet; wenn sie die Erbschaft teilen u. sich nachher assoziieren, werden sie in beiden Beziehungen als Gesellschafter betrachtet.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie sind noch immer Erben.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil es keine fiktive Feststellung gibt, vielmehr erfolgt sie erst bei der Teilung.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der einen Ansicht geh\u00f6rt das Wasser dem, f\u00fcr den es gesch\u00f6pft wurde, u. nach der anderen Ansicht geh\u00f6rt es dem Sch\u00f6pfenden.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Er darf sie heimbringen.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Seinen Ochsen bezw. andere Gegenst\u00e4nde, durch die Schaden angerichtet worden ist, in einen fremden Hof.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Schl\u00e4chter der St\u00e4dte, in denen er sich besuchsweise aufhielt.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df das Vieh sich hinsichtl. des \u0160abbathgesetzes im Besitze des Hirten befinde; cf.\u00a0supra Blatt 37b.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit sie sich leichter abl\u00f6sen lasse.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man zum Ablagern fortlegt.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie vorher genie\u00dfbar waren u. zum D\u00f6rren zur\u00fcckgelegt worden sind.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Tiere, die \u00fcberhaupt nicht in die Siedlung kommen.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Beitzah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Beitzah | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 35b 36a 36b 37a 37b 38a 38b 39a 39b 40a 40b Blatt 35b i MAN DARF AM FESTTAGE FR\u00dcCHTE DURCH EINE LUKE HERABLASSEN1, JEDOCH NICHT AM \u0160ABBATH. MAN DARF FR\u00dcGHTE WEGEN DER TRAUFE MIT GEF\u00c4SSEN ZUDECKEN, DESGLEICHEN KR\u00dcGE WEIN UND KR\u00dcGE \u00d6L. MAN DARF AM \u0160ABBATH EIN GEF\u00c4SS UNTER DIE TRAUFE STELLEN. GEMARA. Es wurde gelehrt: R. Jehuda und R. Nathan [streiten]; einer liest \u00bbma\u0161ilin\u00ab2, und einer liest \u00bbma\u0161\u1e25ilin\u00ab. Mar Zu\u1e6dra sprach: Wer \u00bbma\u0161ilin\u00ab liest, liest nicht falsch, und wer \u00bbma\u0161\u1e25ilin\u00ab liest, liest nicht falsch. Wer \u00bbma\u0161ilin\u00ab liest, liest nicht falsch, denn es hei\u00dft:3denn deine Oliven fallen [ji\u0161al] ab; wer \u00bbma\u0161\u1e25ilin\u00ab liest, liest nicht falsch, denn wir haben gelernt: Der \u0161a\u1e25ul und der kasul; \u00bb\u0161a\u1e25ul\u00ab hei\u00dft [ein Vieh], dessen H\u00fcfte sich gel\u00f6st hat, \u00bbkasul\u00ab hei\u00dft eines, dessen eine H\u00fcfte h\u00f6her ist als die andere. R. Na\u1e25manb.Ji\u00e7\u1e25aq sprach: Auch wer \u00bbma\u0161irin\u00ab liest, liest nicht falsch, wer \u00bbma\u0161\u1e25irin\u00ab liest, liest nicht falsch, und &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7366,"parent":7364,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7392","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7392","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7392"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7392\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7393,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7392\/revisions\/7393"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7364"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7366"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7392"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}