{"id":7410,"date":"2021-04-19T15:40:21","date_gmt":"2021-04-19T13:40:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7410"},"modified":"2021-04-19T15:40:23","modified_gmt":"2021-04-19T13:40:23","slug":"rosch-haschanah-kapitel-1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/rosch-haschanah\/rosch-haschanah-kapitel-1\/","title":{"rendered":"Rosch haSchanah Kapitel 1"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Rosch haSchanah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/rosch-haschanah\/\" data-type=\"page\" data-id=\"7395\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Rosch haSchanah<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-2a\">2a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-2b\">2b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-3a\">3a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-3b\">3b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-4a\">4a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-4b\">4b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-5a\">5a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-5b\">5b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-6a\">6a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-6b\">6b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-7a\">7a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-7b\">7b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-8a\">8a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-8b\">8b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-9a\">9a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-9b\">9b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-10a\">10a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-10b\">10b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-11a\">11a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-11b\">11b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-12a\">12a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-12b\">12b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-13a\">13a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-13b\">13b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-14a\">14a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-14b\">14b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-15a\">15a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-15b\">15b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-16a\">16a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-16b\">16b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-17a\">17a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-17b\">17b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-18a\">18a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-18b\">18b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-19a\">19a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-19b\">19b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-20a\">20a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-20b\">20b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-21a\">21a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-21b\">21b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-22a\">22a<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-2a\">Blatt 2a<\/h2>\n<p><bold>E<\/bold>S <small>GIBT VIER<\/small> J<small>AHRESANF\u00c4NGE: DER ERSTE<\/small> N<small>ISAN IST<\/small> J<small>AHRESANFANG DER<\/small> K<small>\u00d6NIGE<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>UND DER<\/small> F<small>ESTE<\/small><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>. <sup>i<\/sup> D<small>ER ERSTE<\/small> E<small>LUL IST<\/small> J<small>AHRESANFANG F\u00dcR DEN<\/small> V<small>IEHZEHNTEN<\/small><a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>; R. E<small>LEA\u0351ZAR UND<\/small> R. \u0160<small>IMO\u0351N SAGEN, DER ERSTE<\/small> T<small>I\u0160RI. DER ERSTE<\/small> T<small>I\u0160RI IST<\/small> J<small>AHRESANFANG DES<\/small> K<small>ALENDERJAHRES, DES ERLASSJAHRES<\/small><a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> <small>UND DES<\/small> J<small>OBELJAHRES<\/small><a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>, <small>SOWIE DER<\/small> P<small>FLANZUNGEN UND<\/small> K<small>R\u00c4UTER<\/small><a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>. D<small>ER ERSTE<\/small> \u0160<small>EBA\u1e6c IST NACH DER<\/small> S<small>CHULE<\/small> \u0160<small>AMMAJS JAHRESANFANG DER B\u00c4UME<\/small><a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a><small>; DIE<\/small> S<small>CHULE<\/small> H<small>ILLELS SAGT, DER F\u00dcNFZEHNTE DESSELBEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. D<small>ER<\/small> K<small>\u00d6NIGE<\/small>. Hinsichtlich welcher Halakha? R. \u1e24isda erwiderte: Hinsichtlich der Schuldscheine, denn wir haben gelernt: Vordatierte Schuldscheine sind ung\u00fcltig<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>, nachdatierte sind g\u00fcltig.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn ein K\u00f6nig am neunundzwanzigsten Adar die Regierung angetreten hat, so wird ihm am ersten Nisan ein Jahr angerechnet; tritt er die Regierung am ersten Nisan an, so wird ihm das Jahr erst am n\u00e4chsten ersten Nisan angerechnet.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Wenn ein K\u00f6nig am neunundzwanzigsten Adar die Regierung angetreten hat, so wird ihm am ersten Nisan ein Jahr angerechnet. Er lehrt uns damit, da\u00df der Nisan Jahresanfang der K\u00f6nige<\/p>\n<h2 id=\"blatt-2b\">Blatt 2b<\/h2>\n<p>ist, und da\u00df ein Tag des Jahres als Jahr angesehen wurde.<\/p>\n<p>\u00abTrat er die Regierung am ersten Nisan an, so wird ihm das Jahr erst am n\u00e4chsten ersten Nisan angerechnet.\u00bb Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn er bereits im Adar gew\u00e4hlt worden ist; man k\u00f6nnte glauben, man z\u00e4hle dann zwei Jahre, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn [ein K\u00f6nig] im Adar gestorben und ein anderer an seine Stelle im Adar eingesetzt worden ist, so z\u00e4hlt das Jahr sowohl zur Regierung des einen als auch zu der des anderen<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>. Wenn er im Nisan gestorben und ein anderer im Nisan an seine Stelle eingesetzt worden ist, so z\u00e4hlt das Jahr sowohl zur Regierung des einen als auch zu der des anderen. Wenn er im Adar gestorben ist und ein anderer an seine Stelle im Nisan eingesetzt worden ist, so z\u00e4hlt das erste zur Regierung des einen und das zweite zu der des anderen.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Wenn [ein K\u00f6nig] im Adar gestorben und ein anderer an seine Stelle im Adar eingesetzt worden ist, so z\u00e4hlt das Jahr sowohl zur Regierung des einen als auch zu der des anderen. Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man z\u00e4hle nicht ein Jahr zur Regierungszeit von zweien, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>\u00abWenn er im Nisan gestorben und ein anderer im Nisan an seine Stelle eingesetzt worden ist, so z\u00e4hlt das Jahr sowohl zur Regierung des einen als auch zu der des anderen.\u00bb Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, nur am Ende des Jahres, sagen wir, gelte ein Tag des Jahres als Jahr, am Beginne des Jahres aber sagen wir dies nicht, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>\u00abWenn er im Adar gestorben und ein anderer an seine Stelle im Nisan eingesetzt worden ist, so z\u00e4hlt das erste zur Regierung des einen und das zweite zu der des anderen.\u00bb Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen des Falles n\u00f6tig, wenn er bereits im Adar gew\u00e4hlt worden und auch (K\u00f6nig,) der Sohn eines K\u00f6nigs ist; man k\u00f6nnte glauben, man z\u00e4hle zwei Regierungsjahre, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Woher, da\u00df man das Regierungsjahr nur mit Nisan zu z\u00e4hlen beginne? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>*es geschah im vierhundertachtzigsten Jahre nach dem Auszuge der Kinder Jisra\u00e9l aus dem Lande Mi\u00e7rajim, im vierten Jahre<\/p>\n<p>im Monate Ziv, das ist der zweite Monat*<\/p>\n<p><em>der Regierung Selomos \u00fcber Jisra\u00e9l<\/em>; er vergleicht die Regierung \u0160elomos mit dem Auszuge aus Mi\u00e7rajim: wie der Auszug aus Mi\u00e7rajim mit Nisan, ebenso die Regierung \u0160elomos mit Nisan.<\/p>\n<p>Woher dies vom Auszuge aus Mi\u00e7rajim selbst, da\u00df man mit Nisan zu z\u00e4hlen beginne, vielleicht auch diesen mit Ti\u0161ri?<\/p>\n<p>Dies ist nicht einleuchtend, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a><em>und Ahron, der Priester, stieg nach dem Befehle des Herrn hinauf auf den Berg Hor und starb daselbst, im vierzigsten Jahre nach dem Auszuge der Kinder Jiisra\u00e9l aus dem Lande Mi\u00e7rajim, im f\u00fcnften Monate, am ersten des Monats<\/em>, und ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a><em>und es geschah im vierzigsten Jahre, im elften Monate, am ersten des Monats, da sprach Mo\u0161e &amp;c<\/em>. Wenn er nun vom Ab spricht und es \u00bbdas vierzigste Jahr\u00ab nennt, und vom \u0160eba\u1e6d spricht und es ebenfalls \u00bbdas vierzigste Jahr\u00ab nennt, so ist ja zu entnehmen, da\u00df dessen Jahresanfang nicht mit dem Ti\u0161ri beginnt.<\/p>\n<p>Allerdings z\u00e4hlt die eine [Schriftstelle] ausdr\u00fccklich nach dem Auszuge aus Mi\u00e7rajim, woher aber, da\u00df die andere nach dem Auszuge aus Mi\u00e7rajim z\u00e4hlt, vielleicht nach der Errichtung der Stiftsh\u00fctte!?<\/p>\n<p>Wie R. Papa erkl\u00e4rt<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>hat, [die Worte] <em>im zwanzigsten Jahre<\/em> dienen als Wortanalogie, ebenso dienen auch hierbei [die Worte] <em>im vierzigsten Jahre<\/em> als Wortanalogie: wie da nach dem Auszuge aus Mi\u00e7rajim, ebenso hierbei nach dem Auszuge aus Mi\u00e7rajim.<\/p>\n<p>Woher aber, da\u00df das Ereignis im Ab zuerst geschah, vielleicht geschah das Ereignis im \u0160eba\u1e6d zuerst<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht anzunehmen; es hei\u00dft:<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a><em>nachdem er Si\u1e25on geschlagen hatte<\/em>, und als die Seele Ahrons zur Ruhe einkehrte, lebte Si\u1e25on noch, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a><em>und der Kenaa<\/em>\u0351<em>nite, der K\u00f6nig von<\/em><\/p>\n<h2 id=\"blatt-3a\">Blatt 3a<\/h2>\n<p><em>A<\/em>\u0351<em>rad, vernahm<\/em>. Er vernahm n\u00e4mlich die Kunde, da\u00df Ahron gestorben sei und die Wolken der Herrlichkeit verschwunden seien, da glaubte er, es sei nun die Freiheit gegeben, Jisra\u00e9l zu bekriegen. Das ist es, was geschrieben steht :<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a><em>und die ganze Gemeinde sah, da\u00df Ahron verschieden war<\/em>, und R. Abahu sagte, man lese nicht <em>sah<\/em>, sondern <em>wurde<\/em><a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>gesehen<\/em>. Dies nach Re\u0161 Laqi\u0161, denn Re\u0161 Laqi\u0161 sagte, [das Wort] \u00bbki\u00ab<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>habe vier Bedeutungen: wenn, vielleicht, sondern, denn.<\/p>\n<p>Ist es denn derselbe, da war es Kenaa\u0351n, dort aber Si\u1e25on!?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Si\u1e25on, A\u0351rad und Kenaa\u0351n sind identisch; Si\u1e25on [hie\u00df er], weil er einem Fohlen [seja\u1e25] in der W\u00fcste glich, Kenaa\u0351n nach dem Namen seines Reiches, und sein eigentlicher Name war A\u0351rad. Manche lesen: A\u0351rad [hie\u00df er], weil er einem Waldesel [a\u0351rud] in der W\u00fcste glich, Kenaa\u0351n nach dem Namen seines Reiches, und sein eigentlicher Name war Si\u1e25on.<\/p>\n<p>Vielleicht ist Ijar der Jahresanfang<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht anzunehmen; es hei\u00dft:<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a><em>und es geschah im ersten Monate des zweiten Jahres, am ersten des<\/em> Monats,* da wurde die Stiflsh\u00fctte aufgestellt<em>, und ferner hei\u00dft es: <a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a><\/em>und es geschah im zweiten Jahre, im zweiten Monate, da erhob sich die Wolke von der Stiftsh\u00fctte des Gesetzes*. Wenn er es im Nisan \u00bbdas zweite Jahr\u00ab nennt und im Ijar ebenfalls \u00bbdas zweite Jahr\u00ab nennt, so ist demnach der Ijar nicht Jahresanfang.<\/p>\n<p>Vielleicht ist Sivan der Jahresanfang<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>? Dies ist nicht anzunehmen; es hei\u00dft:<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a><em>im dritten Monate nach dem Auszuge der Kinder Jisra\u00e9l aus dem Lande Mi\u00e7rajim<\/em>. Wieso hei\u00dft es, wenn dem so w\u00e4re, [nur:] im dritten Monate, es sollte ja hei\u00dfen: im zweiten Jahre nach dem Auszuge &amp;c.<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Vielleicht ist es der Tammuz, vielleicht ist es der Ab, vielleicht der Adar!? Vielmehr, erwiderte R. Elea\u0351zar, ist es hieraus [zu entnehmen]:<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a><em>und er begann zu bauen im zweiten Monate, am zweiten, im vierten Jahre seiner Regierung<\/em>. Was hei\u00dft im \u00bbzweiten\u00ab? Doch wohl am zweiten des Monats, mit dem sein Regierungsjahr begann. Rabina wandte ein: Vielleicht am zweiten des Monats!?<\/p>\n<p>So w\u00fcrde es ausdr\u00fccklich<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>gehei\u00dfen haben: am zweiten des Monats.<\/p>\n<p>Vielleicht am zweiten Wochentage!?<\/p>\n<p>Erstens wird der (zweite) Wochentag nie in der Schrift genannt, und ferner vergleiche man das andere <em>zweiten<\/em> mit dem ersten <em>zweiten<\/em>: wie das erste <em>zweiten<\/em> sich auf den Monat bezieht, ebenso das andere <em>zweiten<\/em> auf den Monat.<\/p>\n<p>\u00dcbereinstimmend mit R. Jo\u1e25anan wird gelehrt: Woher, da\u00df man das Regierungsjahr mit Nisan zu z\u00e4hlen beginne? Es hei\u00dft: <em>es geschah im vierhundertachtzigsten Jahre nach dem Auszuge der Kinder Jisra\u00e9l aus dem Lande Mi\u00e7rajim &amp;c<\/em>. Und es hei\u00dft: <em>und Ahron, der Priester, stieg nach dem Befehle des Herrn hinauf auf den Berg Hor &amp;c<\/em>. Und es hei\u00dft: <em>und es geschah im vierzigsten Jahre, im elften Monate<\/em>. Und es hei\u00dft: <em>nachdem er Si\u1e25on geschlagen hatte &amp;c<\/em>. Und es hei\u00dft: <em>und der Kanaa<\/em>\u0351<em>nite vernahm &amp;c<\/em>. Und es hei\u00dft: <em>und die ganze Gemeinde sah, das Ahron verschieden war &amp;c<\/em>. Und es hei\u00dft: <em>und es geschah im ersten Monate des zweiten Jahres &amp;c<\/em>. Und es hei\u00dft: <em>und es geschah im zweiten Jahre, im zweiten Monate &amp;c<\/em>. Und es hei\u00dft: <em>im dritten Monate nach dem Auszuge der Kinder Jisra\u00e9l &amp;c<\/em>. Und es hei\u00dft: <em>und er begann zu bauen &amp;c<\/em>.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte: Dies lehrten sie nur von jisra\u00e9litischen K\u00f6nigen, bei K\u00f6nigen der weltlichen V\u00f6lker aber beginne man mit dem Ti\u0161ri zu z\u00e4hlen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a><em>Worte Ne\u1e25emjas, des Sohnes Hakaljas: Im Monate Kislev des zwanzigsten Jahres &amp;c.<\/em>, und ferner hei\u00dft es :<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a><em>und es geschah im Monate Nisan des zwanzigsten Jahres des K\u00f6nigs Arta\u1e25\u0161asta &amp;c<\/em>. Wenn er nun vom Kislev spricht und es \u00bbdas zwanzigste Jahr\u00ab nennt und vom Nisan spricht und es ebenfalls \u00bbdas zwanzigste Jahr\u00ab nennt, so ist ja zu entnehmen, da\u00df der Jahresanfang nicht mit dem Nisan beginnt.<\/p>\n<p>Allerdings z\u00e4hlt die eine [Schriftstelle] nach Arta\u1e25\u0161asta, woher aber, da\u00df<\/p>\n<h2 id=\"blatt-3b\">Blatt 3b<\/h2>\n<p>die andere nach Arta\u1e25\u0161asta z\u00e4hlt, vielleicht nach einer anderen \u00c4ra!? R. Papa erwiderte: [Die Worte:] <em>im zwanzigsten Jahre<\/em> dienen als Wortanalogie: wie dort nach Arta\u1e25\u0161asta, ebenso da nach Arta\u1e25\u0161asta. Woher aber, da\u00df das Ereignis im Kislev zuerst geschah, vielleicht geschah das Ereignis im Nisan zuerst!? Dies ist nicht anzunehmen, denn es wird gelehrt: Die Worte, die \u1e24anani zu Ne\u1e25emja im Kislev sprach, sagte Ne\u1e25emja dem K\u00f6nige im Nisan. \u1e24anina sprach zu Ne\u1e25emja im Kislev, denn es hei\u00dft: <em>Worte Ne\u1e25emjas, des Sohnes \u1e24akaljas: Im Monat Kislev des zwanzigsten Jahres, als ich in der Burg \u0160u\u0161an war, kam \u1e24anani, einer meiner Br\u00fcder, mit einigen M\u00e4nnern, aus Jehuda. Als ich sie \u00fcber die Juden, die Geretteten, die aus der Gefangenschaft \u00fcbrig geblieben waren, und \u00fcber Jeru\u0161alem befragte, da antworteten sie mir: Die \u00dcbriggebliebenen, die aus der Gefangenschaft dort in der Provinz \u00fcbrig geblieben sind, befinden sich in gro\u00dfem Elend und in Schmach; die Mauer Jeru\u0161alems ist auseinandergerissen und ihre Tore sind in Feuer verbrannt. Ne\u1e25emja<\/em> berichtete es dem K\u00f6nige im Nisan, denn es hei\u00dft: <em>Und es geschah im Monate Nisan des zwanzigsten Jahres des K\u00f6nigs Arta\u1e25\u0161asta, als Wein vor ihm stand, da nahm ich den Wein und reichte ihn dem K\u00f6nige, ohne da\u00df ich ihn merken lie\u00df, wie schlecht mir war. Der K\u00f6nig aber sprach zu mir: Warum siehst du so schlecht aus, w\u00e4hrend du doch nicht krank bist, das kann nur ein schlechtes Gewissen sein! Da f\u00fcrchtete ich mich sehr. Und ich sprach zum K\u00f6nige: Der K\u00f6nig m\u00f6ge immerdar leben! Wieso sollte ich nicht schlecht aussehen, wenn die Stadt, die Begr\u00e4bnisst\u00e4tte meiner V\u00e4ter, w\u00fcste liegt und ihre Tore vom Feuer verzehrt sind!? Da sprach der K\u00f6nig zu mir: Um was willst du denn bitten? Da betete ich zum Gotte des Himmels; sodann sprach ich zum K\u00f6nige: Wenn es dem K\u00f6nige recht ist, und wenn dir dein Knecht geeignet erscheint, so entsende mich nach Jehuda, nach der Stadt, da die Gr\u00e4ber meiner V\u00e4ter sind, da\u00df ich sie wieder aufbaue! Und der K\u00f6nig sprach zu mir, w\u00e4hrend seine Kebse an seiner Seite sa\u00df: Wie lange wird deine Reise dauern, und wann wirst du zur\u00fcckkehren? Somit war es dem K\u00f6nige recht, mich zu entsenden, und ich gab ihm eine Frist an<\/em>. R. Joseph wandte ein:<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a><em>Am vierundzwanzigsten Tage des sechsten Monats, im zweiten Jahre des K\u00f6nigs Darjave\u0161<\/em>, und ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a><em>im siebenten [Monate], im zweiten Jahre<\/em><a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>, <em>am einundzwanzigsten des Monats<\/em>; wieso hei\u00dft es demnach [nur]: im siebenten [Monate], es sollte ja hei\u00dfen: im dritten Jahre!? R. Abahu erwiderte: Kore\u0161 war ein rechtschaffener K\u00f6nig, daher wurde bei ihm wie bei den jisra\u00e9litischen K\u00f6nigen gez\u00e4hlt. R. Joseph wandte ein : Erstens widersprechen demnach die [folgenden] Schriftverse einander, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a><em>es wurde aber dieser Tempel vollendet bis zum dritten Tage des Monats Adar, das ist das sechste Regierungsjahr des K\u00f6nigs Darjave\u0161<\/em>, und es wird gelehrt, im darauffolgenden Jahre um diese Zeit sei E\u0351zra mit den Exulanten aus Babylonien gezogen, w\u00e4hrend es aber hei\u00dft:<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a><em>er gelangte nach Jeru\u0161alem im f\u00fcnften Monate, das ist das siebente Jahr des K\u00f6nigs<\/em>, wo es doch hei\u00dfen m\u00fc\u00dfte: das achte Jahr!? Und ferner sind sie gar nicht identisch, denn da<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>ist es Kore\u0161, hier aber Darjave\u0161!?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Kore\u0161, Darjave\u0161 und Arta\u1e25\u0161asta sind identisch. Kore\u0161 [hie\u00df er], weil er ein rechtschaffener [ko\u0161er] K\u00f6nig war, Arta\u1e25\u0161asta hie\u00df er nach dem Namen seines Reiches, und sein wirklicher Namen war Darjave\u0161.<\/p>\n<p>Immerhin besteht ja ein Widerspruch!? R. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Das ist kein Widerspruch: das eine, bevor er schlecht wurde, das andere, nachdem er schlecht wurde. R. Kahana wandte ein: War er denn<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>schlecht geworden, es hei\u00dft ja:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-4a\">Blatt 4a<\/h2>\n<p><a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a><em>was man n\u00f6tig hat, sowohl junge Stiere als auch Widder und L\u00e4mmer zu Brandopfern f\u00fcr den Gott des Himmels, Weizen, Salz, Wein und \u00d6l, soll ihnen nach der Angabe der Priester zu Jeru\u0161alem Tag f\u00fcr Tag ungeschm\u00e4lert gegeben werden<\/em>!? R. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Meister, von deiner Last<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>! [Es hei\u00dft:]<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a><em>damit sie dem Gotte des Himmels Opfer lieblichen Geruches darbringen und f\u00fcr das Leben des K\u00f6nigs und seiner S\u00f6hne beten<\/em><a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ist denn, wer so verf\u00e4hrt, nicht tugendhaft, es wird ja gelehrt, da\u00df, wenn jemand sagt, dieser Sala\u0351 sei Almosenspende, damit seine Kinder leben bleiben oder damit er der zuk\u00fcnftigen Welt teilhaftig werde, er ein wahrhaft Frommer sei!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine gilt von Jisra\u00e9liten und das andere von den weltlichen V\u00f6lkern. Wenn du aber willst, sage ich: aus folgendem ist zu entnehmen, da\u00df er schlecht wurde. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><em>der Schichten von Quadersteinen sollen drei sein und eine Schicht aus Holz; die Kosten sollen aus dem k\u00f6niglichen Hause bestritten werden<\/em>. Weshalb errichtete er [den Tempel] so? Er dachte : sollten die Juden mir abtr\u00fcnnig werden, so verbrenne ich ihn im Feuer.<\/p>\n<p>Hat ihn denn \u0160elomo nicht ebenso errichtet, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a><em>drei Schichten von Quadersteinen und eine aus Zedernholz<\/em> !?<\/p>\n<p>\u0160elomo legte sie oben, er aber legte sie unten, \u0160elomo versenkte sie in die Mauer, er aber versenkte sie nicht in die Mauer, \u0160elomo verkleidete sie mit Kalk, aber er verkleidete sie nicht mit Kalk. R. Joseph, nach anderen R. Ji\u00e7\u1e25aq, sagte: Aus folgendem, ist zu entnehmen, da\u00df er schlecht wurde :<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a><em>und der K\u00f6nig sprach zu mir, w\u00e4hrend die Kebse an seiner Seite sa\u00df<\/em>, und Rabbab. Lema sagte im Namen Rabhs, unter \u00bbKebse\u00ab sei eine H\u00fcndin zu verstehen.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber:<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a><em>du hast dich \u00fcber den Herrn des Himmels erhoben; die Gef\u00e4\u00dfe seines Tempels hat man f\u00fcr dich bringen m\u00fcssen, damit du mit deinen Kebsen und Konkubinen Wein daraus tr\u00e4nkest<\/em>; wie kann denn unter \u00bbKebse\u00ab eine H\u00fcndin zu verstehen sein, diese trinkt ja keinen Wein!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; man richtet sie ab, und sie trinkt.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber:<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a><em>der K\u00f6nige T\u00f6chter zu deinem Schmucke, die Kebse steht zu deiner Rechten in Ophirgold<\/em>; was verk\u00fcndet demnach der Prophet Jisra\u00e9l, wenn unter \u00bbKebse\u00ab eine H\u00fcndin zu verstehen ist!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: als Belohnung daf\u00fcr, da\u00df die Tora bei Jisra\u00e9l so beliebt ist, wie die Kebse bei den weltlichen V\u00f6lkern, ist ihnen das Ophirgold beschieden. Wenn du aber willst, sage ich: tats\u00e4chlich ist [sonst] unter \u00bbKebse\u00ab die K\u00f6nigin zu verstehen, nur hatte Rabba b.Lema eine \u00dcberlieferung, und nur deshalb nennt er sie \u00bbKebse\u00ab, weil sie ihm wie eine Kebse lieb war. Oder auch, weil er sie auf dem Platze der Kebse sitzen lie\u00df. Wenn du aber willst, sage ich: aus folgendem ist zu entnehmen, da\u00df er schlecht wurde :<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a><em>bis zu hundert Talenten Silber, bis zu hundert Kor Weizen, bis zu hundert Bath Wein, und bis zu hundert Bath \u00d6l und Salz ohne Einschr\u00e4nkung &amp;c<\/em>. ; bis dahin ohne Ma\u00df, dann aber mit festgesetztem Ma\u00dfe.<\/p>\n<p>Vielleicht waren ihm bis dahin die Ma\u00dfe nicht bekannt!?<\/p>\n<p>Vielmehr, am richtigsten ist es, wie wir vorher erkl\u00e4rt haben.<\/p>\n<p>U<small>ND DER<\/small> F<small>ESTE<\/small>. Beginnen die Feste denn am ersten Nisan, sie beginnen ja am f\u00fcnfzehnten Nisan!? R. \u1e24isda erwiderte: Das in diesen Monat fallende Fest ist (Jahres) anfang der Feste. Dies ist von Bedeutung hinsichtlich des Verbotes des Vers\u00e4umens, nach R. \u0160imo\u0351n.\u00a0Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Sowohl beim Gelobten als auch bei der Weihung f\u00fcr das Heiligtum als auch beim Sch\u00e4tzgel\u00fcbde \u00fcbertritt man, sobald drei Feste verstrichen<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>sind, das Verbot des Vers\u00e4umens. R. \u0160imo\u0351n sagt, drei Feste der Reihe nach, mit dem Pesa\u1e25feste beginnend. Desgleichen sagte R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj: Zuweilen sind es drei Feste, zuweilen vier und zuweilen f\u00fcnf. Und zwar: hat man vor dem Pesa\u1e25feste gelobt, so sind es drei, wenn vor dem Wochenfeste, so sind es f\u00fcnf, wenn vor dem H\u00fcttenfeste, so sind es vier.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wer Kaufwert<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>, Sch\u00e4tzgel\u00fcbde, Gebanntes, Geweihtes, S\u00fcndopfer, Schuldopfer, Brandopfer, Heilsopfer, Almosen, Zehnten, Erstgeburt, [Vieh]zehnten, Pesa\u1e25opfer, Nachlese, Vergessenes,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-4b\">Blatt 4b<\/h2>\n<p>oder Eckenla\u00df schuldet, begeht das Verbot des Vers\u00e4umens, sobald drei Feste verstrichen sind. R. \u0160imo\u0351n sagt, drei Feste der Reihe nach, mit dem Pesa\u1e25feste beginnend. R. Me\u00edr sagt, sobald nur ein Fest verstrichen ist, habe man das Verbot des Vers\u00e4umens begangen. R. Elie\u0351zer b.Ja\u0351qob sagt, sobald zwei Feste verstrichen sind, habe man das Verbot des Vers\u00e4umens begangen. R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n sagt, sobald das H\u00fcttenfest verstrichen ist, habe man das Verbot des Vers\u00e4umens begangen.<\/p>\n<p>Was ist der Grund des ersten Tanna?<\/p>\n<p>Merke, die Schrift spricht ja von diesen<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>, wozu wiederholt sie wiederum :<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a><em>am Pesa\u1e25feste, am Wochenfeste und am H\u00fcttenfeste<\/em>? Doch wohl wegen des Verbotes des Vers\u00e4umens. R. \u0160imo\u0351n sagte: Die Schrift braucht ja nicht das H\u00fcttenfest zu nennen, wo sie ja von diesem spricht, und wenn sie es dennoch nennt, so besagt dies, da\u00df dieses das letzte ist.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Me\u00edrs?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a><em>du sollst dahin kommen; ihr sollt dahin bringen<\/em><a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan?<\/p>\n<p>Dies, da\u00df es Gebot ist<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und R. Me\u00edr!?<\/p>\n<p>Da die Tora es zu bringen sagt, und man es nicht gebracht hat, so hat man ja das Verbot des Vers\u00e4umens \u00fcbertreten.<\/p>\n<p>Was ist der Grund des R. Elie\u0351zer b.Ja\u0351qob?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a><em>dies sollt ihr dem Herrn an euren Festzeiten herrichten<\/em>; das mindeste von \u00bbFestzeiten\u00ab ist zwei.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Dies deutet auf die Lehre R. Jonas, denn R. Jonas sagte: Alle Feste gleichen einander, indem sie alle die Verunreinigung des Tempels und seiner Heiligt\u00fcmer s\u00fchnen.<\/p>\n<p>Was ist der Grund des R. Elea\u0351zar b.R. \u0160imo\u0351n?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Elea\u0351zar b.R. \u0160imo\u0351n sagte: Die Schrift braucht ja nicht das H\u00fcttenfest zu nennen, wo sie ja von diesem spricht, und wenn sie es dennoch nennt, so besagt dies, da\u00df dieses [das Verbot] veranla\u00dft.<\/p>\n<p>Was folgern R. Me\u00edr und R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob aus [dem Verse]: <em>am Pesa\u1e25feste, am Wochenfeste und am H\u00fctttenfeste<\/em>?<\/p>\n<p>Diesen verwenden sie f\u00fcr eine Lehre des R. Elea\u0351zar im Namen R. O\u0161ajas, denn R. Elea\u0351zar sagte im Namen R. O\u0161ajas: Woher, da\u00df [das Festopfer] des Wochenfestes w\u00e4hrend sieben Tagen nachgeholt werden kann? Es hei\u00dft: <em>am Pesa\u1e25feste, am Wochenfeste und am H\u00fcttenfeste<\/em>, das Wochenfest gleicht also dem Pesa\u1e25feste: wie es am Pesa\u1e25feste w\u00e4hrend aller sieben Tage nachgeholt werden kann, ebenso kann es am Wochenfeste sieben Tage nachgeholt werden.<\/p>\n<p>Sollte er es mit dem H\u00fcttenfeste vergleichen, wie es an diesem acht sind, ebenso an jenem acht!?<\/p>\n<p>Der achte Tag ist ein Fest f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Allerdings ist der achte Tag ein Fest f\u00fcr sich hinsichtlich des Loses<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>, des Zeitsegens, des Festes, des Opfers, des Tempelgesanges und des Segens, hinsichtlich der Nachholung aber stimmen ja alle \u00fcberein, da\u00df er eine Fortsetzung des ersten [Tages] sei!? Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Wer das Festopfer am ersten Tage des H\u00fcttenfestes nicht dargebracht hat, bringe es w\u00e4hrend des ganzen Festes dar, auch am letzten Festtage.<\/p>\n<p>Ergreifst du viel, so hast du nichts ergriffen, ergreifst du wenig, so hast du es ergriffen.<\/p>\n<p>Wozu wiederholt der Allbarmherzige das H\u00fcttenfest?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-5a\">Blatt 5a<\/h2>\n<p>Um es mit dem Pesa\u1e25feste zu vergleichen : wie am Pesa\u1e25feste das \u00dcbernachten [in Jeru\u0161alem] erforderlich ist, ebenso ist am H\u00fcttenfeste das \u00dcbernachten erforderlich.<\/p>\n<p>Woher wissen wir dies von diesem selbst?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft :<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a><em>und am anderen Morgen sollst du dich auf den Weg machen und heimkehren<\/em>.<\/p>\n<p>Woher wissen der erste Tanna und R. \u0160imo\u0351n (b.Elea\u0351zar), da\u00df am Wochenfeste [das Festopfer] nachgeholt werden kann?<\/p>\n<p>Sie entnehmen dies aus der Lehre des Rabba b.\u0160emu\u00e9l, denn Rabba b.\u0160emu\u00e9l lehrte: Die Tora sagt, man z\u00e4hle die Tage und weihe den Neumond, man z\u00e4hle [die Tage] und weihe das Wochenfest; wie der Neumondstag zu seinen gez\u00e4hlten<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>geh\u00f6rt, ebenso geh\u00f6rt das Wochenfest zu seinen gez\u00e4hlten<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Vielleicht am Wochenfeste nur einen Tag<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>!? Raba erwiderte: Werden etwa beim Wochenfeste nur die Tage und nicht auch die Wochen gez\u00e4hlt!? Der Meister sagte ja, es sei Gebot, sowohl die Tage als auch die Wochen zu z\u00e4hlen. Au\u00dferdem hei\u00dft es ja auch \u00bbWochenfest\u00ab. Ist denn das Pesa\u1e25opfer an den Festen darzubringen, daf\u00fcr ist ja ein bestimmter Tag<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>festgesetzt; hat man es dann dargebracht, ist es recht, hat man es nicht dargebracht, so ist es verdr\u00e4ngt worden!? R. \u1e24isda erwiderte: Vom Pesa\u1e25opfer lehrt er es auch unn\u00f6tig. R. \u0160e\u0161eth erwiderte: Unter \u00bbPesa\u1e25opfer\u00ab ist das Heilsopfer<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>desselben zu verstehen.<\/p>\n<p>Dieses ist ja ein Heilsopfer<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Er lehrt von Heilsopfern, die vom Pesa\u1e25opfer herr\u00fchren, und von Heilsopfern, die urspr\u00fcnglich solche waren. Man k\u00f6nnte n\u00e4mlich glauben, jene gleichen dem Pesa\u1e25opfer, da sie vom Pesa\u1e25opfer herr\u00fchren, so lehrt er uns.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-5b\">Blatt 5b<\/h2>\n<p>Woher dies<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a><em>Wenn du ein Gel\u00fcbde tust<\/em>; ich wei\u00df dies vom Gelobten, woher dies vom Gespendeten? Hier hei\u00dft es <em>Gel\u00fcbde<\/em> und dort<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>hei\u00dft es <em>ein Gel\u00fcbde oder eine freiwillige Gabe<\/em>; wie dort das Gespendete dazu geh\u00f6rt, ebenso geh\u00f6rt auch hier das Gespendete dazu. <em>Dem Herrn, deinem Gott<\/em>, das sind Kaufwert, Sch\u00e4tzgel\u00fcbde, Gebanntes und Geweihtes<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>. <em>Vers\u00e4ume nicht, es einzul\u00f6sen<\/em>, es selbst, nicht aber seinen Ersatz;<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a><em>denn fordern wir es<\/em>, das sind S\u00fcndopfer, Schuldopfer, Brandopfer und Heilsopfer;<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a><em>der Herr, dein Gott<\/em>, das sind Almosen, Zehnt und Erstgeburt;<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a><em>von dir<\/em>, das sind Nachlese, Vergessenes und Eckenla\u00df;<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a><em>und es k\u00f6nnte an dir eine S\u00fcnde haften<\/em>, nicht aber eine S\u00fcnde an deinem Opfer<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: <em>Vers\u00e4ume nicht, es einzul\u00f6sen<\/em>, es selbst, nicht aber seinen Ersatz. Welchen Ersatz: wenn den Ersatz des Brandopfers<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>und des Heilsopfers, so werden sie ja dargebracht, und wenn den Ersatz des S\u00fcndopfers, so ist es ja<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>verenden zu lassen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, unter \u00bbErsatz\u00ab ist der Ersatz des Dankopfers zu verstehen. R. \u1e24ija lehrte n\u00e4mlich: Wenn das origin\u00e4re Dankopfer mit Eingetauschtem desselben verwechselt worden und eines von beiden verendet ist, so gibt es f\u00fcr das andere kein Mittel mehr<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>; wie sollte man verfahren: bringt man es mit dem [dazu erforderlichen] Brote dar, so kann es ja das Eingetauschte<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a>sein, und bringt man es ohne Brot dar, so kann es ja das [origin\u00e4re] Dankopfer sein.<\/p>\n<p>Wozu braucht die Schrift, wenn es nicht darzubringen ist, es auszuschlie\u00dfen!? R. \u0160e\u0161eth erwiderte: Tats\u00e4chlich den Ersatz des Brandopfers und des Heilsopfers, nur handelt es sich hier um den Fall, wenn, nachdem zwei Feste verstrichen sind, das origin\u00e4re einen Fehler bekommen und man es auf ein anderes eingetauscht hat, und dann wiederum ein Fest verstrichen ist. Man k\u00f6nnte glauben, da es das erste ersetzt, sei es ebenso, als w\u00e4ren drei Feste verstrichen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Wie ist es aber nach R. Me\u00edr zu erkl\u00e4ren, welcher sagt, man habe das Verbot des Vers\u00e4umens \u00fcbertreten, auch wenn nur ein Fest verstrichen ist!? Raba erwiderte: Hier handelt es sich um den Fall, wenn es w\u00e4hrend des Festes einen Fehler bekommen und man es umgetauscht hat, und das Fest verstrichen ist. Man k\u00f6nnte glauben, da es das erste ersetzt, sei es ebenso, als w\u00e4re das ganze Fest verstrichen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>\u00ab<em>Und es k\u00f6nnte an dir eine S\u00fcnde haften<\/em>, nicht aber eine S\u00fcnde an deinem Opfer.\u00bb Braucht dies denn hieraus entnommen zu werden, dies geht ja aus [einer Lehre] der Anderen hervor!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Andere sagen, man k\u00f6nnte glauben, die Erstgeburt gleiche, wenn ein Jahr verstrichen ist, untauglich gewordenen Opfern und sei untauglich, so hei\u00dft es :<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a><em>du sollst vor dem Herrn, deinem Gotte, den Zehnten deines Getreides, Mostes und \u00d6ls und die Erstgeborenen deiner Rinder und Schafe verzehren<\/em>; das Erstgeborene gleicht dem Zehnten: wie der Zehnt von einem Jahre zum anderen nicht untauglich wird, ebenso wird die Erstgeburt von einem Jahre zum anderen nicht untauglich.<\/p>\n<p>Dies ist n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, dies gelte nur von der Erstgeburt, die nicht wohlgef\u00e4llig<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a>zu machen braucht, Opfer aber, die wohlgef\u00e4llig zu machen haben, machen nicht wohlgef\u00e4llig, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Aber dies ist ja<\/p>\n<h2 id=\"blatt-6a\">Blatt 6a<\/h2>\n<p>auch aus einer Lehre Ben Azajs zu entnehmen!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Ben Azaj sagte:<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a><em>Es<\/em>, was lehrt dies!? Da es hei\u00dft: <em>vers\u00e4ume nicht, es einzul\u00f6sen<\/em>, so k\u00f6nnte man glauban, auch das vers\u00e4umt [eingel\u00f6ste] Gel\u00fcbde mache nicht wohlgef\u00e4llig, so hei\u00dft es <em>es<\/em>, nur dieses macht nicht wohlgef\u00e4llig, wohl aber macht das vers\u00e4umt [dargebrachte] Gel\u00fcbde wohlgef\u00e4llig.<\/p>\n<p>Vielmehr, <em>an dir eine S\u00fcnde<\/em>, nicht aber an deiner Frau eine S\u00fcnde. R. Jo\u1e25anan, nach anderen R. Elea\u0351zar, sagte: Die Frau stirbt einem nur deshalb, weil man von ihm Geld zu fordern und er keins hat, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a><em>warum soll man dir das Lager unter dir wegnehmen, wenn du nicht bezahlen kannst<\/em>. Man k\u00f6nnte nun glauben, die Frau sterbe einem auch wegen der S\u00fcnde des Vers\u00e4umens, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a><em>Den Ausspruch deiner Lippen<\/em>, es ist ein Gebot; <em>sollst du halten<\/em>, es ist ein Verbot; <em>du sollst tun<\/em>, es ist eine Verwarnung f\u00fcr das Gericht, dich zu zwingen; <em>wie du gelobt<\/em>, das ist das Gelobte; <em>dem Herrn, deinem Gott<\/em>, das sind S\u00fcndopfer, Schuldopfer, Brandopfer und Heilsopfer; <em>ein freiwilliges Opfer<\/em>, dem Wortlaut gem\u00e4\u00df; <em>was du ausgesprochen hast<\/em>, das sind Spenden zum Tempel-Reparaturfonds\u00ab; <em>mit deinem Munde<\/em>, das ist Almosen. Der Meister sagte: <em>Den Anspruch deiner Lippen<\/em>, es ist ein Gebot. Wozu dies, dies geht ja hervor aus [dem Verse]:<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a><em>du sollst dahin kommen, ihr sollt dahin bringen<\/em>!? <em>Sollst du halten<\/em>, es ist ein Verbot. Wozu dies, dies geht ja hervor aus [dem Verse]: <em>vers\u00e4ume nicht, es einzul\u00f6sen<\/em>!? <em>Du sollst tun<\/em>, es ist eine Verwarnung f\u00fcr das Gericht, dich zu zwingen. Wozu dies, dies geht ja hervor aus [dem Verse]:<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a><em>er soll es darbringen<\/em>!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: <em>Er soll es darbringen<\/em>, dies lehrt, da\u00df man ihn dazu zwinge; man k\u00f6nnte glauben, durch Gewalt, so hei\u00dft es :<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a><em>nach seinem Wunsche<\/em>. Auf welche Weise? Man n\u00f6tige ihn, bis er sagt, er wolle es.<\/p>\n<p>Das eine, wenn er [ein Opfer] zugesagt und nicht abgesondert hat, und das andere, wenn er es auch abgesondert, aber nicht dargebracht hat. Und beides ist n\u00f6tig. H\u00e4tte er nur den Fall gelehrt, wenn er zugesagt und nicht abgesondert hat, so k\u00f6nnte man glauben, weil er sein Wort nicht eingel\u00f6st hat, wenn er es aber abgesondert und nicht dargebracht hat, sei es in der Schatzkammer des Allbarmherzigen, wo es sich auch befindet. Und h\u00e4tte er nur den Fall, wenn er es auch abgesondert und nicht dargebracht hat, so k\u00f6nnte man glauben, weil er es ja bei sich zur\u00fcckh\u00e4lt, wenn er es aber nur zugesagt und nicht abgesondert hat, k\u00f6nnte man glauben, sei das blo\u00dfe Wort belanglos. Daher ist beides n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Wieso kannst du sagen, wenn er es zugesagt und nicht abgesondert hat, es hei\u00dft ja \u00bbGespendetes\u00ab!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Was hei\u00dft Gelobtes? Wenn man sagt: \u00bbich nehme auf mich, ein Brandopfer [darzubringen]\u00ab. Was hei\u00dft: Gespendetes? Wenn man sagt: \u00bbdieses sei ein Brandopfer\u00ab. Welchen Unterschied gibt es zwischen Gelobtem und Gespendetem? F\u00fcr das Gelobte ist man, wenn es verendet oder gestohlen wird, haftbar, f\u00fcr das Gespendete ist man, wenn es verendet oder gestohlen wird, nicht haftbar. Raba erwiderte: Es kann in dem Falle vorkommen, wenn er gesagt hat: \u00bbich nehme auf mich, ein Brandopfer darzubringen], mit der Bedingung, daf\u00fcr nicht haftbar zu sein!\u00ab \u00ab<em>Mit deinem Munde<\/em>, das ist Almosen.\u00bb Raba sagte: Almosen mu\u00df man sofort entrichten, weil die Armen vorhanden sind.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, auch bei diesem erst nach drei Festen wie bei den Opfern, da es mit den Opfern genannt wird, so lehrt er uns, da\u00df der Allbarmherzige nur jene von den Festen abh\u00e4ngig gemacht hat, nicht aber dieses, weil die Armen vorhanden sind.<\/p>\n<p>Raba sagte: Sobald ein Fest verstrichen ist, hat man das Gebot \u00fcbertreten. Man wandte ein: R. Jeho\u0161ua\u0351 und R. Papjas bekundeten, da\u00df das Junge eines Heilsopfertiers als Heilsopfer darzubringen sei. R. Papjas sprach: Ich bekunde, da\u00df wir eine Heilsopferkuh hatten, die wir am Pesa\u1e25feste verzehrten, und das Junge derselben ebenfalls als Heilsopfer [erst] am Feste<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>verzehrten. Erkl\u00e4rlich ist es nun, da\u00df sie [das Junge] nicht am Pesa\u1e25feste darbrachten, weil es dann vielleicht das Alter<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>noch nicht hatte, wieso aber lie\u00dfen sie das Wochenfest vor\u00fcbergehen und \u00fcbertraten ein Gebot!? R. Zebid erwiderte im Namen Rabas:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-6b\">Blatt 6b<\/h2>\n<p>Wenn es am Wochenfeste krank war. R. A\u0161i erwiderte: Unter \u00bbFest\u00ab, von dem er bekundet, da\u00df sie es dann verzehrten, ist das Wochenfest zu verstehen.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Wo das Pesa\u1e25fest genannt wird, wird auch das Wochenfest<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a>genannt.<\/p>\n<p>Raba sagte [ferner]: Sobald drei Feste verstrichen sind, begeht man tagt\u00e4glich das Verbot des Vers\u00e4umens. Man wandte ein: Sowohl bei der Erstgeburt als auch bei allen anderen Opfern begeht man das Verbot des Vers\u00e4umens, sobald ein Jahr verstrichen ist, auch wenn nicht die Feste, oder die Feste vor\u00fcber sind, auch wenn kein ganzes Jahr. Was ist das f\u00fcr ein Einwand!? R. Kahana erwiderte: Wer diesen Einwand richtete, hat recht; merke, der Tanna will ja die [vielen] \u00dcbertretungen hervorheben, so sollte er doch gelehrt haben: so begeht man tagt\u00e4glich das Verbot des Vers\u00e4umens.<\/p>\n<p>Und jener?<\/p>\n<p>Der Tanna will nur hervorheben, wann man das Verbot begeht, nicht wie oft [man es begeht].<\/p>\n<p>Der Text. Sowohl bei der Erstgeburt als auch bei allen anderen Opfern begeht man das Verbot des Vers\u00e4umens, sobald ein Jahr verstrichen ist, auch wenn nicht die Feste, oder die Feste vor\u00fcber sind, auch wenn kein ganzes Jahr. Allerdings sind drei Feste und kein Jahr m\u00f6glich, wieso aber ist ein Jahr und keine drei Feste m\u00f6glich!? Allerdings kann dies nach demjenigen vorkommen, nach dem es der Reihe nach erfolgen mu\u00df, wieso aber nach demjenigen, nach dem es nicht der Reihe<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>nach zu erfolgen braucht!? Ferner kann dies auch nach Rabbi bei einem Schalt jahre vorkommen, denn es wird gelehrt:<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a><em>Ein ganzes Jahr<\/em>; Rabbi sagt, man z\u00e4hle<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a>dreihundertf\u00fcnfundsechzig Tage, nach der Z\u00e4hlung des Sonnenjahres; die Weisen sagen, man z\u00e4hle zw\u00f6lf Monate<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>vom betreffenden Tage bis zum selben Tage [des n\u00e4chsten Jahres], und ist das Jahr ein Schaltjahr, so ist es zu Gunsten [des Verk\u00e4ufers]. Nach Rabbi kann dies also vorkommen, wenn man es [unmittelbar] nach dem Pesa\u1e25feste geweiht hat, soda\u00df im zweiten Adar das [Sonnen]jahr vollz\u00e4hlig ist, die Feste aber es nicht vor\u00fcber sind, wieso aber kann dies nach den Rabbanan vorkommen!?<\/p>\n<p>Nach einer Lehre R. \u0160ema\u0351jas: Das Wochenfest f\u00e4llt zuweilen auf den f\u00fcnften, zuweilen auf den sechsten und zuweilen auf den siebenten [Sivan]; und zwar: sind beide<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>vollz\u00e4hlig, so f\u00e4llt es auf den f\u00fcnften, sind beide unvollz\u00e4hlig, so f\u00e4llt es auf den siebenten, ist einer vollz\u00e4hlig und einer unvollz\u00e4hlig, so f\u00e4llt es auf den sechsten<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>. Wer ist es, der gegen R. \u0160ema\u0351ja streitet?<\/p>\n<p>Es sind die Anderen, denn es wird gelehrt: Andere sagen, von einem Wochenfeste zum anderen, von einem Neujahrsfeste zum anderen gebe es nur eine Differenz von vier, und in einem Schaltjahre von f\u00fcnf [Wochen]tagen<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Zera fragte: Begeht auch der Erbe das Verbot des Vers\u00e4umens? Der Allbarmherzige sagt:<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a><em>wenn du ein Gel\u00fcbde tust<\/em>, und dieser hat ja nicht gelobt, oder aber: [es hei\u00dft]<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a><em>du sollst dahin kommen; ihr sollt dahin bringen<\/em>, und dieser ist ja dazu<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>verpflichtet?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. \u1e24ija lehrte:<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a><em>Von dir<\/em>, ausgenommen der Erbe.<\/p>\n<p>[Die Worte] <em>von dir<\/em> werden ja auf Nachlese, Vergessenes und Eckenla\u00df bezogen<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Folgere aus [dem Worte] <em>dir<\/em> und aus [dem Worte] <em>von<\/em> (<em>dir<\/em>).<\/p>\n<p>R. Zera fragte: Begeht auch die Frau das Verbot des Vers\u00e4umens? Sagen wir, diese ist ja nicht zur Wallfahrt verpflichtet, oder aber: sie ist ja an der Festfreude beteiligt? Abajje sprach zu ihm: Entscheidend ist, da\u00df sie an der Festfreude beteiligt ist.<\/p>\n<p>Kann Abajje dies denn gesagt haben, er sagte ja, die Festfreude der Frau obliege dem Manne<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>!? Er sagte es nur nach den Worten R. Zeras.<\/p>\n<p>Sie fragten: Wann beginnt das Jahr f\u00fcr die Erstgeburt?<\/p>\n<p>Abajje sagte, mit der Geburt. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob sagte, mit der Eignung zur Opferung<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>. Sie streiten aber nicht; einer spricht von der gebrechenfreien<\/p>\n<h2 id=\"blatt-7a\">Blatt 7a<\/h2>\n<p>und einer von der gebrechenbehafteten<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>. Darf man etwa das Gebrechenbehaftete schon am ersten Tage essen<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Wenn man wei\u00df, da\u00df die [Tr\u00e4chtigkeits]monate vollz\u00e4hlig waren.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Der erste Nisan ist Jahresanfang f\u00fcr die Monate, f\u00fcr die Interkalation und f\u00fcr die \u0160eqalimhebe<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>, und manche sagen, auch f\u00fcr die Wohnungsmiete.<\/p>\n<p>Woher dies von den Monaten?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a><em>dieser Monat soll f\u00fcr euch an der Spitze der Monate stehen; als erster unter den Monaten des Jahres soll er euch gelten. Sprechet zu der ganzen Gemeinde Jisra\u00e9l folgenderma\u00dfen: Am zehnten dieses Monats soll sich ein jeder ein Lamm verschaffe, je ein Lamm f\u00fcr jede einzelne Familie<\/em>.<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a><em>Und ihr sollt es aufbewahren bis zum vierzehnten Tage dieses Monats, und es schlachten &amp;c<\/em>. Ferner hei\u00dft <em>es<\/em>:<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a><em>achte auf den \u00c4hrenmonat<\/em>; der Nisan ist der Monat, in dem Frisch\u00e4hren vorhanden sind, und er nennt ihn den ersten.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es der Ijar!?<\/p>\n<p>Er soll ja Frisch\u00e4hrenmonat sein, was dieser nicht ist.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es der Adar<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Er soll ja Frisch\u00e4hrenmonat der meisten [Getreidearten] sein, was dieser nicht ist.<\/p>\n<p>Hei\u00dft es denn: \u00c4hrenmonat der meisten [Getreidearten]!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. \u1e24isda, hieraus:<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a><em>Jedoch am f\u00fcnfzehnten Tage des siebenten Monats, wenn ihr die Ernte des Landes einheimst:<\/em> der Ti\u0161ri ist der Monat, in dem die Ernte eingeheimst wird, und er nennt ihn den siebenten.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es der Marhe\u0161van<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>, und zwar der siebente mit Ijar [beginnend]!?<\/p>\n<p>Er soll ja Erntemonat sein, was dieser nicht ist.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es der Elul, und zwar der siebente mit Adar [beginnend]!?<\/p>\n<p>Er soll ja Erntemonat der meisten [Getreidearten] sein, was dieser nicht ist.<\/p>\n<p>Hei\u00dft es denn, Erntemonat der meisten [Getreidearten]!?<\/p>\n<p>Vielmehr, erkl\u00e4rte Rabina, ist dies aus der Tora unseres Meisters Mo\u0161e nicht zu entnehmen, sondern aus den Propheten<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>(zu entnehmen) :<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a><em>am vierundzwanzigsten Tage des elften Monats, das ist der Monat \u0160eba\u1e6d<\/em>. Rabba b. U\u0351la erkl\u00e4rte: Hieraus:<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a><em>und Ester ward zum K\u00f6nige A\u1e25a\u0161vero\u0161 in seinen k\u00f6niglichen Palast geholt, im zehnten Monate, das ist der Monat \u1e6cebeth<\/em>. R. Kahana erkl\u00e4rte: Hieraus:<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a><em>am vierten des neunten Monats, des Kislev<\/em>. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erkl\u00e4rte: Hieraus:<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a><em>da wurden zu jener Zeit, im dritten Monate, das ist der Monat Sivan, die k\u00f6niglichen Schreiber berufen<\/em>. R. A\u0161i erkl\u00e4rte : Hieraus:<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a><em>man warf das Pur, das ist das Los, vor Haman, von einem Tage zum anderen und von einem Monate zum anderen; [und es fiel auf<em><a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a><\/em>den] zw\u00f6lften Monat, das ist der Monat Adar<\/em>. Wenn du willst, sage ich: hieraus:<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a><em>im ersten Monate, das ist der Monat Nisan<\/em>.<\/p>\n<p>Weshalb folgern es jene alle nicht aus diesem Verse!?<\/p>\n<p>Vielleicht hei\u00dft er der erste, weil er der erste hinsichtlich dieser Ereignisse ist.<\/p>\n<p>Und unser Tanna<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Er spricht nur von Jahren und nicht von Monaten.<\/p>\n<p>\u00abF\u00fcr die Interkalation.\u00bb Beginnt denn die Z\u00e4hlung hinsichtlich der Interkalation mit dem Nisan, es wird ja gelehrt: Man interkaliere das Jahr nicht vor dem Neujahrsfeste, hat man es interkaliert, ist es ung\u00fcltig. In einem dringenden Falle darf man es sofort nach dem Neujahrsfeste, jedoch interkaliert man nur den Adar<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>. R. Nahman b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Unter \u00bbInterkalation\u00ab ist der Abschlu\u00df der Interkalation<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>zu verstehen. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Diese bekundeten, da\u00df man das Jahr w\u00e4hrend des ganzen Adar interkalieren k\u00f6nne; [die Weisen] sagten n\u00e4mlich, nur bis zum Purimfeste.<\/p>\n<p>Was ist der Grund desjenigen, welcher sagt, nur bis zum Purimfeste?<\/p>\n<p>Da der Meister sagte, man beginne drei\u00dfig Tage vor dem Pesa\u1e25feste \u00fcber die Satzungen des Pesa\u1e25s vorzutragen, so k\u00f6nnte man veranla\u00dft werden, das [Gesetz vom] Ges\u00e4uerten zu vernachl\u00e4ssigen<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und die Anderen!?<\/p>\n<p>Man wei\u00df, da\u00df die Interkalation von der Berechnung abh\u00e4ngt, und denkt daran, da\u00df die Rabbanan die Berechnung bis dann nicht abschlie\u00dfen konnten. Und unser Tanna<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Er spricht nur vom Beginne und nicht vom Abschlu\u00df.<\/p>\n<p>\u00abUnd f\u00fcr die \u0160eqalimhebe.\u00bb Woher dies? R. Jo\u0161aja erwiderte: Die Schrift sagt :<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a><em>das ist das von Neumond zu Neumond, w\u00e4hrend aller Neumonde des Jahres [darzubringende] Brandopfer<\/em>; die Tora sagt damit, da\u00df man das Opfer von der neuen Hebe bringe und man folgere durch [das Wort] <em>Jahr<\/em>, das beim Nisan gebraucht wird, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a><em>als erster unter den Monaten des Jahres<\/em>.<\/p>\n<p>Sollte man doch durch [das Wort] <em>Jahr<\/em> vom Tisri folgern, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a><em>Vom Beginne des Jahres<\/em>!?<\/p>\n<p>Man folgere hinsichtlich des <em>Jahr<\/em>, neben dem <em>es Monate<\/em> hei\u00dft, von <em>Jahr<\/em>, neben dem es <em>Monate<\/em> hei\u00dft, man folgere aber nicht hinsichtlich des <em>Jahr<\/em>, neben dem es <em>Monate<\/em> hei\u00dft, von <em>Jahr<\/em>, neben dem es nicht <em>Monate<\/em> hei\u00dft.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Es ist gottgef\u00e4llig, am ersten Nisan die darzubringenden Gemeindeopfer von der neuen [Hebe] darzubringen; hat man sie von der alten dargebracht, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt, nur hat man eine Gottgef\u00e4lligkeit unterlassen. Ebenso wird auch gelehrt: Es ist gottgef\u00e4llig, am ersten Nisan die darzubringenden Gemeindeopfer von der neuen [Hebe] darzubringen; hat man sie von der alten dargebracht, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt, nur hat man eine Gottgef\u00e4lligkeit unterlassen. Wenn ein Einzelner seines spendet, so ist es tauglich, nur mu\u00df er es der Gemeinde \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlieh!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-7b\">Blatt 7b<\/h2>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, es sei zu bef\u00fcrchten, die \u00dcbergabe erfolgt vielleicht nicht so, wie sie sein soll, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Und unser Tanna<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Da gelehrt wird, man habe seiner Pflicht gen\u00fcgt, wenn man dargebracht hat, so ist es f\u00fcr ihn nicht ausgemacht.<\/p>\n<p>\u00abManche sagen, auch f\u00fcr die Wohnungsmiete.\u00bb Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand seinem N\u00e4chsten eine Wohnung auf ein Jahr vermietet, so z\u00e4hle er zw\u00f6lf Monate von Tag zu Tag<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>. Sagt er aber: \u00bbauf dieses Jahr\u00ab, so l\u00e4uft das Jahr am ersten Nisan ab, auch wenn es erst am ersten Adar erfolgt. Und selbst nach demjenigen, welcher sagt, ein Tag des Jahres gelte als volles Jahr, ist es hierbei anders, da sich niemand bem\u00fcht, eine Wohnung auf weniger als drei\u00dfig Tage zu mieten.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es der Ti\u0161ri!?<\/p>\n<p>Wer eine Wohnung mietet, mietet sie f\u00fcr die ganze Dauer der Regenzeit<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und der Tanna dieser Barajtha, und unser Tanna<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Oft sind auch im Nisan Wolken vorhanden.<\/p>\n<p>D<small>ER ERSTE<\/small> E<small>LUL IST<\/small> J<small>AHRESANFANG F\u00dcR DEN<\/small> V<small>IEHZEHNTEN<\/small>. Also nach R. Me\u00edr, denn es wird gelehrt, R. Me\u00edr sagt, der erste Elul sei Jahresanfang f\u00fcr den Viehzehnten, der Fall von den Festen nach R. \u0160imo\u0351n<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>, und im Schlu\u00dfsatze hei\u00dft es wieder: R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n sagen, der erste Ti\u0161ri; der Anfangssatz und der Schlu\u00dfsatz nach R. \u0160imo\u0351n und der Mittelsatz nach R. Me\u00edr!? R. Joseph erwiderte: [Die Mi\u0161na] ist von Rabbi, der sie nach verschiedenen Tanna\u00edm lehrte. Hinsichtlich der Feste ist er der Ansicht R. \u0160imo\u0351ns und hinsichtlich des Viehzehiiten ist er der Ansicht R. Me\u00edrs.<\/p>\n<p>Wieso demnach \u00bbvier\u00ab [Jahresanf\u00e4nge], es sind ja \u00bbf\u00fcnf\u00ab<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a>!? Raba erwiderte: Vier sind es nach aller Ansicht; nach R. Me\u00edr aber sind es vier, wenn die Feste abgehen<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>, und nach R. \u0160imo\u0351n sind es vier, wenn de Viehzehnt abgeht<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erkl\u00e4rte: Es sind vier Monate, die viele Jahresanf\u00e4nge haben. Man wandte ein: der sechzehnte Nisan ist Jahresanfang f\u00fcr die Schwingegarbe und der sechste Sivan ist Jahresanfang f\u00fcr die zwei<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a>Brote. Nach Raba sollte er doch \u00bbsechs\u00ab lehren, und nach R. Nahm an b. Ji\u00e7\u1e25aq sollte er \u00bbf\u00fcnf\u00ab Jahresanf\u00e4nge lehren!? R. Papa erwiderte: Er z\u00e4hlt nur solche auf, die schon am Abend [vorher] beginnen, solche aber, die nicht am Abend [vorher] beginnen, z\u00e4hlt er nicht auf.<\/p>\n<p>Aber er z\u00e4hlt ja auch die Feste auf, die<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>ebenfalls nicht am Abend [vorher] beginnen!?<\/p>\n<p>Da [die Opfer] schon vorher dargebracht werden sollten, so ist man dazu [schon vorher] verpflichtet.<\/p>\n<p>Aber er z\u00e4hlt ja auch das Jobeljahr auf, das ebenfalls nicht am Abend [vorher]<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a>beginnt!?<\/p>\n<p>Hier ist die Ansicht R.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-8a\">Blatt 8a<\/h2>\n<p>Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls, des Sohnes des R. Jo\u1e25anan b.Beroqa, vertreten, welcher sagt, das Jobeljahr beginne mit dem Neujahrsfeste. R. \u0160i\u0161a, Sohn des R. Idi, erwiderte: Er z\u00e4hlt nur solche Jahresanf\u00e4nge auf, die nicht von einer T\u00e4tigkeit abh\u00e4ngig sind, solche aber, die von einer T\u00e4tigkeit abh\u00e4ngig sind<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>, z\u00e4hlt er nicht auf.<\/p>\n<p>Aber die Feste sind ja ebenfalls von einer T\u00e4tigkeit abh\u00e4ngig<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a>, dennoch werden sie aufgez\u00e4hlt!?<\/p>\n<p>Nur hinsichtlich des Verbotes des Vers\u00e4umens, das von selbst erfolgt.<\/p>\n<p>Aber das Jobeljahr<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Hier ist die Ansicht R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls, des Sohnes des R. Jo\u1e25anan b. Beroqa vertreten. R. A\u0161i erkl\u00e4rte: Vier Jahresanf\u00e4nge, die mit dem Neumonde beginnen<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der erste \u0160eba\u1e6d ist es ja nur nach der Schule \u0160ammajs!?<\/p>\n<p>So meint er es: drei nach aller Ansicht, und \u00fcber den ersten \u0160eba\u1e6d besteht ein Streit zwischen der Schule \u0160ammajs und der Schule Hillels.<\/p>\n<p>R. E<small>LE<\/small>A\u0351<small>ZAR UND<\/small> R. \u0160<small>IM<\/small>o\u0351<small>N SAGEN, DER ERSTE<\/small> T<small>I\u0160RI<\/small>. R. Jo\u1e25anan sagte: Beide folgern es aus einem Schriftverse. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a>die <em>Anger sind mit Schafen bekleidet und die Talgr\u00fcnde h\u00fcllen sich in Korn; man jauchzt und singt<\/em>. R. Me\u00edr erkl\u00e4rt : Die Anger bekleiden sich mit Schafen, wenn die Talgr\u00fcnde sich in Korn h\u00fcllen, und der Adar ist es, in dem die Talgr\u00fcnde sich in Korn h\u00fcllen. Sie werden somit im Adar tr\u00e4chtig und geb\u00e4ren im Ab, mithin beginnt f\u00fcr sie der Jahresanfang mit dem Elul. R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n aber erkl\u00e4ren: Die Anger kleiden sich mit Schafen, wenn [das Korn] jauchzt und singt, und der Nisan ist es, in dem die \u00c4hren ein Loblied singen. Sie werden somit im Nisan tr\u00e4chtig und geb\u00e4ren im Elul, mithin beginnt f\u00fcr sie der Jahresanfang mit dem Ti\u0161ri.<\/p>\n<p>Und jener, es hei\u00dft ja: <em>jauchzt und singt<\/em>!?<\/p>\n<p>Dieses bezieht sich auf die Sp\u00e4tlinge, die erst im Nisan [tr\u00e4chtig] werden.<\/p>\n<p>Und dieser, es hei\u00dft ja: <em>die Talgr\u00fcnde h\u00fcllen sich in Korn<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies bezieht sich auf die Fr\u00fchlinge, die schon im Adar [tr\u00e4chtig] werden.<\/p>\n<p>Richtig ist der Schriftvers nach R. Me\u00edr: die Anger kleiden sich mit Schafen, wenn die Talgr\u00fcnde sich in Korn h\u00fcllen, und manche erst, wenn dieses jauchzt und singt; nach R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n aber m\u00fc\u00dfte es ja umgekehrt hei\u00dfen : Die Anger kleiden sich mit Schafen, wenn [das Korn] jauchzt und singt, und manche schon, wenn die Talgr\u00fcnde sich in Korn h\u00fcllen!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, stimmen alle \u00fcberein, da\u00df die Anger sich dann mit Schafen bekleiden, wenn die Talgr\u00fcnde sich in Korn h\u00fcllen, n\u00e4mlich im Adar, und sie streiten vielmehr \u00fcber folgenden Schriftvers:<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a><em>einenZehnten sollst du<\/em> \u00bb<em>zehnten<\/em>\u00ab, die Schrift spricht von zwei Zehnten, vom Viehzehnten und vom Getreidezehnten. R. Me\u00edr ist der Ansicht, sie vergleiche den Viehzehnten mit dem Getreidezehnten: wie der Getreidezehnt beim Fertigwerden<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>zu entrichten ist, ebenso der Viehzehnt beim Fertigwerden. R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351]n aber sind der Ansicht, sie vergleiche den Viehzehnten mit dem Getreidezehnten: wie f\u00fcr den Getreidezehnten der Jahresanfang mit dem Ti\u0161ri beginnt, ebenso beginnt der Jahresanfang f\u00fcr den Viehzehnten mit dem Ti\u0161ri.<\/p>\n<p>D<small>ER ERSTE<\/small> T<small>I\u0160RI IST<\/small> J<small>AHRESANFANG DES<\/small> K<small>ALENDERJAHRES<\/small>. Hinsichtlich welcher Halakha? R. Papa erwiderte: Hinsichtlich der Schuldscheine, denn es wird gelehrt: Vordatierte Schuldscheine sind ung\u00fcltig, nachdatierte sind g\u00fcltig.<\/p>\n<p>Wir haben ja aber gelernt, der erste Nisan sei Jahresanfang der K\u00f6nige, und auf unsere Frage, hinsichtlich welcher Halakha, erwiderte R. \u1e24isda, hinsichtlich der Schuldscheine!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine gilt von jisra\u00e9litischen K\u00f6nigen und das andere von K\u00f6nigen der weltlichen V\u00f6lker.<\/p>\n<p>R. \u1e24isda sagte, dies gelte nur von jisra\u00e9litischen K\u00f6nigen, bei K\u00f6nigen der weltlichen V\u00f6lker aber beginne man mit dem Ti\u0161ri zu z\u00e4hlen; will er uns etwa eine Mi\u0161na lehren!?<\/p>\n<p>Nein, R. \u1e24isda will dies mit dem Schriftverse<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>belegen. Wenn du aber willst, sage ich : R. Hisda erkl\u00e4rte dies<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a>nach R. Zera, welcher sagt, [an diesem beginne] der Jahreszyklus nach R. Elie\u0351zer, welcher sagt, die Welt sei im Ti\u0161ri erschaffen worden. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erkl\u00e4rte: Hinsichtlich des [himmlischen] Gerichtes, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a><em>vom Beginne des Jahres bis zum Schlusse des Jahres<\/em>; am Beginne des Jahres wird geurteilt, was am Schlusse sein soll.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df dies im Ti\u0161ri erfolgt!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a><em>sto\u00dfet am Neumonde in den Schofar, am Verborgenen<\/em><a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a> <em>auf den Tag unseres Festes<\/em>; an welchem Feste bleibt der Mond<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> verborgen?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-8b\">Blatt 8b<\/h2>\n<p>Sage: am Neujahrsfeste<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>. Und darauf hei\u00dft es:<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a><em>denn das ist eine Festsetzung f\u00fcr Jisra\u00e9l<\/em>,* ein Recht des Gottes Ja<em>\u0351<\/em>qobs*.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: <em>Denn das ist eine Festsetzung f\u00fcr Jisra\u00e9l, ein Recht des Gottes J<\/em>a\u0351<em>qobs<\/em>; dies lehrt, da\u00df das himmlische Gericht nur dann zusammentritt, wenn das untere Gericht bereits den Neumond geweiht hat. Ein anderes lehrt: <em>Denn das ist eine Festsetzung f\u00fcr Jisra\u00e9l<\/em>; ich wei\u00df nur, von Jisra\u00e9l, woher dies von den weltlichen V\u00f6lkern? Es hei\u00dft: <em>ein Recht des Gottes J<\/em>a\u0351<em>qobs<\/em>. Wieso hei\u00dft es demnach: <em>eine Festsetzung f\u00fcr Jisra\u00e9l<\/em>? Dies lehrt, da\u00df Jisra\u00e9l zuerst vor das Gericht kommt. Dies nach einer Lehre R. \u1e24isdas, denn R. \u1e24isda sagte: Von K\u00f6nig und Gemeinde kommt der K\u00f6nig zuerst vor das Gericht, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a><em>das Recht seines Knechtes und das Recht seines Volkes<\/em>.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Wenn du willst, sage ich: es ist nicht schicklich, da\u00df der K\u00f6nig drau\u00dfen warte; wenn du aber willst, sage ich: [er trete vor] bevor der Zorn sich steigert.<\/p>\n<p>D<small>ES<\/small> E<small>RLASSJAHRES<\/small>. Woher dies?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a><em>das siebente Jahr soll f\u00fcr das Land eine Zeit der Ruhe sein<\/em>, und man folgere durch [das Wort] <em>Jahr<\/em>, das auch beim Ti\u0161ri gebraucht wird, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a><em>vom Beginne des Jahres<\/em>.<\/p>\n<p>Sollte man doch durch [das Wort] <em>Jahr<\/em> vom Nisan folgern, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a><em>als erster unter den Monaten des Jahres soll er euch gelten<\/em>!?<\/p>\n<p>Man folgere hinsichtlich des <em>Jahr<\/em>, neben dem es nicht <em>Monate<\/em> hei\u00dft, von <em>Jahr<\/em>, neben dem es nicht <em>Monate<\/em> hei\u00dft, man folgere aber nicht hinsichtlich des <em>Jahr<\/em>, neben dem es nicht <em>Monate<\/em> hei\u00dft, von <em>Jahr<\/em>, neben dem es <em>Monate<\/em> hei\u00dft.<\/p>\n<p>U<small>ND DES<\/small> J<small>OBELJAHRES<\/small>. Beginnt denn das Jobeljahr am ersten Ti\u0161ri, es beginnt ja am zehnten, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a><em>am Vers\u00f6hnungstage sollt ihr den Schofar erschallen lassen<\/em>!?<\/p>\n<p>Hier ist die Ansicht R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls, des Sohnes des R. Jo\u1e25anan b.Beroqa, vertreten, denn es wird gelehrt :<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a><em>Ihr sollt das f\u00fcnfzigste Jahr heiligen<\/em>; was lehrt dies? Da es hei\u00dft: <em>am Vers\u00f6hnung stage<\/em>, so k\u00f6nnte man glauben, es sei erst am Vers\u00f6hnungstage zu heiligen, so hei\u00dft es: <em>ihr sollt das f\u00fcnfzigste Jahr heiligen<\/em>, und dies lehrt, da\u00df die Heiligung des Jahres mit dem Anf\u00e4nge desselben beginne. Hieraus folgerte R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R. Jo\u1e25anan b.Beroqa, da\u00df zwischen dem Neujahrsfeste und dem Vers\u00f6hnungstage die Sklaven<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>weder entlassen wurden noch ihren Herren dienstbar waren, vielmehr a\u00dfen und tranken sie und vergn\u00fcgten sich mit Kr\u00e4nzen auf den H\u00e4uptern. Als der Vers\u00f6hnungstag heranreichte, lie\u00df das Gericht den Schofar erschallen, sodann wurden die Sklaven nach Hause entlassen und die Felder gingen in den Besitz ihrer [fr\u00fcheren] Eigent\u00fcmer zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Du hast wohl das Jahr zu weihen, nicht aber sind die Monate zu weihen. Ein Anderes lehrt:<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a><em>Ein Jobeljahr<\/em>; was lehrt dies? Da es hei\u00dft: <em>ihr sollt das f\u00fcnfzigste Jahr heiligen<\/em>, so k\u00f6nnte man glauben, wie die Heiligkeit des [Jobeljahres] am Anfange fr\u00fch beginnt, so h\u00f6re sie am Ende sp\u00e4t<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>auf, und dies braucht dich nicht zu wundern, denn man f\u00fcge ja vom Profanen zum Heiligen hinzu, so hei\u00dft es<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a><em>ein Jobeljahr ist es, das f\u00fcnfzigste Jahr<\/em>, du hast das f\u00fcnfzigste Jahr zu weihen,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-9a\">Blatt 9a<\/h2>\n<p>nicht aber ist das einundf\u00fcnfzigste zu weihen.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Du hast das f\u00fcnfzigste Jahr zu z\u00e4hlen, nicht aber hast du das einundf\u00fcnfzigste zu z\u00e4hlen. Dies schlie\u00dft die Ansicht R. Jehudas aus; dieser sagt, das f\u00fcnfzigste Jahr werde nach unten und nach oben<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a> gerechnet, er lehrt uns, da\u00df dem nicht so sei.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df man vom Profanen zum Heiligen hinzuf\u00fcge?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt:<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a><em>BeimPfl\u00fcgen und beim Ernten sollst du ruhen<\/em>. R. A\u0351qiba sagte: Da dies vom Pfl\u00fcgen und Ernten im Siebentjahre nicht n\u00f6tig ist, da es bereits hei\u00dft:<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a><em>du darfst dein Feld nicht bes\u00e4en &amp;c<\/em>., so beziehe man es auf das Pfl\u00fcgen im Vorsiebentjahre f\u00fcr das Siebentjahr und auf die Ernte des Siebentjahres im Nachsiebentjahre. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l sagte: Wie das Pfl\u00fcgen Freigestelltes ist, so auch das Ernten, wenn es Freigestelltes ist, ausgenommen ist das Ernten der Erstlingsgarbe<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a>, das Gebot ist<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Woher folgert R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, da\u00df man vom Profanen zum Heiligen hinzuf\u00fcge?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt :<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a><em>Ihr sollt eure Leiber am neunten kasteien<\/em>; man k\u00f6nnte glauben, schon am neunten, so hei\u00dft es: <em>am Abend<\/em>. Aus [dem Worte] <em>am Abend<\/em> k\u00f6nnte man entnehmen, erst wenn es dunkel ist, so hei\u00dft es: <em>am neunten<\/em>. Wie ist dies zu erkl\u00e4ren? Man beginne schon am Tage sich zu kasteien. Dies lehrt, da\u00df man vom Profanen zum Heiligen hinzuf\u00fcge. Ich wei\u00df dies vom Beginne, woher dies vom Ausgange? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a><em>vom Abend bis zum Abend<\/em>. Ich wei\u00df dies vom Vers\u00f6hnungstage, woher von den \u0160abbathen? Es hei\u00dft :<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a><em>sollt ihr feiern<\/em>. Woher dies von den Festen? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a><em>einen Ruhetag<\/em>. Dies besagt, da\u00df man bei jedem Ruhetage vom Profanen zum Heiligen hinzuf\u00fcge.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr verwendet R. A\u0351qiba [den Schriftvers] : <em>ihr sollt eure Leiber am neunten kasteien<\/em>?<\/p>\n<p>Diesen verwendet er f\u00fcr die Lehre des R. \u1e24ija b.Rabh aus Diphte, denn R. \u1e24ija b. Rabh aus Diphte lehrte: <em>Ihr sollt eure Leiber am neunten kasteien<\/em>; fastet man etwa am neunten, man fastet ja am zehnten!? Dies besagt vielmehr, da\u00df die Schrift jedem, der am neunten i\u00dft und trinkt, es anrechnet, als faste er am neunten und am zehnten.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-9b\">Blatt 9b<\/h2>\n<p>Die Rabbanan lehrten: <em>Ein Jobeljahr ist es<\/em>, auch wenn man nicht erlassen hat, auch wenn man den Schofar nicht geblasen hat; man k\u00f6nnte glauben, auch wenn man die [Sklaven] nicht entlassen hat, so hei\u00dft es <em>ist es<\/em><\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. Jose sagte: <em>Ein Jobeljahr ist es<\/em>, auch wenn man nicht erlassen hat, auch wenn man die [Sklaven] nicht entlassen hat. Man k\u00f6nnte glauben, auch wenn man den Schofar nicht geblasen hat, so hei\u00dft es <em>ist es<\/em>. Was veranla\u00dft nun, wenn das eine einschlie\u00dfend und das andere ausschlie\u00dfend ist, zu erkl\u00e4ren, es sei ein Jobeljahr, auch wenn man die [Sklaven] nicht entlassen hat, es sei nur dann ein Jobeljahr, wenn man geblasen hat? Weil es wohl ohne Entlassung von Sklaven m\u00f6glich ist<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a>, nicht aber ist es ohne Schofarblasen m\u00f6glich. Ein anderer Grund: dies ist dem Gerichte anvertraut, jenes ist nicht dem Gerichte anvertraut.<\/p>\n<p>Einleuchtend ist die Ansicht R. Joses, die er auch begr\u00fcndet, was aber ist der Grund R. Jehudas?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a><em>ihr sollt im Lande Freiheit ausrufen<\/em>, und er ist der Ansicht, der Schriftvers sei auf das Vorangehende, nicht aber auf das Vorvorangehende zu beziehen<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Alle stimmen \u00fcbefein, [das Wort] \u00bbderor\u00ab habe die Bedeutung \u00bbFreiheit\u00ab, woher dies?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: \u00bbDeror\u00ab hat die Bedeutung \u00bbFreiheit\u00ab. R. Jehuda erkl\u00e4rte: Wie der Hausierer<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a> [dajara] herumwandert und Ware nach jeder Stadt bringt. R. \u1e24ija b.Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Das sind die Worte R. Jehudas und R. Joses, die Weisen aber sagen, [das Jobeljahr] sei von allen drei Bedingungen abh\u00e4ngig; sie sind n\u00e4mlich der Ansicht, der Schriftvers sei auf das Vorangehende, auf das Vorvorangehende und auf das Folgende zu beziehen.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber: <em>ein Jobeljahr<\/em><a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies bedeutet, da\u00df es auch im Auslande Geltung hat.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a><em>im Lande<\/em>?<\/p>\n<p>Dies deutet darauf, da\u00df das Freiheitsgesetz, wenn es im Lande gilt, auch im Auslande gilt, und wenn es im Lande nicht gilt, auch im Auslande nicht gilt.<\/p>\n<p>D<small>ER<\/small> P<small>FLANZUNGEN<\/small>. Woher dies?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a><em>drei Jahre sollen sie euch als ungeweiht gelten<\/em>, darauf :<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a><em>und im vierten Jahre<\/em>, und man folgere durch [das Wort] <em>Jahr<\/em>, das auch beim Ti\u0161ri gebraucht wird, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a><em>vom Beginne des Jahres<\/em>.<\/p>\n<p>Sollte man doch durch [das Wort] <em>Jahr<\/em> vom Nisan folgern, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a><em>als erster unter den Monaten des Jahres soll er euch gelten<\/em>!? Man folgere hinsichtlich des <em>Jahr<\/em>, neben dem es nicht <em>Monate<\/em> hei\u00dft, von <em>Jahr<\/em>, neben dem es nicht <em>Monate<\/em> hei\u00dft, man folgere aber nicht hinsichtlich des <em>Jahr<\/em>, neben dem es nicht <em>Monate<\/em> hei\u00dft, vom <em>Jahr<\/em> neben dem es <em>Monate<\/em> hei\u00dft.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn jemand im Vorsiebentjahre drei\u00dfig Tage vor dem Neujahrsfeste pflanzt, senkt oder pfropft, so wird es ihm als Jahr angerechnet, und man darf [die Pflanzen] im Siebentjahre stehen lassen, wenn weniger als drei\u00dfig Tage, so wird es ihm nicht als Jahr<\/p>\n<h2 id=\"blatt-10a\">Blatt 10a<\/h2>\n<p>angerechnet, und man darf sie im Siebentjahre nicht stehen lassen. Die Fr\u00fcchte einer solchen Pflanze sind bis zum f\u00fcnfzehnten \u0160eba\u1e6d verboten, ob als Ungeweihtes oder als Vierjahrsfrucht.<\/p>\n<p>Woher dies?<\/p>\n<p>R. \u1e24ija b. Abba erwiderte im Namen R. Jo\u1e25anans, manche meinen, im Namen R. Jannajs: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a><em>und im vierten Jahre, und im f\u00fcnften Jahre<\/em>; zuweilen sind die Fr\u00fcchte bereits im vierten Jahre, und noch als Ungeweihtes verboten, und zuweilen sind sie im f\u00fcnften Jahre, und noch als Vierjahrsfrucht verboten.<\/p>\n<p>Also nicht nach R. Me\u00edr, denn wenn R. Me\u00edr, so sagt er ja, ein Tag des Jahres gelte als Jahr. Es wird n\u00e4mlich gelehrt : Der Farre schlechthin, von dem die Tora spricht, mu\u00df vierundzwanzig Monate und einen Tag alt sein<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Elea\u0351zar sagt, vierundzwanzig Monate und drei\u00dfig Tage. R. Me\u00edr sagte n\u00e4mlich, schlechthin \u00bbKalb\u00ab sei einj\u00e4hrig, \u00bbRind\u00ab sei zweij\u00e4hrig, \u00bbFarre\u00ab sei dreij\u00e4hrig.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, nach R. Me\u00edr, denn das, was R. Me\u00edr sagt, ein Tag des Jahres gelte als Jahr, gilt nur am Ende des<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a>Jahres, nicht aber am Anfang des Jahres. Raba sprach: Vom Leichteren auf das Schwerere [folgere man entgegengesetzt]: wenn der Menstruierenden, der am Ende [der Unreinheitsfrist] der Anfang des Tages nicht als ganzer angerechnet<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a>wird, am Beginne derselben der Schlu\u00df des Tages als ganzer angerechnet<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a>wird, um wieviel mehr m\u00fc\u00dfte bei den Jahren,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-10b\">Blatt 10b<\/h2>\n<p>wobei am Ende ein Tag [als volles Jahr] angerechnet wird, am Anfang ein Tag [als volles Jahr] angerechnet werden!?<\/p>\n<p>Wenn etwa nach R. Elea\u0351zar, so sind ja zweimal drei\u00dfig [Tage] erforderlich!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Weniger als drei\u00dfig Tage vor dem Neujahrsfeste darf man im Vorsiebentjahre nicht mehr pflanzen, nicht senken und nicht pfropfen; hat man gepflanzt, gesenkt oder gepfropft, so rei\u00dfe man es aus<\/p>\n<p>so R. Elea\u0351zar. R. Jehuda sagt, was drei Tage nach dem Pfropfen nicht mehr keimt, keime nicht mehr; R. Jose und R. \u0160imo\u0351n sagen, zwei Wochen. Hierzu sagte R. Na\u1e25man im Namen des Rabba b.Abuha: Nach dem, der drei\u00dfig [Tage] sagt, sind drei\u00dfig und drei\u00dfig<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a>erforderlich; nach dem, der drei [Tage] sagt, sind drei und drei\u00dfig erforderlich, und nach dem, der zwei Wochen sagt, sind zwei Wochen und drei\u00dfig [Tage] erforderlich. Und wenn sie die Ansicht R. Jehudas vertritt, sind ja dreiunddrei\u00dfig [Tage] erforderlich!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich nach R. Me\u00edr, jedoch sind unter \u00bbdrei\u00dfig Tage\u00ab, von denen er spricht, die des Keimens zu verstehen.<\/p>\n<p>Demnach sollten ja einunddrei\u00dfig erforderlich sein<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, der drei\u00dfigste Tag werde nach unten und nach oben<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a>gerechnet. R. Johanan sprach: Beide folgerten es aus einem Schriftverse:<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a><em>Und im ersten und sechshundertsten Jahre, am ersten Tage des ersten Monats<\/em>. R. Me\u00edr sagt, da es der erste Tag im Jahre war, und er ihn \u00bbJahr\u00ab nennt, so ist zu entnehmen, da\u00df ein Tag des Jahres als Jahr gelte.<\/p>\n<p>Und der Andere!?<\/p>\n<p>W\u00fcrde es gehei\u00dfen haben: \u00bbim sechshundertsten Jahre\u00ab, so w\u00fcrdest du recht haben, da es aber hei\u00dft : \u00bbim ersten und sechshundertsten Jahre\u00ab, so bezieht sich das \u00bbJahr\u00ab auf \u00bbsechshundert\u00ab, und unter \u00bbersten\u00ab ist der Anfang des ersten Jahres zu verstehen.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Elea\u0351zars?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <em>am ersten Tage des ersten Monats<\/em>; da es der erste Tag im Monate war, und er ihn \u00bbMonat\u00ab nennt, so ist zu entnehmen, da\u00df ein Tag des Monats als Monat gelte, und wenn ein Tag des Monats als Monat gilt, so gelten auch drei\u00dfig Tage des Jahres als Jahr. Der Monat, wonach er gez\u00e4hlt<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a>wird, und das Jahr, wonach es gez\u00e4hlt<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a>wird. Beide stimmen somit \u00fcberein, da\u00df die Welt im Nisan erschaffen worden sei.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagte: Im Ti\u0161ri ist die Welt erschaffen worden, im Ti\u0161ri wurden die Erzv\u00e4ter geboren und im Ti\u0161ri starben sie. Am Pesa\u1e25 wurde Ji\u00e7\u1e25aq geboren, am Neujahrsfeste wurden Sara, Rahel und \u1e24anna bedacht, am Neujahrsfeste verlie\u00df Joseph das Gef\u00e4ngnis, am Neujahrsfeste h\u00f6rte der Frondienst unserer V\u00e4ter in Mi\u00e7rajim auf, im Nisan wurden sie erl\u00f6st und im Ti\u0161ri werden sie dereinst erl\u00f6st werden. R. Jeho\u0161ua\u0351 sagte: Im Nisan ist die Welt erschaffen worden, im Nisan wurden die Erzv\u00e4ter geboren und im Nisan starben sie. Am Pesa\u1e25 wurde Ji\u00e7\u1e25aq geboren, am Neujahrsfeste wurden Sara, Ra\u1e25el und \u1e24ana bedacht, am Neujahrsfeste verlie\u00df Joseph das Gef\u00e4ngnis, am Neujahrsfeste h\u00f6rte der<\/p>\n<h2 id=\"blatt-11a\">Blatt 11a<\/h2>\n<p>Frondiest unserer V\u00e4ter in Mi\u00e7rajim auf, im Nisan wurden sie erl\u00f6st und im Nisan werden sie dereinst erl\u00f6st werden. Es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagte: Woher, da\u00df die Welt im Ti\u0161ri erschaffen worden ist? Es hei\u00dft :<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a><em>und Gott sprach: Die Erde lasse junges Gr\u00fcn sprossen, samentragende Pflanzen und Fruchtb\u00e4ume<\/em>, und der Ti\u0161ri ist der Monat, in dem die Erde voll Gr\u00fcn und die B\u00e4ume voll Fr\u00fcchte sind. Auch war es um die Zeit des Regenfalles, und der Regen fiel nieder und die Gew\u00e4chse sprossen hervor, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a><em>ein Nebel stieg von der Erde auf<\/em>. R. Jeho\u0161ua\u0351 sagte: Woher, da\u00df die Welt im Nisan erschaffen worden ist? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a><em>da lie\u00df die Erde junges Gr\u00fcn aufgehen, samentragende Pflanzen je nach ihrer Art und fruchttragende B\u00e4ume<\/em>, und der Nisan ist der Monat, in dem die Erde junges Gr\u00fcn hervorbringt und die B\u00e4ume Fr\u00fcchte hervorbringen. Auch war es die Brunstzeit von Tier, Wild und Gefl\u00fcgel, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a><em>die Anger sind mit Schafen bekleidet &amp;c<\/em>.<\/p>\n<p>Und jener, es hei\u00dft ja: <em>fruchttragende<\/em><a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a><em>B\u00e4ume<\/em>!?<\/p>\n<p>Das war nur ein Segen f\u00fcr die Zukunft<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und dieser, es hei\u00dft ja: <em>Fruchtb\u00e4ume<\/em><a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies deutet auf eine Lehre des R. Jeho\u0161ua\u0351 b.Levi, denn R. Jeho\u0161ua\u0351 b.Levi sagte: Alle Werke der Ursch\u00f6pfung sind in ihrer richtigen H\u00f6he, mit ihrem Wissen und mit ihrem Einvernehmen erschaffen worden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a><em>es wurden vollendet der Himmel und die Erde und all ihr Heer<\/em>, und man lese nicht \u00e7ebaa\u0351m [Heer], sondern <em>\u00c7ibjonam<\/em> [Einvernehmen].<\/p>\n<p>R. Elie\u0351zer sagte: Woher, da\u00df die Erzv\u00e4ter im Ti\u0161ri geboren wurden? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a><em>da versammelten sich alle M\u00e4nner Jisra\u00e9ls zum K\u00f6nig \u0160elomo im Monate Ethanim, am Feste<\/em>; im Monate, in dem die M\u00e4chtigen der Welt geboren wurden.<\/p>\n<p>Wieso ist es erwiesen, das \u00bbethan\u00ab die Bedeutung \u00bbm\u00e4chtig\u00ab hat!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a><em>m\u00e4chtig[ethan] ist dein Sitz<\/em>, ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a><em>h\u00f6ret, ihr Berge, den Rechtsstreit des Herrn, und ihr M\u00e4chtigen [ethanim], Grundfesten der Erde<\/em>. Und ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a><em>die stimme meines Geliebten, sieh, da kommt er, er springt \u00fcber die Berge, h\u00fcpft \u00fcber die H\u00fcgel. Er springt \u00fcber die Berge<\/em>, durch das Verdienst der Erzv\u00e4ter; <em>er h\u00fcpft \u00fcber die H\u00fcgel<\/em>, durch das Verdienst der Erzm\u00fctter. R. Jeho\u0161ua\u0351 sagte: Woher, da\u00df die Erzv\u00e4ter im Nisan geboren wurden? Es hei\u00dft :<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a><em>im vierhundertachtzigsten Jahre nach dem Auszuge der Kinder Jisra\u00e9l aus dem Lande Mi\u00e7rajim, im vierten Jahre, im Monate Ziv<\/em>; im Monate, in welchem die Pr\u00e4chtigen [zivtane] der Welt geboren wurden.\u2013 Es hei\u00dft ja aber: <em>im Monate Ethanim<\/em>!?<\/p>\n<p>Weil dieser stark ist an Geboten<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und jener, es hei\u00dft ja: <em>im Monate Ziv<\/em>!?<\/p>\n<p>Weil in diesem die Baume Pracht [ziva] haben. R. Jehuda sagte n\u00e4mlich: Wer in den Tagen des Nisan hinausgeht und die B\u00e4ume bl\u00fchen sieht, spreche: \u00bbGepriesen sei er, der es in seiner Welt an nichts fehlen lie\u00df, und in dieser sch\u00f6ne Gesch\u00f6pfe und sch\u00f6ne B\u00e4ume erschaffen hat, die Menschen sich an ihnen erg\u00f6tzen zu lassen.\u00ab Nach dem sie im Nisan geboren wurden, sind sie auch im Nisan gestorben, und nach dem sie im Ti\u0161ri geboren wurden, sind sie auch im Ti\u0161ri gestorben. Es hei\u00dft n\u00e4mlich:<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a><em>und er sprach zu ihnen: Hundertundzwanzig Jahre bin ich heute<\/em>; es brauchte ja nicht <em>heute<\/em> zu hei\u00dfen, und wenn es dennoch <em>heute<\/em> hei\u00dft, so besagt dies: heute wurden meine Tage und Jahre vollz\u00e4hlig. Dies lehrt dich, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, dasitzt und die Jahre der Frommen auf den Tag und auf den Monat vollz\u00e4hlig werden l\u00e4\u00dft, wie es hei\u00dft :<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a><em>die Zahl deiner Tage mache ich voll<\/em>.<\/p>\n<p>\u00abAm Pesa\u1e25 wurde Ji\u00e7\u1e25aq geboren.\u00bb Woher dies?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a><em>am n\u00e4chsten Feste komme ich wieder<\/em>; wann war dies: wenn am Pesa\u1e25, und er es ihr zum Wochenfeste verhie\u00df, wie konnte sie nach f\u00fcnfzig Tagen geb\u00e4ren, und wenn es am Wochenfeste war, und er es ihr zum Ti\u0161ri verhie\u00df, wie konnte sie nach f\u00fcnf Monaten geb\u00e4ren!? Vielmehr war es am H\u00fcttenfeste, und er verhie\u00df es ihr zum Nisan.<\/p>\n<p>Wenn auch, wie konnte sie nach sechs Monaten geb\u00e4ren!?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt, jenes Jahr war ein Schaltjahr<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wenn aber der Meister die Unreinheitstage<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a>abzieht, sind es ja weniger!? Mar Zu\u1e6dra erwiderte: Auch nach demjenigen, der sagt, die mit neun Monaten Geb\u00e4rende geb\u00e4rt nicht bei unvollst\u00e4ndigen, geb\u00e4rt die mit sieben Monaten Geb\u00e4rende auch bei unvollst\u00e4ndigen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a><em>und es geschah nach den Kreisungen von Tagen<\/em>; Kreisungen<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a>sind mindestens zwei und Tagen sind mindestens zwei.<\/p>\n<p>\u00abAm Neujahrsfeste wurden Sara, Ra\u1e25el und \u1e24anna bedacht.\u00bb Woher dies? R. Elea\u0351zar erwiderte: Dies ist durch [das Wort] <em>denken<\/em> und durch [das Wort] <em>erinnern<\/em> zu folgern. [Durch das Wort <em>erinnern<\/em>], denn bei Ra\u1e25el hei\u00dft es:<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a><em>und Gott erinnerte sich der Ra\u1e25el<\/em>, und bei \u1e24anna hei\u00dft es ebenfalls:<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a><em>und der Herr erinnerte sich ihrer<\/em>, und man folgere es durch [das Wort] <em>erinnern<\/em>, das auch beim Neujahrsfeste gebraucht wird, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a><em>ein Ruhetag, mit erinnerndem L\u00e4rmblasen<\/em>. Durch [das Wort] <em>denken<\/em>, denn bei Hanna hei\u00dft es:<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a><em>denn der Herr gedachte der \u1e24anna<\/em>, und bei Sara hei\u00dft es ebenfalls:<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a><em>und der Herr gedachte der Sara<\/em>.<\/p>\n<p>\u00abAm Neujahrsfeste verlie\u00df Joseph das Gef\u00e4ngnis.\u00bb Es hei\u00dft:<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a><em>sto\u03b2t am Neumond in den Schofar, am Verborgenen auf den Tag unseres Festes, denn es ist eine Festsetzung f\u00fcr Jisra\u00e9l &amp;c.\u00a0Er hat es als Zeugnis<\/em><\/p>\n<h2 id=\"blatt-11b\">Blatt 11b<\/h2>\n<p><em>in Jehoseph festgesetzt, als er auszog &amp;c<\/em>.<\/p>\n<p>\u00abAm Neujahrsfeste h\u00f6rte der Frondienst unserer V\u00e4ter in Mi\u00e7rajim auf.\u00bb Hierbei hei\u00dft es:<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a><em>ich will euch erl\u00f6sen von dem Frondienste, den ihr Mi\u00e7rajim leistet<\/em>, und [beim Neujahrsfeste] hei\u00dft es:<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a><em>ich habe seine Schulter vom Frondienste befreit<\/em>. \u00abIm Nisan wurden sie erl\u00f6st.\u00bb Wie bereits gesagt. \u00abIm Ti\u0161ri werden sie dereinst erl\u00f6st werden.\u00bb Dies ist durch [das Wort] <em>Schofar<\/em> zu folgern. Da hei\u00dft es: <em>sto\u00dft am Neumond in den Schofar<\/em>, und hierbei hei\u00dft es:<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a><em>an diesem Tage wird in einen gro\u00dfen Schofar gesto\u00dfen werden<\/em>. \u00abR. Jeho\u0161ua\u0351 sagte &amp;c.\u00a0Im Nisan wurden sie erl\u00f6st und im Nisan werden sie dereinst erl\u00f6st werden.\u00bb Woher dies?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a><em>eine Verwahrungsnacht<\/em>, eine Nacht, die seit den sechs Sch\u00f6pfungstagen verwahrt ist.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Eine Nacht, die vor D\u00e4monen verwahrt ist.<\/p>\n<p>Sie vertreten hierbei ihre Ansichten, denn es wird gelehrt :<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a><em>Im sechshundertsten Lebensjahre Noa\u1e25s, im zweiten Monate, am siebzehnten Tage des Monats<\/em>. R. Jehu\u0161ua\u0351 sagte: Dieser Tag war der siebzehnte Ijar, ein Tag, an dem der Kima<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a>am Tage untergeht und die Wasserquellen abnehmen. Da aber [die Leute] ihre Handlungen [zum B\u00f6sen] ge\u00e4ndert hatten, \u00e4nderte der Heilige, gepriesen sei er, ihretwegen auch das Sch\u00f6pfungswerk: er lie\u00df den Kima am Tage aufgehen, nahm von diesem zwei Sterne fort und brachte die Sintflut \u00fcber die Welt. R. Elie\u0351zer sagte: Dieser Tag war der siebzehnte Mar\u1e25e\u0161van, ein Tag, an dem der Kima am Tage aufgeht<\/p>\n<h2 id=\"blatt-12a\">Blatt 12a<\/h2>\n<p>und die Wasserquellen zunehmen. Da jene aber ihre Handlungen [zum B\u00f6sen] ge\u00e4ndert hatten, \u00e4nderte der Heilige, gepriesen sei er, ihretwegen auch das Sch\u00f6pfungswerk: als der Kima am Tage aufstieg, nahm er von diesem zwei Sterne fort und brachte die Sintflut \u00fcber die Welt.<\/p>\n<p>Richtig ist es nach Jeho\u0161ua\u0351, da\u00df es <em>im zweiten<\/em> hei\u00dft, wieso aber hei\u00dft es nach R. Elie\u0351zer im zweiten!?<\/p>\n<p>Im zweiten des Gerichtsmonats<a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Allerdings wurde nach R. Jeho\u0161ua\u0351 [das Sch\u00f6pfungswerk] ge\u00e4ndert, wieso aber wurde es nach R. Elie\u0351zer ge\u00e4ndert!?<\/p>\n<p>Nach einer Lehre R. \u1e24isdas, denn R. \u1e24isda sagte: Mit Hei\u00dfem s\u00fcndigten sie und mit Hei\u00dfem wurden sie bestraft. Mit Hei\u00dfem s\u00fcndigten sie, mit der Unzucht, mit Hei\u00dfem wurden sie bestraft, denn hier<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>das Wasser ward still<\/em>, und dort<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a>hei\u00dft es: <em>und die Zornglut des K\u00f6nigs wurde gestillt<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die Weisen Jisra\u00e9ls rechnen hinsichtlich der Sintflut nach R. Elie\u0351zer und hinsichtlich der Jahreswende<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a>nach R. Jeho\u0161ua\u0351, die Weisen der weltlichen V\u00f6lker rechnen auch hinsichtlich der Sintflut wie R. Jeho\u0161ua\u0351.<\/p>\n<p>U<small>ND<\/small> K<small>R\u00c4UTER. ES<\/small> wurde gelehrt: Der Kr\u00e4uter, der Zehnte und der Gel\u00fcbde.<\/p>\n<p>Unter \u00bbKr\u00e4uter\u00ab ist ja der Zehnt von den Kr\u00e4utern zu verstehen, somit ist es ja dasselbe wie \u00bbZehnte\u00ab!?<\/p>\n<p>Er lehrt vom rabbanitischen Zehnten<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a>und vom Zehnten der Tora.<\/p>\n<p>Sollte er doch den der Tora zuerst nennen!?<\/p>\n<p>Da ihm dieses<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a>lieb ist, nennt er es zuerst.<\/p>\n<p>Und unser Tanna!?<\/p>\n<p>Er lehrt es vom rabbanitischen, w\u00e4hrend es von dem der Tora selbstverst\u00e4ndlich ist.<\/p>\n<p>Sollte er \u00bbZehnt\u00ab [in der Einzahl] lehren!?<\/p>\n<p>Sowohl der Viehzehnt als auch der Getreidezehnt.<\/p>\n<p>Sollte er doch \u00bbKraut\u00bb [in der Einzahl] lehren!?\u2013Es gibt zwei Arten Kraut, wie wir gelernt halben: Kr\u00e4uter, die geb\u00fcndelt werden, [sind zehntpflichtig], sobald sie geb\u00fcndelt werden, die nicht geb\u00fcndelt werden, sobald man sie in ein Gef\u00e4\u00df gef\u00fcllt hat.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Hat man am Vorabend des Neujahrsfestes Kr\u00e4uter vor Sonnenuntergang, dann wiederum nach Sonnenuntergang<\/p>\n<h2 id=\"blatt-12b\">Blatt 12b<\/h2>\n<p>gesammelt, so darf man die Hebe und den Zehnten nicht von einem f\u00fcr das andere absondern, weil man die Hebe und den Zehnten weder vom Neuen f\u00fcr das Alte noch vom Alten f\u00fcr das Neue abheben darf. Erfolgt dies an der Wende des zweiten zum dritten<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a>Jahre, so sind von denen des zweiten Jahres der erste Zehnt und der zweite Zehnt, und von denen des dritten Jahres der erste Zehnt und der Armenzehnt [zu entrichten].<\/p>\n<p>Woher dies<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a>? R. Jeho\u0161ua\u0351 b.Levi erwiderte:<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a><em>Wenn du beendet hast im dritten Jahre, dem Zehntjahre, den ganzen Zehnten von deinem ganzen Ertrage zu entrichten<\/em>; ein Jahr, in dem nur ein Zehnt zu entrichten ist, n\u00e4mlich der erste Zehnt und dazu der Armenzehnt, w\u00e4hrend der zweite Zehnt ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Vielleicht ist dem nicht so: auch der erste Zehnt f\u00e4llt fort!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a><em>den Leviten aber sollst du sagen und sie anweisen: wenn ihr von den Kindern Jisra\u00e9l den Zehnten in Empfang nehmet, den ich euch von jenen zum Erbbesitze \u00fcberwiesen habe<\/em>; die Schrift vergleicht ihn mit einem Erbbesitze: wie dieser keine Unterbrechung erleidet, ebenso erleidet auch der erste Zehnt keine Unterbrechung. Ein Anderes lehrt: <em>Wenn du beendet hast &amp;c.:<\/em> ein Jahr, in dem nur ein Zehnt zu entrichten ist, n\u00e4mlich der erste Zehnt und dazu der Armenzehnt, w\u00e4hrend der zweite Zehnt ausf\u00e4llt. Man k\u00f6nnte glauben, auch der erste Zehnt falle aus, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a><em>damit der Levite komme<\/em>; sobald er kommt, gib ihm<\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. Elie\u0351zer b. Ja\u0351qob sagte: Dies ist gar nicht n\u00f6tig; es hei\u00dft ja: <em>den Leviten aber sollst du sagen und sie anweisen: wenn ihr von den Kindern Jisra\u00e9l den Zehnten in Empfang nehmet, den ich euch von jenen zum Erbbesitze \u00fcberwiesen habe<\/em>; die Schrift vergleicht ihn mit einem Erbbesitze: wie dieser keine Unterbrechung erleidet, ebenso erleidet auch der erste Zehnt keine Unterbrechung.<\/p>\n<p>\u00abUnd der Gel\u00fcbde &amp;c.\u00bb Die Rabbanan lehrten: Wer sich den Genu\u00df von seinem N\u00e4chsten auf ein Jahr abgelobt hat, z\u00e4hle zw\u00f6lf Monate vom betreffenden Tage bis zum selben Tage [des n\u00e4chsten Jahres]; sagte er: dieses Jahr, so ist, selbst wenn dies am neunundzwanzigsten Elul erfolgt ist, am ersten Ti\u0161ri das Jahr abgelaufen. Dies sogar nach demjenigen, welcher sagt, ein Tag des Jahres gelte nicht als Jahr, denn dieser wollte sich ja nur eine Enthaltsamkeit auferlegen, und er hat sich ja enthalten.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es der Nisan!?<\/p>\n<p>Bei Gel\u00fcbden richte man sich nach dem volkst\u00fcmlichen Sprachgebrauche.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Bockshornklee [ist zehntpflichtig], sobald er ausw\u00e4chst, Getreide und Oliven, sobald sie ein Drittel [des Wachstums] erreicht haben.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft \u00bbausw\u00e4chst\u00ab?<\/p>\n<p>Zur Aussaat ausgewachsen.<\/p>\n<p>\u00abGetreide und Oliven, sobald sie ein Drittel [des Wachstums] erreicht haben.\u00bb Woher dies? R. Asi erwiderte im Namen R. Jo\u1e25anans, und manche meinen, im Namen R. Joses des Galil\u00e4ers: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a><em>nach Ablauf von sieben Jahren, im Erla\u00dfjahre, am H\u00fcttenfeste<\/em>; wieso Erla\u00dfjahr, am H\u00fcttenfeste<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a>ist es ja das achte Jahr!? Dies besagt vielmehr, da\u00df jedes Getreide, das im Siebentjahre vor dem Neujahrsfeste ein Drittel [des Wachstums] erreicht hat, im achten Jahre als Siebentjahrsfrucht<\/p>\n<h2 id=\"blatt-13a\">Blatt 13a<\/h2>\n<p>zu behandeln ist. R. Zera sprach zu R. Asi: Vielleicht, wenn es noch gar nicht [gewachsen] ist, und der Allbarmherzige sagt, da\u00df es bis zum H\u00fcttenfeste zum Erla\u00dfjahre geh\u00f6rt!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht anzunehmen; es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a><em>das Fest der Ernte beim Ausgange des Jahres<\/em>; was hei\u00dft \u00bbFest der Ernte\u00ab: wollte man sagen, das Fest, das um die Zeit der Ernte, so hei\u00dft es ja bereits:<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a><em>wenn du einsammelst<\/em>; wahrscheinlich ist unter \u00bbFest der Ernte\u00ab das M\u00e4hen zu verstehen. Den Rabbanan ist es bekannt, da\u00df das Getreide, das am H\u00fcttenfest gem\u00e4ht wird, am Neujahrsfeste ein Drittel [des Wachstums] erreicht hat, und er nennt es Ausgang des Jahres. R. Jirmeja sprach zu R. Zera : Wissen die Rabbanan so genau zwischen einem Drittel und weniger als einem Drittel zu unterscheiden!? Dieser erwiderte: Habe ich dir etwa nicht gesagt, da\u00df du an den Festsetzungen nicht r\u00fctteln sollst!? So ist es bei allen Normen der Weisen: in vierzig Sea\u0351 [Wasser] kann man [rituell] untertauchen, in vierzig Sea\u0351 weniger eines Qur\u1e6dub<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a>kann man nicht untertauchen; in Eigr\u00f6\u00dfe sind Speisen verunreinigungsf\u00e4hig, in Eigr\u00f6\u00dfe weniger eines Sesamk\u00f6rnchens sind sie nicht verunreinigungsf\u00e4hig; in der Gr\u00f6\u00dfe von drei zu drei [Handbreiten] ist eine Sache durch Auftreten<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a>verunreinigungsf\u00e4hig, von drei zu drei weniger eines Haares ist sie durch Auftreten nicht verunreinigungsf\u00e4hig. Sp\u00e4ter sprach R. Jirmeja: Was ich sagte, ist \u00fcberhaupt nichts; die Genossen fragten R. Kahana, woher die Jisra\u00e9liten, als sie in das Land einzogen, ihre Schwingegarbe darbrachten, wollte man sagen, [vom Getreide] eines Nichtjuden, so sagt ja der Allbarmherzige: <a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a><em>eure Ernte<\/em>, nicht aber die Ernte eines Nichtjuden!?<\/p>\n<p>Woher aber, da\u00df sie sie darbrachten, vielleicht brachten sie sie \u00fcberhaupt nicht dar!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht wahrscheinlich, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a><em>und sie a\u00dfen vom Ertrage des Landes am auf den Pesa\u1e25 folgenden Tage<\/em>; sie a\u00dfen also erst am auf den Pesa\u1e25 folgenden Tage und nicht vorher, weil sie zuerst die Schwingegarbe darbrachten und nachher a\u00dfen.<\/p>\n<p>[Sie fragten] also, woher jene sie darbrachten, und dieser erwiderte ihnen, von dem, was im Besitze eines Nichtjuden kein Drittel [des Wachstums] erreicht hatte. Vielleicht hatte es erreicht, ohne da\u00df man es feststellen konnte!? Vielmehr war es ihnen bekannt, ebenso ist es auch hierbei bekannt.<\/p>\n<p>Vielleicht von dem, was noch nichts erreicht h\u00e4tte, w\u00e4hrend sie bei dem, was schon ein Viertel [des Wachstums] erreicht hat, zwischen einem Drittel und weniger als einem Drittel nicht zu unterscheiden vermochten!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht anzunehmen; es hei\u00dft:<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a><em>das Volk kam am zehnten des ersten Monats aus dem Jarden herauf<\/em>, und wenn du sagen wolltest, es hatte noch garnichts erreicht, so konnte es ja in f\u00fcnf Tagen nicht reifen.<\/p>\n<p>Wieso konnte es in f\u00fcnf Tagen reifen, auch wenn es ein Viertel oder ein Sechstel [des Wachstums] erreicht hat!? Vielmehr mu\u00dft du sagen, [das Jisra\u00e9lland] hei\u00dfe ein Rehland<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a>, (ebenso auch hierbei, [das Jisra\u00e9lland] hei\u00dft ein Rehland.) R. \u1e24anina wandte ein: Wieso kannst du sagen, unter \u00bbErnte\u00ab sei das M\u00e4hen zu verstehen, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a><em>wenn du von deiner Tenne und deiner Kelter erntest<\/em>, und der Meister sagte, die Schrift spreche vom Abfall der Tenne und der Kelter!? R. Zera sprach: Bis jetzt hatten wir es, und nun kam R. \u1e24anina und warf eine Keule hinein.<\/p>\n<p>Woher wissen wir es nun?<\/p>\n<p>Wie gelehrt wird: R. Jonathan b. Joseph sagte:<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a><em>Und es wird den Ertrag aller drei Jahre bringen<\/em>; man lese nicht <em>drei<\/em> sondern <em>Drittel<\/em>.<\/p>\n<p>Dieser [Vers] ist ja an sich n\u00f6tig<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-13b\">Blatt 13b<\/h2>\n<p>Diesbez\u00fcglich gibt es einen anderen Vers :<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a><em>und wenn ihr im achten Jahre s\u00e4et, werdet ihr vom Ertrage alter [Getreide] essen, bis zum neunten Jahre<\/em>.<\/p>\n<p>Dort haben wir gelernt: Reis, Hirse, Mohn und Sesam, die vor dem Neujahrsfeste gewurzelt haben, werden als vorj\u00e4hrige Fr\u00fcchte verzehntet und sind im Siebentjahre erlaubt; wenn aber nicht, so sind sie im Siebentjahre verboten und werden als diesj\u00e4hrige Fr\u00fcchte verzehntet. Rabba sprach: Die Rabbanan sagten ja, da\u00df man sich bei der Baumfrucht nach dem Knospen richte, bei Getreide und Oliven danach, ob sie ein Drittel [des Wachstums] erreicht haben, und beim Kraute nach dem Pfl\u00fccken; welchen [Pflanzen] haben die Rabbanan jene gleichgestellt? Sp\u00e4ter sprach Rabba: Da sie nach und nach gesammelt werden, so richten sich die Rabbanan bei ihnen nach dem Wurzeln. Abaiie sprach zu ihm: Man kann ja alles aufschobern, sodann entrichtet man die Hebe vom Diesj\u00e4hrigen<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a>f\u00fcr Diesj\u00e4hriges und vom Vorj\u00e4hrigen f\u00fcr Vorj\u00e4hriges!? Es wird ja auch gelehrt: R. Jose b.Kipper sagte im Namen des R. \u0160imo\u0351n \u0160ezori: Wenn man \u00e4gyptische Bohnen zur Aussaat ges\u00e4t, und ein Teil vor und einen Teil nach dem Neujahrsfeste gewurzelt hat, so darf man nicht die Hebe und den Zehnten von diesem f\u00fcr jenen und von jenem f\u00fcr diesen absondern, weil man die Hebe und den Zehnten nicht von Diesj\u00e4hrigem f\u00fcr Vorj\u00e4hriges und nicht von Vorj\u00e4hrigem f\u00fcr Diesj\u00e4hriges absondern darf. Was mache man? Man schobere alles auf, sodann entrichtet man die Hebe und den Zehnten von Diesj\u00e4hrigem f\u00fcr Diesj\u00e4hriges und von Vorj\u00e4hrigem f\u00fcr Vorj\u00e4hriges. Jener erwiderte: Du berufst dich auf R. \u0160imo\u0351n \u0160ezori!? R. \u0160imo\u0351n \u0160ezori ist der Ansicht, es gebe eine Vermengung, und die Rabbanan sind der Ansicht, es gebe keine Vermengung. R. Ji\u00e7haq b. Na\u1e25mani sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist wie R. Jose b.Kipper, wie er im Namen des R. \u0160imo\u0351n \u0160ezori sagte. R. Zera wandte ein : Kann \u0160emu\u00e9l dies denn gesagt haben, er sagte ja, sonst gebe es<a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a>keine Vermengung, ausgenommen Wein und \u00d6l!?<\/p>\n<p>Ihm war das entgangen, was \u0160emu\u00e9l gesagt hat,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-14a\">Blatt 14a<\/h2>\n<p>da\u00df man sich stets nach dem Fertigwerden<a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a>der Frucht richte. Und [alle drei Lehren \u0160emu\u00e9ls] sind n\u00f6tig. W\u00fcrde er nur gelehrt haben, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n \u0160ezori, so k\u00f6nnte man glauben, er sei der Ansicht, es gebe eine Vermengung, so lehrt er uns, da\u00df es sonst keine Vermengung gebe. W\u00fcrde er uns gelehrt haben, es gebe sonst keine Vermengung, so k\u00f6nnte man glauben, er sei der Ansicht der Rabbanan, so lehrt er uns, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n \u0160ezori. W\u00fcrde er nur diese beiden gelehrt haben, so k\u00f6nnte man glauben, \u0160emu\u00e9l widerspreche sich selbst, so lehrt er uns, da\u00df man sich stets nach dem Fertigwerden der Frucht richte. Und w\u00fcrde er nur gelehrt haben, man richte sich stets nach dem Fertigwerden der Frucht, so k\u00f6nnte man glauben, auch bei Getreide und Oliven, so lehrt er uns, die Halakha sei bei diesem Streite wie R. \u0160imo\u0351n \u0160ezori.<\/p>\n<p>Sollte er doch nur zwei gelehrt haben, wozu lehrt er, sonst gebe es keine Vermengung!?<\/p>\n<p>Er lehrt uns, da\u00df es beim Weine und beim \u00d6l eine Vermengung gebe.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jose der Galil\u00e4er sagte:<a href=\"#fn253\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref253\" role=\"doc-noteref\"><sup>253<\/sup><\/a><em>Wenn du von deiner Tenne und deiner Kelter erntest<\/em>; wie [Fr\u00fcchte der] Kelter und der Tenne sich dadurch auszeichnen, da\u00df sie durch die Bew\u00e4sserung des Vorjahres gewachsen sind und [nach dem Neujahrsfeste] als vorj\u00e4hrige Fr\u00fcchte zu verzehnten sind, ebenso ist auch alles andere, was durch die vorj\u00e4hrige Bew\u00e4sserung gewachsen ist, als vorj\u00e4hrige Frucht zu verzehnten, ausgenommen ist also das Kraut, das durch diesj\u00e4hrige Bew\u00e4sserung w\u00e4chst, und es ist daher als diesj\u00e4hrige Frucht zu verzehnten. R. A\u0351qiba sagte: <em>Wenn du von deiner Tenne und deiner Kelter erntest<\/em>; wie [Fr\u00fcchte der] Tenne und der Kelter sich dadurch auszeichnen, da\u00df sie durch die reichhaltigere [Regen-]Bew\u00e4sserung wachsen und [nach dem Neujahrsfeste] als vorj\u00e4hrige Frucht zu verzehnten sind, ebenso ist auch alles andere, was durch die reichhaltigere [Regen-]Bew\u00e4sserung w\u00e4chst, als vorj\u00e4hrige Frucht zu verzehnten; ausgenommen ist also das Kraut, das durch jede Bew\u00e4sserung w\u00e4chst, und es ist daher als diesj\u00e4hrige Frucht zu verzehnten.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen? R. Abahu erwiderte: Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen bei Schalotten und \u00e4gyptischen Bohnen. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Schalotten und \u00e4gyptische Bohnen sind, wenn man sie drei\u00dfig Tage vor dem Neujahrsfeste nicht bew\u00e4ssert hat, als vorj\u00e4hrige Fr\u00fcchte zu verzehnten und im Siebentjahre erlaubt, sonst aber sind sie im Siebentjahre verboten und als diesj\u00e4hrige Fr\u00fcchte zu verzehnten.<\/p>\n<p>A<small>M ERSTEN<\/small> \u0160<small>EBA\u1e6c IST<\/small> J<small>AHRESANFANG DER<\/small> B<small>\u00c4UME<\/small>. Aus welchem Grunde? R. Elea\u0351zar erwiderte im Namen R. O\u0161a\u0351jas: Weil dann die Regenperiode vor\u00fcber ist, w\u00e4hrend der gr\u00f6\u00dfere Teil der Jahreszeit noch bevorsteht.<\/p>\n<p>Wie meint er es?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: obgleich der gr\u00f6\u00dfere Teil der Jahreszeit noch bevorsteht, denn die Regenperiode ist vor\u00fcber.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst pfl\u00fcckte R. A\u0351qiba am ersten \u0160eba\u1e6d Etrogfr\u00fcchte und entrichtete von diesen beide<a href=\"#fn254\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref254\" role=\"doc-noteref\"><sup>254<\/sup><\/a>Zehnte; einen nach der Ansicht<\/p>\n<h2 id=\"blatt-14b\">Blatt 14b<\/h2>\n<p>der Schule \u0160ammajs und einen nach der Ansicht der Schule Hillels. R. Jose b.Jehuda sagte, er habe hierbei nicht die Ansichten der Schule \u0160ammajs und der Schule Hillels ber\u00fccksichtigt, sondern die des R. Gamli\u00e9l und des R. Elie\u0351zer. Wir haben n\u00e4mlich gelernt: Der Etrog gleicht in dreifacher Hinsicht dem Baume und in einer Hinsicht dem Kraute; er gleicht in dreifacher Hinsicht dem Baume: hinsichtlich des Ungeweihten, der Vierjahrsfrucht und des Siebentjahres; in einer Hinsicht dem Kraute, indem er beim Pfl\u00fccken zu verzehnten ist<\/p>\n<p>so R. Gamli\u00e9l; R. Elie\u0351zer sagt, der Etrog gleiche in jeder Hinsicht dem Baume.<\/p>\n<p>Darf man denn nach den Erschwerungen zweier Ansichten verfahren, es wird ja gelehrt: Die Halakha ist stets nach der Schule Hillels zu entscheiden, jedoch ist es jedem \u00fcberlassen, entweder nach der Schule \u0160ammajs oder nach der Schule Hillels zu verfahren. Wer nach den Erleichterungen der Schule \u0160ammajs und nach den Erleichterungen der Schule Hillels [verf\u00e4hrt], ist ein \u00dcbelt\u00e4ter, wer nach den Erschwerungen der Schule \u0160ammajs und nach den Erschwerungen der Schule Hillels, \u00fcber den spricht die Schrift:<a href=\"#fn255\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref255\" role=\"doc-noteref\"><sup>255<\/sup><\/a><em>der Tor wandelt im Finstern<\/em>. Vielmehr, entweder nach der Schule \u0160ammajs in ihren Erleichterungen und ihren Erschwerungen, oder nach der Schule Hillels in ihren Erleichterungen und ihren Erschwerungen!?<\/p>\n<p>R. A\u0351qiba war dar\u00fcber selbst im Unklaren; er wu\u00dfte n\u00e4mlich nicht, ob es<a href=\"#fn256\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref256\" role=\"doc-noteref\"><sup>256<\/sup><\/a>nach der Schule Hillels der erste \u0160eba\u1e6d oder der f\u00fcnfzehnte \u0160eba\u1e6d ist.<\/p>\n<p>\u00abR. Jose b.Jehuda sagte, er habe hierbei nicht die Ansichten der Schule \u0160ammajs und der Schule Hillels ber\u00fccksichtigt, sondern die des R. Gamli\u00e9l und des R. Elie\u0351zer.\u00bb Am ersten \u0160eba\u1e6d, also nach der Schule \u0160ammajs!? R. \u1e24anina, nach anderen R. \u1e24ananja, erwiderte: Hier handelt es sich um einen Etrog, dessen Fr\u00fcchte schon vor dem vorj\u00e4hrigen f\u00fcnfzehnten \u0160eba\u1e6d Knospen hatten; gesetzlich war bereits vorher so zu verfahren, nur geschah das Ereignis erst dann. Rabina erwiderte: Verdopple es<a href=\"#fn257\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref257\" role=\"doc-noteref\"><sup>257<\/sup><\/a>und lehre wie folgt: dies war nicht am ersten \u0160eba\u1e6d, sondern am f\u00fcnfzehnten, und er ber\u00fccksichtigte nicht die Ansichten der Schule \u0160ammajs und der Schule Hillels, sondern die des R. Gamli\u00e9l und des R. Elie\u0351zer. Rabba b. \u1e24ona sprach: Da nun R. Gamli\u00e9l sagt, bei der Verzehntung des Etrog richte man sich nach dem Pfl\u00fccken, wie beim Kraute, so ist dessen Jahresanfang der Ti\u0161ri. Man wandte ein: R. \u0160imo\u0351n b.Elie\u0351zer sagte: Hat man am Vorabend des f\u00fcnfzehnten \u0160eba\u1e6d Etrogfr\u00fcchte vor Sonnenuntergang gepfl\u00fcckt, dann wiederum nach Sonnenuntergang, so darf man nicht die Hebe und den Zehnten von diesen f\u00fcr jene und von jenen f\u00fcr diese absondern, weil man die Hebe und den Zehnten nicht vom Diesj\u00e4hrigen f\u00fcr das Vorj\u00e4hrige und nicht vom Vorj\u00e4hrigen f\u00fcr das Diesj\u00e4hrige entrichten darf. Erfolgt es an der Wende des dritten zum vierten<a href=\"#fn258\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref258\" role=\"doc-noteref\"><sup>258<\/sup><\/a>Jahre, so ist von [den Fr\u00fcchten] des dritten Jahres der erste Zehnt und der Armenzehnt und von [den Fr\u00fcchten] des vierten Jahres der erste Zehnt<\/p>\n<h2 id=\"blatt-15a\">Blatt 15a<\/h2>\n<p>und der zweite Zehnt zu entrichten. Derjenige, der sich nach dem Pfl\u00fccken richtet, ist ja R. Gamli\u00e9l, und er lehrt, der \u0160eba\u1e6d [sei Jahresanfang]!?<\/p>\n<p>Vielmehr, ist dies gelehrt worden, so wird es wie folgt lauten: Rabba b. Hona sagte : Obgleich R. Gamli\u00e9l sagt, [bei der Verzehntung] des Etrog richte man sich nach dem Pfl\u00fccken, so ist deren Jahresanfang dennoch der \u0160eba\u1e6d.<\/p>\n<p>Weshalb lehrt er dort<a href=\"#fn259\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref259\" role=\"doc-noteref\"><sup>259<\/sup><\/a>von der Wende des zweiten zum dritten, hier aber von der Wende des dritten zum vierten Jahre?<\/p>\n<p>Er lehrt uns etwas nebenbei, da\u00df n\u00e4mlich dem Etrog das Betasten schade, und da im Siebentjahre alle Welt [die B\u00e4ume] betastet, so tr\u00e4gt er Fr\u00fcchte erst nach drei Jahren.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan fragte R. Jannaj: Wann ist der Jahresanfang f\u00fcr den Etrog? Dieser erwiderte: Im Seba\u1e6d.<\/p>\n<p>Im Monate \u0160eba\u1e6d oder im \u0160eba\u1e6d des Jahreskreises<a href=\"#fn260\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref260\" role=\"doc-noteref\"><sup>260<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Im [Mond]monate. Raba fragte R. Na\u1e25man, und wie manche sagen, R. Jo\u1e25anan den R. Jannaj: Wie ist es in einem Schaltjahre<a href=\"#fn261\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref261\" role=\"doc-noteref\"><sup>261<\/sup><\/a>? Dieser erwiderte: Man richte sich nach den meisten Jahren<a href=\"#fn262\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref262\" role=\"doc-noteref\"><sup>262<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Rabba sagte: Der aus dem sechsten Jahre in das Siebentjahr hineinragende Etrog ist zehntfrei und unterliegt nicht der Fortschaffung<a href=\"#fn263\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref263\" role=\"doc-noteref\"><sup>263<\/sup><\/a>; der aus dem Siebentjahre in das achte Jahr hineinragende ist zehntfrei, jedoch unterliegt er der Fortschaffung. Abajje sprach zu ihm: Allerdings ist der Schlu\u00dfsatz erschwerend, weshalb aber unterliegt er im Anfangssatz nicht der Fortschaffung: weil man sich bei diesen nach dem Knospen richtet, somit sollte er auch zehntpflichtig<a href=\"#fn264\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref264\" role=\"doc-noteref\"><sup>264<\/sup><\/a>sein!? R. Hamnuna aber sagte: Der aus dem sechsten Jahre in das Siebentjahr hineinragende Etrog geh\u00f6rt immer zum sechsten Jahre, und der aus dem Siebentjahre in das achte Jahr hineinragende geh\u00f6rt immer zum Siebentjahre. Man wandte ein: R. \u0160imo\u0351n b.Jehuda sagte im Namen R. \u0160imo\u0351ns: Der aus dem sechsten Jahre in das Siebentjahr hineinragende Etrog ist zehntfrei und unterliegt nicht der Fortschaffung, denn nur das, was beim Wachsen pflichtig war und beim Pfl\u00fccken pflichtig war, ist zehntpflichtig; der aus dem Siebentjahre in das achte Jahr hineinragende ist zehntfrei und unterliegt nicht der Fortschaffung, denn nur das, was im Siebentjahre gewachsen ist und im Siebentjahre gepfl\u00fcckt worden ist, unterliegt der Fortschaffung. Der Anfangssatz widerspricht also R. Hamnuna, und der Schlu\u00dfsatz widerspricht sowohl Rabba als auch R. Hamnuna!?<\/p>\n<p>[Hier\u00fcber streiten] Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: R. Jose sagte: Eutolmios bekundet im Namen von f\u00fcnf \u00c4ltesten, da\u00df man sich bei der Verzehntung des Etrog nach dem Pfl\u00fccken richte; unsere Meister aber stimmten in U\u0351\u0161a ab und beschlossen, nach dem Pfl\u00fccken, sowohl hinsichtlich der Verzehntung als auch hinsichtlich des Siebentjahres.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-15b\">Blatt 15b<\/h2>\n<p>Wer spricht hier vom Siebentjahre!?<\/p>\n<p>[Diese Lehre] ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten: Da\u00df man sich beim Etrog hinsichtlich der Verzehntung nach dem Pfl\u00fccken und hinsichtlich des Siebentj ahres nach dem Knospen richte: unsere Meister aber stimmten in U\u0351\u0161a ab und beschlossen, sowohl hinsichtlich der Verzehntung als auch hinsichtlich des Siebentjahres nach dem Pfl\u00fccken. Es wurde gelehrt: R. Jo\u1e25anan und Re\u0161 Laqi\u0161 sagen beide, der aus dem sechsten Jahre in das Siebentjahr hineinragende Etrog geh\u00f6re immer zum sechsten Jahre. Als Rabin kam, sagte er im Namen R. Jo\u1e25anans, bei einem aus dem sechsten Jahre in das Siebentjahr hineinragenden Etrog ist man, selbst wenn er von Olivengr\u00f6\u00dfe zur Gr\u00f6\u00dfe eines Kikar<a href=\"#fn265\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref265\" role=\"doc-noteref\"><sup>265<\/sup><\/a>gewachsen ist, wegen des Unverzehnteten schuldig.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn ein Baum vor dem f\u00fcnfzehnten \u0160eba\u1e6d Knospen hatte, so ist er als vorj\u00e4hrig zu verzehnten, wenn nach dem f\u00fcnfzehnten \u0160eba\u1e6d, so ist er als diesj\u00e4hrig zu verzehnten. R. Ne\u1e25emja sagte: Dies gilt nur von einem Baume, der zweimal im Jahre tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Zweimal, wie kommst du<a href=\"#fn266\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref266\" role=\"doc-noteref\"><sup>266<\/sup><\/a>darauf!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: wie<a href=\"#fn267\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref267\" role=\"doc-noteref\"><sup>267<\/sup><\/a>zweimal. Ein Baum aber, der nur einmal tr\u00e4gt, beispielsweise die Dattelpalme, der Olivenbaum oder der Johannisbrotbaum, ist, auch wenn er vor dem f\u00fcnfzehnten \u0160eba\u1e6d; Knospen hatte, als diesj\u00e4hrig zu verzehnten. R. Jo\u1e25anan sagte: Das Volk pflegt beim Johannisbrotbaum nach R. Ne\u1e25emja zu verfahren. R. \u0160imo\u0351n b.Laqi\u0161 wandte gegen R. Jo\u1e25anan ein: Bei den wei\u00dfen Feigen hat das Gesetz vom Siebentjahre im zweiten Jahre statt, weil sie nach drei Jahren tragen<a href=\"#fn268\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref268\" role=\"doc-noteref\"><sup>268<\/sup><\/a>. Da schwieg er. R. Abba der Priester sprach zu R. Jose dem Priester: Weshalb schwieg er, er k\u00f6nnte ihm ja erwidern, ich spreche nach R. Ne\u1e25emja und du wendest gegen mich die Ansicht dei Rabbanan ein!?<\/p>\n<p>Weil jener ihm entgegnet haben w\u00fcrde: du l\u00e4\u00dft die Rabbanan und lehrst nach R. Ne\u1e25emja!?<\/p>\n<p>Er k\u00f6nnte ihm ja aber erwidern: ich spreche von der Gepflogenheit [des Volkes], und du weisest auf ein Verbot hin!?<\/p>\n<p>Jener w\u00fcrde entgegnet haben: darf man denn eine Gepflogenheit gegen ein Verbot zulassen!?<\/p>\n<p>Sollte er ihm aber erwidern: ich spreche vom rabbanitischen Zehnten des Johannisbrotes und du wendest gegen mich vom Siebentjahre, einem Gebote der Tora, ein!? Vielmehr, sagte Abba der Priester, es w\u00fcrde mich wundern, wenn Re\u0161 Laqi\u0161 diesen Einwand gerichtet haben sollte.<\/p>\n<p>\u00bbGerichtet haben sollte\u00ab, er hat ihn ja gerichtet!?<\/p>\n<p>Sage vielmehr: ob R. Jo\u1e25anan dies \u00fcberhaupt als Einwand anerkannt hat (oder nicht).<\/p>\n<p><bold>A<\/bold><small>N VIER<\/small> J<small>AHRESZEITEN WIRD DIE<\/small> W<small>ELT GERICHTET: AM<\/small> P<small>ESA\u1e24FESTE DAS<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-16a\">Blatt 16a<\/h2>\n<p>G<small>ETREIDE, AM<\/small> W<small>OCHENFESTE DIE<\/small> B<small>AUMFR\u00dcCHTE, AM<\/small> N<small>EUJAHRSFESTE ZIEHEN ALLE<\/small> W<small>ELTBEWOHNER<\/small><a href=\"#fn269\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref269\" role=\"doc-noteref\"><sup>269<\/sup><\/a><small>AN IHM WIE IM<\/small> H<small>AMMELSPRUNGE<\/small><a href=\"#fn270\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref270\" role=\"doc-noteref\"><sup>270<\/sup><\/a><small>VOR\u00dcBER, DENN ES HEISST<\/small>:<a href=\"#fn271\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref271\" role=\"doc-noteref\"><sup>271<\/sup><\/a><em>er bildet ihnen insgesamt das Herz, er merkt auf all ihre Taten<\/em>, <small>AM<\/small> H<small>\u00dcTTENFESTE DAS<\/small> W<small>ASSER<\/small>.<sup>ii<\/sup><\/p>\n<p>GEMARA. Welches Getreide: wollte man sagen, das stehende Getreide, wann wurde es inbetreff all der Geschehnisse, die \u00fcber dieses bereits ergangen sind, gerichtet!?<\/p>\n<p>Vielmehr, das zu s\u00e4ende Getreide.<\/p>\n<p>Dermnach wird es nur einmal gerichtet. Dagegen wird gelehrt: Wenn das Getreide vor dem Pesa\u1e25feste von einem Mi\u00dfgeschick oder einem Ungl\u00fcck betroffen wird, so wurde es im vergangenen Jahre gerichtet, wenn nach dem Pesa\u1e25feste, so wurde es im laufenden gerichtet; wenn ein Mensch vor dem Vers\u00f6hnungstage von einem Mi\u00dfgeschick oder einem Ungl\u00fcck betroffen wird, so wurde er im vergangenen [Jahre] gerichtet, wenn nach dem Vers\u00f6hnungstage, so wurde er im laufenden gerichtet!? Raba sprach: [Auch] hieraus ist zu entnehmen, da\u00df es zweimal gerichtet wird. Abajje sprach: Daher beeile man sich, wenn man die Sp\u00e4tsaaten gut gedeihen sieht, Fr\u00fchsaat zu s\u00e4en, denn bis es zum Richten kommt, wird sie gediehen sein.<\/p>\n<p>Wer lehrte unsere Mi\u0161na: nicht R. Me\u00edr, nicht R. Jehuda, nicht R. Jose und nicht R. Nathan!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Alle werden am Neujahrsfeste gerichtet, und ihr Urteil wird am Vers\u00f6hnungstage besiegelt<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr. R. Jehuda sagt, alle werden am Neujahrsfeste gerichtet, und das Urteil eines jeden wird zur entsprechenden Zeit besiegelt: am Pesa\u1e25feste das des Getreides, am Wochenfeste das der Baumfr\u00fcchte und am H\u00fcttenfeste das des Wassers. Der Mensch aber wird am Neujahrsfeste gerichtet und sein Urteil wird am Vers\u00f6hnungstage besiegelt. R. Jose sagt, der Mensch werde t\u00e4glich gerichtet, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn272\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref272\" role=\"doc-noteref\"><sup>272<\/sup><\/a><em>du gedenkst seiner jeden Morgen<\/em>. R. Nathan sagt, der Mensch werde jeden Augenblick gerichtet, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn273\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref273\" role=\"doc-noteref\"><sup>273<\/sup><\/a><em>und pr\u00fcfst ihn jeden Augenblick<\/em>. Wolltest du sagen, es sei tats\u00e4chlich R. Jehuda, nur spreche unsere Mi\u0161na von der Besiegelung des Urteils, so besteht ja ein Widerspruch bez\u00fcglich des Menschen!? Raba erwiderte: Es ist der Tanna der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls, denn in der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: An vier Jahreszeiten wird die Welt gerichtet: am Pesa\u1e25feste das Getreide, am Wochenfeste die Baumfr\u00fcchte, am H\u00fcttenfeste das Wasser und am Neujahrsfeste der Mensch, w\u00e4hrend sein Urteil am Vers\u00f6hnungstage besiegelt wird. Unsere Mi\u0161na aber spricht vom Beginne des Gerichtes. R. \u1e24isda sprach: Was ist der Grund R. Joses?<\/p>\n<p>Er gibt ja den Grund an: <em>du gedenkest seiner jeden Morgen<\/em>!?<\/p>\n<p>Wir meinen es wie folgt: wie R. Nathan sagt er wohl deshalb nicht, weil \u00bbpr\u00fcfen\u00ab nur \u00bbnachdenken\u00ab bedeutet, und auch \u00bbgedenken\u00ab bedeutet ja nur \u00bbnachdenken\u00ab!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. \u1e24isda, R. Jose entnimmt seinen Grund hieraus;<a href=\"#fn274\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref274\" role=\"doc-noteref\"><sup>274<\/sup><\/a><em>da\u00df er das Recht seines Knechtes und das Recht seines Volkes Jisra\u00e9l Tag f\u00fcr Tag schaffe<\/em>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. \u1e24isda: Von K\u00f6nig und Gemeinde kommt der K\u00f6nig zuerst vor das Gericht, denn es hei\u00dft: <em>das Recht seines Knechtes und das Recht seines Volkes Jisra\u00e9l<\/em>.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Wenn du willst, sage ich: es ist nicht schicklich, da\u00df der K\u00f6nig drau\u00dfen warte; wenn du aber willst, sage ich: [er trete ein] bevor der Zorn sich steigert.<\/p>\n<p>R. Joseph sagte: Nach wessen Ansicht beten wir jetzt f\u00fcr die Kranken und die Leidenden? Nach der des R. Jose. Wenn du aber willst, sage ich: auch nach der der Rabbanan, und zwar nach einer Lehre R. Ji\u00e7\u1e25aqs, denn R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Das Beten sei f\u00fcr den Menschen immer gut, ob vor der Besiegelung des Urteils oder nach der Besiegelung des Urteils.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jehuda sagte im Namen R. A\u0351qibas: Weshalb sagte die Tora, da\u00df man die Schwingegarbe am Pesa\u1e25feste darbringe? Weil am Pesa\u1e25feste die Getreidezeit ist. Der Heilige, gepriesen sei er, sprach n\u00e4mlich: Bringt mir am Pesa\u1e25feste die Schwingegarbe dar, damit euch das Getreide auf den Feldern gesegnet werde. Weshalb sagte die Tora, da\u00df man die zwei Brote am Wochenfeste darbringe? Weil am Wochenfeste die Zeit der Baumfr\u00fcchte ist. Der Heilige, gepriesen sei er, sprach n\u00e4mlich: Bringt mir am Wochenfeste die zwei Brote dar, damit euch die Baumfr\u00fcchte gesegnet werden. Weshalb gebot die Tora das Wassergie\u00dfen<a href=\"#fn275\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref275\" role=\"doc-noteref\"><sup>275<\/sup><\/a>am H\u00fcttenfeste? Der Heilige, gepriesen sei er, sprach n\u00e4mlich: Gie\u00dfet mir Wasser am H\u00fcttenfeste, damit euch der Regen des Jahres gesegnet werde. Leset vor mir [die Bibelstellen] von dem K\u00f6nigtume, den Erinnerungen und den Schofart\u00f6nen<a href=\"#fn276\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref276\" role=\"doc-noteref\"><sup>276<\/sup><\/a>vor. Von dem K\u00f6nigtume, damit ihr mich als K\u00f6nig anerkennt, von den Erinnerungen, damit eure Erinnerung vor mir zum Guten aufsteige. und zwar durch die Schofart\u00f6ne. R. Abahu sagte: Weshalb wird zum Schofarblasen das Widderhorn verwendet? Der Heilige, gepriesen sei er, sprach n\u00e4mlich: Blaset vor mir mit einem Widderhorn, damit ich euch die Opferung Ji\u00e7\u1e25aqs, des Sohnes Abrahams, gedenke, und ich rechne es euch an, als h\u00e4ttet ihr euch selbst f\u00fcr mich [zur Opferung] binden lassen.<\/p>\n<p>R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Weshalb bl\u00e4st man am Neujahrsfeste?<\/p>\n<p>\u00bbWeshalb bl\u00e4st man\u00ab, der Allbarmherzige hat ja zu blasen geboten!?<\/p>\n<p>Vielmehr, weshalb bl\u00e4st man Trillert\u00f6ne?<\/p>\n<p>\u00bbTrillert\u00f6ne\u00ab, der Allbarmherzige sagte ja:<a href=\"#fn277\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref277\" role=\"doc-noteref\"><sup>277<\/sup><\/a><em>eine Erinnerung des L\u00e4rmblasens<\/em>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, weshalb bl\u00e4st man einfache und Trillert\u00f6ne sitzend, und abermals einfache und Trillert\u00f6ne stehend?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-16b\">Blatt 16b<\/h2>\n<p>Um den Satan zu verwirren.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq: Wird am Anfang des Jahres nicht geblasen, so wird dessen Ende schlecht<a href=\"#fn278\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref278\" role=\"doc-noteref\"><sup>278<\/sup><\/a>sein, weil der Satan nicht verwirrt worden ist.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq: Ist das Jahr am Anfang arm, so ist es am Ende reich, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn279\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref279\" role=\"doc-noteref\"><sup>279<\/sup><\/a><em>vom Beginne des Jahres<\/em>, die Schreibweise ist <em>Armut<\/em><a href=\"#fn280\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref280\" role=\"doc-noteref\"><sup>280<\/sup><\/a>; <em>bis zum Schlusse<\/em>, ein Jahr, das einen Abschlu\u00df<a href=\"#fn281\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref281\" role=\"doc-noteref\"><sup>281<\/sup><\/a>hat.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq: Der Mensch wird nur nach seinen jeweiligen Taten gerichtet, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn282\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref282\" role=\"doc-noteref\"><sup>282<\/sup><\/a><em>denn Gott h\u00f6rte auf die Stimme des Knaben, wie er da war<\/em>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq: Drei Dinge bringen die S\u00fcnden des Menschen in Erinnerung und zwar: eine sich neigende Wand, das Nachsinnen beim Gebete, und wenn man seinen N\u00e4chsten anklagt. Auch sagte R. Abin: Wer seinen N\u00e4chsten anklagt, wird zuerst bestraft, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn283\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref283\" role=\"doc-noteref\"><sup>283<\/sup><\/a><em>und Saraj sprach zu Abram: An meiner Kr\u00e4nkung bist du schuld<\/em>; und es hei\u00dft:<a href=\"#fn284\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref284\" role=\"doc-noteref\"><sup>284<\/sup><\/a><em>und Abraham ging hin, um wegen Sara zu klagen und sie zu beweinen<\/em><a href=\"#fn285\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref285\" role=\"doc-noteref\"><sup>285<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq: Vier Dinge zerrei\u00dfen das Urteil des Menschen, und zwar: Almosen, Gebet, \u00c4nderung des Namens und \u00c4nderung der Taten. Almosen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn286\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref286\" role=\"doc-noteref\"><sup>286<\/sup><\/a> <em>Almosen<\/em><a href=\"#fn287\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref287\" role=\"doc-noteref\"><sup>287<\/sup><\/a><em>rettet vom Tode<\/em>. Gebet, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn288\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref288\" role=\"doc-noteref\"><sup>288<\/sup><\/a><em>da schrien sie zum Herrn in ihrer Not und er befreite sie aus ihren Bedr\u00e4ngnissen<\/em>. \u00c4nderung des Namens, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn289\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref289\" role=\"doc-noteref\"><sup>289<\/sup><\/a><em>deinWeib Saraj sollst du nicht mehr Saraj nennen, sondern Sara soll ihr Name sein<\/em>, und darauf hei\u00dft es :<a href=\"#fn290\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref290\" role=\"doc-noteref\"><sup>290<\/sup><\/a><em>und ich will sie segnen, und ich will dir auch durch sie einen Sohn schenken<\/em>. \u00c4nderung der Taten, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn291\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref291\" role=\"doc-noteref\"><sup>291<\/sup><\/a>und Gott gewahrte ihr Tun, und darauf hei\u00dft es:<a href=\"#fn292\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref292\" role=\"doc-noteref\"><sup>292<\/sup><\/a><em>da lie\u00df sich Gott das Urteil gereuen, das er ihnen angedroht hatte, und er f\u00fcgte es ihnen nicht zu<\/em>. Manche sagen: Auch die \u00c4nderung des Aufenthaltsortes, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn293\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref293\" role=\"doc-noteref\"><sup>293<\/sup><\/a><em>und der Herr sprach zu Abram: ziehe hinweg aus deinem Lande<\/em>, und darauf hei\u00dft es:<a href=\"#fn294\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref294\" role=\"doc-noteref\"><sup>294<\/sup><\/a><em>und ich will dich zu einem gro\u00dfen Volke machen<\/em>.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Da hat ihm nur das Verdienst des heiligen Landes beigestanden.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq: Es ist Pflicht des Menschen, seinen Lehrer am Feste zu besuchen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn295\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref295\" role=\"doc-noteref\"><sup>295<\/sup><\/a><em>warum gehst du zu ihm? Ist doch heute weder Neumond noch \u0160abbath<\/em>. Hieraus, da\u00df man ihn am Neumond und am \u0160abbath besuche.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Ji\u00e7\u1e25aq : Es ist Pflicht des Menschen, zum Feste ein Reinheitsbad zu nehmen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn296\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref296\" role=\"doc-noteref\"><sup>296<\/sup><\/a><em>ihr Aas d\u00fcrft ihr nicht ber\u00fchren<\/em><a href=\"#fn297\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref297\" role=\"doc-noteref\"><sup>297<\/sup><\/a>. Ebenso wird gelehrt: Ihr Aas d\u00fcrft ihr nicht ber\u00fchren; man k\u00f6nnte glauben, auch Jisra\u00e9liten sei das Ber\u00fchren des Aases verboten, so hei\u00dft es :<a href=\"#fn298\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref298\" role=\"doc-noteref\"><sup>298<\/sup><\/a><em>sprich zu den Priestern, den Kindern Ahrons<\/em>; den Kindern Ahrons ist es verboten, den Jisra\u00e9liten aber ist es nicht verboten. Hieraus ist [durch einen Schlu\u00df] vom Schwereren auf das Leichtere zu folgern: wenn schon die strengere Unreinheit<a href=\"#fn299\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref299\" role=\"doc-noteref\"><sup>299<\/sup><\/a>nur den Priestern und nicht den Jisra\u00e9liten verboten ist, um wieviel mehr die leichtere Unreinheit. Wieso aber hei\u00dft es demnach: <em>ihr Aas d\u00fcrft ihr nicht ber\u00fchren?<\/em> Am Feste.<\/p>\n<p>R. Keruspedaj sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Drei B\u00fccher werden am Neujahrsfeste aufgeschlagen : eines f\u00fcr die v\u00f6llig Gottlosen, eines f\u00fcr die v\u00f6llig Frommen und eines f\u00fcr die Mittelm\u00e4\u00dfigen. Die v\u00f6llig Frommen werden sofort zum Leben aufgeschrieben und besiegelt, die v\u00f6llig Gottlosen werden sofort zum Tode aufgeschrieben und besiegelt, und die Mittelm\u00e4\u00dfigen bleiben vom Neujahrsfeste bis zum Vers\u00f6hnungstage in der Schwebe; haben sie sich verdient gemacht, so werden sie zum Leben verschrieben, haben sie sich nicht verdient gemacht, so werden sie zum Tode verschrieben. R. Abin sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn300\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref300\" role=\"doc-noteref\"><sup>300<\/sup><\/a><em>sie m\u00f6gen ausgel\u00f6scht werden aus dem Buche des Lebens, mit den Frommen sollen sie nicht aufgeschrieben werden. Sie m\u00f6gen ausgel\u00f6scht werden aus dem Buche<\/em>, das ist das Buch der v\u00f6llig Gottlosen; <em>des Lebens<\/em>, das ist das Buch der [v\u00f6llig] Frommen; <em>mit den Frommen sollen sie nicht aufgeschrieben werden<\/em>, das ist das Buch der Mittelm\u00e4\u00dfigen. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Hieraus:<a href=\"#fn301\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref301\" role=\"doc-noteref\"><sup>301<\/sup><\/a><em>wo nicht, so streiche mich doch lieber aus deinem Buche, das du geschrieben hast. Streiche mich doch lieber<\/em>, das ist das Buch der Frevler; <em>aus deinem Buche<\/em>, das ist das Buch der Frommen; <em>das du geschrieben hast<\/em>, das ist das Buch der Mittelm\u00e4\u00dfigen.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Die Schule \u0160ammajs sagte: Drei Klassen gibt es am Gerichtstage; eine der v\u00f6llig Frommen, eine der v\u00f6llig Gottlosen und eine der Mittelm\u00e4\u00dfigen. Die v\u00f6llig Frommen werden sofort zum ewigen Leben aufgeschrieben und besiegelt, die v\u00f6llig Gottlosen werden sofort f\u00fcr das Fegefeuer aufgeschrieben und besiegelt, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn302\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref302\" role=\"doc-noteref\"><sup>302<\/sup><\/a><em>und viele von denen, die im Erdenstaube schlafen, werden erwachen, die einen zum ewigen Leben, die anderenc zur Schmach und zum ewigen Abscheu<\/em>; die Mittelm\u00e4\u00dfigen sinken in das Fegefeuer, wo sie [vor Schmerz]<\/p>\n<h2 id=\"blatt-17a\">Blatt 17a<\/h2>\n<p>heulen, und steigen wieder herauf, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn303\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref303\" role=\"doc-noteref\"><sup>303<\/sup><\/a><em>ich brinqe das Drittel ins Feuer, schmelze sie, wie man Silber und l\u00e4utere sie, wie man Gold l\u00e4utert. Sie werden meinen Namen anrufen, und ich werde sie erh\u00f6ren<\/em>. \u00dcber diese sprach \u1e24anna:<a href=\"#fn304\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref304\" role=\"doc-noteref\"><sup>304<\/sup><\/a><em>Der Herr t\u00f6tet und macht lebendig, er st\u00fcrzt in die Unterwelt und f\u00fchrt herauf<\/em>. Die Schule Hillels sagte:<a href=\"#fn305\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref305\" role=\"doc-noteref\"><sup>305<\/sup><\/a><em>Er ist gnadenreich<\/em>, er neigt zur Gnade; \u00fcber diese sprach David: <a href=\"#fn306\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref306\" role=\"doc-noteref\"><sup>306<\/sup><\/a><em>es ist mir lieb, da\u00df der Herr meine Stimme und mein Flehen erh\u00f6rt<\/em>. Auch den ganzen Abschnitt sprach David \u00fcber diese:<a href=\"#fn307\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref307\" role=\"doc-noteref\"><sup>307<\/sup><\/a><em>Ich bin arm, so hilft er mir<\/em>. Die mit ihrem K\u00f6rper Frevelnden Jisra\u00e9ls und die Frevler der weltlichen V\u00f6lker sinken in das Fegefeuer und werden da zw\u00f6lf Monate gerichtet. Nach zw\u00f6lf Monaten sind ihre K\u00f6rper vernichtet und ihre Seelen verbrannt, und der Wind zerstreut sie unter die Fu\u00dfsohlen der Frommen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn308\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref308\" role=\"doc-noteref\"><sup>308<\/sup><\/a><em>ihr werdet die Frevler zertreten, da\u00df sie unter euren Fu\u00dfsohlen zu Asche werden<\/em>. Die Min\u00e4er aber, die Angeber, die Abtr\u00fcnnigen, die Gottesleugner<a href=\"#fn309\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref309\" role=\"doc-noteref\"><sup>309<\/sup><\/a>, die die [G\u00f6ttlichkeit der] Tora und die Auferstehung der Toten leugnen, die sich vom Wege der Gemeinschaft trennen, die Schrecken im Lande der Lebenden verbreiten<a href=\"#fn310\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref310\" role=\"doc-noteref\"><sup>310<\/sup><\/a> und die ges\u00fcndigt und die Menge zur S\u00fcnde verleitet haben, wie zum Beispiel Jarobea\u0351m, der Sohn Neba\u1e6ds, und seine Genossen, sinken in das Fegefeuer und werden da bis in alle Ewigkeit gerichtet, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn311\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref311\" role=\"doc-noteref\"><sup>311<\/sup><\/a><em>und sie werden hinausgehen und die Leichname der M\u00e4nner ansehen, die mir abtr\u00fcnnig geworden sind &amp;c<\/em>. Das Fegefeuer h\u00f6rt auf, sie [zu leiden] aber h\u00f6ren nicht auf, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn312\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref312\" role=\"doc-noteref\"><sup>312<\/sup><\/a><em>und ihre Gestalt verwest in der Unterwelt<\/em>.<\/p>\n<p>Weshalb all dies? Weil sie sich an der Wohnung vergriffen haben, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn313\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref313\" role=\"doc-noteref\"><sup>313<\/sup><\/a><em>wegen seiner Wohnung<\/em>, und unter \u00bbWohnung\u00ab ist nichts anderes als der Tempel zu verstehen, wie es hei\u00dft :<a href=\"#fn314\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref314\" role=\"doc-noteref\"><sup>314<\/sup><\/a><em>eine Wohnung habe ich f\u00fcr dich gebaut<\/em>. \u00dcber sie sprach auch Hanna :<a href=\"#fn315\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref315\" role=\"doc-noteref\"><sup>315<\/sup><\/a><em>die Widersacher des Herrn werden zerschmettert<\/em>. R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Abin sagte: Ihre Gesichter gleichen den R\u00e4ndern eines Kochtopfes. Raba sagte: Und diese sind noch von den Allerbesten der Einwohner von Mehoza ; sie werden \u00bbKinder des Fegefeuers\u00ab genannt.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Die Schule Hillels sagte: <em>Er ist gnadenreich<\/em>, er neigt zur Gnade. Es hei\u00dft ja aber: <em>ich bringe das Drittel ins Feuer<\/em>!?<\/p>\n<p>Dies gilt von den mit ihrem K\u00f6rper Frevelnden Jisra\u00e9ls.<\/p>\n<p>Du sagtest ja aber, f\u00fcr die mit ihrem K\u00f6rper Frevelnden Jisra\u00e9ls gebe es kein Mittel mehr!?<\/p>\n<p>Wenn sie mehr S\u00fcnden als Verdienste haben, so gibt es f\u00fcr sie kein Mittel mehr, dies aber gilt von solchen, die zur H\u00e4lfte S\u00fcnden und zur H\u00e4lfte Verdienste haben. Haftet ihnen auch die S\u00fcnde der mit ihrem K\u00f6rper Frevelnden Jisra\u00e9ls an, so hei\u00dft es \u00fcber sie: <em>ich bringe das Drittel ins Feuer<\/em>, wenn aber nicht: <em>er ist gnadenreich<\/em>, er neigt zur Gnade, und \u00fcber sie spricht David: <em>es ist mir lieb, da\u00df der Herr meine Stimme erh\u00f6rt<\/em>.<\/p>\n<p>Raba trug vor: Es hei\u00dft: <em>es ist mir lieb, da\u00df der Herr meine Stimme erh\u00f6rt<\/em>. Die Gemeinde Jisra\u00e9l sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, lieb bin ich dir dann, wenn du die Stimme meines Flehens erh\u00f6rst. <em>Ich bin arm, so hilft er mir<\/em>; obgleich ich arm an Verdiensten bin, so ist es dennoch billig, mir zu helfen.<\/p>\n<p>Wer ist ein mit seinem K\u00f6rper Frevelnder Jisra\u00e9ls? Rabh erwiderte: Der Kopf, der keine Tephillin anhat.<\/p>\n<p>Wer hei\u00dft ein mit seinem K\u00f6rper Frevelnder unter den weltlichen V\u00f6lkern? Rabh erwiderte: Der der S\u00fcnde fr\u00f6nt.<\/p>\n<p>[Wer ist es,] der Schrecken im Lande der Lebenden verbreitet? R. \u1e24isda erwiderte: Ein Gemeindevorsteher, der nicht um des Himmels wegen der Gemeinde \u00fcberm\u00e4\u00dfige Furcht einjagt. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Ein Gemeindevorsteher, der nicht um des Himmels wegen der Gemeinde \u00fcberm\u00e4\u00dfige Furcht ein jagt, wird keinen schriftgelehrten Sohn haben, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn316\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref316\" role=\"doc-noteref\"><sup>316<\/sup><\/a><em>darum f\u00fcrchten ihn die Menschen, die klugen Sinnes sieht er nicht<\/em>.<\/p>\n<p>\u00abDie Schule Hillels sagte: <em>Er ist gnadenreich<\/em>, er neigt zur Gnade.\u00bb Wie macht er es? R. Elie\u0351zer sagt, er dr\u00fcckt sie<a href=\"#fn317\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref317\" role=\"doc-noteref\"><sup>317<\/sup><\/a>nieder, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn318\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref318\" role=\"doc-noteref\"><sup>318<\/sup><\/a><em>er wird sich unserer wieder erbarmen, wieder unsere S\u00fcnden niederdr\u00fcck en<\/em>; R. Jose b.\u1e24anina sagt, er hebt sie<a href=\"#fn319\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref319\" role=\"doc-noteref\"><sup>319<\/sup><\/a>hoch, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn320\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref320\" role=\"doc-noteref\"><sup>320<\/sup><\/a><em>er hebt die S\u00fcnde auf und \u00fcbergeht die Schuld<\/em>. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt: Er \u00fcbergeht [die S\u00fcnden] erstiglich. Und dies ist auch sein Verfahren. Raba sagte: Jedoch wird die S\u00fcnde selbst nicht getilgt; wenn n\u00e4mlich der S\u00fcnden mehr sind, werden auch diese mitgerechnet. Raba sagte: Wer Unbill \u00fcbergeht, dem \u00fcbergeht man all seine S\u00fcnden, denn es hei\u00dft: <em>er vergibt die S\u00fcnde und \u00fcbergeht die Schuld<\/em>; er vergibt die S\u00fcnde dem, der Schuld \u00fcbergeht.<\/p>\n<p>R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, erkrankte, und als R. Papa ihn besuchte, um nach seinem Befinden zu sehen, bemerkte er, da\u00df es mit ihm schwach stand; da sprach er: Bereitet f\u00fcr ihn R\u00fcstzeug. Darauf aber genas er, und R. Papa sch\u00e4mte sich, vor ihm zu erscheinen. Man fragte ihn : Wie kamst du darauf? Dieser erwiderte: So weit war es auch [mit ihm], nur sprach der Heilige, gepriesen sei er: Da er auf seinem Rechte nicht besteht, so nehmet es auch mit ihm nicht genau, denn es hei\u00dft: <em>er vergibt die S\u00fcnde und \u00fcbergeht die Schuld<\/em>, er vergibt die S\u00fcnde dem, der Schuld \u00fcbergeht.<a href=\"#fn321\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref321\" role=\"doc-noteref\"><sup>321<\/sup><\/a><em>Dem \u00dcberreste seines Erbteils<\/em>. R. A\u1e25a b. \u1e24anina sprach: Ein Fettst\u00fcck mit einem Dorn daran: dem \u00dcberreste seines Erbteils, nicht aber seinem ganzen Erbteil; nur dem, der sich als \u00dcberrest betrachtet.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-17b\">Blatt 17b<\/h2>\n<p>R. Hona wies auf einen Widerspruch hin: es hei\u00dft:<a href=\"#fn322\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref322\" role=\"doc-noteref\"><sup>322<\/sup><\/a><em>der Herr ist gerecht in all seinen Wegen<\/em>, dagegen aber hei\u00dft es :<a href=\"#fn323\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref323\" role=\"doc-noteref\"><sup>323<\/sup><\/a><em>gn\u00e4dig in all seinen Taten<\/em>!? Anfangs gerecht, sp\u00e4ter aber gn\u00e4dig.<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar wies auf einen Widerspruch hin: es hei\u00dft:<a href=\"#fn324\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref324\" role=\"doc-noteref\"><sup>324<\/sup><\/a><em>bei dir, o Herr, ist Gnade<\/em>, und darauf hei\u00dft es :<a href=\"#fn325\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref325\" role=\"doc-noteref\"><sup>325<\/sup><\/a><em>denn du vergiltst einem jeden nach seinem Tun<\/em>!? Anfangs: <em>du vergiltst jedem nach seinem Tun<\/em>, sp\u00e4ter aber: <em>bei dir, o Herr ist Gnade<\/em>.<\/p>\n<p>Ilphi, und wie manche sagen, Ilpha, wies auf einen Widerspruch hin: es hei\u00dft :<a href=\"#fn326\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref326\" role=\"doc-noteref\"><sup>326<\/sup><\/a>* reich an Gnade<em>, und darauf hei\u00dft es: <\/em>und in Wahrheit*!?<\/p>\n<p>Anfangs: <em>in Wahrheit<\/em>, sp\u00e4ter aber: <em>reich an Gnade<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"#fn327\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref327\" role=\"doc-noteref\"><sup>327<\/sup><\/a><em>Der Herr zog an ihm vor\u00fcber, indem er rief<\/em>. R. Jo\u1e25anan sagte: W\u00e4re es nicht ein geschriebener Schriftvers, so d\u00fcrfte man es garnicht sagen: dies lehrt n\u00e4mlich, da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, sich wie ein Vorbeter [in den Gebetmantel] h\u00fcllte und Mo\u0161e die Gebetsordnung zeigte, indem er zu ihm sprach: So oft die Kinder Jisra\u00e9l s\u00fcndigen werden, m\u00f6gen sie vor mir nach dieser Ordnung verfahren, und ich vergebe ihnen.<a href=\"#fn328\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref328\" role=\"doc-noteref\"><sup>328<\/sup><\/a><em>O Herr, o Herr<\/em>; ich bin [gn\u00e4dig]<a href=\"#fn329\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref329\" role=\"doc-noteref\"><sup>329<\/sup><\/a>bevor der Mensch s\u00fcndigt, und bin es nachdem er ges\u00fcndigt und Bu\u00dfe getan hat.<a href=\"#fn330\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref330\" role=\"doc-noteref\"><sup>330<\/sup><\/a>Ein <em>barmherziger und gn\u00e4diger Gott<\/em>. R. Jehuda sagte: Es ist ein geschlossenes B\u00fcndnis, da\u00df die dreizehn Eigenschaften [Gottes]<a href=\"#fn331\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref331\" role=\"doc-noteref\"><sup>331<\/sup><\/a>nicht erfolglos bleiben, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn332\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref332\" role=\"doc-noteref\"><sup>332<\/sup><\/a><em>siehe, ich schlie\u00dfe ein B\u00fcndnis<\/em>. R. Jo\u1e25anan sagte: Bedeutend ist die B\u00fc\u00dffertigkeit, da\u00df sie sogar das besiegelte Urteil des Menschen zerrei\u00dft, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn333\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref333\" role=\"doc-noteref\"><sup>333<\/sup><\/a><em>verfettet ist das Herz dieses Volkes, verh\u00e4rtet seine Ohren und geblendet seine Augen; w\u00fcrde es mit seinen Augen sehen, mit seinen Ohren h\u00f6ren und seinem Herzen verstehen, so k\u00f6nnte es Bu\u00dfe tun und Heilung finden<\/em>. R. Papa sprach zu Abajje: Vielleicht nur vor der Besiegelung!? Dieser erwiderte: Es hei\u00dft: <em>und Heilung finden<\/em> und das besiegelte Urteil ist es, das der Heilung bedarf. Man wandte ein: Wer inzwischen<a href=\"#fn334\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref334\" role=\"doc-noteref\"><sup>334<\/sup><\/a>Bu\u00dfe tut, dem vergibt man, und wer inzwischen keine Bu\u00dfe tut, dem vergibt man nicht, selbst wenn er alle Widder von Nebajoth darbringt!?<\/p>\n<p>Da ist kein Widerspruch; eines gilt von einem Einzelnen und eines gilt von einer Gemeinde. Man wandte ein:<a href=\"#fn335\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref335\" role=\"doc-noteref\"><sup>335<\/sup><\/a><em>Die Augen des Herrn, deines Gottes, sind auf dieses gerichtet<\/em>; zuweilen zum Guten und zuweilen zum B\u00f6sen. Wieso zum Guten? Wenn die Jisra\u00e9liten am Neujahrsfeste v\u00f6llig frevelhaft waren, soda\u00df man ihnen nur wenig Regen ausgesetzt hat, und sp\u00e4ter Bu\u00dfe tun, so ist es zwar nicht mehr m\u00f6glich, ihnen dazu hinzuzuf\u00fcgen, da das Urteil bereits besiegelt ist, jedoch l\u00e4\u00dft ihn der Heilige, gepriesen sei er, zur erforderlichen Zeit und auf geeigneten Boden niederfallen. Wieso zum B\u00f6sen? Wenn die Jisra\u00e9liten am Neujahrsfeste v\u00f6llig rechtschaffen waren, soda\u00df man ihnen reichlichen Regen ausgesetzt hat, und sp\u00e4ter r\u00fcckf\u00e4llig werden, so ist es zwar nicht mehr m\u00f6glich, ihn ihnen zu mindern, da das Urteil bereits besiegelt ist; jedoch l\u00e4\u00dft ihn der Heilige, gepriesen sei er, zu einer nicht erforderlichen Zeit und auf ungeeigneten Boden niederfallen. Zum Guten sollte er ja das Urteil zerrei\u00dfen und ihnen hinzuf\u00fcgen!?<\/p>\n<p>Hierbei ist es anders, da es auch so m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re:<a href=\"#fn336\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref336\" role=\"doc-noteref\"><sup>336<\/sup><\/a><em>Die auf Schiffen das Meer befahren, auf gro\u00dfem Wasser Gesch\u00e4fte verrichten, die haben die Werke des Herrn geschaut &amp;c.\u00a0Denn er gebot, da entstand ein gro\u00dfer Sturmwind; der hob seine Wellen hoch empor. Sie wirbelten und schwankten wie ein Trunkener &amp;c.\u00a0Da schrieen sie zum Herrn in ihrer Not &amp;c.\u00a0Sie m\u00f6gen dem Herrn f\u00fcr seine Gnaden danken<\/em>. An dieser Stelle sind Zeichen<a href=\"#fn337\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref337\" role=\"doc-noteref\"><sup>337<\/sup><\/a>gesetzt, die ebenso wie [die Worte] \u00bbnur\u00ab und \u00bbaber\u00ab in der Tora [zur Forschung zu verwenden sind]; dies besagt, da\u00df, wenn sie vor der Besiegelung des Urteils flehen, sie erh\u00f6rt werden, wenn aber nach der Besiegelung des Urteils, sie nicht erh\u00f6rt werden!?<\/p>\n<p>Diese gelten ebenfalls als Einzelne.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Valeria die Proselytin fragte R. Gamli\u00e9l: In eurer Tora hei\u00dft es :<a href=\"#fn338\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref338\" role=\"doc-noteref\"><sup>338<\/sup><\/a><em>der das Gesicht nicht zuwendet<\/em>, und dagegen hei\u00dft es:<a href=\"#fn339\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref339\" role=\"doc-noteref\"><sup>339<\/sup><\/a><em>Gott m\u00f6ge dir sein Gesicht zuwenden<\/em>!? Da gesellte sich ihnen R. Jose der Priester zu und sprach zu ihr: Ich will hier ein Gleichnis sagen. Dies ist ebenso, als wenn jemand von seinem N\u00e4chsten eine Mine zu fordern hat und dieser ihm in Gegenwart des K\u00f6nigs eine Zahlungsfrist angibt und es auch beim Leben des K\u00f6nigs beschw\u00f6rt. Wenn er, wenn die Zeit heranreicht und er nicht bezahlt, den K\u00f6nig um Verzeihung bitten geht, erwidert ihm dieser: Meine Beleidigung sei dir verziehen, geh und bitte auch deinen Genossen um Verzeihung. Ebenso auch hierbei; das eine gilt von S\u00fcnden, die man gegen Gott begeht, und das andere gilt von S\u00fcnden, die man gegen seinen N\u00e4chsten begeht. Als aber R. A\u0351qiba kam, erkl\u00e4rte er, das eine gelte<\/p>\n<h2 id=\"blatt-18a\">Blatt 18a<\/h2>\n<p>vom unbesiegelten Urteil und das andere gelte vom besiegelten Urteil.<\/p>\n<p>Auch hier handelt es sich um einen Einzelnen.<\/p>\n<p>\u00dcber die Urteilsbesiegelung eines Einzelnen [streiten] Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: R. Me\u00edr sagte: Wenn zwei infolge gleicher Krankheit in das Bett steigen, oder wenn zwei wegen der gleichen Anklage auf den Richtplatz gef\u00fchrt werden, [so kommt es vor,] da\u00df einer [das Bett] verl\u00e4\u00dft und der andere nicht, da\u00df der eine gerettet wird und der andere nicht. Weshalb verl\u00e4\u00dft der eine [das Bett] und der andere nicht, wird der eine gerettet und der andere nicht? Der eine flehte und wurde erh\u00f6rt, der andere aber flehte und wurde nicht erh\u00f6rt. Weshalb wurde der eine erh\u00f6rt und der andere nicht? Der eine flehte mit Inbrunst und wurde erh\u00f6rt, der andere flehte ohne Inbrunst und wurde nicht erh\u00f6rt: R. Elea\u0351zar erkl\u00e4rte: Der eine [flehte] vor der Besiegelung des Urteils und der andere nach der Besiegelung des Urteils. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Das Flehen ist f\u00fcr den Menschen immer gut, ob vor der Besiegelung des Urteils oder nach der Besiegelung des Urteils.<\/p>\n<p>Wird denn das Urteil einer Gemeinde zerrissen, ein Schriftvers lautet ja:<a href=\"#fn340\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref340\" role=\"doc-noteref\"><sup>340<\/sup><\/a><em>wasche vom B\u00f6sen das Herz<\/em>, und ein anderer lautet:<a href=\"#fn341\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref341\" role=\"doc-noteref\"><sup>341<\/sup><\/a><em>wolltest du dich auch mit Lauchsalz waschen, und viel Seife an dich wenden, schmutzig bleibt doch deine Missetat vor mir<\/em>; wahrscheinlich das eine, wenn vor der Besiegelung des Urteils und das andere, wenn nach der Besiegelung des Urteils!?<\/p>\n<p>Nein, beides nach der Besiegelung des Urteils, dennoch ist dies kein Widerspruch; eines gilt von einer Urteilsbesiegelung, die beschworen worden ist, und eines gilt von einer Urteilsbesiegelung, die nicht beschworen worden ist. Dies nach R. \u0160emu\u00e9l b. Ami, denn R. \u0160emu\u00e9l b.Ami, und wie manche sagen, R. \u0160emu\u00e9l b.Na\u1e25mani, sagte im Namen R. Jonathans: Woher, da\u00df die beschworene Urteilsbesiegelung nicht mehr zerrissen wird? Es hei\u00dft :<a href=\"#fn342\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref342\" role=\"doc-noteref\"><sup>342<\/sup><\/a><em>so habe ich denn der Familie E<\/em>\u0351<em>li geschworen: wahrlich, die Schuld der Familie E<\/em>\u0351<em>lis soll weder durch Schlachtopfer, noch durch Speisopfer jemals ges\u00fchnt werden<\/em>. Rabba sagte: Durch Schlacht- und Speisopfer wird sie allerdings nicht ges\u00fchnt, wohl aber durch [das Studium] der Tora. Abajje sagte: Durch Schlacht- und Speisopfer wird sie allerdings nicht ges\u00fchnt, wohl aber durch [das Studium] der Tora und durch Liebeswerke. Rabba und Abajje entstammten der Familie E\u0351lis; Rabba, der sich mit der Tora befa\u00dfte, lebte vierzig Jahre, Abajje, der sich mit der Tora und Liebeswerken befa\u00dfte, lebte siebzig Jahre.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: In Jeru\u0161alem war eine Familie, deren Mitglieder mit achtzehn Jahren starben. Als sie zu R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj kamen, und es ihm erz\u00e4hlten, sprach er zu ihnen: Ihr entstammt wahrscheinlich der Familie E\u0351lis, von der es hei\u00dft:<a href=\"#fn343\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref343\" role=\"doc-noteref\"><sup>343<\/sup><\/a><em>die ganze Menge deines Hauses soll im Mannesalter sterben<\/em>; geht und befa\u00dft euch mit der Tora, so werdet ihr leben. Darauf gingen sie und befa\u00dften sich mit der Tora, und sie blieben leben. Diese benannte man nach ihm \u00bbFamilie des R. Jo\u1e25anan\u00ab.<\/p>\n<p>R. \u0160emu\u00e9l b. Inja sagte im Namen Rabhs: Woher, da\u00df das schlechte Urteil \u00fcber eine Gemeinde nicht besiegelt wird?<\/p>\n<p>\u00bbNicht besiegelt wird\u00ab, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn344\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref344\" role=\"doc-noteref\"><sup>344<\/sup><\/a><em>schmutzig bleibt doch deine Missetat vor miri<\/em>!?<\/p>\n<p>Vielmehr, da\u00df es zerrissen wird, obgleich es besiegelt worden ist? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn345\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref345\" role=\"doc-noteref\"><sup>345<\/sup><\/a><em>wie der Herr, unser Gott<\/em>, so oft wir ihn anrufen.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja: <a href=\"#fn346\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref346\" role=\"doc-noteref\"><sup>346<\/sup><\/a><em>suchet den Herrn, da er sich finden l\u00e4\u03b2t<\/em>!?<\/p>\n<p>Jenes gilt von einem Einzelnen, dies aber von einer Gemeinde.<\/p>\n<p>Wann ist er f\u00fcr den Einzelnen [zu finden]? Rabba b. Abuha erwiderte: In den zehn Tagen vom Neujahrsfeste bis zum Vers\u00f6hnungstage.<\/p>\n<p><a href=\"#fn347\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref347\" role=\"doc-noteref\"><sup>347<\/sup><\/a><em>Und es w\u00e4hrte etwa zehn Tage, da schlug der Herr den Nabal<\/em>. Welches Bewenden hat es mit den zehn Tagen? R. Jehuda erwiderte im Namen Rabhs: Entsprechend den zehn Schlucken, die Nabal den Dienern Davids<a href=\"#fn348\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref348\" role=\"doc-noteref\"><sup>348<\/sup><\/a>gab. R. Na\u1e25man sagte, im Namen des Rabba b.Abuha: Das waren die zehn Tage vom Neujahrsfeste bis zum Vers\u00f6hnungstage.<\/p>\n<p>A<small>M<\/small> N<small>EUJAHRSFESTE ZIEHEN ALLE<\/small> W<small>ELTBEWOHNER AN IHM WIE IM<\/small> H<small>AMMELSPRUNGE VOR\u00dcBER<\/small>. Was hei\u00dft: wie im Hammelspr\u00fcnge?<\/p>\n<p>Man erkl\u00e4rte: Wie die Schafe<a href=\"#fn349\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref349\" role=\"doc-noteref\"><sup>349<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Re\u0161 Laqi\u0161 erkl\u00e4rte: Wie der Stufengang von Beth Maron<a href=\"#fn350\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref350\" role=\"doc-noteref\"><sup>350<\/sup><\/a>. R. Jehuda erkl\u00e4rte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wie Truppen<a href=\"#fn351\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref351\" role=\"doc-noteref\"><sup>351<\/sup><\/a> des Davidischen Hauses. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Alle werden jedoch mit einem \u00dcberblick \u00fcberschaut. R. Na\u1e25man b.Ji\u00e7\u1e25aq sprach: Auch wir haben gelernt :<a href=\"#fn352\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref352\" role=\"doc-noteref\"><sup>352<\/sup><\/a><em>Er bildet ihnen insgesamt das Herz, er merkt auf all ihre Taten<\/em>; wie meint er es: wollte man sagen, er f\u00fchre die ganze Welt zusammen und vereinige ihre Herzen, so sehen wir ja, da\u00df dem nicht so ist; wahrscheinlich meint er es wie folgt: der Bildner \u00fcberschaut mit einem Male ihr Herz und merkt auf all ihre Taten.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>S<\/bold><small>ECHS<\/small> M<small>ONATE SIND ES, DERENTWEGEN<\/small> B<small>OTEN AUSZIEHEN<\/small><a href=\"#fn353\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref353\" role=\"doc-noteref\"><sup>353<\/sup><\/a>: <small>DER<\/small> N<small>ISAN WEGEN DES<\/small> P<small>ESA\u1e24FESTES, DER<\/small> A<small>B WEGEN DES<\/small> F<small>ASTTAGES<\/small><a href=\"#fn354\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref354\" role=\"doc-noteref\"><sup>354<\/sup><\/a>, <small>DER<\/small> E<small>LUL WEGEN DES<\/small> N<small>EUJAHRSFESTES, DER<\/small> T<small>I\u0160RI WEGEN DER<\/small> F<small>ESTSETZUNG DER<\/small> F<small>ESTE, DER<\/small> K<small>ISLEV<\/small><a href=\"#fn355\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref355\" role=\"doc-noteref\"><sup>355<\/sup><\/a> <small>WEGEN DES<\/small> \u1e24<small>ANUKAFESTES UND DER<\/small> A<small>DAR WEGEN DES<\/small> P<small>URIMFESTES; ALS DER<\/small> T<small>EMPEL BESTAND, AUCH DER<\/small> I<small>JAR, WEGEN DES<\/small> K<small>LEINPESA\u1e24S<\/small><a href=\"#fn356\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref356\" role=\"doc-noteref\"><sup>356<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>GEMARA. Sie sollten doch auch wegen des Tammuz und des \u1e6cebeth ausziehen, denn R. \u1e24ana b. Bizna sagte im Namen R. \u0160imo\u0351n des Frommen:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-18b\">Blatt 18b<\/h2>\n<p>Es hei\u00dft: <em>so spricht der Herr der Heerscharen: Das Fasten im vierten, das Fasten im f\u00fcnften, das Fasten im siebenten und das Fasten im zehnten Monate werden dem Hause Jehuda zu Wonne und Freude werden<\/em>. Er nennt sie Fasttage und er nennt sie Wonne und Freude!?<\/p>\n<p>Wenn es Frieden gibt, sollen sie Wonne und Freude sein, wenn es keinen Frieden gibt, Fasttage. R. Papa erwiderte: Er meint es wie folgt: wenn es Frieden gibt, sollen sie Wonne und Freude sein, wenn Religionsverfolgung, Fasttage, wenn keine Religionsverfolgung und keinen Frieden, so kann man nach Belieben fasten oder nicht fasten<a href=\"#fn357\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref357\" role=\"doc-noteref\"><sup>357<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach sollte dies ja auch vom Neunten Ab gelten!? R. Papa erwiderte: Anders ist der Neunte Ab, an dem die Ungl\u00fccksf\u00e4lle sich geh\u00e4uft haben. Der Meister sagte n\u00e4mlich: Am Neunten Ab wurde der Tempel das erste Mal und das zweite Mal zerst\u00f6rt, Bitther eingenommen und die Stadt geschleift.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagte: Vier Dinge legte R. A\u0351qiba aus, die ich aber nicht wie er auslege: Der Fasttag im vierten, das ist der neunte Tammuz, an dem Bresche in die Stadt gelegt wurde, wie es hei\u00dft:<a href=\"#fn358\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref358\" role=\"doc-noteref\"><sup>358<\/sup><\/a> <em>im vierten [Monate] am neunten des Monats, als die Hungersnot in der Stadt \u00fcberhand genommen und die Landbev\u00f6lkerung nichts zu essen hatte, da wurde Bresche in die Stadt gelegt<\/em>; er hei\u00dft deshalb vierter, weil er der vierte der Monate ist. Der Fasttag im f\u00fcnften, das ist der neunte Ab, an dem unser Gotteshaus verbrannt wurde; er hei\u00dft deshalb f\u00fcnfter, weil er der f\u00fcnfte der Monate ist. Der Fasttag im siebenten, das ist der dritte Ti\u0161ri, an dem Gedalja, Sohn A\u1e25iqams, erschlagen wurde.<\/p>\n<p>Wer erschlug ihn?<\/p>\n<p>Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn Nethanjas. Dies lehrt dich, da\u00df der Tot der Frommen der Verbrennung unseres Gotteshauses gleicht; er hei\u00dft deshalb siebenter, weil er der siebente der Monate ist. Der Fasttag im zehnten, das ist der zehnte \u1e6cebeth, an dem der K\u00f6nig von Babel an Jerui\u0161alem heranr\u00fcckte, wie es hei\u00dft :<a href=\"#fn359\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref359\" role=\"doc-noteref\"><sup>359<\/sup><\/a><em>und es erging das Wort des Herrn an mich im neunten Jahre, im zehnten Monate, am zehnten des Monats, folgenderma\u03b2en: Menschensohn, schreibe dir den Namen dieses Tages auf; an eben diesem Tage ist der K\u00f6nig von Babel an Jeru\u0161alem heranger\u00fcckt<\/em>; er hei\u00dft deshalb zehnter, weil er der zehnte der Monate ist. Eigentlich<a href=\"#fn360\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref360\" role=\"doc-noteref\"><sup>360<\/sup><\/a>sollte dieser zuerst genannt werden, weshalb an dieser Stelle? Um die Monate nach ihrer Reihenfolge zu nennen. Ich aber sage nicht so, vielmehr ist der Fasttag im zehnten der f\u00fcnfte Tebeth<a href=\"#fn361\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref361\" role=\"doc-noteref\"><sup>361<\/sup><\/a>, an dem in die Gefangenschaft die Kunde kam, da\u00df die Stadt geschlagen wurde, wie es hei\u00dft :<a href=\"#fn362\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref362\" role=\"doc-noteref\"><sup>362<\/sup><\/a><em>im zw\u00f6lften Jahre unserer Gefangenschaft, im zehnten Monate, am f\u00fcnften des Monats, kam zu mir ein Fl\u00fcchtling von Jeru\u0161alem mit der Kunde, die Stadt sei geschlagen worden<\/em>. Sie stellten den Tag der Kunde dem Tage der Verbrennung [des Tempels] gleich. Meine Ansicht ist aber einleuchtender als seine, denn nach meiner wird das fr\u00fchere zuerst und das sp\u00e4tere zuletzt genannt, w\u00e4hrend nach seiner das fr\u00fchere zuletzt und das sp\u00e4tere zuerst genannt wird. Er z\u00e4hlt jedoch nach der Reihenfolge der Monate, ich aber z\u00e4hle nach der Reihenfolge der Ungl\u00fccksf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Es wurde gelehrt: Rabh und R. \u1e24anina sagen, die [Verbindlichkeit der] Fastenrolle habe aufgeh\u00f6rt; R. Jo\u1e25anan und R.Jeho\u0161ua\u0351 b.Levi sagen, [die Verbindlichkeit] der Fastenrolle habe nicht aufgeh\u00f6rt. Rabh und R. \u1e24anina sind der Ansicht, die [Verbindlichkeit der] Fastenrolle habe aufgeh\u00f6rt, und er meint<a href=\"#fn363\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref363\" role=\"doc-noteref\"><sup>363<\/sup><\/a>es wie folgt: wenn es Frieden gibt, sollen [die Fasttage] Wonne und Freude sein, und wenn es keinen Frieden gibt, Fasttage, und jene<a href=\"#fn364\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref364\" role=\"doc-noteref\"><sup>364<\/sup><\/a>gleichen diesen. R. Jo\u1e25anan und R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sind der Ansicht, diese hat der Allbarmherzige vom Bestehen des Tempels abh\u00e4ngig<a href=\"#fn365\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref365\" role=\"doc-noteref\"><sup>365<\/sup><\/a>gemacht, jene aber bleiben bestehen. R. Kahana wandte ein: Einst ordneten sie in Lud am Hanuka einen Fasttag an, da stieg R. Elie\u0351zer hinab und badete, und R. Jeho\u0161ua\u0351 schnitt<a href=\"#fn366\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref366\" role=\"doc-noteref\"><sup>366<\/sup><\/a> sich das Haar, und sie sprachen zu ihm: Gehet und fastet ob eures Fastens<a href=\"#fn367\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref367\" role=\"doc-noteref\"><sup>367<\/sup><\/a>. R. Joseph erwiderte: Anders ist das \u1e24anukafest, das mit einem Gebote verbunden ist. Abajje sprach zu ihm: Sollte doch dieses samt dem Gebote aufgehoben werden!? Jener erwiderte: Anders ist das \u1e24anukafest, dessen Wunder bekannt ist. R. A\u1e25a b.Hona wandte ein: Am<a href=\"#fn368\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref368\" role=\"doc-noteref\"><sup>368<\/sup><\/a> dritten Ti\u0161ri wurde die Erw\u00e4hnung [des Gottesnamens] in den Urkunden abgeschafft. Die griechische Regierung hatte n\u00e4mlich Religionsverfolgung verh\u00e4ngt und der Gottesname durfte nicht genannt werden, und als das Herrscherhaus der \u1e24a\u0161mon\u00e4er die \u00dcbermacht gewann und jene besiegte, ordnete man an, den Gottesnamen sogar in Schuldscheinen zu nennen. Man schrieb folgenderma\u00dfen: Im so und sovielten Jahre Jo\u1e25anans, Hochpriesters des h\u00f6chsten Gottes. Als die Weisen davon h\u00f6rten, sprachen sie: Wenn dieser morgen seine Schuld bezahlt, liegt der Schuldschein auf dem Misthaufen. Da hoben sie dies auf, und diesen Tag machte man zum Festtage. Wieso konnte man, wenn du nun sagst, die [Verbindlichkeit der] Fastenrolle sei aufgehoben, neue [Feste] hinzuf\u00fcgen, wo sogar die alten aufgehoben worden sind!?<\/p>\n<p>Dies war zur Zeit, wo der Tempel noch bestanden hat.<\/p>\n<p>Sollte schon der Umstand<\/p>\n<h2 id=\"blatt-19a\">Blatt 19a<\/h2>\n<p>gen\u00fcgen, da\u00df an diesem Tage Gedalja, der Sohn A\u1e25iqams, erschlagen<a href=\"#fn369\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref369\" role=\"doc-noteref\"><sup>369<\/sup><\/a>wurde!? Rabh erwiderte: Es wird deshalb [als besonderes Fest] genannt, da\u00df n\u00e4mlich [das Fasten] auch am Tage vorher verboten ist.<\/p>\n<p>Am Tage vorher ist es ja ohnehin, da er dem Neumonde folgt!?<\/p>\n<p>Der Neumond ist Gebot der Tora und braucht daher der Versch\u00e4rfung nicht. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Bei den in der Fastenrolle genannten Tagen erstreckt sich das Verbot auf [den Tag] vor- und [den Tag] nachher, bei den \u0160abbathen und Festtagen erstreckt sich das Verbot nur auf diese selbst, nicht aber auf [den Tag] vor- und [den Tag] nachher. Welchen Unterschied gibt es zwischen diesen und jenen? Diese sind Gebote der Tora, und Gebote der Tora brauchen der Versch\u00e4rfung nicht, jene sind Anordnungen der Schriftkundigen, und Anordnungen der Schriftkundigen brauchen der Versch\u00e4rfung.<\/p>\n<p>Sollte schon der Umstand gen\u00fcgen, da\u00df er dem Tage vorangeht, an dem Gedalja, der Sohn A\u1e25iqams, erschlagen<a href=\"#fn370\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref370\" role=\"doc-noteref\"><sup>370<\/sup><\/a>wurde!? R. A\u0161i erwiderte: [Die Feier] Gedaljas, des Sohnes A\u1e25iqams, ist aus der Tradition, und Worte der Tradition gleichen den Worten der Tora. R. \u1e6cobi b.Mathna wandte ein: Am<a href=\"#fn371\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref371\" role=\"doc-noteref\"><sup>371<\/sup><\/a>achtundzwanzigsten [Adar] erhielten die Juden eine gute Botschaft, da\u00df sie sich der Tora nicht zu entziehen brauchen. Die ruchlose Regierung hatte n\u00e4mlich Religionsverfolgung verh\u00e4ngt, sich mit der Tora nicht zu befassen, ihre S\u00f6hne nicht zu beschneiden und den Sabbath zu entweihen. Was taten Jehuda b.\u0160amua\u0351 und seine Genossen? Sie gingen und holten sich Rat von einer Matrone, bei der die Vornehmen Roms zu verkehren pflegten, und diese sprach zu ihnen: Gehet und l\u00e4rmet nachts. Darauf gingen sie und l\u00e4rmten nachts, indem sie riefen: O Himmel, sind wir nicht eure Br\u00fcder, sind wir nicht Kinder eines Vaters, sind wir nicht Kinder einer Mutter; womit sind wir anders, als alle \u00fcbrigen Nationen und Sprachst\u00e4mme, da\u00df ihr \u00fcber uns solch schwere Verordnungen verh\u00e4ngt!?<\/p>\n<p>Da hoben sie [die Verfolgung] auf, und diesen Tag machte man zum Feste. Wie sollte man, wenn du nun sagst, die [Verbindlichkeit der] Fastenrolle sei aufgehoben, neue [Feste] hinzuf\u00fcgen, wo sogar die alten aufgehoben worden sind!? Wolltest du sagen, dies war ebenfalls zur Zeit, wo der Tempel noch bestanden hat, so war ja Jehuda b.\u0160amua\u0351 ein Sch\u00fcler R. Me\u00edrs, und R. Me\u00edr lebte ja sp\u00e4ter!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn ein Glasgef\u00e4\u00df ein Loch bekommt und man es mit Blei verl\u00f6tet hat, so ist es, wie R. \u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l sagt, nach R.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-19b\">Blatt 19b<\/h2>\n<p>Jehuda b. \u0160amua\u0351 namens R. Me\u00edrs verunreinigungsf\u00e4hig und nach den Weisen rein<a href=\"#fn372\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref372\" role=\"doc-noteref\"><sup>372<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Hier\u00fcber [streiten] Tanna\u00edm, denn es wird gelehrt: An den in der Fastenrolle genannten Tagen ist sowohl zur Zeit, wo der Tempel besteht, als auch zur Zeit, wo der Tempel nicht besteht, [das Fasten] verboten<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; R. Jose sagt, zur Zeit, wo der Tempel besteht, sei es verboten, weil sie dann Freudentage sind, und wo der Tempel nicht besteht, sei es erlaubt, weil sie dann Trauertage sind. Die Halakha ist, [diese Feste] seien aufgehoben. Die Halakha ist, sie seien nicht aufgehoben.<\/p>\n<p>Die Halakhoth widersprechen ja einander!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; eines spricht vom Hanuka- und vom Purimfeste, und eines spricht von den \u00fcbrigen [Fest]tagen<a href=\"#fn373\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref373\" role=\"doc-noteref\"><sup>373<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>D<small>ER<\/small> E<small>LUL WEGEN DES<\/small> N<small>EUJAHRSFESTES, DER<\/small> T<small>I\u0160RI WEGEN DER<\/small> F<small>ESTSETZUNG DER<\/small> F<small>ESTE<\/small>. W<small>OZU<\/small> brauchten sie wegen des Ti\u0161ri ausgeschickt zu werden, wo sie schon wegen des Elul ausgeschickt worden sind!? Wolltest du sagen, der Elul k\u00f6nnte interkaliert worden sein, so sagte ja R. \u1e24anina b. Kahana im Namen Rabhs, da\u00df seit den Tagen E\u0351zras der Elul nicht interkaliert worden sei!?<\/p>\n<p>Er wurde es nicht, weil dies nicht n\u00f6tig war, ist es aber n\u00f6tig, so wird er interkaliert.<\/p>\n<p>Dadurch tritt ja aber eine Verwirrung in der Festsetzung des Neujahrsfestes ein<a href=\"#fn374\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref374\" role=\"doc-noteref\"><sup>374<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Lieber mag eine Verwirrung in der Festsetzung des Neujahrsfestes eintreten, als da\u00df dies bei allen \u00fcbrigen Festen erfolge. Dies ist auch zu beweisen; denn es hei\u00dft: der Ti\u0161ri wegen der Festsetzung der Feste. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>D<small>ER<\/small> K<small>ISLEV WEGEN DES<\/small> \u1e24<small>ANUKAFESTES UND DER<\/small> A<small>DAR WEGEN DES<\/small> P<small>URIMFESTES<\/small>. Er lehrt also nicht, da\u00df, wenn es ein Schaltjahr ist, sie auch wegen des zweiten Adars ausziehen, wegen des Purimfestes, somit lehrt unsere Mi\u0161na nicht nach Rabbi, denn es wird gelehrt: Rabbi sagt, ist es ein Schaltjahr, so werden sie auch wegen des zweiten Adars ausgesandt wegen des Purimfestes. Ihr Streit besteht wahrscheinlich in folgendem: nach der einen Ansicht gelten alle Gebote, die im zweiten Adar Geltung haben, auch im ersten, und nach der anderen Ansicht gelten alle Gebote, die im zweiten Geltung haben, nicht im ersten.<\/p>\n<p>Nein, alle sind der Ansicht, die Gebote, die im zweiten Geltung haben, gelten im ersten nicht, und sie streiten vielmehr \u00fcber die Interkalation des Jahres. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wieviel betr\u00e4gt die Interkalation des Jahres? Drei\u00dfig Tage; R. \u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l sagt, einen Monat<a href=\"#fn375\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref375\" role=\"doc-noteref\"><sup>375<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Nach dem sie drei\u00dfig [Tage] betr\u00e4gt, wohl<a href=\"#fn376\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref376\" role=\"doc-noteref\"><sup>376<\/sup><\/a>deshalb, weil dies bekannt ist, ebenso ist es ja auch bekannt, wenn sie einen Monat betr\u00e4gt!? R. Papa erwiderte: Nach dem sie einen Monat betr\u00e4gt, kann es sowohl ein Monat sein als auch drei\u00dfig Tage<a href=\"#fn377\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref377\" role=\"doc-noteref\"><sup>377<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi bekundete im Namen der heiligen Gemeinde zu Jeru\u0161alem, da\u00df man die Schalttage der beiden Monate Adar weihe<a href=\"#fn378\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref378\" role=\"doc-noteref\"><sup>378<\/sup><\/a>. Demnach mache man diese unvollz\u00e4hlig und nicht vollz\u00e4hlig, somit schlie\u00dft dies das aus, was R. Na\u1e25man b. \u1e24isda vortrug. R. Na\u1e25man b. \u1e24isda trug n\u00e4mlich vor: R. Simaj bekundete im Namen von \u1e24aggaj, Zekharja und Maleakhi, da\u00df man die beiden Monate Adar, wenn man will, beide vollz\u00e4hlig, wenn man will, beide unvollz\u00e4hlig, und wenn man will, einen vollz\u00e4hlig und einen unvollz\u00e4hlig machen k\u00f6nne. So war es Brauch in der Diaspora. Im Namen unseres Meisters sagten sie, man mache stets einen vollz\u00e4hlig und einen unvollz\u00e4hlig, es sei denn, man wei\u00df bestimmt, da\u00df man den Neumondstag [des zweiten] zur Zeit<a href=\"#fn379\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref379\" role=\"doc-noteref\"><sup>379<\/sup><\/a>festgesetzt habe.<\/p>\n<p>Man lie\u00df Mar U\u0351qaba sagen, der dem Nisan vorangehende Adar sei immer unvollz\u00e4hlig. R. Na\u1e25man wandte ein: Zweier Monate wegen d\u00fcrfen [die Zeugen]<a href=\"#fn380\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref380\" role=\"doc-noteref\"><sup>380<\/sup><\/a>den \u0160abbath entweihen: wegen des Nisan und wegen des Ti\u0161ri. Erkl\u00e4rlich ist es, da\u00df man ihn entweihen darf, wenn du sagst, [der Adar] sei zuweilen vollz\u00e4hlig und zuweilen unvollz\u00e4hlig, wozu aber braucht man ihn zu entweihen, wenn du sagst, er sei immer unvollz\u00e4hlig!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-20a\">Blatt 20a<\/h2>\n<p>Weil es Gebot ist, [den Neumond] auf Grund des Sehens zu weihen. Manche lesen: R. Na\u1e25man sprach: Auch wir haben demgem\u00e4\u00df gelernt: Zweier Monate wegen d\u00fcrfen [die Zeugen] den Sabbath entweihen: wegen des Nisan und wegen des Ti\u0161ri. Erkl\u00e4rlich ist es, da\u00df man ihn entweihen darf, wenn du sagst, [der Adar] sei immer unvollz\u00e4hlig, da es Gebot ist, [den Neumond] auf Grund des Sehens zu weihen, wieso aber darf man ihn entweihen, wenn du sagst, er sei zuweilen vollz\u00e4hlig und zuweilen unvollz\u00e4hlig, man kann ihn ja vollz\u00e4hlig machen und erst am folgenden Tage [den Neumond] weihen!?<\/p>\n<p>Wenn der drei\u00dfigste auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, ist dem auch so, hier aber handelt es sich um den Fall, wo der einunddrei\u00dfigste auf einen Sabbath f\u00e4llt, und es ist ja Gebot, [den Neumond] auf Grund des Sehens zu weihen. R. Kahana wandte ein: Wenn der Tempel besteht, entweiht man den [Sabbath] auch wegen aller \u00fcbrigen [Monate], wegen der richtigen Darbringung des [Neumond]opfers. Wenn bei den \u00fcbrigen nicht aus dem Grunde, weil es Gebot ist, [den Neumond] auf Grund des Sehens zu weihen, so erfolgt es ja auch beim Nisan und beim Ti\u0161ri nicht aus dem Grunde, weil es Gebot ist, [den Neumond] auf Grund des Sehens zu weihen. Erkl\u00e4rlich ist es, da\u00df man [den \u0160abbath] entweihen darf, wenn du sagst, er sei zuweilen vollz\u00e4hlig und zuweilen unvollz\u00e4hlig, wieso aber darf man ihn entweihen, wenn du sagst, er sei immer unvollz\u00e4hlig!? Dies ist eine Widerlegung.<\/p>\n<p>Als U\u0351la kam, erz\u00e4hlte er, man habe [in Pal\u00e4stina] den Elul zum Schaltmonate gemacht. Darauf sprach U\u0351la: Die Genossen in Babylonien wissen, welche Gef\u00e4lligkeit wir ihnen damit erweisen.<\/p>\n<p>Worin besteht die Gef\u00e4lligkeit?<\/p>\n<p>U\u0351la erkl\u00e4rte, wegen der Kr\u00e4uter; R. A\u1e25a b.\u1e24anina erkl\u00e4rte, wegen eines Toten<a href=\"#fn381\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref381\" role=\"doc-noteref\"><sup>381<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen beim unmittelbar auf den \u0160abbath folgenden Vers\u00f6hnungstage. Nach demjenigen, der wegen eines Toten sagt, interkaliert man ihn, [nicht aber] nach demjenigen, der wegen der Kr\u00e4uter sagt, weil man sie erst zum Abend braucht, wo man sie dann holen kann.<\/p>\n<p>Aber auch nach demjenigen, der wegen der Kr\u00e4uter sagt, sollte man ihn wegen eines Toten interkalieren!?<\/p>\n<p>Vielmehr, einen Unterschied gibt es zwischen ihnen, bei einem Festtage n\u00e4chst einem \u0160abbath, ob vor- oder nachher. Nach demjenigen, der wegen der Kr\u00e4uter sagt, interkaliere man ihn, [nicht aber] nach demjenigen, der wegen eines Toten sagt, weil dies durch Nichtjuden erfolgen kann<a href=\"#fn382\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref382\" role=\"doc-noteref\"><sup>382<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Aber auch nach demjenigen, der wegen eines Toten sagt, sollte man ihn wegen der Kr\u00e4uter interkalieren!?<\/p>\n<p>Man kann sich mit aufgew\u00e4rmten behelfen.<\/p>\n<p>Wieso ist dies demnach [eine Gef\u00e4lligkeit] nur f\u00fcr uns, dies ist es ja auch f\u00fcr jene!?<\/p>\n<p>Bei uns ist es schw\u00fcl, bei ihnen nicht<a href=\"#fn383\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref383\" role=\"doc-noteref\"><sup>383<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, Rabba b. \u0160emu\u00e9l lehrte ja: Man k\u00f6nnte glauben, man interkaliere erforderlichenfalls den Monat, wie man erforderlichenfalls das Jahr interkaliert, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn384\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref384\" role=\"doc-noteref\"><sup>384<\/sup><\/a><em>dieser Monat soll f\u00fcr euch an der Spitze der Monate stehen<\/em>, wenn du ihn<a href=\"#fn385\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref385\" role=\"doc-noteref\"><sup>385<\/sup><\/a>siehst, weihe ihn!? Raba erwiderte: Das ist kein Einwand; hier handelt es sich um die Interkalation, da aber um die Weihe. Er meint es wie folgt: Man k\u00f6nnte glauben, man weihe erforderlichenfalls den Neumond [ungesehen], wie man auch erforderlichenfalls das Jahr und den Monat interkaliert, so hei\u00dft es: <em>dieser Monat soll f\u00fcr euch stehen<\/em>, wenn du ihn siehst, weihe ihn. So sagte auch R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi: Man sch\u00fcchtere die Zeugen ein, wenn der Neumond zur Zeit<a href=\"#fn386\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref386\" role=\"doc-noteref\"><sup>386<\/sup><\/a>gesehen worden ist, wegen der Interkalation<a href=\"#fn387\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref387\" role=\"doc-noteref\"><sup>387<\/sup><\/a>, nicht aber sch\u00fcchtere man Zeugen<a href=\"#fn388\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref388\" role=\"doc-noteref\"><sup>388<\/sup><\/a>ein, wenn der Neumond nicht zur Zeit gesehen worden ist, um ihn weihen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Jehuda der F\u00fcrst lie\u00df ja R. Ami sagen: Wisset, da\u00df R.Jo\u1e25anan uns w\u00e4hrend seines ganzen Lebens gelehrt hat, da\u00df man [erforderlichenfalls], wenn der Neumond zur Zeit nicht gesehen worden ist, um ihn zu weihen, Zeugen einsch\u00fcchtere, ihn gesehen zu haben zu bekunden, obgleich sie ihn nicht gesehen haben!? Abajje erwiderte: Das ist kein Einwand; das eine gilt von Nisan<a href=\"#fn389\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref389\" role=\"doc-noteref\"><sup>389<\/sup><\/a>und Ti\u0161ri, das andere gilt von den \u00fcbrigen Monaten. Raba erkl\u00e4rte: Die Lehre des Rabba b. \u0160emu\u00e9l vertritt die Ansicht des Anderen, denn es wird gelehrt: Andere sagen, von einem Wochenfeste bis zum anderen und von einem Neujahrsfeste bis zum anderen gebe es nur eine Differenz von vier und im Schaltjahre von f\u00fcnf<a href=\"#fn390\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref390\" role=\"doc-noteref\"><sup>390<\/sup><\/a>[Wochen] tagen. R. Dimi aus Nehardea\u0351 lehrte entgegengesetzt : Man sch\u00fcchtere Zeugen ein, wenn der Neumond nicht zur Zeit gesehen worden ist, um ihn zu weihen, nicht aber sch\u00fcchtere man die Zeugen ein, wenn der Neumond zur Zeit gesehen worden ist, wegen der Interkalation.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Das eine ist eine offenbare L\u00fcge, das andere ist keine offenbare L\u00fcge<a href=\"#fn391\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref391\" role=\"doc-noteref\"><sup>391<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-21b\">Blatt 21b<\/h2>\n<p>\u0160emu\u00e9l sagte: Ich k\u00f6nnte die ganze Diaspora versorgen<a href=\"#fn392\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref392\" role=\"doc-noteref\"><sup>392<\/sup><\/a>. Da sprach Abba, der Vater R. \u0160imlajs, zu \u0160emu\u00e9l: Wei\u00df der Meister das, was in den \u00bbMysterien der Konjunktion\u00ab<a href=\"#fn393\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref393\" role=\"doc-noteref\"><sup>393<\/sup><\/a>gelehrt wird, [es sei zu unterscheiden], ob die Konjunktion vor oder nach Mitternacht eintritt? Dieser erwiderte: Nein. Darauf sprach jener: Wenn der Meister dies nicht wei\u00df, so wird es noch andere Dinge geben, die er nicht wei\u00df.<\/p>\n<p>Als R. Zera [nach Pal\u00e4stina] hinaufgegangen war, lie\u00df er ihnen sagen: Die Nacht und der darauffolgende Tag geh\u00f6ren zusammen zum selben Monat. Das ist es, bez\u00fcglich dessen Abba, der Vater R. \u0160imlajs, gesagt hat, man berechne die Konjunktion; tritt sie vor Mitternacht ein, so ist [der Mond] sicher kurz nach Sonnenuntergang sichtbar, tritt sie nach Mitternacht<a href=\"#fn394\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref394\" role=\"doc-noteref\"><sup>394<\/sup><\/a>ein, so ist er sicher kurz nach Sonnenuntergang nicht sichtbar.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung? R. A\u0161i erwiderte: Zeugen zu \u00fcberf\u00fchren. R. Zera sagte im Namen R. Na\u1e25mans: Vierundzwanzig Stunden bleibt der Mond bedeckt; f\u00fcr uns sechs Stunden vom alten und achtzehn vom neuen [Mondzyklus], f\u00fcr sie sechs Stunden vom neuen und achtzehn vom alten.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung? R. A\u0161i erwiderte: Zeugen zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Die Nacht und der darauffolgende Tag geh\u00f6ren zusammen zum selben Monat. Woher dies? R. Jo\u1e25an an erwiderte:<a href=\"#fn395\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref395\" role=\"doc-noteref\"><sup>395<\/sup><\/a><em>Von Abend bis Abend<\/em>. Re\u0161 Laqi\u0161 erwiderte:<a href=\"#fn396\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref396\" role=\"doc-noteref\"><sup>396<\/sup><\/a><em>Bis zum Abend des einundzwanzigsten Tages des Monats<\/em>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen? Abajje erwiderte: Nur darin, woher dies entnommen wird. Raba erwiderte: Ein Unterschied besteht zwischen ihnen \u00fcber [die Zeit bis] Mitternacht<a href=\"#fn397\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref397\" role=\"doc-noteref\"><sup>397<\/sup><\/a>. R. Zera sagte im Namen R. Na\u1e25mans: Jeder Zweifel wird hinausgeschoben. Daraus zu entnehmen, da\u00df man [wegen des Zweifels das Fest]<a href=\"#fn398\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref398\" role=\"doc-noteref\"><sup>398<\/sup><\/a>auf den f\u00fcnfzehnten und den sechzehnten verlege, nicht aber auf den vierzehnten.<\/p>\n<p>Man sollte doch auch den vierzehnten feiern, denn Ab und Elul k\u00f6nnen ja beide unvollz\u00e4hlig gewesen sein!?<\/p>\n<p>Wenn<\/p>\n<h2 id=\"blatt-21a\">Blatt 21a<\/h2>\n<p>zwei Monate hintereinander unvollz\u00e4hlig sind, so ist es bekannt.<\/p>\n<p>Levi befand sich am elften Ti\u0161ri in Babylonien, da sprach er: Die Speisen munden den Babyloniern am Vers\u00f6hnungstage<a href=\"#fn399\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref399\" role=\"doc-noteref\"><sup>399<\/sup><\/a>der Westlichen! Darauf sprachen sie zu ihm: Bekunde<a href=\"#fn400\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref400\" role=\"doc-noteref\"><sup>400<\/sup><\/a>dies! Er erwiderte: Ich h\u00f6rte nicht vom Gerichtsh\u00f6fe, da\u00df der Neumond geweiht wurde.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan lie\u00df verk\u00fcnden: \u00dcberall, wo die Boten des Nisan hinkommen und die Boten des Ti\u0161ri<a href=\"#fn401\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref401\" role=\"doc-noteref\"><sup>401<\/sup><\/a>nicht hinkommen, feiere man zwei Tage, denn man ber\u00fccksichtige beim Nisan den Ti\u0161ri. Einst kamen R. Ajbu b. Nagari und R. \u1e24ija b.Abba nach einer Ortschaft, wo die Boten des Nisan hinkamen und die Boten des Ti\u0161ri nicht hinkamen, dennoch feierte man da nur einen Tag; sie sagten ihnen aber nichts. Als R. Jo\u1e25anan dies h\u00f6rte, schalt er dar\u00fcber, indem er zu ihnen sprach: Habe ich euch etwa nicht gesagt, da\u00df \u00fcberall, wo die Boten des Nisan hinkommen und die Boten des Ti\u0161ri nicht hinkommen, man zwei Tage feiere, weil man beim Nisan den Ti\u0161ri ber\u00fccksichtige!?<\/p>\n<p>Raba pflegte zwei Tage im Fasten zu verweilen, und einmal stellte es sich so<a href=\"#fn402\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref402\" role=\"doc-noteref\"><sup>402<\/sup><\/a>heraus. Einst fastete R. Na\u1e25man den ganzen Vers\u00f6hnungstag, abends kam jemand zu ihm und sprach: Morgen ist im Westen Vers\u00f6hnungstag. Da fragte er ihn: Woher bist du? Dieser erwiderte: Aus Damharja. Da sprach jener: Blut [dam] sei sein Ende! Hierauf las er \u00fcber sich:<a href=\"#fn403\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref403\" role=\"doc-noteref\"><sup>403<\/sup><\/a><em>Schnell waren unsere Verfolger<\/em>.<\/p>\n<p>R. \u1e24ona b. Abin lie\u00df Raba sagen: Wenn du siehst, da\u00df die Jahreszeit des Tebeth<a href=\"#fn404\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref404\" role=\"doc-noteref\"><sup>404<\/sup><\/a>bis zum sechzehnten Nisan reicht, so interkaliere das Jahr ohne Bedenken, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn405\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref405\" role=\"doc-noteref\"><sup>405<\/sup><\/a><em>achte auf den \u00c4hrenmonat<\/em>, achte, da\u00df der Fr\u00fchling mit dem Nisan zusammentreffe. R. Na\u1e25man sprach zu den Seefahrern: Da ihr die Festsetzung des Neumondes nicht kennt, so verbrennet das Ges\u00e4uerte [am Vorabend des Pesa\u1e25festes], sobald ihr sehet, da\u00df der Mond bis zum Tagesanbr\u00fcche scheint.<\/p>\n<p>Dies erfolgt erst am f\u00fcnfzehnten, und wir verbrennen es ja bereits am vierzehnten!?<\/p>\n<p>F\u00fcr diese, die freie Aussicht \u00fcber die ganze Welt haben, erfolgt es schon am vierzehnten.<\/p>\n<p><bold>Z<\/bold><small>WEIER<\/small> M<small>ONATE WEGEN D\u00dcRFEN<\/small> [<small>DIE<\/small> Z<small>EUGEN<\/small>] <small>DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH ENTWEIHEN:<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-21b-1\">Blatt 21b<\/h2>\n<p><small>WEGEN DES<\/small> N<small>ISAN UND WEGEN DES<\/small> T<small>I\u0160RI, DERENTWEGEN<\/small> B<small>OTEN NACH<\/small> S<small>YRIEN AUSZIEHEN, WEIL IN DIESEN DIE<\/small> F<small>ESTE FESTGESETZT WERDEN<\/small>. <sup>iv<\/sup> A<small>LS DER<\/small> T<small>EMPEL BESTAND, ENTWEIHTE MAN IHN AUCH WEGEN DER \u00dcBRIGEN<\/small> [M<small>ONATE<\/small>], <small>WEGEN DER<\/small> B<small>ESTIMMUNG DES<\/small> [N<small>EUMOND<\/small>]<small>OPFERS<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Nur zweier Monate wegen, sonst aber nicht; ich will auf einen Widerspruch hinweisen: Sechs Monate sind es, derentwegen Boten ausziehen!? Abajje erwiderte: Er meint es wie folgt: wegen aller anderen Monate zogen sie schon am Abend [vorher] aus, wegen des Nisan und des Ti\u0161ri aber erst, wenn das Gericht die Weihe verk\u00fcndet hat. Ebenso wird gelehrt: Wegen aller Monate zogen die Boten schon am Abende [vorher] aus, wegen des Nisan und des Ti\u0161ri aber erst, wenn das Gericht die Weihe verk\u00fcndet hat.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Woher, da\u00df man derentwegen den \u0160abbath entweihe? Es hei\u00dft :<a href=\"#fn406\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref406\" role=\"doc-noteref\"><sup>406<\/sup><\/a><em>dies sind die Feste des Herrn, die ihr an ihrer bestimmten Zeit zu verk\u00fcnden habt<\/em>. Man k\u00f6nnte glauben, wie [die Zeugen] ihn wegen der Weihe entweihen d\u00fcrfen, ebenso auch [die Boten] wegen der Festsetzung, so hei\u00dft es: <em>die ihr zu verk\u00fcnden habt<\/em>, du darfst ihn wegen der Verk\u00fcndung entweihen, nicht aber wegen der Festsetzung.<\/p>\n<p>A<small>LS DER<\/small> T<small>EMPEL BESTAND, ENTWEIHTE MAN IHN AUCH WEGEN DER \u00dcBRIGEN<\/small> [M<small>ONATE<\/small>], <small>WEGEN DER<\/small> B<small>ESTIMMUNG DES<\/small> [N<small>EUMOND<\/small>]<small>OPFERS<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Anfangs entweihte man [den \u0160abbath] wegen aller Monate, nachdem aber der Tempel zerst\u00f6rt wurde, sprach R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj: Gibt es denn jetzt Opfer!? Da ordnete man an, ihn nur wegen des Nisan und des Ti\u0161ri zu entweihen.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN ENTWEIHTE<\/small> [<small>WEGEN DES<\/small> N<small>EUMONDES<\/small>] <small>DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH, EINERLEI OB ER KLAR ERSCHIENEN IST ODER NICHT;<\/small> R. J<small>OSE SAGT, IST ER KLAR ERSCIIIENEN<\/small>, <small>SO ENTWEIHE MAN SEINETWEGEN DEN \u0160ABBATH NICHT<\/small><a href=\"#fn407\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref407\" role=\"doc-noteref\"><sup>407<\/sup><\/a>. <sup>vi<\/sup> E<small>INST ZOGEN MEHR ALS VIERZIG<\/small> Z<small>EUGENPAARE VOR\u00dcBER, UND<\/small> R. A\u0351<small>QIBA HIELT SIE IN<\/small> L<small>UD ZUR\u00dcCK; DA LIESS<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9L IHM SAGEN:<\/small> W<small>ENN DU DAS<\/small> P<small>UBLIKUM ZUR\u00dcCKH\u00c4LTST, SO LEGST DU IHNEN EINEN<\/small> A<small>NSTOSS F\u00dcR DIE<\/small> Z<small>UKUNFT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wieso ist es erwiesen, da\u00df \u00bba\u0351lil\u00ab die Bedeutung \u00bbklar\u00ab hat? R. Abahu erwiderte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn408\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref408\" role=\"doc-noteref\"><sup>408<\/sup><\/a><em>die Worte des Herrn sind lautere Worte, klar [baa<em>\u0351<\/em>lil] vor der ganzen Erde gel\u00e4utertes Silber, siebenf\u00e4ltig gereinigt<\/em>.<\/p>\n<p>Rabh und \u0160emu\u00e9l [streiten]: Einer sagt, f\u00fcnfzig Pforten der Weisheit seien auf der Welt erschaffen worden, und ausgenommen einer einzigen seien sic Mo\u0161e anvertraut worden, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn409\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref409\" role=\"doc-noteref\"><sup>409<\/sup><\/a><em>du lie\u00dfest ihn nur wenig hinter Gott zur\u00fcckstehen<\/em>.<a href=\"#fn410\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref410\" role=\"doc-noteref\"><sup>410<\/sup><\/a><em>Qoheleth wollte wertvolle Hinge finden<\/em>; Qoheleth wollte n\u00e4mlich Mo\u0161e gleich sein, da ert\u00f6nte eine Hallstimme und sprach zu ihm:<a href=\"#fn411\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref411\" role=\"doc-noteref\"><sup>411<\/sup><\/a><em>In Aufrichtigkeit Niedergeschriebenes, Worte der Wahrheit<\/em>:<a href=\"#fn412\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref412\" role=\"doc-noteref\"><sup>412<\/sup><\/a><em>Es stand fortan in Jisra\u00e9l kein Prophet wie Mo\u0161e auf<\/em>. Und einer sagt, unter den Propheten sei keiner aufgestanden, wohl aber unter den K\u00f6nigen ; wieso aber halte ich aufrecht den Schriftvers: <em>Qoheleth wollte wertvolle Dinge finde<\/em>? Qoheleth wollte n\u00e4mlich ohne Zeugenaussage und ohne Warnung Recht sprechen, da ert\u00f6nte eine Hallstimme und sprach zu ihm: <em>In Aufrichtigkeit Geschriebenes, Worte der Wahrheit<\/em> :<a href=\"#fn413\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref413\" role=\"doc-noteref\"><sup>413<\/sup><\/a><em>Auf die Aussage zweier Zeugen hin &amp;c<\/em>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-22a\">Blatt 22a<\/h2>\n<p>E<small>INST ZOGEN MEHR ALS VIERZIG<\/small> Z<small>EUGENPAARE VOR\u00dcBER UND<\/small> R. A\u0351<small>QTBA HIELT SIE ZUR\u00dcCK &amp;C. ES<\/small> wird gelehrt: R. Jehuda sagte: Beh\u00fcte und bewahre, da\u00df sie R. A\u0351qiba selbst zur\u00fcckgehalten habe, vielmehr war es \u0160azpar, das Oberhaupt von Gader; da schickte R. Gamli\u00e9l und lie\u00df ihn seines Amtes entsetzen.<\/p>\n<p><bold>W<\/bold><small>ENN<\/small> V<small>ATER UND<\/small> S<small>OHN DEN<\/small> N<small>EUMOND GESEHEN HABEN, SO M\u00dcSSEN BEIDE<\/small> [<small>ZEUGEN<\/small>] <small>GEHEN, NICHT ETWA, DASS SIE ZUSAMMEN ALS<\/small> Z<small>EUGENPAAR GELTEN, SONDERN DAMIT, WENN EINER ZUR\u00dcCKGEWIESEN WERDEN SOLLTE<\/small>, <small>DER ANDERE EINEM<\/small> F<small>REMDEN ZUGESELLT WERDEN K\u00d6NNE<\/small>. <sup>vii<\/sup> R. \u0160<small>IMO\u0351N SAGT<\/small>, V<small>ATER UND<\/small> S<small>OHN, SOWIE ALLE SONSTIGEN<\/small> V<small>ERWANDTEN SIND ZUSAMMEN ALS<\/small> N<small>EUMONDZEUGEN ZUL\u00c4SSIG. R<\/small>. J<small>OSE ERZ\u00c4HLTE:<\/small> E<small>INST SAHEN DER<\/small> A<small>RZT<\/small> \u1e6c<small>OB JA, SEIN<\/small> S<small>OHN UND SEIN FREIGELASSENER<\/small> S<small>KLAVE IN<\/small> J<small>ERU\u0160ALEM DEN<\/small> N<small>EUMOND, UND DIE<\/small> P<small>RIESTER NAHMEN IHN UND SEINEN<\/small> S<small>OHN<\/small> [<small>ALS<\/small> Z<small>EUGEN<\/small>] <small>AN, W\u00c4HREND SIE SEINEN<\/small> S<small>KLAVEN ZUR\u00dcCKWIESEN<\/small>. A<small>LS SIE SP\u00c4TER VOR<\/small> G<small>ERICHT ERSCHIENEN, NAHM ES IHN UND SEINEN<\/small> S<small>KLAVEN<\/small> [<small>ALS<\/small> Z<small>EUGEN<\/small>] <small>AN, W\u00c4HREND ES SEINEN<\/small> S<small>OHN ZUR\u00dcCKWIES<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Levi sagte: Was ist der Grund R. \u0160imo\u0351ns? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn414\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref414\" role=\"doc-noteref\"><sup>414<\/sup><\/a><em>und der Herr sprach zu Mo\u0161e und Ahron im Lande Mi\u00e7rajim folgenderma\u00dfen: Dieser Monat soll f\u00fcr euch sein<\/em>; dieses Zeugnis ist durch e u c h<a href=\"#fn415\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref415\" role=\"doc-noteref\"><sup>415<\/sup><\/a>zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Dieses Zeugnis ist euch anvertraut.<\/p>\n<p>R. J<small>OSE ERZ\u00c4HLTE:<\/small> E<small>INST SAHEN DER<\/small> A<small>RZT<\/small> \u1e6c<small>OBJA &amp;C<\/small>. R. \u1e24anan b.Raba sagte: Die Halakha ist wie R. \u0160imon. R. Hona sprach zu R. \u1e24anan b. Raba: R. Jose und dazu ein Ereignis [sprechen dagegen], und du sagst, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n!? Dieser erwiderte: Sehr oft sagte ich vor Rabh, die Halakha sei wie R. \u0160imo\u0351n, und er sagte nichts dazu. Jener fragte: Wie hast du es vorgetragen? Dieser erwiderte: Umgekehrt<a href=\"#fn416\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref416\" role=\"doc-noteref\"><sup>416<\/sup><\/a>.Da sprach jener: Deshalb sagte er nichts dazu. \u1e6cabi, Sohn des Mari \u1e6cabi, sagte im Namen Mar U\u0351qabas im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist wie R. \u0160imo\u0351n.<\/p>\n<p><bold>F<\/bold><small>OLGENDE SIND UNZUL\u00c4SSIG:<\/small> W<small>\u00dcRFELSPIELER<\/small>, W<small>UCHERER, DIE<\/small> T<small>AUBEN FLIEGEN<a href=\"#fn417\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref417\" role=\"doc-noteref\"><sup>417<\/sup><\/a> LASSEN, DIE MIT<\/small> [E<small>RZEUGNISSEN<\/small>] <small>DES<\/small> S<small>IEBENTJAHRES HANDELN UND<\/small> S<small>KLAVEN<\/small>. <sup>viii<\/sup> D<small>IE<\/small> R<small>EGEL IST :<\/small> Z<small>U JEDEM<\/small> Z<small>EUGNIS, ZU DEM EINE<\/small> F<small>RAU UNZUL\u00c4SSIG IST, SIND AUCH DIESE UNZUL\u00c4SSIG<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. [Zu einem Zeugnisse] aber, zu dem eine Frau zul\u00e4ssig ist, sind auch diese zul\u00e4ssig. R. Menasi sagte: Dies besagt, da\u00df ein rabbanitischer R\u00e4uber<a href=\"#fn418\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref418\" role=\"doc-noteref\"><sup>418<\/sup><\/a>in Eheangelegenheiten als Zeuge<a href=\"#fn419\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref419\" role=\"doc-noteref\"><sup>419<\/sup><\/a>zul\u00e4ssig ist, und f\u00fcr eine Frau<a href=\"#fn420\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref420\" role=\"doc-noteref\"><sup>420<\/sup><\/a>Zeugnis ablegen k\u00f6nne.<\/p>\n<p><sup>ix<\/sup> <bold>W<\/bold><small>ENN JEMAND DEN<\/small> N<small>EUMOND GESEHEN HAT UND NICHT GEHEN KANN, SO BRINGE MAN IHN AUF EINEM<\/small> E<small>SEL UND SOGAR AUF EINER<\/small> S<small>\u00c4NFTE<\/small>. S<small>IND<\/small> W<small>EGELAGERER<\/small><a href=\"#fn421\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref421\" role=\"doc-noteref\"><sup>421<\/sup><\/a><small>VORHANDEN, SO D\u00dcRFEN SIE<\/small> S<small>T\u00d6CKE MITNEHMEN<\/small>. I<small>ST ES EIN WEITER<\/small> W<small>EG, SO NEHMEN SIE<\/small> M<small>UNDVORRAT MIT, DENN BEI EINER<\/small> S<small>TREKKE VON EINEM<\/small> T<small>AGE UND EINER<\/small> N<small>ACHT DARF MAN DEN<\/small> \u0160<small>ABBATH ENTWEIHEN UND<\/small> Z<small>EUGNIS \u00dcBER DEN<\/small> N<small>EUMOND ABLEGEN GEHEN, DENN ES HEISST<\/small>:<a href=\"#fn422\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref422\" role=\"doc-noteref\"><sup>422<\/sup><\/a><em>dies sind die Feste des Herrn, die ihr an ihrer bestimmten Zeit za verk\u00fcnden habt<\/em>.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit diesem Datum beginnt ein neues Regierungsjahr.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Pesa\u1e25fest ist das erste Fest des Jahres; cf.\u00a0Jt. Blatt 19b.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Viehzehnt darf nur mit Tieren desselben Jahrganges entrichtet werden; an diesem Datum beginnt diesbez\u00fcgl. der neue Jahrgang.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Schemot 23,10,11; Wajikra 25,3,4.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 25,8ff.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Im weiteren Sinne, der Baum- u. Feldfr\u00fcchte.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. f\u00fcr den Obstbau, hinsichtl. der Entrichtung der verschiedenen Abgaben.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil man die inzwischen vom Schuldner verkauften Hypotheken dem K\u00e4ufer widerrechtlich abnehmen w\u00fcrde.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Datierung von Urkunden; dies kann beliebig nach der Regierungszeit des einen od. des anderen erfolgen.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 6,1.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 33,38.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 1,3.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. infra Blatt 3b.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Jahr begann also mit Ti\u0161ri.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 1,4.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 21,1.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 20,29.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Vorher waren sie durch die Wolkens\u00e4ulen vor Angriffen geborgen; cf.\u00a0Schemot 14,19, u. hierzu Tan. Blatt 9a.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Partikel \u00bbda\u00df\u00ab, die hier \u00bbdenn\u00ab bedeutet.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr den Auszug aus Mi\u00e7rajim.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 40,17.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 10,11.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr den Auszug aus Mi\u00e7rajim.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 19,1.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Auszug aus Mi\u00e7rajim erfolgte im Nisan.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>Diwrej hajamim 3,2.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie an vielen anderen Stellen in der Schrift.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Nechemja 1,1.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 2,1.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Chagaj 1,15.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 2,1,<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Worte sind weder im masor. Texte noch in Handschriften od. \u00dcbersetzungen zu finden; wie schon Raschi bemerkt, offenbar nur aus dem vorangehenden Verse (1,15) eingeschaltet, was auch aus der folgenden Frage hervorgeht.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Ezr. 6,15.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 7,8.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo von einem rechtschaffenen K\u00f6nige gesprochen wird.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach dem Auszuge \u00c9zras.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Ezr. 6,9.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. in der von dir angef\u00fchrten Schriftstelle ist auch die Erwiderung zu finden.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Ezr. 6,10.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht aus Fr\u00f6mmigkeit.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Ezr. 6,4.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 6,36.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Nechemja 2,6.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Daniel 5,23.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 45,10.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Ezr. 7,22.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Und man das Gel\u00fcbde nicht eingel\u00f6st hat.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Wenn jemand gelobt, seinen Wert (als Sklave) dem Heiligtume zu spenden.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Den 3 Festen; cf.\u00a0Dewarim Kap. 16.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,16.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 12,5,6.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Sobald man hinkommt, bringe man alles mit, was man schuldet.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Gleich am ersten Feste einzul\u00f6sen, jed. begeht man nicht das Verbot der \u00dcbertretung.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 29,39.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jom. Blatt 3a Anmm. 25\u201327.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,7.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p><em>Zu<\/em> den Tagen des Monats,<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen dem Pesa\u1e25feste u. dem Wochenfeste werden 7 Wochen (cf.\u00a0Wajikra 13,15) gez\u00e4hlt; das Festopfer kann also w\u00e4hrend der ganzen Woche dargebracht werden.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Da die Zeit zwischen den beiden Festen auch nach Tagen gez\u00e4hlt wird; cf.\u00a0Wajikra 23,16.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieses ist am 14. Nisan darzubringen.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Pesa\u1e25lamm abhanden gekommen war u. durch ein anderes ersetzt worden ist, so ist es als Heilsopfer darzubringen.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Das besonders aufgez\u00e4hlt wird.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df alle oben genannten Dinge dem Verbote des Vers\u00e4umens unterliegen.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,22.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 7,16.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,22.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,22.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,22.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,22.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,22.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Opfer wird dadurch nicht untauglich.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das abhanden gekommene Original sich einfindet.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Eigent\u00fcmer durch ein anderes Opfer S\u00fchne erlangt hat.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie es darzubringen.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Brote (cf.\u00a0Wajikra 7,12) d\u00fcrfen nur zum origin\u00e4ren Dankopfer u. nicht zum Eingetauschten dargebracht werden.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,23.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Darbringenden; diesen Ausdruck gebraucht die Schrift bei der Darbringung des Opfers.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 7,18.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 22,27.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,24.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 12,5,6.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev, 1,3,<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev, 1,3,<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit \u00bbFest\u00ab wird gew\u00f6hnl. das H\u00fcttenfest bezeichnet.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Kalb darf vor 8 Tagen nicht geschlachtet werden; cf.\u00a0Schemot 22,29.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Es wird als Wochenfest u. nicht schlechthin \u00bbFest\u00ab bezeichnet.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 3 Feste beginnen mit dem Pesa\u1e25feste (ob. Blatt 4a), soda\u00df die Frist, wenn sie nach dem Pesa\u1e25feste beginnt, mehr als ein Jahr w\u00e4hrt.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,30.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Jahr, w\u00e4hrend dessen der Verk\u00e4ufer eines Grundst\u00fcckes dasselbe auszul\u00f6sen berechtigt ist; cf.\u00a0Wajikra 25,29ff.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Mondjahr hat 354 bezw. 355 Tage.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Die dem Sivan vorangehenden Monate Nisan und Ijar; der vollz\u00e4hlige Monat hat 30, der unvollz\u00e4hlige 29 Tage.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Wochenfest in einem Jahre auf den 5. Sivan f\u00e4llt, und im folgenden auf den 7., so ist das Jahr vom 6. bis zum 6. Sivan vollz\u00e4hlig, die 3 Feste aber sind es nicht.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Monate sind stets abwechselnd vollz\u00e4hlig und unvollz\u00e4hlig, soda\u00df das Mondjahr sich in vollz\u00e4hlige Wochen teilen l\u00e4\u00dft, und nur durch die in 4 F\u00e4llen vorkommenden Verschiebungen kann eine Differenz von 4 Tagen vorkommen.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,22.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 12,5,6.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Gelobte des Vaters darzubringen.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 23,22.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra fol.\u00a05b.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist Pflicht des Mannes, ihr eine Freude zu bereiten.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit dem 8. Tage.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Die \u00fcberhaupt zur Opferung untauglich u. vom ersten Tage an zum Schlachten bestimmt ist.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Es kann ja eine Fehlgeburt sein.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der Tempelsteuer f\u00fcr den Opferdienst; cf.\u00a0Seg. Abschn. III.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,2.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 6.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,1.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>In dem die Wintersaat reift.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,39.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. \u1e24e\u0161van. 2. Monat des j\u00fcd. Kalenders, ungef\u00e4hr November.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Worte des Empfangenen, des \u00dcberlieferten (sc. dem Propheten von Gott), womit die prophetischen B\u00fccher bezeichnet werden, als Ggs. zur Tora, der Gesetzlehre, worunter nur der Pentateuch verstanden wird. M\u00f6glicherweise ist <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05dc\u05db\u05e7<\/span> vom Sp\u00e4thebr\u00e4ischen <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05db\u05e7<\/span> <em>anklagen, Vorhalten<\/em>, abzuleiten, dh. die Anklagereden des Propheten.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 1,7.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Esther 2,16.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 7,1.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Esther 8,9.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 3,7.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>So <em>LXX<\/em>.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 3,7.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Weshalb nennt der Autor der Mi\u0161na den Nisan nicht als ersten der Monate.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Den letzten Monat des Jahres; die Interkalation besteht in der Einschiebung eines vollen Monats.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Nisan kann nicht mehr interkaliert, dh. als ii.Adar festgesetzt werden.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man schon zum Pesa\u1e25feste ger\u00fcstet ist, w\u00fcrde man die durch die nachtr\u00e4gliche Interkalation erfolgte Verschiebung des Pesa\u1e25festes um einen Monat nicht anerkennen wollen.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 106 mut. mut.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 28,14.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,2.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 11,12.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 106 mut. mut.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Bis zum gleichen Tage des folgenden Jahres.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Man zieht im Ti\u0161ri nicht um.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 106 mut. mut.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df das Verbot bei 3 Festen der Reihe nach erfolge; cf.\u00a0supra Blatt 4a.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Nisan, 15. Nisan, 1. Elul, 1. Ti\u0161ri, 15. \u0160ebat.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man nach ihm das Verbot des Vers\u00e4umens schon mit dem Vor\u00fcbergehen eines Festes \u00fcbertritt; cf.\u00a0infra Blatt 4b.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es nach ihm diesbez\u00fcglich der 1. Ti\u0161ri ist, der ohnehin Jahresanfang ist.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 23,17.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtl. des Verbotes des Vers\u00e4umens, da die Opfer erst am Tage dargebracht werden.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Es beginnt erst mit dem Schofarblasen am Vers\u00f6hnungstage.: cf.\u00a0Wajikra 25,9 ff.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie dies bei der Schwingegarbe u. den zwei Broten der Fall ist.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtl. des Verbotes des Vers\u00e4umens, da die Opfer erst am Tage dargebracht werden.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Es beginnt erst mit dem Schofarblasen am Vers\u00f6hnungstage.: cf.\u00a0Wajikra 25,9 ff.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der obigen Erkl\u00e4rung: die Monate, in die die Feste fallen.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 65,14.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,22.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Ende des Sommers, nachdem es auf dem Felde getrocknet hat.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Die oben Blatt 3a angef\u00fchrt werden.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Jahresanfang des Kalenderjahres, in welcher Hinsicht er als solcher gilt.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 11,12.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 81,4.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jt. Blatt 16a Anm. 11.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jt. Blatt 16a Anm. 11.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jt. Blatt 16a Anm, 12,<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 81,5.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 8,59.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,4.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 11,12.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,2.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,9.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 10.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Die dann frei ausgehen: cf.\u00a0Wajikra 25,10.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,11.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Bis zum Vers\u00f6hnungstage des folgenden Jahres.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,11.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Welche exeget. Verwendung haben nach ihnen die Worte <em>das f\u00fcnfzigste Jahr<\/em>.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieses sei zugleich das erste Jahr des neuen Zvklus.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 34,21.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,4.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 23.10ff.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser Schriftvers bezieht sich \u00fcberhaupt nicht auf das Siebentjahr, sondern auf den \u0160abbath.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,32.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,32.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,32.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,32.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn keine j\u00fcd. Sklaven vorhanden sind.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,10.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Der vorhergehende Vers (25,10) spricht von der Freilassung der Sklaven, der diesem vorangehende (25,9) vom Schofarblasen.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. Wanderer, L\u00e4ufer.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Der unbestimmte Art kel ist einschlie\u00dfend.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,10.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 19,23.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 24.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 11,12.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,2.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 19,25.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. im Anschlu\u00df an das vorangehende vollst\u00e4ndige Jahr.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie darf erst nach Ablauf des 7. Tages das Reinheitsbad nehmen.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Der 1. Tag der Unreinheitsfrist wird als voll angerechnet, selbst wenn sie erst am Ende des Tages wahrgenommen hat.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Drei\u00dfig des Keimens und drei\u00dfig des Wachsens.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Drei\u00dfig zum Keimen u. einer, der als volles Jahr angerechnet wird.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum alten u. zum neuen Jahre.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 8,13.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Monat wird nach Tagen u. das Jahr nach Monaten gez\u00e4hlt.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Monat wird nach Tagen u. das Jahr nach Monaten gez\u00e4hlt.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 1,11.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 2,6.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 1,12.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 65,14.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Fruchttragende B\u00e4ume, die geeignet sind, Fr\u00fcchte zu tragen: Fruchtb\u00e4ume,die Fr\u00fcchte tragen.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Erschaffung aber hatten sie keine Fr\u00fcchte.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Fruchttragende B\u00e4ume, die geeignet sind, Fr\u00fcchte zu tragen: Fruchtb\u00e4ume,die Fr\u00fcchte tragen.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 2,1.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 8,2.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 24,21.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Michah 6,2.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Schir haSchirim 2,8.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 6,1.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Ti\u0161ri ist reich an Festen u. an mit diesen verbundenen Geboten.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 31,2.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 23,26.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 18,14.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Es waren mithin 7 Monate.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Sara soll am betreffenden Tage ihre Periode bekommen haben; cf.\u00a0Bm. Blatt 87a.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 1.20.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Jahreszeiten. 2 Jahreszeiten sind 6 Monate.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen 30 22.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>1 Sam 1,19.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev 23 24.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 2,21.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 21,1.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 81,4,5,6.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 6,6.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 81,7.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 27,13.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,42.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 7,11.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Siebengestirn, die Plejaden; cf.\u00a0Br. Blatt 58b.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Ti\u0161ri wurde das Urteil besiegelt.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 8,1.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>Esther 7,10.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die chronologische bezw. die astronomische Zeitrechnung.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Von den Kr\u00e4utern ist er nur rabbanitisch zu entrichten.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Das von den Weisen selber deduzierte rabb. Gesetz.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Des. Septenniums; im 3. Jahre sind auch die hier aufgez\u00e4hlten Abgaben zu entrichten.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im 2. Jahre der 2. Zehnt nicht zu entrichten ist.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 26,12.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 18,26.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 14,29.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 31,10.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Das in den Anfang des folgenden Jahres f\u00e4llt.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 23,16.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 23,16.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Vieil. Qartub od. Qortob. Name des kleinsten Fl\u00fcssigkeitsma\u00dfes (die Entlehnung von Quart unwahrscheinlich), der 64. Teil eines Log; cf.\u00a0Bb. Blatt 90a.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Eines Flu\u00dfbehafteten.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,10.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Jehoschua 5,11.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 4,19.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>So werden [die Worte] <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05db\u05e6 \u05e5\u05d3\u05d0<\/span> (Daniel 11,16,41) vom Talmud gedeutet; dh. wie das Reh schnell l\u00e4uft, so wachsen die Fr\u00fcchte in Pal\u00e4stina ungew\u00f6hnlich schnell; cf.\u00a0Ket. Blatt 112a.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,13.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,21.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p>Und nicht f\u00fcr diese Auslegung verwendbar.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,22.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. das darin befindliche Neue, bezw. das darin befindliche Alte &amp;c.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei Fr\u00fcchten, hinsichtl. der Verzehntung.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn252\" role=\"doc-endnote\"><p>Und nur aus diesem Grunde, weil die Bohnen diesj\u00e4hrig sind, entschied er nach RS.<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn253\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,13.<a href=\"#fnref253\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn254\" role=\"doc-endnote\"><p>Es war an der Wende des 2. zum 3. Jahre, im ersten ist der 2. Zehnt u. im anderen der Armenzehnt zu entrichten.<a href=\"#fnref254\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn255\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 2,14.<a href=\"#fnref255\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn256\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Jahresanfang f\u00fcr die Baumfr\u00fcchte.<a href=\"#fnref256\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn257\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Berichtigung des RJbJ.<a href=\"#fnref257\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn258\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 12a.<a href=\"#fnref258\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn259\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 12a.<a href=\"#fnref259\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn260\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. des Sonnenjahres; dieser beginnt fr\u00fcher als der Mondmonat.<a href=\"#fnref260\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn261\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob dann der \u0160eba\u1e6d, od. der 1. Adar, der an Stelle des \u0160eba\u1e6d tritt, als Jahresanfang gilt<a href=\"#fnref261\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn262\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. der \u0160eba\u1e6d bleibt Jahresanfang.<a href=\"#fnref262\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn263\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 26,13 u. Ms.\u00a0V,6.<a href=\"#fnref263\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn264\" role=\"doc-endnote\"><p>Er gilt als Freigut u. ist nicht zehntpflichtig.<a href=\"#fnref264\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn265\" role=\"doc-endnote\"><p>Talent, auch: runde Masse; zu verstehen ist darunter ein gepre\u00dfter Feigenkuchen in der Gr\u00f6\u00dfe von 60 Minen; cf.\u00a0Sab. I,2.<a href=\"#fnref265\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn266\" role=\"doc-endnote\"><p>Gew\u00f6hnliche Obstb\u00e4ume tragen nur einmal j\u00e4hrlich. Im Texte wird hier f\u00fcr \u00bbTragen\u00ab der sonst nur von Tauben gebrauchte Ausdruck \u00bbBrut\u00ab gebraucht, u. daher erkl\u00e4rt Raschi diese Frage als Bem\u00e4ngelung dieses Ausdrucks, aber auch in der folgenden Antwort wird dasselbe Wort gebraucht.<a href=\"#fnref266\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn267\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht zu gleicher Zeit.<a href=\"#fnref267\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn268\" role=\"doc-endnote\"><p>Wonach man sich nach dem Bl\u00fcten richte.<a href=\"#fnref268\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn269\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Weltkommenden, die durch die Welt Wandelnden.<a href=\"#fnref269\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn270\" role=\"doc-endnote\"><p>Wird weiter erkl\u00e4rt.<a href=\"#fnref270\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn271\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 33,15.<a href=\"#fnref271\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn272\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 7,18.<a href=\"#fnref272\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn273\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 7,18.<a href=\"#fnref273\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn274\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 8,59.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref274\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn275\" role=\"doc-endnote\"><p>Ausf\u00fchrl. \u00fcber die Prozession des Wassergie\u00dfens Suk. Blatt 48bff.<a href=\"#fnref275\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn276\" role=\"doc-endnote\"><p>Davon weit. Blatt 32b.<a href=\"#fnref276\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn277\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,4.<a href=\"#fnref277\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn278\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Texte gebrauchte Wort hat eine doppelte Bedeutung; l\u00e4rmblasen, trillern, auch: Schlechtes antun.<a href=\"#fnref278\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn279\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 11,12.<a href=\"#fnref279\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn280\" role=\"doc-endnote\"><p>Defektiv <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d9\u05e9\u05e8<\/span> (st. <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d9\u05e9\u05d0\u05e8<\/span>), was auf <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e8<\/span> <em>Armer, D\u00fcrftiger<\/em> zur\u00fcckgef\u00fchrt wird.<a href=\"#fnref280\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn281\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d9\u05e8\u05d7\u05d0<\/span> wird das gute Ende bezeichnet; cf.\u00a0Jirmejahu 29,11; Tehillim 37,37; Mischlej 24,20.<a href=\"#fnref281\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn282\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 21.17.<a href=\"#fnref282\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn283\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 16,5.<a href=\"#fnref283\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn284\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 23,2.<a href=\"#fnref284\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn285\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie starb zuerst.<a href=\"#fnref285\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn286\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 10,2.<a href=\"#fnref286\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn287\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Bedeutung hat das W. <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05e7\u05d3\u05e2<\/span> in der rabbanitischen Sprache.<a href=\"#fnref287\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn288\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 107,28.<a href=\"#fnref288\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn289\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 17,15.<a href=\"#fnref289\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn290\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 16.<a href=\"#fnref290\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn291\" role=\"doc-endnote\"><p>Jonah 3,10.<a href=\"#fnref291\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn292\" role=\"doc-endnote\"><p>Jonah 3,10.<a href=\"#fnref292\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn293\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 12,1.<a href=\"#fnref293\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn294\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 2.<a href=\"#fnref294\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn295\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>Melachim 4,23.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref295\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn296\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 11,8.<a href=\"#fnref296\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn297\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie weiter erkl\u00e4rt wird, gilt dies vom Feste.<a href=\"#fnref297\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn298\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 21,1.<a href=\"#fnref298\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn299\" role=\"doc-endnote\"><p>Der bez\u00fcgliche Schriftvers handelt von der Unreinheit eines Leichnams.<a href=\"#fnref299\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn300\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 69,29.<a href=\"#fnref300\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn301\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 32,32.<a href=\"#fnref301\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn302\" role=\"doc-endnote\"><p>Daniel 12,2.<a href=\"#fnref302\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn303\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 13,9.<a href=\"#fnref303\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn304\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 2,6.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref304\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn305\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 34,6.<a href=\"#fnref305\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn306\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 116,1.<a href=\"#fnref306\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn307\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 6.<a href=\"#fnref307\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn308\" role=\"doc-endnote\"><p>Mal. 3.21.<a href=\"#fnref308\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn309\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Syn. Blatt 99a.<a href=\"#fnref309\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn310\" role=\"doc-endnote\"><p>In Anlehnung an Jechezkel 32,24.<a href=\"#fnref310\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn311\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 66.24.<a href=\"#fnref311\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn312\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 49,15.<a href=\"#fnref312\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn313\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 49,15.<a href=\"#fnref313\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn314\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>Melachim 8,13.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref314\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn315\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 2,10.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref315\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn316\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 37,24.<a href=\"#fnref316\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn317\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Wageschale des Verdienstes, bezw. die der S\u00fcnden.<a href=\"#fnref317\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn318\" role=\"doc-endnote\"><p>Michah 7,19.<a href=\"#fnref318\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn319\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Wageschale des Verdienstes, bezw. die der S\u00fcnden.<a href=\"#fnref319\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn320\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 18.<a href=\"#fnref320\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn321\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 18.<a href=\"#fnref321\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn322\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 145,17.<a href=\"#fnref322\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn323\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 145,17.<a href=\"#fnref323\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn324\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 62,13.<a href=\"#fnref324\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn325\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 62,13.<a href=\"#fnref325\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn326\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 34,6.<a href=\"#fnref326\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn327\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 34,6.<a href=\"#fnref327\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn328\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 34,6.<a href=\"#fnref328\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn329\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Gottesname <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05df\u05d4\u05d9<\/span> deutet auf die Barmherzigkeit, <span dir=\"rtl\">\u05dd\u05d9\u05d4\u05dc\u05d0<\/span> dagegen auf die Gerechtigkeit.<a href=\"#fnref329\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn330\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 34,6.<a href=\"#fnref330\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn331\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Nennung derselben im Gebete.<a href=\"#fnref331\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn332\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 34,10.<a href=\"#fnref332\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn333\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 6,10.<a href=\"#fnref333\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn334\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen dem Neujahrsfeste und dem Vers\u00f6hnungstage.<a href=\"#fnref334\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn335\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 11,12.<a href=\"#fnref335\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn336\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 107.23ff.<a href=\"#fnref336\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn337\" role=\"doc-endnote\"><p>Die angezogenen Verse sind im masor. Texte von einander durch Zeichen (in Form eines umgekehrten N u n, die nichts weiter als Parenthesenklammern sind) getrennt.<a href=\"#fnref337\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn338\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 10,17.<a href=\"#fnref338\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn339\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 6,26.<a href=\"#fnref339\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn340\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 4,14.<a href=\"#fnref340\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn341\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 2,22.<a href=\"#fnref341\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn342\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 3,14<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref342\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn343\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 2,33.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref343\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn344\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 2,22.<a href=\"#fnref344\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn345\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 4,7.<a href=\"#fnref345\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn346\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 55,6.<a href=\"#fnref346\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn347\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 25,38.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref347\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn348\" role=\"doc-endnote\"><p>Er bewirtete ein einziges Mal die 10 Diener Davids.<a href=\"#fnref348\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn349\" role=\"doc-endnote\"><p>Etvmol. Erkl\u00e4rung des im Texte gebrauchten W.s <span dir=\"rtl\">\u05df\u05d5\u05da\u05de<\/span><a href=\"#fnref349\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn350\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber den man, weil er sehr schmal war, nur einzeln gehen konnte.<a href=\"#fnref350\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn351\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. <span dir=\"rtl\">\u05df\u05d5\u05da\u05de<\/span> wird demnach von <span dir=\"rtl\">\u05da\u05de<\/span> Herr, Gebieter abgeleitet.<a href=\"#fnref351\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn352\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 33,15.<a href=\"#fnref352\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn353\" role=\"doc-endnote\"><p>In die Provinz, um den Beginn des Neumondes zu verk\u00fcnden.<a href=\"#fnref353\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn354\" role=\"doc-endnote\"><p>Am 9. desselben.<a href=\"#fnref354\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn355\" role=\"doc-endnote\"><p>Name des dritten Monat im j\u00fcdischen Kalender, ungef\u00e4hr November, Dezember.<a href=\"#fnref355\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn356\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. des 2. Pesa\u1e25s; cf.\u00a0Bamidbar 9,10ff.<a href=\"#fnref356\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn357\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es vom Belieben abh\u00e4ngt, so sind dieserhalb keine Boten auszusenden.<a href=\"#fnref357\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn358\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 52,6.<a href=\"#fnref358\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn359\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 24,1,2.<a href=\"#fnref359\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn360\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der chronologischen Reihenfolge der hier aufgez\u00e4hlten Ereignisse.<a href=\"#fnref360\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn361\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Z\u00e4hlung der Monate beginnt mit dem Nisan.<a href=\"#fnref361\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn362\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 33,21.<a href=\"#fnref362\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn363\" role=\"doc-endnote\"><p>In der ob. Blatt 18b angezogenen Lehre R. \u0160imo\u0351ns des Frommen.<a href=\"#fnref363\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn364\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in der Fastenrolle genannten Feste gleichen den oben aufgez\u00e4hlten Fasttagen; wenn jene aufgeh\u00f6rt haben, haben auch diese aufgeh\u00f6rt.<a href=\"#fnref364\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn365\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Zach. Kap. 7.<a href=\"#fnref365\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn366\" role=\"doc-endnote\"><p>Baden, Haarschneiden udgl. Sind am Fasttage verboten.<a href=\"#fnref366\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn367\" role=\"doc-endnote\"><p>Das an einem Feste verboten ist. Demnach ist die Fastenrolle, die \u1e24anuka als Fest nennt, nicht aufgehoben.<a href=\"#fnref367\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn368\" role=\"doc-endnote\"><p>Zitat aus der Fastenrolle.<a href=\"#fnref368\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn369\" role=\"doc-endnote\"><p>Da beim Bestehen des Tempels die Fasttage Feste sind; cf.\u00a02. Melachim 25,25ff.<a href=\"#fnref369\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn370\" role=\"doc-endnote\"><p>Der nicht aus der Tora ist u. somit einer Versch\u00e4rfung ben\u00f6tigt.<a href=\"#fnref370\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn371\" role=\"doc-endnote\"><p>Zitat aus der Fastenrolle.<a href=\"#fnref371\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn372\" role=\"doc-endnote\"><p>Es beh\u00e4lt den Charakter eines zerbrochenen Ger\u00e4tes.<a href=\"#fnref372\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn373\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ersteren sind nicht aufgehoben worden.<a href=\"#fnref373\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn374\" role=\"doc-endnote\"><p>In der Provinz, wo die Interkalierung noch nicht bekannt ist, k\u00f6nnte man ja das Neujahrsfest zu fr\u00fch feiern.<a href=\"#fnref374\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn375\" role=\"doc-endnote\"><p>Der gew\u00f6hnliche Monat betr\u00e4gt 29 Tage.<a href=\"#fnref375\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn376\" role=\"doc-endnote\"><p>Werden keine Boten entsandt. Wenn die Interkalation 30 Tage betr\u00e4gt, so wei\u00df man, da\u00df der Elul vollz\u00e4hlig ist.<a href=\"#fnref376\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn377\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies mu\u00df daher durch Boten bekannt gemacht werden.<a href=\"#fnref377\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn378\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Neumondstag des folgenden Monats.<a href=\"#fnref378\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn379\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. am 30. des vorangehenden Monats.<a href=\"#fnref379\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn380\" role=\"doc-endnote\"><p>Die den Neumond sahen; sie d\u00fcrfen au\u00dferhalb des Sabbathgebietes gehen, um dies dem Gerichte anzuzeigen.<a href=\"#fnref380\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn381\" role=\"doc-endnote\"><p>Um den Sabbath vom Feiertag zu trennen, damit man inzwischen frische Kr\u00e4uter bereiten, bezw. damit man einen Toten bestatten k\u00f6nne.<a href=\"#fnref381\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn382\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jt. Blatt 6a.<a href=\"#fnref382\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn383\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil Pal\u00e4stina h\u00f6her liegt; wegen der k\u00fchleren Luft kommt es auf einen Tag nicht an.<a href=\"#fnref383\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn384\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,2.<a href=\"#fnref384\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn385\" role=\"doc-endnote\"><p>Den neuen ond.<a href=\"#fnref385\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn386\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der vergangene Monat bereits interkaliert worden ist, und nachher Zeugen das Erscheinen des Neumondes in der Nacht zum 30. bekunden, so ist ihre Aussage zu verwirren.<a href=\"#fnref386\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn387\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der vergangene Monat bereits interkaliert worden ist, und nachher Zeugen das Erscheinen des Neumondes in der Nacht zum 30. bekunden, so ist ihre Aussage zu verwirren.<a href=\"#fnref387\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn388\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Erscheinen des Neumondes zu bekunden.<a href=\"#fnref388\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn389\" role=\"doc-endnote\"><p>Von deren Weihung die Festsetzung der Feste abh\u00e4ngig ist.<a href=\"#fnref389\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn390\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 6b Anm. 85.<a href=\"#fnref390\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn391\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn Zeugen, die das Erscheinen des Neumondes gesehen haben, dies verleugnen, so ist dies eine offenbare L\u00fcge, da ihn andere wohl gesehen haben; wenn aber Zeugen, die ihn nicht gesehen haben, das Erscheinen desselben bezeugen, so kann sie niemand L\u00fcgen strafen.<a href=\"#fnref391\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn392\" role=\"doc-endnote\"><p>Er war im Kalenderwesen kundig und konnte unabh\u00e4ngig von der Zeugenaussage die Neumonde durch Berechnung festsetzen.<a href=\"#fnref392\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn393\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d5\u05db\u05e2\u05d4 \u05d3\u05d5\u05dd<\/span> ist der Name eines damals bekannten astronomischen Werkchens; die \u00dcbersetzung Kalenderrat (Schwarz, Der j\u00fcd. Kalender p.\u00a016, Zuckermann, <em>Zeitrechnung im T.<\/em> p.\u00a058) ist falsch.<a href=\"#fnref393\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn394\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach korrekten Texten (cf.\u00a0Slonimsky, <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e8\u05d9\u05e4\u05e6\u05d4<\/span> Xp. 79).<a href=\"#fnref394\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn395\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,32.<a href=\"#fnref395\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn396\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,18.<a href=\"#fnref396\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn397\" role=\"doc-endnote\"><p>Der erste Schriftvers (Lev 23,32) spricht vom Vers\u00f6hnungstage, der von Abend bis Abend w\u00e4hrt; wenn der alte Mond am Beginn des Abends gesehen wird, so kann der folgende Tag nicht mehr zum Neumond geweiht werden. Der zweite Schriftvers spricht von der Pflicht des Unges\u00e4uerten, die erst um Mitternacht beginnt.<a href=\"#fnref397\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn398\" role=\"doc-endnote\"><p>Das am 15. des Monats zu feiern ist.<a href=\"#fnref398\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn399\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. am gro\u00dfen Tage; in Pal\u00e4stina interkalierten sie den Elul, soda\u00df sie den Vers\u00f6hnungstag einen Tag fr\u00fcher als in Babylonien feierten.<a href=\"#fnref399\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn400\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df n\u00e4mlich das pal. Gericht den Elul interkaliert hat, u. infolgedessen der Vers\u00f6hnungstag auf den 11. Ti\u0161ri babyl. Rechnung f\u00e4llt.<a href=\"#fnref400\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn401\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Ti\u0161ri kamen sie bis zum Feste nicht so weit wie im Nisan, weil sie durch die zwischenliegenden Feiertage am Reisen verhindert wurden.<a href=\"#fnref401\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn402\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df tats\u00e4chlich der Elul in Pal\u00e4stina interkaliert worden war u. der Vers\u00f6hnungstag auf einen Tag sp\u00e4ter fiel.<a href=\"#fnref402\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn403\" role=\"doc-endnote\"><p>Echa 4,19.<a href=\"#fnref403\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn404\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Winter; cf.\u00a0Bd, II S. 171 Anm. 97.<a href=\"#fnref404\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn405\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 16,1.<a href=\"#fnref405\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn406\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,4.<a href=\"#fnref406\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn407\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil das Gericht die Bekundung der Zeugen nicht braucht.<a href=\"#fnref407\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn408\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 12,7.<a href=\"#fnref408\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn409\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 8,6.<a href=\"#fnref409\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn410\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 12,10.<a href=\"#fnref410\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn411\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 12,10.<a href=\"#fnref411\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn412\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 34,10.<a href=\"#fnref412\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn413\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 17,6.<a href=\"#fnref413\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn414\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,1.<a href=\"#fnref414\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn415\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch Br\u00fcder sind als Zeugenpaar zul\u00e4ssig.<a href=\"#fnref415\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn416\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach RJ. sind sie tauglich u. RS. berichtete das Ereignis.<a href=\"#fnref416\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn417\" role=\"doc-endnote\"><p>Die berufsm\u00e4\u00dfig Wetten abschlie\u00dfen u. ebenfalls als Gl\u00fccksspieler\u00b7gelten.<a href=\"#fnref417\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn418\" role=\"doc-endnote\"><p>Rabbanitisch gelten auch Gl\u00fccksspieler udgl. als R\u00e4uber.<a href=\"#fnref418\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn419\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er den Tod eines Mannes bezeugt, so darf dessen Frau sich wiederum verheiraten.<a href=\"#fnref419\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn420\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er den Tod eines Mannes bezeugt, so darf dessen Frau sich wiederum verheiraten.<a href=\"#fnref420\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn421\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den Erkl\u00e4rern Sektierer, die die Bekundung verhindern wollten.<a href=\"#fnref421\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn422\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,4.<a href=\"#fnref422\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Rosch haSchanah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Rosch haSchanah | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 2a 2b 3a 3b 4a 4b 5a 5b 6a 6b 7a 7b 8a 8b 9a 9b 10a 10b 11a 11b 12a 12b 13a 13b 14a 14b 15a 15b 16a 16b 17a 17b 18a 18b 19a 19b 20a 20b 21a 21b 22a Blatt 2a ES GIBT VIER JAHRESANF\u00c4NGE: DER ERSTE NISAN IST JAHRESANFANG DER K\u00d6NIGE1 UND DER FESTE2. i DER ERSTE ELUL IST JAHRESANFANG F\u00dcR DEN VIEHZEHNTEN3; R. ELEA\u0351ZAR UND R. \u0160IMO\u0351N SAGEN, DER ERSTE TI\u0160RI. DER ERSTE TI\u0160RI IST JAHRESANFANG DES KALENDERJAHRES, DES ERLASSJAHRES4 UND DES JOBELJAHRES5, SOWIE DER PFLANZUNGEN UND KR\u00c4UTER6. DER ERSTE \u0160EBA\u1e6c IST NACH DER SCHULE \u0160AMMAJS JAHRESANFANG DER B\u00c4UME7; DIE SCHULE HILLELS SAGT, DER F\u00dcNFZEHNTE DESSELBEN. GEMARA. DER K\u00d6NIGE. Hinsichtlich welcher Halakha? R. \u1e24isda erwiderte: Hinsichtlich der Schuldscheine, denn wir haben gelernt: Vordatierte Schuldscheine sind ung\u00fcltig8, nachdatierte sind g\u00fcltig. Die Rabbanan lehrten: Wenn ein K\u00f6nig am neunundzwanzigsten Adar die Regierung angetreten hat, so wird ihm &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7397,"parent":7395,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7410","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7410","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7410"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7410\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7411,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7410\/revisions\/7411"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7395"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7397"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}