{"id":7414,"date":"2021-04-19T15:52:15","date_gmt":"2021-04-19T13:52:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7414"},"modified":"2021-04-19T15:52:17","modified_gmt":"2021-04-19T13:52:17","slug":"rosch-haschanah-kapitel-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/rosch-haschanah\/rosch-haschanah-kapitel-2\/","title":{"rendered":"Rosch haSchanah Kapitel 2"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Rosch haSchanah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/rosch-haschanah\/\" data-type=\"page\" data-id=\"7395\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Rosch haSchanah<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-22a\">22a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-22b\">22b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-23a\">23a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-23b\">23b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-24a\">24a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-24b\">24b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25a\">25a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25b\">25b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-22a\">Blatt 22a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <bold>W<\/bold>ENN [<small>DAS<\/small> G<small>ERICHT<\/small>] <small>IHN NICHT KENNT, SO SCHICKT MAN MIT IHM EINEN ANDEREN MIT, DER \u00dcBER IHN ZEUGE<\/small> <a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>. A<small>NFANGS NAHM MAN<\/small> B<small>EKUNDUNGEN \u00dcBER DEN<\/small> N<small>EUMOND VON JEDERMANN AN, SEITDEM ABER DIE<\/small> M<small>IN\u00c4ER<\/small> V<small>ERWIRRUNG ANRICHTETEN, ORDNETE MAN AN, SIE NUR VON<\/small> B<small>EKANNTEN ENTGEGENZUNEHMEN<\/small>.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-22b\">Blatt 22b<\/h2>\n<p>GEMARA. Unter \u00bbanderen\u00ab ist ja einer zu verstehen; ist einer denn beglaubigt, es wird ja gelehrt: Einst kam er mit seinen Zeugen, \u00fcber ihn zu zeugen!? R. Papa erwiderte: Unter \u00bbanderen\u00ab ist ein anderes Zeugenpaar zu verstehen. Dies ist auch einleuchtend; \u00bbwenn [das Gericht] ihn nicht kennt\u00ab, und wenn du nicht so sagen wolltest, w\u00e4re unter \u00bbihn\u00ab einer zu verstehen, und einer ist ja nicht glaubw\u00fcrdig, da es hierbei <em>Recht<\/em><a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>hei\u00dft. Vielmehr ist unter \u00bbihn\u00ab ein Zeugenpaar zu verstehen, und ebenso ist auch unter \u00bbanderen\u00ab ein anderes Zeugenpaar zu verstehen.<\/p>\n<p>Ist einer denn nicht glaubw\u00fcrdig, es wird ja gelehrt, da\u00df R. Nehoraj einst am \u0160abbath nach U\u0161a ging, um \u00fcber einen Zeugen zu bekunden!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen: R. Nehoraj hatte noch einen Zeugen mit sich, jedoch ist er wegen des Ansehens R. Nehorajs<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> nicht genannt. R. A\u0161i erwiderte: Ein Zeuge war bereits in U\u0161a, und R. Nehoraj ging hin, um sich diesem anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Wozu braucht dies demnach gelehrt zu werden!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, man d\u00fcrfe in einem Zweifel<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> den \u0160abbath nicht entweihen, so lehrt er uns. Als U\u0351la kam und berichtete, man habe im Westen den Mond geweiht, sprach R. Kahana: Nicht nur U\u0351la, der ein bedeutender Mann ist, ist glaubw\u00fcrdig, sondern auch jeder andere ist glaubw\u00fcrdig, weil man nicht bei einer Sache l\u00fcgt, die sich sp\u00e4ter herausstellt. Ebenso wird gelehrt: Wenn jemand aus dem Ende der Welt herkommt und erz\u00e4hlt, das Gericht habe den Neumond geweiht, ist er glaubw\u00fcrdig.<\/p>\n<p>A<small>NFANGS NAHM MAN<\/small> B<small>EKUNDUNGEN \u00dcBER DEN<\/small> N<small>EUMOND VON JEDERMANN AN<\/small> &amp;c.\u00a0Die Rabbanan lehrten: Was war es f\u00fcr eine Verwirrung, die die Min\u00e4er anrichteten?<\/p>\n<p>Einst wollten die Bo\u00ebthos\u00e4er die Weisen irre f\u00fchren und mieteten um vierhundert Zuz zwei M\u00e4nner, einen von den unsrigen und den anderen von den ihrigen. Der ihrige legte sein Zeugnis ab und entfernte sich. Hierauf sprach man zum unsrigen: Erz\u00e4hle, wie hast du den Mond gesehen? Er erwiderte: Ich war auf den Stufengang von Edomim hinaufgegangen und sah ihn zwischen zwei Felsen lagern ; sein Kopf glich dem eines Kalbes, seine Ohren denen einer Ziege, seine H\u00f6rner denen eines Hirsches und der Schwanz lag ihm zwischen den H\u00fcften, und als ich ihn erblickte, erschrak ich und fiel r\u00fccklings nieder; wenn ihr mir nicht glaubt, so sind hier die zweihundert Zuz in meinem Gewande eingebunden. Darauf sprachen diese zu ihm: Wer verleitete dich dazu? Dieser erwiderte: Als ich erfuhr, da\u00df die Bo\u00ebthos\u00e4er die Weisen irre f\u00fchren wollen, sagte ich: ich will gehen und dies verraten, denn sonst k\u00f6nnten unw\u00fcrdige Leute kommen und die Weisen irref\u00fchren. Da sprachen sie zu ihm: Die zweihundert Zuz seien dir geschenkt<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>, und der dich gemietet hat, soll auf den Pfahl gespannt<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> werden. Darauf ordnete man an, [das Zeugnis] nur von Bekannten entgegenzunehmen.<\/p>\n<p><bold>A<\/bold><small>NFANGS ZEIGTE MAN<\/small> [<small>DIE<\/small> W<small>EIHE DES<\/small> N<small>EUMONDS<\/small>] <small>DURCH<\/small> F<small>EUERSIGNALE AN<\/small>, <small>SEITDEM ABER DIE<\/small> S<small>AMARITANER EINE<\/small> V<small>ERWIRRUNG ANRICHTETEN, ORDNETE MAN AN, DASS<\/small> B<small>OTEN AUSZIEHEN SOLLTEN<\/small>. <sup>ii<\/sup> W<small>IE ZEIGTE MAN ES DURCH<\/small> F<small>EUERSIGNALE AN?<\/small> M<small>AN HOLTE LANGE<\/small> S<small>TANGEN AUS<\/small> Z<small>EDERNHOLZ<\/small>, R<small>OHR<\/small>, O<small>LEASTERHOLZ<\/small><a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> <small>UND<\/small> W<small>ERG (VON<\/small> F<small>LACHS) UND UMWICKELTE ALLES MIT EINER<\/small> S<small>CHNUR<\/small>. <sup>iii<\/sup> H<small>IERAUF STIEG JEMAND AUF DIE<\/small> B<small>ERGSPITZE, Z\u00dcNDETE ES AN UND SCHWANG ES HIN UND HER, AUFW\u00c4RTS UND ABW\u00c4RTS, BIS ER SAH, DASS SEIN<\/small> G<small>ENOSSE AUF DER N\u00c4CHSTEN<\/small> B<small>ERGSPITZE DAS GLEICHE TAT; UND EBENSO<\/small> [<small>EIN ANDERER<\/small>] <small>AUF DER DRITTEN<\/small> B<small>ERGSPITZE<\/small>. V<small>ON WO AUS ZEIGTE MAN DIE<\/small> F<small>EUERSIGNALE AN?<\/small> V<small>OM<\/small> \u00d6<small>LBERGE NACH<\/small> S<small>AR\u1e6cABA, VON<\/small> S<small>AR\u1e6cABA NACH<\/small> A<small>GRIPPINA<\/small><a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>, <small>VON<\/small> A<small>GRIPPINA NACH<\/small> \u1e24<small>AVRAN UND VON<\/small> \u1e24<small>AVRAN NACH<\/small> B<small>ETH<\/small> B<small>ALTIN; VON<\/small> B<small>ETH<\/small> B<small>ALTIN AUS SIGNALISIERTE ER NICHT WEITER, SONDERN SCHWANG<\/small> [<small>DIE<\/small> F<small>ACKEL<\/small>] <small>HIN UND HER, AUFW\u00c4RTS UND ABW\u00c4RTS, BIS ER DAS GANZE<\/small> D<small>IASPORAGEBIET WIE EINE<\/small> F<small>EUERFLAMME VOR SICH SAH<\/small>.<sup>iv<\/sup><\/p>\n<p>GEMARA. Wieso ist es erwiesen, da\u00df \u00bbmasiin\u00ab die Bedeutung \u00bbz\u00fcnden\u00ab hat?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a><em>vajisa\u00e9m David [und seine Leute]<\/em>, was \u00fcbersetzt wird: <em>David z\u00fcndete sie an<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man zeigt die Weihe des Neumondes durch Feuersignale an, nur wenn man ihn zur rechten Zeit gesehen hat. Wann signalisiert man? Am Abend der Konjunktion.<\/p>\n<p>Demnach erfolgt dies nur dann, wenn der vorangehende Monat unvollz\u00e4hlig ist, nicht aber, wenn er vollz\u00e4hlig ist; aus welchem Grunde? R. Zera erwiderte: Mit R\u00fccksicht auf einen Neumondstag eines unvollz\u00e4hligen Monats, der auf einen Vorabend des \u0160abbaths f\u00e4llt. [In diesem Falle] hat es am Ausgange des \u0160abbaths zu erfolgen, und wenn man sagen wollte, es erfolge auch<\/p>\n<h2 id=\"blatt-23a\">Blatt 23a<\/h2>\n<p>beim vollz\u00e4hligen, so w\u00fcrde man im Zweifel sein, ob dieser unvollz\u00e4hlig sei, und nur deshalb gestern nicht signalisiert worden ist, weil es dann nicht m\u00f6glich war, oder es vollz\u00e4hlig sei, und dies zur rechten Zeit erfolge.<\/p>\n<p>Sollte man doch sowohl an einem vollz\u00e4hligen als auch an einem unvollz\u00e4hligen [signalisieren], es aber ganz unterlassen, wenn der Neumondstag auf einen Vorabend des \u0160abbaths f\u00e4llt, denn wenn man am \u0160abbathausgang nicht signalisiert, w\u00e4hrend es sonst auch an einem vollz\u00e4hligen erfolgt, wei\u00df man, da\u00df dieser unvollz\u00e4hlig ist!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte dennoch irren und glauben, er sei vollz\u00e4hlig, und nur deshalb sei nicht signalisiert worden, weil man [durch den Sabbathschmaus] verhindert wurde.<\/p>\n<p>Sollte man am vollz\u00e4hligen signalisieren und am unvollz\u00e4hligen nicht!? Abajje erwiderte: Damit das Volk nicht zwei Tage von der Arbeit zur\u00fcckgehalten werde<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>W<small>IE ZEIGTE MAN ES DURCH<\/small> F<small>EUERSIGNALE AN?<\/small> M<small>AN HOLTE<\/small> S<small>TANGEN &amp;C<\/small>. R. Jehuda sagte: Es gibt vier Arten Zedern: Zeder, Kedros, Oleaster und Zypresse. Kedros ist wie Rabh sagte, die Idra, wie sie in der Schule R. \u0160ilas sagen, die Mabeliga, und wie manche sagen, der Golamus<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>. Er streitet somit gegen Raba b. R. Hona, denn Raba b. R. Hona sagte : Es gibt zehn Arten Zedern, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a><em>ich will die W\u00fcste besetzen mit Zedern, Akazien, Myrten und \u00d6lb\u00e4umen, und die Steppe mit Zypressen, Ulmen und Buchsb\u00e4umen allzumal<\/em>. (Zeder hei\u00dft Arza; Akazie, Turnitha; Myrte, Asa; \u00d6lbaum, Balsam; Zypresse, Brotha; Ulme, Saga; Buchsbaum, \u0160urbina<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>).<\/p>\n<p>Es sind ja nur sieben!?<\/p>\n<p>Als R. Dimi kam, sagte er, man habe zu diesen noch hinzugef\u00fcgt die Eiche, die Terebinthe und die Koralle. (Eiche, Bu\u1e6dami ; Terebinthe, Baluti; Koralle, Kesitha). Manche sagen: Den Lorbeer, die Platane und die Koralle. (Lorbeer, Ara; Platane, Dulba; Koralle, Kesitha).<\/p>\n<p><a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a><em>Die kein m\u00e4chtiges Fahrzeug bef\u00e4hrt<\/em>. Rabh sagte: Das ist ein gro\u00dfes Schnellschiff.<\/p>\n<p>Wie machen sie<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>es?<\/p>\n<p>Sechstausend Mann ballasten es ein Jahr (von zw\u00f6lf Monaten) hindurch mit Sand, und wie manche sagen, zw\u00f6lf tausend Mann sechs Monate hindurch; es wird so lange beballastet, bis [das Schiff] auf Grund<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>sitzt. Hierauf steigt ein Taucher hinab, bindet Stricke an die Korallen und befestigt sie. Sodann wirft man den Sand \u00fcber Bord, und je h\u00f6her das Schiff steigt, desto mehr werden [die Korallen] aus dem Wasser gehoben. Beim Umtausch auf Silber erh\u00e4lt man daf\u00fcr das Doppelte. Es gibt drei H\u00e4fen, zwei r\u00f6mische und einen persischen; die r\u00f6mischen liefern Korallen, der persische liefert Perlen; dieser wird Hafen von Ma\u0161mahig<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>genannt.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan sagte: Jede einzelne Akazie, die die Nichtjuden von Jeru\u0161alem genommen haben, wird der Heilige, gepriesen sei er, ihm dereinst zur\u00fcckerstatten, denn es hei\u00dft: <em>ich will die W\u00fcste mit Zedern, Akazien &amp;c.<\/em>, und unter \u00bbW\u00fcste\u00ab ist Jerusalem zu verstehen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a><em>\u00c7ijon ward zur W\u00fcste<\/em>.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jo\u1e25anan: Wer die Tora lernt und sie nicht lehrt, gleicht einer Myrte in der W\u00fcste. Manche lesen: Wer die Tora lernt und sie in einem Orte lehrt, wo kein Schriftgelehrter ist, gleicht einer Myrte in der W\u00fcste, weil sie da gesucht ist.<\/p>\n<p>Ferner sagte R. Jo\u1e25anan: Wehe den V\u00f6lkern, f\u00fcr die es kein Mittel mehr gibt, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a><em>anstatt des Erzes will ich Gold bringen, anstatt des Eisens will ich Silber bringen, anstatt des Holzes Erz und anstatt der Steine Eisen<\/em>. Was aber k\u00f6nnte R. A\u0351qiba und seine Genossen ersetzen<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>!? \u00dcber sie hei\u00dft es:<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a><em>ich werde ihr Blut r\u00e4chen, das ich noch nicht ger\u00e4cht habe<\/em>.<\/p>\n<p>V<small>ON WO AUS ZEIGTE MAN DIE<\/small> F<small>EUERSIGNALE AN? &amp;C<\/small>. V<small>ON<\/small> B<small>ETH<\/small> B<small>ALTIN<\/small>. Was ist Beth Baltin? Rabh erwiderte: Das ist Biram.<\/p>\n<p>Welches hei\u00dft<\/p>\n<h2 id=\"blatt-23b\">Blatt 23b<\/h2>\n<p>Diasporagebiet? R. Joseph erwiderte: Pumbeditha.<\/p>\n<p>Wieso wie eine Feuerflamme?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Jeder nahm eine Fackel in die Hand und stieg auf das Dach. Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar sagte: Auch in \u1e24arim, Kajar, Gader und ihrer Umgegend. Manche sagen, diese lagen zwischen jenen, und manche sagen, diese lagen an der anderen Seite Pal\u00e4stinas. Einer nennt [die Ortschaften der] einen Seite, und einer nennt die der anderen Seite. R. Jo\u1e25anan sagte: [Die Entfernung] zwischen dem einen und dem anderen [Orte] betrug acht Parasangen.<\/p>\n<p>Das sind demnach zweiunddrei\u00dfig, und jetzt sind es ja bedeutend mehr!? Abajje erwiderte: Die Wege sind jetzt versperrt<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a><em>ich will deine Wege mit Dornen verlegen<\/em>. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq entnimmt dies aus Folgendem :<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a><em>er zerst\u00f6rte meine Pfade<\/em>.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>I<\/bold><small>N<\/small> J<small>ERU\u0160ALEM WAR EIN GROSSER<\/small> H<small>OF, DER<\/small> B<small>ETH<\/small> J<small>A\u0351ZEQ GENANNT WURDE, WO DIE<\/small> Z<small>EUGEN SICH VERSAMMELTEN UND VOM<\/small> G<small>ERICHTE VERH\u00d6RT WURDEN<\/small>. D<small>A WURDEN IHNEN GROSSE<\/small> M<small>AHLZEITEN BEREITET, DAMIT SIE ZU KOMMEN ANGEREGT WERDEN<\/small>. V<small>ORMALS DURFTEN SIE SICH VON DORT DEN GANZEN TAG<\/small><a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> <small>NICHT ENTFERNEN, SP\u00c4TER ABER ORDNETE<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9L<\/small> der \u00c4<small>LTERE AN<\/small>, <small>DASS SIE ZWEITAUSEND<\/small> E<small>LLEN NACH JEDER<\/small> R<small>ICHTUNG<\/small> [<small>GEHEN<\/small>] <small>D\u00dcRFEN<\/small>. U<small>ND DIES GILT NICHT NUR VON DIESEN ALLEIN, SONDERN AUCH DIE WEISE<\/small> F<small>RAU, DIE<\/small> G<small>EBURTSHILFE LEISTEN KOMMT, ODER WER BEI EINER<\/small> F<small>EUERSBRUNST, EINEM R\u00c4UBERISCHEN<\/small> \u00dc<small>BERFALL<\/small>, <small>EINER<\/small> [\u00dc<small>BERSCHWEMMUNG<\/small>] <small>DES<\/small> F<small>LUSSES ODER EINEM<\/small> E<small>INSTURZ<\/small> H<small>ILFE LEISTEN KOMMT, SIE ALLE HABEN GLEICH DEN \u00dcBRIGEN<\/small> B<small>EWOHNERN DES<\/small> O<small>RTES ZWEITAUSEND<\/small> E<small>LLEN NACH JEDER<\/small> R<small>ICHTUNG<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Sie fragten: Hei\u00dft es Beth Ja\u0351zeq oder Beth Jazeq? Beth Ja\u0351zeq bedeutet Freudiges, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a><em>er behackte [vajaa<em>\u0351<\/em>zqehu] und entsteinigte ihn<\/em>; Beth Jazeq dagegen bedeutet Trauriges, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a><em>er war in Ketten gefesselt [baaziqim]<\/em><a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>.Abajje erwiderte: Komm und h\u00f6re: Da wurden f\u00fcr sie gro\u00dfe Mahlzeiten bereitet, damit sie zu kommen angeregt werden.<\/p>\n<p>Da war vielleicht beides.<\/p>\n<p><sup>vi<\/sup> <bold>W<\/bold><small>IE VERH\u00d6RT MAN DEN<\/small> Z<small>EUGEN?<\/small> D<small>AS<\/small> P<small>AAR, DAS ZUERST KOMMT, VERH\u00d6RT MAN ZUERST<\/small>. M<small>AN L\u00c4SST DEN GR\u00d6SSEREN EINTRETEN UND SPRICHT ZU IHM:<\/small> E<small>RZ\u00c4HLE, WIE HAST DU DEN<\/small> M<small>OND GESEHEN?<\/small> V<small>OR DER<\/small> S<small>ONNE ODER HINTER DER<\/small> S<small>ONNE?<\/small> N<small>\u00d6RDLICH VON IHR ODER S\u00dcDLICH?<\/small> W<small>IE HOCH WAR ER?<\/small> N<small>ACH WELCHER<\/small> R<small>ICHTUNG NEIGTE ER?<\/small> W<small>IE BREIT WAR ER?<\/small> S<small>AGT ER: VOR DER<\/small> S<small>ONNE, SO IST SEINE<\/small> A<small>USSAGE NICHTIG<\/small>. H<small>IERAUF L\u00c4SST MAN DEN ZWEITEN EINTRETEN UND VERH\u00d6RT IHN<\/small>. E<small>RGIBT ES SICH, DASS IHRE<\/small> A<small>USSAGEN \u00dcBEREINSTIMMEN, SO IST IHR<\/small> Z<small>EUGNIS G\u00dcLTIG, UND DIE \u00dcBRIGEN<\/small> P<small>AARE BEFRAGT MAN NUR OBERFL\u00c4CHLICH; NICHT ETWA, WEIL MAN IHRER BRAUCHT, SONDERN NUR, DAMIT SIE NICHT MISSMUTIG FORTGEHEN, UND DAMIT SIE ZU KOMMEN ANGEREGT WERDEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Vor der Sonne ist ja dasselbe, was n\u00f6rdlich, und hinter der Sonne ist ja dasselbe, was s\u00fcdlich!? Abajje erwiderte: Ob die Schattenseite [des Mondes] zur Sonne oder von der Sonne gewendet war; sagt er: zur Sonne, so ist seine Aussage nichtig. R.Jo\u1e25anan sagte n\u00e4mlich: Es hei\u00dft :<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a><em>sein ist die Herrschermacht und die Majest\u00e4t, er stiftet Frieden in seinen H\u00f6hen<\/em>; noch nie hat die Sonne die Schattenseite des Mondes gesehen, noch die Schattenseite des Regenbogens. Nicht die Schattenseite des Mondes, damit er nicht entmutigt werde; nicht die Schattenseite des Regenbogens, damit die Sonnenanbeter nicht sagen, sie werfe Pfeile.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-24a\">Blatt 24a<\/h2>\n<p>W<small>IE HOCH WAR ER?<\/small> N<small>ACH WELCHER<\/small> R<small>ICHTUNG NEIGTE &amp;C<\/small>. Das eine lehrt, wenn n\u00f6rdlich, sei seine Aussage g\u00fcltig, und wenn s\u00fcdlich, sei seine Aussage nichtig, und ein Anderes lehrt entgegengesetzt: wenn s\u00fcdlich, sei seine Aussage g\u00fcltig, und wenn n\u00f6rdlich, sei seine Aussage nichtig!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; das eine im Sommer und das andere in der Regenzeit<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Wenn einer sagt, er war zwei Ochsenstecken hoch, und einer sagt, drei, so ist. ihr Zeugnis g\u00fcltig; wenn, einer sagt, drei, und einer sagt, f\u00fcnf, so ist ihr Zeugnis ung\u00fcltig; wohl aber wird [die Aussage des einen] mit der eines anderen vereinigt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: [Sagen sie], sie haben ihn<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>im Wasser gesehen, in einem Glasgef\u00e4\u00dfe oder durch die Wolken, so ist dies keine Bekundung; wenn zur H\u00e4lfte im Wasser, zur H\u00e4lfte durch die Wolken oder zur H\u00e4lfte in einem Glasgef\u00e4\u00dfe, so ist dies keine Bekundung.<\/p>\n<p>Wozu ist dies von der H\u00e4lfte n\u00f6tig, wenn du dies sogar vom ganzen sagst!?<\/p>\n<p>Er meint es vielmehr wie folgt: zur H\u00e4lfte im Wasser und zur H\u00e4lfte am Himmel, zur H\u00e4lfte durch die Wolken und zur H\u00e4lfte am Himmel, oder zur H\u00e4lfte in einem Glasgef\u00e4\u00dfe und zur H\u00e4lfte am Himmel, so ist dies keine Bekundung.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: [Sagen sie], sie haben ihn gesehen und dann nicht mehr, so ist dies keine Bekundung.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen ihn ja gesehen haben und fortgegangen sein!? Abajje erwiderte: Er meint es wie folgt: wir hatten ihn zuf\u00e4llig gesehen, und als wir ihn zu sehen w\u00fcnschten, sahen wir ihn nicht mehr, so ist dies keine Bekundung.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? Sie haben wahrscheinlich nur eine helle Wolkenkugel gesehen.<\/p>\n<p><bold>D<\/bold><small>ER<\/small> G<small>ERICHTSPR\u00c4SIDENT SPRICHT:<\/small> G<small>EWEIHT, UND DAS GANZE<\/small> V<small>OLK SPRICHT IHM NACH:<\/small> G<small>EWEIHT, GEWEIHT<\/small>. <sup>vii<\/sup> M<small>AN WEIHE IHN, EINERLEI OB ER ZUR<\/small> Z<small>EIT SICHTBAR WAR ODER ZUR<\/small> Z<small>EIT NICHT SICHTBAR WAR<\/small>. R. E<small>LEA\u0351ZAR B<\/small>. \u00c7<small>ADOQ<\/small> sagt, <small>WAR ER ZUR<\/small> Z<small>EIT NICHT SICHTBAR, SO WEIHE MAN IHN NICHT, DA MAN IHN BEREITS IM<\/small> H<small>IMMEL GEWEIHT HAT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. D<small>ER<\/small> G<small>ERICHTSPR\u00c4SIDENT &amp;C<\/small>. Woher dies? R. \u1e24ija b.Gamda erwiderte im Namen des R. Jose b.\u0160a\u00fal im Namen Rabbis: Die Schrift sagt :<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a><em>Mo\u0161e verk\u00fcndete die Feste des Herrn<\/em>; hieraus, da\u00df der Gerichtspr\u00e4sident sagen mu\u00df: Geweiht.<\/p>\n<p>U<small>ND DAS GANZE<\/small> V<small>OLK SPRICHT IHM NACH:<\/small> G<small>EWEIHT, GEWEIHT<\/small>. Woher dies? R. Papa erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a><em>die ihr zu verk\u00fcnden habt<\/em>, und man lese <em>atem<\/em> [ihr] statt <em>otham<\/em> [die]. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Hieraus:<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a><em>diese sind meine Feste<\/em>; sie m\u00fcssen sagen: meine Feste.<\/p>\n<p>Wozu zweimal: geweiht, geweiht?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a><em>heilige Verk\u00fcndungen<\/em>.<\/p>\n<p>R. E<small>LEA\u0351ZAR B<\/small>.\u00c7<small>ADOQ SAGT, WAR ER ZUR<\/small> Z<small>EIT NICHT SICHTBAR, SO WEIHE MAN IHN NICHT<\/small>. Es wird gelehrt: Pelemo sagte, wenn zur Zeit, brauche man ihn nicht<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>zu weihen, wenn nicht zur Zeit, m\u00fcsse man ihn weihen; R. Elea\u0351zar b. R. \u0160imo\u0351n<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>sagt, ob so oder so brauche man ihn nicht zu weihen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a><em>ihr sollt das f\u00fcnfzigste Jahr weihen<\/em>, du hast das Jahr zu weihep, nicht aber sind die Monate zu weihen. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist wie R. Elea\u0351zar b.\u00c7adoq. Abajje sprach: Auch wir haben es gelernt: Wenn das Gericht und ganz Jisra\u00e9l ihn gesehen haben und die Zeugen auch vernommen worden sind, aber bevor es noch \u00bbGeweiht\u00ab auszusprechen kam, es dunkel ward, so ist es ein Schaltmonat. Nur ein Schaltmonat, geweiht aber nicht.<\/p>\n<p>Da\u00df er ein Schaltmonat ist, mu\u00df besonders gelehrt werden; man k\u00f6nnte glauben, da das Gericht und ganz Jisra\u00e9l ihn gesehen haben, sei es bekannt, und man mache ihn nicht zum Schaltmonat, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>^viii 1^ <bold>R.<\/bold> G<small>AMLI\u00c9L HATTE IN SEINEM<\/small> S<small>\u00d6LLER<\/small> A<small>BBILDUNGEN VON<\/small> M<small>ONDFIGUREN AUF EINER<\/small> T<small>AFEL (UND) AN DER<\/small> W<small>AND; DIESE ZEIGTE ER DEN UNKUNDIGEN, INDEM ER SPRACH:<\/small> H<small>AST DU IHN SO GESEHEN<\/small>? <small>ODER SO<\/small>?<\/p>\n<p>GEMARA. Ist dies denn erlaubt, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a><em>ihr sollt neben mir nicht fertigen<\/em>, ihr d\u00fcrft keine Abbildungen meiner Dienstlinge anfertigen!? Abajje erwiderte: Die Tora hat nur [die Abbildung von] Dienstlingen verboten, wie man solche anfertigen kann. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Man darf nicht ein Haus in der Form des Tempels bauen, eine Vorhalle in der Form der Tempelhalle, einen Hof in der Form des Tempelhofes, einen Tisch in der Form des Tisches<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>, einen Leuchter in<\/p>\n<h2 id=\"blatt-24b\">Blatt 24b<\/h2>\n<p>der Form des Leuchters<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>. Einen solchen darf man f\u00fcnf-, sechs- und achtarmig machen, aber nicht siebenarmig, auch nicht aus anderem Metalle; R. Jose b.Jehuda sagt, nicht einmal aus Holz, denn daraus fertigten ihn K\u00f6nige<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>des ha\u0161mon\u00e4ischen Hauses. Jene erwiderten ihm: Ist etwa hieraus zu beweisen!? Es waren eiserne St\u00e4be, die sie mit Holz<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>verkleideten; als sie reicher wurden, fertigten sie ihn aus Silber, und als sie noch reicher wurden, fertigten sie ihn aus Gold<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Aber ist denn [die Abbildung] von Dienstlingen, wie man solche nicht fertigen kann, erlaubt, es wird ja gelehrt: <em>ihr sollt neben mir nicht fertigen<\/em>, ihr d\u00fcrft keine Abbildung meiner Dienstlinge fertigen, die droben Dienst vor mir tun!? Abajje erwiderte: Die Tora hat nur die Abbildung der vier Gesichter<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>zusammen verboten.<\/p>\n<p>Demnach sollte das Gesicht eines Menschen allein erlaubt sein, wieso wird nun gelehrt, alle Gesichter seien erlaubt, ausgenommen das Menschengesicht!? R. Hona, Sohn des R. Idi, erwiderte: Ich wei\u00df es aus dem Vortrage Abajjes: <em>ihr sollt neben mir [iti] nicht fertigen<\/em>, man lese: <em>ihr sollt mich [oti]<\/em><a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a><em>nicht abbilden<\/em>.<\/p>\n<p>Sind denn andere Dienstlinge erlaubt, es wird ja gelehrt: Ihr sollt neben mir nicht fertigen, ihr d\u00fcrft keine Abbildung meiner Dienstlinge fertigen, die droben Dienst vor mir tun, wie Ophanim, Seraphim, die heiligen Tiere und die Dienstengel!? Abajje erwiderte: Die Tora hat nur die Dienstlinge der obersten Himmelsw\u00f6lbung<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>verboten.<\/p>\n<p>Sind denn solche aus der unteren Himmelsw\u00f6lbung erlaubt, es wird ja gelehrt :<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a><em>Die sich im Himmel befinden<\/em>, dies schlie\u00dft Sonne, Mond, Sterne und Planeten ein; <em>oben<\/em>, dies schlie\u00dft die Dienstengel ein!?<\/p>\n<p>Diese Lehre spricht von der Anbetung. Anzubeten ist ja auch ein kleines W\u00fcrmchen verboten!?<\/p>\n<p>Dem ist auch so: Es wird n\u00e4mlich gelehrt: <a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a><em>Was sich auf der Erde befindet<\/em>, dies schlie\u00dft Berge und H\u00fcgel, Meere und Fl\u00fcsse, Flu\u00dfbetten und T\u00e4ler ein; <em>unten<\/em>, dies schlie\u00dft selbst ein kleines W\u00fcrmchen ein.<\/p>\n<p>Ist denn die blo\u00dfe Anfertigung<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>erlaubt, es wird ja gelehrt: <em>Ihr sollt neben mir nicht fertigen<\/em>, ihr d\u00fcrft keine Abbildung meiner Dienstlinge fertigen, die droben Dienst vor mir tun, wie Sonne, Mond, Sterne und Planeten!?<\/p>\n<p>Anders war es bei R. Gamli\u00e9l, f\u00fcr ihn hatten andere<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>sie angefertigt.<\/p>\n<p>Aber f\u00fcr R. Jehuda hatten ja andere [eine Figur] angefertigt, dennoch sprach \u0160emu\u00e9l zu ihm: Scharfsinniger, kratze ihm die Augen aus!?<\/p>\n<p>Diese war eine plastische Figur, und zwar wegen des Verdachtes<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Einen Siegelring mit erhabener Figur darf man nicht anlegen, wohl aber darf man mit ihm siegeln, einen mit vertiefter Figur darf man anlegen, jedoch nicht mit diesem siegeln.<\/p>\n<p>Ber\u00fccksichtigen wir denn den Verdacht, im Bethause Saphjathib<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>in Nehardea\u0351 war ja eine B\u00fcste aufgestellt, dennoch gingen da Rabh, \u0160emu\u00e9l, der Vater \u0160emu\u00e9ls und Levi beten, ohne Verdacht zu f\u00fcrchten!?<\/p>\n<p>Anders ist es bei einer Mehrheit.<\/p>\n<p>R. Gamli\u00e9l war ja ein einzelner!?<\/p>\n<p>Da er F\u00fcrst war, waren stets viele bei ihm anwesend. Wenn du willst, sage ich: sie waren aus einzelnen Teilen zusammengesetzt. Wenn du aber willst, sage ich: er hatte sie zu Studienzwecken angefertigt, und es hei\u00dft :<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a><em>du sollst nicht lernen, es zu tun<\/em>, wohl aber darfst du lernen, um es zu verstehen und zu lehren.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-25a\">Blatt 25a<\/h2>\n<p><sup>viii,2<\/sup> <bold>E<\/bold><small>INST KAMEN ZWEI<\/small> [Z<small>EUGEN<\/small>] <small>UND BEZEUGTEN, SIE H\u00c4TTEN MORGENS<\/small> [<small>DEN ALTEN<\/small> M<small>OND<\/small>] <small>IM<\/small> O<small>STEN UND ABENDS<\/small> [<small>DEN<\/small> N<small>EUEN<\/small>] <small>IM<\/small> W<small>ESTEN GESEHEN, UND<\/small> R. J<small>O\u1e24ANAN B<\/small>.N<small>URI ERKL\u00c4RTE SIE ALS<\/small> F<small>ALSCHZEUGEN; ALS SIE ABER NACH<\/small> J<small>ABNE KAMEN, NAHM SIE<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9L AN<\/small>. F<small>ERNER KAMEN EINST ZWEI<\/small> [<small>ZEUGEN<\/small>] <small>UND BEZEUGTEN, SIE H\u00c4TTEN IHN ZUR ZEIT<\/small><a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a><small>GESEHEN, W\u00c4HREND ER ABER IN DER<\/small> S<small>CHALTNACHT NICHT SICHTBAR WAR, UND<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9L NAHM SIE AN<\/small>. R. D<small>OSA B<\/small>.A<small>RCHINOS ABER SPRACH ZU IHM: ES SIND<\/small> F<small>ALSCIIZEUGEN; WIE KANN MAN VON EINER FRAU BEKUNDEN, SIE HABE GEBOREN, WENN IHR DER<\/small> B<small>AUCH BIS AN DIE<\/small> Z<small>\u00c4HNE REICHT!?<\/small> D<small>A SPRACH<\/small> R. J<small>EHO\u0160UA\u0351 ZU IHM:<\/small> D<small>EINE<\/small> W<small>ORTE LEUCHTEN MIR EIN<\/small>. <sup>ix<\/sup> <small>HIERAUF LIESS R<\/small>. G<small>AMLI\u00c9L IHM SAGEN :<\/small> I<small>CH BEFEHLE DIR, DASS DU AN DEM<\/small> T<small>AGE, AUF DEN NACH DEINER<\/small> B<small>ERECHNUNG DER0 VERS\u00d6HNUNGSTAG F\u00c4LLT, MIT<\/small> S<small>TOCK UND<\/small> G<small>ELD ZU MIR KOMMST<\/small>. A<small>LS<\/small> R. A\u0351<small>QIBA ZU IHM KAM UND IHN TRAURIG FAND, SPRACH ER ZU IHM<\/small>: I<small>CH KANN BEWEISEN, DASS ALLES, WAS R<\/small>. G<small>AMLI\u00c9L ANGEORDNET HAT, RICHTIG IST<\/small>. E<small>S HEISST<\/small> :<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a><em>das sind die Feste des Herrn, heilige Verk\u00fcndungen, die ihr zu verk\u00fcnden habt<\/em>; <small>NUR DIESE SIND<\/small> F<small>ESTE, OB ZUR BESTIMMTEN<\/small> Z<small>EIT ODER NICHT ZUR BESTIMMTEN<\/small> Z<small>EIT<\/small>. H<small>IERAUF KAM ER ZU<\/small> R. D<small>OSA B<\/small>.A<small>RCHINOS, UND DIESER SPRACH ZU IHM:<\/small> W<small>OLLTE MAN DEN<\/small> G<small>ERICHTSHOF<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9LS NACHPR\u00dcFEN, SO K\u00d6NNTE MAN JEDEN SEIT DEN<\/small> T<small>AGEN<\/small> M<small>O\u0160ES BIS HEUTE EINGESETZTEN<\/small> G<small>ERICHTSHOF NACHPR\u00dcFEN<\/small>. E<small>S HEISST<\/small> :<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a><em>da stiegen Mo\u0161e und Ahron, Nadab und Abihu, sowie siebzig der \u00c4ltesten Jisraels<\/em>; <small>WESHALB WERDEN DIE<\/small> N<small>AMEN DER<\/small> \u00c4<small>LTESTEN NICHT GENANNT?<\/small> D<small>IES LEHRT, DASS JEDER<\/small> D<small>REIM\u00c4NNER<\/small>[<small>GERICHTSIIOF<\/small>], <small>DER IN<\/small> J<small>ISRA\u00c9L EINGESETZT WURDE, DEM<\/small> G<small>ERICHTSH\u00d6FE<\/small> M<small>O\u0160ES GLEICHT<\/small>. D<small>ARAUF NAHM ER<\/small> S<small>TOCK UND<\/small> G<small>ELD IN DIE<\/small> H<small>AND UND GING AN DEM<\/small> T<small>AGE, AUF DEN NACH SEINER<\/small> B<small>ERECHNUNG DER<\/small> V<small>ERS\u00d6HNUNGSTAG FIEL, ZU<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9L NACH<\/small> J<small>ABNE<\/small>. D<small>A STAND<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9L AUF, K\u00dcSSTE IHN AUFS<\/small> H<small>AUPT UND SPRACH ZU IHM:<\/small> K<small>OMM IN<\/small> F<small>RIEDEN, MEIN<\/small> L<small>EHRER UND<\/small> S<small>CH\u00dcLER!<\/small> M<small>EIN<\/small> L<small>EHRER AN<\/small> W<small>EISHEIT, UND MEIN<\/small> S<small>CH\u00dcLER, INDEM DU MEINE<\/small> W<small>ORTE BEFOLGT HAST<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wird gelehrt: R. Gamli\u00e9l sprach zu den Weisen: Es ist mir aus dem Hause meines Gro\u00dfvaters \u00fcberliefert: zuweilen erscheint er nach l\u00e4ngerer und zuweilen nach k\u00fcrzerer [Zwischenzeit]. R. Jo\u1e25anan sagte: Was ist der Grund R. [Gamli\u00e9ls]? Es hei\u00dft :<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a><em>er hat den Mond zur [Bestimmung] von Zeiten gemacht, die Sonne kennt ihren Untergang<\/em>; nur die Sonne kennt ihren Untergang, der Mond aber kennt seinen Untergang nicht. Einst sah R. \u1e24ija den Mond am Morgen des neunundzwanzigsten stehen; da nahm er eine Erdscholle und warf nach ihm, indem er sprach: Diesen Abend wollen wir weihen und du stehst noch da; gehe und bedecke dich! Rabbi hatte n\u00e4mlich zu R. \u1e24ija gesagt: Geh pach E\u0351n \u1e6cab und weihe da den Neumond. Als Zeichen teile mir mit: David, der K\u00f6nig Jisra\u00e9ls, lebt und besteht.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Einst hatte sich der Himmel mit Wolken \u00fcberzogen, und die Gestalt des Mondes wurde am neunundzwanzigsten gesehen. Das Volk glaubte, es sei der Neumond, und das Gericht wollte ihn weihen; da sprach R. Gamli\u00e9l zu ihnen: Es ist mir aus dem Hause meines Gro\u00dfvaters \u00fcberliefert, da\u00df die Erneuerung des Mondes nicht vor neunundzwanzigeinhalb Tagen zwei Drittel Stunden und dreiundsiebzig<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>Teilen erfolgt. An diesem Tage starb die Mutter des \u00dfen Zaza, und R. Gamli\u00e9l hielt eine gro\u00dfe Trauer \u00fcber sie, nicht etwa, weil sie deren w\u00fcrdig war, sondern damit das Volk wisse, da\u00df das Gericht den Neumond nicht geweiht hat<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>A<small>LS<\/small> R.A\u0351<small>QIBA ZU IHM KAM UND IHN TRAURIG FAND &amp;C<\/small>. Sie fragten: Wer war traurig, R. A\u0351qiba<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>oder R.Jeho\u0161ua\u0351!?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Es wird gelehrt: R. A\u0351qiba ging zu ihm hin, und als er R. Jeho\u0161ua\u0351 traurig fand, sprach er zu ihm: Weshalb bist du traurig? Dieser erwiderte: Meister A\u0351qiba, lieber zw\u00f6lf Monate bettl\u00e4gerig, als diesen Befehl \u00fcber mich ergehen zu lassen. Jener sprach: Meister, erlaube mir doch, vor dir. Etwas zu sagen, was du selbst mich gelehrt hast. Dieser erwiderte: Sprich. Da sprach jener: Es hei\u00dft [bei den Feiertagen]<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>dreimal <em>die:<\/em> diese [sind Feiertage], auch bei einem Versehen, diese, auch bei Vorsatz, und diese, auch bei einem Irrtum. Darauf rief dieser wie folgt; A\u0351qiba, du hast mich getr\u00f6stet, du hast mich getr\u00f6stet.<\/p>\n<p>A<small>LSDANN KAM ER ZU R<\/small>. D<small>OSA B<\/small>. A<small>RCHINOS &amp;C<\/small>. Die Rabbanan lehrten : Weshalb werden die Namen der \u00c4ltesten nicht genannt? Damit man nicht sage: Ist jener etwa mit Mose und Ahron zu vergleichen? Jener etwa mit Nadab und Abihu? Jener etwa mit Eid ad und Medad? Ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a><em>Da sprach \u0160emu\u00e9l zum Volke: Der Herr, der Mo\u0161e und Ahron erschaffen hat<\/em>, und darauf hei\u00dft es:<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a><em>da sandte der Herr den Jerubaa\u0351l<\/em>,* den Bedan, den Jiphta\u1e25 und den \u0160emu\u00e9l*. Jerubaa\u0351l ist Gideon, und er wird deshalb Jerubaa\u0351l genannt, weil er mit dem Baa\u0351l Streit f\u00fchrte. Bedan ist \u0160im\u0161on, und er wird deshalb Bedan genannt, weil er von<\/p>\n<h2 id=\"blatt-25b\">Blatt 25b<\/h2>\n<p>Dan stammt. Jiphta\u1e25, wie der Name besagt. Ferner hei\u00dft es :<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a><em>Mo\u0161e und Ahron unter seinen Priestern, \u0160emu\u00e9l unter denen, die seinen Namen anriefen<\/em>. Die Schrift vergleicht also drei Unbedeutende der Welt mit den drei Bedeutenden, um dir zu sagen, Jerubaa\u0351l in seinem Zeitalter wie Mo\u0161e in seinem Zeitalter, Bedan in seinem Zeitalter wie Ahron in seinem Zeitalter; Jiphta\u1e25 in seinem Zeitalter wie \u0160emu\u00e9l in seinem Zeitalter. Dies lehrt dich, da\u00df sogar der Unbedeutendste unter den Unbedeutenden, sobald er \u00fcber die Gemeinde gesetzt worden ist, dem Bedeutendsten unter den Bedeutenden gleiche. Ferner hei\u00dft es: <a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a><em>du sollst dich an die levitischen Priester und an den Richter wenden, der zu dieser Zeit sein wird<\/em>; k\u00f6nnte es dir in den Sinn kommen, jemand werde zu einem Richter gehen, der nicht zu seiner Zeit ist!? Dies [besagt], du hast nur zu dem zu gehen, der zu deiner Zeit Richter ist. Ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a><em>sage nicht, wie kommt es, da\u00df die fr\u00fcheren Tage besser waren als die jetzigen<\/em>.<\/p>\n<p>D<small>ARAUF NAHM ER<\/small> S<small>TOCK UND<\/small> G<small>ELD IN DIE<\/small> H<small>AND<\/small>. Die Rabbanan lehrten: Als er ihn sali, erhob er sich von seinem Stuhle, k\u00fc\u00dfte ihn aufs Haupt und sprach: Friede sei mit dir, mein Lehrer und Sch\u00fcler, mein Lehrer, da du mich \u00f6ffentlich die Tora gelehrt hast, und mein Sch\u00fcler, indem ich dir einen Befehl erteilt habe und du ihn wie ein Sch\u00fcler befolgt hast. Heil dem Zeitalter, in dem die Gro\u00dfen den Kleinen erb\u00f6tig sind, und um so mehr die Kleinen den Gro\u00dfen. \u00bbUm so mehr\u00ab, dies ist ja Pflicht!?<\/p>\n<p>Vielmehr, wenn die Gro\u00dfen den Kleinen erb\u00f6tig sind, so nehmen sich die Kleinen ein Beispiel, es um so mehr zu tun.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er ein zuverl\u00e4ssiger Zeuge ist.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Tehillim 81,5; zu einer Rechtshandlung sind 2 Zeugen erforderlich.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Da nur seine Handlung allein als Beweis angef\u00fchrt wird.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Es mu\u00dfte mit der M\u00f6glichkeit gerechnet werden, den anderen Zeugen nicht anzutreffen.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich der Auftrag nicht verabredungsgem\u00e4\u00df ausgef\u00fchrt worden ist.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Gei\u00dfelung; cf.\u00a0Mak. Blatt 22b.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Kienholz.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>So rieht, nach der Erstausgabe der Misna separata u. anderer Texte.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 5,21.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch einen etwaigen Zweifel, ob der Elul vollz\u00e4hlig ist oder nicht.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Einheimische Namen f\u00fcr Zeder.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 41,19.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Aram\u00e4ische Namen der in diesem Schriftverse genannten B\u00e4ume.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 33,21.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Gewinnung der Korallen, von denen vorangehend gesprochen wird, worauf dieser Schriftvers bezogen wird.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>An einer seichten Stelle, soda\u00df kein Wasser eindringt.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinl. Ortsname, nach Raschi k\u00f6niglicher Hafen.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 64,9.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 60,17.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ber. Blatt 61b.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Jo. 4,21.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Man macht einen Umweg.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Hoschea 2,8.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Echa 3,9.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Zeugen am Sabbath von au\u00dferhalb kamen.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 2,5.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 40,1.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Zeugen durften den ganzen Tag den Raum nicht verlassen u. wurden einem peinlichen Verh\u00f6r unterzogen.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 25,2.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Er. Blatt 56a.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Widerschein des Mondes.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,44.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 2.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 2.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 2.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man ihn ja sieht.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach einer Emendation der kursierenden Ausgaben; die Lesart \u00bbb. \u00c7adoq\u00ab der Erstausgabe ist wohl Dittographie der Mi\u0161na.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,10.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 20,23.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Tempel.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Tempel.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Restauration des Tempels.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>So besser nach Handschriften; nach den kursierenden Ausgaben: mit Zinn.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Er war nicht aus richtigem Holze u. auch die Verkleidung erfolgte nur provisorisch.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Kerube; cf.\u00a0Jechezkel Kap. 1.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bereschit 1,27.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sieben Himmelssph\u00e4ren; cf.\u00a0Chagaj Blatt 12b.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 20,4.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 20,4.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne Anbetung.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Nichtjuden; nur die Anfertigung ist verboten.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Man bete sie an.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl Orts- od. Personenname; nach anderer Erkl\u00e4rung in der sprachlichen Bedeutung: das geschleift (zerst\u00f6rt) war u. wieder errichtet worden ist.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 18,9.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Am 30. des Monats.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,4.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 24,9.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 104,19.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Von 100; die Stunde wird in 1080 Teile zerlegt; der synodische Monat betr\u00e4gt also 29 Tage, 12 Stunden und 793 Teile (29 d l2h44<sup>1<\/sup>3<sup>11<\/sup>20<sup>111<\/sup>).<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Feste ist die Trauer verboten.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus dem Wortlaute des Textes geht dies nicht deutlich hervor.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 23,24,37.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><ol type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 12,6.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 11.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 99,6.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 17,9.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Kohelet 7,10.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Rosch haSchanah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Rosch haSchanah | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 22a 22b 23a 23b 24a 24b 25a 25b Blatt 22a i WENN [DAS GERICHT] IHN NICHT KENNT, SO SCHICKT MAN MIT IHM EINEN ANDEREN MIT, DER \u00dcBER IHN ZEUGE 1. ANFANGS NAHM MAN BEKUNDUNGEN \u00dcBER DEN NEUMOND VON JEDERMANN AN, SEITDEM ABER DIE MIN\u00c4ER VERWIRRUNG ANRICHTETEN, ORDNETE MAN AN, SIE NUR VON BEKANNTEN ENTGEGENZUNEHMEN. Blatt 22b GEMARA. Unter \u00bbanderen\u00ab ist ja einer zu verstehen; ist einer denn beglaubigt, es wird ja gelehrt: Einst kam er mit seinen Zeugen, \u00fcber ihn zu zeugen!? R. Papa erwiderte: Unter \u00bbanderen\u00ab ist ein anderes Zeugenpaar zu verstehen. Dies ist auch einleuchtend; \u00bbwenn [das Gericht] ihn nicht kennt\u00ab, und wenn du nicht so sagen wolltest, w\u00e4re unter \u00bbihn\u00ab einer zu verstehen, und einer ist ja nicht glaubw\u00fcrdig, da es hierbei Recht2hei\u00dft. Vielmehr ist unter \u00bbihn\u00ab ein Zeugenpaar zu verstehen, und ebenso ist auch unter \u00bbanderen\u00ab ein anderes Zeugenpaar zu verstehen. 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