{"id":7420,"date":"2021-04-20T07:57:20","date_gmt":"2021-04-20T05:57:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7420"},"modified":"2021-04-20T07:57:22","modified_gmt":"2021-04-20T05:57:22","slug":"rosch-haschanah-kapitel-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/rosch-haschanah\/rosch-haschanah-kapitel-3\/","title":{"rendered":"Rosch haSchanah Kapitel 3"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Rosch haSchanah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/rosch-haschanah\/\" data-type=\"page\" data-id=\"7395\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Rosch haSchanah<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-25b\">25b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26a\">26a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-26b\">26b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27a\">27a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-27b\">27b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28a\">28a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-28b\">28b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29a\">29a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29b\">29b<\/a> \n\n\n\n<h2 id=\"blatt-25b\">Blatt 25b<\/h2>\n<p><bold>W<\/bold>ENN <small>DAS<\/small> G<small>ERICHT UND GANZ<\/small> J<small>ISRA\u00c9L IHN GESEHEN HABEN UND DIE<\/small> Z<small>EUGEN AUCH VERNOMMEN WORDEN SIND, ABER BEVOR ES NOCH \u00bbGEWEIHT\u00ab AUSZUSPRECHEN KAM, ES DUNKEL WURDE, SO IST ER EIN<\/small> S<small>CHALTMONAT<\/small>. <sup>i<\/sup> H<small>AT NUR DAS<\/small> G<small>ERICHT IHN GESEHEN, SO TRETEN ZWEI<\/small> [M<small>ITGLIEDER<\/small>] <small>VOR UND BEKUNDEN ES VOR IHNEN<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>, <small>SODANN SPRECHE ES : \u00bb<\/small>G<small>EWEIHT, GEWEIHT\u00ab<\/small>. H<small>ABEN IHN DREI GESEHEN, DIE DAS<\/small> G<small>ERICHTSKOLLEGIUM BILDEN, SO M\u00dcSSEN ZWEI VORTRETEN, IHREN<\/small> S<small>LTZ NEBEN DEM EINEN<\/small> [<small>ANDERE<\/small>] <small>VON IHREN<\/small> G<small>ENOSSEN EINNEHMEN LASSEN UND ES VOR IHNEN BEKUNDEN; SODANN SPRECHEN SIE:<\/small> G<small>EWEIHT, GEWEIHT<\/small>. E<small>IN<\/small> E<small>INZELNER IST N\u00c4MLICH ALLEIN DAZU NICHT BEFUGT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wozu lehrt er [den Fall, wenn] das Gericht und ganz Jisra\u00e9l ihn gesehen haben?<\/p>\n<p>Dies ist n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, da\u00df man den Monat, da ihn das Gericht und ganz Jisra\u00e9l gesehen haben und es somit bekannt ist, nicht interkaliere, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Wozu braucht er, wenn das Gericht und ganz Jisra\u00e9l ihn gesehen haben, von der Vernehmung der Zeugen zu lehren!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: oder die Zeugen vernommen worden sind, aber bevor es noch \u00bbgeweiht\u00ab auszusprechen kam, es dunkel wurde, so ist er ein Schaltmonat.<\/p>\n<p>Wozu braucht von der Vernehmung der Zeugen \u00fcberhaupt gelehrt zu werden, wenn er lehrt: und es dunkel wurde, so ist er ein Schaltmonat!?<\/p>\n<p>Dies ist n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, die Zeugenvernehmung sei als Beginn und die Verk\u00fcndung \u00bbgeweiht, geweiht\u00ab als Schlu\u00df der Gerichtssitzung anzusehen und die Weihung k\u00f6nne auch nachts erfolgen, wie dies beim Zivilprozesse der Fall ist, von dem wir gelernt haben, Zivilprozesse k\u00f6nnen am Tage verhandelt und nachts beendet werden, ebenso erfolgt auch die Weihung nachts, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Vielleicht ist dem auch so!?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a><em>denn dies ist eine Festsetzung f\u00fcr Jisra\u00e9l, ein Recht des Gottes Jaqobs<\/em>; die Festsetzung erfolgt ja heim Schlusse der Verhandlung und der Allbarmherzige nennt es Recht: wie das Recht<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> am Tage, ebenso hierbei am Tage.<\/p>\n<p>H<small>AT NUR DAS<\/small> G<small>ERICHT IHN GESEHEN, SO TRETEN ZWEI<\/small> [M<small>ITGLIEDER<\/small>] <small>VOR UND BEKUNDEN ES VOR IHNEN<\/small>. Wozu denn, das H\u00f6ren sollte ja nicht mehr sein als das Sehen!? R. Zera erwiderte: Wenn es ihn nachts gesehen hat<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>H<small>ABEN IHN DREI GESEHEN, DIE DAS<\/small> G<small>ERICHTSKOLLEGIUM BILDEN, SO M\u00dcSSEN ZWEI VORTRETEN, IHREN<\/small> S<small>ITZ NEBEN DEM EINEN<\/small> [<small>ANDERE<\/small>] <small>VON IHREN<\/small> G<small>ENOSSEN EINNEHMEN LASSEN &amp;C. WOZU<\/small> denn, sollte man auch hierbei sagen, das H\u00f6ren sei nicht mehr als das Sehen!? Wolltest du erwidern, hier ebenfalls, wenn sie ihn nachts gesehen haben, so w\u00e4re es ja dasselbe!?<\/p>\n<p>Der Schlu\u00dfsatz ist deshalb n\u00f6tig, da\u00df n\u00e4mlich ein Einzelner allein hierzu nicht befugt sei. Man k\u00f6nnte glauben, da gelehrt wird, Zivilprozesse seien vor dreien zu verhandeln, und wenn es ein \u00f6ffentlich bew\u00e4hrter [Richter] ist, auch vor einem, so k\u00f6nne auch hierbei ein Einzelner ihn weihen, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Vielleicht ist dem auch so!?<\/p>\n<p>Du hast ja keinen bew\u00e4hrteren als unseren Meister Mo\u0161e, dennoch sprach der Heilige, gepriesen sei er, zu ihm: nur wenn Ahron bei dir ist, wie es hei\u00dft: <a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a><em>da sprach der Herr zu Mo\u0161e und Ahron: Dieser Monat sei f\u00fcr euch<\/em>,<\/p>\n<p>Demnach kann der Zeuge Richter sein; somit lehrt unsere Mi\u0161na nicht nach R. A\u0351qiba, denn es wird gelehrt: Wenn das Synedrium<\/p>\n<h2 id=\"blatt-26a\">Blatt 26a<\/h2>\n<p>jemand einen Menschen t\u00f6ten gesehen hat, so fungiere ein Teil als Zeugen und ein Teil als Richter<\/p>\n<p>so R. Tryphon; R. A\u0351qiba sagt, sie sind alle Zeugen und der Zeuge k\u00f6nne nicht Richter sein.<\/p>\n<p>Du kannst auch sagen, nach R. A\u0351qiba, denn R. A\u0351qiba sagt dies nur bei Todesstrafsachen, denn der <em>Allbarmherzige sagt<\/em>:<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a><em>die Gemeinde soll ihn richten, die Gemeinde soll ihn reiten<\/em>, und da sie selbst gesehen haben, wie er get\u00f6tet hat, so finden sie f\u00fcr ihn keine Verteidigung, hierbei aber pflichtet auch R. A\u0351qiba bei.<\/p>\n<p><sup>ii<\/sup> <bold>J<\/bold><small>EDES BLASIIORN<\/small><a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> <small>IST BRAUCHBAR<\/small><a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a><small>, AUSGENOMMEN DAS EINER<\/small> K<small>UH, WEIL DIESES \u00bbHORN\u00ab<\/small><a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> <small>HEISST. R<\/small>. J<small>OSE SPRACH:<\/small> J<small>EDES<\/small> B<small>LASHORN HEISST JA \u00bb<\/small>H<small>ORN\u00ab, WIE ES HEISST<\/small> :<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a><em>wenn das Widderhorn anhaltend ert\u00f6nt<\/em>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. Jose wandte ja treffend ein, [was erwiderten] die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Alle anderen hei\u00dfen \u00bbBlashorn\u00ab als auch \u00bbHorn\u00ab, das einer Kuh aber hei\u00dft nur \u00bbHorn\u00ab und nicht \u00bbBlashorn\u00ab, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a><em>seinem erstgeborenen Stiere, Pracht ihm, und wie eines Wildochsen sind seine H\u00f6rner<\/em>.<\/p>\n<p>Und R. Jose!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: auch das einer Kuh hei\u00dft: \u00bbBlashorn\u00ab. Es hei\u00dft:<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a><em>das wird dem Herrn besser gefallen als ein Stier, ein Farre<\/em>; wozu Farre, wenn es Stier hei\u00dft, und wozu Stier, wenn es Farre hei\u00dft!? Vielmehr ist unter \u0161or-par [Stier, Farre] das \u0160ophar [Blashorn] zu verstehen.<\/p>\n<p>Und die Rabbanan!?<\/p>\n<p>Dies nach R. Mathna, denn R. Mathna sagte : <em>Ein Stier, ein Farre<\/em>, dies bedeutet ein Stier gro\u00df wie ein Farre<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a>. U\u0351la sagte: Der Grund der Rabbanan ist nach R. \u1e24isda [zu erkl\u00e4ren], denn R. \u1e24isda sagte : Weshalb tritt der Hochpriester nicht mit den goldenen Gew\u00e4ndern in das Allerinnerste ein, um den Dienst zu verrichten? Weil ein Ankl\u00e4ger nicht Verteidiger sein kann<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Etwa nicht, das Blut des Farren ist es ja<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dieses ist vollst\u00e4ndig ver\u00e4ndert<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Bundeslade mit dem S\u00fchnedeckel und dem Kerub sind es ja<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Der S\u00fcnder darf nicht darreichen<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der L\u00f6ffel und die Rauchpfanne sind es ja<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Gemeint ist, der S\u00fcnder d\u00fcrfe sich damit nicht schm\u00fccken.<\/p>\n<p>Die goldenen Gew\u00e4nder au\u00dferhalb<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> sind es ja!?<\/p>\n<p>Wir sprechen von innerhalb.<\/p>\n<p>Das Blashorn wird ja ebenfalls au\u00dferhalb [verwendet]!?<\/p>\n<p>Da dieses zur Erinnerung<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>dient, so ist es wie innerhalb. Der Tanna begr\u00fcndet ja aber: weil dieses \u00bbHorn\u00ab hei\u00dft!?<\/p>\n<p>Zu diesem Grunde nennt er noch einen zweiten: erstens kann ein Ankl\u00e4ger nicht Verteidiger sein, und zweitens hei\u00dft dieses \u00bbHorn\u00ab.<\/p>\n<p>Und R. Jose!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: die Begr\u00fcndung, ein Ankl\u00e4ger k\u00f6nne nicht Verteidiger sein, gilt nur f\u00fcr innerhalb, w\u00e4hrend das Blashorn au\u00dferhalb [verwendet] wird, und die Begr\u00fcndung, dieses hei\u00dfe \u00bbHorn\u00ab [ist nicht stichhaltig], da jedes Blashorn \u00bbHorn\u00ab hei\u00dft. Abajje sagte: Folgendes ist der Grund der Rabbanan: der Allbarmherzige spricht von einem Blashorn und nicht von zwei oder drei Blash\u00f6rnern, und da das Kuhhorn aus Schichten besteht, so sieht es wie zwei oder drei Blash\u00f6mer aus.<\/p>\n<p>Der Tanna begr\u00fcndet ja aber: weil dieses \u00bbHorn\u00ab hei\u00dft!?<\/p>\n<p>Zu diesem Grunde nennt er noch einen zweiten: erstens spricht der Allbarmherzige von einem Blashorn und nicht von zwei oder drei Blash\u00f6rnem, und zweitens hei\u00dft dieses \u00bbHorn\u00ab.<\/p>\n<p>Und R. Jose!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: die Begr\u00fcndung, der Allbarmherzige spreche von einem Blashom und nicht zwei oder drei Blash\u00f6mern [ist nicht stichhaltig], denn die Schichten sind zusammengewachsen und es ist eines, und die Begr\u00fcndung, dieses hei\u00dfe \u00bbHorn\u00ab, [ist ebenfalls nicht stichhaltig.] da jedes Blashorn \u00bbHorn\u00ab hei\u00dft.<\/p>\n<p>Woher ist es erwiesen, da\u00df Jubla<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> ein Widder ist?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. A\u0351qiba erz\u00e4hlte: Als ich in Arabien war, nannte man da den Widder Jubla. Ferner erz\u00e4hlte R. A\u0351cjiba: Als ich in Gallia war, nannte man da die Menstruierende Verlassene.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft Verlassene?<\/p>\n<p>[Diese ist von ihrem Manne verlassen]<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>. Ferner erz\u00e4hlte R. A\u0351qiba: Als ich in Afrika war, nannte man da die Maa\u0351 Qesi\u1e6da. In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Zur Erkl\u00e4rung [der Worte]<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> <em>hundert Qesi\u1e6da<\/em> in der Tora, n\u00e4mlich hundert Danka<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>. Rabbi erz\u00e4hlte: Als ich in den K\u00fcstenst\u00e4dten war, nannte man da den Kauf Kira.<\/p>\n<p>In welcher Hinsicht ist dies von Bedeutung?<\/p>\n<p>Zur Erkl\u00e4rung [der Worte:]<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> <em>das ich mir gekauft [kariti] habe<\/em>. R. \u0160imo\u0351n b.Laqi\u0161 erz\u00e4hlte: Als ich in der Provinz Kanni\u0161raja<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> war, nannte man da die Braut Nymphe und den Hahn Sekhvi. \u00bbDie Braut Nymphe\u00ab, hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a> <em>Lieblich erhebt<\/em><a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> <em>sie sich, die Freude der ganzen Erde<\/em>. \u00bbDen Hahn Sekhvi\u00ab, hierauf deutet, wie R. Jehuda im Namen Rabhs, und wenn du willst, R. Jeho\u0161ua\u0351 b.Levi sagte, folgender Sehr if tvers :<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> <em>wer hat in die Verh\u00fcllten Weisheit gelegt, oder wer verlieh dem Schauenden [Sekhvi] Verstand? Wer hat in die Verh\u00fcllten Weisheit gelegt<\/em>, das sind die Nieren: <em>oder wer verlieh den Schauenden Verstand<\/em>, das ist der Hahn.<\/p>\n<p>Levi traf einst in einer Ortschaft ein, und jemand trat auf ihn zu und<\/p>\n<h2 id=\"blatt-26b\">Blatt 26b<\/h2>\n<p>sprach: Jener ist ein Qaba\u0351n.\u00a0Er verstand ihn aber nicht. Als er darauf ins Lehrhaus kam und fragte, erkl\u00e4rten sie ihm: Er sagte dir, jener sei ein R\u00e4uber. So hei\u00dft es auch :<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> <em>darf denn ein Mensch Gott berauben [hajiqba<em>\u0351<\/em>] &amp;c<\/em>. R. A\u1e25a aus Barni\u0161 sprach zu R. A\u0161i: Wenn ich es w\u00e4re, so w\u00fcrde ich ihn gefragt haben: war er dir gegen\u00fcber ein Qaba\u0351n? Wieso ist er ein Qaba\u0351n? Weshalb ist er ein Qaba\u0351n? So w\u00fcrde ich [die Bedeutung] erfahren haben. [Levi] aber glaubte, es bedeute nur etwas wie Verbotenes. Die J\u00fcnger wu\u00dften nicht, was serugin<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> bedeute; da h\u00f6rten sie einst, wie die Magd Rabbis den in Abst\u00e4nden ein tretenden J\u00fcngern zurief: Wie lange noch werdet ihr serugin gehen!? Die J\u00fcnger wu\u00dften nicht, was \u1e24a1ag1ogoth<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> bedeute; da h\u00f6rten sie einst, wie die Magd Rabbis einem Manne, der ein B\u00fcndel Portulak l\u00f6ste, zurief: Wie lange noch wirst du deinen \u1e24alaglogoth zerstreuen!? Die J\u00fcnger wu\u00dften nicht die Bedeutung von :<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> <em>salseleha. so wird sie dich erheben<\/em>: da h\u00f6rten sie einst, wie die Magd Rabbis einem Manne, der sein Haar kr\u00e4uselte, zurief: Wie lange noch wirst du dein Haar salsel tun!? Die J\u00fcnger wu\u00dften nicht die Bedeutung <em>von<\/em>:<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> <em>Hch werde sie mit einem Ma\u1e6d\u00e1\u1e6da der Vernichtung wegfegen<\/em>; da h\u00f6rten sie einst wie die Magd Rabbis zu ihrer Genossin sprach: Nimm ein \u1e6ca\u1e6dita und fege das Zimmer aus. Die J\u00fcnger wu\u00dften nicht die Bedeutung von :<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> <em>wirf dein Jehab auf den Herrn, er wird dich versorgen<\/em>; da erz\u00e4hlte Rabba b.Bar \u1e24ana: Einst ging ich mit einem Araber und trug eine B\u00fcrde; da sprach dieser zu mir: Lege dein Jehab auf mein Kamel.<\/p>\n<p><bold>D<\/bold><small>AS<\/small> B<small>LASHORN DES<\/small> N<small>EUJAHRSFESTES WAR VON EINEM<\/small> S<small>TEINBOCK UND GESTRECKT, DAS<\/small> M<small>UNDST\u00dcCK MIT<\/small> G<small>OLD \u00dcBERZOGEN UND ZWEI<\/small> T<small>ROMPETEN<\/small>-[<small>BL\u00c4SER<\/small>] <small>AN BEIDEN<\/small> S<small>EITEN<\/small>. <sup>iii<\/sup> M<small>IT DEM<\/small> B<small>LASIIORN GEDEHNTE UND MIT DEN<\/small> T<small>ROMPETEN KURZE<\/small> [T<small>\u00d6NE<\/small>], <small>DENN DAS<\/small> G<small>EBOT DES<\/small> T<small>AGES IST DAS<\/small> B<small>LASHORN<\/small>. D<small>IE<\/small> B<small>LASH\u00d6RNER DER<\/small> F<small>ASTTAGE WAREN VON EINEM<\/small> W<small>IDDER UND GEBOGEN, DAS<\/small> M<small>UNDST\u00dcCK MIT<\/small> S<small>ILBER \u00dcBERZOGEN UND ZWEI<\/small> T<small>ROMPETEN<\/small>[<small>BL\u00c4SER<\/small>] <small>IN DER<\/small> M<small>ITTE, MIT DEM<\/small> B<small>LASHORN KURZE UND MIT DEN<\/small> T<small>ROMPETEN GEDEHNTE<\/small> T<small>\u00d6NE, DENN DAS GEBOT DES TAGES SIND DIE<\/small> T<small>ROMPETEN<\/small>. <sup>iv<\/sup> D<small>ER<\/small> J<small>OBELTAG<\/small><a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a> <small>GLEICHT HINSICHTLICH DES<\/small> B<small>LASENS UND DER SEGENSSPR\u00dcCHE DEM NEUJAHRSFESTE;<\/small> R. J<small>EHUDA SAGT, AM<\/small> N<small>EUJAHRSFESTE BLASE MAN MIT<\/small> [<small>EINEM<\/small> B<small>LASHORN<\/small>] <small>VON EINEM<\/small> W<small>IDDER, AM<\/small> J<small>OBELTAGE MIT EINEM VON EINEM<\/small> S<small>TEINBOCK<\/small>.<sup>v<\/sup><\/p>\n<p>GEMARA. R. Levi sagte: Das Gebot ist: am Neujahrsfeste und am Vers\u00f6hnungstage mit einem gebogenen und im ganzen Jahre mit einem gestreckten.<\/p>\n<p>Wir haben ja aber gelernt: das Blashorn des Neujahrsfestes war gestreckt, von einem Steinbock I?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht des Autors der folgenden Lehre: R. Jehuda sagt, am Neujahrsfeste blies man mit einem gebogenen, von einem Widder, und am Jobeltage von einem Steinbock.<\/p>\n<p>Sollte er doch sagen, die Halakha sei wie R. Jehuda!?<\/p>\n<p>W\u00fcrde er gesagt haben, die Halakha sei wie R. Jehuda, so k\u00f6nnte man glauben, er sei auch hinsichtlich des Jobeitages der Ansicht R. Jehudas, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Worin besteht ihr Streit?<\/p>\n<p>Einer ist der Ansicht, am Neujahrsfeste sei es, je mehr man das Gem\u00fct beugt<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>, desto besser, und am Vers\u00f6hnungstage dagegen sei es, je gerader das Gem\u00fct ist, desto besser, und der andere ist der Ansicht, am Neujahrsfeste sei es, je gerader das Gem\u00fct ist, desto besser und am Vers\u00f6hnungstage dagegen sei es, je mehr man das Gem\u00fct beugt, desto besser.<\/p>\n<p>D<small>AS<\/small> M<small>UNDST\u00dcCK MIT<\/small> G<small>OLD \u00dcBERZOGEN<\/small>. Es wird ja aber gelehrt, es sei,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-27a\">Blatt 27a<\/h2>\n<p>wenn man die Stelle, die an den Mund gelegt wird, mit Gold \u00fcberzieht, unbrauchbar, und wenn die Stelle, die nicht an den Mund gelegt wird, brauchbar!? Abajje erwiderte: Unsere Misna spricht von der Stelle, die nicht an den Mund gelegt wird.<\/p>\n<p>U<small>ND HAT ZWEI<\/small> T<small>ROMPETEN<\/small>[<small>BL\u00c4SER<\/small>] <small>AN BEIDEN<\/small> S<small>EITEN<\/small>. K\u00f6nnen denn zwei Stimmen zusammen vernommen werden, es wird ja gelehrt: <em>Gedenke<\/em> und <em>beachte<\/em><a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> wurden zusammen ausgesprochen, was sonst der Mund nicht aussprechen und das Ohr nicht vernehmen kann.<\/p>\n<p>Deshalb auch mit dem Blashorn gedehnt.<\/p>\n<p>Demnach gen\u00fcgt man seiner Pflicht, wenn man den Schlu\u00df des Blasens und nicht den Anfang geh\u00f6rt hat, und somit auch, wenn den Anfang des Blasens und nicht den Schlu\u00df. Komm und h\u00f6re: Hat man den ersten Ton geblasen und den zweiten so lang gedehnt wie zwei<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>, so gilt er als nur einer. Weshalb denn, er sollte doch als zwei gelten!?<\/p>\n<p>Die T\u00f6ne werden nicht geteilt.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn jemand in einer Grube, in einer Zisterne oder in einer Tonne bl\u00e4st, so hat man, falls man den Schall des Blashorns geh\u00f6rt hat, seiner Pflicht gen\u00fcgt, und wenn nur den Schall eines Ger\u00e4usches, seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt. Weshalb denn, man sollte doch mit dem Beginn des Blasens, bevor noch der Ton verhallte, seiner Pflicht gen\u00fcgen!?<\/p>\n<p>Vielmehr, zwei T\u00f6ne von einer Person sind nicht vernehmbar, von zwei Personen sind sie vernehmbar.<\/p>\n<p>Sind sie denn von zwei Personen vernehmbar, es wird ja gelehrt: Aus der Tora lese einer vor und einer \u00fcbersetze [hinterher], nur d\u00fcrfen nicht zwei lesen und zwei \u00fcbersetzen!?<\/p>\n<p>[Unser Fall] gleicht eher dem Schlu\u00dfsatze: das Loblied und die Esterrolle aber d\u00fcrfen sogar zehn Personen vorlesen. Demnach achtet man mehr, weil man interessiert<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> ist, ebenso achtet man auch hierbei und h\u00f6rt genau, weil man interessiert ist.<\/p>\n<p>Weshalb wird demnach beim Blashorn gedehnt!?<\/p>\n<p>Weil das Blashorn Gebot des Tages ist.<\/p>\n<p>D<small>IE DER<\/small> F<small>ESTTAGE WAREN VON EINEM<\/small> W<small>IDDER UND GEBOGEN, DAS<\/small> M<small>UNDST\u00dcCK MIT<\/small> S<small>ILBER \u00dcBERZOGEN<\/small>. Weshalb jenes mit Gold und dieses mit Silber?<\/p>\n<p>Wenn du willst, sage ich: bei einer Volksversammlung ist Silber zu verwenden, denn es <em>hei\u00dft<\/em>:<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> <em>fertige dir zwei silberne Trompeten an<\/em>. Wenn du aber willst, sage ich: die Tora schonte das Geld Jisra\u00e9ls.<\/p>\n<p>Demnach sollte auch bei jener Silber verwendet werden!?<\/p>\n<p>Immerhin ist die Ehrung des Festtages bedeutender. R. Papa b.\u0160emu\u00e9l wollte nach unserer Mi\u0161na entscheiden, da sprach Raba zu ihm : Sie sagten es nur vom Tempel. Ebenso wird gelehrt: Diese Worte gelten nur vom Tempel, in der Provinz aber ist, wenn Trompeten vorhanden sind, kein Blashorn n\u00f6tig, und wenn ein Blashorn vorhanden ist, keine Trompeten n\u00f6tig. So f\u00fchrte es R. \u1e24alaphta in Sepphoris ein und ebenso R. \u1e24ananja b. Teradjon in Sikhni, und als die Weisen davon h\u00f6rten, sprachen sie: So war es Brauch nur am Osttore, am Tempelberge. Raba, nach anderen R. Jeho\u0161u\u00e1 b.Levi, sagte: Hierauf deutet folgender Schriftvers:<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> <em>mit Trompeten und Blashornschall jauchzet vor dem K\u00f6nige, dem Herrn<\/em>; vor dem K\u00f6nige, dem Herrn, sind Trompeten und Blashomschall erforderlich, anderw\u00e4rts aber nicht.<\/p>\n<p>D<small>ER<\/small> J<small>OBELT AG GLEICHT HINSICHTLICH DES<\/small> B<small>LA SENS UND DER<\/small> S<small>EGENSSPR\u00dcCHE DEM<\/small> N<small>EUJAHRSFESTE &amp;C<\/small>. R. \u0160emu\u00e9l b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Nach wem richten wir uns jetzt, wenn wir [am Neujahrsfeste] im Gebete sagen: \u00bbDieser Tag ist der Beginn deiner Werke, eine Erinnerung an den ersten Tag\u00ab? Nach R. Elie\u0351zer, welcher sagt, die Welt sei im Ti\u0161ri erschaffen worden. R. E\u0351na wandte ein: Der Jobeltag gleicht hinsichtlich des Blasens und der Segensspr\u00fcche dem Neujahrsfeste. Am Neujahrsfeste [sagt man ja]: \u00bbDieser Tag ist der Beginn deiner Werke, eine Erinnerung an den ersten Tag\u00ab, am Jobeltage aber nicht!?<\/p>\n<p>Dies bezieht sich auf die \u00fcbrigen [Segensspr\u00fcche]. R. \u0160i\u0161a, Sohn des R. Idi, lehrte es wie folgt: R. \u0160emu\u00e9l b.Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Das, was wir gelernt haben, der Jobeltag gleiche dem Neujahrsfeste hinsichtlich des Blasens und der Segensspr\u00fcche, gilt nicht nach R. Elie\u0351zer, denn nach R. Elie\u0351zer, welcher sagt, die Welt sei im Ti\u0161ri erschaffen worden, [sagt man ja] am Neujahrsfeste: \u00bbDieser Tag ist der Beginn deiner Werke, eine Erinnerung an den ersten Tag\u00ab, am Jobeltage aber nicht.<\/p>\n<p>Dies bezieht sich auf die \u00fcbrigen [Segensspr\u00fcche].<\/p>\n<p><bold>W<\/bold><small>ENN EIN<\/small> B<small>LASHORN GEPLATZT IST UND MAN ES ZUSAMMENGEF\u00dcGT HAT<\/small>. <sup>vi<\/sup><small>SO IST ES UNBRAUCHBAR; WENN MAN<\/small> S<small>T\u00dcCKE EINES<\/small> B<small>LASIIORNS ZUSAMMENGESETZT HAT, SO IST ES UNBRAUCHBAR<\/small>. W<small>ENN ES EIN LOCH BEKOMMEN<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-27b\">Blatt 27b<\/h2>\n<p><small>HAT UND MAN ES VERSTOPFT HAT, SO IST ES, FALLS ES BEIM<\/small> B<small>LASEN ST\u00d6REND IST, UNBRAUCHBAR, WENN ABER NICHT, BRAUCHBAR<\/small>. <sup>vii<\/sup> W<small>ENN JEMAND IN EINER<\/small> G<small>RUBE, IN EINER<\/small> Z<small>ISTERNE ODER IN EINER<\/small> T<small>ONNE BL\u00c4ST, SO HAT MAN, FALLS MAN DEN<\/small> S<small>CHALL DES<\/small> B<small>LASHORNS GEH\u00d6RT HAT, SEINER<\/small> P<small>FLICHT GEN\u00dcGT, WENN ABER NUR DER<\/small> S<small>CHALL EINES<\/small> G<small>ER\u00c4USCHES<\/small>, <small>SEINER<\/small> P<small>FLICHT NICHT GEN\u00dcGT<\/small>. D<small>ESGLEICHEN HAT, WER AN EINEM BETHAUSE VOR\u00dcBERGEHT, ODER DESSEN<\/small> H<small>AUS SICH IN DER<\/small> N<small>\u00c4HE DES<\/small> B<small>ETHAUSES BEFINDET, UND DEN<\/small> S<small>CHALL DES<\/small> B<small>LASHORNS ODER DAS<\/small> V<small>ORLESEN DER<\/small> E<small>STERROLLE H\u00d6RT, FALLS ER ES BEABSICHTIGT HAT, SEINER<\/small> P<small>FLICHT GEN\u00dcGT, WENN ABER NICHT, SEINER<\/small> P<small>FLICHT NICHT GEN\u00dcGT<\/small>. O<small>BGLEICH DIESER ES H\u00d6RTE UND JENER ES H\u00d6RTE: DIESER HAT ES BEABSICHTIGT, JENER HAT ES NICHT BEABSICHTIGT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Wenn es lang war und man es k\u00fcrzer macht, so ist es brauchbar, wenn man es bis auf die \u00e4u\u00dfere Haut ausschabt, so ist es brauchbar. Hat man die Stelle, die an den Mund gelegt <em>wird<\/em>, mit Gold \u00fcberzogen, so ist es unbrauchbar, die nicht an den Mund gelegt wird, so ist es brauchbar. Hat man es innen mit Gold \u00fcberzogen, so ist es unbrauchbar, wenn au\u00dfen, so ist es, falls der Ton anders als vorher wurde, unbrauchbar, wenn aber nicht, brauchbar. Wenn es ein Loch bekommt und man es verstopft hat, so ist es, falls es beim Blasen st\u00f6rend ist, unbrauchbar, wenn aber nicht, brauchbar. Hat man ein Blashorn in ein Blashorn gesteckt, so hat man falls man den Schall des inneren geh\u00f6rt hat, seiner Pflicht gen\u00fcgt, wenn aber den Schall des \u00e4u\u00dferen, seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Hat man es von innen oder au\u00dfen abgeschabt, so ist es brauchbar, hat man es bis auf die \u00e4u\u00dfere Haut ausgeschabt, so ist es brauchbar, hat man ein Blashorn in ein Blashorn gesteckt, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt, falls man den Schall des inneren geh\u00f6rt hat, wenn aber den Schall des \u00e4u\u00dferen, seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt. Hat man es umgekehrt und geblasen, so hat man seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt, R. Papa sprach: Nicht etwa, da\u00df man es wie ein Hemd umgekehrt<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> hat, sondern, wenn man die Schmalseite erweitert und die Breitseite verengt hat.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Dies nach R. Mathna, denn R. Mathna sagte: <a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a> <em>Du sollst vor\u00fcberziehen lassen<\/em>, in der Richtung des Vor\u00fcberziehens<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>W<small>ENN MAN<\/small> S<small>T\u00dcCKE EINES BLASHORNS ZUSAMMENGESETZT HAT, SO IST ES UNBRAUCHBAR<\/small>. Die Rabbanan lehrten: flat man etwas angesetzt, ob aus derselben Masse oder aus einer anderen, so ist es unbrauchbar; wenn es ein Loch bekommen und man es verstopft hat, ob mit derselben Masse oder mit einer anderen, so ist es unbrauchbar. R. Nathan sagt, mit derselben Masse sei es brauchbar, mit einer anderen sei es unbrauchbar. \u00bbMit derselben Masse sei es brauchbar\u00ab. R.Jo\u1e25anan sagte: Nur wenn der gr\u00f6\u00dfere Teil<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> [unverletzt] geblieben ist. Demnach ist es mit einer anderen Masse unbrauchbar, auch wenn der gr\u00f6\u00dfere Teil [unverletzt] geblieben ist. Manche beziehen dies auf den Schlu\u00dfsatz: Mit einer anderen Masse sei es unbrauchbar. R. Jo\u1e25anan sagte: Nur wenn der gr\u00f6\u00dfere Teil verletzt<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> wurde. Demnach ist es mit derselben Masse brauchbar, auch wenn der gr\u00f6\u00dfere Teil verletzt wurde. Hat man es innen mit Gold \u00fcberzogen, so ist es unbrauchbar, wenn au\u00dfen, so ist es, falls der Ton anders als vorher wurde, unbrauchbar, wenn aber nicht, brauchbar. Ist es der L\u00e4nge nach geplatzt, so ist es unbrauchbar, wenn der Breite nach, so ist es, falls die zum Blasen erforderliche L\u00e4nge<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a> geblieben ist, brauchbar, wenn aber nicht, unbrauchbar.<\/p>\n<p>Wieviel betr\u00e4gt die zum Blasen erforderliche L\u00e4nge? R. \u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l erkl\u00e4rte, da\u00df es, wenn man es in der Hand h\u00e4lt, an der einen Seite und an der anderen Seite zu sehen ist. Ist der Ton fein, grob oder rauh, so ist es brauchbar, denn [beim Blashorn] ist jeder Ton zul\u00e4ssig. Man lie\u00df dem Vater \u0160emu\u00e9ls sagen, es sei brauchbar, wenn man es durchbohrt hat.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, alle werden ja durchbohrt!? R. A\u0161i erwiderte: Wenn man den Kern durchbohrt<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> hat; man k\u00f6nnte glauben, auch dieselbe Masse bilde eine Trennung, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>W<small>ENN JEMAND IN EINER<\/small> G<small>RUBE, IN EINER<\/small> Z<small>ISTERNE &amp;C. BL\u00c4ST<\/small>. R. Hona sagte: Dies lehrten sie nur von denjenigen, die sich am Rande der Grube befinden, diejenigen aber, die sich in der Grube befinden, haben ihrer Pflicht gen\u00fcgt. Ebenso wird gelehrt: Wenn jemand in eine Grube oder in eine Zisterne bl\u00e4st, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt. Wir haben ja aber gelernt, man habe seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt!? Wahrscheinlich ist nach R. Hona zu erkl\u00e4ren. Schlie\u00dfe hieraus. Manche weisen auf einen Widerspruch hin. Wir haben gelernt, wenn jemand in einer Grube oder in einer Zisterne bl\u00e4st, habe man seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt, dagegen aber wird gelehrt, man habe seiner Pflicht gen\u00fcgt!? R. Hona erwiderte: Das ist. kein Widerspruch; eines gilt von denen, die sich am Rande der Grube befinden, und eines gilt von denen, die sich in der Grube befinden.<\/p>\n<p>Rabba sagte: Hat man einen Teil des Schofarblasens in der Grube<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28a\">Blatt 28a<\/h2>\n<p>und einen Teil am Rande der Grube geh\u00f6rt, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt; wenn einen Teil vor dem Aufs teigen der Morgenr\u00f6te und einen Teil nach dem Auf steigen der Morgenr\u00f6te, so hat man seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt. Abajje sprach zu ihm: In diesem Falle wohl deshalb nicht, weil das ganze Blasen nach Vorschrift erfolgen mu\u00df, was nicht der Fall ist, ebenso hat ja auch in jenem Falle das ganze Blasen nach Vorschrift zu erfolgen, was nicht der Fall ist!?<\/p>\n<p>Was soll dies: in diesem Falle ist es ja \u00fcberhaupt keine Zeit der Pflicht, w\u00e4hrend die Grube ein Ort der Pflicht f\u00fcr diejenigen ist, die sich in der Grube befinden.<\/p>\n<p>Rabba ist demnach der Ansicht, man gen\u00fcge seiner Pflicht, wenn man den Schlu\u00df des Blasens und nicht den Anfang des Blasens geh\u00f6rt hat, und somit auch, wenn man den Anfang und nicht den Schlu\u00df geh\u00f6rt hat. Komm und h\u00f6re: Hat man den ersten Ton geblasen, und den zweiten so lang wie zwei<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> gedehnt, so gilt er als nur einer. Weshalb denn, er sollte doch als zwei gelten!?<\/p>\n<p>Die T\u00f6ne werden nicht geteilt. Komm und h\u00f6re: Wenn jemand in einer Grube, in einer Zisterne oder in einer Tonne bl\u00e4st, so hat man, falls man den Schall des Blashorns geh\u00f6rt hat, seiner Pflicht gen\u00fcgt, und wenn nur den Schall eines Ger\u00e4usches, seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt. Weshalb denn, man sollte doch mit dem Beginne des Blasens, bevor noch der Ton verhallte, seiner Pflicht gen\u00fcgen!?<\/p>\n<p>Raba sagte es von dem Falle, wenn jemand f\u00fcr sich selbst bl\u00e4st und heraufsteigt.<\/p>\n<p>Wozu brauchte dies demnach gelehrt zu werden!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, es kann vorkommen, da\u00df man den Kopf herausstreckt, w\u00e4hrend das Blashorn sich in der Grube befindet, soda\u00df der Ton verhallt, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Mit einem Blashorn von einem [lebenden] Brandopfer darf man nicht blasen; hat man geblasen, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt. Mit dem Blashorn von einem Heilsopfer darf man nicht blasen; hat man geblasen, so hat man seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Am Brandopfer begeht man eine Veruntreuung, somit wird es profan, sobald man die Veruntreuung begangen hat; am Heilsopfer begeht man keine Veruntreuung, somit bleibt daran das Verbot haften. Raba wandte ein: Die Veruntreuung begeht man ja erst nach dem Blasen, somit hat man ja mit Verbotenem geblasen!? Vielmehr, sagte Raba, gen\u00fcgt man seiner Pflicht weder mit diesem noch mit jenem. Sp\u00e4ter aber sagte er, man gen\u00fcge seiner Pflicht sowohl mit diesem als auch mit jenem, da ja die Gebote nicht zum Genusse<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> gegeben wurden.<\/p>\n<p>R. Jehuda sagte: Mit einem zum G\u00f6tzendienste verwendeten Blashorn darf man nicht blasen; hat man geblasen, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt. Mit dem Blashorn von einer abtr\u00fcnnigen Stadt<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a> darf man nicht blasen, hat man geblasen, so hat man seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Was von einer abtr\u00fcnnigen Stadt herr\u00fchrt, gilt als zersto\u00dfen<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>, und es hat somit nicht die erforderliche Gr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>Raba sagte: Wenn jemand sich den Genu\u00df von seinem N\u00e4chsten abgelobt hat, so darf ihm dieser [zur Aus\u00fcbung] des Gebotes vorblasen; wenn jemand sich den Genu\u00df des Blashorns abgelobt hat, so darf er damit [zur Aus\u00fcbung] des Gebotes<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> blasen.<\/p>\n<p>Ferner sagte Raba: Wenn jemand sich den Genu\u00df von seinem N\u00e4chsten abgelobt hat, so darf dieser ihn in der Regenzeit mit dem Ents\u00fcndigungswasser<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> besprengen, nicht aber im Sommer<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>. Wenn jemand sich den Genu\u00df einer Quelle abgelobt hat, so darf er darin in der Regenzeit [zur Aus\u00fcbung] des Gebotes ein Reinheitsbad nehmen, nicht aber im Sommer<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>. Man lie\u00df dem Vater \u0160emu\u00e9ls sagen: Wenn jemand gezwungen worden ist und Unges\u00e4uertes gegessen hat, so hat er seiner Pflicht<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a> gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Von wem gezwungen: wollte man sagen, von einem D\u00e4mon bew\u00e4ltig, so wird ja gelehrt: Wer zeitweise gesund und zeitweise n\u00e4rrisch ist, gilt, wenn er gesund ist, in jeder Hinsicht als vern\u00fcnftig, und wenn er n\u00e4rrisch ist, in jeder Hinsicht als n\u00e4rrisch!? R. A\u0161i erwiderte: Wenn einen Perser gezwungen haben. Raba sagte : Dies besagt, da\u00df man seiner Pflicht gen\u00fcgt, wenn man musizierend<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a> bl\u00e4st.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, das ist ja dasselbe!?<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte glauben, der Allbarmherzige habe Unges\u00e4uertes zu essen angeordnel, und er hat auch gegessen, hierbei aber<\/p>\n<h2 id=\"blatt-28b\">Blatt 28b<\/h2>\n<p>hei\u00dft es ja :<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> <em>eine Erinnerung des L\u00e4rmblasens<\/em>, und dies ist nur eine Besch\u00e4ftigung, so lehrt er uns. Demnach ist Raba der Ansicht, bei [der Aus\u00fcbung von] Geboten sei die Beabsichtigung nicht n\u00f6tig. Man wandte gegen ihn ein: Wenn jemand in der Tora<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> liest und die Zeit des \u0160ema\u0351lesens heranreicht, so hat er, falls er dies beabsichtigt, seiner Pflicht gen\u00fcgt, wenn aber nicht, seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt. Doch wohl der Pflicht [des \u0160ema\u0351lesens] zu gen\u00fcgen beabsichtigt.<\/p>\n<p>Nein, zu lesen beabsichtigt.<\/p>\n<p>Er liest ja!?<\/p>\n<p>Wenn er zur Korrektur liest.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Desgleichen hat, wer an einem Bethause vor\u00fcbergeht, oder dessen Haus sich in der N\u00e4he des Bethauses befindet, und den Schall des Blashorns oder das Vorlesen der Esterrolle h\u00f6rt, falls er es beabsichtigt hat, seiner Pflicht gen\u00fcgt, wenn aber nicht, seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>. Doch wohl seiner Pflicht zu gen\u00fcgen beabsichtigt!?<\/p>\n<p>Nein, zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Er h\u00f6rt ja?<\/p>\n<p>Er kann es auch f\u00fcr [das Schreien] eines Esels halten. Man wandte gegen ihn ein: Wenn nur der H\u00f6rende es<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> beabsichligt und nicht der Blasende, oder nur der Blasende und nicht der H\u00f6rende es beabsichtigt, so hat man seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt; der H\u00f6rende und der Blasende m\u00fcssen es beide beabsichtigen. Erkl\u00e4rlich ist der Fall, wenn der Blasende es beabsichtigt und der H\u00f6rende es nicht beabsichtigt, denn er kann es f\u00fcr [das Schreien] eines Esels halten, da\u00df aber der H\u00f6rende es beabsichtigt und der Blasende es nicht beabsichtigt, kann ja nur in dem Falle Vorkommen, wenn er musizierend bl\u00e4st!?<\/p>\n<p>Vielleicht in dem Falle, wenn er nur hineinbl\u00e4st<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>. Abajje sprach zu ihm: Demnach sollte doch, wer am achten Tage [des H\u00fcttenfestes] in der Festh\u00fctte<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a> schl\u00e4ft, Gei\u00dfelhiebe erhalten<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>!? Dieser erwiderte: Ich bin der Ansicht, man begehe die \u00dcbertretung nur dann, wenn man das Gebot zur Zeit<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a> aus\u00fcbt. R. \u0160a\u0351men b.Abba wandte ein: Woher, da\u00df der auf die Estrader<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a> steigende Priester nicht sagen darf: da die Tora mir das Recht erteilt hat, Jisra\u00e9l zu segnen, so will ich noch einen Segen meinerseits hinzuf\u00fcgen, beispielsweise :<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> <em>der Herr, der Gott eurer V\u00e4ter m\u00f6ge euch vermehren<\/em>? Es hei\u00dft<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> <em>ihr sollt dazu nicht hinzuf\u00fcgen<\/em>. Hierbei ist ja, sobald er den [vorschriftsm\u00e4\u00dfigen] Segen beendet hat, die Zeit [des Gebotes] vor\u00fcber, dennoch lehrt er, er begehe eine \u00dcbertretung!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn er ihn noch nicht beendet<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> hat.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: wenn er ihn beendet hat!?<\/p>\n<p>Wenn er einen Segen<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> beendet hat!?<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt: wenn er alle Segensspr\u00fcche beendet hat!?<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei; da er, wenn er in eine andere [Bet] gemeinde kommt, den [Priester] segen wiederum sprechen mu\u00df, so gilt der ganze Tag als Pflichtzeit.<\/p>\n<p>Woher entnimmst du dies?<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wenn einmal zu sprengendes [Blut]<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> mit einmal zu sprengendem vermischt worden ist, so ist es einmal zu sprengen; wenn viermal zu sprengendes mit einmal zu sprengendem, so ist es viermal zu sprengen; wenn viermal zu sprengendes mit einem zu sprengendem, so ist es, wie R. Elie\u0351zer sagt, viermal, und wie R. Jeho\u0161ua\u0351 sagt, einmal zu sprengen. R. Elie\u0351zer sprach zu ihm: Man \u00fcbertritt ja das Verbot des Verminderns!? R. Jeho\u0161ua\u0351 entgegnete ihm: Man \u00fcbertritt ja das Verbot des Hinzuf\u00fcgens!? R. Elie\u0351zer erwiderte: Das Verbot des Hinzuf\u00fcgens gilt nur in dem Falle, wenn es gesondert<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> ist. R. Jeho\u0161ua\u0351 entgegnete: Auch das Verbot des Verminderns gilt nur in dem Falle, wenn es gesondert ist. Ferner sprach R. Jeho\u0161ua\u0351: Wenn du nicht [gen\u00fcgend] sprengst, \u00fcbertrittst du zwar das Verbot des Verminderns, \u00fcbst aber keine Handlung mit den H\u00e4nden aus, wenn du aber [mehr] sprengst, so \u00fcbertrittst du das Verbot des Hinzuf\u00fcgens und \u00fcbst eine Handlung mit den H\u00e4nden aus. In diesem Falle ist ja, sobald man einmal [vom Blute] der Erstgeburt<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a> gesprengt hat, die Zeit [des Gebotes] vor\u00fcber, und er lehrt, man habe das Verbot des Hinzuf\u00fcgens begangen; doch wohl aus dem Grunde, weil wir sagen: wenn eine andere Erstgeburt [zur Darbringung] gelangt, mu\u00df er wiederum sprengen, somit gilt der ganze Tag als Pflichtzeit.<\/p>\n<p>Vielleicht ist R. Jeho\u0161ua\u0351 der Ansicht, man \u00fcbertrete [das Verbot des Hinzuf\u00fcgens] auch au\u00dferhalb der Zeit des Gebotes!?<\/p>\n<p>Wir meinen es wie folgt: weshalb \u00fcbergeht R. \u0160amen b. Abba eine Mi\u0161na und erhebt einen Einwand aus einer Barathja, er sollte ja einen Einwand aus der Misna erhebenI? Er erhebt ihn deshalb nicht aus dieser, weil, wenn ihm eine andere Erstgeb\u00fcrt [zur Darbringung] gelangt, er wiederum sprengen mu\u00df, und somit der ganze Tag als Pflichtzeit gilt, und dies gilt ja auch von der Barajtha: wenn er in eine andere [Bet] gemeinde kommt, mu\u00df er den Priestersegen wiederum sprechen, somit gilt der ganze Tag als Pflichtzeit.<\/p>\n<p>Und R. \u0160amen b. Abba!?<\/p>\n<p>Das Blutsprengen kann er nicht<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> ablehnen, w\u00e4hrend [die Wiederholung] des Priestersegens von seinem Belieben abh\u00e4ngt. Raba erkl\u00e4rte: Der Pflicht gen\u00fcgt man auch ohne Beabsichtigung, eine \u00dcbertretung aber begeht man nur bei Beabsichtigung.<\/p>\n<p>Beim Blutsprengen begeht man ja nach R. Jeho\u0161ua\u0351 eine \u00dcbertretung ohne Beabsichtigung!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, der Pflicht gen\u00fcgt man auch ohne Beabsichtigung, eine \u00dcbertretung aber begeht man zur Zeit auch ohne Beabsichtigung, au\u00dferhalb der Zeit nur bei Beabsichtigung.<\/p>\n<p>R. Zera sprach zu seinem Diener: Blase f\u00fcr mich und beabsichtige es.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29a\">Blatt 29a<\/h2>\n<p>Er ist also der Ansicht, der Blasende m\u00fcsse es beabsichtigen. Man wandte ein: Desgleichen hat, wer an einem Bethause vor\u00fcbergeht, oder dessen Haus sich in der N\u00e4he des Bethauses befindet, und den Schall des Blashorns oder das Vorlesen der Esterrolle h\u00f6rt, falls er es beabsichtigt hat, seiner Pflicht gen\u00fcgt, wenn aber nicht, seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt. Was n\u00fctzt ihm nun seine Beabsichtigung, wenn jener es nicht beabsichtigt hat!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Gemeindevertreter<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>, der an die ganze Gemeinde denkt.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn nur der H\u00f6rende und nicht der Blasende oder nur der Blasende und nicht der H\u00f6rende es beabsichtigt, so hat man seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt; der H\u00f6rende und der Blasende m\u00fcssen es beide beabsichtigen. Er lehrt vom Blasenden wie vom H\u00f6renden: wie der H\u00f6rende nur f\u00fcr sich allein h\u00f6rt, ebenso der Blasende, wenn er f\u00fcr sich allein bl\u00e4st, und er lehrt, man habe seiner Pflicht (nicht) gen\u00fcgt!?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm; denn es wird gelehrt: Der H\u00f6rende mu\u00df f\u00fcr sich h\u00f6ren, und der Blasende blase wie gew\u00f6hnlich. R. Jose sagt, dies gelte nur vom Gemeindevertreter, bei einem Privaten aber gen\u00fcge man seiner Pflicht nur dann, wenn der H\u00f6rende und der Blasende es beide beabsichtigen.<\/p>\n<p><a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> <bold>U<\/bold><em>nd sobald Mo\u0161e seine Hand erhob, da siegte Jisra\u00e9l &amp;c<\/em>.; <small>KONNTEN DENN DIE<\/small> H<small>\u00c4NDE<\/small> M<small>O\u0160ES DEN<\/small> K<small>RIEG F\u00d6RDERN ODER DEN<\/small> K<small>RIEG ABBRECHEN?<\/small> D<small>IES BESAGT VIELMEHR, DASS, WENN<\/small> J<small>ISRA\u00c9L NACH OBEN SCHIUT UND SIE IHR<\/small> H<small>ERZ IHREM<\/small> V<small>ATER IM<\/small> H<small>IMMEL UNTERWERFEN, SIE SIEGEN, WENN ABER NICHT, SIE UNTERLIEGEN<\/small>. <sup>viii<\/sup> D<small>ESGLEICHEN HEISST ES<\/small>:<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a> <em>fertige dir eine Brandschlange an und befestige sie an einer Stange; wenn jemand gebissen wird, so schaue er zu ihr hinauf, und er wird am Leben bleiben<\/em>; K<small>ONNTE DENN DIE<\/small> S<small>CHLANGE T\u00d6TEN ODER AM<\/small> L<small>EBEN ERHALTEN<\/small>? V<small>IELMEHR<\/small>, <small>WENN<\/small> J<small>ISRA\u00c9L NACH OBEN SCHAUT UND SIE IHR HERZ IHREM<\/small> V<small>ATER IM<\/small> H<small>IMMEL UNTERWERFEN, SO GENESEN SIE, WENN ABER NICHT, SO SIECHEN SIE DAHIN<\/small>. D<small>ER<\/small> T<small>AUBE, DER<\/small> B<small>L\u00d6DE UND DER<\/small> M<small>INDERJ\u00c4HRIGE K\u00d6NNEN DIE<\/small> M<small>ENGE IHRER<\/small> P<small>FLICHT NICHT ENTLEDIGEN<\/small>. D<small>IE<\/small> R<small>EGEL IST:<\/small> W<small>ER SELBST DAZU NICHT VERPFLICHTET IST, KANN DIE<\/small> M<small>ENGE IHRER<\/small> P<small>FLICHT NICHT ENTLEDIGEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Die Rabbanan lehrten: Alle sind zum Schofarblasen verpflichtet: Priester, Leviten, Jisra\u00e9liten, Proselyten, freigelassene Sklaven, der Geschlechtslose, der Zwitter und der Halbsklave<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>. Der Geschlechtslose kann weder seinesgleichen noch andersartige der Pflicht entledigen; der Zwitter kann seinesgleichen entledigen, andersartige aber nicht; der Halbsklave kann weder seinesgleichen noch andersartige der Pflicht entledigen.<\/p>\n<p>Der Meister sagte: Alle sind zum Schofarblasen verpflichtet, Priester, Leviten, Jisra\u00e9liten. Selbstverst\u00e4ndlich, wer sonst sollte verpflichtet sein, wenn nicht diese!?<\/p>\n<p>Dies ist wegen der Priester n\u00f6tig; da es hei\u00dft:<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> <em>als Tag des L\u00e4rmblasens soll er euch gelten<\/em>, so k\u00f6nnte man glauben, nur diejenigen seien verpflichtet, denen das Blasen nur einmal [im Jahre] geboten ist, nicht aber Priester, denen das Blasen das ganze Jahr geboten ist, wie es hei\u00dft :<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> <em>ihr sollt zu euren Brandopfern mit Trompeten blasen<\/em>, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Ist es denn gleich: da sind es Trompeten, hierbei aber das Blashorn!?<\/p>\n<p>Vielmehr, dies ist n\u00f6tig; da wir gelernt haben, der Jobeltag gleiche dem Neujahrsfeste hinsichtlich des Blasens und der Segensspr\u00fcche, so k\u00f6nnte man glauben, f\u00fcr den das Jobelgebot gilt, gelte auch das Neujahrsgebot, f\u00fcr Priester aber, f\u00fcr die das Jobelgebot nicht gilt, wie wir gelernt haben, Priester und Leviten d\u00fcrfen [Grundst\u00fccke] stets verkaufen und stets<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> ausl\u00f6sen, gelte auch das Neujahrsgebot nicht, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>\u00bbDer Halbsklave kann weder seinesgleichen noch andersartige der Pflicht entledigen\u00ab. R. Hona sagte: Sich selbst aber wohl. R. Nabman sprach zu R. Hona: Andere wohl deshalb nicht, weil das Sklavische [an ihm] nicht Freie der Pflicht entledigen kann, ebenso sollte doch, wenn sich selbst, das Sklavische an ihm nicht das Freie an ihm der Pflicht entledigen!? Vielmehr, sagte R. Na\u1e25man, kann er auch sich selbst nicht der Pflicht entledigen. Ebenso wird gelehrt: Der Halbsklave kann auch sich selbst nicht der Pflicht entledigen.<\/p>\n<p>Ahaba, Sohn des R. Zera, lehrte: Bei allen Segensspr\u00fcchen kann man, auch wenn man bereits sich selbst der Pflicht entledigt hat, andere der Pflicht entledigen, ausgenommen die Segensspr\u00fcche \u00fcber das Brot und \u00fcber den Wein<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>: hat man sich selbst der Pflicht nicht entledigt, so kann man auch andere der Pflicht entledigen, hat man bereits sich selbst der Pflicht entledigt, so kann man andere nicht mehr der Pflicht entledigen. Raba fragte: Wie ist es bei den Segensspr\u00fcchen \u00fcber das Unges\u00e4uerte<\/p>\n<h2 id=\"blatt-29b\">Blatt 29b<\/h2>\n<p>und \u00fcber den Wein des Weihsegens: kann man andere der Pflicht entledigen, da sie Pflicht sind, oder gibt es hierbei keinen Unterschied?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. A\u0161i erz\u00e4hlte: Als wir bei R. Papi waren, sprach er f\u00fcr uns den Weihsegen, und wenn seine P\u00e4chter vom Felde kamen, sprach er ihn wiederum f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man darf nicht f\u00fcr seine G\u00e4ste das Brot [zum Segensspruche] anbrechen, ohne mit ihnen mitzuessen, wohl aber darf man es f\u00fcr seine Kinder und seine Hausleute. Man kann andere der Pflicht des Lobliedes und der Esterrolle entledigen, auch wenn man sich bereits der Pflicht entledigt hat.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Den \u00fcbrigen Mitgliedern.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 81,5.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Beginn der Gerichtsverhandlung; cf.\u00a0Syn Blatt 34b.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Sehen tritt anstelle der Zeugenvernehmung, die nicht nachts erfolgen darf.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 12,1,2.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 35,24,25.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Das im Texte gebrauchte <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05e4\u05d5\u05e9<\/span> bezeichnet besonders das Horn des Widders u. des Steinbockes, w\u00e4hrend unter <span dir=\"rtl\">\u05df\u05e8\u05e7<\/span> das des Rindviehs zu verstehen ist.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Blasinstrument f\u00fcr das Neujahrsfest; cf.\u00a0Wajikra 23,24.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Anm. 8.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Jehoschua 6,5.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 33,17.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 69,32.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d5\u05e9<\/span> (Stier) wird ein j\u00fcngeres, mit <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05e4<\/span> (Farre) ein 3 Jahre altes Tier bezeichnet; cf.\u00a0supra Blatt 10a.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Gold erinnert an das goldene Kalb.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Farre erinnert ebenfalls an das goldene Kalb.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Man sieht es dem Blute nicht an, von welchem Tiere es herr\u00fchrt.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese waren aus Gold hergestellt, bezw. damit verkleidet.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Priester darf nicht mit Gold in das Allerheiligste eintreten, w\u00e4hrend die genannten Dinge sich darin bereits befinden.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese waren aus Gold hergestellt, bezw. damit verkleidet.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Die der Hochpriester am Vers\u00f6hnungstage au\u00dferhalb des Allerheiligsten tr\u00e4gt.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Jisra\u00e9ls vor Gott; cf.\u00a0infra Blatt 32b.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Aram. Form des hebr. <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05d1\u05d5\u05d9<\/span>, dessen Horn als Blashorn zu verwenden ist.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rll. entw\u00f6hnt. Offenbar ist das W. <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05d3\u05d5\u05de\u05dc\u05e0<\/span> ein Fremdwort u. die Erkl\u00e4rung eine talmudisch etymologische.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 33,19.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Kleine persische M\u00fcnze (gr. <em>\u03b4\u03b1\u03bd?\u03ba\u03b7\u03c2<\/em>, etwas gr\u00f6\u00dfer als ein Obolos), der sechste Teil eines Zuz; sp\u00e4ter \u00fcbertragen f\u00fcr Sechstel allgemein.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 50,2.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Neubauer (<em>La G\u00e9ogr. d.\u00a0T.<\/em> p.\u00a0307) mit Aleppo identisch.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 48,3.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e3\u05d5\u05e0<\/span> gl. <em>\u03bd?\u03bc\u03d5\u03b7.<\/em><a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 38,36.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Mal. 3,8.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcberspringend; dieses Wort wird in einer Mi\u0161na Meg. Blatt 17a gebraucht.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Wird in einer Lehre Jom. Blatt 18b gebraucht.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 4,8,<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 14,23.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 55,23.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Vers\u00f6hnungstag im Jobeljahre, an dem ebenfalls nach der Tora mit einem Blashorn zu blasen ist; cf.\u00a0Wajikra 25,9.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Gestrecktheit u. die Gebogenheit des Blashorns deuten auf den Zustand des Gem\u00fctes am betreffenden Tage.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 20,8 wird im Dekaloge (beim \u0160abbathgebote) das Wort <em>gedenke<\/em> gebraucht, in der Wiederholung Dewarim 5,12 dagegen das Wort <em>beobachte<\/em>.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Als man 2 T\u00f6ne blasen kann, w\u00e4hrend es zwei einfache T\u00f6ne sein m\u00fcssen.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil es selten ist.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 10,2.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 98,6.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Innenseite nach au\u00dfen.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,9.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Tier geht mit der Schmalseite des Horns nach vorn.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der Spitze bis zum Loche.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Loch n\u00e4her zur Schmalseite ist.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Mundst\u00fccke aus; das abgeplatzte gilt als nicht vorhanden.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Statt ihn ganz zu entfernen.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Als man 2 T\u00f6ne blasen kann, w\u00e4hrend es zwei einfache T\u00f6ne sein m\u00fcssen.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies ist gar keine Nutznie\u00dfung.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dewarim 13,14ff.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist nach der Schrift (Dewarim 13,17) zu zerst\u00f6ren u. zu vernichten, soda\u00df das Blashorn fiktiv die vorschriftsm\u00e4\u00dfige Gr\u00f6\u00dfe nicht hat.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie oben erkl\u00e4rt wird: die Gebote sind nicht zum Genusse da.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra Kap. 14.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil es erfrischend wirkt.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil es erfrischend wirkt.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Unges\u00e4uertes am Pesa\u1e25feste zu essen.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach einer anderen Lesart: f\u00fcr einen D\u00e4mon, einen solchen zu bannen.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,24.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Abschnitt vom Sema\u0351.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Das \u0160ema\u0351 zu lesen.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Pflicht des Blasens bezvv. des Lesens zu gen\u00fcgen.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne auf die richtige Ausf\u00fchrung der T\u00f6ne zu achten.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne irgend welche Absicht.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man mit dem Schlafen ein Gebot aus\u00fcbt, auch wenn man es nicht beabsichtigt, u. da man nur 7 Tage in der Festh\u00fctte schlafen mu\u00df, so begeht man damit das Verbot des Hinzuf \u00fcgens.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Am 8. Tage ist dies \u00fcberhaupt kein Gebot mehr.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf der die Priester den Segen sprachen.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 1,11.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 4,2.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Sondern in die Mitte einschiebt.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Priestersegen besteht aus mehreren Abs\u00e4tzen.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Opfertieren; die Sprengungen haben in verschiedener Art u. Anzahl zu erfolgen, wor\u00fcber ausf\u00fchrl. Zeb. Abschn. V.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Dagegen wird in diesem Falle das einmal zu sprengende Blut als Wasser angesehen.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Eventuell; die E. geh\u00f6rt zu den Opfern, deren Blut einmal gesprengt wird.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ein anderes Opfer zur Darbringung gelangt.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Der im Bethause f\u00fcr die Gemeinde bl\u00e4st.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 17,11.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 21,8.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. zur H\u00e4lfte Sklave u. zur H\u00e4lfte Freier; wenn er beispielsweise zwei Herren geh\u00f6rte u. einer ihn freilie\u00df.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 29,1.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 10,10.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 25,14ff.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Und ebenso die Segensspr\u00fcche \u00fcber andere Gen\u00fcsse, die nicht an sich Pflicht sind, sondern ein Dank f\u00fcr den Genu\u00df.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Rosch haSchanah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Rosch haSchanah | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 25b 26a 26b 27a 27b 28a 28b 29a 29b Blatt 25b WENN DAS GERICHT UND GANZ JISRA\u00c9L IHN GESEHEN HABEN UND DIE ZEUGEN AUCH VERNOMMEN WORDEN SIND, ABER BEVOR ES NOCH \u00bbGEWEIHT\u00ab AUSZUSPRECHEN KAM, ES DUNKEL WURDE, SO IST ER EIN SCHALTMONAT. i HAT NUR DAS GERICHT IHN GESEHEN, SO TRETEN ZWEI [MITGLIEDER] VOR UND BEKUNDEN ES VOR IHNEN1, SODANN SPRECHE ES : \u00bbGEWEIHT, GEWEIHT\u00ab. HABEN IHN DREI GESEHEN, DIE DAS GERICHTSKOLLEGIUM BILDEN, SO M\u00dcSSEN ZWEI VORTRETEN, IHREN SLTZ NEBEN DEM EINEN [ANDERE] VON IHREN GENOSSEN EINNEHMEN LASSEN UND ES VOR IHNEN BEKUNDEN; SODANN SPRECHEN SIE: GEWEIHT, GEWEIHT. EIN EINZELNER IST N\u00c4MLICH ALLEIN DAZU NICHT BEFUGT. GEMARA. Wozu lehrt er [den Fall, wenn] das Gericht und ganz Jisra\u00e9l ihn gesehen haben? Dies ist n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, da\u00df man den Monat, da ihn das Gericht und ganz Jisra\u00e9l gesehen haben und es somit bekannt ist, nicht interkaliere, so lehrt &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7397,"parent":7395,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7420","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7420","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7420"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7420\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7421,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7420\/revisions\/7421"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7395"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7397"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7420"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}