{"id":7423,"date":"2021-04-20T08:04:58","date_gmt":"2021-04-20T06:04:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7423"},"modified":"2021-04-20T08:32:46","modified_gmt":"2021-04-20T06:32:46","slug":"rosch-haschanah-kapitel-4","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/rosch-haschanah\/rosch-haschanah-kapitel-4\/","title":{"rendered":"Rosch haSchanah Kapitel 4"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-f39f10cd-bdfa-4d8e-aee1-5f16381d7942\">Der Talmud, Traktat (Massechet) Rosch haSchanah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" id=\"block-ed5b007c-2bf4-47f9-a3a7-936195854cc1\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/rosch-haschanah\/\" data-type=\"page\" data-id=\"7395\">Zur \u00dcbersicht des Traktats Rosch haSchanah<\/a><\/strong> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-873c3e6e-4c02-4c7b-890f-0ab66597f5d0\">Bl\u00e4tter \/ Dapim<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-29b\">29b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30a\">30a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-30b\">30b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31a\">31a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-31b\">31b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-32a\">32a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-32b\">32b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-33a\">33a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-33b\">33b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-34a\">34a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-34b\">34b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#blatt-35a\">35a<\/a>\n\n\n\n<h2 id=\"blatt-29b\">Blatt 29b<\/h2>\n<p><bold>W<\/bold>ENN <small>DAS<\/small> F<small>EST DES<\/small> N<small>EUJAHRS AUF EINEN<\/small> \u0160<small>ABBATH FIEL, BLIES MAN IM<\/small> T<small>EMPEL, NICHT ABER IN DER<\/small> P<small>ROVINZ<\/small>. <sup>i<\/sup> N<small>ACHDEM DER<\/small> T<small>EMPEL ZERST\u00d6RT WURDE, ORDNETE<\/small> R. J<small>O\u1e24ANAN B.ZAKKAJ AN, IN JEDEM<\/small> O<small>RTE ZU BLASEN, WO EIN<\/small> G<small>ERICHT SICH BEFINDET. R<\/small>. E<small>LEA\u0351ZAR SAGTE<\/small>, R. J<small>O\u1e24LANAN B<\/small>.Z<small>AKKAJ HABE DIES NUR F\u00dcR<\/small> J<small>ABNE<\/small><a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> <small>ANGEORDNET<\/small>. M<small>AN ENTGEGNETE IHM;<\/small> S<small>OWOHL F\u00dcR<\/small> J<small>ABNE ALS AUCH F\u00dcR JEDEN<\/small> O<small>RT, WO EIN<\/small> G<small>ERICHT SICH BEFINDET<\/small>. A<small>UCH HIERIN WAR<\/small> J<small>ERU\u0160ALEM BEVORZUGTER ALS<\/small> J<small>ABNE: IN JEDER<\/small> S<small>TADT, DIE<\/small> [J<small>ERU\u0160ALEM<\/small>] <small>SEHEN UND H\u00d6REN KONNTE, IHR NAHE WAR UND AUS DER MAN DAHIN KOMMEN KONNTE, WURDE GEBLASEN, IN<\/small> J<small>ABNE ABER NUR VOR DEM<\/small> G<small>ERICHTE<\/small>. <sup>ii<\/sup><\/p>\n<p>GEMARA. Woher dies? R. Levi b. Lahma erwiderte im Namen des R. \u1e24ama b.\u1e24anina: Ein Schriftvers lautet :<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> <em>ein Ruhetag, eine Erinnerung des L\u00e4rmblasens<\/em>, und ein anderer lautet : <a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> <em>als Tag des L\u00e4rmblasens gelte er euch<\/em>; aber das ist kein Widerspruch, denn der eine spricht von einem Festtage, der auf einen \u0160abbath f\u00e4llt, und der andere von einem Festtage, der auf einen Wochentag f\u00e4llt. Raba sprach: Wieso durfte man, wenn es nach der Tora [verboten] ist, im Tempel blasen!? Und wozu ist ferner ein Schriftvers zur Ausschlie\u00dfung n\u00f6tig, wo dies gar keine Arbeit ist!? In der Schule \u0160emu\u00e9ls wurde n\u00e4mlich gelehrt:<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> <em>Ihr sollt keinerlei Arbeit verrichten<\/em>, ausgenommen das Schofarblasen und das Herausnehmen des Brotes<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>, die Kunstfertigkeiten und keine Arbeiten sind!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, nach der Tora ist es auch erlaubt, nur haben die Rabbanan [es verboten]. Dies nach Rabba, denn Rabba sagte: Jeder ist zum Schofarblasen verpflichtet, nicht aber ist jeder des Schofarblasens kundig; somit ist zu ber\u00fccksichtigen, es k\u00f6nnte jemand [den Schofar] in die Hand nehmen und zu einem Kundigen es lernen gehen und so vier Ellen \u00fcber \u00f6ffentliches Gebiet tragen. Dies ist auch der Grund beim Feststrausse und bei der Esterrolle<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>N<small>ACHDEM DER<\/small> T<small>EMPEL ZERST\u00d6RT WURDE, ORDNETE R<\/small>. J<small>O\u1e24ANAN B<\/small>. Z<small>AKKAJ AN<\/small> &amp;c.&nbsp;Die Rabbanan lehrten: Einst fiel das Neujahrsfest auf einen \u0160abbath, und R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj sprach zu den S\u00f6hnen Betheras: Wir wollen blasen. Diese erwiderten: Wir wollen verhandeln<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a>. Hierauf sprach er: Wir wollen zuerst blasen und nachher verhandeln. Nachdem man geblasen hatte, sprachen sie zu ihm: Wir wollen nun verhandeln. Da erwiderte er: In Jabne hat man das Blashorn bereits geh\u00f6rt; nach erfolgter Tat ist nichts einzuwenden.<\/p>\n<p>R. E<small>LEA\u0351ZAR SAGTE<\/small>, R. J<small>O\u1e24ANAN B<\/small>.Z<small>AKKAJ HABE DIES NUR F\u00dcR<\/small> J<small>ABNE ANGEORDNET<\/small>. M<small>AN ENTGEGNETE IHM:<\/small> S<small>OWOHL F\u00dcR<\/small> J<small>ABNE ALS AUCH F\u00dcR JEDEN<\/small> O<small>RT, WO EIN<\/small> G<small>ERICHT SICH BEFINDET<\/small>. Diese sagen ja dasselbe, wie der erste Tanna!?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen bei einem vor\u00fcbergehenden Gerichtsh\u00f6fe. (Man entgegnete ihm: Sowohl f\u00fcr Jabne als auch f\u00fcr jeden Ort, wo ein Gericht sich befindet.) R. Hona sagte:<\/p>\n<h2 id=\"blatt-30a\">Blatt 30a<\/h2>\n<p>[Man blase] nur mit dem Gerichtsh\u00f6fe.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: mit dem Gerichtsh\u00f6fe?<\/p>\n<p>In Anwesenheit des Gerichtshofes, sonst aber nicht. Raba wandte ein: Auch hierin war Jeru\u0161alem bevorzugter als Jabne &amp;c.&nbsp;Was hei\u00dft \u00bbauch hierin\u00ab : wollte man sagen, wie gelehrt<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> wird, so sollte es \u00bbhierin\u00ab hei\u00dfen, wollte man sagen, indem in Jeru\u0161alem auch einzelne bliesen und in Jabne einzelne nicht bliesen, so erz\u00e4hlte ja R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Joseph, als er kam, da\u00df, als in Jabne der Gemeindevertreter das Blasen beendete, kein Mensch etwas mit den Ohren h\u00f6ren konnte, wegen des L\u00e4rmens der Blasenden!? Wahrscheinlich [wie folgt:] in Jeru\u0161alem wurde sowohl zur Zeit der Gerichtssitzung als auch au\u00dferhalb der Zeit der Gerichtssitzung geblasen, in Jabne aber nur zur Zeit der Gerichtssitzung, nicht aber au\u00dferhalb der Zeit der Gerichtssitzung; zur Zeit der Gerichtssitzung aber wurde auch in Abwesenheit des Gerichts geblasen!?<\/p>\n<p>Nein, in Jeru\u0161alem wurde sowohl in Anwesenheit des Gerichtshofes als auch in Abwesenheit des Gerichtshofes geblasen, in Jabne aber nur in Anwesenheit des Gerichtshofes, nicht aber in Abwesenheit des Gerichtshofes. Manche beziehen die Lehre R. Honas auf das folgende : <em>Am Vers\u00f6hnungstage sollt ihr in eurem ganzen Lande den Schofar erschallen lassen<\/em>; dies lehrt, da\u00df jeder zu blasen verpflichtet ist. R. Hona sagte: Nur mit dem Gerichtsh\u00f6fe.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft: mit dem Gerichtshofe?<\/p>\n<p>Zur Zeit der Gerichtssitzung, nicht aber au\u00dferhalb der Zeit der Gerichtssitzung. Raba wandte ein: Das Schofarblasen am Neujahrsfeste und am Jobeltage verdr\u00e4ngt in der Provinz den \u0160abbath f\u00fcr Mann und Haus. Was hei\u00dft \u00bbMann und Haus\u00ab: wollte man sagen, Mann und Frau, so ist ja die Frau dazu nicht verpflichtet, da es ja ein von einer bestimmten Zeit abh\u00e4ngiges Gebot ist, und Frauen von jedem von einer bestimmten Zeit abh\u00e4ngigen Gebote frei sind!? Wahrscheinlich jedermann zu Hause, und zwar auch au\u00dferhalb der Zeit der Gerichtssitzung!?<\/p>\n<p>Nein, nur zur Zeit der Gerichtssitzung. R. \u0160e\u0161eth wandte ein: Der Jobeltag gleicht hinsichtlich des Blasens und der Segensspr\u00fcche dem Neujahrsfeste, nur wurde am Jobeltage sowohl vor dem Gerichtshofe, der den Neumond geweiht<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> hat, als auch vor dem Gerichtshofe, der den Neumond nicht geweiht hat, geblasen, auch ist jeder einzelne zu blasen verpflichtet, w\u00e4hrend am Neujahrsfeste nur vor dem Gerichtshofe, der den Neumond geweiht hat, geblasen wurde, auch ist nicht jeder einzelne zu blasen verpflichtet. Was hei\u00dft: auch ist nicht jeder einzelne zu blasen verpflichtet: wollte man sagen, am Jobeltage blase jeder einzelne, und am Neujahrsfeste blase jeder einzelne nicht, so erz\u00e4hlte ja R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Joseph, als er kam, da\u00df, als in Jabne der Gemeindevertreter das Blasen beendete, kein Mensch etwas mit den Ohren h\u00f6ren konnte, wegen des L\u00e4rmens der Blasenden!? Wahrscheinlich [wie folgt:] am Jobeltage wurde sowohl zur Zeit der Gerichtssitzung als auch au\u00dferhalb der Zeit der Gerichtssitzung geblasen, am Neujahrsfeste aber nur zur Zeit der Gerichtssitzung, nicht aber au\u00dferhalb der Zeit der Gerichtssitzung; am Jobeltage wurde sowohl zur Zeit der Gerichtssitzung als auch au\u00dferhalb der Zeit der Gerichtssitzung geblasen!?<\/p>\n<p>Nein, tats\u00e4chlich nur zur Zeit der Gerichtssitzung, und es ist wie folgt zu verstehen: nur wurde am Jobeltage zur Zeit der Gerichtssitzung sowohl in Anwesenheit des Gerichtshofes als auch in Abwesenheit des Gerichtshofes geblasen, am Neujahrsfeste aber nur zur Zeit der Gerichtssitzung und in Anwesenheit des Gerichtshofes. Es wurde auch gelehrt: R.Hija b.Gamda sagte im Namen des R. Jose b.\u0160a\u00fal im Namen Rabbis: Man bl\u00e4st nur zur Zeit der Gerichtssitzung. R. Zera fragte : Wie ist es, wenn [der Gerichtshof] zum Aufstehen sich in Bewegung gesetzt hat, aber nicht aufgestanden ist: kommt es auf die [Gerichts] sitzung an, was hierbei der Fall ist, oder auf die Sitzungszeit, was hierbei nicht der Fall ist?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<p>A<small>UCH HIERIN WAR<\/small> J<small>ERU\u0160ALEM BEVORZUGTER ALS<\/small> J<small>ABNE &amp;C<\/small>. Sehen, ausgenommen, die in einem Tale lag; h\u00f6ren, ausgenommen, die auf einem Berge lag: nahe, ausgenommen, die au\u00dferhalb des Gebietes lag; kommen konnte, ausgenommen, wenn dazwischen ein Flu\u00df sich befand.<\/p>\n<p><sup>iii<\/sup> <bold>A<\/bold><small>NFANGS WURDE DER<\/small> F<small>ESTSTRAUSS IM<\/small> T<small>EMPEL ALLE SIEBEN<\/small> T<small>AGE GENOMMEN UND IN DER<\/small> P<small>ROVINZ NUR EINEN<\/small> T<small>AG; NACHDEM ABER DER<\/small> T<small>EMPEL ZERST\u00d6RT WURDE, ORDNETE<\/small> R. J<small>O\u1e24ANAN B<\/small>.Z<small>AKKAJ AN, DASS DER<\/small> F<small>ESTSTRAUSS AUCH IN DER<\/small> P<small>ROVINZ ALLE SIEBEN<\/small> T<small>AGE GENOMMEN WERDE, ZUR<\/small> E<small>RINNERUNG AN DEN<\/small> T<small>EMPEL, UND DASS AM GANZEN<\/small> S<small>CHWINGETAGE<\/small><a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> [<small>FRISCHE<\/small> F<small>ELDFRUCHT<\/small>] <small>VERBOTEN SEI<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Woher, da\u00df wir Anordnungen zur Erinnerung an den Tempel treffen?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft :<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> <em>ich will dir einen Verband anlegen, dich von deinen Wunden heilen, Spruch des Herrn, weil sie dich eine Versto\u00dfene nennen, \u00c7ijon, um die sich niemand k\u00fcmmert<\/em>, demnach k\u00fcmmere man sich wohl.<\/p>\n<p>D<small>ASS AM GANZEN<\/small> S<small>CHWINGETAGE<\/small> [<small>FRISCHE<\/small> F<small>ELDFRUCHT<\/small>] <small>VERBOTEN SEI<\/small>. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Gar schnell k\u00f6nnte der Tempel erbaut werden, und man w\u00fcrde sagen: Im Vorjahre a\u00dfen wir [frische Feldfrucht] mit dem Aufleuchten des Ostens, ebenso wollen wir auch jetzt mit dem Aufleuchten des Ostens essen. Man w\u00fcrde aber nicht bedenken, da\u00df im Vorjahre, wo keine Schwingegarbe [dargebracht wurde], das Aufleuchten des Ostens die Erlaubnis bewirkt hat, in diesem Jahre aber, wo die Schwingegarbe [darzubringen ist], die Schwingegarbe die Erlaubnis bewirkt.<\/p>\n<p>Wann sollte der Bau des Tempels fertig werden: wenn erst am sechzehnten [Nisan], so ist es ja schon mit dem Aufleuchten des Ostens erlaubt, und wenn bereits am f\u00fcnfzehnten, so ist es ja von Mittag ab erlaubt, denn wir haben gelernt: den Fernwohnenden<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a> war cs erst von Mittag ab erlaubt, weil das Gericht bei [der Darbringung] nicht l\u00e4ssig war!?<\/p>\n<p>In dem Falle, wenn er am f\u00fcnfzehnten, kurz vor Sonnenunter gang oder nachts fertig wird. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erkl\u00e4rte: R. Jo\u1e25anan<\/p>\n<h2 id=\"blatt-30b\">Blatt 30b<\/h2>\n<p>b.Zakkaj verf\u00fcgte dies nach Ansicht R. Jehudas, welcher erkl\u00e4rt:<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> <em>bis zu diesem Tage selbst<\/em>, bis zum \u00bbselbst\u00ab des Tages, und er ist der Ansicht, \u00bbbis\u00ab einschlie\u00dflich.<\/p>\n<p>Ist er denn seiner Ansicht, er streitet ja gegen ihn!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Nachdem der Tempel zerst\u00f6rt wurde, ordnete R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj an, da\u00df am ganzen Schwingetage [frische Feldfrucht] verboten sei. R. Jehuda sprach: Dies ist ja auch nach der Tora verboten, denn es hei\u00dft: <em>bis zu diesem Tage selbst<\/em>.<\/p>\n<p>R. Jehuda hatte ihn mi\u00dfverstanden; er glaubte, R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj meine es rabbanitisch; dem ist aber nicht so, er meinte nach der Tora.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber, \u00bbordnete an\u00ab!?<\/p>\n<p>Ordnete an\u00ab hei\u00dft, er legte [den Schriftvers] aus<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> und ordnete es an.<\/p>\n<p><bold>A<\/bold><small>NFANGS NAHM MAN DIE<\/small> Z<small>EUGENAUSSAGE \u00dcBER DEN<\/small> N<small>EUMOND DEN GANZEN<\/small> T<small>AG<\/small><a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a><small>ENTGEGEN, ALS ABER EINST DIE<\/small> Z<small>EUGEN SICH VERSP\u00c4TETEN UND DIE<\/small> L<small>EVITEN MIT DEM<\/small> G<small>ESANGE ZU EINEM<\/small> V<small>ERSTOSSE KAMEN, ORDNETE MAN AN<\/small>, [<small>DIE<\/small> Z<small>EUGEN<\/small>] <small>NUR BIS ZUR<\/small> V<small>ESPERZEIT ZU EMPFANGEN, UND WENN ZEUGEN SP\u00c4TER KOMMEN, SO IST DIESER<\/small> T<small>AG HEILIG UND DER FOLGENDE EBENFALLS HEILIG<\/small>. <sup>iv,1<\/sup> N<small>ACHDEM DER<\/small> T<small>EMPEL ZERST\u00d6RT WURDE, ORDNETE<\/small> R. Jo<small>\u1e24ANAN B<\/small>.Z<small>AKKAJ AN, DIE<\/small> Z<small>EUGENAUSSAGE \u00dcBER DEN<\/small> N<small>EUMOND DEN GANZEN<\/small> T<small>AG ENTGEGENZUNEHMEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Zu welchem Versto\u00dfe kamen die Leviten mit der Musik? Hier erkl\u00e4rten sie: Sie sangen das Lied \u00fcberhaupt nicht. R. Zera sagte: Sie sangen das Alltagslied beim best\u00e4ndigen Abendopfer. R. Zera sprach zu seinem Sohne Ahaba: Geh und rezitiere ihnen wie folgt: Man ordnete an, die Zeugenaussagen \u00fcber den Neumond nur dann entgegenzunehmen, wenn an diesem Tage noch Zeit zur\u00fcckbleibt, das best\u00e4ndige Opfer, das Zusatzopfer mit den Trankopfern darzubringen und das Lied ohne Wirrung zu singen. Allerdings war es eine Wirrung, wenn sie das Alltagslied gesungen haben, welche Wirrung war es aber, wenn du sagst, sie h\u00e4tten das Lied \u00fcberhaupt nicht gesungen!?<\/p>\n<p>Wenn sie es \u00fcberhaupt nicht gesungen haben, so hast du ja keine gr\u00f6\u00dfere Wirrung, als dies. R. A\u1e25a b.Hona wandte ein: Das best\u00e4ndige Opfer des Neujahrsfestes wurde nach Vorschrift<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a> dargebracht. Beim Zusatzopfer sangen sie:<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> <em>Jauchzet Gott, der unsere St\u00e4rke ist, jubelt dem Gotte Ja<\/em>\u0351<em>qobs zu<\/em>. Beim Vesperopfer sangen sie:<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a> <em>Die Stimme des Herrn macht die W\u00fcste erzittern<\/em>. Fiel das Neujahrsfest auf einen Donnerstag, an dem auch sonst gesungen wurde: <em>Jauchzet Gott, der unsere St\u00e4rke ist<\/em>, so sangen sie morgens nicht das Lied \u00bbJauchzet\u00ab, weil dieser Abschnitt sp\u00e4ter abermals zu singen war, vielmehr sangen sie [morgens] :<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> <em>Ich habe seine Schulter vom Joche befreit<\/em>. Kamen Zeugen nach der Darbringung des best\u00e4ndigen Morgenopfers, so sangen sie das Lied \u00bbJauchzet\u00ab, obgleich dieser Abschnitt sp\u00e4ter abermals zu singen war. Erkl\u00e4rlich ist es, da\u00df es abermals gesungen wurde, wenn du sagst, sie sangen bei einem Zweifel das Alltagslied, wieso aber wurde es abermals gesungen, wenn du sagst,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-31a\">Blatt 31a<\/h2>\n<p>man habe [bei einem Zweifel] \u00fcberhaupt nicht gesungen!?<\/p>\n<p>Anders ist es da, wo es sich um das t\u00e4gliche Lied<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> handelt.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jehuda sagte im Namen R. A\u0351qibas: Was sangen sie am Sonntag?<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a> <em>Dem Herrn geh\u00f6rt die Erde und was sie f\u00e4llt<\/em>. Weil er an diesem die Welt schuf, verschenkte und [allein]<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> regierte. Was sangen sie am Montag?<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a> <em>Gro\u03b2 ist der Herr und hoch gepriesen<\/em>. Weil er an diesem seine Werke teilte und \u00fcber sie herrschte. Was sangen sie am Dienstag? <a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> <em>Gott steht in der Gottesversammlung<\/em>. Weil er an diesem in seiner Weisheit die Welt zum Vorschein brachte und seiner Gemeinde das Weltall bereitete. Was sangen sie am Mittwoch?<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> <em>Ein Gott der Rache ist der Herr<\/em>. Weil er an diesem Sonne und Mond erschuf und dereinst ihre Anbeter bestrafen wird. Was sangen sie am Donnerstag?<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> <em>Jauchzet Gott, der unsere St\u00e4rke ist<\/em>. Weil er an diesem V\u00f6gel und Fische erschuf, seinem Namen zu huldigen. Was sangen sie am Freitag?<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> <em>Der Herr ist Herrscher, Hoheit hat er angelegt<\/em>. Weil er an diesem sein Werk beendete und es regiert. Was sangen sie am \u0160abbath:<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a> <em>Ein Psalmlied f\u00fcr den \u0160abbathtag<\/em>. F\u00fcr den dereinstigen Tag, der ganz Ruhetag sein wird. R. Ne\u1e25emja sprach: Was veranla\u00dfte die Weisen, zwischen den Zeitabschnitten zu unterscheiden<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>!? Vielmehr, am Sonntag, weil er an diesem die Welt erschuf, verschenkte und sie [allein] regierte; am Montag, weil er an diesem seine Werke teilte und \u00fcber sie herrschte; am Dienstag, weil er an diesem in seiner Weisheit die Welt zum Vorschein brachte und seiner Gemeinde das Weltall bereitete; am Mittwoch, weil er an diesem Sonne und Mond erschuf und dereinst ihre Anbeter bestrafen wird; am Donnerstag, weil er an diesem V\u00f6gel und Fische erschuf, seinem Namen zu huldigen; am Freitag, weil er an diesem sein Werk beendete und es regiert; am \u0160abbath, weil er an diesem feierte. Sie streiten \u00fcber die Lehre R. Qa\u1e6d\u1e6dinas, denn R. Qa\u1e6d\u1e6dina sagte: Sechstausend Jahre werde die Welt bestehen und ein[tausend] zerst\u00f6rt sein, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> <em>und der Herr wird allein an jenem Tage erhaben sein<\/em>. Abajje aber sagte, zweitausend werde sie zerst\u00f6rt sein, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> <em>er wird uns nach zwei Tagen beleben<\/em>.<\/p>\n<p>Was sangen sie beim Zusatzopfer des \u0160abbaths? R. \u1e24anan b. Raba erwiderte im Namen Rabhs: <em>HZJVLK<\/em><a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>. Ferner sagte R. \u1e24anan b. Raba im Namen Rabhs: Wie [diese Lieder] diesbez\u00fcglich geteilt werden, so werden sie auch im Bethause geteilt<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Was sagen sie beim Vesperopfer des \u0160abbaths? R.Jo\u1e25anan erwiderte:<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> <em>Damals sang<\/em>:<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> <em>Wer gleicht dir<\/em>;<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> <em>Damals sang<\/em>. Sie fragten: Sangen sie all diese [Verse] an jedem \u0160abbath oder [abwechselnd], an jedem \u0160abbath einen?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re, es wird gelehrt: R. Jose sagte, w\u00e4hrend der erste [Chor] einen Turnus machte, machte der zweite zwei<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>. Hieraus ist zu schlie\u00dfen, da\u00df sie an jedem \u0160abbath einen sangen. Schlie\u00dfe hieraus.<\/p>\n<p>R. Jehuda b.Idi sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Zehn Wanderungen machte die G\u00f6ttlichkeit, wie dies aus Schriftversen zu entnehmen ist, und dementsprechend wanderte das Synedrium zehnmal aus, wie dies \u00fcberliefert ist. Zehn Wanderungen machte die G\u00f6ttlichkeit, wie dies aus Schriftversen zu entnehmen ist: vom S\u00fchnedeckel auf den Kerub, vom Kerub auf den Kerub, vom Kerub auf die Schwelle, von der Schwelle in den Hof, vom Hof auf den Altar, vom Altar auf das Dach, vom Dach auf die Mauer, von der Mauer in die Stadt, von der Stadt auf den Berg, vom Berge in die W\u00fcste, und von der W\u00fcste stieg sie hinauf und kehrte zu ihrer St\u00e4tte zur\u00fcck, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> <em>ich gehe und kehre zu meiner St\u00e4tte zur\u00fcck<\/em>. Vom S\u00fchnedeckel auf den Kerub, vom Kerub auf den Kerub, vom Kerub auf die Schwelle, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> <em>dort werde ich mich dir offenbaren und mit dir reden, von der Deckplatte aus<\/em>, und es hei\u00dft :<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> <em>er ritt auf einem Kerub und flog dahin<\/em>, und es hei\u00dft:[^560] <em>und die Herrlichkeit des Gottes Jisra\u00e9ls hatte sich vom Kerub, auf dem sie gewesen war, hinweg gehoben, zur Schwelle des Hauses hin<\/em>. Von der Schwelle in den Hof, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> <em>und das Haus ward von der Wolke erf\u00fcllt und der Vorhof ward vom Glanze der Herrlichkeit des Herrn erf\u00fcllt<\/em>. Vom Hofe auf den Altar, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> <em>ich sah Gott am Altar stehen<\/em>. Vom Altar auf das Dach, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> <em>lieber auf der Zinne eines Dachs wohnen<\/em>. Vom Dache auf die Mauer, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> <em>siehe, der Herr stand auf einer nach dem Bleilot gebauten Mauer<\/em>. Von der Mauer in die Stadt, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a> <em>der Herr ruft der Stadt zu<\/em>. Von der Stadt auf den Berg, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> <em>und die Herrlichkeit des Herrn erhob sich mitten aus der Stadt hinweg und lie\u00df sich auf dem Berge nieder, der \u00f6stlich von der Stadt liegt<\/em>. Vom Berge in die W\u00fcste, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> <em>besser ist es in der W\u00fcste zu wohnen<\/em>. Von der W\u00fcste stieg sie hinauf und kehrte zu ihrer St\u00e4tte zur\u00fcck, denn es hei\u00dft: <em>ich gehe und kehre zu meiner St\u00e4tte zur\u00fcck &amp;c<\/em>. R.Jo\u1e25anan sagte: Sechs Monate entzog sich die G\u00f6ttlichkeit den Jisra\u00e9liten [und verweilte] in der W\u00fcste, und als sie trotzdem keine Bu\u00dfe taten, sprach er: M\u00f6gen sie ihre Seelen aushauchen, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> <em>der Frevler Augen schmachten hin, f\u00fcr sie ist jede Zuflucht verloren, ihre Hoffnung: die Seele aushauchen<\/em>. Dementsprechend wanderte das Synedrium zehnmal aus, wie es \u00fcberliefert ist: von der Quaderhalle<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a> nach der Kaufhalle, von der Kaufhalle nach<\/p>\n<h2 id=\"blatt-31b\">Blatt 31b<\/h2>\n<p>Jeru\u0161alem, von Jeru\u0161alem nach Jabne, von Jabne nach U\u0161a, von U\u0161a nach Jabne, von Jabne nach \u0160aphraa\u0351m, von \u0160aphraa\u0351m nach Beth \u0160ea\u0351rim, von Beth \u0160ea\u0351rim nach Sepphoris und von Sepphoris nach \u1e6ciberjas; am tiefsten war sie in \u1e6ciberjas, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> <em>da\u03b2 du tief drunten von der Erde her redest<\/em>. R. Elea\u0351zar sagt, sechsmal sei sie ausgewandert, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> <em>niedergestreckt hat er, die in der H\u00f6he wohnten, die hochragende Stadt warf er nieder, er warf sie bis zu Boden ninder, stie\u03b2 sie bis in den Staub hinab<\/em><a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>. R. Jo\u1e25anan sagte: Von hier aus werden sie dereinst auch erl\u00f6st, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a> <em>sch\u00fcttl dich vom Staube ab, erhebe und setze dich<\/em>.<\/p>\n<p><sup>iv,2<\/sup> <bold>R.<\/bold> J<small>EHO\u0160UA\u0351B<\/small>.Q<small>OR\u1e24A SAGTE:<\/small> A<small>UCH FOLGENDES ORDNETE R<\/small>. J<small>O\u1e24ANAN B<\/small>. Z<small>AKKAJ AN, DASS N\u00c4MLICH DIE<\/small> Z<small>EUGEN, WO DER<\/small> G<small>ERICHTSPR\u00c4SIDENT SICH AUCH BEFINDET, SICH NUR DAHIN ZU BEGEBEN HABEN, WO DAS<\/small> G<small>ERICHTSKOLLEGIUM SICH BEFINDET<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Einst wurde eine Frau vor Amemar in Nehardea\u0351 vor Gericht geladen; er aber ging dann nach Mahoza und sie folgte ihm nicht. Da erlie\u00df er gegen sie ein gerichtliches Verfahren<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>. R. A\u0161i sprach zu ihm: Wir haben ja gelernt, die Zeugen haben, wo der Gerichtspr\u00e4sident sich auch befindet, sich nur dahin zu begeben, wo das Gerichtskollegium sich befindet!? Dieser erwiderte: Dies gilt nur von der Zeugenaussage \u00fcber den Neumond, weil man ihnen sonst einen Ansto\u00df f\u00fcr die Zukunft legt<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>, hierbei aber hei\u00dft es :<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> <em>der Schuldner ist Knecht des Gl\u00e4ubigers<\/em>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Die Priester d\u00fcrfen die Estrade [zum Priestersegen] nicht mit ihren Sandalen betreten. Dies ist eine der neun Anordnungen, die R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj getroffen hat. Sechs in diesem Abschnitte, eine im ersten Abschnitte<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> und eine in folgender Lehre: Ein Proselyt, der sich in der Jetztzeit bekehrt hat, mu\u00df f\u00fcr seine Vogelopfer<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a> ein Viertel [\u0160eqel] zur\u00fccklegen. R. \u0160imo\u0351n b.Elea\u0351zar sprach: R. Jo\u1e25anan [b.Zakkaj] lie\u00df bereits abstimmen und hob dies auf, wegen des Ansto\u00dfes<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und die [neunte]? Hier\u00fcber besteht ein Streit zwischen R. Papa und R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq. R. Papa sagt, sie betreffe den vierj\u00e4hrigen Weinberg, und R. Na\u1e25man b.Ji\u00e7\u1e25aq sagt, sie betreffe den rotgl\u00e4nzenden Streifen. R. Papa sagt, sie betreffe den vierj\u00e4hrigen Weinberg, denn wir haben gelernt: [Fr\u00fcher] brachte man aus allen eine Tagereise entfernten Orten um Jeru\u0161alem [die Fr\u00fcchte] des vierj\u00e4hrigen Weinbergs nach Jeru\u0161alem. Welche bilden die Grenzorte? S\u00fcdlich Elath, n\u00f6rdlich A\u0351qrebath, westlich Lud und \u00f6stlich der Jarden. Hierzu sagte U\u0351la, nach anderen Rabba b. U\u0351la, im Namen R. Jo\u1e25anans: Aus welchem Grunde? Um die Stra\u00dfen Jeru\u0161alems mit Fr\u00fcchten zu schm\u00fccken. Ferner wird gelehrt: R. Elie\u0351zer hatte einen vierj\u00e4hrigen Weinberg, im Osten von Lud, seitw\u00e4rts von Kepher \u1e6cabi, und er wollte ihn den Armen freigeben<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>. Da sprachen seine Sch\u00fcler zu ihm: Meister, bereits haben deine Genossen gegen dich abgestimmt und [einen solchen] erlaubt.<\/p>\n<p>Wer sind diese Genossen.<\/p>\n<p>R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj. R. Na\u1e25man b.Ji\u00e7\u1e25aq sagt, sie betreffe den rotgl\u00e4nzenden Streifen, denn es wird gelehrt: Anfangs pflegte man ihm<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> den rotgl\u00e4nzenden Streifen an der T\u00fcr der Vorhalle au\u00dferhalb umzubinden; ward er wei\u00df, so war man froh, ward er nicht wei\u00df, so war man traurig<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>; da ordnete man an, ihn an der T\u00fcr der Vorhalle innerhalb umzubinden. Aber immer noch lugte man durch und beobachtete; ward er wei\u00df, so war man froh, ward er nicht wei\u00df, so war man traurig, da ordnete man an, die H\u00e4lfte an den Felsen<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> und die H\u00e4lfte zwischen die H\u00f6rner des Bockes zu binden.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde sagt R. Na\u1e25man b.Ji\u00e7\u1e25aq nicht wie R. Papa?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: wieso hei\u00dft es, wenn es R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj war, \u00bbdeine Genossen\u00ab. Er war ja ein Lehrer R. Elie\u0351zers!?<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>Da es seine Sch\u00fcler waren, so war es nicht schicklich, zum Lehrer \u00bbdein Lehrer\u00ab zu sagen.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde sagt R. Papa nicht wie R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: wollte man sagen, es war R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj, so gab es ja zu seiner Zeit keinen rotgl\u00e4nzenden Streifen. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Das ganze Leben des R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj betrug hundertundzwanzig Jahre; vierzig Jahre befa\u00dfte er sich mit dem Warenhandel, vierzig Jahre studierte er und vierzig Jahre lehrte er. Ferner wird gelehrt: Vierzig Jahre vor der Zerst\u00f6rung des Tempels wurde der rotgl\u00e4nzende Streifen nicht mehr wei\u00df, sondern blieb rot. Ferner haben wir gelernt: Nachdem der Tempel zerst\u00f6rt wurde, ordnete R. Jo\u1e25anan b.Zakkaj<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> an.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>In den vierzig Jahren, w\u00e4hrend welcher<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> er noch studierte, war er Vortragender Sch\u00fcler, und wenn er etwas sagte, das als begr\u00fcndet<\/p>\n<h2 id=\"blatt-32a\">Blatt 32a<\/h2>\n<p>einleuchtete, setzte man<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a> es in seinem Namen fest.<\/p>\n<p><sup>v<\/sup> <bold>D<\/bold><small>IE<\/small> R<small>EIHENFOLGE DER<\/small> S<small>EGENSSPR\u00dcCHE: MAN SPRECHE<\/small> [<small>DIE<\/small> S<small>EGENSSPR\u00dcCHE<\/small>] <small>VON DEN<\/small> V<small>\u00c4TERN, VON DER<\/small> A<small>LLMACHT UND VON DER<\/small> H<small>EILIGUNG<\/small><a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a> <small>DES<\/small> G<small>OTTESNAMENS, WOMIT MAN AUCH<\/small> [<small>DIE<\/small> V<small>ERSE<\/small>] <small>VOM<\/small> K<small>\u00d6NIGTUME<\/small> [<small>GOTTES<\/small>] <small>VERBINDE, OHNE DABEI ZU BLASEN<\/small>, [<small>DEN<\/small> S<small>EGEN<\/small>] <small>VON DER<\/small> W<small>EIHE DES<\/small> T<small>AGES, WOBEI MAN BLASE<\/small>, [<small>DIE<\/small> V<small>ERSE<\/small>] <small>VON DEN<\/small> E<small>RINNERUNGEN, WOBEI MAN BLASE<\/small>, [<small>DIE<\/small> V<small>ERSE<\/small>] <small>VON DER<\/small> P<small>OSAUNE, WOBEI MAN BLASE, SODANN<\/small> [<small>DEN<\/small> S<small>EGEN<\/small>] <small>VOM<\/small> T<small>EMPELDIENSTE, DEN<\/small> D<small>ANKSEGEN UND DEN<\/small> P<small>RIESTERSEGEN<\/small><a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a><\/p>\n<p><small>SO R<\/small>. J<small>O\u1e24ANAN B<\/small>. N<small>URI. R<\/small>. A\u0351<small>QIBA SPRACH ZU IHM:<\/small> W<small>OZU ERW\u00c4HNT MAN<\/small> [<small>DIE<\/small> V<small>ERSE<\/small>] <small>VOM<\/small> K<small>\u00d6NIGTUME<\/small> [G<small>OTTES<\/small>], <small>WENN MAN DABEI NICHT BL\u00c4ST!?<\/small> V<small>IELMEHR SPRECHE MAN<\/small> [<small>DIE<\/small> S<small>EGENSSPR\u00dcCHE<\/small>] <small>VON DEN<\/small> V<small>\u00c4TERN, VON DER<\/small> A<small>LLMACHT UND VON DER<\/small> H<small>EILIGUNG DES GOTTESNAMENS, UND<\/small> [<small>DIE<\/small> V<small>ERSE<\/small>] <small>VOM<\/small> K<small>\u00d6NIGTUME<\/small> [G<small>OTTES<\/small>] <small>VERBINDE MAN MIT DEM<\/small> S<small>EGEN VON DER<\/small> W<small>EIHE DES<\/small> T<small>AGES, WOBEI MAN BLASE, DIE<\/small> V<small>ERSE VON DEN<\/small> E<small>RINNERUNGEN, WOBEI MAN BLASE<\/small>, [<small>DIE<\/small> V<small>ERSE<\/small>] <small>VON DER<\/small> P<small>OSAUNE, WOBEI MAN BLASE, SODANN<\/small> [<small>DEN<\/small> S<small>EGEN<\/small>] <small>VOM<\/small> T<small>EMPELDIENSTE, DEN<\/small> D<small>ANKSEGEN UND DEN<\/small> P<small>RIESTERSEGEN<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. R. A\u0351<small>QIBA SPRACH ZU IHM:<\/small> W<small>OZU ERW\u00c4HNT MAN<\/small> [<small>DIE<\/small> V<small>ERSE<\/small>] <small>VOM<\/small> K<small>\u00d6NIGTUME<\/small> [G<small>OTTES<\/small>], <small>WENN MAN DABEI NICHT BL\u00c4ST!? \u00bbWOZU<\/small> erw\u00e4hnt man\u00ab, der Allbarmherzige hat ja zu erw\u00e4hnen geboten!?<\/p>\n<p>Vielmehr, wozu zehn [Verse], man sollte doch nur neun erw\u00e4hnen, wo sie doch jenen nicht gleichen<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Woher, da\u00df man [den Segen] von den V\u00e4tern spreche. Es hei\u00dft :<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> <em>gebt dem Herrn, ihr M\u00e4chtigen<\/em><a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>. Woher, da\u00df man [den Segen] von der Allmacht spreche? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> <em>gebt dem Herrn Herrlichkeit und St\u00e4rke<\/em>. Woher, da\u00df man [den Segen] von der Heiligung spreche? Es hei\u00dft :<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> <em>gebt dem Herrn die Herrlichkeit seines Namens, werft euch vor dem Herrn nieder in heiligem Schmucke<\/em>. Woher, da\u00df man [die Verse] vom K\u00f6nigtume [Gottes], von den Erinnerungen und von dem Schofar spreche? R. Elie\u0351zer sagte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> <em>Ein Ruhetag, eine Erinnerung des L\u00e4rmblasens und heiliger Versammlung. Ein Ruhetag<\/em>, das ist die Weihe des Tages; <em>eine Erinnerung<\/em>, das sind [die Verse] von den Erinnerungen; <em>des L\u00e4rmblasens<\/em>, das sind [die Verse] von dem Schofar; <em>heiliger Versammlung<\/em>, heilige ihn durch Arbeitseinstellung. R. A\u0351qiba sprach zu ihm: Weshalb sollten wir nicht [das Wort] <em>Ruhetag<\/em> auf die Arbeitseinstellung beziehen, womit doch die Schrift beginnt!? Vielmehr: <em>ein Ruhetag<\/em>, heilige ihn durch Arbeitseinstellung; <em>eine Erinnerung<\/em>, das sind [die Verse] von den Erinnerungen; <em>des L\u00e4rmblasens<\/em>, das sind [die Verse] vom Schofar; <em>heilige Versammlung<\/em>, das ist die Weihe des Tages. Woher, da\u00df man [die Verse] vom K\u00f6nigtume [Gottes] spreche? Es wird gelehrt: Rabbi sagte: [Die Worte]<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> <em>ich bin der Herr, euer Gott<\/em>, im [Abschnitte vom] siebenten Monate deuten auf das K\u00f6nigtum [Gottes]. R. Jose b.Jehuda sagt, dies sei ja gar nicht n\u00f6tig; es hei\u00dft:<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a> <em>dies soll f\u00fcr euch eine Erinnerung sein, vor dem Herrn, eurem Gotte<\/em>, somit sind ja [die Worte:] <em>ich bin der Herr, euer Gott<\/em>, nicht n\u00f6tig, und wenn sie dennoch geschrieben stehen, so ist dies eine Hauptnorm, da\u00df \u00fcberall, wo von Erinnerungen gesprochen wird, auch das K\u00f6nigtum damit verbunden sei.<\/p>\n<p>Wo wird [der Segen \u00fcber die] Weihe des Tages eingeschaltet? Es wird gelehrt: Rabbi sagt, man schalte ihn in den Segen vom K\u00f6nigtume [Gottes] ein, denn wie er sonst in den vierten [Segen]<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> eingeschaltet wird, ebenso auch [am Neujahrsfeste] in der vierten. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l sagt, man schalte ihn in den Segen von den Erinnerungen ein, denn wie er sonst in den mittelsten Segen eingeschaltet wird, ebenso auch [am Neujahrsfeste] in den mittelsten. Als einst das Gericht in U\u0161a das Jahr weihte, trat R. Jo\u1e25anan b. Beroqa in Gegenwart des R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l [vor das Betpult] und verfuhr nach R. Jo\u1e25anan b. Nuri. Da sprach R. \u0160imo\u0351n zu ihm : In Jabne pflegten wir nicht so zu verfahren. Am folgenden Tage trat R. \u1e24anina, Sohn R. Joses des Galil\u00e4ers, [vor das Betpult] und verfuhr nach R. A\u0351qiba. Da sprach R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l zu ihm: So pflegten wir auch in Jabne zu verfahren.<\/p>\n<p>Demnach ist R. \u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l der Ansicht R. A\u0351qibas, w\u00e4hrend doch R. A\u0351qiba sagt, man verbinde mit der Weihe des Tages [die Verse] vom K\u00f6nigtume Gottes, und R. \u0160imo\u0351n b.Gamli\u00e9l sagt, mit der Weihe des Tages [die Verse] von den Erinnerungen!? R. Zera erwiderte: Er meinte, man blase auch bei [dem Verse] vom K\u00f6nigtume.<\/p>\n<p>\u00bbAm folgenden Tage trat R. \u1e24anina\u00ab. Was hei\u00dft \u00bbfolgenden\u00ab: wollte man sagen, der zweite Feiertag, so m\u00fc\u00dfte ja der Elul interkaliert sein, und R. \u1e24enana b.Kahana sagte im Namen Rabhs, da\u00df seit E\u0351zra der Elul nicht interkaliert worden sei!? R. \u1e24isda erwiderte: Unter \u00bbfolgenden\u00ab ist das Neujahrsfest des folgenden Jahres zu verstehen.<\/p>\n<p><sup>vi,1<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN LESE NIGHT WENIGER ALS ZEHN<\/small> [V<small>ERSE VOM<\/small>] K<small>\u00d6NIGTUME GOTTES<\/small>, a<small>LS ZEHN VON DEN<\/small> E<small>RINNERUNGEN UND ALS ZEHN VON DER<\/small> P<small>OSAUNE<\/small>. R. J<small>O\u1e24ANAN B<\/small>.N<small>URI SAGT, MAN HABE DER<\/small> P<small>FLICHT GEN\u00dcGT, WENN MAN VON ALLEN JE DREI GELESEN HAT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Wem entsprechen diese zehn [Verse] vom K\u00f6nigtume [Gottes]!? R. [Levi] erwiderte: Entsprechend den zehn Lobliedern, die David im Buche der Psalmen gedichtet hat.<\/p>\n<p>Es sind ja bedeutend mehr Loblieder!?<\/p>\n<p>Der Psalm, in dem es hei\u00dft:<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a> <em>preiset ihn mit Schofarblasen<\/em>. R. Joseph erwiderte: Entsprechend den zehn Geboten, die Mo\u0161e am Sinaj aufgetragen wurden. R. Jo\u1e25anan erwiderte: Entsprechend den zehn Ausspr\u00fcchen, durch die die Welt erschaffen wurde.<\/p>\n<p>Welche sind es?<\/p>\n<p>Die Worte <em>er sprach<\/em> im [Abschnitte]<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> <em>Am Anfang<\/em>.<\/p>\n<p>Es sind ja nur neun!?<\/p>\n<p>Auch [der Vers] <em>Am Anfang [erschuf] <\/em> geh\u00f6rt zu den Ausspr\u00fcchen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a> <em>durch den Ausspruch des Herrn wurden die Himmel erschaffen<\/em>.<\/p>\n<p>R. J<small>O\u1e24ANAN B<\/small>.N<small>URI SAGT, MAN HABE DER<\/small> P<small>FLICHT GEN\u00dcGT, WENN MAN VON ALLEN JE DREI GELESEN HAT:<\/small> Sie fragten: Meint er es, drei aus der Tora, drei aus den Propheten und drei aus den Haggiographen, zusammen neun, soda\u00df sie um einen [Vers] differieren, oder meint er, einen aus der Tora, einen aus den Propheten und einen aus den Haggiographen, zusammen drei, soda\u00df sie um viele differieren?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re, es wird gelehrt: Man lese nicht weniger als zehn [Verse] vom K\u00f6nigtume [Gottes], zehn von den Erinnerungen und zehn vom Schofarblasen, jedoch habe man seiner Pflicht gen\u00fcgt, wenn man von allen je sieben gelesen hat, entsprechend den sieben Himmeln. R. Jo\u1e25anan b. Nuri sagt, man lese nicht weniger als sieben<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>, jedoch habe man seiner Pflicht gen\u00fcgt, wenn man von allen je drei gelesen hat, entsprechend Tora, Propheten und Haggiographen, und, wie manche sagen, entsprechend Priestern, Leviten und Jisra\u00e9liten. R. Hona sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Die Halakha ist wie R. Jo\u1e25anan b.Nuri.<\/p>\n<p><sup>vi,2<\/sup> <bold>M<\/bold><small>AN LESE NICHT<\/small> [<small>SOLCHE<\/small> V<small>ERSE<\/small>] <small>VON DEN<\/small> E<small>RINNERUNGEN, DEM<\/small> K<small>\u00d6NIGTUME<\/small> [G<small>OTTES<\/small>] <small>UND DER<\/small> P<small>OSAUNE, DIE VOM<\/small> S<small>TRAFGERICHTE HANDELN<\/small>. M<small>AN BEGINNE MIT<\/small> [V<small>ERSEN<\/small>] <small>AUS DER<\/small> T<small>ORA UND SCHLIESSE MIT SOLCHEN AUS DEN<\/small> P<small>ROPHETEN;<\/small> R. J<small>OSE SAGT, MAN HABE SEINER<\/small> P<small>FLICHT GEN\u00dcGT, WENN MAN MIT SOLGHEN AUS DER<\/small> T<small>ORA GESCHLOSSEN HAT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Vom K\u00f6nigtume [Gottes] beispielsweise :<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a> <em>so wahr ich lebe<\/em>,<\/p>\n<h2 id=\"blatt-32b\">Blatt 32b<\/h2>\n<p><em>Spruch Gottes, des Herrn,mit starker Hand und ausgestrecktem Arme und mit ausgesch\u00fcttetem Zorne will ich K\u00f6nig \u00fcber euch sein<\/em>. Und obgleich R. Na\u1e25man gesagt hat, m\u00f6ge der Heilige, gepriesen sei er, auf diese Weise \u00fcber uns z\u00fcrnen, nur da\u00df er uns erl\u00f6se, so erw\u00e4hne man trotzdem, da es im Zorne gesprochen worden ist, am Neujahre nichts vom Zorne. Von den Erinnerungen, beispielsweise:<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> <em>denn er erinnerte sich daran, da\u00df sie Fleisch seien &amp;c<\/em>. Vom Schofar, beispielsweise: <a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> <em>sto\u00dfet in den Schofar in Gibed &amp;c<\/em>. Wenn man aber [Verse] vom K\u00f6nigtume [Gottes], von den Erinnerungen und vom Schofar lesen will, die vom Strafgerichte der weltlichen V\u00f6lker handeln, so lese man sie. Vom K\u00f6nigtume [Gottes] beispielsweise :<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> <em>der Herr ist K\u00f6nig, erzittern m\u00fcssen die V\u00f6lker<\/em> oder :<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> <em>der Herr ist K\u00f6nig auf immer und ewig; verschwunden sind die V\u00f6lker aus seinem Lande<\/em>. Von den Erinnerungen, beispielsweise :<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a> <em>gedenke, o Herr, der Edomiter &amp;c<\/em>. Vom Schofar, beispielsweise:<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> <em>und Gott, der Herr, wird in den Schofar sto\u00dfen und in Sturmwinden aus dem S\u00fcden einhersehreiten<\/em>. Ferner:<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> <em>der Herr der Heerscharen wird sie besch\u00fctzen<\/em>. Man spreche [Verse], die von der Erinnerung eines einzelnen handeln, auch wenn zum Guten, beispielsweise:<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> <em>erinnere dich meiner, o Herr, bei der Huld deines Volkes<\/em>. Oder: <a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a> <em>erinnere dich meiner, mein Herr, zum Guten<\/em>. \u00bbGedenken\u00ab gleicht dem \u00bbErinnern\u00ab, beispielsweise :<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a> <em>und der Herr gedachte der Sara<\/em>. Oder:<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a> <em>ich habe eurer gedacht<\/em><\/p>\n<p>so R. Jose. R. Jehuda sagt, es gleiche dem \u00bbErinnern\u00ab nicht.<\/p>\n<p>Zugegeben, da\u00df nach R. Jose das \u00bbGedenken\u00ab dem \u00bbErinnern\u00ab gleicht, aber [der Vers:] <em>und der Herr gedachte der Sara<\/em>, handelt ja vom Gedenken einer Einzelnen!?<\/p>\n<p>Da aus ihr [dadurch] eine Menge hervorging, so gleicht sie der Menge.<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> <em>Erhebt, ihr Tore, eure H\u00e4upter, erhebt euch, ihr uralten Pforten, da\u00df der K\u00f6nig der Herrlichkeit einziehe. Wer ist denn der K\u00f6nig der Der Herr, gewaltig und ein Held, der Herr, ein K\u00f6nigsheld. Erhebt, ihr Tore, eure H\u00e4upter, erhebt sie, ihr uralten Pforten, da\u00df der K\u00f6nig der Herrlichkeit einziehe. Wer ist denn der K\u00f6nig der Herrlichkeit? Der Herr der Heerscharen, er ist der K\u00f6nig der Herrlichkeit. Sela<\/em>. Der erste [Absatz] gilt, wie R. Jose sagt, als zwei und der zweite als drei [Verse], und wie R. Jehuda sagt, der erste als einer und der zweite als zwei.<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a> <em>Lobsinget unserem Gotte, lobsinget unserem K\u00f6nige, lobsinget; denn Gott ist K\u00f6nig der ganzen Erde<\/em>. Dies gilt, wie R. Jose sagt, als zwei [Verse], und wie R. Jehuda sagt, als einer. Sie stimmen \u00fcberein, da\u00df der [folgende Vers] als einer gilt:<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a> <em>Gott ist K\u00f6nig der V\u00f6lker, Gott hat sich auf seinen heiligen Thron gesetzt<\/em>. [Einen Vers] von den Erinnerungen, in dem auch das Blasen vorkommt, beispielsweise:<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> <em>ein Ruhetag, eine Erinnerung des L\u00e4rmblasens und heiliger Versammlung<\/em>, lese man, wie R. Jose sagt, sowohl mit denen von den Erinnerungen als auch mit denen vom Schofar, und wie R. Jehuda sagt, nur mit denen von den Erinnerungen. [Einen Vers] vom K\u00f6niglume [Gottes], in dem auch das Blasen vorkommt, beispielsweise:<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a> <em>der Herr, sein Gott, ist mit ihm, und Jubelblasen des K\u00f6nigs bei ihm<\/em>, lese man, wie R. Jose sagt, sowohl mit denen vom K\u00f6nigtume [Gottes] als auch mit denen von dem Schofar, und wie R. Jehuda sagt, nur mit denen vom K\u00f6nigtume [Gottes]. Einer vom Blasen in dem nichts weiter vorkommt, beispielsweise :<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> <em>als Tag des L\u00e4rmblasens gelte er euch<\/em>, lese man, wie R. Jose sagt, mit denen des Schofars; R. Jehuda sagt, einen solchen lese man \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>M<small>AN BEGINNE MIT<\/small> [V<small>ERSEN<\/small>] <small>AUS DER<\/small> T<small>ORA UND SCIILIESSE MIT SOLCHEN AUS DEN<\/small> P<small>ROPHETEN; R<\/small>. J<small>OSE SAGT, MAN HABE SEINER<\/small> P<small>FLICHT GEN\u00dcGT, WENN MAN MIT SOLCHEN AUS DER<\/small> T<small>ORA GESCHLOSSEN HAT<\/small>. Nur wenn man bereits geschlossen hat, von vornherein aber nicht, und [dem widersprechend] wird gelehrt, R. Jose sagt, es sei lobenswert, mit [Versen] aus der Tora zu schlie\u00dfen!?<\/p>\n<p>Lies: man schlie\u00dfe.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber \u00bbgeschlossen hat\u00ab, nur wenn bereits erfolgt, von vornherein aber nicht!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: man beginne mit [Versen] aus der Tora und schlie\u00dfe mit solchen aus den Propheten; R. Jose sagt, man schlie\u00dfe mit solchen aus der Tora, jedoch habe man seiner Pflicht gen\u00fcgt, wenn man mit solchen aus den Propheten geschlossen hat. Ebenso wird gelehrt: R. Elea\u0351zar b.Jose sagte: Die Strengfrommen pflegten mit [Versen aus] der Tora zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Allerdings gibt es viele [Verse], von den Erinnerungen und des Schofars, vom K\u00f6nigtume [Gottes] aber gibt es ja nur drei :<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a> <em>der Herr, sein Gott, ist mit ihm, und Jubelblasen des K\u00f6nigs bei ihm<\/em>;<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a> <em>es stand in Je\u0161urun ein K\u00f6nig auf<\/em> ;<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a> <em>der Herr wird immer und ewig K\u00f6nig sein<\/em>, w\u00e4hrend zehn<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a> erforderlich sind!? R. Hona erwiderte: Komm und h\u00f6re: [Der Vers]:<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> <em>H\u00f6re Jisra\u00e9l, der Herr ist unser Gott, der Herr ist einig<\/em>, geh\u00f6rt, wie R. Jose sagt, zu [den Versen] vom K\u00f6nigtume [Gottes], und wie R. Jehuda sagt, nicht zu diesen. [Der Vers] :<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a> <em>Du sollst jetzt erkennen und dir zu Herzen nehmen, da\u00df der Herr ein Gott ist und keiner mehr<\/em>, geh\u00f6rt, wie R. Jose sagt, zu [den Versen] vom K\u00f6nigtume [Gottes], und wie R. Jehuda sagt, nicht zu diesen. [Der Vers]:<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a> <em>Du hast es zu sehen bekommen, damit du erkennen solltest, da\u00df der Herr ein Gott ist, da\u00df es au\u00dfer ihm keinen gibt<\/em>, geh\u00f6rt, wie R. Jose sagt, zu [den Versen] vom K\u00f6nigtume [Gottes], und wie R. Jehuda sagt, nicht zu diesen.<\/p>\n<p><bold>D<\/bold><small>ER AM<\/small> N<small>EUJAHRSFESTE ALS ZWEITER<\/small><a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a><small>VOR DIE<\/small> L<small>ADE<\/small><a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a><small>TRITT, LEITET AUCH DAS<\/small> B<small>LASEN<\/small>. <sup>vii<\/sup> [A<small>N<\/small> F<small>ESTEN<\/small>], <small>AN DENEN DAS<\/small> L<small>OBLIED GELESEN WIRD, TR\u00c4GT DER ERSTE<\/small><a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a><small>DAS<\/small> L<small>OBLIED VOR<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Weshalb leitet der zweite das Blasen?<\/p>\n<p>Weil [es hei\u00dft]: <a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> <em>in der Menge des Volkes besteht des K\u00f6nigs Herrlichkeit<\/em><a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> **.<\/p>\n<p>Demnach sollte auch das Loblied vom zweiten vorgelesen werden, weil [es hei\u00dft]: <em>in der Menge des Volkes besteht des K\u00f6nigs Herrlichkeit<\/em>!? Das Loblied also deshalb vom ersten, weil die Eifrigen sich [zur Aus\u00fcbung] der Gebote beeilen, somit sollte auch das Blasen durch den ersten erfolgen, weil die Eifrigen sich [zur Aus\u00fcbung] der Gebote beeilen!? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Dies lehrten sie zur Zeit der Religionsverfolgung<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wenn er lehrt: \u00bb[an Festen], an denen das Loblied gelesen wird\u00ab, so wird ja demnach am Neujahrsfeste das Loblied nicht gelesen; aus welchem Grunde? R. Abahu erwiderte: Die Dienstengel sprachen vor dem Heiligen, gepriesen sei er: Herr der Welt, weshalb singt dir Jisra\u00e9l am Neujahrsfeste und am Vers\u00f6hnungstage kein Lied? Er erwiderte ihnen: Ist es denn schicklich, da\u00df, w\u00e4hrend der K\u00f6nig auf dem Richters tuhle sitzt, und B\u00fccher der Lebenden und Sterbenden vor ihm aufgeschlagen sind, Jisra\u00e9l vor ihm Lieder singe!?<\/p>\n<p><bold>W<\/bold><small>EGEN DES<\/small> P<small>OSAUNENBLASENS<\/small><a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a><small>DARF MAN AM<\/small> N<small>EUJAHRSFESTE WEDER DAS<\/small> \u0160<small>ABBATIIGEBIET \u00dcBERSCHREITEN, NOCH EINEN<\/small> S<small>CHUTTHAUFEN FREILEGEN, NOCH AUF EINEN<\/small> B<small>AUM STEIGEN, NOCH AUF EINEM<\/small> T<small>IERE REITEN, NOCH AUF DEM<\/small> W<small>ASSER SCHWIMMEN<\/small>. <sup>viii<\/sup> F<small>ERNER DARF MAN DAS BLASHORN NICHT ZURECHTSCHNEIDEN, SEI ES MIT EINEM DES FEIERNS WEGEN VERBOTENEN GER\u00c4TE, SEI ES MIT EINEM MIT EINEM VERBOTE BELEGTEN GER\u00c4TE; WILL JEMAND DARIN<\/small> W<small>ASSER ODER<\/small> W<small>EIN<\/small><a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a><small>TUN, SO DARF ER DIES<\/small>. M<small>AN HINDERE<\/small> K<small>INDER NICHT, WENN SIE BLASEN, VIELMEHR \u00dcBE MAN MIT IHNEN, BIS SIE ES ERLERNEN<\/small>. D<small>ER<\/small> \u00dc<small>BENDE GEN\u00dcGT DAMIT SEINER<\/small> P<small>FLICHT NICHT, AUCH WER DEM<\/small> \u00dc<small>BENDEN ZUH\u00d6RT, GEN\u00dcGT DAMIT SEINER PFLICHT NICHT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Aus welchem Grunde?<\/p>\n<p>Das Schofarblasen ist ein Gebot, w\u00e4hrend [die Feier] am Feste Gebot und Verbot ist, und das Gebot verdr\u00e4ngt nicht ein Gebot und ein Verbot zusammen.<\/p>\n<p>N<small>OCH AUF EINEN<\/small> B<small>AUM STEIGEN, NOCH AUF EINEM<\/small> T<small>IERE REITEN &amp;C<\/small>. Wenn dies schon von einem rabbanitischen Verbote<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> gilt, um wieviel mehr von einem der Tora?<\/p>\n<p>Er lehrt: das eine und selbstverst\u00e4ndlich das andere.<\/p>\n<h2 id=\"blatt-33a\">Blatt 33a<\/h2>\n<p>F<small>ERNER DARF MAN DAS<\/small> B<small>LASHORN NICHT ZURECIITSCHNEIDEN, SEI ES MIT EINEM DES<\/small> F<small>EIERNS WEGEN VERBOTENEN<\/small> G<small>ER\u00c4TE, SEI ES MIT EINEM MIT EINEM<\/small> V<small>ERBOTE BELEGTEN<\/small> G<small>ER\u00c4TE<\/small>. Des Feierns wegen, mit einer Sichel, mit einem Verbote, mit einem Messer<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wenn dies schon von einem des Feierns wegen verbotenen Ger\u00e4te gilt, um wieviel mehr von einem mit einem Verbote belegten!?<\/p>\n<p>Er lehrt: das eine und selbstverst\u00e4ndlich das andere.<\/p>\n<p>W<small>ILL JEMAND DARIN<\/small> W<small>ASSER ODER<\/small> W<small>EIN TUN<\/small>, <small>SO DARF ER DIES<\/small>. Nur Wasser oder Wein, Urin aber nicht, somit lehrt unsere Mi\u0161na nach Abba \u0160a\u00fal, denn es wird gelehrt: Abba \u0160a\u00fal sagt, Wasser und Wein, um [den Ton] zu kl\u00e4ren, seien erlaubt, Urin aber nicht, wegen des Anstandes.<\/p>\n<p>M<small>AN HINDERE<\/small> K<small>INDER NICHT, WENN SIE BLASEN<\/small>. Demnach hindere man Frauen, und [dem widersprechend] wird gelehrt, man hindere weder Frauen noch Kinder, wenn sie am Festtage blasen!? Abajje erwiderte: Das ist kein Widerspruch; das eine nach R. Jehuda und das andere nach R. Jose und R. \u0160imo\u0351n.&nbsp;Es wird n\u00e4mlich gelehrt:<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> <em>Sprich zu den S\u00f6hnen Jisra\u00e9ls<\/em>; nur die S\u00f6hne Jisra\u00e9ls st\u00fctzen<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>, nicht aber die T\u00f6chter Jisra\u00e9ls<\/p>\n<p>so R. Jehuda; R. Jose und R. \u0160imo\u0351n sagen, den Frauen sei das St\u00fctzen freigestellt.<\/p>\n<p>V<small>IELMEHR \u00dcBE MAN MIT IHNEN, BIS SIE ES ERLERNEN<\/small>. R. Elea\u0351zar sagte: Selbst am \u0160abbath. Ebenso wird gelehrt: Man \u00fcbe mit ihnen, bis sie es erlernen, selbst am \u0160abbath. Man hindere Kinder nicht, wenn sie am \u0160abbath blasen, und um so weniger am Festtage.<\/p>\n<p>Dies widerspricht sich ja selbst: es hei\u00dft, man \u00fcbe mit ihnen, bis sie es erlernen, selbst am \u0160abbath, wonach man sie blasen hei\u00dfen darf, dagegen lehrt er, man hindere sie nicht, wonach man sie nicht hindere, jedoch nicht von vornherein blasen hei\u00dfe!?<\/p>\n<p>Das ist kein Widerspruch; eines gilt von<\/p>\n<h2 id=\"blatt-33b\">Blatt 33b<\/h2>\n<p>einem Kinde, das zur \u00dcbung herangewachsen ist, und eines gilt von einem Kinde, das noch nicht zur \u00dcbung herangewachsen ist.<\/p>\n<p>D<small>ER<\/small> \u00dc<small>BENDE GEN\u00dcGT DAMIT SEINER<\/small> P<small>FLICHT NICHT<\/small>. Demnach gen\u00fcgt man seiner Pflicht, wenn man musizierend bl\u00e4st, somit ist dies eine St\u00fctze f\u00fcr Raba, denn Raba sagte, wer musizierend bl\u00e4st, habe seiner Pflicht gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>Vielleicht versteht er unter \u00dcbung das musizierende Blasen.<\/p>\n<p>A<small>UCH WER DEM<\/small> \u00dc<small>BENDEN ZUH\u00d6RT, GEN\u00dcGT DAMIT SEINER<\/small> P<small>FLICHT NICHT<\/small>. Wohl aber gen\u00fcgt man seiner Pflicht, wenn man einem f\u00fcr sich Blasenden zuh\u00f6rt, somit ist dies eine Widerlegung R. Zeras, denn R. Zera sagte zu seinem Diener: Blase f\u00fcr mich und beabsichtige es<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Vielleicht lehrt er es im Schlu\u00dfsatze deshalb von einem \u00dcbenden, weil er es im Anfangssatze von einem \u00dcbenden lehrt.<\/p>\n<p><bold>D<\/bold><small>IE<\/small> O<small>RDNUNG DER<\/small> P<small>OSAUNENT\u00d6NE : DREIMAL JE DREI<\/small><a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>. D<small>IE<\/small> L<small>\u00c4NGE DES<\/small> S<small>TOSSTONES BETR\u00c4GT DREI<\/small> T<small>RILLERT\u00d6NE, UND DIE<\/small> L<small>\u00c4NGE DES<\/small> T<small>RILLERTONES BETR\u00c4GT DREI<\/small> S<small>EUFZERT\u00d6NE<\/small><a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>. <sup>ix<\/sup> H<small>AT MAN DEN ERSTEN<\/small> S<small>TOSSTON<\/small> [<small>RICHTIG<\/small>] <small>GEBLASEN UND DEN ZWEITEN SO LANG WIE ZWEI<\/small><a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a><small>GEDEHNT, SO GILT ER ALS NUR EINER<\/small>. W<small>ENN JEMAND BEREITS DIE<\/small> S<small>EGENSSPR\u00dcCHE<\/small><a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a> <small>BEENDET HAT UND ERST NACHHER ZU EINER<\/small> P<small>OSAUNE GELANGT, SO BLASE ER<\/small><a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a><small>DIE<\/small> S<small>TOSST\u00d6NE<\/small>, T<small>RILLERT\u00d6NE UND<\/small> S<small>TOSST\u00d6NE DREIMAL<\/small>. W<small>IE DER<\/small> G<small>EMEINDEVERTRETER DAZU VERPFLICHTET IST, SO IST AUCH JEDER EINZELNE DAZU VERPFLICHTET;<\/small> R. G<small>AMLI\u00c9L SAGT, DER<\/small> G<small>EMEINDEVERTRETER ENTHEBE DIE<\/small> M<small>ENGE IHRER<\/small> P<small>FLICHT<\/small>.<\/p>\n<p>GEMARA. Es wird ja aber gelehrt, der Sto\u00dfton habe die L\u00e4nge des Trillertones!? Abajje erwiderte: Unser Tanna spricht von allen drei S\u00e4tzen<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a> zusammen, w\u00e4hrend der Tanna der Barajtha von einem Satze spricht.<\/p>\n<p>D<small>IE<\/small> L<small>\u00c4NGE DES<\/small> T<small>RILLERTONES BETR\u00c4GT DREI<\/small> S<small>EUFZERT\u00d6NE. ES<\/small> wird ja aber gelehrt, der Trillerton habe die L\u00e4nge von drei gebrochenen<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> T\u00f6nen? Abajje erwiderte: Hier\u00fcber streiten sie entschieden. Es hei\u00dft n\u00e4mlich:<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a> <em>als Tag des L\u00e4rmblasens<\/em><a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a> <em>gelte er euch<\/em>, und wir \u00fcbersetzen: als Tag des \u00bbjebaba\u00ab gelte er euch, und bei der Mutter Sisras hei\u00dft es: <a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> <em>durch das Fenster schaute sie. und die Mutter Sisras tat \u00bbjabab\u00ab<\/em>; einer erkl\u00e4rt, dies hei\u00dfe seufzen, und einer erkl\u00e4rt, dies hei\u00dfe wimmern<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Woher, da\u00df mit dem Schofar [zu blasen sei]? Es hei\u00dft :<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> <em>du sollst den L\u00e4rmpschofar vor\u00fcberziehen lassen<\/em>. Ich wei\u00df dies vom Jobeltage, woher vom Neujahrsfeste? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a> <em>im siebenten Monate<\/em>, und da [die Worte] <em>im siebenten Monate<\/em> nicht n\u00f6tig<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> sind, so deuten [diese Worte] <em>im siebenten Monate<\/em> darauf, da\u00df das Blasen des ganzen siebenten Monats diesen gleiche. Woher, da\u00df [dem Trillertone] ein Sto\u00dfton vorangehe? Es hei\u00dft: <em>du sollst den L\u00e4rmschofar<\/em><a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> <em>vor\u00fcberziehen lassen<\/em>. Woher, da\u00df diesem ein Sto\u00dfton folge? Es hei\u00dft: <a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> <em>ihr sollt den Schofar vor\u00fcberziehen lassen<\/em>. Ich wei\u00df dies vom Jobeltage, woher vom Neujahrsfeste? Es hei\u00dft: <em>im siebenten Monate<\/em>, und da<\/p>\n<h2 id=\"blatt-34a\">Blatt 34a<\/h2>\n<p>[die Worte] <em>im siebenten Monate<\/em> nicht n\u00f6tig sind, so deuten [die Worte] <em>im siebenten Monate<\/em> darauf, da\u00df das Blasen des ganzen siebenten Monats diesem gleiche. Woher, da\u00df man dreimal je drei [blase]? Es hei\u00dft: <em>du sollst die L\u00e4rmpschofar vor\u00fcberziehen lassen<\/em>;<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> <em>ein Ruhetag, eine Erinnerung des L\u00e4rmblasens<\/em>;<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> <em>ein Tag des L\u00e4rmblasens sei er cuch<\/em>. Woher, da\u00df man dieses auf jenes und jenes auf dieses<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> beziehe? Das Wort <em>siebenten<\/em> dient als Wortanalogie; dies erfolgt, wenn dreimal gleich neun geblasen wird: der Sto\u00dfton hat die L\u00e4nge des Trillertones, und der Trillerton hat die L\u00e4nge von drei abgebrochenen T\u00f6nen.<\/p>\n<p>Der Tanna folgert es zuerst durch Vergleichung und nun durch eine Wortanalogie!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: ohne die Wortanalogie w\u00e4re es durch Vergleichung zu folgern, da aber die Wortanalogie vorhanden ist, so ist die Vergleichung nicht n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Der folgende Tanna aber entnimmt es durch eine Wortanalogie vom [Blasen in] der W\u00fcste. Es wird n\u00e4mlich gelehrt :<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a> <em>Ihr sollt sto\u00dfen ein L\u00e4rmblasen<\/em><a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>, Sto\u00dfen f\u00fcr sich und Trillern f\u00fcr sich. Du sagst, Sto\u00dfen f\u00fcr sich<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> und Trillern f\u00fcr sich, vielleicht aber ist dem nicht so, sondern sind Sto\u00dfen und Trillern eins und dasselbe!? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a> <em>wenn die Gemeinde versammelt werden soll, so sollt ihr [in den Schofar] sto\u00dfen, aber nicht l\u00e4rmblasen<\/em>, demnach sind Sto\u00dfen und Trillern von einander verschieden. Woher, da\u00df [dem Trillertone] ein Sto\u00dfton vorangehe. Es hei\u00dft: <em>ihr sollt sto\u00dfen ein L\u00e4rmblasen<\/em>. Woher, da\u00df diesem ein Sto\u00dfton folge? Es hei\u00dft:<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a> <em>L\u00e4rmblasen sollen sie sto\u00dfen<\/em>. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l, Sohn des R. Jo\u1e25anan b.Beroqa, sagte: Dies ist gar nicht n\u00f6tig; es hei\u00dft: <a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a> <em>ihr sollt wiederum sto\u00dfen ein L\u00e4rmblasen<\/em>, und da das <em>wiederum<\/em> nicht n\u00f6tig ist, und es dennoch <em>wiederum<\/em> hei\u00dft, so dient dies als Hauptnorm, da\u00df \u00fcberall, wo von einem Trillern die Rede ist, diesem wiederum ein Sto\u00dfton folgen mu\u00df. Ich wei\u00df dies vom Blasen in der W\u00fcste, woher dies [vom Blasen] am Neujahrsfeste? [Das Wort] <em>L\u00e4rmblasen<\/em> dient als Wortanalogie. Dreimal hei\u00dft es <em>L\u00e4rmblasen<\/em> beim Neujahrsfeste: <em>ein Ruhetag, eine Erinnerung des L\u00e4rmblasens, ein Tag des L\u00e4rmblasens, du sollst den L\u00e4rmschofar vor\u00fcberziehen lassen<\/em>. Zu jedem Trillerton geh\u00f6ren zwei Sto\u00dft\u00f6ne, somit sind am Neujahrsfeste drei Trillert\u00f6ne und sechs Sto\u00dft\u00f6ne [zu blasen], und zwar zwei [S\u00e4tze] nach der Tora und einer nach den Schriftkundigen. [Der Vers] <em>eine Erinnerung des L\u00e4rmblasens<\/em>, und [der Vers:] <em>du sollst den L\u00e4rmschofar vor\u00fcberziehen lassen<\/em>, deuten auf das Gebot der Tora, w\u00e4hrend [der Vers:] <em>als Tag des L\u00e4rmblasens gelte er euch<\/em>, an und f\u00fcr sich n\u00f6tig ist. R. \u0160emu\u00e9l b. Na\u1e25mani sagte im Namen R. Jonathans, ein [Satz] nach der Tora und zwei nach den Schriftkundigen. [Der Vers:] <em>du sollst den L\u00e4rmschofar vor\u00fcberziehen lassen<\/em>, deutet auf das Gebot der Tora, w\u00e4hrend [der Vers:] <em>ein Ruhetag, eine Erinnerung des L\u00e4rmblasens<\/em>, und [der Vers:] <em>als Tag des L\u00e4rmblasens gelte er euch<\/em>, an und f\u00fcr sich n\u00f6tig sind.<\/p>\n<p>Wieso ist [der andere Vers] an und f\u00fcr sich n\u00f6tig?<\/p>\n<p>Da\u00df es nur am Tage und nicht nachts erfolge.<\/p>\n<p>Woher entnimmt jener, da\u00df es nur am Tage und nicht nachts erfolge?<\/p>\n<p>Er entnimmt dies aus [dem Worte]: <em>am Vers\u00f6hnungstag<\/em>e.<\/p>\n<p>Wenn er aus [dem Worte] <em>am Vers\u00f6hnungstage<\/em> folgert, so sollte er hieraus auch folgern, da\u00df dem Trillertone je ein einfacher Sto\u00dfton vorangehe und folge!?<\/p>\n<p>[Die Folgerung aus:] <em>du sollst vor\u00fcberziehen lassen<\/em>, und: <em>ihr sollt vor\u00fcberziehen lassen<\/em>, leuchtet ihm nicht ein.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr verwendet er diese?<\/p>\n<p>[Die Worte:] <em>du sollst vor\u00fcberziehen lassen<\/em>, deuten auf [eine Lehre] R. Mathnas, denn R. Mathna sagte: <em>Du sollst vor\u00fcberziehen lassen<\/em>, in der Richtung<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> des Vor\u00fcberziehens. Und mit [den Worten:] <em>ihr sollt vor\u00fcberziehen lassen<\/em>, sagt der Allbarmherzige, da\u00df man [den Schofar nicht nur] in die Hand nehme<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Und jener!?<\/p>\n<p>[Die Lehre R. Mathnas] ist aus der Ausdrucksweise [der Schrift] zu entnehmen, und da\u00df man [den Schofar nicht nur] in die Hand nehme, ist durch [das Wort] <em>vor\u00fcberziehen<\/em> von [dem Befehle] Moses zu folgern. Hierbei hei\u00dft es: <em>ihr sollt den L\u00e4rmschofar vor\u00fcberziehen lassen<\/em> und dort<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <em>da befahl Mo\u0161e, und man lie\u00df eine Stimme im Lager vor\u00fcberziehen<\/em>; wie dort mit Ger\u00e4usch, ebenso auch hier mit Ger\u00e4usch.<\/p>\n<p>Nach dem Tanna aber, der es [vom Blasen] in der W\u00fcste folgert, sollte man doch, wie da mit Trompeten, ebenso auch hierbei mit Trompeten [blasen]!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a> <em>sto\u00dft am Neumonde in den Schofar, am Verborgenen<\/em><a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> <em>auf den Tag unseres Festes<\/em>; an welchem Feste bleibt der Mond<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a> verborgen? Sage: am Neujahrsfeste, und der Allbarmherzige sagt, mit einem Schofar.<\/p>\n<p>R. Abahu ordnete in C\u00e4sarea an, [wie folgt zu blasen :] Sto\u00dfton, drei gebrochene T\u00f6ne, Trillert\u00f6ne und Sto\u00dfton.<\/p>\n<p>Wie du es nimmst: ist es<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a> ein Wimmerton, so m\u00fc\u00dften es doch Sto\u00dfton, Trillert\u00f6ne und Sto\u00dfton sein, und ist es ein Seufzerton, so m\u00fc\u00dften es doch Sto\u00dfton, drei gebrochene T\u00f6ne und Sto\u00dfton sein!?<\/p>\n<p>Ihm war es zweifelhaft, ob Seufzerton oder Wimmerton. R. A\u0351vira wandte ein: Vielleicht ist es ein Wimmerton, und die drei gebrochenen T\u00f6ne trennten die Trillert\u00f6ne vom [ersten] Sto\u00dftone!?<\/p>\n<p>Nachher lie\u00df er Sto\u00dfton, Trillerton und Sto\u00dfton blasen. Rabina wandte ein: Vielleicht ist es ein Seufzerton, und der Trillerton trennte die gebrochenen T\u00f6ne vom [zweiten] Sto\u00dftone!?<\/p>\n<p>Nachher lie\u00df er Sto\u00dfton, drei gebrochene T\u00f6ne und Sto\u00dfton blasen!?<\/p>\n<p>Worin bestand demnach die Anordnung R. Abahus: sind es Seufzert\u00f6ne, so verfahren wir demgem\u00e4\u00df, und sind es Wimmert\u00f6ne, so verfahren wir demgem\u00e4\u00df!?<\/p>\n<p>Er war im Zweifel, ob nicht seufzen und wimmern<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Demnach sollte es auch umgekehrt erfolgen: Sto\u00dfton, Trillert\u00f6ne, drei gebrochene T\u00f6ne und Sto\u00dfton, denn es war vielleicht<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a> ein Wimmern und Seufzen!?<\/p>\n<p>Gew\u00f6hnlich ist es, da\u00df, wenn einen ein Ungl\u00fcck trifft, er zuerst seufzt und nachher wimmert.<\/p>\n<p>H<small>AT MAN DEN ERSTEN<\/small> S<small>TOSSTON<\/small> [<small>RICHTIG<\/small>] <small>GEBLASEN UND DEN ZWEITEN<\/small><\/p>\n<h2 id=\"blatt-34b\">Blatt 34b<\/h2>\n<p><small>SO LANG WIE ZWEI GEDEHNT<\/small>. R. Jo\u1e25anan sagte: Hat man die neun T\u00f6ne in neun Stunden (am Tage) geh\u00f6rt, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt. Ebenso wird gelehrt: Hat man die neun T\u00f6ne in neun Stunden (am Tage) geh\u00f6rt, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt; wenn von neun Personen zusammen, [so hat man seiner Pflicht nicht gen\u00fcgt;] wenn von einem einen Sto\u00dfton und von einem anderen einen Trillerton, so hat man seiner Pflicht gen\u00fcgt, sogar mit Unterbrechungen, und sogar w\u00e4hrend des ganzen Tages.<\/p>\n<p>Kann R. Jo\u1e25anan dies denn gesagt haben, er sagte ja im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jeho\u00e7adaq, da\u00df man, wenn man beim [Lesen des] Lobliedes oder der Esterrolle so lange unterbrochen hat, als man das ganze beenden kann, wieder vom Anfang beginne!?<\/p>\n<p>Das ist kein Einwand; das eine ist seine eigene Ansicht, und das andere die seines Lehrers.<\/p>\n<p>Ist dies denn nicht auch seine eigene Ansicht, einst folgte ja R. Abahu dem R. Jo\u1e25anan das \u0160ema\u0351 lesend, und als sie an schmutzige Durchgangsgassen herankamen, hielt er an, und nachdem sie vor\u00fcber waren, fragte er ihn, ob er es nun fortsetzen d\u00fcrfe, und dieser erwiderte ihm: Hast du solange innegehalten, als man es ganz beenden kann, so mu\u00dft du wieder vom Anfang beginnen.<\/p>\n<p>Er meinte es wie folgt: Ich bin nicht dieser<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a> Ansicht, da du aber dieser Ansicht bist, so mu\u00dft du, falls du so lange innegehalten hast, als man es ganz beenden kann, wieder vom Anfang beginnen.<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: die Schofart\u00f6ne<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a> sind von einander nicht abh\u00e4ngig; die Segensspr\u00fcche sind von einander nicht abh\u00e4ngig; die Schofart\u00f6ne und Segensspr\u00fcche des Neujahrsfestes sind von einander abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Aus welchem Grunde? Rabba erwiderte: Der Heilige, gepriesen sei er, sprach: Leset vor mir [die Bibelstellen] vom K\u00f6nigtume [Gottes], von den Erinnerungen und des Schofars; vom K\u00f6nigtume [Gottes], damit ihr mich als K\u00f6nig anerkennt, von den Erinnerungen, damit ich mich eurer zum Guten erinnere, und zwar durch den Schofar.<\/p>\n<p>W<small>ENN JEMAND BEREITS DIE<\/small> S<small>EGENSSPR\u00dcCHE BEENDET HAT UND NACHHER ZU EINER<\/small> P<small>OSAUNE GELANGT, SO BLASE ER DIE<\/small> S<small>TOSST\u00d6NE<\/small>, T<small>RILIERT\u00d6NE UND<\/small> S<small>TOSST\u00d6NE, DREIMAL<\/small>. Also nur dann, wenn er vorher keinen Schofar hatte, wenn er aber vorher eine hat, mu\u00df er sie anschlie\u00dfend an die Segensspr\u00fcche<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a> h\u00f6ren. Einst stand R. Papa b.\u0160emu\u00e9l auf, das Gebet zu verrichten, und sprach zu seinem Diener: Wenn ich dich aufmerksam<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a> mache, blase mir vor. Da sprach Raba zu ihm: Dies sagten sie nur von einer Gemeinschaft<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>. Ebenso wird gelehrt: Wenn man [die Schofart\u00f6ne] h\u00f6rt, mu\u00df man sie in ihrer Reihenfolge h\u00f6ren, im Anschlu\u00df an die Segensspr\u00fcche. Diese Worte gelten nur von einer Gemeinschaft, ein Einzelner aber h\u00f6re sie in ihrer Reihenfolge, jedoch auch ohne Anschlu\u00df an die Segensspr\u00fcche. Hat ein Einzelner nicht geblasen, so blase ihm sein N\u00e4chster vor, hat ein Einzelner die Segensspr\u00fcche nicht gelesen, so kann sie sein N\u00e4chster f\u00fcr ihn nicht lesen. Das Gebot des Blasens ist bedeutender als das der Segensspr\u00fcche. Wenn n\u00e4mlich von zwei St\u00e4dten in einer geblasen wird und in einer die Segensspr\u00fcche gelesen werden, so gehe man da, wo geblasen wird, und nicht da, wo die Segensspr\u00fcche gelesen werden.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, das erste ist ja [Gebot] der Tora und das andere nur rabbanitisch!?<\/p>\n<p>Dies ist deshalb n\u00f6tig, selbst wenn das eine entschieden und das andere zweifelhaft ist<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>W<small>IE DER<\/small> G<small>EMEINDEVERTRETER DAZU VERPFLICHTET IST, SO IST AUCH JEDER EINZELNE &amp;C<\/small>. Es wird gelehrt: Jene sprachen zu R. Gamli\u00e9l: Wozu betet deiner Ansicht nach die Gemeinde besonders!? Dieser erwiderte: Damit der Gemeindevertreter sich w\u00e4hrenddessen zum Beten vorbereite. Hierauf sprach R. Gamli\u00e9l zu den Weisen: Wozu tritt eurer Ansicht nach der Gemeindevertreter vor [die Lade]!? Diese erwiderten: Um den Unkundigen seiner Pflicht zu entheben. Jener entgegnete: Wie er den Unkundigen seiner Pflicht enthebt, so enthebt er auch den Kundigen. Rabba b.Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans, die Weisen h\u00e4tten R. Gamli\u00e9l beigepflichtet; Raba aber sagte, der Streit bestehe noch. Als R. \u1e24ija, Sohn des Rabba b. Na\u1e25mani, dies h\u00f6rte, ging er hin und lehrte es vor R. Dimi b. \u1e24enana. Dieser sprach: Folgendes sagte Rabh: der Streit besteht noch. Da sprach jener: Dies sagte auch Rabba b.Bar \u1e24ana. Als aber R. Jo\u1e25anan diese Lehre vortrug, stritt Re\u0161 Laqi\u0161 gegen ihn und sagte, der Streit bestehe noch.<\/p>\n<p>Kann R. Jo\u1e25anan dies denn gesagt haben, R. \u1e24ana aus Sepphoris sagte ja im Namen R. Jo\u1e25anans, die Halakha sei wie R. Gamli\u00e9l; wenn die Halakha so ist, so streiten sie ja!?<\/p>\n<h2 id=\"blatt-35a\">Blatt 35a<\/h2>\n<p>Als R. Abba von seiner Seereise<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a> zur\u00fcckkehrte, erkl\u00e4rte er es : Die Weisen pflichteten R. Gamli\u00e9l bei, hinsichtlich der Segensspr\u00fcche des Neujahrsfestes und des Vers\u00f6hnungstages; die Halakha ist wie er, wonach sie gegen ihn streiten, hinsichtlich der Segensspr\u00fcche des ganzen Jahres.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. \u1e24ana aus Sepphoris sagte ja im Namen R. Jo\u1e25anans, die Halakha sei wie R. Gamli\u00e9l hinsichtlich der Segensspr\u00fcche des Neujahrsfestes und des Vers\u00f6hnungstages!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Na\u1e25man b.Ji\u00e7\u1e25aq, wer ihm beigestimmt hat, ist R. Me\u00edr, und die Halakha ist wie er, wonach sie gegen ihn streiten, das sind die Rabbanan. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Bei den Segensspr\u00fcchen des Neujahrsfestes und des Vers\u00f6hnungstages enthebt der Gemeinde Vertreter die Menge ihrer Pflicht<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr; die Weisen sagen, wie der Gemeindevertreter dazu verpflichtet ist, so sei auch jeder einzelne dazu verpflichtet.<\/p>\n<p>Womit sind diese anders: wollte man sagen, weil sie viele Bibelverse enthalten, so sagte ja R. \u1e24anan\u00e9l im Namen Rabhs, sobald man \u00bbUnd in deiner Tora steht geschrieben\u00ab gesagt hat, brauche man nicht weiter<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a> [zu lesen]!?<\/p>\n<p>Vielmehr, weil es mehr<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a> Segensspr\u00fcche sind.<\/p>\n<p>Der Text. R. \u1e24anan\u00e9l sagte im Namen Rabhs: Sobald man \u00bbUnd in deiner Tora steht geschrieben\u00ab gesagt hat, braucht man nicht weiter [zu lesen]. Sie glaubten, dies gelte nur von einem Einzelnen und nicht von einer Gemeinde, aber es wurde gelehrt: R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte, sowohl ein Einzelner als auch eine Gemeinde braucht, sobald man \u00bbUnd in deiner Tora steht geschrieben\u00ab gesagt hat, nicht weiter [zu lesen].<\/p>\n<p>R. Elea\u0351zar sagte: Stets ordne man [vorher] sein Gebet und bete erst nachher. R. Abba sprach: Es ist einleuchtend, da\u00df der Ausspruch R. Elea\u0351zars sich auf die Segensspr\u00fcche des Neujahrsfestes, des Vers\u00f6hnungstages und der Festtage bezieht und nicht auf die des ganzen Jahres.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Jehuda pflegte ja sein Gebet zu ordnen und erst dann zu beten!?<\/p>\n<p>Anders war es bei R. Jehuda; da er nur einmal in drei\u00dfig Tagen betete, glichen [seine Gebete] den Festgebeten<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>R. A\u1e25a b. Avira sagte im Namen R. \u0160imo\u0351ns des Frommen: R. Gamli\u00e9l befreit<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a> sogar die Leute auf dem Felde, und um so mehr die am Orte Anwesenden.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, jene sind ja verhindert, diese aber sind nicht verhindert!? So lehrte auch Abba, Sohn des R. Benjamin b.\u1e24ija, die Leute hinter den Priestern seien im [Priester] segen nicht<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a> einbegriffen.<\/p>\n<p>Vielmehr, als Rabin kam, sagte er im Namen des R. Ja\u0351qob b. Idi im Namen R. \u0160imo\u0351n des Frommen: R. Gamli\u00e9l befreit nur die Leute auf dem Felde, weil diese durch die Arbeit verhindert sind, nicht aber in der Stadt.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Sitz des Synedriums nach der Zerst\u00f6rung Jeru\u0161alems.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,24.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 29,1.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 29,1.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Ans dem Backofen, ohne es zu zerbrechen.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Die am \u0160abbath ausfallen.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob zu ber\u00fccksichtigen ist, man k\u00f6nnte den Schofar \u00fcber die Stra\u00dfe tragen.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>In der einen Hinsicht.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. das Sanhedrin.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Suk. Blatt 41a Anm. 176.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Jirmejahu 30,17.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Jeru\u0161alem, die die genaue Zeit der Darbringung nicht kannten.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,14.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df das W. \u00bbbis\u00ab einschlie\u00dflich zu verstehen sei.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Den 30. Elul, R\u00fcsttag des Neujahrsfestes.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Dabei wurde das f\u00fcr den betreffenden Tag bestimmte Lied gesungen; cf.&nbsp;Tam. VII,4.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 81,2.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 29,8.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 81,7.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Das auf jeden Fall zu singen ist; des Zweifels wegen ausfallen kann nur das Lied beim f\u00fcr das Fest bestimmten Opfer.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 24,1.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach den Kommentaren: die Engel waren noch nicht erschaffen u. er war allein.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 48,2.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 82.1.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 94,1.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 81,2.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 93,1.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 92,1.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ersten 6 beziehen sich auf die Vergangenheit, der 7. auf die Zukunft.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 2,11.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Hoschea 6,2.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Anfangsbuchstaben der 6 Abschnitte des Liedes Mo\u0161es Dewarim 32,1ff. (1\u20136, 7\u201312, 13\u201318, 19\u201326, 27\u201335, 36ff.); dh. diese Verse wurden dann gesungen.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Rezitation des Wochenabschnittes, der in 7 Teile (Para\u0161en) geteilt wird.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 15,1.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 11.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 21,17.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Der 1. Chor, dh. der des Morgenopfers, hatte einen Turnus von 6 Liedern, der 2., dh. der des Vesperopfers, einen von 3 Liedern.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Hoschea 5,15.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 25,22.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>B. Schmuel 22 11 <ftnote id=\"fn560\">40 Jechezkel 9.3.<\/ftnote><\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 10.4.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 9,1.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 21,9.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Amos 7,7.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Michah 6,9.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 11,23.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 21,19.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Ijow 11,20.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Sitzungssaal des Synedriums im Tempelgeb\u00e4ude; cf.&nbsp;Mid. V,4.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeschajahu 29,4.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 26,5.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Verse kommen die Attribute des Niedersinkens 6 mal vor.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 52,2.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Er\u00f6ffnung, Er\u00f6ffnungsverfahren, das in der Verh\u00e4ngung des Bannes bestand.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Zeugen kennen nicht immer den Aufenthaltsort des Gerichtspr\u00e4sidenten u. unterlassen lieber ihre Aussage.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 22,7.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 21b.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Proselyt hatte zur Zeit des Tempels ein Vogelopfer darzubringen.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Man k\u00f6nnte das Geld f\u00fcr profane Zwecke verwenden.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Um nicht die Fr\u00fcchte nach Jeru\u0161alem bringen zu m\u00fcssen.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem fortzuschickenden S\u00fcndenbocke: cf.&nbsp;Wajikra 16,7ff.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Die rote Farbe war ein Zeichen der S\u00fcnde, die wei\u00dfe der S\u00fcndenvergebung; cf.&nbsp;Jeschajahu 1.18.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Wajikra 16,8ff.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Seine Anordnungen erfolgten nach der Zerst\u00f6rung des Tempels.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Die in die Zeit vor der Zerst\u00f6rung des Tempels fallen.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>In den Ausgaben \u00bbsein Lehrer\u00ab; zu verstehen ist jedoch, es wurde sp\u00e4ter als eine von ihm getroffene Institution anerkannt.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Erster, zweiter und dritter Segen des Achtzehngebetes.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 3 letzten Segensspr\u00fcche des Achtzehngebetes.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Versen von den Erinnerungen u. des Schofars, indem bei diesen nicht geblasen wird.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 29,1.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Benennung der Erzv\u00e4ter; cf.&nbsp;supra Blatt 11a.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 29,1.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 29,2.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,24.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib, V. 43,<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 10,10.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Das dem Achtzehngebete entsprechende Gebet hat an den son stigen Festen 7, u. am Neujahrsfeste 9 Segensspr\u00fcche.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 150,3.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 1,1.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 33,6.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Von allen zusammen, sonst w\u00e4ren es nach RJ. noch mehr; demnach spricht auch der 1. Autor von allen zusammen.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Jechezkel 20,33.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 78,39.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Hoschea 5,8.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 99,1.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 10,16.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 137,7.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 9,14.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 15.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 106,4.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Nechemja 5,19.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Bereschit 21,1.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 3,16.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 24,7ff.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 47,7.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 9.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 23,24.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 23,21.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 29,1.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 23,21.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 33,5.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 15,18.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn mit Versen aus der Tora begonnen u. geschlossen wird, so sind mindestens deren 4 erforderlich.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Dewarim 6,4.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 4,39.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 35.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Der erste Vorbeter leitet das Morgengebet, der zweite das Zusatzgebet.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Worin die Tora verwahrt wird (cf.&nbsp;Sab. Blatt 39b); vor dieser steht der Vorbeter, daher stets in der Bedeutung Pult, Vorbeterpult.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Der erste Vorbeter leitet das Morgengebet, der zweite das Zusatzgebet.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Mischlej 14,28.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Publikum im Bethause ist dann zahlreicher.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Schofarblasen war verboten, u. zur Durchf\u00fchrung dieses Verbotes wurden bis Mittag Wachen an den Beth\u00e4usern aufgestellt; man verlegte es daher auf den Nachmittag.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Um es zu h\u00f6ren od. einen Schofar zu besorgen.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Verbesserung des Tones.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Reiten ist nach der Tora verboten, das Gesetz vom \u0160abbathgebiete ist rabbanitisch.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf ungew\u00f6hnliche Weise, mit einer Sichel, ist es nur des Feierns wegen verboten.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 1,12.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Hand auf dem Kopf des Opfers; cf.&nbsp;Wajikra 1,4.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit der Pflicht zu gen\u00fcgen.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Einen einfachen Sto\u00dfton vor dem Trillertone, bezvv, dem Seufzertone, u. einen nach diesem.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. Wimmert\u00f6ne; ganz kurze abgerissene T\u00f6ne.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen dem 1. und dem 2. Trillerblasen sind 2 Sto\u00dft\u00f6ne zu blasen; cf.&nbsp;Anm. 117.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. das ganze Zusatzgebet.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Hintereinander, obgleich sie nach Vorschrift auf die einzelnen Segensspr\u00fcche zu verteilen sind; cf.&nbsp;supra Blatt 32a.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 3 einfachen Sto\u00dft\u00f6ne haben zusammen die L\u00e4nge der 3 Trillert\u00f6ne.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese sind etwas l\u00e4nger.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 29,1.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der talmud. Auslegung: des Trillerblasens.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Schoftim 5,28.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Letzteres besteht aus k\u00fcrzeren abgerissenen T\u00f6nen.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,9.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,9.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Schrift spricht ausdr\u00fccklich vom Vers\u00f6hnungstage.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der talmud. Auslegung: des Trillerblasens.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Wajikra 25,9.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 23,24.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 29,1.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Die angezogenen Verse beziehen sich teilweise auf das Neujahrsfest und teilweise auf den Jobeltag.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 10,6.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der talmud. Auslegung: des Trillerblasens.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. sie sind von einander verschieden.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 10,7.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 6.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Bamidbar 10,6.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 27b. Anm. 45.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Sondern auch blase. Nach den Tosaphisten: da\u00df man sie beim Blasen in die Hand nehme.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Schemot 36,6.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Tehillim 81,4.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jt. Blatt 16a Anm. 11 u. 12.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Jt. Blatt 16a Anm. 11 u. 12.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Was unter <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e2\u05d5\u05d3\u05ea<\/span> zu verstehen ist; ob. Blatt 33b.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. unter <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d1\u05d9<\/span> im oben angef\u00fchrten Schriftverse Schoftim 5,28 zu verstehen ist.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Mutter des Sisna im genannten Schriftverse.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df man in einem derartigen Falle das Lesen unterbreche.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>An anderen Tagen, beispielsweise an Gerneindefasttagen.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Blatt 32a.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Sc. da\u00df ich den betreffenden Segensspruch beendet habe.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. Stadtverband, organisierte Gemeinde.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man nicht wei\u00df, ob man da, wo geblasen wird, noch zu rechter Zeit kommen wird.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderer Erkl\u00e4rung ist <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05db\u05d5\u05d9<\/span> Ortsname.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Die folgenden Bibelverse.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Als an den \u00fcbrigen Feiertagen. Kann auch hei\u00dfen: weil sie gr\u00f6\u00dfer sind.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. den an bestimten Zeiten [zu verrichtenden].<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. der Gemeindevertreter enthebt sie ihrer Pflicht.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie vor dem Priester stehen m\u00fcssen, dies aber unterlassen; dagegen sind die Leute auf dem Felde einbegriffen.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Talmud, Traktat (Massechet) Rosch haSchanah in deutscher \u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt: Zur \u00dcbersicht des Traktats Rosch haSchanah | Zur \u00dcbersicht der Goldschmidt-\u00dcbersetzung Bl\u00e4tter \/ Dapim 29b 30a 30b 31a 31b 32a 32b 33a 33b 34a 34b 35a Blatt 29b WENN DAS FEST DES NEUJAHRS AUF EINEN \u0160ABBATH FIEL, BLIES MAN IM TEMPEL, NICHT ABER IN DER PROVINZ. i NACHDEM DER TEMPEL ZERST\u00d6RT WURDE, ORDNETE R. JO\u1e24ANAN B.ZAKKAJ AN, IN JEDEM ORTE ZU BLASEN, WO EIN GERICHT SICH BEFINDET. R. ELEA\u0351ZAR SAGTE, R. JO\u1e24LANAN B.ZAKKAJ HABE DIES NUR F\u00dcR JABNE1 ANGEORDNET. MAN ENTGEGNETE IHM; SOWOHL F\u00dcR JABNE ALS AUCH F\u00dcR JEDEN ORT, WO EIN GERICHT SICH BEFINDET. AUCH HIERIN WAR JERU\u0160ALEM BEVORZUGTER ALS JABNE: IN JEDER STADT, DIE [JERU\u0160ALEM] SEHEN UND H\u00d6REN KONNTE, IHR NAHE WAR UND AUS DER MAN DAHIN KOMMEN KONNTE, WURDE GEBLASEN, IN JABNE ABER NUR VOR DEM GERICHTE. ii GEMARA. Woher dies? R. Levi b. Lahma erwiderte im Namen des R. \u1e24ama b.\u1e24anina: Ein Schriftvers lautet :2 ein Ruhetag, eine Erinnerung des L\u00e4rmblasens, und ein anderer lautet : 3 als Tag &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7397,"parent":7395,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7423","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7423","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7423"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7423\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7428,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7423\/revisions\/7428"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7395"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7397"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7423"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}