{"id":7693,"date":"2021-08-18T14:09:37","date_gmt":"2021-08-18T12:09:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7693"},"modified":"2021-08-18T14:09:39","modified_gmt":"2021-08-18T12:09:39","slug":"horajot","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/horajot\/","title":{"rendered":"Traktat Horajot \u2013 Massechet Horajot"},"content":{"rendered":"\n<p>Traktat Horajot \u2013 Massechet Horajot aus dem babylonischen Talmud in der deutschen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/\"><strong>\u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt<\/strong><\/a>.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4tter<\/h2>\n\n\n\n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_2a\">2a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_2b\">2b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_3a\">3a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_3b\">3b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_4a\">4a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_4b\">4b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_5a\">5a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_5b\">5b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_6a\">6a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_6b\">6b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_7a\">7a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_7b\">7b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_8a\">8a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_8b\">8b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_9a\">9a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_9b\">9b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_10a\">10a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_10b\">10b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_11a\">11a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_11b\">11b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_12a\">12a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_12b\">12b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_13a\">13a<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_13b\">13b<\/a> \n<a class=\"dafLink\" href=\"#daf_14a\">14a<\/a> \n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Inhaltsangabe im Detail<\/h2>\n\n\n\n\n<h3 id=\"kapitel-1\">Kapitel 1<\/h3>\n<p>I. Wenn das Gericht entschieden hat, ein Gesetz zu \u00fcbertreten.<\/p>\n<ul>\n<li>Wortlaut dieser Entscheidung.<\/li>\n<li>Die unvors\u00e4tzliche Begehung einer S\u00fcnde.<\/li>\n<li>Der Abtr\u00fcnnige hinsichtlich des Opfers,<\/li>\n<li>Der zur Entscheidung bef\u00e4higte Sch\u00fcler.<\/li>\n<li>Die Abh\u00e4ngigkeit von der gerichtlichen Entscheidung.<\/li>\n<li>Wenn ein einzelner durch gerichtliche Entscheidung eine S\u00fcnde begangen hat.<\/li>\n<li>Das Opfer der Gemeinde.<\/li>\n<li>Majorit\u00e4t und Minorit\u00e4t bez\u00fcglich des Opfers.<\/li>\n<li>Das Gericht eines einzelnen Stamms.<\/li>\n<li>Die Majorit\u00e4t der Einwohner Pal\u00e4stinas<\/li>\n<li>Wenn die Minorit\u00e4t vermehrt oder die Majorit\u00e4t vermindert wird.<\/li>\n<li>Die Vereinigung zweier Vergehen.<\/li>\n<li>Wenn das Gericht nach der Entscheidung stirbt.<\/li>\n<li>Das ganze Gericht muss an der Entscheidung beteiligt sein.<\/li>\n<li>Eine Bestimmung wird nur dann getroffen, wenn die Majorit\u00e4t der Gemeinde sie ertragen kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>II\u2014III. Wenn das Gericht erf\u00e4hrt, dass es eine falsche Entscheidung getroffen hat<\/p>\n<ul>\n<li>Wenn das Gericht entschieden hat, ein vollst\u00e4ndiges Gesetz aufzuheben.<\/li>\n<li>Das Geld f\u00fcr die Gemeinde-S\u00fcndopfer.<\/li>\n<li>Die zweifelhafte S\u00fcnde.<\/li>\n<li>Die zweifelhafte S\u00fchne.<\/li>\n<li>Der Irrtum bei der Entscheidung.<\/li>\n<li>Einige Beispiele zu diesem Thema.<\/li>\n<li>Was als Aufhebung des vollst\u00e4ndigen Gesetzes gilt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>IV,i. Wenn eines von den Mitgliedern wei\u00df, dass die Entscheidung falsch ist.<\/p>\n<p>IV,2. Wenn die Entscheidung und die Handlung versehentlich geschehen sind.<\/p>\n<p>V. Die Opfer, die Gericht und Publikum darzubringen haben.<\/p>\n<ul>\n<li>Die einzelnen St\u00e4mme.<\/li>\n<li>Die unbeabsichtigte verbotene Handlung.<\/li>\n<li>Die Entscheidung h\u00e4ngt vom Gericht und die Handlung vom Publikum ab.<\/li>\n<li>Wenn ein Stamm nach der falschen Entscheidung des h\u00f6chsten Gerichts handelt.<\/li>\n<li>Ob ein Stamm als Gemeinde gilt.<\/li>\n<li>Das S\u00fcndopfer.<\/li>\n<li>Das Opfertier, dessen Eigent\u00fcmer gestorben ist.<\/li>\n<li>Das gemeinsame Opfer.<\/li>\n<li>Wenn einer vom Gericht oder von der Gemeinde stirbt.<\/li>\n<li>Das Opfer von Teilhabern.<\/li>\n<li>Die Priester bilden eine besondere Gemeinde.<\/li>\n<li>Die St\u00e4mme Ephrajim und Menasche.<\/li>\n<li>S\u00fcndopfertiere, die man verenden lassen muss.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"kapitel-2\">Kapitel 2<\/h3>\n<p>\u00a0I. Die falsche Entscheidung des Kohen Gadols.<\/p>\n<ul>\n<li>Der Kohen Gadol gleicht der Gemeinde.<\/li>\n<li>Das Opfer des Kohen Gadol.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0II. In welchen F\u00e4llen der Kohen Gadol ein besonderes Opfer darbringen muss.<\/p>\n<ul>\n<li>Welche Vergehen hinsichtlich des Opfers zusammengeh\u00f6ren.<\/li>\n<li>Der G\u00f6tzendienst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0III,l Unkenntnis der Sache und Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung.<\/p>\n<ul>\n<li>Ob der Kohen Gadol ein Schwebe-Schuldopfer darbringt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0III,2. Wegen welcher falscher Entscheidungen ein Opfer dargebracht werden muss.<\/p>\n<ul>\n<li>Das Opfer wegen des G\u00f6tzendienstes ( 1082).<\/li>\n<li>Der einzelne und das Publikum hinsichtlich des G\u00f6tzendienstes.<\/li>\n<li>Der G\u00f6tzendienst wiegt alle Verbote der Gesetzlehre auf. \u2014 IV. Wegen welcher Vergehen kein Schwebe-Schuldopfer dargebracht wird.<\/li>\n<li>Der Schluss durch Wortanalogie.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0V. Wegen welcher Vergehen das Gericht kein Opfer darbringt.<\/p>\n<ul>\n<li>Opfer, die der Kohen Gadol nicht darbringt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0VI\u2014VII. Die Opfer des einzelnen, der Gemeinde und des F\u00fcrsten.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Vergehen, derentwegen ein Zensusopfer dargebrachtwird.<\/li>\n<li>Wodurch sich der Kohen Gadol von der Gemeinde unterscheidet.<\/li>\n<li>Das Schwebe-Schuldopfer wegen der Verunreinigung des Tempels.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"kapitel-3\">Kapitel 3<\/h3>\n<p>I\u2014II. Wenn der Kohen Gadol oder der F\u00fcrst nach der Aus\u00fcbung des Vergehens von ihrem Amt zur\u00fcckgetreten sind.<\/p>\n<ul>\n<li>Wenn sie das Vergehen nach ihrem R\u00fccktritt ausge\u00fcbt haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0III. Wenn sie das Vergehen vor ihrer Amtseinsetzung ausge\u00fcbt haben.<\/p>\n<ul>\n<li>Wann das Gesetz vom Aussatz in Kraft getreten ist.<\/li>\n<li>Welcher Aussatz verunreinigend ist.<\/li>\n<li>Der Auss\u00e4tzige ist nicht bef\u00e4higt, das F\u00fcrstenamt zu bekleiden.<\/li>\n<li>Die W\u00fcrde ist eine B\u00fcrde.<\/li>\n<li>Der die Schiffe irreleitende Stern.<\/li>\n<li>Schicksal der Frommen und der Gottlosen auf dieser und in der zuk\u00fcnftigen Welt.<\/li>\n<li>Der Weg des Herrn f\u00fcr die Frommen und die Gottlosen.<\/li>\n<li>Einige Beispiele zum Vorangehenden.<\/li>\n<li>Lot und seine T\u00f6chter.<\/li>\n<li>Bei jeder Handlung ist die Absicht ausschlaggebend. \u2014 Sisra und Jael.<\/li>\n<li>Man befasse sich stets mit der Gesetzlehre und guten Handlungen.<\/li>\n<li>Auch das gute Wort wird belohnt.<\/li>\n<li>Man beeile sich zu einer gottgef\u00e4lligen Eandlung.<\/li>\n<li>F\u00fcrst und Kohen Gadol hinsichtlich ihrer Opfer.<\/li>\n<li>Die Vereinigung von straffreien Vergehen vor und nach der Amtseinsetzung<\/li>\n<li>Das Bewusstsein bei der Darbringung des Opfers.<\/li>\n<li>Der Abtr\u00fcnnige hinsichtlich des Opfers.<\/li>\n<li>Abtr\u00fcnnige und H\u00e4retiker.<\/li>\n<li>Wer als F\u00fcrst gilt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0IV. Der durch die Salbung geweihte- und der durch die Amtskleidung geweihte Kohen Gadol.<\/p>\n<ul>\n<li>Das von Moscheh bereitete Salb\u00f6l.<\/li>\n<li>Die Wunder, die bei diesem geschahen.<\/li>\n<li>Wer mit dem \u00d6l gesalbt wurde<\/li>\n<li>Weshalb ein K\u00f6nig, der Sohn eines K\u00f6nigs ist, nicht gesalbt wird.<\/li>\n<li>In welchen F\u00e4llen eine Ausnahme stattfindet.<\/li>\n<li>Die Namen des K\u00f6nigs Qidqijabu.<\/li>\n<li>Was alles mit der Bundeslade verwahrt wurde.<\/li>\n<li>Die Art der Salbung.<\/li>\n<li>Die Tropfen am Bart Ahrons.<\/li>\n<li>K\u00f6nige werden an einer Quelle gesalbt.<\/li>\n<li>Verschiedene Zeichen, die Zukunft zu erfahren.<\/li>\n<li>Die Aufmerksamkeitbeim Studium der Gesetzlehre.<\/li>\n<li>Unterschied zwischen dem aktiven und inaktiven Kohen Gadol.<\/li>\n<li>Unterschiede zwischen dem Kohen Gadol und dem gemeinen Priester.<\/li>\n<li>Wenn der Kohen Gadol auss\u00e4tzig wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0V. Das Einreissen der Kleider wegen eines Trauerfalls<\/p>\n<p>\u00a0VI. Was \u00f6fter vorkommt und was heiliger ist, kommt zuerst.<\/p>\n<ul>\n<li>Der Vorzug des Kohen.<\/li>\n<li>Die Zur\u00fcckziehung des Hochprifesters vor dem Vers\u00f6hnungst\u00e4g und vor dem Verbrennen der roten Kuh.<\/li>\n<li>Die Reihenfolge bei der Darbringung der Opfer.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0VII. In welcher Beziehung der Mann der Frau vorgeht und vice versa.<\/p>\n<ul>\n<li>Wer von K\u00f6nig, Kohen Gadol und Prophet Bevorzugter ist.<\/li>\n<li>Die Rangordnung in der Priesterscbaft.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0VIII. Die Rangordnung in Jisrael.<\/p>\n<ul>\n<li>Die niedrige Stellung der Sklaven.<\/li>\n<li>Charaktereigenschaftenvon Hund, Katze und Maus.<\/li>\n<li>Dinge, die f\u00fcr das Ged\u00e4chtnis sch\u00e4dlich sind.<\/li>\n<li>Dinge, die f\u00fcr das Ged\u00e4chtnis zutr\u00e4glich sind.<\/li>\n<li>Die dem F\u00fcrsten und dem Obergelehrten geb\u00fchrende Ehrenbezeugung.<\/li>\n<li>Das Komplott gegen den F\u00fcrsten R. Schimon b. Gamaliel.<\/li>\n<li>Der Sieg desselben und die Ma\u00dfregelung seiner Gegner.<\/li>\n<li>Der Vielwissende und der Scharfsinnige.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n\n<h1 id=\"kapitel_1\">Kapitel 1<\/h1>\n<h2 id=\"daf_2a\">Daf 2a<\/h2>\n<p><sup>i<\/sup> <b>W<\/b>ENN <small>DAS<\/small> G<small>ERICHT ENTSCHIEDEN HAT, EINES VON ALLEN IN DER<\/small> T<small>ORA GENANNTEN<\/small> G<small>EBOTEN ZU \u00dcBERTRETEN, UND EIN EINZELNER HINGEGANGEN IST UND VERSEHENTLICH<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> NACH IHREM<\/small> A<small>USSPRUCHE GEHANDELT HAT, EINERLEI OB SIE<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> DANACH GEHANDELT HABEN UND ER MIT IHNEN, ODER SIE DANACH GEHANDELT HABEN UND ER NACH IHNEN, ODER SIE NICHT DANACH GEHANDELT HABEN, SONDERN ER ALLEIN, SO IST ER FREI, WEIL ER SICH AUF DAS<\/small> G<small>ERICHT GEST\u00dcTZT HAT. <\/small> W<small>ENN DAS<\/small> G<small>ERICHT ENTSCHIEDEN HAT UND EINER VON IHNEN, WELCHER WEISS, DASS ES SICH GEIRRT HAT, ODER EIN<\/small> S<small>CH\u00dcLER, DER<\/small> E<small>NTSCHEIDUNGEN ZU TREFFEN BEF\u00c4HIGT IST, HINGEGANGEN IST UND NACH IHREM<\/small> A<small>USSPRUCHE GEHANDELT HAT, EINERLEI OB SIE DANACH GEHANDELT HABEN UND ER MIT IHNEN, ODER SIE DANACH GEHANDELT HABEN UND ER NACH IHNEN, ODER SIE NICHT DANACH GEHANDELT HABEN, SONDERN ER ALLEIN, SO IST ER SCHULDIG, WEIL ER SICH NICHT AUF DAS<\/small> G<small>ERICHT GEST\u00dcTZT HAT.<\/small> D<small>IE<\/small> R<small>EGEL HIERBEI IST: WER SICH AUF SICH SELBST ST\u00dcTZT, IST SCHULDIG, WER SICH AUF DAS<\/small> G<small>ERICHT ST\u00dcTZT, IST FREI.<\/small><\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> \u0160emu\u00e9l sagte: Das Gericht ist nur dann schuldig<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>, wenn es gesagt hat: ihr d\u00fcrft dies. R. Dimi aus Nehardea\u0351 sagte: Nur wenn es gesagt hat: ihr d\u00fcrft dies tun<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Weshalb?<\/p>\n<p>Weil sonst die Entscheidung nicht abgeschlossen ist. Abajje sagte: Auch wir haben demgem\u00e4\u00df gelernt: Wenn er<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> nach seiner Stadt heimkehrt und weiter so lehrt, wie er vorher<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> gelehrt hat, so ist er frei, wenn er aber danach zu handeln entscheidet, so ist er schuldig. R. Abba sagte: Auch wir haben demgem\u00e4\u00df gelernt: Wenn das Gericht ihr<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> entschieden hat, da\u00df sie heiraten d\u00fcrfe, und sie gegangen ist und gehurt<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a> hat, so ist sie zu einem Opfer verpflichtet, denn man hat ihr nur zu heiraten<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> erlaubt. Rabina sagte: Auch wir haben demgem\u00e4\u00df gelernt: Wenn das Gericht entschieden hat, eines von allen in der Tora genannten Geboten zu \u00fcbertreten<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>. Weiter nichts dar\u00fcber. Manche lesen: \u0160emu\u00e9l sagte: Das Gericht ist nur dann schuldig, wenn es gesagt hat : ihr d\u00fcrft dies tun. R. Dimi aus Nehardea\u0351 sagte, auch wenn es gesagt hat: ihr d\u00fcrft dies, gelte es als endg\u00fcltige Entscheidung. Abajje wandte ein: Wir haben ja aber anders gelernt: Wenn er heimkehrt und so lehrt, wie er vorher gelehrt hat, so ist er frei, wenn er aber danach zu handeln entscheidet, so ist er schuldig!? R. Abba wandte ein: Wir haben ja aber anders gelernt: Wenn das Gericht ihr entschieden hat, da\u00df sie heiraten d\u00fcrfe, und sie gegangen ist und gehurt hat, so ist sie zu einem Opfer verpflichtet, denn man hat ihr nur zu heiraten erlaubt. Rabina wandte ein: Wir haben ja aber anders gelernt: Wenn das Gericht entschieden hat, eines von allen in der Tora genannten Geboten zu \u00fcbertreten. Weiter nichts dar\u00fcber. U<small>ND EIN EINZELNER HINGEGANGEN IST UND VERSEHENTLICH NACH IHREM<\/small> A<small>USSPRUCHE GEHANDELT HAT.<\/small> Sollte er doch lehren: und nach ihrem Ausspruche gehandelt hat, wozu hei\u00dft es \u2018versehentlich\u2019!? Raba erwiderte: Das \u2018versehentlich\u2019 schlie\u00dft den Fall ein, wenn das Gericht entschieden hat, Talg sei erlaubt, und einem Fett mit Talg vertauscht wurde und er ihn<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> gegessen hat, er ist dann frei<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>; nach ihrem Ausspruche, w\u00f6rtlich. Manche lesen: Raba sagte: Nur wenn er versehentlich nach ihrem Ausspruche gehandelt hat, ist er frei, wenn ihm aber Fett mit Talg vertauscht wurde, und er ihn gegessen hat, so ist er schuldig. Das, was Raba entschieden war, war Rami b. \u1e24ama fraglich, denn Rami b. \u1e24ama fragte: Wie ist es, wenn das Gericht entschieden hat, Talg sei erlaubt, und einem Fett mit Talg vertauscht wurde und er ihn gegessen hat? Raba erwiderte: Komm und h\u00f6re: und ein einzelner hingegangen ist und versehentlich nach ihrem Ausspruche gehandelt hat &amp;c; wozu hei\u00dft es nun \u2018versehentlich\u2019 und \u2018nach ihrem Ausspruche\u2019? Wahrscheinlich schlie\u00dft dies auch den Fall ein, wenn das Gericht entschieden hat, Talg sei erlaubt, und einem Fett mit Talg vertauscht wurde und er ihn gegessen hat, da\u00df er n\u00e4mlich auch in diesem Falle frei sei.<\/p>\n<p>Vielleicht ist er nur dann frei, wenn er versehentlich nach ihrem Ausspruche gehandelt hat, wenn ihm aber Fett mit Talg vertauscht wurde und er ihn gegessen hat, ist er schuldig. Manche lesen: Raba erwiderte: Komm und h\u00f6re: und ein einzelner hingegangen ist und versehentlich nach ihrem Ausspruche gehandelt hat; wahrscheinlich ist er nur dann frei, wenn er versehentlich nach ihrem Ausspruche gehandelt hat, wenn ihm aber Fett mit Talg vertauscht wurde und er ihn gegessen hat, ist er schuldig.<\/p>\n<p>Vielleicht geteilt: entweder versehentlich oder nach ihrem Ausspruch. Wenn das Gericht entschieden hat, Talg sei erlaubt, und einem Fett mit Talg vertauscht wurde und er ihn gegessen hat, so ist er, wie Rabh sagt, frei, und wie R. Jo\u1e25anan sagt, schuldig. Man wandte ein:<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a><i>Von den Leuten des Volkes, wenn er aus\u00fcbt,<\/i> ausgenommen ist der Abtr\u00fcnnige. R. \u0160imo\u0351n b. Jose sagte im Namen R. \u0160imo\u0351ns: Dies ist nicht n\u00f6tig; es hei\u00dft: <a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a><i>die nicht ausge\u00fcbt werden d\u00fcrfen, und versehentlich sich vergeht und sich bewu\u00dft wird;<\/i> wer aus eigenem Bewu\u00dftwerden Bu\u00dfe tut, bringt wegen seines Versehens ein Opfer dar, und wer nicht aus eigenem Bewu\u00dftwerden Bu\u00dfe tut, bringt wegen seines Versehens kein Opfer dar. Dieser<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>tut ja nicht Bu\u00dfe aus eigenem Bewu\u00dftwerden<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>!? R. Papa erwiderte : R. Jo\u1e25anan ist der Ansicht, wenn das Gericht dies<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> erfahren h\u00e4tte, w\u00fcrde es ja zur\u00fccktreten und dieser ebenfalls, somit hei\u00dft dies Bu\u00dfe aus eigenem Bewu\u00dftwerden. und er ist schuldig. Raba sagte: Rabh pflichtet jedoch bei, da\u00df dieser<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a> die Mehrheit der Gemein de<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> nicht vervollst\u00e4ndige, denn die Schrift sagt <i>versehentlich,<\/i> sie m\u00fcssen sich alle im Irrtum befunden haben. E<small>INERLEI OB SIE DANACH GEHANDELT HABEN UND ER MIT IHNEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Wozu braucht er all diese F\u00e4lle zu lehren: allerdings lehrt er im Anfangsatze [die Abstufung:] nicht nur dies, sondern auch folgendes, im Schlu\u00dfsatze aber, wo man dieserhalb schuldig ist,<\/p>\n<h2 id=\"daf_2b\">Daf 2b<\/h2>\n<p>sollte er sie doch umgekehrt lehren!?<\/p>\n<p>Er lehrt [die Abstufung:] dies und um so mehr folgendes. O<small>DER EIN<\/small> S<small>CH\u00dcLER, DER<\/small> E<small>NTSCHEIDUNGEN ZU TREFFEN BEF\u00c4HIGT IST.<\/small> Wozu ist beides n\u00f6tig? Raba erwiderte: Dies ist n\u00f6tig, denn man k\u00f6nnte sonst glauben, nur wenn er [das Gesetz] gelernt hat und verst\u00e4ndig<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> ist, nicht aber, wenn er gelernt hat und nicht verst\u00e4ndig ist. Abajje entgegnete ihm: Unter \u2018bef\u00e4higt Entscheidungen zu treffen\u2019 ist ja einer zu verstehen, der gelernt hat und verst\u00e4ndig ist!? Jener erwiderte : Ich meine es wie folgt : wenn er nur eines<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a> gelehrt h\u00e4tte, so k\u00f6nnte man glauben, nur wenn er gelernt hat und verst\u00e4ndig ist, nicht aber, wenn er gelernt hat und nicht verst\u00e4ndig ist, daher lehrt er den \u00fcberfl\u00fcssigen Fall von dem, der bef\u00e4higt ist, Entscheidungen zu treffen, da\u00df auch derjenige einbegriffen ist, der gelernt hat und nicht verst\u00e4ndig ist, oder verst\u00e4ndig ist und nicht gelernt hat. E<small>NTSCHEIDUNGEN ZU TREFFEN BEF\u00c4HIGT IST<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Beispielsweise wer? Raba erwiderte: Beispielsweise \u0160imo\u0351n b. A\u0351zaj und \u0160imo\u0351n b. Zoma<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>. Abajje sprach zu ihm: Bei solchen ist dies ja Vorsatz<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Wie willst du nach deiner Auffassung folgende Lehre erkl\u00e4ren :<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a><i>Wenn er aus\u00fcbt eines,<\/i> wenn ein einzelner es selbst\u00e4ndig tut, so ist er schuldig, wenn aber nach der Entscheidung des Gerichtes, so ist er frei; man k\u00f6nnte glauben, wenn das Gericht entschieden hat, Talg sei erlaubt, und es einem von ihnen, oder einem vor ihnen sitzenden Sch\u00fcler, der bef\u00e4higt ist, Entscheidungen zu treffen, beispielsweise \u0160imo\u0351n b. A\u0351zaj, bekannt ist, da\u00df es sich geirrt<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> hat, sei er frei, so hei\u00dft es: <i>wenn er aus\u00fcbt eines;<\/i> ein einzelner, der es selbst\u00e4ndig tut, ist schuldig, der es nach der Entscheidung des Gerichtes tut, ist frei. Dies kann also nur in dem Falle vorkommen, wenn er gewu\u00dft hat, da\u00df dies verboten sei, und sich im Gebote, auf die Worte der Weisen zu h\u00f6ren, geirrt<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> hat, ebenso auch nach meiner Erkl\u00e4rung: wenn sie sich geirrt haben im Gebote, auf die Worte der Weisen zu h\u00f6ren. D<small>IE<\/small> R<small>EGEL HIERBEI IST<\/small> : <small>WER SICH AUF SICH SELBST ST\u00dcTZT, IST SCHULDIG.<\/small> Was schlie\u00dft dies ein?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft den Fall ein, wenn jemand sonst die Gerichtsentscheidungen mi\u00dfachtet<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>. Und [der Passus]: wer sich auf das Gericht st\u00fctzt, schlie\u00dft den Fall ein, wenn das Gericht eine Entscheidung getroffen hat, erfahren hat, da\u00df es sich geirrt hat, und davon zur\u00fcckgetreten ist.<\/p>\n<p>Dieser Fall wird ja<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a> ausdr\u00fccklich gelehrt!?<\/p>\n<p>Hier lehrt er ihn und weiter erkl\u00e4rt er ihn. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls : Dies ist die Ansicht R. Jehudas, die Weisen aber sagen, wenn ein einzelner durch die Entscheidung des Gerichtes eine S\u00fcnde begangen hat, sei er schuldig.<\/p>\n<p>Welche Lehre R. Jehudas?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt:<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a><i>Wenn eine Person versehentlich eine S\u00fcnde begeht, indem sie aus\u00fcbt,<\/i> das sind also [drei]<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> Ausschlie\u00dfungen; wer es selbst\u00e4ndig tut, ist schuldig, wer nach der Entscheidung des Gerichtes, ist frei.<\/p>\n<p>Welche Lehre der Rabbanan?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Man k\u00f6nnte noch immer glauben, wenn die Minderheit der Gemeinde eine S\u00fcnde begangen hat, sei sie schuldig, weil das Gericht derentwegen<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> keinen Farren darbringt, und wenn die Mehrheit der Gemeinde eine S\u00fcnde begeht, sei sie frei, weil das Gericht derentwegen<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> einen Farren darbringt, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a><i>von den Leuten des Volkes,<\/i> selbst die Mehrheit und selbst die ganze [Gemeinde], In welchem Falle: wollte man sagen, bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a>, so hat ja das Gericht damit nichts zu tun, wenn das Gericht nichts entschieden hat, so hat es ja dieserhalb kein Opfer darzubringen; wollte man sagen, bei Entscheidung [des Gerichtes], so spricht ja der Schriftvers: <i>von den Leuten des Volkes,<\/i> von der Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung!? Wahrscheinlich meint er es wie folgt: wenn die Minderheit der Gemeinde bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung eine S\u00fcnde begangen hat, so bringt das Gericht bei falscher Entscheidung keinen Farren dar, sie selbst aber ist schuldig; man k\u00f6nnte daher glauben, wenn die Mehrheit der Gemeinde eine S\u00fcnde bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung begangen hat, sei sie frei, weil das Gericht derentwegen<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> einen Farren darbringt<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>, so hei\u00dft es: <i>von den Leuten des Volkes,<\/i> selbst die Mehrheit<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>. R. Papa entgegnete : Wieso denn, vielleicht weder sie noch das Gericht<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Da er zu beweisen sucht, da\u00df die Mehrheit schuldig ist, so ist es ihm wohl entschieden, da\u00df die Minderheit bei Entscheidung [des Gerichtes] schuldig<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a> sei, denn sonst sollte er doch zuerst beweisen, da\u00df die Minderheit bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung schuldig sei, und nachher erst, da\u00df auch die Mehrheit bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung schuldig sei, und da er nicht zuerst beweist, da\u00df die Minderheit bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung schuldig sei, und nachher, da\u00df die Mehrheit bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung schuldig sei, so ist zu entnehmen, da\u00df die Minderheit bei Entscheidung [des Gerichtes] ein Schaf oder eine Ziege darbringen mu\u00df, und ebenso ist sie bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung ohne Entscheidung [des Gerichtes] schuldig.<\/p>\n<p>Merke, beide Lehren sind ja anonym, woher wei\u00dft du nun, da\u00df die erste von R. Jehuda und die andere von den Rabbanan ist, vielleicht umgekehrt!?<\/p>\n<p>Derjenige, der auf diese Weise<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> Ausschlie\u00dfungen eruiert, ist R. Jehuda, denn es wird gelehrt: R. Jehuda sagte:<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a><i>Dies ist<\/i><\/p>\n<h2 id=\"daf_3a\">Daf 3a<\/h2>\n<p><i>das Gesetz vom Brandopfer,<\/i> das sind [drei] Ausschlie\u00dfungen. Wenn du aber willst, sage ich: [die Lehre] \u2018Man<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a> k\u00f6nnte glauben\u2019 kannst du nicht R. Jehuda addizieren, denn in dieser hei\u00dft es, wenn die Mehrheit der Gemeinde eine S\u00fcnde begangen hat, bringe das Gericht derentwegen einen Farren dar, und R. Jehuda sagt, in diesem Falle bringe ihn die Gemeinde dar und nicht das Gericht, denn es wird gelehrt: R. Jehuda sagt, wenn sieben St\u00e4mme eine S\u00fcnde begangen<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a> haben, so bringen sie sieben Farren dar. R. Na\u1e25man aber sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Dies ist die Ansicht R. Me\u00edrs, die Weisen aber sagen, wenn ein einzelner durch die Entscheidung des Gerichtes eine S\u00fcnde begangen hat, sei er schuldig.<\/p>\n<p>Welche Lehre R. Me\u00edrs und welche der Rabbanan?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Haben sie eine Entscheidung getroffen, und danach gehandelt, so sind sie nach R. Me\u00edr frei und nach den Weisen schuldig. Wer soll danach gehandelt haben, wollte man sagen, das Gericht, weshalb sind sie nach den Rabbanan schuldig, es wird ja gelehrt: Man k\u00f6nnte glauben, wenn das Gericht eine Entscheidung getroffen und danach gehandelt hat, seien sie<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> schuldig, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a><i>die Gemeinde, und sie aus\u00fcben<\/i>, nur wenn die Handlung von der Gemeinde und die Entscheidung vom Gerichte ausgeht. Wollte man sagen, wenn das Gericht entschieden und die Mehrheit der Gemeinde danach gehandelt hat, weshalb sind sie nach R. Me\u00edr frei!? Doch wohl in dem Falle, wenn das Gericht eine Entscheidung getroffen und die Mehrheit der Gemeinde danach gehandelt hat, und zwar besteht ihr Streit in folgendem: nach der einen Ansicht ist der einzelne, der durch die Entscheidung des Gerichtes eine S\u00fcnde begeht, frei, und nach der anderen Ansicht ist der einzelne, der durch die Entscheidung des Gerichtes eine S\u00fcnde begeht, schuldig. R. Papa entgegnete: Tats\u00e4chlich sind alle der Ansicht, wenn ein einzelner durch die Entscheidung des Gerichtes eine S\u00fcnde begangen hat, sei er frei, nur streiten sie, ob das Gericht die Mehrheit der Gemeinde vervollst\u00e4ndige<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>; nach der einen Ansicht vervollst\u00e4ndigt das Gericht die Mehrheit der Gemeinde, und nach der anderen Ansicht vervollst\u00e4ndigt das Gericht nicht die Mehrheit der Gemeinde. Wenn du willst, sage ich, tats\u00e4chlich in dem Falle, wenn das Gericht eine Entscheidung getroffen und die Mehrheit der Gemeinde danach gehandelt hat, und mit \u2018Weisen\u2019 ist hier R. \u0160imo\u0351n gemeint, welcher sagt, sowohl die Gemeinde als auch das Gericht<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> bringe ein Opfer dar. Wenn du willst, sage ich, sie streiten \u00fcber den Fall, wenn ein Stamm nach der [falschen] Entscheidung seines Gerichtes gehandelt hat, und mit \u2018Weisen\u2019 ist R. Jehuda gemeint. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn ein Stamm nach der [falschen] Entscheidung seines Gerichtes gehandelt hat, so ist dieser Stamm schuldig. Wenn du aber willst, sage ich, hier handelt es sich um den Fall, wenn sechs St\u00e4mme, die die Mehrheit der Gemeinde sind, oder sieben, die nicht die Mehrheit der Gemeinde sind, die S\u00fcnde begangen haben, und die Lehre<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> vertritt die Ansicht des R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar, denn es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte in seinem<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a> Namen: Wenn sechs St\u00e4mme, die die Mehrheit der Gemeinde sind, oder sieben, die nicht die Mehrheit der Gemeinde sind, die S\u00fcnde begangen haben, so sind sie schuldig. R. Asi sagte: Bei einer Entscheidung des Gerichtes richte man sich nach der Mehrheit der Einwohner des Jisra\u00e9llandes. Es hei\u00dft :<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a><i>so beging \u0160elomo zu jener Zeit das Fest und ganz Jisra\u00e9l mit ihm, eine gro\u00dfe Gemeinde, von da, wo es nach \u1e24amath hin geht, bis zum Bache Mi\u00e7rajims, vor Gott, dem Herrn, sieben Tage und sieben Tage, [zusammen] vierzehn Tage;<\/i> merke, es hei\u00dft ja: <i>und ganz Jisra\u00e9l mit ihm, eine gro\u00dfe Gemeinde,<\/i> wozu hei\u00dft es weiter: <i>von da, wo man nach \u1e24amath hin geht, bis zum Bache Mi\u00e7rajims?<\/i> Schlie\u00dfe hieraus, da\u00df nur diese<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a> zur Gemeinde geh\u00f6ren, nicht aber die \u00fcbrigen. Entschieden ist der Fall, wenn sie die Mehrheit waren und vermindert worden<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a> sind, hier\u00fcber besteht der Streit zwischen R. \u0160imo\u0351n<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a> und den Rabbanan, wie ist es aber, wenn sie die Minderheit waren und vermehrt worden sind; streiten R. \u0160imo\u0351n und die Rabbanan \u00fcber diesen Fall: nach R. \u0160imo\u0351n, nach dem man sich nach dem Status des Bewu\u00dftwerdens richtet, sind sie schuldig, und nach den Weisen, nach denen man sich nach dem Status der S\u00fcnde richtet, sind sie frei, oder nicht?<\/p>\n<p>Glaubst du: R. \u0160imo\u0351n sagt ja nur, da\u00df man sich auch nach dem Status des Bewu\u00dftwerdens<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a> richte, nicht aber nach dem Status des Bewu\u00dftwerdens allein ohne den der S\u00fcnde, denn sonst m\u00fc\u00dften sie<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a> sich ja nach der Gegenwart richten; vielmehr ist nach R. \u0160imo\u0351n S\u00fcnde und Bewu\u00dftwerden erforderlich. Sie fragten: Wie ist es, wenn das Gericht entschieden hat, Talg sei erlaubt, und die Minderheit der Gemeinde danach gehandelt hat, und es nachher wiederum entschieden hat, und eine zweite Minderheit danach gehandelt hat; werden sie, da es sich um zwei besondere Entscheidungen handelt, nicht vereinigt, oder werden sie, da es sich in beiden um Talg handelt, wohl vereinigt? Und wie ist es, wenn du entscheidest, da\u00df sie, da es sich in beiden F\u00e4llen um Talg handelt, vereinigt werden, wenn es sich bei der einen Minderheit um Magentalg und bei der anderen Minderheit um Darmtalg handelt; werden sie nicht vereinigt, da es sich hierbei um Verbote zweier besonderer Schriftverse handelt, oder aber werden sie wohl vereinigt, da es sich in beiden F\u00e4llen um Talg handelt? Und wie ist es, wenn du entscheidest, da\u00df sie, da es sich in beiden F\u00e4llen um Talg handelt, wohl vereinigt werden, wenn es sich bei der einen Minderheit um Talg und bei der anderen Minderheit um Blut handelt; werden sie nicht vereinigt, da es sich um zwei besondere Verbote handelt, oder aber werden sie wohl vereinigt, da die Verbote gleichartig sind und wegen beider gleiche Opfer darzubringen sind? Und wie ist es, wenn du entscheidest, da\u00df sie wohl vereinigt werden, da die Verbote gleichartig sind und wegen beider gleiche Opfer darzubringen sind, wenn es sich bei der einen Minderheit um Talg und bei der anderen Minderheit um G\u00f6tzendienst handelt; hierbei sind es ja verschiedenartige Verbote, derentwegen verschiedenartige Opfer darzubringen sind, oder aber, werden sie vereinigt, da auf beide [Vergehen] die Ausrottungsstrafe gesetzt ist?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden. Sie fragten: Wie ist es, wenn das Gericht entschieden hat, Talg sei erlaubt, und die Minderheit der Gemeinde danach gehandelt hat, und darauf dieses Gericht gestorben und ein anderes Gericht eingesetzt worden ist, das ebenfalls demgem\u00e4\u00df entschieden hat, und eine andere Minderheit danach gehandelt hat? Nach demjenigen, welcher sagt, das Gericht bringe [das Opfer] dar, ist es nicht fraglich, denn jenes Gericht ist ja nicht mehr vorhanden, fraglich ist es nur nach demjenigen, welcher sagt, die Gemeinde bringe es dar. Wie ist es nun: die Gemeinde ist ja vorhanden<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>,<\/p>\n<h2 id=\"daf_3b\">Daf 3b<\/h2>\n<p>oder aber ist die Entscheidung desselben Gerichtes erforderlich<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden. R. Jonathan sagte: Wenn hundert [Richter] bei der Entscheidung gesessen haben, so sind sie nur dann schuldig, wenn sie alle die Entscheidung getroffen haben, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a><i>wenn die ganze Gemeinde Jisra\u00e9l irren sollte.<\/i> R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, sagte: Dies ist auch einleuchtend; in der ganzen Tora gilt es als Regel, da\u00df die Mehrheit als ganzes gelte, und hierbei hei\u00dft es: <i>die ganze Gemeinde;<\/i> daher gilt dies nur von dem Falle, wenn die ganze Gemeinde dabei beteiligt war, selbst wenn es hundert sind.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Wenn das Gericht entschieden hat und einer von ihnen, welcher wei\u00df, da\u00df es sich geirrt hat, oder ein Sch\u00fcler, der Entscheidungen zu treffen bef\u00e4higt ist, hingegangen ist und nach ihrem Ausspruche gehandelt hat, einerlei ob sie danach gehandelt haben und er mit ihnen, oder sie danach gehandelt haben und er nach ihnen, oder sie nicht danach gehandelt haben, sondern er allein, so ist er schuldig, weil er sich nicht auf das Gericht gest\u00fctzt hat. Weshalb nun, die Entscheidung ist ja nicht abgeschlossen<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Hier handelt es sich um den Fall, wenn dieser eine mit dem Kopfe genickt hat.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Wenn das Gericht entschieden hat, und einer von ihnen, welcher wu\u00dfte, da\u00df sie sich geirrt haben, zu ihnen gesagt hat, da\u00df sie sich irren, so sind sie frei. Nur dann denn, wenn er zu ihnen gesagt hat, da\u00df sie sich irren, wenn er aber geschwiegen hat, so sind sie schuldig; wieso gilt nun die Entscheidung als abgeschlossen, sie waren ja nicht alle beteiligt!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, hier handelt es sich ebenfalls um den Fall, wenn er mit dem Kopfe genickt hat. R. Me\u0161ar\u0161eja wandte ein: Unsere Meister st\u00fctzten sich auf die Worte des R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l und auf die Worte des R. Elea\u0351zar b. \u00c7adoq, welche sagten, man d\u00fcrfe der Gemeinde nur dann eine erschwerende Bestimmung auferlegen, wenn die Mehrheit derselben sie ertragen kann; und hierzu sagte R. Ada b. Ahaba, darauf deute folgender Schriftvers hin:<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a><i>mit dem Fluche seid ihr belegt, mich betr\u00fcgt ihr, das ganze Volk<\/i><a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a>. Hier hei\u00dft es ja: <i>das ganze Volk,<\/i> und die Mehrheit gilt als ganzes!? Dies ist eine Widerlegung R. Jonathans. Eine Widerlegung.<\/p>\n<p>Worauf deuten nun [die Worte] <i>die ganze Gemeinde,<\/i> die der Allbarmherzige gebraucht? Er meint es wie folgt: wenn der ganze Gerichtshof anwesend<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> ist, so ist die Entscheidung g\u00fcltig, wenn aber nicht, so ist sie nicht g\u00fcltig. R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi sagte: Wenn zehn zu Gericht sitzen, so h\u00e4ngen ihnen allen Halsfesseln um den Hals.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich!?<\/p>\n<p>Dies bezieht sich auch auf einen Sch\u00fcler, der vor seinem Lehrer sitzt. Wenn R. Hona zu einer Gerichtsverhandlung ging, nahm er zehn J\u00fcnger aus dem Lehrhause mit, [indem er sagte:] Damit uns nur ein Span vom Balken<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> treffe. Wenn vor R. A\u0161i ein Totverletztes gebracht wurde, versammelte er zehn Schl\u00e4chter von Matha Me\u1e25asja und setzte sie neben sich hin, indem er sprach: Damit uns nur ein Span vom Balken treffe. <sup>ii<\/sup> <b>W<\/b><small>ENN DAS<\/small> G<small>ERICHT ENTSCHIEDEN HAT, SICH BEWUSST WURDE, DASS ES SICH GEIRRT HAT, UND DAVON ZUR\u00dcCKGETRETEN IST, EINERLEI OB SIE DAS<\/small> S<small>\u00dcHNOPFER DARGEBRACHT HABEN ODER NICHT, UND EINER HINGEGANGEN IST UND DANACH GEHANDELT HAT, SO IST ER NACH<\/small> R. \u0160<small>IMO\u0351N FREI<\/small> ; R. E<small>LEA\u0351ZAR SAGT, ES SEI ZWEIFELHAFT<\/small><a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>. W<small>ANN HEISST ES ZWEIFELHAFT<\/small>? W<small>ENN ER DAHEIM WAR; ER IST DANN<\/small><a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a><small>SCHULDIG.<\/small> W<small>AR ER NACH DEM<\/small> \u00dc<small>BERSEELANDE VERREIST, SO IST ER FREI<\/small>. R. A\u0351<small>QIBA SPRACH<\/small>: I<small>N EINEM SOLCHEN<\/small> F<small>ALLE PFLICHTE ICH BEI, DASS ER EHER FREI ALS SCHULDIG IST<\/small>. B<small>EN<\/small> A\u0351<small>ZAJ SPRACH ZU IHM<\/small>: W<small>ELCHEN<\/small> U<small>NTERSCHIED GIBT ES ZWISCHEN DIESEM UND EINEM, DER DAHEIM WEILT?<\/small><\/p>\n<p>W<small>ER DAHEIM WEILT, KANN ES ERFAHREN, DIESER ABER KONNTE ES NICHT ERFAHREN<\/small> <sup>iii<\/sup>. W<small>ENN DAS<\/small> G<small>ERICHT ENTSCHIEDEN HAT, EIN<\/small> G<small>ESETZ VOLLST\u00c4NDIG AUFZUHEBEN, WENN ES BEISPIELSWEISE GESAGT HAT, DAS<\/small> G<small>ESETZ VON DER<\/small> M<small>ENSTRUIERENDEN BEFINDE SICH NICHT IN DER<\/small> T<small>ORA, DAS<\/small> G<small>ESETZ VOM<\/small> \u0160<small>ABBATH BEFINDE SICH NICHT IN DER<\/small> T<small>ORA, DAS<\/small> G<small>ESETZ VOM<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENSTE BEFINDE SICH NICHT IN DER<\/small> T<small>ORA, SO SIND SIE FREI.<\/small> W<small>ENN ES ENTSCHIEDEN HAT, ES TEILWEISE AUFZUHEBEN UND TEILWEISE ZU ERHALTEN, SO SIND SIE SCHULDIG<\/small>. W<small>ENN ES BEISPIELSWEISE GESAGT HAT, DAS<\/small> G<small>ESETZ VON DER<\/small> M<small>ENSTRUIERENDEN BEFINDE SICH ZWAR IN DER<\/small> T<small>ORA, WER ABER EINE<\/small> F<small>RAU BESCHL\u00c4FT, DIE DEN<\/small> R<small>EINHEITSTAG<\/small><a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a><small>ABWARTET, SEI FREI, <\/small> DAS G<small>ESETZ VOM<\/small> \u0160<small>ABBATH BEFINDE SICH ZWAR IN DER<\/small> T<small>ORA, WER ABER<\/small> [<small>EINE<\/small> S<small>ACHE<\/small>] <small>AUS<\/small> P<small>RIVATGEBIET NACH \u00d6FFENTLICHEM<\/small> G<small>EBIETE TR\u00c4GT, SEI FREI, <\/small> DAS G<small>ESETZ VOM<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENST BEFINDE SICH ZWAR IN DER<\/small> T<small>ORA, WER SICH ABER VOR EINEM SOLCHEN NUR NIEDERWIRFT, SEI FREI, SO SIND SIE SCHULDIG, DENN ES HEISST<\/small>:<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a><i>und etwas entgangen,<\/i> <small>ETWAS, NICHT ABER DAS VOLLST\u00c4NDIGE<\/small> G<small>ESETZ.<\/small><\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Was ist der Grund R. \u0160imo\u0351ns?<\/p>\n<p>Weil er es mit Erlaubnis des Gerichtes getan hat. Manche lesen: R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: R. \u0160imo\u0351n ist der Ansicht, wenn eine Entscheidung unter die Mehrheit der Gemeinde gedrungen ist, so ist der einzelne, der danach handelt, frei, denn die Entscheidung soll zwischen der Unvors\u00e4tzlichkeit und der Vors\u00e4tzlichkeit unterscheiden. Man wandte ein: [Das Geld] f\u00fcr den Farren wegen eines der Gemeinde entfallenen Gesetzes und f\u00fcr die Ziegenb\u00f6cke wegen G\u00f6tzendienstes wurde von der Gemeinde eingefordert<\/p>\n<p>so R. \u0160imo\u0351n; R. Jehuda sagt, es wurde vom Tempelschatze entnommen. Weshalb nun, sobald es eingefordert wird, gelangt es ja zur Kenntnis<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Wenn du willst, sage ich, wenn es ohne Zweckangabe eingefordert wurde; wenn du willst, sage ich, wenn er nicht in der Stadt<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a> war; wenn du aber willst, sage ich, Rabh ist der Ansicht des Autors der folgenden Lehre, der umgekehrt lehrt: Es wurde eingefordert<\/p>\n<p>so R. Jehuda; R. \u0160imo\u0351n sagt, es werde vom Tempelschatze entnommen. Es wird gelehrt : Nach R. Me\u00edr ist er schuldig, nach R. \u0160imo\u0351n ist er frei ; R. Elie\u0351zer<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> sagt, es sei zweifelhaft ; im Namen des Symmachos sagten sie, es schwebe. R. Jo\u1e25anan sagte: Sie streiten \u00fcber das Schwebe-Schuldopfer<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a>. R. Zera sagte: Nach R. Elie\u0351zer ist dies zu vergleichen mit dem Falle, wenn jemand nicht wei\u00df, ob er Talg oder Fett gegessen hat; wenn dies ihm bekannt<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> wird, bringt er ein Schuldopfer dar.<\/p>\n<h2 id=\"daf_4a\">Daf 4a<\/h2>\n<p>Und nicht nur nach demjenigen, welcher sagt, die Gemeinde m\u00fcsse es darbringen, wodurch die Sache bekannt wird, sondern auch nach demjenigen, welcher sagt, das Gericht m\u00fcsse es darbringen, ist es gen\u00fcgend bekannt, und wenn er gefragt h\u00e4tte, w\u00fcrde man es ihm gesagt haben. R. Jose b. Abin, nach anderen R. Jose b. Zebida, sagte: Nach Symmachos ist dies zu vergleichen mit dem Falle, wenn jemand sein S\u00fchnopfer gegen Abend dargebracht hat, und es zweifelhaft ist, ob es am Tage dargebracht worden ist und er S\u00fchne erlangt hat, oder es bei Dunkelheit dargebracht worden ist und er keine S\u00fchne erlangt hat; dieser bringt kein Schwebe-Schuldopfer dar. Und nicht nur nach demjenigen, welcher sagt, das Gericht m\u00fcsse es darbringen, wo die Sache nicht gen\u00fcgend bekannt ist, sondern auch nach demjenigen, welcher sagt, die Gemeinde m\u00fcsse es darbringen, und die Sache dadurch bekannt ist, verh\u00e4lt es sich hierbei ebenso wie beim Zweifel, ob das Opfer am Tage oder bei Dunkelheit dargebracht worden ist, denn wenn er auch gefragt haben w\u00fcrde, braucht er ja nicht gleich einen gefunden zu haben, der es ihm sagen k\u00f6nnte<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>. B<small>EN<\/small> A\u0351<small>ZAJ SPRACH ZU IHM<\/small> : W<small>ELCHEN<\/small> U<small>NTERSCHIED GIBT ES DENN ZWISCHEN DIESEM<\/small> &amp;<small>C<\/small>. R. A\u0351qiba erwiderte ja Ben A\u0351zaj treffend!? Raba erwiderte: Einen Unterschied gibt es zwischen ihnen in dem Falle, wenn er die Reise angetreten<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> hat; nach Ben A\u0351zaj ist er schuldig, da er sich noch in der Stadt befindet, nach R. A\u0351qiba ist er frei, da er die Reise bereits angetreten hat. W<small>ENN DAS<\/small> G<small>ERICHT ENTSCHIEDEN HAT, EIN<\/small> G<small>ESETZ VOLLST\u00c4NDIG AUFZUHEBEN.<\/small> Die Rabbanan lehrten :<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a><i>Und etwas entgangen,<\/i> nicht aber, wenn das ganze Gesetz aufgehoben wird; man k\u00f6nnte glauben, wenn es beispielsweise gesagt hat, das Gesetz von der Menstruierenden befinde sich nicht in der Tora, das Gesetz vom \u0160abbath befinde sich nicht in der Tora, das Gesetz vom G\u00f6tzendienste befinde sich nicht in der Tora, sei es schuldig, so hei\u00dft es: <i>und etwas entgangen,<\/i> nicht aber, wenn das ganze Gesetz entgangen ist; sie sind also frei. Man k\u00f6nnte nun glauben, wenn es entschieden hat, das Gesetz von der Menstruierenden befinde sich zwar in der Tora, wer aber eine ihren Reinheitstag abwartende Frau beschl\u00e4ft, sei frei, das Gesetz vom \u0160abbath befinde sich zwar in der Tora, wer aber etwas aus einem Privatgebiete nach einem \u00f6ffentlichen Gebiete tr\u00e4gt, sei frei, das Gesetz vom G\u00f6tzendienste befinde sich zwar in der Tora, wer sich aber nur niederwirft, sei frei, seien sie ebenfalls frei, so hei\u00dft es; <i>und etwas entgangen,<\/i> nicht aber, wenn das ganze Gesetz. Der Meister sagte: Man k\u00f6nnte glauben, da\u00df &amp;c.\u00a0sei frei. Wenn sie in dem Falle, wenn das Gesetz teilweise aufrecht erhalten und teilweise aufgehoben wird, und auch in dem Falle, wenn es vollst\u00e4ndig aufgehoben wird, frei sein sollten, in welchem Falle k\u00f6nnten sie denn schuldig sein!?<\/p>\n<p>Der Autor er\u00f6rtert folgendes: man k\u00f6nnte unter <i>etwas<\/i> das ganze Gesetz verstehen, so hei\u00dft es: <i>und etwas entgangen.<\/i><\/p>\n<p>Wieso ist dies hieraus erwiesen? U\u0351la erwiderte: Man lese: und davon<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a> etwas entgangen. \u1e24izqija erkl\u00e4rte: Es hei\u00dft [weiter:]<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a><i>und sie etwas aus\u00fcben von den Geboten,<\/i> von den Geboten, nicht aber das ganze Gebot.<\/p>\n<p>Unter \u2018Geboten\u2019 sind ja zwei zu verstehen!? R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq erwiderte: Die Schreibweise ist Gebot<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>. R. A\u0161i erkl\u00e4rte: Dies ist zu entnehmen aus [dem Worte] <i>etwas,<\/i> das auch beim sich auflehnenden Gelehrten<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> gebraucht wird; bei diesem hei\u00dft es:<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a><i>wenn dir etwas unbekannt sein wird,<\/i> ferner :<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a><i>du sollst nicht von dem<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>, was sie dir sagen, abweichen, weder rechts noch links,<\/i> wie beim sich auflehnenden Gelehrten zu verstehen ist : von dem, nicht aber, wenn es sich um das ganze Gesetz handelt, ebenso gilt dies auch bei der Entscheidung nur von einem Teile des Gesetzes, nicht aber vom ganzen Gesetze. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Das Gericht ist nur dann schuldig, wenn es sich in einer Sache geirrt hat, der die Saduz\u00e4er<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> nicht beipflichten, wenn aber in einer Sache, der die Saduz\u00e4er beipflichten, so ist es frei, denn es sollte in die Schule gehen<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Das Gesetz von der Menstruierenden befinde sich zwar in der Tora, wer aber eine ihren Reinheitstag abwartende Frau beschl\u00e4ft, sei frei. Weshalb denn, auch das Abwarten des Reinheitstages befindet sich ja in der Schrift, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a><i>sie soll z\u00e4hlen,<\/i> dies lehrt, da\u00df sie Tag f\u00fcr Tag z\u00e4hlen m\u00fcsse!?<\/p>\n<p>Wenn es entschieden hat, die geschlechtliche Anschmiegung sei erlaubt, und nur der vollst\u00e4ndige Beischlaf sei verboten. \u2013Aber auch dies befindet sich ja in der Schrift:<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a><i>ihre Scham hat er entbl\u00f6\u00dft<\/i>!?<\/p>\n<p>Wenn es entschieden hat, es sei nur auf nat\u00fcrliche Weise verboten, auf widernat\u00fcrliche aber erlaubt.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber: <i>wie man eine Frau beschl\u00e4ft<\/i><a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Wenn es entschieden hat, auf nat\u00fcrliche Weise sei auch die geschlechtliche Anschmiegung verboten, und auf widernat\u00fcrliche Weise sei nur der vollst\u00e4ndige Beischlaf verboten, die geschlechtliche Anschmiegung aber erlaubt.<\/p>\n<p>Dies sollte doch auch von der Menstruierenden gelten!?<\/p>\n<p>Vielmehr, tats\u00e4chlich, wenn auf nat\u00fcrliche Weise, wenn es jedoch entschieden hat, das Verbot der Anschmiegung erstrecke sich nur auf eine Menstruierende. Wenn du aber willst, sage ich, wenn es entschieden hat, sie gelte nur am Tage menstruierend, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a><i>w\u00e4hrend aller Tage ihrer Menstruation<\/i>.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Das Gesetz vom \u0160abbath befinde sich zwar in der Tora, wer aber aus einem Gebiete nach einem anderen Gebiete tr\u00e4gt, sei frei. Weshalb denn, das Verbot des Hinaustragens befindet sich ja in der Schrift:<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a><i>ihr sollt keine Last aus euren H\u00e4usern tragen<\/i>!?<\/p>\n<p>Wenn es entschieden hat, nur das Hinaustragen und das Hereintragen sei verboten, das Langen und das Werfen aber sei erlaubt.<\/p>\n<p>Wir haben gelernt: Das Verbot des G\u00f6tzendienstes befinde sich zwar in der Tora, wer aber sich nur niederwirft, sei frei. Weshalb denn, das Sichniederwerfen befindet sich ja in der Schrift:<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a><i>du sollst dich vor einem anderen Gott nicht niederwerfen<\/i>!?<\/p>\n<p>Wenn es entschieden hat, das Sichniederwerfen sei nur auf gew\u00f6hnliche Weise verboten, auf ungew\u00f6hnliche Weise aber erlaubt. Wenn du willst, sage ich, wenn es entschieden hat, selbst das Sichniederwerfen auf gew\u00f6hnliche Weise sei nur dann verboten, wenn man H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe ausstreckt, wenn man aber H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe nicht ausstreckt, sei es erlaubt<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"daf_4b\">Daf 4b<\/h2>\n<p>R. Joseph fragte: Wie ist es, [wenn es entschieden hat,] das Pfl\u00fcgen am \u0160abbath sei nicht verboten; hei\u00dft dies, da es das Bestehen des ganzen Gesetzes zugibt, eine teilweise Aufhebung und teilweise Erhaltung, oder hei\u00dft dies, da es das Verbot des Pfl\u00fcgens vollst\u00e4ndig aufhebt, eine Aufhebung des ganzen Gesetzes?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Das Gesetz von der Menstruierenden befinde sich zwar in der Tora, wer aber eine ihren Reinheitstag abwartende Frau beschl\u00e4ft, sei frei. Weshalb denn, es hat ja das Gesetz von der ihren Reinheitstag abwartenden Frau vollst\u00e4ndig aufgehoben!?<\/p>\n<p>R. Joseph kann den Fall von der ihren Reinheitstag abwartenden Frau ebenso erkl\u00e4ren, wie oben erkl\u00e4rt worden ist.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Das Gesetz vom \u0160abbath befinde sich zwar in der Tora, wer aber aus Privatgebiet nach \u00f6ffentlichem Gebiete tr\u00e4gt, sei frei. Weshalb denn, es hat ja das Gesetz vom Hinaustragen vollst\u00e4ndig aufgehoben!?<\/p>\n<p>Dies ist ebenfalls so zu erkl\u00e4ren, wie oben erkl\u00e4rt worden ist.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Das Gesetz vom G\u00f6tzendienste befinde sich zwar in der Tora, wer aber sich nur niederwirft, sei frei. Weshalb denn, es hat ja das Gesetz vom Sichniederwerfen vollst\u00e4ndig aufgehoben!?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, das Sichniederwerfen ist ebenfalls so zu erkl\u00e4ren, wie bereits erkl\u00e4rt worden ist. R. Zera fragte: Wie ist es, [wenn es entschieden hat,] im Siebentj\u00e4hre finde die \u0160abbathfeier nicht statt?<\/p>\n<p>Worin soll es sich geirrt haben?<\/p>\n<p>In folgendem Schriftverse:<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a><i>w\u00e4hrend der Zeit des Pfl\u00fcgens und der Ernte sollst du ruhen;<\/i> wenn es ein Pfl\u00fcgen gibt, so gibt es eine \u0160abbathfeier, und wenn es kein Pfl\u00fcgen gibt, gibt es auch keine \u0160abbathfeier. Hei\u00dft dies, da sie den \u0160abbath f\u00fcr die \u00fcbrigen Jahre des Septenniums aufrecht erhalten, eine teilweise Aufhebung und teilweise Erhaltung, oder hei\u00dft dies, da es ihn im Siebentjahre vollst\u00e4ndig aufgehoben hat, eine Aufhebung des ganzen Gesetzes? Rabina erwiderte: Komm und h\u00f6re: Wenn ein Prophet prophetisch auffordert, ein Gesetz der Tora aufzuheben, so ist er schuldig, wenn aber, es teilweise aufrecht zu erhalten und teilweise aufzuheben, so ist er, wie R. \u0160imo\u0351n sagt, frei. Beim G\u00f6tzendienst aber ist er, selbst wenn er sagt, da\u00df man ihm heute diene und ihn morgen<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a> abschaffe, schuldig. Hieraus ist also zu entnehmen, da\u00df die Entscheidung, die \u0160abbathfeier habe im Siebentjahre keine Geltung, als teilweise Aufhebung und teilweise Erhaltung gelte. Schlie\u00dfe hieraus. <sup>iv,1<\/sup> <b>W<\/b><small>ENN DAS<\/small> G<small>ERICHT EINE<\/small> E<small>NTSCHEIDUNG GETROFFEN HAT UND EINER VON IHNEN, DER WUSSTE, DASS ES SICH GEIRRT HAT, ZU IHNEN SAGT, DASS SIE SICH IRREN, ODER WENN DER<\/small> G<small>ERICHTSVORSITZENDE<\/small><a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a><small>NICHT ANWESEND WAR, ODER WENN EINER VON IHNEN EIN<\/small> P<small>ROSELYT IST, EIN<\/small> H<small>URENKIND, EIN<\/small> N<small>ATHIN ODER EIN<\/small> G<small>REIS, DER KEINE<\/small> K<small>INDER MEHR ZEUGEN KANN, SO SIND SIE FREI, <\/small> DENN HIERBEI<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a><small>HEISST ES<\/small> <i>Gemeinde<\/i> <small>UND DORT<\/small><a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a><small>HEISST ES<\/small> <i>Gemeinde,<\/i> <small>WIE DORT EINE GEMEINDE ZU VERSTEHEN IST, DEREN S\u00c4MTLICHE<\/small> M<small>ITGLIEDER ZUR<\/small> E<small>NTSCHEIDUNG GEEIGNET SIND, EBENSO IST AUCH HIER EINE<\/small> G<small>EMEINDE ZU VERSTEHEN, DEREN S\u00c4MTLICHE<\/small> M<small>ITGLIEDER ZUR<\/small> E<small>NTSCHEIDUNG GEEIGNET SIND<\/small>.<\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> O<small>DER WENN DER<\/small> G<small>ERICHTSVORSITZENDE NICHT ANWESEND WAR.<\/small> Woher dies? R. \u0160e\u0161eth erwiderte, und ebenso wurde es in der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls gelehrt: Wenn sie sich in einer Sache geirrt haben, der die Saduz\u00e4er beipflichten, sind sie aus dem Grund frei, weil sie lernen sollten und dies nicht getan haben, ebenso sind sie frei, auch wenn der Gerichtsvorsitzende nicht anwesend war, weil sie lernen sollten und dies nicht getan haben. D<small>ORT HEISST ES<\/small> <i>Gemeinde<\/i> <small>UND HIER HEISST ES<\/small> <i>Gemeinde<\/i> &amp;<small>C<\/small>. <small>S\u00c4MTLICHE<\/small> M<small>ITGLIEDER ZUR<\/small> E<small>NTSCHEIDUNG GEEIGNET SIND.<\/small> Woher dies dort? R. \u1e24isda erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a><i>sie sollen sich mit dir aufstellen;<\/i> mit dir, die dir gleichen.<\/p>\n<p>Vielleicht nur da, wegen der G\u00f6ttlichkeit!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Na\u1e25man, Sohn des R. Ji\u00e7\u1e25aq, die Schrift sagt:<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a><i>sie werden mit dir tragen,<\/i> mit dir, die dir gleichen. <sup>iv,2<\/sup> <b>W<\/b><small>ENN DAS<\/small> G<small>ERICHT VERSEHENTLICH EINE<\/small> E<small>NTSCHEIDUNG GETROFFEN HAT UND DAS GANZE<\/small> V<small>OLK VERSEHENTLICH DANACH GEHANDELT HAT, SO BRINGEN SIE<\/small><a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a><small>EINEN<\/small> F<small>ARREN DAR, WENN VORS\u00c4TZLICH<\/small><a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>, <small>UND<\/small> [<small>DAS<\/small> V<small>OLK<\/small>] <small>VERSEHENTLICH DANACH GEHANDELT HAT, SO BRINGEN SIE EIN<\/small> S<small>CHAF ODER EINE<\/small> Z<small>IEGE DAR, WENN VERSEHENTLICH UND<\/small> [<small>DAS<\/small> V<small>OLK<\/small>] <small>DANACH VORS\u00c4TZLICH GEHANDELT HAT, SO SIND SIE FREI.<\/small><\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> W<small>ENN VERSEHENTLICH UND<\/small> [<small>DAS<\/small> V<small>OLK<\/small>] <small>DANACH VORS\u00c4TZLICH GEHANDELT HAT, SO SIND SIE FREI.<\/small> Demnach sind sie schuldig bei einem Versehen, das der Vors\u00e4tzlichkeit gleicht, wenn n\u00e4mlich das Gericht entschieden hat, Talg sei erlaubt, und einem Fett mit Talg verwechselt worden ist und er es gegessen hat, somit ist ja hieraus die Frage des Rami b. \u1e24ama<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a> zu entscheiden!?<\/p>\n<p>Er kann dir erwidern: da er im Anfangsatze lehrt : wenn vors\u00e4tzlich und [das Volk] danach versehentlich gehandelt hat, so lehrt er im Schlu\u00dfsatze: wenn versehentlich und [das Volk] danach vors\u00e4tzlich gehandelt hat. <sup>v<\/sup> <b>W<\/b><small>ENN DAS<\/small> G<small>ERICHT EINE<\/small> E<small>NTSCHEIDUNG GETROFFEN UND DAS GANZE<\/small> V<small>OLK ODER DIE<\/small> M<small>EHRHEIT DESSELBEN DANACH GEHANDELT HAT, SO BRINGEN SIE<\/small><a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a><small>EINEN<\/small> F<small>ARREN DAR, UND WENN ES SICH UM<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENST HANDELT, SO BRINGEN SIE EINEN<\/small> F<small>ARREN UND EINEN<\/small> Z<small>IEGENBOCK DAR<\/p>\n<p>SO<\/small> R. M<small>EI\u0351R.<\/small> R. J<small>EHUDA SAGT, DIE ZW\u00d6LF<\/small> S<small>T\u00c4MME<\/small><a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a><small>BRINGEN ZW\u00d6LF<\/small> F<small>ARREN DAR, UND WEGEN<\/small><small>DES<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENSTES ZW\u00d6LF<\/small> F<small>ARREN UND ZW\u00d6LF<\/small> Z<small>IEGENB\u00d6CKE.<\/small><\/p>\n<h2 id=\"daf_5a\">Daf 5a<\/h2>\n<p>R. \u0160<small>IMO\u0351N SAGT, DREIZEHN<\/small> F<small>ARREN, UND WEGEN DES<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENSTES DREIZEHN<\/small> F<small>ARREN UND DREIZEHN<\/small> Z<small>IEGENB\u00d6CKE; EINEN<\/small> F<small>ARREN UND EINEN<\/small> Z<small>IEGENBOCK F\u00dcR JEDEN<\/small> S<small>TAMM UND EINEN<\/small> F<small>ARREN UND EINEN<\/small> Z<small>IEGENBOCK F\u00dcR DAS<\/small> G<small>ERICHT. <\/small> W<small>ENN DAS<\/small> G<small>ERICHT EINE<\/small> E<small>NTSCHEIDUNG GETROFFEN HAT UND SIEBEN<\/small> S<small>T\u00c4MME ODER DIE<\/small> M<small>EHRHEIT<\/small><a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a><small>DANACH GEHANDELT HABEN, SO BRINGEN SIE EINEN<\/small> F<small>ARREN DAR, UND WEGEN DES<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENSTES EINEN<\/small> F<small>ARREN UND EINEN<\/small> Z<small>IEGENBOCK<\/p>\n<p>SO<\/small> R. M<small>E\u00ceR.<\/small> R. J<small>EHUDA SAGT, DIE SIEBEN<\/small> S<small>T\u00c4MME, DIE DIE<\/small> S<small>\u00dcNDE BEGANGEN HABEN, BRINGEN SIEBEN<\/small> F<small>ARREN DAR, UND DIE \u00dcBRIGEN<\/small> S<small>TAMME, DIE DIE<\/small> S<small>\u00dcNDE NICHT BEGANGEN HABEN, BRINGEN WEGEN JENER<\/small> [<small>JE<\/small>] <small>EINEN<\/small> F<small>ARREN DAR, DENN AUCH DIEJENIGEN, DIE DIE<\/small> S<small>\u00dcNDE NICHT BEGANGEN HABEN, M\u00dcSSEN WEGEN DER<\/small> S<small>\u00dcNDER<\/small> [<small>EIN<\/small> O<small>PFER<\/small>] <small>DARBRINGEN<\/small>. R. \u0160<small>IMO\u0351N SAGT, ACHT<\/small> F<small>ARREN, UND WEGEN DES<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENSTES ACHT<\/small> F<small>ARREN UND ACHT<\/small> Z<small>IEGENB\u00d6CKE, EINEN<\/small> F<small>ARREN UND EINEN<\/small> Z<small>IEGENBOCK F\u00dcR JEDEN<\/small> S<small>TAMM UND EINEN<\/small> F<small>ARREN UND EINEN<\/small> Z<small>IEGENBOCK F\u00dcR DAS<\/small> G<small>ERICHT. <\/small> W<small>ENN DAS<\/small> G<small>ERICHT EINES DER<\/small> S<small>T\u00c4MME EINE<\/small> E<small>NTSCHEIDUNG GETROFFEN HAT UND DIESER<\/small> S<small>TAMM DANACH GEHANDELT HAT, SO IST DIESER<\/small> S<small>TAMM SCHULDIG UND ALLE ANDEREN<\/small> S<small>T\u00c4MME SIND FREI<\/p>\n<p>SO<\/small> R. J<small>EHUDA.<\/small> D<small>IE<\/small> W<small>EISEN SAGEN, MAN SEI NUR WEGEN DER<\/small> E<small>NTSCHEIDUNG DES H\u00d6CHSTEN GERICHTES SCHULDIG, DENN ES HEISST<\/small> :<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a><i>wenn die ganze Gemeinde Jisra\u00e9l sich vergeht,<\/i> <small>NICHT ABER DIE<\/small> G<small>EMEINDE EINES<\/small> S<small>TAMMES.<\/small><\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> Die Rabbanan lehrten: Man k\u00f6nnte glauben, da\u00df, wenn sie erfahren, da\u00df sie sich in ihrer Entscheidung geirrt, die Entscheidung selbst aber vergessen haben, sie schuldig seien, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a><i>und die S\u00fcnde bekannt wird,<\/i> nicht aber, wenn nur bekannt wird, da\u00df sie ges\u00fcndigt haben. <i>Deren sie sich schuldig gemacht haben,<\/i> haben zwei St\u00e4mme die S\u00fcnde begangen, so bringen sie zwei Farren dar, haben drei die S\u00fcnde begangen, so bringen sie drei dar. Vielleicht ist dem nicht so, sondern, haben zwei Personen die S\u00fcnde begangen, so bringen sie zwei Farren dar, haben drei die S\u00fcnde begangen, so bringen sie drei dar? Es hei\u00dft; <i>das Volk,<\/i> nur das Volk ist schuldig. Jede Volksgemeinde ist besonders schuldig, und zwar: haben zwei St\u00e4mme die S\u00fcnde begangen, so bringen sie zwei Farren dar, haben sieben die S\u00fcnde begangen, so bringen sie sieben dar, und auch alle \u00fcbrigen St\u00e4mme, die die S\u00fcnde nicht begangen haben, bringen wegen jener je einen Farren dar, denn auch diejenigen, die die S\u00fcnde nicht begangen haben, m\u00fcssen wegen der S\u00fcnder [ein Opfer] darbringen. Das Wort <i>Volk<\/i> besagt also, da\u00df jede Volksgemeinde besonders schuldig sei<\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. \u0160imo\u0351n sagt, wenn sieben St\u00e4mme die S\u00fcnde begangen haben, so bringen sie sieben Farren dar, und auch das Gericht bringt ihretwegen einen Farren dar, denn unten hei\u00dft es <i>Volk<\/i> und oben hei\u00dft es ebenfalls <i>Volk,<\/i> und wie unter <i>Volk,<\/i> das oben<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> gebraucht wird, das Gericht mit dem Volke zu verstehen ist, ebenso ist auch unter <i>Volk,<\/i> das unten<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> gebraucht wird, das Gericht mit dem Volke zu verstehen. R. Me\u00edr sagt, wenn sieben St\u00e4mme die S\u00fcnde begangen haben, so bringt das Gericht ihretwegen einen Farren dar, und jene sind frei, denn unten hei\u00dft es <i>Volk<\/i> und oben hei\u00dft es ebenfalls <i>Volk,<\/i> und wie unter <i>Volk,<\/i> das oben gebraucht wird, das Gericht und nicht die Gemeinde zu verstehen ist, ebenso ist auch unter <i>Volk,<\/i> das unten gebraucht wird, das Gericht und nicht die Gemeinde zu verstehen. R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte in seinem Namen: Wenn sechs St\u00e4mme, die die Mehrheit des Volkes sind, oder sieben, die nicht die Mehrheit des Volkes sind, eine S\u00fcnde begangen haben, so bringen sie einen Farren dar. Der Meister sagte: <i>Und die S\u00fcnde bekannt wird,<\/i> nicht aber, wenn nur bekannt wird, da\u00df sie ges\u00fcndigt haben. Wer ist der Autor dieser Lehre? R. Jehuda erwiderte im Namen Rabhs, nach anderen Rabas : Es ist nicht R. Elie\u0351zer, denn es wird gelehrt: R. Elie\u0351zer sagte: Wie du es nimmst: hat er Talg<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a> gegessen, so ist er schuldig, hat er \u00dcbriggebliebenes gegessen, so ist er schuldig<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>. R. A\u0161i sagte: Du kannst auch sagen, es sei R. Elie\u0351zer, denn hierbei<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a> ist es anders, denn es hei\u00dft: <i>wodurch sie ges\u00fcndigt haben<\/i>.<\/p>\n<p>Aber auch dort<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a> hei\u00dft es ja :<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a><i>wodurch er ges\u00fcndigt hat<\/i>!?<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft die Indolenz<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> aus.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Jehudas?<\/p>\n<p>Hierbei kommt [das Wort] <i>Volk<\/i><a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> viermal vor: <i>Volk, das Volk, Volk, das Volk;<\/i> eines deutet, da\u00df jede Volksgemeinde besonders schuldig ist, eines deutet, da\u00df die Entscheidung vom Gerichte und die Handlung vom Volke abh\u00e4ngig ist, eines deutet auf die Hinzuziehung<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>, und eines deutet auf den Fall, wenn ein Stamm nach der [falschen] Entscheidung seines Gerichtes gehandelt hat.<\/p>\n<p>Und R. \u0160imo\u0351n?<\/p>\n<p>Hierbei kommt [das Wort] <i>Volk<\/i> nur dreimal vor: <i>das Volk, Volk, das Volk,<\/i> denn [die Wendung] <i>von den Augen des Volkes<\/i> ist eine gew\u00f6hnliche Redewendung<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a> der Schrift, wie auch die Leute zu sagen pflegen : von den Augen von jenem. Eines deutet, da\u00df jede Volksgemeinde besonders schuldig ist, und die zwei anderen deuten [auf folgenden Schlu\u00df:] unten hei\u00dft es <i>Volk<\/i> und oben hei\u00dft es ebenfalls <i>Volk,<\/i> wie dort das Gericht mit dem Volke, ebenso auch hier das Gericht mit dem Volke.<\/p>\n<p>Und R. Me\u00edr?<\/p>\n<p>Er h\u00e4lt nichts von [der Auslegung] <i>Volk, das<\/i><a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a><i>Volk,<\/i> somit kommt hier [das Wort] <i>Volk<\/i> nur zweimal vor, und dieses<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a> verwendet er f\u00fcr [folgenden Schlu\u00df:] unten hei\u00dft es <i>Volk<\/i> und oben hei\u00dft es ebenfalls <i>Volk,<\/i> wie da das Gericht<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> und nicht die Gemeinde, ebenso auch dort das Gericht und nicht die Gemeinde.<\/p>\n<p>Was ist der Grund des R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar?<\/p>\n<p>An der einen Stelle hei\u00dft es:<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a><i>und wenn es von den Augen der Gemeinde,<\/i> demnach selbst die Minderheit<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a>, und an der anderen Stelle<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a> hei\u00dft es: <i>denn das ganze Volk tat es versehentlich,<\/i> demnach nur die Mehrheit und nicht die Minderheit, wie ist dies nun zu erkl\u00e4ren? Wenn sechs St\u00e4mme, die die Mehrheit des Volkes sind, oder sieben, die nicht die Mehrheit des Volkes sind, [die S\u00fcnde] begangen haben, so sind sie schuldig. \u2013<\/p>\n<h2 id=\"daf_5b\">Daf 5b<\/h2>\n<p>Woher entnehmen R. \u0160imo\u0351n und R. Me\u00edr, da\u00df die Entscheidung vom Gerichte und die Handlung vom Volke abh\u00e4ngt? Abajje erwiderte: Die Schrift sagt: <i>und wenn es von den Augen der Gemeinde versehentlich begangen wurde<\/i><a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>. Raba erwiderte: Aus: <i>das ganze Volk<\/i><a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a><i>tat es versehentlich.<\/i> Und [beide Schriftverse] sind n\u00f6tig. W\u00fcrde der Allbarmherzige nur geschrieben haben: <i>und wenn dies von den Augen der ganzen Gemeinde versehentlich begangen wurde,<\/i> so k\u00f6nnte man glauben, selbst von der Minderheit, daher hei\u00dft es auch: <i>das ganze Volk tat es versehentlich.<\/i> W\u00fcrde er nur geschrieben haben: <i>das ganze Volk tat es versehentlich,<\/i>so k\u00f6nnte man glauben, nur wenn auch das Gericht mit der Mehrheit es begangen hat, daher hei\u00dft es auch: <i>und wenn es von den Augen der Gemeinde versehentlich begangen worden ist.<\/i><\/p>\n<p>Diese Schriftverse sprechen ja aber vom G\u00f6tzendienste!?<\/p>\n<p>Man folgere durch den Ausdruck <i>von den Augen<\/i><a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>. W<small>ENN DAS<\/small> G<small>ERICHT EINES DER<\/small> S<small>T\u00c4MME ENTSCHIEDEN HAT<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Sie fragten: Wie ist es nach R. Jehuda, wenn ein Stamm durch Entscheidung des h\u00f6chsten Gerichtes eine S\u00fcnde begangen hat; m\u00fcssen auch die \u00fcbrigen St\u00e4mme [Opfer] darbringen oder nicht? Sagen wir, da\u00df nur dann auch die \u00fcbrigen St\u00e4mme [Opfer] darbringen, wenn sieben die S\u00fcnde begangen haben, weil sie die Mehrheit sind, nicht aber, wenn einer sie begangen hat, weil keine Mehrheit vorhanden ist, oder gibt es hierbei keinen Unterschied?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Was bringen sie dar? Einen Farren ; R. \u0160imo\u0351n sagt, zwei Farren. In welchem Falle : wollte man sagen, wenn sieben [St\u00e4mme] die S\u00fcnde begangen haben, so sind ja nach R. \u0160imo\u0351n acht erforderlich ; doch wohl, wenn ein Stamm die S\u00fcnde begangen hat. Wodurch, wenn durch Entscheidung seines Gerichtes, so gilt dies ja nicht nach R. \u0160imo\u0351n<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>; doch wohl durch Entscheidung des h\u00f6chsten Gerichtes. Wer ist nun der erste Autor: wenn R. Me\u00edr, so ist ja nach ihm die Mehrheit erforderlich, doch wohl R. Jehuda, (und zwar wenn ein Stamm die S\u00fcnde begangen hat.)<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, hier handelt es sich um den Fall, wenn sechs St\u00e4mme die S\u00fcnde begangen haben, und sie die Mehrheit des Volkes sind, und zwar ist hier die Ansicht des R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar vertreten, denn es wird gelehrt : R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar sagte in seinem Namen : Wenn sechs [St\u00e4mme], die die Mehrheit des Volkes sind, oder sieben, auch wenn sie nicht die Mehrheit des Volkes sind, die S\u00fcnde begangen haben, so bringen sie einen Farren dar.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: R. Jehuda sagte: Hat ein Stamm durch die Entscheidung seines Gerichtes [eine S\u00fcnde] begangen, so ist dieser schuldig und alle \u00fcbrigen St\u00e4mme sind frei; wenn aber durch die Entscheidung des h\u00f6chsten Gerichtes, so sind auch alle \u00fcbrigen St\u00e4mme schuldig. Schlie\u00dfe hieraus. R. A\u0161i sagte: Dies ist auch aus unserer Mi\u0161na zu entnehmen, denn er lehrt: und dieser Stamm danach gehandelt hat, so ist dieser Stamm schuldig und alle \u00fcbrigen St\u00e4mme sind frei; wozu braucht er denn zu lehren, die \u00fcbrigen St\u00e4mme seien frei, wenn er lehrt, dieser Stamm sei schuldig, so geht ja schon daraus hervor, da\u00df die \u00fcbrigen frei sind!? Vielmehr lehrt er uns damit folgendes: nur wenn er nach der Entscheidung seines Gerichtes gehandelt hat, sind die \u00fcbrigen St\u00e4mme frei, wenn aber nach der Entscheidung des h\u00f6chsten Gerichtes, so sind auch die \u00fcbrigen St\u00e4mme schuldig. Schlie\u00dfe hieraus. Sie fragten : Wie ist es nach R. \u0160imo\u0351n, wenn ein Stamm durch Entscheidung des h\u00f6chsten Gerichtes eine S\u00fcnde begangen hat: bringt er ein Opfer dar<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a> oder nicht?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Sie bringen einen Farren dar; R. \u0160imo\u0351n sagt, zwei Farren. Wieso zwei Farren, es sind ja acht<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> erforderlich? Doch wohl, wenn ein Stamm die S\u00fcnde begangen hat. In welchem Falle : wenn durch Entscheidung seines Gerichtes, so gilt dies ja nicht nach R. \u0160imo\u0351n, doch wohl, wenn durch Entscheidung des h\u00f6chsten Gerichtes.<\/p>\n<p>Glaubst du, wer ist denn der erste Autor: wenn R. Me\u00edr, so ist ja nach ihm die Mehrheit erforderlich, wenn R. Jehuda, so m\u00fcssen ja nach ihm auch die \u00fcbrigen St\u00e4mme [Opfer] darbringen; vielmehr ist es R. \u0160imo\u0351n b. Elea\u0351zar, wie bereits gelehrt worden<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a> ist.<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Die Weisen sagen, er ist nur bei Entscheidung des h\u00f6chsten Gerichtes schuldig. Wer ist nun unter \u2018Weisen\u2019<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> zu verstehen: wenn R. Me\u00edr, so ist ja nach ihm die Mehrheit erforderlich; wahrscheinlich also R. \u0160imo\u0351n.\u00a0Schlie\u00dfe hieraus. Woher entnehmen R. Jehuda und R. \u0160imo\u0351n, da\u00df auch ein Stamm \u2018Volk\u2019 hei\u00dfe?<\/p>\n<p>Ich will dir sagen, es hei\u00dft :<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a><i>Jeho\u0161apha\u1e6d aber trat in der Volksgemeinde Jehudas<\/i><a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a><i>und Jeru\u0161alems vor den neuen Tempelhof<\/i>.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft \u2018neuen\u2019? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Sie hatten da Neuerungen getroffen und angeordnet, wer am selben Tage untergetaucht<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> ist, d\u00fcrfe in das levitische Lager nicht eintreten. R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob wandte ein: Wieso denn, vielleicht war es bei der Gemeinde Jeru\u0161alems anders, da der Stamm Binjamin dabei war!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob, aus folgendem Schriftverse:<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a><i>und er sprach zu mir: Ich werde dich fruchtbar machen und dich vermehren und dich zu einer Versammlung von V\u00f6lkern machen &amp;c.<\/i>, ihm wurde ja darauf nur Binjamin geboren, und der Allbarmherzige sagte zu ihm, ihm werde noch ein anderes Volk geboren werden. R. \u0160aba sprach zu R. Kahana: Vielleicht meinte es der Allbarmherzige wie folgt: wenn du Binjamin gezeugt haben wirst, so werden es zw\u00f6lf St\u00e4mme sein, die eine Volksgemeinde bilden werden!? Dieser erwiderte ihm: Hei\u00dfen denn nur zw\u00f6lf St\u00e4mme eine Volksgemeinde und nicht elf!? Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagte: Wozu hei\u00dft es:<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a><i>und du sollst einen zweiten jungen Farren nehmen zu einem S\u00fcndopfer;<\/i> wenn dies etwa lehren sollte, da\u00df es zwei sind, so hei\u00dft es ja bereits:<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a><i>sodann richte er den einen als S\u00fcndopfer und den anderen als Brandopfer f\u00fcr den Herrn her.<\/i> Vielmehr, man k\u00f6nnte glauben, er werde gleich einem S\u00fcndopfer von den Leviten gegessen, so hei\u00dft es: <i>einen zweiten jungen Farren,<\/i> er ist der zweite des Brandopfers: wie das Brandopfer nicht gegessen wird,<\/p>\n<h2 id=\"daf_6a\">Daf 6a<\/h2>\n<p>ebenso ist dieses S\u00fcndopfer nicht zu essen. Desgleichen sagte auch R. Jose :<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a><i>Die Exulanten, die aus der Gefangenschaft kamen, brachten dem Gott Jisra\u00e9ls Brandopfer dar, zw\u00f6lf Farren &amp;c.\u00a0alles Brandopfer;<\/i> wieso alles Brandopfer, ist denn ein S\u00fcndopfer<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a> ein Brandopfer!? Vielmehr, alles glich dem Brandopfer: wie das Brandopfer nicht gegessen wird, ebenso wurden jene S\u00fcndopfer nicht gegessen.<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: R. Jehuda sagte: Sie brachten sie wegen des G\u00f6tzendienstes dar. R. Jehuda sagte im Namen \u0160emu\u00e9ls: Wegen des G\u00f6tzendienstes, den sie zur Zeit \u00c7idqijahus getrieben hatten. Allerdings konnte es nach R. Jehuda vorkommen, da\u00df sie zw\u00f6lf S\u00fcndopfer darzubringen hatten, wenn n\u00e4mlich zw\u00f6lf St\u00e4mme ges\u00fcndigt und sie somit zw\u00f6lf Ziegenb\u00f6cke darzubringen hatten, oder wenn sieben St\u00e4mme ges\u00fcndigt und die \u00fcbrigen solche mit ihnen darzubringen hatten; ebenso konnte dies auch nach R. \u0160imo\u0351n vorkommen, wenn n\u00e4mlich elf St\u00e4mme ges\u00fcndigt und diese somit elf und das Gericht eines darzubringen hatten, wieso aber konnten nach R. Me\u00edr, welcher sagt, das Gericht und nicht die Gemeinde bringe [das Opfer] dar, zw\u00f6lf Opfer dargebracht werden !?<\/p>\n<p>Wenn sie abermals und abermals ges\u00fcndigt haben, zw\u00f6lfmal.<\/p>\n<p>Die ges\u00fcndigt hatten<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>, waren ja bereits gestorben !? R. Papa erwiderte: Die \u00dcberlieferung, man lasse ein Opfer, dessen Eigent\u00fcmer gestorben ist, verenden, bezieht sich nur auf ein Privatopfer, nicht aber auf ein Gemeindeopfer; das einer Gemeinde lasse man also nicht verenden.<\/p>\n<p>Woher entnimmt dies R. Papa: wollte man sagen, weil es hei\u00dft:<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a><i>statt deiner V\u00e4ter werden deine S\u00f6hne sein,<\/i> so sollte dies demnach auch von einem Privaten gelten!?<\/p>\n<p>Vielmehr, R. Papa entnimmt dies vom Ziegenbocke des Neumondes<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>; der Allbarmherzige sagte, da\u00df er von der Hebe der Schatzkammer dargebracht werde: wieso konnte er von dieser dargebracht werden, viele von Jisra\u00e9l waren ja inzwischen gestorben!? Vielmehr ist hieraus zu entnehmen, da\u00df ein S\u00fcndopfer der Gemeinde, dessen Eigent\u00fcmer gestorben sind, dargebracht werde.<\/p>\n<p>Ist es denn gleich: beim Ziegenbocke des Neumondes ist es ja m\u00f6glich, da\u00df keiner von der Gemeinde gestorben ist, w\u00e4hrend hierbei<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>[die Eigent\u00fcmer] entschieden gestorben waren!?<\/p>\n<p>Vielmehr, R. Papa entnimmt dies aus folgendem Schriftverse :<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a><i>vergib deinem Volke Jisra\u00e9l, das du, Herr, erl\u00f6st hast;<\/i> dieses Opfer ist geeignet, auch f\u00fcr die Ausz\u00fcgler aus Mi\u00e7rajim zu s\u00fchnen, denn es hei\u00dft: <i>das du erl\u00f6st hast.<\/i><\/p>\n<p>Ist es denn gleich, da waren sie ja alle<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a> vorhanden, und da es f\u00fcr die Lebenden s\u00fchnte, s\u00fchnte es auch f\u00fcr die Toten, waren denn aber dort<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a> Lebende vorhanden !?<\/p>\n<p>Freilich, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a><i>und viele von den Priestern, den Leviten und den Familienh\u00e4uptern &amp;c.<\/i><\/p>\n<p>Vielleicht war es nur die Minderheit und nicht die Mehrheit!? \u00b7\u2013 Es hei\u00dft :<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a><i>und man konnte den lauten Jubelschall nicht von dem lauten Weinen im Volke unterscheiden &amp;c.\u00a0und der Schall war weithin zu h\u00f6ren.<\/i><\/p>\n<p>Sie hatten es<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> ja aber vors\u00e4tzlich getan!?<\/p>\n<p>Es war eine Entscheidung pro pr\u00e4senti.<\/p>\n<p>Dies ist auch einleuchtend, denn wenn man nicht so sagen wollte, weshalb brachten sie sechsundneunzig Widder und siebenundsiebzig L\u00e4mmer dar; du mu\u00dft also erkl\u00e4ren, es war eine Entscheidung pro pr\u00e4senti, ebenso war es auch in dieser Hinsicht eine Entscheidung pro pr\u00e4senti. Die Rabbanan lehrten: Ist einer von der Gemeinde gestorben, so sind sie schuldig, wenn einer vom Gerichte, so sind sie frei.<\/p>\n<p>Wer ist der Autor dieser Lehre? R. \u1e24isda erwiderte im Namen R. Zeras im Namen R. Jirmejas im Namen Rabhs : Es ist R. Me\u00edr, welcher sagt, das Gericht bringe [das Opfer] dar und nicht die Gemeinde, daher sind sie schuldig, wenn einer von der Gemeinde gestorben ist, denn das Gericht ist ja vollst\u00e4ndig vorhanden; wenn aber einer vom Gerichte gestorben ist, sind sie frei, denn es ist dann ein S\u00fcndopfer, von dessen Gemeinschaftern einer gestorben ist, daher sind sie frei. R. Joseph wandte ein : Sollte er sie doch R. \u0160imo\u0351n addizieren, welcher sagt, das Gericht und die Gemeinde; daher sind sie schuldig, wenn einer von der Gemeinde gestorben ist, da eine Gemeinde nicht stirbt, und wenn einer vom Gericht gestorben ist, sind sie frei, wie wir erkl\u00e4rt haben, weil es ein S\u00fcndopfer ist, von dessen Gemeinschaftern einer gestorben ist!? Abajje erwiderte ihm : Wir wissen von R. \u0160imo\u0351n, da\u00df er der Ansicht ist, man lasse das S\u00fcndopfer von Gemeinschaftern nicht verenden. Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn der Farre oder der Ziegenbock des Vers\u00f6hnungstages abhanden gekommen waren und man an ihrer Stelle andere dargebracht hat, so lasse man sie verenden<\/p>\n<p>so R. Jehuda; R. Elea\u0351zar und R. \u0160imo\u0351n sagen, man lasse sie weiden<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>, denn man lasse ein S\u00fcndopfer der Gemeinde nicht verenden. R. Joseph erwiderte ihm : Du sprichst von Priestern<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>, anders ist es bei den Priestern, die \u2018Volk\u2019 genannt werden, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a><i>und den Priestern und allen Gliedern des Volkes soll er S\u00fchne<\/i> <i>schaffen.<\/i> \u2013<\/p>\n<h2 id=\"daf_6b\">Daf 6b<\/h2>\n<p>Demnach sollten sie doch wegen einer [falschen] Entscheidung einen Farren darbringen!? Wolltest du sagen, dem sei auch so, so w\u00e4ren es ja mehr St\u00e4mme<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a>!? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob, der Stamm Levi hei\u00dft nicht \u2018Volk\u2019, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a><i>ich werde dich fruchtbar machen und vermehren und dich zu einer Versammlung von V\u00f6lkern machen &amp;c.<\/i> Wer einen Erbbesitz<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a> hat, hei\u00dft \u2018Volk\u2019, wer keinen Erbbesitz hat, hei\u00dft nicht \u2018Volk\u2019.<\/p>\n<p>Demnach fehlt ja von den zw\u00f6lf<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a> St\u00e4mmen!? Abajje erwiderte :<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a><i>Ephrajim und Mena\u0161e sollen mir wie Re\u00faben und \u0160imo\u0351n<\/i><a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a> <i>gelten.<\/i> Raba entgegnete: Es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a><i>den Namen ihrer Br\u00fcder sollen sie f\u00fchren inbetreff ihres Erbteiles,<\/i> also nur inbetreff ihres Erbteiles, nicht aber in anderer Hinsicht!?<\/p>\n<p>Etwa nicht, sie waren ja auch hinsichtlich der Fahnen<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a> getrennt !?<\/p>\n<p>Gleich ihrem Erbbesitze ihre Lagerung. Ferner um ihren Fahnen Ehrung zu erweisen.<\/p>\n<p>Sie waren ja getrennt hinsichtlich der F\u00fcrsten<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies, um den F\u00fcrsten Ehrung zu erweisen, denn es wird gelehrt: \u0160elomo setzte nur sieben Einweihungstage ein, was veranla\u00dfte nun Mo\u0161e zw\u00f6lf Einweihungstage einzusetzen? Um den F\u00fcrsten Ehrung zu erweisen.<\/p>\n<p>Wie bleibt es nun damit<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Komm und h\u00f6re: Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagte: F\u00fcnf S\u00fcndopfer lasse man verenden: das Junge eines Sund Opfers<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>, das Eingetauschte eines S\u00fcndopfers, das S\u00fcndopfer, dessen Eigent\u00fcmer gestorben ist, das S\u00fcndopfer, dessen Eigent\u00fcmer S\u00fchne erlangt<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a> hat, und das S\u00fcndopfer vom vorigen Jahre. Bei einem Gemeindeopfer kann das Junge eines S\u00fcndopfers nicht vorkommen, denn die Gemeinde bringt kein weibliches Tier dar; ferner kann bei einem Gemeindeopfer das Eingetauschte eines S\u00fcndopfers nicht vorkommen, denn die Gemeinde darf das Opfer nicht umtauschen; ferner kann bei einem Gemeindeopfer keines vorkommen, dessen Eigent\u00fcmer gestorben sind, denn eine ganze Gemeinde stirbt nicht. Vom S\u00fcndopfer, dessen Eigent\u00fcmer S\u00fchne erlangt hat, und von dem des vorigen Jahres haben wir nichts<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a> geh\u00f6rt ; man k\u00f6nnte nun glauben, da\u00df man diese verenden lasse, so schlie\u00dfe man vom erkl\u00e4rten auf das nicht erkl\u00e4rte: wie hinsichtlich des Jungen eines S\u00fcndopfers, des Eingetauschten eines S\u00fcndopfers und des S\u00fcndopfers, dessen Eigent\u00fcmer gestorben ist, nur von einem Privatopfer und nicht von einem Gemeindeopfer gesprochen wird, ebenso wird auch hinsichtlich eines S\u00fcndopfers, dessen Eigent\u00fcmer S\u00fchne erlangt hat, und eines vom vorigen Jahre nur von einem Privatopfer und nicht von einem Gemeindeopfer gesprochen.<\/p>\n<p>Sollte man denn vom Nichtm\u00f6glichen auf das M\u00f6gliche<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a> schlie\u00dfen !?<\/p>\n<p>R. \u0160imo\u0351n hat sie alle<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a> aus einer Quelle<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h1 id=\"kapitel_2\">Kapitel 2<\/h1>\n<p><sup>i<\/sup> <b>W<\/b>ENN <small>DER GESALBTE<\/small> H<small>OCHPRIESTER<\/small><a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a> <small>F\u00dcR SICH<\/small>. <small>SELBST EINE<\/small> E<small>NTSCHEIDUNG GETROFFEN HAT, SO MUSS ER, WENN VERSEHENTLICH, UND ER VERSEHENTLICH DANACH GEHANDELT HAT, EINEN<\/small> F<small>ARBEN DARBRINGEN; WENN ABER VERSEHENTLICH UND ER VORS\u00c4TZLICH DANACH GEHANDELT HAT, ODER VORS\u00c4TZLICH UND ER VERSEHENTLICH DANACH GEHANDELT HAT, SO IST ER FREI<\/small><a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a><small>, DENN DIE<\/small> E<small>NTSCHEIDUNG DES GESALBTEN<\/small> H<small>OCHPRIESTERS F\u00dcR SICH SELBST GLEICHT DER<\/small> E<small>NTSCHEIDUNG DES<\/small> G<small>ERICHTES F\u00dcR DIE<\/small> G<small>EMEINDE.<\/small><\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> S<small>O MUSS ER, WENN VERSEHENTLICH UND ER VERSEHENTLICH DANACH GEHANDELT HAT, EINEN<\/small> F<small>ARREN DARBRINGEN.<\/small> Selbstverst\u00e4ndlich!? Abajje erwiderte: Hier handelt es sich um den Fall, wenn er eine Entscheidung getroffen und vergessen hat, aus welchem Grunde er sie getroffen hat, und bei der Handlung gesagt hat, er tue dies auf Grund seiner Entscheidung; man k\u00f6nnte glauben, dies gelte als Vors\u00e4tzlichkeit, da er, wenn er ihn gekannt h\u00e4tte, wahrscheinlich zur\u00fcckgetreten sein w\u00fcrde, und er sei nicht schuldig, so lehrt er uns. O<small>DER VORS\u00c4TZLICH UND ER VERSEHENTLICH DANACH GEHANDELT HAT<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: <a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a><i>Zur Verschuldung des Volkes;<\/i> der Gesalbte gleicht also der Gemeinde.<\/p>\n<h2 id=\"daf_7a\">Daf 7a<\/h2>\n<p>Es ist ein Schlu\u00df zu folgern: die Gemeinde ist aus der f\u00fcr den einzelnen geltenden Allgemeinheit ausgeschieden worden und der Gesalbte ist ebenfalls aus der f\u00fcr den einzelnen geltenden Allgemeinheit ausgeschieden worden, wie nun die Gemeinde nur bei Unkenntnis der Sache<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a> und Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung schuldig ist, ebenso ist auch der Gesalbte nur bei Unkenntnis der Sache und Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung schuldig. Oder aber wie folgt: der F\u00fcrst ist aus der f\u00fcr den einzelnen geltenden Allgemeinheit ausgeschieden worden und der Gesalbte ist ebenfalls aus der f\u00fcr den einzelnen geltenden Allgemeinheit ausgeschieden worden, wie nun der F\u00fcrst [ein Opfer] darbringt bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung ohne Unkenntnis der Sache, ebenso bringe der Gesalbte [ein Opfer] dar bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung ohne Unkenntnis der Sache. Man beachte daher, mit wem er zu vergleichen ist; die Gemeinde bringt einen Farren dar und kein Schwebe-Schuldopfer<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a>, und ebenso bringt der Gesalbte einen Farren dar und kein Schwebe-Schuldopfer ; wie nun die Gemeinde nur bei Unkenntnis der Sache und Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung schuldig ist, ebenso ist auch der Gesalbte nur bei Unkenntnis der Sache und Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung schuldig. Oder aber wie folgt: der F\u00fcrst bringt wegen des G\u00f6tzendienstes eine Ziege dar und ein Schuldopfer<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a>, und der Gesalbte bringt ebenfalls wegen des G\u00f6tzendienstes eine Ziege dar und ein Schuldopfer; wie nun der F\u00fcrst [ein Opfer] bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a> darbringt, ebenso bringe auch der Gesalbte [ein Opfer] bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung dar. Daher<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a> hei\u00dft es:<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a><i>zur Verschuldung des Volkes;<\/i> der Gesalbte gleicht also der Gemeinde.<\/p>\n<p>Demnach sollte doch, wie das Gericht schuldig ist, wenn es eine Entscheidung getroffen und [die Gemeinde] danach gehandelt hat, auch der Gesalbte schuldig sein, wenn er eine Entscheidung getroffen und [die Gemeinde] danach gehandelt hat!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a><i>so soll er darbringen f\u00fcr das Vergehen, dessen er sich schuldig gemacht hat;<\/i> er bringe ein Opfer nur wegen des Vergehens, dessen er selber sich schuldig gemacht hat, nicht aber wegen des Vergehens, dessen sich andere schuldig gemacht haben. Der Meister sagte: Der Gesalbte bringt einen Farren dar und kein Schwebe-Schuldopfer. Woher entnimmt er, da\u00df er kein Schwebe-Schuldopfer darbringe?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft :<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a><i>so soll ihm der Priester S\u00fchne schaffen wegen des Versehens, das er unbewu\u00dft begangen hat;<\/i> nur dem, bei dem Vergehen und Versehen gleich<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a> sind, ausgenommen ist der Gesalbte, bei dem Versehen und Vergehen nicht gleich sind, denn es hei\u00dft: <i>zur Verschuldung des Volkes,<\/i> der Gesalbte gleicht also der Gemeinde<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a>\u00b7<\/p>\n<p>Er spricht ja aber<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a> von dem Falle, wenn [die Worte] <i>zur Verschuldung des Volkes<\/i> nicht stehen w\u00fcrden!?<\/p>\n<p>Vielmehr, [der Vergleich hinsichtlich] des Schuldopfers ist hier unn\u00f6tig angef\u00fchrt<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a>. <sup>ii<\/sup> <b>H<\/b><small>AT ER ALLEIN EINE<\/small> E<small>NTSCHEIDUNG GETROFFEN UND ALLEIN DANACH GEHANDELT, SO MUSS ER AUCH ALLEIN<\/small> S<small>\u00dcHNE ERLANGEN<\/small><a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a>, <small>HAT ER ZUSAMMEN MIT DER<\/small> G<small>EMEINDE<\/small><a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a><small>EINE<\/small> E<small>NTSCHEIDUNG GETROFFEN UND ZUSAMMEN MIT DER<\/small> G<small>EMEINDE DANACH GEHANDELT, SO ERLANGT ER<\/small> S<small>\u00dcHNE ZUSAMMEN MIT DER<\/small> G<small>EMEINDE.<\/small> U<small>ND WIE DAS<\/small> G<small>ERICHT NUR DANN SCHULDIG IST, WENN ES ENTSCHIEDEN HAT,<\/small> [<small>EIN<\/small> G<small>ESETZ<\/small>] <small>TEILWEISE AUFZUHEBEN UND TEILWEISE ZU ERHALTEN, EBENSO AUCH DER<\/small> G<small>ESALBTE<\/small>. A<small>UCH WEGEN DES<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENSTES NUR DANN, WENN SIE ENTSCHIEDEN HABEN<\/small>, [<small>DAS<\/small> G<small>ESETZ<\/small>] <small>TEILWEISE AUFZUHEBEN UND TEILWEISE ZU ERHALTEN<\/small>.<\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Man k\u00f6nnte glauben, wenn er zusammen mit der Gemeinde<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a> eine Entscheidung getroffen und zusammen mit der Gemeinde danach gehandelt hat, m\u00fcsse er einen Farren f\u00fcr sich selbst darbringen, und zwar w\u00e4re dies durch einen Schlu\u00df zu folgern. Der F\u00fcrst ist aus der f\u00fcr den einzelnen geltenden Allgemeinheit ausgeschieden worden und ebenso ist der Gesalbte aus der f\u00fcr den einzelnen geltenden Allgemeinheit ausgeschieden worden, wie nun der F\u00fcrst, wenn er allein die S\u00fcnde begangen hat, auch allein das Opfer darbringen mu\u00df, und wenn er zusammen mit der Gemeinde die S\u00fcnde begangen hat, auch zusammen mit der Gemeinde S\u00fchne erlangt, ebenso verhalte es sich auch beim Gesalbten, hat er allein die S\u00fcnde begangen, so mu\u00df er auch allein das Opfer darbringen, hat er zusammen mit der Gemeinde die S\u00fcnde begangen, so erlangt er auch S\u00fchne zusammen mit der Gemeinde. Aber nein, wenn dies vom F\u00fcrsten gilt, der am Vers\u00f6hnungstage zusammen mit der Gemeinde S\u00fchne erlangt, sollte dies auch vom Gesalbten gelten, der nicht am Vers\u00f6hnungstage zusammen mit der Gemeinde S\u00fchne erlangt!? Man k\u00f6nnte also glauben, da er nicht am Vers\u00f6hnungstage zusammen mit der Gemeinde S\u00fchne erlangt, m\u00fcsse er einen Farren f\u00fcr sich selbst darbringen, so hei\u00dft es: <i>wegen des Vergehens, dessen er sich vergangen hat.<\/i> Wie ist dies nun [zu erkl\u00e4ren]? Hat er die S\u00fcnde allein begangen, so bringt er ein Opfer allein dar, hat er die S\u00fcnde zusammen mit der Gemeinde begangen, so erlangt er S\u00fchne zusammen mit der Gemeinde.<\/p>\n<p>In welchem Falle: wollte man sagen, wenn er ausgezeichnet<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a> ist und sie<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a> nicht, so ist es ja selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df er nur durch ein eigenes Opfer S\u00fchne erlangt, denn ihre Entscheidung ist ja nichtig, und sie m\u00fcssen dann einzeln ein Schaf oder eine Ziege<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a> darbringen, und sind sie ausgezeichnet und er nicht, weshalb erlangt er S\u00fchne nur durch ein eigenes Opfer, seine Entscheidung ist ja nichtig !?<\/p>\n<h2 id=\"daf_7b\">Daf 7b<\/h2>\n<p>R. Papa erwiderte: Wenn sie alle ausgezeichnet sind. Abajje wollte sagen, allein eine Entscheidung getroffen und allein danach gehandelt hei\u00dfe, wenn sie<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a> in verschiedenen Ortschaften wohnen und \u00fcber verschiedene Verbote ihre Entscheidung getroffen haben, da sprach Raba zu ihm: Veranla\u00dft dies denn die Verschiedenheit der Ortschaften!? Vielmehr, selbst wenn sie in derselben Ortschaft wohnen, aber \u00fcber verschiedene Verbote ihre Entscheidungen getroffen haben, hei\u00dft dies besonderes Vergehen. Wenn er \u00fcber den Talg und sie \u00fcber den G\u00f6tzendienst [eine Entscheidung getroffen haben], so sind es entschieden verschiedene Vergehen, denn sie sind ja sowohl hinsichtlich ihrer Begr\u00fcndung<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a> als auch hinsichtlich der Opfer von einander verschieden, denn er mu\u00df einen Farren darbringen, und sie einen Farren und einen Ziegenbock, sie bringen also einen Ziegenbock dar und er nicht, und um so mehr, wenn er \u00fcber den G\u00f6tzendienst und sie \u00fcber den Talg entschieden haben, wo sie ganz und gar hinsichtlich der Opfer verschieden sind, denn er bringt einen Ziegenbock dar und sie einen Farren; wie ist es aber, wenn er \u00fcber den Eingeweidetalg und sie \u00fcber den Darmtalg [eine Entscheidung getroffen haben]: sagen wir, wenn sie auch hinsichtlich des Opfers einander gleichen, so sind sie, da sie aus verschiedenen Schriftversen entnommen werden, immerhin hinsichtlich der Begr\u00fcndung verschieden, oder aber geh\u00f6ren sie zusammen, da es sich bei beiden um Talg handelt!? Und wie ist es, wenn du entscheidest, sie geh\u00f6ren zusammen, da es sich bei beiden um Talg handelt, wenn er eine Entscheidung \u00fcber den Talg und sie eine Entscheidung \u00fcber das Blut getroffen haben: sagen wir, sie sind von einander getrennt wegen ihrer besonderen Begr\u00fcndungen, oder aber richte man sich nach ihren Opfern, die einander gleichen?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden. U<small>ND WIE DAS<\/small> G<small>ERICHT NUR DANN SCHULDIG IST, WENN ES ENTSCHIEDEN HAT,<\/small> [<small>EIN<\/small> G<small>ESETZ<\/small>] <small>TEILWEISE AUFZUHEBEN UND TEILWEISE ZU ERHALTEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Woher, da\u00df nur dann, wenn es entschieden hat, es teilweise aufzuheben und teilweise zu erhalten?<\/p>\n<p>Wie wir im vorigen Abschnitte<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a> erkl\u00e4rt haben: <i>und etwas entgangen,<\/i> etwas, nicht aber das ganze Gesetz. E<small>BENSO AUCH DER<\/small> G<small>ESALBTE.<\/small> Woher dies?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <i>zur Verschuldung des Volkes,<\/i> der Gesalbte gleicht also der Gemeinde. A<small>UCH WEGEN DES<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENSTES<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Aus dem Umstand, da\u00df der G\u00f6tzendienst besonders hervorgehoben worden ist, k\u00f6nnte man entnehmen, es sei nur dann schuldig, wenn es das ganze Gesetz aufgehoben hat, so hei\u00dft es hierbei <i>von den Augen<\/i> und dort<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a> hei\u00dft es ebenfalls <i>von den Augen,<\/i> wie dort darunter das Gericht zu verstehen ist, ebenso ist auch hier darunter das Gericht zu verstehen, und wie dort nur ein Teil des Gesetzes und nicht das ganze Gesetz, ebenso auch hier nur ein Teil des Gesetzes und nicht das ganze Gesetz. <sup>iii,1<\/sup> S<small>IE<\/small><a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a><small>SIND NUR BEI<\/small> U<small>NKENNTNIS DER<\/small> S<small>ACHE UND<\/small> U<small>NVORS\u00c4TZLICHKEIT DER<\/small> H<small>ANDLUNG SCHULDIG, EBENSO AUCH DER<\/small> G<small>ESALBTE.<\/small> A<small>UCH WEGEN DES<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENSTES IST MAN NUR BEI<\/small> U<small>NKENNTNIS DER<\/small> S<small>ACHE UND<\/small> U<small>NVORS\u00c4TZLICHKEIT DER<\/small> H<small>ANDLUNG SCHULDIG.<\/small><\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: <i>Irrte,<\/i> man k\u00f6nnte glauben, sie seien bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung schuldig, so hei\u00dft es: <i>irrte, und etwas entgangen,<\/i> sie sind nur bei Unkenntnis der Sache und Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung schuldig. E<small>BENSO AUCH DER<\/small> G<small>ESALBTE.<\/small> Woher dies?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <i>zur Verschuldung des Volkes,<\/i> der Gesalbte gleicht also der Gemeinde. A<small>UCH WEGEN DES<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENSTES NUR BEI<\/small> U<small>NKENNTNIS DER<\/small> S<small>ACHE UND<\/small> U<small>NVORS\u00c4TZLICHKEIT DER<\/small> H<small>ANDLUNG.<\/small> Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Aus dem Umst\u00e4nde, da\u00df der G\u00f6tzendienst besonders hervorgehoben worden ist, k\u00f6nnte man entnehmen, man sei bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung schuldig, so hei\u00dft es hierbei <i>von den Augen<\/i> und dort hei\u00dft es ebenfalls <i>von den Augen,<\/i> wie man dort nur bei Unkenntnis der Sache und Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung schuldig ist, ebenso ist man auch hierbei nur bei Unkenntnis der Sache und Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung schuldig.<\/p>\n<p>Er lehrt dies nicht vom Gesalbten hinsichtlich des G\u00f6tzendienstes, somit vertritt unsere Mi\u0161na die Ansicht Rabbis, denn es wird gelehrt: Der Gesalbte ist wegen G\u00f6tzendienstes [schuldig], wie Rabbi sagt, bei Unvors\u00e4tzlichkeit<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a> der Handlung, und wie die Weisen sagen, bei Unkenntnis der Sache; sie stimmen beide \u00fcber ein, da\u00df er eine Ziege [darbringe], und ferner stimmen sie \u00fcberein, da\u00df er kein Schwebe-Schuldopfer darbringe.<\/p>\n<p>Glaubst du: lehrt er denn von diesem<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a> hinsichtlich einer Sache, auf die bei Vorsatz die Ausrottung und bei Versehen [die Darbringung eines] S\u00fcndopfers gesetzt<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a> ist? Du mu\u00dft also erkl\u00e4ren, er lehre dies von dem einen und ebenso gelte dies vom anderen<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a>, ebenso lehrt er auch hier von einem und ebenso gilt dies vom anderen.<\/p>\n<p>Was ist der Grund Rabbis?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a><i>er soll der Person, die gefehlt hat, S\u00fchne schaffen, weil sie sich unvors\u00e4tzlich vergangen hat. Die Person,<\/i> das ist der Gesalbte, <i>die gefehlt hat,<\/i> das ist der F\u00fcrst. <i>Die sich unvors\u00e4tzlich vergangen hat.<\/i> Rabbi erkl\u00e4rt: diese S\u00fcnde hat Geltung bei Versehen<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a>; die Rabbanan aber erkl\u00e4ren: bei dem die S\u00fcnde von der Unvors\u00e4tzlichkeit abh\u00e4ngt, ausgenommen ist also der Gesalbte, bei dem die S\u00fcnde nicht nur von der Unvors\u00e4tzlichkeit, sondern auch von der Unkenntnis der Sache abh\u00e4ngt. \u00abSie stimmen \u00fcberein, da\u00df er eine Ziege [darbringe], wie ein einzelner.\u00bb Woher dies?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a><i>wenn eine Person,<\/i> einerlei ob ein einzelner, ob der F\u00fcrst oder der Gesalbte, alle sind sie unter \u2018Person\u2019 einbegriffen.<\/p>\n<h2 id=\"daf_8a\">Daf 8a<\/h2>\n<p>\u00abUnd ferner stimmen sie \u00fcberein, da\u00df er kein Schwebe-Schuldopfer darbringe.\u00bb Woher dies?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft:<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a><i>der Priester soll ihm S\u00fchne schaffen wegen des Versehens, wodurch er sich vergangen hat;<\/i> Rabbi erkl\u00e4rt: bei dem die S\u00fcnde ganz von der Unvors\u00e4tzlichkeit abh\u00e4ngt, ausgenommen dieser, bei dem die S\u00fcnde nicht ganz von der Unvors\u00e4tzlichkeit abh\u00e4ngt, sondern auch von der Unkenntnis der Sache.<\/p>\n<p>Hei\u00dft es denn: ganz!? Vielmehr ist folgendes der Grund Rabbis: es sollte doch nur hei\u00dfen: <i>wegen des Versehens,<\/i> und wenn es noch hei\u00dft: <i>wodurch er sich vergangen hat,<\/i> so lehrt er uns: nur wenn die S\u00fcnde ganz im Versehen besteht. (Nicht beim G\u00f6tzendienste und nicht bei anderen Geboten, sondern nur bei Unkenntnis der Sache und Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung.)<\/p>\n<p>Und die Rabbanan?<\/p>\n<p>Nur bei dem die S\u00fcnde von der Unvors\u00e4tzlichkeit abh\u00e4ngt, ausgenommen ist der Gesalbte, bei dem die S\u00fcnde nicht von der Unvors\u00e4tzlichkeit, sondern auch von der Unkenntnis der Sache abh\u00e4ngt. <sup>iii,2<\/sup> <b>D<\/b><small>AS<\/small> G<small>ERICHT IST NUR DANN SCHULDIG, WENN ES ENTSCHIEDEN HAT IN EINER<\/small> S<small>ACHE, WORAUF BEI<\/small> V<small>ORSATZ DIE<\/small> A<small>USROTTUNG UND BEI<\/small> V<small>ERSEHEN EIN<\/small> S<small>\u00dcNDOPFER GESETZT IST; EBENSO AUCH DER<\/small> G<small>ESALBTE.<\/small> A<small>UCH WEGEN DES<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENSTES NUR DANN, WENN SIE ENTSCHIEDEN HABEN IN EINER<\/small> S<small>ACHE, WORAUF BEI<\/small> V<small>ORSATZ DIE<\/small> A<small>USROTTUNG UND BEI<\/small> V<small>ERSEHEN EIN<\/small> S<small>\u00dcNDOPFER GESETZT IST.<\/small><\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> Woher dies?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: Rabbi sagte: Hierbei hei\u00dft es <i>ihr<\/i> und dort<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a> hei\u00dft es ebenfalls <i>ihr,<\/i> wie es sich dort um eine Sache handelt, worauf bei Vorsatz die Ausrottung und bei Versehen ein S\u00fcndopfer gesetzt ist, ebenso auch hierbei um eine Sache, worauf bei Vorsatz die Ausrottung und bei Versehen ein S\u00fcndopfer gesetzt ist.<\/p>\n<p>Wir wissen dies also von einer Gemeinde, woher dies vom Gesalbten?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <i>zur Verschuldung des Volkes,<\/i> der Gesalbte gleicht also der Gemeinde.<\/p>\n<p>Vom F\u00fcrsten?<\/p>\n<p>Dies ist durch [das Wort] <i>Geboten<\/i> zu folgern; beim F\u00fcrsten hei\u00dft <i>es<\/i>:<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a><i>und er eines von den Geboten des Herrn \u00fcbertritt,<\/i> und bei der Gemeinde hei\u00dft es ebenfalls :<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a><i>und sie eines von den Geboten \u00fcbertreten;<\/i> wie es sich bei der Gemeinde um eine Sache handelt, worauf bei Vorsatz die Ausrottung und bei Versehen ein S\u00fcndopfer gesetzt ist, ebenso auch beim F\u00fcrsten um eine Sache, worauf bei Vorsatz die Ausrottung und bei Versehen ein S\u00fcndopfer gesetzt ist.<\/p>\n<p>Vom einzelnen?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <i>wenn eine Person,<\/i> und man schlie\u00dfe vom fr\u00fcheren<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a> auf die sp\u00e4teren. A<small>UCH WEGEN DES<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENSTES NUR DANN, WENN SIE ENTSCHIEDEN HABEN.<\/small> Woher dies vom G\u00f6tzendienste?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten: Aus dem Umstand, da\u00df der G\u00f6tzendienst besonders hervorgehoben wurde, k\u00f6nnte man schlie\u00dfen, man sei schuldig auch wegen einer Sache, worauf bei Vorsatz die Ausrottung und bei Versehen ein S\u00fcndopfer nicht gesetzt<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a> ist, so hei\u00dft es hierbei <i>von den Augen<\/i> und dort<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a> hei\u00dft es ebenfalls <i>von den Augen,<\/i> wie es sich dort um eine Sache handelt, worauf bei Vorsatz die Ausrottung und bei Versehen ein S\u00fcndopfer gesetzt ist, ebenso auch hierbei um eine Sache, worauf bei Vorsatz die Ausrottung und bei Versehen ein S\u00fcndopfer gesetzt ist.\u2013 Wir wissen dies nun von einer Gemeinde, woher dies von einem einzelnen, dem F\u00fcrsten und dem Gesalbten?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt: <i>wenn eine Person,<\/i> einerlei ob ein einzelner oder der F\u00fcrst oder der Gesalbte, alle sind unter \u2018Person\u2019 einbegriffen, und man schlie\u00dfe vom fr\u00fcheren auf die sp\u00e4teren<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Allerdings nach demjenigen, der [das Wort] <i>ihr<\/i> als Wortanalogie<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a> verwendet, wie wir bereits erkl\u00e4rt haben, woher aber entnehmen die Rabbanan, die aus [dem Wort] <i>ihr<\/i> Inzest und Nebenbuhlerschaft<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a> folgern, da\u00df es sich hierbei um eine Sache handelt, worauf bei Vorsatz die Ausrottung und bei Versehen ein S\u00fcndopfer gesetzt ist?<\/p>\n<p>Aus dem, was R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi seinen Sohn gelehrt hat:<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a><i>Eine Bestimmung gilt f\u00fcr euch, f\u00fcr den, der versehentlich tut, die Person aber, die es mit erhobener Hand tut &amp;c.<\/i> Alle [Gesetze der] Tora werden mit [dem Gesetze] vom G\u00f6tzendienste verglichen; wie es sich beim G\u00f6tzendienste um eine Sache handelt, derentwegen man sich bei Vorsatz der Ausrottung und bei Versehen eines S\u00fcndopfers schuldig macht, ebenso \u00fcberall um eine Sache, derentwegen man sich bei Vorsatz der Ausrottung, und bei Versehen eines S\u00fcndopfers schuldig macht.<\/p>\n<p>Wir wissen dies nur von einem einzelnen, dem F\u00fcrsten und dem Hochpriester, sowohl hinsichtlich des G\u00f6tzendienstes als auch hinsichtlich der \u00fcbrigen Gesetze, woher dies von der Gemeinde?<\/p>\n<p>Man schlie\u00dfe vom sp\u00e4teren auf die fr\u00fcheren<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr verwendet Rabbi die von R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Levi angezogenen [Schriftverse]?<\/p>\n<p>Diese verwendet er f\u00fcr folgende Lehre: Wir finden, da\u00df die Schrift zwischen einer Gesamtheit und einzelnen unterschieden hat, indem eine Gesamtheit<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a> durch das Schwert [get\u00f6tet] und ihr Verm\u00f6gen vernichtet wird und einzelne durch Steinigung [get\u00f6tet werden] und ihr Verm\u00f6gen verschont wird, somit k\u00f6nnte man glauben, sie seien auch hinsichtlich ihrer Opfer zu unterscheiden, so hei\u00dft es: <i>eine Bestimmung &amp;c.<\/i> R. \u1e24ilqija aus Hagronja wandte ein: Nur aus dem Grunde, weil sie die Schrift diesbez\u00fcglich nicht unterschieden hat, sonst aber w\u00fcrde man gesagt haben, sie seien zu unterscheiden; was sollten sie<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a> denn darbringen: wenn einen Farren, so bringt ja die Gemeinde einen solchen wegen anderer Vergehen dar, wenn einen Farren als Brandopfer und einen Ziegenbock als S\u00fcndopfer, so bringt ja die Gemeinde<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a> solche wegen G\u00f6tzendienstes dar, wenn einen Ziegenbock, so bringt ja ein F\u00fcrst einen solchen wegen anderer Vergehen dar, und wenn eine Ziege, so ist diese ja das Opfer eines einzelnen<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Dies ist n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, da die Gemeinde sonst einen Farren als Brandopfer und einen Ziegenbock als S\u00fcndopfer darbringt, so bringen diese sie umgekehrt dar: einen Farren als S\u00fcndopfer und einen Ziegenbock als Brandopfer. Oder aber: sie sollten<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a> es, nur gebe es f\u00fcr sie kein Mittel<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a>, so lehrt er uns. Alle stimmen jedoch \u00fcberein, da\u00df diese Schriftverse vom G\u00f6tzendienste sprechen, woher dies?<\/p>\n<p>Die Schrift sagt:<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a><i>und wenn ihr euch unvors\u00e4tzlich vergeht, und all diese Gebote zu befolgen unterlasset,<\/i> und das Gesetz vom G\u00f6tzendienste ist es, das alle anderen Gesetze aufwiegt. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde erkl\u00e4rt : Die Schrift sagt :<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a><i>die der Herr euch durch Mo\u0161e befohlen hat,<\/i> und das Gesetz vom G\u00f6tzendienste ist es, das der Herr selbst gesprochen und durch Mo\u0161e befohlen hat. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l lehrte n\u00e4mlich: [Die Worte] <i>Ich<\/i><a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a> und <i>du sollst nicht haben,<\/i> haben wir von der Allmacht selbst geh\u00f6rt. In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde erkl\u00e4rt<\/p>\n<h2 id=\"daf_8b\">Daf 8b<\/h2>\n<p>: <a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a><i>Von dem Tage an, an dem der Herr Gesetze gab und weiterhin, von Geschlecht zu Geschlecht,<\/i> und das Gesetz vom G\u00f6tzendienste ist es, das zu allererst gesprochen wurde.<\/p>\n<p>Der Meister sagte ja aber, zehn Gesetze seien den Jisra\u00e9liten in Mara<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a> auferlegt worden, denn es hei\u00dft: <a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a><i>wenn du den Worten des Herrn, deines Gottes, gehorchst<\/i> !?<\/p>\n<p>Am richtigsten ist es vielmehr, wie wir es zuerst erkl\u00e4rt haben.<\/p>\n<p><sup>iv<\/sup> <b>S<\/b><small>IE SIND NICHT SCHULDIG WEGEN EINES DAS<\/small> H<small>EILIGTUM BETREFFENDEN<\/small> G<small>EBOTES ODER<\/small> V<small>ERBOTES, FERNER BRINGT MAN<\/small><a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a><small>WEGEN EINES DAS<\/small> H<small>EILIGTUM BETREFFENDEN<\/small> G<small>EBOTES ODER<\/small> V<small>ERBOTES AUCH KEIN<\/small> S<small>CHWEBE<\/small>-S<small>CHULDOPFER DAR<\/small>. W<small>OHL ABER SIND SIE WEGEN EINES DIE<\/small> M<small>ENSTRUATION BETREFFENDEN<\/small> G<small>EBOTES ODER<\/small> V<small>ERBOTES SCHULDIG, AUCH BRINGT MAN WEGEN EINES DIE<\/small> M<small>ENSTRUATION BETREFFENDEN<\/small> G<small>EBOTES ODER<\/small> V<small>ERBOTES EIN<\/small> S<small>CHWEBE<\/small>-S<small>CHULDOPFER DAR.<\/small> W<small>ELCHES IST DAS DIE<\/small> M<small>ENSTRUATION BETREFFENDE<\/small> G<small>EBOT?<\/small> S<small>ICH VON DER<\/small> M<small>ENSTRUIERENDEN ZUR\u00dcCKZUZIEHEN.<\/small> D<small>AS<\/small> V<small>ERBOT?<\/small> K<small>EINER<\/small> M<small>ENSTRUIERENDEN BEIZUWOHNEN.<\/small><\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> Woher, da\u00df die Gemeinde \u00fcberhaupt kein Opfer und der einzelne kein Schwebe-Schuldopfer<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a> darbringe? R. Ji\u00e7\u1e25aq b. Evd\u00e4mi erwiderte: Beim S\u00fcndopfer und beim Schwebe-Schuldopfer hei\u00dft es:<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a><i>in Schuld ger\u00e4t,<\/i> und bei einer Gemeinde hei\u00dft es ebenfalls:<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a><i>in Schuld geraten<\/i>, wie es sich beim einzelnen um Vergehen handelt, derentwegen ein festgesetztes Opfer darzubringen ist, ebenso handelt es sich auch bei, der Gemeinde um Vergehen, derentwegen ein festgesetztes Opfer darzubringen ist, und wie die Gemeinde nur ein festgesetztes S\u00fcndopfer darbringt, ebenso ist auch das Schwebe-Schuldopfer nur bei einem Zweifel hinsichtlich eines festgesetzten S\u00fcndopfers darzubringen.<\/p>\n<p>Demnach sollte dies<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a> auch vom auf- und absteigenden Opfer gelten, denn bei diesem hei\u00dft es:<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a><i>wenn er durch eines von diesen in Schuld geraten wird<\/i>!?<\/p>\n<p>Man schlie\u00dfe aus [der Vergleichung von] <i>in Schuld ger\u00e4t<\/i> mit <i>in Schuld geraten,<\/i> nicht aber aus [der Vergleichung von] <i>in Schuld ger\u00e4t<\/i> mit <i>in Schuld geraten wird<\/i>.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es denn hierbei, in der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls folgerten sie ja aus:<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a><i>wenn der Priester wiederkommt,<\/i> und: <i>soll der Priester hineingehen,<\/i> denn \u2018kommen\u2019 und \u2018gehen\u2019 sei dasselbe<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a>!? Ferner hei\u00dft es ja auch beim auf- und absteigenden Opfer:<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a><i>und er es erf\u00e4hrt und in Schuld ger\u00e4t, und er unrein ist und in Schuld ger\u00e4t<\/i>!? R. Papa erwiderte: Man folgere [durch Vergleichung] von <i>in Schuld ger\u00e4t<\/i> und <i>Gebote des Herrn<\/i> mit <i>in Schuld ger\u00e4t<\/i> und <i>Gebote des Herrn<\/i><a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a>. R. \u0160imi b. A\u0161i sprach zu R. Papa: Sollte er doch folgern [durch Vergleichung] von <i>in Schuld ger\u00e4t<\/i> und <i>S\u00fcndenvergebung<\/i><a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a> mit <i>in Schuld ger\u00e4t<\/i> und <i>S\u00fcndenvergebung<\/i> !? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq, folgere man<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a>[durch Vergleichung] von <i>in Schuld ger\u00e4t<\/i> und <i>die Gebote des Herrn, was nicht ausge\u00fcbt werden sollte,<\/i> mit <i>in Schuld ger\u00e4t<\/i> und <i>die Gebote des Herrn, was nicht ausge\u00fcbt werden sollte.<\/i> Man folgere daher nicht hinsichtlich des Zeugeneides<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a>, des Bekr\u00e4ftigungseides<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a>, und der Verunreinigung<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a> des Tempels und seiner heiligen Opfer, denn bei diesen hei\u00dft es nicht <i>in Schuld ger\u00e4t<\/i> und <i>die Gebote des Herrn, was nicht ausge\u00fcbt werden sollte.<\/i> <sup>v<\/sup> <b>S<\/b><small>IE SIND NICHT SCHULDIG WEGEN<\/small> [<small>EINER<\/small> S<small>\u00dcNDE<\/small>] <small>INBETREFF DES<\/small> Z<small>EUGENEIDES, DES<\/small> B<small>EKR\u00c4FTIGUNGSEIDES UND DER<\/small> V<small>ERUNREINIGUNG DES<\/small> T<small>EMPELS UND SEINER HEILIGEN<\/small> O<small>PFER<\/small><a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a>. E<small>BENSO AUCH DER<\/small> F<small>\u00dcRST<\/p>\n<p>SO R. JOSE DER<\/small> G<small>ALIL\u00c4ER.<\/small> R. A\u0351<small>QIBA SAGT, DER<\/small> F<small>\u00dcRST SEI WEGEN ALL DIESER<\/small> S<small>\u00dcNDEN SCHULDIG, NUR NICHT WEGEN DES<\/small> Z<small>EUGENEIDES<\/small><a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a>, <small>DENN EIN<\/small> K<small>\u00d6NIG KANN WEDER RICHTEN NOCH GERICHTET WERDEN<\/small><a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> U\u0351la sagte: Was ist der Grund R. Jose des Galil\u00e4ers? Die Schrift sagt: <i>und wenn er wegen eines von diesen in Schuld geraten wird;<\/i> wer wegen des einen<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a> schuldig ist, ist auch wegen der anderen schuldig, und wer wegen des einen nicht schuldig ist, ist auch wegen der anderen nicht schuldig<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Vielleicht besagt dies, da\u00df er auch wegen eines von diesen schuldig sei, auch wenn er wegen der anderen nicht schuldig ist!?<\/p>\n<p>Du kannst dies<a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a> nicht sagen, denn es wird gelehrt: R. Jirmeja sagte: Es hei\u00dft<\/p>\n<h2 id=\"daf_9a\">Daf 9a<\/h2>\n<p>: <a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a><i>gelangt sein Verm\u00f6gen nicht,<\/i> und:<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a><i>reicht sein Verm\u00f6gen nicht,<\/i> nur wer zur Armut und zum Reichtum gelangen kann, ausgenommen sind der F\u00fcrst und der Gesalbte, die nicht zur Armut gelangen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der F\u00fcrst, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a><i>und er \u00fcbertreten wird eines von den Geboten des Herrn, seines Gottes,<\/i> der nur den Herrn, seinen Gott, \u00fcber sich<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a> hat. Der Gesalbte, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a><i>und der Priester, der gr\u00f6\u00dfte unter seinen Br\u00fcdern,<\/i> der gr\u00f6\u00dfer ist als seine Br\u00fcder in Sch\u00f6nheit, Kraft, Weisheit und Reichtum. Andere erkl\u00e4ren: Woher, da\u00df man ihn, wenn er nichts besitzt, gr\u00f6\u00dfer mache als seine Br\u00fcder? Es hei\u00dft: <i>der Priester, der gr\u00f6\u00dfte unter seinen Br\u00fcdern, auf dessen Haupt das Salb\u00f6l gegossen ward,<\/i> man mache ihn gr\u00f6\u00dfer als seine Br\u00fcder. Rabina fragte R. Na\u1e25unan b. Ji\u00e7\u1e25aq : Wie ist es, wenn ein F\u00fcrst auss\u00e4tzig geworden<a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a> ist? Dieser erwiderte ihm: Von deinem [Verm\u00f6gen] oder aus [seinem] Schatze<a href=\"#fn253\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref253\" role=\"doc-noteref\"><sup>253<\/sup><\/a>? Es wird gelehrt: R. A\u0351qiba sagte: Der Gesalbte ist wegen aller frei. Raba sagte: Was ist der Grund R. A\u0351qibas? Die Schrift sagt:<a href=\"#fn254\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref254\" role=\"doc-noteref\"><sup>254<\/sup><\/a><i>dies ist das Opfer Ahrons und seiner S\u00f6hne,<\/i> nur dieses ist sein Pflichtopfer.<\/p>\n<p>Vielleicht aber hat ihn der Allbarmherzige nur vom allergeringsten Opfer, einem Zehntel Epha<a href=\"#fn255\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref255\" role=\"doc-noteref\"><sup>255<\/sup><\/a>, ausgeschieden, nicht aber von den f\u00fcr Arme und Reiche bestimmten!?<\/p>\n<p>Dies ist nicht einleuchtend, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn256\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref256\" role=\"doc-noteref\"><sup>256<\/sup><\/a><i>und der Priester soll ihm wegen seines Vergehens mit einem von diesen S\u00fchne schaffen,<\/i> wer durch eines S\u00fchne erlangt, erlangt sie auch durch die anderen, wer durch eines keine S\u00fchne erlangt, erlangt sie auch nicht durch die anderen.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber auch:<a href=\"#fn257\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref257\" role=\"doc-noteref\"><sup>257<\/sup><\/a><i>wenn er durch eines von diesen in Schuld geraten wird,<\/i> ist etwa auch hier zu erkl\u00e4ren : wer durch eines von diesen schuldig ist, ist auch durch die \u00fcbrigen schuldig, und wer durch eines von diesen nicht schuldig ist, ist auch durch die \u00fcbrigen nicht schuldig, w\u00e4hrend wir gelernt haben, R. A\u0351qiba sagt, der F\u00fcrst sei [wegen all dieser] schuldig, nur nicht wegen des Zeugeneides!? Abajje und Raba erkl\u00e4rten beide: [Die Wendung] <i>mit einem<\/i> legt er aus, [die Wendung] <i>durch eines<\/i> legt er nicht aus.<\/p>\n<p>Weshalb legt er gerade [die Wendung] <i>mit einem<\/i> aus?<\/p>\n<p>Weil sie der Allbarmherzige am Schlusse, beim Zehntel Epha, geschrieben hat, und dies besagt, wer zum Zehntel Epha verpflichtet ist, sei auch zu den \u00fcbrigen verpflichtet, und wer zum Zehntel Epha nicht verpflichtet ist, sei auch zu den \u00fcbrigen nicht verpflichtet, denn wenn man sagen wollte, er sei zu einem verpflichtet, auch wenn er nicht zu den \u00fcbrigen verpflichtet ist, so sollten doch [die Worte] <i>mit einem von diesen<\/i> bei den f\u00fcr Arme oder Reiche bestimmten Opfern<a href=\"#fn258\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref258\" role=\"doc-noteref\"><sup>258<\/sup><\/a> stehen. <sup>vi<\/sup> <b>W<\/b><small>EGEIN ALLER<\/small> G<small>EBOTE DER<\/small> T<small>ORA, DERENTWEGEN MAN SICH BEI<\/small> V<small>ORSATZ DER<\/small> A<small>USROTTUNG UND BEI<\/small> V<small>ERSEHEN EINES<\/small> S<small>\u00dcNDOPFERS SCHULDIG MACHT, BRINGT DER EINZELNE EIN<\/small> S<small>CHAF ODER EINE<\/small> Z<small>IEGE, DER<\/small> F<small>\u00dcRST EINEN<\/small> Z<small>IEGENBOCK, DER<\/small> G<small>ESALBTE UND DAS<\/small> G<small>ERICHT EINEN<\/small> F<small>ARREN DAR.<\/small> W<small>EGEN DES<\/small> G<small>\u00d6TZENDIENSTES BRINGEN DER EINZELNE, DER<\/small> F<small>\u00dcRST UND DER<\/small> G<small>ESALBTE EINE<\/small> Z<small>IEGE UND DAS<\/small> G<small>ERICHT EINEN<\/small> F<small>ARREN UND EINEN<\/small> Z<small>IEGENBOCK DAR, EINEN<\/small> F<small>ARREN ALS<\/small> B<small>RANDOPFER UND EINEN<\/small> Z<small>IEGENBOCK ALS<\/small> S<small>\u00dcNDOPFER.<\/small> E<small>IN<\/small> S<small>CHWEBE<\/small>-S<small>CHULDOPFER<\/small><a href=\"#fn259\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref259\" role=\"doc-noteref\"><sup>259<\/sup><\/a><small>SIND NUR DER EINZELNE UND DER<\/small> F<small>\u00dcRST SCHULDIG, DER<\/small> G<small>ESALBTE UND DAS<\/small> G<small>ERICHT SIND DAVON FREI<\/small> <sup>vii<\/sup>. E<small>IN SICHERES SCHULDOPFER<\/small><a href=\"#fn260\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref260\" role=\"doc-noteref\"><sup>260<\/sup><\/a><small>SIND DER EINZELNE, DER<\/small> F<small>\u00dcRST UND DER<\/small> G<small>ESALBTE SCHULDIG UND DAS<\/small> G<small>ERICHT IST FREI.<\/small> W<small>EGEN DES<\/small> Z<small>EUGENEIDES, DES<\/small> B<small>EKR\u00c4FTIGUNGSEIDES UND DER<\/small> V<small>ERUNREINIGUNG DES<\/small> T<small>EMPELS UND SEINER HEILIGEN<\/small> O<small>PFER IST DAS<\/small> G<small>ERICHT FREI, DER EINZELNE, DER<\/small> F<small>\u00dcRST UND DER<\/small> G<small>ESALBTE SIND DERENTWEGEN SCHULDIG, NUR IST DER<\/small> H<small>OCHPRIESTER WEGEN DER<\/small> V<small>ERUNREINIGUNG DES<\/small> T<small>EMPELS UND SEINER HEILIGEN<\/small> O<small>PFER NICHT SCHULDIG<\/p>\n<p>SO<\/small> R. \u0160<small>IMO\u0351N.<\/small> W<small>AS BRINGEN SIE DERENTWEGEN DAR?<\/small> E<small>IN AUF- UND ABSTEIGENDES<\/small> O<small>PFER;<\/small> R. E<small>LIE\u0351ZER SAGT, DER<\/small> F<small>\u00dcRST BRINGE EINEN<\/small> Z<small>IEGENBOCK DAR.<\/small><\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n sagte folgende Regel. Ist der einzelne ein Schwebe-Schuldopfer schuldig, so ist es auch der F\u00fcrst, w\u00e4hrend der Gesalbte und das Gericht frei sind; ist er ein sicheres Schuldopfer schuldig, so sind es auch der F\u00fcrst und der Gesalbte, w\u00e4hrend das Gericht frei ist; wegen des Zeugeneides, des Bekr\u00e4ftigungseides und der Verunreinigung des Tempels und seiner heiligen Opfer ist das Gericht frei und der F\u00fcrst und der Gesalbte sind schuldig, nur ist der F\u00fcrst wegen des Zeugeneides und der Gesalbte wegen der Verunreinigung des Tempels und seiner heiligen Opfer nicht schuldig; ist er ein auf- und absteigendes Opfer schuldig, so ist es auch der F\u00fcrst, w\u00e4hrend der Gesalbte und das Gericht frei sind.<\/p>\n<p>Dies widerspricht sich ja selbst: zuerst hei\u00dft es, da\u00df der Gesalbte wegen der Verunreinigung des Tempels und seiner heiligen Opfer nicht schuldig sei, er ist also frei nur wegen der Verunreinigung des Tempels und seiner heiligen Opfer, wohl aber ist er wegen des Zeugeneides und Bekr\u00e4ftigungseides schuldig, dagegen hei\u00dft es im Schlu\u00dfsatze, wenn [der einzelne] ein auf- und absteigendes Opfer schuldig ist, sei es auch der F\u00fcrst, w\u00e4hrend der Gesalbte und das Gericht frei seien; wie nun das Gericht wegen aller frei ist, ebenso ist auch der Gesalbte wegen aller frei.<\/p>\n<h2 id=\"daf_9b\">Daf 9b<\/h2>\n<p>[Diese Regeln] widersprechen also einander!? R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, erwiderte: Das ist kein Widerspruch; eine spricht vom geringeren<a href=\"#fn261\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref261\" role=\"doc-noteref\"><sup>261<\/sup><\/a> und eine spricht vom allergeringsten, und R. \u0160imo\u0351n ist der Ansicht R. A\u0351qibas hinsichtlich des einen und streitet gegen ihn hinsichtlich des anderen; er ist der Ansicht R. A\u0351qibas, da\u00df er n\u00e4mlich vom allergeringsten frei ist, und er streitet gegen ihn hinsichtlich des geringeren<a href=\"#fn262\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref262\" role=\"doc-noteref\"><sup>262<\/sup><\/a>. N<small>UR IST DER<\/small> H<small>OCHPRIESTER NICHT SCHULDIG<\/small> &amp;<small>C<\/small>. \u1e24izqija sagte: Was ist der Grund R. \u0160imo\u0351ns? Es hei\u00dft :<a href=\"#fn263\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref263\" role=\"doc-noteref\"><sup>263<\/sup><\/a><i>so soll dieser ausgerottet werden aus der Gemeinde,<\/i> nur dessen Opfer dem der Gemeinde gleicht, ausgenommen dieser, dessen Opfer nicht dem der Gemeinde gleicht.<\/p>\n<p>Aber auch das Opfer des F\u00fcrsten gleicht ja nicht dem der Gemeinde!?<\/p>\n<p>Er gleicht der Gemeinde hinsichtlich der S\u00fchne am Vers\u00f6hnungstage.<\/p>\n<p>Aber auch die Priester gleichen ja nicht der Gemeinde hinsichtlich der S\u00fchne am Vers\u00f6hnungstage<a href=\"#fn264\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref264\" role=\"doc-noteref\"><sup>264<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Die Priester gleichen der Gemeinde hinsichtlich der \u00fcbrigen Gesetze w\u00e4hrend des ganzen Jahres.<\/p>\n<p>Der Hochpriester gleicht ja ebenfalls der Gemeinde hinsichtlich der \u00fcbrigen Gesetze w\u00e4hrend des ganzen Jahres!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, dessen S\u00fcndopfer dem der einzelnen, n\u00e4mlich dem der Gemeinde gleicht<a href=\"#fn265\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref265\" role=\"doc-noteref\"><sup>265<\/sup><\/a>. R. E<small>LIE\u0351ZER SAGT, DER<\/small> F<small>\u00dcRST BRINGE EINEN<\/small> Z<small>IEGENBOCK DAR.<\/small> R. Jo\u1e25anan sagte: R. Elie\u0351zer sagte dies nur hinsichtlich der Verunreinigung des Tempels und der heiligen Opfer, weil darauf die Ausrottung gesetzt ist, wie bei einem festgesetzten [Opfer]. R. Papa sagte: Dies ist auch einleuchtend, denn wenn man sagen wollte, R. Elie\u0351zer beziehe sich auf alle [Vergehen, so ist ja einzuwenden:] der Ziegenbock des F\u00fcrsten und der Farre des Gesalbten entsprechen ja dem S\u00fcndopfer des einzelnen, somit sollte er auch lehren, der Gesalbte bringe wegen des Zeugeneides und des Bekr\u00e4ftigungseides einen Farren dar, und da er dies vom Gesalbten nicht lehrt, so ist zu schlie\u00dfen, da\u00df er nur von der Verunreinigung des Tempels und der heiligen Opfer spricht, derentwegen der Gesalbte frei ist. R. Hona, Sohn des R. Nathan, sprach zu R. Papa : Wieso, vielleicht bezieht sich R. Elie\u0351zer auf alle [Vergehen], nur ist er hinsichtlich des Gesalbten der Ansicht R. A\u0351qibas, welcher sagt, der Gesalbte sei wegen aller frei!? Dieser erwiderte: Befreit ihn denn R. A\u0351qiba auch von der Darbringung eines Farren!? Weiter nichts dar\u00fcber. R. Jo\u1e25anan sagte: R. Elie\u0351zer pflichtet jedoch bei, da\u00df er kein [Schwebe-] Schuldopfer darbringe. Ein Sch\u00fcler rezitiertet vor R. \u0160e\u0161eth : Wegen der Verunreinigung des Tempels und seiner heilgen. Opfer ist ein Schwebe-Schuldopfer<a href=\"#fn266\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref266\" role=\"doc-noteref\"><sup>266<\/sup><\/a> darzubringen. Dieser entgegnete ihm : Dies hast du wohl von R. Elie\u0351zer, welcher sagt, der F\u00fcrst bringe derentwegen einen Ziegenbock dar, weil darauf die Ausrottung gesetzt ist, wie bei einem festgesetzten<a href=\"#fn267\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref267\" role=\"doc-noteref\"><sup>267<\/sup><\/a> Opfer. R. Jo\u1e25anan aber sagte, R. Elie\u0351zer pflichte bei, da\u00df er kein Schwebe-Schuldopfer darbringe. Dies ist also eine Widerlegung.<\/p>\n<h1 id=\"kapitel_3\">Kapitel 3<\/h1>\n<p><sup>i<\/sup> <b>W<\/b>ENN <small>DER GESALBTE<\/small> H<small>OCHPRIESTER EINE<\/small> S<small>\u00dcNDE BEGANGEN HAT UND DARAUF VON SEINEM<\/small> A<small>MTE ZUR\u00dcCKGETRETEN IST, UND EBENSO WENN EIN<\/small> F<small>\u00dcRST EINE<\/small> S<small>\u00dcNDE BEGANGEN HAT UND DARAUF VON SEINER<\/small> W<small>\u00dcRDE ZUR\u00dcCKGETRETEN IST, SO BRINGT DER GESALBTE<\/small> H<small>OCHPRIESTER EINEN<\/small> F<small>ARREN, BEZIEHUNGSWEISE DER<\/small> F<small>\u00dcRST EINEN<\/small> Z<small>IEGENBOCK DAR<\/small>. <sup>ii<\/sup> W<small>ENN DER GESALBTE<\/small> H<small>OCHPRIESTER VON SEINEM<\/small> A<small>MTE ZUR\u00dcCKGETRETEN IST UND DARAUF EINE<\/small> S<small>\u00dcNDE BEGANGEN HAT, UND EBENSO WENN EIN<\/small> F<small>\u00dcRST VON SEINER<\/small> W<small>\u00dcRDE ZUR\u00dcCKGETRETEN IST UND DARAUF EINE<\/small> S<small>\u00dcNDE BEGANGEN HAT, SO BRINGT DER GESALBTE<\/small> H<small>OCHPRIESTER DENNOCH EINEN<\/small> F<small>ARREN DAR, DER<\/small> F<small>\u00dcRST ABER GLEICH EINEM<\/small> G<small>EMEINEN<\/small>.<\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> Wenn er sogar, falls er zuerst von seinem Amte zur\u00fcckgetreten ist<\/p>\n<h2 id=\"daf_10a\">Daf 10a<\/h2>\n<p>und nachher eine S\u00fcnde begangen hat, einen Farren darbringt, wozu braucht er dies von dem Falle zu lehren, wenn er zuerst die S\u00fcnde begangen hat und nachher von seinem Amt zur\u00fcckgetreten ist!?<\/p>\n<p>Da er vom F\u00fcrsten lehrt, wenn er zuerst von seiner W\u00fcrde zur\u00fcckgetreten ist und nachher eine S\u00fcnde begangen hat, bringe er das Opfer eines Gemeinen dar, so lehrt er auch, wenn der Gesalbte zuerst von seinem Amte zur\u00fcckgetreten ist und nachher eine S\u00fcnde begangen hat, bringe er einen Farren dar<a href=\"#fn268\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref268\" role=\"doc-noteref\"><sup>268<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten :<a href=\"#fn269\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref269\" role=\"doc-noteref\"><sup>269<\/sup><\/a><i>so soll er darbringen wegen seiner S\u00fcnde,<\/i> dies lehrt, da\u00df er sein S\u00fcndopfer<a href=\"#fn270\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref270\" role=\"doc-noteref\"><sup>270<\/sup><\/a> darbringe auch nachdem er von seinem Amte zur\u00fcckgetreten ist; man k\u00f6nnte n\u00e4mlich einen Schlu\u00df folgern: wenn der F\u00fcrst, der bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung [ein Opfer] darbringen mu\u00df, nach seinem R\u00fccktritt nicht sein Opfer darbringt<a href=\"#fn271\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref271\" role=\"doc-noteref\"><sup>271<\/sup><\/a>, um wieviel weniger der Gesalbte, der bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung kein Opfer schuldig ist, sondern nur bei Unkenntnis der Sache und Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung, daher hei\u00dft es: <i>so soll er wegen seiner S\u00fcnde darbringen,<\/i> und dies lehrt, da\u00df er auch nach seinem R\u00fccktritt sein S\u00fcndopfer darbringe.<\/p>\n<p>Sollte man doch auch hinsichtlich des F\u00fcrsten einen Schlu\u00df folgern: wenn der Gesalbte, der bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung<a href=\"#fn272\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref272\" role=\"doc-noteref\"><sup>272<\/sup><\/a> kein Opfer darbringt, auch nach seinem R\u00fccktritt sein Opfer darbringt, um wieviel mehr mu\u00df der F\u00fcrst, der auch bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung<a href=\"#fn273\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref273\" role=\"doc-noteref\"><sup>273<\/sup><\/a> ein Opfer darbringt, auch nach seinem R\u00fccktritt sein Opfer darbringen!?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft: <a href=\"#fn274\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref274\" role=\"doc-noteref\"><sup>274<\/sup><\/a><i>wenn ein F\u00fcrst sich vergeht,<\/i> nur wenn er F\u00fcrst ist, nicht aber, wenn er Gemeiner ist. <sup>iii<\/sup> <b>W<\/b><small>ENN SIE DIE<\/small> S<small>\u00dcNDE BEGANGEN HABEN BEVOR SIE IN IHR<\/small> A<small>MT<\/small> E<small>INGESETZT WORDEN SIND UND DARAUF IN IHR<\/small> A<small>MT EINGESETZT WORDEN SIND, SO GLEICHEN SIE<\/small><a href=\"#fn275\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref275\" role=\"doc-noteref\"><sup>275<\/sup><\/a> G<small>EMEINEN<\/small>. R. \u0160<small>IMO\u0351N SAGT<\/small>: W<small>ENN SIE SICH BEWUSST WORDEN WAREN, BEVOR SIE IN IHR<\/small> A<small>MT EINGESETZT WORDEN SIND, SO SIND SIE SCHULDIG, WENN ABER NACHDEM SIE IN IHR<\/small> A<small>MT<\/small> E<small>INGESETZT WORDEN SIND, SO SIND SIE FREI<\/small>. W<small>ER IST UNTER<\/small> F<small>\u00dcRST ZU VERSTEHEN<\/small>? D<small>ER<\/small> K<small>\u00d6NIG, DENN ES HEISST<\/small>:<a href=\"#fn276\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref276\" role=\"doc-noteref\"><sup>276<\/sup><\/a><i>und er eines von den Verboten des Herrn, seines Gottes, begeht,<\/i> <small>DER \u00dcBER SICH NUR DEN<\/small> H<small>ERRN, SEINEN<\/small> G<small>OTT, HAT.<\/small><\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten : <a href=\"#fn277\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref277\" role=\"doc-noteref\"><sup>277<\/sup><\/a><i>wenn der gesalbte Priester sich vergeht, zur Verschuldung,<\/i> ausgenommen sind die vorher begangenen [S\u00fcnden]. Man k\u00f6nnte einen Schlu\u00df folgern. Wenn der F\u00fcrst, der bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung ein Opfer darbringt, wegen der vorher begangenen [S\u00fcnden] kein Opfer darbringt, um wieviel weniger bringt der Gesalbte, der nur bei Unkenntnis der Sache und Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung ein Opfer darbringt, ein Opfer wegen der vorher begangenen [S\u00fcnden] dar. Aber nein, wenn dies vom F\u00fcrsten gilt, der nach seinem R\u00fccktritt nicht sein S\u00fcndopfer darbringt, sollte es auch vom Gesalbten gelten, der auch nach seinem R\u00fccktritt sein S\u00fcndopfer darbringt!? Da er sein S\u00fcndopfer auch nach seinem R\u00fccktritt darbringt, so k\u00f6nnte man glauben, er bringe ein solches auch wegen der vorher begangenen [S\u00fcnden] dar, so hei\u00dft es: <i>der Gesalbte sich vergeht;<\/i> hat er sich vergangen, als er Gesalbter war, so bringe er eines dar, hat er sich vergangen, als er Gemeiner war, so bringe er keines dar. Desgleichen wird auch vom F\u00fcrsten gelehrt: <i>Wenn ein F\u00fcrst sich vergeht,<\/i> ausgenommen sind die vorher begangenen [S\u00fcnden]. Man k\u00f6nnte einen Schlu\u00df folgern. Wenn der Gesalbte, der auch nach seinem R\u00fccktritt sein S\u00fcndopfer darbringt, wegen der vorher begangenen [S\u00fcnden] keines darbringt, um wieviel weniger bringt der F\u00fcrst, der nach seinem R\u00fccktritt nicht sein S\u00fcndopfer darbringt, ein solches wegen der vorher begangenen [S\u00fcnden] dar. Wohl der Gesalbte [nicht], der auch bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung<a href=\"#fn278\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref278\" role=\"doc-noteref\"><sup>278<\/sup><\/a> keines darbringt, w\u00e4hrend der F\u00fcrst bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung wohl eines darbringt. Da er bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung eines darbringt, so k\u00f6nnte man glauben, er bringe ein solches auch wegen der vorher begangenen [S\u00fcnden] dar, so hei\u00dft es: <i>wenn ein F\u00fcrst sich vergeht,<\/i> nur wenn er sich als F\u00fcrst vergangen hat, nicht aber wenn er sich als Gemeiner vergangen hat. Die Rabbanan lehrten: <i>Wenn ein F\u00fcrst sich vergeht;<\/i> man k\u00f6nnte glauben, dies sei eine Bestimmung<a href=\"#fn279\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref279\" role=\"doc-noteref\"><sup>279<\/sup><\/a>, so hei\u00dft es auch: <i>wenn der gesalbte Priester sich vergeht,<\/i> wie da zu verstehen ist: falls er sich vergeht, ebenso ist auch hier zu verstehen: falls er sich vergeht. Der Meister sagte: Man k\u00f6nnte glauben, dies sei eine Bestimmung. \u2018Eine Bestimmung\u2019, wie ist dies m\u00f6glich<a href=\"#fn280\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref280\" role=\"doc-noteref\"><sup>280<\/sup><\/a>!?<\/p>\n<p>Freilich, wir finden, da\u00df es in der Schrift hei\u00dft :<a href=\"#fn281\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref281\" role=\"doc-noteref\"><sup>281<\/sup><\/a><i>und ich lasse an irgend einem Hause im Lande, das ihr zu eigen habt, einen Aussatz entstehen,<\/i> und dies ist, wie R. Jehuda sagt, eine Gl\u00fccksbotschaft, da\u00df n\u00e4mlich Aussatz bei ihnen entstehen werde; R. \u0160imo\u0351n sagt, dies schlie\u00dfe den durch andere Gewalt<a href=\"#fn282\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref282\" role=\"doc-noteref\"><sup>282<\/sup><\/a> entstandenen Aussatz aus. R. Jehuda erkl\u00e4rt nun [den Aussatz] als Gl\u00fccksbotschaft<a href=\"#fn283\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref283\" role=\"doc-noteref\"><sup>283<\/sup><\/a>, ebenso k\u00f6nnte man es auch hierbei als Bestimmung auffassen, daher ist [das Wort] <i>wenn<\/i><a href=\"#fn284\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref284\" role=\"doc-noteref\"><sup>284<\/sup><\/a> n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Ist denn nach R. \u0160imo\u0351n ein durch andere Gewalt entstandener Aussatz nicht verunreinigend, es wird ja gelehrt: <a href=\"#fn285\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref285\" role=\"doc-noteref\"><sup>285<\/sup><\/a><i>Wenn bei einem Menschen entsteht,<\/i> von der Gesetzesverk\u00fcndung<a href=\"#fn286\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref286\" role=\"doc-noteref\"><sup>286<\/sup><\/a> ab. Man k\u00f6nnte einen Schlu\u00df folgern. Der Flu\u00df ist verunreinigend und der Aussatz ist verunreinigend, wie dies nun vom Flusse von der Gesetzesverk\u00fcndung ab gilt, ebenso gilt dies auch vom Aussatz von der Gesetzesverk\u00fcndung ab. Aber nein, wenn dies vom Flusse gilt, der, wenn er durch andere Gewalt entstanden ist, nicht verunreinigend ist, sollte dies auch vorn Aussatze gelten, der, auch wenn er durch andere Gewalt entstanden ist, verunreinigend<a href=\"#fn287\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref287\" role=\"doc-noteref\"><sup>287<\/sup><\/a> ist!? Daher bei\u00dft es: <i>wenn bei einem Menschen entsteht,<\/i> von der Gesetzesverk\u00fcndung ab. Raba erwiderte: Ausgenommen ist der durch Geister entstandene Aussatz. R. Papa erwiderte: Ausgenommen ist der durch Zauberei entstandene Aussatz<a href=\"#fn288\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref288\" role=\"doc-noteref\"><sup>288<\/sup><\/a>8. Die Rabbanan lehrten : <i>Wenn ein F\u00fcrst sich vergeht,<\/i> ausgenommen ist der kranke.<\/p>\n<p>Wird er denn, wenn er krank ist, seiner F\u00fcrsten w\u00fcrde enthoben!? R. Evd\u00e4mi b. \u1e24ama erwiderte: Ausgenommen ist der auss\u00e4tzige F\u00fcrst, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn289\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref289\" role=\"doc-noteref\"><sup>289<\/sup><\/a><i>und der Herr verh\u00e4ngte eine Plage \u00fcber den K\u00f6nig, da\u00df er auss\u00e4tzig ward bis zum Tage seines Todes, und er wohnte im Siechenhause<\/i><a href=\"#fn290\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref290\" role=\"doc-noteref\"><sup>290<\/sup><\/a><i>. Jotham aber, der Sohn des K\u00f6nigs, stand dem Palaste vor;<\/i> wenn er [den Ausdruck] Freiheit gebraucht, so war er wohl bis dahin Diener<a href=\"#fn291\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref291\" role=\"doc-noteref\"><sup>291<\/sup><\/a>. So ereignete es sich einst, da\u00df R. Gamli\u00e9l und R. Jeho\u0161ua\u0351 zusammen auf einem Schiffe reisten ; R. Gamli\u00e9l hatte Brot und R. Jeho\u0161ua\u0351 hatte Brot und Mehl bei sich; da ging R. Gamli\u00e9l das Brot aus und er nahm seine Zuflucht zum Mehl des R. Jeho\u0161ua\u0351. Hierauf sprach er zu ihm: Wu\u00dftest du denn, da\u00df wir Verz\u00f6gerung haben werden, da\u00df du auch Mehl mitgenommen hast? Dieser erwiderte: Es gibt einen Stern, der einmal in siebzig Jahren aufgeht und die Schiffe irreleitet, und ich sagte mir, er k\u00f6nnte aufgehen und uns irreleiten. Jener entgegnete: Dies alles wei\u00dft du, und mu\u00dft zu Schiffe reisen<a href=\"#fn292\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref292\" role=\"doc-noteref\"><sup>292<\/sup><\/a>!? Dieser erwiderte: W\u00e4hrend du dich \u00fcber mich wunderst, wundre ich mich \u00fcber zwei deiner Sch\u00fcler, die du auf dem Festlande hast, R. Elea\u0351zar \u1e24asma und R. Jo\u1e25anan b. Gudgada; sie verstehen zu berechnen, wieviel Tropfen im Meere sind, und doch haben sie kein Brot zum Essen und kein Kleid zum Anziehen. Da nahm er sich vor, sie an die Spitze<a href=\"#fn293\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref293\" role=\"doc-noteref\"><sup>293<\/sup><\/a> zu setzen. Als er landete, lie\u00df er sie rufen, sie kamen aber nicht<a href=\"#fn294\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref294\" role=\"doc-noteref\"><sup>294<\/sup><\/a>; hierauf lie\u00df er sie wiederum rufen, und sie kamen. Da sprach er zu ihnen: Ihr glaubt wohl, da\u00df ich euch eine Herrschaft antragen will,<\/p>\n<h2 id=\"daf_10b\">Daf 10b<\/h2>\n<p>ich will euch vielmehr eine Knechtschaft antragen, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn295\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref295\" role=\"doc-noteref\"><sup>295<\/sup><\/a><i>und sie redeten zu ihm also: Wenn du heute ein Knecht dieses Volkes sein willst.<\/i> Die Rabbanan lehrten: <i>Wenn ein F\u00fcrst sich vergeht.<\/i> R. Jo\u1e25anan b. Zakkaj sagte: Heil<a href=\"#fn296\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref296\" role=\"doc-noteref\"><sup>296<\/sup><\/a> dem Zeitalter, dessen F\u00fcrst ein Opfer wegen seines Versehens darbringt; wenn der F\u00fcrst ein Opfer darbringt, um wieviel mehr ein Gemeiner, und wenn er wegen eines Versehens ein Opfer dar bringt, um wieviel mehr wegen eines vors\u00e4tzlichen Vergehens. Raba, der Sohn Rabbas, wandte ein: Es hei\u00dft ja auch:<a href=\"#fn297\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref297\" role=\"doc-noteref\"><sup>297<\/sup><\/a><i>und was<\/i><a href=\"#fn298\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref298\" role=\"doc-noteref\"><sup>298<\/sup><\/a><i>er vom Heiligen veruntreut hat, bezahle er,<\/i> und ferner hei\u00dft es von Jerobea\u0351m, dem Sohne Nebats :<a href=\"#fn299\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref299\" role=\"doc-noteref\"><sup>299<\/sup><\/a><i>Wodurch<\/i><a href=\"#fn300\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref300\" role=\"doc-noteref\"><sup>300<\/sup><\/a><i>er ges\u00fcndigt hat und wodurch<\/i><a href=\"#fn301\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref301\" role=\"doc-noteref\"><sup>301<\/sup><\/a><i>er verf\u00e4hrt hat,<\/i> ist etwa auch da zu erkl\u00e4ren: heil dem Zeitalter!?<\/p>\n<p>Anders ist es hierbei, wo die Schrift einen anderen Ausdruck<a href=\"#fn302\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref302\" role=\"doc-noteref\"><sup>302<\/sup><\/a> gebraucht. R. Na\u1e25man b. \u1e24isda trug vor: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn303\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref303\" role=\"doc-noteref\"><sup>303<\/sup><\/a><i>es ist etwas Eitles, das<\/i><a href=\"#fn304\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref304\" role=\"doc-noteref\"><sup>304<\/sup><\/a><i>auf Erden geschieht &amp;c.<\/i> Heil den Frommen, denen es auf dieser Welt wie den Gottlosen in der zuk\u00fcnftigen Welt ergeht, und wehe den Gottlosen, denen es auf dieser Welt wie den Frommen in der zuk\u00fcnftigen Welt ergeht. Raba entgegnete: Ist es denn den Frommen unangenehm, wenn sie von beiden Welten genie\u00dfen!? Vielmehr, erkl\u00e4rte Raba, heil den Frommen, denen es auf dieser Welt gleich den Gottlosen auf dieser Welt ergeht, und wehe den Gottlosen, denen es auf dieser Welt gleich den Frommen auf dieser Welt ergeht. R. Papa und R. Hona, Sohn des R. Jeho\u0161ua\u0351, kamen einst zu Raba; da fragte er sie: Seid ihr bewandert in diesem und jenem Traktate? Sie erwiderten ihm: Jawohl.<\/p>\n<p>Seid ihr ein wenig wohlhabend? Sie erwiderten ihm: Jawohl, wir haben etwas Land gekauft. Da sprach er \u00fcber sie: Heil den Frommen, denen es auf dieser Welt gleich den Gottlosen auf dieser Welt ergeht. Rabba b. Bar \u1e24ana sagte im Namen R. Jo\u1e25anans : Es hei\u00dft :<a href=\"#fn305\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref305\" role=\"doc-noteref\"><sup>305<\/sup><\/a><i>gerade sind die Wege des Herrn, die Frommen wandeln auf ihnen, aber die Frevler kommen auf ihnen zu Fall;<\/i> dies ist zu vergleichen mit dem Falle, wenn zwei Personen ihr Pesa\u1e25lamm gebraten, und der eine es zur Aus\u00fcbung des Gebotes und der andere es zur V\u00f6llerei gegessen hat. \u00dcber den, der es zur Aus\u00fcbung des Gebotes gegessen hat, hei\u00dft es: <i>die Frommen wandeln auf ihnen,<\/i> und \u00fcber den, der es zur V\u00f6llerei gegessen hat, hei\u00dft es: <i>und die Frevler kommen auf ihnen zu Fall.<\/i> Re\u0161 Laqi\u0161 sprach zu ihm: Wieso nennst du ihn einen Frevler, zugegeben, da\u00df er das Gebot nicht auf das Vorz\u00fcglichste ausge\u00fcbt hat, aber hat er etwa nicht das Pesa\u1e25opfer gegessen!? Vielmehr ist es mit dem Falle zu vergleichen, wenn zwei Personen Frau und Schwester bei sich im Hause hatten, und eine zu seiner Frau und die andere zu seiner Schwester geraten ist. \u00dcber den, der zu seiner Frau geraten ist, hei\u00dft es: <i>die Frommen wandeln auf ihnen,<\/i> und \u00fcber den, der zu seiner Schwester geraten ist, hei\u00dft es: <i>und die Frevler kommen auf ihnen zu Fall<\/i>.<\/p>\n<p>Ist es denn gleich, wir sprechen von einem Wege, hierbei aber sind es zwei<a href=\"#fn306\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref306\" role=\"doc-noteref\"><sup>306<\/sup><\/a> Wege !? Vielmehr, dies ist mit Lo\u1e6d und seinen beiden T\u00f6chtern zu vergleichen; \u00fcber sie, die eine gute Handlung bezweckten, hei\u00dft es: <i>die Frommen wandeln auf ihnen,<\/i> \u00fcber ihn, der eine S\u00fcnde bezweckte, hei\u00dft es: <i>und die Frevler kommen auf ihnen zu Fall<\/i>.<\/p>\n<p>Vielleicht hatte er ebenfalls eine gute Handlung bezweckt!? R. Jo\u1e25anan erwiderte: Der ganze Schriftvers deutet darauf, da\u00df er nur eine S\u00fcnde bezweckt hatte.<a href=\"#fn307\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref307\" role=\"doc-noteref\"><sup>307<\/sup><\/a> <i>Lo\u1e6d erhob (seine Augen).<\/i> [und es hei\u00dft:]<a href=\"#fn308\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref308\" role=\"doc-noteref\"><sup>308<\/sup><\/a><i>da erhob die Frau seines Herrn ihre Augen.<\/i><a href=\"#fn309\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref309\" role=\"doc-noteref\"><sup>309<\/sup><\/a><i>Seine Augen,<\/i> [und es hei\u00dft:]<a href=\"#fn310\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref310\" role=\"doc-noteref\"><sup>310<\/sup><\/a><i>da sprach \u0160im\u0161on &amp;c.\u00a0diese nimm mir, denn sie ist recht in meinen Augen<\/i>.<a href=\"#fn311\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref311\" role=\"doc-noteref\"><sup>311<\/sup><\/a><i>Und sah,<\/i> [und es hei\u00dft:]<a href=\"#fn312\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref312\" role=\"doc-noteref\"><sup>312<\/sup><\/a><i>da sah sie \u0160ekhem, der Sohn \u1e24amors<\/i>.<a href=\"#fn313\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref313\" role=\"doc-noteref\"><sup>313<\/sup><\/a><i>Den ganzen Umkreis [kikar] des Jarden,<\/i> [und es hei\u00dft:] <a href=\"#fn314\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref314\" role=\"doc-noteref\"><sup>314<\/sup><\/a><i>denn durch ein Hurenweib [kommt man herunter] bis auf einen Laib [kikar] Brot<\/i>.<a href=\"#fn315\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref315\" role=\"doc-noteref\"><sup>315<\/sup><\/a><i>Da\u00df er ganz durchtr\u00e4nkt war,<\/i> [und es hei\u00dft:]<a href=\"#fn316\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref316\" role=\"doc-noteref\"><sup>316<\/sup><\/a><i>ich will meinen Buhlen folgen, die mir Brot und Wasser, Wolle und Flachs, \u00d6l und Getr\u00e4nke spenden.<\/i><\/p>\n<p>Bei ihm<a href=\"#fn317\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref317\" role=\"doc-noteref\"><sup>317<\/sup><\/a> war es ja ein Zwangsfall!?<\/p>\n<p>Im Namen des R. Jose b. R. \u1e24oni wurde gelehrt: Auf dem <i>u<\/i> im [Worte] <i>bequma,<\/i> das bei der \u00e4lteren [Tochter<a href=\"#fn318\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref318\" role=\"doc-noteref\"><sup>318<\/sup><\/a> gebraucht wird], befindet sich deshalb ein Punkt, um anzudeuten, da\u00df er es zwar bei ihrem Sichniederlegen nicht gemerkt hatte, wohl aber hatte er es bei ihrem Aufstehen gemerkt.<\/p>\n<p>Was sollte er dann<a href=\"#fn319\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref319\" role=\"doc-noteref\"><sup>319<\/sup><\/a> machen, was geschehen, war ja bereits geschehen!?<\/p>\n<p>Er sollte am folgenden Abend nichts mehr trinken. Rabba trug vor: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn320\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref320\" role=\"doc-noteref\"><sup>320<\/sup><\/a><i>Ein Bruder, der treulos wird der festen Stadt, und Streitigkeiten wie des Palastes Riegel. Ein Bruder, der treulos wird der festen Stadt,<\/i> das ist Lot, der sich von Abraham getrennt hatte; <i>und Streitigkeiten wie des Palastes Riegel,<\/i> denn er rief Zwistigkeiten zwischen Jisra\u00e9l und A\u0351mmon<a href=\"#fn321\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref321\" role=\"doc-noteref\"><sup>321<\/sup><\/a> hervor, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn322\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref322\" role=\"doc-noteref\"><sup>322<\/sup><\/a><i>Ein A\u0351mmoniter und ein Mo\u00e1biter soll nicht in die Gemeinde des Herrn kommen.<\/i> Raba, nach anderen R. Ji\u00e7\u1e25aq, trug vor: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn323\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref323\" role=\"doc-noteref\"><sup>323<\/sup><\/a><i>nach der Wollust strebt, wer sich trennt, und gegen jeglichen Rat w\u00e4lzt er sich einher. Nach der Wollust strebt, wer sich trennt,<\/i> das ist Lo\u1e6d, der sich von Abraham getrennt hatte; <i>gegen jeglichen Rat w\u00e4lzt er sich einher,<\/i> dessen Schande in den Bet- und Lehrh\u00e4usern auf gedeckt<a href=\"#fn324\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref324\" role=\"doc-noteref\"><sup>324<\/sup><\/a> wurde, denn wir haben gelernt, das Verbot betreffend die A\u0351mmoniter und der Mo\u00e1biter bestehe ewig. U\u0351la sagte: Tamar hurte und Zimri hurte; Tamar hurte und K\u00f6nige und Propheten kamen aus ihr hervor, Zimri hurte und viele Myriaden von Jisra\u00e9l fielen durch ihn. R. Na\u1e25man b. Ji\u00e7\u1e25aq sagte: Besser ist eine gutgemeinte S\u00fcnde als ein nicht gut gemeintes gutes Werk, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn325\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref325\" role=\"doc-noteref\"><sup>325<\/sup><\/a><i>gepriesen vor anderen Weibern sei Jae\u0351l<a href=\"#fn326\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref326\" role=\"doc-noteref\"><sup>326<\/sup><\/a><\/i>, <i>das Weib \u1e24ebers, des Qeniters, vor den Weibern im Zelte sei sie gepriesen,<\/i> und unter \u2018Weibern im Zelte\u2019 sind Sara, Ribqa, Rahel und Lea zu verstehen.<\/p>\n<p>Dem ist ja aber nicht so, R. Jehuda sagte ja im Namen Rabhs, da\u00df man sich stets mit der Tora und guten Werken befasse, auch nicht um ihrer selbst willen, denn dadurch kommt man dazu, es um ihrer selbst willen zu tun!?<\/p>\n<p>Sage: [sie sei] wie ein nicht gutgemeintes gutes Werk. R. Jo\u1e25anan sagte: Sieben Beschlafungen vollzog dieser Frevler in jener Stunde, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn327\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref327\" role=\"doc-noteref\"><sup>327<\/sup><\/a><i>zwischen ihren F\u00fc\u00dfen kniete er, fiel hin, lag da<\/i><a href=\"#fn328\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref328\" role=\"doc-noteref\"><sup>328<\/sup><\/a><i>&amp;c.<\/i><\/p>\n<p>Sie hatte ja aber einen Genu\u00df von der S\u00fcnde!? R. Jo\u1e25anan erwiderte im Namen des R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj : Selbst die Wohltat der Frevler ist ein \u00dcbel f\u00fcr die Frommen. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Stets befasse man sich mit der Tora und guten Werken, auch nicht um ihrer selbst willen, denn dadurch kommt man dazu, es um ihrer selbst willen zu tun. Als Belohnung f\u00fcr die zweiundvierzig Opfer, die Balaq auf dem Altar darbrachte, war es ihm beschieden, da\u00df aus ihm Ruth hervorging. R. Jose b. R. \u1e24anina sagte n\u00e4mlich, Ruth war eine Tochter E\u0351glons, des Enkelsohnes Balaqs, des K\u00f6nigs von Mo\u00e1b. R. \u1e24ija b. Abba sagte im Namen R. Jo\u1e25anans: Woher da\u00df der Heilige, gepriesen sei er, nicht einmal den Lohn f\u00fcr ein gutes Wort k\u00fcrze? Von der Tochter Lo\u1e6ds; die \u00e4ltere nannte [ihren Sohn] Mo\u00e1b<a href=\"#fn329\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref329\" role=\"doc-noteref\"><sup>329<\/sup><\/a>, daher sprach der Heilige, gepriesen sei er, zu ihm :<a href=\"#fn330\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref330\" role=\"doc-noteref\"><sup>330<\/sup><\/a><i>befehde die Mo\u00e1biter nicht und lasse dich in keinen Krieg mit ihnen ein,<\/i> nur in einen Krieg sollte er sich mit ihnen nicht einlassen,<\/p>\n<h2 id=\"daf_11a\">Daf 11a<\/h2>\n<p>wohl aber durfte er ihnen Frondienst auferlegen; die j\u00fcngere aber nannte [ihren Sohn] Ben A\u0351mmi<a href=\"#fn331\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref331\" role=\"doc-noteref\"><sup>331<\/sup><\/a>, daher sprach der Heilige, gepriesen sei er, zu Mo\u0161e :<a href=\"#fn332\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref332\" role=\"doc-noteref\"><sup>332<\/sup><\/a><i>befehde sie nicht und streite nicht mit ihnen,<\/i> ganz und gar nicht. R. \u1e24ija b. Abin sagte im Namen des R. Jeho\u0161ua\u0351 b. Qor\u1e25a: Man beeile sich stets zu einem guten Werke, denn als Belohnung f\u00fcr die eine Nacht, um die die \u00e4ltere der j\u00fcngeren zuvorgekommen war, ward es ihr beschieden, vier Generationen fr\u00fcher zur K\u00f6nigsw\u00fcrde zu gelangen<a href=\"#fn333\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref333\" role=\"doc-noteref\"><sup>333<\/sup><\/a>. Die Rabbanan lehrten :<a href=\"#fn334\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref334\" role=\"doc-noteref\"><sup>334<\/sup><\/a><i>Von den Leuten des Volkes,<\/i> ausgenommen der Gesalbte; <i>von den Leuten des Volkes,<\/i> ausgenommen der F\u00fcrst. Sie sind ja bereits ausgeschieden worden, der Gesalbte, indem er einen Farren darzubringen hat, und der F\u00fcrst, indem er einen Ziegenbock darzubringen hat!? Man k\u00f6nnte glauben, der Gesalbte bringe bei Unkenntnis der Sache und Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung einen Farren und bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung allein ein Schaf oder eine Ziege<a href=\"#fn335\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref335\" role=\"doc-noteref\"><sup>335<\/sup><\/a> dar, so hei\u00dft es: <i>von den Leuten des Volkes,<\/i> ausgenommen der Gesalbte; <i>von den Leuten des Volkes,<\/i> ausgenommen der F\u00fcrst<a href=\"#fn336\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref336\" role=\"doc-noteref\"><sup>336<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rlich ist dies hinsichtlich des Gesalbten, der F\u00fcrst aber bringt ja auch bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung [ein Opfer]<a href=\"#fn337\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref337\" role=\"doc-noteref\"><sup>337<\/sup><\/a> dar!? R. Zebid erwiderte im Namen Rabas: Dies gilt von dem Falle, wenn er ein olivengro\u00dfes St\u00fcck Talg gegessen hat, als er noch Gemeiner war, und nachdem er [zum F\u00fcrsten] eingesetzt worden ist, sich bewu\u00dft wird; man k\u00f6nnte glauben, er bringe ein Schaf oder eine Ziege<a href=\"#fn338\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref338\" role=\"doc-noteref\"><sup>338<\/sup><\/a> dar, so lehrt er uns.<\/p>\n<p>Allerdings nach R. \u0160imo\u0351n, nach dem man sich nach dem Bewu\u00dftwerden richte, wie ist es aber nach den Rabbanan zu erkl\u00e4ren, nach welchen man sich nach der S\u00fcndenbegehung zu richten<a href=\"#fn339\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref339\" role=\"doc-noteref\"><sup>339<\/sup><\/a> hat !? Vielmehr, erkl\u00e4rte R. Zebid im Namen Rabas, dies gilt von dem Falle, wenn er Talg im Quantum einer halben Olive gegessen hat, als er noch Gemeiner war, und nachdem er [zum F\u00fcrsten] eingesetzt worden ist, es erg\u00e4nzt hat und sich bewu\u00dft wird; man k\u00f6nnte glauben, sie seien zu vereinigen und er bringe ein Schaf oder eine Ziege dar, so lehrt er uns<a href=\"#fn340\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref340\" role=\"doc-noteref\"><sup>340<\/sup><\/a>. Raba fragte R. Na\u1e25man: Gilt die F\u00fcrstenw\u00fcrde als Unterbrechung? Wenn er zum Beispiel Talg im Quantum einer halben Olive als Gemeiner gegessen hat, und nachdem er [zum F\u00fcrsten] eingesetzt worden war und zur\u00fcckgetreten ist, es erg\u00e4nzt hat; werden sie nur in jenem Falle<a href=\"#fn341\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref341\" role=\"doc-noteref\"><sup>341<\/sup><\/a> nicht vereinigt, da er die eine H\u00e4lfte als Gemeiner und die andere H\u00e4lfte als F\u00fcrst gegessen hat, w\u00e4hrend er in diesem Falle beide H\u00e4lften als Gemeiner gegessen hat, oder gibt es hierbei keinen Unterschied?<\/p>\n<p>Dies ist aus dem zu entscheiden, was U\u0351la im Namen R. Jo\u1e25anans gesagt hat: wenn jemand Talg gegessen und dieserhalb ein Opfer abgesondert hat, dann abtr\u00fcnnig wurde und sich darauf bekehrt hat, so wird [das Opfer], da es zur\u00fcckgesetzt worden war, vollst\u00e4ndig verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Ist es denn gleich: ein Abtr\u00fcnniger ist ja zur Darbringung eines Opfers \u00fcberhaupt nicht geeignet, w\u00e4hrend dieser zur Darbringung eines Opfers geeignet ist !? R. Zera fragte R. \u0160e\u0161eth: Wie ist es, wenn er als Gemeiner etwas gegessen hat, wor\u00fcber [sp\u00e4ter] ein Zweifel entsteht, ob es nicht Talg war, und er [zum F\u00fcrsten] eingesetzt wurde und sich darauf des Zweifels bewu\u00dft wird? Nach den Rabbanan, nach welchen man sich nach der S\u00fcndenbegehung richte, ist dies nicht fraglich, er mu\u00df dann ein Schwebe-Schuldopfer darbringen, fraglich ist es nur nach R. \u0160imo\u0351n; gilt die Ver\u00e4nderung auch beim Zweifelhaften, wie beim Zweifellosen, oder aber gilt sie nur beim Zweifellosen, da er<a href=\"#fn342\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref342\" role=\"doc-noteref\"><sup>342<\/sup><\/a> ein ganz anderes Opfer darzubringen hat, nicht aber beim [Zweifelhaften], da er kein anderes Opfer darzubringen hat, und er mu\u00df somit ein Schwebe-Schuldopfer darbringen?<\/p>\n<p>Dies bleibt unentschieden. Die Rabbanan lehrten: <i>Von den Leuten des Volkes,<\/i> ausgenommen ist der Abtr\u00fcnnige. R. \u0160imo\u0351n b. R. Jose sagte im Namen R. \u0160imo\u0351ns :<a href=\"#fn343\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref343\" role=\"doc-noteref\"><sup>343<\/sup><\/a><i>Die nicht ausge\u00fcbt werden sollen, und versehentlich sich vergeht;<\/i> wer aus eigenem Bewu\u00dftwerden Bu\u00dfe tut, bringt wegen seines Versehens ein Opfer dar, wer nicht aus eigenem Bewu\u00dftwerden Bu\u00dfe tut, bringt wegen seines Versehens kein Opfer dar.<\/p>\n<p>Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen!? R. Hamnuna erwiderte: Ein Unterschied besteht zwischen ihnen bei einem, der aus Abtr\u00fcnnigkeit Talg i\u00dft, ob er ein Opfer wegen des Essens von Blut darbringt; einer ist der Ansicht, da er hinsichtlich des Talges abtr\u00fcnnig ist, gelte er als abtr\u00fcnnig auch hinsichtlich des Blutes, und einer ist der Ansicht, hinsichtlich des Blutes tut er ja Bu\u00dfe aus eigenem Bewu\u00dftwerden.<\/p>\n<p>Raba sagte ja aber, alle seien der Ansicht, wer hinsichtlich des Talges abtr\u00fcnnig ist, gelte nicht als abtr\u00fcnnig auch hinsichtlich des Blutes !?<\/p>\n<p>Vielmehr, sie streiten \u00fcber einen, der Aas aus Gier<a href=\"#fn344\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref344\" role=\"doc-noteref\"><sup>344<\/sup><\/a> i\u00dft; wenn ihm [Fett] mit Talg vertauscht worden ist und er ihn gegessen hat. Einer ist der Ansicht, da er es aus Gier auch absichtlich i\u00dft, gelte er [auch in diesem Falle] als Abtr\u00fcnniger, und einer ist der Ansicht, da er, wenn, er Erlaubtes findet, nicht Verbotenes i\u00dft, gelte er nicht als Abtr\u00fcnniger. Die Rabbanan lehrten: Hat er Talg gegessen, so ist er ein Abtr\u00fcnniger; ein Abtr\u00fcnniger ist derjenige, der Aas, Totverletztes, Ekel- und Kriechtiere i\u00dft und Libationswein, trinkt. R. Jose b. R. Jehuda sagt, auch wer Mischgewebe<a href=\"#fn345\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref345\" role=\"doc-noteref\"><sup>345<\/sup><\/a> anhat. Der Meister sagte: Hat er Talg gegessen, so ist er ein Abtr\u00fcnniger; ein Abtr\u00fcnniger ist derjenige, der Aas &amp;c.\u00a0i\u00dft. Wie meint<a href=\"#fn346\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref346\" role=\"doc-noteref\"><sup>346<\/sup><\/a> er es? Rabba b. Bar \u1e24ana erwiderte im Namen R. Jo\u1e25anans: Er meint es wie folgt: i\u00dft er Talg aus Gier, so ist er ein Abtr\u00fcnniger, wenn aber aus Trotz, so ist er ein Min\u00e4er<a href=\"#fn347\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref347\" role=\"doc-noteref\"><sup>347<\/sup><\/a>; und ohne weiteres als Min\u00e4er gilt ein Abtr\u00fcnniger, der Aas und Totverletztes<a href=\"#fn348\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref348\" role=\"doc-noteref\"><sup>348<\/sup><\/a> i\u00dft und Libationswein trinkt. R. Jose b. Jehuda sagt, auch wer Mischgewebe anhat. Welchen Unterschied gibt es zwischen ihnen?<\/p>\n<p>Ein Unterschied besteht zwischen ihnen beim nur rabbanitisch [verbotenen] Mischgewebe; einer ist der Ansicht, er gelte nur wegen des nach der Tora [verbotenen] als Abtr\u00fcnniger, nicht aber gelte er wegen des [rabbanitisch] verbotenen als Abtr\u00fcnniger, und einer ist der Ansicht, auch wegen des rabbanitisch [verbotenen] Mischgewebes gelte er als Abtr\u00fcnniger, weil das Verbot des Mischgewebes allbekannt ist. Hier\u00fcber streiten R. A\u1e25a und Rabina, einer sagt, wenn er es aus Gier tut, gelte er als Abtr\u00fcnniger, und wenn aus Trotz, sei er Min\u00e4er, und einer sagt, auch wenn aus Trotz, gelte er als Abtr\u00fcnniger; Min\u00e4er sei nur derjenige, der G\u00f6tzendienst treibt. Man wandte ein : Hat er einen Floh oder eine M\u00fccke gegessen, so gilt er als Abtr\u00fcnniger. Solches geschieht ja aus Trotz, und er nennt ihn einen Abtr\u00fcnnigen!?<\/p>\n<p>Dies, wenn er gesagt hat, er wolle nur den Geschmack des Verbotenen kosten. W<small>EH IST UNTER<\/small> F<small>\u00dcRST ZU VERSTEHEN?<\/small> D<small>ER<\/small> K<small>\u00d6NIG<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn349\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref349\" role=\"doc-noteref\"><sup>349<\/sup><\/a><i>Ein F\u00fcrst,<\/i> man k\u00f6nnte glauben, der F\u00fcrst eines Stammes, wie beispielsweise Na\u1e25\u0161on, der Sohn A\u0351mminadabs, so hei\u00dft es hierbei :<a href=\"#fn350\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref350\" role=\"doc-noteref\"><sup>350<\/sup><\/a><i>von den Verboten des Herrn, seines Gottes,<\/i> und dort<a href=\"#fn351\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref351\" role=\"doc-noteref\"><sup>351<\/sup><\/a> hei\u00dft es : <i>auf da\u00df er den<\/i> <i>Herrn, seinen Gott, f\u00fcrchten lerne,<\/i><\/p>\n<h2 id=\"daf_11b\">Daf 11b<\/h2>\n<p>und wie dort der zu verstehen ist, der nur den Herrn, seinen Gott, \u00fcber sich hat, ebenso ist auch hier ein F\u00fcrst zu verstehen, der \u00fcber sich nur den Herrn, seinen Gott, hat. Rabbi fragte R. \u1e24ija: Wie verh\u00e4lt es sich bei mir<a href=\"#fn352\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref352\" role=\"doc-noteref\"><sup>352<\/sup><\/a> hinsichtlich des Ziegenbockes? Dieser erwiderte: Du hast deinen Nebenbuhler<a href=\"#fn353\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref353\" role=\"doc-noteref\"><sup>353<\/sup><\/a> in Babylonien. Er wandte gegen ihn ein: Die jisra\u00e9litischen K\u00f6nige und die davidischen K\u00f6nige bringen besondere Opfer dar!? Dieser erwiderte: Jene waren einander nicht unterworfen, wir aber sind ihnen<a href=\"#fn354\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref354\" role=\"doc-noteref\"><sup>354<\/sup><\/a> unterworfen. R. Saphra lehrte dies wie folgt: Rabbi fragte R. Na\u1e25man: Wie verh\u00e4lt es sich bei mir hinsichtlich des Ziegenbockes? Dieser erwiderte: Von ihnen<a href=\"#fn355\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref355\" role=\"doc-noteref\"><sup>355<\/sup><\/a> hei\u00dft es \u2018Herrscherstab\u2019 und von uns<a href=\"#fn356\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref356\" role=\"doc-noteref\"><sup>356<\/sup><\/a> hei\u00dft es \u2018Gesetzgeber\u2019. Es wird n\u00e4mlich gelehrt :<a href=\"#fn357\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref357\" role=\"doc-noteref\"><sup>357<\/sup><\/a><i>Es wird der Herrscherstab von Jehuda nicht weichen,<\/i> das sind die Exilarchen in Babylonien, die das Volk mit dem Stabe jochen; <i>noch ein Gesetzgeber<\/i> (<i>von<\/i>) <i>zwischen seinen F\u00fc\u00dfen,<\/i> das sind die Kindeskinder Hillels, die Jisra\u00e9i \u00f6ffentlich das Gesetz lehren. <sup>iv<\/sup> <b>U<\/b><small>NTER<\/small> \u2018G<small>ESALBTEN<\/small>\u2019 <small>IST NUR DER MIT DEM<\/small> S<small>ALB\u00d6L GEWEIHTE<\/small> H<small>OCHPRIE STER ZU VERSTEHEN, NICHT ABER DER DURCH DIE<\/small> A<small>MTSKLEIDUNG GEWEIHTE<\/small>.E<small>IN<\/small> U<small>NTERSCHIED ZWISCHEN DEM DURCH DAS<\/small> S<small>ALB\u00d6L GEWEIHTEN UND DEM DURCH DIE<\/small> A<small>MTSKLEIDUNG GEWEIHTEN<\/small> H<small>OCHPRIESTER BESTEHT NUR HINSICHTLICH DES<\/small> F<small>ARREN, DER WEGEN<\/small> [<small>DER<\/small> \u00dc<small>BERTRETUNG VON<\/small>] G<small>EBOTEN DARGEBRACHT<\/small><a href=\"#fn358\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref358\" role=\"doc-noteref\"><sup>358<\/sup><\/a><small>WIRD.<\/small> E<small>IN<\/small> U<small>NTERSCHIED ZWISCHEN DEM DIENSTTUENDEN UND DEM ZUR\u00dcCKGETRETENEN<\/small> [H<small>OCH<\/small>]<small>PRIESTER BESTEHT NUR HINSICHTLICH DES<\/small> F<small>ARREN DES<\/small> V<small>ERS\u00d6HNUNGSTAGES UND DES<\/small> Z<small>EHNTELS<\/small><a href=\"#fn359\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref359\" role=\"doc-noteref\"><sup>359<\/sup><\/a> E<small>PHA.<\/small> B<small>EIDE GLEICHEN EINANDER HINSICHTLICH DES<\/small> D<small>IENSTES AM<\/small> V<small>ERS\u00d6HNUNG STAGE, BEIDEN IST ES GEBOTEN, EINE<\/small> J<small>UNGFRAU ZU HEIRATEN, BEIDEN IST EINE<\/small> W<small>ITWE VERBOTEN, BEIDE D\u00dcRFEN SICH AN<\/small> [<small>DEN<\/small> L<small>EICHEN<\/small>] <small>IHRER<\/small> V<small>ERWANDTEN NICHT VERUNREINIGEN, NOCH D\u00dcRFEN SIE SICH DAS<\/small> H<small>AAR WACHSEN LASSEN UND IHRE<\/small> K<small>LEIDER<\/small><a href=\"#fn360\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref360\" role=\"doc-noteref\"><sup>360<\/sup><\/a><small>EINREISSEN, UND BEIDE VERANLASSEN SIE DIE<\/small> R<small>\u00dcCKKEHR DES<\/small> T<small>ODSCHL\u00c4GERS<\/small><a href=\"#fn361\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref361\" role=\"doc-noteref\"><sup>361<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> Die Rabbanan lehrten: Das Salb\u00f6l, das Mo\u0161e in der W\u00fcste machte, kochte er mit den Wurzeln<a href=\"#fn362\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref362\" role=\"doc-noteref\"><sup>362<\/sup><\/a><\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. Jose sagte : Es w\u00fcrde ja nicht einmal zum Bestreichen der Wurzeln gereicht haben !? Vielmehr weichte man die Wurzeln in Wasser und go\u00df dar\u00fcber das \u00d6l, soda\u00df es den Duft einsog, und wischte es herunter. R. Jehuda erwiderte ihm : Geschah denn beim Salb\u00f6l nur ein Wunder? Es waren von Anfang an nur zw\u00f6lf Log, dennoch wurden damit die Wohnung, die Ger\u00e4te und Ahron samt seinen S\u00f6hnen alle sieben Tage der Einweihung gesalbt, und alles ist noch f\u00fcr die Zukunft aufbewahrt, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn363\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref363\" role=\"doc-noteref\"><sup>363<\/sup><\/a><i>mir geheiligtes Salb\u00f6l soll dieses sein f\u00fcr all eure Geschlechter,<\/i> Ein Anderes lehrt :<a href=\"#fn364\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref364\" role=\"doc-noteref\"><sup>364<\/sup><\/a><i>Und Mo\u0161e nahm das Salb\u00f6l und salbte die Wohnung und alles, was sich in ihr befand.<\/i> R. Jehuda sagte: Mit dem Salb\u00f6l, das Mo\u0161e in der W\u00fcste machte, sind von Anfang bis Ende viele Wunder geschehen. Es waren von Anfang an nur zw\u00f6lf Log, und man beachte, wieviel der Kessel anzieht, wieviel die Wurzeln einsaugen und wieviel das Feuer verzehrt, dennoch wurden damit die Wohnung, die Ger\u00e4te und Ahron samt seinen S\u00f6hnen alle sieben Tage der Einweihung gesalbt, und damit wurden die Hochpriester und die K\u00f6nige gesalbt. Auch ein Hochpriester, der Sohn eines Hochpriesters ist, ben\u00f6tigt der Salbung, nicht aber ist ein K\u00f6nig, der Sohn eines K\u00f6nigs ist, zu salben. Wenn du aber einwendest, weshalb \u0160elomo gesalbt wurde, [es erfolgte dies] wegen der Pr\u00e4tension Adonijas; ebenso Joa\u0161, wegen der A\u0351thalja, und ebenso Jehoa\u1e25az, wegen des Jehojaqim, der \u00e4lter war als er. Und dieses \u00d6l ist noch f\u00fcr die Zukunft aufbewahrt, denn es hei\u00dft: <i>mir geheiligtes Salb\u00f6l soll dieses [ze] sein f\u00fcr all eure Geschlechter;<\/i> der Zahlen wert [des Wortes] <i>ze<\/i> betr\u00e4gt zw\u00f6lf, soviel Log waren es. Der Meister sagte: Auch ein Hochpriester, der Sohn eines Hochpriesters ist, ben\u00f6tigt der Salbung. Woher dies?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft :<a href=\"#fn365\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref365\" role=\"doc-noteref\"><sup>365<\/sup><\/a><i>und der Priester, der von seinen S\u00f6hnen seinerstatt gesalbt wird;<\/i> die Schrift sollte ja sagen: Der Priester, der von seinen S\u00f6hnen seinerstatt ist, wenn es aber gesalbt hei\u00dft, so lehrt dies, da\u00df der Sohn eines Hochpriesters, wenn er gesalbt wird, als Hochpriester gilt, wenn aber nicht, so gilt er nicht als Hochpriester. Der Meister sagte : Ein K\u00f6nig aber, der Sohn eines K\u00f6nigs ist, ist nicht zu salben. Woher dies? R. A\u1e25a b. Ja\u0351qob erwiderte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn366\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref366\" role=\"doc-noteref\"><sup>366<\/sup><\/a><i>damit er lange lebe in seiner Herrschaft &amp;c.,<\/i> dies ist eine Erbschaft.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df, wenn Pr\u00e4tendenten vorhanden sind, die Salbung erforderlich ist und der K\u00f6nig nicht nach Belieben die Herrschaft seinem Sohne vererben kann? R. Papa erwiderte: Es hei\u00dft:<a href=\"#fn367\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref367\" role=\"doc-noteref\"><sup>367<\/sup><\/a><i>er und seine S\u00f6hne in Jisra\u00e9l;<\/i> wenn Frieden in Jisra\u00e9l ist, hei\u00dft es: <i>er und seine S\u00f6hne ;<\/i> selbst ohne Salbung. Es wird gelehrt: Auch Jehu, der Sohn Nim\u0161is, wurde nur wegen der Pr\u00e4tension Jorams gesalbt.<\/p>\n<p>Es sollte ja schon der Umstand ausreichen, da\u00df er der erste<a href=\"#fn368\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref368\" role=\"doc-noteref\"><sup>368<\/sup><\/a> war!?<\/p>\n<p>Die Lehre ist l\u00fcckenhaft und mu\u00df wie folgt lauten : die K\u00f6nige des Davidischen Hauses salbte man, die K\u00f6nige des Jisra\u00e9litischen Hauses salbte man nicht.<\/p>\n<p>Woher dies? Raba erwiderte: Es hei\u00dft :<a href=\"#fn369\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref369\" role=\"doc-noteref\"><sup>369<\/sup><\/a><i>auf, salbe ihn, denn dieser &amp;c.,<\/i> dieser ben\u00f6tigt der Salbung, die anderen aber nicht. Der Meister sagte: Auch Jehu, der Sohn Nimsis, wurde nur wegen der Pr\u00e4tension Jorams gesalbt. Sollte man denn wegen der Pr\u00e4tension Jorams, des Sohnes A\u1e25a\u0351bs, eine Veruntreuung<a href=\"#fn370\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref370\" role=\"doc-noteref\"><sup>370<\/sup><\/a> am Salb\u00f6l begangen haben !?<\/p>\n<p>Wie R. Papa erkl\u00e4rt<a href=\"#fn371\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref371\" role=\"doc-noteref\"><sup>371<\/sup><\/a> hat, mit reinem Balsam\u00f6l, ebenso erfolgte es auch da mit reinem Balsam\u00f6l<a href=\"#fn372\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref372\" role=\"doc-noteref\"><sup>372<\/sup><\/a>. \u00abUnd ebenso Jehoa\u1e25az, wegen des Jehojaqim, der \u00e4lter war als er.\u00bb War er denn \u00e4lter als er, es hei\u00dft ja:<a href=\"#fn373\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref373\" role=\"doc-noteref\"><sup>373<\/sup><\/a><i>und die S\u00f6hne Jo\u0161ijahus waren Jo\u1e25anan, der Erstgeborene, Jehojaqim, der zweite, \u00c7idqijahu, der dritte, und \u0160allum, der vierte,<\/i> und R. Jo\u1e25anan sagte, \u0160allum sei mit \u00c7idqijahu und Jo\u1e25anan sei mit Jehoahiaz identisch!?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich war Jehojaqim \u00e4lter, nur hei\u00dft jener deshalb Erstgeborener, weil er hinsichtlich der Thronfolge als Erstgeborener galt.<\/p>\n<p>Erhalten denn die J\u00fcngern die K\u00f6nigsw\u00fcrde vor den \u00c4lteren, es hei\u00dft ja :<a href=\"#fn374\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref374\" role=\"doc-noteref\"><sup>374<\/sup><\/a><i>aber die K\u00f6nigsw\u00fcrde \u00fcbergab er Jehoram, denn er war der Erstgeborene<\/i>!?<\/p>\n<p>Jehoram f\u00fcllte die Stelle seiner Vorfahren<a href=\"#fn375\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref375\" role=\"doc-noteref\"><sup>375<\/sup><\/a> aus, Jehojaqim f\u00fcllte nicht die Stelle seiner Vorfahren aus. Der Meister sagte: \u0160allum sei mit \u00c7idqijahu und Jo\u1e25anan sei mit Jehoahaz identisch. Er z\u00e4hlt sie ja aber besonders auf, denn es hei\u00dft: <i>der dritte, und der vierte<\/i>!?<\/p>\n<p>Dritter hei\u00dft dritter der S\u00f6hne, und vierter hei\u00dft vierter hinsichtlich der K\u00f6nigsw\u00fcrde; zuerst regierte Jehoa\u1e25az, dann Jehojaqim, dann Jekhonja und dann \u00c7idqijahu. Die Rabbanan lehrten: \u0160allum und \u00c7idqijahu sind identisch, und \u0160allum hei\u00dft er nur deshalb, weil er vollst\u00e4ndig [me\u0161ullam] war in seinen Handlungen. Manche erkl\u00e4ren: \u0160allum [wurde er deshalb genannt], weil in seinen Tagen die Herrschaft des davidischen Hauses aufh\u00f6rte [\u0161alma]. Sein eigentlicher Name war Matanja, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn376\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref376\" role=\"doc-noteref\"><sup>376<\/sup><\/a><i>und der K\u00f6nig von Babel setzte an seiner Statt seinen Oheim Matanja zum K\u00f6nige ein und wandelte seinen Namen um in \u00c7idqijahu.<\/i> Er sprach n\u00e4mlich zu ihm: Gott m\u00f6ge \u00fcber dich ein gerechtes Urteil f\u00e4llen, [jah ja\u00e7diq], wenn du mir abtr\u00fcnnig wirst, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn377\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref377\" role=\"doc-noteref\"><sup>377<\/sup><\/a><i>und er beschwor ihn,<\/i> und ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn378\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref378\" role=\"doc-noteref\"><sup>378<\/sup><\/a><i>auch vom K\u00f6nige Nebukhadne\u00e7ar ward er abtr\u00fcnnig, der ihn doch bei Gott beschworen hatte.<\/i><\/p>\n<h2 id=\"daf_12a\">Daf 12a<\/h2>\n<p>War denn damals<a href=\"#fn379\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref379\" role=\"doc-noteref\"><sup>379<\/sup><\/a> das Salb\u00f6l noch vorhanden, es wird ja gelehrt: Als die Bundeslade versteckt wurde, wurde mit dieser auch das Salb\u00f6l versteckt, das Gef\u00e4\u00df Manna<a href=\"#fn380\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref380\" role=\"doc-noteref\"><sup>380<\/sup><\/a>, der Stab Ahrons mit den Mandeln und Bl\u00fcten<a href=\"#fn381\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref381\" role=\"doc-noteref\"><sup>381<\/sup><\/a> desselben und die Truhe, die die Philister den Jisra\u00e9liten als Geschenk gesandt hatten, wie es hei\u00dft :<a href=\"#fn382\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref382\" role=\"doc-noteref\"><sup>382<\/sup><\/a><i>die goldenen Gegenst\u00e4nde, die ihr als Schuldgabe erstattet habt, legt in die Truhe, an seiner Seite, dann la\u00dft sie ihres Weges ziehen.<\/i> Wer versteckte sie?<\/p>\n<p>Jo\u0161ijahu, der K\u00f6nig von Jehuda, versteckte sie, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn383\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref383\" role=\"doc-noteref\"><sup>383<\/sup><\/a><i>da sprach der K\u00f6nig zu den Priestern, die das Volk unterwiesen, und die im Volke dem Herrn, dem Gott Jisra\u00e9ls, geweiht waren: Setzt die Bundeslade des Herrn [in das Haus], von dem der Herr zu \u0160elomo, dem Sohne Davids, gesagt hat, da\u00df er da seinen Namen werde wohnen lassen; und ihr braucht sie nicht mehr auf der Schulter zu tragen. Dienet nunmehr dem Herrn, eurem Gott, und seinem Volke Jisra\u00e9l.<\/i> Hierzu sagte R. Elea\u0351zar, man entnehme dies<a href=\"#fn384\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref384\" role=\"doc-noteref\"><sup>384<\/sup><\/a> aus den Worten <i>dort, Verwahrung<\/i> und <i>Geschlechter<\/i><a href=\"#fn385\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref385\" role=\"doc-noteref\"><sup>385<\/sup><\/a> beim Gef\u00e4\u00dfe Manna u. beim Stabe Ahrons hei\u00dft es (Ex. 16,33 u. Num. 17,25) <i>Verwahrung,<\/i> u. ferner hei\u00dft es beim Gef\u00e4\u00dfe Manna und beim Salb\u00f6l (Ex. 16,33 u. ib. 30,31) <i>Geschlechter;<\/i> diese Worte dienen als Wortanalogie, aus der entnommen wird, da\u00df sie alle zusammen versteckt wurden.<\/i>!? R. Papa erwiderte: Mit reinem Balsam\u00f6l. Die Rabbanan lehrten: Auf welche Weise salbt man? Die K\u00f6nige in der Art eines Kranzes<a href=\"#fn386\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref386\" role=\"doc-noteref\"><sup>386<\/sup><\/a> und die Priester in der Art eines Chi<a href=\"#fn387\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref387\" role=\"doc-noteref\"><sup>387<\/sup><\/a>. R. Menasja b. Gada erkl\u00e4rte: Nach der Art eines griechischen Khaph; Eines lehrt, man gie\u00dfe ihm das \u00d6l zuerst auf das Haupt und nachher tue man ihm \u00d6l zwischen die Augenbrauen, und dagegen lehrt ein Anderes, man tue ihm zuerst das \u00d6l zwischen die Augenbrauen, und gie\u00dfe ihm nachher \u00d6l auf das Haupt!?<\/p>\n<p>Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm; manche sagen, die Salbung sei bevorzugter, und manche sagen, das Gie\u00dfen sei bevorzugter.<\/p>\n<p>Was ist der Grund desjenigen, welcher sagt, das Gie\u00dfen sei bevorzugter?<\/p>\n<p>Es hei\u00dft :<a href=\"#fn388\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref388\" role=\"doc-noteref\"><sup>388<\/sup><\/a><i>sodann go\u00df er etwas vom Salb\u00f6l auf das Haupt Ahrons und salbte ihn, um ihn zu weihen.<\/i><\/p>\n<p>Was ist der Grund desjenigen, welcher sagt, die Salbung sei bevorzugter?<\/p>\n<p>Er ist der Ansicht, weil diese auch bei den Dienstger\u00e4ten erfolgt<a href=\"#fn389\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref389\" role=\"doc-noteref\"><sup>389<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja aber zuerst <i>go\u00df<\/i> und nachher <i>salbte<\/i>!?<\/p>\n<p>Er meint es wie folgt: er go\u00df es deshalb, um ihn zu salben. Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn390\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref390\" role=\"doc-noteref\"><sup>390<\/sup><\/a><i>Wie das k\u00f6stliche \u00d6l &amp;c.<\/i>, <i>das herabtrieft auf den Bart, den Bart Ahrons &amp;c.<\/i> Zwei Tropfen wie die Perlen hingen am Bart Ahrons. R. Papa sagte : Es wird gelehrt: Wenn er redete, gelangten sie zur\u00fcck zur Bartwurzel. Dieser Sache wegen war Mo\u0161e besorgt, indem er sagte: Vielleicht habe ich, beh\u00fcte und bewahre es, am Salb\u00f6l eine Veruntreuung<a href=\"#fn391\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref391\" role=\"doc-noteref\"><sup>391<\/sup><\/a> begangen. Da ert\u00f6nte eine Hallstimme und sprach: <i>Wie das k\u00f6stliche \u00d6l &amp;c<\/i>.<a href=\"#fn392\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref392\" role=\"doc-noteref\"><sup>392<\/sup><\/a><i>wie der Tau des \u1e24ermon;<\/i> wie man am Tau des \u1e24ermon keine Veruntreuung begeht, ebenso ist am Salb\u00f6l am Barte Ahrons keine Veruntreuung begangen worden. Aber dessenungeachtet war noch Ahron besorgt, indem er sagte: Vielleicht hat nur Mo\u0161e keine Veruntreuung begangen, ich aber habe eine Veruntreuung begangen. Da ert\u00f6nte eine Hallstimme und sprach zu ihm :<a href=\"#fn393\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref393\" role=\"doc-noteref\"><sup>393<\/sup><\/a><i>Siehe, wie sch\u00f6n und lieblich ist es, wenn Br\u00fcder beisammen wohnen;<\/i> wie Mo\u0161e keine Veruntreuung begangen hat, ebenso hast auch du keine Veruntreuung begangen. Die Rabbanan lehrten: Man salbt die K\u00f6nige nur an einer Quelle, damit sich ihre Regierung lange hinziehe, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn394\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref394\" role=\"doc-noteref\"><sup>394<\/sup><\/a><i>da sprach der K\u00f6nig (zu Benajahu) &amp;c<\/i>. R. Ami sagte: Wenn jemand wissen will, ob er das Jahr \u00fcberleben werde oder nicht, so stelle er in den zehn Tagen vom Neujahrstage bis zum Vers\u00f6hnungstage eine brennende Leuchte in ein Haus, in dem kein Zug weht, und wenn sie ganz ausbrennt, so wisse er, da\u00df er das Jahr \u00fcberleben werde. Wenn jemand ein Gesch\u00e4ft unternehmen und wissen will, ob er Gl\u00fcck haben werde oder nicht, so z\u00fcchte er einen Hahn auf den Namen dieses Gesch\u00e4ftes, und wenn er fett und feist wird, so wird er Gl\u00fcck haben. Wenn jemand eine Reise antritt und wissen will, ob er auch heimkehren werde oder nicht, so trete er in ein dunkles Haus ein, und wenn er den Widerschein seines Schattens sieht, so wisse er, da\u00df er auch heimkehren werde. Dies [zu tun] ist jedoch keine Art, denn man k\u00f6nnte dabei den Mut verlieren und Ungl\u00fcck haben. Abajje sagte : Da du nun sagst, Merkzeichen seien von Bedeutung, so pflege man am Neujahrstage K\u00fcrbis, F\u00f6nnkraut, Porree, Mangold und Datteln bei sich zu sehen<a href=\"#fn395\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref395\" role=\"doc-noteref\"><sup>395<\/sup><\/a>. R. Me\u0161ar\u0161eja sprach zu seinen S\u00f6hnen: Wenn ihr zu eurem Lehrer eintreten wollt, um zu lernen, so pr\u00e4pariert vorher eine Mi\u0161na und tretet erst dann ein; und wenn ihr vor ihm sitzt, so schaut auf seinen Mund, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn396\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref396\" role=\"doc-noteref\"><sup>396<\/sup><\/a><i>deine Augen sollen nach deinem Lehrer schauen.<\/i> Und wenn ihr studiert, so studiert an einem Wasserstrome, damit euer Studium sich so hinziehe, wie das Wasser sich hinzieht. Sitzet lieber auf den Misthaufen von Matha Me\u1e25asja<a href=\"#fn397\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref397\" role=\"doc-noteref\"><sup>397<\/sup><\/a> als in den Pal\u00e4sten von Pumbeditha. Besser ist ein stinkender Fisch als Quark, der Felsen sprengt<a href=\"#fn398\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref398\" role=\"doc-noteref\"><sup>398<\/sup><\/a>. <a href=\"#fn399\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref399\" role=\"doc-noteref\"><sup>399<\/sup><\/a><i>Erhoben ist mein Horn,<\/i> nicht aber ist mein Kr\u00fcglein erhoben. David und \u0160elomo waren mit dem Horn<a href=\"#fn400\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref400\" role=\"doc-noteref\"><sup>400<\/sup><\/a> gesalbt worden, und ihre Regierung war von Dauer, \u0160a\u00fal und Jehu waren mit dem Kr\u00fcglein<a href=\"#fn401\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref401\" role=\"doc-noteref\"><sup>401<\/sup><\/a> gesalbt worden und ihre Regierung war nicht von Dauer. D<small>ER MIT DEM<\/small> S<small>ALB\u00d6L GESALBTE<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Die Rabbanan lehrten :<a href=\"#fn402\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref402\" role=\"doc-noteref\"><sup>402<\/sup><\/a><i>Der gesalbte,<\/i> man k\u00f6nnte glauben, der K\u00f6nig, so hei\u00dft es <i>Priester;<\/i> unter <i>Priester<\/i> k\u00f6nnte man verstehen, auch der durch die Amtskleidung geweihte, so hei\u00dft es <i>der gesalbte;<\/i> unter <i>der gesalbte<\/i> k\u00f6nnte man verstehen, auch der Feldpriester, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn403\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref403\" role=\"doc-noteref\"><sup>403<\/sup><\/a><i>und der gesalbte Hochpriester,<\/i> \u00fcber dem es keinen anderen gesalbten gibt.<\/p>\n<p>Wieso geht dies hieraus hervor?<\/p>\n<p>Wie Raba erkl\u00e4rt hat: <i>die H\u00fcfte<\/i>, die rechte der H\u00fcften, ebenso ist auch hier zu erkl\u00e4ren: <i>der gesalbte<\/i>, der bedeutendste unter den gesalbten. Der Meister sagte: <i>der gesalbte,<\/i> man k\u00f6nnte glauben, der K\u00f6nig. Bringt denn der K\u00f6nig einen Farren dar, er bringt ja einen Ziegenbock dar!?<\/p>\n<p>Dies ist n\u00f6tig; man k\u00f6nnte glauben, bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung bringe er einen Ziegenbock und bei Unkenntnis der Sache<a href=\"#fn404\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref404\" role=\"doc-noteref\"><sup>404<\/sup><\/a> bringe er einen Farren dar, so lehrt er uns. E<small>IN<\/small> U<small>NTERSCHIED ZWISCHEN DEM DURCH DAS<\/small> S<small>ALB\u00d6L GEWEIHTEN<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Unsere Mi\u0161na vertritt also nicht die Ansicht R. Me\u00edrs, denn es wird gelehrt : Der durch die Amtskleidung geweihte bringt wegen der \u00dcbertretung aller Gebote einen Farren dar<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr.<\/p>\n<p>Was ist der Grund R. Me\u00edrs?<\/p>\n<p>Es wird gelehrt: <i>Der gesalbte<\/i>, ich wei\u00df dies nur von dem durch das Salb\u00f6l geweihten, woher dies auch von dem durch die Amtskleidung geweihten? Es hei\u00dft <i>der gesalbte Hochpriester.<\/i><\/p>\n<p>Du hast sie also den Rabbanan addiziert,<\/p>\n<h2 id=\"daf_12b\">Daf 12b<\/h2>\n<p>wie ist demnach der Schlu\u00dfsatz zu erkl\u00e4ren: ein Unterschied zwischen dem diensttuenden und dem zur\u00fcckgetretenen Hochpriester besteht nur hinsichtlich des Farren des Vers\u00f6hnungstages und des Zehntels Epha. Dies vertritt also die Ansicht R. Me\u00edrs!? Es wird n\u00e4mlich gelehrt: Wenn der Hochpriester dienstunf\u00e4hig und an seiner Stelle ein anderer eingesetzt worden war, so bleiben, wenn der erste seinen Dienst wieder antritt, alle Obliegenheiten der Hochpriesterschaft auf dem zweiten ruhen<\/p>\n<p>so R. Me\u00edr. R. Jose sagt, der zweite ist weder Hochpriester noch gemeiner Priester; Hochpriester nicht, wegen der Unvertr\u00e4glichkeit<a href=\"#fn405\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref405\" role=\"doc-noteref\"><sup>405<\/sup><\/a>, und gemeiner Priester ebenfalls nicht, weil man beim Heiligen erh\u00f6ht und nicht erniedrigt. Er vertritt also die Ansicht R. Me\u00edrs. Der Anfangsatz nach den Rabbanan und der Schlu\u00dfsatz nach R. Me\u00edr!? R. \u1e24isda erwiderte: Allerdings, der Anfangsatz nach den Rabbanan und der Schlu\u00dfsatz nach R. Me\u00edr. R. Joseph erwiderte: [Unsere Mi\u0161na] vertritt die Ansicht Rabbis, und er lehrt sie nach beiden Tanna\u00edm. Raba erwiderte: Sie vertritt die Ansicht R. \u0160imo\u0351ns, der in einem Falle der Ansicht R. Me\u00edrs ist und in einem Falle gegen ihn streitet, denn es wird gelehrt: Folgendes, wodurch der Hochpriester sich vom gemeinen Priester unterscheidet: der wegen [\u00dcbertretung] irgend eines Gebotes darzubringende Farre; der Farre des Vers\u00f6hnungstages und das Zehntel Epha; er entbl\u00f6\u00dft nicht das Haar und rei\u00dft die Kleider nicht ein, wohl aber rei\u00dft er sie unten ein, w\u00e4hrend ein Gemeiner sie oben einrei\u00dft; er verunreinigt sich nicht an [der Leiche] seines Verwandten; ihm ist eine Jungfrau [zu heiraten] geboten; ihm ist eine Witwe verboten; er veranla\u00dft die R\u00fcckkehr des Totschl\u00e4gers; er darf als Trauernder Opfer darbringen, jedoch nicht davon essen noch erh\u00e4lt er einen Anteil; er nimmt Anteil am Opferdienste als erster und erh\u00e4lt seinen Anteil als erster; er verrichtet den Dienst in acht Gew\u00e4ndern; alle Dienstverrichtungen am Vers\u00f6hnungstage sind nur durch ihn zul\u00e4ssig; und endlich ist er wegen der Verunreinigung des Tempels und seiner heiligen Opfer frei. Dies alles gilt auch vom durch die vollst\u00e4ndige Amtskleidung geweihten Priester, ausgenommen der wegen [\u00dcbertretung] irgend eines Gebotes darzubringende Farre. Ferner gilt dies alles auch vom provisorischen<a href=\"#fn406\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref406\" role=\"doc-noteref\"><sup>406<\/sup><\/a> Hochpriester, ausgenommen der Farre des Vers\u00f6hnungstages und das Zehntel Epha. Dies alles gilt aber nicht vom Feldpriester, ausgenommen die f\u00fcnf im betreffenden Abschnitte aufgez\u00e4hlten Dinge: er entbl\u00f6\u00dft nicht das Haar und rei\u00dft die Kleider nicht ein, er verunreinigt sich nicht an [der Leiche] seines Verwandten, ihm ist eine Jungfrau zu heiraten geboten, ihm ist eine Witwe verboten, und er veranla\u00dft die R\u00fcckkehr des Totschl\u00e4gers<\/p>\n<p>so R. Jehuda; die Weisen sagen, er veranlasse sie nicht.<\/p>\n<p>Woher, da\u00df diese Lehre von R. \u0160imo\u0351n ist? R. Papa erwiderte: Derjenige, welcher sagt, er sei frei wegen der Verunreinigung des Tempels und seiner heiligen Opfer, ist R. \u0160imo\u0351n.\u00a0\u00abAusgenommen die f\u00fcnf Dinge, die im betreffenden Abschnitte aufgez\u00e4hlt werden.\u00bb Woher dies?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten:<a href=\"#fn407\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref407\" role=\"doc-noteref\"><sup>407<\/sup><\/a><i>Der Priester, der gr\u00f6\u00dfte unter seinen Br\u00fcdern,<\/i> das ist der Hochpriester; <i>auf dessen Haupt das Salb\u00f6l gegossen ward,<\/i> das ist der Feldpriester; <i>dem man die Hand gef\u00fcllt und die Kleider angelegt hat,<\/i> das ist der durch die Amtskleidung geweihte; von diesen allen hei\u00dft es: <i>sein Haupthaar soll er nicht entbl\u00f6\u00dfen, seine Kleider soll er nicht zerrei\u00dfen und zu gar keiner Leiche soll er hineingehen.<\/i> Man k\u00f6nnte glauben, da\u00df sie alle als Trauernde Opfer darbringen d\u00fcrfen, so hei\u00dft es :<a href=\"#fn408\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref408\" role=\"doc-noteref\"><sup>408<\/sup><\/a><i>denn die Weihe des Salb\u00f6ls seines Gottes ruht auf ihm,<\/i> auf ihm, nicht aber auf seinem Genossen. Man k\u00f6nnte nun glauben, da\u00df diesem<a href=\"#fn409\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref409\" role=\"doc-noteref\"><sup>409<\/sup><\/a>, da die Schrift ihn getrennt hat, auch die Heirat einer Jungfrau nicht geboten ist, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn410\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref410\" role=\"doc-noteref\"><sup>410<\/sup><\/a><i>und er.<\/i> [Hier\u00fcber streiten] folgende Tanna\u00edm: <i>Und er soll ein jungfr\u00e4uliches Weib nehmen,<\/i> nachdem die Schrift ihn ausgeschlossen hat, schlie\u00dft sie ihn wieder ein<\/p>\n<p>so R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l. R. A\u0351qiba erkl\u00e4rte: Man w\u00fcrde dies gewu\u00dft haben nur von einem, der wegen Samenergusses<a href=\"#fn411\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref411\" role=\"doc-noteref\"><sup>411<\/sup><\/a> zur\u00fcckgetreten ist, nicht aber von einem, der wegen eines Gebrechens zur\u00fcckgetreten<a href=\"#fn412\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref412\" role=\"doc-noteref\"><sup>412<\/sup><\/a> ist, so hei\u00dft es: <i>und er.<\/i> Raba fragte R. Na\u1e25man: Darf der Gesalbte, wenn er auss\u00e4tzig geworden<a href=\"#fn413\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref413\" role=\"doc-noteref\"><sup>413<\/sup><\/a> ist, eine Witwe heiraten? Er wu\u00dfte es nicht. Einst warf R. Papa diese Frage auf, da sprach Hona, Sohn des R. Na\u1e25man, zu R. Papa: Wir haben gelernt: Man w\u00fcrde dies gewu\u00dft haben nur von einem, der wegen Samenergusses zur\u00fcckgetreten ist, nicht aber von einem, der wegen eines Gebrechens zur\u00fcckgetreten ist, so hei\u00dft es: <i>und er.<\/i> Da stand er auf und k\u00fc\u00dfte ihn aufs Haupt, und er gab ihm seine Tochter. <sup>v<\/sup> <b>D<\/b><small>ER<\/small> H<small>OCHPRIESTER REISST DAS<\/small> G<small>EWAND UNTEN EIN UND DER GEMEINE OBEN.<\/small> D<small>ER<\/small> H<small>OCHPRIESTER DARF ALS<\/small> T<small>RAUERNDER<\/small> O<small>PFER DARBRINGEN, JEDOCH NICHT DAVON ESSEN, DER GEMEINE DARF WEDER DARBRINGEN NOCH ESSEN.<\/small><\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> Raba sagte: \u2018Unten\u2019 ist w\u00f6rtlich unten zu verstehen und \u2018oben\u2019 ist w\u00f6rtlich oben zu verstehen. \u0160emu\u00e9l aber sagte: \u2018Unten\u2019 ist unterhalb des Kragens zu verstehen und \u2018oben\u2019 ist oberhalb des Kragens zu verstehen, in beiden F\u00e4llen an der Hals\u00f6ffnung. Man wandte ein: Wegen jedes anderen Toten darf man, wenn man will, die Hals\u00f6ffnung teilen, und wenn man will, nicht teilen, wegen eines Vaters und einer Mutter aber mu\u00df man sie teilen. Wenn ein solcher Ri\u00df in anderen F\u00e4llen g\u00fcltig ist, so sollte doch diesem<a href=\"#fn414\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref414\" role=\"doc-noteref\"><sup>414<\/sup><\/a> auch ein solcher verboten sein!?<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l ist der Ansicht R. Jehudas, welcher sagt, ein Ri\u00df, der die Hals\u00f6ffnung nicht teilt, sei nur ein Scheinri\u00df.<\/p>\n<p>Ist R. Jehuda denn der Ansicht, dem Hochpriester sei das Einrei\u00dfen geboten, es wird ja gelehrt: Hie\u00dfe es: das Haupthaar soll er nicht entbl\u00f6\u00dfen und das Kleid soll er nicht einrei\u00dfen, so k\u00f6nnte man glauben, die Schrift spreche vom Haupthaare und vom Kleide<a href=\"#fn415\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref415\" role=\"doc-noteref\"><sup>415<\/sup><\/a> einer Ehebruchsverd\u00e4chtigen, daher hei\u00dft es: <i>sein Haupthaar soll er nicht entbl\u00f6\u00dfen und seine Kleider soll er nicht einrei\u00dfen,<\/i> das Entbl\u00f6\u00dfen und das Einrei\u00dfen ist ihm ganz und gar verboten<\/p>\n<p>so R. Jehuda. R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9l sagt, er d\u00fcrfe nicht einrei\u00dfen, wie andere Leute einzurei\u00dfen pflegen, vielmehr rei\u00dfe er sie unten ein, w\u00e4hrend Gemeine sie oben einrei\u00dfen !?<\/p>\n<p>\u0160emu\u00e9l ist in einer Hinsicht der Ansicht R. Jehudas und in einer Hinsicht streitet er gegen ihn. <sup>vi<\/sup> <b>A<\/b><small>LLES, WAS \u00d6FTER ALS DAS ANDERE IST, GEHT DIESEM AUCH VOR, UND ALLES, WAS HEILIGER ALS DAS ANDERE IST, GEHT DIESEM AUCH VOR<\/small>. W<small>ENN DER<\/small> F<small>ARRE DES<\/small> G<small>ESALBTEN UND DER<\/small> F<small>ARRE DER<\/small> G<small>EMEINDE DASTEHEN, SO GEHT DER<\/small> F<small>ARRE DES<\/small> G<small>ESALBTEN DEM<\/small> F<small>ARREN DER<\/small> G<small>EMEINDE IN ALL SEINEN<\/small> V<small>ERRICHTUNGEN VOR.<\/small><\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> Woher dies? Abajje erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn416\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref416\" role=\"doc-noteref\"><sup>416<\/sup><\/a><i>au\u00dfer dem Morgen-Brandopfer, das als best\u00e4ndiges Brandopfer dargebracht wird;<\/i> wenn es schon <i>Morgen-Brandopfer<\/i> hei\u00dft, wozu hei\u00dft es noch <i>best\u00e4ndiges Brandopfer<\/i>?<\/p>\n<p>Damit sagt der Allbarmherzige, was \u00f6fter vorkommt, gehe\u00b7 auch voran<a href=\"#fn417\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref417\" role=\"doc-noteref\"><sup>417<\/sup><\/a>. W<small>AS HEILIGER ALS DAS ANDERE IST, GEHT DIESEM AUCH VOR.<\/small> Woher dies?<\/p>\n<p>In der Schule R. Ji\u0161ma\u0351\u00e9ls wurde gelehrt :<a href=\"#fn418\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref418\" role=\"doc-noteref\"><sup>418<\/sup><\/a><i>Du sollst ihn heilig halten,<\/i> bei jeder heiligen Handlung; er beginne zuerst, er spreche den Segen<a href=\"#fn419\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref419\" role=\"doc-noteref\"><sup>419<\/sup><\/a> zuerst, und er erhalte eine gute Portion zuerst.<\/p>\n<h2 id=\"daf_13a\">Daf 13a<\/h2>\n<p>W<small>ENN DER<\/small> F<small>ARRE DES<\/small> G<small>ESALBTEN UND DER<\/small> F<small>ARRE DER<\/small> G<small>EMEINDE<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Dort haben wir gelernt: Sieben Tage vor dem Vers\u00f6hnungstage lasse man den Hochpriester sich aus seinem Hause nach der Beamtenkammer zur\u00fcckziehen. Ferner halte man f\u00fcr ihn noch einen anderen Priester in Bereitschaft, weil er untauglich werden kann; R. Jehuda sagt, man halte f\u00fcr ihn auch eine andere Frau in Bereitschaft, weil seine Frau sterben kann, und es hei\u00dft :<a href=\"#fn420\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref420\" role=\"doc-noteref\"><sup>420<\/sup><\/a><i>er soll S\u00fchne schaffen sich und seinem Hause,<\/i> und unter Haus ist die Frau zu verstehen. Man entgegnete ihm: Demnach hat die Sache kein Ende. Dort haben wir gelernt: Sieben Tage vor dem Verbrennen der [roten] Kuh<a href=\"#fn421\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref421\" role=\"doc-noteref\"><sup>421<\/sup><\/a> lasse man den Hochpriester sich aus seiner Wohnung zur\u00fcckziehen<a href=\"#fn422\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref422\" role=\"doc-noteref\"><sup>422<\/sup><\/a>&amp;c.\u00a0Woher dies<a href=\"#fn423\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref423\" role=\"doc-noteref\"><sup>423<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Die Rabbanan lehrten :<a href=\"#fn424\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref424\" role=\"doc-noteref\"><sup>424<\/sup><\/a><i>Und er soll mit dem Farren verfahren, wie er mit dem S\u00fcndopfer-Farren verfuhr, so soll er auch mit diesem verfahren;<\/i> wozu hei\u00dft es weiter :<a href=\"#fn425\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref425\" role=\"doc-noteref\"><sup>425<\/sup><\/a><i>dem ersten<\/i>? Der erste<a href=\"#fn426\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref426\" role=\"doc-noteref\"><sup>426<\/sup><\/a> geht dem Farren der Gemeinde in all seinen Verrichtungen vor. Die Rabbanan lehrten: Wenn der Farre des gesalbten Hochpriesters und der Farre der Gemeinde dastehen, so geht der Farre des gesalbten Hochpriesters in all seinen Verrichtungen dem Farren der Gemeinde vor; denn da der Gesalbte S\u00fchne schafft und die Gemeinde S\u00fchne erh\u00e4lt, so ist es richtig, da\u00df der S\u00fchneschaffende dem S\u00fchneerhaltenden vorgehe; und ebenso hei\u00dft es auch:<a href=\"#fn427\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref427\" role=\"doc-noteref\"><sup>427<\/sup><\/a><i>er soll S\u00fchne schaffen sich, seinem Hause und der ganzen Gemeinde Jisra\u00e9l.<\/i> Der Farre der Gemeinde wegen [einer S\u00fcnde bei] Unkenntnis eines Gesetzes geht dem Farren wegen G\u00f6tzendienstes vor, denn das leine ist ein S\u00fcndopfer und das andere ist ein Brandopfer. Es wird n\u00e4mlich gelehr<i>t<\/i>:<a href=\"#fn428\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref428\" role=\"doc-noteref\"><sup>428<\/sup><\/a><i>Er soll die zum S\u00fcndopfer bestimmte zuerst darbringen,<\/i> was lehrt dies? Wollte man sagen, dies lehre, da\u00df das S\u00fcndopfer zuerst [herzurichten sei], so hei\u00dft es ja bereits: <a href=\"#fn429\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref429\" role=\"doc-noteref\"><sup>429<\/sup><\/a><i>und das andere soll er zum Brandopfer herrichten, nach Vorschrift;<\/i> dies ist vielmehr eine Hauptnorm, da\u00df alle S\u00fcndopfer stets den mit ihnen dargebrachten Brandopfern vorgehen. Auch ist es uns \u00fcberliefert, da\u00df selbst das Gefl\u00fcgel-S\u00fcndopfer dem Vieh-Brandopfer vorgehe. Der Farre wegen des G\u00f6tzendienstes geht dem Ziegenbocke wegen des G\u00f6tzendienstes vor.<\/p>\n<p>Weshalb denn, dieser ist ja ein S\u00fcndopfer und jener ein Brandopfer!? Im Westen erkl\u00e4rten sie im Namen des Raba b. Mari: Im [Worte] <i>\u1e25ae\u1e6dath<\/i> beim G\u00f6tzendienste fehlt ein Aleph, denn es wird <i>\u1e25a\u1e6d\u2019th<\/i><a href=\"#fn430\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref430\" role=\"doc-noteref\"><sup>430<\/sup><\/a> geschrieben. Raba erkl\u00e4rte: Bei diesem hei\u00dft es: <i>nach Vorschrift<\/i><a href=\"#fn431\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref431\" role=\"doc-noteref\"><sup>431<\/sup><\/a>. Der Ziegenbock wegen des G\u00f6tzendienstes geht dem Ziegenbocke des F\u00fcrsten vor.<\/p>\n<p>Weshalb?<\/p>\n<p>Jener ist einer Gemeinde und dieser ist eines einzelnen. Der Ziegenbock eines F\u00fcrsten geht der Ziege eines einzelnen vor.<\/p>\n<p>Weshalb?<\/p>\n<p>Jener ist ein F\u00fcrst, dieser ist ein Gemeiner. Die Ziege eines einzelnen geht dem Schafe eines einzelnen vor.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, das Schaf eines einzelnen gehe der Ziege eines einzelnen vor!? Abajje erwiderte: Hier\u00fcber streiten Tanna\u00edm; einer ist der Ansicht, die Ziege sei bevorzugter, denn diese wird auch wegen des G\u00f6tzendienstes dargebracht, und einer ist der Ansicht, das Schaf sei bevorzugter, denn von diesem wird auch der Fettschwanz dargebracht. Die Schwingegarbe<a href=\"#fn432\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref432\" role=\"doc-noteref\"><sup>432<\/sup><\/a> geht dem mit dieser dargebrachten Schafe<a href=\"#fn433\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref433\" role=\"doc-noteref\"><sup>433<\/sup><\/a> vor; die zwei Brote<a href=\"#fn434\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref434\" role=\"doc-noteref\"><sup>434<\/sup><\/a> gehen den mit diesen dargebrachten Schafen vor. Die Regel hierbei ist: was aus Anla\u00df des Tages dargebracht wird, geht dem vor, was wegen der Brote<a href=\"#fn435\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref435\" role=\"doc-noteref\"><sup>435<\/sup><\/a> dargebracht wird. <sup>vii<\/sup> <b>E<\/b><small>IN<\/small> M<small>ANN GEHT EINER<\/small> F<small>RAU VOR HINSICHTLICH DER<\/small> L<small>EBENSRETTUNG UND DER<\/small> W<small>IEDERBRINGUNG EINER VERLORENEN<\/small> S<small>ACHE; EINE<\/small> F<small>RAU GEHT EINEM<\/small> M<small>ANNE VOR HINSICHTLICH DER<\/small> B<small>EKLEIDUNG UND DER<\/small> B<small>EFREIUNG AUS DER<\/small> G<small>EFANGENSCHAFT; SIND SIE ABER<\/small><a href=\"#fn436\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref436\" role=\"doc-noteref\"><sup>436<\/sup><\/a><small>BEIDE DER<\/small> S<small>CH\u00c4NDUNG AUSGESETZT, SO GEHT DER<\/small> M<small>ANN DER<\/small> F<small>RAU VOR.<\/small><\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> Die Rabbanan lehrten: Wenn er selbst, sein Vater und sein Lehrer sich in der Gefangenschaft befinden, so geht er selbst seinem Lehrer und sein Lehrer seinem Vater vor; allen zusammen geht seine Mutter vor. Ein Gelehrter geht einem K\u00f6nige vor, denn wenn ein Gelehrter stirbt, so haben wir seinesgleichen nicht mehr, wenn aber ein K\u00f6nig stirbt, so ist jeder Jisra\u00e9lit zur K\u00f6nigsw\u00fcrde geeignet. Ein K\u00f6nig geht einem Hochpriester vor, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn437\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref437\" role=\"doc-noteref\"><sup>437<\/sup><\/a><i>da sprach der K\u00f6nig zu ihnen: Nehmet eures Herrn<\/i><a href=\"#fn438\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref438\" role=\"doc-noteref\"><sup>438<\/sup><\/a><i>Diener mit euch &amp;c.<\/i> Ein Hochpriester geht einem Propheten vor, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn439\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref439\" role=\"doc-noteref\"><sup>439<\/sup><\/a><i>dort soll ihn der Priester \u00c7adoq und der Prophet Nathan salben.<\/i> Ferner hei\u00dft es:<a href=\"#fn440\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref440\" role=\"doc-noteref\"><sup>440<\/sup><\/a><i>h\u00f6re doch, Hochpriester Jeho\u0161ua\u0351, du und deine Genossen &amp;c.<\/i> Man k\u00f6nnte glauben, es waren Gemeine, so hei\u00dft es:<a href=\"#fn441\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref441\" role=\"doc-noteref\"><sup>441<\/sup><\/a><i>denn es sind Wunderm\u00e4nner,<\/i> und unter \u2018Wunder\u2019 ist ein Prophet zu verstehen, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn442\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref442\" role=\"doc-noteref\"><sup>442<\/sup><\/a><i>und er dir ein Zeichen oder ein Wunder zeigt.<\/i> Ein mit dem Salb\u00f6l geweihter Hochpriester geht dem durch die Amtskleidung geweihten vor; ein durch die Amtskleidung geweihter geht einem wegen Samenergu\u00df<a href=\"#fn443\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref443\" role=\"doc-noteref\"><sup>443<\/sup><\/a> von seinem Amte zur\u00fcckgetretenen Gesalbten vor; der wegen Samenergu\u00df von seinem Amte zur\u00fcckgetretene Gesalbte geht dem wegen eines Gebrechens<a href=\"#fn444\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref444\" role=\"doc-noteref\"><sup>444<\/sup><\/a> von seinem Amte zur\u00fcckgetretenen vor; der wegen eines Gebrechens von seinem Amte zur\u00fcckgetretene geht dem Feldpriester<a href=\"#fn445\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref445\" role=\"doc-noteref\"><sup>445<\/sup><\/a> vor; der Feldpriester geht dem Priesterpr\u00e4ses vor; der Priesterpr\u00e4ses geht dem Emarkal<a href=\"#fn446\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref446\" role=\"doc-noteref\"><sup>446<\/sup><\/a> S 1216.<\/i>vor.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft Emarkal? R. \u1e24isda erwiderte : Der alles befiehlt [amar kol]. Der Emarkal geht dem Schatzmeister<a href=\"#fn447\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref447\" role=\"doc-noteref\"><sup>447<\/sup><\/a> vor; der Schatzmeister geht dem Obmann der Priesterwache vor; der Obmann der Priesterwache geht dem Obmann der Tageswache vor; der Obmann der Tageswache geht einem gemeinen Priester vor. Sie fragten: Wer geht von Priesterpr\u00e4ses und Feldpriester hinsichtlich der Verunreinigung<a href=\"#fn448\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref448\" role=\"doc-noteref\"><sup>448<\/sup><\/a> dem anderen vor? Mar Zu\u1e6dra, Sohn des R. Na\u1e25man, erwiderte: Komm und h\u00f6re: Es wird gelehrt: Wenn der Priesterpr\u00e4ses und der Feldpriester zusammen auf dem Wege gehen und einen Pflichttoten<a href=\"#fn449\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref449\" role=\"doc-noteref\"><sup>449<\/sup><\/a> finden, so verunreinige sich lieber der Feldpriester und nicht der Priesterpr\u00e4ses, denn wenn der Hochpriester untauglich wird, so hat der Priesterpr\u00e4ses an seiner Stelle einzutreten und den Dienst zu verrichten.<\/p>\n<p>Es wird ja aber gelehrt, der Feldpriester gehe dem Priesterpr\u00e4ses vor!? Rabina erwiderte: Diese Lehre spricht vom Unterhalte. <sup>viii<\/sup> <b>E<\/b><small>IN<\/small> P<small>RIESTER GEHT EINEM<\/small> L<small>EVITEN VOR, EIN<\/small> L<small>\u00c9VITE EINEM<\/small> J<small>ISRA\u00c9LITEN, EIN<\/small> J<small>ISRA\u00c9LIT EINEM<\/small> H<small>URENKINDE, EIN<\/small> H<small>URENKIND EINEM<\/small> N<small>ATHIN, EIN<\/small> N<small>ATHIN EINEM<\/small> P<small>ROSELYTEN, EIN<\/small> P<small>ROSELYT EINEM FREIGELASSENEN<\/small> S<small>KLAVEN<\/small>. D<small>IES NUR DANN, WENN SIE GLEICHWERTIG SIND, WENN ABER DAS<\/small> H<small>URENKIND EIN<\/small> G<small>ELEHRTER IST UND DER<\/small> H<small>OCHPRIESTER EIN<\/small> U<small>NWISSENDER<\/small><a href=\"#fn450\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref450\" role=\"doc-noteref\"><sup>450<\/sup><\/a>, <small>SO GEHT DAS GELEHRTE<\/small> H<small>URENKIND DEM UNWISSENDEN<\/small> H<small>OCHPRIESTER VOR.<\/small><\/p>\n<p><strong>GEMARA.<\/strong> Ein Priester geht einem Leviten vor, denn es hei\u00dft :<a href=\"#fn451\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref451\" role=\"doc-noteref\"><sup>451<\/sup><\/a><i>die S\u00f6hne A\u0351mrams waren Ahron und Mo\u0161e, Ahron aber wurde ausgesondert, damit er das Hochheilige darbringe.<\/i> Ein Levite geht einem Jisra\u00e9liten vor, denn es hei\u00dft:<a href=\"#fn452\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref452\" role=\"doc-noteref\"><sup>452<\/sup><\/a><i>damals sonderte der Herr den Stamm Levi aus &amp;c.<\/i> Ein Jisra\u00e9lit geht einem Hurenkinde vor, denn der eine ist legitimer Herkunft und der andere ist nicht legitimer Herkunft. Ein Hurenkind geht einem Nathin vor, denn der eine stammt aus einem reinen Samentropfen und der andere stammt aus einem unreinen Samentropfen. Ein Nathin geht einem Proselyten vor, denn der eine wurde mit uns in Heiligkeit gro\u00dfgezogen und der andere wurde nicht mit uns in Heiligkeit gro\u00dfgezogen. Ein Proselyt geht einem freigelassenen Sklaven vor, denn dieser war im Fluche<a href=\"#fn453\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref453\" role=\"doc-noteref\"><sup>453<\/sup><\/a> einbegriffen und jener war nicht im Fluche einbegriffen. D<small>IES NUR DANN, WENN SIE GLEICHWERTIG SIND<\/small> &amp;<small>C<\/small>. Woher dies? R. A\u1e25a b. R. \u1e24anina erwiderte: Die Schrift sagt:<a href=\"#fn454\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref454\" role=\"doc-noteref\"><sup>454<\/sup><\/a><i>sie ist kostbarer als Korallen [peninim],<\/i> als der Hochpriester, der in das Allerinnerste [penim] eintritt. Es wird gelehrt: R. \u0160imo\u0351n b. Jo\u1e25aj sagte: Eigentlich sollte ein freigelassener Sklave einem Proselyten vorgehen, denn der eine ist mit uns in Heiligkeit gro\u00dfgezogen und der andere ist nicht mit uns in Heiligkeit gro\u00dfgezogen, nur war der eine im Fluche einbegriffen, der andere aber war nicht im Fluche einbegriffen. Die Sch\u00fcler fragten R. Elea\u0351zar b. \u00c7adoq: Weshalb sucht jeder eine Proselytin zu heiraten, nicht aber eine freigelassene [Sklavin] zu heiraten? Er erwiderte ihnen: Diese war im Fluche einbegriffen, jene war nicht im Fluche einbegriffen. Eine andere Erkl\u00e4rung: Die eine ist voraussetzlich beh\u00fctet worden, die andere ist voraussetzlich nicht beh\u00fctet worden. Die Sch\u00fcler fragten R. Elea\u0351zar : Weshalb kennt ein Hund seinen Herrn und eine Katze nicht? Er erwiderte ihnen: Wenn derjenige, der etwas i\u00dft, wovon eine Maus gegessen hat, verge\u00dflich wird, um wieviel mehr derjenige, der die Maus selbst i\u00dft. Die Sch\u00fcler fragten R. Elea\u0351zar: Weshalb werden die M\u00e4use von jedem verfolgt<a href=\"#fn455\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref455\" role=\"doc-noteref\"><sup>455<\/sup><\/a>?<\/p>\n<p>Weil sie einen sehr b\u00f6sen Trieb haben.<\/p>\n<p>Inwiefern? Raba erwiderte: Selbst Kleidungsst\u00fccke<a href=\"#fn456\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref456\" role=\"doc-noteref\"><sup>456<\/sup><\/a> zernagen sie.<\/p>\n<h2 id=\"daf_13b\">Daf 13b<\/h2>\n<p>R. Papa erwiderte: Selbst einen Schaufelstil zernagen sie. Die Rabbanan lehrten: F\u00fcnf Dinge verursachen Verge\u00dflichkeit des Studiums: wenn man etwas i\u00dft, wovon eine Maus oder eine Katze gegessen hat; wenn man das Herz von einem Vieh i\u00dft; wenn man h\u00e4ufig Oliven i\u00dft; wenn man vom Waschen zur\u00fcckgebliebenes Wasser trinkt; und wenn man die F\u00fc\u00dfe einen \u00fcber dem anderen w\u00e4scht. Manche sagen, auch wenn man seine Kleider unter das Kopfende legt. F\u00fcnf Dinge erhalten<a href=\"#fn457\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref457\" role=\"doc-noteref\"><sup>457<\/sup><\/a> das Studium : wenn man Weizenbrot<a href=\"#fn458\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref458\" role=\"doc-noteref\"><sup>458<\/sup><\/a> i\u00dft, und um so mehr Weizen selbst; wenn man gebackene<a href=\"#fn459\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref459\" role=\"doc-noteref\"><sup>459<\/sup><\/a> Eier ohne Salz i\u00dft; wenn man h\u00e4ufig Oliven\u00f6l i\u00dft; wenn man h\u00e4ufig Wein und Spezereien genie\u00dft; und wenn man vom Kneten zur\u00fcckgebliebenes Wasser trinkt. Manche sagen, auch wenn man den Finger in Salz tunkt und i\u00dft. \u00abWenn man h\u00e4ufig Oliven\u00f6l i\u00dft.\u00bb Dies ist eine St\u00fctze f\u00fcr R. Jo\u1e25anan, denn R. Jo\u1e25anan sagte: Wie Oliven ein siebzigj\u00e4hriges Studium vergessen machen, so l\u00e4\u00dft Oliven\u00f6l ein siebzigj\u00e4hriges Studium zur\u00fcckkehren. \u00abWenn man h\u00e4ufig Wein und Spezereien genie\u00dft.\u00bb Dies ist eine St\u00fctze f\u00fcr Raba, denn Raba sagte, Wein und Spezereien haben ihn weise gemacht. \u00abWenn man den Finger in Salz tunkt.\u00bb Re\u0161 Laqi\u0161 sagte: Einen. Hier\u00fcber [streiten] Tanna\u00edm: R. Jehuda sagte, einen und nicht zwei; R. Jose sagte, zwei und nicht drei. Als Merkzeichen diene dir der Goldfinger<a href=\"#fn460\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref460\" role=\"doc-noteref\"><sup>460<\/sup><\/a>. Zehn Dinge sind f\u00fcr das Studium unzutr\u00e4glich: wenn man unter einem Halfter durchgeht, und um so mehr, wenn unter einem Kamel; wenn man zwischen zwei Kamelen durchgeht; wenn man zwischen zwei Frauen durchgeht; wenn eine Frau zwischen zwei M\u00e4nnern durchgeht; wenn man am schlechten Geruche eines Aases vor\u00fcbergeht; wenn man unter einer Br\u00fccke durchgeht, unter der vierzig Tage kein Wasser gelaufen ist; wenn man ungen\u00fcgend gekochtes Fleisch i\u00dft; wenn man (Fleisch) aus einem Schauml\u00f6ffel i\u00dft; wenn man Wasser aus einem Wasserarm trinkt, der sich durch Gr\u00e4ber hinzieht ; und wenn man in das Gesicht eines Toten schaut. Manche sagen, auch wenn man die Inschriften auf den Gr\u00e4bern liest. Die Rabbanan lehrten: Wenn der F\u00fcrst eintritt, so mu\u00df das ganze Volk aufstehen und darf sich erst dann niedersetzen, wenn er dazu auffordert. Wenn ein Gerichtspr\u00e4sident eintritt, so mu\u00df eine Reihe auf der einen Seite und eine Reihe auf der anderen [aufstehen], bis er sich auf seinen Platz gesetzt hat. Wenn der Obergelehrte eintritt, so steht einer nach dem anderen<a href=\"#fn461\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref461\" role=\"doc-noteref\"><sup>461<\/sup><\/a> auf und setzt sich wieder hin, bis er sich auf seinen Platz gesetzt hat. S\u00f6hne des Obergelehrten und Gelehrte treten, wenn das Volk sie braucht, \u00fcber die K\u00f6pfe des Publikums; ging er zur Notdurft hinaus, so darf er zur\u00fcck eintreten und sich auf seinen Platz<a href=\"#fn462\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref462\" role=\"doc-noteref\"><sup>462<\/sup><\/a> setzen. Die Kinder eines Gelehrten, deren Vater Gemeindeverwalter ist, d\u00fcrfen, wenn sie Verst\u00e4ndnis haben, eintreten und sich vor ihren Vater mit dem R\u00fccken zum Volke gewendet hinsetzen, und wenn sie kein Verst\u00e4ndnis haben, eintreten und sich vor ihren Vater mit dem Gesichte zum Volke gewendet hinsetzen. R. Elea\u0351zar b. R. Ji\u00e7\u1e25aq sagt, auch bei einem Gastmahle schlie\u00dfe man sie an<a href=\"#fn463\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref463\" role=\"doc-noteref\"><sup>463<\/sup><\/a>. \u00abGing er zur Notdurft hinaus, so darf er zur\u00fcck eintreten und sich auf seinen Platz setzen. \u00bb R. Papa sagte : Sie sagten dies nur von der kleinen, nicht aber von der gro\u00dfen, weil er sich vorher untersuchen sollte. R. Jehuda sagte n\u00e4mlich im Namen Rabhs: Man gew\u00f6hne sich stets fr\u00fchmorgens und sp\u00e4tabends<a href=\"#fn464\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref464\" role=\"doc-noteref\"><sup>464<\/sup><\/a> zu gehen, damit man sich nicht zu weit zu entfernen<a href=\"#fn465\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref465\" role=\"doc-noteref\"><sup>465<\/sup><\/a> brauche. Raba sagte: Jetzt aber, bei der allgemeinen Schw\u00e4che, darf er<a href=\"#fn466\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref466\" role=\"doc-noteref\"><sup>466<\/sup><\/a> es, auch wenn er zur gro\u00dfen hinausgegangen war. \u00abR. Elea\u0351zar b. \u00c7adoq sagt, auch bei einem Gastmahle schlie\u00dfe man sie an.\u00bb Raba sagte: Bei Lebzeiten ihres Vaters, und in Gegenwart ihres Vaters. R. Jo\u1e25anan sagte: Jene Lehre stammt aus den Tagen des R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l. R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l war F\u00fcrst, R. Me\u00edr war Obergelehrter und R. Nathan war Gerichtspr\u00e4sident. Wenn R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l eintrat, stand das ganze Publikum vor ihm auf, und wenn R. Me\u00edr und R. Nathan eintraten, stand das ganze Publikum auch vor ihnen auf; da sprach R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l: Sollte es denn gar keinen Unterschied zwischen mir und ihnen geben!? Da setzte er jene Lehre fest. An jenem Tage waren R. Me\u00edr und R. Nathan nicht anwesend, und als sie am folgenden Tag man vor ihnen nicht wie sonst aufstand, fragten sie, was dies bedeute, und man erwiderte ihnen, R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l habe dies angeordnet. Da sprach R. Me\u00edr zu R. Nathan : Ich bin Obergelehrter und du bist Gerichtspr\u00e4sident; wollen wir etwas gegen ihn unternehmen, wie er es gegen uns getan hat. Was wollen wir gegen ihn unternehmen?<\/p>\n<p>Wir wollen ihn auffordern, [den Traktat] U\u0351q\u00e7in vorzutragen, dessen er nicht kundig ist, und da er dies nicht k\u00f6nnen wird, werden wir ihm folgendes vortragen:<a href=\"#fn467\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref467\" role=\"doc-noteref\"><sup>467<\/sup><\/a><i>Wer kann \u00fcber die Macht des Herrn sprechen, sein ganzes Lob erz\u00e4hlen;<\/i> wem geziemt es, \u00fcber die Macht des Herrn zu sprechen? Dem, der sein ganzes Lob erz\u00e4hlen<a href=\"#fn468\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref468\" role=\"doc-noteref\"><sup>468<\/sup><\/a> kann. Sodann werden wir ihn absetzen; ich werde dann Gerichtspr\u00e4sident und du wirst F\u00fcrst werden. Dies h\u00f6rte R. Ja\u0351qob b. Qod\u0161i, und er sagte : Er wird, beh\u00fcte und bewahre, in Besch\u00e4mung geraten. Da ging er und setzte sich hinter den S\u00f6ller des R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l, und er lernte<a href=\"#fn469\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref469\" role=\"doc-noteref\"><sup>469<\/sup><\/a> und wiederholte, lernte und wiederholte. Da sprach jener: Was soll dies bedeuten, vielleicht hat sich, beh\u00fcte und bewahre, etwas im Lehrhause ereignet? Da richtete er seine Aufmerksamkeit darauf und lernte mit. Am folgenden Tage sprachen jene zu ihm: M\u00f6ge doch der Meister kommen und uns aus dem Traktat U\u0351q\u00e7in vortragen. Da begann er und trug vor. Nachdem er geendigt hatte, sprach er zu ihnen: H\u00e4tte ich ihn nicht gelernt, so w\u00fcrdet ihr mich der Besch\u00e4mung ausgesetzt haben. Da befahl er, und man wies sie aus dem Lehrhause. Hierauf schrieben sie ihre Fragen<a href=\"#fn470\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref470\" role=\"doc-noteref\"><sup>470<\/sup><\/a> auf, und warfen sie ins Lehrhaus; wurden sie beantwortet, so waren sie erledigt, und wurden sie nicht beantwortet, so schrieben sie auch die Antworten auf und warfen sie hinein. Da sprach R. Jose: Die Tora ist drau\u00dfen und wir drinnen ! Da ordnete R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l an, da\u00df man sie wieder einlasse, jedoch bestrafe, da\u00df man keine Lehre in ihrem Namen vortrage. Alsdann wurde R. Me\u00edr<a href=\"#fn471\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref471\" role=\"doc-noteref\"><sup>471<\/sup><\/a>[die Bezeichnung] \u2018andere sagen\u2019 und R. Nathan [die Bezeichnung] \u2018manche sagen\u2019 beigelegt. Hierauf sagte man ihnen im Traume, da\u00df sie hingehen und Abbitte leisten sollen; R. Nathan ging hin, R. Me\u00edr aber ging nicht hin, denn er sagte, Tr\u00e4ume n\u00fctzen nicht und schaden nicht. Als R. Nathan zu ihm kam, sprach jener zu ihm: Wenn auch die W\u00fcrde<a href=\"#fn472\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref472\" role=\"doc-noteref\"><sup>472<\/sup><\/a> deines Vaters dir dazu verholfen hat, Gerichtspr\u00e4sident zu werden, sollte man dich auch zum F\u00fcrsten machen!? Rabbi lehrte seinen Sohn R. \u0160imo\u0351n : Andere sagen : w\u00e4re es<a href=\"#fn473\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref473\" role=\"doc-noteref\"><sup>473<\/sup><\/a> Eingetauschtes,<\/p>\n<h2 id=\"daf_14a\">Daf 14a<\/h2>\n<p>so w\u00fcrde man es nicht dargebracht haben. Da sprach dieser zu ihm: Wer sind diese, deren Wasser wir trinken und ihre Namen nicht nennen? Jener erwiderte ihm: Das sind Leute, die deine W\u00fcrde und die W\u00fcrde deines v\u00e4terlichen Hauses untergraben wollten. Da sprach dieser :<a href=\"#fn474\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref474\" role=\"doc-noteref\"><sup>474<\/sup><\/a><i>Auch ihre Liebe, auch ihr Ha\u00df, auch ihre Eifersucht ist dahin.<\/i> Jener entgegnete :<a href=\"#fn475\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref475\" role=\"doc-noteref\"><sup>475<\/sup><\/a><i>Der Feind ist geschwunden, die Tr\u00fcmmer<a href=\"#fn476\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref476\" role=\"doc-noteref\"><sup>476<\/sup><\/a> bestehen ewig.<\/i> Dieser erwiderte: Dies nur, wenn ihre Handlung von Erfolg w\u00e4re, bei diesen Gelehrten war sie aber nicht von Erfolg. Hierauf lehrte er wie folgt: Im Namen R. Me\u00edrs sagten sie: W\u00e4re es Eingetauschtes, w\u00fcrde man es nicht dargebracht haben. Raba sagte: Selbst Rabbi, der sehr sanftm\u00fctig war, gebrauchte [die Wendung] \u2018im Namen R. Me\u00edrs sagten sie\u2019 und sagte nicht \u2018R. Me\u00edr sagte\u2019. R. Jo\u1e25anan sagte: R. \u0160imo\u0351n b. Gamli\u00e9l und die Rabbanan streiten; nach der einen Ansicht ist der Vielwissende<a href=\"#fn477\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref477\" role=\"doc-noteref\"><sup>477<\/sup><\/a> bevorzugter, und nach der anderen Ansicht ist der Scharfsinnige<a href=\"#fn478\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref478\" role=\"doc-noteref\"><sup>478<\/sup><\/a> bevorzugter. R. Joseph war vielwissend und Rabba war scharfsinnig; da fragten sie dort<a href=\"#fn479\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref479\" role=\"doc-noteref\"><sup>479<\/sup><\/a> an, wer bevorzugter sei. Jene erwiderten ihnen: Der Viel wissende sei bevorzugter, denn der Meister sagte, alle ben\u00f6tigen des Kornbesitzers. Dennoch nahm R. Joseph [das Amt] nicht an. So hatte zuerst Rabba zweiundzwanzig Jahre das Rektorat inne und erst dann \u00fcbernahm es R. Joseph. W\u00e4hrend der ganzen Zeit, in der Rabba das Rektorat inne hatte, lie\u00df R. Joseph nicht einmal einen Rader nach seinem Hause kommen<a href=\"#fn480\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref480\" role=\"doc-noteref\"><sup>480<\/sup><\/a>. Einst sa\u00dfen Abajje, Raba, R. Zera und Rabba bei Mathna beisammen und wollten ein Oberhaupt einsetzen; da beschlossen sie, wer etwas sagen, und nicht widerlegt werden wird, werde Oberhaupt. Hierauf wurden sie alle widerlegt, Abajje aber nicht. Als nun Raba bemerkte, da\u00df Abajje den Kopf erhob, sprach er zu ihm : Na\u1e25mani, fange an und trage etwas vor<a href=\"#fn481\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref481\" role=\"doc-noteref\"><sup>481<\/sup><\/a>. Sie fragten: Wer war von R. Zera und Rabba b. Mathna bedeutender? R. Zera war Scharfsinniger und Scholastiker, Rabba b. Mathna war Denker und produzierend. Dies bleibt unentschieden.<\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. im Glauben, das Gericht habe eine richtige Entscheidung getroffen.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Richter.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Ansicht, nicht das Gericht, sondern, der nach seiner Entscheidung handelt, ist dies zu verstehen: die Entscheidung ist nur dann g\u00fcltig, soda\u00df der danach Handelnde dieserhalb ein Opfer darzubringen hat.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie eine Entscheidung f\u00fcr die Praxis getroffen haben.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sich gegen das h\u00f6chste Gericht widersetzende Gelehrte (<span dir=\"rtl\">\u05d6\u05e7\u05df \u05de\u05de\u05e8\u05d0<\/span>); cf.\u00a0Syn. Fol. 86b.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor der Entscheidung des h\u00f6chsten Gerichtes in Jeru\u0161alem.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Einer Witwe, die nur einen Zeugen hat, da\u00df ihr Mann tot sei, in welchem Falle sie nur mit besonderer Erlaubnis des Gerichtes heiraten darf.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Worauf ihr Mann gekommen ist.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Gericht hat sie nicht als ledig erkl\u00e4rt, sondern ihr nur zu heiraten erlaubt.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Danach zu handeln.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Talg, im Glauben, es sei Fett.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er ihn durch die Entscheidung des Gerichtes auch dann gegessen haben w\u00fcrde, wenn er es gewu\u00dft h\u00e4tte. Unsere Mi\u0161na spricht also von beiden F\u00e4llen; versehentlich oder durch ihren Ausspruch.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,27.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 22.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Der versehentlich Talg gegessen hat u. das Gericht entschieden hat, Talg sei erlaubt.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Da er sich auf die Entscheidung des Gerichtes st\u00fctzte; wieso ist er nun nach RJ. schuldig.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es eine falsche Entscheidung getroffen habe.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>Der versehentlich Talg gegessen hat u. das Gericht entschieden hat, Talg sei erlaubt.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die H\u00e4lfte der Gemeinde nach der falschen Entscheidung des Gerichtes gehandelt hat; hier\u00fcber weiter.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus dem Gelernten neue Schlu\u00dffolgerungen zu eruieren.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Mitglied des Gerichtes oder bef\u00e4higter Sch\u00fcler.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Syn. Fol. 17b.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Gelehrte ihresgleichen wissen ja, da\u00df das Gericht sich geirrt hat.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,27.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Und trotzdem danach gehandelt hat.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er geglaubt hat, dieses reiche so weit, auf ihre Entscheidung hin auch ein Verbot auszu\u00fcben.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er in anderen F\u00e4llen die gerichtl. Entscheidungen mi\u00dfachtet u. sie nicht befolgt, in diesem Falle aber, wo es sich um einen Irrtum des Gerichtes handelt, danach handelt; es ist also anzunehmen, da\u00df er bei Begehung dieser Handlung sich nicht auf das Gericht gest\u00fctzt hat.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. infra Fol. 3b.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,27.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine, Person und begeht; cf.\u00a0Sab. Fol. 93a. Ausgeschlossen ist also der Fall, wenn jemand die S\u00fcnde durch Entscheidung des Gerichtes begangen hat.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie die S\u00fcnde nach der falschen Entscheidung des Gerichtes begangen hat.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie die S\u00fcnde nach der falschen Entscheidung des Gerichtes begangen hat.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,27.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Gemeinde die S\u00fcnde unvors\u00e4tzlich, aber nicht durch die Entscheidung des Gerichtes begangen hat.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie die S\u00fcnde nach der falschen Entscheidung des Gerichtes begangen hat.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie sollte auch dann frei sein, wenn sie die S\u00fcnde unvors\u00e4tzlich begangen hat.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeder mu\u00df das f\u00fcr den einzelnen bestimmte Opfer (cf.\u00a0Lev. 4,27ff.) darbringen. In dieser Lehre hei\u00dft es also, da\u00df, wenn ein einzelner durch die Entscheidung des Gerichtes eine S\u00fcnde begangen hat, er schuldig sei.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>In der angezogenen Lehre hei\u00dft es nur, da\u00df wegen der Minderheit das Gericht nicht schuldig sei.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Und daher auch bei Unvors\u00e4tzlichkeit.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Vgl. S. 694 Anm. 29.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 6,1.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Beginn der 2. Lehre.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch falsche Entscheidung des Gerichtes.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Richter.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,13.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn auch die Richter die S\u00fcnde begangen haben u. nur mit ihnen eine Mehrheit erzielt wird.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Und hierzu sagt RM. die Gemeinde sei frei, wohl aber bringt das Gericht ein Opfer dar; cf.\u00a0infra Fol. 4b.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Soll hei\u00dfen: der ungenannte Autor dieser Lehre, der mit \u2018Weisen\u2019 bezeichnet wird.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Des R. Me\u00edr.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 8,65.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>Die innerhalb dieses Gebietes wohnen.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwischen Begehung der S\u00fcnde u. Darbringung des Opfers.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. infra Fol. 10a.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Begehung der S\u00fcnde u. das Bewu\u00dftwerden zu einer Zeit stattgefunden haben, in welchem Falle sie schuldig waren.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Hochpriester u. F\u00fcrst, die nach der Begehung der S\u00fcnde in ihr Amt eingesetzt wurden, \u00fcber welchen Fall sie streiten.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Beide Minderheiten werden vereinigt u. bilden zusammen eine Mehrheit.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Um beide Minderheiten zu vereinigen.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,13.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Der \u00dcbertretende war ebenfalls bei der Gerichtssitzung anwesend u. kann der Entscheidung nicht zugestimmt haben.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Mal. 3,9.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Vgl. S. 544 Anm. 262.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie brauchen jed. nicht vollz\u00e4hlig an der Entscheidung beteiligt zu sein.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit die Verantwortlichkeit auf viele Personen verteilt werde.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob er frei od. schuldig ist, u. mu\u00df daher das sogenannte Schwebe-Schuldopfer (<span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e9\u05dd \u05ea\u05dc\u05d5\u05d9<\/span>, cf.\u00a0Lev. 5,17ff.) darbringen.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil ihm der Widerruf des Gerichtes bekannt sein sollte.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn eine Frau innerhalb 11 Tagen nach der \u2018Reinheitswoche\u2019 (cf.\u00a0Lev. 15,19), die auf die Menstruation folgen mu\u00df, Blut bemerkt, so ist dies kein Menstrualblut, sondern nur ein Flu\u00df, worauf sie nur einen Tag \u2018abzuwarten\u2019 hat u. dann rein ist; wenn sich aber der Flu\u00df dreimal wiederholt, so darf sie erst nach 7 Tagen ein Reinheitsbad nehmen.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,13.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Geld f\u00fcr das Opfer eingefordert wird, so erf\u00e4hrt es ja jeder, da\u00df das Gericht die falsche Entscheidung widerrufen hat.<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p>Ihm war also der Widerruf des Gerichtes unbekannt.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p>Richtiger Elea\u0351zar, wie in der Mi\u0161na.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach RE. mu\u00df er ein solches darbringen, nach S. nicht, da in diesem Falle nicht einmal ein Zweifel hinsichtlich des Vergehens vorliegt, da er es durch die Entscheidung des Gerichtes, also eine erlaubte Handlung, begangen hat.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df es vielleicht Talg war.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach Handschriften, unser Text ist hier ganz korrumpiert.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er bereits seine Wohnung verlassen hat, sich jedoch noch in der Stadt befindet.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,13.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>Das <span dir=\"rtl\">\u05de<\/span>, der letzte Buchstabe des W.s <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e0\u05e2\u05dc\u05dd<\/span>, wird auch mit dem folgenden W. <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d1\u05e8<\/span> verbunden u. dieses also <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d3\u05d1\u05e8<\/span>, partitiv, gelesen.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,13.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e6\u05d5\u05ea<\/span> wird als st. constr. sing, aufgefa\u00dft.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Syn. Fol. 86b.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 17,8.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V, 11.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Texte wird in allen hier angezogenen Schriftversen das W. <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d1\u05e8<\/span> gebraucht, das von mir mit etwas wiedergegeben wird.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nur von der schriftlichen Lehre u. nichts von der m\u00fcndlichen halten.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie nicht einmal biblische Lehren kennen, so ist dies \u00fcberhaupt kein Irrtum mehr.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 15,28.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 20,18.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05e9\u05db\u05d1\u05d9<\/span> im Plural, darunter wird der nat\u00fcrliche u. der widernat\u00fcrliche Beischlaf verstanden.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 15,26.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p>Jer. 17,22.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 34,14.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Seb. Fol. 16b.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 34,21.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser Fall gleicht der Aufhebung des \u0160abbaths im Siebentjahre.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl, der Ausgezeichnete.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der falschen Entscheidung des Gerichtes; cf.\u00a0Lev. 4,13.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Synedrium, ISum. 35,24; das Gerichtskollegium wird Gemeinde genannt.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 11,16.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 18,22.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Weiter folgt ein Streit, wer das Opfer darzubringen hat.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Gericht wu\u00dfte, da\u00df die Entscheidung falsch ist.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 2a.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Richter.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Jisra\u00e9ls, aus welchen das ganze Volk besteht.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Des ganzen Volkes.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,13.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 14.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,13; unter \u2018Augen des Volkes\u2019 wird das Gericht verstanden.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Weit. V. 14.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Vgl. S. 286 Anm. 119.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach RE. sollten sie schuldig sein, auch wenn sie die Entscheidung vergessen haben.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Opfer wegen der falschen Entscheidung.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p>In dem hier angezogenen Falle, wenn jemand nicht wei\u00df, welche S\u00fcnde er begangen hat.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,23.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Gedankenlos, ohne irgend eine Leistung bezwecken zu wollen.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e7\u05d4\u05dc<\/span> (das Volk) kommt hier 2mal vor, der Artikel z\u00e4hlt jed. besonders mit, soda\u00df sie 4mal z\u00e4hlen.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df n\u00e4mlich auch die St\u00e4mme, die die S\u00fcnde nicht begangen haben, ein Opfer darzubringen haben.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. des (das <span dir=\"rtl\">\u05d4<\/span> in <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e7\u05d4\u05dc<\/span>) z\u00e4hlt also nicht mit, da es zur Konstruktion des Satzes n\u00f6tig ist, dagegen k\u00f6nnte der Artikel im folgenden Verse fortbleiben.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df der Artikel mitz\u00e4hle.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Das eine, das \u00fcberfl\u00fcssig ist.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,13; unter \u2018Augen des Volkes\u2019 wird das Gericht verstanden.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 15,24.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>Das <span dir=\"rtl\">\u05de<\/span> (von) ist partitiv, selbst ein Teil der Gemeinde.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 15,26.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch andere, vom Volke durch das Gericht.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Gericht durch die Entscheidung u. das Volk durch die Handlung.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p>Der sowohl beim G\u00f6tzendienste (Num. 15,24) als auch bei der falschen Entscheidung des Gerichtes (Lev. 4,13) gebraucht wird; dies lehrt, da\u00df sie diesbez\u00fcglich einander gleichen.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach R\u0160. wird das W. \u2018Volk\u2019 nur 3mal wiederholt; er hat also in der Schrift keine Andeutung daf\u00fcr, da\u00df, wenn ein einzelner Stamm durch sein Gericht eine S\u00fcnde begangen hat, er schuldig sei; cf.\u00a0supra Fol. 5a.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>Er ist zwar der Ansicht, da\u00df auch ein einzelner Stamm als Gemeinde gilt, vielleicht aber nur in dem Falle, wenn die Mehrheit der St\u00e4mme die S\u00fcnde begangen hat.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Falls man dies auf den Fall beziehen wollte, wenn die Mehrheit der St\u00e4mme die S\u00fcnde begangen hat.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sechs St\u00e4mme, die die Mehrheit sind, die S\u00fcnde begangen haben.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Die gegen R. Jehuda streiten.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>iiChr. 20,5.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Stamm Jehuda wird hier \u2018Volksgemeinde\u2019 genannt.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Der v\u00f6llige Reinheit erst nach Sonnenuntergang erlangt.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a048,4.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 8,8.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 12<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Ezr. 8,35.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>An derselben Stelle werden auch S\u00fcndopfer genannt.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Der G\u00f6tzendienst erfolgte unter \u00c7idqijahu und die Opfer wurden unter E\u0351zra dargebracht.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 45,17.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Der als S\u00fcndopfer dargebracht wird; cf.\u00a0Num. 28,15.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei den Opfern, die unter E\u0351zra dargebracht worden sind.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 21,8.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr die das Opfer dargebracht wird.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei den Opfern, die unter E\u0351zra dargebracht worden sind.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Ezr. 3,12.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 13.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Den G\u00f6tzendienst unter \u00c7idqijahu.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Bis sie ein Gebrechen bekommen, sodann verkaufe man sie u. der Erl\u00f6s f\u00e4llt dem Fonds der freiwilligen Opfer zu.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Der in Rede stehende Farre des Vers\u00f6hnungstages ist ein Opfer der Priester.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Ley. 16,33.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Priester als Stamm f\u00fcr sich, w\u00e4hrend R\u0160. von 12 St\u00e4mmen spricht.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a048,4.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>In dem hier angezogenen Schriftverse hei\u00dft es weiter: ich werde dir das Land zum Erbbesitze geben.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Priester geh\u00f6ren ebenfalls zum Stamme Levi.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a048,5.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Stamm Joseph zerf\u00e4llt in 2 St\u00e4mme.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a048,6.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p>Die sie bei ihren Z\u00fcgen u. Lagerungen f\u00fchrten; cf.\u00a0Num. Kap. 2.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Die bei der Einweihung der Stiftsh\u00fctte Opfer spendeten; cf.\u00a0Num. Kap. 7.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob man nach R\u0160. ein S\u00fcndopfer von Gesellschaftern verenden lasse.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Tier, nachdem es zum Opfer bestimmt worden ist, ein Junges geworfen hat.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch ein anderes Opfer, wenn dieses zBs. abhanden gekommen war.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob man sie auch dann verenden lasse, wenn sie einer Gemeinde geh\u00f6ren.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Die einen k\u00f6nnen als Gemeindeopfer nicht vorkommen, die anderen aber wohl.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Die hier aufgez\u00e4hlten Opfer.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Und es ist anzunehmen, da\u00df sie einander insofern gleichen, als sie alle bei den gleichen Personen vorkommen.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p>Weiter im T. schlechthin \u2018der Gesalbte\u2019; der Hochpriester des zweiten Tempels wird \u2018der durch die Amtskleidung ausgezeichnete\u2019 genannt, da dann das Salb\u00f6l nicht mehr vorhanden war.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor der Darbringung eines Opfers.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,3.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Gesetzes, inbetreff dessen die falsche Entscheidung getroffen worden ist.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Begehung der S\u00fcnde zweifelhaft ist (cf.\u00a0Lev. 17ff.); dieses Opfer wird nur von einem einzelnen dargebracht.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen anderer Vergehen.<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch ohne Unkenntnis der Sache.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man nicht wei\u00df, mit wem man ihn vergleiche.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,3.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,3.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 5,18.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Der einzelne bringt das Opfer bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung dar.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist also auch Unkenntnis der Sache erforderlich.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>In der obigen Er\u00f6rterung bez\u00fcglich des Hochpriesters, falls es in der Schrift nicht hie\u00dfe: zur Verschuldung des Volkes.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Hochpriester u. Gemeinde gleichen einander nur hinsichtlich des Farren.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch Darbringung eines S\u00fchnopfers. Hier wird von dem Falle gesprochen, wenn gleichzeitig auch das Gericht eine falsche Entscheidung getroffen u. das Volk danach gehandelt hat.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. mit dem Gerichte.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. mit dem Gerichte.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Od. vorz\u00fcglich, dh. Entscheidungen zu treffen befugt.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Richter, die die Entscheidung f\u00fcr die Gemeinde getroffen haben.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie beim Vergehen eines einzelnen.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Hochpriester u. das Gericht.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Die sie aus verschiedenen Stellen der Schrift entnommen haben.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. supra Fol. 4a.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der falschen Entscheidung; cf.\u00a0supra Fol. 5a.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Richter.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch ohne Unkenntnis der Sache.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom gesalbten Hochpriester; cf.\u00a0infra Fol. 8a.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df dies auch vom Hochpriester hinsichtlich des G\u00f6tzendienstes gelte, obgleich dem tats\u00e4chlich so ist.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Hochpriester hinsichtlich des G\u00f6tzendienstes bei falscher Entscheidung.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 15,28.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung, auch ohne Unkenntnis der Sache, dies gilt also auch vom Hochpriester.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 15,27.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 5,18.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Heirat zweier Schwestern; cf.\u00a0Lev. 18,18.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,22.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 13.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. hinsichtlich des einzelnen vom F\u00fcrsten.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>ZBs. wenn man den G\u00f6tzen nur umarmt od. k\u00fc\u00dft; cf.\u00a0Syn. Fol. 60b.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der falschen Entscheidung des Gerichtes, Lev. 4,13.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtlich der in Rede stehenden Personen von der Gemeinde.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die gefolgert wird, da\u00df es sich hier um eine Sache handelt, worauf bei Vorsatz die Ausrottung u. bei Versehen ein Opfer gesetzt ist.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Schwagerehe; cf.\u00a0Jab. Fol. 3b.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 15,29,30.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Vorher (Num. 15,22) wird vom Vergehen der Gemeinde gesprochen.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen des G\u00f6tzendienstes.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Einwohner einer abtr\u00fcnnigen Stadt, die versehentlich G\u00f6tzendienst getrieben haben.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der das Gesetz von der abtr\u00fcnnigen Stadt \u00fcberhaupt nicht gilt.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie sind also hinsichtlich ihres Opfers auch ohnehin nicht getrennt.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Einwohner einer abtr\u00fcnnigen Stadt sollten ein anderes Opfer darbringen, k\u00f6nnen es aber nicht.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die Darbringung eines Opfers S\u00fchne zu erlangen.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 15,22.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 23.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Beginn der ersten 2 Gebote des Zehngebotes.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 15,23.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor der Gesetzgebung am Berge Sinaj.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 15,26.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p>Einzelne, die wegen einer zweifelhaften S\u00fcnde ein solches Opfer darzubringen haben.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen der hier genannten Vergehen, derentwegen kein festgesetztes, sondern ein auf- und absteigendes Opfer (vgl. S. 239 Anni. 8) darzubringen ist.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,27.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 13.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df wegen des Zweifels ein Schwebeopfer dargebracht werde.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 5,5.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 14,39,44.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Worte werden zur Bildung eines Schlusses durch Wortanalogie verwandt, obgleich sie nur sinnverwandt sind.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 5,4,2.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nur bei jenen u. nicht beim auf- und absteigenden Opfer gebraucht werden.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>Die sowohl beim Schwebeopfer als auch beim auf- und absteigenden Opfer gebraucht werden.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Die hier angef\u00fchrten Worte werden beim Opfer der Gemeinde, die kein auf- und absteigendes Opfer darbringt, und beim Schwebeopfer gebraucht; ein solches ist daher nur bei einem Zweifel hinsichtlich eines Opfers, das die Gemeinde darbringt, darzubringen.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>So sinngem\u00e4\u00df; w\u00f6rtl. wegen des H\u00f6rens einer Stimme, dh. wegen der Aufforderung, einen Zeugniseid zu leisten, Wortlaut des bez\u00fcgl. Schriftverses Lev. 5,1.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. des Ausspruches mit den Lippen (ib. V. 4), wenn man etwas Gleichg\u00fcltiges falsch beschw\u00f6rt od. nicht h\u00e4lt.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Derentwegen ein auf- und absteigendes Opfer darzubringen ist.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Gericht eine falsche Entscheidung hinsichtlich dieser S\u00fcnden getroffen hat.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er eine Eidverw\u00fcnschung h\u00f6rt u. dennoch unterl\u00e4\u00dft, Zeugnis abzulegen.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>Er ist auch dem Zeugniszwange nicht unterworfen.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p>Der 3 hier aufgez\u00e4hlten Vergehen.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>Und da der F\u00fcrst wegen des einen auf jeden Fall frei ist, da er dem Zeugniszwange nicht unterliegt, so ist er auch wegen der \u00fcbrigen frei.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df der F\u00fcrst zur Darbringung eines auf- und absteigenden Opfers verpflichtet sei.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 5,7.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 11.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 4,22.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>Weiter wird eruiert, da\u00df diese Schriftverse vom F\u00fcrsten sprechen.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 21,10.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn252\" role=\"doc-endnote\"><p>Und er sein Amt niederlegen mu\u00df, ob er dann nachtr\u00e4glich ein auf- und absteigendes Opfer darzubringen hat.<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn253\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. seine Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse haben sich dadurch nicht ver\u00e4ndert.<a href=\"#fnref253\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn254\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 6,13. Dieser Schriftvers folgt auf den Abschnitt vom auf- und absteigenden Opfer.<a href=\"#fnref254\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn255\" role=\"doc-endnote\"><p>Mehl zu einem Speisopfer, dies ist das Opfer des Aller\u00e4rmsten.<a href=\"#fnref255\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn256\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 5,13.<a href=\"#fnref256\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn257\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 5.<a href=\"#fnref257\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn258\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor dem Abschnitte vom Opfer des Aller\u00e4rmsten, somit w\u00e4re nur das letzte ausgeschlossen.<a href=\"#fnref258\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn259\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen einer \u2018schwebenden\u2019 S\u00fcnde, dh. wenn man im Zweifel ist, ob man sie begangen hat od. nicht.<a href=\"#fnref259\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn260\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. ein Schuldopfer wegen einer sicher begangenen Handlung; cf.\u00a0Lev. 5,14ff., 14,12; 19,20ff. u. Num. 6,12.<a href=\"#fnref260\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn261\" role=\"doc-endnote\"><p>Der 3 Arten des auf- und absteigenden Opfers.<a href=\"#fnref261\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn262\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er mit Ausnahme der Verunreinigung des Tempels zu diesem wohl verpflichtet ist.<a href=\"#fnref262\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn263\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 19,20.<a href=\"#fnref263\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn264\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie erlangen S\u00fchne durch das Opfer des Hochpriesters.<a href=\"#fnref264\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn265\" role=\"doc-endnote\"><p>Der einzelne mu\u00df ein Opfer darbringen bei Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung, auch ohne Unkenntnis des Gesetzes, der Hochpriester nur bei Unkenntnis des Gesetzes.<a href=\"#fnref265\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn266\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn ein Zweifel vorliegt.<a href=\"#fnref266\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn267\" role=\"doc-endnote\"><p>An dessen Stelle im Falle eines Zweifels ein Schwebe-Schuldopfer tritt.<a href=\"#fnref267\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn268\" role=\"doc-endnote\"><p>Richtiger ist, wie schon Raschi bemerkt, die Lesart der kursierenden Ausgaben; so lehrt er auch, da\u00df, wenn der Gesalbte eine S\u00fcnde begangen hat und nachher von seinem Amte zur\u00fcckgetreten ist, er einen Farren darbringe.<a href=\"#fnref268\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn269\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,3.<a href=\"#fnref269\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn270\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. das f\u00fcr einen im Amte befindlichen.<a href=\"#fnref270\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn271\" role=\"doc-endnote\"><p>Sondern gleich einem Gemeinen, ein Schaf oder eine Ziege.<a href=\"#fnref271\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn272\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne Unkenntnis des Gesetzes.<a href=\"#fnref272\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn273\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne Unkenntnis des Gesetzes.<a href=\"#fnref273\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn274\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,22.<a href=\"#fnref274\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn275\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtlich ihrer Opfer.<a href=\"#fnref275\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn276\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,22.<a href=\"#fnref276\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn277\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 3.<a href=\"#fnref277\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn278\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne Unkenntnis des Gesetzes.<a href=\"#fnref278\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn279\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df er sich vergehe; bei diesem wird das W. <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e9\u05e8<\/span> in der Bedeutung \u2018wenn\u2019 gebraucht.<a href=\"#fnref279\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn280\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df die Schrift eine solche Bestimmung getroffen haben sollte.<a href=\"#fnref280\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn281\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 14,34.<a href=\"#fnref281\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn282\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch einen b\u00f6sen Geist; ein solcher ist nicht verunreinigend.<a href=\"#fnref282\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn283\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich dies ein b\u00f6ses Ereignis ist. Diese Auslegung ist jed. nicht stichhaltig, da nach rabbanitischer Auslegung der H\u00e4useraussatz tats\u00e4chlich als gl\u00fcckliches Ereignis aufzufassen ist, da beim Niederrei\u00dfen der aussatzbehafteten H\u00e4user die von den Urbewohnern versteckten Sch\u00e4tze entdeckt werden sollen; cf.\u00a0Midra\u0161 rabba zu Lev. Abschnitt 17.<a href=\"#fnref283\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn284\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. die Vergleichung mit dem beim Hochpriester gebrauchten W.e <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dd<\/span><a href=\"#fnref284\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn285\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 13,2.<a href=\"#fnref285\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn286\" role=\"doc-endnote\"><p>Hat das Gesetz vom Aussatz Geltung; solche, die fr\u00fcher entstanden waren, waren auch sp\u00e4ter nicht verunreinigend.<a href=\"#fnref286\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn287\" role=\"doc-endnote\"><p>Richtiger ist, wie schon Raschi bemerkt, die Lesart der kursierenden Ausgaben; so lehrt er auch, da\u00df, wenn der Gesalbte eine S\u00fcnde begangen hat und nachher von seinem Amte zur\u00fcckgetreten ist, er einen Farren darbringe.<a href=\"#fnref287\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn288\" role=\"doc-endnote\"><p>Richtiger ist, wie schon Raschi bemerkt, die Lesart der kursierenden Ausgaben; so lehrt er auch, da\u00df, wenn der Gesalbte eine S\u00fcnde begangen hat und nachher von seinem Amte zur\u00fcckgetreten ist, er einen Farren darbringe.<a href=\"#fnref288\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn289\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. 15,5.<a href=\"#fnref289\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn290\" role=\"doc-endnote\"><p>Eigentl. Haus der Freiheit, Verlassenheit.<a href=\"#fnref290\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn291\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. K\u00f6nig, da dem K\u00f6nig ein Dienst obliegt; er mu\u00dfte also wegen seines Aussatzes zur\u00fccktreten.<a href=\"#fnref291\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn292\" role=\"doc-endnote\"><p>Um Wahrung zu suchen.<a href=\"#fnref292\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn293\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. ihnen ein eintr\u00e4gliches Amt zu \u00fcberweisen.<a href=\"#fnref293\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn294\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus Bescheidenheit.<a href=\"#fnref294\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn295\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 12,7.<a href=\"#fnref295\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn296\" role=\"doc-endnote\"><p>Das W. <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e9\u05e8<\/span> wird gleich <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e9\u05e8\u05d9<\/span> mit \u2018Heil\u2019 \u00fcbersetzt.<a href=\"#fnref296\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn297\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 5,16.<a href=\"#fnref297\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn298\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch hier wird das W. <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e9\u05e8<\/span> gebraucht.<a href=\"#fnref298\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn299\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 14,16.<a href=\"#fnref299\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn300\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch hier wird das W. <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e9\u05e8<\/span> gebraucht.<a href=\"#fnref300\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn301\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch hier wird das W. <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e9\u05e8<\/span> gebraucht.<a href=\"#fnref301\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn302\" role=\"doc-endnote\"><p>In derselben Bedeutung wird beim Hochpriester das W. <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dd<\/span>, beim F\u00fcrsten aber das W. <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e9\u05e8<\/span> gebraucht.<a href=\"#fnref302\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn303\" role=\"doc-endnote\"><p>Ecc. 8,14.<a href=\"#fnref303\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn304\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch hier wird das W. <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e9\u05e8<\/span> gebraucht.<a href=\"#fnref304\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn305\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 14,10.<a href=\"#fnref305\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn306\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle hat der eine eine erlaubte u. der andere eine verbotene Handlung ausge\u00fcbt.<a href=\"#fnref306\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn307\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a013,10; die in diesem Schriftverse gebrauchten Worte werden in anderen, weiter angezogenen Schriftversen im Zusammenhang mit s\u00fcndhaften Handlungen gebraucht.<a href=\"#fnref307\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn308\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 39,7.<a href=\"#fnref308\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn309\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a013,10; die in diesem Schriftverse gebrauchten Worte werden in anderen, weiter angezogenen Schriftversen im Zusammenhang mit s\u00fcndhaften Handlungen gebraucht.<a href=\"#fnref309\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn310\" role=\"doc-endnote\"><p>Jud. 14,3.<a href=\"#fnref310\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn311\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a013,10; die in diesem Schriftverse gebrauchten Worte werden in anderen, weiter angezogenen Schriftversen im Zusammenhang mit s\u00fcndhaften Handlungen gebraucht.<a href=\"#fnref311\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn312\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a034,2.<a href=\"#fnref312\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn313\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a013,10; die in diesem Schriftverse gebrauchten Worte werden in anderen, weiter angezogenen Schriftversen im Zusammenhang mit s\u00fcndhaften Handlungen gebraucht.<a href=\"#fnref313\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn314\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 6,26.<a href=\"#fnref314\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn315\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a013,10; die in diesem Schriftverse gebrauchten Worte werden in anderen, weiter angezogenen Schriftversen im Zusammenhang mit s\u00fcndhaften Handlungen gebraucht.<a href=\"#fnref315\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn316\" role=\"doc-endnote\"><p>Hos. 2,7,<a href=\"#fnref316\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn317\" role=\"doc-endnote\"><p>Lot, der betrunken war.<a href=\"#fnref317\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn318\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Schriftverse, in dem von der Beschlafung der \u00e4lteren Tochter erz\u00e4hlt wird, Gen.\u00a019,33.<a href=\"#fnref318\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn319\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei seinem Aufstehen.<a href=\"#fnref319\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn320\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 18,19.<a href=\"#fnref320\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn321\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Parallelstelle Naz. 23b, manche Texte auch hier, haben den erkl\u00e4renden Zusatz: wie der Riegel beim Palaste; cf.\u00a0Bd. V S. 594 Anm. 54.<a href=\"#fnref321\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn322\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 23,4.<a href=\"#fnref322\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn323\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 18,1.<br \/>\n46. <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05dc\u05d4<\/span> verwandt mit <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05dc\u05e2<\/span>.<a href=\"#fnref323\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn324\" role=\"doc-endnote\"><p>Jud. 5,24.<a href=\"#fnref324\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn325\" role=\"doc-endnote\"><p>Jud. 5,24.<a href=\"#fnref325\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn326\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie hatte sich Sisra hingegeben, um ihn zu schw\u00e4chen u. t\u00f6ten zu k\u00f6nnen; cf.\u00a0Jud. 4,17ff.<a href=\"#fnref326\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn327\" role=\"doc-endnote\"><p>Jud. 5,27.<a href=\"#fnref327\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn328\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Schriftverse kommen je 3mal die W.e \u2018knien\u2019 u. \u2018fallen\u2019 u. 1mal das W. \u2018liegen\u2019 vor.<a href=\"#fnref328\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn329\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. vom Vater.<a href=\"#fnref329\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn330\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 2,9.<a href=\"#fnref330\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn331\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. Sohn meines Volkes.<a href=\"#fnref331\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn332\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 19.<a href=\"#fnref332\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn333\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Bd. V S. 595 Anm. 73.<a href=\"#fnref333\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn334\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,27.<a href=\"#fnref334\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn335\" role=\"doc-endnote\"><p>Gleich einem einzelnen aus dem Volke.<a href=\"#fnref335\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn336\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn der Hochpriester zur Darbringung des f\u00fcr ihn bestimmten Opfers nicht verpflichtet ist, so bringt er \u00fcberhaupt keines dar.<a href=\"#fnref336\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn337\" role=\"doc-endnote\"><p>Auch ohne Unkenntnis des Gesetzes; demnach ist ja die wiederholte Ausschlie\u00dfung nicht n\u00f6tig.<a href=\"#fnref337\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn338\" role=\"doc-endnote\"><p>Gleich einem einzelnen aus dem Volke.<a href=\"#fnref338\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn339\" role=\"doc-endnote\"><p>Da in diesem Falle der F\u00fcrst tats\u00e4chlich ein f\u00fcr einen Gemeinen bestimmtes Opfer darzubringen hat.<a href=\"#fnref339\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn340\" role=\"doc-endnote\"><p>In diesem Falle bringt er also \u00fcberhaupt kein Opfer dar.<a href=\"#fnref340\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn341\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er die 2. H\u00e4lfte als F\u00fcrst gegessen hat.<a href=\"#fnref341\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn342\" role=\"doc-endnote\"><p>Als F\u00fcrst.<a href=\"#fnref342\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn343\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,22.<a href=\"#fnref343\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn344\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er kein rituelles Fleisch hat.<a href=\"#fnref344\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn345\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich dies nicht ekelhaft ist, u. somit nicht erwiesen, da\u00df er es aus Trotz tat.<a href=\"#fnref345\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn346\" role=\"doc-endnote\"><p>Der 2. Satz deckt sich nicht mit dem ersten.<a href=\"#fnref346\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn347\" role=\"doc-endnote\"><p>Der als Nichtjude behandelt wird.<a href=\"#fnref347\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn348\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er sogar Ekelhaftes i\u00dft, so ist es ersichtlich, da\u00df er es aus Trotz tut.<a href=\"#fnref348\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn349\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,22.<a href=\"#fnref349\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn350\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,22.<a href=\"#fnref350\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn351\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim K\u00f6nige; Lev. 17,19.<a href=\"#fnref351\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn352\" role=\"doc-endnote\"><p>Ob er als h\u00f6chster F\u00fcrst in Jisra\u00e9l gilt.<a href=\"#fnref352\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn353\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Exilarchen.<a href=\"#fnref353\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn354\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Exilarchen in Babylonien.<a href=\"#fnref354\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn355\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Exilarchen in Babylonien.<a href=\"#fnref355\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn356\" role=\"doc-endnote\"><p>Den F\u00fcrsten in Pal\u00e4stina.<a href=\"#fnref356\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn357\" role=\"doc-endnote\"><p>Gen.\u00a049,10.<a href=\"#fnref357\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn358\" role=\"doc-endnote\"><p>Dieser wird nur vom gesalbten Hochpriester dargebracht; der durch die Amtskleidung geweihte bringt, gleich einem Gemeinen, ein Schaf oder eine Ziege dar.<a href=\"#fnref358\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn359\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Lev. 6,13ff.<a href=\"#fnref359\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn360\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen eines Trauerfalles; cf.\u00a0Lev. 21,10.<a href=\"#fnref360\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn361\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Num. 35,25.<a href=\"#fnref361\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn362\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus denen das Salb\u00f6l hergestellt wurde; cf.\u00a0Ex. 30,23ff.<a href=\"#fnref362\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn363\" role=\"doc-endnote\"><p>Ex. 30,31.<a href=\"#fnref363\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn364\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 8,10.<a href=\"#fnref364\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn365\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 6,15.<a href=\"#fnref365\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn366\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 17,20.<a href=\"#fnref366\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn367\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 17,20.<a href=\"#fnref367\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn368\" role=\"doc-endnote\"><p>K\u00f6nig der Dynastie.<a href=\"#fnref368\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn369\" role=\"doc-endnote\"><p>iSam. 16,12.<a href=\"#fnref369\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn370\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch den unn\u00f6tigen Gebrauch desselben.<a href=\"#fnref370\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn371\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. infra Fol. 12a.<a href=\"#fnref371\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn372\" role=\"doc-endnote\"><p>Nicht mit dem von Mo\u0161e hergestellten Salb\u00f6l.<a href=\"#fnref372\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn373\" role=\"doc-endnote\"><p>iChr. 3,15.<a href=\"#fnref373\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn374\" role=\"doc-endnote\"><p>iiChr. 21,3.<a href=\"#fnref374\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn375\" role=\"doc-endnote\"><p>Hinsichtlich seiner guten Handlungen beim Antritte seiner Regierung.<a href=\"#fnref375\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn376\" role=\"doc-endnote\"><p>iiReg. 24,17.<a href=\"#fnref376\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn377\" role=\"doc-endnote\"><p>Ez. 17,13; die in den kursierenden Ausgaben zitierten W.e <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d9\u05d1\u05d9\u05d0\u05d4\u05d5 \u05d1\u05d1\u05dc\u05d4<\/span> kommen in einer in Betracht kommenden Stelle in der Schrift nicht vor, auch geben sie keinen Sinn.<a href=\"#fnref377\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn378\" role=\"doc-endnote\"><p>iiChr. 36,13.<a href=\"#fnref378\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn379\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Zeit des Jehoa\u1e25az.<a href=\"#fnref379\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn380\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Ex. 16,33.<a href=\"#fnref380\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn381\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Num. 17,23.<a href=\"#fnref381\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn382\" role=\"doc-endnote\"><p>iSam. 6,8.<a href=\"#fnref382\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn383\" role=\"doc-endnote\"><p>iiChr. 35,3; unsere Lesart weicht sehr stark vom masor. Texte ab; Jom. 52b jed. mit diesem fast \u00fcbereinstimmend.<a href=\"#fnref383\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn384\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df mit der Bundeslade auch die anderen hier genannten Dinge versteckt wurden.<a href=\"#fnref384\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn385\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei der Bundeslade u. beim Gef\u00e4\u00dfe Manna hei\u00dft es (Ex. 16,33 u. ib. 30,6) <em>dort<\/em>.<a href=\"#fnref385\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn386\" role=\"doc-endnote\"><p>Ersterer in Form eines Kreises, letzterer in Form eines griechischen X.<a href=\"#fnref386\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn387\" role=\"doc-endnote\"><p>Ersterer in Form eines Kreises, letzterer in Form eines griechischen X.<a href=\"#fnref387\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn388\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 8,12.<a href=\"#fnref388\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn389\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese wurden mit dem \u00d6l nur gesalbt.<a href=\"#fnref389\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn390\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 133,2.<a href=\"#fnref390\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn391\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Gebrauch.<a href=\"#fnref391\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn392\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 133,3.<a href=\"#fnref392\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn393\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 133,1.<a href=\"#fnref393\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn394\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 1,33.<a href=\"#fnref394\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn395\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Gew\u00e4chse gedeihen sehr schnell u. gut.<a href=\"#fnref395\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn396\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 30,20.<a href=\"#fnref396\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn397\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Stadt war durch Gesetzeskunde u. gute Handlungen ausgezeichnet.<a href=\"#fnref397\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn398\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch seine Sch\u00e4rfe u. G\u00fcte, da er f\u00fcr Geist u. K\u00f6rper unzutr\u00e4glich ist; cf.\u00a0Pes. Fol. 42a. Nach den neueren Ausgaben: besser ein verstunkener Fisch in Matha-Me\u1e25asja als etc.<a href=\"#fnref398\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn399\" role=\"doc-endnote\"><p>iSam. 2,1.<a href=\"#fnref399\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn400\" role=\"doc-endnote\"><p>In dem das Salb\u00f6l sich befand; cf.\u00a0iSam. 10,1, ib. 16,3, iReg. 1,39, iiReg. 9,1.<a href=\"#fnref400\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn401\" role=\"doc-endnote\"><p>In dem das Salb\u00f6l sich befand; cf.\u00a0iSam. 10,1, ib. 16,3, iReg. 1,39, iiReg. 9,1.<a href=\"#fnref401\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn402\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,3.<a href=\"#fnref402\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn403\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,3.<a href=\"#fnref403\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn404\" role=\"doc-endnote\"><p>Und Unvors\u00e4tzlichkeit der Handlung.<a href=\"#fnref404\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn405\" role=\"doc-endnote\"><p>Es k\u00f6nnten zwischen den beiden, in gleichem Range stehenden Hochpriestern Reibereien entstehen.<a href=\"#fnref405\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn406\" role=\"doc-endnote\"><p>Der den Hochpriester vor\u00fcbergehend vertreten hat.<a href=\"#fnref406\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn407\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 21,10.<a href=\"#fnref407\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn408\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 12.<a href=\"#fnref408\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn409\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Feldpriester.<a href=\"#fnref409\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn410\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 21,13.<a href=\"#fnref410\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn411\" role=\"doc-endnote\"><p>Von einem Hochpriester, der wegen eines vor\u00fcbergehenden Ereignisses den Dienst auf kurze Zeit niedergelegt hat.<a href=\"#fnref411\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn412\" role=\"doc-endnote\"><p>Und sein Amt \u00fcberhaupt nicht mehr antritt.<a href=\"#fnref412\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn413\" role=\"doc-endnote\"><p>Und deshalb vom Amt zur\u00fcckgetreten ist.<a href=\"#fnref413\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn414\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem Hochpriester, dem das Einrei\u00dfen des Gewandes gesetzlich verboten ist.<a href=\"#fnref414\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn415\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Hochpriester mu\u00df der des Ehebruches angeklagten Frau das Haar entbl\u00f6\u00dfen u. das Gewand zerrei\u00dfen; cf.\u00a0Num. 5,18ff.<a href=\"#fnref415\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn416\" role=\"doc-endnote\"><p>Num. 28,23.<a href=\"#fnref416\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn417\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies wird hier unn\u00f6tig wiederholt, um hiervon auch auf andere F\u00e4lle zu schlie\u00dfen.<a href=\"#fnref417\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn418\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 21,8.<a href=\"#fnref418\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn419\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber die Mahlzeit.<a href=\"#fnref419\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn420\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,11.<a href=\"#fnref420\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn421\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Num. 19,2ff.<a href=\"#fnref421\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn422\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist ganz unklar, weshalb diese beiden Lehren hier angezogen werden; in den kursierenden Ausgaben fehlen sie.<a href=\"#fnref422\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn423\" role=\"doc-endnote\"><p>Da\u00df der Farre des Priesters vor dem Farren der Gemeinde dargebracht werde.<a href=\"#fnref423\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn424\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 4,20.<a href=\"#fnref424\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn425\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 21.<a href=\"#fnref425\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn426\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Farre des Hochpriesters.<a href=\"#fnref426\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn427\" role=\"doc-endnote\"><p>Lev. 16,17.<a href=\"#fnref427\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn428\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. 5,8.<a href=\"#fnref428\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn429\" role=\"doc-endnote\"><p>Ib. V. 10.<a href=\"#fnref429\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn430\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der Masora; dies deutet darauf, da\u00df dieses S\u00fcndopfer dem mit ihm dargebrachten Brandopfer nachstehe.<a href=\"#fnref430\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn431\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man richte sich nach der Reihenfolge in der Schrift, u. in dieser wird zuerst das Brandopfer u. nachher das S\u00fcndopfer genannt; cf.\u00a0Num. 15,24.<a href=\"#fnref431\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn432\" role=\"doc-endnote\"><p>Die von der ersten Ernte am 16. Nisan dargebracht wurde; cf.\u00a0Lev. 23,10ff.<a href=\"#fnref432\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn433\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. ib. V. 12.<a href=\"#fnref433\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn434\" role=\"doc-endnote\"><p>Gf. ib. V. 12.<a href=\"#fnref434\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn435\" role=\"doc-endnote\"><p>Die 2 Brote und die Schwingegarbe werden aus Anla\u00df des Tages dargebracht, w\u00e4hrend die Opfer nur eine Zugabe zu diesen sind.<a href=\"#fnref435\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn436\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch die Gefangenschaft.<a href=\"#fnref436\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn437\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 1,33.<a href=\"#fnref437\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn438\" role=\"doc-endnote\"><p>Er nannte sich einen Herrn des Hochpriesters.<a href=\"#fnref438\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn439\" role=\"doc-endnote\"><p>iReg. 1,34.<a href=\"#fnref439\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn440\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 3,8.<a href=\"#fnref440\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn441\" role=\"doc-endnote\"><p>Zach. 3,8.<a href=\"#fnref441\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn442\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 13,12.<a href=\"#fnref442\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn443\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen einer vor\u00fcbergehenden, bezw. bleibenden Veranlassung.<a href=\"#fnref443\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn444\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen einer vor\u00fcbergehenden, bezw. bleibenden Veranlassung.<a href=\"#fnref444\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn445\" role=\"doc-endnote\"><p>Cf. Dt. 20,2.<a href=\"#fnref445\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn446\" role=\"doc-endnote\"><p>H\u00f6herer Aufsichtsbeamter; zur Etymol. vgl. Lagarde, <em>Armen<\/em>. Studien<a href=\"#fnref446\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn447\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Tempelkasse.<a href=\"#fnref447\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn448\" role=\"doc-endnote\"><p>An einer Leiche.<a href=\"#fnref448\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn449\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Toter auf der Stra\u00dfe, um den sich niemand k\u00fcmmert.<a href=\"#fnref449\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn450\" role=\"doc-endnote\"><p>Worth ein Mann aus dem gemeinen Volke.<a href=\"#fnref450\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn451\" role=\"doc-endnote\"><p>iChr. 23,13.<a href=\"#fnref451\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn452\" role=\"doc-endnote\"><p>Dt. 10,8.<a href=\"#fnref452\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn453\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Noa\u1e25 \u00fcber Kenaa\u0351in aussprach, indem er ihn zum Sklaven verfluchte; cf.\u00a0Gen.\u00a09,25.<a href=\"#fnref453\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn454\" role=\"doc-endnote\"><p>Pr. 3,15.<a href=\"#fnref454\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn455\" role=\"doc-endnote\"><p>Viell. <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d5\u05e9\u05dc\u05d9\u05dd<\/span> (von <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e9\u05dc<\/span> Spruch, Gleichnis) ist die Maus sprichw\u00f6rtlich, sc. als boshaft.<a href=\"#fnref455\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn456\" role=\"doc-endnote\"><p>Wovon sie gar keinen Genu\u00df haben.<a href=\"#fnref456\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn457\" role=\"doc-endnote\"><p>St\u00e4rken das Ged\u00e4chtnis.<a href=\"#fnref457\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn458\" role=\"doc-endnote\"><p>So nach Handschriften, nach unserem Texte. Kohlenbrot, dh. auf Kohlen gebackenes, u. um so mehr Kohle.<a href=\"#fnref458\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn459\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. gerollte, wahrscheinl. weil sie auf einer hei\u00dfen Platte gerollt wurden.<a href=\"#fnref459\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn460\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn man den Goldfinger einbiegt, so bleiben auf der einen Seite zwei Finger u. auf der anderen Seite ein Finger stehen.<a href=\"#fnref460\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn461\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeder, an dem er vor\u00fcbergeht, um ihm Platz zu machen.<a href=\"#fnref461\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn462\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich er dadurch das Publikum bel\u00e4stigt.<a href=\"#fnref462\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn463\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. man setze sie neben die Gelehrten.<a href=\"#fnref463\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn464\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Verrichtung der Notdurft.<a href=\"#fnref464\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn465\" role=\"doc-endnote\"><p>Um einen entlegenen Platz aufzusuchen.<a href=\"#fnref465\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn466\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf seinen Platz zur\u00fcckgehen u. dadurch das Publikum bel\u00e4stigen.<a href=\"#fnref466\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn467\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 106,2.<a href=\"#fnref467\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn468\" role=\"doc-endnote\"><p>Der im Gesetze kundig ist.<a href=\"#fnref468\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn469\" role=\"doc-endnote\"><p>Den genannten Traktat, damit dies R\u0160. auffalle.<a href=\"#fnref469\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn470\" role=\"doc-endnote\"><p>Wissenschaftliche Er\u00f6rterungen.<a href=\"#fnref470\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn471\" role=\"doc-endnote\"><p>Den von ihm herr\u00fchrenden Lehren.<a href=\"#fnref471\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn472\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. G\u00fcrtel, wahrscheinl. ein Abzeichen des Amtes.<a href=\"#fnref472\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn473\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Vieh, bez\u00fcglich dessen bei der Verzehntung ein Irrtum beim Z\u00e4hlen entstanden ist; cf.\u00a0Bek. Fol. 60a.<a href=\"#fnref473\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn474\" role=\"doc-endnote\"><p>Ecc. 9,6.<a href=\"#fnref474\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn475\" role=\"doc-endnote\"><p>Ps. 9,7.<a href=\"#fnref475\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn476\" role=\"doc-endnote\"><p>Viell, nach der talmud. Auslegung: die Schwerter.<a href=\"#fnref476\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn477\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinl. <span dir=\"rtl\">\u05e1\u05b0\u05d9\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9<\/span>, der Wissenhabende; nach der \u00fcbl. Erkl\u00e4rung: der in der am Berge Sinaj \u00fcberlieferten Lehre bewandert ist.<a href=\"#fnref477\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn478\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00f6rtl. der Bergeversetzende.<a href=\"#fnref478\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn479\" role=\"doc-endnote\"><p>In Pal\u00e4stina.<a href=\"#fnref479\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn480\" role=\"doc-endnote\"><p>Vielmehr ging er aus Bescheidenheit zu diesem.<a href=\"#fnref480\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn481\" role=\"doc-endnote\"><p>Dh. du bist als Oberhaupt gew\u00e4hlt u. kannst deinen Vortrag er\u00f6ffnen.<a href=\"#fnref481\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Traktat Horajot \u2013 Massechet Horajot aus dem babylonischen Talmud in der deutschen\u00a0\u00dcbersetzung von Lazarus Goldschmidt. Bl\u00e4tter 2a 2b 3a 3b 4a 4b 5a 5b 6a 6b 7a 7b 8a 8b 9a 9b 10a 10b 11a 11b 12a 12b 13a 13b 14a Inhaltsangabe im Detail Kapitel 1 I. Wenn das Gericht entschieden hat, ein Gesetz zu \u00fcbertreten. Wortlaut dieser Entscheidung. Die unvors\u00e4tzliche Begehung einer S\u00fcnde. Der Abtr\u00fcnnige hinsichtlich des Opfers, Der zur Entscheidung bef\u00e4higte Sch\u00fcler. Die Abh\u00e4ngigkeit von der gerichtlichen Entscheidung. Wenn ein einzelner durch gerichtliche Entscheidung eine S\u00fcnde begangen hat. Das Opfer der Gemeinde. Majorit\u00e4t und Minorit\u00e4t bez\u00fcglich des Opfers. Das Gericht eines einzelnen Stamms. Die Majorit\u00e4t der Einwohner Pal\u00e4stinas Wenn die Minorit\u00e4t vermehrt oder die Majorit\u00e4t vermindert wird. Die Vereinigung zweier Vergehen. Wenn das Gericht nach der Entscheidung stirbt. Das ganze Gericht muss an der Entscheidung beteiligt sein. Eine Bestimmung wird nur dann getroffen, wenn die Majorit\u00e4t der Gemeinde sie ertragen kann. II\u2014III. Wenn das Gericht erf\u00e4hrt, dass es eine falsche Entscheidung getroffen hat Wenn das Gericht entschieden hat, ein vollst\u00e4ndiges Gesetz aufzuheben. Das &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":4213,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7693","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7693"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7693\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7698,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7693\/revisions\/7698"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}