{"id":7753,"date":"2021-08-24T08:46:58","date_gmt":"2021-08-24T06:46:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=7753"},"modified":"2021-08-24T08:47:00","modified_gmt":"2021-08-24T06:47:00","slug":"zefanja","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/zefanja\/","title":{"rendered":"Zefanja \u2013 Das Buch Zefanja"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Buch Zefanja in der (angepassten) \u00dcbersetzung von Rabbiner Dr. Simon Bernfeld.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<p><a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-1\">1<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-2\">2<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-3\">3<\/a> <\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"kapitel-1\">Kapitel 1<\/h2>\n<p><em>Strafandrohung wegen des G\u00f6tztendienstes.<\/em><\/p>\n<p><sup>1<\/sup>Das Wort des Herrn, welches erging an Zefanja, Sohn Kusi, Sohnes Gedalja, Sohnes Amarja, Sohnes Hiskija, in den Tagen Josijas, Sohnes Amon, K\u00f6nigs von Jehuda.<\/p>\n<p><sup>2<\/sup>Alles will ich wegraffen von dem Erdboden, spricht der Herr.<\/p>\n<p><sup>3<\/sup>Wegraffen will ich Menschen und Vieh, wegraffen die V\u00f6gel des Himmels und die Fische des Meeres, die verfallenen Tr\u00fcmmer samt den Frevlern. Ich will den Menschen von dem Erdboden ausrotten, spricht der Herr.<\/p>\n<p><sup>4<\/sup>Ich streue meine Hand \u00fcber Jehuda aus und \u00fcber alle Bewohner Jerusalems; ich rotte aus von diesem Orte den \u00dcberrest des Baal, den Namen der G\u00f6tzenpriester samt den Priestern.<\/p>\n<p><sup>9<\/sup>Alle, die sich vor dem Heere des Himmels auf den D\u00e4chern niederwerfen, die sich niederwerfen und schw\u00f6ren beim Herrn, aber auch beim Moloch schw\u00f6ren.<\/p>\n<p><sup>6<\/sup>Alle, die sich vom Herrn abgewandt, die den Herrn nicht gesucht und nicht befragt.<\/p>\n<p><sup>7<\/sup>Still vor Gott dem Herrn! denn nahe ist der Tag des Herrn, angeordnet hat der Herr ein Schlachten, er hat bestimmt seine Geladenen.<\/p>\n<p><sup>8<\/sup>Am Tage des Schlachtens vom Herrn werde ich heimsuchen die F\u00fcrsten und die K\u00f6nigss\u00f6hne und alle, die das Gewand der Fremden tragen.<\/p>\n<p><sup>9<\/sup>Ich suche an jenen Tage alle heim, die \u00fcber die Schwelle [ihres G\u00f6tzen] h\u00fcpfen, die das Haus ihres Herrn erf\u00fcllen mit Gewalttat und Trug.<\/p>\n<p><sup>10<\/sup>An jenem Tage, spricht der Herr, wird ein Klagegeschrei geh\u00f6rt werden vom Fischtore und Geheul vom zweiten Stadtviertel und gro\u00dfes Gewimmer von den H\u00fcgeln.<\/p>\n<p><sup>11<\/sup>Heulet, Bewohner des M\u00f6rsers [des Talkessels], denn verst\u00f6rt ist das ganze Volk Kanaans, ausgerottet alle Silberbarren.<\/p>\n<p><sup>12<\/sup>Um jene Zeit werde ich Jerusalem mit Lichtern durchsuchen und die Menschen strafen, die erstarrt liegen auf ihren H\u00f6fen, die in ihren Herzen sprechen: Der Herr kann weder Gutes noch B\u00f6ses thun.<\/p>\n<p><sup>13<\/sup>Ihr Verm\u00f6gen soll gepl\u00fcndert werde: und ihre H\u00e4user ver\u00f6det; sie werden H\u00e4user bauen und sie nicht bewohnen, und Weinberge pflanzen, aber ihren Wein nicht trinken.<\/p>\n<p><sup>14<\/sup>Nahe ist der gro\u00dfe Tag des Herrn, nahe und eilet sehr. Es erschallt der Tag des Herrn, wildes und starkes Geschrei!<\/p>\n<p><sup>15<\/sup>Ein Tag des Zornes ist dieser Tag, ein Tag der Not und der Drangsal, ein Tag des Grausens und Entsetzens, ein Tag der Finsternis und der Dunkelheit, ein Tag des Gew\u00f6lkes und des Wolkendunkels.<\/p>\n<p><sup>16<\/sup>Ein Tag der Posaunen und des Kriegsl\u00e4rms \u00fcber die festen St\u00e4dte und \u00fcber die hohen Zinnen.<\/p>\n<p><sup>17<\/sup>Ich werde die Menschen bedr\u00e4ngen, dass sie gleich Blinden dahinschleichen, denn gegen den Herrn haben sie ges\u00fcndigt; ihr Blut soll wie Staub versch\u00fcttet werden und ihr Fleisch wie Kot.<\/p>\n<p><sup>18<\/sup>Auch ihr Silber, auch ihr Gold wird sie nicht retten k\u00f6nnen am Tage des Grimmes des Herrn. Durch das Feuer seines Eifers wird aufgezehrt das ganze Land, denn er vernichtet ganz pl\u00f6tzlich alle Bewohner des Landes.<\/p>\n<h2 id=\"kapitel-2\">Kapitel 2<\/h2>\n<p><sup>1<\/sup>Sammelt euch und gehet in euch, Volk ohne Scham!<\/p>\n<p><sup>2<\/sup>Bevor der Beschlu\u00df [\u00fcber euch] vollzogen wird \u2014 wie Spreu f\u00e4hrt der Tag dahin; bevor \u00fcber euch gekommen ist die Zornesglut des Herrn, bevor \u00fcber euch gekommen ist der Tag des Zornes des Herrn.<\/p>\n<p><sup>3<\/sup>Suchet den Herrn, all ihr Dem\u00fctigen des Landes, die sein Gebot vollf\u00fchrten! Suchet Gerechtigkeit, suchet Demut; vielleicht werdet ihr am Tage des Zornes des Herrn geborgen.<\/p>\n<p><sup>4<\/sup>Denn Gasa wird verlassen sein und Aschkelon ver\u00f6det, Aschdod wird man am hellen Tage austreiben, und Ekron wird entwurzelt.<\/p>\n<p><sup>5<\/sup>O \u00fcber die Bewohner des Landstriches am Meere, \u00fcber das Volk der Kreter! Das Wort des Herrn ergeht \u00fcber dich, Kanaan, Land der Philister, und ich vernichte dich, dass kein Bewohner bleibt.<\/p>\n<p><sup>6<\/sup>Der Landstrich am Meere wird zur Pferche von Hirten, zu Schafh\u00fcrden.<\/p>\n<p><sup>7<\/sup>Dieser Landstrich wird dem \u00dcberrest des Hauses Jehuda geh\u00f6ren, darauf werden sie weiden; in den H\u00e4usern von Aschkelon werden sie abends lagern, denn ihrer gedenken wird der Herr, ihr Gott, und sie wiederherstellen.<\/p>\n<p><sup>8<\/sup>Ich habe geh\u00f6rt den Hohn Moabs und die L\u00e4sterungen der Ammoniter, womit sie mein Volk geh\u00f6hnt und ihr Gebiet erweiterten.<\/p>\n<p><sup>9<\/sup>F\u00fcrwahr, so wahr ich lebe, spricht der Herr Zebaot, der Gott Israels, Moab wird wie Sodom werden, und die Ammoniter wie Gomorrha, ein Dorngehege und eine Salzgrube und eine Oede f\u00fcr immer; der Rest meines Volkes wird sie pl\u00fcndern und die von meiner Nation Gebliebenen sie beerben.<\/p>\n<p><sup>10<\/sup>Dies geschieht ihnen f\u00fcr ihren Hochmut, dass sie geh\u00f6hnt und sich erhoben wider das Volk des Herrn Zebaot.<\/p>\n<p><sup>11<\/sup>Furchtbar erscheint der Herr \u00fcber ihnen, da er all die G\u00f6tter der Erde hinschwinden l\u00e4\u00dft. Es werden ihn anbeten alle Insel[bewohner] der V\u00f6lker, ein jeder von seiner St\u00e4tte aus.<\/p>\n<p><sup>12<\/sup>Auch ihr, \u00c4thiopier! sie sollen von meinem Schwert erschlagen werden.<\/p>\n<p><sup>13<\/sup>[Der Herr] streckt seine Hand aus gegen den Norden und vernichtet Assyrien; Er macht Ninive zur Oede, zur D\u00fcrre wie die W\u00fcste.<\/p>\n<p><sup>14<\/sup>Dass dort Herden lagern, alle Tiere in Scharen; Pelikane und Kr\u00f6ten werden herbergen in ihren Kn\u00e4ufen. Der Wind heult durch die Fenster, Oede herrscht an der Pfoste, denn das Zederget\u00e4fel ist entbl\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p><sup>15<\/sup>Dies ist die einst jubelreiche Stadt, die sich sicher w\u00e4hnte, die da dachte: Ich bin es und keine mehr. Wie ist sie zur W\u00fcstenei geworden, Lagerplatz dem Gewild. Jegicher, der an ihr vor\u00fcberzieht, zischt und sch\u00fcttelt die Hand.<\/p>\n<h2 id=\"kapitel-3\">Kapitel 3<\/h2>\n<p><sup>1<\/sup>O \u00fcber die widerspenstige, besudelte und gewaltth\u00e4tige Stadt!<\/p>\n<p><sup>2<\/sup>Sie h\u00f6rte auf niemanden, sie nahm keine Zucht an, auf den Herrn vertraute sie nicht, ihrem Gotte nahte sie nicht.<\/p>\n<p><sup>3<\/sup>Ihre F\u00fcrsten in ihrer Mitte sind wie br\u00fcllende Leuen, ihre Richter wie W\u00f6lfe in der Nacht, sie lassen keinen Knochen f\u00fcr den Morgen.<\/p>\n<p><sup>4<\/sup>Ihre Propheten sind leichtfertige, treulose M\u00e4nner; ihre Priester haben das Heilige entweiht, das Gesetz gekr\u00e4nkt.<\/p>\n<p><sup>5<\/sup>Der gerechte Herr ist in hrer Mitte, er \u00fcbt kein Unrecht; je am Morgen f\u00f6rdert er zu Tage sein Gericht, es bleibt nicht aus, und doch kennt der \u00dcbelth\u00e4ter keine Scham.<\/p>\n<p><sup>6<\/sup>Ich habe V\u00f6lker ausgerottet, ver\u00f6det sind ihre Zinnen, zerst\u00f6rt habe ich ihre Stra\u00dfen, dass kein Wanderer vor\u00fcberzieht, verw\u00fcstet sind ihre St\u00e4dte, ohne Menschen und ohne Bewohner.<\/p>\n<p><sup>7<\/sup>Ich dachte nun, du wirst mich f\u00fcrchten; du wirst Zucht annehmen, dass nicht ausgerottet werde ihre Wohnung, wie ich ihr zugedacht. Aber nein fr\u00fch machten sie sich auf, um b\u00f6se Handlungen zu \u00fcben.<\/p>\n<p><sup>8<\/sup>Darum wartet mein, spricht der Herr, auf den Tag, da ich mich erhebe zur Zeugenschaft; denn mein Gericht kommt, zu versammeln die V\u00f6lker, zusammenzubringen die Reiche, auszusch\u00fctten \u00fcber sie meinen Grimm, all meine Zornesglut. Vom Feuer meines Eifers wird aufgezehrt die ganze Erde.<\/p>\n<p><sup>9<\/sup>Erst dann werde ich den V\u00f6lkern eine lautere Lippe schaffen, dass sie alle den Namen des Herrn anrufen und ihm einm\u00fctig dienen.<\/p>\n<p><sup>10<\/sup>Von jenseits der Str\u00f6me Kusch\u2019s her werden die Atarai, T\u00f6chter Puzai, mir Geschenke bringen.<\/p>\n<p><sup>11<\/sup>Am selbigen Tage wirst du nicht mehr besch\u00e4mt sein ob all deinen Handlungen, durch die du dich an mir vergangen; denn alsdann werde ich fortschaffen aus deiner Mitte deine hochm\u00fctig Jubelnden, und du wirst dich nicht ferner \u00fcberheben auf meinem heiligen Berge.<\/p>\n<p><sup>12<\/sup>Ich werde erhalten in deiner Mitte das gebeugte und dem\u00fctige Volk, alle die sich sch\u00fctzen im Namen des Herrn.<\/p>\n<p><sup>13<\/sup>Der \u00dcberrest Israels wird kein Unrecht thun und keine L\u00fcge reden; in ihrem Munde wird sich keine tr\u00fcgerische Zunge mehr finden. So werden sie weiden und lagern und niemand sie aufschrecken.<\/p>\n<p><sup>14<\/sup>Jauchze, Tochter Zijons, juble Israel, freue dich und frohlocke mit ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!<\/p>\n<p><sup>15<\/sup>Der Herr hat deine Strafgerichte fortgeschafft, wegger\u00e4umt deine Feinde. Der K\u00f6nig Israels, der Herr ist in deiner Mitte, du wirst nicht f\u00fcrder B\u00f6ses schauen.<\/p>\n<p><sup>16<\/sup>An jenem Tage wird zu Jerusalem gesprochen: F\u00fcrchte nichts, und zu Zijon: Lass deine H\u00e4nde nicht schlaff werden.<\/p>\n<p><sup>17<\/sup>Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein siegreicher Held, frohlocken wird er \u00fcber dich in Freude, aufhorchen [auf dein Flehen] in seiner Liebe, jubelnd \u00fcber dich jauchzen.<\/p>\n<p><sup>18<\/sup>Die Bek\u00fcmmerten von der Versammlungsst\u00e4tte [dem Heiligtum] sammle ich \u2014 sie waren von dir fort; deinetwegen haben sie Schmach getragen.<\/p>\n<p><sup>19<\/sup>In jener Zeit werde ich all deine Peiniger niedertreten, ich werde die Versprengten befreien und die Versto\u00dfenen sammeln; ich mache sie zum Ruhme und zum Ehrennamen auf der ganzen Erde, wie sie Schmach getragen.<\/p>\n<p><sup>20<\/sup>In jener Zeit, da ich euch zur\u00fcckbringe, und in der Zeit, da ich euch sammle, denn ich werde euch zum Namen machen und zum Ruhm unter allen V\u00f6lkern der Erde, wenn ich euch wiederherstelle, spricht der Herr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tanach\/\">Der Tanach in deutscher Sprache \u2013 Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Buch Zefanja in der (angepassten) \u00dcbersetzung von Rabbiner Dr. Simon Bernfeld. 1 2 3 Kapitel 1 Strafandrohung wegen des G\u00f6tztendienstes. 1Das Wort des Herrn, welches erging an Zefanja, Sohn Kusi, Sohnes Gedalja, Sohnes Amarja, Sohnes Hiskija, in den Tagen Josijas, Sohnes Amon, K\u00f6nigs von Jehuda. 2Alles will ich wegraffen von dem Erdboden, spricht der Herr. 3Wegraffen will ich Menschen und Vieh, wegraffen die V\u00f6gel des Himmels und die Fische des Meeres, die verfallenen Tr\u00fcmmer samt den Frevlern. Ich will den Menschen von dem Erdboden ausrotten, spricht der Herr. 4Ich streue meine Hand \u00fcber Jehuda aus und \u00fcber alle Bewohner Jerusalems; ich rotte aus von diesem Orte den \u00dcberrest des Baal, den Namen der G\u00f6tzenpriester samt den Priestern. 9Alle, die sich vor dem Heere des Himmels auf den D\u00e4chern niederwerfen, die sich niederwerfen und schw\u00f6ren beim Herrn, aber auch beim Moloch schw\u00f6ren. 6Alle, die sich vom Herrn abgewandt, die den Herrn nicht gesucht und nicht befragt. 7Still vor Gott dem Herrn! denn nahe ist der Tag des Herrn, angeordnet hat der Herr ein Schlachten, er &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":3661,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-7753","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7753","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7753"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7753\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7754,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7753\/revisions\/7754"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7753"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}