{"id":9188,"date":"2022-06-20T14:01:33","date_gmt":"2022-06-20T12:01:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=9188"},"modified":"2022-06-20T14:01:36","modified_gmt":"2022-06-20T12:01:36","slug":"die-mischnah-schabbat","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/die-mischnah-schabbat\/","title":{"rendered":"Die Mischnah \u2013 Schabbat"},"content":{"rendered":"\n<p>Mischna(h) Schabbat \u2013 in deutscher \u00dcbersetzung. \u00dcbersetzt und kommentiert von <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-deutsche-mischna-uebersetzung\/#Rabbiner_Prof_Dr_Eduard_Ezekiel_Baneth\">Rabbiner Prof. Dr. Eduard Ezekiel Baneth (1887-1927)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel_1\">Kapitel 1<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Verbot des Hinaus- und Hineintragens am Schabbat<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> zerf\u00e4llt in zwei Satzungen<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>, die vier bilden<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> f\u00fcr den, der innerhalb; und in wiederum zwei, die vier bilden, f\u00fcr den, der sich ausserhalb befindet. Wie zum Beispiel: Wenn ein Armer draussen und der Hausherr im Innern ist; reicht der Arme seine Hand hinein<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> und giebt etwas in die Hand des Hausherrn, oder er nimmt etwas aus derselben und zieht es heraus, \u2014 so ist der Arme schuldig<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> und der Hausherr frei. Reicht der Hausherr seine Hand hinaus und legt etwas in die Hand des Armen, oder nimmt aus dieser etwas und bringt es herein, \u2014 so ist der Hausherr schuldig, aber der Arme frei. Reicht der Arme seine Hand hinein und der Hausherr nimmt etwas aus derselben, oder legt etwas hinein und Jener bringt es zu sich heraus, so sind sie Beide straflos<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>. Reicht der Hausherr seine Hand hinaus und der Arme nimmt etwas daraus, oder legt etwas hinein und Jener bringt es zu sich herein, so sind Beide straflos.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Man soll sich kurz vor <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e0\u05d7\u05d4<\/span><a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> nicht vor den Bartscheerer niedersetzen<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>, bevor man sein Gebet verrichtet hat. Ebenso gehe man um diese Zeit nicht in\u2019s Bad<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>, nicht in die Gerberei<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>, nicht zur Tafel, nicht zu Gerichte; hat man aber schon angefangen, so braucht man nicht abzubrechen. Man unterbricht<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>, um das <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05de\u05e2<\/span><a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a> zu lesen, aber nicht des Gebetes<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> wegen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Schneider gehe nicht<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> bei einbrechender Dunkelheit mit seiner Nadel aus, denn er k\u00f6nnte vergessen und<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a> damit ausgehen<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>; auch nicht der Schreiber<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> mit seinem Rohre<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>. Man darf nicht beim Lampenlicht Kleider von Ungeziefer reinigen<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>; auch nicht lesen. Doch hat man gesetzlich<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> verordnet, dass der Schullehrer<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a> zusehen d\u00fcrfe, wie die Kinder lesen, aber selbst nicht lesen d\u00fcrfe<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>. Ebenso darf ein Eiterflusss\u00fcchtiger nicht mit einer gleich kranken Fran zusammen speisen, wegen (Vermeidung) der Gelegenheit zur S\u00fcnde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Die letzteren geh\u00f6ren zu den Satzungen, welche man in dem Ober-Saal des Chananjah, Sohn Hiskia\u2019s, Sohn Gorjan\u2019s, ausgesprochen hat<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>; als n\u00e4mlich die Gelehrten ihn besuchten, ward gez\u00e4hlt und die Schule des Samai war zahlreicher, als die des Hillel<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>. Achtzehn Punkte wurden an jenem Tage festgestellt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Schule Samai\u2019s lehrt: Man darf nicht Tinte oder Farbenspezereien oder Wicken am Vorabend des Schabbat einweichen, wenn nicht genug Zeit ist, dass sie noch bei Tage durchweicht werden<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>. Die Schule Hillels erlaubt es.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-6\">Mischna 6<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Schule Samai\u2019s lehrt: Man darf nicht Flachsb\u00fcndel in den Ofen tun, wenn nicht mehr Zeit genug ist, dass sie noch bei Tage verdunsten<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>; auch nicht Wolle in den Kessel, wenn sie nicht die Farbe noch bei Tage einziehen kann. Die Schule Hillel\u2019s erlaubt es. Die Schule Samai\u2019s lehrt: Man darf nicht Netze aufstellen, um Wild, V\u00f6gel oder Fische zu fangen, wenn nicht Zeit genug ist, dass sie noch bei Tage gefangen werden. Die Schule Hillel\u2019s erlaubt es.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-7\">Mischna 7<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Schule Samai\u2019s lehrt: Man darf keinem Heiden etwas verkaufen oder aufladen helfen oder ihm selbst aufladen, wenn nicht Zeit genug ist, dass derselbe noch bei Tage an einen nahen Ort gelangt. Die Schule Hillel\u2019s erlaubt es.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-8\">Mischna 8<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Schule Samai\u2019s lehrt: Man darf einem heidnischen Gerber keine H\u00e4ute zum Gerben, dem W\u00e4scher keine Kleider zum Waschen geben, es sei denn, dass sie noch bei Tage fertig gemacht werden k\u00f6nnen. Bei allen erlaubt es die Schule Hillel\u2019s, so lange die Sonne steht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-9\">Mischna 9<\/h3>\n\n\n\n<p>Rabban Simeon ben Gamliel erz\u00e4hlt: Es war in meines Vaters Hause \u00fcblich, weisse Kleider dem W\u00e4scher drei Tage vor Schabbat zu \u00fcbergeben. Beide Schulen kommen darin \u00fcberein, dass man<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> die Balken auf die \u00d6lpresse und die runden H\u00f6lzer auf die Weinpresse auflegen darf<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-10\">Mischna 10<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf nicht Fleisch, Zwiebel und Eier braten, wenn nicht Zeit ist, dass sie noch bei Tage gebraten werden<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a>. Man darf nicht Brot in der D\u00e4mmerung in den Ofen tun, nicht Kuchen \u00fcber Kohlen setzen, wenn nicht die Oberfl\u00e4che<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> derselben noch bei Tage sich h\u00e4rten kann. R. Elieser sagt: Wenn nur Zeit da ist, dass die untere Fl\u00e4che<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> sich h\u00e4rtet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-11\">Mischna 11<\/h3>\n\n\n\n<p>Man l\u00e4sst das Pessach &#8211; Opfer<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a> selbst in der D\u00e4mmerung vor Schabbat<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> in den Ofen herab; auch d\u00fcrfen die Priester in der Herd-Kammer<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> das Feuer ein Wenig ansch\u00fcren<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>, an anderen Orten jedoch nur dann, wenn das Feuer noch bei Tage das meiste Holz ergreifen kann; R. Jehudah sagt: Bei Kohlen ist es genug, wenn nur etwas gl\u00fchend gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-2\">Kapitel 2<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-1\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit welchen Stoffen darf man<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> Licht unterhalten und mit welchen nicht? \u2014 Man darf nicht brennen mit Zederfasern<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>, mit rohen Flachsstengeln, mit Muschelseide, mit Weiden wolle<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a>, mit Nesselkraut<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>, mit Moos, das auf dem Wasser schwimmt<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>, nicht mit Pech, mit Wachs<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>, mit \u00d6l aus dem Baumwoll &#8211; Samen<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>, ferner nicht mit \u00d6l, das verbrannt werden muss<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>, mit Schwanzfett der Tiere, mit Unschlitt. Nahum der Meder sagt: Man darf mit zerlassenem Unschlitt brennen. Die Weisen aber sagen: Weder was zerlassen, noch was unzerlassen ist, darf man zum Brennen gebrauchen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-1\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf das zum Verbrennen bestimmte \u00d6l<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> an Festtagen nicht zum Brennen gebrauchen. R. Ismael sagt: Man darf sich des Abfalles von Pech nicht bedienen, wegen der W\u00fcrde des Schabbat<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>. Die Weisen erlauben alle \u00d6larten, als: Lein\u00f6l, Nuss\u00f6l, R\u00fcb\u00f6l, Fisch\u00f6l<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>, Koloquinten\u00f6l, Abgang von Pech und Naphta. R. Tarphon sagt: Man darf nur mit Oliven\u00f6l brennen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-1\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Nichts, was von B\u00e4umen kommt, darf man am Schabbat zum Brennen gebrauchen, ausser Flachs<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a>. So ist auch alles, was vom Baume kommt, der Verunreinigung als Zelt<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> nicht f\u00e4hig, ausser Flachs. Ein Lappen von einem Gewande<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>, den man zusammengerollt, aber nicht angesengt hat, ist nach R. Elieser der Verunreinigung<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> f\u00e4hig und darf nicht zum Brennen gebraucht werden. R. Akiba sagt: Er ist rein, und man darf damit brennen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-1\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf nicht eine Eierschale unten durchl\u00f6chern, dann mit \u00d6l f\u00fcllen und \u00fcber die Lampe setzen, damit das \u00d6l abtr\u00e4ufelt; auch nicht wenn eine solche Schale von Thon w\u00e4re \u2014 R. Jehudah erlaubt es. \u2014 Hat aber der T\u00f6pfer es gleich anfangs daran befestigt, so ist es gestattet, weil es nur ein Gef\u00e4ss ist. \u2014 Man darf nicht eine Schale mit \u00d6l f\u00fcllen, dann an die Seite der Lampe stellen, und das Ende des Dochtes hineintun, damit er das \u00d6l anziehe. R. Jehuda erlaubt es.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-1\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer ein Licht ausl\u00f6scht, weil er sich f\u00fcrchtet vor Heiden<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>, vor R\u00e4ubern<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>, vor b\u00f6sem Geist<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>, oder um eines Kranken willen, damit er einschlafe<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>, ist frei; geschieht es aber, um die Lampe, das \u00d6l oder den Docht zu schonen, so ist er schuldig. R. Jose spricht ihn in jedem Falle frei, ausser in Betreff des Dochtes, weil er dadurch eine Kohle bereitet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-6-1\">Mischna 6<\/h3>\n\n\n\n<p>Um dreier \u00dcbertretungen willen sterben Frauen in Kindesn\u00f6ten; wenn sie n\u00e4mlich nicht sorgf\u00e4ltig sind in Betreff der monatlichen Reinigung, der <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05d4<\/span> &#8211; Entrichtung und des Anz\u00fcndens des Lichtes<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-7-1\">Mischna 7<\/h3>\n\n\n\n<p>Drei Dinge muss Jedermann in seinem Hause, am Vorabend des Schabbat, bei einbrechender Dunkelheit, in Erinnerung bringen, n\u00e4mlich: Habt Ihr verzehntet<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>? Habt Ihr die Verbindung der Orte<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> bewirkt? Z\u00fcndet die Lampe an<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>! Ist es zweifelhaft, ob schon Nacht sei, oder nicht<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>, so darf man nicht mehr <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e8\u05d0\u05d9<\/span><a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a> verzehnten, auch keine Gef\u00e4sse<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> untertauchen, und kein Licht anz\u00fcnden. Aber man darf <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05de\u05d0\u05d9<\/span><a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a> verzehnten, die Hof-Verbindung bewirken und warme Speisen in w\u00e4rmende Stoffe einsetzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-3\">Kapitel 3<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-2\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Auf einen W\u00e4rmeherd zu zwei T\u00f6pfen<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a> darf man, wenn er mit Stoppeln oder Reisern geheizt war<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a>, gekochte Speise<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a> setzen; war er mit \u00d6ltrestern<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a> oder mit Holz geheizt, so darf man nichts auftun, bevor man unten ausgekehrt, oder Asche dar\u00fcber getan hat<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a>. Beth Samai sagt: Auch dann nur warmes Wasser, aber nicht gekochte Speisen. Beth Hillel erlaubt Beides. Beth Samai sagt: Man darf sie abnehmen, aber dann nicht wieder daraufsetzen. Beth Hillel erlaubt, das Abgehobene wieder drauf zu setzen<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-2\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn man den Kochofen mit Stoppeln oder Reisern geheizt hat, darf man weder inwendig noch obenauf etwas setzen<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>. Ein einfacher W\u00e4rmeheerd<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> wird, wenn er mit Stoppeln oder Reisern geheizt war, wie ein zwiefacher, und wenn mit \u00d6ltrestern oder Holz, wie ein Kochofen behandelt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-2\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> nicht ein Ei neben den W\u00e4rmekessel<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a> legen, damit es gerinne, auch nicht in W\u00e4rmet\u00fccher einschlagen<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a>. R. Jose erlaubt dies. Man darf es auch nicht in heissen Sand, oder in den Staub am Wege<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a> legen, damit es brate.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-2\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Es geschah einst, dass die Einwohner von Tiberias eine R\u00f6hre<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> voll kalten Wassers durch einen Kanal ihres heissen Wassers durchzogen; die Weisen erkl\u00e4rten ihnen, dass dieses Wasser am Schabbat, wie jedes andere, am Schabbat gekochte Wasser, weder zum Waschen, noch zum Trinken erlaubt sei, und an Festtagen, wie am Festtage gekochtes Wasser, nicht zum Bade, aber wohl zum Trinken erlaubt sei<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a>. \u2014 Aus einem, von den Kohlen gereinigten <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d5\u05dc\u05d9\u05d0\u05e8<\/span><a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> darf man am Schabbat trinken; aus einem <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e0\u05d8\u05d9\u05db\u05d9<\/span><a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a> darf man, selbst wenn die Kohlen herausgenommen sind, nicht trinken.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-2\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>In einen vom Feuer genommenen Kessel mit heissem Wasser darf man<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a> kein kaltes sch\u00fctten, damit es warm werde; aber wohl darf man in den Kessel oder in einen Becher so viel zugiessen, als dazu dient, das heisse lau zu machen. In einen Kessel oder Topf, den man<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a> siedend vom Feuer genommen, darf man nachher kein Gew\u00fcrz tun; wohl aber in eine Sch\u00fcssel oder auf einen Teller<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a>, R. Jehudah sagt: In jedes Gericht darf man Gew\u00fcrz tun, ausser demjenigen, welches Essig oder Fischlake enth\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-6-2\">Mischna 6<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf am Schabbat kein Gef\u00e4ss unter die Lampe stellen, um das abtr\u00e4ufelnde \u00d6l aufzufangen; wenn man es aber noch vorher bei Tage hingestellt hatte, mag es bleiben. Aber man darf das aufgefangene \u00d6l nicht weiter am Schabbat benutzen, weil es nicht dazu bestimmt war. Eine neue Lampe darf man von einem Orte zum andern tragen, aber nicht eine alte<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>. R. Simeon sagt: Alle Lampen darf man wegtragen, nur nicht die am Schabbat brennenden. Man darf ein Gef\u00e4ss zum Auffangen der Funken unter die Lampe setzen, aber nicht Wasser hineintun, weil man dadurch verl\u00f6scht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-4\">Kapitel 4<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-3\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Worein darf man<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a> einsetzen, und worein nicht? Man darf<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a> nicht einsetzen in \u00d6ltrester, in D\u00fcnger, in Salz, in Kalk oder Sand, sie seien feucht oder trocken, nicht in Stroh, nicht in Weinh\u00fclsen, nicht in Wollflocken, nicht in Kr\u00e4uter, wenn diese feucht sind, wohl aber, wenn sie trocken sind. Man darf aber einsetzen in Kleider, unter Fr\u00fcchte<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a>, unter Taubenfedern, unter Hobelsp\u00e4ne und unter (feines) Flachswerk. R. Jehudah erkl\u00e4rt feines f\u00fcr unerlaubt und gestattet nur grobes.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-3\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf Speisen in Felle<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> einh\u00fcllen und diese abnehmen, auch in geschorene Wolle, aber diese darf man nicht wegnehmen. Wie soll man es machen? Man nimmt den Deckel ab, so dass die Wolle abf\u00e4llt. R. Elasar, Sohn Asarjah\u2019s, sagt: Das Gef\u00e4ss selbst, worin der Topf steht, neigt man seitw\u00e4rts und nimmt Speise heraus; denn n\u00e4hme man den Topf heraus, so k\u00f6nnte man ihn vielleicht nicht wieder einsetzen d\u00fcrfen<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>. Die Weisen sagen: Man kann den Topf herausnehmen und<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a> wieder einsetzen. \u2014 Hat man ihn bei Tage nicht zugedeckt, so darf man ihn nach Eintritt der Dunkelheit nicht zudecken. Hatte man ihn zugedeckt und er war (zuf\u00e4llig) wieder aufgedeckt, so darf man ihn zudecken. Man darf einen Krug<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> f\u00fcllen und unter ein Kissen oder Polster setzen<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-5\">Kapitel 5<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-4\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Womit darf man am Schabbat das Vieh ausgehen lassen und womit nicht<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>? Das Kamel darf ausgehen mit der Halfter, das Kamel-Weibchen mit dem Nasenring; die lybischen Esel mit dem Zaum<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a>, das Pferd mit dem Halsgeschirr, und alle Tiere, die solches Halsgeschirr tragen<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a>, k\u00f6nnen mit demselben ausgehen, und darin gef\u00fchrt werden. Dieselben Sachen besprengt man<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a> und taucht sie unter, an ihrem Orte<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-4\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Esel kann ausgehen mit der Decke<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>, wenn sie vorher<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> angebunden war. Die B\u00f6cke k\u00f6nnen<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a> gebunden ausgehen, und die Schafmutter mit auf- oder unter &#8211; gebundenen Schw\u00e4nzen, und bedeckt mit einer H\u00fclle<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a>, die Ziegen mit den unterbundenen Eutern. R. Jose erkl\u00e4rt alles f\u00fcr unerlaubt, ausser den bedeckten Schafm\u00fcttern. R. Jehudah sagt: die Ziegen d\u00fcrfen nur dann mit unterbundenen Eutern gehen, wenn dies zum Austrocknen der Milch, nicht aber, wenn es zur Erhaltung der Milch dient.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-3\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Womit darf das Tier nicht ausgehen? Das Kamel nicht mit einem am Schwanze h\u00e4ngenden Lappen<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>, nicht mit gebundenen F\u00fcssen, nicht mit einem an den Schenkel gebundenen Fuss; und so alle Tiere. Man darf nicht Kamele an einander binden und f\u00fchren, wohl aber mehrere Stricke in die Hand nehmen und die Kamele zugleich f\u00fchren; nur muss man die Stricke nicht verwickeln<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-3\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Esel darf nicht ausgehen mit einer Decke, die nicht vorherfestgebunden war, nicht mit einer Schelle, wenn diese auch verstopft w\u00e4re; nicht mit einer leiterf\u00f6rmigen Vorrichtung am Halse<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>; nicht mit einem Riemen am Fusse<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>. Die H\u00fchner nicht mit ihren<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> Schn\u00fcren, oder den Hemmriemen zwischen den F\u00fcssen. B\u00f6cke nicht mit den Rollwagen unter dem Schwanze; die Mutterschafe nicht mit Niesholz<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a>; das Kalb nicht mit dem Binsenjoch<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>, die Kuh nicht mit der Igelhaut<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> und nicht mit der Riemenhaut zwischen den H\u00f6rnern. Die Kuh des R. Elasar ben Asarjah<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a> ging mit dem Riemen zwischen den H\u00f6rnern aus, ohne die Zustimmung der Weisen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-6\">Kapitel 6<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-5\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Womit darf eine Frau ausgehen und womit nicht? Eine Frau darf nicht ausgehen mit wollenen oder leinenen Schn\u00fcren, oder mit Riemen auf dem Kopfe; denn sie kann mit solchen nicht baden, ohne sie lose zu machen<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>; nicht mit einer Stirnplatte und Geh\u00e4ngen daran, wenn sie nicht an die Haube gen\u00e4ht sind, auch nicht mit der Unterlage des Stirnbandes, an einen \u00f6ffentlichen Ort<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a>; nicht mit einer goldenen Krone in Form einer Stadt<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a>; nicht mit einer engen Halskette<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>; nicht mit Nasenringen<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>, nicht mit Fingerringen, auch wenn kein Petschaft darauf ist; nicht mit einer ungel\u00f6cherten Nadel. Wenn sie aber damit ausgegangen ist<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a>, braucht sie kein S\u00fcndopfer zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-5\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Mann darf nicht mit Sandalen, die mit N\u00e4geln beschlagen sind<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a>, ausgehen; auch nicht mit einer Sandale<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a>, es w\u00e4re denn, dass er am anderen Fusse einen Schaden h\u00e4tte; auch nicht in <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e4\u05d9\u05dc\u05d9\u05df<\/span>; auch nicht mit einem Sch\u00fctzblatt<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>, wenn es nicht von einem anerkannten Sachkundigen ist; nicht mit Panzer, mit Helm und Beinschienen; aber wenn er ausgegangen ist, braucht er kein S\u00fcndopfer zu bringen<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-4\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Frau darf nicht ausgehen mit einer durchl\u00f6cherten Nadel<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a>, nicht mit einem Ring, worauf ein Petschaft; nicht mit einem schneckenf\u00f6rmigen Kopfaufsatz<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a>, nicht mit Riechb\u00fcchschen, nicht mit Balsamfl\u00e4schchen, und wenn sie damit ausgegangen, ist sie schuldig, ein S\u00fcndopfer zu bringen. So R. M\u00ebir. Die Weisen sprechen sie bei Riechb\u00fcchschen und Balsamfl\u00e4schchen frei.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-4\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Mann darf nicht ausgehen mit einem Schwerte<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>, einem Bogen, einem dreieckigen oder runden Schilde und einem Spiesse; und wenn er ausgegangen, ist er schuldig, ein S\u00fcndopfer zu bringen. R. Elieser sagt: Sie dienen ihm nur zum Schmucke. Die Weisen aber behaupten: Sie seien nur zur Unzier, denn es heisst: (Jesaias 2,4) \u201eDann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> und ihre Lanzen zu Sicheln umschmieden; kein Volk wird mehr gegen das andere das Schwert erheben und man wird sich nicht mehr f\u00fcr den Krieg \u00fcben&#8220;. Das Knieband<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a> ist rein<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a>, und man geht damit am Schabbat aus; Schrittkettchen sind der Unreinheit f\u00e4hig, und man darf nicht damit am Schabbat ausgehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-3\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Frau darf ausgehen mit Bindeschn\u00fcren aus Haar, sei es aus eigenem oder fremdem oder von Tieren, ferner mit Stirnplatte und Geh\u00e4agen, welche festgen\u00e4ht sind, mit einem Stirnband, mit fremder Locke in den Haushof, mit der weichen Wolle im Ohre<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>, im Schuh oder f\u00fcr ihre Reinigung, mit einem Pfeffer oder Salzkorn, und was sie sonst in den Mund nimmt; nur soll sie es nicht am Schabbat eigends hineintun, und wenn eins von diesen herausf\u00e4llt, darf sie es nicht wieder hineintun. Mit einem falschen Zahn erlaubt Rabbi auszugehen; die Weisen verbieten es.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-6-3\">Mischna 6<\/h3>\n\n\n\n<p>Frauen d\u00fcrfen mit einem Geldst\u00fcck auf der Fussschwiele<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a> ausgehen. Kleine M\u00e4dchen d\u00fcrfen mit Schn\u00fcren, auch mit Splitterchen an den Ohrl\u00f6chern ausgehen<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>; Araberinnen<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a> d\u00fcrfen mit dem tiefen Schleier, und die Mederinnen mit dem Kopftuche ausgehen. \u00dcbrigens ist es auch allen anderen erlaubt, nur dass die Weisen das Beispiel aus der Wirklichkeit nehmen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-7-2\">Mischna 7<\/h3>\n\n\n\n<p>Sie d\u00fcrfen auch das Kopftuch<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a> \u00fcber den Stein, die Nuss oder die M\u00fcnze wickeln, nur darf man letzteres nicht eigends tun<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-8-1\">Mischna 8<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein Verst\u00fcmmelter<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> darf mit seinem Stelzfuss ausgehen, so R. Me\u00efr. R. Jose h\u00e4lt es f\u00fcr unerlaubt. Wenn eine H\u00f6hlung zur Aufnahme von Lappen daran ist, so wird der Stelzfuss der Unreinheit f\u00e4hig. Die ledernen Schenkelkr\u00fccken des an beiden F\u00fcssen Verst\u00fcmmelten nehmen durch den Druck Unreinheit an<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>, und man kann darin am Schabbat ausgehen, auch mit denselben in den Tempelvorhof eintreten. Der Stuhl und die Schenkelleder eines Verkr\u00fcppelten sind der Unreinheit durch den Druck f\u00e4hig, man darf aber mit denselben nicht am Schabbat ausgehen, und nicht in den Tempelvorhof eintreten. Hohe Holzschuhe<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> sind rein, und man darf damit nicht ausgeben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-9-1\">Mischna 9<\/h3>\n\n\n\n<p>S\u00f6hne d\u00fcrfen mit den Binden<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a>, und F\u00fcrstenkinder mit<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a> Schellen ausgehen. \u00dcbrigens ist es Jedem gestattet, nur dass die Weisen aus der Wirklichkeit das Beispiel entlehnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-10-1\">Mischna 10<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf mit einem Heuschreckenei<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a> und mit einem Fuchszahn<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a> und mit dem Nagel eines Gehengten<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> als Heilmittel ausgehen. So R. Me\u00efr. Die Weisen sagen: Es sei als Heidensitte<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a> selbst an nicht heiligen Tagen nicht gestattet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-7\">Kapitel 7<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-6\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Hauptregel hat man in Betreff des Schabbat festgestellt: Wer das Grundgesetz vom Schabbat vergessen, und mehrere Arbeiten an mehreren Schabbaten verrichtet hat, ist nur ein S\u00fcndopfer schuldig<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>. Wer das Grundgesetz vom Schabbat kennt, und mehrere Arbeiten an mehreren Schabbaten<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> verrichtet hat, ist ein S\u00fcndopfer f\u00fcr jeden Schabbat schuldig. Wer sich bewusst ist, dass der Tag Schabbat ist, und mehrere Arbeiten an mehreren Schabbaten verrichtet hat<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a>, ist f\u00fcr jede Hauptarbeit ein S\u00fcndopfer schuldig. Wer mehrere Arbeiten von einer Hauptart verrichtet hat, ist nur ein S\u00fcndopfer schuldig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-6\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Hauptarbeiten sind vierzig weniger eine, n\u00e4mlich: S\u00e4en, Ackern, Ernten<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>, Garben binden, Dreschen, Worfeln, Fr\u00fcchte s\u00e4ubern, Mahlen, Sieben, Kneten, Backen<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>; Wolle scheeren<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a>, sie waschen, klopfen, f\u00e4rben, spinnen, anzetteln, zwei Binde-Litzen machen, zwei F\u00e4den weben, zwei F\u00e4den<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a> trennen, einen Knoten machen, einen Knoten aufl\u00f6sen, mit zwei Stichen festn\u00e4hen, zerreissen, um mit zwei Stichen festzun\u00e4hen<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>; ein Reh fangen<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>, es schlachten, dessen Haut abziehen, sie salzen, das Fell bereiten, die Haare abschaben, es zerschneiden: zwei Buchstaben schreiben<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a>, ausl\u00f6schen, um zwei Buchstaben zu schreiben; bauen, einreissen<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>. Feuer l\u00f6schen, anz\u00fcnden<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>, mit dem Hammer schlagen<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a>, aus einem Bereiche in einen anderen tragen<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a>. \u2014 Dies sind die Hauptarbeiten vierzig weniger eine<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-5\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Noch eine andere Regel hat man festgestellt: Wenn man irgend etwas, das sich zur Aufbewahrung eignet und in der Quantit\u00e4t gew\u00f6hnlich aufbewahrt wird, am Schabbat hinaustr\u00e4gt, ist man ein S\u00fcndopfer schuldig. Wenn es sich aber zum Aufbewahren nicht eignet, oder in der Quantit\u00e4t nicht aufbewahrt wird, so ist nur derjenige schuldig, der es aufbewahrt<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-5\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Jemand so viel geschnittenes Stroh hinaustr\u00e4gt, als eine Kuh im Maul h\u00e4lt, so viel Stengel, als ein Kamel im Maul h\u00e4lt, so viel Stoppeln, als ein L\u00e4mmchen im Mund h\u00e4lt, so viel Kr\u00e4uter, als eine Ziege im Maul h\u00e4lt; frische Knoblauchbl\u00e4tter und frische Zwiebelbl\u00e4tter, so viel als eine d\u00fcrre Feige gross ist, oder trockene, so viel das Maul einer Ziege fasst, sie werden aber nicht zusammengerechnet, weil sie im Maasse nicht gleich sind; wer Speisen, so viel eine d\u00fcrre Feige ausmacht, hinaustr\u00e4gt, ist schuldig; und verschiedene werden zusammengerechnet, weil sie im Maasse gleich sind, ausgenommen die Schaalen, Kerne, Stiele, feine und grobe Kleie. R. Jehudah sagt: Ausgenommen sind die H\u00fclsen der Linsen, welche mitgekocht werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-8\">Kapitel 8<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-7\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn man Wein hinaustr\u00e4gt, so viel zur Mischung des Bechers<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a> gen\u00fcgt. Milch<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a> so viel zu einem Schluck gen\u00fcgt, Honig so viel als man auf eine Wunde<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a> legt. \u00d6l, so viel als man braucht, um ein kleines Glied<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a> zu salben, Wasser, so viel n\u00f6tig ist, um Augensalbe<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a> anzufeuchten, und von allen anderen nassen Sachen ein Viertel<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a>, so wie von allem, was man aussch\u00fcttet<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a>, ein Viertel. R. Simeon sagt: Bei allen ist das Maass ein Viertel und man hat nur die Maasse n\u00e4her bestimmt f\u00fcr solche, die sie aufbewahren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-7\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Jemand so viel von einem Stricke hinaustr\u00e4gt, als gen\u00fcgt, um ein Ohr<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a> an einer Kiste<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a> zu machen, oder Binsen, welche gen\u00fcgen, um ein feines oder grobes Sieb daran aufzuh\u00e4ngen; wie R. Jehudah sagt, ist so viel erforderlich, als gen\u00fcgt, um einem Kinde zu einem Schuh Maass zu nehmen<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a>; tr\u00e4gt er Papier<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a> so viel her aus, dass man darauf einen Zoll-Zettel schreiben kann<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a>. Wer einen Zoll-Zettel selbst hinaustr\u00e4gt, der ist schuldig. Papier, das radiert wurde<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a> so viel, als gen\u00fcgt, um ein kleines Balsamfl\u00e4schchen oben zu bewickeln.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-6\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Ferner: Haut, so viel, als gen\u00fcgt, um ein Schutzblatt damit zu bedecken. <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d5\u05db\u05e1\u05d5\u05e1\u05d8\u05d9\u05e1<\/span><a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a> so viel, als gen\u00fcgt, um darauf eine <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d6\u05d5\u05d6\u05d4<\/span> zu schreiben; Pergament, um den kleinsten Abschnitt der <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e4\u05d9\u05dc\u05d9\u05df<\/span> daraufzuschreiben, das ist <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05de\u05e2 \u05d9\u05e9\u05e8\u05d0\u05dc<\/span>; Tinte, so viel, als gen\u00fcgt, um zwei Buchstaben zu schreiben, Schminke, so viel, als gen\u00fcgt, um ein Auge zu schminken.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-6\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Leim, so viel, als gen\u00fcgt, um es an das Ende der Leimrute zu tun; Pech oder Schwefel, so viel, als gen\u00fcgt, um ein Loch<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a> zu bereiten<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>, Wachs, so viel, als gen\u00fcgt, um ein kleines Loch<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a> zu verstopfen. Lehm, so viel, als gen\u00fcgt, um eine M\u00fcndung<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a> an dem Tiegel der Goldschmiede anzubringen;\u2014R. Jehudah sagt: So viel, als gen\u00fcgt, um eineu Fuss<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a> dazu zu machen; \u2014 Kleie, so viel, als gen\u00fcgt, um auf die M\u00fcndung des Tiegels der Goldschmiede zu tun; Kalk, so viel, als gen\u00fcgt, um den kleinen Finger eines M\u00e4dchens zu bedecken<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a>. R. Jehudah sagt: Um die Schl\u00e4fe zu bestreichen. R. Nechemiah sagt: Um die Stirne zu bestreichen<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-4\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>Rothen Thon<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a>, so viel, als gen\u00fcgt, zum Siegel eines Waarensackes. So R. Akiba. Die Weisen sagen: Zum Briefsiegel. Mist oder d\u00fcnnen Sand, so viel, als gen\u00fcgt, um einen Kohlstengel zu d\u00fcngen. So R. Akiba. Die Weisen sagen: So viel, als gen\u00fcgt, um einen Lauchschaft zu d\u00fcngen. Groben Sand, so viel zu einer Mauerkelle Kalk geh\u00f6rt; Rohr, so viel, als gen\u00fcgt, eine Schreibfeder zu machen<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a>, und wenn es dick oder aufgerissen ist, so viel, um ein kleines H\u00fchner-Ei, das<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a> vermischt, bereits in einer<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a> Schale liegt, zu kochen<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-6-4\">Mischna 6<\/h3>\n\n\n\n<p>Knochen, so viel, als gen\u00fcgt, um daraus einen L\u00f6ffel<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a> zu machen. R. Jehudah sagt: Um einen Zahn zum Schl\u00fcssel zu machen. Glas, so viel, als gen\u00fcgt, um das Ende des Webeschiffleins zu beschaben. Eine Erdscholle oder ein Stein, so viel man braucht, um nach V\u00f6geln zu werfen. R. Elieser ben Jakob sagt: Nach Vieh zu werfen<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-7-3\">Mischna 7<\/h3>\n\n\n\n<p>Scherben, so gross, als man zwischen Bretter legt<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a>, so R. Jehudah. R. Me\u00efr sagt: So gross, um Feuer aufzuschaufeln. R. Jose sagt: Um ein Viertel<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a> zu fassen. R. Me\u00efr sagte: Obgleich sie kein Beweis f\u00fcr meine Meinung sind, w\u00e4re doch eine Andeutung dazu in den Worten<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a> \u201eUnter seinen zermalmten Dingen wird sich nicht ein Scherben finden, um Feuer vom Herde aufzuschaufeln\u201c. Ihm antwortete aber R. Jose: Von da soll ein Belag sein?<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a> \u201eUnd Wasser aus der Grube sch\u00f6pfen\u201d.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-9\">Kapitel 9<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-8\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>R. Akiba lehrt: Worauf st\u00fctzt sich der Satz, dass ein G\u00f6tzenbild, wie eine in dem Monatlichen stehende Frau (<span dir=\"rtl\">\u05db\u05e0\u05d3\u05d4<\/span>) verunreinige, wenn man es tr\u00e4gt?<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a> \u2014 Auf die Stelle<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a> \u201eMache sie Dir fremd, wie eine leidende, sage zu ihm<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a>: Geh fort&#8220;! Wie also das Tragen einer im Monatlichen stehenden Frau unrein macht<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a>;, so verunreinigt auch das getragene G\u00f6tzenbild.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-8\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Worauf [st\u00fczt sich] ferner, dass ein Schiff keine Unreinheit annimmt? Auf die Stelle<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a>: \u201eDes Schiffes Weg durch das Meer\u201c<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a>. Worauf der Satz, dass man auf einem Beete von sechs Handbreiten L\u00e4nge und Breite f\u00fcnferlei Ges\u00e4me anbringen k\u00f6nne, n\u00e4mlich vier Arten an den vier Seiten des Beetes und eine in der Mitte?<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a> \u2014 Auf die Stelle<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a>:\u201e Wie der Erdboden sein Gew\u00e4chs emportreibt und der Garten seine Ges\u00e4me aufschiessen l\u00e4sst\u201d; nicht Samen heisst es, sondern mehrere Ges\u00e4me.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-7\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Worauf ferner, dass eine Frau, welcher am dritten Tage Samen abgeht, unrein ist? \u2014 Auf die Stelle<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a>: \u201eSeid bereit zum dritten Tage&#8220; etc. \u2014 Worauf der Satz, dass man ein beschnittenes Kind, selbst noch am dritten Tage, wenn er auf einen Schabbat f\u00e4llt, baden darf?<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a> \u2014 Auf die Stelle<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a>: \u201eEs war am dritten Tage, da sie Schmerzen empfanden\u201c. \u2014 Worauf, dass man an den Kopf des fortzuschickenden Bockes eine Schnur von roter Wolle bindet?<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a> Auf die Stelle<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a>: \u201eWenn Eure S\u00fcnden rot wie Purpur sind, sollen sie weiss wie Schnee werden.\u201d \u2014<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-7\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Worauf der Satz, dass am Vers\u00f6hnungstage das Salben dem Trinken gleich sei?<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a> Wenn auch nicht als Beweis, doch als Andeutung auf die Stelle<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a>: \u201eEs kommt wie Wasser in sein Inneres und dringt wie \u00d6l in sein Gebein&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-5\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer so viel Holz hinaustr\u00e4gt, als gen\u00fcgt, um ein leicht zu kochendes Ei gar zu machen<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a>; Gew\u00fcrz, so viel, als gen\u00fcgt, um ein solches Ei zu w\u00fcrzen; hierbei werden verschiedene Gew\u00fcrze zusammengerechnet. Nussschalen, Granatschalen, Isatis, Krapp, so viel, als gen\u00fcgt, um ein kleines Tuch an der Haube zu f\u00e4rben. Urin, Alaun, Laugensalz, Cimolia-Kreide<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a> und Schaumseife, so viel, als gen\u00fcgt, um ein kleines Tuch an der Haube zu waschen. R. Jehudah sagt: So viel, als gen\u00fcgt, um \u00fcber einen Blutflecken<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a> zu streichen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-6-5\">Mischna 6<\/h3>\n\n\n\n<p>Wohlriechender Pfeffer, so wenig es sei<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a>, Abgang von Pech<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a>, so wenig es sei, alle Arten Wohlger\u00fcche, und alle Arten Metalle<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a>, sowenig sie seien; von Altar-Steinen oder Altar-Erde und<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a> zernagten St\u00fccken von Gesetzrollen und deren H\u00fcllungen, so wenig es sei, weil man diese Dinge aufbewahrt, um sie v\u00f6llig zu verstecken. R. Jehudah sagt: Auch wer vom Zubeh\u00f6r des G\u00f6tzendienstes etwas hinaustr\u00e4gt, denn es heisst<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a>: \u201eEs soll an Dir nicht das Geringste vom Banngute haften.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-7-4\">Mischna 7<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Einer den Kasten des Gew\u00fcrzkr\u00e4mers hinaustr\u00e4gt, so ist er, obgleich mehrere Arten darin liegen, nur ein S\u00fcndopfer schuldig; Gartenges\u00e4me beinahe so viel, wie eine d\u00fcrre Feige. R. Jehudah ben Bethera sagt: F\u00fcnf Samen, von Gurkensamen zwei, von K\u00fcrbissamen zwei; vom Samen der egyptisehcn Bohne zwei, eine lebende<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a> Heuschrecke, sie sei noch so klein; von todten, so viel, wie eine d\u00fcrre Feige. Von dem Vogel der Weinberge<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a>, lebend oder todt, so wenig es sei, weil man ihn als Heilmittel aufbewahrt. R. Jehudah sagt: Auch wer eine zum Essen unerlaubte, lebende Heuschrecke hinaustr\u00e4gt, so klein sie sei, weil man sie f\u00fcr ein Kind zum Spielen, aufzubewahren pflegt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-10\">Kapitel 10<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-9\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer etwas<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a> anfbewahrt hatte zur Saat, oder als Probe<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a>, oder als Heilmittel, und davon am Schabbat hinaustr\u00e4gt, ist schuldig, sei es noch so wenig; jeder Andere aber ist nur schuldig, wenn es das bestimmte Maass hat. Wenn Jemand es wieder hineinbringt, ist er ebenfalls nur schuldig, wenn es das Maass hat.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-9\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Jemand im Begriff, Esswaaren hinauszutragen, dieselben auf die Schwelle<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a> niedersetzt, mag er selbst sie nachher v\u00f6llig hinausgebracht haben, oder ein Anderer, so ist derselbe frei, weil er die Tat nicht mit einem Male verrichtet hat<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a>. Ebenso, wenn er einen Korb voll Fr\u00fcchten auf die \u00e4ussere Schwelle niedersetzt, ist er, obgleich die meisten Fr\u00fcchte sich nach aussen befinden, frei, so lange er nicht den ganzen Korb hinausgetragen hat.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-8\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer etwas hinaustr\u00e4gt in der rechten oder linken Hand, oder im Busen, oder auf der Schulter, ist schuldig. Letzteres n\u00e4mlich war die Art, wie die S\u00f6hne Kehath trugen. Wer aber auf der R\u00fcckseite der Hand tr\u00e4gt, oder mit dem Fusse, mit dem Munde, mit dem Ellenbogen, am Ohre, am Haar, am G\u00fcrtelbeutel<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a> mit der \u00d6ffnung nach unten, zwischen dem G\u00fcrtel und dem Hemde, am Saume des Hemdes, am Schuh, an der Saudale, ist frei, weil er es nicht auf gew\u00f6hnliche Weise tr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-8\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Jemand beabsichtigt, etwas vorn zu tragen, und es schiebt sich nach dem R\u00fccken, ist er frei<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a>; wenn er beabsichtigt, es auf dem R\u00fccken zu tragen und es schiebt sich nach vorn, ist er schuldig. Festgestellt hat man als Gesetz<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a>, dass eine Frau, welche einen Gurt<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a> umbindet, sie mag darin vorn oder hinten etwas tragen, schuldig ist; weil er sich gew\u00f6hnlich herumdreht. R. Jehudah sagt: Auch die Brief-Boten<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-6\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer ein grosses Brot auf einen \u00f6ffentlichen Ort hintr\u00e4gt, ist schuldig. Haben es zwei zugleich getragen, so sind sie frei. Konnte Einer es nicht hinaustragen und es taten es Zwei, sind sie schuldig. R. Simeon spricht sie frei. Wenn Jemand Esswaaren unter dem bestimmten Maass in einem Gef\u00e4sse austr\u00e4gt, ist er auch wegen des Gef\u00e4sses frei, denn dieses ist Nebensache zu jenen. Trug er einen lebendigen Menschen auf einer Trage, so ist er auch wegen der Trage frei, weil diese Nebensache zu jenem ist<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a>. Trug er einen Todten auf der Bahre, so ist er schuldig, so auch bei Etwas vom Todten, das wie eine Olive gross ist; von einem Aase, wie eine Olive gross, und vom Kriechtiere, wie eine Linse gross<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a>. R. Simeon spricht ihn frei.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-6-6\">Mischna 6<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer sich die N\u00e4gel abnimmt, entweder einen mittelst des andern, oder mittelst der Z\u00e4hne; ebenso wer sich sein Haupthaar auszieht, oder das Haar vom Lippenbart oder vom Barte; so auch eine Frau, die sich das Haar flicht, die Augenbraunen schminkt, die Scheitelhaare Teilt<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a> ist nach R. Elieser schuldig. Die Weisen erkl\u00e4ren es nur der (rabbinisch) Schabbatruhe wegen f\u00fcr unerlaubt. Wer etwas aus einem durchl\u00f6cherten Blumentopfe abpfl\u00fcckt, ist schuldig; ans einem nicht durchl\u00f6cherten, ist frei. R. Simeon spricht denselben in beiden F\u00e4llen frei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-11\">Kapitel 11<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-10\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer etwas aus einem Privat-Ort in einen \u00f6ffentlichen oder aus einem \u00f6ffentlichen, in einen Privat-Ort wirft<a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a>, ist schuldig; aus einem Privat-Ort in einen andern Privat-Ort, zwischen denen sich noch ein \u00f6ffentlicher befindet, ist nach R. Akiba schuldig; die Weisen sprechen ihn frei.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-10\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie z. B.? Wenn zwei Altane<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a> auf \u00f6ffentlichem Platze einander gegen\u00fcber hervorragen, so ist der, welcher aus einem in den andern reicht oder wirft, frei. Sind beide in einer Reihe<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a>, so ist der etwas Hin\u00fcberreichende, schuldig<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a>, der Werfende frei<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a>; denn das<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a>; war Dienstarbeit der Leviten. Es standen n\u00e4mlich zwei Wagen hintereinander auf \u00f6ffentlichem Platze und man reichte die Bretter von einem zum andern, aber man warf sie nicht. \u2014 Wer von Grubenschutt oder von einem Steine, welche von unten an zehn Handbreiten hoch und vier breit sind, etwas nimmt oder etwas darauf tut, ist schuldig; haben sie dieses Maass nicht, ist er frei.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-9\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Jemand etwas aus vier Ellen Entfernung gegen eine Wand wirft<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a>, so gilt es, wenn das Geworfene oberhalb zehn Handbreiten kleben bleibt, wie in die Luft geworfen, und wenn unterhalb zehn Handbreiten, wie auf die Erde geworfen. Wer in vier Ellen Entfernung etwas auf die Erde wirft, ist schuldig; warf er es innerhalb vier Ellen, und es w\u00e4lzte sich weiter hinaus, ist er frei<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a>; warf er es weiter hinaus und es w\u00e4lzte sich in die vier Ellen zur\u00fcck, ist er schuldig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-9\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Jemand auf dem Meere vier Ellen weit wirft, ist er frei<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a>, wenn ein seichtes Wasser da ist<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a>, durch welches ein \u00f6ffentlicher Weg f\u00fchrt, so ist derjenige, welcher darin vier Ellen weit wirft, schuldig. Wie tief darf ein solches seichtes Wasser h\u00f6chstens sein?<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a> Unter zehn Handbreiten. Wer in seichtes Wasser, durch das auch nur bisweilen ein \u00f6ffentlicher Weg geht, vier Ellen weit wirft, ist schuldig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-7\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer aus dem Meere auf\u2019s Land<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a>, vom Laude in die See, aus der See in\u2019s Schiff<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a>, aus dem Schiffe in die See, aus einem Schiffe in\u2019s andere wirft, ist frei. Sind Schiffe an einander gebunden, so kann man Sachen aus einem in\u2019s andere bringen<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a>; sind sie nicht verbunden, wenngleich an einander stossend, darf man nichts aus einem in\u2019s andere bringen<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-6-7\">Mischna 6<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Jemand etwas wirft, und sich, nachdem es aus der Hand gekommen, erinnert<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a>; oder wenn ein Anderer das Geworfene auff\u00e4ngt, oder ein Hund es auff\u00e4ngt, oder wenn der Gegenstand in der Luft verbrennt, \u2014 so ist der Werfende frei. Warf Jemand, um einen Menschen oder ein Tier zu verwunden, und er erinnert sich, bevor die Verwundung geschehen, so ist er frei. Dies ist die Regel: Alle, welche ein S\u00fcndopfer schuldig werden, sind es nur, wenn der Anfang und das Ende der Handlung im Irrtum ver\u00fcbt sind; ist aber der Anfang Versehen und das Ende mit Wissen, oder der Anfang mit Wissen und das Ende Versehen, so sind die Aus\u00fcbenden frei. Denn es gilt nur, wenn Anfang und Ende im Irrtum ver\u00fcbt sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-12\">Kapitel 12<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-11\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie viel muss Einer mindestens bauen, um schuldig zu sein? \u2014 Wer nur das Mindeste baut, ferner wer nur noch so wenig Steine behaut, glatt schl\u00e4gt<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a>, hobelt und bohrt, ist schuldig. Dies ist die Regel: Wer eine Arbeit am Schabbat verrichtet, die sich so bleibend erh\u00e4lt<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a>, ist schuldig. R. Simeon ben Gamliel sagt: Auch wer mit dem Hammer w\u00e4hrend der Arbeit auf den Ambos schl\u00e4gt<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a>, ist schuldig, weil er gleichsam eine Arbeit in Stand setzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-11\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer nur das Mindeste ackert, ausj\u00e4tet<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a> beschneidet<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a>, lichtet<a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a> ist schuldig. Wer, um zu verbessern<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a> nur ein Wenig Holz sammelt, oder zum Brennen, so viel, als gen\u00fcgt, um ein leichtes Ei<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a> zu kochen. Wer, um den Ort zu verbessern, noch so wenig Kr\u00e4uter pfl\u00fcckt, oder zum Viehfutter, so viel, wie eine Ziege im Maule h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-10\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer zwei Buchstaben schreibt, mit der rechten oder mit der linken<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a> Hand, sie seien einerlei oder zweierlei, oder auch mit verschiedenen Tinten geschrieben, oder aus verschiedenen Sprachen, ist schuldig. R. Jose sagte: Man hat nur deshalb das Schreiben zweier Buchstaben f\u00fcr strafbar erkl\u00e4rt, weil sie zur Bezeichnung von Dingen dienen k\u00f6nnen; denn so schrieb man auf die Bretter des Stiftszeltes, damit man wisse, wie sie zusammen passen. Rabbi sagt: Wir finden auch oft einen kleinen Namen, der zugleich einen Teil eines gr\u00f6ssern bildet<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a>, wie <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05dd<\/span> von <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05de\u05e2\u05d5\u05df<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d7 ,\u05e9\u05de\u05d5\u05d0\u05dc<\/span> von <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05df ,\u05e0\u05d7\u05d5\u05e8<\/span> von <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d3 ,\u05d3\u05e0\u05d9\u05d0\u05dc<\/span> von <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d3\u05d9\u05d0\u05dc<\/span>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-10\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer einmal sich vergessend, zwei Buchstaben schrieb, ist schuldig; er mag nun mit Tinte geschrieben haben oder mit Farbe, mit R\u00f6tel, mit Gummi<a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a> mit Vitriol<a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a>, oder was irgend bleibende Zeichen macht; wer ferner schreibt auf zwei einen Winkel bildende W\u00e4nde, oder auf zwei Tafeln des Rechenbuches so, dass man sie zusammenlesen kann, ist schuldig. Wer auf seinen K\u00f6rper schreibt, ist schuldig. Wenn Einer an seinem K\u00f6rper Buchstaben einkratzt, so erkl\u00e4rt ihn R. Elieser eines S\u00fcndopfers f\u00fcr schuldig, R. Josua f\u00fcr frei.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-8\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>Schreibt Einer mit dunklen Fl\u00fcssigkeiten, mit Fruchtsaft, in Wegestanb<a href=\"#fn253\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref253\" role=\"doc-noteref\"><sup>253<\/sup><\/a>, in Streusand, oder \u00fcberhaupt in Etwas, worin die Schrift nicht bleibt, so ist er frei. Schreibt Einer mit verkehrter Hand, mit dem Fusse, mit dem Munde und mit dem Ellenbogen; ferner wenn Einer einen Buchstaben zu anderer Schrift zuschreibt, oder audere Schrift \u00fcberzieht; ferner wenn Einer ein <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05f3<\/span> zu schreiben beabsichtigt und nur zwei <span dir=\"rtl\">\u05d6<\/span>&#8211;<span dir=\"rtl\">\u05d6<\/span> schreibt<a href=\"#fn254\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref254\" role=\"doc-noteref\"><sup>254<\/sup><\/a>; oder wenn Jemand einen Buchstaben an die Erde und einen an die Zimmerdecke schreibt, oder an zwei W\u00e4nde des Hauses<a href=\"#fn255\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref255\" role=\"doc-noteref\"><sup>255<\/sup><\/a>, oder an zwei Bl\u00e4tter des Buches, so dass sie nicht mit einander gelesen werden k\u00f6nnen, so ist er frei. Schreibt Einer einen Buchstaben als Anfangsbuchstaben<a href=\"#fn256\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref256\" role=\"doc-noteref\"><sup>256<\/sup><\/a> zur Abk\u00fcrzung, so erkl\u00e4rt ihn R. Josua ben Bethera f\u00fcr schuldig, die Weisen sprechen ihn frei.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-6-8\">Mischna 6<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Einer in zwei Malen vergessend, zwei Buchstaben schreibt, etwa einen des Morgens und den andern gegen Abend, so erkl\u00e4rt ihn Rabban Gamliel f\u00fcr schuldig, die Weisen sprechen ihn frei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-13\">Kapitel 13<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-12\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>R. Elieser sagt: \u00bbWer am Schabbat webt, ist, sobald er beim Anfang des Gewebes drei F\u00e4den eingewebt hat und bei einem schou angefangenen Gewebe durch Einschlagung eines Fadens arbeitet, schuldig.\u00ab Die Weisen aber sagen: \u00bbSowohl beim Anfange, als beim Fortsetzen gelten als Maass zwei F\u00e4den.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-12\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn jemand zwei Litzen am Gewebe befestigt, entweder an den Zettelf\u00e4den oder an der Watte,<a href=\"#fn257\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref257\" role=\"doc-noteref\"><sup>257<\/sup><\/a> oder am feinen oder am groben Siebe, oder am Korbe, so ist er schuldig. Eben so wer zwei Stiche n\u00e4ht, und wer Etwas aufreisst, um es mit zwei Stichen zu n\u00e4hen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-11\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer etwas am Schabbat im Zorne zerreisst, oder aus Gram wegen eines Verstorbenen<a href=\"#fn258\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref258\" role=\"doc-noteref\"><sup>258<\/sup><\/a> und \u00fcberhaupt alle, die etwas verderben, sind nicht schuldig; wenn aber Jemand in der Absicht etwas zerst\u00f6rt, es wiederherzustellen, so wird das Maass nach dem der Wiederherstellung bestimmt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-11\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Maass der Wolle beim Waschen, Klopfen, F\u00e4rben, Spinuen ist die Fadenl\u00e4nge eines doppelten <span dir=\"rtl\">\u05e1\u05d9\u05d8<\/span>;<a href=\"#fn259\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref259\" role=\"doc-noteref\"><sup>259<\/sup><\/a> beim Weben zweier F\u00e4den ist das Maass ein <span dir=\"rtl\">\u05e1\u05d9\u05d8<\/span> in der Breite.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-9\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>R. Jehuda lehrt: Wer einen Vogel in einen Vogelturm oder ein Reh in ein Haus jagt, ist schuldig. Die Weisen sagen: Einen Vogel in einen Vogelturm ein Reh in ein Haus, in einen Hof oder in ein Tiergehege.<a href=\"#fn260\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref260\" role=\"doc-noteref\"><sup>260<\/sup><\/a> R. Simeon ben Gamliel meint: Nicht alle Tiergehege sind gleich. Folgendes ist die Regel: Wo noch eine abermalige Aufjagung n\u00f6tig ist, ist der, der es einjagt, nicht schuldig, wo aber keine solche mehr n\u00f6tig ist, ist er schuldig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-6-9\">Mischna 6<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn ein Reh in ein Haus lief und Jemand vor demselben zuschloss, ist er schuldig; schliessen zwei Personen zu, sind beide frei. Kann einer allein nicht zuschliessen und es verrichten dies zwei, so sind sie schuldig. R. Simon spricht sie frei.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-7-5\">Mischna 7<\/h3>\n\n\n\n<p>Setzt sich Einer in den Eingang, ohne ihn anszuf\u00fcllen, und ein Zweiter setzt sich hinzu und f\u00fcllt die L\u00fccke aus, so ist dieser schuldig.<a href=\"#fn261\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref261\" role=\"doc-noteref\"><sup>261<\/sup><\/a> Setzt sich der Erste in den Eingang und f\u00fcllt ihn aus und ein zweiter setzt sich dann neben ihn, so ist der Erste, sogar wenn er wieder aufgestanden und fortgegangen ist, schuldig, und der Zweite frei. Denn dies ist ebenso<a href=\"#fn262\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref262\" role=\"doc-noteref\"><sup>262<\/sup><\/a>, als wenn Jemand sein Haus, um das Innere zu bewahren, zuschliesst<a href=\"#fn263\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref263\" role=\"doc-noteref\"><sup>263<\/sup><\/a>, und sich ein Reh darin befindet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-14\">Kapitel 14<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-13\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer eine von den acht Gew\u00fcrmarten, die im Gesetze<a href=\"#fn264\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref264\" role=\"doc-noteref\"><sup>264<\/sup><\/a> genannt sind, am Schabbat einf\u00e4ngt oder verwundet, ist schuldig,<a href=\"#fn265\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref265\" role=\"doc-noteref\"><sup>265<\/sup><\/a>; wer eines Von anderen, als ekelhaft bezeichneten oder kriechenden Tieren, verwundet ist frei,<a href=\"#fn266\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref266\" role=\"doc-noteref\"><sup>266<\/sup><\/a> wer sie zu einem Gebrauche f\u00e4ngt, schuldig; wer es ohne solche Absicht tat, frei. Wer Tiere, und Gefl\u00fcgel, die er schon in seinem Bereiche hat, erjagt, ist frei,<a href=\"#fn267\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref267\" role=\"doc-noteref\"><sup>267<\/sup><\/a> wer sie verwundet, schuldig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-13\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf keine Salzlake<a href=\"#fn268\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref268\" role=\"doc-noteref\"><sup>268<\/sup><\/a> am Schabbat machen, aber wohl Salzwasser, worin man sein Brot taucht, oder das man in Gerichte tut. R. Jose sagte hierauf: Das ist ja eine Salzlake, sei es mehr oder minder! Nur folgende Art Salzwasser ist gestattet, wenn man erst \u00d6l in\u2019s Wasser oder in\u2019s Salz tut.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-12\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf nicht griechischen Ysop<a href=\"#fn269\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref269\" role=\"doc-noteref\"><sup>269<\/sup><\/a> am Schabbat essen, weil es keine Speise f\u00fcr gesunde Menschen ist; aber wohl darf man <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05d5\u05e2\u05d6\u05e8<\/span><a href=\"#fn270\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref270\" role=\"doc-noteref\"><sup>270<\/sup><\/a> essen und Hirtenbl\u00fcthe<a href=\"#fn271\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref271\" role=\"doc-noteref\"><sup>271<\/sup><\/a> trinken. Alle gew\u00f6hnlichen Speisen und Getr\u00e4nke darf man auch am Schabbat als Heilmittel einnehmen, ausgenommen Baumwasser<a href=\"#fn272\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref272\" role=\"doc-noteref\"><sup>272<\/sup><\/a> und einen Trank der Unfruchtbarkeit<a href=\"#fn273\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref273\" role=\"doc-noteref\"><sup>273<\/sup><\/a>, weil sie nur gegen die Gelbsucht dienen; indess darf man Baum wasser gegen den Durst trinken, und sich mit Wurzel\u00f6l, wenn nicht zur Heilung, salben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-12\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer an den Z\u00e4hnen leidet, darf nicht Essig dagegen einschl\u00fcrfen<a href=\"#fn274\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref274\" role=\"doc-noteref\"><sup>274<\/sup><\/a>, aber man kann etwas in Essig tauchen, und wenn davon der Schmerz geheilt wird, so ist kein Bedenken dabei. Wer Lenden &#8211; Schmerzen hat, darf sich nicht mit Wein oder Essig einreiben, aber wohl mit \u00d6l salben, nur nicht mit Rosen\u00f6l. F\u00fcrstenkinder d\u00fcrfen ihre Wunden mit Rosen\u00f6l bestreichen, weil es ihre Gewohnheit auch an anderen Tagen ist, sich zu salben<a href=\"#fn275\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref275\" role=\"doc-noteref\"><sup>275<\/sup><\/a>. R. Simeon sagt: Alle Israeliten sind als F\u00fcrstenkinder anzusehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-15\">Kapitel 15<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-14\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Folgendes sind die Knoten \u00fcber deren Anfertigung man schuldig wird: Der Knoten der Kameeltreiber<a href=\"#fn276\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref276\" role=\"doc-noteref\"><sup>276<\/sup><\/a> und der der Schiffer<a href=\"#fn277\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref277\" role=\"doc-noteref\"><sup>277<\/sup><\/a>; und so wie man schuldig ist wegen deren Sch\u00fcrzung, so ist man auch schuldig wegen deren L\u00f6sung<a href=\"#fn278\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref278\" role=\"doc-noteref\"><sup>278<\/sup><\/a>. R. Me\u00efr sagt: \u00bbWegen jeden Knotens, den man mit einer Hand l\u00f6sen kann, ist man nicht schuldig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-14\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Es giebt Knoten, wegen deren Anfertigung man nicht, wie beim Kammeeltreiber- u. Schiffer-Knoten schuldig wird<a href=\"#fn279\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref279\" role=\"doc-noteref\"><sup>279<\/sup><\/a>. Ein Frauenzimmer darf den Schlitz ihres Hemdes zukn\u00f6pfen, so auch die B\u00e4nder der Haube, die einer Leibbinde<a href=\"#fn280\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref280\" role=\"doc-noteref\"><sup>280<\/sup><\/a>, die Riemen der Schuhe und Sandalen; Schl\u00e4uche mit Wein oder \u00d6l, einen Topf mit Fleisch. R. Elieser ben Jakob sagt: Man darf vor das Vieh einen Strick vorbinden, damit es nicht herausgehe. Man darf einen Eimer<a href=\"#fn281\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref281\" role=\"doc-noteref\"><sup>281<\/sup><\/a> mit der Leibbinde festkn\u00fcpfen, aber nicht mit einem Stricke. Eine Regel gab R. Jehudah: Wegen jeden Knotens der nicht bleibend ist, ist man nicht schuldig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-13\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf seine<a href=\"#fn282\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref282\" role=\"doc-noteref\"><sup>282<\/sup><\/a> Kleider selbst vier und f\u00fcnfmal zusammenfalten. Am Abend zum Schabbat darf man die Betten zum Schabbat bereit machen, aber nicht vom Schabbat zum Gebrauch f\u00fcr die Zeit nach Ausgang des Schabbat. R. Ismael sagt: Man darf die Kleider zurechtlegen und die Betten bereiten am Vers\u00f6hnungstage auf Schabbat, ferner darf man das Opferfett vom Schabbat am Vers\u00f6hnungstage darbringen. R. Akiba sagt: Weder das vom Schabbat darf am Vers\u00f6hnungstage, noch das vom Vers\u00f6hnungstage am Schabbat dargebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-16\">Kapitel 16<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-15\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Alle heiligen Schriften<a href=\"#fn283\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref283\" role=\"doc-noteref\"><sup>283<\/sup><\/a> darf man aus einer Feuersbrunst retten; man m\u00f6ge darin am Schabbat lesen<a href=\"#fn284\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref284\" role=\"doc-noteref\"><sup>284<\/sup><\/a>, oder nicht lesen d\u00fcrfen<a href=\"#fn285\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref285\" role=\"doc-noteref\"><sup>285<\/sup><\/a>; sie m\u00f6gen geschrieben sein in welcher Sprache es sei, so muss man sie<a href=\"#fn286\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref286\" role=\"doc-noteref\"><sup>286<\/sup><\/a> in Sicherheit bringen. Weshalb liest man in einigen nicht? Um nicht die Vortr\u00e4ge der Schule zu vers\u00e4umen. \u2014 Man darf das Futteral<a href=\"#fn287\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref287\" role=\"doc-noteref\"><sup>287<\/sup><\/a> des Buches mit dem Buche, das der Tephillin mit den Tephillin retten, sogar wenn Geld darin liegt. Wohin darf man sie retten? In einen nicht offenen, von W\u00e4nden umgebenen Raum. Ben Bethera sagt: Auch in einen Raum, dessen vierte Seite offen ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-15\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf Speise f\u00fcr die drei Schabbat-Mahlzeiten retten<a href=\"#fn288\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref288\" role=\"doc-noteref\"><sup>288<\/sup><\/a>. Was f\u00fcr Menschen sich eignet, darf man f\u00fcr Menschen, und was f\u00fcr\u2019s Vieh, darf man f\u00fcr\u2019s Vieh retten. \u2014 Wie ist obiges zu verstehen? Kommt am Abend des Schabbat eine Feuersbrunst ans, so rettet man Speise f\u00fcr drei Mahlzeiten; findet sie Vormittags statt, so rettet man f\u00fcr zwei Mahlzeiten; findet sie Nachmittags statt, nur f\u00fcr eine Mahlzeit. R. Jose aber sagt: Immer kann man f\u00fcr drei Mahlzeiten retten<a href=\"#fn289\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref289\" role=\"doc-noteref\"><sup>289<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-14\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf ferner retten einen Korb voll Brote, w\u00e4re es auch f\u00fcr hundert Mahlzeiten<a href=\"#fn290\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref290\" role=\"doc-noteref\"><sup>290<\/sup><\/a>; einen Feigenkuchen; ein Fass Wein; und darf Andern zurufen: Kommt und rettet f\u00fcr Euch! Wenn die Rettenden ihren Vorteil verstehen, halten sie mit dem Eigent\u00fcmer nach dem Schabbat eine Abrechnung<a href=\"#fn291\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref291\" role=\"doc-noteref\"><sup>291<\/sup><\/a>. Wohin darf man diese Gegenst\u00e4nde retten? In einen Hof der durch <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d9\u05e8\u05d5\u05d1<\/span> verbunden ist. Ben Bethera sagt: Auch in einen nicht verbundenen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-13\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Dorthin darf man alle Speiseger\u00e4te, die<a href=\"#fn292\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref292\" role=\"doc-noteref\"><sup>292<\/sup><\/a> gebraucht werden, bringen; und anziehen darf man alles, was man anziehen kann, und umnehmen alles, was man umnehmen kann. R. Jose sagt: Nur achtzehn gew\u00f6hnliche Kleidungsst\u00fccke<a href=\"#fn293\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref293\" role=\"doc-noteref\"><sup>293<\/sup><\/a>. Aber man kann immer wieder kommen und von Neuem anziehen und wegbringen; auch Andern zurufen: Kommt und rettet mit mir.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-10\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>R. Simeon ben Nanas sagt: Man darf ein Ziegenfell \u00fcber einen Kasten, eine Kiste und einen Schrank, welche das Feuer ergriffen hat, ausbreiten, da es nur versengt wird<a href=\"#fn294\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref294\" role=\"doc-noteref\"><sup>294<\/sup><\/a>, auch darf man mit jedem Gef\u00e4sse, es sei voll mit Wasser oder nicht, eine Scheidewand bilden, dass der Brand nicht fortschreite. R. Jose h\u00e4lt es f\u00fcr unerlaubt mit neuen irdenen mit Wasser gef\u00fcllten Gef\u00e4ssen, weil sie das Feuer nicht vertragen, sondern zerspringen und das Feuer l\u00f6schen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-6-10\">Mischna 6<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn ein Nicht-Israelit zum L\u00f6schen herbeikommt, so sagt man weder zu ihm: L\u00f6sche! noch: L\u00f6sche nicht! Und zwar, weil man nicht verbunden ist, ihn zum Ruhen anzuhalten<a href=\"#fn295\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref295\" role=\"doc-noteref\"><sup>295<\/sup><\/a>; aber wenn ein minderj\u00e4hriger Israelit l\u00f6schen will, darf man es nicht zugeben, weil man verpflichtet ist, ihn zur Ruhe anzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-7-6\">Mischna 7<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf \u00fcber die Lampe eine Sch\u00fcssel decken, damit das Licht nicht die Stubendecke anz\u00fcnde; auch \u00fcber Unrat<a href=\"#fn296\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref296\" role=\"doc-noteref\"><sup>296<\/sup><\/a>, der Kinder wegen, und \u00fcber einen Skorpion damit er nicht beisse. R. Jehuda sagte: Es kam einst ein solcher Fall vor R. Jochanan ben Sackai in <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e8\u05d1<\/span> und er sprach: Ich bin ungewiss, ob er nicht ein S\u00fcndopfer schuldig sei<a href=\"#fn297\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref297\" role=\"doc-noteref\"><sup>297<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-8-2\">Mischna 8<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn ein Nicht-Israelit die Lampe am Schabbat angez\u00fcndet hat, kann der Israelit sich des Lichtes bedienen, tater es aber f\u00fcr einen Israeliten, so ist es nicht erlaubt. F\u00fcllte er Wasser ein, um sein Vieh zu tr\u00e4nken, so kann der Israelit nach ihm auch sein Vieh tr\u00e4nken; tater es f\u00fcr einen Israeliten, so ist es nicht erlaubt. Hat ein Nicht-Israelit eine Treppe gemacht, um daran aus dem Schiffe zu steigen, so kann der Israelit nach ihm herabsteigen. Thut er es f\u00fcr den Israeliten, so ist es nicht erlaubt. Einst kamen Rabban Gamliel und mehrere \u00c4ltesten in einem Schiffe an und ein Nicht-Israelit machte eine Treppe um auszusteigen, da stieg auch Rabban Gamliel und die \u00c4ltesten daran aus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-17\">Kapitel 17<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-16\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf alle T\u00fcren von den Ger\u00e4ten, die am Schabbat von ihrer Stelle genommen werden d\u00fcrfen, zugleich mitnehmen, wenn sie ausgehoben sind; denn sie sind nicht gleich den Haus-T\u00fcren, welche nicht zum Fortbringen vorbereitet sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-16\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf einen Hammer nehmen um N\u00fcsse damit aufzuschlagen, oder ein Beil um einen Feigenkuchen zu zerhauen, eine Hands\u00e4ge um K\u00e4se durchzuschneiden, eine Schaufel um d\u00fcrre Feigen aufzunehmen, eine Schwinge und eine Gabel, um dem Kinde etwas vorzulegen, eine Spindel und ein Weberschifflein, um<a href=\"#fn298\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref298\" role=\"doc-noteref\"><sup>298<\/sup><\/a> einzustechen, eine N\u00e4hnadel um einen Splitter herauszuziehen<a href=\"#fn299\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref299\" role=\"doc-noteref\"><sup>299<\/sup><\/a> und eine Packnadel um die T\u00fcr zu \u00f6ffnen<a href=\"#fn300\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref300\" role=\"doc-noteref\"><sup>300<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-15\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Das hohle Olivenrohr<a href=\"#fn301\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref301\" role=\"doc-noteref\"><sup>301<\/sup><\/a> eignet sich, wenn es oben einen Knoten hat, Unreinheit anzunehmen<a href=\"#fn302\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref302\" role=\"doc-noteref\"><sup>302<\/sup><\/a>, wo nicht, ist es f\u00fcr Unreinheit nicht empf\u00e4nglich<a href=\"#fn303\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref303\" role=\"doc-noteref\"><sup>303<\/sup><\/a>. Jedenfalls darf man es am Schabbat vom Orte nehmen<a href=\"#fn304\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref304\" role=\"doc-noteref\"><sup>304<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-14\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>R. Jehudah sagt: Man darf jedes Ger\u00e4t von seinem Orte nehmen, nur nicht die grosse Holzs\u00e4ge und die Pflugschar, auch darf man sie sowohl zu einem Gebrauche<a href=\"#fn305\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref305\" role=\"doc-noteref\"><sup>305<\/sup><\/a>, oder auch ohne solchen Zweck<a href=\"#fn306\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref306\" role=\"doc-noteref\"><sup>306<\/sup><\/a>, wegnehmen. R. Nechemjah sagt: Nur zum Gebrauche darf man sie wegnehmen<a href=\"#fn307\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref307\" role=\"doc-noteref\"><sup>307<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-11\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei allen Ger\u00e4ten, die man am Schabbat von der Stelle nehmen darf, gilt dies auch von deren St\u00fccken, nur m\u00fcssen sie sich zu einem Gebrauche eignen, als: die St\u00fccke eines Backtroges, um die \u00d6ffnung eines Fasses zu bedecken, die Scherben eines Glases, um die \u00d6ffnung eines Kruges zu bedecken. R. Jehudah sagt: Sie m\u00fcssen sich zu demselben Gebrauche eignen<a href=\"#fn308\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref308\" role=\"doc-noteref\"><sup>308<\/sup><\/a>, als die St\u00fccke eines Backtroges, um einen Brei hinein zu sch\u00fctten, und die St\u00fccke eines Glases, um \u00d6l darein zu sch\u00fctten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-6-11\">Mischna 6<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf mit einem Schlauch<a href=\"#fn309\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref309\" role=\"doc-noteref\"><sup>309<\/sup><\/a> mit einem Stein daran Wasser sch\u00f6pfen, wenn dadurch der Stein nicht abf\u00e4llt, sonst darf man nicht damit sch\u00f6pfen. Mit einer Weinrebe, am Kr\u00fcglein<a href=\"#fn310\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref310\" role=\"doc-noteref\"><sup>310<\/sup><\/a> befestigt, darf man am Schabbat Wasser sch\u00f6pfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-7-7\">Mischna 7<\/h3>\n\n\n\n<p>Zum Verh\u00e4ngen<a href=\"#fn311\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref311\" role=\"doc-noteref\"><sup>311<\/sup><\/a> der Fenster darf man nach R. Elieser, etwas nur dann vormachen, wenn es angebunden ist und h\u00e4ngt<a href=\"#fn312\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref312\" role=\"doc-noteref\"><sup>312<\/sup><\/a>, sonst aber nicht. Die Weisen sagen: Man darf es jedenfalls vormachen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-8-3\">Mischna 8<\/h3>\n\n\n\n<p>Alle Deckel von Ger\u00e4ten<a href=\"#fn313\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref313\" role=\"doc-noteref\"><sup>313<\/sup><\/a>; darf man, wenn eine Handhabe daran ist, abnehmen. R. Jose sagt: Wobei ist dies bestimmt? Bei Deckeln \u00fcber \u00d6ffnungen in der Erde<a href=\"#fn314\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref314\" role=\"doc-noteref\"><sup>314<\/sup><\/a>, aber Deckel von Gef\u00e4ssen<a href=\"#fn315\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref315\" role=\"doc-noteref\"><sup>315<\/sup><\/a> darf man jedenfalls abnehmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-18\">Kapitel 18<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-17\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf sogar vier bis f\u00fcnf K\u00e4sten mit Stroh oder Getreide wegr\u00e4umen, um Platz zur Aufnahme von G\u00e4sten zu gewinnen, und um Hindernisse des Unterrichtes zu entfernen<a href=\"#fn316\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref316\" role=\"doc-noteref\"><sup>316<\/sup><\/a>, aber nicht eine ganze Scheune ausr\u00e4umen. Ferner darf man wegr\u00e4umen: reine Terumah, Demai, ersten Zehnt, dessen Terumah abgenommen ist, zweiten Zehnt und Geheiligtes, welches ausgel\u00f6st ist und trockene Feigbohnen<a href=\"#fn317\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref317\" role=\"doc-noteref\"><sup>317<\/sup><\/a>, welche manchmal den Armen (nach Andern: den Ziegen)<a href=\"#fn318\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref318\" role=\"doc-noteref\"><sup>318<\/sup><\/a>, zur Speise dienen; aber nicht <span dir=\"rtl\">\u05d8\u05d1\u05dc<\/span><a href=\"#fn319\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref319\" role=\"doc-noteref\"><sup>319<\/sup><\/a>, nicht ersten Zehnt, dessen <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> noch nicht abgenommen, nicht zweiten Zehnt oder Geheiligtes, die nicht geh\u00f6rig ausgel\u00f6st sind, auch nicht Arum und Senf. Rabban Simeon ben Gamliel erlaubt den Arum, weil er den (Haus-) Raben als Futter dient.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-17\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>B\u00fcndel Stroh, Zweige<a href=\"#fn320\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref320\" role=\"doc-noteref\"><sup>320<\/sup><\/a> und Rohr, darf man, wenn sie zum Viehfutter bestimmt sind, von ihrem Orte bewegen, wo nicht, so darf es nicht geschehen. Man darf einen Korb umlegen vor K\u00fcchlein, dass sie daran auf und ablaufen; eine entlaufene Henne darf man dr\u00e4ngen, bis sie wieder<a href=\"#fn321\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref321\" role=\"doc-noteref\"><sup>321<\/sup><\/a> hineingeht. Man darf K\u00e4lber und junge Esel im Freien zur Bewegung herumziehen<a href=\"#fn322\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref322\" role=\"doc-noteref\"><sup>322<\/sup><\/a>. Eine Frau darf ihren Sohn zur Bewegung herumziehen<a href=\"#fn323\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref323\" role=\"doc-noteref\"><sup>323<\/sup><\/a>. R. Jehudah sagt: Wann dies? Wenn das Kind einen Fuss aufhebt und den andern setzt, aber wenn es blos nachschleppt, darf es nicht geschehen<a href=\"#fn324\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref324\" role=\"doc-noteref\"><sup>324<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-16\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf am Festtage dem werfenden Vieh nicht das Junge herausnehmen, aber sonst wohl beh\u00fclflich sein<a href=\"#fn325\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref325\" role=\"doc-noteref\"><sup>325<\/sup><\/a>. Einer Frau darf man allen Beistand am Schabbat leisten, ihr auch von Ferne her eine Hebamme holen; man darf ihretwegen den Schabbat verletzen<a href=\"#fn326\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref326\" role=\"doc-noteref\"><sup>326<\/sup><\/a> und den Nabel binden. R. Jose sagt: Man darf die Schnur auch abschneiden; endlich darf man alles, was zur Beschneidung geh\u00f6rt, am Schabbat verrichten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-19\">Kapitel 19<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-18\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>R. Elieser sagt: Wenn man das Beschneidungs &#8211; Messer nicht schon am Tage vor Schabbat hingebracht hat, so tr\u00e4gt man es am Schabbat offen<a href=\"#fn327\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref327\" role=\"doc-noteref\"><sup>327<\/sup><\/a> hin. Zur Zeit der Gefahr<a href=\"#fn328\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref328\" role=\"doc-noteref\"><sup>328<\/sup><\/a>, verdeckt man es vor Zeugen<a href=\"#fn329\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref329\" role=\"doc-noteref\"><sup>329<\/sup><\/a>. Ausserdem sagt R. Elieser: Man darf sogar Holz schneiden um Kohlen zu brennen und daran ein eisernes Ger\u00e4t<a href=\"#fn330\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref330\" role=\"doc-noteref\"><sup>330<\/sup><\/a> zu schmieden. Als Regel setzte R. Akiba fest: Jede Arbeit, die man auch h\u00e4tte am Tage vorher verrichten k\u00f6nnen, verdr\u00e4ngt die Schabbat-Gesetze nicht<a href=\"#fn331\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref331\" role=\"doc-noteref\"><sup>331<\/sup><\/a> aber, die man vorher nicht h\u00e4tte aus\u00fcben k\u00f6nnen, verdr\u00e4ngen den Schabbat<a href=\"#fn332\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref332\" role=\"doc-noteref\"><sup>332<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-18\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf alles zur Beschneidung N\u00f6tige am Schabbat verrichten, als: Beschneiden, aufreissen<a href=\"#fn333\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref333\" role=\"doc-noteref\"><sup>333<\/sup><\/a>, das Blut absaugen<a href=\"#fn334\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref334\" role=\"doc-noteref\"><sup>334<\/sup><\/a> ein Pflaster<a href=\"#fn335\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref335\" role=\"doc-noteref\"><sup>335<\/sup><\/a> und K\u00fcmmel<a href=\"#fn336\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref336\" role=\"doc-noteref\"><sup>336<\/sup><\/a> auflegen. Wenn man letztern nicht schon vor Schabbat zerstossen hatte, so kauet man ihn mit den Z\u00e4hnen und legt ihn auf. Hatte man nicht schon vor Schabbat Wein und \u00d6l gemischt, so wird jedes f\u00fcr sich aufgetan. Man darf keinen eigentlichen Gliederverband erst anfertigen, aber wohl ein altes St\u00fcckchen Leinwand umbinden<a href=\"#fn337\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref337\" role=\"doc-noteref\"><sup>337<\/sup><\/a> und wenn ein solches nicht vor Schabbat vorbereitet war, kann der Beschneider es, um seinen Finger gewickelt<a href=\"#fn338\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref338\" role=\"doc-noteref\"><sup>338<\/sup><\/a>, mitbringen, und sogar von einem fremden Hofe.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-17\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf das Kind sowohl vor als nach der Beschneidung waschen, indem man es mit der Hand besprengt, aber nicht mit einem Gef\u00e4sse begiesst. R. Elasar Sohn Asarjah\u2019s sagt: Man darf das Kind am dritten Tage<a href=\"#fn339\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref339\" role=\"doc-noteref\"><sup>339<\/sup><\/a>, wenn solcher auf einen Schabbat f\u00e4llt, baden; weil es heisst (Genesis 34, 35): \u00bbEs war am dritten Tage, da sie Schmerzen empfanden\u00ab. Wegen eines zweifelhaften Kindes<a href=\"#fn340\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref340\" role=\"doc-noteref\"><sup>340<\/sup><\/a>, oder eines Zwitters, verletzt man die Schabbat-Ruhe nicht. R. Jehudah erlaubt es beim Zwitter.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-15\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Einer zwei Kinder zu beschneiden hat, eins nach Schabbat und eins am Schabbat, und er vergass sich und beschnitt ersteres am Schabbat, so ist er schuldig<a href=\"#fn341\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref341\" role=\"doc-noteref\"><sup>341<\/sup><\/a>; wenn aber eins am Tage vor Schabbat und das andere am Schabbat zu beschneiden ist, und er vergass sich und beschnitt ersteres am Schabbat, so erkl\u00e4rt ihn R. Elieser f\u00fcr schuldig ein S\u00fcndenopfer zu bringen, R. Josua spricht ihn davon frei<a href=\"#fn342\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref342\" role=\"doc-noteref\"><sup>342<\/sup><\/a>,<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-12\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein Kind kann<a href=\"#fn343\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref343\" role=\"doc-noteref\"><sup>343<\/sup><\/a> am achten, neunten, zehnten, elften und zw\u00f6lften Tage beschnitten werden, aber weder fr\u00fcher noch sp\u00e4ter. Wie so dies? Gew\u00f6hnlich am achten, ein in der Abendd\u00e4mmerung gebornes, am neunten<a href=\"#fn344\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref344\" role=\"doc-noteref\"><sup>344<\/sup><\/a>; ein in der Abendd\u00e4mmerung vor Schabbat gebornes, am zehnten<a href=\"#fn345\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref345\" role=\"doc-noteref\"><sup>345<\/sup><\/a>; ist alsdann ein Festtag nach Schabbat, so wird es am elften<a href=\"#fn346\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref346\" role=\"doc-noteref\"><sup>346<\/sup><\/a>, fallen die beiden Neujahrsfeste dahinter, am zw\u00f6lften beschnitten<a href=\"#fn347\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref347\" role=\"doc-noteref\"><sup>347<\/sup><\/a>. Ein krankes Kind darf nicht beschnitten werden, bis es v\u00f6llig gesund geworden<a href=\"#fn348\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref348\" role=\"doc-noteref\"><sup>348<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-6-12\">Mischna 6<\/h3>\n\n\n\n<p>Folgende Hautfasern<a href=\"#fn349\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref349\" role=\"doc-noteref\"><sup>349<\/sup><\/a> machen die Beschneidung ung\u00fcltig: Fleisch, das den gr\u00f6ssten Teil der Eichel bedeckt. Ein Solcher darf<a href=\"#fn350\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref350\" role=\"doc-noteref\"><sup>350<\/sup><\/a> keine <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> essen. Wenn einer sehr fett ist, so muss man es des Scheines wegen wegschneiden. Wer beschnitten wird, ohne dass die Haut aufgerissen worden, wird als unbeschnitten angesehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-20\">Kapitel 20<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-19\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>R. Elieser sagt: Man darf am Festtage einen Weindurchschlag \u00fcber ein Gef\u00e4ss spannen<a href=\"#fn351\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref351\" role=\"doc-noteref\"><sup>351<\/sup><\/a>, und am Schabbat darf man in denselben, wenn er schon h\u00e4ngt, Wein eingiessen. Die Weisen aber sagen: Man darf ihn am Festtage nicht \u00fcberspannen, und am Schabbat nicht Wein hineinsch\u00fctten, sondern nur am Festtage ist letzteres erlaubt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-19\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf Wasser auf Hefen giessen, um sie zu verd\u00fcnnen und Wein durch ein Seihetuch oder einen \u00e4gyptischen Korb seihen, ein aufgeschlagenes Ei in einen Senfdurchschlag tun, man darf auch Honigwein am Schabbat machen. R. Jehudah sagt: Am Schabbat nur im Becher, an Festtagen auch in Flaschen und in den Zwischentagen sogar im Fasse. R. Zadok meint: Alles nach der Zahl der G\u00e4ste.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-18\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf nicht weissen Enzian<a href=\"#fn352\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref352\" role=\"doc-noteref\"><sup>352<\/sup><\/a> in laues Wasser zum Weichen einlegen, aber wohl in Essig tun; man darf nicht Wicken einweichen, auch nicht reiben, aber wohl in ein Sieb oder in einen Korb tun. Man darf nicht Futterstroh im Siebe sieben, auch nicht auf einen hoben Ort so legen, dass die Spreu abf\u00e4llt, aber man darf es im Siebe aufnehmen und in die Krippe sch\u00fctten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-16\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf (die Krippe) vor dem Mastochsen reinigen, und das \u00fcberfl\u00fcssige Futter) \u00fcber die Seite schaffen, damit es nicht verunreinigt werde, so R. Dossa. Die Weisen erkl\u00e4ren es f\u00fcr unerlaubt. Man darf am Schabbat vor einem Vieh das Futter wegnehmen, und es einem anderen vorlegen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-13\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>Stroh auf dem Bette, darf man nicht mit der Hand umsch\u00fctteln, aber wohl mit dem K\u00f6rper. Ist es aber zum Futter bestimmt, oder liegt ein Kissen oder Tuch dar\u00fcber, so darf man es mit der Hand umsch\u00fctteln. Eine Wasch-Presse, die man im Hause h\u00e4lt, darf man aufmachen, aber man darf nicht damit pressen, doch die der W\u00e4scher, darf man nicht anr\u00fchren. R. Jehuda sagt: Wenn sie schon vor Schabbat zum Teil offen war, so darf man sie<a href=\"#fn353\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref353\" role=\"doc-noteref\"><sup>353<\/sup><\/a> g\u00e4nzlich aufmachen und herausziehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-21\">Kapitel 21<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-20\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf ein (verz\u00e4rteltes) Kind, das einen Stein in der Hand hat, aufheben, auch einen Korb worin ein Stein liegt<a href=\"#fn354\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref354\" role=\"doc-noteref\"><sup>354<\/sup><\/a>. Man darf auch unreine <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> mit reiner und. mit <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d5\u05dc\u05d9\u05df<\/span> zusammen von der Stelle bringen. R. Jehudah sagt: Man darf auch aus <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d3\u05d5\u05de\u05e2<\/span> unter hundert und einem die <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> herausnehmen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-20\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn ein Stein auf der M\u00fcndung eines Fasses liegt, darf man dieses an die Seite biegen, dass der Stein herunterfalle. Steht dasselbe unter mehrern F\u00e4ssern, so darf man es aufheben und seitw\u00e4rts neigen, dass der Stein niederfalle. Liegt Geld auf einem Polster, so darf man den Polster umlegen, so dass das Geld herunterf\u00e4llt<a href=\"#fn355\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref355\" role=\"doc-noteref\"><sup>355<\/sup><\/a>; befindet sich Schmutz<a href=\"#fn356\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref356\" role=\"doc-noteref\"><sup>356<\/sup><\/a> darauf, darf man ihn mit einem L\u00e4ppchen abwischen, und wenn der \u00dcberzug von Leder<a href=\"#fn357\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref357\" role=\"doc-noteref\"><sup>357<\/sup><\/a> ist, darf man Wasser darauf tun bis die Unreinigkeit abgesp\u00fclt ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-19\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Schule Samais lehrt: Man darf Knochen und Schalen vom Tische abnehmen. Die Schule Hillels hingegen lehrt: Man darf nur die ganze Tafel aufheben und absch\u00fctteln. \u2014 Man darf vom Tische abnehmen alle Brocken kleiner als eine Olive, auch die Schelfen von Bohnen und Linsen, weil sie zum Viehfutter dienen. \u2014 Mit einem Schwamme darf man, wenn er eine Handhabe von Leder hat, abwischen; wo nicht, darf man nicht damit wischen. Jedenfalls darf man ihn am Schabbat von seinem Orte nehmen<a href=\"#fn358\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref358\" role=\"doc-noteref\"><sup>358<\/sup><\/a> und ist er zur Annahme von Unreinheit nicht geeignet<a href=\"#fn359\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref359\" role=\"doc-noteref\"><sup>359<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-22\">Kapitel 22<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-21\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn ein Fass zerbricht, darf man daraus f\u00fcr drei Mahlzeiten retten<a href=\"#fn360\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref360\" role=\"doc-noteref\"><sup>360<\/sup><\/a>; auch Andern zurufen: Kommt und rettet f\u00fcr Euch<a href=\"#fn361\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref361\" role=\"doc-noteref\"><sup>361<\/sup><\/a>! Aber man darf nicht den Wein mit Schwamm aufnehmen. \u2014 Man darf nicht Fr\u00fcchte dr\u00fccken, um Saft heraus zu ziehen, und wenn er von selbst herausgelaufen, darf man ihn nicht geniessen. R. Jehuda sagt: Wenn die Fr\u00fcchte zum Essen bestimmt waren, darf man, was herausfliesst, geniessen; wenn sie aber zum Genusse des Saftes bestimmt waren, ist was herausfliesst unerlaubt. Wenn man Honigwaben am Freitag zerbr\u00f6ckelt hatte, und es fliesst der Honig von selbst, so ist er unerlaubt, R. Elieser erkl\u00e4rt ihn f\u00fcr erlaubt<a href=\"#fn362\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref362\" role=\"doc-noteref\"><sup>362<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-21\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Alles, was schon vor Schabbat in heissem Wasser (gekocht) war, darf man am Schabbat wieder in heissem Wasser ein weichen, was aber noch nicht in heissem Wasser war, darf man nur mit heissem Wasser waschen<a href=\"#fn363\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref363\" role=\"doc-noteref\"><sup>363<\/sup><\/a>, ausgenommen vorj\u00e4hrige Salzfische (und eingesalzene kleine Fische) und spanische Kulias<a href=\"#fn364\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref364\" role=\"doc-noteref\"><sup>364<\/sup><\/a>, denn ihre Waschung ist ihre v\u00f6llige Zurichtung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-20\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf ein Fass anbrechen, um d\u00fcrre Feigen (herauszunehmen und) zu essen, nur darf man nicht beabsichtigen ein brauchbares Gef\u00e4ss zu bilden. Man darf den Spund des Fasses nicht durchbohren. So R. Jehudah. Die Weisen erkl\u00e4ren es f\u00fcr erlaubt. (Nach Andern: R. Jose erlaubt es). Man darf es nicht von der Seite anbohren, und wenn es angebohrt ist, darf man nicht Wachs darauf machen, weil man es streicht. R. Jehudah erz\u00e4hlt: Ein Fall der Art kam einst vor R. Jochanan ben Sackai zu Arab vor, und er sagte: Ich bin im Zweifel wegen der Verschuldung eines S\u00fcndopfers.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-17\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf gekochte Speisen in eine Grube setzen, damit sie daselbst verwahrt bleiben; auch gutes Wasser unter ungeniessbares (im Gef\u00e4sse) setzen, um es k\u00fchl zu erhalten; auch kaltes in warmes, um es zu erw\u00e4rmen. Wem die Kleider unterwegs in Wasser gefallen sind, der darf weiter ohne Bedenken darin gehen. Sobald er an den \u00e4ussersten Hof (der Stadt) anlangt, darf er sie in der Sonne ausbreiten, doch nicht vor dem Volke (nicht \u00f6ffentlich)<a href=\"#fn365\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref365\" role=\"doc-noteref\"><sup>365<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-14\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer im Wasser einer H\u00f6hle, oder in den warmen B\u00e4dern von Tiberias gebadet und sich abgetrocknet hat, selbst wenn es mit zehn T\u00fcchern<a href=\"#fn366\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref366\" role=\"doc-noteref\"><sup>366<\/sup><\/a> geschehen ist, darf sie nicht selbst wegbringen. Aber wenn zehn Personen sich mit einem Tuche Gesicht, H\u00e4nde und F\u00fcsse getrocknet haben, so d\u00fcrfen sie es wegbringen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-6-13\">Mischna 6<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf sich salben und den Leib<a href=\"#fn367\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref367\" role=\"doc-noteref\"><sup>367<\/sup><\/a> reiben, aber sich nicht erm\u00fcden.<a href=\"#fn368\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref368\" role=\"doc-noteref\"><sup>368<\/sup><\/a> Man darf sich nicht den K\u00f6rper b\u00fcrsten<a href=\"#fn369\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref369\" role=\"doc-noteref\"><sup>369<\/sup><\/a>. Man darf nicht in Kordima<a href=\"#fn370\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref370\" role=\"doc-noteref\"><sup>370<\/sup><\/a> hinabsteigen. Man darf keine Brechmittel nehmen<a href=\"#fn371\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref371\" role=\"doc-noteref\"><sup>371<\/sup><\/a> Man darf keinem Kinde die Glieder gewaltsam richten<a href=\"#fn372\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref372\" role=\"doc-noteref\"><sup>372<\/sup><\/a>; man darf nicht einen Bruch wieder einrichten<a href=\"#fn373\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref373\" role=\"doc-noteref\"><sup>373<\/sup><\/a>. Wer sich die Hand oder den Fuss verrenkt hat<a href=\"#fn374\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref374\" role=\"doc-noteref\"><sup>374<\/sup><\/a>, darf sie nicht mit kaltem Wasser begiessen, sondern wie gew\u00f6hnlich waschen und wenn es davon heilt, so mag es sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-23\">Kapitel 23<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-22\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf sich von einem Andern Kr\u00fcge mit Wein oder \u00d6l am Schabbat borgen, nur darf man dabei nicht ausdr\u00fccklich sagen: Leihe mir<a href=\"#fn375\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref375\" role=\"doc-noteref\"><sup>375<\/sup><\/a>. Eben so darf sich die Frau von der Andern Brote borgen; und man darf, wenn Jener einem nicht traut, seinen Tuchmantel beim Verleiher zur\u00fccklassen, um mit ihm nach Schabbat Abrechnung zu halten. Eben so wenn der Tag vor dem <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e1\u05d7<\/span>-Feste auf einen Schabbat f\u00e4llt, kann man gegen Zur\u00fccklassung seines Tuchmantels ein Pessach-Lamm ausnehmen und nach dem Feiertage mit dem Verk\u00e4ufer berechnen<sup>*<\/sup><a href=\"#fn376\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref376\" role=\"doc-noteref\"><sup>376<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-22\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf seine G\u00e4ste und seine Leckerbissen auswendig \u00fcberz\u00e4hlen, aber nicht aus einem Verzeichniss<a href=\"#fn377\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref377\" role=\"doc-noteref\"><sup>377<\/sup><\/a>. Man darf das Loos entscheiden lassen<a href=\"#fn378\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref378\" role=\"doc-noteref\"><sup>378<\/sup><\/a> bei seinen Kindern und Hausgenossen<a href=\"#fn379\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref379\" role=\"doc-noteref\"><sup>379<\/sup><\/a>, nur gehe man nicht darauf aus, eine gr\u00f6ssere Gabe gegen eine kleinere zu setzten \u2014 wegen W\u00fcrfelspiels<a href=\"#fn380\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref380\" role=\"doc-noteref\"><sup>380<\/sup><\/a>. Lose<a href=\"#fn381\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref381\" role=\"doc-noteref\"><sup>381<\/sup><\/a> darf man \u00fcber die OpferTeile<a href=\"#fn382\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref382\" role=\"doc-noteref\"><sup>382<\/sup><\/a> am Festtage werfen, aber nicht \u00fcber die Gaben<a href=\"#fn383\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref383\" role=\"doc-noteref\"><sup>383<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-21\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Man miete nicht Arbeiter am<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-18\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf zur Schabbatgrenze sich begeben um Nachts nach den Angelegenheiten einer Braut und nach denen einer Leiche zu sehen, einen Sarg und Todtenkleider herbeizuschaffen. Hat ein Nichtjude Fl\u00f6ten am Schabbat gebracht, soll sie der Jude nicht zur Todtenklage verwenden, sie w\u00e4ren denn aus einem nahen Ort<a href=\"#fn384\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref384\" role=\"doc-noteref\"><sup>384<\/sup><\/a> gekommen. Hat man f\u00fcr ihn<a href=\"#fn385\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref385\" role=\"doc-noteref\"><sup>385<\/sup><\/a> einen Sarg gemacht, ein Grab gegraben, so darf der Jude in ihm begraben werden; wenn aber f\u00fcr den Juden, so darf dieser nie in ihm bestattet werden<a href=\"#fn386\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref386\" role=\"doc-noteref\"><sup>386<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-15\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>Man verrichte alle Erfordernisse der Leiche, man salbe und wasche sie, nur r\u00fchre man kein Glied an ihr; man ziehe das Kissen unter ihr weg und lasse sie auf den Sand gleiten um (die Verwesung) zu verz\u00f6gern; man unterbinde das Kinn, nicht dass es sich hebe, sondern nur dass es nicht fortfahre (sich zu senken); ebenso darf man einen zerbrochenen Balken mit einer Bank oder den Seitenw\u00e4nden des Bettes st\u00fctzen, nicht dass er sich hebe, sondern nur dass er nicht fortfahre (sich zu senken). Man dr\u00fccke dem Todten am Schabbat nicht die Augen zu, und nicht an Wochentagen w\u00e4hrend des Todeskampfes. Wer einem mit dem Tode Ringenden die Augen zudr\u00fcckt<a href=\"#fn387\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref387\" role=\"doc-noteref\"><sup>387<\/sup><\/a>, hat Blut vergossen<a href=\"#fn388\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref388\" role=\"doc-noteref\"><sup>388<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kapitel-24\">Kapitel 24<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-1-23\">Mischna 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Wen unterwegs die Dunkelheit \u00fcberf\u00e4llt, mag seinen Beutel<a href=\"#fn389\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref389\" role=\"doc-noteref\"><sup>389<\/sup><\/a>, einem Nichtjuden geben; ist kein Nichtjude bei ihm, so lege er ihn auf den Esel. Beim \u00e4ussersten Hofe angelangt, nehme er die Ger\u00e4te ab<a href=\"#fn390\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref390\" role=\"doc-noteref\"><sup>390<\/sup><\/a>, die am Schabbat genommen werden k\u00f6nnen<a href=\"#fn391\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref391\" role=\"doc-noteref\"><sup>391<\/sup><\/a>; von denen, die nicht genommen werden d\u00fcrfen<a href=\"#fn392\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref392\" role=\"doc-noteref\"><sup>392<\/sup><\/a>, l\u00f6se er die Stricke, so dass die S\u00e4cke von selbst herunterfallen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-2-23\">Mischna 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf Strohb\u00fcndel<a href=\"#fn393\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref393\" role=\"doc-noteref\"><sup>393<\/sup><\/a> f\u00fcr\u2019s Vieh aufbinden<a href=\"#fn394\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref394\" role=\"doc-noteref\"><sup>394<\/sup><\/a>; junges Reis darf man sogar aufsch\u00fctteln<a href=\"#fn395\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref395\" role=\"doc-noteref\"><sup>395<\/sup><\/a>, nicht aber dreifach gebundenes Stroh<a href=\"#fn396\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref396\" role=\"doc-noteref\"><sup>396<\/sup><\/a>. Man zerst\u00fcckle weder unreife Halme<a href=\"#fn397\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref397\" role=\"doc-noteref\"><sup>397<\/sup><\/a>, noch Johannisbrod f\u00fcr\u2019s Vieh, gleichviel ob Grossvieh oder Kleinvieh<a href=\"#fn398\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref398\" role=\"doc-noteref\"><sup>398<\/sup><\/a>. R. Juda gestattet es bei Johannisbrod f\u00fcr Kleinvieh<a href=\"#fn399\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref399\" role=\"doc-noteref\"><sup>399<\/sup><\/a>,<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-3-22\">Mischna 3<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf ein Kamel nicht stopfen<a href=\"#fn400\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref400\" role=\"doc-noteref\"><sup>400<\/sup><\/a>, ihm das Futter<a href=\"#fn401\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref401\" role=\"doc-noteref\"><sup>401<\/sup><\/a> nicht hinunterzw\u00e4ngen, wohl aber in\u2019s Maul stecken; auch K\u00e4lbern darf man es nicht hinunterzw\u00e4ngen, wohl aber in\u2019s Maul stecken; ebenso darf man es den H\u00fchnern eingeben. Man darf Wasser in die Kleie geben, aber nicht kneten. Man darf nicht Wasser hinstellen vor Bienen und vor Tauben im Taubenschlag<a href=\"#fn402\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref402\" role=\"doc-noteref\"><sup>402<\/sup><\/a>, wohl aber darf man es hinstellen vor G\u00e4nse, H\u00fchner und Haustauben<a href=\"#fn403\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref403\" role=\"doc-noteref\"><sup>403<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-4-19\">Mischna 4<\/h3>\n\n\n\n<p>Man darf K\u00fcrbisse<a href=\"#fn404\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref404\" role=\"doc-noteref\"><sup>404<\/sup><\/a> f\u00fcr\u2019s Vieh zerschneiden<a href=\"#fn405\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref405\" role=\"doc-noteref\"><sup>405<\/sup><\/a> und Aas<a href=\"#fn406\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref406\" role=\"doc-noteref\"><sup>406<\/sup><\/a> f\u00fcr die Hunde<a href=\"#fn407\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref407\" role=\"doc-noteref\"><sup>407<\/sup><\/a>. R. Juda sagt: Wenn es nicht schon am Vorabend des Schabbat Aas gewesen, ist es verboten, weil es nicht vom \u201eVorbereiteten&#8220; ist<a href=\"#fn408\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref408\" role=\"doc-noteref\"><sup>408<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"mischna-5-16\">Mischna 5<\/h3>\n\n\n\n<p>Gel\u00fcbde k\u00f6nnen am Schabbat vernichtet werden<a href=\"#fn409\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref409\" role=\"doc-noteref\"><sup>409<\/sup><\/a>; gel\u00f6st<a href=\"#fn410\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref410\" role=\"doc-noteref\"><sup>410<\/sup><\/a> k\u00f6nnen solche Gel\u00fcbde werden, welche etwas f\u00fcr diesen Schabbat Notwendiges betreffen. Man darf die Licht\u00f6ffnung verstopfen<a href=\"#fn411\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref411\" role=\"doc-noteref\"><sup>411<\/sup><\/a>, einen Lappen und ein Tauchbad messen<a href=\"#fn412\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref412\" role=\"doc-noteref\"><sup>412<\/sup><\/a>. Es geschah in den Tagen des Vaters von R. Zadok und in den Tagen des Abba Saul ben Botnith, dass man die Licht-\u00f6ffnung mit einem Tonkrug verstopfte und einen Topf mit Bast befestigte<a href=\"#fn413\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref413\" role=\"doc-noteref\"><sup>413<\/sup><\/a>, um zu untersuchen, ob die Tonne eine \u00d6ffnung von Handbreite h\u00e4tte, oder nicht<a href=\"#fn414\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref414\" role=\"doc-noteref\"><sup>414<\/sup><\/a>; aus ihren Worten lernen wir, dass man am Schabbat verstopfen, messen und kn\u00fcpfen darf.<\/p>\n\n\n\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\"><hr><ol><li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich diese Arbeit unter den 39 Hauptarbeiten im nachfolgenden siebenten Abschnitt zuletzt genannt wird, hat sie Rabbi dennoch hier zuerst behandelt, weil sie \u00fcberaus h\u00e4ufig vorkommt und bekannt sein muss, sollen Irrt\u00fcmer vermieden werden, zumal da es den Anschein hat, dass diese als Arbeit angesehene keine eigentliche ist. \u2014 Das Herausbringen und das Hereinholen aus einem Gebiet in das andere, aus <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05e9\u05d5\u05ea \u05d4\u05d9\u05d7\u05d9\u05d3<\/span> in <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05e9\u05d5\u05ea \u05d4\u05e8\u05d1\u05d9\u05dd<\/span>, wird hier statt mit dem Worte <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05d5\u05e6\u05d0\u05d5\u05ea<\/span> mit <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05e6\u05d9\u05d0\u05d5\u05ea<\/span> belegt, weil dies dem Bibelausdruck entspricht, denn es heisst (Exod. 16,28): <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dc \u05d9\u05e6\u05d0 \u05d0\u05d9\u05e9 \u05de\u05de\u05e7\u05d5\u05de\u05d5<\/span> = \u00bbEs gehe Keiner von seinem Orte aus\u00ab, es gehe n\u00e4mlich Keiner mit seinem Ger\u00e4t in der Hand, um Manna zu sammeln.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Zwei, Seitens der Torah, n\u00e4mlich im Herein- und Hinausbringen eines Gegenstandes durch den Hauseigent\u00fcmer, der sich im Inneren, in <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05e9\u05d5\u05ea \u05d4\u05d9\u05d7\u05d9\u05d3<\/span> befindet, und ebenso zwei durch den Armen, der sich ausserhalb in <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05e9\u05d5\u05ea \u05d4\u05e8\u05d1\u05d9\u05dd<\/span> beflndet! Hat er sich dieser S\u00fcnde schuldig gemacht aus Versehen (<span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e9\u05d5\u05d2\u05d2<\/span>), so ist die Strafe ein S\u00fcndenopfer (<span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d8\u05d0\u05ea<\/span>); hat er es mit Willen getan, dann erfolgt Ausrottung (<span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05ea<\/span>); wenn mit Verwarnung, dann steht die Todesstrafe mittelst Steinigung (<span dir=\"rtl\">\u05e1\u05e7\u05d9\u05dc\u05d4<\/span>) darauf.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Rabbanan haben zu den zwei Satzungen noch zwei hinzugef\u00fcgt, so dass es vier wurden; wenn n\u00e4mlich die Arbeit durch zwei Personen vollbracht wurde, indem der Eine die <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e7\u05d9\u05e8\u05d4<\/span> = das Aufheben und die Fortbewegung, der Andere dagegen die <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e0\u05d7\u05d4<\/span> = das Niederlegen bewirkt hat, so sind sie Beide straflos, weil die Tatvon Einem vollf\u00fchrt sein muss.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Und der Arme h\u00e4lt in seiner Hand einen Korb, worin er Brot vom Hausherrn empfangen will. Es ist hier das Beispiel vom Armen und Reichen angef\u00fchrt, um zu zeigen, dass, obwohl Almosengeben ein l\u00f6bliches Werk ist, es doch verboten ist, weil dadurch ein Gesetz \u00fcbertreten wird.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er allein eine vollst\u00e4ndige Arbeit ausf\u00fchrte. Er entr\u00fcckte einen Gegenstand aus <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05e9\u05d5\u05ea \u05d4\u05e8\u05d1\u05d9\u05dd<\/span> und legte ihn in <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05e9\u05d5\u05ea \u05d4\u05d9\u05d7\u05d9\u05d3<\/span> nieder; oder er nahm ihn aus <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d4\u05f4\u05d9<\/span> fort und legte ihn in <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d4\u05f4\u05e8<\/span> nieder. Obgleich zwar der Ort, von welchem der Gegenstand entnommen wird, vier Handbreiten im Geviert haben muss, und weder die Hand des Armen, noch die des Reichen so gross ist, wird dennoch im Talmud angenommen, dass die Hand des Menschen, da sie Gegenst\u00e4nde, die sehr gross sind, erfassen kann, so angesehen wird, als sei sie vier Handbreiten im Geviert gross.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil Keiner von Beiden eine ganze Arbeit getan hat; doch ist es nicht erlaubt, solches zu tun, da es leicht dazu kommen k\u00f6nnte, dass jeder f\u00fcr sich allein eine vollst\u00e4ndige Arbeit ausf\u00fchrte.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Das <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e0\u05d7\u05d4<\/span>-Gebet hat seine Grenze bis zum Abend. Vergleiche Berachot Abschn. 4, m. 1. Hier ist nicht gerade von Freitag Nachmittag, sondern auch von jedem andern beliebigen Tage die Rede (in folgender Mischnah wird jedoch wieder von Angelegenheiten gesprochen, die nur den Schabbat betreffen).<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Denn er k\u00f6nnte, wenn etwa die Scheere zerbrechen w\u00fcrde und er sie wieder herstellen wollte, vergessen und nicht beten.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>Es k\u00f6nnte ihm eine Schw\u00e4che zustossen.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn vielleicht eine Besch\u00e4digung der H\u00e4ute eingetreten w\u00e4re, w\u00fcrde er viel Zeit verbrauchen, um sie wieder herzustellen. Ebenso k\u00f6nnten bei den folgenden F\u00e4llen Verz\u00f6gerungen Vorkommen.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Studium im Gesetze.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur rechten Zeit.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Achtzehn.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Freitag Nachmittag.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Eintritt des Schabbat.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>Es darf aber kein Handwerker oder K\u00fcnstler mit seinem Werkzeuge ausgehen.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05dc\u05d1\u05dc\u05e8<\/span> = libellarius = Schreiber, Notar.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e7\u05d5\u05dc\u05de\u05e1\u05d5<\/span> = \u03ba\u03ac\u03bb\u1fb0\u03bc\u03bf\u03c2 = Rohr, Schreibfeder, die der Schreiber hinter\u2019s Ohr zu stecken pflegte.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05dc\u05d0 \u05d9\u05e4\u05dc\u05d4<\/span> = wegschaffen, das <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d2\u05d5\u05dd<\/span> gibt <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e2\u05e8\u05ea\u05d9 \u05d4\u05e7\u05d3\u05e9<\/span> (Deuteron. 26, 13) mit <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05dc\u05d9\u05ea\u05d9<\/span> wieder. Anmerkung von E. Baneth: Im Pi\u2019el heisst \u05e4\u05dc\u05d4, wie Samter richtig bemerkt, allerdings wegschaffen; nur stimmt zu dieser Erkl\u00e4rung nicht \u05d0\u05ea \u05db\u05dc\u05d9\u05d5 im Akkusativ. Aber im Kal (seltener im Pi\u2019el oder Hifil) hat das Wort die besondere Bedeutung von Ungeziefer reinigen, entlausen. So Schabbat 12a: <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d9\u05df \u05e4\u05d5\u05dc\u05d9\u05df \u05dc\u05d0\u05d5\u05e8 \u05d4\u05e0\u05e8 <\/span> und so auch im Arabischen (<span dir=\"rtl\">\u0641\u0644\u0649<\/span>). Ob hier <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05b0\u05e4\u05b7\u05dc\u05bc\u05b6\u05d4<\/span>, <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05b7\u05e4\u05dc\u05b6\u05d4<\/span> oder <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05b4\u05e4\u05b0\u05dc\u05b6\u05d4<\/span> zu lesen ist, mag dahingestellt bleiben.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d0\u05de\u05ea<\/span> vorkommt, so hat es die G\u00fcltigkeit von einer <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d6\u05df<\/span> (<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d4\u05dc\u05db\u05d4 \u05dc\u05de\u05e9\u05d4 \u05de\u05e1\u05d9\u05e0\u05d9<\/span> kommt von <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d6\u05d4<\/span> = sehen her, weil der Schullehrer darauf zu sehen hat, wo die Kinder zu lesen beginnen sollen. Erst sp\u00e4ter wurde auch der Vorbeter in der Synagoge <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d6\u05df<\/span> genannt. Anmerkung von E. Baneth: Samters Ableitung ist unm\u00f6glich. Vom Verbum \u05d7\u05d6\u05d4 kann man kein Substantiv \u05d7\u05d6\u05df bilden. Der Stamm ist offenbar \u05d7\u05d6\u05df, arab. <span dir=\"rtl\">\u062e\u0632\u0646<\/span> = aufbewahren. Davon <span dir=\"rtl\">\u0645\u062e\u0632\u0646<\/span> (Machzin = Speicher), das in der Form Magazin in unseren Sprachschatz \u00fcbergegangen ist. Das verwandte <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05b9\u05e1\u05b6\u05df<\/span> kommt in der Bibel \u00f6fter in der Bedeutung Schatz vor, aram. \u05d0\u05d7\u05e1\u05e0\u05ea\u05d0 = Besitz, \u05d7\u05e1\u05d9\u05e0\u05d4 (Kelim XVI 5 = Beh\u00e4lter, neusyr. \u05d7\u05d6\u05e0\u05d0 = Schatz. Der Beruf des \u05d7\u05d6\u05df ist ein vielseitiger. In Joma VII 1 und Sota VII 8 ist er der Synagogenverwalter, in Tamid V 3 hat er die Priestergew\u00e4nder in Verwahrung, in Makkot III 12 (s. auch Schabbat 56a und Synh. 17b) ist er Gerichtsvollzieher und in Baba \u039c. 93b sogar Nachtw\u00e4chter. Nach Sota 49a l. Z. erteilt er in der Schule den Anfangsunterricht, und dieses Amt scheint er auch an unserer Stelle auszu\u00fcben (s. Maimunis Mischnakommentar).<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e9\u05de\u05d0 \u05d9\u05d8\u05d4<\/span>, er k\u00f6nnte vielleicht das Licht, wenn es nicht gut brennt, neigen und dadurch die S\u00fcnde des Feuermachens oder- Bef\u00f6rderns begehen.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Gelehrten hatten n\u00e4mlich die Absicht, das Buch Hesekiel aus der Bibel zu verbannen, weil mehrere Stellen in demselben dem Pentateuch zu widersprechen scheinen, z. B. (Hesekiel 44,31). \u00bbJedes Aas und jedes Zerrissene vom Gefl\u00fcgel und vom Vieh d\u00fcrfen die Priester nicht essen\u00ab. Daraus ginge hervor, dass nur die Priester solches nicht essen d\u00fcrfen, es aber den Israeliten erlaubt w\u00e4re; \u2014 (ibidem 45,20). \u00bbAlso sollst Du auch tun am siebenten Tage des Monats\u00ab \u2026 von welchem Opfer in dem Pentateuch nichts erw\u00e4hnt ist. Deshalb isolierte sich Chananjah auf seinem S\u00f6ller, um das Buch Hesekiel zu erkl\u00e4ren.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Und die <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05dc\u05db\u05d4<\/span> nach ihnen festgesetzt.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Schule Samai\u2019s ist der Ansicht, dass man auch zu dem Feiernlassen der Ger\u00e4te verpflichtet ist; dagegen meint die Schule Hillels, dass sich die Verpflichtung des Feiernlassens nur auf lebende Wesen bezieht.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d9\u05d4\u05d1\u05d9\u05dc\u05d5<\/span> = von <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05d1\u05dc<\/span> = Dunst. Durch das Verdunsten werden sie trocken.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Kurz vor <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e0\u05ea<\/span>.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist deshalb erlaubt, weil man die genannten Presswerkzeuge erst dann auflegt, wenn die Oliven bereits gemahlen und die Weintrauben getreten sind, der Saft also ohne Balken und runde H\u00f6lzer von selbst herausl\u00e4uft, nur nicht so stark als jetzt; darum gleicht es der Hauptarbeit des Dreschens nicht.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Art des <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05df \u05d3\u05e8\u05d5\u05e1\u05d0\u05d9<\/span>, welcher Fleischspeise, wenn sie nur ein Drittel gar gekocht war, verzehrte. Weil sie in diesem Zustande bereits essbar ist, braucht nicht bef\u00fcrchtet zu werden, dass er die Kohlen sch\u00fcren w\u00fcrde.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese ist dem Luftraum des Ofens zugekehrt.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>Welche der Ofenplatte angeklebt und zuerst gebacken wird, bevor noch die Oberfl\u00e4che, die dem Luftraum des Ofens zugekehrt ist, sich h\u00e4rtet.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Wort <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05dc\u05e9\u05dc<\/span> bedeutet herablassen und heraufziehen (Aruch). Die \u00d6fen der Alten hatten ihre \u00d6ffnung oben, deshalb liess man das zu Bratende von oben herabh\u00e4ngen.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich man anderweitig nicht braten darf, wie oben erw\u00e4hnt ist, so macht das Pessach-Opfer eine Ausnahme, da die zu dem Opfer versammelte Gesellschaft sehr achtsam ist und sich unter einander erinnern wird, die Kohlen nicht anzusch\u00fcren.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Vorhofe des Tempels befand sich eine grosse Kammer, woselbst immer Feuer brannte, damit sich die Priester, die auf dem Marmor-Estrich baarfuss gingen, dort w\u00e4rmen konnten.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil die Priesterachtsam sind.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Schabbat.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Art Wolle, welche sich zwischen der Rinde und dem Holze der Zeder befindet.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Art Wolle, welche sich zwischen der Rinde und dem Holze der Weide befindet.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Es sollen dies die Bl\u00e4tter eines langen Krautes sein, die man gross zieht, um damit zu brennen.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Art Wolle, die sich an der Wandung der Schiffe, welche lange im Wasser verweilt haben, festsetzt. Bis hierher war die Rede von den Dochten, die man nicht gebrauchen darf; von nun an werden die \u00d6le aufgez\u00e4hlt, die unbrauchbar sind.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass man etwa geschmolzenes Pech und geschmolzenes Wachs an Stelle von \u00d6l in eine Lampe giesse; aber lange F\u00e4den aus Wachs zu machen, ist erlaubt.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e9\u05de\u05df \u05e7\u05d9\u05e7<\/span> ist das \u00d6l, welches aus den K\u00f6rnern gepresst wird, die sich in der Baumwolle befinden. Der Grund, weshalb diese Dochte nicht zul\u00e4ssig sind, ist, weil das Licht nicht nach denselben zieht, sondern ausserhalb derselben; ebenso zieht sich das \u00d6l nicht nach dem Dochte, und in beiden F\u00e4llen brennt das Licht schlecht, weshalb zu besorgen ist, man w\u00fcrde das Licht beugen, um es dadurch besser brennen zu machen; oder auch, man w\u00fcrde das Licht verlassen, was nicht geschehen darf, weil das Schabbatlicht Pflichtsache ist.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00d6l von <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span>, das verunreinigt worden ist. Hier ist die Rede von einem Festtage, der auf einen Freitag fiel; wenn er demnach die <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> an diesem Tage verbrennt, w\u00fcrde er Heiligt\u00fcmer am <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05d5\u05dd \u05d8\u05d5\u05d1<\/span> verbrennen, was verboten ist.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>Siehe die vorige Anmerkung.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil es \u00fcbel riecht, obgleich es gut brennt.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Trahn.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich die Stengel in der Bibel (Josua 2,6) auch Holz genannt werden; dagegen Hanf und Baumwolle, welche von Samenarten abstammen, darf man ohne Weiteres zu Dochten verwenden.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier\u00fcber sehe man den sechsten Teil der<\/p><p>Mischnah, Einleitung zum Tractat <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d4\u05dc\u05d5\u05ea<\/span>.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Lappen muss \u00fcbrigens drei Finger lang und breit sein.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn50\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Kleid.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn51\" role=\"doc-endnote\"><p>So wie die Perser, die an gewissen Tagen ihres G\u00f6tzendienstes wegen nirgends ausser im Tempel Licht zu brennen erlaubten.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn52\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit sie nicht sehen sollen, dass dort Menschen seien und sie \u00fcberfallen.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn53\" role=\"doc-endnote\"><p>N\u00e4mlich Nervenkranke oder Tiefsinnige, die vor jeder Erscheinung erschrecken.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn54\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist die Rede von einem Kranken, bei welchem Gefahr im Gefolge ist; wenn aber keine Gefahr vorhanden, ist es verboten.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn55\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies sind Dinge, die sie und das Hauswesen betreffen, Backen und Lichtanz\u00fcnden.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn56\" role=\"doc-endnote\"><p>Da auch nur eine Kleinigkeit am Schabbat zu essen, schon zum <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e2\u05e9\u05e8<\/span> bestimmt.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn57\" role=\"doc-endnote\"><p>Sowohl in Hinsicht der <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d9\u05e8\u05d5\u05d1\u05d9 \u05ea\u05d7\u05d5\u05de\u05d9\u05df<\/span> = der Grenzen des Schabbatweges (2000 Ellen), als auch <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d9\u05e8\u05d5\u05d1\u05d9 \u05d7\u05e6\u05e8\u05d5\u05ea<\/span> = der H\u00f6fe, um aus einem Hofe in den andern etwas tragen zu d\u00fcrfen; wie nicht minder die Verbindung der Gassen.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn58\" role=\"doc-endnote\"><p>Die ersten beiden Dinge werden in Frageton gestellt, denn man konnte es bereits getan haben. Letzteres jedoch, das Anz\u00fcnden der Lampe, geschieht im befehlenden Tone, denn w\u00e4re es bereits geschehen, so s\u00e4he man es.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn59\" role=\"doc-endnote\"><p>Zeigt sich ein Stern, so ist der Tag noch nicht zu Ende; bei zwei Sternen ist es zweifelhaft, ob es Tag oder Nacht ist (diese Zeit der D\u00e4mmerung wird <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d9\u05df \u05d4\u05e9\u05de\u05e9\u05d5\u05ea<\/span> genannt); werden jedoch drei Sterne sichtbar, dann ist es in jeder Hinsicht Nacht.<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn60\" role=\"doc-endnote\"><p>Das gewiss Unverzehntete.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn61\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Reinigung.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn62\" role=\"doc-endnote\"><p>Zweifelhaftes.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn63\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05db\u05d9\u05e8\u05d4<\/span> ist eine Vertiefung, eine Art Heerd, wo das auf dessen Boden befindliche Feuer, die zwei T\u00f6pfe, die oben angebracht sind, bestreicht. Das Wort <span dir=\"rtl\">\u05db\u05d9\u05e8\u05d4<\/span> hat Verwandtschaft mit <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05d4<\/span> = graben.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn64\" role=\"doc-endnote\"><p>Kurz vor Schabbat. <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05d1\u05d1\u05d0<\/span> ist Kleinholz, so wie Stoppeln, die man auf dem Felde aufklaubt.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn65\" role=\"doc-endnote\"><p>Um dieselben \u00fcber <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d1\u05ea<\/span> warm zu halten.<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn66\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d2\u05e4\u05ea<\/span> ist der Bodensatz des \u00d6ls und des Sesams, nachdem das \u00d6l ausgepresst ist.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn67\" role=\"doc-endnote\"><p>Er muss die Kohlen wegschaffen, denn es k\u00f6nnte geschehen, dass er sie ansch\u00fcren w\u00fcrde.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn68\" role=\"doc-endnote\"><p>Aber nachdem er das Abgenommene irgend wohin gesetzt hat, darf er es, selbst nach Beth Hillel, nicht wieder hinsetzen, weil es angesehen wird, als setzte er es am Schabbat in die W\u00e4rmest\u00e4tte ein. (Der gew\u00f6hnliche Ausdruck bei den Juden ist = Chalent setzen, was vielleicht mit dem Franz\u00f6sischen chaleur = Hitze zusammenh\u00e4ngt. Berliner in seiner Schrift: \u00bbAus dem innern Leben deutscher Juden im Mittelalter\u00ab [S. 55, Note 108] kombiniert das Wort <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d0\u05dc\u05d9\u05d8<\/span> mit dem altfranz\u00f6sischen chald = chaud = <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e0\u05d5\u05e8<\/span>).<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn69\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d7\u05de\u05d9\u05df<\/span> = Ofen, ist oben eng und unten breit, deshalb dr\u00e4ngt sich die Hitze in demselben mehr zusammen, als beim <span dir=\"rtl\">\u05db\u05d9\u05e8\u05d4<\/span> = W\u00e4rmeherd, darum hat man zu besorgen, er werde ansch\u00fcren.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn70\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05db\u05e4\u05d7<\/span> ist ein W\u00e4rmeheerd, der so lang wie breit ist, aber nur den Raum f\u00fcr einen Topf bietet; der W\u00e4rmestoff in demselben ist gr\u00f6sser als beim <span dir=\"rtl\">\u05db\u05d9\u05e8\u05d4<\/span>, da dieser oben offen ist und f\u00fcr zwei T\u00f6pfe Platz hat.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn71\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Schabbat.<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn72\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Warmflasche von Kupfer, durch welche man das Wasser \u00fcber dem Feuer w\u00e4rmt.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn73\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf das Ei nicht zerbrechen auf einem Tuche, welches in der Sonne gew\u00e4rmt ist, damit es brate, weil man dasselbe mit einem am Feuer gew\u00e4rmten verwechseln k\u00f6nnte.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn74\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Staub, welcher durch die Sonne heiss geworden, ist heisser Asche gleich. In diesem Falle erlaubt es auch R. Jose nicht, weil man auch besorgt, er m\u00f6chte die zusammenh\u00e4ngende Erde auseinanderbr\u00f6ckeln, was eine Art des Pfl\u00fcgens w\u00e4re.<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn75\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e1\u05d9\u05dc\u05d5\u05df<\/span> = eine R\u00f6hre, welche durch die heissen Wasser von Tiberias gezogen war, um die kalten Wasser dadurch zu w\u00e4rmen. Die Benutzung solchen Wassers am Schabbat ist verboten, weil es dem am Feuer heiss gemachten Warmwasser gleich geachtet wird, in welchem man auch nicht das kleinste Glied waschen d\u00fcrfe.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn76\" role=\"doc-endnote\"><p>H\u00e4nde und F\u00fcsse darf man auch darin waschen, nur nicht den ganzen K\u00f6rper. Die Einwohner von Tiberias beherzigten die Worte der Weisen und zerbrachen die R\u00f6hre.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn77\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05d5\u05dc\u05d9\u05d0\u05e8<\/span> ist das Griechische \u03bc\u03b9\u03bb\u03b9\u03ac\u03c1\u03b9\u03bf\u03bd = ein kupfernes Gef\u00e4ss, hoch und spitzig, um Wasser darin zu w\u00e4rmen. Es hat zwei Beh\u00e4lter, von denen einer an der Seite des anderen ist; in dem gr\u00f6sseren Beh\u00e4lter ist Wasser, das man nicht sieht, in dem kleineren sind Kohlen. So Raschi. Nach Aruch sind die beiden Beh\u00e4lter \u00fcber einander; das Wasser ist im unteren und die Kohlen im oberen.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn78\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e0\u05d8\u05d9\u05db\u05d9<\/span>, hier wird das Feuer in den untern Boden getan und das Wasser oben; es bleibt daher immer viel W\u00e4rme \u00fcbrig.<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn79\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Schabbat.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn80\" role=\"doc-endnote\"><p>In der D\u00e4mmerung.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn81\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit warmen Speisen.<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn82\" role=\"doc-endnote\"><p>Gebrauchte.<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn83\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn Jemand Freitag Nachmittag den Topf vom Heerd nehmen will und ihn durch etwas anderes warm erhalten will, darf keine Vermehrung der W\u00e4rme entstehen, sondern blos eine Beibehaltung der vorhandenen W\u00e4rme.<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn84\" role=\"doc-endnote\"><p>Die T\u00f6pfe.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn85\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Weizen, H\u00fclsenfr\u00fcchte etc.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn86\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e9\u05dc\u05d7\u05d9\u05df<\/span> = Felle. Das Targum gibt (Levit. 1, 6) <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d4\u05e4\u05e9\u05d9\u05d8 \u05d0\u05ea \u05d4\u05e2\u05d5\u05dc\u05d4<\/span> mit <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d9\u05e9\u05dc\u05d7 \u05d9\u05ea \u05e2\u05dc\u05ea\u05d0<\/span> wieder.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn87\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil die Wolle zusammenf\u00e4llt. Es handelt sich n\u00e4mlich darum, ob man zu bef\u00fcrchten hat, dass Jemand nachher den Topf unerlaubter Weise einsetzen w\u00fcrde. R. Elieser besorgt dies, die Weisen aber nicht.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn88\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es angeht.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn89\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d9\u05ea\u05d5\u05df<\/span> = \u03ba\u03cd\u03b1\u03d1\u03bf\u03c2 = Becher, Krug. Ein Maass von fl\u00fcssigen und trockenen Dingen.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn90\" role=\"doc-endnote\"><p>Um ihm die K\u00e4lte zu benehmen.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn91\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Dekalog (Exod. 20, 11 und Deuteron. 5, 14) ist vorgeschrieben, dass das Vieh am Schabbat auch feiern muss. Nun ist wohl zu unterscheiden: ob die Gegenst\u00e4nde, die das Tier tr\u00e4gt, dazu dienen, um es zu bewachen, oder ihm blos eine Last sind; im ersteren Falle darf das Vieh damit ausgehen, im letztern jedoch nicht.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn92\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e8\u05d5\u05de\u05d1\u05d9\u05d0<\/span> das Griechische \u03c6\u03bf\u03c1\u03b2\u03af\u03b1 oder \u03c6\u03bf\u03c1\u03b2\u03b5\u03af\u03b1 = Halfter, Zaum mit eisernem Gebiss.<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn93\" role=\"doc-endnote\"><p>Z. B. Jagdhunde und kleinere Tiere.<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn94\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Fall der Verunreinigung.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn95\" role=\"doc-endnote\"><p>Ohne sie abzunehmen.<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn96\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit ihn nicht friere, denn dem Esel ist selbst im heissen Sommer kalt <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05de\u05d5\u05e8 \u05d1\u05ea\u05e7\u05d5\u05e4\u05ea \u05ea\u05de\u05d5\u05d6 \u05e7\u05e8\u05d9\u05e8\u05d9 \u05dc\u05d9\u05d4<\/span>.<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn97\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Freitag.<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn98\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit dem Leder um das Glied.<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn99\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Reinhaltung der feinen Wolle.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn100\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05d8\u05d5\u05d8\u05dc\u05ea<\/span> heisst in <span dir=\"rtl\">\u05db\u05dc\u05d0\u05d9\u05dd \u05d5\u05f3, \u05d8\u05f3<\/span> Senkblei, eine Schnur, woran Blei befestigt ist; hier bedeutet es einen Lappen, der am Schwanz befestigt ist.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn101\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil vielleicht <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05dc\u05d0\u05d9\u05dd<\/span> darin ist.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn102\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Tier eine Wunde hat, legt man am Halse eine kreuzf\u00f6rmige Leiter an, um das Reiben der Wunde zu verh\u00fcten.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn103\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit sie nicht zusammenschlagen.<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn104\" role=\"doc-endnote\"><p>Um sie zu kennzeichnen.<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn105\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit sie oft niesen und das Ungeziefer absch\u00fctteln.<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn106\" role=\"doc-endnote\"><p>Um es zu gew\u00f6hnen.<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn107\" role=\"doc-endnote\"><p>Um die Schlangen abzuhalten.<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn108\" role=\"doc-endnote\"><p>Es war nicht seine eigene, sondern die seiner Nachbarin, und weil er es ihr nicht verwies, wird es betrachtet, als w\u00e4re es die seinige gewesen. \u2014<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn109\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie an Wochentagen badet, muss sie die Schn\u00fcre lose machen; nun k\u00f6nnte es sich ereignen, dass sie am Schabbat ein Pflichtbad (<span dir=\"rtl\">\u05d8\u05d1\u05d9\u05dc\u05ea \u05de\u05e6\u05d5\u05d4<\/span>) vornehmen wollte, dann m\u00fcsste sie die B\u00e4nder losbinden und sie w\u00fcrde dieselben vier Ellen in <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d4\u05f4\u05e8<\/span> tragen.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn110\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies bezieht sich, nach Maimonides, auf alle.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn111\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Stadt Jerusalem.<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn112\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d8\u05dc\u05d0<\/span> so viel als catella = kleine Kette, Kettlein.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn113\" role=\"doc-endnote\"><p>Wohl aber mit Ohrringen, da es zu viel M\u00fche machen w\u00fcrde, sie auszuziehen.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn114\" role=\"doc-endnote\"><p>Alle diese angegebenen Dinge sind als Schmuck zu betrachten, und sind von den Rabbinen blos deshalb verboten worden, weil man bef\u00fcrchtet, die Frau k\u00f6nnte sie abziehen und zeigen.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn115\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Zeit der syrischen Verfolgung hatten sich n\u00e4mlich viele Juden in eine H\u00f6hle versteckt; da h\u00f6rten sie pl\u00f6tzlich ein Ger\u00e4usch \u00fcber sich und glaubten, die Feinde k\u00e4men, sie dr\u00e4ngten nun an einander und t\u00f6dteten sich mit den eisernen N\u00e4geln. Weil dies am Schabbat geschah, wurden solche Sandalen an Schabbat- und Feiertagen verboten, weil auch die Feiertage als Versammlungszeit gelten.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn116\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er den einen Schuh abziehen und tragen k\u00f6nnte, wenn er verspottet w\u00fcrde.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn117\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Blatt, welches man als Heilmittel sich anh\u00e4ngt, Amulett.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn118\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil man diese Gegenst\u00e4nde nur zur Zeit des Krieges tr\u00e4gt, ist ihr Tragen am Schabbat verboten.<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn119\" role=\"doc-endnote\"><p>Womit man n\u00e4ht, weil solches als Handwerkzeug betrachtet wird; auch wenn sie dieselbe in ihre Kleider steckt, verf\u00e4llt sie der Strafe eines S\u00fcndopfers.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn120\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05db\u05d5\u05dc\u05d9\u05d0\u05e8<\/span> = \u03ba\u03bf\u03c7\u03bb\u03b9\u03ce\u03b4\u03b7\u03c2 = schneckenf\u00f6rmig, wie ein Schneckenhaus gewunden. Im Lateinischen = cochlear = Schnecke. Es wird als Last und nicht als Schmuck angesehen, weil die meisten Frauen nicht damit ausgehen.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn121\" role=\"doc-endnote\"><p>Ausser wenn es in den Krieg geht.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn122\" role=\"doc-endnote\"><p>W\u00e4ren sie ein Schmuck, w\u00fcrden sie nicht zur messianischen Zeit abgeschafft werden.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn123\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Spange auf dem Schenkel, um die Unterkleider festzuhalten, dass sie nicht herabfallen, wodurch die Schenkel sichtbar w\u00fcrden. Es ist kein Schmuckgegenstand, auch kein eigentliches Ger\u00e4t, sondern blos ein Ger\u00e4t zum Dienst eines andern, so wie die Ringe der Ger\u00e4te, deshalb sind sie rein.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn124\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist nicht f\u00fcr Unreinigkeit empf\u00e4nglich.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn125\" role=\"doc-endnote\"><p>Um das Ohrenschmalz aufzusaugen.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn126\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e6\u05d9\u05e0\u05d9\u05ea<\/span> soll eine Krankheit unter der Fusssohle sein, und das gepr\u00e4gte Geldst\u00fcck ein Heilmittel dagegen.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn127\" role=\"doc-endnote\"><p>Den kleinen M\u00e4dchen werden L\u00f6cher in die Ohren gestochen und einstweilen eine Schnur oder ein Span hineingesteckt, bis sie die Ohrringe erhalten.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn128\" role=\"doc-endnote\"><p>J\u00fcdinnen aus Arabien, eben so aus Medien.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn129\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Kopftuch wird n\u00e4mlich so umgeschlagen, dass zwei Zipfel am Halse herabh\u00e4ngen, an deren einem ein Stein, eine Nuss etc. befestigt ist, so dass man den andern leicht daran befestigt.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn130\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil man am Schabbat kein Geld anfassen darf.<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn131\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem der Fuss fehlt.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn132\" role=\"doc-endnote\"><p>Alles n\u00e4mlich, worauf derjenige, welcher einen Eiterfluss hat (<span dir=\"rtl\">\u05d6\u05d1<\/span>), sich im Sitzen, Liegen oder Stehen st\u00fctzt, wird im h\u00f6chsten Grade verunreinigt und zwar solchergestalt, dass es Menschen und Ger\u00e4te verunreinigen kann. Siehe Traktat <span dir=\"rtl\">\u05d6\u05d1\u05d9\u05dd<\/span>, Abschn. 2. M. 4. Ein so Verunreinigter ist ein <span dir=\"rtl\">\u05d8\u05de\u05d0 \u05de\u05d3\u05e8\u05e1<\/span>.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn133\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Andern: Eine Larve.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn134\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Vater nimmt das Schuhband des rechten Fusses und bindet es dem Sohne an den linken Fuss, das soll ein Mittel sein, um die Sehnsucht des Sohnes nach dem Vater zu beschwichtigen.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn135\" role=\"doc-endnote\"><p>Goldenen.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn136\" role=\"doc-endnote\"><p>Um die Ohrenschmerzen zu vertreiben, wird das Ei in das Ohr gelegt.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn137\" role=\"doc-endnote\"><p>Des Schlafes wegen.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn138\" role=\"doc-endnote\"><p>Vom Galgen.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn139\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil es auf Aberglauben beruht.<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn140\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Ganze ist nur ein Irrtum.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn141\" role=\"doc-endnote\"><p>Sich jedesmal in dem Tage irrend.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn142\" role=\"doc-endnote\"><p>Indem er nicht weiss, dass diese Arbeit verboten ist.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn143\" role=\"doc-endnote\"><p>Saaten ernten und B\u00e4ume ablesen.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn144\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich eigentliches Backen bei den Arbeiten der Stiftsh\u00fctte nicht stattfand, so ist Backen dem Kochen gleich zu achten, und letzteres war zur Herstellung der Farben, die man brauchte, n\u00f6tig; so wie die \u00fcbrigen genannten Arbeiten als: S\u00e4en, Pfl\u00fcgen etc. zur Anfertigung des F\u00e4rbestoffes notwendig waren.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn145\" role=\"doc-endnote\"><p>Wolle scheeren und die folgenden Arbeiten wurden zur himmelblauen Wolle u. s. w. gebraucht.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn146\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Einschlag oder Zettel.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn147\" role=\"doc-endnote\"><p>Fand bei den Teppichen Anwendung.<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn148\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Arbeiten kamen bei den Dachstellen vor.<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn149\" role=\"doc-endnote\"><p>Zur Zusammenf\u00fcgung der Bretter machte man Buchstaben, um zu wissen, welches Brett zu dem andern geh\u00f6rt.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn150\" role=\"doc-endnote\"><p>Um zu bauen.<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn151\" role=\"doc-endnote\"><p>Feuer brauchte man, um die Farbekr\u00e4uter zu kochen.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn152\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Schlusse der Arbeit pflegt der Arbeiter mit dem Hammer auf den Amboss zu schlagen.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn153\" role=\"doc-endnote\"><p>Siehe Einleitung und Anfang des Traktats.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn154\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich sie auch einzeln aufgez\u00e4hlt sind, soll mit dieser Wiederholung der Zahl angedeutet sein, dass wenn Jemand auch alle Arbeiten in der Welt verrichtet, er nur 39 S\u00fcndopfer schuldig ist.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn155\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Aufbewahrte f\u00fcr keinen Andern, als f\u00fcr denjenigen, der es aufbewahrt, einen Werth hat, so gilt dies bei Andern auch f\u00fcr keine Arbeit, vielmehr nur bei dem Aufbewahrenden.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn156\" role=\"doc-endnote\"><p>Beim Tischsegen (n\u00e4mlich zum Becher) geh\u00f6rt ein Viertel Log Wein, der aus einem Viertel Wein und drei Viertel Wasser gemischt ist, folglich \u00b9\u2044\u2081\u2086 Log. Ein Log enth\u00e4lt das Maass von 6 H\u00fchnereiern.<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn157\" role=\"doc-endnote\"><p>Das ist Milch von reinen Tieren; bei unreinen ist das Maass, so viel man braucht, um ein Auge zu f\u00e4rben.<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn158\" role=\"doc-endnote\"><p>Oder Geschw\u00fcr.<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn159\" role=\"doc-endnote\"><p>Die kleinste Zehe bei einem neugeborenen Kinde.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn160\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d9\u05dc\u05d5\u05e8<\/span> = \u03ba\u03bf\u03bb\u03bb\u03cd\u03c1\u03b9\u03bf\u03bd = Augensalbe.<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn161\" role=\"doc-endnote\"><p>Log.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn162\" role=\"doc-endnote\"><p>Von faulem, unreinem Wasser, um damit den Lehm zu erweichen.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn163\" role=\"doc-endnote\"><p>Handhabe.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn164\" role=\"doc-endnote\"><p>Oder Korb.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn165\" role=\"doc-endnote\"><p>Um dem Meister das Maass zum Schuh zu zeigen.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn166\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Papier wird aus Kr\u00e4utern verfertigt. Bartenora.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn167\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn z. B. Jemand diesseits des Flusses den Zoll entrichtet hat, so erh\u00e4lt er einen gestempelten Zettel, dass er den Zoll abgef\u00fchrt hat; auf dem Zettel befinden sich gew\u00f6hnlich zwei Buchstaben, die gr\u00f6sser als in der Regel sind, wodurch er sich legitimiren kann.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn168\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf welches man nicht mehr schreiben kann.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn169\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d5\u05db\u05e1\u05d5\u05e1\u05d8\u05d5\u05e1<\/span> = entweder \u03b4\u03af\u03be\u03bf\u03bf\u03c2 = zweispaltig, oder = \u03b4\u03c5\u03be\u03b5\u03c3\u03c4\u03cd\u03c2 = doppelt gegl\u00e4ttet.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn170\" role=\"doc-endnote\"><p>An einer Quecksilberr\u00f6hre.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn171\" role=\"doc-endnote\"><p>N\u00e4mlich dasselbe bis auf eine kleine \u00d6ffnung zu verstopfen.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn172\" role=\"doc-endnote\"><p>An einem Weingef\u00e4sse.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn173\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr den Blasebalg.<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn174\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e4\u05d8\u05e4\u05d5\u05d8<\/span> = Dreifuss, Tiegel. (Aruch.)<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn175\" role=\"doc-endnote\"><p>Dies geschieht, um vorzeitige Haare zu vertilgen.<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn176\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Einigen, um die Haare zu vertilgen, nach Anderen, um die Haut gl\u00e4nzend zu machen.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn177\" role=\"doc-endnote\"><p>Siegellack.<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn178\" role=\"doc-endnote\"><p>Welche bis zu den Kn\u00f6cheln an der Mitte der Finger reicht.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn179\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit \u00d6l.<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn180\" role=\"doc-endnote\"><p>Warmen.<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn181\" role=\"doc-endnote\"><p>Welches sehr bald gar wird.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn182\" role=\"doc-endnote\"><p>Arznei-L\u00f6ffel.<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn183\" role=\"doc-endnote\"><p>Da man die V\u00f6gel mit der Stimme verscheuchen kann, bedarf es nicht erst eines Gegenstandes.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn184\" role=\"doc-endnote\"><p>Um sie grade zu richten, dass sie nicht krumm liegen und Umfallen.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn185\" role=\"doc-endnote\"><p>Log.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn186\" role=\"doc-endnote\"><p>Jesaias 30, 14.<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn187\" role=\"doc-endnote\"><p>Heisst es doch sogleich danach.<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn188\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil oben von einem Scherben die Rede war, der als Schriftbeleg angef\u00fchrt wurde, ist eine Stelle in Jesaias, die in der N\u00e4he des obigen Verses vorkommt, hier angegeben.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn189\" role=\"doc-endnote\"><p>Jesaias 30, 22.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn190\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum G\u00f6tzen.<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn191\" role=\"doc-endnote\"><p>Den Tr\u00e4ger.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn192\" role=\"doc-endnote\"><p>Proverbien 30, 19.<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn193\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Ausdruck <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05dc\u05d1 \u05d9\u05dd<\/span> = im Herzen des Meeres, ist \u00fcberfl\u00fcssig, denn es ist ja selbstverst\u00e4ndlich, dass das Schiff durch das Meer geht! Es soll aber dadurch angedeutet werden, dass das Schiff in Betreff der Reinheit dem Meere gleich sei.<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn194\" role=\"doc-endnote\"><p>Vergleiche Traktat <span dir=\"rtl\">\u05db\u05dc\u05d0\u05d9\u05dd \u05e4\u05f4\u05d2, \u05de\u05f4\u05d0<\/span>.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn195\" role=\"doc-endnote\"><p>Jesaias 61, 11.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn196\" role=\"doc-endnote\"><p>Exodus 19, 15.<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn197\" role=\"doc-endnote\"><p>Um so mehr darf man das Kind am ersten und zweiten Tage, wo die Schmerzen noch gr\u00f6sser sind und die Schw\u00e4che bedeutender ist, im warmen Wasser baden, das selbst am Schabbat gew\u00e4rmt ist, um das Kind zu kr\u00e4ftigen und zu st\u00e4rken.<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn198\" role=\"doc-endnote\"><p>Genesis 34, 25.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn199\" role=\"doc-endnote\"><p>Von der Form einer Zunge von roter Wolle, deren H\u00e4lfte man an den Kopf des Asasel &#8211; Bockes band, und deren andere H\u00e4lfte an den Fels gekn\u00fcpft war; wenn nun der Bock herunter gest\u00fcrzt ward, dann bleichte sich die Woll-Zunge, das war ein Zeichen, dass die S\u00fcnden vergeben waren.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn200\" role=\"doc-endnote\"><p>Jes. 1,18.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn201\" role=\"doc-endnote\"><p>Jedoch nicht wie Wasser selbst, worauf die Strafe des Ausrottens steht, sondern blos ein Verbot, das mit Geisselung belegt wird.<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn202\" role=\"doc-endnote\"><p>Psalm 109, 18.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn203\" role=\"doc-endnote\"><p>Ist schuldig.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn204\" role=\"doc-endnote\"><p>Cimolia-Kreide, eine weisse Farbe, welche auf der Insel Cimolus (nahe bei Kreta im ag\u00e4ischen Meere belegen) gewonnen wird.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn205\" role=\"doc-endnote\"><p>Bei einer <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d3\u05d4<\/span> eine Probe vorzunehmen<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn206\" role=\"doc-endnote\"><p>Man darf nicht am Schabbat hinaustragen: wohlriechenden Pfeffer, das ist nicht der sonst gew\u00f6hnliche Pfeffer, sondern derjenige, welcher dazu dient, um den \u00fcblen Geruch des Mundes zu beseitigen.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn207\" role=\"doc-endnote\"><p>Man bedient sich desselben, um die Migr\u00e4ne zu vertreiben.<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn208\" role=\"doc-endnote\"><p>Um daraus einen kleinen Treibstachel zu machen.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn209\" role=\"doc-endnote\"><p>Von Motten.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn210\" role=\"doc-endnote\"><p>Deuteron. 13, 18.<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn211\" role=\"doc-endnote\"><p>Zum Essen erlaubte.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn212\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine kleine Heuschrecke.<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn213\" role=\"doc-endnote\"><p>Vor Schabbat.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn214\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05dc\u05d3\u05d5\u05d2\u05de\u05d0<\/span> griechisch = \u03b4\u03b5\u1fd6\u03b3\u03bc\u03b1 = aufgezeigte Probe, Probest\u00fcck.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn215\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Schwelle war n\u00e4mlich zwischen drei und neun Handbreiten hoch und vier Handbreiten breit, das ist <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05de\u05dc\u05d9\u05ea<\/span>. Siehe Einleitung.<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn216\" role=\"doc-endnote\"><p>Er ist nur dann schuldig, wenn die <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e7\u05d9\u05e8\u05d4<\/span> und die <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e0\u05d7\u05d4<\/span> an einem pflichtigen Orte stattfindet, hier war <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05de\u05dc\u05d9\u05ea<\/span> dazwischen.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn217\" role=\"doc-endnote\"><p>Siehe Traktat Berachoth Abschn. 9 M. 5.<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn218\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er beabsichtigte, es gut zu bewahren, und es ist schlecht bewahrt worden.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn219\" role=\"doc-endnote\"><p>Wo <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d0\u05de\u05ea \u05d0\u05de\u05e8\u05d5<\/span> steht, ist es so viel als ein Gesetz, das von Sinai datirt.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn220\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e1\u05e2\u05e8<\/span> so viel als das Griechische = \u0396\u1f7d\u03bd\u03b7 oder das Dimin. \u03c4\u03cc \u0396\u1f61\u03bd\u03b9\u03bf\u03bd = G\u00fcrtel oder Gurt, ein geg\u00fcrtetes Kleid, durch den Gurt zusammengehalten, Taille, Gegend des Leibes, wo der Gurt ist. Hier sind kleine Beinkleider gemeint, die des Anstandes wegen getragen werden. Wenn die Frau hieran etwas geh\u00e4ngt hat und es verschiebt sich, ist sie schuldig; weil sie von vornherein weiss, dass der Gegenstand hin und her geht.<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn221\" role=\"doc-endnote\"><p>Die k\u00f6niglichen L\u00e4ufer, welche Akten in einem h\u00f6lzernen Beh\u00e4ltniss, das um den Hals hing, zu tragen pflegten; sie wussten, dass das Getragene sich oft drehte und verschob.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn222\" role=\"doc-endnote\"><p>Denn der lebendige Mensch tr\u00e4gt sich selbst. Ist er aber gebunden, so ist der Tr\u00e4ger schuldig. Vieh jedoch, Gefl\u00fcgel und Wild, wenn sie auch lebendig sind, werden als Gebundene betrachtet.<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn223\" role=\"doc-endnote\"><p>Da diese Dinge unrein machen, ist es eine richtige Arbeit, wenn man sie hinaustr\u00e4gt; es geschieht um sich ihrer zu entledigen.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn224\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Schminken ist des Schreibens wegen, Flechten und Scheiteln des Bauens wegen strafbar. Die Weisen halten diese Handlungen nicht als Arten des Schreibens oder Bauens. Wer jedoch mit einem Werkzeuge die Haare auszieht. ist schuldig. H\u00e4ngt jedoch der Nagel herunter oder das Haar, und es schmerzt ihn sehr, so kann er es mit der Hand vors\u00e4tzlich ausziehen.<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn225\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcglich der verschiedenen R\u00e4ume siehe die Einleitung.<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn226\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d2\u05d6\u05d5\u05d6\u05d8\u05e8\u05d0\u05d5\u05ea<\/span> das griech. \u1f10\u03be\u03c9\u03c2\u03c4\u1f75\u03c1 = was sich hervordr\u00e4ngt. Bretter, die von der Wand des Dachst\u00fcbchens, (S\u00f6llers) auf die Strasse hinausgehen, die Altanen an sich sind <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d4\u05f4\u05d9<\/span>; wenn sie nun einander gegen\u00fcber, an den Seiten von <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d4\u05f4\u05d9<\/span> sich befinden, so ist derjenige, der etwas dem Andern zureicht, oder zuwirft, frei; weil sich etwas \u00c4hnliches beim Bau der Stiftsh\u00fctte nicht als verboten vorfindet.<br>\nAnmerkung von E. Baneth: \u05d2\u05d6\u05d5\u05d6\u05d8\u05e8\u05d0 (\u00f6fter auch \u05db\u05e6\u05d5\u05e6\u05e8\u05d4 ,\u05db\u05e6\u05d5\u05e6\u05d8\u05e8\u05d0 ,\u05db\u05e1\u05d5\u05e1\u05d8\u05e8\u05d0 geschrieben) ist nicht, wie Samter meint, das klassische \u1f10\u03be\u03ce\u03c3\u03c4\u03b7\u03c1 (\u201ewas sich hervordr\u00e4ngt&#8220;), sondern das sp\u00e4tgriechische \u03ad\u03be\u03ce\u03c3\u03c4\u03c1\u03b1 (exostra), das den Balkon, die Altane bezeichnet (s. Henricus Stephanus s. v.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn227\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d3\u05d9\u05d9\u05d8\u05d0<\/span> oder <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d3\u05d9\u05d5\u05d8\u05d0<\/span> = das griechische = \u03b4\u03af\u03b1\u03b9\u03c4\u03b1 = Wohnung, Aufenthaltsort.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn228\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil solches beim Levitendienst vorkam.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn229\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen ihrer Schwere konnten die Bretter nicht geworfen werden.<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn230\" role=\"doc-endnote\"><p>Hin\u00fcberreichen.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn231\" role=\"doc-endnote\"><p>Es war z. B. ein fetter Feigenklumpen.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn232\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil seine Absicht nicht war, einen Wurf zu tun, worauf er schuldig gewesen w\u00e4re.<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn233\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil das Meer <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05de\u05dc\u05d9\u05ea<\/span> ist.<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn234\" role=\"doc-endnote\"><p>Wasser, das nicht sehr hoch \u00fcber der Erde ist, in welchem sich Lehm und Schmutz befindet, wird <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05e7\u05e7<\/span> genannt.<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn235\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass es noch \u00f6ffentlicher Weg heisst und nicht <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05de\u05dc\u05d9\u05ea<\/span> wird.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn236\" role=\"doc-endnote\"><p>Das ist von <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05de\u05dc\u05d9\u05ea<\/span> nach <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d4\u05f4\u05e8<\/span>.<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn237\" role=\"doc-endnote\"><p>Von <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05de\u05dc\u05d9\u05ea<\/span> in <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05e9\u05d5\u05ea \u05d4\u05d9\u05d7\u05d9\u05d3<\/span>.<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn238\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Schiffe zweien Herren geh\u00f6ren darf man es nur mittelst eines <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e8\u05d5\u05d1<\/span>. weil sie wie zwei H\u00f6fe betrachtet werden.<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn239\" role=\"doc-endnote\"><p>Denn wenn sie getrennt werden, ist <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05de\u05dc\u05d9\u05ea<\/span> zwischen ihnen und der <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e8\u05d5\u05d1<\/span> wird nichtig.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn240\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass Schabbat ist.<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn241\" role=\"doc-endnote\"><p>Das ist die Schlussarbeit der Steinhauer, nachdem n\u00e4mlich derselbe den Stein vom Berg gehauen und abgesondert hat, schl\u00e4gt er noch mit dem Hammer so m\u00e4chtig darauf, dass derselbe zerspaltet, und das ist seine Endarbeit. Wer also am Schabbat etwas zu Ende bringt, hat sich, wegen einer Art des Hammerschlages, verschuldet.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn242\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass er nichts mehr hinzuzuf\u00fcgen braucht.<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn243\" role=\"doc-endnote\"><p>So machten es die Blechschl\u00e4ger bei der Stiftsh\u00fctte.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn244\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05e0\u05db\u05e9<\/span> = Entweder reisst er die schlechten Kr\u00e4uter aus den guten heraus, oder er gr\u00e4bt um die Wurzeln der Kr\u00e4uter, um sie zu f\u00f6rdern.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn245\" role=\"doc-endnote\"><p>Er schneidet die trockenen Zweige vom Baume ab, damit sich dessen Wachstum vermehre.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn246\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn frische Zweige aus dem Baume hervorsprossen, die m\u00fcssen abgestutzt werden. damit nicht durch die \u00dcberwucherung dem Baum zu viel Kr\u00e4fte entzogen werden,<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn247\" role=\"doc-endnote\"><p>den Baum oder den Boden.<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn248\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein H\u00fchnerei.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn249\" role=\"doc-endnote\"><p>Es ist die Rede von Einem, der mit beiden H\u00e4nden gut schreibt; ist das nicht der Fall, so heisst das nicht mehr schreiben, sondern Kritzeln.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn250\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich er sein Werk nicht vollendete, denn er beabsichtigte, den grossen Namen zu schreiben; da jedoch dieser Teil ein selbstst\u00e4ndiges Wort bildet, ist er schuldig<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn251\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d5\u05de\u05d5\u05e1<\/span> = Gummi.<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn252\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e7\u05e0\u05e7\u05e0\u05ea\u05d5\u05dd<\/span> ist das griechische \u03c7\u03b1\u03bb\u03f0\u1f71\u03bd\u03d1\u03b7, \u03c7\u1f71\u03bb\u03f0\u03b1\u03bd\u03d1\u03bf\u03bd = Kupfervitriolwasser, das zu Schusterschw\u00e4rze und Tinte gebraucht wird.<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn253\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er z. B. mit seinem Finger Figuren von Buchstaben in den Sand kritzelt, oder in Staub auf dem Wege.<a href=\"#fnref253\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn254\" role=\"doc-endnote\"><p>Er l\u00e4sst das Dach des <span dir=\"rtl\">\u05d7<\/span> aus, so dass zwei <span dir=\"rtl\">\u05d6\u05d9\u05d9\u05f4\u05df<\/span> \u00fcbrig bleiben.<a href=\"#fnref254\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn255\" role=\"doc-endnote\"><p>Die nicht an einander in einem Winkel zusammenstossen.<a href=\"#fnref255\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn256\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d5\u05d8\u05e8\u05d9\u05e7\u05d5\u05df<\/span> ist, so viel als notaricon, oder notarion; notarius ist ein Geschwindschreiber, der mit Abbreviaturen schreibt, ein Stenograph. Viele verstehen die Abk\u00fcrzungen z. B. <span dir=\"rtl\">\u05e7<\/span> = \u2019<span dir=\"rtl\">\u05e7\u05e8\u05d1\u05df<\/span> etc., darum ist er nach R. Josua b. B. schuldig<a href=\"#fnref256\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn257\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d9\u05e8\u05d5\u05e1<\/span> bedeutet eine aus Moos gewebte Decke, oder das Wort entspricht dem griechischen= \u03f0\u03b1\u1fd6\u03c1\u03bf\u03c2 =die Schn\u00fcre, welche entweder quer \u00fcber den Webestuhl gezogen, die F\u00e4den des Aufzugs neben einander befestigen. <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d9\u05e8<\/span> = griechisch \u03bd\u03b5\u1fe6\u03c1\u03bf\u03bd = Sehne, Faser, feste Schnur zum N\u00e4hen und Binden.<a href=\"#fnref257\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn258\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier ist die Rede von einem Todten, bei dem er nicht verpflichtet ist, sein Kleid zu zerreissen, weil er hier verdirbt; bei demjenigen jedoch, wo ihm die Pflicht obliegt, sein Kleid zu zerreissen, ist er schuldig, weil er hier etwas herstellt, (das vorgeschriebene Zeichen der Trauer).<a href=\"#fnref258\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn259\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e1\u05d9\u05d8<\/span> ist der Raum vom Zeigefinger bis zum Mittelfinger, so weit man sie nur ausstrecken kann (cf.&nbsp;Orlah Abschn. 3, 2 M.), Der Raum zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger, ist doppelt so gross, bildet also das Maass des Fadens, welcher f\u00fcr Waschen etc. angegeben ist.<a href=\"#fnref259\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn260\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d9\u05d1\u05e8<\/span> ist das lateinische vivarium = Tierbeh\u00e4ltniss, Tiergarten, worin Wildpret, Fische etc. lebendig aufbewahrt werden.<a href=\"#fnref260\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn261\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er das Reh gleichsam fing.<a href=\"#fnref261\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn262\" role=\"doc-endnote\"><p>Nachdem das Reh durch den Ersten gefangen wird.<a href=\"#fnref262\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn263\" role=\"doc-endnote\"><p>Er beabsichtigt nicht das Reh zu fangen, sondern blos sein Haus verschlossen zu halten, das Tier das sich darin befindet, war bereits vorher gefangen und er ist frei.<a href=\"#fnref263\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn264\" role=\"doc-endnote\"><p>Leviticas 11,29\u201430.<a href=\"#fnref264\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn265\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie eine Haut haben, er also Striemen macht, die nicht in ihre vorige Lage zur\u00fcckkehren, Das ist eine <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d5\u05dc\u05d3\u05d4<\/span> vom Losl\u00f6sen, so viel als Dreschen. Der Grund kann auch sein, dass durch die Verwundung das Blut in der Haut gerinnt, was mit dem F\u00e4rben zusammenh\u00e4ngt.<a href=\"#fnref265\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn266\" role=\"doc-endnote\"><p>Z. B. W\u00fcrmer, Purpurschnecke etc., die keine Haut haben.<a href=\"#fnref266\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn267\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie schon erjagt sind.<a href=\"#fnref267\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn268\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d4\u05dc\u05de\u05d9<\/span> ist das griechische \u1f21 \u1f05\u03bb\u03bc\u03b7 = das was salzig ist, Salzwasser, Salzlake. Dieses stark mit Salz versetzte Wasser wird zur Conservirung von Kr\u00e4utern gebraucht, besonders Kohl und dergleichen.<a href=\"#fnref268\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn269\" role=\"doc-endnote\"><p>Dadurch verhindert man, dass sich das Salz sehr mischt:a) Eine Art Ysop, welche zwischen Dornen w\u00e4chst und die W\u00fcrmer im Menschen t\u00f6dtet.<a href=\"#fnref269\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn270\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d9\u05d5\u05e2\u05d6\u05e8<\/span> = Wilder Rosmarin, vertreibt die W\u00fcrmer in der Leber.<a href=\"#fnref270\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn271\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Pflanze, die auf einem einzelnen Schaft w\u00e4chst und ein Gegengift gegen ungesunde Getr\u00e4nke sein soll.<a href=\"#fnref271\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn272\" role=\"doc-endnote\"><p>Im Talmud wird es als das Wasser einer Quelle erkl\u00e4rt, welche zwischen zwei Dattelb\u00e4umen steht. Wer davon ein Glas trinkt, bef\u00f6rdert die Verdauung, das zweite schl\u00e4gt durch, das dritte ist dann so klar nach dem Stuhlgang, als wie es getrunken ward.<a href=\"#fnref272\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn273\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Gemisch von Gummi, einem Kraute und einem Wurzelpulver soll, in Wein getan, ein Heilmittel f\u00fcr Flusss\u00fcchtige sein, doch die Unfruchtbarkeit zur\u00fccklassen. Nach Raschi heisst <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e7\u05e8\u05d9\u05dd<\/span> Wurzeln.<a href=\"#fnref273\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn274\" role=\"doc-endnote\"><p>Und ausspeien, da dieses augenscheinlich als Heilmittel gilt; schluckt er aber den Essig herunter, so ist es gestattet.<a href=\"#fnref274\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn275\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie auch keine Schmerzen haben.<a href=\"#fnref275\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn276\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese durchl\u00f6chern die Nase des Kameels, ziehen einen Riemen durch und verknoten ihn derart, dass dieser Knoten ewig halten soll.<a href=\"#fnref276\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn277\" role=\"doc-endnote\"><p>So wie beim Kameele geschieht es auch beim Schiff, dass man vorn am Schnabel des Schiffes, am Bugspriet ein Loch macht, wodurch ein Tau gezogen wird, welches so verknotet wird, dass es immer dauern soll. Bei der Stiftsh\u00fctte knotete man die F\u00e4den der Teppiche, die abgerissen waren, wieder so fest zusammen, dass sie f\u00fcr immer halten sollten.<a href=\"#fnref277\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn278\" role=\"doc-endnote\"><p>Es geschah das Aufl\u00f6sen der Knoten zuweilen bei den Netzen, die man zum Fange des <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05d6\u05d5\u05df<\/span> (der Purpurschnecke) ausgelegt hatte, um solche nach Bedarf zu erweitern oder einzuengen. Dieses Tier wurde zum F\u00e4rben der Wolle bei der Stiftsh\u00fctte gebraucht.<a href=\"#fnref278\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn279\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese Art Knoten sind in der<\/p><p>Mischnah nicht erw\u00e4hnt, werden jedoch in der Gemara genannt, z. B. ein langer Riemen den man an den Ring der Nase des weiblichen Kameels bindet etc. weil er nur f\u00fcr eine Zeit und nicht f\u00fcr immer angebunden wird.<a href=\"#fnref279\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn280\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e1\u05e7\u05d9\u05d0<\/span> das ist das lateinische fascia = jedes schmale Tuch zum Binden oder Umwinden, eine Binde, Band, Gurt.<a href=\"#fnref280\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn281\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber den Brunnen.<a href=\"#fnref281\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn282\" role=\"doc-endnote\"><p>Die eben ausgezogenen Kleider darf man mehrmals falten, um sie wieder anzuziehen; allerdings ist hier die Rede nur bei einem Menschen, bei zweien nicht, weil es aussieht, als wollte er sie verbessern, aber auch bei Einem ist es nur f\u00fcr neue Kleider gestattet; aber auch bei diesen, wenn sie weiss sind, bei gef\u00e4rbten jedoch nicht; allein auch bei weisen, wenn er keine anderen Kleider hat; ist dies der Fall, so muss er sie wechseln.<a href=\"#fnref282\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn283\" role=\"doc-endnote\"><p>Selbst die B\u00fccher der Propheten und der Hagiographen, wenn sie in assyrischer Handschrift geschrieben und in hebr\u00e4ischer Sprache verfasst sind.<a href=\"#fnref283\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn284\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie z. B. die Propheten, in denen man das <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e4\u05d8\u05d9\u05e8<\/span> in der Synagoge liest.<a href=\"#fnref284\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn285\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie die Hagiographen, in welchen selbst Einzelne am Schabbat f\u00fcr sich nicht lesen d\u00fcrfen; weil dadurch die Leute behindert werden das Lehrhaus zu besuchen, welches am Schabbat zu dem Zweck ge\u00f6ffnet ist, dass man dort die Vortr\u00e4ge vernehme, die von den Gesetzen in Betreff des Erlaubten und Verbotenen handeln. Es ist der Schabbat dazu angesetzt, da an den Wochentagen Jeder mit seinen Gesch\u00e4ften zu tun hat.<a href=\"#fnref285\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn286\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie unbrauchbar sind.<a href=\"#fnref286\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn287\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d9\u05e7<\/span> ist das griechische \u03d1\u1f75\u03f0\u03b7 = Beh\u00e4ltniss, Kiste, Beutel.<a href=\"#fnref287\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn288\" role=\"doc-endnote\"><p>Mehr zu retten, ist nicht erlaubt, denn w\u00fcrde man ihm mehr gestatten, w\u00fcrde er in seiner Aufregung leicht das Feuer zu l\u00f6schen versuchen.<a href=\"#fnref288\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn289\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil doch der Tag einmal f\u00fcr drei Mahlzeiten bestimmt ist.<a href=\"#fnref289\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn290\" role=\"doc-endnote\"><p>Da es doch mit einem Male geschieht, kommt es nicht darauf an, ob es ein Bisschen mehr oder weniger ist.<a href=\"#fnref290\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn291\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier ist die Rede von gottesf\u00fcrchtigen Leuten, die f\u00fcr die Arbeit, die sie am Schabbat verrichteten, nichts beanspruchen; dagegen etwas verlangen, da der Eigent\u00fcmer die Gegenst\u00e4nde preisgab, die leicht ein Raub der Flammen werden konnten, deshalb \u00fcberlassen sie ihm das Gerettete f\u00fcr einen wohlfeilen Preis.<a href=\"#fnref291\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn292\" role=\"doc-endnote\"><p>Denselben Tag.<a href=\"#fnref292\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn293\" role=\"doc-endnote\"><p>In Bartenora sind diese 18 Kleidungsst\u00fccke angegeben.<a href=\"#fnref293\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn294\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier findet weder ein Brennen noch L\u00f6schen statt.<a href=\"#fnref294\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn295\" role=\"doc-endnote\"><p>Denn das blosse Sagen schon zu einem Nichtisraeliten etwas Verbotenes zu tun, involviert ein <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d1\u05d5\u05ea<\/span>, d.&nbsp;h. eine Unterbrechung der gebotenen Ruhe. Aber man braucht auch nicht zu ihm zu sagen: L\u00f6sche nicht, weil man f\u00fcr sein Ruhen am Schabbat nicht aufzukommen braucht, wenn er nicht sein Knecht ist.<a href=\"#fnref295\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn296\" role=\"doc-endnote\"><p>Der H\u00fchner auf dem Hofe, damit sich die Kinder nicht beschmutzen; denn der Unrat der Kinder selbst ist hier nicht gemeint, den darf man ohne Weiteres wegschaffen.<a href=\"#fnref296\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn297\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen Jagd. In Bezug auf gef\u00e4hrliche Tiere ist folgendes festgestellt worden: Diejenigen giftigen Tiere, deren Biss t\u00f6dtlich ist, wie z. B. Klapperschlangen, tolle Hunde etc., solche darf man sofort umbringen, sobald man sie sieht, obgleich sie ihm nicht nachlaufen. Diejenigen, welche nur dann und wann t\u00f6dten, darf man umbringen, wenn sie ihm nachlaufen, sonst kann man ein Gef\u00e4ss \u00fcber sie legen, hat man unvors\u00e4tzlich get\u00f6dtet, so schadet das nicht. Aber eine Schlange zu fangen und damit zu spielen, ist verboten.<a href=\"#fnref297\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn298\" role=\"doc-endnote\"><p>In Fr\u00fcchte.<a href=\"#fnref298\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn299\" role=\"doc-endnote\"><p>Einen Splitter aus dem K\u00f6rper zu ziehen ist am Schabbat erlaubt.<a href=\"#fnref299\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn300\" role=\"doc-endnote\"><p>Wem etwa der Schl\u00fcssel verloren gegangen ist.<a href=\"#fnref300\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn301\" role=\"doc-endnote\"><p>Womit man probiert, ob die Oliven schon zur Presse geeignet sind.<a href=\"#fnref301\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn302\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil es dadurch ein Gef\u00e4ss wird, indem sich etwas \u00d6l, das aus den Oliven von selbst ausfloss, an dem Rohre festsetzte.<a href=\"#fnref302\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn303\" role=\"doc-endnote\"><p>Sondern blos als ein schlichtes St\u00fcck Holz, obgleich es oben hohl ist, da diese H\u00f6hlung nicht f\u00e4hig ist, etwas aufzunehmen, und f\u00fcr Unreinigkeit nicht geeignet.<a href=\"#fnref303\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn304\" role=\"doc-endnote\"><p>Es wird als Ger\u00e4t betrachtet, da man damit die Oliven umwenden kann.<a href=\"#fnref304\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn305\" role=\"doc-endnote\"><p>Etwa bei Tische, oder um den Ort zu benutzen.<a href=\"#fnref305\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn306\" role=\"doc-endnote\"><p>Etwa zur Verwahrung, sie vor Dieben zu sch\u00fctzen.<a href=\"#fnref306\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn307\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie z. B. ein Messer, darf man nur wegnehmen, um damit zu schneiden, aber nicht etwa um damit eine Sch\u00fcssel zu st\u00fctzen.<a href=\"#fnref307\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn308\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie das Ganze.<a href=\"#fnref308\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn309\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e7\u05e8\u05d5\u05d9\u05d4<\/span> soll das lateinische cucurbita = K\u00fcrbis sein; es w\u00e4re demnach mit <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05e8\u05d0<\/span> = K\u00fcrbis (<span dir=\"rtl\">\u05e1\u05d5\u05d8\u05d4 \u05d3\u05e3 \u05d9\u05d5\u05f4\u05e8<\/span>) verwandt. Doch scheint dies Wort mit <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05e8\u05d5\u05d5\u05d4<\/span> = Schlauch zu stimmen; denn <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05d5\u05e0\u05ea\u05df \u05d1\u05df \u05e2\u05d5\u05d6\u05d9\u05d0\u05dc<\/span> \u00fcbersetzt (Genesis 21, 14) <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e0\u05e1\u05d1 \u05dc\u05d7\u05de\u05d0 \u05d5\u05e7\u05e8\u05d5\u05d5\u05d0 \u05d3\u05de\u05d9\u05d0<\/span> = <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d9\u05dd<\/span> (Schlauch) <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d9\u05e7\u05d7 \u05dc\u05d7\u05dd \u05d5\u05d7\u05de\u05ea<\/span>.<a href=\"#fnref309\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn310\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d8\u05e4\u05d9\u05d7<\/span> = ein kleiner Krug (Cf. Joma 30a) <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d4\u05d8\u05e4\u05d9\u05d7 \u05de\u05d7\u05d6\u05e8 \u05e2\u05dc \u05d4\u05d0\u05d5\u05e8\u05d7\u05d9\u05df<\/span>.<a href=\"#fnref310\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn311\" role=\"doc-endnote\"><p>Dasselbe gilt auch von Fensterladen.<a href=\"#fnref311\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn312\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn es bis zur Erde h\u00e4ngt und man zieht es fort, sieht es aus, als f\u00fcgte er etwas dem Geb\u00e4ude zu.<a href=\"#fnref312\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn313\" role=\"doc-endnote\"><p>Die am Boden haften.<a href=\"#fnref313\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn314\" role=\"doc-endnote\"><p>Als Zisternen, Gruben.<a href=\"#fnref314\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn315\" role=\"doc-endnote\"><p>Am Boden.<a href=\"#fnref315\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn316\" role=\"doc-endnote\"><p>Allerdings nur zu gesetzesdienlichen Zwecken, wobei man auf die Beschwerden und M\u00fchen am Schabbat nicht R\u00fccksicht nimmt.<a href=\"#fnref316\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn317\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d4\u05ea\u05d5\u05e8\u05de\u05e1<\/span> = \u03d1\u03ad\u03c1\u03bc\u03bf\u03c2 = Feigbohne auch Lupine genannt (Lupinus). Die Bl\u00e4tter der Feigbohne kehren sich immer nach der Sonne. Die Samenkerne enthalten viel Mehl und werden als Viehfutter benutzt.<a href=\"#fnref317\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn318\" role=\"doc-endnote\"><p>Wahrscheinlich durch einen Abschreibfehler ist aus dem Worte <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e0\u05d9\u05d9\u05dd<\/span> das Wort <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d6\u05d9\u05dd<\/span> entstanden.<a href=\"#fnref318\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn319\" role=\"doc-endnote\"><p>Gemischtes, das noch nicht geordnet ist, indem die betreffenden Abgaben noch nicht abgesondert sind.<a href=\"#fnref319\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn320\" role=\"doc-endnote\"><p>Gr\u00fcne, frische Baumzweige, welche man zum Futter f\u00fcr das Vieh zusammen bindet.<a href=\"#fnref320\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn321\" role=\"doc-endnote\"><p>In das Haus.<a href=\"#fnref321\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn322\" role=\"doc-endnote\"><p>Man fasst sie am Halse und n\u00f6tigt die jungen Tiere zum Springen oder Laufen.<a href=\"#fnref322\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn323\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie erfasst ihn r\u00fcckw\u00e4rts an den Armen und er bewegt den Fuss und geht.<a href=\"#fnref323\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn324\" role=\"doc-endnote\"><p>Dann tr\u00e4gt sie es ja.<a href=\"#fnref324\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn325\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass das Junge nicht zur Erde f\u00e4llt.<a href=\"#fnref325\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn326\" role=\"doc-endnote\"><p>Folgende Regel ist zu beobachten: Die ersten drei Tage von der Niederkunft an gerechnet, darf man am Schabbat Alles f\u00fcr sie verrichten, sie mag es verlangen oder nicht; nachher aber bis zum siebenten Tag ihrer Niederkunft, nur das, was sie verlangt und nachher, bis zum dreissigsten Tage, obgleich sie bestimmt sagt, dass sie es bedarf, darf es nur durch einen Nichtjuden gereicht werden; weil sie w\u00e4hrend dieser Zeit, nur, als ein Kranker bei dem keine Lebensgefahr vorhanden ist, betrachtet wird.<a href=\"#fnref326\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn327\" role=\"doc-endnote\"><p>Um anzuzeigen, dass das Gesetz der Beschneidung ein so hochwichtiges ist, dass man deshalb den Schabbat \u00fcbertreten kann.<a href=\"#fnref327\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn328\" role=\"doc-endnote\"><p>Als manche heidnische Regierungen verboten, die Kinder zu beschneiden.<a href=\"#fnref328\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn329\" role=\"doc-endnote\"><p>Welche bezeugen sollten, dass man das Messer zum Zweck der Beschneidung und nicht aus anderer Absicht am Schabbat trage.<a href=\"#fnref329\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn330\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Beschneidungsmesser.<a href=\"#fnref330\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn331\" role=\"doc-endnote\"><p>Z. B. diejenigen Dinge, die man zur F\u00f6rderung der Beschneidung in Anwendung bringt. Er differirt demnach mit R. Elieser.<a href=\"#fnref331\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn332\" role=\"doc-endnote\"><p>Wie die Beschneidung selbst.<a href=\"#fnref332\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn333\" role=\"doc-endnote\"><p>Die Haut, welche die Spitze des Gliedes bedeckt.<a href=\"#fnref333\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn334\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich er eine Wunde macht.<a href=\"#fnref334\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn335\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d9\u05e1\u05e4\u05dc\u05e0\u05d9\u05ea<\/span> = \u03c3\u03c0\u03bb\u1f75\u03bd\u03b9\u03bf\u03bd = Verband, Kompresse.<a href=\"#fnref335\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn336\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d5\u05db\u05de\u05d5\u05df<\/span> = \u03f0\u03cd\u03bc\u03b9\u03bd\u03bf\u03bd = K\u00fcmmel, im lat. cuminum, im franz. cumin.<br>\nAnmerkung von E. Baneth: Samter h\u00e4tte auch noch das arab. Kammun (<span dir=\"rtl\">\u0643\u0645\u0648\u0646<\/span>) und das syr. <span dir=\"rtl\">\u071f\u0721\u0718\u0722\u0710<\/span> hinzuf\u00fcgen k\u00f6nnen. Aber das Wort findet sich ja schon in der Bibel (Jes. 28,25 u. 27).<a href=\"#fnref336\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn337\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein St\u00fcckchen Leinwand wird durchl\u00f6chert, in welches man das Glied tut, damit die Haut nicht zur\u00fcckgeht und das Glied bedeckt.<a href=\"#fnref337\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn338\" role=\"doc-endnote\"><p>Als w\u00e4re es eine Art Handschuh.<a href=\"#fnref338\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn339\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach der Beschneidung. R. Elieser b. A. differirt in seiner Meinung von der des ersten Tanna, indem er lehrt, dass man das Kind nach der richtigen Art und Weise, ohne Ver\u00e4nderung, baden darf; auch an einem dritten Tage nach der Beschneidung, der auf einen Schabbat f\u00e4llt, da hier Lebensgefahr mitspielt. Die Gesetzesnorm (<span dir=\"rtl\">\u05d4\u05dc\u05db\u05d4<\/span>) ist auch, wie <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d0\u05d1\u05f4\u05e2<\/span> entscheidet.<a href=\"#fnref339\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn340\" role=\"doc-endnote\"><p>Ein Kind, von welchem nicht recht ermittelt ist, ob es im achten oder neunten Monat geboren ist; im erstern Falle ist es nicht lebensf\u00e4hig und man darf deshalb den Schabbat seinetwegen nicht verletzen.<a href=\"#fnref340\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn341\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil er zur Unzeit eine Arbeit verrichtete, n\u00e4mlich eine Wunde an einem K\u00f6rper hervorgebracht hat.<a href=\"#fnref341\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn342\" role=\"doc-endnote\"><p>R. Elieser ist der Ansicht, obgleich er eine <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e6\u05d5\u05d4<\/span> getan, so war sie doch nicht zur richtigen Zeit vollf\u00fchrt und der Schabbat durfte nicht verletzt werden. R. Josua jedoch urteilt, er ist frei, da er in seiner Zerstreuung glaubte, ein Gesetz zu vollziehen, welches allerdings auch gesetzm\u00e4ssig und nicht vor der Zeit vollf\u00fchrt ward.<a href=\"#fnref342\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn343\" role=\"doc-endnote\"><p>Gesetzm\u00e4ssig.<a href=\"#fnref343\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn344\" role=\"doc-endnote\"><p>Die D\u00e4mmerung konnte zum Tage gez\u00e4hlt werden, man rechnet aber erst vom Abend den achten Tag, also geschieht die Beschneidung am neunten Tage.<a href=\"#fnref344\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn345\" role=\"doc-endnote\"><p>Am n\u00e4chsten Schabbat kann es nicht beschnitten werden, weil es der neunte sein k\u00f6nnte, also ausser der Zeit, wo man den Schabbat nicht entweihen darf, daher kann die Beschneidung erst am Sonntag, also am 10. stattfinden.<a href=\"#fnref345\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn346\" role=\"doc-endnote\"><p>Eine Beschneidung nicht zur rechten Zeit kann den Festtag nicht verdr\u00e4ngen, daher wird das Kind am elften beschnitten.<a href=\"#fnref346\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn347\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn das Kind am Freitag in der Abendd\u00e4mmerung zur Welt kommt und Sonntag und Montag darauf sind die beiden Tage von <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d0\u05e9 \u05d4\u05e9\u05e0\u05d4<\/span>, welche zwei Tage als ein in der Heiligkeit fortlaufender Festtag betrachtet werden, die Beschneidung also erst am Dienstag, das ist der zw\u00f6lfte nach der Geburt statt findet.<a href=\"#fnref347\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn348\" role=\"doc-endnote\"><p>Von da an, werden erst die acht Tage gerechnet.<a href=\"#fnref348\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn349\" role=\"doc-endnote\"><p>Fasern, die von der Vorhaut zur\u00fcckgeblieben sind.<a href=\"#fnref349\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn350\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er ein Priester ist.<a href=\"#fnref350\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn351\" role=\"doc-endnote\"><p>Obgleich es dem Ausspannen eines Zeltes \u00e4hnlich ist.<a href=\"#fnref351\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn352\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05ea\u05d9\u05ea<\/span> = Caltha, eine gelbe, starkriechende Blume. Oder Faserkraut, welches Arzneikr\u00e4fte besitzt. Nach Raschi = assa foetida. Bartenora meint, es sei eine Pflanze, die viel W\u00e4rmestoff enthalte, welche man in k\u00e4lteren Gegenden geniesst.<a href=\"#fnref352\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn353\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach anderer Leseart: die Kleider.<a href=\"#fnref353\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn354\" role=\"doc-endnote\"><p>Doch m\u00fcssen Fr\u00fcchte in dem Korbe liegen; wenn keine darin sind, wird der Korb eine Basis f\u00fcr etwas Verbotenes, dann darf man solchen nicht bewegen.<a href=\"#fnref354\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn355\" role=\"doc-endnote\"><p>Allerdings wenn er das Geld Freitag vergessen hat wegzunehmen, hat er es aber vors\u00e4tzlich liegen lassen, ist es eine Basis f\u00fcr etwas Verbotenes.<a href=\"#fnref355\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn356\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05dc\u05e9\u05dc\u05e9\u05ea<\/span>=Schmutz, Unrath, H\u00fchnerdreck. Aruch.<a href=\"#fnref356\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn357\" role=\"doc-endnote\"><p>Das nicht waschbar ist.<a href=\"#fnref357\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn358\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er trocken ist.<a href=\"#fnref358\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn359\" role=\"doc-endnote\"><p>Denn er ist kein Ger\u00e4t von Holz, auch kein Gewand, kein Sack, auch kein Metall.<a href=\"#fnref359\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn360\" role=\"doc-endnote\"><p>Selbst mittelst mehrerer Ger\u00e4te.<a href=\"#fnref360\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn361\" role=\"doc-endnote\"><p>Jeder Einzelne Speise f\u00fcr drei Mahlzeiten.<a href=\"#fnref361\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn362\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn die Waben zerbr\u00f6ckelt sind, fliesst der Honig von selbst durch das Wachs hindurch, man pflegt ihn meist zu pressen.<a href=\"#fnref362\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn363\" role=\"doc-endnote\"><p>Aber nicht einweichen.<a href=\"#fnref363\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn364\" role=\"doc-endnote\"><p>Kulias im Griechischen \u039a\u03bf\u03bb\u03af\u03b1\u03c2 eine Art Tunfisch.<a href=\"#fnref364\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn365\" role=\"doc-endnote\"><p>Diese<\/p><p>Mischnah ist zur\u00fcckgewiesen und nicht als vollg\u00fcltig angenommen worden, denn es steht als Gesetzesnorm fest: Alles was die Weisen des Scheines wegen verboten haben, ist auch im Innersten der Zimmer verboten, daher darf man die Kleider auch nicht insgeheim ausbreiten.<a href=\"#fnref365\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn366\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dc\u05d5\u05e0\u05d8\u05d9\u05d5\u05ea<\/span> = lat. lintea = leinenes Tuch.<a href=\"#fnref366\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn367\" role=\"doc-endnote\"><p>Mit den H\u00e4nden.<a href=\"#fnref367\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn368\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05ea\u05e2\u05de\u05dc\u05d9\u05dd<\/span> = von <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05de\u05dc<\/span> = M\u00fche; sich M\u00fche geben und anstrengen. Den Leib so bearbeiten, dass der Schweiss ausbricht; weil solches als ein Heilmittel anzusehen w\u00e4re, das am Schabbat zu gebrauchen, verboten ist.<a href=\"#fnref368\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn369\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05ea\u05d2\u05e8\u05d3\u05d9\u05df<\/span> = von <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05e8\u05d3<\/span> = kratzen, schaben, b\u00fcrsten. Die betreffende Bibelstelle findet sich Hiob 2, 8 <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d9\u05e7\u05d7 \u05dc\u05d5 \u05d7\u05e8\u05e9 \u05dc\u05d4\u05ea\u05d2\u05e8\u05d3 \u05d1\u05d5<\/span>.<a href=\"#fnref369\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn370\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d5\u05e8\u05e8\u05d9\u05de\u05ea<\/span> der Name eines Flusses oder einer Gegend, die auch <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05d5\u05dc\u05d9\u05de\u05d0<\/span> genannt wird, dessen Grund schlammig und voll Lehm war, wo der Badende leicht stecken bleibt und nur mit M\u00fche herausgezogen wird.<a href=\"#fnref370\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn371\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e4\u05d9\u05e7\u05d8\u05d5\u05d6\u05d9\u05df<\/span> Bartenora erkl\u00e4rt das Wort von <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e4\u05d9\u05e7 \u05d8\u05d5\u05d9 \u05d6\u05d9\u05d9\u05df<\/span> so viel als = die Speise aus dem Magen herauszubringen = Brechmittel.<br>\nAnmerkung von E. Baneth: \u05d0\u05e4\u05d9\u05e7\u05d8\u05d5\u05d9\u05d6\u05d9\u05df = Brechmittel. Die von Samter angef\u00fchrte Erkl\u00e4rung \u05d0\u05e4\u05d9\u05e7 \u05d8\u05d5\u05d9 \u05d6\u05d9\u05d9\u05df ist noch weniger ernst zu nehmen als die immerhin bessere im Aruch s. v. durch <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e4\u05d9\u05e7 \u05d8\u05e4\u05d9 \u05d6\u05d5\u05df <\/span> (\u201eentferne das Zuviel an Speise&#8220;, w\u00e4hrend \u05d8\u05d5\u05d9 gebraten heisst, was hier kaum einen Sinn hat). \u2019Aruch liest \u00fcbrigens \u05d0\u05e4\u05e7\u05d8\u05e4\u05d9\u05d6\u05d5\u05df, und das ist, wie schon Musafia richtig vermutet, eine Metathesis des griechischen \u03b1\u03c0\u03ad\u03ba\u03c0\u03c4\u03c5\u03c3\u03b9\u03bd (apekptysin = v\u00f6lliges Ausspeien).<a href=\"#fnref371\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn372\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05e2\u05e6\u05d1\u05d9\u05df<\/span> wie es in Hiob 10, 8 heisst: <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05d3\u05d9\u05da \u05e2\u05e6\u05d1\u05d5\u05e0\u05d9 \u05d5\u05d9\u05e2\u05e9\u05d5\u05e0\u05d9<\/span> Deine H\u00e4nde hatten mich geformt und gefertigt.<a href=\"#fnref372\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn373\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn etwa ein Knochen gebrochen ist. Doch die <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05dc\u05db\u05d4<\/span> (Gesetzesnorm) ist nicht so, sondern es ist erlaubt.<a href=\"#fnref373\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn374\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e0\u05e4\u05e8\u05e7\u05d4<\/span> = Man vergleiche Genesis 27, 40, <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e2\u05dc \u05e6\u05d5\u05d0\u05e8\u05da \u05d5\u05d4\u05d9\u05d4 \u05db\u05d0\u05e9\u05e8 \u05ea\u05e8\u05d9\u05d3 \u05d5\u05e4\u05e8\u05e7\u05ea \u05e2\u05dc\u05d5<\/span> dann kannst Du absch\u00fctteln, abl\u00f6sen, losmachen, abschneiden. Davon das Rabbinische = Abschnitt, sowohl in der Zeit als im Raume.<a href=\"#fnref374\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn375\" role=\"doc-endnote\"><p>Auf l\u00e4ngere Zeit, das sind gew\u00f6hnlich dreissig Tage.<a href=\"#fnref375\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn376\" role=\"doc-endnote\"><p>Hier endet die \u00dcbersetzung und Erkl\u00e4rung des sel. Dr.&nbsp;Sammter. Der Herausgeber.<a href=\"#fnref376\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn377\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil es verboten ist profane Schriften am Schabbat zu lesen.<a href=\"#fnref377\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn378\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05e4\u05d9\u05e1<\/span> eigentlich \u201ebes\u00e4nftigen\u201c; durch die Entscheidung des Loses werden die Streitenden bes\u00e4nftigt; daher <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05d9\u05d9\u05e1<\/span> Los und davon wieder <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e4\u05d9\u05e1<\/span> \u201elosen\u201d.<a href=\"#fnref378\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn379\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcber die ihnen zu verteilenden Speisen, Gaben und dgl. Unter Fremden ist Losen an Schabbat- und Festtagen als Gesch\u00e4ftsth\u00e4tigkeit untersagt.<a href=\"#fnref379\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn380\" role=\"doc-endnote\"><p>Welches auch an Wochentagen verboten ist. <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d5\u05d1\u05d9\u05d0<\/span> griechisch \u03ba\u03c5\u03b2\u03b5\u03af\u03b1 .<a href=\"#fnref380\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn381\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d7\u05b5\u05dc\u05b6\u05e9<\/span> Los h\u00e4ngt mit <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05e9<\/span> schwach sein ebenso zusammen wie das gleichbedeutende und im Talmud gebr\u00e4uchlichere <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05d9\u05d9\u05e1<\/span> mit dem Verbum <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e4\u05d9\u05e1<\/span>, welches in unserer<\/p><p>Mischna \u201elosen\u201c, eigentlich aber \u201ebes\u00e4nftigen\u201d heisst. Die Grundbedeutung von <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05e9<\/span> ist n\u00e4mlich der Begriff des Milden und Sanften; daher im Arabischen <span dir=\"rtl\">\u062d\u0644\u0627<\/span> s\u00fcss sein im Gegensatz zum Sauern und Bittern, deren Geschmack ein herber ist. Aus diesem Begriff hat sich erst die Bedeutung \u201eschwach sein&#8220; in <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05e9<\/span> entwickelt, und aus dieser wieder die Bedeutung \u201ekrank sein&#8220; in <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05d4<\/span>. In der Bibel ist <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05e9<\/span> als Los nicht nachweisbar. Die von Vielen herbeigezogene Belegstelle <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d5\u05dc\u05e9 \u05e2\u05dc \u05d2\u05d5\u05d9\u05dd<\/span> (Jes. 14,12) wird von Anderen \u201eSieger \u00fcber die V\u00f6lker&#8220; \u00fcbersetzt nach Ex. 17,13.<a href=\"#fnref381\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn382\" role=\"doc-endnote\"><p>Um sie unter den Priestern zu verteilen.<a href=\"#fnref382\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn383\" role=\"doc-endnote\"><p>Die man nach aufgehobener Tafel seinen G\u00e4sten (<span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d9\u05e6\u05d4<\/span> V. 7. \u2014 Gen.&nbsp;43, 34 <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e9\u05d0\u05ea<\/span> genannt) oder bei Festlichkeiten seinen Freunden (Ester 9,19; <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d9\u05e6\u05d4<\/span> I. 9.) zu verteilen pflegte.<a href=\"#fnref383\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn384\" role=\"doc-endnote\"><p>Aus einem innerhalb des <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d7\u05d5\u05dd<\/span> gelegenen Orte.<a href=\"#fnref384\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn385\" role=\"doc-endnote\"><p>F\u00fcr den Nichtjuden.<a href=\"#fnref385\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn386\" role=\"doc-endnote\"><p>Falls der Sarg, bez. das Grab \u00f6ffentlich f\u00fcr ihn gemacht wurde.<a href=\"#fnref386\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn387\" role=\"doc-endnote\"><p>Oder sonst ein Glied an ihm r\u00fchrt.<a href=\"#fnref387\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn388\" role=\"doc-endnote\"><p>Hat seinen Tod beschleunigt.<a href=\"#fnref388\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn389\" role=\"doc-endnote\"><p>Der so wertvoll ist, dass zu bef\u00fcrchten steht, er m\u00f6chte ihn selbst tragen, wenn sich ihm kein anderer Ausweg zeigte. Sonst ist es nicht gestattet, eine verbotene T\u00e4tigkeit durch einen Nichtjuden oder ein Tier anf\u00fchren zu lassen.<a href=\"#fnref389\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn390\" role=\"doc-endnote\"><p>Denn es w\u00e4re Tierqu\u00e4lerei, den Esel bis Schabbatausgang die Last tragen zu lassen.<a href=\"#fnref390\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn391\" role=\"doc-endnote\"><p>S. oben K. XVII.<a href=\"#fnref391\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn392\" role=\"doc-endnote\"><p>S. oben K. XVII.<a href=\"#fnref392\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn393\" role=\"doc-endnote\"><p>Die so gebunden sind, dass die Aufl\u00f6sung des Knotens am Schabbat nicht untersagt ist. S. oben K. XV 1\u20142.<a href=\"#fnref393\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn394\" role=\"doc-endnote\"><p>Da das Vieh sonst nicht davon essen kann, so ist es keine unn\u00fctze M\u00fche, sie aufzubinden.<a href=\"#fnref394\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn395\" role=\"doc-endnote\"><p>Um es so dem Vieh geniessbarer zu machen.<a href=\"#fnref395\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn396\" role=\"doc-endnote\"><p>Welches man, obgleich es fester gepresst ist, doch nur wie einfache Strohb\u00fcndel aufbinden, nicht aber aufsch\u00fctteln darf.<a href=\"#fnref396\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn397\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d7\u05ea<\/span> = Getreide, das noch nicht \u2153 seiner Reife erlangt hat.<a href=\"#fnref397\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn398\" role=\"doc-endnote\"><p>\u00dcberfl\u00fcssige und daher unerlaubte Bem\u00fchung.<a href=\"#fnref398\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn399\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach seinem Urteil sind sie sonst dem Kleinvieh ungeniessbar.<a href=\"#fnref399\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn400\" role=\"doc-endnote\"><p>Grosse Mengen ihm ins Maul stecken.<a href=\"#fnref400\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn401\" role=\"doc-endnote\"><p>Selbst in kleineren Quantit\u00e4ten, aber so tief, dass es dieselben nicht mehr ausspeien kann.<a href=\"#fnref401\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn402\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil sie ihre Nahrung selbst sich suchen und nicht wie die Haustiere gef\u00fcttert zu werden brauchen.<a href=\"#fnref402\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn403\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e8\u05d3\u05d9\u05e1\u05d9\u05d5\u05ea<\/span> nach Herodes so genannt, der sie zuerst einf\u00fchrte.<a href=\"#fnref403\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn404\" role=\"doc-endnote\"><p>Einzahl <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05dc\u05e2\u05ea<\/span>, arab. <span dir=\"rtl\">\u062f\u0644\u0627\u0639<\/span> K\u00fcrbis, (verwandt mit <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05dc\u05d4<\/span>, <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05dc\u05dc<\/span> herabh\u00e4ngen) \u201elang herabh\u00e4ngende Frucht&#8220;.<a href=\"#fnref404\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn405\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie vor Schabbat abgefl\u00fcckt wurden.<a href=\"#fnref405\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn406\" role=\"doc-endnote\"><p>Selbst von einem am Schabbat gefallenen Tiere.<a href=\"#fnref406\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn407\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn sie es unzerschnitten nicht fressen k\u00f6nnen.<a href=\"#fnref407\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn408\" role=\"doc-endnote\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05df \u05d4\u05de\u05d5\u05db\u05df<\/span> \u2014 Gegensatz: <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d5\u05e7\u05e6\u05d4<\/span>, wor\u00fcber die Einleitung zum Traktat <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d9\u05e6\u05d4<\/span> nachzulesen ist. Nach R. Juda ist das Aas eines Tieres, welches am Freitag noch gesund, also dem Menschen zur Nahrung bestimmt war, f\u00fcr die Hunde nicht vorbereitet, mithin <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d5\u05e7\u05e6\u05d4<\/span>.<a href=\"#fnref408\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn409\" role=\"doc-endnote\"><p>Von dem Vater oder dem Gatten eines Weibes nach 4. B. M. 30. 6, 9, 13, weil ihre Befugniss erlischt, so bald der Tag vor\u00fcbergegangen, ohne dass sie es vernichtet h\u00e4tten; daselbst Vv. 5, 8, 12.<a href=\"#fnref409\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn410\" role=\"doc-endnote\"><p>Durch einen Schriftgelehrten oder drei Laien.<a href=\"#fnref410\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn411\" role=\"doc-endnote\"><p>S. oben XVII, 7.<a href=\"#fnref411\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn412\" role=\"doc-endnote\"><p>Aber nur zu religi\u00f6sen Zwecken, u. z. jenen, um zu untersuchen, ob er drei Daumenbreiten im Geviert (eine Fl\u00e4che von 9 Quadrat-Daumenbreiten) hat, mithin als er mit einem unreinen Gegenstand und sp\u00e4ter wieder mit einem reinen in Ber\u00fchrung kam, f\u00fcr levitische Unreinheit empf\u00e4nglich und dieselbe zu \u00fcbertragen geeignet war; dieses, um zu untersuchen, ob es die vorgeschriebene Wassermenge (3 Kubikellen) enth\u00e4lt. Messungen zu anderen als Religionszwecken sind untersagt.<a href=\"#fnref412\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn413\" role=\"doc-endnote\"><p>An eine Stange oder dergl.; da man einen Knoten f\u00fcr die Dauer am Schabbat nicht machen darf, so nahm man statt eines Strickes oder einer Schnur, lieber Bast, das sich zu dauernder Befestigung nicht eignet.<a href=\"#fnref413\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn414\" role=\"doc-endnote\"><p>Der hier vorausgesetzte Tatbestand ist folgender: In einer engen Gasse zwischen 2 H\u00e4usern, welche durch eine auf den D\u00e4chern beider H\u00e4user ruhende Tonne \u00fcberdacht ist, liegt ein Sterbender. Sein Tod w\u00fcrde nicht nur die Gasse, sondern auch die beiden H\u00e4user verunreinigen, deren Licht-\u00f6ffnungen (Fenster) auf dieses G\u00e4sschen gehen. Nun hat allerdings die Tonne einen breiten Spalt, der sie vollst\u00e4ndig in 2 H\u00e4lften Teilt, so dass nur das Haus gef\u00e4hrdet ist, auf dessen Dache diejenige H\u00e4lfte ruht, unter welcher der Sterbende liegt, das andere Haus aber gesch\u00fctzt w\u00e4re, wenn dieser Spalt die Breite einer Hand h\u00e4tte. Um dies zu untersuchen, befestigte man einen handbreiten Topf an einer Stange, mit welcher man ihn bis zum Spalt erheben konnte. Zuvor hatte man jedoch aus Vorsicht \u2014 f\u00fcr den Fall n\u00e4mlich, dass der Tod w\u00e4hrend der Untersuchung eintreten und diese das gew\u00fcnschte Resultat nicht ergeben, der Spalt also nicht die erforderliche Breite haben sollte \u2014 die Licht\u00f6ffnung des zu sch\u00fctzenden Hauses durch einen Tonkrug mit nach aussen gewendetem Boden verstopft, damit die Unreinheit nicht eindringe. Tongef\u00e4sse sind n\u00e4mlich von aussen f\u00fcr Unreinheit nicht empf\u00e4nglich und bilden daher einen wirksamen Schutz gegen dieselbe. So die Erkl\u00e4rung Raschi\u2019s mit einigen Modifikationen, zu welchen uns die von Tosafot geltend gemachten Schwierigkeiten veranlasst haben. Man kann auch annehmen, dass nur das Fenster des einen Hauses verstopft wurde, in dessen N\u00e4he der Sterbende lag, worauf man den Spalt auf seine Breite untersuchte, um zu entscheiden, ob auch das Fenster des andern, entferntern Hauses verstopft werden m\u00fcsse oder nicht. M\u00f6glich auch, dass nur ein Haus eine Licht\u00f6ffnung nach dem G\u00e4sschen hin hatte und also nur dieses in Betracht kam. Es gibt noch viele andere Erkl\u00e4rungen des Tatbestandes, welche bald mehr, bald weniger von dieser Darstellung abweichen; ich erw\u00e4hne namentlich die von R. Chananel, Maimonides, Bartinora, Lipsch\u00fctz. Sie leiden aber alle mehr oder weniger an erheblichen Schwierigkeiten, am meisten die von L. im <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e4\u05d0\u05e8\u05ea \u05d9\u05e9\u05e8\u05d0\u05dc<\/span>, nach welcher man die Tonne erst am Schabbat, nachdem schon das Fenster verstopft war, hingestellt hat (wozu?!), was wohl, abgesehen von allem Andern, als Herstellung einer \u00dcberdachung (<span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d4\u05dc<\/span>) unstatthaft ist.<a href=\"#fnref414\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li><\/ol><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mischna(h) Schabbat \u2013 in deutscher \u00dcbersetzung. \u00dcbersetzt und kommentiert von Rabbiner Prof. Dr. Eduard Ezekiel Baneth (1887-1927). Kapitel 1 Mischna 1 Das Verbot des Hinaus- und Hineintragens am Schabbat1 zerf\u00e4llt in zwei Satzungen2, die vier bilden3 f\u00fcr den, der innerhalb; und in wiederum zwei, die vier bilden, f\u00fcr den, der sich ausserhalb befindet. Wie zum Beispiel: Wenn ein Armer draussen und der Hausherr im Innern ist; reicht der Arme seine Hand hinein4 und giebt etwas in die Hand des Hausherrn, oder er nimmt etwas aus derselben und zieht es heraus, \u2014 so ist der Arme schuldig5 und der Hausherr frei. Reicht der Hausherr seine Hand hinaus und legt etwas in die Hand des Armen, oder nimmt aus dieser etwas und bringt es herein, \u2014 so ist der Hausherr schuldig, aber der Arme frei. Reicht der Arme seine Hand hinein und der Hausherr nimmt etwas aus derselben, oder legt etwas hinein und Jener bringt es zu sich heraus, so sind sie Beide straflos6. 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