{"id":9329,"date":"2023-01-11T11:53:52","date_gmt":"2023-01-11T09:53:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?page_id=9329"},"modified":"2023-01-11T11:53:54","modified_gmt":"2023-01-11T09:53:54","slug":"schemot-exodus-nach-rabbiner-hirsch","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-torah-hirsch\/schemot-exodus-nach-rabbiner-hirsch\/","title":{"rendered":"Schemot \u2013 Exodus nach Rabbiner Hirsch"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Buch Schemot in der \u00dcbersetzung von Rabbiner Samson Raphael Hirsch (1808-1888)<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<p><a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-1\">1<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-2\">2<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-3\">3<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-4\">4<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-5\">5<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-6\">6<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-7\">7<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-8\">8<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-9\">9<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-10\">10<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-11\">11<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-12\">12<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-13\">13<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-14\">14<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-15\">15<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-16\">16<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-17\">17<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-18\">18<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-19\">19<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-20\">20<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-21\">21<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-22\">22<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-23\">23<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-24\">24<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-25\">25<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-26\">26<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-27\">27<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-28\">28<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-29\">29<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-30\">30<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-31\">31<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-32\">32<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-33\">33<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-34\">34<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-35\">35<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-36\">36<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-37\">37<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-38\">38<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-39\">39<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#kapitel-40\">40<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a class=\"dafLink\" href=\"#schemot\">Schemot<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#waera\">Wa\u2019era<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#bo\">Bo<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#beschallach\">Beschallach<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#jitro\">Jitro<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#mischpatim\">Mischpatim<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#truma\">Truma<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#tetzawe\">Tetzawe<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#ki-tisa\">Ki Tisa<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#wajakhel\">Wajakhel<\/a> <a class=\"dafLink\" href=\"#pekudej\">Pekudej<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"kapitel-1\">Kapitel 1<\/h2><h3 id=\"schemot\">Schemot<\/h3><p><sup>1<\/sup>Und dies sind die Namen der S\u00f6hne Jisraels, die nach Mizrajim kamen; mit Jaakob kam jeder und sein Haus. <sup>2<\/sup>Reuben, Schimeon, Lewi und Jehuda, <sup>3<\/sup>Jissachar, Sebulun und Binjamin, <sup>4<\/sup>Dan und Naftali, Gad und Ascher. <sup>5<\/sup>Es waren alle von Jaakob stammenden Seelen siebzig Seelen; und Josef war bereits in Mizrajim. <sup>6<\/sup>Josef starb und alle seine Br\u00fcder und das ganze damalige Geschlecht. <sup>7<\/sup>Jisraels S\u00f6hne waren fruchtbar gewesen an zahlreichen Geburten, sie wurden in gro\u00dfem \u00dcberma\u00df viel und stark; das Land wurde ihrer voll. <sup>8<\/sup>Es erhob sich ein neuer K\u00f6nig \u00fcber Mizrajim, der von Josef nichts wusste; <sup>9<\/sup>der sprach zu seinem Volke: Seht, ein Volk sind die S\u00f6hne Jisraels, zu zahlreich und m\u00e4chtig f\u00fcr uns; <sup>10<\/sup>wohlan, wir wollen ihm mit Klugheit begegnen, es k\u00f6nnte sich vermehren, und dann, wenn die Ereignisse Krieg bringen, sich auch zu unseren Feinden schlagen, oder auch uns bek\u00e4mpfen und aus seinem Lande heraufziehen. <sup>11<\/sup>Sie setzten \u00fcber es Fiskalbeamte, um es durch ihre Lasten zu qu\u00e4len. So baute es Vorratsst\u00e4dte f\u00fcr Pharao, Pithom und Raamses. <sup>12<\/sup>So wie sie es aber qu\u00e4lten, so vermehrte es sich und so breitete es sich aus; sie bekamen an allem \u00dcberdruss wegen der Gegenwart der S\u00f6hne Jisraels. <sup>13<\/sup>Die Mizrer machten daher Jisraels S\u00f6hne zu Sklaven mit brechender H\u00e4rte. <sup>14<\/sup>Sie verbitterten ihr Leben mit harter Arbeit in Lehm und in Ziegeln und mit jeglicher Arbeit auf dem Felde, verbitterten alle ihre Arbeiten, die sie durch sie mit H\u00e4rte ausf\u00fchren lie\u00dfen. <sup>15<\/sup>Darauf sprach der K\u00f6nig von Mizrajim zu den ibrischen Hebammen, deren eine Schifra und die andere Pua hie\u00df, <sup>16<\/sup>er sprach: Wenn ihr die Jbrinnen entbindet, so habet acht auf den krei\u00dfenden Scho\u00df: ist es ein Sohn, so t\u00f6tet ihn, ist es eine Tochter, so mag sie leben. <sup>17<\/sup>Die Hebammen aber f\u00fcrchteten Gott und taten nicht, wie der K\u00f6nig von Mizrajim zu ihnen gesprochen, ja, sie erhielten die Kinder am Leben. <sup>18<\/sup>Da rief der K\u00f6nig von Mizrajim nach den Hebammen und sagte ihnen: Warum habt ihr dieses getan? Und habt die Kinder am Leben erhalten! <sup>19<\/sup>Die Hebammen erwiderten Pharao: Weil nicht wie die mizrischen Frauen die ibrischen sind; weil sie lebendig sind; bevor noch die Heb\u00e4mme zu ihnen kommt, haben sie geboren. <sup>20<\/sup>Da erzeigte Gott den Hebammen die Wohltat: es vermehrte sich das Volk und wurde ungemein kr\u00e4ftig. <sup>21<\/sup>Da war es nun, da die Hebammen Gott f\u00fcrchteten und er ihnen H\u00e4user entstehen lie\u00df, <sup>22<\/sup>so befahl Pharao seinem ganzen Volke: Jeden geborenen Sohn werfet in den Flu\u00df und jede Tochter lasset am<\/p><h2 id=\"kapitel-2\">Kapitel 2<\/h2><p><sup>1<\/sup>Da ging ein Mann aus dem Hause Lewi und nahm die Tochter Lewis. <sup>2<\/sup>Die Frau ward Mutter und gebar einen Sohn. Da sie sah, dass er gut sei, verbarg sie ihn drei Monde. <sup>3<\/sup>L\u00e4nger konnte sie es nicht bewirken, dass er verborgen blieb; sie nahm f\u00fcr ihn daher ein K\u00e4stchen von Rohr, bestrich es mit dem entsprechenden Lehm und Pech, legte das Kind hinein und stellte es in das Schilf am Ufer des Flusses. <sup>4<\/sup>Seine Schwester befand sich von der Ferne hingestellt, der Kunde willen, was ihm geschehen werde. <sup>5<\/sup>Da ging die Tochter Pharaos hinab zu baden an dem Flusse, und ihre Dienerinnen wandelten am Ufer des Flusses. Sie sah das K\u00e4stchen in Mitte des Schilfes, schickte ihre Magd hin und lie\u00df es holen. <sup>6<\/sup>Sie \u00f6ffnete und sah es, das Kind, und siehe: ein weinender Knabe! Da ward sie bewegt um ihn und sprach: Von den Kindern der Ibrer ist dies! <sup>7<\/sup>Da sagte die Schwester zur Tochter Pharaos: Soll ich hingehen und dir eine s\u00e4ugende Frau von den Ibrinnen rufen, damit sie dir das Kind s\u00e4uge? <sup>8<\/sup>Gehe, sagte ihr die Tochter Pharaos. Da ging das M\u00e4dchen und rief die Mutter des Kindes. <sup>9<\/sup>Die Tochter Pharaos sagte zu ihr: Bringe dieses Kind fort und s\u00e4uge es mir, ich will dir deinen Lohn geben. Die Frau nahm das Kind und s\u00e4ugte es. <sup>10<\/sup>Als das Kind heranwuchs, brachte sie es der Tochter Pharaos, und es ward ihr zum Sohne. Sie nannte ihn Mosche, denn, sprach sie, ich habe ihn aus dem Wasser gezogen. <sup>11<\/sup>Es war in diesen Tagen, da ward Mosche gro\u00df, ging hinaus zu seinen Br\u00fcdern und sah ihre Lasten an. Da sah er einen mizrischen Mann einen ibrischen Mann von seinen Br\u00fcdern schlagen. <sup>12<\/sup>Er wendete sich hier- und dorthin, sah, dass niemand da war, erschlug den Mizri und vergrub ihn in den Sand. <sup>13<\/sup>Er ging am zweiten Tage hinaus, und fand da zwei ibrische M\u00e4nner im Streite. Er sprach zu dem Schuldigen: Warum schl\u00e4gst du deinen N\u00e4chsten? <sup>14<\/sup>Er erwiderte: Wer hat dich zu einem Manne gesetzt, zu einem F\u00fcrsten und Richter \u00fcber uns? Denkst du mich zu erschlagen, wie du den Mizrer erschlagen? Mosche f\u00fcrchtete und sprach: Also ist die Sache bekannt! <sup>15<\/sup>Pharao h\u00f6rte diese Sache und suchte Mosche zu t\u00f6ten. Mosche entfloh vor Pharao und kam zur Ruhe im Land Midjan; er setzte sich dort an den Brunnen. <sup>16<\/sup>Der Priester Midjans hatte aber sieben T\u00f6chter; diese kamen, sch\u00f6pften und f\u00fcllten die Tr\u00e4nkrinnen, um die Schafe ihres Vaters zu tr\u00e4nken. <sup>17<\/sup>Da kamen die Hirten und vertrieben sie. Da stand Mosche auf und half ihnen und tr\u00e4nkte ihre Schafe. <sup>18<\/sup>Sie kamen zu ihrem Vater R\u00ebuel; da sprach dieser: Warum seid ihr heute so rasch heimgekommen? <sup>19<\/sup>Sie antworteten: Ein mizrischer Mann hat uns aus der Hand der Hirten gerettet, und er hat auch ganz f\u00fcr uns gesch\u00f6pft und die Schafe getr\u00e4nkt. <sup>20<\/sup>Er sprach zu seinen T\u00f6chtern: Wo ist er denn? Warum habt ihr den Mann verlassen? Ladet ihn ein, dass er etwas genie\u00dfe. <sup>21<\/sup>Mosche entschloss sich, bei dem Manne zu bleiben, und gab er Mosche seine Tochter Zippora. <sup>22<\/sup>Sie gebar einen Sohn, den er Gerschom nannte; denn er sprach: ein Fremdling war ich in einem fremden Lande. <sup>23<\/sup>Es war in diesen vielen Tagen, da starb der K\u00f6nig von Mizrajim und Jisraels S\u00f6hne seufzten von der Knechtschaft auf und schrieen, und es stieg ihr Hilferuf hinauf zu Gott von der Knechtschaft. <sup>24<\/sup>Gott h\u00f6rte ihr Angstgeschrei, da gedachte Gott seines B\u00fcndnisses mit Abraham, mit Jizchak und mit Jaakob; <sup>25<\/sup>da sah Gott Jisraels S\u00f6hne, und es erkannte Gott.<\/p><h2 id=\"kapitel-3\">Kapitel 3<\/h2><p><sup>1<\/sup>Mosche aber hatte inzwischen die Schafe seines Schwiegervaters Jithro, des Priesters von Midjan, geweidet. Er f\u00fchrte die Schafe der Trift nach und kam zum Gottesberge, zum Choreb. <sup>2<\/sup>Da ward ihm ein Engel Gottes sichtbar im Herzen eines Feuers aus der Mitte des Dornbusches. Er sah, und siehe, der Dornbusch brennt in dem Feuer und der Dornbusch wird nicht verzehrt! <sup>3<\/sup>Ich will doch hingehen, sprach Mosche, und diese gro\u00dfe Erscheinung sehen. Warum verbrennt nicht der Dornbusch? <sup>4<\/sup>Als Gott sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihm aus der Mitte des Dornbusches zu und sprach: Mosche, Mosche! Er sprach: Hier bin ich! <sup>5<\/sup>Er sprach: Tritt nicht hierher! Ziehe deine Schuhe von deinen F\u00fc\u00dfen; denn der Ort, auf welchem du stehst, ist ein Boden heiliger Bestimmung! <sup>6<\/sup>Er sprach: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Jizchaks und der Gott Jaakobs. Da barg Mosche sein Angesicht, denn er scheute sich hinzuschauen zu Gott. <sup>7<\/sup>Da sprach Gott: Ich habe das Elend meines Volkes, welches in Mizrajim ist, wohl gesehen, und ihr Geschrei habe ich geh\u00f6rt wegen ihrer Dr\u00e4nger; denn ich habe seine Leiden erkannt; <sup>8<\/sup>nun bin ich herabgestiegen, es von Mizrasims Hand zu retten und es von diesem Lande zu einem guten und ger\u00e4umigen Lande hinaufzuf\u00fchren, zu einem Lande, das flie\u00dfen kann von Milch und Honig, zu dem Orte des Kenaani, des Chitti, des Emori, des Perisi, des Chiwi und des Jebu\u00dfi. <sup>9<\/sup>Und nun \u2014 siehe, das Geschrei der S\u00f6hne Jisraels ist zu mir gekommen und ich habe auch den Druck gesehen, den die Mizrer an ihnen \u00fcben; <sup>10<\/sup>so gehe denn nun, ich will dich zu Pharao senden, und f\u00fchre mein Volk, die S\u00f6hne Jisraels, aus Mizrajim. <sup>11<\/sup>Da sprach Mosche zu Gott: Wer bin ich, da\u00df ich zu Pharao gehen, und dass ich die S\u00f6hne Jisraels aus Mizrajim f\u00fchren soll? <sup>12<\/sup>Er sprach: Weil ich mit dir sein werde! Und eben dies wird f\u00fcr dich das Zeichen sein, dass ich dich geschickt habe. Wenn du das Volk aus Mizrajim f\u00fchrst, werdet ihr Gottes Diener werden an diesem Berg. <sup>13<\/sup>Da sprach Mosche zu Gott: Siehe, ich komme zu den S\u00f6hnen Jisraels und sage ihnen: der Gott eurer V\u00e4ter hat mich an euch gesandt, so werden sie mir sagen; wie ist sein Name? was soll ich ihnen dann sagen? <sup>14<\/sup>Darauf sprach Gott zu Mosche: Er sprach: So sollst !\u05d0\u05d4\u05d9\u05f3 \u05d0\u05e9\u05e8 \u05d0\u05d4\u05d9\u05f3 du f\u00fcr Jisraels S\u00f6hne sagen: \u05d0\u05d4\u05d9\u05f3 hat mich an euch gesandt. <sup>15<\/sup>Es sprach aber ferner Gott zu Mosche: So sprich zu den S\u00f6hnen Jisraels: Gott, der Gott eurer V\u00e4ter, der Gott Abrahams, der Gott Jizchaks alles Seins gibt es ihr nichts, das sagen kann: Ich werde sein! weil ihr nichts sagen kann: Ich will! und der Gott Jaakobs hat mich an euch gesandt; dies ist mein Name f\u00fcr die ferne Zukunft und dies mein Ged\u00e4chtnis f\u00fcr jegliches Geschlecht. <sup>16<\/sup>Geh, und sammle zu dir die \u00c4ltesten Jisraels und sage zu ihnen: Gott, der Gott eurer V\u00e4ter ist mir sichtbar geworden, der Gott Abrahams, Jizchaks und Jaakobs, um zu sagen: bedacht habe ich euch und das, was an euch in Mizrajim ver\u00fcbt wird. <sup>17<\/sup>Darum sprach ich: ich will euch aus dem Elende Mizrajims hinauff\u00fchren zum Lande des Kenaani, des Chitti, des Emori, des Perisi, des Chiwi und des Jebu\u00dfi, zu einem Lande, das flie\u00dfen kann von Milch und Honig. <sup>18<\/sup>Sie werden auf deine Stimme h\u00f6ren und du kommst dann, du und die \u00c4ltesten Jisraels, zum K\u00f6nig von Mizrajim, und ihr saget zu ihm: Gott, der Gott der Ibrer, ist \u00fcber uns gef\u00fcgt worden, und nun lasse uns doch einen Weg von drei Tagen in die W\u00fcste gehen, und Gott, unserm Gott, ein Opfer bringen! <sup>19<\/sup>Ich wei\u00df es aber, da\u00df der K\u00f6nig von Mizrajim euch nicht gehen lassen wird, selbst nicht mit gewaltiger Hand, <sup>20<\/sup>dann werde ich meine Hand ausstrecken und Mizrajim mit allen meinen Wundern schlagen, die ich in seiner Mitte vollbringen werde; danach wird er euch fortschicken. <sup>21<\/sup>Ich lasse dann die Gew\u00e4hrungsw\u00fcrdigkeit dieses Volkes in den Augen Mizrajims hervortreten, und so wird es werden, dass, wenn ihr dann gehen werdet, ihr nicht leer gehen werdet. <sup>22<\/sup>Es soll dann jede Frau von ihrer Nachbarin und von ihrer Mitbewohnerin silberne und goldene Ger\u00e4te und Kleider fordern, die ihr euren S\u00f6hnen und T\u00f6chtern zu tragen gebet und ihr werdet Mizrajim sich entleeren lassen.<\/p><h2 id=\"kapitel-4\">Kapitel 4<\/h2><p><sup>1<\/sup>Mosche erwiderte und sprach: Und siehe, sie werden mir nicht glauben und nicht auf meine Stimme h\u00f6ren; denn sie werden sagen: dir ist Gott nicht sichtbar geworden! <sup>2<\/sup>Da sprach Gott zu ihm: Was ist dies in deiner Hand? Er sprach: Ein Stab. <sup>3<\/sup>Er sprach: Wirf ihn zur Erde. Er warf ihn zur Erde, da ward er zu einer Schlange und Mosche floh vor ihr. <sup>4<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Strecke deine Hand und fasse an ihren Schwanz. Er streckte seine Hand und ergriff sie, da ward sie zu einem Stabe in seiner Hand. <sup>5<\/sup>Damit sie glauben, dass dir Gott, der Gott ihrer V\u00e4ter sichtbar geworden, der Gott Abrahams, der Gott Jizchaks und der Gott Jaakobs. <sup>6<\/sup>Gott sprach ferner zu ihm: Bringe doch deine Hand in deinen Scho\u00df. Er brachte seine Hand in seinen Scho\u00df. Er nahm sie heraus und siehe, seine Hand war auss\u00e4tzig wie Schnee. <sup>7<\/sup>Er sprach: Bringe deine Hand wieder in deinen Scho\u00df. Er brachte seine Hand wieder in seinen Scho\u00df. Er nahm sie heraus aus seinem Scho\u00dfe, und siehe, sie war wieder wie sein \u00fcbriges Fleisch geworden. <sup>8<\/sup>Es sei, wenn sie dir nicht Glauben schenken und nicht auf die Stimme des ersten Zeichens h\u00f6ren werden, so werden sie der Stimme dieses letztern Zeichens Glauben schenken. <sup>9<\/sup>Es sei aber, wenn sie auch diesen beiden Zeichen keinen Glauben schenken und auf deine Stimme nicht h\u00f6ren werden, so nimmst du von dem Gew\u00e4sser des Flusses und gie\u00dfest es aufs Trockene, so werden die Wasser, die du aus dem Flusse nehmen wirst, sie selbst werden auf dem Trockenen zu Blut werden. <sup>10<\/sup>Da sprach Mosche zu Gott: O, mein Herr, ich bin kein Mann der Rede, weder von gestern noch vorgestern, noch von da an, dass du zu deinem Diener gesprochen; denn schwer an Mund und schwer an Zunge bin ich. <sup>11<\/sup>Da sprach Gott zu ihm: Wer hat denn einen Mund dem Menschen gemacht, oder wer macht noch stumm, oder taub, oder hellsehend, oder blind, bin ich es nicht, Gott? <sup>12<\/sup>Und nun gehe! Ich werde mit deinem Munde sein; und dich lehren, was du sprechen sollst. <sup>13<\/sup>Er sprach: O, mein Herr! Schicke doch durch den, den du doch wirst schicken m\u00fcssen. <sup>14<\/sup>Da ergl\u00fchte der Zorn Gottes wider Mosche und er sprach: Ist nicht Aharon, dein Bruder, der Lewi? Ich wei\u00df es, dass er gerne sprechen wird. Siehe, er geht dir auch entgegen, er wird dich sehen und sich in seinem Herzen freuen. <sup>15<\/sup>Zu ihm wirst du sprechen und die Worte in seinen Mund legen, und Ich erde mit deinem Munde und mit seinem Munde sein und werde euch das lehren, was ihr tun sollt. <sup>16<\/sup>Er wird f\u00fcr dich zum Volke sprechen, und sei es denn also: er wird dir zu einem Munde und du wirst ihm zu einem Gotte. <sup>17<\/sup>Und diesen Stab nimmst du in deine Hand, mit welchem du die Zeichen vollbringen sollst. <sup>18<\/sup>Mosche ging und kehrte zu seinem Schwiegervater Jether zur\u00fcck. Er sagte ihm: Ich m\u00f6chte doch gehen und einmal zu meinen Br\u00fcdern in Mizrajim zur\u00fcckkehren und sehen, ob sie noch am Leben sind. Jithro sagte zu Mosche: Gehe zum Frieden. <sup>19<\/sup>Gott aber sagte zu Mosche in Midjan: Gehe, kehre nach Mizrajim zur\u00fcck; denn alle die M\u00e4nner, welche nach deinem Leben trachten, sind gestorben. <sup>20<\/sup>Da nahm Mosche seine Frau und seine S\u00f6hne, lie\u00df sie auf dem Esel reiten und kehrte nach dem Lande Mizrajim zur\u00fcck. Den Stab Gottes nahm Mosche in seine Hand. <sup>21<\/sup>Gott sprach zu Mosche: Indem du nach Mizrajim zur\u00fcckzukehren gehest, siehe alle die \u00dcberzeugungswunder, die ich in deine Hand gelegt, sie sollst du vor Pharao \u00fcben; ich aber werde sein Herz fest sein lassen und er wird das Volk nicht freigeben, <sup>22<\/sup>bis du zu Pharao sprechen wirst: Es hat Gott gesprochen, mein Sohn, mein Erstgeborner ist Jisrael; <sup>23<\/sup>ich habe dir gesagt, gib meinen Sohn frei, dass er mir diene, und du hast dich geweigert, ihn frei zu geben: siehe, so erschlage ich deinen Sohn, deinen Erstgebornen! <sup>24<\/sup>Es war auf dem Wege in der Herberge \u2014 da trat ihm Gott entgegen und wollte ihn lieber sterben lassen. <sup>25<\/sup>Da nahm Zippora ein Felsst\u00fcck, schnitt die Vorhaut ihres Sohnes ab und reichte sie ihm zu F\u00fc\u00dfen hin und sprach: Denn ein der Blutschuld Verm\u00e4hlter bist du meinetwillen geworden. <sup>26<\/sup>Es lie\u00df von ihm ab, da sprach sie: Der Blutschuld Verm\u00e4hlter f\u00fcr alle Beschneidungen! <sup>27<\/sup>Gott sprach zu Aharon: Gehe Mosche entgegen, der W\u00fcste zu. Er ging, traf ihn am Berge Gottes und k\u00fcsste ihn. <sup>28<\/sup>Mosche teilte Aharon alle die Worte Gottes, mit denen er ihn gesendet hatte, mit, und alle die Zeichen, die er ihm aufgetragen. <sup>29<\/sup>Mosche ging und Aharon und sie versammelten alle die \u00c4ltesten der S\u00f6hne Jisraels. <sup>30<\/sup>Aharon sprach aber die Worte, die Gott zu Mosche gesprochen hatte, und er vollbrachte die Zeichen vor den Augen des Volkes. <sup>31<\/sup>Das Volk vertraute; sie h\u00f6rten, da\u00df Gott Jisraels S\u00f6hne bedacht hatte und da\u00df er ihr Elend geschaut; sie neigten sich und warfen sich hin.<\/p><h2 id=\"kapitel-5\">Kapitel 5<\/h2><p><sup>1<\/sup>Nachher sind Mosche und Aharon gekommen und sagten zu Pharao: So hat Gott, Gott Jisraels gesprochen: Gib mein Volk frei, dass sie mir ein Fest in der W\u00fcste feiern! <sup>2<\/sup>Pharao erwiderte: Wer ist Gott, dessen Stimme ich zu gehorchen h\u00e4tte, Jisrael frei zu lassen? Ich kenne Gott nicht, und auch Jisrael lasse ich nicht frei. <sup>3<\/sup>Sie sprachen darauf: Der Gott der Jbrim ist \u00fcber uns hingerufen worden. Lass uns doch einen Weg von drei Tagen in die W\u00fcste gehen und Gott, unserem Gotte, Opfer bringen; er k\u00f6nnte uns sonst mit Pest oder Schwert heimsuchen. <sup>4<\/sup>Da sprach der K\u00f6nig von Mizrajim zu ihnen: Warum, Mosche und Aharon, wollt ihr das Volk von seiner T\u00e4tigkeit l\u00f6sen; geht zu euren Berufslasten! <sup>5<\/sup>Pharao sagte endlich: Seht, die Bev\u00f6lkerung des Landes ist jetzt gestiegen, und ihr werdet sie zum Feiern von ihren Berufslasten bringen! <sup>6<\/sup>An demselben Tage befahl Pharao den Befehlshabern des Volkes und seinen Antreibern also: <sup>7<\/sup>Ihr sollt nicht mehr dem Volke Stroh zum Bereiten der Ziegel wie gestern und vorgestern zusammen geben. Sie sollen gehen und sich Stoppeln auflesen zum Stroh. <sup>8<\/sup>Und das Summenverh\u00e4ltnis der Ziegel, das sie gestern und vorgestern schaffen, sollt ihr ihnen auflegen, sollt nicht davon nachlassen. Denn faul sind sie, darum schreien sie: wir m\u00f6chten gehen, m\u00f6chten unserem Gotte Opfer bringen. <sup>9<\/sup>Schwer muss der Dienst auf den M\u00e4nnern lasten, dass sie in ihm T\u00e4tigkeit finden und sich nicht in nichtigen Dingen herumbewegen. <sup>10<\/sup>Die Befehlshaber des Volkes und seine Antreiber gingen hinaus und sagten zum Volke: So hat Pharao gesprochen: Ich gebe euch nicht Stroh; <sup>11<\/sup>Ihr, gehet und nehmet euch Stroh, woher ihr es findet; denn von eurem Dienste wird nichts abgelassen. <sup>12<\/sup>Da lie\u00df das Volk im ganzen Lande Mizrajim herumstreifen, Stoppeln statt Stroh zu suchen. <sup>13<\/sup>Die Befehlshaber aber dr\u00e4ngten und sagten: Vollendet eure Arbeit, t\u00e4glich das T\u00e4gliche, wie es war, als noch das Stroh euch wurde. <sup>14<\/sup>Da wurden die Antreiber der S\u00f6hne Jisraels, welche Pharaos Befehlshaber \u00fcber sie gesetzt hatten, geschlagen, mit den Worten: warum habt ihr gestern schon und heute euer Festgesetztes an Ziegelarbeit nicht wie Tags zuvor und vorher fertig gebracht? <sup>15<\/sup>Die Antreiber der S\u00f6hne Jisraels kamen und schrieen zu Pharao: Warum tust du so deinen Knechten? <sup>16<\/sup>Stroh wird deinen Knechten nicht gegeben und Ziegel, sagt man zu uns, schaffet! So werden deine Knechte geschlagen, und dein Volk muss sich an uns vers\u00fcndigen. <sup>17<\/sup>Er sprach: Faul seid ihr, faul! Darum sagt ihr: wir m\u00f6chten gehen, m\u00f6chten Gott Opfer bringen! <sup>18<\/sup>Und nun gehet, leistet eure Arbeit, und Stroh wird euch nicht gegeben werden, und das Verh\u00e4ltnis der Ziegel m\u00fcsst ihr liefern! <sup>19<\/sup>Da sahen sich die Antreiber der S\u00f6hne Jisraels in der ungl\u00fccklichen Lage zu sagen: Ihr d\u00fcrft von euren Ziegeln nichts nachlassen; t\u00e4glich das T\u00e4gliche! <sup>20<\/sup>Als sie von Pharao hinauskamen, traten sie zu Mosche und Aharon hin, die ihrer wartend standen, <sup>21<\/sup>und sprachen zu ihnen: M\u00f6ge Gott auf euch herabschauen und richten, die ihr unsern Geruch faul gemacht habet in Pharaos und seiner Diener Augen, ihnen ein Schwert in die Hand zu geben, uns umzubringen! <sup>22<\/sup>Da kehrte Mosche zu Gott zur\u00fcck, und sprach: Mein Herr! Zu welchem Zwecke hast du diesem Volke das Ungl\u00fcck beschieden? Warum hast du gerade mich gesendet? <sup>23<\/sup>Und seitdem ich zu Pharao gekommen, in deinem Namen zu sprechen, hat er dem Volke noch mehr Misshandlung zugef\u00fcgt, und nicht einmal davor hast du dein Volk gerettet?<\/p><h2 id=\"kapitel-6\">Kapitel 6<\/h2><p><sup>1<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Jetzt wirst du sehen, was ich an Pharao vollbringen werde; denn durch eine starke Hand wird er sie freilassen, ja, durch eine starke Hand sie aus seinem Lande treiben!<\/p><h3 id=\"waera\">Wa\u2019era<\/h3><p><sup>2<\/sup>Gott sprach zu Mosche und sagte ihm: Ich bin \u2018\u05d3, <sup>3<\/sup>auch da ich Abraham, Jizchak und Jaakob als der allgen\u00fcgende Gott sichtbar ward, und als der, den mein Name bedeutet, ihnen nicht zur Erkenntnis \u05d3\u2019 geworden war. <sup>4<\/sup>Und ich habe auch mein B\u00fcndnis mit ihnen errichtet, ihnen das Land Kenaan zu geben, das Land ihres Fremdlingsaufenthaltes, in welchem sie sich aufgehalten, <sup>5<\/sup>und ich habe auch das Angstgeschrei der S\u00f6hne Jisraels geh\u00f6rt, welche die \u00c4gypter in Knechtschaft halten, und habe meines B\u00fcndnisses gedacht. <sup>6<\/sup>Darum sage Jisraels S\u00f6hnen: Ich bin \u05d3\u05f3! Ich werde euch von dem Erliegen unter Mizrajims Lasten hinausf\u00fchren, werde euch von ihrer Knechtschaft retten, werde euch mit gestrecktem Arme und mit gro\u00dfen Strafgerichten erl\u00f6sen, <sup>7<\/sup>werde euch mir zum Volke nehmen und euch zum Gotte werden; ihr werdet erfahren, da\u00df ich \u05d3\u05f3 euer Gott bin, der euch von dem Erliegen unter Mizrajims Lasten hinausf\u00fchrt, <sup>8<\/sup>und werde euch dann zu dem Lande bringen, das ich meine Hand erhoben habe, Abraham, Jizchak und Jaakob zu geben, und werde es euch als Erbteil geben, Ich \u05d3\u05f3! <sup>9<\/sup>Mosche sprach also zu Jisraels S\u00f6hnen, sie h\u00f6rten aber nicht auf Mosche, vor Geistesk\u00fcrze und vor hartem Dienst. <sup>10<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: <sup>11<\/sup>Gehe hin, sprichs zu Pharao, K\u00f6nig von Mizrajim, da\u00df er Jisraels S\u00f6hne aus seinem Lande schicke! <sup>12<\/sup>Da sprach Mosche vor Gott: Siehe, Jisraels S\u00f6hne haben nicht auf mich geh\u00f6rt, wie wird mich Pharao anh\u00f6ren, ich bin ja ungef\u00fcgiger Lippe! <sup>13<\/sup>Darauf sprach Gott zu Mosche und zu Aharon und befahl ihnen in bezug auf Jisraels S\u00f6hne und in bezug auf Pharao, den K\u00f6nig von Mizrajim, Jisraels S\u00f6hne aus Mizrajim zu f\u00fchren. <sup>14<\/sup>Dieses sind die H\u00e4upter ihres V\u00e4terhauses. Reubens S\u00f6hne, des Erstgeborenen Jisraels: Chanoch, Pallu, Chezron und Karmi; dies die Familien Reubens. <sup>15<\/sup>Schimeons S\u00f6hne: Jemuel, Jamin, Ohad, Jachin, Zochar und Schaul, der Kenaaniterin Sohn; dies die Familien Schimeons. <sup>16<\/sup>Und dies die Namen der S\u00f6hne Lewis nach ihrer Geburt: Gerschon, Kehath und Merari. Lewis Lebensjahre: Hundertsiebenunddrei\u00dfig Jahre. <sup>17<\/sup>Gerschons S\u00f6hne: Libni und Schimi nach ihren Familien. <sup>18<\/sup>Kehaths S\u00f6hne: Amram, Jizhar, Chebron und Usiel. Kehaths Lebensjahre: Hundertdreiunddrei\u00dfig Jahre. <sup>19<\/sup>Meraris S\u00f6hne: Machli und Muschi. Dies die Familien des Lewi nach ihrer Abstammung. <sup>20<\/sup>Amram nahm sich seine Tante Jochebed zur Frau, und sie gebar ihm Aharon und Mosche. Amrams Lebensjahre: Hundertsiebenunddrei\u00dfig Jahre. <sup>21<\/sup>Jizhars S\u00f6hne: Korach, Nefeg und Sichri. <sup>22<\/sup>Usiels S\u00f6hne: Mischael, Elzafan und Sithri. <sup>23<\/sup>Aharon nahm sich Elischeba, Aminadabs Tochter, Nachschons Schwester, zur Frau; sie gebar ihm Nadab und Abihn, Elasar und Ithamar. <sup>24<\/sup>Korachs S\u00f6hne: Assir, Elkana und Abia\u00dfaf; dies die Familien des karchischen Zweiges. <sup>25<\/sup>Elasar, Sohn Aharons, nahm sich von den T\u00f6chtern Putiels sich zur Frau, die ihm Pinchas gebar; dies die V\u00e4terh\u00e4upter der Leviten nach ihren Familien. <sup>26<\/sup>Dies Aharon und Mosche, zu denen Gott gesprochen hatte: F\u00fchret Jisraels S\u00f6hne nach ihren Scharen aus dem Lande Mizrajim. <sup>27<\/sup>Dies, die zu Pharao, dem K\u00f6nige von Mizrajim, sprachen, Jisraels S\u00f6hne aus Mizrajim zu f\u00fchren, dies Mosche und Aharon, <sup>28<\/sup>Der war er an dem Tage, an welchem Gott zu Mosche im Lande Mizrajim gesprochen hatte. <sup>29<\/sup>Als Gott also zu Mosche sprach: Ich, Gott! Sprich zu Pharao, dem K\u00f6nige von Mizrajim, alles, was ich zu dir spreche, <sup>30<\/sup>da sagte Mosche vor Gott: Siehe, ich bin ungef\u00fcgiger Lippen, wie wird Pharao auf mich h\u00f6ren!<\/p><h2 id=\"kapitel-7\">Kapitel 7<\/h2><p><sup>1<\/sup>Darauf sagte Gott zu Mosche: Siehe, ich habe dich als Gott f\u00fcr Pharao bestimmt, und dein Bruder Aharon wird dein Prophet sein. <sup>2<\/sup>Du sprichst alles aus, was ich dir befehle, und dein Bruder Aharon spricht es zu Pharao, da\u00df er Jisraels S\u00f6hne aus seinem Lande frei lasse. <sup>3<\/sup>Ich werde aber Pharaos Herz hart sein lassen, und werde viele Zeichen und \u00dcberzeugungstaten von mir im Lande Mizrajim geben, <sup>4<\/sup>Pharao wird nicht auf euch h\u00f6ren, dann werde ich meine Macht gegen Mizrajim wenden und meine Scharen, mein Volk, die S\u00f6hne Jisraels, mit gro\u00dfen Gerichten aus dem Lande Mizrajim f\u00fchren. <sup>5<\/sup>Die Mizrer werden es inne werden, da\u00df ich Gott bin, indem ich meine Hand \u00fcber Mizrajim strecke und Jisraels S\u00f6hne aus ihrer Mitte herausf\u00fchre. <sup>6<\/sup>Mosche und Aharon vollbrachten es. Wie Gott ihnen befohlen, also vollbrachten sie es. <sup>7<\/sup>Und Mosche war achtzig, Aharon dreiundachtzig Jahre alt, als sie zu Pharao sprachen. <sup>8<\/sup>Gott sprach zu Mosche und zu Aharon: <sup>9<\/sup>Wenn Pharao zu euch sprechen wird: Gebt euch einen Beweis, so sage zu Aharon: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor Pharao, er wird zu einem Krokodil. <sup>10<\/sup>Darauf kam Mosche und Aharon zu Pharao und sie taten also, wie Gott befohlen. Aharon warf seinen Stab vor Pharao und vor seine Diener, da ward er zu einem Krokodil. <sup>11<\/sup>Pharao aber rief auch die Weisen und die Zauberer; auch sie, die Schriftkundigen Mizrajims, taten mit ihren Blendwerken also. <sup>12<\/sup>Es warf jeder seinen Stab hin und sie wurden zu Krokodilen. Aharons Stab aber verschlang ihre St\u00e4be. <sup>13<\/sup>Pharaos Herz blieb fest und er h\u00f6rte nicht auf sie, wie es Gott gesprochen hatte. <sup>14<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Schwer ist Pharaos Herz zu bewegen, er weigert sich, das Volk ziehen zu lassen. <sup>15<\/sup>Gehe zu Pharao am Morgen, siehe, er geht zum Wasser hinaus, so stelle dich ihm entgegen am Ufer des Flusses, und den Stab, der zu einer Schlange umwandelt worden, nimmst du in deine Hand, <sup>16<\/sup>und sagst zu ihm: Gott, der Gott der Ibrer, hat mich zu dir gesendet, dir zu sagen: Lass mein Volk ziehen, dass sie mir in der W\u00fcste dienen; und siehe, du hast bis jetzt nicht gehorcht. <sup>17<\/sup>So spricht Gott: Daran sollst du erkennen, da\u00df Ich Gott bin; siehe, ich schlage mit dem Stabe, den ich in meiner Hand habe, auf das Wasser, welches im Flusse ist, und so wird es zu Blut verwandelt. <sup>18<\/sup>Der Fisch, der im Flusse ist, stirbt, faul wird der Fluss, und die Mizrer werden es aufgeben, Wasser aus dem Flusse zu trinken. <sup>19<\/sup>Gott sprach zu Mosche, sprich zu Aharon: Nimm deinen Stab und neige deine Hand \u00fcber Mizrajims Gew\u00e4sser, \u00fcber ihre Str\u00f6me, ihre Fl\u00fcsse, ihre Teiche und \u00fcber jede Sammlung ihrer Gew\u00e4sser, damit sie Blut werden; so wird Blut im ganzen Lande Mizrajim sein, auch in h\u00f6lzernen und steinernen Gef\u00e4\u00dfen. <sup>20<\/sup>Mosche und Aharon taten also, wie Gott geboten, er schwang mit dem Stabe und schlug das Wasser, welches im Flusse war, vor Pharaos und seiner Diener Augen; alles Wasser, das im Flusse war, ward da zu Blut umwandelt. <sup>21<\/sup>Und der Fisch, welcher im Flusse war, starb, so dass der Flu\u00df faul ward und die Mizrer kein Wasser aus dem Flusse trinken konnten; das Blut ward im ganzen Lande Mizrajim. <sup>22<\/sup>Es taten die Schriftkundigen Mizrajims mit ihren Geheimk\u00fcnsten ebenso; da blieb Pharaos Herz fest und er h\u00f6rte nicht auf sie, wie es Gott gesprochen hatte. <sup>23<\/sup>Pharao wendete sich, ging nach Hause, und richtete sein Herz auch darauf nicht. <sup>24<\/sup>Alle Mizrer gruben rings um den Fluss nach Wasser, um zu trinken; denn sie konnten nicht von den Gew\u00e4ssern des Flusses trinken. <sup>25<\/sup>Ein Kreis von sieben Tagen verstrich, nachdem Gott den Fluss geschlagen hatte. <sup>26<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Komme zu Pharao und sage ihm: So hat Gott gesprochen: Lasse mein Volk ziehen, dass sie mir dienen! <sup>27<\/sup>Weigerst du dich, sie ziehen zu lassen, siehe, so schlage ich dein ganzes Gebiet mit Fr\u00f6schen. <sup>28<\/sup>Es wird der Fluss von Fr\u00f6schen wimmeln, sie steigen hinauf und kommen in dein Haus, in dein Schlafgemach, auf dein Bett! Und in das Haus deiner Diener und unter dein Volk, in deine Ofen und in deine Brottr\u00f6ge. <sup>29<\/sup>Ja, an dich sollen und an dein \u05d9 Volk und an alle deine Diener die Fr\u00f6sche hinaufkriechen!<\/p><h2 id=\"kapitel-8\">Kapitel 8<\/h2><p><sup>1<\/sup>Gott sprach zu Mosche: Sage Aharon, neige deine Hand mit deinem Stabe \u00fcber die Str\u00f6me, \u00fcber die Fl\u00fcsse und \u00fcber die Teiche und bringe die Fr\u00f6sche \u00fcber das Land Mizrajim hinauf. <sup>2<\/sup>Da neigte Aharon seine Hand \u00fcber Mizrajims Gew\u00e4sser, und es kam der Frosch herauf und bedeckte das Land Mizrajim. <sup>3<\/sup>Die Schriftkundigen Mizrajims taten ebenso mit ihren Geheimk\u00fcnsten\u2014 und brachten die Fr\u00f6sche \u00fcber das Land Mizrajim. <sup>4<\/sup>Da lie\u00df Pharao Mosche und Aharon rufen und sprach: Flehet dringend zu Gott, dass er die Fr\u00f6sche von mir und meinem Volke weichen lasse, so will ich gerne das Volk ziehen lassen, damit sie Gott Opfer bringen. <sup>5<\/sup>Darauf erwiderte Mosche dem Pharao: Suche dir einen Ruhm \u00fcber mich, auf wann soll ich dir, deinen Dienern und deinem Volke erflehen, die Fr\u00f6sche von dir und deinen H\u00e4usern zu vernichten? Nur im Flusse sollen sie bleiben. <sup>6<\/sup>Er sprach: Zu morgen. Er erwiederte: Wie du gesprochen, damit du erkennest, dass nichts Gott, unserem Gotte, gleich kommt. <sup>7<\/sup>Es werden die Fr\u00f6sche von dir und von deinen H\u00e4usern, und von deinen Dienern und von deinem Volke weichen; nur im Flusse werden sie bleiben. <sup>8<\/sup>Da ging Mosche und Aharon von Pharao fort, und Mosche schrie zu Gott \u00fcber das die Fr\u00f6sche betreffende Wort, welches er dem Pharao festgestellt. <sup>9<\/sup>Gott tat nach Mosches Wort. Die Fr\u00f6sche starben aus den H\u00e4usern, Geh\u00f6ften und Feldern. <sup>10<\/sup>Sie trugen sie zu Haufen zusammen, und das Land wurde \u00fcbelriechend. <sup>11<\/sup>Als aber Pharao sah, dass die Erleichterung eingetreten war und dass sein Herz wieder Festigkeit gewann, gab er ihnen kein Geh\u00f6r; wie Gott es vorher gesagt hatte. <sup>12<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Sage zu Aharon, neige deinen Stab und schlage den Staub des Landes, so wird er zu Ungeziefer im ganzen Lande Mizrajim. <sup>13<\/sup>Sie taten also. Aharon neigte seine Hand mit seinem Stabe und schlug den Staub des Landes, da ward das Ungeziefer am Menschen und am Vieh; aller Staub des Landes ward Ungeziefer im ganzen Lande Mizrajim. <sup>14<\/sup>Die Schriftkundigen taten auch so mit ihren Geheimk\u00fcnsten, das Ungeziefer fortzuschaffen; sie vermochten es aber nicht. Das Ungeziefer blieb am Menschen und am Vieh. <sup>15<\/sup>Da sprachen die Schriftkundigen zu Pharao: Es ist ein Finger Gottes. Pharaos Herz aber blieb fest und er h\u00f6rte nicht auf sie, wie es Gott gesprochen. <sup>16<\/sup>Gott sprach zu Mosche: Erhebe dich fr\u00fch am Morgen und stelle dich vor Pharao, siehe, er geht zum Wasser hinaus, und sage zu ihm: So hat Gott gesprochen, lasse mein Volk ziehen, damit sie mir dienen. <sup>17<\/sup>Denn wenn du mein Volk nicht ziehen l\u00e4ssest, siehe, so lasse ich wider dich und deine Diener und wider dein Volk und in deine H\u00e4user das W\u00fcstentier los; Mizrajims H\u00e4user werden des Tieres der W\u00fcste voll werden und selbst der Boden, auf welchem sie sich befinden. <sup>18<\/sup>Das Land Goschen aber, auf welchem mein Volk steht, sondere ich an jenem Tage wunderbar ab, dass dort kein W\u00fcstentier hinkomme; damit du erkennest, dass ich, Gott, in Mitte der Erde bin. <sup>19<\/sup>Erl\u00f6sung setze ich zwischen mein Volk und dein Volk. Zu morgen wird dieses Zeichen sein. <sup>20<\/sup>Gott tat also: Es kamen Tiere der W\u00fcste in schwerer Menge zum Hause Pharaos und zum Hause seiner Diener, und im ganzen Lande Mizrajim wollte das Land zu Grunde gehen vor dem Tier der W\u00fcste. <sup>21<\/sup>Da rief Pharao zu Mosche und nach Aharon und sprach: Gehet, opfert eurem Gott im Lande. <sup>22<\/sup>Mosche erwiderte: Es ist nicht m\u00f6glich, also zu tun, denn Mizrajims Abscheu opfern wir Gott, unserm Gotte; siehe, k\u00f6nnten wir das von Mizrajim Verabscheute vor ihren Augen opfern, ohne dass sie uns steinigten?! <sup>23<\/sup>Einen Weg von drei Tagen wollen wir in die W\u00fcste wandern und Gott, unserm Gotte, opfern, wie er uns sagen wird. <sup>24<\/sup>Darauf erwiderte Pharao: Ich werde euch ziehen lassen, und ihr sollt Gott, eurem Gotte, in der W\u00fcste opfern, nur entfernt euch nicht gar zu weit; flehet f\u00fcr mich! <sup>25<\/sup>Da sagte Mosche, siehe, wie ich von dir fortgehe, werde ich zu Gott flehen und es wird das Tier der W\u00fcste von Pharao, von seinen Dienern und von seinem Volke morgen weichen. Nur m\u00f6ge Pharao nicht ferner necken, das Volk doch nicht ziehen zu lassen, Gott zu opfern. <sup>26<\/sup>Mosche ging von Pharao fort und flehte zu Gott. <sup>27<\/sup>Da tat Gott nach Mosches Wort. Er lie\u00df das W\u00fcstentier von Pharao, von seinen Dienern und von seinem Volke weichen; nicht eines blieb \u00fcbrig. <sup>28<\/sup>Pharao aber machte auch diesmal sein Herz schwer und lie\u00df das Volk nicht ziehen.<\/p><h2 id=\"kapitel-9\">Kapitel 9<\/h2><p><sup>1<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Komme zu Pharao und sprich zu ihm: So hat Gott, der Gott der Ibrer gesprochen: Lass ziehen mein Volk, dass sie mir dienen! <sup>2<\/sup>Denn wenn du dich weigerst, sie ziehen zu lassen und noch sie als dein Eigentum festh\u00e4ltst, <sup>3<\/sup>siehe, da wird die Hand Gottes an dein Eigentum, das du auf dem Felde hast, an die Rosse, an die Csel, an die Kamele, an die Rinder und an die Schafe in einer sehr schweren Pest. <sup>4<\/sup>Und wunderbar scharf wird Gott zwischen Jisraels Eigentum und Mizrejims Eigentum scheiden; von allem, was Jisraels S\u00f6hnen eigen ist, wird nicht das Geringste sterben. <sup>5<\/sup>Eine bestimmte Zeit setzte Gott: Morgen wird Gott dieses Wort im Lande verwirklichen. <sup>6<\/sup>Gott verwirklichte dieses Wort am andern Tage; alles Eigentum Mizrajims starb, von dem Eigentum der S\u00f6hne Jisraels aber starb nicht eines. <sup>7<\/sup>Da schickte Pharao hin und siehe, selbst nicht eines von Jisraels Eigentum war gestorben; doch blieb Pharaos Herz unbeweglich und er lie\u00df das Volk nicht fort. <sup>8<\/sup>Darauf sprach Gott zu Mosche und zu Aharon: Nehmet euch eure beiden H\u00e4nde voll Ru\u00df aus einem Kalkofen und Mosche werfe ihn zum Himmel vor Pharaos Augen. <sup>9<\/sup>Er wird zu Staub \u00fcber das ganze Land Mizrajim werden, und er wird im ganzen Lande Mizrajim zu einem an Menschen und Vieh in Blasen aufbrechenden Entz\u00fcndungsaussatz werden. <sup>10<\/sup>Sie nahmen Ru\u00df aus dem Kalkofen und stellten sich vor Pharao. Mosche warf ihn zum Himmel. Da ward Blasenentz\u00fcndungsaussatz, aufbrechend an Menschen und an Vieh. <sup>11<\/sup>Die Schriftkundigen konnten vor Mosche wegen des Entz\u00fcndungsaussatzes nicht stehen bleiben; denn es war der Aussatz an den Schriftkundigen und an ganz Mizrajim. <sup>12<\/sup>Gott lie\u00df aber Pharaos Herz stark sein, und er gab ihnen kein Geh\u00f6r; wie es Gott zu Mosche gesprochen hatte. <sup>13<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Erhebe dich fr\u00fch am Morgen und stelle dich vor Pharao und sage zu ihm: So hatt Gott, der Gott der Ibrer gesprochen: Lasse mein Volk ziehen, dass sie mir dienen. <sup>14<\/sup>Denn diesesmal sende ich alle meine Plagen in dein Herz, an deine Diener und an dein Volk, damit du erkennest, da\u00df mir nichts gleicht auf der ganzen Erde. <sup>15<\/sup>Denn jetzt h\u00e4tte ich bereits meine Hand ausgestreckt, h\u00e4tte dich und dein Volk mit Pest geschlagen, und du w\u00e4rest von der Erde vernichtet worden. <sup>16<\/sup>Allein deshalb habe ich dich stehen lassen, um dich meine Kraft sehen zu lassen und damit meinen Namen auf der ganzen Erde zu erz\u00e4hlen. <sup>17<\/sup>Noch erhebst du dich unendlich hoch gegen mein Volk, um sie nicht ziehen zu lassen \u2014 <sup>18<\/sup>siehe, da lasse ich morgen um diese Zeit einen \u00fcberaus schweren Hagel hinabregnen, desgleichen in Mizrajim nicht gewesen, selbst wenn du zur\u00fcckgehst bis von dem Tage an, da es in schwachen Anf\u00e4ngen gegr\u00fcndet ward bis jetzt. <sup>19<\/sup>Und nun, schicke, fl\u00fcchte dein Eigentum und alles, was du auf dem Felde hast. Jeder Mensch und das Tier, das sich auf dem Felde befindet und nicht ins Haus geborgen wird, auf die wird der Hagel hinabkommen und sie werden sterben. <sup>20<\/sup>Wer nun von Pharaos Dienern das Wort Gottes f\u00fcrchtete, fl\u00fcchtete seine Knechte und sein Eigentum in die H\u00e4user. <sup>21<\/sup>Wer aber sein Herz nicht auf das Wort Gottes richtete, der lie\u00df seine Knechte und sein Eigentum im Felde. <sup>22<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Neige deine Hand \u00fcber den Himmel hin, dass Hagel werde \u00fcber das ganze Land Mizrajim, \u00fcber Menschen und Vieh und \u00fcber alles Kraut des Feldes im Lande Mizrajim. <sup>23<\/sup>Mosche neigte seinen Stab \u00fcber den Himmel hin und Gott hatte schon Donner und Hagel gegeben, anhaltend fuhr Feuer zur Erde. Es lie\u00df Gott Hagel regnen \u00fcber das Land Mizrajim. <sup>24<\/sup>Es war da Hagel und Feuer, sich selber fassend mitten im Hagel. Er war sehr schwer, desgleichen im ganzen Lande Mizrajim nie gewesen, seitdem es zu einem Volke geworden. <sup>25<\/sup>Der Hagel erschlug im ganzen Lande Mizrajim alles, was im Felde war von Menschen bis Vieh. Alles Kraut des Feldes schlug der Hagel nieder und jeden Baum des Feldes zerbrach er. <sup>26<\/sup>Nur im Lande Goschen, wo Jisraels S\u00f6hne waren, war kein Hagel. <sup>27<\/sup>Da schickte Pharao und lie\u00df Mosche und Aharon rufen und sagte zu ihnen: Nunmehr habe ich ges\u00fcndigt; Gott ist der Gerechte, und ich und mein Volk, wir sind die Schuldigen. <sup>28<\/sup>Lasst Flehen zu Gott dringen! Er ist Meister, um Gott verk\u00fcndenden Donner und Hagel nicht mehr sein zu lassen; so will ich gerne euch fortlassen und ihr sollt nicht l\u00e4nger bleiben. <sup>29<\/sup>Mosche erwiderte ihm: Wie ich die Stadt durchgegangen sein werde, werde ich meine H\u00e4nde zu Gott ausbreiten; die Donner werden aufh\u00f6ren und der Hagel nicht mehr sein, damit du es wissest, da\u00df Gottes die Erde sei. <sup>30<\/sup>Du aber und deine Diener, ich wei\u00df es, dass ihr noch weit davon entfernt seid, euch vor Gott zu f\u00fcrchten. <sup>31<\/sup>Ist auch sowohl der Flachs als die Gerste zerschlagen, weil die Gerste bereits auf dem Halm und der Flachs im Stengel stand, <sup>32<\/sup>so sind doch noch weder der Weizen, noch der Spelt getroffen, da sie sp\u00e4treifend sind. <sup>33<\/sup>Mosche ging von Pharao weg die Stadt hindurch und breitete seine H\u00e4nde zu Gott, da h\u00f6rten die Donner und der Hagel auf und es goss auch nicht Regen zur Erde. <sup>34<\/sup>Als Pharao sah, dass der Regen und der Hagel und der Donner aufh\u00f6rte, fuhr er zu s\u00fcndigen fort und machte sein Herz unbeweglich, er und seine Diener. <sup>35<\/sup>Es blieb Pharaos Herz fest und er schickte Jisraels S\u00f6hne nicht fort, wie es Gott durch Mosche gesprochen hatte.<\/p><h2 id=\"kapitel-10\">Kapitel 10<\/h2><h3 id=\"bo\">Bo<\/h3><p><sup>1<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Komme zu Pharao; denn ich habe sein und seiner Diener Herz unbewegt sein lassen, um diese meine Zeichen in seiner Mitte aufzustellen, <sup>2<\/sup>und damit du deinem Sohn und Enkel ins Ohr erz\u00e4hlest, in welcher Reihe von Taten ich mich an Mizrajim gezeigt, und meine Zeichen, die ich unter ihnen gestiftet, so dass ihr erkennt, da\u00df ich Gott bin. <sup>3<\/sup>Da kam Mosche und Aharon zu Pharao und sagten zu ihm: So hat Gott, der Gott der Ibrer, gesprochen: Auf wie lange hin hast du dich denn geweigert, dich vor meinem Angesichte zu dem\u00fctigen? Lass mein Volk ziehen, dass sie mir dienen! <sup>4<\/sup>Denn wenn du dich weigerst, mein Volk ziehen zu lassen, siehe, so bringe ich morgen Heuschrecken in dein Gebiet. <sup>5<\/sup>Sie wird das Auge der Erde bedecken, so dass es nicht die Erde sehen kann, und sie wird den geretteten Rest verzehren, der euch von dem Hagel geblieben ist, wird jeden Baum verzehren, der euch von dem Felde w\u00e4chst. <sup>6<\/sup>Deine und aller deiner Diener H\u00e4user und die H\u00e4user aller Mizrer werden voll werden, wie es deine V\u00e4ter und deiner V\u00e4ter V\u00e4ter nicht gesehen von dem Tage, da sie auf Erden waren, bis auf diesen Tag. Darauf wendete er sich und ging von Pharao fort. <sup>7<\/sup>Da sprachen die Diener Pharaos zu ihm! Bis wie lange soll dieser uns zum Fallstrick werden? Lasse die M\u00e4nner ziehen und Gott, ihrem Gotte, dienen! Bist du denn noch immer nicht auf dem Wege, einzusehen, da\u00df Mizrajim verloren ist?! <sup>8<\/sup>Man brachte Mosche und Aharon zu Pharao zur\u00fcck und er sagte zu ihnen:\u2014 Gehet, dienet Gott, eurem Gotte; wer aber sind denn, die gehen sollen? <sup>9<\/sup>Mosche erwiderte: In unsern Jungen und in unsern Alten gehen wir, in unsern S\u00f6hnen und in unsern T\u00f6chtern, in unsern Schafen und in unsern Rindern gehen wir; denn ein Gottesfest haben wir. <sup>10<\/sup>Da sagte er zu ihnen: Sei also Gott mit euch, wie ich euch und eure Kinder ziehen lasse! Sehet, auf B\u00f6ses ist euer Angesicht gerichtet! <sup>11<\/sup>Nicht also, gehet doch ihr M\u00e4nner und dienet Gott, denn das wollt ihr ja! Er jagte sie aus Pharaos Angesicht fort. <sup>12<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Neige deine Hand \u00fcber das Land Mizrajim wider die Heuschrecke, dass sie heraufkomme \u00fcber das Land Mizrajim. Sie wird alles Kraut des Landes aufzehren, alles, was der Hagel \u00fcbrig gelassen. <sup>13<\/sup>Da neigte Mosche seinen Stab \u00fcber das Land Mizrajim, und Gott hatte bereits einen Ostwind durch die Erde hingef\u00fchrt, den ganzen Tag und die ganze Nacht. Der Morgen kam und der Ostwind hatte die Heuschrecke heraufgehoben. <sup>14<\/sup>Die Heuschrecke kam herauf \u00fcber das ganze Land Mizrajim und lie\u00df sich in dem ganzen Gebiete Mizrajims nieder. \u00fcber die Ma\u00dfen schwer war sie, zuvor war also keine Heuschrecke ihr gleich und nach ihr wird also keine sein. <sup>15<\/sup>Sie bedeckte das Auge des ganzen Landes, das Land ward finster, und sie fra\u00df alles Kraut des Landes und alle Baumfrucht, die der Hagel \u00fcbrig gelassen hatte. Nichts Gr\u00fcnes blieb am Baume und an dem Kraut des Feldes im ganzen Lande Mizrajim. <sup>16<\/sup>Da lie\u00df Pharao Mosche und Aharon eilends rufen und sagte: Ich habe Gott, eurem Gotte, und euch ges\u00fcndigt; <sup>17<\/sup>und nun, nur dieses Mal verzeihe noch meiner S\u00fcnde und lasset die Bitte zu Gott, eurem Gotte, dringen, dass er von mir nur diesen Tod entferne. <sup>18<\/sup>Er ging von Pharao fort und flehete zu Gott. <sup>19<\/sup>Gott f\u00fchrte wieder einen sehr starken Westwind herbei, der hub die Heuschrecke auf und versenkte sie in das Schilfmeer; nicht eine Heuschrecke blieb im ganzen Gebiete Mizrajims \u00fcbrig. <sup>20<\/sup>Damit machte Gott Pharaos Herz wieder fest, und er lie\u00df Jisraels S\u00f6hne nicht fort. <sup>21<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Neige deine Hand \u00fcber den Himmel hin, so wird eine Finsternis \u00fcber das Land Mizrajim werden und die Finsternis wird tasten lassen. <sup>22<\/sup>Mosche neigte seine Hand \u00fcber den Himmel hin, da ward eine alles verh\u00fcllende Finsternis im ganzen Lande Mizrajim drei Tage. <sup>23<\/sup>Einer sah den andern nicht und keiner stand drei Tage lang von seiner Stelle auf. Allen S\u00f6hnen Jisraels war aber Licht in ihren Wohnungen. <sup>24<\/sup>Da lie\u00df Pharao Mosche rufen und sagte: Gehet, dienet Gott, nur eure Schafe und eure Rinder sollen hergestellt werden, eure Kinder m\u00f6gen auch mit euch gehen. <sup>25<\/sup>Da erwiderte Mosche: Du selbst musst uns noch Mahl- und Emporopfer in H\u00e4nden geben, damit wir sie Gott, unserm Gotte, vollbringen. <sup>26<\/sup>Und auch unser Gut muss mit uns gehen, kein Huf darf \u00fcbrig bleiben, denn davon m\u00fcssen wir nehmen, um Gott, unserm Gotte, zu dienen; wir selbst wissen gar nicht, womit wir Gott zu dienen haben werden, bis wir dorthin kommen. <sup>27<\/sup>Gott lie\u00df Pharaos Herz fest werden, und er bewilligte nicht, sie ziehen zu lassen. <sup>28<\/sup>Pharao erwiderte ihm: Gehe fort von mir! H\u00fcte dich, komme nicht wieder vor mein Angesicht; denn so bald du wieder vor mein Angesicht kommst, stirbst du! <sup>29<\/sup>Darauf sagte Mosche: Du hast recht gesprochen; ich komme nicht wieder vor dein Angesicht.<\/p><h2 id=\"kapitel-11\">Kapitel 11<\/h2><p><sup>1<\/sup>Es sprach n\u00e4mlich Gott zu Mosche: Eine Plage noch bringe ich \u00fcber Pharao und \u00fcber Mizrajim, dann wird er euch von hier fortschicken; wenn er euch aber fortschicken wird, wird er ganz, wird er mit Gewalt euch von hier forttreiben. <sup>2<\/sup>Sprich doch in die Ohren des Volkes, dass jeder von seinen Bekannten und jede von ihrer Bekannten sich silberne und goldene Ger\u00e4te erbitte. <sup>3<\/sup>Und Gott gab die Gunstw\u00fcrdigkeit des Volkes in Mizrajims Augen, auch der Mann Mosche war im Lande Mizrajim sehr gro\u00df, in den Augen der Diener Pharaos und in den Augen des Volkes. <sup>4<\/sup>Daher fuhr Mosche fort: So hat bereits Gott gesprochen: Wenn die Nacht sich wiederum teilt, trete ich hinaus in Mizrajims Mitte, <sup>5<\/sup>und es stirbt jeder Erstgeborne im Lande Mizrajim, von dem Erstgebornen Pharaos, der auf seinem Throne sitzt, bis zu dem Erstgebornen der Sklavin, der hinter der M\u00fchle steht, und jedes Erstgeborne des Viehes. <sup>6<\/sup>Da wird im ganzen Lande Mizrajim ein gro\u00dfes Geschrei sein, desgleichen noch nimmer geworden, und desgleichen nie wieder sein wird. <sup>7<\/sup>Allen S\u00f6hnen Jisraels aber vom Menschen bis zum Vieh wird kein Hund seine Zunge regen; damit ihr erkennet, da\u00df Gott wunderbar scheidet zwischen Mizrajim und Jisrael. <sup>8<\/sup>Dann werden alle diese deine Diener zu mir herabkommen und sich mir mit den Worten zu F\u00fc\u00dfen werfen: Zieh hinaus, du und das ganze Volk, das in deinem Gefolge ist, und danach werde ich ausziehen! Er ging von Pharao in Zornesglut hinweg. \u2014 <sup>9<\/sup>Gott sprach zu Mosche: Pharao wird nicht auf euch h\u00f6ren, um meine Belehrungswunder im Lande Mizrajim zu vervielf\u00e4ltigen. <sup>10<\/sup>Und Mosche und Aharon hatten alle diese Belehrungswunder vor Pharao ge\u00fcbt, und Gott hatte Pharaos Herz fest sein lassen, so dass er Jisraels S\u00f6hne aus seinem Lande nicht fortlie\u00df:<\/p><h2 id=\"kapitel-12\">Kapitel 12<\/h2><p><sup>1<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche und Aharon im Lande Mizrajim also: <sup>2<\/sup>Diese Mondeserneuung sei euch Anfang von Neumonden; er sei euch der erste unter den Monaten des Jahres. <sup>3<\/sup>Sprechet zur ganzen Gemeinde Jisraels: Am zehnten dieses Monats, dann sollen sie jeder sich ein Lamm nehmen f\u00fcr ein Elternhaus, ein Lamm f\u00fcr das Haus. <sup>4<\/sup>Und wenn das Haus zu klein w\u00fcrde, um von einem Lamme zu sein, so nehme er und sein Nachbar, der seinem Hause nahe ist, durch Hinzuz\u00e4hlung von Seelen; jeden nach seinem Essen sollt ihr zu dem Lamme hinzuz\u00e4hlen. <sup>5<\/sup>Ein vollst\u00e4ndiges Lamm, m\u00e4nnlich, j\u00e4hrig, soll es euch sein; von den Schafen und von den Ziegen m\u00f6get ihr es nehmen. <sup>6<\/sup>Es sei euch zur Bewahrung bis zum vierzehnten Tage dieses Monats; dann schlachte es die ganze Versammlung der Gemeinde Jisraels zwischen den beiden Abenden. <sup>7<\/sup>Und sie nehmen von dem Blute und geben es an die beiden Pfosten und an die Oberschwelle, an die H\u00e4user, in welchen sie es essen sollen. <sup>8<\/sup>Dann essen sie das Fleisch in dieser Nacht, feuergebraten, und unges\u00e4uerte Brote, mit bittern Kr\u00e4utern sollen sie es essen. <sup>9<\/sup>Ihr d\u00fcrft davon nichts halbgar und auch nicht wie immer in Wasser gekocht essen; nicht anders als feuergebraten, Kopf samt F\u00fc\u00dfen und Eingeweiden. <sup>10<\/sup>Und nichts sollt ihr davon, bis es Morgen wird, \u00fcbrig lassen, und was davon, bis es Morgen wird, \u00fcbrig bleibt, sollt ihr im Feuer verbrennen. <sup>11<\/sup>Und also sollt ihr es essen: eure Lenden geg\u00fcrtet, eure Schuhe an den F\u00fc\u00dfen, und euren Stab in der Hand; ihr sollt es in Eile essen, es ist ein an Gott gerichtetes Pe\u00dfach. <sup>12<\/sup>Ich ziehe durchs Land Mizrajim in dieser Nacht und erschlage jeden Erstgebornen im Lande Mizrajim von Menschen bis Vieh, und an allen G\u00f6ttern Mizrasims \u00fcbe ich Gerichte, Ich, Gott. <sup>13<\/sup>Dann wird das Blut f\u00fcr euch zum Zeichen dienen an den H\u00e4usern, in welchen ihr euch befindet; ich sehe das Blut und schreite \u00fcber euch hin und euch wird kein vernichtender Sto\u00df treffen, w\u00e4hrend ich im Lande Mizrajim erschlage. <sup>14<\/sup>Es bleibe dieser Tag euch zum Andenken und ihr sollt ihn als ein Gott geweihtes Fest feiern; f\u00fcr eure Nachkommen als ein ewiges Gesetz sollt ihr ihn feiern. <sup>15<\/sup>Sieben Tage sollt ihr nur unges\u00e4uertes Brot essen; jedoch an jenem ersten Tage sollt ihr aus euren H\u00e4usern Sauerteig fortschaffen; denn wer Ges\u00e4uertes i\u00dft, die Seele wird aus Jisrael vernichtet, vom ersten Tage bis zum siebenten Tage. <sup>16<\/sup>Und am ersten Tage soll Berufung zum Heiligtume und am siebenten Tage Berufung zum Heiligtume euch sein; es darf kein Werk an ihnen geschaffen werden; jedoch das, was f\u00fcr alle Menschen zum Genusse dienen kann, das allein darf f\u00fcr euch geschaffen werden. <sup>17<\/sup>Und ihr sollt die unges\u00e4uerten Brote h\u00fcten, weil Ich an eben diesem Tage eure Heere aus dem Lande Mizrajim hinausgef\u00fchrt, und sollt so diesen Tag h\u00fcten f\u00fcr eure Nachkommen als ein ewiges Gesetz. <sup>18<\/sup>Im ersten, am vierzehnten Tag des Monats, am Abend, sollt ihr unges\u00e4uertes Brot essen; bis zum einundzwanzigsten Tage des Monats am Abend. <sup>19<\/sup>Sieben Tage soll Sauerteig in euren H\u00e4usern nicht gefunden werden; denn jeder, der Chamezhaltiges isst, die Seele wird aus der Gemeinde Jisraels vernichtet, sei es unter den aus der Fremde Gekommenen, oder den Eingeborenen des Landes. <sup>20<\/sup>Was nur chamezhaltig ist, sollt ihr nicht essen; in allen euren Wohnst\u00e4tten sollt ihr Mazzoth essen. <sup>21<\/sup>Darauf rief Mosche alle \u00c4ltesten Israels und sprach zu ihnen: Ziehet hinaus und nehmet euch Schafe f\u00fcr eure Familien und schlachtet das Pe\u00dfach. <sup>22<\/sup>Nehmet ein B\u00fcndel Ysop, tauchet in das Blut, welches im Becken ist, und lasst von dem Blute, das in dem Becken ist, an die Dachschwelle und an die beiden Pfosten r\u00fchren; ihr aber, keiner gehe aus seinem Hause, bis es Morgen wird. <sup>23<\/sup>Und Gott zieht hindurch, Mizrajim zu treffen, und sieht das Blut an der Dachschwelle und an den beiden Pfosten und es schreitet z\u00f6gernd Gott \u00fcber den Eingang hin, und l\u00e4sst das Verderbende nicht in eure H\u00e4user kommen, t\u00f6dlich zu treffen. <sup>24<\/sup>Dieses Wort sollt ihr bewahren, dass es dir und deinen Kindern zum Gesetz werde auf ewig. <sup>25<\/sup>Und es sei, wenn ihr zu dem Lande kommt, welches Gott euch geben wird, wie er gesprochen, so sollt ihr diesen Dienst h\u00fcten. <sup>26<\/sup>Und es sei dann, wenn eure S\u00f6hne zu euch sprechen werden: Was soll euch dieser Dienst? <sup>27<\/sup>So sollt ihr sagen: Ein Mahl z\u00f6gernd hin\u00fcber schreitender Rettung ist es, Gott geweiht, der \u00fcber die H\u00e4user der S\u00f6hne Jisraels in Mizrajim z\u00f6gernd hingeschritten, als er Mizrajim t\u00f6dlich traf und unsere H\u00e4user rettete! Da neigte sich das Volk und warf sich hin. <sup>28<\/sup>Jisraels S\u00f6hne gingen und vollbrachten, wie Gott Mosche und Aharon geboten, also vollbrachten sie. <sup>29<\/sup>Es war in der Mitte der Nacht, da hatte Gott jeden Erstgebornen im Lande Mizrajim geschlagen, von Pharaos Erstgebornem, der auf seinem Throne sitzt, bis zu dem Erstgebornen der Gefangenen, die im Grubenhause, und alle Erstgebornen des Viehes. <sup>30<\/sup>Da stand Pharao Nachts auf, er, alle seine Diener und ganz Mizrajim, und es war ein gro\u00dfes Geschrei in Mizrajim; denn es war kein Haus, woselbst kein Toter; <sup>31<\/sup>und er rief Mosche und Aharon Nachts und sprach: Stehet auf, gehet hinaus aus meinem Volke, ihr sowohl als Jisraels S\u00f6hne; und gehet, dienet Gott, wie ihr gesprochen. <sup>32<\/sup>Auch eure Schafe, auch eure Rinder nehmet, wie ihr gesprochen und gehet \u2014 und segnet auch mich! <sup>33<\/sup>Mizrajim brauchte Gewalt \u00fcber das Volk, sie rasch aus dem Lande fortzuschicken; denn sie sagten, wir sterben alle! <sup>34<\/sup>Das Volk erhob seinen Teig, bevor er gor, ihre Tr\u00f6ge in ihre Gew\u00e4nder gebunden auf ihre Schulter. <sup>35<\/sup>Jisraels S\u00f6hne hatten nach Mosches Wort getan und von Mizrajim sich silberne und goldene Ger\u00e4te und Kleider erbeten, <sup>36<\/sup>und Gott hatte des Volkes Gew\u00e4hrungsw\u00fcrdigkeit in Mizrajims Augen gegeben, sie kamen noch ihren Bitten zuvor und leerten Mizrajim aus. <sup>37<\/sup>Jisraels S\u00f6hne brachen von Raamses auf nach Suckoth, an sechsmalhunderttausend Fu\u00dfmannschaft, die M\u00e4nner ohne die Kinder. <sup>38<\/sup>Auch eine gro\u00dfe gemischte Menge zog mit ihnen hinauf, und Schafe und Rinder eine sehr bedeutende Herde. <sup>39<\/sup>Sie backten den Teig, den sie aus Mizrajim mitgenommen, zu ungegorenen Kuchen, denn er war nicht gegoren; denn getrieben wurden sie aus Mizrajim und konnten sich nicht aufhalten und selbst Mundvorrat hatten sie sich nicht bereitet. <sup>40<\/sup>Die Art und Weise aber, wie Jisraels S\u00f6hne in Mizrajim gewohnt, hatte vierhundertunddrei\u00dfig Jahre gedauert. <sup>41<\/sup>Es war nach Verlauf von vierhundertunddrei\u00dfig Jahren, es war an demselben Tage, zogen alle Heere Gottes aus dem Lande Mizrajim. <sup>42<\/sup>Eine Nacht vielf\u00e4ltiger, sorgf\u00e4ltiger Hut war sie Gott, sie aus dem Lande Mizrajim hinauszuf\u00fchren. Diese Nacht bleibt Gott vielf\u00e4ltige, sorgf\u00e4ltige Hut allen S\u00f6hnen Jisraels f\u00fcr ihre Nachkommen. <sup>43<\/sup>Gott sprach zu Mosche und Aharon: Dies ist die Bedingung des Pe\u00dfach: Kein Sohn des Fremdentums darf davon essen. <sup>44<\/sup>Und jeder f\u00fcr Geld erworbene Knecht eines Mannes, den musst du beschneiden, dann darf er davon essen. <sup>45<\/sup>Beisasse und Mietling darf nicht davon essen. <sup>46<\/sup>In einem Hause soll es gegessen werden; von dem Fleische darfst du nichts aus dem Hause hinausbringen, und keinen Knochen sollt ihr an ihm zerbrechen. <sup>47<\/sup>Die ganze Gemeine Jisraels soll es vollbringen. <sup>48<\/sup>Und wenn bei dir ein Fremder weilt und will Gott ein Pe\u00dfach vollbringen, so muss ihm alles M\u00e4nnliche beschnitten werden, dann darf er sich nahen, es zu vollbringen und soll dem Eingebornen des Landes gleich sein. Kein Unbeschnittener darf davon essen. <sup>49<\/sup>Eine Lehre sei f\u00fcr den Eingebornen und f\u00fcr den Fremdling, der in eurer Mitte weilt. <sup>50<\/sup>Alle S\u00f6hne Jisraels vollbrachten es; wie Gott Mosche und Aharon geboten hatte, also vollbrachten sie. <sup>51<\/sup>Es war an eben diesem Tage, Gott hatte Jisraels S\u00f6hne aus dem Lande Mizrajim nach ihren Heeresgruppen hinausgef\u00fchrt:<\/p><h2 id=\"kapitel-13\">Kapitel 13<\/h2><p><sup>1<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche also: <sup>2<\/sup>Heilige mir jeden Erstgebornen, die Er\u00f6ffnung eines jeden Mutterscho\u00dfes unter Jisraels S\u00f6hnen, unter den Menschen und unter dem Viehe; mein ist er. <sup>3<\/sup>Da sprach Mosche zu dem Volke: Bleibet dieses Tages eingedenk, an welchem ihr aus Mizrajim, aus dem Sklavenhause gezogen seid, dass mit St\u00e4rke der Hand Gott euch von hier herausgef\u00fchrt, und es werde darum kein Gegorenes gegessen. <sup>4<\/sup>Heute zieht ihr hinaus, im Halmmonat! <sup>5<\/sup>Und es sei, wenn dich Gott zu dem Lande des Kenaani und des Chitti, des Emori, des Chiwi und des Jebusi bringen wird, das er dir zu geben deinen V\u00e4tern geschworen hat, zu einem Lande, das von Milch und Honig flie\u00dft: dann begehe diesen Dienst in diesem Monat. <sup>6<\/sup>Sieben Tage sollst du dann ungegorenes Brot essen, und am siebten Tag ist dann ein Gott geweihtes Fest.<\/p><h3 id=\"beschallach\">Beschallach<\/h3><p><sup>7<\/sup>Ungegohrenes Brot soll diese sieben Tage gegessen, und dir kein gegohrenes Brot und dir kein Sauerteig gesehen werden in deinem ganzen Gebiete. <sup>8<\/sup>Und du erz\u00e4hlest dann deinem Kinde an jenem Tage: \u201cUm dieses willen hat Gott f\u00fcr mich gehandelt, als ich aus Mizrajim zog, <sup>9<\/sup>und das soll dir zum Zeichen an deiner Hand und zum Ged\u00e4chtnis zwischen deinen Augen sein, \u2014 damit Gottes Lehre der Inhalt deines Mundes werde, \u2014 dass mit starker Hand Gott dich aus Mizrajim hinausgef\u00fchrt, <sup>10<\/sup>und du sollst dieses Gesetz h\u00fcten zu seiner bestimmten Zeit von Jahr zu Jahr\u201d. <sup>11<\/sup>Und nun sei es: wenn dich Gott zu dem Lande des Kenaani bringen wird, wie er dir und deinen V\u00e4tern geschworen, und es dir gegeben haben wird: <sup>12<\/sup>So sollst du jede Mutterscho\u00dfer\u00f6ffnung Gott zuf\u00fchren, und ebenso Gott zu von jeder Wurfer\u00f6ffnung eines Viehes, das dir geh\u00f6ren wird, die m\u00e4nnlichen. <sup>13<\/sup>Jede Geburtser\u00f6ffnung eines Esels l\u00f6sest du mit einem Lamme aus; l\u00f6sest du es nicht aus, so musst du es durch Genickschlag t\u00f6ten; auch jede Menschenerstgeburt unter deinen S\u00f6hnen l\u00f6sest du aus. <sup>14<\/sup>Und wenn dich nun in einer andern Zeit dein Sohn einst fragen wird: Was ist dies? so sagst du zu ihm: ,,Mit St\u00e4rke der Hand hat uns Gott aus Mizrajim, aus dem Sklavenhause gef\u00fchrt. <sup>15<\/sup>Da war es, als Pharao hartn\u00e4ckig war, uns ziehen zu lassen, erschlug Gott jede Erstgeburt im Lande Mizrajim, von Menschenerstgeburt bis zur Erstgeburt des Viehes. Darum opfere ich Gott jede Mutterscho\u00dfer\u00f6ffnung, die M\u00e4nnlichen, und l\u00f6se jeden Erstgebornen meiner S\u00f6hne aus. <sup>16<\/sup>Und auch an deiner Hand soll es zum Zeichen sein und zum Stirnschmucke zwischen deinen Augen, dass mit St\u00e4rke der Hand Gott uns aus Mizrajim hinausgef\u00fchrt.&#8220; <sup>17<\/sup>Als nun Pharao das Volk fort lie\u00df, f\u00fchrte Gott sie nicht den Weg durch das Land der Philister, weil dieses nahe ist; denn Gott sprach: Es k\u00f6nnte das Volk anderes Sinnes werden, wenn sie Krieg vor sich sehen, und nach Mizrajim zur\u00fcckkehren. <sup>18<\/sup>Gott lie\u00df das Volk einen Umweg, n\u00e4mlich den Weg in die W\u00fcste zum Schilfmeer machen, und es waren Jisraels S\u00f6hne gewaffnet aus dem Lande Mizrajim gezogen. <sup>19<\/sup>Mosche nahm die Gebeine Josefs mit sich, denn er hatte Jisraels S\u00f6hne beschworen: Gott wird sicher euch bedenken, dann nehmet meine Gebeine von hier mit euch. <sup>20<\/sup>Sie zogen von Suckoth und lagerten in Etham am Anfang der W\u00fcste. <sup>21<\/sup>Und Gott ging vor ihnen her, am Tage in einer Wolkens\u00e4ule, sie den Weg zu f\u00fchren, und Nachts in einer Feuers\u00e4ule, ihnen zu leuchten, so dass sie Tag und Nacht wandern konnten. <sup>22<\/sup>Es wich nicht die Wolkens\u00e4ule Tags, und Nachts die Feuers\u00e4ule vor dem Volke.<\/p><h2 id=\"kapitel-14\">Kapitel 14<\/h2><p><sup>1<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: <sup>2<\/sup>Sprich zu Jisraels S\u00f6hnen, dass sie zur\u00fcckkehren und sich vor Pi Hachiroth lagern, zwischen Migdol und dem Meere. Im Anblick des Baal Zefon, ihm gegen\u00fcber sollt ihr am Meere lagern. <sup>3<\/sup>Es wird Pharao von Jisraels S\u00f6hnen sagen: Gefangen sind sie im Lande! Er hat um sie die W\u00fcste verschlossen! <sup>4<\/sup>So werde ich Pharaos Herz stark werden lassen, also dass er ihnen nachsetzt und ich, wie ich es w\u00fcnsche, in der ganzen Wucht meiner Gr\u00f6\u00dfe an Pharao und an seinem ganzen Heer erkannt werde. Es werden Mizrajim es erfahren, dass ich Gott bin! Sie taten also: <sup>5<\/sup>Dem K\u00f6nige von Mizrajim wurde hinterbracht, dass das Volk geflohen sei, da wurde Pharaos und seiner Diener Sinn in Beziehung zum Volke umwandelt, und sie sprachen: Was haben wir da getan, dass wir Jisrael aus unserm Dienst entlassen haben! <sup>6<\/sup>Er spannte seinen Wagen an und sein Volk nahm er mit sich. <sup>7<\/sup>Er nahm sechshundert Wagen mit auserlesener Mannschaft und alle Wagen Mizrajims, und Befehlshaber \u00fcber das Ganze. <sup>8<\/sup>Gott lie\u00df das Herz Pharaos, des K\u00f6nigs von Mizrajim, fest sein, so dass er Jisraels S\u00f6hnen wieder nachsetzte, und Jisraels S\u00f6hne waren doch mit gehobener Hand ausgezogen! <sup>9<\/sup>Die Mizrer setzten ihnen nach und erreichten sie an dem Meere lagernd, alle Rosse der Wagen Pharaos, seine Reiter und sein Heer, bei Pi Hachiroth, im Anblick des Baal Zefon. <sup>10<\/sup>Pharao hatte n\u00e4her r\u00fccken lassen; da hoben Jisraels S\u00f6hne ihre Augen auf und siehe, Mizrajim zieht ihnen nach, da f\u00fcrchteten sie sich sehr, und Jisraels S\u00f6hne schrieen zu Gott. <sup>11<\/sup>Und sie sprachen zu Mosche: Ists wohl aus Mangel, dass keine Gr\u00e4ber in Mizrajim sind, dass du uns hierhergenommen, um in der W\u00fcste zu sterben? Was hast du uns getan, uns aus Mizrajim hinauszuf\u00fchren! <sup>12<\/sup>Ist das nicht das Vort, das wir dir bereits in Mizrajim gesagt: Lasse von uns, wir wollen lieber Mizrajim dienen! Denn es ist f\u00fcr uns besser, Mizrajim zu dienen, als dass wir in der W\u00fcste sterben! <sup>13<\/sup>Mosche sprach hierauf zum Volke: F\u00fcrchtet euch nicht! Stellet euch hin und sehet die Rettung Gottes, die er euch heute schaffen wird; denn die ihr heute die Mizrer gesehen, ihr werdet sie nie mehr in Ewigkeit zu sehen bekommen. <sup>14<\/sup>Gott wird f\u00fcr euch streiten, und ihr \u2014 schweiget! <sup>15<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Was flehest du zu mir, sprich zu Jisraels S\u00f6hnen, da\u00df sie aufbrechen! <sup>16<\/sup>Und du \u2014 hebe deinen Stab und neige deine Hand \u00fcber das Meer und spalte es, da\u00df die S\u00f6hne Jisraels mitten im Meer ins Trockene kommen. <sup>17<\/sup>Und ich \u2014 siehe, ich lasse Mizrajims Herz fest sein, sie werden ihnen nachfolgen und ich werde meiner Absicht gem\u00e4\u00df an Pharao und an seinem ganzen Heere trotz seiner Wagen und seiner Reiter in der Wucht meiner Gr\u00f6\u00dfe erkannt werden. <sup>18<\/sup>Mizrajim selber erkenne, dass ich Gott bin, indem ich in der Wucht meiner Gr\u00f6\u00dfe mich an Pharao zeige, trotz seiner Wagen und seiner Reiter. <sup>19<\/sup>Der Engel Gottes, der vor Jisraels Lager herging, brach sodann auf und ging hinter sie. Es zog auch die Wolkens\u00e4ule vor ihnen weg und stellte sich hinter sie. <sup>20<\/sup>Sie kam zwischen das Lager Mizrajims und das Lager Jisraels, und so war dort die Wolke und die Finsternis auch, da Er die Nacht erleuchtete. Es kam einer dem andern die ganze Nacht nicht nahe. <sup>21<\/sup>Da neigte Mosche seine Hand \u00fcber das Meer, und Gott f\u00fchrte das Meer durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer zum Trocknen; die Wasser wurden gespalten. <sup>22<\/sup>Jisraels S\u00f6hne kamen hinein ins Meer im Trocknen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zu ihrer Rechten und zu ihrer Linken. <sup>23<\/sup>Die Mizrer verfolgten und kamen ihnen nach, alle Rosse Pharaos, seine Wagen und seine Reiter, ins Meer hinein. <sup>24<\/sup>In der Morgenwache war es, da schaute Gott hinab zum Lager Mizrajims durch eine Feuer- und Wolkens\u00e4ule, und brachte Mizrajims Lager in Verwirrung. <sup>25<\/sup>Er trennte die R\u00e4der seiner Wagen und f\u00fchrte es mit Schwere. Da sprach Mizrajim: Ich will fliehen vor Jisrael, denn Gott streitet f\u00fcr sie gegen Mizrajim. <sup>26<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Neige deine Hand \u00fcber das Meer, so werden die Wasser \u00fcber Mizrajim, \u00fcber seine Wagen und seine Reiter zur\u00fcckkehren. <sup>27<\/sup>Mosche neigte seine Hand \u00fcber das Meer, das Meer kehrte um die Morgenwende zu seinem Urstande zur\u00fcck, die Mizrer flohen ihm entgegen: da sch\u00fcttete Gott Mizrajim in das Meer hin. <sup>28<\/sup>So kehrten f\u00fcr das ganze Heer Pharaos, das ihnen nach in das Meer gefolgt, die Wasser zur\u00fcck und bedeckten die Wagen und die Reiter, so dass selbst nicht einer von ihnen \u00fcbrig blieb, <sup>29<\/sup>und Jisraels S\u00f6hne gingen auf dem trocknen Grunde mitten durchs Meer, und die Wasser waren ihnen eine Mauer zu ihrer Rechten und zu ihrer Linken! <sup>30<\/sup>So rettete Gott an diesem Tage Jisrael von Mizrajims Hand, und Jisrael sah Mizrajim tot an des Meeres Ufer. <sup>31<\/sup>Da aber Jisrael die gro\u00dfe Hand sah, welche Gott an Mizrajim ge\u00fcbt, f\u00fcrchtete das Volk Gott, und vertraute Gott und seinem Diener Mosche.<\/p><h2 id=\"kapitel-15\">Kapitel 15<\/h2><p><sup>1<\/sup>Damals sang Mosche und Jisraels S\u00f6hne Gott diesen Gesang; sie sprachen: Gott m\u00f6chte ich singen, wie hoch, wie hoch Er gewesen, Ro\u00df und Reiter hat Er ins Meer geschleudert! <sup>2<\/sup>Mein Sieg und Sang ist Gott, das ward mir zur Rettung; Der ist fortan mein Gott, ihm will ich St\u00e4tte sein. Er war bereits meines Vaters Gott, ich will ihn erh\u00f6hen. <sup>3<\/sup>Gott ist ein Kriegsmamn, Gott hei\u00dft er! <sup>4<\/sup>Pharaos Wagen und sein Heer hat Er ins Meer geschleudert, und die Auserlesensten seiner Obern wurden ins Schilfmeer hineingesenkt! <sup>5<\/sup>Fluten bedecken sie nun, sie sind in Schattengr\u00fcnde wie ein Stein hinabgefahren. <sup>6<\/sup>Deine Rechte, Gott, die sich in dieser Kraft machteinzig gezeigt, deine Rechte, Gott, schreckt fortan jeden Feind. <sup>7<\/sup>In deiner Hoheit \u00dcberma\u00df zertr\u00fcmmerst du, die wider dich sich aufrichten; hieltest du deinen Zorn nicht zur\u00fcck, verzehrte er sie wie Stroh! <sup>8<\/sup>Und durch den Wind deines Verlangens hatten sich doch Wasser get\u00fcrmt, waren Flie\u00dfende doch scheu wie eine Mauer zur\u00fcckgestanden, waren doch Fluten im Herzen des Meeres geronnen! <sup>9<\/sup>Und es sprach darum der Feind: Ich setze nach, erreiche, verteile Beute; s\u00e4ttigen soll sich an ihnen mein Verlangen; ich z\u00fccke mein Schwert, meine Hand erobert sie zur\u00fcck! <sup>10<\/sup>Da wehtest du mit deinem Winde, es deckte sie das Meer; schattig tief sanken sie wie Blei in m\u00e4chtig wogende Wasser. <sup>11<\/sup>Wer ist wie du unter den G\u00f6ttern, Gott! Wer wie du machteinzig in Heiligkeit! Gef\u00fcrchtet in Tatenliedern, Wundervollbringer! <sup>12<\/sup>Du strecktest deine Rechte \u2014 es: verschlingt sie die Erde. <sup>13<\/sup>Dies Volk aber, das du erl\u00f6set, hattest du mit deiner Liebe zum Ziele gef\u00fchrt, hattest es mit deiner unwiderstehlichen Macht deiner heiligen St\u00e4tte zugeleitet. <sup>14<\/sup>Schon hatten V\u00f6lker geh\u00f6rt und beben, krei\u00dfende Angst hatte schon Plescheths Bewohner gefasst; <sup>15<\/sup>nun aber wurden Edoms Heerf\u00fchrer best\u00fcrzt, Moabs M\u00e4chtige ergreift Zittern, aufgel\u00f6st sind alle Bewohner Kenaans. <sup>16<\/sup>Es f\u00e4llt \u00fcber sie Schrecken und Angst, \u2014 wenn dein Arm sich gro\u00df zeigt, verstummen sie wie Stein, bis hin\u00fcber ist, Gott, dein Volk, hin\u00fcber dies Volk, das du erkaufest! <sup>17<\/sup>Du bringest sie heim, du pflanzest sie ein in das Gebirge deines Erbes, die f\u00fcr dein Weilen bereite St\u00e4tte, die, Gott, du erzielt, das Heiligtum, Gott, das deine H\u00e4nde gegr\u00fcndet. \u2014 <sup>18<\/sup>Gott wird in alle Ewigkeit hin regieren; <sup>19<\/sup>denn Pharaos Ro\u00df mit seinen Wagen und mit seinen Reitern ist ins Meer gekommen, da f\u00fchrte Gott \u00fcber sie des Meeres Wasser zur\u00fcck, und Jisraels S\u00f6hne gingen in Trockenem mitten im Meere! <sup>20<\/sup>Mirjam, die Prophetin, Aharons Schwester, nahm die Pauke in die Hand, und ihr nach zogen alle Frauen hinaus mit Pauken und mit Reigen. <sup>21<\/sup>Da entgegnete ihnen Mirjam: Singet Gott, wie hoch, wie hoch er gewesen, Ro\u00df und Reiter hat er ins Meer geschleudert. <sup>22<\/sup>Mosche lie\u00df Jisrael vom Schilfmeere aufbrechen, und sie zogen hinaus in die W\u00fcste Schur. Sie gingen drei Tage in der W\u00fcste und fanden kein Wasser. <sup>23<\/sup>Sie kamen nach Mara und konnten von Mara keine Wasser trinken, weil sie bitter waren; darum nannte es den Ort Mara. <sup>24<\/sup>Es murrte das Volk \u00fcber Mosche und sprach: Was sollen wir trinken? <sup>25<\/sup>Er schrie auf zu Gott, und Gott lehrte ihn ein Holz, das warf er in die Wasser und die Wasser wurden s\u00fc\u00df. Dort gr\u00fcndete Er ihm Gesetz und Recht und dort erprobte es sie. <sup>26<\/sup>Er sprach: Wenn du nur auf die Stimme Gottes, deines Gottes, h\u00f6ren und, was in seinen Augen gerade ist, tun wirst, und wirst dein Ohr seinen Geboten hingeben und wirst alle seine Gesetze wahren: so werde ich all\u2019 das Leid, das ich in Mizrajim verh\u00e4ngt, \u00fcber dich nicht verh\u00e4ngen; denn ich, Gott, bin dein Arzt. <sup>27<\/sup>Sie kamen nach Elim und dort waren zw\u00f6lf Wasserquellen und siebzig Dattelb\u00e4ume, sie lagerten dort am Wasser.<\/p><h2 id=\"kapitel-16\">Kapitel 16<\/h2><p><sup>1<\/sup>Von Elim brachen sie auf und sie kamen, die ganze Gemeine der S\u00f6hne Jisraels, zur W\u00fcste Sin, die zwischen Elim und Sinai ist, am f\u00fcnfzehnten Tage des zweiten Monats nach ihrem Auszuge aus Mizrajim. <sup>2<\/sup>Da murrte die ganze Gemeine der S\u00f6hne Jisraels \u00fcber Mosche und Aharon in der W\u00fcste, <sup>3<\/sup>und S\u00f6hne Jisraels sagten zu ihnen: Wer g\u00e4be, wir w\u00e4ren durch Gottes Hand im Lande Mizrajim gestorben, w\u00e4hrend wir am Fleischtopf sa\u00dfen, w\u00e4hrend wir Brot zur S\u00e4ttigung a\u00dfen; denn ihr habt uns in diese W\u00fcste hinausgef\u00fchrt, diese ganze Menge durch Hunger sterben zu lassen. <sup>4<\/sup>Gott aber sprach zu Mosche: Siehe, ich bin schon im Begriff, euch Brot vom Himmel regnen zu lassen; das Volk wird hinausgehen und t\u00e4glich das T\u00e4gliche sammeln, damit ich es erprobe, ob es in meiner Lehre gehen wird oder nicht. <sup>5<\/sup>Und es wird am sechsten Tage sich begeben, da werden sie, was sie heimbringen, zubereiten, und dann wird es doppelt das sein, was sie Tag f\u00fcr Tag sammeln. <sup>6<\/sup>Da sprach Mosche und Aharon zu allen S\u00f6hnen Jisraels: Abends werdet ihr erkennen, da\u00df Gott euch aus dem Lande Mizrajim hinausgef\u00fchrt, <sup>7<\/sup>und morgens werdet ihr die Herrlichkeit Gottes sehen, obgleich er euer Murren wider Gott geh\u00f6rt. Wir aber, was sind wir, dass ihr \u00fcber uns Murren anregt! <sup>8<\/sup>Mosche aber sprach: Wenn Gott euch abends Fleisch zu essen gibt und Brot am Morgen zur S\u00e4ttigung, wenn Gott euer Murren h\u00f6rt, das ihr \u00fcber Ihn anregt, \u2014 was sind da wir! Nicht \u00fcber uns ergeht euer Murren, sondern \u00fcber Gott. <sup>9<\/sup>Darauf sprach Mosche zu Aharon: Sage der ganzen Gemeine der S\u00f6hne Jisraels: Tretet vor Gott hin! denn Er hat euer Murren geh\u00f6rt! <sup>10<\/sup>Und es war, wie Aharon zur ganzen Gemeine der S\u00f6hne Jisraels redete und sie sich der W\u00fcste zuwendeten: siehe, da war die Herrlichkeit Gottes in der Wolke sichtbar. <sup>11<\/sup>Und Gott sprach zu Mosche: <sup>12<\/sup>Ich habe das Murren der S\u00f6hne Jisraels geh\u00f6rt, sprich zu ihnen: Zwischen den beiden Abenden sollt ihr Fleisch essen und am Morgen euch an Brot s\u00e4ttigen, und sollt erkennen, dass Ich, Gott, euer Gott bin. <sup>13<\/sup>Es war am Abend, da kam der Selaw herauf und bedeckte das Lager, und am Morgen war ein Tauniederschlag rings um das Lager. <sup>14<\/sup>Der Tauniederschlag stieg in die H\u00f6he, siehe, da war auf der Fl\u00e4che der W\u00fcste etwas Feines, v\u00f6llig Enthiilltes, fein wie der Reif auf der Erde. <sup>15<\/sup>Jisraels S\u00f6hne sahen es, und sagten einer zum andern: Eine Gabe (Man) ist es! denn sie wussten nicht, was es war. Mosche aber sprach zu ihnen: Es ist das Brot, das Gott euch zur Nahrung gegeben. <sup>16<\/sup>Dies ists, was Gott geboten: sammelt davon jeder nach Bed\u00fcrfnis seiner Nahrung; ein Omer f\u00fcr den Kopf nach der Zahl eurer Seelen nehmet jeder f\u00fcr die Glieder seines Zeltes. <sup>17<\/sup>Jisraels S\u00f6hne taten also; sie sammelten, der eine viel, der andere wenig. <sup>18<\/sup>Da sie es aber mit dem Omer ma\u00dfen, da hatte, der viel gesammelt hatte, nichts \u00fcbrig, und der wenig gesammelt hatte, nicht zu wenig, jeder hatte nach Bed\u00fcrfnis seine Nahrung gesammelt. <sup>19<\/sup>Mosche sprach zu ihnen: Keiner lasse davon bis zum Morgen \u00fcbrig. <sup>20<\/sup>Einige h\u00f6rten aber nicht auf Mosche und lie\u00dfen davon bis zum Morgen \u00fcbrig. Da erhob es sich in W\u00fcrmer und ward faul; Mosche z\u00fcrnte \u00fcber sie. <sup>21<\/sup>So sammelten sie es jeden Morgen, jeder nach Bed\u00fcrfnis seiner Nahrung; ward die Sonne hei\u00df, so schmolz es. <sup>22<\/sup>Da war es, am sechsten Tage, hatten sie doppeltes Brot, zwei Omer f\u00fcr jeden, gesammelt; es kamen alle die F\u00fcrsten der Gemeine und berichteten es Mosche. <sup>23<\/sup>Da sagte er ihnen: Das ist, was Gott bereits gesprochen, ein den Gott heiligen Sabbat begehender Werkstillstand ist morgen; was ihr backen wollt, backet; was ihr kochen wollt, kochet; und lasset alles, was \u00fcbrig bleibt, euch zur Aufbewahrung liegen bis zum Morgen. <sup>24<\/sup>Sie lie\u00dfen es bis zum Morgen liegen, wie Mosche befohlen hatte, und es ward nicht faul und kein Wurm war daran. <sup>25<\/sup>Da sagte Mosche: Esset es heute! Denn heute ist Gott ein Sabbat! Heute werdet ihr es nicht auf dem Felde finden! <sup>26<\/sup>Sechs Tage sollt ihr es einsammeln, und am siebten Tage ist Sabbat, an dem nichts wird. <sup>27<\/sup>Gleichwohl waren am siebten Tage von dem Volke hinausgegangen zu sammeln, sie fanden aber nichts. <sup>28<\/sup>Darauf sprach Gott zu Mosche: Wie lange weigert ihr euch, meine Gebote und Lehren zu h\u00fcten? <sup>29<\/sup>Sehet, dass Gott euch den Sabbat gegeben hat, darum gibt Er euch am sechsten Tage Brot f\u00fcr zwei Tage. Bleibet jeder wo er ist, keiner gehe aus seinem Orte am siebten Tage! <sup>30<\/sup>Da hielt das Volk mit aller T\u00e4tigkeit inne am siebten Tage. <sup>31<\/sup>Das Haus Jisraels nannte es Man; es war wie Gadsamen wei\u00df, und schmeckte wie feinstes Mehl mit Honig. <sup>32<\/sup>Mosche sagte: Dies ist es, was Gott geboten: ein Omer voll davon bleibe f\u00fcr eure Nachkommen zur Bewahrung, damit sie das Brot sehen, welches ich euch in der W\u00fcste essen lie\u00df, als ich euch aus dem Lande Mizrajim f\u00fchrte. <sup>33<\/sup>Zu Aharon aber sagte Mosche: Nimm eine K\u00fchlflasche und gib darin ein Omer voll Man und lege es vor Gott nieder zur Bewahrung f\u00fcr eure Nachkommen. <sup>34<\/sup>Wie Gott Mosche geboten hatte, legte es Aharon vor das Zeugnis zur Bewahrung nieder. <sup>35<\/sup>Jisraels S\u00f6hne a\u00dfen das Man vierzig Jahre, bis sie zu einem bewohnten Lande kamen; das Man a\u00dfen sie, bis sie zur Grenze des Landes Kenaan kamen. <sup>36<\/sup>Das Omer ist ein Zehntel vom Epha.<\/p><h2 id=\"kapitel-17\">Kapitel 17<\/h2><p><sup>1<\/sup>Es zog die ganze Gemeine der S\u00f6hne Jisraels von der W\u00fcste Sin nach ihren Z\u00fcgen auf Gottes Gehei\u00df; sie lie\u00dfen sich in Residim nieder, da war kein Wasser f\u00fcr das Trinken des Volkes. <sup>2<\/sup>Da haderte das Volk mit Mosche und sie sprachen: Gebet uns Wasser, dass wir trinken! Mosche sagte zu ihnen: Was hadert ihr mit mir! Was versuchet ihr Gott! <sup>3<\/sup>Als aber das Volk dort nach dem Wasser durstig ward, da murrte das Volk \u00fcber Mosche, und es sprach: Warum denn hast du uns aus Mizrajim heraufgef\u00fchrt, mich und meine Kinder und meine Herden durch den Durst umkommen zu lassen! <sup>4<\/sup>Mosche schrie zu Gott: Was soll ich diesem Volke tun! Ein wenig noch, so steinigen sie mich. <sup>5<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Ziehe dem Volke voraus und nimm mit dir von den \u00c4ltesten Jisraels; den Stab aber, mit dem du den Fluss geschlagen hast, nimm in deine Hand und gehe. <sup>6<\/sup>Siehe, ich stehe dort vor dir auf dem Felsen zu Choreb, schlage an den Felsen, so werden daraus Wasser herauskommen und das Volk wird trinken. Mosche tat also vor den Augen der \u00c4ltesten Jisraels. <sup>7<\/sup>Er nannte den Ort: Versuchung und Hader, wegen des Haders der S\u00f6hne Jisraels und weil sie Gott versuchten und sprachen: Ob wohl Gott in unserer Mitte ist, oder nicht? <sup>8<\/sup>Es kam Amalek und k\u00e4mpfte mit Jisrael in Refidim. <sup>9<\/sup>Da sprach Mosche zu Jehoschua: W\u00e4hle uns M\u00e4nner und gehe hinaus, k\u00e4mpfe mit Amalek. Morgen stehe ich auf dem Gipfel des H\u00fcgels, den Stab Gottes in meiner Hand. <sup>10<\/sup>Jehoschua tat, wie ihm Mosche gesagt hatte, mit Amalek zu k\u00e4mpfen. Mosche, Aharon und Chur waren zum Gipfel des H\u00fcgels hinangegangen. <sup>11<\/sup>Und es war, wenn Mosche seine Hand in der H\u00f6he hielt, siegte Jisrael, und wenn er seine Hand ruhen lie\u00df, siegte Amalek. <sup>12<\/sup>Mosches H\u00e4nde wurden schwer, da nahmen sie einen Stein, legten ihn ihm unter, und er setzte sich darauf. Aharon und Chur st\u00fctzten seine H\u00e4nde, der eine von hier, der andere von dort; so blieben seine H\u00e4nde Ausdruck des Vertrauens, bis die Sonne unterging. <sup>13<\/sup>Jehoschua schw\u00e4chte Amalek und sein Volk mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes. <sup>14<\/sup>Gott sprach zu Mosche: Schreibe dies zum Ged\u00e4chtnis in das Buch, und gib es auch in Jehoschuas Ohren, dass ich Amaleks Ged\u00e4chtnis g\u00e4nzlich von unter dem Himmel forttilgen werde. <sup>15<\/sup>Da baute Mosche einen Altar und nannte ihn: Gott ist mein Panier! <sup>16<\/sup>Er sprachs; denn die Waltung auf Gottes Thron hei\u00dft: Krieg f\u00fcr Gott wider Amalek von Geschlecht zu Geschlecht.<\/p><h2 id=\"kapitel-18\">Kapitel 18<\/h2><h3 id=\"jitro\">Jitro<\/h3><p><sup>1<\/sup>Jithro, Priester zu Midjan, Mosches Schwiegervater, h\u00f6rte alles, was Gott f\u00fcr Mosche und f\u00fcr sein Volk Jisrael getan, da\u00df Gott Jisrael aus Mizrajim gef\u00fchrt. <sup>2<\/sup>Da nahm Jithro, Mosches Schwiegervater, Zippora, Mosches Frau, nachdem sie wieder heimgeschickt worden war, <sup>3<\/sup>und ihre beiden S\u00f6hne, deren einer Gerschom hie\u00df, denn er hatte gesprochen: Fremdling war ich in einem mir fremden Lande, <sup>4<\/sup>und der andere Elieser: denn meines Vaters Gott ist in meiner Hilfe und hat mich von dem Schwerte Pharaos gerettet. <sup>5<\/sup>Es kam Jithro, Mosches Schwiegervater und seine S\u00f6hne und seine Frau zu Mosche in die W\u00fcste hin, in welcher er lagerte, bis zum Gottesberge. <sup>6<\/sup>Er lie\u00df Mosche sagen: Ich, dein Schwiegervater Jithro, komme zu dir und deine Frau und ihre beiden S\u00f6hne mit ihr. <sup>7<\/sup>Da ging Mosche seinem Schwiegervater entgegen, b\u00fcckte sich und k\u00fcsste ihn, sie fragten einer nach des andern Wohl und gingen ins Zelt. <sup>8<\/sup>Mosche erz\u00e4hlte seinem Schwiegervater alles, was Gott an Pharao und an Mizrajim in Veranlassung Jisraels getan; alle die M\u00fchseligkeit, die sie auf dem Wege getroffen, und wie Gott sie gerettet. <sup>9<\/sup>Jithro freute sich \u00fcber all das Gute, welches Gott an Jisrael getan, da\u00df Er es aus der Hand Mizrajims gerettet, <sup>10<\/sup>und es sprach Jithro: Gesegnet sei Gott, der euch aus Mizrajims Hand und aus Pharaos Hand gerettet, der das Volk aus dem Joche der Hand Mizrajims gerettet! <sup>11<\/sup>Jetzt habe ich erkannt, dass Gott gr\u00f6\u00dfer als alle G\u00f6tter ist; denn ich erkannte ihn gerade in dem, was sie \u00fcber sie V\u00f6ses ersonnen hatten. <sup>12<\/sup>Jithro, Mosches Schwiegervater, weihte Gott ein Emporopfer und Mahlopfer, und Aharon, sowie alle \u00c4ltesten Jisraels, kam mit dem Schwiegervater Mosches vor Gott zu speisen. V. <sup>13<\/sup>Am andern Tage sa\u00df Mosche das Volk zu richten, und es stand das Volk um Mosche von dem Morgen bis zum Abend. <sup>14<\/sup>Mosches Schwiegervater sah alles, was er dem Volke leistete und sprach: Was ist dies, das du dem Volke leistest? Warum sitzest du allein, und das ganze Volk steht um dich, von morgens bis abends? <sup>15<\/sup>Mosche erwiderte seinem Schwiegervater: Es kommt das Volk zu mir, Gott zu suchen. <sup>16<\/sup>Wenn sie ein Anliegen haben, kommt es zu mir. Ich habe zu richten zwischen dem Einen und seinem N\u00e4chsten. Ich habe die Gesete Gottes und seine Lehren bekannt zu machen. <sup>17<\/sup>Mosches Schwiegervater sagte zu ihm: Was du tust, ist nicht gut. <sup>18<\/sup>Du musst notwendig erm\u00fcden, du sowohl, als auch dieses Volk, das bei dir ist; denn die Sache ist dir zu schwer, du kannst sie nicht allein ausf\u00fchren. <sup>19<\/sup>Nun h\u00f6re auf meine Stimme, ich rate dir, und Gott wird mit dir sein: sei du f\u00fcr das Volk Gott gegen\u00fcber und bringe du die Anliegen zu Gott; <sup>20<\/sup>und du musst ihnen auch die Gesetze und die Lehren beleuchten, und ihnen den Weg bekannt machen, in welchen sie eingehen, und das Tun, das sie vollbringen sollen; <sup>21<\/sup>aber ersehe du auch aus dem ganzen Volke M\u00e4nner von T\u00fcchtigkeit, gottesf\u00fcrchtige, M\u00e4nner von Wahrheit, die Gewinnst hassen, und setze \u00fcber sie F\u00fcrsten aus Tausenden, F\u00fcrsten aus Hunderten, F\u00fcrsten aus F\u00fcnfzigen, F\u00fcrsten aus Zehnen. <sup>22<\/sup>Diese richten das Volk zu jeder Zeit, und sei es also: jede gro\u00dfe Angelegenheit bringen sie zu dir, jede kleine richten sie; erleichtere dir die Last und lasse sie mit dir tragen. <sup>23<\/sup>Wenn du dieses tust, so kann dir Gott seine Befehle erteilen und du kannst bestehen, und auch dieses ganze Volk wird, jeder in Frieden, auf die ihm geb\u00fchrende Stelle kommen. <sup>24<\/sup>Mosche h\u00f6rte auf die Stimme seines Schwiegervaters und tat alles, was er gesagt hatte. <sup>25<\/sup>Mosche w\u00e4hlte die t\u00fcchtigsten M\u00e4nner aus ganz Israel aus und ernannte sie zu H\u00e4uptern \u00fcber das Volk: F\u00fcrsten aus Tausenden, F\u00fcrsten aus Hunderten, F\u00fcrsten aus F\u00fcnfzigen und F\u00fcrsten aus Zehnen. <sup>26<\/sup>Diese hatten das Volk zu jeder Zeit zu richten; eine schwierige Sache brachten sie zu Mosche, jede leichtere Sache entschieden sie. <sup>27<\/sup>Mosche entlie\u00df seinen Schwiegervater und er ging wieder in seine Heimat.<\/p><h2 id=\"kapitel-19\">Kapitel 19<\/h2><p><sup>1<\/sup>Am dritten Neumond nach dem Auszuge der S\u00f6hne Jisraels aus dem Lande Mizrajim, an demselben Tage waren sie in die W\u00fcste Sinai gekommen; <sup>2<\/sup>sie zogen n\u00e4mlich von Refidim, lamen in die W\u00fcste Sinai, schlugen ihr Lager in der W\u00fcste auf, und Jisrael lagerte dort dem Berge gegen\u00fcber. <sup>3<\/sup>Mosche aber war hinan gegangen zu Gott hin, da rief ihm Gott vom Berge zu: Also sage dem Hause Jaakobs und stelle den S\u00f6hnen Jisraels vor: <sup>4<\/sup>Ihr habt gesehen, was ich an Mizrajim getan, w\u00e4hrend ich euch auf Adlerfl\u00fcgel hob und euch zu mir brachte. <sup>5<\/sup>Und nun, wenn ihr auf meine Stimme ernstlich h\u00f6ren und meinen Bund h\u00fcten wollet, so m\u00fcsst ihr mehr als alle V\u00f6lker mir ausschlie\u00dflich angeh\u00f6ren, denn mein ist die ganze Erde. <sup>6<\/sup>Ihr aber sollt mir ein Reich von Priestern und ein heilig Volk sein! Dies sind die Worte, die du zu Jisraels S\u00f6hnen sprechen sollst. <sup>7<\/sup>Mosche kam, berief die \u00c4ltesten des Volkes und legte ihnen alle diese Worte vor, die ihm Gott aufgetragen. <sup>8<\/sup>Das ganze Volk antwortete einstimmig und sprach: Alles, was Gott gesprochen, wollen wir thun. Mosche brachte die Worte des Volkes zur\u00fcck zu Gott. <sup>9<\/sup>Gott sprach darauf zu Mosche: Siehe, ich komme zu dir in einer Verdichtung der Wolke, damit das Volk h\u00f6re, wenn ich mit dir rede, und so werden sie auch dir f\u00fcr immer vertrauen. Mosche hielt Gott die Worte des Volkes entgegen. <sup>10<\/sup>Gott aber sprach zu Mosche: Gehe zum Volke und heilige sie heute und morgen, und lasse sie ihre Kleider waschen. <sup>11<\/sup>Lasse sie zum dritten Tage bereit sein; denn am dritten Tage wird Gott vor den Augen des ganzen Volkes auf den Berg Sinai sich hinablassen. <sup>12<\/sup>Umgrenze das Volk ringsum und sage ihm: H\u00fctet euch wohl, den Berg zu besteigen oder auch nur einen Teil davon zu ber\u00fchren! Jeder, der den Verg anr\u00fchrt, soll get\u00f6tet werden. <sup>13<\/sup>Dass ihn keine Hand ber\u00fchre! Denn gesteinigt soll er werden, oder nur hinabgest\u00fcrzt, sei es Vieh oder Mann, er soll nicht leben bleiben; wenn das Entlassungshorn seine T\u00f6ne dehnt, d\u00fcrfen sie wieder den Berg ersteigen. <sup>14<\/sup>Mosche ging vom Berge hinab zum Volke, heiligte das Volk, und sie wuschen ihre Kleider. <sup>15<\/sup>Er aber sprach zum Volke: Seid auf drei Tage bereit; nahet euch keinem Weibe. <sup>16<\/sup>Und es war am dritten Tage, als der Morgen ward, da waren Donner und Blitze und eine schwere Wolke auf dem Verge und ein \u00fcberaus starker Schofarton. Alles Volk, das im Lager war, erbebte. <sup>17<\/sup>Mosche f\u00fchrte das Volk hinaus, Gott entgegen aus dem Lager; sie stellten sich aufrecht im Talgrund des Berges. <sup>18<\/sup>Der Berg Sinai dampfte ganz, deswegen weil Gott auf ihn im Feuer sich hinabgelassen. Sein Dampf stieg auf wie der Dampf des Kalkofens, und der ganze Berg erzitterte sehr. <sup>19<\/sup>Und w\u00e4hrend der Schofarton immer fortfuhr und st\u00e4rker wurde, sprach Mosche, und Gott antwortete ihm laut. <sup>20<\/sup>Gott lie\u00df sich hinab auf den Berg Sinai, hin zu dem Gipfel des Berges, und Gott rief Mosche hin zu dem Gipfel des Berges, und Mosche stieg hinan. <sup>21<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Gehe hinab, warne das Volk, dass sie nicht durchbrechen zu Gott hin, um zu sehen, es k\u00f6nnte viel von ihm fallen. <sup>22<\/sup>Und auch die Priester, die zu Gott hintreten, sollen an ihre Heiligung denken, sonst k\u00f6nnte Gott \u00fcber sie Verderben senden. <sup>23<\/sup>Mosche erwiderte Gott: Es kann das Volk nicht zum Berge Sinai hinansteigen, denn du hast uns gewarnt: umgrenze den Berg und heilige ihn! <sup>24<\/sup>Da sprach Gott zu ihm: Geh hinab, und komme du wieder herauf und Aharon mit dir; die Priester aber und das Volk sollen nicht durchbrechen zu Gott hinanzusteigen, er k\u00f6nnte sonst Verderben unter sie senden. <sup>25<\/sup>Mosche stieg hinab zum Volke und sagte es ihnen.<\/p><h2 id=\"kapitel-20\">Kapitel 20<\/h2><p><sup>1<\/sup>Da sprach Gott alle diese Worte: <sup>2<\/sup>Ich, \u05d3\u05f3, sei dein Gott, der ich dich aus dem Lande Mizrajim, aus dem Sklavenhause hinausgef\u00fchrt. <sup>3<\/sup>Es soll dir nicht ein anderer Gott sein vor meinem Angesichte. <sup>4<\/sup>Mache dir nicht in Bild, noch in irgend einer Darstellung, was im Himmel in der H\u00f6he, was auf Erden in der Tiefe, oder was im Wasser ist tief unter der Erde, <sup>5<\/sup>wirf dich ihnen nicht hin und diene ihnen nicht; denn ich, \u05d3\u05f3, dein Gott, bin ein sein ausschlie\u00dfendes Recht fordernder Gott, denke die S\u00fcnde von Eltern an Kindern, an dritten und an vierten Geschlechtern, denen, die mich hassen, <sup>6<\/sup>und \u00fcbe Liebe Tausenden, denen die mich lieben, und denen, die meine Gebote h\u00fcten. <sup>7<\/sup>Nimm nicht den Namen \u05d3\u05f3 deines Gottes zum Gleichg\u00fcltigen auf dich; denn es l\u00e4sst Gott den nicht frei, der seinen Namen zum Gleichg\u00fcltigen auf sich nimmt. <sup>8<\/sup>Denke des Sabbattages ihn zu heiligen. <sup>9<\/sup>Sechs Tage diene und schaffe all dein Werk, <sup>10<\/sup>und der siebte Tag ist Sabbat Gott, deinem Gotte. Keinerlei Werk sollst du schaffen, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd, und dein Vieh, und dein Fremder, der in deinen Toren; <sup>11<\/sup>denn sechs Tage hatte Gott den Himmel und die Erde, das Meer und alles, was in ihnen ist, gebildet, als er mit dem siebten Tage ruhte; darum hat Gott den Tag des Sabbats gesegnet, da er ihn heiligte. <sup>12<\/sup>Ehre deinen Vater und deine Mutter; damit lange deine Tage dauern auf dem Boden, den Gott, dein Gott, dir gibt. <sup>13<\/sup>Du sollst nicht morden; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht als L\u00fcgenzeuge wider deinen N\u00e4chsten aussagen. <sup>14<\/sup>Du sollst nicht erl\u00fcsten das Haus deines N\u00e4chsten; du sollst nicht erl\u00fcsten das Weib deines N\u00e4chsten, seinen Knecht, seine Magd, seinen Ochsen, seinen Esel, noch irgend was deinem N\u00e4chsten geh\u00f6rt. <sup>15<\/sup>Und das ganze Volk sah die Stimmen und die Flammen, und den Schofarruf, und den Verg dampfend; das Volk sah und bebte, und stand von ferne \u2014 <sup>16<\/sup>und sie sprachen zu Mosche: Sprich du mit uns, wir wollen h\u00f6ren; m\u00f6ge Gott nicht mit uns sprechen, wir k\u00f6nnten sterben. <sup>17<\/sup>Da erwiderte Mosche dem Volke: F\u00fcrchtet nicht, denn in der Absicht, euch zu erproben, ist Gott in dieser Erscheinung gekommen, und in der Absicht, da\u00df seine Furcht vor eurem Angesicht bleibe, so dass ihr nicht s\u00fcndiget. <sup>18<\/sup>Es blieb das Volk von ferne, und Mosche war hingetreten zu dem Gew\u00f6lke, wo Gott erschienen. <sup>19<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Also sprich zu Jisraels S\u00f6hnen: Ihr habt gesehen, dass ich vom Himmel mit euch gesprochen; <sup>20<\/sup>gestaltet ihr nichts bei mir; G\u00f6tter aus Silber und G\u00f6tter aus Gold sollt ihr euch nicht machen. <sup>21<\/sup>Einen Altar aus Erde sollst du mir machen und darauf deine Emporopfer und Friedenopfer, dein Schaf und dein Rind opfern; an jedem Orte, wo ich meines Namens gedacht wissen will, werde ich zu dir kommen und dich segnen. <sup>22<\/sup>Und wenn du mir einst einen Altar aus Steinen errichten wirst, sollst du sie nicht behauen bauen; denn hast du dein Schwert \u00fcber einen geschwungen, so hast du ihn entweiht. <sup>23<\/sup>Und nicht vermittelst Stufen sollst du zu meinem Altar hinansteigen, so da\u00df deine Bl\u00f6\u00dfe nicht auf ihm enth\u00fcllt werde.<\/p><h2 id=\"kapitel-21\">Kapitel 21<\/h2><h3 id=\"mischpatim\">Mischpatim<\/h3><p><sup>1<\/sup>Dies aber sind die Rechtsordnungen, die du ihnen ausf\u00fchrlich auseinander setzen sollst. <sup>2<\/sup>Wenn du einen ibrischen Knecht kaufst, soll er sechs Jahre dienen; aber im siebten soll er zur Freiheit unentgeltlich hinausgehen. <sup>3<\/sup>Tritt er nur mit seiner Person ein, so geht er auch mit seiner Person hinaus; ist er Gatte einer Frau, so geht seine Frau mit ihm hinaus. <sup>4<\/sup>Gibt ihm sein Herr eine Frau, und sie gebiert ihm S\u00f6hne oder T\u00f6chter, so verbleibt die Frau mit ihren Kindern ihrem Herrn, und er geht mit seiner Person hinaus. <sup>5<\/sup>Sagt aber der Knecht wiederholt: Ich habe meinen Herrn, meine Frau und meine Kinder lieb gewonnen, ich will nicht frei hinausgehen: <sup>6<\/sup>so f\u00fchrt ihn sein Herr zum Gerichte hin, f\u00fchrt ihn hin zu der T\u00fcre oder zu dem Pfosten, es bohrt sein Herr das Ohr ihm mit dem Pfriemen, und er hat ihm dann f\u00fcr immer zu dienen. <sup>7<\/sup>Wenn ein Mann seine Tochter zur Magd verkauft, soll sie nicht wie die Knechte ausgehen. <sup>8<\/sup>Ist sie missf\u00e4llig in den Augen ihres Herrn, der sie sich bedingungsweise zur Ehe bestimmt hat, so hat er ihre Ausl\u00f6sung zu vermitteln; einem ihr fremd bleibenden Kreise hat er nicht die Befugnis sie zu verkaufen, indem er unv\u00e4terlich an ihr handelt. <sup>9<\/sup>Wird er sie aber seinem Sohne zur Ehe bestimmen, so hat er ihr nach Recht der T\u00f6chter zu leisten; <sup>10<\/sup>nimmt er sich auch eine andere, so darf er ihre Kost, ihre Gewandung und den Umgang mit ihr nicht schm\u00e4lern, <sup>11<\/sup>Wenn er keines von diesen dreien ihr bewerkstelligt, so geht sie umsonst hinaus, ohne Entgelt. <sup>12<\/sup>Wer einen Menschen schl\u00e4gt, dass er stirbt, soll get\u00f6tet werden. <sup>13<\/sup>Wer aber nicht dahin gezielt, aber Gott hat ihn seiner Hand zugeschickt, f\u00fcr den werde ich dir einen Ort bestimmen, wohin er fliehen soll. <sup>14<\/sup>Sinnt aber einer \u00fcber den andern, ihn mit bewusstvoller Absicht zu t\u00f6ten, von meinem Altare weg sollst du ihn nehmen zu sterben. <sup>15<\/sup>Auch wer Vater oder Mutter schl\u00e4gt, soll get\u00f6tet werden. <sup>16<\/sup>Und wer einen Menschen stiehlt und verkauft ihn und er war in seiner Hand befunden worden, soll get\u00f6tet werden. <sup>17<\/sup>Und wer Vater oder Mutter flucht, soll get\u00f6tet werden. <sup>18<\/sup>Wenn M\u00e4nner im Streit begriffen sind, und es schl\u00e4gt einer den andern mit einem Steine oder einer Faust, es ist nicht t\u00f6dlich, er kommt aber zu liegen: <sup>19<\/sup>steht er auf und geht auf der Stra\u00dfe auf seiner fr\u00fchern St\u00fctze, so ist der Schl\u00e4ger frei; nur sein Vers\u00e4umnis hat er zu geben, und hat ihn heilen zu lassen. <sup>20<\/sup>Wenn einer seinen Knecht oder seine Magd in der Zucht schl\u00e4gt, und er stirbt unter seiner Hand, soll er ger\u00e4cht werden. <sup>21<\/sup>Jedoch wenn er ein oder zwei Tage noch sich erh\u00e4lt, soll er nicht ger\u00e4cht werden, weil er sein Eigentum ist. <sup>22<\/sup>Wenn M\u00e4nner sich schlagen und treffen eine schwangere Frau, so dass deren Kinder entweichen, es erfolgt aber kein Todesfall, so soll er mit Geld bestraft werden, wenn der Mann der Frau die Auferlegung fordert, und hat sie nach Richterausspruch zu geben. <sup>23<\/sup>Wenn aber ein Todesfall eintritt, so hast du zu geben Leben f\u00fcr Leben. <sup>24<\/sup>Auge Ersatz f\u00fcr Auge, Zahn Ersatz f\u00fcr Zahn; Hand Ersatz f\u00fcr Hand, Fu\u00df Ersatz f\u00fcr Fu\u00df. <sup>25<\/sup>Brand Ersatz f\u00fcr Brand, Wunde Ersatz f\u00fcr Wunde; Geschwulst Ersatz f\u00fcr Geschwulst. <sup>26<\/sup>Wenn jemand das Auge seines Knechtes oder das Auge seiner Magd schl\u00e4gt und vernichtet es, soll er ihn zur Freiheit entlassen als Ersatz seines Auges. <sup>27<\/sup>Und wenn er den Zahn seines Knechtes oder den Zahn seiner Magd ausschl\u00e4gt, soll er ihn zur Freiheit entlassen als Ersatz f\u00fcr seinen Zahn. <sup>28<\/sup>Wenn ein Ochse einen Mann oder eine Frau st\u00f6sst, so dass er stirbt, so muss der Ochse gesteinigt werden und es darf nicht sein Fleisch genossen werden, der Eigent\u00fcmer des Ochsen ist aber frei. <sup>29<\/sup>Ist es aber nun ein st\u00f6\u00dfiger Ochse, dadurch dass er bereits gestern und vorgestern gesto\u00dfen, und es ist dies nun seinem Eigent\u00fcmer bezeugt worden, er t\u00f6tet einen Mann oder eine Frau: so wird der Ochse gesteinigt und auch sein Eigent\u00fcmer ist todesschuldig. <sup>30<\/sup>Wann ihm ein S\u00fchnegeld auferlegt wird, hat er die Ausl\u00f6sung seiner Person zu geben, ganz so wie es ihm auferlegt wird. <sup>31<\/sup>Er mag auch einen Knaben sto\u00dfen, oder ein M\u00e4dchen sto\u00dfen, so ist mit ihm nach diesem Recht zu verfahren. <sup>32<\/sup>St\u00f6\u00dft der Ochse einen Knecht oder eine Magd, so hat er drei\u00dfig Schekel seinem Herrn zu geben, der Ochse aber muss gesteinigt werden. <sup>33<\/sup>Wenn jemand eine Grube \u00f6ffnet, oder wenn jemand eine Grube bereitet und bedeckt sie nicht, und es f\u00e4llt dort ein Ochse oder ein Esel hinein: <sup>34<\/sup>so hat der Herr der Grube zu zahlen, den Wert hat er seinem Eigent\u00fcmer zu erstatten; dessen aber ist das Tote. <sup>35<\/sup>Wenn der Ochse eines Mannes den Ochsen seines N\u00e4chsten st\u00f6\u00dft, so dass er stirbt, so verkaufen sie den lebenden Ochsen und teilen sich seinen Wert und auch den toten teilen sie sich. <sup>36<\/sup>Oder es ist nun erkannt, dass er ein st\u00f6\u00dfiger Ochse ist, dadurch, dass er auch gestern und vorgestern gesto\u00dfen, und es h\u00fctet ihn fortan sein Eigent\u00fcmer nicht: so hat er voll zu ersetzen Ochsen f\u00fcr Ochsen, der tote aber bleibt sein. <sup>37<\/sup>Wenn ein Mann einen Ochsen oder ein Schaf stiehlt und hat es geschlachtet oder hat es verkauft, so soll er f\u00fcnf Rinder zahlen zum Ersatz des Ochsen und vier Schafe zum Ersatz des Schafes.<\/p><h2 id=\"kapitel-22\">Kapitel 22<\/h2><p><sup>1<\/sup>Wenn im Einbruch der Dieb befunden wird und wird geschlagen, dass er stirbt, so ist seinetwegen keine Blutschuld. <sup>2<\/sup>Hat die Sonne \u00fcber ihm getagt, so ist Blutschuld seinetwegen. Zum Ersatz ist er verpflichtet; hat er nichts, so wird er f\u00fcr seinen Diebstahl verkauft. <sup>3<\/sup>Wird jedoch der Diebstahl in seinem Besitz aufgefunden, so hat er \u2014 sei es Ochs, Esel, Schaf, vollst\u00e4ndig, und zwar zwiefach zu zahlen. <sup>4<\/sup>Wenn jemand ein Feld oder einen Weinberg durch Vieh besch\u00e4digen l\u00e4sst, er l\u00e4sst entweder sein Vieh herrenlos laufen, oder l\u00e4sst sein Vieh fressen in dem Felde eines andern, so hat er das Beste seines Feldes und das Beste seines Weinberges zum Ersatz zu geben. <sup>5<\/sup>Wenn Feuer hinausgeht und findet D\u00f6rner, und es wird Getreidehaufen oder stehendes Getreide oder der Acker verzehrt, so hat derjenige, der den Brand angez\u00fcndet, vollen Ersatz zu leisten. <sup>6<\/sup>Wenn ein Mann seinem N\u00e4chsten Geld oder Ger\u00e4te zu h\u00fcten gibt, und es soll aus dem Hause des Mannes gestohlen worden sein: wird der Dieb gefunden, so hat er zwiefach zu ersetzen. <sup>7<\/sup>Wird der Dieb nicht gefunden, so hat er sich als Herr des Hauses Gott nahe zu stellen, wenn er nicht an das Gut seines N\u00e4chsten seine Hand gestreckt hat, <sup>8<\/sup>( \u2014 \u00fcber jede Anschuldigung, \u00fcber Ochs, \u00fcber Esel, \u00fcber Schaf, \u00fcber Gewand, \u00fcber jedes verlorene Gut, hinsichtlich deren er sagt, dass es dies sei, hat beider Wort bis zu Gott zu kommen \u2014) finden ihn dann Richter schuldig, so hat er zwiefach seinem N\u00e4chsten zu ersetzen. <sup>9<\/sup>Wenn ein Mann seinem N\u00e4chsten einen Esel oder einen Ochsen oder ein Schaf oder irgend ein Tier zu h\u00fcten gibt, und es ist gestorben oder gebrochen oder gewaltsam weggef\u00fchrt ohne Augenzeugen: <sup>10<\/sup>so hat ein Gotteseid zwischen sie beide einzutreten, wenn er nicht seine Hand an das Gut seines N\u00e4chsten gestreckt hat, den hat dessen Eigent\u00fcmer entgegenzunehmen, zu ersetzen hat er nicht. <sup>11<\/sup>Wenn es aber irgendwie ihm entwendet wird, so hat er es dessen Eigent\u00fcmer zu ersetzen. <sup>12<\/sup>Wenn es aber irgendwie zerrissen worden, so hat er den Fall durch Zeugnis vorzubringen: das Zerrissene hat er nicht zu ersetzen. <sup>13<\/sup>Wenn ein Mann von seinem N\u00e4chsten leiht, und es wird gebrochen oder stirbt: ist dessen Eigent\u00fcmer nicht bei ihm, so hat er es voll zu ersetzen. <sup>14<\/sup>War aber dessen Eigent\u00fcmer bei ihm, so hat er es nicht zu ersetzen. War es ein Gemietetes, so war, es f\u00fcr sein Mietgeld gekommen. <sup>15<\/sup>Wenn jemand eine Jungfrau, die nicht einem Manne angetraut ist, verf\u00fchrt und legt sich zu ihr, so soll er sie sich zur Frau erwerben. <sup>16<\/sup>Wenn aber ihr Vater sich weigert, sie ihm zu geben, so soll er so viel Silber zuw\u00e4gen, wie das Ehegut der Jungfrauen. <sup>17<\/sup>Eine Zauberin sollst du nicht leben lassen. <sup>18<\/sup>Wer bei einem Tiere liegt, soll get\u00f6tet werden. <sup>19<\/sup>Wer den G\u00f6ttern \u2014 wer nicht ausschlie\u00dflich Gott allein \u2014 opfert, soll durch Vernichtung ausgeschieden werden. <sup>20<\/sup>Einen zu euch \u00fcbergetretenen Fremden aber sollst du nicht kr\u00e4nken und ihn nicht dr\u00e4ngen, denn Fremde waret ihr im Lande Mizrajim. <sup>21<\/sup>Keine Witwe und Waise sollt ihr ihre Abh\u00e4ngigkeit f\u00fchlen lassen. <sup>22<\/sup>Weh\u2019, wenn auch du sie ihre Abh\u00e4ngigkeit f\u00fchlen l\u00e4ssest! Denn wenn sie erst zu mir aufschreien muss, ich h\u00f6re gewiss ihr Geschrei, <sup>23<\/sup>und mein Zorn ergl\u00fcht dann, und ich lasse euch durchs Schwert umkommen, und eure Frauen werden Witwen und eure Kinder Waisen! <sup>24<\/sup>Wenn du meinem Volke, dem Armen neben dir, Geld leihest, sollst du ihm nicht wie ein Schuldforderer sein; ihr sollt ihm keinen Zins auflegen. <sup>25<\/sup>Wenn du, auf welche Weise auch immer, das Kleid deines N\u00e4chsten pf\u00e4ndest, bis zum Sonnenuntergang gib es ihm zur\u00fcck; <sup>26<\/sup>denn es allein ist seine Bedeckung, es ist sein Gewand f\u00fcr seinen Leib. Worauf soll er sich betten? Wird er zu mir schreien, so h\u00f6re ich, denn ich bin gnadevoll. <sup>27<\/sup>Einem Richter sollst du nicht fluchen, und einem F\u00fcrsten in deinem Volke sollst du nicht fluchen. <sup>28<\/sup>Von deiner Ackerf\u00fclle und deiner Traubenpresse sollst du die Spenden nicht verschieben; den Erstgeborenen deiner S\u00f6hne gibst du mir. <sup>29<\/sup>So sollst du auch mit deinem Ochsen, mit deinem Kleinvieh verfahren. Sieben Tage soll es bei seiner Mutter bleiben, am achten kannst du mir es geben. <sup>30<\/sup>Und M\u00e4nner eines heiligen Berufes sollt ihr mir sein; Fleisch, im Felde zum Fra\u00dfe entrissen, sollt ihr nicht essen, dem Hunde sollt ihr es hinwerfen.<\/p><h2 id=\"kapitel-23\">Kapitel 23<\/h2><p><sup>1<\/sup>Nimm keine unwahre Aussage auf. Stelle deine Macht nicht einem schlechten Menschen zur Seite, dass er ein gewaltt\u00e4tiger Zeuge sein k\u00f6nne. <sup>2<\/sup>Folge nicht einer einfachen Majorit\u00e4t zu Strafurteilen, und stimme bei streitigen Meinungen nicht also ab, dass einer von seiner Meinung abgehe, damit nach der Majorit\u00e4t der Ausschlag erfolge. <sup>3<\/sup>Und selbst einen herabgekommenen Armen sollst du in seinem Rechtsstreite nicht mit Ehren bevorzugen. <sup>4<\/sup>Wenn du den Ochsen deines Feindes oder seinen Esel herumirrend triffst, sollst du ihn ihm wiederholt zur\u00fcckbringen. <sup>5<\/sup>Wenn du den Esel deines Hassers unter seiner Last liegen siehest, so sollst du dir nicht gestatten, es ihm zu \u00fcberlassen; vielmehr alles fahren lassen und ihm beispringen. <sup>6<\/sup>Neige nicht das Recht deines Armen in seinem Rechtsstreite. <sup>7<\/sup>Halte dich fern von einem Worte der L\u00fcge; und einen Unschuldigen und einen Freigesprochenen lasse nicht hinrichten, denn ich werde einen Schuldigen nicht frei sprechen. <sup>8<\/sup>Und Bestechung sollst du nicht nehmen; denn die Bestechung blendet Hellsehende und macht schwankend die Worte der Gerechten. <sup>9<\/sup>Einen Fremden sollst du also nicht beschr\u00e4nken, \u2014 ihr kennet ja das Gem\u00fct des Fremden, denn ihr waret Fremde im Lande Mizrajim \u2014 <sup>10<\/sup>und sechs Jahre sollst du dein Land bes\u00e4en, und seinen Ertrag einsammeln, <sup>11<\/sup>aber das siebte hindurch l\u00e4ssest du es fahren und sagst dich von ihm los, dass es die Armen deines Volkes genie\u00dfen und, was diese \u00fcbrig lassen, das Tier des Feldes esse; also tust du deinem Weinberge, deinem \u00d6lbaum. <sup>12<\/sup>Sechs Tage schaffst du deine Werke und am siebten Tage feierst du, damit dein Ochse und dein Esel ruhe, und der Sohn deiner Magd und der Fremde zu sich komme. <sup>13<\/sup>Und in allem, was ich euch gesagt habe, sollt ihr euch unter die eigene Hut stellen; den Namen anderer G\u00f6tter sollt ihr nicht erw\u00e4hnen, er soll durch deine Veranlassung nicht genannt werden. <sup>14<\/sup>Drei Wanderfeste sollst du mir im Jahre feiern. <sup>15<\/sup>Das Fest der unges\u00e4uerten Brote sollst du h\u00fcten, sieben Tage unges\u00e4uerte Brote essen, wie ich dich verpflichtet, zur Zusammenkunftzeit des Halmmonats; denn in ihm bist du aus Mizrajim gezogen; und nicht leer soll mein Angesicht erblickt werden. <sup>16<\/sup>Und das Fest des Schnittes, der Erstlinge deiner T\u00e4tigkeiten, die du in das Feld eins\u00e4est, und das Fest des Einerntens, wenn das Jahr zu Ende gegangen, wenn du deine T\u00e4tigkeit einerntest von dem Felde. <sup>17<\/sup>Dreimal im Jahre soll all dein Mannhaftes in Beziehung zu dem Angesichte Gottes, des Herrn, sich zeigen. <sup>18<\/sup>Opfere nicht bei Ges\u00e4uertem das Blut meines Mahlopfers, und lasse das Fett meines Festopfers nicht bis zum Morgen \u00fcbernachten. <sup>19<\/sup>Das Erste der Erstlinge deines Bodens bringst du in das Haus Gottes, deines Gottes; koche nicht Tierfleisch in der Milch seiner Mutter. <sup>20<\/sup>Siehe, ich sende einen Boten vor dich her, dich auf dem Wege zu h\u00fcten und dich zu der St\u00e4tte, die ich vorbereitet habe, hinzubringen. <sup>21<\/sup>H\u00fcte dich vor ihm und gehorche ihm, lasse keine Bitterkeiten wider ihn aufkommen! Denn er kann eurem Ungehorsam keine Nachsicht schenken; denn meinen Namen tr\u00e4gt er in sich. <sup>22<\/sup>Vielmehr gehorche, gehorche ihm, und tue alles, was ich aussprechen werde, so werde ich deinen Feinden feind sein und dr\u00e4ngen, die dich dr\u00e4ngen. <sup>23<\/sup>Wenn nun mein Bote vor dir hergeht und dich zu dem Emori, dem Chitti, dem Perisi, dem Kenaani, dem Chiwi und dem Jebu\u00dfi gebracht haben wird und ich diese einzeln vernichtet haben werde: <sup>24<\/sup>sollst du dich ihren G\u00f6ttern nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen und nicht nach ihren Handlungsweisen tun; vielmehr niederreissen sollst du sie und ihre Gedenksteine v\u00f6llig zerbrechen; <sup>25<\/sup>Und sollet Gott, eurem Gotte, dienen, so wird er dein Brot und deine Gew\u00e4sser segnen, und Ich werde Krankheit aus deiner Mitte scheuchen. <sup>26<\/sup>Es wird keine Fehlgeb\u00e4rerin und keine Unfruchtbare in deinem Lande sein; die Zahl deiner Tage lasse ich voll werden. <sup>27<\/sup>Den Schrecken meiner Macht sende ich vor dich her und bringe die ganze Bev\u00f6lkerung, unter welche du einziehst, in j\u00e4he Verwirrung; alle deine Feinde lasse ich dir den Nacken zuwenden. <sup>28<\/sup>Ich sende die Hornisse vor dich her, da\u00df sie den Chiwi, den Kenaani und den Chitti vor dir vertreibe. <sup>29<\/sup>Nicht in einem Jahre werde ich ihn vor dir vertreiben, das Land k\u00f6nnte \u00f6de werden, und sich das Tier des Feldes dir in \u00dcberma\u00df vermehren. <sup>30<\/sup>Nach und nach werde ich ihn vor dir vertreiben, bis dass du heranwachsest und das Land besetzen kannst. <sup>31<\/sup>Ich werde deine Grenze vom Schilfmeere bis zum Philistermeere und von der W\u00fcste bis zum Strome setzen; denn ich werde die Bewohner des Landes in eure Gewalt geben, und du wirst sie vor dir her vertreiben. <sup>32<\/sup>Du sollst mit ihnen und ihren G\u00f6ttern kein B\u00fcndnis schlie\u00dfen, <sup>33<\/sup>sie sollen nicht in deinem Lande wohnen bleiben, damit sie dich nicht zu S\u00fcnden wider mich bringen; denn du wirst ihren G\u00f6ttern dienen; denn es wird dir zur Falle werden.<\/p><h2 id=\"kapitel-24\">Kapitel 24<\/h2><p><sup>1<\/sup>Zu Mosche aber hatte er gesprochen: Steige zu Gott hinan, du und Aharon, Nadab und Abihu, und siebzig aus den \u00c4ltesten Jisraels, und beuget euch aus der Ferne nieder. <sup>2<\/sup>N\u00e4her aber soll Mosche allein zu Gott hintreten, sie hingegen sollen nicht n\u00e4her treten; das Volk aber soll gar nicht mit ihm hinansteigen. <sup>3<\/sup>Da kam nun Mosche und erz\u00e4hlte dem Volke alle Worte Gottes und alle die Rechtsordnungen. Da antwortete das ganze Volk einstimmig und sprachen: Alle die Worte, die Gott gesprochen hat, wollen wir vollbringen. <sup>4<\/sup>Darauf schrieb Mosche alle die Worte Gottes nieder, stand am Morgen fr\u00fch auf, baute einen Altar unten am Berge, und zw\u00f6lf Gedenksteine f\u00fcr die zw\u00f6lf St\u00e4mme Jisraels, <sup>5<\/sup>und schickte die J\u00fcnglinge der S\u00f6hne Jisraels, sie brachten Emporopfer und opferten Gott Friedensmahlopfer von Stieren. <sup>6<\/sup>Da nahm Mosche die H\u00e4lfte des Blutes und behielt es in den Becken, die andere H\u00e4lfte des Blutes aber hatte er an den Altar hingegossen, <sup>7<\/sup>nahm das Buch des Bundes und las es dem Volke vor. Da sprachen sie: Alles, was Gott gesprochen, wollen wir tun und h\u00f6ren. <sup>8<\/sup>Da nahm Mosche das Blut, goss es gegen das Volk hin und sprach: Seht da das Blut des Bundes, den Gott mit euch \u00fcber alle diese Worte geschlossen hat. <sup>9<\/sup>Darauf gingen Mosche und Aharon, Nadab und Abihu und siebzig aus den \u00c4ltesten Jisraels hinan, <sup>10<\/sup>und sie sahen \u2014 Jisraels Gott \u2014 und ihm zu F\u00fc\u00dfen wie das Schaffen eines saphirenen Ziegels, und wie des Himmels Wesen an Reine. <sup>11<\/sup>Zu den Entfernteren der S\u00f6hne Jisraels aber sendete er nicht seine Hand; sie schauten innerlich Gott und a\u00dfen und tranken. <sup>12<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Gehe hinauf zu mir den Berg hinan und bleibe dort. Ich m\u00f6chte dir die steinernen Tafeln, die Lehre und das Gebot geben, die ich geschrieben habe, um sie zu lehren. <sup>13<\/sup>Da erhub sich Mosche und sein Diener Jehoschua, und Mosche ging zum Gottesberg hinan. <sup>14<\/sup>Zu den \u00c4ltesten aber hatte er gesprochen: Bleibet uns erwartend hier, bis wir zu euch zur\u00fcckommen; sehet, Aharon und Chur sind bei euch; wer etwas vorzutragen hat, trete zu ihnen hin. <sup>15<\/sup>Als Mosche den Berg hinan stieg, h\u00fcllte die Wolke den Berg ein. <sup>16<\/sup>Die Herrlichkeit Gottes ruhte auf dem Berge Sinai, und sechs Tage umh\u00fcllte ihn die Wolke. Am siebten Tage rief er Mosche mitten aus der Wolke. <sup>17<\/sup>Und die Erscheinung der Herrlichkeit Gottes war wie ein zehrendes Feuer auf dem Gipfel des Berges vor den Augen der S\u00f6hne Jisraels. <sup>18<\/sup>Mosche ging hinein in die Mitte der Wolke und stieg den Berg hinan, und Mosche blieb auf dem Berge vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte.<\/p><h2 id=\"kapitel-25\">Kapitel 25<\/h2><h3 id=\"truma\">Truma<\/h3><p><sup>1<\/sup>Gott sprach zu Mosche: <sup>2<\/sup>Sprich zu Jisraels S\u00f6hnen, dass sie f\u00fcr mich eine Hebe in Empfang nehmen. Von jedermann, den sein Herz zur freiwilligen Spende bewegt, sollt ihr meine Hebe in Empfang nehmen. <sup>3<\/sup>Dies ist die Hebe, die ihr von ihnen in Empfang nehmen sollt: Gold und Silber und Kupfer; <sup>4<\/sup>himmelblaue Wolle, purpurrote und karmoisinrote Wolle, Byssus und Ziegenhaare; <sup>5<\/sup>rotgef\u00e4rbte Widderfelle, Tachaschfelle und Schittimholz; <sup>6<\/sup>\u00d6l zur Leuchte, Gew\u00fcrze zum Salb\u00f6l und f\u00fcr das Spezereir\u00e4ucherwerk; <sup>7<\/sup>Schohamsteine und Einsatzsteine f\u00fcr den Ephod und den Brustschild: <sup>8<\/sup>Sie sollen mir ein Heiligtum schaffen, so werde ich unter ihnen wohnen. <sup>9<\/sup>Ganz so wie ich dir die Gestaltung der Wohnung und die Gestaltung aller ihrer Ger\u00e4te zeige; und also sollt ihr auch in Zukunft anfertigen. <sup>10<\/sup>Sie sollen eine Lade von Schittimholz machen, zwei Ellen und eine halbe ihre L\u00e4nge, eine Elle und eine halbe ihre Breite und eine Elle und eine halbe ihre H\u00f6he. <sup>11<\/sup>\u00dcberziehe sie mit reinem Golde, von innen und von au\u00dfen sollst du sie \u00fcberziehen, und mache sie \u00fcberragend einen goldenen Reif ringsum. <sup>12<\/sup>Und gie\u00dfe f\u00fcr sie vier goldene Ringe und gieb sie an ihre vier Schreitecken, zwei Ringe an ihre eine Seite und zwei Ringe an ihre andere Seite. <sup>13<\/sup>Und mache Stangen von Schittimholz und \u00fcberziehe sie mit Gold, <sup>14<\/sup>und bringe die Stangen in die Ringe an den Seiten der Lade, die Lade mit ihnen zu tragen. <sup>15<\/sup>In den Ringen der Lade sollen die Stangen bleiben; sie sollen nie von ihr weichen. <sup>16<\/sup>In die Lade gibst du dann das Zeugnis, das ich dir geben werde. <sup>17<\/sup>Und mache einen Deckel von reinem Golde, zwei Ellen und eine halbe seine L\u00e4nge, eine Elle und eine halbe seine Breite. <sup>18<\/sup>Und mache zwei Cherubim aus Gold; aus den beiden Enden des Deckels getrieben, sollst du sie machen. <sup>19<\/sup>Einen Cherub mache aus dem dem Ende jenseits; aus dem Deckel selbst sollt ihr die Cherubim an seine beiden Enden machen. <sup>20<\/sup>Die Cherubim sollen die Fl\u00fcgel aufw\u00e4rts breiten, deckend \u00fcber den Deckel mit ihren Fl\u00fcgeln, und ihr Angesicht einer dem andern zu; dem Deckel zugewandt sollen die Gesichter der Cherubim sein. <sup>21<\/sup>Den Deckel gibst du oben auf die Lade, in die Lade aber lege das Zeugnis, das ich dir geben werde. <sup>22<\/sup>Dort werde ich mich dir zur Zusammenkunft bestimmen und mit dir von oberhalb des Deckels, von zwischen den beiden Cherubim her, die auf der Zeugnislade sind, alles das reden, was ich dir f\u00fcr Jisraels S\u00f6hne auftrage. <sup>23<\/sup>Und mache einen Tisch von Schittimholz, zwei Ellen seine L\u00e4nge und eine Elle seine Breite, und eine Elle und eine halbe seine H\u00f6he. <sup>24<\/sup>Und belege ihn mit reinem Golde und mache ihm einen goldenen Reif ringsum. <sup>25<\/sup>Mache ihm einen handbreiten Rand ringsum, und den goldenen Reif mache ringsum an seinen Rand. <sup>26<\/sup>Und mache ihm vier goldene Ringe, und gib die Ringe an die vier Ecken, die seine vier F\u00fc\u00dfe bilden. <sup>27<\/sup>Gegen den Rand sollen die Ringe sein zu Geh\u00e4usen f\u00fcr die Stangen, den Tisch zu tragen. <sup>28<\/sup>Die Stangen mache von Schittimholz und \u00fcberziehe sie mit Gold; vermittelst ihrer werde der Tisch getragen. <sup>29<\/sup>Und mache seine Sch\u00fcsseln, seine L\u00f6ffel, seine St\u00fctzen, und seine Reinhaltungsr\u00f6hren, mit denen er bedeckt wird; von reinem Golde sollst du sie machen. <sup>30<\/sup>Und auf diesen Tisch gibst du Angesichtsbrot vor mein Angesicht stets. <sup>31<\/sup>Und mache einen Leuchter aus reinem Golde; aus einem St\u00fccke getrieben soll der Leuchter gefertigt werden, sein Fu\u00df und sein Schaft; seine Kelche, seine Knaufe und seine Bl\u00fcten sollen aus ihm heraus sein. <sup>32<\/sup>Und sechs Arme gehen aus seinen Seiten hervor: drei Leuchterarme aus seiner einen Seite und drei Leuchterarme aus seiner zweiten Seite. <sup>33<\/sup>Drei Mandelkelche an dem einen Arme, Knauf und Bl\u00fcte, und drei Mandelkelche an dem einen Arm, Knauf und Bl\u00fcte; so an den sechs Armen, die aus dem Leuchter hervorgehen. <sup>34<\/sup>An dem Leuchter selbst vier Kelche, mandelartig, seine Knaufe und seine Bl\u00fcten. <sup>35<\/sup>Ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen, und ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen, und ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen; an den sechs Armen, die aus dem Leuchter hervorgehen. <sup>36<\/sup>Ihre Knaufe und deren Stiele sollen aus ihm heraus sein; das Ganze ein getriebenes St\u00fcck von reinem Golde. <sup>37<\/sup>Und seine Lampen machst du sieben. Wer seine Lampen anz\u00fcndet, l\u00e4sst sie der Seite seiner Richtung zu leuchten. <sup>38<\/sup>Auch seine Zangen und seine Kohlpfannen von reinem Golde. <sup>39<\/sup>Aus einem Kikar reinen Goldes soll man ihn machen, samt allen diesen Ger\u00e4ten. <sup>40<\/sup>Siehe und fertige an, in ihrer Gestalt, die dir auf dem Berge gezeigt wird.<\/p><h2 id=\"kapitel-26\">Kapitel 26<\/h2><p><sup>1<\/sup>Und die Wohnung machst du aus zehn Teppichen. Aus sechsf\u00e4dig gedrehtem By\u00dfus, himmelblauer, purpur- und karmoisin-roter Wolle, aus Cherubim von Wirkerarbeit sollst du sie machen. <sup>2<\/sup>Die L\u00e4nge eines Teppichs: achtundzwanzig Ellen und die Breite vier Ellen, so ein Teppich; ein Ma\u00df aber sollen alle Teppiche haben. <sup>3<\/sup>F\u00fcnf dieser Teppiche sollen einer mit dem andern verbunden sein, und f\u00fcnf Teppiche einer mit dem andern verbunden. <sup>4<\/sup>Und mache Schleifen von himmelblauer Wolle an den Saum des einen Teppichs, der am Ende der einen Teppichverbindung sich befindet, und ebenso mache an den Saum des \u00e4u\u00dfersten Teppichs in der andern Teppichverbindung. <sup>5<\/sup>F\u00fcnfzig Schleifen mache an den einen Teppich, und f\u00fcnfzig Schleifen mache an das Teppichende, welches in der andern Verbindung ist, gegen\u00fcberstehend die Schleifen, eine der entsprechenden andern. <sup>6<\/sup>Und mache f\u00fcnfzig goldene Span gen und verbinde die Teppiche einen mit dem andern vermittelst der Spangen, so da\u00df die Wohnung eins wird. <sup>7<\/sup>Mache ferner Teppiche von Ziegenhaaren zum Zelte \u00fcber die Wohnung; elf Teppiche sollst du sie machen. <sup>8<\/sup>Die L\u00e4nge eines Teppichs drei\u00dfig Ellen und die Breite vier Ellen; so einen Teppich. Ein Ma\u00df aber sollen elf Teppiche haben. <sup>9<\/sup>F\u00fcnf dieser Teppiche verbindest du allein, und sechs Teppiche allein; und den sechsten Teppich schl\u00e4gst du zur H\u00e4lfte zur Vorderseite des Zeltes \u00fcber. <sup>10<\/sup>Und mache f\u00fcnfzig Schleifen an den Saum des einen \u00e4u\u00dfersten Teppichs in der Verbindung, und f\u00fcnfzig Schleifen an den Teppichsaum der zweiten Verbindung. <sup>11<\/sup>Und f\u00fcnfzig kupferne Spangen mache und bringe die Spangen in die Schleifen, so verbinde das Zelt, dass es eins werde. <sup>12<\/sup>Die an den Zeltteppichen \u00fcbersch\u00fcssige Mehrl\u00e4nge, die H\u00e4lfte n\u00e4mlich des \u00fcbersch\u00fcssigen Teppichs, soll an der R\u00fcckseite der Wohnung \u00fcberh\u00e4ngen. <sup>13<\/sup>Eine Elle diesseits und eine Elle jenseits von dem Mehrbetrag in der L\u00e4nge der Zeltteppiche, soll an den Seiten der Wohnung diesseits und jenseits sie zu bedecken \u00fcberh\u00e4ngen. <sup>14<\/sup>Mache ferner eine Decke f\u00fcr das Zelt von rotgef\u00e4rbten Widderfellen und eine Decke von Thechaschimfellen noch dar\u00fcber. <sup>15<\/sup>Und die Bretter f\u00fcr die Wohnung mache von stehenden Schittimh\u00f6lzern. <sup>16<\/sup>Zehn Ellen die L\u00e4nge des Brettes und eine und eine halbe Elle die Breite des einen Brettes. <sup>17<\/sup>Zwei Zapfen an das eine Brett, sprossenartig hervorgehend einer gegen den andern; also mache an alle Bretter der Wohnung. <sup>18<\/sup>Und diese Bretter der Wohnung machst du zwanzig Bretter zur S\u00fcdseite, rechts. <sup>19<\/sup>Und vierzig silberne F\u00fc\u00dfe machst du unter die zwanzig Bretter, zwei; F\u00fc\u00dfe unter das eine Brett f\u00fcr dessen zwei Zapfen, und zwei F\u00fc\u00dfe unter das eine Brett f\u00fcr seine zwei Zapfen. <sup>20<\/sup>Und f\u00fcr die zweite Wand der Wohnung zur Nordseite: zwanzig Bretter, <sup>21<\/sup>und ihre vierzig F\u00fc\u00dfe von Silber, zwei F\u00fc\u00dfe unter das eine Brett und zwei F\u00fc\u00dfe unter das eine Brett. <sup>22<\/sup>Und f\u00fcr die Hinterseite der Wohnung westw\u00e4rts machst du sechs Bretter, <sup>23<\/sup>und zwei Bretter machst du zu Winkelbrettern der Wohnung an der Hinterseite. <sup>24<\/sup>Sie sollen unten genau zusammenpassen und am Oberrande sollen sie zusammen in einen Ring ausgehen; so sei es f\u00fcr beide, an den beiden Winkeln sollen sie sein. <sup>25<\/sup>Es sind somit acht Bretter und ihre silbernen F\u00fc\u00dfe, sechszehn F\u00fc\u00dfe; zwei F\u00fc\u00dfe unter einem Brett, zwei F\u00fc\u00dfe unter einem Brett. <sup>26<\/sup>Und mache Riegel von Schittimh\u00f6lzern, f\u00fcnf f\u00fcr die Bretter der einen Wand der Wohnung, <sup>27<\/sup>und f\u00fcnf Riegel f\u00fcr die Bretter der zweiten Wand der Wohnung und f\u00fcnf Riegel f\u00fcr die Bretter der Wand der Wohnung an der Hinterseite westw\u00e4rts. <sup>28<\/sup>Der mittlere Riegel, innerhalb der Bretter, riegelt von einem Ende zum andern. <sup>29<\/sup>Die Bretter belegst du mit Gold, ihre Ringe machst du von Gold zu Geh\u00e4usen f\u00fcr die Riegel, und \u00fcberdeckst auch die Riegel mit Gold. <sup>30<\/sup>Und du richtest die Wohnung nach der Weise auf, die dir auf dem Berge gezeigt worden. <sup>31<\/sup>Einen Scheidevorhang mache ferner aus himmelblauer-, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus; von Wirkerarbeit soll man ihn Cherubim bildend machen. <sup>32<\/sup>Und gibst ihn an vier mit Gold \u00fcberzogene Schittims\u00e4ulen, deren Haken von Gold, auf vier silbernen F\u00fc\u00dfen. <sup>33<\/sup>Du gibst den Scheidevorhang unter die Spangen, und bringst dorthin innerhalb des Scheidevorhanges die Lade des Zeugnisses; es scheide euch der Scheidevorhang zwischen dem Heiligtum und dem Heiligtum der Heiligt\u00fcmer. <sup>34<\/sup>Und du legst den Deckel auf die Lade des Zeugnisses in dem Heiligtum der Heiligt\u00fcmer. <sup>35<\/sup>Und du stellst den Tisch au\u00dferhalb des Scheidevorhangs und den Leuchter dem Tische gegen\u00fcber an die Seite der Wohnung s\u00fcdw\u00e4rts, den Tisch aber gibst du an die Nordseite. <sup>36<\/sup>Und mache einen Schutzvorhang f\u00fcr den Eingang des Zeltes aus himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus, Stickerarbeit. <sup>37<\/sup>Und mache f\u00fcr den Schutzvorhang f\u00fcnf Schittims\u00e4ulen und \u00fcberziehe sie mit Gold, deren Haken von Gold, und gie\u00dfe f\u00fcr sie f\u00fcnf kupferne F\u00fc\u00dfe.<\/p><h2 id=\"kapitel-27\">Kapitel 27<\/h2><p><sup>1<\/sup>Und den Altar mache von Schittimholz, f\u00fcnf Ellen lang und f\u00fcnf Ellen breit, viereckig soll der Altar sein und drei Ellen seine H\u00f6he. <sup>2<\/sup>Seine H\u00f6henwinkel mache auf seine vier Winkel, aus ihm selber sollen seine H\u00f6henwinkel sein, und belege ihn mit Kupfer. <sup>3<\/sup>Und mache seine T\u00f6pfe, um ihn zu entaschen, seine Schaufeln und seine Sprengbecken, seine Gabeln und seine Pfannen; Kupfer verarbeitest du zu allen seinen Ger\u00e4ten. <sup>4<\/sup>Und mache ihm ein Sieb, netz\u00e4rtig aus Kupfer, und vier kupferne Ringe mache an das Netz an seine vier Ecken, <sup>5<\/sup>und gib es unter den Vorsprung des Altars abw\u00e4rts, so dass das Netz bis zur H\u00e4lfte des Altars reiche. <sup>6<\/sup>Und mache Stangen f\u00fcr den Altar, Stangen von Schittimholz, und belege sie mit Kupfer. <sup>7<\/sup>Man bringe seine Stangen in die Ringe, und es seien die Stangen an den beiden Seiten des Altars, wenn man ihn tr\u00e4gt. <sup>8<\/sup>Hohl von Tafeln mache ihn; wie man dir auf dem Berge gezeigt hat, so sollen sie verfertigen. <sup>9<\/sup>Und mache den Vorhof der Wohnung: F\u00fcr die S\u00fcdseite rechts Umh\u00e4nge f\u00fcr den Vorhof aus sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus, hundert Ellen an L\u00e4nge f\u00fcr die eine Seite. <sup>10<\/sup>Und seine S\u00e4ulen zwanzig, deren F\u00fc\u00dfe zwanzig von Kupfer; die Haken der S\u00e4ulen und deren Umreifungen von Silber. <sup>11<\/sup>Ebenso der L\u00e4nge nach zur Nordseite, Umh\u00e4nge von hundert (Ellen) L\u00e4nge; seine S\u00e4ulen zwanzig und deren F\u00fc\u00dfe zwanzig von Kupfer; die Haken der S\u00e4ulen und deren Umreifungen von Silber. <sup>12<\/sup>Die Breite des Vorhofes zur Westseite f\u00fcnfzig Ellen Umh\u00e4nge, ihre S\u00e4ulen zehn und deren F\u00fc\u00dfe zehn. <sup>13<\/sup>Die Breite des Vorhofs vorne nach Osten f\u00fcnfzig Ellen. <sup>14<\/sup>F\u00fcnfzehn Ellen Umh\u00e4nge zur Nebenseite, ihre S\u00e4ulen drei und deren F\u00fc\u00dfe drei. <sup>15<\/sup>Und zur zweiten Nebenseite f\u00fcnfzehn Umh\u00e4nge, ihre S\u00e4ulen drei und deren F\u00fc\u00dfe drei. <sup>16<\/sup>Zum Tor des Vorhofs einen Schutzvorhang von zwanzig Ellen aus himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf\u00e4digem Byssus gedreht, Stickerarbeit; ihre S\u00e4ulen vier und deren F\u00fc\u00dfe vier. <sup>17<\/sup>Alle S\u00e4ulen des Vorhofs ringsum mit Silber umreift, ihre Haken von Silber, ihre F\u00fc\u00dfe aber von Kupfer. <sup>18<\/sup>Die L\u00e4nge des Vorhofs: hundert Ellen, die freie Breite: f\u00fcnfzig auf f\u00fcnfzig, die H\u00f6he: f\u00fcnf Ellen, sechsf\u00e4dig gedrehten Byssus; ihre F\u00fc\u00dfe aber von Kupfer. <sup>19<\/sup>Zu allen Werkzeugen der Wohnung in ihrer ganzen Bedienung, auch alle ihre Pfl\u00f6cke und die Pfl\u00f6cke des Vorhofes von Kupfer.<\/p><h3 id=\"tetzawe\">Tetzawe<\/h3><p><sup>20<\/sup>Und du verpflichte Israels S\u00f6hne, dass sie dir reines Oliven\u00f6l, gepresst, zur Leuchte nehmen, um best\u00e4ndig Licht aufleuchten zu lassen. <sup>21<\/sup>Im Zusammenkunftbestimmungszelte, au\u00dferhalb des Scheidevorhanges, welcher \u00fcber dem Zeugnis ist, soll es Aharon und seine S\u00f6hne von Abend zu Morgen vor Gott ordnen; ein ewiges Gesetz f\u00fcr ihre Geschlechter: von Iisraels S\u00f6hnen.<\/p><h2 id=\"kapitel-28\">Kapitel 28<\/h2><p><sup>1<\/sup>Und lasse du ferner deinen Bruder Aharon und seine S\u00f6hne mit ihm aus der Mitte der S\u00f6hne Jisraels zu dir n\u00e4her treten, dass er mir als Priester diene: Aharon, Nadab und Abihu, Elasar und Ithamar, als S\u00f6hne Aharons. <sup>2<\/sup>Und mache heilige Gew\u00e4nder f\u00fcr deinen Bruder Aharon, zur Ehre und zur Auszeichnung. <sup>3<\/sup>Und sprich du zu allen Weisen, deren Herz ich mit Geist der Weisheit erf\u00fcllt habe, dass sie Aharons Gew\u00e4nder machen, ihn zu heiligen, dass er mir als Priester diene. <sup>4<\/sup>Dies sind die Gew\u00e4nder, die sie machen sollen: Einen Schild, einen Ephod und einen Mantel, und einen Rock von Kassettenarbeit, einen Kopfbund und einen G\u00fcrtel; sie sollen sie als heilige Gew\u00e4nder f\u00fcr deinen Bruder Aharon und f\u00fcr seine S\u00f6hne machen, damit er mir als Priester diene. <sup>5<\/sup>Sie sollen das Gold, die himmelblaue, die Purpurwolle, die karmoisinrote Wolle und den Byssus in Empfang nehmen; <sup>6<\/sup>und den Ephod machen aus Gold, himmelblauer und Purpurwolle, karmoisinroter Wolle und sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus, Wirkerarbeit. <sup>7<\/sup>Zwei zusammenh\u00e4ngende Schulterst\u00fccke soll er an seinen beiden Ecken haben und ganz zusammenh\u00e4ngen. <sup>8<\/sup>Der an ihm befindliche Latz seiner Umg\u00fcrtung soll von gleicher Arbeit aus ihm selber sein: Gold, himmelblaue, Purpurwolle, karmoisinrote Wolle und sechsf\u00e4dig gedrehter Byssus. <sup>9<\/sup>Nimm dann zwei Schohamstein und graviere auf sie die Namen der S\u00f6hne Jisraels. <sup>10<\/sup>Sechs ihrer Namen auf den einen Stein und die Namen der \u00fcbrigen sechs auf den zweiten Stein, nach ihrer Geburt. <sup>11<\/sup>Steinschneiderarbeit, nach Art der Siegelgravierungen sollst du die beiden Steine nach den Namen der S\u00f6hne Jisraels ausgravieren, von goldenen Einfassungen umgeben sollst du sie machen. <sup>12<\/sup>Und du setzest die beiden Steine auf die Achseln des Ephods, als Ged\u00e4chtnissteine f\u00fcr Jisraels S\u00f6hne; ihre Namen soll Aharon vor Gott auf seinen beiden Achseln zum Ged\u00e4chtnis tragen. <sup>13<\/sup>Mache ferner Einfassungen von Gold, <sup>14<\/sup>und zwei Ketten von reinem Golde, als Endketten machst du sie nach Art von Seilen und gibst die Seilketten an die Einfassungen. <sup>15<\/sup>Und mache einen Rechtsschild von Wirkerarbeit, nach Art des Ephods sollst du ihn machen; von Gold, himmelblauer und Purpurwolle, karmoisinroter Wolle und sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus sollst du ihn machen. <sup>16<\/sup>Viereckig sei er, doppelt; eine Spanne seine L\u00e4nge und eine Spanne seine Breite. <sup>17<\/sup>Und du setzest einen Einsatz von Steinen in ihn ein, vier Reihen von Steinen. Eine Reihe: Odem, Pitda und Bareketh; so die eine Reihe. <sup>18<\/sup>Die zweite Reihe: Nofech, Saphir und Jahalom. <sup>19<\/sup>Die dritte Reihe: Leschem, Schebo und Achlama. <sup>20<\/sup>Und die vierte Reihe: Tharschisch. Schoham und Jaschefe; von Gold umfa\u00dft sollen sie in ihren Einsetzungen sein. <sup>21<\/sup>Die Steine sollen nach den Namen der S\u00f6hne Jisraels zw\u00f6lf sein nach ihren Namen: jeder nach seinem Namen siegelgraviert sollen sie f\u00fcr zw\u00f6lf St\u00e4mme sein. <sup>22<\/sup>Und an den Schild machst du seilartige Endketten von reinem Golde. <sup>23<\/sup>Du machst n\u00e4mlich f\u00fcr den Schild zwei goldene Ringe und gibst die beiden Ringe in die beiden Ecken des Schildes, <sup>24<\/sup>und die beiden goldenen Seile gibst du an die beiden Ringe, an die Enden des Schildes. <sup>25<\/sup>Die beiden Enden der beiden Seile gibst du aber an die beiden Einfassungen und gibst diese an die Achseln des Ephods, an die vordere Seite. <sup>26<\/sup>Du machst zwei goldene Ringe und setzest sie an die beiden Enden des Schildes an dessen unteren Saum, der der Seite des Ephods einw\u00e4rts zugewendet ist. <sup>27<\/sup>Du machst ferner zwei goldene Ringe und gibst sie an die beiden Achseln des Ephods unten an der vordern Seite in der N\u00e4he seiner Verbindung oberhalb des Latzes des Ephods, <sup>28<\/sup>und mit einer himmelblauen wollenen Schnur soll man den Schild von seinen Ringen zu den Ringen des Ephods hin festhalten, damit er an dem Latze des Ephods sei, und es soll der Schild nicht weichen von dem Ephod. <sup>29<\/sup>Aharon trage so die Namen der S\u00f6hne Jisraels durch den Rechtsschild auf seinem Herzen, wenn er in das Heiligtum kommt, stets zum Ged\u00e4chtnis vor Gott. <sup>30<\/sup>In den Rechtsschild gibst du die Urim und die Thummim, dass sie auf Aharons Herz seien, wenn er vor Gott kommt; Aharon trage das Recht der S\u00f6hne Jisraels auf seinem Herzen stets vor Gott. <sup>31<\/sup>Und mache den Mantel des Ephods ganz von himmelblauer Wolle. <sup>32<\/sup>Die M\u00fcndung seines Oberendes soll nach innen gewandt sein, ringsum soll seine M\u00fcndung einen Saum von Wirkerarbeit haben, wie die M\u00fcndung eines Panzerhemdes soll auch die seine sein, er soll nicht eingerissen werden. <sup>33<\/sup>An seine unteren S\u00e4ume machst du Granat\u00e4pfel von himmelblauer, purpurroter und karmoisinroter Wolle, rings um seine unteren S\u00e4ume, und goldene Glocken zwischen ihnen ringsum. <sup>34<\/sup>Eine goldene Glocke und einen Granatapfel, eine goldene Glocke und einen Granatapfel, an die unteren S\u00e4ume des Mantels ringsum. <sup>35<\/sup>Aharon habe ihn an zur Dienstverrichtung; es soll seine Stimme geh\u00f6rt werden, wenn er vor Gott ins Heiligtum kommt, und wenn er hinausgeht, damit er nicht sterbe. <sup>36<\/sup>Und mache ferner ein Schauband von reinem Golde, und graviere darauf mit Siegelgravierung: Gottes das Heiligtum. <sup>37<\/sup>Und du befiehlst es an eine Schnur von himmelblauer Wolle und diese soll \u00fcber den Kopfbund gehen; es aber soll gegen die Vorderseite des Kopfbundes sein. <sup>38<\/sup>Auf Aharons Stirne soll es sein, und Aharon so die Kr\u00fcmmung der Heiligt\u00fcmer aufheben, die Jisraels S\u00f6hne dem Heiligtume weihen, in Beziehung auf alle ihre heiligen Hingebungen. Auf seiner Stirne soll es stets f\u00fcr sie zum Ausdruck ihres Willens vor Gottes Angesicht sein. <sup>39<\/sup>Den Rock machst du kassettenartig von Byssus, und machst einen Kopfbund von Byssus; den G\u00fcrtel aber machst du von Stickerarbeit. <sup>40<\/sup>F\u00fcr Aharons S\u00f6hne mache R\u00f6cke, und machst ihnen G\u00fcrtel, und Hochbunde mache ihnen zur Ehre und zur Auszeichnung. <sup>41<\/sup>Mit diesen bekleide deinen Bruder Aharon und zugleich mit ihm seine S\u00f6hne; salbe sie und bevollm\u00e4chtige sie und heilige sie, dass sie mir als Priester dienen. <sup>42<\/sup>Mache ihnen auch leinene Beinkleider zur Bedeckung der Bl\u00f6\u00dfe; von den Lenden bis \u00fcber die H\u00fcfte hinab sollen sie reichen. <sup>43<\/sup>Sie sollen Aharon und seine S\u00f6hne bedecken, indem sie in das Zusammenkunftbestimmungszelt eingehen, oder zum Altare hintreten, im Heiligtum zu dienen, so werden sie keine Vers\u00fcndigung auf sich laden und sterben. Ein ewiges Gesetz ist es f\u00fcr ihn und f\u00fcr seine Nachkommen nach ihm.<\/p><h2 id=\"kapitel-29\">Kapitel 29<\/h2><p><sup>1<\/sup>Und dies ist das, was du ihnen tun sollst, um sie zu heiligen, mir als Priester zu dienen: Nimm einen jungen Stier und zwei fehlerlose Widder. <sup>2<\/sup>Und Mazzothbrot, und Mazzothkuchen mit \u00d6l durchger\u00fchrt und d\u00fcnne, mit \u00d6l bestrichene Mazzoth; aus feinem Weizenmehl bereite sie. <sup>3<\/sup>Lege sie auf einen Korb und bringe sie in dem Korbe hin mit dem Stiere und mit den beiden Widdern. <sup>4<\/sup>Und Aharon und seine S\u00f6hne l\u00e4ssest du zum Eingang des Zeltes der Zusammenkunftsbestimmung n\u00e4her treten, und badest sie in Wasser. <sup>5<\/sup>Du nimmst dann die Gew\u00e4nder und bekleidest Aharon mit dem Rocke, mit dem Ephodmantel, mit dem Ephod und dem Brustschild, und umschlie\u00dfest sie ihm mit dem Latze des Ephod. <sup>6<\/sup>Setzest den Kopfbund auf sein Haupt und gibst das Diadem des Heiligtums an den Bund, <sup>7<\/sup>nimmst das Salb\u00f6l und gie\u00dfest auf sein Haupt und salbest ihn. <sup>8<\/sup>L\u00e4ssest sodann seine S\u00f6hne n\u00e4her treten und bekleidest sie mit R\u00f6cken, <sup>9<\/sup>und g\u00fcrtest sie, Aharon wie seine S\u00f6hne, mit G\u00fcrteln und umwindest ihnen Hochbunde; damit wird ihnen das Priestertum zur ewigen Geb\u00fchr, und du bevollm\u00e4chtigst damit Aharon und seine S\u00f6hne. <sup>10<\/sup>Du bringst sodann den Stier vor das Zelt der Zusammenkunftsbestimmung und Aharon und seine S\u00f6hne st\u00fctzen ihre H\u00e4nde auf den Kopf des Stieres. <sup>11<\/sup>Dann schlachtest du den Stier vor Gott, vor dem Eingang zum Zelte der Zusammenkunftsbestimmung, <sup>12<\/sup>nimmst von dem Blute des Stieres und du gibst es an die H\u00f6henwinkel des Altars mit deinem Finger; alles Blut aber gie\u00dfest du in den Grund des Altars. <sup>13<\/sup>Du nimmst sodann alles Fett, das die Eingeweide bedeckt, und das Zwerchfell mit der Leber, auch die beiden Nieren und das an ihnen befindliche Fett, und giebst es zum Aufdampfen dem Altare hin. <sup>14<\/sup>Das Fleisch des Stieres aber, sein Fell und seinen Mist verbrennst du in Feuer au\u00dferhalb des Lagers: er ist ein Ents\u00fcndigungsopfer. <sup>15<\/sup>Den einen Widder nimmst du sodann, und Aharon und seine S\u00f6hne st\u00fctzen ihre H\u00e4nde auf den Kopf des Widders. <sup>16<\/sup>Du schlachtest den Widder, nimmst sein Blut und wirfst es an den Altar ringsum. <sup>17<\/sup>Den Widder selbst aber zerlegst du in seine Teile, w\u00e4schest seine Eingeweide und seine F\u00fc\u00dfe und legst sie zu seinen Teilen und zu seinem Kopfe, <sup>18<\/sup>und gibst den ganzen Widder zum Aufdampfen dem Altare hin, es ist ein Gott gebrachtes Emporopfer; Willfahrungsausdr\u00fcck, Feuergabe ist es Gott. <sup>19<\/sup>Und du nimmst den zweiten Widder, und es st\u00fctzt Aharon mit seinen S\u00f6hnen ihre H\u00e4nde auf den Kopf des Widders. <sup>20<\/sup>Du schlachtest den Widder, nimmst von seinem Blute und du gibst an den rechten Ohrknorpel Aharons und an den rechten Ohrknorpel seiner S\u00f6hne, ebenso an den Daumen ihrer rechten Hand und an die gro\u00dfe Zehe ihres rechten Fu\u00dfes, und wirfst das Blut an den Altar ringsum. <sup>21<\/sup>Du nimmst dann von dem Blute, welches an dem Altare ist, und von dem Salb\u00f6l und sprengest an Aharon und an seine Gew\u00e4nder, an seine S\u00f6hne und an die Gew\u00e4nder seiner S\u00f6hne mit ihm: so wird er heilig und seine Gew\u00e4nder und seine S\u00f6hne und ihre Gew\u00e4nder mit ihm. <sup>22<\/sup>Und du nimmst von dem Widder das Fett und das Schwanzst\u00fcck und das Fett, das die Eingeweide bedeckt, das Zwerchfell der Leber, die beiden Nieren samt dem Fett, das an ihnen ist, und den rechten Schenkel \u2014 denn es ist Widder der Bevollm\u00e4chtigung \u2014 <sup>23<\/sup>und einen Laib Brot, einen \u00d6lbrotkuchen und einen d\u00fcnnen Fladen aus dem Korb der Mazzoth, der vor Gott steht, <sup>24<\/sup>und legst alles auf Aharons H\u00e4nde und auf die H\u00e4nde seiner S\u00f6hne, und wendest sie in einer Wendung vor Gott. <sup>25<\/sup>Sodann nimmst du sie von ihren H\u00e4nden und gibst sie zum Aufdampfen dem Altare hin zu dem Emporopfer; zum Ausdruck der Willfahrung vor Gott ist es Gott eine Feuergabe. <sup>26<\/sup>Und du nimmst die Brust von dem Widder der Bevollm\u00e4chtigung, der Aharons ist, und wendest sie in einer Wendung vor Gott; sie wird sodann dir zum Anteil. <sup>27<\/sup>So heiligst du die Brust der Wende und den Schenkel der Hebe, die gewendet und gehoben worden, von dem Widder der Bevollm\u00e4chtigung, von dem, was Aharons und von dem, was seiner S\u00f6hne ist. <sup>28<\/sup>Und so bleibe es Aharon und seinen S\u00f6hnen zu ewiger Geb\u00fchr von Jisraels S\u00f6hnen, denn es ist eine Hebe; und eine Hebe soll es von Jisraels S\u00f6hnen von ihren Friedenopfern bleiben, es ist ihre Gott gespendete Hebe. <sup>29<\/sup>Die Heiligtumsgew\u00e4nder aber, die jetzt Aharons sind, sollen auch f\u00fcr seine ihm nachfolgenden S\u00f6hne bleiben, durch sie ihre Salbung, und durch sie ihre Bevollm\u00e4chtigung zu vollziehen. <sup>30<\/sup>Sieben Tage soll, der an seiner Stelle von seinen S\u00f6hnen Priester wird, der n\u00e4mlich in das Zelt der Zusammenkunftsbestimmung eingehen soll im Heiligtum zu bedienen, sich mit ihnen bekleiden. <sup>31<\/sup>Den Widder der Bevollm\u00e4chtigung nimmst du und kochest sein Fleisch an einem heiligen Ort. <sup>32<\/sup>Es soll Aharon und seine S\u00f6hne das Fleisch des Widders und das Brot, das im Korbe ist, vor dem Eingang zum Zusammenkunftsbestimmungszelte essen. <sup>33<\/sup>Essen sollen sie nun dieselben Gegenst\u00e4nde, mit welchen zuvor S\u00fchne erwirkt worden, ihnen Vollmacht zu erteilen, sie zu heiligen; ein Fremder aber soll nicht davon genie\u00dfen, denn sie sind ein Heiligtum. <sup>34<\/sup>Bleibt von dem Fleische der Bevollm\u00e4chtigung und von dem Brote bis zum Morgen \u00fcbrig, so verbrennst du das \u00dcbriggebliebene in Feuer, es soll nicht gegessen werden, denn es ist ein Heiligtum. <sup>35<\/sup>So, ganz wie ich dir befohlen, sollst du Aharon und seinen S\u00f6hnen tun; sieben Tage sollst du ihre Bevollm\u00e4chtigung wiederholen, <sup>36<\/sup>und einen Ents\u00fcndigungsstier t\u00e4glich au\u00dfer diesen S\u00fchnungen vollziehen; du ents\u00fcndigst zugleich den Altar, indem du S\u00fchne auf ihm vollziehst, und sollst ihn salben, ihn zu heiligen. <sup>37<\/sup>Sieben Tage vollziehst du S\u00fchne auf dem Altar und heiligst ihn. Fortan ist der Altar ein Heiligtum der Heiligt\u00fcmer, was einmal den Altar ber\u00fchrt, bleibt heilig. <sup>38<\/sup>Und dies ist, was du auf. \u05e4\u05e2\u05e9\u05d4 \u05e2 dem Altare vollziehen sollst: einj\u00e4hrige Schafe, dem Tag entsprechend zwei, stets. <sup>39<\/sup>Das eine Schaf vollziehst du am Morgen und das zweite Schaf vollziehst du zwischen den beiden Abenden. <sup>40<\/sup>Und ein Zehntel Feinmehl, mit einem starken Viertel Hin durch Pressen gewonnenen \u00d6les durchger\u00fchrt, und als Gu\u00dfopfer ein Viertel Hin Wein: f\u00fcr das eine Schaf. <sup>41<\/sup>Das zweite Schaf vollziehst du zwischen den beiden Abenden; wie die Huldigungsgabe des Morgens und wie deren Gussopfer vollziehst du ihr, zum Ausdruck der Willfahrung, Gott eine Feuergabe. <sup>42<\/sup>Es ist ein Emporopfer der Best\u00e4ndigkeit f\u00fcr eure Nachkommen, im Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes vor Gott, wohin ich mich euch zur Zusammenkunft bestimme, dort mit dir zu reden. <sup>43<\/sup>Dorthin bestimme ich mich Jisraels S\u00f6hnen zur Zusammenkunft, und so wird es durch meine Herrlichkeit geheiligt. <sup>44<\/sup>Ich heilige das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar, und Aharon und seine S\u00f6hne werde ich heiligen, mir Priesterdienst zu verrichten. <sup>45<\/sup>Wohnen werde ich in der Mitte der S\u00f6hne Jisraels und werde ihnen zum Gott sein. <sup>46<\/sup>Sie werden es erfahren, dass Ich, Gott, ihr Gott bin, der ich sie aus dem Lande Mizrajim hinausgef\u00fchrt, um in ihrer Mitte zu wohnen, Ich, Gott, ihr Gott.<\/p><h2 id=\"kapitel-30\">Kapitel 30<\/h2><p><sup>1<\/sup>Mache einen Altar, eine R\u00e4ucherst\u00e4tte f\u00fcr R\u00e4ucherwerk, aus Schittimholz sollst du ihn machen. <sup>2<\/sup>Eine Elle seine L\u00e4nge und eine Elle seine Breite, viereckig soll er sein, und zwei Ellen seine H\u00f6he; aus ihm selber sollen seine H\u00f6henwinkel hervorgehen. <sup>3<\/sup>Du belegst ihn mit reinem Golde, seine Dachfl\u00e4che, seine W\u00e4nde ringsum und seine H\u00f6henwinkel; und einen goldenen Reif machst du ihm ringsum. <sup>4<\/sup>Zwei goldene Ringe mache ihm unterhalb seines Reifes an seinen beiden Seiten, n\u00e4mlich an zwei seiner einander gegen\u00fcber liegenden Seiten sollst du sie machen, so dass es Stangen zu Geh\u00e4usen diene, ihn durch sie zu tragen. <sup>5<\/sup>Du machst die Stangen aus Schittimholz und belegst sie mit Gold. <sup>6<\/sup>Und du stellst ihn vor den Scheidevorhang, welcher \u00fcber der Lade des Zeugnisses ist; vor den Deckel, der \u00fcber dem Zeugnis liegt, wohin ich mich dir zur Zusammenkunft bestimme. <sup>7<\/sup>Es l\u00e4sst Aharon auf ihm SpezereiR\u00e4ucherwerk aufdampfen; und jeden Morgen, w\u00e4hrend er die Lampen herrichtet, soll er es aufdampfen lassen. <sup>8<\/sup>Und wenn Aharon die Lampen zwischen den beiden Abenden anz\u00fcndet, soll er es aufdampfen lassen: eine stete R\u00e4ucherung vor Gott f\u00fcr eure Nachkommen. <sup>9<\/sup>Kein fremdes R\u00e4ucherwerk, kein Empor- noch Huldigungsopfer sollt ihr auf ihn bringen und kein Gu\u00dfopfer auf ihn gie\u00dfen. <sup>10<\/sup>Einmal im Jahre soll Aharon an seinen H\u00f6hewinkeln S\u00fchne vollbringen; vom Blute des Ents\u00fcndigungsopfers der S\u00fchnungen soll er einmal im Jahre auf ihm S\u00fchne vollbringen f\u00fcr eure Nachkommen; ein Heiligtum der Heiligt\u00fcmer ist er Gott.<\/p><h3 id=\"ki-tisa\">Ki Tisa<\/h3><p><sup>11<\/sup>Gott sprach zu Mosche: <sup>12<\/sup>Wenn du die Gesamtsumme der S\u00f6hne Jisraels nach ihren Gez\u00e4hlten aufnimmst, soll jeder von ihnen Gott eine S\u00fchne seiner Person geben, indem man sie z\u00e4hlt, so wird kein Sterben unter ihnen sein, indem man sie z\u00e4hlt. <sup>13<\/sup>Dies sollen sie geben, jeder, der hin\u00fcbergeht hin zu den Gez\u00e4hlten: die H\u00e4lfte eines Schekels im Gewichte des Heiligtums; zwanzig Gera der Schekel, die H\u00e4lfte eines solchen Schekels Gott als Hebe. <sup>14<\/sup>\u00dcberhaupt jeder, der zu den Gez\u00e4hlten hin\u00fcbergeht, von zwanzig Jahren aufw\u00e4rts, soll eine Gotteshebe geben. <sup>15<\/sup>Der Reiche soll nicht mehr und der Arme nicht weniger als die H\u00e4lfte eines Schekels spenden, damit die Gotteshebe zu geben, um f\u00fcr eure Seelen S\u00fchne zu vollziehen. <sup>16<\/sup>Das Geld der S\u00fchnungen aber nimmst du von den S\u00f6hnen Jisraels und verwendest es zum Dienst des Zusammenkunftsbestimmungszeltes; es soll Jisraels S\u00f6hnen zum Gedenken vor Gott sein, f\u00fcr eure Seelen S\u00fchne zu vollziehen. <sup>17<\/sup>Gott sprach zu Mosche: <sup>18<\/sup>Mache ein Becken aus Kupfer und seinen Untersatz aus Kupfer zum Waschen; stelle es zwischen das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar und gib Wasser hinein. <sup>19<\/sup>Aharon und seine S\u00f6hne sollen sich daraus ihre H\u00e4nde und ihre F\u00fc\u00dfe waschen. <sup>20<\/sup>Wenn sie in das Zelt der Zusammenkunftsbestimmung eingehen, sollen sie sie mit Wasser waschen, und so nicht sterben, oder indem sie zum Altare zur Bedienung hintreten, Gott eine Feuergabe aufdampfen zu lassen. <sup>21<\/sup>H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe sollen sie waschen und dann nicht sterben; es sei ihnen dies ein ewiges Gesetz, ihm und seinen Kindern, f\u00fcr ihre Nachkommen. <sup>22<\/sup>Gott sprach zu Mosche: <sup>23<\/sup>Und du nimm dir Gew\u00fcrze bester Art: reine Myrrhe f\u00fcnfhundert, w\u00fcrzigen Zimmt in H\u00e4lften von zweihundertundf\u00fcnfzig, Gew\u00fcrzrohr zweihundertundf\u00fcnfzig, <sup>24<\/sup>und Cassia f\u00fcnfhundert Schekel des Heiligtums, und Oliven\u00f6l ein Hin. <sup>25<\/sup>Das machst du zu einem \u00d6l heiliger Salbung, Wohlgeruchsstoffbereitung, nach der Art des Wohlgeruchstoffbereiters; ein \u00d6l heiliger Salbung soll es sein. <sup>26<\/sup>Und du salbst damit das Zusammenkunftsbestimmungszelt und die Lade des Zeugnisses, <sup>27<\/sup>den Tisch und alle seine Ger\u00e4te, den Leuchter und seine Ger\u00e4te und den Altar des R\u00e4ucherwerks, <sup>28<\/sup>den Altar des Emporopfers und alle seine Ger\u00e4te, das Becken und seinen Untersatz, <sup>29<\/sup>und heiligst sie, so dass sie ein Heiligtum der Heiligt\u00fcmer werden; alles, was sie ber\u00fchrt, wird heilig. <sup>30<\/sup>Auch Aharon und seine S\u00f6hne sollst du salben, und heiligst sie, mir als Priester zu dienen. <sup>31<\/sup>Zu Jisraels S\u00f6hnen aber sprichst du: \u00d6l einer heiligen Salbung soll dies mir f\u00fcr eure Nachkommen sein, <sup>32<\/sup>auf den K\u00f6rper eines Menschen soll es nicht gesalbt werden, und in seinem Mischungsverh\u00e4ltnis sollt ihr ihm Gleiches nicht machen; ein Heiligtum ist es, ein Heiligtum soll es euch sein. <sup>33<\/sup>Wer ihm Gleiches bereitet, und wer von ihm auf einen Fremden gibt, wird aus seinem Volke entwurzelt werden. <sup>34<\/sup>Gott sprach zu Mosche: Nimm dir Spezereien wie Balsamharz, Seenagel und Galban; solche Spezereien und reinen Weihrauch; jedes sei f\u00fcr sich gesondert. <sup>35<\/sup>Und du bereitest es zu einem R\u00e4ucherwerk, Wohlgeruchsstoffbereitung nach Art des Wohlgeruchsstoffbereiters, durchdrungen, rein, heilig. <sup>36<\/sup>Davon zerreibst du ganz fein und gibst davon vor das Zeugnis im Zelte der Zusammenkunftbestimmung, wohin ich mich dir zur Zusammenkunft bestimme; ein Heiligtum der Heiligt\u00fcmer soll es euch sein. <sup>37<\/sup>Und dieses R\u00e4ucherwerk, das du bereitest, sollt ihr in seinem bestimmten Mischungsverh\u00e4ltnisse nicht f\u00fcr euch machen; Gott heilig soll es dir sein. <sup>38<\/sup>Wer ihm Gleiches macht daran zu riechen, wird aus seines Volkes Kreisen entwurzelt.<\/p><h2 id=\"kapitel-31\">Kapitel 31<\/h2><p><sup>1<\/sup>Gott sprach zu Mosche: <sup>2<\/sup>Siehe, ich habe mit Namen berufen Bezalel, Sohn Uris, des Sohnes Churs vom Stamme Jehuda, <sup>3<\/sup>da ich ihn mit Geist Gottes erf\u00fcllte, mit Weisheit, mit Einsicht und mit Erkenntnis und mit jeglicher Ausf\u00fchrung, <sup>4<\/sup>Ideen zu verbinden, sie in Gold, in Silber und in Kupfer herzustellen, <sup>5<\/sup>im Steinschnitt zum Einsetzen und im Holzschnitt; in jeglicher Ausf\u00fchrungsart herzustellen. <sup>6<\/sup>Und ebenso, siehe, habe ich ihm Ahaliab, Sohn Achi\u00dfamachs, vom Stamme Dan, zur Seite gestellt, und habe in das Herz jedes Herzensweisen Weisheit gegeben; sie werden alles, was ich dir geboten, herstellen: <sup>7<\/sup>Das Zusammenkunftbestimmungszelt und die Lade f\u00fcr das Zeugnis sowie den Deckel, der darauf sein soll, und alle Ger\u00e4te des Zeltes: <sup>8<\/sup>sowohl den Tisch und seine Ger\u00e4te, wie den reinen Leuchter und alle seine Ger\u00e4te und den Altar des R\u00e4ucherwerks, <sup>9<\/sup>den Altar des Emporopfers und alle seine Ger\u00e4te, das Becken und seinen Untersatz, <sup>10<\/sup>die Gew\u00e4nder der Auszeichnung, sowohl die Gew\u00e4nder des Heiligtums f\u00fcr Aharon, den Priester, als die Gew\u00e4nder seiner S\u00f6hne zum Priesterdienst, <sup>11<\/sup>das Salb\u00f6l und das R\u00e4ucherwerk der Spezereien f\u00fcr das Heiligtum; ganz dem entsprechend, wie ich dir jegliches befohlen, werden sie es herstellen. <sup>12<\/sup>Gott sagte zu Mosche: <sup>13<\/sup>Du aber sprich es aus zu den S\u00f6hnen Jisraels: Nur meine Sabbate h\u00fctet! Denn das ist ein Zeichen zwischen mir und euch f\u00fcr eure Nachkommen, zur Erkenntnis, dass Ich, Gott, euch heilige. <sup>14<\/sup>Darum h\u00fctet den Sabbat; denn ein Heiligtum ist er euch. Die ihn entweihen, soll man hinrichten; denn wer an ihm ein Werk ausf\u00fchrt, die Seele wird aus der Gemeinschaft ihrer Genossenschaftskreise entwurzelt. <sup>15<\/sup>Sechs Tage soll man Werk ausf\u00fchren, aber am siebten Tage ist ein durch Werkeinstellung zu feiernder Sabbat, ein Gott eignendes Heiligtum; wer am Tage des Sabbats Werk ausf\u00fchrt, soll hingerichtet werden. <sup>16<\/sup>So sollen Jisraels S\u00f6hne den Sabbat h\u00fcten, den Sabbat f\u00fcr ihre Nachkommen als ewigen Bund zu verwirklichen. <sup>17<\/sup>Zwischen mir und den S\u00f6hnen Jisraels ist er f\u00fcr ewig ein Zeichen, da\u00df sechs Tage Gott den Himmel und die Erde geschaffen und mit dem siebten Tage zu schaffen aufgeh\u00f6rt hatte, da er sich in sein Wesen zur\u00fcckzog. <sup>18<\/sup>Als er mit ihm auf dem Berge Sinai zu reden vollendet hatte, gab er Mosche zwei Tafeln des Zeugnisses, Tafeln von Stein, geschrieben mit Gottes Finger.<\/p><h2 id=\"kapitel-32\">Kapitel 32<\/h2><p><sup>1<\/sup>Als das Volk sah, dass Mosche ihre Erwartung vom Berge herabzukommen nicht erf\u00fcllte, versammelte sich das Volk \u00fcber Aharon, und sie sprachen zu ihm: Auf, mache uns G\u00f6tter, die vor uns hergehen sollen; denn dieser Mosche, der uns aus dem Lande Mizrajim heraufgef\u00fchrt, wir wissen nicht, was ihm geschehen ist. <sup>2<\/sup>Aharon sagte zu ihnen: Entnehmet die goldenen Ringe, die in den Ohren eurer Frauen, eurer S\u00f6hne und T\u00f6chter sind, und bringet sie mir. <sup>3<\/sup>Da entnahm das ganze Volk sich die goldenen Ringe, die in ihren Ohren waren, und brachten sie zu Aharon. <sup>4<\/sup>Er nahm es aus ihrer Hand, bildete es mit dem Gravirstichel und machte es so zu einem Kalbe aus Guss; da sagten sie: Dies sind deine G\u00f6tter, Jisrael, die dich aus dem Lande Mizrajim heraufgef\u00fchrt! <sup>5<\/sup>Als Aharon dieses sah, baute er einen Altar vor sich hin, und Aharon rief aus und sprach: Morgen ist Gott ein Fest. <sup>6<\/sup>Sie standen aber am anderen Tage fr\u00fch auf, lie\u00dfen Emporopfer aufsteigen, brachten Friedensmahlopfer n\u00e4her, und das Volk setzte sich zu essen und zu trinken, und sie erhoben sich, Mutwillen zu treiben. <sup>7<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Geh\u2019 geh\u2019 hinab; denn dein Volk hat es verderbt, das du aus dem Lande Mizrajim heraufgef\u00fchrt, <sup>8<\/sup>sie sind gar rasch aus dem Wege gewichen, den ich ihnen befohlen, haben sich ein Kalb von Guss gemacht! Und haben sich ihm sodann niedergeworfen, haben ihm Opfer gebracht, haben gesagt: dies sind deine G\u00f6tter, Jisrael, die dich aus dem Lande Mizrajim heraufgef\u00fchrt! <sup>9<\/sup>Da sagte Gott zu Mosche: Ich habe dieses Volk gesehen, und siehe, es ist ein hartn\u00e4ckiges Volk, <sup>10<\/sup>und nun, \u00fcberlasse es mir, so wird mein Zorn wider sie ergl\u00fchen, so da\u00df ich sie vernichte, und dich werde ichzu einem gro\u00dfen Volke machen. <sup>11<\/sup>Da flehte Mosche vor Gott seinem Gotte und sprach: Zu welchem Zweck, o Gott, soll dein Zorn wider dein Volk ergl\u00fchen, das du aus dem Lande Mizrajim mit gro\u00dfer Kraft und mit starker Hand gef\u00fchrt?! <sup>12<\/sup>Warum sollen die Mizrer sagen: in b\u00f6ser Absicht hat er sie hinausgef\u00fchrt, sie in den Bergen umzubringen und sie von der Fl\u00e4che des Erdbodens zu vertilgen?! Kehre zur\u00fcck von dem Ergl\u00fchen deines Zornes und lasse dich zur \u00c4nderung deines Sinnes bestimmen \u00fcber das deinem Volke zugedachte Ungl\u00fcck! <sup>13<\/sup>Gedenke Abrahams, Jizchaks und Jisraels, deiner Diener, denen du bei dir geschworen und zu denen du gesprochen hast: ich werde eure Nachkommen wie die Sterne des Himmels vermehren, und dieses ganze Land, von dem ich gesagt, dass ich es euren Nachkommen geben werde, das sollen sie f\u00fcr immer als Eigentum behalten. <sup>14<\/sup>Da lie\u00df sich Gott zur \u00c4nderung seines Sinnes hinsichtlich des Ungl\u00fccks bestimmen, das er seinem Volke schaffen zu wollen ausgesprochen hatte. <sup>15<\/sup>Nun wendete sich und ging Mosche von dem Berge hinab, und die beiden Tafeln des Zeugnisses in seiner Hand, Tafeln, geschrieben von ihren beiden Seiten, von hier und von hier sind sie geschrieben. <sup>16<\/sup>Und die Tafeln sind ein Werk Gottes, und die Schrift ist eine Gottesschrift, durchgegraben auf die Tafeln. <sup>17<\/sup>Als Jehoschua die Stimme des Volkes in dem L\u00e4rm seiner Ausgelassenheit h\u00f6rte, sprach er zu Mosche: Kriegsstimme ist im Lager! <sup>18<\/sup>Dieser aber sprach: Nicht eine Stimme, die ein Siegen ank\u00fcndigt, und nicht eine Stimme, die ein Erliegen ank\u00fcndigt; eine Stimme, die uns niederschl\u00e4gt, h\u00f6re ich. <sup>19<\/sup>Da war es, als er n\u00e4her zum Lager gekommen war und das Kalb und T\u00e4nze sah \u2014 da ergl\u00fchte Mosches Zorn, und er warf aus seinen vereinten H\u00e4nden die Tafeln, und zerschmetterte sie unten am Berge. <sup>20<\/sup>Er nahm sodann das Kalb, das sie gemacht hatten, verbrannte es im Feuer, zerrieb es, bis es ganz fein worden, streuete es auf das Wasser hin und gab davon Jisraels S\u00f6hnen zu trinken. <sup>21<\/sup>Nun sprach Mosche zu Aharon: Was hat dir dieses Volk getan, dass du \u00fcber dasselbe eine gro\u00dfe S\u00fcnde hast kommen lassen? <sup>22<\/sup>Aharon erwiderte: Ergl\u00fche der Zorn meines Herrn nicht! Du kennst das Volk, wenn es in B\u00f6sem ist. <sup>23<\/sup>Sie sagten mir: Mache uns Gottheiten, die vor uns hergehen sollen; denn dieser Mann Mosche, der uns aus dem Lande Mizrajim heraufgef\u00fchrt, wir wissen nicht, was ihm geworden. <sup>24<\/sup>Da ich ihnen sagte: Wer hat Gold, hatten sie sich dessen schon entledigt und gaben es mir; ich warf es ins Feuer, und so kam dieses Kalb heraus. <sup>25<\/sup>Da sah Mosche das Volk, dass es z\u00fcgellos war, dass Aharon es seiner sittlichen Schw\u00e4che ungez\u00fcgelt \u00fcberlassen inmitten ihrer Gesetzemp\u00f6rer, <sup>26<\/sup>Und da stellte sich Mosche in das Tor des Lagers und sprach: Wer Gottes ist, zu mir! Da sammelten sich zu ihm alle S\u00f6hne Lewis. <sup>27<\/sup>Zu ihnen sprach er: So hat Gott, der Gott Jisraels, gesprochen: Leget jeder sein Schwert an seine H\u00fcfte und durchzieht hin und zur\u00fcck, von Tor zu Tor im Lager, und richtet hin, jeder seinen Bruder, jeder seinen Freund, jeder seinen Verwandten! <sup>28<\/sup>Die S\u00f6hne Lewis taten nach Mosches Wort, und es fielen von dem Volke an diesem Tage an dreitausend Mann. <sup>29<\/sup>Da sprach Mosche: Bevollm\u00e4chtigt euch selber heute f\u00fcr Gott, \u2014 denn jeder bleibe wider seinen Sohn und wider seinen Bruder, \u2014 und \u00fcber euch heute Segen zu geben. <sup>30<\/sup>Es war am anderen Tage, da sprach Mosche zum Volke: Ihr habt eine gro\u00dfe Vers\u00fcndigung begangen; und nun wil ich zu Gott hinangehen, vielleicht vermag ich S\u00fchne f\u00fcr eure S\u00fcnde zu erwirken. <sup>31<\/sup>Da kehrte Mosche zu Gott zur\u00fcck und sprach: O, doch! Es hat dieses Volk eine gro\u00dfe Vers\u00fcndigung begangen, indem sie sich G\u00f6tter aus Gold gemacht. <sup>32<\/sup>Und nun, wenn du ihre S\u00fcnde verzeihen m\u00f6chtest \u2014 wenn aber nicht, so l\u00f6sche mich doch aus aus deinem Buche, das du geschrieben. <sup>33<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Wer mir ges\u00fcndigt hat, den l\u00f6sche ich aus meinem Buche aus! <sup>34<\/sup>Und nun, gehe, f\u00fchre das Volk dorthin, wohin ich dir gesagt habe; siehe, mein Engel wird vor dir hergehen. Am Tage aber, wo Ich gedenke, werde ich ihrer S\u00fcnde \u00fcber sie gedenken. <sup>35<\/sup>Da traf Gott mit pl\u00f6tzlichem Tode das Volk, weil sie das Kalb gemacht hatten, welches Aharon gemacht hatte.<\/p><h2 id=\"kapitel-33\">Kapitel 33<\/h2><p><sup>1<\/sup>Gott sprach zu Mosche: Gehe, ziehe hinauf von hier, du und das Volk, das du aus dem Lande Mizrajim heraufgef\u00fchrt, zu dem Lande hin, das ich Abraham, Jizchak und Jaakob also zugeschworen: deiner Nachkommenschaft werde ich es geben; <sup>2<\/sup>\u2014 ich werde einen Engel vor dich her senden und den Kenaani, den Emori, den Chitti und den Perisi, den Chiwi und den Jebu\u00dfi vertreiben \u2014 <sup>3<\/sup>zu einem Lande hin, das von Milch und Honig flie\u00dft; denn ich werde nicht in deiner Mitte weiter ziehen, weil du ein hartn\u00e4ckiges Volk bist; ich w\u00fcrde dich auf dem Wege verderben. <sup>4<\/sup>Da das Volk dieses b\u00f6se Wort h\u00f6rte, versenkten sie sich in Trauer, und es legte niemand seinen Schmuck an. <sup>5<\/sup>Da sagte Gott zu Mosche: Sage es Jisraels S\u00f6hnen: ihr seid ein hartn\u00e4ckiges Volk, in einem Augenblick, den ich in deiner Mitte weiterz\u00f6ge, w\u00fcrde ich dich verderben. Und nun, lasse deinen Schmuck ferner von dir ab, ich will erkennen, was ich dir zu thun habe. <sup>6<\/sup>So entkleideten sich Jisraels S\u00f6hne selbst ihres Schmuckes vom Berge Choreb. <sup>7<\/sup>Und Mosche sollte das Zelt nehmen und es sich au\u00dferhalb des Lagers, fern vom Lager aufspannen, und es Zusammenkunftsbestimmungszelt nennen; es sollte jeder, der Gott suchte, zu dem Zusammenkunftsbestimmungszelt, das au\u00dferhalb des Lagers war, hinausgehen. <sup>8<\/sup>So war es denn, wenn Mosche zu dem Zelte hinausging, stand das ganze Volk auf, und jeder blieb am Eingang seines Zeltes stehen, und so schauten sie Mosche nach, bis er in das Zelt hineingekommen war. <sup>9<\/sup>Und es geschah dann, wie Mosche in das Zelt gekommen war, stieg die Wolkens\u00e4ule herab und stand am Eingang des Zeltes, und dann sprach er mit Mosche. <sup>10<\/sup>Das ganze Volk sah die Wolkens\u00e4ule am Eingang des Zeltes stehen; es erhob sich das ganze Volk, und jeder warf sich am Eingang seines Zeltes nieder. <sup>11<\/sup>Es sprach Gott Angesicht zu: Angesicht zu Mosche, wie ein Mann zu seinem Genossen spricht; kehrte er dann zum Lager zur\u00fcck, so wich sein jugendlicher Diener Jehoschua, Sohn Nuns, nicht aus dem Zelte. <sup>12<\/sup>Mosche sprach zu Gott: Siehe, du sprichst zu mir: f\u00fchre dieses Volk weiter! und du hast mich nicht wissen lassen, was du mit mir sendest; und du hast gesagt: ich habe dich mit Namen erkannt und du hast auch Gew\u00e4hrungsw\u00fcrdigkeit in meinen Augen erreicht. <sup>13<\/sup>Und nun, wenn ich denn in deinen Augen Gew\u00e4hrungsw\u00fcrdigkeit erreicht habe, lasse mich doch die Einheit in der Mannigfaltigkeit deiner Wege erkennen, so dass ich dich erkenne, damit ich ferner Gew\u00e4hrungsw\u00fcrdigkeit in deinen Augen erreiche; und siehe ferner, dass ja doch dein Volk diese Nation ist. <sup>14<\/sup>Er sprach: Mein Angesicht selbst wird gehen, und ich werde dir willfahren. <sup>15<\/sup>Da sprach er zu ihm: Wenn dein Angesicht nicht selbst geht, lasse uns von hier nicht weiter ziehen. <sup>16<\/sup>Wodurch sonst wird denn erkannt werden, dass ich in deinen Augen Gew\u00e4hrungsw\u00fcrdigkeit erlangt habe, ich und dein Volk, ist es nicht, indem du mit uns wandelst? Dann w\u00fcrden wir, ich und dein Volk, wunderbar von jedem Volke ausgezeichnet sein, das auf der Oberfl\u00e4che des Erdbodens ist. <sup>17<\/sup>Da sprach Gott zu Mosche: Auch dieses Wort, das du gesprochen hast, will ich erf\u00fcllen; denn du hast Gew\u00e4hrungsw\u00fcrdigkeit in meinen Augen erreicht, seitdem ich dich mit Namen erkannt habe. <sup>18<\/sup>Da sprach er: Lasse mich doch deine Herrlichkeit sehen! <sup>19<\/sup>Er sprach: Ich werde alle meine G\u00fcte deinem Angesicht vor\u00fcber f\u00fchren, werde Gott mit Namen vor dir verk\u00fcnden, werde mit Gew\u00e4hrung segnen, dem ich gew\u00e4hre, und werde mich erbarmen, dessen ich mich erbarme. <sup>20<\/sup>Er sprach: Du kannst mein Angesicht nicht sehen; denn es sieht mich der Mensch nicht und lebt. <sup>21<\/sup>Es sprach Gott: Siehe, einen Standpunkt gibt es neben mir; auf den Fels stelle dich. <sup>22<\/sup>Wenn dann meine Herrlichkeit hin\u00fcberzieht, so berge ich dich in die Kl\u00fcftung des Felsens und decke meine Hand \u00fcber dich, bis ich hin\u00fcber gezogen. <sup>23<\/sup>Ich entferne meine Hand dann, wird nicht gesehen.<\/p><h2 id=\"kapitel-34\">Kapitel 34<\/h2><p><sup>1<\/sup>Und es sprach Gott zu Mosche: Haue dir zwei Tafeln von Steinen wie die ersten; ich werde auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln, welche du zerbrochen hast, gewesen waren. <sup>2<\/sup>Sei bereit zum Morgen, und am Morgen steigst du den Berg Sinai hinan, und stellst dich meiner gew\u00e4rtig auf den Gipfel des Berges. <sup>3<\/sup>Kein Mensch soll mit dir hinangehen, auch kein Mensch auf dem ganzen Berge gesehen werden, auch die Schafe und die Rinder sollen nicht der Richtung dieses Berges zugewandt weiden. <sup>4<\/sup>Er bildete zwei Tafeln von Steinen wie die ersten, und fr\u00fch erhob sich Mosche am Morgen und ging den Berg Sinai hinan, wie ihm Gott geboten hatte, und nahm zwei Tafeln von Steinen in seine Hand. <sup>5<\/sup>Und Gott stieg nieder in der Wolke und stellte sich neben ihn dort, und nannte Gott mit Namen. <sup>6<\/sup>Es zog Gott seinem Angesicht vor\u00fcber und verk\u00fcndete: Gott bleibt immer Gott, kraft\u00fcbend, sein Werk liebend und gew\u00e4hrungsbereit; lange geduldend, und liebereich und wahrheitreich; <sup>7<\/sup>pflegend Liebe f\u00fcr die Tausendsten, hinweghebend Kr\u00fcmme und Emp\u00f6rung und Leichtsinn; und erl\u00e4sst doch nichts, denkt Elternkr\u00fcmme an Kindern und Kindeskindern, an drittem und viertem Geschlecht. <sup>8<\/sup>Da eilte Mosche, neigte sein Haupt zur Erde und warf sich hin, <sup>9<\/sup>und sprach: Wenn ich denn Gew\u00e4hrungsw\u00fcrdigkeit in deinen Augen erreicht habe, mein Herr, gehe doch mein Herr in unserer Mitte; weil es ein hartn\u00e4ckiges Volk ist, wirst du unsere Kr\u00fcmme und unseren Leichtsinn verzeihen und uns so zu deinem bleibenden Eigentum gewinnen! <sup>10<\/sup>Darauf sprach er: Siehe, ich errichte einen Bund: in Gegenwart deines ganzen Volkes werde ich Wunder vollbringen, die auf der ganzen Erde und unter allen V\u00f6lkern nicht geschaffen worden; es soll das ganze Volk, in dessen Mitte du bist, das Werk Gottes sehen, wie zu f\u00fcrchten es ist, was ich mit dir vollbringe. <sup>11<\/sup>Bewahre dir, was ich dir heute gebiete: siehe, ich vertreibe vor dir den Emori und den Kenaani, den Chitti und den Perisi, den Chiwi und den Jebu\u00dfi; <sup>12<\/sup>nimm dich um deiner selbst willen in acht, dass du dem Bewohner des Landes, \u00fcber welches du kommst, keinen Bund errichtest, damit er nicht zum Fallstrick in deiner Mitte werde. <sup>13<\/sup>Denn ihre Alt\u00e4re sollt eben ihr zerst\u00f6ren, und ihre Denksteine ihr zerbrechen, und seine heiligen B\u00e4ume ihr umhauen. <sup>14<\/sup>Denn du sollst dich nicht einem anderen Gotte niederwerfen; denn Gott, ausschlie\u00dfend ist sein Name, sein ausschlie\u00dfendes Recht fordernder Gott ist er. <sup>15<\/sup>W\u00fcrdest du dem Bewohner des Landes einen Bund errichten, so w\u00fcrden sie ihren G\u00f6ttern nach abweichen, w\u00fcrden ihren G\u00f6ttern opfern, und es ladet dich einer ein und du issest von seinem Mahle, <sup>16<\/sup>und nimmst von seinen T\u00f6chtern f\u00fcr deine S\u00f6hne, es weichen dann seine T\u00f6chter ihren G\u00f6ttern nach ab und bringen auch deine S\u00f6hne zum Abund Hinfall an ihre G\u00f6tter. <sup>17<\/sup>G\u00f6tter aus Guss sollst du dir : nicht machen! <sup>18<\/sup>Das Fest der unges\u00e4uerten Brote sollst du h\u00fcten, sieben Tage unges\u00e4uerte Brote, die ich dir geboten, essen, zur Zusammenkunftszeit des Halmmonats; denn im Halmmonat bist du aus Mizrajim gezogen. <sup>19<\/sup>Jede Mutterscho\u00dfer\u00f6ffnung ist mein, und all dein Besitz soll in seiner Abh\u00e4ngigkeit Erinnerungsweihe durchs M\u00e4nnliche erhalten, das die Geburt er\u00f6ffnet bei Ochs und Schaf; <sup>20<\/sup>und die Geburtser\u00f6ffnung eines Esels l\u00f6sest du mit einem Lamme aus; l\u00f6sest du sie nicht aus, so t\u00f6test du sie durch Nackenschlag; jeden Erstgeborenen deiner S\u00f6hne l\u00f6sest du aus, und nicht mit leeren H\u00e4nden wird mein Angesicht geschaut. <sup>21<\/sup>Dienend schaffst du sechs Tage, und am siebten Tage stellst du dein Werk ein; in der Pflugzeit und in der Erntezeit stellst du dein Werk ein. <sup>22<\/sup>Und als ein Wochenfest hast du dir das Fest der Erstlinge des Weizenschnittes zu gestalten, und ein Fest der Ernte mit der Jahreswende. <sup>23<\/sup>Dreimal im Jahre soll all dein Mannhaftes sich sehen unmittelbar vor dem Angesicht des Herrn, Gottes, des Gottes Jisraels. <sup>24<\/sup>Wenn ich V\u00f6lker vor dir austreibe und dein Gebiet ein weites sein lasse, so wird doch niemand dein Land l\u00fcstern antasten, wenn du hinaufziehst, unmittelbar vor dem Angesicht Gottes, deines Gottes, dich zu sehen dreimal im Jahre! <sup>25<\/sup>Du sollst aber auch nicht bei Gegorenem das Blut meines Mahlopfers schlachten, und es soll nicht das Opfermahl des Pe\u00dfachopfers bis zum Morgen \u00fcbernachten. <sup>26<\/sup>Heim in das Haus Gottes, deines Gottes, bringst du das erste der Erstlinge deines Bodens; du kochest nicht ein Junges in der Milch seiner Mutter. <sup>27<\/sup>Gott sprach zu Mosche: Schreibe dir diese Worte nieder; denn \u00fcber den lebendigen Inhalt dieser Worte habe ich mit dir einen Bund errichtet und mit Jisrael. <sup>28<\/sup>Vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte war er dort bei Gott, Brot hatte er nicht gegessen und Wasser nicht getrunken, und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die zehn Worte. <sup>29<\/sup>Da w\u00e4r es, als Mosche vom Berge Sinai herab kam und die beiden Tafeln des Zeugnisses in Mosches Hand waren, da er vom Berge herab kam \u2014 und Mosche wusste nicht, dass die Haut seines Angesichts strahlend geworden war, indem Er mit ihm sprach \u2014 <sup>30<\/sup>da sah Aharon und alle S\u00f6hne Jisraels Mosche und siehe, es war die Haut seines Angesichts strahlend geworden, und sie f\u00fcrchteten sich, zu ihm hinzutreten. <sup>31<\/sup>Mosche aber rief ihnen zu, da kehrten Aharon und alle F\u00fcrsten in der Gemeinde wieder zu ihm hin, und Mosche sprach mit ihnen. <sup>32<\/sup>Nachher traten auch alle S\u00f6hne Jisraels zu ihm hin, und er gebot ihnen alles, was Gott mit ihm auf dem Berge Sinai gesprochen hatte. <sup>33<\/sup>Als Mosche mit ihnen zu Ende geredet hatte, gab er eine Decke \u00fcber sein Angesicht. <sup>34<\/sup>Wenn Mosche hineintrat vor Gott, um mit ihm zu reden, n\u00e4hm er die Decke ab, bis er wieder hinausging; dann ging er hinaus und sprach zu Jisraels S\u00f6hnen, was ihm aufgetragen worden. <sup>35<\/sup>Dann sahen Jisraels S\u00f6hne Mosches Angesicht, dass die Haut des Angesichts Mosches strahlend geworden; sodann aber legte Mosche die Decke wieder \u00fcber sein Angesicht, bis er wieder hineintrat, mit ihm zu reden.<\/p><h2 id=\"kapitel-35\">Kapitel 35<\/h2><h3 id=\"wajakhel\">Wajakhel<\/h3><p><sup>1<\/sup>Mosche lie\u00df die ganze Gemeinde der S\u00f6hne Jisraels sich versammeln und sprach zu ihnen: Dies sind die Gegenst\u00e4nde, die Gott zu machen geboten hat. <sup>2<\/sup>Sechs Tage soll Werk geschaffen werden, aber am siebten Tage soll euch ein Heiligtum, ein durch Werkeinstellung Gott zu begehender Sabbat sein; wer an ihm ein Werk schafft, soll hingerichtet werden. <sup>3<\/sup>Ihr sollt kein Feuer in allen euren Wohnst\u00e4tten am Tage des Sabbats anz\u00fcnden. <sup>4<\/sup>Mosche sprach zur ganzen Gemeinde der S\u00f6hne Jisraels: Das ist es, was Gott geboten: <sup>5<\/sup>Nehmet von euch Gott eine Hebe, jeder, von seinem Herzen getrieben, bringe sie, die Gotteshebe an Gold, Silber und Kupfer, <sup>6<\/sup>an himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle, an Byssus und Ziegenhaaren; <sup>7<\/sup>an rot gef\u00e4rbten Widderfellen, Thachaschfellen und Schittimholz; <sup>8<\/sup>an \u00d6l zur Leuchte und Gew\u00fcrzen zum Salb\u00f6l und zum Spezereir\u00e4ucherwerk, <sup>9<\/sup>und an Schohamsteinen und Einsatzsteinen f\u00fcr den Ephod und den Brustschild. <sup>10<\/sup>Und jeder Herzensweise unter euch, sie sollen kommen und alles, was Gott geboten, anfertigen: <sup>11<\/sup>die Wohnung und ihr Zelt und dessen Decke; ihre Spangen und Bretter, ihre Riegel, S\u00e4ulen und F\u00fc\u00dfe; <sup>12<\/sup>die Lade und ihre Stangen, den Deckel, und den Scheidevorhang der Bedeckung; <sup>13<\/sup>den Tisch samt seinen Stangen und allen seinen Ger\u00e4ten und das Schaubrot; <sup>14<\/sup>den Leuchter der Leuchte samt seinen Ger\u00e4ten und Lampen, und das \u00d6l der Leuchte; <sup>15<\/sup>Den R\u00e4ucheraltar samt seinen Stangen, das Salb\u00f6l und das Spezereir\u00e4ucherwerk; und den T\u00fcrschutzvorhang f\u00fcr den Eingang der Wohnung; <sup>16<\/sup>den Altar des Emporopfers samt dem dazu geh\u00f6rigen kupfernen Sieb, seinen Stangen und all seinen Ger\u00e4ten; das Becken und seinen Untersatz; <sup>17<\/sup>die Umh\u00e4nge des Vorhofs, dessen S\u00e4ulen und seine F\u00fc\u00dfe; und den Schutzvorhang des Vorhoftors; <sup>18<\/sup>die Pfl\u00f6cke der Wohnung, die Pfl\u00f6cke des Vorhofs und deren Stricke; <sup>19<\/sup>die Gew\u00e4nder der Auszeichnung zur Bedienung im Heiligtum: die Heiligtumsgew\u00e4nder f\u00fcr den Priester Aharon und die Gew\u00e4nder seiner S\u00f6hne zum Priesterdienst. <sup>20<\/sup>Die ganze Gemeinde der S\u00f6hne Jisraels gingen aus der Versammlung vor Mosche fort; <sup>21<\/sup>und darauf kamen jeder, den sein Herz erhoben; und jeder, den sein Geist getrieben, brachte die Gotteshebe zum Werke des Zusammenkunftsbestimmungszeltes und f\u00fcr alles dazu Erforderliche, sowie f\u00fcr die Gew\u00e4nder des Heiligtums. <sup>22<\/sup>Es kamen die M\u00e4nner nebst den Frauen; alle, vom Herzen getrieben, brachten Tuchnadeln, Nasenringe, Fingerringe und Halter, alle Arten goldener Ger\u00e4te, und jeder, der Gott eine Spende an Gold zugewendet hatte; der vor Moses stattgehabten Versammlung. <sup>23<\/sup>jeder auch, bei dem sich himmelblaue, purpur- und karmoisinrote Wolle, Byssus und Ziegenhaare gefunden, rotgef\u00e4rbte Widderfelle und Thachaschfelle, brachte es. <sup>24<\/sup>Jeder auch, der eine Hebe an Silber und Kupfer gemacht, brachte darin die Gotteshebe, auch jeder, bei dem Schittimholz f\u00fcr jegliches Werk der zu l\u00f6senden Aufgabe gefunden, brachte es. <sup>25<\/sup>Alle herzensweisen Frauen spannen mit eigenen H\u00e4nden und brachten als Gespinnst die himmelblaue und die Purpurwolle, die Karmoisinwolle und den Byssus. <sup>26<\/sup>Und alle Frauen, deren Herz sie in Weisheit erhoben, spannen die Ziegenhaare. <sup>27<\/sup>Die F\u00fcrsten aber brachten die Schohamsteine und die Einsatzsteine f\u00fcr den Ephod und den Brustschild, <sup>28<\/sup>das Gew\u00fcrze und das \u00d6l zur Leuchte und zum Salb\u00f6l und zum Spezereir\u00e4ucherwerke. <sup>29<\/sup>Jeder Mann und jede Frau, deren Herz sie getrieben, zum ganzen Werke, welches Gott durch Mosche anzufertigen geboten hatte, beizutragen, brachten als Jisraels S\u00f6hne Gott aus freiem Antrieb eine Spende. <sup>30<\/sup>Da sprach Mosche zu Jisraels S\u00f6hnen: Sehet, es hat Gott mit Namen Bezalel, den Sohn Uris, Sohn Churs, vom Stamme Jehuda berufen, <sup>31<\/sup>da er ihn mit Gottesgeist erf\u00fcllte, mit Weisheit, mit Einsicht und mit Erkenntnis und mit jeglicher Ausf\u00fchrung, <sup>32<\/sup>und Ideen zu verbinden, sie in Gold, in Silber und in Kupfer auszuf\u00fchren, <sup>33<\/sup>im Steinschnitt zum Einsetzen und im Holzschnitt, in jeglichem Gedanken ausf\u00fchrenden Werke herzustellen. <sup>34<\/sup>Und auch die Gabe der Belehrung hat er in sein Herz gegeben; ihm und Oholiab, dem Sohne Achi\u00dfamachs vom Stamme Dan. <sup>35<\/sup>Er hat sie mit Herzensweisheit erf\u00fcllt, jegliches Werk eines Schneidek\u00fcnstlers, Wirkers und Stickers in himmelblauer und in Purpurwolle, in Karmoisinwolle und in Byssus, und eines Webers auszuf\u00fchren; sie f\u00fchren jegliches Werk aus und verbinden Ideen.<\/p><h2 id=\"kapitel-36\">Kapitel 36<\/h2><p><sup>1<\/sup>Bezalel und Oholiab und jeglicher herzensweise Mann, in welche Gott Weisheit und Einsicht zu kenntnisvoller Ausf\u00fchrung gegeben, sollen alles zum Dienst des Heiligtums erforderliche Werk ausf\u00fchren in Beziehung auf alles, was Gott geboten. <sup>2<\/sup>Da rief Mosche Bezalel und Oholiab und jeden herzensweisen Mann, in dessen Herz Gott Weisheit gegeben, jeden, den sein Herz erhoben, hinzutreten zum Werke, es auszuf\u00fchren, <sup>3<\/sup>und diese empfingen von Mosche aus alle die Hebe, die Jisraels S\u00f6hne f\u00fcr das zum Dienst des Heiligtums erforderliche Werk, es auszuf\u00fchren gebracht hatten; sie brachten ihm noch an jedem Morgen aus freiem Antrieb Spenden. <sup>4<\/sup>Da kamen alle die Weisen, die all das Werk des Heiligtums ausf\u00fchrten, jeder von seinem Werke, das sie ausf\u00fchrten, <sup>5<\/sup>und sprachen zu Mosche: Das Volk bringt zu viel, mehr als f\u00fcr den zum Werk erforderlichen Dienst gen\u00fcgt, das Gott auszuf\u00fchren geboten hat. <sup>6<\/sup>Da befahl Mosche und sie lie\u00dfen den Ruf durchs Lager gehen: Mann und Frau, keiner schaffe mehr Werk f\u00fcr die Hebe des Heiligtums; da hielt das Volk sich zur\u00fcck vom Bringen. <sup>7<\/sup>Das Werk war ihnen gen\u00fcgend f\u00fcr alles Werk es auszuf\u00fchren; und war noch mehr. <sup>8<\/sup>Alle die Herzensweisen unter den Werkausf\u00fchrern machten die Wohnung aus zehn Teppichen, aus sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus und himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle, aus Cherubim von Wirkerarbeit machte er sie. <sup>9<\/sup>Die L\u00e4nge des einen Teppichs achtundzwanzig Ellen und die Breite vier Ellen, so ein Teppich; ein Ma\u00df hatten alle Teppiche. <sup>10<\/sup>F\u00fcnf Teppiche verband er einen mit dem andern, und f\u00fcnf Teppiche einen mit dem andern. <sup>11<\/sup>Er machte Schleifen von himmelblauer Wolle an den Saum des einen Teppichs, der am Ende der Verbindung war; so machte er auch an den Saum des \u00e4u\u00dferen Teppichs an der anderen Verbindung. <sup>12<\/sup>F\u00fcnfzig Schleifen machte er an den einen Teppich und f\u00fcnfzig Schleifen machte er an das Teppichende, welches an der anderen Verbindung war; gegen\u00fcberstehend waren die Schleifen, die eine entsprechend der andern. <sup>13<\/sup>Er machte f\u00fcnfzig goldene Spangen und verband die Teppiche einen mit dem andern durch die Spangen, und so ward die Wohnung eine. <sup>14<\/sup>Er machte Ziegenhaarteppiche zum Zelte \u00fcber die Wohnung; elf Teppiche machte er sie. <sup>15<\/sup>Die L\u00e4nge des einen Teppichs war drei\u00dfig Ellen und vier Ellen war die Breite des einen Teppichs, ein Ma\u00df hatten elf Teppiche. <sup>16<\/sup>Er verband je f\u00fcnf der Teppiche allein und sechs der Teppiche allein, <sup>17<\/sup>und machte f\u00fcnfzig Schleifen an den Saum des \u00e4u\u00dfersten Teppichs in der Verbindung, und f\u00fcnfzig Schleifen machte er an den Saum des andern sich ihm anschlie\u00dfenden Teppichs. <sup>18<\/sup>Er machte f\u00fcnfzig kupferne Spangen, das Zelt zu verbinden, damit es eins werde. <sup>19<\/sup>Er machte eine Decke f\u00fcr das Zelt von rotgef\u00e4rbten Widderfellen und eine Decke von Tachaschfellen noch dar\u00fcber. <sup>20<\/sup>Er machte die Bretter f\u00fcr die Wohnung von stehenden Schittimh\u00f6lzern, <sup>21<\/sup>zehn Ellen die L\u00e4nge des Brettes und eine und eine halbe Elle die Breite des einen Brettes. <sup>22<\/sup>Zwei Zapfen an das eine Brett, sprossenartig hervorgehend einer gegen den andern; also machte er an alle Bretter der Wohnung. <sup>23<\/sup>Er machte diese Bretter f\u00fcr die Wohnung: zwanzig Bretter f\u00fcr die S\u00fcdseite, rechts, <sup>24<\/sup>und vierzig silberne F\u00fc\u00dfe machte er unter die zwanzig Bretter, zwei F\u00fc\u00dfe unter das eine Brett, f\u00fcr dessen zwei Zapfen, und zwei F\u00fc\u00dfe unter das eine Brett, f\u00fcr dessen zwei Zapfen. <sup>25<\/sup>Und f\u00fcr die zweite Wand der Wohnung zur Nordseite machte er zwanzig Bretter, <sup>26<\/sup>und deren vierzig F\u00fc\u00dfe von Silber, zwei F\u00fc\u00dfe unter das eine Brett und zwei F\u00fc\u00dfe unter das eine Brett. <sup>27<\/sup>Und f\u00fcr die Hinterseite der Wohnung westw\u00e4rts machte er sechs Bretter, <sup>28<\/sup>und zwei Bretter machte er zu Winkelbrettern der Wohnung an der Hinterseite. <sup>29<\/sup>Sie sollten von unten genau zusammen und am Oberende zusammen in einen Ring ausgehen, so machte er sie beide an die beiden Winkel. <sup>30<\/sup>Es waren somit acht Bretter, und ihre silbernen F\u00fc\u00dfe sechzehn F\u00fc\u00dfe, je zwei F\u00fc\u00dfe unter einem Brett. <sup>31<\/sup>Er machte Riegel von Schittimholz, f\u00fcnf f\u00fcr die Bretter der einen Wand der Wohnung, <sup>32<\/sup>und f\u00fcnf Riegel f\u00fcr die Bretter der zweiten Wand der Wohnung, und f\u00fcnf Riegel f\u00fcr die Bretter der Wohnung an der Hinterseite westw\u00e4rts. <sup>33<\/sup>Er machte den mittleren Riegel innerhalb der Bretter, von einem Ende zum andern zu riegeln. <sup>34<\/sup>Die Bretter belegte er mit Gold, ihre Ringe machte er von Gold zu Geh\u00e4usen f\u00fcr die Riegel und \u00fcberdeckte auch die Riegel mit Gold. <sup>35<\/sup>Er machte den Scheidevorhang von himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus, von Wirkerarbeit Cherubim bildend machte er ihn. <sup>36<\/sup>Er machte dazu vier S\u00e4ulen von Schittim und \u00fcberzog sie mit Gold, deren Haken von Gold, und goss f\u00fcr sie vier silberne F\u00fc\u00dfe. <sup>37<\/sup>Er machte einen Schutzvorhang f\u00fcr den Eingang des Zeltes aus himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus von Stickerarbeit, <sup>38<\/sup>dessen S\u00e4ulen f\u00fcnf, und deren Haken und machte den \u00dcberzug ihrer H\u00e4upter, sowie ihre Umreifungen von Gold, ihre f\u00fcnf F\u00fc\u00dfe aber von Kupfer.<\/p><h2 id=\"kapitel-37\">Kapitel 37<\/h2><p><sup>1<\/sup>Bezalel selbst machte die Lade von Schittimholz, zwei Ellen und eine halbe ihre L\u00e4nge, eine Elle und eine halbe ihre Breite und eine Elle und eine halbe ihre H\u00f6he. <sup>2<\/sup>Er \u00fcberzog sie von innen und von au\u00dfen mit reinem Gold und machte ihr einen goldenen Reif ringsum. <sup>3<\/sup>Er goss f\u00fcr sie vier goldene Ringe an ihre vier Ecken, zwei Ringe an ihre eine Seite und zwei Ringe an ihre andere Seite. <sup>4<\/sup>Er machte Stangen von Schittimholz und \u00fcberzog sie mit Gold, <sup>5<\/sup>und brachte die Stangen in die Ringe an den Seiten der Lade, um die Lade zu tragen. <sup>6<\/sup>Er machte einen Deckel von reinem Golde, zwei Ellen und eine halbe seine L\u00e4nge und eine Elle und eine halbe seine Breite. <sup>7<\/sup>Er machte zwei Cherubim von Gold, getrieben machte er sie aus den beiden Enden des Deckels. <sup>8<\/sup>Einen Cherub aus dem Ende diesseits und einen Cherub aus dem Ende jenseits; aus dem Deckel selbst machte er die Cherubim aus seinen beiden Enden. <sup>9<\/sup>Es waren die Cherubim Fl\u00fcgel aufw\u00e4rts breitend, deckend mit ihren Fl\u00fcgeln \u00fcber den Deckel, und ihr Angesicht einer dem andern zu; dem Deckel zugewandt waren die Gesichter der Cherubim. <sup>10<\/sup>Er machte einen Tisch von Schittimholz, zwei Ellen seine L\u00e4nge, eine Elle seine Breite und eine Elle und eine halbe seine H\u00f6he. <sup>11<\/sup>Er belegte ihn mit reinem Golde und machte ihm einen goldenen Reif ringsum. <sup>12<\/sup>Er machte ihm einen handbreiten Rand ringsum und einen goldenen Reif machte er ringsum an seinen Rand. <sup>13<\/sup>Er goss ihm vier goldene Ringe und gab die Ringe an die vier Ecken, die seine vier F\u00fc\u00dfe bilden. <sup>14<\/sup>Gegen den Rand waren die Ringe, zu Geh\u00e4usen f\u00fcr die Stangen, den Tisch zu tragen. <sup>15<\/sup>Er machte die Stangen von Schittimholz und \u00fcberzog sie mit Gold, um den Tisch zu tragen. <sup>16<\/sup>Er machte die Ger\u00e4te, die zu dem Tisch geh\u00f6rten, seine Sch\u00fcsseln, seine L\u00f6ffel, seine Reinhaltungsr\u00f6hren und die St\u00fctzen, vermittelst deren er bedeckt wird, von reinem Golde. <sup>17<\/sup>Er machte den Leuchter aus reinem Golde, aus einem St\u00fcck getrieben machte er den Leuchter, seinen Fu\u00df und seinen Schaft; seine Kelche, seine Kn\u00e4ufe, seine Bl\u00fcten waren aus ihm selbst heraus. <sup>18<\/sup>Sechs Arme gingen aus seinen Seiten hervor: drei Leuchterarme aus seiner einen Seite und drei Leuchterarme aus seiner zweiten Seite. <sup>19<\/sup>Drei Mandelkelche an dem einen Arm, Knauf und Bl\u00fcte, und drei Mandelkelche an dem einen Arm, Knauf und Bl\u00fcte, also an den sechs Armen, die aus dem Leuchter hervorgingen. <sup>20<\/sup>An dem Leuchter selbst vier Kelche, mandelartig, seine Knaufe und seine Bl\u00fcten. <sup>21<\/sup>Ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen, und ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen, und ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen; an den sechs Armen, die aus ihm hervorgingen. <sup>22<\/sup>Ihre Knaufe und deren Stiele waren aus ihm heraus, das Ganze ein getriebenes St\u00fcck von reinem Golde. <sup>23<\/sup>Er machte seine Lampen sieben, auch seine Zangen und seine Kohlpfannen von reinem Golde. <sup>24<\/sup>Aus einem Kikar reinen Goldes machte er ihn und alle seine Ger\u00e4te. <sup>25<\/sup>Er machte den Altar des R\u00e4ucherwerks aus Schittimholz, eine Elle seine L\u00e4nge und eine Elle seine Breite, viereck, und zwei Ellen seine H\u00f6he, aus ihm selber waren seine H\u00f6henwinkel. <sup>26<\/sup>Er belegte ihn mit reinem Golde, seine Dachfl\u00e4che, seine W\u00e4nde ringsum und seine H\u00f6henwinkel, und machte ihm ringsum einen goldenen Reif. <sup>27<\/sup>Zwei goldene Ringe machte er ihm unterhalb seines Reifes an seinen beiden Seiten, n\u00e4mlich an zwei seiner einander gegen\u00fcber liegenden Seiten, so dass sie Stangen zu Geh\u00e4usen dienen, ihn durch sie zu tragen. <sup>28<\/sup>Er machte die Stangen aus Schittimholz und \u00fcberzog sie mit Gold. <sup>29<\/sup>Er machte das Salb\u00f6l als Heiligtum und rein das Spezereir\u00e4ucherwerk, nach Art des Wohlgeruchstoffbereiters.<\/p><h2 id=\"kapitel-38\">Kapitel 38<\/h2><p><sup>1<\/sup>Er machte den Altar des Emporopfers aus Schittimholz, f\u00fcnf Ellen seine L\u00e4nge und f\u00fcnf Ellen seine Breite, viereck, und drei Ellen seine H\u00f6he. <sup>2<\/sup>Er machte seine H\u00f6henwinkel auf seine vier Winkel, aus ihm selber waren seine H\u00f6henwinkel; und er belegte ihn mit Kupfer. <sup>3<\/sup>Er machte alle Ger\u00e4te des Altars: die T\u00f6pfe, die Schaufeln, die Sprengbecken, die Gabeln und die Pfannen; alle seine Ger\u00e4te machte er aus Kupfer. <sup>4<\/sup>Er machte an den Altar ein Sieb, netzartig, aus Kupfer, unter seinen Vorsprung, unterhalb bis zu seiner H\u00e4lfte. <sup>5<\/sup>Er goss vier Ringe an die vier Ecken an das kupferne Sieb, als Geh\u00e4use f\u00fcr die Stangen. <sup>6<\/sup>Er machte die Stangen aus Schittimholz und \u00fcberzog sie mit Kupfer. <sup>7<\/sup>Er brachte die Stangen in die Ringe an die Seiten des Altars, ihn durch sie zu tragen; hohl von Tafeln machte er ihn. <sup>8<\/sup>Er machte das Becken aus Kupfer und seinen Untersatz aus Kupfer, aus den Spiegeln der versammelten Frauen, die sich am Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes versammelt hatten. <sup>9<\/sup>Er machte den Vorhof: f\u00fcr die S\u00fcdseite rechts Umh\u00e4nge des Vorhofs aus sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus hundert Ellen; <sup>10<\/sup>ihre S\u00e4ulen zwanzig und ihre F\u00fc\u00dfe zwanzig aus Kupfer; die Haken der S\u00e4ulen und deren Umreifungen von Silber. <sup>11<\/sup>F\u00fcr die Nordseite hundert Ellen, ihre S\u00e4ulen zwanzig und deren F\u00fc\u00dfe zwanzig aus Kupfer; die Haken der S\u00e4ulen und deren Umreifungen von Silber. <sup>12<\/sup>F\u00fcr die Westseite Umh\u00e4nge f\u00fcnfzig Ellen; ihre S\u00e4ulen zehn und deren F\u00fc\u00dfe zehn, die Haken der S\u00e4ulen und deren Umreifungen von Silber. <sup>13<\/sup>Die Vorderseite ostw\u00e4rts hatte f\u00fcnfzig Ellen. <sup>14<\/sup>F\u00fcnfzehn Ellen Umh\u00e4nge zur Nebenseite, hre S\u00e4ulen drei und deren F\u00fc\u00dfe drei; <sup>15<\/sup>und zur zweiten Nebenseite, zu beiden Seiten des Vorhofthores, f\u00fcnfzehn Ellen Umh\u00e4nge, ihre S\u00e4ulen drei und deren F\u00fc\u00dfe drei. <sup>16<\/sup>Alle Umh\u00e4nge des Vorhofs ringsum von sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus. <sup>17<\/sup>Die F\u00fc\u00dfe der S\u00e4ulen von Kupfer, die Haken der S\u00e4ulen und deren Umreifungen von Silber, auch der \u00dcberzug ihrer H\u00e4upter von Silber, sie, alle S\u00e4ulen des Vorhofs, waren mit Silber umreift. <sup>18<\/sup>Der Schutzvorhang des Vorhoftors von Stickerarbeit aus himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus, und zwar zwanzig Ellen die L\u00e4nge, die H\u00f6he durch die Breite: f\u00fcnf Ellen, entsprechend den Umh\u00e4ngen des Vorhofs. <sup>19<\/sup>Ihre S\u00e4ulen vier und deren F\u00fc\u00dfe vier von Kupfer; ihre Haken von Silber und der \u00dcberzug ihrer H\u00e4upter sowie ihre Umreifungen von Silber. <sup>20<\/sup>Alle Pfl\u00f6cke f\u00fcr die Wohnung und f\u00fcr den Vorhof ringsum von Kupfer.<\/p><h3 id=\"pekudej\">Pekudej<\/h3><p><sup>21<\/sup>Das sind die Berechnungsaufnahmen der Wohnung, der Wohnung des Zeugnisses, welche man auf Befehl Mosches aufgenommen hatte; es war dies das Dienstgesch\u00e4ft der Leviten unter Leitung Ithamars, des Sohnes des Priesters Aharon. <sup>22<\/sup>Bezalel, Sohn Uris, Sohn Churs vom Stamme Jehuda, hatte alles angefertigt, was Gott Mosche befohlen hatte. <sup>23<\/sup>Neben ihm war Oholiab, Sohn Achi\u00dfamachs, vom Stamme Dan, Bildhauer und Wirker, und Sticker in himmelblauer, purpurroter, karmoisinroter Wolle und in Byssus. <sup>24<\/sup>Alles zum Werke geschaffte Gold war in dem ganzen Werke des Heiligtums; es war aber das Gold der Spende neunundzwanzig Kikar, siebenhundertunddrei\u00dfig Schekel im Gewichte des Heiligtums. <sup>25<\/sup>Das Silber der Gemeindez\u00e4hlung war hundert Kikar und tausend siebenhundertundf\u00fcnfundsiebzig Schekel im Gewichte des Heiligtums. <sup>26<\/sup>Ein Beka f\u00fcr den Kopf, die H\u00e4lfte eines Schekels des Heiligtums f\u00fcr jeden, der zu den Gez\u00e4hlten hin\u00fcbertrat, von zwanzig Jahren aufw\u00e4rts, f\u00fcr sechsmalhunderttausend, dreitausendf\u00fcnfhundertundf\u00fcnfzig. <sup>27<\/sup>Hundert Kikar dieses Silbers diente die F\u00fc\u00dfe des Heiligtums und die F\u00fc\u00dfe des Scheidevorhangs zu gie\u00dfen, hundert F\u00fc\u00dfe von hundert Kikar, ein Kikar f\u00fcr den Fu\u00df. <sup>28<\/sup>Die Eintausendsiebenhundertf\u00fcnfundsiebzig aber verarbeitete er zu Haken f\u00fcr die S\u00e4ulen, \u00fcberzog ihre H\u00e4upter damit und umreifte sie. <sup>29<\/sup>Das Kupfer der Spende war siebzig Kikar und zweitausendvierh\u00fcndert Schekel. <sup>30<\/sup>Daraus machte er die F\u00fc\u00dfe des Eingangs des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, den kupfernen Altar, das daran befindliche kupferne Sieb und alle Ger\u00e4te des Altars, <sup>31<\/sup>auch die F\u00fc\u00dfe des Vorhofs ringsum und die F\u00fc\u00dfe des Vorhoftors, alle Pfl\u00f6cke der Wohnung und alle Pfl\u00f6cke des Vorhofs ringsum.<\/p><h2 id=\"kapitel-39\">Kapitel 39<\/h2><p><sup>1<\/sup>Von der himmelblauen, der purpur- und karmoisinroten Wolle machten sie Gew\u00e4nder der Auszeichnung, im Heiligtum Dienst zu verrichten; sie machten n\u00e4mlich die Gew\u00e4nder des Heiligtums, welche Aharon bestimmt waren, wie Gott Mosche geboten hatte. <sup>2<\/sup>Er machte den Ephod aus Gold, himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus. <sup>3<\/sup>Sie schlugen die Goldbleche d\u00fcnn und er schnitt F\u00e4den daraus, sie in der himmelblauen, in der purpurroten, in der karmoisinroten Wolle und in dem Byssus zu verarbeiten; Wirkerarbeit. <sup>4<\/sup>Zusammenh\u00e4ngende Achseln machten sie daran, an seinen beiden Enden war er ganz zusammenh\u00e4ngend. <sup>5<\/sup>Der an ihm befindliche Latz seiner Umg\u00fcrtung war aus ihm selber von gleicher Arbeit, aus Gold, himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus, wie Gott Mosche geboten hatte. <sup>6<\/sup>Sie machten die Schohamsteine umgeben von goldenen Einfassungen, graviert nach Art der Siegelgravierungen, nach den Namen der S\u00f6hne Jisraels. <sup>7<\/sup>Er setzte sie auf die Achsel des Ephods als Steine des Ged\u00e4chtnisses f\u00fcr Jisraels S\u00f6hne, wie Gott Mosche geboten hatte. <sup>8<\/sup>Er machte den Schild von Wirkerarbeit wie die Arbeit des Ephods aus Gold, himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus. <sup>9<\/sup>Viereck war er, doppelt machten sie den Schild, eine Spanne seine L\u00e4nge, eine Spanne seine Breite, doppelt. <sup>10<\/sup>Sie setzten vier Steinreihen in ihn ein. Eine Reihe: Odem, Pitda und Bareketh; also die eine Reihe; <sup>11<\/sup>die zweite Reihe: Nofech, Saphir und Jahalom; <sup>12<\/sup>die dritte Reihe: Leschem, Schebo und Achlama; <sup>13<\/sup>und die vierte Reihe: Tharschisch, Schoham und Jaschefe; von goldenen Einfassungen in ihren Einsetzungen umgeben. <sup>14<\/sup>Die Steine sind nach den Namen der S\u00f6hne Jisraels, zw\u00f6lf nach ihren Namen, siegelgraviert jeder nach seinem Namen f\u00fcr die zw\u00f6lf St\u00e4mme. <sup>15<\/sup>Sie machten an den Schild seilartige Endketten von reinem Golde. <sup>16<\/sup>Sie machten zwei goldene Einfassungen und zwei goldene Ringe und gaben die beiden Ringe an die beiden Enden des Schildes. <sup>17<\/sup>Sie gaben die beiden goldenen Seile an die beiden Ringe, an die Enden des Schildes. <sup>18<\/sup>Die beiden Enden der beiden Seile gaben sie an die beiden Einfassungen, und gaben diese an die Achseln des Ephods an die vordere Seite. <sup>19<\/sup>Sie machten zwei goldene Ringe und setzten sie an die beiden Enden des Schildes an seinen unteren Saum, der der Seite des Ephods einw\u00e4rts zugewendet ist. <sup>20<\/sup>Sie machten ferner zwei goldene Ringe und gaben sie an die beiden Achseln des Ephods unten an der vorderen Seite, in der N\u00e4he seiner Verbindung, oberhalb des Latzes des Ephods; <sup>21<\/sup>und vermittelst einer himmelblauen Schnur hielten sie den Schild von seinen Ringen zu den Ringen des Ephods hin fest, damit er an dem Latz des Ephods bleibe und der Schild nicht von dem Ephod weiche, wie Gott Mosche geboten hatte. <sup>22<\/sup>Er machte den Mantel des Cphods von Weberarbeit, ganz von himmelblauer Wolle. <sup>23<\/sup>Die M\u00fcndung des Mantels nach innen gewandt, wie die M\u00fcndung eines Panzerhemdes, seine M\u00fcndung hatte einen Saum ringsum, er soll nicht eingerissen werden. <sup>24<\/sup>Sie machten an die unteren S\u00e4ume des Mantels Granat\u00e4pfel von himmelblauer, purpurroter und karmoisinroter gedrehter Wolle. <sup>25<\/sup>Glocken von reinem Golde machten sie und gaben die Glocken zwischen die Granat\u00e4pfel ringsum zwischen die Granat\u00e4pfel an die unteren S\u00e4ume des Mantels. <sup>26<\/sup>Je eine Glocke und einen Granatapfel, eine Glocke und einen Granatapfel ringsum an die unteren S\u00e4ume des Mantels, zur Dienstverrichtung, wie Gott Mosche geboten hatte. <sup>27<\/sup>Sie machten die R\u00f6cke aus Byssus von Weberarbeit f\u00fcr Aharon und f\u00fcr seine S\u00f6hne, <sup>28<\/sup>den Kopfbund von Byssus und die Zierde der Hochbunde von Byssus, auch die leinenen Beinkleider von sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus. <sup>29<\/sup>Den G\u00fcrtel von sechsf\u00e4dig gedrehtem Byssus, himmelblauer, purpurund karmoisinroter Wolle, Stickerarbeit, wie Gott Mosche geboten hatte. <sup>30<\/sup>Sie machten das Schauband, das Diadem des Heiligtums, aus reinem Golde und schrieben darauf mit Siegelgravierungsschrift: Gottes das Heiligtum. <sup>31<\/sup>Sie gaben daran eine Schnur von himmelblauer Wolle, sie \u00fcber den Kopfbund von oben zu geben, so wie Gott Mosche geboten hatte. <sup>32<\/sup>Die ganze zu l\u00f6sende Aufgabe der Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes war vollendet; Jisraels S\u00f6hne vollbrachten es; ganz so wie Gott Mosche geboten hatte, also vollbrachten sie. <sup>33<\/sup>Nun brachten sie die Wohnung zu Mosche, das Zelt und alle seine Ger\u00e4te, seine Spangen, seine Bretter, seine Riegel, seine S\u00e4ulen und seine F\u00fc\u00dfe; <sup>34<\/sup>die Decke von rotgef\u00e4rbten Widderfellen, die Decke von Thachaschfellen, und den deckenden Scheidevorhang. <sup>35<\/sup>Die Lade des Zeugnisses und seine Stangen und den Deckel; <sup>36<\/sup>den Tisch und alle seine Ger\u00e4te und das Angesichtsbrot; <sup>37<\/sup>den reinen Leuchter, seine Lampen, die Lampen der Ordnung und alle seine Ger\u00e4te, und das \u00d6l der Leuchte; <sup>38<\/sup>den goldenen Altar, das Salb\u00f6l und das Spezereir\u00e4ucherwerk und auch den T\u00fcrvorhang des Zeltes. <sup>39<\/sup>Den kupfernen Altar und das zu ihm geh\u00f6rige kupferne Sieb, seine Stangen und alle seine Ger\u00e4te; das Becken und seinen Untersatz; <sup>40<\/sup>die Umh\u00e4nge des Vorhofs, seine S\u00e4ulen und seine F\u00fc\u00dfe, und die Decke f\u00fcr das Vorhoftor, seine Seile und seine Pfl\u00f6cke und alle die zum Dienst der Wohnung f\u00fcr das Zelt der Zusammenkunftsbestimmung erforderlichen Ger\u00e4te. <sup>41<\/sup>Die Gew\u00e4nder der Auszeichnung zur Dienstverrichtung im Heiligtum, die Heiligtumsgew\u00e4nder f\u00fcr den Priester Aharon und die Gew\u00e4nder seiner S\u00f6hne zum Priesterdienst. <sup>42<\/sup>Ganz so wie Gott Mosche geboten hatte, also hatten Jisraels S\u00f6hne die ganze zu l\u00f6sende Aufgabe vollbracht. <sup>43<\/sup>Mosche sah das ganze Werk und siehe, sie hatten es ausgef\u00fchrt; wie Gott geboten, also hatten sie getan: da segnete sie Mosche.<\/p><h2 id=\"kapitel-40\">Kapitel 40<\/h2><p><sup>1<\/sup>Gott sprach zu Mosche: <sup>2<\/sup>Am ersten Neumondstage, am ersten des Monats, sollst du die Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes aufrichten. <sup>3<\/sup>Du stellst dort die Lade des Zeugnisses, deckst \u00fcber die Lade den Scheidevorhang, <sup>4<\/sup>bringst den Tisch herein und ordnest seine Ordnung, bringst den Leuchter hinein und z\u00fcndest seine Lampen an. <sup>5<\/sup>Du gibst den goldenen Altar zum R\u00e4uchern vor die Lade des Zeugnisses, und befestigst den T\u00fcrschutzvorhang der Wohnung. <sup>6<\/sup>Du gibst den Altar des Emporopfers vor den Eingang der Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes. <sup>7<\/sup>Du gibst das Becken zwischen das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar, und gibst darin Wasser. <sup>8<\/sup>Und stellst den Vorhof ringsum, und gibst den Schutzvorhang des Vorhoftores. <sup>9<\/sup>Du nimmst das Salb\u00f6l und salbst die Wohnung und alles, was darin ist, und heiligst sie und alle ihre Ger\u00e4te, so wird sie ein Heiligtum. <sup>10<\/sup>Du salbst den Emporopferaltar und alle seine Ger\u00e4te, du heiligst den Altar, so wird der Altar ein Heiligtum der Heiligt\u00fcmer. <sup>11<\/sup>Du salbst das Becken und seinen Untersatz und heiligst es. <sup>12<\/sup>Du l\u00e4ssest Aharon und seine S\u00f6hne zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes hertreten und badest sie in Wasser, <sup>13<\/sup>bekleidest Aharon mit den Heiligtumsgew\u00e4ndern, salbst ihn und heiligst ihn, dass er mir Priesterdienst verrichte. <sup>14<\/sup>Und seine S\u00f6hne lasse hertreten und bekleide sie mit R\u00f6cken, <sup>15<\/sup>und salbe sie, wie du ihren Vater gesalbt, dass sie mir Priesterdienst verrichten. Es sei dies, dass ihnen ihre Salbung zum ewigen Priestertum f\u00fcr ihre Nachkommen bleibe. <sup>16<\/sup>Mosche vollbrachte es; ganz wie ihm Gott geboten hatte, also tat er. <sup>17<\/sup>Es war im ersten Monat, im zweiten Jahre, am ersten des Monats, da war die Wohnung aufgerichtet. <sup>18<\/sup>Mosche richtete die Wohnung auf, gab ihre F\u00fc\u00dfe hin, stellte ihre Bretter, gab ihre Riegel, und richtete ihre S\u00e4ulen auf. <sup>19<\/sup>Er breitete das Zelt \u00fcber die Wohnung, und legte die Zeltdecke oberhalb dar\u00fcber, wie Gott Mosche geboten hatte. <sup>20<\/sup>Er nahm und gab das Zeugnis in die Lade, gab die Stangen an die Lade und gab den Deckel oberhalb auf die Lade. <sup>21<\/sup>Er brachte die Lade in die Wohnung und befestigte den deckenden Scheidevorhang, so dass er vor der Lade des Zeugnisses eine sch\u00fctzende Decke bildete, wie Gott Mosche geboten hatte. <sup>22<\/sup>Er gab den Tisch in das Zusammenkunftsbestimmungszelt an die Seite der Wohnung nordw\u00e4rts, au\u00dferhalb des Scheidevorhangs. <sup>23<\/sup>Er ordnete darauf eine Ordnung Brot vor Gott, wie Gott Mosche geboten hatte. <sup>24<\/sup>Er stellte den Leuchter in das Zusammenkunftsbestimmungszelt dem Tische gegen\u00fcber, an die Seite der Wohnung s\u00fcdw\u00e4rts. <sup>25<\/sup>Er z\u00fcndete die Lampen vor Gott an, wie Gott Mosche geboten hatte. <sup>26<\/sup>Er stellte den goldenen Altar in das Zusammenkunftsbestimmungszelt vor den Scheidevorhang, <sup>27<\/sup>lie\u00df auf ihm Spezereir\u00e4ucherwerk aufdampfen, wie Gott Mosche geboten hatte. <sup>28<\/sup>Er befestigte die T\u00fcrschutzdecke der Wohnung, <sup>29<\/sup>den Emporopferaltar stellte er vor den Eingang der Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, lie\u00df darauf das Emporopfer und das Huldigungsopfer aufsteigen, wie Gott Mosche geboten hatte. <sup>30<\/sup>Er stellte das Becken zwischen das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar, und gab Wasser hinein zum Waschen. <sup>31<\/sup>Mosche, Aharon und seine S\u00f6hne wuschen daraus ihre H\u00e4nde und ihre F\u00fc\u00dfe. <sup>32<\/sup>Bei ihrem Eingehen ins Zusammenkunftsbestimmungszelt und bei ihrem Hintreten zum Altar hatten sie sie zu waschen, wie Gott Mosche geboten hatte. <sup>33<\/sup>Er richtete den Vorhof rings um die Wohnung und den Altar auf, gab den Schutzvorhang des Vorhofthors hin, und Mosche vollendete das Werk. <sup>34<\/sup>Da deckte die Wolke das Zusammenkunftsbestimmungszelt, und die Herrlichkeit Gottes f\u00fcllte die Wohnung. <sup>35<\/sup>Mosche konnte nicht in das Zusammenkunftsbestimmungszelt eingehen, weil die Wolke darauf ruhte, und die Herrlichkeit Gottes die Wohnung erf\u00fcllte. <sup>36<\/sup>Wenn die Wolke sich von der Wohnung erhob, brachen Jisraels S\u00f6hne auf in allen ihren Z\u00fcgen. <sup>37<\/sup>Wenn die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zum Tage, da sie sich erhob. <sup>38<\/sup>Denn Gottes Wolke war tags \u00fcber der Wohnung, und Feuer war nachts darin, vor den Augen des ganzen Hauses Jisraels auf allen ihren Z\u00fcgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Buch Schemot in der \u00dcbersetzung von Rabbiner Samson Raphael Hirsch (1808-1888) 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 Schemot Wa\u2019era Bo Beschallach Jitro Mischpatim Truma Tetzawe Ki Tisa Wajakhel Pekudej Kapitel 1 Schemot 1Und dies sind die Namen der S\u00f6hne Jisraels, die nach Mizrajim kamen; mit Jaakob kam jeder und sein Haus. 2Reuben, Schimeon, Lewi und Jehuda, 3Jissachar, Sebulun und Binjamin, 4Dan und Naftali, Gad und Ascher. 5Es waren alle von Jaakob stammenden Seelen siebzig Seelen; und Josef war bereits in Mizrajim. 6Josef starb und alle seine Br\u00fcder und das ganze damalige Geschlecht. 7Jisraels S\u00f6hne waren fruchtbar gewesen an zahlreichen Geburten, sie wurden in gro\u00dfem \u00dcberma\u00df viel und stark; das Land wurde ihrer voll. 8Es erhob sich ein neuer K\u00f6nig \u00fcber Mizrajim, der von Josef nichts wusste; 9der sprach zu seinem Volke: Seht, ein Volk sind die S\u00f6hne Jisraels, zu zahlreich &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4917,"parent":4915,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-9329","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9329","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9329"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9329\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9336,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9329\/revisions\/9336"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4915"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4917"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9329"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}