{"id":10228,"date":"2025-07-06T23:53:33","date_gmt":"2025-07-06T21:53:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=10228"},"modified":"2025-07-06T23:53:36","modified_gmt":"2025-07-06T21:53:36","slug":"die-mischna-bikkurim-mit-kommentar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischna-bikkurim-mit-kommentar\/","title":{"rendered":"Die Mischna \u2013 Bikkurim mit Kommentar"},"content":{"rendered":"\n<p>\u00dcbersetzt und kommentiert von Rabbiner Dr. Ascher Sammter<\/p>\n\n\n\n<p>Im zweiten Buch Mosche 23, 19 findet sich das Gesetz: \u201eDie Erstlinge Deiner fr\u00fchesten Landfr\u00fcchte sollst Du in das Haus des Ewigen Deines Gottes bringen.\u201f Ausf\u00fchrlich wird diese Vorschrift im 5. Buch 26, 1 bis 26, 11 behandelt, wo auch das zu sprechende Bekenntnis erw\u00e4hnt ist. <br>Dieser Traktat \u201edie Erstlinge,\u201f enth\u00e4lt drei Abschnitte, in welchen von den Personen gesprochen wird, die zur Darbringung der Erstlinge befugt sind und welche nicht; dann von der Zeit, wo sie gebracht werden und von der Zeremonie, die dabei beobachtet wird.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 id=\"kapitel-1\">Kapitel 1<\/h2>\n<h3 id=\"section\">1<\/h3>\n<p>Einige bringen Erstlinge dar und lesen<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>; Andere bringen sie dar und d\u00fcrfen nicht lesen; und wieder Andere brauchen keine Erstlinge darzubringen. Folgende n\u00e4mlich brauchen keine Erstlinge darzubringeu: Wer auf eignem Felde gepflanzt und den Ableger in eines Andern Eigentum, oder in einen \u00f6ffentlichen Platz hineingezogen hat; oder in eines Andern Eigentum, oder auf einem \u00f6ffentlichen Platz gepflanzt und den Ableger in sein eignes Feld hereingezogen hat; wer im eigenen Felde gepflanzt und den Ableger in sein eigenes Feld, welches von jenem durch einen Privatweg oder \u00f6ffentlichen Weggetrennt ist, gezogen hat, braucht keine Erstlinge darzubringen. R. Jehudah sagt: Letzterer muss sie darbringen.<\/p>\n<h3 id=\"section-1\">2<\/h3>\n<p>Aus welchem Grunde ist ein solcher nicht zur Darbringung verpflichtet? \u2014 Weil es heisst: \u00bbDie Erstlinge der Reife Deines Ackers\u00ab, welches bedeutet: Es muss, der ganze Wuchs auf Deinem Felde sein. Wer gegen Fruchtanteil den Acker bestellt, wer pachtet, wer ein Grundst\u00fcck durch Gewalt<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> oder Raub an sich gebracht hat, bringt aus demselben Grunde keine Erstlinge dar, weil es heisst: Die Erstlinge der Reife Deines Ackers.<\/p>\n<h3 id=\"section-2\">3<\/h3>\n<p>Man bringt Erstlinge nur von den sieben Fruchtarten dar; \u00fcbrigens auch nicht von den Datteln auf den Gebirgen und von den Fr\u00fcchten in den T\u00e4lern<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>, nicht von solchen Oliven, die nicht auserw\u00e4hlt gut sind.\u2014Man bringt die Erstlinge nicht vor dem Wochenfeste. Die Leute vom Berge Zebaim brachten ihre Erstlinge vor dem Wochenfeste, und man nahm sie von ihnen nicht an; weil im Gesetze geschrieben steht: (Exod. 23, 17) \u00bbdas Fest der Ernte, der Erstlinge Deiner Feldarbeit, von Allem, was Du auf dem Felde s\u00e4est\u00ab.<\/p>\n<h3 id=\"section-3\">4<\/h3>\n<p>Folgende bringen dar ohne das Bekenntniss zu lesen: Der Proselyt bringt, ohne zu lesen, weil er nicht sagen kann: \u00bbWelches Du unsern Eltern zugeschworen hast, uns zu geben\u00bb<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>. War aber seine Mutter aus Israel, so bringt er und liest. Wenn ein solcher f\u00fcr sich allein betet, so sage er: \u00bbDer Gott der Vorfahren Israels\u00ab, und in der Synagoge sage er: \u00bbDer Gott Eurer V\u00e4ter\u00ab. Ist aber seine Mutter aus Israel, so sagt er: \u00bbDer Gott unsrer Vorfahren\u00ab.<\/p>\n<h3 id=\"section-4\">5<\/h3>\n<p>R. Elieser Sohn Jakobs sagte: Eine Tochter von Proselyten darf nicht einem Priester verm\u00e4hlt werden, es sei denn, dass ihre Mutter aus Israel ist. \u00dcbrigens ist es einerlei, ob sie Tochter von Proselyten oder freigelassenen Sklaven ist, und selbst vom zehnten Gliede, ist es immer nur gestattet, wenn die Mutter aus Israel ist. Der Vormund<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>, der Bote, der Sklave, die Frau, der Geschlechtslose<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> und der Zwitter<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> d\u00fcrfen die Erstlinge bringen, aber nicht das Bekenntniss lesen, weil sie nicht sagen k\u00f6nnen: \u00bbWelche Du, o Gott, mir gegeben hast<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-5\">6<\/h3>\n<p>Wenn Einer zwei B\u00e4ume in des Andern Feld kauft, so bringt er die Erstlinge dar, ohne zu lesen. R. Me\u00efr sagt: Er muss darbringen und lesen. Ist der Quell<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a> versiegt, oder der Baum abgehauen worden, so bringt er dar, ohne zu lesen. R. Jehudah sagt: Er bringt dar und liest.<\/p>\n<h3 id=\"section-6\">7<\/h3>\n<p>Wer seine Erstlinge abgesondert und dann sein Feld verkauft hat, bringt seine Erstlinge dar, ohne zu lesen; der Zweite bringt keine von derselben Fruchtart dar, aber von anderen bringt er dar und liest. R.Jehuda sagt: Er muss auch von derselben Art die Erstlinge darbringen und lesen.<\/p>\n<h3 id=\"section-7\">8<\/h3>\n<p>Wenn Jemand seine Erstlinge abgesondert hatte und diese gewaltsam weggenommen oder verfault oder gestohlen oder verloren gegangen oder verunreinigt sind, so bringt er an deren Stelle andere dar, ohne zu lesen; \u00fcber die zweiten braucht man kein F\u00fcnftel zuzugeben. Sind sie erst im Vorhofe unrein geworden, so wirft man sie aus dem Korbe<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> und liest nicht.<\/p>\n<h3 id=\"section-8\">9<\/h3>\n<p>Woher beweist man, dass die Erstlinge, bis sie zum Tempelberg gebracht worden sind, ersetzt werden m\u00fcssen? Weil es heisst: (Exod. 23,19). \u00bbDie Erstlinge der Reife Deines Ackers, sollst Du in\u2019s Haus Deines Gottes bringen;\u00ab dies lehrt, dass man zum Ersatz derselben verpflichtet ist, bis man sie an den Tempelberg bringt. Hat man bereits von einer Art Fr\u00fcchte Erstlinge gebracht und das Bekenntnis gelesen und bringt nun eine andere Art, so liest man nicht wieder.<\/p>\n<h3 id=\"section-9\">10<\/h3>\n<p>Folgende bringt man dar und liest dabei, zwischen dem Wochen- und Laubh\u00fcttenfeste: Die von den sieben Arten, die von Fr\u00fcchten der Gebirge und Datteln der T\u00e4ler, von den \u00d6lb\u00e4umen jenseit des Jordans. R. Jose der Galil\u00e4er sagt: Man bringt aus jenseits des Jordans keine Erstlinge dar, denn es ist nicht ein Land, wo Milch und Honig fliesst.<\/p>\n<h3 id=\"section-10\">11<\/h3>\n<p>Wer drei B\u00e4ume im Felde eines Andern kauft, muss die Erstlinge dar bringen und das Bekenntniss lesen. R. Me\u00efr sagt: Schon wenn man zwei kauft. Wenn man einen Baum mit dem Grund und Boden dazu gekauft hat, so bringt man die Erstlinge dar und liest. R. Jehudah sagt: Auch die Erbp\u00e4chter der gegen Fruchtanteil oder Pacht zu bestellenden Felder m\u00fcssen die Erstlinge darbringen und das Bekenntniss lesen.<\/p>\n<h2 id=\"kapitel-2\">Kapitel 2<\/h2>\n<h3 id=\"section-11\">1<\/h3>\n<p>Hebe und Erstlinge haben das gemein, dass derjenige, der sie vors\u00e4tzlich geniesst, des Todes schuldig ist<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>; dass der aus Versehen davon Geniessende, ein F\u00fcnftel dar\u00fcber zahlt<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>; dass sie Nichtpriestern verboten und volles Eigentum des Priesters sind; dass sie in hundert und einem aufgehen; dass sie das Waschen der H\u00e4nde erfordern; dass der Sonnenuntergang erst abgewartet werden muss, ehe der unrein gewesene Priester sie essen darf. Dies alles ist bei Hebe und Erstlingen gleich, nicht so beim Zehnt.<\/p>\n<h3 id=\"section-12\">2<\/h3>\n<p>Beim Zehnt wie bei den Erstlingen finden Verordnungen statt, die bei Hebe nicht gelten: Zehnt und Erstlinge erfordern das Hinbringen nach dem heiligen Orte und das Bekenntniss und sind einem Leidtragenden verboten. R. Simeon jedoch erkl\u00e4rt dieses<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> f\u00fcr erlaubt. Beide sind der Wegschaffung unterworfen. R. Simeon befreit sie davon<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>. Ferner darf man, wenn auch nur das Geringste davon in Jerusalem unter <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d5\u05dc\u05d9\u05df<\/span> ger\u00e4t, diese nicht als <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d5\u05dc\u05d9\u05df<\/span> geniessen; und was etwa daraus in Jerusalem w\u00e4chst ist den Nichtpriestern und dem Viehe zu geben<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a> verboten. R. Simeon erlaubt es. Dies alles gilt bei Zehnt und Erstlingen und nicht bei Hebe.<\/p>\n<h3 id=\"section-13\">3<\/h3>\n<p>Manches gilt bei Hebe und Zehnt, was bei Erstlingen nicht stattfindet; denn Hebe und Zehnt machen, dass fertiges Getreide gar nicht genossen werden darf, so lange jene nicht abgesondert sind; sie haben ihr Maass; sie gelten von allen Fr\u00fcchten, zu jeder Zeit, da der Tempel stand und da er nicht steht; ferner bei Feldern, die gegen Fruchtanteil \u00fcbernommen oder gepachtet sind; bei Feldern, die man durch Gewalttat oder Raub besitzt. Dies alles gilt bei Hebe und Zehnt, nicht aber bei Erstlingen.<\/p>\n<h3 id=\"section-14\">4<\/h3>\n<p>Wiederum gilt bei Erstlingen, was nicht bei Hebe und Zehnt: Die Erstlinge n\u00e4mlich k\u00f6nnen am Boden haftend erworben werden; man kann sein ganzes Feld als Erstlinge bestimmen; man ist zu deren Ersatz verpflichtet; man muss ein Opfer mitbringen, sie erfordern ausserdem Gesang und Wendung, sowie \u00dcbernachtung in Jerusalem.<\/p>\n<h3 id=\"section-15\">5<\/h3>\n<p>Zehnt-Hebe ist den Erstlingen in zwei Hinsichten und der Hebe in zwei Hinsichten gleich: Man kann sie wie die Erstlinge von Reinem f\u00fcr Unreines, und auch ausserhalb eines und desselben Beh\u00e4ltnisses entrichten; und wie Hebe bewirkt sie, dass man fertige Fr\u00fcchte nicht geniessen darf, und hat auch ein bestimmtes Maass.<\/p>\n<h3 id=\"section-16\">6<\/h3>\n<p>Ein Paradiesapfelbaum gleicht in drei Hinsichten dem Baume und in einer dem Kraute. Jenem in Betreff der <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e8\u05dc\u05d4<\/span>, des vierten Jahres und des Brachjahres; dem Kraute in der einen Hinsicht, dass seine Verzehntungszeit sich nach seiner Abpfl\u00fcckung richtet, so R. Gamliel. R. Elieser sagt: Er ist in allen St\u00fccken dem Baume gleich.<\/p>\n<h3 id=\"section-17\">7<\/h3>\n<p>Das Blut der Zweif\u00fcssigen<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a> gleicht dem Blute des Viehes darin, dass es Samengew\u00e4chse zur Unreinigkeit empf\u00e4nglich macht und dem Blute des Gew\u00fcrmes<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> darin, dass man nicht deswegen die Schuld des Blutessens zu b\u00fc\u00dfen hat<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-18\">8<\/h3>\n<p>Das Tier <span dir=\"rtl\">\u05db\u05d5\u05d9<\/span><a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> gleicht in mancher Hinsicht dem Wild, in anderer dem Vieh, in noch anderer dem Wild und dem Vieh, und in einiger Hinsicht weder dem Wild noch dem Vieh.<\/p>\n<h3 id=\"section-19\">9<\/h3>\n<p>Wie gleicht es dem Wild? Sein Blut erfordert (n.\u00a0Levit. 17,13) die Zudeckung<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>, wie das Blut des Wildes; man schlachtet es nicht am Festtage, und wenn man es geschlachtet, darf man es nicht zudecken; sein Unschlitt verunreinigt, wie das jedes Aases gleich dem vom Wild, seine Unreinheit ist nur als zweifelhaft zu betrachten; und man kann mit demselben die Erstgeburt eines Esels nicht ausl\u00f6sen.<\/p>\n<h3 id=\"section-20\">10<\/h3>\n<p>Wie gleicht es dem Vieh? Sein Unschlitt ist unerlaubt, wie das des Viehes, doch verf\u00e4llt man nicht dadurch in die Strafe der Ausrottung; man darf es nicht f\u00fcr Geld vom zweiten Zehnt kaufen, um es in Jerusalem zu verzehren; man ist schuldig davon Schulterst\u00fcck, Kinnbacke und Magen abzugeben. R. Elieser spricht hiervon frei, weil: \u00bbWer vom Andern etwas fordert, den Beweis zu f\u00fchren hat\u00ab<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-21\">11<\/h3>\n<p>Wie gleicht es weder dem Wilde noch dem Viehe?\u2014Es ist mit Keinem von Beiden wegen <span dir=\"rtl\">\u05db\u05dc\u05d0\u05d9\u05dd<\/span> zu begatten; wenn Einer seinem Sohne sein Wild und sein Vieh verschreibt, hat er ihm das <span dir=\"rtl\">\u05db\u05d5\u05d9<\/span> noch nicht verschrieben. Wenn Einer sagt: Ich will <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d6\u05d9\u05e8<\/span> sein, wenn das nicht Wild oder Vieh ist, so ist er <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d6\u05d9\u05e8<\/span>.\u2014 In allen \u00fcbrigen R\u00fccksichten ist es dem Wild und dem Viehe gleich; es muss wie beide geschlachtet werden; es verunreinigt als Aas wie beide; und wie bei beiden ist ein St\u00fcck, vom Lebenden abgeschnitten, nicht zu geniessen erlaubt.<\/p>\n<h2 id=\"kapitel-3\">Kapitel 3<\/h2>\n<h3 id=\"section-22\">1<\/h3>\n<p>Auf welche Weise sondert man die Erstlinge ab? \u2014 Wenn Jemand in sein Feld geht und sieht eine reifende Feige, Weintraube, Granate<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a>, so bindet er sie mit einer Binse, und spricht: Diese seien Erstlinge. R. Simeon sagt: Dennoch muss er sie nachher nochmals als Erstlinge benennen, nachdem sie abgepfl\u00fcckt sind.<\/p>\n<h3 id=\"section-23\">2<\/h3>\n<p>Auf welche Weise brachte man die Erstlinge nach Jerusalem? \u2014 Alle Bewohner der Orte, die zu einem Landstande<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a> geh\u00f6rten, versammelten sich in der Kreisstadt<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> und lagerten auf den freien Pl\u00e4tzen der Stadt, nicht in die H\u00e4user eintretend. Am Morgen, in der Fr\u00fche, redete der Beamte sie mit den Worten an: Auf! Lasst uns nach Zion hinaufziehen, zum Tempel des Ewigen unseres Gottes<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-24\">3<\/h3>\n<p>Die in der N\u00e4he Wohnenden brachten frische Feigen und Weintrauben. Die Entfernteren d\u00fcrre Feigen und Rosinen. Der Ochs<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a> ging vor ihnen her, die H\u00f6rner mit Gold belegt, einen \u00d6lkranzzweig auf dem Kopfe; die Pfeife ert\u00f6nte vor ihnen her, bis sie nahe vor Jerusalem anlangten. Sobald sie dort ankamen, sandten sie Boten vorauf, und bekr\u00e4nzten<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a> ihre Erstlinge. Die Stellvertreter der<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a> Priester und Leviten und die Schatzmeister kamen ihnen entgegen, und zwar kamen so viele, als die Achtung vor den Ankommenden erheischte; die Handwerker in Jerusalem<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> standen vor ihnen auf<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> und begr\u00fcssten sie mit den Worten: \u00bbBr\u00fcder! M\u00e4nner aus dem und dem Orte! Seid uns willkommen!\u00ab<\/p>\n<h3 id=\"section-25\">4<\/h3>\n<p>Die Pfeife ert\u00f6nte fort, bis man an den Tempelberg gelangte. Hier aber nahm ein Jeder, selbst K\u00f6nig Agrippa<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>, seinen Korb auf die Schulter und zog hinauf bis er an den Vorhof kam. Sobald man da anlangte, stimmten die Leviten den Gesang an: (Psalm 30) \u00bbIch erhebe Dich Gott, weil Du mich aus der Tiefe gezogen hast, und nicht meine Feinde \u00fcber mich triumphieren l\u00e4ssest.<\/p>\n<h3 id=\"section-26\">5<\/h3>\n<p>Die Tauben, welche an den K\u00f6rben hingen, wurden zu Brandopfern genommen, und was sie sonst in der Hand hielten<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>, gaben sie den Priestern.<\/p>\n<h3 id=\"section-27\">6<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend man noch den Korb auf der Schulter hatte, las man von den Worten: \u00bbIch erkl\u00e4re heute vor dem Herrn, Deinem Gotte\u00ab (Deuteron. 26, 3), bis zu Ende des ganzen Abschnittes. R. Jehudah sagt, bis: \u00bbEin wandernder Aram\u00e4er war mein Vater\u00ab; bei diesen Worten aber nahm man den Korb von der Schulter, fasste ihn am Rande an, der Priester legte seine Hand drunter, schwenkte ihn und dann las der Darbringende von jenen Worten an, bis zu Ende des Abschnittes; setzte den Korb an den Altar hin, warf sich zur Anbetung nieder und ging hinaus.<\/p>\n<h3 id=\"section-28\">7<\/h3>\n<p>Ehemals las derjenige, welcher lesen konnte, und wer nicht lesen konnte, dem las man es<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a> vor. Da deshalb Mancher keine Erstlinge brachte, so ward verordnet: sowohl denen, die lesen konnten, als die es nicht k\u00f6nnten, vorzulesen.<\/p>\n<h3 id=\"section-29\">8<\/h3>\n<p>Die Reichen brachten ihre Erstlinge in K\u00f6rben<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> von Silber und Gold; die Armen aber brachten sie in Zweigk\u00f6rben aus abgesch\u00e4lten Weidenruten; diese letztem K\u00f6rbe wurden mit den Erstlingen den Priestern gegeben<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-30\">9<\/h3>\n<p>R. Simeon Sohn Nanos lehrt: Man bekr\u00e4nzte auch die Erstlinge von Fr\u00fcchten, die nicht von den sieben Arten sind. R. Akiba aber behauptet: Nur die der sieben Arten.<\/p>\n<h3 id=\"section-31\">10<\/h3>\n<p>R.Simeon sagt: Drei Klassen sind an Erstlingen zu bemerken: Die Erstlinge, die Zugaben zu den Erstlingen und die Bekr\u00e4nzung der Erstlinge. Die Zugabe muss von gleicher Fruchtart sein; die Bekr\u00e4nzung kann von Ungleichartigem sein. Die Zugabe muss im Zustande der Reinheit gegessen werden, unterliegt nicht dem <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05de\u05d0\u05d9<\/span>-Gesetze, und die Bekr\u00e4nzung der Erstlinge ist dem <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05de\u05d0\u05d9<\/span>-Gesetze unterworfen.<\/p>\n<h3 id=\"section-32\">11<\/h3>\n<p>In welchem Falle hat man bestimmt, die Zugabe sei gleich den Erstlingen selbst? \u2014 Wenn sie vom Lande Israel kommt, wenn sie aber nicht von daher kommt, ist sie nicht den Erstlingen gleich zu achten.<\/p>\n<h3 id=\"section-33\">12<\/h3>\n<p>In welcher Beziehung hat man gesagt: Die Erstlinge seien wie das Eigentum der Priester anzusehen ? \u2014 Er kann damit Sklaven, liegende Gr\u00fcnde und unreines Vieh kaufen; der Gl\u00e4ubiger darf sie in Zahlung nehmen, die Frau erh\u00e4lt davon den Betrag ihrer <span dir=\"ltr\">\u05db\u05ea\u05d5\u05d1\u05d4<\/span><a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a>,aber sie bleiben heilig, wie eine verkaufte Gesetzesrolle<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>. Rabbi Jehuda sagt: Nur in der Beziehung, dass der Priester sie einem <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d1\u05e8<\/span> in wohlwollender Absicht schenken d\u00fcrfe. Die Weisen sagen: Man darf sie allen wachehabenden Priestern geben und diese k\u00f6nnen sie unter sich wie Allerheiligstes verteilen.<\/p>\n<h2 id=\"kapitel-4\">Kapitel 4<\/h2>\n<h3 id=\"section-34\">1<\/h3>\n<p>Beim Zwitter gibt es Dinge, die den M\u00e4nnern gleich sind, auch die den Frauen gleich sind. Dann wieder solche, die den M\u00e4nnern und Frauen gleichen; und endlich auch solche, die weder den M\u00e4nnern noch den Frauen gleichen.<\/p>\n<h3 id=\"section-35\">2<\/h3>\n<p>Auf welche Weise gleichen sie den M\u00e4nnern? Sie verunreinigen durch das Weisse<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> wie M\u00e4nner. Er kleidet sich wie M\u00e4nner sich kleiden<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>. Er heiratet<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> wird aber nicht geheiratet<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> wie M\u00e4nner<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>. Seine Mutter sitzt seinetwegen des Reinigungsblutes halber<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>, wie bei M\u00e4nnern. Er darf sich nicht mit Frauen einsam in einem Raume aufhalten, wie M\u00e4nner. Er wird auch nicht ern\u00e4hrt mit den T\u00f6chtern wie die M\u00e4nner<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>. Er \u00fcbertritt das Gesetz: \u00bbDu darfst Deinen Bart nicht rund abscheeren und nicht verderben\u00ab; auch darf er sich nicht an Todte verunreinigen, wie die M\u00e4nner. Er ist auch zu allen Gesetzen, die in der Tora vorgeschrieben sind verpflichtet<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>, wie die M\u00e4nner.<\/p>\n<h3 id=\"section-36\">3<\/h3>\n<p>Auf welche Weise gleicht er den Frauen? Er verunreinigt durch das Rote<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a>, wie die Frauen; er darf sich nicht einsam mit M\u00e4nnern in einem Raume aufhalten, wie Frauen. Er ist nicht zum Levirat<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> verbunden, wie Frauen. Er teilt sich auch nicht in die G\u00fcter des Nachlasses der S\u00f6hne<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> wie Frauen. Er isst auch nicht von den Heiligt\u00fcmern des Heiligtums, wie Frauen. Seine Mutter sitzt seinetwegen, des unreinen Blutes halber, wie um Frauen<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>. Und er ist zum Zeugniss ung\u00fcltig, wie Frauen. Wenn er s\u00fcndhaft gesch\u00e4ndet\u2019 wurde<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a>, ist er zu <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> nicht zul\u00e4ssig.<\/p>\n<h3 id=\"section-37\">4<\/h3>\n<p>Auf welche Weise gleicht er den M\u00e4nnern u. Frauen? Man ist, wenn man ihn schl\u00e4gt oder ihm flucht, schuldig, wie bei M\u00e4nnern und Frauen. Wer ihn aus Versehen umbringt, muss nach einer Freistadt fl\u00fcchten; geschieht es mit Vorsatz, wird der M\u00f6rder umgebracht, wie bei M\u00e4nnern u. Frauen. Seine Mutter bringt seinetwegen ein Opfer<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>, wie um m\u00e4nnliche und weibliche Personen. Er geniesst auch die Heiligt\u00fcmer der Grenze, wie M\u00e4nner und Frauen. Auch erbt er jeden Nachlass<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>, wie M\u00e4nner und Frauen.<\/p>\n<h3 id=\"section-38\">5<\/h3>\n<p>Auf welche Weise ist er weder den M\u00e4nnern noch den Frauen gleich? \u2014 Man verbrennt keine <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> wegen seiner Flusss\u00fcchtigkeit<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>; und er ist nicht schuldig wenn er so in das Heiligtum geht<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a>, nicht wie bei M\u00e4nnern oder Frauen. Er wird auch nicht als <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d1\u05d3 \u05e2\u05d1\u05e8\u05d9<\/span> verkauft<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>, nicht wie M\u00e4nner und Frauen.<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a> Auch wird er nicht abgesch\u00e4tzt<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> weder wie M\u00e4nner noch wie Frauen. Spricht er; Ich will ein <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d6\u05d9\u05e8<\/span> sein, wenn dieser kein Mann und keine Frau ist, dann ist er ein <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d6\u05d9\u05e8<\/span>. \u2014 R. Jose sagt: <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e0\u05d3\u05e8\u05d5\u05d2\u05d9\u05e0\u05d5\u05e1<\/span> ist ein Gesch\u00f6pf f\u00fcr sich und die Weisen konnten nicht entscheiden, ob, es ein Mann oder eine Frau sei; aber <span dir=\"rtl\">\u05d8\u05d5\u05de\u05d8\u05d5\u05dd<\/span> ist nicht so, manchmal ist er ein Mann, manchmal eine Frau.<\/p>\n<section id=\"footnotes\" class=\"footnotes footnotes-end-of-document\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\"><p>Das in Deuteron, c.\u00a026 angegebene Bekenntniss.<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e1\u05e7\u05e8\u05d9\u05e7\u05d5\u05df<\/span> aus dem Lateinischen sica = der Dolch. Daher sicarius Jemand, der den Dolch handhabt, ein Meuchelm\u00f6rder. Es ist bekannt, dass zur Zeit des R\u00f6merkrieges mit den Juden Viele solcher sicarii vorhanden waren, die sich der Grundst\u00fccke der Eigent\u00fcmer bem\u00e4chtigten.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\"><p>Weil sie schlecht sind.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\"><p>Bartenora sagt im Namen des Rambam, dass die Gesetzesnorm nicht wie diese Mischnah ist, sondern der Proselyt bringt und liest. Er kann immerhin sagen: \u00bbWelches Du unsern Vorfahren zugeschworen hast, uns zu geben\u00ab, weil das Land dem Erzvater Abraham zugeschworen ward, und dieser ist der Vater aller Proselyten, so wie der Israeliten. Dieselbe Bewandtniss hat es mit dem Gebete.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d4\u05d0\u05e4\u05d5\u05d8\u05e8\u05d5\u05e4\u05d5\u05e1<\/span> = Vormund, der in Ermangelung der Eltern die Erziehung der Kinder \u00fcbernimmt. Das Wort ist aus dem Griechischen = \u1f10\u03c0\u03b9\u03c4\u03c1\u03bf\u03c0\u03bf\u03c2, entlehnt.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d8\u05d5\u05de\u05d8\u05d5\u05dd<\/span> = Geschlechtslose, dessen Genitalien unentwickelt sind. Das Wort entstammt dem Chald\u00e4ischen <span dir=\"rtl\">\u05d8\u05d5\u05dd<\/span>, = verstopft, nicht entwickelt. Im Griech. \u1f02\u03c4\u03bc\u03b7\u03c4\u03bf\u03c2 = nicht eingeschnitten, unteilbar.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d0\u05e0\u05d3\u05e8\u05d5\u05d2\u05d9\u05e0\u05d5\u05e1<\/span> = \u1f70\u03bd\u03b4\u03c1\u03bf\u03b3\u03cd\u03bd\u03b7\u03c2 = Zwitter.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\"><p>Das Land ist nur wirklichen M\u00e4nnern zuerteilt worden; denn es heisst (Numeri 26, 54) nach seiner Musterung, soll ihm <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d9\u05e9 \u05dc\u05e4\u05d9 \u05e4\u05e7\u05d3\u05d9\u05d5 \u05d9\u05ea\u05df \u05e0\u05d7\u05dc\u05ea\u05d5<\/span> = Jedem Manne sein Erbteil gegeben werden.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\"><p>Neben den B\u00e4umen.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\"><p>Man sch\u00fcttelt alles aus dem Korbe und entleert ihn. Den Korb bekommt der Priester. Andere Erstlinge braucht er nicht an deren Stelle zu bringen, da sie einmal zum Tempelberg gekommen waren, ist man nicht weiter verpflichtet f\u00fcr sie aufzukommen.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\"><p>Durch des Himmels Hand <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d9\u05d3\u05d9 \u05e9\u05de\u05d9\u05dd<\/span>.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\"><p>Der aus Versehen sie Geniessende den Eigent\u00fcmern den Grundwert und ein F\u00fcnftel jedem beliebigen Priester zahlen muss.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\"><p>Das Zweitzehnt.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\"><p>N\u00e4mlich die Erstlinge.<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\"><p>Ersteres bei Erstlingen, Letzteres beim Zehnt.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\"><p>Das Blut von Menschen, z. B. das der Erschlagenen.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\"><p>Es sind die in Leviticus 11, 29 und 30 erw\u00e4hnten acht <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e8\u05e6\u05d9\u05dd<\/span> = Kriechtiere, n\u00e4mlich: der Maulwurf, die Maus, die Schildkr\u00f6te, der Igel, der Molch, die Eidechse, die Schnecke und die Blindschleiche.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\"><p>Allerdings nur dann, wenn Jemand gewarnt wurde kein Blut zu essen und er ass solches von besagten Tieren; wurde er aber wegen Blut vom <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e8\u05e5<\/span> gewarnt und er geniesst solches, so muss er die Schuld des <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e8\u05e5<\/span> &#8211; Essens b\u00fc\u00dfen, da dessen Blut dem K\u00f6rper gleich geachtet wird.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\"><p>Das Tier <span dir=\"rtl\">\u05db\u05d5\u05d9<\/span>, nach dem Aruch = Bockhirsch, soll eine Art von Bastard sein zwischen Schaf und Reh.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\"><p>Doch ohne Segenspruch.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\"><p>Dieses ist ein allgemeiner Grundsatz, und hier kann der Eigent\u00fcmer sagen: Bring Beweis, dass dieses Tier ein Vieh und kein Wild ist.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\"><p>Wenn sie auch noch nicht ganz, sondern blos halbreif ist. Aber zur Zeit des Daibringens musste die Frucht reif sein.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\"><p>Es gab 24 Landst\u00e4nde oder Kreise in Pal\u00e4stina, in Betreff der 24 Priesterabteilungen, die bei den Opfern fungirten. Es waren aus den Israeliten 24 Abgeordnete gew\u00e4hlt, die jede Woche abwechselten und als Beisteher bei den Priestern und Leviten, im Tempel aufgestellt waren, das sind die <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e0\u05e9\u05d9 \u05de\u05e2\u05de\u05d3<\/span>.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\"><p>Sie kamen n\u00e4mlich in Gruppen, nicht einzeln nach der Stadt des Kreisvorstehers, da es mehr Ansehen gew\u00e4hrte, wenn eine gr\u00f6ssere Menge zu dem Zuge zusammenkam.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\"><p>Auf dem Wege sagten sie: <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05de\u05d7\u05ea\u05d9 \u05d1\u05d0\u05d5\u05de\u05e8\u05d9\u05dd \u05dc\u05d9 \u05d1\u05d9\u05ea \u05d3\u05f3 \u05e0\u05dc\u05da<\/span>. Wenn sie nach Jerusalem kamen, sprachen sie: <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d5\u05de\u05d3\u05d5\u05ea \u05d4\u05d9\u05d5 \u05e8\u05d2\u05dc\u05d9\u05e0\u05d5 \u05d1\u05e9\u05e2\u05e8\u05d9\u05da \u05d9\u05e8\u05d5\u05e9\u05dc\u05d9\u05dd<\/span>. Gelangten sie nach dem Tempelberge, lobsangen sie: <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05dc\u05dc\u05d5\u05d9\u05d4 \u05d4\u05dc\u05dc\u05d5 \u05d0\u05dc \u05d1\u05e7\u05d3\u05e9\u05d5<\/span>. Im Vorhof riefen sie aus: <span dir=\"rtl\">\u05db\u05dc \u05d4\u05e0\u05e9\u05de\u05d4 \u05ea\u05d4\u05dc\u05dc \u05d9\u05d4<\/span>.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\"><p>Zum Freudenopfer bestimmte.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\"><p>Sie legten sie in Ordnung und brachten ringsum die sch\u00f6nsten Fr\u00fcchte an.<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\"><p>Diensttuenden.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\"><p>Im Morgenlande wird bekanntlich vor der Haust\u00fcr im Freien gearbeitet.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\"><p>Obgleich die Handwerker vor den Gelehrten nicht aufzustehen brauchen, um sich nicht in ihrer Arbeit zu st\u00f6ren, so gilt es hier dennoch als Ausnahme, um ihre Teilnahme an die Gesetze der Erstlinge freudig zu bet\u00e4tigen.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\"><p>Es gab zwei K\u00f6nige dieses Namens in dem letzten halben Jahrhundert des Tempels.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\"><p>Die Erstlinge, die sie in der Hand trugen, und nicht welche im Korbe waren.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\"><p>Zum Nachsprechen.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\"><p>Die K\u00f6rbe waren n\u00e4mlich mit Gold und Silber belegt. Das Wort <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05dc\u05ea\u05d5\u05ea<\/span> entspricht dem Griechischen = \u03ba\u03bb\u03b1\u03b8\u03bf\u03c2 \u2014 Handkorb, geflochtener Korb.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\"><p>Daher das Sprichwort <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05ea\u05e8 \u05e2\u05e0\u05d9\u05d0 \u05d0\u05d6\u05dc\u05d0 \u05e2\u05e0\u05d9\u05d5\u05ea\u05d0<\/span> \u00bbHinter dem Armen schreitet die Armut\u00ab. Der Reiche nimmt n\u00e4mlich seine goldnen K\u00f6rbe wieder mit nach Hause; wohingegen der Arme die seinigen fortgeben muss.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\"><p>Verschriebene Mitgift.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\"><p>Der Nichtpriester darf von den Erstlingen keinen Gebrauch machen.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\"><p>Das ist der weisse Fluss. Im Traktat <span dir=\"rtl\">\u05d6\u05d1\u05d9\u05dd<\/span> (Fluss\u00fcchtige) werden im Abschn. 2, M. 1 Alle angef\u00fchrt, die dnrch den weissen Fluss Unreinheit bewirken, unter ihnen auch <span dir=\"rtl\">\u05d8\u05d5\u05de\u05d8\u05d5\u05dd \u05d5\u05d0\u05e0\u05d3\u05e8\u05d5\u05d2\u05d9\u05e0\u05d5\u05e1<\/span>.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\"><p>Er darf kein Frauenkleid tragen.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\"><p>Eine Frau<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\"><p>Von einem Manne.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\"><p>Wie es bei M\u00e4nnern der Brauch ist.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\"><p>Sie warten 40 Tage bis zu ihrer Reinigung, wie die Vorschrift in der Bibel wegen der Geburt eines Knaben lautet.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\"><p>Wenn beim Nachlass nur wenige G\u00fcter vorhanden sind, weisen ihn die T\u00f6chter zu den S\u00f6hnen.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\"><p>Auch die Gesetze, die von der Zeit abh\u00e4ngen z. B. <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e4\u05d9\u05dc\u05d9\u05df<\/span> zu welchen die Frauen nicht verpflichtet sind, muss er halten.<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\"><p>Das ist Blut.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\"><p>Schwagerehe.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\"><p>Wenn die G\u00fcter des Nachlasses viel sind, weisen ihn die S\u00f6hne zu den T\u00f6chtern.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\"><p>Das Doppelte, also 80 Tage, wie wenn ein M\u00e4dchen geboren.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\"><p>Wenn Jemand seiner nahen Verwandten ihn gemissbraucht hatte, so ist er zum Genuss der <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> nicht zu zulassen.<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn51\"><p>Das in der Torah vorgeschriebene Reinigungsopfer nach ihrem Wochenbette (Cf. Lev. 12, 6).<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\"><p>Wenn kein Erbe weiter vorhanden ist, so erbt er allein, und wir sagen nicht, er sei ein absonderliches Gesch\u00f6pf und zum Erben nicht f\u00e4hig.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\"><p>Wenn ein Flusss\u00fcchtiger <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> ber\u00fchrt, so muss sie verbrannt werden. Ein Zwitter jedoch, der entweder Weisses allein, oder Rotes allein bei sich sah, wird nicht als richtiger Flusss\u00fcchtiger betrachtet, sondern als zweifelhafter. Wenn er aber Weisses und Rotes zugleich sah, da verbrennt man die <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span><a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\"><p>Selbst wenn er Weisses und Rotes zugleich sah, weil es heisst, dass er entweder ein Mann oder eine Frau unzweifelhaft ist, aber nicht zweifelhaft.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\"><p>Weil hier doch ein Zweifel obwaltet, dass er eine Frau sein k\u00f6nnte; es heisst aber (Exodus 22, 1): \u00bbWenn der Dieb zum Bezahlen kein Geld hat, so wird er wegen seines Diebstahls verkauft (<span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d2\u05e0\u05d1\u05ea\u05d5<\/span>), aber nicht wegen ihres Diebstahls (<span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d2\u05e0\u05d1\u05ea\u05d4<\/span>).<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\"><p>Der Vater kann seine unm\u00fcndige Tochter als Sklavin verkaufen, aber nicht einen Zwitter, der ja auch ein Mann sein kann.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\"><p>In der Bibel (Lev. c.\u00a027) ist nur bei der Sch\u00e4tzung von einer m\u00e4nnlichen oder weiblichen Person die Rede, aber nicht von einer zweifelhaften.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"178\" height=\"160\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/mischna_teaser.jpg?resize=178%2C160&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3912\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center Zentriert\"><br><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber alle Traktate der Mischna<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcbersetzung und Kommentar des Mischna-Traktats Bikkurim.<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-10228","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10228","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10228"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10228\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10229,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10228\/revisions\/10229"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10228"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10228"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10228"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}