{"id":10293,"date":"2025-07-11T09:33:06","date_gmt":"2025-07-11T07:33:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=10293"},"modified":"2025-07-11T09:34:07","modified_gmt":"2025-07-11T07:34:07","slug":"die-mischnah-schekalim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah-schekalim\/","title":{"rendered":"Die Mischnah \u2013 Schekalim"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einf\u00fchrung<\/h2>\n\n\n\n<p>Auf den Traktat Pessachim folgt in den Mischnaausgaben und ebenso in der Tosefta (s. ed. Zuckermandel S. 109) Massechet Schekalim, in den Jeruschalmiausgaben dagegen Massechet Joma. Die Traktate der Mischna sind nicht nach ihrem Inhalte, sondern nach der Anzahl ihrer Kapitel geordnet. Das zeigt sich nirgends deutlicher als in unserem Seder Moed, in welchem z. B. die Vorschriften des H\u00fcttenfestes (Sukka mit 5 Kapiteln) denen des Neujahrsfestes (Rosch Haschana mit nur 4 Kapitel) vorangehen. An Massechet Schabbat, die mit 24 Kapiteln an der Spitze steht, schlie\u00dft sich Eruwin mit 10 Kapiteln an, die zu Schabbat eine enge innere Beziehung haben.<br>Nun folgen aber nicht etwa die Traktate Jom Tow (5 Kapitel) Moed \u1e32a\u1e6dan (3 Kapitel) und Chagiga (3 Kapitel), die die allgemeinen Vorschriften der Feste enthalten, sondern zun\u00e4chst Pessachim, weil diese Massichta gleich Eruwin 10 Kapitel hat, dann Schekalim und Joma mit je 8 Kapitel. Da nun beide Traktate dieselbe Kapitelzahl haben, und keiner zum Vorangehenden eine besondere Beziehung aufweist, war es zweifelhaft, wem von ihnen der Vorrang zuk\u00e4me. Einer \u00e4hnlichen Unsicherheit begegnen wir im Seder Naschim, in welchem drei Abhandlungen je 9 Kapitel haben: Nezirut, Sotah und Gi\u1e6d\u1e6din. Dass Nezirut sich an Nedarim (11 Kapitel) anschliessen m\u00fcsse, war selbstverst\u00e4ndlich, da beide Traktate von den Gel\u00fcbden handeln und daher ebenso zusammenh\u00e4ngen wie Schabbat und Eruwin; die Reihenfolge der beiden anderen aber war in der Tat schwankend. In der allgemeinen Einleitung zu seinem Mischnakommentar l\u00e4sst Maimonides Sotah auf Gi\u1e6d\u1e6din folgen und diese Massichta sich unmittelbar an Nezirut anschliessen, w\u00e4hrend aus einer Bemerkung in Babli (Anf. Sotah), die jedenfalls ein sp\u00e4terer Zusatz ist und Maimuni nicht vorgelegen hat, klar hervorgeht, dass Sotah an Nezirut ankn\u00fcpft.<br>Auf eine Anfrage, die R. Jakob b. Nissim in dieser Angelegenheit an R. Scherira gerichtet hatte (\u201eWarum steht Joma vor Sche\u1e33alim, Sukka vor Jom Tow und beide vor Rosch Haschana?\u201c) antwortete der Gaon: \u201eUns lehrte man in der Schule erst Sche\u1e33alim und dann Joma, mag sein, dass ihr die umgekehrte Reihenfolge habt; immerhin lesen auch wir Sukka vor Jom Tow und dann erst Rosch Haschana. Mann kann wohl annehmen, dass Schabbat und Eruwin wegen der \u00fcberragenden Bedeutung des Schabbats an der Spitze stehen, worauf Pessach als erstes aller Feste folgt und im Anschluss Sche\u1e33alim, weil die Tempelsteuer dem Pesachfeste zeitlich vorangeht (dieses wird im Nisan gefeiert, jene im Adar entrichtet) und zwischen beiden gewisserma\u00dfen eine \u00e4hnliche Beziehung wie zwischen Eruwin und Schabbat besteht (Sche\u1e33alim handelt von der Tempelverwaltung, ein grosser Teil des Traktats Pessachim vom Opferdienste). Auf Schabbat zur\u00fcckgreifend, folgt nun die Abhandlung \u00fcber den Vers\u00f6hnungstag, weil dieser dem Schabbat gleicht, obgleich er in der Reihenfolge des Jahres dem Neujahrsfeste nachsteht\u201c u. s. w..<br>Auch Maimonides l\u00e4sst in seiner oben erw\u00e4hnten Einleitung Joma auf Sche\u1e33alim und diesen Traktat unmittelbar auf Pessachim folgen. Den Gegenstand unserer Massichta bildet die Tempelsteuer, die jeder Erwachsene j\u00e4hrlich vor dem 1. Nisan im Betrage eines Sche\u1e33el (Silberm\u00fcnze im Werte von etwa 1,30 M., die H\u00e4lfte eines \u201eheiligen Schekel\u201c) entrichten musste, und die dazu bestimmt war, die Kosten der \u00f6ffentlichen Opfer im neuen Jahre zu decken. Es werden aber auch noch andere gesetzliche Bestimmungen, die mit dem Tempeldienst zusammenh\u00e4ngen, gelegentlich angef\u00fcgt. Die beiden ersten Kapitel regeln die Einziehung, die zwei folgenden die Verwendung dieser Steuer, das f\u00fcnfte handelt von der Tempelverwaltung, das sechste von den dreizehn Toren, Tischen und Opferb\u00fcchsen des Heiligtums, die beiden letzten er\u00f6rtern die Frage, wann gefundene Gegenst\u00e4nde als heilig und wann als unheilig, wann als rein und wann als unrein zu gelten haben. Massechet Sche\u1e33alim ist in unserer \u201eOrdnung\u201c der einzige Traktat, der in den babylonischen Hochschulen nicht kommentiert wurde. Wir sind hier lediglich auf Jeruschalmi angewiesen. Die ganze Abhandlung steht mit Seder Mo\u2018ed nur in sehr loser Verbindung. Jedenfalls w\u00e4re sie in der f\u00fcnften \u201eOrdnung\u201c, die von den Opfern handelt, eher am Platze als hier. Vermutlich war in der urspr\u00fcnglichen, wohl schon von Hillel herr\u00fchrenden Anlage von Sche\u1e33alim nichts weiter vorhanden als die erste Mischna, welche dort den Anfang von Megilla bildete. Erst nach der Zerst\u00f6rung des Tempels wurde auf diesem Grundstein allm\u00e4hlich unser Traktat aufgebaut, damit die Erinnerung an die Vergangenheit den sp\u00e4teren Geschlechtern nicht verloren gehe. Die wichtigsten St\u00fccke dieser Abhandlung tragen die Spuren einer sp\u00e4tem Abfassung unverkennbar an der Stirne (\u05d4\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4 \u05de\u05d4 \u05d4\u05d9\u05df \u05e2\u05d5\u05e9\u05d9\u05df \u05d1\u05d4 IV 1, \u05d0\u05dc\u05d5 \u05d4\u05df \u05d4\u05de\u05de\u05d5\u05e0\u05d9\u05df \u05e9\u05d4\u05d9\u05d5 \u05d1\u05de\u05e7\u05d3\u05e9 V 1, \u05d1\u05de\u05e7\u05d3\u05e9 \u05e9\u05dc\u05e9\u05d4 \u05e2\u05e9\u05e8 \u05e9\u05d5\u05e4\u05e8\u05d5\u05ea \u05d4\u05d9\u05df VI 1 usw.)<br>\u00c4hnlich erkl\u00e4rt sich auch die Zugeh\u00f6rigkeit der Massechet Awot zur vierten \u201eOrdnung.\u201d In der von Hillel angelegten Sammlung schloss sich die erste Mischna (\u05de\u05e9\u05d4 \u05e7\u05d1\u05dc \u05ea\u05d5\u05e8\u05d4 \u05de\u05e1\u05d9\u05e0\u05d9) nebst den folgenden S\u00e4tzen, in denen die Traditionskette bis auf seine Lehrer fortgef\u00fchrt wurde, unmittelbar an Sanhedrin X (XI) 1 (\u05d5\u05d4\u05d0\u05d5\u05de\u05e8 \u05d0\u05d9\u05df \u05ea\u05d5\u05e8\u05d4 \u05de\u05df \u05d4\u05e9\u05de\u05d9\u05dd) an. Als aber die Zus\u00e4tze, die jedes folgende Geschlecht machte, um die Sinnspr\u00fcche seiner Lehrer zu verewigen, immer zahlreicher wurden, hob man dieselben aus dieser Verbindung heraus, in der sie wegen ihres grossen Umfanges den Zusammenhang nur st\u00f6rten, und vereinigte sie zu einem besonderen Traktat.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 id=\"kapitel-1\">Kapitel 1<\/h2>\n<h3 id=\"section\">1<\/h3>\n<p>Am ersten Adar werden Bekanntmachungen in Bezug auf die Tempelsteuer und die gemischten Arten<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a> erlassen. Am f\u00fcnfzehnten liest man die \u201eRolle\u201c<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a> in befestigten St\u00e4dten, setzt Wege und Strassen und Wasserbeh\u00e4ltnisse<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a> wieder in Stand<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a>, erledigt alle \u00f6ffentlichen Angelegenheiten, bezeichnet die Gr\u00e4ber<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a> und veranstaltet auch Streifz\u00fcge wegen der gemischten Arten.<\/p>\n<h3 id=\"section-1\">2<\/h3>\n<p>R. Juda sagte: Anfangs riss man sie aus und warf sie ihnen vor die F\u00fcsse<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a>; als die Gesetzes\u00fcbertreter \u00fcberhand nahmen, warf man das Ausgerissene auf die Strassen; sp\u00e4ter<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a> f\u00fchrte man ein, dass das ganze Feld als herrenlos erkl\u00e4rt werde.<\/p>\n<h3 id=\"section-2\">3<\/h3>\n<p>Am f\u00fcnfzehnten liessen sich Banken in der Provinz nieder<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>, am f\u00fcnfundzwanzigsten liessen sich welche im Heiligtum nieder. Sowie sich solche im Heiligtum niedergelassen hatten, fing man zu pf\u00e4nden an<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>. Wen pf\u00e4ndet man? Leviten und [andere] Israeliten, Proselyten und freigelassene Sklaven<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a>, nicht aber Frauen, Sklaven und Minderj\u00e4hrige<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a>. Hat ein Vater f\u00fcr sein minderj\u00e4hriges Kind einmal die Steuer zu entrichten begonnen, so setzt er nicht mehr aus<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a>. Priester werden aus R\u00fccksichten der Billigkeit<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a> nicht gepf\u00e4ndet.<\/p>\n<h3 id=\"section-3\">4<\/h3>\n<p>R. Juda sagte: Ben Bochri bekundete in Jabne, dass der Priester, der den Schekel entrichtet, keine S\u00fcnde begeht, worauf ihm Rabban Jo\u1e25anan b. Zakkai erwiderte: Nicht so, vielmehr s\u00fcndigt jeder Priester, der diese Steuer nicht entrichtet; aber die Priester legen folgenden Schriftvers<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a> zu ihren Gunsten aus: \u201eJedes Mehlopfer eines Priesters soll ein Ganzopfer sein, es darf nicht gegessen werden.\u201c W\u00e4ren nun das \u2018Omer<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>, die beiden Brote<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a> und das innere Brot<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> unser, wie k\u00f6nnten sie gegessen werden<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>?<\/p>\n<h3 id=\"section-4\">5<\/h3>\n<p>Obwohl sie gesagt haben<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a>, dass man Frauen, Sklaven und Minderj\u00e4hrige nicht pf\u00e4ndet, nimmt man den Schekel, wenn sie ihn freiwillig entrichten, von ihnen an; wenn aber ein Heide oder ein Kut\u00e4er<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a> die Steuer entrichten wollen, nimmt man sie von ihnen nicht an. Auch Vogelopfer<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a> der flusss\u00fcchtigen M\u00e4nner<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> Vogelopfer der flusss\u00fcchtigen Frauen<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a> und Vogelopfer der W\u00f6chnerinnen<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a> S\u00fcnd- und Schuldopfer nimmt man nicht aus ihrer Hand, wohl aber nimmt man Spenden und Geschenke<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a> von ihnen an. Die Norm ist: Was gespendet und geschenkt werden kann<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>, wird aus ihrer Hand angenommen, was aber nicht gespendet oder geschenkt werden kann<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>, nimmt man von ihnen nicht an. Das wurde schon von \u2018Ezra klar ausgesprochen, denn es heisst<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>: \u201eNicht sollt ihr mit uns ein Haus unserm Gotte bauen.\u201c<\/p>\n<h3 id=\"section-5\">6<\/h3>\n<p>Folgende sind zu einem Aufgeld<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> verpflichtet: Leviten und [andere] Israeliten, Proselyten und freigelassene Sklaven, nicht aber Priester und Frauen, Sklaven und Minderj\u00e4hrige<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a>. Wer im Auftrage eines Priesters, einer Frau, eines Sklaven oder eines Minderj\u00e4hrigen die Steuer entrichtet, ist [vom Aufgeld] befreit. Zahlt er f\u00fcr sich und einen Andern, ist er zu einfachem Aufgeld verpflichtet; R. Me\u00efr meint, zu zweifachem<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a>. Gibt er einen Sela\u2018 und bekommt einen Schekel heraus, ist er zu doppeltem Aufgeld verpflichtet<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-6\">7<\/h3>\n<p>Wer f\u00fcr einen Armen, f\u00fcr seinen Nachbar, f\u00fcr seinen Ortsgenossen den Schekel entrichtet, ist [zu einem Aufgeld] nicht verpflichtet, wohl aber, wenn er ihnen denselben nur geliehen hat. Br\u00fcder und Gesellschafter sind, wenn sie zu Aufgeld verpflichtet sind, von der Verzehntung ihres Viehstandes befreit, und wenn sie zur Verzehntung des Viehstandes verpflichtet sind, vom Aufgeld befreit<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>. Wie viel betr\u00e4gt das Aufgeld? Einen Silbergroschen nach den Worten des R. Me\u00efr, nach Ansicht der Weisen aber die H\u00e4lfte.<\/p>\n<h2 id=\"kapitel-2\">Kapitel 2<\/h2>\n<h3 id=\"section-7\">1<\/h3>\n<p>Man darf die Schekelst\u00fccke mit R\u00fccksicht auf die Last der Reise in Dareiken<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> umwechseln<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a>. Wie es B\u00fcchsen<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> im Heiligtum gab<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>, waren solche auch in der Provinz vorhanden. Hatten die Bewohner einer Ortschaft ihre Schekel abgeschickt, diese aber sind gestohlen worden oder abhanden gekommen, so leisten [die Boten], wenn die Teruma<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> schon abgehoben war<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a>, den Schatzmeistern den Eid<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a>, andernfalls leisten sie ihn den Ortsleuten, und diese m\u00fcssen dann die Schekel aufs Neue entrichten<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a>. Wurden sie wieder gefunden oder von den Dieben zur\u00fcckgegeben, sind diese wie jene als Tempelsteuer zu behandeln, ohne ihnen f\u00fcrs n\u00e4chste Jahr angerechnet zu werden.<\/p>\n<h3 id=\"section-8\">2<\/h3>\n<p>Gibt jemand seinen Schekel einem Andern, damit ihn dieser f\u00fcr ihn entrichte, er aber entrichtet ihn f\u00fcr sich selbst, so hat er, wenn die Teruma schon abgehoben war<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a>, eine Veruntreuung an Tempelgut begangen<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a>. Entrichtet jemand seinen Schekel vom Gelde des Heiligtums<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a>, so begeht er, wenn die Teruma schon abgehoben und ein Opfer dargebracht war, eine Veruntreuung an Tempelgut<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>; [hat er ihn] vom Gelde des zweiten Zehent<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> oder vom Gelde des siebenten Jahres<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> [entrichtet], so verzehre er einen entsprechenden Betrag<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-9\">3<\/h3>\n<p>Wenn man Geld zusammenspart und spricht dabei<a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a>: dies sei f\u00fcr meine Tempelsteuer, so f\u00e4llt nach Ansicht der Schule Schammais ein etwaiger \u00dcberschuss der Spendenkasse<a href=\"#fn50\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref50\" role=\"doc-noteref\"><sup>50<\/sup><\/a> zu, w\u00e4hrend die Schule Hillels meint, der \u00dcberschuss sei Privatbesitz; [sagt man dagegen:] damit ich davon meine Tempelsteuer entrichte, so stimmen sie \u00fcberein, dass der \u00dcberschuss Privateigentum ist. [Sagt man:] dies sei zu meinem S\u00fcndopfer, stimmen sie \u00fcberein, dass der \u00dcberschuss der Spendenkasse zuf\u00e4llt; [sagt man dagegen:] damit ich davon mein S\u00fcndopfer darbringe, stimmen sie \u00fcberein, dass der \u00dcberschuss Privatbesitz ist.<\/p>\n<h3 id=\"section-10\">4<\/h3>\n<p>Dazu bemerkte R. Simon: Was ist der Unterschied zwischen Tempelsteuer und S\u00fcndopfer? F\u00fcr die Tempelsteuer gilt ein fester Betrag<a href=\"#fn51\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref51\" role=\"doc-noteref\"><sup>51<\/sup><\/a>, f\u00fcr das S\u00fcndopfer dagegen ist kein Betrag festgesetzt<a href=\"#fn52\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref52\" role=\"doc-noteref\"><sup>52<\/sup><\/a>. R. Juda aber meinte: Auch f\u00fcr die Tempelsteuer gibt es keinen festgesetzten Betrag; denn als Israel aus der Verbannung heraufkam<a href=\"#fn53\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref53\" role=\"doc-noteref\"><sup>53<\/sup><\/a>, bildeten Dareiken<a href=\"#fn54\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref54\" role=\"doc-noteref\"><sup>54<\/sup><\/a> die Tempelsteuer, sp\u00e4ter Doppelschekel<a href=\"#fn55\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref55\" role=\"doc-noteref\"><sup>55<\/sup><\/a>, dann wieder Schekelst\u00fccke<a href=\"#fn56\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref56\" role=\"doc-noteref\"><sup>56<\/sup><\/a>, zuletzt wollten sie Denare<a href=\"#fn57\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref57\" role=\"doc-noteref\"><sup>57<\/sup><\/a> entrichten (was jedoch nicht angenommen wurde)<a href=\"#fn58\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref58\" role=\"doc-noteref\"><sup>58<\/sup><\/a>. Darauf entgegnete R. Simon: Immerhin war die Leistung Aller dieselbe; was aber das S\u00fcndopfer betrifft, so bringt der Eine ein solches f\u00fcr einen Sela\u2018, ein Anderer f\u00fcr zwei, ein Dritter f\u00fcr drei.<\/p>\n<h3 id=\"section-11\">5<\/h3>\n<p>Der \u00dcberschuss \u00fcber die Tempelsteuer ist Privateigentum, der \u00dcberschuss [\u00fcber den Preis] des Efazehntels<a href=\"#fn59\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref59\" role=\"doc-noteref\"><sup>59<\/sup><\/a>, des Vogelopfers der flusss\u00fcchtigen M\u00e4nner<a href=\"#fn60\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref60\" role=\"doc-noteref\"><sup>60<\/sup><\/a>, der flusss\u00fcchtigen Frauen<a href=\"#fn61\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref61\" role=\"doc-noteref\"><sup>61<\/sup><\/a> und der W\u00f6chnerinnen<a href=\"#fn62\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref62\" role=\"doc-noteref\"><sup>62<\/sup><\/a>, des S\u00fcnd- und Schuldopfers f\u00e4llt der Spendenkasse zu. Die Norm ist: Was f\u00fcr den Zweck eines S\u00fcndopfers oder eines Schuldopfers bestimmt ist, dessen \u00dcberschuss f\u00e4llt der Spendenkasse zu. Der \u00dcberschuss [\u00fcber die Kosten] eines Ganzopfers ist zu einem Ganzopfer, eines Mehlopfers zu einem Mehlopfer, eines Friedensopfers zu Friedensopfern, eines Pessachopfers zu Friedensopfern zu verwenden<a href=\"#fn63\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref63\" role=\"doc-noteref\"><sup>63<\/sup><\/a>. Was von [einer Geldsammlung f\u00fcr] Nasir\u00e4eropfer \u00fcbrigbleibt, ist f\u00fcr Nasir\u00e4eropfer auszugeben; \u00dcbersch\u00fcsse des einzelnen Nasir\u00e4ers<a href=\"#fn64\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref64\" role=\"doc-noteref\"><sup>64<\/sup><\/a> fallen dagegen der Spendenkasse zu. \u00dcbersch\u00fcsse [aus einer Geldsammlung] zu Gunsten Armer sind f\u00fcr andere Arme, zu Gunsten eines bestimmten Armen, nur f\u00fcr diesen zu verwenden, zur Befreiung Gefangener, f\u00fcr andere Gefangene, zur Befreiung eines bestimmten Gefangenen, nur f\u00fcr diesen Gefangenen, zur Bestattung von Leichen, f\u00fcr andere Leichen, zur Bestattung eines bestimmten Toten, nur f\u00fcr dessen Erben. R. Me\u00efr sagt: Was [von einer Geldsammlung] f\u00fcr einen Toten \u00fcbrigbleibt, liege bis Elijahu kommt<a href=\"#fn65\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref65\" role=\"doc-noteref\"><sup>65<\/sup><\/a>. R. Natan sagt: Man verwendet es zu einem Denkmal auf seinem Grabe.<\/p>\n<h2 id=\"kapitel-3\">Kapitel 3<\/h2>\n<h3 id=\"section-12\">1<\/h3>\n<p>In drei Abschnitten vollzieht man j\u00e4hrlich die Kammerhebe<a href=\"#fn66\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref66\" role=\"doc-noteref\"><sup>66<\/sup><\/a>, im Halbmonat<a href=\"#fn67\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref67\" role=\"doc-noteref\"><sup>67<\/sup><\/a> des Pesachfestes, im Halbmonat des Wochenfestes<a href=\"#fn68\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref68\" role=\"doc-noteref\"><sup>68<\/sup><\/a>, im Halbmonat des H\u00fcttenfestes<a href=\"#fn69\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref69\" role=\"doc-noteref\"><sup>69<\/sup><\/a>. Dies sind zugleich die F\u00e4lligkeitszeiten<a href=\"#fn70\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref70\" role=\"doc-noteref\"><sup>70<\/sup><\/a> f\u00fcr die Verzehntung des Viehstandes<a href=\"#fn71\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref71\" role=\"doc-noteref\"><sup>71<\/sup><\/a> nach den Worten des R. \u2018Akiba. Ben Azzai sagt: Der neunundzwanzigste Adar, der erste Siwan und der neunundzwanzigste Ab. R. El\u2018azer und R. Simon meinen: Der erste Nisan, der erste Siwan und der neunundzwanzigste Elul. Warum sagten sie: der neunundzwanzigste Elul? warum sagten sie nicht: der erste Tischri? Weil dieser ein Feiertag ist und man am Feiertage nicht verzehnten kann<a href=\"#fn72\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref72\" role=\"doc-noteref\"><sup>72<\/sup><\/a>; darum haben sie es auf den neunundzwanzigsten Elul zur\u00fcckgeschoben.<\/p>\n<h3 id=\"section-13\">2<\/h3>\n<p>In drei K\u00f6rben von je drei Se\u00e2<a href=\"#fn73\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref73\" role=\"doc-noteref\"><sup>73<\/sup><\/a> vollzieht man die Kammerhebe. Dieselben waren mit Alef, Bet, Gimel bezeichnet<a href=\"#fn74\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref74\" role=\"doc-noteref\"><sup>74<\/sup><\/a>. R. Isma\u2018el sagt: Sie waren griechisch<a href=\"#fn75\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref75\" role=\"doc-noteref\"><sup>75<\/sup><\/a> mit Alpha, Beta, Gamma<a href=\"#fn76\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref76\" role=\"doc-noteref\"><sup>76<\/sup><\/a> bezeichnet. Der mit der Hebung Betraute geht nicht in einem \u00c4rmelkleide<a href=\"#fn77\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref77\" role=\"doc-noteref\"><sup>77<\/sup><\/a> hinein, nicht in Schuhen, nicht in Sandalen, nicht mit Tefillin und nicht mit einem Amulet<a href=\"#fn78\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref78\" role=\"doc-noteref\"><sup>78<\/sup><\/a>; vielleicht wird er arm<a href=\"#fn79\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref79\" role=\"doc-noteref\"><sup>79<\/sup><\/a>, und man wird sagen, dass er ob der Vers\u00fcndigung an der Kammer verarmte<a href=\"#fn80\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref80\" role=\"doc-noteref\"><sup>80<\/sup><\/a>, oder er wird reich, und man wird sagen, dass er sich an der Kammerhebe bereicherte. Man muss n\u00e4mlich den Menschen<a href=\"#fn81\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref81\" role=\"doc-noteref\"><sup>81<\/sup><\/a> ebenso Gen\u00fcge tun, wie man Gott Gen\u00fcge tun muss<a href=\"#fn82\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref82\" role=\"doc-noteref\"><sup>82<\/sup><\/a>; denn es heisst: \u2026 wenn ihr rein sein werdet vor Gott und vor Israel<a href=\"#fn83\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref83\" role=\"doc-noteref\"><sup>83<\/sup><\/a>. Ferner heisst es: Und finde Gunst und Anerkennung in den Augen Gottes und der Menschen<a href=\"#fn84\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref84\" role=\"doc-noteref\"><sup>84<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-14\">3<\/h3>\n<p>Die Angeh\u00f6rigen des Hauses Rabban Gamliel traten mit dem Schekel zwischen den Fingern ein und warfen ihn vor den mit der Hebung Betrauten, der es sich angelegen sein liess, ihn in den Korb zu schieben. Der Beauftragte hebt nicht ab, ehe er gefragt hat: Soll ich abheben? und man ihm antwortet: Hebe ab, hebe ab, hebe ab! Dreimal.<\/p>\n<h3 id=\"section-15\">4<\/h3>\n<p>Nach der ersten Hebung<a href=\"#fn85\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref85\" role=\"doc-noteref\"><sup>85<\/sup><\/a> legte er eine Decke<a href=\"#fn86\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref86\" role=\"doc-noteref\"><sup>86<\/sup><\/a> auf, nach der zweiten legte er abermals eine Decke auf, nach der dritten legte er keine mehr auf<a href=\"#fn87\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref87\" role=\"doc-noteref\"><sup>87<\/sup><\/a>. Er k\u00f6nnte sonst aus Vergesslichkeit von dem Teil abheben, an welchem die Hebe bereits vollzogen wurde<a href=\"#fn88\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref88\" role=\"doc-noteref\"><sup>88<\/sup><\/a>. Die erste Hebung<a href=\"#fn89\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref89\" role=\"doc-noteref\"><sup>89<\/sup><\/a> erfolgte im Hinblick auf das Land Israels, die zweite im Hinblick auf die benachbarten<a href=\"#fn90\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref90\" role=\"doc-noteref\"><sup>90<\/sup><\/a> St\u00e4dte, die dritte im Hinblick auf Babylonien, Medien und die entfernten Gebiete.<\/p>\n<h2 id=\"kapitel-4\">Kapitel 4<\/h2>\n<h3 id=\"section-16\">1<\/h3>\n<p>Was geschieht nun mit der Hebe<a href=\"#fn91\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref91\" role=\"doc-noteref\"><sup>91<\/sup><\/a>? Man verwendet sie zum Ankauf der t\u00e4glichen<a href=\"#fn92\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref92\" role=\"doc-noteref\"><sup>92<\/sup><\/a> und der Musafopfer<a href=\"#fn93\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref93\" role=\"doc-noteref\"><sup>93<\/sup><\/a> nebst ihren Mehl- und Weinopfern<a href=\"#fn94\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref94\" role=\"doc-noteref\"><sup>94<\/sup><\/a>, des \u2018Omer<a href=\"#fn95\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref95\" role=\"doc-noteref\"><sup>95<\/sup><\/a>, der beiden Brote<a href=\"#fn96\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref96\" role=\"doc-noteref\"><sup>96<\/sup><\/a>, des innern Brotes<a href=\"#fn97\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref97\" role=\"doc-noteref\"><sup>97<\/sup><\/a> und all der [\u00fcbrigen] \u00f6ffentlichen Opfer<a href=\"#fn98\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref98\" role=\"doc-noteref\"><sup>98<\/sup><\/a>. Die zur Bewachung des Nachwuchses im siebenten Jahre bestellten Feldh\u00fcter<a href=\"#fn99\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref99\" role=\"doc-noteref\"><sup>99<\/sup><\/a> erhielten ihren Lohn aus der Kammerhebe. R. Jose meinte: Wer da will, kann sich auch als unbesoldeter H\u00fcter zur Verf\u00fcgung stellen<a href=\"#fn100\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref100\" role=\"doc-noteref\"><sup>100<\/sup><\/a>. Man entgegnete ihm aber: Auch du behauptest doch, dass all das<a href=\"#fn101\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref101\" role=\"doc-noteref\"><sup>101<\/sup><\/a> nur aus \u00f6ffentlichen Mitteln dargebracht werden darf<a href=\"#fn102\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref102\" role=\"doc-noteref\"><sup>102<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-17\">2<\/h3>\n<p>Die Kuh<a href=\"#fn103\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref103\" role=\"doc-noteref\"><sup>103<\/sup><\/a>, der zu verschickende Bock<a href=\"#fn104\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref104\" role=\"doc-noteref\"><sup>104<\/sup><\/a> und das Kermesband<a href=\"#fn105\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref105\" role=\"doc-noteref\"><sup>105<\/sup><\/a> werden aus der Kammerhebe beschafft. Der Br\u00fcckensteg f\u00fcr die Kuh<a href=\"#fn106\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref106\" role=\"doc-noteref\"><sup>106<\/sup><\/a>, der Br\u00fcckensteg f\u00fcr den zu verschickenden Bock<a href=\"#fn107\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref107\" role=\"doc-noteref\"><sup>107<\/sup><\/a> und das Band zwischen seinen H\u00f6rnern<a href=\"#fn108\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref108\" role=\"doc-noteref\"><sup>108<\/sup><\/a>, der Wasserarm<a href=\"#fn109\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref109\" role=\"doc-noteref\"><sup>109<\/sup><\/a>, die Stadtmauer und ihre T\u00fcrme wie \u00fcberhaupt alle Bed\u00fcrfnisse der Stadt werden aus den \u00dcbersch\u00fcssen der Kammer<a href=\"#fn110\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref110\" role=\"doc-noteref\"><sup>110<\/sup><\/a> bestritten. Abba Saul meint: Den Br\u00fcckensteig f\u00fcr die Kuh bauten die Hohenpriester aus eigenen Mitteln.<\/p>\n<h3 id=\"section-18\">3<\/h3>\n<p>Was geschah mit dem Rest der Kammer\u00fcbersch\u00fcsse? Man verwandte ihn zum Ankauf von Wein, \u00d6l und Mehl, deren Erl\u00f6s dem Heiligtum zufiel<a href=\"#fn111\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref111\" role=\"doc-noteref\"><sup>111<\/sup><\/a>. So die Worte des R. Isma\u2018el, R. \u2018Akiba dagegen sagt: Man macht keine Gesch\u00e4fte mit Tempelgut, noch mit Armengeld<a href=\"#fn112\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref112\" role=\"doc-noteref\"><sup>112<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-19\">4<\/h3>\n<p>Wie verwendet man den Rest der Hebe<a href=\"#fn113\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref113\" role=\"doc-noteref\"><sup>113<\/sup><\/a>? Zu Goldplatten f\u00fcr die Bekleidung des Allerheiligsten. R. Isma\u2018el sagt: Die \u00dcbersch\u00fcsse der Fr\u00fcchte<a href=\"#fn114\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref114\" role=\"doc-noteref\"><sup>114<\/sup><\/a> sind f\u00fcr den Nachtisch des Altars<a href=\"#fn115\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref115\" role=\"doc-noteref\"><sup>115<\/sup><\/a> bestimmt, der Rest der Hebe dient zur Anschaffung von Dienstger\u00e4ten. R. \u2018Akiba sagt: Der Rest der Hebe f\u00fcr den Nachtisch des Altars, der \u00dcberschuss der Wein- und Mehlopfer<a href=\"#fn116\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref116\" role=\"doc-noteref\"><sup>116<\/sup><\/a> f\u00fcr Dienstger\u00e4te; R. \u1e24ananja, der Priestervorsteher sagt: Der \u00dcberschuss der Mehl- und Weinopfer f\u00fcr den Nachtisch des Altars, der Rest der Hebe f\u00fcr Dienstger\u00e4te. Dieser wie jener r\u00e4umt [einen Handel] mit Fr\u00fcchten nicht ein<a href=\"#fn117\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref117\" role=\"doc-noteref\"><sup>117<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-20\">5<\/h3>\n<p>Wie verf\u00e4hrt man mit dem Rest des R\u00e4ucherwerks<a href=\"#fn118\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref118\" role=\"doc-noteref\"><sup>118<\/sup><\/a>? Man sondert davon den Lohn der Handwerker<a href=\"#fn119\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref119\" role=\"doc-noteref\"><sup>119<\/sup><\/a> ab, gibt es diesen, nachdem es gegen den ihnen zukommenden Geldbetrag<a href=\"#fn120\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref120\" role=\"doc-noteref\"><sup>120<\/sup><\/a> ausgel\u00f6st worden, als ihren Lohn und kauft es aus der neuen Hebe, wieder zur\u00fcck<a href=\"#fn121\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref121\" role=\"doc-noteref\"><sup>121<\/sup><\/a>. War die neue [Tempelsteuer])<a href=\"#fn122\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref122\" role=\"doc-noteref\"><sup>122<\/sup><\/a> rechtzeitig eingekommen, kaufte man es aus der neuen Hebe, sonst aus der alten.<\/p>\n<h3 id=\"section-21\">6<\/h3>\n<p>Weiht jemand sein Eigentum dem Heiligtum, und es befinden sich darunter Gegenst\u00e4nde, die sich zu \u00f6ffentlichen Opfern eignen<a href=\"#fn123\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref123\" role=\"doc-noteref\"><sup>123<\/sup><\/a>, sollen sie den Handwerkern<a href=\"#fn124\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref124\" role=\"doc-noteref\"><sup>124<\/sup><\/a> in Zahlung gegeben werden<a href=\"#fn125\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref125\" role=\"doc-noteref\"><sup>125<\/sup><\/a>. So die Worte des R. \u2018Akiba. Da sagte Ben \u2018Azzai zu ihm: Das ist nicht dasselbe Maass<a href=\"#fn126\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref126\" role=\"doc-noteref\"><sup>126<\/sup><\/a>! Vielmehr sondert man von ihnen den Lohn der Handwerker ab, gibt sie diesen, nachdem man sie gegen den ihnen zukommenden Geldbetrag ausgel\u00f6st hat, als ihren Lohn und kauft sie aus der neuen\u00b7Hebe wieder zur\u00fcck<a href=\"#fn127\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref127\" role=\"doc-noteref\"><sup>127<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-22\">7<\/h3>\n<p>Wenn jemand sein Eigentum dem Heiligtum weiht, und es befindet sich Vieh darunter, das f\u00fcr den Altar geeignet ist<a href=\"#fn128\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref128\" role=\"doc-noteref\"><sup>128<\/sup><\/a>, M\u00e4nnchen und Weibchen, so werden nach Ansicht des R. Eli\u2018ezer die M\u00e4nnchen an Leute verkauft, die Ganzopfer brauchen<a href=\"#fn129\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref129\" role=\"doc-noteref\"><sup>129<\/sup><\/a>, und die Weibchen an solche, die Friedensopfer brauchen<a href=\"#fn130\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref130\" role=\"doc-noteref\"><sup>130<\/sup><\/a>, der Erl\u00f6s aber f\u00e4llt mit den \u00fcbrigen G\u00fctern dem Tempelschatze<a href=\"#fn131\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref131\" role=\"doc-noteref\"><sup>131<\/sup><\/a> zu<a href=\"#fn132\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref132\" role=\"doc-noteref\"><sup>132<\/sup><\/a>. R. Josua dagegen meint, die M\u00e4nnchen werden ohne weiteres als Ganzopfer<a href=\"#fn133\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref133\" role=\"doc-noteref\"><sup>133<\/sup><\/a> dargebracht, die Weibchen aber an Personen, die Friedensopfer brauchen, verkauft und f\u00fcr den Erl\u00f6s Ganzopfer<a href=\"#fn134\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref134\" role=\"doc-noteref\"><sup>134<\/sup><\/a> beschafft, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen G\u00fcter dem Tempelschatze zufallen<a href=\"#fn135\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref135\" role=\"doc-noteref\"><sup>135<\/sup><\/a>. Dazu bemerkte R. \u2018Akiba: Ich finde die Worte des R. Eli\u2018ezer einleuchtender als die des R. Josua; denn R. Eli\u2018ezer f\u00fchrt sein Prinzip gleichm\u00e4ssig durch<a href=\"#fn136\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref136\" role=\"doc-noteref\"><sup>136<\/sup><\/a>, R. Josua aber macht Unterschiede<a href=\"#fn137\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref137\" role=\"doc-noteref\"><sup>137<\/sup><\/a>. R. Pappaios sagte: Ich h\u00f6rte eine Ansicht, die beiden gerecht wird. Hat man n\u00e4mlich mit ausdr\u00fccklicher Bestimmung<a href=\"#fn138\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref138\" role=\"doc-noteref\"><sup>138<\/sup><\/a> geweiht, so ist nach R. Eli\u2018ezer zu verfahren; hat man dagegen schlechthin geweiht, so ist die Meinung des R. Josua zu befolgen.<\/p>\n<h3 id=\"section-23\">8<\/h3>\n<p>Weiht jemand sein Verm\u00f6gen dem Heiligtum, und es sind Dinge darunter, die sich f\u00fcr den Altar eignen<a href=\"#fn139\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref139\" role=\"doc-noteref\"><sup>139<\/sup><\/a>: Wein, \u00d6l, Mehl, Gefl\u00fcgel<a href=\"#fn140\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref140\" role=\"doc-noteref\"><sup>140<\/sup><\/a>, so werden diese gem\u00e4ss einer Entscheidung des R. El\u2018azar an Leute, die ein entsprechendes Opfer brauchen, verkauft und f\u00fcr den Erl\u00f6s Ganzopfer<a href=\"#fn141\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref141\" role=\"doc-noteref\"><sup>141<\/sup><\/a> dargebracht, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen G\u00fcter dem Tempelschatze zufallen.<\/p>\n<h3 id=\"section-24\">9<\/h3>\n<p>Alle dreissig Tage<a href=\"#fn142\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref142\" role=\"doc-noteref\"><sup>142<\/sup><\/a> macht die Kammer ihre Abschl\u00fcsse<a href=\"#fn143\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref143\" role=\"doc-noteref\"><sup>143<\/sup><\/a>. Wer die Lieferung des Mehls zu vier \u00fcbernimmt, muss es auch dann, wenn es zu drei verkauft wird, zu vier liefern; [\u00fcbernimmt er] zu drei, und man bekommt es sp\u00e4ter zu vier, so muss er fortan zu vier liefern<a href=\"#fn144\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref144\" role=\"doc-noteref\"><sup>144<\/sup><\/a>. Denn das Heiligtum hat die Oberhand. Ist das Mehl wurmig geworden, ist es ihm wurmig geworden; ist der Wein Essig geworden, ist er ihm Essig geworden. Er bekommt sein Geld erst, wenn der Altar die S\u00fchne bewirkt hat<a href=\"#fn145\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref145\" role=\"doc-noteref\"><sup>145<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"kapitel-5\">Kapitel 5<\/h2>\n<h3 id=\"section-25\">1<\/h3>\n<p>Dies sind die Beamten, die im Heiligtum waren<a href=\"#fn146\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref146\" role=\"doc-noteref\"><sup>146<\/sup><\/a>: Jo\u1e25anan ben Pine\u1e25as \u00fcber die Marken<a href=\"#fn147\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref147\" role=\"doc-noteref\"><sup>147<\/sup><\/a>, A\u1e25ija \u00fcber die Mehl- und Weinopfer, Matitja ben Schemuel \u00fcber die Auslosungen<a href=\"#fn148\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref148\" role=\"doc-noteref\"><sup>148<\/sup><\/a>, Peta\u1e25ja \u00fcber die Vogelopfer<a href=\"#fn149\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref149\" role=\"doc-noteref\"><sup>149<\/sup><\/a> [Peta\u1e25ja ist Mordechai<a href=\"#fn150\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref150\" role=\"doc-noteref\"><sup>150<\/sup><\/a>. Warum wurde er Peta\u1e25ja genannt? Weil er die Worte zu erschliessen und auszulegen pflegte<a href=\"#fn151\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref151\" role=\"doc-noteref\"><sup>151<\/sup><\/a>, da er siebenzig Sprachen verstand<a href=\"#fn152\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref152\" role=\"doc-noteref\"><sup>152<\/sup><\/a>], Ben A\u1e25ija \u00fcber die Krankheiten der Eingeweide<a href=\"#fn153\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref153\" role=\"doc-noteref\"><sup>153<\/sup><\/a>, Ne\u1e25unja der Brunnengr\u00e4ber, Gabini der Herold<a href=\"#fn154\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref154\" role=\"doc-noteref\"><sup>154<\/sup><\/a>, Ben Geber \u00fcber die Schliessung der Tore, Ben B\u00eabai \u00fcber die Beleuchtung<a href=\"#fn155\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref155\" role=\"doc-noteref\"><sup>155<\/sup><\/a>, Ben Arza \u00fcber die Musik, Hygros ben Lewi \u00fcber den Gesang, das Haus Garmo \u00fcber die Bereitung des innern Brotes<a href=\"#fn156\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref156\" role=\"doc-noteref\"><sup>156<\/sup><\/a>, das Haus Abtinos \u00fcber die Herstellung des R\u00e4ucherwerks, El\u2018azar \u00fcber die Vorh\u00e4nge, Pine\u1e25as \u00fcber die Bekleidung.<\/p>\n<h3 id=\"section-26\">2<\/h3>\n<p>Die Zahl der Schatzmeister betr\u00e4gt nicht weniger als drei und die der Vorsteher<a href=\"#fn157\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref157\" role=\"doc-noteref\"><sup>157<\/sup><\/a> nicht weniger als sieben. Man setzt \u00fcber die Gemeinde keine zur Verm\u00f6gensverwaltung berufene Beh\u00f6rde, die aus weniger als zwei Personen besteht. Eine Ausnahme bilden Ben \u2018A\u1e25ija, der Pharmazeut f\u00fcr Krankheiten der Eingeweide<a href=\"#fn158\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref158\" role=\"doc-noteref\"><sup>158<\/sup><\/a>, und El\u2018azar, der Verwalter der Vorh\u00e4nge, mit denen die (Mehrheit der)<a href=\"#fn159\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref159\" role=\"doc-noteref\"><sup>159<\/sup><\/a> Gemeinde sich einverstanden erkl\u00e4rte.<\/p>\n<h3 id=\"section-27\">3<\/h3>\n<p>Vier Marken gab es im Heiligtum<a href=\"#fn160\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref160\" role=\"doc-noteref\"><sup>160<\/sup><\/a>, mit folgender Aufschrift: Kalb, Widder, B\u00f6cklein, S\u00fcnder<a href=\"#fn161\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref161\" role=\"doc-noteref\"><sup>161<\/sup><\/a>. Ben Azzai sagt: Es waren ihrer f\u00fcnf und die Aufschrift war aram\u00e4isch: Kalb, Widder, B\u00f6cklein, unbemittelter S\u00fcnder, wohlhabender S\u00fcnder<a href=\"#fn162\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref162\" role=\"doc-noteref\"><sup>162<\/sup><\/a>. \u201eKalb\u201c bedeutet die Mehl- und Weinopfer zu altem oder jungem, m\u00e4nnlichem oder weiblichem Rindvieh; \u201eB\u00f6cklein\u201c entspricht den Mehl und Weinopfern zu altem oder jungem, m\u00e4nnlichem oder weiblichem Kleinvieh mit Ausnahme der Widder; \u201eWidder\u201c bezeichnet ausschliesslich die Mehl- und Weinopfer zu Widdern; \u201eS\u00fcnder\u201c bezieht sich auf die Mehl- und Weinopfer zu den drei Opfertieren der Auss\u00e4tzigen<a href=\"#fn163\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref163\" role=\"doc-noteref\"><sup>163<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-28\">4<\/h3>\n<p>Wer Mehl- und Weinopfer w\u00fcnscht, begibt sich zu Jo\u1e25anan, der \u00fcber die Marken gesetzt ist, zahlt das Geld ein<a href=\"#fn164\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref164\" role=\"doc-noteref\"><sup>164<\/sup><\/a> und erh\u00e4lt daf\u00fcr eine Marke, mit welcher er zu A\u1e25ija geht, der wieder die Mehl- und Weinopfer verwaltet, und dem er die Marke \u00fcberreicht, um von ihm die Mehl- und Weinopfer in Empfang zu nehmen. Abends kamen sie zusammen, A\u1e25ija zeigte die Marken vor und bekam den entsprechenden Geldbetrag<a href=\"#fn165\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref165\" role=\"doc-noteref\"><sup>165<\/sup><\/a>. Ergab sich ein \u00dcberschuss, so fiel er dem Tempelschatze zu<a href=\"#fn166\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref166\" role=\"doc-noteref\"><sup>166<\/sup><\/a>; ergab sich ein Fehlbetrag, so musste Jo\u1e25anan aus seiner Tasche erg\u00e4nzen<a href=\"#fn167\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref167\" role=\"doc-noteref\"><sup>167<\/sup><\/a>, denn der Tempelschatz hat die Oberhand<a href=\"#fn168\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref168\" role=\"doc-noteref\"><sup>168<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-29\">5<\/h3>\n<p>Verliert jemand seine Marke, so vertr\u00f6stet man ihn<a href=\"#fn169\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref169\" role=\"doc-noteref\"><sup>169<\/sup><\/a> auf den Abend; findet sich dann [ein \u00dcberschuss] entsprechend seiner Marke, so befriedigt man ihn, wo nicht, so hatte er keine<a href=\"#fn170\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref170\" role=\"doc-noteref\"><sup>170<\/sup><\/a>. Wegen der Betr\u00fcger war das Tagesdatum auf ihnen bezeichnet<a href=\"#fn171\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref171\" role=\"doc-noteref\"><sup>171<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-30\">6<\/h3>\n<p>Zwei Kammern waren im Tempel: erstens die Kammer der Verschwiegenen, zweitens die Kammer der Ger\u00e4te. In die Kammer der Verschwiegenen taten zartf\u00fchlende<a href=\"#fn172\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref172\" role=\"doc-noteref\"><sup>172<\/sup><\/a> Leute heimlich ihre Gaben, und aus ihr erhielten Bed\u00fcrftige aus guter Familie heimlich ihren Unterhalt. In die Kammer der Ger\u00e4te warf jeder das Ger\u00e4t, das er spenden wollte, und alle dreissig Tage wurde sie von den Schatzmeistern ge\u00f6ffnet, die jedes Ger\u00e4t, das sie f\u00fcr die Zwecke des Tempelschatzes geeignet fanden, liegen liessen<a href=\"#fn173\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref173\" role=\"doc-noteref\"><sup>173<\/sup><\/a>, w\u00e4hrend sie die \u00fcbrigen verkauften und den Erl\u00f6s der Kammer des Tempelschatzes zuwiesen.<\/p>\n<h2 id=\"kapitel-6\">Kapitel 6<\/h2>\n<h3 id=\"section-31\">1<\/h3>\n<p>Dreizehn B\u00fcchsen<a href=\"#fn174\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref174\" role=\"doc-noteref\"><sup>174<\/sup><\/a>, dreizehn Tische<a href=\"#fn175\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref175\" role=\"doc-noteref\"><sup>175<\/sup><\/a>, dreizehn Verneigungen gab es im Heiligtum. Das Haus des Rabban Gamliel und das Haus des Rabbi \u1e24ananja, des Priestervorstehers, machte vierzehn Verbeugungen. Und wo die besondere<a href=\"#fn176\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref176\" role=\"doc-noteref\"><sup>176<\/sup><\/a>? Gegen\u00fcber dem Holzstoss<a href=\"#fn177\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref177\" role=\"doc-noteref\"><sup>177<\/sup><\/a>. Sie besassen n\u00e4mlich eine \u00dcberlieferung<a href=\"#fn178\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref178\" role=\"doc-noteref\"><sup>178<\/sup><\/a> von ihren V\u00e4tern, dass dort die Lade verborgen liegt<a href=\"#fn179\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref179\" role=\"doc-noteref\"><sup>179<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-32\">2<\/h3>\n<p>Einst bemerkte ein dort besch\u00e4ftigter<a href=\"#fn180\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref180\" role=\"doc-noteref\"><sup>180<\/sup><\/a> Priester, dass einer der Pflastersteine sich von den \u00fcbrigen unterschied<a href=\"#fn181\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref181\" role=\"doc-noteref\"><sup>181<\/sup><\/a>; er eilte und erz\u00e4hlte es einem Genossen, hatte aber die Mitteilung noch nicht vollendet, als er den Geist aufgab. Nun wusste man bestimmt, dass dort die Lade verborgen ruht.<\/p>\n<h3 id=\"section-33\">3<\/h3>\n<p>Wo verneigte man sich? Viermal im Norden, viermal im S\u00fcden, dreimal im Osten und zweimal im Westen, gegen\u00fcber den dreizehn Toren<a href=\"#fn182\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref182\" role=\"doc-noteref\"><sup>182<\/sup><\/a>. Die s\u00fcdlichen Tore waren, von Westen aus gez\u00e4hlt<a href=\"#fn183\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref183\" role=\"doc-noteref\"><sup>183<\/sup><\/a>: das oberste Tor<a href=\"#fn184\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref184\" role=\"doc-noteref\"><sup>184<\/sup><\/a>, das Feuertor<a href=\"#fn185\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref185\" role=\"doc-noteref\"><sup>185<\/sup><\/a>, das Tor der Erstgeborenen, das Wassertor [Warum nannte man es das Wassertor? Weil man durch dieses den Kelch mit Opferwasser<a href=\"#fn186\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref186\" role=\"doc-noteref\"><sup>186<\/sup><\/a> am H\u00fcttenfeste hereinbrachte. R. Eli\u2018ezer b. Jacob meint<a href=\"#fn187\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref187\" role=\"doc-noteref\"><sup>187<\/sup><\/a>: Weil hier das Wasser sprudelt, das dereinst unter der Schwelle des Tempels hervorquellen wird<a href=\"#fn188\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref188\" role=\"doc-noteref\"><sup>188<\/sup><\/a>]; ihnen gegen\u00fcber waren im Norden, von Westen aus gez\u00e4hlt<a href=\"#fn189\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref189\" role=\"doc-noteref\"><sup>189<\/sup><\/a>, das Jechonjator, das Opfertor, das Frauentor, das Liedertor [Und woher der Name Jechonjator? Weil Jechonja<a href=\"#fn190\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref190\" role=\"doc-noteref\"><sup>190<\/sup><\/a> aus ihm heraustrat, als er in die Verbannung ging<a href=\"#fn191\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref191\" role=\"doc-noteref\"><sup>191<\/sup><\/a>]; im Osten war das Nikanortor, das zwei Seitenpforten hatte, eine zur Rechten und eine zur Linken; im Westen endlich waren zwei Tore, die aber keinen Namen hatten.<\/p>\n<h3 id=\"section-34\">4<\/h3>\n<p>Dreizehn Tische waren im Heiligtum: acht aus Marmor im Schlachthause<a href=\"#fn192\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref192\" role=\"doc-noteref\"><sup>192<\/sup><\/a>, auf denen man die Eingeweide sp\u00fclte; zwei im Westen der Rampe<a href=\"#fn193\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref193\" role=\"doc-noteref\"><sup>193<\/sup><\/a>, einer aus Marmor und einer aus Silber [auf den marmornen legte man die Opferteile<a href=\"#fn194\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref194\" role=\"doc-noteref\"><sup>194<\/sup><\/a> und auf den silbernen die Dienstger\u00e4te]; zwei im Ulam innen<a href=\"#fn195\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref195\" role=\"doc-noteref\"><sup>195<\/sup><\/a> am Eingang zum Hause, einer aus Marmor und einer aus Gold [auf den marmornen tat man das innere Brot<a href=\"#fn196\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref196\" role=\"doc-noteref\"><sup>196<\/sup><\/a>, bevor es hineingetragen wurde<a href=\"#fn197\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref197\" role=\"doc-noteref\"><sup>197<\/sup><\/a>, auf den goldenen, wenn man es hinaustrug<a href=\"#fn198\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref198\" role=\"doc-noteref\"><sup>198<\/sup><\/a>, da in Bezug auf Heiliges eine Erh\u00f6hung des Ranges, aber nicht eine Erniedrigung angemessen ist<a href=\"#fn199\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref199\" role=\"doc-noteref\"><sup>199<\/sup><\/a>]; endlich ein goldner im Innern<a href=\"#fn200\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref200\" role=\"doc-noteref\"><sup>200<\/sup><\/a>, auf dem das innere Brot st\u00e4ndig lag<a href=\"#fn201\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref201\" role=\"doc-noteref\"><sup>201<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-35\">5<\/h3>\n<p>Dreizehn B\u00fcchsen waren im Heiligtum<a href=\"#fn202\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref202\" role=\"doc-noteref\"><sup>202<\/sup><\/a>, [je eine] mit der Aufschrift: Neue Schekelsteuern, alte Schekelsteuern, Vogelopfer, Tauben zum Ganzopfer, H\u00f6lzer, Weihrauch, Gold zum Deckel<a href=\"#fn203\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref203\" role=\"doc-noteref\"><sup>203<\/sup><\/a> und sechs [mit der Aufschrift] Spende. \u201eNeue Schekelsteuern\u201c: die Jahr f\u00fcr Jahr zu entrichtenden<a href=\"#fn204\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref204\" role=\"doc-noteref\"><sup>204<\/sup><\/a>; \u201ealte\u201c: wer im vergangenen Jahre keine entrichtet hat, entrichtet sie im folgenden Jahre<a href=\"#fn205\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref205\" role=\"doc-noteref\"><sup>205<\/sup><\/a>. \u201eVogelopfer\u201c sind Turteltauben und \u201eTauben zum Ganzopfer\u201c junge Tauben, beides aber Ganzopfer. So die Worte des R. Jehuda. Die Weisen dagegen sagen: \u201eVogelopfer\u201c bestehen aus je einem S\u00fcnd- und einem Ganzopfer, \u201eTauben zum Ganzopfer\u201c sind lauter Ganzopfer<a href=\"#fn206\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref206\" role=\"doc-noteref\"><sup>206<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-36\">6<\/h3>\n<p>Sagt jemand: \u201eIch gelobe \u201eH\u00f6lzer\u201c, soll er nicht weniger als zwei Scheiter geben; \u201e\u2026Weihrauch\u201c, nicht weniger als eine Handvoll; \u201e\u2026Gold\u201c, nicht weniger als einen Golddenar. \u201eSechs [mit der Aufschrift] Spende\u201c: Wie wurde die Spende verwendet? Man kaufte daf\u00fcr Ganzopfer \u2014 das Fleisch f\u00fcr Gott, die Felle f\u00fcr die Priester. Folgende Schriftauslegung trug der Hohepriester Jojada\u2018 vor: \u201eEin Schuldopfer ist es, dem Ewigen schuldet er die Busse\u201c<a href=\"#fn207\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref207\" role=\"doc-noteref\"><sup>207<\/sup><\/a>. Das bedeutet den Grundsatz, dass f\u00fcr alles, was wegen einer S\u00fcnde und wegen einer Schuld einkommt<a href=\"#fn208\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref208\" role=\"doc-noteref\"><sup>208<\/sup><\/a>, Ganzopfer gekauft werden sollen, deren Fleisch dem Ewigen geweiht ist, w\u00e4hrend die Felle den Priestern zufallen, so dass beide Schriftstellen bew\u00e4hrt werden: \u201eDem Ewigen schuldet er\u2019s\u201c und \u201eEin Schuldopfer ist es\u201c, den Priestern geh\u00f6rig<a href=\"#fn209\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref209\" role=\"doc-noteref\"><sup>209<\/sup><\/a>. In diesem Sinne heisst es<a href=\"#fn210\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref210\" role=\"doc-noteref\"><sup>210<\/sup><\/a>: Geld vom Schuldopfer und Geld von S\u00fcndopfern soll nicht dem Hause des Ewigen zugef\u00fchrt werden; den Priestern soll es geh\u00f6ren<a href=\"#fn211\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref211\" role=\"doc-noteref\"><sup>211<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"kapitel-7\">Kapitel 7<\/h2>\n<h3 id=\"section-37\">1<\/h3>\n<p>Geld, das zwischen der Schekel- und der Spendenb\u00fcchse<a href=\"#fn212\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref212\" role=\"doc-noteref\"><sup>212<\/sup><\/a> gefunden wird, f\u00e4llt der Schekelkasse zu, wenn es dieser n\u00e4her liegt<a href=\"#fn213\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref213\" role=\"doc-noteref\"><sup>213<\/sup><\/a>; liegt es der Spendenkasse n\u00e4her, so f\u00e4llt es dieser zu; ist es von beiden gleich weit entfernt, so f\u00e4llt es der Spendenkasse zu<a href=\"#fn214\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref214\" role=\"doc-noteref\"><sup>214<\/sup><\/a>. Wird es zwischen der Holz- und der Weihrauchkasse<a href=\"#fn215\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref215\" role=\"doc-noteref\"><sup>215<\/sup><\/a> gefunden, so ist es, wenn es jener n\u00e4her liegt, f\u00fcr Holz, wenn dieser, f\u00fcr Weihrauch, bei gleicher Entfernung aber f\u00fcr Weihrauch auszugeben<a href=\"#fn216\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref216\" role=\"doc-noteref\"><sup>216<\/sup><\/a>. Findet es sich zwischen der mit \u201eVogelopfer\u201c und der mit \u201eTauben zum Ganzopfer\u201c bezeichneten B\u00fcchse<a href=\"#fn217\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref217\" role=\"doc-noteref\"><sup>217<\/sup><\/a>, so wird es, wenn es jener n\u00e4her liegt, zu Vogelopfern, wenn es dieser n\u00e4her liegt, zu Taubenganzopfern, und wenn es zwischen beiden in der Mitte liegt, ebenfalls zu Taubenganzopfern verwendet<a href=\"#fn218\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref218\" role=\"doc-noteref\"><sup>218<\/sup><\/a>. Wird es zwischen Unheiligem und zweitem Zehnt<a href=\"#fn219\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref219\" role=\"doc-noteref\"><sup>219<\/sup><\/a> gefunden, so ist es, wenn es jenem n\u00e4her liegt, als Unheiliges, wenn diesem, als zweiter Zehnt, bei gleicher Entfernung aber als zweiter Zehnt zu behandeln<a href=\"#fn220\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref220\" role=\"doc-noteref\"><sup>220<\/sup><\/a>. Im allgemeinen richtet man sich nach der gr\u00f6ssern N\u00e4he [selbst] in erleichterndem Sinne, bei gleicher Entfernung aber ist zu erschweren.<\/p>\n<h3 id=\"section-38\">2<\/h3>\n<p>Wird Geld vor den Viehh\u00e4ndlern<a href=\"#fn221\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref221\" role=\"doc-noteref\"><sup>221<\/sup><\/a> gefunden, so ist es stets<a href=\"#fn222\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref222\" role=\"doc-noteref\"><sup>222<\/sup><\/a> als Zehnt zu behandeln<a href=\"#fn223\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref223\" role=\"doc-noteref\"><sup>223<\/sup><\/a>, auf dem Tempelberge, so ist es als Unheiliges zu betrachten<a href=\"#fn224\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref224\" role=\"doc-noteref\"><sup>224<\/sup><\/a>; findet man es in Jerusalem<a href=\"#fn225\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref225\" role=\"doc-noteref\"><sup>225<\/sup><\/a> zur Festzeit<a href=\"#fn226\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref226\" role=\"doc-noteref\"><sup>226<\/sup><\/a>, so ist es als zweiter Zehnt, an allen anderen Tagen des Jahres, so ist es als Unheiliges anzusehen<a href=\"#fn227\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref227\" role=\"doc-noteref\"><sup>227<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-39\">3<\/h3>\n<p>Findet man Fleisch in der Opferhalle, so sind in den ganzen Gliedern Ganzopfer, in den zerschnittenen St\u00fccken S\u00fcndopfer zu vermuten<a href=\"#fn228\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref228\" role=\"doc-noteref\"><sup>228<\/sup><\/a>; findet man welches in Jerusalem<a href=\"#fn229\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref229\" role=\"doc-noteref\"><sup>229<\/sup><\/a>, so ist es als Friedensopfer anzusehen<a href=\"#fn230\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref230\" role=\"doc-noteref\"><sup>230<\/sup><\/a>. Ob so oder so<a href=\"#fn231\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref231\" role=\"doc-noteref\"><sup>231<\/sup><\/a>, l\u00e4sst man sein Aussehen verkommen<a href=\"#fn232\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref232\" role=\"doc-noteref\"><sup>232<\/sup><\/a> und schafft es hernach in den Verbrennungsraum<a href=\"#fn233\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref233\" role=\"doc-noteref\"><sup>233<\/sup><\/a>. Wird in der Provinz welches gefunden, so sind ganze Glieder als Gefallenes anzusehen<a href=\"#fn234\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref234\" role=\"doc-noteref\"><sup>234<\/sup><\/a>, zerschnittene St\u00fccke aber erlaubt<a href=\"#fn235\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref235\" role=\"doc-noteref\"><sup>235<\/sup><\/a>; zur Festzeit jedoch, wo es viel Fleisch gibt, sind auch ganze Glieder erlaubt.<\/p>\n<h3 id=\"section-40\">4<\/h3>\n<p>Findet man Vieh von Jerusalem bis Migdal \u2018Eder<a href=\"#fn236\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref236\" role=\"doc-noteref\"><sup>236<\/sup><\/a> oder in gleicher Entfernung nach jeder Himmelsrichtung, sind die M\u00e4nnchen als Ganzopfer und die Weibchen als Friedensopfer zu betrachten<a href=\"#fn237\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref237\" role=\"doc-noteref\"><sup>237<\/sup><\/a>. R. Jehuda sagt: Was sich zum Pesachopfer eignet<a href=\"#fn238\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref238\" role=\"doc-noteref\"><sup>238<\/sup><\/a>, ist als solches anzusehen, wenn es innerhalb der dreissig Tage vor dem Feste gefunden wird<a href=\"#fn239\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref239\" role=\"doc-noteref\"><sup>239<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-41\">5<\/h3>\n<p>Fr\u00fcher wurde der Finder gepf\u00e4ndet, damit er die zugeh\u00f6rigen Wein- und Mehlopfer<a href=\"#fn240\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref240\" role=\"doc-noteref\"><sup>240<\/sup><\/a> bringe. Als man aber dazu \u00fcberging, den Fund im Stiche zu lassen und zu entfliehen, ordnete der Gerichtshof<a href=\"#fn241\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref241\" role=\"doc-noteref\"><sup>241<\/sup><\/a> an, dass die Mehl- und Weinopfer aus \u00f6ffentlichen Mitteln<a href=\"#fn242\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref242\" role=\"doc-noteref\"><sup>242<\/sup><\/a> gedeckt werden sollen.<\/p>\n<h3 id=\"section-42\">6<\/h3>\n<p>R. Simon sagte: Sieben Einrichtungen hat der Gerichtshof getroffen, und diese war eine von ihnen. Hat ferner ein Nichtjude, der sein Ganzopfer aus \u00fcberseeischem Lande hersendet, die Mehl- und Weinopfer mitgeschickt, so werden sie von seinem Eigentum dargebracht, wo nicht, so werden sie aus \u00f6ffentlichen Mitteln dargebracht. Desgleichen, wenn bei einem Bekehrten, der bei seinem Tode Schlachtopfer hinterl\u00e4sst, Wein- und Mehlopfer vorhanden sind<a href=\"#fn243\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref243\" role=\"doc-noteref\"><sup>243<\/sup><\/a>, so werden sie von seinem Eigentum dargebracht, wo nicht, so werden sie aus \u00f6ffentlichen Mitteln dargebracht<a href=\"#fn244\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref244\" role=\"doc-noteref\"><sup>244<\/sup><\/a>. Auch ist es eine Verf\u00fcgung<a href=\"#fn245\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref245\" role=\"doc-noteref\"><sup>245<\/sup><\/a> des Gerichtshofes, dass nach dem Tode des Hohenpriesters<a href=\"#fn246\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref246\" role=\"doc-noteref\"><sup>246<\/sup><\/a> sein Mehlopfer<a href=\"#fn247\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref247\" role=\"doc-noteref\"><sup>247<\/sup><\/a> aus \u00f6ffentlichen Mitteln dargebracht werde. [R. Jehuda dagegen meint: aus den Mitteln der Erben.] Es wurde \u00fcbrigens ganz dargebracht<a href=\"#fn248\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref248\" role=\"doc-noteref\"><sup>248<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-43\">7<\/h3>\n<p>Ferner bez\u00fcglich des Salzes und des Holzes<a href=\"#fn249\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref249\" role=\"doc-noteref\"><sup>249<\/sup><\/a>, dass den Priestern ihre Benutzung freistehe<a href=\"#fn250\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref250\" role=\"doc-noteref\"><sup>250<\/sup><\/a>; hinsichtlich der Kuh<a href=\"#fn251\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref251\" role=\"doc-noteref\"><sup>251<\/sup><\/a>, dass ihre Asche nicht dem Gesetz \u00fcber Veruntreuung<a href=\"#fn252\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref252\" role=\"doc-noteref\"><sup>252<\/sup><\/a> unterliege; endlich in Betreff der untauglich gewordenen Vogelopfer<a href=\"#fn253\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref253\" role=\"doc-noteref\"><sup>253<\/sup><\/a>, dass sie aus \u00f6ffentlichen Mitteln ersetzt werden. R. Jose sagt: Wer die Vogelopfer liefert, muss die untauglich gewordenen ersetzen<a href=\"#fn254\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref254\" role=\"doc-noteref\"><sup>254<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h2 id=\"kapitel-8\">Kapitel 8<\/h2>\n<h3 id=\"section-44\">1<\/h3>\n<p>Aller Speichel, der sich in Jerusalem \u2014 mit Ausnahme des obern Marktes \u2014 vorfindet, ist rein<a href=\"#fn255\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref255\" role=\"doc-noteref\"><sup>255<\/sup><\/a>. Dies die Worte des R. Me\u00efr. R. Jose sagt: An den \u00fcbrigen Tagen des Jahres gehen die Unreinen in der Mitte [der Strasse] und die Reinen an den Seiten<a href=\"#fn256\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref256\" role=\"doc-noteref\"><sup>256<\/sup><\/a>, zur Festzeit aber gehen die Reinen in der Mitte und die Unreinen an den Seiten, denn weil ihrer nur wenige sind<a href=\"#fn257\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref257\" role=\"doc-noteref\"><sup>257<\/sup><\/a>, ziehen sie sich nach den Seiten zur\u00fcck.<\/p>\n<h3 id=\"section-45\">2<\/h3>\n<p>Alle Ger\u00e4te, die in Jerusalem gefunden werden, sind unrein, wenn sie so daliegen, wie man sie zum Reinigungsbade hinabtr\u00e4gt; liegen sie aber so da, wie man sie hinaufzutragen pflegt, sind sie rein. Denn nicht so, wie sie hinunterkommen, kommen sie wieder herauf<a href=\"#fn258\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref258\" role=\"doc-noteref\"><sup>258<\/sup><\/a>. So die Worte des R. Me\u00efr. R. Jose meint: Sie alle sind rein mit Ausnahme des Korbes, der Schaufel<a href=\"#fn259\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref259\" role=\"doc-noteref\"><sup>259<\/sup><\/a> und des Spatens<a href=\"#fn260\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref260\" role=\"doc-noteref\"><sup>260<\/sup><\/a>, die ausschliesslich zur Leichenbestattung dienen.<\/p>\n<h3 id=\"section-46\">3<\/h3>\n<p>Findet man ein Schlachtmesser am \u201eVierzehnten\u201c<a href=\"#fn261\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref261\" role=\"doc-noteref\"><sup>261<\/sup><\/a>, darf man damit ohne weiteres schlachten; findet man es am Dreizehnten, so muss es nochmals ins Reinigungsbad getaucht werden<a href=\"#fn262\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref262\" role=\"doc-noteref\"><sup>262<\/sup><\/a>. Ein Hackmesser<a href=\"#fn263\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref263\" role=\"doc-noteref\"><sup>263<\/sup><\/a> muss man in diesem wie in jenem Falle nochmals untertauchen<a href=\"#fn264\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref264\" role=\"doc-noteref\"><sup>264<\/sup><\/a>. F\u00e4llt der Vierzehnte auf einen Sabbat, so darf man ohne weiteres damit schlachten<a href=\"#fn265\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref265\" role=\"doc-noteref\"><sup>265<\/sup><\/a>; [findet man es] am F\u00fcnfzehnten<a href=\"#fn266\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref266\" role=\"doc-noteref\"><sup>266<\/sup><\/a>, darf man ohne weiteres damit schlachten<a href=\"#fn267\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref267\" role=\"doc-noteref\"><sup>267<\/sup><\/a>; findet es sich mit einem Schlachtmesser zusammengebunden, so ist es diesem gleich zu achten<a href=\"#fn268\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref268\" role=\"doc-noteref\"><sup>268<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-47\">4<\/h3>\n<p>Wurde der Vorhang<a href=\"#fn269\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref269\" role=\"doc-noteref\"><sup>269<\/sup><\/a> unrein, so wird er, wenn es durch \u00fcbertragene Unreinheit<a href=\"#fn270\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref270\" role=\"doc-noteref\"><sup>270<\/sup><\/a> geschah, drinnen<a href=\"#fn271\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref271\" role=\"doc-noteref\"><sup>271<\/sup><\/a> ins Reinigungsbad getaucht und sofort wieder hereingebracht<a href=\"#fn272\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref272\" role=\"doc-noteref\"><sup>272<\/sup><\/a>; geschah es aber durch einen Herd der Unreinheit<a href=\"#fn273\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref273\" role=\"doc-noteref\"><sup>273<\/sup><\/a>, so wird er draussen<a href=\"#fn274\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref274\" role=\"doc-noteref\"><sup>274<\/sup><\/a> untergetaucht und im H\u00eal<a href=\"#fn275\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref275\" role=\"doc-noteref\"><sup>275<\/sup><\/a> ausgebreitet, da er des Sonnenuntergangs bedarf<a href=\"#fn276\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref276\" role=\"doc-noteref\"><sup>276<\/sup><\/a>. Ist es ein neuer Vorhang, breitet man ihn auf das Dach des S\u00e4ulenganges<a href=\"#fn277\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref277\" role=\"doc-noteref\"><sup>277<\/sup><\/a>, damit die Leute das sch\u00f6ne Kunstwerk bewundern k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3 id=\"section-48\">5<\/h3>\n<p>Rabban Simon ben Gamliel berichtet im Namen des Vorstehers R. Simon: Der Vorhang hatte die Dicke einer Handbreite<a href=\"#fn278\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref278\" role=\"doc-noteref\"><sup>278<\/sup><\/a> und war auf zweiundsiebenzig Schn\u00fcren<a href=\"#fn279\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref279\" role=\"doc-noteref\"><sup>279<\/sup><\/a> gewoben, deren jede aus vierundzwanzig F\u00e4den bestand; er hatte eine L\u00e4nge von vierzig Ellen, eine Breite von zwanzig Ellen<a href=\"#fn280\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref280\" role=\"doc-noteref\"><sup>280<\/sup><\/a> und wurde von zweiundachtzig jungen M\u00e4dchen<a href=\"#fn281\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref281\" role=\"doc-noteref\"><sup>281<\/sup><\/a> angefertigt. J\u00e4hrlich machte man zwei, und dreihundert Priester tauchten ihn ins Bad<a href=\"#fn282\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref282\" role=\"doc-noteref\"><sup>282<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-49\">6<\/h3>\n<p>Wenn das Fleisch hochheiliger Opfer<a href=\"#fn283\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref283\" role=\"doc-noteref\"><sup>283<\/sup><\/a> unrein wurde, sei es durch einen Herd der Unreinheit<a href=\"#fn284\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref284\" role=\"doc-noteref\"><sup>284<\/sup><\/a> sei es durch \u00fcbertragene Unreinheit<a href=\"#fn285\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref285\" role=\"doc-noteref\"><sup>285<\/sup><\/a>, sei es drinnen, sei es draussen, so muss es nach Ansicht der Schule Schammais in allen F\u00e4llen drinnen verbrannt werden, mit Ausnahme des Falles, in welchem es durch einen Herd der Unreinheit draussen unrein w\u00fcrde, w\u00e4hrend es nach Ansicht der Schule Hillels in allen F\u00e4llen draussen zu verbrennen ist, mit Ausnahme des Falles, in welchem es durch eine \u00fcbertragene Unreinheit drinnen unrein geworden.<\/p>\n<h3 id=\"section-50\">7<\/h3>\n<p>R. Eli\u2018ezer meint: Was durch einen Herd der Unreinheit, sei es drinnen, sei es draussen, unrein geworden, wird draussen verbrannt; was aber durch \u00fcbertragene Unreinheit, sei es drinnen, sei es draussen, unrein wurde, wird drinnen verbrannt. R. \u2018Akiba sagt: Wo es unrein wurde, dort soll es verbrannt werden<a href=\"#fn286\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref286\" role=\"doc-noteref\"><sup>286<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-51\">8<\/h3>\n<p>Die Glieder des t\u00e4glichen Opfers<a href=\"#fn287\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref287\" role=\"doc-noteref\"><sup>287<\/sup><\/a> wurden auf der untern H\u00e4lfte der Rampe<a href=\"#fn288\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref288\" role=\"doc-noteref\"><sup>288<\/sup><\/a> im Westen<a href=\"#fn289\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref289\" role=\"doc-noteref\"><sup>289<\/sup><\/a> niedergelegt, die der Musafopfer<a href=\"#fn290\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref290\" role=\"doc-noteref\"><sup>290<\/sup><\/a> auf der untern H\u00e4lfte der Rampe im Osten<a href=\"#fn291\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref291\" role=\"doc-noteref\"><sup>291<\/sup><\/a>, die der Neumondsopfer<a href=\"#fn292\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref292\" role=\"doc-noteref\"><sup>292<\/sup><\/a> oben auf dem Rande des Altars<a href=\"#fn293\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref293\" role=\"doc-noteref\"><sup>293<\/sup><\/a>. [Die Gesetze \u00fcber] die Schekelsteuer und die Erstlinge<a href=\"#fn294\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref294\" role=\"doc-noteref\"><sup>294<\/sup><\/a> gelten nur angesichts des Tempels<a href=\"#fn295\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref295\" role=\"doc-noteref\"><sup>295<\/sup><\/a>; dagegen sind [die Bestimmungen \u00fcber] Getreidezehnt<a href=\"#fn296\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref296\" role=\"doc-noteref\"><sup>296<\/sup><\/a>, Viehzehnt<a href=\"#fn297\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref297\" role=\"doc-noteref\"><sup>297<\/sup><\/a> und Erstgeborene<a href=\"#fn298\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref298\" role=\"doc-noteref\"><sup>298<\/sup><\/a> vom Bestande des Tempels unabh\u00e4ngig. Wenn jemand Schekelsteuern und Erstlinge weiht, so sind sie heiliges Gut<a href=\"#fn299\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref299\" role=\"doc-noteref\"><sup>299<\/sup><\/a>. R. Simon meint: Wenn jemand Erstlinge als heiliges Gut erkl\u00e4rt<a href=\"#fn300\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref300\" role=\"doc-noteref\"><sup>300<\/sup><\/a>, sind sie dennoch nicht geweiht<a href=\"#fn301\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref301\" role=\"doc-noteref\"><sup>301<\/sup><\/a>.<\/p>\n<section id=\"footnotes\" class=\"footnotes footnotes-end-of-document\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr \/>\n<ol>\n<li id=\"fn1\"><ol start=\"3\" type=\"1\">\n<li>B. M. 19, 19; 5. B. M. 22, 9.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn2\"><p>Das Buch Ester; s. Megilla I 1.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\"><p>in denen Unreine badeten, um die Reinheit wieder zu erlangen.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\"><p>sofern sie durch die Regeng\u00fcsse im Winter gelitten hatten.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\"><p>Damit Priester und Nasir\u00e4er sich ihnen nicht n\u00e4hern, werden die im Winter verblassten Kalkzeichen (Ma\u2018aser scheni V 1) mit dem Beginn des Fr\u00fchlings erneuert.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\"><p>um die Besitzer zu besch\u00e4men.<a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\"><p>als auch das nicht mehr half, die Besitzer sich vielmehr freuten, dass man ihnen die Arbeit des J\u00e4tens abnahm.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\"><p>bei denen man die Scheidem\u00fcnze oder ausl\u00e4ndisches Geld gegen Schekel umwechseln konnte. Die Steuer musste n\u00e4mlich in einem Schekelst\u00fcck gezahlt werden.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05e9\u05db\u05df<\/span> ist Denominativ von <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e9\u05db\u05d5\u05df<\/span> (arab. Misk\u00e2n) = Pfand. Musafia, Levy und Kohut leiten <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e9\u05db\u05d5\u05df<\/span> von <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05db\u05df<\/span> ab (wohnen, ruhen). Mir scheint die Ableitung von <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e9\u05da<\/span> (arab. Masaka) = ergreifen, an sich nehmen wahrscheinlicher.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\"><p>wenn sie die Steuer bis dahin noch nicht entrichtet hatten.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\"><p>weil diese der Steuer nicht unterliegen.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e4\u05d9\u05e1\u05e7<\/span> bezieht sich auf <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d1\u05d9\u05d5<\/span> und nicht auf <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d8\u05df<\/span>.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05e4\u05e0\u05d9 \u05d3\u05e8\u05db\u05d9 \u05e9\u05dc\u05d5\u05dd<\/span> (w\u00f6rtlich: wegen der Wege des Friedens, d.\u00a0h. um der guten Sitte willen) ist ein weiterer Begriff als <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e4\u05e0\u05d9 \u05d4\u05e9\u05dc\u05d5\u05dd<\/span> (um des lieben Friedens willen.) In Gi\u1e6d\u1e6din V 8\u20149 beruhen die mit <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05e8\u05db\u05d9 \u05e9\u05dc\u05d5\u05dd<\/span> begr\u00fcndeten Vorschriften durchweg auf Erw\u00e4gungen der Billigkeit. Allerdings geh\u00f6rt die Friedensliebe ebenfalls zu den guten Sitten. Hier w\u00e4re es ein Verstoss gegen die gute Sitte, wenn man die Priester zu einer Steuerleistung n\u00f6tigte, die sie, wenn auch mit Unrecht, als einen Gewissenszwang ansehen (s. folgende Mischna, besonders Anm. 18). Jeruschalmi korrigiert hier <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e4\u05e0\u05d9 \u05d3\u05e8\u05da \u05d4\u05db\u05d1\u05d5\u05d3<\/span> (= aus Ehrerbietung). Vielleicht ist es auch keine Berichtigung, sondern nur eine Erkl\u00e4rung. Man kann es ja wohl als einen Mangel an Billigkeitsgef\u00fchl auffassen, wenn man die Ehrerbietung gegen die Priester, die den Opferdienst unentgeltlich verrichten, so weit ausser Acht l\u00e4sst, dass man von ihnen gewaltsam eine Steuer eintreibt, aus deren Ertr\u00e4gnissen der Opferdienst bestritten wird.<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\"><ol start=\"3\" type=\"1\">\n<li>B. M. 6, 16.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn15\"><p>das. 23, 9\u201411.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\"><p>ebend. 15\u201417.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>B. M. 25, 30; 3. B. M. 24, 5\u20149.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn18\"><p>Mit anderen Worten: da diese drei Mehlopfer wie alle \u00f6ffentlichen Opfer aus der Tempelsteuer bestritten werden, so folgt daraus, dass Priester den Schekel nicht entrichten d\u00fcrfen. Sonst h\u00e4tten sie ja einen Anteil an diesen Opfern, welche daher als \u201eMehlopfer eines Priesters\u201c v\u00f6llig auf dem Altar verbrannt werden m\u00fcssten, was gegen die Vorschrift ist.<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\"><p>oben Mischna 3.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\"><p>Kut\u00e4er ist die allgemeine Bezeichnung f\u00fcr die von den Assyrern im Reiche Israel angesiedelten V\u00f6lkerschaften, die sich sp\u00e4ter zu Gott bekehrten, aber zugleich auch ihre G\u00f6tzen anbeteten. (2. B. K\u00f6nige 17, 24\u201441).<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e7\u05df<\/span> (eig. Nest) ist die Bezeichnung f\u00fcr das Taubenpaar, von dem das eine Tier als S\u00fcnd-, das andere als Ganzopfer dargebracht wird.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\"><ol start=\"3\" type=\"1\">\n<li>B. 15, 14\u201415.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn23\"><p>ebend. 29\u201430.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\"><p>das. 12. 8.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\"><p>Zwischen Spenden und Geschenken besteht ein feiner Unterschied. Spenden sind Opfer, zu denen man sich durch ein Gel\u00fcbde verpflichtet (z. B. <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e8\u05d9 \u05e2\u05dc\u05d9 \u05e2\u05d5\u05dc\u05d4<\/span>); Geschenke sind Tiere, die man freiwillig zu einem Opfer bestimmt (z. B. <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e8\u05d9 \u05d6\u05d5 \u05e2\u05d5\u05dc\u05d4<\/span>). Ist das zur Erf\u00fcllung des Gel\u00fcbdes bestimmte Tier abhanden gekommen, muss man an seiner Stelle ein anderes darbringen; ist aber ein als Geschenk geweihtes Tier verloren gegangen, so braucht man es nicht zu ersetzen.<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\"><p>Ganz- und Friedensopfer, Mehl, Wein, Weihrauch, Holz.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\"><p>D. h. was nicht f\u00fcr den Altar gespendet werden kann (pflichtm\u00e4ssige Opfer), wenn man es auch der Tempelverwaltung schenken kann (Geld, Ger\u00e4te u. dgl.).<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\"><p>\u2018Ezra 4, 3.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d5\u05dc\u05d1\u05d5\u05df<\/span> scheint ein aus der Fremde ver\u00e4ndert heimgekehrtes semitisches Wort zu sein. Es ist das gr. \u03ba\u03cc\u03bb\u03bb\u03c5\u03b2\u03bf\u03bd, welches vermutlich ph\u00f6nizischen Ursprungs und mit dem hebr. <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05e3<\/span> (wechseln, tauschen) verwandt ist.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\"><p>weil diese der Steuer nicht unterliegen.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\"><p>Um diese Meinungsverschiedenheit zu verstehen, muss man sich zun\u00e4chst den Sinn dieses Aufgeldes klar machen und zu diesem Behufe auch die \u00fcbrigen Streitpunkte zwischen R. Me\u00efr und den Weisen in Betracht ziehen. Am Schlusse dieses Kapitels sagt R. Me\u00efr das Aufgeld betrage 1 M\u00e2\u2018\u00e2 (= \u00b9\u2044\u2081\u2082 Schekel), also rund 8%, w\u00e4hrend die Weisen es auf die H\u00e4lfte, also 4 vom Hundert herabsetzen. In der Tosefta z. St.\u00a0begegnen wir noch folgenden Meinungsverschiedenheiten: Wer die Steuer in einem Schekelst\u00fcck entrichtet, muss nach R. M. das Aufgeld hinzuf\u00fcgen, nach d.\u00a0W. aber nicht. Wer sie in einem Doppelschekel (Sela\u2018) entrichtet und sich einen Schekel herauszahlen l\u00e4sst, zahlt nach R. M. das einfache, nach d.\u00a0W. das zweifache Aufgeld (s. Anm. 31). Nach R. Me\u00efr dient das Aufgeld denselben Zwecken wie die Schekelsteuer, nach der Ansicht seiner Freunde wurde es entweder f\u00fcr die Zwecke der Spendenkasse (s. unten VI, 6) oder zur Bekleidung des Allerheiligsten mit Goldplatten oder aber zur Besoldung der Geldwechsler verwendet. Diese f\u00fcnf Streitfragen lassen sich s\u00e4mtlich aus einem Gesichtspunkte erkl\u00e4ren. Nach R. M. ist das Aufgeld die Differenz zwischen dem Rauh- und dem Feingewicht (Schrot und Korn) des Schekel. \u201eEine M\u00fcnze aus Feuer zeigte Gott unserm Lehrer Mosche, als er zu ihm sagte: Eine solche sollen sie geben\u201c (Jeruschalmi z. St.). Da man aber keine M\u00fcnze aus reinem Silber ohne Legierung herstellen kann, so ist bei der Entrichtung des Schekel das Vollgewicht zu erg\u00e4nzen, daraus ergibt sich: 1. Der Zuschlag ist auch dann zu entrichten, wenn man den Schekel in einem St\u00fcck bezahlt. 2. Der Zuschlag betr\u00e4gt 8\u2153 vom Hundert (was ein Feingehalt von 91\u2154% oder 0,916\u2154 voraussetzt. In den meisten Staaten betr\u00e4gt dieses jetzt bei Silberm\u00fcnzen 0,900\u20140,925; die britischen Goldm\u00fcnzen haben genau wie der Schekel 0,916\u2154 Feingehalt). 3. Der Zuschlag ist ein integrierender Bestandteil des Schekel und darf daher nur f\u00fcr die Zwecke der Tempelsteuer Verwendung finden. 4. Wer f\u00fcr sich und seinen Freund einen Doppelschekel (Sela\u2018) entrichtet, muss auch den doppelten Zuschlag zahlen. 5. Wer dagegen einen Sela\u2018 hingibt und einen Schekel herausbekommt, zahlt bloss den einfachen Zuschlag. Nach den Weisen ist das Aufgeld die Differenz zwischen dem Kurse und dem Nennwert des Schekel. Da die Steuer in Schekelst\u00fccken zu entrichten war (Anm. 8), ist es selbstverst\u00e4ndlich, dass diese im Adar erheblich im Kurse stiegen, so dass zwei Einzelschekel teuerer waren als selbst ein Doppelschekel, geschweige denn als vier Denare, die ja als kleinere M\u00fcnze immer niedriger im Preise standen als die Schekelst\u00fccke. Aus dieser Auffassung folgt nun: 1. der Zuschlag ist nicht zu entrichten, wenn die Steuer mit einem Schekel gezahlt wird. 2. Entsprechend dem Agio betr\u00e4gt der Zuschlag nur 4\u2159 vom Hundert. 3. Er ist kein Bestandteil der Tempelsteuer und kann daher auch zu anderen Zwecken als diese, selbst zur Besoldung der Geldwechsler, deren rechtm\u00e4ssiger Gesch\u00e4ftsgewinn er eigentlich ist, verwendet werden. 4. Wer f\u00fcr sich und seinen Freund einen Doppelschekel hingibt, braucht nur den einfachen Zuschlag zu entrichten, weil das Agio beim Verkauf des Sela\u2018 nicht h\u00f6her ist als beim Umtausch zweier Denare. 5. L\u00e4sst er sich aber einen Schekel herauszahlen, so muss er f\u00fcr diesen aufs Neue das Agio entrichten, das derjenige zu zahlen h\u00e4tte, dem er den Schekel verkaufen wird.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\"><p>In der Tosefta ist das die Ansicht des R. Me\u00efr, w\u00e4hrend die Weisen sich mit dem einfachen Aufgeld begn\u00fcgen. W\u00e4re diese Lesart richtig, so h\u00e4tte die Mischna unsern Satz nicht vom vorhergehenden getrennt, sondern beide zusammenfassend sich etwa wie folgt ausgedr\u00fcckt: <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d0\u05dd \u05e9\u05e7\u05dc \u05e2\u05dc \u05d9\u05d3\u05d5 \u05d5\u05e2\u05dc \u05d9\u05d3 \u05d7\u05d1\u05e8\u05d5 \u05d5\u05db\u05df \u05d4\u05e0\u05d5\u05ea\u05df \u05e1\u05dc\u05e2 \u05d5\u05e0\u05d5\u05d8\u05dc \u05e9\u05e7\u05dc \u05d7\u05d9\u05d9\u05d1 \u05d1\u05e7\u05d5\u05dc\u05d1\u05d5\u05df \u05d0\u05d7\u05e8 \u05e8\u05d1\u05d9 \u05de\u05d0\u05d9\u05e8 \u05d0\u05d5\u05de\u05e8 \u05e9\u05e0\u05d9 \u05e7\u05d5\u05dc\u05d1\u05e0\u05d5\u05ea <\/span>. Wahrscheinlich ist in der Tosefta umgekehrt zu lesen (nach R. M. einfacher, nach d.\u00a0W. doppelter Zuschlag). Da nun das einfache Aufgeld des R. M. genau so viel betr\u00e4gt wie das zweifache der W., mithin in der H\u00f6he des Betrages \u00dcbereinstimmung herrscht, \u00fcbergeht die Mischna hier den Meinungsstreit, der ja doch nur formeller oder h\u00f6chstens prinzipieller Natur ist und keinerlei praktische Bedeutung hat. Jeruschalmi ist leider an dieser Stelle so unheilbar verst\u00fcmmelt, dass sich kein sicherer Schluss aus ihm ziehen l\u00e4sst.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\"><p>In diesem noch zweimal (Hullin I, 7 und Bechorot IX, 3) wiederholten Satze begegnen wir zum ersten Male dem Begriff der juristischen Person in sch\u00e4rfster Auspr\u00e4gung. Die Erbschaftsverwaltung und die Handelsgesellschaft treten hier gegen\u00fcber den physischen Personen der einzelnen Br\u00fcder oder Gesellschafter als besondere, rechtsf\u00e4hige Personen auf. Wie die Tempelsteuer laut dem Anfang unserer Mischna vom Aufgeld befreit ist, wenn eine physische Person sie f\u00fcr eine andere entrichtet, so auch, wenn die Erbschaftsverwaltung sie f\u00fcr die Br\u00fcder oder die Handelsgesellschaft f\u00fcr die Gesellschafter zahlt, vorausgesetzt dass nicht deren Privatkonto, sondern die Hinterlassenschaft bezw. das Gewinnkonto mit der Steuer belastet wird. Noch deutlicher kommt dieses Prinzip im Gesetz \u00fcber den Viehzehnten (3. B. M. 27, 32) zur Geltung. Diesem Gesetz unterliegt nur das in eigenem Besitz geborene Vieh, nicht aber gekauftes oder sonstwie erworbenes. Haben sich nun einige Herdenbesitzer zu einer Handelsgesellschaft vereinigt, so braucht von dem Augenblicke an, in welchem der Gesellschaftsvertrag geschlossen ist, das als Gesch\u00e4ftseinlage \u00fcbergebene Vieh nicht mehr verzehntet zu werden, genau so als wenn eine physische Person es von den Besitzern erworben h\u00e4tte; dagegen m\u00fcssen die L\u00e4mmer, die w\u00e4hrend der Dauer des Vertrages geboren sind, ebenso verzehntet werden, als w\u00e4ren sie im Besitz einer physischen Person geboren. Aus denselben Gr\u00fcnden braucht hinterlassenes Vieh nicht verzehntet zu werden, wohl aber das im gemeinsamen Besitz der Erben geborene. Ist das den gemeinschaftlichen Gewinn bildende Vieh bereits dem Privatkonto der einzelnen Erben oder Gesellschafter gutgeschrieben, so wird es nicht mehr verzehntet, da es den Besitzer gewechselt hat. Wir sehen also, dass Br\u00fcder und Gesellschafter, solange der Nachlass bezw. der Gewinn noch nicht verteilt ist, vom Aufgeld befreit, zur Verzehntung aber verpflichtet sind, dass sie dagegen nach erfolgter Auseinandersetzung das Aufgeld entrichten m\u00fcssen, der Verzehntung aber enthoben sind.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\"><p>Persische Goldm\u00fcnze im ungef\u00e4hren Werte von 16 Schekel.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e6\u05e8\u05e3<\/span> (eig. vereinigen, zusammenf\u00fcgen) ist die Bezeichnung f\u00fcr den Umtausch kleinerer M\u00fcnzen gegen gr\u00f6ssere. Das umgekehrte Verfahren heisst <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e8\u05d8<\/span> (scheiden, spalten; vielleicht auch Denom. von <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e8\u05d5\u05d8\u05d4<\/span>, einer sehr kleinen M\u00fcnze).<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d5\u05e4\u05e8\u05d5\u05ea<\/span> sind B\u00fcchsen mit breiterm Boden und schmaler \u00d6ffnung, die sich also dem Schofar \u00e4hnlich nach oben verj\u00fcngen.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\"><p>um die Schekelst\u00fccke hineinzuwerfen.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>unten III, 1.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn39\"><p>als das Geld abhanden kam.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\"><p>durch den sie sich von der Ersatzleistung befreien.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\"><p>Durch die Teruma, die aus den eingelaufenen zugleich f\u00fcr die noch ausstehenden Steuerbetr\u00e4ge abgehoben wird, gehen diese, wo immer sie sein m\u00f6gen, in den Besitz des Tempelschatzes \u00fcber. Nach erfolgter Hebung tr\u00e4gt daher die Kammer den Schaden des Verlustes, vorher der Steuerzahler.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\"><p>als er den Schekel entrichtete, sodass er seine Steuer mit Tempeleigentum bezahlt hat (vgl. Anm. 8).<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\"><p>Dieser Ausdruck, dessen Tragweite aus 3. B. M. 5, 14\u201416 ersichtlich, bedeutet hier, \u00e4hnlich wie <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05e9\u05d1\u05e2\u05d9\u05df \u05dc\u05d2\u05d6\u05d1\u05e8\u05d9\u05dd<\/span> in der vorigen Mischna, nichts weiter, als dass der Auftraggeber den Schekel nicht aufs Neue zu entrichten braucht. Die strafrechtlichen Folgen f\u00fcr den Beauftragten treten erst ein, wenn aus der Teruma das erste Opfer dargebracht wurde, s. Anm. 12.<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\"><p>Er hatte solches in Verwahrung und verwandte einen Teil zur Zahlung seines Schekel.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\"><p>Wer Tempelgut f\u00fcr sich verwendet, aber nicht zu profanen, sondern zu heiligen Zwecken (zu Privatopfern oder zur Tempelsteuer), unterliegt den Folgen der Veruntreuung nach R. Juda (s. Me\u2018ila 19a oben) erst dann, wenn das Blut des Privatopfers bezw. des ersten Opfers aus dieser Tempelsteuer auf den Altar gesprengt wird. Es ist daher auffallend, dass im vorhergehenden Satze an die Voraussetzung <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dd \u05e0\u05ea\u05e8\u05de\u05d4 \u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> nicht ebenfalls die Bedingung <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05d1\u05d4\u05de\u05d4 \u05d5\u05e7\u05e8\u05d1\u05d4<\/span> gekn\u00fcpft wird. Fasst man jedoch die Stelle genauer ins Auge, so schwindet die Schwierigkeit sehr bald. Man findet dann, dass <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05ea\u05e8\u05de\u05d4<\/span> hier nicht Plusquamperfekt ist wie oben, sondern etwa Futurum exaktum. Oben wo <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05e9\u05d1\u05e2\u05d9\u05df \u05dc\u05d2\u05d6\u05d1\u05e8\u05d9\u05dd<\/span> wie auch <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e2\u05dc<\/span> den Sinn hat, dass der Auftraggeber keinen Schaden erleidet (s. Anm. 8 und 10), muss die Teruma schon abgehoben worden sein, bevor noch das Geld abhanden kam, oder der treulose Bote den Schekel abgeliefert hatte, sonst h\u00e4tten die Auftraggeber den Schaden zu tragen. Hier aber, wo das Geld von vornherein Eigentum des Tempelschatzes ist, braucht die Abhebung der Teruma keineswegs vor der Entrichtung des Schekel zu erfolgen; vielmehr treten, auch wenn die Veruntreuung schon im Adar stattgefunden, die Folgen derselben am 1. Nisan mit dem Augenblicke ein, in welchem das erste \u00f6ffentliche Opfer aus der neuen Teruma dargebracht sein wird. [Mit Vorbedacht sagt daher Maimonides Hil. Me\u2018ila VI 12: <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e7\u05dc\u05d5 \u05de\u05de\u05e2\u05d5\u05ea \u05d4\u05e7\u05d3\u05e9 \u05db\u05e9\u05d9\u05ea\u05e8\u05de\u05d5 \u05d4\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4 \u05d5\u05d9\u05e7\u05e0\u05d5 \u05de\u05de\u05e0\u05d4 \u05d0\u05e4\u05dc\u05d5 \u05d1\u05d4\u05de\u05d4 \u05d0\u05d7\u05ea \u05d5\u05d9\u05d6\u05e8\u05e7 \u05d3\u05de\u05d4 \u05d9\u05de\u05e2\u05d5\u05dc \u05d4\u05e9\u05d5\u05e7\u05dc \u05e0\u05ea\u05df <\/span>, dagegen ebend. 13: <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05d7\u05d1\u05e8\u05d5 \u05dc\u05e9\u05e7\u05dc\u05d5 \u05e2\u05dc \u05d9\u05d3\u05d5 \u05d5\u05d4\u05dc\u05da \u05d5\u05e9\u05e7\u05dc\u05d5 \u05e2\u05dc \u05d9\u05d3\u05d9 \u05e2\u05e6\u05de\u05d5 \u05d0\u05dd \u05db\u05d1\u05e8 \u05e0\u05ea\u05e8\u05de\u05d4 \u05d4\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4 \u05de\u05e2\u05dc \u05e0\u05ea\u05e0\u05d5<\/span>; und ebenso, wenn auch weniger pr\u00e4zis, Hil. Sche\u1e33alim III 10: <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05d3\u05d9 \u05e2\u05e6\u05de\u05d5\u2026\u05d0\u05dd \u05e0\u05ea\u05e8\u05de\u05d4 \u05d4\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4 \u05de\u05e2\u05dc \u05d4\u05e9\u05d5\u05e7\u05dc \u05d4\u05e0\u05d5\u05ea\u05df \u05d7\u05e6\u05d9 \u05e9\u05e7\u05dc \u05dc\u05d7\u05d1\u05e8\u05d5 \u2026 \u05d5\u05d4\u05dc\u05da \u05d5\u05e9\u05e7\u05dc\u05d5 \u05e2\u05dc<\/span>, dagegen ebend. 11: <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e0\u05d5\u05ea\u05df \u05de\u05d7\u05e6\u05d9\u05ea \u05d4\u05e9\u05e7\u05dc \u05de\u05df \u05d4\u05d4\u05e7\u05d3\u05e9 \u05d4\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4 \u05de\u05de\u05e0\u05d5 \u05e0\u05e9\u05d9\u05dd \u05ea\u05e4\u05e7\u05d5 \u05de\u05de\u05e0\u05d4 \u05d9\u05ea\u05d7\u05d9\u05d9\u05d1 \u05d1\u05de\u05e2\u05d9\u05dc\u05d4 <\/span> (nicht: <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e0\u05ea\u05e8\u05de\u05d4<\/span> (<span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dd \u05e0\u05ea\u05e8\u05de\u05d4<\/span>]. W\u00e4re nun den Worten <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dd \u05e0\u05ea\u05e8\u05de\u05d4 \u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> auch im ersten Satze unserer Mischna die Bedingung <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e7\u05e8\u05d1\u05d4 \u05d4\u05d1\u05d4\u05de\u05d4<\/span> hinzugef\u00fcgt, so k\u00f6nnte das gerade zu einem Missverst\u00e4ndnis f\u00fchren. Man w\u00fcrde entweder beide Verben als Plusquamperfektum oder beide als Futurum exaktum auffassen. Das eine w\u00e4re ebenso falsch wie das andere. Denn die Abhebung der Teruma muss bei Entrichtung des Schekel unbedingt schon erfolgt sein, sonst ist eine Vers\u00fcndigung an Tempelgut hier f\u00fcr alle Zukunft ausgeschlossen, da sich der treulose Bote dann nur an Privateigentum vergriffen h\u00e4tte; die Darbringung des Opfers aber kann noch bevorstehen, da einerseits der Beauftragte nun den Folgen seiner Vers\u00fcndigung nicht mehr entgeht, andererseits der Auftraggeber durch die Untreue seines Boten keinen Schaden mehr erleidet, auch wenn das Blut des ersten Opfers noch nicht auf den Altar gesprengt ist, sofern nur die Teruma schon abgehoben war. Dazu kommt, dass wohl im zweiten Satze, wo <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05ea\u05e8\u05de\u05d4 \u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> in der Zukunft liegt, <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e7\u05e8\u05d1\u05d4 \u05d4\u05d1\u05d4\u05de\u05d4<\/span> hinzugef\u00fcgt werden muss, weil erst mit der Sprengung des Blutes die Folgen der Veruntreuung eintreten, nicht aber im ersten Satze, wo <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05ea\u05e8\u05de\u05d4 \u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> in der Vergangenheit liegt. Denn die Teruma wurde am 1. Nisan in aller Fr\u00fche abgehoben, und an diesem Tage mussten die \u00f6ffentlichen Opfer schon aus der neuen Hebe bestritten werden. Wenn er nun den Schekel erst nach erfolgter Hebung entrichtet hat, ist doch wohl ohne weiteres vorauszusetzen, dass das Morgenopfer bereits dargebracht ist. [Eine geistvolle Erkl\u00e4rung, die in <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e7\u05dc\u05d9\u05df \u05d7\u05d3\u05ea\u05d9\u05df<\/span> z. St.\u00a0im Namen des R. Elija Wilna mitgeteilt wird, konstruiert auf Grund von Me\u2018ila V 1 einen k\u00fcnstlichen Unterschied zwischen den beiden S\u00e4tzen, indem sie das Geld als der Abnutzung (<span dir=\"rtl\">\u05e4\u05d2\u05dd<\/span>) ausgesetzt ansieht, wenn es urspr\u00fcnglich Eigentum des Tempelschatzes gewesen, nicht aber, wenn es von Anfang an zur Tempelsteuer bestimmt war. Das ist wenig einleuchtend und sehr anfechtbar.]<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\"><p>Der zweite Zehnt der Feld- und Baumfr\u00fcchte ist in der heiligen Stadt zu verzehren, kann aber bei zu grosser Entfernung gegen Geld ausgel\u00f6st werden, das seinerseits in Jerusalem verbraucht werden muss.<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\"><p>Die Fr\u00fcchte des siebenten oder Brachjahres d\u00fcrfen je nach ihrer Eignung nur als Nahrungs-, Salbungs-, Beleuchtungs- oder F\u00e4rbemittel Verwendung finden. Werden sie verkauft, so darf auch der Erl\u00f6s keinen anderen als den genannten Zwecken dienen.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\"><p>Er nehme den Betrag eines Schekel und spreche: Das als Tempelsteuer entrichtete Geld, wo immer es sei, werde durch diesen Schekel ausgel\u00f6st. Dadurch geht die Heiligkeit des zweiten Zehnt bezw. des Erl\u00f6ses aus den Fr\u00fcchten des Brachjahres auf jenen Betrag \u00fcber, der dann nach den in Ma\u2018aser scheni II 1\u20144 bezw. Schebi\u2018it VIII 1\u20145 u. IX 8 gegebenen Vorschriften zu verzehren ist.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\"><p>wenn man den ersten Pfennig in die Sparb\u00fcchse tut.<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn50\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>weiter unten VI 6.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref50\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn51\"><p>Darum ist nach den Hilleliten ein etwaiger \u00dcberschuss in keinem Falle heilig.<a href=\"#fnref51\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn52\"><p>Darum geben sie zu, dass ein etwaiger \u00dcberschuss zu Opferzwecken verwendet werden muss, wenn jemand von vornherein erkl\u00e4rte: dies sei zu meinem S\u00fcndopfer. Er konnte doch nicht von Anfang an wissen, welcher Betrag f\u00fcr die Beschaffung des S\u00fcndopfers erforderlich sein w\u00fcrde.<a href=\"#fnref52\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn53\"><p>unter Koresch.<a href=\"#fnref53\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn54\"><p>Vermutlich nicht die am Anfange dieses Kapitels erw\u00e4hnte Goldm\u00fcnze (s. Anm. 1), sondern die persische Silberm\u00fcnze gleichen Namens, deren Wert dem des Doppelschekel nahekommt.<a href=\"#fnref54\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn55\"><p>1 <span dir=\"rtl\">\u05e1\u05dc\u05e2<\/span> = 2 <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e7\u05dc<\/span>.<a href=\"#fnref55\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn56\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d8\u05d1\u05e2<\/span> (eig. M\u00fcnze) bezeichnet vorzugsweise den Schekel.<a href=\"#fnref56\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn57\"><p>1 Silberdenar = \u00bd Schekel.<a href=\"#fnref57\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn58\"><p>Das Eingeklammerte fehlt in den meisten Ausgaben der Mischna und des Jeruschalmi.<a href=\"#fnref58\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn59\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>3 B. M. 5, 11\u201413.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref59\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn60\"><p>das. 15, 14\u201415.<a href=\"#fnref60\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn61\"><p>ebend. 29\u201430.<a href=\"#fnref61\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn62\"><p>das. 12, 8. \u00dcber <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05df<\/span> s. Kap. 1 Anm. 21.<a href=\"#fnref62\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn63\"><p>vgl. Pesa\u1e25im IX 6\u20147.<a href=\"#fnref63\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn64\"><p>aus den Ersparnissen, die er mit der Absicht angesammelt hat, sie zum Ankauf seiner Opfer zu verwenden: <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dc\u05d5 \u05dc\u05e7\u05e8\u05d1\u05e0\u05d5\u05ea\u05d9<\/span>; vgl. Mischna 3: <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dc\u05d5 \u05dc\u05d7\u05d8\u05d0\u05ea\u05d9<\/span>.<a href=\"#fnref64\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn65\"><ol start=\"4\" type=\"a\">\n<li><ol start=\"8\" type=\"a\">\n<li>es ist zweifelhaft, ob das Geld zu Gunsten seiner Hinterbliebenen oder zur Errichtung eines Grabmals verwendet werden darf; es muss daher unber\u00fchrt bleiben, bis der Prophet diesen Zweifel l\u00f6st.<\/li>\n<\/ol><\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref65\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn66\"><p><span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05dd<\/span> ist ein sekund\u00e4rer Stamm, aus <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> von <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d5\u05dd<\/span> gebildet wie <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05ea\u05d7\u05d9\u05dc<\/span> aus <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d7\u05dc\u05d4<\/span> von <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05dc\u05dc<\/span> und in der Bibel <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d0\u05d1<\/span> aus <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d0\u05d1\u05d4<\/span> von <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d1\u05d4<\/span> oder <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e2\u05d1<\/span> aus <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05d5\u05e2\u05d1\u05d4<\/span> von <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e2\u05d1<\/span> = <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d9\u05d1<\/span> (Klagel. 2, 1; vgl. <span dir=\"rtl\">\u0639\u0627\u0628<\/span>). \u2014 <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05e9\u05db\u05d4<\/span> ist die Kammer, in der die Tempelsteuer aufbewahrt wurde.<a href=\"#fnref66\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn67\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e8\u05d5\u05dd<\/span> (von <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e8\u05e1<\/span> = teilen, halbieren) bezeichnet die H\u00e4lfte der dreissig Tage, die einem Feste als Vorbereitungszeit vorangehen.<a href=\"#fnref67\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn68\"><p>Mit <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e6\u05e8\u05ea<\/span> wird in der Bibel der an das H\u00fcttenfest sich anschliessende Feiertag bezeichnet; in der Mischna ist <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e6\u05e8\u05ea<\/span> stets das Wochenfest (als Schlussfeier zu Pesach).<a href=\"#fnref68\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn69\"><p>Das Fest (<span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d2<\/span>) schlechthin ist das H\u00fcttenfest.<a href=\"#fnref69\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn70\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d2\u05d5\u05e8\u05df<\/span> ist ein dem Ackerbau entlehnter und auf die Viehzucht \u00fcbertragener Schulausdruck. Das Wort bedeutet Tenne oder Scheune, also den Ort, an welchem das Getreide die Vollendung erlangt, mit welcher die Pflicht der Verzehntung eintritt. [<span dir=\"rtl\"> \u05d5\u05de\u05d7\u05dc\u05d5\u05e7\u05ea \u05e8\u05de\u05d1\u05f4\u05dd \u05d5\u05e8\u05d0\u05d1\u05f4\u05d3 \u05d6\u05f4\u05dc \u05d1\u05d3\u05d1\u05e8 \u05d6\u05d4 \u05d9\u05d3\u05d5\u05e2\u05d4 \u05e2\u05d9\u05d9\u05df \u05d4\u05dc\u05f3 \u05de\u05e2\u05e9\u05e8 \u05e8\u05e4\u05f4\u05d2<\/span>]. \u201eDas ist die Tenne f\u00fcr diese oder jene Frucht\u201c, bedeutet daher: sie unterliegt nach dieser Handlung bereits der Verzehntung. Die bez. Vorschriften finden sich Ma\u2018aserot I 5 ff.\u00a0Der Ausdruck <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05d5\u05e8\u05df<\/span>, der dort auch von Gem\u00fcse, ja selbst von Wein und \u00d6l gebraucht wird, findet hier und in Bechorot IX 5 sogar auf das Vieh Anwendung.<a href=\"#fnref70\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn71\"><ol start=\"3\" type=\"1\">\n<li>B. M. 27, 32.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref71\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn72\"><p>weil je das zehnte Tier mit roter Farbe bezeichnet wurde.<a href=\"#fnref72\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn73\"><p>3 Se\u00e2 = 1 Efa = 10 \u2018Omer, etwa 28 Liter.<a href=\"#fnref73\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn74\"><p>Damit sie in der Reihenfolge der Hebung verbraucht w\u00fcrden (s. Tosefta K. II Anf.).<a href=\"#fnref74\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn75\"><p>Aus welchem Grunde, ist nicht zu erkennen.<a href=\"#fnref75\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn76\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d2\u05de\u05d0<\/span> ist die Lesart in der Mischna des Jeruschalmi. In allen anderen Ausgaben liest man daf\u00fcr <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05de\u05dc\u05d0<\/span> (Gamla). Es ist wahrscheinlicher, dass <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05de\u05dc\u05d0<\/span> ein Schreibfehler, als dass <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05de\u05d0<\/span> eine Berichtigung ist.<a href=\"#fnref76\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn77\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e8\u05d2\u05d5\u05d3<\/span> = paragauda, ein verbr\u00e4mtes Oberkleid. <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05e4\u05ea<\/span> ist nach \u2018Aruch der \u00c4rmel (vgl. besonders <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e0\u05dc\u05db\u05d3 \u05e9\u05dc\u05d0 \u05d9\u05d5\u05e6\u05d9\u05d0 \u05d9\u05d3\u05d5 \u05de\u05ea\u05d7\u05ea \u05d7\u05e4\u05ea \u05d7\u05dc\u05d5\u05e7\u05d5<\/span> Joma 77b Mitte), also <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05e4\u05d5\u05ea<\/span> = mit \u00c4rmeln versehen. Die Wurzel <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05e3<\/span> bedeutet \u00fcberdachen; davon <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05e4\u05d4<\/span> bedecken, <span dir=\"rtl\">\u062d\u0641\u0638<\/span>verwahren, <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05e4\u05d9\u05e1\u05d0<\/span> Handtasche. Dass der \u00c4rmel als Tasche benutzt werden konnte, geht aus Sabbat X 3 hervor, wenn die Lesart <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d1\u05d7\u05e4\u05ea \u05d7\u05dc\u05d5\u05e7\u05d5<\/span> (statt <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d1\u05e9\u05e4\u05ea \u05d7\u05dc\u05d5\u05e7\u05d5<\/span>; s. Aruch unter <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05e4\u05ea<\/span>) richtig ist.<a href=\"#fnref77\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn78\"><p>Auch unterhielt man sich mit ihm fortw\u00e4hrend, damit er kein Geld in den Mund stecken k\u00f6nne (Jeruschalmi).<a href=\"#fnref78\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn79\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d9\u05e2\u05e0\u05d9<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e2\u05d2\u05d9<\/span> sind z. T. nach aram. Art gebildete Hif\u2018ilformen eines Denom. von <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e0\u05d9<\/span> = arm.<a href=\"#fnref79\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn80\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d9\u05e2\u05e0\u05d9<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e2\u05d2\u05d9<\/span> sind z. T. nach aram. Art gebildete Hif\u2018ilformen eines Denom. von <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05e0\u05d9<\/span> = arm.<a href=\"#fnref80\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn81\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e8\u05d9\u05d5\u05ea<\/span> = <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e8\u05d9\u05d0\u05d5\u05ea<\/span> (eig.: Gesch\u00f6pfe, doch vorzugsweise: Menschen).<a href=\"#fnref81\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn82\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d9\u05e6\u05d0<\/span> mit dem Akkus. (vgl. Pesa\u1e25im X Anm. 36) ist in der Bibel selten (s. z. B. 1. B. M. 44, 4, 2. B. M. 9, 29 u. 33 und besonders \u1e32ohelet 7, 18) und kommt in der Mischna, abgesehen von der Verbindung mit <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05d3\u05d9<\/span>, gar nicht vor. Dieser Ausnahme begegnet man auch nur dort, wo dem Worte wie hier und in <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05e6\u05d0 \u05d9\u05d3\u05d9 \u05d7\u05d5\u05d1\u05ea\u05d5<\/span> die Bedeutung Gen\u00fcgetun, gerecht werden innewohnt; dagegen steht auch in \u00fcbertragenem Sinne <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05e6\u05d0 \u05de\u05d9\u05d3\u05d9<\/span>, wenn der Begriff der Befreiung vorherrscht wie in <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d5\u05e6\u05d9\u05d0\u05ea\u05d4 (\u05de\u05d5\u05e6\u05d9\u05d0\u05ea\u05d5) \u05de\u05d9\u05d3\u05d9 \u05e2\u05d1\u05e8\u05d4<\/span> (Jebamot XV 6-7) und in <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05d5\u05e6\u05d0 \u05de\u05d9\u05d3\u05d9 \u05d3\u05e4\u05d9\u05d5<\/span> (Pesa\u1e25im 30b).<a href=\"#fnref82\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn83\"><p>Der ganze Satz lautet: Wenn jeder Wehrhafte unter euch vor dem Herrn \u00fcber den Jarden zieht \u2026 und das Land erobert sein wird vor dem Herrn, wenn ihr dann erst heimkehren und rein sein werdet vor dem Herrn und vor Israel, soll dieses Gebiet euch zum Besitze werden vor dem Herrn; wenn ihr aber nicht so handelt, so s\u00fcndigt ihr vor dem Herrn \u2026\u201c (4. B. M. 32, 21\u201423). Da es aber zweifelhaft ist, ob sich der Satz: \u201eso s\u00fcndigt ihr\u201c auch auf die Worte: \u201eund rein sein werdet\u201c bezieht, so wird zum Beweise daf\u00fcr, dass es Pflicht ist, auch vor den Menschen rein dazustehen, ein zweiter Bibelvers angef\u00fchrt [<span dir=\"rtl\"> \u05d5\u05e2\u05d9\u05d9\u05df \u05ea\u05d5\u05e1\u05f3 \u05d9\u05d5\u05f4\u05d8 \u05d3\u05f4\u05d4 \u05d5\u05d0\u05d5\u05de\u05e8<\/span>].<a href=\"#fnref83\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn84\"><p>Spr\u00fcche 3, 4.<a href=\"#fnref84\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn85\"><p>Zu <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05ea \u05d4\u05e8\u05d0\u05e9\u05d5\u05e0\u05d4<\/span> ist hier und weiter unten aus <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05dd<\/span> das Nomen <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> zu erg\u00e4nzen, ebenso zu <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e0\u05d9\u05d4<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05dc\u05d9\u05e9\u05d9\u05ea<\/span>.<a href=\"#fnref85\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn86\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d8\u05d1\u05dc\u05d0<\/span> = \u03f0\u03b1\u03c4\u03b1\u03b2\u03bf\u03bb\u03ae, eine Unterlage, auf welche die sp\u00e4ter einlaufenden Steuerbetr\u00e4ge getan wurden, um sie von den darunter befindlichen zu trennen, von denen die Teruma schon abgehoben war.<a href=\"#fnref86\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn87\"><p>weil dies die letzte Hebe war; s. die folgende Anm.<a href=\"#fnref87\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn88\"><p>Die Begr\u00fcndung bezieht sich nicht auf den letzten Satz, sondern auf die beiden vorangegangenen: Er bedeckte nach der ersten Hebung im Nisan den Rest mit einer Unterlage, damit von diesem nicht aufs Neue vor dem Wochenfeste abgehoben werde, sondern ausschliesslich von den inzwischen eingezahlten Schekalim. Aus demselben Grunde verdeckte er den Rest bei der zweiten Hebung vor dem Wochenfeste. Bei der letzten Hebung im Tischri war das nicht mehr n\u00f6tig, da nun keine Steuern mehr einkamen. Jeruschalmi liest ausdr\u00fccklich: <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05dc\u05de\u05d4 \u05d4\u05d9\u05d4 \u05de\u05d7\u05e4\u05d4 \u05e9\u05de\u05d0 \u05d9\u05e9\u05db\u05d7 \u05d5\u05db\u05f3<\/span>.<a href=\"#fnref88\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn89\"><p>Zu <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05ea \u05d4\u05e8\u05d0\u05e9\u05d5\u05e0\u05d4<\/span> ist hier und weiter unten aus <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05dd<\/span> das Nomen <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4<\/span> zu erg\u00e4nzen, ebenso zu <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e0\u05d9\u05d4<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05dc\u05d9\u05e9\u05d9\u05ea<\/span>.<a href=\"#fnref89\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn90\"><p>Man erwartet: <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05de\u05e7\u05d9\u05e4\u05d9\u05df<\/span> = die sie umgebenden; aber <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05e7\u05d9\u05e3<\/span> hat auch die Bedeutung n\u00e4hern, daher <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d5\u05e7\u05e3<\/span> = <span dir=\"rtl\">\u05e1\u05de\u05d5\u05da<\/span> benachbart.<a href=\"#fnref90\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn91\"><p>von der im ganzen vorigen Kapitel die Rede war.<a href=\"#fnref91\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn92\"><ol start=\"4\" type=\"1\">\n<li>B. M. 28, 1\u20148.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref92\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn93\"><p>der besonderen Opfer f\u00fcr die Sabbat- Neumonds- und Festtage (das. 28, 9\u201431 u. 29, 1\u201439).<a href=\"#fnref93\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn94\"><p>wie aus den angef\u00fchrten Stellen ersichtlich, wurden zu all den t\u00e4glichen und Musafopfern auch Mehl- und Weinopfer (<span dir=\"rtl\">\u05de\u05e0\u05d7\u05d4 \u05d5\u05e0\u05e1\u05da<\/span>) dargebracht. Zum Unterschied von den Mehlopfern (<span dir=\"rtl\">\u05de\u05e0\u05d7\u05d5\u05ea<\/span>), mit denen ein Weinopfer nicht verbunden war, werden die anderen als <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e0\u05d7\u05d5\u05ea \u05e0\u05e1\u05db\u05d9\u05dd<\/span> bezeichnet, meistens aber der K\u00fcrze wegen zugleich mit dem Weinopfer unter dem Namen <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05e1\u05d1\u05d9\u05dd<\/span> zusammengefasst.<a href=\"#fnref94\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn95\"><p>Das \u00f6ffentliche Erstlingsopfer, das am 16. Nisan von der Gerstenernte dargebracht wurde (3. B. M. 23, 9ff.).<a href=\"#fnref95\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn96\"><p>Das Erstlingsopfer vom Weizen, das die Gemeinde am Wochenfeste darbrachte (das. 16\u201417).<a href=\"#fnref96\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn97\"><p>Die zw\u00f6lf Brote, die jeden Sabbat in zwei Abteilungen auf dem goldenen Tische des Heiligthums \u00fcber einander geschichtet wurden (s. Pesa\u1e25im VII Anm. 26).<a href=\"#fnref97\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn98\"><ol start=\"26\" type=\"a\">\n<li>B. das R\u00e4ucherwerk (2. B. M. 30, 34\u201436) und die weiter unten (VII 5\u20147) erw\u00e4hnten aus \u00f6ffentlichen Mitteln zu bestreitenden Opfer.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref98\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn99\"><p>Im siebenten Jahre (<span dir=\"rtl\">\u05e9\u05de\u05d8\u05d4<\/span>) durfte der Boden nicht bestellt werden (3. B. M. 25, 2\u20144). Was wild wuchs, war herrenlos (das. 5\u20147). Um nun f\u00fcr die in Anm. 5\u20146 bezeichneten Erstlingsopfer, die nur von neuem Getreide dargebracht werden konnten (Mena\u1e25ot VIII 1), das erforderliche Mehl zu erhalten, wurden auf einem geeigneten Acker Feldh\u00fcter aufgestellt, welche die jungen Saaten vor der Besch\u00e4digung durch Tiere sch\u00fctzten und Personen, die sie etwa f\u00fcr sich m\u00e4hen wollten, auf deren heilige Bestimmung aufmerksam machten.<a href=\"#fnref99\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn100\"><p>Die herrenlosen Fr\u00fcchte gehen zwar durch die T\u00e4tigkeit des Feldh\u00fcters in seinen Besitz \u00fcber, und \u00f6ffentliche Opfer d\u00fcrfen nur aus \u00f6ffentlichen Mitteln dargebracht werden; dieses Bedenken kann aber sehr leicht dadurch beseitigt werden; dass er die Fr\u00fcchte der Gemeinde zum Geschenk macht.<a href=\"#fnref100\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn101\"><p>die im ersten Teil der Mischna aufgez\u00e4hlten Dinge, also auch die <span dir=\"rtl\">\u05e1\u05e4\u05d9\u05d7\u05d9\u05dd<\/span> f\u00fcr das \u2018Omer und die beiden Brote.<a href=\"#fnref101\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn102\"><p>Darum ist es angemessener, dem Feldh\u00fcter die Fr\u00fcchte abzukaufen, oder, was auf dasselbe herauskommt, ihn f\u00fcr seine T\u00e4tigkeit zu besolden.<a href=\"#fnref102\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn103\"><p>Die \u201erote Kuh\u201c, deren Asche in den durch eine Leiche herbeigef\u00fchrten F\u00e4llen hierologischer Unreinheit zur Wiedererlangung der Reinheit notwendig war (4. B. M. 19, 1\u201422).<a href=\"#fnref103\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn104\"><ol start=\"3\" type=\"1\">\n<li>B. M. 16, 10 u. 21f.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref104\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn105\"><p>Damit die beiden B\u00f6cke des Vers\u00f6hnungstages (3. B. M. 16, 5\u201410) nicht verwechselt w\u00fcrden, legte man ein rotes Band dem einen um den Hals, dem andern um den Kopf (Joma IV 2).<a href=\"#fnref105\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn106\"><p>Der Viadukt, auf welchem die \u201erote Kuh\u201c zum \u00d6lberg gelangte, wo sie geschlachtet und verbrannt wurde (Para III 6).<a href=\"#fnref106\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn107\"><p>Der Viadukt, auf welchem der \u201eS\u00fcndenbock\u201c am Vers\u00f6hnungstage aus der Stadt gef\u00fchrt wurde (Joma VI 4).<a href=\"#fnref107\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn108\"><p>Joma VI 6.<a href=\"#fnref108\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn109\"><p>der durch die Opferhalle des Tempels ging und zur Reinigung derselben diente.<a href=\"#fnref109\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn110\"><p>von dem Gelde, das nach der Hebe als Rest der Tempelsteuer in der Kammer zur\u00fcckblieb.<a href=\"#fnref110\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn111\"><p>Die Tempelverwaltung verkaufte diese Gegenst\u00e4nde wieder an Personen, die ihrer zu ihren Privatopfern bedurften (V 3\u20144), und unterhielt aus dem erzielten Gewinne einen st\u00e4ndigen Altardienst (s. Anm. 25).<a href=\"#fnref111\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn112\"><p>Weil die Aussicht auf Gewinn zugleich die Gefahr des Verlustes in sich schliesst. Auch ist ein Handelsbetrieb des Tempels unw\u00fcrdig, und was die Armenkasse betrifft, so k\u00f6nnte das Streben nach reicherem Gewinn immer gr\u00f6ssere Betr\u00e4ge ihrer n\u00e4chsten Bestimmung entziehen. Nach R. \u2018Akiba werden die Kammer\u00fcbersch\u00fcsse thesauriert, bis man ihrer bedarf.<a href=\"#fnref112\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn113\"><p>Wenn die in Mischna 1 und im ersten Satz der 2. Mischna angef\u00fchrten Bed\u00fcrfnisse schon gedeckt sind.<a href=\"#fnref113\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn114\"><p>Der Gewinn, der aus dem Mehl-, \u00d6l- und Weinhandel erzielt wird, den er selbst (im Gegensatz zu R. \u2018Akiba) in der vorigen Mischna empfohlen hat.<a href=\"#fnref114\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn115\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d9\u05e5<\/span> bezeichnet nach Nedarim 61b (unten) das mit der Hand gepfl\u00fcckte Obst, insbesondere die Feigen, die nach der Mahlzeit als Dessert auf die Tafel kamen. Hier ist es ein bildlicher Ausdruck f\u00fcr die Ganzopfer, die aus \u00f6ffentlichen Mitteln nach den Pflichtopfern dargebracht wurden, wenn keine Privatopfer vorhanden waren, um einen ununterbrochenen Altardienst aufrecht zu erhalten.<a href=\"#fnref115\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn116\"><p>Ueber den Umfang des Begriffes <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05e1\u05db\u05d9\u05dd<\/span> s. Anm. 4. Im Heiligtum wurden Wein und Mehlopfer, in vollkommener Reinheit hergestellt, f\u00fcr etwaige K\u00e4ufer bereitgehalten (V 4). Fand sich bei der abendlichen Abrechnung ein \u00dcberschuss, so hatte die Kasse den Vorteil, w\u00e4hrend ein etwaiger Fehlbetrag von dem Beamten ersetzt werden musste (das.). Ferner verkaufte zwar die Verwaltung das Mehl, das \u00d6l und den Wein zum Marktpreise, hatte aber auch dabei, wie aus dem Ende unseres Kapitels ersichtlich, den Vorteil, dass sie durch etwaige Preisschwankungen nur gewinnen, niemals verlieren konnte. Endlich wurden die Waren in geh\u00e4uften Maassen von den Lieferanten \u00fcbernommen, an die K\u00e4ufer aber in gestrichenem Maasse abgegeben. Aus diesen kleinen Eink\u00fcnften setzten sich die hier erw\u00e4hnten \u00dcbersch\u00fcsse zusammen.<a href=\"#fnref116\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn117\"><p>Weder R. \u2018Akiba noch R. \u1e24ananja stimmt mit R. Isma\u2018el darin \u00fcberein, dass neben dem in Anm. 26 erw\u00e4hnten Verkauf von Mehl, \u00d6l und Wein noch ein schwunghafter, auf Gewinn abzielender Handel mit diesen Waren betrieben wurde, dessen \u00dcbersch\u00fcsse \u201ef\u00fcr den Nachtisch des Altars\u201c Verwendung gefunden h\u00e4tten.<a href=\"#fnref117\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn118\"><p>Vom R\u00e4ucherwerk wurde morgens und abends je eine halbe Mine, t\u00e4glich also eine Mine auf dem goldenen Altare dargebracht. Der ganze Jahresbedarf wurde auf einmal hergestellt. Das gew\u00f6hnliche Jahr hatte durchschnittlich 354, das \u2018Ibburjahr 384 Tage. Da man aber vor Ende Adar nicht mit Sicherheit wissen konnte, ob die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde die Einschaltung eines dreizehnten Monats beschliessen w\u00fcrde, bereitete man jahraus jahrein 365 Minen und verwahrte die \u00dcberreste der Gemeinjahre f\u00fcr die \u2018Ibburmonate. Wie verfuhr man nun mit diesen Resten beim Jahreswechsel am 1. Nisan, um der Vorschrift gerecht zu werden, laut welcher alle Opfer des neuen Jahres, wenn irgend m\u00f6glich, aus der neuen Tempelsteuer bestritten werden sollen?<a href=\"#fnref118\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn119\"><p>deren Anspr\u00fcche aus der Hebe zu befriedigen sind, z. B. die K\u00fcnstler, die das R\u00e4ucherwerk und das innere Brot verfertigen, oder die in Mischna 1 erw\u00e4hnten Feldh\u00fcter.<a href=\"#fnref119\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn120\"><p>der selbstverst\u00e4ndlich der Hebe entnommen wurde.<a href=\"#fnref120\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn121\"><p>Der k\u00fcrzeste Ausweg w\u00e4re wohl, das R\u00e4ucherwerk den Handwerkern in Zahlung zu geben und es ihnen aus den Mitteln der neuen Hebe wieder abzukaufen. Man zieht es aber vor, das heilige Gut in der Weise auszul\u00f6sen, dass seine Heiligkeit auf einen andern Gegenstand \u00fcbergeht und sucht daher das Ziel auf einem kleinen Umwege zu erreichen, indem man im Laufe des Jahres der Hebe die Geldbetr\u00e4ge entnimmt, die den Handwerkern auszuzahlen sind, und jedesmal einen entsprechenden Teil des R\u00e4ucherwerks gegen diese Betr\u00e4ge ausl\u00f6st, auf die nun dessen Heiligkeit sich \u00fcbertr\u00e4gt. Das Geld f\u00e4llt in die Hebe zur\u00fcck und das R\u00e4ucherwerk wird Eigentum der Handwerker, von denen man es beim Jahreswechsel aus der neuen Hebe zur\u00fcckkauft. (.<a href=\"#fnref121\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn122\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d4\u05d7\u05d3\u05e9<\/span> ist neutrum (= das Neue) und bezieht sich auf die neue Tempelsteuer, welche die Voraussetzung f\u00fcr die neue Hebe (<span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4 \u05d7\u05d3\u05e9\u05d4<\/span>) bildet.<a href=\"#fnref122\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn123\"><p>Zu den \u00f6ffentlichen Opfern wurde nur das in seiner Art Beste und Auserlesenste verwendet.<a href=\"#fnref123\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn124\"><p>Mit Absicht wird hier die Frage offen gelassen, welche Handwerker gemeint sind, die aus dem Tempelschatze zu entlohnenden oder die aus der Hebe zu befriedigenden? Die Antwort h\u00e4ngt von der Meinungsverschiedenheit zwischen R. Eli\u2018ezer und R. Josua in der folgenden Mischna ab.<a href=\"#fnref124\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn125\"><p>worauf man sie ihnen mit dem Gelde der Hebe wieder abkauft. Sie ohne weiteres als Gemeindeopfer darzubringen, geht nicht an, weil \u00f6ffentliche Opfer nur aus \u00f6ffentlichen Mitteln zu beschaffen sind; vgl. Anm. 12.<a href=\"#fnref125\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn126\"><p>das in der vorigen Mischna beim R\u00e4ucherwerk zur Anwendung kam. Wenn sich also die Gemeinde zum Ankauf entschliesst, muss das dort angezeigte Verfahren auch hier beobachtet werden.<a href=\"#fnref126\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn127\"><p>Der Schlusssatz <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d7\u05d5\u05d6\u05e8\u05d9\u05df \u05d5\u05dc\u05d5\u05e7\u05d7\u05d9\u05df \u05d0\u05d5\u05ea\u05df \u05de\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4 \u05d7\u05d3\u05e9\u05ea<\/span> bezieht sich auch auf R. \u2018Akiba (s. Anm. 34). Das Wort <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05d3\u05e9\u05d4<\/span> steht wohl, wenn es nicht irrt\u00fcmlich aus der vorigen Mischna her\u00fcbergenommen ist, nur der Gleichm\u00e4ssigkeit wegen da. Oben, wo das Problem zu l\u00f6sen war, wie die \u00dcberreste des alten Jahres im neuen zu verwerten sind, bedurfte man der neuen Hebe; hier dagegen, wo es sich nur um die Frage handelt, wie Privatgeschenke in \u00f6ffentliches Eigentum verwandelt werden k\u00f6nnen, hat die <span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d4 \u05d7\u05d3\u05e9\u05d4<\/span> keinen Sinn. Nach Ker\u00eatot 6a (unten) ist der ganze Schlusssatz zu streichen.<a href=\"#fnref127\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn128\"><p>fehlerlose Tiere, die als Privatopfer allen Anforderungen gen\u00fcgen, aber nicht so tadellos sind, dass sie wie in der vorigen Mischna als Gemeindeopfer dargebracht werden k\u00f6nnten.<a href=\"#fnref128\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn129\"><p>Da <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05b0\u05e6\u05b8\u05e8\u05b0\u05db\u05b5\u05d9 \u05e2\u05d5\u05dc\u05d5\u05ea<\/span> (= f\u00fcr die Zwecke der Ganzopfer) keinen guten Sinn gibt, so ist wohl <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05b0\u05e6\u05d5\u05b9\u05e8\u05b0\u05db\u05b5\u05d9<\/span> zu lesen, und die Form als Partizip aufzufassen. Einige Handschriften haben <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05e6\u05e8\u05d9\u05db\u05d9<\/span>, was richtiger ist, da <span dir=\"rtl\">\u05e6\u05e8\u05da<\/span> im \u1e32al nur selten vorkommt.<a href=\"#fnref129\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn130\"><p>Weibliche Tiere kommen als Ganzopfer nicht in Betracht (3. B. M. 1, 3).<a href=\"#fnref130\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn131\"><p>Nach R. Eli\u2018ezer sind alle Weihgeschenke im Sinne des Spenders f\u00fcr den Tempelschatz bestimmt. Nur d\u00fcrfen altarf\u00e4hige Tiere, auch wenn sie ausdr\u00fccklich dem Tempelschatz geweiht wurden, zu keinem andern Zwecke als zu Opfern verwendet werden. Deshalb wird das f\u00fcr den Altar geeignete Vieh zu Gunsten des Tempelschatzes an Privatpersonen zu Opferzwecken verkauft.<a href=\"#fnref131\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn132\"><p><span dir=\"rtl\"> \u05dc\u05d1\u05d3\u05e7 \u05d4\u05d1\u05d9\u05ea<\/span>: nach 2. K\u00f6n. 12, 8 das f\u00fcr die Instandsetzung des Tempels bestimmte Geld, in erweitertem Sinne: der Tempelschatz.<a href=\"#fnref132\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn133\"><p>als freiwillige Privatopfer des Spenders; daher sp\u00e4ter <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d9\u05d1\u05d9\u05d0<\/span> auf <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05de\u05e7\u05d3\u05d9\u05e9<\/span> bezogen.<a href=\"#fnref133\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn134\"><p>als freiwillige Privatopfer des Spenders; daher sp\u00e4ter <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d9\u05d1\u05d9\u05d0<\/span> auf <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05de\u05e7\u05d3\u05d9\u05e9<\/span> bezogen.<a href=\"#fnref134\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn135\"><p>Nach R. Josua bestimmt derjenige, der seine Habe dem Heiligtum weiht, die altarf\u00e4higen Tiere zu Ganzopfern. Darum m\u00fcssen die Weibchen, die sich dazu nicht eignen (Anm. 40), verkauft und aus dem Erl\u00f6se Ganzopfer dargebracht werden.<a href=\"#fnref135\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn136\"><p>indem er s\u00e4mtliche G\u00fcter, auch den Erl\u00f6s der Tiere dem Tempelschatze zuerkennt.<a href=\"#fnref136\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn137\"><p>indem er einen Teil des Weihgeschenks dem Tempelschatze, einen andern dem Altar zuspricht und hierbei noch einen Unterschied zwischen m\u00e4nnlichen und weiblichen Tieren macht.<a href=\"#fnref137\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn138\"><p>f\u00fcr den Tempelschatz.<a href=\"#fnref138\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn139\"><p>aber nicht von solcher Beschaffenheit, dass man sich entschliessen k\u00f6nnte, sie zu \u00f6ffentlichen Opfern zu verwenden (s. Anm. 33 und vgl. Anm. 38).<a href=\"#fnref139\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn140\"><p>In einigen Exemplaren fehlt <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e1\u05dc\u05ea\u05d5\u05ea<\/span>, in anderen <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e2\u05d5\u05e4\u05d5\u05ea<\/span> (s. Tos. Jom Tob z. St.). Gefl\u00fcgel eignet sich \u00fcbrigens \u00fcberhaupt nicht zu Gemeindeopfern.<a href=\"#fnref140\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn141\"><p>als freiwillige Privatopfer des Spenders; daher sp\u00e4ter <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d9\u05d1\u05d9\u05d0<\/span> auf <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05de\u05e7\u05d3\u05d9\u05e9<\/span> bezogen.<a href=\"#fnref141\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn142\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d0\u05d7\u05ea<\/span>: f\u00fcr <span dir=\"rtl\"> \u05e4\u05e2\u05dd \u05d0\u05d7\u05ea<\/span>.<a href=\"#fnref142\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn143\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05e9\u05e2\u05e8\u05d9\u05d5<\/span>: eigentlich = den Preis (<span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e2\u05e8<\/span>) festsetzen. Befremdlich ist die Konstruktion mit dem Akkusativ. Man erwartet <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e9\u05e2\u05e8\u05d9\u05df \u05e2\u05dc \u05d2\u05d1 \u05d4\u05dc\u05e9\u05db\u05d4<\/span>.<a href=\"#fnref143\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn144\"><p>Verpflichtet er sich den ganzen Monat hindurch 4 Sea Mehl f\u00fcr 1 Sela\u2018 zu liefern (Maimonides liest ausdr\u00fccklich: <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d0\u05e8\u05d1\u05e2 \u05e1\u05d0\u05d9\u05df \u05d1\u05e1\u05dc\u05e2<\/span>), also 1 Sea = \u00bc Sela\u2018, im Laufe des Monats aber steigt der Preis auf \u2153 Sela\u2018, so dass man jetzt f\u00fcr 1 Sela\u2018 auf dem Markte nur 3 Sea bekommt, muss er bis Ablauf der Vertragsfrist f\u00fcr den vereinbarten Preis liefern. Hat er dagegen die Lieferung zu \u2153 Sela\u2018 \u00fcbernommen und der Marktpreis f\u00e4llt auf \u00bc Sela\u2018, so muss er fortan 4 Sea f\u00fcr den Sela\u2018 liefern.<a href=\"#fnref144\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn145\"><p>Mit anderen Worten: wenn das betreffende Opfer vorschriftsm\u00e4ssig vollzogen ist. Zu <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e8\u05e6\u05d4<\/span> s. Pesachim Kap. VII Anm. 40 Ende; vgl. auch <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05e0\u05e8\u05e6\u05d4 \u05dc\u05d5 \u05dc\u05db\u05e4\u05e8 \u05e2\u05dc\u05d9\u05d5<\/span> (3. B. M. 1, 4). Im Kal heisst <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05e6\u05d4<\/span> m. Akk. = gut aufnehmen (1. B. M. 33, 10), im Nif\u2018al = freundlich aufgenommen werden, also im Hif\u2018il = gute Aufnahme verschaffen.<a href=\"#fnref145\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn146\"><p>Es werden hier f\u00fcnfzehn \u00c4mter aufgez\u00e4hlt und die zeitweiligen Inhaber nach einer vermutlich aus der Zeit des zweiten Tempels stammenden Liste mit Namen angef\u00fchrt. Einige dieser Namen treten uns auch sp\u00e4ter als typische Vertreter ihres Amtes entgegen.<a href=\"#fnref146\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn147\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>Mischna 3\u20144.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref147\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn148\"><p>Der \u00f6ffentliche Opferdienst wurde t\u00e4glich durch das Los unter die zust\u00e4ndigen Priester verteilt (s. Joma II 1\u20144).<a href=\"#fnref148\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn149\"><p>Unter <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05df<\/span> (Nest) versteht man gew\u00f6hnlich ein Taubenpaar, die einzelne Taube wird mit <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e8\u05d9\u05d3\u05d4<\/span> bezeichnet. Von den pflichtm\u00e4ssigen Vogelopfern war die eine Taube zum S\u00fcnd- die andere zum Ganzopfer bestimmt, w\u00e4hrend die freiwilligen lauter Ganzopfer waren. Durch Verwechslung, Vermischung und andere Zuf\u00e4lle k\u00f6nnen hier (wie aus \u1e32innim II\u2014III ersichtlich) sehr verwickelte Probleme auftauchen, zu deren L\u00f6sung besondere Sachkenntnis, viel \u00dcbung und grosse Aufmerksamkeit erforderlich ist.<a href=\"#fnref149\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn150\"><p>Wahrscheinlich ist der aus dem Buche Ester bekannte Staatsmann gemeint. Von einem geistvollen Forscher (R. Elija aus Wilna?) wurde unter Bezugnahme auf das Schriftwort <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d4\u05d9\u05d4 \u05e8\u05d0\u05e9\u05d9\u05ea\u05da \u05de\u05e6\u05e2\u05e8 \u05d5\u05d0\u05d7\u05e8\u05d9\u05ea\u05da \u05d9\u05e9\u05d2\u05d4 \u05de\u05d0\u05d3<\/span> (Dein Anfang ist klein, dein Ende um so gr\u00f6sser \u2014 Ijob 8, 7) auf die merkw\u00fcrdige Tatsache hingewiesen, dass jeder der drei ersten Buchstaben von <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e8\u05d3\u05db\u05d9<\/span> in seinem Zahlenwert die H\u00e4lfte der entsprechenden Buchstaben von <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05ea\u05d7\u05d9\u05d4<\/span> betr\u00e4gt (<span dir=\"rtl\">\u05de<\/span> = 40, <span dir=\"rtl\">\u05e4<\/span> = 80; <span dir=\"rtl\">\u05e8<\/span> = 200, <span dir=\"rtl\">\u05ea<\/span> = 400; <span dir=\"rtl\">\u05d3<\/span> = 4, <span dir=\"rtl\">\u05d7<\/span> = 8), w\u00e4hrend die beiden letzten Buchstaben das umgekehrte Verh\u00e4ltnis zeigen, also in <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e8\u05d3\u05db\u05d9<\/span> doppelt so viel z\u00e4hlen als in <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05ea\u05d7\u05d9\u05d4<\/span> (<span dir=\"rtl\">\u05db<\/span> = 20, <span dir=\"rtl\">\u05d9<\/span> = 10; <span dir=\"rtl\">\u05d9<\/span> = 10, <span dir=\"rtl\">\u05d4<\/span> = 5). Solch auffallende Erscheinung kann kein Spiel des Zufalls sein. Vielmehr ist anzunehmen, dass dies Zusammentreffen die Veranlassung f\u00fcr die Identifikation der beiden Namen war. [Dass der Zahlenwert (<span dir=\"rtl\">\u05d2\u05de\u05d8\u05e8\u05d9\u05d0<\/span>) im Midrasch eine nicht unbedeutende Rolle spielt, kann als bekannt vorausgesetzt werden; hat er doch sogar unter den 32 Regeln des R. El\u2018azar b. R. Jose aus Galil\u00e4a Aufnahme gefunden, und selbst die Halacha verschm\u00e4ht es nicht, ihn manchmal zu verwerten (z. B. <span dir=\"rtl\">\u05d9\u05d4\u05d9\u05d4 \u05d1\u05d2\u05de\u05d8\u05e8\u05d9\u05d0 \u05ea\u05dc\u05ea\u05d9\u05df <\/span>, Nazir 5a; <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dc\u05d4 \u05d4\u05d3\u05d1\u05e8\u05d9\u05dd\u2026 \u05d0\u05dc\u05e3 \u05d7\u05d3 \u05dc\u05de\u05d3 \u05ea\u05dc\u05ea\u05d9\u05df \u05d4\u05d0 \u05d7\u05de\u05e9\u05d4<\/span>, Jeruschalmi Schabbat VII 2, vgl. auch Babli das. 70a). Ich habe gefunden, dass dieses Hilfsmittel eine weit gr\u00f6ssere Beachtung verdient, als ihm bisher zuteil geworden. Es ist geeignet, uns das Verst\u00e4ndnis manch dunkler Stelle in der Aggada zu erschliessen. Hier nur einige Beispiele. Wenn dem Propheten Elijahu ein sehr hohes Alter zugeschrieben wird, so erkl\u00e4rt sich das vielleicht aus seinen Worten: Lass es nun genug sein, o Gott, nimm mein Leben, denn ich bin nicht besser als meine V\u00e4ter (1 K\u00f6n. 19, 4); wenn er aber geradezu mit Pine\u1e25as, dem Enkel Aharons, identifiziert wird, so liegt der Grund daf\u00fcr wahrscheinlich in der Erw\u00e4gung, dass der Zahlenwert von <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05dc\u05d9\u05d4\u05d5<\/span> (= 52) den vierten Teil des Zahlenwertes von <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05d9\u05e0\u05d7\u05e1<\/span> (= 208) ausmacht. Wenn ferner in Schabbat (14b unten) die Einrichtung des \u2018Erub und der H\u00e4ndewaschung auf Salomo zur\u00fcckgef\u00fchrt und dabei auf die Verse <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05e0\u05d9 \u05d0\u05dd \u05d7\u05db\u05dd \u05dc\u05d1\u05da \u05d9\u05e9\u05de\u05d7 \u05dc\u05d1\u05d9 \u05d2\u05dd \u05d0\u05e0\u05d9<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05d7\u05db\u05dd \u05d1\u05e0\u05d9 \u05d5\u05e9\u05d8\u05d7 \u05dc\u05d1\u05d9 \u05d5\u05d0\u05e9\u05d9\u05d1\u05d4 \u05d7\u05e8\u05e4\u05d9 \u05d3\u05d1\u05e8<\/span> (Spr. 23, 15 u. 27, 11) hingewiesen wird, so ist zu beachten, dass <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05d9\u05e8\u05d5\u05d1\u05d9\u05df<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05de\u05d7<\/span> ebenso den gleichen Zahlenwert haben (348) wie <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d8\u05d9\u05dc\u05d4<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05dd \u05d0\u05e0\u05d9<\/span> (104). Wenn endlich die Worte: Ich dachte, ich k\u00f6nnt\u2019s ergr\u00fcnden, doch ist es mir zu fern (\u1e32ohelet 7, 23), im Midrasch z. St.\u00a0auf die widerspruchsvollen Vorschriften \u00fcber die \u201erote Kuh\u201c bezogen werden, so ist auch hier vielleicht der Anstoss in dem Umstande zu suchen, dass <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e8\u05d4 \u05d0\u05d3\u05d5\u05de\u05d4<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d4\u05d9\u05d0 \u05e8\u05d7\u05d5\u05e7\u05d4<\/span> in ihrem Zahlenwert (341) \u00fcbereinstimmen].<a href=\"#fnref150\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn151\"><p>Verm\u00f6ge seiner ausgedehnten Sprachkenntnisse und seiner Beherrschung der volkst\u00fcmlichen Dialekte gelang es ihm, die Bedeutung dunkler oder mehrdeutiger Ausdr\u00fccke festzustellen und Missverst\u00e4ndnisse aufzukl\u00e4ren, sowie die Zeichensprache der Blinden zu deuten (vgl. Jeruschalmi z. St.).\u2014Die meisten Ausgaben lesen: <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05d5\u05ea\u05d7 \u05d1\u05d3\u05d1\u05e8\u05d9\u05dd<\/span>, was aber keinen guten Sinn gibt.<a href=\"#fnref151\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn152\"><p>Der eingeklammerte Satz, der den Zusammenhang der Liste st\u00f6rt, ist offenbar ein sp\u00e4teres Einschiebsel: Wie aus Jeruschalmi ersichtlich, ist es nicht einmal ein Bestandteil der Mischna, sondern eine Baraita.<a href=\"#fnref152\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn153\"><p>Er verwaltete die Heilmittel f\u00fcr diese Krankheiten, an denen die Priester infolge der Erk\u00e4ltungen, die sie sich dadurch zuzogen, dass sie barfuss und leichtgekleidet auf dem kalten Pflaster der Opferhalle sich bewegten, wie auch infolge der \u00fcberreichen Fleischnahrung, zu der sie gen\u00f6tigt waren, sehr h\u00e4ufig litten.<a href=\"#fnref153\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn154\"><p><span dir=\"rtl\">\u05db\u05e8\u05d5\u05d6<\/span> = \u03f0\u03ae\u03c1\u03c5\u03be.<a href=\"#fnref154\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn155\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e7\u05d9\u05e2<\/span> bedeutet nach Jeruschalmi die Bereitung der Dochte. Im Babli (Joma 23a Mitte) findet sich noch eine andere Erkl\u00e4rung, nach welcher <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05e7\u05d9\u05e2<\/span> die Knute bezeichnet.<a href=\"#fnref155\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn156\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>Kap. IV Anm. 7.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref156\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn157\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d0\u05de\u05e8\u05db\u05dc<\/span> \u2014 dunkles Wort, gew\u00f6hnlich von arab. <span dir=\"rtl\">\u05d0\u05de\u05d9\u05e8<\/span> (Emir) und <span dir=\"rtl\">\u05db\u05dc<\/span> (alles) abgeleitet (Generaldirektor).<a href=\"#fnref157\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn158\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>Anm. 8.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref158\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn159\"><p>In einigen Ausgaben fehlt <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d5\u05d1<\/span>.<a href=\"#fnref159\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn160\"><p>Nach 4. B. M. 15, 1\u201412 sind zu jedem Ganz- oder Friedensopfer auch Mehl- und Weinopfer darzubringen, und zwar zu Kleinvieh (mit Ausnahme des Widders): 1 \u2018Omer (= \u2152 Efa) Mehl und je 3 Log (= \u00bc Hin) \u00d6l und Wein, zu einem Widder (\u00fcber 13 Monate alt): 2 \u2018Omer Mehl und je 4 Log \u00d6l und Wein, zu Rindvieh (Stier, Kuh oder Kalb): 3 \u2018Omer Mehl und je 6 Log \u00d6l und Wein; nach 3. B. M. 14, 10 u. 21 bringt der Auss\u00e4tzige, wenn er wohlhabend ist, 3 L\u00e4mmer als Reinigungsopfer dar, dagegen wenn er arm ist, nur 1 Lamm und 2 Tauben, im ersten Falle also 3 \u2018Omer Mehl und je 9 Log Wein und \u00d6l, im andern aber 1 \u2018Omer Mehl und je 3 Log Wein und \u00d6l. Das Mehl, der Wein und das \u00d6l wurden im Heiligtume an Privatpersonen abgegeben, (s. Kap. IV Anm. 26), aber nicht gegen direkte Bezahlung, sondern nur gegen Marken, die man der Kontrolle wegen bei Jo\u1e25anan kaufen und bei A\u1e25ija abliefern musste (s. die folgende Mischna).<a href=\"#fnref160\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn161\"><p>Bezeichnung f\u00fcr den Auss\u00e4tzigen, dessen Krankheit als g\u00f6ttliche Strafe f\u00fcr seine S\u00fcnden \u2014 in erster Reihe f\u00fcr die b\u00f6se Zunge \u2014 betrachtet wurde (vgl. \u2018Arachin 16a: <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05dc \u05e9\u05d1\u05e2\u05d4 \u05d3\u05d1\u05e8\u05d9\u05dd \u05e0\u05d2\u05e2\u05d9\u05dd \u05d1\u05d0\u05d9\u05dd \u05e2\u05dc \u05dc\u05e9\u05d5\u05df \u05d4\u05e8\u05e2 \u05d5\u05e2\u05dc \u05e9\u05e4\u05d9\u05db\u05d5\u05ea \u05d3\u05de\u05d9\u05dd \u05d5\u05e2\u05dc \u05e9\u05d1\u05d5\u05e2\u05ea \u05e9\u05d5\u05d0 \u05d5\u05e2\u05dc \u05d2\u05d9\u05dc\u05d5\u05d9 \u05e2\u05e8\u05d9\u05d5\u05ea \u05d5\u05e2\u05dc \u05d2\u05e1\u05d5\u05ea \u05d4\u05e8\u05d5\u05d7 \u05d5\u05e2\u05dc \u05d4\u05d2\u05d6\u05dc \u05d5\u05e2\u05dc \u05e6\u05e8\u05d5\u05ea \u05d4\u05e2\u05d9\u05df <\/span>). Vielleicht ist auch das daselbst (15 b) von Resch Lakisch angef\u00fchrte Wortspiel: <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e6\u05d5\u05e8\u05e2<\/span> = <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d5\u05e6\u05d9\u05d0 (\u05e9\u05dd) \u05e8\u05e2<\/span> \u00e4ltern Ursprungs.<a href=\"#fnref161\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn162\"><p>Zwar k\u00f6nnte man dem unbemittelten S\u00fcnder die mit der Aufschrift \u201eB\u00f6cklein\u201c versehene Marke einh\u00e4ndigen, die ja f\u00fcr 1 \u2018Omer Mehl und je 3 Log Wein und \u00d6l galt; Ben \u2018Azzai aber war der Meinung, dass dem Auss\u00e4tzigen f\u00fcr seine Marke auch das besondere Log \u00d6l geliefert wurde, dessen er nach 3. B. M. 14, 10 u. 21 ausser dem zur Bereitung des Mehlopfers erforderlichen \u00d6l bedurfte. Demnach bekam der wohlhabende S\u00fcnder 10 Log und der unbemittelte 4 Log \u00d6l, woraus sich ergibt, dass f\u00fcnf Marken notwendig waren.<a href=\"#fnref162\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn163\"><p>Mit anderen Worten: eine Marke mit der Aufschrift \u201eKalb\u201c begr\u00fcndet einen Anspruch auf 3 \u2018Omer Mehl und je 6 Log \u00d6l und Wein, die Aufschrift \u201eB\u00f6ckchen\u201c auf 1 \u2018Omer Mehl und je 3 Log Wein und \u00d6l u. s. w.<a href=\"#fnref163\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn164\"><p>Die verschiedenen Marken haben nat\u00fcrlich verschiedene Preise.<a href=\"#fnref164\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn165\"><p>Hier wird schon stillschweigend vorausgesetzt, dass die Marken mit dem Ende des Tages ihre G\u00fcltigkeit verlieren (s. die folgende Mischna); sonst w\u00fcrden heute die \u00fcbersch\u00fcssigen Betr\u00e4ge dem Tempelschatz zufallen, morgen aber die entsprechenden, jetzt \u00fcberz\u00e4hligen Marken von Jo\u1e25anan bezahlt werden m\u00fcssen. Ohne diese Voraussetzung w\u00e4re eine allabendliche Abrechnung \u00fcberhaupt nicht denkbar.<a href=\"#fnref165\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn166\"><p>weil anzunehmen ist, dass der K\u00e4ufer zuviel bezahlt hat oder seine Marke aus irgend einem Grunde verfallen liess.<a href=\"#fnref166\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn167\"><p>denn es wird vermutet, dass er aus Versehen entweder zu wenig Geld genommen oder zuviel Marken ausgegeben oder aber einen Teil der Einnahme verloren hat.<a href=\"#fnref167\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn168\"><p>Sonst w\u00fcrde man ihm etwaige \u00dcbersch\u00fcsse als Entsch\u00e4digung f\u00fcr die unvermeidlichen Verluste zugebilligt haben.<a href=\"#fnref168\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn169\"><p>W\u00f6rtlich: man wartet ihm. Das kann auch bedeuten, dass er nur bis zum Abend Zeit hat, die Marke zu suchen; wenn er sie bis dahin nicht findet, so hat sie ihren Wert verloren. Es kann ferner den Sinn haben, dass man ihm bis zum Abend Frist gew\u00e4hrt, seinen Verlust anzumelden; am andern Morgen hat er auf R\u00fcckerstattung des f\u00fcr die Marke gezahlten Betrages keinen Anspruch mehr. Beide Auffassungen passen aber nicht recht in den Zusammenhang.<a href=\"#fnref169\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn170\"><p>Andere Lesart: <span dir=\"rtl\">\u05d5\u05d0\u05dd \u05dc\u05d0\u05d5 \u05dc\u05d0 \u05d4\u05d9\u05d5 \u05e0\u05d5\u05ea\u05d2\u05d9\u05df \u05dc\u05d5<\/span>.<a href=\"#fnref170\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn171\"><p>Damit nicht jemand Marken verwerte, deren Giltigkeit schon abgelaufen ist, wodurch Jo\u1e25anan schweren Schaden erleiden w\u00fcrde (vgl. Anm. 20). Diese Erkl\u00e4rung w\u00e4re die einfachste und naheliegendste, wenn dieser Satz am Ende der vorigen Mischna sich f\u00e4nde. So aber scheint er mit der Einrichtung, laut welcher verlorene Marken ersetzt wurden, in Verbindung zu stehen. Derselbe Einwand l\u00e4sst sich auch gegen Maimunis Auffassung (Jad ha\u1e25aza\u1e33a, Hil. K\u2019i\u00ea ham-Mi\u1e33dasch VII) geltend machen, nach welcher man bef\u00fcrchtete, der K\u00e4ufer w\u00fcrde seine Marke liegen lassen, bis die Waren im Preise steigen. Und es kommt hier noch die Schwierigkeit hinzu, dass ein solches Verfahren, so sehr es auch den Tempelschatz zu sch\u00e4digen geeignet ist, darum noch nicht als \u201eBetrug\u201c gebrandmarkt werden darf. Besser ist eine andere Erkl\u00e4rung desselben Autors an seinem Mischnakommentar z. St.), ein unehrlicher Finder k\u00f6nnte eine Marke missbrauchen, die A\u1e25ija oder Jo\u1e25anan nach der Abrechnung fallen liess und zu vernichten vergass, oder aber ein K\u00e4ufer verloren hatte, dem der entsprechende Betrag inzwischen zur\u00fcckerstattet wurde, so dass Jo\u1e25anan durch verzeihliche Achtlosigkeit oder gar durch fremde Fahrl\u00e4ssigkeit zu Schaden k\u00e4me. Am meisten aber leuchtet die Erkl\u00e4rung des R. Abraham b. Dawid ein (Berichtigungen zu Jad ha\u1e25aza\u1e33a a. a. O.), es k\u00f6nnte ein Betr\u00fcger, der sich die heute gekaufte Marke in den Beutel gesteckt hat, am Abend unter falscher Vorspiegelung ihres Verlustes den eingezahlten Betrag, der sich ja bei der Abrechnung als \u00dcberschuss ergeben muss, zur\u00fcckfordern und so unentgeltlich in den Besitz einer Marke gelangen, die er jederzeit gegen die entsprechenden Waren einzul\u00f6sen in der Lage w\u00e4re. Diesem Gaunerkniff wird nun dadurch wirksam vorgebeugt, dass die Marke am Abend bei der R\u00fcckerstattung des Geldbetrages bereits durch den Wechsel des Datums entwertet ist. Indessen l\u00e4sst sich auch die Eingangs von mir versuchte Erkl\u00e4rung, der ich wegen ihrer Einfachheit immer noch den Vorzug geben m\u00f6chte, zwanglos aufrechterhalten. Im Grunde ist ja die in Rede stehende Vorsichtsmassregel doch nur durch die Einrichtung des Ersatzes f\u00fcr verlorene Marken notwendig geworden. Um dem unvorsichtigen K\u00e4ufer m\u00f6glichst bald Gewissheit \u00fcber eine etwaige Entsch\u00e4digung zu verschaffen, hat man statt der f\u00fcr alle Teile viel bequemern monatlichen oder w\u00f6chentlichen Abrechnung die abendliche eingef\u00fchrt; infolgedessen musste die l\u00e4stige Bestimmung getroffen werden, dass die Marken nur f\u00fcr den Tag der Ausstellung gelten sollen und dieser, um jede T\u00e4uschung auszuschliessen, deutlich auf ihnen vermerkt werde.<a href=\"#fnref171\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn172\"><p>W\u00f6rtlich: s\u00fcndenscheue.<a href=\"#fnref172\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn173\"><ol start=\"4\" type=\"a\">\n<li><ol start=\"8\" type=\"a\">\n<li>sie behielten und verwendeten es.<\/li>\n<\/ol><\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref173\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn174\"><p>Sie heissen Schofarot, weil sie einem Horn \u00e4hnlich waren: rund, gekr\u00fcmmt, an einem Ende schmal, am andern breit, damit nicht jemand, der sich den Anschein gibt Geld hineinzuwerfen, welches herausnehme. \u00dcber die Bestimmung der einzelnen B\u00fcchsen wird am Ende des Kapitels berichtet (M. 5\u20146)<a href=\"#fnref174\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn175\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>Mischna 4.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref175\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn176\"><p>Ueber die dreizehn \u00fcbrigen folgen weiter unten (M. 3) die genaueren Angaben.<a href=\"#fnref176\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn177\"><p><span dir=\"rtl\">\u05d3\u05d9\u05e8<\/span> eig.\u2014Pferch (vgl. <span dir=\"rtl\">\u05d4\u05db\u05d5\u05e0\u05e1 \u05e6\u05d0\u05df \u05dc\u05d3\u05d9\u05e8<\/span> \u2014Baba \u1e33amma VI 1; davon <span dir=\"rtl\"> \u05d4\u05de\u05d3\u05d9\u05d9\u05e8 \u05d0\u05ea \u05e9\u05d3\u05d4\u05d5<\/span>\u2014Schebi\u2018it III, 4), hier = Holzstoss, davon <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d3\u05d5\u05e8\u05d4<\/span> = Scheiterhaufen Die Holzkammer, in welcher die zum Opferdienst untauglichen Priester das Holz f\u00fcr den Altar ausw\u00e4hlten, hatte 40 Ellen im Gerviert und lag in der nord\u00f6stlichen Ecke der Frauenhalle (Middot II 5).<a href=\"#fnref177\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn178\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05e1\u05d5\u05e8\u05ea<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e1\u05d5\u05e8\u05d4<\/span>, wie <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d8\u05d5\u05e8\u05ea<\/span> und. <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d8\u05d5\u05e8\u05d4<\/span> von <span dir=\"rtl\">\u05de\u05e1\u05e8<\/span> (im Kal = \u00fcberliefern) gebildet, ist Mesoret und Mesora zu lesen, nicht Massoret und Massora, wie man gew\u00f6hnlich schreibt und spricht, obgleich zu einer Pi\u2018elform gar keine Veranlassung ist, noch weniger M\u00e2soret, wie Abraham Geiger (Nachgelassene Schriften IV 341) vokalisiert. In Ez. 20, 37 bedeutet <span dir=\"rtl\">\u05de\u05b8\u05e1\u05e8\u05b6\u05c4\u05ea<\/span> nicht \u00dcberlieferung, wie Raschi meint, sondern Fessel, wie schon R. Dawid \u1e32im\u1e25i richtig erkannt hat. Es ist dort aus <span dir=\"rtl\">\u05de\u05b7\u05d0\u05b2\u05e1\u05e8\u05b6\u05c4\u05ea<\/span> zusammengezogen.<a href=\"#fnref178\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn179\"><p>Die heilige Lade mit den Bundestafeln, die ihren Platz im Allerheiligsten hatte, wurde vor der Zerst\u00f6rung des ersten Tempels nach dieser \u00dcberlieferung in einem unterirdischen Gew\u00f6lbe tief unter der Holzkammer verborgen. Nach einer andern \u00dcberlieferung versank sie an Ort und Stelle, nach einer dritten wurde sie vom Eroberer nach Babel gebracht (Jeruschalmi z. St.\u00a0und Babli Joma 53b unten f.).<a href=\"#fnref179\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn180\"><p>Mit der Auslese des Opferholzes (s. Anm. 4).<a href=\"#fnref180\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn181\"><p>Es sah so aus, als ob der Stein herausgehoben und wieder eingef\u00fcgt worden w\u00e4re.<a href=\"#fnref181\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn182\"><p>Ebenso Middot II g. Ende, wo diese Ansicht von Abba Jose ben \u1e24anan vertreten wird. Nach einer andern Ansicht (das. I 4) gab es nur sieben Tore in der Opferhalle, und die dreizehn Verneigungen entsprachen den dreizehn Breschen, welche die Syrer in die Tempelmauer gebrochen und die Makkab\u00e4erf\u00fcrsten wieder vermauert hatten (das. II 3).<a href=\"#fnref182\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn183\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e1\u05de\u05d5\u05db\u05d9\u05dd \u05dc\u05de\u05e2\u05e8\u05d1<\/span> = dem Westen benachbart (Plural), d.\u00a0h. in einer an den Westen \u201esich anlehnenden\u201c Reihenfolge.<a href=\"#fnref183\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn184\"><p>Der Tempelberg stieg von Ost nach West in die H\u00f6he.<a href=\"#fnref184\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn185\"><p>\u00dcbersetzung unsicher. <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05dc\u05e7<\/span> heisst brennen und wird wie das deutsche Wort sowohl vom Schadenfeuer als von der Lichtflamme gebraucht; in der Bibel bedeutet <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05dc\u05e7<\/span> nachsetzen, verfolgen und <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05dc\u05e7\u05ea<\/span> Fieberhitze.<a href=\"#fnref185\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn186\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>Sukka IV 9.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref186\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn187\"><p>In Joma (77b 1. Z.\u201478a 1. Z.) ist die Lesart: <span dir=\"rtl\"> \u05de\u05d9\u05dd \u05de\u05e4\u05db\u05d9\u05dd \u05e2\u05ea\u05d9\u05d3\u05d9\u05df \u05dc\u05d4\u05d9\u05d5\u05ea \u05d9\u05d5\u05e6\u05d0\u05d9\u05df \u05de\u05ea\u05d7\u05ea \u05de\u05e4\u05ea\u05df \u05d4\u05d1\u05d9\u05ea<\/span> (also <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d9\u05dd<\/span> ohne <span dir=\"rtl\">\u05d4<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05ea\u05d9\u05d3\u05d9\u05df<\/span> ohne <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d5 ,\u05d5<\/span> aber fehlt g\u00e4nzlich).<a href=\"#fnref187\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn188\"><p>In Ez. 47, 1\u20145 schildert der Prophet eine Vision, in der ihm ein B\u00e4chlein gezeigt wird, das unter der Schwelle des Heiligtums durchsickert, nach Osten vordringt, an der S\u00fcdseite schon wie aus der M\u00fcndung eines Kr\u00fcgleins sprudelt (so wird der dort gebrauchte und hier entlehnte Ausdruck <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d9\u05dd \u05de\u05e4\u05db\u05d9\u05dd<\/span> als mit <span dir=\"rtl\">\u05e4\u05da<\/span> zusammenh\u00e4ngend im Babli a. a. O. und im Jeruschalmi z. St.\u00a0erkl\u00e4rt), in seinem weitern Laufe aber, immer m\u00e4chtiger anschwellend, zu einem gewaltigen Strome wird.<a href=\"#fnref188\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn189\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e1\u05de\u05d5\u05db\u05d9\u05dd \u05dc\u05de\u05e2\u05e8\u05d1<\/span> = dem Westen benachbart (Plural), d.\u00a0h. in einer an den Westen \u201esich anlehnenden\u201c Reihenfolge.<a href=\"#fnref189\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn190\"><p>oder Jojachin, der vorletzte K\u00f6nig von Juda, der mit den Edelsten und Tapfersten des Volkes von Nebuchadnezar nach Babel in die Gefangenschaft gef\u00fchrt wurde (2. K\u00f6n. 24, 8\u201416; 2 Chr. 36, 9\u201410).<a href=\"#fnref190\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn191\"><p>und vom Heiligtum Abschied nahm.<a href=\"#fnref191\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn192\"><p>n\u00f6rdlich vom Opferaltar (Tamid III 5 u. Middot III 5). Die Tische standen dort zwischen den Ringen und den Zwergs\u00e4ulen (Middot V 2).<a href=\"#fnref192\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn193\"><p>die schiefe Ebene, auf der man zum Altar emporstieg, an dessen S\u00fcdseite sie errichtet war. Sie hatte eine L\u00e4nge von 32 und eine Breite von 16 Ellen (das. III 2).<a href=\"#fnref193\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn194\"><p>bevor sie zum Altar bef\u00f6rdert wurden. Auf dem kalten Marmor erhielt das Fleisch sich frischer.<a href=\"#fnref194\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn195\"><p>in der Vorhalle zum H\u00eachal, in welchem die drei goldenen Ger\u00e4te (Altar, Tisch und Leuchter) standen. Sie mass von Nord nach S\u00fcd 100 Ellen und von Ost nach West 11 Ellen (das. IV 7). Demnach bedeutet <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d0\u05d5\u05dc\u05dd \u05de\u05d1\u05e4\u05e0\u05d9\u05dd<\/span> an der innern, d.\u00a0i. westlichen Seite der Vorhalle. Manche Ausgaben lesen <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d1\u05d7\u05d5\u05e5<\/span> statt <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d1\u05e4\u05e0\u05d9\u05dd<\/span>. Nach dieser Lesart ist <span dir=\"rtl\">\u05de\u05d1\u05d7\u05d5\u05e5<\/span> zum folgenden <span dir=\"rtl\">\u05e2\u05dc \u05e4\u05ea\u05d7 \u05d4\u05d1\u05d9\u05ea<\/span> zu ziehen und \u201eam \u00e4ussern Eingang zum Hause\u201c zu \u00fcbersetzen. In der Sache selbst ist zwischen beiden Lesarten kein Unterschied. Unter dem Hause ist hier der H\u00eachal zu verstehen.<a href=\"#fnref195\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn196\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>Pesachim VII Anm. 26.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref196\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn197\"><p>Es wurde erst am Sabbat auf den goldenen Tisch im H\u00eachal gelegt, aber schon vorher gebacken. Deshalb tat man es inzwischen auf kalten Marmor, damit es l\u00e4nger frisch bleibe (vgl. Anm. 20).<a href=\"#fnref197\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn198\"><p>am n\u00e4chsten Sabbat, damit die Priester es unter sich teilen.<a href=\"#fnref198\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn199\"><p>Es w\u00e4re f\u00fcr das heilige Brot eine Herabsetzung wenn man es auf einen Marmortisch t\u00e4te, nachdem es eine Woche lang auf goldenem Tische gelegen hatte.<a href=\"#fnref199\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn200\"><p>im H\u00eachal.<a href=\"#fnref200\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn201\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>B. M. 25, 23\u201430.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref201\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn202\"><p>zur Aufnahme des Geldes, welches dem durch ihre Aufschrift bezeichneten Zwecke dienen sollte.<a href=\"#fnref202\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn203\"><p><span dir=\"rtl\">\u05db\u05e4\u05d5\u05e8\u05ea<\/span> hiess der goldene Deckel auf der Bundeslade (2. B. M. 25, 17\u201421). Er war 2 \u00bd Ellen lang, 1 \u00bd Ellen breit und (nach Nidda 26b oben) \u2159 Elle hoch, aus lauterm Golde und \u00fcberaus kostbar. Im zweiten Tempel gab es keine Bundeslade (oben Anm. 6 u. Joma V 2). Es scheint aber, dass die Absicht bestand, eine solche anzufertigen, und dass zu diesem Zwecke Gold gespendet wurde. Nach R. \u2018Obadja sind hier die in Ezra 1, 10 und 1 Chr. 28, 17 als <span dir=\"rtl\">\u05db\u05e4\u05d5\u05e8\u05d9 \u05d6\u05d4\u05d1<\/span> bezeichneten Opferbecken gemeint. Demnach w\u00e4re <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05b4\u05db\u05b0\u05e4\u05d5\u05b9\u05e8\u05d5\u05b9\u05ea<\/span> zu lesen.<a href=\"#fnref203\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn204\"><p>Wer bis zur ersten Hebe (III 1) seinen Schekel noch bei keiner Bank (I 3) abgeliefert hatte, \u00fcbergab ihn sp\u00e4ter dem Sehatzmeister, der das Geld vorl\u00e4ufig in die B\u00fcchse warf, damit es bis zur n\u00e4chsten Hebe dort verwahrt liege.<a href=\"#fnref204\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn205\"><p>Diese Betr\u00e4ge wurden den \u00dcbersch\u00fcssen der Kammer (IV 2, Anm. 20) hinzugef\u00fcgt.<a href=\"#fnref205\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn206\"><p>Nach ihrer Ansicht konnte jeder, der ein pflichtm\u00e4ssiges Vogelopfer (3. B. M. 5, 7; 12, 8: 14, 12; 15, 14 u. 29) darzubringen hatte, den entsprechenden Betrag in die mit <span dir=\"rtl\">\u05e7\u05e0\u05d9\u05df<\/span> bezeichnete B\u00fcchse werfen und sicher sein, dass sein Opfer unverz\u00fcglich von den Priestern dargebracht werden wird, wer aber ein freiwilliges Vogelopfer darbringen wollte, warf das Geld daf\u00fcr in die mit <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05d5\u05d6\u05dc\u05d9 \u05e2\u05d5\u05dc\u05d4<\/span> bezeichnete B\u00fcchse. Nach R. Jehuda dagegen musste derjenige, der ein pflichtm\u00e4ssiges Vogelopfer darzubringen hatte, die erforderlichen Tauben selbst besorgen und dem Priester \u00fcbergeben; die beiden B\u00fcchsen standen nur denen zur Verf\u00fcgung, die ein freiwilliges Vogelopfer darbringen wollten, und zwar die eine (<span dir=\"rtl\">\u05e7\u05e0\u05d9\u05df<\/span>) f\u00fcr Turteltauben, die andere (<span dir=\"rtl\">\u05d2\u05d5\u05d6\u05dc\u05d9 \u05e2\u05d5\u05dc\u05d4<\/span>) f\u00fcr junge Tauben. Wie aus den angegebenen Bibelstellen ersichtlich, bestanden die pflichtm\u00e4ssigen Vogelopfer aus zwei Turteltauben oder zwei jungen Tauben, von denen die eine zum S\u00fcndopfer, die andere zum Ganzopfer bestimmt war. Schuld- und S\u00fcndopfer konnten nicht gespendet, Friedensopfer nicht aus dem Reiche der V\u00f6gel gew\u00e4hlt werden; folglich konnten freiwillige Vogelopfer nur als Ganzopfer geweiht sein. Turteltauben waren nur in reiferem, andere Tauben nur in zartem Alter als Opfer geeignet (Hallin I, 5). Es muss angenommen werden, dass die Tauben einen festen Preis hatten. Wie h\u00e4tten sonst die Priester wissen k\u00f6nnen, wieviel Opfer aus den der B\u00fcchse entnommenen Betr\u00e4gen darzubringen sind? Es ist aber kaum anzunehmen, dass Turteltauben und junge Tauben zu genau dem gleichen Preise verkauft wurden. Wie konnte man also nach derjenigen Ansicht, welche die Betr\u00e4ge f\u00fcr beide Arten in eine und dieselbe B\u00fcchse werfen l\u00e4sst, die Zahl der darzubringenden Opfer feststellen? Vielleicht hatten diese als \u201eH\u00f6rner\u201c bezeichneten B\u00fcchsen keinen Boden, so dass die aussen durch die enge \u00d6ffnung hineingeworfenen M\u00fcnzen, innen aus der weiten \u00d6ffnung in einen Kasten fielen, vor dem ein Priester stand, der sie sofort herausnahm und ihrer Bestimmung zuf\u00fchrte. Die Aufstellung dieser beiden B\u00fcchsen (und wohl auch der \u00fcbrigen mit Ausnahme der f\u00fcr die Schekelsteuer bestimmten, bei denen eine \u00dcberwachung der Steuerpflichtigen notwendig war) h\u00e4tte dann nur den Zweck gehabt, die Abfertigung zu beschleunigen und eine gewisse Verschwiegenheit zu sichern. Der Priester musste zwar die Opfer mit dem Gedanken an ihre Eigent\u00fcmer darbringen, er brauchte aber deren Namen nicht zu kennen; es gen\u00fcgte, wenn er sagte: ich bringe dieses Opfer f\u00fcr die Person dar, die es geweiht hat.<a href=\"#fnref206\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn207\"><ol start=\"3\" type=\"1\">\n<li>B. M. 5, 19.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref207\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn208\"><p>Gemeint sind etwaige Restbetr\u00e4ge, die von S\u00fcnd- oder Schuldopfern herr\u00fchren. Wenn jemand, der zu einem solchen Opfer infolge einer S\u00fcnde oder einer Schuld verpflichtet ist, zur Aufbringung der Kosten mehr Geld, als n\u00f6tig war, gespart hat, soll der \u00dcberschuss nicht etwa liegen bleiben, bis er wieder in die Lage kommt, ein gleiches Opfer darzubringen, sondern zu einem freiwilligen Ganzopfer verwendet werden, obgleich von diesem nur die Haut den Priestern zu Teil wird, w\u00e4hrend sie von den S\u00fcnd- und Schuldopfern auch das Fleisch bekommen.<a href=\"#fnref208\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn209\"><p>Die erste Satzh\u00e4lfte (<span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e9\u05dd \u05d4\u05d5\u05d0<\/span>) verlangt, dass die Priester einen Teil daran haben, da es ja als Schuldopfer bezeichnet wird (vgl. 3. B. M. 6, 22 u. 7, 6); die zweite Satzh\u00e4lfte aber (<span dir=\"rtl\">\u05d0\u05e9\u05dd \u05d0\u05e9\u05dd \u05dc\u05d4\u05f3<\/span>) schreibt vor, dass es ganz dem Ewigen geh\u00f6ren soll. Beiden Forderungen wird man gerecht, wenn das Fleisch dem Altar und die Haut den Priestern \u00fcbergeben wird, wie es beim Ganzopfer der Fall ist.<a href=\"#fnref209\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn210\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>K\u00f6n. 12, 17.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref210\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn211\"><p>Nach dem ganzen Zusamenhange kann dort <span dir=\"rtl\">\u05dc\u05d0 \u05d9\u05d5\u05d1\u05d0 \u05d1\u05d9\u05ea \u05d4\u05f3<\/span> (\u201ees soll nicht in das Haus Gottes gebracht werden\u201c) keineswegs den Sinn haben, dass es nicht zu Opfern verwendet werden darf. Der K\u00f6nig Joas hatte gewisse Einnahmen des Heiligtums, insbesondere die freiwilligen Geschenke an den Tempelschatz zur Ausbesserung des Gotteshauses bestimmt. Da die Priester sich saumselig zeigten, stellte der Hohepriester Jojada\u2018 einen verschlossenen Kasten, in dessen T\u00fcr er eine schmale \u00d6ffnung geschnitten hatte, in der N\u00e4he des Altars auf und sorgte daf\u00fcr, dass die reichlich zustr\u00f6menden Spenden keinem andern Zwecke zugef\u00fchrt wurden als der Bezahlung der Maurer und Zimmerer, die den Tempel wieder in Stand setzten (das. 5\u201416). \u201eGeld vom Schuldopfer aber sowie Geld von S\u00fcndopfern sollte nicht dem Hause des Ewigen zugef\u00fchrt werden, das sollte den Priestern zu Gute kommen\u201c. Dass man das zum Ankauf von Opfertieren geweihte Geld nicht seiner Bestimmung entziehen und dem Tempelschatze zuwenden darf, ist zu selbstverst\u00e4ndlich, als dass Jojada\u2018 es bei dieser Gelegenheit ausdr\u00fccklich zu betonen Veranlassung gehabt h\u00e4tte. Es kann sich also nur um die \u00dcbersch\u00fcsse solchen Geldes handeln. Sie d\u00fcrfen ebenfalls nicht zur Ausbesserung des Tempels benutzt und so den Priestern v\u00f6llig entzogen werden; vielmehr m\u00fcssen auch diese einen kleinen Anteil an ihnen haben. Sie k\u00f6nnen daher nur zu Ganzopfern Verwendung finden.<a href=\"#fnref211\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn212\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>VI 5.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref212\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn213\"><p>Weil die gr\u00f6ssere Wahrscheinlichkeit daf\u00fcr spricht, dass es aus der Schekelb\u00fcchse gefallen ist.<a href=\"#fnref213\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn214\"><p>Das Geld der Spendenb\u00fcchse wurde nur zum Ankauf von Ganzopfern verwendet (VI 6), die Schekelsteuer aber auch zur Befestigung der Stadt und \u00e4hnlichen gemeinn\u00fctzigen Zwecken (IV 2). Folglich wohnt der \u201eSpende\u201c eine h\u00f6here Heiligkeit inne. Im Zweifel aber ist in erschwerendem Sinne zu entscheiden, wie es am Schluss der Mischna heisst.<a href=\"#fnref214\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn215\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>VI 5.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref215\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn216\"><p>Weihrauch wurde als Opfer auf den Altar gebracht, Holz aber nur als Brennstoff f\u00fcr die Opfer.<a href=\"#fnref216\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn217\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>VI 5.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref217\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn218\"><p>Aus der einen Kasse wurden nur Ganzopfer, aus der andern auch S\u00fcndopfer dargebracht; diese aber, deren Fleisch von den Priestern verzehrt wurde, haben eine geringere Heiligkeit als jene, deren Fleisch vom Altarfeuer verzehrt wurde.<a href=\"#fnref218\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn219\"><p>Von Getreide, Wein und \u00d6l wurde ausser der \u201ePriesterhebe\u201c und dem den Leviten geb\u00fchrenden \u201eersten Zehnt\u201c noch ein \u201ezweiter Zehnt\u201c (<span dir=\"rtl\">\u05e9\u05e0\u05d9 \u05de\u05e2\u05e9\u05e8<\/span>) abgesondert, der in Jerusalem verzehrt werden musste. War die Entfernung zu gross, so konnte es gegen gepr\u00e4gte M\u00fcnzen ausgel\u00f6st werden, auf die sich dann die Heiligkeit des \u201ezweiten Zehnt\u201c \u00fcbertrug (5. B. M. 14, 22\u201425). Daher wurde dieses Geld getrennt von anderm Gelde aufbewahrt.<a href=\"#fnref219\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn220\"><p>Es muss also nach der heiligen Stadt gebracht und dort f\u00fcr Nahrungsmittel ausgegeben werden (das. 25\u201426).<a href=\"#fnref220\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn221\"><p>in Jerusalem. F\u00fcr Geld von zweitem Zehnt wurde gew\u00f6hnlich Vieh zu Friedensopfern gekauft.<a href=\"#fnref221\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn222\"><p>nicht bloss w\u00e4hrend der Festzeit (vgl. Anm. 13).<a href=\"#fnref222\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn223\"><p>Obgleich einer der Verk\u00e4ufer es verloren haben k\u00f6nnte, in deren H\u00e4nden seine Heiligkeit durch \u00dcbergang auf die Ware schon erloschen ist, darf es doch des Zweifels wegen, zumal die K\u00e4ufer die Mehrheit bilden, nur zum Ankauf in Jerusalem zu verzehrender Lebensmittel verwendet werden; denn die Fremden, die zur Festzeit ihr heiliges Geld nach der auserw\u00e4hlten Stadt bringen, \u00fcberlassen es, wenn sie selbst es nicht verbrauchen konnten, ihren dort lebenden Freunden und Verwandten, die es im Laufe des Jahres nach und nach in Friedensopfern ausgeben.<a href=\"#fnref223\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn224\"><p>selbst w\u00e4hrend der Festzeit, weil man mit einem Geldbeutel (<span dir=\"rtl\">\u05e4\u05d5\u05e0\u05d3\u05d4<\/span> = funda) den Tempelberg nicht betreten durfte (Mischna Berachot g. Ende, noch deutlicher Tosefta das.: <span dir=\"rtl\"> \u05d1\u05de\u05e2\u05d5\u05ea \u05d4\u05e6\u05e8\u05d5\u05e8\u05d5\u05ea \u05dc\u05d5 \u05d1\u05e1\u05d3\u05d9\u05e0\u05d5<\/span>). Es ist daher anzunehmen, dass das gefundene Geld einem der Kaufleute und Handwerker abhanden gekommen, die es aus der Tempelkasse f\u00fcr ihre Lieferungen oder Leistungen erhalten hatten (s. Jeruschalmi z. St.; anders Raschi in Pesa\u1e25im 7a).<a href=\"#fnref224\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn225\"><ol start=\"4\" type=\"a\">\n<li><ol start=\"8\" type=\"a\">\n<li>in den \u00fcbrigen Teilen der Stadt, ausser dem Viehmarkte und dem Tempelberge.<\/li>\n<\/ol><\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref225\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn226\"><p>in der die M\u00e4nner aus allen Teilen des Landes nach der heiligen Stadt str\u00f6mten (5. B. M. 16, 16), bei welcher Gelegenheit sie auch ihr Geld vom \u201ezweiten Zehnt\u201c mitbrachten.<a href=\"#fnref226\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn227\"><p>selbst unmittelbar nach dem Feste, weil die Strassen Jerusalems t\u00e4glich gefegt wurden.<a href=\"#fnref227\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn228\"><p>Das Ganzopfer wurde nach der in Tamid (IV 2\u20143) beschriebenen Anordnung zerlegt. Die einzelnen Glieder mussten unzerschnitten auf den Altar gebracht werden. Dagegen wurde das Fleisch der S\u00fcndopfer (und ebenso der Schuldopfer) von den Priestern, die es unter sich teilten, in beliebige St\u00fccke zerschnitten. Fleisch von Friedensopfern bildete in der Opferhalle die Minderheit.<a href=\"#fnref228\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn229\"><p>im \u00fcbrigen Jerusalem, ausserhalb der Opferhalle (vgl. Anm. 12).<a href=\"#fnref229\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn230\"><p>Andere Opfer durften ausserhalb des Heiligtums nicht gegessen werden.<a href=\"#fnref230\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn231\"><p>Wo immer und wie immer es in der heiligen Stadt gefunden wurde, ob inner- oder ausserhalb der Opferhalle, ob in ganzen Gliedern oder in St\u00fccke geschnitten, ob es nun von Ganz-, S\u00fcnd- oder Friedensopfern herr\u00fchrt, kann es niemals seiner mutmasslichen Bestimmung zugef\u00fchrt werden, da es inzwischen durch Unreinheit oder einen \u00e4hnlichen Makel unbrauchbar geworden sein kann. Da dies aber nicht sicher ist, kann man es auch nicht ohne weiteres wie untaugliche Opfer verbrennen, weil man Heiliges, solange es seine Weihe nicht eingeb\u00fcsst hat, nicht vernichten darf. Man l\u00e4sst es daher liegen, bis es sein gutes Aussehen verliert, und verbrennt es nachher.<a href=\"#fnref231\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn232\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>Pesa\u1e25im VII Anm. 52.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref232\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn233\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>das. VIII Anm. 18 und IX Anm. 49.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref233\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn234\"><p>Sie sind wahrscheinlich gar nicht verloren, sondern weggeworfen worden. \u2014 \u201eGefallenes\u201c (man versteht darunter jedes tote Tier, das nicht vorschriftsm\u00e4ssig geschlachtet wurde) darf nicht gegessen werden (5. B. M. 14, 21); wer es ber\u00fchrt oder tr\u00e4gt, ist unrein (3. B. M. 11, 39\u201440).<a href=\"#fnref234\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn235\"><p>Verbotenes Fleisch w\u00fcrde man sich nicht erst zu zerschneiden die M\u00fche genommen haben. Voraussetzung ist, dass die meisten Einwohner Israeliten sind.<a href=\"#fnref235\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn236\"><ol type=\"1\">\n<li>B. M. 35, 21.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref236\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn237\"><p>Das in der Umgebung Jerusalems weidende Vieh bestand zum gr\u00f6ssten Teil aus Opfertieren. Unter diesen waren die m\u00e4nnlichen meist Ganzopfer, die weiblichen aber, da sie sich zu Ganzopfern nicht eigneten (3. B. M. 1, 3), als Friedensopfer. .<a href=\"#fnref237\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn238\"><p>zum Pesachopfer eignet sich nur m\u00e4nnliches Kleinvieh im ersten Lebensjahre (2. B. M. 12, 5).<a href=\"#fnref238\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn239\"><p>Dreissig Tage vor dem Pesachfeste pflegte man schon das Pesachopfer auszuw\u00e4hlen und seinem Zwecke zu weihen.<a href=\"#fnref239\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn240\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>Kap. V Anm. 15.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref240\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn241\"><p>die h\u00f6chste Beh\u00f6rde in religi\u00f6sen Angelegenheiten.<a href=\"#fnref241\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn242\"><p>aus der Kammerhebe (IV 1),<a href=\"#fnref242\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn243\"><p>die er vor seinem Tode diesem Zwecke geweiht hat.<a href=\"#fnref243\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn244\"><p>War es aber ein im Judentum Geborener oder auch ein Bekehrter, dem nach seinem \u00dcbertritt noch Kinder geboren wurden, so bestreiten seine Erben die Kosten der Mehl- und Weinopfer.<a href=\"#fnref244\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn245\"><p><span dir=\"rtl\">\u05ea\u05e0\u05d0\u05d9<\/span> eig. = Bedingung. Ihr Verf\u00fcgungsrecht \u00fcber die Tempelsteuer beruht n\u00e4mlich darauf, dass sie die Verwaltung unter der stillschweigenden Bedingung \u00fcbernommen haben, die \u00f6ffentlichen Mittel, wo es ihnen notwendig erscheint, auch Privatzwecken zuwenden zu d\u00fcrfen.<a href=\"#fnref245\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn246\"><p>bis zur Einsetzung seines Nachfolgers.<a href=\"#fnref246\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn247\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li><ol start=\"3\" type=\"1\">\n<li>B. M. 6, 13\u201415. Nach der \u00dcberlieferung wird dieses Opfer von den gew\u00f6hnlichen Priestern am Tage ihrer Weihe, vom Hohenpriester aber t\u00e4glich dargebracht.<\/li>\n<\/ol><\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref247\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn248\"><p>Das ist ein selbst\u00e4ndiger Satz, der nicht mehr von R. Jehuda herr\u00fchrt. Es ist vielmehr die allgemeine und unbestrittene Ansicht, dass das Mehlopfer des Hohenpriesters, das er t\u00e4glich in zwei H\u00e4lften, die eine morgens, die andere abends darbringt, nach seinem Tode, sei es von seinen Erben, sei es aus \u00f6ffentlichen Mitteln, ungeteilt dargebracht wird, also ein ganzes \u2018Omer (= \u2152 Efa) morgens und ein ganzes \u2018Omer abends.<a href=\"#fnref248\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn249\"><p>das aus den \u00f6ffentlichen Mitteln der Kammerhebe beschafft wurde.<a href=\"#fnref249\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn250\"><p>zur Bereitung ihrer Speisen, jedoch nur solcher, die ihnen als ihr Anteil an den Opfern zugewiesen werden.<a href=\"#fnref250\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn251\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li><ol start=\"4\" type=\"1\">\n<li>B. M. 19, 1\u20149.<\/li>\n<\/ol><\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref251\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn252\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li><ol start=\"3\" type=\"1\">\n<li>B. M. 5, 14\u201416.<\/li>\n<\/ol><\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref252\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn253\"><p>Wer ein Vogelopfer darzubringen verpflichtet war, warf einen entsprechenden Geldbetrag in die zu diesem Zwecke im Heiligtum aufgestellte B\u00fcchse (Kap. VI Anm. 32) und brauchte sich weiter nicht darum zu k\u00fcmmern. Die Priester besorgten alles \u00fcbrige. Wenn nun eine der Tauben vor vollendeter Opferhandlung untauglich wurde, und eine andere an ihrer Stelle dargebracht werden musste, wer soll die Kosten tragen, da die Person, der das Opfer gilt, nicht mehr festgestellt werden kann? Nach R. Simon die Kammer, nach R. Jose der Lieferant.<a href=\"#fnref253\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn254\"><p>Ebenso wie er (oben Kap. IV Ende) f\u00fcr Wein und \u00d6l Ersatz leistet, selbst wenn diese Waren erst nach der \u00dcbergabe verdarben.<a href=\"#fnref254\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn255\"><p>In der Provinz legten die unrein Gewordenen mit Ausnahme der Priesterfamilien und einiger durch besondere Fr\u00f6mmigkeit ausgezeichneter H\u00e4user (der sogenannten \u1e24aberim; s. Demai II, 3) ausserhalb der Festzeiten wenig Wert auf die Wiedererlangung ihrer Reinheit. Darum musste dort jeder Speichel unbekannter Herkunft als unrein gelten. In Jerusalem dagegen, wo sehr viel Opferfleisch gegossen wurde (vgl. Kap. VII Anm. 8 u. 10), achtete die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung, die in allen Stadtvierteln mit Ausnahme des \u201eobern Marktes\u201c die \u00fcberwiegende Mehrheit bildete, mit grossem Eifer darauf, die etwa verlorene Reinheit so bald als m\u00f6glich wiederzuerlangen.<a href=\"#fnref255\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn256\"><p>W\u00f6rtlich: sind die in der Mitte Befindlichen unrein und die an den Seiten Befindlichen rein. Es liegt wohl nahe, diese Bezeichnungen nicht auf Personen, sondern auf die im ersten Satze erw\u00e4hnten <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d5\u05e7\u05d9\u05df<\/span> zu beziehen; die Schlussworte aber (<span dir=\"rtl\">\u05e9\u05de\u05e4\u05e0\u05d9 \u05e9\u05d4\u05df \u05de\u05d5\u05e2\u05d8\u05d9\u05df \u05de\u05e1\u05ea\u05dc\u05e7\u05d9\u05df \u05dc\u05e6\u05d3\u05d3\u05d9\u05df<\/span>), in denen von Personen die Rede ist, lassen es als wahrscheinlich erscheinen, dass auch unter <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d1\u05d0\u05de\u05e6\u05e2<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d1\u05e6\u05d3\u05d3\u05d9\u05df<\/span> solche zu verstehen sind.<a href=\"#fnref256\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn257\"><p>An den Festtagen waren auch die zahlreich aus der Provinz herbeistr\u00f6menden Fremden frei von jeder Unreinheit.<a href=\"#fnref257\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn258\"><p>Andere Lesart: <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05dc\u05d0 \u05db\u05d9\u05e8\u05d9\u05d3\u05ea\u05df \u05e2\u05dc\u05d9\u05d9\u05ea\u05df<\/span>. Auf dem Wege zum Reinigungsbade sind die Ger\u00e4te trocken, auf dem R\u00fcckwege nass. Auch pflegt man sie in der Regel mit der Spitze nach vorn zu tragen, so dass man meistens schon aus der Richtung des oberen Endes erkennen kann, ob sie auf dem Hin- oder R\u00fcckwege verloren wurden (vgl. Maimunis Kommentar z. St.). Nach Raschi (Pesa\u1e25im 19b) ist hier <span dir=\"rtl\">\u05d3\u05e8\u05da<\/span> w\u00f6rtlich zu nehmen und demgem\u00e4ss zu \u00fcbersetzen: \u201eAlle Ger\u00e4te, die in Jerusalem gefunden werden, sind unrein, wenn sie auf dem Wege liegen, der zum Reinigungsbade hinabf\u00fchrt; liegen sie aber auf dem aufw\u00e4rts f\u00fchrenden Wege, sind sie rein. Man tr\u00e4gt sie n\u00e4mlich nicht auf demselben Wege hinauf, auf dem man sie hinuntertr\u00e4gt\u201c. Nach dieser Auffassung erwartet man aber im Hauptsatze: <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d3\u05e8\u05da \u05d9\u05e8\u05d9\u05d3\u05d4<\/span> und <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d3\u05e8\u05da \u05e2\u05dc\u05d9\u05d9\u05d4<\/span> mit <span dir=\"rtl\">\u05d1<\/span> sowie in der Begr\u00fcndung: <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d0\u05d9\u05df \u05d3\u05e8\u05da \u05d9\u05e8\u05d9\u05d3\u05ea\u05d5 \u05d3\u05e8\u05da \u05e2\u05dc\u05d9\u05d9\u05ea\u05d5<\/span>, das Suffix auf <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05d9\u05ea \u05d4\u05d8\u05d1\u05d9\u05dc\u05d4<\/span> bezogen.<a href=\"#fnref258\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn259\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05d2\u05e8\u05e4\u05d4<\/span> v. <span dir=\"rtl\">\u05d2\u05e8\u05e3<\/span> (Schabbat III, 1, Pesa\u1e25im IV, 7, Jom tob IV 5 u. \u00f6.) = zusammenscharren.<a href=\"#fnref259\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn260\"><p><span dir=\"rtl\">\u05de\u05e8\u05e6\u05d4<\/span> v. <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05e6\u05e5<\/span> = spalten, zerschlagen.<a href=\"#fnref260\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn261\"><p>des Monats Nisan.<a href=\"#fnref261\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn262\"><p>Unreine Ger\u00e4te werden in der Regel (vgl. Anm. 18 u. 21) erst nach Ablauf des Tages, an welchem sie ins Reinigungsbad getaucht wurden, wieder rein. Daher m\u00fcssen die Schlachtmesser, die am Nachmittage des 14. Nisan zum Pesachopfer verwendet werden sollen, schon am vorhergehenden Tage ins Bad getaucht werden. Findet man also ein solches am R\u00fcsttage des Pesachfestes, so darf man annehmen, dass es schon gereinigt ist; findet man es aber am 13. Nisan, so kann man das nicht voraussetzen, da die Person, die es verlor, ja noch bis zum Abend Zeit hatte die Reinigung vorzunehmen. Der Ausdruck <span dir=\"rtl\">\u05e9\u05d5\u05e0\u05d4 \u05d5\u05de\u05d8\u05d1\u05d9\u05dc<\/span> (nochmals untertauchen) ist mit R\u00fccksicht auf die M\u00f6glichkeit gew\u00e4hlt, dass der Eigent\u00fcmer es doch schon gereinigt hatte, als es ihm abhanden kam.<a href=\"#fnref262\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn263\"><p><span dir=\"rtl\">\u05e7\u05d5\u05e4\u05d9\u05e5<\/span> (= \u03f0\u03bf\u03c0\u03af\u03c2) ist ein K\u00fcchenmesser, mit dem man insbesondere Knochen durchhackt (s. z. B. Pesa\u1e25im VII 12), das aber auch als Schlachtmesser dienen kann.<a href=\"#fnref263\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn264\"><p>wenn man es nach Anbruch der Nacht benutzen will. Selbst wenn es am 14. Nisan gefunden wird, ist nicht anzunehmen, dass es schon am Tage vorher gereinigt wurde, weil es in der Regel nicht zum Schlachten am R\u00fcsttage des Festes, sondern erst in der Festnacht selbst gebraucht wird, so dass der Eigent\u00fcmer, der es verlor, mit der Reinigung bis zum Vorabend warten konnte.<a href=\"#fnref264\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn265\"><p>Am Sabbat darf man wohl das Pesachopfer schlachten, aber keine Ger\u00e4te reinigen. Wenn daher der Eigent\u00fcmer das Hackmesser am Feste benutzen wollte, musste er es schon am Freitag, dem 13. Nisan, gereinigt haben. Folglich darf der Finder es am 14. sofort in Gebrauch nehmen, um sein Pesachopfer damit zu schlachten.<a href=\"#fnref265\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn266\"><p>Der 15. Nisan ist ein Feiertag, an dem man unreine Ger\u00e4te ebensowenig wie am Sabbat ins Bad tauchen darf.<a href=\"#fnref266\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn267\"><p>Am Feiertage ist im Gegensatz zum Sabbat das Schlachten privater Festopfer und beliebiger, zum Genuss erlaubter Tiere gestattet. Vom Pesachopfer ist selbstverst\u00e4ndlich an dieser Stelle nicht mehr die Rede.<a href=\"#fnref267\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn268\"><p>Man darf also das Hackmesser in diesem Falle sofort in Gebrauch nehmen, auch wenn der Fund am 14. Nisan gemacht wurde und dieser nicht auf Sabbat fiel.<a href=\"#fnref268\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn269\"><p>des Heiligtums.<a href=\"#fnref269\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn270\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>Pesa\u1e25im Kap. I Anm. 26\u201429.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref270\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn271\"><p>in einem dazu eingerichteten Raume des Heiligtums.<a href=\"#fnref271\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn272\"><p>Nach biblischer Satzung kann sich solche Unreinheit auf Ger\u00e4te nicht mehr weiter \u00fcbertragen. Mithin ist der Vorhang nur auf Grund rabbinischer Bestimmung unrein und kann daher sofort nach dem Reinigungsbade wieder an seinem Orte aufgeh\u00e4ngt werden, ohne dass man erst den Sonnenuntergange abzuwarten brauchte.<a href=\"#fnref272\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn273\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>Pesa\u1e25im Kap. I Anm. 26\u201429.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref273\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn274\"><p>in einem ungeweihten Teile des Tempelberges. Unreine Ger\u00e4te wurden ebensowenig wie unreine Menschen im Heiligtum und seinem Vorhofe geduldet.<a href=\"#fnref274\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn275\"><p>So hiess der Raum zwischen der Gitterwand und der Frauenhalle ausserhalb des Vorhofs zum Heiligtume (Middot II, 3).<a href=\"#fnref275\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn276\"><p>Wurde ein Ger\u00e4t durch einen Herd der Unreinheit infiziert, so war es nach biblischer Satzung unrein und konnte daher durch das Reinigungsbad erst mit Ablauf des Tages die verlorene Reinheit wiedererlangen (s. z. B. 4. B. M. 11, 32).<a href=\"#fnref276\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn277\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>Pesa\u1e25im I Anm. 22.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref277\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn278\"><p>etwa 8 cm.<a href=\"#fnref278\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn279\"><p>In \u1e24ullin 90b lesen unsere Ausgaben: <span dir=\"rtl\">\u05e0\u05d9\u05e8\u05d9\u05df<\/span>, das sind die Litzen, durch deren Ringe oder Schleifen die Kettenf\u00e4den gezogen werden.<a href=\"#fnref279\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn280\"><p>Demnach k\u00f6nnen die Schn\u00fcre nicht rund gewesen sein. 20 Ellen sind n\u00e4mlich = 120 Handbreiten; folglich musste jede der 72 Schn\u00fcre, welche die Kette des Gewebes bildeten, eine Breite von 1\u2154 Handbreiten (13\u2153 cm.) haben. W\u00e4re dies ihr Durchmesser, so h\u00e4tte die Dicke des Vorhangs ebenfalls 1\u2154 und nicht blos 1 Handbreite betragen. Vielleicht waren die Schn\u00fcre so geflochten, dass von den 24 F\u00e4den je vier auf die Dicke und je 6 auf die Breite entfielen. Hatte nun jeder Faden einen Durchmesser von 2 cm (= \u00bc <span dir=\"rtl\">\u05d8\u05e4\u05d7<\/span>) so betrug die Dicke 8 cm (= 1 <span dir=\"rtl\">\u05d8\u05e4\u05d7<\/span>) und die Breite 12 cm (= 1\u00bd <span dir=\"rtl\">\u05d8\u05e4\u05d7<\/span>). Es fehlt nur noch ein \u2159 <span dir=\"rtl\">\u05d8\u05e4\u05d7<\/span> (=1\u2153 cm), das wohl auf Rechnung des Zwischenraumes zu setzen ist, welcher zwischen je zwei Schn\u00fcren f\u00fcr den Einschlag offen blieb.<a href=\"#fnref280\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn281\"><p>Die Lesart <span dir=\"rtl\">\u05e8\u05d9\u05d1\u05d5\u05d0<\/span> (= Myriaden), die mit Unrecht bevorzugt wird, fordert eine n\u00e4here Bestimmung, welche die Mischna vermissen l\u00e4sst, und die Kommentatoren teils durch \u201eDenare\u201c teils durch \u201eF\u00e4den\u201c erg\u00e4nzen. 820000 Denare sind eine grosse Summe, wenn es auch nur Silberdenare und nicht, wie R. \u2018Obadja will, Golddenare w\u00e4ren (1 Golddenar = 25 Silberdenare, etwa 16 Mark); 820000 F\u00e4den kann man noch weniger hinnehmen, wenn man erw\u00e4gt, dass zur Kette nur deren 1728 erforderlich waren.<a href=\"#fnref281\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn282\"><ol start=\"4\" type=\"a\">\n<li><ol start=\"8\" type=\"a\">\n<li>wegen seiner Schwere musste die vereinte Kraft von 300 M\u00e4nnern in Anspruch genommen werden, so oft er in das Reinigungsbad getaucht werden sollte. Der Talmud (\u1e24ullin 90b) f\u00fchrt diesen Bericht als Beispiel daf\u00fcr an, dass auch die Mischnalehrer mitunter an \u00dcbertreibungen Gefallen finden. Nach Raschi (daselbst) bezieht sich diese Bemerkung auf die Zahl dreihundert, nach Maimuni (hier) auf unsere ganze Mischna.<\/li>\n<\/ol><\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref282\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn283\"><p>Opfer h\u00f6herer Ordnung sind: Ganzopfer, S\u00fcnd- und Schuldopfer, \u00f6ffentliche Friedensopfer. Wenn ihr Fleisch f\u00fcr seine Bestimmung untauglich wurde, musste es im Heiligtum selbst durch Feuer vernichtet werden. Andererseits durfte man nichts Unreines im Heiligtume dulden. Wie soll man nun verfahren, wenn dieses Fleisch durch Unreinheit unbrauchbar wurde? Dar\u00fcber gehen die Ansichten in unserer und der folgenden Mischna auseinander.<a href=\"#fnref283\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn284\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>Pesa\u1e25im Kap. I Anm. 26\u201429.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref284\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn285\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>Pesa\u1e25im Kap. I Anm. 26\u201429.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref285\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn286\"><p>gleichviel, wodurch es unrein wurde.<a href=\"#fnref286\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn287\"><ol start=\"4\" type=\"1\">\n<li>B. M. 28, 3\u20144. Das geschlachtete Opfer wurde in der aus Tamid IV 2\u20143 ersichtlichen Weise in seine Glieder zerlegt, die aber nicht sofort von den durch das Los (Joma II 3) dazu bestimmten Priestern dargebracht, sondern zun\u00e4chst auf die zum Altar hinauff\u00fchrende Rampe gelegt wurden, um erst sp\u00e4ter zum Altar emporgetragen und dort verbrannt zu werden.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref287\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn288\"><ol start=\"19\" type=\"a\">\n<li>oben Kap. VI Anm. 19.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref288\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn289\"><p>Andere Lesart: <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05de\u05d6\u05e8\u05d7<\/span> = \u201eim Osten\u201c.<a href=\"#fnref289\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn290\"><p>An Sabbat-, Fest- und Neumondstagen wurden ausser dem t\u00e4glichen noch besondere Opfer dargebracht (4. B. M. 28, 9\u201429, 39). Diese werden Musafim genannt.<a href=\"#fnref290\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn291\"><p>Andere Lesart: <span dir=\"rtl\">\u05d1\u05de\u05e2\u05e8\u05d1<\/span> = \u201eim Westen\u201c.<a href=\"#fnref291\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn292\"><ol start=\"4\" type=\"1\">\n<li>B. M. 28, 11.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref292\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn293\"><p>Die Oberfl\u00e4che des Opferaltars mass 28 Ellen im Geviert, die Feuerst\u00e4tte aber nur 24 Ellen. Es blieb also ringsum nach aussen hin ein Rand von 2 Ellen Breite, der an den vier Ecken mit je einem 1 Elle messenden W\u00fcrfel (den sogenannten \u201eH\u00f6rnern\u201c) besetzt war, so dass immer noch ein freier Raum von der Breite einer Elle auf jeder Seite des Altars zur Verf\u00fcgung stand, auf dem die Priester sich bewegen konnten. (Middot III 1). Eine andere Lesart lautet: <span dir=\"rtl\">\u05de\u05dc\u05de\u05d8\u05d4 \u05de\u05ea\u05d7\u05ea \u05db\u05e8\u05db\u05d5\u05d1 \u05d4\u05de\u05d6\u05d1\u05d7<\/span> = \u201eunterhalb des untern Altarrandes\u201c. Dieser war ebenfalls 1 Elle breit und wurde durch den Sockel gebildet, auf dem der obere Teil des Altars ruhte und dessen Querschnitt 30 Ellen im Geviert hatte (Middot das.). Doch wurden die Glieder des Musafopfers nach dieser Lesart nicht etwa auf dem freien Rande des Sockels, sondern unterhalb desselben auf der obern H\u00e4lfte der Rampe vorl\u00e4ufig niedergelegt.<a href=\"#fnref293\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn294\"><ol start=\"5\" type=\"1\">\n<li>B. M. 26, 1\u201410.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref294\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn295\"><ol start=\"4\" type=\"a\">\n<li><ol start=\"8\" type=\"a\">\n<li>solange das Heiligtum in Jerusalem steht.<\/li>\n<\/ol><\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref295\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn296\"><p>Zusammenfassende Bezeichnung f\u00fcr alle von der Getreide-, Wein- und \u00d6lernte zu entrichtenden Abgaben (Priesterhebe, erster und zweiter Zehnt).<a href=\"#fnref296\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn297\"><ol start=\"3\" type=\"1\">\n<li>B. M. 27, 32.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref297\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn298\"><ol start=\"2\" type=\"1\">\n<li>B. M. 13, 11\u201413; 4. B. M. 18, 15\u201418.<\/li>\n<\/ol>\n<a href=\"#fnref298\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn299\"><p>Sie bleiben in Kraft, wenn auch das Heiligtum in Tr\u00fcmmern liegt.<a href=\"#fnref299\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn300\"><p>in unserer Zeit, nach der Zerst\u00f6rung des Tempels.<a href=\"#fnref300\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn301\"><p>k\u00f6nnen also auch von Nichtpriestern, selbst von unreinen gegessen werden.<a href=\"#fnref301\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"178\" height=\"160\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/mischna_teaser.jpg?resize=178%2C160&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3912\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center Zentriert\"><br><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/\">Zur \u00dcbersicht \u00fcber alle Traktate der Mischna<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Seraim<\/strong> (Saaten)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/die-mischnah-berachot\/\">Berachot<\/a> <strong>\u00b7<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/die-mischna-pea\/\">Peah<\/a> <strong>\u00b7<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/die-mischna-demaj\/\">Demaj<\/a> <strong>\u00b7<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/die-mischna-kilajim\/\">Kilajim<\/a> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/die-mischna-schewiit\/\">Schewi&#8217;it<\/a> <strong>\u00b7<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/die-mischna-terumot\/\">Terumot<\/a> <strong>\u00b7<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/die-mischna-maaserot\/\">Ma&#8217;aserot<\/a> <strong>\u00b7<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/die-mischna-maaser-scheni\/\">Ma&#8217;aser Scheni<\/a> <strong>\u00b7<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/die-mischna-challah\/\">Challah<\/a> <strong>\u00b7<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/die-mischna-orlah\/\">Orlah <\/a><strong>\u00b7<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/die-mischnah-bikkurim\/\">Bikkurim<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Moed<\/strong> (Feste)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/die-mischnah-schabbat\/\">Schabbat <\/a>\u00b7 <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah-eruwin\/\">Eruwin<\/a> \u00b7 <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah-pessachim\/\">Pessachim<\/a> \u00b7 <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah-schekalim\/\">Schekalim<\/a> \u00b7 <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/die-mischnah-joma\/\">Joma <\/a>\u00b7 Sukkah \u00b7 Beitzah \u00b7 Rosch haSchanah \u00b7 Taanit \u00b7 <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah-megillah\/\">Megillah <\/a>\u00b7 Moed Katan \u00b7 Chagigah<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Naschim<\/strong> (Frauen)<\/p>\n\n\n\n<p>Jewamot\u00b7 Ketubot\u00b7 Nedarim\u00b7 Nasir\u00b7 Sotah\u00b7 Gittin\u00b7 Kidduschin<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-2 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-ordnung-nesikin-und-ihre-traktate\/\" data-type=\"post\" data-id=\"10222\"><strong>Nezikin<\/strong> <\/a>(Sch\u00e4den)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah-bawa-kamma\/\">Bawa Kamma<\/a> \u00b7 <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah-bawa-metzia\/\">Bawa Metzia<\/a> \u00b7 Bawa Batra \u00b7 Sanhedrin \u00b7 Makkot \u00b7 Schewu\u2019ot \u00b7 Edujot \u00b7 Awodah Zarah \u00b7 <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/mischnah-awot\/\">Awot <\/a>\u00b7 Horajot<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Kodaschim<\/strong> (Heiliges)<\/p>\n\n\n\n<p>Sevachim \u00b7 Menachot \u00b7 Chullin \u00b7 Bechorot \u00b7 Arachin \u00b7 Temurah \u00b7 Keritot \u00b7 Meilah \u00b7 Tamid \u00b7 Middot \u00b7 Kinnim<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Toharot<\/strong> (Reinigungen)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/kelim\/\">Kelim <\/a>\u00b7 <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/oholot\/\">Oholot<\/a> \u00b7 Negaim \u00b7 Parah \u00b7 Tahorot \u00b7 <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischnah\/die-mischna-mikwaot\/\">Mikwaot<\/a> \u00b7 Niddah \u00b7 Machschirin \u00b7 Zawim \u00b7 Tewul Jom \u00b7 Jadajim \u00b7 Oktzin<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Traktat Schekalim der Mischnah in deutscher \u00dcbersetzung und mit Kommentar.<\/p>\n","protected":false},"author":29,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-10293","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10293","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/29"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10293"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10293\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10294,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10293\/revisions\/10294"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10293"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10293"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10293"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}