{"id":10827,"date":"2026-11-08T01:20:55","date_gmt":"2026-11-07T23:20:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=10827"},"modified":"2026-11-08T01:20:58","modified_gmt":"2026-11-07T23:20:58","slug":"jakob-levy-und-sein-woerterbuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/jakob-levy-und-sein-woerterbuch\/","title":{"rendered":"Jakob Levy und sein W\u00f6rterbuch"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Anmerkung: Dieser Artikel wurde ohne den Einsatz von KI-Mitteln verfasst.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es war schon immer mein Traum das <em>Neuhebr\u00e4isches und Chald\u00e4isches W\u00f6rterbuch \u00fcber die Talmudim und Midraschim<\/em> von Jakob Levy zu digitalisieren. Doch jeder Versuch endete in einem Albtraum. Nicht nur die monumentale Gr\u00f6\u00dfe des Werkes, 4 B\u00e4nde mit \u00fcber 19.000 Stichw\u00f6rtern, auch die Typographie ist es, die jedes OCR-Programm in die Knie zwingt. Denn hier sind auf engstem Raum Deutsch, Hebr\u00e4isch, Aram\u00e4isch, Syrisch, Arabisch, Persisch, Latein und Griechisch zusammengedr\u00e4ngt. Daneben gibt es kursive Schrift, Sperrsatz, diakritische Zeichen usw. Eine digitale Erfassung des Werkes als Einzelner w\u00fcrde vielleicht so viel Zeit in Anspruch nehmen wie das Verfassen selbst<sup><a href=\"#dfref-footnote-1\" id=\"ref-footnote-1\">1<\/a><\/sup>. Noch in dem Vorwort zum ersten Band 1876 versprach Levy eine systematische Darstellung der talmudischen Sprache und musste 13 Jahre sp\u00e4ter im Nachwort zum vierten Band aufgrund von \u201ek\u00f6rperlichen Leiden\u201c sich entschuldigen, das Versprechen nicht gehalten zu haben. Er verwies lediglich auf l\u00e4ngere Artikel wie <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/milon\/#\/e\/%D7%9E%D7%93%D7%A8%D7%A9-1\">\u05de\u05b4\u05d3\u05b0\u05e8\u05b8\u05e9\u05c1<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/milon\/#\/e\/%D7%9E%D7%A9%D7%A0%D7%94-1\">\u05de\u05b4\u05e9\u05b0\u05c1\u05e0\u05b8\u05d4<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/milon\/#\/e\/%D7%A2%D7%91%D7%A8%D7%99-1\">\u05e2\u05b4\u05d1\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9<\/a>. Sein Freund Heinrich Fleischer, Orientalist und Vater der arabischen Philologie, der mehr als 1.500 Erg\u00e4nzungen zum W\u00f6rterbuch beitrug, \u00fcberlebte das Projekt nicht. Fleischer arbeitete mit Levy bereits seit 1867 zusammen, als Levy sein \u201eChald\u00e4isches W\u00f6rterbuch \u00fcber die Targumim und einen gro\u00dfen Teil des rabbinischen Schrifttums\u201c in 2 B\u00e4nden ver\u00f6ffentlichte, das Levy unter den Gelehrten gro\u00dfe Anerkennung bescherte, worauf das Preu\u00dfische Ministerium ihm den Titel Professor verlieh.<\/p>\n\n\n\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6af05dcf20dc3&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6af05dcf20dc3\" class=\"wp-block-image wp-lightbox-container\"><img decoding=\"async\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/ia803207.us.archive.org\/BookReader\/BookReaderImages.php?zip=\/35\/items\/wrterbuchberdiet11levy\/wrterbuchberdiet11levy_jp2.zip&amp;file=wrterbuchberdiet11levy_jp2\/wrterbuchberdiet11levy_0426.jp2&amp;id=wrterbuchberdiet11levy&amp;scale=1&amp;rotate=0\" alt=\"img\"\/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\taria-label=\"Vergr\u00f6\u00dfern\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.imageButtonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.imageButtonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Eine Seite aus dem Druckwerk<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Levy selbst entstammt einer Rabbinerfamilie, lernte bei Rabbi Akiwa Eiger, dem gr\u00f6\u00dften Talmudisten seiner Zeit und wurde von ihm zum Rabbiner ordiniert. Danach studierte er orientalische Sprachen und promovierte 1845 in Halle. Levy kannte die Tiefen des Talmuds sowie die H\u00f6hen der Wissenschaft. Mit seinen W\u00f6rterb\u00fcchern \u00f6ffnete er der nichtj\u00fcdischen Gesellschaft die Pforten zu einer damals unbekannten Welt. Alle sp\u00e4teren Lexikographen sch\u00f6pften mit vollen H\u00e4nden aus seinem Werk, wie Alexander Kohut, Marcus Jastrow, Gustaf Dalman. Goldschmidt nutzte es f\u00fcr seine deutsche und Epstein f\u00fcr seine englische Talmud-\u00dcbersetzung, W\u00fcnsche f\u00fcr seine Midrasch-\u00dcbersetzung, wie viele weitere Sch\u00fcler, Forscher und \u00dcbersetzer<sup><a href=\"#dfref-footnote-2\" id=\"ref-footnote-2\">2<\/a><\/sup>. Doch er hat auch seine M\u00e4ngel. Im Vergleich zu moderner Lexikographie verlie\u00df sich Levy nur auf gedruckte Ausgaben und nicht auf Handschriften und die darin enthaltenen Varianten, um die korrekte Wortform festzustellen. Handschriften bewahren die urspr\u00fcnglichen Wortformen, w\u00e4hrend gedruckte Ausgaben Verst\u00fcmmlungen enthalten, die von Druckern eingef\u00fchrt wurden, um die Sprache an ihre Zeit anzupassen. Auch schrieb er manchmal von seinen Vorg\u00e4ngern ab, ohne ihre Quelle zu pr\u00fcfen (und andere schrieben von Levy ab und \u00fcbernahmen dieselben Fehler)<sup><a href=\"#dfref-footnote-3\" id=\"ref-footnote-3\">3<\/a><\/sup>. Manche Stichworte enthalten lange und unn\u00f6tige Ausf\u00fchrungen<sup><a href=\"#dfref-footnote-4\" id=\"ref-footnote-4\">4<\/a><\/sup> und manche fehlen v\u00f6llig<sup><a href=\"#dfref-footnote-5\" id=\"ref-footnote-5\">5<\/a><\/sup>.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6af05dcf2165c&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6af05dcf2165c\" class=\"aligncenter size-medium wp-lightbox-container\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"189\" height=\"300\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/jaakob_levy.jpg?resize=189%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-10848\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/jaakob_levy.jpg?resize=189%2C300&amp;ssl=1 189w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/jaakob_levy.jpg?w=645&amp;ssl=1 645w\" sizes=\"auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\taria-label=\"Vergr\u00f6\u00dfern\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.imageButtonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.imageButtonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><figcaption class=\"wp-element-caption\">Jakob Levy, aus: <em>Heppner und Herzberg, Aus Vergangenheit und Gegenwart der Juden und der j\u00fcdischen Gemeinden in den Posener Landen<\/em>, 1909, S.373<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>1924 brachte Lazarus Goldschmidt die zweite Auflage des W\u00f6rterbuchs heraus, 50 Jahre nach der ersten. Dabei strich er das <em>Neuhebr\u00e4ische<\/em> aus dem Titel und machte daraus das <em>W\u00f6rterbuch \u00fcber die Talmudim und Midraschim<\/em>. Zur Begr\u00fcndung nannte er die Entwicklung der Sprache in neuester Zeit, w\u00e4hrend f\u00fcr Levy das <em>Neuhebr\u00e4ische<\/em> die Sprache der rabbinischen Literatur war. Goldschmidt f\u00fcgt noch \u00fcber 500 seiner eigenen Erg\u00e4nzungen hinzu und ein Vorwort, ohne aber etwas am Haupttext zu \u00e4ndern, was ihm Kritik von Immanuel L\u00f6w einbrachte<sup><a href=\"#dfref-footnote-6\" id=\"ref-footnote-6\">6<\/a><\/sup>. Danach war es aus mit Levy. Lediglich die <em>Wissenschaftliche Buchgesellschaft<\/em> gab 1963 einen Nachdruck heraus. Bis in die 2000er dominierte Jastrow die j\u00fcdische Lexikographie. Zwar besteht Jastrow zum gr\u00f6\u00dften Teil aus Levy, doch sind seine Erkl\u00e4rungen nur sehr knapp, Beispiele selten und vor allem aber keine Etymologien<sup><a href=\"#dfref-footnote-7\" id=\"ref-footnote-7\">7<\/a><\/sup>. Da sich die Sprachwissenschaft weiterentwickelte, Sprachen wie Mand\u00e4isch (ein Dialekt des Aram\u00e4ischen), Akkadisch und Altpersisch erforscht sowie neue Texte entdeckt wurden, reichte auch der Jastrow nicht mehr aus. Neue W\u00f6rterb\u00fccher, wie das <em>Dictionary of Jewish Babylonian Aramaic<\/em>, entstanden und damit kehrte auch Levy wieder in die Fachliteratur zur\u00fcck, als Vater der j\u00fcdischen Lexikographie.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure data-wp-context=\"{&quot;imageId&quot;:&quot;6af05dcf21e2e&quot;}\" data-wp-interactive=\"core\/image\" data-wp-key=\"6af05dcf21e2e\" class=\"aligncenter size-medium wp-lightbox-container\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"289\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/woerterbuch_ausschnitt_levy.png?resize=300%2C289&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-10849\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/woerterbuch_ausschnitt_levy.png?resize=300%2C289&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/woerterbuch_ausschnitt_levy.png?resize=768%2C741&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/woerterbuch_ausschnitt_levy.png?w=896&amp;ssl=1 896w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><button\n\t\t\tclass=\"lightbox-trigger\"\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\taria-haspopup=\"dialog\"\n\t\t\taria-label=\"Vergr\u00f6\u00dfern\"\n\t\t\tdata-wp-init=\"callbacks.initTriggerButton\"\n\t\t\tdata-wp-on--click=\"actions.showLightbox\"\n\t\t\tdata-wp-style--right=\"state.imageButtonRight\"\n\t\t\tdata-wp-style--top=\"state.imageButtonTop\"\n\t\t>\n\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"12\" height=\"12\" fill=\"none\" viewBox=\"0 0 12 12\">\n\t\t\t\t<path fill=\"#fff\" d=\"M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z\" \/>\n\t\t\t<\/svg>\n\t\t<\/button><figcaption class=\"wp-element-caption\">Levy in der Literaturangabe bei Sokoloff, <em>Dictionary of Jewish Babylonian Aramaic<\/em>, 2020<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Und was wurde aus meinem Traum? Die K.I. hat ihn erf\u00fcllt. Der <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/milon\/#\/\">gesamte Levy<\/a>, sowohl die zwei B\u00e4nde zu den Targumim, wie auch die vier B\u00e4nde zu den Talmudim liegen digital vor. Alle Erg\u00e4nzungen von Fleischer und Goldschmidt stehen nicht mehr im Anhang, sie wurden den Stichw\u00f6rtern beigef\u00fcgt, auf die sie sich beziehen<sup><a href=\"#dfref-footnote-8\" id=\"ref-footnote-8\">8<\/a><\/sup>. Es gibt hier und da noch kleine OCR-Fehler, die man verzeihen muss, aber im Ganzen ist der Levy endlich dort angekommen, wo er hingeh\u00f6rt: in der digitalen Welt der j\u00fcdischen Texte. <\/p>\n\n\n\n<p>Und warum hier halten, wenn wir die M\u00f6glichkeit haben, mehr zu machen? Wir halten nicht: Samuel Krauss\u2018 <em>Griechische und lateinische Lehnw\u00f6rter im Talmud, Midrasch und Targum<\/em> liegt bereits als Text vor in <a href=\"https:\/\/github.com\/mitkin89\/Safran\">Safran<\/a>, wie weitere Werke, von denen ich noch letztes Jahr dachte, dass es unm\u00f6glich sein wird, sie zu digitalisieren. Und das ist erst der Anfang. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/screenshot_levy_woerterbuch.png?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"840\" height=\"591\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/screenshot_levy_woerterbuch.png?resize=840%2C591&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-10850\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/screenshot_levy_woerterbuch.png?resize=1024%2C721&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/screenshot_levy_woerterbuch.png?resize=300%2C211&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/screenshot_levy_woerterbuch.png?resize=768%2C541&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/screenshot_levy_woerterbuch.png?resize=1536%2C1082&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/screenshot_levy_woerterbuch.png?resize=2048%2C1443&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/screenshot_levy_woerterbuch.png?w=1680&amp;ssl=1 1680w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Levy digital<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1 Sogar das <a href=\"https:\/\/cal.huc.edu\">CAL<\/a> (Comprehensive Aramaic Lexicon) hat es nicht \u00fcber das Stichwortverzeichnis geschafft. <a href=\"#ref-footnote-1\" id=\"dfref-footnote-1\">&#x21a9;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>2 Und ebenso gab es zahlreiche Plagiate, wie Goldschmidt in seiner Einleitung zur 2. Auflage ausf\u00fchrt. <a href=\"#ref-footnote-2\" id=\"dfref-footnote-2\">&#x21a9;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>3 siehe z.B. Artikel \u05d2\u05bc\u05d5\u05b9\u05de\u05b6\u05d3 , \u05e8\u05b8\u05e4\u05b7\u05d8 und Goldschmidts Einleitung. <a href=\"#ref-footnote-3\" id=\"dfref-footnote-3\">&#x21a9;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>4 siehe z.B. \u05e6\u05b9\u05d0\u05df und \u05e9\u05b0\u05c1\u05d7\u05b4\u05d9\u05d8\u05b8\u05d4 <a href=\"#ref-footnote-4\" id=\"dfref-footnote-4\">&#x21a9;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>5 Die <a href=\"https:\/\/sammlungen.ub.uni-frankfurt.de\/cm\/periodical\/pageview\/2832187?query=%22jastrow%20levy%22~10\">Kritik von Samuel Kraus<\/a> in seiner Besprechung des Thesaurus von Ben-Jehuda <a href=\"#ref-footnote-5\" id=\"dfref-footnote-5\">&#x21a9;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>6 Goldschmidt reagierte mit seiner ber\u00fchmten polemischen Schrift \u201e<a href=\"https:\/\/sammlungen.ub.uni-frankfurt.de\/freimann\/content\/titleinfo\/1305021\">Philister \u00fcber Dich!<\/a>\u201c, worin er Simon Bernfeld und andere \u00dcbersetzer des Plagiats bezichtigt. <a href=\"#ref-footnote-6\" id=\"dfref-footnote-6\">&#x21a9;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>7 Michael Sokoloff, A dictionary of Jewish Babylonian Aramaic, S.15. <a href=\"#ref-footnote-7\" id=\"dfref-footnote-7\">&#x21a9;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>8 leider stehet \u00fcberall Fleischer, auch wenn es Goldschmidt ist. Das muss noch korrigiert werden. <a href=\"#ref-footnote-8\" id=\"dfref-footnote-8\">&#x21a9;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anmerkung: Dieser Artikel wurde ohne den Einsatz von KI-Mitteln verfasst. Es war schon immer mein Traum das Neuhebr\u00e4isches und Chald\u00e4isches W\u00f6rterbuch \u00fcber die Talmudim und Midraschim von Jakob Levy zu digitalisieren. Doch jeder Versuch endete in einem Albtraum. Nicht nur die monumentale Gr\u00f6\u00dfe des Werkes, 4 B\u00e4nde mit \u00fcber 19.000 Stichw\u00f6rtern, auch die Typographie ist es, die jedes OCR-Programm in die Knie zwingt. Denn hier sind auf engstem Raum Deutsch, Hebr\u00e4isch, Aram\u00e4isch, Syrisch, Arabisch, Persisch, Latein und Griechisch zusammengedr\u00e4ngt. Daneben gibt es kursive Schrift, Sperrsatz, diakritische Zeichen usw. Eine digitale Erfassung des Werkes als Einzelner w\u00fcrde vielleicht so viel Zeit in Anspruch nehmen wie das Verfassen selbst1. Noch in dem Vorwort zum ersten Band 1876 versprach Levy eine systematische Darstellung der talmudischen Sprache und musste 13 Jahre sp\u00e4ter im Nachwort zum vierten Band aufgrund von \u201ek\u00f6rperlichen Leiden\u201c sich entschuldigen, das Versprechen nicht gehalten zu haben. Er verwies lediglich auf l\u00e4ngere Artikel wie \u05de\u05b4\u05d3\u05b0\u05e8\u05b8\u05e9\u05c1, \u05de\u05b4\u05e9\u05b0\u05c1\u05e0\u05b8\u05d4 und \u05e2\u05b4\u05d1\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9. 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