{"id":1419,"date":"2015-04-08T11:45:57","date_gmt":"2015-04-08T09:45:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=1419"},"modified":"2015-04-08T11:45:57","modified_gmt":"2015-04-08T09:45:57","slug":"bame-madlikin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/bame-madlikin\/","title":{"rendered":"Bame madlikin"},"content":{"rendered":"<h2>Bame madlikin<\/h2>\n<p><em>Eine Betrachtung anstatt einer \u00dcbersetzung<\/em> <br \/><!--more--><\/p>\n<p>Der letzte Tag in dieser Woche n\u00e4hert sich seinem Ende und wieder schlie\u00dft mit ihm ein Abschnitt meines Lebens ab, in dem ich deine G\u00fcte erfahren habe, du, mein Sch\u00f6pfer, w\u00e4hrend ich meiner h\u00e4uslichen T\u00e4tigkeit oblag. Die heilige Stunde ist nahe, mit welcher der Schabbat beginnt, der dazu da ist und da sein soll, eine heilige Ruhe in dir zu suchen und zu finden, indem ich auf das hinblicke, was du f\u00fcr mich vollf\u00fchrst hast, und indem ich pr\u00fcfe, was ich vollbracht, und mit welcher Gesinnung ich gehandelt habe.<\/p>\n<p><\/p>\n<p>O, schaue ich hin auf deine Liebe und G\u00fcte gegen mich in den sechs verflogenen Tagen, wie kann ich da Worte finden dir zu danken, der du wiederum das Werk der Sch\u00f6pfung vor meinen Augen erneuert hast, der du am Tage deine Gnade \u00fcber mich ausstr\u00f6men und mich bei Nacht in deinem Schatten weilen lie\u00dfest und der du mich mit so unendlich vielen Gnadenbeweisen, Wohltaten und Segnungen \u00fcbersch\u00fcttest hast, da\u00df ich sie nicht zu z\u00e4hlen vermag! Du hast dich \u00fcber mich erbarmt, mich jeden Tag zu meiner T\u00e4tigkeit gest\u00e4rkt und hast mich durch so vieles erfreut; Du warst in tr\u00fcben Stunden meine Kraft und mein Schild und du hieltest mich aufrecht im Ungl\u00fcck. O Herr! Ich bin nicht wert so gro\u00dfer G\u00fcte; denn gedenke ich meiner Aufgabe, die mir in diesen Tagen der Arbeit zu vollf\u00fchren auferlegt war, \u2014ach, wie oft war ich da nicht schlaff und nachl\u00e4ssig; wie oft verga\u00df ich nicht in meiner T\u00e4tigkeit zu dir aufzuschauen, zu wirken und zu schaffen, wie einer, der sich in deinem Dienste f\u00fchlt, der bei all seinem Tun dich stets vor Augen hat, da\u00df er den rechten Weg nicht verliere und dir wohlgefalle. Ich wei\u00df, da\u00df ich leben soll, um das Wohl meiner Mitmenschen zu f\u00f6rdern und mit liebevollem Sinne ihnen Wohltaten zu erweisen; ach, und ich erkenne wie viel eigenn\u00fctzige und eitle Zwecke mich noch gebunden halten. Als Israelitin soll ich, was auch mein Beruf sei, beweisen, da\u00df ich von einem Glauben beseelt bin, der voll Ergebung und Geduld ist, und deshalb ein Leben f\u00fchren, das allen denen, die mir nahe stehen, heilbringend sei,\u2014aber wie wenig schwebte solch ein Ziel mir bei all meinem Wirken vor!<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Wohl habe ich in der vergangenen Woche Zeit gefunden zu allem, was mein Herz begehrte, aber habe nicht, so wie ich sollte, mich bestrebt, mich als ein Glied der Genossenschaft zu beweisen, welche dein offenbartes Wort bewahren und das Licht, das g\u00f6ttliche Licht, der Welt leuchtend erhalten soll, und wenn ich auch einige fl\u00fcchtige Augenblicke dazu anwandte, so konnte das doch nur wenig bedeuten f\u00fcr den, welchem die Sorge f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse des Lebens keine Zeit lassen, frei zu atmen und an deine heiligen Wahrheiten zu denken. O Herr, deshalb bete ich zu dir: la\u00df den heiligen Schabbat mir anbrechen, da\u00df er meiner Seele Frieden bringe, auf da\u00df ich deine unendliche G\u00fcte erkennen m\u00f6ge und aufs neue zu allem Guten ergl\u00fchen und dazu beseelt werden m\u00f6ge, im Verein mit deinen wahren Anbetern dir zu dienen, den Glauben zu pflegen, zu f\u00f6rdern, was der Gesamtheit zum besten dient, mich allem fern zu halten, was den Israeliten entheiligt und mit neuer Lust aus der Quelle des Lebens zu sch\u00f6pfen, in deinem Wort zu forschen, da\u00df es mich in deiner Wahrheit st\u00e4rke und wie eine reine Flamme voller Klarheit \u00fcber die Erde leuchte und mich auf meinem Pilgerwege begleite, bis ich es in Herrlichkeit aufleuchten sehe, wenn die ewige Schabbatruhe kommt, wo seliger Friede und himmlische Ruhe mich bei dir erwarten!<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bame madlikin Eine Betrachtung anstatt einer \u00dcbersetzung<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[125],"tags":[],"class_list":["post-1419","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gebete-fuer-israeliten"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1419","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1419"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1419\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1420,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1419\/revisions\/1420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1419"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1419"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1419"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}