{"id":1581,"date":"2015-05-04T13:18:54","date_gmt":"2015-05-04T11:18:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=1581"},"modified":"2016-06-15T10:42:28","modified_gmt":"2016-06-15T08:42:28","slug":"aus-dem-sohar-gerechte-und-duftende-rosen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/aus-dem-sohar-gerechte-und-duftende-rosen\/","title":{"rendered":"Aus dem Sohar \u00bb Gerechte und duftende Rosen"},"content":{"rendered":"<p>\u00bbUND G-TT SPRACH: Es sammeln sich die Wasser von unter dem Himmel an einen besonderen Ort, und sichtbar werde das Trockene.\u00ab <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"00000000000007700000000000000000_1581\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000007700000000000000000_1581-1\">1<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000007700000000000000000_1581-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\">1 Mosche 1,9<\/span><br \/>\nRabbi Tanchuma begann mit jenem Vers: \u00bbDer Gerechte kommt um, und kein Mensch nimmt es zu Herzen, und die M\u00e4nner der Gnade werden weggerafft, ohne da\u00df jemand versteht, da\u00df um des B\u00f6sen der Gerechte weggerafft wird.\u00ab<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"2\" data-mfn-post-scope=\"00000000000007700000000000000000_1581\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000007700000000000000000_1581-2\">2<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000007700000000000000000_1581-2\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"2\">Jeschajahu 57,1<\/span><!--more--><\/p>\n<p>Hierzu lernten wir, dass, wenn der Heilige &#8211; gesegnet sei Er &#8211; auf die Welt blickt und sieht, dass Menschens\u00f6hne nicht wert sind, und von den B\u00f6sen viele im Weltraume schweben, er dann Gericht \u00fcbt an der Welt. <\/p>\n<p>Sprach Rabbi Tanchuma:<br \/>\nGleich dem Verhalten des Leibes mit der Seele h\u00e4lt es der Heilige &#8211; gesegnet sei Er &#8211; mit dem Menschengeschlecht.<br \/>\nFragte Rabbi Jizchak: Wie das?<br \/>\nAntwortete er: Auf diese Weise:<br \/>\nDie Gerechten sind die Weltseele und die Schuldigen sind der Leib.<br \/>\nWenn der Heilige &#8211; gesegnet sei Er &#8211; die Welt pr\u00fcfend betrachtet, entzieht Er die Seele, und zur\u00fcck bleibt der Leib dem Verwesen des Fleisches.<br \/>\nWas also entzieht Er?<br \/>\nEr entzieht die Weltseele, das sind die Gerechten, und zur\u00fcck bleiben die Leiber, das sind die Schuldigen.<br \/>\nSprach Rabbi Tanchuma:<br \/>\nDies ist es also, was geschrieben steht:<br \/>\n\u00bbUnd G-tt sprach: Es sammeln sich die Wasser.\u00ab<br \/>\nEs sind dies die Gerechten, die in das Heim ihrer Welt versammelt werden, welches der eine ihrer Vorz\u00fcglichkeit allein geweihte Ort ist. <\/p>\n<p>Und wenn sie sich in dieser k\u00fcnftigen Welt versammeln, was steht geschrieben?<br \/>\n\u00bbUnd sichtbar werde das Trockene\u00ab, welches die B\u00f6sen ohne Tat sind; denn niemand ist dann, der sie sch\u00fctzt und sie bergend verh\u00fcllt, wie du sagst \u00bbUnd es sah die ganze Gemeinde, dass Aharon dahin war\u00ab<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"3\" data-mfn-post-scope=\"00000000000007700000000000000000_1581\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000007700000000000000000_1581-3\">3<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000007700000000000000000_1581-3\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"3\">4. Mosche 20,29<\/span>, lies nicht \u00bbUnd es sah die ganze Gemeinde\u00ab, sondern \u00bbUnd man sah die ganze Gemeinde\u00ab.<br \/>\nDenn das lernten wir:<br \/>\nEs sagte Rabbi Jizchak im Namen Raws und Andere meinen, es sagte Rabbi Jehudah im Namen Raws:<br \/>\nDie ganze Zeit, in der die Gerechten in einer Generation sind, kann die Eigenschaft der Strenge nicht Gewalt haben \u00fcber es. <\/p>\n<p>Darum steht geschrieben:<br \/>\n\u00bbUnd Er dachte sie zu vertilgen, wenn nicht Moscheh, Sein Erw\u00e4hlter, in der Bresche vor Ihm stand, Seinen Grimm abzuwenden vom Vernichten.\u00ab<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"4\" data-mfn-post-scope=\"00000000000007700000000000000000_1581\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000007700000000000000000_1581-4\">4<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000007700000000000000000_1581-4\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"4\">Tehillim 106,23<\/span><br \/>\nUnd wenn der Heilige &#8211; gesegnet sei Er &#8211; Gericht an den B\u00f6sen \u00fcben will, entfernt Er die Gerechten aus ihnen, und dann richtet Er die B\u00f6sen. <\/p>\n<p>Ein Gleichnis:<br \/>\nWem ist diese Sache \u00e4hnlich?<br \/>\nEinem K\u00f6nig, dem ein Garten war. Eines Tages ging er in den Garten und sah, dass \u00fcberall in ihm m\u00e4chtige Disteln sind. Sagte er: Ich muss sie vertilgen von hier. Erhob er sein Auge und erblickte Rosen, gut und sch\u00f6n.<br \/>\nSprach er: Um diese Rosen lasse ich all die Disteln zur\u00fcck. Als sie Duft trugen, diese Rosen, nahm er sie und pfl\u00fcckte sie aus dem Garten. Da er sie gepfl\u00fcckt hatte, sprach er:<br \/>\nJetzt ist die Zeit, die Disteln zu entwurzeln aus dem Garten und sie zu vertilgen von dort. <\/p>\n<p>So der Heilige-gesegnet sei Er! Die ganze Zeit, da die Gerechten in einer Generation sind, wird kein Gericht \u00fcber die B\u00f6sen gehalten, wurden die Gerechten aus ihnen entfernt, wird Strenge ge\u00fcbt an den B\u00f6sen. <\/p>\n<div class=\"yellow-box\">\nSohar Chadasch, Blatt 19<br \/>\nDie urspr\u00fcngliche \u00dcbersetzung von Jankew Seidmann wurde \u00fcberarbeitet von Chajm Guski\n<\/div>\n<hr>\n<p><a rel=\"license\" href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" alt=\"Creative Commons Lizenzvertrag\" style=\"border-width:0\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/i.creativecommons.org\/l\/by\/4.0\/88x31.png?w=840&#038;ssl=1\" \/><\/a><br \/><span xmlns:dct=\"http:\/\/purl.org\/dc\/terms\/\" href=\"http:\/\/purl.org\/dc\/dcmitype\/Text\" property=\"dct:title\" rel=\"dct:type\">Dieser <strong>Text<\/strong> des Sohar<\/span> ist lizenziert unter einer <a rel=\"license\" href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/\">Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz<\/a>.<\/p>\n<hr>\n<ul class=\"modern-footnotes-list \"><li><span>1<\/span><div>1 Mosche 1,9<\/div><\/li><li><span>2<\/span><div>Jeschajahu 57,1<\/div><\/li><li><span>3<\/span><div>4. Mosche 20,29<\/div><\/li><li><span>4<\/span><div>Tehillim 106,23<\/div><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00bbUND G-TT SPRACH: Es sammeln sich die Wasser von unter dem Himmel an einen besonderen Ort, und sichtbar werde das Trockene.\u00ab Rabbi Tanchuma begann mit jenem Vers: \u00bbDer Gerechte kommt um, und kein Mensch nimmt es zu Herzen, und die M\u00e4nner der Gnade werden weggerafft, ohne da\u00df jemand versteht, da\u00df um des B\u00f6sen der Gerechte weggerafft wird.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"author":18,"featured_media":1584,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[135,210],"tags":[117],"class_list":["post-1581","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aus-dem-sohar","category-creative-commons","tag-creative-commons"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/kabbalah_baum_leben.png?fit=200%2C200&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/18"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1581"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1581\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1583,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1581\/revisions\/1583"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1584"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1581"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1581"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}