{"id":21,"date":"2013-09-15T00:06:59","date_gmt":"2013-09-14T22:06:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=21"},"modified":"2023-09-06T16:30:37","modified_gmt":"2023-09-06T14:30:37","slug":"tag-des-schofarblasens-tag-der-rueckbesinnung-tag-des-gerichtes-und-beginn-des-neuen-jahres","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tag-des-schofarblasens-tag-der-rueckbesinnung-tag-des-gerichtes-und-beginn-des-neuen-jahres\/","title":{"rendered":"Tag des Schofarblasens Tag der R\u00fcckbesinnung, Tag des Gerichtes und Beginn des neuen Jahres"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Und im siebten Monat, am ersten des Monats, sollt ihr eine heilige Versammlung abhalten, keinerlei Werksarbeit d\u00fcrft ihr verrichten, ein Tag des Schofarblasens soll er euch sein.<\/p>\n<cite>Thora, Buch <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-torah-eine-deutsche-uebersetzung\/die-torah-pinchas\/#Kapitel_29\">Bamidbar\/Numeri, Kap. 29, Vers 1<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Diese Angabe aus dem Thora &#8211; Wochenabschnitt Pinchas legt den alten landwirtschaftlichen Kalender zugrunde, dessen Jahresbeginn im Fr\u00fchling liegt und der die Lebensabschnitte der Natur und des Menschen wiedergibt. Der genannte Feiertag liegt am Ende des Sommers, am \u00dcbergang zum Herbst, wenn die Glut des Lebens nachzulassen beginnt und das Bed\u00fcrfnis erwacht, sich Rechenschaft abzulegen \u00fcber den bisherigen Weg. So wird dieser Tag auch Tag der Besinnung, des Gedenkens genannt. Es ist besser \u00fcber sein Leben nachzudenken, solange man noch etwas \u00e4ndern kann, als damit zu warten bis alles zu sp\u00e4t ist. Wiederholtes Blasen des Schofars, &#8211; das ist das zum Blasinstrument geformte Widderhorn mit seinem durchdringenden Ton -, ruft uns auf, aus unserem Alltagstrott zu erwachen und \u00fcber unser Leben nachzudenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn dieser Tag ist zugleich auch der Tag des Gerichtes, an dem G\u2019tt \u00fcber die Taten des Menschen zu Gericht sitzt. Es ist der erste der ehrfurchtsgebietenden Tage, der <em>Jamim Nora&#8217;im<\/em>, an denen sich das weitere Schicksal des Menschen bestimmen wird. Noch ist nichts unwiderruflich entschieden, noch ist R\u00fcckkehr m\u00f6glich, noch k\u00f6nnen wir auf G\u2019ttes Erbarmen und Gnade hoffen. So begehen wir diesen Tag ernst, dem Tag des Gerichtes angemessen, aber nicht traurig, sondern voller Zuversicht auf G\u2019ttes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Die Festtagsfarbe dieser Tage ist wei\u00df. Im wei\u00dfen Sterbekittel treten wir vor G\u2019tt, wie am Ende unserer Tage so auch an diesem Tag, und stellen uns Seinem Urteil.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gebet dieses Tages anerkennen wir Seine K\u00f6nigsherrschaft \u00fcber uns. Ihn, der all Seine Gesch\u00f6pfe kennt, bitten wir, um der Opferbereitschaft Jitzchaks (Isaaks) willen, unser in Erbarmen zu gedenken und sich des Bundes zu erinnern, den Er mit unseren V\u00e4tern geschlossen hat. Und so, wie G\u2019tt uns am Sinai mit der Stimme des Schofars erschien, so bitten wir Ihn mit dem gro\u00dfen Schofar unsere Befreiung einzuleiten und die Verstreuten wieder einzusammeln. Wir hoffen, dass G\u2019tt unser an diesem Tag zum Guten gedenkt, und w\u00fcnschen einander ein gesegnetes, ein gutes, ein s\u00fc\u00dfes neues Jahr, weshalb wir zum Zeichen dessen \u00c4pfel mit Honig essen, Doch erst in sp\u00e4terer Zeit erhielt dieser Festtag auch den Namen Rosch haSchanah, Kopf und Beginn des neuen Jahres, und erst von da an fing man an die Jahresanf\u00e4nge ab diesem Tag zu z\u00e4hlen. Denn dieser Tag gilt auch als der Tag, an dem G\u2019tt mit der Erschaffung des Menschen die Sch\u00f6pfung vollendete. Mit diesem Tag beginnen die Schabbat-Jahre, &#8211; jedes 7. Jahr -, in denen die Erde in ihren urspr\u00fcnglichen Zustand zur\u00fcckkehren und ruhen darf, und die Jowel-Jahre, &#8211; jedes 50. Jahr die Jahre der R\u00fcckkehr verkauften Bodens an den urspr\u00fcnglichen Eigent\u00fcmer und der R\u00fcckkehr der versklavten Menschen in die Freiheit.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/rosch-haschanah\/\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"160\" height=\"160\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/roschchodeschjomkippur.png?resize=160%2C160&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-9765\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/roschchodeschjomkippur.png?w=160&amp;ssl=1 160w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/roschchodeschjomkippur.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/roschchodeschjomkippur.png?resize=120%2C120&amp;ssl=1 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a><\/figure><\/div><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber Rosch haSchanah: Tag des Schofarblasens Tag der R\u00fcckbesinnung, Tag des Gerichtes und Beginn des neuen Jahres<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":150,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[153],"class_list":["post-21","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-rosch-haschanah","tag-rosch-haschanah"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/schofar.gif?fit=505%2C541&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9767,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21\/revisions\/9767"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/150"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}