{"id":257,"date":"2013-11-29T09:11:05","date_gmt":"2013-11-29T07:11:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=257"},"modified":"2013-11-29T09:11:05","modified_gmt":"2013-11-29T07:11:05","slug":"die-vier-pflanzenarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-vier-pflanzenarten\/","title":{"rendered":"Die vier Pflanzenarten"},"content":{"rendered":"<p>Die vier Pflanzenarten geben auch den Bezug zu einem weiteren wichtigen Aspekt von Sukkoth: So wie diese in ihrem Gedeihen auf Wasser angewiesen sind, das Flie\u00dfende, das lebensspendende Urelement, so auch der Mensch und die ganze Welt. Wasser zu haben ist keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. In ernstzunehmender Weise gewinnt dieser Aspekt in unserer Zeit und besonders auch in Israel zunehmend Bedeutung. Sukkoth ist das Fest des Wassers.<!--more--><br \/>\n<div id=\"attachment_258\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-258\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/arbaminim_01.jpg?resize=400%2C531\" alt=\"Arba Minim - Die vier Pflanzenarten.\" width=\"400\" height=\"531\" class=\"size-full wp-image-258\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/arbaminim_01.jpg?w=400&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/arbaminim_01.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><p id=\"caption-attachment-258\" class=\"wp-caption-text\">Arba Minim &#8211; Die vier Pflanzenarten.<\/p><\/div><\/p>\n<p>An ihm h\u00e4lt der Ewige Gericht \u00fcber den Segen des Wassers in der Welt im kommenden Jahr, das allen Menschen zugute kommt. An Sukkoth wurde zur Zeit des Tempels neben dem t\u00e4glichen Weingu\u00dfopfer zus\u00e4tzlich ein Wassergu\u00dfopfer dargebracht. Das Wasser hierf\u00fcr wurde aus der Schiloachquelle unterhalb Jerusalems gesch\u00f6pft und zum Tempel hochgetragen. Dies geschah im Rahmen einer vielst\u00fcndigen Zeremonie, jeden Tag, die die von der sommerlichen Trockenheit ermatteten Menschen mit unbeschreiblicher Freude erf\u00fcllte, begleitet von Ges\u00e4ngen, Musik, T\u00e4nzen und Darbietungen. So wurde G\u2019ttes Gebot erf\u00fcllt \u2018Gie\u00dfet Wasser vor Mir aus, damit ihr mit Wasser gesegnet werdet\u2019. Wir haben heute die M\u00f6glichkeit des Wassergu\u00dfopfers nicht mehr, doch schlie\u00dfen wir jedes Jahr ab Sukkoth in unser t\u00e4gliches Gebet, im Achtzehngebet, die Bitte um Regen mit ein. \u2018Wenn die ganze Welt mit Wasser gesegnet ist, sind alle Bewohner der erde in diesen Segen mit eingeschlossen\u2019, so formulierte es Rav Eliahu Kitov.<br \/>\nW\u00e4hrend wir an Pessach den Aufbruch des Menschen aus der t\u00f6dlichen Erstarrung zu neuem Leben erinnern und feiern, an Schavuoth die Heranf\u00fchrung des Menschen an seine Bestimmung und an Schemini Atzereth schlie\u00dflich das Erreichen der verhie\u00dfenen Vollendung, so stellt Sukkoth das Feiern und Gedenken des Weges, der Wanderung selbst dar. So versteht man, warum wir an Sukkoth auch das Buch Kohelet lesen, in dem sein Verfasser auf sein Leben zur\u00fcckblickt und zu dem Schlu\u00df kommt, da\u00df alles sich rastlos abm\u00fcht ohne Anfang und Ende zu sehen, da\u00df zugleich alles Bem\u00fchen letztlich Windhauch ist wenn es sich nicht in den Plan G\u2019ttes einf\u00fcgt. Lernen bringe zwar Vorteil, aber wirklichen Gewinn aus seinem Dasein ziehe nur der, der im Stande ist Bescheidenheit und Demut den Augenblick voll zu genie\u00dfen, der ihm gegeben ist, um sich daran zu freuen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vier Pflanzenarten geben auch den Bezug zu einem weiteren wichtigen Aspekt von Sukkoth: So wie diese in ihrem Gedeihen auf Wasser angewiesen sind, das Flie\u00dfende, das lebensspendende Urelement, so auch der Mensch und die ganze Welt. Wasser zu haben ist keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. 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