{"id":2700,"date":"2018-05-23T21:30:38","date_gmt":"2018-05-23T19:30:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=2700"},"modified":"2021-02-25T09:19:33","modified_gmt":"2021-02-25T07:19:33","slug":"die-menorah","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/","title":{"rendered":"Die Menorah"},"content":{"rendered":"\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"In_der_Bibel\">In der Bibel<\/span><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Die_Menora_als_Inventar_des_Mischkan_.28Stiftsh.C3.BCtte.29\"><\/span><span id=\"Die_Menora_als_Inventar_des_Mischkan_(Stiftsh\u00fctte)\">Die Menorah als Inventar des Mischkan (Zelt der Begegnung)<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Mosche erhielt nach biblischer Darstellung auf dem Berg Sinaj den Auftrag, ein transportables Heiligtum (Mischkan) zu errichten. F\u00fcr jeden kultischen Gegenstand wurde ihm einerseits eine Beschreibung gegeben, andererseits ein himmlisches Modell gezeigt. Eines dieser Objekte war ein Leuchter:<\/p>\n\n\n\n<dl>\n<dd><i><sup>31.<\/sup>Und mache einen Leuchter aus reinem Gold, gediegen werde der Leuchter gemacht, sein Fu\u00df und sein Schaft, seine Kelche, seine Kn\u00e4ufe und seine Blumen sollen aus ihm sein. <sup>32.<\/sup>Und sechs R\u00f6hren sollen von seinen Seiten ausgehen, drei R\u00f6hren des Leuchters von der einen Seite und drei R\u00f6hren des Leuchters von der anderen Seite. <sup>33.<\/sup>Drei Kelche, mandelbl\u00fctenf\u00f6rmig, an einer R\u00f6hre Knauf und Blume; und drei Kelche, mandelbl\u00fctenf\u00f6rmig, an einer R\u00f6hre Knauf und Blume; so an den sechs R\u00f6hren, die ausgehen von dem Leuchter. <sup>34.<\/sup>Und am Leuchter vier Kelche, mandelbl\u00fctenf\u00f6rmig, (mit) seinen Kn\u00e4ufen und Blumen. <sup>35.<\/sup>Und ein Knauf sei unter zwei R\u00f6hren an demselben, und ein Knauf unter zwei R\u00f6hren an demselben, und ein Knauf unter zwei R\u00f6hren an demselben; an den sechs R\u00f6hren, die ausgehen von dem Leuchter. <sup>36.<\/sup>Kn\u00e4ufe und R\u00f6hren seien aus ihm selbst, er sei ganz gediegen aus einem St\u00fcck, aus reinem Gold.<br><sup>37.<\/sup>Und mache seiner Lampen sieben, und steckt man die Lampen auf, so leuchte es nach der Vorderseite zu. <sup>38.<\/sup>Und seine Z\u00e4nglein und Aschgef\u00e4\u00dfe \u2013 aus reinem Gold. 39.Aus einem Kikar reinen Golds mache man ihn, samt all diesen Gef\u00e4\u00dfen. <\/i> (2. B.M. 25, 31-39, <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-torah-eine-deutsche-uebersetzung\/\">Die Torah, eine deutsche \u00dcbersetzung<\/a>)<\/dd>\n<\/dl>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Die_Menora_im_Salomonischen_Tempel\">Die Menorah im Salomonischen Tempel<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der vierzigj\u00e4hrigen Wanderung trugen die Israeliten nach biblischer Darstellung das Zeltheiligtum inklusive Menorah stets mit sich, bis es schlie\u00dflich in den Tempel in Jerusalem integriert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach <a title=\"1. Buch der K\u00f6nige\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1._Buch_der_K%C3%B6nige\">1. K\u00f6nige<\/a> 7,49 lie\u00df K\u00f6nig <a title=\"Salomo\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Salomo\">Salomo<\/a> verschiedene kultische Ger\u00e4te f\u00fcr den Tempel neu anfertigen, darunter \u201e<i>f\u00fcnf Leuchter zur rechten Hand und f\u00fcnf Leuchter zur linken vor dem Allerheiligsten von lauterem Gold mit goldenen Blumen, Lampen und Dochtscheren<\/i>.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Hachlili weist darauf hin, dass weder eine baumartige Leuchterform, noch eine kultische Bedeutung dieser Leuchter im Text erw\u00e4hnt werden. Dem arch\u00e4ologischen Vergleichsmaterial zufolge sei von s\u00e4ulenf\u00f6rmigen St\u00e4ndern mit je einer Lampe auszugehen, die einfach die Halle erleuchten sollten.<sup id=\"cite_ref-1\" class=\"reference\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_note-1\">[1]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die gesamte Einrichtung des Ersten Tempels ging bei der Zerst\u00f6rung Jerusalems im Juli 586 v. Chr. verloren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Die_Menora_in_exegetischer_Sicht\">Die Menorah in exegetischer Sicht<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Form der Beleuchtung des Heiligtums hat nach Ansicht von <a title=\"Othmar Keel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Othmar_Keel\">Keel<\/a>, <a title=\"Ernst Axel Knauf\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ernst_Axel_Knauf\">Knauf<\/a> und <a title=\"Thomas Staubli\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thomas_Staubli\">Staubli<\/a><sup id=\"cite_ref-2\" class=\"reference\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_note-2\">[2]<\/a><\/sup> (die hier die Erkenntnisse von Vo\u00df und Hachlili zusammenfassen) eine Entwicklung durchlaufen. Sie unterscheiden in den alttestamentlichen Texten eine \u00e4ltere und eine j\u00fcngere Vorstellung vom Aussehen der Menorah:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die \u00e4ltere ist in 1 K\u00f6nige 7 und <a title=\"Sacharja\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sacharja\">Sacharja<\/a> 4 zu finden: die Menorah ist ein s\u00e4ulenartiger St\u00e4nder, auf dem oben sieben Lichtschalen aufgesteckt werden k\u00f6nnen. Solche St\u00e4nder aus Keramik, Bronze oder Stein sind im Alten Orient als arch\u00e4ologische Funde gut bezeugt.<sup id=\"cite_ref-3\" class=\"reference\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_note-3\">[3]<\/a><\/sup> Der Visionsbericht in Sacharja 4 (als Reflex eines real existierenden Tempelger\u00e4ts, was wahrscheinlich ist) w\u00e4re dann der fr\u00fcheste Beleg, dass sieben Lichter auf einem solchen St\u00e4nder, der oben kelchartig verbreitert war, aufgesteckt waren.<sup id=\"cite_ref-4\" class=\"reference\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_note-4\">[4]<\/a><\/sup><\/li><li>Die j\u00fcngere pr\u00e4gt die Darstellung in Exodus 25: die Menorah ist ein siebenarmiger Leuchter mit floralen Formen, im Grunde schon so, wie der siebenarmige Leuchter im Zweiten Tempel aussah.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Die_Menora_im_Zweiten_Tempel\">Die Menorah im Zweiten Tempel<\/span><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Literarische_Quellen\">Literarische Quellen<\/span><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Septuaginta\">Septuaginta<\/span><\/h4>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den <a title=\"Jerusalemer Tempel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jerusalemer_Tempel\">Zweiten Tempel<\/a> wurden die Tempelger\u00e4te neu angefertigt, wobei Leuchter aber nicht eigens erw\u00e4hnt werden. <a title=\"Jesus Sirach\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jesus_Sirach\">Jesus Sirach<\/a> (Anfang 2. Jahrhundert v. Chr.) erw\u00e4hnt einen Leuchter, der anscheinend die \u00e4ltere S\u00e4ulenform mit nur einem Licht hatte: \u201e<i>wie das helle Licht auf dem heiligen Leuchter.<\/i>..\u201c (Sirach 26,17)<\/p>\n\n\n\n<p><a title=\"Antiochos IV.\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Antiochos_IV.\">Antiochos IV. Epiphanes<\/a> pl\u00fcnderte im Jahr 169 v. Chr. den Tempel und \u201e<i>lie\u00df wegnehmen den goldenen Altar, den Leuchter und alle Ger\u00e4te, die dazugeh\u00f6ren<\/i>.\u201c (1 Makkab\u00e4er 1,21)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Flavius_Josephus\">Flavius Josephus<\/span><\/h4>\n\n\n\n<p>Danach wurde ein siebenarmiger Leuchter neu angefertigt; bei den jeweiligen Eroberungen Jerusalems 63 v. Chr. durch <a title=\"Gnaeus Pompeius Magnus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gnaeus_Pompeius_Magnus\">Pompejus<\/a> und 54 v. Chr. durch Crassus besichtigte zwar Pompejus verbotenerweise die Tempelger\u00e4te, der Leuchter blieb aber unangetastet.<sup id=\"cite_ref-5\" class=\"reference\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_note-5\">[5]<\/a><\/sup> Wie er aussah, beschrieb <a title=\"Flavius Josephus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flavius_Josephus\">Flavius Josephus<\/a> aus eigener Anschauung (er geh\u00f6rte zum Jerusalemer Priesteradel).<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><i>\u201eEr war aus kleinen Kugeln, Lilien, Granat\u00e4pfeln und Kelchen, im ganzen 70 an der Zahl, aus einem einzigen Fu\u00df heraus in die H\u00f6he gearbeitet, und teilte sich in so viele Arme, wie Planeten sind, einschlie\u00dflich der Sonne. Er ging n\u00e4mlich in sieben Spitzen aus, die in gleichen Abst\u00e4nden von einander sich befanden und in einer Reihe standen. Auf demselben leichteten sieben Lampen, ebenfalls so viele als Planeten sind, und sie sahen gegen Osten und S\u00fcden, da der Leuchter schr\u00e4g stand.\u201c<\/i> (<a title=\"J\u00fcdische Altert\u00fcmer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J%C3%BCdische_Altert%C3%BCmer\">Antiquitates<\/a> 3.6.7)<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Josephus betonte, dass die Menorah zu seiner Zeit eine astrale Symbolik hatte:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><i>\u201eDer aus 70 Teilen bestehende Leuchter bedeutet die Zeichen, durch welche die Planeten gehen, und seine sieben Lampen die Planeten selbst.\u201c<\/i> (Antiquitates 3.7.7)<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Mischna_und_Talmud\">Mischna und Talmud<\/span><\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>H\u00f6he der Menorah: 18 Handbreit, etwa 1,60 m (<a title=\"Menachot (Mischnatraktat)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Menachot_(Mischnatraktat)\">Menachot<\/a> 28b)<sup id=\"cite_ref-6\" class=\"reference\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_note-6\">[6]<\/a><\/sup><\/li><li>Drei Stufen waren n\u00f6tig, damit der Priester die Lichter anz\u00fcnden konnte: \u201e<i>Der, auf den das Los, den Leuchter zu entaschen, gefallen war, ging hinein und fand die beiden \u00f6stlichen Lampen brennend, er entaschte die \u00fcbrigen, aber lie\u00df diese an ihrem Platz brennen. Fand er sie ausgegangen, entaschte er sie und z\u00fcndete sie von den brennenden an, und danach entaschte er den Rest. Ein Stein war vor dem Leuchter, der drei Stufen hatte, auf dem der Priester stand und die Lampen reinigte. Er lie\u00df den Krug auf der zweiten Stufe und ging hinaus.<\/i>\u201c (<a title=\"Mischna\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mischna\">Mischna<\/a> <a class=\"new\" title=\"Tamid (Mischna) (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Tamid_(Mischna)&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Tamid<\/a> 3,9)<\/li><li>Es ist verboten, Dinge f\u00fcr den profanen Gebrauch nach dem Modell der Tempelger\u00e4te zu machen; das gilt ganz besonders f\u00fcr die Menorah. Hier reicht es nicht aus, ein anderes Material als Gold zu w\u00e4hlen, sondern man soll auch eine andere Zahl von Leuchterarmen haben, also mehr oder weniger als 7 (<a class=\"new\" title=\"Rosch ha-Schana (Talmud) (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Rosch_ha-Schana_(Talmud)&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Rosch ha Schana<\/a> 21 a-b und \u00f6fter).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Arch.C3.A4ologische_Quellen\"><\/span><span id=\"Arch\u00e4ologische_Quellen\">Arch\u00e4ologische Quellen<\/span><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"M.C3.BCnzfunde\"><\/span><span id=\"M\u00fcnzfunde\">M\u00fcnzfunde<\/span><\/h4>\n\n\n\n<p>Arch\u00e4ologische Funde, die einen siebenarmigen Leuchter darstellen, sind seit der <a title=\"Hasmon\u00e4er\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hasmon%C3%A4er\">Hasmon\u00e4erzeit<\/a> vorhanden (2. H\u00e4lfte 1. Jahrhundert v. Chr.) und nehmen danach zu. Datierbare M\u00fcnzen mit diesem Motiv k\u00f6nnen der Regierungszeit von <a title=\"Antigonos der Hasmon\u00e4er\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Antigonos_der_Hasmon%C3%A4er\">Mattathias Antigonos<\/a> (40-37 v. Chr.) zugeordnet werden, der damit seine hohepriesterliche W\u00fcrde betonte.<sup id=\"cite_ref-7\" class=\"reference\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_note-7\">[7]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Graffiti_aus_herodianischer_Zeit\">Graffiti aus herodianischer Zeit<\/span><\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Hauswand im <i><a title=\"Herodianisches Quartier\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herodianisches_Quartier#Menora-Graffito\">Herodianischen Quartier<\/a><\/i>, Jerusalem<\/li><li>Kleine Sonnenuhr aus Kalkstein, <i>Temple Mount Excavations<\/i><\/li><li>Mehrere Menorot in Jasons Grab, Jerusalem<\/li><li>Mehrere Menorot in den H\u00f6hlen von Na\u1e25al Michma\u0161<\/li><li>Auf <a title=\"Ossuar (Knochenkasten)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ossuar_(Knochenkasten)\">Ossuaren<\/a> gibt es Menorot mit einer unterschiedlichen Zahl von Armen<\/li><li>Ebenso etwas sp\u00e4ter auf Tonlampen.<sup id=\"cite_ref-8\" class=\"reference\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_note-8\">[8]<\/a><\/sup><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Die_Menora_auf_dem_Titusbogen_in_Rom\">Die Menorah auf dem Titusbogen in Rom<\/span><\/h4>\n\n\n\n<p>Als die R\u00f6mer Jerusalem im September des Jahres 70 n. Chr. eroberten, brannte der Tempel; verschiedene Tempelger\u00e4te aber, darunter die Menorah, wurden von den Soldaten aus dem Geb\u00e4ude geholt und <a title=\"Titus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Titus\">Titus<\/a> vorgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese kostbaren Beutest\u00fccke pr\u00e4sentierte man auf dem Triumphzug des Titus durch Rom. Auf dem <a title=\"Titusbogen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Titusbogen\">Titusbogen<\/a>, einem <a title=\"Triumphbogen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Triumphbogen\">Triumphbogen<\/a> zur Erinnerung an dieses Ereignis, ist diese Szene dargestellt. Das antike Relief diente als Grundlage f\u00fcr moderne Rekonstruktionen; es ist wegen der darauf befindlichen Dekorationen aber fraglich, ob der wuchtige sechseckige Sockel \u00fcberhaupt zur Menorah geh\u00f6rte oder nur ihr Untersatz zum Herumtragen beim Triumphzug war.<sup id=\"cite_ref-9\" class=\"reference\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_note-9\">[9]<\/a><\/sup> Die Rekonstruktion von Hachlili nimmt eine schwere, kegelf\u00f6rmige Basis an, die auch n\u00f6tig war, damit der Leuchter einen stabilen Stand hatte.<sup id=\"cite_ref-10\" class=\"reference\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_note-10\">[10]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Josephus schreibt, dass man die Menorah anschlie\u00dfend in den von <a title=\"Vespasian\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vespasian\">Vespasian<\/a> gestifteten <a title=\"Friedenstempel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedenstempel\">Friedenstempel<\/a> brachte (<a title=\"J\u00fcdischer Krieg (Flavius Josephus)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J%C3%BCdischer_Krieg_(Flavius_Josephus)\">Bellum<\/a> 7.161). Das ist die letzte verl\u00e4ssliche historische Nachricht \u00fcber ihren Verbleib.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Synagoge_von_Magdala\">Synagoge von Magdala<\/span><\/h4>\n\n\n\n<p>Eine Rettungsgrabung der <a title=\"Israel Antiquities Authority\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Israel_Antiquities_Authority\">Israel Antiquities Authority<\/a> (Leitung: <a class=\"new\" title=\"Arfan Najar (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Arfan_Najar&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Arfan Najar<\/a>) im Jahr 2009 auf einem Gel\u00e4nde am See Genezareth, das der Kongregation <a title=\"Legion\u00e4re Christi\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Legion%C3%A4re_Christi\">Legion\u00e4re Christi<\/a> geh\u00f6rt (nahe <i>Moshava Migdal<\/i>) legte die Grundmauern einer <a title=\"Synagoge (Magdala)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Synagoge_(Magdala)\">antiken Synagoge<\/a> frei. Das Geb\u00e4ude wurde von den Ausgr\u00e4bern auf den Zeitraum 50 v. Chr. bis 100 n. Chr. datiert, es ist damit eine der fr\u00fchesten bekannten Synagogen. Einer der Funde war ein auf allen Seiten mit Reliefs verzierter Kalksteinblock. Er befand sich im Mittelpunkt des Raumes, vielleicht war er eine Art Lesepult.<sup id=\"cite_ref-11\" class=\"reference\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_note-11\">[11]<\/a><\/sup> \u201e<i>One engraving includes the seven-branched lamp which stands on a single leg with a triangle base with vessels on either side<\/i>.\u201c<sup id=\"cite_ref-12\" class=\"reference\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_note-12\">[12]<\/a><\/sup> Nach Meinung der Ausgr\u00e4ber k\u00f6nnte das Relief von einem K\u00fcnstler stammen, der den Leuchter im Zweiten Tempel selbst gesehen hatte. Aufgrund seiner Gr\u00f6\u00dfe und Ausf\u00fchrung ist es weit informativer als die diversen Menorah-Graffiti, die bisher aus dieser Periode bekannt waren. (Dieses Relief w\u00fcrde die Rekonstruktion Hachlilis mit der kegelf\u00f6rmigen Basis anstelle des sechseckigen Sockels auf dem Titusbogen-Relief best\u00e4tigen.) Heute befindet sich auf dem Ausgrabungsgel\u00e4nde ein arch\u00e4ologischer Park mit einer Replik des Magdala-Steins; dazu hei\u00dft es: \u201e<i>The Magdala Stone is likely the earliest known artistic depiction of the Second Templ<\/i>e.\u201c<sup id=\"cite_ref-13\" class=\"reference\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_note-13\">[13]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Prokopios_.C3.BCber_den_Verbleib_der_Menora_nach_der_Zerst.C3.B6rung_Jerusalems\"><\/span><span id=\"Prokopios_\u00fcber_den_Verbleib_der_Menora_nach_der_Zerst\u00f6rung_Jerusalems\">Prokopios \u00fcber den Verbleib der Menorah nach der Zerst\u00f6rung Jerusalems<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p><a title=\"Prokopios von Caesarea\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prokopios_von_Caesarea\">Prokopios von Caesarea<\/a>, ein Historiker des 6. Jahrhunderts, schreibt \u00fcber den Triumphzug des <a title=\"Belisar\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Belisar\">Belisar<\/a> 534 n. Chr. in <a title=\"Konstantinopel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konstantinopel\">Konstantinopel<\/a>, den er selbst miterlebt haben d\u00fcrfte, dort seien die \u201e<i>Sch\u00e4tze der Juden<\/i>\u201c mitgef\u00fchrt worden, die Titus nach dem J\u00fcdischen Krieg nach Rom bringen lie\u00df. Ein Mitglied der j\u00fcdischen Gemeinde habe sich daraufhin an eine Person aus dem kaiserlichen Umfeld gewandt mit der Bemerkung: \u201e<i>Diese Sch\u00e4tze in den Palast von Byzanz zu bringen halte ich f\u00fcr unklug. Denn sie sollten nur an dem Ort sein, wo Salomo, der einstige K\u00f6nig der Juden, sie aufstellen lie\u00df. Ihretwegen konnte <a title=\"Geiserich\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geiserich\">Geiserich<\/a> den Palast der R\u00f6mer einnehmen und nun die r\u00f6mische Armee die <a title=\"Vandalen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vandalen\">Vandalen<\/a> schlagen. &#8211; Als dies dem Kaiser (<a title=\"Justinian I.\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Justinian_I.\">Justinian<\/a>) zu Ohren kam, f\u00fcrchtete er sich und lie\u00df alles schleunigst zu den Heiligt\u00fcmern der Christen in Jerusalem bringen<\/i>.\u201c<sup id=\"cite_ref-14\" class=\"reference\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_note-14\">[14]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00f6\u00dfere Metallobjekte aus der Antike (z. B. Statuen) sind nur sehr selten erhalten geblieben, und wenn, dann wurden sie oft in j\u00fcngerer Zeit aus Schiffswracks geborgen. Die Masse der Kunstwerke wurde wegen ihres Materialwerts eingeschmolzen. Das ist auch das wahrscheinliche Schicksal der Menorah und der anderen Tempelger\u00e4te.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Moderne_Rezeption\">Moderne Rezeption<\/span><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Modernes_Hebr.C3.A4isch_.28Ivrit.29\"><\/span><span id=\"Modernes_Hebr\u00e4isch_(Ivrit)\">Modernes Hebr\u00e4isch (Ivrit)<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Es wird sprachlich differenziert zwischen der Menorah, womit jeder Leuchter in Baumform (<bdo dir=\"ltr\"><bdi class=\"hebrew\" dir=\"rtl\" lang=\"he\" style=\"unicode-bidi: isolate; font-size: 115%;\">\u05e2\u05e5 \u05d4\u05d7\u05d9\u05d9\u05dd<\/bdi><\/bdo>) gemeint sein kann, und der acht- bzw. neunarmigen <a title=\"Chanukkia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chanukkia\">Chanukkia<\/a> f\u00fcr das Chanukkafest.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Symbol_im_Staat_Israel\">Symbol im Staat Israel<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p><i>Zum Kunstwerk Benno Elkans: siehe <a title=\"Knesset-Menora\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Knesset-Menora\">Knesset-Menorah<\/a><\/i>.<\/p>\n\n\n\n<p>Das <a title=\"Wappen Israels\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wappen_Israels\">Staatswappen Israels<\/a> stellt eine Menorah zwischen zwei \u00d6lbaumzweigen dar. Vorbild dieses Motivs ist die Menorah auf dem Titusbogen in Rom.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter den M\u00fcnzen der <a title=\"Israelische Zentralbank\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Israelische_Zentralbank\">Bank of Israel<\/a> zeigt das 10 <a title=\"Agora (W\u00e4hrungseinheit)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Agora_(W%C3%A4hrungseinheit)\">Agorot<\/a> St\u00fcck die Replik einer M\u00fcnze des letzten Hasmon\u00e4ers Antigonos (40-37 v. Chr.), wahrscheinlich (siehe oben) die \u00e4lteste Darstellung der Menorah des Zweiten Tempels.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Im Ritus heute<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Menorah ist heute Einrichtungsgegenstand vieler Synagogen und j\u00fcdischer Haushalte &#8211; als Erinnerung an den Tempel. Die Menorah wird niemals verwendet oder Kerzen auf ihr entz\u00fcndet. Genau genommen besteht ein Verbot, die Einrichtungsgegenst\u00e4nde des Tempels nachzubilden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Belletristik\">Belletristik<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Die legendenhafte Novelle <i>Der begrabene Leuchter<\/i> von <a title=\"Stefan Zweig\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stefan_Zweig\">Stefan Zweig<\/a> dreht sich um das Schicksal der Menorah auf dem Weg von Rom nach Konstantinopel und Jerusalem.<sup id=\"cite_ref-15\" class=\"reference\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_note-15\">[15]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Literatur\">Literatur<\/span><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Antike_Quellen\">Antike Quellen<\/span><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Bibeltexte: <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-torah-eine-deutsche-uebersetzung\/\">Die Torah, eine deutsche \u00dcbersetzung<\/a>. Hrsg. von Chajm Guski, nach der \u00dcbersetzung von Zunz<\/li><li>Flavius Josephus: <i>J\u00fcdische Altert\u00fcmer (Antiquitates)<\/i>, \u00fcbers. Heinrich Clementz, 14. Aufl., Wiesbaden 2002, <a class=\"internal mw-magiclink-isbn\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spezial:ISBN-Suche\/3921695198\">ISBN 3-921695-19-8<\/a>.<\/li><li>Mischna: \u00fcbers. Dietrich Correns, Wiesbaden 2005, <a class=\"internal mw-magiclink-isbn\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spezial:ISBN-Suche\/3865390161\">ISBN 3-86539-016-1<\/a>.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Sekund.C3.A4rliteratur\"><\/span><span id=\"Sekund\u00e4rliteratur\">Sekund\u00e4rliteratur<\/span><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Jens Vo\u00df: <i>Die Menora. Gestalt und Funktion des Leuchters im Tempel zu Jerusalem<\/i>. Vandenhoeck &amp; Ruprecht, G\u00f6ttingen 1993, <a class=\"internal mw-magiclink-isbn\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spezial:ISBN-Suche\/3525537638\">ISBN 3-525-53763-8<\/a><\/li><li>Rachel Hachlili: <i>The Menorah, the Ancient Seven-armed Candelabrum: Origin, Form, and Significance<\/i>, Brill Leiden \/ Boston \/ K\u00f6ln 2001. <a class=\"internal mw-magiclink-isbn\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spezial:ISBN-Suche\/9004120173\">ISBN 90-04-12017-3<\/a>.<\/li><li>Ludwig Berger: <i>Der Menora-Ring von Kaiseraugst<\/i>. R\u00f6mermuseum, Augst 2005, <a class=\"internal mw-magiclink-isbn\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spezial:ISBN-Suche\/3715100362\">ISBN 3-7151-0036-2<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Weblinks\">Weblinks<\/span><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a href=\"http:\/\/www.menora.de\/menorademo\/index.htm\">Zur <i>Menora<\/i><\/a> von <a title=\"Benno Elkan\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Benno_Elkan\">Benno Elkan<\/a>.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span id=\"Einzelnachweise\">Einzelnachweise<\/span><\/h2>\n\n\n\n<ol class=\"references wp-block-list\"><li id=\"cite_note-1\"><span class=\"mw-cite-backlink\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_ref-1\">\u2191<\/a><\/span> <span class=\"reference-text\">Rachel Hachlili: <cite style=\"font-style: italic;\">The Menorah<\/cite>. <span style=\"white-space: nowrap;\">S.<span style=\"display: inline-block; width: .167em;\">&nbsp;<\/span>17<\/span>.<span class=\"Z3988\" style=\"display: none;\" title=\"ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid\/de.wikipedia.org:Menora&amp;rft.au=Rachel+Hachlili&amp;rft.btitle=The+Menorah&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=17\">&nbsp;<\/span><\/span><\/li><li id=\"cite_note-2\"><span class=\"mw-cite-backlink\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_ref-2\">\u2191<\/a><\/span> <span class=\"reference-text\">Othmar Keel \/ Ernst Axel Knauf \/ Thomas Staubli: <cite style=\"font-style: italic;\">Salomons Tempel<\/cite>. Academic Press Fribourg, Freiburg (Schweiz) 2004, <a class=\"internal mw-magiclink-isbn\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spezial:ISBN-Suche\/3727814594\">ISBN 3-7278-1459-4<\/a>, <span style=\"white-space: nowrap;\">S.<span style=\"display: inline-block; width: .167em;\">&nbsp;<\/span>30\u201331<\/span>.<span class=\"Z3988\" style=\"display: none;\" title=\"ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid\/de.wikipedia.org:Menora&amp;rft.au=Othmar+Keel+%2F+Ernst+Axel+Knauf+%2F+Thomas+Staubli&amp;rft.btitle=Salomons+Tempel&amp;rft.date=2004&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3727814594&amp;rft.pages=30-31&amp;rft.place=Freiburg+%28Schweiz%29&amp;rft.pub=Academic+Press+Fribourg\">&nbsp;<\/span><\/span><\/li><li id=\"cite_note-3\"><span class=\"mw-cite-backlink\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_ref-3\">\u2191<\/a><\/span> <span class=\"reference-text\">Rachel Hachlili: <cite style=\"font-style: italic;\">The Menorah<\/cite>. <span style=\"white-space: nowrap;\">S.<span style=\"display: inline-block; width: .167em;\">&nbsp;<\/span>12\u201316<\/span>.<span class=\"Z3988\" style=\"display: none;\" title=\"ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid\/de.wikipedia.org:Menora&amp;rft.au=Rachel+Hachlili&amp;rft.btitle=The+Menorah&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=12-16\">&nbsp;<\/span><\/span><\/li><li id=\"cite_note-4\"><span class=\"mw-cite-backlink\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_ref-4\">\u2191<\/a><\/span> <span class=\"reference-text\">Rachel Hachlili: <cite style=\"font-style: italic;\">The Menorah<\/cite>. <span style=\"white-space: nowrap;\">S.<span style=\"display: inline-block; width: .167em;\">&nbsp;<\/span>18\u201321<\/span>.<span class=\"Z3988\" style=\"display: none;\" title=\"ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid\/de.wikipedia.org:Menora&amp;rft.au=Rachel+Hachlili&amp;rft.btitle=The+Menorah&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=18-21\">&nbsp;<\/span><\/span><\/li><li id=\"cite_note-5\"><span class=\"mw-cite-backlink\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_ref-5\">\u2191<\/a><\/span> <span class=\"reference-text\">Rachel Hachlili: <cite style=\"font-style: italic;\">The Menorah<\/cite>. <span style=\"white-space: nowrap;\">S.<span style=\"display: inline-block; width: .167em;\">&nbsp;<\/span>8<\/span>.<span class=\"Z3988\" style=\"display: none;\" title=\"ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid\/de.wikipedia.org:Menora&amp;rft.au=Rachel+Hachlili&amp;rft.btitle=The+Menorah&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=8\">&nbsp;<\/span><\/span><\/li><li id=\"cite_note-6\"><span class=\"mw-cite-backlink\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_ref-6\">\u2191<\/a><\/span> <span class=\"reference-text\">Rachel Hachlili: <cite style=\"font-style: italic;\">The Menorah<\/cite>. <span style=\"white-space: nowrap;\">S.<span style=\"display: inline-block; width: .167em;\">&nbsp;<\/span>10\u201311<\/span>.<span class=\"Z3988\" style=\"display: none;\" title=\"ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid\/de.wikipedia.org:Menora&amp;rft.au=Rachel+Hachlili&amp;rft.btitle=The+Menorah&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=10-11\">&nbsp;<\/span><\/span><\/li><li id=\"cite_note-7\"><span class=\"mw-cite-backlink\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_ref-7\">\u2191<\/a><\/span> <span class=\"reference-text\">Rachel Hachlili: <cite style=\"font-style: italic;\">The Menorah<\/cite>. <span style=\"white-space: nowrap;\">S.<span style=\"display: inline-block; width: .167em;\">&nbsp;<\/span>23.42<\/span>.<span class=\"Z3988\" style=\"display: none;\" title=\"ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid\/de.wikipedia.org:Menora&amp;rft.au=Rachel+Hachlili&amp;rft.btitle=The+Menorah&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=23.42\">&nbsp;<\/span><\/span><\/li><li id=\"cite_note-8\"><span class=\"mw-cite-backlink\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_ref-8\">\u2191<\/a><\/span> <span class=\"reference-text\">Rachel Hachlili: <cite style=\"font-style: italic;\">The Menorah<\/cite>. <span style=\"white-space: nowrap;\">S.<span style=\"display: inline-block; width: .167em;\">&nbsp;<\/span>24<\/span>.<span class=\"Z3988\" style=\"display: none;\" title=\"ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid\/de.wikipedia.org:Menora&amp;rft.au=Rachel+Hachlili&amp;rft.btitle=The+Menorah&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=24\">&nbsp;<\/span><\/span><\/li><li id=\"cite_note-9\"><span class=\"mw-cite-backlink\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_ref-9\">\u2191<\/a><\/span> <span class=\"reference-text\">Oliver Gussmann: <cite style=\"font-style: italic;\">Das Priesterverst\u00e4ndnis des Flavius Josephus<\/cite>. Mohr Siebeck, T\u00fcbingen 2008, <span style=\"white-space: nowrap;\">S.<span style=\"display: inline-block; width: .167em;\">&nbsp;<\/span>165<\/span>.<span class=\"Z3988\" style=\"display: none;\" title=\"ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid\/de.wikipedia.org:Menora&amp;rft.au=Oliver+Gussmann&amp;rft.btitle=Das+Priesterverst%C3%A4ndnis+des+Flavius+Josephus&amp;rft.date=2008&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=165&amp;rft.place=T%C3%BCbingen&amp;rft.pub=Mohr+Siebeck\">&nbsp;<\/span><\/span><\/li><li id=\"cite_note-10\"><span class=\"mw-cite-backlink\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_ref-10\">\u2191<\/a><\/span> <span class=\"reference-text\">Rachel Hachlili: <cite style=\"font-style: italic;\">The Menorah<\/cite>. <span style=\"white-space: nowrap;\">S.<span style=\"display: inline-block; width: .167em;\">&nbsp;<\/span>26<\/span>.<span class=\"Z3988\" style=\"display: none;\" title=\"ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid\/de.wikipedia.org:Menora&amp;rft.au=Rachel+Hachlili&amp;rft.btitle=The+Menorah&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=26\">&nbsp;<\/span><\/span><\/li><li id=\"cite_note-11\"><span class=\"mw-cite-backlink\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_ref-11\">\u2191<\/a><\/span> <span class=\"reference-text\"><span class=\"cite\">Lawrence H. Schiffman: <a href=\"http:\/\/lawrenceschiffman.com\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/magdala-stone.pdf\"><i>The Magdala Stone.<\/i><\/a><span class=\"Abrufdatum\"> Abgerufen am 15.&nbsp;Dezember 2017<\/span> (englisch): \u201eIt has been suggested that this object was the base for what we call a teivah, a \u201cchest,\u201d the ancient synagogue furnishing that served both to hold the sefer Torah and upon which it<br>was read.\u201c<\/span><span class=\"Z3988\" style=\"display: none;\" title=\"ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMenora&amp;rft.title=The+Magdala+Stone&amp;rft.description=The+Magdala+Stone&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Flawrenceschiffman.com%2Fwp-content%2Fuploads%2F2017%2F06%2Fmagdala-stone.pdf&amp;rft.creator=Lawrence+H.+Schiffman&amp;rft.date=&amp;rft.language=en\">&nbsp;<\/span><\/span><\/li><li id=\"cite_note-12\"><span class=\"mw-cite-backlink\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_ref-12\">\u2191<\/a><\/span> <span class=\"reference-text\">Eli Ashkenazi: <cite style=\"font-style: italic;\">Earliest Known Depiction of Second Temple Lamp Uncovered<\/cite>. In: <cite style=\"font-style: italic;\">Haaretz<\/cite>. 11.&nbsp;September 2009.<span class=\"Z3988\" style=\"display: none;\" title=\"ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid\/de.wikipedia.org:Menora&amp;rft.atitle=Earliest+Known+Depiction+of+Second+Temple+Lamp+Uncovered&amp;rft.au=Eli+Ashkenazi&amp;rft.btitle=Haaretz&amp;rft.date=2009-09-11&amp;rft.genre=book\">&nbsp;<\/span><\/span><\/li><li id=\"cite_note-13\"><span class=\"mw-cite-backlink\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_ref-13\">\u2191<\/a><\/span> <span class=\"reference-text\"><span class=\"cite\"><a href=\"http:\/\/www.magdala.org\/visit\/archaeological-park\/the-magdala-stone\/\"><i>The Magdala Stone, Oldest carving of the menorah.<\/i><\/a><span class=\"Abrufdatum\"> Abgerufen am 15.&nbsp;Dezember 2017<\/span>.<\/span><span class=\"Z3988\" style=\"display: none;\" title=\"ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMenora&amp;rft.title=The+Magdala+Stone%2C+Oldest+carving+of+the+menorah&amp;rft.description=The+Magdala+Stone%2C+Oldest+carving+of+the+menorah&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.magdala.org%2Fvisit%2Farchaeological-park%2Fthe-magdala-stone%2F&amp;rft.date=\">&nbsp;<\/span><\/span><\/li><li id=\"cite_note-14\"><span class=\"mw-cite-backlink\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_ref-14\">\u2191<\/a><\/span> <span class=\"reference-text\">Prokopios von Caesarea: <cite style=\"font-style: italic;\">Die Kriege Justinians<\/cite>. <span style=\"white-space: nowrap;\">Band<span style=\"display: inline-block; width: .167em;\">&nbsp;<\/span>4<\/span>, <span style=\"white-space: nowrap;\">Nr.<span style=\"display: inline-block; width: .167em;\">&nbsp;<\/span>9,6-9<\/span>.<span class=\"Z3988\" style=\"display: none;\" title=\"ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid\/de.wikipedia.org:Menora&amp;rft.au=Prokopios+von+Caesarea&amp;rft.btitle=Die+Kriege+Justinians&amp;rft.genre=book&amp;rft.issue=9%2C6-9&amp;rft.volume=4\">&nbsp;<\/span><\/span><\/li><li id=\"cite_note-15\"><span class=\"mw-cite-backlink\"><a href=\" https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-menorah\/#cite_ref-15\">\u2191<\/a><\/span> <span class=\"reference-text\"><a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/buch\/legenden-6973\/3\"><i>Der begrabene Leuchter<\/i>.<\/a> <a title=\"Projekt Gutenberg-DE\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Projekt_Gutenberg-DE\">Projekt Gutenberg-DE<\/a><\/span><\/li><\/ol>\n\n\n\n<div class=\"yellow-box\">\n<p>Dieser Artikel basiert auf dem Artikel <a class=\"\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Menora\" rel=\"nofollow\">Menora<\/a> aus der freien Enzyklop\u00e4die <a class=\"\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:Hauptseite\" rel=\"nofollow\">Wikipedia<\/a> und steht unter der Doppellizenz <a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.gnu.org\/copyleft\/fdl.html\" rel=\"nofollow\">GNU-Lizenz f\u00fcr freie Dokumentation<\/a> und <a class=\"\" href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/\" rel=\"nofollow\">Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported<\/a> (<a class=\"\" href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/legalcode\" rel=\"nofollow\">Kurzfassung<\/a>).<br>In der Wikipedia ist eine <a class=\"\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Menora&amp;action=history\" rel=\"nofollow\"> Liste der Autoren<\/a> verf\u00fcgbar.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist die Menorah? 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