{"id":3039,"date":"2018-06-04T23:43:19","date_gmt":"2018-06-04T21:43:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=3039"},"modified":"2024-05-08T09:50:35","modified_gmt":"2024-05-08T07:50:35","slug":"kitzur-schulchan-aruch-kapitel-6-bis-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/kitzur-schulchan-aruch-kapitel-6-bis-8\/","title":{"rendered":"Kitzur Schulchan Aruch &#8211; Kapitel 6 bis 8"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"100\" height=\"140\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Shlomo_Ganzfried.jpg?resize=100%2C140&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3056\"\/><\/figure><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><em>Die \u00dcbersetzung des Kitzur Schulchan Aruch von Schlomoh Ganzfried auf talmud.de<\/em> <br><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"25\" height=\"15\" class=\"wp-image-3543\" style=\"width: 25px;\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/hand_talmudde_klein.png?resize=25%2C15&#038;ssl=1\" alt=\"\"><strong> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/der-kitzur-schulchan-aruch\/\">Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Siman 6 &#8211; Einige Vorschriften f\u00fcr die Berachot und die Vorschriften f\u00fcr \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05d4\u05d5\u05d0 \u05d5\u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05de\u05d5 und \u05d0\u05de\u05df<\/h1>\n\n\n\n<p><em>Enth\u00e4lt 11 Paragraphen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a71<\/h2>\n\n\n\n<p>Bevor man irgend eine Beracha ausspricht, soll man wissen, welche Beracha man auszusprechen hat, damit man zur Zeit, da man den Schem, gepriesen sei Er, welcher der Hauptinhalt der Beracha, ausspricht, wei\u00df, wie man zu schlie\u00dfen hat. Man darf nicht das Geringste tun, w\u00e4hrend man eine Beracha spricht; man spreche sie nicht eilig, sondern \u00fcberlege den Sinn der Worte. So steht im Buch der Frommen: Wenn man die H\u00e4nde w\u00e4scht oder \u00fcber Fr\u00fcchte oder Gebote Beracha spricht, was im Munde jedes Menschen gel\u00e4ufig ist, habe man im Herzen den Gedanken, den Namen des Sch\u00f6pfers zu loben, der einem wunderbar Seine Gnade erwiesen und die Fr\u00fcchte oder das Brot gegeben, sie zu genie\u00dfen, und einem das Gebot aufgetragen hat. Und man tue nicht wie ein Mensch, der etwas aus Gewohnheit tut und ohne Sinnen des Herzens Worte nur mit dem Mund ausspricht. Ob dieser Sache entbrannte der Zorn des Ewigen und lie\u00df er uns durch Jeschaja (29,13) sagen, daf\u00fcr, dass dies Volk hintritt, mit seinem Mund und seinen Lippen mich zu ehren, w\u00e4hrend es sein Herz weit von mir entfernt hat, und ihre Furcht vor mir ein gelerntes Menschengebot geworden. . . .<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, gelobt sei Er, sprach zu Jeschaja: Sieh das Werk meiner Kinder, wie es nur zum Schein geschieht und sie daran festhalten, wie ein Mensch am \u00fcberkommenen Brauch seiner V\u00e4ter festh\u00e4lt und ihn \u00fcbt. Sie kommen in mein Haus und beten vor mir die festgesetzten Gebete gleich dem Brauch ihrer V\u00e4ter, nicht mit ganzem Herzen; sie reinigen ihre H\u00e4nde und sprechen die Beracha \u00fcber das H\u00e4ndewaschen, schneiden das Brot an und sprechen die Beracha \u05d4\u05de\u05d5\u05e6\u05d9\u05d0, trinken und sprechen das Tischgebet, wie die Sache in ihrem Munde gel\u00e4ufig ist; auch zur Zeit, da sie die Beracha sprechen, denken sie nicht daran, mich zu loben. F\u00fcrwahr, dar\u00fcber entbrannte Sein Zorn und schwur Er bei Seinem gro\u00dfen Namen, zu vernichten die Weisheit seiner Weisen, die Ihn erkannten und Ihn doch nur aus Gewohnheit loben und nicht mit Andacht; denn nachher hei\u00dft es: f\u00fcrwahr, ich fahre fort. . . . dass untergeht die Weisheit seiner Weisen. . . . Darum haben die Weisen auf diese Sache aufmerksam gemacht und gesprochen: erf\u00fclle die Worte um ihres Sch\u00f6pfers willen! \u2014 So weit seine Worte. \u2014 Es ist passend f\u00fcr den Menschen, sich zu gew\u00f6hnen, die Berachot laut auszusprechen; denn die Stimme erweckt die Andacht. \u2014<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a72<\/h2>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend man Beracha spricht, sei der Mund frei von Speichel, und auch sei sonst nichts in seinem Munde; so hei\u00dft es (Ps. 71,8), mein Mund sei voll von Deinem Lobe.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a73<\/h2>\n\n\n\n<p>Man darf den Namen des Ewigen nicht vergeblich aussprechen; und wer den Namen des Ewigen vergeblich ausspricht, \u00dcbertritt ein Gebot; so steht (Deut. 6,13), den Ewigen, deinen Gott, sollst du f\u00fcrchten; ferner (dort 28,58), wenn du nicht h\u00fctest&#8230; den geehrten und gef\u00fcrchteten Namen zu f\u00fcrchten; und das geh\u00f6rt zur Ehrfurcht, Seinen gro\u00dfen Namen nur zum Zwecke des Lobes und einer Beracha, zu der man verpflichtet ist, oder zum Zwecke des Lernens auszusprechen; man f\u00fcrchte sich und bebe am ganzen K\u00f6rper, wenn man den Ewigen, gepriesen sei Sein Name, erw\u00e4hnt; dass man ihn aber nicht, fern sei es, vergeblich ausspreche. Und nicht den ausdr\u00fccklichen Gottesnamen allein, sondern alle Namen, die f\u00fcr den Ewigen, gepriesen sei Er, angewandt werden; und es ist nicht allein in der heiligen Sprache verboten, sondern ist in jeder Sprache verboten. Wer einen andern oder sich selbst mit dem Namen des Ewigen, gepriesen sei Er, oder einem Beinamen (ein Beiname ist, womit man den Heiligen, gelobt sei Er, r\u00fchmt, wie der gro\u00dfe, der starke, der ehrfurchtbare, der treue, der gewaltige, der m\u00e4chtige, der kraftvolle, der siegreiche, gn\u00e4dig, barmherzig, eifervoll, langm\u00fctig, reich an Liebe) in irgendeiner Sprache verw\u00fcnscht, ist schuldig, gez\u00fcchtigt zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>In unserer gro\u00dfen S\u00fcndhaftigkeit nehmen sich viele Ungebildete nicht in acht und sagen auf deutsch: Gott soll ihn strafen, und \u00e4hnlich; und \u00fcbertreten damit ein Verbot der Thora. Wer ohne den Schem und ohne Beinamen verw\u00fcnscht, oder wenn die Verw\u00fcnschung aus dem Zusammenhang seiner Worte hervorgeht, wenn ein z. B. sagt, der und der sei nicht vom Ewigen gesegnet, und \u00e4hnlich, so ist er zwar nicht schuldig, gez\u00fcchtigt zu werden, aber verboten ist es doch (Chosch. hamischp. 27). \u2014 Ebenso ist in jeder Schrift und in jeder Sprache verboten, den Namen des Ewigen, gepriesen sei Er, zu schreiben. Viele schreiben aus Unkenntnis den Namen des Ewigen, gepriesen sei Er, auf deutsch oder sie schreiben das Wort Ad&#8230;.. das ist franz\u00f6sisch und bedeutet \u05f4mit Gott!&#8220;; das ist vollkommen verboten; denn nach einiger Zeit kommt das Geschriebene auf den Schutthaufen zu liegen. Diese Sache f\u00fchrt Armut herbei in Israel, wenn der Name des Ewigen umherliegt, und besonders, fern sei es, in Verachtung; man soll daher dar\u00fcber nachdenken und sich anstrengen, um dies abzuschaffen (Urim dort). \u2014 Wenn man Speichel in den Mund bekommt, speie man erst aus, und dann erst spreche man den Schem; dass man aber nicht den Schem spreche und dann ausspeie; ebenso wenn man das Sefer der Thora k\u00fcsst, speie man (wenn es n\u00f6tig ist) zuerst aus und nicht nachher. \u2014 Wenn man den Schem erw\u00e4hnen will, sage man das Wort HaSchem und nicht, wie die Leute irrt\u00fcmlich sagen, Adoschem; denn das ist keine ehrerbietige Form vor dem Ewigen (Tor. sah. 621).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a74<\/h2>\n\n\n\n<p>Man muss sich in acht nehmen, eine Beracha vergeblich auszusprechen oder sich zu verursachen, eine Beracha, die nicht n\u00f6tig, auszusprechen. Wenn man gestrauchelt ist und hat eine Beracha vergeblich ausgesprochen, oder wenn man in anderer Weise gestrauchelt ist und hat den Namen des Ewigen vergeblich ausgesprochen, sage man nachher: Gepriesen sei der Name der Herrlichkeit Seines Reiches immer und ewig! \u2014 Wenn man sogleich, nachdem man den Schem erw\u00e4hnt hat, sich erinnert, dass man die Beracha nicht zu sprechen braucht, schlie\u00dfe man: lehre mich Deine Gesetze! Denn das ist ein ganzer Vers (Ps. 119,12), und dann w\u00e4re es wie Thoralernen und nicht vergeblich. \u2014 Wenn man auch das Wort \u05d0\u05dc\u05e7\u05d9\u05e0\u05d5 bereits angefangen hat und erinnert sich sofort, nachdem man das Wort \u05d0\u05dc\u05e7\u05d9 gesagt und noch nicht \u05e0\u05d5 zu Ende gesprochen hat, schlie\u00dfe man mit den Worten \u05d0\u05d1\u05d9\u05e0\u05d5 \u05de\u05e2\u05d5\u05dc\u05dd \u05d5\u05e2\u05d3 \u05e2\u05d5\u05dc\u05dd (Denn das ist ebenfalls ein Ausdruck des Schriftverses I. Chr. 29,10); doch sage man auch in diesem Falle \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05dd \u05db\u05d1\u05d5\u05d3 \u05de\u05dc\u05db\u05d5\u05ea\u05d5 \u05dc\u05e2\u05d5\u05dc\u05dd \u05d5\u05e2\u05d3 (Zelach Berach. 38). \u2014<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a75<\/h2>\n\n\n\n<p>Hat man \u00fcber Wasser eine Beracha gesprochen und h\u00f6rt, dass eine Leiche in der Nachbarschaft, und der Gebrauch ist in der Nachbarschaft einer Leiche wegen der Gefahr das Wasser auszugie\u00dfen (wie weiter Kap. 194), da man aber die Beracha bereits gesprochen, trinke man etwas, damit die Beracha nicht vergeblich sei, und f\u00fcrchte sich nicht wegen der Gefahr, denn wer das Gebot h\u00fctet, dem widerf\u00e4hrt nichts B\u00f6ses (Koh. 8,5). Siehe weiter Kap. 109, 9 Und nachdem man etwas getrunken, gie\u00dfe man das andere aus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a76<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei allen Berachot (au\u00dfer dem Tischgebet, was, so Gott will, in Kap. 44 \u00a7 11 erl\u00e4utert wird), wenn man im Zweifel, ob man sie gesprochen oder nicht, sagt man sie nicht noch einmal.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a77<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Mensch ist verpflichtet, jeden Tag wenigstens hundert Berachot zu sprechen; der K\u00f6nig David hat dies angeordnet; eine Andeutung daf\u00fcr ist: (II. Sam. 23,1) Ausspruch des Mannes, der hochgestellt ward, \u05e2\u05dc hat im Zahlenwert 100 Eine Anlehnung in der Thora ist, (Deut. 10,12) und nun, Israel, was verlangt der Ewige, dein Gott, von dir, nur den Ewigen zu f\u00fcrchten&#8230;. lie\u00df nicht \u05de\u05d4, sondern &nbsp;\u05de\u05d0\u05d4das sind hundert Berachot, die sind, um den Ewigen zu f\u00fcrchten und Ihn zu lieben und durch die Berachot, die man spricht, Seiner stets eingedenk zu sein. Die Verw\u00fcnschungen in Deuteronomium sind acht und neunzig (28,15..), ferner steht dort (28,61), auch jede Krankheit und jede Plage, das sind hundert; die hundert Berachot nun, die wir t\u00e4glich sprechen, sch\u00fctzen uns, vor jenen bewahrt zu bleiben. Am Sabbat und Festtag, ebenso am Fasttag, da an den hundert Berachot welche fehlen, erg\u00e4nze man sie damit, dass man die Berachot des Vorbeters bei der Wiederholung der Gebote und die Berachot der zur Thora und Haftara Aufgerufenen, auf die man \u05d0\u05de\u05df antwortet, mitrechnet, und auch mit den Berachot \u00fcber die Gen\u00fcsse.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a78<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei jeder Beracha, die man den anderen sprechen h\u00f6rt, wenn man ihn \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05d0\u05d7\u05d4 \u05d4\u05f3 sagen h\u00f6rt, spreche man \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05d4\u05d5\u05d0 \u05d5\u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05de\u05d5; und wenn er die Beracha zu Ende sagt, muss man \u05d0\u05de\u05df sprechen. Die Bedeutung von \u05d0\u05de\u05df ist Wahrheit. Man denke im Herzen, die Beracha, die der Berachasprechende gesagt, ist wahr, und ich bin davon \u00fcberzeugt. \u2014 Bei den Berachot, in denen auch eine Bitte enthalten, wie den Berachot des \u05e9\u05de\u05e0\u05d4\u05be\u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 Gebetes von \u05d0\u05ea\u05d4 \u05d7\u05d5\u05e0\u05df bis\u05d4\u05de\u05d7\u05d6\u05d9\u05e8 \u05e9\u05db\u05d9\u05e0\u05d4 \u05dc\u05e6\u05d9\u05d5\u05df und bei der Beracha \u05e9\u05d9\u05dd \u05e9\u05dc\u05d5\u05dd denke man, wenn man \u05d0\u05de\u05df sagt, Zweifaches: die Beracha ist wahr, und m\u00f6ge es wohlgef\u00e4llig sein, dass die Worte bald in Erf\u00fcllung gehen. Beim \u05e7\u05d3\u05d9\u05e9 der nur ein Gebet f\u00fcr die Zukunft enth\u00e4lt, denke man nur an die Bitte, die Sache m\u00f6ge bald in Erf\u00fcllung gehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a79<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn der H\u00f6rende an einer Stelle h\u00e4lt, an der er nicht unterbrechen darf, sage er nicht \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05d4\u05d5\u05d0 \u05d5\u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05de\u05d5 Ebenso, wenn er eine Beracha h\u00f6rt, und er selbst muss sich auch mit dieser Beracha seiner Pflicht entledigen, dass sie ihm angerechnet werde, als ob er sie selbst gesagt h\u00e4tte, wie die Berachot \u00fcber das Schofar und die Berachot \u00fcber die Megilla, sage man nicht \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05d4\u05d5\u05d0 \u05d5\u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05de\u05d5 weil das eine Unterbrechung in der Mitte der Berachot w\u00e4re (Dagul mereb. 124). \u2014 Was das Antworten mit \u05d0\u05de\u05df anlangt, wenn man an einer Stelle h\u00e4lt, wo man nicht unterbrechen darf, wird, so Gott will, sp\u00e4ter an seinem Ort erkl\u00e4rt (Kap. 14 und 16).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a710<\/h2>\n\n\n\n<p>&nbsp;Man muss sehr darauf achten, das Wort \u05d0\u05de\u05df ordentlich auszusprechen, das \u05de nicht zu schnell sprechen und das \u05df nicht zu verschlingen. Auch achte man darauf, nicht mit \u05d0\u05de\u05df zu antworten, bevor der Berachasprechende die ganze Beracha zu Ende gesprochen; denn das w\u00e4re \u00fcbereiltes \u05d0\u05de\u05df; auch versp\u00e4te man nicht, mit \u05d0\u05de\u05df zu antworten, das w\u00e4re verwaistes \u05d0\u05de\u05df. Sondern sofort, wenn die Beracha zu Ende gesprochen, antworte man \u05d0\u05de\u05df \u2014 Man erhebe seine Stimme nicht lauter, als der Berachasprechende; so hei\u00dft es (Ps. 34,4): R\u00fchmet den Ewigen mit mir, wir wollen vereint seinen Namen preisen!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a711<\/h2>\n\n\n\n<p>&nbsp;Man spricht nicht \u05d0\u05de\u05df nach der eigenen Beracha (au\u00dfer im Tischgebet nach \u05d1\u05d5\u05e0\u05d4 \u05d9\u05e8\u05d5\u05e9\u05dc\u05dd); Sogar wenn man eine Beracha gleichzeitig mit dem Vorbeter beendet, sage man nicht \u05d0\u05de\u05df; wenn man selbst aber die eine Beracha spricht und der Vorbeter eine andere und man schlie\u00dft gleichzeitig, antworte man auf die Beracha des Vorbeters mit \u05d0\u05de\u05df \u2014 Wenn man die Beracha \u05d9\u05e9\u05ea\u05d1\u05d7 oder die Beracha \u05e9\u05d5\u05de\u05e8 \u05e2\u05de\u05d5 \u05d9\u05e9\u05e8\u05d0\u05dc \u05dc\u05e2\u05d3 oder die Beracha \u05d9\u05d4\u05dc\u05dc\u05d5\u05da nach Hallel gleichzeitig mit dem Vorbeter beendet, antworte man ebenfalls \u05d0\u05de\u05df weil viele Gesetzeslehrer entscheiden, dass man bei diesen auch nach der eigenen Beracha \u05d0\u05de\u05df sage.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Siman 7 &#8211; Vorschriften f\u00fcr die Berachot am Morgen<\/h1>\n\n\n\n<p><em>Enth\u00e4lt 8 Paragraphen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a71<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach \u05dc\u05e2\u05e1\u05d5\u05e7 \u05db\u05d3\u05d1\u05e8\u05d9 \u05ea\u05d5\u05e8\u05d4 ist eine Meinungsverschiedenheit unter den Gesetzeslehrern, ob der Zuh\u00f6rer \u05d0\u05de\u05df sage oder nicht. Manche sagen, da sei nicht der Schluss einer Beracha, sondern \u05d5\u05d4\u05e2\u05e8\u05d1 geh\u00f6re auch noch nach oben, und alles sei e i n e Beracha, und darum antworte man nicht \u05d0\u05de\u05df; und manche sagen, da sei der Schloss der Beracha, und \u05d4\u05e2\u05e8\u05d1 \u05e0\u05d0 sei eine andere Beracha, und man m\u00fcsse \u05d0\u05de\u05df sagen. Darum soll der Berachasprechende diese Beracha leise sprechen, dass sie sein N\u00e4chster nicht h\u00f6re und zweifelhaft sei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a72<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Beracha \u05f4der dem Hahn Einsicht gegeben\u201c spreche man erst nach Anbruch des Tages.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a73<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Beracha \u05f4der die Blinden sehend macht\u201c kann auch ein Blinder sprechen; denn er hat Nutzen davon, dass andere ihm den Weg zeigen. Wenn man die Beracha \u05f4der die Gebeugten aufrichtet\u201c zuerst gesprochen, bevor man die Beracha \u05f4der die Gefesselten befreit&#8220; gesprochen, sage man nicht mehr \u05f4der die Gefesselten befreit&#8220;, da sie bereits in \u05f4der die Gebeugten aufrichtet\u201c enthalten ist; denn in dem Begriff der Aufrichtung der Gestalt ist auch die Befreiung der Glieder enthalten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a74<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach \u05d4\u05de\u05e2\u05d1\u05d9\u05e8 \u05e9\u05e0\u05d4 \u05de\u05e2\u05d9\u05e0\u05d9 \u05d5\u05ea\u05e0\u05d5\u05de\u05d4 \u05de\u05e2\u05e4\u05e2\u05e4\u05d9 sage man nicht \u05d0\u05de\u05df; denn da ist nicht der Schluss einer Beracha, sondern \u05d5\u05d9\u05d4\u05d9 \u05e8\u05e6\u05d5\u05df geh\u00f6rt ebenfalls noch zu dieser Beracha, und der Schluss der Beracha ist \u05d2\u05d5\u05de\u05dc \u05d7\u05e1\u05d3\u05d9\u05dd \u05d8\u05d5\u05d1\u05d9\u05dd \u05dc\u05e2\u05de\u05d5 \u05d9\u05e9\u05e8\u05d0\u05dc<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a75<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer die ganze Nacht gewacht hat, spreche am Morgen alle Berachot des Morgens au\u00dfer \u00fcber das H\u00e4ndewaschen; diese sage er nicht. Bei den Berachot \u05d0\u05dc\u05e7\u05d9 \u05e0\u05e9\u05de\u05d4 und &nbsp;\u05d4\u05de\u05e2\u05d1\u05d9\u05e8 \u05e9\u05e0\u05d4und ebenso bei den Berachot \u00fcber die Thora besteht ein Zweifel, ob er sie in diesem Fall sprechen soll oder nicht; darum gebe er sich M\u00fche, sie von anderen zu h\u00f6ren und \u05d0\u05de\u05df darauf zu sagen (siehe oben Kap. 6 \u00a7 9).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a76<\/h2>\n\n\n\n<p>Alle Berachot des Morgens kann man, wenn man sie nicht vor dem Beten gesagt hat, nach dem Gebet sagen, au\u00dfer der Beracha \u00fcber das H\u00e4ndewaschen (denn da manche sagen, das H\u00e4ndewaschen am Morgen sei wegen des Gebetes angeordnet, ist demnach nach dem Beten kein Anlass mehr f\u00fcr diese Beracha) und au\u00dfer der Beracha \u05d0\u05dc\u05e7\u05d9 \u05e0\u05e9\u05de\u05d4 (da er diese bereits mit der Beracha \u05de\u05d7\u05d9\u05d4 \u05d4\u05de\u05ea\u05d9\u05dd erf\u00fcllt hat).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a77<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn man die Berachot der Thora vor dem Gebet nicht gesagt hat, sind die Gesetzeslehrer verschiedener Meinung, ob man sie nach dem Gebet noch sage oder nicht. Manche sagen, man spreche sie nicht, weil man durch \u05d0\u05d4\u05d1\u05d4 \u05e8\u05d1\u05d4 bereits befreit ist (sephardisch \u05d0\u05d4\u05d1\u05ea \u05e2\u05d5\u05dc\u05dd); denn in dieser Beracha ist ebenfalls der Inhalt der Berachot der Thora enthalten, \u05f4gib in unser Herz, dass wir begreifen und verstehen, vernehmen, lernen und lehren\u201c Manche sagen, die Beracha \u05d0\u05d4\u05d1\u05d4 \u05e8\u05d1\u05d4 befreie nur dann von den Berachot der Thora, wenn man gleich nach dem Gebet, ohne erst zu unterbrechen, lerne. Darum muss man von vornherein sich in acht nehmen, die Berachot der Thora vor dem Gebet zu sprechen; geschehenenfalls, wenn man vergessen hat, vor dem Gebet die Berachot zu sprechen, lerne man irgendeine Sache gleich nach dem Gebet. Wenn man auch das vergessen hat, dann soll man des Zweifels wegen die Berachot der Thora auch nicht mehr sagen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a78<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn man einen zur Thora aufruft, bevor er die Berachot der Thora gesprochen, wenn ihm m\u00f6glich ist, vorher noch alle Berachot der Thora zu sprechen und auch wenigstens einen Bibelvers wie z. B. . . . \u05d9\u05d1\u05e8\u05db\u05da zu sagen, tue er so und gehe dann zur Thora hinauf und sage nachher nur die Beracha \u05d0\u05e9\u05e8 \u05e7\u05d3\u05e9\u05e0\u05d5 und &#8230; \u05d4\u05e2\u05e8\u05d1\u05be\u05e0\u05d0 bis \u05dc\u05e2\u05de\u05d5 \u05d9\u05e9\u05e8\u05d0\u05dc und spreche &#8230;\u05d9\u05d1\u05e8\u05db\u05da<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Siman 8 &#8211; Die Dinge, die verboten sind, wenn der Tag angebrochen ist, bis man gebetet hat<\/h1>\n\n\n\n<p><em>Enth\u00e4lt 6 Paragraphen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a71<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn der Morgen angebrochen ist, das ist das Licht im Osten, das schon von der Sonne herkommt, da dann die Zeit des Gebetes beginnt, (denn wenn man geschehenenfalls um diese Zeit gebetet h\u00e4tte, h\u00e4tte man seine Pflicht erf\u00fcllt, wie weiter Kap. 18), darf der Mensch darum keine Arbeit anfangen oder sich mit seinen Angelegenheiten besch\u00e4ftigen oder sich auf den Weg begeben, bevor er gebetet hat; so hei\u00dft es (Ps. 85,14), die Fr\u00f6mmigkeit gehe vor ihm her, dann setze auf den Weg er seine Schritte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a72<\/h2>\n\n\n\n<p>Man darf nicht essen oder trinken; so hei\u00dft es (Lev. 19,26), esset nicht beim Blut, esset nicht, bevor ihr f\u00fcr euer Blut gebetet habt. Wer erst isst oder trinkt und dann betet, von dem sagt der Vers (I K\u00f6n. 14,9), mich hast du hinter deinen R\u00fccken geworfen, lies nicht deinen R\u00fccken, sondern deinen Hochmut; der Heilige, gelobt sei Er, sagt, nachdem dieser sich hochm\u00fctig gezeigt, nimmt er das Reich des Himmels auf sich. Selbst Kaffee oder Tee mit Zucker und Milch zu trinken, ist verboten. Einem alten, schwachen Mann, der es bis zur Zeit, da die Gemeinde aus der Synagoge kommt, nicht aushalten kann, besonders an Sabbaten und Festtagen, an denen man sehr lang bleibt, ist besser zu erlauben, Schacharit mit Ruhe zu Hause zu beten, Kiddusch zu machen und etwas zu essen (siehe weiter Kap. 77 \u00a7 15). Dann gehe er in die Synagoge, sei im Herzen mit der Gemeinde zusammen beim Schacharit Gebet und bete dann mit ihr Mussaf. Und nicht, dass er Kaffee mit Zucker und dergleichen trinke, bevor er das Joch des himmlischen Reiches auf sich genommen (Beer heteb 89 im Namen von Leket hakemach). Als Heilmittel aber ist erlaubt, vor dem Gebet zu essen und zu trinken; denn das ist nicht aus Hochmut; ebenso wenn er nicht die Kraft hat, beim Gebet Andacht zu haben, ohne gegessen und getrunken zu haben, kann er vor dem Gebet essen und trinken, wenn er will.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a73<\/h2>\n\n\n\n<p>Manche sagen, dass selbst, wenn einer in der Mitte der Nacht aufsteht, er nichts genie\u00dfen d\u00fcrfe, bevor er gebetet, und so ist richtig zu erschweren; wenn er sich aber schwach f\u00fchlt, darf er etwas essen und trinken, um seinen K\u00f6rper f\u00fcr die Thora zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a74<\/h2>\n\n\n\n<p>Wasser, ebenso Tee oder Kaffe ohne Zucker und ohne Milch darf man vor dem Beten trinken, auch nachdem der Morgen schon angebrochen ist, denn diese sind nicht aus Hochmut; selbst am Sabbat und Festtag, an denen man zu Kiddusch verpflichtet ist, darf man diese Dinge vor dem Beten trinken, und Kiddusch hindert ihn nicht daran, weil vor dem Beten die Zeit von Kiddusch noch nicht gekommen. Denn Kiddusch ist nur am Ort der Mahlzeit, das hei\u00dft kurz vor der Mahlzeit, und vor dem Schacharit-Gebet ist ihm ja nicht m\u00f6glich, zu essen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a75<\/h2>\n\n\n\n<p>Man darf nicht seinen N\u00e4chsten besuchen, um ihn zu begr\u00fc\u00dfen und ihm\u05e9\u05dc\u05d5\u05dd &nbsp;zu geben oder ihm auch nur guten Morgen! zu sagen; so hei\u00dft es (Jes. 2,22), lasset ab vom Menschen, in dessen Nase der Odem, denn wem ist er gleichgeachtet; das hei\u00dft, wem hast du diesen gleichgeachtet, dass du seine Ehrung vor die meinige gesetzt hast. Wenn man ihm zuf\u00e4llig begegnet, darf man ihm nach der Vorschrift \u05e9\u05dc\u05d5\u05dd geben; doch ist richtig, einen anderen Ausdruck zu w\u00e4hlen, um daran zu denken, dass man sich mit anderen Dingen nicht aufhalten darf, bevor man gebetet hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a76<\/h2>\n\n\n\n<p>Selbst zu lernen, darf man nicht anfangen, wenn der Morgen angebrochen ist; nur wer gewohnt ist, in die Synagoge zu gehen, so dass nicht zu bef\u00fcrchten, die Zeit k\u00f6nnte vor\u00fcbergehen, dem ist es erlaubt; und ebenso, wer mit anderen lernt, und wenn sie um diese Zeit nicht lernen, w\u00fcrde ihr Lernen ausfallen; denn, wenn mein andere zur Fr\u00f6mmigkeit f\u00fchren kann, ist es eine gro\u00dfe Sache; nur achte man darauf, dass die Zeit des Gebetes nicht vor\u00fcbergeht.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/mark\/1.0\/\" rel=\"license\"><br><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" style=\"border-style: none;\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/i.creativecommons.org\/p\/mark\/1.0\/88x31.png?w=840\" alt=\"Public Domain Mark\"><br><\/a><br><br>Dieses Werk (Kitzur Schulchan Aruch, von Rabbiner Selig Pinchas Bamberger), das durch <a href=\"http:\/\/www.talmud.de\" rel=\"dct:publisher\">talmud.de<\/a> gekennzeichnet wurde, unterliegt keinen bekannten urheberrechtlichen Beschr\u00e4nkungen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Text des Kitzur Schulchan Aruch in deutscher \u00dcbersetzung. 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