{"id":3075,"date":"2018-06-05T10:33:12","date_gmt":"2018-06-05T08:33:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=3075"},"modified":"2024-05-08T10:15:53","modified_gmt":"2024-05-08T08:15:53","slug":"kitzur-schulchan-aruch-kapitel-9-bis-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/kitzur-schulchan-aruch-kapitel-9-bis-11\/","title":{"rendered":"Kitzur Schulchan Aruch &#8211; Kapitel 9 bis 11"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"100\" height=\"140\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Shlomo_Ganzfried.jpg?resize=100%2C140&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3056\"\/><\/figure><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><em>Die \u00dcbersetzung des Kitzur Schulchan Aruch von Schlomoh Ganzfried auf talmud.de<\/em> <br><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"25\" height=\"15\" class=\"wp-image-3543\" style=\"width: 25px;\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/hand_talmudde_klein.png?resize=25%2C15&#038;ssl=1\" alt=\"\"><strong> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/der-kitzur-schulchan-aruch\/\">Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Kapitel 9. &#8211; Die Vorschriften f\u00fcr die Zizit.<\/h1>\n\n\n\n<p><em>Enth\u00e4lt 21 Paragraphen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a71<\/h2>\n\n\n\n<p>Gro\u00df ist das Gebot der Zizit; denn, siehe, die Schrift hat es allen anderen Geboten gleichgesetzt und sie davon abh\u00e4ngig gemacht; so hei\u00dft es (Num. 15,39), ihr sollt sie ansehen und aller Gebote des Ewigen gedenken. \u05e6\u05d9\u05e6\u05d9\u05ea hat im Zahlenwert 600 (siehe Tur), dazu 8 F\u00e4den und 5 Knoten, sind 613. Darum muss jeder darauf achten, ein kleines Talit zu besitzen, um den ganzen Tag damit bekleidet zu sein; es sei aus Schafwolle, wei\u00df und habe die vorgeschriebene Gr\u00f6\u00dfe, das ist \u00be Elle in der L\u00e4nge und 1\/2 Elle in der Breiter, manche sagen eine Elle in der L\u00e4nge und eine Elle in der Breite. Diejenigen, die das kleine Talit an der Seite zun\u00e4hen, m\u00fcssen darauf achten, dass es auf jeder Seite den gr\u00f6\u00dften Teil, den man sofort als solchen erkennen kann (ohne erst messen zu m\u00fcssen), offen bleibe; und selbst mit Haken soll es nicht geschlossen werden. Auch achte jeder darauf, ein gro\u00dfes Talit mit Tzitzit zu besitzen, um sich damit auch w\u00e4hrend des Gebetes einzuh\u00fcllen; man bem\u00fche sich, ein sch\u00f6nes Talit zu haben. Ebenso soll man alle Mizwot so sch\u00f6n, als einem m\u00f6glich, herstellen; denn es hei\u00dft (Exod. 15,2), dieser ist mein Gott, ich will ihn verherrlichen, und das erkl\u00e4ren wir: schm\u00fccke dich vor ihm mit Mizwot. Man achte darauf, die Zizit von einem zuverl\u00e4ssigen Mann zu kaufen, um sicher zu sein, dass sie beim Spinnen, und Zwirnen ausdr\u00fccklich f\u00fcr ihren Zweck und vorschriftsm\u00e4\u00dfig hergestellt sind. Sie sollen die n\u00f6tige L\u00e4nge haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a72<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn jemand nur ein leinenes Talit haben kann, an dem er wegen des Schaatnes-Verbotes keine wollenen Zizit befestigen kann, sagen manche, er mache Ecken von Leder und daran Zizit von Wolle; manche bestreiten dieses und sagen, man tue nicht so (s. Schaare Teschuba Ende Kap. 9).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a73<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Loch, durch welches man die Zizit zieht, sei vom Rand des Gewandes, sowohl in der L\u00e4nge als auch in der Breite, nicht mehr als drei Daumenbreiten entfernt (manche sagen, diese Daumen messe man an der schmalen Seite des Daumens, das ist an der Spitze; es ist recht, so zu erschweren; siehe Schaare Teschuba); denn h\u00f6her als drei Daumenbreiten hei\u00dft es nicht mehr die Ecke des Gewandes, sondern das Gewand. H\u00e4tte man das Loch h\u00f6her als drei Daumenbreiten angebracht, wenn man auch beim Binden der Zizit den Knoten anzieht und dadurch den Teil des Talit faltet, dass das Loch nach unten kommt, ist es dennoch unbrauchbar. H\u00e4tte man, nachdem man die Zizit in dem Loch, das oberhalb des vorgeschriebenen Ma\u00dfes, angebracht hat, in das Loch so eingeschnitten, dass die Zizit unterhalb von drei Daumenbreiten zu h\u00e4ngen kommen, so ist es wegen \u05ea\u05e2\u05e9\u05d4 \u05d5\u05dc\u05d0 \u05de\u05df \u05d4\u05e2\u05e9\u05d5\u05d9 (wie weiter \u00a7 6) unbrauchbar.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch darf das Loch nicht, weder in der L\u00e4nge noch in der Breite, n\u00e4her am Rand des Gewandes sein, als das Ma\u00df vom mittleren Kn\u00f6chel des Daumens bis zum Ende des Nagels betr\u00e4gt (gleich h\u00f6chstens 1,1\/2 Daumenbreiten). Denn tiefer als dieses hei\u00dft es ebenfalls nicht Ecke, sondern unterhalb der Ecke. Wenn das Loch vorschriftsm\u00e4\u00dfig entfernt ist, nur hat sich durch Anziehen des Knotens der Rand des Talit gefaltet, so dass das Ma\u00df nicht mehr vorhanden, ist es dennoch gut. Ob die Fransen am Rand des Talit, die nicht gewebt sind, zu diesem Ma\u00df hinzugerechnet werden oder nicht, ist zweifelhaft; darum muss man sie von da abschneiden, bevor man die Zizit festbindet (siehe weiter \u00a7 6). \u2014 Am kleinen Talit (Arba Kanfot) pflegen manche zwei L\u00f6cher nebeneinander wie ein Zere zu machen und stecken durch beide die Zizit, dass diese von au\u00dfen \u00fcber das kleine Talit herabh\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a74<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn beim Festbinden der Zizit das Loch vorschriftsm\u00e4\u00dfig entfernt war, und dann ist das Loch oder der Rand des Gewandes dort etwas zerrissen, so dass die Zizit weniger als das vorgeschriebene Ma\u00df vom Rand entfernt sind, wird es dadurch nicht unbrauchbar; denn die Thora legt nur Wert darauf, dass die Zizit zur Zeit des Anmachens nicht unterhalb der Ecke seien; so hei\u00dft es (Num. 15,38), sie sollen sich an den Ecken ihrer Gew\u00e4nder Zizit dran machen&#8230;. Von vornherein aber ist gut, einen Saum rings um das Loch zu machen (siehe weiter \u00a7 17), und ebenso am Rand des Talit, damit es nicht weniger als das Ma\u00df des vordersten Daumengliedes werde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a75<\/h2>\n\n\n\n<p>Man hat den Gebrauch, an den Zizit f\u00fcnf doppelte Knoten, zwischen denen sich vier Glieder befinden, zu machen; das hei\u00dft, man steckt die vier F\u00e4den in das Loch und bindet sie mit zwei Knoten fest; dann macht man mit dem langen Faden, der \u05f4Diener&#8220; genannt wird, sieben Umwicklungen, bindet wieder zwei Knoten, macht dann acht Umwicklungen, bindet zwei Knoten, macht elf Umwicklungen, bindet zwei Knoten, macht dreizehn Umwicklungen und bindet zwei Knoten. Da es zur Sch\u00f6nheit der Zizit geh\u00f6rt, wenn alle Glieder gleich an L\u00e4nge, darum beim ersten Glied, an dem wenig Umwicklungen sind, entferne man sie voneinander, beim zweiten Glied bringe mein sie etwas n\u00e4her zusammen, und ebenso beim dritten und vierten. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ma\u00df der ganzen L\u00e4nge der Zizit, das hei\u00dft, vom ersten Knoten bis zum Ende der F\u00e4den, soll wenigstens zw\u00f6lf Daumenbreiten betragen; zur Sch\u00f6nheit geh\u00f6rt, dass alle Glieder zusammen ein Drittel und die freih\u00e4ngenden F\u00e4den zwei Drittel einnehmen. Darum achte man darauf, dass jedes Glied eine Daumenbreite betr\u00e4gt und alle vier Glieder vier Daumenbreiten und die freih\u00e4ngenden F\u00e4den acht Daumenbreiten einnehmen. Wenn die Zizit l\u00e4nger sind, mache man auch die Glieder etwas l\u00e4nger. Es ist recht, darauf zu achten, alle Knoten mittels der vier F\u00e4den der einen Seite und der vier F\u00e4den der anderen Seite zu machen, damit jeder Faden zur H\u00e4lfte auf diese und zur H\u00e4lfte auf die andere Seite verteilt bleibe. (Siehe weiter \u00a7 13.)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn man die F\u00e4den nicht auseinander geschnitten, sondern einen sehr langen Faden genommen und ihn vierfach zusammengelegt und so in das Loch hineingesteckt, festgebunden und dann auseinandergeschnitten hat, so ist dies unbrauchbar, weil geschrieben steht (Deut. 22,12), mache dir geflochtene F\u00e4den, und das erkl\u00e4ren wir, du sollst sie machen, sie sollen aber (beim Koscherwerden) nicht bereits (an) gemacht sein; das hei\u00dft, wir verlangen, dass die Zizit, wenn man sie am Gewand befestigt, bereits vorschriftsm\u00e4\u00dfig seien und nicht in unbrauchbarem Zustand angemacht und dann durch eine Handlung brauchbar gemacht werden, dass sie erst schlie\u00dflich der Vorschrift entsprechend befestigt sind; denn das ist unbrauchbar. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso, wenn Zizit vorschriftsm\u00e4\u00dfig an einem Gewand angemacht sind, und das Gewand zerrei\u00dft, und er will die Zizit so an einem anderen Gewand anmachen oder auch an dem selben Gewand, wenn z. B. das Talit am Loch ganz ausgerissen w\u00e4re, dass die Zizit herausgefallen sind (oder herausfallen konnten), und er will sie an ihre Stelle zur\u00fcckbringen und das Talit bis zum Loch wieder zun\u00e4hen, das ist ebenfalls unbrauchbar wegen \u05f4du sollst sie machen, sie sollen aber nicht bereits gemacht sein!\u201c \u2014 Ebenso, wenn er die Zizit zu einer Zeit festbindet, da das Talit frei von Zizit ist, wenn es z. B. zum gr\u00f6\u00dften Teil (an den Seiten) zugen\u00e4ht ist (siehe oben \u00a7 1); und dann hat er von den Stichen aufgemacht, dass der gr\u00f6\u00dfte Teil offen ist und es zu Zizit verpflichtet ist; wenn die Zizit so daran bleiben, wie sie sind, so ist es ebenfalls unbrauchbar wegen \u05f4du sollst sie anmachen, sie sollen aber nicht bereits angemacht sein!&#8220; Man muss vielmehr die Zizit aufbinden und wieder vorschriftsm\u00e4\u00dfig festbinden; und so in allen \u00e4hnlichen F\u00e4llen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a77<\/h2>\n\n\n\n<p>Ehe man sich mit dem Talit umh\u00fcllt, pr\u00fcfe man die Zizit, ob sie gut sind; man muss auch die F\u00e4den pr\u00fcfen, wo sie durchs Loch gehen, und die Umwindungen; auch trenne man die F\u00e4den voneinander, dass sie nicht Zusammenh\u00e4ngen. Wenn man sp\u00e4t in die Synagoge kommt, dass man, w\u00e4hrend man die Zizit voneinander trennt und sie pr\u00fcft, das gemeinsame Gebet mit der Gemeinde vers\u00e4umen w\u00fcrde, braucht man sie nicht zu pr\u00fcfen und zu trennen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a78<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei allen Mizwot spricht man die Beracha vor der Ausf\u00fchrung, das hei\u00dft, ehe man sie erf\u00fcllt, und unmittelbar nach der Beracha muss man die Mizwa, ohne erst eine Pause zu machen, ausf\u00fchren. Darum halte man das Talit mit beiden H\u00e4nden und beherzige, dass der Heilige, gelobt sei Er, uns geboten, uns mit Zizit zu umh\u00fcllen, damit wir aller Seiner Gebote eingedenk seien, sie zu erf\u00fcllen; so hei\u00dft es (Num. 15,39), ihr sollt sie ansehen und aller Gebote des Ewigen eingedenk sein; und man spreche stehend die Beracha \u05dc\u05d4\u05ea\u05e2\u05d8\u05e3 \u05d1\u05e6\u05d9\u05e6\u05d9\u05ea (das Bet mit Patach) und umh\u00fclle sich gleich das Haupt bis unterhalb des Mundes, und dann lege man die Ecken um den Hals und h\u00fclle sich gleich der Einh\u00fcllung der Jischmeelim ein, bleibe so, dass man vier Ellen weit gehen k\u00f6nnte, und spreche die Verse . . . \u05de\u05d4 \u05d9\u05e7\u05e8 und dann kann man es vom Haupt herunternehmen. \u2014 Es ist recht, darauf zu achten, dass die Zizit nicht auf der Erde schleifen, das w\u00e4re eine Geringsch\u00e4tzung der Mizwa; darum hebe man sie hoch, man kann sie auch in den G\u00fcrtel stecken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a79<\/h2>\n\n\n\n<p>Man spricht die Beracha \u00fcber die Zizit nur am Tage und nicht in der Nacht; von vornherein achte man darauf, die Beracha nicht zu sprechen, bis es so hell ist, dass man zwischen blau und wei\u00df unterscheiden kann. \u2014 Wenn man das kleine Talit (Arba Kanfot) angezogen, wie es noch Nacht war, und die Beracha nicht dar\u00fcber gesprochen hat, oder man zog es an, wie die H\u00e4nde noch nicht rein waren, und hat darum keine Beracha dar\u00fcber gesprochen, dann habe man, wenn man die Beracha \u00fcber das gro\u00dfe Talit spricht, die Absicht, mit dieser Beracha auch das kleine Talit einzuschlie\u00dfen. \u2014 Wer kein gro\u00dfes Talit hat, spreche, wenn er das kleine Talit am Tag anzieht und seine H\u00e4nde rein sind, dar\u00fcber \u05e2\u05dc \u05de\u05e6\u05d5\u05ea \u05e6\u05d9\u05e6\u05d9\u05ea (das Waw mit Patach). Wenn er es anzieht, wie er nicht dar\u00fcber Beracha sprechen kann, nehme er alsdann, wenn es Tag ist und seine H\u00e4nde rein sind, die Zizit in seine H\u00e4nde und spreche dar\u00fcber \u05e2\u05dc \u05de\u05e6\u05d5\u05ea \u05e6\u05d9\u05e6\u05d9\u05ea. \u2014 Wenn er mit dem kleinen Talit geschlafen hat, spreche er nachher keine Beracha dar\u00fcber; wenn er aber \u00fcber das gro\u00dfe Talit die Beracha spricht, habe er die Absicht, es auch frei zu machen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a710<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer sein Talit auszieht mit der Absicht, es gleich wieder anzuziehen, wenn er auch inzwischen auf den Abort gegangen ist, spreche, wenn er es wieder anzieht, keine Beracha dar\u00fcber (da man auf Grund des Gesetzes da, mit nach dem Abort gehen darf, darum ist es keine Unterbrechung). Wenn aber seine Absicht war, es nicht gleich anzuziehen, und er beschloss anders und zog es wieder an, muss er dar\u00fcber die Beracha sagen. Wenn ihm ohne seine Absicht sein Talit herunterfiel, wenn noch ein Teil auf seinem K\u00f6rper geblieben, wenn auch der gr\u00f6\u00dfte Teil heruntergefallen ist, da aber ein Teil der Mizwa auf ihm geblieben ist, braucht er nicht nochmals die Beracha zu sagen, wenn er es auf sich zurechtmacht. Wenn aber nichts auf seinem K\u00f6rper geblieben ist, wenn er es auch mit der Hand festhielt, da aber nichts von der Mizwa auf seinem K\u00f6rper geblieben ist, denn die Mizwa besteht nicht darin, das Talit mit der Hand festzuhalten, sondern seinen K\u00f6rper damit einzuh\u00fcllen, darum muss er die Beracha sprechen, wenn er es wieder anzieht. \u2014 Wenn ihm dies w\u00e4hrend des Gebetes vorgekommen ist, an einer Stelle, wo man nicht unterbrechen darf, spreche er da nicht die Beracha, sondern warte, bis er die Beracha sagen darf, fasse die Zizit mit seiner Hand an und spreche die Beracha.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a711<\/h2>\n\n\n\n<p>Man darf das Talit eines anderen, wenn es nur zuf\u00e4llig einmal geschieht, auch ohne sein Wissen, nehmen, um darin zu beten, und dar\u00fcber Beracha sagen, weil ohne weiteres anzunehmen ist, dass einem Menschen lieb ist, dass man mit seinem Eigentum eine Mizwa erf\u00fclle, wo kein Geldverlust damit verbunden ist. Aber man bringe es nicht aus dem Hause, in dem es liegt, denn vielleicht will das der andere nicht haben. Wenn das Talit zusammengefaltet war, falte er es auch wieder zusammen; am Sabbat falte er es nicht; denn, da er es wegen des Sabbatverbotes nicht faltet, verzeiht es ihm der andere. Wenn jemand vom anderen ein Talit nur leiht, um damit zur Thora aufgerufen zu werden, ist zweifelhaft, ob er dar\u00fcber Beracha sagen soll, darum habe er die Absicht, es nicht erwerben zu wollen, und dann braucht er nach aller Meinung nicht dar\u00fcber Beracha zu sagen. Aber \u00fcber ein Gemeindetalit, selbst wenn er es nur nimmt, um zur Thora aufgerufen zu werden, muss er die Beracha sprechen, denn es ist so wie sein Eigentum.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a712<\/h2>\n\n\n\n<p>Wolle ohne weiteres, die in der Thora und von den Gesetzeslehrern erw\u00e4hnt wird, ist Wolle von Mutterschafen und Widdern. Wenn an einem Talit die L\u00e4ngsf\u00e4den von Wolle und die Querf\u00e4den von Baumwolle oder Seide und dergleichen oder umgekehrt die Querf\u00e4den von Wolle und die L\u00e4ngsf\u00e4den von einer anderen Art, so spricht ein Frommer \u00fcber ein solches Talit keine Beracha, weil manche sagen, dass auch Zizit von Wolle nur ein Gewand von derselben Art frei machen. Ebenso sage man \u00fcber ein Talit von Seide, dessen Zizit von Wolle sind, keine Beracha, sondern sage die Beracha erst \u00fcber ein Talit von Wolle und umh\u00fclle sich mit demselben, dann nehme man es ab und umh\u00fclle sich mit dem andern; wenn aber auch die Zizit von Seide sind, kann man dar\u00fcber Beracha sprechen, (nur gibt es in diesen L\u00e4ndern keine Zizit von Seide, da Zizit f\u00fcr ihren Zweck gesponnen sein m\u00fcssen.) \u2014 Wenn ein Teil der Zizit von Seide und ein Teil von Wolle ist, so ist es noch weniger gut, und das unterlasse man.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a713<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn von den Zizit einer der vier F\u00e4den, die zu acht gefaltet sind, abgerissen und soviel wie eine Schleife, das sind vier Daumenbreiten (siehe Chaje Adam), \u00fcbriggeblieben ist, oder es sind zwei F\u00e4den gerissen und von jedem vier Daumenbreiten \u00fcbriggeblieben, und zwei F\u00e4den sind ganz und haben das vorgeschriebene Ma\u00df, sind sie brauchbar. Wenn aber drei F\u00e4den gerissen, selbst wenn von jedem vier Daumenbreiten \u00fcbrig sind und der vierte Faden ganz ist, oder selbst wenn nur ein Faden gerissen ist und nicht vier Daumenbreiten von ihm \u00fcbrig sind, wenn auch drei F\u00e4den ganz sind, sind sie dennoch unbrauchbar, (au\u00dfer im Notfall.) \u2014 Wenn darum einer von den acht freih\u00e4ngenden F\u00e4den gerissen, selbst wenn er vollkommen bis zu den Gliedern abgerissen ist, sind sie selbstverst\u00e4ndlich brauchbar, da dieser Faden nur ein halber Faden ist und an der anderen H\u00e4lfte noch so viel wie eine Schleife und mehr vorhanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn zwei F\u00e4den gerissen und nicht an jedem vier Daumenbreiten \u00fcbrig sind, wenn zu f\u00fcrchten ist, dass diese zwei F\u00e4den zu einem Faden geh\u00f6ren, so sind die Zizit unbrauchbar; wenn man aber sicher ist, dass sie zu zwei F\u00e4den geh\u00f6ren, wenn man n\u00e4mlich beim Festbinden darauf geachtet hat, immer die vier Enden der einen Seite mit den vier Enden der anderen Seite zusammenzubinden (wie Ende \u00a7 5 steht), und nun sind zwei F\u00e4den auf der einen Seite des Knotens gerissen, die demnach bestimmt zu zwei F\u00e4den geh\u00f6ren, und da an jedem Faden noch das Ma\u00df von vier Daumenbreiten und mehr auf der anderen Seite des Knotens vorhanden ist, und zwei F\u00e4den ganz sind, so sind die Zizit brauchbar. \u2014 Wenn ein Faden an der Stelle gerissen ist, wo sie durchs Loch gezogen sind, sind sie unbrauchbar. \u2014 Das, was wir gesagt haben, wenn ein Faden gerissen und soviel wie eine Schleife davon \u00fcbriggeblieben ist, sind sie brauchbar, gilt nur, wenn beim Anmachen alle F\u00e4den die vorgeschriebene L\u00e4nge hatten und nur nachher abgerissen sind; wenn aber beim Anmachen auch nur ein Faden wenn auch nur etwas k\u00fcrzer als das Ma\u00df war, sind sie unbrauchbar.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a714<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Zizitf\u00e4den m\u00fcssen gezwirnt sein; wenn bei einem Faden die Zwirnung aufgegangen ist, wird alles, was aufgegangen ist, so betrachtet, als w\u00e4re es abgeschnitten und nicht vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a715<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn ein Talit, an dem Zizit sind, in zwei Teile geteilt wird, wie das bei uns bei vielen Talitim, die aus zwei Teilen zusammengesetzt sind, vorkommt, dass man es n\u00e4mlich zuweilen auseinandertrennt, um es zu waschen oder auszubessern, und dann wieder durch eine Naht verbindet, da gew\u00f6hnlich jeder Teil so gro\u00df ist, dass man sich damit einh\u00fcllen kann, gen\u00fcgt darum, wenn man die zwei Zizit von einem beliebigen Teil abnimmt und, nachdem man das Talit wieder zusammengesetzt, wieder anbindet. Wenn aber nicht jeder Teil f\u00fcr sich so gro\u00df ist, dass man sich damit einh\u00fcllen kann, muss man alle Zizit abnehmen (weil w\u00e4hrend der Trennung jeder Teil frei von Zizit ist; und wenn sie dann wieder verbunden und zu Zizit pflichtig werden, so w\u00e4ren sie, wenn die ersten daran geblieben w\u00e4ren, wegen ,,du sollst sie anmachen, sie seien aber nicht schon angemacht&#8220; wie oben \u00a7 6 unbrauchbar.) Wenn ein Teil so gro\u00df ist, dass man sich einh\u00fcllen kann, und an einem Teil ist nicht so viel, dass man sich einh\u00fcllen kann, nehme man die Zizit von dem Teil ab, an dem nicht so viel, ist, dass man sich einh\u00fcllen kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a716<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn eine Ecke abgeschnitten oder abgerissen und ganz vom Talit getrennt ist, und das St\u00fcck ist nicht drei auf drei Daumenbreiten gro\u00df, so sagen manche, dass dieses St\u00fcck, auch wenn man es wieder gut am Talit angen\u00e4ht hat, unbrauchbar ist, um daran Zizit anzumachen; denn ,weil es keine drei auf drei Daumenbreiten gro\u00df, hat es nicht den Namen eines Gewandes, und auch wenn es mit dem Talit verbunden, wird es als getrennt betrachtet; und so soll man erschweren. Wenn sie aber nicht ganz vom Talit getrennt war, da noch etwas verbunden geblieben, n\u00fctzt das Ann\u00e4hen, dass sie zum Talit gerechnet wird und die Zizit, die er nach dem Ann\u00e4hen daran anmacht, brauchbar sind. \u2014 Man hat den Gebrauch, ein St\u00fcck Gewand auf die Ecken des Talit zu n\u00e4hen, weil an vielen Gew\u00e4ndern, selbst neuen, zusammengesetzte St\u00fccke, die nicht drei auf drei Daumenbreiten gro\u00df, Vorkommen; darum bringt man an die Stelle, wo man die Zizit anmacht, ein St\u00fcck von drei auf drei Daumenbreiten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a717<\/h2>\n\n\n\n<p>Manche sagen, dass auf der ganzen Fl\u00e4che der Ecke, so weit sie geeignet, daran die Zizit anzumachen, das ist das vorderste Daumenglied vom Rand des Talit entfernt bis zu einer Breite von drei Daumenbreiten, keinerlei Naht sein darf, auch nicht das Wenigste, mit einem Faden, geeignet, aus solchen F\u00e4den f\u00fcr dieses Talit Zizit zu machen. Wenn z. B. das Talit von Leinen ist, n\u00e4he man an der Stelle nicht mit Leinenf\u00e4den, sondern mit seidenen F\u00e4den und dergleichen; und wenn das Talit von Seide ist, n\u00e4he er es nicht mit Seidenf\u00e4den, und wenn das Talit von Wolle ist, n\u00e4he er es nicht mit F\u00e4den von Wolle, sondern mit Seide und dergleichen. Man soll darin sogar bei dem Saum, den man rings um das Loch macht, um es haltbarer zu machen, erschweren; aber all dieses gilt nur f\u00fcr wei\u00dfen Faden, bei farbigem Faden jedoch ist nichts zu bef\u00fcrchten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a718<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn man die Zizit vom Talit entfernen will, um andere, sch\u00f6nere daran anzumachen, oder weil einer der F\u00e4den gerissen ist und man ganze anmachen will, wenn auch die ersten auch noch brauchbar w\u00e4ren, so ist es dennoch erlaubt, weil er das Talit nicht dem Gebot der Zizit entzieht, vielmehr sch\u00f6nere Zizit daran anmacht. Man achte darauf, die fr\u00fcheren nicht an einen Ort der Verachtung zu werfen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a719<\/h2>\n\n\n\n<p>Selbst Zizit, die unbrauchbar geworden und die man vom Talit entfernt hat, werfe man nicht auf den Schutthaufen; das w\u00e4re eine Geringsch\u00e4tzung der Mizwa. Manche nehmen es genau und verwahren sie in einem heiligen Buch, indem sie davon ein Buchzeichen machen; weil mit ihnen bereits eine Mizwa geschehen ist, soll mit ihnen eine weitere Mizwa getan werden. Auch ein Talit, das alt geworden und das man nicht mehr f\u00fcr die Mizwa anzieht, verwende man nicht f\u00fcr einen entehrenden Gebrauch.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a720<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn man am Sabbat in die Synagoge kommt und findet, dass die Zizit einer Ecke des Talit unbrauchbar geworden, und man kein anderes Talit leihen kann und man sich sch\u00e4mt, ohne Talit zu bleiben, dann darf man, da es einem unm\u00f6glich ist, an diesem Tag andere Zizit anzukn\u00fcpfen, \u2014 da die Ehre eines Menschen geschont werden soll, das Talit so anziehen, sage aber keine Beracha dar\u00fcber. Wann ist das gesagt, wenn ihm vor dem Sabbat nicht bekannt war, dass sie unbrauchbar geworden; wenn er aber vor dem Sabbat gewusst hat, dass sie unbrauchbar geworden, darf er es nicht anziehen, weil er es schon gestern h\u00e4tte zurechtmachen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a721<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer ein zizitpflichtiges Gewand ohne Zizit anzieht, der hat ein Gebot vers\u00e4umt. Man muss bei manchen Gew\u00e4ndern, wenn sie n\u00e4mlich in einer Form hergestellt sind, dass sie vier Ecken haben, darauf achten, dass man eine Ecke so abschneidet, dass sie rund wird; aber wenn man die Ecke nur doppelt legt und so n\u00e4ht, dass sie rund aussieht, das n\u00fctzt nichts; denn solange man sie nicht abgeschnitten hat, geh\u00f6rt sie immer noch zum Gewand. \u2014 Gro\u00df ist die Strafe desjenigen, der das Gebot der Zizit vers\u00e4umt; wer aber das Gebot der Zizit gewissenhaft erf\u00fcllt, wird das Gl\u00fcck haben, vor dem Angesicht der Schechina erscheinen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Kapitel 10. &#8211; Die Vorschriften f\u00fcr die Tefillin.<\/h1>\n\n\n\n<p><em>Enth\u00e4lt 26 Paragraphen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a71<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Gebot der <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tefilin\/\">Tefillin <\/a>ist ebenfalls ein sehr teures Gebot, denn die ganze Thora ist mit den <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/tefilin\/\">Tefillin <\/a>verglichen, so hei\u00dft es (Exod. 13, 9), auf dass die Lehre des Ewigen in deinem Munde sei. \u2014 Wer nicht Tefillin legt, geh\u00f6rt zu denjenigen, die \u05f4Frevler Israels mit ihrem K\u00f6rper&#8220; genannt werden. Und wer unbrauchbare Tefillin legt, nicht allein, dass er das Gebot nicht erf\u00fcllt, sondern er spricht auch viele, viele <em>Berachot <\/em>vergeblich aus, was eine schwere Vers\u00fcndigung ist. Darum achte man darauf, Tefillin nur von einem erprobten, frommen Tefillin-Schreiber zu kaufen; auch die Riemen kaufe man nur von einem zuverl\u00e4ssigen Mann, dass man sicher ist, dass sie aus Fellen reiner Tiere f\u00fcr ihren Zweck gegerbt worden sind. \u2014 Ob unserer gro\u00dfen S\u00fcndhaftigkeit wird so viel gestrauchelt, dass man Tefillin und Riemen von Unbekannten kauft, weil sie billig verkaufen, sie sind aber unbrauchbar. Jeder Fromme beherzige, wenn man auf seine Kleider und seine Ger\u00e4te M\u00fche anwendet, dass sie ordentlich seien, um so weniger darf man bei Gegenst\u00e4nden f\u00fcr den Dienst des Ewigen, gepriesen sei Sein Name, geizen und das Geld sparen, sondern man bem\u00fche sich solche zu kaufen, die sicher brauchbar sind, auch wenn ihr Kaufpreis hoch ist. Man \u00fcberwache, dass sowohl die Geh\u00e4use als auch die Riemen stets in Ordnung schwarz seien; man bestreiche die Riemen stets mit Fett, damit sie schwarz bleiben (bestreiche sie aber nicht mit Fischfett, das Fischtran genannt wird, weil das von einem unreinen Fisch kommt).<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Tefillin auch nur teilweise verdorben oder die N\u00e4hte aufgegangen sind, mache man sofort eine Anfrage bei einem Thoragelehrten, ob sie noch brauchbar sind. \u2014 Besonders achte man auf die Ecken, vor allem an dem Geh\u00e4use f\u00fcr den Kopf, wo sehr h\u00e4ufig vorkommt, dass sie abgerieben werden und L\u00f6cher entstehen und sie unbrauchbar werden. \u2014 Ebenso kommt h\u00e4ufig vor, dass dadurch, dass die Tefillin alt werden, sich etwas von der oberen Haut am Geh\u00e4use f\u00fcr den Kopf abl\u00f6st und dieses dadurch unbrauchbar wird. Auf all dies muss man sehr achten. \u2014 Wer das Gebot der Tefillin gewissenhaft h\u00fctet, sie mit Heiligkeit zu behandeln, in ihnen nichts Gleichg\u00fcltiges und Gew\u00f6hnliches zu sprechen, wird lange leben und ist sicher ein Sohn der zuk\u00fcnftigen Welt; so hei\u00dft es (Jes. 38,16), der Ewige ist \u00fcber ihnen (sie tragen den Namen des Ewigen an den Tefillin auf sich), sie werden leben, und alle, in denen mein Geist lebt; Du hast mir Genesung gegeben, o erhalte mich am Leben! \u2014 \u05ea\u05e4\u05dc\u05d9\u05df bedeutet Verk\u00fcndung und Beweis (darum hat das Lamed ein Dagesch, um das fehlende zweite Lamed zu erg\u00e4nzen); denn die Tefillin bezeugen und beweisen, dass die Schechina auf uns ruht, wie der Schriftvers sagt (Deut. 28,10), alle V\u00f6lker der Erde werden sehen, dass der Name des Ewigen \u00fcber dir verk\u00fcndet wird . . . und das erkl\u00e4ren unsere Weisen, sel. And., das sind die Tefillin auf dem Haupt, an welchen sich das Schin vom Schem Schadai befindet; darum soll man die Tefillin auf dem Kopf nicht ganz mit dem Talit zudecken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a72<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Zeit, sie zu legen, ist am Morgen, wenn man seinen N\u00e4chsten, mit dem man etwas bekannt ist, in einer Entfernung von vier Ellen sehen und erkennen kann. \u2014 Nachdem man sich mit dem Talit bekleidet hat, legt man die Tefillin. Und dass wir die Zizit vor den Tefillin nehmen, ist darum, weil das Gebot der Zizit h\u00e4ufiger zu erf\u00fcllen ist, denn es geht sowohl an Wochentagen als auch an Sabbaten und Festtagen an; das Gebot der Tefillin aber geht nur an Wochentagen an; und wir haben eine Regel, regelm\u00e4\u00dfig und weniger regelm\u00e4\u00dfig, hat das Regelm\u00e4\u00dfige den Vorrang. Wenn man zuerst die Tefillin in die Hand bekommt, wenn sie auch noch in ihrem Beutel sind, muss man sie zuerst legen, und dann umh\u00fclle man sich mit dem Talit (so steht im Chaje Adam), weil man an Mizwot nicht vor\u00fcbergehen soll; so hei\u00dft es (Exod. 12,17), h\u00fctet die Mazot, lies dabei die Mizwos, wenn eine Mizwa in deine Hand gekommen, lasse sie nicht sauer werden (verschiebe sie nicht).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a73<\/h2>\n\n\n\n<p>Es steht (Exod. 13,16), und das sei ein Zeichen auf deinem Arm \u05d9\u05d3\u05db\u05d4 (im Abschnitt \u05d5\u05d4\u05d9\u05d4 \u05db\u05d9 \u05d9\u05d1\u05d9\u05d0\u05da); weil \u05d9\u05d3\u05db\u05d4 mit \u05d4 geschrieben, haben unsere Lehrer seligen Andenkens erkl\u00e4rt, das ist der schwache Arm, der linke n\u00e4mlich, der schw\u00e4cher und nicht so f\u00e4hig ist. Man lege sie dort (am Oberarm) an den Ort, wo das Fleisch hoch ist; so hei\u00dft es (Deut. 11,18), leget diese meine Worte auf euer Herz; man lege sie also dem Herzen gegen\u00fcber. Darum bringe man sie an jene Stelle am Oberarm und neige sie etwas dem K\u00f6rper zu, so dass, wenn man den Arm abw\u00e4rts h\u00e4lt, die Tefillin dem Herzen gegen\u00fcber sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dass bei den Tefillin des Kopfes steht \u05f4zwischen deinen Augen&#8220;, so haben unsere Lehrer seligen Andenkens die \u00dcberlieferung empfanden, dass darunter nicht w\u00f6rtlich zwischen den Augen zu verstehen, sondern dem Raume zwischen deinen Augen gegen\u00fcber; und die Stelle daf\u00fcr ist von da an, wo die Haare zu wachsen anfangen, und zieht sich aufw\u00e4rts bis zum Ende des Ortes, wo das Gehirn des Kindes pocht; das hei\u00dft, der untere (vordere) Rand des Sockels am Geh\u00e4use darf sich nicht unterhalb des Ortes befinden, wo die Haare zu wachsen anfangen, und der obere hintere Rand des Durchzuges f\u00fcr den Riemen liege nicht h\u00f6her als der Ort, wo das Gehirn des Kindes pocht. Man muss sehr darauf achten, dass sie an der richtigen Stelle liegen. Wenn man auch nur einen Teil davon auf die Stirne gelegt, an einen Ort, wo nicht die Haare wachsen, oder wenn man sie selbst ganz auf den Haarboden gelegt, aber seitw\u00e4rts und nicht den Augen gegen\u00fcber, hat man das Gebot nicht erf\u00fcllt und die Beracha vergeblich ausgesprochen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Knoten liege gegen\u00fcber am Hinterkopf oben an der H\u00f6he des Nackens, das ist am Ende des Sch\u00e4dels auf dem Haarboden dem Gesicht gegen\u00fcber, und neige sich weder nach der einen noch nach der anderen Seite; und sie sollen fest am Kopf liegen. \u2014 Wenn aber das Geh\u00e4use mit dem Durchzug f\u00fcr den Riemen breit ist, so ist nur schwer m\u00f6glich, dass die Tefillin ordentlich festliegen; darauf muss man sehr achten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a74<\/h2>\n\n\n\n<p>Man lege die Tefillin stehend. Man sch\u00fcttle die Tefillin nicht aus dem Beutel; das w\u00e4re eine Geringsch\u00e4tzung der Mizwa, sondern nehme sie mit der Hand heraus. Man legt zuerst die vom Arm, und ehe man den Knoten anzieht, sagt man die Beracha \u05dc\u05d4\u05e0\u05d9\u05d7 \u05ea\u05e4\u05dc\u05d9\u05df (das \u05d4 mit Kamez und das \u05dc von \u05ea\u05e4\u05dc\u05d9\u05df mit Dagesch), dann zieht man den Knoten an und macht sieben Umwindungen um den Arm; hierauf legt man sofort die vom Kopf, und bevor man sie auf dem Kopf festmacht, sagt man die Beracha \u05e2\u05dc \u05de\u05e6\u05d5\u05ea \u05ea\u05e4\u05dc\u05d9\u05df (das Waw mit Patach), macht sie auf dem Kopfe fest und sagt \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05dd \u05db\u05d1\u05d5\u05d3 \u05de\u05dc\u05db\u05d5\u05ea\u05d5 \u05dc\u05e2\u05d5\u05dc\u05dd \u05d5\u05e2\u05d3 (siehe Peri Megadim). Der Grund, dass man . . . \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05dd \u05db\u05d1\u05d5\u05d3 sagen soll, ist, weil an der Verpflichtung zu dieser Beracha etwas Zweifel besteht (siehe oben Kap. 6 \u00a7 4); und da an der Verpflichtung zu dieser Beracha ein Zweifel besteht, darum ist auch zweifelhaft, ob, der sie h\u00f6rt, mit \u05d0\u05de\u05df antworten soll oder nicht (Peri Megadim); darum scheint mir richtig, diese Beracha nicht laut zu sprechen. \u2014 Nachdem man die vom Kopf gelegt hat, macht man mit dem Riemen von der Hand drei Umwindungen um den mittleren Finger, eine um das mittlere Glied und zwei um das untere (vorderste) Glied.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a75<\/h2>\n\n\n\n<p>Selbst, wenn einem vorkam, dass er die Tefillin f\u00fcr den Kopf zuerst aus dem Beutel nahm, muss er diese Mizwa aufschieben, sie aus der Hand legen und mit etwas zudecken und zuerst die vom Arm legen; denn weil der Vorrang der vom Arm vor denjenigen vom Kopf von der Thora ausgesprochen ist, so hei\u00dft es, binde sie zum Zeichen auf deinen Arm, und sie seien ein Schmuck auf deinem Haupte (Deut. 6,8); darum achtet man dabei nicht auf das Aufschieben der Mizwa.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a76<\/h2>\n\n\n\n<p>Es darf nichts zwischen den Tefillin und seinem Fleisch eine Trennung bilden, weder am Arm noch am Kopf; kurze Haare sind keine Trennung, weil diese immer vorhanden; jene aber, die einen Haarschopf wachsen lassen, nicht allein, dass es eine Form des Hochmutes und der Eitelkeit und darum verboten ist (siehe Kap. 3 \u00a7 2), ist es au\u00dferdem wegen des Legens der Tefillin verboten; denn, wenn die Haare sehr gro\u00df sind, bilden sie eine Trennung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a77<\/h2>\n\n\n\n<p>Man achte bei den Tefillin f\u00fcr den Arm darauf, dass der Knoten sich nicht vom Geh\u00e4use entferne (auch wenn sie im Beutel sind, soll man darauf achten); denn das Jud am Knoten sei dem Herzen zugewendet; der Durchzug, durch welchen der Riemen geht, sei oben und das Geh\u00e4use unten. Im Notfall, ein Linksh\u00e4ndiger zum Beispiel, der rechts Tefillin legt und gerade nur Tefillin hat, die von einem, der links legt, geliehen sind (ebenso umgekehrt), und er kann den Knoten nicht \u00e4ndern, w\u00fcrde er sie demnach auf diese Weise legen, den Durchzug nach oben und das Geh\u00e4use nach unten, so w\u00fcrde sich das Jud mit dem Knoten an der Au\u00dfenseite des Armes befinden, drehe sie darum um und lege sie so, dass sich der Durchzug unten und das Geh\u00e4use oben befindet, damit das Jud und der Knoten dem Herzen zugewandt sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a78<\/h2>\n\n\n\n<p>Man darf zwischen den Tefillin f\u00fcr den Arm und denjenigen f\u00fcr den Kopf nicht durch Sprechen unterbrechen; auch nur mit den Augen zu zwinkern oder mit den Fingern zu zeigen, ist verboten; so hei\u00dft es (Exod. 13,9), es sei dir zum Zeichen auf deinem Arm und zum Gedenken auf deinem Haupt, es sei ein Gedenken, dass Tefillin f\u00fcr das Haupt unmittelbar auf diejenigen f\u00fcr den Arm folgen, damit beide zugleich da seien. Selbst wenn man Kadisch oder Keduscha h\u00f6rt, unterbreche man nicht, sondern schweige und denke das, was die Gemeinde sagt; wenn man aber h\u00f6rt, dass einer die Beracha \u05dc\u05d4\u05e0\u05d9\u05d7 \u05ea\u05e4\u05dc\u05d9\u05df spricht, kann man mit \u05d0\u05de\u05df antworten; denn \u05d0\u05de\u05df ist eine Anerkennung der Worte; man erkennt das Gebot der Tefillin an und das w\u00e4re dann auch gleichzeitig dasein. \u2014 Bei den Tefillin nach <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/rabbenu-tam\/\">Rabbenu Tam<\/a> darf man auch nicht zwischen denen f\u00fcr den Arm und denen f\u00fcr das Haupt unterbrechen; f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/das-kaddisch-gebet\/\" data-type=\"post\" data-id=\"536\">Kaddisch <\/a>und <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/das-morgengebet-fuer-werktage\/#Schmoneh_Essre\">Keduscha <\/a>jedoch darf man unterbrechen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a79<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn mein sich geirrt und unterbrochen h\u00e4tte, fasse man die Tefillin auf dem Arm an und sage zum zweiten Male die Beracha \u05dc\u05d4\u05e0\u05d9\u05d7 \u05ea\u05e4\u05dc\u05d9\u05df mache den Knoten fest, lege dann die f\u00fcr den Kopf und spreche dar\u00fcber die Beracha. H\u00e4tte man, weil es f\u00fcr die Tefillin n\u00f6tig war, unterbrochen, braucht man nicht zum zweiten Mal \u00fcber die auf dem Arm die Beracha zu sprechen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a710<\/h2>\n\n\n\n<p>Man beherzige bei Legen der Tefillin, dass der Heilige, gelobt sei Er, uns befohlen hat, Tefillin zu legen, in denen vier Abschnitte enthalten, in denen die Einzigkeit Seines Namens, gepriesen sei Er, und Sein Reich bl\u00fche auf, geschrieben ist; auf den Arm, dem Herzen gegen\u00fcber, und auf den Kopf, dem Gehirn gegen\u00fcber, damit wir stets der Zeichen und Wunder eingedenk seien, die Er uns erwiesen und die auf Seine Einzigkeit hinweisen, und dass Sein die Macht und die Herrschaft \u00fcber die Himmlischen und die Irdischen, nach Seinem Willen zu tun. Man unterwerfe Ihm die Seele, die im Gehirn, und auch das Herz, welches die Wurzel der Begierden und Entw\u00fcrfe; dadurch gedenkt man des Sch\u00f6pfers, verringert die irdischen Gen\u00fcsse und erf\u00fcllt (Num. 15,39), sp\u00e4het nicht eurem Herzen und euren Augen nach, und darum steht bei den Tefillin: dem Raum zwischen deinen Augen gegen\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a711<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Tefillin f\u00fcr den Arm und die f\u00fcr den Kopf sind zwei Gebote und bedingen sich nicht gegenseitig, so dass, wenn man nur eine hat oder infolge eines Notfalles nur die eine legen kann, man die eine legt. Wenn man die f\u00fcr den Arm legt, sagt man nur die Beracha \u05dc\u05d4\u05e0\u05d9\u05d7 \u05ea\u05e4\u05dc\u05d9\u05df, wenn man die f\u00fcr den Kopf legt, sagt man dar\u00fcber die Beracha \u05dc\u05d4\u05e0\u05d9\u05d7 \u05ea\u05e4\u05dc\u05d9\u05df und auch \u05e2\u05dc \u05de\u05e6\u05d5\u05ea \u05ea\u05e4\u05dc\u05d9\u05df und spricht \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05dd \u05db\u05d1\u05d5\u05d3 \u05de\u05dc\u05db\u05d5\u05ea\u05d5 . &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a712<\/h2>\n\n\n\n<p>Einer, der vollkommen linksh\u00e4ndig ist, selbst wenn er nur durch Gew\u00f6hnung linksh\u00e4ndig geworden, dennoch lege er Tefillin auf den rechten Arm aller Menschen, das ist seinen linken. Wenn er alle Arbeiten mit dem rechten Arm verrichtet, nur schreibt er mit der Linken, oder umgekehrt, die Hand, mit der er schreibt, wird als die rechte betrachtet, und er lege die Tefillin auf den anderen Arm. Wenn einer beide H\u00e4nde gleichm\u00e4\u00dfig beherrscht, lege er auf den linken wie alle Menschen. Ebenso, wenn einer \u00fcberhaupt nicht linksh\u00e4ndig geboren ist, nur sp\u00e4ter hat er sich gew\u00f6hnt, links zu schreiben, macht aber alle seine \u00fcbrigen Arbeiten mit der rechten, lege er auf den linken wie alle Menschen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a713<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Ma\u00df der Breite der Riemen, sowohl f\u00fcr den Kopf als auch f\u00fcr den Arm, ist nicht weniger als die L\u00e4nge eines Gerstenkorns. Das Ma\u00df der L\u00e4nge an den Tefillin f\u00fcr den Kopf: rechts und links bis zum Nabel oder etwas dar\u00fcber; manche sagen, rechts reiche der Riemen weiter bis zur Mila (Schimuscha raba); und so ist recht von vornherein zu erschweren; an den Tefillin f\u00fcr den Arm, dass man sie festmachen und sieben Umwindungen um den Arm und drei Umwindungen um den Finger machen und den Riemen festbinden kann. \u2014 Wenn der Riemen, sei es von den Tefillin f\u00fcr den Kopf, sei es von denjenigen f\u00fcr den Arm, gerissen ist, mache man eine Anfrage bei einem Thoragelehrten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a714<\/h2>\n\n\n\n<p>Man achte darauf, dass die schwarze Seite der Tefillin nach au\u00dfen gewandt sei. Wenn einem vorgekommen w\u00e4re, dass sich der Riemen um den Kopf oder um den Arm mit der hellen Seite nach au\u00dfen gewandt h\u00e4tte, faste man oder l\u00f6se den Fasttag durch Wohlt\u00e4tigkeit aus; ebenso, wenn einem die Tefillin ohne Futteral zur Erde gefallen w\u00e4ren, soll man ebenfalls fasten; aber wenn sie im Futteral heruntergefallen sind, braucht man nicht zu fasten, sondern gebe etwas f\u00fcr einen wohlt\u00e4tigen Zweck.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a715<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn man die Tefillin abgenommen hat, weil man auf den Abort gehen musste, wenn man sie dann wieder legt, muss man nochmals dar\u00fcber die Beracha sagen; wenn man in den Berachot des Schma-Lesens h\u00e4lt, das hei\u00dft von der Beracha \u05d9\u05d5\u05e6\u05e8 \u05d0\u05d5\u05e8 an und weiter, unterbreche man nicht mit den Berachot \u00fcber die Tefillin, sondern lege sie ohne Berachot, und nach dem \u05e9\u05de\u05e0\u05d4\u05be\u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 Gebet fasse man sie an und sage die Beracha dar\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a716<\/h2>\n\n\n\n<p>Solange man die Tefillin aufhat, wende man in keiner Weise seinen Sinn von ihnen ab, au\u00dfer w\u00e4hrend des \u05e9\u05de\u05e0\u05d4\u05be\u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 Gebet und des Thoralernens. \u2014 Mein darf nicht in ihnen eine feste Mahlzeit einnehmen, aber eine fl\u00fcchtige Mahlzeit darf man in ihnen essen, in ihnen zu schlafen, selbst einen fl\u00fcchtigen Schlaf, ist verboten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a717<\/h2>\n\n\n\n<p>Man ist verpflichtet, jederzeit, sobald man ihrer gedenkt, die Tefillin anzufassen, dadurch wird man nicht zu einem vollkommenen Abwenden des Sinnes kommen; man fasse zuerst die auf dem Arm und dann die auf dem Kopf an. Es ist ein sch\u00f6ner Gebrauch, sie anzufassen, wenn man ihr Gebot beim Schma-Lesen ausspricht; wenn man sagt, binde sie zum Zeichen auf deinen Arm, fasst man die auf dem Arm an und k\u00fcsst, und wenn man sagt, sie seien ein Schmuck auf deinem Haupte, fasst man die auf dem Kopf an und k\u00fcsst.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a718<\/h2>\n\n\n\n<p>Man erh\u00f6he im Heiligen und erniedrige nicht. Die Heiligkeit der Tefillin f\u00fcr den Kopf ist gr\u00f6\u00dfer als die der Tefillin f\u00fcr den Arm, weil sie vier Geh\u00e4use und auch das Schin haben. Darum darf man einen Riemen vom Kopf nicht f\u00fcr den Arm verwenden; aber vom Arm darf man ihn f\u00fcr den Kopf nehmen. Ebenso wenn ein Riemen vom Arm oben am Knoten gerissen w\u00e4re, und man wollte ihn umkehren und den Knoten jetzt am anderen Ende machen, so w\u00e4re dies verboten, sondern man muss den Knoten an dem Ende machen, wo der Riemen gerissen ist (siehe Schaare Teschuba). Ebenso darf man am Riemen vom Kopf das, was im Knoten war, nicht umkehren, dass es au\u00dferhalb des Knotens kommt. Wenn man einen Beutel dazu gemacht hat, die Tefillin darin aufzubewahren, und hat sie darin aufbewahrt, darf man diesen Beutel nicht mehr f\u00fcr einen gew\u00f6hnlichen Zweck verwenden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a719<\/h2>\n\n\n\n<p>Man nehme die Tefillin erst nach der Keduscha von \u05d5\u05d1\u05d0 \u05dc\u05e6\u05d9\u05d5\u05df ab, wenn man spricht \u05d9\u05d4\u05d9 \u05e8\u05e6\u05d5\u05df \u05e9\u05e0\u05e9\u05de\u05e8 \u05d7\u05e7\u05d9\u05da (siehe Elia rab.). An einem Ort, wo der Gebrauch ist, dass man an einem Tag der Thora-Vorlesung die Sefer-Thora erst nach der Keduscha von \u05d5\u05d1\u05d0 \u05dc\u05e6\u05d9\u05d5\u05df zur\u00fcckbringt, nimmt man die Tefillin erst ab, wenn man die SeferThora in die heilige Lade zur\u00fcckgebracht hat. Ein Merkmal daf\u00fcr, (Mich. 2,13) ihr K\u00f6nig zieht vor ihnen her, der Ewige an ihrer Spitze. Am Tage einer (in der Synagoge) stattfindenden Beschneidung nehme man die Tefillin erst nach der Beschneidung ab, am Rosch chodesch nimmt man sie vor dem Mussafgebet ab, am Chol hamoed von Sukot nehmen alle vor Hallel ab, am Chol hamoed von Pe\u00dfach die Gemeinde vor Hallel und der Vorbeter nach Hallel.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a720<\/h2>\n\n\n\n<p>Man nimmt die Tefillin stehend ab, man entfernt die Umwindungen vom Finger und zwei oder drei Umwindungen vom Arm; dann nimmt man zuerst die Tefillin vom Kopf und hierauf die vom Arm ab, weil es hei\u00dft, sie seien ein Schmuck auf deinem Haupt, da n\u00e4mlich \u05d5\u05d4\u05d9\u05d5 in der Mehrzahl steht, haben unsere Weisen sel. And. gedeutet, solange sie auf deinem Haupte sind, seien beide da. Darum legt man zuerst auf den Arm und nimmt zuerst vom Kopf ab; denn solange man die Tefillin auf dem Kopfe hat, habe man auch die vom Arm auf sich. Man nehme die vom Kopf mit der linken Hand, das ist, der schwachen Hand, ab, um zu zeigen, dass einem ihr Abnehmen schwer f\u00e4llt, weil die Mizwa w\u00e4re, die Tefillin den ganzen Tag aufzuhaben; nur weil wir nicht immer einen reinen K\u00f6rper haben, nehmen wir sie gleich nach dem Gebet ab. Man nehme die Tefillin nicht vor der Sefer-Thora und nicht vor seinem Lehrer ab, sondern entferne sich seitw\u00e4rts. Ein Gebrauch der Weisen ist, die Tefillin beim Legen und beim Abnehmen zu k\u00fcssen. Man nehme das Talit erst nach dem Abnehmen der Tefillin ab.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a721<\/h2>\n\n\n\n<p>Man lege die Tefillin so in ihren Beutel, dass man morgen versteht, die f\u00fcr den Arm zuerst herauszunehmen; man lege aber nicht die f\u00fcr den Arm auf die f\u00fcr den Kopf, weil die Heiligkeit der Tefillin f\u00fcr den Kopf gr\u00f6\u00dfer ist als derjenigen f\u00fcr den Arm, sondern lege sie neben einander, und lege den Beutel mit den Tefillin unten in den Beutel f\u00fcr das Talit und das Talit dar\u00fcber, damit man das Talit zuerst in die Hand bekommt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a722<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn einer keine Tefillin hat und die Gemeinde betet, so ist besser, er wartet bis nach dem Gebet der Gemeinde, um sich von einem andern Tefillin zu leihen, um in Tefillin Schma zu lesen und \u05e9\u05de\u05e0\u05d4\u05be\u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 zu beten, als dass er ohne Tefillin mit der Gemeinde betet; wenn er aber f\u00fcrchtet, die Zeit des Schmalesens k\u00f6nnte vor\u00fcbergehen, ehe er Tefillin findet, lese er Schma ohne Tefillin; wenn er f\u00fcrchtet, auch die Zeit des Gebetes k\u00f6nnte vor\u00fcbergehen, bete er auch; wenn er dann Tefillin findet, lege er sie mit den Berachot und sage darin einen Psalm oder bete Mincha darin (siehe weiter Kap. 14 \u00a7 8). Aber die Nacht ist nicht die Zeit der Tefillin, und bei Nacht darf man sie nicht legen. Man darf die Tefillin eines anderen auch ohne sein Wissen nehmen, um sie zu legen und dar\u00fcber Beracha zu sprechen, wie ich im vorigen Kapitel \u00a7 11 bez\u00fcglich des Talit geschrieben habe.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a723<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Tefillin verlangen einen reinen K\u00f6rper; man muss sich darum, solange man sie aufhat, vor Bl\u00e4hungen in Acht nehmen (siehe weiter Kap. 12 \u00a7 4). Ein Darmleidender, auch wenn er keine Schmerzen hat, ist frei von Tefillin, wenn er sich nicht rein halten kann, wie vorgeschrieben ist. Wenn ihm scheint, dass er w\u00e4hrend des Schmalesens und des \u05e9\u05de\u05e0\u05d4\u05be\u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 Gebetes seinen K\u00f6rper rein halten kann, lege er sie dann. Ein anderer Kranker aber, wenn er durch seine Krankheit Schmerzen hat und durch seine Schmerzen sein Sinn abgelenkt ist, ist frei von Tefillin, weil er seinen Sinn nicht davon abwenden darf, und wenn nicht, ist er dazu verpflichtet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a724<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn ein Kind die Tefillin zu h\u00fcten versteht, dass es in ihnen keine Bl\u00e4hung hat und in ihnen nicht schl\u00e4ft, ist sein Vater verpflichtet, ihm Tefillin zu kaufen, dass es sie legt. Heute ist der Gebrauch allgemein verbreitet, dass ein Kind zwei oder drei Monate, bevor es dreizehn Jahre alt wird, anf\u00e4ngt, Tefillin zu legen<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a725<\/h2>\n\n\n\n<p>\u00dcber das Legen der Tefillin am Chol hamoed besteht eine Meinungsverschiedenheit unter den Gesetzeslehrern und gibt es dabei verschiedene Gebr\u00e4uche. An manchen Orten halten sie sich an die Meinung der Gesetzeslehrer, die sagen, sie nicht zu legen, und manche Orte haben den Gebrauch gleich der Meinung der Gesetzeslehrer, die sagen, sie zu legen, nur sprechen sie in der Synagoge nicht laut die Beracha wie an den anderen Tagen des Jahres; manche pflegen sie ohne die Berachot zu legen (und man habe dabei die Absicht, dass wenn Chol hamoed keine Zeit der Tefillin, sie als gew\u00f6hnliche Riemen zu betrachten seien. Peri Megad). Wenn man auch keine Beracha spricht, darf man doch nicht zwischen den Tefillin f\u00fcr den Arm und denjenigen f\u00fcr den Kopf unterbrechen; f\u00fcr Kaddisch und Keduscha jedoch unterbreche man. Man muss jedoch darauf achten, dass diejenigen, die in derselben Synagoge beten, nicht zum Teil Tefillin legen und zum Teil nicht legen (so scheint mir, dass hierbei sicher das Verbot von (Deut. 14,1), ihr sollt keine Parteien bilden, angeht).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a726<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn bei Tefillin die Brauchbarkeit einmal festgestellt worden ist, sind nach der Vorschrift, solange das Geh\u00e4use ganz ist, auch die Thora-Abschnitte als brauchbar zu betrachten und bed\u00fcrfen keiner Untersuchung. Dennoch ist recht, sie zu untersuchen, weil sie zuweilen durch den Schwei\u00df verderben. Wenn man sie nur von Zeit zu Zeit legt, muss man sie zweimal alle sieben Jahre untersuchen, weil zu bef\u00fcrchten, sie k\u00f6nnten schimmlig geworden sein. Ebenso, wenn das Geh\u00e4use zerrissen ist, m\u00fcssen auch die Thora-Abschnitte untersucht werden; ferner, wenn sie ins Wasser gefallen sind. Dennoch aber wenn man niemanden hat, der sie zu untersuchen und wieder zuzun\u00e4hen versteht, lasse man sie ohne Untersuchung, um nicht das Gebot der Tefillin zu vers\u00e4umen, aber er sage keine <em>Brachah <\/em>\u00fcber sie. (<em>Peri Megadim<\/em>)<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Kapitel 11.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Vorschriften f\u00fcr die Mesusa.<\/h1>\n\n\n\n<p><em>Enth\u00e4lt 25 Paragraphen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a71<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05de\u05b4\u05e6\u05b0\u05d5\u05b7\u05ea \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b4\u05e7\u05b0\u05d1\u05bc\u05b9\u05e2\u05b7 \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b0\u05db\u05b8\u05dc \u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7. \u05d5\u05b7\u05d0\u05b2\u05e4\u05b4\u05dc\u05bc\u05d5\u05bc \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05d5\u05b9 \u05db\u05bc\u05b7\u05de\u05bc\u05b8\u05d4 \u05d7\u05b2\u05d3\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd \u05d5\u05bc\u05dc\u05b0\u05db\u05b8\u05dc \u05d7\u05b6\u05d3\u05b6\u05e8 \u05db\u05bc\u05b7\u05de\u05bc\u05b8\u05d4 \u05e4\u05b0\u05ea\u05b8\u05d7\u05b4\u05d9\u05dd \u05d4\u05b8\u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05d5\u05bc\u05d9\u05b4\u05d9\u05dd \u05dc\u05b4\u05db\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9\u05e1\u05b8\u05d4 \u05d5\u05b4\u05d9\u05e6\u05b4\u05d9\u05d0\u05b8\u05d4, \u05d0\u05b7\u05e3 \u05e2\u05b7\u05dc \u05e4\u05bc\u05b4\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05e8\u05b8\u05d2\u05b4\u05d9\u05dc \u05e8\u05b7\u05e7 \u05d1\u05bc\u05b0\u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d3 \u05de\u05b5\u05d4\u05b6\u05dd, \u05de\u05b4\u05db\u05bc\u05b8\u05dc \u05de\u05b8\u05e7\u05d5\u05b9\u05dd \u05db\u05bc\u05bb\u05dc\u05bc\u05b8\u05dd \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05dd \u05d1\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4. \u05d5\u05b7\u05d0\u05b2\u05e4\u05b4\u05dc\u05bc\u05d5\u05bc \u05d0\u05b4\u05dd \u05e0\u05b4\u05ea\u05b0\u05de\u05b7\u05e2\u05b2\u05d8\u05d5\u05bc \u05d4\u05b7\u05d3\u05bc\u05b4\u05d9\u05bc\u05d5\u05bc\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd \u05d5\u05b0\u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05e6\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05da\u05b0 \u05e2\u05b7\u05ea\u05bc\u05b8\u05d4 \u05e8\u05b7\u05e7 \u05dc\u05b0\u05e4\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d3, \u05de\u05b4\u05db\u05bc\u05b8\u05dc \u05de\u05b8\u05e7\u05d5\u05b9\u05dd \u05db\u05bc\u05bb\u05dc\u05bc\u05b8\u05dd \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05dd. \u05d0\u05b7\u05da\u05b0 \u05d0\u05b4\u05dd \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05d0\u05b5\u05d9\u05d6\u05b6\u05d4 \u05e4\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05e2\u05b8\u05e9\u05c2\u05d5\u05bc\u05d9 \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05dc\u05b0\u05d4\u05b7\u05db\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9\u05e1 \u05d3\u05bc\u05b6\u05e8\u05b6\u05da\u05b0 \u05e9\u05c1\u05b8\u05dd \u05d0\u05b5\u05d9\u05d6\u05b6\u05d4 \u05de\u05b7\u05e9\u05bc\u05c2\u05b8\u05d0 \u05dc\u05b4\u05e4\u05b0\u05e8\u05b8\u05e7\u05b4\u05d9\u05dd \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05e9\u05c1\u05b8\u05dd \u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05d0\u05b7\u05d7\u05b5\u05e8 \u05dc\u05b4\u05db\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9\u05e1\u05b8\u05d4 \u05d5\u05b4\u05d9\u05e6\u05b4\u05d9\u05d0\u05b8\u05d4, \u05d0\u05b2\u05d6\u05b7\u05d9 \u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05d4\u05b6\u05e2\u05b8\u05e9\u05c2\u05d5\u05bc\u05d9 \u05e8\u05b7\u05e7 \u05dc\u05b0\u05d4\u05b7\u05db\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9\u05e1 \u05de\u05b7\u05e9\u05bc\u05c2\u05b8\u05d0\u05d5\u05b9\u05ea, \u05e4\u05bc\u05b8\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8 (\u05d9\u05d5&#8220;\u05d3 \u05e1\u05b4\u05d9\u05de\u05b8\u05df \u05e8\u05e4\u05d4 \u05e8\u05e4\u05d5).<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ein Gebot, an jedem Eingang eine Mesusa anzumachen; auch wenn man viele Zimmer hat und jedes Zimmer viele Eing\u00e4nge, die zum Ein und Ausgehen gemacht sind, wenn man gew\u00f6hnlich auch nur einen benutzt, so sind sie doch alle zu Mesusot verpflichtet. Selbst, wenn die Bewohner weniger geworden, und man braucht jetzt nur noch einen Eingang, sind sie doch alle verpflichtet. Wenn jedoch ein Eingang nur dazu gemacht ist, zuweilen eine Last durch ihn hineinzubringen und zum Ein und Ausgehen ein anderer Eingang da ist, dann ist der Eingang, der nur zum Hineinbringen von Lasten gemacht ist, frei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a72<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d2\u05bc\u05b7\u05dd \u05e9\u05c1\u05b7\u05e2\u05b2\u05e8\u05b5\u05d9 \u05d7\u05b2\u05e6\u05b5\u05e8\u05d5\u05b9\u05ea \u05d5\u05bc\u05de\u05b0\u05d1\u05d5\u05b9\u05d0\u05d5\u05b9\u05ea \u05d5\u05b7\u05e2\u05b2\u05d9\u05b8\u05e8\u05d5\u05b9\u05ea \u05d5\u05bc\u05de\u05b0\u05d3\u05b4\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea, \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05df \u05d1\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4, \u05e9\u05c1\u05b6\u05e0\u05bc\u05b6\u05d0\u05b1\u05de\u05b7\u05e8, \u05d5\u05bc\u05d1\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05e2\u05b8\u05e8\u05b6\u05d9\u05da\u05b8 (\u05d5\u05b0\u05e2\u05b7\u05d9\u05bc\u05b5\u05df \u05dc\u05b0\u05e7\u05b7\u05de\u05bc\u05b8\u05df \u05e1\u05b8\u05e2\u05b4\u05d9\u05e3 \u05d8\u05d6) (\u05e9\u05dd).<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Tore von H\u00f6fen, Gassen, St\u00e4dten und Provinzen sind zu Mesusot verpflichtet, so hei\u00dft es (Deut. 6,9), und an deinen Toren (siehe weiter \u00a7 16).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a73<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05e6\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05da\u05b0 \u05dc\u05b0\u05e7\u05b8\u05d1\u05b0\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc \u05d1\u05bc\u05b4\u05d9\u05de\u05b4\u05d9\u05df \u05d4\u05b7\u05e0\u05bc\u05b4\u05db\u05b0\u05e0\u05b8\u05e1. \u05d5\u05b0\u05d0\u05b4\u05dd \u05e7\u05b0\u05d1\u05b8\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc \u05d1\u05bc\u05b7\u05e9\u05bc\u05c2\u05b0\u05de\u05b9\u05d0\u05dc, \u05e4\u05bc\u05b0\u05e1\u05d5\u05bc\u05dc\u05b8\u05d4, \u05d5\u05b0\u05e6\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05da\u05b0 \u05dc\u05b7\u05d4\u05b2\u05e1\u05b4\u05d9\u05e8\u05b8\u05d4\u05bc \u05d5\u05bc\u05dc\u05b0\u05e7\u05b8\u05d1\u05b0\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc \u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05df \u05d5\u05b4\u05d9\u05d1\u05b8\u05e8\u05b5\u05da\u05b0 \u05e2\u05b8\u05dc\u05b6\u05d9\u05d4\u05b8. \u05d5\u05b0\u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05d7\u05b4\u05dc\u05bc\u05d5\u05bc\u05e7 \u05d1\u05bc\u05b8\u05d6\u05b6\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05df \u05d0\u05b4\u05d8\u05bc\u05b5\u05e8 \u05dc\u05b0\u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05d0\u05b4\u05d8\u05bc\u05b5\u05e8.<\/p>\n\n\n\n<p>Man muss sie zur Rechten des Eintretenden anmachen; h\u00e4tte man sie auf der linken Seite angemacht, so w\u00e4re sie untauglich, und man m\u00fcsste sie abnehmen und mit Beracha anmachen; hierbei ist zwischen einem Linksh\u00e4ndigen und einem anderen kein Unterschied.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a74<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05e9\u05c1\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9 \u05d1\u05b8\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05b2\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8 \u05dc\u05b0\u05db\u05b8\u05dc \u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d3 \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05dc\u05b4\u05e8\u05b0\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05ea \u05d4\u05b8\u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05d5\u05b9 \u05dc\u05b6\u05d7\u05b8\u05e6\u05b5\u05e8, \u05d5\u05bc\u05d1\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d7\u05b4\u05d9\u05e6\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b2\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8 \u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05e0\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05dd \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05d2\u05bc\u05b7\u05dd \u05dc\u05b0\u05db\u05b8\u05dc \u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d3 \u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05dc\u05b4\u05e8\u05b0\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05ea \u05d4\u05b8\u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05d5\u05b9 \u05dc\u05b6\u05d7\u05b8\u05e6\u05b5\u05e8, \u05d5\u05bc\u05d1\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d7\u05b4\u05d9\u05e6\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b2\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8 \u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05e0\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05dd \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05d2\u05bc\u05b7\u05dd \u05db\u05bc\u05b5\u05df \u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7, \u05d5\u05b0\u05d4\u05b7\u05e9\u05bc\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b8\u05d0 \u05d9\u05bc\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05b0\u05d4\u05b4\u05e1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b7\u05e4\u05bc\u05b5\u05e7 \u05d1\u05bc\u05b0\u05e4\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05d6\u05b6\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b0\u05d0\u05b5\u05d9\u05d6\u05b6\u05d4 \u05e6\u05b7\u05d3 \u05d9\u05b4\u05ea\u05bc\u05b5\u05df \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b8\u05d6\u05b0\u05dc\u05b5\u05d9\u05e0\u05b7\u05df \u05d1\u05bc\u05b8\u05d6\u05b6\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b8\u05ea\u05b7\u05e8 \u05d4\u05b6\u05db\u05bc\u05b5\u05e8 \u05e6\u05b4\u05d9\u05e8. \u05e4\u05bc\u05b5\u05e8\u05d5\u05bc\u05e9\u05c1, \u05d1\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05e7\u05d5\u05b9\u05dd \u05e9\u05c1\u05b6\u05e0\u05bc\u05b7\u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b4\u05d9\u05dd \u05d4\u05b7\u05e6\u05bc\u05b4\u05d9\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd \u05dc\u05b0\u05d4\u05b7\u05d3\u05bc\u05b6\u05dc\u05b6\u05ea \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b7\u05d3\u05bc\u05b6\u05dc\u05b6\u05ea \u05e0\u05b4\u05e4\u05b0\u05ea\u05bc\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea \u05dc\u05b0\u05ea\u05d5\u05b9\u05db\u05d5\u05b9, \u05d6\u05b6\u05d4\u05d5\u05bc \u05e2\u05b4\u05e7\u05bc\u05b7\u05e8 \u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05d9\u05b4\u05ea, \u05d5\u05b0\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b0\u05e6\u05b7\u05d3 \u05d4\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05df \u05e9\u05c1\u05b6\u05e0\u05bc\u05b4\u05db\u05b0\u05e0\u05b8\u05e1\u05b4\u05d9\u05dd \u05dc\u05b0\u05ea\u05d5\u05b9\u05db\u05d5\u05b9. \u05d5\u05b0\u05d3\u05b7\u05d5\u05b0\u05e7\u05b8\u05d0 \u05db\u05bc\u05b0\u05e9\u05c1\u05b6\u05e9\u05bc\u05c1\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9 \u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd \u05e9\u05c1\u05b8\u05d5\u05b4\u05d9\u05dd \u05d1\u05bc\u05b0\u05ea\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1\u05b8\u05dd. \u05d0\u05b2\u05d1\u05b8\u05dc \u05d0\u05b4\u05dd \u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d3 \u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05e2\u05b4\u05e7\u05bc\u05b7\u05e8 \u05ea\u05bc\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1\u05d5\u05b9, \u05d1\u05bc\u05b8\u05d6\u05b6\u05d4 \u05dc\u05b9\u05d0 \u05d0\u05b8\u05d6\u05b0\u05dc\u05b5\u05d9\u05e0\u05b7\u05df \u05d1\u05bc\u05b8\u05ea\u05b7\u05e8 \u05d4\u05b6\u05db\u05bc\u05b5\u05e8 \u05e6\u05b4\u05d9\u05e8, \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05dc\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dd \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9\u05df \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b0\u05e6\u05b7\u05d3 \u05d4\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05df \u05e9\u05c1\u05b6\u05e0\u05bc\u05b4\u05db\u05b0\u05e0\u05b8\u05e1\u05b4\u05d9\u05dd \u05dc\u05b0\u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea \u05d0\u05b2\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8 \u05e2\u05b4\u05e7\u05bc\u05b7\u05e8 \u05ea\u05bc\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b8\u05dd, \u05d0\u05b2\u05e4\u05b4\u05dc\u05bc\u05d5\u05bc \u05d4\u05b7\u05d3\u05bc\u05b6\u05dc\u05b6\u05ea \u05e0\u05b4\u05e4\u05b0\u05ea\u05bc\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea \u05dc\u05b0\u05ea\u05d5\u05b9\u05da\u05b0 \u05d4\u05b7\u05e9\u05bc\u05c1\u05b5\u05e0\u05b4\u05d9.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn bei zwei R\u00e4umen jeder einen Ausgang nach der Stra\u00dfe oder nach dem Hofe hat und sich in der sie trennenden Wand auch ein Eingang befindet, so dass also bei diesem Eingang zweifelhaft ist, auf welcher Seite man die Mesusa anbringen soll, richten wir uns dabei nach dem Merkmal der T\u00fcrangel, das hei\u00dft, die Seite, auf der sich die T\u00fcrangeln befinden und wohin sich die T\u00fcr \u00f6ffnet, ist der eigentliche innere Raum, und man bringt die Mesusa rechts, wenn man in diesen hineingeht, an. Aber nur, wenn die beiden R\u00e4ume gleichm\u00e4\u00dfig benutzt werden; wenn aber der eine haupts\u00e4chlich ben\u00fctzt wird, dann richten wir uns nicht nach dem Merkmal der T\u00fcrangel, sondern bringen die Mesusa immer an der rechten Seite, wenn man in den haupts\u00e4chlich ben\u00fctzten Raum eintritt, an, wenn sich auch die T\u00fcr zu dem anderen Raum \u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a75<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05de\u05b0\u05e7\u05d5\u05b9\u05de\u05b8\u05d4\u05bc \u05de\u05b4\u05ea\u05bc\u05b0\u05d7\u05b4\u05dc\u05bc\u05b7\u05ea \u05e9\u05c1\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1 \u05d4\u05b8\u05e2\u05b6\u05dc\u05b0\u05d9\u05d5\u05b9\u05df \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc \u05d2\u05bc\u05b9\u05d1\u05b7\u05d4\u05bc \u05d4\u05b7\u05e9\u05bc\u05c1\u05b8\u05e2\u05b7\u05e8. \u05e7\u05b0\u05d1\u05b8\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05e2\u05b0\u05dc\u05b8\u05d4 \u05de\u05b4\u05d6\u05bc\u05b6\u05d4, \u05db\u05bc\u05b0\u05e9\u05c1\u05b5\u05e8\u05b8\u05d4, \u05d5\u05b0\u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b7\u05e8\u05b0\u05d7\u05b4\u05d9\u05e7\u05b6\u05e0\u05bc\u05b8\u05d4 \u05de\u05b4\u05df \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05e7\u05d5\u05b9\u05e3 \u05d8\u05b6\u05e4\u05b7\u05d7. \u05e7\u05b0\u05d1\u05b8\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05d8\u05bc\u05b8\u05d4 \u05de\u05b4\u05e9\u05bc\u05c1\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1 \u05d4\u05b8\u05e2\u05b6\u05dc\u05b0\u05d9\u05d5\u05b9\u05df, \u05e6\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05da\u05b0 \u05dc\u05b7\u05d4\u05b2\u05e1\u05b4\u05d9\u05e8\u05b8\u05d4\u05bc \u05d5\u05bc\u05dc\u05b0\u05e7\u05b8\u05d1\u05b0\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc \u05db\u05bc\u05b8\u05e8\u05b8\u05d0\u05d5\u05bc\u05d9 \u05d5\u05bc\u05d1\u05b4\u05d1\u05b0\u05e8\u05b8\u05db\u05b8\u05d4. \u05d5\u05b0\u05d0\u05b4\u05dd \u05e7\u05b0\u05d1\u05b8\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc \u05d1\u05bc\u05b0\u05d8\u05b6\u05e4\u05b7\u05d7 \u05d4\u05b8\u05e2\u05b6\u05dc\u05b0\u05d9\u05d5\u05b9\u05df, \u05d9\u05b0\u05e1\u05b4\u05d9\u05e8\u05b8\u05d4 \u05d2\u05bc\u05b7\u05dd \u05db\u05bc\u05b5\u05df \u05d5\u05b0\u05d9\u05b4\u05e7\u05b0\u05d1\u05bc\u05b0\u05e2\u05b6\u05d4\u05b8 \u05db\u05bc\u05b8\u05e8\u05b8\u05d0\u05d5\u05bc\u05d9, \u05d0\u05b2\u05d1\u05b8\u05dc \u05dc\u05b9\u05d0 \u05d9\u05b0\u05d1\u05b8\u05e8\u05b5\u05da\u05b0. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05b0\u05e7\u05b8\u05d1\u05b0\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc \u05d1\u05bc\u05b0\u05d8\u05b6\u05e4\u05b7\u05d7 \u05d4\u05b7\u05e1\u05bc\u05b8\u05de\u05d5\u05bc\u05da\u05b0 \u05dc\u05b7\u05d7\u05d5\u05bc\u05e5. \u05d5\u05b0\u05d0\u05b4\u05dd \u05e9\u05c1\u05b4\u05e0\u05bc\u05b8\u05d4 \u05d1\u05b8\u05d6\u05b6\u05d4, \u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05de\u05b0\u05e2\u05b7\u05db\u05bc\u05b5\u05d1 (\u05e8\u05e4&#8220;\u05d8).<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Ort ist am Anfang des obersten Drittels der H\u00f6he des Tores. Hat man sie noch h\u00f6her angemacht, ist sie auch gut, nur sei sie eine Handbreite von der Oberschwelle entfernt. Hat man sie unterhalb des obersten Drittels angemacht, muss man sie abnehmen und mit Beracha vorschriftsm\u00e4\u00dfig anmachen. Hat man sie in der obersten Handbreite angemacht, nehme man sie ebenfalls ab und mache sie ohne Beracha vorschriftsm\u00e4\u00dfig an. Man mache sie in der \u00e4u\u00dfersten Handbreite (der Dicke der Wand) an; wenn man das anders gemacht h\u00e4tte, schadet es nichts.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a76<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05db\u05bc\u05b5\u05d9\u05e6\u05b7\u05d3 \u05e7\u05d5\u05b9\u05d1\u05b0\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc, \u05db\u05bc\u05d5\u05b9\u05e8\u05b0\u05db\u05b8\u05d4\u05bc \u05de\u05b4\u05e1\u05bc\u05d5\u05b9\u05e4\u05b8\u05d4\u05bc \u05dc\u05b0\u05e8\u05b9\u05d0\u05e9\u05c1\u05b8\u05d4\u05bc, \u05d3\u05bc\u05b0\u05d4\u05b7\u05d9\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b5\u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d3 \u05db\u05bc\u05b0\u05dc\u05b7\u05e4\u05bc\u05b5\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b7\u05e2, \u05d5\u05bc\u05de\u05b7\u05e0\u05bc\u05b4\u05d9\u05d7\u05b8\u05d4\u05bc \u05d1\u05bc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05e4\u05d5\u05b9\u05e4\u05b6\u05e8\u05b6\u05ea \u05d0\u05d5\u05b9 \u05d1\u05bc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05d0\u05b8\u05e8 \u05d3\u05bc\u05b8\u05d1\u05b8\u05e8 \u05d5\u05b0\u05e7\u05d5\u05b9\u05d1\u05b0\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc \u05d1\u05bc\u05b0\u05de\u05b7\u05e1\u05b0\u05de\u05b0\u05e8\u05d5\u05b9\u05ea \u05d1\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b7\u05ea \u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05d1\u05bc\u05b7\u05d0\u05b2\u05dc\u05b7\u05db\u05b0\u05e1\u05d5\u05b9\u05df. \u05d5\u05b4\u05d9\u05d4\u05b5\u05d0 \u05e8\u05b9\u05d0\u05e9\u05c1\u05b8\u05d4\u05bc \u05d3\u05bc\u05b0\u05d4\u05b7\u05d9\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc \u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b7\u05e2 \u05db\u05bc\u05b0\u05e0\u05b6\u05d2\u05b6\u05d3 \u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea \u05d5\u05b0\u05e9\u05c1\u05b4\u05d8\u05bc\u05b8\u05d4 \u05d4\u05b8\u05d0\u05b7\u05d7\u05b2\u05e8\u05d5\u05b9\u05e0\u05b8\u05d4 \u05dc\u05b0\u05e6\u05b7\u05d3 \u05d7\u05d5\u05bc\u05e5. \u05d5\u05b0\u05d0\u05b4\u05dd \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b7\u05ea \u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05b8\u05d4\u05bc \u05e8\u05b0\u05d7\u05b8\u05d1\u05b8\u05d4, \u05d9\u05b4\u05e7\u05b0\u05d1\u05bc\u05b0\u05e2\u05b6\u05e0\u05bc\u05b8\u05d4 \u05d6\u05b0\u05e7\u05d5\u05bc\u05e4\u05b8\u05d4, \u05d5\u05b0\u05d6\u05b6\u05d4 \u05d8\u05d5\u05b9\u05d1 \u05d9\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05e8 \u05de\u05b4\u05dc\u05bc\u05b0\u05ea\u05b4\u05ea\u05bc\u05b8\u05d4\u05bc \u05d0\u05b2\u05d7\u05d5\u05b9\u05e8\u05b5\u05d9 \u05d4\u05b7\u05d3\u05bc\u05b6\u05dc\u05b6\u05ea. \u05d0\u05b4\u05dd \u05dc\u05b9\u05d0 \u05e7\u05b0\u05d1\u05b8\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05ea\u05b0\u05dc\u05b8\u05d0\u05b8\u05d4, \u05e4\u05bc\u05b0\u05e1\u05d5\u05bc\u05dc\u05b8\u05d4. \u05d5\u05b0\u05dc\u05b8\u05db\u05b5\u05df \u05e6\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05da\u05b0 \u05dc\u05b4\u05d6\u05bc\u05b8\u05d4\u05b5\u05e8 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05e1\u05b0\u05de\u05b0\u05e8\u05b8\u05d4\u05bc \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05e2\u05b0\u05dc\u05b8\u05d4 \u05d5\u05b0\u05d2\u05b7\u05dd \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05d8\u05bc\u05b8\u05d4 \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc\u05bc\u05b9\u05d0 \u05ea\u05b0\u05d4\u05b5\u05d0 \u05ea\u05b0\u05dc\u05d5\u05bc\u05d9\u05b8\u05d4.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie macht man sie an? Man rollt sie vom Ende nach dem Anfang hin zusammen, das hei\u00dft von \u05d0\u05d7\u05d3 nach \u05e9\u05de\u05e2 legt sie in ein Rohr oder sonst einen Beh\u00e4lter und macht sie mit N\u00e4geln am T\u00fcrpfosten fest, die Spitze, das ist \u05e9\u05de\u05e2 sei nach innen und die unterste Zeile nach au\u00dfen gewandt; wenn der T\u00fcrpfosten nicht dick ist, macht man sie senkrecht an; das ist besser, als sie hinter der T\u00fcr anzumachen. Wenn man sie nicht fest anmacht, sondern nur angeh\u00e4ngt hat, ist sie unbrauchbar; ebenso muss man darauf achten, sie oben und auch unten anzunageln, damit sie nicht nur angeh\u00e4ngt sei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a77<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05e7\u05b9\u05d3\u05b6\u05dd \u05e9\u05c1\u05b6\u05e7\u05bc\u05d5\u05b9\u05d1\u05b0\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc, \u05d9\u05b0\u05d1\u05b8\u05e8\u05b5\u05da\u05b0 \u05d0\u05b2\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8 \u05e7\u05b4\u05d3\u05bc\u05b0\u05e9\u05c1\u05b8\u05e0\u05d5\u05bc \u05d1\u05bc\u05b0\u05de\u05b4\u05e6\u05b0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b8\u05d9\u05d5 \u05d5\u05b0\u05e6\u05b4\u05d5\u05bc\u05b8\u05e0\u05d5\u05bc \u05dc\u05b4\u05e7\u05b0\u05d1\u05bc\u05b9\u05e2\u05b7 \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4. \u05d5\u05b0\u05d0\u05b4\u05dd \u05e7\u05d5\u05b9\u05d1\u05b5\u05e2\u05b7 \u05db\u05bc\u05b7\u05de\u05bc\u05b8\u05d4 \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05d5\u05b9\u05ea, \u05d3\u05bc\u05b7\u05d9 \u05d1\u05bc\u05b4\u05d1\u05b0\u05e8\u05b8\u05db\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea \u05dc\u05b0\u05db\u05bb\u05dc\u05bc\u05b8\u05df. \u05d0\u05b4\u05dd \u05e0\u05b8\u05e4\u05b0\u05dc\u05b8\u05d4 \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05de\u05b5\u05e2\u05b7\u05e6\u05b0\u05de\u05b8\u05d4 \u05d5\u05b0\u05d7\u05d5\u05b9\u05d6\u05b5\u05e8 \u05d5\u05b0\u05e7\u05d5\u05b9\u05d1\u05b0\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc, \u05e6\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05da\u05b0 \u05d2\u05bc\u05b7\u05dd \u05db\u05bc\u05b5\u05df \u05dc\u05b0\u05d1\u05b8\u05e8\u05b5\u05da\u05b0, \u05d0\u05b2\u05d1\u05b8\u05dc \u05d0\u05b4\u05dd \u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05d4\u05b5\u05e1\u05b4\u05d9\u05e8\u05b8\u05d4\u05bc \u05db\u05bc\u05b0\u05d3\u05b5\u05d9 \u05dc\u05b0\u05d1\u05b8\u05d3\u05b0\u05e7\u05b8\u05d4\u05bc, \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05b0\u05d4\u05b4\u05e1\u05b0\u05ea\u05b7\u05e4\u05bc\u05b5\u05e7 \u05d0\u05b4\u05dd \u05e6\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05da\u05b0 \u05dc\u05b0\u05d1\u05b8\u05e8\u05b5\u05da\u05b0 (\u05e1\u05b4\u05d9\u05de\u05b8\u05df \u05e8\u05e4&#8220;\u05d8 \u05d5\u05e4\u05ea\u05d7\u05d9 \u05ea\u05e9\u05d5\u05d1\u05d4).<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor man sie anmacht, sagt man die Beracha: der uns geheiligt durch Seine Gebote und uns befohlen, eine Mesusa anzumachen. Wenn man mehrere Mesusot anmacht, gen\u00fcgt f\u00fcr alle eine Beracha. Wenn eine Mesusa von selbst abf\u00e4llt und man sie wieder anmacht, muss man ebenfalls die Beracha sprechen; wenn man sie aber abnimmt, um sie nachzusehen, ist zweifelhaft, ob man die Beracha sprechen soll. (Siehe Kap. 6 \u00a7 6. \u2014 Man spricht also in diesem Fall die Beracha nicht; siehe weiter Ende \u00a7 11.)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a78<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d1\u05bc\u05b4\u05e7\u05b0\u05e6\u05b8\u05ea \u05e9\u05c1\u05b0\u05e2\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05dc \u05e7\u05b8\u05d8\u05b9\u05df \u05d0\u05b5\u05e6\u05b6\u05dc \u05d4\u05b7\u05e9\u05bc\u05c1\u05b7\u05e2\u05b7\u05e8 \u05d4\u05b7\u05d2\u05bc\u05b8\u05d3\u05d5\u05b9\u05dc, \u05d5\u05b0\u05d3\u05b6\u05e8\u05b6\u05da\u05b0 \u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05d4\u05b7\u05e7\u05bc\u05b8\u05d8\u05b9\u05df \u05d9\u05d5\u05b9\u05e6\u05b0\u05d0\u05b4\u05d9\u05dd \u05d5\u05b0\u05e0\u05b4\u05db\u05b0\u05e0\u05b8\u05e1\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d5\u05b0\u05d4\u05b7\u05e9\u05bc\u05c1\u05b7\u05e2\u05b7\u05e8 \u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05e0\u05b4\u05e4\u05b0\u05ea\u05bc\u05b8\u05d7 \u05e8\u05b7\u05e7 \u05dc\u05b4\u05e4\u05b0\u05e8\u05b8\u05e7\u05b4\u05d9\u05dd. \u05d5\u05b0\u05db\u05b5\u05d9\u05d5\u05b8\u05df \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b5\u05dd \u05e9\u05c1\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9 \u05e4\u05b0\u05ea\u05b8\u05d7\u05b4\u05d9\u05dd \u05d5\u05bc\u05d1\u05b5\u05d9\u05e0\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05dd \u05e2\u05b7\u05de\u05bc\u05d5\u05bc\u05d3 \u05e8\u05b8\u05d7\u05b8\u05d1 \u05d8\u05b6\u05e4\u05b7\u05d7, \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05df \u05d1\u05bc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b5\u05d9 \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05d5\u05b9\u05ea (\u05e8\u05e4&#8220;\u05d5).<\/p>\n\n\n\n<p>Bei manchen Toren ist ein kleiner Eingang neben dem gro\u00dfen Tor, und durch den kleinen Eingang geht man aus und ein, w\u00e4hrend das gro\u00dfe Tor nur von Zeit zu Zeit ge\u00f6ffnet wird. Da es aber zwei Eing\u00e4nge sind und dazwischen ein Pfosten im Ausma\u00dfe einer Handbreite ist, sind sie zu zwei Mesusot verpflichtet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a79<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d1\u05bc\u05b0\u05de\u05b8\u05e7\u05d5\u05b9\u05dd \u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05b8\u05d7\u05d5\u05bc\u05e9\u05c1 \u05e9\u05c1\u05b6\u05de\u05bc\u05b8\u05d0 \u05d9\u05b4\u05d2\u05b0\u05e0\u05b0\u05d1\u05d5\u05bc \u05d0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b8\u05d4\u05bc, \u05d0\u05b4\u05dd \u05d0\u05b6\u05e4\u05b0\u05e9\u05c1\u05b8\u05e8 \u05dc\u05d5\u05b9 \u05d9\u05b7\u05d7\u05b0\u05e4\u05bc\u05b9\u05e8 \u05d7\u05b2\u05e4\u05b4\u05d9\u05e8\u05b8\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b7\u05ea \u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea \u05d5\u05b0\u05d9\u05b7\u05e0\u05bc\u05b4\u05d9\u05d7\u05b6\u05e0\u05bc\u05b8\u05d4 \u05e9\u05c1\u05b8\u05de\u05bc\u05b8\u05d4. \u05d0\u05b2\u05d1\u05b8\u05dc \u05dc\u05b9\u05d0 \u05d9\u05b7\u05e2\u05b2\u05de\u05b4\u05d9\u05e7 \u05dc\u05b7\u05d7\u05b0\u05e4\u05bc\u05b9\u05e8 \u05d8\u05b6\u05e4\u05b7\u05d7, \u05db\u05bc\u05b4\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b8\u05dd \u05dc\u05b8\u05d0 \u05d4\u05b2\u05d5\u05b5\u05d9 \u05e2\u05b7\u05dc \u05de\u05b0\u05d6\u05bb\u05d6\u05d5\u05b9\u05ea \u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea\u05b6\u05da\u05b8, \u05e8\u05b7\u05e7 \u05ea\u05bc\u05d5\u05b9\u05da\u05b0 \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d5\u05bc\u05e4\u05b0\u05e1\u05d5\u05bc\u05dc\u05b8\u05d4, \u05e2\u05d5\u05b9\u05d3 \u05e6\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05da\u05b0 \u05dc\u05b4\u05d6\u05bc\u05b8\u05d4\u05b5\u05e8 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b0\u05d4\u05b5\u05d0 \u05e2\u05b7\u05dc \u05db\u05bc\u05b8\u05dc \u05e4\u05bc\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd \u05e0\u05b4\u05db\u05bc\u05b8\u05e8 \u05de\u05b0\u05e7\u05d5\u05b9\u05dd \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4. \u05d5\u05b0\u05d0\u05b4\u05dd \u05d0\u05b4\u05d9 \u05d0\u05b6\u05e4\u05b0\u05e9\u05c1\u05b8\u05e8 \u05dc\u05d5\u05b9 \u05dc\u05b7\u05d7\u05b0\u05e4\u05bc\u05b9\u05e8 \u05d1\u05bc\u05b0\u05ea\u05d5\u05b9\u05da\u05b0 \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b7\u05ea \u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea, \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05b4\u05e1\u05b0\u05de\u05b9\u05da\u05b0 \u05d1\u05bc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05e2\u05b7\u05ea \u05d4\u05b7\u05d3\u05bc\u05b0\u05d7\u05b8\u05e7 \u05dc\u05b0\u05e7\u05b8\u05d1\u05b0\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc \u05d1\u05bc\u05b4\u05e4\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05b2\u05d7\u05d5\u05b9\u05e8\u05b5\u05d9 \u05d4\u05b7\u05d3\u05bc\u05b6\u05dc\u05b6\u05ea, \u05d5\u05b0\u05d3\u05b7\u05d5\u05b0\u05e7\u05b8\u05d0 \u05d1\u05bc\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05e2\u05b7\u05e6\u05b0\u05de\u05b8\u05d4 \u05d5\u05b0\u05dc\u05b9\u05d0 \u05d1\u05b7\u05db\u05bc\u05b9\u05ea\u05b6\u05dc (\u05e2\u05b7\u05d9\u05bc\u05b5\u05df \u05d7\u05db&#8220;\u05d0 \u05d5\u05d1&#8220;\u05d0). \u05d5\u05b0\u05dc\u05b9\u05d0 \u05d9\u05b7\u05e8\u05b0\u05d7\u05b4\u05d9\u05e7\u05b8\u05d4\u05bc \u05de\u05b5\u05d7\u05b2\u05dc\u05b7\u05dc \u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05d8\u05b6\u05e4\u05b7\u05d7, \u05db\u05bc\u05b4\u05d9 \u05d0\u05b8\u05d6 \u05e4\u05bc\u05b0\u05e1\u05d5\u05bc\u05dc\u05b8\u05d4 (\u05e8\u05e4&#8220;\u05d8).<\/p>\n\n\n\n<p>An einem Ort, wo zu bef\u00fcrchten ist, man k\u00f6nnte sie stehlen, wenn es m\u00f6glich ist, mache man in den Pfosten des Hauses eine Vertiefung und befestige die Mesusa darin, nur grabe man nicht eine Handbreite tief; denn das w\u00e4re nicht mehr \u05f4auf die Pfosten deines Hauses\u201c, sondern im Pfosten und darum unbrauchbar. Ferner muss man darauf achten, dass jedenfalls der Ort der Mesusa zu erkennen sei. Wenn man in den Pfosten des Hauses nicht eingraben kann, kann man sich im Notfall darauf verlassen, sie innen hinter der T\u00fcr anzumachen, aber nur am Pfosten selbst, nicht an der Wand (siehe Chaje Adam und Nischmat Adam), und man entferne sie keine Handbreite vom Hohlraum des Eingangs; denn dann w\u00e4re sie unbrauchbar.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a710<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1 \u05d1\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b4\u05dd \u05db\u05bc\u05b5\u05df \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05d1\u05bc\u05d5\u05b9 \u05d0\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05bc\u05b7\u05e2 \u05d0\u05b7\u05de\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea \u05e2\u05b7\u05dc \u05d0\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05bc\u05b7\u05e2 \u05d0\u05b7\u05de\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea. \u05d5\u05b0\u05d0\u05b4\u05dd \u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05d1\u05bc\u05d5\u05b9 \u05d0\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05bc\u05b7\u05e2 \u05d0\u05b7\u05de\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea \u05e2\u05b7\u05dc \u05d0\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05bc\u05b7\u05e2 \u05d0\u05b7\u05de\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea \u05d0\u05b2\u05d1\u05b8\u05dc \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05d1\u05bc\u05d5\u05b9 \u05db\u05bc\u05b0\u05d3\u05b5\u05d9 \u05dc\u05b0\u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b5\u05e2\u05b7 \u05d0\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05bc\u05b7\u05e2 \u05d0\u05b7\u05de\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea \u05e2\u05b7\u05dc \u05d0\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05bc\u05b7\u05e2 \u05d0\u05b7\u05de\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea, \u05db\u05bc\u05b0\u05d2\u05d5\u05b9\u05df \u05e9\u05c1\u05b6\u05d0\u05b8\u05e8\u05b0\u05db\u05bc\u05d5\u05b9 \u05d9\u05b8\u05ea\u05b5\u05e8 \u05e2\u05b7\u05dc \u05e8\u05b8\u05d7\u05b0\u05d1\u05bc\u05d5\u05b9 \u05d0\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05e2\u05b8\u05d2\u05b9\u05dc, \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd \u05d3\u05bc\u05b0\u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1, \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd \u05d3\u05bc\u05b0\u05e4\u05b8\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8 (\u05e8\u05e4&#8220;\u05d5).<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Raum ist nur zu einer Mesusa verpflichtet, wenn er vier auf vier Ellen gro\u00df ist. Wenn er nicht vier auf vier Ellen gro\u00df ist, er hat aber einen Fl\u00e4cheninhalt von vier auf vier Ellen, wenn z. B. seine L\u00e4nge gr\u00f6\u00dfer als seine Breite ist oder wenn er rund ist, sagen manche, er ist verpflichtet, manche, er ist frei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a711<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1 \u05d1\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b4\u05dd \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b5\u05d9 \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05d5\u05b9\u05ea (\u05e4\u05b7\u05e4\u05b7\u05d0\u05e1\u05b0\u05d8\u05b6\u05e2\u05df \u05d8\u05b4\u05d9\u05e8 \u05e9\u05c1\u05b0\u05d8\u05b8\u05d0\u05e7) \u05d2\u05bc\u05b0\u05d1\u05d5\u05b9\u05d4\u05d5\u05b9\u05ea \u05dc\u05b0\u05db\u05b8\u05dc \u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05b8\u05d7\u05d5\u05b9\u05ea \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4 \u05d8\u05b0\u05e4\u05b8\u05d7\u05b4\u05d9\u05dd \u05d5\u05bc\u05de\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05e7\u05d5\u05b9\u05e3 \u05e2\u05b7\u05dc \u05d2\u05bc\u05b7\u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05df. \u05d5\u05b7\u05d0\u05b2\u05e4\u05b4\u05dc\u05bc\u05d5\u05bc \u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05d5\u05b9\u05ea \u05de\u05b5\u05e2\u05b5\u05e6\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05d5\u05b9 \u05de\u05b5\u05d0\u05b2\u05d1\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05b2\u05d7\u05b5\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd \u05e8\u05b7\u05e7 \u05e9\u05c1\u05b6\u05db\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea\u05b0\u05dc\u05b5\u05d9 \u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05e0\u05b0\u05d9\u05b8\u05df \u05d1\u05bc\u05b0\u05e2\u05b7\u05e6\u05b0\u05de\u05d5\u05b9 \u05d4\u05b5\u05dd \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05d5\u05b9\u05ea \u05d5\u05b7\u05e2\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05df \u05ea\u05bc\u05b4\u05e7\u05b0\u05e8\u05b8\u05d4, \u05d2\u05bc\u05b7\u05dd \u05db\u05bc\u05b5\u05df \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1, \u05d5\u05b0\u05d0\u05b4\u05dd \u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05dc\u05b7\u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea, \u05db\u05bc\u05b0\u05d2\u05d5\u05b9\u05df \u05e9\u05c1\u05b6\u05de\u05b4\u05e6\u05bc\u05b7\u05d3 \u05d4\u05b8\u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d3 \u05e2\u05d5\u05b9\u05d1\u05b5\u05e8 \u05d4\u05b7\u05db\u05bc\u05b9\u05ea\u05b6\u05dc \u05dc\u05b0\u05d4\u05b7\u05dc\u05bc\u05b8\u05df, \u05db\u05bc\u05b8\u05d6\u05b6\u05d4, \u05d0\u05b4\u05dd \u05d4\u05b4\u05d9\u05d0 \u05de\u05b4\u05e6\u05bc\u05b7\u05d3 \u05e9\u05c2\u05b0\u05de\u05b9\u05d0\u05dc, \u05e4\u05bc\u05b0\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8\u05b8\u05d4. \u05d5\u05b0\u05d0\u05b4\u05dd \u05d4\u05b4\u05d9\u05d0 \u05de\u05b4\u05e6\u05bc\u05b7\u05d3 \u05d9\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05df, \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05e1\u05b8\u05e4\u05b5\u05e7 \u05d0\u05b4\u05dd \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b6\u05d1\u05b6\u05ea \u05d0\u05d5\u05b9 \u05dc\u05b9\u05d0. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05b0\u05e7\u05b8\u05d1\u05b0\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc \u05d1\u05bc\u05b0\u05dc\u05b9\u05d0 \u05d1\u05b0\u05e8\u05b8\u05db\u05b8\u05d4, \u05d0\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b4\u05e7\u05b0\u05d1\u05bc\u05b0\u05e2\u05b6\u05d4\u05b8 \u05dc\u05b0\u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05e8 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b4\u05e7\u05b0\u05d1\u05bc\u05b7\u05e2 \u05d1\u05bc\u05b0\u05e4\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d7\u05bb\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1, \u05d5\u05b4\u05d9\u05d1\u05b8\u05e8\u05b5\u05da\u05b0 \u05d5\u05b0\u05d9\u05b4\u05e4\u05b0\u05d8\u05b9\u05e8 \u05d2\u05bc\u05b7\u05dd \u05d0\u05b6\u05ea \u05d6\u05b9\u05d0\u05ea. \u05d5\u05b0\u05db\u05b5\u05df \u05d1\u05bc\u05b0\u05db\u05b8\u05dc \u05de\u05b8\u05e7\u05d5\u05b9\u05dd \u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b5\u05e9\u05c1 \u05e1\u05b8\u05e4\u05b5\u05e7, \u05d9\u05b7\u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b6\u05d4 \u05db\u05bc\u05b5\u05df.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Eingang ist nur zu einer Mesusa verpflichtet, wenn er zwei Pfosten, die wenigstens zehn Handbreiten hoch sind, und eine Oberschwelle dar\u00fcber hat. Wenn auch die Pfosten nicht aus besonderen Balken oder Steinen bestehen, sondern die W\u00e4nde des Baues selbst die Pfosten bilden und \u00fcber ihnen die Decke ist, ist der Raum doch zu einer Mesusa verpflichtet. Wenn der Raum aber nur einen Pfosten hat, wenn z. B. n\u00e4mlich auf der einen Seite des Eingangs die Wand weitergeht (gleich der Zeichnung im Text), wenn der Pfosten links ist, ist er frei; wenn er rechts ist, ist zweifelhaft, ob er verpflichtet ist oder nicht; darum mache man eine Mesusa ohne Beracha an oder mache sie an, nachdem man eine andere an einen zu einer Mesusa verpflichteten Eingang gemacht hat, und befreie mit der Beracha auch diesen. So tue man \u00fcberall, wo ein Zweifel besteht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a712<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b5\u05d9 \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05d5\u05b9\u05ea \u05d5\u05b0\u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05dc\u05d5\u05b9 \u05de\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05e7\u05d5\u05b9\u05e3 \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b5\u05e9\u05c1 \u05e2\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05df \u05db\u05bc\u05b4\u05e4\u05bc\u05b8\u05d4 \u05db\u05bc\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05df \u05e7\u05b6\u05e9\u05c1\u05b6\u05ea \u05d0\u05d5\u05b9 \u05d0\u05b2\u05e4\u05b4\u05dc\u05bc\u05d5\u05bc \u05d2\u05b7\u05dd \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05d5\u05b9\u05ea \u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05dc\u05d5\u05b9 \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b7\u05db\u05bc\u05b4\u05e4\u05bc\u05b8\u05d4 \u05de\u05b4\u05ea\u05b0\u05e2\u05b7\u05d2\u05bc\u05b6\u05dc\u05b6\u05ea \u05de\u05b4\u05df \u05d4\u05b8\u05d0\u05b8\u05e8\u05b6\u05e5, \u05d0\u05b4\u05dd \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05d1\u05bc\u05b0\u05d2\u05b9\u05d1\u05b7\u05d4\u05bc \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4 \u05d8\u05b0\u05e4\u05b8\u05d7\u05b4\u05d9\u05dd \u05e8\u05b9\u05d7\u05b7\u05d1 \u05d0\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05bc\u05b8\u05e2\u05b8\u05d4 \u05d8\u05b0\u05e4\u05b8\u05d7\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1 (\u05e2\u05b7\u05d9\u05bc\u05b5\u05df \u05d8&#8220;\u05d6). \u05d5\u05b0\u05d0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b8\u05df \u05d4\u05b7\u05d7\u05b2\u05e0\u05d5\u05bc\u05d9\u05d5\u05b9\u05ea \u05e9\u05c1\u05b6\u05e2\u05d5\u05b9\u05e9\u05c2\u05b4\u05d9\u05df \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea \u05de\u05b4\u05df \u05d4\u05b7\u05e7\u05bc\u05b7\u05e8\u05b0\u05e7\u05b7\u05e2 \u05e2\u05b7\u05d3 \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05e7\u05d5\u05b9\u05e3 \u05d5\u05bc\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea \u05e9\u05c1\u05b6\u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05b8\u05d4\u05bc \u05de\u05b7\u05d2\u05bc\u05b4\u05d9\u05e2\u05b8\u05d4 \u05e2\u05b7\u05d3 \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05e7\u05d5\u05b9\u05e3 \u05e8\u05b7\u05e7 \u05e9\u05c1\u05b6\u05db\u05bc\u05d5\u05b9\u05e0\u05b0\u05e1\u05b4\u05d9\u05df \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05db\u05bc\u05b9\u05ea\u05b6\u05dc \u05dc\u05b0\u05e2\u05b5\u05e8\u05b6\u05da\u05b0 \u05d0\u05b7\u05de\u05bc\u05b8\u05d4 \u05d0\u05d5\u05b9 \u05d9\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05e8 [\u05db\u05bc\u05b8\u05d6\u05b6\u05d4], \u05d0\u05b4\u05dd \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b4\u05d9\u05d0 \u05d2\u05bc\u05b0\u05d1\u05d5\u05b9\u05d4\u05b8\u05d4 \u05e2\u05b7\u05d3 \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05e7\u05d5\u05b9\u05e3 \u05d4\u05b4\u05d9\u05d0 \u05de\u05b4\u05d9\u05de\u05b4\u05d9\u05df \u05d4\u05b7\u05db\u05bc\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9\u05e1\u05b8\u05d4, \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b0\u05d0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b8\u05d4\u05bc \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4. \u05d5\u05b0\u05d0\u05b4\u05dd \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d4\u05b7\u05e7\u05bc\u05b0\u05d8\u05b7\u05e0\u05bc\u05b8\u05d4 \u05d4\u05b4\u05d9\u05d0 \u05de\u05b4\u05d9\u05de\u05b4\u05d9\u05df \u05d4\u05b7\u05e0\u05bc\u05b4\u05db\u05b0\u05e0\u05b8\u05e1, \u05d0\u05b4\u05dd \u05d4\u05b4\u05d9\u05d0 \u05d2\u05bc\u05b0\u05d1\u05d5\u05b9\u05d4\u05b8\u05d4 \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4 \u05d8\u05b0\u05e4\u05b8\u05d7\u05b4\u05d9\u05dd, \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b8\u05d4\u05bc. \u05d5\u05b0\u05d0\u05b4\u05dd \u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05b8\u05d4\u05bc \u05d2\u05bc\u05b0\u05d1\u05d5\u05b9\u05d4\u05b8\u05d4 \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4 \u05d8\u05b0\u05e4\u05b8\u05d7\u05b4\u05d9\u05dd, \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b0\u05e0\u05b8\u05d4\u05bc \u05d1\u05bc\u05b7\u05de\u05bc\u05b8\u05e7\u05d5\u05b9\u05dd \u05d4\u05b8\u05e8\u05b8\u05d7\u05b8\u05d1 (\u05e1\u05b4\u05d9\u05de\u05b8\u05df \u05e8\u05e4&#8220;\u05d6 \u05d5\u05d1\u05e1\u05d3&#8220;\u05d4).<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn der Eingang zwei Pfosten, aber keine Oberschwelle hat, sondern es ist eine bogenf\u00f6rmige W\u00f6lbung dar\u00fcber, oder er hat nicht einmal Pfosten, sondern die W\u00f6lbung f\u00e4ngt schon auf dem Boden an, wenn der Eingang in einer H\u00f6he von zehn Handbreiten eine Breite von vier Handbreiten hat, ist er zu einer Mesusa verpflichtet (siehe Tur. sah.). Bei den L\u00e4den, wo ein Pfosten vom Boden bis zur Oberschwelle geht und der andere Pfosten nicht bis zur Oberschwelle geht, sondern der Eingang oben in die Wand hinein ungef\u00e4hr eine Elle oder mehr breiter wird (gleich der Zeichnung im Text), wenn der Pfosten, der bis zur Oberschwelle geht, rechts vom Eingang ist, macht man die Mesusa an diesem Pfosten an; wenn aber der kleine Pfosten rechts vom Eingang ist, wenn er zehn Handbreiten hoch ist, macht man an ihm die Mesusa an, und wenn er keine zehn Handbreiten hoch ist, macht man sie an der breiten Stelle an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a713<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd \u05d3\u05bc\u05b7\u05d0\u05b2\u05e4\u05b4\u05dc\u05bc\u05d5\u05bc \u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05d3\u05bc\u05b0\u05dc\u05b8\u05ea\u05d5\u05b9\u05ea \u05dc\u05b7\u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7, \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1 \u05d1\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd \u05d3\u05bc\u05b0\u05d1\u05b8\u05e2\u05b5\u05d9\u05e0\u05b8\u05df \u05d3\u05bc\u05b7\u05d5\u05b0\u05e7\u05b8\u05d0 \u05d3\u05b6\u05dc\u05b6\u05ea. \u05d5\u05b0\u05dc\u05b8\u05db\u05b5\u05df \u05dc\u05b9\u05d0 \u05d9\u05b4\u05e7\u05b0\u05d1\u05bc\u05b7\u05e2 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05e2\u05b7\u05d3 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b4\u05ea\u05b0\u05dc\u05b6\u05d4 \u05de\u05b4\u05e7\u05bc\u05b9\u05d3\u05b6\u05dd \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05d3\u05bc\u05b6\u05dc\u05b6\u05ea. \u05d5\u05b0\u05dc\u05b9\u05d0 \u05d9\u05b4\u05e7\u05b0\u05d1\u05bc\u05b7\u05e2 \u05d0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b8\u05d4\u05bc \u05ea\u05bc\u05b0\u05d7\u05b4\u05dc\u05bc\u05b8\u05d4 \u05d5\u05b0\u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05e8 \u05db\u05bc\u05b8\u05da\u05b0 \u05d9\u05b4\u05ea\u05b0\u05dc\u05b6\u05d4 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05d3\u05bc\u05b6\u05dc\u05b6\u05ea, \u05de\u05b4\u05e9\u05bc\u05c1\u05d5\u05bc\u05dd \u05d3\u05bc\u05b0\u05d1\u05b8\u05e2\u05b5\u05d9\u05e0\u05b8\u05df \u05ea\u05bc\u05b7\u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b6\u05d4 \u05d5\u05b0\u05dc\u05b9\u05d0 \u05de\u05b4\u05df \u05d4\u05b6\u05e2\u05b8\u05e9\u05c2\u05d5\u05bc\u05d9 (\u05e2\u05b7\u05d9\u05bc\u05b5\u05df \u05dc\u05e2\u05d9\u05dc \u05e1\u05b4\u05d9\u05de\u05b8\u05df \u05d8&#8216; \u05e1\u05b8\u05e2\u05b4\u05d9\u05e3 \u05d5&#8216;).<\/p>\n\n\n\n<p>Manche sagen, auch wenn der Eingang keine T\u00fcr hat, ist er dennoch zu einer Mesusa verpflichtet, und manche sagen, es sei unbedingt eine T\u00fcr n\u00f6tig. Darum mache man die Mesusa erst an, wenn die T\u00fcr eingeh\u00e4ngt ist; mache aber nicht erst die Mesusa an und h\u00e4nge dann die T\u00fcr ein, weil wir verlangen, mache sie ein, sie sei aber nicht, wenn die Verpflichtung eintritt, bereits angemacht (siehe oben Kap. 9 \u00a7 6).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a714<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea \u05e9\u05c1\u05b6\u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05e2\u05b8\u05e9\u05c2\u05d5\u05bc\u05d9 \u05dc\u05b0\u05d3\u05b4\u05d9\u05e8\u05b8\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b4\u05e7\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05e2\u05d5\u05bc\u05ea, \u05e4\u05bc\u05b8\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8. \u05dc\u05b0\u05e4\u05b4\u05d9\u05db\u05b8\u05da\u05b0 \u05e1\u05bb\u05db\u05bc\u05b7\u05ea \u05d4\u05b6\u05d7\u05b8\u05d2 \u05d1\u05bc\u05b6\u05d7\u05b8\u05d2, \u05e4\u05bc\u05b8\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8 (\u05d5\u05b0\u05e2\u05b7\u05d9\u05bc\u05b5\u05df \u05dc\u05b0\u05e7\u05b7\u05de\u05bc\u05b8\u05df \u05e1\u05b4\u05d9\u05de\u05b8\u05df \u05e7\u05dc&#8220;\u05d3 \u05e1\u05b8\u05e2\u05b4\u05d9\u05e3 \u05d7&#8216;). \u05d5\u05b0\u05db\u05b5\u05df \u05d0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b8\u05df \u05d7\u05b2\u05e0\u05bb\u05d9\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea \u05e9\u05c1\u05b6\u05e2\u05d5\u05b9\u05e9\u05c2\u05b4\u05d9\u05df \u05d1\u05bc\u05b0\u05d9\u05d5\u05b9\u05de\u05b8\u05d0 \u05d3\u05b0\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05e7\u05b8\u05d0 \u05dc\u05b4\u05d9\u05de\u05b5\u05d9 \u05de\u05b6\u05e9\u05c1\u05b6\u05da\u05b0 \u05d4\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05d3 \u05d5\u05b0\u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05e8 \u05db\u05bc\u05b8\u05da\u05b0 \u05de\u05b0\u05e4\u05b8\u05e8\u05b0\u05e7\u05b4\u05d9\u05df \u05d0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b8\u05df \u05d0\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05e0\u05bc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05d0\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd \u05d1\u05bc\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9 \u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05dd \u05ea\u05bc\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1, \u05e4\u05bc\u05b0\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8\u05b4\u05d9\u05df. \u05d0\u05b2\u05d1\u05b8\u05dc \u05d4\u05b7\u05d7\u05b2\u05e0\u05bb\u05d9\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea \u05d4\u05b7\u05e7\u05bc\u05b0\u05d1\u05d5\u05bc\u05e2\u05d5\u05b9\u05ea \u05d1\u05bc\u05b4\u05e1\u05b0\u05d7\u05d5\u05b9\u05e8\u05b8\u05d4, \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1\u05d5\u05b9\u05ea \u05d1\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Raum, der nicht zum best\u00e4ndigen Wohnen gemacht ist, ist frei; darum ist die Sukka am Fest frei (siehe weiter Kap. 134 \u00a7 8); ebenso sind die L\u00e4den, die sie am Markttag f\u00fcr die Dauer der Verkaufstage aufstellen und dann wieder einrei\u00dfen oder die dann ganz unbenutzt bleiben, frei; aber L\u00e4den, die best\u00e4ndig zum Gesch\u00e4fte dienen, sind zu einer Mesusa verpflichtet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a715<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d0\u05b7\u05db\u05b0\u05e1\u05b7\u05d3\u05b0\u05e8\u05b8\u05d4 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05b8\u05d4\u05bc \u05e9\u05c1\u05b8\u05dc\u05b9\u05e9\u05c1 \u05de\u05b0\u05d7\u05b4\u05d9\u05e6\u05d5\u05b9\u05ea \u05d5\u05b0\u05ea\u05b4\u05e7\u05b0\u05e8\u05b8\u05d4 \u05e2\u05b7\u05dc \u05d2\u05bc\u05b7\u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05df \u05d5\u05bc\u05e4\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc\u05e6\u05b8\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b8\u05e8\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05e2\u05b4\u05d9\u05ea, \u05d0\u05b7\u05e3 \u05e2\u05b7\u05dc \u05e4\u05bc\u05b4\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05b8\u05d4\u05bc \u05e9\u05c1\u05b8\u05dd \u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b5\u05d9 \u05e4\u05b0\u05e6\u05b4\u05d9\u05de\u05b4\u05d9\u05df \u05db\u05bc\u05b0\u05de\u05d5\u05b9 \u05e6\u05d5\u05bc\u05e8\u05b7\u05ea \u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7, \u05e4\u05bc\u05b0\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8\u05b8\u05d4 \u05de\u05b4\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4, \u05de\u05b4\u05e4\u05bc\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05b0\u05e6\u05b4\u05d9\u05de\u05b4\u05d9\u05df \u05dc\u05b9\u05d0 \u05e0\u05b7\u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05d5\u05bc \u05de\u05b4\u05e9\u05bc\u05c1\u05d5\u05bc\u05dd \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05d5\u05b9\u05ea \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05db\u05bc\u05b0\u05d3\u05b5\u05d9 \u05dc\u05b0\u05d4\u05b7\u05e2\u05b2\u05de\u05b4\u05d9\u05d3 \u05d4\u05b7\u05ea\u05bc\u05b4\u05e7\u05b0\u05e8\u05b8\u05d4. \u05d0\u05b2\u05d1\u05b8\u05dc \u05d0\u05b4\u05dd \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05b8\u05d4\u05bc \u05de\u05b0\u05d7\u05b4\u05d9\u05e6\u05b8\u05d4 \u05d2\u05bc\u05b7\u05dd \u05d1\u05bc\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc\u05d7\u05b7 \u05e8\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05e2\u05b4\u05d9\u05ea, \u05d0\u05b7\u05e3 \u05e2\u05b7\u05dc \u05e4\u05bc\u05b4\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d7\u05b4\u05d9\u05e6\u05d5\u05b9\u05ea \u05e0\u05b0\u05de\u05d5\u05bc\u05db\u05d5\u05b9\u05ea \u05d5\u05b0\u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05b8\u05df \u05de\u05b7\u05d2\u05bc\u05b4\u05d9\u05e2\u05d5\u05b9\u05ea \u05e2\u05b7\u05d3 \u05d4\u05b7\u05ea\u05bc\u05b4\u05e7\u05b0\u05e8\u05b8\u05d4, \u05d5\u05b0\u05d0\u05b7\u05e3 \u05e2\u05b7\u05dc \u05e4\u05bc\u05b4\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b5\u05df \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05d5\u05bc\u05d9\u05d5\u05b9\u05ea \u05d7\u05b7\u05dc\u05bc\u05d5\u05b9\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea \u05d7\u05b7\u05dc\u05bc\u05d5\u05b9\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea, \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b6\u05d1\u05b6\u05ea.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine S\u00e4ulenhalle, die drei W\u00e4nde und dar\u00fcber eine Decke hat und auf der vierten Seite offen ist, wenn sie auch zwei Seitenpfosten gleich der Form eines Eingangs hat, ist frei von Mesusa, weil die Seitenpfosten nicht als T\u00fcrpfosten, sondern um die Decke zu tragen, gemacht sind. Wenn sie aber auch auf der vierten Seite eine Wand hat, wenn auch die W\u00e4nde niedrig sind und nicht bis zur Decke reichen und wenn sie auch aus lauter Fenstern bestehen, ist sie zu einer Mesusa verpflichtet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a716<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea \u05e9\u05c1\u05b7\u05e2\u05b7\u05e8, \u05d5\u05b0\u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea \u05e7\u05b8\u05d8\u05b8\u05df \u05e9\u05c1\u05b6\u05d0\u05b5\u05e6\u05b6\u05dc \u05e9\u05c1\u05b7\u05e2\u05b7\u05e8 \u05d4\u05b6\u05d7\u05b8\u05e6\u05b5\u05e8 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b7\u05e9\u05bc\u05c1\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8 \u05d9\u05d5\u05b9\u05e9\u05c1\u05b5\u05d1 \u05e9\u05c1\u05b8\u05dd, \u05d5\u05bc\u05de\u05b4\u05e8\u05b0\u05e4\u05bc\u05b6\u05e1\u05b6\u05ea (\u05d2\u05bc\u05b8\u05d0\u05e0\u05b4\u05d9\u05d2) \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b4\u05d9\u05d0 \u05d3\u05b6\u05e8\u05b6\u05da\u05b0 \u05dc\u05b7\u05e2\u05b2\u05dc\u05d5\u05b9\u05ea \u05d1\u05bc\u05b8\u05d4\u05bc \u05dc\u05b7\u05e2\u05b2\u05dc\u05b4\u05d9\u05bc\u05b8\u05d4, \u05d5\u05b0\u05d4\u05b7\u05d2\u05bc\u05b4\u05e0\u05bc\u05b8\u05d4 \u05d5\u05b0\u05d4\u05b7\u05d3\u05bc\u05b4\u05d9\u05e8, \u05e4\u05bc\u05b0\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8\u05b4\u05d9\u05df \u05de\u05b4\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4, \u05db\u05bc\u05b5\u05d9\u05d5\u05b8\u05df \u05e9\u05c1\u05b6\u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05d5\u05bc\u05d9\u05b4\u05d9\u05df \u05dc\u05b0\u05d3\u05b4\u05d9\u05e8\u05b8\u05d4 \u05d5\u05b0\u05d0\u05b4\u05dd \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea \u05d4\u05b7\u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1 \u05d1\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05e4\u05bc\u05b8\u05ea\u05d5\u05bc\u05d7\u05b7 \u05dc\u05b0\u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d3 \u05de\u05b5\u05d0\u05b5\u05dc\u05bc\u05d5\u05bc \u05d0\u05d5\u05b9 \u05dc\u05b0\u05d0\u05b7\u05db\u05b0\u05e1\u05b7\u05d3\u05b0\u05e8\u05b8\u05d4, \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05b7\u05e3 \u05d1\u05bc\u05b7\u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05e9\u05c1\u05b6\u05e0\u05bc\u05b4\u05db\u05b0\u05e0\u05b8\u05e1\u05b4\u05d9\u05dd \u05dc\u05b8\u05d4\u05b6\u05dd \u05de\u05b5\u05e8\u05b0\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05ea \u05d4\u05b8\u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d5\u05b0\u05dc\u05b8\u05db\u05b5\u05df \u05e9\u05c1\u05b7\u05e2\u05b2\u05e8\u05b5\u05d9 \u05d7\u05b2\u05e6\u05b5\u05e8\u05d5\u05b9\u05ea \u05d5\u05b0\u05e9\u05c1\u05b7\u05e2\u05b2\u05e8\u05b5\u05d9 \u05de\u05b0\u05d1\u05d5\u05b9\u05d0\u05d5\u05b9\u05ea \u05d5\u05b0\u05e9\u05c1\u05b7\u05e2\u05b2\u05e8\u05b5\u05d9 \u05de\u05b0\u05d3\u05b4\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea \u05d5\u05b7\u05e2\u05b2\u05d9\u05b8\u05e8\u05d5\u05b9\u05ea \u05db\u05bc\u05bb\u05dc\u05bc\u05b8\u05dd \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05dd \u05d1\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05db\u05bc\u05b5\u05d9\u05d5\u05b8\u05df \u05e9\u05c1\u05b6\u05d1\u05bc\u05b8\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd \u05d4\u05b7\u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05dd \u05d1\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05e4\u05bc\u05b0\u05ea\u05d5\u05bc\u05d7\u05b4\u05d9\u05dd \u05dc\u05b0\u05ea\u05d5\u05b9\u05db\u05b8\u05df. \u05d0\u05b2\u05e4\u05b4\u05dc\u05bc\u05d5\u05bc \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b8\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd \u05d6\u05b6\u05d4 \u05e4\u05bc\u05b8\u05ea\u05d5\u05bc\u05d7\u05b7 \u05dc\u05b8\u05d6\u05b6\u05d4 \u05d5\u05b0\u05d6\u05b6\u05d4 \u05e4\u05bc\u05b8\u05ea\u05d5\u05bc\u05d7\u05b7 \u05dc\u05b8\u05d6\u05b6\u05d4 (\u05d0\u05b2\u05e4\u05b4\u05dc\u05bc\u05d5\u05bc \u05ea\u05bc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05e2\u05b8\u05d4 \u05d4\u05b7\u05d7\u05b4\u05d9\u05e6\u05d5\u05b9\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd \u05d4\u05b5\u05dd \u05d1\u05bc\u05b0\u05d2\u05b7\u05d5\u05b0\u05e0\u05b8\u05d0 \u05d3\u05bc\u05b4\u05e4\u05b0\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd) \u05d0\u05b4\u05dd \u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9\u05de\u05b4\u05d9 \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1 \u05d1\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05db\u05bc\u05bb\u05dc\u05bc\u05b8\u05dd \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05dd. \u05d5\u05b0\u05dc\u05b8\u05db\u05b5\u05df \u05e9\u05c1\u05b7\u05e2\u05b7\u05e8 \u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05b8\u05ea\u05d5\u05bc\u05d7\u05b7 \u05de\u05b4\u05df \u05d4\u05b7\u05d2\u05bc\u05b4\u05e0\u05bc\u05b8\u05d4 \u05dc\u05b6\u05d7\u05b8\u05e6\u05b5\u05e8, \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1 \u05d1\u05bc\u05b4\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 (\u05e8\u05de\u05d1&#8220;\u05dd). \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd \u05d3\u05bc\u05b0\u05d1\u05b5\u05d9\u05ea \u05e9\u05c1\u05b7\u05e2\u05b7\u05e8 \u05d5\u05bc\u05de\u05b4\u05e8\u05b0\u05e4\u05bc\u05b6\u05e1\u05b6\u05ea, \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05b2\u05e4\u05b4\u05dc\u05bc\u05d5\u05bc \u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea \u05e4\u05bc\u05b8\u05ea\u05d5\u05bc\u05d7\u05b7 \u05dc\u05b8\u05d4\u05b6\u05dd. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05b0\u05e7\u05b8\u05d1\u05b0\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc \u05d1\u05bc\u05b0\u05dc\u05b9\u05d0 \u05d1\u05b0\u05e8\u05b8\u05db\u05b8\u05d4.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Pf\u00f6rtnerraum, das ist ein kleiner Raum neben dem Hoftor, in dem der H\u00fcter sitzt, und eine Gallerie, das ist ein Gang, durch den man zu dem oberen Stockwerk gelangt, ein Garten und eine H\u00fcrde sind frei von Mesusot, weil sie nicht zum Wohnen gemacht sind. Wenn aber ein Raum, der zu einer Mesusa verpflichtet ist, zu einem von diesen oder zu einer S\u00e4ulenhalle offen ist, so m\u00fcssen sie auch an dem Eingang, durch den man von der Stra\u00dfe aus in sie gelangt, eine Mesusa haben. Darum sind Hoftore, Tore von Gassen und Tore von St\u00e4dten und Provinzen alle zu Mesusot verpflichtet, weil H\u00e4user, die zu Mesusot verpflichtet sind, zu ihnen offen sind. Selbst zehn R\u00e4ume, bei denen immer der eine zum n\u00e4chsten offen ist (selbst, wenn die neun \u00e4u\u00dferen derart sind, dass sie frei von Mesusot sind) und der innerste zu einer Mesusa verpflichtet ist, sind alle verpflichtet. Darum ist das Tor, das vom Garten in den Hof f\u00fchrt, zu einer Mesusa verpflichtet (Rambam). Manche sagen, ein Pf\u00f6rtnerhaus und eine Gallerie seien zu einer Mesusa verpflichtet, auch wenn kein Haus zu ihnen offen ist; darum mache man sie ohne Beracha an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a717<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b6\u05e8\u05b0\u05d7\u05b8\u05e5 \u05d5\u05bc\u05d1\u05bb\u05e8\u05b0\u05e1\u05b0\u05e7\u05b4\u05d9 \u05d5\u05bc\u05d1\u05b5\u05d9\u05ea \u05d4\u05b7\u05d8\u05bc\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05dc\u05b8\u05d4 \u05e4\u05bc\u05b0\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8\u05b4\u05d9\u05df, \u05de\u05b4\u05e4\u05bc\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05b8\u05dd \u05dc\u05b0\u05d3\u05b4\u05d9\u05e8\u05b7\u05ea \u05db\u05bc\u05b8\u05d1\u05d5\u05b9\u05d3. \u05d0\u05b2\u05d1\u05b8\u05dc \u05e8\u05b6\u05e4\u05b6\u05ea \u05d1\u05bc\u05b8\u05e7\u05b8\u05e8 \u05d5\u05b0\u05d7\u05b6\u05d3\u05b6\u05e8 \u05e9\u05c1\u05b6\u05de\u05bc\u05b0\u05d2\u05b7\u05d3\u05bc\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05dd \u05d1\u05bc\u05d5\u05b9 \u05e2\u05d5\u05b9\u05e4\u05d5\u05b9\u05ea \u05d5\u05bc\u05d1\u05b5\u05d9\u05ea \u05d4\u05b7\u05ea\u05bc\u05b6\u05d1\u05b6\u05df \u05d5\u05b0\u05d4\u05b8\u05e2\u05b5\u05e6\u05b4\u05d9\u05dd \u05d5\u05b0\u05d0\u05d5\u05b9\u05e6\u05b0\u05e8\u05d5\u05b9\u05ea \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc \u05d9\u05b7\u05d9\u05b4\u05df \u05d0\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc \u05e9\u05c1\u05b0\u05d0\u05b8\u05e8 \u05de\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05e7\u05b4\u05d9\u05df, \u05d0\u05b4\u05dd \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05b8\u05d4\u05b6\u05dd \u05e9\u05c1\u05b4\u05e2\u05d5\u05bc\u05e8 \u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea, \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05dd. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05e4\u05bc\u05d5\u05b9\u05d8\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Baderaum, eine Gerberei und der Raum des Tauchbades sind frei, weil sie nicht zu einem w\u00fcrdigen Wohnen bestimmt sind; aber ein Rinderstall, der Raum, in dem man V\u00f6gel z\u00fcchtet, das Haus f\u00fcr das Stroh und das Holz, Keller f\u00fcr Wein oder andere Getr\u00e4nke, wenn sie das Ma\u00df eines \u05d1\u05d9\u05ea (vier auf vier Ellen) haben, sind verpflichtet; manche erkl\u00e4ren sie f\u00fcr frei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a718<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d1\u05bc\u05b0\u05de\u05b8\u05e7\u05d5\u05b9\u05dd \u05e9\u05c1\u05b6\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9\u05e7\u05d5\u05b9\u05ea \u05de\u05b0\u05e6\u05d5\u05bc\u05d9\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc\u05bc\u05b4\u05e4\u05b0\u05e2\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd \u05e8\u05d5\u05b9\u05d7\u05b2\u05e6\u05b4\u05d9\u05df \u05e9\u05c1\u05b8\u05dd \u05d0\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05de\u05bc\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd \u05e9\u05c1\u05b8\u05dd, \u05d9\u05b0\u05db\u05b7\u05e1\u05bc\u05b6\u05d4 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4. \u05d5\u05b0\u05d3\u05b7\u05d5\u05b0\u05e7\u05b8\u05d0 \u05d1\u05bc\u05b0\u05d4\u05b4\u05d6\u05b0\u05d3\u05bc\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc\u05ea \u05d3\u05bc\u05b6\u05e8\u05b6\u05da\u05b0 \u05d0\u05b7\u05e8\u05b0\u05e2\u05b7\u05d9, \u05e1\u05d5\u05b9\u05de\u05b0\u05db\u05b4\u05d9\u05dd \u05e2\u05b7\u05dc \u05d4\u05b7\u05db\u05bc\u05b4\u05e1\u05bc\u05d5\u05bc\u05d9. \u05d0\u05b2\u05d1\u05b8\u05dc \u05dc\u05b4\u05e7\u05b0\u05d1\u05bc\u05b9\u05e2\u05b7 \u05e9\u05c1\u05b8\u05dd \u05ea\u05bc\u05b7\u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1 \u05d1\u05bc\u05b4\u05d6\u05bc\u05b8\u05d9\u05bc\u05d5\u05b9\u05df \u05dc\u05b0\u05d4\u05b7\u05e2\u05b2\u05de\u05b4\u05d9\u05d3 \u05e9\u05c1\u05b8\u05dd \u05db\u05bc\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9 \u05dc\u05b0\u05e9\u05c1\u05d5\u05b9\u05e4\u05b0\u05db\u05b4\u05d9\u05df, \u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05dc\u05b4\u05e1\u05b0\u05de\u05b9\u05da\u05b0 \u05e2\u05b7\u05dc \u05d4\u05b7\u05db\u05bc\u05b4\u05e1\u05bc\u05d5\u05bc\u05d9.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem Raum, in dem sich Kinder aufhalten oder man zuweilen badet oder sein Abwasser entfernt, bedecke man die Mesusa; aber nur, wenn es nur zuf\u00e4llig einmal vorkommt, verl\u00e4sst man sich auf das Zudecken; aber wenn man dort eine ver\u00e4chtliche Benutzung f\u00fcr best\u00e4ndig einrichtet, z. B. ein Gef\u00e4\u00df f\u00fcr Ausgusswasser dorthin stellt, verlasse man sich nicht auf das Bedecken (Pis\u2019che Teschuba im Namen von Jad haktana).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a719<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea \u05d5\u05b0\u05db\u05b5\u05df \u05d7\u05b8\u05e6\u05b5\u05e8 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d2\u05bc\u05b7\u05dd \u05d2\u05bc\u05d5\u05b9\u05d9 \u05d3\u05bc\u05b8\u05e8 \u05e9\u05c1\u05b8\u05dd, \u05e4\u05bc\u05b8\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8 (\u05e8\u05e4&#8220;\u05d5).<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Haus und ebenso ein Hof, in denen auch ein Nichtjude wohnt, sind frei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a720<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05de\u05b7\u05e8\u05b0\u05ea\u05bc\u05b5\u05e3 (\u05e7\u05b6\u05e2\u05dc\u05b6\u05dc\u05e8) \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05d5\u05b9\u05ea \u05e2\u05b4\u05dd \u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05e9\u05c1\u05d5\u05b9\u05db\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05dd \u05d1\u05bc\u05b8\u05d0\u05b8\u05e8\u05b6\u05e5, \u05e4\u05bc\u05b8\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8, \u05d3\u05bc\u05b0\u05dc\u05b9\u05d0 \u05e0\u05b4\u05e7\u05b0\u05e8\u05b8\u05d0 \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05db\u05bc\u05b0\u05e9\u05c1\u05b6\u05e2\u05d5\u05b9\u05de\u05b6\u05d3\u05b6\u05ea (\u05e0\u05d5\u05d3\u05e2 \u05d1\u05d9\u05d4\u05d5\u05d3\u05d4 \u05ea\u05e0\u05d9\u05e0\u05d0 \u05e1\u05b4\u05d9\u05de\u05b8\u05df \u05e7\u05e4&#8220;\u05d3).<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Keller, dessen T\u00fcrpfosten mit dem Eingang auf der Erde liegen, ist frei, denn es wird nur ein T\u00fcrpfosten genannt, wenn er aufrecht steht (Noda bej. II 184).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a721<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d4\u05b7\u05e9\u05bc\u05c2\u05d5\u05b9\u05db\u05b5\u05e8 \u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea \u05d1\u05bc\u05b0\u05d7\u05d5\u05bc\u05e6\u05b8\u05d4 \u05dc\u05b8\u05d0\u05b8\u05e8\u05b6\u05e5, \u05e4\u05bc\u05b8\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8 \u05de\u05b4\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05e9\u05c1\u05b0\u05dc\u05b9\u05e9\u05c1\u05b4\u05d9\u05dd \u05d9\u05d5\u05b9\u05dd, \u05d3\u05bc\u05b0\u05dc\u05b8\u05d0 \u05d4\u05b2\u05d5\u05b5\u05d9 \u05d3\u05b4\u05d9\u05e8\u05b7\u05ea \u05e7\u05b6\u05d1\u05b7\u05e2.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer au\u00dferhalb des Heiligen Landes ein Haus mietet, ist drei\u00dfig Tage frei von Mesusa; denn so lange hei\u00dft es noch keine feste Wohnung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a722<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d4\u05b7\u05d9\u05bc\u05d5\u05b9\u05e6\u05b5\u05d0 \u05de\u05b4\u05df \u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea \u05d5\u05b0\u05d9\u05b4\u05e9\u05b9\u05b0\u05e8\u05b8\u05d0\u05b5\u05dc \u05d0\u05b7\u05d7\u05b5\u05e8 \u05e0\u05b4\u05db\u05b0\u05e0\u05b8\u05e1 \u05dc\u05b8\u05d3\u05d5\u05bc\u05e8 \u05e9\u05c1\u05b8\u05dd, \u05dc\u05b9\u05d0 \u05d9\u05b4\u05d8\u05bc\u05b9\u05dc \u05d4\u05b8\u05e8\u05b4\u05d0\u05e9\u05c1\u05d5\u05b9\u05df \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05d5\u05b9\u05ea \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05d9\u05b7\u05e0\u05bc\u05b4\u05d9\u05d7\u05b5\u05df \u05d5\u05b0\u05d4\u05b7\u05e9\u05bc\u05c1\u05b5\u05e0\u05b4\u05d9 \u05d9\u05b0\u05e9\u05c1\u05b7\u05dc\u05bc\u05b5\u05dd \u05dc\u05d5\u05b9 \u05e2\u05b2\u05d1\u05d5\u05bc\u05e8\u05b8\u05df (\u05e8\u05e6&#8220;\u05d0).<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn einer ein Haus verl\u00e4sst, und ein anderer Israelit zieht ein, dort zu wohnen, darf der erste die Mesusot nicht abnehmen, sondern er lasse sie, und der zweite zahle ihm daf\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a723<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1 \u05d0\u05b8\u05d3\u05b8\u05dd \u05dc\u05b0\u05d4\u05b4\u05d6\u05bc\u05b8\u05d4\u05b5\u05e8 \u05de\u05b0\u05d0\u05b9\u05d3 \u05d1\u05bc\u05b0\u05de\u05b4\u05e6\u05b0\u05d5\u05b7\u05ea \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05de\u05b4\u05e4\u05bc\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b4\u05d9\u05d0 \u05d7\u05d5\u05b9\u05d1\u05b7\u05ea \u05d4\u05b7\u05db\u05bc\u05b9\u05dc \u05ea\u05bc\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05d3. \u05d5\u05b0\u05db\u05b8\u05dc \u05d6\u05b0\u05de\u05b7\u05df \u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b4\u05db\u05bc\u05b8\u05e0\u05b5\u05e1 \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e6\u05b5\u05d0, \u05d9\u05b4\u05e4\u05b0\u05d2\u05bc\u05b7\u05e2 \u05d1\u05bc\u05b0\u05d9\u05b4\u05d7\u05d5\u05bc\u05d3 \u05d4\u05b7\u05e9\u05bc\u05c1\u05b5\u05dd, \u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc \u05d4\u05b7\u05e7\u05bc\u05b8\u05d3\u05d5\u05b9\u05e9\u05c1 \u05d1\u05bc\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc\u05da\u05b0 \u05d4\u05d5\u05bc\u05d0, \u05d5\u05b0\u05d9\u05b4\u05d6\u05b0\u05db\u05bc\u05b9\u05e8 \u05d0\u05b7\u05d4\u05b2\u05d1\u05b8\u05ea\u05d5\u05b9 \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e2\u05d5\u05b9\u05e8 \u05de\u05b4\u05e9\u05bc\u05c1\u05b0\u05e0\u05b8\u05ea\u05d5\u05b9 \u05d5\u05bc\u05e9\u05c1\u05b4\u05d2\u05b0\u05d9\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea\u05b8\u05d9\u05d5 \u05d1\u05bc\u05b0\u05d4\u05b7\u05d1\u05b0\u05dc\u05b5\u05d9 \u05d4\u05b7\u05d6\u05bc\u05b0\u05de\u05b8\u05df, \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05d3\u05b7\u05e2 \u05db\u05bc\u05b4\u05d9 \u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05d3\u05bc\u05b8\u05d1\u05b8\u05e8 \u05d4\u05b8\u05e2\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05d3 \u05dc\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dd \u05d5\u05bc\u05dc\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b0\u05de\u05b5\u05d9 \u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05d9\u05b0\u05d3\u05b4\u05d9\u05e2\u05b7\u05ea \u05e6\u05d5\u05bc\u05e8 \u05d4\u05b8\u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dd, \u05d5\u05bc\u05de\u05b4\u05d9\u05bc\u05b8\u05d3 \u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05d7\u05d5\u05b9\u05d6\u05b5\u05e8 \u05dc\u05b0\u05d3\u05b7\u05e2\u05b0\u05ea\u05bc\u05d5\u05b9 \u05d5\u05b0\u05d4\u05d5\u05b9\u05dc\u05b5\u05da\u05b0 \u05d1\u05bc\u05b0\u05d3\u05b7\u05e8\u05b0\u05db\u05b5\u05d9 \u05de\u05b5\u05d9\u05e9\u05c1\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd. \u05d0\u05b8\u05de\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05bc \u05d6\u05b4\u05db\u05b0\u05e8\u05d5\u05b9\u05e0\u05b8\u05dd \u05dc\u05b4\u05d1\u05b0\u05e8\u05b8\u05db\u05b8\u05d4, \u05db\u05bc\u05b9\u05dc \u05de\u05b4\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05d5\u05b9 \u05ea\u05bc\u05b0\u05e4\u05b4\u05dc\u05bc\u05b4\u05d9\u05df \u05d1\u05bc\u05b0\u05e8\u05b9\u05d0\u05e9\u05c1\u05d5\u05b9 \u05d5\u05bc\u05d1\u05b4\u05d6\u05b0\u05e8\u05d5\u05b9\u05e2\u05d5\u05b9 \u05d5\u05b0\u05e6\u05b4\u05d9\u05e6\u05b4\u05d9\u05ea \u05d1\u05bc\u05b0\u05d1\u05b4\u05d2\u05b0\u05d3\u05d5\u05b9 \u05d5\u05bc\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b0\u05e4\u05b4\u05ea\u05b0\u05d7\u05d5\u05b9, \u05de\u05bb\u05d7\u05b0\u05d6\u05b8\u05e7 \u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc\u05bc\u05b9\u05d0 \u05d9\u05b6\u05d7\u05b1\u05d8\u05b8\u05d0, \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b2\u05e8\u05b5\u05d9 \u05d9\u05b5\u05e9\u05c1 \u05dc\u05d5\u05b9 \u05de\u05b7\u05d6\u05b0\u05db\u05bc\u05b4\u05d9\u05e8\u05b4\u05d9\u05df \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd \u05d5\u05b0\u05d4\u05b5\u05df \u05d4\u05b5\u05df \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b7\u05dc\u05b0\u05d0\u05b8\u05db\u05b4\u05d9\u05dd \u05e9\u05c1\u05b6\u05de\u05bc\u05b7\u05e6\u05bc\u05b4\u05d9\u05dc\u05b4\u05d9\u05df \u05d0\u05d5\u05b9\u05ea\u05d5\u05b9 \u05de\u05b4\u05dc\u05bc\u05b7\u05d7\u05b2\u05d8\u05b9\u05d0, \u05e9\u05c1\u05b6\u05e0\u05bc\u05b6\u05d0\u05b1\u05de\u05b7\u05e8, \u05d7\u05d5\u05b9\u05e0\u05b6\u05d4 \u05de\u05b7\u05dc\u05b0\u05d0\u05b7\u05da\u05b0 \u05d4&#8216; \u05e1\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05d1 \u05dc\u05b4\u05d9\u05e8\u05b5\u05d0\u05b8\u05d9\u05d5 \u05d5\u05b7\u05d9\u05b0\u05d7\u05b7\u05dc\u05bc\u05b0\u05e6\u05b5\u05dd. \u05e2\u05d5\u05b9\u05d3 \u05d0\u05b8\u05de\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05bc \u05d6\u05b4\u05db\u05b0\u05e8\u05d5\u05b9\u05e0\u05b8\u05dd \u05dc\u05b4\u05d1\u05b0\u05e8\u05b8\u05db\u05b8\u05d4, \u05d1\u05bc\u05b7\u05e2\u05b2\u05d5\u05b9\u05df \u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4, \u05d1\u05bc\u05b8\u05e0\u05b8\u05d9\u05d5 \u05d5\u05bc\u05d1\u05b0\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b8\u05d9\u05d5 \u05de\u05b5\u05ea\u05b4\u05d9\u05dd \u05e7\u05b0\u05d8\u05b7\u05e0\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd. \u05d5\u05b0\u05db\u05b8\u05dc \u05d4\u05b7\u05d6\u05bc\u05b8\u05d4\u05b4\u05d9\u05e8 \u05d1\u05bc\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d9\u05b7\u05d0\u05b2\u05e8\u05b4\u05d9\u05db\u05d5\u05bc \u05d9\u05b8\u05de\u05b8\u05d9\u05d5, \u05e9\u05c1\u05b6\u05e0\u05bc\u05b6\u05d0\u05b1\u05de\u05b7\u05e8 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05e2\u05b7\u05df \u05d9\u05b4\u05e8\u05b0\u05d1\u05bc\u05d5\u05bc \u05d9\u05b0\u05de\u05b5\u05d9\u05db\u05b6\u05dd \u05d5\u05b4\u05d9\u05de\u05b5\u05d9 \u05d1\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9\u05db\u05b6\u05dd (\u05e1\u05b4\u05d9\u05de\u05b8\u05df \u05e8\u05e4&#8220;\u05d4 \u05d5\u05d1\u05d8\u05d5\u05e8 \u05d5\u05d1\u05e8\u05de\u05d1&#8220;\u05dd).<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mensch ist verpflichtet, sehr auf das Gebot der Mesusa zu achten, weil dies eine best\u00e4ndige Pflicht f\u00fcr alle ist; und jedesmal, wenn er ein oder ausgeht, begegnet er der Einzigpreisung des Schem, des Namens des Heiligen, gelobt sei Er, gedenke der Liebe zu Ihm und erwache aus seinem Schlaf und seiner Befangenheit in den Nichtigkeiten der Zeit und erkenne, dass nichts ewigen und unverg\u00e4nglichen Bestand hat au\u00dfer der Erkenntnis des Sch\u00f6pfers der Welt; dadurch kehrt man sogleich zu Seinem Gedenken zur\u00fcck und geht die Wege der Gradheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Lehrer sel. And. sagten, wer Tefillin auf seinem Haupt und seinem Arm hat, Zizit an seinem Gewand und eine Mesusa an seinem Eingang, hat eine Gew\u00e4hr daf\u00fcr, dass er nicht s\u00fcndigen wird, da viele um ihn sind, ihn zu erinnern, das sind die Engel, die ihn vor dem S\u00fcndigen bewahren; so hei\u00dft es (Ps. 34,8), Engel des Ewigen lagern rings um diejenigen, die Ihn f\u00fcrchten, und retten sie. Ferner haben unsere Lehrer sel. And. gesagt, ob der Schuld der Mesusa sterben ihm seine kleinen S\u00f6hne und T\u00f6chter. Wer aber auf die Mesusa achtet, wird lange leben; so steht (Deut. 11,21), auf dass sich eure Tage und die Tage eurer Kinder mehren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a724<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d5\u05bc\u05dc\u05b0\u05e4\u05b4\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d4\u05b4\u05d9\u05d0 \u05dc\u05b0\u05d4\u05b7\u05d6\u05b0\u05db\u05bc\u05b4\u05d9\u05e8 \u05d9\u05b4\u05d7\u05d5\u05bc\u05d3 \u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05d5\u05b9 \u05d9\u05b4\u05ea\u05b0\u05d1\u05bc\u05b8\u05e8\u05b7\u05da\u05b0, \u05dc\u05b8\u05db\u05b5\u05df \u05db\u05bc\u05b0\u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b5\u05e6\u05b5\u05d0 \u05de\u05b4\u05e4\u05bc\u05b6\u05ea\u05b7\u05d7 \u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea\u05d5\u05b9 \u05d5\u05b0\u05db\u05b5\u05df \u05db\u05bc\u05b0\u05e9\u05c1\u05b6\u05e0\u05bc\u05b4\u05db\u05b0\u05e0\u05b8\u05e1 \u05d9\u05b0\u05e0\u05b7\u05e9\u05bc\u05c1\u05b5\u05e7 \u05d0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b8\u05d4\u05bc. \u05d0\u05b2\u05d1\u05b8\u05dc \u05dc\u05b9\u05d0 \u05d9\u05b7\u05e0\u05bc\u05b4\u05d9\u05d7\u05b7 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d3 \u05e2\u05b7\u05dc \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05e2\u05b7\u05e6\u05b0\u05de\u05b8\u05d4\u05bc \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05d9\u05b4\u05d6\u05bc\u05b8\u05d4\u05b5\u05e8 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b4\u05d4\u05b0\u05d9\u05b6\u05d4 \u05d6\u05b0\u05db\u05d5\u05bc\u05db\u05b4\u05d9\u05ea \u05e2\u05b7\u05dc \u05d4\u05b7\u05e9\u05bc\u05c1\u05b5\u05dd (\u05ea\u05e9\u05d5\u05d1\u05ea \u05e8\u05d1\u05d9\u05e0\u05d5 \u05e2\u05e7\u05d9\u05d1\u05d0 \u05d0\u05d9\u05d2\u05e8 \u05d6\u05e6&#8220;\u05dc \u05e1\u05b4\u05d9\u05de\u05b8\u05df \u05e0&#8220;\u05d0 \u05e2&#8220;\u05e9. \u05e2\u05b7\u05d9\u05bc\u05b5\u05df \u05d1\u05e1\u05e4\u05e8\u05d9 \u05e7\u05d4&#8220;\u05e1 \u05de\u05d4&#8220;\u05ea \u05d7\u05e7\u05d9\u05e8\u05d4 \u05d9&#8220;\u05d8). \u05d5\u05bc\u05db\u05b0\u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05d5\u05b9\u05e6\u05b5\u05d0 \u05de\u05b4\u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea\u05d5\u05b9 \u05d5\u05bc\u05de\u05b7\u05e0\u05bc\u05b4\u05d9\u05d7\u05b7 \u05d9\u05b8\u05d3\u05d5\u05b9 \u05e2\u05b7\u05dc \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b8\u05d4 \u05d9\u05b9\u05d0\u05de\u05b7\u05e8, \u05d4&#8216; \u05e9\u05c1\u05d5\u05b9\u05de\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9 \u05d4&#8216; \u05e6\u05b4\u05dc\u05bc\u05b4\u05d9 \u05e2\u05b7\u05dc \u05d9\u05b7\u05d3 \u05d9\u05b0\u05de\u05b4\u05d9\u05e0\u05b4\u05d9, \u05d4&#8216; \u05d9\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b8\u05e8 \u05e6\u05b5\u05d0\u05ea\u05b4\u05d9 \u05d5\u05bc\u05d1\u05d5\u05b9\u05d0\u05b4\u05d9 \u05de\u05b5\u05e2\u05b7\u05ea\u05bc\u05b8\u05d4 \u05d5\u05b0\u05e2\u05b7\u05d3 \u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dd.<\/p>\n\n\n\n<p>Und da die Mesusa an die Einzigpreisung des Schem, gelobt sei Er, erinnern soll, darum k\u00fcsse man sie, wenn man durch den Eingang seines Hauses hinaus, und ebenso, wenn man hineingeht; aber man lege die Hand nicht auf die Mesusa selbst, sondern achte darauf, dass immer ein Glas \u00fcber dem Schem sei (siehe in meinem Buch Keset hasofer II. Aufl. Untersuch. 19). Wenn man sein Haus verl\u00e4sst und die Hand auf die Mesusa legt, sage man: Der Ewige beh\u00fctet mich, der Ewige sch\u00fctzt mich zu meiner Rechten; der Ewige beh\u00fcte meinen Aus und meinen Eingang von nun an bis in Ewigkeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a725<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05de\u05b0\u05d6\u05d5\u05bc\u05d6\u05b7\u05ea \u05d4\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d7\u05b4\u05d9\u05d3 \u05e0\u05b4\u05d1\u05b0\u05d3\u05bc\u05b6\u05e7\u05b6\u05ea \u05d1\u05bc\u05b0\u05e9\u05c1\u05b6\u05d1\u05b7\u05e2 \u05e9\u05c1\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d5\u05b0\u05e9\u05c1\u05b6\u05dc \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd (\u05e9\u05c1\u05b6\u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05dc\u05b0\u05d4\u05b7\u05d8\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05d7\u05b7 \u05e2\u05b2\u05dc\u05b5\u05d9\u05d4\u05b6\u05dd) \u05e0\u05b4\u05d1\u05b0\u05d3\u05bc\u05b6\u05e7\u05b6\u05ea \u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b5\u05d9 \u05e4\u05b0\u05e2\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd \u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05bc\u05d5\u05b9\u05d1\u05b5\u05dc (\u05e2\u05b7\u05d9\u05bc\u05b5\u05df \u05e8\u05d0&#8220;\u05e9 \u05d4\u05dc\u05db\u05d5\u05ea \u05ea\u05e4\u05d9\u05dc\u05d9\u05df) (\u05e8\u05e6&#8220;\u05d0).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mesusa eines Einzelnen wird zweimal in sieben Jahren nachgesehen, und die der Gemeinde (um sie nicht zu bem\u00fchen) wird zweimal in einem Jobel (f\u00fcnfzig Jahren) nachgesehen (siehe Rosch Ende Hilchot Tefillin).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kitzur Schulchan Aruch &#8211; Kapitel 9 bis 11 in deutscher \u00dcbersetzung.<\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[210,133],"tags":[],"class_list":["post-3075","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-creative-commons","category-kitzur-schulchan-aruch"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3075","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3075"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3075\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9977,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3075\/revisions\/9977"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3075"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3075"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3075"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}