{"id":3086,"date":"2018-06-05T11:46:44","date_gmt":"2018-06-05T09:46:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=3086"},"modified":"2024-05-08T10:17:33","modified_gmt":"2024-05-08T08:17:33","slug":"kitzur-schulchan-aruch-kapitel-14-bis-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/kitzur-schulchan-aruch-kapitel-14-bis-17\/","title":{"rendered":"Kitzur Schulchan Aruch &#8211; Kapitel 14 bis 17"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"100\" height=\"140\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Shlomo_Ganzfried.jpg?resize=100%2C140&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3056\"\/><\/figure><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><em>Die \u00dcbersetzung des Kitzur Schulchan Aruch von Schlomoh Ganzfried auf talmud.de<\/em> <br><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"25\" height=\"15\" class=\"wp-image-3543\" style=\"width: 25px;\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/hand_talmudde_klein.png?resize=25%2C15&#038;ssl=1\" alt=\"\"><strong> <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/der-kitzur-schulchan-aruch\/\">Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Kapitel 14. &#8211; Die Vorschriften \u00fcber die Verse des Lobgesanges.<\/h1>\n\n\n\n<p><em>Enth\u00e4lt 8 Paragraphen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a71<\/h2>\n\n\n\n<p>Von \u05d4\u05d5\u05d3\u05d5 bis nach der Schira (dem Sang am Meere) sind die Verse des Lobgesanges. \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05d0\u05de\u05e8 ist die Beracha vor ihnen und \u05d9\u05e9\u05ea\u05d1\u05d7 die Beracha nach ihnen. Wenn man \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05d0\u05de\u05e8 angefangen hat, darf man bis nach der Vollendung des Gebetes (einschlie\u00dflich \u05ea\u05d7\u05e0\u05d5\u05df oder \u05d4\u05dc\u05dc) nicht durch Sprechen, selbst in der heiligen Sprache, unterbrechen (und so \u00fcberall, wo man nicht unterbrechen darf, ist es auch in der heiligen Sprache verboten.) Jedoch bei einer Unterbrechung f\u00fcr eine Mizwa ist ein Unterschied zwischen den Versen des Lobgesanges mit ihren Berachot und dem Schmalesen mit seinen Berachot. Bei den Versen des Lobgesanges, selbst mitten in \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05d0\u05de\u05e8 und mitten in \u05d9\u05e9\u05ea\u05d1\u05d7 wenn man eine Beracha h\u00f6rt, darf man mit \u05d0\u05de\u05df antworten; ebenso, wenn man h\u00f6rt, dass die Gemeinde das Schma liest, spreche man mit ihr den Vers \u05e9\u05de\u05e2 \u05d9\u05e9\u05e8\u05d0\u05dc und um so mehr ist erlaubt, f\u00fcr Kaddisch, Keduscha und Barechu zu unterbrechen und mit der Gemeinde zu antworten. Wenn es jedoch m\u00f6glich ist, es einzurichten, f\u00fcr diese bei einem Abschnitt, z. B. zwischen einem Psalm und dem anderen oder wenigstens zwischen einem Vers und dem anderen, zu unterbrechen, so tue man es.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;\u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05d4\u05d5\u05d0 \u05d5\u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05de\u05d5 sage man nicht in den Versen des Lobgesanges, nicht einmal bei einem Abschnitt (weil dies im Talmud nicht erw\u00e4hnt ist); auch das Gebet . . . \u05d9\u05ea\u05d1\u05e8\u05da \u05d5\u05d9\u05e9\u05ea\u05d1\u05d7 das, man spricht, w\u00e4hrend der Vorbeter die Melodie von \u05d1\u05e8\u05db\u05d5 singt, sage man nicht, weil es nur ein Gebrauch ist; ebenso, wenn man seine Bed\u00fcrfnisse verrichtet hat und sich die H\u00e4nde w\u00e4scht, scheint mir, sage man nicht die Beracha \u05d0\u05e9\u05e8 \u05d9\u05e6\u05e8 weil man sie nachher noch sagen kann (siehe weiter \u00a7 8; die Vorschriften f\u00fcr eine Unterbrechung im Schmalesen und seinen Berachot werden mit Gottes Hilfe im Kap. 16 erl\u00e4utert).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a72<\/h2>\n\n\n\n<p>Man ergreife die zwei vorderen Zizit und spreche stehend \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05d0\u05de\u05e8 nach dem Schluss \u05de\u05d4\u05d5\u05dc\u05dc \u05d1\u05ea\u05e9\u05d1\u05d7\u05d5\u05ea k\u00fcsse man sie und lasse sie wieder herabh\u00e4ngen und spreche alle Verse des Lobgesanges mit Ruhe und Wohlklang und nicht eilfertig und achte auf alle Worte, als ob man Geld z\u00e4hle, und beherzige den Sinn dessen, was man ausspricht, besonders beim Vers \u05f4Du \u00f6ffnest Deine Hand , . .\u201c, den man mit gro\u00dfer Andacht sprechen soll, um die Bedeutung der Worte vor Augen zu haben und in Gedanken f\u00fcr seine Ern\u00e4hrung und die Ern\u00e4hrung von ganz Israel zu beten. Wenn man dabei gar keine Andacht gehabt, m\u00fcsste man selbst geschehenenfalls ihn nochmals mit Andacht sprechen. \u2014 Zwischen \u05d0\u05dc\u05d9\u05dc\u05d9\u05dd und \u05d5\u05d4\u05f3 \u05e9\u05de\u05d9\u05dd \u05e2\u05e9\u05d4 soll man ein bisschen unterbrechen, damit es nicht aussieht, als geh\u00f6re der Schluss nach oben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a73<\/h2>\n\n\n\n<p>Man achte darauf, w\u00e4hrend der Verse des Lobgesanges und um so mehr nachher bis zum Schlusse des Gebetes nicht die bedeckten Stellen des K\u00f6rpers oder den Kopf an einer bedeckten Stelle zu ber\u00fchren. Ebenso darf man die Unsauberkeit der Nase und die Unsauberkeit des Ohres nur mittels eines Tuches ber\u00fchren; wenn man mit der Hand anger\u00fchrt hat, muss man die Hand mit Wasser abwaschen. Wenn dies w\u00e4hrend des Gebetes vorgekommen und man also nicht Weggehen kann, Wasser zu suchen, gen\u00fcgt Reinigung an einer Erdscholle, oder man reibe seine Hand an einer Wand und dergleichen ab.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a74<\/h2>\n\n\n\n<p>\u05de\u05d6\u05de\u05d5\u05e8 \u05dc\u05ea\u05d5\u05d3\u05d4 sagt man stehend und mit Freude, denn er ist an Stelle eines Dankopfers. \u2014 Ebenso von \u05d5\u05d9\u05d1\u05e8\u05da \u05d3\u05d5\u05d9\u05d3 bis \u05d0\u05ea\u05d4 \u05d4\u05d5\u05d0 \u05d4\u05f3 \u05d0\u05dc\u05e7\u05d9\u05dd sage man stehend; ebenso spreche man die Schira stehend und mit Andacht und Freude; und ebenso stehe man bei der Beracha \u05d9\u05e9\u05ea\u05d1\u05d7<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a75<\/h2>\n\n\n\n<p>Am Sabbat und am Festtag sagt man nicht \u05de\u05d6\u05de\u05d5\u05e8 \u05dc\u05ea\u05d5\u05d3\u05d4 weil ein Dankopfer freiwillig dargebracht wurde und man am Sabbat und Festtag keine Gel\u00fcbde und freiwilligen Gaben darbringen durfte. Auch sagt man ihn nicht an Chol hamoed Pessach, weil da kein Dankopfer gebracht wurde; denn mit dem Dankopfer musste man zehn Brote von Chamez bringen; auch nicht am Erew Pessach, weil man sie vielleicht bis zur Zeit des Chamez-Verbotes nicht essen k\u00f6nnte und sie verbrannt werden m\u00fcssten; und nicht am Erew Jom hakipurim, weil man die Zeit ihres Essens verringern (da man sie wegen Jom hakipurim in der Nacht nicht essen darf) und man dadurch Heiligt\u00fcmer zur Untauglichkeit bringen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a76<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn man sp\u00e4t in die Synagoge gekommen, nachdem die Gemeinde schon angefangen hat, zu beten, und w\u00fcrde man der Reihe nach beten, so w\u00fcrde man nicht erreichen, das \u05e9\u05de\u05e0\u05d4-\u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 Gebet mit der Gemeinde zu beten, und die Hauptsache ist, dass man \u05e9\u05de\u05e0\u05d4\u05be \u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 mit der Gemeinde betet, kann man darum auslassen, wie noch erkl\u00e4rt wird. Nur die Beracha \u00fcber das H\u00e4ndewaschen, die Berachot \u00fcber die Thora und die Beracha \u05d0\u05dc\u05d4\u05d9 \u05e0\u05e9\u05de\u05d4 muss man immer vor dem Gebet sprechen (wie ich in Kap. 7 geschrieben); wenn man sie darum nicht zu Hause gesagt hat, muss man sie in der Synagoge sprechen, wenn man auch dadurch vers\u00e4umen w\u00fcrde, mit der Gemeinde zu beten. Auch das Schmalesen mit den Berachot am Morgen muss man gerade vor \u05e9\u05de\u05e0\u05d4 \u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 sprechen, das hei\u00dft, dass man mit der Beracha \u05d9\u05d5\u05e6\u05e8 \u05d0\u05d5\u05e8 anf\u00e4ngt und der Reihe nach ohne jede Unterbrechung bis nach \u05e9\u05de\u05e0\u05d4 \u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 betet (um die Erl\u00f6sung mit dem Gebete zu verbinden, das hei\u00df \u05d2\u05d0\u05dc \u05d9\u05e9\u05e8\u05d0\u05dc mit \u05e9\u05de\u05d5\u05e0\u05d4 \u05e2\u05e9\u05e8\u05d4). Aber die anderen Berachot und die ganze Anordnung und die Verse des Lobgesanges (au\u00dfer den Berachot \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05d0\u05de\u05e8 und \u05d9\u05e9\u05ea\u05d1\u05d7) kann man auch nach dem Gebete sagen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a77<\/h2>\n\n\n\n<p>Darum, wenn man die obenerw\u00e4hnten drei Berachot gesagt und Talit und Tefillin angelegt hat, und man sieht, dass man keine Zeit mehr hat, so weit zu kommen, um \u05e9\u05de\u05e0\u05d4\u05be\u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 mit der Gemeinde zu beten, au\u00dfer wenn man ausl\u00e4sst und bei der Beracha \u05d9\u05d5\u05e6\u05e8 \u05d0\u05d5\u05e8 anf\u00e4ngt, so fange, man dort an. Wenn man Zeit hat, auch \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05d0\u05de\u05e8 und \u05ea\u05d4\u05dc\u05d4 \u05dc\u05d3\u05d5\u05d3 bis zu Ende, das hei\u00dft bis \u05e9\u05dd \u05e7\u05d3\u05e9\u05d5 \u05dc\u05e2\u05d5\u05dc\u05dd \u05d5\u05e2\u05d3 und \u05d9\u05e9\u05ea\u05d1\u05d7 zu sagen, so sage man sie. Hat man mehr Zeit, so sage man auch \u05d4\u05dc\u05dc\u05d5\u05d9\u05d4 \u05d4\u05dc\u05dc\u05d5\u05be \u05d0\u05f3 \u05d1\u05e7\u05d3\u05e9\u05d5&#8230; bis \u05db\u05dc \u05d4\u05e0\u05e9\u05de\u05d4 \u05ea\u05d4\u05dc\u05dc \u05d9\u05d4 \u05d4\u05dc\u05dc\u05d5\u05d9\u05d4, hat man noch mehr Zeit, sage man auch \u05d4\u05dc\u05dc\u05d5\u05d9\u05d4 \u05d4\u05dc\u05dc\u05d5 \u05d0\u05ea\u05be\u05d4\u05f3 \u05de\u05df\u05be \u05d4\u05e9\u05de\u05d9\u05dd, hat man noch mehr Zeit, sage man auch die anderen \u05d4\u05dc\u05dc\u05d5\u05d9\u05d4 Wenn man noch mehr Zeit hat, sage man auch \u05d5\u05d9\u05d1\u05e8\u05da \u05d3\u05d5\u05d9\u05d3 bis \u05dc\u05e9\u05dd \u05ea\u05e4\u05d0\u05e8\u05ea\u05da, und wenn man noch mehr Zeit hat, sage man auch \u05d4\u05d5\u05d3\u05d5 bis \u05d5\u05d4\u05d5\u05d0 \u05e8\u05d7\u05d5\u05dd lasse bis \u05d5\u05d4\u05d5\u05d0 \u05e8\u05d7\u05d5\u05dd vor \u05d0\u05e9\u05e8\u05d9 aus und fange dort an.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man keine Zeit hat, die Psalmen, die man am Sabbat und am Festtag hinzuf\u00fcgt, zu sagen, dann haben alle Psalmen und Verse, die man jeden Tag sagt, den Vorrang vor ihnen. Wenn man Zeit hat, auch etwas von diesen zu sagen, die man hinzuf\u00fcgt, scheint mir, dass am Sabbat und Jom Hakipurim \u05de\u05d6\u05de\u05d5\u05e8 \u05e9\u05d9\u05e8 \u05dc\u05d9\u05d5\u05dd \u05d4\u05e9\u05d1\u05ea und das gro\u00dfe Hallel (das ist&#8230;\u05d4\u05d5\u05d3\u05d5 \u05dc\u05d4\u05f3 \u05db\u05d9 \u05d8\u05d5\u05d1) den Vorrang und an anderen Festtagen nur das gro\u00dfe Hallel den Vorrang hat; dann der Psalm \u05dc\u05de\u05e0\u05e6\u05d7 \u05dc\u05d3\u05d5\u05d3 \u05d1\u05e9\u05e0\u05d5\u05ea\u05d5 und \u05ea\u05e4\u05dc\u05d4 \u05dc\u05de\u05e9\u05d4 Alle diese Psalmen und Verse sage man vor \u05d9\u05e9\u05ea\u05d1\u05d7 nach Vollendung des Gebetes erg\u00e4nze man alles, was man ausgelassen, nur \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05d0\u05de\u05e8 und \u05d9\u05e9\u05ea\u05d1\u05d7 sagt man nicht nach dem Gebet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man sieht, dass selbst, wenn man bei der Beracha \u05d9\u05d5\u05e6\u05e8 \u05d0\u05d5\u05e8 anfangen w\u00fcrde, man \u05e9\u05de\u05e0\u05d4\u05be\u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 mit der Gemeinde nur beten k\u00f6nnte, wenn man sich beeilt, dann ist besser, nach der Reihe mit Ruhe und Andacht f\u00fcr sich zu beten (siehe weiter Kap. 20 \u00a711 und 12).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a78<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn man in die Synagoge kommt und die Gemeinde f\u00e4ngt an, die Verse des Lobgesanges zu beten, und man hat kein Talit und keine Tefillin, hofft aber, dass sie einem gebracht werden, kann man auch anfangen, die Verse des Lobgesanges zu beten, und wenn man dann Talit und Tefillin bringt, lege man sie nach \u05d9\u05e9\u05ea\u05d1\u05d7 vor der Beracha \u05d9\u05d5\u05e6\u05e8 \u05d0\u05d5\u05e8 und sage auch die Berachot dar\u00fcber. F\u00fcrchtet man, dass, w\u00e4hrend man sie legt, man vers\u00e4umen w\u00fcrde, mit der Gemeinde \u05e9\u05de\u05e0\u05d4\u05be\u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 zu beten, so lasse man von \u05d5\u05d4\u05d5\u05d0 \u05e8\u05d7\u05d5\u05dd in \u05d4\u05d5\u05d3\u05d5 bis \u05d5\u05d4\u05d5\u05d0 \u05e8\u05d7\u05d5\u05dd von \u05d0\u05e9\u05e8\u05d9 oder von \u05d5\u05d9\u05d5\u05e9\u05e2 bis \u05d9\u05e9\u05ea\u05d1\u05d7 aus und sage nur die nach obiger Ausf\u00fchrung vorgezogenen Psalmen, damit man Zeit habe, sie zu legen, nachdem man \u05d9\u05e9\u05ea\u05d1\u05d7 gesagt, bevor der Vorbeter Kaddisch sagt (siehe oben Kap. 10 \u00a7 22).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kapitel 15 &#8211; Die Vorschriften f\u00fcr Kaddisch, Barechu, die Verbindung von zehn Erwachsenen, und wenn ein Teil davon hinausgegangen, und die Vorschriften f\u00fcr den Vorbeter.<\/h2>\n\n\n\n<p><em>Enth\u00e4lt 13 Paragraphen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a71<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach Jischtabach spricht der Vorbeter Halb-Kadisch. \u2014 Kadisch, Barechu und Keduscha sagt man nur mit zehn Erwachsenen m\u00e4nnlichen Geschlechtes; dasselbe gilt f\u00fcr die Thoravorlesung. Wenn zur Zeit, da man Jischtabach sagte, keine zehn da waren, sondern erst nachher vollz\u00e4hlig wurden, spreche der Vorbeter nicht Kaddisch; denn man sagt Kaddisch nur nach einem Gebete, das mit zehn gesprochen wurde. Darum warte man, Jischtabach zu sagen, bis zehn eingetreten sind. Man kann bis fast eine halbe Stunde warten; l\u00e4nger warte man nicht, sondern sage Jischtabach und warte dann, und wenn dann zehn gekommen sind, sage man zuerst einige Verse, und nach ihnen spreche der Vorbeter Halb-Kadisch.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a72<\/h2>\n\n\n\n<p>Erwachsen ist ein Knabe, der volle dreizehn Jahre alt und in das vierzehnte Jahr eingetreten ist (und man verl\u00e4sst sich auf die Annahme, dass er dann gew\u00f6hnlich die k\u00f6rperliche Reife bereits erreicht hat). Wenn er z. B. am Rosch chodesch Nissan geboren ist, so gilt er erst am Rosch chodesch Nissan f\u00fcr erwachsen, das hei\u00dft, beim Beginn der Nacht von Rosch chodesch Nissan nach dreizehn Jahren, ist er erwachsen. Wenn einer im Monat Adar in einem einfachen Jahr geboren ist und wenn er gro\u00dfj\u00e4hrig wird, ist das Jahr geschaltet, so wird er erst im zweiten Adar gro\u00dfj\u00e4hrig. Wenn er aber in einem Schaltjahr im ersten Adar geboren wurde, so wird er auch im ersten Adar gro\u00dfj\u00e4hrig. Wenn er in einem Schaltjahr geboren wurde und wenn er gro\u00dfj\u00e4hrig wird, ist ein einfaches Jahr, ob er nun im ersten oder ob er im zweiten Adar geboren ist, wird er an dem entsprechenden Tag des Adar von jetzt (des dreizehnten Jahres) gro\u00dfj\u00e4hrig. Daraus ergibt sich, dass zuweilen ein Knabe, der fr\u00fcher als ein anderer geboren ist, erst sp\u00e4ter gro\u00dfj\u00e4hrig wird als ein Knabe, der nach ihm geboren ist; wenn sie z. B. in einem Schaltjahr geboren sind, der eine am zwanzigsten im ersten Adar und der andere am zehnten im zweiten Adar, und das Jahr, in dem sie gro\u00dfj\u00e4hrig werden, ist ein einfaches Jahr.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a73<\/h2>\n\n\n\n<p>Man muss unterlassen, M\u00e4nner nach ihren K\u00f6pfen zu z\u00e4hlen, um zu wissen, ob die Zehnzahl zugegen; denn man darf Israel nicht nach K\u00f6pfen z\u00e4hlen, auch nicht f\u00fcr eine Mizwasache; so hei\u00dft es (I. Sam. 15,4), Schaul bot das Volk auf und musterte es mit L\u00e4mmern (Peri chad.); man hat den Gebrauch, sie durch das Sprechen des Verses (Ps. 28,9), hilf Deinem Volk &#8230;., in dem zehn Worte enthalten, zu z\u00e4hlen,<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a74<\/h2>\n\n\n\n<p>Alle zehn m\u00fcssen in einem Raum sein und der Vorbeter bei ihnen; wenn aber ein Teil in dem einen Zimmer und ein Teil in einem anderen Zimmer ist, werden sie nicht zusammengerechnet, wenn auch die T\u00fcr zwischen ihnen offen ist; selbst wenn der gr\u00f6\u00dfte Teil in der Synagoge und der kleinere im Vorraum vor der Synagoge ist, wird er nicht zum gr\u00f6\u00dferen Teil hinzugezogen, um mit ihm zusammengerechnet zu werden; nicht einmal diejenigen, die auf der Schwelle im Eingang, aber au\u00dferhalb des T\u00fcranschlages, stehen; das hei\u00dft, wenn man die T\u00fcr zumacht, befindet sich der Ort drau\u00dfen; wenn auch jetzt die T\u00fcr offen ist, gilt der Ort doch als drau\u00dfen befindlich. \u2014 All dies bezieht sich auf ein Zusammenrechnen zu zehn; wenn aber zehn hier beieinander sind und Kaddisch oder Barechu oder Keduscha sagen, dann kann jeder, der ihre Stimme h\u00f6rt, mit ihnen antworten, auch wenn mehrere H\u00e4user zwischen ihnen trennen; denn selbst eine Wand von Eisen kann nicht Israel von seinem Vater im Himmel trennen; nur darf sich zwischen ihnen kein Unrat oder ein G\u00f6tzenbild befinden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a75<\/h2>\n\n\n\n<p>Man soll sehr darauf achten, dass man Kaddisch h\u00f6rt und mit Andacht darauf antwortet; und umsomehr muss man bei \u2014\u05d0\u05de\u05df \u05d9\u05d4\u05d0 \u05e9\u05de\u05d9\u05d4 \u05e8\u05d1\u05d0 besondere Andacht haben; denn wer \u05d0\u05de\u05df \u05d9\u05d4\u05d0 \u05e9\u05de\u05d9\u05d4 \u05e8\u05d1\u05d0 mit aller Hingebung und Ehrerbietung ausspricht, dem hebt man im Himmel eine Verurteilung auf, selbst wenn sie die ganzen siebzig Lebensjahre betreffen w\u00fcrde. Man soll es mit lauter Stimme sprechen; denn mit dieser Stimme entkr\u00e4ftet man alle Anklagen und hebt man alle b\u00f6sen Verh\u00e4ngnisse auf; dennoch aber rufe man nicht allzu laut, damit die Menschen nicht \u00fcber einen spotten und man sie nicht zu einer Vers\u00fcndigung bringe. Man sagt \u05d0\u05de\u05df \u05d9\u05d4\u05d0 \u05e9\u05de\u05d9\u05d4 \u05e8\u05d1\u05d0 mit dem Wort \u05d9\u05ea\u05d1\u05e8\u05da und dann h\u00f6re man es vom Vorbeter und sage \u05d0\u05de\u05df<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a76<\/h2>\n\n\n\n<p>Manche sagen, man brauche bei Kaddisch nicht aufzustehen, nur bei einem Kaddisch, der einen beim Stehen treffe, wie z. B. nach Hallel, solle man bis nach&#8230; \u05d0\u05de\u05df \u05d9\u05d4\u05d0 \u05e9\u05de\u05d9\u05d4 \u05e8\u05d1\u05d0 stehen bleiben; aber manche sagen, man solle immer zu Kaddisch und jeder anderen heiligen Sache aufstehen; das kann man durch einen Schluss vom Leichten zum Schweren von Eglon, dem K\u00f6nig von Moab, lernen; so hei\u00dft es (Richt. 3,20), Ehud trat bei ihm ein &#8230; und Ehud sprach, ich habe ein g\u00f6ttliches Wort an dich; da stand er vom Throne auf; wenn schon Eglon, der K\u00f6nig von Moab, ein Heide, f\u00fcr das Wort des Ewigen aufstand, umsomehr m\u00fcssen wir, Sein Volk, es tun; und so soll man erschweren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a77<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn nicht neun dem Vorbeter zuh\u00f6ren, sage er kein Kaddisch, denn eine heilige Sache kann nicht bei weniger als zehn gesprochen werden, das hei\u00dft, einer spricht, und neun h\u00f6ren zu. Wenn jedoch einer von den zehn \u05e9\u05de\u05e0\u05d4\u05be\u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 betet, obschon er nicht mit den anderen zusammen antworten kann, wird er doch hinzugerechnet; ebenso zwei oder drei oder vier, solange der gr\u00f6\u00dfte Teil geblieben ist, der antwortet, ist der kleinere Teil kein Hindernis (siehe weiter Kap. 20 \u00a7 2), aber wenn einer von ihnen schl\u00e4ft, m\u00fcsste man ihn wecken; denn ein Schlafender wird nicht zu den zehn hinzugerechnet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a78<\/h2>\n\n\n\n<p>Nachdem der Vorbeter Halb-Kadisch gesagt hat, spricht er mit lauter Stimme: Lobet den Ewigen, den Lobenswerten! Und die Gemeinde antwortet: Gelobt sei der Ewige, der Lobenswerte, immer und ewig! Der Vorbeter wiederholt und sagt ebenfalls: Gelobt sei der Ewige, der Lobenswerte, immer und ewig, um sich nicht selbst von der Gesamtheit auszuschlie\u00dfen, wenn er sie zu loben auffordert und selbst nicht lobt. \u2014 Manche haben den Gebrauch, nach dem Vorbeter noch mit \u05d0\u05de\u05df zu antworten; aber der Vorbeter sage nach den Worten der Gemeinde nicht \u05d0\u05de\u05df \u2014 Wenn der Vorbeter bei Barechu eine l\u00e4ngere Melodie singt, sagt die Gemeinde &#8230;\u05d9\u05ea\u05d1\u05e8\u05da; man spreche dies nur w\u00e4hrend der Melodie, aber w\u00e4hrend er die Worte ausspricht, sage man nichts, sondern h\u00f6re auf das, was er sagt. Auch wer nicht vom Vorbeter geh\u00f6rt hat, wie er Barechu sagte, sondern die Gemeinde \u05f4Gelobt sei &#8230;\u05f4 antworten h\u00f6rt, kann mit ihnen antworten (siehe Eljahu rabba Kap. 139 klein. \u00a7 9).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a79<\/h2>\n\n\n\n<p>Man bem\u00fche sich, die Keduscha in der Beracha \u05d9\u05d5\u05e6\u05e8 mit der Gemeinde zu sprechen; wenn es nicht m\u00f6glich, sage man sie auch allein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a710<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn in der Synagoge nur genau die Zehnzahl zugegen, darf keiner von ihnen weggehen; von dem, der weggeht, hei\u00dft es (Jes. 1,28), die den Ewigen verlassen, gehen zu gr\u00fcnde. Wenn aber zehn dableiben, k\u00f6nnen die \u00fcbrigen Weggehen, wenn sie Barechu, die Keduscha und die Kaddeschim bis nach Alenu geh\u00f6rt haben. \u2014 Geschehenenfalls, wenn keine zehn dageblieben sind, k\u00f6nnen sie auch ohne zehn die Sache, die sie mit zehn begonnen haben, fertigmachen (nur muss der gr\u00f6\u00dfte Teil der Zehnzahl zugegen sein). Wenn der Vorbeter angefangen hat, das Gebet \u05e9\u05de\u05e0\u05d4\u05be\u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 zu wiederholen, vollendet er die Wiederholung der ganzen \u05e9\u05de\u05e0\u05d4\u05be\u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 man sagt die Keduscha, auch spricht er \u05d0\u05dc\u05e7\u05f3 \u05d5\u05d0\u05dc\u05e7\u05f3 \u05d0\u05d1\u05d5\u05ea\u05d9\u05e0\u05d5 \u05d1\u05e8\u05db\u05e0\u05d5 \u05d1\u05d1\u05e8\u05db\u05d4; aber die Kohanim erheben nicht ihre H\u00e4nde, auch sagt man kein Kaddisch nach \u05e9\u05de\u05e0\u05d4-\u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 denn das sind andere Gebete (so schreibt Pri chadasch und noch mehrere von den sp\u00e4teren Gesetzeslehrern). Wenn man mit zehn angefangen hat, aus der Thora vorzulesen, und ein Teil ist weggegangen, vollendet man die Vorlesung, aber f\u00fcgt keine Aufzurufenden (zu den sieben am Sabbat) hinzu; auch ruft man keinen besonderen Maftir auf, sondern der letzte von der Zahl der Aufgerufenen liest die Haftara ohne Berachot vor.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a711<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Vorbeter muss w\u00fcrdig sein; so hei\u00dft es (Jer. 12,8), sie erhebt ihre Stimme gegen mich; dar\u00fcm hasse ich sie; dazu sagen unsere Lehrer sel. And., das ist, wenn ein unw\u00fcrdiger Vorbeter an die heilige Lade hintritt. Wer ist w\u00fcrdig? Wer frei von S\u00fcnden und einen guten Ruf hat, das hei\u00dft, dass selbst in seiner Jugend kein b\u00f6ser Name \u00fcber ihn verbreitet war, bescheiden und bei der Gemeinde beliebt ist, dass sie mit seinem Gebet einverstanden ist; wer angenehm vorbetet und eine liebliche Stimme hat, die das Herz anzieht, und ge\u00fcbt ist, in der Thora, den Propheten und \u00fcbrigen heiligen Schriften zu lesen, damit die Verse im Gebet in seinem Munde wohlgeordnet seien. Wenn man keinen findet, in dem alle diese Eigenschaften vereinigt sind, nehme man den Besten an Weisheit und guten Werken unter ihnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a712<\/h2>\n\n\n\n<p>Es darf keiner gegen den Willen der Gemeinde vor der heiligen Lade vorbeten; und wenn einer ohne Erlaubnis mit Gewalt und Anma\u00dfung vorbetet, antwortet man auf seine Berachot nicht mit \u05d0\u05de\u05df; so hei\u00dft es (Ps. 10,3), wenn der Gewaltt\u00e4tige lobt, so l\u00e4stert er den Ewigen (siehe weiter Kap. 29 \u00a7 9).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a713<\/h2>\n\n\n\n<p>Man setze zum st\u00e4ndigen Vorbeter nur einen solchen ein, dessen Bart bereits voll ist; aber nur vor\u00fcbergehend kann jeder, der dreizehn Jahre und einen Tag alt ist, vor die heilige Lade hintreten. (Die \u00fcbrigen Vorschriften f\u00fcr den Vorbeter stehen im Schulchan Aruch Kap. 53.)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kapitel 16 &#8211; Die Vorschriften f\u00fcr die Unterbrechungen in den Berachot des Schmalesens und im Schmalesen.<\/h2>\n\n\n\n<p><em>Enth\u00e4lt 5 Paragraphen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a71<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Schmalesen und seine drei Berachot, das ist \u05d0\u05d4\u05d1\u05d4 \u05e8\u05d1\u05d4 \u05d5\u05d9\u05e6\u05d5\u05e8 \u05d0\u05d5\u05e8 und \u05d0\u05de\u05ea \u05d5\u05d9\u05e6\u05d9\u05d1 (und ebenso zu Maarib das Schmalesen und seine Berachot) sind strenger zu halten als die Verse des Lobgesanges; sie werden durch Abschnitte geteilt, und folgendes sind die Abschnitte: zwischen\u05d9\u05d5\u05e6\u05e8 \u05d4\u05de\u05d0\u05d5\u05e8\u05d5\u05ea und \u05d0\u05d4\u05d1\u05d4 \u05e8\u05d1\u05d4; zwischen \u05d4\u05d1\u05d5\u05d7\u05e8 \u05d1\u05e2\u05de\u05d5 \u05d9\u05e9\u05e8\u05d0\u05dc \u05d1\u05d0\u05d4\u05d1\u05d4 und \u05e9\u05de\u05e2 \u05d9\u05e9\u05e8\u05d0\u05dc ; zwischen \u05d5\u05d1\u05e9\u05e2\u05e8\u05d9\u05da und \u05d5\u05d4\u05d9\u05d4 \u05d0\u05dd \u05e9\u05de\u05d5\u05e2; zwischen \u05e2\u05dc \u05d4\u05d0\u05e8\u05e5 und \u05d5\u05d9\u05d0\u05de\u05e8<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a72<\/h2>\n\n\n\n<p>Zwischen den Abschnitten darf man auf jede Beracha, die man h\u00f6rt, mit \u05d0\u05de\u05df antworten; und umsomehr darf man auf Keduscha, Kaddisch und Barechu antworten; aber \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05d4\u05d5\u05d0 \u05d5\u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05de\u05d5 darf man nicht sagen. Auch wenn man h\u00f6rt, dass die Gemeinde das Schma liest, spreche man den Vers \u05e9\u05de\u05e2 \u05d9\u05e9\u05e8\u05d0\u05dc nicht mit ihr, sondern sage das, wo man h\u00e4lt, mit lauter Stimme in der Art, wie die Gemeinde \u05e9\u05de\u05e2 \u05d9\u05e9\u05e8\u05d0\u05dc sagt, dass es so scheint, als lese man mit ihr.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a73<\/h2>\n\n\n\n<p>In der Mitte eines Abschnittes antworte man mit \u05d0\u05de\u05df nur nach der Beracha \u05d4\u05d0\u05f3 \u05d4\u05e7\u05d3\u05d5\u05e9 und nach der Beracha \u05e9\u05d5\u05de\u05e2 \u05ea\u05e4\u05dc\u05d4; im Kaddisch sage man \u05d0\u05de\u05df \u05d9\u05d4\u05d0 \u05e9\u05de\u05d9\u05d4 \u05e8\u05d1\u05d0 \u05de\u05d1\u05e8\u05da \u05dc\u05e2\u05dc\u05dd \u05d5\u05dc\u05e2\u05dc\u05de\u05d9 \u05e2\u05dc\u05de\u05d9\u05d0 und wenn der Vorbeter\u05d3\u05d0\u05de\u05d9\u05e8\u05df \u05d1\u05e2\u05dc\u05de\u05d0 \u05d5\u05d0\u05de\u05e8\u05d5 \u05d0\u05de\u05df &nbsp;sagt, spreche man ebenfalls \u05d0\u05de\u05df ; die \u00fcbrigen \u05d0\u05de\u05df in Kaddisch spreche man nicht, da sie nicht zum eigentlichen Kaddisch geh\u00f6ren; bei der Keduscha schweige man und h\u00f6re dem Vorbeter zu und spreche mit der Gemeinde \u05e7\u05d3\u05d5\u05e9 \u05e7\u05d3\u05d5\u05e9 \u05d6\u05e7\u05d3\u05d5\u05e9 \u05d4\u05f3 \u05e6\u05d1\u05d0\u05d5\u05ea \u05de\u05dc\u05d0 \u05db\u05dc \u05d4\u05d0\u05e8\u05e5 \u05db\u05d1\u05d5\u05d3\u05d5 dann schweige man und spreche wieder mit der Gemeinde \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05db\u05d1\u05d5\u05d3 \u05d4\u05f3 \u05de\u05de\u05e7\u05d5\u05de\u05d5 Das \u00fcbrige sage man nicht, weil es nicht zur eigentlichen Keduscha geh\u00f6rt. Wenn man Barechu h\u00f6rt, sei es vom Vorbeter, sei es von einem, der zur Thora aufgerufen wird, antworte man \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05d4\u05f3 \u05d4\u05de\u05d1\u05d5\u05e8\u05da \u05dc\u05e2\u05d5\u05dc\u05dd \u05d5\u05e2\u05d3 und auch \u05d0\u05de\u05df nach den Berachot des Aufgerufenen. Wenn die Gemeinde \u05de\u05d5\u05d3\u05d9\u05dd spricht, b\u00fccke man sich ebenfalls und sage \u05de\u05d5\u05d3\u05d9\u05dd \u05d0\u05e0\u05d7\u05e0\u05d5 \u05dc\u05da und nicht mehr. Wenn man Donner h\u00f6rt, sagen manche, d\u00fcrfe man ebenfalls unterbrechen und die Beracha sagen (Magen Abraham); manche sagen, dabei unterbreche man nicht (Bechor Schor).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a74<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei diesen Unterbrechungen, von denen wir gesagt, man d\u00fcrfe mitten im Abschnitt unterbrechen, \u2014 wenn man in den Berachot h\u00e4lt, richte man es ein, dass man an einer Stelle unterbreche, wo ein Zusammenhang zu Ende ist; und wenn man im Schmalesen h\u00e4lt, richte man es ein, zwischen einem Vers und dem anderen zu unterbrechen; wenn es nicht m\u00f6glich ist, darf man auch mitten im Vers unterbrechen und fange nachher den Vers wieder von vorne an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a75<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn wir gesagt haben, man d\u00fcrfe f\u00fcr die obenerw\u00e4hnten Dinge auch mitten im Abschnitt unterbrechen, so gilt dieses nicht f\u00fcr den Vers \u05e9\u05de\u05e2 \u05d9\u05e9\u05e8\u05d0\u05dc und \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05dd \u05db\u05d1\u05d5\u05d3 denn in ihnen darf man in keiner Weise unterbrechen; selbst wenn der K\u00f6nig einen nach seinem Wohl fragen sollte, unterbreche man nicht, um ihm zu erwidern.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen \u05d0\u05e0\u05d9 \u05d4\u05f3 \u05d0\u05dc\u05e7\u05d9\u05db\u05dd und \u05d0\u05de\u05ea \u05d5\u05d9\u05e6\u05d9\u05d1 darf man auch in keiner Weise unterbrechen, weil im Vers (Jirm. 10,10) steht, der Ewige, Gott, ist wahrhaft, darum unterbreche man nicht zwischen \u05d0\u05dc\u05e7\u05d9\u05db\u05dd und \u05d0\u05de\u05ea. Es ist recht, darauf zu achten, nicht zu unterbrechen, bis man auch noch das Wort \u05d5\u05d9\u05e6\u05d9\u05d1 gesagt hat (weil auch \u05d5\u05d9\u05e6\u05d9\u05d1 soviel wie Wahrheit bedeutet); dann kann man wie an einer anderen Stelle mitten im Abschnitt unterbrechen (was die Vorschrift \u00fcber eine Begr\u00fc\u00dfung oder Erwiderung des Gru\u00dfes betrifft, so legt man heutzutage auf diese Form der Ehrung keinen Wert; darum soll man zu diesem Zweck nicht einmal zwischen den Abschnitten unterbrechen).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kapitel 17 &#8211; Die Vorschriften f\u00fcr das Schmalesen.<\/h2>\n\n\n\n<p><em>Enth\u00e4lt 10 Paragraphen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a71<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Beginn der Zeit f\u00fcr das Schmalesen am Morgen ist gleich der Zeit f\u00fcr die Tefillin (oben Kap. 10 \u00a7 2), und seine Zeit erstreckt sich bis zu einem Viertel des Tages, ob der Tag lang oder ob er kurz ist; und der Tag wird vom Beginn des Morgens bis zum Sichtbarwerden der Sterne gerechnet. Eine besondere Mizwa ist, wie die Frommen (die die Gebote lieben) zu lesen; sie richteten ein, es kurz vor Sonnenaufgang zu lesen, um das Schmalesen und seine Berachot mit Sonnenaufgang zu vollenden und das Gebet daran anzuschlie\u00dfen. Wer es einrichten kann, so zu tun, dessen Lohn ist sehr gro\u00df. Jedenfalls muss man sehr darauf achten, nicht l\u00e4nger als ein Viertel des Tages zu warten; besonders in den Sommertagen, da in unseren L\u00e4ndern der Tag sehr lang ist, so ist zeitweise der Endtermin noch vor sieben Uhr. Geschehenenfalls aber, wenn die Zeit vor\u00fcbergegangen, kann man das Schma mit seinen Berachot bis zu einem Drittel des Tages sprechen. Nach einem Drittel des Tages darf man die Berachot nicht mehr sagen, sondern man liest Schma allein, selbst den ganzen Tag; (manche sagen, man d\u00fcrfe auch die Berachot den ganzen Tag sagen, Peri chad,).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a72<\/h2>\n\n\n\n<p>Man darf das Schma sowohl sitzend als auch stehend lesen; und wenn man gerade sitzt, darf man nicht erschweren und aufstehen; aber liegend darf man es nicht lesen, und wenn man bereits liegt, neige man sich ganz auf die Seite und lese; wenn jemand etwas krank ist, dass ihm schwer f\u00e4llt, sich ganz auf die Seite zu legen, ist er verpflichtet, sich wenigstens etwas auf die Seite zu neigen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a73<\/h2>\n\n\n\n<p>Ehe man beginnt, nehme man sich vor, das Gebot des Schmalesens, das der Heilige, gelobt sei Er, uns befohlen, zu erf\u00fcllen. Und wenn man \u05e9\u05de\u05e2 \u05d9\u05e9\u05e8\u05d0\u05dc spricht, beherzige man die Bedeutung: H\u00f6re, Israel, dass der Ewige, der unser Gott ist, der einzige Gott ist, einzig und allein im Himmel und auf Erden. Man verweile beim \u05d7 von \u05d0\u05d7\u05d3, um den Heiligen, gelobt sei Er, als den K\u00f6nig von Himmel und Erde anzuerkennen; beim \u05d3 verweile man auch ein bisschen, so lange, um zu denken, dass der Heilige, gelobt sei Er, einzig in Seiner Welt und \u00fcber alle vier Seiten der Welt regiert; l\u00e4nger als dies verweile man nicht und achte darauf, die Aussprache des Wortes \u05d0\u05d7\u05d3 nicht dadurch, dass man etwas dabei verweilt, zu verderben. Denn manche im Volke sprechen schlecht aus, zum Teil sagen sie echood, zum Teil echode; besser ist nicht zu verweilen, als zu verweilen und schlecht auszusprechen. Man pflegt \u05e9\u05de\u05e2 \u05d9\u05e9\u05e8\u05d0\u05dc mit lauter Stimme zu sprechen, um die Andacht zu erwecken, und legt dabei man die rechte Hand auf die Augen. Nachdem man \u05d0\u05d7\u05d3 gesagt, wartet man ein bisschen und sagt leise \u05d1\u05e8\u05d5\u05da \u05e9\u05dd \u05db\u05d1\u05d5\u05d3 \u05de\u05dc\u05db\u05d5\u05ea\u05d5 \u05dc\u05e2\u05d5\u05dc\u05dd \u05d5\u05e2\u05d3 (au\u00dfer Jom hakipurim, an dem man, es laut spricht); auch dabei soll man den Sinn der Worte beherzigen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a74<\/h2>\n\n\n\n<p>Man wartet ein bisschen und spricht . . . \u05d5\u05d0\u05d4\u05d1\u05ea , und so unterbreche man ein bisschen zwischen diesem Abschnitt und dem Abschnitt \u05d5\u05d4\u05d9\u05d4 \u05d0\u05dd \u05e9\u05de\u05d5\u05e2 ebenso unterbreche man vor \u05d5\u05d9\u05d0\u05de\u05e8 ein bisschen und nehme sich bei dem Abschnitt \u05d5\u05d9\u05d0\u05de\u05e8 vor, das Thoragebet, des Auszuges aus \u00c4gypten zu gedenken, zu erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a75<\/h2>\n\n\n\n<p>Man muss Schma mit gro\u00dfer Genauigkeit nach einem sehr korrekten Gebetbuch lesen und seine Ohren h\u00f6ren lassen, was man mit dem Mund ausspricht. Man achte darauf, nicht gesch\u00e4rft an Stelle von weich und nicht weich an Stelle von gesch\u00e4rft auszusprechen und unterbreche ein bisschen \u00fcberall, wo diese Linie | (Posek) eingezeichnet ist; auch in den Versen des Lobgesanges soll man auf all dies achten. Man betone gut das \u05e2 des Wortes \u05e0\u05e9\u05d1\u05e2, damit es sich nicht anh\u00f6re, als sage mein \u05e0\u05e9\u05d1\u05d4 mit \u05d4 und ebenso beim \u05d6 von \u05ea\u05d6\u05db\u05e8\u05d5 und von \u05d5\u05d6\u05db\u05e8\u05ea\u05dd achte man sehr darauf, dass es sich nicht anh\u00f6re, als spreche man mit \u05e9\u05c2 aus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a76<\/h2>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend man Schma liest, gebe man kein Zeichen mit den Augen, verziehe nicht die Lippen und deute nicht mit den Fingern; wenn es aber f\u00fcr eine Mizwa n\u00f6tig ist, darf man im zweiten (oder dritten) Abschnitt ein Zeichen geben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a77<\/h2>\n\n\n\n<p>Vor dem Schmalesen, wenn man &#8230; \u05d5\u05d4\u05d1\u05d9\u05d0\u05e0\u05d5 sagt, nimmt man die Zizit in die Hand und h\u00e4lt sie w\u00e4hrend des Schmalesens in der linken Hand zwischen Goldfinger und kleinem Finger dem Herzen gegen\u00fcber, und wenn man dann zu \u05d5\u05d9\u05d0\u05de\u05e8 das ist dem Abschnitt der Zizit gelangt, fasst man sie auch mit der Rechten an; wenn man \u05d5\u05e8\u05d0\u05d9\u05ea\u05dd \u05d0\u05d5\u05ea\u05d5 spricht, legt man sie auf die Augen, betrachtet sie und k\u00fcsst sie; der Gebrauch ist, dass man jedesmal k\u00fcsst, wenn man das Wort \u05e6\u05d9\u05e6\u05d9\u05ea sagt; man h\u00e4lt sie fest bis \u05d5\u05e0\u05d7\u05de\u05d3\u05d9\u05dd \u05dc\u05e2\u05d3 ; dann k\u00fcsst man sie und legt sie aus der Hand.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a78<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn man \u05d0\u05e0\u05d9 \u05d4\u05f3 \u05d0\u05dc\u05e7\u05d9\u05db\u05dd spricht, sage man sogleich auch das Wort \u05d0\u05de\u05ea, um nicht dazwischen zu unter brechen; auch der Vorbeter tut so und wiederholt dann und sagt: \u05d4\u05f3 \u05d6\u05d0\u05dc\u05e7\u05d9\u05db\u05dd &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\u05d0\u05de\u05ea jeder achte darauf, diese drei Worte aus dem Munde des Vorbeters zu h\u00f6ren; denn mit diesen drei Worten werden die 248 Worte im Schmalesen, die den 248 Gliedma\u00dfen des Menschen entsprechen, vollz\u00e4hlig; dann f\u00e4ngt man \u05d5\u05d9\u05e6\u05d9\u05d1 an, man darf aber nicht noch einmal \u05d0\u05de\u05ea sagen. Wer allein betet, sage vor dem Schmalesen \u05d0\u05f3 \u05de\u05dc\u05da \u05e0\u05d0\u05de\u05df, um mit diesen drei Worten die Zahl 248 vollzumachen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a79<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn man in der Mitte des Schmalesens (das ist von \u05e9\u05de\u05e2 \u05d9\u05e9\u05e8\u05d0\u05dc bis \u05e2\u05dc \u05d4\u05d0\u05e8\u05e5) infolge einer N\u00f6tigung unterbrochen hat; man war n\u00e4mlich gezwungen gewesen zu unterbrechen; wenn man z. B. hinausgehen musste, um seine Notdurft zu verrichten, oder es war Unrat im Raum gefunden worden; wenn man so lange gez\u00f6gert hat, dass man inzwischen das ganze Schma h\u00e4tte lesen k\u00f6nnen, muss man zum Anfang des Schmalesens zur\u00fcckkehren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00a710<\/h2>\n\n\n\n<p>Hat man bereits das Schma gelesen und kommt in die Synagoge und findet die Gemeinde beim Schmalesen, muss man ganz Schma mit ihr lesen, dass man nicht den Anschein erwecke, als wolle man nicht mit seinen Gef\u00e4hrten das Joch der himmlischen Herrschaft auf sich nehmen; man erh\u00e4lt Lohn daf\u00fcr, wie einer, der in der Thora liest. Ebenso, wenn sich jemand in der Synagoge aufh\u00e4lt und Gebete oder Schriftverse spricht, in deren Mitte man unterbrechen darf, (wenn er irgendwo h\u00e4lt, wo man nicht unterbrechen darf, dar\u00fcber steht oben); wenn er das Schma noch nicht gelesen hat, liest er ebenfalls mit der Gemeinde, doch soll er dabei die Absicht haben, sich noch nicht seiner Pflicht zu entledigen, um es nachher mit den Berachot zu lesen. Ebenso sage man andere Dinge, welche die Gemeinde gerade spricht, wie \u05ea\u05d4\u05dc\u05d4 \u05dc\u05d3\u05d5\u05d3 und \u05e2\u05dc\u05d9\u05e0\u05d5 und \u00e4hnliche Gebete, (die keine Beracha enthalten), selbst die Piutim mit ihr zusammen, und man trenne sich nicht von der Gemeinde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kitzur Schulchan Aruch &#8211; Kapitel 14 bis 17 in deutscher \u00dcbersetzung<\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[210,133],"tags":[],"class_list":["post-3086","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-creative-commons","category-kitzur-schulchan-aruch"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3086","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3086"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3086\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9979,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3086\/revisions\/9979"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3086"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3086"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3086"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}