{"id":3185,"date":"2018-09-03T23:01:17","date_gmt":"2018-09-03T21:01:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=3185"},"modified":"2018-10-10T13:30:39","modified_gmt":"2018-10-10T11:30:39","slug":"genealogie-der-tora-einleitung-des-rambam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/genealogie-der-tora-einleitung-des-rambam\/","title":{"rendered":"Genealogie der Tora (Einleitung des Rambam)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vorrede des Rambam (Genealogie der Tora) <\/strong><\/p>\n<p>\u00bbIch brauche nicht zu err\u00f6ten, wenn ich alle Deine Gebote beobachte.\u00ab (Psalmen 119:6.) <\/p>\n<p>Mit allen Gesetzen wurden Moses auf dem Berge Sinai auch deren Erl\u00e4uterungen \u00fcbergeben; denn es hei\u00dft: \u00bbIch werde dir \u00fcbergeben die steinernen Tafeln, die Tora und das Gebot\u00ab (Ex. 24:12). Unter \u00bbTora\u00ab wird die Heilige Schrift verstanden. \u2014 Das \u00bbGebot\u00ab deutet auf deren Erl\u00e4uterung hin. Er befahl uns also, die Tora nach deren Erl\u00e4uterungen auszulegen. Diese aber bilden die Tradition, oder die m\u00fcndliche \u00dcberlieferung. <\/p>\n<p>Unser Lehrer Moses hat die ganze Tora noch bei seinen Lebzeiten mit eigener Hand niedergeschrieben, ein Exemplar davon jedem der zw\u00f6lf St\u00e4mme mitgeteilt und eines in der Lade als Zeugnis aufbewahrt. So hei\u00dft es: \u00bbNehmet dieses Buch der Tora und leget es neben die Lade des Bundes usw.\u00ab (Deut. 31:26). Die Gebote aber, n\u00e4mlich die Erl\u00e4uterung derselben, hat er nicht schriftlich, sondern m\u00fcndlich den \u00c4ltesten und dem Josua mitgeteilt, so wie allen Israeliten, denn es hei\u00dft: \u00bbAlles, was Ich euch befehle tragt Sorge, es aufzubewahren usw.\u00ab (Deut. 13:1) und daher erhielt diese Erl\u00e4uterung den Namen \u00bbm\u00fcndliche \u00dcberlieferung.\u00ab Doch obgleich dieselbe nicht schriftlich war, so hat sie dennoch Moses seiner Gerichtsversammlung; den siebzig \u00c4ltesten, m\u00fcndlich vorgetragen und dieselbe alsdann Elazar, Pinchas und Josua, allen dreien insgesamt, \u00fcberliefert, jedoch den Josua, seinen J\u00fcnger, dar\u00fcber gesetzt. <\/p>\n<p>Desgleichen lehrte Josua die Tora sein ganzes Leben lang m\u00fcndlich. Viele der \u00c4ltesten empfingen sie von Josua; Eli empfing sie von den \u00c4ltesten und von Pinchas. Samuel empfing sie von diesem und dessen Gerichtsversammlung; David von diesem und dessen Gerichtsversammlung. Ihm folgte Achija, der Schilonite aus dem Stamme Levi, der selbst noch als Kind den Auszug aus \u00c4gypten mitgemacht haben soll. Dieser empfing die m\u00fcndliche Tora von David und dessen Gerichtsversammlung, von ihm empfing dieselbe der Prophet Elias, von diesem Elischa, von diesem der Priester Jehojada, von diesem Zecharia, von diesem Hoschea, von diesem Amos, von diesem Jesaias, von diesem Micha, von diesem Joel, von diesem Nachum, von diesem Habakuk, von diesem Zephania, von diesem Jeremia, von diesem Baruch, der Sohn Neria, von diesem empfing sie Esra und seine Gerichtsversammlung. Die Gerichtsversammlung des Esra hei\u00dft \u05d0\u05e0\u05e9\u05d9 \u05db\u05e0\u05e1\u05ea \u05d4\u05d2\u05d3\u05d5\u05dc\u05d4, die M\u00e4nner der gro\u00dfen Versammlung; die namhaftesten unter ihnen sind Hagai, Zecharia, Malachi, Daniel, Chanania, Mischael, Esaria, Nehemia, Sohn Chachalias, Mordechai, Bilschon, und Serubabel; au\u00dfer ihnen geh\u00f6rten noch dazu viele weise M\u00e4nner, bis 120 an der Zahl. <\/p>\n<p>Der Letzte unter diesen 120 war Simon der Fromme, der Hohepriester nach Esra, und dieser hat die m\u00fcndliche \u00dcberlieferung von jenen allen empfangen; von ihm empfing dieselbe Antigonos aus Socho, von diesem Jose, der Sohn Joesers aus Zereda und Joseph, der Sohn Jochanans aus Jerusalem, von diesem Josua, der Sohn Prachia&#8217;s und Nithai, der Arbelite; von diesem Jehuda, Sohn Tabais und Simon, der Sohn Schatachs, von diesem Schamai und Abtalion, die frommen Proselyten, von diesen Hilel und Schamai. Rabbi Jochanan, der Sohn Sakais und Rabbi Simon, des alten Hilel Sohn, empfingen die m\u00fcndliche \u00dcberlieferung von Hilel und dessen Gerichtsversammlung. Dieser Rabbi Jochanan, Sohn Sakai&#8217;s, hatte f\u00fcnf Sch\u00fcler, welche als die gr\u00f6\u00dften Gelehrten galten und dieselbe wiederum von ihm empfingen; diese waren Rabbi Elieser der Gro\u00dfe, Rabbi Josua, Rabbi Jossi der Priester, Rabbi Schimon. Sohn Nathanaels und Rabbi Elazar, Sohn Arachs. Von Rabbi Elieser dem Gro\u00dfen empfing Rabbi Akiva, der Sohn Josephs, dessen Vater Joseph ein frommer Proselyt war. Von Rabbi Akiva empfing die m\u00fcndliche \u00dcberlieferung Rabbi Ischmael und Rabbi Meier, der Sohn des ber\u00fchmten frommen. Proselyten. Derselbe Rabbi Meier und seine Kollegen empfingen die m\u00fcndliche \u00dcberlieferung zugleich vom Rabbi Ischmael. Die Kollegen des Rabbi Meier waren: Rabbi Jehuda, Rabbi Jossi, Rabbi Simon, Rabbi Nechemia, Rabbi Elasar, Sohn Schamuas, Rabbi Jochchanan der Schuhmacher, Simon, Sohn Esais und Rabbi Chanania, Sohn Tradions. Ebenso haben die Collegen des Rabbi Akiva vom Rabbi Elieser dem Gro\u00dfen die m\u00fcndliche \u00dcberlieferung empfangen. Diese waren Rabbi Tarfon, der Lehrer des Rabbi Jossi aus Galil\u00e4a, Rabbi Simon, Sohn Elasars, Rabbi Jochanan, Sohn Nuris. <\/p>\n<p>Rabbi Gamliel der Alte empfing sie von seinem Vater, dem Rabbi Simon, dem Sohne Hilel des Alten. Von diesem empfing sie sein Sohn Rabi Simon und von diesem sein Sohn Rabbi Gamliel, von diesem sein Sohn Rabbi Simon und von ihm wiederum sein Sohn Rabbi Jehuda, der genannt wird \u00bbunser Rabbi der Heilige.\u00ab Er empfing sie sowohl von seinem Vater, als auch von dessen Kollegen Rabbi Elasar, Sohn Schamuas und Rabbi Simon. <\/p>\n<p>Dieser heilige Rabbi \u05e8\u05d1\u05d9\u05e0\u05d5 \u05d4\u05e7\u05d3\u05d5\u05e9 war es, der die Mischna verfasst, denn vom Zeitalter unseres Lehrers Moses, bis zu dem des heiligen Rabbi, wurde kein Werk in Betreff der Tradition \u00f6ffentlich herausgegeben, sondern in jeder Generation pflegte entweder der damals existierende Prophet oder das Oberhaupt der jedesmaligen Gerichtsversammlung Alles, was sie von ihren Vorg\u00e4ngern vernommen hatten, f\u00fcr sich selbst zu verzeichnen und selbiges wiederum m\u00fcndlich vorzutragen. Auch pflegte, viele au\u00dfer ihnen, je nach F\u00e4higkeit und Talent, alles \u00dcberlieferte, sowohl in Bezug auf die blo\u00dfe Schrifterkl\u00e4rung, als in Betreff der Satzungen, f\u00fcr sich selbst auszuschreiben, desgleichen auch diejenigen Resultate, welche in jeder Generation nicht durch die \u00dcberlieferung, sondern durch die dreizehn ma\u00dfgebenden Grundlehren \u05e9\u05dc\u05d5\u05e9 \u05e2\u05e9\u05e8\u05d4 \u05de\u05d3\u05d5\u05ea gefolgert wurden und welchen das gro\u00dfe Gericht beipflichtete. So ging es immer fort bis zur Zeit Rabbi, des Heiligen. Dieser aber sammelte alles \u00dcberlieferte, alles in den Gesetzen. Erkl\u00e4rte und Erl\u00e4uterte, sowohl das unmittelbar von unserem Lehrer Moses Mitgeteilte, als auch das in den folgenden Zeitaltern durch dir Gerichtsversammlungen Bestimmte und machte ein Ganzes daraus, welches den Namen \u00bbMischna\u00ab bekommen. Selbige wurde \u00f6ffentlich den Gelehrten eingesch\u00e4rft, und jeder schrieb dieselbe ab und verbreitete sie an allen Orten, damit die m\u00fcndliche \u00dcberlieferung nicht in Israel erl\u00f6sche. <\/p>\n<p>Der Beweggrund des heiligen Rabbi, der Sache eine neue Reform zu geben, und es nicht beim Alten bewenden zu lassen, war dieser: Er bemerkte n\u00e4mlich, dass die Zahl der Schriftgelehrten immer mehr abnahm, und die Widerw\u00e4rtigkeiten des Schicksals zunahmen, dass der G\u00f6tzendienst die Oberhand erlangte und Israel elendiglich nach allen Weltenden auswanderte. Dies bewog ihn jenes Werk zu verfassen, das Jedermann handhaben und in kurzer Zeit studieren k\u00f6nnte, damit Nichts in Vergessenheit komme. Er sa\u00df sein ganzes Leben lang samt seiner Gerichtsversammlung und lehrte die Mischna \u00f6ffentlich. Folgende find die gr\u00f6\u00dften Gelehrten und Mitglieder seiner Gerichtsversammlung gewesen, welche von ihm das Gesetz empfangen haben: seine S\u00f6hne Simon und Gamliel, Rabbi Appes, Rabbi Chanina, Sohn Chama&#8217;s, Rabbi Chia, Rav, Rabbi Janai, Bar Kapara, Samuel, Rabbi Jochanan und Rabbi Hosia. Diese waren die gr\u00f6\u00dften aller Gelehrten, mit ihnen aber waren noch Tausende anderer Gelehrten da. <\/p>\n<p>Obwohl diese elf M\u00e4nner zugleich vom heiligen Rabbi die Mischna empfangen und Teilnehmer seiner Schule gewesen, so war doch Rabbi Jochanan damals noch sehr jung, wurde nachher Sch\u00fcler des Rabbi Janai, und empfing von ihm das Gesetz. Desgleichen empfing Rav von Rabbi Janai Unterricht, und Samuel von Rabbi Chanina, Sohn Chama&#8217;s. Rav verfasste die Werke \u05e1\u05e4\u05e8\u05d0 Sifra und \u05e1\u05e4\u05e8\u05d9 Sifri, die Erkl\u00e4rung der, Grunds\u00e4tze der Mischna enthaltend. Rabbi Chia verfa\u00dfte die \u05ea\u05d5\u05e1\u05e4\u05ea\u05d0 Tosefta, welche den Inhalt der Mischna erkl\u00e4rt; Rabbi Hosia und Bar Kapara verfassten die \u05d1\u05e8\u05d9\u05d9\u05ea\u05d5\u05ea Beraithoth, die Worterkl\u00e4rung der Mischna erhaltend. Rabbi Jochanan hat die jerusalemitische Gemara \u05ea\u05dc\u05de\u05d5\u05d3 \u05d9\u05e8\u05d5\u05e9\u05dc\u05de\u05d9 im heiligen Lande verfasst, ungef\u00e4hr drei Jahrhunderte nach der Zerst\u00f6rung des zweiten Tempels. <\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dften unter den Gelehrten welche die Mischna von Rav und Samuel empfangen haben, waren: Raw Huna, Raw Jehuda, Raw Nachman und Raw Kahna. Unter den Gr\u00f6\u00dften der Gelehrten, die von Rabbi Jochanan die Mischna empfangen haben, waren: Rabah, der. Urenkel des Chana, Rabbi Ami, Rabbi Assi, Raw Dimi und Rabbi Abin. Unter den Geehrten, die bei Raw Huna und Raw Jehuda Unterricht nahmen, waren Rabah und Raw Joseph. Unter denen wiederum die von diesem Unterricht empfingen, waren Abaia und Rawa. Dieselben haben auch von Raw Nachman Unterricht empfangen und die von letzteren Unterricht empfingen; waren Raw Aschi und Rawina; Mar, der Sohn Raw Aschis, aber empfing das Gesetz von seinem Vater sowohl, als von Rawina. <\/p>\n<p>Also haben vom Raw Aschi bis zu unserem Lehrer Moses, Friede sei mit ihm, vierzig Generationen die \u00dcberlieferung abwechselnd empfangen, n\u00e4mlich Raw Aschi von Rawa, Rawa von Rabah, Rabah von Raw Huna, dieser von Rabbi Jochanan, und Raw und Samuel. Diese von Rabbi dem Heiligen, dieser von seinem Vater Simon, dieser von seinem Vater Gamliel dem Alten, dieser von seinem Vater dem Rabbi Simon, dieser von seinem Vater Hilel und dem Schamai, diese von Schemaia und Abtalion, diese von Jehuda und Simon, diese von Josua, dem Sohne Prachias und Nithai, dem Arbeliten, diese von Jossi, dem Sohne Joesers und von Joseph, dem Sohne Jochanans, diese von Antigonos, dieser von Simon dem Frommen, dieser von Esra, dieser von Baruch, dieser von Jeremia, dieser von Zephania, dieser von Chabakuk, dieser von Nachum, dieser von Joel, dieser von Micha, dieser von Jesaias, dieser von Amos, dieser von Hosea, dieser von Secharia, dieser von Jehojada, dieser von Elischa, dieser von Elias, dieser von Achia, dieser von David, dieser von Samuel, dieser von Eli, dieser von Pinchas, dieser von Josua, dieser von Moses unserem Lehrer. Moses empfing Alles von der Allmacht Gottes,\u2014 also haben wir die \u00dcberlieferung vom Gotte Israels \u00fcberliefert bekommen. <\/p>\n<p>Alle oben erw\u00e4hnten Gelehrten waren zugleich die gr\u00f6\u00dften ihrer Zeitalter. Viele unter ihnen waren Vorsteher der Hochschulen \u05e8\u05d0\u05e9\u05d9 \u05d9\u05e9\u05d9\u05d1\u05d5\u05ea viele Vorsteher des Ganzen im Exil lebenden Volkes, und viele\u2014Mitglieder des gro\u00dfen Sanhedrions, (\u05de\u05e1\u05e0\u05d4\u05d3\u05e8\u05d9 \u05d2\u05d3\u05d5\u05dc\u05d4) und in derselben Zeit waren, noch Tausende von Gelehrten, die von ihnen und mit ihnen zugleich durch die Vorg\u00e4nger unterrichtet worden waren.<br \/>\nRawina und Raw Aschi waren die letzten Lehrer des Talmuds. Raw Aschi hat den babylonischen Talmud \u05ea\u05dc\u05de\u05d5\u05d3 \u05d1\u05d1\u05dc\u05d9 im Lande Schinaar, etwa hundert Jahre sp\u00e4ter als Rabbi Jochanan den jerusalemitischen \u05ea\u05dc\u05de\u05d5\u05d3 \u05d9\u05e8\u05d5\u05e9\u05dc\u05de\u05d9 verfasst. Der Inhalt dieser beiden Talmude ist die Erkl\u00e4rung der Mischna, sowohl in Betreff der Worte, als auch ihrer Gegenst\u00e4nde. Dieselben enthalten zugleich alle Resultate, die von den Zeiten Rabbi des Heiligen an, bis zum Schlusse des Talmuds, in allen Gerichtsversammlungen gewonnen wurden. Aus den beiden Talmuden, aus der \u05ea\u05d5\u05e1\u05e4\u05ea\u05d0 Tosefta, aus dem \u05e1\u05e4\u05e8\u05d0 Sifra, dem \u05e1\u05e4\u05e8\u05d9 Sifri und den \u00fcbrigen Toseftot \u05ea\u05d5\u05e1\u05e4\u05ea\u05d5\u05ea allen, geht die Erkl\u00e4rung alles Unerlaubten und Erlaubten, Unreinen und Reinen, Schuldigen und Unschuldigen, Verwerflichen und Annehmbaren hervor, nach der Weise wie sie Einer vom Andern, bis zu unserem Lehrer Moses zur\u00fcck, \u00fcberliefert erhalten hatte. <\/p>\n<p>Dieselben enthalten auch diejenigen Entscheidungen, welche Propheten und Gelehrte in jenem Zeitalter getroffen, um dem Gesetze vorzubauen, wie es Moses deutlich ge\u00e4u\u00dfert, indem er sagt: \u00bbBewachet was ich eurer Obhut anvertraut\u00ab (Lev. 18:30). Was so viel sagen will als: Bewahret mit besonderer Vorsicht das euch Anvertraute. Dieselben enthalten ferner alle zeitgem\u00e4\u00dfen Gebr\u00e4uche und Verordnungen der verschiedenen Geschlechtsfolgen, nach denen man sich verhalten musste, weil es verboten war gegen sie aufzutreten. Denn es hei\u00dft: \u00bbdu sollst nicht ablenken von dem, was sie dir sagen werden, weder rechts noch links.\u00ab (Deut. 17:11) <\/p>\n<p>Ferner enthalten dieselben alle Gesetze und Rechte, die sie nicht von Moses \u00fcberliefert bekommen haben, sondern die durch die ma\u00dfgebenden Grundlehren der Gerichtsversammlungen jedes Zeitalters gefolgert, und durch die \u00c4ltesten best\u00e4tigt worden sind. Alle diese hat Raw Aschi, von der Zeit Moses bis zu der seinigen, gesammelt und daraus den babylonischen Talmud verfasst.<br \/>\nDie Lehrer der Mischna haben noch au\u00dferdem andere Werke verfasst, die Exegese (Bibelauslegung) betreffend, so hat Rabbi Hosea, Sch\u00fcler Rabbi des Heiligen, die Auslegung des Buches Genesis \u05d1\u05e8\u05d0\u05e9\u05d9\u05ea; Rabbi Ischmael wiederum die Tora vom Exodus \u05e9\u05de\u05d5\u05ea an, bis zum Ende des Pentateuchs erkl\u00e4rt. Dieses hei\u00dft \u05de\u05db\u05d9\u05dc\u05ea\u05d0 Mechilta. Ebenso hat Rabbi Akiva eine Mechilta verfasst. Noch andere Gelehrte haben Midraschot (\u05de\u05d3\u05e8\u05e9\u05d5\u05ea Allegorien) verfasst, und alle diese sind vor dem babylonischen Talmud an den Tag gekommen. Demnach ist zu ersehen, dass Rawina, Raw Aschi und deren Kollegen, den Schluss der gelehrten Periode der Traditionslehre bildeten und Verordnungen und Gebr\u00e4uche eingef\u00fchrt haben, die in ganz Israel und aller Orten Autorit\u00e4t erlangt haben. <\/p>\n<p>Nachdem der Talmud durch die Gerichtsversammlung des Raw Aschi verfasst, und zur Zeit seines Sohnes vollendet worden war, haben au\u00dferordentlich gro\u00dfe Auswanderungen unter den Israeliten stattgefunden, so dass sie sich nach allen Erdenden und nach den entferntesten Inseln hin zerstreuten; Kriege brachen aus und die Wege wurden durch die Schw\u00e4rme der Truppen unsicher. Das Studium des Gesetzes nahm ab und Israel h\u00f6rte auf die Hochschulen zu Tausenden und Zehntausenden, wie vorher, \u00f6ffentlich zu besuchen, sondern nur einzelne Privatpersonen, die Gottesfurcht begeisterte, pflegten sich zu versammeln in mancher Stadt und in manchen Landen, um das Gesetz zu studieren, die Werke jener Gelehrten zu erfassen und daraus die Rechte zu folgern. Ein solches Gericht nach dem Abschlusse des Talmuds, das sich entweder f\u00fcr etwas entschieden, oder etwas angeordnet, oder eine Satzung f\u00fcr sein Land sowohl, als f\u00fcr mehrere andere L\u00e4nder getroffen, hatte nun kein Mittel, selbige f\u00fcr ganz Israel geltend zu machen, weil sowohl ihre Wohnorte weit entfernt von einander, als auch die Wege unsicher geworden waren. <\/p>\n<p>Und da ein solches Gericht blo\u00df aus einzelnen Privatm\u00e4nnern bestand, und das gro\u00dfe Einundsiebenziger Gericht schon viele Jahre vor Beendigung des Talmuds aufgeh\u00f6rt, so darf man nat\u00fcrlich die Bewohner des einen Landes nicht zwingen, so zu verfahren, wie die des andern. Ebenso darf man dem einen Gerichte nicht vorschreiben solche Anordnungen in seiner Gegend zu treffen, wie eine andere Gerichtsversammlung in demselben Lande. Ebenso wenn ein Gaon gro\u00dfer (Gelehrter) einen gewissen Satz so und so erkl\u00e4rt, ein anderes Gericht aber, das ihm folgt, diesen Satz im Talmud anders auslegt, so hat man-nicht der Meinung des ersten zu folgen, sondern diejenige Meinung anzunehmen, welche die gr\u00f6\u00dfere Wahrscheinlichkeit f\u00fcr sich hat. <\/p>\n<p>Dieses gilt jedoch blo\u00df von denjenigen Gesetzen, Ausspr\u00fcchen, Verordnungen und Gebr\u00e4uchen, die erst nach dem Schlusse des babylonischen Talmuds entstanden, alle diejenigen aber, welche in demselben sich schon vorfinden, m\u00fcssen alle Israeliten befolgen, und jede Stadt und jedes Land kann gezwungen werden, alle in der Gemara vorkommenden Gebr\u00e4uche, Ausspr\u00fcche und Anordnungen zu vollziehen, weil in Betreff ihrer ganz Israel \u00fcbereinstimmten und diejenigen, die Solches veranstaltet haben , Alle, oder wenigstens die meisten von ihnen, die gr\u00f6\u00dften Gelehrten Israels waren, welche die Tradition von ihren Vorg\u00e4ngern, und so fort durch alle Geschlechter, bis zu unserem Lehrer Moses, seligen Andenkens, \u00fcberliefert bekommen. <\/p>\n<p>Alle, die nach dem Schlusse des Talmuds Ruhm durch Weisheit eingeerntet, hei\u00dfen: \u05d2\u05d0\u05d5\u05e0\u05d9\u05dd Gaonim (gro\u00dfe Gelehrte). Alle diese Gro\u00dfen, sowohl im heiligen Lande, als auch im Lande Schinaar (Babylon), Spanien \u05e1\u05e4\u05e8\u05d3, Frankreich \u05e6\u05e8\u05e4\u05ea, erteilten Unterricht im Talmud, verbreiteten Licht \u00fcber alle dunklen Stellen, und erl\u00e4uterten denselben in seinen inhaltsreichen Verzweigungen. Denn es tat dies wohl Not, da seine Vortragsweise sehr tiefsinnig, und obendrein sein Text in der von verschiedenen Dialekten untermischten aram\u00e4ischen Sprache verfasst ist. <\/p>\n<p>Zur Zeit der Talmudisten musste wohl diese Sprache allen Einwohnern des Landes Schinaar leicht verst\u00e4ndlich gewesen sein, an andern Orten aber, und sogar in Schinaar selbst zur Zeit der Gaonim, verstand nicht ein Jeder mehr diese Sprache, wenn sie nicht gerade zu erlernt wurde. Und so wurden jene Gro\u00dfen zu ihrer Zeit von allen St\u00e4dten um viele schwierige Stellen in der Gemara befragt, worauf jene nach ihrer Einsicht antworteten; die Frager pflegten die Beantwortungen zu sammeln, und daraus Werke zu verfassen zum ferneren Unterricht. <\/p>\n<p>Die Gaonim jedes Zeitalters selbst haben auch viele Werke zur Erl\u00e4uterung des Talmuds verfasst. Viele unter ihnen haben einzelne Gegenst\u00e4nde behandelt, viele\u2014einzelne Abschnitte, die zu ihrer Zeit dunkel gewesen, viele haben mehrere Traktate und ganze Abteilungen erkl\u00e4rt. Andere haben bestimmte Resultate in Betreff des Unerlaubten und Erlaubten, des Schuldigen und Unschuldigen, zum gegenw\u00e4rtigen Gebrauche verfasst, damit es auch Jeder zur Hand habe, der nicht f\u00e4hig, solche aus der Tiefe des Talmuds selber zu erforschen. Mit dieser gottgef\u00e4lligen Arbeit besch\u00e4ftigten sich alle Gro\u00dfen Israels, seit dem Schlusse des Talmuds, bis auf diese Zeit, das 1108te Jahr nach der Zerst\u00f6rung des Tempels (1177 Nach christlicher Zeitrechnung) und das 4937ste seit der Sch\u00f6pfung der Welt. <\/p>\n<p>Zu dieser Zeit sind wir gr\u00f6\u00dferen Ungl\u00fccksf\u00e4llen ausgesetzt. Alles nahm eine andere Wendung, dahin schwand die Weisheit unserer Weisen und das Wissen unserer Gelehrten ist uns verborgen. Daher sind sogar diejenigen Erl\u00e4uterungen, Resultate und Beantwortungen, welche die Gaonim verfasst, und welche zu ihrer Zeit Jedem verst\u00e4ndlich waren, in unseren Tagen dunkel, so dass die Zahl derer, die sie gr\u00fcndlich erfassen, klein ist, geschweige denn, dass die Gemara selbst, sowohl die babylonische, als auch die jerusalemitische, die Sifra und Sifri und die Tosefta richtig verstanden w\u00fcrden, welche alle einen weitumfassenden Geist und Verstand und obendrein viel Zeit erfordern, um den richtigen Weg, in Betreff des Unerlaubten und Erlaubten, und sonstiger Gesetze der Schrift einzuschlagen. <\/p>\n<p>Aus diesem Grunde leerte ich Moses, Sohn Maimons, des Spaniers meine Reisetasche (Ein Ausdruck, den Nehemia 5:13 beim Tempelbau gebraucht, um seine Hingebung f\u00fcr das allgemeine Beste auszudr\u00fccken.) und studierte gest\u00fctzt auf den Sch\u00f6pfer, gelobt sei dessen Name, alle jene B\u00fccher, um daraus die Resultate aller in Betreff des Unerlaubten und Erlaubten, des Unreinen und Reinen, samt allen dort aufgezeichneten Gesetzen zu sammeln und dieselben in reiner, klarer Sprache und in b\u00fcndigen Worten darzustellen; und zwar ohne erst zu fragen, und darauf zu antworten, ohne die verschiedenen Meinungen \u00fcber einen Gegenstand hinzuzuf\u00fcgen, habe ich vielmehr reine Resultate, wie dieselben aus allen jenen Werken seit der Zeit Rabbi des Heiligen bis auf unsere Tage gefolgert wurden, ausgestellt, damit alle Gesetze in einem jeden Gebote offen und klar f\u00fcr einen Jeden, Klein oder Gro\u00df dastehen\u2014mit einem Worte, damit Niemand irgend ein anderes Werk in Betreff der Gesetze in Anspruch zu nehmen gen\u00f6tigt sei; weil gegenw\u00e4rtiges Werk alle Traditionen, alle Verordnungen, Gebr\u00e4uche und Ausspr\u00fcche, die seit der Zeit unseres Lehrers Moses bis zum Schlusse des Talmuds, sowohl als auch die zur Zeit der Gaonim getroffenen enth\u00e4lt. Ich nannte das Werk daher \u05de\u05e9\u05e0\u05d4 \u05ea\u05d5\u05e8\u05d4 die Wiederholung der Tora, weil man zuerst nur die schriftliche Tora und dann nur dieses Werk zu studieren hat, welches die ganze Tradition, m\u00fcndliche Lehre, enth\u00e4lt, und weil man keines anderen Werkes daneben bedarf. Ich habe dieses Werk in B\u00fccher, diese B\u00fccher wiederum in Abtheilungen f\u00fcr den Gegenstand, diese Abtheilungen in Kapitel und die Kapitel wiederum in kleinere Abtheilungen eingeteilt, um dem Ganzen eine genauere Ordnung zu geben. <\/p>\n<p>Es gibt viele Abschnitte, welche nur ein einziges Gebot betreffen, weil in diesem Gebot viel \u00dcberliefertes vorhanden, welches dennoch einen f\u00fcr sich bestehenden Gegenstand ausmacht. Es gibt auch solche Abschnitte, die mehrere Gebote umfassen, und welche dennoch von einem Gegenstand handeln, indem die Einteilung dieses Werkes nicht nach der Zahl der Gebote, sondern nach den Gegenst\u00e4nden, wie der Leser selbst ersehen wird, getroffen ist. Die Zahl aller Vorschriften der Tora, die f\u00fcr alle Zeiten g\u00fcltig sind, ist 613, worunter 248 Gebote (man nehme die Zahl der Glieder des menschlichen K\u00f6rpers), und 365 Verbote, (man nehme die Zahl der Tage des Sonnenjahrs zum Merkmale). Diese 613 Vorschriften wurden dem Moses auf dem Berge Sinai mitgeteilt, samt ihren allgemeinen Begriffen, Einzelheiten und n\u00e4heren Bestimmungen; diese letzteren aber hei\u00dfen m\u00fcndliche \u00dcberlieferung, welche die Gerichtsversammlungen von ihren Vorg\u00e4ngern fort und fort m\u00fcndlich \u00fcberliefert bekommen haben, wie schon erkl\u00e4rt. <\/p>\n<p>Nun habe ich dieses Werk in vierzehn B\u00fccher eingeteilt und zwar folgenderma\u00dfen.<br \/>\nErstes Buch, welches die Grunds\u00e4tze der mosaischen Religion enth\u00e4lt, \u00fcber welche Jedermann fr\u00fcher als \u00fcber alles \u00dcbrige in Kenntnis gesetzt werden muss, so z. B. die Einheit Gottes, gelobt sei Er, und das Verbot des G\u00f6tzendienstes; ich nannte daher dieses das Buch der Erkenntnis \u05e1\u05e4\u05e8 \u05d4\u05de\u05d3\u05e2.<\/p>\n<p>Das zweite Buch nannte ich \u05e1\u05e4\u05e8 \u05d0\u05d4\u05d1\u05d4, das Buch der Liebe, weil ich in demselben alle diejenigen Gebote zusammengestellt, die fortw\u00e4hrend ausge\u00fcbt werden m\u00fcssen, um uns zur Liebe Gottes und zur Erinnerung an ihn zuf\u00fchren, so z. B. \u05e7\u05e8\u05d9\u05ea \u05e9\u05de\u05e2.<\/p>\n<p>Das dritte Buch nannte ich \u05e1\u05e4\u05e8 \u05d6\u05de\u05e0\u05d9\u05dd das Buch der Zeiten, weil in demselben alle Gebote der festlichen Zeiten abgehandelt wurden, z. D. vom Schabbat und allen Feiertagen. <\/p>\n<p>Das vierte Buch, \u05e1\u05e4\u05e8 \u05e0\u05e9\u05d9\u05dd das Buch der Frauen, weil hier die Gebote in Betreff der Verlobungen, der Scheidungen, der \u05d9\u05d9\u05d1\u05d5\u05dd Verschw\u00e4gerung, und des \u05d7\u05dc\u05d9\u05e6\u05d4 Schuhausziehens, abgehandelt werden. <\/p>\n<p>Das f\u00fcnfte Buch, \u05e1\u05e4\u05e8 \u05e7\u05d3\u05d5\u05e9\u05d4 das Buch der Heiligkeit, weil in diesem alle Verbote, betreffend die Blutschande und die verbotenen Speisen enthalten sind, wodurch wir vor den heidnischen V\u00f6lkern uns auszeichnen, wie es auch hei\u00dft von beiden Verboten: \u00bbIch habe euch von den V\u00f6lkern abgesondert\u00ab (Lev. 20:26) und \u00bbvon den V\u00f6lkern habe ich euch abgesondert\u00ab (Lev. 20:24). <\/p>\n<p>Das sechste Buch, \u05e1\u05e4\u05e8 \u05d4\u05e4\u05dc\u05d0\u05d4 das Buch der Gel\u00f6bnisse, weil dort die Gebote dessen Vorkommen, der sich durch Schw\u00fcre und Gel\u00fcbde auszeichnet. <\/p>\n<p>Das Siebente Buch, \u05e1\u05e4\u05e8 \u05d6\u05e8\u05e2\u05d9\u05dd, das Buch der Saat, weil ich hier alle Gebote, die Erdensaat betreffend, gesammelt z.B. \u05e9\u05de\u05d9\u05d8\u05d9\u05dd Erlassungsjahre, \u05d9\u05d5\u05d1\u05dc\u05d5\u05ea Jubeljahre, \u05de\u05e2\u05e9\u05e8\u05d5\u05ea Zehnten, \u05ea\u05e8\u05d5\u05de\u05d5\u05ea Priesterheben, und dergleichen Gebote zusammenstellte. <\/p>\n<p>Das achte Buch, \u05e1\u05e4\u05e8 \u05e2\u05d1\u05d5\u05d3\u05d4 das Buch des Tempeldienstes, weil dasselbe vom Tempelbau und den Gemeindeopfern handelt.  <\/p>\n<p>Das neunte Buch, \u05e1\u05e4\u05e8 \u05d4\u05e7\u05e8\u05d1\u05e0\u05d5\u05ea das Buch der Opfer, weil hierin die Privatopfer behandelt werden.<br \/>\nDas zehnte Buch, \u05e1\u05e4\u05e8 \u05d8\u05d4\u05e8\u05d4 das Buch der Reinlichkeit, welches von den Gesetzen des Unreinen und Reinen handelt. <\/p>\n<p>Das elfte Buch, \u05e1\u05e4\u05e8 \u05e0\u05d6\u05e7\u05d9\u05dd das Buch der Beeintr\u00e4chtigung, weil in diesem alle Gebote in Betreff der zugef\u00fcgten Sch\u00e4den im gew\u00f6hnlichen Leben vorkommen. <\/p>\n<p>Das zw\u00f6lfte Buch, \u05e1\u05e4\u05e8 \u05e7\u05e0\u05d9\u05d9\u05df das Buch des Kaufs, weil es Kaufs-und Verkaufs Gesetze umfasst. <\/p>\n<p>Das dreizehnte Buch, \u05e1\u05e4\u05e8 \u05de\u05e9\u05e4\u05d8\u05d9\u05dd das Buch der Prozesse, weil hier die Gebote behandelt werden, betreffend alle sonstigen im Leben vorkommenden Gerichtsf\u00e4lle d. h. solche, die nicht von vorn herein mit Schaden beginnen, so z. B. \u00fcber H\u00fcter, Schuldner, Einwendungen und Widerspr\u00fcche. <\/p>\n<p>Das vierzehnte Buch, \u05e1\u05e4\u05e8 \u05e9\u05d5\u05e4\u05d8\u05d9\u05dd das Buch der Richter, worin die Gebote, den Sanhedrin betreffend, vorkommen, die Verurteilungen zum Tode, das Zeugenverh\u00f6r, die Gesetze der K\u00f6nige und ihre Kriege. <\/p>\n<p><strong>Originalausgabe, Gutachten der Gelehrten und Lizenz<\/strong><br \/>\nAuszug aus dem Buche Jad-Haghasakkah, die starke Hand \u2013 Handbuch der Religion<br \/>\nNach dem Talmud zusammengestellt<br \/>\nVon<br \/>\nRabbi Moscheh-ben-Maimon, genannt Moses Maimonides,<br \/>\naus Spanien,<\/p>\n<p>und nach dem Gutachten der Gelehrten und Rabbinen:<br \/>\nRabbi Israel Gordon, R. Chajm-Nachman Parnass, R. Abraham-Judel Straschun, R. Salomon Zeew, des Predigers zu Wilna, R. Menachem aus Liubawitsch, R. Isaac aus Woloschno, R. S. Rappoport, R. Israel-Michel Jeschurnn aus Minsk, R. Israel Halperin aus Berditschen, R. Isaac Behr Lewinsohn aus Kremenietz, R. Hirsch Katzenellenbogen aus Wilna und Dr. Abraham Neumann aus Riga.<br \/>\nRevidiert und \u00fcbersetzt.<br \/>\nSt. Petersburg<br \/>\n1850<\/p>\n<p>[widgets_on_pages id=&#8220;mischt&#8220;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorrede des Rambam zur Mischneh Torah und die Genealogie der \u00dcberlieferung.<\/p>\n","protected":false},"author":32,"featured_media":3198,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1,210],"tags":[151],"class_list":["post-3185","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-creative-commons","tag-maimonides"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/2018-09-03-22_52_53-Microsoft-Edge_ergebnis.jpg?fit=1203%2C802&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3185","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/32"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3185"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3185\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3329,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3185\/revisions\/3329"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3198"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3185"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3185"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3185"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}