{"id":350,"date":"2013-11-29T16:30:54","date_gmt":"2013-11-29T14:30:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=350"},"modified":"2014-05-26T11:43:51","modified_gmt":"2014-05-26T09:43:51","slug":"zum-israel-sonntag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/zum-israel-sonntag\/","title":{"rendered":"Zum Israel-Sonntag"},"content":{"rendered":"<blockquote><p> Auf deine Mauern, Jeruschalajim, habe ich W\u00e4chter bestellt, den ganzen Tag und die ganze Nacht, nie sollen sie schweigen; die ihr anrufet den Ewigen, euch sei keine Rast, Und lasst ihm keine Rast, bis er aufrichtet und macht Jeruschalajim zum Ruhm auf Erden! Geschworen hat der Ewige bei seiner Rechten und dem Arme seiner Macht: Ich werde dein Korn nicht wieder deinen Feinden zur Speise geben, und Fremde d\u00fcrfen nicht mehr deinen Most trinken, mit dem du dich abgem\u00fcht hast; Sonder, die jenes eingesammelt, die werden es essen und den Ewigen lobpreisen; die diesen gelesen, werden ihn in meinen heiligen H\u00f6fen trinken! &#8211; Ziehet, ziehet durch die Tore, r\u00e4umet die Steine hinweg, erhebet ein Panier \u00fcber die V\u00f6lker! Siehe, der Ewige l\u00e4sst verk\u00fcnden, bis an der Erde Ende: Sprechet zu der Tochter Zions: Siehe, dein Heil ist da, siehe sein Lohn ist mit ihm und seine Vergeltung vor ihm her! Da wird man sie nennen: Heiliges Volk, von G-tt Erl\u00f6ste; dich nennt man: Ersehnte, nicht verlassene Stadt!  Jesaja 62:6-12 in der \u00dcbersetzung von L.H. L\u00f6wenstein und S. Bamberger<\/p><\/blockquote>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Welch ein verhei\u00dfungsvoller Text, welch eine herrliche Zukunft wird da in Aussicht gestellt. Ein wahrer Triumphmarsch und mir stehen noch  die Bilder von der Fu\u00dfball Weltmeisterschaft vor Augen, die Autokorsos mit ihren Fahnen und Flaggen im Triumphmarsch durch die Stra\u00dfen, egal ob mit deutschen oder ganz zum Schlu\u00df mit italienischen.<br \/>\n\u201eMachet Bahn, machet Bahn, r\u00e4umt die Steine hinweg! Richtet ein Zeichen auf f\u00fcr die V\u00f6lker!\u201c Und besser \u00fcbersetz m\u00fc\u00dfte es sogar hei\u00dfen, richtet ein Panier auf, ein Feldzeichen, ein Zeichen des Sieges. Und so wunderbar geht es weiter, \u201eman wird sie Heiliges Volk, Erl\u00f6ste des HERRN\u201c nennen.<br \/>\nSeit langer Zeit erklingen in den Kirchen der Welt diese Worte aus dem Jesajabuch, in der  Adventszeit oder in den evangelischen Kirchen am Reformationstag. Lange Zeit wurde \u00fcber diese Worte gepredigt, oftmals mit einem mehr oder weniger verstecken Gef\u00fchl des Triumphes. Eins zu eins wurde und wird alles auf die Christen oder gleich auf die gesamte Kirche \u00fcbertragen. Es wird unser Triumphmarsch sein, endlich werden wir, die wir soviel Entbehrungen um unseres Glaubens willen tragen m\u00fcssen zu den Siegern geh\u00f6ren. Zwar steht dieser Tag noch aus, aber eigentlich ist es jetzt doch schon klar und wir m\u00fcssen uns zwar noch gedulden, aber der Tag wird kommen.<br \/>\nDieser Text erklingt aber nicht nur in den christlichen Kirchen, sondern auch in den Synagogen dieser Welt, auch hier in Kassel. Ein Wort des Trostes soll er sein, denn hinter den Juden liegt jetzt Ende August eine Zeit der Trauer, der Erinnerung an die schweren Schl\u00e4ge, die dieses Volk immer wieder erfahren mu\u00dfte. Vor wenigen Wochen war der Trauertag Tischa be Aw, der neunte Tag des j\u00fcdischen Monats Aw, ein Tag an dem all das Leid, da\u00df \u00fcber dieses Volk hinwegzog und sich tief in seine Seele eingebrannt hat, in einem Punkt verdichtet: am 9. Aw wurde der erste Tempel in Jerusalem durch die Babylonier zerst\u00f6rt, am 9. Aw zerst\u00f6rten r\u00f6mische Truppen den zweiten Tempel in Jerusalem und richteten unter den Bewohnern des Dorfes Bethar ein Gemetzel an, am 9. Aw des Jahres 1290 wurden die Juden aus England vertrieben, ebenso fast 200 Jahre sp\u00e4ter aus Spanien. Am 9. Aw begann der Erste Weltkrieg, in dem viele j\u00fcdische Soldaten in den Armeen ihrer Heimatl\u00e4nder k\u00e4mpften und starben. Auch am 9. Aw der Jahre 1942, 43 und 44 stand eine schwarze Wolke \u00fcber den Krematorien in Auschwitz.<br \/>\nGegen\u00fcber all diesem Leid sollen diese Worte das Volk Israel tr\u00f6sten und zu aller erst das Volk Israel, damals in der schweren Zeit nach dem Exil in Babel und heute angesichts einer Geschichte der Unterdr\u00fcckung, Verfolgung und Ermordung. Denn es ist das Volk Israel gemeint, wenn hier von dem \u201eheiligen Volk\u201c, \u201eden Erl\u00f6sten des HERRN\u201c die Rede ist, denn G-tt hat zu aller erst Israel zu seinem Volk erw\u00e4hlt.<br \/>\nWir Christen k\u00f6nnen diese Worte der Erw\u00e4hlung Israels durch G-tt nicht einfach eins zu eins auf uns \u00fcbertragen, uns wie selbstverst\u00e4ndlich an die Stelle Israels setzen, Israel aberkennen, da\u00df es das Volk G-ttes ist und bleibt. Aber genau dies ist seit dem Beginn der Christenheit immer wieder geschehen und gerade am heutigen Sonntag, dem sogenannten Israelsonntag ist dieser Irrweg oftmals besonders deutlich geworden. Dort Israel und damit die Juden als das Volk des alten Bundes, die Jesus nicht als den verhei\u00dfenen Messias anerkannt haben, ihn sogar an das Kreuz gebracht haben, die G-tt daher verworfen hat, hier die Christen als das neue, das wahre Volk G-ttes, strahlend und als Siegerin wie es so bildhaft an mittelalterlichen Kirchen zu sehen ist: Hier die strahlende Statue der Ecclesia, der Kirche mit Krone und Siegesfahne, dort die gedem\u00fctigte Synagoge, mit verbundenen Augen, gebrochener Lanze, abgewandt vom Ort des Heils, versto\u00dfen. Blutig und grausam sind die Folgen dieses Weges f\u00fcr Israel gewesen, nirgends sicher vor Verfolgung, Erpressung und Mord.<br \/>\nErst langsam besinnen sich Christen, Kirche und Theologie eines neuen Weges und wir stehen erst am Anfang dieses Weges. Alte Vorurteile halten sich lange und so hatte ich selber noch vor wenigen Jahren das zweifelhafte Vergn\u00fcgen am Israelsonntag eine Predigt \u00fcber die Ank\u00fcndigung der Zerst\u00f6rung des Tempels durch Jesus zu h\u00f6ren. Ihre Hauptaussage bestand darin, da\u00df die Juden mehr oder weniger selber an dieser Zerst\u00f6rung schuld w\u00e4ren und sich darin ihre Verwerfung durch G-tt gezeigt h\u00e4tte. Eine Aussage, die vielen von uns doch gel\u00e4ufig ist, sind viele von uns doch damit gro\u00df geworden, das starre, umbarmherzig gesetzliche und verblendete Judentum als schwarze Folie auf der sich um so strahlender die Botschaft der Kirche abbildet. Die Kirche als das neue, das wahre und einzige Volk G-ttes, Israel von G-tt verworfen, da es seinen Sohn verworfen hat.<br \/>\nUnd nur langsam ist eine neue Erkenntnis gereift: K\u00f6nnen wir einem G-tt vertrauen, einem G-tt der sein Volk, da\u00df er erw\u00e4hlt hat, dem er sich offenbart hat, dem er seine Treue verhei\u00dfen hat, verwirft? W\u00e4re das nicht ein G-tt, den wir f\u00fcrchten m\u00fc\u00dften, vor dem wir erstarren m\u00fc\u00dften, aus Angst, da\u00df auch unser Ma\u00df irgendwann voll w\u00e4re und er uns seine versprochene Treue entziehen w\u00fcrde? W\u00e4re das ein G-tt, dessen Verhei\u00dfungen wir vertrauen, auf den wir im Leben und im Sterben hoffen k\u00f6nnten? Und so kann die Erkenntnis, da\u00df G-tt sein Volk nicht verworfen hat, sondern bis heute in Treue zu ihm steht meinen Glauben st\u00e4rken und tr\u00f6sten. Kann ich so doch glauben, da\u00df G-tt treu zu seinen Verhei\u00dfungen steht, die er uns Christen in seinem Sohn offenbart hat. So kann mein Glaube, meine Hoffnung mich tragen, da ich wei\u00df, da\u00df ich mich im Letzten auf G-tt verlassen kann. Und so ist mir das Volk Israel ein Zeichen f\u00fcr die Treue G-ttes, der sich auf seine Treue festgelegt hat, auf dessen Treue ich mich verlassen kann.<\/p>\n<p>Viele Christen sto\u00dfen sich an dieser Aussage, sehen in ihr eine Gefahr f\u00fcr ihren Glauben denn warum sollten die Menschen dann noch an Jesus Christus als den Sohn G-ttes glauben, gelten dann anscheinend die Aussagen des Neuen Testamentes, da\u00df Jesus der Weg und die Wahrheit ist, nicht mehr. Und hei\u00dft es nicht \u201eNiemand kommt zum Vater denn durch mich?\u201c. Wird dies alles nicht damit f\u00fcr falsch erkl\u00e4rt, das Zentrale des christlichen Glaubens preisgegeben, da\u00df nur in Christus der Weg zu G-tt zu finden ist?<br \/>\nDer bedeutende j\u00fcdische Gelehrte Franz Rosenzweig stand in einem engen brieflichen Kontakt zu einem Cousin. Dieser zweifelte viele Jahre an seinem j\u00fcdischen Glauben und konvertierte schlie\u00dflich zum Christentum. Ihm erschien das Christentum als der einzig gangbare Weg um zu dem G-tt seiner M\u00fctter und V\u00e4ter zur\u00fcck zu finden. Rosenzweig akzeptierte diesen Weg seines Cousins. In einem Brief an Rosenzweig erw\u00e4hnte er, da\u00df Jesus spricht: \u201eNiemand kommt zum Vater, denn durch mich.\u201c Rosenzweig antwortete, da\u00df dies f\u00fcr die Juden ja wohl nicht gelten k\u00f6nnte, denn schlie\u00dflich w\u00e4re sie schon l\u00e4ngst beim Vater. Eine Sichtweise, die uns helfen kann, die Bedeutung Christi f\u00fcr die Welt und die bleibende Erw\u00e4hlung Israels zusammen zu sehen und zu denken.<br \/>\nDies zu akzeptieren f\u00e4llt vielen Christen auch heute noch schwer, erscheint es ihnen doch als R\u00fcckstufung ihres Glaubens, aber genau das will es nicht sein. Begreifen wir es doch als wunderbares Geschenk, da\u00df uns Menschen aus den nichtj\u00fcdischen V\u00f6lkern G-tt durch Christus, der als Sohn Israels Mensch geworden ist, hineingerufen hat in seine Verhei\u00dfungen, in seine Treue. Durch seinen Sohn hat sich G-tt nicht nur uns Menschen aus den V\u00f6lkern offenbart, sondern verweist uns an seine Geschichte mit seinem Volk. Begreifen wir die un\u00fcberwindbare Trennung zwischen Juden und Christen nicht als tiefsitzenden Stachel, sondern als ein Geheimnis G-ttes und verlassen wir uns auf seine Verhei\u00dfung, da\u00df Juden und Christen auf dem Weg zu ihm sind.<br \/>\nWenn dies unseren Glauben bestimmt und nicht ein Gef\u00fchl des Triumphes gegen\u00fcber des Judentums. Wenn Israel nicht mehr die dunkle Folie ist auf dem sich die christliche Botschaft scharf abzeichnet, sondern sie bestimmt ist von dem Glauben an den G-tt, der seinem Volk und den Christen seine Treue verhei\u00dfen hat, so m\u00fcssen auch neue Schritte in dem Verh\u00e4ltnis von Juden und Christen gegangen werden.<br \/>\nAn welchen Leitlinien auf christlicher Seite sollte sich eine neu Bestimmung der Verh\u00e4ltnisse, der Versuch eines echten Gespr\u00e4ches orientieren? Hierzu zum Abschlu\u00df einige \u00dcberlegungen:<br \/>\nBegehen wir nicht dem Fehler von dem einen Extrem in das andere umzuschlagen. Auf der j\u00fcdischen Seite gibt es den Satz \u201eFr\u00fcher haben uns die Christen mit der Hand erstickt, heute tun sie es mit ihrer Umarmung.\u201c Knapp 1500 Jahre der Schuld der Christen gegen\u00fcber den Juden k\u00f6nnen, gerade hier in Deutschland, nicht in einer Generation ungeschehen gemacht werden. Behutsamkeit ist erforderlich, Geduld, und ein gutes Zuh\u00f6ren. Auf j\u00fcdischer Seite st\u00f6rt es niemanden, wenn wir Christen uns zu unserem Glauben bekennen, eher im Gegenteil, man mag nicht die Weichsp\u00fclchristen, die sich erst einmal f\u00fcr ihren Glauben stundenlang entschuldigen. Dies Bekenntnis kann aber nicht eine herabstufende Sicht auf die Juden beinhalten. Es darf ihm keine Missionsabsicht gegen\u00fcber der j\u00fcdischen Seite innewohnen, soll ein ehrliches und aufrichtiges Gespr\u00e4ch m\u00f6glich sein.<br \/>\nWir m\u00fcssen unsere Augen \u00f6ffnen, um die Wurzeln unseres Glaubens, unseres G-ttesdienstes im Judentum zu sehen, aber auch, da\u00df sich die Wege getrennt haben. Wir m\u00fcssen unsere Augen \u00f6ffnen f\u00fcr die christlichen Traditionen, die durch einen Antijudaismus gepr\u00e4gt sind oder zu diesem f\u00fchren k\u00f6nnen.<br \/>\nBeachten wir, da\u00df das Volk Israel, die Juden nicht gleich der Staat Israel ist. Deutsche Juden wollen mit uns deutschen Christen \u00fcber die M\u00f6glichkeiten der Verst\u00e4ndigung und Zusammenarbeit hier in Deutschland sprechen und diskutieren und nicht als Anlaufstelle dienen f\u00fcr das all das,  was man zu der Politik des Staates Israel immer schon mal sagen wollte. H\u00fcten wir uns in unserer Meinung zum Konflikt im Nahen Osten vor vorschnellen Urteilen und davor in alte, sich immer noch z\u00e4h haltende Antisemitismen zu verfallen. Die Erfahrung der letzten Jahre lehrt, da\u00df der Grat zwischen der berechtigten und ausgewogenen Kritik an der Politik Israels und antisemitischer Haltung, die sich als Kritik am Vorgehen des Staates Israels tarnt, schmal ist und in den letzten Wochen angesichts des Kampfes der israelischen Armee und der Hisbollah anscheinend immer schmaler geworden ist, jedenfalls wenn man sich in Internetforen und Leserbriefen umschaut.<br \/>\nWir stehen ganz am Anfang dieses Dialoges und zu einem Anfang jeder menschlichen Beziehung geh\u00f6rt, da\u00df man sich kennenlernt, dem anderen sorgsam zuh\u00f6rt, offen f\u00fcr ihn ist. Aber auch, da\u00df man sich seines eigenen Glaubens, der eigenen Tradition sicher ist.<br \/>\nDa\u00df dieser Dialog gelingen mag, das schenke der G-tt, der sich Israel in der Tora gezeigt hat, der sich uns Menschen aus den V\u00f6lkern in seinem Sohn Jesus Christus gezeigt hat, der treu zu seinen Verhei\u00dfungen steht, auf den Juden und Christen hoffen und in dessen Auftrag sie diese Welt zu einer besseren machen sollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf deine Mauern, Jeruschalajim, habe ich W\u00e4chter bestellt, den ganzen Tag und die ganze Nacht, nie sollen sie schweigen; die ihr anrufet den Ewigen, euch sei keine Rast, Und lasst ihm keine Rast, bis er aufrichtet und macht Jeruschalajim zum Ruhm auf Erden! Geschworen hat der Ewige bei seiner Rechten und dem Arme seiner Macht: Ich werde dein Korn nicht wieder deinen Feinden zur Speise geben, und Fremde d\u00fcrfen nicht mehr deinen Most trinken, mit dem du dich abgem\u00fcht hast; Sonder, die jenes eingesammelt, die werden es essen und den Ewigen lobpreisen; die diesen gelesen, werden ihn in meinen heiligen H\u00f6fen trinken! &#8211; Ziehet, ziehet durch die Tore, r\u00e4umet die Steine hinweg, erhebet ein Panier \u00fcber die V\u00f6lker! Siehe, der Ewige l\u00e4sst verk\u00fcnden, bis an der Erde Ende: Sprechet zu der Tochter Zions: Siehe, dein Heil ist da, siehe sein Lohn ist mit ihm und seine Vergeltung vor ihm her! Da wird man sie nennen: Heiliges Volk, von G-tt Erl\u00f6ste; dich nennt man: Ersehnte, nicht verlassene Stadt! Jesaja 62:6-12 in der \u00dcbersetzung von L.H. 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