{"id":3649,"date":"2018-10-10T13:29:16","date_gmt":"2018-10-10T11:29:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=3649"},"modified":"2019-06-12T21:08:42","modified_gmt":"2019-06-12T19:08:42","slug":"das-hohelied-schir-haschirim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/das-hohelied-schir-haschirim\/","title":{"rendered":"Das Hohelied &#8211; Schir haSchirim"},"content":{"rendered":"<p>Die \u00dcbersetzung von Moses Mendelssohn ist erst drei Jahre nach seinem Tod, im Jahre 1789 gedruckt erschienen, mit hebr\u00e4ischen Buchstaben und Anmerkungen.<br \/>\nIn lateinische Buchstaben \u00fcbertragen wurde der Text von Jisrael Abraham Brakel.<br \/>\nDie Kommentare (als Fu\u00dfnoten hier eingef\u00fcgt) stammen ebenfalls von Mendelssohn und sind in der Originalausgabe in hebr\u00e4ischer Sprache verfasst.<\/p>\n<h2>Kapitel 1<\/h2>\n<p>\u200b\u200b\u200b<sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Lied der Lieder Schelomos.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Er k\u00fcsse mich<br \/>\nK\u00fcsse seines Mundes;<br \/>\nDeine Liebe ist k\u00f6stlicher als Wein.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Wie lieblich duften deine Salben!<br \/>\nDein Name, wie Balsam ausgesch\u00fcttet!<br \/>\nDarum lieben M\u00e4dchen dich.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Zeuch mich dir nach!<br \/>\nO la\u00df uns eilen!<br \/>\nDer K\u00f6nig f\u00e4hrt in seine Zimmer mich!<br \/>\nSo froh und freudig sind wir dein!<br \/>\nGedenken deiner Liebe,<br \/>\nLieblicher als Wein;<br \/>\nWohlgesinte lieben dich!<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Schwarz bin ich, doch niedlich,<br \/>\nIhr T\u00f6chter Jeruschalajims!<br \/>\nWie die H\u00fctten Kedars, <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-1\">1<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\"><em>Kedar<\/em> &#8211; eigentlich schwarze Haut, schwarzh\u00e4utig, von \u05e7\u05d3\u05e8, schwarz, dunkelh\u00e4utig sein) hei\u00dft ein Sohn Ismaels (1. B.M. 25,13) und der von ihm kommende Stamm arabischer Nomaden (Jes. 42,11; 60,7; Jer. 49,28; Jech. 27,21; in Jes. 21,17 steht Bnej Kedar). Die Rabbinen bezeichnen mit diesem Namen die Araber \u00fcberhaupt, und <em>laschon kedar<\/em> hei\u00dft bei ihnen die arabische Sprache.<\/span><br \/>\nWie Schelomos Teppiche.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Schauet mich nicht an,<br \/>\nDa\u00df ich so schw\u00e4rzlich bin;<br \/>\nMich hat die Sonne so verbrannt.<br \/>\nMeiner Mutter S\u00f6hne z\u00fcrnten mit mir,<br \/>\nSetzten mich zur Weinberg-H\u00fcterin;<br \/>\nUnd meinen Weinberg,<br \/>\nMeinen hab&#8216; ich nicht geh\u00fctet.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">7.<\/sup> O sage mir,<br \/>\nDen meine Seele liebt:<br \/>\nWo weidest du?<br \/>\nWo ruhest du am Mittag?<br \/>\nWas soll ich schmachten hin und her,<br \/>\nBei den Herden deiner Gesellen?<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Wei\u00dft du das nicht?<br \/>\nO du der Frauen sch\u00f6nste!<br \/>\nSo folge nur der Schafe Tritte,<br \/>\nUnd weide deine Zieglein nur<br \/>\nBei der Hirten Zelten.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Mit Ro\u00df an Parohs Prachtgespan<br \/>\nVergleich&#8216; ich dich, mein Liebchen!<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Sch\u00f6n sind in Ketlein deine Wangen,<br \/>\nDein Hals in Schn\u00fcren sch\u00f6n!<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">11.<\/sup> G\u00fcldne Spangen machen wir f\u00fcr dich,<br \/>\nGesprengt mit Silberp\u00fcnktchen.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Bis in des K\u00f6nigs Hofgepr\u00e4nge<br \/>\nGab meine Narde ihren Duft.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Mein Freund ist mir ein Myrrenb\u00fcschel, <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"2\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-2\">2<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-2\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"2\">In den damaligen Zeiten und den dortigen Gegenden hatten die Frauen die Gewohnheit, sich mit einem Gew\u00fcrzstrau\u00df zu schm\u00fccken, anstatt dass unsere M\u00e4dchen einen Blumenstrau\u00df vor ihrem Busen tragen. Dieses ist auch hier mit dem Myrteb\u00fcschel gemeint.<\/span><br \/>\nHangend zwischen meinen Br\u00fcsten;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Mein Freund ist mir ein Balsamkn\u00f6spchen<br \/>\nAus den G\u00e4rten Engedi. <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"3\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-3\">3<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-3\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"3\">En Gedi, die Quelle des B\u00f6ckchens, ist eine kleine Stadt in der W\u00fcste von Juda, nahe am toten Meer, reich an Palmb\u00e4umen.<\/span><\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Sch\u00f6n bist du, meine Sch\u00e4ferin!<br \/>\nSch\u00f6n bist du!<br \/>\nDeine Augen, T\u00e4ubchen!<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">16.<\/sup> &#8222;Sch\u00f6n bist du, mein Lieber!<br \/>\n\u00bbWie hold bist du!\u00ab<br \/>\nUnser Bett ist frisches Gr\u00fcn,<br \/>\nZedern unsres Hauses Balken,<br \/>\nZypressen unsre Latten.<\/p>\n<h2>Kapitel 2.<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Ich bin die Lilie Scharons,<br \/>\ndie Rose im Blumental;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Wie die Rose unter Dornen,<br \/>\nSo unter M\u00e4dchen meine Sch\u00e4ferin.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">3.<\/sup> &#8222;Wie unter wildem Geh\u00f6lze ein Apfelbaum,<br \/>\n\u00bbSo unter J\u00fcnglingen, mein Lieber!\u00ab<br \/>\nMir behests in seinem Schatten;<br \/>\nDa sitze ich nieder,<br \/>\nUnd s\u00fc\u00df ist meinem Gaumen seine Frucht.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Ins Weinhaus bracht er mich,<br \/>\nUnd sein Panier ist \u00fcber mich, die Liebe.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">5.<\/sup> O st\u00e4rkt mich mit Rebensaft!<br \/>\nLabt mich mit \u00c4pfelmost!<br \/>\nDenn ich bin liebeskrank.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Unter meinem Haupte seine Linke,<br \/>\nSeine Rechte umfa\u00dft mich.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Bei den Rehen,<br \/>\nBei den Hinden dieser Flur<br \/>\nBeschw\u00f6re ich euch, <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"4\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-4\">4<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-4\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"4\">Der Eid geschieht bei den Feldtieren, weil sich dieses Gedicht auf einen Sch\u00e4fer und eine Sch\u00e4ferin bezieht, welche die meiste Zeit auf den Feldern zubringen.<\/span><br \/>\nT\u00f6chter Jeruschalajims!<br \/>\nWekt sie nicht,<br \/>\nRegt die Liebe nicht,<br \/>\nBis es ihr gef\u00e4llt!<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Stimme meines Lieben!<br \/>\nAh sieh! er kommt<br \/>\n\u00dcber Berge springend,<br \/>\n\u00dcber H\u00fcgel h\u00fcpfend.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Einem Rehe ist mein Lieber,<br \/>\nEinem jungen Hirschchen gleich.<br \/>\nDa steht er schohn<br \/>\nHinter unsrer Wand!<br \/>\nSchauet durchs Gel\u00e4nder,<br \/>\nBlinkt durchs Gitter;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Er ruft, mein Lieber;<br \/>\nSpricht zu mir:<br \/>\nAuf, meine Sch\u00e4ferin!<br \/>\nMeine Sch\u00f6ne, auf!<br \/>\nAh komme!<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Der Winter ist \u00fcber,<br \/>\nDer Regen weg, und dahin!<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Blumen schauet man am Boden;<br \/>\nDie Zeit der Lieder ist da!<br \/>\nDer Turteltaube Stimme<br \/>\nH\u00f6rt man auf der Flur;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Der Feigenbaum w\u00fcrzt seine Fr\u00fcchtlein;<br \/>\nDes Weinstocks junge Tr\u00e4ubchen<br \/>\nVerbreiten Wohlgeruch.<br \/>\nAuf, meine Sch\u00e4ferin!<br \/>\nMeine Sch\u00f6ne, auf!<br \/>\nUnd komme!<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Mein T\u00e4ubchen! dort im Felsenrize,<br \/>\nDort in der Kluft der Steige<br \/>\nLa\u00df mich sehn dein Angesicht!<br \/>\nLa\u00df mich h\u00f6ren deine Stimme!<br \/>\nS\u00fc\u00df ist deine Stimme<br \/>\nSch\u00f6n dein Angesicht!<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Fahet uns die F\u00fcchse,<br \/>\nFahet die kleinen F\u00fcchse,<br \/>\nDie Weinbergsverderber!<br \/>\nUnser Weinberg knospt.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Mein Freund ist mein,<br \/>\nUnd ich bin sein,<br \/>\nDer unter Rosen weidet.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">17.<\/sup> Bis der Tag sich k\u00fchlt,<br \/>\nBis die Schatten weichen,<br \/>\nKehr um o Lieber!<br \/>\nGleich dem muntern Rehe,<br \/>\nGleich dem jungen Hirschchen,<br \/>\n\u00dcber Scheideberge!<\/p>\n<h2>Kapitel 3.<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Nachts auf meiner Lagerst\u00e4te<br \/>\nSucht&#8216; ich, den meine Seele liebt.<br \/>\nIch suchte, fand ihn nicht.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Wohlan! so will ich aufstehn,<br \/>\nUmhergehn in der Stadt,<br \/>\nIn den Stra\u00dfen,<br \/>\nIn den Ga\u00dfen<br \/>\nSuchen, den meine Seele liebt.<br \/>\nIch suchte, fand ihn nicht.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Es fanden mich die W\u00e4chter,<br \/>\nDie in der Stadt umgehn.<br \/>\n\u00bbHabt ihr ihn gesehen, den meine Seele liebt?\u00ab<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Kaum bin ich weg von ihnen,<br \/>\nDa find ich ihn, den meine Seele liebt.<br \/>\nIch halt&#8216; ihn, la\u00df ihn nicht,<br \/>\nbis ich ihn bringe<br \/>\nIn meiner Mutter Haus,<br \/>\nIn meiner Geb\u00e4hrerin Zimmer.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Euch beschw\u00f6hre ich,<br \/>\nJeruschalajims T\u00f6chter!<br \/>\nBei den Rehen,<br \/>\nBei den Hinden dieser Flur:<br \/>\nWeckt sie nicht,<br \/>\nRegt die Liebe nicht,<br \/>\nBis es ihr gef\u00e4llt!<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Wer ist die aus der W\u00fcsten<br \/>\nDort steiget empor?<br \/>\nWie s\u00e4ulengrader Rauch empor?<br \/>\nWohlgeruch von Myrren und Weirauch,<br \/>\nDuftender als Kr\u00e4merw\u00fcrze.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Sehet Schelomo sein Bett!<br \/>\nSechzig Starken stehen umher<br \/>\nAus den Starken Israels;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Alle Hand am Schwerdt,<br \/>\nAlle Krieges gelehrt!<br \/>\nJeder an der H\u00fcfte sein Schwerdt,<br \/>\nVor mittern\u00e4chtlich Grauen.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">9.<\/sup> K\u00f6nig Schelomo lie\u00df sich ein Prachtbett machen,<br \/>\nAus Libanons Geh\u00f6lze;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Die S\u00e4ulen macht er silbern,<br \/>\nDen Himmel von Gold,<br \/>\nDen Sitz von Purpur;<br \/>\nDie Mitte gepolstert mit Liebe<br \/>\nZu den T\u00f6chtern Jeruschalajims.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Geht hin, ihr T\u00f6chter Zion&#8217;s<br \/>\nSchauet Schelomo, den K\u00f6nig,<br \/>\nIn der Krone, <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"5\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-5\">5<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-5\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"5\">Hier wird nicht auf die k\u00f6nigliche Krone, sondern auf einen Blumenkranz verwiesen, welcher der Liebe geweiht war.<\/span><br \/>\nWomit am Tage seiner Hochzeit,<br \/>\nAm Tage seiner Herzensfreude<br \/>\nIhn seine Mutter kr\u00f6nte.<\/p>\n<h2>Kapitel 4.<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Sch\u00f6n bist du, meine Sch\u00e4ferin!<br \/>\nSch\u00f6n bist du!<br \/>\nDeine Augen T\u00e4ubchen, <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"6\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-6\">6<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-6\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"6\">Hier wird unter T\u00e4ubchen z\u00e4rtlich und unschuldig verstanden.<\/span><br \/>\nZwischen deinen Locken;<br \/>\nDein Haar wie Gemsenherde,<br \/>\nHangend von dem Berge Gilead;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Deine Z\u00e4hne L\u00e4mmerherde,<br \/>\nIn Reihen wohlgeordnet,<br \/>\nAus der Schweine steigend:<br \/>\nAlle zwillingtr\u00e4chtig,<br \/>\nKeines derselben fehlt;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Wie Rosenfaden deine Lippen,<br \/>\nDie Sprachgliedma\u00dfen lieblich;<br \/>\nWie am Granat der Riz,<br \/>\nSo deine Wangen am Lockenhaar;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Dein Hals wie Davids Turm,<br \/>\nGebaut zur Waffenburg: <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"7\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-7\">7<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-7\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"7\"><\/span><br \/>\nTausend Schilde h\u00e4ngen d&#8217;ran,<br \/>\nAller Helden Schilde;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Deiner Br\u00fcste Par<br \/>\nEin junges Rehepar,<br \/>\nZwillinge einer Mutter<br \/>\nWeidend unter Rosen.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">6.<\/sup> &#8222;Bis der Tag sich k\u00fchlt,<br \/>\n\u00bbBis die Schatten weichen,<br \/>\nWill ich zum Myrrenberge,<br \/>\nZum Weihrauchh\u00fcgel gehen.\u00ab<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Ganz bist du sch\u00f6n,<br \/>\nO meine Sch\u00e4ferin!<br \/>\nKein Fehler ist an dir!<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Mit mir, vom Libanon<br \/>\nKomm, meine Braut!<br \/>\nMit mir vom Libanon!<br \/>\nSchau von der H\u00f6he Amanah,<br \/>\nVon Schenir und Chermon <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"8\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-8\">8<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-8\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"8\">Von diesen Bergen ist eine reizende Aussicht, von wo man eine blumen- und pflanzenreiche Flur, auch sch\u00f6ne Quellen sieht.<\/span> weit umher;<br \/>\nVon der L\u00f6wen Wohnung,<br \/>\nVom Leopardengebirge.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Du raubst mein Herz,<br \/>\nO Schwester, liebe Braut!<br \/>\nDu raubst mein Herz<br \/>\nMit deiner Blicke einem,<br \/>\nMit deiner Schn\u00fchre am Halse einer.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Wie hold ist deine Liebe,<br \/>\nSchwester, liebe Braut!<br \/>\nWie s\u00fc\u00dfer deine Liebe als Wein;<br \/>\nDeiner Salben Duft<br \/>\nAls alle W\u00fcrze!<br \/>\nHonig trieft von deinen Lippen, Braut!<br \/>\nUnter deiner Zunge Milch und Honig;<br \/>\nUnd deine Kleider duften,<br \/>\nWie Libanon duftet.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Mein wohlverwahrter Garten<br \/>\nBist du, Schwester Braut!<br \/>\nVerschlo\u00dfner Quell bist du,<br \/>\nBrunnen siegelbewahrt;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Dein Gew\u00e4chs&#8216; ein Paradies,<br \/>\nMit Granaten, mit k\u00f6stlicher Frucht,<br \/>\nMit Cypern und Narden,<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Nardus und Krokus,<br \/>\nKanna und Zinnamon, <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"9\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-9\">9<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-9\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"9\">Unter Krokus wird Safran verstanden; unter Kanna Gew\u00fcrzrohr und unter Zinnamon Zimt. <\/span><br \/>\nWeirauchstauden allerlei;<br \/>\nAloe und Myrren<br \/>\nUnd alle edle W\u00fcrze;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Wie Gartenbrunnen,<br \/>\nQuell lebendiges Wassers,<br \/>\nDie rieseln von Libanon. &#8211;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Auf Nordwind!<br \/>\nS\u00fcdwind komme!<br \/>\nDurchwehe meinen Garten,<br \/>\nDa\u00df seine W\u00fcrze flie\u00dfen,<br \/>\nSo gehe denn mein Freund<br \/>\nIn seinen Garten,<br \/>\nUnd esse seine k\u00f6stliche Frucht.<\/p>\n<h2>Kapitel 5.<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Ich kam in meinen Garten,<br \/>\nSchwester, liebe Braut!<br \/>\nUnd brach von meinen Myrren,<br \/>\nVon meinen W\u00fcrzen ab;<br \/>\nIch a\u00df von meinem Seime, <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"10\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-10\">10<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-10\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"10\">Seim ist Honigseim<\/span><br \/>\nSamt meinem Honig;<br \/>\nUnd trank von meinem Weine,<br \/>\nSamt meiner Milch. &#8211;<br \/>\nE\u00dft meine Geliebten;<br \/>\nTrinkt ihr, meine Freunde,<br \/>\nUnd werdet berauscht.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Ich schlafe,<br \/>\nAllein es wacht mein Herz;<br \/>\nStimme meines Lieben!<br \/>\nEr klopft an!<br \/>\n\u00bbTu mir auf, Schwester!<br \/>\nMeine Sch\u00e4ferin!<br \/>\nMein T\u00e4ubchen, meine Fromme!<br \/>\nMir ist das Haupt voll Taues<br \/>\nNachtstropfen voll die Locken.\u00ab<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Mein Kleid ist ausgezogen,<br \/>\nWie soll ich&#8217;s wieder anziehen?<br \/>\nMeine F\u00fc\u00dfe rein gewaschen<br \/>\nSoll ich sie wieder besudeln?<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Mein Lieber strekte<br \/>\nDurchs Gitter seine Hand;<br \/>\nMein Herz schlug mitleidsvoll.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Da stand ich auf,<br \/>\nDem Lieben aufzutun;<br \/>\nMeine H\u00e4nde troffen Myrre, <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"11\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-11\">11<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-11\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"11\">Weil die Myrre auch fl\u00fcssig gemacht werden kann.<\/span><br \/>\nNasse Myrre meine Finger,<br \/>\n\u00dcber die Riegel am Schloss.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Ich tat ihm auf, dem Lieben;<br \/>\nMein Lieber war entwichen, war hin;<br \/>\nEntgangen war mir meine Seele,<br \/>\nAls er so zu mir sprach.<br \/>\nNun sucht&#8216; ich ihn,<br \/>\nUnd fand ihn nicht;<br \/>\nIch rief ihm zu,<br \/>\nKeine Antwort kam zur\u00fcck.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Mich fanden die H\u00fcter,<br \/>\nDie in der Stadt umgehn;<br \/>\nDie schlugen mich,<br \/>\nVerwundeten mich; <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"12\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-12\">12<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-12\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"12\">Die W\u00e4chter hielten sie f\u00fcr eine betrunkene Frau. Denn es ist nicht Gebrauch keuscher M\u00e4dchen, in der dunklen Nacht auszugehen.<\/span><br \/>\nMeinen Schleier nahmen,<br \/>\nDie H\u00fcter auf den Mauern.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Ich beschw\u00f6hr&#8216; euch,<br \/>\nT\u00f6chter Jeruschalajims!<br \/>\nWenn ihr meinen Lieben findet,<br \/>\nAh! was werdet ihr ihm sagen?<br \/>\nDa\u00df ich krank vor Liebe bin!<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> &#8222;Was ist dein Freund vor andern Freunden?<br \/>\n\u00bbO du der Frauen sch\u00f6nste!<br \/>\nDass du uns so beschw\u00f6rst?\u00ab<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Mein Freund ist wei\u00df und roht,<br \/>\nVon vielen Tausenden erkoren;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Sein Haupt <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"13\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-13\">13<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-13\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"13\">Hier wird eigentlich der Turban gemeint.<\/span> das feinste Gold,<br \/>\nSeine Locken kraus und wallend,<br \/>\nWie Raben schwarz;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Seine Augen wie die T\u00e4ubchen<br \/>\nAn Wasserquellen,<br \/>\nIn Milch gebadet,<br \/>\nStehen in der F\u00fclle;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Seine Wangen W\u00fcrzbeetlein,<br \/>\nSpecereien K\u00e4stchen.<br \/>\nSeine Lippen sind wie Rosen,<br \/>\nTriefen flie\u00dfende Myrre;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">14.<\/sup> Seine H\u00e4nde g\u00fcldene Walzen,<br \/>\nBesetzt mit T\u00fcrki\u00dfen;<br \/>\nSein Leib wie reiner Elfenbein,<br \/>\nGeschm\u00fcckt mit Saphiren;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">15.<\/sup> Seine Schenkel Marmors\u00e4ulen,<br \/>\nAuf g\u00fcldnen F\u00fc\u00dfen fest;<br \/>\nSein Ansehen wie der Libanon,<br \/>\nWie Zedern auserlesen;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">16.<\/sup> Sein Gaumen S\u00fc\u00dfigkeiten,<br \/>\nGanz er, Lieblichkeiten.<br \/>\nSo ist mein Lieber,<br \/>\nSo ist mein Freund,<br \/>\nT\u00f6chter Jeruschalajims!<\/p>\n<h2>Kapitel 6.<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> &#8222;Wo ging er hin, dein Lieber?<br \/>\n\u00bbO du der Frauen sch\u00f6nste!<br \/>\nWo wandte sich dein Lieber hin?<br \/>\nWir suchen ihn mit dir!\u00ab<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Mein Lieber ging hinab in seinen Garten,<br \/>\nZu seinen W\u00fcrzbeetlein;<br \/>\nWeidet in den G\u00e4rten sich,<br \/>\nUnd sammelt Rosen ein.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Mein Freund, ich bin sein;<br \/>\nMein Freund, er ist mein,<br \/>\nDer sich unter Rosen weidet!<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Sch\u00f6n bist du, Sch\u00e4ferin!<br \/>\nWie Thirzah <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"14\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-14\">14<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-14\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"14\">Es verstehen zwar einige unter T(h)irzah eine Grazie, allein das Folgende zeigt, dass hier eine Stadt gemeint ist.<\/span> sch\u00f6n,<br \/>\nLieblich wie Jeruschalajim,<br \/>\nFurchtbar wie ein Kriegsheer.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Wende deine Augen<br \/>\nWeg von mir;<br \/>\nSie \u00fcberw\u00e4ltigen mich.<br \/>\nDein Haar wie Gemsenherde,<br \/>\nHerab von Gilead hangend;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Deine Z\u00e4hne wie L\u00e4mmerherde,<br \/>\nAufsteigend aus der Schwemme,<br \/>\nAlle Zwillinge tr\u00e4chtig;<br \/>\nKeines derselben fehlt.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wie am Granat ein Riz<br \/>\nSo deine Wange am Lockenhaar.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Sechzig sind der K\u00f6niginnen,<br \/>\nDer Nebenfrauen achtzig,<br \/>\nJungfrauen ohne Zahl.<br \/>\nEine, die ist meine Taube,<br \/>\nMeine Fromme;<br \/>\nEine, ihrer Mutter Liebste,<br \/>\n<sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Ihrer Geb\u00e4hrerin Teuerste.<br \/>\nDie M\u00e4dchen sahen sie,<br \/>\nPreiseten sie selig;<br \/>\nSie lobten K\u00f6nigin und Nebenfrau. <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"15\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-15\">15<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-15\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"15\">Chajm Guski: Im hebr\u00e4ischen Original steht hier eigentlich der Plural. Es ist nicht ganz klar, warum Mendelssohn sich hier f\u00fcr die Einzahl entschieden hat.<\/span><\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Wer ist die, die hervorblickt<br \/>\nWie Morgenrot?<br \/>\nLieblich wie der Mond,<br \/>\nLauter wie die Sonne,<br \/>\nFurchtbar wie Kriegsschar?<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">11.<\/sup> \u00bbZum Nussgarten stieg ich hinab,<br \/>\nDas Gestr\u00e4uch im Tal zu schauen:<br \/>\nOb der Weinstock treibt,<br \/>\nOb Granaten bl\u00fchen;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">12.<\/sup> &#8222;Und wu\u00dfte nicht da\u00df meine Seele<br \/>\nMich gesetzt zum Kriegeswagen<br \/>\nMeines edlen Volks.\u00ab<\/p>\n<h2>Kapitel 7.<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Kehr um, kehr um, o Schulamit!<br \/>\nKehr um, kehr um!<br \/>\nDa\u00df wir dich schauen.<br \/>\n\u00bbWas wollt ihr schauen an Schulamit?\u00ab<br \/>\nWie Reigentanz der Kriegsscharen.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Wie sch\u00f6n sind in den Schuhen,<br \/>\nF\u00fcrstentochter, deine Tritte!<br \/>\nDeiner H\u00fcften Schwingungen,<br \/>\nWie Kettenwerk von Meisterhand;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Dein Nabel wie ein runder Becher,<br \/>\nDem nimmer Maa\u00df gebricht;<br \/>\nDein Bauch ein Weizenh\u00fcgel,<br \/>\nUmsteckt mit Rosen;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Deiner Br\u00fcste Par<br \/>\nEin junges Rehepar,<br \/>\nZwillinge einer Mutter;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Dein Hals ein Turm von Elfenbein;<br \/>\nDeine Augen Teiche zu Cheschbon,<br \/>\nAm Tor der gro\u00dfen T\u00f6chter;<br \/>\nDeine Nase wie auf Libanon der Turm,<br \/>\nDer gen Dameschek schauet.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Dein Haupt steht auf dir wie der Karmel;<br \/>\nDeines Hauptes Locken wie der Purpur<br \/>\nAm K\u00f6nigsbunde, sch\u00f6n geschlungen.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Wie sch\u00f6n bist du,<br \/>\nWie so lieblich bist du,<br \/>\nO Liebe unter den L\u00fcsten!<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Diese deine H\u00f6he<br \/>\nGleicht dem Palmenbaum,<br \/>\nDen Trauben deine Br\u00fcste.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Ich sprach: la\u00df mich klimmen<br \/>\nAuf den Palmenbaum<br \/>\nErgreifen seine Zweige;<br \/>\nLass deine Br\u00fcste sein<br \/>\nWie am Weinstok Trauben,<br \/>\nDeiner Nase Hauch<br \/>\nWie \u00c4pfelduft;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">10.<\/sup> \u00bbDein Gaumen wie der edle Wein<br \/>\nDer meinem Freunde sanft einschleicht,<br \/>\nUnd schwazhaft macht<br \/>\nDes Schlummernden Lippen;\u00ab<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">11.<\/sup> \u00bbIch bin meinem Lieben, <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"16\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-16\">16<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-16\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"16\">Ich geh\u00f6re meinem Freund an.<\/span><br \/>\nUnd er sehnt sich nach mir.\u00ab<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">12.<\/sup> \u00bbKomm, mein Lieber!<br \/>\nLass uns aufs Land hinaus!<br \/>\nLass uns auf D\u00f6rfern bleiben!\u00ab<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">13.<\/sup> \u00bbFr\u00fch in die Weinberge gehen,<br \/>\nSchauen, ob der Weinstok ausschl\u00e4gt?<br \/>\nOb er die Tr\u00e4ublein ansezt?<br \/>\nOb die Granaten bl\u00fchen?<br \/>\nDa schenk ich dir all meine Liebe!\u00ab<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">14.<\/sup> \u00bb<em>Dudaim<\/em> <sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"17\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_3649\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-17\">17<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_3649-17\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"17\">Im seinem Kommentar zum ersten Buch Mose hat Mendelssohn das Wort Dudaim erkl\u00e4rt: Einige sagen, es w\u00e4re die Wurzel eines Krauts, welches das Schwangerwerden f\u00f6rdert oder den Geschlechtstrieb weckt; auch bemerkten einige, dass die Zeit der Bl\u00fcte in den Fr\u00fchling f\u00e4llt, welcher gerade die Zeit der Liebe ist und dieses ist auch die Etymologie des Wortes dudaim, mit einem \u00fcberfl\u00fcssigen Alef: von dem Wort dodai, meine Liebe, das im vorhergehenden Vers steht. Es hat deshalb ein Gelehrter das Wort dudaim deutsch durch \u00bbdie Blumen der Liebe\u00ab wiedergegeben.<\/span> duften schon;<br \/>\nUnd \u00fcber unsrer T\u00fcr<br \/>\nEdle Fr\u00fcchte allerlei,<br \/>\nHeurige und fernige,<br \/>\nF\u00fcr dich, mein Lieber! aufbehalten.\u00ab<\/p>\n<h2>Kapitel 8.<\/h2>\n<p><sup class=\"Vers\">1.<\/sup> Wer giebt dich mir,<br \/>\nZum Bruder mir?<br \/>\nDer meiner Mutter Brust gesogen.<br \/>\nIch f\u00e4nde drau\u00dfen dich,<br \/>\nUnd k\u00fc\u00dfte dich,<br \/>\nUnd Niemand d\u00fcrft&#8216; es h\u00f6hnen.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">2.<\/sup> Ich f\u00fchrte dich,<br \/>\nIch br\u00e4chte dich<br \/>\nIn meiner Mutter Haus:<br \/>\nDa solltest du mich lehren;<br \/>\nIch, tr\u00e4nkte dich<br \/>\nMit wohlgew\u00fcrztem Weine,<br \/>\nMit s\u00fc\u00dfem Most von meinen Granaten, &#8211;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">3.<\/sup> Unter meinem Haupte seine Linke,<br \/>\nSeine Rechte umfa\u00dft mich;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">4.<\/sup> Euch beschw\u00f6hre ich,<br \/>\nT\u00f6chter Jeruschalajims!<br \/>\nWas wekt ihr sie?<br \/>\nWas regt ihr auf, die Liebe,<br \/>\nBevor es ihr gef\u00e4llt?<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">5.<\/sup> Wer ist sie die dort aufsteigt<br \/>\nAus der W\u00fcsten her,<br \/>\nGelehnt auf ihren Freund?<br \/>\nUnter&#8217;m Apfelbaume<br \/>\nWeckt&#8216; ich dich,<br \/>\nWo deine Mutter dich gebahr,<br \/>\nDich gebahr deine Erzeugerin.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">6.<\/sup> Ah setze mich<br \/>\nWie ein Siegel auf dein Herz!<br \/>\nWie ein Siegel auf deinen Arm!<br \/>\nStark ist die Liebe, wie der Tod;<br \/>\nIhr Eifer wie die H\u00f6lle fest;<br \/>\nIhre Glut der Blitze Glut,<br \/>\nFlamme des Herrn.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">7.<\/sup> Starke Fluten<br \/>\nL\u00f6schen nicht die Liebe,<br \/>\nStr\u00f6me f\u00fchren sie nicht fort;<br \/>\nUnd gebe einer<br \/>\nAlles Gute in seinem Hause<br \/>\nUm die Liebe,<br \/>\nSie verschm\u00e4hen, verachten ihn.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">8.<\/sup> Unsre Schwester ist noch klein,<br \/>\nIhr Busen noch nicht reif.<br \/>\nWas tun wir unsrer Schwester,<br \/>\nWenn Jemand um sie wirbt?<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">9.<\/sup> Ist sie eine Mauer,<br \/>\nSo bauen wir auf ihr<br \/>\nSilbernen Palast;<br \/>\nIst sie eine Pforte,<br \/>\nSo machen wir sie fest<br \/>\nMit Bolen Cedernholz. &#8211;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">10.<\/sup> Eine Mauer bin ich nun,<br \/>\nUnd meine Br\u00fcste T\u00fcrme;<br \/>\nJetzt bin in seinen Augen ich,<br \/>\nAls h\u00e4tte ich Friede gefunden.<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">11.<\/sup> Ein Weinberg war dem Schelemo,<br \/>\nZu Ba&#8217;al Hamon;<br \/>\nEr gab den Weinberg H\u00fctern aus,<br \/>\nDa\u00df jeder tausend Silberlinge<br \/>\nIhm f\u00fcr die Fr\u00fcchte bringe. &#8211;<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">12.<\/sup> Mein Rebenh\u00fcgel liege vor mir.<br \/>\nDein sind, o Schelomo! die Tausende!<br \/>\nZweihundert bleiben noch<br \/>\nF\u00fcr die H\u00fcter seiner Frucht,<\/p>\n<p><sup class=\"Vers\">13.<\/sup> Die du wohnst in den G\u00e4rten,<br \/>\nLa\u00df mich h\u00f6ren deine Stimme!<br \/>\nDie Gespielen horchen d&#8217;rauf.<br \/>\n\u00bbFleuch mein Geliebter!<br \/>\nGleich einem Rehe,<br \/>\nEinem jungen Hirschchen<br \/>\nAuf W\u00fcrzgebirgen.\u00ab<\/p>\n<ul class=\"modern-footnotes-list \"><li><span>1<\/span><div><em>Kedar<\/em> &#8211; eigentlich schwarze Haut, schwarzh\u00e4utig, von \u05e7\u05d3\u05e8, schwarz, dunkelh\u00e4utig sein) hei\u00dft ein Sohn Ismaels (1. B.M. 25,13) und der von ihm kommende Stamm arabischer Nomaden (Jes. 42,11; 60,7; Jer. 49,28; Jech. 27,21; in Jes. 21,17 steht Bnej Kedar). Die Rabbinen bezeichnen mit diesem Namen die Araber \u00fcberhaupt, und <em>laschon kedar<\/em> hei\u00dft bei ihnen die arabische Sprache.<\/div><\/li><li><span>2<\/span><div>In den damaligen Zeiten und den dortigen Gegenden hatten die Frauen die Gewohnheit, sich mit einem Gew\u00fcrzstrau\u00df zu schm\u00fccken, anstatt dass unsere M\u00e4dchen einen Blumenstrau\u00df vor ihrem Busen tragen. Dieses ist auch hier mit dem Myrteb\u00fcschel gemeint.<\/div><\/li><li><span>3<\/span><div>En Gedi, die Quelle des B\u00f6ckchens, ist eine kleine Stadt in der W\u00fcste von Juda, nahe am toten Meer, reich an Palmb\u00e4umen.<\/div><\/li><li><span>4<\/span><div>Der Eid geschieht bei den Feldtieren, weil sich dieses Gedicht auf einen Sch\u00e4fer und eine Sch\u00e4ferin bezieht, welche die meiste Zeit auf den Feldern zubringen.<\/div><\/li><li><span>5<\/span><div>Hier wird nicht auf die k\u00f6nigliche Krone, sondern auf einen Blumenkranz verwiesen, welcher der Liebe geweiht war.<\/div><\/li><li><span>6<\/span><div>Hier wird unter T\u00e4ubchen z\u00e4rtlich und unschuldig verstanden.<\/div><\/li><li><span>7<\/span><div><\/div><\/li><li><span>8<\/span><div>Von diesen Bergen ist eine reizende Aussicht, von wo man eine blumen- und pflanzenreiche Flur, auch sch\u00f6ne Quellen sieht.<\/div><\/li><li><span>9<\/span><div>Unter Krokus wird Safran verstanden; unter Kanna Gew\u00fcrzrohr und unter Zinnamon Zimt. <\/div><\/li><li><span>10<\/span><div>Seim ist Honigseim<\/div><\/li><li><span>11<\/span><div>Weil die Myrre auch fl\u00fcssig gemacht werden kann.<\/div><\/li><li><span>12<\/span><div>Die W\u00e4chter hielten sie f\u00fcr eine betrunkene Frau. Denn es ist nicht Gebrauch keuscher M\u00e4dchen, in der dunklen Nacht auszugehen.<\/div><\/li><li><span>13<\/span><div>Hier wird eigentlich der Turban gemeint.<\/div><\/li><li><span>14<\/span><div>Es verstehen zwar einige unter T(h)irzah eine Grazie, allein das Folgende zeigt, dass hier eine Stadt gemeint ist.<\/div><\/li><li><span>15<\/span><div>Chajm Guski: Im hebr\u00e4ischen Original steht hier eigentlich der Plural. Es ist nicht ganz klar, warum Mendelssohn sich hier f\u00fcr die Einzahl entschieden hat.<\/div><\/li><li><span>16<\/span><div>Ich geh\u00f6re meinem Freund an.<\/div><\/li><li><span>17<\/span><div>Im seinem Kommentar zum ersten Buch Mose hat Mendelssohn das Wort Dudaim erkl\u00e4rt: Einige sagen, es w\u00e4re die Wurzel eines Krauts, welches das Schwangerwerden f\u00f6rdert oder den Geschlechtstrieb weckt; auch bemerkten einige, dass die Zeit der Bl\u00fcte in den Fr\u00fchling f\u00e4llt, welcher gerade die Zeit der Liebe ist und dieses ist auch die Etymologie des Wortes dudaim, mit einem \u00fcberfl\u00fcssigen Alef: von dem Wort dodai, meine Liebe, das im vorhergehenden Vers steht. Es hat deshalb ein Gelehrter das Wort dudaim deutsch durch \u00bbdie Blumen der Liebe\u00ab wiedergegeben.<\/div><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Hohelied, Schir haSchirim, in der \u00dcbersetzung von Moses Mendelssohn.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3656,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[19,22],"tags":[117,260,261],"class_list":["post-3649","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-schriften","category-tanach","tag-creative-commons","tag-mendelssohn","tag-schir-haschirim"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/schir_ha_schirim.jpg?fit=1200%2C800&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3649","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3649"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3649\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4672,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3649\/revisions\/4672"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3656"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3649"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3649"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3649"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}