{"id":366,"date":"2013-11-29T16:41:07","date_gmt":"2013-11-29T14:41:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=366"},"modified":"2013-11-29T16:46:13","modified_gmt":"2013-11-29T14:46:13","slug":"vom-baum-des-lebens-essen-franz-kafka-und-sein-judentum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/vom-baum-des-lebens-essen-franz-kafka-und-sein-judentum\/","title":{"rendered":"Vom Baum des Lebens essen &#8211; Franz Kafka und sein Judentum"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Ich denke mir&#8220;, schrieb Walter Benjamin, &#8222;dem w\u00fcrde der Schl\u00fcssel zu Kafka in die H\u00e4nde fallen, der der j\u00fcdischen Theologie ihre komischen Seiten abgew\u00f6nne.&#8220; Diese Aussage \u00fcberrascht sicherlich zun\u00e4chst. Das Adjektiv &#8222;komisch&#8220; wird ohnehin selten mit Franz Kafka assoziiert. Zudem ist zwar allgemein bekannt, dass Kafka aus einer israelitischen Familie stammte, doch wurde der j\u00fcdische Aspekt seiner Werke aus zwei Gr\u00fcnden eher vernachl\u00e4ssigt:<!--more--> Erstens wurde er als deutschsprachiger Autor meistens von Germanisten interpretiert, die Anspielungen auf j\u00fcdische Hintergr\u00fcnde leicht \u00fcbersahen &#8211; auch wenn es einzelne Arbeiten aus der Judaistik gibt und gerade Max Brod diesen Aspekt immer wieder betonen wollte. Allerdings tritt keine der Figuren in Kafkas Werken als Jude, oder gar als gl\u00e4ubiger Jude auf. Zweitens beklagte Kafka selbst seine mangelhafte j\u00fcdische Bildung, weshalb man oft nachl\u00e4ssigerweise davon ausging, er habe von der eigenen Religion und Kultur zu wenig gewusst, als dass sie ihn h\u00e4tte pr\u00e4gen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Kafkas j\u00fcdische Bildung<\/strong><br \/>\nKafkas eigenes Wissen \u00fcber das Judentum ist somit zun\u00e4chst grob zu umrei\u00dfen, um Missverst\u00e4ndnisse auszur\u00e4umen. Er war nach eigenem Verst\u00e4ndnis stark assimiliert. Besonders in dem ber\u00fchmten &#8222;Brief an den Vater&#8220; beschreibt er seine Furcht davor, an die Torah gerufen zu werden und sich zu blamieren. Dieser Brief hat das Bild des Juden Kafka gepr\u00e4gt. Sein profundes Wissen \u00fcber das Judentum ist jedoch in seinen Tageb\u00fcchern und Aphorismen nachzulesen. Er lernte Hebr\u00e4isch, er schrieb \u00fcber die jiddische Sprache, er diskutierte mit den engsten Freunden &#8211; fast durchweg ebenfalls Juden &#8211; \u00fcber seine Religion. Dieser scheinbare Widerspruch erkl\u00e4rt sich daraus, dass das Verst\u00e4ndnis von Orthodoxie und Assimilation im Prag des vergangenen Jahrhunderts ein anderes als im heutigen Europa war &#8211; die Anspr\u00fcche an religi\u00f6se Bildung, Strenge und Hingabe waren deutlich h\u00f6her, da sie am einflussreichen Chasidismus gemessen wurden. Die mystische Ultraorthodoxie galt als Ma\u00df dessen, was frommes Judentum sein sollte; die Gro\u00dfeltern der assimilierten Generation kannten noch das Leben im Ghetto, weshalb Dinge, die heute auch f\u00fcr fromme Juden selbstverst\u00e4ndlich sind, damals noch als aufregend goisch galten. Kafka untersch\u00e4tzte seine j\u00fcdische Bildung daher vermutlich selbst.<\/p>\n<p>Er kam mit der orthodoxen Tradition in enge Ber\u00fchrung, nicht nur in der Familie, sondern auch durch Kontakte, die er bewusst suchte: Seine Besuche im jiddischen Theater und seine Gespr\u00e4che mit chassidischen Rabbinern waren deutlich h\u00e4ufiger als seine Besuche zionistischer Veranstaltungen. Verbl\u00fcffend deutlich tritt der Zusammenhang zwischen Judentum und Kafkas Werken jedoch hervor, wenn man ber\u00fccksichtigt, zu welcher Zeit des Jahres sie geschrieben wurden: Wie Tagebuchnotizen beweisen, verfasste Kafka alle &#8222;wichtigen&#8220; Textstellen zwischen dem Beginn des Monats Elul und dem Tag nach Yom Kippur, also in der Zeit, die f\u00fcr Einkehr und Bu\u00dfe vor dem j\u00e4hrlichen g&#8217;ttlichen Gerichtsurteil \u00fcber den Menschen bestimmt ist! Teschuva bedeutete f\u00fcr ihn die schriftstellerische Auseinandersetzung mit der menschlichen Schuld; vor diesem Hintergrund ist es auch zu verstehen, wenn er vom &#8222;Schreiben als Gebet&#8220; sprach.<\/p>\n<p>In Kafka ausschlie\u00dflich das J\u00fcdische sehen zu wollen, ist jedoch falsch. Dann lie\u00dfe sich der Welterfolg seiner Werke, die Juden wie Nichtjuden gleicherma\u00dfen anr\u00fchren, auch schwerlich erkl\u00e4ren. Kafka war tief religi\u00f6s &#8211; Max Brod bezeichnete das Religi\u00f6se sogar als zentralen Punkt von Kafkas Schriften &#8211; doch nicht im Sinne konkreter Halacha, sondern vielmehr in der Form abstrakter Transzendenz. Seine Vorstellung von Ideen, die sich in der konkreten Welt nur in verunreinigter Form wiederfinden, und zu deren reiner Erkenntnis man nur mit viel Gl\u00fcck vorzudringen wei\u00df, ist nicht nur kabbalistisch, sondern auch platonisch. Doch soll es hier nicht um die &#8211; gar nicht zu leugnenden &#8211; nichtj\u00fcdischen Einfl\u00fcsse auf Kafka gehen. Auch Deutungen, die Psychologie oder Gesellschaftskritik in den Mittelpunkt stellen, sind in \u00fcberreicher Anzahl vorhanden. Die Parallelen zwischen religi\u00f6sen Motiven und seinen Werken sind aber ebenfalls derart eng, dass sie eine besondere W\u00fcrdigung erfordern. Dabei hat Kafka ein Judentum als Grundlage nutzen k\u00f6nnen, das er erlebte: Eine folkloristisch mehr denn religi\u00f6s gepr\u00e4gte, zwar schon mit Aufkl\u00e4rung durchsetzte und ironisch gebrochene, aber immer noch mystische Welt. Viele volkst\u00fcmliche Elemente des Judentums wurden damals mit Selbstverst\u00e4ndlichkeit auch in assimilierten Familien weitergeben. Die Behauptung, Kafka habe vom Judentum kaum etwas gewusst, ist somit ein Missverst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p><strong>Kafkas j\u00fcdische Motive<\/strong><br \/>\nWie bereits erw\u00e4hnt, schrieb Kafka haupts\u00e4chlich in der Zeit um die Hohen Feiertage. Da er sonst nicht h\u00e4ufig in die Synagoge ging, kannte er nur die gedr\u00fcckte, um Schuld und Urteil kreisende Liturgie und Stimmung, die durchaus nicht f\u00fcr das Judentum, aber speziell f\u00fcr diese Zeit des j\u00fcdischen Kalenders bezeichnend ist. Das Motiv des heraufziehenden Gerichts beeindruckte Kafka offenbar und animierte ihn zur schriftstellerischen T\u00e4tigkeit. Das pl\u00f6tzlich in den Alltag einbrechende, transzendental zu verstehende Gerichtet-Werden hat er im &#8222;Proze\u00df&#8220; aufgenommen. Um zu seinem Verhandlungsort zu gelangen, muss Josef K. Treppen hinaufsteigen, sogar bis zum Dachboden, wo die Gerichtskanzlei zu finden ist &#8211; doch dies sind nur niedrige Instanzen, relativ einflusslos und schmutzig, die dortigen Verhandlungen sind vulg\u00e4r. Die popul\u00e4re kabbalistische Vorstellung, dass nicht nur mehrere Stufen der Reinheit bestehen, sondern auch ein recht verwirrendes System von &#8222;Kammern&#8220; zum g&#8217;ttlichen Gericht f\u00fchrt, in denen Gebete &#8211; die &#8222;Eingaben&#8220; im &#8222;Proze\u00df&#8220; &#8211; verloren gehen k\u00f6nnen, spiegelt sich in den Irrg\u00e4ngen und Vorzimmern von Kafkas Geschichte. Gerade an Kippur fleht man, die Gebet m\u00f6gen zum Himmel &#8222;aufsteigen&#8220; &#8211; und, so war der urspr\u00fcngliche Gedankengang hinter dieser Liturgie, nicht irgendwo auf dem Weg zum Heiligen-gelobt-sei-Er &#8222;stecken bleiben&#8220;.<\/p>\n<p>Auch die ber\u00fchmte T\u00fcrh\u00fcter-Parabel, die in den genannten Roman eingearbeitet wurde, entstammt der kabbalistischen Tradition: Laut der &#8222;Sohar&#8220; wird die Torah &#8211; wie so h\u00e4ufig als Baum dargestellt &#8211; von einem T\u00fcrh\u00fcter besch\u00fctzt, auf dass nur der eintreten soll, der sich nicht f\u00fcrchtet und w\u00fcrdig ist. Wenn Kafka vom &#8222;Gesetz&#8220; spricht, ist meist die Torah gemeint. Dies gilt wohl auch f\u00fcr den kurzen Prosatext &#8222;Zur Frage der Gesetze&#8220;, wenn er schreibt: &#8222;Die Gesetze sind ja so alt, Jahrhunderte haben wir an ihrer Auslegung gearbeitet, auch diese Auslegung ist wohl schon Gesetz geworden, die m\u00f6glichen Freiheiten bei der Auslegung bestehen zwar immer noch, sind aber sehr eingeschr\u00e4nkt&#8220;. Hier erscheint das Dilemma des Verh\u00e4ltnisses zwischen schriftlicher und der m\u00fcndlicher Torah, sowie der Streit, ob eine progressive Halacha denkbar ist. Wenn im selben Text Kafka sich beschwert, eine kleine Adelsgruppe halte eigentlich unberechtigterweise die Macht \u00fcber die Gesetze, wird einem j\u00fcdisch sozialisierten Leser eventuell die Korach-Geschichte ins Ged\u00e4chtnis kommen. N\u00e4her liegt aber wohl der Vergleich mit der \u00fcberragenden Stellung des Rabbiners in der chasidischen Gemeindestruktur. Nebn den Motiven erinnert auch die Sprache Kafkas, das schlichte, eindringliche, vokabelarm-treffende, an die gro\u00dfen hebr\u00e4ischen Texte.<\/p>\n<p>Ganz gezielt auf j\u00fcdische Vorstellungen griff Kafka in seinen Aphorismen zur\u00fcck. Besonders das Bild vom Baum der Erkenntnis gestaltete er immer wieder um: Wir seien nicht nur deshalb s\u00fcndig, weil wir von diesem probiert, sondern auch, weil wir vom Baum des Lebens eben noch nicht gegessen h\u00e4tten. In den Prosatexten abstrahierte er die j\u00fcdische Bildersprache st\u00e4rker, weshalb die Hinweise auf j\u00fcdische Mythen nicht immer offensichtlich sind. So verh\u00e4lt es sich auch mit seinen Frauengestalten, insbesondere denen des &#8222;Prozesses&#8220;. Das Buch enth\u00e4lt f\u00fcr Kafka ganz untypisch erotische Passagen. Dabei geht es jedoch nicht um echte Liebes-, ja nicht einmal um echte sexuelle Beziehungen. Das Weibliche wird nicht als Romanfigur, sondern als Prinzip eingef\u00fchrt. Josef K. ist sich sicher, dass die Frauen (man bemerke den Plural!) bei Gericht noch am ehesten etwas f\u00fcr ihn erreichen k\u00f6nnten. Auch dies ist eine Vorstellung der Kabbala: Die Schechina als reine weibliche Kraft kann beim Gerichtsspruch der Anklage entgegengesetzt werden, auf der Anderen Seite droht das D\u00e4monisch-Weibliche, das ebenfalls urteilsentscheidend sein kann. Einige Kafka-Interpreten wollten daher in der Figur der sinnlichen Frau des Gerichtsdieners eine Darstellung von Lilith sehen. Dies kann, bleibt zu erg\u00e4nzen, auch f\u00fcr Leni, der begehrenswerten Haush\u00e4lterin des Anwaltes Dr. Huld, gelten. Das unheilsam Verf\u00fchrerische wurde wirklich Lilith zugeschrieben; deren positive Reinterpretation durch den Feminismus war Kafka naturgem\u00e4\u00df noch g\u00e4nzlich fremd. Dennoch wirkt die Verbindung zun\u00e4chst weit hergeholt. Erst durch die weiteren Notizen Kafkas erh\u00e4rtet sich der Verdacht: Er beschreibt eine streng orthodoxe Brit Mila und spricht von den Amuletten, die das Neugeborene vor dem Einfluss von D\u00e4monen sch\u00fctzen sollten. Diese enthalten, wie einigen vielleicht noch bekannt ist, den Namen Liliths. Dieser Brauch hat Kafka offenbar so stark beeindruckt, dass er ihn niederschrieb. Ob er im &#8222;Proze\u00df&#8220; wirklich eine Skizze der alten mystischen Figur zeichnen wollte, ist dennoch unwahrscheinlich, zumindest ungekl\u00e4rt. Die gro\u00dfe Macht der Frauen, ihre F\u00e4higkeit zur Reinheit, aber eben haupts\u00e4chlich ihre gef\u00e4hrliche Sinnlichkeit als Faktoren, mit denen man vor dem g&#8217;ttlichen Gericht zu rechnen hatte, sind zumindest kabbalistische Motive.<\/p>\n<p>Auch die \u00dcbersetzung einiger von Kafka verwendeter Begriffe und Namen ins Hebr\u00e4isch kann erstaunliche Ergebnisse hervorbringen: So hei\u00dft der Anwalt aus dem &#8222;Proze\u00df&#8220; mit Nachnamen &#8222;Huld&#8220; &#8211; die g\u00e4ngige \u00dcbersetzung f\u00fcr &#8222;Chesed&#8220;, die Eigenschaft, die nach chassidischer Vorstellung ein g&#8217;ttliches Gerichtsverfahren noch beeinflussen kann. Und der &#8222;Mann vom Lande&#8220;, der Zugang zum Gesetz verlangt, wird zum &#8222;Am Ha-Aretz&#8220;, eine h\u00e4ufige Umschreibung f\u00fcr jemanden, der die Torah nicht kennt. Womit die Frage, ob es sich um ein weltliches oder ein transzendentales Gesetz handelt, nach dem der Genannte strebt, von selbst beantwortet w\u00e4re.<\/p>\n<p>Franz Kafka war somit in vieler Hinsicht j\u00fcdischer, als manche Leser glauben. Er war vermutlich auch j\u00fcdischer, als er selber glaubte, wenn er beklagte, er habe den &#8222;letzten Zipfel&#8220; des davon flatternden j\u00fcdischen Gebetsschals, an den die Zionisten sich noch klammerten, nicht mehr erreichen k\u00f6nnen. Diesen Zipfel eines vom Winde verwehten Tallit der ostj\u00fcdischen Ghettos mag er tats\u00e4chlich verfehlt haben. Doch er hat etwas Erstaunlicheres erreichen k\u00f6nnen: Ihm gelang, wie einigen gro\u00dfen j\u00fcdischen Denkern in den Jahrhunderten zuvor, einen neuen Gebetsschal auszubreiten und den uralten Geschichten eine so moderne Wendung zu geben, dass diese ihre Bedeutung und zwingende Faszination beibehielten. Die Frage, ob man die Kabbala kennen sollte, um Kafka zu lesen, oder ob man vielmehr Kafka lesen m\u00fcsse, um, wie Scholem meinte, heute einen Zugang zur Kabbala zu finden, l\u00e4sst sich somit vorsichtig in letztere Richtung beantworten. Die Art, wie Franz Kafka als unstreitiges Kind seiner Zeit, als Vertreter einer modernen, aber schwer verst\u00e4ndlichen, einer aufgekl\u00e4rten, aber un\u00fcbersichtlichen Welt j\u00fcdische Vorstellungen verwendete, beweist uns, dass diese nicht nur pittoresk sind: Sie bleiben auch relevant. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Ich denke mir&#8220;, schrieb Walter Benjamin, &#8222;dem w\u00fcrde der Schl\u00fcssel zu Kafka in die H\u00e4nde fallen, der der j\u00fcdischen Theologie ihre komischen Seiten abgew\u00f6nne.&#8220; Diese Aussage \u00fcberrascht sicherlich zun\u00e4chst. Das Adjektiv &#8222;komisch&#8220; wird ohnehin selten mit Franz Kafka assoziiert. Zudem ist zwar allgemein bekannt, dass Kafka aus einer israelitischen Familie stammte, doch wurde der j\u00fcdische Aspekt seiner Werke aus zwei Gr\u00fcnden eher vernachl\u00e4ssigt:<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[43],"tags":[],"class_list":["post-366","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-personen"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/366","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=366"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/366\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":372,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/366\/revisions\/372"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=366"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=366"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=366"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}