{"id":3944,"date":"2018-12-18T03:37:01","date_gmt":"2018-12-18T01:37:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=3944"},"modified":"2023-04-18T08:29:51","modified_gmt":"2023-04-18T06:29:51","slug":"schma","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/schma\/","title":{"rendered":"Abhandlung \u00fcber das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab \u2014 \u05e7\u05e8\u05d9\u05ea \u05e9\u05de\u05e2"},"content":{"rendered":"\n<p>Abhandlung \u00fcber das \u00bbSchma Jisrael &#8211; H\u00f6re Israel\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>enthaltend ein einziges Gebot der Schrift, n\u00e4mlich die Lesung des Abschnittes \u00bbH\u00f6re Israel!\u00ab zweimal t\u00e4glich zu halten, dessen Erl\u00e4uterung nun in folgenden Kapiteln gegeben wird.<br><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ERSTES KAPITEL \u2014 Rezitation, Segenspr\u00fcche und ihre Zeiten<\/h3>\n\n\n\n<p>1) Das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab soll zwei Mal t\u00e4glich, n\u00e4mlich morgens und abends rezitiert werden, denn es hei\u00dft (Deut. 6:7): \u00bbBei deinem Niederlegen und bei deinem Aufstehen u. s. w.\u00ab, also zur Stunde, wo der Mensch gewohnt ist sich zur Ruhe zu begeben, \u2014 was auf die Nacht hindeutet, \u2014 und zur Stunde wo er aufsteht, was auf den Tag hindeutet.<\/p>\n\n\n\n<p>2) Gelesen werden folgende drei Abschnitte\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbH\u00f6re Israel u. s. w.\u00ab (Deut. 6:4-9).<br>\u00bbUnd es wird geschehen, wenn Du gehorchst\u00ab (Deut. 11:13-21).<br>\u00bbUnd Gott sprach zu Moses\u00ab (Num. 15:37-41).<\/p>\n\n\n\n<p>Begonnen wird mit dem Abschnitt \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab, weil darin \u00fcber die Einheit Gottes, wie auch \u00fcber die Liebe zu Ihm und dessen Tora geredet wird und dieses der Grundstein alles Wissens und Glaubens ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Sodann wird rezitiert \u00bbUnd es wird geschehen, wenn Du gehorchst\u00ab, weil hierin ein Gebot \u00fcber das Gedenken aller g\u00f6ttlichen Vorschriften enthalten ist, und zuletzt der Abschnitt \u00fcber die Schauf\u00e4den (Zizit), worin auch ein Gebot \u00fcber das Gedenken aller Vorschriften im Allgemeinen inbegriffen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>3) Obgleich aber das Gebot der Beobachtung der Zizit, bei Nacht nicht ausgef\u00fchrt wird (siehe Zizit 3:7), muss der betreffende Abschnitt w\u00e4hrend des Abendgebets dennoch gelesen werden; weil dort das Andenken an die Befreiung aus der \u00e4gyptischen Knechtschaft erw\u00e4hnt wird und es ein Gebot ist, dass wir uns deren bei Nacht wie bei Tage erinnern sollen, wie es auch hei\u00dft (Deut. 16:3): \u00bbDamit du gedenkst des Tages deines Auszugs aus \u00c4gypten dein Leben lang\u00ab. Das Rezitieren dieser drei Abschnitte in erw\u00e4hnter Folge, wird im Allgemeinen das Lesen des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab (\u05e7\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05b7\u05bc\u05ea \u05e9\u05b0\u05c1\u05de\u05b7\u05e2) genannt.<\/p>\n\n\n\n<p>4) Jeder, der das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab rezitiert, muss unmittelbar nach dem ersten Vers im Stillen dabei zu fl\u00fcstern \u00bbGelobet sei der Name seiner k\u00f6niglichen Glorie, in Ewigkeit, immerdar \u05d1\u05b8\u05bc\u05e8\u05d5\u05bc\u05da\u05b0 \u05e9\u05b5\u05c1\u05dd \u05db\u05b0\u05bc\u05d1\u05d5\u05b9\u05d3 \u05de\u05b7\u05dc\u05b0\u05db\u05d5\u05bc\u05ea\u05d5\u05b9 \u05dc\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dd \u05d5\u05b8\u05e2\u05b6\u05d3\u00ab \u2014 worauf das Rezitieren mit dem Vers: \u00bbUnd Du sollst lieben den Ewigen, deinen Gott, u. s. w.\u00ab fortgesetzt wird. \u00dcber die Einschaltung dieses Verses sagt die Tradition: Als unser Stammvater Jakob in \u00c4gypten seine S\u00f6hne vor seinem Sterben versammelt und dieselben \u00fcber die Einheit Gottes und die Wege des Ewigen, welche auch Abraham und Isaak gewandelt, belehrte, habe er auch die Frage an sie gerichtet: \u00bbVielleicht hegt Einer unter Euch irgend einen, mit der Einheit Gottes, wie ich selbige auffasse, nicht \u00fcbereinstimmenden Gedanken\u00ab \u2014 wie auch sp\u00e4ter unser Lehrer Moses zu uns sprach (Deut. 29:17), \u00bbVieleicht findet \u200esich unter Euch ein Mann oder eine Frau usw.\u00ab \u2014\u200f \u200eda antworteten alle einstimmig und sprachen: \u00bbH\u00f6re Israel,\u200f \u200eder Ewige, unser Gott, ist ein einiger Gott\u00ab, \u2014\u200f \u200en\u00e4mlich: \u00bbH\u00f6re, unser Vater Israel, der Ewige, unser Gott\u200f \u200eusw.\u00ab \u2014 darauf sprach nun der Greis: \u00bbGelobet sei\u200f \u200eder Name seiner Glorie ewig und immerdar\u00ab; \u2014 da\u200eher ist es auch Sitte in ganz Israel, das Lob Gottes, das \u200eder Greis Israel ausgesprochen, nach jenem Verse zu rezitieren.\u200f<\/p>\n\n\n\n<p>5) Vor und nach Rezitation des \u00bbH\u00f6re Israel\u00bb, m\u00fcssen besondere Segensspr\u00fcche gesagt werden und zwar bei Tage, zwei Segenspr\u00fcche vor dem Schma und einer danach, \u2014 bei Nacht, zwei vor\u200e und zwei nach dem Lesen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u200e6) Der erste Segensspruch vor dem Rezitieren am Tag ist: \u00bbBildner des Lichts und Sch\u00f6pfer der Finsternis, \u05d9\u05d5\u05b9\u05e6\u05b5\u05e8 \u05d0\u05d5\u05b9\u05e8\u00ab; der zweite: \u00bbMit ewiger Liebe hast Du uns liebgewonnen &#8218;\u05d0\u05b7\u05d4\u05b2\u05d1\u05b7\u05ea \u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dd \u05d0\u05b2\u05d4\u05b7\u05d1\u05b0\u05ea\u05b8\u05bc\u05e0\u05d5\u05bc\u00ab \u2014 der, nach dem Rezitieren: \u00bbWahr und fest \u05d0\u05b1\u05de\u05b6\u05ea \u05d5\u05b0\u05d9\u05b7\u05e6\u05b4\u05bc\u05d9\u05d1\u00ab Der erste Segensspruchs Nachts, vor dem Rezitieren ist: \u00bbDer Du den Abend herabsendest \u05de\u05b7\u05e2\u05b2\u05e8\u05b4\u05d9\u05d1 \u05e2\u05b2\u05e8\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05dd\u00ab; der zweites: \u00bbMit ewiger Liebe hast Du das Haus Israel, Deines Volkes, liebgewonnen \u05d0\u05b7\u05d4\u05b2\u05d1\u05b7\u05ea \u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dd \u05e2\u05b7\u05de\u05b0\u05bc\u05da\u05b8 \u05d9\u05b4\u05e9\u05b0\u05c2\u05e8\u05b8\u05d0\u05b5\u05dc \u05d0\u05b8\u05d4\u05b7\u05d1\u05b0\u05ea\u05b8\u05bc\u00ab; \u2014 der erste Nachts, nach dem Rezitieren ist: \u00bbWahr und bew\u00e4hrt ist es \u05d0\u05b1\u05de\u05b6\u05ea \u05d0\u05b1\u05de\u05d5\u05bc\u05e0\u05b8\u05d4\u00ab wieder zweite: \u00bbLasse uns ruhen in Frieden \u05d4\u05b7\u05e9\u05b0\u05c1\u05db\u05b4\u05bc\u05d9\u05d1\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc \u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>7) Die erste Segensformel vor dem Rezitieren, sowohl beim Abend- wie beim Morgengebet, muss mit einem: \u00bbGesegnet seist Du \u05d1\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc\u05da\u05b0\u00ab begonnen und damit geschlossen werden. Die \u00fcbrigen Segensspr\u00fcche werden nur mit \u05d1\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc\u05da\u05b0 geschlossen, jedoch werden sie damit nicht ge\u00f6ffnet \u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05dc\u05b8\u05d4\u05b6\u05df \u05e4\u05b0\u05bc\u05ea\u05b4\u05d9\u05d7\u05b8\u05d4.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Formeln, wie auch alle \u00fcbrigen, in ganz Israel \u00fcblichen Segensspr\u00fcche, sind von dem Schriftgelehrten Esra und seinem Gerichtshof angeordnet worden und niemand darf sich erlauben das Geringste daran zu ver\u00e4ndern, zuzusetzen oder auszulassen. Ist demnach vorgeschrieben, irgendeinen Spruch mit dem \u00bbGesegnet seist Du\u00ab zu schlie\u00dfen, \u2014 darf dieser Schluss nicht umgangen werden, wogegen derselbe nicht hinzugesetzt werden darf, sobald die Vorschrift solches nicht verlangt. Ebenso darf mit keinem \u00bbGesegnet seist Du\u00ab begonnen werden, sobald das nicht ausdr\u00fccklich vorgeschrieben und wiederum diese Formel nicht umgangen werden, sobald vorgeschrieben worden damit zu beginnen. Mit einem Worte, wer die Formulierung der Weisen in Betreff der Segensspr\u00fcche missachtet, wird als fehlend angesehen und muss die Segensspr\u00fcche wiederholen. Wer am Morgen das \u00bbWahr und fest\u00ab und am Abend, das \u00bbWahr und bew\u00e4hrt\u00ab nicht spricht, hat seiner Pflicht nicht Gen\u00fcge geleistet.<\/p>\n\n\n\n<p>8) Hat jemand den zweiten Segensspruch vor dem ersten gesprochen, sei es morgens oder abends, oder hat die Verwechslung in den Vor- oder Nachsegensspr\u00fcchen stattgefunden, so ist er nichtsdestoweniger seiner Pflicht dennoch nachgekommen, weil in Bezug auf die Segensspr\u00fcche die Reihenfolge von keinem Belange ist.<br>Begann dagegen jemand am Morgen mit: \u00bbBildner des\u200e Lichtes \u05d9\u05d5\u05b9\u05e6\u05b5\u05e8 \u05d0\u05d5\u05b9\u05e8\u00ab und schloss mit, \u00bbDer Du den Abend herabsendest \u05de\u05b7\u05e2\u05b2\u05e8\u05b4\u05d9\u05d1 \u05e2\u05b2\u05e8\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05dd \u00ab, so ist er seiner Pflicht nicht nachgekommen; \u2014 wenn er aber mit: \u00bbDer Du den Abend \u05de\u05b7\u05e2\u05b2\u05e8\u05b4\u05d9\u05d1 \u05e2\u05b2\u05e8\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05dd \u00ab begonnen und mit, \u00bbBildner des Lichts\u00ab geschlossen, \u2014 so gilt sein Spruch.<br>Ebenso verh\u00e4lt es sich mit dem Abendsegen, welcher als g\u00fcltig anzusehen ist, sobald er mit: \u00bbBildner des Lichts\u00ab begonnen und mit: \u00bbDer Du den Abend\u00ab geschlossen. Dagegen ung\u00fcltig ist, falls er mit letzterem begonnen und mit ersterem geschlossen, \u2014 weil alle Segensspr\u00fcche nur durch ihren Schluss bedingt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>9) Das Rezitieren des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab darf abends, der Vorschrift nach, nur von dem ersten Erscheinen der Sterne \u05d9\u05b0\u05e6\u05b4\u05d9\u05d0\u05b7\u05ea \u05d4\u05b7\u05db\u05bc\u05d5\u05b9\u05db\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05dd bis zu Mitternacht \u05d7\u05b2\u05e6\u05b4\u05d9 \u05d4\u05b7\u05dc\u05b7\u05bc\u05d9\u05b0\u05dc\u05b8\u05d4 vorgenommen werden. Jedoch kann diese Frist noch bis zum Anbruch der Morgend\u00e4mmerung \u05e2\u05b7\u05de\u05bc\u05d5\u05bc\u05d3 \u05d4\u05b7\u05e9\u05b7\u05bc\u05c1\u05d7\u05b7\u05e8 ausgedehnt werden, \u2014 da die Weisen nur aus dem Grunde die Mitternacht als Zeitgrenze vorgeschrieben haben, um absichtlicher Vers\u00e4umnis vorzubeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>10) Jedes Rezitieren des abendlichen \u00bbH\u00f6re Israel\u00bb, zwischen Morgend\u00e4mmerung und Sonnenaufgang, wird als \u00dcbertretung der vorschriftm\u00e4\u00dfigen Frist angesehen, es sei denn bei namhaften Notf\u00e4llen, wie z. B., Berauschten, Kranken u.dgl. Jedoch wird in letzterem Fall das \u00bbLa\u00df uns in Frieden ruhn\u00ab, dann nicht mehr gesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p>11) Wann ist die Zeit am Tag? Die zum Lesen des \u00bbH\u00f6re Israel\u00bb, vorschriftsm\u00e4\u00dfig bestimmte Zeit ist, etwas vor Sonnenaufgang \u05d4\u05b8\u05e0\u05b5\u05e5 \u05d4\u05b7\u05d7\u05b7\u05de\u05b8\u05bc\u05d4 damit zu beginnen, damit dasselbe beschlossen und der letzte Segensspruch mit dem Sonnenaufgang selbst rezitiert werden k\u00f6nne. Diese Zeit bel\u00e4uft sich auf etwa 1\/10 Stunde (etwa 6 Minuten). Sollte jedoch jemand diesen Zeitpunkt vers\u00e4umen und das Lesen erst nach Sonnenaufgang begonnen haben, so ist seiner Pflicht dennoch dadurch gen\u00fcgt, da die eigentliche Frist f\u00fcr den Fall unwillk\u00fcrlicher Vers\u00e4umnis sich bis zur dritten Tagesstunde erstreckt.<\/p>\n\n\n\n<p>12) Sollte jemand das morgendliche \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab nach dem Erscheinen der Morgend\u00e4mmerung beginnen und noch vor Aufgang der Sonne damit fertig sein, so ist seiner Pflicht gen\u00fcgt, \u2014 da f\u00fcr den Notfall, bei pl\u00f6tzlich bevorstehender Reise oder dergleichen, es sogar vorschriftsm\u00e4\u00dfig von vorn herein gestattet ist, das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab noch vor Sonnenaufgang, mit dem Erscheinen der Morgenr\u00f6te, zu beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p>13) Das durch Umst\u00e4nde verz\u00f6gerte Rezitieren des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab nach der dritten Tagesstunde, wird keineswegs als \u00bbder Pflicht gen\u00fcgend\u00ab betrachtet, sondern gleichsam nur als blo\u00dfes Lesen in der Tora angesehen. Jedoch k\u00f6nnen die Segensspr\u00fcche vor und nach dem Rezitieren, w\u00e4hrend des ganzen Tages gesprochen werden, selbst wenn man das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab erst nach der dritten Tagesstunde begonnen hat (da diese Segenspr\u00fcche nur Lobspr\u00fcche sind).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ZWEITES KAPITEL \u2014 Art und Weise der Rezitation<\/h3>\n\n\n\n<p>1) Wer den ersten Verses des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab liest, d. i. \u05e9\u05b0\u05c1\u05de\u05b7\u05e2 \u05d9\u05b4\u05e9\u05b0\u05c2\u05e8\u05b8\u05d0\u05b5\u05dc, \u05d9\u05d9 \u05d0\u05b1\u05dc\u05b9\u05d4\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05bc \u05d9\u05d9 \u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d3, und die Andacht seines Herzens darauf nicht richtet, hat seine Pflicht nicht erf\u00fcllt. Bei den anderen Versen erf\u00fcllt er seine Pflicht, auch wenn er die Andacht seines Herzens darauf nicht richtet. Sollte sogar jemand sich nur mit dem Lesen der Tora, oder der Korrektur eines der Abschnitte, w\u00e4hrend der vorschriftsm\u00e4\u00dfig bestimmten Zeit besch\u00e4ftigt haben und nur beim Lesen des ersten Verses and\u00e4chtig gewesen sein, so ist der Pflicht des Rezitierens Gen\u00fcge geschehen.<\/p>\n\n\n\n<p>2) Das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab kann ohne Weiteres sowohl stehend oder liegend rezitiert werden, wie auch gehend oder auf einem Tier reitend, nur nicht mit dem Gesicht zur Erde oder gegen die Decke gewendeter Lage, welches vorschriftsm\u00e4\u00dfig nicht erlaubt ist. Man soll es auf der Seite liegend rezitieren. Dagegen ist es beleibten Leuten oder Kranken denen es beschwerlich w\u00e4re sich ganz zur Seite zu wenden, \u2014 gestattet, von obiger Verordnung eine Ausnahme zu machen, insofern sie sich beim Sprechen des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab nur um ein Weniges zur Seite neigen.<\/p>\n\n\n\n<p>3) Wer das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab gehend rezitiert, ist verpflichtet, w\u00e4hrend des ersten Verses stehen zu bleiben, dagegen kann er beim Hersagen der folgenden Verse seinen Gang fortsetzen.<br>\u00dcberf\u00e4llt jemanden die M\u00fcdigkeit beim Rezitieren, so versuche man ihn wenigstens w\u00e4hrend des ersten Verses munter zu erhalten, beim Sprechen der \u00fcbrigen aber nicht vom Schlaf abzuhalten, falls ihn derselbe \u00fcbermannen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>4) Wer das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab rezitieren will, w\u00e4hrend er mit Arbeit besch\u00e4ftigt ist, ist verpflichtet mit derselben so lange innezuhalten, bis er die ganze erste Abteilung gesprochen hat, damit ihre Andacht nicht zur Nebensache werde. Der Rest des Spruches dagegen kann bei fortgesetzter Arbeit rezitiert werden. Sollte sich sogar jemand auf dem Wipfel eines Baumes, oder der Zinne einer Mauer befinden, so ist es ihm gestattet, auch dort das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab mit demselben, vorangehenden und ihm folgenden Segensspr\u00fcchen zu rezitieren.<\/p>\n\n\n\n<p>5) W\u00e4re jemand mit dem Studium der Tora befasst ist, w\u00e4hrend die vorgeschriebene Zeit zum Rezitieren des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab herannaht, so ist er ebenfalls verpflichtet, sich so lange zu unterbrechen, bis er den Spruch samt den Segensformeln beendet. Ist dagegen jemand mit \u00f6ffentlichen Angelegenheiten besch\u00e4ftigt, so unterbreche er sich keineswegs, sondern verrichte seine Lesung dann, wenn die Beendigung des Gesch\u00e4ftes es ihm gestattet.<\/p>\n\n\n\n<p>6) Ist jemand beim Essen, im Bad, beim Scheren, in einer Gerberei mit Umdrehen von Fellen besch\u00e4ftigt oder einem Prozess vor Gericht folgt, so beende er zuerst seine Besch\u00e4ftigung und rezitiere nachher das\u200e \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab. Sollte aber jemand aus Besorgnis die vorgeschriebene Zeit zu vers\u00e4umen, seine Besch\u00e4ftigung unterbrochen haben, so ist dies lobenswert.<\/p>\n\n\n\n<p>7) Sollte jemand, Morgens sich im Bad befinden und noch so viel Zeit \u00fcbrig haben, herauszusteigen und sich anzukleiden, bevor noch die Sonne aufgegangen, so tue er dies und rezitiere dann das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab. Besorgt es ihn aber, dass ihm keine Zeit \u00fcbrig bleibe alles Dieses noch vor Sonnenaufgang zu bewerkstelligen, so bedecke er sich gleichsam mit dem Wasser und spreche daselbst den Spruch; \u2014 jedoch darf dieses weder in \u00fcbel duftendem, noch in Sp\u00fclwasser und wiederum nicht in ganz klarem Wasser geschehen, weil in Letzterem seine Bl\u00f6\u00dfe sichtbar w\u00e4re; \u2014 dieses zu verh\u00fcten muss sich im tr\u00fcben Wasser bedecken, worauf er an Ort und Stelle das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab sprechen darf.<\/p>\n\n\n\n<p>8) W\u00e4hrend des Lesens soll niemand mit den Augen blinken, mit den Lippen zucken, oder Zeichen mit den Fingern geben, weil dieses unanst\u00e4ndig ist und das Rezitieren dadurch zur Nebensache w\u00fcrde. Auch soll man die Worte m\u00f6glichst vernehmlich und die einzelnen Buchstaben richtig aussprechen, obgleich man selbst bei Nichtbeobachtung dieser F\u00e4lle, seine Pflicht nichtsdestoweniger erf\u00fcllt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>9) Wie sollte man die Buchstaben richtig aussprechen? Indem man jeden Buchstaben grammatikalisch beobachte, die harten nicht weich und die weichen nicht hart ausspreche, keinen ruhenden (Schwa quiescens) zum beweglichen (Schwa mobile) und keinen beweglichen zum ruhenden mache. Weshalb auch stets zwischen zwei gleichen Buchstaben, von denen der eine ein Wort beschlie\u00dft und der andere ein Wort beginnt, eine kleine Pause beobachtet werden muss, wie z. B. Bechal-lewawcha \u05d1\u05b0\u05bc\u05db\u05b8\u05dc \u05dc\u05b0\u05d1\u05b8\u05d1\u05b0\u05da\u05b8, oder Weawadetem-mehera \u05d5\u05b7\u05d0\u05b2\u05d1\u05b7\u05d3\u05b0\u05ea\u05b6\u05bc\u05dd \u05de\u05b0\u05d4\u05b5\u05e8\u05b8\u05d4, oder Hakanaf-petil \u05d4\u05b7\u05db\u05b8\u05bc\u05e0\u05b8\u05e3 \u05e4\u05b0\u05bc\u05ea\u05b4\u05d9\u05dc; \u2014 auch muss das z (zajin) im Wort Tizkeru \u05ea\u05b4\u05d6\u05b0\u05db\u05b0\u05bc\u05e8\u05d5\u05bc weich ausgesprochen und im Worte Echad \u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d3 das D so lang gedehnt werden, dass man sich dabei die g\u00f6ttliche Macht \u00fcber alle vier Himmelsgegenden ausgedehnt denken k\u00f6nne. Das Chet dagegen darf man nicht zu schnell aussprechen, damit es nicht etwa klinge, als spreche man Ei-chad.<\/p>\n\n\n\n<p>10) \u200eDas \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab kann in jeder, dem Sprechenden verst\u00e4ndlichen, Sprache rezitiert werden. Doch muss dabei stets alles \u00fcber die Reinheit und Grammatik der Sprache oben angef\u00fchrte, \u200f \u200eebenso gewissenhaft beobachtet werden, wie bei Rezitation jenes Spruches in der heiligen Sprache. \u200f<\/p>\n\n\n\n<p>11) Die Verwechselung der Reihenfolge in den Versen ist als ein Fehler und pflichtwidrig anzusehen. In Hinsicht aber auf die Reihenfolge der Abschnitte \u05e4\u05b8\u05bc\u05e8\u05b8\u05e9\u05b8\u05c1\u05d4 \u05dc\u05b0\u05e4\u05b8\u05e8\u05b8\u05e9\u05b8\u05c1\u05d4, ist meiner Meinung nach trotzdem \u2014 der Pflicht dadurch kein Abbruch geschehen, sondern derselben ohne Weiteres gen\u00fcgt worden, da in der Heiligen Schrift diese Abschnitte nicht unmittelbar aufeinander folgen. Einen Vers zweimal wiederholen ist unanst\u00e4ndig, wird aber ein Wort zweimal wiederholt, z. B. H\u00f6re, H\u00f6re, \u2014 so ist dem Redenden Stillschweigen zu gebieten (weil es Aussieht, als ob er mehrere G\u00f6tter anbete).<\/p>\n\n\n\n<p>12) Das Rezitieren des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab, selbst mit Unterbrechungen \u05e1\u05b5\u05e8\u05d5\u05bc\u05d2\u05b4\u05d9\u05df, gen\u00fcgt sogar in dem Falle, dass w\u00e4hrend der Unterbrechung das ganze Gebet h\u00e4tte hergesagt werden k\u00f6nnen, jedoch muss jedenfalls die geh\u00f6rige Reihenfolge ber\u00fccksichtigt werden. Sollte das Rezitieren zwischen Wachen und Tr\u00e4umen geschehen, so gen\u00fcgt auch dieses, sobald nur der erste Vers bei wachem Geiste gesprochen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>13) Ist Jemand in Zweifel, ob er das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab rezitiert, oder nicht,\u2014 so tue er es abermals, nebst den dazu geh\u00f6rigen vorhergehenden und nachfolgenden Segensspr\u00fcchen. Ist er aber \u00fcberzeugt, das eigentliche \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab gesagt zu haben und zweifelt nur in Bezug auf die Segensspr\u00fcche, so wiederhole er dieselben nicht. \u2014 Macht jemand einen Fehler im Rezitativ, so fange er wieder da an, wo das Versehen geschehen. Verlor er dagegen den Faden im Abschnitt und wei\u00df nicht, welchen der Abschnitte er beendet, oder bei welchem er wieder anfangen m\u00fcsse, so beginne er von Neuem beim ersten, d. h. bei \u00bbUnd du sollst lieben den Ewigen, deinen Gott \u05d5\u05b0\u05d0\u05b8\u05d4\u05b7\u05d1\u05b0\u05ea\u05b8\u05bc \u05d0\u05b5\u05ea \u05d9\u05d9 \u05d0\u05b1\u05dc\u05b9\u05d4\u05b6\u05d9\u05da\u05b8\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>14) Geschah das Versehen in der Mitte eines Abschnitts so, dass der Rezitierende nicht ermitteln kann, wo er stehen geblieben ist, so beginne er beim Anfang des Abschnittes. War er beim Worte \u00bbschreibt \u05d5\u05bc\u05db\u05b0\u05ea\u05b7\u05d1\u05b0\u05ea\u05b8\u05bc\u05dd\u00ab und wei\u00df nicht, ob dieses das \u00bbschreibt\u00ab vom ersten oder vom zweiten Abschnitte gewesen ist, so nehme er an, es habe zum ersten geh\u00f6rt, \u2014 steigt ihm aber der Zweifel erst auf, nachdem er den Vers: \u00bbDamit Eure Tage sich mehren\u00ab gelesen, so braucht er den Abschnitt nicht wieder von vorne zu beginnen, indem er sich dann auf die unwillk\u00fcrliche Gewohnheit des Rezitierens verlassen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>15) Begegnet jemand beim Rezitieren des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab \u2014 zwischen den Abschnitten, \u2014 einer ihm Ehrfurcht einfl\u00f6\u00dfenden Person, z. B., seinem Vater, Lehrer, oder dergleichen, so kann er sich unterbrechen, um den Friedensgru\u00df zu bieten, oder, falls der ihm Begegnende ein Gleichgestellter ist, \u2014 zu erwidern.<\/p>\n\n\n\n<p>16) Findet die Begegnung aber statt, w\u00e4hrend der Rezitierende sich noch mitten im Abschnitt befindet, so unterbreche er sich, um den Friedensgru\u00df zu bieten, nur in dem Falle, wenn die ihm begegnende Person eine solche ist, deren Macht er zu f\u00fcrchten hat, z. B. ein K\u00f6nig; \u2014 ist es aber sein Vater, Lehrer oder sonst eine ehrw\u00fcrdige Person, so unterbreche er sich nur, um den Gru\u00df zu erwidern.<\/p>\n\n\n\n<p>17) Unter \u00bbzwischen den Abschnitten\u00ab, wird verstanden: zwischen der ersten und zweiten Segensformel vor dem \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab, zwischen der zweiten und dem eigentlichen \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab, \u2014 zwischen letzterem und dem \u00bbUnd es wird geschehen, wenn du gehorchst\u00ab, \u2014 ferner, zwischen diesem und dem: \u00bbUnd es sprach\u00ab. Zwischen allen diesen Abschnitten muss man denen, welchen man Ehrfurcht schuldig, den Friedensgru\u00df bieten und denselben jedem Gr\u00fc\u00dfenden erwidern. Zwischen \u00bbund es sprach\u00ab und dem \u00bbwahr und fest\u00ab hingegen, ist als die Mitte des Abschnittes zu betrachten (Jer. 10:10), wo es nur gegen Diejenigen gestattet ist den Friedensgru\u00df zu bieten, deren Macht man zu f\u00fcrchten hat und denselben denen, die uns Ehrfurcht einfl\u00f6\u00dfen, nur zu erwidern verpflichtet ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">DRITTES KAPITEL \u2014 Was der Rezitation hinderlich ist<\/h3>\n\n\n\n<p>1) Wer das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab liest, hat sich vorher die H\u00e4nde zu waschen (gemein ist das morgendliche \u05e0\u05d8\u05d9\u05dc\u05ea \u05d9\u05d3\u05d9\u05d9\u05dd) . Sollte aber um die vorgeschriebene Lesezeit (vor dem Sonnenaufgang) zuf\u00e4llig kein Wasser in der N\u00e4he sein, so vers\u00e4ume\u200e man diese Zeit nicht, um erst Wasser zu holen, sondern wische sich mit dem ersten besten s\u00e4ubernden Gegenstande die H\u00e4nde rein und rezitiere darauf den Spruch.<\/p>\n\n\n\n<p>2) Das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab darf weder im Bad (wegen Nacktheit), noch auf einer Toilette rezitiert werden, auch wenn sich dort keine Exkremente befinden. Ebenfalls auf keinem Friedhof, oder \u00fcberhaupt in der N\u00e4he einer Leiche (wegen Unreinheit). Vier Ellen (2m) jedoch von denselben entfernt, ist das Lesen gestattet. Wer aber an einem vorschriftswidrigen Orte rezitiert, muss dasselbe an einem zul\u00e4ssigen wiederholen.<\/p>\n\n\n\n<p>3) Wenn eine Toilette neu errichtet aber noch nicht benutzt wurde, kann das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab vor dieser gelesen werden, aber nicht darin. In einem neuen Badehaus kann das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab gelesen werden. Wenn eines von zwei Zimmern zur Toilette bestimmt wurde und der Besitzer sagte auf das zweite Zimmer zeigend: \u00bbUnd dies \u05d5\u05b0\u05d6\u05b6\u05d4\u00ab, so ist es zweifelhaft ob er auch dasselbe daf\u00fcr bestimmte. Also sollte man das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab dort nicht absichtlich lesen, aber wer dies getan, hat seine Pflicht erf\u00fcllt.<br>Wenn der Besitzer den Satz \u00bbDies auch \u05d5\u05b0\u05d2\u05b7\u05dd \u05d6\u05b6\u05d4\u00ab aussprach, gelten beide Geb\u00e4ude als Toiletten und das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab kann auch nicht gesprochen werden. Es ist erlaubt, das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab im Innenhof eines Badehauses zu lesen, das bedeutet, an dem Ort, an dem Menschen gekleidet sind.<\/p>\n\n\n\n<p>4) Nicht nur die Abschnitte des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab, sondern alles, was zu heiligen Dingen geh\u00f6rt, darf nicht in einem Badehaus oder auf einer Toilette ausgesprochen werden, selbst nicht in einer s\u00e4kularen Sprache. Nicht nur das Sprechen ist verboten, sogar das stille Nachdenken \u00fcber die Worte der Tora in einer Latrine, in einem Badehaus oder an einem unreinen Ort, an dem Kot oder Urin sind, ist ebenfalls verboten.<\/p>\n\n\n\n<p>5) Weltliche Angelegenheiten d\u00fcrfen in einer Latrine gesprochen werden, sogar in der heiligen (Hebr\u00e4ischen) Sprache. So k\u00f6nnen auch die Ausdr\u00fccke, die verwendet werden, um die g\u00f6ttlichen Eigenschaften auszudr\u00fccken, wie &#8222;Barmherzig&#8220;, &#8222;Gn\u00e4dig&#8220;, &#8222;Treu&#8220; usw., in einer Latrine gesagt werden. Dagegen die Namen Gottes, die nicht gel\u00f6scht werden d\u00fcrfen, d\u00fcrfen nicht in einer Latrine oder in einem Badehaus verwendet werden, das benutzt worden ist. Wenn es jedoch in einem Badehaus oder in einer Latrine Gelegenheit gibt seinen N\u00e4chsten von der \u00dcbertretung eines Verbotes abzuhalten, dann soll er ihn abhalten, selbst in heiliger Sprache und selbst in Angelegenheit heiliger Dinge.<\/p>\n\n\n\n<p>6) Es ist verboten, das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab zu lesen, wenn der Kot von Menschen, Hunden oder Schweinen sich in der N\u00e4he befindet, auch wenn Tierh\u00e4ute (zum Gerben) in sie eingetaucht sind, oder ein anderer Schmutz, der einen ebenso \u00fcblen Geruch verbreitet wie diese. Ebenso in der N\u00e4he von menschlichem Urin. Wo jedoch der Urin eines Tieres in der N\u00e4he ist, darf das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab gelesen werden. Wenn ein Kleinkind, das eine Getreidemenge von der Gr\u00f6\u00dfer einer Olive nicht verzehren kann, in der Zeit, in der ein Erwachsener eine Getreidemenge die drei Eiern (150 cm<sup>3<\/sup>) verzehrt, dann besteht keine Notwendigkeit, sich von seinem Kot oder Urin wegzubewegen (weil es noch nicht als ekelhaft gilt).<\/p>\n\n\n\n<p>7) Wenn Kot so trocken wie T\u00f6pferware ist, ist es verboten das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab in seiner N\u00e4he zu lesen. Wenn es trockener ist als T\u00f6pferware, so dass es beim Wegschleudern zerbr\u00f6ckelt, dann wird es als Staub angesehen und das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab darf in seiner N\u00e4he gelesen werden. In der N\u00e4he von Urin, welches der Boden aufgesaugt, und immer noch eine Hand benetzt, wenn sie den Fleck ber\u00fchrt, darf das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab nicht gelesen werden. Wird die Hand nicht benetzt, darf \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab gelesen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>8) Wie weit muss man sich von Kot oder Urin entfernen, um das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab lesen zu d\u00fcrfen? Vier Ellen (2m). Dies gilt f\u00fcr den Fall, dass sich diese hinter oder neben Jemandem befinden. Aber wenn sie vor ihm sind, muss er sich so weit entfernen, dass er sie nicht mehr sieht und dann darf er das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab lesen.<\/p>\n\n\n\n<p>9) Diese Regel ist dann g\u00fcltig, wenn er sich in einem Raum und auf derselben Ebene mit diesen Dingen befindet. Wenn es dort einen Ort gibt, der zehn Handbreit (80 cm) h\u00f6her oder niedriger ist, als das Niveau der Dinge, dann kann er neben ihnen (Kot, Urin) sitzen und das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab lesen, weil sie als getrennt von ihm gelten. Dies gilt, vorausgesetzt, dass kein \u00fcbler Geruch ihn erreicht. Wenn er den Kot oder das Urin mit einem Gef\u00e4\u00df bedeckt hat, werden sie, obwohl sie noch im Raum sind, als begraben angesehen und das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab kann ungeachtet ihres Vorhandenseins gelesen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>10) Wenn man durch eine Glastrennung vom Kot getrennt ist, auch wenn der Kot durch das Glas noch sichtbar ist, darf das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab gelesen werden. Hat man ein Viertel Log (75 cm<sup>3<\/sup>) Wasser auf den Urin gegossen, so kann das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab im Abstand von vier Ellen davon rezitiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>11) Befindet sich der Kot in einer Mulde im Boden, kann man mit der Sandale die Mulde bedecken und das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab lesen, vorausgesetzt, die Sandale kommt nicht in Kontakt mit dem Kot. Ist der Kot winzig wie ein Tropfen, so spucke man dicken Speichel darauf, bis er bedeckt ist und lese darauf das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab. Befand sich ein Kotspritzer auf seiner Haut beschmiert und gab keinen schlechten Geruch von sich, weil es zu klein oder zu trocken war, dann ist das Lesen von \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab gestattet. Befindet sich Kot am Anus, obwohl beim Stehen nicht sichtbar, dagegen sichtbar beim Sitzen, so ist das rezitieren von \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab verboten, bis man sich gr\u00fcndlich gereinigt hat, weil der Kot feucht ist und einen schlechten Geruch hat.<br>Viele Gaonim haben entschieden, dass es verboten ist, das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab zu lesen, wenn die H\u00e4nde unrein sind und es ist richtig dieser Entscheidung zu folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>12) Wo ein \u00fcbelriechender Geruch von einer Substanz ausgeht, muss man sich bis zu vier Ellen weit wegbewegen und dann kann man das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab lesen, sofern der Geruch aufgeh\u00f6rt hat. Wenn der Geruch noch wahrnehmbar ist, muss man sich weiter entfernen, wo er nicht mehr wahrnehmbar ist. Geht der Geruch nicht von einer Substanz aus, z.B. wer von unten Luft abl\u00e4sst, dann entferne man sich von ihm, bis der Geruch aufh\u00f6rt. Das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab darf nicht vor einer Kloake oder vor einem Nachttopf rezitiert werden, auch wenn diese leer sind und keinen Geruch abgeben, trotzdem werden sie als Latrine angesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>13) Wenn Kot in Bewegung ist, zum Beispiel, wenn er auf der Wasseroberfl\u00e4che schwimmt, ist es verboten in seiner N\u00e4he das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab zu lesen. Der Mund eines Schweins gilt als sich bewegender Schmutz (weil es im Dreck suhlt), deshalb es ist verboten ihm gegen\u00fcber das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab zu lesen, bis man das Schwein vier Ellen weit von sich entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p>14) Wenn einer, w\u00e4hrend des Gehens das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab liest und an einen Ort gelangt, an dem sich Schmutz befindet, sollte er seine Hand nicht auf den Mund legen und weiterlesen, sondern er muss innehalten, bis er den Ort passiert hat. St\u00f6\u00dft der Lesende Luft von unten aus, so unterbreche er bis der Gestank verhallt und setze dann sein Lesen fort. Das gleiche f\u00fcr die Worte der Tora. St\u00f6\u00dft sein N\u00e4chster Luft von unten aus, so unterbreche man zwar da Lesen des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab, die Worte der Tora unterbreche man aber nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>15) Falls man beabsichtigt, das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab in einem Raum zu lesen und Zweifel dar\u00fcber erwachen, ob Kot oder Urin darin ist oder nicht, dann darf man lesen. Wenn jemand auf einem Abfallhaufen steht und er Zweifel hat, ob dort Kot ist, darf er nicht lesen, bis er es nachgesehen hat. Die Annahme im Falle eines Abfallhaufens ist, dass es sich dabei um einen Ort handelt an dem Kot ist. Wenn es nur daran Zweifel gibt, ob dort Urin ist, kann er lesen.<\/p>\n\n\n\n<p>16) So wie das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab nicht an einem Ort gelesen werden kann, an dem Kot oder Urin ist, bis man sich entfernt hat entfernt hat, ist es verboten, das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab in Gegenwart irgendeiner Person zu lesen, auch Nichtjude oder Kind, deren Nacktheit \u05e2\u05b6\u05e8\u05b0\u05d5\u05b8\u05d4 freigelegt ist, auch wenn eine Glastrennung sie voneinander trennt, bis er sein Gesicht abwendet. Da man in der Lage ist, es zu sehen, darf man das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab nicht lesen, es sei denn, man wendet sein Gesicht ab. Jeder K\u00f6rperteil einer Frau gilt als Nacktheit. Daher darf man beim Lesen des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab nicht auf den K\u00f6rper einer Frau blicken, selbst wenn es die eigene Frau ist. Und wenn eine Handbreite eines Teils ihres K\u00f6rpers freigelegt wird, darf man das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab in ihrer N\u00e4he nicht lesen, auch wenn man den K\u00f6rperteil nicht anschaut.<\/p>\n\n\n\n<p>17) Und so wie es verboten ist, das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab in Gegenwart der Nacktheit anderer Menschen zu lesen, so ist es jedem verboten in Gegenwart seiner eigenen Nacktheit zu lesen bis man sie bedeckt. Wenn man seine Lenden mit einem G\u00fcrtel aus Stoff, Haut oder Sackleinen bedeckt, kann man das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab lesen, auch wenn der Rest des K\u00f6rpers unbedeckt ist, vorausgesetzt, dass die Ferse nicht seine privaten Teile ber\u00fchrt. Liegt er unter einer Decke und ist nackt, sollte er die Decke dicht unter sein Herz ziehen und dann das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab lesen (der oberen Teil des K\u00f6rpers muss vom unteren Teil getrennt sein). Aber man soll es nicht um den Hals ziehen und lesen, weil sein Herz die Nacktheit sieht und er gelten w\u00fcrde wie Jemand, der das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab rezitiert, ohne einen G\u00fcrtel zu tragen.<\/p>\n\n\n\n<p>18) Wenn zwei Personen unter einer Decke liegen, kann keine von ihnen das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab lesen, auch wenn man die Decke eng unter sein Herz zieht, es sei denn, die Decke ist so gemacht, dass sie die beiden voneinander trennt, so dass ihre K\u00f6rper sich, von den Lenden abw\u00e4rts, nicht ber\u00fchren. Wenn ein Mann mit seiner Frau, kleinen Kindern oder anderen j\u00fcngeren Mitgliedern seines Haushalts schl\u00e4ft, sind ihre K\u00f6rper wie sein K\u00f6rper und er versp\u00fcrt keine Erregung von ihnen. Selbst wenn sein K\u00f6rper sie ber\u00fchrt, wendet er sich ab, zieht die Decke dicht unter sein Herz und liest dann das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>19) Bis zu welchem Alter werden sie in dieser Hinsicht als Kleinkinder betrachtet? Ein Junge in dieser Hinsicht bis zum Alter von zw\u00f6lf Jahren und einem Tag; ein M\u00e4dchen, bis sie elf Jahre und einen Tag alt ist. Und nur dann, wenn sie die Spuren der Pubert\u00e4t haben: Br\u00fcste und Haare am K\u00f6rper (Jechezkel 16:7). In diesem Fall kann man das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab nicht lesen, es sei denn, sie sind durch eine Decke voneinander getrennt. Wenn sie noch nicht so k\u00f6rperlich entwickelt sind, kann er das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab lesen, auch wenn ihr Fleisch sein Fleisch ber\u00fchrt und es ist keine Trennung erforderlich, bis das m\u00e4nnliche Kind das Alter von dreizehn Jahren und einem Tag erreicht hat und das weibliche Kind zw\u00f6lf Jahre alt ist Jahre und einen Tag alt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">VIERTES KAPITEL \u2014 Wer von der Rezitation befreit ist<\/h3>\n\n\n\n<p>1) Frauen, Knechte und Minderj\u00e4hrige, sind vom Rezitieren des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab befreit, jedoch gew\u00f6hnt man die Kinder, es zur vorschriftsm\u00e4\u00dfigen Zeit zu rezitieren, wie auch die vorangehenden und nachfolgenden Segensformeln zu sprechen, um sie dadurch an die Erf\u00fcllung der Gebote zu gew\u00f6hnen. Diejenigen, die durch irgendetwas zerstreut und in anderweitiger dringender Pflichterf\u00fcllung zu sehr in Anspruch genommen werden, sind w\u00e4hrend dieser Zeit von allen Geboten und folglich auch vom Hersagen des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab befreit.<br>Daher ist ein Br\u00e4utigam, der eine Jungfrau geheiratet hat, vom Lesen des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab ausgenommen, bis er den Beischlaf vollzogen hat. Sein Geist ist solange befangen ist bis er herausgefunden ob sie eine Jungfrau sei oder nicht. Wenn jedoch der Beischlaf bis in die Nacht nach dem Schabbat nach der Hochzeit verschoben wurde, ist es seine Pflicht, das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab von dieser Nacht an zu lesen, da sein Geist ruhig geworden ist und er seine Braut bereits kennt.<\/p>\n\n\n\n<p>2) Heiratet man jedoch eine Frau, die zu dieser Zeit keine Jungfrau mehr ist, ist es Pflicht, das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab zu lesen. Es gibt keinen besonderen Umstand, der einen ablenken k\u00f6nnte. Das gleiche Prinzip gilt f\u00fcr \u00e4hnliche F\u00e4lle.<\/p>\n\n\n\n<p>3) Wer einen Toten zu beklagen hat, ist ebenfalls bis zur Beerdigung desselben vorn Rezitieren des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab befreit, weil sein Geist befangen ist; \u2014 h\u00e4lt jemand Wache bei einem Toten, sei\u2019s selbst bei einem Fremden, so befreit ihn dies ebenfalls vom Rezitieren des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab. \u2014 Waren jedoch der Totenw\u00e4chter zwei, \u2014 so ist ihnen gestattet, sich abwechselnd zur Rezitation von der Leiche zu entfernen. \u2014 Wer bei dem Graben einer Totengruft besch\u00e4ftigt ist, wird gleichfalls vom Rezitieren befreit.<\/p>\n\n\n\n<p>4) Die Leiche darf nicht zur Beerdigung entfernt werden, um die zur Rezitation des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab vorschriftsm\u00e4\u00dfig anberaumte Zeit, es sei denn, dass der Verstorbene von vornehmen Stand gewesen. Sollte aber irgendein Leichenzug sich bis zur gesetzlichen Zeit verz\u00f6gert haben, so sind w\u00e4hrend letzterer, sowohl alle beim Leichenzuge besch\u00e4ftigten Tr\u00e4ger, wie auch die sie Abl\u00f6senden, sie m\u00f6gen sich vor oder hinter der Bahre befinden, vom Rezitieren des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab befreit, \u2014 die \u00dcbrigen dagegen, haben dieser Pflicht nachzukommen.<\/p>\n\n\n\n<p>5) Die sich bei einer Leichenrede als Zuh\u00f6rer befindenden Personen, falls die Lesezeit eingetroffen und die Leiche vor ihnen liegt, haben sich einzeln zum Rezitieren des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab zu entfernen und dann zu den \u00fcbrigen Zuh\u00f6rern zur\u00fcckzukehren. War die Leiche dagegen nicht vor ihnen ausgestellt, so rezitiere die ganze Versammlung. Die Leidtragenden aber sitzen schweigend, weil sie vor der Beerdigung vom Rezitieren befreit sind.<\/p>\n\n\n\n<p>6) Kehren die Leidtragenden von der Beerdigung heim, um die Beileidsbezeigungen zu empfangen, wobei alle Anwesenden sich in Reih und Glied aufstellen, und dieses f\u00e4llt um die Lesezeit, \u2014 so beginne man das Rezitieren nur in dem Falle, wenn man glaubt, noch vor der Bildung der sich aufstellenden Reihe, wenigstens einen Vers beenden zu k\u00f6nnen. Wo nicht, so statte man erst die Beileidsbezeugungen ab und rezitiere das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab erst nach Beendigung derselben. Sollte sich die Reihe schon gebildet haben, so sind diejenigen, die der Leidtragenden ansichtig werden k\u00f6nnen, vom Lesen befreit, die \u00dcbrigen aber dazu verpflichtet, da sie die Leidtragenden doch nicht sehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>7) Wer vom Rezitieren des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab befreit ist, darf, wenn er streng seiner Pflicht nachkommen will, solches dennoch tun, doch nur in dem Falle, dass sein Geist\u200e \u200evon aller Zerstreuung frei ist \u2014 ist Letzteres nicht der Fall, so ist ihm nicht erlaubt fr\u00fcher zu lesen, als bis er sich wieder gesammelt.<\/p>\n\n\n\n<p>8) Jeder Unreine ist zum Rezitieren des \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab, verpflichtet und hat dabei sowohl die vorangehenden, wie auch die nachfolgenden Segensspr\u00fcche im Zustande seiner Unreinheit \u05d8\u05d5\u05bc\u05de\u05d0\u05b8\u05d4 zu sprechen, obgleich er noch am selbigen Tage (durch die Mikwe) rein werden k\u00f6nne, so z. B. derjenige, der ein kriechendes Tier ber\u00fchrt, eine Frau in der Zeit der Menstruation oder Jemanden, der einen Ausfluss hatte, oder die Liege, auf der jemand von ihnen gelegen hat, usw. Esra und sein Gericht haben bestimmt, dass nur einer, der einen Ausfluss hatte &#8211; als Ausnahme unter allen unreinen Kategorien &#8211; die Worte der Tora nicht lesen k\u00f6nne, bis er rituell gebadet hat. Diese Verordnung wurde nicht allgemein angenommen. Die Mehrheit der Menschen konnte es nicht beachten und es kam au\u00dfer Gebrauch. Dementsprechend hatten alle Israeliten den Brauch, die Tora zu lesen und das \u00bbH\u00f6re Israel\u00ab zu rezitieren, obwohl sie Ausfluss hatten;\u200e denn die Worte der Tora sind nicht empf\u00e4nglich f\u00fcr die Unreinheit, sondern bleiben ewig rein.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/mischne-tora\/\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"198\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/mischt.png?resize=200%2C198&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3324\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/mischt.png?w=200&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/mischt.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/mischt.png?resize=120%2C120&amp;ssl=1 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/figure><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/mischne-tora\/\">Eine \u00dcbersicht aller Kapitel der Mischne Torah (und der verf\u00fcgbaren \u00dcbersetzungen) findet man hier.<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abhandlung \u00fcber das \u00bbSchma Jisrael &#8211; H\u00f6re Israel\u00ab enthaltend ein einziges Gebot der Schrift, n\u00e4mlich die Lesung des Abschnittes \u00bbH\u00f6re Israel!\u00ab zweimal t\u00e4glich zu halten, dessen Erl\u00e4uterung nun in folgenden Kapiteln gegeben wird.<\/p>\n","protected":false},"author":32,"featured_media":3846,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1,210,101,252],"tags":[151],"class_list":["post-3944","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-creative-commons","category-deutsche-torah","category-mischne-torah","tag-maimonides"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/hilchot_schma.jpg?fit=1200%2C800&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3944","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/32"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3944"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3944\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9493,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3944\/revisions\/9493"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3846"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3944"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3944"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3944"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}