{"id":3980,"date":"2019-01-03T15:39:23","date_gmt":"2019-01-03T13:39:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=3980"},"modified":"2019-01-03T15:49:04","modified_gmt":"2019-01-03T13:49:04","slug":"die-mischna-pea-kapitel-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischna-pea-kapitel-2\/","title":{"rendered":"Die Mischna \u2013 Pea >Kapitel 2"},"content":{"rendered":"\n<h2>Mischna 1<\/h2>\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05d5\u05b0\u05d0\u05b5\u05dc\u05bc\u05d5\u05bc \u05de\u05b7\u05e4\u05b0\u05e1\u05b4\u05d9\u05e7\u05b4\u05d9\u05df \u05dc\u05b7\u05e4\u05bc\u05b5\u05d0\u05b8\u05d4. \u05d4\u05b7\u05e0\u05bc\u05b7\u05d7\u05b7\u05dc, \u05d5\u05b0\u05d4\u05b7\u05e9\u05bc\u05c1\u05b0\u05dc\u05d5\u05bc\u05dc\u05b4\u05d9\u05ea, \u05d5\u05b0\u05d3\u05b6\u05e8\u05b6\u05da\u05b0 \u05d4\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d7\u05b4\u05d9\u05d3, \u05d5\u05b0\u05d3\u05b6\u05e8\u05b6\u05da\u05b0 \u05d4\u05b8\u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d5\u05bc\u05e9\u05c1\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05dc \u05d4\u05b8\u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d5\u05bc\u05e9\u05c1\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05dc \u05d4\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d7\u05b4\u05d9\u05d3 \u05d4\u05b7\u05e7\u05bc\u05b8\u05d1\u05d5\u05bc\u05e2\u05b7 \u05d1\u05bc\u05b4\u05d9\u05de\u05d5\u05b9\u05ea \u05d4\u05b7\u05d7\u05b7\u05de\u05bc\u05b8\u05d4 \u05d5\u05bc\u05d1\u05b4\u05d9\u05de\u05d5\u05b9\u05ea \u05d4\u05b7\u05d2\u05bc\u05b0\u05e9\u05c1\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d5\u05b0\u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05d5\u05bc\u05e8, \u05d5\u05b0\u05d4\u05b7\u05e0\u05bc\u05b4\u05d9\u05e8, \u05d5\u05b0\u05d6\u05b6\u05e8\u05b7\u05e2 \u05d0\u05b7\u05d7\u05b5\u05e8. \u05d5\u05b0\u05d4\u05b7\u05e7\u05bc\u05d5\u05b9\u05e6\u05b5\u05e8 \u05dc\u05b0\u05e9\u05c1\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea \u05de\u05b7\u05e4\u05b0\u05e1\u05b4\u05d9\u05e7, \u05d3\u05bc\u05b4\u05d1\u05b0\u05e8\u05b5\u05d9 \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9 \u05de\u05b5\u05d0\u05b4\u05d9\u05e8. \u05d5\u05b7\u05d7\u05b2\u05db\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05de\u05b7\u05e4\u05b0\u05e1\u05b4\u05d9\u05e7, \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b4\u05dd \u05db\u05bc\u05b5\u05df \u05d7\u05b8\u05e8\u05b8\u05e9\u05c1:\n <\/p>\n<\/div>\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Folgende Dinge bilden Abscheidungen in Betreff der Pea: ein Bach, ein Kanal[1], der Weg eines Einzelnen und der \u00f6ffentliche Weg, der \u00f6ffentliche Steg und der Steg des Einzelnen, wenn er sowohl in der Sommer- als auch in der Regenzeit bleibt, ein Brachfeld, ein gut bestellter Acker und eine andere Saat. Wenn man des Futters wegen schneidet, dann bildet das Feld eine Scheidung. So urteilt Rabbi Me\u00efr.<br \/>\nDie Weisen jedoch sagen: Es ist nur dann eine Scheidung, wenn er das Feld umackert.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"divider\"><\/div>\n<h3>Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n<p><strong>Folgende Dinge bilden Abscheidungen.<\/strong> Zwischen zwei Feldern, welche damit als getrennt z\u00e4hlen. Das spielt eine Rolle, wenn er Pea f\u00fcr ein Feld l\u00e4sst. Diese Pea befreit n\u00e4mlich nicht das andere Feld, da es hei\u00dft:  \u00bbdie Pea deines Feldes\u00ab \u2014 lasse nicht Pea von einem Feld f\u00fcr das andere.<\/p>\n<p><strong>\u05e0\u05d7\u05dc.<\/strong> Bach.<\/p>\n<p><strong>\u05d5\u05d4\u05e9\u05dc\u05d5\u05dc\u05d9\u05ea (Kanal).<\/strong> Ein Wasserarm, der gleichsam \u00bbBeute\u00ab (= \u05e9\u05dc\u05dc) an seine \u00c4rmchen verteilt, denn die \u00c4rmchen trinken vom Hauptarm.<\/p>\n<p><strong>Der Weg des Einzelnen.<\/strong> Vier Ellen.<\/p>\n<p><strong>Der \u00f6ffentliche Weg.<\/strong> 16 Ellen. Er erw\u00e4hnt diese wegen der Fortsetzung der Mischna, in der es hei\u00dft, dass alle diese zwischen B\u00e4umen keine Abscheidung bilden. Damit lehrt er, dass sogar ein \u00f6ffentlicher Weg mit einer Breite von mindestens 16 Ellen zwischen B\u00e4umen nicht abscheidet.<\/p>\n<p><strong>Der Steg des Einzelnen und der \u00f6ffentliche Steg.<\/strong> Ein Steg ist kleiner, weil man die F\u00fc\u00dfe dort nur einzeln setzen kann, nicht aber nebeneinander. Das lehrt uns, dass sogar ein \u00f6ffentlicher Steg, der sowohl im Sommer als auch in der Regenzeit bleibt \u2014- das hei\u00dft, man benutzt ihn auch, wenn die Felder bes\u00e4t sind \u2014 zwischen zwei Feldern abscheidet, sonst aber nicht.<\/p>\n<p><strong>Ein Brachfeld.<\/strong> Das nicht bes\u00e4t ist. In der Wendung  \u00bbdas Land soll nicht ver\u00f6den\u00ab \u00fcbersetzt man das letzte Wort mit \u05ea\u05d1\u05d5\u05e8.<\/p>\n<p><strong>Ein gut bestellter Acker.<\/strong> Gepfl\u00fcgt. Wie in \u00bbbestellt euch das Feld gut\u00ab.<\/p>\n<p><strong>Eine andere Saat.<\/strong> Es sind etwa zwei Felder Weizen ges\u00e4t und dazwischen eine andere Sorte. Die Mindestbreite f\u00fcr das Brachfeld, den gut bestellten Acker und die andere Saat betr\u00e4gt drei Furchen mit dem Pflug.<\/p>\n<p><strong>Wenn man des Futters wegen schneidet.<\/strong> Wann immer es nur zum Futter ist, nennt man es nicht \u00bbErnte\u00ab, weil das nicht als Anfang der Ernte gewertet werden kann. \u05e9\u05d7\u05ea (Zerst\u00f6rung) ist Getreide, das noch nicht bis zu einem Drittel gereift ist. Man schneidet es als Viehfutter. Die Halacha folgt nicht Rabbi Me\u00efr.<\/p>\n<h2>Mischna 2<\/h2>\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05d0\u05b7\u05de\u05bc\u05b7\u05ea \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd \u05e9\u05c1\u05b6\u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05b8\u05d4\u05bc \u05d9\u05b0\u05db\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05d4 \u05dc\u05b0\u05d4\u05b4\u05e7\u05bc\u05b8\u05e6\u05b5\u05e8 \u05db\u05bc\u05b0\u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea, \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9 \u05d9\u05b0\u05d4\u05d5\u05bc\u05d3\u05b8\u05d4 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05de\u05b7\u05e4\u05b0\u05e1\u05b6\u05e7\u05b6\u05ea. \u05d5\u05b0\u05db\u05b9\u05dc \u05d4\u05b6\u05d4\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05b2\u05e9\u05c1\u05b6\u05e8 \u05d1\u05bc\u05b7\u05de\u05bc\u05b7\u05e2\u05b0\u05d3\u05bc\u05b5\u05e8 \u05d9\u05b5\u05e2\u05b8\u05d3\u05b5\u05e8\u05d5\u05bc\u05df, \u05d0\u05b7\u05e3 \u05e2\u05b7\u05dc \u05e4\u05bc\u05b4\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05e7\u05b8\u05e8 \u05d9\u05b8\u05db\u05d5\u05b9\u05dc \u05dc\u05b7\u05e2\u05b2\u05d1\u05b9\u05e8 \u05d1\u05bc\u05b0\u05db\u05b5\u05dc\u05b8\u05d9\u05d5, \u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05e4\u05bc\u05b5\u05d0\u05b8\u05d4 \u05dc\u05b7\u05db\u05bc\u05b9\u05dc:\n <\/p>\n<\/div>\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Ein Wassergraben, dessen beide Ufer nicht zugleich geschnitten werden k\u00f6nnen, scheidet nach Rabbi Jehuda. Bei allen Bergen, die mit der J\u00e4thacke umgegraben werden, gibt man, obgleich das Rind mit Pflug nicht hin\u00fcber kommen kann, nur <emph>eine<\/emph> Pea f\u00fcr das Ganze.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"divider\"><\/div>\n<h3>Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n<p><strong>Ein Wassergraben, dessen beider Ufer nicht zugleich geschnitten werden k\u00f6nnen.<\/strong> Weil er so breit ist, dass man nicht beide Seiten schneiden kann, wenn man in der Mitte steht.<\/p>\n<p><strong>Er scheidet nach Rabbi Jehuda.<\/strong> Er widerspricht dem ersten Tanna, der oben sagt, dass ein Kanal, was dasselbe wie ein Wassergraben ist, immer abscheidet. Rabbi Jehuda meint, dass er nicht abscheidet, falls man seine beiden Ufer gleichzeitig schneiden kann. Die Halacha folgt Rabbi Jehuda.<\/p>\n<p><strong>Alle Berge, die mit der J\u00e4thacke umgegraben werden.<\/strong> Ein Berg, dessen Gipfel steil ist. Das Vieh mit seinem Geschirr kann sie nicht passieren,<br \/>\nweswegen der Berg die beiden Felder abscheidet.<\/p>\n<p><strong>Er gibt nur eine Pea f\u00fcr das Ganze.<\/strong> Er gibt eine gemeinsame Pea f\u00fcr beide Felder, weil sie nicht als abgeschieden gerechnet werden, da sie mit der J\u00e4thacke umgegraben werden. D.\u00a0h., man benutzt f\u00fcr den Berg dasselbe Geschirr wie f\u00fcr das Feld, es ist also keine Unterbrechung vorhanden. Sieht jemand diese Stelle, wird er nicht sagen: Das ist ein Brachfeld, sondern: Morgen wird er es umgraben \u2014 dann sind die beiden Felder eines.<\/p>\n<h2>Mischna 3<\/h2>\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05d4\u05b7\u05db\u05bc\u05b9\u05dc \u05de\u05b7\u05e4\u05b0\u05e1\u05b4\u05d9\u05e7 \u05dc\u05b7\u05d6\u05bc\u05b0\u05e8\u05b8\u05e2\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d5\u05b0\u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05de\u05b7\u05e4\u05b0\u05e1\u05b4\u05d9\u05e7 \u05dc\u05b8\u05d0\u05b4\u05d9\u05dc\u05b8\u05df \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05d2\u05b8\u05d3\u05b5\u05e8. \u05d5\u05b0\u05d0\u05b4\u05dd \u05d4\u05b8\u05d9\u05b8\u05d4 \u05e9\u05c2\u05b5\u05e2\u05b8\u05e8 \u05db\u05bc\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05e9\u05c1, \u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05de\u05b7\u05e4\u05b0\u05e1\u05b4\u05d9\u05e7, \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05e4\u05bc\u05b5\u05d0\u05b8\u05d4 \u05dc\u05b7\u05db\u05bc\u05b9\u05dc:\n <\/p>\n<\/div>\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Alles dieses scheidet die Saaten, aber nichts scheidet die B\u00e4ume als der Zaun. Wenn aber die Zweige verflochten sind, scheidet auch der Zaun nicht, sondern man gibt die Pea f\u00fcr das Ganze.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"divider\"><\/div>\n<h3>Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n<p><strong>Alles dieses scheidet die Saaten.<\/strong> Im Jerusalemer Talmud wird erkl\u00e4rt, dass \u00bballes\u00ab einen Felsen einschlie\u00dft, der \u00fcber das ganze Feld verl\u00e4uft. Muss er den Pflug auf der einen Seite herausnehmen, um auf der anderen fortzusetzen, so ist das eine Unterbrechung.<\/p>\n<p><strong>Nicht als der Zaun.<\/strong> Der 10 Handbreit hoch ist.<\/p>\n<p><strong>Das Haar verflochten.<\/strong> Die Zweige eines Baumes nennt man Haar.<br \/>\nVerflochtenes Haar bedeutet, dass die Zweige der B\u00e4ume sich miteinander oberhalb des Baumes vermengen, wie ein St\u00f6\u00dfel, der im M\u00f6rser eingesto\u00dfen ist.<\/p>\n<h2>Mischna 4<\/h2>\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05d5\u05b0\u05dc\u05b6\u05d7\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc\u05d1\u05b4\u05d9\u05df, \u05db\u05bc\u05b8\u05dc \u05d4\u05b8\u05e8\u05d5\u05b9\u05d0\u05b4\u05d9\u05df \u05d6\u05b6\u05d4 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d6\u05b6\u05d4. \u05d0\u05b8\u05de\u05b7\u05e8 \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05df \u05d2\u05bc\u05b7\u05de\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05d0\u05b5\u05dc, \u05e0\u05d5\u05b9\u05d4\u05b2\u05d2\u05b4\u05d9\u05df \u05d4\u05b8\u05d9\u05d5\u05bc \u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea \u05d0\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05d0, \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b0\u05e0\u05b4\u05d9\u05df \u05e4\u05bc\u05b5\u05d0\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea \u05dc\u05b7\u05d6\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea\u05b4\u05d9\u05dd \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b8\u05d9\u05d5\u05bc \u05dc\u05b8\u05d4\u05b6\u05dd \u05d1\u05bc\u05b0\u05db\u05b8\u05dc \u05e8\u05d5\u05bc\u05d7\u05b7, \u05d5\u05b0\u05dc\u05b6\u05d7\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc\u05d1\u05b4\u05d9\u05df, \u05db\u05bc\u05b8\u05dc \u05d4\u05b8\u05e8\u05d5\u05b9\u05d0\u05b4\u05d9\u05df \u05d6\u05b6\u05d4 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d6\u05b6\u05d4. \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9 \u05d0\u05b1\u05dc\u05b4\u05d9\u05e2\u05b6\u05d6\u05b6\u05e8 \u05d1\u05bc\u05b0\u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9 \u05e6\u05b8\u05d3\u05d5\u05b9\u05e7 \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8 \u05de\u05b4\u05e9\u05bc\u05c1\u05b0\u05de\u05d5\u05b9, \u05d0\u05b7\u05e3 \u05dc\u05b6\u05d7\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc\u05d1\u05b4\u05d9\u05df \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b8\u05d9\u05d5\u05bc \u05dc\u05b8\u05d4\u05b6\u05dd \u05d1\u05bc\u05b0\u05db\u05b8\u05dc \u05d4\u05b8\u05e2\u05b4\u05d9\u05e8:\n <\/p>\n<\/div>\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Was die Johannisbrotb\u00e4ume betrifft, so bilden alle, die einander sehen k\u00f6nnen, <emph>ein<\/emph> Feld. Rabban Gamliel berichtet: In meines Vaters Hause pflegte man f\u00fcr jede Reihe von \u00d6lb\u00e4umen, an jeder Seite des Feldes und von Johannisbrotb\u00e4umen, die einander sehen k\u00f6nnen, <emph>eine<\/emph> Pea zu geben. Rabbi Elieser ben Zadok, sagte in seinem Namen: Auch f\u00fcr die gesamten Johannisbrotb\u00e4ume, welche sie in der ganzen Stadt hatten (gaben sie eine Pea zusammen).<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"divider\"><\/div>\n<h3>Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n<p><strong>Alle, die einander sehen k\u00f6nnen.<\/strong> Wenn jemand bei einem von ihnen stehen und den anderen sehen kann, scheiden sie nicht, mag auch ein Zaun zwischen ihnen stehen. Man kann dann die Pea von einem Baum f\u00fcr die \u00fcbrigen nehmen.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr jede Reihe von \u00d6lb\u00e4umen.<\/strong> F\u00fcr die \u00d6lb\u00e4ume, die sie im Osten der Stadt besa\u00dfen, geben sie eine Pea, genauso f\u00fcr die im Westen und f\u00fcr die anderen Himmelsrichtungen.<\/p>\n<p><strong>Welche sie in der Stadt hatten.<\/strong> F\u00fcr sie alle gibt man nur eine Pea,<br \/>\nobwohl sie einander nicht sehen. Die Halacha folgt nicht Rabbi Elieser ben Zadok, der sie in seinem Namen sagte, sie folgt aber Rabban Gamliel.<\/p>\n<h2>Mischna 5<\/h2>\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05d4\u05b7\u05d6\u05bc\u05d5\u05b9\u05e8\u05b5\u05e2\u05b7 \u05d0\u05b6\u05ea \u05e9\u05c2\u05b8\u05d3\u05b5\u05d4\u05d5\u05bc \u05de\u05b4\u05d9\u05df \u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d3, \u05d0\u05b7\u05e3 \u05e2\u05b7\u05dc \u05e4\u05bc\u05b4\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05e2\u05d5\u05b9\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4\u05d5\u05bc \u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b5\u05d9 \u05d2\u05b0\u05e8\u05b8\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea, \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05e4\u05bc\u05b5\u05d0\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea. \u05d6\u05b0\u05e8\u05b8\u05e2\u05b8\u05d4\u05bc \u05e9\u05c1\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9 \u05de\u05b4\u05d9\u05e0\u05b4\u05d9\u05df, \u05d0\u05b7\u05e3 \u05e2\u05b7\u05dc \u05e4\u05bc\u05b4\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b8\u05d0\u05b8\u05df \u05d2\u05bc\u05b9\u05e8\u05b6\u05df \u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea, \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b5\u05d9 \u05e4\u05b5\u05d0\u05d5\u05b9\u05ea. \u05d4\u05b7\u05d6\u05bc\u05d5\u05b9\u05e8\u05b5\u05e2\u05b7 \u05d0\u05b6\u05ea \u05e9\u05c2\u05b8\u05d3\u05b5\u05d4\u05d5\u05bc \u05e9\u05c1\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9 \u05de\u05b4\u05d9\u05e0\u05b5\u05d9 \u05d7\u05b4\u05d8\u05bc\u05b4\u05d9\u05df, \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b8\u05d0\u05b8\u05df \u05d2\u05bc\u05b9\u05e8\u05b6\u05df \u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea, \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05e4\u05bc\u05b5\u05d0\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea. \u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b5\u05d9 \u05d2\u05b0\u05e8\u05b8\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea, \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b5\u05d9 \u05e4\u05b5\u05d0\u05d5\u05b9\u05ea:\n <\/p>\n<\/div>\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Wer sein Feld mit <emph>einer<\/emph> Saatgattung bes\u00e4t, gibt, wenn er auch zwei Tennen daraus macht, <emph>eine<\/emph> Pea, bes\u00e4t er es mit zwei Gattungen, so gibt er, wenn er auch nur <emph>eine<\/emph> Tenne daraus macht, zwei Peot. Bes\u00e4t jemand sein Feld mit zwei Arten von Weizen, so gibt er, wenn er eine Tenne daraus macht, <emph>eine<\/emph> Pea; macht er aber zwei Tennen daraus, so gibt er zwei Peot.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"divider\"><\/div>\n<h3>Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n<p><strong>Zwei Arten Weizen.<\/strong> Z.\u00a0B. hellen und dunklen.<\/p>\n<h2>Mischna 6<\/h2>\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05de\u05b7\u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b6\u05d4 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d6\u05bc\u05b8\u05e8\u05b7\u05e2 \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b4\u05de\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05df \u05d0\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1 \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b4\u05e6\u05b0\u05e4\u05bc\u05b8\u05d4 \u05dc\u05b4\u05e4\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9 \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05df \u05d2\u05bc\u05b7\u05de\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05d0\u05b5\u05dc, \u05d5\u05b0\u05e2\u05b8\u05dc\u05d5\u05bc \u05dc\u05b0\u05dc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05db\u05bc\u05b7\u05ea \u05d4\u05b7\u05d2\u05bc\u05b8\u05d6\u05b4\u05d9\u05ea \u05d5\u05b0\u05e9\u05c1\u05b8\u05d0\u05b8\u05dc\u05d5\u05bc. \u05d0\u05b8\u05de\u05b7\u05e8 \u05e0\u05b7\u05d7\u05d5\u05bc\u05dd \u05d4\u05b7\u05dc\u05bc\u05b7\u05d1\u05b0\u05dc\u05b8\u05e8, \u05de\u05b0\u05e7\u05bb\u05d1\u05bc\u05b8\u05dc \u05d0\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9 \u05de\u05b5\u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9 \u05de\u05b0\u05d9\u05b8\u05d0\u05e9\u05c1\u05b8\u05d0, \u05e9\u05c1\u05b6\u05e7\u05bc\u05b4\u05d1\u05bc\u05b5\u05dc \u05de\u05b5\u05d0\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05d0, \u05e9\u05c1\u05b6\u05e7\u05bc\u05b4\u05d1\u05bc\u05b5\u05dc \u05de\u05b4\u05df \u05d4\u05b7\u05d6\u05bc\u05d5\u05bc\u05d2\u05d5\u05b9\u05ea, \u05e9\u05c1\u05b6\u05e7\u05bc\u05b4\u05d1\u05bc\u05b0\u05dc\u05d5\u05bc \u05de\u05b4\u05df \u05d4\u05b7\u05e0\u05bc\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05d0\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d4\u05b2\u05dc\u05b8\u05db\u05b8\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05e9\u05c1\u05b6\u05d4 \u05de\u05b4\u05e1\u05bc\u05b4\u05d9\u05e0\u05b7\u05d9, \u05d1\u05bc\u05b0\u05d6\u05d5\u05b9\u05e8\u05b5\u05e2\u05b7 \u05d0\u05b6\u05ea \u05e9\u05c2\u05b8\u05d3\u05b5\u05d4\u05d5\u05bc \u05e9\u05c1\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9 \u05de\u05b4\u05d9\u05e0\u05b5\u05d9 \u05d7\u05b4\u05d8\u05bc\u05b4\u05d9\u05df, \u05d0\u05b4\u05dd \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b8\u05d0\u05b8\u05df \u05d2\u05bc\u05b9\u05e8\u05b6\u05df \u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea, \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05e4\u05bc\u05b5\u05d0\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea. \u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b5\u05d9 \u05d2\u05b0\u05e8\u05b8\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea, \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05e9\u05c1\u05b0\u05ea\u05bc\u05b5\u05d9 \u05e4\u05b5\u05d0\u05d5\u05b9\u05ea:\n <\/p>\n<\/div>\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Es geschah einst, dass Rabbi Schimon aus Mizpa vor Rabban Gamliel auf die letztere Weise s\u00e4te. Beide gingen hierauf zur Quaderhalle und fragten an. Da sprach Nachum der Schreiber: Ich habe eine \u00dcberlieferung von Rabbi Myascha, der sie von seinem Vater empfing, welcher sie von den Paaren hatte, denen sie die Propheten tradiert hatten, als ein Gesetz des Mosche vom Sinai her: Dass wenn jemand sein Feld mit zwei Arten Weizen bes\u00e4t, er, dafern er <emph>eine<\/emph> Tenne daraus macht, <emph>eine<\/emph> Pea gebe; macht er aber zwei Tennen daraus, so gebe er zwei Peot.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"divider\"><\/div>\n<h3>Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n<p><strong>\u05d4\u05dc\u05d1\u05dc\u05e8.<\/strong> Schreiber.<\/p>\n<p><strong>Die Paare.<\/strong> Welche im Traktat Awot I aufgez\u00e4hlt werden, die jeweils als Paare die \u00dcberlieferung tradiert haben, beginnend mit Schimon dem Gerechten.<\/p>\n<h2>Mischna 7<\/h2>\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05e9\u05c2\u05b8\u05d3\u05b6\u05d4 \u05e9\u05c1\u05b6\u05e7\u05bc\u05b0\u05e6\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc\u05d4\u05b8 \u05db\u05bc\u05d5\u05bc\u05ea\u05b4\u05d9\u05dd, \u05e7\u05b0\u05e6\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc\u05d4\u05b8 \u05dc\u05b4\u05e1\u05b0\u05d8\u05b4\u05d9\u05dd, \u05e7\u05b4\u05e8\u05b0\u05e1\u05b0\u05de\u05d5\u05bc\u05d4\u05b8 \u05e0\u05b0\u05de\u05b8\u05dc\u05b4\u05d9\u05dd, \u05e9\u05c1\u05b0\u05d1\u05b8\u05e8\u05b7\u05ea\u05bc\u05b8\u05d4\u05bc \u05d4\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc\u05d7\u05b7 \u05d0\u05d5\u05b9 \u05d1\u05b0\u05d4\u05b5\u05de\u05b8\u05d4, \u05e4\u05bc\u05b0\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8\u05b8\u05d4. \u05e7\u05b8\u05e6\u05b7\u05e8 \u05d7\u05b6\u05e6\u05b0\u05d9\u05b8\u05d4\u05bc \u05d5\u05b0\u05e7\u05b8\u05e6\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc \u05dc\u05b4\u05e1\u05b0\u05d8\u05b4\u05d9\u05dd \u05d7\u05b6\u05e6\u05b0\u05d9\u05b8\u05d4\u05bc, \u05e4\u05bc\u05b0\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8\u05b8\u05d4, \u05e9\u05c1\u05b6\u05d7\u05d5\u05b9\u05d1\u05b7\u05ea \u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05b5\u05d0\u05b8\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b7\u05e7\u05bc\u05b8\u05de\u05b8\u05d4:\n <\/p>\n<\/div>\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Ein Feld, welches Samaritaner geschnitten, oder R\u00e4uber geschnitten, oder dessen \u00c4hren die Ameisen abgebissen hatten, oder der Sturmwind, oder das Vieh zerbrachen, ist frei (von Pea). Schneidet jemand die eine H\u00e4lfte,und R\u00e4uber die andere H\u00e4lfte, so ist es frei, denn die Peapflicht erstreckt sich blo\u00df auf stehendes Getreide.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"divider\"><\/div>\n<h3>Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n<p><strong>Ein Feld, welches Samaritaner geschnitten.<\/strong> F\u00fcr sich selbst, nicht aber, wenn es samaritanische Arbeiter im Auftrag eines Juden geschnitten haben, weil in diesem Fall der Auftraggeber gleichsam selbst schneidet.<\/p>\n<p><strong>Haben es Ameisen abgebissen.<\/strong> Es ist die Art der Ameisen, Halme von unten anzubei\u00dfen. Das nennt man \u05e7\u05d9\u05e8\u05e1\u05d5\u05dd, wie in Psalm 80:14 \u00bbdas Schwein des Waldes bei\u00dft es ab\u00ab.<\/p>\n<p><strong>Frei.<\/strong> \u00dcber Pea steht \u00bbwenn ihr erntet\u00ab, also nur, wenn ihr selbst erntet.<\/p>\n<p><strong>Die Peapflicht erstreckt sich blo\u00df auf stehendes Getreide.<\/strong> Solange das Getreide steht. Endet das Feld, f\u00e4llt die Pflicht auf die \u00c4hren und man muss von den \u00c4hren Pea absondern. Dies gilt aber nur, wenn er selbst das Feld beendet, hier tat es aber ein anderer.<\/p>\n<h2>Mischna 8<\/h2>\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\n \u05e7\u05b0\u05e6\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc\u05d4\u05b8 \u05dc\u05b4\u05e1\u05b0\u05d8\u05b4\u05d9\u05dd \u05d7\u05b6\u05e6\u05b0\u05d9\u05b8\u05d4\u05bc \u05d5\u05b0\u05e7\u05b8\u05e6\u05b7\u05e8 \u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05d7\u05b6\u05e6\u05b0\u05d9\u05b8\u05d4\u05bc, \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05e4\u05bc\u05b5\u05d0\u05b8\u05d4 \u05de\u05b4\u05de\u05bc\u05b7\u05d4 \u05e9\u05bc\u05c1\u05b6\u05e7\u05bc\u05b8\u05e6\u05b8\u05e8. \u05e7\u05b8\u05e6\u05b7\u05e8 \u05d7\u05b6\u05e6\u05b0\u05d9\u05b8\u05d4\u05bc \u05d5\u05bc\u05de\u05b8\u05db\u05b7\u05e8 \u05d7\u05b6\u05e6\u05b0\u05d9\u05b8\u05d4\u05bc, \u05d4\u05b7\u05dc\u05bc\u05d5\u05b9\u05e7\u05b5\u05d7\u05b7 \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05e4\u05bc\u05b5\u05d0\u05b8\u05d4 \u05dc\u05b7\u05db\u05bc\u05b9\u05dc. \u05e7\u05b8\u05e6\u05b7\u05e8 \u05d7\u05b6\u05e6\u05b0\u05d9\u05b8\u05d4\u05bc \u05d5\u05b0\u05d4\u05b4\u05e7\u05b0\u05d3\u05bc\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1 \u05d7\u05b6\u05e6\u05b0\u05d9\u05b8\u05d4\u05bc, \u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05d5\u05b9\u05d3\u05b6\u05d4 \u05de\u05b4\u05d9\u05bc\u05b7\u05d3 \u05d4\u05b7\u05d2\u05bc\u05b4\u05d6\u05b0\u05d1\u05bc\u05b8\u05e8, \u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05e4\u05bc\u05b5\u05d0\u05b8\u05d4 \u05dc\u05b7\u05db\u05bc\u05b9\u05dc:\n <\/p>\n<\/div>\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Schneiden R\u00e4uber die eine H\u00e4lfte und er die andere, so gibt er Pea von dem, was er selbst geschnitten hat. Schneidet er die eine H\u00e4lfte und verkauft die andere H\u00e4lfte, so gibt der K\u00e4ufer Pea vom Ganzen. Schneidet er die eine H\u00e4lfte und schenkt dem Heiligtum die andere H\u00e4lfte, so gibt der, welcher diese vom Schatzmeister ausl\u00f6st, Pea f\u00fcr das Ganze.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"divider\"><\/div>\n<h3>Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n<p><strong>Der K\u00e4ufer gibt die Pea vom Ganzen.<\/strong> Der Teil des Feldes, der als Pea gelassen werden soll, bleibt in der verkauften H\u00e4lfte, der Kauf bezieht sich nur auf den nicht als Pea zu lassenden Teil. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr einen, der ein Feld vom Tempelschatz ausl\u00f6st: War es nur eine H\u00e4lfte, so gibt er von der zweiten H\u00e4lfte das Ma\u00df an Pea f\u00fcr das ganze Feld.<\/p>\n<p><a rel=\"license\" href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/4.0\/\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" alt=\"Creative Commons Lizenzvertrag\" style=\"border-width:0\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/i.creativecommons.org\/l\/by-nc-sa\/4.0\/88x31.png?w=840&#038;ssl=1\" \/><\/a><br \/><span xmlns:dct=\"http:\/\/purl.org\/dc\/terms\/\" href=\"http:\/\/purl.org\/dc\/dcmitype\/Text\" property=\"dct:title\" rel=\"dct:type\">Die Mischna \u2013 Pea<\/span> von <span xmlns:cc=\"http:\/\/creativecommons.org\/ns#\" property=\"cc:attributionName\">Alexander Adler<\/span> ist lizenziert unter einer <a rel=\"license\" href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/4.0\/\">Creative Commons Namensnennung &#8211; Nicht-kommerziell &#8211; Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Text der Mischna, Traktat Pea, Kapitel 2, in deutscher \u00dcbersetzung<\/p>\n","protected":false},"author":34,"featured_media":4017,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[64],"tags":[117,191],"class_list":["post-3980","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mischna","tag-creative-commons","tag-mischna"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/misch_pea_bild.jpg?fit=1200%2C800&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3980","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3980"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3980\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4037,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3980\/revisions\/4037"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4017"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3980"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3980"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3980"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}