{"id":4021,"date":"2019-01-03T15:33:12","date_gmt":"2019-01-03T13:33:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=4021"},"modified":"2021-01-27T11:20:32","modified_gmt":"2021-01-27T09:20:32","slug":"die-mischna-pea-kapitel-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/die-mischna-pea-kapitel-5\/","title":{"rendered":"Die Mischna \u2013 Pea >Kapitel 5"},"content":{"rendered":"<p>[widgets_on_pages id=&#8220;mischnapea&#8220;]<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mischna 1<\/h2>\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\u05d2\u05bc\u05b8\u05d3\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1 \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc\u05bc\u05b9\u05d0 \u05dc\u05bb\u05e7\u05bc\u05b7\u05d8 \u05ea\u05bc\u05b7\u05d7\u05b0\u05ea\u05bc\u05b8\u05d9\u05d5, \u05db\u05bc\u05b8\u05dc \u05d4\u05b7\u05e0\u05bc\u05d5\u05b9\u05d2\u05b5\u05e2\u05b7 \u05d1\u05bc\u05b8\u05d0\u05b8\u05e8\u05b6\u05e5 \u05d4\u05b2\u05e8\u05b5\u05d9 \u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc \u05e2\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd. \u05d4\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc\u05d7\u05b7 \u05e9\u05c1\u05b6\u05e4\u05bc\u05b4\u05d6\u05bc\u05b0\u05e8\u05b8\u05d4 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b8\u05e2\u05b3\u05de\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b0\u05d3\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b8\u05d4\u05bc \u05db\u05bc\u05b7\u05de\u05bc\u05b8\u05d4 \u05dc\u05b6\u05e7\u05b6\u05d8 \u05d4\u05b4\u05d9\u05d0 \u05e8\u05b0\u05d0\u05d5\u05bc\u05d9\u05b8\u05d4 \u05dc\u05b7\u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05d5\u05b9\u05ea, \u05d5\u05b0\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05dc\u05b8\u05e2\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd . \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05df \u05e9\u05c1\u05b4\u05de\u05b0\u05e2\u05d5\u05b9\u05df \u05d1\u05bc\u05b6\u05df \u05d2\u05bc\u05b7\u05de\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05d0\u05b5\u05dc \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b5\u05e8, \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05dc\u05b8\u05e2\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd \u05d1\u05bc\u05b4\u05db\u05b0\u05d3\u05b5\u05d9 \u05e0\u05b0\u05e4\u05b4\u05d9\u05dc\u05b8\u05d4:<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Von Garbenhaufen, die auf einer Stelle aufgeschichtet werden, woselbst die Nachlese noch nicht gehalten wurden, geh\u00f6rt alles, was die Erde[1]<br \/>\nber\u00fchrt, den Armen. Wenn der Wind die Garben umherstreut, so sch\u00e4tzt man, wie viel \u05dc\u05e7\u05d8 etwa der Ort eingetragen haben k\u00f6nnte und gibt solches den Armen[3]. Rabban Schimon ben Gamliel sagt: Man gebe den Armen nach Verh\u00e4ltnis des gew\u00f6hnlichen Abfalls.<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Von Garbenhaufen, die auf einer Stelle aufgeschichtet wurden, woselbst die Nachlese noch nicht gehalten wurde.<\/strong> Wenn einer die Garben sammelt und an einem Ort auf dem Feld aufh\u00e4uft, auf dem die Armen noch nicht ihr Leket gesammelt haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alles, was die Erde ber\u00fchrt, den Armen.<\/strong> Die Weisen haben ihn n\u00e4mlich daf\u00fcr bestraft, dass er auf das Leket geschichtet hat. Sogar wenn er Weizen auf Gerste schichtet, geh\u00f6ren aller Weizen, der die Erde ber\u00fchrt,<br>den Armen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wenn der Wind die Garben umherstreut.<\/strong> Auf das Leket.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nach Verh\u00e4ltnis des gew\u00f6hnlichen Abfalls.<\/strong> Der \u00fcblicherweise beim Schneiden anf\u00e4llt, was vier Kaw pro Kor Saat ist. (Ein Kor entspricht 30<br>Sea.) Weil der erste Tanna sagt, man sch\u00e4tzt, wieviel Leket \u00fcblicherweise anf\u00e4llt, lehrt uns Rabban Schimon ben Gamliel, dass man gar nicht zu sch\u00e4tzen braucht, weil das Ma\u00df bereits feststeht: Unter drei\u00dfig Sea Saat f\u00e4llt bei der Ernte vier Kaw Leket an. So viel gibt er den Armen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mischna 2<\/h2>\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\u05e9\u05c1\u05b4\u05d1\u05bc\u05b9\u05dc\u05b6\u05ea \u05e9\u05c1\u05b6\u05d1\u05bc\u05b7\u05e7\u05bc\u05b8\u05e6\u05b4\u05d9\u05e8 \u05d5\u05b0\u05e8\u05b9\u05d0\u05e9\u05c1\u05b8\u05d4\u05bc \u05de\u05b7\u05d2\u05bc\u05b4\u05d9\u05e2\u05b7 \u05dc\u05b7\u05e7\u05bc\u05b8\u05de\u05b8\u05d4, \u05d0\u05b4\u05dd \u05e0\u05b4\u05e7\u05b0\u05e6\u05b0\u05e8\u05b8\u05d4 \u05e2\u05b4\u05dd \u05d4\u05b7\u05e7\u05bc\u05b8\u05de\u05b8\u05d4 , \u05d4\u05b2\u05e8\u05b5\u05d9 \u05d4\u05b4\u05d9\u05d0 \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc \u05d1\u05bc\u05b7\u05e2\u05b7\u05dc \u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea, \u05d5\u05b0\u05d0\u05b4\u05dd \u05dc\u05b8\u05d0\u05d5, \u05d4\u05b2\u05e8\u05b5\u05d9 \u05d4\u05b4\u05d9\u05d0 \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc \u05e2\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd. \u05e9\u05c1\u05b4\u05d1\u05bc\u05b9\u05dc\u05b6\u05ea \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc \u05dc\u05b6\u05e7\u05b6\u05d8 \u05e9\u05c1\u05b6\u05e0\u05bc\u05b4\u05ea\u05b0\u05e2\u05b8\u05e8\u05b0\u05d1\u05b8\u05d4 \u05d1\u05b7\u05d2\u05bc\u05b8\u05d3\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1, \u05de\u05b0\u05e2\u05b7\u05e9\u05bc\u05c2\u05b5\u05e8 \u05e9\u05c1\u05b4\u05d1\u05bc\u05b9\u05dc\u05b6\u05ea \u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea \u05d5\u05b0\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05dc\u05d5\u05b9 . \u05d0\u05b8\u05de\u05b7\u05e8 \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9 \u05d0\u05b1\u05dc\u05b4\u05d9\u05e2\u05b6\u05d6\u05b6\u05e8, \u05d5\u05b0\u05db\u05b4\u05d9 \u05d4\u05b5\u05d9\u05d0\u05b7\u05da\u05b0 \u05d4\u05b6\u05e2\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9 \u05d4\u05b7\u05d6\u05bc\u05b6\u05d4 \u05de\u05b7\u05d7\u05b2\u05dc\u05b4\u05d9\u05e3 \u05d3\u05bc\u05b8\u05d1\u05b8\u05e8 \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc\u05bc\u05b9\u05d0 \u05d1\u05b8\u05d0 \u05d1\u05b4\u05e8\u05b0\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05ea\u05d5\u05b9. \u05d0\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05d0 \u05de\u05b0\u05d6\u05b7\u05db\u05bc\u05b6\u05d4 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b6\u05e2\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9 \u05d1\u05bc\u05b0\u05db\u05b8\u05dc \u05d4\u05b7\u05d2\u05bc\u05b8\u05d3\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1, \u05d5\u05bc\u05de\u05b0\u05e2\u05b7\u05e9\u05bc\u05c2\u05b5\u05e8 \u05e9\u05c1\u05b4\u05d1\u05bc\u05b9\u05dc\u05b6\u05ea \u05d0\u05b7\u05d7\u05b7\u05ea \u05d5\u05b0\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05dc\u05d5\u05b9:<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Eine \u00c4hre, die man beim Schneiden stehen lie\u00df, geh\u00f6rt, wenn deren Spitze bis zu dem noch stehenden Getreide reicht und mit demselben zugleich weggeschnitten werden kann, dem Eigent\u00fcmer; wo nicht, den Armen. Ist eine \u00c4hre vom \u05dc\u05e7\u05d8 mit einem Garbenhaufen vermengt worden, so verzehnte man eine andere \u00c4hre und gebe sie dem Armen. Rabbi Elieser wendete dagegen ein: Wie sollte der Arme etwas vertauschen, was er noch gar nicht im Besitz gehabt hat? Vielmehr muss der Eigent\u00fcmer zuerst dem Armen den Besitz des ganzen Garbenhaufens zusichern und dann kann er eine \u00c4hre verzehnten und sie ihm geben.<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Eine \u00c4hre, die man beim Ernten stehen lie\u00df.<\/strong> Bei seiner Ernte hat er eine \u00c4hre stehen lassen und sie nicht geschnitten, und ihre Spitze reicht bis zum noch stehenden Getreide. Wenn diese \u00c4hre gemeinsam mit dem Stehenden geschnitten wird, so geh\u00f6rt sie dem Eigent\u00fcmer, denn das stehende Getreide rettet sie davor, dass wir den Vers \u00bbdu sollst nicht zur\u00fcckkehren, um sie zu nehmen\u00ab auf sie anwenden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Man verzehnte eine \u00c4hre und gebe sie dem Armen.<\/strong> Weil man verpflichtet ist, dem Armen etwas Verzehntetes zu geben, so wie auch die Leket-\u00c4hre von den Zehnten frei war. Obwohl der Haufen noch nicht glattgestrichen ist, nennt man ihn doch zehntpflichtig, wie beim ersten Zehnten, der noch von den \u00c4hren abgenommen wurde und zehntpflichtig wird, obwohl noch nicht glattgestrichen. (siehe Ma&#8217;assrot I:6, Anm. d. \u00dcbers.)<br>Wie verf\u00e4hrt man nun? Man nimmt zwei \u00c4hren vom Haufen, mit dem sich die Leket-\u00c4hre vermischt hat, und gibt \u00fcber eine der beiden folgende Erkl\u00e4rung ab: \u00bbWenn diese hier Leket ist, m\u00f6ge es gut sein. Ansonsten sollen die Zehnte dieser in jener zu finden sein\u00ab. Dann gibt man dem Armen die zweite \u00c4hre. Im Jerusalemer Talmud wird eingewendet, man muss doch bef\u00fcrchten, dass die zweite \u00c4hre die urspr\u00fcngliche Leket-\u00c4hre ist,<br>und er hat doch die Zehnte der ersten \u00c4hre in der zweiten festgelegt. Da sie aber als Leket vom Zehnten befreit ist, sind die Zehnte der ersten \u00c4hre nicht in der zweiten enthalten, weil man nicht Zehnt vom Befreiten auf das Pflichtige geben kann. Die Antwort im Jerusalemer Talmud lautet,<br>dass er eine dritte \u00c4hre nehmen und auch hier eine Erkl\u00e4rung abgeben muss: \u00bbWenn die zweite \u00c4hre, in der ich die Zehnten festlegen wollte,<br>Leket ist, dann soll die dritte \u00c4hre den Zehnt f\u00fcr die erste enthalten.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rabbi Elieser dagegen wendet ein: Wie sollte der Arme etwas vertauschen, was er noch gar nicht im Besitz gehabt hat?<\/strong> Rabbi Elieser argumentiert nach der Meinung der Weisen: \u00bbWie kann laut eurer Meinung, die ihr doch bestreitet, dass ein Reicher, der im Namen eines Armen Pea gesammelt hat, es f\u00fcr ihn erwerben kann, der Arme etwas eintauschen, was er nie im Besitz gehabt hat? Schlie\u00dflich kann der Eigent\u00fcmer des Feldes es nach eurer Meinung nicht in seinem Namen erwerben. Diese \u00c4hre ist also nie in den Besitz des Armen gekommen. Nach eurer Meinung muss man dem Armen vielmehr den ganzen Haufen unter der Bedingung schenken, es zur\u00fcckzugeben.\u00ab (Ein Geschenk unter der Bedingung der R\u00fcckgabe gilt als Geschenk). Dadurch kommt die Leket-\u00c4hre in den Besitz des Armen, und er wird berechtigt, sie gegen eine andere einzutauschen.<br>Die Weisen antworten ihm: Hier hat man einen, der nicht erwerben kann, einem gleichgestellt, der erwerben kann. Wir betrachten die \u00c4hre, als sei sie in den Besitz des Armen \u00fcbergegangen, obwohl er sie nicht erworben hat (aber nur in dem Sinne, dass er die M\u00f6glichkeit haben soll, sie gegen eine andere umzutauschen). Die Halacha folgt den Weisen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mischna 3<\/h2>\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05de\u05b0\u05d2\u05b7\u05dc\u05b0\u05d2\u05bc\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05df \u05d1\u05bc\u05b0\u05d8\u05d5\u05b9\u05e4\u05b5\u05d7\u05b7, \u05d3\u05bc\u05b4\u05d1\u05b0\u05e8\u05b5\u05d9 \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9 \u05de\u05b5\u05d0\u05b4\u05d9\u05e8. \u05d5\u05b7\u05d7\u05b2\u05db\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd \u05de\u05b7\u05ea\u05bc\u05b4\u05d9\u05e8\u05b4\u05d9\u05df, \u05de\u05b4\u05e4\u05bc\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d0\u05b6\u05e4\u05b0\u05e9\u05c1\u05b8\u05e8:<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Man darf kein Wasser mittelst Wasserr\u00e4der nach dem Erntefeld hinleiten, das ist der Ausspruch des Rabbi Me\u00efr.<br \/>\nDie Weisen aber erlauben es, weil es m\u00f6glich ist.<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Man darf nicht mit \u05d8\u05d5\u05e4\u05d7 vermengen.<\/strong> Eine Art d\u00fcnne H\u00fclsenfrucht, die man auf Arabisch \u05d2\u05d9\u05dc\u05d1\u05d0\u00ab\u05df nennt. Sie \u00e4hnelt der Gerste. Rabbi Me\u00efr sagt nun, dass man diese Art Getreide nicht mit anderen Arten vermengen darf,<br>weil dann das Leket, das sonst f\u00fcr die andere Art angefallen w\u00e4re, von dieser schlechteren Art anf\u00e4llt. Damit sch\u00e4digt man die Armen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Weisen aber erlauben es, weil es m\u00f6glich ist.<\/strong> Dass dasselbe Ma\u00df vom anderen Getreide abf\u00e4llt wie vom \u05d8\u05d5\u05e4\u05d7. Die Halacha folgt den Weisen.<br>Eine andere Erkl\u00e4rung: Man darf kein Wasser mittels Wasserr\u00e4dern vom Brunnen nach dem Erntefeld hinleiten, weil das die Armen sch\u00e4digt. Die Weisen erlauben es, weil man den Schaden der Armen sch\u00e4tzen kann; der Eigent\u00fcmer zahlt den Armen diesen Betrag. Nach Rabbi Me\u00efr sch\u00e4tzt man den Schaden des Eigent\u00fcmers, den er dann von den Armen einziehen kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mischna 4<\/h2>\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\u05d1\u05bc\u05b7\u05e2\u05b7\u05dc \u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05b8\u05d9\u05b8\u05d4 \u05e2\u05d5\u05b9\u05d1\u05b5\u05e8 \u05de\u05b4\u05de\u05bc\u05b8\u05e7\u05d5\u05b9\u05dd \u05dc\u05b0\u05de\u05b8\u05e7\u05d5\u05b9\u05dd, \u05d5\u05b0\u05e6\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05da\u05b0 \u05dc\u05b4\u05d8\u05bc\u05b9\u05dc \u05dc\u05b6\u05e7\u05b6\u05d8 \u05e9\u05c1\u05b4\u05db\u05b0\u05d7\u05b8\u05d4 \u05d5\u05bc\u05e4\u05b5\u05d0\u05b8\u05d4 \u05d5\u05bc\u05de\u05b7\u05e2\u05b0\u05e9\u05c2\u05b7\u05e8 \u05e2\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9, \u05d9\u05b4\u05d8\u05bc\u05b9\u05dc, \u05d5\u05bc\u05db\u05b0\u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b7\u05d7\u05b2\u05d6\u05b9\u05e8 \u05dc\u05b0\u05d1\u05b5\u05d9\u05ea\u05d5\u05b9 \u05d9\u05b0\u05e9\u05c1\u05b7\u05dc\u05bc\u05b5\u05dd, \u05d3\u05bc\u05b4\u05d1\u05b0\u05e8\u05b5\u05d9 \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9 \u05d0\u05b1\u05dc\u05b4\u05d9\u05e2\u05b6\u05d6\u05b6\u05e8. \u05d5\u05b7\u05d7\u05b2\u05db\u05b8\u05de\u05b4\u05d9\u05dd \u05d0\u05d5\u05b9\u05de\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd, \u05e2\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9 \u05d4\u05b8\u05d9\u05b8\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b0\u05d0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b8\u05d4\u05bc \u05e9\u05c1\u05b8\u05e2\u05b8\u05d4:<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Wenn ein Grundbesitzer von einem Ort nach einem anderen reist und sich gen\u00f6tigt sieht, \u05dc\u05e7\u05d8, \u05e9\u05db\u05d7\u05d4 und \u05e4\u05d0\u05d4 oder den Armenzehnt annehmen zu m\u00fcssen, so darf er es annehmen; muss dasselbe aber, wenn er nach Hause zur\u00fcckkehrt, bezahlen. Dies sind die Worte des Rabbi Elieser. Die Weisen aber sagen: Er war damals als ein wirklicher Armer zu betrachten.<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Er war damals als ein wirklicher Armer zu betrachten.<\/strong> Und muss daher nicht bezahlen. Die Halacha folgt den Weisen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mischna 5<\/h2>\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05b7\u05d7\u05b2\u05dc\u05b4\u05d9\u05e3 \u05e2\u05b4\u05dd \u05d4\u05b8\u05e2\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d1\u05bc\u05b0\u05e9\u05c1\u05b6\u05dc\u05bc\u05d5\u05b9 \u05e4\u05bc\u05b8\u05d8\u05d5\u05bc\u05e8, \u05d5\u05bc\u05d1\u05b0\u05e9\u05c1\u05b6\u05dc \u05e2\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd \u05d7\u05b7\u05d9\u05bc\u05b8\u05d1. \u05e9\u05c1\u05b0\u05e0\u05b7\u05d9\u05b4\u05dd \u05e9\u05c1\u05b6\u05e7\u05bc\u05b4\u05d1\u05bc\u05b0\u05dc\u05d5\u05bc \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05e9\u05bc\u05c2\u05b8\u05d3\u05b6\u05d4 \u05d1\u05bc\u05b7\u05d0\u05b2\u05e8\u05b4\u05d9\u05e1\u05d5\u05bc\u05ea, \u05d6\u05b6\u05d4 \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05dc\u05b8\u05d6\u05b6\u05d4 \u05d7\u05b6\u05dc\u05b0\u05e7\u05d5\u05b9 \u05de\u05b7\u05e2\u05b0\u05e9\u05c2\u05b7\u05e8 \u05e2\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9, \u05d5\u05b0\u05d6\u05b6\u05d4 \u05e0\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05df \u05dc\u05b8\u05d6\u05b6\u05d4 \u05d7\u05b6\u05dc\u05b0\u05e7\u05d5\u05b9 \u05de\u05b7\u05e2\u05b0\u05e9\u05c2\u05b7\u05e8 \u05e2\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9. \u05d4\u05b7\u05de\u05b0\u05e7\u05b7\u05d1\u05bc\u05b5\u05dc \u05e9\u05c2\u05b8\u05d3\u05b6\u05d4 \u05dc\u05b4\u05e7\u05b0\u05e6\u05b9\u05e8, \u05d0\u05b8\u05e1\u05d5\u05bc\u05e8 \u05d1\u05bc\u05b0\u05dc\u05b6\u05e7\u05b6\u05d8 \u05e9\u05c1\u05b4\u05db\u05b0\u05d7\u05b8\u05d4 \u05d5\u05bc\u05e4\u05b5\u05d0\u05b8\u05d4 \u05d5\u05bc\u05de\u05b7\u05e2\u05b0\u05e9\u05c2\u05b7\u05e8 \u05e2\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9. \u05d0\u05b8\u05de\u05b7\u05e8 \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9 \u05d9\u05b0\u05d4\u05d5\u05bc\u05d3\u05b8\u05d4, \u05d0\u05b5\u05d9\u05de\u05b8\u05ea\u05b7\u05d9, \u05d1\u05bc\u05b4\u05d6\u05b0\u05de\u05b7\u05df \u05e9\u05c1\u05b6\u05e7\u05bc\u05b4\u05d1\u05bc\u05b5\u05dc \u05de\u05b4\u05de\u05bc\u05b6\u05e0\u05bc\u05d5\u05bc \u05dc\u05b0\u05de\u05b6\u05d7\u05b1\u05e6\u05b8\u05d4, \u05dc\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1 \u05d5\u05b0\u05dc\u05b4\u05e8\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05e2\u05b7. \u05d0\u05b2\u05d1\u05b8\u05dc \u05d0\u05b4\u05dd \u05d0\u05b8\u05de\u05b7\u05e8 \u05dc\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1 \u05de\u05b7\u05d4 \u05e9\u05bc\u05c1\u05b6\u05d0\u05b7\u05ea\u05bc\u05b8\u05d4 \u05e7\u05d5\u05b9\u05e6\u05b5\u05e8 \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc\u05bc\u05b8\u05da\u05b0, \u05de\u05bb\u05ea\u05bc\u05b8\u05e8 \u05d1\u05bc\u05b0\u05dc\u05b6\u05e7\u05b6\u05d8 \u05d5\u05bc\u05d1\u05b0\u05e9\u05c1\u05b4\u05db\u05b0\u05d7\u05b8\u05d4 \u05d5\u05bc\u05d1\u05b0\u05e4\u05b5\u05d0\u05b8\u05d4, \u05d5\u05b0\u05d0\u05b8\u05e1\u05d5\u05bc\u05e8 \u05d1\u05bc\u05b0\u05de\u05b7\u05e2\u05b0\u05e9\u05c2\u05b7\u05e8 \u05e2\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9:<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Wenn jemand mit einem Armen einen Tausch macht, so ist das Seinige<br \/>\nzehntfrei, dasjenige aber, was er dem Armen gibt, muss er verzehnten.<br \/>\nWenn zwei Arme die Bestellung eines Feldes gegen einen Fruchtanteil \u00fcbernehmen, so kann jeder von seinem Anteil dem anderen den Armenzehnten entrichten. Wenn ein Armer ein Feld \u00fcbernimmt, um das Getreide desselben (gegen einen Fruchtanteil) zu schneiden, so darf er weder \u05dc\u05e7\u05d8, noch \u05e9\u05db\u05d7\u05d4, noch \u05e4\u05d0\u05d4, noch den Armenzehnt davon nehmen. Rabbi Jehuda aber sagt: Nur dann, wenn er es von ihm mit der Bedingung \u00fcbernommen hat, dass er die H\u00e4lfte oder ein Drittel oder ein Viertel des Ganzen erhalte; wenn aber Jener zu ihm sagte: Das Drittel von dem, was du schneidest, ist dein, so darf er \u05dc\u05e7\u05d8, \u05e9\u05db\u05d7\u05d4 und \u05e4\u05d0\u05d4, aber nicht den Armenzehnt nehmen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Wenn jemand mit einem Armen einen Tausch macht.<\/strong> Er gibt einem Armen Getreide oder Fr\u00fcchte im Austausch f\u00fcr das, was dieser gesammelt hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Seinige frei.<\/strong> Vom Zehnten. Der Arme hat ihm Leket, Schich&#8217;cha oder Pea gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das der Armen ist pflichtig.<\/strong> Was der Eigent\u00fcmer den Armen von seinem Getreide gegeben hat, muss er verzehnten, bevor er es dem Armen gibt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wenn zwei ein Feld \u00fcbernehmen.<\/strong> Zwei Arme.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gegen einen Fruchtanteil.<\/strong> Etwa die H\u00e4lfte, ein Drittel oder ein Viertel. Sie werden dann wie Eigent\u00fcmer; ein Eigent\u00fcmer \u2014 wenn auch arm \u2014 hat kein Recht, die Abgaben auf seinem eigenen Feld zu sammeln, da es hei\u00dft: \u00bbDu sollst dem Armen nicht sammeln\u00ab. Der Vers verbietet dem Armen, die Abgaben des eigenen Feldes zu sammeln. Er muss den Armenzehnt absondern und dem anderen Armen geben. Jeder gilt aber nur auf dem eigenen Teil als Eigent\u00fcmer, und nicht auf dem des Partners. Deswegen k\u00f6nnen sie sich den Armenzehnt gegenseitig geben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dass er es mit der Bedingung \u00fcbernommen hat, dass er die H\u00e4lfte \u2026 erh\u00e4lt.<\/strong> Weil er das Stehende erworben hat. Sagte er ihm aber: \u00bb(sc.: Die H\u00e4lfte) von deiner Ernte\u00ab, hat er nur am Geschnittenen einen Anteil. Die Pflicht, Leket, Schich&#8217;cha und Pea zu lassen, liegt dann auf dem Eigent\u00fcmer. Obwohl die Pflicht, Schich&#8217;cha der \u00c4hren zu lassen, zur Zeit des Garbenbindens am Geschnittenen entsteht, kann man das nicht als \u00bbdeine Ernte\u00ab bezeichnen, und er ist davon frei, weil der P\u00e4chter erst das Geschnittene erwirbt. Dass laut Rabbi Jehuda einer, der nach dem Schneiden konvertiert, Schich&#8217;cha lassen muss, liegt daran, dass man es als \u00bbdein Feld\u00ab bezeichnen kann. Mit diesem Argument kann man ihn aber nicht zu Leket verpflichten, weil der Ursprung von Leket beim Ungeschnittenen liegt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mischna 6<\/h2>\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05d5\u05b9\u05db\u05b5\u05e8 \u05d0\u05b6\u05ea \u05e9\u05c2\u05b8\u05d3\u05b5\u05d4\u05d5\u05bc, \u05d4\u05b7\u05de\u05bc\u05d5\u05b9\u05db\u05b5\u05e8 \u05de\u05bb\u05ea\u05bc\u05b8\u05e8 \u05d5\u05b0\u05d4\u05b7\u05dc\u05bc\u05d5\u05b9\u05e7\u05b5\u05d7\u05b7 \u05d0\u05b8\u05e1\u05d5\u05bc\u05e8. \u05dc\u05b9\u05d0 \u05d9\u05b4\u05e9\u05c2\u05b0\u05db\u05bc\u05b9\u05e8 \u05d0\u05b8\u05d3\u05b8\u05dd \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b7\u05e4\u05bc\u05d5\u05b9\u05e2\u05b2\u05dc\u05b4\u05d9\u05dd \u05e2\u05b7\u05dc \u05de\u05b0\u05e0\u05b8\u05ea \u05e9\u05c1\u05b6\u05d9\u05bc\u05b0\u05dc\u05b7\u05e7\u05bc\u05b5\u05d8 \u05d1\u05bc\u05b0\u05e0\u05d5\u05b9 \u05d0\u05b7\u05d7\u05b2\u05e8\u05b8\u05d9\u05d5. \u05de\u05b4\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05de\u05b7\u05e0\u05bc\u05b4\u05d9\u05d7\u05b7 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b8\u05e2\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd \u05dc\u05b4\u05dc\u05b0\u05e7\u05b9\u05d8, \u05d0\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05de\u05b7\u05e0\u05bc\u05b4\u05d9\u05d7\u05b7 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d3 \u05d5\u05b0\u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d3 \u05dc\u05b9\u05d0, \u05d0\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05de\u05b0\u05e1\u05b7\u05d9\u05bc\u05b5\u05e2\u05b7 \u05d0\u05b6\u05ea \u05d0\u05b6\u05d7\u05b8\u05d3 \u05de\u05b5\u05d4\u05b6\u05df, \u05d4\u05b2\u05e8\u05b5\u05d9 \u05d6\u05b6\u05d4 \u05d2\u05bc\u05d5\u05b9\u05d6\u05b5\u05dc \u05d0\u05b6\u05ea \u05d4\u05b8\u05e2\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd. \u05e2\u05b7\u05dc \u05d6\u05b6\u05d4 \u05e0\u05b6\u05d0\u05b1\u05de\u05b7\u05e8 (\u05de\u05e9\u05dc\u05d9 \u05db\u05d1) \u05d0\u05b7\u05dc \u05ea\u05bc\u05b7\u05e1\u05bc\u05b5\u05d2 \u05d2\u05bc\u05b0\u05d1\u05d5\u05bc\u05dc \u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b4\u05d9\u05dd:<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Wenn jemand sein Feld verkauft, so ist es dem (etwa armen) Verk\u00e4ufer gestattet (\u05dc\u05e7\u05d8, \u05e9\u05db\u05d7\u05d4 und \u05e4\u05d0\u05d4) zu nehmen, aber nicht dem K\u00e4ufer. Man darf keinen Arbeiter unter der Bedingung aufnehmen, dass dessen Sohn hinter ihm nachlese. Wer die Armen nicht zur Nachlese zul\u00e4sst, oder den einen und den anderen nicht, oder einem dabei mithilft, der beraubt die Armen,<br \/>\nund von dem hei\u00dft es: Verr\u00fccke nicht die Grenze derjenigen, die heruntergekommen sind.<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Wenn jemand sein Feld verkauft.<\/strong> Sowohl das Feld als auch die darauf stehenden Fr\u00fcchte. Hat er aber nur die Fr\u00fcchte verkauft und das Feld f\u00fcr sich belassen, ist beiden Leket, Schich&#8217;cha und Pea verboten: beim ersten kann man es als \u00bbdein Feld\u00ab, beim zweiten \u00bbals deine Ernte\u00ab<br>bezeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dem Verk\u00e4ufer gestattet.<\/strong> Leket, Schich&#8217;cha und Pea zu sammeln, wenn er arm ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unter der Bedingung, dass dessen Sohn hinter ihm nachlese.<\/strong> Dadurch kann der Eigent\u00fcmer ihm den Lohn k\u00fcrzen, sodass er den Lohn aus dem Besitz der Armen zahlt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verr\u00fcckte nicht die Grenze derjenigen, die heruntergekommen sind.<\/strong> D.&nbsp;h., lies nicht \u00bbWelt\u00ab (\u05e2\u05d5\u05dc\u05dd), sondern die \u00bbheruntergekommen sind\u00ab (\u05e2\u05d5\u05dc\u05d9\u05dd). Manche erkl\u00e4ren: Das sind diejenigen, die aus \u00c4gypten hochgekommen sind \u2014 sie m\u00f6gen nicht die Verbote der Tora \u00e4ndern, die den aus \u00c4gypten Hochgekommenen gegeben worden sind. Andere erkl\u00e4ren: Die (w\u00f6rtlich) \u00bbHochgekommenen\u00ab sind solche, die von ihrem Besitz heruntergekommen sind. Man nennt sie ehrenhaft Hochgekommene, wie man auch die Blinden \u00bbviel Licht\u00ab nennt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mischna 7<\/h2>\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\u05d4\u05b8\u05e2\u05b9\u05de\u05b6\u05e8 \u05e9\u05c1\u05b6\u05e9\u05bc\u05c1\u05b0\u05db\u05b8\u05d7\u05d5\u05bc\u05d4\u05d5\u05bc \u05e4\u05d5\u05b9\u05e2\u05b2\u05dc\u05b4\u05d9\u05dd \u05d5\u05b0\u05dc\u05b9\u05d0 \u05e9\u05c1\u05b0\u05db\u05b8\u05d7\u05d5\u05b9 \u05d1\u05b7\u05e2\u05b7\u05dc \u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea, \u05e9\u05c1\u05b0\u05db\u05b8\u05d7\u05d5\u05b9 \u05d1\u05b7\u05e2\u05b7\u05dc \u05d4\u05b7\u05d1\u05bc\u05b7\u05d9\u05b4\u05ea \u05d5\u05b0\u05dc\u05b9\u05d0 \u05e9\u05c1\u05b0\u05db\u05b8\u05d7\u05d5\u05bc\u05d4\u05d5\u05bc \u05e4\u05d5\u05b9\u05e2\u05b2\u05dc\u05b4\u05d9\u05dd, \u05e2\u05b8\u05de\u05b0\u05d3\u05d5\u05bc \u05e2\u05b2\u05e0\u05b4\u05d9\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd \u05d1\u05bc\u05b0\u05e4\u05b8\u05e0\u05b8\u05d9\u05d5 \u05d0\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b6\u05d7\u05b4\u05e4\u05bc\u05d5\u05bc\u05d4\u05d5\u05bc \u05d1\u05b0\u05e7\u05b7\u05e9\u05c1, \u05d4\u05b2\u05e8\u05b5\u05d9 \u05d6\u05b6\u05d4 \u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b4\u05db\u05b0\u05d7\u05b8\u05d4:<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Eine Garbe, welche die Arbeiter vergessen haben, die aber der Eigent\u00fcmer nicht vergessen hat, oder die der Eigent\u00fcmer verga\u00df, aber nicht die Arbeiter, oder eine solche, vor welche sich die Armen gestellt, oder mit Stoppeln bedeckt hatten, ist nicht als \u05e9\u05db\u05d7\u05d4 zu betrachten.<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Der Eigent\u00fcmer hat es nicht vergessen.<\/strong> Wenn etwa der Eigent\u00fcmer auf dem Feld ist und er dadurch erwirbt, dass er dabei steht. Ist er aber in der Stadt, wird sie Schich&#8217;cha, mag der Eigent\u00fcmer sie auch nicht vergessen haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mischna 8<\/h2>\n\n\n<div class=\"two-columns-one\">\n<p class=\"hetext\">\u05d4\u05b7\u05de\u05b0\u05e2\u05b7\u05de\u05bc\u05b5\u05e8 \u05dc\u05b0\u05db\u05b9\u05d1\u05b8\u05e2\u05d5\u05b9\u05ea \u05d5\u05bc\u05dc\u05b0\u05db\u05bb\u05de\u05b0\u05e1\u05b8\u05d0\u05d5\u05b9\u05ea, \u05dc\u05b7\u05d7\u05b2\u05e8\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4 \u05d5\u05b0\u05dc\u05b8\u05e2\u05b3\u05de\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd, \u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05dc\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b4\u05db\u05b0\u05d7\u05b8\u05d4. \u05de\u05b4\u05de\u05bc\u05b6\u05e0\u05bc\u05d5\u05bc \u05d5\u05b0\u05dc\u05b7\u05d2\u05bc\u05b9\u05e8\u05b6\u05df, \u05d9\u05b6\u05e9\u05c1 \u05dc\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b4\u05db\u05b0\u05d7\u05b8\u05d4. \u05d4\u05b7\u05de\u05b0\u05e2\u05b7\u05de\u05bc\u05b5\u05e8 \u05dc\u05b7\u05d2\u05bc\u05b8\u05d3\u05b4\u05d9\u05e9\u05c1, \u05d9\u05b6\u05e9\u05c1 \u05dc\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b4\u05db\u05b0\u05d7\u05b8\u05d4. \u05de\u05b4\u05de\u05bc\u05b6\u05e0\u05bc\u05d5\u05bc \u05d5\u05b0\u05dc\u05b7\u05d2\u05bc\u05b9\u05e8\u05b6\u05df, \u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05dc\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b4\u05db\u05b0\u05d7\u05b8\u05d4. \u05d6\u05b6\u05d4 \u05d4\u05b7\u05db\u05bc\u05b0\u05dc\u05b8\u05dc, \u05db\u05bc\u05b8\u05dc \u05d4\u05b7\u05de\u05b0\u05e2\u05b7\u05de\u05bc\u05b5\u05e8 \u05dc\u05b0\u05de\u05b8\u05e7\u05d5\u05b9\u05dd \u05e9\u05c1\u05b6\u05d4\u05d5\u05bc\u05d0 \u05d2\u05b0\u05de\u05b8\u05e8 \u05de\u05b0\u05dc\u05b8\u05d0\u05db\u05b8\u05d4, \u05d9\u05b6\u05e9\u05c1 \u05dc\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b4\u05db\u05b0\u05d7\u05b8\u05d4. \u05de\u05b4\u05de\u05bc\u05b6\u05e0\u05bc\u05d5\u05bc \u05d5\u05b0\u05dc\u05b7\u05d2\u05bc\u05b9\u05e8\u05b6\u05df, \u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05dc\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b4\u05db\u05b0\u05d7\u05b8\u05d4. \u05dc\u05b0\u05de\u05b8\u05e7\u05d5\u05b9\u05dd \u05e9\u05c1\u05b6\u05d0\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05d2\u05b0\u05de\u05b7\u05e8 \u05de\u05b0\u05dc\u05b8\u05d0\u05db\u05b8\u05d4, \u05d0\u05b5\u05d9\u05df \u05dc\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b4\u05db\u05b0\u05d7\u05b8\u05d4. \u05de\u05b4\u05de\u05bc\u05b6\u05e0\u05bc\u05d5\u05bc \u05d5\u05b0\u05dc\u05b7\u05d2\u05bc\u05b9\u05e8\u05b6\u05df, \u05d9\u05b6\u05e9\u05c1 \u05dc\u05d5\u05b9 \u05e9\u05c1\u05b4\u05db\u05b0\u05d7\u05b8\u05d4:<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"two-columns-one last\">\n<p>Wenn man Garben sammelt, um sie in Form von Helmen aufzurichten, oder sie in ausgegrabene \u00d6rter zu legen, oder sie in der Form eines Kuchen aufzustellen, oder um gr\u00f6\u00dfere Garben daraus zu machen: so findet keine \u05e9\u05db\u05d7\u05d4 dabei statt. Was aber von da zur Tenne gebracht wird, unterliegt der \u05e9\u05db\u05d7\u05d4. Sammelt man Garben, um sie in Haufen zu legen, so findet \u05e9\u05db\u05d7\u05d4 bei ihnen statt; was aber von da zur Tenne kommt, unterliegt nicht dem Gesetz der \u05e9\u05db\u05d7\u05d4. Die Regel gilt: Wenn man Garben sammelt, um sie an einen Ort zu bringen, wo die Arbeit vollendet wird, so findet \u05e9\u05db\u05d7\u05d4 dabei statt, was aber von dort zur Tenne gebracht wird, unterliegt dem Gesetze der \u05e9\u05db\u05d7\u05d4 nicht. Sammelt man sie f\u00fcr einen Ort, wo die Arbeit daran nicht beendigt wird, so findet keine \u05e9\u05db\u05d7\u05d4 dabei statt; was aber von dort zur Tenne kommt, unterliegt dem Gesetze der \u05e9\u05db\u05d7\u05d4.<\/p>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"divider\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kommentar von R. Ovadja Bartenura \u05e8\u05d1\u05d9 \u05e2\u05d5\u05d1\u05d3\u05d9\u05d4 \u05de\u05d1\u05e8\u05d8\u05e0\u05d5\u05e8\u05d0<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Helme.<\/strong> Wenn er sie in Form von Helmen aufrichtet. Man macht n\u00e4mlich Kronen aus \u00c4hren und legt sie auf das Haupt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u05db\u05d5\u05e1\u05de\u05d0\u05d5\u05ea.<\/strong> Sie sind nicht so hoch und aufragend wie die \u00bbHelme\u00ab, sondern flach, sodass man sie nicht so recht sieht. So steht auch (5. Moses 32,34, zitieren).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In Form eines Kuchens.<\/strong> Man erntet ein wenig und sammelt es, um einen Teig anzur\u00fchren und auf Kohlen zu braten. Eine andere Erkl\u00e4rung:<br>Manche h\u00e4ufen ihr Getreide nach dem Schneiden an einem einzigen Ort, bis es sich ansammelt. Dann erst bringen sie es an den Ort, wo es gedroschen wird, welchen Ort man \u00bbTenne\u00ab nennt. H\u00e4uft man es auf dem Feld, hei\u00dft es \u00bbHelm\u00ab \u2014 wie die Form eines Helmes, den man auf das Haupt setzt. H\u00e4uft man es in Gruben, nennt man das \u00bbVertiefungen\u00ab \u2014 wie in (5 Moses 32:34). H\u00e4uft man es schlie\u00dflich in runder Anordnung wie in Form eines M\u00fchlsteins, hei\u00dft es \u00bbKuchen\u00ab, wie der Kuchen rund ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr Garben.<\/strong> Erst macht man kleine Garben, von denen zwei oder drei zu einer gro\u00dfen Garbe gesammelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hat keine Schich&#8217;cha.<\/strong> D.&nbsp;h., wenn er etwas vergisst, w\u00e4hrend er es vom Feld zu einem dieser Orte bringt, unterliegt es nicht dem Gesetz von Schich&#8217;cha, da es hei\u00dft: \u00bbWenn du Ernte auf deinem Feld erntest, und eine \u00c4hre auf dem Feld vergisst\u00ab \u2014 wie das Ernten abgeschlossen ist und nicht von einer weiteren Ernte gefolgt wird, so ist auch das Sammeln ein solches, nach dem kein weiteres Sammeln folgt.<br>Ausgeschlossen werden Garben, die noch einmal gesammelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Von dort zur Tenne \u2014 gibt es Schich&#8217;cha.<\/strong> Wenn jemand von einem dieser Orte zur Tenne bringt und dabei Garben an einem dieser Orte vergisst, ist es Schich&#8217;cha.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sammelt man f\u00fcr Haufen.<\/strong> Und m\u00f6chte, dass sie an diesem Ort bleiben und gedroschen werden \u2014 dann gibt es Schich&#8217;cha.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Von dort zur Tenne.<\/strong> Wenn er sich danach anders entscheidet und sie an einen anderen Ort zum Dreschen bringen will, unterliegt es nicht dem Gesetz von Schich&#8217;cha.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/4.0\/\" rel=\"license\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" style=\"border-width: 0;\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/i.creativecommons.org\/l\/by-nc-sa\/4.0\/88x31.png?w=840&#038;ssl=1\" alt=\"Creative Commons Lizenzvertrag\"><\/a><br>Die Mischna \u2013 Pea von Alexander Adler ist lizenziert unter einer <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/4.0\/\" rel=\"license\">Creative Commons Namensnennung &#8211; Nicht-kommerziell &#8211; Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Text der Mischna, Traktat Pea, Kapitel 5, in deutscher \u00dcbersetzung<\/p>\n","protected":false},"author":34,"featured_media":4017,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[64],"tags":[117,191],"class_list":["post-4021","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mischna","tag-creative-commons","tag-mischna"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/misch_pea_bild.jpg?fit=1200%2C800&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4021","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4021"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4021\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6898,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4021\/revisions\/6898"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4017"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4021"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4021"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4021"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}