{"id":430,"date":"2013-12-08T00:01:35","date_gmt":"2013-12-07T22:01:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=430"},"modified":"2013-12-08T00:01:35","modified_gmt":"2013-12-07T22:01:35","slug":"was-geschieht-mit-dem-toten-die-beerdigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/was-geschieht-mit-dem-toten-die-beerdigung\/","title":{"rendered":"Was geschieht mit dem Toten? Die Beerdigung"},"content":{"rendered":"<p>Auch die Behandlung der Toten ist im progressiven Judentum anders als in der &#8222;Orthodoxie&#8220;. Hier ein Einschub f\u00fcr die, die sich \u00fcber die Anf\u00fchrungszeichen wundern Die Benutzung des Begriffs &#8222;Orthodoxie&#8220; ohne diese Zeichen w\u00fcrde bedeuten, dieser Glaubensrichtung die &#8222;richtige&#8220; Art j\u00fcdischen Glaubens (und Handelns) zuzugestehen. Daher stehen die Begriffe &#8222;orthodox&#8220; und &#8222;orthoprax&#8220; in Anf\u00fchrungszeichen, weil ich keine bessere Definition gefunden habe, aber den Anschein des allein richtigen Glaubens und Handelns f\u00fcr (lediglich) einen kleinen Teil des Judentums vermeiden will.<!--more--><\/p>\n<p>Nach j\u00fcdischem Verst\u00e4ndnis endet die Heiligkeit des Menschen nicht mit dem Tod, so da\u00df aus &#8222;orthodoxer&#8220; Sicht die Gesetze und Br\u00e4uche um Tod und Trauer den Sinn haben, die W\u00fcrde des menschlichen Geistes zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Hier mu\u00df aber festgehalten werden, da\u00df viele der Br\u00e4uche um Tod und Trauer auf abergl\u00e4ubischen Vorstellungen beruhen. Nach Kolatch wird der Tote auf den Fu\u00dfboden gelegt, stehendes Wasser ausgegossen, werden die Spiegel verh\u00e4ngt, der Leichnam nie allein gelassen, d\u00fcrfen Tote weder einbalsamiert noch verbrannt werden und m\u00fcssen zwingend am Tag nach ihrem Tode begraben werden. Ausnahmen sind nur dann zul\u00e4ssig, wenn die Umst\u00e4nde es verlangen (staatliche Gesetze, Warten auf die Ankunft n\u00e4herer Verwandter), aber auch dann darf die Beerdigung maximal drei Tage hinausgeschoben werden. Diese zeitliche Beschr\u00e4nkung lehnt das progressive Judentum ab und verweist auf &#8222;Moed Qatan 22 a&#8220;, wo Ausnahmen von der allgemeinen Regel der fr\u00fchestm\u00f6glichen Bestattung genannt werden. In jedem Fall findet aber eine Bestattung nicht am Schabbat oder an Festtagen statt, wohl aber ggf. in der &#8222;Orthodoxie&#8220; am zweiten Tage eines Festes. Zur Begr\u00fcndung wird darauf verwiesen, da\u00df das mehrt\u00e4gige Auf-bahren eines Toten den Gebrauch von W\u00fcrz- und Duftstoffen erfordert. Dazu wird dann festge-stellt, da\u00df dies ein nichtj\u00fcdischer Brauch war, und da\u00df eine Grundregel des j\u00fcdischen Lebens hie\u00df, keine nichtj\u00fcdischen Br\u00e4uche nachzuahmen, zumal das Abbrennen von W\u00fcrzstoffen eine Form des kultischen Opfers war.<\/p>\n<p>Das Ausgie\u00dfen von Wasser hat nach Kolatch den Sinn, die Unzufriedenheit G-ttes mit den Handlungen der Menschen anzuerkennen. Mit dem Ausgie\u00dfen des Wassers und der Sitte, den Leichnam auf den Boden zu legen wird nach &#8222;orthodoxer&#8220; Ansicht durch diese beiden symbolischen Gesten das Sch\u00f6pfungswerk des zweiten und dritten Tages zunichte gemacht und zugleich als Bedingung und Grenze des menschlichen Daseins bekr\u00e4ftigt. Aus progressiver Sicht bleibt zum Ausgie\u00dfen des Wassers festzuhalten, da\u00df durch diesen abergl\u00e4ubischen Brauch verhindert werden soll, da\u00df das Wasser durch einen hindurchziehenden Geist verunreinigt wird. F\u00fcr die Sitte, die Spiegel zu verh\u00e4ngen, wei\u00dft Kolatch darauf hin, da\u00df es mehrere Deutungen gibt, wohingegen das progressive Judentum feststellt, da\u00df entweder verhindert werden soll, da\u00df sich die Seele in einem Spiegel verf\u00e4ngt, &#8222;in eine Falle gelockt wird&#8220;, oder da\u00df sich der Leichnam darin spiegelt und bald ein zweiter Tod im Haus verk\u00fcndet wird. Weiter ist zum Spiegel noch anzumerken, da\u00df es eine &#8222;moderne&#8220; Auslegung gibt, die sich mit der menschlichen Eitelkeit befa\u00dft und daran festh\u00e4lt, da\u00df es unangemessen sei, in einen Spiegel zu schauen, wenn man gerade einen Menschen verloren hat.<\/p>\n<p>Daher gelten diese Br\u00e4uche im progressiven Judentum nicht als verpflichtend. Es wird aber anerkannt, da\u00df manche Menschen das Bed\u00fcrfnis haben, zum Zeitpunkt des Todes &#8222;irgend etwas&#8220; zu tun, um das Vakuum zu f\u00fcllen und die Hilflosigkeit auszudr\u00fccken, die sie empfinden. <\/p>\n<p><div id=\"attachment_431\" style=\"width: 318px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-431\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/kirchner.jpg?resize=308%2C250\" alt=\"Aus Paul Kirchners: J\u00fcdisches Ceremoniell, 1734\" width=\"308\" height=\"250\" class=\"size-full wp-image-431\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/kirchner.jpg?w=308&amp;ssl=1 308w, https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/kirchner.jpg?resize=300%2C243&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><p id=\"caption-attachment-431\" class=\"wp-caption-text\">Aus Paul Kirchners: J\u00fcdisches Ceremoniell, 1734<\/p><\/div>Den Brauch, den Leichnam nicht allein zu lassen, deutet Kolatch heute als &#8222;den Glauben der Juden&#8220;, da\u00df es ein Zeichen von mangelndem Respekt sei, wenn man einen Toten allein lie\u00dfe. Zugleich weist er ehrlicherweise darauf hin, da\u00df fr\u00fcher eine Totenwache gehalten wurde, um den Verstorbenen vor Geistern und Gespenstern zu sch\u00fctzen. Das progressive Judentum er-kennt den Wunsch nach einer Totenwache an, weist aber darauf hin, da\u00df diese nicht obligato-risch ist und, wenn sie denn gehalten wird, von Verwandten oder Freunden des Toten gehalten werden sollte, nicht aber von bezahlten Fremden.<\/p>\n<p>An der fr\u00fchestm\u00f6glichen Beerdigung h\u00e4lt auch das progressive Judentum fest, das allerdings deswegen, weil es nicht sinnvoll ist, einen Toten ungeb\u00fchrlich lange im Haus zu behalten und weil aufgrund des Glaubens an die Unsterblichkeit der Seele der K\u00f6rper dann nicht l\u00e4nger von Bedeutung ist, wenn er seine Funktion eingeb\u00fc\u00dft hat. Aus progressiver Sicht spricht aber nichts dagegen, ggf. auch mehr als drei Tage bis zu einer Beerdigung verstreichen zu lassen, wenn Hinterbliebene l\u00e4nger ben\u00f6tigen, um sich zur Beerdigung einzufinden. <\/p>\n<p>Ein weiterer Unterschied zeigt sich bei der Behandlung des Leichnams gleich nach dem Tod. F\u00fcr &#8222;orthodoxe&#8220; Juden ist es nicht zul\u00e4ssig, da\u00df Nichtjuden den K\u00f6rper eines gestorbenen Juden ber\u00fchren. Dieses Verbot geht bis in die Antike zur\u00fcck und bezog sich urspr\u00fcnglich auf heidnische Br\u00e4uche, den Toten zu verst\u00fcmmeln und sein Blut f\u00fcr rituelle Zwecke zu gebrauchen. Solche Br\u00e4uche sind heute nicht mehr \u00fcblich, so da\u00df das progressive Judentum nicht mehr daran festh\u00e4lt, da\u00df ein j\u00fcdischer K\u00f6rper nicht von Nichtjuden ber\u00fchrt werden darf. Zudem w\u00e4re es verletzend f\u00fcr \u00c4rzte und Krankenhauspersonal, sie nach dem Tode eines Menschen nicht mehr als vertrauensw\u00fcrdig zu behandeln. Allerdings ist in diesem Fall auch f\u00fcr das progressive Judentum zwingend, da\u00df die H\u00e4nde der verstorbenen Person nicht christlichem Brauch gem\u00e4\u00df auf der Brust gekreuzt oder gefaltet werden. Die H\u00e4nde der verstorbenen Person m\u00fcssen seitlich am K\u00f6rper anliegen.<\/p>\n<p>F\u00fcr das &#8222;orthopraxe&#8220; Judentum ist die &#8222;tohora&#8220;, die rituelle Waschung der Leiche durch die &#8222;chewra kadischa&#8220; (Begr\u00e4bnisbruderschaft) obligatorisch. Das progressive Judentum empfiehlt diese Waschung, allerdings mit dem Vorbehalt, da\u00df sie nicht erforderlich ist, wenn die Person an einer ansteckenden Krankheit gestorben ist oder dann, wenn die Ausfl\u00fcsse des K\u00f6rpers diejenigen gef\u00e4hrden k\u00f6nnten, die den K\u00f6rper waschen.<\/p>\n<p>Die Kleidung bei einer Beerdigung ist schwarz oder zumindestens dunkel. Das ist eine alte j\u00fcdische Tradition, die bis in die talmudische Zeit zur\u00fcckreicht (Schabat 114a, Joma 39b), also keine Nachahmung christlicher Br\u00e4uche. Da das progressive Judentum die Unterscheidung zwischen &#8222;Kohanim&#8220;, &#8222;Leviim&#8220; und &#8222;Am Israel&#8220; aufgehoben hat, ist es selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df auch ein kohen an jeder Beerdigung teilnehmen kann, wenn er es w\u00fcnscht, und nicht auf die n\u00e4chs-ten Familienangeh\u00f6rigen beschr\u00e4nkt bleibt. Er mu\u00df sich also nicht in betr\u00e4chtlicher Entfernung von der Stelle aufhalten, wo die Feier stattfindet. Zu Kleidung ist noch anzumerken, da\u00df die &#8222;keria&#8220;, das Einrei\u00dfen der Kleidung n progressiven Zeremonien un\u00fcblich geworden ist, weil es f\u00fcr viele Menschen kein angemessener Ausdruck ihrer Trauer ist. Kolatch befa\u00dft sich hingegen noch bei sechs Fragen (von neunzig) mit der keria.<\/p>\n<p>Der Beerdigungsg-ttesdienst ist kurz und schlicht. Er besteht aus einigen Gebeten und Psal-men, die zu dem Anla\u00df passen. Die Realit\u00e4t der menschlichen Situation und die Hilfsbed\u00fcrftig-keit des Menschen wird akzeptiert, ebenso der Schmerz der Trauernden ber\u00fccksichtigt. Neben den \u00fcblichen Gebeten f\u00fcgen einige Rabbiner einen Text, einen Gedicht oder einen Prosatext ein, der der verstorbenen Person besonders wichtig war, zu ihr pa\u00dft oder auch von ihr verfa\u00dft wurde. Dadurch wird zun\u00e4chst einmal der G-ttesdienst pers\u00f6nlicher, weiter kann die Suche nach geeignetem Material f\u00fcr die Trauernden hilfreich sein. Im Gegensatz zu &#8222;orthodoxen&#8220; Gemeinden findet der G-ttesdienst sowohl in Hebr\u00e4isch als auch in der jeweiligen Landessprache statt, M\u00e4nner und Frauen werden nicht voneinander getrennt und insbesondere werden Frauen nicht daran gehindert, an der Beerdigung teilzunehmen. <\/p>\n<p>Ein weiterer Unterschied, der hier erw\u00e4hnt, aber nicht vertieft werden soll, ist der Umstand, da\u00df in progressiven Gemeinden stets eine Traueransprache \u00fcber die verstorbene Person gehalten wird. Wegen der Unterschiede verweise ich auf Romain\/Homolka, S. 80.<\/p>\n<p>Beschlossen wird der G-ttesdienst mit dem Kaddisch, rezitiert von dem n\u00e4chsten Angeh\u00f6rigen der verstorbenen Person. Da im progressiven Judentum die Gleichheit der Geschlechter geachtet wird, ist es also nicht ungew\u00f6hnlich, wenn eine Frau oder Tochter Kaddisch sagt. Zur Erinnerung: im &#8222;orthodoxen&#8220; Judentum wird Kaddisch gew\u00f6hnlich nicht von einer Frau gesprochen, so da\u00df es vorkommen kann, da\u00df ein Mann das Kaddisch sagt, der gar nicht zu der trauernden Familie geh\u00f6rt. Selbstverst\u00e4ndlich ist im progressiven Judentum ein Minjan (in der Definition &#8222;zehn erwachsene M\u00e4nner&#8220;) wegen der Gleichheit der Geschlechter nicht erforderlich.<\/p>\n<p>Die letzte Handlung f\u00fcr alle, die an der Beerdigung teilnahmen, auch hier wieder einschlie\u00dflich der Frauen, ist es, dabei zu helfen, das Grab mit Erde zu f\u00fcllen. Homolka weist in diesem Zusammenhang darauf hin, da\u00df dies zun\u00e4chst ein Zeichen des Respekts vor dem Toten ist, zugleich aber auch ein sehr wichtiger Abschnitt im Trauerproze\u00df. <\/p>\n<p>Beim Verlassen des Friedhofs ist es m\u00f6glich, aber nicht zwingend erforderlich, sich die H\u00e4nde zu waschen. F\u00fcr diesen Brauch geben Romain\/Homolka und Kolatch nat\u00fcrlich wieder unterschiedliche Deutungen an, die jeder gern nachlesen kann.<\/p>\n<p>Unterschiedliche Standpunkte gibt es nat\u00fcrlich auch wieder zur Frage, ob man Blumen zu einem Begr\u00e4bnis schicken oder diese zu einem Begr\u00e4bnis mitnehmen soll. Ich halte die Behandlung dieser Frage an dieser Stelle aber nicht f\u00fcr sinnvoll, zumal es auch bei den progressiven Gemeinden unterschiedliche Handhabungen gibt, also keinen &#8222;gefestigten progressiven Brauch&#8220;. <\/p>\n<p>Ebenfalls nur kurz will ich auf die Frage &#8222;Beerdigung oder Feuerbestattung&#8220; eingehen. Wer hier n\u00e4her interessiert ist, sei auf Romain\/Homolka S. 83 &#8211; 85 und auf den Kolatch verwiesen. Ich will hier nur die Quintessenz der Ausf\u00fchrungen wiedergeben. Danach handelt es sich bei dieser Frage um eine Angelegenheit, in der die W\u00fcnsche des Verstorbenen vollst\u00e4ndig geachtet werden sollten, so da\u00df es ein Grundsatz von progressiven Synagogen ist, die Ein\u00e4scherung als legitime Alternative zu betrachten, die in der Entscheidung jedes Einzelnen liegt.<\/p>\n<p>Zusammenfassend kann man sagen, da\u00df in der &#8222;Orthodoxie&#8220; eine Menge von Ge- und Verboten existiert, die auch die kleinste Kleinigkeit regelt, bis hin zu der Frage, an welche Seite der Kleidung f\u00fcr welchen Verwandten die keria anzubringen ist, w\u00e4hrend das progressive Judentum bei der Behandlung der Fragen um Tod, Trauer und Beerdigung auf den Willen des Verstorbenen und die M\u00f6glichkeiten und den Willen der Hinterbliebenen abstellt. Alles ist m\u00f6glich, was hilft, mit der Trauer fertig zu werden, aber nichts ist zwingend vorgeschrieben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch die Behandlung der Toten ist im progressiven Judentum anders als in der &#8222;Orthodoxie&#8220;. Hier ein Einschub f\u00fcr die, die sich \u00fcber die Anf\u00fchrungszeichen wundern Die Benutzung des Begriffs &#8222;Orthodoxie&#8220; ohne diese Zeichen w\u00fcrde bedeuten, dieser Glaubensrichtung die &#8222;richtige&#8220; Art j\u00fcdischen Glaubens (und Handelns) zuzugestehen. Daher stehen die Begriffe &#8222;orthodox&#8220; und &#8222;orthoprax&#8220; in Anf\u00fchrungszeichen, weil ich keine bessere Definition gefunden habe, aber den Anschein des allein richtigen Glaubens und Handelns f\u00fcr (lediglich) einen kleinen Teil des Judentums vermeiden will.<\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-430","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-krankheit-sterben-tod"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/430","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=430"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/430\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":433,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/430\/revisions\/433"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=430"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=430"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=430"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}