{"id":489,"date":"2013-12-09T23:58:47","date_gmt":"2013-12-09T21:58:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=489"},"modified":"2018-12-13T10:47:05","modified_gmt":"2018-12-13T08:47:05","slug":"mischnah-berachot-kapitel-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/mischnah-berachot-kapitel-5\/","title":{"rendered":"Mischna Berachot &#8211; Kapitel 5"},"content":{"rendered":"<p><em>Stellung und innere Haltung zum Gebet; Gebet f\u00fcr Regen; Hawdalah, Vorbeten; Fehler beim Beten.<\/em><\/p>\n<h2>1.<\/h2>\n<p> Man erhebe sich zum Beten erst aus ernster Stimmung. Die vormaligen Frommen pflegten eine Stunde zu verweilen und dann erst zu beten, um zuvor ihren Sinn zu HaSchem zu richten.<!--more--> \u2014 Selbst wenn der K\u00f6nig einen gr\u00fc\u00dft, soll man ihm nicht antworten, und wenn eine Schlange um seine Ferse sich gewunden hat, soll man nicht innehalten <\/p>\n<h2>2.<\/h2>\n<p> Man erw\u00e4hne der G-tteskraft des Regens bei der Brachah \u00fcber die Auferstehung der Toten; man flehe um Regen bei der Bracha vom Segen der Jahre  und die Hawdalah beim Segensspruch Chonen ha-Daat (der begnadet mit Erkenntnis). R. Akiba sagt; man spreche sie (die Hawdalah) als eine vierte Brachah f\u00fcr sich allein. R. Elieser sagt: Bei der \u00bbDanksagung\u00ab <\/p>\n<h2>3.<\/h2>\n<p> Wer (beim Vorbeten) spricht: \u00bbBis auf ein Vogelnest erstreckt sich deine Barmherzigkeit\u00ab, oder: \u00bbDes Guten wegen sei deines Namens gedacht\u00ab, oder: \u00bbWir danken, wir danken\u00ab, dem gebiete man zu schweigen. Wenn derjenige, der vor die Lade tritt  einen Fehler macht, so trete ein Anderer f\u00fcr ihn hin, und sei  nicht widerstrebend  in einem solchen Augenblick. Von wo muss dieser beginnen? Vom Anfang des Segensspruches, worin jener geirrt hatte. <\/p>\n<h2>4.<\/h2>\n<p> Der vor die Lade tritt, soll nicht nach denP riestern Amen sprechen, wegen der Sinneszerstreuung. Wenn kein Priester au\u00dfer ihm selbst da ist, soll er nicht seine H\u00e4nde (zum Segensspruch) erheben. Wenn er jedoch sicher ist, dass er die H\u00e4nde erheben (den Segen erteilen) und zum Gebet (ohne Irrung) zur\u00fcckkehren k\u00f6nne, so ist es ihm gestattet. <\/p>\n<h2>5.<\/h2>\n<p> Wenn der Betende irrt, ist es ihm eine schlimme Vorbedeutung. Ist er der Gemeinde-Vorbeter, eine schlimme Bedeutung f\u00fcr seine Sender. Denn der Bevollm\u00e4chtigte des Menschen ist ihm selbst gleich. Man erz\u00e4hlt vom R. Chanina ben Dosa, dass er, wenn er f\u00fcr Kranke gebetet hatte, voraus zu sagen pflegte: Dieser wird leben, dieser wird sterben. Man sprach zu ihm: Woher wei\u00dft du das? Er erwiderte: Wenn mir mein Gebet gel\u00e4ufig vom Munde geht, wei\u00df ich, dass er (der Kranke) angenommen ist, und wenn nicht, so wei\u00df ich, dass er verloren ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Text der Mischna Berachot &#8211; Kapitel 5 in deutscher \u00dcbersetzung<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[97],"tags":[158],"class_list":["post-489","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-mischna-berachot","tag-berachot"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/489","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=489"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/489\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3886,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/489\/revisions\/3886"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=489"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=489"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=489"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}