{"id":5393,"date":"2020-04-16T20:51:50","date_gmt":"2020-04-16T18:51:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=5393"},"modified":"2020-09-11T11:47:02","modified_gmt":"2020-09-11T09:47:02","slug":"gebet-fuer-jom-kippur-katan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/gebet-fuer-jom-kippur-katan\/","title":{"rendered":"Gebet f\u00fcr Jom Kippur Katan"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Ordnung der Gebete zu <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/jom-kippur-katan\/\">Jom Kippur Katan <\/a>nach dem <em>R\u00f6delheimer Siddur<\/em> in der \u00dcbersetzung von Selig Bamberger.<\/p>\n\n\n\n<p><em>In vielen Gemeinden wird der R\u00fcsttag zum Neumondstag als Jom Kippur Koton [Katan in aschkenasischer Aussprache], kleiner Vers\u00f6hnungstag, folgenderma\u00dfen begangen: Man fastet, geht in die Synagoge, umh\u00fcllt sich mit dem Tallit, legt Tefillin und leitet das Minchagebet mit dem folgenden Psalm (102) ein.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u05ea\u05b0\u05bc\u05e4\u05b4\u05dc\u05b8\u05bc\u05d4 \u05dc\u05b0\u05e2\u05b8\u05e0\u05b4\u05d9 Gebet eines Armen, der betr\u00fcbt und vor dem Ewigen seine Worte ergie\u00dft. Ewiger, h\u00f6re mein Gebet, mein Flehen komme zu dir. Verbirg mir nicht dein Angesicht am Tage, da mir enge, neige mir dein Ohr, am Tage, da ich rufe, schnell erh\u00f6re mich. Im Rauch zergingen meine Tage, meine Gebeine sind vergl\u00fcht wie ein Brand. Wie Gras ward mein Herz geknickt und welkte, denn ich verga\u00df mein Brot zu genie\u00dfen. Von meinem lauten Seufzen klebt mein Gebein an meinem Fleisch. Ich gleiche dem Vogel der W\u00fcste, ward gleich der Eule in den Ruinen. Ich sinne und gleiche dem V\u00f6glein, das einsam auf dem Dach sitzt. Den ganzen Tag l\u00e4stern mich meine Feinde, die mich verspotten, schw\u00f6ren bei mir. Asche a\u00df ich wie Brot, mein Trank ist mit Tr\u00e4nen gemischt ob deines Grimmes und Z\u00fcrnens; du erhobst mich und warfst mich nieder. Einem schwindenden Schatten gleichen meine Tage, und ich welke dahin wie Gras. Du aber, Ewiger, thronst in Ewigkeit, dein Gedenken von Generation zu Generation. Du erhebst dich, erbarmst dich Zions zur Zeit seiner Gnade, die Verhei\u00dfung erf\u00fcllt sich. Seine Steine lieben deine Knechte, sch\u00e4tzen seinen Staub. Und die V\u00f6lker f\u00fcrchten des Ewigen Namen, alle K\u00f6nige der Erde deine Ehre. Denn der Ewige baut Zion, erscheint in seiner Ehre, wendet sich zum Gebet des Zerst\u00f6rten, verachtet nicht ihr Flehen. Eingeschrieben wird dies f\u00fcr ein sp\u00e4teres Geschlecht, das erstehende Volk r\u00fchme den Ewigen. Er schaut von seiner heiligen H\u00f6he, der Ewige blickt vom Himmel zur Erde, zu h\u00f6ren des Gefesselten Klage, zu retten die dem Tod Geweihten. Dass man in Zion verk\u00fcnde des Ewigen Namen, seinen Ruhm in Jeruschalaim, wo V\u00f6lker sich einm\u00fctig sammeln, Reiche, dem Ewigen zu dienen. \u2014 Auf dem Weg l\u00e4hmte man meine Kraft, verk\u00fcrzte meine Tage. Ich rief: Mein Gott, nimm mich nicht hinweg in der H\u00e4lfte meiner Tage, alle Geschlechter \u00fcberdauern deine Tage. In der Vorzeit hast du die Erde gegr\u00fcndet, der Himmel ist deiner H\u00e4nde Werk. Sie vergehen, aber du bestehst, alle zerfallen sie wie ein Kleid, wie ein Gewand wechselst du sie, sie verschwinden. Du aber bestehst, und deine Jahre h\u00f6ren nicht auf. M\u00f6gen deiner Knechte S\u00f6hne ruhen, vor dir bestehen ihre Nachkommenschaft.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das folgende Gebet wird absatzweise vom Vorbeter vorgetragen und von der Gemeinde wiederholt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d9\u05d5\u05b9\u05dd \u05d6\u05b6\u05d4 \u05d9\u05b0\u05d4\u05b4\u05d9 \u05de\u05b4\u05e9\u05b0\u05c1\u05e7\u05b7\u05dc \u05db\u05b8\u05bc\u05dc \u05d7\u05b7\u05d8\u05b9\u05bc\u05d0\u05ea\u05b7\u05d9, \u05d1\u05b8\u05bc\u05d8\u05b5\u05dc \u05d1\u05b0\u05bc\u05de\u05b4\u05e2\u05d5\u05bc\u05d8\u05d5\u05b9 \u05db\u05b4\u05bc\u05d3\u05b0\u05de\u05d5\u05bc\u05ea \u05d9\u05b8\u05e8\u05b5\u05d7\u05b7, \u05d4\u05b7\u05d9\u05bc\u05d5\u05b9\u05dd \u05dc\u05b0\u05d1\u05b7\u05d3 \u05de\u05b4\u05e1\u05b0\u05e4\u05b7\u05bc\u05e8 \u05d6\u05b8\u05db\u05b4\u05d9\u05d5\u05b9\u05ea\u05b7\u05d9, \u05d9\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05b6\u05bc\u05d4 \u05d5\u05b0\u05d9\u05b8\u05e6\u05b4\u05d9\u05e5 \u05e6\u05b4\u05d9\u05e5 \u05d5\u05b4\u05d9\u05d4\u05b4\u05d9 \u05e4\u05d5\u05b9\u05e8\u05b5\u05d7\u05b7.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d9\u05d5\u05b9\u05dd \u05d6\u05b6\u05d4 M\u00f6ge an diesem Tag die Last all meiner S\u00fcnden dem Bild des Mondes gleich dahinschwinden, doch meiner frommen Werke Zahl m\u00f6ge sich mehren, aufbl\u00fchen und wachsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wirklich, meines Herzens Frevel ist mir bewusst, meiner S\u00fcnden F\u00e4den, meiner Bosheit Gewebe, ich kenne mein Urteil, das dem Feuer mich hingibt, weil ich Schlechtigkeit h\u00e4ufte auf meine Schuld, t\u00e4glich nur nachging dem Erdengewinn, doch wie ein Kind vor der Schule der Lehre entfloh.<br>M\u00f6ge an diesem Tag die Last all meiner S\u00fcnden dem Bild des Mondes gleich dahinschwinden, doch meiner frommen Werke Zahl m\u00f6ge sich mehren, aufbl\u00fchen und wachsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wirklich, mit der Eitelkeit Banden zog ich die S\u00fcnde herbei, wich r\u00fccklings, mein G-tt, der ich heute vor dich hintrete, Heilung erflehend f\u00fcr der bei\u00dfenden Schlange bitteres Gift, klagend voll Schmerz und Kummer, kasteiend den der Erde entstammenden Leib, Hand, Mund und Augen versagen, Begr\u00fcndung und Anmut.<br>M\u00f6ge an diesem Tag die Last all meiner S\u00fcnden dem Bild des Mondes gleich dahinschwinden, doch meiner frommen Werke Zahl m\u00f6ge sich mehren, aufbl\u00fchen und wachsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Monate Anfang gabst Du Deinem Volke, eine Zeit der S\u00fchne f\u00fcr alle ihre Nachkommen, von deinen Geliebten scheuchst du den Kl\u00e4ger, darum nahe ich mit ihrem Flehen schon am Vortage, dass ich mich l\u00e4utere, zur Ruhe einkehre und nicht mehr irre.<br>M\u00f6ge an diesem Tag die Last all meiner S\u00fcnden dem Bild des Mondes gleich dahinschwinden, doch meiner frommen Werke Zahl m\u00f6ge sich mehren, aufbl\u00fchen und wachsen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der F\u00fclle deiner Gnade du, oh K\u00f6nig, erhebe dich, dich Zions zu erbarmen, unseres Heiligtums, Ehre verleihe deiner Ruhest\u00e4tte, dass in ihr wir darbringen unser Neumondstage Ganzopfer, oh G-tt, schicke ihn, der unseres Hauptes Krone tr\u00e4gt, dass unser sehnsuchtsvolles Herz erstrahle.<br>M\u00f6ge an diesem Tag die Last all meiner S\u00fcnden dem Bild des Mondes gleich dahinschwinden, doch meiner frommen Werke Zahl m\u00f6ge sich mehren, aufbl\u00fchen und wachsen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05dc\u05b7\u05de\u05b0\u05e0\u05b7\u05e6\u05b5\u05bc\u05d7\u05b7 \u05de\u05b4\u05d6\u05b0\u05de\u05d5\u05b9\u05e8 \u05dc\u05b0\u05d3\u05b8\u05d5\u05b4\u05d3 Dem Sangmeister auf Hagittit, ein Psalm von David. Ewiger, unser Herr, wie m\u00e4chtig ist dein Name auf der ganzen Erde, der du deinen Glanz ausbreitest \u00fcber den Himmeln. Auf den Mund der Kinder und S\u00e4uglinge hast du die Macht gegr\u00fcndet um deiner Feinde willen, zu vernichten Hasser und Widersacher. Wenn ich deinen Himmel sehe, deiner H\u00e4nde Werk, Mond und Sterne, die du gegr\u00fcndet: Was ist der Mensch, dass du sein gedenkst, der Menschensohn, dich seiner anzunehmen? Doch lie\u00dfest du ihm nur wenig schien an g\u00f6ttlicher Macht, kr\u00f6nest ihn mit Ehre und Pracht. Machtest ihn zum Herrscher \u00fcber deiner H\u00e4nde Werk, alles legtest du ihm zu F\u00fc\u00dfen: Kleinvieh und Rinder insgesamt, auch des Feldes Getier, des Himmels V\u00f6gel und des Meeres Fische; auf Wegen zieht er \u00fcber die Meere. Ewiger, unser Herr, wie m\u00e4chtig ist dein Name auf der ganzen Erde!<\/p>\n\n\n\n<p><em>Man sagt Aschrej, Halb-Kaddisch, und wenn zehn Leute gefastet haben, liest man WaJechal und der Maftir sagt Dirschu.<br>Segensspruch vor der Haftara:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Gelobt seist du, Ewiger, unser Gott, K\u00f6nig der Welt, der du gute Propheten erw\u00e4hlt und Wohlgefallen hast an ihren Worten, gesprochen in Wahrheit. Gelobt seist du, Ewiger, der du die Tora erw\u00e4hlt hast und deinen Knecht Mosche, dein Volk Israel und die Propheten der Wahrheit und der Gerechtigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>(Jeschajahu 55, 6\u201413; 56, 1\u20148.)<br>Suchet den Ewigen auf, wenn er sich finden l\u00e4sst, ruft ihn an, wenn er nahe. Der B\u00f6sewicht verlasse seinen Weg, der Mann der S\u00fcnde seine Gedanken und kehre zum Ewigen zur\u00fcck, dass er sich sein erbarme, und zu unserem Gotte, denn er ist reich an Vergebung. Denn nicht meine Gedanken sind eure Gedanken und nicht eure Wege meine Wege, spricht der Ewige: So hoch, wie der Himmel \u00fcber der Erde, so hoch sind meine Wege \u00fcber euren Wegen und meine Gedanken \u00fcber euren Gedanken. Wie der Regen und der Schnee vom Himmel f\u00e4llt und dahin nicht zur\u00fcckkehrt, er h\u00e4tte denn die Erde erquickt, befruchtet und mit Wachstum bedeckt, Saat gegeben dem S\u00e4mann und Brot dem Essenden, so ist mein Wort, das meinen Mund verl\u00e4sst, es kehrt nicht leer zu mir zur\u00fcck, es h\u00e4tte denn getan, was ich gewollt, und vollbracht, wozu ich es geschickt. Mit Freude sollt ihr ausziehen und in Frieden heimgebracht werden, die Berge und H\u00fcgel werden vor euch in Jubel ausbrechen und alle B\u00e4ume des Feldes in die Hand schlagen. An der Stelle des Dornes wird die Eiche sich erheben, an der Stelle der Distel die Myrte wachsen, dass es dem Ewigen sei zum Namen, zum ewigen Zeichen, unausrottbar. So spricht der Ewige: H\u00fctet das Recht, vollbringt Gerechtigkeit, denn nahe ist, dass meine Hilfe kommt, meine Liebe sich offenbart. Heil dem Menschen, der dies vollbringt, dem Menschensohn, der daran festh\u00e4lt, der den Schabbat h\u00fctet, ihn nicht zu entweihen, seine Hand h\u00fctet, irgend B\u00f6ses zu tun. Es spreche nicht der Sohn der Fremde, der dem Ewigen sich anschlie\u00dft, also: Getrennt hat mich der Ewige von seinem Volke. Und es spreche nicht der Verschnittene: Siehe, ich bin ein d\u00fcrrer Baum. Denn so spricht der Ewige zu den Verschnittenen: Die meine Schabbatot h\u00fcten, erw\u00e4hlen, woran ich Wohlgefallen, und an meinem Bunde festhalten, denen gebe ich in meinem Hause und in meinen Mauern Hand und Name, die besser als S\u00f6hne und T\u00f6chter, ewigen Namen gebe ich ihm, unausrottbar. Und die S\u00f6hne der Fremde, die dem Ewigen sich anschlie\u00dfen, ihm zu dienen und den Namen des Ewigen zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, wer den Schabbat h\u00fctet, ihn nicht hu entweihen, und die an meinem Bunde festhalten, sie bringe ich auf meinen heiligen Berg, erfreue sie in meinem Hause des Gebetes, ihre Ganzopfer und ihre Mahlopfer sind zum Wohlgefallen auf meinem Altar, denn mein Haus wird ein Haus des Gebetes genannt von allen V\u00f6lkern. So spricht der Ewige, Gott, der die Versto\u00dfenen Israels sammelt: Ich werde noch zu ihm versammeln, zu seinen bereits Versammelten!<\/p>\n\n\n\n<p><em>Segensspr\u00fcche nach der Haftara:<\/em><br>Gelobt seist du, Ewiger, unser Gott, K\u00f6nig der Welt, Fels aller Welten, Gerechter in allen Geschlechtern, treuer Gott, der du sprichst und erf\u00fcllst, verhei\u00dfest und ausf\u00fchrst, alle deine Worte sind Wahrheit und Gerechtigkeit.<br>Treu bist du, Ewiger, unser Gott, und bew\u00e4hrt deine Worte, und keines deiner Worte kehrt je leer zur\u00fcck, denn du, o Gott, bist ein treuer und barmherziger K\u00f6nig. Gelobt seist du, Ewiger, Gott, treu in allen deinen Worten.<br>Erbarme dich Zions, denn da ist die St\u00e4tte unseres Lebens, der Seelenbetr\u00fcbten hilf bald in unseren Tagen. Gelobt seist du, Ewiger, der du Zion mit seinen Kindern erfreust.<br>Erfreue uns, Ewiger, unser Gott, mit dem Propheten Elijahu, deinem Knecht, und dem Reich des Hauses Davids, deines Gesalbten, bald komme er, dass unser Herz juble; auf seinem Thron sitze kein Fremder, und nicht mehr sollen andere seine Ehre in Besitz nehmen, denn bei deinem heiligen Namen hast du ihm geschworen, dass sein Licht nicht erl\u00f6schen wird immer und ewig. Gelobt seist du, Ewiger, Schild Davids.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Es geht mit dem regul\u00e4ren Minchah-Gebet weiter. Wenn zehn M\u00e4nner fasten, soll einer von ihnen vorbeten. Wer fastet, f\u00fcgt Anejnu in der Schmoneh Essre hinzu. Nach Schmoneh Essre (nach der Wiederholung) sagt man direkt:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u05dc\u05b0\u05db\u05d5\u05bc Kommt, lasst uns zum Ewigen zur\u00fcckkehren, er hat geschlagen und heilt uns, verwundet und verbindet uns. Er belebt uns nach zwei Tagen, am dritten Tage richtet er uns auf, dass wir vor ihm leben. Denn nicht gest\u00fctzt auf unsere Fr\u00f6mmigkeit legen wir unser Flehen vor dir nieder, sondern auf dein gro\u00dfes Erbarmen. Herr, erh\u00f6re, Herr, verzeihe, Herr, vernimm, tue und z\u00f6gere nicht, um deinetwillen, mein Gott, denn dein Name wird \u00fcber deiner Stadt genannt und \u00fcber deinem Volk.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Drei Mal wird gesagt:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d4\u05b2\u05e9\u05b4\u05c1\u05d9\u05d1\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc \u05d9\u05b0\u05d9\u05b8 \u05d0\u05b5\u05dc\u05b6\u05d9\u05da\u05b8 \u05d5\u05b0\u05e0\u05b8\u05e9\u05c1\u05d5\u05bc\u05d1\u05b8\u05d4 \u05d7\u05b7\u05d3\u05b5\u05bc\u05e9\u05c1 \u05d9\u05b8\u05de\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05bc \u05db\u05b0\u05bc\u05e7\u05b6\u05d3\u05b6\u05dd:<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d4\u05b2\u05e9\u05b4\u05c1\u05d9\u05d1\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc F\u00fchre uns zu dir zur\u00fcck, Ewiger, wir wollen zur\u00fcckkehren, erneure unsere Tage wie ehedem.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d0\u05b5\u05dc \u05de\u05b6\u05dc\u05b6\u05da\u05b0 \u05d9\u05d5\u05b9\u05e9\u05b5\u05c1\u05d1 \u05e2\u05b7\u05dc \u05db\u05b4\u05bc\u05e1\u05b5\u05bc\u05d0 \u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b4\u05d9\u05dd \u05de\u05b4\u05ea\u05b0\u05e0\u05b7\u05d4\u05b5\u05d2 \u05d1\u05b7\u05bc\u05d7\u05b2\u05e1\u05b4\u05d9\u05d3\u05d5\u05bc\u05ea, \u05de\u05d5\u05b9\u05d7\u05b5\u05dc \u05e2\u05b2\u05d5\u05b9\u05e0\u05d5\u05b9\u05ea \u05e2\u05b7\u05de\u05bc\u05d5\u05b9 \u05de\u05b7\u05e2\u05b2\u05d1\u05b4\u05d9\u05e8 \u05e8\u05b4\u05d0\u05e9\u05c1\u05d5\u05b9\u05df \u05e8\u05b4\u05d0\u05e9\u05c1\u05d5\u05b9\u05df, \u05de\u05b7\u05e8\u05b0\u05d1\u05b6\u05bc\u05d4 \u05de\u05b0\u05d7\u05b4\u05d9\u05dc\u05b8\u05d4 \u05dc\u05b0\u05d7\u05b7\u05d8\u05b8\u05bc\u05d0\u05b4\u05d9\u05dd \u05d5\u05bc\u05e1\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05d7\u05b8\u05d4 \u05dc\u05b7\u05e4\u05bc\u05d5\u05b9\u05e9\u05b0\u05c1\u05e2\u05b4\u05d9\u05dd, \u05e2\u05b9\u05e9\u05b6\u05c2\u05d4 \u05e6\u05b0\u05d3\u05b8\u05e7\u05d5\u05b9\u05ea \u05e2\u05b4\u05dd \u05db\u05b8\u05bc\u05dc \u05d1\u05b8\u05bc\u05e9\u05b8\u05c2\u05e8 \u05d5\u05b8\u05e8\u05d5\u05bc\u05d7\u05b7, \u05dc\u05b9\u05d0 \u05db\u05b0\u05e8\u05b8\u05e2\u05b8\u05ea\u05b8\u05dd \u05ea\u05b4\u05bc\u05d2\u05b0\u05de\u05d5\u05b9\u05dc, \u05d0\u05b5\u05dc \u05d4\u05d5\u05b9\u05e8\u05b5\u05d9\u05ea\u05b8 \u05dc\u05b8\u05bc\u05e0\u05d5\u05bc \u05dc\u05d5\u05b9\u05de\u05b7\u05e8 \u05e9\u05b0\u05c1\u05dc\u05b9\u05e9\u05c1 \u05e2\u05b6\u05e9\u05b0\u05c2\u05e8\u05b5\u05d4, \u05d5\u05bc\u05d6\u05b0\u05db\u05b8\u05e8 \u05dc\u05b8\u05e0\u05d5\u05bc \u05d4\u05b7\u05d9\u05bc\u05d5\u05b9\u05dd \u05d1\u05b0\u05bc\u05e8\u05b4\u05d9\u05ea \u05e9\u05b0\u05c1\u05dc\u05e9\u05c1 \u05e2\u05b6\u05e9\u05b0\u05c2\u05e8\u05b5\u05d4, \u05db\u05b0\u05bc\u05d4\u05d5\u05b9\u05d3\u05b7\u05e2\u05b0\u05ea\u05b8\u05bc \u05dc\u05b6\u05e2\u05b8\u05e0\u05b8\u05d9\u05d5 \u05de\u05b4\u05e7\u05b6\u05bc\u05d3\u05b6\u05dd, \u05db\u05b0\u05bc\u05de\u05d5\u05b9 \u05e9\u05b6\u05c1\u05db\u05b8\u05bc\u05ea\u05d5\u05bc\u05d1 \u05d5\u05b7\u05d9\u05b5\u05bc\u05e8\u05b6\u05d3 \u05d9\u05b0\u05d9\u05b8 \u05d1\u05b6\u05bc\u05e2\u05b8\u05e0\u05b8\u05df \u05d5\u05b7\u05d9\u05b4\u05bc\u05ea\u05b0\u05d9\u05b7\u05e6\u05b5\u05bc\u05d1 \u05e2\u05b4\u05de\u05bc\u05d5\u05b9 \u05e9\u05b8\u05c1\u05dd, \u05d5\u05b7\u05d9\u05b4\u05bc\u05e7\u05b0\u05e8\u05b8\u05d0 \u05d1\u05b0\u05e9\u05b5\u05c1\u05dd \u05d9\u05b0\u05d9\u05b8:<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d0\u05b5\u05dc \u05de\u05b6\u05dc\u05b6\u05da\u05b0 Gott, K\u00f6nig, thronend auf dem Sitz des Erbarmens, liebevoll handelnd, vergebend die Schuld deines Volkes, fr\u00fchere S\u00fcnden hinwegnehmend, die Verzeihung mehrend den S\u00fcndern, Vergebung den Frevlern, Liebe erweisend allem Fleisch und Geist, vergilt nicht nach ihrer Bosheit. Gott, du lehrtest uns, die dreizehn Gnadeneigenschaften auszusprechen, gedenke uns heute des Bundes jener dreizehn, wie du einst dem Dem\u00fctigen (Mosche) kundgetan, so hei\u00dft es: Der Ewige lie\u00df sich in der Wolke herab, stand dort bei ihm und verk\u00fcndete den Namen \u00bbEwiger\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ewige zog an seinem Angesichte vor\u00fcber und verk\u00fcndete:<br>Der Ewige, der Ewige, Gott, barmherzig und liebevoll, langm\u00fctig, gro\u00df an Gnade und Wahrheit. Er bewahrt die Gnade lausenden von Geschlechtern, vergibt die Schuld, Missetat und S\u00fcnde und l\u00e4sst frei ausgehen. Verzeihe unsere Schuld und unsere S\u00fcnde und nimm uns zum Eigentum an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e1\u05b0\u05dc\u05b7\u05d7 Verzeihe uns, unser Vater, wir haben ges\u00fcndigt, vergib, unser K\u00f6nig, wir haben gefrevelt. Denn du, Herr, bist g\u00fctig und verzeihend, gro\u00df an Gnade allen, die dich anrufen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d0\u05b8\u05e0\u05b8\u05bc\u05d0 O Gott des Himmels, ordne unser Gebet gleich R\u00e4ucherwerk vor dir, lass gleich dem Licht unsere Gerechtigkeit aufstrahlen, unser Recht gleich dem Mittag. Unsere Worte vernimm, Ewiger, achte auf unser Sinnen. Wenn wir rufen, erh\u00f6re uns, Gott unserer Gerechtigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05db\u05b0\u05bc\u05e8\u05b7\u05d7\u05b5\u05dd \u05d0\u05b8\u05d1 Wie ein Vater sich der Kinder erbarmt, so erbarme dich, Ewiger, \u00fcber uns. Beim Ewigen, unserem Gott, ist das Erbarmen und die Verzeihung, gegen ihn haben wir gefrevelt.<br>Verzeihe deinem Volke, das gegen dich ges\u00fcndigt, und alle ihre Missetaten, die sie gegen dich begangen, lass sie Erbarmen finden vor ihren Pl\u00fcnderern, dass sie sich ihrer erbarmen. Und du vernimm an der St\u00e4tte deines Sitzes, dein Himmel, vernimm und verzeihe. Verzeihe doch die Schuld dieses Volkes nach der Gr\u00f6\u00dfe deines Erbarmens, und wie du diesem Volke vergeben hast seit Mizraim bis heute; dort hei\u00dft es:<br>Der Ewige sprach, ich verzeihe nach deinem Wort.<br>\u05d4\u05b7\u05d8\u05b5\u05bc\u05d4 Neige, mein Gott, dein Ohr und vernimm, blicke herab und sieh unsere Verw\u00fcstung und die Stadt, \u00fcber der dein Name genannt wird. Denn nicht gest\u00fctzt auf unsere Fr\u00f6mmigkeit legen wir unser Flehen vor dir nieder, sondern auf dein gro\u00dfes Erbarmen. Herr, erh\u00f6re. Herr, verzeihe, Herr, vernimm, tue und z\u00f6gere nicht, um deinetwillen, mein Gott, denn dein Name wird \u00fcber deiner Stadt genannt und \u00fcber deinem Volk.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unser Gott und Gott unserer V\u00e4ter!<\/strong><br>\u05de\u05b7\u05e9\u05b0\u05c2\u05d0\u05b7\u05ea Meiner H\u00e4nde Gabe, das Abendopfer, nimm doch das lautere wohlgef\u00e4llig auf, ordne mein Gebet gleich R\u00e4ucherwerk vor dir, das aufrichtige und gerade, ich rufe zu dir, erh\u00f6re mich, mein Fels, heute und wende dich zu uns wie einst, als die Kinder Israel das Speiseopfer darbrachten. Der liebliche Duft der Worte meines Mundes erscheine vor dir, Fels der Ewigkeiten, mein Fett und Blut, durch mein Fasten verringert, an Stelle von Fettst\u00fccken und Opferblut, o nimm das Sinnen meines Herzens an, das ich geordnet schon so viele Tage, gleich S\u00fcnd-, Schuld- und Speiseopfer. O bedenke heute, die dich aussuchen, erh\u00f6re das Wort ihrer Lippen, schaue auf ihre Versammlung, reinige sie gleich siebenfach gel\u00e4utertem Silber und nimm wohlgef\u00e4llig ihr Gebet an gleich einem der zweihundert L\u00e4mmer, wie sie Israel zur Opfergabe weihte. Ganz- und Emporopfer sei mein Flehen gleichgeachtet, wehre ab den, der mich anklagt, lass wie das Licht mein Recht erstrahlen, bevor die Sonne untergeht am Abend, wie Wasser ergie\u00dfe jeder sein Herz in seinem Gebet und bringe so als Priester seine Opfergabe dar dem Ewigen. Dein Volk Jeschurun besingt mit lieblichen Worten deine Gnade, neige ihm dein Ohr zu, h\u00f6re und blicke herab, sieh, wie lieblich es uns, in den Pforten deiner Barmherzigkeit uns zu bergen, mitbringend eine Opfergabe ein jeglicher von seiner Habe. In deiner Gnadenf\u00fclle vernimm, Ewiger, meine Worte, achte auf mein Sinnen, und habe ich Gunst in deinen Augen gefunden, ewiger Gott, o Zuflucht, so nimm meine Gabe an aus meiner Hand, die ich durch mein Flehen dir gebracht, da die Abendzeit anbricht. Allm\u00e4chtiger, Unerforschlicher, mehre die Kraft der Gemeinde, die du einst erw\u00e4hlt hast, ob gro\u00df das Opfer oder gering, an der R\u00fcckkehr der Seele hast du Wohlgefallen, dass sein Herz zu dir gerichtet sei dessen, der ein Opfer vor dir darbringt, das ist die Lehre des Opfers. Als mein Altar und mein Heiligtum wohlgegr\u00fcndet an ihrer Stelle standen, s\u00fchnte man f\u00fcr uns mit den Ziegenb\u00f6cken, nach dem Los bestimmt, jetzt aber, wollte der Ewige uns sterben lassen ob unserer Schuld, er n\u00e4hme nicht mehr aus unserer Hand Ganz- und Speiseopfer. Flehentlich spricht dein Volk, bittet um Verzeihung mit bitterem Herzen, sieh, wie es, der Belagerung widerstehend, aus der Warte steht, dein Angesicht anfleht zur Zeit des Abendopfers und auf S\u00fchne hofft, sprechend: Ich will durch ein Opfer S\u00fchne erlangen. Deine Stadt Jeruschalaim erbaue und ihre St\u00e4dte ringsum, die Gefesselten, Unterdr\u00fcckten erl\u00f6se und entlasse sie in die Freiheit, dass ihre Opfergabe dem Ewigen wohlgef\u00e4llig sei wie in den fr\u00fcheren Tagen, o kehre zur\u00fcck und wolle dich wiederum wenden zu unserem Opfer. Die Zersprengten Israels zu sammeln, erhebe wiederum deine Hand, wie ein Hirt seine Herde weide sie, sammle sie auf guter Trift, dass der Lauterer (Elija) komme und die Kinder Israel wie Gold und Silber reinige und sie dem Ewigen ein Opfer darbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d0\u05b5\u05dc \u05de\u05b6\u05dc\u05b6\u05da\u05b0 Gott, K\u00f6nig, thronend auf dem Sitz des Erbarmens, liebevoll handelnd, vergebend die Schuld deines Volkes, fr\u00fchere S\u00fcnden hinwegnehmend, die Verzeihung mehrend den S\u00fcndern, Vergebung den Frevlern, Liebe erweisend allem Fleisch und Geist, vergilt nicht nach ihrer Bosheit. Gott, du lehrtest uns, die dreizehn Gnadeneigenschaften auszusprechen, gedenke uns heute des Bundes jener dreizehn, wie du einst dem Dem\u00fctigen (Mosche) kundgetan, so hei\u00dft es: Der Ewige lie\u00df sich in der Wolke herab, stand dort bei ihm und verk\u00fcndete den Namen \u00bbEwiger\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ewige zog an seinem Angesichte vor\u00fcber und verk\u00fcndete:<br>Der Ewige, der Ewige, Gott, barmherzig und liebevoll, langm\u00fctig, gro\u00df an Gnade und Wahrheit. Er bewahrt die Gnade lausenden von Geschlechtern, vergibt die Schuld, Missetat und S\u00fcnde und l\u00e4sst frei ausgehen. Verzeihe unsere Schuld und unsere S\u00fcnde und nimm uns zum Eigentum an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e1\u05b0\u05dc\u05b7\u05d7 Verzeihe uns, unser Vater, wir haben ges\u00fcndigt, vergib, unser K\u00f6nig, wir haben gefrevelt. Denn du, Herr, bist g\u00fctig und verzeihend, gro\u00df an Gnade allen, die dich anrufen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d5\u05bc\u05e0\u05b0\u05e9\u05b7\u05c1\u05dc\u05b0\u05de\u05b8\u05d4 \u05e4\u05b8\u05e8\u05b4\u05d9\u05dd Stiere sollen unsere Lippen ersetzen. Ordne unser Gebet gleich R\u00e4ucherwerk vor dir, das Erheben unserer H\u00e4nde gleich dem Abendopfer. M\u00f6gen zum Wohlgefallen sein die Worte unseres Mundes und das Sinnen unseres Herzens vor dir, Ewiger, unser Fels und unser Erl\u00f6ser.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05db\u05b0\u05bc\u05e8\u05b7\u05d7\u05b5\u05dd \u05d0\u05b8\u05d1 Wie ein Vater sich der Kinder erbarmt, so erbarme dich, Ewiger, \u00fcber uns. Beim Ewigen, unserem Gott, ist das Erbarmen und die Verzeihung, gegen ihn haben wir gefrevelt.<br>Verzeihe deinem Volke, das gegen dich ges\u00fcndigt, und alle ihre Missetaten, die sie gegen dich begangen, lass sie Erbarmen finden vor ihren Pl\u00fcnderern, dass sie sich ihrer erbarmen. Und du vernimm an der St\u00e4tte deines Sitzes, dein Himmel, vernimm und verzeihe. Verzeihe doch die Schuld dieses Volkes nach der Gr\u00f6\u00dfe deines Erbarmens, und wie du diesem Volke vergeben hast seit Mizraim bis heute; dort hei\u00dft es:<br>Der Ewige sprach, ich verzeihe nach deinem Wort.<br>\u05d4\u05b7\u05d8\u05b5\u05bc\u05d4 Neige, mein Gott, dein Ohr und vernimm, blicke herab und sieh unsere Verw\u00fcstung und die Stadt, \u00fcber der dein Name genannt wird. Denn nicht gest\u00fctzt auf unsere Fr\u00f6mmigkeit legen wir unser Flehen vor dir nieder, sondern auf dein gro\u00dfes Erbarmen. Herr, erh\u00f6re. Herr, verzeihe, Herr, vernimm, tue und z\u00f6gere nicht, um deinetwillen, mein Gott, denn dein Name wird \u00fcber deiner Stadt genannt und \u00fcber deinem Volk.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d0\u05b1\u05dc\u05b9\u05d4\u05b7\u05d9 \u05d1\u05b0\u05bc\u05e9\u05b7\u05c2\u05e8 Mein Gott, deines Volkes Fleisch bebt aus Furcht vor dir, es steht immer auf der Warte und harrt zur Zeit des Abendopfers, sprechend:<br>Ich m\u00f6chte durch das Opfer S\u00fchne erlangen.<br>O wolle nicht aus den Ankl\u00e4ger h\u00f6ren, sein wildes St\u00fcrmen lass nicht gelingen. W\u00fcrdest du die S\u00fcnden aufbewahren, sie w\u00e4ren zu zahlreich,<br>um dich ferner zum Opfer zu wenden.<br>Dein Volk Israel, das auf dich vertraut, hat deine Linke es versto\u00dfen, so nehme deine Rechte es wieder auf, wenn es kommt,<br>dich anzuflehen und ein Opfer bringt von seiner Habe.<br>Die Gebet ordnen, Stiere mit den Lippen ersetzend, nimm wohlgef\u00e4llig auf, und in des Meeres Tiefen wirf all ihre S\u00fcnden, m\u00f6ge ihr Gebet und Lob dir lieblich sein<br>wie S\u00fcnd-, Ganz- und Speiseopfer.<br>Das Gedenken des Stieres, dessen Blut im Allerheiligsten gesprengt ward,<br>des Ziegenbockes des Allerheiligsten und des Vorhofes,<br>m\u00f6gen sie wohlgef\u00e4llig vor dir sein, unsere Worte, und unsere Gabe lieblich sein wie eins der zweihundert L\u00e4mmer,<br>von Israel zum Opfer geweiht.<br>Sieh, wie schwach unsere Kraft, die Erhabenen gebeugt sind, die Treuen sind geschwunden.<br>So w\u00e4hlte man einen, der schweren Mundes und unbeschnittener Lippe, und durch ihn schicken die Kinder Israel ein Opfer.<br>L\u00e4utere meiner Lippen Wort gleich einem leuchtenden Morgen, erh\u00f6re mich und richte wieder auf deinen zerst\u00f6rten Altar, meiner Zunge Wort flie\u00dfe lieblich dahin gleich dem \u00d6l, das zu dem Ganz- und Speiseopfer gebracht wurde.<br>Ihres Gebetes St\u00e4tte, wo sie ihr Flehen ergie\u00dfen, achte gleich dem Orte, an dem die Priester S\u00fcnd- und Schuldopfer zubereiten und wo sie das Speiseopfer backen.<br>Der Ewige entbiete seine Gnade! Aufrecht f\u00fchre mich zu meiner St\u00e4tte zur\u00fcck, meines Heiligtums Ort zu verherrlichen, zu erneuern meiner Sch\u00f6nheit Glanz, dass der Lauterer komme, Levis S\u00f6hne reinige, und sie dem Ewigen die Opfergabe darbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d0\u05b5\u05dc \u05de\u05b6\u05dc\u05b6\u05da\u05b0 Gott, K\u00f6nig, thronend auf dem Sitz des Erbarmens, liebevoll handelnd, vergebend die Schuld deines Volkes, fr\u00fchere S\u00fcnden hinwegnehmend, die Verzeihung mehrend den S\u00fcndern, Vergebung den Frevlern, Liebe erweisend allem Fleisch und Geist, vergilt nicht nach ihrer Bosheit. Gott, du lehrtest uns, die dreizehn Gnadeneigenschaften auszusprechen, gedenke uns heute des Bundes jener dreizehn, wie du einst dem Dem\u00fctigen (Mosche) kundgetan, so hei\u00dft es: Der Ewige lie\u00df sich in der Wolke herab, stand dort bei ihm und verk\u00fcndete den Namen \u00bbEwiger\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ewige zog an seinem Angesichte vor\u00fcber und verk\u00fcndete:<br>Der Ewige, der Ewige, Gott, barmherzig und liebevoll, langm\u00fctig, gro\u00df an Gnade und Wahrheit. Er bewahrt die Gnade lausenden von Geschlechtern, vergibt die Schuld, Missetat und S\u00fcnde und l\u00e4sst frei ausgehen. Verzeihe unsere Schuld und unsere S\u00fcnde und nimm uns zum Eigentum an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e1\u05b0\u05dc\u05b7\u05d7 Verzeihe uns, unser Vater, wir haben ges\u00fcndigt, vergib, unser K\u00f6nig, wir haben gefrevelt. Denn du, Herr, bist g\u00fctig und verzeihend, gro\u00df an Gnade allen, die dich anrufen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d8\u05d5\u05b9\u05d1 G\u00fctig ist der Ewige gegen alle, und sein Erbarmen erstreckt sich \u00fcber alle seine Werke.<br>G\u00fctig ist der Ewige denen, die auf ihn hoffen, der Seele, die ihn aufsucht.<br>Gut ist es, schweigend zu harren ans des Ewigen Hilfe.<br>Besser beim Ewigen sich zu bergen, als auf Menschen zu vertrauen.<br>Bester beim Ewigen sich zu bergen, als auf vornehme Menschen zu vertrauen.<br>G\u00fctig und gerade ist der Ewige, darum zeigt er S\u00fcndern den Weg.<br>G\u00fctig ist der Ewige, eine Zuflucht am Tage der Not, er kennt, die sich bei ihm bergen.<br>Er kennt unseren Trieb, ist eingedenk, dass wir Staub sind.<br>G\u00fctig ist der Ewige, ewig besteht seine Gnade, von Generation zu Generation seine Treue.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05db\u05b0\u05bc\u05e8\u05b7\u05d7\u05b5\u05dd \u05d0\u05b8\u05d1 Wie ein Vater sich der Kinder erbarmt, so erbarme dich, Ewiger, \u00fcber uns. Beim Ewigen, unserem Gott, ist das Erbarmen und die Verzeihung, gegen ihn haben wir gefrevelt.<br>Verzeihe deinem Volke, das gegen dich ges\u00fcndigt, und alle ihre Missetaten, die sie gegen dich begangen, lass sie Erbarmen finden vor ihren Pl\u00fcnderern, dass sie sich ihrer erbarmen. Und du vernimm an der St\u00e4tte deines Sitzes, dein Himmel, vernimm und verzeihe. Verzeihe doch die Schuld dieses Volkes nach der Gr\u00f6\u00dfe deines Erbarmens, und wie du diesem Volke vergeben hast seit Mizraim bis heute; dort hei\u00dft es:<br>Der Ewige sprach, ich verzeihe nach deinem Wort.<br>\u05d4\u05b7\u05d8\u05b5\u05bc\u05d4 Neige, mein Gott, dein Ohr und vernimm, blicke herab und sieh unsere Verw\u00fcstung und die Stadt, \u00fcber der dein Name genannt wird. Denn nicht gest\u00fctzt auf unsere Fr\u00f6mmigkeit legen wir unser Flehen vor dir nieder, sondern auf dein gro\u00dfes Erbarmen. Herr, erh\u00f6re. Herr, verzeihe, Herr, vernimm, tue und z\u00f6gere nicht, um deinetwillen, mein Gott, denn dein Name wird \u00fcber deiner Stadt genannt und \u00fcber deinem Volk.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d1\u05b7\u05bc\u05ea \u05e2\u05b7\u05de\u05b4\u05d9 Tochter meines Volkes, schweige nicht, lass nicht ab zu rufen, an Stelle von Ganz- und Feueropfer ordne das vorgeschriebene Gebet, dem Ewigen als Opfer darbringend in Fr\u00f6mmigkeit.<br>Der treue g\u00f6ttliche F\u00fcrst (Abraham), der erste meiner m\u00e4chtigen Felsen, er stand am fr\u00fchen Morgen auf und richtete ein, dass ich hintreten soll, an Stelle des vorz\u00fcglichen best\u00e4ndigen Opfers mein Flehen zu ordnen, dadurch mein Morgenopfer darzubringen. Er vertraute auf den Ewigen, und er rechnete es ihm als Fr\u00f6mmigkeit an. Dem Ewigen als Opfer darbringend in Fr\u00f6mmigkeit.<br>Sein einziger Sohn, mit hundert Jahren ihm geschenkt, der auf dem Altar von Steinen gebunden ward, er flehte um die Abendzeit, und Gott erh\u00f6rte ihn, das ist der Grund des Nachmittagsopfers, zu s\u00fchnen vor des Herrn Angesicht, jenem Hohenpriester gleich, der am Vers\u00f6hnungstage beide H\u00e4nde mit seinem R\u00e4ucherwerk f\u00fcllte. Dem Ewigen als Opfer darbringend in Fr\u00f6mmigkeit.<br>Der im Zelte geweilt, betete, \u00fcbernachtend an jener herrlichen St\u00e4tte, die F\u00fclle der Fettst\u00fccke entz\u00fcndete er, an der Opferst\u00e4tte dargebracht; wenn kein Opfer zu verdampfen, ordne ich daf\u00fcr Lobgesang, lieblicher als Opfer ist dem Ewigen, Gerechtigkeit und Liebe auszu\u00fcben. Dem Ewigen als Opfer darbringend in Fr\u00f6mmigkeit.<br>Ich versank in Schweigen, da der Priester Dienst nicht vorhanden, wie k\u00f6nnte ich in der Gefangenschaft singen, da meine treuen Leviten verschwunden, trotz alledem lob ich den Ewigen, denn er ist erhaben im Gericht, unser ist die Schande, dein die Liebe. Dem Ewigen als Opfer darbringend in Fr\u00f6mmigkeit.<br>An Stelle der fetten Opfer erscheine mein Gebet, indem ich der Ordnung gedenke des Dienstes derer, die im Heiligtum dienten, ins Allerheiligste hineingehend. Sie vernahmen die prophetische Verhei\u00dfung: Aufstrahlen wird euch, die ihr meinen Namen f\u00fcrchtet, der Liebe Sonne. Dem Ewigen als Opfer darbringend in Fr\u00f6mmigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d0\u05b5\u05dc \u05de\u05b6\u05dc\u05b6\u05da\u05b0 Gott, K\u00f6nig, thronend auf dem Sitz des Erbarmens, liebevoll handelnd, vergebend die Schuld deines Volkes, fr\u00fchere S\u00fcnden hinwegnehmend, die Verzeihung mehrend den S\u00fcndern, Vergebung den Frevlern, Liebe erweisend allem Fleisch und Geist, vergilt nicht nach ihrer Bosheit. Gott, du lehrtest uns, die dreizehn Gnadeneigenschaften auszusprechen, gedenke uns heute des Bundes jener dreizehn, wie du einst dem Dem\u00fctigen (Mosche) kundgetan, so hei\u00dft es: Der Ewige lie\u00df sich in der Wolke herab, stand dort bei ihm und verk\u00fcndete den Namen \u00bbEwiger\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ewige zog an seinem Angesichte vor\u00fcber und verk\u00fcndete:<br>Der Ewige, der Ewige, Gott, barmherzig und liebevoll, langm\u00fctig, gro\u00df an Gnade und Wahrheit. Er bewahrt die Gnade lausenden von Geschlechtern, vergibt die Schuld, Missetat und S\u00fcnde und l\u00e4sst frei ausgehen. Verzeihe unsere Schuld und unsere S\u00fcnde und nimm uns zum Eigentum an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e1\u05b0\u05dc\u05b7\u05d7 Verzeihe uns, unser Vater, wir haben ges\u00fcndigt, vergib, unser K\u00f6nig, wir haben gefrevelt. Denn du, Herr, bist g\u00fctig und verzeihend, gro\u00df an Gnade allen, die dich anrufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b4\u05d3\u05b0\u05db\u05b7\u05bc\u05e8 \u05dc\u05b8\u05df \u05e7\u05b0\u05d9\u05b8\u05de\u05b5\u05d9\u05d4\u05bc \u05d3\u05b0\u05bc\u05d0\u05b7\u05d1\u05b0\u05e8\u05b8\u05d4\u05b8\u05dd \u05e8\u05b0\u05d7\u05b4\u05d9\u05de\u05b8\u05d0. \u05d1\u05b0\u05bc\u05d3\u05b4\u05d9\u05dc \u05d5\u05b7\u05d9\u05b7\u05bc\u05e2\u05b2\u05d1\u05d5\u05b9\u05e8:<br>\u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b4\u05d3\u05b0\u05db\u05b7\u05bc\u05e8 \u05dc\u05b8\u05df \u05e7\u05b0\u05d9\u05b8\u05de\u05b5\u05d9\u05d4\u05bc \u05d3\u05b0\u05bc\u05d9\u05b4\u05e6\u05b0\u05d7\u05b8\u05e7 \u05e2\u05b2\u05e7\u05b5\u05d9\u05d3\u05b8\u05d0. \u05d1\u05b0\u05bc\u05d3\u05b4\u05d9\u05dc \u05d5\u05b7\u05d9\u05b7\u05bc\u05e2\u05b2\u05d1\u05d5\u05b9\u05e8:<br>\u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b4\u05d3\u05b0\u05db\u05b7\u05bc\u05e8 \u05dc\u05b8\u05df \u05e7\u05b0\u05d9\u05b8\u05de\u05b5\u05d9\u05d4\u05bc \u05d3\u05b0\u05bc\u05d9\u05b7\u05e2\u05b2\u05e7\u05b9\u05d1 \u05e9\u05b0\u05c1\u05dc\u05b5\u05d9\u05de\u05b8\u05d0. \u05d1\u05b0\u05bc\u05d3\u05b4\u05d9\u05dc \u05d5\u05b7\u05d9\u05b7\u05bc\u05e2\u05b2\u05d1\u05d5\u05b9\u05e8:<br>\u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b4\u05d3\u05b0\u05db\u05b7\u05bc\u05e8 \u05dc\u05b8\u05df \u05d6\u05b0\u05db\u05d5\u05bc\u05ea\u05b5\u05d9\u05d4\u05bc \u05d3\u05b0\u05bc\u05d9\u05d5\u05b9\u05e1\u05b5\u05e3 \u05e6\u05b7\u05d3\u05b4\u05bc\u05d9\u05e7\u05b8\u05d0. \u05d1\u05b0\u05bc\u05d3\u05b4\u05d9\u05dc \u05d5\u05b7\u05d9\u05b7\u05bc\u05e2\u05b2\u05d1\u05d5\u05b9\u05e8:<br>\u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b4\u05d3\u05b0\u05db\u05b7\u05bc\u05e8 \u05dc\u05b8\u05df \u05e7\u05b0\u05d9\u05b8\u05de\u05b5\u05d9\u05d4\u05bc \u05d3\u05b0\u05bc\u05de\u05e9\u05b6\u05c1\u05d4 \u05e0\u05b0\u05d1\u05b4\u05d9\u05b8\u05bc\u05d0. \u05d1\u05b0\u05bc\u05d3\u05b4\u05d9\u05dc \u05d5\u05b7\u05d9\u05b7\u05bc\u05e2\u05b2\u05d1\u05d5\u05b9\u05e8:<br>\u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b4\u05d3\u05b0\u05db\u05b7\u05bc\u05e8 \u05dc\u05b8\u05df \u05e7\u05b0\u05d9\u05b8\u05de\u05b5\u05d9\u05d4\u05bc \u05d3\u05b0\u05bc\u05d0\u05b7\u05d4\u05b2\u05e8\u05b9\u05df \u05db\u05b7\u05bc\u05d4\u05b2\u05e0\u05b8\u05d0. \u05d1\u05b0\u05bc\u05d3\u05b4\u05d9\u05dc \u05d5\u05b7\u05d9\u05b7\u05bc\u05e2\u05b2\u05d1\u05d5\u05b9\u05e8:<br>\u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b4\u05d3\u05b0\u05db\u05b7\u05bc\u05e8 \u05dc\u05b8\u05df \u05e7\u05b0\u05d9\u05b8\u05de\u05b5\u05d9\u05d4\u05bc \u05d3\u05b0\u05bc\u05e4\u05b4\u05d9\u05e0\u05b0\u05d7\u05b8\u05e1 \u05e7\u05b7\u05e0\u05b8\u05bc\u05d0\u05b8\u05d4. \u05d1\u05b0\u05bc\u05d3\u05b4\u05d9\u05dc \u05d5\u05b7\u05d9\u05b7\u05bc\u05e2\u05b2\u05d1\u05d5\u05b9\u05e8:<br>\u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b4\u05d3\u05b0\u05db\u05b7\u05bc\u05e8 \u05dc\u05b8\u05df \u05e7\u05b0\u05d9\u05b8\u05de\u05b5\u05d9\u05d4\u05bc \u05d3\u05b0\u05bc\u05d3\u05b8\u05d5\u05b4\u05d3 \u05de\u05b0\u05e9\u05b4\u05c1\u05d9\u05d7\u05b8\u05d0. \u05d1\u05b0\u05bc\u05d3\u05b4\u05d9\u05dc \u05d5\u05b7\u05d9\u05b7\u05bc\u05e2\u05b2\u05d1\u05d5\u05b9\u05e8:<br>\u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b4\u05d3\u05b0\u05db\u05b7\u05bc\u05e8 \u05dc\u05b8\u05df \u05e6\u05b0\u05dc\u05d5\u05b9\u05ea\u05b5\u05d9\u05d4\u05bc \u05d3\u05b4\u05bc\u05e9\u05b0\u05c1\u05dc\u05b9\u05de\u05b9\u05d4 \u05de\u05b7\u05dc\u05b0\u05db\u05b8\u05bc\u05d0. \u05d1\u05b0\u05bc\u05d3\u05b4\u05d9\u05dc \u05d5\u05b7\u05d9\u05b7\u05bc\u05e2\u05b2\u05d1\u05d5\u05b9\u05e8:<br>\u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0 \u05ea\u05bc\u05d5\u05bc\u05d1 \u05de\u05b5\u05e8\u05d5\u05bc\u05d2\u05b0\u05d6\u05b8\u05da\u05b0 \u05d5\u05b0\u05dc\u05b9\u05d0 \u05e0\u05b6\u05d4\u05b1\u05d3\u05b7\u05bc\u05e8 \u05e8\u05b5\u05d9\u05e7\u05b8\u05dd \u05de\u05b4\u05df \u05e7\u05b3\u05d3\u05b8\u05de\u05b8\u05da\u05b0:<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b4\u05d3\u05b0\u05db\u05b7\u05bc\u05e8 Barmherziger, gedenke uns des Bundes mit dem geliebten Abraham um deiner Offenbarung willen.<br>Barmherziger, gedenke uns des Bundes mit Jizchak, der gebunden ward, um deiner Offenbarung willen.<br>Barmherziger, gedenke uns des Bundes mit dem vollkommenen Jakob um deiner Offenbarung willen.<br>Barmherziger, gedenke uns der Fr\u00f6mmigkeit des gerechten Joseph um deiner Offenbarung willen.<br>Barmherziger, gedenke uns des Bundes mit dem Propheten Mosche um deiner Offenbarung willen.<br>Barmherziger, gedenke uns des Bundes mit dem Priester Aaron um deiner Offenbarung willen.<br>Barmherziger, gedenke uns des Eifers des Eiferers Pinchas um deiner Offenbarung willen.<br>Barmherziger, gedenke uns des Bundes mit David, dem Gesalbten, um deiner Offenbarung willen.<br>Barmherziger, gedenke uns des Gebetes des K\u00f6nigs Schelomo um deiner Offenbarung willen.<br>Barmherziger, lass ab von deinem Zorn, dass wir nicht leer von dir zur\u00fcckkehren, um deiner Offenbarung willen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d0\u05b5\u05dc \u05de\u05b6\u05dc\u05b6\u05da\u05b0 Gott, K\u00f6nig, thronend auf dem Sitz des Erbarmens, liebevoll handelnd, vergebend die Schuld deines Volkes, fr\u00fchere S\u00fcnden hinwegnehmend, die Verzeihung mehrend den S\u00fcndern, Vergebung den Frevlern, Liebe erweisend allem Fleisch und Geist, vergilt nicht nach ihrer Bosheit. Gott, du lehrtest uns, die dreizehn Gnadeneigenschaften auszusprechen, gedenke uns heute des Bundes jener dreizehn, wie du einst dem Dem\u00fctigen (Mosche) kundgetan, so hei\u00dft es: Der Ewige lie\u00df sich in der Wolke herab, stand dort bei ihm und verk\u00fcndete den Namen \u00bbEwiger\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ewige zog an seinem Angesichte vor\u00fcber und verk\u00fcndete:<br>Der Ewige, der Ewige, Gott, barmherzig und liebevoll, langm\u00fctig, gro\u00df an Gnade und Wahrheit. Er bewahrt die Gnade lausenden von Geschlechtern, vergibt die Schuld, Missetat und S\u00fcnde und l\u00e4\u00dft frei ausgehen. Verzeihe unsere Schuld und unsere S\u00fcnde und nimm uns zum Eigentum an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e1\u05b0\u05dc\u05b7\u05d7 Verzeihe uns, unser Vater, wir haben ges\u00fcndigt, vergib, unser K\u00f6nig, wir haben gefrevelt. Denn du, Herr, bist g\u00fctig und verzeihend, gro\u00df an Gnade allen, die dich anrufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Gott, und Gott unserer V\u00e4ter,<br>\u05d0\u05b7\u05dc \u05ea\u05b7\u05bc\u05e2\u05b7\u05e9\u05c2 lass uns nicht dahinschwinden, wenn deine Hand das Recht ergreift, kommt die Klage vor dich, l\u00f6sche unseren Namen nicht aus deinem Buche. Nahst du, nach der Zucht zu forschen, m\u00f6ge dein Erbarmen deinem Zorn vorangehen, schaust du die<br>Armut unserer Werke, lass von dir Gerechtigkeit nahen.<br>Lehre uns, wenn wir zu dir rufen, entbiete unsere Hilfe durch den Flehenden, richte wieder auf des Vollkommenen Zelte, sieh, wie \u00f6de seine Tore. Gedenke deines Ausspruches, dass die Lehre niemals vergessen wird aus dem Munde seiner Kinder; l\u00f6se des Gesetzes Siegel, deinen Rat teile mit deinen Forschenden, die im Mittelpunkt der Erde im Halbkreis sitzen (dem obersten Gerichtshof), ihnen fehle nicht der k\u00f6stliche Wein (Erkenntnis). Ewiger, erw\u00e4hle, die dich erw\u00e4hlt haben, vernichte, die dich nicht erw\u00e4hlt haben, indem du zur Sicherheit zur\u00fcckf\u00fchrst die Gefesselten, die festhalten an der Hoffnung.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Widuj von Rabbejnu Nissim<\/em><br>\u05e8\u05b4\u05d1\u05bc\u05d5\u05b9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05e9\u05b6\u05c1\u05dc \u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dd Herr der Welt, vor allem habe ich keine Worte, zu erwidern, keine Stirn, mein Haupt zu erheben, denn da meine S\u00fcnden unz\u00e4hlig, meine Vergehungen jeden Bericht \u00fcberschreiten, wie eine schwere Last mich Niederdr\u00fccken, bekenne ich vor dir, Ewiger, mein Gott, mit gebeugtem Haupt, mit gebeugter Gestalt, mit gedem\u00fctigter Macht, mit geschw\u00e4chter Kraft, mit gebrochenem Herzen, zerknirschtem Gem\u00fct, gebeugt, knieend, mich niederwerfend mit Angst, Beben, Zittern, ersch\u00fcttert, wankend, mit Furcht und Schrecken sage ich vor dir, Ewiger, mein Gott, einen Teil meiner b\u00f6sen Handlungen, meiner h\u00e4sslichen Wege, meiner verdorbenen Werke; sie auszusprechen ist nicht m\u00f6glich, sie zu erkl\u00e4ren, habe ich nicht die Kraft, sie aufzudecken vermag ich nicht, sie zu verk\u00fcnden verstehe ich nicht, sie zu erz\u00e4hlen bin ich nicht wert, um daf\u00fcr Verzeihung, Vergebung und S\u00fchne zu erflehen. Was bin ich, was mein Leben, ich bin eitel und leer, ich bin Wurm und Motte, ich bin Staub und Asche, ich sch\u00e4me mich meiner S\u00fcnden, err\u00f6te ob meiner Missetaten, ich vermag nicht den Mund zu \u00f6ffnen, vor dir zu bekennen, zu gro\u00df ist meine Schuld, sie zu tragen, zu m\u00e4chtig meine Missetaten, sie zu erz\u00e4hlen, ich sch\u00e4me mich und err\u00f6te wie ein Dieb, beim Einbruch ertappt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e8\u05b4\u05d1\u05bc\u05d5\u05b9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05e9\u05b6\u05c1\u05dc \u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dd Herr der Welt, w\u00fcrde ich hintreten, meine S\u00fcnden aufzuz\u00e4hlen und sie zu erkl\u00e4ren, die Zeit w\u00e4re zu Ende, doch sie w\u00e4ren nicht zu Ende. Auf welche von ihnen soll ich flehen, aus welche von ihnen bitten, auf welche von ihnen bekennen, auf die Regel oder auf die Einzelheit, auf die verborgenen oder auf die offenen, auf die ersten oder auf die letzten, auf die neuen oder auf die alten, auf die versteckten oder auf die bekannten, deren ich mich erinnere oder die ich vergessen? Ich wei\u00df bei mir selbst, dass ich weder Lehre noch Weisheit besitze, weder Erkenntnis noch Vernunft, weder Liebe noch Grobheit, noch Wohlt\u00e4tigkeit, doch bin ich t\u00f6richt und unwissend, einf\u00e4ltig und ohne Erkenntnis, diebisch und nicht treu, schuldig und nicht rein, b\u00f6se und nicht gerecht, schlecht und nicht gut, alle b\u00f6sen Handlungen habe ich getan, schwere S\u00fcnden begangen. W\u00fcrdest du mich nach meinen Handlungen richten, dann wehe mir, wehe und ach, wehe meiner Seele; wolltest du mich reinigen, wie man Silber l\u00e4utert und reinigt, so bliebe nichts von mir \u00fcbrig, denn ich bin wie Stroh im Feuer, wie d\u00fcrres Holz in der Flamme, Silberschlacke auf ein Tongef\u00e4\u00df gestrichen, Eitelkeit der Eitelkeiten, wesenlos.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d1\u05b7\u05bc\u05de\u05b8\u05bc\u05d4 \u05d0\u05b2\u05e7\u05b7\u05d3\u05b5\u05bc\u05dd Womit soll ich hintreten, wie vermag ich um Heilung zu flehen, ich war wie ein widerspenstiger, entarteter Sohn, wie ein Sklave, der sich gegen seinen Herrn emp\u00f6rt, wie ein Sch\u00fcler, der gegen seinen Lehrer streitet. Was du f\u00fcr rein erkl\u00e4rt, nannte ich unrein, was du f\u00fcr unrein erkl\u00e4rt, nannte ich rein, was du erlaubt, verbot ich, was du verboten, erlaubte ich, was du liebst, ha\u00dfte ich, was du hassest, liebte ich, wo du erleichtert, erschwerte ich, wo du erschwert, erleichterte ich, was du nahebrachtest, stie\u00df ich fort, was du fortgesto\u00dfen, brachte ich nahe, doch hatte ich nicht die Absicht, dich zu erz\u00fcrnen, dass ich mit frecher Stirn k\u00e4me, vor dir um Verzeihung zu flehen, schamlos wie ein Hund, ohne Scheu wie eine Buhlerin, sondern ich nahe dir mit besch\u00e4mtem Angesicht, so hei\u00dft es: Du hattest die Stirn einer Buhlerin, wolltest dich nicht sch\u00e4men.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e8\u05b4\u05d1\u05bc\u05d5\u05b9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05e9\u05b6\u05c1\u05dc \u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dd Herr der Welt, nicht f\u00fcr mich allein bete ich und bekenne ich, sondern f\u00fcr mich und f\u00fcr deine Gemeinden, die vor dir stehen. Obschon ich nicht w\u00fcrdig und nicht rein, f\u00fcr mich selbst zu bekennen, umso weniger f\u00fcr andere, doch dein Weg ist, langm\u00fctig zu sein, deine Eigenschaft, deinen Zorn zu entfernen, dein ^Brauch, dich deiner Gesch\u00f6pfe zu erbarmen, und besonders derer, die zu dir zur\u00fcckkehren, vor dir bekennen, ihre Missetaten lassen und bereuend und sie nicht ableugnen, so hei\u00dft es: Wer seine Missetaten ableugnet, wird kein Gelingen haben, wer aber bekennt und unterl\u00e4sst, findet Erbarmen, und er bewahrt seine Seele vor der Strafe im Jenseits.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e8\u05b4\u05d1\u05bc\u05d5\u05b9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05e9\u05b6\u05c1\u05dc \u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dd Herr der Welt, der Brauch deines gerechten Gerichtshofes ist nicht wie der Brauch der menschlichen Gerichtsh\u00f6fe; bei Menschen ist die Eigenschaft, wenn einer vom andern Geld fordert vor dem Gerichtshof oder dem Richter, wenn der Geforderte ableugnet, entgeht er der Zahlung, wenn er eingesteht, muss er hergeben. Dein gerechter Gerichtshof verf\u00e4hrt nicht so, wenn ein Mensch leugnet, wehe ihm und wehe seiner Seele, wenn er aber eingesteht und unterl\u00e4sst, erbarmst du dich seiner.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e8\u05b4\u05d1\u05bc\u05d5\u05b9\u05e0\u05d5\u05b9 \u05e9\u05b6\u05c1\u05dc \u05e2\u05d5\u05b9\u05dc\u05b8\u05dd Herr der Welt, w\u00e4ren nicht unsere S\u00fcnden und unsere Missetaten, brauchten wir uns nicht zu sch\u00e4men und zu err\u00f6ten; was sollten wir denn bekennen, der Mensch kann ja nicht flehen wegen einer S\u00fcnde, die er nicht begangen. Die Macht deines Erbarmens aber wird nur dadurch kund, dass du die S\u00fcnde derer, die dich f\u00fcrchten, tilgst; und nicht f\u00fcr mich allein bekenne ich, sondern f\u00fcr mich und deine ganze Gemeinde. Dein Wille sei es, Ewiger, unser Gott und Gott unserer V\u00e4ter, alle unsere S\u00fcnden und Missetaten zu verzeihen und zu vergeben und alle unsere Vergehungen zu s\u00fchnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d0\u05b1\u05dc\u05b9\u05d4\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05bc \u05d5\u05b5\u05d0\u05dc\u05b9\u05d4\u05b5\u05d9 Unser Gott und Gott unserer V\u00e4ter! Es komme vor dich unser Gebet, entziehe dich nicht unserem Flehen, denn wir sind nicht frechen Angesichtes und harten Nackens, vor dir zu sagen, Ewiger, unser Gott und Gott unserer V\u00e4ter, wir sind Gerechte und haben nicht ges\u00fcndigt, in Wahrheit, wir haben ges\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d0\u05b8\u05e9\u05b7\u05c1\u05de\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc Wir haben uns verschuldet, waren treulos, haben geraubt, haben B\u00f6ses geredet, haben gefehlt und gefrevelt, waren \u00fcberm\u00fctig, waren gewaltt\u00e4tig, haben L\u00fcge erdichtet, haben schlechten Rat erteilt, haben gelogen, gespottet, haben uns emp\u00f6rt, haben geschm\u00e4ht, waren widerspenstig, handelten t\u00fcckisch, waren frevelhaft, handelten feindselig, waren hartn\u00e4ckig, waren Frevler, waren verderbt, ver\u00fcbten Gr\u00e4ueltaten, gingen irre und haben irre gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e1\u05b7\u05e8\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc Wir sind von deinen Geboten gewichen und deinen guten Satzungen, doch es hat uns nicht gefrommt. Du aber bist gerecht in allem, was \u00fcber uns gekommen, denn du \u00fcbst Wahrheit, wir aber haben gefrevelt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d0\u05b8\u05e9\u05b7\u05c1\u05de\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b4\u05db\u05b8\u05bc\u05dc \u05e2\u05b8\u05dd Wir haben uns verschuldet mehr als jedes Volk, sind besch\u00e4mt mehr als jedes Geschlecht, es wich von uns die Wonne, durch unsere S\u00fcnden ward unser Herz krank, verwundet unsere Lust, zerst\u00f6rt unsere Pracht, die St\u00e4tte unseres Heiligtums verw\u00fcstet ob unserer Schuld, unsere Burg ist zur Ode geworden, unser sch\u00f6nes Land fiel Barbaren anheim, unsere Kraft den Fremden. Doch sind wir immer noch nicht von unserem Irrtum zur\u00fcckgekehrt, wie k\u00f6nnen wir uns erdreisten und hartn\u00e4ckig sein, vor dir zu sprechen, Ewiger, unser Gott und Gott unserer V\u00e4ter, wir sind Gerechte und haben nicht ges\u00fcndigt, in Wahrheit, wir haben ges\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d0\u05b8\u05e9\u05b7\u05c1\u05de\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc Wir haben uns verschuldet, waren treulos, haben geraubt, haben B\u00f6ses geredet, haben gefehlt und gefrevelt, waren \u00fcberm\u00fctig, waren gewaltt\u00e4tig, haben L\u00fcge erdichtet, haben schlechten Rat erteilt, haben gelogen, gespottet, haben uns emp\u00f6rt, haben geschm\u00e4ht, waren widerspenstig, handelten t\u00fcckisch, waren frevelhaft, handelten feindselig, waren hartn\u00e4ckig, waren Frevler, waren verderbt, ver\u00fcbten Gr\u00e4ueltaten, gingen irre und haben irre gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e1\u05b7\u05e8\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc Wir sind von deinen Geboten gewichen und deinen guten Satzungen, doch es hat uns nicht gefrommt. Du aber bist gerecht in allem, was \u00fcber uns gekommen, denn du \u00fcbst Wahrheit, wir aber haben gefrevelt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05dc\u05b0\u05e2\u05b5\u05d9\u05e0\u05b5\u05d9\u05e0\u05d5\u05bc Vor unseren Augen raubten sie unser m\u00fchsam Errungenes, entrissen und ausgepresst ward es uns, sie legten uns ihr Joch auf, wir trugen es auf unserer Schulter, Sklaven herrschten \u00fcber uns, keiner rettete aus ihrer Hand, viele Leiden umringten uns, wir riefen zu dir, Ewiger, unser Gott, du warst uns fern ob unserer Schuld, wir waren von dir gewichen, irrten und gingen in die Irre. Doch sind wir immer noch nicht von unserem Irrtum zur\u00fcckgekehrt, wie k\u00f6nnen wir uns erdreisten und hartn\u00e4ckig sein, vor dir zu sprechen, Ewiger, unser Gott und Gott unserer V\u00e4ter, wir sind Gerechte und haben nicht ges\u00fcndigt, in Wahrheit, wir haben ges\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d0\u05b8\u05e9\u05b7\u05c1\u05de\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc Wir haben uns verschuldet, waren treulos, haben geraubt, haben B\u00f6ses geredet, haben gefehlt und gefrevelt, waren \u00fcberm\u00fctig, waren gewaltt\u00e4tig, haben L\u00fcge erdichtet, haben schlechten Rat erteilt, haben gelogen, gespottet, haben uns emp\u00f6rt, haben geschm\u00e4ht, waren widerspenstig, handelten t\u00fcckisch, waren frevelhaft, handelten feindselig, waren hartn\u00e4ckig, waren Frevler, waren verderbt, ver\u00fcbten Gr\u00e4ueltaten, gingen irre und haben irre gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e1\u05b7\u05e8\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc Wir sind von deinen Geboten gewichen und deinen guten Satzungen, doch es hat uns nicht gefrommt. Du aber bist gerecht in allem, was \u00fcber uns gekommen, denn du \u00fcbst Wahrheit, wir aber haben gefrevelt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05d0\u05dc \u05d0\u05e8\u05da Gott, du bist langm\u00fctig, der Herr des Erbarmens wirst du genannt, den Weg der R\u00fcckkehr hast du gelehrt. Der Gr\u00f6\u00dfe deines Erbarmens und deiner Gnade gedenke heute und jeden Tag der Nachkommenschaft deiner Lieblinge. Wende dich zu uns voll Erbarmen, denn du bist der Herr des Erbarmens. Mit Flehen und Gebet wollen wir vor deinem Angesicht erscheinen, wie du einst dem Dem\u00fctigen offenbart. Von der Glut deines Zornes lass ab, wie in deiner Lehre geschrieben. Im Schatten deiner Fittiche wollen wir uns bergen und sch\u00fctzen wie am Tage, von dem es hei\u00dft: Der Ewige lie\u00df sich in der Wolke herab. Verzeihe die Missetat, l\u00f6sche aus die Schuld, wie am Tage, von dem es hei\u00dft: Er stand dort bei ihm. Erh\u00f6re unser Flehen und nimm unsere Worte an, wie am Tage von dem es hei\u00dft: Er verk\u00fcndete den Namen \u00bbEwiger\u00ab. Dort hei\u00dft es: Der Ewige zog an seinem Angesichte vor\u00fcber und verk\u00fcndete:<br>Der Ewige, der Ewige, Gott, barmherzig und liebevoll, langm\u00fctig, gro\u00df an Gnade und Wahrheit. Er bewahrt die Gnade tausenden von Geschlechtern, vergibt die Schuld, Missetat und S\u00fcnde und l\u00e4sst frei ausgehen. Verzeihe unsere Schuld und unsere S\u00fcnde, und nimm uns zum Eigentum an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e1\u05b0\u05dc\u05b7\u05d7 \u05dc\u05b8\u05e0\u05d5\u05bc Verzeihe, unser Vater, wir haben ges\u00fcndigt, vergib uns, unser K\u00f6nig, wir haben gefrevelt. Denn du, o Herr, bist g\u00fctig und verzeihend und reich an Gnade allen, die dich anrufen.<br>Wir haben ges\u00fcndigt, unser Fels, vergib uns, unser Sch\u00f6pfer.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Gemeinsam spricht man:<\/em><br>H\u00f6re, Israel, der Ewige, unser Gott, der Ewige ist einzig!<\/p>\n\n\n\n<p><em>Drei Mal:<\/em><br>Gelobt sei der Name der Herrlichkeit seines Reiches immer und ewig!<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sieben Mal:<\/em><br>Der Ewige ist Gott!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ewige ist K\u00f6nig, der Ewige war K\u00f6nig, der Ewige wird K\u00f6nig sein immer und ewig!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc \u05d0\u05b1\u05dc\u05b9\u05d4\u05b5\u05d9 \u05d0\u05b7\u05d1\u05b0\u05e8\u05b8\u05d4\u05b8\u05dd \u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc,<br>\u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc \u05e4\u05b7\u05bc\u05d7\u05b7\u05d3 \u05d9\u05b4\u05e6\u05b0\u05d7\u05b8\u05e7 \u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc,<br>\u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc \u05d0\u05b2\u05d1\u05b4\u05d9\u05e8 \u05d9\u05b7\u05e2\u05b2\u05e7\u05b9\u05d1 \u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc,<br>\u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b8\u05d2\u05b5\u05df \u05d3\u05b8\u05d5\u05b4\u05d3 \u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc,<br>\u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc \u05d0\u05b1\u05dc\u05b9\u05d4\u05b5\u05d9 \u05d4\u05b7\u05de\u05b6\u05e8\u05b0\u05db\u05b8\u05bc\u05d1\u05b8\u05d4 \u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc,<br>\u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc \u05d4\u05b8\u05e2\u05d5\u05b9\u05e0\u05b6\u05d4 \u05d1\u05b0\u05bc\u05e2\u05b5\u05ea \u05e8\u05b8\u05e6\u05d5\u05b9\u05df \u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc,<br>\u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc \u05d4\u05b8\u05e2\u05d5\u05b9\u05e0\u05b6\u05d4 \u05d1\u05b0\u05bc\u05e2\u05b5\u05ea \u05e6\u05b8\u05e8\u05b8\u05d4 \u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc,<br>\u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc \u05d4\u05b8\u05e2\u05d5\u05b9\u05e0\u05b6\u05d4 \u05d1\u05b0\u05bc\u05e2\u05b5\u05ea \u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b4\u05d9\u05dd \u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc,<br>\u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc \u05e8\u05b7\u05d7\u05d5\u05bc\u05dd \u05d5\u05b0\u05d7\u05b7\u05e0\u05d5\u05bc\u05df \u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc,<br>\u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0 \u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05b8\u05df, \u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0 \u05e4\u05b0\u05bc\u05e8\u05d5\u05b9\u05e7, \u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b4\u05ea\u05b0\u05de\u05b7\u05dc\u05b5\u05d9 \u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b4\u05d9\u05df \u05e2\u05b2\u05dc\u05b8\u05df, \u05d5\u05b0\u05e2\u05b7\u05dc \u05db\u05b8\u05bc\u05dc \u05d0\u05b1\u05e0\u05b8\u05e9\u05b5\u05c1\u05d9 \u05d1\u05b5\u05d9\u05ea\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0, \u05d5\u05b0\u05e2\u05b7\u05dc \u05db\u05b8\u05bc\u05dc \u05d0\u05b2\u05d7\u05b8\u05e0\u05b8\u05d0 \u05d1\u05b5\u05bc\u05d9\u05ea \u05d9\u05b4\u05e9\u05b0\u05c2\u05e8\u05b8\u05d0\u05b5\u05dc, \u05d5\u05bc\u05de\u05b5\u05d7\u05b2\u05e9\u05c1\u05d5\u05b9\u05db\u05b8\u05d0 \u05dc\u05b4\u05e0\u05b0\u05d4\u05d5\u05b9\u05e8\u05b8\u05d0 \u05d0\u05b7\u05e4\u05b0\u05e7\u05b4\u05e0\u05b8\u05df \u05d1\u05b0\u05bc\u05d3\u05b4\u05d9\u05dc \u05e9\u05b0\u05c1\u05de\u05b8\u05da\u05b0 \u05e8\u05b7\u05d1\u05b8\u05bc\u05d0:<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc Erh\u00f6re uns, Gott Abrahams, erh\u00f6re uns!<br>Erh\u00f6re uns, Ehrfurcht Isaaks, erh\u00f6re uns!<br>Erh\u00f6re uns, Starker Jakobs, erh\u00f6re uns!<br>Erh\u00f6re uns, Schild Davids, erh\u00f6re uns!<br>Erh\u00f6re uns, Gott der Merkaba, erh\u00f6re uns!<br>Erh\u00f6re uns, der du zur Zeit des Wohlgefallens erh\u00f6rst, erh\u00f6re uns!<br>Erh\u00f6re uns, der du zur Zeit der Not erh\u00f6rst, erh\u00f6re uns!<br>Erh\u00f6re uns, der du zur Zeit des Erbarmens erh\u00f6rst, erh\u00f6re uns!<br>Erh\u00f6re uns, Barmherziger, Gn\u00e4diger, erh\u00f6re uns!<br>Barmherziger, erh\u00f6re uns, Barmherziger, erl\u00f6se, Barmherziger, der du voll Erbarmens mit uns und allen Leuten unseres Hauses und allen unseren Br\u00fcdern, dem Haus Israel, f\u00fchre uns aus der Dunkelheit zum Licht um deines gro\u00dfen Namens willen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Es folgt Halb-Kaddisch<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u05d0\u05b8\u05d1\u05b4\u05d9\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b7\u05dc\u05b0\u05db\u05b5\u05bc\u05e0\u05d5\u05bc Unser Vater, unser K\u00f6nig, wir haben ges\u00fcndigt vor dir! Unser Vater, unser K\u00f6nig, wir haben keinen K\u00f6nig au\u00dfer dir!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, willfahre uns um deines Namens willen!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, erneure uns ein gutes Jahr!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, halte fern von uns alle b\u00f6sen Verh\u00e4ngnisse! Unser Vater, unser K\u00f6nig, vereitle die Gedanken unserer Hasser!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, zerst\u00f6re den Ratschluss unserer Feinde!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, halte fern von uns jeden Bedr\u00e4nger und Verleumder!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, schlie\u00dfe den Mund derer, die uns hindern und uns anklagen!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, halte fern Pest, Schwert, Hungersnot, Gefangenschaft und Verderben von den Kindern deines Bundes!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, halte jede Plage von deinem Erb fern!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, schicke vollkommene Heilung den Kranken deines Volkes!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, f\u00fchre uns in vollkommener R\u00fcckkehr zu dir zur\u00fcck!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, verzeihe und vergib alle unsere S\u00fcnden!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, l\u00f6sche aus und beseitige unsere Frevel vor deinen Augen!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, zerrei\u00dfe das B\u00f6se des \u00fcber uns verh\u00e4ngten Urteils!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, tilge in deinem gro\u00dfen Erbarmen alle unsere Schuldurkunden!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, gedenke, dass wir Staub sind!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, m\u00f6ge diese Stunde sein eine Stunde des Erbarmens und der Gnade vor dir!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, o walte gn\u00e4dig an uns und an unseren Spr\u00f6sslingen und unseren Angeh\u00f6rigen!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, gedenke unser in G\u00fcte vor dir!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, lass uns bald das Heil emporsprie\u00dfen!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, erhebe die Macht deines Volkes Israel!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, erhebe die Macht deines Gesalbten!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, erh\u00f6re unsere Stimme, schone und erbarme dich \u00fcber uns!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, nimm in Barmherzigkeit und Wohlgefallen unser Gebet an!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, \u00f6ffne die Pforten des Himmels unserem Gebet!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, lass uns nicht leer vor dir ausgehen!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, tue es um derentwillen, die f\u00fcr deinen heiligen Namen erschlagen wurden!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, tue es um derentwillen, die f\u00fcr deine Einheit hingeschlachtet wurden!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, tue es um derentwillen, die f\u00fcr die Heiligung deines Namens den Tod durch Feuer und Wasser erlitten!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, ahnde vor unseren Augen das vergossene Blut deiner Knechte!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, tue es um deinetwillen, wenn nicht um unsertwillen!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, tue es um deinetwillen und hilf uns!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, tue es um deines gro\u00dfen Erbarmens willen!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, tue es um deines gro\u00dfen, m\u00e4chtigen und furchtbaren Namens willen, der \u00fcber uns genannt wird!<br>Unser Vater, unser K\u00f6nig, aus Gnade erh\u00f6re uns, denn wir haben keine verdienstvollen Handlungen, erweise uns Milde und Huld und hilf uns!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Entnommen aus der 10. Auflage des Siddur Sefat Emet, R\u00f6delheim 1922. Die Neugliederung, die vorsichtigen orthografischen \u00c4nderungen und die Erweiterungen nach den Angaben von Wolf Heidenheim, stammen von <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/kontakt\/kontakt-chajm-guski\/\">Chajm Guski<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/mark\/1.0\/\" rel=\"license\"><br><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" style=\"border-style: none;\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/i.creativecommons.org\/p\/mark\/1.0\/88x31.png?w=840\" alt=\"Public Domain Mark\"><br><\/a><br><br>Dieses Werk (\u00dcbersetzung aus dem Siddur, von Selig Bamberger), das durch <a href=\"http:\/\/www.talmud.de\" rel=\"dct:publisher\">talmud.de<\/a> gekennzeichnet wurde, unterliegt keinen bekannten urheberrechtlichen Beschr\u00e4nkungen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ordnung der Gebete zu Jom Kippur Katan nach dem R\u00f6delheimer Siddur in der \u00dcbersetzung von Selig Bamberger.<\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":5399,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[210,7,18],"tags":[279],"class_list":["post-5393","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-creative-commons","category-rosch-chodesch","category-siddur-gebetbuch","tag-jom-kippur-katan"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/jk_katan_titel1.jpg?fit=1200%2C800&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5393","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5393"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5393\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6251,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5393\/revisions\/6251"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5399"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5393"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5393"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5393"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}