{"id":6087,"date":"2020-07-24T15:04:06","date_gmt":"2020-07-24T13:04:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=6087"},"modified":"2020-07-24T15:08:30","modified_gmt":"2020-07-24T13:08:30","slug":"pirkej-awot-mit-dem-kommentar-des-moses-maimonides-kapitel-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/pirkej-awot-mit-dem-kommentar-des-moses-maimonides-kapitel-6\/","title":{"rendered":"Pirkej Awot mit dem Kommentar des Moses Maimonides > Kapitel 6"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die \u00dcbersetzung stammt von Me\u2019ir Rawicz.<\/em><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Alle Kapitel<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/pirkej-awot-mit-dem-kommentar-des-moses-maimonides-kapitel-1\/\">Kapitel 1<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/pirkej-awot-mit-dem-kommentar-des-moses-maimonides-kapitel-2\/\">Kapitel 2<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/pirkej-awot-mit-dem-kommentar-des-moses-maimonides-kapitel-3\/\">Kapitel 3<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/pirkej-awot-mit-dem-kommentar-des-moses-maimonides-kapitel-4\/\">Kapitel 4<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/pirkej-awot-mit-dem-kommentar-des-moses-maimonides-kapitel-5\/\">Kapitel 5<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/pirkej-awot-mit-dem-kommentar-des-moses-maimonides-kapitel-6\/\">Kapitel 6<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Weil nun bis jetzt alle f\u00fcnf Abschnitte zur Mischna geh\u00f6rten, muss man kund tun, dass von da ab und weiter das Gesagte von der Borajtha (was ausserhalb des Lehrhauses vorgetragen wurde) gelehrt wurde. Deshalb steht im Anfang des kommenden 6. Abschnittes: Die Weisen lehrten in der Sprache der Mischna, d.h. das Folgende geh\u00f6rt der Borajtha an, nur ist es nach mischnaitischer Art gelehrt worden, ist jedoch keine Mischna. Weil die Ausspr\u00fcche des 6. Abschnitts agadischer (nicht halachischer) Art sind, pflegt man sie im Gotteshause wie die andern Abschnitte zu lesen.<\/em><\/p>\n<h3 id=\"section\">\u00a7 1<\/h3>\n<p>Es lehrten die Weisen in der Sprache der Mischna: Gelobt sei, wer sie (die Gelehrten) und ihr Lernen erw\u00e4hlt hat (Dieser Perek handelt von der Vorz\u00fcglichkeit der Thora).<\/p>\n<p>R. Meir sagt: Wer sich mit der Thora um ihrer selbst willen besch\u00e4ftigt (wer sie als Selbstzweck studiert), erlangt viele Dinge und nicht nur das; sondern die ganze Welt ist durchaus seiner w\u00fcrdig (dass sie seinetwegen geschaffen wurde). Ein Solcher wird genannt: Freund<a href=\"#fn1\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref1\" role=\"doc-noteref\"><sup>1<\/sup><\/a>, Liebling<a href=\"#fn2\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref2\" role=\"doc-noteref\"><sup>2<\/sup><\/a>, Gott und Menschen liebend<a href=\"#fn3\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref3\" role=\"doc-noteref\"><sup>3<\/sup><\/a>, Gott und Menschen erfreuend, es (das Thorastudium) bekleidet ihn mit Demut und Gottesfurcht<a href=\"#fn4\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref4\" role=\"doc-noteref\"><sup>4<\/sup><\/a> und es (das Thorastudium) macht ihn f\u00e4hig, dass er fromm und \u00fcberaus tugendhaft<a href=\"#fn5\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref5\" role=\"doc-noteref\"><sup>5<\/sup><\/a>, redlich<a href=\"#fn6\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref6\" role=\"doc-noteref\"><sup>6<\/sup><\/a> und glaubw\u00fcrdig (in Handel und Wandel) werde; es entfernt ihn von der S\u00fcnde und bringt ihn der Tugend n\u00e4her und die Leute geniessen von ihm Rat und Heil, wie (Spr. Sal. 8, 14) gesagt ist: \u201cBei mir ist Rat und Ausf\u00fchrung; ich bin die Einsicht, besitze die St\u00e4rke.\u201d<a href=\"#fn7\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref7\" role=\"doc-noteref\"><sup>7<\/sup><\/a><\/p>\n<h3 id=\"a\">\u00a72a<\/h3>\n<p>Ausserdem verleiht sie (die Thora) ihm K\u00f6nigtum, Herrschaft; sie bewirkt, dass man eine Rechtssache gr\u00fcndlich untersuchen kann (sie gibt die Mittel an die Hand, die Wahrheit zu eruieren); man offenbart ihm (dem frommen Gelehrten) die Geheimnisse (tiefer liegenden Gr\u00fcnde) der Lehre und er wird gleichsam zu einer Quelle, die nicht aufh\u00f6rt (unersch\u00f6pflich ist), und zu einem Strome, der immer m\u00e4chtiger wird. Er (der Thora studiert) wird bescheiden, langm\u00fctig (ger\u00e4t nicht leicht in Zorn), verzeiht seine Beschimpfung (wenn man ihn beleidigt); auch erh\u00f6ht und erhebt es (das Thorastudium) ihn \u00fcber alle Gesch\u00f6pfe.<\/p>\n<h3 id=\"b\">\u00a7 2b<\/h3>\n<p>R. Josua b. Levi sagt: An jedem Tage kommt ein Bath Kol (eine Art Himmelsstimme) vom Berge Horeb herab, welche ausruft: Wehe den Menschen wegen der Sch\u00e4ndung der Thora<a href=\"#fn8\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref8\" role=\"doc-noteref\"><sup>8<\/sup><\/a>, denn wer sich nicht mit der Thora besch\u00e4ftigt, wird <strong>\u05e0\u05d6\u05d5\u05e3<\/strong> genannt (d.h. es wird ihm von Gott ein Verweis erteilt)<a href=\"#fn9\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref9\" role=\"doc-noteref\"><sup>9<\/sup><\/a>, wie (Spr. Sal. 11,22) gesagt ist: \u201cEin goldener Nasenring am R\u00fcssel des Schweines, so ein sch\u00f6nes Weib, das ohne Anmut ist.\u201d<a href=\"#fn10\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref10\" role=\"doc-noteref\"><sup>10<\/sup><\/a> Ferner steht (Exod. 32, 16): \u201cUnd die Tafeln waren g\u00f6ttliches Werk und die Schrift war eine g\u00f6ttliche Schrift, eingegraben <strong>\u05d7\u05e8\u05d5\u05ea<\/strong> in die Tafeln.\u201d Lies nicht <strong>\u05d7\u05e8\u05d5\u05ea,<\/strong> sondern <strong>\u05d7\u05d9\u05e8\u05d5\u05ea,<\/strong> d.h. es gibt keinen freieren Menschen<a href=\"#fn11\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref11\" role=\"doc-noteref\"><sup>11<\/sup><\/a> als denjenigen, der sich mit der Thora befasst, denn jeder, der sich mit der Thora befasst, wird erh\u00f6ht (gelangt zu hohen Ehren), wie (Num. 21, 19) steht: <strong>\u05d5\u05de\u05de\u05ea\u05e0\u05d4 \u05e0\u05d7\u05dc\u05d9\u05d0\u05dc<a href=\"#fn12\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref12\" role=\"doc-noteref\"><sup>12<\/sup><\/a> \u05d5\u05de\u05e0\u05d7\u05dc\u05d9\u05d0\u05dc \u05d1\u05de\u05d5\u05ea<a href=\"#fn13\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref13\" role=\"doc-noteref\"><sup>13<\/sup><\/a><\/strong><\/p>\n<h3 id=\"section-1\">\u00a7 3<\/h3>\n<p>Wer von seinem N\u00e4chsten einen Abschnitt (aus dem Talmud) oder eine Halacha (eine religionsgesetzliche Lehre) oder einen Vers (in der heiligen Schrift) oder selbst nur einen Buchstaben (in der Bibel) lernt (d.h. n\u00e4her erkl\u00e4rt von ihm bekommt)<a href=\"#fn14\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref14\" role=\"doc-noteref\"><sup>14<\/sup><\/a>, so muss er ihm Ehre erweisen, denn so finden wir, dass David, der K\u00f6nig von Israel, der von Achitofel nur zwei Dinge gelernt hat<a href=\"#fn15\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref15\" role=\"doc-noteref\"><sup>15<\/sup><\/a>, er ihn Rabbi, seinen Lehrer, seinen Vertrauten und seinen Bekannten (Freund) nannte, wie (Ps. 55, 14) steht: \u201cSondern du, ein Mensch meines Standes<a href=\"#fn16\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref16\" role=\"doc-noteref\"><sup>16<\/sup><\/a>, mein Vertrauter und mein Bekannter.\u201d<a href=\"#fn17\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref17\" role=\"doc-noteref\"><sup>17<\/sup><\/a> Du kannst dabei f\u00fcrwahr das Kal wachaumer, eine Klimax a minori ad majus, anwenden. Wenn schon David, der K\u00f6nig von Israel, der von Achitofel nur zwei Dinge gelernt hat, ihn Lehrer, Vertrauter und Bekannter nannte, um wieviel mehr muss derjenige, welcher von seinem N\u00e4chsten einen Abschnitt oder eine Halacha oder einen Vers oder einen Buchstaben in der Bibel erkl\u00e4rt bekommt, ihm Ehre erweisen. Unter Ehre ist aber nur die Thora zu verstehen<a href=\"#fn18\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref18\" role=\"doc-noteref\"><sup>18<\/sup><\/a>, wie (Spr. Sal. 3, 35) gesagt ist: \u201cEhre besitzen die Weisen\u201d<a href=\"#fn19\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref19\" role=\"doc-noteref\"><sup>19<\/sup><\/a> und (ibid. 28, 10): \u201cDie Vollkommenen erben das Gute.\u201d Und unter \u201cGut\u201d ist nur die Thora zu verstehen, wie es (ibid. 4, 2) hei\u00dft: \u201cEine gute Lehre gab ich euch, meine Thora verlasset nicht.\u201d<\/p>\n<h3 id=\"b-1\">\u00a7 4b<\/h3>\n<p>Das ist die Art und Weise (die Lebensweise) der Thora (die sie empfiehlt): Brot mit Salz iss<a href=\"#fn20\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref20\" role=\"doc-noteref\"><sup>20<\/sup><\/a>, Wasser nach Mass trinke, auf der Erde schlafe, f\u00fchre ein leidenvolles Leben und m\u00fche dich mit der Thora (sc. mit dem Studium der Thora) ab. Wenn du so tust, dann wohl dir, es geht dir gut, d.h. wohl ist dir in dieser Welt und wohl wird es dir noch sein in der zuk\u00fcnftigen Welt.<\/p>\n<h3 id=\"b-2\">\u00a7 4b<\/h3>\n<p>Verlange nicht Ehre f\u00fcr dich selbst, strebe nicht nach zuviel Ehre<a href=\"#fn21\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref21\" role=\"doc-noteref\"><sup>21<\/sup><\/a>, tue mehr als du lernst (\u00fcbe mehr praktisches Judentum als theoretisches, spekulatives, sei mehr wohlt\u00e4tig als gelehrt), habe kein Gel\u00fcste nach dem Tische (Tafel) der K\u00f6nige, denn dein Tisch ist ihrem Tische vorzuziehen<a href=\"#fn22\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref22\" role=\"doc-noteref\"><sup>22<\/sup><\/a> und deine Krone mehr wert als die ihrige und dein Werkmeister (Sch\u00f6pfer) ist beglaubigt, dass er dir den Lohn deines Tuns (und Handelns) geben wird.<\/p>\n<h3 id=\"section-2\">\u00a7 5<\/h3>\n<p>Die Thora ist noch wertvoller als die W\u00fcrde des Priesterund K\u00f6nigtums, denn das K\u00f6nigtum wird durch 30 hohe Eigenschaften, das Priestertum durch 24 und die Thora durch 48 hohe Eigenschaften erworben. Die letzteren sind: Lernen (Studieren), H\u00f6ren (Aufmerksamkeit), Ordnung der Lippen (geordnete Reden), Verst\u00e4ndnis des Herzens, Klugheit des Herzens, Angst, Furcht (vor Gott)<a href=\"#fn23\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref23\" role=\"doc-noteref\"><sup>23<\/sup><\/a>, Demut, Freude (Heiterkeit des Gem\u00fcts)<a href=\"#fn24\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref24\" role=\"doc-noteref\"><sup>24<\/sup><\/a>, Umgang mit Weisen, genaue und sorgf\u00e4ltige Auswahl der Genossen (Freunde), Disputieren mit den Sch\u00fclern bei dem Lehrvortrage<a href=\"#fn25\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref25\" role=\"doc-noteref\"><sup>25<\/sup><\/a>, Bibellesen, Mischnalernen (wozu wohl auch die Gemara geh\u00f6rt), wenig Handel treiben<a href=\"#fn26\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref26\" role=\"doc-noteref\"><sup>26<\/sup><\/a>, wenig Schlaf, wenig Vergn\u00fcgen (weltliches Am\u00fcsement), wenig Scherzen (mit Frauen), wenig ehelichen Umgang pflegen<a href=\"#fn27\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref27\" role=\"doc-noteref\"><sup>27<\/sup><\/a>, lang den Zorn an sich halten k\u00f6nnen (w. langm\u00fctig sein), ein gutes Herz, der Glaube an die Weisen (sc. an die Wahrheit der Lehren der sp\u00e4teren Weisen, d.&nbsp;i. der Glaube an die Tradition) und die Ertragung von Leiden<a href=\"#fn28\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref28\" role=\"doc-noteref\"><sup>28<\/sup><\/a>.<\/p>\n<h3 id=\"section-3\">\u00a7 6<\/h3>\n<p>Ferner geh\u00f6rt dazu (zu den Eigenschaften, wodurch man die Krone der Thora erh\u00e4lt): Wer seinen Platz (Stellung) kennt (weiss, wie er seine Stelle und seinen Beruf ausf\u00fcllen muss), wer sich mit seinem Lose freut (sich begn\u00fcgt mit dem, was er besitzt), wer einen Zaun um seine Worte macht (dass sie nicht missverstanden werden), wer sich nicht auf etwas viel zu gute tut (d.h. nicht glaubt, dass er infolge seines Vielwissens alle andern \u00fcberragt), wer beliebt ist, Gott und die Menschen liebt, wer Wohltaten (oder Gerechtigkeit) und Zurechtweisungen liebt, wer die Billigdenkenden liebt, sich von Ehrsucht fernh\u00e4lt und sich nicht gro\u00df d\u00fcnkt, nicht stolz ist auf seine Gelehrsamkeit, keine Freude hat am Lehramt (oder Richteramt), wer seinem Nebenmenschen das Joch (die B\u00fcrde des Lebens) mit tragen hilft, wer ihn nach der guten Seite beurteilt, ihn zur Wahrheit und zum Frieden hinf\u00fchrt, wer im Talmudstudium Befriedigung findet, wer fragt und Antworten gibt, wer h\u00f6rt (Gesetzesauslegungen) und noch manches hinzuf\u00fcgt<a href=\"#fn29\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref29\" role=\"doc-noteref\"><sup>29<\/sup><\/a> (selbst dar\u00fcber nachdenkt und auch B\u00fccher verfasst), wer lernt, um weiter zu lehren, wer lernt, um danach zu handeln, wer seinen Lehrer anregt (durch verschiedene Fragen, w. wer ihn weise macht), wer die Tradition seines Lehrers genau beachtet<a href=\"#fn30\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref30\" role=\"doc-noteref\"><sup>30<\/sup><\/a> und wer etwas tradiert im Namen dessen, der es zuerst ausgesprochen hat, woraus du entnehmen kannst, dass jeder, der etwas im Namen des Autors wiedergibt, die Erl\u00f6sung der Welt bringt, wie (Esther 2, 22) steht: \u201cEsther sagte es dem K\u00f6nige im Namen des Mordechai.\u201d<\/p>\n<h3 id=\"section-4\">\u00a7 7<\/h3>\n<p>Gross (wichtig) ist die Thora, denn sie verleiht Leben denen, die sie \u00fcben, in dieser<a href=\"#fn31\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref31\" role=\"doc-noteref\"><sup>31<\/sup><\/a> und in der zuk\u00fcnftigen Welt, wie (Spr. Sal. 4, 22) steht: \u201cDenn Leben sind sie denen, die sie gefunden<a href=\"#fn32\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref32\" role=\"doc-noteref\"><sup>32<\/sup><\/a>, und dem ganzen Leibe Arznei.\u201d Ferner (ibid. 3, 8): \u201cEine Heilung ist sie deinem Leibe und ein Saft f\u00fcr dein Gebein.\u201d<a href=\"#fn33\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref33\" role=\"doc-noteref\"><sup>33<\/sup><\/a>. Ferner (ibid. V. 18): \u201cEin Baum des Lebens<a href=\"#fn34\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref34\" role=\"doc-noteref\"><sup>34<\/sup><\/a> ist sie den an ihr Festhaltenden und die sie erfassen, sind gl\u00fccklich.\u201d Ferner (ibid. 1, 9): \u201cDenn ein anmutiger Kranz sind sie um dein Haupt<a href=\"#fn35\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref35\" role=\"doc-noteref\"><sup>35<\/sup><\/a> und ein Geschmeide um deinen Hals.\u201d Ferner (ibid. 4, 9): \u201cSie (die Weisheit) wird auf dein Haupt setzen einen anmutigen Kranz, eine zierende Krone zum Schmucke wird sie dich umgeben.\u201d<a href=\"#fn36\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref36\" role=\"doc-noteref\"><sup>36<\/sup><\/a> Ferner (ibid. 3, 16): \u201cLanges Leben ist in ihrer Rechten<a href=\"#fn37\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref37\" role=\"doc-noteref\"><sup>37<\/sup><\/a>, in ihrer Linken Reichtum und Ehre.\u201d<a href=\"#fn38\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref38\" role=\"doc-noteref\"><sup>38<\/sup><\/a> Ferner (ibid. V. 2): \u201cDenn Dauer der Tage und Jahre des Lebens und des Friedens geben sie dir in F\u00fclle.\u201d<a href=\"#fn39\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref39\" role=\"doc-noteref\"><sup>39<\/sup><\/a><\/p>\n<h3 id=\"section-5\">\u00a7 8<\/h3>\n<p>R. Simon b. Menasja sagt im Namen des R. Simon b. Jochai: Sch\u00f6nheit, Kraft, Reichtum, Ehre, Weisheit, Alter, Greisenalter und Kinder sind eine Zierde f\u00fcr die Frommen und eine Zierde f\u00fcr die Welt (in der sie leben), wie (Spr. Sal. 16, 31) gesagt ist: \u201cEine prachtvolle Krone<a href=\"#fn40\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref40\" role=\"doc-noteref\"><sup>40<\/sup><\/a> ist das graue Haupt, auf dem Wege der Tugend wird es erreicht.\u201d Ferner steht (ibid. 20, 29): \u201cDie Zierde der J\u00fcnglinge ist ihre Kraft<a href=\"#fn41\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref41\" role=\"doc-noteref\"><sup>41<\/sup><\/a> und der Schmuck der Alten ist das greise Haupt.\u201d Ferner steht (Jesajas 24, 23): \u201cEs err\u00f6tet der Mond und sch\u00e4mt sich die Sonne, denn es regiert der Ewige der Heerscharen auf dem Berge Zion und in Jerusalem und angesichts seiner \u00c4ltesten in Herrlichkeit.\u201d<a href=\"#fn42\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref42\" role=\"doc-noteref\"><sup>42<\/sup><\/a><\/p>\n<h3 id=\"section-6\">\u00a7 9<\/h3>\n<p>R. Simon b. Menasja sagt: Obige 7 Eigenschaften, die die Weisen bei den Frommen aufz\u00e4hlten, waren s\u00e4mtlich bei Rabbi (R. Jehuda ha Nassi) und seinen S\u00f6hnen in Erf\u00fcllung gegangen. R. Jose b. Kisma sagt: Einst war ich auf der Reise und begegnete mir jemand, der mich gr\u00fcsste und dem ich den Gruss erwiderte. Er sagte zu mir: Rabbi! Von wo bist du? Ich sagte zu ihm: Ich bin von einer gro\u00dfen Stadt, wo viel Weise und Schriftgelehrte wohnen. Er sprach zu mir: Rabbi! M\u00f6chtest du wohl bei uns in unserer Stadt wohnen? ich will dir eine Million Golddenare, viel Edelsteine und Perlen geben, worauf ich ihm erwiderte: Mein Sohn, wenn du mir auch alles Silber und Gold, alle Edelsteine und Perlen von der Welt geben w\u00fcrdest, m\u00f6chte ich doch nur in einem Orte wohnen, wo Thora studiert wird, weil den Menschen, wenn er gestorben ist, weder Silber noch Gold, noch Edelsteine und Perlen begleiten, sondern nur die Thora und die guten Werke, wie (Spr. Sal. 6, 22) gesagt ist: \u201cWenn du gehst, wird sie (die Lehre) dich leiten, wenn du dich niederlegst, wird sie \u00fcber dich wachen und erwachst du, wird sie sich mit dir unterreden\u201d, d.h. in der zuk\u00fcnftigen Welt, und ebenso steht in dem Psalmbuche von David, dem K\u00f6nige von Israel, geschrieben (Ps. 119, 72): \u201cLieber ist mir die Lehre deines Mundes als Tausende Goldes und Silbers.\u201d Ferner steht (Chaggai 2, 8): \u201cMein ist das Silber und mein das Gold, ist der Spruch des Ewigen der Heerscharen.\u201d<a href=\"#fn43\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref43\" role=\"doc-noteref\"><sup>43<\/sup><\/a><\/p>\n<h3 id=\"section-7\">\u00a7 10<\/h3>\n<p>F\u00fcnf Besitzt\u00fcmer hat Gott in seiner Welt sich erworben und folgende sind sie: Die Thora ist ein Besitztum, Himmel und Erde ein zweites, Abraham ein drittes, Israel ein viertes und der Tempel ein f\u00fcnftes Besitztum. Woher ist bewiesen, dass die Thora ein Besitztum Gottes ist? Weil (Spr. Sal. 8, 22) steht: \u201cDer Ewige hat mich geeignet als den Erstling seines Weges, das erste seiner Werke seit der Urzeit.\u201d<a href=\"#fn44\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref44\" role=\"doc-noteref\"><sup>44<\/sup><\/a> Bez\u00fcglich Himmel und Erde steht (Jesajas 66, 1): \u201cAlso spricht der Ewige: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner F\u00fcsse<a href=\"#fn45\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref45\" role=\"doc-noteref\"><sup>45<\/sup><\/a>. Wo ist ein Haus, das ihr mir erbauen k\u00f6nnet, und wo ein Ort zu meiner Ruhest\u00e4tte?\u201d Ferner steht (Ps. 104, 24): \u201cWieviel sind deine Werke, Ewiger! Sie alle hast du mit Weisheit gemacht. Voll ist die Erde deiner Besitzt\u00fcmer.\u201d Bez\u00fcglich Abraham steht (Gen.&nbsp;14, 19): \u201cEr segnete ihn und sprach: Gesegnet sei Abraham dem h\u00f6chsten Gott, dem Eigner des Himmels und der Erde.\u201d<a href=\"#fn46\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref46\" role=\"doc-noteref\"><sup>46<\/sup><\/a> Bez\u00fcglich Israel steht (Exod. 15, 16): \u201cBis hin\u00fcbergezogen dein Volk, Ewiger, bis hin\u00fcbergezogen das Volk, so du geeignet.\u201d<a href=\"#fn47\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref47\" role=\"doc-noteref\"><sup>47<\/sup><\/a> Ferner steht (Ps. 16, 3): \u201cDie Heiligen, die auf Erden sind, und Edlen, all mein Wohlgefallen haben sie.\u201d Bez\u00fcglich des Heiligtums steht (Exod. 15, 17): \u201cDas Heiligtum, Herr, das deine H\u00e4nde eingerichtet.\u201d<a href=\"#fn48\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref48\" role=\"doc-noteref\"><sup>48<\/sup><\/a> Ferner steht (Ps. 78; 54): \u201cEr brachte sie in sein heiliges Gebiet, zum Berge, den sich geeignet seine Rechte.\u201d<\/p>\n<h3 id=\"section-8\">\u00a7 11<\/h3>\n<p>Alles, was Gott in seiner Welt erschaffen hat, erschuf er nur zu seiner Ehre, wie (Jesajas 43, 7) gesagt ist: \u201cAlles, was sich nennt mit meinem Namen, was ich zu meiner Ehre geschaffen, gebildet und bereitet.\u201d Ferner steht (Exod. 15, 18): \u201cDer Ewige wird regieren immer und ewig.\u201d<\/p>\n<p>Es sagte R. Chananja b. Akaschja: Gott wollte Israel begl\u00fccken, deshalb gab er ihm viel Thora und viel religi\u00f6se Gebote, wie (Jesajas 42, 21) gesagt ist: \u201cDem Ewigen gefiel es um seiner Gnade willen, dass gro\u00df werde die Lehre und herrlich.\u201d <a href=\"#fn49\" class=\"footnote-ref\" id=\"fnref49\" role=\"doc-noteref\"><sup>49<\/sup><\/a><\/p>\n<section class=\"footnotes\" role=\"doc-endnotes\">\n<hr>\n<ol>\n<li id=\"fn1\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach Ps. 139, 17: <strong>\u05d5\u05dc\u05d9 \u05de\u05d4 \u05d9\u05e7\u05e8\u05d5 \u05e8\u05e2\u05d9\u05da \u05d0\u05dc<\/strong> (vgl. meine \u00dcbersetzung des Traktats Sanhedrin S. 229, Anm. 4).<a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn2\" role=\"doc-endnote\"><p>Nach ibid. 122, 6: <strong>\u05d9\u05e9\u05dc\u05d9\u05d5 \u05d0\u05d4\u05d1\u05d9\u05da,<\/strong> auch kann der Vers ibid. 119, 165 daf\u00fcr gelten.<a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn3\" role=\"doc-endnote\"><p>Gott liebt er, weil er die Thora aus Liebe zu ihm studiert und die Menschen liebt er, weil er sie sich n\u00e4hert, sie belehrt und ihnen Gutes erweist.<a href=\"#fnref3\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn4\" role=\"doc-endnote\"><p>Die die Thora ans Herz legt.<a href=\"#fnref4\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn5\" role=\"doc-endnote\"><p>Dass er in seiner Schlichtheit und Geradheit als frommer Mensch auf Erden wandle und kein Unrecht tue. Der <strong>\u05d7\u05e1\u05d9\u05d3<\/strong> tut mehr, als er von Rechts wegen verpflichtet w\u00e4re.<a href=\"#fnref5\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn6\" role=\"doc-endnote\"><p>Wer das Rechte vollzieht, ist noch mehr als ein <strong>\u05e6\u05d3\u05d9\u05e7.<\/strong><a href=\"#fnref6\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn7\" role=\"doc-endnote\"><p>Weil weiter unten [im Text steht: <strong>\u05dc\u05e2\u05d9\u05dc \u05de\u05d4\u05d0\u05d9 \u05e7\u05e8\u05d0,<\/strong> es muss aber <strong>\u05dc\u05de\u05d8\u05d4 <\/strong>heissen] (Spr. Sal. 8,22) steht: <strong>\u05d4\u05f3 \u05e7\u05e0\u05e0\u05d9 \u05e8\u05d0\u05e9\u05d9\u05ea \u05d3\u05e8\u05db\u05d5 \u05d5\u05db\u05d5\u05f3<\/strong> und V. 14: <strong>\u05dc\u05d9 \u05e2\u05e6\u05d4 \u05d5\u05ea\u05d5\u05e9\u05d9\u05d4, <\/strong>so bedeutet es: Ich (die Thora) bin Hort, St\u00e4rke und Vernunft denen, die mich studieren, um den Menschen beizustehen. <strong>\u05ea\u05d5\u05e9\u05d9\u05d4<\/strong> ist gleich altesse oder altie franz. und bedeutet soviel wie Hoheit, Stolz.<a href=\"#fnref7\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn8\" role=\"doc-endnote\"><p>Indem sie sich nicht mit ihr besch\u00e4ftigen.<a href=\"#fnref8\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn9\" role=\"doc-endnote\"><p>d.h. er wird in Bann getan, wie das Targum die Worte Gen.&nbsp;37, 10: <strong>\u05d5\u05d9\u05d2\u05e2\u05e8 \u05d1\u05d5 \u05d0\u05d1\u05d9\u05d5<\/strong> mit <strong>\u05d5\u05e0\u05d6\u05e3 \u05d1\u05d9\u05d4 \u05d0\u05d1\u05d5\u05d4\u05d9<\/strong> \u00fcbersetzt.<a href=\"#fnref9\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn10\" role=\"doc-endnote\"><p>Das Schwein weiss den goldenen Ring nicht zu h\u00fcten, sondern geht im Kote mit ihm herum und besudelt ihn, ebenso ist ein Weiser, dem der Geschmack und die Lust an der Thora fehlt, verabscheuensw\u00fcrdig, wie ein Gebannter.<a href=\"#fnref10\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn11\" role=\"doc-endnote\"><p>Dem man sich dienstbar erweist und dem man sich unterwirft.<a href=\"#fnref11\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn12\" role=\"doc-endnote\"><p>d.h. wenn man die Thora als ein von Gott erhaltenes Erbe, als <strong>\u05e0\u05d7\u05dc\u05ea \u05d0\u05dc, <\/strong>betrachtet.<a href=\"#fnref12\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn13\" role=\"doc-endnote\"><p><strong>\u05d1\u05de\u05d4<\/strong> hei\u00dft Anh\u00f6he, dann gelangt man zu Erh\u00f6hungen (Ehren).<a href=\"#fnref13\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn14\" role=\"doc-endnote\"><p>d.h. er lernt von ihm Dinge, die einen Sinn haben, wohlbegr\u00fcndet sind, denn auf den Vers Ps. 55, 14 folgt V. 15: \u201cDie wir zusammen s\u00fcsse Zwiesprache gepflogen.\u201d<a href=\"#fnref14\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn15\" role=\"doc-endnote\"><p>Achitofel traf David, wie dieser allein sich mit der Thora besch\u00e4ftigte, da sagte er zu ihm: Weshalb besch\u00e4ftigst du dich allein mit der Thora? Es hei\u00dft doch (Jeremias 50, 36): <strong>&#8222;\u05d7\u05e8\u05d1 \u05e2\u05dc \u05d4\u05d1\u05d3\u05d9\u05dd \u05d5\u05e0\u05d5\u05d0\u05dc\u05d5<\/strong> das Schwert \u00fcber die einzelnen und sie werden zu Toren?&#8220; (Indes heissen <strong>\u05d1\u05d3\u05d9\u05dd<\/strong> die l\u00fcgenhaften Wahrsager.) Dann traf er ihn wieder, wie er hoch erhobenen Hauptes ins Lehrhaus ging. Achitofel sagte zu David: Es steht doch: Man soll in Ehrfurcht dahin gehen, damit man von Gottesfurcht erf\u00fcllt sei? Einige meinen, David ging allein ins Lehrhaus und habe Achitofel zu ihm gesagt: Es steht doch: \u201cWir wollen zum Gotteshause im Get\u00fcmmel wallen\u201d, d.h. man muss mit versammeltem Volke dahin gehen, wie es hei\u00dft (Spr. Sal. 14,28): \u201cIn der Menge des Volkes besteht der Schmuck des K\u00f6nigs.\u201d Das Wort <strong>\u05e8\u05d2\u05e9<\/strong> bedeutet VerSammlung, wie <strong>\u05dc\u05de\u05d4 \u05e8\u05d2\u05e9\u05d5 \u05d2\u05d5\u05d9\u05dd<\/strong> (Ps. 2, 1) oder auch Angst und Furcht.<a href=\"#fnref15\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn16\" role=\"doc-endnote\"><p>So geachtet wie ich.<a href=\"#fnref16\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn17\" role=\"doc-endnote\"><p><strong>\u05de\u05d9\u05d5\u05d3\u05e2\u05d9<\/strong> sind weise, verst\u00e4ndige, kundige M\u00e4nner.<a href=\"#fnref17\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn18\" role=\"doc-endnote\"><p>d.h. Ehre erh\u00e4lt der Mensch nur wegen der Thora (mit der er sich besch\u00e4ftigt).<a href=\"#fnref18\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn19\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie erhalten die Ehre als Lohn, weil sie die Thora studieren.<a href=\"#fnref19\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn20\" role=\"doc-endnote\"><p>Selbst wenn du nur Brot mit Salz zu essen hast, sollst du doch nicht unterlassen, dich mit der Thora zu besch\u00e4ftigen.<a href=\"#fnref20\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn21\" role=\"doc-endnote\"><p>Wegen deiner Thorakenntnisse, die du dir erworben hast, denn alsdann w\u00fcrdest du den Anschein erwecken, als ob du die Thora nicht als Selbstzweck studiertest, sondern um Ehren dadurch zu erlangen.<a href=\"#fnref21\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn22\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit ist der Lohn gemeint, der dir wegen des Studiums der Thora zuteil wird.<a href=\"#fnref22\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn23\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Mensch soll nicht hochm\u00fctig sein, wie (Deuter. 4, 10) gesagt ist: \u201cGedenke des Tages, wo du vor Gott am Choreb standest\u201d und im V. 9 vorher steht: \u201cDu sollst sie (die Lehre) kund tun deinen Kindern und Kindeskindern.\u201d Dazu wird (Berachoth 22a) bemerkt: Wie an ersterer Stelle (V. 10) gemeint ist: Mit Furcht, Angst und Zittern sollst du dich des Tages der Gesetzgebung erinnern; ebenso dort (V. 9), d.h. du sollst mit Angst, Furcht, Zittern und Schrecken deinen Kindern die Thora lehren, weshalb die Weisen sagen, Pollution Habende sollen weder in der Thora, noch in den prophetischen, noch in den heiligen Schriften lesen, noch Mischna, Gemara, Halachoth und Hagadoch lernen d\u00fcrfen, und aus Leichtsinn und b\u00f6ser Gesinnung im Herzen kommt man zur Pollution.<a href=\"#fnref23\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn24\" role=\"doc-endnote\"><p>Denn die Schechina l\u00e4sst sich nicht bei Leid, sondern bei Freude nieder.<a href=\"#fnref24\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn25\" role=\"doc-endnote\"><p><strong>\u05d1\u05d9\u05e9\u05d5\u05d1<\/strong> hei\u00dft mit Gelassenheit = <strong>\u05d1\u05d9\u05e9\u05d5\u05d1 \u05d4\u05d3\u05e2\u05ea<\/strong> (wir fassen das <strong>\u05d9\u05e9\u05d5\u05d1<\/strong> gleich <strong>\u05d9\u05e9\u05d9\u05d1\u05d4<\/strong> auf, die Lehrversammlung, Akademie).<a href=\"#fnref25\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn26\" role=\"doc-endnote\"><p>Denn Rab (eigent. R. Jochanan) sagt (Erubin 55a): Du findest die Thora nicht bei den H\u00e4ndlern und Kr\u00e4mern.<a href=\"#fnref26\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn27\" role=\"doc-endnote\"><p>Man soll die Leute nicht zu h\u00e4ufig auf der Strasse antreffen (Maimonides fasst <strong>\u05d3\u05e8\u05da \u05d0\u05e8\u05e5<\/strong> als etwas Weltliches auf, aber im Talmud kommt der Ausdruck oft f\u00fcr geschlechtlichen Umgang vor).<a href=\"#fnref27\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn28\" role=\"doc-endnote\"><p>Man soll die Leiden aus Liebe zu Gott ertragen.<a href=\"#fnref28\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn29\" role=\"doc-endnote\"><p>Er h\u00f6rt alles an, was der Lehrer ihm sagt und f\u00fcgt noch etwas hinzu, nicht, dass er seine Worte widerlegt.<a href=\"#fnref29\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn30\" role=\"doc-endnote\"><p>Wenn er sp\u00e4ter ein Lehramt bekleidet, h\u00e4lt er sich strikte an das, was ihm der Lehrer tradierte und legt ihm nichts bei, was er gar nicht lehrte.<a href=\"#fnref30\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn31\" role=\"doc-endnote\"><p>d.h. man geniesst die Fr\u00fcchte des Handelns in dieser Welt und das Grundkapital, das eigentliche Gut, bleibt f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Welt aufbewahrt.<a href=\"#fnref31\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn32\" role=\"doc-endnote\"><p>Bez\u00fcglich des Genusses der Fr\u00fcchte auf Erden.<a href=\"#fnref32\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn33\" role=\"doc-endnote\"><p>Sie gibt Saft deinem Gebeine, wenn du auch schon im Grabe ruhst.<a href=\"#fnref33\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn34\" role=\"doc-endnote\"><p>d.h. des jenseitigen Lebens.<a href=\"#fnref34\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn35\" role=\"doc-endnote\"><p>Du k\u00f6nntest glauben, nur Leben spendet die Lehre, aber keinen Reichtum, und es gibt viele, die zur Armut verurteilt sind, denen der Tod lieber w\u00e4re als das Leben. Deshalb steht: \u201cSie ist ein anmutiger Kranz\u201d usw., d.h. was verschafft dem Menschen Anmut bei seinen Mitmenschen? Das Geld, der Reichtum.<a href=\"#fnref35\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn36\" role=\"doc-endnote\"><p>Du k\u00f6nntest glauben, Geld, aber keine Ehre wirst du durch die Lehre erhalten, deshalb steht: Zum Schmucke, d.h. mit Ehre wird sie dich umgeben.<a href=\"#fnref36\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn37\" role=\"doc-endnote\"><p>Du k\u00f6nntest meinen, auch wenn man die Thora nicht um ihrer selbst willen studiert, erlangt man alles, deshalb steht: <strong>\u05d0\u05d5\u05e8\u05da \u05d9\u05de\u05d9\u05dd \u05d1\u05d9\u05de\u05d9\u05e0\u05d4<\/strong> d.&nbsp;h <strong>\u05dc\u05de\u05d9\u05d9\u05de\u05d9\u05e0\u05d9\u05dd \u05d1\u05d4 <\/strong>denjenigen, welche die Lehre sorgf\u00e4ltig erforschen (eigentl. darin recht geschickt verfahren), bringt sie langes Leben, um wieviel mehr Ehre und Reichtum.<a href=\"#fnref37\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn38\" role=\"doc-endnote\"><p>Denjenigen aber, welche sie nur oberfl\u00e4chlich (eigentl. links) durchgehen, bringt sie nur Reichtum und Ehre, nicht aber langes Leben, nach Sabbath 63a.<a href=\"#fnref38\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn39\" role=\"doc-endnote\"><p>Du w\u00fcrdest glauben, Ehre und Reichtum wohl, aber keinen Frieden, deshalb steht: Ein Leben des Friedens verleiht die Thora gleichfalls.<a href=\"#fnref39\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn40\" role=\"doc-endnote\"><p>Unter Krone ist Reichtum, unter Pracht Sch\u00f6nheit und Kinder zu verstehen.<a href=\"#fnref40\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn41\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit ist die St\u00e4rke angedeutet.<a href=\"#fnref41\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn42\" role=\"doc-endnote\"><p>Damit ist die Ehre angedeutet. \u00dcber Weisheit und Alter gibt es viele Verse, wovon einer auf einen solchen, der Weisheit besitzt und deshalb ein Greis genannt wird, hinweist.<a href=\"#fnref42\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn43\" role=\"doc-endnote\"><p>d.h. zu seinem Ruhme und zu seiner Ehre, wie gesagt ist: \u201cVoll ist die ganze Erde von seiner Herrlichkeit\u201d (Jesajas 6, 3).<a href=\"#fnref43\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn44\" role=\"doc-endnote\"><p>d.h. die Entstehung der Thora ging der Erschaffung der Welt voraus, weil, als Gott daran dachte, die Welt zu erschaffen, er sagte, sie soll nur wegen der Thora bestehen bleiben.<a href=\"#fnref44\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn45\" role=\"doc-endnote\"><p>Somit steht hier das Wort \u201cErde\u201d und Ps. 104, 24: \u201cVoll ist die Erde deiner Besitzt\u00fcmer.\u201d<a href=\"#fnref45\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn46\" role=\"doc-endnote\"><p>Das war, weil er die Menschen unter die Fittige der Schechina brachte und sie zur Tugend zur\u00fcckbrachte (wenn sie auf Abwege gerieten).<a href=\"#fnref46\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn47\" role=\"doc-endnote\"><p>Und zum Beweise, dass die Welt Israels wegen sich erh\u00e4lt, wird noch der folgende Vers (Ps. 16, 3) angef\u00fchrt, dass die Frommen die Hauptbewohner der Erde sind.<a href=\"#fnref47\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn48\" role=\"doc-endnote\"><p>Dabei steht allerdings nicht das Wort \u05e7\u05e0\u05d9\u05df Besitztum, aber weil hier <strong>\u05de\u05e7\u05d3\u05e9<\/strong> Heiligtum, und weiter Ps. 78, 54 zitiert wird, wo <strong>\u05d5\u05d9\u05d1\u05d9\u05d0\u05dd \u05d0\u05dc \u05d2\u05d1\u05d5\u05dc \u05e7\u05d3\u05e9\u05d5 \u05d4\u05e8 \u05d6\u05d4 \u05e7\u05e0\u05ea\u05d4 \u05d9\u05de\u05d9\u05e0\u05d5<\/strong> steht, so vergleicht man beides miteinander und sagt: Wie an dieser Stelle das Heiligtum Besitz genannt wird, ebenso ist Exod. 15, 17 das Heiligtum als Besitz Gottes gemeint. Indes l\u00e4sst sich dagegen manches einwenden, denn uns scheint die Borajtha nicht richtig zu sein, da Pessachim 87a nur Thora, Himmel und Erde und Israel als Besitzt\u00fcmer Gottes bezeichnet werden, auch wird dort der Beweis f\u00fcr Himmel und Erde von Gen.&nbsp;14, 19 erbracht, welcher Vers hier f\u00fcr Abraham angef\u00fchrt wird. Siehe die Randglosse zu Anfang der Borajtha, wo darauf aufmerksam gemacht wird, dass in der Mechiltha nur von vier Besitzt\u00fcmern Gottes die Rede ist, danach richtet sich auch Salomon Lurja und Samuel Edels in seinem Buche \u201cChadusche hagadoth\u201d.<a href=\"#fnref48\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<li id=\"fn49\" role=\"doc-endnote\"><p>Der Ausspruch des R. Chananja b. Akaschja geh\u00f6rt nicht zur Borajtha, sondern soll nur ein sch\u00f6ner Abschluss des Ganzen sein. Das Volk pflegt es am Schluss eines jeden Perek (Abschnittes) zu sagen, weil man nach einer Mischna nicht das Kaddischgebet verrichten darf, sondern nur nach einer Agada, wie der Herr (Sota 49a) sagt: Die Welt beruht auf dem Kaddischgebete (dem \u05d9\u05d4\u05d9 \u05e9\u05de\u05d9\u05d4 \u05e8\u05d1\u05d0, das im Kaddisch vorkommt) nach einem Vortrage aus der Agada (nicht halachischen Teile des Talmuds).<a href=\"#fnref49\" class=\"footnote-back\" role=\"doc-backlink\">&#x21a9;\ufe0e<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Alle Kapitel<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/pirkej-awot-mit-dem-kommentar-des-moses-maimonides-kapitel-1\/\">Kapitel 1<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/pirkej-awot-mit-dem-kommentar-des-moses-maimonides-kapitel-2\/\">Kapitel 2<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/pirkej-awot-mit-dem-kommentar-des-moses-maimonides-kapitel-3\/\">Kapitel 3<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/pirkej-awot-mit-dem-kommentar-des-moses-maimonides-kapitel-4\/\">Kapitel 4<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/pirkej-awot-mit-dem-kommentar-des-moses-maimonides-kapitel-5\/\">Kapitel 5<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/pirkej-awot-mit-dem-kommentar-des-moses-maimonides-kapitel-6\/\">Kapitel 6<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pirkej Awot mit dem Kommentar des Moses Maimonides > Kapitel 6 in deutscher \u00dcbersetzung<\/p>\n","protected":false},"author":32,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[210,98],"tags":[117,191],"class_list":["post-6087","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-creative-commons","category-mischna-awot","tag-creative-commons","tag-mischna"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6087","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/32"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6087"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6087\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6093,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6087\/revisions\/6093"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6087"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6087"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6087"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}