{"id":6199,"date":"2020-09-04T16:32:31","date_gmt":"2020-09-04T14:32:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=6199"},"modified":"2023-04-18T08:51:10","modified_gmt":"2023-04-18T06:51:10","slug":"more-newuchim-buch-1-kapitel-54","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/more-newuchim-buch-1-kapitel-54\/","title":{"rendered":"More Newuchim \u2013 Buch 1 \u2013 Kapitel 54"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Der Verfasser erkl\u00e4rt die Bedeutung der Bitte des Meisters der Propheten: \u00bbTue mir doch deine Wege kund\u00ab wie auch die der Antwort Gottes und die des ganzen Abschnittes. Er bespricht die Bedeutung der dreizehn Eigenschaften.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Meister der Weisen, unser Lehrer Mose, stellte zwei Bitten, und es kam ihm auch von Gott auf beide eine Antwort zu. Die eine ging dahin, Gott m\u00f6ge ihn sein wahres Wesen, die andere schon fr\u00fcher gestellte dahin, Gott m\u00f6ge ihn seine Eigenschaften kennen lernen lassen. Gott antwortete ihm auf beide Bitten, indem er ihm verhie\u00df, ihn alle seine Eigenschaften wissen zu lassen -und diese seien auch seine Wirkungen -ihn aber belehrte, dass sein Wesen, so wie es wirklich ist, nicht erkannt werden k\u00f6nne. Gott machte ihn jedoch darauf auf\u00admerksam, dass es im Denken einen Gesichtspunkt gebe, von welchem aus man zum letzten Ende der Erkenntnis gelangen k\u00f6nne, die zu erreichen dem Menschen m\u00f6glich ist. Was aber Mose erkannt hat, das hat kein anderer Mensch weder vor ihm noch nach ihm erkannt.<\/p>\n<p>Seine Bitte nun um die Erlangung der Kenntnis von den Eigenschaften Gottes ist in der Tat in den Worten enthalten: \u00bbTue mir doch deine Wege kund, damit ich dich erkenne und Gunst in deinen Augen finde!\u00ab [Exod. 33, 13]. Beachte wohl, welche bemerkenswerten Gedanken in diesem Ausspruch ent\u00adhalten sind! Die Worte: \u00bbTue mir deine Wege kund, damit ich dich erkenne\u00ab lehren uns, dass Gott durch seine Eigenschaften erkannt wird; denn sobald man seine Wege kennt?), kennt man auch ihn. Und ebenso lehren die Worte: \u00bbund Gunst in deinen Augen finde\u00ab, dass derjenige, der Gott erkennt, es ist, welcher bei ihm Gunst findet, nicht aber der, der nur betet und fastet, dass vielmehr derjenige, der ihn erkennt, der bei ihm Beliebte und ihm Nahestehende, wer ihn aber verkennt, derjenige ist, dem er z\u00fcrnt und den er von sich fernh\u00e4lt, und dass auch das Gefallen oder das Missfallen, die Ann\u00e4herung oder die Entfernung dem Ma\u00dfe des Wissens oder des Nichtwissens entspricht. Doch sind wir bereits Ober die Absicht dieses Ka\u00adpitels hinausgegangen, und ich kehre wieder zu unserem Gegen\u00adstande zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Als nun Mose um die Erkenntnis der Eigenschaften Gottes und um Vergebung f\u00fcr das Volk bat, wurde er erh\u00f6rt, indem dem Volke vergeben wurde. Als er aber nachher um die Er\u00adkenntnis des Wesens Gottes bat mit den Worten: \u00bbLass mich doch deine Herrlichkeit schauen!\u00ab [Exod. 33, 1s], wurde ihm sein erster Wunsch erf\u00fcllt, der in den Worten enthalten war: \u00bbTue mir deine Wege kund !\u00ab Es wurde ihm n\u00e4mlich geant\u00adwortet: \u00bbIch werde all mein Gutes an dir vor\u00fcbergehen lassen\u00ab [ib. 19]; jedoch auf seine zweite Bitte wurde ihm die Antwort: \u00bbDu kannst mein Angesicht nicht sehen\u00ab [ib. 20]. Der Aus\u00addruck \u00bball mein Gutes\u00ab beweist in der Tat, dass Gott ihm alle seienden Dinge gezeigt hat, von denen die Heilige Schrift sagt: \u00bbGott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut\u00ab [Gen.\u00a01, 31]; n\u00e4mlich er zeigte sie ihm, damit er ihre Natur und ihren Zusammenhang miteinander erkenne und damit er wisse, wie Gott sie im allgemeinen und im besonderen regiert. Auf diesen Gedanken weist auch der Ausspruch hin: In meinem ganzen Hause ist er bew\u00e4hrt\u00ab [Num. 12, 7]. Dieser will sagen: Er besitzt eine wahre und bleibende Einsicht von dem ganzen Seienden in meiner Welt, denn die Erkenntnisse, die nicht wahr sind, bleiben nicht bestehen. Somit ist es die Kenntnis dieser Wirkungen Gottes, die auch die Kenntnis seiner Eigenschaften ist, von der aus er erkannt werden kann. Und der Beweis daf\u00fcr, dass das Ding, dessen Er\u00adkenntnis ihm Gott verhie\u00df, eben Gottes Wirkungen waren, ist darin zu erblicken, dass die Dinge, die er ihn erkennen lie\u00df, durchgehend nur Wirkungseigenschaften waren, wie \u00bbbarm\u00adherzig, gn\u00e4dig, langm\u00fctig, huldreich\u00ab usw. [Exod. 34, 6]. Es ist also klar, dass die \u00bbWege\u00ab, deren Kenntnis und Bekannt\u00adgabe er erbat, eben die von Gott ausgehenden Wirkungen sind, welche die Weisen Eigenschaften (<em>Middot<\/em>) nennen, indem sie von den \u00bbdreizehn Middot\u00ab sprechen. Dieses Wort ge\u00adbrauchen sie auch von menschlichen Charaktereigenschaften, wie z. B. \u00bbEs gibt viererlei Charaktere (<em>Middot<\/em>) unter den Be\u00adsuchern des Lehrhauses\u00ab oder \u00bbEs gibt vier Typen (<em>Middot<\/em>) unter den Almosenspendern\u00ab und dergl. mehr. Daher kommt dieser Stelle nicht die Bedeutung zu, dass Gott Eigenschaften besitzt, sondern dass er Wirkungen hervorbringt, die denjenigen Wirkungen gleichen, die bei uns aus den sittlichen Eigenschaften, d.\u00a0h. aus den Zust\u00e4nden der Seele, herr\u00fchren, nicht aber, dass Gott Seelenzust\u00e4nde habe. Dass aber Mose sich mit der Anf\u00fchrung dieser dreizehn Eigenschaften begn\u00fcgte, obgleich er ja \u00bball sein Gutes\u00ab, n\u00e4mlich alle Wirkungen Gottes, erkannt hatte, erkl\u00e4rt sich daraus, weil diese die von Gott ausgehenden Wirkungen hinsichtlich der Erschaffung und Regierung der Menschen sind, und dies war ja die letzte Absicht, um derentwillen er seine Bitte aussprach ; denn das Ende jenes Satzes [Exod. 33, 13] lautet: \u00bbDamit ich dich erkenne und Gunst in deinen Augen finde. Siehe auch, dass diese Nation dein Volk ist.\u00ab Er will sagen: Da es mir obliegt, das Volk durch Taten zu regieren, so will ich mich hierin nach denjenigen Handlungen richten, die du bei seiner Regierung anwendest.<\/p>\n<p>Es ist also klar, dass \u00bbWege\u00ab und \u00bbEigenschaften\u00ab dasselbe sind, sie sind die Wirkungen, die in dieser Welt von Gott her\u00adr\u00fchren. So oft n\u00e4mlich irgendeine seiner Wirkungen erkannt wird, wird Gott eine Eigenschaft beigelegt, von welcher diese Wirkung herkommt, und mit einem Namen benannt, der von jener Wirkung abgeleitet ist. Wenn man z.B. die bis in das kleinste gehende Sorgfalt seines Wattens bei dem Entstehen des Embryos im Scho\u00dfe eines Lebewesens erkennt, mit welcher er in diesem und in denen, die ihn nach seiner Geburt aufziehen sollen, Kr\u00e4fte hervorbringt, die dazu bestimmt sind, ihn vor Tod und Verderben zu bewahren, vor jedem Schaden zu be\u00adh\u00fcten und in seinen notwendigen Verrichtungen zu f\u00f6rdern, wird Gott, da eine solche Tat bei uns infolge des Affektes und des Gef\u00fchls des Erbarmens geschieht, \u00bbbarmherzig\u00ab genannt, wie in dem Ausspruch: \u00bbWie ein Vater sich seiner Kinder er\u00adbarmt&#8216; [Ps. 103, 13] oder \u00bbIch will mich eurer erbarmen, wie ein Mann seines Kindes\u00ab [Mal. 3,\u00a016]. Es soll damit aber nicht gesagt werden, dass Gott Gef\u00fchle hat oder sein Erbarmen erregt wird, sondern nur, dass von Gott an denjenigen, die ihn ver\u00adehren, eine Handlung ge\u00fcbt wird, die derjenigen \u00e4hnlich ist, die einem Kinde von seinem Vater zuteil wird und die bei diesem die Folge des Mitleids, des Erbarmens und des reinen Gef\u00fchles ist, nicht aber, weil Gott ein Gef\u00fchl empfindet oder eine Ver\u00e4nderung erleidet. Und weil es in unserer Sprache \u00bbGnade\u00ab genannt wird, wenn wir jemand etwas geben, der an uns keinen Rechtsanspruch hat, wie die Heilige Schrift sagt: \u00bbSeid mir gn\u00e4dig, ihr, meine Freunde!\u00ab [Ijob 19, 21], oder \u00bbWomit Gott mich begnadet hat\u00ab [Gen.\u00a033, 8] oder \u00bbGott hat mich begnadet\u00ab [ebenda 11] u. dergl. m., Gott aber denjenigen, der auf seine Erschaffung und Leitung keinen Anspruch hat, er\u00adschafft und leitet, wird Gott deshalb \u00bbgn\u00e4dig\u00ab genannt. Ebenso finden wir unter den Wirkungen Gottes, die die Menschen treffen, gro\u00dfe und gewaltige Plagen, die \u00fcber manche Einzel\u00adpersonen kommen, um sie zu t\u00f6ten, oder allgemeine Ungl\u00fccks\u00adf\u00e4lle, die ganze Nationen oder Landstriche zerst\u00f6ren und V\u00e4ter, Kinder und Enkel verderben, ohne selbst nur die M\u00f6glichkeit einer Fortpflanzung oder einer Nachkommenschaft \u00fcbrig zu lassen, wie das Versinken von Landschaften, Erdbeben, t\u00f6dliche Glutwinde und V\u00f6lkerbewegungen gegen andere V\u00f6lker, um sie g\u00e4nzlich mit dem Schwerte auszurotten und ihr Andenken aus\u00adzutilgen, und viele \u00e4hnliche Taten, die bei uns Menschen einer dem anderen nur infolge heftigen Grolles, gewaltiger Eifersucht oder leidenschaftlicher Blutrache zuf\u00fcgt, wird Gott infolge dieser Wirkungen \u00bbeifers\u00fcchtig, rached\u00fcrstend, Groll und Zorn hegend\u00ab genannt; n\u00e4mlich die Wirkungen, wie sie von gleicher Art bei uns von einem Seelenzustande, wie Eifersucht; Blut\u00adrache, Hass oder Groll, herr\u00fchren, kommen von Gott den zur Strafe von ihnen Betroffenen nur ihrem Verschulden gem\u00e4\u00df zu, nicht infolge einer Einwirkung, die auf Gott, den \u00fcber jede Mangelhaftigkeit Erhabenen, in irgendeiner Weise geschehen k\u00f6nnte. Und ebenso werden alle diese Wirkungen Gottes, die den Taten \u00e4hnlich sind, die von Menschen infolge von Affekten und Seelenzust\u00e4nden geschehen, von Gott schlechterdings nicht durch etwas bewirkt, was zu seinem Wesen hinzu\u00adkommt.<\/p>\n<p>Derjenige nun, der zur Regierung eines Landes berufen ist, muss, wenn er ein Prophet sein will, Gott in diesen Eigenschaften \u00e4hnlich sein, und diese Handlungen m\u00fcssen von ihm in rich\u00adtigem Ma\u00dfe und in gerechter Weise geschehen, nicht allein deshalb, weil er sich von seinen Leidenschaften leiten l\u00e4sst. Er darf seinem Zorn nicht die Z\u00fcgel schie\u00dfen lassen und darf den Charakterz\u00fcgen der Leidenschaft keine Gewalt \u00fcber sich ein\u00adr\u00e4umen; denn alle Leidenschaften sind \u00dcbel. Vielmehr muss er nach menschlichem Verm\u00f6gen sich vor ihnen h\u00fcten. Er muss manchmal und gegen manche Menschen barmherzig und gn\u00e4dig sein, nicht aber infolge des Zustandes des Erbarmens und der Gem\u00fctsbewegung, sondern weil dies angemessen ist; er muss aber auch manchmal und gegen manche Menschen Groll, Rache und Zorn bet\u00e4tigen und zwar ihrer Schuld gem\u00e4\u00df, nicht allein dem Seelenzustande des Zornes gem\u00e4\u00df, so dass er im\u00adstande sein muss, \u00fcber jemand den Feuertod zu verh\u00e4ngen, ohne ihm zu z\u00fcrnen, ohne ihn zu hassen oder zu verachten, sondern weil er sieht, dass er sich des Todes schuldig gemacht hat und darauf R\u00fccksicht nimmt, welchen gro\u00dfen Nutzen diese Tat einem zahlreichen Volke bringen k\u00f6nnte. Du kannst ja die Beobachtung machen, dass in den B\u00fcchern des Pentateuchs an der Stelle, wo Gott befiehlt, die sieben (kanaanitischen) V\u00f6lker zu vertilgen, den Worten: \u00bbDu sollst keine Seele am Leben lassen!\u00ab [Deut. 20, 10] sofort hinzugef\u00fcgt wird: \u00bbdamit sie euch nicht lehren, alle ihre Gr\u00e4uel nachzuahmen, die sie ihren G\u00f6ttern zu Ehren begehen, und ihr euch dadurch nicht gegen den Herrn, euren Gott, vers\u00fcndigt\u00ab [ebendort. 18]. Damit will die Heilige Schrift sagen: Glaube nicht, dass dies Grausamkeit oder Forderung der Blutrache ist; vielmehr ist es eine Handlung, welche die menschliche \u00dcberzeugung unbedingt fordert, dass n\u00e4mlich alles beseitigt werde, was vom Wege der Wahrheit ablenkt, und dass alle Hindernisse aus dem Wege ger\u00e4umt werden, welche den Menschen von seiner Vervollkommnung abhalten, die in der Erkenntnis Gottes besteht. Bei alledem m\u00fcssen jedoch die Handlungen des Erbarmens, der Vergebung, des Mitleids und der Gnade, die von dem Regenten eines Staates ausgehen, viel h\u00e4ufiger sein als die Strafhandlungen; denn alle die dreizehn Eigenschaften Gottes sind bis auf eine Eigenschaften der Barmherzigkeit, n\u00e4mlich bis auf die Worte: \u00bbder die Schuld der V\u00e4ter ahndet an den Kindern\u00ab [Exod. 34, 7], denn der Ausspruch: <em>wenakke lo jenakke<\/em> \u00bbEr spricht aber nicht frei\u00ab [Exod. 34, 7] bedeutet: er entwurzelt ihn nicht, \u00e4hnlich wie der Ausspruch: \u00bbSie sitzt ihres Besitzes ledig (<em>w&#8217;nikkata<\/em>) auf der Erde\u00ab [Jes. 3, 26]. Wisse jedoch, dass der Ausspruch: \u00bbEr ahndet die Schuld der V\u00e4ter an den Kindern\u00ab tats\u00e4chlich nur von der S\u00fcnde des G\u00f6tzen\u00addienstes, mit Ausschluss jeder anderen gilt. Dies beweist der Ausspruch in den zehn Geboten \u00bbam dritten und vierten Ge\u00adschlechte bei denen, die mich hassen\u00ab [Exod. 20, 5]. Nur ein G\u00f6tzendiener wird \u00bbGottes Hasser\u00ab genannt, wie die Tora sagt: \u00bbAlles, was dem Herrn ein Gr\u00e4uel ist, was er hasst\u00ab [Deut. 12, 31]. Mit dem vierten Geschlechte begn\u00fcgt sie sich deshalb, weil dieses die \u00e4u\u00dferste Grenze dessen ist, was ein Mensch von seiner Nachkommenschaft sehen kann. Und wenn die Bewohner einer zum G\u00f6tzendienst verleiteten Stadt get\u00f6tet werden, so t\u00f6tet man jenen Greis, der dem G\u00f6tzen ge\u00addient hat, seinen Sohn, seinen Enkel und seinen Urenkel, der das vierte Geschlecht ist, gleichsam als wollte die Heilige Schrift darlegen, dass zur Gesamtheit der g\u00f6ttlichen Gebote, die eben zur Gesamtheit seiner Wirkungen geh\u00f6ren, zweifellos auch das Gebot zu rechnen ist, dass die Nachkommen der G\u00f6tzen\u00addiener, auch wenn sie noch minderj\u00e4hrig sind, inmitten ihrer V\u00e4ter und Gro\u00dfv\u00e4ter get\u00f6tet werden sollen. Dieses Gebot finden wir allenthalben im Pentateuch durchgef\u00fchrt, wie auch in betreff der zum Abfall von Gott verleiteten Stadt befohlen wird: \u00bbGib sie dem Banne preis samt allem, was darin ist\u00ab [Deut. 13, 15], und dies alles dient, wie wir dargelegt haben, dazu, jeden Keim zu tilgen, der zu gro\u00dfem Unheil f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Jedoch sind wir bereits \u00fcber den Gegenstand dieses Kapitels hinausgekommen. Wir wollten jedoch darlegen, warum sich an dieser Stelle [Exod. 34, 5-6] die Tora bei der Er\u00adw\u00e4hnung der Wirkungen Gottes mit diesen angef\u00fchrten be\u00adgn\u00fcgt hat. Es geschah dies, weil Mose ihrer zur Regierung des Staates bedurfte; denn die letzte und h\u00f6chste Stufe des Menschen ist die, dass er Gott m\u00f6glichst \u00e4hnlich werde, n\u00e4mlich dass wir unsere Handlungen den Handlungen Gottes \u00e4hnlich machen, wie unsere Lehrer in der Auslegung der Worte \u00bbHeilig sollt ihr sein\u00ab [Lev. 19, 2] erkl\u00e4ren: \u00bbWie Gott gn\u00e4dig ist, sei auch du gn\u00e4dig; wie er barmherzig ist, sei auch du barm\u00adherzig!\u00ab Die Aufgabe dieses ganzen Kapitels war aber, zu zeigen, dass die Gott zugesprochenen Eigenschaften nur Be\u00adzeichnungen seiner Wirkungen sind, nicht aber dass Gott eine Qualit\u00e4t besitze.<\/p>\n\n\n\n<div id=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns-678cc482\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns alignfull has-1-columns has-desktop-equal-layout has-tablet-equal-layout has-mobile-collapsedRows-layout has-reverse-columns-mobile has-vertical-bottom ticss-c00aadba\"><div 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