{"id":6228,"date":"2020-09-11T11:41:36","date_gmt":"2020-09-11T09:41:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=6228"},"modified":"2020-10-09T09:12:07","modified_gmt":"2020-10-09T07:12:07","slug":"gebete-von-jom-kippur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/gebete-von-jom-kippur\/","title":{"rendered":"Gebete von Jom Kippur"},"content":{"rendered":"\n<p>Eine Auswahl von Gebeten von Jom Kippur &#8211; dem Vers\u00f6hnungstag in deutscher \u00dcbersetzung.<br>Die \u00dcbersetzung stammt von Wolf Benjamin Se&#8217;ew Heidenheim (und zeigt deshalb den \u00bbR\u00f6delheimer Machsor\u00ab) und wurde sprachlich angepasst.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mehrfaches Vorkommen<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Al Chet<\/h3>\n\n\n\n<p><em>Nach dem \u00bbR\u00f6delheimer<\/em> <em>Machsor<\/em>\u00ab. <em>Der Machsor gibt f\u00fcr \u00bbFrankfurt und einige andere Gemeinden\u00ab noch eine andere Variante an.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u05e2\u05b7\u05dc \u05d7\u05b5\u05d8\u05b0\u05d0 O, m\u00f6ge es doch Dein Wille sein, Ewiger unser Gott und Gott unserer V\u00e4ter, alle unsere S\u00fcnden zu vergeben, alle unsere Vergehungen zu verzeihen und uns alle unsere Missetaten zu erlassen!<\/p>\n\n\n\n<p>Die S\u00fcnde, die wir begangen unwillk\u00fcrlich oder willk\u00fcrlich,<br>und die, welche wir begangen durch Herzensverstockung;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen aus Unwissenheit,<br>und die, welche wir begangen durch Worte, die unseren Lippen entfahren;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen \u00f6ffentlich oder heimlich,<br>und die, welche wir begangen durch Blutschande;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen durch unanst\u00e4ndige Worte,<br>und die, welche wir begangen durch vors\u00e4tzlichen Betrug;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen durch \u00fcble Gedanken,<br>und die, welche wir begangen durch Hintergehung des N\u00e4chsten;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen durch Scheinbusse,<br>und die, welche wir begangen durch Verletzung der Keuschheit;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen aus Frevel oder Versehen,<br>und die, welche wir begangen durch Geringsch\u00e4tzung der Eltern und Lehrer;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen durch Gewaltt\u00e4tigkeit,<br>und die, welche wir begangen durch Entheiligung des g\u00f6ttlichen Namens;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen durch albernes Geschw\u00e4tz,<br>und die, welche wir begangen durch Verunreinigung unserer Lippen;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen durch die Gewalt b\u00f6ser Leidenschaften,<br>und die, welche wir begangen, wissend oder unwissend \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Alle diese S\u00fcnden, verzeihender Gott, vergib, verzeihe, und s\u00fchne uns! \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Die S\u00fcnde, die wir begangen durch Bestechung,<br>und die, welche wir begangen durch L\u00fcgen und Tr\u00fcgen;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen durch Verleumdung,<br>und die, welche wir begangen durch Sp\u00f6tterei;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen im Handel und Wandel,<br>und die, welche wir begangen durch Esten und Trinken;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen durch Zinsen und Wucher,<br>und die, welche wir begangen durch Frechheit;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen durch buhlerisches Auge,<br>und die, welche wir begangen durch Plauderei;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen durch stolzes Blicken,<br>und die, welche wir begangen mit frecher Stirn \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Alle diese S\u00fcnden, verzeihender Gott, vergib, verzeihe, und s\u00fchne uns! \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Die S\u00fcnde, die wir begangen durch Abwerfung des Jochs,<br>und die, welche wir begangen durch Urteilen;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen durch h\u00e4misches Betragen gegen unsern N\u00e4chsten,<br>und die, welche wir begangen durch Missgunst;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen durch Leichtfertigkeit,<br>und die, welche wir begangen durch Hartn\u00e4ckigkeit;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen durch Eilfertigkeit zum B\u00f6sen,<br>und die, welche wir begangen durch Klatscherei;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen durch Meineid,<br>und die, welche wir begangen durch Menschenhass;<\/p>\n\n\n\n<p>die S\u00fcnde, die wir begangen durch Veruntreuung des Anvertrauten,<br>und die, welche wir begangen aus Herzenstaumel \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Alle diese S\u00fcnden, verzeihender Gott, vergib, verzeihe, und s\u00fchne uns! \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Auch jene S\u00fcnden, wegen welcher wir verschuldet w\u00e4ren zu einem Ganzopfer;<br>auch jene S\u00fcnden, wegen welcher wir verschuldet w\u00e4ren zu einem S\u00fcndenopfer;<br>auch jene S\u00fcnden, wegen welcher wir verschuldet w\u00e4ren zu einem h\u00f6heren oder geringeren Opfer;<\/p>\n\n\n\n<p><em>In Frankfurt am Main und mehreren Gemeinden wird hier nach einer anderen Ordnung gebetet (weiter unten)<\/em><br>auch jene S\u00fcnden, wegen welcher wir verschuldet w\u00e4ren zu einem Schuldopfer f\u00fcr gewisse oder unentschiedene Schuld;<br>auch jene S\u00fcnden, wegen welcher wir verschuldet w\u00e4ren zu Schl\u00e4gen der Z\u00fcchtigung;<br>auch jene S\u00fcnden, wegen welcher wir verschuldet w\u00e4ren zu vierzig Schl\u00e4gen;<br>auch jene S\u00fcnden, wegen welcher wir verschuldet w\u00e4ren zum Tod durch Gottes Hand;<br>Auch jene S\u00fcnden, wegen welcher wir verschuldet w\u00e4ren zur Ausrottung und Kinderlosigkeit \u2014<\/p>\n\n\n\n<p><em>In Frankfurt am Main und mehreren Gemeinden wird nach dieser Ordnung gebetet:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auch jene S\u00fcnden, wegen welcher wir verschuldet w\u00e4ren zu einem Schuldopfer;<br>auch jene S\u00fcnden, wegen welcher wir verschuldet w\u00e4ren zu einem Schuldopfer f\u00fcr unentschiedene Schuld;<br>Auch jene S\u00fcnden, wegen welcher wir verschuldet w\u00e4ren zur Ausrottung;<br>Auch jene S\u00fcnden, wegen welcher wir verschuldet w\u00e4ren zum Tode durch Gottes Hand;<br>Auch jene S\u00fcnden, wegen welcher wir verschuldet w\u00e4ren zu vierzig Schl\u00e4gen;<br>Auch jene S\u00fcnden, wegen welcher wir verschuldet w\u00e4ren zu Schl\u00e4gen der Z\u00fcchtigung<\/p>\n\n\n\n<p><em>alle fahren fort:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Alle diese S\u00fcnden, verzeihender Gott, vergib, verzeihe, und s\u00fchne uns! \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Auch jene S\u00fcnden, wegen welcher wir verschuldet zu den vier gerichtlichen Todesstrafen: Steinigen, Verbrennen, Enthaupten und Erw\u00fcrgen \u2014 es seien gebietende oder verbietende Gesetze, solche, zu deren Aus\u00fcbung wir angehalten sind, oder solche, zu deren Aus\u00fcbung wir nicht angehalten sind, die uns bekannt und die uns unbekannt sind! Die wir wissen, haben wir hergerechnet und vor Dir bekannt, und die uns unbekannt geblieben, sind doch Dir offenbar und bewusst \u2014 sowie geschrieben steht: \u00bbVerborgene Dinge sind dem Ewigen, unserem Gotte, Vorbehalten; was aber offenbar wird, geht uns und unsere Kinder an, dass wir tun alle Worte dieser Lehre.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Du bist Israel vergebend, und verzeihend den St\u00e4mmen <em>Jeschuruns <\/em>in allen Geschlechtern; wir haben au\u00dfer DIR keinen K\u00f6nig, verzeihend und vergebend wie Du!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Awinu Malkenu<\/h2>\n\n\n\n<p><em>Die heilige Lade wird ge\u00f6ffnet.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Unser Vater und K\u00f6nig, wir haben ges\u00fcndigt vor Dir!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, wir haben keinen K\u00f6nig au\u00dfer Dir!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, tue es uns um Deines Namens willen!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, erneuere uns ein gl\u00fcckliches Jahr!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, vernichte alle b\u00f6sen Verh\u00e4ngnisse!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, vernichte die Entw\u00fcrfe unserer Feinde!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, vereitle die Anschl\u00e4ge unserer Hasser!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, beseitige jeden unserer Beleidiger und Verr\u00e4ter!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, wende ab Pest, Krieg, Hungersnot, Gefangenschaft und Verderben von Deinen Bundeskindern!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, entferne jede Plage von Deinem Erbe!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, sende vollkommene Genesung den Kranken Deine- Volkes!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, f\u00fchre uns durch vollkommene Bu\u00dfe wieder zu Dir zur\u00fcck!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, verzeihe und vergib alle unsere S\u00fcnden!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, tilge und beseitige unsere Missetaten vor Deinen Augen!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, zerrei\u00dfe das \u00fcber uns verh\u00e4ngte schlimme Urteil!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, lasse Deine gro\u00dfe Barmherzigkeit alle Urkunden vernichten, die uns anschuldigen!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, lasse es Dir eingedenk sein, dass wir nur Staub sind!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, denke unser zum Guten!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, schreibe uns ein in das Buch des gl\u00fccklichen Lebens!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, schreibe uns ein in das Buch der Unschuld!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, schreibe uns ein in das Buch der Nahrung und Erhaltung!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, schreibe uns ein in das Buch der Erl\u00f6sung und des Heils!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, schreibe uns ein in das Buch der Verzeihung und Vergebung!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, lasse uns baldige Hilfe erbl\u00fchen!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, erhebe das Gl\u00fcckshorn Deines Volkes Israel!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, erhebe das Gl\u00fcckshorn Deines Gesalbten!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, erh\u00f6re unsere Stimme, schone und erbarme Dich unser!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, nimm mit Erbarmen und Wohlgefallen unser Gebet auf!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, lasse uns nicht unerh\u00f6rt von Dir gehen!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, tue es uns um Derer willen, die um Deinen heiligen Namen gemordet worden!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, tue es uns um Derer willen, die um Deine Einheit hingeschlachtet wurden!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, tue es uns um Derer willen, die der Folter von Feuer und Wasser entgegeneilten zur Heiligung Deines Namens!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, r\u00e4che das vergossene Blut Deiner Diener!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, tue es uns um Deinetwillen, wenn nicht um unsertwillen!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, tue es uns um Deinetwillen und errette uns!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, tue es uns um Deiner grenzenlosen Barmherzigkeit willen!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, tue es uns um Deines gro\u00dfen, m\u00e4chtigen und furchtbaren Namens willen, nach welchem wir genannt werden!<br>Unser Vater und K\u00f6nig, beg\u00fcnstige und antworte uns, denn wir haben kein Verdienst; erzeige uns Milde und G\u00fcte, und hilf uns!<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die heilige Lade wird geschlossen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ma&#8217;ariw<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ja&#8217;aleh<\/h3>\n\n\n\n<p><em>Die heilige Lade wird ge\u00f6ffnet.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"hetext\"><strong>\u05d9\u05b7\u05e2\u05b2\u05dc\u05b6\u05d4 <\/strong>\u05ea\u05b7\u05d7\u05b2\u05e0\u05d5\u05bc\u05e0\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b5\u05e2\u05b6\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b8\u05d1\u05b9\u05d0 \u05e9\u05c1\u05b7\u05d5\u05b0\u05e2\u05b8\u05ea\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b4\u05d1\u05bc\u05bd\u05b9\u05e7\u05b6\u05e8. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e8\u05b8\u05d0\u05b6\u05d4 \u05e8\u05b4\u05e0\u05bc\u05d5\u05bc\u05e0\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05e2\u05b7\u05d3 \u05e2\u05b8\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1:<br>\u05d9\u05b7\u05e2\u05b2\u05dc\u05b6\u05d4 \u05e7\u05d5\u05b9\u05dc\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b5\u05e2\u05b6\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b8\u05d1\u05b9\u05d0 \u05e6\u05b4\u05d3\u05b0\u05e7\u05b8\u05ea\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b4\u05d1\u05bc\u05bd\u05b9\u05e7\u05b6\u05e8. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e8\u05b8\u05d0\u05b6\u05d4 \u05e4\u05b4\u05d3\u05b0\u05d9\u05d5\u05b9\u05e0\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05e2\u05b7\u05d3 \u05e2\u05b8\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1:<br>\u05d9\u05b7\u05e2\u05b2\u05dc\u05b6\u05d4 \u05e2\u05b4\u05e0\u05bc\u05d5\u05bc\u05d9\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b5\u05e2\u05b6\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b8\u05d1\u05b9\u05d0 \u05e1\u05b0\u05dc\u05b4\u05d9\u05d7\u05b8\u05ea\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b4\u05d1\u05bc\u05bd\u05b9\u05e7\u05b6\u05e8. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e8\u05b8\u05d0\u05b6\u05d4 \u05e0\u05b7\u05d0\u05b2\u05e7\u05b8\u05ea\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05e2\u05b7\u05d3 \u05e2\u05b8\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1:<br>\u05d9\u05b7\u05e2\u05b2\u05dc\u05b6\u05d4 \u05de\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc\u05e1\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b5\u05e2\u05b6\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b8\u05d1\u05b9\u05d0 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05e2\u05b2\u05e0\u05d5\u05b9 \u05de\u05b4\u05d1\u05bc\u05bd\u05b9\u05e7\u05b6\u05e8. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e8\u05b8\u05d0\u05b6\u05d4 \u05db\u05b4\u05e4\u05bc\u05d5\u05bc\u05e8\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05e2\u05b7\u05d3 \u05e2\u05b8\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1:<br>\u05d9\u05b7\u05e2\u05b2\u05dc\u05b6\u05d4 \u05d9\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05e2\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b5\u05e2\u05b6\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b8\u05d1\u05b9\u05d0 \u05d8\u05b8\u05d4\u05b3\u05e8\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b4\u05d1\u05bc\u05bd\u05b9\u05e7\u05b6\u05e8. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e8\u05b8\u05d0\u05b6\u05d4 \u05d7\u05b4\u05e0\u05bc\u05d5\u05bc\u05e0\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05e2\u05b7\u05d3 \u05e2\u05b8\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1:<br>\u05d9\u05b7\u05e2\u05b2\u05dc\u05b6\u05d4 \u05d6\u05b4\u05db\u05b0\u05e8\u05d5\u05b9\u05e0\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b5\u05e2\u05b6\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b8\u05d1\u05b9\u05d0 \u05d5\u05b4\u05e2\u05d5\u05bc\u05d3\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b4\u05d1\u05bc\u05bd\u05b9\u05e7\u05b6\u05e8. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e8\u05b8\u05d0\u05b6\u05d4 \u05d4\u05b7\u05d3\u05b0\u05e8\u05b8\u05ea\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05e2\u05b7\u05d3 \u05e2\u05b8\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1:<br>\u05d9\u05b7\u05e2\u05b2\u05dc\u05b6\u05d4 \u05d3\u05b8\u05e4\u05b0\u05e7\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b5\u05e2\u05b6\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b8\u05d1\u05b9\u05d0 \u05d2\u05b4\u05d9\u05dc\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b4\u05d1\u05bc\u05bd\u05b9\u05e7\u05b6\u05e8. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e8\u05b8\u05d0\u05b6\u05d4 \u05d1\u05b7\u05e7\u05bc\u05b8\u05e9\u05c1\u05b8\u05ea\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05e2\u05b7\u05d3 \u05e2\u05b8\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1:<br>\u05d9\u05b7\u05e2\u05b2\u05dc\u05b6\u05d4 \u05d0\u05b6\u05e0\u05b0\u05e7\u05b8\u05ea\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05de\u05b5\u05e2\u05b6\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b8\u05d1\u05b9\u05d0 \u05d0\u05b5\u05dc\u05b6\u05bd\u05d9\u05da\u05b8 \u05de\u05b4\u05d1\u05bc\u05bd\u05b9\u05e7\u05b6\u05e8. \u05d5\u05b0\u05d9\u05b5\u05e8\u05b8\u05d0\u05b6\u05d4 \u05d0\u05b5\u05dc\u05b5\u05bd\u05d9\u05e0\u05d5\u05bc \u05e2\u05b7\u05d3 \u05e2\u05b8\u05bd\u05e8\u05b6\u05d1:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Vorbeter:<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p>\u05d9\u05b7\u05e2\u05b2\u05dc\u05b6\u05d4 M\u00f6chte unser Bitten vom Abend bis zu Dir emporsteigen,<br>Dass am Morgen Beruhigung erfolge<br>Und unsere Lobges\u00e4nge Dir gef\u00e4llig seien<br>Bis zum Abend!<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6chte unsre Stimme vom Abend bis zu Dir emporsteigen,<br>Dass am Morgen Deine Milde uns entgegenkomme<br>Und unsere Erl\u00f6sung beschlie\u00dfe<br>Bis zum Abend!<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6chte unser Flehen vom Abend bis zu Dir emporsteigen,<br>Dass am Morgen Vergebung erfolge<br>Und unser inbr\u00fcnstiges Bitten Dir wohlgefalle<br>Bis zum Abend!<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6chte unser Flehen vom Abend bis zu Dir emporsteigen,<br>Dass am Morgen es vor Dich gelange<br>Und uns willfahret werde<br>Bis zum Abend;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die heilige Lade wird geschlossen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schomea Tefilah<\/h3>\n\n\n\n<p>Das folgende Schomea Tefilah besteht aus Versen, die aus verschiedenen Stellen der Bibel zusammengetrageu sind. In den meisten Synagogen wird es Vers um Vers abwechselnd von dem Vorbeter und der Gemeinde gesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erh\u00f6rer des Gebets,<br>Zu Dir kommt alles Fleisch!<br>Alles Fleisch kommt,<br>Dich, Ewiger, anzubeten!<\/p>\n\n\n\n<p>Alles wird hinknieen und niederfallen,<br>Ewiger, unser Gott,<br>Und Deinen ehrw\u00fcrdigen Namen verherrlichen.<br>Alles wird kommen, Dich anzubeten,<br>Herr, und ehren Deinen Namen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kommt lasst uns anbeten,<br>Niederfallen und hinknieen<br>Vor dem Ewigen, unserm Sch\u00f6pfer!<\/p>\n\n\n\n<p>Gehet in seine Tore ein mit Dank,<br>Mit Lobgesang zu seinem Vorhof.<br>Danket ihm, lobet seinen Namen.<\/p>\n\n\n\n<p>Lobpreiset den Herrn,<br>Alle Knechte des Herrn,<br>Die ihr des Nachts in seinem Hause dienet!<br>Erhebet zum Heiligtum die H\u00e4nde,<br>Und lobpreiset den Herrn.<\/p>\n\n\n\n<p>Lobpreiset den Herrn, ihr, seine Engel!<br>Heldenkr\u00e4fte, die ihr ihm gehorchet,<br>Vollstrecket, was sein Wort gebietet!<br>Lobpreiset den Herrn, ihr, seine Heere,<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Diener, die ihr seinen Willen tut!<br>Lobpreiset den Herrn, ihr, seine Werke alle,<br>An allen Orten seiner Herrschaft!<\/p>\n\n\n\n<p>Lobpreise, meine Seele, den Herrn!<br>Meine Seele lobpreise den Herrn,<br>All mein Inneres seinen heiligen Namen.<br>Herr, mein Gott, Du bist sehr herrlich!<\/p>\n\n\n\n<p>Majest\u00e4t und Sch\u00f6nheit Dein Gewand!<br>Wenn ich des Ewigen Namen rufe,<br>Erkennt die Gr\u00f6\u00dfe unseres Gottes!<\/p>\n\n\n\n<p>Lasset uns eingehen in seine Wohnung,<br>Anzubeten dort vor seiner F\u00fc\u00dfe Schemel!<br>Hingestreckt vor dem Tempel Deines Heiligtums<br>Danken wir f\u00fcr Deine Gute, Deine Treue;<br>Denn Du Haft Deinen Ruhm, Dein Wort<br>\u00dcber Alles gro\u00df gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Preiset mit mir des Ewigen Gr\u00f6\u00dfe!<br>Lasst uns vereint seinen Namen erheben!<br>Erhebet den Ewigen, unseren Gott,<br>Betet an vor seiner F\u00fc\u00dfe Schemel!<br>Heilig ist er!<\/p>\n\n\n\n<p>Erhebet den Ewigen, unseren Gott,<br>Werfet euch nieder an seinem heiligen Berge!<br>Denn heilig ist der Ewige, unser Gott.<\/p>\n\n\n\n<p>Betet ihn an in heiligem Schmuck!<br>Bebt, alle Welt, vor ihm!<br>Der ganze Erdkreis betet an,<br>Lobsinget Dir, lobsinget Deinem Namen! Selah!<\/p>\n\n\n\n<p>Lobsinget Gott, lobsingt!<br>Lobsinget unserm K\u00f6nige, lobsingt!<br>Denn Gott ist auf dem ganzen Erdreich K\u00f6nig.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00fchrt das Saienspielenspiel zum Unterweisungslied!<br>Wir preisen Jah,<br>Von nun an und in Ewigkeit!<br>Hallelujah.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Vertrauen auf Deine gro\u00dfe G\u00fcte<br>Betreten wir Dein Haus;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir beten hingestreckt in Gottesfurcht,<br>Vor dem Tempel Deiner Heiligkeit.<br>Jauchzet Gotte, unsrer St\u00e4rke!<br>Frohlockt dem Gotte Jakobs!<\/p>\n\n\n\n<p>Auf, lasst uns dem Ewigen jauchzen,<br>Frohlocken unserm Hort und Retter!<br>Deines Thrones Feste,<br>Recht und Billigkeit;<\/p>\n\n\n\n<p>G\u00fcte und Wahrheit stehen vor Deinem Antlitze<br>Lasst uns mit Danksagung vor ihm erscheinen^<br>Beim Saitenspiel ihm laut frohlocken!<\/p>\n\n\n\n<p>Denn wer ist, au\u00dfer dem Herrn, ein Gott?<br>Wer, ohne unseren Gott, ein Hort?<br>Wo ist ein g\u00f6ttliches Wesen,<br>Im Himmel oder auf Erden,<br>Das solch Taten und Wunder<br>Tun k\u00f6nnte, wie Du?<\/p>\n\n\n\n<p>Nun preisen Deine Wunder,<br>Die Himmel, Deine Treue<br>In heiliger Versammlung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer in den Wolken gleicht dem Ewigen?<br>Ist unter den himmlischen M\u00e4chten, wie er?<\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist hocherhaben<br>Im Rat der Heiligen,<br>Allen furchtbar,<br>Die um ihm sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Ewiger, der Welten Gott,<br>Wer ist wie Du,<br>M\u00e4chtig, Gotteskraft,<br>Deine Wahrheit um Dich her!<\/p>\n\n\n\n<p>Dein, Ewiger, ist die Gr\u00f6\u00dfe,<br>Die Macht, die Pracht,<br>Der Sieg, die Majest\u00e4t!<br>Dein ist Alles,<\/p>\n\n\n\n<p>Im Himmel und auf Erden,<br>Das Reich<br>Und die Oberherrschaft \u00fcber Alles!<br>Denn \u00fcber alle Himmel<br>Reichet Deine G\u00fcte,<\/p>\n\n\n\n<p>Deine Treue so hoch wie Wolken gehen.<br>Denn gro\u00df bist Du, tust Wunder,<br>Du allein und einzig, Gott!<\/p>\n\n\n\n<p>Denn gro\u00df ist der Ewige und hochgepriesen,<br>Ehrfurchtgebietend \u00fcber alle G\u00f6tter.<br>Gro\u00df ist der Ewige,<br>Und hochger\u00fchmt sein heiliger Berg,<br>Unsres Gottes Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gro\u00df ist unser Herr und allgewaltig,<br>Unaussprechlich seine Vernunft.<br>Der Ewige ist ein gro\u00dfer Gott,<br>Ein gro\u00dfer K\u00f6nig \u00fcber alle G\u00f6tter.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine gro\u00dfen Taten<br>Sind unerforschlich,<br>Zahllos seine Wunderdinge.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter den M\u00e4chtigen ist Dir Niemand,<br>Nichts, Herr, Deinen Taten gleich!<br>Wer ist unter den M\u00e4chten,<br>O Ewiger, wie Du?<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ist verherrlicht in Heiligkeit<br>Wie Du?<br>Furchtbar im Lob, Wundert\u00e4ter!<br>Wer ist m\u00e4chtig wie Du,<br>Der die S\u00fcnden vergibt<br>Und die Missetaten erl\u00e4sst<\/p>\n\n\n\n<p>Dem \u00dcberrest seines Erbteils!<br>Er l\u00e4sst seinen Zorn nicht ewig dauern,<br>Denn er ist g\u00fctig.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer sollte Dich nicht f\u00fcrchten,<br>K\u00f6nig aller V\u00f6lker?<br>Dir allein geb\u00fchrt die Ehre.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter allen Weisen der V\u00f6lker<br>Und in allen ihren Reichen<br>Gibt es Deinesgleichen nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Deinesgleichen, Herr,<br>Gibt es nicht!<br>Gro\u00df bist Du,<\/p>\n\n\n\n<p>Und Dein Name ber\u00fchmt durch Allgewalt.<br>Dein ist Macht und Tapferkeit,<br>Siegreich Deine Hand, erhaben Deine Rechte!<\/p>\n\n\n\n<p>Dein Werk ist Tag, und Nacht Dein Werk,<br>Du setztest Licht und Sonne ein!<br>Dein ist der Himmel, Dein die Erde!<br>Du gr\u00fcndetest die Welt, und was sie f\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dein ist die Seele, und der Leib Dein Meisterwerk;<br>So schone Deiner H\u00e4nde Flei\u00df!<br>Dein ist die Seele, Dein der Leib;<br>Willfahre uns, Ewiger, um Deines Ruhmes willen!<br>Mit Zuversicht auf Dich,<br>Kommen wir zu Dir;<br>Erh\u00f6re uns, Ewiger um Deinetwillen,<br>Um der Verherrlichung Deines Namens willen!<br>Denn allgn\u00e4dig und erbarmungsvoll,<br>Gott, ist Dein Ruhm!<br>Verzeih&#8216; o Herr,<br>Unsre Missetaten,<br>Um Deines Namens willen,<br>Der unendlich gro\u00df ist!<br>Denn nicht im Vertrauen auf unsere Verdienste,<br>Legen wir unsere Bitten vor Dir nieder,<br>Sondern im Vertrauen auf Deine grenzenlose Barmherzigkeit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Slach Na<\/h3>\n\n\n\n<p>Das folgende St\u00fcck wird abwechselnd von dem Vorbeter und der Gemeinde gesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u05e1\u05b0\u05dc\u05b7\u05d7 \u05e0\u05b8\u05d0 O, vergib das Verschulden und die Frevel Deines Volkes!<br>Lasse Deinen Zorn nicht entbrennen wegen der Verbrechen Deiner Kinder!<\/p>\n\n\n\n<p>O, vergib ihnen ihre missf\u00e4lligen Handlungen,<br>erhalte sie durch die Urquelle Deiner G\u00fcte!<br>Verzeihe die Missetaten derer, die zu Deiner Fahne geschworen,<br>und sei bes\u00e4nftigt \u2014 wie Du verhei\u00dfen!<\/p>\n\n\n\n<p>O, vergib ihnen, die ihre S\u00fcnden alle bekennen<br>und verlassen \u2014 so wie Du vorgeschrieben.<br>Verzeihe Missetat und Abfall, um Deines Namens willen!<\/p>\n\n\n\n<p>O, vergib Frevel und Vergehungen Denen, die<br>Du zu Deinem Ruhme erschaffen, ents\u00fcndige und<br>erquicke sie mit dem Regen Deiner Milde!<\/p>\n\n\n\n<p>O, vergib die Torheiten, die auf den Gottlosen<br>Deines Volkes haften!<br>Lasse die Missetaten Deiner<br>Lieblinge gesucht, aber nicht gesunden werden \u2014 wie<br>Du zugesichert<\/p>\n\n\n\n<p>O, vergib den Unglauben Derer, die vor Dich<br>hinknieen und anbeten!<br>Vers\u00f6hne die Missetaten<br>Deiner Angeh\u00f6rigen, nach Deiner milden Weise!<\/p>\n\n\n\n<p>O, vergib den Ungehorsam Derer, die auf Dich<br>darren und Deine Einheit der Welt verk\u00fcnden!<br>Verlasse die Missetaten Deiner Verirrten, und baue<br>Deine Residenz wieder aus!<\/p>\n\n\n\n<p>O, vergib die verkehrten Handlungen Deines<br>Volkes und nimm es in Schutz unter Deiner friedlichen H\u00fctte?<br>Verheimliche die Missetaten Deiner<br>Knechte und birg sie in Deiner Verborgenheit!<\/p>\n\n\n\n<p>O, vergib ihnen; dass sie nicht treffe die \u00fcber sie<br>verh\u00e4ngte Strafe!<br>Vergiss Deiner L\u00e4mmer Missetaten,<br>es gereicht Dir zu Ruhm und Preis!<\/p>\n\n\n\n<p>O, vergib ihre Schandtaten, erbarme Dich ihrer<br>aus Deinen H\u00f6hen! Verzeihe die Missetaten Deiner<br>Geliebten, damit sie sich in dem auisgebreiteten Netze<br>nicht verschlingen!<\/p>\n\n\n\n<p>O, vergib den Schandflecken, der Deine Lieblinge<br>sch\u00e4ndet! beseitige die Missetaten Deiner Frommen,<br>nach der Gr\u00f6\u00dfe Deiner Barmherzigkeit!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aseh lema&#8217;an<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"hetext\">\u05d0\u05b5\u05dc \u05e8\u05b7\u05d7\u05d5\u05bc\u05dd \u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b6\u05bd\u05da\u05b8. \u05d0\u05b5\u05dc \u05d7\u05b7\u05e0\u05bc\u05d5\u05bc\u05df \u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b6\u05bd\u05da\u05b8. \u05d1\u05bc\u05b8\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05e0\u05b4\u05e7\u05b0\u05e8\u05b8\u05d0 \u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b6\u05bd\u05da\u05b8. \u05d9\u05b0\u05d4\u05b9\u05d5\u05b8\u05d4 \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b6\u05bd\u05da\u05b8:<br>\u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d0\u05b2\u05de\u05b4\u05ea\u05bc\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d1\u05bc\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9\u05ea\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c1\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d2\u05bc\u05b8\u05d3\u05b0\u05dc\u05b8\u05da\u05b0 \u05d5\u05b0\u05ea\u05b4\u05e4\u05b0\u05d0\u05b7\u05e8\u05b0\u05ea\u05bc\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d3\u05bc\u05b8\u05ea\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d4\u05d5\u05b9\u05d3\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d5\u05b4\u05e2\u05d5\u05bc\u05d3\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d6\u05b4\u05db\u05b0\u05e8\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d7\u05b7\u05e1\u05b0\u05d3\u05bc\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05e2\u05b7\u05df \u05d8\u05d5\u05bc\u05d1\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d9\u05b4\u05d7\u05d5\u05bc\u05d3\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05db\u05bc\u05b0\u05d1\u05d5\u05b9\u05d3\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05dc\u05b4\u05de\u05bc\u05d5\u05bc\u05d3\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05de\u05b7\u05dc\u05b0\u05db\u05d5\u05bc\u05ea\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05e0\u05b4\u05e6\u05b0\u05d7\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05e1\u05d5\u05b9\u05d3\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05e2\u05bb\u05d6\u05bc\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05e4\u05bc\u05b0\u05d0\u05b5\u05e8\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05e6\u05b4\u05d3\u05b0\u05e7\u05b8\u05ea\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05e7\u05b0\u05d3\u05bb\u05e9\u05bc\u05c1\u05b8\u05ea\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05e8\u05b7\u05d7\u05b2\u05de\u05b6\u05bd\u05d9\u05da\u05b8 \u05d4\u05b8\u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b4\u05d9\u05dd. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05e9\u05c1\u05b0\u05db\u05b4\u05d9\u05e0\u05b8\u05ea\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05ea\u05bc\u05b0\u05d4\u05b4\u05dc\u05bc\u05b8\u05ea\u05b8\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d0\u05d5\u05b9\u05d4\u05b2\u05d1\u05b6\u05bd\u05d9\u05da\u05b8 \u05e9\u05c1\u05b9\u05db\u05b0\u05e0\u05b5\u05d9 \u05e2\u05b8\u05e4\u05b8\u05e8. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d0\u05b7\u05d1\u05b0\u05e8\u05b8\u05d4\u05b8\u05dd \u05d9\u05b4\u05e6\u05b0\u05d7\u05b8\u05e7 \u05d5\u05b0\u05d9\u05b7\u05e2\u05b2\u05e7\u05b9\u05d1. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05de\u05e9\u05c1\u05b6\u05d4 \u05d5\u05b0\u05d0\u05b7\u05d4\u05b2\u05e8\u05b9\u05df, \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d3\u05bc\u05b8\u05d5\u05b4\u05d3 \u05d5\u05bc\u05e9\u05c1\u05b0\u05dc\u05b9\u05de\u05b9\u05d4. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d9\u05b0\u05e8\u05d5\u05bc\u05e9\u05c1\u05b8\u05dc\u05b7\u05bd\u05d9\u05b4\u05dd \u05e2\u05b4\u05d9\u05e8 \u05e7\u05b8\u05d3\u05b0\u05e9\u05c1\u05b6\u05bd\u05da\u05b8. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05e6\u05b4\u05d9\u05bc\u05d5\u05b9\u05df \u05de\u05b4\u05e9\u05c1\u05b0\u05db\u05bc\u05b7\u05df \u05db\u05bc\u05b0\u05d1\u05d5\u05b9\u05d3\u05b6\u05bd\u05da\u05b8. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05e9\u05c1\u05b4\u05de\u05b0\u05de\u05d5\u05b9\u05ea \u05d4\u05b5\u05d9\u05db\u05b8\u05dc\u05b6\u05bd\u05da\u05b8. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d4\u05b2\u05e8\u05b4\u05d9\u05e1\u05d5\u05bc\u05ea \u05de\u05b4\u05d6\u05b0\u05d1\u05bc\u05b0\u05d7\u05b6\u05bd\u05da\u05b8. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d3\u05bc\u05b7\u05dd \u05e2\u05b2\u05d1\u05b8\u05d3\u05b6\u05d9\u05da\u05b8 \u05d4\u05b7\u05e9\u05bc\u05c1\u05b8\u05e4\u05d5\u05bc\u05da\u05b0. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d4\u05b2\u05e8\u05d5\u05bc\u05d2\u05b4\u05d9\u05dd \u05e2\u05b7\u05dc \u05e9\u05c1\u05b5\u05dd \u05e7\u05b8\u05d3\u05b0\u05e9\u05c1\u05b6\u05bd\u05da\u05b8. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d8\u05b0\u05d1\u05d5\u05bc\u05d7\u05b4\u05d9\u05dd \u05e2\u05b7\u05dc \u05d9\u05b4\u05d7\u05d5\u05bc\u05d3\u05b6\u05bd\u05da\u05b8. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d1\u05bc\u05b8\u05d0\u05b5\u05d9 \u05d1\u05b8\u05d0\u05b5\u05e9\u05c1 \u05d5\u05bc\u05d1\u05b7\u05de\u05bc\u05b7\u05bd\u05d9\u05b4\u05dd \u05e2\u05b7\u05dc \u05e7\u05b4\u05d3\u05bc\u05d5\u05bc\u05e9\u05c1 \u05e9\u05c1\u05b0\u05de\u05b6\u05bd\u05da\u05b8. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d9\u05d5\u05b9\u05e0\u05b0\u05e7\u05b5\u05d9 \u05e9\u05c1\u05b8\u05d3\u05b7\u05bd\u05d9\u05b4\u05dd \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc\u05bc\u05b9\u05d0 \u05d7\u05b8\u05d8\u05b0\u05d0\u05d5\u05bc. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05d2\u05bc\u05b0\u05de\u05d5\u05bc\u05dc\u05b5\u05d9 \u05d7\u05b8\u05dc\u05b8\u05d1 \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc\u05bc\u05b9\u05d0 \u05e4\u05b8\u05e9\u05c1\u05b0\u05e2\u05d5\u05bc. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05df \u05ea\u05bc\u05b4\u05d9\u05e0\u05d5\u05b9\u05e7\u05d5\u05b9\u05ea \u05e9\u05c1\u05b6\u05dc \u05d1\u05bc\u05b5\u05d9\u05ea \u05e8\u05b7\u05d1\u05bc\u05b8\u05df. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05e2\u05b7\u05e0\u05b0\u05da\u05b8 \u05d0\u05b4\u05dd \u05dc\u05b9\u05d0 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc. \u05e2\u05b2\u05e9\u05c2\u05b5\u05d4 \u05dc\u05b0\u05de\u05b7\u05e2\u05b7\u05e0\u05b0\u05da\u05b8 \u05d5\u05b0\u05d4\u05d5\u05b9\u05e9\u05c1\u05b4\u05d9\u05e2\u05b5\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc:<\/p>\n\n\n\n<p>Erbarmungsvoller Gott ist Dein Name;<br>allgn\u00e4diger Gott ist Dein Name;<br>auch uns nanntest Du nach Deinem Namen<br>so tue um uns, Ewiger, um Deines Namens willen!<br>Tue um Deiner Treue willen,<br>tue um Deines Bundes willen,<br>tue um Deiner Gr\u00f6\u00dfe und Hoheit willen,<br>tue um Deines Gesetzes willen,<br>tue um Deiner Pracht willen,<br>tue um Deiner Verhei\u00dfung willen,<br>tue um Deines Preises willen,<br>tue um Deiner Gnade willen,<br>tue um Deiner Gute willen,<br>tue um Deiner Einheit willen,<br>tue um Deiner Herrlichkeit willen,<br>tue um Deiner Lehre willen,<br>tue um Deines Reiches willen,<br>tue um Deiner Unendlichkeit willen,<br>tue um Deines Ratschlusses willen,<br>tue um Deiner Allmacht willen,<br>tue um Deiner Krone willen,<br>tue um Deiner Gerechtigkeit willen,<br>tue um Deiner Heiligkeit willen,<br>tue um Deiner gro\u00dfen Barmherzigkeit willen,<br>tue um Deiner Majest\u00e4t willen,<br>tue um Deines Ruhmes willen!<br>Tue um Deiner Freunde willen, die im Staube ruhen!<br>Tue um Abrahams, Jtzchaks und Jakobs willen!<br>Tue um Mosches und Aharons willen!<br>Tue um Davids und Salomos willen!<br>Tue um Jerusalems Deiner heiligen Stadt, willen!<br>Tue um Zions Deiner Herrlichkeit Residenz, willen!<br>Tue um Deines verheerten Tempels willen!<br>Tue um Deines niedergerissenen Altars willen!<br>Tue um des vergossenen Blutes Deiner Diener willen!<br>Tue um der M\u00e4rtyrer Deine\u00ab heiligen Namens willen!<br>Tue um der f\u00fcr Deine Einheit Umgekommenen willen!<br>Tue um Jener willen, die sich mit Feuer und Wasser foltern lie\u00dfen zur Heiligung Deines Namens!<br>Tue um der Kinder in der Schule willen!<br>Tue um der unschuldigen S\u00e4uglinge willen!<br>Tue um der milchentw\u00f6hnten s\u00fcndlosen Kindlein willen!<br>Tue um der Waisen und Witwen willen!<br>Tue um Deinetwillen, wenn nicht unsertwillen!<br>Tue um Deinetwillen, und hilf uns! \u2014<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anenu &#8211; Antworte uns<\/h3>\n\n\n\n<p>\u05e2\u05b2\u05e0\u05b5\u05e0\u05d5\u05bc Antworte uns, Ewiger, antworte uns!<br>Antworte, unser Gott, antworte uns!<br>Antworte, unser Vater, antworte uns!<br>Antworte, unser Sch\u00f6pfer, antworte uns!<br>Antworte, unser Erl\u00f6ser, antworte uns!<br>Antworte, der Du uns erforschest, antworte uns!<br>Antworte, treuer Gott, antworte uns!<br>Antworte, H\u00f6chstverehrter und Gn\u00e4diger, antworte uns!<br>Antworte, Reinster und Redlicher, antworte uns!<br>Antworte, Lebendiger und Best\u00e4ndiger, antworte uns!<br>Antworte, G\u00fctiger, und Wohltuender, antworte uns!<br>Antworte, der Du unsere Triebe kennst, antworte uns!<br>Antworte, der Du Deinen Zorn unterdr\u00fcckst, antworte uns!<br>Antworte, der Du in Gerechtigkeit Dich h\u00fcllest, antworte uns!<br>Antworte, K\u00f6nig aller K\u00f6nige, antworte uns!<br>Antworte, Furchtbarer, Erhabener, antworte uns!<br>Antworte, Verzeihender und Vergebender, antworte uns!<br>Antworte, der Du zur Gnadenzeit erh\u00f6rest, antworte uns!<br>Antworte, Befreier und Erretter, antworte uns!<br>Antworte, Gerechter und Gerader, antworte uns!<br>Antworte, der Du Deinen Anbetern nahe bist, antworte uns!<br>Antworte, Barmherziger und Gn\u00e4diger, antworte uns!<br>Antworte, Erh\u00f6rer der D\u00fcrftigen, antworte uns!<br>Antworte, St\u00fctze der Frommen, antworte uns!<br>Antworte, Gott, unserer V\u00e4ter, antworte uns!<br>Antworte, Gott Abrahams, antworte uns!<br>Antworte, Ehrfurcht Jizchaks, antworte uns!<br>Antworte, M\u00e4chtiger Jakobs, antworte uns!<br>Antworte, Zuflucht unserer M\u00fctter, antworte uns!<br>Antworte, Beistand der St\u00e4mme (Israels), antworte uns!<br>Antworte, der Du schwer zu erz\u00fcrnen bist, antworte uns; Antworte, der Du leicht zu bes\u00e4nftigen bist, antworte uns!<br>Antworte, der Du antwortest zur Zeit der Bedr\u00e4ngnis, antworte uns!<br>Antworte Vater der Waisen, antworte uns!<br>Antworte, Verteidiger der Witwen, antworte uns!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mi scheana &#8211; der geantwortet hat<\/h3>\n\n\n\n<p>Der da antwortete unserem Vater Abraham auf dem Berge Moriah, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dessen Sohn Jizchak, als er auf dem Altar gebunden lag, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem Jakob in Bethel, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem Joseph im Gef\u00e4ngniss, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete unseren V\u00e4tern am Schilfmeere, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem Mosche am Choreb, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem Aharon beim Ereignis der Rauchpfanne, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem Pinchas, als er sich aus der Mitte der Gemeinde erhob, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem Josua zu Gilgal, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem Samuel zu Mizpah, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem David und dessen Sohn Salomo zu Jerusalem, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem Elia auf dem Berge Karmel, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem Elischa zu Jericho, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem Jona in des Fisches Eingeweiden, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem Chiskia in seiner Krankheit, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem Chananjah, dem Mischael und dem Asariah im Feuerofen, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem Daniel in der L\u00f6wengrube, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem Mordochai und der Esther in der Residenz Schuschan, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete dem Esra in der Gefangenschaft, er m\u00f6ge auch uns antworten!<br>Der da antwortete allen Gerechten und Frommen, Tugendhaften und Redlichen, er m\u00f6ge auch uns antworten!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rachamna &#8211; Allbarmherziger<\/h3>\n\n\n\n<p>Allbarmherziger, der Du den Bedr\u00e4ngten antwortest, antworte auch uns!<br>Allbarmherziger, der Du den gebeugten Gem\u00fctern antwortest, antworte auch uns!<br>Allbarmherziger, der Du den gebrochenen Herzen antwortest, antworte auch uns!<br>Allbarmherziger, antworte uns! <br>Allbarmherziger, schone!<br>Allbarmherziger, erl\u00f6se!<br>Allbarmherziger, errette!<br>Allbarmherziger, erbarme Dich \u00fcber uns jetzt, bald und schleunig!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schacharit<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kadosch Adir &#8211; Der Heilige ist m\u00e4chtig<\/h3>\n\n\n\n<p>(Vorbeter)<br>Der Heilige, er ist allm\u00e4chtig in seiner H\u00f6he.<\/p>\n\n\n\n<p>(Gemeinde)<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, er verzeiht dem Bu\u00dffertigen.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige hat seinem Volke das Geheimnis seiner Sitte offenbart.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, mit Freuden hat er seine Herde ents\u00fcndigt.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, er verzeihet seiner Nation.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, seine Allmacht r\u00fchmt sein Volk.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, er denkt seiner Nation mit Liebe.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, er zeigt Wohlgefallen an dem Fasten seiner Frommen.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, er ents\u00fcndigt die Unreinen mit Sprengwasser.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, er reinigt seine ihm eigene Nation von S\u00fcnden.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, er vergibt die Vergebungen seines Volkes Israel.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige hat einen Tag im Jahr hierzu bestimmt.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, er verzeiht und vergibt seiner Gemeinde.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreicher Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige lie\u00df seine Majest\u00e4t erscheinen auf dem Gipfel jenes Gebirges.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, ist gn\u00e4dig und g\u00fctig denen, die sich seinem Joche unterwerfen.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige vergibt die Missetat und l\u00e4sst seinen Grimm nicht erwachen.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, huldreich schafft er unsere S\u00fcnden hinweg.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige schaut aus da\u00ab Fasten seiner Frommen.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige sammelt seine geheiligte Gemeinde mit Barmherzigkeit.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, er ist allgn\u00e4dig und allbarmherzig, er allein.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, er bewohnt den Himmel, seinen festen Thronsitz.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige, Tarschischim verk\u00fcnden seine Herrlichkeit.<br>Gelobt sei der Name seiner glorreichen Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wer ist wie Du?<\/h3>\n\n\n\n<p>Wahrlich, Ewiger, wer ist wie Du?<br>Wer ist wie Du, m\u00e4chtig in jenen Himmelsh\u00f6hen?<br>Wer ist wie Du, Sch\u00f6pfer des Himmels und der Erde?<br>Wer ist wie Du, Sieger und Retter?<br>Wer ist wie Du, Verk\u00fcnder der Gerechtigkeit, triumphierender Retter?<br>Wer ist wie Du, in Majest\u00e4t und Pracht gekleidet?<br>Wer ist wie Du, S\u00fcndenvergeber?<br>Wer ist wie Du, rein unter den h\u00f6heren Wesen?<br>Wer ist wie Du, gewaltig unter Tausenden von Schinanim?<br>Wer ist wie Du, g\u00fctig und wohlt\u00e4tig?<br>Wer ist wie Du, gerecht im Wohltun?<br>Wer ist wie Du, T\u00fcrmer der Meereswogen?<br>Wer ist wie Du, Retter aus Meerestiefen?<br>Wer ist wie Du, der Gew\u00e4sser misst mit hohler Hand?<br>Wer ist wie Du, herrlich im Get\u00f6se der Fluten?<br>Wer ist wie Du, der Wolken macht zu seinem Wagen?<br>Wer ist wie Du, Helfer und Kenner seiner Vertrauten?<br>Wer ist wie Du, Stifter des Heils?<br>Wer ist wie Du, den Anbetern geneigt?<br>Wer ist wie Du, heilig und furchtbar im Ruf?<br>Wer ist wie Du, seinem Volke gef\u00e4llig?<br>Wer, wie Du, bewahret das B\u00fcndnis und die Gnade?<br>Wer, wie Du, erzeiget dem Jakob Treue, dem Abraham Huld?<\/p>\n\n\n\n<p>Wahrlich, Niemand ist Dir gleich unter G\u00f6tterwesen,<br>Herr, und nichts gleicht Deinen Taten.<\/p>\n\n\n\n<p>Niemand gleicht Dir unter den M\u00e4chten droben,<br>Nichts Deinen Taten unter den Erkorenen hienieden;<br>Niemand gleicht Dir unter den Heeren droben,<br>Nichts Deinen Taten unter den Bewohnern hienieden;<br>Niemand gleicht Dir unter den Ch\u00f6ren droben,<br>Nichts Deinen Taten unter den Versammlungen hienieden;<br>Niemand gleicht Dir unter den Reinen droben,<br>Nichts Deinen Taten unter den Scharen hienieden;<br>Niemand gleicht Dir unter den Lauteren droben,<br>Nichts Deinen Taten unter den W\u00fcrdigen hienieden;<br>Niemand gleicht Dir unter den Cherubim droben,<br>Nichts Deinen Taten unter den Legionen hienieden;<br>Niemand gleicht Dir unter den Engeln droben,<br>Nichts Deinen Taten unter den Edlen hienieden;<br>Niemand gleicht Dir unter den Seraphim droben,<br>Nichts Deinen Taten unter den M\u00e4chtigen hienieden;<br>Niemand gleicht Dir unter den Unnennbaren droben,<br>Nichts Deinen Taten unter den Heeren hienieden;<br>Niemand gleicht Dir unter den Heiligen droben,<br>Nichts Deinen Taten unter den Geehrten hienieden;<br>Niemand gleicht Dir unter den Schinanim droben;<br>Nichts Deinen Taten unter den Gewaltigen hienieden.<\/p>\n\n\n\n<p>So wollen wir Dich verherrlichen, Ewiglebender!<\/p>\n\n\n\n<p>Macht und Treue sind beim Ewiglebenden.<br>Einsicht und Segen sind beim Ewiglebenden.<br>Majest\u00e4t und W\u00fcrde sind beim Ewiglebenden.<br>Idee und Sprache sind beim Ewiglebenden.<br>Pracht und Herrlichkeit sind beim Ewiglebenden.<br>Zeit und Dauer sind beim Ewiglebenden.<br>Klarheit und Glanz sind beim Ewiglebenden.<br>Mut und St\u00e4rke sind beim Ewiglebenden.<br>Zierde und Reinheit sind beim Ewiglebenden.<br>Einheit und Ehrfurchtbarkeit sind beim Ewiglebenden.<br>Krone und Ehre sind beim Ewiglebenden.<br>Belehrung und Kenntnis sind beim Ewiglebenden.<br>Regierung und Herrschaft sind beim Ewiglebenden.<br>Anmut und Ewigkeit sind beim Ewiglebenden.<br>Kraft und Erhabenheit sind beim Ewiglebenden.<br>Sieg und Sanftmut sind beim Ewiglebenden.<br>Rettung und Ruhm sind beim Ewiglebenden.<br>Hoheit und Gerechtigkeit sind beim Ewiglebenden.<br>Vortrag und Heiligung sind dem Ewiglebenden zu Ehren.<br>Gesang und Erhebung sind dem Ewiglebenden zu Ehren.<br>Lied und Lob sind dem Ewiglebenden zu Ehren.<br>Ruhm und Verherrlichung sind dem Ewiglebenden zu Ehren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lejoschew Tehilot<\/h3>\n\n\n\n<p>Gem. Der im Lobe wohnt, im Himmel thront, heilig und gelobt ist Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Die von Feuerflammen gebildeten Engel, sprechen: Gem. Heilig!<br>Die von allen geliebten M\u00e4chtigen sprechen: Gelobt sei Er!<br>Die aus Eis, Schnee und Flammen Gebildeten sprechen: Heilig!<br>Die Tugendhaften (Israel), die das Meer \u00fcberschritten, sprechen: Gelobt sei Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Der im Lobe wohnt, im Himmel thront, heilig u. gelobt ist Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Bei denen Gr\u00f6\u00dfe und Ehrfurcht ist, sprechen: Heilig!<br>Die Gest\u00e4rkten in ihren H\u00fctten sprechen: Gelobt sei Er!<br>Die Schwebenden, die ihr Angesicht mit den Fittichen bedecken, sprechen: Heilig!<br>Die das Gesetz forschen, ihrem Gott anh\u00e4nglich sind (Israel) sprechen: Gelobt sei Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Der im Lobe wohnt, im Himmel thront, heilig u. gelobt ist Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ch\u00f6re der W\u00e4chter, der Rat der Heiligen, sprechen: Heilig!<br>Die das Erg\u00f6tzende (Gesetz) forschen, die Abk\u00f6mmlinge der Heiligen sprechen: Gelobt sei Er!<br>Die oberen Gemeinden, deren K\u00f6rper dem Tarschisch gleicht, sprechen: Heilig!<br>Die Liebeskranken, die an Trauben sich erquicken, sprechen: Gelobt sei Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Der im Lobe wohnt, im Himmel thront, heilig u. gelobt ist Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Die wie die Chaschmalim mit Glanz Beteiligten sprechen: Heilig!<br>Die welche die erl\u00e4uterte Thora siebenfach reinigen, sprechen: Gelobt sei Er!<br>Die m\u00e4chtigen Heere, die Myriaden Elim, sprechen: Heilig!<br>Die treuen Spr\u00f6sslinge, Kinder der M\u00e4chtigen, sprechen: Gelobt sei Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Der im Lobe wohnt, im Himmel thront, heilig u. gelobt ist Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Die mit Reinheit geschm\u00fcckt und jeden Morgen gewechselt werden, sprechen: Heilig!<br>Die mit Deinen Grundlehren auch Deine Ehrfurcht sich geboten, sprechen: Gelobt sei Er!<br>Die mit Angst H\u00fcpfenden (Engel) sprechen: Heilig!<br>Die das K\u00f6stlichste aller Kleinodien (Tora) verstehen, sprechen: Gelobt sei Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Der im Lobe wohnt, im Himmel thront, heilig u. gelobt ist Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Die mit vier Fl\u00fcgeln bedeckten Viergesichter sprechen: Heilig!<br>Die von Angesicht zu Angesicht das B\u00fcndnis gemacht haben, sprechen: Gelobt sei Er!<br>Die mit reinen Leinen Bekleideten, sprechen: Heilig!<br>Die zierlich wei\u00dfe Kleider anlegen, sprechen: Gelobt sei Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Der im Lobe wohnt, im Himmel thront, heilig u. gelobt ist Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Seine lieblichen und erhabenen Diener sprechen: Heilig!<br>Die das Gesetz kennen und gerecht urteilen, sprechen: Gelobt sei Er!<br>Die anmutigen S\u00e4nger, welche die Schwellen erheben, sprechen: Heilig!<br>Die mit sch\u00f6nem Kinn und wie der Agur Girrenden sprechen: Gelobt sei Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Der im Lobe wohnt, im Himmel thront, heilig u. gelobt ist Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Die mit Fl\u00fcgeln Bedeckten, wie poliertes Erz Funkelnden, sprechen: Heilig!<br>Die aus den V\u00f6lkern Erw\u00e4hlten (Israel) sprechen ehrf\u00fcrchtig: Gelobt sei Er!<br>Die oben Seinen Befehl schnell vollf\u00fchren, sprechen: Heilig!<br>Die das (g\u00f6ttliche) Gesetz in Angst und Zittern anordnen, sprechen: Gelobt sei Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Der im Lobe wohnt, im Himmel thront, heilig u. gelobt ist Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Die nackenlos mit den Gesichtern Vereinbarten, sprechen: Heilig!<br>Die Abgesonderten und die Verbundenen (Israel) sprechen: Gelobt sei Er!<br>Die oberen hocherhabenen Schaaren sprechen: Heilig!<br>Die unteren Schaaren denken, Dich zu bes\u00e4nftigen (wenn sie sagen): Heilig und gelobt ist Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Der im Lobe wohnt, im Himmel thront, heilig u. gelobt ist Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Die eine herrliche Krone mit der dreifachen Keduscha verfertigen, sprechen: Heilig!<br>Die zweimal t\u00e4glich den gef\u00e4lligen Spruch ausrufen, sprechen: Gelobt sei Er!<br>Die aufrecht vor Dir stehen, sprechen: Heilig!<br>Des Allm\u00e4chtigen Lieblinge singen laut: Gelobt sei Er!<\/p>\n\n\n\n<p>Der im Lobe wohnt, im Himmel thront, heilig u. gelobt ist Er!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mi el kamocha<\/h3>\n\n\n\n<p>Vorbeter und Gemeinde:<br>Um Deines glorreichen Namens willen, willfahre uns, Erh\u00f6rer des Gebets!<br>O, erh\u00f6re unser Gebet, um Deines Namens willen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich will Dich mit lauter Stimme loben, Schild Abrahams! wer ist, o Gott, wie Du!<br>Durch Dich wollen wir sterben, der Du die Toten belebst, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Deine Gr\u00f6\u00dfe will ich forschen, o heiliger K\u00f6nig, wer ist o Gott, wie Du!<br>Er forscht der Wissenschaft Spr\u00fcche (Thora), beg\u00fcnstigt die Wissenschaft, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Er spricht: kehre um, hat Wohlgefallen an Bu\u00dfe, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Er vergibt und verzeiht, vergibt h\u00e4ufig, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Der Reine und Gepriesene, Erl\u00f6ser Israels, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Er heilt (verbindet) und l\u00e4sst welken, heilt den Kranken, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Der allezeit G\u00fctige segnet die Jahre, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Gott Israels, er vereinigt die Versto\u00dfenen Israels, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Er gr\u00fcndet den Richterthron; K\u00f6nig des Rechtes, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Nur Dir wird Einheit zuerkannt, Dir, der Tyrannen st\u00fcrzt, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Er verspricht und h\u00e4lt es, ist der Frommen St\u00fctze, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Er gibt Licht den Tagen, erbaut Jerusalem, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Vergib den Panierten, Erh\u00f6rer des Gebetes, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Erhabenster der Treuen, der S\u00fcnden vergibt, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Unser Mund soll nun das Gebet sprechen dem Heiliger Israels, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Schaue doch auf das Verlorene, das Dir allein in Ehrfurcht dient, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Des Jubels und des Lobes Stimme ert\u00f6ne zu Deinem Lobe, wer ist, o Gott, wie Du!<br>O Erhabener, segne die Versammlung: Der Ewige segne dich, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Deine Residenz ist Friede, Stifter des Friedens, wer ist, o Gott, wie Du!<br>Der Segen komme \u00fcber euch, wir wollen f\u00fcr euch beten, wer ist, o Gott, wie Du!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Le&#8217;el orech din<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcrwahr, Dich verherrlicht Alles!<\/p>\n\n\n\n<p>Vorbeter: Dem Allm\u00e4chtigen, der anordnet das Gericht,<br>Gemeinde: der alle Herzen pr\u00fcft am Tage des Gerichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Der die Geheimnisse aufdeckt im Gericht,<br>der das Recht spricht am Tage des Gerichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Der die Gedanken durchforschet im Gericht,<br>der Tugend und Milde \u00fcbt am Tage des Gerichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Der seines Bundes gedenkt im Gericht,<br>der sich seiner Gesch\u00f6pfe erbarmt am Tage des Gerichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Der seine Vertrauten ents\u00fcndigt im Gericht,<br>der verborgenes Sinnen erkennt am Tage des Gerichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Der sich seines Zornes enth\u00e4lt im Gericht,<br>der mit Gnade sich umh\u00fcllet am Tage des Gerichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Der die S\u00fcnden vergibt im Gericht,<br>der furchtbar ist in Ruhmestat am Tage des Gerichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Der seinen Schutzbefohlenen verzeiht im Gericht,<br>der die ihn Anrufenden erh\u00f6ret am Tage des Gerichts.&#8216;<\/p>\n\n\n\n<p>Der seine Barmherzigkeit walten l\u00e4sst im Gericht,<br>der das Geheimste durchschauet am Tage des Gerichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Der sich seiner Diener annimmt im Gericht,<br>der sich seine\u00ab Volkes erbarmt am Tage des Gerichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Der die ihn Liebenden sch\u00fctzet im Gericht,<br>der seine Frommen st\u00fctzet am Tage des Gerichts!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Torahlesung von Schacharit<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorlesung aus der ersten Torahrolle<\/h3>\n\n\n\n<p>(3. B. M. Kapitel 16.)<br>Der Ewige sprach zu Mosche \u2014 nach dem Tode der beiden S\u00f6hne Aharons, da sie sich dem Ewigen nahten und starben \u2014 da sagte der Ewige zu Mosche: Rede mit deinem Bruder Aharon, da\u00df er nicht zu jeder Zeit in das Heiligtum innerhalb des Vorhanges komme, vor den Deckel, welcher auf der Lade liegt, auf dass er nicht umkomme; denn ich werde in einer Wolke \u00fcber dem Deckel erscheinen. Mit Folgendem soll Aharon in daS Heiligtum kommen: mit einem jungen Stier zum S\u00fcndenopfer und einem Widder zum Ganzopfer. Einen heiligen Leibrock aus Leinwand soll er anziehen, leinene Beinkleider an seinem Leibe tragen, mit einem leinenen G\u00fcrtel sich umbinden und einen leinenen Bund aufsetzen: es sind heilige Gew\u00e4nder, er soll sich in Wasser baden und sie dann anlegen. Von der Gemeinde der Kinder Israels soll er zwei Ziegenb\u00f6cke zum S\u00fcndenopfer und einen Widder zum Ganzopfer nehmen. Aharon bringe den Stier zum S\u00fcndenopfer, der f\u00fcr ihn ist, dar, und s\u00fchne f\u00fcr sich und sein Haus. Er nehme die beiden B\u00f6cke, stelle sie vor den Ewigen hin am Eing\u00e4nge des Stiftzeltes, lege auf die beiden B\u00f6cke Loose, ein Loos f\u00fcr den Ewigen und ein Loos f\u00fcr Asasel. Aharon bringe den Bock, auf welchen das Loos f\u00fcr den Ewigen gefallen, dar und mache ihn zum S\u00fcndenopfer. Der Bock, auf welchen das Loos f\u00fcr Asasel gefallen, soll lebendig vor dem Ewigen gestellt werden, um durch ihn zu s\u00fchnen und ihn dann zum Asasel in die W\u00fcste zu schicken. Hierauf bringe Aharon seinen Stier zum S\u00fcndenopfer dar und s\u00fchne f\u00fcr sich und sein Haus. Er schlachte seinen Stier zum S\u00fcndenopfer, nehme dann die Rauchpfanne voll gl\u00fchender Kohlen von dem Altar, der vor dem Ewigen steht, und beide H\u00e4nde voll kleingesto\u00dfenen Rauchwerks und bringe es innerhalb des Vorhanges. Daselbst vor dem Ewigen lege er das Rauchwerk auf das Feuer, so dass die Wolke des Rauchwerks den Deckel, der \u00fcber der Urkunde liegt, ganz verh\u00fclle, damit er (Aharon) nicht umkomme. Hierauf nehme er von dem Blute des Stiers, sprenge davon mit seinem Finger oben an die Vorderseite des Deckels hin, und (unten) vor den Deckel sprenge er siebenmal mit seinem Finger von dem Blute. Alsdann schlachte er den Bock zum S\u00fcndenopfer f\u00fcr das Volk, bringe dessen Blut innerhalb des Vorhanges und verfahre mit diesem Blute, wie er mit dem Blute des Stiers verfahren, er sprenge davon oben gegen den Deckel und (unten) vor den Deckel. So s\u00fchne er f\u00fcr das Heiligtum, ob der Unreinheiten der Kinder Israels und ihrer \u00dcbertretungen in allen ihren S\u00fcnden; ebenso mache er es f\u00fcr das Stiftszelt das in ihren Unreinheiten in ihrer Mitte dasteht. Niemand soll in dem Stiftszelte sein, wenn er hineingeht, um im Heiligtum zu s\u00fchnen, bis dass er wieder herauskommt. So s\u00fchne er f\u00fcr sich, f\u00fcr sein Haus und f\u00fcr die ganze Gesamtheit Israels. Hierauf gehe er hinaus an den Altar, der vor dem Ewigen steht, und s\u00fchne daraus; er nehme von dem Blute des Stiers und von dem des Bockes, bringe davon an die Ecken des Altars ringsumher, sprenge von dem Blute mit dem Finger siebenmal darauf und reinige und heilige es also wegen der Unreinheiten der Kinder Israels. Wenn er dann das Heiligtum, das Stiftszelt und den Altar ges\u00fchnt hat, so f\u00fchre man den lebenden Bock herbei. Aharon lege seine beiden H\u00e4nde auf den Kopf des lebenden Bockes und bekenne darauf alle Missetaten der Kinder Israels, alle ihre Frevel, alle ihre S\u00fcnden, \u00fcbertrage sie so aus den Kopf des Bockes und schicke diesen durch einen dazu bestellten Mann in die W\u00fcste. Der Bock trage alle ihre Missetaten in ein entlegenes Land; man sende den Bock in die W\u00fcste. Aharon komme dann in das Stiftszelt, ziehe die leinenen Kleider aus, die er angezogen, da er in das Heiligtum ging, und verwahre sie daselbst. Er bade seinen Leib in Wasser an einem heiligen Orte, ziehe seine (gew\u00f6hnlichen) Gew\u00e4nder an, gehe dann hinaus und bringe sein Ganzopfer und des Volkes Ganzopfer dar und s\u00fchne so f\u00fcr sich und das Volk. Das Unschlitt des S\u00fcndenopfers lasse er auf dem Altar in Rauch aussteigen. Der den Ziegenbock zum Asasel gebracht hat, wasche seine Kleider und bade seinen Leib in Wasser, dann darf er wieder in das Lager kommen. Den Stier zum S\u00fcndenopfer und den Bock zum S\u00fcndenopfer, deren Blut zur S\u00fchne in das Heiligtum gebracht worden, trage man zum Lager hinaus und verbrenne ihr Fell, ihr Fleisch und ihren Mist im Feuer. Der sie verbrennt, wasche seine Kleider, bade seinen Leib in Wasser, und alsdann mag er wieder in das Lager kommen.<br>Dieses sei euch zum ewigen Gesetze: im siebenten Monat, am zehnten des Monats, da sollt ihr euch kasteien und keinerlei Arbeit verrichten, der Einheimische wie der Fremde, der sich bei euch aufh\u00e4lt. Denn an diesem Tage wird er euch ents\u00fchnen euch zu reinigen; von allen euern S\u00fcnden vor dem Ewigen soll: ihr rein werden. Er sei f\u00fcr euch ein Ruhetag erster Klasse, ihr sollt euch an demselben kasteien; dieses sei ein ewiges Gesetz. Der Priester, den man salben und in das Amt einsetzen wird, um an der Stelle seines Vaters den Priesterdienst zu versehen, soll das Vers\u00f6hnungswerk verrichten und die leinenen Kleider, die heiligen Kleider, anziehen. Er s\u00fchne f\u00fcr das Allerheiligste, s\u00fchne f\u00fcr das Stiftszelt und f\u00fcr den Altar und s\u00fchne f\u00fcr das ganze Volk der Gesamtheit. Dieses sei euch ein ewiges Gesetz, dass man f\u00fcr die Kinder Israels wegen aller ihrer S\u00fcnden einmal im Jahr s\u00fchne. Man tat, wie der Ewige dem Mosche befohlen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die zweite Thorarolle wird neben die erste auf den Borlesepult gelegt und der Vorbeter spricht das halbe Kaddisch \u00fcber beide; die erste Thora wird hierauf aufgehoben und zugerollt. Es folgt dann das Aufrollen der zweiten Thora, worauf der Maftir aufgerufen und ihm Folgendes aus dem Abschnitt Pinchas vorgelesen wird.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorlesung aus der zweiten Torahrolle<\/h3>\n\n\n\n<p>Am zehnten dieses siebenten Monats sollt ihr heilige Verk\u00fcndigung halten und sollt euch kasteien, keinerlei Arbeit verrichten und dem Ewigen zu Ehren als Ganzopfer zum angenehmen Geruch einen jungen Stier, einen Widder, sieben j\u00e4hrige L\u00e4mmer, die euch alle ohne Fehler sein sollen, darbringen; dazu ihr Mehlopfer, feines Mehl, mit Oel einger\u00fchrt, drei Zehntel zu jedem Stiere, zwei Zehntel zu dem einen Widder, ein Zehntel zu jedem Lanime, zu den sieben L\u00e4mmern. Ferner einen Ziegenbock als S\u00fcndenopfer \u2014 au\u00dfer dem S\u00fcndenopfer der Vers\u00f6hnung und dem t\u00e4glichen Opfer, nebst seinem Mehlopfer und ihren Trankopfern.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Nach der Vorlesung wird die Thora vom Lesepult aufgehoben und wieder zugerollt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Haftarah<\/h3>\n\n\n\n<p><em>(Jeschajahu 57, 14 \u2014 21; 58, 1 \u201414.)<\/em><br>Macht Bahn! macht Bahn! r\u00e4umt die Stra\u00dfe! schafft jede\u00ab Hindernis aus dem Wege meines Volkes! Denn so hat Er gesprochen, der Hohe und Erhabene \u2014 Bewohner der Ewigkeit, Heiliger ist sein Name \u2014 hoch und heilig wohne ich \u2014 auch bei dem Zerschlagenen und Dem, der gebeugten Gem\u00fctes; zu beleben die gebeugten Geistes, zu beleben die gebrochenen Herzens sind. Ich hadre nicht auf immer, z\u00fcrne nicht auf ewige Zeilen; wenn nur in Gram sich h\u00fcllen Geist und Seele, die ich erschaffen. \u2014 Das Laster seines Eigennutzes hat zu schlagen ihn mich aufgebracht, ich z\u00fcrnte heimlich; nun ging er in sich, im Wandel seines Herzens, sein Wandel gef\u00e4llt mir, nun heil&#8216; ich ihn, leite ihn, lohne seine Reue ihm und Denen, die mit ihm trauerten. Des Sch\u00f6pfers Lippen entflie\u00dft Friede! Friede dem Fernen und dem Nahen, spricht der Ewige \u2014 ich habe ihn geheilt! Frevler aber sind wie aufgew\u00fchltes Meer; es kann nicht ruhen, seine Wellen w\u00fchlen stets Schlamm und Moder auf. Keinen Frieden \u2014 sagt mein Gott \u2014 diesen Frevlern? Ruf&#8216; aus vollem Halse unaufh\u00f6rlich, erhebe wie Posaunenschall deine Stimme, mache kund meinem Volke seine Missetaten, dem Hause Jakobs seine S\u00fcnden; Tagt\u00e4glich suchen sie mich und wollen meine Wege kennen, wie ein tugend\u00fcbendes Volk, das nie die Rechte seines Gottes verlassen; sie fragen mich nach Rechtsgesetzen, w\u00fcnschen Gottes Freundschaft sich. Was fasten wir? siehst Du es nicht? \u2014 wir peinigen uns, wei\u00dft Du es nicht?<br>Wahrlich, ihr findet Vergn\u00fcgen an euerm Fasten, ihr unterdr\u00fcckt alle euere Gewissensbisse! Wahrlich, ihr fastet nur zu Streit und Hader, zu schlagen mit boshafter Faust; ihr fastet nicht, damit im Himmel euere Stimme vernommen werde? Wie? das soll mir liebe Bu\u00dfe sein, ein Tag, wo der Mensch den Leib kasteiet, wo sein Haupt wie Schilfrohr wankt und Sack und Asche ihn verh\u00fcllen? dies wollt ihr Bu\u00dfe nennen, einen dem Ewigen wohlgef\u00e4lligen Tag? Aber das hei\u00dft liebe Bu\u00dfe mir: der Bosheit Fesseln l\u00f6sen, der T\u00fccke Bande rei\u00dfen, den Sklaven frei entlassen und aller B\u00fcrde entlasten! F\u00fcrwahr, dem Hungrigen dein Brod mittheilen, den Bedr\u00e4ngten ins Haus aufnehmen, beim Anblick eines Nackten ihn kleiden und dich Dem nicht entziehen, der deines Fleisches ist! Dann wird wie Morgenroth dein Licht durchbrechen, Genesung deiner Seele schnell entsprie\u00dfen; dann Walt die Tugend vor dir her, die Majest\u00e4t Gottes nimmt dich auf; dann rufst du, und Gott antwortet, dann schreist du, und er spricht: \u201eHier bin ich!&#8220; \u2014 wenn du aus deiner Mitte allen Drang entfernst, jeden drohenden Fingerzeig und jede schm\u00e4hende Rede. Labt deine Seele den D\u00fcrftigen und erquickt schmachtende Gem\u00fchter, dann steigt im Dunkeln dein Licht, und deine Finsternis wird Mittagssonne. Der Ewige selbst wird dann dich leiten immerdar, wird mit Seligkeit deine Seele n\u00e4hern und erfrischen deine Kr\u00e4fte; dann gedeihst du wie ein Garten, reich an Nahrungssaft, wie ein Quellgrund, dessen Wasser nie versiegen. Durch dich werden dann aufgebaut der Vorwelt \u00f6de Tr\u00fcmmer, gesenkt aufs Neue der feste Grund f\u00fcr Folgezeit; dann nennt die Nachwelt dich: D\u00e4mmer des Einbruchs, Wiederhersteller fester Pfade! Wenn am Sabbath deine Tritte rasten, wenn Gewerbe ruhen an meinem heiligen Tage, wenn du den Sabbath Wonne nennst, Gottes Heiligung verehrst, verehrst durch Rasten vom Weltget\u00fcmmel, wenn die Seele von eitlem Wunsch, der Mund von leeren Reden schweigt, o dann findest du Wonne beim Ewigen, ich hebe \u00fcber alle Erdenh\u00f6hen dich und lasse dich genie\u00dfen deine\u00ab Vaters Jakob ganzes Erbe! So spricht des Ewigen Mund.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mussaf<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ki ata rachum<\/h3>\n\n\n\n<p>Wahrlich, Du bist gn\u00e4dig und allbarmherzig!<\/p>\n\n\n\n<p>Vorbeter: Wir erkennen keinen Gott au\u00dfer Dir,<br>Gemeinde: Denn Du bist allbarmherzig!<\/p>\n\n\n\n<p>Wir erscheinen vor Deinem heiligen Namen, kommen vor Dich, denn Du bist allbarmherzig!<br>Sie kommen eilends vereint, Dir zu dienen, denn Du bist allbarmherzig!<br>Suche Rechtfertigung f\u00fcr Deine Bekenner und Zeugen Deiner Einheit, Gn\u00e4diger und Allbarmherziger!<\/p>\n\n\n\n<p>Erhebe das Horn (Haupt) Deines geliebten Volkes, Denn Du bist allbarmherzig!<br>Willfahre dem Samen Deiner Frommen, Denn Du bist allbarmherzig!<br>Gedenke unser und suche uns heim mit Deiner Allg\u00fcte, Denn Du bist allbarmherzig!<br>Beg\u00fcnstige und schone Deinen kleinen \u00dcberrest, Gn\u00e4diger und Allbarmherziger!<\/p>\n\n\n\n<p>Leite die L\u00e4mmer, die nach Deiner Gnade lechzen, Denn Du bist allbarmherzig!<br>Weihe sie ein in Deine weisheitsvollen Geheimnisse, Denn Du bist allbarmherzig!<br>Wasche und reinige sie von S\u00fcnden, Denn Du bist allbarmherzig!<br>Tue es um Deinetwillen, um Deines Ruhmes willen, Gn\u00e4diger und Allbarmherziger!<\/p>\n\n\n\n<p>O, zerrei\u00dfe ihre Fesseln mit Deiner Allgewalt, Denn Du bist allbarmherzig!<br>Trage Sie hinaus, setze sie ein in Deinen erkorenen Tempel, Denn Du bist allbarmherzig!<br>Z\u00e4hle ihre Tr\u00e4nen und bewahre sie in Deinem Beh\u00e4lter, Denn Du bist allbarmherzig!<br>Lasse Deine G\u00fcte obwalten, erbarme Dich Deiner Knechte, Gn\u00e4diger und Allbarmherziger!<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Mund wird Deiner Majest\u00e4t Ruhm erz\u00e4hlen, Denn Du bist allbarmherzig!<br>M\u00f6ge Dir unser Fasten, die Anordnung unserer Feier gef\u00e4llig sein, Denn Du bist allbarmherzig!<br>O, mache Dich auf, Ewiger, nach Deiner heiligen Wohnst\u00e4tte, nebst Deiner Herrlichkeit Lade, Denn Du bist allbarmherzig!<br>Nur unter Deinem Hirtenstabe weide Deine frommen Schafe, Denn Du bist allbarmherzig!<br>Gie\u00dfe Deinen Geist \u00fcber uns aus, damit wir Deine Lehre begreifen, Denn Du bist allbarmherzig!<\/p>\n\n\n\n<p>Siehe, wir erkennen keinen Gott au\u00dfer Dir! Gn\u00e4diger und Allbarmherziger!<br>Wahrlich, Du bist gn\u00e4dig und allbarmherzig!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Slichot<\/h3>\n\n\n\n<p>Allm\u00e4chtiger! K\u00f6nig! der Du auf dem Thron der Barmherzigkeit sitzest und Gnade \u00fcbest, der Du die Missetaten Deines Volkes vergibst und nach und nach hinweg, nimmst, der Du S\u00fcndern viel Vergebung und Frevlern Verzeihung gew\u00e4hrest und allem Fleisch und Geist Wohltat erzeigst  <br>o vergilt ihnen nicht nach ihrer Bosheit! <br>Allm\u00e4chtiger! der Du uns gelehrt hast, Dich nach Deinen dreizehn Gnadentiteln anzuflehen, gedenke uns heute den Bund dieser dreizehn, wie Du es einst dem Dem\u00fctigen (Mosche) kundgetan; denn so steht geschrieben (2. M. 34, 5): \u00bbDer Ewige lie\u00df sich in der Wolke herab, stellte sich zu ihm hin und rief den Namen: Ewiger!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Es zog n\u00e4mlich der Ewige ihm vor\u00fcber und rief:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDer Ewige, der Ewige, allm\u00e4chtig, allbarmherzig und allgn\u00e4dig, langm\u00fctig und gro\u00df an Gnade und Wahrheit, der die Gnade dem tausendsten Geschlechte ausbewahrt, der da vergibt Missetat, Frevel und S\u00fcnde und der rein macht!\u00ab<br>Vergib unsere Missetat und unsere S\u00fcnde und lasse uns Dein Eigentum bleiben! Verzeihe uns, unser Vater, denn wir haben ges\u00fcndigt; vergib uns, unser K\u00f6nig, denn wir haben gefrevelt! Denn Du, Herr! bist g\u00fctig und verzeihend und gro\u00df an Gnade Allen, die Dich anrufen. \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Komme nicht ins Gericht mit uns, denn kein Lebender ist gerecht vor Dir. Wir haben nicht Sprache, uns zu verantworten, nicht die K\u00fchnheit, das Haupt zu erheben. Siehe! Deine Feinde toben und Deine Hasser erheben das Haupt. Dem Herrn, unserem Gotte, ist die Barmherzigkeit und die Verzeihung, obgleich wir ihm ungehorsam waren. Die Missetaten \u00fcbermannen uns \u2014 Du s\u00fchnest unsere Frevel. Tue uns nicht nach unfern S\u00fcnden, vergilt uns nicht nach unseren Missetaten-, sondern wie hoch der Himmel ist \u00fcber der Erde, so m\u00e4chtig lasse Deine Gnade \u00fcber uns walten! So fern der Osten ist vom Westen entferne von uns unsere Frevel; wie ein Vater sich erbarmt \u00fcber Kinder, so er- barme Dich, Ewiger, \u00fcber uns! Denn dem armen Volke stehst Du bei, Du blickest auf die Stolzen und erniedrigst sie. Denn Tu bist unsere Leuchte, Gott; Gott erhellet unsere Finsternis.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Ewigen ist die Hilfe; Deinen Segen \u00fcber Dein Volk! Selah! Der Ewige Zebaoth sei mit uns unsere Zuflucht der Gott Jakobs! Selah! Ewiger Zebaoth, Heil dem Manne, der Dir vertraut! Ewiger, hilf! o K\u00f6nig, antworte uns am Tage unseres Flehens! Denn nicht um unserer Tugenden willen legen wir unsere Bitten Dir vor, sondern im Vertrauen auf Deine gro\u00dfe Barmherzigkeit. Herr, erh\u00f6re! Herr, verzeihe! Herr, vernimm und willfahre, s\u00e4ume nicht! um Deinetwillen, mein Gott! denn nach Deinem Namen wird Deine Stadt und Dein Volk genannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie kann ich das Haupt erheben? wie kann ich aufblicken? Dahin sind meine Frommen und Angesehenen, die lauteren Herzens und weither als Perlen waren, die mit dem Vers\u00f6hnungsblute ins Allerheiligste traten. Diese gesalbten Hohenpriester, diese Helden und Gesetzgelehrten hielten sich einige Tage vor dem Vers\u00f6hnungstag abgesondert im Innern des Tempels auf, um sich im Dienste dieses Tagesgenau zu unterrichten. Sobald dann der Morgen des Zehnten (des Monats Tischri) leuchtete, eilte der Auserw\u00e4hlte (Hohepriester) ins Reinigungsbad und brachte hierauf unverz\u00fcglich das t\u00e4gliche Opfer dar; keine Verlosung der Opferhandlungen fand an diesem heiligen Fasttage statt. Das Opfer des Ziegenbockes, der als dem Ewigen heilig darzubringen war, war bestimmt, Solche von der Strafe zu sch\u00fctzen, deren S\u00fcnde darin bestand, dass sie ihre Unreinheit vergessend das Heiligtum betreten hatten; doch mussten sie, sobald sie sich an ihre Schuld erinnerten noch ein auf- und absteigendes Opfers bringen. Wussten sie bei ihrem Betreten des Heiligtums nichts davon, dass sie unrein seien und wurden erst sp\u00e4ter dar\u00fcber belehrt, so diente ihnen der andere im Vorhof geopferte Ziegenbock nebst dem Vers\u00f6hnungstag zum s\u00fchnenden Heilmittel, und war die Vers\u00f6hnung auf solche erkannte Unreinheit vollst\u00e4ndig und bew\u00e4hrt und jener gleich, die das innerhalb des Vorhanges (ins Allerheiligste) gebrachte Blut bewirkte. Die Priester des H\u00f6chsten aber konnten auf Unreinheiten nicht mittelst des Blutes der Ziegenb\u00f6cke ges\u00fchnt werden; sie erlangten ihre Verzeihung durch die Sprengungen des Blutes der Stiere. Ein Fremder, der unrein freventlich das Heiligtum, den Ort der Reinheit und besonderer Ehrfurcht betreten hatte, erhielt Verzeihung durch die Opferung des Ziegenbocks, sein Mutwillen wurde durch das gesprengte Blut vergeben. Er, der die S\u00fcnden seiner Verehrer vergibt, Er h\u00e4lt die Verzeihung bereit f\u00fcr seine liebevoll Berufenen; sobald der weggeschickte Bock den Berg hinabgest\u00fcrzt, war, waren auch die Vergehungen der Gotterw\u00e4hlten vergeben. Wer mit dem zweischneidigen Schwerte, dem scharfen Pfeile der Verleumdung sich vers\u00fcndigt hatte, so dass er die Strafe der Aussto\u00dfung aus der Gemeinde verdiente, er fand ein Balsam und Heilmittel zu seinem Gebrechen an dem im Allerheiligsten und Au\u00dfen auf dem goldenen Altar aufgelegten R\u00e4ucherwerke. Die heiligen Anz\u00fcge von wei\u00dfen Linnen und ihre Verzierungen waren S\u00fchne den V\u00e4tern und Kindern, durch den wohlgef\u00e4lligen Opferdienst bleichten die Frevel, Missetaten und S\u00fcnden der Abgewichenen. \u2014 Seitdem aber meine Stadt ver\u00f6det worden ist, meine Wonne gest\u00f6rt und mein Lied verstummt ist, und die Opfergaben, die mich beliebt bei meinem Sch\u00f6pfer machten, aufgeh\u00f6rt haben, wo soll ich nun den heilenden Balsam finden? Mit gedem\u00fctigten Seelen ersuchen wir Dich darum, o K\u00f6nig! und bekennen flehend unsere unvors\u00e4tzlichen und vors\u00e4tzlichen S\u00fcnden. Wie Du dem Dem\u00fctigen (Mosche) wohlwollend Verzeihung der S\u00fcnden versprochen und ihm diesen Tag als den der Begnadigung bezeichnet hast, so m\u00f6gen auch wir, wie er, mit Deiner Huld beg\u00fcnstigt werden, mit der Gnade, die Du ihm verhei\u00dfen und dem Bunde, den Du mit ihm geschlossen hast: gedenke uns heute und nimm unser Anrufen Deiner dreizehn Gnadennamen wohlgef\u00e4llig an, wie Du es an jenem Tage getan, da Du Dich in einer Wolke herablie\u00dfest!<\/p>\n\n\n\n<p>Komme nicht ins Gericht mit uns, denn kein Lebender ist gerecht vor Dir. Um Deines Namens, willen, Herr, verzeihe unsere Missetat! Denn gro\u00df ist sie, denn viel sind unsere Ausschweifungen: Dir haben wir ges\u00fcndigt. Dir allein haben wir ges\u00fcndigt, und was b\u00f6se in Deinen Augen ist, haben wir getan. Wir s\u00fcndigten nebst unseren V\u00e4tern, wir fehlten und frevelten. Ja unsere Vergehungen sind zu viel, um gez\u00e4hlt werden zu k\u00f6nnen, unsere S\u00fcnden \u00fcbersteigen jede Zahl. Unsere Vergehungen sind uns \u00fcber den Kopf gewachsen und unsere Schuld steigt bis zum Himmel.<\/p>\n\n\n\n<p>Wahrlich, wir haben uns vers\u00fcndigt und verschuldet, und wissen nicht, womit wir unsere schweren Schulden s\u00fchnen sollen; unsere W\u00fcrde ist verschwunden, unsere Herrlichkeit uns hinweggenommen, und wir haben keine Vers\u00f6hnungsopfer mehr. Als die heilige Wohnung noch auf ihrem Grunde stand, brachte der S\u00fcnder ein Opfer und seine Schuld wurde verziehen; war er nicht verm\u00f6gend, viel zu opfern, so half ihm auch das Wenige, denn Gott h\u00e4lt nichts ab, zu helfen mit Viel oder Wenigem. Du bestimmtest acht Kleidungsst\u00fccke f\u00fcr den s\u00fchnenden Hohenpriester, um durch dieselben die S\u00fcnden Deine\u00ab Volkes zu vers\u00f6hnen. \u2014 Sein heiliges Oberhemd, ein aus Leinen und Wolle verfertigtes Gewebe, nahm die S\u00fcnde der Saatvermischungen hinweg. Die sch\u00f6nen leinenen Hosen, von den Lenden bis an die Schenkel reichend, dienten als S\u00fchne der Blutschande. Der Kopfbund, der ihm auf dem Haupte sa\u00df, vers\u00f6hnte den \u00dcbermut und Stolz. Der k\u00fcnstlich inwendig hohl gearbeitete G\u00fcrtel, diente als Reinigung dem Diebe, der geheim sein Werk treibt. Das Rechtsschild, welches der Priester auf dem Herzen trug, s\u00fchnte die Rechtsverdrehung. Der Knoten des Schulterkleides aus roten Schn\u00fcren und gezwirntem Byssus war eine Vers\u00f6hnung der S\u00fcnde des G\u00f6tzendienstes. Die Gl\u00f6ckchen aus Gold und die \u00c4pfelchen aus hochroter Wolle an dem Saum des Oberkleides hoben den Frevel der Verleumdung auf, durch sie wurde er versenkt und getilgt. An seiner Stirne gl\u00e4nzte das goldene Schaublatt, worin der heilige Gottesname eingegraben war, als Verzeihungsmittel f\u00fcr den, der den g\u00f6ttlichen Namen entweihet hatte. \u2014 Wir verdarben unseren Weg, darum haben wir alles dieses verloren, wir vergingen und sind nun von all diesem entbl\u00f6\u00dft. Allgewaltiger! Der Du Dich von Ewigkeit her Unterst\u00fctzer der Erniedrigten nennest, schaue doch auf unsere Gesunkenheit, wende Dich nicht ab von unserer Bedr\u00e4ngnis, rette unsere zu Staub gebeugte Seele, richte uns auf, o Gott, erhebe uns aus dem Staube! M\u00f6ge Deine allerbarmungsvolle Weise heute unser Beistand sein, uns verteidigen und uns Vergebung verk\u00fcndigen; nimm das Wort unserer Lippen wohlgef\u00e4llig auf, und lass uns doch nicht leer von Dir zur\u00fcckkehren!<\/p>\n\n\n\n<p>Komme nicht ins Gericht mit UNS, denn kein Lebender ist gerecht vor Dir. Dem Herrn, unserm Gotte, ist die Barmherzigkeit und die Verzeihung, obgleich wir ihm ungehorsam waren. Die Missetaten \u00fcbermannen uns \u2014 Du s\u00fchnest unsere Frevel. Wie hoch der Himmel ist \u00fcber der Erde, so m\u00e4chtig lasse Deine Gnade \u00fcber uns walten! so ferne der Osten ist vorn Westen, entferne von uns unsere Frevel! wie ein Vater sich erbarmet \u00fcber Kinder, so erbarme Dich, Ewiger, \u00fcber uns! Denn dem armen Volke stehst Du bei, Du blickest auf die Stolzen und erniedrigst sie. Denn Du bist unsere Leuchte, Gott; Gott erhellet die Finsteren,\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem gro\u00dfen K\u00f6nig mich auszus\u00f6hnen will ich mich bestreben, will mit den Lippen die Opfer ersetzen, die einst auf den Altar gebracht wurden.\u2014Damals, als Gott noch unter uns residierte, war an jedem Vers\u00f6hnungstage schon mit dem Hahnenruf der Tempelvorhof voll von Israeliten. Der Hohepriester, der an diesem Tage den ganzen Opferdienst selbst zu verrichten hatte, nahm in aller Fr\u00fche ein gew\u00f6hnliches Bad, dann legte er die Dienstkleider an und wusch sich die H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe. Sobald der Morgen erstrahlte, verk\u00fcndete es ihm ein W\u00e4chter, worauf er freudig eilte, das t\u00e4gliche Morgenopfer zu schlachten; er empfing das Blut, putzte die Lichter, sprengte das Blut und lie\u00df die Opferst\u00fccke in Rauch ausgehen. Nun wusch er sich, zog die golddurchwirkte Kleidung aus, badete sich an heiliger St\u00e4tte, wusch abermals H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe und legte die pelusischen Kleider an. Dann ging er zu dem f\u00fcr seine Familie bestimmten Stier, bekannte dort seine und seines Hauses S\u00fcnden und vers\u00f6hnte sie, bat zu Gott und flehte. Hierauf eilte er zu den zwei f\u00fcr das Volk bestimmten Ziegenb\u00f6cken hin, um \u00fcber sie das Loos zu ziehen. Traf das Loos \u00bbF\u00fcr den Herrn!\u00ab den Ziegenbock, der ihm zur Rechten stand, so rief der beigeordnete Priester ihm zu: \u00bbErhebe Deine Rechte!\u00ab Er rief alsdann: \u00bbDas S\u00fcndopfer dem Ewigen!\u00ab indem er dabei den Namen Gottes buchst\u00e4blich aussprach, und kehrte wieder zu seinem Stier zur\u00fcck, um die heilige Nachkommenschaft Aharons zu vers\u00f6hnen. Er schlachtete diesen Stier, empfing mit eigener Hand das Blut und reichte es einem Priester hin, der es umr\u00fchrte, damit es nicht gestehe. Dann eilte er mit einer leichten Kohlenpfanne aus r\u00f6tlichem Gold zum Altar hinaus, scharrte von dessen Herd gl\u00fchende Kohlen in die Pfanne und ging damit hinunter. Jetzt wurde ihm ein leichter L\u00f6ffel mit einem langen Stiele nebst einer Pfanne mit feinst gesto\u00dfenem R\u00e4ucherwerk gereicht! er griff hinein und fasste vorschriftsm\u00e4\u00dfig beide H\u00e4nde voll R\u00e4uchergew\u00fcrz und tat es in den L\u00f6ffel, hielt diesen in der linken und die Pfanne in der rechten Hand und ging so innerhalb des Vorhanges ins Allerheiligste, bis er an die heilige Lade kam; dort setzte er die Pfanne zwischen die beiden Stangen der Lade nieder, sch\u00fcttete das R\u00e4ucherwerk darauf, und zwar immer abw\u00e4rts von seiner Hand, und verrichtete, w\u00e4hrend er wieder aus dem Allerheiligsten sich entfernte, ein kurzes Gebet. Hierauf begab er sich zu dem Priester hin, der das Blut des Stieres fl\u00fcssig hielt, nahm es ihm aus der Hand, kehrte wieder ins Allerheiligste zur\u00fcck und sprengte mit dem Blut achtmal gegen den Deckel der heiligen Lade. Nun ging er zu dem Ziegenbocke, schlachtete ihn, fing das Blut in einem Becken auf und verrichtete die Ents\u00fcndigung und Vers\u00f6hnung wie vorher (mit dem Blut des Stieres), er sprengte damit gegen den Vorhang, wie er gegen den Deckel gesprengt hatte, ging alsdann zum goldenen Alt\u00e4re und reinigte ihn rings um seine Ecken. Nach diesem lie\u00df er dar Opferfett verbrennen, belud den lebendigen Bock mit den S\u00fcnden des Volkes und befahl einem dazu bestimmten Manne, ganz nach Vorschrift mit dem Bocke zu verfahren. Hierauf las der Hohepriester einen Abschnitt aus der Gesetzrolle inwendig vor und den Abschnitt \u00bbUnd am Zehnten\u00ab (IV. M. 29, 7) sprach er auswendig her, wusch sich dann H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe, zog die linnene Kleidung aus, badete sich und legte seinen aus acht St\u00fccken bestehenden Ornat an, um das Zugabeopfer darzubringen. Nachher badete und wusch er sich abermals, h\u00fcllte sich in die Kleider aus indischem Leinen, eilte in das Allerheiligste, nahm das R\u00e4ucherger\u00e4t heraus, zog die Kleidung aus und lie\u00df sie auf ewig an einer heiligen Stelle ausbewahren. Er badete und wusch sich dann eilend wieder, legte das goldene Diadem an seine Stirne schlachtete das t\u00e4gliche Abendopfer und lie\u00df dessen St\u00fccke dem Herrn in Rauch aufgehen. Wenn nun der Dienst des Tages beendigt war, so wusch er sich, zog die festlichen Kleider aus und legte seine gew\u00f6hnliche Kleidung an. Hiermit schlie\u00dfe ich die m\u00fcndliche Schilderung des Opferdienstes am Vers\u00f6hnungstage, o m\u00f6chte uns dessen Erw\u00e4hnung wie einst die wirkliche Aus\u00fcbung angerechnet werden; o m\u00f6chtest Du unsere S\u00fcnden vergeben, und sie wei\u00df wie Schnee und Wolle werden lassen, wie damals, als sie auf dem durch einen bestimmten Mann gef\u00fchrten Bocke in die W\u00fcste getragen wurden. Wir sehen uns nach Vers\u00f6hnung um und haben keinen S\u00fchnmittel, denn die Opfer haben aufgeh\u00f6rt und reinigende Priester sind nicht mehr; o reiche Du uns Vers\u00f6hnung und reinige uns, ganz wie in Deinem Gesetzbuche: \u00bbAn diesem Tage wird euch Gott vers\u00f6hnen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Komme nicht ins Gericht mit uns, denn kein Lebender ist gerecht vor Dir. Zu Dir, Herr! flehen wir, jeden Morgen tritt unser Gebet vor Dich. Wir erheben unser Herz samt den H\u00e4nden zu Gott im Himmel. Zu Dir erheben wir unsere Augen, der Du im Himmel thronest! Du bist unser K\u00f6nig von jeher, der Hilfe schaffet inmitten des Landes! Hilf uns, Gott! denn das Wasser dringt ans Leben. Hilf, o Ewiger! denn die Frommen haben geendet, denn die Redlichen unter den Menschen sind dahin. Hilf uns, Gott unseres Heils! Bringe uns zusammen und rette uns aus den V\u00f6lkern, dass wir Deinem heiligen Namen danken und uns Deines Lobes r\u00fchmen!<\/p>\n\n\n\n<p>Dahin sind die Feueropfer, aufgehoben die Opfergaben; womit k\u00f6nnen wir vortreten, womit uns beugen vor dem Bewohner der H\u00f6hen? Kein w\u00fcrdiger Mann ist unter uns, der durch Gebete Dich zu bes\u00e4nftigen, durch sein Flehen uns Gnade auszuwirken im Stande w\u00e4re. Wenn vormals unsere Eltern vor Dir fehlten, so s\u00f6hnten sie sich mittels Schuld- und S\u00fcndopfer wieder mit Dir aus: jetzt aber haben Schlacht- und Mehlopfer aufgeh\u00f6rt, Deine heilige Wohnung ist zerst\u00f6rt, und unser Flehen vermag nicht Deinen Zorn abzuwenden. Womit sollen wir unseren S\u00fcndenschmutz absp\u00fclen, womit unsere Frevel waschen, da Du Dich nicht mehr zu Opfernden wie Geopfertem wendest? Entbehren wir solcher S\u00fchnmittel, woher soll da die Hilfe kommen den tagt\u00e4glich mit S\u00fcnden und Frevel sich Befleckenden? Unsere Verirrungen w\u00e4hrend des Tages m\u00fcssen mit uns \u00fcbernachten, aus Mangel des s\u00fchnenden t\u00e4glichen Abendopfers, und unsere Verirrungen des Nachts k\u00f6nnen nicht gereinigt werden, da auch die Morgenopfer verschwunden sind. So nehmen unsere Fehler mit jedem Tage zu, statt sich zu vermindern, unsere Missetaten steigen immer h\u00f6her. Ja, Alles ist dahin, von Allem sind wir entbl\u00f6\u00dft! \u2014 Darum fasten wir heute, um unser Blut und Fett zu vermindern und damit das Opferfett und das gesprengte Opferblut zu ersetzen, wir verbeugen uns im zweimaligen Gebet, zum Ersatz der Opferl\u00e4mmer zu den zwei Tageszeiten; wir kr\u00fcmmen unser Haupt und strecken den Hals vor, zum Ersatz des Schlachtens der Opfer und Auffangen ihres Blutes in die Becken. Allm\u00e4chtiger! schaue auf die, welche alles dies in der Absicht tun. Dich zu erbitten; wende Dich zu ihrem Flehen und lasse ihnen<\/p>\n\n\n\n<p>Dein volles Verzeihen angedeihen, zeige ihnen Dein Heil und Deine Liebe, weil sie Dein Volk und Dein Erbteil sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Komme nicht ins Gericht mit uns, denn kein Lebender ist gerecht vor Dir. H\u00f6re, Ewiger, unser Gebet, vernimm unsere\u00ab Flehens Stimme. Vernimm die Stimme unserer Klagen, unser K\u00f6nig und Herr, denn zu Dir beten wir. Erh\u00f6re, Herr, jeden Morgen unser Rufen, jeden Morgen wo wir uns zu Dir schicken und harren! Zu Dir, Herr! flehen wir, jeden Morgen tritt unser Gebet vor Dich. Unser Gebet gelte Dir f\u00fcr Weihrauchduft, die Erhebung unserer H\u00e4nde wie ein Abendopfer! So wir rufen, erh\u00f6re uns, Gott unseres Heils! schaffe uns Raum in der Bedr\u00e4ngnis! Sei uns gn\u00e4dig und erh\u00f6re unser Gebet! Laut rufen wir zum Ewigen, und Er erh\u00f6ret uns von seinem heiligen Berge. Selah!<\/p>\n\n\n\n<p>Sie sind nicht mehr, die das Ungl\u00fcck abwandten, die beliebt machten und vers\u00f6hnten, die t\u00e4glichen Abend- und Morgenopfer haben ausgeh\u00f6rt, die gl\u00fchenden Kohlen auf dem Alt\u00e4re sind zu unserer Schande erloschen, Blut und Opferst\u00fccke vers\u00f6hnen nicht mehr, der gesalbte, mit vielen Kleidern ausgezeichnete Hohepriester ist nicht mehr, und Niemand wei\u00df durch and\u00e4chtiges Gebet Dich zu erflehen; die Frevel und Vergehen haben m\u00e4chtig zugenommen, und unser Gem\u00fct ist niedergeschlagen, unser Licht verloschen. Seitdem unser heiliger Palast zerst\u00f6rt ist, vermehrt sich t\u00e4glich unsere Schuld, unsere Kraft w\u00e4re schon l\u00e4ngst ermattet vor der feindseligen Rede, wenn nicht Deine Barmherzigkeit und Dein tr\u00f6stliches Gesetz uns erhielten. Von unseren Voreltern haben wir die \u00dcberlieferung, vor Dich zu treten mit vielem Gebete, lieblichen Reden und einnehmenden Bitten, mit Enthaltsamkeit und den Spenden milder Gaben. So haben wir unsere Gebete aufs Beste geordnet, haben ein Fasten eingesetzt und erscheinen vor Dir, mit unseren Lippen die Opfer ersetzend; o m\u00f6chtest Du der duldenden Taube (Israel) Rettung verschaffen! Der Du eine ge\u00f6ffnete Pforte f\u00fcr die Reuigen bestimmt, der Du von den Cherubim herab ihnen Deine Hand reichest, wir kehren Jung und Alt zu Dir zur\u00fcck, auf Deine gro\u00dfe Barmherzigkeit vertrauend, nach Deinem Heil und Deiner Milde schmachtend und in unserem Geiste nach Dir sich sehnend. Du kennest unsere W\u00fcnsche, unsere Tr\u00e4nen sind vor Dir gez\u00e4hlt; auf Dich ist unser Vertrauen, Deine Lehre ist unsere Lust. O habe Wohlgefallen an unserem Gebet, wie einst an den Mehlopfern, lasse unser Wort Dir angenehm sein, uns von den Flecken zu reinigen, rechtfertige uns, dass wir Deiner uns r\u00fchmend getrosten Mutes sind, s\u00fchne uns wie mit \u00c4sop, dass wir zunehmen an Kraft! Wir harren Deiner, allgn\u00e4diger und allbarmherziger Gott! verbinde unsere Wunden, tr\u00f6ste unsere Trauernden, vernimm unser Flehen um Abwendung des Nebels, Du, bei dem Erbarmen findet der Verwaiste!<\/p>\n\n\n\n<p>Komme nicht ins Gericht mit uns, denn kein Lebender ist gerecht vor Dir. Wir haben gefehlt, ges\u00fcndigt und gefrevelt, wir waren widerspenstig und sind abgewichen von Deinen Geboten und Rechten. Dir vertrauten unsere V\u00e4ter, vertrauten, und Du rettetest sie, Dir vertrauen, die Deinen Namen kennen. Denn Du verlassest sie nicht, die Dich suchen Ewiger! Nahe ist der Ewige gebrochenen Herzen, er hilft zerknirschten Gem\u00fctern. Nahe ist der Ewige Allen, die ihn anrufen, Allen, die ihn aufrichtig anrufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wahrlich, wir haben ges\u00fcndigt und gefehlt, wir waren untreu Dir, unser Vater! Durch unsere Unvernunft traf uns Exil und Schmerz; doch versto\u00dfen und vertrieben hoffen wir noch immer auf Deine Hilfe. Entferne, Herr, die Schuld Deiner Diener, und wende Dich im Zorne nicht von der Nachkommenschaft Deiner Frommen! Gedenke, Ewiger, Dein Erbarmen und Deine Huld, lasse Deine Gnade und Treue walten, wie Du Deinen Geliebten zugeschworen! Zerr\u00fcttung und Leiden zur Austilgung der Frevel, die achtundneunzig Strafgerichte&#8216;), die Du in Deiner Lehre zum Schrecken der S\u00fcnder verzeichnen lie\u00dfest, o lege sie nicht auf, dem Volk das von Deiner Hilfe abh\u00e4ngt! Reinige von den vielen S\u00fcnden Deine Kinder, die dem\u00fctig und reuig vor Dir flehen, wasche ihre Fehler und Flecken wei\u00df mit Deinen Reinigungssalben, unterdr\u00fccke ihre Schuld und wirf sie in die rauschenden Fluten, Verk\u00fcndige Befreiung Deinen Gefangenen, l\u00f6se ihre Banden; schaffe unsere Beschmutzungen wie mit Seife hinweg, zerrei\u00dfe unseren Schuldschein und erlasse uns unsere Schulden, gedenke Deines Erbarmens, selbst wenn Du Dein Antlitz verbirgst! Gedenke des Schwures und des Bundes mit den Fr\u00fcheren, begnadige uns, wegen des Verdienstes jener drei Stammv\u00e4ter, und stelle die zierliche Mauer und den Grund des Tempels liebevoll wie ehemals wieder her! Nimm Dich unserer Rechtssache gegen die unterdr\u00fcckenden Frevler an, die uns festhalten und uns keinerlei Freiheit gestatten. O Gott, bringe Du die Gedr\u00fcckten und verbannten Kinder Judas und Israels zur\u00fcck, wie frische Quellen in d\u00fcrres Land! Schaue vom Himmel, stehe von dem Wohnsitz Deiner H\u00f6he herab, und lasse Deine unendliche Barmherzigkeit \u00fcber uns wallen, sprich zu den Leiden Deiner holden Erw\u00e4hlten: \u00bbGenug!\u00ab und tue wieder Gutes in Deinem Wohlgefallen Deiner Stadt und Deinem Volke. Versenke unsere S\u00fcnden in die Fluten des Meeres; errichte wieder Deinen heiligen Wohnsitz auf jener Bergesh\u00f6he Zion), dass Deine Erworbenen wieder freudigen Herzens dorthin wallen und Du wieder Wohlgefallen hast an den Opfern der Gerechtigkeit, an den Ganz- und Brandopfern.<\/p>\n\n\n\n<p>Komme nicht ins Gericht mit uns, denn kein Lebender ist gerecht vor Dir. Verwirf uns nicht zur Zeit des Alters, wenn unsere Kraft dahinschwindet, verlasse uns nicht! Die Gnade Gottes walte von Ewigkeit zu Ewigkeit \u00fcb.er feine Verehrer, und seine Gerechtigkeit \u00fcber Kindeskinder! Um Deine\u00ab Namen\u00ab willen, Ewiger! erhalte uns am Leben, in Deiner Gerechtigkeit befreie au\u00ab der Angst unsere Seele! Gott Zebaoth! kehre doch wieder, schaue vom Himmel und sieh&#8216; und nimm diese\u00ab Weinstockes Dich wieder an! Lasst uns fallen in die Hand des Ewigen, denn gro\u00df ist sein Erbarmen. Der Mensch, vom Weibe geboren, ist kurz an Tagen, satt an Unruhe. Der Mensch ist einem Hauch gleich, seine Tage wie ein Schatten der vor\u00fcbereilt. Er wird zu den Gr\u00e4bern gebracht und eilet hin zum Erdhaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorbeter:<br>Ich bitte f\u00fcr das Haus Israel, ersuche Gott und lege ihm meine Worte vor. Aus dem Innersten meines Herzens seufze ich auf; wie soll mein Herz ich wenden zu meinem Gotte, meines Heiles Fels? \u2014 Einst zeigte Gott, der Herr, meine Macht, seine m\u00e4chtigen Wunder, Er bestimmte seinen Wohnsitz bei mir, und ich fand Erholung nach meiner M\u00fche. \u2014 Seine Verhei\u00dfung vollf\u00fchrte mein Gott, der ein verzehrendes Feuer ist, und ich brachte ihm meine Ganzopfer, Er wandte sich zu meinen Speiseopfern und nahm meine Blutsprengungen an dem heutigen auserw\u00e4hlten Tage wohlgef\u00e4llig auf. Mit dem t\u00e4glichen Morgenopfer begann der Hohepriester an diesem Tage den Dienst, darauf verrichtete er die \u00fcbrigen erhabenen Verrichtungen, wie sie auf einander folgten, nebst den S\u00fcndenbekenntnissen, deren Anfang \u00bbAch, Ewiger!\u00ab lautete.<br>An diesem Tag wurde auf die Gottergebenen mit dem Blute des Stieres und der Ziegenb\u00f6cke ges\u00fchnt in jener volkreichen Stadt. Das Einscharren der Kohlen war eine F\u00fcrsprache f\u00fcr die Erkorenen, mit den zwei Widdern erschien ich vor dem Vater. Mit vorschriftsm\u00e4\u00dfigem mehrmaligem Baden und Waschen bereitete ich mich vor zum Dienste vor dem Thron in den Himmelssph\u00e4ren ; vernahm ich die lieblichen Lieder und Ges\u00e4nge, so erhob ich meine H\u00e4nde zum Gebete, und wenn das R\u00e4ucherwerk vor der heiligen Lade duftete, so f\u00fchlte ich mich in voller Herrlichkeit hoch erhoben.<br>\u2014 So war es vormals. Jetzt aber lebe ich in Kummer, Spott und Schmach, meiner \u00fcblen Handlungen wegen. Meine Augen schweiften nur nach dem B\u00f6sen umher, meine Ohren waren verstopft; gerecht ist er, der Ewige, denn widerspenstig war ich ihm. Ich liebte die Verkehrtheiten, hasste das Recht, verdarb meine Sitten und \u00fcbte Schlechtigkeiten. O verzeihe die Missetaten, Gott der H\u00f6he! o schaue die dem\u00fctigen Seelen, o siehe, wie ich gealtert bin! Zeige uns Wunder, Gott Zebaoth! antworte uns mit Deinen Allmachts taten, schweige nicht zu unseren Tr\u00e4nen!<br>Tue Deine erhabene Hand dem versto\u00dfenen Volke auf, erh\u00f6re unser Gebet mit Lippen ohne Falsch; schaue auf unsere Schmach, und nicht auf unsere Schuld, f\u00fchre Gott die Streitsache der Armen und lasse uns nicht ferner Unheil sehen! Dich, mein Erzeuger, rufe ich an, Dir bringe ich schmachtenden Gem\u00fctes meine Worte vor: Dein, o Herr! gedenke ich. Siehe, Erl\u00f6ser, meine Erniedrigung, h\u00f6re doch mein lautes Weinen und forsche nach meinem Leid, nicht nach meinen S\u00fcnden! Erh\u00f6re meine Worte und bef\u00f6rdere mein Wohl! was n\u00fctzt Dir mein Blut, mein Hinabfahren in die Gruft? Deinen Ruhm lasse mich verk\u00fcnden! Vers\u00f6hne meine S\u00fcnden, verwirf meine Worte nicht, und richte meine Gemeinde wieder auf! Dein Sohn ist verkauft, erl\u00f6se ihn und segne seine Habe! wann wirst Du zu ihm sagen: \u00bbIch wei\u00df es, mein Sohn, ich wei\u00df es; ich sehe dich schwere Leiden tragen, ich h\u00f6re dich klagen; ich erl\u00f6se und errette dich!\u00ab So schaue doch, Erl\u00f6ser, auf die in Banden Geschlagenen und suche die Verfinsterten, wie verlorene Schafe Verirrten wieder auf! \u2014 Die Krone der Herrlichkeit ist gefallen und zerschlagen, ist mir entrissen, und der Einzige verlie\u00df mich. Er zerbrach meine Riegel in seinem Zorne \u00fcber mich, mein Freund entwich, verbarg sich mir, und einsam blieb ich zur\u00fcck. Meine Tore versanken, meine T\u00fcren wurden zertr\u00fcmmert, Alles wurde fl\u00fcchtig und mich deckte Scham und Schande. Meine Verteidiger verstummten, meine L\u00e4sterer erhoben sich und raubten mir Ruhe und Gl\u00fcck \u2014 Gott! Herr! Du, meine Macht! vernimm und h\u00f6re meine Stimme, erh\u00f6re und sprich: \u00bbNimm meinen Segen!\u00ab Schaue meine Erniedrigung und erbarme Dich meiner Gemeinde und meiner Seele, die ich ganz Dir weihe! Erwirb Dir zum zweiten Mal Deine Kinder! siehe, \u00f6ffne Deine Augen und entziehe nicht Dein Ohr, wenn ich um meine Rettung zu Dir flehe!<\/p>\n\n\n\n<p>Komme nicht ins Gericht mit uns, denn kein Lebender ist gerecht vor Dir. Was ist der Mensch, dass Du sein gedenkest, was der Erdensohn, dass Du Acht auf ihn hast?<br>Du bist unser K\u00f6nig von jeher, der da Hilfe schafft inmitten des Landes!<br>Du bist unser K\u00f6nig, Gott! ordne Hilfe au f\u00fcr Jakob! Sei uns gn\u00e4dig, Herr! denn zu Dir rufen wir alle Tage. Wer da lebet, dankt Dir, wie wir heute; der Vater tut den S\u00f6hnen Deine Treue kund.<br>Was n\u00fctzte Dir unser Blut, so wir sinken in die Gruft? kann Staub Dir danken. Deine Treue verk\u00fcnden? dass Du suchest nach unserer Schuld und forschest nach unserer S\u00fcnde? dass Du uns musterst mit jedem Morgen, uns pr\u00fcfst mit jedem Augenblick?!<\/p>\n\n\n\n<p>Herr! der Du jeden Morgen die Menschen musterst, beurteile sie nicht nach strengem Recht; denn wolltest Du mit K\u00f6rper und Seele nach der Strenge verfahren, so m\u00fcssten sie st\u00fcrzen, ohne sich wieder zu erheben. Kann der Mensch rein im Gericht erscheinen, da keine Taten zu seiner Rechtfertigung sprechen? Im Schmutz gezeugt und gekeimt, sitzt von seiner Geburt an schon der Auflaurer versteckt in seinem Innern und legt ihm heimlich die Schlinge und lockt ihn t\u00e4glich an, um ihn ins Verderben zu st\u00fcrzen; der K\u00f6rper aber hat nicht die Kraft, solcher Verlockung immer zu widerstehen. Auch hat der Mensch sobald er zu Verstand gekommen, sein ganzes Leben daran zu setzen, um sich sein Brot zu verschaffen und ist so alle Tage mit M\u00fche, Verdruss und Schmerzen belastet; er hat keine Ruhe, bis er zum Staub zur\u00fcckkehrt. \u2014 O wende Dich, Herr, zu dem betr\u00fcbten Gem\u00fct, schaue auf das gebrochene Herz! Der Du den Fernen nahe bist und die Bu\u00dfe der Frevler willst, Allm\u00e4chtiger! lasse Dich finden von Denen, die Dich suchen; sprich zu Deinen Bittenden: \u00bbHier bin ich!\u00ab Die Deinen Namen anrufen, begl\u00fccke mit dem Worte: \u00bbIch habe verziehen!\u00ab das Volk, das Deine Einheit preist, rechtfertige es bei Gericht. Lasse den verhassten Verf\u00fchrer verstummen, dass er uns nicht ferner beunruhige, verscheuche den Ankl\u00e4ger und Verhinderer; setze uns einen F\u00fcrsprecher und versichere die Abtr\u00fcnnigen Deiner Vers\u00f6hnung. Dir stellen wir unser Anliegen anheim, versorge Du uns! lasse Dich von uns erbitten und gew\u00e4hre erbarmungsvoll unsere W\u00fcnsche. Auf Dich setzen wir unser Vertrauen, komme uns mit Deinem Erbarmen bald zuvor; Allgewaltiger! wir vergessen Deinen Namen nicht, o vergiss auch Du uns ewiglich nicht!<\/p>\n\n\n\n<p>Komme nicht ins Gericht mit uns, denn kein Lebender ist gerecht vor Dir. Erh\u00f6re uns, o Gott, denn wohltuend ist Deine Huld; nach Deiner gro\u00dfen Barmherzigkeit wende Dich zu uns! Denn Du, Ewiger, bist eine Beste f\u00fcr den Bedr\u00e4ngten, eine Veste in den Zeiten der Noth. Las den Gedr\u00fcckten nicht besch\u00e4mt zur\u00fcck von Dir kehren, auf dass Arme und D\u00fcrftige Deinen Namen preisen. Wir sind elend und schmerzgebeugt; Deine Hilfe, Gott, erhebe uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur in Dir findet der Arme eine Schutzwehr, eine Zuflucht in seiner Bedr\u00e4ngnis! Du verbirgst die S\u00fcnde, schaffest weg den Frevel, richtest nach Unschuld, suchest die Tugend; Alles liegt Dir klar und deutlich vor und doch willst Du das Unrecht nicht bemerken. Wir wissen es, dies ist Deine Weise; darum kommen wir, um in Deinem Schutze uns zu bergen. Allg\u00fctiger! unverdient reichest Du uns Deine Rechte, wie man den Armen an der T\u00fcr mit Brot erquickt: klopft der Gnadesuchende wie ein D\u00fcrftiger bei Dir an, so antwortest Du ihm: \u00bbHier nimm das Gute!\u00ab Dies ist Deine gepriesene Eigenschaft; dem Ausgesch\u00fcttelten und Leeren gibst Du vollauf, Du unterst\u00fctzest den Fallenden, verschm\u00e4hest nicht des Armen Klage, ihn Dir zu n\u00e4hern ist Deine Lust. \u2014 So l\u00f6sche in Deiner Gnade unsere Schuld aus Deinem Buche, lasse den Schreiber einen Tilgungsschein ausstellen. Unseres leisen Gebetes Stimme m\u00f6ge das harte Verh\u00e4ngnis \u00e4ndern. Deinen Willen, Sch\u00f6pfer, lasse unsere Begierde sich anschmiegen, lasse unser Inneres mit dem H\u00e4ndeerheben (dem Gebet) \u00fcbereinstimmen. Verbanne von uns alles unserer Reinigung Hinderliche, r\u00e4ume aus die b\u00f6sen und unreinen Triebe und gib uns ein reines Herz, auf dass wir stets in Deinen Gesetzen wandeln!<\/p>\n\n\n\n<p>Komme nicht ins Gericht mit uns, denn kein Lebender ist gerecht vor Dir. Warum, Ewiger! stehst Du so ferne, entziehest Dich zur Zeit der Not? Warum verbirgst Du Dein Angesicht, vergisst unser Elend und Drangsal? Verbirg nicht Dein Angesicht vor Deinen Dienern, denn wir sind bedr\u00e4ngt: eile, erh\u00f6re uns! Erhebe Dich, Ewiger, in Deinem Zorne, erhebe Dich ob meiner Dr\u00e4nger Wut; wache \u00fcber mich, Recht hast Du ja geordnet! Erhebe Dich zu unserem Beistand und erl\u00f6se uns, um Deiner Gnade willen!<\/p>\n\n\n\n<p>Als der Altar noch auf seinem festen Grunde stand, \u00fcbernachtete Niemand in Schalem&#8216;) mit einer S\u00fcnde belastet; denn was er des Nachts ges\u00fcndigt hatte, machte das t\u00e4gliche Morgenopfer wieder gut, und was er bei Tag Unrechtes getan, beseitigte das Abendopfer. Die Bewohner der Ortschaften wurden durch ihre eigenen Opfer vers\u00f6hnt. Die Darbringung des Ganzopfer geschah auf Vernachl\u00e4ssigung eines Gebotes. Um frevelhafte Verschuldungen zu entfernen, fand eine vier fache S\u00fchne statt. Das S\u00fcndopfer s\u00fchnte solche Vergehen, auf welche die Strafe der Ausrottung steht; das auf- und absteigende Opfer vers\u00f6hnte solche, die in Unreinheit das Heiligtum betreten oder mit Schw\u00f6ren sich vers\u00fcndigt hatten. Hatte man bei Betteten des Heiligtums nicht an die Unreinheit gedacht, also jenes Opfer noch nicht gebracht, so bewirkte der Bock, dessen Blut innerhalb des Allerheiligsten gesprengt wurde, nebst dem Vers\u00f6hnungstag einen Aufschub der Strafe. Auf mutwillige Verunreinigung vers\u00f6hnten ebenfalls jener Bock und der Vers\u00f6hnungstag. Der au\u00dferhalb (im Tempelvorhof) zu opfernde Bock s\u00fchnte auf Jene, die anfangs gar nicht wussten, dass sie unrein seien und erst sp\u00e4ter darauf aufmerksam wurden. Wem endlich seine S\u00fcnde der Verunreinigung ganz unbekannt geblieben war, auf den vers\u00f6hnten die an den Neumonds- und Festtagen als S\u00fcndopfer dargebrachten Ziegenb\u00f6cke und verschafften ihm Vergebung auf immer. Befleckung mit anderen S\u00fcnden, sowohl bewussten als unbewussten, reinigte der fortgeschickte Bock, er trug sie zu dem Felsen der W\u00fcste. Der Vers\u00f6hnungstag half mit vers\u00f6hnen, wenn man nur seine S\u00fcnden erkannte, umkehrte und von ihnen ablie\u00df. Die R\u00e4uchergew\u00fcrze und der priesterliche Obermantel, sie s\u00fchnten die S\u00fcnde der Verleumdung, das Priesterhemd stumpfte die scharfen Pfeile der \u00fcblen Nachrede, das des Priesters Stirn zierende goldene Schaublatt hob die Strafe der Frechheit auf, das G\u00fcrtelband des Schulterkleides machte die S\u00fcnde des G\u00f6tzendienstes wei\u00df, der Kopfbund band den Hochmuth ein, die Beinkleider deckten die Schuld der Unzucht zu, das auf dem Herzen liegende Rechtsschild vergab die S\u00fcnde der Rechtsverdrehung und augenblendenden Bestechung, die geflochtene Arbeit des G\u00fcrtels s\u00fchnte auf die Betr\u00fcger und war eine F\u00fcrsprache, um die S\u00fcnden der Kinder gegen Eltern zu verzeihen. Diese allesamt nebst der Bu\u00dfe und dem Vers\u00f6hnungstage waren zur S\u00fchne bestimmt. \u2014 Seitdem aber das Loos des b\u00f6sen Verh\u00e4ngnisses die Stadt ereilte, haben alle diese aufgeh\u00f6rt und m\u00fcssen wir deren S\u00fchne entbehren. Schaue, Herr! von all dem Erw\u00e4hnten blieb uns nichts \u00fcbrig; nur auf die Bu\u00dfe und den Vers\u00f6hnungstag hoffen wir noch. Bu\u00dffertig n\u00e4hern wir uns Dir darum an diesem Tage; o, bringe uns Dir n\u00e4her und verschm\u00e4he unsere Bitte nicht! Siehe, der sprengende Priester ist nicht mehr; verzeihe Du, Allbarmherziger, heute unsere S\u00fcnden, wende Dich zu unserer reuigen R\u00fcckkehr zu Dir, achte den Vortrag unserer Lippen den Opferstieren gleich! Sammele unsere Zerstreuten wieder, setze uns wieder in unsere Wohnung ein; bringe uns zur\u00fcck zu Dir, o Ewiger, lasse uns zur\u00fcckkehren!<\/p>\n\n\n\n<p>Komme nicht ins Gericht mit uns, denn kein Lebender ist gerecht vor Dir. Sehr haben sie mich gedr\u00e4ngt von meiner Jugend an, spricht Israel, sehr haben sie mich gedr\u00e4ngt von meiner Jugend an; doch vermochten sie nichts \u00fcber mich. Auf meinem R\u00fccken pfl\u00fcgten die Pfl\u00fcger und zogen lang ihre Furchen, Gott aber, der Gerechte, zerschnitt der Frevler Seil. Es werden besch\u00e4mt und weichen zur\u00fcck alle Feinde Zions. W\u00e4re Gott nicht mit uns gewesen, als sich Menschen gegen uns erhoben, dann h\u00e4tten sie lebendig uns verschlungen, da ihr Zorn gegen uns entbrannte, dann h\u00e4tten die Wasser uns \u00fcberflutet, Str\u00f6me w\u00e4ren \u00fcber unser Leben gegangen, dann w\u00e4ren die wilden Wasser \u00fcber unser Leben gegangen. Gelobt sei der Ewige, der uns ihren Z\u00e4hnen nicht zum Raube gegeben!<\/p>\n\n\n\n<p>Ewiger, mein Gott! Sehr oft ward ich bedr\u00e4ngt von meiner Jugend an; ich suchte Dich, Du st\u00e4rktest mein Herz und warst mir zum Beistand. Jetzt sind meine Zerst\u00f6rer \u00fcberm\u00e4chtig; so dass, wenn sie gegen mich reden, schon alle meine Glieder zittern. Zur Schande ward ich unter ihnen, zum Sprichwort und zum Spott, sie werfen mich mit Steinen, ziehen auf mir lange Furchen; mit messerscharfer Zunge h\u00f6hnen Freche mich und br\u00fcten unbarmherzig b\u00f6se Gedanken wider mich. \u2014 O dass Deine G\u00fcte und barmherzige Weise \u00fcber uns walte, dass Deine Hilfe, Gott, uns erhebe! Unsere Seele schmachtet nach Deiner Hilfe, sprechend: wann wirst Du uns tr\u00f6sten? Deines heiligen Namens willen tue es, nicht unsertwegen, Gott! nicht unsertwegen, lasse Deine G\u00fcte und Gnade gro\u00df sein \u00fcber die Schafe Deiner Weide! Wir haben gefehlt gegen Dich! o verzeihe, zeige Dich gro\u00df in Deiner Vergebung! Unterst\u00fctze Du uns, dann ist uns geholfen, lenke Du unser Herz zu Deinen Pfaden! Erh\u00f6re uns, Ewiger, erh\u00f6re uns; denn sch\u00f6n ist Deine Gnade, Deine Treue! Befreie, rette Dein trautes Volk aus der Hand seiner Gegner, Du, unser gerechter und gro\u00dfm\u00e4chtiger Fels! Du, ehrfurchtbarer Gott und Beistand! Heilige Deinen heiligen Namen, H\u00f6chster! sei als Rechtfertiger Deinem Volke nahe, lasse \u00fcber sie und ihre Kinder Dein Erbarmen rege sein. Wir ersuchen Dich mit unserer Bitte, vernimm sie, unser Gott, unser K\u00f6nig und Heiligster! und schenke vollkommenen Frieden Deinen Auserkorenen, setze uns zu Ehren und hebe unser Haupt empor! Unsere Lippen werden von Deinem Ruhme \u00fcberstr\u00f6men, wenn Du uns von unseren Pl\u00fcnderern errettest; Deine Lehre und Deine Zeugnisse werden unser Labsal, die Erquickung unserer Seelen sein. Das Wort meiner Lippen, die Stimme meines Bittens h\u00f6re und vernimm, meine Reden seien Dir angenehm und wohlgef\u00e4llig wie Weihrauchduft! M\u00f6gen Deine Geliebten frohlocken und in Jubel nach Zion ziehen, um Deinen heiligen Tempelpallast nach seinem Recht wieder herzustellen.<br>Du bleibst meine Hoffnung und Zuversicht, Du Hocherhabener, Gro\u00dfer und Furchtbarer! Deine Barmherzigkeit und Gnade erbitte ich, warte immer auf Deine Hilfe. Richte Du mein Recht, r\u00e4chend das grausam vergossene Blut Deiner Diener, st\u00fcrze Deine Widersacher und sch\u00fctte \u00fcber sic aus grimmige, w\u00fctende Strafe! \u2014 Du, Heiliger Israels, ihr Erl\u00f6ser, K\u00f6nig und Stolz! sind auch vom geraden Wege sie abgewichen und ist ihr Herz gefolgt den Augen, so erw\u00e4ge ihren schmerzlichen Zustand und das dr\u00fcckende Joch ihrer Dienstbarkeit, und sei ihr Schild; schaue auf den Bund und sei erbarmungsvoll \u00fcber den \u00dcberrest ihrer Menge! Eile, mir beizustehen, ergreife die Waffe gegen meine Dr\u00e4nger und Feinde, dass sie sich freuen und jauchzen die Dir vertrauen, wenn meine Wunde Du verbindest. Die mein Ungl\u00fcck wollen, lasse besch\u00e4mt und in Schanden zur\u00fcckweichen; die Dir glauben, st\u00e4rke und kr\u00e4ftige Du, mein Erl\u00f6ser und Fels meines Heils! Allm\u00e4chtiger! Gott meiner V\u00e4ter!<\/p>\n\n\n\n<p>Komme nicht ins Gericht mit uns, denn kein Lebender ist gerecht vor Dir. Dir vertrauten unsere V\u00e4ter, vertrauten, und Du errettetest sie. Zu Dir schrien sie und wurden gerettet, vertrauten Dir und wurden nicht zu Schanden. Er vertrauten Dir, Die Deinen Namen erkennen, denn Du verl\u00e4sst nicht, o Ewiger, die nach Dir forschen. Du, Ewiger, sei nicht fern; meine St\u00e4rke, eile zur Hilfe mir! Entferne Dich nicht von uns! denn die Noch ist nahe und Niemand hilft. Ach, h\u00f6re, Gott, und fei uns gn\u00e4dig! Gott fei unser Beistand! Wie ein Vater sich erbarmet \u00fcber Kinder, so erbarme Dich, Ewiger, \u00fcber uns!<\/p>\n\n\n\n<p>Gedenke, Herr, Deiner \u00fcberschw\u00e4nglichen Liebe, Deines gn\u00e4digen Wohlwollens, Deines Bundes den Du in unserer Jugendzeit mit uns geschlossen, als unser Stammvater (Abraham), sich ganz in Liebe Dir weihend, die rechte Bahn Deines umz\u00e4unten Gesetzes betrat und verfolgte. Von Morgen her ward er erweckt, von Osten hergebracht und Heil begegnete und folgte jedem seiner Schritte. Er warnte die Verirrten vor den abscheulichen Wegen und bewahrte sie vor den H\u00f6llenflammen. Er verschm\u00e4hte es, in pr\u00e4chtigen H\u00e4usern zu wohnen, sondern zog mit seinen Zelten in den Ebenen umher. Ohne Hoffnung auf Kinder verbrachte er die meisten seiner Jahre und betrachtete seinen \u00e4ltesten Hausdiener als Sohn. Als endlich die Verhei\u00dfung kam und Gott ihn bedachte, da reifte ihm ein edler Spr\u00f6ssling, eine St\u00fctze f\u00fcr sein Greisen- alter; sein festes Vertrauen zu Dir wurde nicht get\u00e4uscht, sein starker Glaube an Dich bew\u00e4hrte sich ihm. \u2014 Dann kam die Zeit seiner Pr\u00fcfung heran, in dem Du ihm befahlst, seinen teuren Liebling Dir darzubringen: \u00bbNimm doch deinen einzigen Sohn und bringe ihn als freiwilliges Opfer; ich habe Wohlgefallen und Lust an ihm, er diene mir zum Wohlgeruch!\u00ab Und er tat seinen Mund nicht auf, um zu murren oder sich zu weigern, er machte nicht den geringsten Einwand, sondern spaltete das Holz und ordnete den Altar und band mit williger Freude sein Kind; H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe kn\u00fcpfte er zusammen, damit nicht durch ein etwaiges Zucken das Ganzopfer untauglich werde, und streckte frohen Mutes die Hand mit dem Messer aus, um ihn zu schlachten. Aber da erscholl ihm die Stimme: \u00bbSchlachte nicht den Knaben! Bei mir schw\u00f6re ich, weil sich deine Seele nicht wegen deines Einzigen betr\u00fcbte, so will ich deine Nachkommen wie die Pflanzenmenge vermehren! Er lebe! doch die Asche (des statt seiner geopferten Widder) liege aufgeh\u00e4uft vor mir! Er ist vor mir so betrachtet, als w\u00e4re er geopfert im Feuerbrande!\u00ab \u2014 O lasse uns seines Verdienstes teilhaftig werden, indem Du den lieblichen Duft aufnimmst; beschwichtige den Zorn und verscheuche den Grimm von der verwilderten Locher (Israel). Wie jene Beiden ihr Gef\u00fchl aufhielten und das liebende Herz bezwangen, so m\u00f6ge Deine Barmherzigkeit Deinen Zorn von der Verirrten (Israel) zur\u00fcckhalten: mit gro\u00dfem Erbarmen kehre Dich wieder zu ihr, sprechend: Kehre zur\u00fcck, Verirrte!<\/p>\n\n\n\n<p>Allen ist der Ewige wohlt\u00e4tig, erbarmt sich seiner Werke aller. G\u00fctig ist Gott den auf ihn Hoffenden, der Seele, die ihn sucht. Gut ist&#8217;s, zu hoffen und zu warten auf die Hilfe des Ewigen. Er liebet Gerechtigkeit und Recht, die Erde ist voll des Ewigen Gnade. Gro\u00df ist der Ewige Zebaoth im Gericht, der heilige Gott geheiligt in Gerechtigkeit. Gerechtigkeit und Recht sind Deines Thrones St\u00fctze, Gnad&#8216; und Wahrheit weilen vor Deinem Antlitz. Vor Deinem Gerichte stehen sie heute, denn Alle sind Deine Diener. Von Dir gehe unser Urteil aus, denn untr\u00fcglich schauen Deine Augen. Ewiglich herrscht der Ewige, fest steht zum Gericht sein Thron, und er richtet die Welt nach Gerechtigkeit, entscheidet \u00fcber Nationen nach Billigkeit. Ja, Gott ist unser Richter, Gott unser Gesetzgeber, Gott unser K\u00f6nig, Er wird uns helfen. Fest steht Dein Thron von jeher, von Ewigkeit her bist Du! Du liebest Gerechtigkeit und Recht, die Erde ist voll des Ewigen Gnade. Du erhebst Dich zum Gericht, Gott, zu helfen allen Duldern auf Erden, Selah. Ermuntere Dich und erwache f\u00fcr unser Recht, unser Gott und Herr! f\u00fcr unseren Streit, und lasse gleich dem Lichte unsere Unschuld leuchten und unser Recht wie Mittagshelle! Denn Du f\u00fchrest mein Recht und mein Gericht, setzt Dich auf den Thron, gerechter Richter!<\/p>\n\n\n\n<p>beim Ewigen ist die Hilfe; Deinen Segen \u00fcber Dein Volk! Selah! Der Ewige Zebaoth sei mit uns unsere Zuflucht der Gott Jakobs! Selah! Ewiger Zebaoth, Heil dem Manne, der Dir vertraut! Ewiger, hilf! o K\u00f6nig, antworte uns am Tage unseres Flehens! Denn nicht um unserer Tugenden willen legen wir unsere Bitten Dir vor, sondern im Vertrauen auf Deine gro\u00dfe Barmherzigkeit. Herr, erh\u00f6re! Herr, verzeihe! Herr, vernimm und willfahre, s\u00e4ume nicht! um Deinetwillen, mein Gott! denn nach Deinem Namen wird Deine Stadt und Dein Volk genannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Herr, erh\u00f6re! Herr, verzeihe! Herr, vernimm und willfahre, s\u00e4ume nicht! um Deinetwillen, Gott! denn nach Deinem Namen wird Deine Stadt und Dein Volk genannt! \u2014 Haben wir die Lehren \u00fcbertreten und die Gesetze \u00fcberschritten, o so schaue auf den Bund mit den drei Stammv\u00e4tern, und wirf die Fehler des an Dir fest anhangenden Stammes in die Tiefen der Erde! Wir erscheinen vor Dir, Reiche wie Arme, bereit, mit unseren Lippen die Opfertiere zu ersetzen; sollte ob unserer Taten Bosheit der Zorn ausbrechen wollen, so komme uns mit Deiner Gnade zuvor, Gott aller G\u00f6tterwesen! dass der \u00dcberrest Deines Volkes nicht untergehe, lasse Deine Liebe und Barmherzigkeit rege \u00fcber uns sein; wir vergehen sonst vor Deinem Zorne. O wende Dich darum von Deinen Himmeln und sei uns gn\u00e4dig! Tr\u00fcbsinnig gehen wir umher wegen unserer S\u00fcndenmenge, sind in die H\u00e4nde Solcher gegeben, die lang die Furchen \u00fcber uns ziehen; Bogen- und Lanzentr\u00e4ger umringen uns wie Bienenschw\u00e4rme und wir werden auf allen Seiten Deinetwegen get\u00f6tet. O bedenke heute den Weinstock, den Deine Rechte gepflanzt, vernimm und h\u00f6re das and\u00e4chtige Gebet Deines Volkes und schleudere seine schweren Frevel in den Abgrund, auf dass es immerdar von Deiner Erhabenheit erz\u00e4hle. Nach Deiner Gerechtigkeit richte uns, K\u00f6nig des Rechtes! Wenn Du auf dem Thron des Gerichts und Rechtes sitzest, so gedenke doch des Stammvaters, der vor Dir um Schonung und sch\u00fctze dessen Spr\u00f6sslinge heute beim Gerichte, um Deinetwillen, Gott! denn nach Deinem Namen wird Deine Stadt und Dein Volk genannt!<\/p>\n\n\n\n<p>Allm\u00e4chtiger! K\u00f6nig! der Du auf dem Thron der Barmherzigkeit sitzest und Gnade \u00fcbest, der Du die Missetaten Deines Volkes vergibst und nach und nach hinweg- nimmst, der Du S\u00fcndern viel Vergebung und Frevlern Verzeihung gew\u00e4hrest und allem Fleisch und Geist Wohltat erzeigst \u2014 o vergilt ihnen nicht nach ihrer Bosheit! Allm\u00e4chtiger! der Du uns gelehrt hast, Dich nach Deinen dreizehn Gnadentiteln anzuflehen, gedenk uns heute den Bund dieser dreizehn, wie Du es einst dem Dem\u00fctigen (Mosche) kund getan; denn so steht geschrieben (II. M. 34, 5): \u00bbDer Ewige lie\u00df sich in der Wolke herab, stellte sich zu ihm hin und rief den Namen: Ewiger!\u00ab<br>Es zog n\u00e4mlich der Ewige ihm vor\u00fcber und rief:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDer Ewige, der Ewige, allm\u00e4chtig, allbarmherzig und allgn\u00e4dig, langm\u00fctig und gro\u00df an Gnade und Wahrheit, der die Gnade dem tausendsten Geschlechte aufbewahrt, der da vergibt Missetat, Frevel und S\u00fcnde und der rein macht!\u00ab \u2014 Vergib unsere Missetat und unsere S\u00fcnde und lasse uns Dein Eigentum bleiben! Verzeihe uns, unser Vater, denn wir haben ges\u00fcndigt; vergib uns, unser K\u00f6nig, denn wir haben gefrevelt! denn Du, Herr! bist g\u00fctig und verzeihend und gro\u00df an Gnade Allen, die Dich anrufen. <\/p>\n\n\n\n<p>Du, Allheiliger, thronst unter Lobges\u00e4ngen Israels! Du bist, und Deine Jahre enden nie! Du erhebst Dich, erbarmst Dich Zions, wenn gekommen ist die Zeit, dass Du ihr gn\u00e4dig bist. Ein g\u00f6ttliches Opfer ist ein zerknirschtes Gem\u00fct; ein zerknirschtes und dem\u00fctiges Herz, o Gott, verschm\u00e4hest Du nicht! Tue Zion wohl in Deiner Huld, erbaue die Mauern Jerusalems! dann werden Opfer der Gerechtigkeit, Brand- und Ganzopfer Dir gefallen, dann wird man Stiere darbringen auf Deinem Altar.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber jetzt, o Ewiger \u2014 doch Du bist unser Vater! wir sind der Thon und Du unser Bildner, Deiner H\u00e4nde Werk sind wir Alle. Du, o Ewiger, wirst Deine Barmherzigkeit uns nicht entziehen; Deine Liebe und Treue werden uns stets bewahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Gedenke Deiner Barmherzigkeit, o Ewiger, und Deiner Gnade; denn sie sind von Ewigkeit her. Gedenke, Herr, auch unser, wenn Du Dein Volk begnadigst, suche uns heim mit Deiner Hilfe! Gedenke Deiner Gemeinde, die Du vormals Dir erworben, Deines Erbstammes, den Du befreit hast, Zions Berg den Du bewohnt! Gedenke, Herr, Deiner Lust an Jerusalem, vergiss nicht Deine Liebe zu Zion! Gedenk&#8216; auch, Herr, den S\u00f6hnen Edoms den Tag Jerusalems, als sie da schrien: \u00bbVerheert! verheert bis auf den Grund!\u00ab Gedenke Deiner Diener, Abrahams, Isaaks und Israels, was Du ihnen bei Dir zugeschworen und ihnen zugesagt hast: Ich will euere Nachkommen so viel lassen werden wie die Sterne des Himmels, und dieses ganze Land, wovon ich gesprochen, will ich eueren Nachkommen geben und sie sollen es ewig als Erbgut besitzen. Gedenke Deiner Diener, Abrahams, Isaaks und Jakobs, kehre Dich nicht an die Hartn\u00e4ckigkeit, den Frevel und die S\u00fcnde dieses Volkes! Rechne es uns doch nicht zum Verbrechen, dass wir t\u00f6richt gewesen und ges\u00fcndigt haben!<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben ges\u00fcndigt, unser Schutz! verzeih&#8216; uns, unser Sch\u00f6pfer!<\/p>\n\n\n\n<p>Gro\u00df ist mein Vergehen, ich h\u00e4ufte Schuld auf S\u00fcnden, und meine Laster nahmen zu; der Gei\u00dfelzucht und der Vertreibung ward ich schuldig und musste meine Wohnung vergessen. Die Werke Gottes, meines Sch\u00f6pfers, hatte ich verlassen, darum verstie\u00df er mich und \u00fcbergab mich der Hand meiner Unterdr\u00fccker, die mich pl\u00fcndern, mit F\u00fc\u00dfen treten und wie in der Tenne auf mir dreschen. Mein Zelt ist zerst\u00f6rt und alle Stricke sind zerrissen, weggerissen meine Kinder, entfernt von ihrer Grenze, von ihrem Gotte entfernt. Es st\u00f6hnen und seufzen die Geschlagenen und schreien in ihrem Herzleid und Drangsal zu Gott, dem H\u00f6chsten auf: H\u00f6chster, hilf Deinem d\u00fcrftigen Volke das einst so hoch gewesen und jetzt so erniedrigt ist, eile, H\u00f6chster, den Armen und Leidenden beizustehen, den von Frevel Zerschlagenen, von S\u00fcnden Gebeugten, die im Netze gefangen sind!\u00ab Ja im Netz wurde die einst edle, zarte Nation gefangen, sie liegt darnieder in tiefer Erniedrigung, laut heulend und bitter jammernd: \u00bbSchaue, o Gott, wie verachtet ich bin!\u00ab Verachtet ist die Stadt, in der Herrliches geredet wurde, das Feuer verbrannte sie und mein Glanz erlosch, mein Licht entwich, meine Herrlichkeit entfloh, da Unfall auf Unfall traf. Fesseln dr\u00fccken unsere Lenden, dass sie wanken, unser Herz ist gebrochen von schwerem Elend; o gedenke des Elends und siehe unsere Schande! R\u00e4ume die Schande weg und lasse die auf Dich Vertrauenden nicht besch\u00e4mt werden; die Dich erz\u00fcrnen, sie m\u00f6gen err\u00f6ten und fallen, ohne sich wieder zu erheben. Lasse meine Verteidiger sich erheben, meine Ankl\u00e4ger aber die Hand auf den Mund legen und schweigen! \u2014 Ehre, Ruhm und Lobgesang sei Dir, Ewiger, geweiht, wenn die Gewaltt\u00e4tigen verschwinden! \u2014 O rechne Deinen Auserkorenen kein Unrecht und Vergehen an; hilf ihnen, wenn sie auch arm an Verdienste sind! Verschaffe den Armen und Verkommenen wieder Namen und Ruhm und erleuchte ihre Dunkelheit, Du, dessen Erbarmen nie endet! nimm unsere Schulden weg und gew\u00e4hre uns Vergebung! Ja lasse uns heute Vergebung vor Dir finden, lasse den dreizehnfachen Gnadenbund, den Du Deinem Getreuen (Mosche) versichert, sich bew\u00e4hren! Deiner Treuen gedenkend, verzeihe Deiner Kinder Schuld; sie sind ja Deine Kinder, Kinder Deiner Gepr\u00fcften, lasse sie nicht leer von Dir zur\u00fcckkehren!<\/p>\n\n\n\n<p>Gedenke uns den Bund der Stammv\u00e4ter, wie Du versprochen hast: \u00bbIch werde meines Bundes mit Jakob, meines Bundes mit Isaak und meines Bundes mit Abraham gedenken und das Land bedenken.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Minchah<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Torahlesung von Minchah<\/h3>\n\n\n\n<p>Und HaSchem redete zu Moscheh:<br>Sprich zu den Kindern Jisrael und sprich zu ihnen: Ich bin HaSchem, euer Gott.<br>Nach dem Tun des Landes Mizrajim, darin ihr gewohnt habt, tut nicht; auch nach dem Tun des Landes Kenaan, wohin ich euch bringe, tut nicht, und nach ihren Satzungen wandelt nicht. Meine Vorschriften tut und meiner Satzungen wahret, nach ihnen zu wandeln. Ich bin HaSchem, euer Gott.<br>Und wahret meiner Satzungen und meiner Vorschriften, die der Mensch tue, dass er lebe durch sie.<br>Ich bin HaSchem.<br>Niemand soll seiner Blutsverwandten sich nahen, ihre Scham aufzudecken. Ich bin HaSchem. Die Scham deines Vaters und die Scham deiner Mutter sollst du nicht aufdecken; deine Mutter ist sie, du sollst ihre Scham nicht aufdecken.<br>Die Scham der Frau deines Vaters sollst du nicht aufdecken; die Scham deines Vaters ist sie.<br>Die Scham deiner Schwester, der Tochter deines Vaters oder der Tochter deiner Mutter, im Haus geboren oder au\u00dfer dem Hause geboren \u2013 ihre Scham sollst du nicht aufdecken.<br>Die Scham der Tochter deines Sohnes oder der Tochter deiner Tochter \u2013 ihre Scham sollst du nicht aufdecken; denn deine Scham ist es.<br>Die Scham der Tochter der Frau deines Vaters, die gezeugt von deinem Vater, die deine Schwester ist \u2013 du sollst ihre Scham nicht aufdecken.<br>Die Scham der Schwester deines Vaters sollst du nicht aufdecken; eine Blutsverwandte deines Vaters ist sie.<br>Die Scham der Schwester deiner Mutter sollst du nicht aufdecken; denn eine Blutsverwandte deiner Mutter ist sie.<br>Die Scham des Bruders deines Vaters sollst du nicht aufdecken: seiner Frau sollst du nicht nahen; deine Tante ist sie.<br>Die Scham deiner Schwiegertochter sollst du nicht aufdecken, eine Frau deines Sohnes ist sie; du sollst ihre Scham nicht aufdecken.<br>Die Scham der Frau deines Bruders sollst du nicht aufdecken; die Scham deines Bruders ist sie.<br>Die Scham einer Frau und ihrer Tochter sollst du nicht aufdecken; die Tochter ihres Sohnes und die Tochter ihrer Tochter sollst du nicht nehmen und ihre Scham aufdecken; sie sind Blutsverwandte; das ist Unzucht.<br>Und nimm keine Frau zu ihrer Schwester dazu als Nebenbuhlerin, dass du aufdeckst ihre Scham neben derselben bei deren Leben.<br>Und einer Frau in ihrer unreinen Absonderung sollst du nicht nahen, ihre Scham aufzudecken.<br>Und mit der Frau deines N\u00e4chsten sollst du nicht Beischlaf halten und durch sie unrein werden.<br>Und von deinen Nachkommen sollst du nicht hergeben und dem Molech hindurchzuf\u00fchren, und sollst nicht entweihen den Namen deines Gottes. Ich bin HaSchem.<br>Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt. Ein Gr\u00e4uel ist das.<br>Und bei keinem Vieh sollst du liegen und dadurch unrein werden; und eine Frau soll nicht hintreten vor ein Vieh, dass es sie belege: das ist Unkeuschheit.<br>Verunreinigt euch nicht durch all dieses; denn durch all dieses verunreinigten sich die V\u00f6lker, die ich vor euch austreibe; Da das Land unrein war und ich heimsuchte die Schuld an ihm, da spie das Land aus seine Bewohner. So beachtet ihr denn meine Satzungen und meine Vorschriften und tut nichts von all diesen Gr\u00e4ueln, der Eingeborene wie der Fremdling, der unter euch weilt. Denn all diese Gr\u00e4uel taten die Bewohner des Landes, die vor euch, und das Land wurde unrein. Auf dass nicht das Land euch ausspeie, wenn ihr es verunreinigt, so wie es ausgespien hat das Volk, das vor euch. Ja, wer von all diesen Gr\u00e4ueln einen tut, so sollen die Personen, die ihn tun, ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes.<br>Beachtet meine Vorschrift, nichts zu \u00fcben von den Gesetzen der Gr\u00e4uel, die vor euch ge\u00fcbt worden, dass ihr euch nicht verunreiniget durch sie.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Haftarah des Minchah-Gebets<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Haftarah ist <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/das-buch-jonah\/\">(mit Kommentar) hier zu finden<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Neila<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00d6ffne das Tor<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center hetext\">\u05e4\u05bc\u05b0\u05ea\u05b7\u05d7 \u05dc\u05b8\u05bd\u05e0\u05d5\u05bc \u05e9\u05c1\u05b7\u05bd\u05e2\u05b7\u05e8.<\/p>\n\n\n\n<p>O \u00f6ffne die Pforte uns zur Zeit des Torschlusses! Schon hat sich der Tag gewendet<\/p>\n\n\n\n<p>Der Tag hat sich gewendet, die Sonne will untergehen; o, lasse uns zu Deinen Toren ein!<\/p>\n\n\n\n<p>O Allm\u00e4chtiger! habe doch Nachsicht, verzeihe doch, vergib, schone! \u2014 erbarme Dich, vers\u00f6hne uns, beseitige Vergehen und Schuld!<\/p>\n\n\n\n<p><em>In einigen Gemeinden wird hajom lifnej dieses gebetet:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nun zur Abendzeit klopfen seufzend wir an die Pforten des K\u00f6nigs. M\u00f6chten doch die Pforten des Erbarmens uns nicht verschlossen bleiben, wenn wir erbitten den K\u00f6nig, m\u00f6ge eine Gnadenzeit es fein, wo unser Gebet aufsteigt zur hohen Pforte des K\u00f6nigs. Er fei uns Freund, umgebe uns mit Heil, Freud und Wonne, gleich einem immer Verkehrenden an den Pforten des K\u00f6nigs! Mit Gebeten halten wir uns bereit vor dem Allerh\u00f6rer, stehen an den Pforten des K\u00f6nigs, und weichen nicht, von Abend bis Abend verherrlichend die Herrlichkeit des K\u00f6nigs. So m\u00f6ge Er denn Entschuldigung suchen den vor seine Pforten Tretenden, m\u00f6ge nicht s\u00e4umen, Er, der K\u00f6nig! Unsrer Lippen Worte seien anmutig und lieblich Ihm, er nehme sie freundlich auf, der K\u00f6nig! \u2014 Besser als tausende sonst ist&#8217;\u00ab ein Tag in wahrer Andacht zuzubringen an der Pforte der Residenz de\u00ab K\u00f6nigs, ein Tag von fr\u00fch des Morgens bis Abends sp\u00e4t in Versammlung zu flehen an den Pforten des K\u00f6nigs. Es verzeihet alsdann den vor seine Pforten Kommenden, Er, Gott, der K\u00f6nig; ehe die Sonne in ihre n\u00e4chtlichen Thore eingeht, begnadigt Er uns, der K\u00f6nig; die da rufen: \u00bbwir haben ges\u00fcndigt!\u00ab sie vernehmen das Verzeihungswort aus den himmlischen Pforten des K\u00f6nigs.<br>Wir rufen Dich an: Lasse in jetziger Stunde unsere\u00ab Gebetes Dein Erbarmen rege fein, o K\u00f6nig! Lobges\u00e4nge stimmen deswegen die Himmelsheere an und wir spenden Dank Dir, unser K\u00f6nig! Diesen ganzen Tag standen wir im Gebet vor Dir an Deiner Pforte, K\u00f6nig! Lasse Heilsverk\u00fcndigung uns werden, dass Du uns wohlgef\u00e4llig aufnahmst, unser Gott und K\u00f6nig, dass Du Deinen Tempel wieder ausrichten und Deine Herde wieder sammeln wirst in den Palast de\u00ab K\u00f6nig\u00ab! Wie Bettler stehen wir da, Wohlwollen fordernd an den Pforten des K\u00f6nigs, beugen uns und bringen unsre Gesuche vor den H\u00f6chsten aller K\u00f6nige. Nach seiner G\u00fcte willfahre Er, dass unser Gebet eindringe in die herrlichen Pforten des K\u00f6nigs! Fr\u00fch morgens standen wir auf und flehen bis Sonnenuntergang vor dem Antlitz des K\u00f6nigs, und jetzt, da sich der Tag gewendet, tragen wir die vierte Bitte (das Neilah-Gebet) vor, dem K\u00f6nig und werfen uns anbetend nieder vor dem Sch\u00f6pfer aller Wesen, dem von Erelim verherrlichten K\u00f6nige.<br>So m\u00f6ge nun zur Zeit der Abendschatten unser Wort angenehm wie Abendopfer sein \u2014 Dir, o K\u00f6nig! Dir zum Preise, erhabener Gott, dem die Bu\u00dfe gef\u00e4llt, t\u00f6nten unsre Ges\u00e4nge K\u00f6nig; mit dem vierten Gebet des Tages brachten wir schon unsre W\u00fcnsche zu Deinen Pforten, zu huldigen dem K\u00f6nig.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Tag hat sich gewendet, die Sonne will untergehen; o, lasse uns zu Deinen Toren ein! O Allm\u00e4chtiger! habe doch Nachsicht, verzeihe doch, vergib, schone! \u2014 erbarme Dich, vers\u00f6hne uns, beseitige Vergehen und Schuld!<\/p>\n\n\n\n<p>Allm\u00e4chtiger! K\u00f6nig! der Du auf dem Thron der Barmherzigkeit sitzest und Gnade \u00fcbest, der Du die Missetaten Deines Volkes vergibst und nach und nach hinweg\u00ac nimmst, der Du S\u00fcndern viel Vergebung und Frevlern Verzeihung gew\u00e4hrst und allem Fleisch und Geist Wohltat erzeigst \u2014 o vergilt ihnen nicht nach ihrer Bosheit! Allm\u00e4chtiger! der Du uns gelehrt hast, Dich nach Deinen dreizehn Gnadentiteln anzuflehen, gedenk uns heute den Bund dieser dreizehn, wie Du es einst dem Dem\u00fctigen (Mosche) kundgetan; denn so steht geschrieben (H. M. 34, 5): \u00bbDer Ewige lie\u00df sich in der Wolke herab, stellte sich zu ihm hin und rief den Namen: Ewiger!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Es zog n\u00e4mlich der Ewige ihm vor\u00fcber und rief:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDer Ewige, der Ewige, allm\u00e4chtig, allbarmherzig und allgn\u00e4dig, langm\u00fctig und gro\u00df an Gnade und Wahrheit, der die Gnade. dem tausendsten Geschlechte ausbewahrt, der da vergibt Missetat, Frevel und S\u00fcnde und der rein macht!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Vergib unsere Missetat und unsere S\u00fcnde und lasse uns Dein Eigentum bleiben! Verzeihe uns, unser Vater, denn wir haben ges\u00fcndigt; vergib uns, unser K\u00f6nig, denn wir haben gefrevelt! denn Du, Herr! bist g\u00fctig und verzeihend und gro\u00df an Gnade Allen, die Dich anrufen. \u2014<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mit dem Schluss<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center hetext\">\u05d1\u05b0\u05bc\u05de\u05d5\u05b9\u05e6\u05b8\u05d0\u05b5\u05d9 \u05de\u05b0\u05e0\u05d5\u05bc\u05d7\u05b8\u05d4<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Schluss des Ruhetags nahen wir Dir; der Du im Ruhme thronest, neige Dein Ohr aus den H\u00f6hen und erh\u00f6re unser Gebet und Flehen!<\/p>\n\n\n\n<p>Ewiger, Ewiger, Gott, barmherzig und gn\u00e4dig, langm\u00fctig, reich an Huld und Treue, der bewahret Huld bis ins tausendste Geschlecht, der vergibt Missetat, Frevel und S\u00fcnde, und befreit von Strafe \u2014 o verzeihe unsere Missetat und S\u00fcnde, und lasse uns Dein Eigentum bleiben!<\/p>\n\n\n\n<p>Engel der Barmherzigkeit, Diener des Allerh\u00f6chsten! o flehet auch ihr von Gott in kraftvoller Sprache, dass er des armen, leidenden Volkes schone, dass er sich erbarme!<\/p>\n\n\n\n<p>Israel findet bei dem Ewigen ewige Hilfe; o so lasse ihm auch heute durch Deinen Ausspruch Hilfe werden, Bewohner der H\u00f6hen! denn Du bist gro\u00df im Verzeihen, Herr des Erbarmens!<\/p>\n\n\n\n<p>Vernimm, o Hirt Israels! der Du Joseph wie eine Herde leitest, der Du \u00fcber Cherubim thronest, erscheine! Herr, Gott, verzeihe! wie kann sonst Jakob bestehen, das so geringe ist?<\/p>\n\n\n\n<p>Begnadige, Herr, begnadige uns! antworte, Herr, antworte uns! Hilf uns, Gott unseres Heils! denn auf Dich st\u00fctzen wir uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Herr, erh\u00f6re! Herr, vergib! Herr, merk&#8216; auf uns! Tue es bald, s\u00e4ume nicht um Deinetwillen, mein Gott! denn nach Deinem Namen wird Deine Stadt und Dein Volk genannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dich, Herr, kleidet Gerechtigkeit, Dein Thun ist Wahrheit, unser aber ist die Scham! Wir haben gefrevelt \u2014 unser Mund selbst bekennt es \u2014 wir haben t\u00f6richt gehandelt, ges\u00fcndigt; o rechne es uns nicht an!<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn unsere S\u00fcnden wider uns zeugen, so kommen wir zu Dir, kommen in Deinem Namen; wie ein Vater wirst Du Dich unser wieder erbarmen, uns wieder tr\u00f6sten wie eine Mutter ihren Sohn, wirst uns in Deinem Zorne nicht vermindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Herr aller Herren! schaue herab aus Deinen H\u00f6hen und erbarme Dich der Leidenden, wie sich ein Vater \u00fcber seine Kinder erbarmt! Gedenke Deines Bundes mit den Treuen, den sieben Glaubensstarken<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"00000000000005fa0000000000000000_6228\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_6228-1\">1<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000005fa0000000000000000_6228-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\">N\u00e4mlich Abraham, Isaak, Jakob, Mosche, Aharon, David und Elijahu.<\/span>! gedenke uns nicht vergangener S\u00fcnden! O lasse das Seufzen Deiner Verehrer vor den Thron Deiner Herrlichkeit gelangen! Erf\u00fclle die W\u00fcnsche der Nation, die Dich als einzig anerkennt; erh\u00f6re das Gebet der sich Dir Nahenden!<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ist, o Gott, wie Du, der S\u00fcnden vergibt und Missetaten erl\u00e4sst dem \u00dcberreste seines Erbes?! Du lassest Deinen Zorn nicht ewig dauern, Du willst nur Gnade \u00fcben!<\/p>\n\n\n\n<p>Wie der Thon in der Hand des T\u00f6pfers, der ihn nach Belieben weit oder eng ausdehnt, so sind wir in Deiner Hand, Gnadenbewahrer! O schaue auf den Bund und merke nicht auf den S\u00fcndentrieb!<\/p>\n\n\n\n<p><em>Am Schabbat:<\/em><br>Er, der das Heilige vom Gemeinen schied, er verzeihe unsere S\u00fcnden uns, gebe Kinder uns und Reichtum in Menge, gleich dem Sand und den Sternen der Nacht. \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Gedenke uns den Bund mit den Urv\u00e4tern, wie Du gesprochen: \u201eIch werde an meinen Bund mit Jakob, an meinen Bund mit Isaak und an meinen Bund mit Abraham denken und das Land bedenken.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Gedenke des Bundes mit Abraham und der Opferung Isaaks, bringe wieder zur\u00fcck die Verbannten der Zelte Jakobs und stehe uns bei um Deines Namens willen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gar bald verloren wir das sch\u00f6ne Land, lange dauert das uns prophezeite Ungl\u00fcck, es fehlen die F\u00fchrer in Israel, seine Edlen wurden weggerafft. O kehre wieder erbarmungsvoll zum \u00dcberreste Israels und stehe uns bei um Deines Namens willen.<\/p>\n\n\n\n<p>Von einer Verbannung in die andere ward ganz Jehuda getrieben; es leidet jeden Tag und schmachtet, und Niemand nimmt sich seiner an. Die heilige Stadt und ihre Umgebung sind zur Schmach und Beute geworden; all ihre Sch\u00e4tze sind weg, verschwunden, nichts blieb uns \u00fcbrig als unsere heilige Lehre. Allm\u00e4chtiger Erl\u00f6ser, befreie uns um Deinetwillen! Siehe unsere Kraft ist zerronnen, schaue, unsere Frommen sind dahin; Niemand ist, der uns vertrete! Deinen Bund mit den Stammv\u00e4tern, Stammm\u00fcttern! und den St\u00e4mmen, o gedenke seiner nach so langer Zeit in Deiner Barmherzigkeit und Gnade; o Gott, gedenke der Geschlagenen und Zerrissenen, die bereit sind, jeden Tag sich Deinetwegen t\u00f6ten zu lassen! F\u00f6rderer des vergossenen Blutes, richte Du unsere Streitsache, bringe unsere Verbannten zur\u00fcck aus der Dr\u00e4nger Gewalt! umsonst sind wir verkauft, kaufe ohne Geld uns wieder los, richte vor unseren Augen Dein zerst\u00f6rtes Heiligtum wieder auf; bringe wieder zur\u00fcck die Gefangenen der Zelte Jakobs und stehe uns bei um Deines Namens willen! \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Gedenke des Bundes mit Abraham und der Opferung Isaaks, bringe wieder zur\u00fcck die Verbannten der Zelte Jakobs und stehe uns bei um Deines Namens willen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anerkennung der Einheit Gottes.<\/h3>\n\n\n\n<p><em>Nach dem Kaddisch-Gebet und dem v\u00f6lligen Eintritt der Nacht werden bei ge\u00f6ffneter heiliger Lade die folgenden Verse von Vorbeter und Gemeinde laut und mit gr\u00f6\u00dfter Andacht gesprochen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Vorbeter stimmt das \u00bbSchema\u00ab an.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>H\u00f6re Israel, der Ewige, unser Gott, der Ewige ist einzig!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Dir Gemeinde wiederholt das Schma.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Vorbeter und Gemeinde: <br><strong>Gelobt sei der glorreiche Name seiner Herrlichkeit immer und ewig! <\/strong><em>(Dreimal.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Vorbeter und Gemeinde: <\/em><br><strong>Der Ewige, Er ist Gott!<\/strong> <em>(Siebenmal)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Hierauf wird die heilige Labe geschloffen und dann ein Schofarton Tekiah geblasen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/i.creativecommons.org\/p\/zero\/1.0\/88x31.png?w=840\" alt=\"CC0\"\/><\/figure>\n\n\n\n<div id=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns-678cc482\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns alignfull has-1-columns has-desktop-equal-layout has-tablet-equal-layout has-mobile-collapsedRows-layout has-reverse-columns-mobile has-vertical-bottom ticss-c00aadba\"><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-columns-overlay\"><\/div><div class=\"innerblocks-wrap\">\n<div id=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-column-4d412c51\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-column\">\n<h2 id=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-fb3c7a39\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading wp-block-themeisle-blocks-advanced-heading-fb3c7a39\">More Newuchim<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-text-color\" style=\"color:#fefefe\">Der \u00bbF\u00fchrer der Unschl\u00fcssigen\u00ab<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-1 wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-primary\"><a class=\"wp-block-button__link has-white-color has-text-color wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/more-newuchim-fuehrer-der-unschluessigen\/\"><strong>Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<ul class=\"modern-footnotes-list \"><li><span>1<\/span><div>N\u00e4mlich Abraham, Isaak, Jakob, Mosche, Aharon, David und Elijahu.<\/div><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem Machsor f\u00fcr Jom Kippur &#8211; eine Auswahl von Gebeten in deutscher \u00dcbersetzung.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4867,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[17,6,18],"tags":[117,154],"class_list":["post-6228","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gebete-tfillot","category-jom-kippur","category-siddur-gebetbuch","tag-creative-commons","tag-jom-kippur"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/jom_kippur_talmudde.jpg?fit=1200%2C800&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6228","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6228"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6228\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6301,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6228\/revisions\/6301"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4867"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6228"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6228"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6228"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}