{"id":6453,"date":"2020-10-09T01:45:26","date_gmt":"2020-10-08T23:45:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/?p=6453"},"modified":"2021-06-28T11:27:50","modified_gmt":"2021-06-28T09:27:50","slug":"psalm-10-mit-kommentar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/psalm-10-mit-kommentar\/","title":{"rendered":"Psalm 10 mit Kommentar"},"content":{"rendered":"\n<p>F\u00fcr Miguel und Damaris<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Warum, Ewiger, <\/strong>[zeigst du dich, als ob]<strong> stehst du fern <\/strong>[und kommst dem Armen und Schwachen nicht zu Hilfe]<strong>, <\/strong>[als ob du]<strong> verbirgst <\/strong>[deine Augen vor dem Armen]<strong> in der Zeit der Not?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. <\/strong>[Weil du dich abwendest vor dem Armen in seiner Not]<strong> in Hochmut verfolgt der Gesetzlose den Armen. Sie <\/strong>[die Armen und Schwachen]<strong> verfangen sich in den R\u00e4nken, die sie <\/strong>[die Gesetzlosen]<strong> sich ersonnen haben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. <\/strong>[Warum, Ewiger, stehst du fern und verbirgst dich in der Zeit der Not]<strong> wenn der Gesetzlose seine Gier lobpreist <\/strong>[dass er alles erreichen kann und dass niemand ihn aufhalten kann]<strong>, und <\/strong>[wenn]<strong> der Habs\u00fcchtige l\u00e4stert, verachtet den Ewigen <\/strong>[dass es ihm wohl ergehe, obwohl er dem Ewigen l\u00e4stert]<strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Ein Gesetzloser, wenn er die Nase hoch tr\u00e4gt <\/strong>[wegen seines Hochmuts und seiner Arroganz, spricht in seinem Herzen]<strong>: Er <\/strong>[Gott]<strong> sucht nie heim <\/strong>[die b\u00f6sen Taten und straft sie nicht, denn]<strong>, es gibt keinen Gott <\/strong>[keinen Richter und kein Gericht]<strong>. Das ist all sein Denken.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. <\/strong>[Der Grund f\u00fcr seinen Hochmut ist:]<strong> seine <\/strong>[des Gesetzlosen]<strong> Wege gelingen jederzeit. Fern von ihm sind deine Gerichte <\/strong>[du strafst seine S\u00fcnden nicht]<strong>, alle seine Gegner, er bl\u00e4st sie weg <\/strong>[mit Leichtigkeit besiegt der Gesetzlose seine Feinde]<strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. <\/strong>[Weil der Gesetzlose nicht bestraft wird]<strong> Er <\/strong>[der Gesetzlose]<strong> spricht in seinem Herzen: Ich werde nicht wanken <\/strong>[nie werde ich von meiner H\u00f6he erniedrigt werden]<strong>, von Generation zu Generation bin ich vom Ungl\u00fcck verschont <\/strong>[das Gl\u00fcck wird mich nie verlassen]<strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. <\/strong>[So ist seine Weise, wenn er andere betr\u00fcgen will:]<strong> Mit Schwur ist voll sein Mund <\/strong>[er schw\u00f6rt mit vollem Munde, als ob er mit ganzem Herzen schw\u00f6re, doch sein Herz ist]<strong> voll Trug und Gewalttat, <\/strong>[wenn er schw\u00f6rt ist]<strong> unter seiner Zunge <\/strong>[verborgen in seinem Herzen]<strong> ist L\u00fcge und Unheil <\/strong>[aber nach au\u00dfen zeigt er sich fromm]<strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>8. Er <\/strong>[der B\u00f6se]<strong> sitzt in H\u00f6fen auf der Lauer <\/strong>[nah an Wegen, um den Fu\u00dfg\u00e4ngern aufzulauern]<strong>, im Verborgenen bringt er den Unschuldigen um <\/strong>[obwohl er ihm nichts getan hatte]<strong>. Seine Augen sp\u00e4hen <\/strong>[im Versteck]<strong> nach dem Wehrlosen <\/strong>[ihn zu \u00fcberfallen]<strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>9. Er <\/strong>[der B\u00f6se]<strong> lauert im Versteck wie ein L\u00f6we im Dickicht <\/strong>[zu \u00fcberfallen jeden, der nah an ihm vor\u00fcbergeht]<strong>. Er lauert darauf, den Armen zu schnappen, er f\u00e4ngt den Armen, schleppt ihn fort in seinem Netz <\/strong>[wie ein J\u00e4ger, der sein Netz ausbreitet und weitab steht, damit der Vogel seiner nicht gewahr wird]<\/p>\n\n\n\n<p><strong>10. <\/strong>[So wie der L\u00f6we sein Opfer pl\u00f6tzlich angreift, so]<strong> duckt er sich, b\u00fcckt sich <\/strong>[wie der L\u00f6we zum Angriff sich duckt]<strong>, die Schwachen fallen durch seine Gewalt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>11. Er <\/strong>[der B\u00f6se]<strong> spricht in seinem Herzen: Gott hat es vergessen <\/strong>[die Taten der Menschen und auch wenn er sie nicht vergessen hat]<strong> er hat sein Angesicht <\/strong>[vor ihnen]<strong> verborgen, sieht nie her <\/strong>[und will nichts sehen]<strong> bis in Ewigkeit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>12. <\/strong>[Weil der Gesetzlose spricht, Gott sieht auf die Taten der Menschen nicht, bettet David]<strong>: Steh auf, Gott <\/strong>[errette den Gebeugten]<strong>, Allm\u00e4chtiger, erhebe deine Hand <\/strong>[wider den B\u00f6sen, strafe und schlage ihn, zeige ihm deine Kraft, damit er wei\u00df, dass es einen Richter und Herrscher auf der Welt gibt]<strong>, vergiss nicht die Gebeugten <\/strong>[die in die H\u00e4nde der B\u00f6sen gefallen sind]<strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>13. Warum verh\u00f6hnt der Gesetzlose <\/strong>[dich]<strong> Gott? Er spricht in seinem Herzen, du k\u00fcmmerst dich um Nichts.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>14. <\/strong>[Aber in Wahrheit]<strong> Du siehst ja doch <\/strong>[die b\u00f6sen Taten]<strong>, auf Unheil und Kummer schaust du, es ist in deiner Hand <\/strong>[in deiner Kraft]<strong> zu geben <\/strong>[Vergeltung den B\u00f6sen]<strong>. Dir \u00fcberl\u00e4sst es der Elende, <\/strong>[dass du den B\u00f6sen richtest, der ihn verfolgt und auch]<strong> dem Waisen bist du Helfer.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>15. <\/strong>[Deshalb]<strong> zerbrich den Arm des Gesetzlosen <\/strong>[und seine Kraft]<strong> suche heim den B\u00f6sen, dass man nichts mehr findet von ihm <\/strong>[auf der Erde, wenn du ihn zerbrichst, werden die Gesetzlosen deine Kraft sehen, dich f\u00fcrchten und ihren b\u00f6sen Weg verlassen]<strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>16. Der Ewige ist K\u00f6nig f\u00fcr immer und ewig, selbst V\u00f6lker gehen von seiner Erde verloren <\/strong>[die b\u00f6se handeln]<strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>17. Das Begehren der Gebeugten <\/strong>[ihr Gebet und Flehen]<strong> hast du vernommen <\/strong>[bevor es ihren Mund verl\u00e4sst]<strong>, Ewiger, <\/strong>[und was ist ihr Gebet und Flehen? dass]<strong> fest machst du ihr Herz <\/strong>[das belastet ist durch Not und Armut. Wenn sie beten]<strong> du neigst dein Ohr.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>18. <\/strong>[Sie beten zu dir]<strong> zu rechten f\u00fcr die Waise, den Bedr\u00fcckten, <\/strong>[und dass]<strong> keiner wird mehr gewaltt\u00e4tig sein auf Erden <\/strong>[die Kranken, Waisen, Armen und Bedr\u00fcckten zu unterdr\u00fccken]<strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Psalm (Tehillim) 10 in deutscher  \u00dcbersetzung und mit Kommentar.<\/p>\n","protected":false},"author":32,"featured_media":6454,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[140],"tags":[138],"class_list":["post-6453","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tehillim","tag-psalmen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/psalm-10.jpg?fit=1256%2C866&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6453","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/32"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6453"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6453\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6490,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6453\/revisions\/6490"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6454"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6453"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6453"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6453"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}